Nr. M.- 1915. Nouuerstag, 3. September. Schipper auf öem Ularfihe. Der„Armierungssoldat" Otto Riebicke, der in treuer Anhäng- l'.chkeit an den buchhändlerischen Beruf dem„Buchhändlcr-Börsen- blatte" fo� prächtig anschauliche Berichte über seine Erlebnisse als „Schipper" zugehen läßt, schildert im jüngsten dieser Berichte wie sein Bataillon unseren siegreichen Truppen in Litauen nach- marschiert. Ten ersten Ruhetag, schon weit ab von der deutschen Grenze, bietet den braven«chippern die litauische Stadt R., wo deutsche Reinlichkeit noch gegen russischen Schmuh kämpft. Der größte Teil der Einwohner ist„jiddisch", spricht„daitsch", handelt in jeder Hütte mit deutschen Waren, übersieht gern aus„Versehen" die von der Kommandatur vorgeschriebenen Einheitspreise, ist aber im übrigen verträglich und sehr gut auf die Deutschen zu sprechen. Abend ist es, das Gerücht von dem Falle Warschaus hatte sich mehr und mehr verdichtet; es war„Stadtgespräch" geworden. Ueberall standen die typischen Judengruppen und lamentierten. Manche gingen noch weiter und beteten für den deutschen Sieg. Plötzlich kam ein Flieger herangesurrt. AuS dem Abendhimmel wandte er sich in der Spirale abwärts. Dann flatterte ein Blatt zur Erde — die lapidare Nachricht:„W ar schau in unserem Besitz! Gruhl Hindenburg!" So denlt unser Feldmarschall an seine Truppen in der Etappel Mit unendlichem Jubel wurde da» Lufttelegramm von den Soldaten aufgegriffen, im Nu hing es an einem Bindfaden quer über der Hauptstraße am Marktplätze; wie ein Lauffeuer drang es in die entlegensten Hütten, und alles kam, diese Himmelsbotschaft mit eigenen Augen zu sehen. Die Kapelle unseres Armicrungsbataillons hatte sich schnell zusammengefunden, und in tausend deutschen Soldatenstimmen quoll es gegen den Himmel, dieses„Nun danket alle Gott!" Als dann die Soldaten wieder ihren Quartieren zugingen, geschah eS, daß ihnen jüdische Mädchcngruppen ein„Taitschland, Daitfchland ibber alles!" nach- sangen und patriarchalische Greise uns in Dankbarkeit die Hand Drückten. Freudig berichtete uns das AhasveruSvolk, daß der An- marsch der deutschen Hccresmacht mit solcher Schnelligkeit erfolgte, daß die russische Regierung die Judenverfolgung hier nicht mehr durchsetzen tonnte. So ist die Stadt bevölkert und belebt wie vor- dem, alles geht seinen Geschäften nach, verdient allerdings durch die deutschen Soldaten jetzt mehr. Es gibt sogar eine„Konditorei" am Orte und zwei„Buchhandlungen". Tee kann man selbstver- ständlich auch hier in jedem zweiten Hause trinken, er wird meist, nicht unsauber, von einem vollblütigen Judenmädel serviert, daS dann gar zu gern an einer deutschen Unterhaltung teilnimmt. Weiter geht der Marsch.„Heiße Sonne lag auf unserem Marschwege. Eine oft achscnhohe Schicht staubigen Sandes deckte die feldgraue Frontstraße, die über jene kleine D u b i s s a führt, deren Name so ungeheuerliche Geschichte geworden ist. Wir griffen hart in die Speichen unserer wankenden Wagen und schleppten die Rucksäcke keuchend unter der stechenden Sonne Hügelauf und Hügel- ab. Wir zogen durch weite Blumenwiesen, in denen einsame Holz- kreuze frühe Vorpostengefechte nannten. Wir sahen Felder in goldener Fülle, über die niemand zur Ernte ging. Tann hoben sich die waldigen Erdwcllen längs der Tubissa bläulich auS dem Frühlicht. Verlassene Gehöft« lagen mit den Dächern, wie durch Orkane niedergedrückt platt auf dem brandigen Boden, scheues Vieh graste auf herrenloser Weide. An den Kreuzwegen aber standen jene riesenhaften Kruzifixe, an denen die Litauer einstmals um Brot, Gesundheit und Frieden beteten, wie Himmelsweiser— und trugen oft die kleinen Schildchen„Zur Front!" Die Straßen- grüben zeigten schnell aufgeivorfene Brustwehren, wie Kreide- striche leuchteten versandete Schützcngrabenreihcn an der Horizont- tiefe, Granatlöcher halten den Weg zerrissen, sie waren ausgc- fahren und glickstn nun Mulden im Spielsande. Unsere Wagen humpelten hindurch, die kräftigen Russcnpfcrdchen arbeiteten schwer. In plötzlicher Kurve führte der Weg fast senkrecht zu Tal. Wir legten Hemmschuh« vor die Räder, zogen an Stricken rück- wärts und glitten bis tief zum Flußbett der Dubissa. Mit Hüh und Hott durchquerten wir das flache Wasser und stiegen jenseits wieder in die steil« Höhe. Alle Hügelkämme waren Schützengräben, in Unabsehbarkeit zog sich die eiserne Dornenkette der blinkenden Drahtverhaue darunter entlang. Im Walde wohnliche Unter- stände, artilleristische Bauten, Massengräber. Tie russische Haupt- stcllung glich einer ungeheuren Festung, in ein Gelände voller Vorteile eingebettet, konnte sie sich endlich dock nicht mehr dem teutonischen Sturme behaupten. Es muß schauerlich an der Du- bissa gewesen sein, als die Schlacht zum deutschen Angriff reifte. alle Hügelketten Feuer spien, die Deutschen sich jenseits auS den Schützengräben lösten, stcilabwärts zu Tal liefen, das Wasser durch- wateten, die Verhaue niederrangen, die nacktgcschosscncn Hänge erklommen und gegen die erste russische Kammstellung anstürmten; zurück und immer wieder vor, hinunter und immer wieder hinauf, Rotes vlamenblut. III Von Pierre BroodcoorenS. Nachdem er sie verlassen, hatte er sich bis Mitternacht in den Kneipen von La Houppe herumgetrieben und hinter- einanderweg ausgiebige Krüge scharfen Bieres geleert. Ter schwere Gärstoff der Getränke hatte ihn stumpfsinnig gemacht. Im Vertrauen auf seine Kraft hatte er gewettet, verschiedene Heldentaten zu vollbringen: irgendwer hatte seinen Sieg an- gefachten, er war zu schwach gewesen, sich mit seinem Wider- sacher zu packen, unter den Augen der Gendarmen, die am Tische saßen, ihre Karabiner zwischen den Schenkeln. Die Kneipen hatten sich dann allmählich geschlossen, taunrelnd hatte er sich auf den Heimweg gemacht. Auf dem kleinen Platz von Opbrakel aber hatte er sich des Bauern erinnert, der ihn gefoppt hatte, und eine tolle Wut hatte ihn ergriffen, und er hatte die geschlossenen Läden des Gewürz- und Kurzwaren- magazins von Monck Pattets mit wütenden Nissen gespickt. Warum hatte sie sich so, eine Wonne und Pein zugleich, in ihm festgesetzt? Noch nie hatte er diese Leidenschaft der Sehn- sucht eine solche beharrliche Liebeseingcnommenhcit gekannt. Obgleich Weiber durch sein Leben gegangen waren. Er suchte sich dieser zu entsinnen, vermochte es nicht. Tic Zuge derer, die ihm die angenehmsten gewesen waren, verwischten sich wie im Nahen des Tages erlöschende Sterne vor den strahlenden Leuchten von Hillas Augen. «L, ich liebe, ich liebe..." lind immer von neuem nannte er ihren Namen: ..Hilla!... HillaI" Es war für ihn in den beiden Silben ein ganz cigcntüm- licher und aufwühlender musikalischer Zauber. Er ließ nicht ab, sie immer wieder vor sich hinzusprechen. Sie bebten auf seinen Lippen süß wie ein Kuß. Tic rauhen Schütterungen des Wagens dröhnten in scincin glühenden Schädel. Leise, mit einer Art von Scham, sagte er vor sich hin: „Ich bin behext." Er brauchte nicht erst die Augen zu schließen, um sie sich vor sich bewegen zu sehen, wie sie die Hüften warf im Saal des„Lustigen Aufenthaltes". Unwillkürlich hob er die Arme, wogend im Kampf— und dann endlich das erlösende Hurra, das Festhalten und der Sieg, der Ruf in die Welt: die Dubissa ist über- schritten! In langen Tagemärschen durchquerten wir nun das Gebiet des russischen Rückzuges. Immer wieder hatte der Feind versucht, sich festzusetzen. Aufeinanderfolgend in oft nur 1- Meter-Abständen sahen wir Einzelwehren der Jnfanterielinien, weiterhin, meist am Waldessaum— eilig aufgeworfene Schützen- grüben, dann wieder stärkere Befestigungen mit Drahtverhauen, großangelegte Reservcstellungen mit Unterständen, die meist kaum benutzt schienen. Vereinzelte deutsche Schanzungen zeigten an, wo der Rückzug vorübergehend zum Stehen gekommen war. So- bald aber unsere Artillerie wieder eingreifen konnte und die russi- fchen Zwischenstellungen mit Granatfeucr überschüttete, ebbte die Flut des Feindes weiter. So lasen wir es in der gewaltigen Runenschrift, die von den Truppen in das weite Gelände um die Tubissa gegraben war. Wir sahen wenige Menschen außer uns und den Feldgrauen, die russische Bevölterung war geflohen, die Juden ivarcn im Exil. Wenn wir einen Einwohner trafen, der sich vielleicht lange in den Wäldern verborgen hatte und nun sein Hauswesen aufsuchte, hob er die Hände empor und lächelte„Rußki kaputt". Damit meinte er nicht sich selbst, sondern das große russische Reich, denn das Ge- schick Warschaus war in allen Winkeln des deutschen Besitzes mit überraschender Schnelligkeit bekannt geworden. Lange Landstriche, in denen der Erntesegen boch steht, sind entvölkert. Dazu kommt der berüchtigte russische Großgrundbesitz, der oft meilenweit jede Dorfansiedelung ausschloß. Wer wird die Ernte einbringen? Wo- her werden die Arbeitskräfte kommen. Wir sahen Gefangene in den Feldern arbeiten, aber was bedeutet ihr lässiges Schaffen gegenüber der Unermeßlichieit dieser Kornkammern! In sonnendurchtränkten Stunden marschieren wir mit durstenden Lippen— kein Wasser im weitesten Umkreise, die Brunnen zerstört, verschmutzt, verschüttet, scuchengefährlich. Wir kauten unreifes Obst. Wir bissen die Zähne aufeinander. Wir lernten ertragen. Trockenes Brot nährte uns des Tages und abends schlürften wir mit Müdigkeit breiiges Essen in die gedörr- ten Kehlen. Dann schliefen wir in Scheuncntennen, in denen der Wind durch die Fugen pfiff und uns nur selten Stroh eine Unter- läge bot; ein wandernd' Volk...." kleines Feuilleton. Gegen öie Seuchengefahr im Kriege. In einein kürzlich in Oesterreich erschienenen Flugblatt ergreifen drei angesehene Aerzte zu dieser wichtigen Frage das Wort: Hofrat Pros. Dr. Weichsclbaum, der Direktor des Hygienischen Instituts der Universität Wien, Dr. Holitfcher und Dr. R. Wlaffak. Sie lenken insbesondere der Frage ihre Aufmerksamkeit zu, ob der Alkohol- gcnuß einen Schutz gegen die Kriegsseucken bildet, oder ob er viel- leicht gerade ein Bundesgenosse von ihnen ist. In eingebender Untersuchung und Begründung kommen sie zu folgenden Ergebnissen: Prof. Wcichselbaum schreibt:„Daß der Genuß alkoholischer Getränke die Erkrankung a» Cholera begünstigt, ist eine alle Erfahrung.... Der Alkoholgennß steigert übrigens auch die Empfänglichkeit für andere akute Infektionskrankheiten, von denen insbesondere Ruhr, Bauchtyphus, Flecktyphus, Blattern und Lungenentzündung hervorzuheben sind, so wie er auch den Verlans dieser Krankheiten ungünstig beeinflußt." Dr. Holitscher, der über die Zusammenhänge zwischen Alkohol und ansteckenden Krankheiten schon verschiedene Untersuchungen vcr- öffenllicht und Rundsragen bei medizinischen Gelehrten und erfahrenen Aerztcn veranstaltet bat, kommt auf Grund davon zu folgenden Schlußfolgerungen:„Der Alkohol und die geistigen Gelränke können weder vor Ruhr und Cbolcra schützen, noch auch diese Krankheiten zur Heilung bringen. Wer das behauptet und damni ihren Genuß empfiehlt, läßt sich eine sehr bedenkliche Handlung zuschulden kommen. Denn durch diesen Irrglauben werden die Menschen davon ab- gehallen, wirklich wirksame Vorsichts- und Heilmaßrcgcln zu ergreifen, weil sie meinen, durch den Roiwein oder Rum schon genügend ge- schützt zu sein. UeberdieS kann aber der Alkohol dadurch, daß er Schmerzen und Beschwerden vorübergehend lindert, durch welche Störungen im Körper angezeigt werden, über die wahre Sachlage hinwegtäuschen, den Zustand verdunkeln und so rechtzeitiges Ein- greifen vereiteln." Dr. Wlassak hebt hervor, daß der Alkohol einmal die natürlichen Schntzkräfte des menschlichen Körpers gegen die Seuchen schwächt, besonders bei täglichem Genuß, daß er andererseits die mit dem Krieg untrennbar verbundenen Schwierig- leiten der Seuchenbekämpiung erhöht. Macht doch der Alkoholgenuß. schon wenn er noch nicht zu schwerer Berauschung führt, den mn das gaukelnde Gebilde zu umschlingen, das sich vor ihm bewegte, ihn aufreizte mit seinem herausfordernden Lachen, seinem mitflammenden Aeugeln, seinem roten von sündiger Liebe schwellenden Mund. Er vergegenwärtigte sich die goldige Blässe ihres Nackens, die feste Rundung ihres Busens. Ties in seiner Seele ans und ab schwellende Glück fing an, ihm zu einer Marter zu werden. Wie sie wiedersehen? Wie war der nächste Sonntag noch so fern! Er ahnte, wie trüb diese Tage sich gestalten würden, die er fern von ihr hinbringen mußte. Und inmitten der prangenden Schönheit des Tages verzehrte er sich in Schmerz. Es war die Julisonne, die auf die fette flandrische Erde hcrabglühte. Ter wundersame Glanz der Welt brauste im balsamischen Hauch des Morgens. Ein leichter Wind rührte die grünen Lanbkronen zu beiden Seiten des Weges und machte ihre Schatten in einer wiegenden Bewegung auf dem licht rosigen lind blonden Farbenton des Erdbodens schwanken. Souhe stieß einen sonderbaren Kehllaut hervor. Die Kühe bogen links ab lind schickten sich langsain an, einen von Linden bestandenen Hügel hinabzusteigen. Erschreckte Hühner flatterten vor den Rindern auf und suchten in den Hecken eine Oesfnung, durch die sie entfliehen konnten. Sic fanden sie, entrannen mit gespreizten Flügeln und cineni durchdringenden Geschrei, das sich etwas weiter entfernt in ein beruhigtes Gackern verlor. Auf den Gras- böschungcn schoben sich bunte, zackige Lichtfleckc. Ein würziger Luftzug wehte von den Obstgärten her das dumpfe Geräusch arbeitender Kinnladen, die wohlschmeckendes Kuckuckskraut und Schlangenzungc kanten und herausgerissene Grasbüschel rupften. Ein weißes, gelbrot geschecktes Kalb fing an zu blöken, die Augen halb geschlossen und die feuchte Schnauze. die einen lichten Stern hatte, ans den Querbalken einer Barriere gelegt. „He. Flohil!" Er fuhr zusammen lind hob den Kopf. Das Gespann war im Begriff, das eichene Votiv am Kreuzweg zu passieren. Eine Heuerin, die, die Harke über der Schulter von Mont-aut-Falcons herabkam, blieb Plötz- lich stehen. Er hatte ein laues Lächeln. „Rille." Menschen unbesonnen und leichtsinnig, läßt er doch zu leicht die mancherlei unumgänglichen vorbeugenden Vorschriften der Gesund- heilspflege und Reinlichkeit vergessen. Dabei weist Dr. Wlasiak noch besonders auf einen weiteren wichtigen Punkt hin: nach den Er- fahrungen hervorragender Vorkämpfer gegen die Gefchlcchtskrankheilen würden viele Taufende diesen Krankherten entgehen, wenn sie nicht der Versührung des„verfluchten" Alkohols unterlegen wären. Kurz, so bemerkt er zusammenfassend:„Die alltäglichste Lebenserfahrung genügt, uni einzusehen, daß der Alkohol wirklich die Seuchen- bckämpfung schädigen und erschweren muß". Warum wirö öer Krebs rot? Ein altes Kinderrätsel lautet:„Was ist schwarz in der Küche. aber rot auf dem Tische?" Nachdenkliche Kinder begnügen sich nickt mit der Antwort, sondern wollen auch gern wissen, warum denn der Krebs, der doch im Leben eine schwärzliche oder schwarzgrünliche Färbung zeigt, beim Kochen aus dieser Farbe in ein so brennend schönes leuchtendes Rot übergeht. Die Wissenschast hat die Antwort hieraus schon längst gefunden. Der Krebs, dieser gepanzerte Räuber der Flüsse und Seen, hat in seinem Kleide eine ganze Reihe vcr- ichiedener Farbstoffe, die in ihrem Zusammenwirken die keineswegs bei allen Krebsen gleiche, aber immerhin dunkle Färbung ergeben. Nun unterliegen die schwarzen, blauen und grünen Färb- sioffe einer sehr schnellen Zerstörung durch die Hitze beim Kochen. während der rote Farbstoff viel dauerhafter ist. Er bleibt also allein erhalten und gibt dem Krustentiere die leuchtend rote Farbe. Um dieses Resultat zu erreichen, ist nicht immer ein Kochen nötig, auch durch starken Branntwein kann man die dunklen Farbstoffe auswaschen und die Krebse rot färben. Zuni Zerstören der dunklen Farbstoffe im Krcbspanzcr braucht man keineswegs eine so starke Hitze, wie sie beim Kochen erzeug! wird, das aiidauenidc Bestrahlen mit kräftigem Sonnenlicht bewirlt schließlich das gleiche. Freilich sind die Krebse recht empfindlich gegen grelles Sonnenlicht und man kann sie nur ganz allmählich daran gewöhnen: tut man das aber, so erreicht man schließlich eine Zerstörung der dunklen Farbstoffe und eine Rotfärbung der lebenden Tiere. Man wird sich daher auch nicht wundern dürfen, daß man unter den frei lebenden Krebsen gelegentlich solche rot ge- färbten fRubinoSs findet, was übrigens bereils im Mittelalter bekannt war. Solche Tiere find gar nicht einmal so überaus selten, denn zuweilen entwickelt sich das dunkle Pigment überhaupt nicht. Auch beim Hummer sind vereinzelt RubinoS beobachtet worden. Ein ziegelroter Hummer befand sich lange Zeit im alten Berliner Aquarium und ist bei dessen Auflösung nach dein Leipziger Tiergarten übergesiedelt. Auch der rote Farbstoff im Krebspanzer kann zerstört werden oder nicht zur Entwicklung kommen und dann entstehen nach Zerfall der dunklen Farbstoffe ganz hell gefärbte Tiere, echte Albinos, die zuweilen beobachtet Ivorden sind. Notizen. — T h c a t c r ck r o n i k. Inder Volksbühne gelangt als zweites Siück in dieser Spielzeit am Freitag und Sonnabend Kotzebues Lustspiel„Die deutschen Kleinstädter" in Reinhardts Inszenierung zur Darstellung.— Im Theater des Westens findet am Soimtagnachnirttag 4 Uhr eine Aufführung von NcdbaleS Tanzspiel„Andersen" statt. Für Kinder und Schüler ist der EintritrspreiS auf die Hälfte crmäßigl. — P s g o u d s Ende. Der kleine muntere Pugoud, der so waghalsige Sturzflüge zu fliegen und so bescheiden davon zu plaudern verstand, als ob es das Einfachste von der Welt wäre, ist nun auch irgendwie zu Tode gekommen.(Genaueres wird darüber aus Paris' vorläufig nickt mitgeteilt.) Pogond hat scine Luft- kunststücke, die freilich»ich! bloß alrobalifch. sondern auch technisch von Bedeutung waren, in Johannisthal wiederholt vorgestihrt und hier wie in anderen Großstädten verstanden, aus der Luft Geld zu holen. — Ein A n t i k c n f n n d. Nach italienischen Meldungen sollen in C y r e n e(Nordairika) Antiquitäten von archäologischer Be« deutung ans Tageslicht gekomnren sein, darunier eine große wunderschöne Zeusstatue, die ebenso vollendet sei, wie die von Alexander dem Großen, die im vorigen Jahre am gleichen Orte ausgegrabeir wurde. — Heldcnkäse. Einer NeutralitaiSverletzung, die als solche von der„Frairlf. Ztg." allen urit uns kriegführenden Staaten feierlichst mitgeteilt wird, niacht sich eine holländische Käsefabrik schuldig, die im„NabrnngSmittel-Anzeiger" wie folgt inseriert:„Heldenkäse, fertig als Feldpostbrief luxuriös verpackt, mit einen» echt deutschen Etikett beklebt, eine großartig sinnvolle llebcrraschung für den streitenden. Helden." Hoffentlich stebt der Geschmack des Helden- käies im. nrngekehrteir Verhältnis zu dem Geschmack, den die An- zeige vxrrät..... Tie nackten Füße der Bäuerin spreizten ihre Zehen im dicken, weiße» Wegstaub. Sie war groß, mager und schlottrig. Ihres fghlroten, dichten Haarwuchses wegen wurde sie„die Rote" genannt. „Gnt Wetter zur Grummcterntel" rief sie. Sie war ein ihren eigenen Leib liebendes Mädchen. Keiner. mochte sie. Man sagte ihr nach, sie sei auf eine Weise an ihrem eigenen Leib geschädigt, die die Männer auf immer von ihr fernhalten würde. Stets und niit nnmißvcrständ- lichster Eindeutigkeit abgewiesen, ließ sie trotzdem nicht ab und gab die Hoffnung nicht ans, eines Tages doch noch den begehrten Mann zu erobern. Seit Flohil zurück war, strich sie beständig um ilm hemm. Sic überredete sich, daß es ibr nicht schwer sein würde, den Burschen ans den Leini zu bekommen. Vielleicht sträubte er sich weniger gegen den Köder als die jungen Leute. Schließ- lich hatte er doch auch keine Ursache mehr, sich noch schwierig zu zeigen. Aber er hatte die Sache gemerkt und ließ sich nicht be- tölpeln. Zwei- bis dreimal in der Woche durfte er sicher sein, auf die Dirne mit der Nase zu stoßen. Offenbar suchte sie Gelegenheit z» Vertraulichkeiten. Von ihrer Beharrlich- kcit im Grunde ein wenig geschmeichelt, war er ans sie nicht gerade böse. „Ich gehe nach Drics, darf ich aufsteigen?" Er machte ein bejahendes Zeichen. Sie schwang ihre Harke über den Wagen. „Hopp!" Nachdem sie beide Hände flach hinten auf den Boden des Wagens gelegt hatte, schwang sie sich mit einem Satz hinauf und saß. „H»h!" Tnc und Marie mit ihren welken Eutern sehten sich wieder in Bewegung. Flohil kehrte der Närrin beharrlich den Rücken zu. Nille, den Ellbogen ans der Wagenleiter. dreiviertel gegen ihn berumgewandt, schrie ihm ihr Geschwätz zu. Tie Hälfte davon verwehten die rauschenden Goldfittige der spiegelklaren Luft. Sie erkundigte sich endlich nach der Kirnics von La Houppe. Da wandte er sich, eine lieber- raschung in den braunen Augen, hernin. „Wober weißt Tu?" Sie blinzelte schlau.(Forts, folgt.) Theater für Donnerstag, 2. September. Ucrlinor Theater s mr: Esirabiafter. Deutsches Künstler-Theater. Eröffnung-; 10. September; Köllig; Salomo. Lessina-Thcater. s uhr: Seine einzige Frau Deutsches Opernhaus Charloftbg. 7 uhr: Siegfried. Friedrich-Wilhelmstädf. Theater. s'i, uhr: LeliDiaöös Kinder Gebr. M 6 ITBliffGäSl-Theater 8 uhr. ßenjamin niach} alles. Kleines Theater. 81/« u.: Ein kostijares Leben. Komische Oper. 8'° uhr: Jung muß man sein. Lnstspielhans. 8i;.u.:BeiTSßlisf{IJieiier8esQElit Residenz-Theater S'/.Uhr; Lßr 5(�6070061. Schiller-Theater O. s Uhr: ffoläter iler Meossieit, Schiiler-Th.Charlottenbg;. suhrJerRaayerSalifflerilBD. Thalia-Theater. 8'u u.: Eine verflixte Annonce. Theater am Kollcndorfpl. sv. u.: Immer fesle druff! Theater des Westens 8 uhr: Andersen. Vorher: Am Wörther See. Theater in der Königgrätzer Straße s uhr: Bebel' Bnsere Kraft i. Triniton Theater. sv.uhr; fiaipanos Baebfolier. §iiiiiiiii!üiuaiiiiiiiiiiiuiiiiniuiiiuiiiuuiiii)uuiiiuiuuiuiiuiiaiiumiiiunuiiiiuuiiiiiui[u!iiiu!iiiiuumuiii)i öentsches Theater. Direktion: IMux Eeinhardt. 7Vj Uhr; Das Wintermärchen. Freitag: Wallensteins Lager. Die Piccolomini. Kammerspicle. 8 Uhr: Der Weibsteafel. Freitag; Der Weibsleufei. Volksbühne. Theater a. Biilowpl. 8'/« Uhr: Die Räuber. Freitag: Die deutschen Kleinstädter. \©igt-Tlieater. ßadstr. 58. Badstr. 58. NS?" Täglich: HS® Arbeit schändet nicht. Volfsstück mit Gesang in 3 Auszüge». Eifstidsssiges Variete Kassenerösinnng 10 Uhr, Ans. 4 Uhr. Casino- Theater Lothringer Str. 37. Tägl. 8 Uhr: Die neue Berliner Volkdposse Familie Schnase. Urberli». Handlung. Urberlin. Figuren. Vorher der orslkl. 8pez!al!Iä!en-Teil. Vorverk. s. d. ganze Woche o. 11—2 Uhr. Sonnt, i Uhr: Nie gnto Kama. URAMA Taubenstraße 48/49. 8 Uhr: An den Grenzen von Südürol und Itaiien. Rose-Theater. Ansang 8'/. Uhr: Die Stunde kommt! WalhaÜa-Theater. Ansang 8 Uhr: Der Goldfuchs. Reieksitöüen-'FheAter. Stettiner Sänger. Ans. 8 U. Zum SiÜ. Male: Militärisch. Zeit bild von Mchsel. Militärpersonen n. deren Angehö- rigen vollkommen freier Znlrittzu d.Stell. Sängern. ¥kcaior Folios Capricc Possen-Theater 8�4 Onkel Mendelsohn Citrons geben sich die Ehre mit Jjeonhard Haskc) und Siegfried Bcrlsch. Tägl. 8 Uhr. Sonnt. 3'/» u. 8 Uhr. Winter-Spielzeit. Das neno konkurrenzlose September-Programm. 13 Vummern. Darunter: H. Vrys Helden- Allegorien-! Hildegard!-„Die lustigen Heidelberger'', Ver- wandl.-Komödie— Kob. Steidl im Zossener Lager usw. Qewerksehaffshaus Im herrlichen Naturgarten Lonntsx, den 5. September 1915: OO Büppel-�o nzert. DO Einmaliges Gastspiel der Lpcrcttensäugcrin Lents Edwards. Ausnahmc-Angcbot! 2VV() junge Rebstühner auf Sockel mit Champagnerkraut— ,80 M. Sonntag .. 15 Ps. .. 15, 60, 60, 50„ 40 mittag: V, Rebhuhn mit Kraut.. 50 Ps. Hamburger Gans.... 80„ KalbSrückcn....... 70„ Prager Schinfen..... 70„ Rindersastbralen..... 70„ Kompott oder Salat... 10„ Speise oder Käse.... 25„ -chnell- Ochsenschwanzsuppe.... Kraftbrühe mit Mark... Mayonnaise von Zander.. Psesserlinge mit Kalbssteak. Szcgediner Gulasch.... Bayerische Lebcrlnödcl mit Kraut....... Freitag, den 3. September 1915, ein sehr billiger verkauf nicht unter 5 Pfd. a Psund' Schwere, kernige Schweine 1,60 Ochsenfleisch, schier.... 1,50 Lauenpurgcr Kälber. 1,20—1,30 Prima Mastlämmer... 1,50 Paucrnschinken..... 1,80 Ein Waggon Qderbrncher Gänse, d. Pfd. 1,10— 1, ISO M., kommen auch heute abend schon zum Berkauf. a Psund chothaer Schlackwurst.. 1,80 Teewurst........ 1,80 Gefüllter Schinken.... 1,60 Landleberwurst..... 1,60 Gin Posten Knoblochwurst. 1,50 Breslaucr....... 1,20 linnahmsilellen für..«leine Anzeigen" Berlin C. A. Habnifch, Ackerstr. 174. 4>. Karl Melle, Petersburger Platz 4. N. Wcngels, Markusstrage 36. Xv. L. Zucht.?mmanuelkirchstr. 12. V. 21. Wolgast, Wallstraße 9. H. Fischer. Bastianstrahe 6. Karl MarS. Greisenhagcner Str. 22. I. Hönisch, Müllersir. 34a H. Vogel. Lorpingstr. 37. VW. Solomon Joseph. Wilhelmshavener Str. 48. SW. G. Schmidt. Barwaldiu 42. S. St. Fri«, Prinzenstr. 31, H. Lehmann, Kottbin'cr Damm 8. S«. Paul Boll,». Laufitzer Platz 14,15. P. Horsch, Engeluser 15. Adlcrshof. Karl Schwarzlosc. Bismarckstr. 28. «anrnnehnlenwe«. H. Hornig. Marienlbalcr Str. 13. I. Paul Ktenast, Näufchstr. 10. t/hnrlnttenbnrx. Gustav Scharnberg, Sesenbeimer Str, 1. >?riedrich»hasen. Gruft Werkmann, Köpcnicker Str. 18. t» riinan. Franz Klein, Friedrichstr. 10. Johannisthal. Max Gonschur, Parkllr. 23 Karlshorst. Hermann V Illing, Dönhoftftr. 28. Köpeniek. Emil Wistler, Kictzerftr, 6. Laden. Kichtenderx I. Ltto Seikel. Warlenbergsir. 1. lilchtenbcrs II. 21. Rosenkranz, Alt-BoxHagen 56. Acukölln. vi. Heinrich, Netlarstr. 2. E. Rohr, Siegsried- stratze 28/29. Xieder-Sehöneweide. Wilh. Unruh. Brüdenstr. 10. Vowawes. Karl Krohnberg, Friedrichlirchplatz 27. ttzder-Schöneweide. Alfred Bader, WilHeimmenHosstr. 17, Laden. lFankow. Ltto Risimann, Mühlenstr. 30. Reiniekendort. P. Gursch, Provinzftr. 56, Laden. Sehöneberg. Wilhelm Bäumler» MaNilt-Luther-Atr. 69 im Laden. Spandan. Koppen, Breiteslr. 64. Steglitz. H. Bernsee. Alsenstr. 5. Tempeihof. Joh. Krohn, Borussiastr. 62. Treptow. Robert Gramenz, Kiesbolzstr. 412, Laden. Weiliensee. Fuhrmann. Seoamir, 105. Schillert. Berliner Allee 253 Wilmersdorf. Paul Schubert. Wilb-Imsaue 27, WMGm-SWZw färtitifere UB-ot Helden! I unfern JeiögrmtnuJ&iautn %&c4tigen$igöretienu*Kaudlffa6afc dtB ßtßtnien 6iefer~ 1 1 anertanni vepjiigfidjen- fVlnrfen:|j SS>e66igenU9, W& SXmeMden-XautyütafQSVfy.Wüfet yti 0unf}ffi 6trUtikrßü$umatt§mhpviiettnt Üeütntty&rjfrugo fßHndevop CarffncT- Troty Jtefcüx', Gx(n_ gpiii::iiii::i::n H Zeitgemäße Literatur über jj | Rußland| Zu beziehen von der M Buchhandlung Vorwärts, Verlin, tindenstr. Z M B-B Das Zarenreich. Inhalt: Gebiet und Bevölkerung. Soz.und 1=5 === wirtsch. Verhältnisse. Finanzwesen. Das zarische Regime.--- = Die auswärtige Polink Ziußlands. Die russische Kriegs-=— � macht. Mk.— ,75: V. A. Mk. 0,30 � z~= pashitnow, K. A.» Die Lage der arbeitenden Klasse in = Rusiland. Mk. 2,50; gebd. Mk. 3.— W � Mahlow, P., Die Agrarfrage in Rußland. Die bäuerl, Wirt- � -- schaflsform u. die ländl. Arbeiter. MI. 2,60; gebd. Mk. 3,— � Thun. A., Geschichte der revolutionären Bewegungen in PI W Rußland. Mk. 7.— W ? Trotzsty, U., Rußlaud in der Revolution. Mk. 6,— iy| =~B Tscherrtvanin, A., Das Proletariat und die russische pico»-=�= ~ lution. Borwort von H. Rolarid-Holsr. �5 � Brosch. Mk.—,75; B. A. Mk.—.50 � =- Deutsch.£., Sechzehn Jahre in Sibirien. Erinnerungen=_= ~ eines russischen Revolutionärs. Mit Illustrationen und== === Porträts. Mk. 3.—; gebd. Mk. 8,50= Leo Dcwsch, unter den russischen Revolutionären eine der be-=~r kanntesten Personen, zeigt hier In fesselnder, oft leidenschaftlicher== Sprache die Leiden und Kampfe des russischen Voltes um die Freiheit. =— Bicrmal entflohen. Mk. 1,50; gebd. Mk. 2,- � r—= Im ersten Teil des Buches gibt der Verfasser eine Ergänzung i-j feinfc? früheren Werses.Sechzchn Jahre in Sivirien' und im An--- -- schlich an diese schildert er seine Flucht aus Sibirien, feinen Aufent- z-- halt im SiuSland und feine Rücklehr nach Ruhland im Jahre lüOo,=; -= Im hohen Grade spannend find die Schilderungen seiner Einkcr--- -- kerung in verschiedenen Gefängnissen, der Leiden während seines= =_= Aufemhalls in der Peter-Pauls-Fesiung. der administrativen Ver- =ss bannung und des Transports nach dem schrecklichen Turuchans! S3 in Sibirien,- st 5==— Der Pope Gapon und scinc Rolle tu der russischen M Revolution. Mk.—,50; V. A. Mk.—.25= -- Gapon war es, der am 22. Januar Hunderttausende seiner Lands'-- leute vor das Schloß des Zaren führte, dessen Name eine Zeitlang== -- das Interesse der ganzen Menschheit erregte und der nach kurzer Zeit als Verräter an der Sache des Volkes durch das Urteil eines=== -- Ncvoluttonstribunals hingerichtet wurde.--- � Krapotliin, LürK P., Mcmoiron eines russischen Revo- |=# lutionärs. Mt einem Vorwort von G. Brandes. Mk. 11,—= =-= Parvu«, In der russischen Bnstille während der Revolution.==ä � Gebd. Mk. 1,50; brosch. Mk. 1,- � � Geheimbund, Der, des Zaren. Der Königsberger � --- Prozeß wegen Geheimbündelei, Hochverrat gegen Ruß-== O land und Zarenbeleidigung vom 12. bis 25. Juli 1904, � = Nach den Akten und stenographischen Aufzeichnungen des== jyi Königsberger Prozesses, herausgegeben von K, E i s n e r,= -- Mit Illustrationen. Gebd. Mk. 1,— uj; !=i Dirderich, Dr. f., Die Zarcngcißcl. Sturmschreie aus---ü � hundert Jahren, Das Thema dieses Büches ist der Kanrpf � =_= gegen den Zarismus, der Rußland blutig knechtet und == Europa barbarisch bedroht. Die Zarengeißel ist ein Kampf- =| buch voll Unerbitterlichkeit. Aus dem Sturm des gegen-|=| =_= wärtigen Krieges ist es hervorgewachsen. Mk.— ,50§_= === Karl lilnvr über den Ursprung der Borherrschaft Rußlands si tn Europa. Kritische Untersuchungen von U. Rjasanoff.= Deutsch von A. Stein. Ergänzungshest zur Neuen Zeil-=- Nr. 5. Mk.—,50 »»»AUF......."" II K ziehunc(Obon 6., 7,, 8. S»othr. Wohlfahrts- € klil-Lottstie 10.167 Geldgrewlnne bar Mark «00000 175000 «00001 Lo«« ä 3L0 M. Porto o. Liste 30 PI. empt Carl Heinize, Berlin W, Unter den Linden 5 Verkäufe. Tcppiche mit kleinem Fehler, sehr billig. Gardinen, Portieren. Stepp- decken, Tischdecken. Diwandecken, sehr billig. Vorwärtsieier 5 Prozeni Rabait, Teppichbaus Brünn, Hackeschei Markt 4(Bahnhos Börse). 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