Nr. 221.- 1915. Unterhaltungsblatt des Vorwärts Zonnlllltltd, 25. September. Cm Nlarsthtag. Eindrücke eines Kanoniers. Eine düstcrrote Scheibe steht der Mond am Himmel. Im kalten Nachlwind zillern die nebcllropfenschweren Gräser. Dtassig, gedrungen strecken vier Feldhaubitzen ihre kurzen Rohre zum Himmel. Gerade über die Anhöhe hinweg, auf deren sanften Abhang sie stehen, niusz der Schuiz gehen. Doch jetzt schweigen sie. In Decken und Zelt- bahnen eingepackl schläft die Bedienung bei den Geschützen. Bald hier, bald dorr regt sich so ein brauner Klumpen; die Kanoniere frösteln im Schlaf, der kühle Nachttau dringt bis zur Haut trotz Decken und Zellplan. Die Hände in die Taschen vergraben, hockt der Wachtposten hinter dem Schutzschild eines Geschützes. Nervös lutscht er in hastigen Zügen an einer Zigarre. Gleich zwei, um zwei Uhr soll die Feldküche kommen. Da stampfen auch schon vom Grunde her ein paar Pferde heran. Acrgerliches, halblautes Rufen tönt:.Vierte Batterie dort? Vierte Ba— atte— r— ic?" Der Posten antwortet: .Mensch, schrei nicht so, hier i§ sie ja." Der Koch lenkt sein Hunger- abwehrgeschütz in die Batteriestellung. Der Posten geht wecken:„Herr Leutnant, die Gulaschkanone!" Ueberall wird's lebendig. Schlaf- trunken wickeln sich die Kanoniere aus den Decken. Halblautes Fluchen.„Steh auf!"„Die Gulaschkanone."—„Willste denn nichts haben?"„Wer hat denn wieder mein Kochgeschirr in die Finger gehabt?"—„Vielleicht trittst Du mir noch mal auf den Bauch— Ein dichter Brodem entströmt dem Feldkessel beim Oeffnen. Heran drängen sich die Leute, jeder will zuerst abgefertigt werden. Wie üblich wird geflucht über die Kälte in diesem Polen, über das Essen, über den Kakao. Endlich haben alle genug. Post gibt es loicdcr einmal nicht. Schwankend, wie ein gutmütiges, klobiges Faultier der Vorzeit, fährt die Feldküche wieder zu den Protzen zurück. Der Wachtposten hat noch eine kleine Auseinander setzung mit seiner Ablösung. Vier Uhr. Der Summer tutet kräftig andauernd dem ein« geschlafcnen Telephonistcn in das Lhr. Endlich wird er wach. Nun gibt es einen Anranzer. Glücklicheriveisc ist nur der Beobachtungs- telephonist am anderen Apparat, nicht der Batteriechef, so setzt es nur einige kameradschaftliche Schnauzer. Befehl zum Abmarsch ist gekommen. Mit vieler Mühe ermuntert der Telephonist den Leut nant, mit noch größerer Mühe dieser, mit Telcphonist und Wacht Posten vereint, die gesamte Batterie. Endlich ist alles wach, Decken und Zeltbahnen verstaut. Ungeduldig sehen alle nach den Proyen aus.„Wer weiß, in welche Dreckgegend es nun wieder geht." �Jm Herzen hegt jeder die geheime Hoffnung, es geht vorwärts, durch ein Dorf mit von Russen liegengelassenen_ Fleischkonserven, Zigaretten und ähnlichen schönen Sachen. In schlankem Trabe kommen die Protzen heran. Bald ist aufgeprotzt und in Marschkolonne geht es nach Osten zu, wo am schwarzen Himmel fahle Streifen das Anbrechen des TageS melden. Ueber den Kamm des Hügels hinweg, durch das hohe betaute Gras, das feuchtkalte Füße gibt, biegt die Batterie in einen lichten, gemischten Wald ein. In dcni Walde war ein russisches Feldlager. Lange Hütten auS Stämmen und Zweigen gähnen leer dem Wege zu. eine Birken- laubc war wohl für die Offiziere bestimmt. Der Weg ist von den Russen vor kurzer Zeit noch für ihre eigenen Kolonnen ausgebessert worden, nur an einer Stelle haben sie im Rückzug durch einige gefällte Stämme versucht, den Vormarsch der Deutschen aufzuhalten. Unter Schimpfen über die Infanterie, die das Hindernis einfach umgangen hat, statt es fort- zuräumen, schaffen die Artilleristen die Stämme bei Seite. Ruhig, in stetem Schritt gehl es vorwärts. Kein Schuß ist zu hören. Am Abend hatte noch jenseits des Waldes ein scharfes Gefecht getobt. Ein Meldereiter, der zurückgesvrengt kommt, bestätigt, daß ineilen- weit leine Russen zu sehen wären. Plötzlich hört der Wald auf. Ein flach aussteigendes Brachland liegt in der Marschrichtung. Wo cS seinen höchsten Punkt erreicht, krönen es dunkelgrüne, mit Schieß- scharten versehene Wälle. Davor glitzern doppelte Drahtverhaue. Die ganze Batterie ist auS dein Wald in das Brachland gelangt. Da stößt einer den anderen an. Scheu deuten sie auf graue Körper. die am Boden liegen— Gefallene. Gleich am Wege liegt ein toter Infanterist ans dem Rücken, die Hände iir den Boden gekrampft. Auf der linken Seite ist ein kleiner, eingetrockneter Blutfleck. Ein paar Kanoniere gehen zu einem zweiten hin, der auch nahe am Wege liegt. Vielleicht lebt er noch? Nein. Er liegt auf dem Bauch, den Kopf ein- gezogen, die Arme von sich gestreckt. So sehen sie einen Toten nach dem anderen liegen; tauschen unwillkürlich leiser sprechend ihre Be« merkungen aus.„Der hat sogar noch seinen Trauring an!"„Armer Kerl!" Die Kolonne ist an: Drahtverhau angelangt; in den Drähten hängen noch zwei, drei Tote. Alles drängt nach vorn zu den russi- scheu Gräben, um die Wirkung der eigenen Arbeit zu sehen. Ein Iveber Stolz durchzuckt sie:„Wir haben gut geschossen." Die Drähte sind durch die Granaten auseinandergerissen, der Wall weist ein Loch neben dem anderen auf, und in den Gräben liegen die von den deutschen Granaten getroffenen Russen, hier nur ein Leib, dort nur ein Glied. Grauenvoll. Der Weg geht bergab. Ein paar Russen liegen noch dort, die von den Schrapnells oder unserer schnell drängenden Infanterie ereilt wurden. Große Kornfelder, auf denen Mandeln stehen, ziehen sich rechts und links vom Wege hin. Eine Mähmaschine steht verlassen auf dem Felde. Die Kanoniere reißen Kornbunde aus den Mandeln und werfen sie für die Pferde auf die Protzen. Schon ist es 10 Uhr ge- worden, 11 Uhr. Immer weiter geht es. Meldereiter kommen von vorn, ein Trupp blutjunger, verlegen grinsender Russen, von Dra- gonern begleitet. Der Himmel ist nicht ganz klar geworden, graues Gewölk hängt an ihm und gegen 12 Uhr fallen langsam Tropfen herab, nach einer halben Stunde kommt ein trostloser, einschläfern- der Landregen herunter. Gleichgültig trotten die Kanoniere neben den Geschützen hin, gleichgültig hocken die Fahrer. Unteroffiziere und Offiziere auf ihren Pferden. Da ist einer, der sunimt schon stundenlang die gleiche Melodie vor sich hin. em anderer ist in sich versunken, vielleicht denkt er an die Heimat, ein dritter kaut an cincni Strohhalm, und wenn er einen zerkaut hat. nimmt er einen neuen. Eine Abwecks- lang gibt es, als es durch ein Dorf geht. Vor dem Dorfe zieht sich ein Schützengraben hin. Pfähle sind eingerammt, aber der Stacheldraht liegt noch in Rollen daneben. Gefüllte Sandsäcke, Panzerschilde liegen hinter den Gräben, aber sie sind noch nicht ein- gebaut. So schnell ging der Vormarsch unserer Truppen, daß die Russen nicht Zeit fanden, diese Stellung auszubauen, und da räumten sie lieber das Feld.— Die paar Lehmhütten des Dorfes sind vorüber; wieder führt der Weg bergan, der Blick wird von der kaum 500 Meter entfernten Hügelkuppc begrenzt. Es wird gehalten. Im Regen steht die Batterie abwartend eme Stunde, zwei Stunden, noch länger. Die Feldküche ist vorgefahren, schnell wird ans- gegessen, bevor der Regen das Essen kalt macht. Im Grunde wird gekämpft. Lebhaftes Gewehrfencr schallt herauf, Schrapnellwolken erscheinen weiter vorn am Himmel. Drei Batterien von demselben Regiment stehen dort im Feuer; die vierte Batterie Ivird nicht eingesetzt. Das Feuer entfernt sich und erstirbt langsam in der Ferne. Es geht Weiler. Am jenseitigen Hange des Hügels liegt wieder ein Dorf. In den offenen Scheunen liegen wenige Verwundete, Deutsche, Russen, alles durcheinander. In dem Dorfe sammeln sich die Kolonnen. Die Bagagen der Infanterie, die Diu- nitionskolonnen kommen an, guartieren sich ein. Auch die Leute von der vierten hoffen, hier im Quartier den Tag beschließen zu können. Noch ist zwar kein Befehl da, noch steht die Batterie in dem aus- geweichten Lehm der Dorsstraße. Da kommt der berittene Tele- phonist von vom. Er bringt dem Hauptmann eine Meldung. Die Fahrer müssen aufsitzen, ans dem T. rs heraus, quer durch ein Haferfeld fährt die Batterie. Die nassen Halme nässen Hosen und Pferdeleiber. Schon müssen hier und da die unwilligen Tiere mit der Peitsche angetrieben werden. Ein tiefer Sandweg ist der nächste Weg. Schwer legen sich die Tiere in die Taiie; die Fahrer fluchen, klatschend fallen die Schläge auf die Pferderücken. Die Räder mahlen tief im nassen Sand, kein Fahrzeug bleibt stecken. In ein Kartoffelfeld geht'S hinein.„Hae.lt!" „Nach rechts protzt ab." Die Kanoniere haken die Lafetten von den Protzen ab, die Rohre wenden sich nach rechts, nun stehen die Ge- schütze. Die Protzen fahren zurück, nachdem noch die Munition hinausgeworfen worden ist. Eine einzelne Scheune steht rechts der Batterie. In ihr soll die Nacht verbracht werden. Wenn sie auch keine Tore mehr hat, gegen den Regen schütz; sie doch. Doch erst kommt der Befehl zum Eingraben. Gegen zwölf Uhr nachts endlich sind die Deckungen stark genug, die Geschütze eingerichtet, die Munition am richtigen Platze. Dann liegen die müden Leute, bis auf die Haut durchnäßt, wieder gleich braunen Klumpen im Stroh. Bald hat die Müdigkeit alle überwältigt, nur der Posten stolpert unterm Regen und in den Kartoffeln auf und ab, alle fünf Minuten nach der Uhr sehend, ob nicht schon Zeit zur Ablösung ist. Kleines Feuilleton. Was Deutschlanö an Streichhölzern verbraucht. Das Streichholz, wer könnte sich aller modernen und modernsten Patentfeuerzcuge uncrachtet, unser tägliches Leben ohne diesen kleinen feurigen Freund auch nur vorstellen. Und doch sind noch keine drei Menschenalter vergangen, seitdem im Jahre 1833 der Württenibcrgcr Johann Friedrich Kammerer mit der Erfindung der Phosphorzündhölzer an die Oeffentlichkcit trat. Wie in einem Aufsatze des„Prometheus" erinnert ttnrd, bildeten die Streichhölzer in den ersten Jahren ihres Daseins noch geradezu einen Luxusartikel: sollen doch 1000 Stück anfangs 4 bis 5 Taler gekostet haben! Ihren Höhepunkt erreichte die deutsche Zündholzerzeugung hin die Jahrhundertw en de; für das Jahr 1901 wird die deutsche Gesamterzcuguug, von der ein beträchtlicher Teil nach dem Aus- lande abgesetzt wurde, auf 2gö 400 Millionen Stück geschätzt. Seit- dem hat sich jedoch, besonders nach der am 1. Oktober 1999 erfolgten Einführung der Zündwarensteuer, sowohl die Erzeugung wie auch die Ausfuhr von deutschen Streichhölzern sehr vermindert. Bc- sonders gering war die Erzeugung im Jahre 1910, weil damals das Publikum sich noch aus der steuerfreien Zeit her vielfach mit Zünd- hölzern versorgt hakte; damals gelangten nur 59 302 Millionen Stück zur Herstellung. Im Jahre 1913 wurden in Deutschland rund 80 230 Millionen Stück Streichhölzer versteu-ert, und da gleich- zeitig vom Auslände 258% Millionen eingeführt wurden, so stellte sich unser Gesamivcrbrauch in dem gedachten Jähre auf 80 495 085 000 Stück. Auf den Kopf der Bevölkerung berechnet, gibt dies einen Verbrauch von 1290 Streichhölzchen im Jahre, das sind 21% Schachteln zu 60 Stück und 3,5 Hölzchen am Tage. Da vor Einführung der Steuer der Tagesbedarf für eine Person auf etwa sechs Hölzchen geschätzt wurde, so stellt sich der Rückgang des Verbrauches auf mehr als 40 v. H. Zu diesem Rückgange hat natürlich die Verbreitring der Zündholzersatzmittel sowie auch die fortschreitende Ausdehnung der elektrischen Beleuchtung wesentlich beigetragen. Der Krieg bereitet natürlich auch der deutschen Streichbolzindustrie mancherlei Schwierigkeiten, vor allem bei der Deckung ihres Holzbedarfes. Zur Erzeugung der Streichhölzchen findet neuerdings fast nur das weiche, poröse Holz der Zitterpappel oder Aspe Verwendung, da dieses sich am besten zum Paraffinieren eignet. Das Aspenholz wurde aber vorwiegend von Rußland be- zogen, zum Teil bereits als fertiger Holzdraht. Da gegenwärtig die russischen Lieferungen aufgehört haben, müssen die Fabriken zu anderen Holzarleu greifen. Einen brauchbaren Ersatz bilden Linden- und Birkenholz. Auch die Nadelhölzer, die früher zur Her- stellung der Phosphorhölzchen dienten, wegen ihres Harzreichtnms aber sich nicht ohne weiteres zum Paraffinieren eignen, können durch anhaltendes Kochen brauchbar gemacht werden. Dabei muß man jedoch den Uebelstand in Kauf nehmen, daß das schon an sich gelbliche Holz eine noch dunklere Färbung annimmt. Die öeutschen Samtätshunüe. Die Verwendung von sogenannten Sanitätshunden im Kriege zum Aufsuchen der Verwundeten' hat sich, wie die Meldungen äussern Felde übereinstimmend berichten, auf das glänzendste bewährt. Tausenden von Soldaten ist durch die Hilfe der Hunde, die sich be- sonder? in hügeligem, bewaldetem und sumpfigem Gelände hervor- tun, da? Lebest gerettet worden. Etwa 2000 solcher SanitätShunde mögen in der deutschen Front stehen; nicht wenige sind den feind- lichcn Kugeln zum Opfer gefallen oder verletzt worden. Für diese hat man sogar eine Spezialllnül in Jena errichtet, in der sie wieder hergestellt werden sollen. Die SanitätShunde rekrutieren sich zum allergrößten Teil, wie die„Deutsche Landwirtschaftliche Presse" schreibt, aus deutscheu Schäferhunden. Ein kleinerer Anteil ent- stammt den Dobermannpiutschern, in denen übrigens ebenfalls Schäfcrb'.mdblut enthalten ist. Auch einige wenige Airedale-Terriers fungieren im Sanitätsdienst. Sie wurden früher ebenso wie die schottischen Schäferhunde tColliesj mit Vorliebe verwendet, doch werden sie von den deutscbcu Schäferhunden bei weitem übertroffen. Im übrigen sind heute die Collies durch Zucht gänzlich entartet und haben die Intelligenz ihrer Vorfahren, der Begleiter der schottischen Hirten, völlig verloren, so daß sie sich zum Suchen von Verletzten gar nicht mehr eignen. Wahrscheinlich werden sie binnen kurzem überhaupt aussterben._ Notizen. — Eine Soldau-Vorstellung. Zum Besten � des Wiederaufbaus der ojtprcußifchen Stadt Soldau, dessen Patin Eharlottenburg ist, führt das D e u t s ch c O p e r n h a u s am Sonn- tagiiachmittag'dcn 3. Oktober..Hoffmanns Erzählungen" auf. — Eine Beratungsstelle für Kriegerehr ungö- fragen hat der Deutsche Bund Hcimatfchutz in seiner Geschäfts- stelle,' Berlin W 35, Steglitzer Str. 53 III, eingerichtet. Der Bund will sachlich, ohne Bevorzugung einer Richtung oder Gruppe, und un- eigennützig bei der Fülle der zu erwartenden, oft leider zu früh be- absichtigteii Denkmalsplanungen mit Rat und Tat helfen. — Die„Mutter Gottes" a»lf der Flucht. Das wundertätige Bild der Mutter Gottes von Potschajew, das schon zu Beginn des Krieges nach Schitoinir gebracht worden war. ist jetzt vor der eindringenden österreichischen Arnree ins Gebiet der Don- kosaken gebracht' worden, in die Kathedrale von Nowo-Tscherkask. Das Bild wird von den abergläubischen Russen besonders hoch- gehalten, weil mit seinem Besitz die Herrschaft über Südnißland ab- hängen soll._ Rotes vlamenblut. 81] Von Pierre Broodcoorens. Doch er kam wieder zu sich. Von neuem hatte er sie gepackt. Was für ein gering Ding war sie zwischen seinen Händen! Er brauchte nur zuzupacken. Seine Finger würden sie zerquetscht haben>me eine Schnecke. Und so etwas war's, was mit einen: Manne spielte, das ihm mit kleinen Bissen das Herz zerfraß, als wär's ein Pfefferkuchenherz, ein an- gebrochenes Naschwerk, das sie auf der Tischecke liegen läßt, um ein anderes anzuknabbern, ohne sich darum im geringsten um das Blut zu kümmern, das ihr den Mund befleckt! „Sprich, in Dreitcufelsnamcn! Sag' wenigstens, wer es war, daß ichs ihm besorgen kann!" In ihrer erbärmlichen Furcht, die sie denken ließ:„Er will mich töten I" stieß Hilla ein schneidendes Lachen hervor. „Sein?tamc? Du denkst also, daß ich Dich hintergangen habe?" Sie merkte, daß er fortwähreiid zitterte. „Ah! Ah! das wird kurios! Natürlich war ich mit Blindheit geschlagen, nicht wahr? Wenn Du mit zwei Männern in einer Kutsche spazieren fährst, so wars einer Besorgung wegen... Ich verstehe Dich schon, meine Kleine! Manchmal 'bist Du ja damit durchgekommen. Aber nachgerade riecht sich der Braten. Das sag' ich Dir." „Laß mich doch zu Wort kommen!" schrie sie aufgebracht. Und Fuß und Hand gebrauchend, entschlüpfte sie ihm mit einer verzweifelten Bewegung. Mit einem Male war der Alkoholdunst, der ihr die Ueberlcgunq trübte, verflogen. Für die ersten Augenblicke, als sie durch den brutalen Angriff des Burschen überrascht worden war hatten sich ihre Gcdaiilen gestoßen wie in einem Stall die gehörnten Schädel der Rinder, wenn die rote Lohe einer Feuersbrust emporschlägt. Es stand fest, daß er sie in Gesellschaft des Zigarrenmackers gesehen hatte. Sic tvar verloren; trotzdem'aber war sie überzeugt, daß in ihrem Be- nehmen nichts Auffallendes gewesen war. Die Schwierigkeit war nur. wie sie sich rechtfertigen sollte. Sie kannte Souhes Eifersucht, fem düsteres Wesen. War sie ihm nicht bereits mit einer Fülle von Beweisen begegnet, die sie ihni im Ver- laufe ihrer früheren Zusammenkünfte hundertmal vorgehalten hatte? In ihrem stärksten Schreck sah ihr weiblicher Scharf- sinn schon die Rettung voraus. Die Wut ihres Liebhabers war niehr verzweifelt als rachsüchtig, mehr scheinbar als wirk lich. Seine Heftigkeit erflehte im Grunde bloß ein Wort, mit dem sie ihm einen Irrtum nehmen sollte, lind wenn sie anfänglich unter seinen Ausbrüchen vor Schreck erstarrt go wescn war, so machten sie jetzt auf sie keinen Eindruck mehr. Sie glichen jenen mit Blut und Teufclsdreck beschmierten Scheusalen, von denen die wilden Völker glaitben, daß sie die Diebe erschrecken, die aber unter einem leichten Stoß zusammenbrechen und die Schwelle, die sie schützen sollen, weit offen lassen. „Ay, das ist gut!" sagte sie. Und den Kopf schüttelnd wiederholte sie: „Das ist gut!" Doch sogleich fühlte sie sich von ihrer eigenen Stimme ermutigt und sagte mit einer Eiltrüstnng, an die sie selbst glaubte: „Nicht genug, daß Du auf die Schändlichkeiten des ersten besten unbcsehens'reinfällst— irgcndivclchc Eifersüchtige, die ich gar nicht kenne und die überall ihre Schauergeschichten uinhertragcn— mußt Du mir auch noch nachlaufen, spionierst hinter mir her, spürst bei jeder Gelegenheit etwas gegen mich aus. Ich darf jetzt nicht mehr spazieren gchn, darf mit den Leuten nicht mehr sprechen, ich kann ja Wohl in ein Kloster gehn, darf bloß Dick noch sehen. Ist das ein Leben, tvas Und da behauptest Du, mich zu lieben 1" Er murrte: „Ich liebte Dich nicht? Das wagst Du zu sagen?" Seine Worte ergänzten sich durch eine Geste unsäglicher Verachtung. „Bei Gott..." Sic hatte einen bitteren Zug um den Mund, richtete die Augen zwischen den rauschenden Aestcn der Apfelbäume zum schwarzen Himmel empor, als ob sie überwältigt von Souhes Zweifelsiicht. und daran verzweifelnd, ihn zu überzeugen, die Hilfe der Lichter da oben anriefe. „Du liebst mich, liebst mich! Ah, Flausen! Ja, auf Deine Weise." „Wenn Du Dich brav aufführtest, würde ich dann so zu Dir sprechen? Weil mir das das Blut aussaugt, tvahrhaftig! Aber das ist noch nicht alles! Du machst süße Worte, suchst Dich um die Sache herumzudrücken: aber vergebliche Mühe; ich durchschaue Dich. Du kommst nicht vom Flecke weg, eh' Du mir nicht geantwortet hast. Wie heißt der Dreckfink? Sprich l" Unwillkürlich forderte sie ihn heraus. „Wer? Die, mit denen ich zusammen war? Du kannst lange warten, ehe ich Dir ihre Namen sage, eifersüchtiger Kerl! Vor allem sag' ich Dirs auf keinen Fall, iveil mir der Ton nicht gefällt, in dem Du mit nur sprichst. Ich bin keilt Vieh, das man mit der Peitsche treibt, verstehst Du." Sic schwieg. „Gewiß bin ich nach Schcndclbeke gegangen, auch nach Gramniont. Was ist da weiter? Muß ich Dir Stunde für Stunde Rechenschaft geben über das, was ich tue? Ich darf also nicht mal mehr Freunde nach dem Bahnhof be- gleiten!" Er brach los. „Hab' ich mir ja gedacht: ich muß sie erst in den Armen eines Liebhabers abfangen! Und selbst dann beweist sie mir, daß ich niir Einbildungen mache, daß sie unschuldig ist wie ein neugeborenes Lamm!" Er hob die Faust. Aber in dem Augenblick, wo er sie mit ihrer ganzen Schwere fallen ließ, besann er sich, von einer Furcht erfaßt, eines anderen. Er kannte seine Kraft. Er würde sie erschlagen haben. „Hure!" schrie er nur. Sic bäunitc sich gegen die Beleidigung ans. „Feigling! Geh doch und frage Jannah oder die vom „Ballon", oder frag bei Listel nach, ob ich gelogen habe!" „Warum hast Du mir aber gesagt, daß Du eine Kette kaufen wolltest? Du lügst nur, tveii Du nicht mehr weißt wohin?" „Kenn' ich Dich denn nicht? Traut tiian sich denn Dir auch nur das leiseste Wort zu sagen? Hätt' ich Dir die Wahrheit frei heraus gesagt, so hätt'st Du mir ja doch nicht geglaubt; trotz- dem hättest Du was gefunden, mich zu tadeln, mich zu pei- nigen, mir das Blut auszusaugen... O Gott, guter Gott, was für ein Elend!" seufzte sie, und bemitleidete sich selbst wegen ihres Loses und der traurigen Tage, die er ihr machte. Ich sehne mich nach dem Tode." Sic geriet außer sich. Ja, der Tod ivar solch einem Leben vorzuziehen. Denn wie würde erst ihr Zusammenleben werden! Ach.. Nach ihrer Mutmaßung würde es vergiftet sein von Jammergeschrei und schließlich unerträglich wegen seines Argwohns. (Forts, folgt.) Irisches fleisch RSnderquerrippeml.oo �03StbCCl mk Kaochca PfundlilS Rinderbrust........ p�l.is Schmorfleisch täI.20 Gulasch................ phsdl.00 Gehacktes.......... p�l.oo Kaibskamm........ �I�to Kalbskeule'.".�""�1.30 Kalbsrücken!°.0"«™,1.20 AJandorf&G Spittelmarkt Belle- Alliancestr. Grosse Fraaklurterstr. Brunnenstr. Kottbnser Damm Wilmersdorierstr. Lebensmittel Nicht am Spittelmarkt Kossler„1.55,1.60 lieee Kartoffeln...iop� 45 pf. 2 Stück 25 pf. Ii Südiaen Ool. Dose 68 pf. Wurstwaren Rot- od. Zwiebelwurst • Pfand 1.20 Landleberwurst. legenheitskauf. Mauerhoff, Dr. ffsrank- surterftratze g, parterre..Vorwärts"- leser S Prozent. 6St* Neuerscheinung: Die Arbeit er- Ichast im neuen Deutschland. Heraus- »egeben von Friedrich Thimme und Karl Leglen. Prei» Ät. 2.—. Zu be- ziehen durch die VorwärtSbuchhand- lung. Berlin 8W. 68, Lindenstratze 3. Teppiche mit Nein cm Fehler, sehr billig. Sardwen, Portieren, Stepp- decken, Tischdecken, Diwandccken, sehr billig. Vorwärtsleser 5 Prozent Rabatt. Teppichhaus Brünn, Hackcscher Markt 4(Bahnhos Börse). Sonnta,s geöffnet. 243/4' Monats-«varderobe! Getragene Anzüge sür Herren: Smoking, Frack- und Dehrock-Anzüge(auch zum Ver- leihen), HerbftpaletotS und Mster sowie von Kavalieren getragene, säst neue Sachen(aus Seide), sür jede Figur Passend, in größter Auswahl zu unüdertrofsen billige» Preisen. Eine Treppe, deshalb billiger wie im Laden. Hirsch Kieserbaum, Wassertor- stratze 12/13 I. 78/6' Teppich-Thomas, Oranienstr. 44 spottbillig sarbsehlerhafte Teppiche, Gardinen. VorwärtSIescrn S Prozent Extrarabatt. RIO» Geld! Geld! sparen Sie, wenn Sie im LcihhauS Rosenthaier Tor, Linienstratze 203/4, Ecke Rosenthaier- stratze, lausen. Im Versatz gewesene Anzüge, Paletots, Ulster sowie neue Matzgarderoben zu staunend billigen Kriegsprcisen. Silberne Uhren 3.—, goldene Damenuhren 8.—, Gold- waren, Brillanten, Fahrräder, Pelz- stolas, Müssen. Aus Uhren dreijähriger Garantieschein. Eigene Werlslatt. Sonntag 8— 10.___ Mouatsanzuge, nur wenig getragen, Paletots, Ulster, Hosen, Ge- selllchastsanzüge werden spottbillig verlaust. Die elegantesten Anzüge sind leihweise billig zu haben. Alt- bekannte Firma. Max Wettz, Grotze Franksurlerstratze 88. Möbelverkanf l Kleiderspinden, DertikoS 25,—, Chaiselongues IS,—. Waschtische 16,—, AuSzugtische, TrumeauS, komplette Kücheumöbel 45,—, Bettstellen 20.—. 30,—, 50.—, PlüschsosaS, Schreibtische 30,—. 42,—, 50,—. Z-nttalmöbelspeicher, Prinzen. stratze 71. 31ft* Kupfer k Messing l Aluminium, Nickel! Zinn, Zink, Blei, Quecksilber, Etanniolpapier, Platinaabfälle, Zahn- gebiffe. Goldsachen,«ilberabsälle, Höchstpreise!»Metallschmelze Cohn', Drunnenstratze 25 und Neukölln, Berlinerstratze 76, 56/4' In Freien Stunden. Wochen- schrist sür das arbeitende Volk. Romane und Erzählungen. Abonnements, wöchentlich 10 Ps., nehmen alle Aus- gabestellen des»Vorwärts» entgegen Probchestc gratis.__' Künstlergardinen, Neuheiten 6,75, Tischdecken, Steppdecken, Bettdecken, (■norm billig, Teppiche mit kleinen Fehlern weil unter Prei». vorwärt»- lesern süns Prozent Rabatt. Georg Lange Nachs., Chauffeestratze 73/74.' Taschenbnch sür Gartensreunde Ein Ratgeber sür die Pflege und sach- gemützc Bewirtschastung des häuslichen .',ier-, Gemüse- und Obstgartens von Max Hesdörser. Zweite vermehrte aufläge. Mit 137 Textabbildungen. Preis 3,50 Mark. Expedition V»r- wRts, Lindenstratze.'_____________ Wramwortücher Siedcficur: Alfred Slrtcfö, Sffcnfrtlft. Für den Jjuferatcnteil verantto.: Tb. Glocke. Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärt» Duchdruckerei u. Veriagsanstalt Paul Singer& Co, Berlin SW. Stadtbahnfahrt. Landparzellen in Waldgartenstadt mit Wasserleitung, Gas, Bauerlaubnis, gepstasterte Stratzen, verbaust Frau Koch, Berlin, Melaxchlh.nstr.zc 14. 246:b' Zebu Pr ozeut Rabatt Vorwärts- leiern. Steppdecken, Similiseide, vor. nehme Ausführung 4,85, 5,75, 6.50, 7,85, g,50. 12,50, 14,50 usw. Grotze Franksurterflraße125, im Hause der Möbelfabril. 43K' Gardinenreste, Fenster 2,45, 2.85, 3,50, 4,25, 5.50. 6.65 usw. E. Weihenbergs Gardinen- und TcppichbauS, Grotze Frankfurter- stratze 125, im Hause der Möbelfabrik an der Kopvenstratze. Restbcftande, 1—3 Fenster Tuch- Portieren, Pküichportieren, Madras- Portieren, neueste Muster, Fenster 2,85, 3.50. 3,Sb. 4,85, 5,75, 6,50, 7,50, S,50, 11,50, 14,50, 18,50 usw. Portteren. hauS, Grotze Franksurlerstratze 125. Tuchdecken, Letnendecken, Plüsch- decken 1,35, 1,65, 1,95, 2,45, 2,95, 3,65, 4,25, 4,85, 5,50, 6.75, 8,50, 9.70 bis 45 Mark. Teppiche mit Webefehleru 7,50, 9,50, 11,50, 13,50, 16,50, 19,50, 22,50, 25,50, 29,50 usw. Teppichhau«, Grotze Franksurlerstratze 125, im Hause der Möbetsabrik. MouatSauzüge und Sommer- Paletots von 5 Mark sowie Hosen von 1,50, Gehrockanzüge von 12,00, Fracks von 2,50, sowie sür korpulente Figuren. Neue Garderobe>u staunend billigen Preisen, aus Psandleihen verfallene Sachen kauft man am billigsten bei Natz, Mulackstratze 14._* GaScronen-, GaSzuglampen- Verkauf der alten Firma LouiS Böttcher, Dienstag«, Donnerstags, Sonnabends nachmittags 4— 8, Box- hagenerstratze 82, erste Etage. Zurück- gesetzte zu jedem annehmbaren Preise. Vorjährige elegante Herrenanzüge PaletotS und Ulster aus seinsten Matz- stoffcn 25—60 Mark, Hosen 6—18 M. Versandhaus Germania, Unter den Linden 21. bK» Monaksonzüge, PaletotS, grotzes Lager spottbillig. Fürstenzelt, Rosen- tbalerstratze 10. MonatSanzüge, PaletotS. Hosen, Rockanzüge, Spottpreise, Friedtandcr, Augustftratze 64. j-IOS» Monatsanzüge, Winterpaletots, Ulster, Joppen. Hosen spottbillig. Neue Schönhau serstratze IL, eine Treppe. Ecke Rosenthalerstratze.' Monatsgarderoden-Haus ver- kaust svottbillig erstklassige, wenig ge- tragene, fast neue Jackettanzüge, Gchrockanzüge, Smotinganzüge, Frackanzüge, Ulster, Paietols, Cu- tawayanzüge, gestreiste Beinkleider, Bauchanzüge. grotz-S Lager. Hai- pern. Rosenthalerstratze 4. Kein Ladeneingang. Nur eine Treppe.* Möbel. MSbel aller Art aus Kredit, be- queme An- und Abzahlung. Möbel- Lechner, Bxunnenstrag« 7. Zweites Geschäft Müllerstratze 174. Sonntag von 8—10 geöffnet.__ 81K': Möbeltredit. Komplette Woh- nungseinrichtungen, einzelne Möbelstücke. Geringste Anzahlung, be« quemfte Abzahlung. Kreditbaus Luiienstabt, Köpenickerstratze 77/78, Ecke Brückensttatze, nahe Jannowitz- brücke. S8K' Möbel! Für Brautleute günstigste Gelegenheit, sich Möbel anzuschaffen. Mit tteiner Rnzadlung schon Stube und Küche. An jedem Stück deutlicher Preis. UebervorteUung ausgeschlossen. Bei Krankheitsfällen, Arbeitslosigkeit anerkannt Rücksicht. Möbelgeschäft Goldstaub, Zossenersttatze 38, Ecke Gnciicnau stratze. 2g01K' Möbel gegen soso-.tige Raffe sehr preiswert zu verlausen, Brunnen« stratze 7 und Müllerstratze 174. Sonn- tag geöffnet von 8—10. s2K Krtegshalber nagelneue Wobnungs- einrichtung, bildschöne Kücheneiniich- tung, zusammen 235.—, Schreibtisch, Ankleideswrank, Büfett.(Gewerblich). Händler unerwünscht. Rosentbalcr- stratze 57, vorn III, bei Glas. 76/ t8' Möbel« Cohn, Hauptgeschäft Grotze Franksurtersttaße 53. Im Nor- den: Badslratze 47/48. Wohnung?» einrichlungen sowie einzelne Möbel« stücke aus bequemst- Teitzablung. Stube und Küche schon von 25 Mark Anzahlung. Einzelne Möbelstücke 3 Mark Anzahlung, Wochcnrale 1 Mark. In bunten Küchen Riesen- auswahl. Abzahlung wöchentlich oder monatlich, ganz nach Wunsch. Größte Rückficht bei Krankheit und Arbeitslosigkeit. Annonce mitbringen, Wert 5 Mark. Sonntags 8—10 ge- öffnet. 1SK' Möbel< Gelegenbeitsköufc in Schlaf-, Speise- und Herrenzimmern, auch einzelne Möbel zu selten billigen Preisen im Fabriklager Chaussee- stratze 60. I13K Nur im Kriege diese Preise, nie wiederkehrend. Kleiderspwd, Vertiko mit Verglasung 42,—, Bettstelle englisch 38,—, Nutzbaum-Diplomat 56,—, lomplette Küche 56,—, An- tleideschrank mit Spiegel 68,—, Ausziehtisch mit Verbindung 26,—, Kommode 20,— und viele Einzel. möbel sür jeden annehmbaren Preis. Ehrlich, Alle Schönhauiersttatze 32.' Vorbildlich! sür»Arbeitermöbcl» ist die MöbelauSstcllung des, Berliner Möbelhaus» nur Südosten, Skalcher- sttatze 25. Wunderbare Wohnzimmer von 285,—. Echt Eichen Schlaizimmer komvlctt 295,—. Katalog reichillustriert gratis! nur Südosten, Skalttzer- stratze 25. IUI Bettstelle billig, König, Box- hagenersttahe 18/19._ t93 Umbauplüschsofa, funkelnagelneu, Kriegshalber 47,50, Chauffeesttatze 11, Restaurant. 80/13 Musikinstrumente. Wandermandoline mit Taiche, Wandergitarre, Konzcrtzitber 9,50, Sololaute, gut elngesptelte Orchester- geige mit Formet»! 18,—, Gitarrzithern mit sünsundachtzig Unterleg- noten 8,50 verkaust Ernst, Oranien- sttatze 166 III. 2467b' psdrrader. Spottbillig l Wie Sand am Meer I Tourenfahrräder, Damen- sahrräder, Kindcrfahrräder, Holz- feigen» Sttatzenrenner, Wanderer» rädcr, Adlersahrräder, Dürkoppräder, Wtttlerrenner, Torpedoräder, 15,00 bis 46,00. Luttschläuche, Lausmanlei 4,00. Radreparaturen! Multiplex-. Hausnummer beachten. Weinmcister- stratze Vier. 80/18 Kaufgesuche. Fahrradankauf Linienstratze 19. Glühstrumpfaschc kaust Blümet Auguststratze 69. 252/5» Plattna, alle Goldsachcn. Bruch- gold.Koldwatten, alle Uhren, Silber, Quecksilber, Tressen, Wolfram, Photo- graphische Rückstände, Gebiffe sowie sämtliche Edel- und Uncdelmetalle. deren Abfälle und Gelrätze kaust Schmelzerei Broh, Berlin, Kovemcker. rnratzett). Telephon: Moritzplay 3476. (Eigene Schmelze.) Verlreterbesuch Zahngedtffe k Bruchgold! Silber- lachen, Platinaabfälle. Quecksilber, Stanniolpapicr, Kupser, Messing, sämtliche Metalle höchstzablend. Schmelze Cdristionat, Kövenicker- kttahe 20 a(gegenüber Manteuffel- stratze), 56/1' Platinabfälle bis 6,26 pro Gramm Zabngcbiffe bis 50,00, Goldsachen, Eilberiachen, Tressen, Quecksilber. Stanniotvaoier, Kuvier, Messing, Zinn, Nickel, Aluminium, Zink, Blei, Höchstpreise, Eoeimelall- Ein- lauiSbureau Weberstratze 31(Tele- pbon, Abholung.)_' Platinaabialle, Nr.biSö.N.Zahn- gebiffe bis 60,—, Kupser, Messing Nickel, Blei, Zinl, Etanniolpapier bis 3,60, Geschttrzmn bis 3,20, Aluminium, Quecksilber bis 5,—, Gold, Silber, höchstzahlend. Metallkontor Hollmannstrage 30 und Kottbuserstratze 1(Koltbusertor) Moritzplatz 12858. Flrrteiricht. Unterricht in der englischen Sprache. Für Anfänger und Fort- geschrittene, einzeln oder im Zirkel, wird englischer Unterricht erteitt. Auch werden Uebersetzungen an« geserttgt. G. Swienty- Liebknecht, Charlottenburg, Stuttgarterplay g, Gartenhaus UI. 44K' Verschiedenes. Patentanwalt Müller, Ditschiner- stratze 16.' Vermietungen. W'otinunAen. Eharlottcnstrafte 87 klctne Wohnungen sofort billig. 2273b Zimmer. MSblicrteS separate» vorder- zlmmer 12,00, Höhn», Schliemami- sttatze 6 II. t75 Arbeitsmarkt. Stellenangebote. Fahrstuhlmonteur, ttichtigen, sucht Chr. Sonntag, EIisabcthuser28.(1 1 6R* Schlosser verlangt Blume, Ehar- lottcnburg, Schillcrsttatze 94. FZ 2' tufschmied, gevrüster, mtlitärsrci, mit Wagenarbeit vertraut, ge- sucht. TeSIe, Brunncnstratze 82. Schreibmaschinen- Mechaniker, tllchtige, gegen gute Bezahlung sofort. Schäfer u. Clautz, Berlin W. 8, Leipzigerstratze 19. 79/9* sosort t64 Tüchtiger Geste llarbeiter gesucht Schlütersttatze 64.___ Hausdiener, der auch packen kann, gegen guten Lohn verlangt. Verlag Herrmann, Köthenerstr. 26 U. süchtige, ältere, selbst. Schlosser �(Kri-gSinvaliden)surFcilarbeilcn sucht.71. Kahland dt Co., Halcnsee, Katliartnenstr. IS. �Hahrpersonal. DeS Fahrens kundige ttäftige Leute werden als Flaschenbiermitsahrer ges. Urancrcl JEnxelhardt, Berlin-Pankow, 80/12 Kaiser-Friedrich-Stt. 21/29. KaMIoller ältere, selbständige, sucht 59502 i�penxlcr, Urdanftr. lstv.