Nr. 229.- 1915. Unterhaltungsblatt öes vorwärts Menstag, 5. Oktober. Max Halbe. In Halles satirischer Literaturkomödie.�Walpurgisnacht" sagt cher Bürger Simmclman-n von Eckardsbronn:..Ihr müßt nämlich wissen, es gibt hierzulande einen Dichterkönig, was man so nennt, einen, der ist König über die Dichter, was so der Oberste ist von der ganzen Kompagnie, und die anderen, das sind die Ossiziere intb die gemeinen Soldaten. Ter König aber ist über sie alle und keiner ist über den König. Versteht ihr das?" Und der zugereiste Krämer Altmöller, an den diese Erklärung gerichtet ist, antwortet: „Ich denk' mir das so in der Art wie bei uns den Schützenkönig, wo sie jedes Jahr einen andern dazu machen, je nachdem, wieviel Schüsse einer ins Schwarze getan hat." Eine tragische Bitterkeit liegt in diesen Worten, die Tragik schmerzlicher Erfahrung. Vor zwanzig Jahren war Halbe einen Winter lang durch die Gunst des Erfolges der erklärte König der modernen Dichtung. Er hatte jenes wunderschöne, einzigartige Werk geschaffen:„Die Jugend", das plötzlich in der Düsternis des Naturalismus einen Frühling erblühen liest. Aber dieses Werk, dieser einmalige glückliche Wurf wurde sein Verhängnis. Er blieb der Dichter der„Jugend". Tie„Jugend" ist für Halbe eine Hemmung geworden, die auf seine Enttvickelung drückte. Et- was wurde in ihm durch diese Dinge gebrochen, das nie mehr heilen wollte. Seine Kraft rang mit jenem Erfolg. Aber er war der Dichter der„Jugend" und blieb es. Wenn man Halbes Werk überschaut, sieht man ein hartes, bitteres Ringen; einen Wechsel zwischen Gelingen und Mistlingen. kKan hat das Gefühl: eine Kraft ist durch die Umstände von ihrem rechten Wege abgedrängt worden und tastet umher, um sich zurück- zufinden. In ihm selbster ist dadurch eine Stimmung erzeugt worden, der er in der Novelle„Meteor" Wort gibt:„Ja, da war es heraus, was er sich immer verheimlicht und doch zagend schon längst geahnt hatte. Er hatte sich ausgegeben und würde nie tvicder etwas schaffen, tvas seinem Früheren gleich käme. Zu einer Zeit, wo andere sich noch lange im Aufstieg gipfelan be- fanden. War seine beste Kraft dahin und abwärts, steil hinunter ging der Weg. Erst anfangen hätte sein Leben sollen, da war es vorbei. Einer von den Allzufrühen und Allzuschnellen war er gewesen, in der Märzensonne schnell emporgeschossen und vom Maienfrost entblättert und geknickt!" Halbes gerade und freie EntWickelung ist ein Opfer seines ersten Erfolges geivorden, und zugleich ein Opfer der Zeit, in der er lebte. Prof. Litzmann sagt in seinem Buche über das moderne Drama von der naturalistischen Bewegung der neunziger Jahre: „Sie bat auch das mit dem Sturm und Drang gemein, dah sie ihre Wortführer schnell verbraucht und verschlingt. Es ist ein atemloses Hasten vorwärts, und tver eben die Avantgarde führte, ist morgen im Gros, übermorgen im Hintertreffen." In seiner >Jnsel der Seligen" lästt Halbe seinen Dr. Wiegand sagen— und auch dieses Wort klingt wie ein Bekenntnis—:„Lieber Dubsky, wir alle von unserer Generation, wir sind grenzenlose Verschwen- der getvefcn! Wir sind als Revolutionär und Weltverbesserer auf den Plan getreten! Jedes Geschlecht hat seine Aufgabe zu er- füllen! Unsere War es, Sturm zu laufen und Bresche zu legen: dast wir dabei am eigenen Glücke zur kurz gekommen sind, dah wir uns vielleicht vor der Zeit verbraucht haben... kein Wunder!" Es War Max Halbes Erkenntnis, dast er in eine Atmosphäre gestellt wurde, die seinem natürlichen Wesen nicht entsprach. Er geriet in ein Tempo, in eine Ueberhitzung, die seine Kraft über- spannte' und schnell verbrauchte. Peter Hille bat ihn einmal auf die Formel gebracht:„Dramatisch geheiztes Idyll." Er ist eine im Grunde gestrige Natur mit stillen Träumerzügen, zart und lyrisch den die Zeit aus sich hcrausgezwungen und mit sich selber in Widerstreit gebracht. Er hat Gcgeinvactsprobleme in sein Bc- wußtsesn aufgenommen. Aber sein Bestes ist nicht seine Moderni- tät. Was an ibm fesselt und bestrickt sind Elemente, die eigentlich unmodern find? Den Erfolg seiner„Jugend" bedingte nicht der Konflikt in seinem Anklingen an zeitliche Probleme. Er wurde hervorgerufen durch das eigentlich Poetische des Werkes; durch die Stimmung, die um das tragische Liebesidnll webt. Uno wo Halbe reiner Stimmungsdichtcr ist, Lyriker, Idylliker, ist er wunderbar und von bezauberndem Reiz. Seine besten Dramen leben von diesem Element. Schon im„Eisgang", der soziale und psychologische Koirfliktc mit einer Naturkatastrophe in symbolische Beziehung bringt, ist dies zu spüren.„Mutter Erde" ist ganz ein- getaucht in den Dn'ft der Scholle, der den Heimkehrenden betört und betäubt. Im„Strom" singt das Wasser seinen brausenden Sang in das Leben der Menschen hinein. Das Beste in Halbe sind diese lyrischen Elemente, und er ist stark, Ivo die Heimat in ihm spricht: Er ist- im Grunde ein Mensch der Scholle, den das moderne Leben entwurzelt hat, und der nun keine neue Vcrwurze- lung findet. Dies zeigt sich auch in der Wahl seiner Konflikte und in seiner Menschengestaltung. Immer wiederholt sich der Konflikt zwischen Heimat und Fremde, zwischen Altem und Neuem. Im„Eisgang" ist es die Loslösung von der Scholle. In„Mutter Erde" zieht der Loden den heimatlichen Flüchtling wieder an sich. In den „Heimatlosen" spricht der Dichter Gericht über die von ihrem Boden in die grundlose Großstadt Verschlagenen. Im„Haus Rosenhagen" zeigt er das Erwachen des Besitzgefühls und den Kampf um die Scholle. Seine Menschen aber sind fest kontnriert, plastisch und lebendig, soweit sie Menschen ihrer Erde sind; wo sie fest auf dem Boden stehen, in einer Luft, die niit ihnen eins ist, während seine modernen Menschen schemenhaft bleiben. Sie sind wurzellos, und so vermag er sie in ihrem innersten Wesen nicht zu fassen. Das Embryo eines Stimmungsmenschen nennt it das Häuschen der„Jugend". Ter Stimmungsmensch ist der Unfeste, Grundlose, der Hin- und Hergeschlcudcrte, der mit'den er das Hänschen der„Jugend". Der Stimmungsmensch ist der Dingen nicht fertig wird und keinem Winddruck standzuhalten vermag. Zwei Bestandteile seiner Seele schaffen in Halbe die Pro- blematik seiner Erscheinung: die Heimat, die das Gestern ist und die moderne Großstadt, die das Heute bedeutet. Sie geben seiner Erscheinung'das Schwankende, Tastende. Aber sie geben ihr auch den eigenen, schmerzlichen, schwermütigen Reiz, der über seinen besten Sachen liegt; sie geben ihr den Ton, die Stimmung. _ P. H. kleines Feuilleton. Nach einer kanonaSe. Out« hfacht, eufabcth, alle Schrechcn, dl« midi traten, Itnd verklungen und verweht, tchlafen will ich, nichts als rchlafen. Ba, fo schön begann der Cag, tief in CrSume eingesponnen; bis der hlörfer Donnerschlag seinen Sehlachtchoral begonnen. plan eher Baum war wie ein Ralm, den ein scharfer UXind vernichtet, eifenwucht und sieuerqualm hat den dichten Muchs gelichtet. Qnd da floß so junges Blut aus den Munden der Soldaten I Hlles fraß die blinde Mut Der Schrapnelle und Granaten. Tierz und fauste fest verkrampft, gruben wir ein Orab den Cotcn, die, umdonnert und umdampft, jäh verglühten und verlohten. Out« sSacht, Elisabeth! alle Schrecken, die mich trafen, sind verklungen und verweht, schlafen will ich, nichts als schlafen... Mar Barthel, Musketier ___(Argonncn). Theater öes Westens:„der künstliche Mensch". AuS diesem Stoff liehe sich, toenn man dc-5 österreichischen Dichters Robert Hainerling lomisch-satirijcheS Epos„Homunkulus" ins Auge saht, zweifellos etwas Rechtes machen. Offenbar hatten die Verfasser des Librettos zu Leo Falls gleichnamiger Operette den besten Willen hierzu; denn die originell crsounene Handlung deS ersten AktcS berechtigte zu Erwartungen auf eine Fortführung der Fabel im gleichen Sinne bis zum Ende. Allein es wurde eine simple Liebesgeschichte zwischen Hansel und Grete! gesponnen und darein die Erschaffung des künstlichen Menschen aus Chemikalien als Erfindertraum gewoben. Wie in Viktor Holländers jüngst aufgeführter, übrigens erheblich älterer Operette„Der«sonnenvogel" begegnen wir hier einem„verrückten" Genie, eben unserem„Homunkulus"-Erzeuger, in der Widerspiegelung seiner Hirngespinste, und selbst bei „Chrysostomus", dem„künstlichen Menschen", wie„Professor Gram- Ivell" wünscht, daß er ihm als Produkt seines„chemischen Kuddel- muddels" aus der Retorte erwüchse. Der ganze Vorgang begibt sich � in Amerika. Und die Musik desgleichen. Niggerweisen usw. besorgen die Lokalfärbung. Frag- mente aus anderen Operetten diesseits und jenseits des großen Teiches mischen sich mit wenig Neuem, Eigenen,, wozu einige Lied- chen, namentlich aber melodiöse und wirksam orchestergemäß untermalte Walzerchen gezeichnet werden sollen. Daß Leo Fall volkstümlich zu schreiben und modern zu instrumentieren versteht. weiß man ja. Befleißigte er sich möglichst ohne Anleihen zu kom- panieren und wollte er sorgfältiger charakterisieren, stände es um den Wert seiner Musik besser. Äls vorzüglich aus Motiven älterer Operetten zusammengestellte Gabe darf die dem künstlichen Menschen voranfgesandte Huldigungsmusik gelten. Der Komponist dirigierte selbst. Die Inszenierung bot originelle Eiuzelheitey; die sorgfältig ein- studierte Aufführung erntete Beifall— wenn auch keine Stürme. ell. Die größte Minensprengung in Europa. Auf den Eisenerzfeldern der Aktiengesellschaft Südvaranger in Finmarken, nördlichstes Norwegen, fand Ende Juni eine technisch interessante Minensprcngung statt, die die größte Europas und die zweitgrößte der Welt war, die bisher ins Werk gesetzt wurde. „Prometheus" berichtet darüber: Es galt, große Mengen Eisenerz zu lösen, und die Ladung, die man hierzu benutzte, bestand aus nicht weniger als 23 0(>v Kilogramm Dynamit, lvclche ungeheure Sprcngmasse man in der Weise anbrachte, daß ein Berggipfel und eine Bergwand abgesprengt wurden. Aus Anlaß dieser Begebenheit hatte sich eine Menge Zuschauer aus der BcrgwerkSstadt KirkeneS und anderen Gegenden eingefunden. Abends 7 llhr wurden die znsaimnengckoppcltcu elektrischen Leitungen in Tätigkeit gesetzt, und sie wirkten sofort. Die Zuschauer, die auf einem Höhenzug etwa 500— 600 Meter von der Mine Aufstellung genommen hatten, fühlten unter ihren Füßen eine gewaltsame Erschütterung des Bodens, wo- bei gleichzeilig ein dröhnendes Krachen ertönte, und die Gebirgs- Partie, unter der die 23 000 Kilogramm Dynamit lagen, hob sich aufwärts und stürzte dann zu einer mächtigen Masse zusammen, die gleich darauf von einer riesigen Rauchwolke eingehüllt wurde. Die Sprengwirkung war sehr befriedigend, indem d:e abgesprengte Gc- steinsmasse etwa 300 000 Tonnen Rohmaterial umfaßt, das auf mehrere Monate Arbeit zur Veredelung gibt. llngefähr gleichzeitig wie im nördlichsten Norwegen fand bei der Erweiterung des Trollhattakauals in der Nähe von Gotenburg in Schweden eine Dynamitsprengung statt, die ein noch groß- artigeres Schauspiel bot. Eine auf dem Kannlbvden liegende Fclspartic von etwa 1000 Liubikmeter Umfang mußte mittels llnterwassersprcngung beseitigt werden, und dies geschah mit 1550 Kilogramm Dynamit,' die man auf 200 Bohrlöcher verteilte. Die Herstellung der Löcher war sehr zeitraubend. Man hatte die Bohrmaschine auf einem Gestell im Flußbett angebracht, und die fertigen Löcher versah man mit Sprengladungen und elektrischen Zündanordnungcn, welch letztere alle an einem Punkt in bedeutendem Abstand vom Platze vereinigt wurden. Den elektrischen Strom, der die Zündung bewirken sollte, erzeirgtc man mit einem besonderen, von einer Lokomobile betriebenen Generator. Bei der Sprengung selbst explodierten die 1550 Kilogramm Dynamit unter fürchterlichem Krachen", und ein mächtiger Wasscrpfeiler wurde etwa 100 Meter hoch in die Luft geschleudert. Von der Kraft des SprengnngSschusses zeugt der Umstand, daß Steinblöcke von gnt 10 Kubikmeter Umfang empor- geworfen worden waren._ Notizen. — Vorträge. In der Gesellschaft für Ethische Kultur spricht Mittwoch, abends 8 Uhr, im Bürgersaale des Berliner Rathauses WäldeckW anasse über:„Die Toten an die Lebenden." Ein- tritt srei. — Die Schauspieler und der Krieg.„Der neue Weg", das Organ der Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger fordert in einem Leitanfsatz die Schauspieler' zu kräftigerer Wahr- nehmung ihrer Interessen auf. Er begründet das also: Es sind mehr Betriebe in Tätigkeit als in der vorigen Spielzeit. Der Krieg ist benutzt worden, um die Gagen zu drücken, und man wird auch weiter noch versuchen, wenn auch nicht bewußt und gewollt, durch alle möglichen Maßregeln den deutschen Schauspieler der Verelendung entgegeuzuführen. — Semper der Mann. Unter diesem Titel wird der 3. Teil von Otto Ernsts ASmus-Scmpcrroman vom 1. Oktober an in ReclamS„Universum" veröffentlicht. Rotes vlamenblut. Ms Von Pierre BroodcoorcnS. Vicus kaute und labte sich den Magen mit den schlaffen Weichtieren. Von Zeit zu Zeit spülte er die Bissen weichen Fleisches mit einen: von dem Salzwasser hinunter, in dem sie gesotten waren. Ohne Hast schöpfte er es mit einer Muschelschale. Ihm gegenüber warf Flohil unaufhörlich bläuliche Schalen in die Schüssel. Er aß drei Portionen Miesmuscheln und zwei Portionen Bratkartoffeln. Zuweilen erleichterte er sich mit einem kräftigen Rülps den vollen Magen. Mit einem Male fuhr ein scharfer Luftstoß in den Dunst. Für ein paar Sekunden flackerten die Gasflammen. Mit den Füßen trampelnd schob sich eine«char lärmend in das Lokal herein. Ein lautes Geschrei begrüßte ihren Eintritt. „Heißa! Sie sind voll wie Kartoffeln!" rief Flohil vcr- gnügt, und er hieb mit der Faust auf den Tisch, daß Teller und Gläser aus dem Gleichgewicht gerieten. „Nelis, für jeden einen geräucherten Hering!" Scharf wie der Pfiff eines Stetvards durchdrang Souhes Stimme das Gclärni. Und indem er sich über seine Schenkel vorbog, die er laut klatschte, lachte er aus vollem Halse. VicuS sah belustigt zu den Bezechten hinüber. In seiner endlosen Kauarbeit nahm er sich aus wie ein Ochs, der friedlich Wiederkäut und dabei zuschaut, wie vor ihm eine Kinderschar sich tummelt. Sie waren ihrer vier, drei von ihnen Mieter, Nachbarn von Souhes und Vicus' Mansarde. Kroeg von Alvcrbodc führte augenscheinlich den Reigen; er war stämmig, dick, von bräunlicher Gesichtsfarbe und hatte spärlichen Haarwuchs. Aus seinem aufgeknöpften Rock sah der Knoten eines roten Halstuches hervor. Die Arme um den Hals von Bethezoon und Bock geschlungen, schien er von diesen ge° tragen zu werden. In Wirklichkeit aber war er es, der sie stützte, da er das Gift des Genevers und die vertierende An- strengung des Tanzes besser vertrug. Bock und Beethezoon stammten aus Paricke im Bezirk Audenardc. Aber weder Souhe noch Vicus kannten den vierten, ein ausgehöhltes Gerippe, das der Alkohol im Begriff war vollends zu erledigen. Ein Speichclfaden lief ihm in den Bart, und während er in beiden Händen einen VogeMrsch- holzstock balancierte, machte er rückwärtsgehend vor den um schlungenen Kumpanen Lustsprünge. Mit stumpfsinnig schwimmenden Augen, den Mund weit geöffnet von einem heiseren Geschrei, ans dem aber bloß ein Röcheln Wurde, markierten sie vor dem taumelnden Hokuspokus des Dürren den Tanzschritt, schnitten Grimassen und schaukelten mit dem Kopf. Tie Nägel ihrer Schuhe knirschten auf dem Fußboden, und wie sie sich gegenseitig packten, und mit beunruhigendem Gestampf umherkrcisten, nahmen sich die Speisenden vorsichtig in acht. „'Raus, oder ins Bett, verwünschte Söffels!" Eine mächtige Heiterkeit verbreitete sich an den Tischen. Eine dicke Mutter, gottsjämmerlich gekämmt, einen Schlotterbusen in einem Mieder aus roter Baumwolle, erhob sich, durch den- Krakeel herbeigelockt, aus der Falltür wie das Tcufelchen auS der Vexierschachtel. „Das ist ja der reine Umsturz! Laßt doch die Leute in Frieden essen!— He! Sonst was! Ihr bekommt von mir weder eine Miesmuschel noch einen Klaren!" Die Fäuste auf die dicken Hüften gestemmt, hatte sie sich mitten zwischen sie gestürzt, keck und munter, indem sie mehr Entrüstung zeigte, als sie in Wahrheit empfand. Als Kroeg ihr aber lustig den Arm um die Hüften schlingen wollte, uin sie mit in den Kotillion hineinzuziehen, wurde sie rot vor Zorn bis in ihre Gorgonenperücke hinein. „Pfote weg, Du Lump! Wahrhastig, seid froh, daß der Hausherr ausgegangen ist! Ich habe Eure Dummheiten satt!'naus!" Doch Souhe legte sich ins Mittel. „Laß sie doch ein bißchen Spaß machen, Mutter! Sie werden schon noch vernünftig. Die Jugend geht vorüber." Er fügte hinzu: „Wenn sie gegessen haben, geht's besser." Sie wandte ihr aufgedunsenes Gesicht mit den faden, wässerigen Augen lebhaft zu ihm herum. „Du Souhe, bist ein braver Kerl! Aber das da!" Sie hatte eine verächtliche Geste und zog eine Lippe, die besagte: „Puh? Ac. pfui!" „Sie sind nicht einen Priem wert," rief sie.„Seit Neu- jähr sind sie noch nicht wieder nüchtern geworden. Es ist'ne Schande! Anderswo saufen sie sich den Hals voll, und dann betragen sie sich hier wie die Mastochsen. Hier, ja fehl- geschossen! Aber wenn sie einen Funken von Anständigkeit hätten, würden sie sich hier einen anzechen und das in Ordnung bringen, was sie hier noch aus dem Kerbholz haben. Du, Kroeg, bist für ztvci Monate die Pension schuldig. Das muß aufhören, verstehst Du?" Kroeg fing an zu unterhandeln, indem er sich mit seinen unbestimmten Darlegungen verhaspelte. In weitschweifiger Weise protestierte er unter Berufung ans seine„Gottverdammich, wohl bekannte" Redlichkeit. Schließlich� fing er an zu faseln. und, indem er sich mit wütenden Faustschlägen dröhnend auf den Brustkasten schlug, rief er mit einem Blick den Himmel zum Zeugen an. Dila beruhigte sich sofort. „Gut denn, wenn Ihr kommt, um zu essen, so nehmt Platz. Brüderchen." Dann aber geriet ihre Fistelstimme von neuem in die höchste Lage. „Aber wenn ich bis Sonnabend nicht mein Geld habe, dann geh' ich, ganz gewiß, zur Raffinerie und zu Schlcisingcr. Ich will meine Zeche." „Da hast Du's," schloß Souhe ab. Die Säufer hatten nicht aufgehört, taumelnd umher- zupoltcrn, die Kleider verschmutzt, die Fäuste in der Luft. „Ruhe, oder ich befördere Euch alle vier auf die Wache, Schreihälse!" Souhe stieß sie derb gegen einen Tisch. Gelehrig gaben sie vor ihm nach, da sie seine Kraft kannten. Nur Kroeg mlirrte. „Wahrhaftig, er scheint der Gendarm des Bordells zu sein!" Die Wirtin lachte laut auf. „Wenn's mir gefällt Souhe zuckte die Achseln. Er brauchte sich bloß auf ihn zu werfen, um den Prahlhans zu zermalmen. „Halt' den Schnabel! Du Iveißt nicht mehr, was Tu sprichst!" Er stieß ihm die Tanmeu in die Rippen, daß er aufstöhnte. Der Bursch, der ein schiefes Maul zog, ließ sich auf einen Stuhl nieder, ohne noch weiter tückisch zu tun. Dila zwinkerte ersteut mit den Augen. Sic hatte eine Idee, rollte zum Schanktisch hin. „Armer Souhe! Da ist noch tvas! Ich habe den Liebesbrief vergessen, den heute morgen der Landbricfträger für Dich gebracht hat." „Gott sei Dank, er kommt nicht oft." „'s ist drollig, Du bist doch ein guter Hahn!" Er lächelte, im Grunde geschmeichelt. „Bist ini besten Alter, Mann." (Forts, folgt.) Deutsches Theater. Direktion: Max Eeinhardt. 3"/j Uhr: Kollege Crampton, Mittwoch: Judith. Kamm erspiele. M Uhr•. Der Weibstcufel. Mittwoch: Oanän. V olksbühne. Thealer a. BDIowpl. H'l, Uhr: Die deutschen Kleinstädter. Mittwoch: Die Räluher. URANIA Ta2s�9.tr' 4 Uhr(Halbe Preise): An den Grenzen von SUdtirol und Italien. 8 Uhr: Von den Karpathen bis Brest=Litowsk. Deutsches Opernhaus Charlottbg. s uhr: HoftaDS Erzählungen. Friedrich-Wilhelmstädt. Theater. 8./.u.: Der Yogelhändler. Gebr. Herrnfeld. Theater s uhr: Benjamin macht alles. Kleines Theater. 8'/, u.: Ein kostbares Leben. Komische Oper. 8 uhr; Jung muß man sein. Sonnt. 8>;,: Gold gab ich für Eisen, KomOdlenhans s uhr: Die Frau von 40 Jahren. Rose-Theater. 8 Uhr: Die Krlegsbrant. Sonnabend 4 Uhr: DornrSschen. Sonnt. 3. U.; OieTochter d. Gefangenen Walhalla-Theater. 8 Uhr: Ans der Jugendzeit. Mittwoch, 4 Uhr: Hansel u. Gretel. Sonntag 3 Uhr: Die Riinber. Guido Thielselier: |..Wie repariere ich mein Auto". „Tenus im Grünen" Operette von Oskar St raus. Mitwirkende: Else Verna— Ida Russka Gustav Matzner- Julius Spielmann. Räte Erholz-Nelson Am Klavier: Rudolph Nelson sowie das große Eröffnungs- Programm. V olgt-Tlieater. Badstr. 58. Badstr. 58. Morgen Mittwoch, den 6. Oktober: ..Emige Kebk." Schausp. i. 3 Aufzug. V. Herrn. Faber. Kasfeneröffnung 7 Uhr. Anj. 8 Ubr. Theater Folios Caprico Füssen-Theater 8*4 Onkel Mendelsohn Citrons geben sich die Ehre mit I.eonhard Kaskel und Siegfried Iterlsch. Casino- Theater lothringer Str. 37. Tägl. 8 Uhr: Untergrundbahnh. Schönhauser Tor. Die neue Berliner Volksposse Familie Schnase. Urberlin. Handlung. Urberlin. Figuren. Vorher der erstki. Spezialitäten-Teil. Sonnt. 4 Uhr: Der liebe Fridolin. Relehshallen-Tiieater. Stcttlner Sftnger. Ans. 8 U. Zum 345. Male: Izengrabeii Militärisch. Zeitbild von Meysel. Militärpersonen u. deren Angehö« rigen vollkommen fr ei er Zutritt zu d.Stett. Sängern. aistspiclhans. '/.u.: iemehaftl. Diener gesucht Theater für Dienstag, den S. Oktober. Berliner Theater s uhr: Extrablätter. Deutsches Künstler-Theater, 8 uhr: Zwischenspiel. liessIng-Thoater. 7v.u:Peer Gyn! liiistspiclhans. 8'/, Montls Operetten-Theater Gastspiel Louis Treumann. 8 Uhr: Hoheit tanzt Walzer Residenz-Theater 8 Uhr: Die Prinzessin vom Nil. Sonnt. 3'/, U.: Die Schöne vom Strand. Schiller-Theater O. 8 uhr: Der G'wissenswurm. Schlller-Th.Charlottenbg. s Heimat. Thalia-Theater. s uhr: Drei Paar Schuhe. Theater am Xollcndorfpl. 8'/, Uhr: Immer feste druff 1 Sonnt. 3ll, Uhr: Die Dollarprinzessin. Theater des Westens 8 uhr: Der künstliche Mensch, Theater in der Königgrätzer Straße 71/ m. Zum Male; Gläubiger. 7 /tUhr: Vorher: Eine Abrechnung. Trianon-Theatcr. 8>;,uhr: Lehmanns Kinder DRUSCH Erf, ßhf.Br/st fetnsprNoid.e'iO Heute Dienstag, 8 Uhr, die mit ungeheurem Beifall aufgenemmene Paniomime „Michel" Fabel in 3 Akten v. Paula Busch. Verhex die übrigen glänzenden Darbietungen. Vcranzeige: Morg. Mittwoch, s„BÜr 3V, Uhr.-« der Lchulienen wegen einmaltgc tüittveciis-ttseiimillsgs-Vei�lellg. b. ganz besonders kleinen Kriegs- preisen u. außerdem hat jeder Erwachsene 1 Kind frei. ttnthan— ,daS armlose Phänomen". Die lieblichen Kakadus als Kunstradfahrer. Tibi des Kaisers stärkster Kanonier. Die vorzügliche Chiiiesentrnppe in ihren unübertrefflichen Leistungen. Freiheitsdressuren. Die Spitz« macher mit ihren neuesten Witzen u. Spatzen u. die übrig. Schlager. Barverkauf ohne Aufschlag ab 10 Uhr den ganzen Dag. Tägl. 8 Uhr. Sonnt. 3V, u. 8 Uhr. 4 Trümpfe 4 Lud Kieselhausen! Robert Steidlü „Der Amerikaner"!!! Otto Rentier!!!! und das nene unübertreffl. Oktober-Programm. Dresdner Volkshaus Hotel— Rltzenbergstr. L vergrößert und neu vorgerichtet. Zentralheizung. Zimmer 1,5D. AJfai Mauerstr. 82. Zimmerstr. 90/91. Berliner Konzerthaus. 110- Ken; WTcIn-Tcrrasse.-Mg Heute: Großes Konzert. Berliner Konzerthaus-Orchester Anfang 8 Uhr. Eintritt SO Pf. Anfang 8 Ubr. An aUen Wochentagen: Machinittags. vollem Orchester und freiem Eintritt! ng -K onzert bei H.& P. Uder, Tabak-Großhandlnng und Tabakfabrik. Spezialität: Nordhäuser Kautabak von Q. Z. Kanewaeker, Qritam& Triepel. ~ Stets frisch zu den äußersten Engrospreisen.- �-_rrr- Amt Horltzpl. 3014.--- Arbeiter-Bildungsschule Berlin. Lehrplan für das IV. Quartal 1915. 1. Sonntagsveranstaltungen a) Naturwissenschaftliche Einzelvorträge(mit Lichtbildern): Zweiter Abend: Sonntag, den 10. Oktober 1915: Das Licht als himmlischer Sendbote. Dritter Abend: Sonntag, den 17. Oktober 1915: Die Sonne(ihre physikalische BeschaSenheit). Vierter Abend: Sonntag, den 24. Oktober 1915: Das Sonnensystem und seine Stellung in der Milch straß enwelt. Vortragender: Dr. Bruno Borchardt. b) Die Hnslk als Gefählsansdrnck(Einführung in das Wesen der Instrumentalmusik mit Erläuterungen am Klavier): Erster Abend: Sonntag, den 31. Oktober 1915: Die Seele der musikalischen Elemente.— Beispiele aus: Beethoven Sonata Opus 10, 2. Zweiter Abend: Sonntag, den 7. November 1915; Die historischen Formen.— Beispiele aus; Beethoven Sonate Opus 28(Pastorale). Dritter Abend: Sonntag, den 14. November 1915: Wege zum Musikverständnis.— Absolute Musik und Programmusik.— Beispiele aus: Beethoven Sonate Opus 81a: Das Lebewohl, Die Abwesenheit, Das Wiedersehen. Vierter Abend: Sonntag, den 21. November 1915: Die Bedeutung Beethovens für die Form der Sonate und der Symphonie.— Beispiel aus: Beethoven Sonate Opus 110. Vortragender: Leo Kestenberg. c) Vier kvmsthlstorlsche Vorträge(mit Lichtbildern): Erster Abend: Sonntag, den 28. November 1915. Zweiter Abend: Sonntag, den 5. Dezember 1915. Dritter Abend; Sonntag, den 12. Dezember 1915. Vierter Abend: Sonntag, den 2. Jannar 1916. (Näheres wird noch rechtzeitig bekanntgegeben.) Zu allen Sonntagsveranstaltungen beträgt der Eintrittspreis 10 Pf. pro Abend. Anfang 8 Uhr, Ende gegen 10 Uhr abends. II. Kurse an den Wochentag- Abenden. Dienstag: Die deutschen Kolonien. Die koloniale Macht- und Besitzverteilung um das Jahr 1880- — Die ersten Anfänge kolonialer Erwerbung durch Deutsohe.— Bismarcks Stellung zur Kolonialpolitik— Die wirtschaftliche Lage Deutschlands bei Beginn der kolonialen Erwerbungen.— Die Siedelungs- und Rohstofffrage.— Die geographischen und ethnographischen Verhältnisse sowie die wirtschaftliche und politische Entwicklung in: 1. Südwestafrika, 2. Ostafrika, 3. Kamerun, 4. Togo, o. in der Südsee.— Der Stand der deutschen Kolonien zu Beginn des Weltkrieges.— Die Kolonien im Rahmen der deutschen Auslandspolitik.— Das Schicksal der deutschen Kolonien während des Krieges.— Koloniale Zukunftsmögliohkeiten. Acht Vorträge. Erster Vortrag am Dienstag, den 19. Oktober 1915 Vortragender: Ernst Däuraig. Donnerstag: Soziale Kriegsfragen(Unterstützung, Hinter- bliebenenfürsorge, Kriegsbeschädigte, Arbeitsbeschaffung usw.); Krankenversicherung und Krieg.— Invalidenversicherung und Krieg.— Angestelltenversicherung und Krieg.— Wöchnerinnenunterstützung.— Unterstützun, — Fürsorge für die Kriegsbeso_ Die Militär-Hinterbliebenenversorgung.— Sonstiges vom Kriegs recht, Acht Vorträge. Beginn: Donnerstag, den 21. Oktober 1915. Vortragender: Hermann Müller. Sonnabend: Polen, seine wirtschaftliche, politische nnd soziale Straktnr und Geschichte: Die gegenwärtige Bedeutung der Polenfrage.— Der Eintritt des polnischen Volkes in die Geschichte.— Aufstieg bis zur zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.— Wirtschaftliche und politische Verfassung in der Blütezeit.— Die Adelsherrschaft.— Wahlmonarchie.— Die Interessenkämpfe der Schlachta als Ursachen des Verfalls.— Die drei Teilungen Polens von 1772 bis 1795.— Nationale Kämpfe.— Fehlgeschlagene Hoffnung auf Nopoleons Hilfe.— Die vierte Teilung.— Kongreßpolen.— Wirtschaftliche nnd politische Gestaltung in Kongreßpolen bis zum Aufstand 1830/31.— Die Aufstände von 1846 und 1863.— Russi- fizierungsarbeit.— Die Entwicklung der polnischen Provinzen Oesterreichs und Preußens bis zum letzten Aufstand.— Die wirtschaftliche Veränderung der polnischen Gebiete im letzten halben Jahrhundert,— Staatsrechtliche SteUung der polnischen Provinzen zu Rußland, Oesterreich und Preußen.— Parteibildungen.— Nationale Bewegung.— Der Sozialismus in Polen.— Leitende Ideen der polnisdhen. Politik.— Versprechungen und Hoffnungen.— Schlußfolgerung. Acht Vorträge. Erster Vortrag am Sonnabend, den 23. Oktober 1915. Vortragender: Emil Eichhorn. srung una ivneg.— woennennnen- ng der Familien der Eingezogenen. chädigten.— Sonstige Fürsorge.— ■sorgung.— Sonstiges vom Kriegs- Alle Vortrige und Kurse linden im HSrsal, Lindenstraße 3, IV. Hof, rechts 3 Treppen statt. Das Unterrlchtsgeld beträgt fQr Jeden acht Vorträge umfassenden Kursus 0,50 M. Es Ist spät es Inns am zweiten Vertragsabend zu entrichten. Die Anmeldungen ertcluen n u r im Schullokal Undenstr. 3, IV. Hof, rechts 3 Tr. am ersten Unterrichtstage. Arbeitslose haben unentgeltlich Zutritt. Die Vorträge beginnen an den Wochentagen stets um '1,9 Uhr abends. Schluß gegen 10 Uhr. Die Ribllothck steht allen Hörem der Vorträge und Kurse gegen Vorzeigung der ■—' entsprechenden Personalausweis(MietsEintrittskarten und kontrakt usw.) zur unentgeltlichen Benutzung zur Verfügung. Sie ist an allen ünterrichtsabenden von 7'/,— 8'/, Uhr geöffnet. In der schulfreien Zeit nach Abschluß des vorliegenden Lehrplanes erfolgt die Bücherausgabe Jeden Donnerstag von 8—9 Uhr abends. Alle ZnBchrlften, die Schule oder Bibliothek betreffend, sind zu richten an den Bezirks- bildungsausschuB GroB-Berlin, Berlin SW. 68, LindenstraBe 3. Fernruf: Moritzplatz 4740/41. 281/9* Ungeahnte iÄ™,",. Möglichkeiten bietet die nächste Zukunft. Eine tiefgreifende Änderung unseres gesamten öffentl« Lebens, ein gewaltiger Aufschwung unseres Handels und der Industrie steht bevor, unzählige Stellen werden neu geschaffen und es werden überall geprüfte und geschulte Kräfte gesucht sein. Beamte, Lehrer, Angestellte des Handels nnd der Industrie sollten nicht versäumen, ihre Vorbereitungen zu treffen, um teilzunehmen an den wirtschaftlichen Erfolgen, die naturgemäß das Ergebnis des gewaltigen Ringens sein müssen. Das beste Mittel, rasch und gründlich, ohne Lehrer, durch einfachen Selbstunterricht auf ein Examen vorzubereiten, die Einj.-Freiw.-Prüfung o. das Abitur.-Examen nachzuholen oder die fehlenden kaufmänn. Kcnntn. zu ergänzen sowie eine vortreffl. Allgemeinbildung usw. sich anzueignen, bietet die Selbstnntsr- rfcbts-Metbodo„Rastin". Ansfttbrllcbe 60 Selten starke uostenio«* Bonness& Nachfeld, Potsdam. Postfach jfonig selbst bereiten fann man aus folgende einfache Weise: Zwei Psund Zucker, ein viertel Üiter Wasser und ein Päckchen SaluS-Honig-Aroma für 10 Pfennig löse man über Feuer aus, lasse die Lösung einmal furz auskochen und ertasten. Dieser Zuckerhonig ist leicht verdaulich und schmeckt ebenso gut wie Bienen- ,/------------------ �-----—" Nahrungsmittel- Coriolan-Gesell- Marl. Prack-, Smoking-,(tekrock-Verleih-Institut 8. Berg Nachf. 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