»t 287-1915 Unterhaltungsblatt öes Vorwärts Gefangenentransport. Ein Landsturmmann schreibt uns aus dem Osten: Die russische Artillerie sängt schon wieder zu funken an. Und wie sie sich eingeschossen hat! Der Beobachter muß ganz in der Nähe sein. Sehen Sie vorn diesen kleinen Hügel? Da muß er stecken. Wir wollen den Kerl ausheben. Wer meldet sich freiwillig? Fast alle, die es hören, treten vor. Es sind ihrer aber zu viele; fünf Wann wurden bestimmt. Auf allen Vieren kriechen wir vorwärts bis zu einer kleinen Bodensenkung. geht man gebückt. Ter Patrouillenführer inftruiert nochmals seine Leute. Ich gehe mit ihm etwas voraus, d:e anderen ausgeschwärmt hinterher. „Siehst Du da auf dem Hügel die aufgeworfene Erde? Da ist er drin." „Wir müßten aber doch schon bemerkt worden sein." „Warte nur ab, sie wollen uns erst rankommen lassen." Päng.—„Da hast Du's." Ich renne noch einige Schritte und werfe mich hin. Ein Kopf guckt über die Brustwehr. Unser Führer hat schnell angelegt und drückt ab. Ein Wimmern wird vernehmbar. Der Schuß hat ge- festen. Mit einem Satz sind wir oben und zwanzig Hände strecken sich uns entgegen. Der Beobachter, ein Offizier, lregt mit blutender Kopfwunde da, den Revolver noch in der Hand. Zwei Fernsprech- apparate beweisen, daß unser Hauptmann recht gehabt hat. Mit dem Scitengeioehr wird die Leitung durchhauen und mit Mann und Beute der Rückweg angetreten. Ich soll die Gefangenen zurückbringen zum Divisionsstab; dort ist die Sammelftelle. Mit meinen zehn Mann gehe ich ab. Da liegen unweit des Weges einige russische Schwerverwundctc. Ich gebe meinen Gefangenen einen Wi«k und es war, als ob sie daraus gcivartet hätten: sie machen mit Hilfe von Zeltbahnen einige Trag- bahren und laden sie auf ihre kräftigen Schultern. Bald sind wir beim Stabe angelangt. Auf dem großen Guts- Hofe lagern schon an die 1200 Gcmangcnc. Ich bin mit den mei- nigcn schon angemeldet und übergebe sie dem überwachenden Gen- dam, der über Zahl, Art und Zeit genau Buch führt. Die Russen sitzen und liegen umbcr und rauchen ihre Paphros und ihren Maropka. Sie plaudern und scherzen und scheinen mit ihrem Los zufrieden zu sein. Einige haben sich ein Feuerchen angezündet und brauen sich ihren geliebten Herbatba, ohne den der russische Soldat un- denkbar ist. Andere scharen sich um den großen Brunnen und waschen sich gründlich. Man denke nicht etwa, daß die Seife bei ihnen eine untergeordnete Rolle spielt. Wir fanden in verlassenen russischen Schützengräben große Stücke Seife in Masse. Nur wußten wir nicht, ob die ehemaligen Insassen des GrabewZ zu viel davon hatten oder gar keiner bedurften. Es scheint, daß sie Seife geliefert bekommen. Nun mmjcn die Gefangenen antreten, zu Vieren hinterein- ander, gesondert nach Regimentern. Sic werden eingehend befragt nach allem, was einen deutschen Heerführer interessieren kann und was zur Durchführung seiner Pläne von Wert ist. Im allgemeinen herrscht bei den meisten Gefangenen große Unkenntnis über die Vorkommnisse. Viele glauben, sie befänden sich bei Berlin. Von Geographie und Länderkunde haben sie keinen blassen Schimmer. Alle scheinen das, was sie wipen, sehr bereitwillig mitzuteilen. Sehr interessant war mir, datz� einige im Range eines Leutnants stehende Gefangene von Beruf Schlosser, Mechaniker, Schreiner usw. waren. Das Verhör ist beendet, es wird nochmals genau gezählt, die Begleitmannschaften verteilt, und der Zug setzt sich in Bewegung. Wie eine Schlange wälzt sich der Trupp die Straße entlang, die Offiziere voran, die Fußkranken und Leichtverwundeten hinterher. Die Marschordnung läßt bald nach, denn die Russen sind nicht an sie gewöhnt; sie haben gelernt, nach Belieben zu gehen. Unsere Bajonette flößen ihnen aber Furcht genug ein, um die Kolonne nicht ganz aus dem Leim gehen zu lassen, und mancher bekam sie schon bei Widersetzlichkeit zu spüren. „Sie müssen die Kerle scharfer anfassen," sagte uns ein russi- scher Offtzier. Um zu zeigen, wie es gemacht wird, verprügelte er einen Widerspenstigen gottsjämmerlich; die anderen machten dabei ganz gleichgültige Gesichter. Unsere Tornister lassen wir von den Gefangenen tragen. Da- für gibt man den Träger einige Papyros oder ein Stück Kleb(heißt Brot). Ueberhaupt: Kleba! Kleba! rufen sie oft. Sie scheinen alle sehr verhungert zu sein; aber wir können ihnen auch nicht helfen. Was wir haben, teilen wir mit ihnen, das ist alles, was man tun kann. Sie müssen schon warten bis zum nächsten größeren Pro- viantaint, denn vorn ist nichts für solche unbestimmte Zahl von Rotes vlamenblut. 47] Von Pierre Broodcoorens. Im Vorübergehen erkannte er die Häuser mit ihren ge- neigten Dächern, ihren n?ie Bäuche vorspringenden Lehm- wänden hinter den kahlen Haselnußhecken. Eine eisige Stille betäubte das Herz der Welt. Die Lichter in der Ferne waren verschwunden; außer einigen zur rechten in dem Tal, wo sie sich zu einer kompakten Gruppe häuften, die Bürgerhäuser von Ncderbrakel. Mit sicheren Schritten strebte er auf sie los. Er ging längs der schorfigen Anhöhe hin, die die Mühle von Michclbeke mit ihrem Schattenriß beherrschte, der sich groß und düster, zackig vom Himmel abhob. Nach einer halben Stunde überschritt er den Markt von Neder- brakcl. Jetzt fing er an, ernstlich zu überlegen. Er fragte sich, ob er nicht unnütz seine Zeit verlieren würde? Gewiß, eine unwider- stehliche Macht hatte ihn beim Empfang des anonymen Briefes niedergeschmettert, ihn nach Hause getrieben. Doch in dieser Epiphaniasnacht, wo die heiligen drei Könige ihrem Stern nach Betlchem folgten, würde er in ihr wirklich das erfahren, was er wissen wollte? Würde er die Möglichkeit erhalten, sich zu rächen? Und wie? Wo? Er konnte es nicht ohne die volle Gewißheit seines Elendes zu haben. Im Abgrund des Hin und Wider seiner Gedanken knirschte er mit den Zähnen. Welche Nachforschung von Erfolg konnte er anstellen? Mußte er sich nicht verstecken wie ein Wilddieb? Und Aryn Klip? Er konnte auf ihn zählen. Aber würde er etwas sagen? Und so geschickt er sich auch verborgen halten mochte, sicher würde sich in ein paar Tagen das Gerücht seiner Ankunft verbreiten. Man würde sich über ihn lustig machen. Und das durfte um keinen Preis geschehen. Auf der anderen Seite würde er nicht auf die gleiche Weise nach Bracquegnies Gros-Jean zurückkehren können. Nur ein Skandal mehr dann I Er würde Hilla ausfragen, würde Jannah zwingen zu sprechen. Und noch einmal fing ihn die Furcht, sich lächerlich zu machen. Wenn seine Schwägerin listig genug war, ihm auszuweichen, wie sie es schon getan, so würde sie sich von seinen Fragen nicht überrumpeln lassen, so sehr er sie auch in die Enge treiben würde. Eine Raserei stieg ihm zu Kopf. Er fühlte sich schwach, umgeben von listtgen Feinden, ohne eine Möglichkeit, fich zu wehren. Mitwissende um ihn Essern vorgesehen. Dafür helfen die Bewohner der Dörfer, durch die wir kommen, aus. Sie scheinen schon zu wissen, was ihren Landsleuten nottut. Mit Körben kommen sie an, und im Nu ist alle Ordnung zum Teufel. Alles rennt und will zuerst ein Stück abbekommen. Ein Geschrei und Geschimpfe entsteht, so daß man sein eigenes Wort nicht verstehen kann. Auch große Kannen mit Milch werden angebracht. Doch da sind wir ganz energisch: Erst wir, dann ihr! Milch trinkt fast jeder gern, so etwas bekommt man nicht alle Tage. Da nehmen wir uns erst unseren Teil. Ums Brot reihen wir uns nicht, davon haben wir genug; und wenn es anders wäre, ließe es unser Stab nicht zu, den Russen das merken zu lassen. „Der Russe ist überhaupt nicht satt zu bekommen," sagte uns ein Deutschsprechcndcr,„wir brauchten uns nicht über diese Rauferei zu wundern." Von Zeit zu Zeit wird Rast gemacht, alles lagert sich, die De- gleitmannschaften zwischen den Gefangenen, inair tauscht Rauch- waren aus und verständigt sich notdürftig mit ihnen durch Ge- bärdensprache. Es entwickelt sich überhaupt ein kameradschaftlicher Verkehr untereinander, bewundert auch einander, weil alles tapfere Soldaten find. Die Geringschätzung des Gegners und der Spott über ihn liegt dem im Kampf erprobten Soldaten überhaupt fern. Soll übernachtet werden, so muh das, Ivenn der Trupp allzu groß ist, unter freiem Himmel geschehen. Die Begleittnannschaften wachen zur Hälfte mit Ablösung. Ist ein großes Torf in der Nähe, so wird schnell festgestellt, ob alle untergebracht werden können; sie werden abgeteilt und rücken in die Scheune. Durch und um das Dorf gehen dann Patrouillen. Die Offiziere werden unter allen Umständen in Quartieren untergebracht und müssen auch verpflegt werden, so lautet unsere Instruktion. Es ist schon vorgekommen, daß alles von deutschen Soldaten belegt war, für die russischen Offiziere muß aber Unter- kunft geschaffen werden. Wir hatten vor einiger Zeit einmal Wache in einem Dorfe. Ein Trupp Gefangener mutzte auf dem Kirchhof übernachten. Tic Offiziere wurden in der Wachstube mit untergebracht. Bald sind wir mit unserem Transport in der nächsten Etappen- statto» angekommen. Wir zwanzig Mann haben 1500 Gefangene ficher an Ort und Stelle gebracht. Beim Abzählen wird festgestellt, daß keiner fehlt. Nun gibt es auch das geliebte Kleba. Wir haben unsere Aufgabe erfüllt; Landsturmleute treten an unsere Stelle und bringen sie bis zur nächsten Etappe. So geht es weiter bis zur nächsten Eisenbahnstation. Erst jetzt hören Strapazen und Ent- behrungcn auf. Kleines Zeuilleton. Was moderne Kriegswaffen kosten. Moderne Kriegswaffen sind kostspielige Werkzeuge, und im Laufe der Zeit, besonders aber in der allerjüngsten Vergangenheit, sind die Kosten ihrer Herstellung durcbgängig noch erheblich gestiegen. Was den französischen Staat seine Kriegswaffen kosten, darüber gibt Daniel Bellet im„Economiste Frangais" einige interessante Mitteilungen. Das ftanzösifche G e w e h r kostete früher bei der Herstellung in den Staatswaffenwerkstätten rund 50 Fr. das Stück, während die Privatwerkstätten dasselbe Gewehr nicht unter 72 bis 72 Fr. zu liefern vermochten. Da aber noch vor dem Kriege durch neue gesetzliche Bestimmungen die Arbeitszeil in den Staatswerkstätten eine Herabsetzung erfahren hat, so ist damit auch der Erstellungs- preis des französischen Gewehres erheblich gestiegen, das den Staat nun auf 75 Fr, zu stehen kam. Um ganz andere Summen handelt es fich natürlich bei den Geschützen, Das französische 7,5-Zenti- meter-Geschütz erfordert einen Kostenaufwand von rund 15 000 Fr.; rechnet man aber tvaS an Wagen zum Geschütze gehört dazu, so erhöhl sich der Preis noch ganz wesentlich, so daß eine Batterie von vier solchen Geschützen ein Kapital von etwa 120 000 Fr. darstellt. Da der französische Staat genötigt ist, die Rohmaterialien bei Privallieferanten einzulaufen, so kommt ihm eine solche Batterie auf 120 000 Fr. zu stehen. Noch viel teurer sind die schweren Schifssgeschütze, und auf diesem Gebiete ist Frankreich unvorteilhaft dadurch bekannt, daß es teurer baut, als irgend ein anderes Land. Bellet zieht daher in diesem Falle auch klügerweise lieber die Kosten der englischen Kriegsschiffe heran. Ein moderner englischer 20 000- Tonnen- Schlacht- kreuzer vom Typus des„Neptuns" erfordert einen Kosten- aufwand von rund 33,6 Millionen Mark. Bor zwei oder drei Jahren stellten Fachmänner eine Rechnung auf, wonach eine Kriegs- flotte von beiläufig einer Million Tonnen einen Wert von etwa 2>/z Milliarde Mark darstellte. Indes haben sich seit der Zeit dieser her schwiegen sich aus. Ohne den anonymen Brief hätte er vielleicht sein Leben lang an der Seite dieser Dirne hin- gebracht, die ihn so schmählich betrog. Er stieß ein schneidendes Lachen hervor. Das war der Lohn für seine Anständigkeit und seinen Fleiß I Aber er würde töten. Es würde Blut fließen. Und indem er sein Messer aus der Tasche zog, wie an jenem Abend, wo er Hilla verlassen hatte, als sie sich zum erstenmal getroffen hatten, hieb er heulend auf die geschlossenen Fensterläden einer Hütte ein. Weh' dem Vorübergehenden, der in diesem Augenblick seinen Weg gekreuzt hätte! Beim„Mohren Johann", der Kneipe am Eingang des Marktfleckens, beruhigte er sich, begab sich gcradwegs zu Aryn Klip. Die zehnte Stunde schlug von dem dicken Turm von Neder- brakel herab, als er seine nägelbeschlagenen Schuhe auf den Kieseln der Brüsseler Chaussee dröhnen hörte. Eine AnWand- lung von Weichmütigkeit überkam ihn; vielleicht war es der Zauber der Heimaterde. Ach, warum hatte Hilla ihn be- trogen! Alles, was ihm am Tage vorher fester Entschluß gewesen war, es zeigte sich mit einem Male in einem milderen Licht. Nur irgend eine Herzbeklemmung blieb, eine unübcrwind- liche Angst vor dem Unbekannten. Ein Windstoß sauste durch die Bäume. In den Weg- senkungcn trockneten trübe Wassertümpel. Den Kragen hoch- geschlagen, die Hände in den Taschen strich er an den schlummernden Häusern hin. Von neuem übermannte ihn seine Pein. Von den Herdfeuern her vernahm er das Gemurmel fröhlicher Stimmen. Er sah Hilla, wie sie in irgend- einem Wirthauswinkel mit dem Harmonikaspieler von Sul- sique flüsterte. Aber da trat die Frau des Uhrmachers Bilse aus ihrem hellen Laden hervor, um die Holzlädcn des Schaufensters zu schließen, und er drückte sich in weitem Bogen um sie herum. Erinnerungen bestürmten ihn. Die Häuser, die Straße. der Platz riefen ihm, manchmal mit peinigender Genauigkeit, die Einzelheiten seines früheren Lebens wach. Da war die Freitreppe der Maine. Eines Morgens, als er 20 Jahre alt war, war er schreiend und trampelnd da herabgestürzt ge- kommen, um dem alten Jesus in die Arme zu fallen, der auf ihn wartete. Er hatte in der Lotterie die höchste Nummer gewonnen. Ein Stück weiter ab gähnte in einem dunklen Winkel des düsteren Hofes der Tanzsaal des„Brummbären". Vor zwei Jahre» hatte er dort bei einem Haar einen Wal- Berechnung die Kosten bereits wieder wesentlich erhöht. Wenn der durch sein Mißgeschick sehr bekannt gewordene englische Schlachtkreuzer „Lion"„nur" etwa 42 Millionen Mark gekostet bat, so wird sein jüngerer Bruder, die„Australia", England bereits auf über 53 Millionen Mark zu stehen kommen, London unter dem Zeppelm-Einöruck. Mit dem amerikanischen Dcwpfer„Philadelphia" kam in New Dork kürzlich die finniswe Genossin Aino Malmberg an, die, aus Finnland vertrieben, in den letzt«! Jahren in London lebte. Die Art und Weise, wie sie von der englijckien Regierung behandelt wurde, bewog sie, England, dessen Voll sie liebt, auf die Dauer des Krieges den Rücken zu kehren. Die Genossin Malmberg befand sich unter den ersten aus England ankommenden Passagieren. die die Bombardierung des Herzens Londons durch deutsche Luftschiffe miterlebt hatten. Von New Aorker Zeitungs- berichtersiatlern über die mannigfaltigsten Dinge befragt, erzählte sie:„Die Leute werden durch diese Zeppetinüberfälle in Schrecken gesetzt. Wie kann eS auch anders sein? Die Nachrichten werden ihnen soviel wie möglich vorenthalten, aber sie wissen, wie viele Freunde sie verloren haben. Zuerst herrscht natürlich nur Aufregung. Ich weiß aus persönlicher Erfahrung, wie es ist; man fühlt nur Interesse. Der Ueberfall dauert nur ungefähr 20 Minuten, aber wenn man dann den Schaden sieht, der angerichtet wurde, wird man sich der schrecklichen Sache bewußt. Eine Bombe schlägt in ein HauZ ein, und daZ Haus ist per« schwundon.� Die Bombe in der Oueen's Square traf die Mitte des Platzes. Sie könnte sie kaum genauer gclroffcn haben, wenn man die Stelle abgemessen hätte. Dieser Platz ist etwa so groß wie Gramercy Park und von großen Hotels und Spitälern, dem homöopalischei! und einem anderen, umgeben. Von der Gewalt dieser Bombe wurde jedes Slikkcheu Glas in jedem von diesen großen Gebäuden zerschmettert; nicht ein Stückchen blieb übrig und große Löcher wurden in die Mauern gcmachr. Durch die Bombe, die aus einen Omnibus fiel, verschwand der Führer buchstäblich. Er war nicht mehr da. Später fand man eine» Arm im Aermcl einer Uniform und man wußte, daß es seiner sein mußte; aber das war auch alles, was von ihm übrig geblieben war. Eine Bombe fiel auf die Mitte der Straße und schlug fast bis zur Untergrundbahn durch, aber die Polizei bildete sofort einen Kreis darum, um die Leute daran zu hindern, den wirllichen Schaden zu sehen, und um sie vor dem Schrecken zu bewahren. In London herrscht eine große Empörung, weil der wahre Sach- verbalt unterdrückt wird. Die wirkliche Zahl der Getöteten oder die Orte werden nicht angegeben. Man behandelt das Volk wie die Kinder. Ich liebe England und das englische Volk und es schmerzt mich im Grunde meiner Seele, daß dieses System eingeführt wird. Ich bin eine Finnländerin, ein russischer Untertau, und alle mir geschickten Briefe werden zuerst der russischen Gesandschaft eingehändigt, um zu sehen, ob etwas darin steht, wogegen die russische Regierung etwas einzuwenden hätte. Ich konnte es nicht länger aushalten. Wenn man bedenkt, daß England, das freieste der Länder, dies tut I In Rußland ist es anders; denn dort erwartet man so etwas, aber nicht in England. Das englische Voll ist würdevoll und nüchtern. Es könnt« alles vertragen. Es ist kein Grund vorhanden, ihm die Wahrheit vorzuenthalten. Die Trauer Englands ist schrecklich. Hyde Park, gewöhnlich der Schauplatz der Fröhlichkeit und der schönen Gewänder, zeigt jetzt nur noch schwarze Kleider und traurige Gesichter, und bei einem Diner ist es dasselbe. Alles geht schwarz gekleidet, jeder hat Freunde verloren und jeder ist traurig." Notize«. — Ein deutsches Theater in Libau. In Libau wird das deutsche Theater demnächst von seinem frühere» deutschen Direktor Josef Dischner wieder eröffnet werden. — Professor M a s a r y I in London. Der tschechische Profesior Mesaryk, der durch umfangreiche Schmöker über den Marxismus und neuerdings über russische Soziologie auch in Deutschland bekannt wurde, soll eine slawische Professur in London erhalten, Masaryk war früher Profsssor an der Prager Universität, siedelte aber nach Kriegsausbruch in die Schweiz über. Da unsere Meinung über ihn schon vor dem Kriege feststand, kann sie jetzt ruhig wiederholt werden: Masaryk ist ein typischer Konfusionsrat des beliebten Einerseits— andererseits. Ionen niedergeschlagen, der Hilla, wahrend sie mit ihrein Bruder Hektor tanzte, in frecher Weise angeblinzelt hatte. Ach, was hatte er um ihretwillen schon fiir Wutanfälle gehabt I Um ihr zu gefallen, hätte er selbst den Tod nicht ge- scheut; um sie zu behalten, hätte er wohl gar das Schafott be- stiegen. Schon damals hatte er sie mit einer wilden Eifer- sucht angebetet. Keine Schenke des Städtchens, die ihn nicht an eine sonnige Liebcsstundc erinnerte. Zärtlich aneinander geschmiegt hatten sie aus demselben Glase getrunken, hatten miteinander geflüstert und Atem und Blicke vereint, während ihre Gesichter in hochroten Glutcn standen. Die Wärme, die ihr Mieder hauchte, wärmte ihm noch die Haut. Drei Wochen vor der Hochzeit hatte er sie in alle Schenken, die sich rings um die Kirche ljerunr befunden, geführt, den Beutel straff von französischem Gold, das er in seiner guten Laune ab und zu mit der Hand hatte klirren lassen. Er wollte, daß Hilla, das schönste Mädchen der Gegend, auch die schönste Ehefrau sein sollte, die man je gesehen hatte. O, hatte sie ihn mit ihren Einfällen geschröpft I Sie brauchte einen Mode- Hut, wünschte Handschuhe, ein blaues Tuchkleid, kleine, rote Ledcrschuhc mit vergoldeten Schnallen, Kämme mit künstlichen Edelsteinen, ein silbernes Kreuz, eine Brosche, einen Hausen von Krimskrams,, den er ihr, guter Kerl der er war, ohne weiteres Murren-bezahlt hatte; denn er hatte sie ja genommen, wie sie ging und stand. Und als 'er das Schild des Schuhmachers Schinkel wiedersah, der Wäschenäherin Buyk, der Schneiderin Feruyseck, des Gold- schmiedes Bilfe, gedachte er der großen Ausgaben, die er bei jedem dieser Händler gemacht hatte, um die Dirne vom Kopf bis zum Fuß auszustasfiercu, die ihn so schmählich zum Narren gemacht hatte. Der Nordwind trieb ihn einen jähen Stoß feiner Nadeln ins Gesicht. Er gelangte auf die Wiesen. Das schwache Licht, das er da unten sah, erhellte sicherlich die Abendünterhatung seines Freundes Aryn. Er spürte den Antrieb, sobald wie möglich dort zu sein, und er beschleunigte seine Schritte. Ab und zu blinkte eine Lache von der flackernden Flamme einer Petrolcumlaterne, die am Giebel eines alten Hauses baumelte. Der Mond legte einen Silberschimmer auf das dunkle, schmal- blätttige Laub des Weidengehölzes. Beim Weiler Chasseur begegnete Souhe einer Schar von Masken, stillen Burschen, die Krumstab und Mitra der Magier trugen. Sie boten den traurigen Eindruck einer Schar von Gespenstern.(Forts, folgt.) BentBehes Thevtor. Direktion: Max Reinhardt. y/sTThr: Judith. Freitag: Kollege Crampton. Kammcraplele. M üir: Die deutsohen KleinstSdter. Freitag: Der Welbstenfcl. VolbsbHhnc. Theater a. BOlownl, S1/, Uhr: Ole Itllnber. Freitag: Der Wturm. URANIA TaubenstraSe 48/49. 8 Uhr; Von den Karpathen bis BrestsLitowsk. Theater für Donnerstag, d. 14. Oktober. Berliner Theater s Uhr. Exlrablalier. Dcntscbes Künstler-Theater. 8 Dhr: FeBF Kflll Lemlng-Thcater. 8 uhr: Don Joan. Beatsches Opernhaas Cbarlottbg. 8 Uhr: Hans Helling.(Heiling; Kammera. Fr. Plaschke.) Frledrich-Wllhelmstädt Theater. s'mü.! Der VogeMndler. Gebr. Hfirmf eld.Tl...ter 8 Uhr-. Benjamin macht alias. Kleine« Theater. 8 uhr; Ein kostbares Leben. Komische Oper. 8 Uhr; Jung uinS man sein. Sonnt. 31/,: Gold gab ich für Eisen. KomOdlenhans 8 Uhr: RaUSCL Imntsptelhaas. s�u.- lerrsctiattl Jener gesnclit Jlontis Operetten-Theater Gastspiel Louis Treumann. 8 Uhr: Ein Tag im Paradies, Hesldcnz-Theater 8',. u. Die Frinzessiii Tom 1 Schiller-Theater O. s uhr: Mein Leopold. Schlller-Th.Chnrlotteubg. 8 uhr: Jugend. Thalln Theater. s uhr: Drei Paar Schöbe. Theater am Nollendorfpl. S1/« Uhr: Immer feste dmlf! Sonnt. S'/jü.; Der Graf*. Luxemburg. Theater des Westen« s uhr: Der künstliche Mensch. Theater in der KönfggratzerStrafie Oltinbigcr. Vorher: 8 Uhr;£;iuo Abrechnung. Trlanon Theater. s'/.uhr: Lelimanns Rinder Rose-Theater. 8 llhr: Die Kriegsbrand Konnabend i Uhr: Schneewittchen. Sonntag 3 Uhr: Der Wilderer. Walhalla-Theater. s �r: ius der Jugendzeit. Sonntag 3 Uhr: Wilhelm Teil. Metropol-Iligater Sonnabend, den 16. Oktober präzise 7',, Uhr Zum ersten Male: Unter persönlicher Leitung des Komponisten: Die Ralserln Gr. Operette in 3 Akten v. I. Brammer u. Alsr. Grünwald. Musik v. Leo Fall. In Szene gesetzt vom Direktor Richard Schultz. Fritxl Massary Molly Wessely Albert Kotzner Roll Bronner Rosa Valetti Jose! Ladt a. 0. etc. Reieiistiailen-Theaier. Stettlncr Sftngor. Ans. 8 U. Zum ÄBA Male: Militärisch. Zeit. bitd von MeyseL Mllitärvcrsonen u. deren Angehö- rigen vollkommen f re, er Zutritt zu d.Stett. Sängern. Tägl. 8 Uhr. Sonnt. S1), u. 8 Uhr. 4 Trümpfe 4 Luci Kieseihausen! Robert Steidl! I „Der Amerikaner"!!! Otto Reutterüü und das neue anübertreBL _ Oktober-Programm. Mauerstr. 82. Zimmerstr. 90/91 Jlt Serltner Konzerthans. Täglich: Großes Konzert Berliner Konzerthaus-Orchester rran.�T�iom Anfang 8 Uhr. Eintritt 30 Pf. Anfang 8 Uhr. Morgan Freitag: VII. Wohltlltlgkelts-Konzcrt zum Besten der Kriogsfürsorge des Berliner Ucderkranis(gegr. 1886). Qewerksehaftshaus Sonntag, den 17. Oktober: Im großen Saal � ier KONZERT Herr ab unter Leitung de» Herrn Thormeister» HölNA Älttl» Mitwirkende: Direktor Nnden» sVioline) und Herr Professor ll«ekvr aus Frankfurt a. M.(Bioloncello). «ufaug«'/, Uhr. X X Eröffnung 5 Uhr. Zum Vortrag gelangen: 1. DaS ruwäutsche Bolkslied. von K. Walther. 2. Eavatiue......... F. Raff. 3. Ungarisches Trio...... I. Havdn. 4. Menuett......... I. Haydn. S. Es ist so still geworden..„ Holländer. In den Parterresälen erweiterter Restanrationsbetrieb. nd,haibe Preise.— Porverk ohne Ausschlag täglich ab 10 Uhr, H�oSgt-T'tZSiUei'. Badstr 58. Badstr 58 Morgen Freitag, den 15, Oktober: üer Erbschleicher oder: Die Kinder d. Sternhofe». i Vollsslück in 3 Akten von Willbardt. - Naiieueröffiiunii 7 Uhr, Ant, 8 Uhr, eÄsinG-TtAeaLer Lothringer Str, 37, Tägl, 8 Uhr: ZliIlizkegij. ll. IG. 1 Mts. ein neues Seosations-Programm!! 1 Kl. Preise! Ant. 8 Uhr.| Billettverk.ll-I u. Invalidend. Hento | Donnerstag, den 14. Oktober j| zum BOOb Male: „Venus im Grünen' Operette von Oskar Strausj unter persönlicher Leitung dos Komponisten Oscar Strausi Ferner: Guido Thielscher sowie der glänzende Oktober- Spielplan, j Untergrundbahnh. Schönhauser Tor, Die neue Berliner Voltspofse Familie Schnase. Urberlin, Handlung Urberiin, Figuren. Vorher der erstk!. Sgerifilitillen-Teil, Sonnt 4 Uhr: Der lieve stzridolin. k'oszell-Iliealei' 8'/«(Folios Oaprico) 8'/, Gnkel Msndslsvkn Litrons xeden sick ciie Fdre mit I.eonhnrd Unskel nnd Siegfried Beriach. Aeu- ierf�einungeni !�uchhandlungVorVärt6 1 3erltn EW. 68, Lindenstraße 3 1 Mächte desWelikneges 4. m Eerblen und die Serben preis zo pf. Ookumenie des Welikrieges Hefi S: Oesterr.-ung. Rotbuch preis 40 Pf. » 10: Oas Grünbuch Italiens I.Teil, preis 50 Pf. vermale Oharies. Berlin SD, an der Wiener Brücke Fernspr. MpL 10608. Heute Donnerstag, d. 14. Oktober, 8 Uhr abends: Das vorzügliche Biesen-Programm mit allen Neuheiton. U. a.: 9 Uhr 45 Ain. das größte Wunder der Raubtier-Dressur I Oer Tiger als Kunstreiter zu Pferde. Vorverkauf bei A. Wertheim und an der Circus-Kasse. 11; 2. 50 Jniernationaleö > Jahrbuch für Politik und >ArbelterbeVegungl9l4 gebunden Mark 12,50. Hieraus I ist Heft 3/4(als Kriegsheft) auch apart zu l?aben Mark 7,50. Stiefelsohlen, Paar 85 Pf., zum Selbilunler» machen, wasserdicht, große Hallbark. Viele Anerkennungen. Tausende im Gebrauch, Versand lnrch allen Orten gegen Voreinsendung.- Bcrlin-Jchöneberg. Akazienstr. 29, Kompl. ausgemacht mit Gummi- absätzcn: Herren 2.75, Damen 2,25. VerkZufe. Zehn Prozent Rabatt Vorwärts- leiern. Steppdecken. Snnilisetde. vor- nehme AuSsübrung 4.85, 5,75, 6,50. 7,85, 9.50. 12,50, 14,50 usw. Grone Frankiurterstratz-125. imHaule der Mobelfabri!, 43K» Gardinenreste, Fenster 2,45, 2,85, 3,50, 4,26, 5,50, 6,65 utw, E, Weitzenbergs Gardinen- und Teppichhau», Grobe FranksuNer- srrahe 125. im Haute der Möbeliabri! an der Kopvcnstraffe, gt estb cflknde, 1— 3 Fenster Tuch- portieren, Plüichporliercn, Madras- panieren, neueste Muster, Fenster 2.85. 3,50, 3,95, 4,85, 5,75, j6.S0. 7,50, 9,50, 11,50, 14,50, 18,50 uiw, Portieren. haus. Große Franliurterstragc 125. TheylS�ke», Lriiiendecken. Plüsch. decken 1,35, 1,65, 1.95. 2.45. 2,95, 3,65, 4,25, 4,85, 5,50, 6.75, 8,50, 9,70 bis 45 MaN. TiPblche mit Webefehlern 7,50, 9,50. 11,50, 13,50, 16,50, 19,50, 22,50, 25,50, 29.50 ujw. Tevpichhaus, Wroge Frantstirientratze 125, im Hause der Möbeltabril, Halbumtousi! Pelzganiiiuren, extra- billige erstllasstge JkunkSstola», Fuchs- stolasOlPoslumjkunIse.Fuchsgarniturcn Sluuksmuffen. Riescnauswahl spott- billige Peizneuheilen. Herrenairzüge, Herremüster, Herrenholen, Winier- Paletots, Bunchenauzüge, Bauch- anzüge. Spottbilliger Bellenverlaui, Wäichcvcrtaui, Gaidmenoerkaus, Tcppichoerlaus, Ubrenverkauj, Gold- iachen. Großberlins allerbilligste Einlaufsquclle: Pfandlcihhau», Her- mannplatz 6._* Tcppiche mit kleinem Fehler, lehr billig. Gardinen, Portieren, Stepp- decken, Tüchdecken, Diwandecken, seh: billig, Vorwärlsleier 5 Vrozent Rabatt. Teppichhau» Brünn, Hackesche: Marti 4(Bahnhof Börse),«onntazs geöffnet._ 246/4* DrUNch- Thomas. Oranienilr, 44 spottbillig sarbseblerbafte Teppiche, Gardwen. VonväNsleieni 5 Prozent Extrarabal:_ RIO* Vorjährige elegante Herrenanzüge Paletots und Ulster au» scinsten Maß. ftoffcn zä— 60 Marl, Hosen 6—18 M. Vcnandhau» Germania. Unter den Linden 21. 5K* Küustlergardinen, Neuheiten6,75, Tischdecken, Steppdecken, Bettdecken, orcnm billig, Teppichs mit tleinen Fehlen: weit unter Preis. Vorwärts- Icsern liins Prozent Rabatt. Georg Lange Nachs., Chausseestraße 73/74.* 1,50 wöchentlich Schnellnäher(vor- rückwärt»), FamUteninnschinc 60.00, gebrauchte 20,00. KaliSki. Chaussee- slratze 80, Große Franlsurter Straße 144, Bellc-Allianceftraße 4, Tauentzicnstraße 5, Wilmersdorfer Straße 131. Verlreterbesuch. 22K Teppiche enorm dillig. Gardtnen. Steppdecken, Ee- legenheilZlauj. Mauerhoff. Gr. Frank- surterttraß« 9. parterre..Vorwärts". leser 6 Prozent, KR* Bill iger Berkaus von getragenen Schuhen aller Art. Lauser, Grüner- weg 80. 87/8 Schuürftlefel(trästtge) zu ver- lausen. Putbuserstraße 39, Schuh. macherei. ffl42* Ein groher Posten schwere Ochsen, das Pfd. 1,SO M., ko«nmen von heute mittag an zum Verkauf.___________________ ~ Verantwortlicher Sieüaiteur: Alfred Wielepp, Neukölln. Für dev JJnferotentoI berantto.: Tb. Glocke. Berlin. Druck u. Verlag:>vorwärtt Huchdruckerei a. Verlagsanjtait Paul Singer& steigerungen, Schränke, Berttlo», An> kleideschränte, Bettstellen. Waschtoi- leiten, Schreibtische, Shaiielongue», Trumeau», Büfette, Bücherschränke. Teppiche, Uhren, Kronen usw. Enorm große AuSwabl kompletter Speise-, Herren- und Schlaszimmer, Salons, Küchen billiger als überall, Hans Lennert, Größtes Möbelhaus für Ge< legenheitSkäufc, Lothringerslraßc 55, Rosenthaler Tor. 41K* Möbel! Für Brautleme günstigste Gelegenheit, stch Möbei anzuschaffen. Mit kleiner Anzahlung schon Stube und Küche. An jedem Stück deutlicher Preis, Uebervorteilung ausgejchloffen, Bei Krantdeitsiällen, ArdettSlosigteit anerkannt Rücksicht, Möbelgelchäst Goldstaub. Zosjenerftraße 38, Ecke Gneilenaustratze, 290lK* KrieflSha lorr vollständige Wob- nungSeimichlung. bUdschön, naget- neu, sür jeden annehmbare« Pret», Rai entHaler strotze 67, vorn III bei Gla»(Gewerblich.) Händler ver- beten. 86/18' IVO! entzückende sarbige Küchen, riesig billig. Möbelhau» Osten, Andreasstraße 30. 94K Anrtchteküche!.Kriegsschlager'. Prima Emailleanftrich. Linoleum, Butzenscheiben, komplett, achttelltg, 95,—. Befichtigung lohnt l.Beritner Möbelhaus' nur Südosten. Statitzer- straße 25. 84K Möbel aller Art auf Kredit, be- queme An- und Abzahlung. Möbel- Lechnsr. Bxunnenstratze 7. Zwestes Gefchäst Müllerstratze 174. Sonnlag von 12— 2 geöffnet, 81K* Musikinstrumente. Prachtpianino, Eisenvanzer, sofort billig verkäuflich, Scholz. Fidicin- straße 15, Hos parterre. 87/16 Ksufaesuche. Tlabngebiffe! Bruchgold I Silber- lochen. Plaiinaabfällc, Ouecksilber, Slanniolpapier. Kupier, Meiling, sämtliche Metalle böchsizabtend. Schmelze Cbriftionat, Kövenicker- ttraßc 20 a(gegenüber Manteuftel- i'trajjil, 74/4* Pkttsnabkälls bis 6.25 pro Grainm Zabngcbisie bis 50.00. Goldkichcn Silberigchen, Tressen, Oueckmber, Stanmoloavier, Kuvier, Messing, Zinn, Nickel, Aluminium. Zink. Blei, Höchsipreilc, Edelmetall- Ern- kautsburean Weberstraße 31(Tele- p bon. Abbolung> Platinaabkälle, Gr. bis 6.30. Zahn- gebisse bis 60.—, Kupjer, Messing Nickel, Blei, Zink, Stanniol- Papier bis 3,50, Geschirrzinn bis 3,20. Aluminium, Ouecksilber bis 5.—, Gold, Silber, böchstzahlend. Metallkontor Hollmannitrage 30 und Kottbuserslraße 1(Kottbusertor) Wontzplatz 12858, Glübstrumpfasche Augustftraße 69. kaust Blümel 252/12* �nterriciil. Teilnehmer an einem englischen Zirkel sür Ansänger werden gesucht: ebenso sür KonocriattonSzirkcb Preis monatlich 4 Mark(2 Stunden wöchentlich). Privatstunden billig, G. Swienty, Charlottendurg, Stull. gartervlatz 9. Gartenbaus IV, K* Klavierkursus. Erwachsenen Schnellmethode. Monalspreis 3,—. Klavierüben srei. Musitakademie. Oranienstraß« 63(Moritzplatz). 85/19* Versckjeäenes. Patentauwalt Müller, Sitlchincr- straße 16,* Kunktstopferei Große Krankt urter- straße 67, 23g9K* �fdeltsmsl-kt. Ltellenxesuette. Klavierstimmer. Fast erblindeter Genosse empsiehlt sich als Klavier» stimmcr. tzasselbach, Neulölln.Niemetz» straße 10.* StellensnAebote. Schirrmeister werden»och für dauei nde Arbeit bei hohem Altord- wbn eingestellt. Hammerwerl Nieder- schönhaujen, Buchholzcrstraße 58/61.* Arbeiter stellt ein Emil Herr- mann. Kolonialwaren-Großhandlung, Berlin LW, 61. Tellowcrstraße 57. Packerinuen, tüchtige, zum Ein- packen und Kontrollieren von Waren on unseren Kassen sosort gesucht. Meldungen 1—2 Uhr mittags oder 7—8 Uhr abends. A. Iandors u. Co,. Belle-Alliancestratze 1/2, 89K Eine Zeitungssrau mit Hllse'ver- langt Pankow. Mühlenstratze 30. .Vorwärts'- Spedition,_ j �Zeitungsausträgrrin»um l. Ro. Bembet iiit Mahlsdorf verlangt. Zu melden in Kaulsdors, Ferdinand- straße 17, bei Heßberg,_ 50 Zimmerleute Ä0 Mauerer sofort nach Ostpreuhen bct autem Lohn sür dauernde Arbeit gesucht. w. kiii' Mi- u. Landbaiitei!, Ansbacher Str. 10. 87/14 Srlbft. Schmied««. SchGfser werden gesucht. K. liuhlsnd d Do,, Haiense«. Katharinenstr, 19, 87/9 Möglichst militärsreie tüchtige Schlosser und Dreher für Kriegs- und Privatarbeit in dauernde uno lohnende Beschäftigung gesucht, 8, 1. Arnheim, Berlin, Badstr. 40/41, um sofortigen Eintritt bei hohem Lohn gesuch! geübte-7/12 Düchdecktl vnd Jsolirrer Segen Grundwaffer, Meldungen F. Weber A.-G., Kithener Str. LI, SOSefiläclilergeseneii 50 Arbeiter gefacht Meldung Freitag ab 9 Uhr. Aletschtonserven.Fabrtk Fast. Kolbcrger Str. 30. 87/13 Maschlllttlballer, IcinfdjlolTfr, Eisendreher u. jüllgere Mechaniker sür Präzistonsarbeilen sosott gesucht. OÄeon->Verke, Wethe», ee. Lehderstraste«0—25. Größere Spezialbohrei sabril sucht sür die Fräserei einen soliden ais Vorarbeiter mit Aussicht aus eine Meisterstelle. Angebote unter F. I mit Angabe Expedition dieser Zeitung, bisheriger Tätigkeit befördert die