gr 240-m Uni ggfrolf imgsMaf t des Vorwärts hatte sich gefüllt, alles, was in der Kaserne war. war herunter- gekommen, manches Auge war naß und Kopf an Kapf gedrängt lauschte alles dem zweiten Liede:.Ich hott" einen Kameraden. Gloria. Viktoria, die Vöglcin singen im Walde." Lautlose Stille herrschte im weiten Saal, als das Lied verklungen war:.In der Heimat, in der Heimat, da gibt's ein Wiedersehn!" Und dann setzte es mit einem Male ein wie ein Hammcrschlag:»Es braust ein Ruf wie Donnerhall!", gesungen von oOOO deutschen Männerkehlen. Die Fenster klirrten, der ganze Bau bebte, als es brauste:„Fest steht und treu die Wacht am Rhein"— und lauschend standen die russi- sehen Offiziere und Soldaten an der Pforte. Mit 14 seiner Kameraden zusammen wurde Faber nach ll st Syssolsk in den äußersten Norden des Wologdaer Gouverne- ments weiter verschickt. Dort brach seine Krankheit aus. Euren vollen Monat war er bewußtlos; als er wieder zum Leben erwacht«, begann eine Kette langer Leiden bis zu dem Tage, wo es ihm ver- gönnt war, auf zwei Stöcke gestützt, die Heimat wiederzusehen. Die Kameraden standen ihm treu zur Seite, aber einsam und schwer war es da im Herzen Rußlands, wo die seltenen Zeitungen nur Schauergeschichten von dem Mißgeschicke der Deutschen meldeten, wo wenige Tage vor Weihnachten nur zwei Werst von Ust Syssolsk vierzehn brave deutsche Kameraden, denen Faber noch vor einigen Monaten die Hände geschüttelt hatte, erfroren und verhungert auf- gefunden wurden. Sein« Erlösungsstunde schlug am 12. Januar, als er von einem fremden Manne aus Moskau, der in stark polnisch- deutschem Akzente nach ihm fragte, zur Reise nach Moskau abgeholt wurde. Als er nach einer Schlittenfahrt von 300 Werst diese Stadt erreicht hatte, hieß es bald: nur fort! nur weiter! Denn es waren die Tage, wo die langgenährte Pübelwut gegen die Deutschen in Mord und Plünderung zügellos losbrach. Es gelang Faber, los- zukommen;