rrsx-iM Unterhaltungsblatt öes Vorwärts t e r physikalischer und psycho- logischer Forschung durch die ü b e r k o mm e n e n Begriffe längst überwundener metaphysischer Systeme. Ein Bestrebe», durch das er übrigens nicht nur bei den herrschenden philosophischen Eliguen, sondern aucli bei Naturtvissenschaftlern, die ja oft. ohne daß sie es wissen oder wahr haben ivollen, irgendeiner metaphysischen An- schauung anhängen, heftigen Anstoß erregte. In der Hauptsache lehnte er also wohl den Titel eines Philosophen ab. weil er ihn festgelegt fand für Personen, die sich— wenigstens i» der übertviegenden Mehrzahl— mit metaphysischen Problemen beschäftigten und mit dieser Art von Gelehrten mochte er um alles in der Welt nicht gleichgestellt oder verwechselt werden. Daß es i3] Der Sang öer Satije. Ein Ronian aus dem modernen Aegypten. Von Willi«eidel. „DoS zweite Mahl wurde also gebracht, und ich hatte ihm zu Spargcln geraten. Als sie nun so hübsch eine an der anderen vor ihm lagen, und eS ihni nicht einfiel, mich einzu- laden(wiewohl ich»hm doch daS Gewand geschenkt!), sondern gleich darüber herfiel, sprach ich zu ihm:.Mein Bruder, du kommst aus dem Delta und bist unerfahren iu der feinen Sitte: Man ißt die Äöpse der Spargel» nicht mehr.' Darauf fchniit er sie ab und ließ sie liegen..Was bin ich?' fuhr ich fort..Ich bin i» deiner Hand... Erlaube, daß ich die Brocken esse, denn mich hungert und ich bin arm wie eine Ratte.'— Und ich aß sie auf. Er verachtete mich darob. Ani Schlüsse gröhlte er und wurde zuchtlos. Ich habe nie einen Menschen von schlechtere!» Manieren gesehen!" DieS bekrästigten alle und gaben Abu-Kcf recht. Während sie in der Folgezeit noch mit ihren rasselnden Stimmen durch- einandcrschwahteu. bediente sich Daud unablässig ans der Flasche und wurde dementsprechend schelmisch. Eine un- geheure Behaglichkeit durchdrang ihn. Er lüftete gleich den andcreu ohne viel Umstände seine Gewandung, und ein Gelüst überkam ihn, Aufsehen zu erregen. Er sprach mit seiner hellen, gellenden Stimme:„O, ihr Manner. hört mir zu!" „Sprich." kam es zurück.„Wir lauschen dir." Und Daud begann mit gewichtiger«timmc: „Eiil Bauer sagte einmal zu einem andern:.Göre. waS die Liebenden sagen.' Jener fragte:.Was sagen sie. o Abu Damn in?' Da sprach der andere ein Gedicht, daS hörte sich an wie plätschernder Eselsurin: .Ich sage. Gincstn. du hast dich mit zurückgezogen, in unsere Wohnung, du aufsteigende: Mond, und er Hatto seine Belustigung mit dir.' Jener besann sich eine Weile, dann fragte er:„Von wem ist das?"— Und jeyt begann Daud mit unerhörter Schncllig- keit in seinem vulgären Dialekt zu plappern:„Von Hann er- Rusad, der in den Brunncil fiel, wo ihn das Krokodil fraß, auf de» der Dreck herabregncte in der Moschee Tilun, wo das Feuer kalt ist..." Jener sagte:„Sicherlich, gut. sehr gut. ich tveitz auch eine Geschichte von Jsa-ibn-Slbu-Talub. die heißt: ES ging ihm genau so wie cS ihm ging, und um kein Haar anders l" beute schon den einen und andern Philosophen gibt, der Frucht- barercS und Vcriiüustigeres als Metaphysik treibt, das ist ja erst mit eine Folge von Mochs eigenen Forswer- und Denkarbeit. Zwar ivar er olio lein Philosoph iiu berkömmliweit Sinne, das heißt der Schöpfer irgend eines neuen philosoohischeir Systems, dafür war er aber ein eminent philosophischer Kopf, das heißt ein Forsiber, der seine Einzeliintersuchuiigen steis in Hinblick auf die Stelle betrieb, an der sie sich in den großen Zuiainmelihong alle? Fragens und For- schens einreihen und der in Verfolg der Probleme, die er erlebte, sich nicht scheute, weit über die engen Grenzen der Fachwissen- schaft hinauszugreifen, um die Probleme, die ihn beschäftigten, zu einer endgültigen Lösung zu bringen. Er gehörte zu jenen echten Forschern, bei denen man, wie I. Petzoldt einmal treffend sogt, nicht nack dem Fach fragen soll, den» sie sich gcividmet, sondern nach den Probleme», von denen sie gepackt tourden, also zu jenem Forschertyp, dem auch die Galilei. Newton, JohS. Müller, Lamarck, Darwin. Maxwell, Rod. Mayer usw. angehört habe», und von denen jeder einzelne das menschliche Denke» und Erkennen mehr gefördert hat als alle Metaphysiker und spekulaliven Philosophen zusammen genommen. Welche philosophischen Probleme haben ihn nun beschäftigt und in welcher Weise hat er sie gelöst? Wir erwähnten oben schon seine historisch-kritischen Untersuchungen über die Grundbegriffe der Pbysik. durch die er eine Resort» der naturwissenschaftlichen Begriffs- bildung und der Theorie der Nalurwissenschaflen gebildet hat. Bei diesen Untersuchungen zeigte sich ihm außerdem, daß das be- hauptete Absolute, auf das man die Naturvorgänge zurückzuführen oemllht war, immer nur ein Relatives war. In Kon- sequenz dieser Feststellung lehnte er denn auch die alte wissen- schaftliche Forderung ab, welche die Aufgabe der Forschung darin sah. die Mannigfaltigkeit und Fülle der Naturvorgänge auf ein ewig Unveränderliches zurückzuführen. Infolgedessen war er auch ein Gegner alles Begriffs monismus, der doch nur ein versteckter Dualismus ist. Auf Grund seiner Einsicht in die Relativität seines Wissens und seiner Fest- stellung des Erkenntnisvorgangcs als eines biologischen Au- passuiigsvrozesses bestimmie er demenisprechend auch die Aufgabe der Wissenschaft als eine Anpasiungsarbeit und zwar als eine Anpassung unserer Gedanken an die Erfahrung und außerdem der Gedanke» oiieiuandcr. Damit dehnt er die biologiiche Beirachtungs- weise auf alles geistige, besonders die Wissenschasr und ihre Methoden aus und führt sie in konsequenter Fortsetzung von Darwins Ge- dankenwelt auch in die Psychologie ein. Dadurch ist es ihm ge- lungcn, die Betrachtung des psychischen Lebens ein für allemal der metaphysischen Spekulation zu entziehe» und der psychologischen Forschung ihre exakte Grundlage zu geben. Eine Folge seiner biologlichen Auffassung des Geistigen ini allgemeinen und der wissen- schasllichen Forscherarbeit im besonderen war das von ihm auf- gestellte Gesetz der Sparsamkeit(Lekonomie), durch das er die Ivisienschaslliche Forschung ökonomischen Gesichtspunkien unier- ordnete. Wir müssen eZ un» Raummangels wegen leider hier versagen, auf die große Bedeutung näher einzugehen, die diese Feststellung für alle wissenschaftliche Arbeit besitzt. Sie ist übrigens auch eine der Ursachen, die Mach zur Ablehnung aller Meiapbysik bestiinmte». denn„alles Meihaphysiiche ist müßig, stört die Oekonoime der Wissenschasr und ist deshalb abzulehnen". Weiter verdanken wir ihm grundlegende Aiiichammgen über das Verhältnis vom Physischen zum Psychischen. Er zeigt uns da, daß weder Alome noch Seelenelemenle die letzten Einheiten alles Geschehens sind, sonder» daß es sich da nicht um letzte Wirklichkeiten, sondern um hohe a b st r a k t e Begriffe handelt. Er verfährt da ganz anders,»m seine letzten Einheiten(Elemente) zu erhalten. Er analysiert die Welt, wie er sie vorfindet und ge» langt dabei zu vorläufig letzten Elementen. Ob wir die Dinge der Außenivclt oder unseren Leib oder endlich unsere Be- wußtseinserlebiiisse untersuchen, immer finden wir dieselben Elemente lFarben. Drucke, Wärmen.Töue.Gerüche usw., die sie zusammen- setze». Nur ist die Zusammensetzung bei jedein Erlebnis verschieden, die Elemente befinden sich in verschiedener Abhängigkeit von einander, und Aufgabe der Wissenschaft ist eS nun. die funktionelle Abhängigkeit dieser Elemente voneinander zu ermitteln. Zum Schluß weisen wir noch darauf hin. daß Mach durch die erkemitnis- theoretische Wendung, die er der Wissenschaft gegeben, das Zusammen- wirken weit von einander abliegender WinensÄaslSgebiete bcl Lösnng wichtiger Einzelprobleme vorbereiteie. Mit seiner Elementenlehre, auf die wir hier leider auch nicht näher eingehen können, fand er jenen Slandpunkt, der die subjektive und objektive Weltanschauung vereint, und der eS ihm erspart, bei dem Betreten eines neuen Wissenschaftsgebietes gewissermaßen immer wieder ein neues Schub- ia» in seinem Denke» aufzieben zu müssen. DaS Gelächter, das Daud erntete, stellte au Schlagkraft und Schalllvirkung alle Erfolge in Schatten, die Abu-Kef eingeheimst. Allgemeines Wohlwollen umbrausle den Knaben: man zog il?it näher herzu: man befaßte sich mit ihm; er ging von Hand zu Hand wie eine gehätschelte Puppe. Schließlich be- freite er sich unter glucksenden Lachtönen von all den Händen, voir all der enthusiastischen Fürsorge. Er stellte sich im Räume auf und begann zu tanzen. Diesen Tanz deutete er dadurch an, daß er die Hüften hin und her schob, den Kopf mit geschlossen Augen und klaffenden Lippen in den Nacken falle» ließ und die Hände auf die Seiten streckte, wobei er sie spreizte und in fast spitzen Winkeln abknickte. Dann drehte er sich niechanisch und endlos um sich selbst, wobei er hoch und gläsern schrie. Farbige Lichter taumelten um ihn herum. Ilnd die Männer schtviegen und sahen ihm zu. Als er umfiel und auf den Boden rollte, regten sie sich, bemächtigten sich seiner niit breitem Gelächter, stärkten ihn und warteten vergnüglich ab. was dies trunkene Hähnchen ihnen nach weiteren Tänzen bescheren werde... Der Diner der ganz Verworfenen. Und an jenem Tag Ivird der Sünder seine Hände beißen und sprechen:«O, daß ich doch tinen Weg mit dem Gesandten gegangen wäre!" Koran, Sure der Unterscheidung. AIS Daud in derselben Mandara erwachte, tat ihm sein ganzer Körper weh. Gleichwohl erhob er sich, kleidete sich unverzüglich an und stellte sich pünktlich der Abmachung ge- maß auf der Bank ein. Er lvard dem Direktor durch einen Kawassen gemeldet. Succetti-Pascha erhob sich von seinem Mahagonidrehstuhk und führte ihn in ein Räumchen, das er ihm als seine künftige Wohnung vorstellte. Hier gab er ihm einen Anzug von etiglischeiir Stoff, der an dem jungen Orientalen hinlänglich exzentrisch aussah. Und während Daud sich umzog. kam des Direktors große Nase, sein greller, prüfender Blick noch mehrmals durch die Tür herein und kritisiertö dies»nd das, ja. der Mächtige half ihm selbst(auch wo eS augenscheinlich erübrigte) bei der Metamorphose. So trug denn Daud von nun ab glockenförmige Hosen, und sein Jackett stand von den Hüften ab. Tie sehr tief ausgeschnittene Weste ward durch eine billige, schreiend gelbe Kraivatto gehoben. Ein giftgrünes Hemd fand Succetti-Pascha hübsch und eut- kleines Zeuilleton. die Unvernunft ües Menschen und öer karft. Kein Gebiet ist augenblicklich gecigiietcr, in doppelter Hinsicht zu zeigen, welch böse Folgen die iiienschliche Unvernuuft nach sich zieben kann, als der Karst, der Schauplatz der italienischen Kämpfe. Dort haben sich, verblendet von dem Glauben an leichte Siege, die Italiener in Kämpfe eingelassen mit Menschen und Felsen, denen sie nicht gewachsen sind, denn nirgends zeigt sich die Abhängigkeil der Kamvfmöglichkeitcn von der Beschaffenheit des� Untergrundes sa deutlich wie bier, und dieser Karst, ein südslawiiches Wart, das Sleinwüste bedeutet, ist selbst ein Symbol der Un- Vernunft des Menschen, deren Raubbautättgkeit eben � die Verkarttung herbeigeführt. Denn nach Ausführung von Dr. C. W. Schmidt in der„Natur" ist einzig und allein die Unvernunft des Menschen a» der Verkarstung ichuld. Verkarstung ist das Schicksal der von natürlichem Schutz des Pflanzenkleides entblößten Land- schaft, wenn auch geologische Beschaffenheit und Klima eine große Rolle spielen. In früherer Zeit bedeckte den ganzen Karst ein dichter Wald, wie er noch im Tarnovanerwald und in manchen Tälern bis heule erhalten blieb. Im Mittelalter ivurde damit Raubbau getrieben. Mir dem Hochwald verschwand auch der Buschbestand, die siuchlbare Erde wurde weggeschwemmt und der kahl« Felsen freigelegt, an dem nun die Wirkung des WasserS einsetzte. Seil vielen Jahren wird an der Aufforstung des Karstes gearberlet. Es ist eine mühselige Aibeit und der Erfolg wird erst in Jahrhunderten wirklich groß sein. Bor- läufig ist nur au der Meeresküste eine Besserung zu erzielen, im Innern liegt der Karst öde und tot da: eine Mahnung für den Menschen für alle Zeiten, nicht unvernünftig sich der Schätze der Natur zu bemächtigen, um nicht durch sie selbst bestraft zu werden. Wanderl man über die Karstfläche hinweg, so stößt man von Zeit zu Zeit au kreisrunde Einsenkungen, deren Wände von Karst- kalk umsäumt werden, gegen die das üppige Wachstum am Boden seltsam kontrastiert. Vom Karstbauer werden sie als Dolmen, lvas soviel wie Loch oder Talmulde heißt, bezeichnet. Diese Tolincu sind die Oasen der Karstivüste. in ihnen hält sich das Leben, pflanzliches, tierisches, menschliches. Sie allein machen auch den trostloien Karst heute noch bewohnbar. So gibt der Karst in jeder Beziehung Gelegen- heit, über die Folgen des heiligen Egoismus nachzudenken.(z) Notize». — Ein neues Werk Ernst MachS ist noch kurz vor feinem Tode abgeschlossen worden. DaS Werk führt den Titel „Priuzivien der Lichtlehre". An diesem Buche hat Mach bis i» seine letzten Tage gearbeitet: eS wird noch im Laufe des Jahres 191s er- scheinen. — Prof. Paul P o ch b a m m e r, Oberstleutnant und Dante- Forscher zugleich, ist in Lichterfelde 75 Jahre alt gestorben. Seit einer Reihe von Jahren lebte der Verstorbene ganz in der Well TanloS, den er kommentierte, in deutschen Stanzen frei übersetzte und rezitierte. Manche Besucher der Humboldt-Akademie habe» lhu als eisrigen Dante-Vorleser und Erklärer kennen gelernt. — Walter von Molos groß angelegter Schiller- Roman wird durch das Erscheinen des vierten Bandes, betitelt: „Den Sternen zu", in den nächsten Tagen vollständig. Der Band, der wie die früheren im Verlage von Schuster u. Loeffler. Berlin, erscheint, enthält den Höhepunkt und Abschluß von Schillers Schaffen und Lebe». — D i e Türkei und Deutschland. Vortragsreihe der Deutschen Vorderasien-Gesellschaft. Im Preußischen Abgeordneten- hause sindeu am 3., 7.. 11. März, abends 8 Uhr, sechs Vorträge, vorlvicgend kulturpolitischen und wirtschaftlichen Inhaltes von je dreiviertelstündiger Tauer statt. Es sprechen am 3. März: Pros. von L u schau:„Zur Anthropologie der osmanischen Türken", mit Lichtbildern, Tr. B la u k c n b u r g- Zeitz:„Tie Kulturmission der deutschen Schulen." — DaS vierte Kriegs fem est er der Handels- Hochschule Berlin. TaS Vorlesung-sverzeichnis für das kommende Sommersemestcr ist soeben erschienen l Verlag von Georg Reimer, Berlin). Trotz des Krieges weisen alle Gebiete die ge. wohnte Ausdehnung auf._ zückte seinen Träger. Au die Füße zog mau dem Jungen aus- getretene Tennisschuhe. Daß er den Tarbusch ausbehielt, der- dient keine Betonung. Succetti-Pascha erfreute sich, WaS sein Privatleben anlangte, nicht gerade des blendeudsteu Leumunds. Lange im Orient ansässig, hatte er sich dessen anrüchige Eigcnschafteu (somit also die dem Fortkommen hierzulande förderlichen) mit der Mimikry des Juden zu eigen gemacht. Geizig, jäh in Aufwallungen und aus GcmütSbeschränktheit skrupellos, war er von einer geradezu habgierigen Lüstern- heit besessen, die die der Eingeborenen schier noch über- bot— und dazu gehörte etwas! Man erzählte sich unter den niederen und karrierelüsternen Angestellten, daß. um ihn geneigt zu stimmen, eine zeitiveise Ueberschreibung selbst nächster weiblicher Verwandten auf ihn von großem Vorteil sei. und daß er Toleranz in diesen Dingen äußerst hoch ein- zuschätzcu tvisse. Bisweilen ließ er sogar einen einseitigen Schwachkopf bis zum Burcauchef gedeihen, wenn man seine Schwäche für ein diskretes Angebiude bewußter Art unauf- dringlich genug auszubeuten vorstand... Doch eine Sicherheit war da« keinesfalls und durchaus kein Spiel mit reellen Werten, denn es konnte geschehen, daß er dem Aermsten aus heiterem Himmel heraus ein Bein stellte, als tückischer Boreas sein Existenzgcbäude brutal aus den Fugei» blies und ihn uiiverdlentermaßen wild be« schimpfte... erklärlich darum, daß es viele gab, die ihn haßten. Aber seine Macht war groß: und er brütete sie immer reifer wie je ein Geierweibchen, daß auf seinen Eiern saß und nach Störenfrieden hackte. Daud ward zunächst einem niederen Beamten als Bei- Hilfe zucrteilt. Hier erhielt er ein enthaltsames Drehstühlchen, und der fadenscheinige Grieche, der ihn beschäftigte, mar seine einzige Gesellschaft. Sie konnten sich französisch verständigen. Der Grieche>var stets betrübt und hatte die Farbe von Leberkranken in dem rcgclmäßij) geschnittenen, aber un- jugendlich faltigen Gesicht. ES hieß, daß er zivei tvunder- schöne Schwestern besitze... Einmal erschienen diese in der Bank mit riesigen rosa und blauen Straußfederhüten und großen Battistrüschcn unter den ovalen, leeren Gesichtern. Sie schtvatzteu außerordentlich schnell, wobei sie mit kleinen Seidenschinne» gestikulierten. Sie kamen, um Succetti-Pascha um Aufbesserung ihres Bruders zu bitten.... Man wies sie inö Office, und nach einer zweistündigen Unterredung hatten sie ihren Zweck erreicht. BÖSNIA. — MdlSdllier» Ziigaieilen neuesrfe* Ernte Deutsches Theater. Direktion: Max Eeinhardt. 71/- Uhr: Macbeth. Sonnabend; Der Itlberpelz. Sonntag nachm. 2,/j Uhr(kl. Pr.): Hamlet. Knitim erspiele. 8 Uhr: Der Welbstenfel. Sonuab.: Der Welbstenfel. Sonntag nachm. 21/; Uhr(kl. Pr.): Wetterleuchten. Volksbühne. Theater a.BDIowpl. 8')4U.: Fnhrmanm Henschel. Dir Meinhard-Bernauer. Theater i.d.Königgratzerstraße l'l, Uhr: Maria Stuart. Komödienhaus S1/«: Das Mädchen aus der Fremde. BeHiner Theat. 8 Uhr: Wenn zwei Hochzeit machen. Lessing-Theater. Direktion: Victor Parnowsky. 7'/, Uhr: Die gutgeschnittene Ecke. Sonnabend nnd Sonntag: Die gutgeschnittene Ecke. Deutsches Künstler-Theater. Allabendlich 8 Uhr: Die aelige Exzellena. URANIA Tanhenstr. 48/49. 8 Uhr: Aegypten, der Saezkanal und der Weltkrieg. Theater für Freitag, den 3. März. Deutsches Opernhaus Cbarloftbg, 8 uhr: Carmen. Fricdrich-Wilhelmstädt. Theater. 8 uhr: Das Dreimäderlhaus. Gebr. HerrnfelCl.Th.at.r 8 uhr: Sokrates liüd Perlmutter. Kleines Theater. 8 uhr: Münchhausen. Komische Oper. 8 Uhr: Jung muH man sein. Enstspiclhans. 8-/. uhr: ßer Gatte öes FrHuIeius. Metropol-Theater s uhr: Die Kaiserin ÄU Sonnt. 3 Uhr: Oer Waffenschmied. Montis Operetten-Theater 8 uhr: Der Sterngueker. Luisen=Theater Täglich 8,15, Sonntags 8: Charlotte Klinger. Sonnabend 4: Frau Holle. Sonnlag 3: Mnttersegen. Rose-Theater. L Uhr: ich lasse Dich nicht Morgen nachm.: Die 7 Raben. Walhalla-Theater. s uor: Die Förster-Christi. Morgen:«rlgrl. Hento Freitag Zum Die seiiöne Komödiantin Oper.inl Aktv.Burg u.Taufstein. Musik von Eeo Ascher. Mitwirkende: Else Berna— Lotte Werkmeister v. Thalia-Th. a. G.— Gustav Matzner— Heinrich Peer— Julius Spielmann. Ferner: Der neue bunte März-Spielplan. �dniiralspalast Sis-Hrena Großes 8tS'3aUett. '/29 Uhr. I. 8, 4 M. Vorzügliche Köche: * Residenz-Theater s»/. uhr: Loge No. 7�� Schiller-Theater O. s uhr. Die gelbe Nachtigall Schiller-Th.Charlottenbg. s uhr: Der Dornenweg. Thalia-Theater. Goschlossen! Sonnabend z. 1. M.: Blondinchen. Theater am XoIIendorfpl. 8«/. u.: Immer feste druff! 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V.(Cacilia Melodia 1856), während der Kriegszeit unter Anschluß vom Berliner Männer- Oesangverein und Berliner Sängerkranz. Leitung: KgL Musikdirektor Max Eschke. Mitwirkung: Berliner Konzerthaus-Orchester. Leiter: Komponist Franz v. Blon. Anfang 8 Fhr. Anfang 8 L'hr. Karten im Vorverkauf 40 Pf. bei Löscr& Wolff, Spittelmarkt und Priedrichstraße, Ecke Leipziger Str., 0. Sohüßler, Wallstr. 85. Abendkasse 59 Pf.— Alle Vergünstigungen autgehoben' V oigt-Theater. Badstr. 58. Badsir. 58. Freitag, den 3. März 1916: Ein Teufelsweib. Lebensbild mit Gesang in 4 Auszügen. Sonnlag 3 Uhr: Das hemeeste Haupl. Ab Montag: Die Eise vorn Erlenhof. Kasieneröstnung 7 llbr. An!. 8 Uhr. Casino- Theater Lothringer Str. 37. Tägl. 8 Uhr: Neu! Neu! DaS erste Vollsstück in dieser Spielzeit l Die Bogelscheuche. Dazu das grobe Marzprogramm. Sonntag 4 Uhr: Ihr Gottlieb. Possen- Theater Linienstraße, a. d. Friedrichstr. 8V. 8'/. 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