gr 90-1916 Unterhaltungsblatt öes Vorwärts Die Kohlenfaure-Düngung. Eine neue Aufgabe der Technik und Landwirtschaft. Bon Hanns Günther. Bor zehn oder zwölf Jahren erschien in der 1. April-Nummer des„Berliner Tageblatts" ein kleiner Artikel, der berichtete, daß es einem findigen Kopfe der Kohlensäureindustrie gelungen sei, eine ganz neue Art der Massenverwertung flüssiger Kohlensäure zu entdecken. «ES soll ein Patent angemeldet sein", schrieb der Berfasser,»durch das in sehr sinnreicher Weise die Kohlensäure zur Förderung des Wachstums der Pflanzen nutzbar gemacht wird. Bekanntlich wird die in der Luft enthaltene Kohlensäure von den Pflanzen gierig aufgesogen und in Sauerstoff und Kohlenstoff zerlegt. Der Sauer- stoff wird wieder an die Luft abgegeben, der Kohlenstoff aber wird von der Pflanze zum Aufbau der Zellen benutzt. Durch das neue Verfahren soll nun der Vegetation unserer Erdoberfläche künstlich Kohlensäure zugeführt und so das Wachstum beschleunigt werden. Aus diese Weise soll es möglich sein, in sehr kurzer Zeil z. B. das Gras der Wiesen, das Getreide der Felder in Mannshöhe aufschießen zu lassen; Sträucher und Bäume werden eine außergewöhnliche Größe und Stärke erlangen. Ja, vielleicht dürfte es unter günstigen meteorologischen Verhältnissen nicht aus- geschlossen sein, daß dort, wo bisher nur Moos und Algen kümmer- lich vegetierten, in absehbarer Zeit Riesenwaldungen von Farnen, Koniferen, Schachtelhalmen und Palmen, ähnlich denen der Tertiär- zeit entstehen. Schreibt man doch das gigantische Wachstum jener Pflanzenwelt größtenteils dem höheren Kohlensäuregehalt der Atmosphäre der damaligen Erdperiode zu." Ich weiß nicht, wie dieser Aprilscherz aufgenommen worden ist, aber ich bin sicher, daß die meisten meiner Leser ihn auch heute noch belächeln werden. Demnach muß ich darauf gesaßt sein, daß ich recht ungläubige Mienen zu sehen bekomme, wenn ich erkläre, daß die Düngung der Atmosphäre mit Kohlensäure eine Frage ist, die mehrere unserer hervorragendsten Wissenschaftler seit einigen Jahren ernstlich bewegt. Der skizzierte Gedankengang enthält nämlich einen ganz richtigen Kern. Er geht davon aus, daß die Pflanzen zum Leben Kohlenstoff brauchen, und daß sie diesen Kohlenstoff, der ihre Hauptnahrung bildet, der Kohlensäure der Luft entnehmen. Da- neben braucht die Pflanze noch eine Menge anderer Stoffe, die sie aus dem Boden holt. Sind diese Stoffe nicht im Boden enthalten oder hat die Pflanze die vorhandenen Mengen aufgezehrt, so müssen sie ihm wieder zugeführt werden, was durch Verwendung geeigneter Düngemittel geschieht. Es hat lange gedauert, ehe die Landwirtschaft die Notwendigkeit ausgiebiger Bodendüngung nach wissenschaftlichen Grundsätzen ein- gesehen hat, obwohl von den Chemikern nach Liebigs Vorgang immer wieder auf ihre Wichtigkeit hingewiesen wurde. Daß aber auch eine Luftdüngung werlvoll sein könnte, diesen Umstand hat selbst die Landwirtichaflschemie bis vor kurzem nicht in Betracht gezogen, trotzdem sie schon ziemlich früh die Licbigsche Humustheorie, nach der der ganze für die Pflanze nötige Kohlenstoff den Humusstoffen des� BodenS entstammen soll, als unrichtig beiseite warf. Man begnügie sich mit der Feststellung, daß die von den Pflanzen der Atmosphäre entnommene Kohlensäure ihr durch die Tiere(Atmung), die Vulkane, unsere Feuerungen usw. wieder zugeführt wird und schloß dar- aus. daß in der Lust stets mehr als genügend Kohlenstoff vor- handen sei. Dieser Gedankengang hält einer strengeren Prüfung indessen durchaus nicht stand, denn wenn man die Menge der Kohlensäure in der Atmosphäre berechnet, so findet man, daß auf 10 000 Liter Luft nur etwa 3 Liter Kohlensäure kommen, während die Pflanzenphysiologie längst festgestellt hat, daß die Pflanzen weit mehr Kohlen- säure zu verarbeilen vermögen und daß ihr Trockengewicht dabei eine wesentliche Steigerung erfährt. Die praktische Folgerung daraus ist, daß der Ertrag unserer Wälder, Felder und Gärten sich verviel- fachen wird, wenn man der Bodendüngung noch eine Luftdüngung zugesellt, d. h. den Pflanzen auf künstlichem Wege mehr Kohlensäure zuführt, als ihnen in der Atmosphäre geboten ist. Das Verdienst, diese Folgerung als erster mit vollem Bewußt- sein gezogen und sie durch geeignete Versuche auf ihre Richtigkeit geprüft zu haben, gebührt Prof. Dr. H. Fischer vom Botanischen Garten in Dahlem bei Berlin, der 1912 in der„Garlenflora" über seine Ergebnisse berichtete. Er hatte vier kleine Glashäuser mit gleichstark entwickelten Bersuchspflanzen besetzt, das erste Häuschen in der üblichen Weise gepflegt, die Lust der drei anderen dagegen in verschiedenem Grade mit täglich verabreichten Mengen Kohlen- säure versetzt und diese Düngung mehrere Wochen durchgeführt. DaS Ergebnis entsprach ganz den gehegten Erwartungen, denn die mit Kohlensäure behandelten Pflanzen zeigten eine wesentliche Steigerung der Entwickelung überhaupt, sowie eine Steigerung der Blühwilligkeit und des Ertrages im besonderen. In den letzten Jahren sind diese Versuche mehrfach nachgeprüft und weitergeführt worden, wobei man durchiveg auf das gleiche End- 101 Cnörik Kraupatis. Eine litauische Geschichte von Ernst Wichert. Szamaitat fühlte sich durch den Besuch des Müllers sehr geehrt. Eine solche Aufrichtung war ihm aber auch nötig, denn er war gestern, oder vielmehr erst heute früh, von Arbeitern, die ihn im Graben liegend gefunden, aufgehoben und nach Hause getragen worden, wo seine Jrau ihm keinen zärtlichen Empfang bereitet hatte. Tie Nase war dick angc- laufen, und aus den kleinen Augen konnte er kaum sehen. Kraupat erzählte ihm, was der Gendarm gesprochen� und wollte dann seine eigene Meinung dagegensetzen. Der Dienst- eifer des Schreibers war aber so groß, daß jener eher das Gegenteil seiner Absicht erreichte.„So ist's richtig," rief er, „ich sage, so ist's richtig. Man darf ihm das nicht hingehen lassen. Keine Schonung, keine Schwäche! Schars vor, ganz scharf—" „Aber es ist doch zu bedenken—" fiel der Müller ein. „Nichts ist zu bedenken. Endrik, nichts ist zu bedenken. Ist schon alles bedacht— hier." Er setzte den Finger gegen die Stirn. Dann schlug er ihm vertraulich auf die Schulter. „Verlaß Dich auf mich, Endrik, die Sache wird in die besten Wege geleitet." Er legte den Arm um seinen Hals und zog seinen Kopf dicht heran.„Ich will Dir meine Meinung sagen, Endrik. Es braucht vorläufig noch kein anderer davon zu wissen. Ich babe meine Meinung, Endrik, und ein anderer kann seine Meinung haben, aber wer die richtige Meinung hat, das wird sich finden. Angesteckt ist die Mühle. An die Stellen, wo die Flammen ausgeschlagen sind, kommt von selbst kein Feuer hin. Ich sage, angesteckt ist sie. Aber wer hat die Muhle angesteckt? Du nicht, Endrik, das ist jetzt er- wiesen. Darum muß es ein anderer gewesen sein." „Der Bettler wahrscheinlich—" „Von dem Bettler rede mir gar nicht. Das ist ein kalku- latorischer Unsinn. Denn uni sich zu verbrennen, wird er doch das Feuer nicht angelegt hoben. Verbrannt ist er aber. Wie soll das durch einen Kasus geschehen sein? Wenn er sich eine Pfeife angesteckt und das brennende Hölzchen ins Stroh ge- warfen hat, muß das doch eher in Flammen gestanden haben, ergebnis kam. Der Wert der Kohlensäuredüngung ist demnach be- wiesen, so daß sich jetzt die Frage erhebt, ob und wie sie zweckmäßig durcbgeführl werden kann. Bei Treibhäusern ist die Sache ziemlich leicht, da man das Haus nur gasdicht abzuschließen und in be- stimmten Zwischenräumen auf irgend eine billige Weise(etwa durch Uebergießen von Kalk mit Salzsäure) entwickelte Kohlensäure ein- zuführen braucht. Wie aber läßt sich die Düngung im Freien durchführen? An diese Frage hat man sich lange nicht heran- getraut, weil man als sicher annahm, die Kohlensäure würde, trotz- dem sie schwerer ist als Lust, längst vom Winde verweht sein, ehe die Pflanze sie aufnehmen könnte. Entsprechende Versuche haben indessen gezeigt, daß man die Aufnahmefähigkeit der Pflanzen unter- schätzt hat. Sie fangen die Kohlensäure viel schneller ein, als man es bisher für möglich hielt, ganz abgesehen davon, daß die Decke, die die in der Regel dicht beieinander stehenden Kulturpflanzen über dem Boden bilden, eine Verwehung des Gases hindert. Dieser Umstand weist im Zusammenhang mit der Tatsache, daß die Kohlen- säure der Hauptsache nach von der Unterseile der Blätter auf« genommen wird, einen einfachen Weg zur zweckmäßigen Ausführung der Düngung: Durch im Boden verlegte, mit feinen Oeffnungen versehene Rohre, die an einen Gasentwickler anzuschließen sind. Mit einer solchen Einrichtung hat man in Dahlem gleichfalls Versuche angestellt, die einen vollen Erfolg ergaben. Für Kulturen geringeren UmfangeS erscheint die Aufgabe demnach im Prinzip schon völlig gelöst. Für Forst- und Landwirtschast aber ist der be- sprochene Weg noch ungangbar, weil er für größere Flächen zu kost- spielig ist. Die einzige Möglichkeit, die Kohlensäuredüngung im großen durchzuführen, scheint in jenem Gedanken zu liegen, den der eingangs erwähnte Artikel als Aprilscherz bringt: In der Steige- rung des Koblensäuregehalts der ganzen Atmosphäre, am einfachsten wohl durch Verbrennung ungeheurer Kohlenmengen unter gleich- zeitiger Erhitzung von Kreide, die dabei in Kalk- und Kohlensäure zerfällt. Diesen Gedanken hatte zuerst Nernst ausgesprochen, also ein Mann, dessen Worte wohl zu wägen sind. Seiner Ansicht nach würde ein mäßiger Bruchteil der Kohlenvorräie der Erde genügen, „um den Kohlensäuregehalt der Atmosphäre auf z. B. den fünffachen Betrag zu bringen, was zur Erzielung einer stark erhöhten Fruchtbarkeil ausreichend erscheint. Merkwürdigerweise würde man damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur, die an den beiden Polen am stärksten und auf dem Aequator unmerklich wäre, würde eine erfreuliche Begleiterscheinung dieses gewalligsten aller DüngungS- versuche sein." Ich gebe zu, daß dieser Plan so abenteuerlich klingt, daß er sich vorderhand nicht ernsthaft diskutieren läßt. Sicherlich aber hat Nernst recht, wenn er ihn die größte Aufgabe nennt, die man der menschlichen Technil stellen kann. Und gerade deshalb scheint es nicht ausgeschlossen, daß man allen Schwierigkeiten zum Trotz eines Tages doch dahintergeht, getrieben von dem unerbittlichen Zwang, für' die Ernährung einer vielfach größeren Erdbevölkerung zu sorgen. kleines Zenilleton. Maxim kowalewstp f Am 5. d. Mts. starb in Petersburg der bedeutende russische Gelehrte und Politiker Professor Maxim Kotvalewsky. Von den jetzt lebenden russischen Gelehrten war Äowalewsty in Westeuropa, namentlich in England und Frankreich, sicherlich einer der bekann- testen und populärsten. Eine Anzahl fundamentaler geschichtlicher, staatswissenschaftlicher und soziologischer Werke sichern ihm einen hervorragenden Platz in der wissenschaftlichen Literatur. Von seinen bedeutendsten Werken seien genannt:„Die Entstehung der modernen Demokratie" und„Die ökonomische Entwickelung Europas bis zur Entstehung deS Kapitalismus"(in deutscher Ucdersetzung in 7 Bän- den erschienen). Mit großem Geschick wandte Kowalewsky nament- lich in diesen Werken die vergleichende geschichtliche Methode an und lieferte wertvolles Material für die Erforschung der Rechts- und Wirtschaftsgeschichte der europäischen Staaten. Von 1877 bis 1887 bekleidete Kowalewsky die Professur für Staatsrecht und vergleichende Geschichte an-der Moskauer Univer- sität. Nach seiner Maßregelung widmete er sich ganz seinen wissen- schaftlichen Arbeiten, die unterbrochen wurden von Vorlesungen an den Universitäten von Stockholm, Oxford und an der Freien russi- scheu Hochschule in Paris. 1906 wurde er Professor an der Uni- vcrsität in Petersburg. Um diese Zeit setzte auch seine öffentliche politische Tätigkeit ein. Er war Abgeordneter der ersten Duma, wurde dann gemaßregelt, aber kurz darauf als Vertreter der Uni- versitäten in den Reichsrat gewählt, wo er bis zu seinem Tode ver- blieb. Seinen politischen Anschauungen nach war er liberal, ohne sich jedoch dem Zwang der Zugehörigkeit zu einer liberalen Partei zu fügen. Was Kowalewsky auch den deutschen Arbeitern näher dringt, ist die Tatsache, daß er in regem freundschaftlichen Verkehr mit Marx als die Pfeife ausgeraucht war. Oder wenn die Pfeife noch brannte, als er sich schlafen legte, und die glühende Asche her- ausfiel und zündete— na, dazu gehörte schon ein gesunder lschkif, sich völlig gar braten zu lassen, ohne aufzuwachen. Und es steht nicht einmal fest, daß der Mensch überhaupt eine Pfeife und Tabak und Reibhölzer bei sich gehabt hat." „Es kann doch sein—" „Es kann nicht sein, Endrick— ich sage, es kann nicht sein. Dagegen— weißt Du, wer die Mühle angesteckt hat?" Ter Müller sah ihn mit gespannter Erwartung an. Seine Lippen waren blau. „Für mich ist das so gewiß," fuhr der Schreiber fort, die Augenbrauen hoch aufreckend,„als daß zwei mal zwei vier ist. Der Ensikat hat die Mühle angesteckt." Kraupat rückte den Schemel, auf dem er saß, einen Schritt vom Tisch ab.„Ensikat—?" rief er,„Du bist nicht klug—" „Hm— ich bin klüger, als manchem lieb ist. Der alte Ensikat hat angesteckt. Motiv: Rache. Daß er so lange damit gewartet hat, irrt mich gar nicht. Es gibt solche boshafte Kreaturen, die ihre Galle einschlucken, bis nach ihrer Schätzung das Maß voll ist. Das kann viele Jahre dauern— wenn sie's nur noch erleben! Nun mag er wohl gemeint haben, es könnt einmal plötzlich mit ihm zu Ende kommen, und noch recht- zeitig ans Werk gegangen sein. Das weitere stimmt. Er sagt selbst, daß er mitten in der Nacht oben gewesen ist. Was hat er da oben zu suchen gehabt? Die Räder standen. Das Wasser war nicht so hoch, daß es Schaden tun konnte. Er hat angesteckt. Und um nun den Verdacht von sich abzulenken— er war ja der einzige von Deinen Leuten, der in jener Nacht zu Hause war—, hat er Dich fälschlich beschuldigt und natür- lich auch seine Aussage mit dem Eide bekräftigt. Ist das klar?" Kraupat war aufgesprungen und lief in der Stube um- her, von Zeit zu Zeit seinen Kopf mit den Händen fassend. Er stieß grunzende Laute aus, prustete dazwischen wie einer, der Wasser geschluckt hat, tupfte dem Schreiber auf die Schulter und lief weiter. Er war feuerrot im Gesicht.- Szamaitat nickte befriedigt:„Na ja— das ist klar, das harmoniert." „Nein," schrie der Müller gewaltsam heraus,„das glaub ich nicht, das wäre und namentlich mit Engels stand. Ohne selber Sozialist zu sein, stand Kowalewsky sehr stark unter dem Einfluß der Marx-Engels- scheu Ideen und wairdte namentlich die materialistische Methode der Geschichtsforschung mit Erfolg in einigen seiner Schriften an. sellschastsanzüge werden spottbillig verkauft. Die elegantesten Anzüge sind leihweise billig zu baben. Alt- bekannte Firma. Max Weiff, Groffe Frankfurterstraffe 88.* Frühjahrskostüme, bildschöne, Sportjacken, Glockenröcke, Frauen- mäntel, imprägnierte Seidenmäntel, Gummilinmäntel, direkt aus Arbeits- stuben. Meyer� Blücherstraffe 13, I. Kein Laden, sonntags geöffnet. Aufpassen! früher Münchener- straffe 3 jetzt Berlinerstraffe 41 l, Monatsanzüge, Paletots, Ulster, Jacketts, Hosen, elegante Kostüme. Sportjacken, Kowerkots, Mäntel, Kleider, Röcke, Blusen, wie Burschen-, Knaben- und Rtädchen-Garderobcn, groxe Auswahl, billige Preise. ff" Monatsgarderove k Getragene Anzüge für Herren: Smoking, Frack- und Gebrockanzüge(auch zum Ber- leihen), Sommerpaletots und Ulster sowie von Kavalieren getragene, fast neue Sachen(auf Seide), für jede Figur passend, in größter Auswahl zu unübertroffen billigen Preisen. Eine Treppe, deshalb billiger wie im Laden. Hirsch Kieserbaum, Wassertor- straffe 12/13 I. 133/19* Leihhaus Prinzenstraffe 105 fachen Sie von Kavalieren wenig getragene Jackett-, Nockanzüge, Paletots, größten- teils aus Seide gearbeitet. Jünglings- anzügc. Gclegcnheitskänse in neuer Maffgarderobe, Gold-, Silberwaren. Höchste Beleihung aller Werlsachen. Staunenerregend! Bettenverkauf. Prachtteppiche. Gardinen auswahl. Ausstcuerwäsche. Tischdecken. Stepp- decken. Divandecken. Pelzgarnituren. Hcrrcngarderobe. Uhrenverkauj. Bilderoerkans. Schmuckjachen. Spott- preise I Leihhaus Warschaucrstraffe 7. Sonntag geöffnet. Atonatsgardcrobcn-Haus verlacht spottbillig ersttlassige, wenig getta- gcne, fast neue Jackeltanzüge, Gchrock- anzügc, Smokinganzügc, Frackanzüge, Ulster, Paletots, Cutawahanzüge, ge- streifte Beinkleider, Bauchanzüge, großes Lager. Halpern, Rosenthaler- straffe 4. Kein"Ladeneingang. Nur eine Treppe. 138/19* Monatsanzüge, Sommerpaletots, Gehrockanzüge, Smokmganzüge, Frackanzüge. Neueschönhanserstraffe 12. eine Treppe, Ecke Rosenthalerstr.* Halbumsonst verkaufe ich Herren- schuhe, Dnmcnschube, Langschäste Arbcitsschuhc, Halbschäste, wenig ge- tragen. Grüner Weg 80 und Chaussee- straffe 37 bei Lauser. 139/4* Zurückgesetzte, feinste Anzüge, Paletots, 30—55. Deutsche Herren- moden. Unter den Linden 15. sonn- tag 12—6. 138/15 Mvnaksgard rro b c von Herr- schasten, Kavalieren abonnierten Herrenmoden; wenig getragen, erst- klassige Maffverarbeitung, echte Stoffe, teils von Hofjchneidern auf Seide, Frühjahrs« und Sommer- Paletots, Cutawavs, Kammgarnboscn, Jackettanzüge, Rockanzüge, speziell für starke Herren, llnüberiresflich billiger Verkauf. Noseuberg, Blücher- straffe 23 I. 139/5 Klappsportwage», Teilzahlung, Kinderwagen, Kinderbetten. Richard!, Warschauerstraffe 80. 179a* Möbel. Möbel-Kredit. Ganz Berlin weiff, daff Möbel-Cohn, Groffe Franlsurter- straffe 58 und Baditraffe 47/48 zu be- kannt biligsten Preisen ach wirtlich be- quemste ZahlungSweise an jedermann Kredit einräumt, und zwar bei spielend leichten An- und Ab- Zahlungen. Riesenlager in ganzen Wohnungseinrichtungen und farbigen Küchen. Gröffle Rücksicht bei Krank- heik und Arbeikslojigkeit. Inserat mitbringen, Wert 5 Marl. Lieferung auch nach auswärts. Sonntags 12—6 geöffnet. Möbel aller Art ach Kredits be- qucme An- und Abzahlung. Möbel- Lechner, Brunnensttaffe 7. Zweites Ecschäst Müllerstraffc 174. Sonntag von 8—10 und 12—6 geöffnet. 81K* Möbel! Für Brautleute günstigste Gelegenheit, sich Möbel anzuschaffen. Mit kleiner Anzahlung schon Stube und Küche. An jedem Stück deutlicher Preis. Aebervottcllung ausgeschlossen. Bei Krankheitsfällen, Arbeitslosigkeit anerkannt Rücksicht. Möbelgeschäjt Eoldstaub, Zoffenerstraffe 38. Ecke Eneiienaustraffe._ 290 IK* Möbelkredtt. Komplette Wohnungseinrichtungen, einzelne Möbel- stücke. Geringste Anzahlung, be- quemste Abzahlung. Krcdithaus Luisenstadt, Köpenickerstraffe 77/78, Ecke Brückenstraffe, nahe Jamwwitz- brücke. Möbelspcicher Alte Schönhauser- straffe 32, Breitestraffe 29, werden Möbel jür Stube und Küche zu jedem annehmbaren Preis vertäust. Vor- wärtSIesern cmpsoblen. 21K* Mödcl-Grotz, Groffe Franlsurter straffe 141(Ecke Fruchtstraffe), liefert Möbel jeder Art zu belanm billigen Preisen ach Teilzahlung. Größte Rücksicht bei Krankheit und Arbeits- lostgteit. Inserat mitbringen. Wert 5 Mark. Sonntags 12—6 geöffnet. Bollständige Wohnungseinttch- tung, bildschöne Küche, alles nage!- neu, für jeden annehmbaren Preis. Rojenthalerstraffe 57. vorn III rechts. Gewerblich.) Händler zwecklos.* TücHL Werkzeugmacher und£ehretibauer stellt sofort ein 138/16* l�lede, KuxellgZer und Werkzeugfabrik G. m. b. H. Berlin- Weihensee, Koblenzer Platz. Möbel gegen sofortige Kasse febe preiswert zu vcriatlien, Brunnen- straffe 7 nnd Müllerstraffe 174. sonn- lag von 8—10 und 12— 6 geöffnet. Musikinstrumente. Wandermandoline, Gitarren 9,50, Gitarrzithern mit jünsund- achtzig Unterlegnoten 8,50, Solo- laute, gut eingespielte Konzertgeige mit Fonnetui 20,—, Harmonium, wenig gebraucht, 85,—, verkaust Ernst, Oranicnstraffe 166, III.[586b* Fahrräder. Ztzahrräderk Ricsenauswahl. Neue, gutcrbalteneDamensahrrädcr— Holz- felgeräder— Rennmaschinen— Frei- lausräder— Kinderfahrräder— 15,00—40,60. Multiplex, Hansnummer beobachten— Weinmeisterstraffe Vier. Kauf�esuche. Platiiiahilille bis 6,50, Zabn- gebisse bis 90,—, Gotdsachcn, Silber« wchen, Ouecisitder, Kupfer, Messing stanniolvaoier, Zinn bis 4,50. Nickel, Aluminium, Blei, Zinl, Glüh- strumpsasche, höchstzahleiid. Edel- merall- EmtaujSbureau Weber- straffe 31. Alexander 4243. 98K* Platiuabföllc, Gramm bis 8,50, kaust Kowatewski, Seydelstraffe 30a. Zahugebisie, Bruwgotd, Silber- fachen. Platinabfällc, Blei, Zinl, Quecksilber, Glübstrumpiaschc usw, böchslzahlend Metallschmelze Cohn, Brunnensiraffe 25 und Neukölln, Berlinerstraffe 76. Aahrradankauf Wcberftraffe 42. Zahngebtsie! Bruchgold! Silber- fachen, Platinaabfällc. Quecksilber, Slanniolpapier, � sämtliche Metalle böchstzablend. schmelze CHrijtionat, Kövenickersiraffe 20 a(gegenüber Manteuffelstraffe). 111/1' Fnhrradaukauf Linieusiiaffe 19 Platinapfälle- Gr. bis 8.5v> Zabngebissc bis 90,—, Kupsei, Messing, BierroHrleilung, scidcldeckel. Flaschcnkapseln, Blei, Zinl, Stanniol- Papier, Zinn bis 4,50, Geschirr- zum bis 3,20, Aluminium, Quecksilber bis 6,—, Goldsachen, Silber» iachen.GIühslrumpsasche, höchstzahlend. Mctallkontor Alle Jakobstraffe 138 und Kottbuserstraffe 1(Koltbujerlor) Moritzplatz 12853.* Glnhstruinpfnsche laust Blümel, Auguststraffe 69. 255/5* Metall-Einkaufs-Bureau. Grüner Weg 66, taust alle Metalle Höchst- zahlend. 507b* Treibriemen, alte Treibriemen- ledcr, Blanlleder und Gcschirrleder- absälle� laust zu höchsten Preisen— aus Sattlereien auch Chromleder- abfülle— Bruno Senssuff, Wciffen- jee, Langhansstraffe 31/33. f Unterricht. Teilnehmer an einem englischen Zirkel für Anfänger werden gesucht, ebenso für Konversationszirkel. Preis monatlich 4 Mark(2 Stunden wöchentlich). Privakstunden billig. G. Swienty, Cbarlottenburg. Slutr- garterplatz 9, Gartenhaus IV. K* Verschiedenes. Patentanwalt Müller, Gitjchiner- straffe 16.* Vermietunxen. SehlsksteUen. Möblierte Schlaistelle Dresdener« straffe III, vorn I. Ausgang I. Landgras. 139/6 Ardeitsmarkt. Stellenangebote. Korbmacher verlangt Hcnscls, Weiffenjee, Röllcstraffe 11. f Tüchtige Hobler und Fräser werden bei gutem Verdienst sofort eingestellt.* Orellsleia& Koppel, Arthur Koppel A. Q., Spandau. Hamburger Str. 4 4. Schristskher.&rfeÄ:«ai. Wlhlizcn Slti««tz welcher sauber Schrift zeichnet und haut, stellt bei hohem Lohn sofort ein Gustav Borsdorf, Bildhauerei, Eberswalde. Tüchtiger Schrifthauer bei guter Bezahlung sofort gesucht. A. Macher& Co., Westend, Fürstenbranner Weg 3. «chtige LkhttllbSIItt auf harte Lehren werden s o s o r t verlangt.» Ehrich& Graetz, Berlin SQ.. Elscnstr. OO/OA Lerantwortlicher Redakteur: Alfred Wielepp. Neukölln. Für ites Inseratenteil vetautw.: Th. Glocke, Berlin, Druck u. Verlag: Vorwärtt Buchdruckerei u, VerlagSanjtaU Kaut Kmger& So, Berlin SW.