Nr. 103.- 1916. Unterhaltungsblatt öes vorwärts Mttwit!. 3. P«L fius ZrlanSs LeiSenszeit. Seit acht Jahrhunderten vergießt Irland, das die Iren selbst Erin(d. i. die westliche Insel» nennen, sein Blut für seine Freihest. Als im Jahre 1171 Dermod Max Murragh. Fürst von Leinster, dem Stammhäuptling O'Rourke von Mcath die Gemahlin geraubt hatte und vom Obcr'önig Roderich O'Connor von seinen Besitzungen ver- trieben worden war, suchte er bei König Heinrich II. von England Hilfe; denn seine Gefangene war schön, und er wollte sie nicht wieder herausgeben. Wieder einmal führte die schöne Helena Trojos Unter- gang herbei. Heinrichs Landung war der Beginn der Eroberung des Landes, eines der grausamsten Eroberungszüge, die die Geschichte kennt. England wurde mehr als einmal zurückgedrängt und aufs Haupt geschlagen, aber es hielt mit zäher Ausdauer an seinen Er- oberungspläncn fest und wollte„Frieden und Ruhe stiften durch völlige Ausrottung der Unruhestifter". Man hat kein Gefülst des Mitleids für diese katholischen„Rebellen". Man entreißt ihnen chren Landbesitz, Cromwells Rundköpfe(Spottname für die Puritaner) metzeln sie nieder, plündern sie aus, verbrennen sie unter Psalmen- gesang, der Protektor läßt sie nach Indien schaffen oder pfercht sie in Connaught ein, das in Irland als eine?lrt Wildwest verrufen ist. Stumpfsinnig wie ein vom Unglück betroffener Mensch, wagte sich Irland jahrhundertelang nicht zu rühren. Zwischen Torfmooren, wo tückische schwarze Wasser lauern, zwischen sumpfigen Weideplätzen lebte Paddh der Bauer ganz erbärmlich von Kartoffeln mit seiner Kuh und seinem Schwein,„dem Herrn, der die Pacht bezahlt', wie er es noch heute nennt. Am Abend schliefen Tiere und Menschen gemeinsam in der Lehmhütte, deren Strohdach, trotz der großen Steine, die es beschwerten, nicht selten von einem scharfen Seewind davongetragen wurde; denn die See ist an den irischen Gestaden nicht glatt und freundlich. Hin und wieder empörten sich die halb verwil- derten und vertierten Menschen. Es bildeten sich Banden, die Weiß- linder, die Eichenherzen, die Gleichmacher, die in weißen Leichen- Hemden ihrer unheimlichen Tätigkeit nachgingen: es kam vor, daß man den englischen Verwalter lebendig briet, noch häufiger, daß man im Stalle seinen Kühen den Schwanz abschnitt, was als der größte Schimpf galt. Langsam arbeitete man an der Wiederaufrichtung des Landes. Und man glaubte sie nahe, als im Jahre 1789 England alle seine Truppen gegen die amerikanische Revolution verwenden mußte. Irland stiftete eine Freiwilligenmiliz, die bald so mächtig wurde, daß Grattan,„der irische Demosthenes", die legislative Unabhängigkeit des Landes fordern konnte. England stimmte scheinbar zu und er- reichte durch rücksichtslose Bestechungen, wie sie in der ganzen Welt- geschickste nicht ihresgleichen haben, daß das kaum ins Leben gerufene irische Parlament sich selbst umbrachte und im Jahre 1899 für die legislative Verschmelzung mit England stimmte. Aber der Friede dauerte nicht lange: es erhob sich eine Volkspartei, deren Bestrebungen auf den Widerruf der Union mit England gerichtet waren, und man hielt Umschau nach einem Manne, der für das ganze Land sprechen sollte. Diesen Mann fand man in O'Connell, der der ungekrönte König seines Volkes wurde. Er ließ sich ins Parlament wählen, obwohl er als Katholik nicht gewählt werden durfte; die britische Re- gierung war aber schlau genug, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und die Katholiken zu„emanzipieren". O'Connell berief Riesenversammlungen, dreißig in drei Monaten:„Ich will durch gesetzliche Mittel und durch Elektrisierung der öffentlichen Meinung siegen," sagte er. 359 999 Menschen jubeln ihm in Tara zu. Er be- ruft eine Million— das ganze männliche Irland— nach Cloutarf, in die große Ebene, wo der alte König Brian Boroihme die Dänen besiegt hat. London ist in begreiflicher Auftegung. Was wird O'Connell tun? Ein Wink und die Revolution ist da.... Aber O'Connell sagt:„Kinder, horcht: es gibt keine menschliche Revolu- tion, die auch nur einen einzigen Tropfen Menscheichlutes wert wäre." Ein Viertel der Bevölkerung Irlands siecht langsam dahin. Ihre einzige Nahrung, die Kartoffel, fehlt von 1546 bis 1831 beinahe ganz. Die Cholera konimt. Die Landstraßen werden zu Beinhäusern, und die Kutscher fahren bei Nacht über Leichen. Leute sinken vor Er- schöpfung vor den Arbeitshäusern hin, um nimmer wieder aufzu- stehen. Zu Millionen wandern die Iren aus, vornehmlich nach den Vereinigten Staaten, die den Nutzen davon haben, denn die Iren kämpfen voll Mut im Sezessionskriege. Beim Friedensschluß aber werden sie, Offiziere und Soldaten, aufs Pflaster geworfen. Mit Bitterkeit denken sie an chr fernes Vaterland. Wenn sie ihre mili- tärischen Erfahrungen zu seiner Befreiung verwendeten? So ent- steht der Bund der Fenier, dessen Name auf den altirischen Krieger- namen der Fiann zurückgeführt wird. Man will zunächst Kanada überfallen. Wie aber soll man sich Geld verschaffen? Man gibt 29 Dollar-Noten(„Republik Irland) aus, und die Verbannten kaufen sie gegen gutes Geld; später, nach dem Endsiege, sollen sie rückzahlbar sein. Viele Irinnen, die in Amerika als Dienstmädchen beschäftigt sind, kauften das Kriegsgeld, und die Engländer sagten spöttisch, der Feldzug werde von den Newvorker Küchenfeen bezahlt. Ter tanadische Plan scheiterte, da die Patrioten von einem Spwn verraten und verkauft wurden. Sie versuchten nun, den Aufstand nach England selbst zu tragen: General Kelly wurde ergriffen, als er für sich und seine Anhänger aus einem� Zeughaus Waffen holen wollte; seine Genossen überfielen auf der Straße den Polizeiwagen, der ihn wegschaffen sollte, und töteten einen Polizisten. Fünf Männer wurden festgenommen und aufgeknüpft. Das sind die in Irland hochverehrten„Märtyrer von Manchester". Immer erbitterter wurde der offene und heimliche Kampf gegen den englischen Bedrücker, als den Iren in Parnell ein neuer O'Connell erstand.„Zahlt nicht Pachtgelder," jagte er zu den Bauern; „laßt Euch lieber aus dem Besitz verdrängen. Und wenn ein Mann einen Pachihof übernimmt, aus dem ein anderer verdrängt worden ist, müßt Ihr Euch immer von ihm fern halten, ihn meiden und ihn allein lassen wie einen Aussätzigen..." Dieses Verfahren wurde zuerst gegen den Gutsverwalter Kapitän James Boykott angewandt (daher der Ausdruck„boykottieren" für„in Verruf erklären"). Die in Amerika lebenden Iren schickten an Parnell fast zwei Millionen Dollar. Einer dieser Patrioten sandte 39 Dollar und schrieb dazu: „5 sind für Brot, 25 für Pulver und Blei." Ueberall gab es Ver- schwörungen, und man beschloß, gegen die Pläne der englischen Re- gierung mit Dynamit vorzugehen. Ein Ingenieur zeigte den ge- Heimen Agenten Irlands, wie man mit Explosivstoffen umzugehen habe. Von 1881 bis 1886 gab es bald hier, bald da Bombenexplosionen. In Birmingham entdeckte man eine Nitroglyzerinniederlage, mit der man ganz London hätte in die Luft sprengen können. Am 6. Mai 1882 wurden im Phönixpark zu Dublin der erste Sekretär für Irland, Cavendish. und der Unterstäatssekretär Burke erdolcht. Einer der Mörder verriet die anderen und wurde deshalb nur zur Deportation verurteilt; er wurde aber auf dem Schiffe, das ihn ins Bagno bringen sollte, von einem Landsmann erschossen. Wie die Iren dann bei jeder Gelegenheit ihren Haß gegen England kundgaben, wie sie an- läßlich der Niederlage der Engländer am Tugela Freudenkund- gebungen veranstalteten, wie sie sich weigerten, der Krönung König Eduards beizuwohnen, wie sie den Obersten Lynch, der ein Buren- regiment geführt hatte und wegen Hochverrats zum Tode verurteilt worden war, ins Parlament wählten, das alles ist noch in so frischer Erinnerung, daß wir nicht näher darauf einzugehen brauchen.... Kleines Zeuilleton. Theater ües Westens:„knbinke*. Der bekannte Friseur- und Dienstmädchen-Roman aus dem Bayerisckien Viertel von Georg Hermann hat nun auch den Weg auf die Bühne gefunden. Ein Erzählwerk mit allem Drum und Dran anheimelnder, oft sogar lyrisch zerfließender Schilderungsknnst gibt nimmer ein ausgesprochenes Drama. Ausschnitte, und wenn noch io sorgsam gemacht, lassen das seiner gewobene Nacheinander des Geschehens vollkommen verloren geben. Obendrein wirkt eine Zustandszeicknung mit lauter Menschen derselben Schicht oder Klasse, auf die Bühne verpflanzt, monoton; denn das Drama verlangt gesellschaftliche Gegensätze. So vortrefflich in neun Bildern die Handlung des Romans zerlegt wurde— es sind doch nur Bilder. Das erschütternde Kapitel, Kubinkes Tod, mußte ja wegfallen. Und hier sei dann gleich festgestellt, daß der größte Teil des Publikums total versagte. ES störte durch widrige Lachsalven die sich tragisch zuspitzende Situation noch gegen den Schluß und bewies somit, daß ihm entweder der Roman fremd geblieben, oder daß es die darein gewobene Tragik der Geschichte nicht begriffen haben könne. Dem Dichter lieh Bogumil Z e p l e r, der Schöpfer erfolgreicher Werke, dankenswerte Unterstützung durch ebenso melodiöse wie fein- instrumentierte Begleitmusik und trefflich pointierte Couplets. Da- durch wurde die lose aneinander gehängte Bilderfolge doch etwas dramatisch belebt. Die gut vorbereitete Aufführung wurde vornehmlich durch Artur Bergen(Kubinke) getragen, dem Erich K a i s e r- T i tz, Martha Altenberg und einige Dienstmädchen-Daistellerinnen wirksam zur Seite standen. Straffere Zusammenziehung der Bilder wäre jedoch ratsam im Interesse der Kurzweiligkeit. eü. Lustspielhaus:„Srauchbar und Iix�. Die Autoren dieses Schmauks N. G e ß n e r und M. B e n d i n e r sind Virtuosen der Strecknngstaklrk. Einen winzigen Einfall, der wohl sür ein paar Szenen hätte reichen können, so»r die Länge zu walzen, daß er die Stunden eines regulären Theaterabends füllt, ist oft geübte Praxis und keine Hexerei. Sie treiben die Sparsam- kcit noch weiter, sie strecken, wo überhaupt kein Vorrat, auch nicht das kleinste Bröckchen eines solchen mehr vorhanden, und— ernteten Applaus damit. Der Mann, der den empfeblenden Namen Brauch- bar führt, ist Inhaber eines mit schweren jüdischen Mitgiftcn und klingenden Adelstilulaturen handelnden Hciratsbureaus. Hand in Hand mit den besorgten Gläubigern bemüht er sich, ein durch ge- waltige Pumpereien die angeborene Noblesse betätigendes Graten- exemplar in den rettenden Hafen der Millionenheirat zu bringen. Aber lein Fünkchen Satire springt dabei auf, rmd der Ver« such, die in dem Schwank sonst obligate Hetzjagd von Verwechselungen und Mißverständnissen zu arrangieren, bringt es kaum irgendwo auch nur zum Ansatz flüchtiger Komik. Als Schauplatz der Unmög« lichkeiten dient ein Hotel, wo der Graf von dem Entschluß,.die offerierte" jüdische Nabobdame seiner Hand zu würdigen, ausruht, und wo er dann von einer glutäugigen Verehrerin— natürlich einer Dollarprinzessin—, die ihm als Liftboy nachstellt, gekapert wird. Die Rolle wurde von Fräulein B ö ck l i n mit aufdringlichem Lärm gespielt. Gut war Herr Wahringer als Oberkellner des Hotels._ üt. Ein Mischer slrbeiteröichter. Wie der.Vossischen Ztg." aus New Dork peschrieben wird, ist vor einigen Tagen der jüdische Volksdichter I. Bowschower im Alter von 43 Jahren gestorben. Seine Bedeutung liegt in den zahlreichen Schilderungen aus dem Leben des niederen jüdischen Volkes und in Uebersetzungen, unter denen eine Bearbeitung von Goethes Faust die weiteste Verbreitung gesunden hat.— Das in Warschau erscheinende jüdische Arbeiterblatt„Die Lebensfragen" widmet dem verstorbenen Dichter folgenden Nachruf: „Für die Literatur und das gesellschaftliche Leben ist Bowschower schon lange tot gewesen. Seit 1899 war er geistig krank und de« fand sich in einer psychiatrischen Heilanstalt, versunken in eine schwere Melancholie. Joseph Bowschower wurde im Jahre 1872 in Ljubawitsch, Gouv. Mohilew(Rußland) geboren; schon in früher Jugend trat er als Angestellter in eine Mehlhandlung ein. Im Jahre 1899 wanderte er nach Amerika aus, wo er zuerst als Landarbeiter und dann als Angestellter in einem Kolonialwarengeichäft seinen linterhalt fristete. In seinen Liedern beweinte Bowschower die Leiden der Arbeiter- massen, die unter dem Joch einer endlosen Ausbeulung seufzen. Viele seiner Lieder wurden wirkliche Volkslieder, die von den Ar- beitern gesungen werden. Zum erstenmal erschienen sie in den jüdischen anarchistischen Zeitungen„Arbeiterfreund" in London und „Freie Arbeiterstimme" in New Dork. Einige seiner Lieder über- setzte er auch ins Englische. In London erschienen auch zwei lleine Sammlungen seiner Lieder unter dem Titel„Bilder und Ge- danken" und„Lieder und Gedichte". Viele von seinen Liedern sind auch in die vom Jüdischen Sozialdemokratischen Arbeiter- bund(in Rußland) herausgegebenen illegalen Liedersammlungen aufgenommen worden._ Die Furcht vor öer Kriegsmüöigkeit. Die Zensur verbot, so heißt eS in„L'Oeuvre" vom 24. April. kürzlich die Veröffentlichung von Ansichtskarten, die ganz unanstößig eine junge Frau im Bett darstellten, weil die Unterschriften als allzu friedensfreundlich und geeignet erschienen, den Mut der Poilus zu schwächen. Sie lauteten: 1.„Ich denke an Dich.. 2. Und ich kann nicht schlafen.. 3. Ich glaube, Deine Schritte auf der Treppe zu hören.. 4. Wann kommt dieser Tag des Glücks?..." Erst als die Unterschristen geändert wurden, durften die Karte» verkauft werden. Sie lauteten nun: 1.„Ich denke an Dich...", 2.„An Deinen Mut, Deine Tapferkeit...", 3.„Ich fühle in mir eine Kriegerseele.. 4.„Ich will bei den Frauen vom Hilfsdienst eintreten.. Das wird gewiß, bemerkt„L'Oeuvre", die Kräfte unserer tapfereu Soldaten verzehnsachen._ Notize«. — Der Kongreß für innere Medizin begann am 1. Mai in Warschau seine außerordentliche Tagung. — W i e ein Frontlino aussieht. Eine unserer be- deutendsten Kinofirmen hat unmittelbar Himer der Front eine Licht- bildbühne errichtet. Wie so ein Kino aussieht, kann man einer Schilderung der„Lichtbildbühne" entnehmen. Ursprünglich war es eine Scheune, dann wurde die Querwand entfernt. Fensterscheiben eingesetzt. Die bunten Plakate taten dann das Uebrige dazu. 399 Sitzplätze birgt das Kino. Die Logenplätze sind auS Sitzen unbrauch- bar gewordener Kraftwagen hergestellt und mit Sandsäcken über- zogen. Um am Eingang das Tageslicht abzublenden, mußte der Himmel eines französischen Bettes einen Stellungswechsel vornehmen. Die Einnahmen dieses Frontkinos sind sür die Fürsorge für Kriegs- Hinterbliebene bestimmt.'(z) Erzählungen eines alten Tambours. *] Von Edmund H o e f e r. „Erst war alles still, da aber reitet der Patow langsam vor. Das Musikkorps und wir Tambours standen auf dem äußersten rechten Flügel des Regiments, ganz nahe bei den Dragonern, und die ganze Geschichte passierte keine fünfzig Schritte von uns entfernt. „Bis dahin hatte der Oberst sich ganz still gehalten. weder Mann noch Pferd regte ein Glied. Sobald aber Patow drei Schritt von ihnen hielt, zuckte des Obersten Hand nach dem Säbel, und seine heillose graue Bestie warf den 5topf in die Höhe und ihr Schweif ging wie ein Kreisel in die Runde, so daß uns allen bei solchem Teufelsspnk die Haare zu steigen anfingen; denn damals glaubten wir alle noch" an des Satans Walten. „Die hielten also einander gegenüber, guckten einander in die Augen und schwiegen zuerst.„Nun! he!" schreit endlich der Oberst,„was will denn der Racker? hat er kein Maul?" —„Ich wollte Ihnen nur anzeigen, Herr Oberst, daß ich mich beim General zu beklagen wünsche über die Unbilligkeit meiner Strafe."—„He! was will Er?" sagt der Oberst verdnizt, denn das hatte seit Menschengedenken keiner gewagt, wcnn's schon erlaubt ivar.„Ich wünsche mich zu beklagen," versetzte der andere ganz kalt,„zugleich auch, weil Sie meine ehrliche Geburt beschmutzt haben, die doch reiner und ehrlicher ist als die Ihre." „Nun müßt ihr wissen, daß J&ei uns ein Muskeffer von des Obersten Gütern stand; der hatte uns von seiner, des Obersten, Mutter, einer galanten Frau, Dinge erzählt, die Patoivs Aeußcrnng rechtfertigten oder nicht, gleichviel. So- bald aber der Patow jene Worte gesagt, wird der Oberst so rot wie eine glühende Kohle und schreit:„Wachtmeister, Wacht- mcister! hierher mit zwei Mann! Reißt mir den Hund vom Pferde und haut ihn, bis er liegen bleibt!" „Der Wachtmeister der Leibschwadron restet denn auch vor, aber bevor er noch zehn Schritte gemacht hat, reißt der Patow die Pistolen aus der Halfter, schreit:„So stirb, Hundsfott I" und schießt den Obersten vom Gaule. Da stürzt es von allen Sesten heran, der Patow aber ruft:.Platz dal' und schießt sich die zweite Kugel vor den Kopf, so daß den nächsten Blut und Gehirn ins Gesicht spritzt. „Zu gleicher Zeit kamen die Generäle, die schon auf dem Weg gewesen und die Schüsse gehört hatten, im Karriere an. Aber da war alles vorbei. Der Oberst war tot und der Patow rührte auch kein Glied mehr. Den einen begruben wir auf dem Kirchhof mit allen Ehren und den andern scharrten sie in der Nacht auf dem Schindanger ein. „Am Dienstag rückten wir aus und zogen nach Frankreich." Der Alte schwieg, die anderen blieben lange still.— „Und die graue Bestie— die Stute V" fragte endlich schüchtern ein Rekrut; die anderen lachten.„Die Graue", sagte der Tambour ganz ernsthaft,„nahm des Obersten Sohn, der da- mals als Leutnant bei den H— schen Kürassieren stand und bei der Affäre zugegen war. Sie wurde ihm unter dem Leibe bei Grandpro erschossen."—„Gottlob!" meinte der Rekrut, aus tiefstem Herzen erseufzend,„so hat sie doch nicht mehr solche Kreaturen in die Welt setzen können. Ich glaubte sonst, der Braune des Kapitäns sei von ihr, denn der wedelt auch so mit dem Schwanz." Unter dem Gelächter der Wachtmannschaft und selbst des Tambours ruft der Posten heraus. Der Kapitän V. ist da und inspiziert die Wache. Vom großen Bart. Es ist Frühling, die Fenster der Wachtstube stehen offen, lustig grünen die Linden, welche den weiten Platz umgeben, die Schwalben schießen spielend durch die klare Höhe. Der Posten vor dem Gewehr steht in der Nähe des Fensters, lässig auf seine Muskete gelehnt. Aug' und Ohr fliegen hin und wieder über den Markt, ob nicht ein Offizier naht, dem er die Honneurs zu machen hat, aber immer von neuem wendet sich seine Aufmerksamkeit nach innen, wo der alte Ralow inmitten der Mannschaft sitzt. Es ist nicht die Pflicht, die den Alten hierher ruft; Alter und Rang als erster Stabstambour befreien ihn vom gewöhnlichen Dienst, aber des Freiwilligen Bitten haben ihn heute herbeigeführt. Der Mann ist der Urahn des Regiments. Im Jahre 1780, glaub' ich. wurde es errichtet, sechs Jahre darauf trat der Tambour in dasselbe und hat fest der Zeit alles mit ihm ertragen. Glück und Unglück. Frieden und Krieg. Aber er macht sich auch selten, der Alte, und zum ersten- mal seit dem Winter haben sie ihn wieder gefaßt und bitten � wir Jungen nun und drängen, daß er ihnen erzähle, wie damals. Da sitzt er, wie gesagt, am offenen Fenster und die Sonnen- strahlen vergolden sein eisgraues Haupt und den Dampf, der reichlich aus der unentbehrlichen Pfeife quillt. „Meint ihr denn", sagt er endlich,„man könne die Er- Zählungen nur so aus dem Kopf hcrausschüttcln, zumal wenn keine mehr da sind? Und mutz denn, was vor Zeiten ein- mal uns neugierig machte und aufhorchen ließ und uns in Bewegung setzte, notwendig auch eine Haupt- und Staats- aktioii gewesen sein, die nach zwanzig und mehr Jahren immer noch gut zu erzählen und erbaulich anzuhören ist? Freilich Hab' ich gehört, daß es Leute gibt, die mir nichts dir nichts eine Geschichte sich ausdenken, und aus einem Zweig sozusagen einen ganzen Zaun konjungieren, und wenn ich's recht bedenke, habe ich selbst so einen Hanswurst ge- kannt und ihm oft genug zugehört. Allein ich selbst bin keiner von der Sorte und frage den Henker nach allen Märchen und Geschichten." Da habt Ihr unrecht", meinte der Freiwillige.„Müssen nicht wissen, was die vor uns Tüchtiges getan und Wichtiges erlebt haben, uni für gleiche Fälle gefaßt zu sein, um sie desto mehr bewundern und ihnen nackeifern zu können? Wozu nützt die Erfahrung, wenn sie die Jüngeren nicht klüger und tüchtiger macht?"—„Nacheifern, klüger und tüchttqer machon!" versetzt der Tambour und schüttelt lachend den Äopf.„Bah! nacheifern! Ich sag' Euch, mein guter Herr, damit ist es nun gar nichts. Dem Feigen und Schlechten mögt Ihr so viel erzählen, wie Ihr wollt, er läuft doch davon und ahmt keiner Seele nach; und umgekehrt, der Gute und Brave, wenn er auch im Leben nichts hört von den großen Kriegslänfcn und Schlachten und sonstigen Affären, wo's heiß hergeht, der wird doch stehen und doch Kopf und Mut haben. Unsere Leute Anno dreizehn dachten nicht im Schlaf an das, was andere vor ihnen getan, und dennoch schlugen sie sich so gut, wie nur je die besten Truppen." „Ja," ruft der Freiwillige,„das war aber auch eine Zeit, wie sie nicht alle Jahrhunderte einmal wiederkehrt, eine Zeit, deren berauschender Duft nicht nur die Köpfe, sondern auch die Herzen erfüllte! Daher ist sie auch so einzig, so herrlich über alles I Diese Herzlichkeit, diese brüderliche Freundschaft zwischen den verschiedensten Nattonen, das schöne Vertrau« zwischen Fürsten und Völlern— wie groß und herrlich I" (Lorti. soiat) 4 AlhohoHrr. Franz Abraham Eanil. Messma-u.Römertraak-Kell. C.25 Barlelatr. 8», Fernsp. Kgst.lSTOS 4""Y [EIlllf!!-y AnrengrubetVt?.«. Diana-Bad fsÄr�d.,, Katlonsl-Bad, Ürunnonair. Passage- Bad UZTiT Reform-lSad, Wiener ßtr. C8. 4 PRdcerTluritljnditbieioa � Br. Friedrich, Eisenbahnstr. 81. A. Groll klnsky, Doxha�a nerst. 27. fljkar Baüke's fifslosötsrei 7ö OescHidito In allen Stadtteilen Berlin« •owio in Neukölln u. Treptow Gegpacilet 1392. \ Kiesewetter, Sdiitelbeiueriir. II. Felix Kynast, Däncnstr. I. Q. Meier, Grünerweg 27. Fr. Pribyl, Osnabrückerstr. 28. TlIFhun Filialen iu alloa I Ul üdii Stadtteilen. Emil Werk, Saraariterstr. g. Otto Wo Iii, Treptow, KrfiUat. 18 Zechau, Gr.-ucbterf.,Chau)i«itlSt Paul Zaatrow, Stromatr. SS. 4 Bandaoan, Otimmlw. � R. Bauke, Stralauer Str. 68. E, Kreut:, Kiianixitgiaaitr. Ii. A.£. Lange, bruunuuatr. 16( i � Erscheint 2 mal fichentllch. Bezi8gsq32elSeai"¥es*2e3chEi3s. 'Jntenstshsnda Geschäfte empfoblensloh b. Einkauf. 4 B llttl r, Lipp, KSaa b 4 Bierbrauerei., tilerbdaudlgT� vtilheimT 1 Wilhelm G6bei| B 25 eigene Filialen,_ 3 Äugust Holtz QnXiitt, Horm. Kunerj, Cnlmatr. 29 IramiBSizo» empfiehlt■ ■iloaiilätiM «raten Rango«. 48 tigene DtlaiigtidüfU Kosmalla� E.. Osw. Bcriincr Ür-Berlinor. hell und dunkel Sd)rötCF,R. WV 43 Pfrhtulaetrllcn 83 Uhlyi Wolfram 4 Ciqarrenfnlaplken IffHl asoeescHÄFTE j. Ncumann 200 Niederlajten 4~g7ögBn liTTTaT�ä o b Wctdcr-Drogerle, BrlU.EiJti trit la C.llHbclsßrauerei hell— Hahalkraw— dunkel. MOnchener Brauliaus Berlin und Oranienburg irliiHi tuaimloisr Blan SpflaMtort«! Weissbier, C. Breithanpt, Faliaadenatr.*7 Ttl.Igit 1181,2081 TäalBfwbi-lkgi»"V [ Tlmnar'Esslg fibarall arhlltllohl 1 SAROTT1!< Kakao und Schokolade[ preiswert beliebt In jedem H auahalt. 4 Kolonialwaren k Fritz HSbuer, Sdiliemannatr. 11. Kaffee- 4�beüTälnKlwTWaffe".Werlia�> Carl Jung, Ötromatr LI. Rühln!a«n,P.,Mftllerst.40b,B.9etsl 4 Flalaoh- u. Wui-atw. W. BeeR Inh.t Horm. Garbsoh Charlottoabure, Berluierat. 58-S3 Fleisch- und Wurstwaronfabrik W hlyQerl*e,Fet«rakurg«rBtr.31 Otto Kougel, Alte Jaoebatr. 26. Inokfen Ici BeatookeratraBe IS. LUcSüi, Jü3. Hauch. u Wuratiabr. 4 Rllte, Hgtzen, Pelawereu k ßehoorr.ilotiii., Wilmorad.-St. 18 lfma#mna ST Kottbuaar-. 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Mis.SS gQ Filia�w in allen Stndteil«n. ta. iüeiiepSUör� caiSOVertaiifsstell. Gr;-ßerl «M-kz Semper idsm Ö anerkannt bester Bi'torllkdr Meierei . Balle! j eeriin�i 21 Ältester and grSsster Uilchwtrtscbeftneher = Sroasbetrleb= O-?rochKoW,81;oila Brrrjiaaiir. 84 4 Ohroa" a. Salriv.-nron k 4 ORtfiTor�liliacKählSep b flrol, Puül, Wnr.rhoiioi'atr. 86. Schnhert, Carl. Sklln.Bergätr.143 4 Weine, Likflre.Fruriilaüfte'� Lehmann. AI! VraniTt.\lifte40 4 WersieSartmyrrt P „Deutschlantl' Bsrlin Arbefterversichcriing— Schötzen- Sterbof:a3SCn7i?rs;�h-rf;. prryf.a a. � Wirts � liSiTSS O.RehlefLTfmt.i.�raiorfiKftni�«� WZlWWMüüitl Aloxanderpl., Ridn. Sstiloßniag« 4»ahi�orf---» Frau A. Pasel, kolouiaiwareq. 4» H. W:\ g'n e r',I( o n!AS?U1�5h!!ie a.-�lirj! v 4 V!?.' acieu»» Scheuer lein, Bf diiösir3o�Iac£-,Wrjii\r. Deutsches Theater. Direktion: Mux Keinhardt. 8 Uhr: Die grüne FIBto(Ballett). Vorher: Ole lästigen. KammerMpiele. 8'/, Ulir: Der cmgeailiiete Kranke. Vorher! Ballett. Tolkabühnc. Theater a. BOIowpl. G1/, Uhr: Roittco und Julia. Dir. Meinhard-Bernauer. Theater i.d.Könlggratzerstraßs G'/, Uhr: Kameraden. Komödsenhaus 8'/, Uhr: Der«lebente Tag;. Berliner Theat. 8i/, U.: Wenn zwei Hochzelt machen. fiessisig-Theater. Direktion: Victor Garnowsky. 8'/, Uhr; Wie Trooi'lnnon. Donnerst.: Die gutgeschnlttene Ecke. (Albert Bassermann.) Deutsch. Jlünstlßr-Tlieater. Allabendlich 8'/, Uhr: Die Mellso CxzelloiiB. URANIA Taubcnptnr. 48/40. 4 Uhr(halbe Preise) t Aegypten, der 8acckanal und der TVoltkrleg;. 8 Uhr: Professor Dr. P. Sohwahn! Im eroberten Waraciiau. Theater für Mittwoch, den S. Mai. Deutsches Opernhaus Chariottbg. s uhr: Fipros Hochzelt. Frledrlch-Wilbelmstädt. Theater. G'/.u.t Das Dreimäderiliaus. Kleines Theater. L',.u.- Logierbesuch. Komische Oper. s1/, u.; Der Favorit. Lustspielhaus. 8'/,ubr: Brauchbar& Fix. Metropol-Theater s uhr: Die Kaiserin fiLia). Montlh Operetten Theater «'/. u.: Der selige Balduin UcHidenz-Theator «i/. u.- Loge No. 7"�T? Sehlller-Theatep O, e uhn Die heitere Residenz. Schlllep-Th.Chaplottenbg. 3 Uhr: GltlmO. Thalia-Theater. 3',.u.- BioudiDCben. Theater am SJollendorfp!. 8.40 u.: immer feste druss! Theator de« Wenten» 8'/aühr: Kublnke. Trlnnon-Theater. Z.8l,Marie: 7« TUS'Clm Walhalla-Theater. Mittwoch, den 8. Mal, nbendS 8 Uhr; Die kiotdene Eon. Rose«Theater. 8 uhr- Griftvi. Sonntag 8 Uhr: Die FJrater-Chrlall. 1 Mai- Spielplan! dal Mädchen mit den Sohlckaals- Augen YarietÄ- Operette in 2 Bildern von Tänzerin Johnson und Johnson Birkeneder Kromo Paul JQIloh Wilma Kino I Tägl. 8 Uhr. Sonnt. 8'/, u. 8 U. Wieder- Auftreten Robert STEIDL mit seinen neueston Vorträgen und das grolle Mal-Programm! MWWU Nnsang 8 Uhr ? Aira l! Ein Wunder d.GeheimwIstentohall älufecrbem täglich: Die toloffalen pafT* Mal-Scl«loger' An lÄlrltu»- und Vapletö- Programm eonderglaiohen"TWE U. Starufiel von Eft Pferden, vorgeslthrt v. Fr! «v hdeio Aithctt. ? keggoe, Kugel-Balanceakl ? S Kuft-Peeu! 10 Uhr Pantomime„Otitern". Kleine Soniuirrprcise(Montag biß Freitags) Log. 2.3S z Part. 2.48: Ball 1.33; 1. Ng. 1.49; 2. Rg. 1 M. exft. Steuer, 8. Rg. 89, (Bai 40 Bf. 8« Uitom.«Inder (anker Galerie) halbe Preise Z Voigt-Theater. Badstr 58. Badstr. 58. Mittwoch, den 3. Mai: fortimtmum und Keiittflab. Schauspiel in 3Zlkt. u. einem Nachlpiel: Bettelstab und Lorbeerdaum von Holtet. «assenZssnung 7 Uhr. Ansang 8 Uhr. Relchshsllen-'Theater. Stettiner Sänger. Zum Tchlnst: ..Flu �Isieif-Spuk." Studentenbilb von Me hs el «nsang 8 Uhr ür MMtärper. onen jreier Aniritt zu den Stetl�San�ern� Berliner Konzerthans. JU JrWW�. Mauerstr. 82. Zlmmerstr. 90/91. WeiiisTerrasse! Großes Konzert Berliner Konzerthaus-Orchester p>an»Kv.mj§i«n! Anfang 8 Uhr. Eintritt SO Pf. Anfang S Ehr. Freitag, den 5. Mai er.: WohltatigUeltu-Konzert zum Besten der Kriegswohlfahrtspflege der Kyserj/ohen Mwtfi6- Verantwortlicher Nedakttlltt Casino» Theater Lothringer Str. 87 Tägi. 8 Uh>. Theater! Spezialitäten! Ktnol Einzig in Berlin! 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Kriegshalbcr nagelneue Woh- nungSemrichiung iür jeden an: el> n» baren Preis. Rosentiiaierüragc 57, vorn III rechts(gewerblich). Händler zwedloz._ u;j;n* Sonde ron geböte. Salons-üranf 65, Säillenbusette, Schieiblische 55, Umbauten, Moguctl oi.:. Tiu.neaiiS, (arbige entzückende Höchen 70. Bc> fichtiguug lobnt. Möbelhaus Osten, nur dlndreasstrahe 80. �LtirrLasr. Damensahrräder, Herren'aBr. räder 65,00, RiesenauSwahl 15:11« erhaltener 18,00—35,00. Mullipler, Weinmeisterstrage 4(Bier). 148/1:1* rJilirarWlßll Donnerstag, den 4. Mai 1916, abends 8'/, Uhr: Mitgiieder-Dersammlung im Bolkshanse, Rosiuenftr. 4. Tagesordnung: 250/10 1. Wahl der Delegierten zur Kreis« Generalversammlung. 2. Anträge zu derselben. Das Wittgitedsbuch legitimiert, ohne Mitgliedsbuch kein Einlast. Um zahlreichen Beluch bitlet Dop Vorstand. Vom 13. bis 20. Mai 1916 werde ich in Berlin, Hotel Prinz Heinrich, Dorothcenstr.22 anwesend sein, nm EcUnstfiiche Augen direkt naoh der Natur für meine Patienten anzufertigen und einzupassen. Fl d MIIHOP Fabrikant kllnstl. Angon . AU. HlUllCl, aus Wiesbaden. iflllftiflllifl; Wanderbücher in die Umgebung von Berlin, ebenso Wanderkarten zu herabgesetzten Preisen sind vorhanden in der Bischftandlung Vorwärts Berlin SW. 68:: Lindenstrasse 3 III Ii Ii Iii P finnalxneftellen für„Kleine Anzeigen" vw. sw. s. so. Herlin C. 91. Hahniich, Ackerstr. 174. O. Karl Melle, Pelersburger Play 4. 91. Wongels, Marius straste 36, SiO. L. Zucht, Ommaraielfirdiitr. 12. 9t. Wolgast, Watistraße 9. H. fsfifchcr, vasiianstraste 6, Karl BiarS» Grcisenhagener Str. 22. J.Hönisch, Mllllerftr. Zla L,. Böget, Loryingsir. 87. ß Salomon Joseph, Wilhelmshavener Str. 48. G. Schmidt, Bärwaldin 42. St. Irin, Prinzenstt. 31. H. Lehman». Kottbuser Damm 8. Paul Böhm, Lauscher Platz 14115. P. Horich, Engeluser 15. Adlorshof. 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