Lr. 107.- 1916 Zsnntllg, 7. Mai. Die Toten vom lkssz-See. Der Berliner Korrespondent des„Nieuwe Notterdamsche Courant' schickl seinem Blatte von einem Besuch der Front Hindenburps, die die wütenden Angriffe der Russen auszustehen hatte, einen längeren Bericht, dem wir das Folgende entnehmen: Es gibt Schrecknisse, die uns durch ihr Ausmaß nicht mehr er- schüliern können. Da? war mein erster Eindruck, als ich dem Toten- felde bei Jnioka gegenüberstand. Als ob eine große dichte Herde Schare sich wiederkäuend nieder- gelassen hätte auf ihrer Weide, so sah das Feld vor uns aus. So dicht besät mit gelbbraunen Flecken, so still und sriedlich unter der klaren Frühlingsluft. Alle diese Flecken waren Tote, junge russische Männer. Ich schneide eine Ecke ab mit meinen Augen; da liegen zehn, da vierzig, dort achtzig. Mein Buge geht zählend und abmessend weiter. An dieser Stelle liegen bereits über fünfhundert Lerchen und immer weiter und weiter streckt sich die Fläche des Todes aus. Wo man nicht mehr gm mit dem bloßen Auge unterscheiden kann, dünken die Flecken aus dem Lande dunkler... In Reihen liegen sie, in losen Reihen. Wir komnien an den äußersten Rand der Hinderrbrirg-Stellung und können nun schon besser unterscheiden. Viele liegen auf dem Rücken, die Arme aus- gebreitet, die Schuhspitzen emporragend, andere ungezwungen seit- lich. Sie scheinen zu liegen so wie sie niedergefallen sind, ohne Todeskampf, plötzlich vernicklet. Andere aber, die wir nun auf wenige Merer vor uns vor der Stellung beinahe im Bereiche des Siachcldrahies liegen sehen, sind vornüber gefallen und haben die gekrümmten Finger in die Erde gebohrt... So liegt das Feld bereits zwei Wochen überdeckt, Soldaten- tod I Wie oft haben wir sie so liegen sehen, am Miadziol-See, in den Änrpathen, in Frankreich... Schön ist hier das Leben an diesem sonnigen Tage. Eine Schanze aus Flechiwert mit Erde angefüllt scheidet die Lebenden von den Toten. Nach ihren Leiden in Kälte, Wasser und Entbeh- rungen und nach der Vernichtung um sie hin geht nun das Gefühl des Lebens.>vie ein warmer Stionr der Behaglichkeit durch alle diese Männer. Man siebt es ihnen an. Ein bejahrter Krieger sitzt gebückt in einer Ecke der«chanze und erfrischt seinen nackten Oberkörper in der warmen Früblingsionne. Frühlingsglanz liegt auf seinem Ge- ficht. Mit seinen Fingerspitzen sucht er eifrig in seinem wollenen Hemde, das er zwischen den Händen bält. Er vertilgt Ungeziefer. Andere um ihn sind mit sichtbarer Lust an ihrer Arbeit, sie schlagen Pfähle ein für neue Deckungen. Ich blicke über die Schanze. Drei Meter bor mir liegt ein starkgebautcr Sibirier, das wachsbleiche, gruselig graue Gesicht halb in der Erde. Der vorderste von allen, ein Hetd. Ein junger Dcuischcr sieht, loohin ich blicke und errät meine Ecdaulc». Er ist, sich reckend, aufgestanden.„Der Krieg ist mehr als ein Trauerspiel," sagte er trocken. Dann wendet er sich ab. Wir kommen an ein balbfertiges Grab. Daneben liegen die Toten in einer Reihe. Tie Gesichrer sind bedeckt; lediglich das bartlose Gesicht eines russischen Bauernjungen starrt uns an. Der Kugelslrahl eines Maschinengewehres ist über seine Strrne gestrichen, drei kleine Löchlcin nebeneinander... Tote, Tote, Tote. Eine Wut der Vernichtung ist wie ein Gewittcrhagel über das Land gekommen. Nun wandern wir in fröhlicher Lenzsonne über das offene Feld. Da hinten liegen die russischen Wachtposten auf wenigen Meiern Abstand. Kein Schuß soll heute fallen. Aber von der Raserei ist ein Tolenfeld übrig geblieben, das vor zwei Jahren die ganze Menschheit erschüttert hätte. Nun sitzt ein braver Hausvater, ein Mann mir einem gütigen kultivierten Lächeln und einer freundlichen Stimme in der Sonne und untersucht, durchrieselt von Frühlingsbehagen, sein wollenes Hemd... An der Stelle, wo der Kampf um die genommenen und wieder zurückgenommenen Stellungen gelviitet hat, ist bereits alles auf- geräumt. Des Mittags an einer anderen Stelle auf einem der Punkte des Haupt- Sturmangriffes. Eine offene Fläche vor den Stellungen und darauf dasselbe Schauspiel. Gelbe Flecken, wie von einer dichten großen Herde wiederkäuender Schafe über dem weiten Felde. Wir springen über Laufgräben, die zu Schlammgräben geworden sind, der Morast reicku uns fast bis an die Kniee. Dies sind die Stellungen, die zehn Tage lang unter schwerstem Feuer verteidigt wurden. Jetzt ist auch hier der Friede wiedergekehrt. Selbst der russische Scharfschütze, der da drüben im Walde, ungefähr 20l> Meter entfernt, stets die deuifchen Stellungen nacki Opfern abzuspähen gewohnt war, ist nun verschwunden. Die Deiilühen sind damit beschäftigt, die Toten zu begraben, die in diesem großen Heldenkampf gefallen sind. Da liegen sie in einer Reihe. Nichl das große grauen- hafte Bild von Hekatomben auf den weiten Feldern. Es durchznlert mich etwas. Dies scheinen nicht die Toten eines Sckilachlfeldes zu sein, sie sehen vielmehr aus wie Menschen, die bei ihrer Arbeit der- nnglückt sind. � Dasselbe Zu lern habe ich einmal gefühlt, als ich bei Bochum die Opfer eines großen Bergwerksunglücks liegen sah. Das Unglück hatte die Aellesten getroffen. Männer liegen da, so wie unser Schuhmacher, unier.Milchbauer, der Lehrer meines Sohne?, friedliche verständige Menschen, die wahrlich vor zwei Jahren nicht daran gedacht haben, daß sie noch einmal Kriegsmann werden sollen. Ich stehe dabei wie bei einem schweren Unglück auf der Straße. Ich sehe die fast ergrauten Bälle und Gesichter von Arbeitern mit ge- schlossenen Augen. Keinem der Toren sieht man an, daß die Ler- mchtung im wilden Kampfe oder ängstlichem Erwarten gekommen ist. Nichts ist steif in den geschlossenen Zügen. Sie haben den Ernst der täglichen Lebenssorge. Wie viele Hunderte von Männern wie diese liegen da wohl noch zwischen den gelben Flecken auf dem offenen Felde hinter uns?... Jedem Toten hatte man die Briefe, die er bei sich hatte, auf die Brust gelegt. Da liegt eine Feldpostkarte, dicht beschrieben von einer Frauenhand. Darunter ein paar große unbeholfene Buch- stabcn. Das war wirklich so, lieber Leser; ich ersinne es nichl. Ich mag leine Sentimentalitäten ersinnen. Die mitleidslose Wirklichkeil kennt eben solche Unterscheidungen nicht. Das ist das Unwider- rustiche des Krieges. Es ist schwerer als das der verwüsteten Städte und Dörfer, die ich beinahe gefühllos betrachtet habe. Warum soll ich mehr erzählen? Etwas habe ich nun von mir angewälzt. Hier war der Schrecken nicht mehr so groß und allge- mein, daß er wie ein starker elektrischer Strom mich umfing. Hier Iah ich das Unglück individuell, eine Reihe Tragödien mit jedem einzelnen Toten. Hier faßte mich sckneidend der Begriff des Leides, über den man nicht bis zu Ende denken mag... Die Soldaten schließen diese Gefühle von sich anS. Sie lernen es iminer mehr. Früher ichrieb icb bereits einmal, daß man einer Truppe nach einigen Tagen niemals ansehen kann, ob sie schwere Verluste erlitten bat. Nun weiß ich selbst aus Erfahrung, daß man es einer Truppe friedlich arbeitender Soldaten in nichts mehr an- zumerken braucht, daß eine Granate eine Stunde zuvor einen aus ihrer Mitte gerissen hat. Langsam, sehr langsam werde ich als Kriegskorrespondent doch ein wenig einsehen lernen, was der Krieg ist. Einst habe ich daran gezweifelt._(z) kleines Feuilleton. Ein Seftzch bei öen Sin-Ieinern in Während man in offiziellen englischen Kreisen eifrig bcniüht ist, die dem revoliitionären Geheimbund der Siii-Fcincr angehörenden Iren, denen der Hauptanteil an den Aufständen in Irland znge- schrieben wird, als eine regellose Horde von charalterloseu Em- xörern und Plünderern hinzustellen, bietet ein in der„Daily Mail" veröffentlici ier Bericht aus Eork ein ganz anderes Bild von den Leuten, die sich gegen den Druck ihrer englischen Beherrscher auf- bäumen. „Ich habe in Cork", so schreibt der nach Irland entsandte Be- richterslatter Harold Ashton des Londoner Blatte?,„in Cork in- mitten der Sin-Feiner einen höchst lehrreichen Nachmittag zuge- bracht. Da ich wußte, wo das Beratungslokal der Sin-Feiner lag, begab ich mich ohne Umschweife dorthin. Von außen war nichts Ungewöhnliches zu bemerken, nur fiel mir auf, daß von dem Guck- koch an der Tür die Deckplatte entfernt worden und daß das Loch erweitert worden war. Da es mir gelungen war, von dem die Pioile öffnenden Geheimworr der Sin-Feiner Kenntnis zu erlangen, flüsterte ich die Parole durch das Loch in der Tür. Sofort sprang diese auf, ich trat ein und sah inich im nächsten Augenblick einem jungen Mann gegenüber, der ein Bajonett gegen mich zückte. Hinter diesem Wachtposten erblickte ich mehr als ein Dutzend ähnlich ge- tleidetcr und in gleicher Weise bewaffneter junger Leute. Sie kamen alle nach vorn und wollten wissen, auf welche Weise ich mir zu ihnen Eingang verschafft hatte. Ich erwiderte, daß ich Vertreter der „Daily Mail" wäre und nur zwei einfache Fragen an sie zu stellen hätte. Ick w-'llte wissen, ob es wahr sei, daß die Polizei ihnen be- sohlen habe, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ihre Waffen abzn- liefern und ob sie entschlossen seien, in Cork ebenso vorzugehen wie ihre Brüder in Dublin. „Sie stellen außerordentliche Fragen," wurde mir erwidert,„in einem Ton, als ob Sie über das Wetter sprechen." Man führte mich weiter in den Raum zu dem Leiter der Versammlung, einem älteren Erzählungen titm altsn Tambours. 8] Von Edmund H o e f e r. Der Tambour schwieg, stand auf und ging hinaus, ohne sich weiter zu entschuldigen. Das ist überhaupt seine Art nicht, da er denkt, den anderen müsse recht oder doch ertrag- lich sein, wa3 er tut. Wenigstens kümmert es ihn sicher nicht viel, was sie von ihm denken, weil nach so viel Jahren des Dienstes seine Art beim Regiment bekannt und respektiert ist. Und dann sind sie ihm auch Tank schuldig da- jür, daß er. ihren Bitten nachgebend, ihnen erzählt, was er so selten tut. „Wie er ihm nur den Bart weggekriegt hat!" sagte der Unterosfizier;„und weggekriegt hat er ihn sicher,"—„Aber was waren das sür Offiziere!" rief der Freiwillige;„das muß damals noch eine wüste Wirtschaft gewesen sein. Gott- lob! das ist jetzt doch anders." Ter Unteroffizier zuckte die Schultern; aber ehe er etwas erwidern koilme, trar der alte Tambour wieder ein, stützte den Arm aufs Fensterbrett und dampfte große Wolken vor sich hin.„Wenn ihr sertig seid," sagte er,„will ich weiter erzählen." Tie anderen nickten schweigend und ordneten sich wieder um ihn. Der Alte aber warf noch einen raschen Blick auf den iveiten Platz und die alten Giebelhauier, richtete seine Augen zum Freiwilligen, der mit untergeschlagenen tfüßen ans der Pritsche saß, und begann wieder: „Ich sagte also, die Wette sei bald vergessen gewesen. Es ivar damals eine wirbc-Iige Zeit, wo alles durcheinander trieb. Bald nach jenem-tage erfuhren wir, daß der General Uork sich mit den Russen vertragen. � Tann kamen nach und nach mrsere Kriegsrcserven fast heimlich in die Stadt und zum Regiment; wir zählten bald statt KXX) Mann ihrer über 2000 und saßen im Dienst bis über die Ohren. Darauf hieß es wieder, der König sei nach Breslau gereist, da ihn die Franzosen in Poisdani haben gefangen nehmen wollen. Alsbald folgten die Aufrufe, auch bei uns sammelten sich Freiwillige, allenthalben drängte und wogte es auf und ab. Unser drittes Bataillon tarn zu uns. der alte Bülow in- spizierte das 3!eg>ment, und endlich marschierten wir am 16. März aus und rückten zum Sammelplatz des Armee- korps. Der Krieg fing an; am 5. April, mein' ich. kamen wir bei Möckern zum erstenmal ins Feuer, schlugen uns brav und klopften die Franzosen, und daraus grug es so weiter. Doch vom Feldzug will ich euch nicht erzählen, sondern nur von uns. „Genug, ihr werdet begreifen, daß während dieser ganzen Zeit kein Mensch an den Bart des Peter Beck dachte; wir hatten alle Besseres zu tun. Ich selbst, glaub' ich, hatte es gleichfalls so gut wie vergessen, bis es mir nach jener ersten Affäre am 5. April zufällig wieder in den Sinn kam. Der Peter hatte dabei einen leichten Streifschuß an der Brust erhalten, und der Arzt, der ihn abends im Felde bepflasterte — dennjus Lazarett ging man damals nicht wegen einer solchen Schramme— sagte zu ihm:„Halt den Bart in die Höhe, Bursch, daß ich dazu kommen kann". Da dachte ich wieder an die Geschichte, aber in der Folgezeit, die stürmisch genug war, kam sie mir wieder ganz aus dem Sinn. „Nun, am 23. August schlugen wir. wie ihr wißt, bei Großbeeren und folgten in den nächsten Tagen den Franzosen hitzig genug gegen Wittenberg zu. Am 26. war das zweite Bataillon, wobei der Peter und ich, abends in ein kleines Dorf gekommen, wo wir am folgenden Tage ruhen sollten, denn wir waren todesmüde, von dem Regen und der Hitze wie gekocht, und die Franzosen hatten wir heute kaum in der Fern ge- sehen. Das erste Bataillon lag bei einigen Hütten eine Viertelstunde links nach vorn, und das dritte hatte noch eine Viertelstunde weiter die Vorposten. Wie gesagt also, wir waren marode und hungrig, im Dorfe gab's aber nichts zu beißen und zu brechen, und so legten wir uns bald aufs Ohr auf dem wenigen Heu und Stroh, das unsere und der Frau- zosen Fouragicre noch übriggelassen. Und wir lagen sorglos, vor uns unser eigenes Regiment, rechts in Elsbruch unzere freiwilligen Jäger und weiterhin die anderen Truppen. Der Feind war weit nach vorne und hatte die letzten Tage kaum einnial die Zähne gewiesen. Und wir schliefen, Major und Ojfizicr, Soldat und Tambour. „Der Peter und ich waren beisammen. In der hin- tersten Ecke auf dem Boden eines Schuppens hatten wir noch ein wenig Heu gefunden, die Schuhe ausgezogen und uns hineingesteckt. Ich träumte, ich weiß es noch als iväre es gestern gewesen, von einem hitzigen Gefecht; rings knatterte das Gewehtfeuer; Sturmmarsch! rief der Oberst und ich schlug meine Tromnicl— und fuhr plötzlich hoch auf aus dem Schlaf. Da hörte ich in der Tat Schüsse knallen und einen Höllenlärm, ich höre auch deutlich meinen Namen rufen, dann alles durcheinander rennen. Die anderen, die bei uns lagen, waren schon fort, mochten in der Hast uns vergessen! haben. Ich fahre in die Schuhe, rufe den Peter wach, stürze! Mann, dessen Aehnlichkeit mit Byron ganz auffallend war. Er trug keinerlei Waffen und bielt nur in den weißen, gepflegten Fingern seiner rechten Hand einen Band Sophokles. Er sprach mit gedämpfter, kuliivierrer Stimme:„Wenn sie kommen und unsere Waffen fordern", sagte er ein wenig gelangweilt, als ob er müde wäre, immer über dasselbe zu sprechen,„so werden wir sie niederschießen. Was Ihre zweite Frage betrifft, so tut es mir leid, zugeben zu müssen, daß bei unserer Organisation ein Fehler unterlaufen ist. Dadurch ist e-Z den Soldaten gelungen, uns mit der Besetzung des Postgebäudes zuvorzukommen. Sie haben sich dort versammelt und erfreuen sich der beruhigenden Gesellschaft eines Maschinengewehrs. Jnr übrigen glaube ich nicht, daß wir uns in Cork vorläufig in ficht« barer Weise erheben werden. Als die Nachrichien aus Dublin ein- traien, zogen wir uns alle in unsere mit Waffen versehenen Baracken zurück, luden unsere Gewehre, reinigten unsere Bajonette und sammelten Proviant, um sür alles bereit zu sein. Und auch jetzt und in Zukunft sind wir stets für alles bereit. Um Mitternacht kamen der Bischof von Cork und der Bürgermeister zu uns und baten, vor- gelassen zu werden. Wir lehnten zuerst ab, sie zu empfangen, schließlich aber ließen wir sie herein, sie flehten uns an, unsere Waffen niederzulegen. Aber wir verweigerten dies ganz entschieden. Wir erklärten, daß tvir keinerlei Schicksal fürchteten und uns jede Entschließung bewahren wollren." „Als ich Cork wieder verließ", so schließt der Berichterstatter der „Daily Mail",„lag die Stadt äußerlich ruhig da. aber hinter den geschlossenen Fensterläden lauert der Aufstand. Es war nichls Be- sonderes zu beobachten, aber in ihrer verschlossenen dunklen Festung warten die Sin-Feiner, die zum Kampf bereiten Waffen in der Hand."_ Maxim Horkis Pläne. Durch die Presse geht folgende Notiz: „Ein russischer Gelehrter, der sich gegenwärtig in römischen Archiven und Bibliotheken geschichtlichen Forschungen widmet, er- hielt dieser Tage, wie die„Stampa" mitteilt, einen Brief von Maxim Gorki, dessen Gesundheitszustand sich nach der Rück- kehr in die Heimat von neuem verschlechtert hat. Gorki erhofft Heilung von einem zweiten Auftenhalt in Italien und� möchte wieder nach Capri gehen. Er Hobe diese längst gefaßten Pläne bis» her nicht zur Ausführung bringen können, weil ihn die s ch r i f t- lich« und mündliche Propaganda für den Krieg zu sehr beschäftigt habe. In Capri gedenke er sür eine große russische Zeitung Artikel über den italienischen Krieg zu schreiben.(Man erfährt hier zum erstenmal, daß Gorki für den Krieg Propaganda macht; bisher war immer berichtet worden, daß er ein Gegner des Krieges sei.)" Die Mitteilung der„Stampa" ist, soweit sie von einer Pro- vaganda Gorkis„für den Krieg" spricht, ein aufgelegter Schwindel. Es dürste dem russischen Gewährsmann der „Stampa"— falls ein solcher überhaupt existiert— schwer fallen, auch nur eine Zeile von Gorkis Publikationen während der Kriegs- zeit aufzuweisen, in der für den Krieg Propaganda gemacht würde. Dasselbe gilt von den Reden und Referaten, die Gorki anläßlich verschiedener Veranstaltungen gehalten hat. Der Verbreiter� der Notiz aus der„Stampa" hätte deshalb bester getan, sie kritisch zu untersuchen, anstatt voreilig falsche Schlüsse daran zu knüpfen,(z) Notizen. Vorträge, lieber„Kut ei A m a r a und Mesopotamien" spricht Dr. F. S. Archenhold mit Lichtbildern und Filmen am Mittwoch, den 10. Mai d. I., abends Sstg Uhr, in der Philharmonie.— lieber„Nord- und Südpol anfahrten" spricht Prof. Baschin in der Humbotdt-Akademie, Freie Hochschule, Dorolheenslr. 12, am Sonnabend, den 13. Mai, bei freiem Eintritt. — Der o st j ü d i s ch e Abend, den der Sckmtzvcrband Deutscher Schrifisteller am letzten Sonnabend zum Besten seiner Hilfstassen veranstaltete, hatte einen außerordentlichen Erfolg. Die eigenartigen Darbietungen werden daher am Dienstag, den 9. Mai, abend? 8'/z Uhr, im Festsaal des Abgeordnetenhauses nochmals vor sich gehen.' Karten bei Bote u. Bock, Wertheim, im Bureau des Schutzverbandes, Wilmersdorf, Kaiserallee 173«, sowie an der Abendkasse. — Sommerzeit und Kohle. Betrachtet man die Frage der Sommerzeit vom Standpunkt der Ersparnisse, dann ergibt sich snacki„Licht und Lampe") schätzungsweise eine Ersparnis von 1500 bis 2000 Brennstunden, was nicht gerade viel ist. Wichtiger erscheint die Ersparnis an Kohle. Die Kohle bedeutet heute nicht nur Energie und Licht, sondern auch Fett, Eiweiß, Stickstoff, landwirtschaftliche Pro- duitc, Sprengstoffe und tausenderlei mehr. JedcS Kilogramm Kohle bedeutet Dinge, die wir notwendig gebrauchen. nach der Trommel und dann Beck hinter mir, die Leiter hinab. Da hatten wir die Geschichte! Der Morgen graute eben und das Dorf brannte lichterloh. In die Straßen stürmten gerade die Franzosen herein, unser Bataillon war bereits zurückgedrängt, unsere Jäger saßen hinten in einem Graben, auf denr Felde vor ihnen feindliche Jäger zu Pferd und zu Fuß. „Das zeigte ein Blick und zugleich, daß wir abgc- schnitten und unsere Tirailleurs bereits zweihundert Schritte entfernt waren. Inzwischen klapperten die Kugeln um uns, vom nächsten brennenden Gebäude stoben die Funken her- über, vor uns lag ein Kamerad, das Blut lief ihm aus einer tödlichen Wunde in der Brust. Die einzig inöglichc Flucht mußte längs der Siallgebäude eines Bauernhofes versucht Werden,� und so machten wir uns auf. Aber die verdammten Chasseurs sehen uns und einige sprengen auf uns zu. Unsere Leute, die uns auch erblicken, schießen zwar, ein Pferd, ein Mann stürzen, der Peter sticht einen zweiten nieder, ein anderer aber haut ihm über den Kopf, daß der Tschako ihm auf die Nase sährt und er selbst nicdcrtaumelt. Ein paar Schritte laufe ich noch, aber anch mich holt ein anderer ein, der elende Säbel zerspringt mir in der Faust, ich erhalte eine leichte Blessur am Kopf, und bevor wir zu Be- sinnung gclommen, laufen wir an den Fourageleinen neben unseren neuen Herren her. „So kommen wir zum französischen Regiment, werden mit einem Hurra empfangen, mit Schnattern umgeben und betrachtet. Ich glaube, sie bildeten sich ordentlich'was darauf ein, zwei Preußen gefangen zu haben. Wir blieben auch die einzigen für diesmal, denn ein dritter, ein Jäger, war schwer verwundet und starb gleich darauf. Bald brachte man uns vor einen General, der denn auch hastig niit uns parlierte; aber wir verstanden nichts von seiner Sprache und er nichts von der unseren, nur daß er immer ganz heftig fragte:.Was das sein? Bülow? Tauenzien?' Daraus sagte ich ja und nickte, obgleich die beiden wohl zwei bis drei Meilen entfernt waren. Der Peter aber schwieg hartnäckig niid hatte den Trotz und den Grimm in den Äugen, denn seine Nase war ihm arg zerschunden. Sie zogen ihm zwar zwei bis drei mit der flachen Klinge herüber, daß er sprechen sollte; das hätte er jetzt aber nicht gegen mich getan, viel weniger gegen den Feind. Endlich ließen sie von uns ab und zogen sich»ach einer Stunde allmählich zurück. Es war nur eine starke Neiognoszierung gewesen. (Forts, folgt) Dcufsches Theater. Direktion: Max Reinhardt. 8 Uhr: Die grüne Flöte(Ballett). Vorher: Die Lästigen. Montag: Die grüne Flöte(Ballett). Vorher; Die Lästigen. Knnint«rspielc. B5/, tThr: Der eingebildete Kranke. Vorher: Ballett. Montag;: Der eingebildete Kranke. Vorher: Ballett. Vulksbilihno. Theater a. BDIowpI. S'/j Uhr: Die Motlcnburger. Montag': Itomeo nnd Julia. Dir. Idciniiard-Qernauor. Theater i.d. Königgratzarstraße 7a/4 Uhr: Fln Trauinsplel. KomBdsenhaus S'l 3 Uhr; Der 7. Tng, Bariisiea11 Theaf. S'/jU.: Wenn zwei Hochzeit machen. Ferbaml der Freien Msliillinen Sonntag, den 7. Mai 1916: Nachmittags 3 Uhr: Voltsbühne, Theaier am Bülowpiatz: Doppelsetbsimord. Denischcs Opernhaus: Der Bettel- fludent. � Schiller-Theater Charloitenburg: Die fünf ftrantjuvter. Deutsches Äünstler-Th.: Don Juan. Lessing-Theaier: Komödie der Worte. Abends 8'/, Uhr: Volksbühne, Theaier am Büloivplatz: Montag bis Mittwoch: Romeo und Julia. Donnerstag: Die Motten- burger. WaUiatta-lkeatei*. Sonntag 3 Ubr: Tie goldene Eva. , 8 Uhr: K Strich Pyrit,. Bei günstiger Witterung Eröffnung des Walhalla-Garicns. T'kester für Sonntag, den 7. Mai. montis Operetten-Theater b'i.tj.: Der selige Bahtuin ReBideuz-Thentcr s'/.u.. Loge No. 7. Schiller-Tlieater O. 8 � Das Glück im Winkel. Sössmg-Theater. Direktion: Victor Barnowsky. S'l, Uhr: I'ccr Ctynt. Montag: Die Troerianen. Deutselijiilnstler-Theatßr. AUabendlich 81/, Uhr: Die selige Exzellenz. URANIA Ta�f4n».tr- i'j, Uhr(halbe Preise); Aegypten,«1er Snezkanal nnd der Weltkrieg;. 8 Uhr: Im eroberten Warschnn. Montag 8 Uhr: Von den Rokitnosümptcn zum\ uroezsee. RosesTheater. 3 Uhr: Die Forsfer-Cliristl. 8 Uhr: ttrlgrl. Garten: Konzert, Vorstellung. Zuni Besten deZ Roten Halbmond», der Frei Vor trüge vor Kriegavcrwmulcten und der Dcntschcn Reichswehr im großen Saal der Philharmonie. Berlin 8VV, Bernburger Str. 23, Zlittwoch, den lO. Rai 1910, abends 81/, Uhr: Vortrag mit zahlreichen farbigen Lichtbildern und Filmen von Dr. F. S. ArchenhoSelj (Kommandeur der Deutschen Reichswehr): Kut el Amara«nb Mesopotamien. Karlen zu 10, 8, 5, 3, 2, 1 M. Bei 21. Wertheim, Boote u. Bcck, üss Bureau der Deutschen Reichswehr, Treptow-Sternwarte(Moritzplatz 2ö0ö sowie an der Zibendkaffe. A Deutsches Opernhaus Cbarloifbg. 3 Uhr: Der Rcttclstndcnt. 7 Uhr - TamMüser. Frieilrich-WilhelmstSdt. Theater. 3 Uhr: RIgoletto. S'l, U.: Das Drclmädcrlhans Kleines Theater. sv.u.: Maria Magdalene. L'/.o.- Logierbesach. Komische Oper. 3ll, Uhr: Jung moß man sein sv, it.: Der Favorit. Lustspielhaus. sv, nhr: Brauchbar& Fix. Metropo!-Theater 8 Uhr: Mai- Spielplan! Die Kaiserin (Maria Theresia). Schilier-Th.Charlottenbg. 3 Uhr: Die fünf Frankfurter. 8 uhr: Ehiiielie Arbeit. Thalia-Theater. 3 Uhr: Heimat. sv.tj.s Bloiidiiielien. Theater am Xollcndorfpl. 8'/, Uhr: Das FUrstenhlnd. 8.40 u.: immer feste drulf! Theater des Westen. sv. v.- Kubinke. Trianon-Theater. sv, u.: Tante Tüs'cken. das Mädchen mit den Schicksals- Augen Varietd- Oporette in 2 Bildern von ,Ä Bertiner Konzerthans. Heute: Mauerstr. 82. Q r o ß e s Zimmerstr. 90/91. Konzert Berliner Konzerthaus-Orchester Franz1 v�ion! Anfang 5 Ihr. Morgen, den 8. Mai er.: Elcder- Abend dos Rcriincr Eehrer- Gesangyerein«. Karten im Vorverkauf 75 Pf., Abendk. 1 M,— Alle Vergünst. aufgeh. Heute Torletztes Konzert! Tänze Johnson und Johnson Blrkeneder Kremo Paul Jülich Wilma Kino QRuncnst Gunnar Tolnäs In der MauptroMe (Sine ithr-Konnsche Geschichte mit Albert Paulig. «nrtfitlltnbmnm, Nollmdorsplatz, Friedrich. Ecke Tauben llr. Die Last...! Drei Hüte! . n.d.Siom.v.Seorg Enget| Ihn Schwant. : ■ Moritzplatz, Unter den Linden, Hasenhcide, � Echöneverg Hauptstrake. Allzuviel ist ungesund! mit Raul Reldemann. U.T Reinickcndorserstraße Anfang 3, 7. V Uhr. V ei« t-'T'ZieatSZ'. Sadstr. 53. Badstr. 58. Heule Sonntag 3 Uhr: DasLiebesparadies Heute Sonnlag 8 Uhr: FiU'bmtmil!!! n. Kettelstab. 21b Montag: Nache nnd Liebe. Lasinv- Tkeater Lothringer Str. 37. Tagt. 8 Uhr. Lrchier Sonntag! 8— 9'/, Ubr: Buntes Programm. sv. uhr: Die Ztogtlschtuchk. Montag, den 8. Mai: Saisonschlug. Wiedereröffnung 21lisang August. Sonntag 4 Uhr: TSas machste ml? Illllllliü ��iiiiüniiiiiiiiiiiiniiiiiiiinuiiiniiMiiiiiiiiiiitmiuiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiuii.L; � Reste Konfektion = 5 Damen- t n c ta e, scliwarz u. farbig, Ko stüm- | Stoffe in Kammgarn, 5 Eolienne, Cheviot usw. 1 Buckskins zu Herren- und s Knabengarderobe, Leiden- s Stoffe, Sammote, Futtor- 1 stoffe all. Art, BesatzartikeL Kostüme, Paletots, Staub-= i mäntel, Jacketts. Hegen- E- Paletots und Pelerinen, s| == Kostümröcke— E\ Maßanfertigung unter s Garantie für guten Sitz, i SP Sonntag J u. V-9 Uhr. U K übler migeiu-lun.-Hiifcnthnlt |'i gr. ilurfifllnngfu 2 : Nachm. 1 Kind frei, weit. V, Preise. 1 Imi bfitifit Zlorßtllungku: I auch nachm.: f�AFra"! das Rätsel der Hellschkunst und die kolossalen |!! Mai=Schiager!! sowie die Prunkpanlomune .. �1» pi � 1 1 Possen-Theater lonienstraße a. d. Friedrichstraße. Täglich S1/,: Na so was! Gausef& Co. mit Leonhard Haskel und Sieg-fried Berisch. AdmiraispaSasl. Das neue E i s b a 11 e tt �fran �antaste. 9 Ihr. Ä. 9, 4 R Tägl. 8 Uhr. Sonnt. 3'/, u. 8 ü. Wieder- Anitretcn Robert STEIDL mit seinen neuesten Vorträgen und das große 3K a i- 1' r o g r a m m! treu Berlin SO Koltbuser Straße 5. jSE.yiimiminnMniiiiniiiiiiinuiiiniiiiiiimfiiiniiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiininiiiiimiMiiniiiiiiiiiiiiiiiiiniuiinnniinninMiin� Reicbsballea-Theaier Steiiiner Sänger. Zum Schlust: Sin laien-Spuk Ciudentenbild von McyseL 2lns. Sonntags 7", Uhr. Vefkäuke. VettcuNerkauf! Prachtvolle 17,i:>, 19,50,? nunenbctlcn 23,50, iliiiderbcttcn 9,75. Teppiche, Stcpv- decken, Tischdecken, Läuscrstoffe, Gar« dincn. Tülldecken, Wanduhren, Tasu enuhrcn, Silbcrsachcn, Schmuck- sachcn. 21llcs nur Pfandleihe, Brunuenstraste 47. 32K� Ttauneiierregeiid! Bcticuvertauf. Prach!:cpp!che. GardinenanswahL klnsstencrwälckc. Tischdecken. Stepv- decken. Diwandccken. Herrcngarderobc. Udrcnverlaiif. Schmucksachen. Spott preiset geihhaus Warichanerstrage 7 Grostberlins Pelzleihhaus, Grüne- waldsirage 72, Eisenacherccke. Riesen- auSwahl hocheleganter, nagelneuer Pclzgarnituren spottbillig I Skunks- garmtur. Slunlsstolas. Stunks- müssen. Juchsgarnituren. Fuchs- muffen. Opossumstolas. Opossum- muffen. Verschiedene Pclzgarnituren halbumsonst._ 157jl* Tevvich-Thomas, Oranicnftr. 41 spottbillig iarbseblerbafte Tcppiche, Garoincn. Vorwärtslejern 5 Prozent Erlrarabatt. NID* Pkaudleihhaus Hcrmannptatz Ii. Jedermanns Nausgelcgcnheit. Groges Teppickckager, Gardinenlager, Wäsche- lagcr, Bcilenlckgcr, Ubrcnlager, Gold- lachen, Riescnauswahl Herrenanzüge. HcrrciipalctotS, Herrenhosen.* Teppiche mit tlcinem Fehler, sehr billig.' iardinen, Vortieren. Siepp- decken, T!!-: decken, Diwandccken,!ehi billig. VorwäriSIeier 5 Prozent 'Rabat!. TeppichhanS Brünn, Hackcichci P.'artt i(Bahnhof Börse). Sonntag S geöffnet._ 254/3* Alle Arten Selsen zu sehr billigen soliden Prciicn. Waschseife Psund 7D Pf. 2llle Tage zu haben bei Guttscld, Potsdamerstragc 40. Brot- karten mitbringen.* Monatcanzüge und Sommer- Paletots: onlf: Mark sowie Hosen von 4.DD. 0 cbrocknnzügc von 12.00, Fracks von 2,50, sowie für korpulente Figuren. Neue Garderobe zu fiaunend billiocn Preisen, aus Psaiidlcibcn ver- sallcnc Sachcn taust man am billigsten bei Rag, Mutackilrage 14.* 'jnikwaichiasser. Zober. Sitz- wainien, Badctvannen. Waschtöpse, Spczialsabrif, Rcichenbcrgcrstragc 47, Lesern 5 Prozent.___ 4St* 1750 wöchentlich Schncllnäher(vor rückwärts),. amitienmaschine 60.00, gebrauchte 20,00. Kalisti. Chaussee- siraße 80, Größe Frantsurtcr Stragc 144, Belle-'Allfancestrage 4, Taucntzienstrage 5, Wilmersdorser Stragc 131. Vertreterbciuch. 2Ssi» ' Mouatsanzitgc. nur wenig gc- tragen, Palctols, Ulfter, Hosen. Ge- sellschaiisanzüge werden spottbillig vertaust. Die elegantesten Stnzüge sind leihweise billig zu haben. 2Ut- belannte Firma. Max Wcig, Groge Fron Ii urierstrage 85.____* Klappsportwagen, Teilzahlung, Kinderwagen, Kinderbetten. Richard!, Warf ch auc rstrage 80.__ 17951* Taschenbuch für Gartenfreunde. Ein Ratgeber für die Pflege und fach« gemäge Bewirtschaftung des häuslichen Zier-, Gemüse« und Obstgartens von Max Hesdörser. Dritte erweiterte ktuslagc. Mit 126 Texiabbildmigen. Preis 4 Mark. Expedition Vorwärts. Lindenstrage 3, Laden. FrühjahrSkostüme. bildschöne Sportjacken, Kovcrkoatjacken, Glocken- röcke, Fraucninäntcl, impiägniertc Seidcnmänlcl, Gunimittnmäntet. direkt aus 2lrbcitssluben. Meyer, Blücher- stragc 13, 1. Kein Laden, Sonntags geöffnet._* Leihhaus Morit.Pta« 58a! kaufen Sic spottbillig von Kavalieren wenig getragene sowie im Versay gc- weicne Jackett-, Nockanzüge. Ulster, Paletots, Serie 1: 18—25, Serie II: 26—36 Mark, grögtentcils aus Seide. Eelcgenheitstäuse in neuer Mag- gardcrobe, enorm billig. Riesenvostcn Kleider, Kostüme, Mäntel, aus Seide, jetzt nur 20— 35 M. Extra-Angebot in Lombard gewesener Teppiche, Gar« dinen, Portieren, Betten, Wäsche, Uhren, Brillanten, Goldwaren enorm billig nur Moritzplatz 58a I. 8K* Geld! Geld 1 sparen Sie, wenn Sie im Leihhaus Roicnlhatcr Tor, Linienstrage 203/4, Ecke Nosciithnici. stragc, lausen. Im Versatz gewesene Anzüge, Paletots, Ulster sowie neue Maggardcrobcn zu staunend billigen Kriegspreijen. Silberne Uhren 3.—, goldene Damcnuhrcn 8.—, Goldwaren, Brillanten, Fahrräder. 2lus Uhren d'.eijähriger'Garantieschein. Eigene Wertjlutl. Sonntag 8—10. Ztorjahrige Herrenanzüge aus feinsten Magsteffen 18—45 Mark, Paletots 14-38, Hosen 6—12, Geh- rockanzügc, Jünglingsanzüge,-Pale- tols preiswert. Deutsches Garde- robenhaus, Groge Frantsurtcr- stragc 116, eine Treppe._ 72JI* LeillhauS Prinzciistragc 105 kaufen Sic von Kavalieren wenig getragene Jackett-, Rockanzüge, Paletots, grögtentcils auf Seide gearbeitet. Jüngling?- anzöge. Gclcgenheitsläusc in neuer Maggarderodc, Gold-, Silbcrwarcn. Höchste Belcihung aller WeUiachen.• Mo»aisgarderol>cu-Hai:s vertaust spottbillig erstklassige, wenig gctra- gcne, fast neue Jackettanzüge, Gebrock- anzüge, Smotinganziige, Frackanzüge, Ulster, Palctols. Culawatianzügc, ge- streifte Bciiittcidcr, Bauchanzüge, grotzcs Lagcr. Halpern, Roscnthalcr- stragc 4. Kein Ladeneingang. Nur eine Treppe._ 113/10* MonntSinizuge. Sommerpalclots, Gchrockanzügc, Feackanzüge, Smoking- anzöge, Phantasicwestcn, Hosen. Nene- schonhauscr 12, eine Treppe, Ecke Rofenlhalcrstr. 144/11* Hntbilmsoust verkaufe ich Herren- schuhe, Damenschube, tztrbeitsschuhc, Langschästc, Halbschässe, wenig gc- tragen. Rur Lauser, Grüner Weg 80, Ecke Llndreasplatz und Chaussee- straffe 37. 144/13* /Rödel. Mocbel-Bocbcl- Moritzplatz 58, Fabnlgebäude. Spezialität: Ein- und Zwclzimmcr- Einrichtungen. Küchenmöbel. Gröffic Auswahl, niedrigste Preise. Bcstchligung 8—8, Sonntag 8— 10. Eventuell Zahlungs- erlcichterung.__* Totalausverknus wegen Ausgabe des Geschäfts. Uhren, Gcldwarcn, Uhrkcttcn spottbillig, reell. Uhrmacher Stramm, All-Moabit 10 b._* Aufpasse Ii k Elegante Blusen, Kostüme, Kleider, Sportjacken. Zicgen- mäntd, Röcke, groffe Auswahl in Monatsanzügen, SommerpalctotS, Hosen, auch Burschen-, Knaben-, Mädchengarderobc. Billige Preise. Löwenthal, Neulölln, Berlinerstr. 41. 1 Treppe._ cht 31* TLeniggriragenc Jackcttanzüge, Rockanzüge, Paletots, aus Psand- leihe, billig, Friedländer, August- straffe 64. Teppiche i AuSnabmeprcise Groffe Posten mit kleinen Mängeln jetzt: 6,75, 8,50, 11,50 bis 72,— Bettvorleger, Läuscrstoffe allerbilligst. Weiss Teppichhaus, Dresdener- straffe 8(Kottbnsertor). Abonnenten 10 Prozent Rabatt.__ 26K* Äbessinter billigst bei itöchlin. Alte Jafobstraffe 20.__ Haarfärbemittel, unübertroffen, waschecht, Flasche 3,00. 1,50, 0,50, Gricffler, Cbarlottenstraffe 5. 209, 16 Bohnenstangen, zirka 4 Tausend, v e rlaust billig Bütow, Pappelallee 44. Moderue sttrbeitcriiiöbel in zeit gemäffer SluSsührung, in Eiche lalle Farben) und Ruffbaum, unerreichte Auswahl, zu den allcrbilligncn Preisen, in solider Arbeit, dirett vom Tischtcr- meistcr JuliuS Apett, Adalberlstragell, am Koitbusertor.__ 345t* Tic reellftc« und billigsten Möbel und Polsterwarcn liefert anerkannt seit 3s Jahren die Möbelsabrik von 21. Schulz, Reicheubergeistrage 5, in gröffler Auswahl nnd moderner Aussührung zu äuff erst billigen Kassen- preisen. 2luiy Zahtungocrteichttcrung. Wiöbet! Für Brautleute günstigste Gelegenheit, sich Möbel anzuschaffen. Mit kleiner Anzahlung schon Stube und Küche. An jedem Stück deutlicher Preis. Ucbervorteüung ausgeschlossen. Bei Krankheitsiällen, Arbeitslosigkeit anerkannt Rücksicht. Möbelgeschäft Goldslaub, Zoffenerstraffe 3s, Ecke Gneiienaustraffe. 2S01K* Nie! wiederkehrende günstige Kausgclcgenheit. Entzückendes eichen Speisezimmer, komplett 465,—, Echt- eichen Schlafzimmer 375,—, An- richtcküchen 100,—. Besichtigung lohnt. MöbetbauS Ojicn, nur Andreas- straff« 30.__ " ShSciiig! gebrauchtes Speisezimmer, ichwcreichcn, Soja mit Um- bau. Lederstühlc, tomplcit jür 720,—. Besichtigung lohnt! Skalttzerstr. 25, .Hos tints, Kontor(Hochb.ihn Kott- buscrtor).____* Stricgshalücr nagelneue Wohnungseinrichtung für jeden annchai- baren Preis. Rosenlhalerstraße 57, vorn III rechts(gewecbtich). Händler zwecklos. 143/11* Billige Möbel aus Teilzahlung. Stallschreiberstraffe 57, Fabrikgebäude. k'akrrilder. Fahrrad mit allem Zubehör 35.00. Strcesc, Andrcasstraffe 22.(Gc- werblich.)_ 144/19 Herrenfahrrad, Dameusahrrad, Motorfahrrad, alles spoltbilltg. Groffe Franlsurlcrslraffe 14, Oucrge bände, Slellcr. 145/2 j�usiKinstrulnente. Grainmoplion. spottbillig, echlcS, getostet 115,00 für 35,00. Seide. Fürsten straffe 8 III. 144/17 Trtchrcrl ose Grammophone verkauf! spoil billig Trcws, Sprech- maschincnhäiidtcr, Schtiemannjtr. 19. BSandergitarre- Wandermando- linc, Gilartzilhern mit 85 Unterleg- Noten 8,50, Konzertlautc, gut eingespielte Orchcstergeige mit Etni 20,—..Harmonium verkauft Billig.Cnist, Oranienstraffe 166, HI. 657b* Kauf�esuche. JL Zahngcbisse. Bruckgold, Stlber- lachcn, Plalinabsälle, Blei, Ziak. Quecksilber, Glühstrumpiasche u!w, böchstzahlend 2'!etallschmelze Cohn, Brunnensiraffe 25 und Neulölln, Berlinerstraffe 76. Blnriiiadsälte- Gramm his 8,50, kann KowalewSki, Seydclstraffe 30al Platniabiälle bis 8,50, Zahn- gcbisse bis 90.—, Eoldsachcn,«ilber- sachen, Lueckfiloer, Kuvjer. Messing «tanniolpavicr, Zinn bis 4,50. Nickel, Sllumininm. Blei, Zink, Glüh- ftrumpsasche, höchstzahlend. Edel- melall> Einkauisbureau Weber- straffe 31. Alexander 4243. 98K* PlatinabfäUc, Gr. bis 8,90, Zabngcbisse bis 90,—, Kupfer, Messing, Bierrohrleitung, Seideldeckcl, Flafchenkapseln, Blei, Ziiil, Stanniol« Papier. Zinn bis 4,50, Geichirr- zinn bis 3.20, Zlluminium, r.ueck- silber bis 6.—, Koldfachen, Silber« lachen.GIühstrumpsaiche.höchstzablend. Melalitontor Alte Jakobsirakc 138 und Kotibnserstraffe 1(Koklbuscrtor) Moritzplatz 12353.* Znhngebisie k Bruchgold l Silber- fachen, Platmaabsälle. Quecksilber, Slanniolpavier, � sämtliche Metalle böchstzabiend. Schmelze Christtonat, Köociiickersiraffe 2V a( gegenüber Manieuffclstraffe). 111/1* ldamcnradgesuch-.Herrenrad- gesuch, Molorradgcsilch. Kämmerelt, Groffe Franksurterstraffe 14. 145/1 Zelluloid-PIatten und Stäbe so- wie Zelluloid-Absällc laust und er- bittet bcmust. 2tiigcb. mit Vorrats- menge Sicgbcrt Schwarz, Lands- bcrgcr Allee 123/125. Amt König. stadt 3814. 144/9 Fitm-Zlbfälle kaust jeden Posten Sicgbcrt Schwarz. Landsberger Allee 123,125. Slmt Königstadt 3814. 144/9 Alte Hanffeilc.Packslrickc usw. taust Tietze, Slockbolmcrstraffc 29.* Tamcnrad kaust Kraus, Andreas- straffe 22. 144/20 Kaufe»lupser, es fing, Blei, Zink, Zinn, Rotgiiff. alle Metalle höchst. zahlend. Schcrmcr, Langestraffc 19. Mctall-GinkniisS-Burean.> Weg 66, taust alle Metalle höchst- zahlend. 606b* Fahrrndaiikauf Linicnstrasic 19. Fahrradankanf Webc>strage42. Pintin, Goldsach cn, Silbcriachen Zabngcbisse, Etaniiiol 2,—, Queck- silber, Glühstrumpfasche lauft Blümel, Auguststraffe 69. 256/13* Schloiscr aus Mililärarbett ver- langt Ed. Puls. Tempelhos. 93K Gtetnmenrn iiiid Schrisidauer verlangen Stahl n. Herzog, Siein- metzmeiiler, Neukölln, Hermann- straff« 190. vi 32* Maurer- tüchtige, stellt ein Polier, Neubau, Kai'crdamm 77.-fl30 Kraftfahrer sür 3 To»s Scheele Aitun.utatoicn-Wugen. Fahrschein 2, gesucht. Frühere Rollkutscher bevor- zugt; dauernde, gut bezahlte Siel- lung. Vorstellung mit Zeugnissen Montag 8—10 Uhr vormittags. 2L Kinkel, Spedition. Jnvatidcn- straffe 53/51. Hamburg-Lchrter Innen- Pütcr-Bahnhös. 221/18 Ankerwicklrr stellt iosori ein Vereinigte Elcllromotor-Werte, Ost, Mainzerstrahe 23.* Zrituiigöfrau sür Mablsdorf ge- sucht. Zu melden in Kaulsdorf, Fcr- dinandstraffe 17 bei Hcffberg."* Tlnternckt. Ntandoliiienunterricht, Lauten, Gitarrc-Gesangsbcgleituiig lehrt in zehn Stunden, Honorar 6,— monatlich an, Klavier-, Violiiicnuiitcrricht erteilt Ernst, Qranicnstraffe 166 III. Lebrinstimmente billigst. 661 b Teilnehmer an einem englischen Zirkel jür Anfänger werden gcrncht, ebenso sür KonvcrlationsUrkel. Preis monatlich 4 Mark(2 Stunden wöchentlich). Privatstunden billig. G. Swicntv, Cbarlottenburg. Stutt- gartervlatz 9, Gartenbaus IV. ft* Ktavicrkursns, Erwachsenen Schnellmethode. Monatsprcis 3,—. Klavicrübcn frei. Muiikafadcmic Qranicnstraffe 63(Moritzplatz).* Versckiedenes. Patenianwalt Müller, Giischincr- straffe 16.* Kunststopferet GroffeFrantsurter- straffe 67. 269951* ge«aeht.* 'IM NM. WM d-WIill. Bauarbeiier»»d saurer wcrd. eiiigcslclll Bei WitflingiGüldnep, Bcücinersir. 3, Schönebcr.i._ 653b Qrtmdlem findet dauernde Beschäftigung bei Unthenberg Vchf., Berlin- VVcißensee, LanghanSstr. 126. Werkzeiigdreher aus Gesenk« sucht 144/18 t». H. Speck, Borlin, Lützowstr. 2. Gesucht ein zuverlässiger ä Heim nub MMiM für eine liegende Componndmaschine mit Kondensation von 150 PL. sL* Mctdun gen Hniu i» e r w c rk N i c d r r< Schonhauscn. Bnchholzcr �ir. 58/61. Ardeitsmsrkt. LtellenikNAedvte. LO Korbmacher auf 15-Zcntinieter- Körbe stellt ein Heinze, Kottbuser- danim 93. 663b Schlosser für Prolzkaslen, Geldschränke, Miellächer gesucht. Meldungen 10— 11 Uhr vormittags. L* Panzer Äktiengesellschatt, Berlin, Badstr. 59. für die Abteilungen Handschulie und KleiderslofTe iosort gesucht. Meldungen J-2 Uhr mittags oder 7-8 Uhr abends. i Jandorf& Co. Bellc-AUianee-IStr. 1 Ä. t rtki v-.'cy v WIM VeranuvorUtcher i/kfrrfuur: Aljred Wielepp, Neukölln. Jür de» Jnjeratenteil verantw.: Th. Glocke, Berti». Druck u. Verlag: Vorwärt» Buchdruckerei u. Vertagsanjiatt Paul Singer 6t üo, Berti» SW.