Nr. 110,~ 1916. Unterhaltungsblatt öes vorwärts Dotiliergjag, 1!. W- Der Kampf um öie irische Sprache. Erwähnt man die irische Sprache, so muß man darauf rechnen, daß selbst Unterrichtete mit Ueberraschuny guZrufen:„Haben denn die Iren eine eigene Sprache V Auch diese Unwissenheit der Welt über die Existenz und das Leben dos Gäliichon, her schönen allen Sprache der grünen Insel, ist ein Stück des gründlichen, er- barmungslosen, ja geradezu satanischen Aerslbrnngswerkes, das Eng- land am irischen Volk pyllbrachl hat. Ein bekannter Vertreter des irischen VvllZiums, Tr. G. E h a t i e n t y n- H i l l, aus dessen Feder in hissen Tagen bei Lkarl Eurlius in Berlin eine beachienswerle Scbrift über„Irland und seine Bedeutung für Europa" erscheint, weist daraus hin, daß die Engländer, um die Iren gänzlich zu einncuicmaluiere» Ustd Irland ganz und gax zu einer englischen Festung machen zu können, die Ausrottung der irischen spräche mit allen Mitteln betrieben haben. Indem sie die Mehrheil des Voltes zwangen, Analphabeten zu bleiben und gleich- geilig den Gebrauch der irischen Sprache unter Androhung härtester Strafe untersagten, war es ihnen auch taiiächiich im Lause von zwei Jahrhunderten nahezu gelungen, diese Gprache zu vertreiben. Dadurch Hostien dje Engländer nicht nur die irische Nationalität den Iren selbst zu verschleiern, sondern in der ganzen Welt zu her- Nichten. Wenn die Iren keine eigene Sprache mehr besaßen, so besaßen sie auch keine eigene Naiioualiiäl und stellten nur noch eine Abart der englischen Kuliurart dar. Dieser Plan war nahe gm Gelingen. Im Laufe des 19. Jahr- Hunderts wurde die reiche, sanfte, klangvolle Sprgche der.sielten, dw über eine bedeutende Literatur, besonders in Lied und Epys, per- fügt, fast völlig vertrieben. Wohl hat Julius Rodenberg in den sechziger Jahren bei seinen Reisen in Irland die gölische Sprache noch vielfach heim niederen Volke angeiroffsn, aber der englische Würger zog die Schlinge immer schärfer zu. In den neunziger Jahren gab es nur noch einige taufend Bauern im Westen, die Englisch nicht verstanden, während bö Proz. der Pevölkcrnng die Sprache des angelsächsischen Eroberers als Muttersprache ge- brauchte». Wenn den Engländern die Ermordung der gälischen Sprache dennoch nicht gelungen ist, so ist es vor allem die ungeheure Zähigkeit der irischen Rasse und ihres Nationatgcfühls, an der ihr Plan scheiterte. Mochten die Schulen geschlossen, die Bücher vsrbrann t, mochten sämtliche äußere» Symbols der irische» siultur vernichtet sein die alle unsterbliche Erzählung von Jrlaudz Größe und Irlands Leiden ging doch von jeder irische» MMter schon im Wtegeuliede an ihre' Kinder weiter, und mit verdoppellex Leidcnschoit erhielt sich d>e Liebe zur Heimat und sleigerto sie fich womöglich noch bei den Tausenden»nd Aberlausen- den, die aus dem Jammer der grünen Insel in die Vereinigten Staglen geflohen waren. Bo» dort ging die neue Bewegung aus. von dort,>vo die Parias Großbritanniens sich endlich eine eigene gesunde Existenz zu gründen in der Lage waren, kamen auch die Mittel, um den Kampf sür die Wiederbelebung der gälischen Sprache wieder aufzuuehmen. Seil etwa einem Jahrzehnte hat dieser Kamps wachsende Er- folge zu verzeichne». Die Genossenschaft, die diese Bewegung trägt und pflegt, ist die G ä l i s ch e Liga, deren hervorragender Leiter Douglas Hyde ist. Die irische» Blätter in den Vereiniglen Staaten bringen seht die Lokalnachrichten aus der Heimat fast durchweg in gältschor Sprache, die sie auch mit aligätiscken Letter n drucken. Was die Ersolge ist Irland selbst angeht, so ist es im Jahre IM? der Gälischen Liga gelungen, in Dublin als Gegsligewick)t gegen das ausgeprägt irensoindliche Trinity Eollegs sina irischa Universität ins Leben zu rufen, wo alsbald auch die irische Sprache zu ibrent Rechte kam. Hier werden viele Pyrlesnngen, darunter ein Teil der Pslichlvorleiungcn, in gälischcr Sprache gehalten und jeder Student, der siw iminaUikuliemi lassen will, muß zuerst eine Prüfung im irischen Irisch bestehen. Bei Ausbruch des Welt- krieges im Jahrs 1S14 lernten bereits nicht weniger als 37 000 irische Kinder ihre Sprache in den Schulen. In den meisten Städten werden jetzt die Straßennamen auch mich angeschlagen, Zeilschriften und Zoitungeii erscheinen in irischer Sprache, und auch die in englischer Sprache abgefaßten Blätter Irlands bringen regelmäßig irische Aussätze und irische Gedichte. An Presse, Schule und Universttät schließt sich das Leben selbst an. In immer zahlreicheren Familien wird mir gälisch gesprochen, in den Kirchen wird vielfach gälisch gepredigt und M vstentstchen Persgmmlnngen wird gälisch geredet.. Das Bekenntnis zur irischen Sprache ist ein Bekenntnis zur irischen Sache geworden. Uns längst geschah es. daß ein echter Ire einem Polizisten auf eine Frage, die dieser natürlich aus englisch tat, in Gälisch ant- wartete! er wurde dafür gerichtlich' bestkaft; aber gerade tza- Erzählungen eines alten Tambours. Ilj Von Edmund H o s f e r. „Ha saßen wir eins Zeitlang; dq hörten wir wieder Geräusch und moines Freundes Stimme sagte leise:.Seid ihr wach-".Ja/— ,So kommt, gebt mir die Hand und folgt mir auf Händen und Füßen, denn wir müssen durch ein niedriges Loch. Der andere mag Euch am Rock fassen, aber leise, daß uns der vermaledeite Kerl picht hört./ � Wir folgten ihm; es ging durch die Wand in einen engen Gang, wo unsere Schultern die Wände berührten. Bald ließ er uns halten und drängte sich an nnserer Seite vorbei wieder rücktvärts. ,So/ sagte er. als er nach wenigen Augenblicken zurückkam, ,vum sieht auf und geht vorwärts.' Nach wenigen Schritten traten wir in ein kleines, niedriges und erhelltes Zimmer, wo eine dicke, behagliche Frau uns empfing, mit herzlicher Bewillkommnung und, wie's mir schien, schelmischem Lachen. «.So/ sagte der Wirt,.hier seid ihr für's erste sicher; das Stäbchen hier Hab' ich mit allem Verstand bestens versteckt. und wenn sie uns nicht herausbrenncn, finden sie euch nicht. Habt ihr in eurem Zimmer den Schrank gesehen, den mit der aufgebrochenen Klappe? Nun. der hat Rollen an den Füßen, nnd daß er leicht geht, dafür haben ihn die verdammten Fran- zosen ausgeräumt. Dahinter kann man ein Fach in der Wand herausnehmen. So wäret ihr hier; aber wie soll ich euch weiter helfen?' ».Ei, Vater,' nieinte die Frau, ,du mußt was tun für die armen Menschen. Du bist ja selbst einmal Soldat ge- Wesen, und du weißt, der Feind geht unmenschlich mit den Gefangenen um, zumal mit den Preußen-'—»Weiß Gott, ja,' versetzte er achselzuckend..Da werdet ihr morgen ge- wiß nach Erfurt geführt, wie sie's heißen; aber das ist nur so eine Redensart— denn unterwegs, da geht es— so.' Er tat, als ob er ein Gewehr anlegte..Ihr vor- steht mich?'— ,Donner auch st brummte der Peter und schüttelte fich.—.Vater! die armen Bursche!' meinte die Frau wieder.—.Ei zum Henker/ sagte er,.ich helfe ihnen ja gern, aber wie doch? In euren Uniformen könnt ihr nicht fort; ihr müßt einem Posten begegnen oder einer Pa- trouille. und werdet ihr erkannt, so seid ihr verloren. Sinn Hab' ich aber nur einen einzigen Anzug, und der ist sür Euch, durch erregte der Vorfall in Irland die größte Empörung. da es landauf, landab hieß, daß der Ire in Irland nicht irisch sprechen dürfe. So hat sich die nationale Bewegung in Irland um die altehrwürdige Sprache neu gesammelt, die der Fremde mit Stumpf und Stiel auszurotleii persucht hatte. Gerade diese Be- wcgung aber, an der übrigens ein Dsruscher, der jetzt in den Per- einigien Staaten weilende Keltist Pros. Kuno Meyer durch seine Forschungen erbeblichen Anteil hat, ist ein sicheres Zeugnis dafür, daß die nationale Kraft des Jrentums in ihren Wurzeln unerschütiert und unerschütterlich ist._______ kleines Feuilleton. Die SeschWmüigkeit öer deutschen Schnellzüge. Die hervorragende Bedeutung, die der Eisenbahn im gegen- wältigen Kriege zukommt und die Erfolge, die nur mit Hilfe der außerordentlichen Letstrmgsfähigkeit unseres Bahnsyslems erzielt werden konnten, stellen einen statistischen Ucberblick über unseren Zugverkehr mehr als früher in den Vordergrund des JnteresseZ. Die Frage der Gesckwindigkeit der verschiedenen Perkehrsmittel ist in gleicher Weise für den Techniker, den Nalionalökonomen und auch den Geographen von Bedeutung. In diesem Zusammenhange seien die Ergebnisse einer Untersuchung der Fahrlgeschwindigkeiten der deutschen Schucllziige wiedergegeben, die S. v. Jezewski in„Peter- manns Mitteilungen" veröffentlicht. Während die bisherigen Unter- suchungen im wesentlichen nur einige besonders schnelle Züge und die Geschwindigkeilen aus einzelne Hauptverlehrslinien in Peiracht zygen, berechnet Jezewski die DnrchichniUsgeschwindigkeil aller deutsche» Schnellzüge, indem er einerseits die Summe der von allen Schnellzügen der einzelnen Eisenbqhnverwaltung innerhalb des Deutschen Reiches zurückgelegten Zugkilometer, andererseits die zu dieser Leistung benötigten Fahrzeiten feststellt, wobei natür- lich die Ausenthalte auf den einzelnen Stationen abgezogen werden. Die Berechnungen sind auf Grund der Sommesfol?rpläne des Jahres 1014 vorgenominen, unberücksichtigt bleiben die Sonderzüge. Demnach beträgt die mittlere Fahrgeichivindigkeit der deutschen Schnellzüge 02,3 Kilometer in der Stunde. Selbstverständlich weichen die einzelne» Znggatiungen innerhalb dieses Turchschnilts- maßes wesentlich von einander ab. Die schnellsten Züge, mit einer Durchschniltsgeschwindigkeil von 00.7 Kilometer in der Stunde sind die zweiklassigen O-Zügc, die auf sehr großen Eulfernungen mit möglichst wenig Zwischenstationen verkehren. Ihnen reihen sich die LuxuSzüge an imk 05,8 Kilometer in der Stunde, hieraus kommen die dreiklassigen D-Züge mit 04,2 Kilometer in der Stunde. Die zuschlagsioien Schnellzüge, sogenannte Eilzüge, mit drei Wagenllafsen haben eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 57,8 Kilometer in der Stunde. Innerhalb der verschiebenen deutschen Eiscnbahnnetzs stehen die Fahrtlcistungen der Schnell- züge der Reichseifenhahn in Elsaß-Loihringeu an der Spitze. Der Hauptgrund hierfür ist in den geographischen Verhältnissen, in diesem Falle in der Ebenheit der Strecken zu erblicken. Dementsprechend sind z. B. die Durchschnittsgeschwindigkeiten in Bayern und Sachsen wegen der gebirgigen Bodcnbeschaffenheit geringer. Auch Wirtschaft- liche Gründe können ausschlaggebend sein: so werden in Industrie- gebieten mit vielen wichtigen Haltestellen die Züge naturgemäß be- sonders oft in ihrer Fahrt aufgehalten. Der überhaupt schnellste Zug in Deutschland ist nicht, wie allgemein behauptet wird, der D-Zug Berlin-Hamburg, der seine 280,8 Kilometer lange Strecke in 104 Minuten mit einer Stundengsschwindigkeit von 88,7 Kilometer zurücklegt, sondern der D-Zug Hanuoyer-Minden, der zur Lewälti- gung seiner 04,4 Kilometer langen Strecke nur 43 Minuten braucht und daher eine Geschwindigkeit von 89,0 Kilometer in der Stunde erzielt. Zu den schnellsten Zügen gehören außer dem Hamburger Zug, der an zweiter Stelle steht, der bayerische D-Zng München— Nürnberg sowie die Züge Halle— Berlin. Soziale Debatten an öer britischen§ront. In den«Daily News" vom 28. April schreibt Dr. Percy Dearmer über das geistige Leben in der britischen Armee: Jede Abschqttung des politischen und sozialen Denkens Englands ist im Heer pertrelen. An einem Ort in Frankreich, wo Gruppen aus der- schicdenen Regimentern vorhanden sind, konnte Dearmer indes lyahr- nehmen, daß sich eine Art öffentlicher Meinung im Heer gebildet hat, die oberhalb der Parteimciiumgcn schwebt und mit den theoretischen Urteilen her in der Heimat Zurückgebliebenen wenig übereinstimmt. Als Dearmor z. B. in einem vor Soldaten gehaltenen Vortrag die in England von gelehrten Voltswirtschaftlern vielfach vertretene Zln- schauung erwähnte, daß die Armee vor fünf Jahren nicht werde entlassen werden können, scholl ihm donnerndes Gelächter entgegen — die Leute hielten das sür einen glänzenden Witz. Dearmer er« klärt es auch sür falsch, wenn man behauptet, daß das lange Leben in freier Luft bei sebr viel Leuten eine Abueigung hervorrufen werde, in Wohnstätten und Bureaus zu arbeiten. Bei einzelnen möge das stimmen, aber manche Leute daheim hätten sehr übertriebene Vor- stollungen von den Frendeil des Lebens an der Front. Jnlerosiant sind die Mitteilungen Dearmers über die De- b a t t i e r k l u b s im Heere. Er hat dort festgestellt, daß die Sol- daten wohl gegen die Drückeberger feindlich gesinnt, aber durchaus nicht allgemein für den Dien st z w g u g seien. In einem Ort fand er selbst eine überwältigende Mehrhsit dagegen. Ebenda fand er wohl eine günstige Gesinnung für die Tempereirzbswsgung, aber eine einstimmige Ablehnung gesetzlicher Maßnahmen gegen den Altohol- genuß.— Ebenso einstimmig war an einem anderen Ort die Opposition gegen einen Vortragende!!, de? die Anschapmig vertrat, daß man in England dem Sport aus übertriebene Weise huldige. In demselben Klub wurde die These, daß Gewerkschaften einen sozialen Wert haben, mit großer Mehrheit angenommen, das Frauenwahl- recht dagegen abgelehnt.— In andereil Gruppen wohnte der Bericht- erstgtter Debatten und Abstimmungen bei, die das Landleben über das Stadtlebcn stellten, aussprachen, daß Polarexveditionen die geopferten Menschenleben wert seien und daß Gehirne in dex Regierung besser seien als reiche Lenie. Ein sehr deutlicheß Pild der öffe,tilichen Meinung im Heere boten die Abstimmungen über die V e r st a a I l i ch u n g d e r Eisenbahnen. In einem Lager � wurde diese mit Viertüiiftel- mehrheit angenpmmen, anderswo mit 70 gegen 13 und 5,') gegen 9 Stimmen nnd sogar einstimmig.— Sehr stark ist die Beschäftigung Mit religiösen Problemen, namentlich auch mit der Frage, wie sich das Christentum als Religion der Liebe zum Kriege verhält. Der Berichterstafter fqnd eine starke christliche Gesinnung vor- herrschend._(z) <£m Protest gegen öie Kriegsli�erungen. Ein seltsames und eindrucksvolles Bild bietet die anschauliche Aufstellung des MillivflcnprotesteS lvegen Kriegslieferungen, die in den Vereinigen Staaten im Film gezeigt wird. Man sieht da ein- gerahmt von zwei Säulen, von denen das Sternenbanner hernieder- flattert, auf einer Treppe sorgsam nebcneinandcrgcreiht, zahllose Papierrollen, von denen jede mit einer Schleife zusammengebunden ist. Es sind die Proteste der einzelnen Städte und Organisationen, für hiß die Unterschrisien von dem„Bund amerikanischer Frauen sür strenge Neutralität" gesammelt wurde. Der Text, per diese» merk- ivürdige Bild erklärt, lautet folgendermaßen:«Eine Petition, 82 ODO Fuß lang, enthaltend 1 035 697 Unterschriften für ein Antzfuhrverboor der Dings, die töten." Als die 21 Körbe, alle bis obenauf angefüllt mit Papier, in die Sitzung des Senats der Vereinigten Staaten gebracht wurden, da nannte sie Senator La Folleite„einen Schrei sür die Menschlichkeit des Landes". Senator Kenyon, der den Protest und seine Bedeutung in einer längeren Rede erörterte, ließ die sämtlichen Schriftstücke dann in der erwähnten Weise an- ordnen, und die große Zahl der Unterschristen, sowie die gewaltige Länge, die die einzelnen Schriftstücke nebeneinandergelegt ausmachen. erregten in den Pereinigten Staaten großes Aussehen. Kenyon sagte, wie wir amerikanischen Blättern entnehmen, über die Protest- bewegung:«Die Unterzeichner dieser Peiition sind nickt für die Engländer, sie sind nicht für die Deutschen, abex sie sind für die Amerikaner, sür die Menschlichkeit, für das Christentum. Der Klang des Dollar kann nicht den Leidensichrci von den Schlachtieldern Europas übertönen. Mag es auch erlaubt sein nach dem Völker- recht, diese Dinge zu verkaufen, es ist es nicht nach denr Sitien- gesetz."_ Notizen, — Musikchronik. Das letzte Konzert des VervandeZ der Freien Volksbühnen ftndet am Sonntag, den 14. Mai, mittags 12 Uhr, statt. Prof. Karl Fleich lBiolinej und Arsur Schnabel (Klaviers spielen Sonaten von Beelhoven nnd Mozart; Frau Therese Schnabel singt Lieder von Schubert und Brahms. Dft für den 2. April gelösten Karten haben auch für dieses Konzert Gültigkeit. — Ein neuer Berufsverband. Dem Beispiel der Bühnenkünstler, Tonsetzer. Orchester- und Chorleiter, Orchestermusiler und Konzertsolision folgend wolle» sich jetzt auch die Gesangslehrer organisieren. Tie Gründungsversammlung findet Sonnabend, den 13s Mai, abends 5 Uhr. im AbgeordnetcnhguS, Sqal 14, statt. Neue Bücher. Von Albert Ehreustcin erscheint soeben bei Kurt Wolfs, Leipzig, in einer einmaligen, nur Subskribenten zugänglichen Ausgabe das zeitgemäße Versbuch»Der Mensch schreit". Kleiner, viel zu groß, kaum daß er dem anderen da paßt. Für Euch, Kamerad, lveiß ich wahrhaftig nichts.'—.Kamerad!' rief der Peter totenbleich,.Ihr wollt mich doch nicht im Stich lassen?'—.Höre, Freund, sprach ich da, deuu ich mußte doch auch ein Wort dazu geben,.ohne den Peter geh' ich auch nicht.'—.Das danke dir Gott, Kamerad!' sagte der Peter ganz wehmütig, so daß mich fast reute, was wir mit ihm vor- hatten. Der Wirt schien sich noch immer zu besinnen; endlich meinte e? lachend; ,Nun, ich wüßte wohl'was, aber wer tveiß, ob's euch gefällt, denn es ist närrisch; aber Kot hat kern Gebot. Ihr seid klein, Freund, wollt Ihr Weiberfleider au- ziehen, von meiner Alten da?'— ,Ja, ja, ja!' rief der Beck voll Freude, ,her damit! Slber dann muß auch der Bart her- unter,— doch das tut nichts! Her, die Kleider her, daß ivir nur hinauskommen aus dem Verlvüuschten Loch!' Offenbar dachte er in seiner Angst nur an den Augenblick. .Steht es so?' meinte der Wirt,.dann ist alles in Ordnung. Aber nun setzt euch, eßt und trinkt und ruht ans. Ihr habt noch grite zwei Stunden Zeit. In denr Aufzuge, der eine als Balsamträger, der andere als seine Frau, könnt ihr euch nicht bei Nacht und Tau auf der Straße finden lasten. Und wenn es überdies so kommt, wie ich vermute, so findet ihr euer letztes Stück Weg nicht im Dunklen. Also eßt und trinkt und paßt auf, ich will euch das Terrain be- schrcibsn.' Es war allerloi Gutes in Fülle da, was zu solchen Zeiten selten an einen armen Soldaten kommt, und wir hörten aufmerksam zu. Was er sagte, kümmert euch nicht, genug, daß nachher alles so eintraf. «Als wir fertig waren, ging er hinaus und holte einen Arm voll Kleidungsstücks und ein Rasiermesser.»Kannst du rasieren, Kamerad?' fragte er mich. Ich nickte.— ,Nun denn, herunter mit dem Bart! aber glatt, besonders um den Mund; ums Gesicht kommt Haube und Tuch. Weib, leuchte!' Die Wirtin leuchtete, der Peter hielt, ohne sich zu rühren, ich schabte drauf los und verbiß das Lachen. Es war doch eine gar zil tolle Geschichte." „Aber recht war es nicht," sagte der Freiwillige, den Kopf schüttelnd;«der arme Peter!" Die anderen lachton. „Nein," erwiderte der Tambour,«rocht ivar's nicht, denn ivir sollen im Menschen selbst die Narrheit schonen, wenn sie in seiner Natur liegt. Zlber was wollt ihr? Wo ist der Mensch, den der Bock nicht einmal stößt? Und in der Tat, ich wußte auch keinen anderen Ausweg. Genug, als wir fertig waren nnd auch ich mir den Stutzbart abgeschnitten. zogen wir uns an und der Peter nahm ein Bündel altes Zeug in die Hand; er war ein stattlich Frauenzimmer, und ivir wollten uns fast tot lachen. Dann nahm ich meinen Medizinkasten ans den Rücken; als Waffen hatten ivir jeder mir ein gutes scharfes Messer und ich einen derben Knoten- stock. Vom Soldaten behielt ich nichts alS meine Trommel- schlcgel, die ich schon am vergangenen Morgen gerottet. Sechsundzwanzig Jahre hatte ich damit geschlagen und brauche sie noch; man soll sie nrir einmal in die Grube mit- geben. „Darauf nahmen ivir Abschied und der Wirt führte uns über Böden, durch allerlei Staugeuiverk und Haufen vom Erbfenstrah bis zu einer Oesfnung im Hintergiebel, wo man das Getreide aufbringt. Er ließ eine Leiter hinab und wir stiegen hinunter. Es war ägyptisch finster iuje immer gegen die Dämmerung, nnd der Regen stoß in Strömen. Wir gingen in einem Graben bis zum Holz, Ivo uns der Wirt per- ließ, lvendeten uns rechts, fanden einen ziemlich trockenen Fuß- steig und gingen schweigend weiter. Zum Sprechen hatten wir keine Lust und eS war auch nicht geraten, da allönthakben Posten versteckt sein konnten. Wir gingen lange fort und der Weg zog sich immer weiter links ins Holz. Endlich, cS mochte gegen vier Uhr sein, denn es fing just ein wenig an zu dämmern, kamen wir an einen Kreuzweg. Links und rechts zeigte sich ein nahes offenes Feld, geradeaus liefen die Bäume und das Gesträuch noch weiter fort., Peter/ sagte ich leise,, jetzt kommt die Eutscheiduirg; zieh' die Haube über die Nase.' ..Wir gingen rechts, und gleich daraus sprang ein Soldat aus dem Busch nnd rief uns deutsch au. Wir standen..Wer seid ihr?'.Ich bin ein Balsamträger und gehe mit meiner Frau, meine Sachen zu verkaufen.'—.Woher so zeitig?' Ich deutete rückwärts, nannte ein Dorf, dessen Namen mir der Wirt gesagt, und meinte, wir müßten bei solchen unruhigen Tagen wohl zeitig gehen.—.Wohin?'— Ich wieS vorwärts, wo hinter dem Busch ein anderes Dorf lisgen sollte. So bliebe« ivir anscheinend in der Posten- linie..Gut,' sagte der Soldat, ,so. geht hier auf dem Wege fort, den ihr vor euch durch die Mosen seht. Weicht ihr ab, so schieße ich. Ihr habt Streit gehabt mit Eurer Frau?' setzte er hinzu und sah dem Peter ins Gesicht. ,Ja,' ver- setzte ich,.ich zeigte ihr, iver Herr im Hause ist. Gott zum Gruß, Herr Soldat, und vielen Dank.' So gingen ivir ans dem Wege weiter.(Forts, folgt.) leipz'öersffasse Alexanderpla/z fr&nkforkr Allee feffiz�fersfrsssa Al&CcirxierpJödz frankfurter Allee e Donnerstag soweit Vorrat SkWZSZ Lebensmittel- Angebote Fische MSsstfi�ma�en iliit uM isi�ise Fische, GeflSge! anr Leipziger Str. c. Äiesaaderpl. = Jg. Gänse Pfd. 2.80- 3,40 | Suppenhühner l{d 3 00 Z Brathühner}"g,� K Wüdenten Nord.(Alte) 2.00 p Cr. Enteneier Stck. 35 Pf. p Kiebitzeier., Stck. 30 Pf. p Möweneier.. Stck. 20 Pf. Leb. Aale, Pfd. 1.80 b. 2.75 Schellfisch noraipj� 53Pf, Kabeljau� Pfd. 73Pf. Dorsch.... Pfund 48 Pf. Rotzungen. Pfund 63 Pf. Aalquappen. Pfund SOPf. Lutefisch.., Pfund 45 Pf. Coidbarsch. Pfund 52 Pf. Crön.Herlnge�f-eOPf. Weichsellachs 2.50 Salzheringe 25 Pf. Höchen gerlnoh.VjPtd. 65 Pf. Ahlb. Flund. Va Pfd. 45 Pf. Seehasen Pfd. I.IO Geräuch.Kaie>/2Pfd' 1.40 RoII.-nops 141.»...-, B!smarokher./�°� Neunaugen Voss 80 Pf., 1.25 Dlumsnkeh!�oi>k40, SO Pf. Salat.... 2 Köpfe 12 Pf. CurkenStück 20,30,50 Pf. Spinat... 2 Pfund 15 Pf. Rhabarber 3 Stang. 10 Pf. Rettig.. Stück 15. 18 Pf. Schnittlauch SBund 10 Pf. Radieschen SBurd IC] Erdschooken 5 Pid. 50 1 Yi/eisskoh!..Pfund 3S i ZitronenDtz. 40, 50, 60 1 Apfelsin.Dtz 1.00,1. 25, 1J Essäpfcl... Pfund 65 1 Datteln.... Pfund 901 Am Ssifenlager(Erdgesdioss) von 11 bis 1 Uhr und von 4 bis 7 Uhr Probewaschen mit Seifen• Ersatz „Waschpilz" Jlltl. Schellfisch Brösa.... Plnnd � ff, Ü b Pf. Falsche? Spargel ....ta, 3S, SS«- Pfand Ulesssisrislais MbTNÄL PfIflBIZSil Aiexasderplatz zum Waschen und Scheuern. Verkauf ohne Brotmarke Riegel 25 Pf. si Für eine größere Wäs&e reichend! Pelargonien.... 35, 45 pl Efeugeranien.... 65, 75 Pf. Petunien 28, 35 pt Begonien-...... 18, 35 pl Kirschlorbeer 85 pf.l25 u, 300 Rhododendron...l35biS550 Efeu in Töpfen....... 98 Pf. Koniferen.......... 1°° KobUCä Eanksewäclu... Sti Pf. Wilder Wein.... 38 Pf. Glycine........... 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Deutsches Opernhans Chariotfb». 7 Uhr: Die Heistersingerv. Nürnberg (H.Sachs: Kammers. F. Plaschke). Fricdrich-Wilhelmstädt. Theater, 8«;4u.: Das Dreimäderihaus. Kleiaes Theater. L'/.u.- Logierbesnch. Komische Oper. s'/.u.: Bbf Favorit. Luslspielhaus. s /.uhr: Brauchbar& Fix. Tiontis Operetten-Theater L'/.u.: Der seiine Balduin Kesldenz-Theater Heute geschlossen. Freitag 8'l4 Uhr, zum 1. Male: Ellegcnde Blätter. Schiiler-Tlieater O. 8 uhr: Kalbe Diehter. Schlller-Th.CharJottenbg. s uhr: Eiirlielie Arbeit. Thalia-Theater. «v.u.: Biondmchen. Theater am Vollendorfpl. ■lUhr: Lumpaoivagabundus. sv, u.: immer feste druiT! Theater des Westen» w u.: Kubinke. Trlanon-Thcater. sv. u... Tante Tlis'ehen. Rose-Theater. s uhr- Grigri. Tountag: Earten-Äorstelluug. WLiLlaUs-TkeÄter. Donnerstag, 3 Uhr: Kyritt-Pyritz. Sonntag bei günstiger Witterung Vorstellung im Walhalla-Garten. Ms!- Zpielplsn! Mwä das Mädchen ir.it den | Schicksais- Augen Varicto- Oporetto in j 2 ßildorn von lllfi too iFf Tänze Johnson und Johnsen Birkeneder Kremo Paul Jülich Wilma Kino Anlang 7,9 Uhr 1 Kühler ongenefim. Aufenthalt (San* Berlin zerbricht (ich den Kopf über A f««fi«64«»Heimliche i/S-UFa® HellseHkunst Außerdem die kolossalen ! ZZai-8ehIager k! giowied. Prunkpantom.„Ostern". f Kleine Semmergr.! 4U Pi.— 2,93 11. Militär n. Kinder Iialbe Preise. j?? BeiedLbaiieL-Ibsaler. ZtLttinsr LßRzsr. Zum Schlug; ,Fin �sien-Zpuk." Studentcnbild von Mcyscl. Ansang 8 Uhr. Für Mililärper» Ionen sreier Äulrüt zu den Slett. Gängern.\ Possen-Theater Linienstraßo a. d. Friedrichstraßo. Täglich 87.: Na so was! Gannef& Co. mit liGonhard Haskel und Siegfried Berisck. Ädmiralspaiasl Das neueDisballett felM# Tägl. 8 Uhr. Sonnt 31/, u. 8 ü. Wieder- Anftrcten K o b e r t STEIPL mit seinen neussten Vorträgen und das große Sai-Brogi'is.iaml W oi gt-Tlieater. Badstr. 58. Badstr. SC. 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