Nr. 227.- 1916. Unterhaltungsblatt öes Vorwärts Mittivoch, 27. 5eplemlier. Der rechnenöe Alensthenaffe. Seit den Tagen, da da-Z denkende Pferd.Der kluge' HanS' des Herrn v. Osten die Aufmerksamkeit weitester Kreise auf sich lenkte, ist sowohl im breiten Publikum wie auch unter den Fach-tclehrlen das Interesse für das Problem»denkender" Tiere äuszcrsr stark ge- blieben. Wie bei den denkenden Pferden von Elberfeld und bei dem Mannheimer Hunde Rolf bildeten sich stets zwei Parteien, deren eine die Dcnkleistungen der Tiere anerkannte, während die andere sie restlos verwarf. Außerordentlich sachliche und inter- essaute Versuche zu diesen Fragen hat der Vorsteher des pshcho- logischen Instituts der Universitäl Würzburg, Prof. Karl Marbe, mit einem rechnenden Menschenaffen angestellt, der seit einiger Zeil in Frankiurt a. M. das größte Aufsehen erregt. Nach den Mitteilungen der Naturwissenschaftlichen Wochenschrift handelt es sich um die gegenwärtig 8—9 Jahre alte Schimpansin Basio. Neben den zahlreichen Kunststücken, die dieser äußerst gelehrigen Schimpansin eingeübt wurde, gibt sie auch Vorstellungen ihrer Rechenkunst. Die Schimpansin bebcrrichl das Zahlengebier von 1— 100 und führt innerhalb dieser Grenze mit großer Sicherheit, wenn auch manchmal widerwillig, alle Ausgaben der vier Grmidrcchnungsarieu auf, deren Ergebnis eine ganze Zahl ist. Die Schiinvanfin styl während der Vorsührungen aus einem Stuhl neben ihrem Wärter hinter einem Tisch. Sie gibt die Lösung jeder Ausgabe dadurch an, daß sie von den vor ihr liegenden schwarzen Täielchen, die in weißer Sibrisl Zahlen von 1 bis 10 zeigen, eine aufhebr und dem Wärter über- gibt. Falls die Lösung einer Aufgabe größer ist als 10, gibt Basjo die Zahl bekannt, indem sie sie durch Addition mit Hilre mehrerer Täselcben zusammensetzt. Da die Sibimpaniin nur in Anwesenheit des Wärters rechnet, hegte man natürlich den Verdacht, daß die richtigen Antworten des Tieres durch gewisse Zeichen des Wärters bervorgerusen würden. Da der Wäitcr dies aber verneinte, wurde angenommen, daß es sich um eine Art hyp- notiscber Ueberlragung handle, und der Wärter glaubte selbst, piit der Slbimpansin in einem»geistigen Konnex" zu stehen. Pros. Marbe wandte nun bei seiner Unlersuchnng eine sogenannte Varialionsmelhode an, d. h. er wollte nicbl feststellen, ob die Schim- pansin wirklich die menschliche Sprache verstehe und rechnen könne, sondern er ging bei seinen Prüfungen von der Frage aus, unter welchen Bedingungen das Tier richtig, unter welchen eS falsch oder überhaupt nicht reagiere, wobei die Frage nach dem Rechenvermöaen der Schimpansin von selbst beantwortet werden mußte. Professor Marbe erfuhr, daß der Unterricht genau so vor sich gegangen war. wie dies bei üblichen Unterweisungen in den Anfangsgründen der Recheukiinsl geschieht, nur mit der Ausnahme, daß der Begriff 0 ouSgelassen wurde. Prof. Marbe sah die Schimpansin Basso fol- pcnde Aufgaben fehlerlos lösen: Wieviel ist 3 mal 2? Wieviel ergibt 15 1, das ganze geteilt durch 2? Wieviel ergibt 24 weniger 6. der Nest geteilt durch 2? Durch Variieren der Verinchsbedingungen fand Prof. Marbe die richtige Erklärung für die Rechenkünste der Schimpansin. Der Wärter gab zu, die Fähigkeit zu besitzen, sich Zahlen sehr lebhaft vorzustellen. Auf Wunsch Marbes stellte er sich nun bei einer Reihe voir zwölf Rechenaufgaben nach- einander die Zahlen von 1— 10 und dann von 20—30 vor, die mit den Lösungen der Aufgaben nichts zu tun hatten. Und tatsäch- lich gab die Schimpansin achtmal die— als Lösung falschen— Zahl an, die der Wärter sich gedacht hatte. Schlechter funktionierte dies, wenn der Wärter während der Versuche die Augen geschlossen hielt. Aber da immerhin aucb dann die Schimpansin öfter die Zahlen angab, die der Wärter siä> dacbte, kam Prof. Marbe schließ- lich daraus, daß die Schimpansin die aufzuhebende Karte nickt nach den Augenbewegungen des Wärters, sondern nach seiner Willkür- licken Kopfrichtung wählte. Es wurden zehn Versuche vorgenommen, bei dencir der Kopf des Wärters unbeweglich so eingestellt war, daß dessen Mittelebene nacheinander die Zahlen 10, 9 usw. bis 1 schnitt. In ollen Fällen hob Basio die Zahl aus. die durch die Kopsrichtung des Wärters bezeichnet war. Das Ergebnis der Untersuchungen ist da- hin zusaininenzusassen, daß die Schimpansin Basio nicht zu rechnen vermag, auch nicht die Zahlen kennt, sondern die richtigen Ant- Worten infolge der Kopfbewegungen des Wärters gibt, die ihm selbst unbewußt sind. Es handelt sich also nicht um eine Denksähigkeit des Tieres, wohl aber ist hierdurch festgestellt, daß die Beobachtungsgabe der Schimpansin für äußerliche Zeichen erheblich größer ist als beim Menschen. Diese klare und eindeutige Erklärung dürste aller Wahr- scheiulichkeit nach auch auf die anderen Fälle»denkender Tiere" an- zuwenden sein. kleines Feuilleton. Oer deutsche Soldat als Landanxt an der Westfront. Sowohl zur Ergänzung des Heeresbcdarfs in Feindesland Ivie auch zur Förderung der Laiidlcntc in den von uns besetzten Gebieten wurde während des ganzen bisherigen KricgsverlauscS darauf gc- achtet, besonders im Westen, wo sich durch die Beschaffenheit des Bodens und durch den Stellungskrieg die Gelegenheit dazu bot, den landwirtichastlichen Betrieb bis in die vordersten Stellungen hinein ausrecht zu erhalten. Anfangs waren natürlich, wie einem vom Hauptmann der Landwehr Kr. in der„Deutschen Landwirtschaft- licken Presse" veröffentlichten Rückblick ans die landwirtschaftlicke Tätigkeit unserer Truppen an der Westfront zu entnehmcii ist, mannigsacke Schwierigkeiten zu überwinden. Auf den Feldern in Belgien hatte man sür das Winteriulter Stoppclrnben vorgesehen. die weite Flächen bedeckten, so daß sie oft ein Versteck gegen den Feind boren. Andererseits aber erschwerten die zur Bewahrung des Viehes errichteten Drabtzäune oft das Vorgehen. Die Kühe irrten regellos auf der Eefcchtslinie umher und fielen oft den Geschossen zniir Opfer. So lange der Bewegungs- krieg dauerte, war natürlich ein rationeller landwirtschastlicker Bc- trieb nicht recht möglich. Dennoch nahni man sich gleich des Viehes an. und die Intendantur ließ sür die Ochsen und Kühe eigene Depots errichten. Auch stellte sich heraus, daß die einheiniiscke Bevölkerung in der Landwirtschaft durchaus nickt ans voller Höhe stand, und als unsere Soldaten im nächsten Frühjahr mit eigenen Gespannen die Felder bearbeiteten, blieb dicie Ernte des ersten KriegSsomnrers (1015) dennoch mäßig, zum Beispiel war der Hafer in Flandern von Haus aus so schlecht, daß unsere Truppen sich mit Saatsrucht aus der Heimat versorgen mußten. Als aber der regelrechte Stellungs- krieg bereits längere Zeit gewährt hatte und die Truppen in festen Siandquarlicren eingerichtet waren, wurde die ganze, Gegend in bestimmte Bezirke geteilt, aus denen von uuicren Soldaten: unter Anleitung von Landwirten, deren es ja unter den Osfizieren: viele gab, die Arbeit auf den Feldern nach festen Prinzipien in diu Hand genommen wurde. Bald war alles vorgefundene Ackergerät ausgebessert und neues dazu gekommen. In den vorderen Bezirken wurden besondere landwirtschaftliche Kommandos mit Stallungen für ungefähr je 100 Pferde eingerichtet. Der Euer war so gii>ß. daß man besonders beim Einholen des Heues und der Ernte auch die Nachtstunden zu Hille nahni. Dasür waren aber auch die Er- folge über alle Maßen hervorragend, und die einheimische Bevötkc- rnng erklärte selbst, früher niemals derartige Frucktfclder besessen zu haben. Besonders gut war iin letzten Kriegssommer an der Westfront die Hascrernte. Auch Gemüse wurde in Gärten gebogen. und die Soldaten schafften sich Vicb, besonders Schweine, an, deren vorzügliche einheimiichc Rasse iin Westen sehr gut gedeiht. Auch eine Kaninchenzucht findet sich heule in jedem Hauptquartier an der flandrischen Front._ von öer Trübseligkeit in Sie Sonne hintzin. Die Warschauer„Godzino Polski" veröffentlicht an bcr Spitze des Blattes folgenden Artikel Björn Björnsons:„Bon der Trübseligkeit in die Sonne hinein." Ich erachte es für-ine glück- liche Stunde, daß es mir vergönnt wurde, nach W-rrschau zu kommen. Es hat mich tief gerührt, zu sehen, wie dieses Volk, das 125 Jahre unter russischer Herrschaft geblutet hat, seine eigene Physiognomie so glänzend bewahrt hat. Das ist ein Kwlturwunder und das Zeichen seiner kulturellen Stärke, daß es den Russen nicht geglückt tst, sie asiatisch zu machen. Sie gehören dem Westen in ihrer Denkungsart, in ihrem Gefühlsleben und summa summarum: in ihrer Kultur. Was für ein ungeheurer Verlust ist es für den Westen gc- Wesen, daß es dieses Volk so lange als Mitarbeiter entbehren mußte. Darum erfüllt es mich mit tiefer Freude, daß dieses Volk uns endlich wieder gegeben wird, und diejenigen westlichen Mächte, die jetzt an der Seite Rußlands kämpfen, sie werden-einst Deutschland dankbar sein müssen, daß es Polen von der russischen Knechtschaft gerettet hat. Denn von hierher in dieses polnische Volk wird nie mehr das Russentum hineindringen. Den Polen wünsche ich und weiß es, daß sie eS erreichen wer- den, was Henrik Ibsen in einem seiner Stücke sagt: Freiheit unter Verantwortung. Ich zweifle nicht eine Sekunde, daß des Wort des Reichskanzlers sich so auslösen wird, daß es in jedem polnischen Herzen mit Dankbarkeit aufblühen wird. Ich zweifle nicht eine Sekunde daran und habe auch keinen Grund, daran.'ju zweifeln, daß es Deutschland ehrlich mit Polen meint. So viele leitenden Menschen kenne ich in Deutschland, so viele kennen das deutsche Volk, daß ich keinen Augenblick an ihrem rcd° lichcn Gefühl und ihrem Willen den Polen gegenüber zweifeln kann. Wir alle in unseren skandinavischen Ländern und über die ganze Welt-- will sagen— diejenigen, die denken und fühlen, wir sind alle in Hoffnungen und besten Wünschen für Polen erzogen. Wenn England und Frankreich ihr miserables Geivisscn damit beruhigen, daß sie Polen eine Freiheit unter russischer Herrschaft versprechen, kommt es mir so vor, als ob sie einem Manne sagen: Gehe in den Keller und schöpfe frische Luft! Ich kam her im Regenwetter und reise ab im Sonnenschein. Ich nehme ein glückliches Gefühl mit, daß es auch so den Polen er- gehen wird: Von der Trübseligkeit in die Sonne hinein. Björn B j ö r n s o n. M Szuröukpaß. Bis über den Szurdukpaß find die Rumänen aus Siebenbürgen zurüchgcworfen. Es ist dies die Stelle, wo der Sckiel das Grenz- gebirsic durckbrickt und auf ruwäniscken Boden übertritt. Etwas südchch von Pciroseny vereinigt sick der ungariicke sckiel mit dem aus, entgegengesetzter Richlung tommendcu rumänischen Schiel, der auß'riimänischem Boden entspringt und dann aus siebcnbürgischem Gebiete ein wundervolles Tal bildet, das zu dem ausgedehnten Kohlengcbiete von Petioscny gehört. Neuerdings ist diese ganze Gegend vnrck die Eisenbahn erschlossen; seit dem Jahre 1860 besteht schon die Verbindung von Petroseny über Hötzing, in neuerer Zeit i/si die Verlängerung von Petroscuy bis Jupouy im Tale des ru- .'.nänisckeu Schiel erbaut, und in allerjüugsier Zeil ist auch die Eisen« fibahnvcrbindung mit Rumänien geplant. Oberhalb der Eisenbahn ist »Sas Schieltal noch unberührt und urwüchsig; nur hier -und da uutcrbreckcu MaiSpflanzungcu, Kohl- und Kartoffeläcker, die Weiden, und seilen nur trifft mau auf ein Dorf, dessen Bewohner ihr Vieh, kurzhörnige Rinder und kleine zähe Gebirgspfcrde sowie in den höheren Lagen Schafe— noch mit Wolfshunden gegen Raubtiere verteidigen nlüsse». Mit der Erschließung der Gegend nördlich des SzurdukpasseS für die Industrie ist auch die für den Wanderer und Naturfreund Hand in Hand gegangen, und das vormals weltenferne, landschasilick lvnnder- volle Schleltal ist in neuerer Zeil ein beliebtes Wandcrzicl in Sieben- bürgen geworden. In den sechziger Jahren fand man in der ganzen Gegend des SzurdukpasseS nur wenige ärmliche Hütten und festüngsartig umhegte Vichställc. Seitdem die Kohle— Sicinlohle sowie Brannkohlc— abgebaut wird, hat sich hier ein außerordemlich lebhaftes, stall be- sicdcilcS Industriegebiet enUvickclt. und eS sind rickrige, freilich nur kleine Städte culstandeii, wie eiioa Deakbauy�le beill. Klingsbcrg Donnt rstag: Die beiden iB!lnx»berx Öeatsehjünsvlßr-Theater. Allabendlioir 8 Uhr: Der Jüngling mit dem Ellenbogen. Tanbenatr. 48/40, 8 Uhr: ; Die BagdatTäabn. Theater am Mittwoch, 27. September. Neues Operetteivhaus s uhr: Der Soldat dertoia. » Residenz-Theater sv.u.: Frieden im Kf\sg. KebNIer Theuter O s uhr: Kater Lampe. SchlUer-Th. OhariottenV). 8 uhr: Bas grobe Henilil. Thalia-Theater »'/. u.: ßicnöioehen. Deutsches Opernhaus, Charlottcnb. s u*r: Boccaccio. Friedrlch-Wühelmstüctt. Theater L-/. uhr: Das ßreimaderlliaus. Gebr. Herrnfeld-Tiieater. 8*/, Uhr; Villa Pscheslna, Kleines Theater 8 Uhr: Loltchem Geburtstag. Gentz und Fanny Elster. Paul und Paula. Komische Oper S'/j Uhr: Die schöne Kubanerin. Sonnt. 4 Uhr: Das Glück im Winkel. Lustspielhaus 8'/.u.:Der selige Baldain Metropol-Theater s uhr: Die Csardasförstin. Caslno-Theater. Lothringer Str. 87. Täglü Einzig in seiner Art tn Gro' Berliner Humor in ernster Zeit. Meine gute Olle. Original-Posse in 3 Aufzügen. Vorher erstkiassiger bunter Teil. Sonntag 4 Uhr: Die biilchschulzen. sv, uhr■ Admiraispalast. Berlin.| Das herrliche Eisballett �fran �fantasie. Anf. 9 Uhr. Thoator am Vollendortpl, 3'/j Uhr: Uiobeaxrin. 8'/, Uhr: Blaue Juncena. Theater de» Westen» s uhr: Die Fahrt ins Glöck init Guido Thiolscher. 4V, Uhr; Oer KönlgsleutnanL Trianou-Thcatcr 81/. u.: Dar Itael ml Eräen NatiODalTbeatsp Kt�tCktsr.r"'Gc 5 Minuten von Jannowltz- Brücke, — Untergrundbahn InselstraBe,— Täglich V,9 Uhr: m Ausstattungsposse in 3 Akten. Ein unbrichreiblichcr Erfolg. Kose-Tkoater. Heut- keine Vorstellung. WaihaHa-Iheater. Heute keine Vorstellung. Keicb8ha!!ell-7healek'. Biettmer Sänger. Sctiippers Heiiiikelir Ansang 8 Uhr. Sonntag nachmittag 3'l, llhr zu crmäst. Preis.: Im 8obtttzeD- graben. TägLSÜhr. 8onnt.3V,u.aUhr. Hur Mb bis R Septenibsr Rudolf Sehildbrant und das erstklasaige Septembor-Programiu. Täglich 8, Sonnabend u. Sonn. iagS 81/, u. 8 Uhr. Das mit so grost. Betsall aufgen. «laus-Rroxramm. u. a. Z?? KZ-? Xoe, die Lustfee. Ward, der Pyrainidcninan etc. Sonnabend nachm. SV, Uhr! Ms Schulferien. Sondcr-Jngcnd-Siorftellnng mit der lustigen Pantomime Hannes Piepenbrinks Abenteuer. 1«Nr. Kind lÄ frei Orts- Krankenkasse für das Maurergewerbe zu Berlin, 0 25, Hankestraße Nr. 4. Einladung zu der am Freitag, den 6. Okto> der 1916, abends 8 Uhr, im Restaurant.Htndenburg", Berlin, Hankcstr. 4(Verwaltungsgebäude der Kasse, am Schönhauser Tor— Bülow- piah gelegen) stattfindenden Auherordentlichcn Ausschust-Sitzung der Bcrireter der Arbeitgeber und Kassenmitglieder. Tagesordnung: 1. Wahl des AuSschufi-Vorfitzenden. 2. Lcschlussfassung über Dicnstord- nung uird Beamtrnreguiaii!!. 3. Aussprache und Beschlussfassung über die Gewährung von Krankenkost. 4. Verschiedene Mitteilungen des Vorstandes. 13046 Berlin, den 27. September 191«. Der Vorstand der OrtS-Kraiikcnkasse für das Maurcrgcwcrbc zu Berlin. Tl. Daehne, St. Freiin», Vorsitzender. Schristsührer. �5tLXlLcta/t/?AV I ÄatoiL A5 iPfa. ÄLgemeineu Ortskrankenkasse für Kerlin-Srih. Für die Wablperwde bis 31. De- zember 1917 sind« Ersatzmänner aus den Reiben der Arbeitgeber und 12 Ersatzmänner aus den Steihen der Versicherten zum Vorstand der AU- gemeinen OrtSkranlenkasse sür Berlin- Britz zu wählen. Die Wahl findet unter Leitung des Vorstandes am Sonntag, den 19. November 1916. im Kassem lokal, Jahnstr. 8Ji, statt und zwar sür die Versicherten son 10 bis II, sür die Arbeitgeber von 11 bis 12 UHr vormittagS. Gewählt wird nach den Grundsätzen der Verhältniswahl nach Matzaabe der Wahlordnung. Wir fordern hiermit die Arbeit- geber sowie die Versicherten auf, Wahivorschäge bis Sl. Oktober im Kassenlokal in der Zeit von 8 bis Uhr einzureichen. Die Stimm- abgäbe ist an dies« Wahlvorschläge gebunden. Die zugelassenen Wahloorschläge können vom 23. Oktober bis 11. November und die Mtlgltederverzeich- nisse vom 9. bis 21. Oktober während der Kassenstunden eingesehen werden. Einsprüche gegen die Richtigkeit der sich au» dem Mitgliederoerzeichntsse ergebenden Wahl- und �timm- berechtlgung sind bei Vermeidung des Ausschlusses spätestens 4 Wochen vor dem Wahltage unter Belsügung von Beweismitteln bei dem Vorstand einzulegen. 270/1 Der Vorstand. I.A.: B. Kraatr, Vorsitzender. Verwaltnnc Berlin. Tel.-Amt Moritzplatz 10623, 3578. Bureau: Rungestratze 30. Vertranensmänner-Versatnihnp Tischler: Mittwoch, den Ä7. September, abendS 8 Uhr, bei Merkmann, Gr. Frankfurter Str. 16: Bezirk Mittwoch, den 27. September, abends ö'/s Uhr, bei Ewald, Schönleinstr. 6: Bezirk TülZsn. Mittwoch, den 27. September, abends 8 Uhr, bei Dittmer, Schwedter Straße 23: Horderi» Bezirk Jede Werkstatt mnft 91/9 vertreten sein! Die Ortsvcrwaltnns. Feisi© Supp6�«rlifftf@8 per Dom mit 1000 Stück 51. 23,— franko gegen Nachnahme. Per üsto mit zehn 1000 Stüok-Dosen ä 51. 19,—. franko. 177/7* Olnf Rnannssscn, Bredgade 49, Kopenhagen. H.& P. Uder. Berlin 8«. 16, m engcl-Clfer 5. Tabak-CilroUhandlnng und Tabakiabrik. UW Rauch-, Kau-, Schnupftabake, Zigarren, Zigaretten."WS Vorteilhafteste Bezugsquelle für Wiederverkäufer. Größte Auswahl gelagerter Xlgarren in allen Preislagen. Sämtliche be- 2| ß � � 3 k t 6 tt ZU kannten 5Iarken Amt fflpl..»«14. 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