Hr. 228.- 1916. Unterhaltungsblatt öes vorwärts Dollnerstag, 28. September. Staöt im GperationsMölet. Zwei Jahre sind nun schon fast darüber vergangen, dah der Schrecken durch die Stadt schrie:„Sie kommen!" Reitelpatrouillen durchsprengten die Straszen, Jnfanierie rückte nach. Drauszen, auf dem„Kieselberg", knallten Vorpostenschüsse, Verwundete wurden in die Sladt gebracht. Es waren Stunden atemraubender Spannung, bangendster Erregung. Aber die Schüsse verloren sich in der Ferne. Die Truppen, die sich noch zeigten, zogen singend, in geschlossener Ordnung, durch die Stadt oder bezogen ibr friedliches Quartier. Freilicb, zehn, zwölf Kilometer weiter nur kam dann der Kampf zum Stehen. Kauni zehn, zwölf Kilomerer entfernt gruben sich Freund und Feind in die Erde und verbissen sich ineinander in zähem Stellungskrieg. Hier und dort schob sich im Laufe der Zeit die Linie der Gräben ein wenig vor, hier und dort ein wenig zurück. Im großen ganzen aber blieb es wie zuerst. Und allmählich paßte sich alles in der Stadt diesem Zustand an: die Sicherung und Verwaltung der Stadt durch die deutschen Militärbehörden, das Bild der Siraßen, das Leben und Rechnen der Einwohner. Die öffentlichen Gebäude wurden Kommandantur, Feldpostamt, Lazarette, Stabsquartiere, andere Unierkunfts- räume. Und auch die Privalhäuser erhielten Zettel an die Türen geklebt, auf denen die Zahl der dort unter- bringbaren Militärpersonen vermerkt stand. Die Straßen und Plätze belebten sich niit feldgrauen Passanten: die Häuser füllten sich mit ungewohnten Gästen, täglich passierten Kolonnen die Stadl, vielfältige militärislbe Einrichtungen entstanden. Die Fabriken, beim Nahen der Feinde geschlossen, blieben still und verlassen. Auch mancher Laden sckloß seine Pforten.� Unter den zahllosen Esiaminets der Sradt hielt die neue Obrigkeit strenge Musterung. Hier und dort wurde der Betrieb ganz stillgelegt, von den übrigen mußte ein großer Teil wenigstens Plakate aushängen: „Für Heeresangchörige verboten." Was übrig blieb, mußte wohl oder übel sein Gesicht den veränderten Umständen anpassen. Der Bedarf der feldgrauen Fremdlinge wurde maßgebend für die AuS- lagen der Geschäfte, den Ausschank der Kneipen, die Ankündigungen der Läden. Schwer lastet der Zustand auf der Bevölkerung: Tausende sind um ihre gewohnte Beschäftigung gekommen. Nur ein kleiner Teil hat im Dienst der deutschen Verwaltungsbehörden oder sonstwie neue Verdienstmöglichkeit gefunden. Tausende von Arbeitern feiern. Und zu der Arbeitslosigkeit, dem Mangel an Verdienstgelegenheit trat der Mangel an Lebensmitteln, die Teuerung des wenigen, was vor- Händen ist. Für das Psund Butler werden 4 bis 5 M. gefordert, ebensoviel für das Pfund Kaffee, 2 M. und mehr für das Pfund Zucker. Aktionen sind eingeleitet worden, um dem Elend zu steuern. Auf der einen Seite wirkt das belgische„Nationale Unter- stützungskomilee", wesentlich unterhalten durch freiwillige Beiträge vermögender Patrioten, mit genicindlichen Zuschüssen; Woche um Woche zahlt es an die Arbeitslosen und ihre Familien einige Franken Beihilfe. Auf der anderen Seile steht das„Spanisch- amerikanische Ernährungskomilee", das auf dem Wege über Holland wichtigste Nahrungsmittel ins besetzte Gebiet bringt und in kleinen Rationen der Bevölkerung zum Kauf anbietet. Hier können die Besitzer der von dem Komitee ausgegebenen Karten schon da? Pfund Reis für 30 Pf. erhalten, das Pfund Maismehl für 20 Pf., das Pfund Speck für wenig mehr als eine Mark. Brot kostet das Pfund etwa 25 Pf., Kartoffeln 6—7 Pf,, Fleisch ist je nach Qualität mit 1,50 M. bis 2,— M. für das Pfund zu bezahlen. Das Quantum Brot, das jedem für einen Zeitraum von 8 Tagen zusteht, beträgt freilich nur 2500 Gramm, Kartoffeln kann jeder bis zu 275 Gramm am Tage beanspruchen, an Fleisch höchstens 120 Gramm in der Woche. So viel Gutes und Segensreiches die Wohltätigkeitseinrich- tungen der Bevölkerung auch bringen mögen, es bleibt genug Not. Vor den Massenquarticren der deutschen Soldaten drängen sich um die Zeilen, wo die Mahlzeiten ausgegeben werden, in dichten Rudeln Frauen, Kinder, alte Männer in zerlumpten Kleidern, Eimer, Blechschüsseln, zerbolzie Kannen in den Händen. Zahlreich sind die Beschränkungen, die der Kriegszustand dem bürgerlichen Leben und Verkehr auferlegt. Pünktlich 10 Uhr des Abends muß jedermann zu Haus, jedes Haus verschlossen sein. Das Weichbild der Sladt darf keiner verlassen, der nicht bei der Kom- mandaniur eigens einen Paß dafür erhallen hat. Ausfuhr wie Ein- fuhr fast aller Waren bedarf der Genehmigung. Nach jeder Richtung hin ist vorgeiorgt, daß keine Spionage getrieben wird. Alles steht unter Kontrolle. Es ist eben Krieg. Von Zeit zu Zeit grollr deutlich vernehmbar das Brüllen der Geschütze herüber. Bei klarem Wetter kreuzen täglich Flieger über der Sladt; nicht selten passieren ganze Geschwader. Dann ballern � die Abwehrgeschütze obne Unterlaß, der Himmel bestirnt sich mit leichien Schrappnellwölkchen, deutsche Flugzeuge werfen sich den feindlichen entgegen, Maschinengewehre knattern hoch in den Lüften. Vor den Hauslüren stehen die Zivilisten, aus Deckungen heraus beobachten die Soldaten. Die Spannung über den Ausgang der Kämpfe überwiegt das Gefühl der Gefabr, von Sprengstücken oder herunterfallenden Gewehrgeschossen getroffen zu werden oder gar das Opfer eines Bombenwurfs zu werden. Zu rechnen ist aber mit solchen gefährlichen Grüßen derer da oben immer. » Als die Deutschen einrückten, empfing fie Angst und Mißtrauen, Wie halte es auch anders sein können? Aber der nun schon jähre- lange Verkehr hat manchen Argwohn beseitigt, manches Trennende ausgelöscht. Mag immerhin bei den Geschäftsleuten die Notwendigkeit, fich eine kauffähige Kundsckast zu erhallen, den Ausschlag geben, wenn sie heule so oft mit den deutschen Soldaten lachen und plaudern, als wären es alte Bekannte, gute Freunde. Nicht selten sieht man auch sonst einen Verlebr zwischen Einheimischen und Fremden, der von Haß und Feindseligkeil jedenfalls nichts mehr zeigl. Die Kinder spielen mit den Soldaten, die Alten unterhalten sich mit ihnen. Es gebt ganz gut, trotz der Verschiedenheit der Sprache. Vlämisch und Deutsch sind ja freilich auch nah verwandle Mundarten, Der jahrelange Verkehr der Einwohner mit den deutschen Eroberern hat dann das Seinige getan, das Sich-Verstehen zu erleichtern. Mit erstaunlicher Anpassungsfähigkeit haben die Leute am Orte deutsche Ausdrücke aufgenommen, ja, ihrem ganzen Vlämisch einen eigenartigen bochdeulschcn Einschlag gegeben. Ich kam in die Stadt, ausgerüstet mit ein bißchen Schulkenntnis des Niederländischen, das sich von dem Vlämischen nur in seiner Färbung ein wenig unter- scheidet. Ich dachte, meine vlämisch-niederländischen Sprachkenntnisse im Verkehr mit den Stadtbewobnern hier einigermaßen erweilern zu können. Aber bis jetzt ist nicht sehr viel daraus geworden. Alle Well hält sich verpflichtet, dem Fremdling mit seiner Muttersprache zu dienen oder wenigstens mit einem Kauderwelsch, das halb vlämisch, halb hochdeutsch ist, jedenfalls eine ganz eigenartige Mischung, die den Lernenden nur verwirren kann. So höre ich bei- spielsweise„zwalf wookcn". Aus meinen Grammatiken weiß ich, daß„zwölf Wochen" im Niederländischen„twalf weken" heißt. Handelt es sich hier nun um dialektische Abänderungen? Ick frage. Aber nein! Auch der Vläme sagt„rwalf weken". Uni jedoch den Deutschen verständlicher zu werden, hat man sich dies„zwalf wooken" angewöhnt. Versicherungen, man möchte möglichst viel richtiges, unverfälschtes Vlämisch hören, nützen nicht viel. Höflichkeit und Gewohnheit lassen wenigstens diejenigen, die häufiger mit deutschen Soldaten zusammenzukommen pflegen, immer wieder ihre heimatliche Sprache mit fremdem Einschlag gebrauchen. Bielleicht wird es für den Sprachforscher noch einmal eine interessante Unter- fuchung werden, wie weit die Zeit der deutschen Invasion in diesen Gebieten beschränkte oder gar dauernde Nachwirkungen in der Um- gangssprache der Bewohnerschaft hinterlassen hat. In den Auslagen der Bijouteriegeschäfte sieht man vielfach Armbänder und Ringe aus Granatzündern und Führungsringe, das Eiserne Kreuz und eine deutsche Inschrift hineingeschnitten. Aus einer Kneipe, an der gerade der Weg vorbeiführt, schrillt das Orchestrion die Melodien deutscher Gassenhauer... Freilich, wenn des Mittags auf dem hübschen Markt, am Fuß des hochragenden Belfried. auf dem die deutsche Fahne weht, die deutsche Militär- kapelle ihre Weisen erklingen läßt, dann sind es ausfällig wenig Zivilisten, die der Musik lauschen. Nur ein paar Arbeitslose stehen hier und da an einer Ecke.... Glühen vielleicht unter der Asche doch noch mehr Funken, als man zunächst glauben möchte?.(Schluß folgt.) kleines Feuilleton. Die Sagöaübahn behandelt der neue Vortrag der Urania, den Rudolf Zabel auf Grund seiner Reisen verfaßt und mit sehr sehenswerten Auf- nahmen versehen hat. Die vielgenannte Bahn hat ja nicht nur wirtschaftliche und politische Bedeutung, da sie Klein- asien und Mesopotamien dem modernen Wirtschaftsleben erschließen und der Türkei als Rückgrat dienen soll. Sie führt zum Teil durch landschaftlich sehr interessante Gegenden, sie berührt Gegenden der größten Kontraste: von der Vorstadt Konstants- nopels Heidar-Paicha durch das von Türken besiedelte Anatolien in die fruchtbare Ebene von Konia, dann in Tunneln und Steigungen über das Taurusgebirge nach Adaua. Von hierab wechselt Klima und Bevölkerung: Wir sind im Bereich subtropischer Vegetation und unter Kurden und Syrern. Nachdem noch Aleppo berührt ist, wendet sich die Bahn in das öde Steppengebiet, überschreitet auf einer Riesenbrücke den Euphrat, die Bahngebäude werden zu festungsarligen Karawansereien, die Anwohner sind Beduinen. Irgendwo zwischen Euphrat und Tigris hat die Bahn vorläufig ihr Ende erreicht. Das Ziel Bagdad, das märchenschön aus dem Tigris emporsteigt, ist noch fern.... Wie die große Kulturanlage bereits landwirtschaftlich revolutionierend wirkt, wurde deutlich. Der Dampfpflug und große Wasseranlagen ermöglichen reiche Kornerträge, bei Adana hat sich die Baumwollernte schnell vervielfacht. Der Verfaffer begnügt sich nicht, der Bahn zu folgen, er macht Abstecher und überquert die Gebirgszüge zu Pferde oder im Wagen, er benutzt die Dienstbahn, um Einblicke in die Bahnanlagen zu ge- Winnen. Land und Leute werden lebendig, malerische Szenerien wie bedeutsame Kulturtaten sind berücksichtigt. Der Teil des Orients, dem ein guter Teil des Krieges gilt, steigt vor unseren Augen auS der Vergessenheit wieder zum Licht. Marmelaöe und Ntis. Die beiden Worte Marmelade und Mus besagen eigentlich das- selbe; mit dem Fremdwort Marmelade bezeichnen wir nur gegen- über dem deutschen Worte Mus das feinere und wertvollere Produkt. Lediglich die Zugabe einer bedeutenden Menge von Zucker macht das Mus zur Marmelade. Es ist nun einmal bei uns hergebracht, daß wir das Größere, Wertvollere und Feinere gegenüber dem Ein- fächeren mit dem Fremdwort belegen; handelt es sich bei einem Geldgeschäft um Hunderte oder wenige Tausende, so reden wir deutsch von einem Geschäft, einem Kauf oder einem Besitzwechsel, bandelt es sich aber dabei um Millionen, dann muß das Fremd- wort Transaktion herhallen. Aehnliche Beispiele ließen sich in Menge anführen; mit einem Schlage aber läßt sich die alte Gepflogenheit nicht abändern, und so werden wir auch weiter fortfahren, die Marmelade von dem Obstmus zu uuterfcheiden. Infolge ihres großen Zuckergehaltes stellt jene talsächlich einen viel besseren Ersatz für die Butter und das Fett als Brotausstrich dar als das Obstmus. Die Obstmusbereitung war unseren Vorfahren schon im Mittel« alter bekannt, die Herstellung der Marmelade wurde uns im 17. Jahrhundert durch die Franzosen übermittelt. Im Jahre 1625 begegnet uns das Wort als französischer Ausdruck zum erstenmal in unserer Literatur. Die Franzosen hatten die Sache mit dem Namen durch Vcrmillelung der Spanier von den Portugiesen übernommen. Im Portugiesischen heißt marmslo die Quitte, und davon wurde das spanisch-portugiesische Wort marmsluäa gebildet, das also ursprünglich Ouittenmus bedeutet. Die Quitte, die griechisch molimslou(zu deutsch Honigapfel) und davon lateinisch rneliinelum hieß, erfreute sich bei den alten Griechen und Römern einer be- sonderen Beliebtheit; man nimmt mit guten Gründen an. daß unter den goldenen Aepfeln der Hesperiden in der griechischen Heraklessage Quitten zu verstehen seien, da man die Apfelsinen oder Orangen im griechisch-römischen Altertum noch nicht kannte. Als„Honigapfcl" wurde die Quitte im Altertum deswegen bezeichnet, weil man sie mit Honig einzukochen pflegte; aus dem lateinischen mslimslura ent- stand der portugiesische Name rnarrnolo für die Quitte; später wurde der portugicsisch-spanische Name marmolacka auf alle ähnlichen Ein- kochungen mit Zucker übertragen, in denen die Quitten durch andere Obstarten ersetzt wurden._ Notize». — E i n Wiedertäuferdrama ist von Walter Treu- mund(Robert Nespital: Mitverfasser des von der Berliner Freien Volksbühne zur Uraufführung angenommenen LandarbeitcrdramaS „Verflucht sei der Acker") vollendet worden. Das dreiaktige Wieder« täuferspiel betitelt sich:„Das tausendjährige Ret ch". — Volksliederbücher im Felde. Ein von der Stadt Frankfurt dem Kaiser zur Förderung des Volksliedes zur Ver« fügung gestellter Betrag ist zur Herausgabe der Sammlung„Alte und neue Lieder" verwendet worden. Vier schmucke Hefte mit Bildern von Ludwig Richter, Kalchreuth, Slevogt und Ubbelohde sind bereits im Jnselverlage erschienen, davon konnten 100000 Soldaten und ihren Familien überwiesen werden. — Neues vom sprechenden Film. Alle Versuche, gleich« zeitig mit der Handlung der Schauspieler auch die Worte des Dichter« dem Ohre des Kinobesuchers zugänglich zu machen, sind vergeblich gewesen; selbst der sprechende Film Edisons, der vor wenigen Jahren als endgültige Lösung der Aufgabe von den. Amerikanern ausposaunt wurde, hat sich als wenig brauchbar erwiesen. Ein dänischer Er« finder namens Mjölstcup soll nun, wie aus Kopenhagen berichtet wird, eine praktisch brauchbare Lösung der Aufgabe des„sprechenden Films" gefunden haben. Er soll sich dabei, so heißt eS, verschiedener verwickelter Apparate bedienen; worauf die Zusammenwirkung des Films mir der Sprechmaschine aber beruht, wird vorläufig noch ge- beim gehalten. 34) Jan# Heimweh. Eine Geschichte aus dem Wärmland von Selma Lagerlöf. Die Mütze mußte er allerdings abnehmen, denn das tut sogar auch ein Kaiser, wenn er in die Kirche kommt; aber er behielt sie doch so lange wie möglich auf, damit die Leute sie nach Herzenslust betrachten konnten. Auch von den Leuten, die im Schiff der Kirche saßen, drehten an diesem Sonntag viele den Kopf nach dem Chor. Es war fast, als dächten sie mehr an ihn, als an die Predigt. Aber das mußte man ihnen verzeihen. Sie würden sich schon allmählich beruhigen, wenn sie sich erst an die Anwesen- hcit eines Kaisers in der Kirche gewöhnt hatten. Sie waren vielleicht erstaunt, ihn, den armen Jan, so erhöht zu sehen. Aber eines ivürden sie doch verstehen: der Vater einer Kaiserin mußte ja selbstverständlich selbst Kaiser werden; es konnte gar nicht anders sein. Als Jan nach dem Gottesdienst auf den Kirchenplatz herauskam, gingen ihm gleich einige Leute entgegen; aber er konnte mit keinem auch nur ein Wort wechseln, denn der Küster Svartling kam� sofort auf ihn zu, um ihn im Auftrag des Pfarrers in die Sakristei zu bitten. Als Jan und der Küster in die Sakristei traten, saß der Pfarrer in einem hohen Lehnstuhl, mit dem Racken nach der Tür, und war ini eifrigen Gespräch mit dem Reichstags- abgeordneten Karl Karlsson. Der Pfarrrr war über irgend etwas erregt und betrübt, das hörte man seiner Stimme an; es fehlte nicht viel, so hätte er geweint. „Das sind zwei von den Seelen, die meiner Fürsorge anvertraut waren, und die ich habe verloren gehen lassen," sagte er. Der Reichstagsasgeordnete versuchte den Pfarrer zu trösten. „Aber an all dem Bösen, das in den großen Städten getrieben wird, hat der Herr Pfarrer doch keine Schuld," sagte er. Doch der Pfarrer ließ sich nicht beruhigen. Er verbarg sein schönes junges Gesicht in den Händen und weinte. „Rein, das Hab ich allerdings nicht," sagte er.„Aber was Hab ich getan, um über das junge achtzehnjährige Mäd- chen zu wachen, das schutzlos in die Welt hinausgeworfen worden ist? Und was Hab ich getan, um ihren Vater zu trösten, dem diese Tochter das einzige war, für das er lebte?" „Der Herr Pfarrer ist noch so neu in der Ge meinde," versetzte der Reichstagsabgcordnete.„Wenn hier von Verantwortlichkeit die Rede sein soll, so trifft der Vorwurf uns andere, die wir mit den Verhältnissen bekannt waren, mehr als den Herrn Pfarrer. Aber wer hätte denken können, daß es so schlimm gehen würde? Die jungen Leute müssen ja in die Welt hinaus. Wir andern im Dorf sind auch einst so hinausgeworfen worden, und den meisten ist's bisher gut gegangen." „Ach, lieber Gott, hilf mir, daß ich in der rechten Weise mit ihm rede!" flehte der Pfarrer.„Daß es mir gelinge, den entfliehenden Verstand festzuhalten." Doch nun räusperte sich der Küster Svartling, der neben Jan stand, und der Pfarrer drehte sich um. Rasch stand er von seinem Stuhl auf und nahm Jans Hand in seine beiden Hände. „Lieber Jan I" sagte er. Der Pfarrer war von hoher Gestalt, mit blondem Haar und schönem Gesicht. Wenn er jemand entgegen kam mit seiner gütigen Stimme und den milden blauen Augen, aus denen echtes Mitgefühl leuchtete, war ihm nicht leicht zu widerstehen. Aber hier bei dieser Gelegenheit blieb Jan nichts anderes übrig, als ihn gleich von Anfang an zurechtzuweisen, und das tat er auch. „Hier ist kein Jan mehr, mein guter Pfarrer, sondern jetzt steht hier der Kaiser Johannes von Portugallien, und mit dem, der ihm nicht seinen richtigen Namen geben will, mit dem hat er nichts mehr zu schaffen." Danach gewährte Jan dem Pfarrer noch ein leichtes kaiserliches Kopfnicken zum Abschied, setzte seine Mütze auf und machte kehrt. Und die drei, die in der Sakristei zurückblieben, sahen alle ganz verdutzt drein, als er die Tür aufmachte und da- von ging. in. Das Kaiserlied. Auf dem bewaldeten Hügel über Loby war noch ein Stück der alten Fahrstraße erhalten, die früher von allen Fuhriverken hatte benützt werden müssen, jetzt aber eingegangen war, weil sie sich über die verschiedensten Hügel und Berg- gipfel hinauf und hinunter schlängelte, anstatt sich an den Hängen hinzuziehen. Das jetzt noch befahrbare Stück war indes so steil, daß es von den Fuhrleuten gar nicht mehr be- nutzt wurde, dagegen arbeiteten sich die Fußgänger zuweilen noch diese Strecke hinauf, weil sie einen guten Richtweg durch den Wald bildete. Die Straße war an dieser Stelle noch ebenso breit wie eine richtige staatliche Landstraße, auch war sie noch mit schönem gelbem Kies bestreut, ja, sie schien sogar jetzt noch schöner als früher, weil sie keine Wagengeleise aufwies und nicht von Staub und Schmutz starrte. Dem Wegrand entlang blühten auch heute noch Feld- blumen der verschiedensten Art, Kälberkropf und KuckuckSkraut und Butterblumen leuchteten in üppiger Fülle. Aber die Gräben waren ausgefüllt, und eine ganze Reihe Tannen hatte sich da angesiedelt. Es waren lauter junge Tannen, alle gleich hoch und von der Wurzel bis zum Gigfei dicht mit Zweigen bewachsen. Ganz nah aneinandergedrückt, wie die Hecke eines Herrenhofes, umsäumten sie die Straße, aber nicht einer von den Zweigen war dürr oder ohne Nadeln. Alle hatten hell- grüne Spitzen von jungen Trieben, und aus allen Zweigen sang und klang es, und es schwirrte und summte ringsum wie von einer Schar Hummeln, die an einem schönen Sommer- tag, wenn die helle Sonne vom blauen Himmel herunterschcint, ihren Baß anstimmen. Als Jan von Skrolycka an jenem Sonntag von der Kirche nach Hause wanderte, nachdem er sich zum erstenmal in seinem Kaiserstaat dort gezeigt hatte, nahm er den Weg über die alte Fahrstraße. Es war ein sonnenwarmer Tag, und als er bergauf stieg, drang die Musik aus den Tannen ganz laut an sein Ohr. Darüber wunderte er sich sehr; er meinte, die Tannen hätten noch niemals in dieser Weise gesungen, und dann kam ihm der Gedanke, er müßte doch eigentlich herausbringen, warum sie gerade heute so laut waren. Da er keine Eile hatte, ließ er sich mitten unter ihnen auf dem schönen Kiesweg nieder, legte den Stock neben sich, nahm die Mütze vom Kopf, um sich den Schweiß von der S kirne zu wischen, und blieb dann mit gefalteten Hände» ganz still und ruhig liegen, um zu lauschen. (Forts. folflU Direktion: Max Reinhardt. JUtsuttichea Tlivater. 71/,: Uoso Bernd. Freitag: itose Bernd. Kanimernpiele. R Uhr: Hcdda Gabler. Freitag: Der Welbstcnfel. Volkabühne. Theater a. BUlowpl. S'l,: Di« Wintermärchen, Freitag, Sonnabend u. Sonntag: Belater Olaf. Dir. Meinhard-Bernauer. Theater i. d. KöniggrStzerstr. B'l, Uhr: Kameraden. Komödienhaus S'lt Uhr: Der 7. Tag. Berliner Theater 8 Uhr: Auf Flügeln de» Gesanges. Sessing-Theater. Direktion: Victor Barnowsky. SUhr: Die beld. Kllngeberg Freitag: Peer Gynt. Deutsch. Künstler-Theater. Allabendlich 8 Uhr: Der Jdngling in. d. Eilenbogen. URANIA Tanbenatr. 48/49. 8 Uhr: Die Bagdadbahn. Theater am Donnerstag 28. September Deotscbes Opernbaas, Cbarlottenb. suhr: Don Juan. Friedrlcb-Wlltaelmstadt. Theater 8-/. uhr: Das Dreinräderihaus. Gebr. Hcrrnfeld-Thecter 8'/, Uhr: Villa Pecheulna. Kleines Theater 8 Uhr: lattchen« Geburtstag. Gontz und Fanny Eltler. Paul und Paula. Komische Oper 8'/. Uhr: Dia«chöne Kubanerin. Sonnt. 4 Uhr: Da» Glück Im Winkel. Lustspielhaus B'i. u: Der selige Baldnin Metropol-Theater s uhr; Die GsardasfOrstin. Sonnt, nachm. 8 U,: Dia Kaiserin. Neues Operettenhaus s uhr: Der Soldat der Marie. Residenz-Theater sv.u: Frieden im Krieg. Scblllcr-Theater O s uhr: Halbe Dichter. Schlllcr-Tb. Cbarlottenb, s uhr: Glaube und Heimat, Thalia-Theater s'i. u.: Blondincben. Theater am Kollendorfpl. 3'/, Uhr: liObeiiRPln. 8'/« Uhr: Blane Jansens. Theater des Westens 8 uhr: Die Fahrt ins Glück mit Guido Thielsoher. P/, Uhr: Der Königsleutnanl Trlanon Theater «■;. c.: Der Dinel Ml Eräea. Iillosal-Ttater""V" Der Schlager von Berlin! ffas junge Mädcbenträutnen...! Ausstattungsposse in 3 Akten. Musik von Walter Bromme. T&gllch ansverkanft! Grolicp Erfolg! Rose'Theater. Heute keine Vorstellung. �Waihalia-Theater. Heule keine Vorstellung. HeicbLbsilen-Ibekler. Ltettiner Länger. Zum Ivv. Maie: Schippers Heimkehr Sonntag nachmittag» Uhr zu ermäjj.Pretsz im Schützen- Palast TägL 8 ülir. Sonnt 3l/au. 8 Uhr. Drittletzt. Tag! Rud. Sehildkraut Palnl— Rclnsch und das erstklassige September-Programm. r Possen-Theater n LlnienslraBe a. d. FnedrichstraBa. Täglich 8'/. Uhn Gebr. Hirsch. Fängste schon wieder an. Voigt-Theater Badstr. 58. Badstr. 58. Tdglich: Das GilD Des Siinsrelü. Nalsenetöffnung 7 UBr, Anlang 8 Uhr. Äümiralspalast. Das herrliche Eisballett �frau �antasie. Auf 9 Chr.*,». 4 M. Clrcus T| äusek Täglich 8, Sonnabend» u. Sonntags S1/, u. 8 Uhr. Das ausgezeichnet« Anläßlich der Schulferien Sonnabend nachm. S'i, Uhr! Grolle Schuiierien- Sonder- Jugend-Vorstellung mit der lustigen Pantomime kiWßiMMtlMn 1 Kind feft frei weitere Kinder halbe Preis«. In lämtlichen Vorstellungen u. a. l'rla», der Menschenaffe. Toni Jack, der Eistönig. 7 junge Eisbären und S Ttgerdoggen. ii Hunde a. stieg. Lufttrapez. Der singende Clown Peter». Zwergauguft Kränzt und die übrigen Spaßmacher. De» stürmischen Andranges zu den Nachm..Vorstcllungen wegen empfiehlt es sich, Einlaßlarien schon i. Voroertaus z. entnehmen. Vorverlaus ohne Ausschlag täglich ab 10 Uhr. Preis«: 50. 83. 119, 149, 199 u. hSh. exll. Steuer. essItio-Tkester. Lothringer Str. 87. Täglich 8'/. Uhr Einztg in seiner Art In Groß-Berlin. Berliner Humor in ernster Zeil Meine gute Olle. Origtnal.Posse in 3 Auszügen. Vorher«retklaeelgsr bunter Teil. Sonntag» Uhr: Die Mllchschulzan. Zigaretten 1,8 PI. In lOOOStck. M. 12,60 u. 14,- 3, IblOOO,. 18,75* 20,— 1,2, lo 1000., 24,—, 27,— 6,2, Id 1000.. 35,-. 48,- ZlgurlUos* 100 Stück von Mark 4,20 an. Zigarren 100 Stück von Mark 7,50 bis 25,— Garantiert L. Qualität. Zigarettenfabriklager D. Haltrecht Frankfurter Allee 76, n. d. Jungstr. Warschauer Str. 7, n. d. Boxhag. Str. Vorsand: Boxhag. Chausse 19, II. Et. Telephon: Amt Alexander 090. i Speziaiarit 1 für Haut«, Harn-, Frauenleiden. , nerv. Schwäche, Beinlranle jeder ! Art.Ehrijch-Ziita-Kllrt'.!, !: Friedrichstr. 81, pVn'oÄ. [ Sprchst. 12-2,'/,6>>/,9. Sonntag» , i 11-2. Honorar mäß., a. Teilzahl ,>— Separato« Damenzimmer.— Jfc diotS Heute: Großes Konzert Berliner Konzorthans-Orchestcr Leiter: Komponist Frz. v. Blon. Anfang 8 Uhr. Eintritt 30 Pf. Anfang 8 Uhr. Ab 4 Uhr nachmittags: Konzert bei voller Orcliesterbesetzung und freiem Eintritt. Bekanntmachung. Der Bevollmächliglc des RcichSfanzlcrS bat die Beschlüsse unseres AuS» IchusscS vom 30. und 31. August 1916 genehmigt. Wir dringen hierdurch die Höchsipreijc sllr die Fabrilatlon und den Kleinhandel sür Spargellonservc», Erbsenionscrven und Konservc» au» ge. mischlem Gemüse zur KennlniS. Ausdrücklich weilen wir daraus hin, daß da» Absatzverbot sür Gentüse> fonserven und Faßbohnen, das am 9.«eptember ergangen ist, durch die gegenwäitige Bekanntmachung nicht ausgehoben wird. Die Fnbrilationspreise betragen sür die Normaldose von 900 com Rauminhalt: Rieseiistaiigenspargel.. 10/16...... 1,85 M. Stangeilipargel rrttaflarf 20/24...... 1,75. Staugenipargel sehr stark 23/30...... 1,65, Stangensparget stark.. 34/38...... 1,55, Stangeuspargel mittelstark 40/45...... 1,45. Stangenspargel.... 50/60...... 1,25, Stangeuspargel dünn über 70....... 1,00. Rieseubrechspargel........... 1,45, Brrchspargel extrastark.......... 1,40, Brechspargel stark 1,30, Brechspargel mittel........... 1,15, Brechspargel dünn........... 0,85, Brechspargel ohne Käpse(lange Abschnitte).. 0,80. Spargelabschnitte............ 0,60, Spargeltöpse weiß, sehr stark, stehend.... 2,65, Spargelköpfe extrastark, liegend....... 2,20. Spargelköpfe grün, liegend........ 1,20» Kaiserschoten(junge Erbsen extrasein), ungegrünt 1,60. ..... gegtünt. 1.70. Junge Erbsen sehr sein, ungegrünt..... 1,45, . gegrünt...... 1,55. Junge Erbsen sein........... 1,25, Junge Erbsen miltelsein......... 0,90, Junge Erbsen............. 0,70. Suppeuerbien............. 0,65, Junge seine Erbsen mit Karotten'..... 1,20, Junge Erbsen millelsein ml! Karotten')... 0,80, Leipziger Allerlei sehr sein........ 1.50, Leipziger Allerlei sein.......... 1,30, Leipziger Allerlei mittelsein........ 1,00. Leipziger Allerlei........... 0,80, Die Preise der größeren und kleineren Packungen sind dementsprechend. So tostet die°7, Dole das Doppelte der>/, Dose, weniger 5 Ps. Die '/, Dose kostet die Hälste der'I, Dose zuzüglich 7 Ps. Die Preise verstehen sich netto Kasse, ab Station der HersleUer. ausschließlich Kiste. Die vorstehenden Preise sind Höchstpreise. Die Fabriken find an» gehaileu, nachzutallulieren, um festzustellen, ob fle nicht billiger zu liesern im stände sind. Die Höchstpreise Im Kleinhandel werden In folgender Weise sestgesetzt: (!» wird zunächst ein Pauschalsatz von 5 Ps. sür die Normaldose von 900 ccm Rauminhalt als Bergütnng sür Fracht, Rollgeld, Kosten der Rücksendung der Verpackung und dergleichen ausgeschlagen. Dieser Zu- schlag von 5 Ps. verdoppelt sich bei der'/, Dose, ermäßigt sich bei der >/, Dose aus die Hälsle und so svrt. Der Kleinhandels— Höchstpreis ist bei Konsumgemüsen um 20 Proz., bei LuxuSgemüsen um 30 Proz. höher als die sich hierdurch ergebende Summe. Zu den Luxusgrmüieu werden von denjenigen Konserven, deren Fabrikalions— Höchstpreise bisher bestimmt sind, gerechnet: Riescnstangcuspargcl Stangenspargel exlrastark Ttaiigenspargel sehr stark Stangenspargel stark Riesen brechspargel Brechspargel exlrastark Brechspargel stall Spargeltöpse, weiß, sebr stark, stehend Spargeltöpse, exlrastark. liegend Von Erbsen die Sorten: Kaiserschoten(extrasein), sehr sein, und fein Leipziger Allerlei sehr sein. Unter der Voraussetzung, daß die FabrtlationSprelse die oben an- gesübrlen Höchstpreise sind, betragen hiernach die Kleinhandels— Höchst- preise sür die Normaldose 900 ccm Rauminhalt: Riesenslangenspargel 10/16........ 2,47 M. Stangenspärgel, exlra stark 20/24...... 2,34, Staugenipargel. sehr stark 28/3e...... 2,21 Stangensparget, stark 34/38........ 2,03, Staugenipargel, miltelnart 40/45...... 1,80, Stangeuspargel, 50/60.......... 1,66, Stangenspargel, dünn über 70....... 1,26, Riesenbrechspargel........... 1,95. Brechspargel, exlra stark......... 1,89, Brechspargel, stark............ 1,76. Brechspargel, mittel........... 1,44. Brechspargel. dünn........... 1,08. Brechspargel, ohne Köpse(lange Abschnitte).. 1,02. Spargelnbschnitte........... 0,78, Spargeltöpse, weiß, sehr stark, stehend.... 3,5t, Spargeltöpse, extra stark, liegend...... 2,93, Spargeltöpse, grün, liegend........ 1,50, Kaiserschoten(jung. Erbsen extrafein), nmgegrünt 2,15, gegrünt.......... 2,28. Junge Erbsen, sehr sein, ungegrünt..... 1,95. ., gegrünt...... 2,08. Junge Erbsen, sein........... 1,69, Junge Erbsen, miltelsein......... 1,14, Junge Erbsen............. 0,90, Junge seine Erbsen mit Karotte»..... 1,50, Junge Erbsen, miltelsein, nut Karotten.... 1,02 (Junge Erbsen mit Karotten in Würfeln... 0,84 Leipziger Allerlei, sehr sein....... 2,02 Leipziger Allerlei, sein......... 1,62, Leipziger Allerlei, mittelfein....... 1,26, Leipziger Allerlei........... 1,02, Die Benennungen der Konierven und die Beichastenheit des Inhalts sind durch die seit Jahren gellenden Geschäftsbedingungen der Obst- und Gemüsetonservenbranche im JniandSverkehr festgelegt. Abdrucke der De- schästSbedingungen sind gegen Erstattung der Selbstkosten von der unter« zeichneten Gesellschast zu beziehen. Braunschweig, den 2S. September 1916. Demllseilllllservev-Kriegsgesellselisll mit beschränkter Haftung. Dr. Kanter. .) •) Anmerkung: Junge Erbsen mit Karotten in Wmseln würden dem- entsprechend 65 Ps. kosten. Der GeschästSsührer. Zentral« Norden: Urunnonstmase 1 Fllialo Osten: rrnnl<*urlcpAllee 350 Flllala SUden; Kottbuaor Damm 103 Filiale Weiten: Charlotrbo-.ScIjorremtr.S (Ecke Wiiracrsöorler Strasee) otferiert unter BttnsOoatcn Zahlungsbcdlngnnoen auf Teilzahlung Herren- uDamen-Garilerobe Kncljen-ii.liä£itlienKie!düns tn grosser Auswahl sehr preiswert Pelz-Kragen und Pelz-Muflen la einfacher und eleganter Ausführung: EW Anzeige mitbringen, 3 W. Wert! iMi Feine SuppenwaiHFeS per Dose mit 1000 Stück M. 23.— franko gegen Kaohnahme. Per Kiste mit zehn 1000 Stück-Dosen ä M. 19,—. franko. 177/7' Olaf Kasniuascn, Bredgads 49, Kopenhagen M Lombard-Haus W H. Graff, Leipzigerst. 75 Ii � Volle normale ßeleihung � Diskretion, Reellitüt. Gelegenheitskäufe Uhren Brillanton Sc hmucksachen JlO— 5O°/0 unter Ladenpreis.; Korken,' gebrauchte und neue. alte Schall- platten, anch Bruch biervou, alte Jitme. Zelluloid und Zlbsalle kaust jedes Quantum und läßt eo. abdoien �iaehenateln. Chariotlonburg. Windscheidstr. 30, II. 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