Nr. 230.- 1916. $£$ t)ottDdti6 SH8Ht.ii, 3«.«ftr«im. vmmtmtmum Der Einbruch. Von Alfred Bratt. Es war eine dunllc, sternenlose NaKt. Eine Nacht, in deren undurchdringlichen Schatten alles Gegenständliche verschwand, der« deckt von dem geheimnisreichen Schwärz, das lein Lichtschein durchbrach. Herbstregen rieselte durch diese Nacht. Fern fuhr der Wind raschelnd durch haibenllaubte Baumkronen. Die Villenkolonie am Siidende der Stadt lag um diese Zeit verlassen und öde. Nichts schien sich zu regen. Es war, als habe sich ewiges, geheimnisvolles Schweigen auf all die hinter Gärten ragenden, schlafenden Dächer gesenkt. Doch ein einsamer Wanderer schritt lautlos durch die Alle«. Er ging vorsichtig, den Kopf horchend vorgestreckt, dicht an den Zäunen entlang. Vor dem reichverzierten, schmiedeeisernen Gitter eines mächtigen Parklores machte der Z-remde Halt. Er griff in die Vrusttaiche seines eng zugeknöpften Rockes, zog einen langen schmalen Gegen« stand hervor und machte sich damit an dem Schloff zu schaffen. Ein unendlich leises Knirschen— wie wenn Metall an Metall sich reibt—, ein klagender Ton in rostigen Angeln— dann ging das Tor lang- sam. auf. Der Unbekannte, der sich auf diesem in guter Gesellschaft nicht gerade gebräuchlichen Wege Einlaff verschafft halte, schlich flink durch das Gewirr der verschlungenen Parkwcge und langte ohne Aufenthalt vor der schloffartigcn Villa an. Emen Augenblick blieb er auf» atmend stehen— nichts regte sich, kein lebendes Wesen schien in der Nähe—, dann erkletterte er die an der Ecke des Gebäudes laufende Regenrinne. In der Höhe de« zweiten Stockwerls war das der Rinne zunächst befindliche Fenster nur angelehnt. Der schweigsame Kletterer lächelte angcnebnr überrascht und war mit einem Satz über das Fensterbrett in das Zimmer gesprungen. Hier tastete der Besucher die Wände ab, dann lieff er den dünnen, zitterigen Schein einer Blendlaterne durch den Raum irren, bis der Lichtstreif auf der blinkenden Vorderseite eines Geldschrankes Ruhe fand. Eine Minute später hatte der unternehmende junge Mann eine Anzahl metkwütdiger Instrumente auf den Teppich vor dem Schrank ausgebreitet. Er war mit Eifer und Sachkenntnis beschäftigt, die Geheimnisse des GeldschranlichlosieS näher zu ergründen, als tappende Schritte hörbar wurden. Noch bevor der Einbrecher hinler einem Vorhang hatte Schutz suchen können, erstrahlte das Zimmer in der Helligkeit ciucs elektrischen Kronleuchters. Neben dem Lichtschalter aber stand ein Herr, den Revolver in der ausgestreckten Rechtem »Hände hoch!" Der Einbrecher gehorchte, bleich und schlotternd. Der Herr schrill an den Schreibtisch— den Revolver immer sckmffbcreii vor sich haltend, und legte die linke Hand auf den Hörer des T'.ichtelrphons. »Sie können sich setzen, bis die Schutzleute kommen l' sagte er und wollte den Hörer abheben. Da stürzte der Einbrecher vor dem Hausherrn nieder und flehte um Erbarmen. Er sei in äufferslcr Nor, dem Hungertode preis- gegeben... ein Unglücklicher, zum ersten Male vom Wege des Rechts abgewichen. Der Herr schien von einer Regung dcS Mitleids ergriffen. Er lieff das Telephon los und blickte eine Weile in Gedanken versunken vor sich hin. Dann sagre er: »Ich will Ihren Worten Glauben schenken. Gut denn, Sie sollen Gelegenheit baben, dicS eine Mal noch der gerechten Strafe zu entgehen. Im übrigen kann ich Ihnen verraten, daff Ihre Mühe vergeblich gewesen wäte. Das Schloff", er wies auf den Geld« schrank,»ist ciir amerikanisches Patent. Kein Dietrich vermag es anszuschlieffen". .Verzeihen Sie, mein Herr," entgegnete der Einbrecher, einiget« maffen von der uiivermutelen Uebcrraichung erholt.»Aber— es gibt lein Schloff, das mit diesen Instrumenten nicht zu öffnen wäre." „Was! �Wollen Sie behaupten/ daff Sie imstande gewesen wären, den Schrank zu öffnen?" „Ich bin überzeugt davon," erwiderte der Einbrecher mit un« willtürlichem beruflichen Stolz. Wenn Sie nicht vorzeitig dazwischen gelommen wären..." »Aber das wäre ja entsetzlich," meinte der Herr.»Ich habe in meinem Bureau amerikanische Schlösser anbringen lasten und die Firma garantiert für ihre Festigkeit I" Der Einbtcchcr schüttelte stumm, aber entschieden den Kopf. »Das muh ich erproben!" rief der Herr aus.»Hören Sie: Ich gebe Ihnen fünf Minuten Zeit. Wenn cS Ihnen iunerbatb dieier Frist gelingt, den Schrank aufzubckonimcii, sollen Sic strassrei auS« gehen. Gelingt es Ihnen nicht, so laste ich Sie telcphonisch der« haften." Er zog seine goldene Taschenuhr, legte sie auf die Platte deS EchreibtlschS und zündete sich dann kaltblütig eine Zigarette an. Der Einbrecher zögerte nicht. Er ergriff seine Instrumente und machte sich in fliegender Hast an die Arbeit. Die Schweifftropseu standen ihm auf der Stirn und von Zeit zn Zeit warf er einen ängstlichen Blick auf das Ziffernblatt der Uhr. Der Herr hatte die Hand wieder auf den Tclephonapparat ge- legt und blickte durch die Rauchwolken seiner Zigarette gespannt auf die Hände des Verbrechers, die flink und geschickt am Werk waren. Der Einbrecher versuchte die beischicdensien Handgriffe und stöhnte vor Erregung und Anstrengung. Aber das Schloff schien vcr- hext.... Alle Versuche blieben erfolglos. »Noch dreihig Sekunden," sagte der Herr und warf die Zigarette in einen Aschbecher. Ter Einbrecher feilte und sägte. Sein Atem ging laut, ruck« weise und keuchend. »Zehn Sekunden 1" ließ sich wieder die Stimme deS Herrn der- nehmen. Da— ein Klirren. Der Verschluß sprang zurück. Ein Griff— der Geldschrank stand offen.... .Donnerwctterl" slieff der Herr verblüfft hervor..Alle Achtung. Ich halte mein Wort: Sie sind srei." Der Einbrecher lieff sich das nicht zweimal gesagt sein. Er sprang zum Fenster und war im nächsten Augenblick im Dunkel der Nacht verschwunden. Der Herr stand kopsschnttelnd und wortlos vor dem Schrank. Dann nahm er die Geldlörbe heraus. Er schichtete die Scheine sorg- iich zu Hausen und steckte sie in seine Brieftasche. Als der Schrank völlig geleert war. drehte der Herr das Licht aus. In diesem Augenblick kam der Mond hinter Wolken hervor und sein silberner Schimmer erhellte das Fenster. Vor dem Fenster aber tauchte die Gestalt deS Herrfi auf. Er schwang sich auf daö Fenster» brctt, und während nun auch er sich die Regenrinne hinabgleiten lieh, murmelte er zwischen den Zähnen: »Gott sei Dank!... Drei Stunden habe ich mich vergeblich mit dem verdammten Schloff abgequält!"... kleines Zeuilleton. Strknöderg unS Sjörnson. I» der norwegischen Zeitung»Aflenposten" ist soeben eine Aus« satzreihe erschienen, die die Beziehungen zwischen Slrindberg und Björnson zum Gegenstande hat. Im allgemeinen sind diese Ve- ziehnngcn gut gewesen, aber von langer Dauer waren sie nicht. Nach dem Erscheinen seines, die Tragikomödien der Ehe behandelnden Buches»Verheiratet" i„Giitas"j wurde Strinberg von allen Seilen mit Vorstellungen bestürmt, schon um seiner selbst willen heimzukehren und Rede und Antwort zu stehen. Der Verleger Albert Bonnier wandte sich damals auch an Björnson und bat ihn. das Seinige dazu zu tun, daff dies geschehe. Björnson folgte dieser Einladung und hielt zugleich die Gelegenheit für passend, seine Meinung über.Verheiratet" auszusprechen. Vertrat doch in der Frage des Berhältnisses der Geschlechter zueinander der Verfasser des Schauspiels»Ein Handschuh" Ansichten, die denen, die Strindberg in dem erwähnten Buche geändert hatte, diametral ent« gegengesetzt waren, und Strindberg hatte leine Lust, von Björnion Ratschläge und Ermahnungen anzunehmen. So schrieb er ihm stehenden FuffeS den folgenden, sehr unzweideutig gehaltenen Brief, der für beide Dichter' und ihre Persönlichkeiten überaus kenn- zeichnend ist: »Euer Majestät! Euer kaiserliches Reskript habe ich erhalten und werde die Ehre haben, es vollkommen zu übersehen. Lieber Bruder I Deine Unverschäintheit macht Dich klein, Brauchst Du mich für irgend einen politischen Humbug, so habe ich andere und grvfferc Aufgaben im Leben. Meine Spitz- findigkcit, das ist mein schärferer Verstand! Den sollst Du achten lernen! Und Du sollst auch vor meinem Wissen groffe Achtung baben, Du, der Tu nach Deinem eigenen Geständnis nie ein Buch liest.„Wolltest Tu weniger schwatzen und mehr lesen, so würdest Du jetzt ebenso weit sein, wie ich I Nimm nun einen Rat von einem Geiste, der stärker ist als Deiner, einem Geiste, der den mächtigen Schutz deS„schönen Geschlechtes" entbehren konnte: Sei nicht alt- modisch romantisch Ivie er es sich gewünscht hatte. Er war auch seither nicht ein einziges Mal mehr hingegangen, ob- gleich er von denen, die dort gewesen waren, gehört hatte, der Geburtstag auf Lövdala werde mit jedem Jähr fröhlicher und festlicher begangen. Aber jetzt nach der Erhöhung des kleinen Mädchens war ja alles anders bei ihm geworden. Jetzt war er überzeugt, Leutnant Lstjecrona würde sich sehr enttäuscht sühleit, ivenu ein so großer Mann wie der Kaiser Johannes von Portu- gallicn ihm nicht die Ehre erwiese, ihm zu seinem Geburtstag seine Glückwünsche darzubringen. Er legte also den Kaiserstaat an und machte sich auf den Weg. Aber er hütete sich wohl, gleich unter den ersten Gästen zu sein. Für ihn, den Kaiser, schickte cS sich am besten, sich erst zu zeigen, wenn die vielen Gäste es sich erst etwas gemütlich gemacht hatten und die Fröhlichkeit in Gang gekommen war. Bei seinem ersten Besuch hatte sich Jan nicht weiter als in den Garten hinein und auf den Sandwcg vor dem Hause gewagt, und er war auch nicht vorgetreten, um die Herr- schastcn zu begrüßen. Jetzt aber konnte keine Rede von einem so ungewandten Benehmen mehr sein. Jetzt steuerte er sofort geradenwegs auf die große Laube links von der Freitreppe zu. Ivo Leutnant Liljecrona inmitten einer ganzen Menge von vornehmen Güsten auS Svartsjö und auch aus anderen Orten saß. Da trat er auf den Hausherrn zu, reichte ihm die Hand und wünschte ihm noch recht viele glückliche Jahre. „Ach so, Jan, bist du auch unterwegs?" sagte Leutnant Liljecrona. und er schien ein wenig erstaunt zu sein. Eine solcke Ehre hatte er wohl gar nicht erwartet, deshalb war ihm wohl auch Jans neue Würde nicht gleich gegenwärtig, und er hatte ihm den alten Namen gegeben. Aber ein so guter Herr wie der Leutnant Liljecrona meinte nichts BöseS damit, daS wußte Jan wohl, und deshalb tvies er den Herrn auch mit aller Sanftmut zurccht. „Wir wollen's mit dem Herrn Leutnant nicht so genau nehmen, weil ja heut der Geburtstag ist," sagte er.„Im übrigen aber sollt es mit allem Recht Kaiser Johannes von Porlugallien heißen." Jan hatte die Worte mit so sanfter Stimme gesagt, wie ihm nur möglich war; aber die andern Herren begannen trotzdem den Herrn Leutnant auszulachen, weil er sich sö dumm benommen hatte, und diesen Verdruß hatte ihm Jan an seinem Geburtstag doch nicht bereiten»vollen. Unr die Sache rasch zu verwischen,»vcndetc er sich deshalb schnell an die andern Herrn. „Guten Tag. guten Tag, meine guten Herren Generale und Bischöfe und Landräte!" sagte er laut und lüftete dabei die Mütze mit dem Schwung eines Kaisers. Seine Absicht»var, danach in dem Kreise herumzugehen uild allen die Hand zu schütteln,>vie cS sich gehört, wenn man in Gesellschaft kommt. Neben Leutnant Liljecrona saß ein klcincr dicker Herr ili weißer Weste mit goldgesticktem Nockkragen und einein Degen an der Seite. Als Jan zu diesem kam und ihn begrüßen wollte, reichte er Jan nicht die ganze Hand, sondern nur zwei Finger. Er nieinte vielleicht nichts BöseS damit, aber seht, ein Mann>vie der Kaiser Johannes von Portugallicn wußte, daß man seiner Würde nichts vergeben darf. „Du hast alle Ursache, mir die ganze Hand zu reichen, mein guter Bischof", sagte Jan, aber immer noch sehr freund- lich, denn er»vollte ja die Freude dieses Festtages durch seine Gegenwart nicht stören. Aber ist es zu glauben, der Mann rümpfte die Nase. „Ich habe»vohl gehört, daß es dir nicht paßte, als dich Liljecrona bei deinem Namen nannte", sagte er.„Jetzt frag ich mich indes, wie du dich unterstehen kannst, du zu mir zu sagen? Siehst du diese hier nicht?" fragte er und deutete zu- gleich auf drei ärmliche kleine Ordenssterne, die auf seinem Nock angebracht waren. Wenn solche Worte fielen, dann»var es Zeit für Jan, die Demut abzulegen. Darum rasch den Rock aufgerissen, daß die Weste deutlich sichtbar wurde, die vollbesetzt war mit großen, prächtigen, goldenen und silbernen Sternen! Für gelvöhnlich ging Jan mit fest zugeknöpftem Rock, denn feine Orden waren gar empfindlich, sie Valoren leicht1 den Glanz und die Kanten stießen sich rasch ab. Die Leute lvurdcn auch in der Gesellschaft mit so hohen Herren immer gleich verlegen, und Jan»vollte sie nicht durch aufdringliches Zeigen seiner Pracht rmnötig einschüchtern, jetzt aber mußten sie heraus ans Tageslicht. „Sich her, du!" sagte er.„La, la, la I So geht eS dein, der prahlen»vill. Nichts als drei äri»iliche Sterne,»vaS imll das heißen?" Ha, da zeigte sich's I Jetzt bekam der Mann Respekt! Etlvas trug»vohl auch dazu bci, daß alle die andern An- »vescudcn, die»vußten,»vie eS sich mit der Kaiserin und dem Kaisertum verhielt, über den kleinen dicken Mann in schallen- des Gelächter ausbrachen und sich gar nicht wieder beruhigen »vollteir. „Ei der tausend I" sagte der Mann, indein er ausstand und sich verneigte.„Ich sehe, ich habe doch»vohl eine»virk- liche Majestät vor niir. Und Eure Majestät verstehen eö in der Tat, recht treffende Antlvorten zn geben." Ja, so geht cS,»venn man weiß,»vie man mit den Leuten umgehen muß. Keiner von den Herren war nachher glücklicher, daß er sich»nit dem Regenten von Portugallien unterhalton durfte, als gerade dieser kleine Herr, der zuerst so hochmütig geivcsen war und ihm nur z»vel Finger hatte geben»vollen,»venu doch er, der Kaiser, ihn» die ganze Hand gereicht hatte. Daß nachher von denen, die in der Laube saßen, nicht ein einziger mehr dein Kaiser Johannes von Portugallicn den ihm gebührenden Gruß verweigerte, braucht nicht noch be- sonders erwähnt zu werden. Nachdem die erste Bestürzung und Verlegenheit überstanden war und die vomehmen Herren allmäblich merkten, daß mit Johannes trotz seiner Kaiserwürde nicht schwer zu verkehren»var, ging es»vie bci allen anderen Leuten auch, sie konnten nicht genug bekommen an seiner Erzählung von der Erhöhung deS kleinen Mädchens und ihrer baldigen Wiederkehr in das Heimatdorf. Schließlich anspann sich ein so freundschaftliches Verhält- niS zwischen Johannes und den Herren, daß er ihnen sogar das Lied vorsang, das er im Walde gelernt halte. Mög- lichenvcise bewies er ihnen dadurch eine allzu große Herab- lassung; aber»venn sie sich über jedes Wort, das er sagte, so unbändig freuten, konnte er ihnen das Vergnügen,, ihn auch singen zu hören, doch wirklich nicht verweigern. .(Forts, folgt.) Direktion: Max Tleinliardt. Uvutsches Ttieatcr. T'/j: Kose lSci*nlaf. Dir. Meinhard-Bernauer. Theater i. d. Königgrätzerstr. S1lt Uhr: Mameracicn. 81/, Uhr: Wer 7. Tajj. �erli�er Theiater 8 Uhr: Auf Flügeln des Gesanges. Theater am Sonnabend, 30. September Deutsches Opernhaus, Cbarlottcnb. s Uhr: Martha. Sessing-Theafsr. Direktion: Victor Barnowsky. 8 IL: l>io beid. Klin�sber�. Sonnt,, Mont.: Die beid.-Klinrjsberg. ßeutseh. Künstler-Theater. Allabendlich 8 Uhr: Der Jüngling m. d. Elienliogen. U�MIIÄ Tanbenstr. 48)49. 8 Uhr: Die Bagdadbahn. Fricdrich-Wilbclmstädf. Theater «'/. uhr-. Das Dreimäderlhaus. Gebr. Herrnfeld-Theater, sv. uhr: Villa Psehesioa. Sonnt, nachm. 3 Uhr: Die Ehre. Kleines Theater 8 Uhr: Lottchens Geburtstag. Gentz und Fanny Eisler. Paul und Paula. Komische Oper 8>/z Uhr: Die schöne Kubanerin. Sonnt. 4 Uhr: Das Glück im Winkel. Lustspielhaus 8'/. U.; J>cr»ölige Knldntn. 3 Uhr: Kabale und Diebe. Metropol-Theater s uhr: Die Csardasfürslin. Sonnt, nachm. 3 U.: Die Kaiserin. Neues Operettenhaus s uhr: Der Soldat der Marie. Besldcnz-Tlieatei' Eröftnung der Winterspielzeit. Direktion Dr. Eugen Kobort. Zum 1. Male: X>er Mandarin. Beginn"V. Uhr. Sekiller-Tiheatep O 8 utr: Bas orebe Hcml Schiller-Th. Cliurlottenb. s uhr: Glaube und Heimat. Thalia-Theater s-,. u.: Biondinehen. Theater am Vollendorfpl. S'/s Uhr: Tohcngrin. S1/. Uhr: Klane Jansen«. Theater des Westen« 8 uhr: Die Fahrt ins Glück mit Guido Thielsohor. 3>/, Uhr: Der Kcnlgslcutnant. Trianon-Theater 8',. u.: Der Hinsel aal Erden. Sonntag 4 Uhr: Jngend. Naiifloal-TlieaterDKcT."öhcl�esr.rTh3 TögL 1lß Uhr Sonntag 31/, und 8'/,: Was junge Mädchen träumen...! AuaBtattungsj.osso in 3 Akten. Musik von Walter Bromme. Tägl. ausverkauft! Großer Erfolg! Es empf. sich, rechtz. Bill, zu bes. RosesTheater. 4 NHr: Schneewittchen. 8'/. Uhr: Eine Fran ohne Herz. Walhsna-Theatei-. 8 Uhr: SeemauusiiebclieD. Relchsliailen-Theater. Stettiner Sänger. Zum JOS. Mate: Schippers Heimkehr. Sonnfag nach. mittag 3 Uhr: »Im Schnt,cn- graben." (Ermäh. Preise: Park. 0.39. Ball. 0.7ö, Sogen 1 M) - Possen-Tliealer- Llnienstraßo a. d. Fnedrichstraße. Täglich 81/, Uhr: Qebr. Hirsch. Fängste schon wieder an. Casino-Theater. Lothringer Str. 37. Täglich 81/, Uhr Einzig in seiner Art in Grog-Bcrlin. Berliner Humor in ernster Zeit, Meine gute Olle. Original-Possc in 3 Auszügen. Vorhce erstklassiger bunter Teil. Sonntag 4 Uhr: Die Milchscbuizcn. Gebrüder Jiernifeld-Thealer. Täglich 81/. Uhr: VilBa Pschesäaia Sonntag, den 1. 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Ab Montag: Ter Prozcsthans'l. Kosseneröstnung 7 Uhr. Ansang 8 Uhr. ©"srcj llarenpsPe! Sturmschrcie aus hundert! Jahren:: Herausgegeben, , von Dr. Franz Diederich' In festem Umschlag geheflel SOPfennig i Das Thema dieses Buches ist ' der Kampi gegen denZarismus, 1 der Rußland blutig knechtet u.' Europa barbarisch bedroht.—. • Die Zarengeißel ist ein Kampl- I s buch voll Unerhittlichkcit. Aus dem Sturm des gegenwärtigen i | Kriegesisteshervorgewachsen| Zu beziehen durch die: BuchtsaAng Vorwärts IcuischrMörn Winter« tllsier Winter- lleberzieher Winter- Ioppen Wetter« Mäntel farHetron» Zünglinge» Knaben Große Auä-wchl!- billige preise! Hochfeine Anfertigung nach Maß! j ÄEflrweu Gummi- Regenmäntel\ Echie Ftiedensgunimictung. /i it ÄÜiiit idLÄMlrlt!.!? at-aussecflrsß- ey— Z0 U-r.ijrauifutittEir.zo iß MT- -lBt? kvtfteTv Zfr � Verkäufe (betragene Hcircnllcider, Gummimäntel. Bauchanzüge, Gchrockanzüge, auch leihweise mit und ohne Bezug- schein. Lei laus Alcrandcrstraste 28a. 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