Nr. 77. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. Nummer mit illustrierter Sonntagss Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. Boft Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post Zeitungs. Preisliste für 1900 unter Mr. 7971. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montage. Vorwärts Berliner Dolksblatt. 17. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Rolonel. etle oder beren Raum 40 Bfg.. für politische und gewerkschaftliche Vereins: and Bersammlungs Anzeigen 20 Bfg. ..Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pig. ( nur das erste Wort fett). Inserate für Die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Fefttagen bts 8 Uhr vormittags geöffnet. Kernsprecher: Bmt I, nr. 1508. Telegramm Adresse: ..Socialdemokrat Berlin" 3 Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Bezugs- Einladung. mit seinem wöchentlich fünfmal erscheinenden Unterhaltungsblatt und der Sonntags- Beilage Roman „ Die Neue Welt". Auferstehung." Sonntag, den 1. April 1900. und soweit es überhaupt noch nötig sein sollte unter dem industriellen Proletariat zu frönen. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Politische Uebersicht. und sie bemerkt dazu: = Vor allem aber vor zwanzig Jahren war es noch möglich. Berlin, den 31. März. zwischen Bourgeoisie und Junkertum ein Kompromiß von leidlicher Mit dem 1. April eröffnen wir ein neues Abonnement auf den Festigkeit zu schließen. Fehlte ihm auch von vornherein die Durcheinander. Vorwärts" Ein Abjchwenken der Regierung vom agraria Bürgschaft der Dauer, war es unmöglich, die schneidenden Inter- ichen und großindustriellen Hochschutzöllnertum efiengegenfäße zwischen einer fiegreich auf dem Weltmarkt vordringenden Bourgeoisie und eines bankrotten, von Jahr zu Jahr fürchtet die" Post". Sie spricht davon, daß eine Reichstagsmehr auf dem letzten Loch pfeifenden Junkertums auszugleichen, so auflösung notwendig werde, wenn die Regierung sich nicht zur ging es doch eine Weile, namentlich so lange beide Teile in der Einführung einer Reichs. Erbschaftssteuer bequemen wolle, Knebelung der Arbeiterklasse ein gemeinsames Jnteresse hatten, das In sonst gut unterrichteten Streisen erzählt man sich, daß ihnen gleichermaßen am Herzen lag. Seitdem aber das Proletariat Bestrebungen nicht ohne Aussicht auf Erfolg im Gange Im Unterhaltungsblatt bringen wir Leo Tolstoje neuen und Junkertum immer mehr in die Brüche gegangen, und die seine Bande gesprengt hat, ist die Freundschaft zwischen Bourgeoisie sind, eine Entscheidung im letzteren Sinne( Reichstags- Auflösung) herbeizuführen, und zwar soll angeblich eine starke Verstimmung wachsende Unmöglichkeit, sie noch einmal unter einen Hut zu bringen, wird gegen den Bund der Landwirte dazu benutzt werden, eine schlagend durch das ewige Fiasko der„ Sammelpolitik" bewiesen, Wendung der Regierungspolitik im freihändlerischen Sinne selbst wenn sie ein so höchst gewandter Mann, wie Herr Miquel herbeizuführen. Man nennt bereits die Namen derjenigen Männer, betreibt. In dies schon so sehr gestörte zarte Verhältnis ist mun die welche die leitenden Stellen in Preußen und im Reiche einnehmen Flottenvorlage wie eine Bombe gefahren; die ostelbischen Junker sollten. Daß darunter Dr. Georg v. Siemens nicht fehlt, ist schäumen vor Entrüstung, daß ein halbes Dutzend von Milliarden selbstverständlich. Kämen solche Nachrichten nicht aus un verpulvert werden sollen, ohne daß ein Pfennig davon zu Liebeszweifelhaft guter Quelle, so wäre man geneigt, das gaben für sie abfällt, und sie haben mit ihren Beschlüssen zum Ganze für einen verfrühten Aprilscherz zu halten." gegeben, daß sie ihre großen Mittel" haben wollen. wenn die Bourgeoisie die gräßliche Flotte" haben soll. Damit wird aber wieder die platonische Begeisterung der Bourgeoisie für d Flotte beträchtlich gedämpft werden; droht die Gefahr, daß die Geschichte für fie selbst, und nicht bloß für die Arbeiter kostspielig werden kann, dann wird bald der Augenblick kommen, wo sie die Flottenvorlage ins Pfefferland wünscht. Neu hinzutretenden Abonnenten wird der bisher erschienene Teil des Romans Auferstehung" nad) gelietert. Für Berlin nehmen sämtliche Zeitungsspediteure sowie unsere Expedition, Beuthstr. 3, Bestellungen entgegen zum monatlichen Preise von 1 Mark 10 Pfennig frei ins Haus. Für außerhalb nehmen sämtliche Postanstalten We- Fleischbeschau Geseze ihre geharnischte Erklärung dahin ab= stellungen zum Preise von 3 Mark 30 Pfennig für die Monate April, Mai, Juni entgegen.( Eingetragen ist der Vorwärts" in der Post- Zeitungsliste Die Redaktion des Vorwärts". unter Nr. 7971.) 〃 " Die Arbeiter und die Flottenvorlage. Bläst man in der Herentücje, wo dieje Vorlage zurecht gebraut werden soll, die dünne Asche der patriotischen Redensarten von den Kohlen, so schlagen sofort die hellen Flammen zum Dache hinaus. Der bürgerlichen Oppoſition wäre jegt eine glänzende Gelegenheit geboten, " M füllung gehen werden. " Die„ Post" bemüht sich alsdann um den Beweis, daß eine seichstags Auflösung unter freihändlerischer Flagge" zu einer Niederlage der Regierung und der Flottenvorlage führen müsse. Niederlage der Regierung und der Flottenvorlage führen müsse. recht interefiant. Die Brot- und Fleischwucher- Parteien beginnen zu Diese Auslassungen des Hauptorgans der Sammelpolitik find fürchten, daß sie den agrarischen Bogen denn doch überspannt haben tönnten. Die Beschlüsse der agrarischen Reichstagsmehrheit zum Fleisch beschaugejez haben offenbar, oben" schwer verdrossen. Die Berl. Neuest. Na chr.", die gute Stenntnis haben, wie in den höchsten Regionen der Wind geht, raten den Konservativen, nicht ohne dringende Not Kraftproben anzustellen." Die Konservativen find bereits im Begriffe, von den extremsten Agrariern der Deutschen Je weniger man sich darüber täuschen darf, aß die Flotten alte Scharten auszuweisen, aber es rächt sich bitter an den Parteien borlage eine Konsequenz der realtionären Weltpontit ist, die vor dieser Opposition, daß sie längst verlernt haben, principielle Bolitik Tagesstag." ein wenig abzurücken und eine Einigung mit der Regiemehr als zwei Jahrzehnten mit dem Erlaß des Socialistengeleges zu treiben. Selbst die freisimmigen Nichts- als- Freihändler, die sich rung über das Fleischbeschaugeſetz, herbeizuführen. Regierung und Konservative fühlen sich so seelenverwandt, daß über das Deutsche Reich hereinbrach, desto weniger darf man die vor zwanzig Jahren noch der Weltpolitik des krachenden Kapitalismus trotz aller größeren oder kleineren Zerwürfnisse unter ihnen die tröstliche Kehrseite der Medaille übersehen, die Thatsache nämlich, widersetzten, sind jetzt teilweise zu ihr übergelaufen; was sic lockt, daß diese Politik mit dieser Konsequenz in das Stadium tritt, wo ist dieselbe Aussicht auf die chinesische Beute, die auch der Flotten- Hoffnungen des flottenverzückten Liberalismus nicht so bald in Erfie sich selbst abzuthun beginnt. Das Bumbum und Trara, vorlage das eigentliche Rückgrat giebt. Von den Ultramontanen Die„ Post" redet denn auch der Regierung gut zu, der vom womit die Flottenvorlage zuerst auftrat. weckte auf dem ist nichts mehr zu sagen, als daß ihr Treiben in dieser Centrum verlangten Reichs Erbschaftssteuer zuzustimmen, geduldigen Kalbsfell einer mehr als zwanzigjährigen Tradition ein ernsten Zeit einem einem verloden könnte, noch nachträglich vor damit der gegenwärtige agrarische Reichstag die Neuregelung der gewiffes Echo, aber so bald man sich den Schaden befah, begann den nationalliberalen Mannesseelen der siebziger Jahre den Handelsverträge durchführen könne. Die Angst vor einer Minderung man sich auch in bürgerlich- patriotischen Streisen hinter den Ohren Hut zu ziehen. Die fielen als„ maßgebende Partei" zwar des Brot- und Fleischwuchers läßt der„ Post" selbst den Gedanken zu frauen, und die gewigten Macher des Flottenrummels wissen recht sehr oft, aber doch gegen sozusagen halbwegs anständige Tringelder einer Reichs- Erbschaftssteuer natürlich erscheinen. gut, weshalb ste zur höchsten Eile mahnen, da die Begeisterung zu um, gegen eine wirtschaftliche Gesetzgebung, die in ihrer Art ein Zu den politisch maßgebenden Kreisen wirbelt es toller durchberrauchen" beginne. historischer Fortschritt war. Die Ultramontanen aber werden nach einander denn je Die Flottenvorlage enthüllt in einer, für ihre Urheber sehr unzähligen Umfällen abgelohnt mit der lex Heinze, cinem der unbequemen Weise, daß es ein ganz winziger Kreis ist, der von der elendesten Machwerke, womit die deutsche Reichsgesetzgebung verAgrarische Förderung der Leutenot. reaktionären Weltpolitik wirklichen Nutzen zieht, ein Häuflein, das, unziert werden konnte. Einer Partei von dieser sagen wir Es scheint auf einer allgemeinen Anregung zu beruhen, wenn es durch einen unerforschlichen Ratschluß der Vorsehung von Anspruchslosigkeit einen unerschütterlichen Widerstand gegen die uns genommen und auf andre Weltförper verfest würde- unfert Flottenvorlage zuzutrauen, hieße sehr leichtfertige Politik treiben, daß die Einzel- Landtage agrarische Zuchthausvorlagen" durchDie Wirkung dieser Gesetzmacherei kann wegen in die Gefilde der Seligen nicht nur feine Lücke in dem Es ist flar, was sich aus alledem für die deutsche Socialdemo- audrücken versuchen. Kulturleben der deutschen Nation hinterlassen, sondern es vielmehr fratie ergiebt. Für sie stehen sehr große Dinge auf dem Spiele, ur sein, daß die Landflucht" zunimmt und jeder Arbeiter, von einem drückenden Alp befreien würde. Weber die agrarischen sehr große Verluste oder sehr große Gewinne. Aber es liegt allein in dem noch eine Spur des Bewußtseins seiner Menschenwürde und Menschenrechte lebt, wird sich der Industrie zunoch die industriellen Arbeiter, weder die Bauern noch die Hand- in ihrer Hand, ob sich diese oder jene Schale der Wage senken soll. wenden, anstatt sich der von den Agrariern wiedereingeführten werfer, weder der Großgrundbesiz noch der Großhandel, Nimmt sie die Dinge auf die leichte Schulter, verläßt sie sich allzu Leibeigenschaft zu unterwerfen. Wenn man die Leutenot vernoch die Großindustrie haben ein Interesse an der Flotten sehr auf die offensichtliche Hinfälligkeit der Gründe, womit die Flotten schärfen will, so giebt es kein wirksameres Mittel, als Gesetze. Von den meisten dieser Klassen wagen die Flotten vorlage befürwortet wird, auf die thatsächliche Strohfeuernatur der schärfen will, so giebt es kein wirksameres Mittel, als Gesetze. von der Art der Geraer Kontraktbruchvorlage, die Verabschwärmer ja auch gar nicht solch Jntereffe zu behaupten, sondern ganzen Flottenschwärmerei und auf alle folche an sich ja redungen zur Erlangung günstigerer Lohnverhältnisse sowie den erfreuliche Zeichen des Ueberdrusses, nur vom Großhandel und von der Großindustrie. Aber der Groß- fehr erfreuliche Zeichen große ihre Auftiftung" auch seitens nicht landwirtschafthandel hat erst kürzlich durch den Mund eines seiner angesehensten Mehrheit der Nation alt der reaktionären Weltpolitik emBlätter der Welt verkünden laffen, daß ihm den Teufel an der Flotte pfindet, so tam fie trotzdem die unangenehmsten leverraschungenlicher Arbeiter mit Gefängnis bis zu einem Jahre Gefängnis gelegen sei; wollten die deutschen Steuerzahler sich den Lurus erleben: die Kreuz- Zeitung" und Stumm sind sehr mächtige Leute, Im Geraer Landtag ist der Entwurf bereits am Freitag gönnen, so hätte er weiter nichts dagegen, aber er für sein Teil die Freisinnigen und Ultramontanen sehr unsichere Kantonisten, und müsse sich bedanken, sein Conto mit dieser überflüssigen Ausgabe zu der deutsche Philister hat sich schwerlich schon zum legtenmal ein& 3r Beratung gebracht, in dessen Begründung gesagt wird: Das ist thatsächlich die allgemeine Auffassung in den für ein U machen lassen. Wird aber die Flottenvorlage mit oder" Ermutigt durch die in Anhalt gemachten Erfahrungen" Kreisen des Großhandels, der übrigens auch schon vor zwanzig ohne Reichstagsauflösung angenommen, dann erhält die herrschende gingen auch andre Regierungen mit der Absicht um, im Wege dann wird fie des Gesetzes gegen den Kontraktbruch einzuschreiten, und das Jahren, aus leicht begreiflichen Gründen, am schwersten aur re- Reaftion eine unberechenbare Stärkung und Organ der land- und Forstwirtschaftlichen Vereine hätte sich aktionären Weltpolitit zu befehren war. In den Streisen der Groß- schon alle einfachsten Selbsterhaltungstrieb industrie sieht es nur insofern anders aus, als ein Teil von ihr nicht berigen Errungenschaften der Arbeiterklasse schwer gefährden. einmütig dafür ausgesprochen, so daß die Regierung geglaubt zwar an den etwaigen Heldenthaten der neuen Flotte, aber allerdings Jedoch die Socialdemokratie fann diese Möglichkeit nicht nur ab habe, nicht länger zögern zu dürfen". an ihrem Bau interessiert ist, die Firmen Krupp und Stumm allein wenden, sondern auch der reaktionären Weltpolitik einen noch mit einem Riefenprofit von 175 Millionen Mark. Außer diesem Teil ungleich empfindlicheren Stoß, als einst durch ihren heroischen der Großindustrie sind nur die unprodukttesten Schichten die Streber Widerstand gegen das Socialistengejege, ja den entscheidenden Stoß an der Flottenvorlage interessiert, wesentlich dieselben Elemente, die veriegen, wenn sie mit voller Kraft und Wucht gegen die Flotten auch die franzöfifche Kolonialpolitit verschuldet haben und ver vorlage mobil macht, die Intereffen der gesamten Nation gegen dies schulden: Finanz, Bureaukratie, Militär und dergleichen mehr, ungeheuerliche Attentat wachruft, alle widerstrebenden Elemente auslöst nicht zu vergessen die Flottenprofessoren, die ihr ideales" Vorrecht und um sich schart, genug, eine revolutionäre Expansivkraft entfaltet, wahren, immer voran zu marschieren, wenn der nationale Karren wie an jenem unvergeßlichen 20. Februar, dessen zehnte Wiederkehr einmal recht gründlich verfahren werden soll. sie eben gefeiert hat. Wir wollen damit nicht sagen, daß sie bisher zu wenig gegen das Flottengefeß agitiert haben, aber wenn be hauptet werden sollte, sie habe darin schon genug geleistet, so würden wir allerdings antworten, daß in diesem Punkte gar nicht genug gethan werden kann. borlage. belasten. Das war vor zwanzig Jahren ganz anders. Damals hatte die reaktionäre Weltpolitik wirklich einen sehr starken Resonanzboden. Der größte Teil des durch den furchtbaren Krach der siebziger Jahre berelendeten Proletariats war politisch noch nicht aufgefärt, die durch das jähe Aufschießen der großen Industrie bedrohten oder auch vernichteten Bauern und Handwerker versprachen sich goldene Berge von der ökonomischen Reaktion; sobald der socialdemokratischen Partei alsfder rüftigen Vorfämpferin der gemißhandelten und unterdrückten Massen der Knebel des Schutzgeseges in den Mund gestopft worden war, konnten die Massen sehr leicht über den Löffel barbiert werden. Diese ganze Sachlage hat sich nach und nach durch die traurige Unfähigkeit der reaktionären Weltpolitik sehr zu ihren Ungunsten verschoben, und die Flottenvorlage ist ein höchst wirksames Werkzeug, die Aufklärungs: arbeit unter den Bauern und Handwerkern, unter dem agrarischenaus dem au die bise Gegenüber der Auflösung und Verwirrung in allen bürgerlichen Barteien gilt es, die alte principielle Fahne der Partei zu entfalten, Damals begrüßten fie die einst Ferdinand Lassalle aufpflanzte. einige Hunderte, wie heute einige Milliouen, aber der Kampf- und Siegesruf ist derselbe, heute wie damals: Hier unser Banner und dies unsre Ehre! " bedroht. In der Beratung motivierte der Regierungsvertreter die Vorlage mit der Häufigkeit des Kontraktbruchs ländlicher Tagelöhner, namentlich der ausländischen. Aus der weiteren Debatte feien folgende Stellen mitgeteilt: Abg. Kalb bedauert die Einbringung dieses Gefeßentwurfs. Die Frage, warum die ländlichen Arbeiter nicht bleiben, sei leider nicht untersucht, vielmehr übersehen worden, daß oft auch die Arbeit geber tontrattbrüchig werden( die nach dem Entwurf nicht bestraft werden sollen). Ein Gesez in der vorliegenden Form werde den Kampf auch auf industriellem Gebiet verschärfen. Geh. Staatsrat v. Hinüber: Man solle bedenken, daß von den Arbeitern im Falle des Kontraktbruchs auf civilrechtlichem Wege nichts zu bekommen sei, während die Arbeitgeber stets haftpflichtig seien. Abg. Leven bedauert, daß der Entwurf so spät herausgegeben und nicht auch den Arbeitern Gelegenheit gegeben worden ist, Stellung dazu zu nehmen. Der Ausnahmecharakter des Entwurfs liege schon in dem Umstande, daß die kontraktbrüchigen Arbeit geber nicht unter Strafe gestellt werden sollen. Die Vorlage atme denselben Geist wie der Ausnahmegesey- Entwurf gegen die gewerblichen Arbeiter, der im Reichstag ein so klägliches Ende gefunden habe infolge des Protestes der weitesten Volfskreise. Die Regierung habe es nicht für nötig gehalten, auch die landwirt schaftlichen Arbeiter zu befragen, weswegen sie eigentlich fortlaufen, sondern nur den Wünschen der landwirtschaftlichen Vereine Rechnung getragen, in denen lediglich die paar Großgrundbesizer eine Rolle Ausland. Der Zehnstundentag in Frankreich. spielen. Dem Arbeitermangel tönnten die Herren sehr gut dadurch| Souhs' Aphrodite" mit Illustrationen von A. Calbert auf Grund begegnen, daß fie bessere Löhne zahlen, dann würden sicher nicht des§ 184 des Straf- Gejezbuchs zu 100 M. Geldstrafe verurteilt joviel Landlente ihre Zuflucht zur Jndustrie- Arbeit nehmen. Der worden war. Einige von den Illustrationen hatte das SchöffenEntwurf wolle die ländlichen Tagelöhner noch unter das Ge- gericht als unzüchtig im Sinne des angeführten Paragraphen Paris, 28. März. finde herabdrücken, denn der Kontraktbruch werde bei letteren erachtet, obwohl Professor Jrmann von der fgl. Kunstschule als Die von Millerand vorgeschlagene Arbeiterschutz- Reform ist nur mit 15 M. bestraft, während hier 30 M. Strafe vor- Sachverständiger begutachtet hatte, daß die fraglichen Abbildungen nunmehr gesichert. Der Senat hat fie mit ein paar Henderungen gesehen ist. Der Kontraktöruch, der aus dem Arbeitsverhältnisse tinstlerische Aktstudien feien, die für den Gebildeten als untergeordneter Natur votiert. Die Hammer wird in dieser Frage enispringe, sei privatrechtlichen Charakters, hier aber folle er straf- ich am verlegend nicht zu gelten hätten. Vor dem Be- nochmals beraten und ohne Zweifel nebst den senatorischen Hendes rechtlich verfolgt werden. Im übrigen sei der Erlaß eines solchen rufungsgericht geb derselbe Sachverständige sein Gutachten in dem rungen votieren, wie es die Arbeitskommission nach Anhörung des Gesetzes nach Art. 55 des Einführungsgefeßes zum Bürgerlichen gleichen Sinne ab. Gleichwohl gelangte der Gerichtshof zur Verhandelsministers beschlossen hat. Gesezbuch unzulässig, wie auch§ 124 der Gewerbe- Ordnung werfung der Berufung der Angeklagten, indem er sowohl Die fenatorischen Aenderungen betreffen nur die Frage bes das widerrechtliche Verlassen der Arbeit nur privatrechtlich be- objektiv in den intriminierten Juustrationen den Thatbestand des Schichtwechsels. Die schichtenweise Nachtarbeit soll erst nach zwei langen lasse. Eine große Ingerechtigkeit sei es auch, daß die Ent-$ 184 St.-G.-B. erfüllt fah, als auch dafür hielt, daß der An Jahren seit dem Jukrafttreten des Gesetzes verboten fein, mit Ausscheidung über eine eventuelle zwangsweise Zurückführung der geklagten das Bewußtsein von den unzüchtigen Charakter der nahme der kontinuierlichen und unterirdischen Betriebe; die Zufontraktbrüchigen Arbeiter nicht einem Stichter, sondern den Arbeit Bilder inne gewohnt habe! lässigkeit des Schichtwechsels am Tage wird für gewisse, später von gebern in die Hände gegeben und dessen Willkür überlassen werden solle. einem Berivaltungsdefret zu bezeichnenden Betrieben gewahrt. Diese Es sei unbegreiflich, wie man hier dazu kommen fönne, den Be- Wie man Flottenfreunde macht. 1) Ort der Handlung teilweisen Verschlimmerungen müssen im Jutereffe des Zustande günstiger des kontrafibrüchigen ländlichen Arbeiters mit Strafe Leipzig: kommens der wichtigen Reform mit in den Rauf genommen werden. belegen, wie die schwersten Verbrecher. Die Folge des Gesetzes In der städtischen Markthalle find 16 Arbeiter zum Reinigen Umsomehr als eine Hinausschiebung des Botums die ganze würde auch sein, daß die Arbeiter immer mehr der Landwirtschaft der Halle angestellt. Am Freitag den 23. März lies Herr Inspektor Reform für lange Jahre der Tagesordnung absetzen entzogen und der Industrie zugeführt werden. Schulz, den Arbeitern die Petition für die Flottenvorlage vorlegen tönnte, sobald das gegenwärtige Ministerium gefallen ist. Abg. Ruckdeschel: Mit der Möglichkeit des Kontrafibruchs mit dem Bemerien, er zivinge niemanden zur Unterschrift, er hoffe auch so ist es zu verwundern, daß der Senat, iroz des Widerwährend der Ernte mache man den ländlichen Arbeitgeber rechtlos, aber, daß er nur fönigstreu gesinnte Arbeiter stands der harigefottensten Unternehmervertreter, die Reform in was in einem Rechtsstaate, wie der unirige einer fei, nicht geie glaubten, daß fie andrenfalls ihre Entlassung zu befürchten hätten. gewöhnlich rasch erledigt hat. Dieſe reformerische Promptheit, die habe. Das Resultat war, daß fast alle Arbeiter unterschrieben. ihren Hauptbestimmungen unverändert angenommen und sie jo n schehen dürfe. 2. Aus dem Harz: Vergangene Woche wurden sämtliche der sozusagen principiellen Verschleppungsmethode des Senais in Arbeiter der pyrotechnischen Fabrit im Selfethal bei Harzgerode nach Bezug auf socialpolitische Gefeße ins Gesicht schlägt, ist in der Haupteinem bestimmten Fabrikraume geladen, wo ihnen eröffnet wurde, fache die Folge der Sympatic der senatorischen Mehrheit für das daß sie etwas zu unterschreiben hätten. Das Schriftstück trug die Ministerium der republikanischen Verteidigung". eberichrift: Die Unterzeichneten schließen sich der umstehenden Bir refapitulieren nochmals die Hauptbestimmungen Eingabe vollinhaltlich an." Keiner hatte den Mut, das Schriftstück der Reform. Die Arbeitszeit wird für Minderjährige. Frauen und denn die Interschrift nötig sei. Sierauf antwortete der Wertführer, festgesetzt; nach Berlauf von zwei Jahren seit der Verkündigung des mizuwenden. Nur einer gestattete sich, schüchtern zu fragen, wozu in denselben Betrieben arbeitende Männer zunächst auf 11 Stunden fie follten mur ruhig unterschreiben, es handle sich um die Flotic. Gefeyes wird die Arbeitszeit für das gesammte Bersonal der„ ge= Der Werfführer unterschrieb zuerst, und alle Arbeiter thaten dasselbe. mischten" Betriebe( wo Minderjährige, Frauen und Männer zusammen Nicht ein einziger wagte es, feine Unterschrift zu verweigern. arbeiten) auf 10/2 und nach weiteren zwei Jahren auf 10 Stunden reduziert. Im Jahre 1904 werden also 82 pet, der französischen Arbeiterschaft den gefesligen Behustundentag genießen. Damit wird die französische Arbeiterschuh- Geschgebung mit einem Spring diejenige aller andren Länder überholt haben. Abg. Lautenschläger( ein Fortschrittler!) erflärt sich mit einigen Einschränkungen im wesentlichen für das Gejek. Deute man sich in die Prayis hinein, so müsse man sich sagen, daß die, die das Gesetz verlangt haben, nicht so ganz unrecht haben. Die Vorlage wurde schießlich gegen fünf Stimmen an einen Ausschuß verwiesen. Wie man uns aus Gera schreibt, ist es sehr wahrscheinlich, daß der skandalöse Entwurf an genommen wird. Reuß jüngerer Linie zählt wie zur Aufflärung dienen mag bei einer Gesamtbevölkerung von 129228 Einwohnern 25 872 landwirtschaftliche Personen, davon Erwerbsthätige 3. Aus estfalen: In Werne bei Bochum wurde am 12 683, von diesen selbständig nur 27,82 Pro3.= 3520. 27. d. 9. auf der benachbarten Zeche Neu- Iserlohn" die Nachtschicht Landwirtschaftliche Betriebe von über 5 Heftar Fläche giebt es nach der Ausfahrt in die Steigerstube beordert. Dort legte 2562, von deren Besitzern die Agitation für die Zuchthaus- friß oder stirb. man den Arbeitern eine Liste zum Einzeichnen vor und nun: Vogel vorlage" ausgeht... Diese Falschmünzerei, die über die Stimmung im Lande mit Der Reichstag wird sich mit diesem Vorgehen der Einzelunsaubersten Zwangsmitteln zu täuschen sucht, ist ein würdiger Anfang staaten ernstlich beschäftigen müssen. der erhabenen Weltpolitik. Der Reichstag wird die auf solche Beise erpreßten Unterschriften zu würdigen wissen. Das Herrenhaus 11 hat am Sonnabend einige Kleine Vorlagen angenommen und die Statsberatung beendet. Die Debatte drehte sich fast ausschlichlich Dieser Umstand hat im Laufe der Senatsdebatte den Gedanken an eine internationale Arbeiterschus konferenz angeregt. Miserand hat versprochen, die Einberufung einer solchen conferenz der Regierung und insbesondere dem Minister des Auswärtigen nahezulegen. Das fenatorniche Votum hat, wie Jaurès in der Belite République" ausführt, den wichtigsten Einwand der socialistischen Benner der Reform hinfällig gemacht. Diese hatten nämlich bes Der Ausschuß des Bundes der Landwirte hielt am 29. 8. M. in Berlin eine ordentliche Sigung ab, um zu dem Entwurf eines leifbeimau- Gejeges Stellung zu nehmen. Derselbe hat ait einstimmig, sich dahin ausgeivrechen, daß es für die nur für materielle Dinge Sinn hat, sich über eine derartige Frage flüsse der zweiten Lesing hinausgehende Sonerilärt und so offiziell diskreditiert wurde. Zugleich wird der cr= Es machte einen ungewohnten Eindruck, dies hohe Haus, das sons deutsche Landwirtschaft unmöglich ici, über die Be also beim alten Schuhgesetz von 1892 bleiben, das in den parla mentarischen Debatten vom Minister ausdrüdlich als undurchführbar unterhalten hören, und manch einer der ehrwürdigen Bertreter bes gefiionen git ma che 11. alten und befestigten Grundbefizes blidte erstaunt auf die paar Professoren und Oberbürgermeister, die die gute alte Gitte des Hauses fonservative Partei im Reichstage nicht maßgebend und, wie man Die Beschliffe des Bündlerausschusses find natürlich für die bitterte Streit um die Reform im socialistischen Lager wohl ein Ende umzustürzen und sich über wirklich ernste Angelegenheiten zu unterweiß, verinen verschiedene konservative Führer, insbesondere Graf halten wagten. Der Termin der nächsten Sizung ist unbestimmt; wahrscheinlich lineoström, ein Fleischbeschan- Kompromiß mit der Regierung tritt das Haus in den ersten Tagen des Mai wieder zusammen. zu stande zu bringen. " 1\ Ve Deutsches Reich. Willkommenen Eiser " " Sie sollte es jia) ernstlich überlegen, che sie durch ihr Vor gehen leichtfertig einen derartigen Umschwung in den alt: eingewurzelten Anschaumgen der Landbevölkerung heraufbeschwört! Es würde dies nichts mehr und nichts weniger als die völlige Untergrabung unfres national- monarchischen Staatswesens bedeuten"." nehmen. Der Rüdtritt des italienischen Kammerpräsidiums. Die Sitzung war für Sonnabend nm 10 Uhr vormittags an Der Umsturz der Gutgesinnten. Die Ordnungsstigen vergescht, auch diese war wieder nur von kurzer Daner. Nachdem der schiedener Richtung drohen jetzt mit dem Umsturz. falls es ihnen Vicepräsident mitgeteilt hatte, daß der Präsident sowie das gesamte Er erklärte nicht nach dem Billen ginge. Die Korrespondenz des Bunds der Bureau zurücktreten, hielt Giolitti eine Rede. Landwirte ermahnt die Regierung: hierin, er halte es als Patriot für feine Pflicht, dringend zur Eintracht aufzufordern,( 2ärm auf der Rechten, Widerspruch links) damit das Parlament seine Arbeiten wieder aufnehmen könne. Die teste traurige Periode zeige, daß es unmöglich sei, ein Land zu regieren ohne die Führerschaft des Fortschritts und der Freiheit ( Beifall). Der erste Schritt zur Versöhnung bestehe darin, daß.cr allen Witgliedern des Bureaus, welches zurüidgetreten sei, seinen ehrerbietigen Gruß entbiete.( Lebhafter Beifall.) Minister präsident Bolloug sählägt dann vor, die Wahl des neuen Bureaus am Montag vorzunehmen, womit sich der Radikale Sacchi int Ramen feiner Partei einverstanden erflärt. Sacchi fügt hinzu, die äußerste Linte habe mit ihrer bisherigen Saltung eine schmerzliche Pflicht erfüllt, da sie überzeugt jei, das sich eine Beruhigung der Gemüter nur erreichen lasse, wenn die Freiheit aller, gesichert sei.( Beifall.) Der Vorschlag des Minister präsidenten wurde dann angenommen. enttidelt die Staatsanwaltschaft in Güstrow. Nach dem fie bereits verschiedene Nummern der„ Mecklenburgischen Bolks: zeitung", die den Meineidsprozeß Holst besprochen hatte, mit Beschlagnahme bedroht hat, ist es ihr unangenehm geworden, daß der Vorwärts" die schwere Mechtsirrung des Güstrower Schwurgerichts vor der weiten Oeffentlichkeit ausbreitet. Die so sicht der Patriotismus der Junker aus. Güstrower Staatsanwaltschaft hat die Berliner Polizeibehörde veranlaßt, aussuchung nach dem manuskript lex Heinze aufgebe: des Artikels in unsrer Nummer 71 über den Güstrower Prozeß zu halten. Am Sonnabendmittag erschienen mehrere Beamte der politischen Polizei in unsern Redaktions- und Expeditionsräumen. Das gesuchte Manuskript wurde nicht gefunden, dafür aber wurden 60 Exemplare der betreffendent Nummier des Vorwärts" tonfisziert. Die Güstrower Staatsanwaltschaft hat dabei verabsäumt, uns von den Gründen und Absichten ihres Berfahrens Mitteilung zu machen. Offenbar sollen wir durch unsre Besprechung des Meineidsprozesses irgendwelche Mecklenburgische Juftizbehörden verlegt haben, dessen wir uns allerdings nicht bewußt find. Ein Fleischwucher oder wir fündigen unser„ monarchisches Gefühl"; Aehnlich droht das Centrum, falls der Bundesrat wirklich die Sollte aber die Regierung sich durch diese lärmende Minorität inter der litterarischen Führung der Judenpresie etwa ein ichtern Tajien, dann wird sie in allen christlichen und gejitteten reisen des deutschen Volts eine Miz stimmung hervorrufen, die in einem ganz anders gearteten Sturm der Entrüstung sich geltend machen wird, in einer Entrüstung, wie jic, wie bereits von uns bemerkt worden ist, die Regierung vielleicht nicht ahnt und ganz gewiß nicht wünscht. Die fonjervativ- fieritale Mehrheit hat in der That eine sehr merkwürdige Auffaffung von der Selbständigkeit der Regierung Wenn sie nicht alle reaktionären Forderungen pariert, so erheben feine militeren Umitürzfer als in ihren Interessen gekränkte Ordnungsdie Hüter der Autoritat strads die Fahne der Rebellion. Es giebt lente. Sie werden politische Erpresser. entwaiges Gerichtsverfahren wird uns aber nicht hindern, weiterhin für den Unschuldigen unsre publizistische Pflicht zu erfüllen. Ein chuaiges Gerichtsverfahren würde uns willkommen sein, da es jur erneuten Aufrollung des Glistrower Meineidsprozesses führen Bürger Zeitung", der es finanziell ziemlich traurig gehen foll, Ein Mord als Abonnements Einladung. Die Staats müßte. Sind wir doch von der Unschuld Holst's und der Berechtigung bürger eitung", der es finanziell zienilich traurig gehen soll, unfrer Kritik umſomehr überzeugt. als der Hauptbelastungsatt zu machen im stande war, jetzt den benust, da selbst der Dresch- Graf Bidler ihre Baggerichute nicht Konizer Mord als zeuge Schütt vom Rostocker Gericht als ein durchaus unzu- bonements- Einladung. Zwar weiß niemand, wer das ungeheuer serfäffiger Zeuge qualificiert worden ist. liche Berbrechen verübt, die Staatsbürger- Beitung" aber weiß es, weds ergiebigerer Ausbeutung des Quartalswechiele, mid sie ver öffentlicht nicht nur einen Plan des Thatorts, sondern trommelt den Mord auch zur Werbung neuer Abonnenten lärmend, dus: " " Die Dunkelfanimer. Die Münchener Allgemeine 3eitung" schilt uns, weil wir die Heimlichkeitsfomödie in der lottenfommission beim rechten Namen genannt hatten. Ans Gründen der nationalen Sicherheit" habe die Geheimhaltung geübt werden müssen und der Vorwärts" begche Volksbetrug, indem ez als Grund der Geheimhaltung die Befürchtung der Regierung ausgiebt, daß eine Belanntgabe ihrer allergeheimsten Gründe nur eine allgemein erstaunende Seiterfeit über die Richtigkeit und Hohlheit des Begründungsmaterials entfachen müßte." Run findet sich aber in der Allg. 3tg." dicht vor ihrer gegen uns gerichteten Kritik eine Korrespondenz aus Berlin, in der es heißt: Die Rede des Grafen Bülow in der heutigen Generaldiskussion über die Flottenvorlage im Budgetausschuß des Reichstags hat feinen Zweifel darüber gelaisen, daß man an leitender Stelle der in Deutschland bestehenden Ber stimmung gegen England durchaus nicht jede Be rechtigung abspricht. Insofern wäre es ein fehr undankbares Unternehmen auch jezt noch die Behauptung einzelner in anglophilem Offiziöjentum schtvelgender Blätter ernsthaft zu diskutieren, daß die in der ausländischen Preffe veröffentlichten Berichte über die englandfeindliche Stimmung in Deutschland völlig gegenstandslos fcien. Zweifellos ist die Lage ernst..." Nachbem so die Mig. 3tg." selbst das Staatsgeheimnis Teichtfertig ausgeplaudert hat, mag sie den Narren suchen, der bei Anhörung dieser erstaunlichen Neuigkeit ernst verbleibt. Auch die, Kreuz 3eitung" ist unwillig, daß wir die geHeime Beratung veripotteten. Sie meini: Eben weil über diesen Teil der Verhandlungen Geheimhaltung beschlossen worden ist, kann das focialdemokratische Organ gar nicht wiffen, von was dabei die Rede war; man kann daher den Borwärts" über dieses Thema ruhig schwagen Iajjen." " Wir halten selbst die Kreuz- Zeitung" nicht für so thöricht, daß sie sich nicht zu sagen wüßte, was Graf Bülow in der Geheimberatung der Budgetfommission gesagt hat, was er überhaupt gesagt haben kann. " Der Riidtritt des bei der Opposition so verhaßten Präsidenten dürfte als ein Entgegenkommen aufzufaffen sein, damit zufrieden wird sich jedoch die äußerste Linke nicht geben, sondern sie wird nach wie vor die Knebelungsversuche der reaktionären Mehrheit bis aufs äußerste bekämpfen. Der Geschäftsordnungs- Ausschuß hat den Meldungen römischer Blätter zufolge bereits am Freitag feines Amts gewaltet. Das neue Reglement follte schon in der Sonnabendfizung der Kammer unterbreitet werden. Durch die Dentission des Präsidiums einer ganzen Reihe Zwischenfälle find wieder Anlässe gu gegeben, denn es erscheint sehr fraglich, daß die Bureauwahl so glatt von statten gehen wird. Unter den vorzuschlagenden Abänderungen werden folgende genannt: Der Präsident soll ermächtigt werden, nachdem der Ordnungsruf einmal erfolgt ist, mit Zustimmung des Hauses die Censur zu verhängen; diese soll die Entfernung des Abgeordneten aus dem Saale auf einen Zeitraum bis zu 8 Tagen in Gefolge haben. Wenn sich der Abgeordnete weigert, den Saal zu verlassen, soll der Präsident berechtigt sein, das Einschreiten einer bewaffneten Abteilung zu verlangen und den Ausschluß auf eine Zeit bis zu 16 Tagen auszusprechen. Ben unfrem römischen Korrespondenten geht uns über die politische Situation noch folgender Bericht zu: Es unterliegt feinem Zweifel, daß der scheußliche Mord in Konig wieder einer jener jüdischen Blutmorde ist, deren ichon jo viele ungefühnt geblieben sind. Die jüdische mud juden freundliche Presse schweigt sich natürlich darüber aus. Die Juden will feiner in die Sache hineinziehen! Nur spärlich wird die Nachricht gebracht, daß die Bevölkerung von Konig sich in größter Aufregung befindet und geneigt ist, den Juden die Schuld zuzufahreiben". Bir aber werden nicht ablaffen, die Wahrheit zu verbreiten. Und wenn es gilt, dem Judentume die Larve vom Gesicht zu reißen, so werden wir in erster Reihe stehen. Wir wollen unfer Der Entscheid des Raffationshofes, des höchsten italienischen deutsches Bolt anfflären, damit durch den Volkswillen unsre Staats- Gerichtshofes, durch welchen die decreto legge als der Bermachihaber zu einem Vorgehen gegen Juden, Judengenoffen und ihre fajiung wiedersprechend gekennzeichnet wurde, bedeutete eine urge 1mtriebe gegivungen werden. Deutsche Männer und Frauen, unter Schlappe für die Regierung. Sie suchte sie auszuweßen, indem sie ftigt uns in unserm Kampf! Werbt neue Lejer für die Staats- in großer Eile Gejegesentwürfe einbrachte, welche das Bersammlungsbürger- Zeitung", damit unser Dahnruf in alle Kreise unirer Bes recht, das Soalitionsrecht beschränken bezw. ganz aufheben sollten; völkerung dringe! Der Macht des Judentums müssen wir Deutsche ein andrer Entwurf sollte die Knebelung der Preffe vollkommen einmütig und thatträftig entgegen treten, daher vorwärts im machen. Die Diskussion dieser Knebelungsgesege wurde zugelassen Stampfe für des deutschen Volkes Necht." mit einer Majorität von 22 Stimmen, den Ausschlag gaben die Abgeordneten des Südens. Einen Mord als Reflamemittel zu verwenden, dieser Einfall fann nur in dem Hirn eines gefchäftsbedrängten christlich- frommen urgermenen erwadjen. Allerdings ist nur der Ostertermin für solche Reflame benutzbar, jintemalen bei den andren Quartalswechseln selbst der Ritus der Staatsbürger Zig." teinen Blutmord zuläßt. Dasselbe Blatt hatte am Freitag folgende Berse gedruckt: Die Juden haben einen Christen geschlacht, Nicht weit vom Tempel Mojes, In' nen Sad genäht, in See gebracht, ir fie was Zadelloses. Ernst Winter, der war jung und schön, Bollt mit den Schichseln spazieren gehn. IInd als er fam zur Tempeled, Mörder Da nahmen ihn die Juden weg 2c. Die Verse sind so bestialisch, daß ihr Verfasser der selbst sein tönnte. Man sollte auf den„ Dichter" fahnden; man findet da vielleicht eine Spur! passive Verhalten der Gemäßigt- Liberalen, organisierten die ba struktion, um diese Entwürfe nicht Gesez werden zu lassen. Das Centrum und die Rechte erklärten, alle Obstruktionsreden ruhig über sich ergehen lassen zu wollen; sie nahmen wohl an, die Obstruktionsredner müde zu machen. Plöhlich aber schienen fie andern Shims geworden zu sein. Der Inspirator der Neaktionären, Sonnino, ließ durch die florentinischen Abgeordneten Cambrai Diguy und Genossen den bekannten Antrag auf Abänderung der Geschäftsordnung einbringen. Die Abgeordneten der äußersten Sinken, unterstügt durch das Damit follte die Obstruktion mit einem Schlage mundtot gemacht werden. Die Linte erklärte diese Anträge als fo grundlegende Kenderungen der durch die Verfassung garantierten Rechte der Volksvertreter, daß fie die Einberufung der Konstituante ver tangic. Nur diese durch das Volksreferendum gewählte Störperschaft fönne diese Aenderung beschließen. Der Redner der Opposition, der beauftragt war, die Anträge zu begründen, wurde vom Präsidenten mehrEs geht auch ohne lex Heinze! Jn Breslau fand am Deutsch- franzöfifcher Telephouvertrag. Der französische fach unterbrochen und zur Sache verwiesen. Während drei Tagen fanden Dienstag, den 27. März, eine Berhandlung statt, die, unter Minister des Auswärtigen Delcaffé legte am Freitag in der Kammer die Gigungen ihr Ende durch das Dazwischentreten des Präsidenten, dem Gesichtswinkel der lex Heinze betrachtet, ein besonderes einen Gejezentwurf vor betreffend die Genehmigung des zwischen der den Redner der Opposition Pantano über die Konstituante Am lezten Tage erinnerte der Intereffe bietet. Es handelte sich um die Berufung gegen ein Frankreich und Deutschland abgeschlossenen Vertrags, durch nicht weiter reden lassen wollte. fchöffengerichtliches Erkenntnis, durch welches die Inhaberin einer welchen der Telephondienst zwischen den beiden Ländern ge- Republikaner Barzilai daran, daß die Konstituante im Jahr 1871 eingebracht, diskutiert und darüber abgestimmt wurde; er erinnerte Buchhandlung wegen Ausstellung eines Probehejtes von Pierre regelt wird. ferner daran, daß der gegenwärtige Kammerpräsident selbst noch vor 9 Monaten geäußert habe, man müsse die Obstruktion durch Geduld zu besiegen suchen. Trotzdem verhinderte der Präsident auch diesmal wieder den Redner der Linden, seine Anträge zu begründen. Das Land ist auf feiten der Minorität. So weit es nach den geringen Freiheiten, deren fich das italienische Bolt noch bedienen darf, möglich, mußt es diese aus, um Protest zu erheben gegen das Vorgehen der Regierung und der reaktionären Majorität. Täglich treffen Depeschen und Zuſchriften aus allen Teilen des Landes cin, die sich mit Begeisterung für die Idee der Konstituante aussprechen. Von den Appell an das Bolt wollen aber die herrschenden Klajien nichts wissen. Die Universitäten von Rom und Neapel, wo die Studenten in eine Bewegung zu Gunsten der Konstituante ein getreten waren, sind geschlossen worden. Selbst die konservativen Elemente außerhalb des Barlaments find mit den Regierungsmaßnahmen durchaus nicht einverstanden. So haben sich der Dichter D'Annunzio und Pantaleoni entschieden auf die Seite der Opposition gestellt..-. Frankreich. England. " Landesteilen Südafrikas die vodjie Selbstregierung gegeben frau unires Abgeordneten Genossen Kunert. Nachdem traten die wird, die mit dessen fünftigem Frieden und Gedeihen ver- Genojen Thiele, Salomon, Jessen, Völkel, Weig träglich ist." mann, Snedenburger, Brandt, Lchmann, Mant = der Man wird den Gegnern dieser Resolution zugeben müssen, daß nigel, Wiesenthal mud Swienth der Reihe nach in die selbst die rabiatesten Zingoes fie unterschreiben tönnten. Die darin Redaktion ein. Gegenwärtig sind die Genossen Thiele, Weiß, ausgesprochenen Grundsäge sind, abstraft genommen sehr schön, aber mann und Swienty als Redacteure und mehrere ständige in ihrer Anwendung auf die Bragis frist je nachdem einer den Mitarbeiter und Berichterstatter am Boltsblatt" beschäftigt. Au andern auf und der Schlußias alle mit einander. Was heißt z. B. Berfolgungen hat es zu keiner Zeit gefehlt. Ein besonders scharfer gebührende Berücksichtigung der Wünsche aller Sektionen?" Die Wind wehte im Jahre 1893, als der verstorbene Landgerichte" Royalisten" der Kapkolonie, d. h. die englisch gesinnten Einwohner direktor Reuter, der Vorstand der„ Ordnungspartei" war, die derselben, sind in ihrer großen Mehrheit entschieben für Annektierung Straflammer präsidierte. Unter seiner Zeitung wurde Genosse Juge der Boerenstaaten und firenge Bestrafung der Rebellen( Wahlrechte wegen Aufreizung zum Klaffenhaß zu 1 Jahr Gefängnis verentziehung auf längere Zeit, Konfistation des Grundbesiges der urteilt. Das Urteil wurde aber vom Reichsgericht faffiert, worauf Juge Anstifter und Führer 2c.). Man kann das verstehen, da natürlich an vom Landgericht, das sich dann mit der Sache beschäftigte, frei Ort und Stelle die Leidenschaften weit höher entflammt find als im gesprochen wurde. An Strafen wurden in den 10 Jahren gegen Mutterlaube, und die Loyalgebliebenen nichts mehr fürchten als Mebacteure verhängt rund 4 Jahr 8 Monat Gefängnis und einen Frieden, der nach furzer Zeit den Boeren und deren Bariei- an Geldstrafen bezw. Prozeßkosten wurden insgesamt bezahlt gängern im Rap wieder die Oberhand verfchaffte. Was speciell die 12515,49 Mart. Der Genosse Mannigel hatte die längste Strafe Verhältnisse der Kapkolonie betrifft, so haben die englisch gesinnten 1 Jahr und 10 Monate zu verbigen. Seit dem 1. Dezember Bewohner der für die Boeren infurgierten Distritte von ihren 1890 ist das Bolksblatt" ein Genossenschaftsunternehmen. Auch die Märkische Voltsstimme" bat am 1. April ihr Wie die französischen Monarchisten ihre Kriegskaffe rebellijchen Mitbürgern viel schlimmere Behandlung erfahren, als füllen, oder doch zu füllen verinchen, das lehrt ein ergöglicher von den Freistaat- und Transvalboeren und rufen daher nach zehntes Lebensjahr vollendet. Die erste Mummier des Blatts wurde Streit zwischen zwei schr jungen Leuten aus sehr bekannten Familien. Genugthung, womit hier und da noch der Wunsch verknüpft ist, aus am 1. April 1890 in Frankfurt a. O. unter der Redaktion des jetzt Der 23 jährige Comte de Luberjac richtete an den 20 jährigen den zu konfisgierenden Gütern jener entschädigt zu werden. Soll mun in der Schweiz lebenden Genossen Röller herausgegeben. Das UnterRobert de Rothschild, Sohn des Barons Gustav Rothschild, diesen Wünschen auch gebilhrende Rechnung getragen" werden? Man nehmen, das nur auf die fleinen Darlehen mehrerer Parteigenossen ein unflätiges Schreiben, das der Figaro" abbrudt. Quberfac fuüpft ficht, der Strieg hat Fragen gefchaffen, auf welche die Auge gegründet, hatte anfangs mit großen finanziellen Schwierigkeiten gu an einen alten Streit zwischen ihm und dem jungen Rothschild an meinheiten der Resolution auch nicht den Schatten einer Antwort fämpfen, die durch die zahlreichen Strafen der Nedackteure no und sagt, er habe damals sich mit dem Gegner nicht schlagen geben. gefteigert wurden. Der Eifer und die Opferwilligkeit wollen, weil dieser zu jung war, aber wenn Robert de Rothschild Aber was die Resolution nicht sagte, das fagten ihre Einbringer, Parteigenojien halfen aber schließlich über alle Schwierigkeiten jest wolle, sei er bereit. Andernfalls soll der junge Rothschild ge- Profeffor J. Massin von Orford und der Abgeordnete Stevenson. hinweg und heute steht das Blatt jo gefestigt da, daß man schon fälligst hunderttausend Frank an die„ Ligue de la Beide sprachen sich für eine Beschränkung der Unab dem Gedanken des täglichen Erscheinens nagetreten kann. Seit dem Patric Française" zahlen. In dem Briefe heißt es u. a.: hängigkeit der Boerenstaaten, das heißt, deren Unterstellung Jahre 1897 erscheint das Blatt in Forst i 2., im Mittelpunkt des Sie kennen den Abscheu, den Sie und die Ihrigen mir einflößen". unter die Oberhoheit Englands aus. Homerule unter der britischen Niederlaufiger Industriegebiete. Als Redacteure waren nacheinander Der junge Rothschild fandte uberfae feine Zeugen. Nach viertägigen Bahne, meinte Professor Maffin, fei die einzige Möglichkeit, zu einem thätig, außer Röller, die Genossen Sappay, Mattutat, Fröhlid, Verhandlungen erklärten die Zeugen Luberjacs jedoch, ihr Auftrag gedeihlichen Verband der anglo- holländischen Gebiete in Südafrika Schöpflin und Buder, während jegt neben Zappay Genofie Mittrisch geber weigere fich, sich zu schlagen, da der Gegner zu jung sei. zu gelangen. Watson, der Quäfer und einer der Führer der die Redaktion führt. Die Anklagen regneten, aufs reichlichste auf die die Redacteure nieder. Die Folge waren 17 Monate 3 Wochen Gefängnis Auf diese Weise ist die monarchistische Liga des französischen Friedensliga ift, machte aus seiner Gegnerschaft gegen Sind wir daran, mit Bor- und 1620 M. Geldstrafen. Die Geschäftsführung, die anfangs dem Baterlands in die erhofften hundert Nothschildschen Tausendfrant Annegionspolitit feinen Schl., fcheine gekommen. bedacht zwei freie b unabhängige Nationen zu vernichten? Mitbegründer Genossen Behrend oblag, liegt jest seit 1891 in den Hoffentlich find wir nicht so tief gefinnfen. Wir können wahrhaftig Händen des Genojien Buder. Das Blatt wurde von vornherein in in der Stunde des Sieges gemäßigt fein." Die„ Daily News", die eigner Druderei hergestellt. China im englischen Barlament. Im englischen Unterhaus von den liberalen Blättern am entschiedensten für die Annection cins Partei Organisationen. Die Barteigenossen in Jena be gab es am Freitag eine große Debatte über die seitens Englands in tritt. macht sich daher heute das Vergnügen, auf die rhetorija) geschlossen, das Bertrauensmänner- Shiten aufzugeben und die Geschäfte China zu befolgende Politit. Joseph Walton besprach die gegen stellte Frage, was Gladstone heute wohl thun würde, an der Hand ber Bertranensmänner dem Vorstande, des Wahlvereins zu überwärtige Lage der britischen Handelsinteressen in China und be- der Thatsachen Antwort zu geben. Sie ist für die Geisterbeschwörer tragen. Den gleichen Beschluß faßten die Parteigenossen in Erfurt. flagt die 1nthätigkeit der Regierung und den Verlust an nicht besonders ermutigend. Gladstones Eüdafrika- Politik war Prestige. Sollten die genannten Interessen aufrecht gehalten schwankend genug. Er protestierte gegen die 1877 unter Disraeli Für den 14. fächsischen Reichstags- Wahlkreis Frohburg- Borna wurde werden, so müsic die englische Regierung zu ciner thatfräftigen erfolgte Annexion des Transvaal, erklärte aber, 1880 zur Regierung Bartei- Organisation darstellt. ein den ganzen Streis umfassender Parteiverein gegründet, der die und entschlosseneren Politit übergehen. Die Zeit fei gekommen, den Führern der Transvaal Boeren, er könne der Königin fir ein Zusammenwirken der Mächte zum Zweck der Einführung nicht anraten, auf das Souveränitätsrecht zu verzichten. Als Mit- Gemeindewahlen. In Halle a.. fand eine Nachwahl zum von administrativen Reformen in China günstig gewesen. Wenn glied eines füdafrikanischen Bundes unter der Reichsflagge könne der Stadtverordneten- Kollegium statt für das einverleibte Giebichenstein. Großbritannien, Deutschland, Amerika und Japan gemeinsam vor- Transvaalstaat volle Totale Selbstverivaltung genießen. Dann er- Es wurden dabei 3 Socialdemokraten gewählt. Ein Parteigenofie gegangen wären, hätten Rußland und Frankreich sich nicht abjcits folgte 1881 der Aufstand und die englischen Niederlagen, wodurch wurde in Bresser( Magdeburg) gewählt und ebenso in Greppin halten fömmen. Balcarres stimmt der Ansicht zu, daß Englands Gladstone die bekannten Konventionen einging, die die( Halle). Jn Oberrad( Hessen) wurden zwei Parteigenossen gewählt, Einfluß hinter demjenigen Rußlands in China zurücstehe, Boeren später in andrer Weise auslegten, als Gladstone fie seiner doch wurde die Wahl des einen für ungültig erklärt, weil er nicht und giebt der Hoffnung Ausdruc, die Regierung werde für sich geit im englischen Parlament interpretiert hat. Unter diesen Umständen genug Steuern bezahlt. selbst die Grenzen des Einflusses, den sie sich zu sichern vorgenommen fühlt sich die„ Daily News" berechtigt, den Geist Gladstones auch habe, steden. Weihaiwei bringe England in große Gefahr und sei für sich zu reklamieren. Und fie thut dem berühmten Opportunisten jezt von jedem Gesichtspunkte aus völlig wertlos. Parlamentsuntersekretär des Auswärtigen, Brobrid, bestreitet, daß Uebrigens stellen sich dem, der sich durch Worte und fromme die Regierung in der Frage der Konzessionen im verflossenen Jahre Wünsche nicht täuschen läßt, die Gegensäge in der Sache als weit zurüdgefommen fei. Man könne in dieser Frage China nicht übermäßig geringer vor, wie sie nach dem aufgewendeten Bathos und der und nicht ur jedem Fall drängen, in welchem britische Staatsangehörige Schärfe der gegenseitigen Vorwürfe erscheinen. Es giebt allerdings Minentonzeffionen wünschten. In Bezug auf die Schiffahrt in den hier eine Sektion, die für abfolute Wiederherstellung des Rechts: chinesischen Binnengewässern erhebe sich die Schwierigkeit, cine Sicherheit verhältnisses cintritt, wie es vor dem Striege war, imb womöglich zu schaffen. infolge der Verschiedenheit zwischen Lifin- und Hafen- im Sinne der Auffaffung von Pretoria. Aber sie ist wenig zahl abgaben. Macdonald trete indeffen energisch für Vereinfachung dieser reich. Selbst die Mehrzahl der Friedensfreunde lassen durchblicken, Abgaben ein und ein fortgesetzter Drnd in dieser Beziehung ver- daß sie dies nicht erwarten." Mögen die Liberalen auf die Rez spreche guten Erfolg. Jit feiner einzigen Frage fei England gierung eindringen, den beiden Boeren- Republiken die weitesie während des letzten Jahres gezwungen worden, jcine Unabhängigkeit zu belassen, die mit der Bermeidung einer Forderungen aufzugeben; weder der britische Handel noch das Wiederholung der gegenwärtigen Unruhen verträglich ist", heißt es leber das Besinden des Landtags Abgeordneten Genossen Prestige hätten gelitten. Die Regierung werde an denselben Principien an einer späteren Stelle der Rede des Dr. Batson. Das schlicht Dertel erfährt die Münchener Post" von dem leitenden Arzt der festhalten, wie bisher, das heißt, fie werde ihr Streben nicht das Zugeftändnis einer gewissen Beschränkung der bisherigen In Seilanstalt Herzoghöhe", wohin fich Genosse Oertel bekanntlich beauf weitere Erwerbungen richten, sondern sie werde ihre abhängigkeit ein. Anch in einem von hervorragenden Gelehrten geben hat, daß der Patient zwar an schiverer Melancholie leide, Aufmerksamkeit darauf richten, die Wasserwege Chinas offen zu( Herbert Spencer, fr. Wallace, B. Bosanquet). Künstlern und jedoch sein Zustand in Bezug auf Wiederherstellung die günstigsten halten, den britischen Konzeifionären günstige Gelegenheiten zur Er Dichtern( Defar Browning. Balter Crane, Morgan Lewis), Geist- ussiten biete. Ueber den Zeitpunkt der Wiederherstellung fann schließung des Verkehrs zu schaffen und sich von den andren Mächten lichen( John Clifford, Ph. Wickstead) und dergl. unterzeichneten Schrift- natürlich eine ganz bestimmte Boraussage nicht gemacht werden. die Anerkennung der Politik der offenen Thür zu sichern. Die stick, dem sich auch viele Gewerkschaftsvertreter angeschlossen baben, Alle Imstände sprechen jedoch dafür, daß dieser Zeitpunkt nicht zu Regierung werde sich mit den andren Mächten vereinigen, um auf wird, nachdem ausgeführt worden, daß und warum ein großer Teil fern ist. China einen Iegitimen Drud auszuüben zur Erlangung der der Schuld am Kriege bei England liege, nur das Berlangen gestellt, jenigen vernünftigen Erleichterungen, die zu bewilligen in Chinas die Regierung möge Interesse, die zu fordern im Interesse Englands liege. Spanien. Der Sieg der Opposition. Madrid, 31. März. In Anbetracht der Schwierigkeiten, mit den Minoritäten zu einer Verständigung zu gelangen, hat der Finanzminister den Gesezentwurf betreffend die Besteuerung des Alkohols zurückgezogen. Türkei. damit schwerlich Gewalt an. , würdig einer großen Macht handeln, die zwei fleinen Gemein wesen gegenüber die Ueberlegenheit ihrer Sträfte bewiesen hat, und bei der ersten Gelegenheit befait machen, daß sie solche Bc dingungen vorzuschlagen bereit ist, deren Annahme von einem Bolf, tas sich ebenjo tapfer wie auf feine Unabhängigteit cifer jüchtig gezeigt hat, wohl erwartet werben ming." " Mit den Landtagswahlen beschäftigte sich eine Parteiverfamnthung in Jena( Großherzogtum Weimar). Auf der vorjährigen Landes fonferenz war der Beschluß gefaßt worden, bei der Landtagswahl mit feiner andern Partei irgend welche Abmachungen zu treffen. nachdem aber jetzt unter dem neuen Ministerium v. Wurmb ein äußerst realtionäres Regiment eingeführt worden ist, halten es die Jenaer Ge nofen für nötig, daß zur Bekämpfung dieser Politik die Wahl oppositioneller Abgeordneter mit allen Mitteln angestrebt werden müsse und daß deshalb Abmachungen mit linteftehenden Parteien unvermeidlich seien. Diese Gedanken wurden von dem Referenten, Genossen Leber, ausgeführt und die Versammlung gab ihr volles Einverständnis damit zu erkennen. Sic beauftragte ihre Delegierten, auf der nächsten Landesversammlung in diesem Sinne zu wirken. " ; Polizeiliches, Gerichtliches ufiv. Wegen Beleidigung der Armenkommission und des Armenhausverwalters in Delmenhorst war der frühere Redacteur des Delmenhorster Bolteblatts": Bazer im Jahre 1898 zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er hatte die Zustände in dem Armenhause in mehreren Artikeln geschildert. Auf eingelegte Mevision sprach ihn das Reichsgericht in 3 Fallen wegen eingetretener Verjährung frei und verwvics im übrigen die Sache an das Lande Das geht weiter wie Dr. Watsons Bemerkung, vermeidet aber gericht zurück, da es den Wahrheitsbeweis für die geschilderten Mis doch die Forderung der Biederherstellung des früheren Zustandes. stände in erheblichem Maße für erbracht anjah. Trozdem nun drei Desgleichen plädieren Morning Leader" und" Star", die von jälle ausschieden und aufs neue ein umfangreicher Wahrheitsbeweis den englischen Tageszeitungen am entschiedensten für die Sache der angetreten wurde, verurteilte das Landgericht Oldenburg den An Boeren eintreten, für einen„ Mittelweg" zwischen„ abioler nab- geflagten abermals zu 2 Monaten Gefängnis. hängigkeit" und absoluter Annegion." Blättern und Rednern der schärferen Tonart gebraucht werden, ein Surz. man thut gut, von den starken Borten, die von den will mau die wirkliche Bedeutung gutes Silich abzuziehen, ihrer Agitation ermejien. Des Agitatoren Bedürfnis spielt da eine große Rolle, und ebenso das Gefühl wie schon früher erwähnt Seit Jahren besteht hier eine Beschwerdekommission aus Frauen, für die Notwendigkeit, dem Toben der Jingopreffe ein startes Gegen bei der die Arbeiterinnen Gelegenheit hatten, ihre Beschwerden in gewicht zu bieten. Selbstverständlich auch das Gerechtigkeitsgefühl, Begichung auf das Arbeitsverhältnis anzubringen. Die Einrichtung Rußland in Korea. Yokohama, 31. März. Die japanische aber was ist im vorliegenden Fall gerecht? Jit den Augen der erfüllte ein dringendes Bedürfnis, deffen Erfüllung Aufgabe der Bresse behauptet, das russische Geschwader befinde sich noch Transvaalboeren ficher nur die volle internationale Unabhängigkeit Regierung gewesen wäre. Sie hat sich außerordentlich bewährt in Chemulpo und begebe sich wahrscheinlich nach Masampo, um die ihres Staatswesens und das Recht, bloß diejenigen als Vollbürger und das Bertrauen der Arbeiterinnen erivorben. Jetzt endlich hat russischen Forderungen zu erzwingen. Man glaubt, daß, in dasselbe aufzunehmen, die ihnen als vertrauenswürdig cricheinen. fich auch die preußische Regierung, bewegen gefühlt, cinett falls Korea nachgebe, Japan eine ähnliche Konzession an der forcani- Bird ihnen das und die Freiheit des Rüstens nach eignem Ermessen Schritt zur Erfüllung ihrer so lange vernachlässigten Pflicht zu thun schen Küste verlangen werde. genommen, dann wäre es in ihren Augen mit der Ünabhängigkeit und, wenn auch zunächst nur im allerbescheidensten Rahmen, Frauen Konstantinopel, 30. März. Nach hier eingetroffenen Nachrichten herrscht auch in Dibre Beunruhigung; der Bazar dortielbst wurde gesperrt. Einzelheiten fehlen.- Der armenische Patriarch Ormanian und der Präsident des armeniiden National rats Artin Bascha erhielten vom Hintichat- Komitce Briefe, in welchem sie mit dem Tode bedroht werden, falls sie ihre Stellungen behalten und fortfahren, zum Schaden der Nation toirfen. Asien. Amerika. 1 Revolution in Venezuela. Nach einem Bericht venezolanischer Regierungsbeamter hat am 22. März bei Ciudad Bolivar ein heftiges Gefecht stattgefunden, bei dem die Aufständischen ge schlagen wurden. Sie verloren 223 Tote und 80 Gefangene und außerdem große Mengen Waffen und Schießvorrat. Die Verluste der Regierungstruppen waren gering. Die Aufständischen sollen 1200 Mann start auf dem Rückzug in das Innere von Guayana begriffen fein.Die Liberalen und der Krieg. vorbei. Aus der Frauenbewegung. Bereits vergeben. zur Fabrikaufsicht anzustellen. Nachi rift. Im Augenblid, wo ich das Vorstehende ab In dem Glauben, daß es von Wert fei, in diese Stelungen fenden will, erhalte ich die Abendmummer des" Star". Sie bestätigt Frauen mit der nötigen Erfahrung an berufen, wandte sich die er alles Obengejagte. Das radikale Blatt erklärt, es habe sich gezeigt, wähnte Beschwerdekommission mit einer Eingabe an den Minister viel unbedeutender feien, als man bisher geglaubt. Zwischen von einem Juristen in den Fragen der Fabrilinipe! daß die Differenzen zwischen den Liberalen über die Südafrika- Frage des Innern, machte ihn auf das Bestehen dieser ission, die ausgebildet Dr. Spence Watson und Professor Massin, wie zwischen Wir. Aloyd worden ist und bisher mit gutem Erfolge gearbeitet aufmerljam George und Mr. C. P. Trevelyan fei sehr viel gemeinsamer Boden, und mit dem Hinweise darauf, daß es für die groeiterinnen von alle feien darüber einig, daß Rhodes und die Rhodesia- Gesellschaft größter Wichtigkeit ist, wenn die Asistentin aus den Reihen der unter starte Kontrolle genommen werden müßten und bei der Ent- gewerblich Thätigen hervorgeht, ersucht sie ihn darum, eine Frau scheidung nichts sollen mitreden dürfen. Zum Schluß wendet sich aus der Mitte der Beschwerdekommission zu berufen. das Blatt dagegen, daß man die Motive der Richtung MajjinDaily News" verdächtige. Ton mid Inhalt des Artikels deuten auf einen hinter den Coulissen geschlossenen Sompromis. Partei- Madhrichten. " London, den 29. März. Was würde Gladstone thun?" In Nottingham, einer gewerbreichen Stadt Mittelenglands, tagt im Augenblick die Generalversammlung des nationalen Bunds der Liberalen. Sie ist ungewöhnlich start besucht, gegen tausend Delegierte vertreten über Zeitungsjubiläer. Am 1. April blidt das„ Boltsblatt fünfhundert liberale Vereine oder Verbände. Insbesondere haben für alle auf sein zehnjähriges Bestehen zurück. Mühe fich die Vertreter der Friedensbewegung in großer Zahl eingefunden, und Arbeit genug hat es geloftet, um das„ Boltsblatt" auf die Höhe 11117 cine ihrer Auffajjung genehme Stellungnahme zur id zu bringen, auf der es sich jetzt befindet. Am 23. März 1890 er afrikanischen Frage zu erzielen und dadurch die Partei auf eine bestimmte anti- annegionistische Politit zu verpflichten. Das ist ihnen nun nicht gelungen. Vielmehr wurde nach sehr heftigen Debatten die von dem Ausschuß des Bundes ausgearbeitete Resolution angenommen, die e Liberalen auffordert, dafür immer halb und außerhalb des Barlaments energisch zu wirken, daß „ eine dauernde und befriedigende Lösung in Südafrika erzielt werde, wie sie nur möglich ist, wenn den Wünschen aller Sektionen der Bevölkerung gebührend echnung getragen, auf gerechte und billige Behandlung der eingeborenen Rassen bestanden und allen Wir wissen nicht, ob sich die Beranlafferinnen der Eingabe der Illusion hingegeben haben, daß ihre Wünsche berüdsichtigt werden würden- zu dem Erwarten einer höflichen Antwort auf das höf liche Ersuchen wären fie aber ficher berechtigt gewesen. Statt dieser erhielten sie unterm Datum des 24. März d. J. im Aufträge des Handelsministers von einem unleserlichen Herrn dieses: Auf die an den Herrn Minister des Zunern gerichtete, von diefem an mich abgegebene Eingabe vom 27. v. M. erwidere ich Ihnen, daß die im Staatshaushalts Etat fiir 1900 vorgesehenen Stellen für weibliche Hilfskräfte des Gewerbe- Aufsichtsdienstes bereits vergeben sind." schien die erste Probenummer und am 1. April desselben Jahres An Papier hat's nicht gemangelt, denn auf dem großen Bogen übernahm der Genosse Redacteur Ilge, jest Redacteur der„ Leipz. hätte noch manches Wort Plaz gehabt; an Zeit mangeli's den Volkszeitung", unter den denkbar schwierigsten Umständen die Res Herren in den Ministerialburenns in der Regel auch daktion. Er brachte das Blatt, obwohl er fast ganz allein auf feine nicht; aber an Höflichkeit mangelt's. Mait braucht gor eigne Straft angewiefen war, während seiner Thätigkeit auf nicht in die Ertvägung der Frage einzutreten, ob wirf einen ansehnlichen Abonnentenstand. Vor der Gründung des Bolts- lich in der Kommission geeignete Personen für die zu be blatts" wurde hier der„ Leipziger Wähler" in 1500 Egemplaren feßenden Stellen vorhanden wären oder ob sie sonst in der Lage abonniert, und jest hat das, Boltsblatt" mb 15 000 Abonnenten. Mit wäre, geeignete Personen vorzuschlagen; wem aber Staatsbürger, dem Genoffen IIge waren abwechselnd als Redacteure thätig die Ges die selbst Interessenten sind, einer Regierung Vorschläge machen noffen Krüger, Mittag, Ringsdorff. Calwer und die Ehe' fönnen für die fachdienliche Erledigung irgend einer Angelegenheit, to würde jede von modernem bürgerlichen Empfinden nur einiger- 1 Aus Krefeld wird uns geschrieben: Mehrere Geivertichaften des Arbeitgebers für die Gesundheit feiner Arbeiter feftmaßen beleckte Regierung dies dankend anerkennen, nicht aber in befinden sich hier augenblicklich in der Lohnbewegung. Die Tischler stelle; außerdem werde fie als Warnung für die einem Tone antworten, wie ihn etwa ein Staatsanwalt oder fämpfen um den Neunstundentag und 15 Proz. Lohnerhöhung. Bei zahlreichen Landbesizer dienen, welche es mit Gefängnisdirektor auf die demütige Beschwerde eines Gefangenen den Verhandlungen mit den Meistern erklärten sich diese bereit, die der weitverbreiteten Gepflogenheit halten, anschlagen mag. Lohnerhöhung zu gewähren, lehnten aber die Verkürzung der Arbeits- ihren Arbeitern das Fleisch von solchen Tieren als Uebrigens wenn es sich um die Interessen der Unternehmer zeit ab. In der Eisenbahn- Werkstätte in Oppum bei Strefeld ver- Speise auftragen zu lassen, die zweifellos mit handelt, da kann auch die preußische Regierung rücksichtsvoll sein, da langen die Tischler die Gleichstellung mit den übrigen Handwerkern. Der sibirischen Best behaftet waren und erst kurz werden die Interessenten von der Regierung selbst zu Rate gezogen Bisher erhielten sie 2,60 M. Tagelohn. Die Stuccateure verlangen vor dem Verenden geschlachtet wurden. und ihre Wünsche auf das Sorgfältigste erwogen; Arbeiter aber zehnstündige Arbeitszeit und 50 Pf. Stundenlohn. Die Steinarbeiter Gestatten denn die russischen Geseze nicht, einen solchen gewissen werden nicht gefragt, auch wenn es sich um ihre eigensten Interessen, stellen die gleiche Forderung. losen Kerl exemplarisch zu bestrafen? um die Ueberwachung der Durchführung der Arbeiterschutz- Vorschriften handelt. Auf das höfliche Anerbieten der Mitwirtung schnarrt ihnen cin furzes Bereits erledigt" entgegen. " Ganz auffällig ungewohnt ist zudem die Schnelligkeit, die die Regierung hier zeigte: Im Januar wird der Etat erst eingebracht und Ende Februar sind die Stellen bereits vergeben". Werden übrigens die Arbeiterinnen wenigstens die Namen und Adreffen der bereits ernannten Damen, die in Zukunft ihre Vertrauenspersonen sein sollen, erfahren? " Eine von Plätterinnen äußerst gut besuchte Versammlung tagte am 27. März in Charlottenburg. Genoffin Frau E. Ihrer hielt einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag: Wie verbeffern wir unsre elende Lage?" worin sie ganz besonders auf die im Plättgewerbe bestehenden Mißstände aufmerksam machte. In der fich anschließenden Diskussion wurde noch vom Kollegen Trinks, Frau Behling. Fräulein Bogel auf die Notwendigkeit einer guten Organifation hingewiesen und dann ein Verein der Wäscherinnen und Blätterinnen gegründet, dem sich sofort 30 Mitglieder anschlossen. Aus der begeisterten Stimmung der Versammelten zu schließen, darf man wohl mit den besten Hoffnungen auf eine erfolgreiche Agitation unter den mit am meisten aus gebeuteten Arbeiterinnen für den jungen Verein in die Zukunft blicken. stellt: Ausland. Der Krieg. Die böhmischen Bergwerksbefizer haben während des Streits wiederholt erklärt, daß sie die Arbeiterforderungen nicht bewilligen Nördlich von Bloemfontein ist es am Freitag zum fönnen, ohne sich selbst schwer zu schädigen und die Rentabilität des Unternehmens in Gefahr zu bringen. Was diese Behauptung be- Kampfe gekommen. Aber es handelte sich nicht um den Beginn des deutet, giebt ein Bericht der Teplizer Handelskammer an, weiteren Vordringens der Boeren nach Norden, sondern um eine der infolge der erhöhten Preise für Kohlen folgende Berechnung an- Abwehrmaßregel gegenüber den die Engländer stark beunruhigenden Nach der von der Auffig- Teplitzer Eisenbahn herausgegebenen Boeren. amtlichen Statistik des böhmischen Braunkohlenverkehrs wurden Feldmarschall Roberts meldet aus Bloemfontein: Infolge der im Jahre 1898 im Aussig- Teplitz- Brür- Komotaner Kohlenrevier mit Thätigkeit der Feinde a it unsrer unmittelbaren 25 212 Arbeitern 15 044 563 To. Kohle gefördert. Die Leistung Front und ihrer feindlichen Haltung gegenüber den Burghers, eines Arbeiters betrug demnach 596 To. pro Jahr oder, wenn man welche sich ergaben, fand ich es notwendig, fie von 298 Arbeitstage zu Grunde legt, 2 To. pro Tag; oder es leisteten den Kopjes zu vertreiben, welche sie in der Nähe des Bahnhofs von durchschnittlich fünf Arbeiter einen Waggon zu 10 To. pro Tag. Karree drei Meilen südlich von Brandfort besetzt hielten. Die nimmt man hochgerechnet den durchschnittlichen Tagesverdienst eines Arbeiters mit 2 fl. an, und würden die Kohlenwerke die Operation wurde von der 17. Infanterie- Division und 2 Kavallerievon den Kohlenarbeitern geforderte 20 prozentige Lohnerhöhung be- Brigaden glücklich ausgeführt. Der Feind zog sich nach Brandfort willigen, so beträgt diese Erhöhung 40 fr. pro Arbeiter und Tag, zurück. Unfre Truppen halten jetzt die Kopjes besetzt. Unfre Verluste und da, wie oben gezeigt, fünf Arbeiter durchschnittlich pro Tag betragen: 1 Hauptmann tot, 2 Lieutenants und 5 Hauptleute ver1 Waggon a 10 To. Kohlen leisten, beträgt die ganze Lohnerhöhung wundet, ungefähr 100 Soldaten find getötet und verwundet. 5X40= 2 fl. pro Waggon Kohle. Geht man noch weiter und Ein andrer Bericht über den Zusammenstoß bei Karree besagt, nimmt man an, daß noch größere Zugeständnisse, wie Wohlfahrts- daß die Boeren drei Stunden lang ernsten Widerstand einrichtungen, Abkürzung der Arbeitszeit 2c. bewilligt würden, und leisteten und ein heftiges Feuer auf der ganzen Linie unterhielten. veranschlagt man diese Zugeständnisse mit 10 Broz. des Tagelohus von 2 fl., so ergiebt dies pro Arbeiter und Tag 20 fr. oder pro Die Boeren hatten ein Vickers- Magimgeschütz auf einem Kopje Baggen a 10 To. Stohle eine weitere Verteurung von 1 fl. Es ist aufgestellt und beschossen die Engländer wirkungsvoll damit. Die jedoch zu berücksichtigen, daß die Abkürzung der Arbeitszeit, englische Infanterie ging hierauf gegen das Centrum der Boeren auf Bur Lohubewegung der Einsetzer. Nachdem die Berliner da meist im Accord gearbeitet wird, sich nicht in einer Ver- der mittleren Linie der Kopjes vor. Es wurden mehrere Gefangene Tischler durch die Annahme der Einigungsvorschläge des Ginigungs- teurung der Gestehungskosten der Kohle, sondern nur in einer gemacht, während die Kavallerie die beiden Flügel der Boeren umamts den Streit beendet haben, bleibt den Einsetzern die Regelung Berringerung des Tagesverdienstes des Arbeiters ausdrücken faßte. Die Boeren zogen sich hierauf, ihre Toten und Verwundeten der Tariffrage noch übrig. Es ist nun zwischen Arbeitern und Meistern wird. Es wird sonach, wenn die Werke selbst alle von den Arbeitern mitnehmend, langsam zurück. vor dem Einigungsamt ein Abkommen getroffen, daß die jetzigen gestellten Forderungen bewilligen, wovon aber noch gar nichts verZustände bestehen bleiben. In denjenigen Betrieben, welche lautet, die Erhöhung der Gestehungskosten der Kohle teinesfalls den Tarif bewilligt habent, bleibt derselbe bestehen. In denjenigen mehr als 3 fl. pro Waggon betragen. Trotzdem verlangen die Betrieben, welche unfren Tarif nicht anerkannt haben, soll zu den Stohlenwerke mit Berufung auf den Streit, obwohl bis jezt noch alten Bedingungen weiter gearbeitet werden. Der Arbeitsnachweis feinerlei Rohnerhöhungen oder sonstige Forderungen der Arbeiter wird anerkannt und haben die Berliner Einsetzer sich in demselben bewilligt sind, schon jezt für die Kohle Preiserhöhungen von 6 bis zu melden und einschreiben zu lassen, damit die Arbeitsangelegen 15 fl. pro Waggon. Auf Grund dieser Erwägungen hat die Handelsheit besser geregelt werden kann. tammer einen Protest hiergegen beschlossen." Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Ferner haben die Meister die Werkstattgesellen aus den Bauten Herauszuziehen, damit die Einsetzer in Arbeit kommen. Diese Zustände bleiben so lange bestehen, bis zwischen Arbeitern und Meistern in der Achtzehner- Kommission ein neuer Tarif aus gearbeitet ist. Das soll innerhalb sechs Wochen geschehen. Wir er fuchen nun die Berliner Einseger, dieses zu beherzigen, damit die Frage der Einsetzer sobald wie möglich geregelt werden kann. Ebenfalls bitten wir die Stollegen, welche von auswärts hier für Firmen Arbeit annehmen, dieses zu berücksichtigen und sich hier zu melden, damit eine genauere Kontrolle erfolgen kann. Das Bureau der Einsetzer befindet sich Alte Jakobstr. 75 bei Herzberg. Telephon Amt I, 5106. Die Kommission der Einsetzer. J. A.: Kurkowsth. Die Sperre über die Firma Franz Bitter( Sattlerwaren Fabrik), Dresdenerstr. 37, ist aufgehoben, dagegen bleibt die Sperre über die Sattlerwaren- Fabrik C. Bender, Alexandrinenſtr. 25, beDie Agitationskommission. ftehen. Der Streik in Böhmen ist bekanntlich bis auf den kladenper Bezirk beendet. Am Freitag hat bei dem Minister v. Körber eine Deputation vorgesprochen, um von dieser Seite eine Einwirkung auf die Gewerke zu erlangen. Der Ministerpräsident empfahl die Arbeit aufzunehmen, dann würde sich eine Verständigung finden. Die Arbeiter wollen aber nicht eher in die Gruben zurückkehren bis ihnen die Versicherung gegeben wird, daß keine Maßregelungen geschehen. zu solchen Zugeständnissen sind die Werke nicht zu bringen, weshalb der Streit mit allem Gifer fortgesetzt wird. Und eine weitere Depesche des Feldmarschalls Roberts lautet: Hier eingegangene Berichte denten darauf hin, daß der Feind Brandfort verläßt und in nördlicher Richtung zieht. Die Verluste bei dem gestrigen Gefecht sind zahlreicher als zuerst gemeldet wurde; es sind 2 Offiziere tot und 8 verwundet; von den Mannfchaften find 10 oder 19( die Depesche ist hier unklar) tot und 159 verwundet, während 3 vermißt wurden. Es ist jedenfalls bemerkenswert, daß die Boeren den in folossaler lebermacht befindlichen Engländern ein so gutes Gefecht liefern fonnten. strategische Bewegung gen Norden folgen wird. Kaum anzunehmen ist, daß dem Gefecht etwa jezt eine größere Roberts meldet ja felbst, daß er durch das Verhalten der Boeren zum Angriff gezwungen wurde. Der bisherige Stillstand der britischen Bewegungen läßt darauf schließen, daß Feldmarschall Roberts es als seine nächste Streit der Buchdrucker in Brüssel. Die Vereinigung der und wichtigste Aufgabe betrachtet, seine Verbindungen und die Schriftfeger, welche eine halbstündige Serabfegung der Arbeitszeit Berpflegung seiner Truppen zu sichern. Der„ Spaziergang nach und zwar eine tägliche Arbeitszeit von 81/2 Stunden für Zeitungs- Prätoria", von dem englische Blätter behaupteten, daß er schon zu druckereien und eine von 9/2 Stunden für die Accidenzdruckereien zu Pfingsten beendet sein werde, mag dem ruhig wägenden Lord verlangt, verkündete den allgemeinen Ausstand, der am Sonnabend Roberts nicht so harmlos erscheinen, sonst würde er mit den ihm zur begonnen hat. Um Mittag hatten 7 Beitungs- und etwa 20 Accidenz Verfügung stehenden Truppen, deren Zahl jezt auf weit über brudereien mit zusammen 500 Setzern die Forderungen der Aus- 20000 Manu berechnet wird, nicht zaudern, den Vormarsch Gereicht doch bei der gegen ständigen bewilligt. Die Zahl der nichtarbeitenden Gezer beträgt auf Transvaal fortzusetzen. gegenwärtig 1000, doch erwartet man, da Unterhandlungen mit den wärtigen militärischen Lage jede Verzögerung des Vordringens der Leitern der Zeitungen im Gauge sind, daß noch im Laufe des Tages Briten viel mehr den Boeren zum Vorteil, denen Zeit gewährt wird, ihre zerstreuten Kommandos zu sammeln, die Verdie Wiederaufnahme der Arbeit ermöglicht werden wird. teidigungswerfe zu ergänzen und den Widerstand im einzelnen zu organisieren. Für die englischen Truppen hingegen, die unter den Beschwerden des ungewohnten füdafrikanischen Krieges schwer zu leiden haben, ist jeder Tag mit schweren Verlusten an Mannschaften und Pferden verfuüpft, welche die Tüchtigkeit und Beweglichkeit der Truppenkörper empfindlich schädigen. Brüffel, 31. März.( W. T. V.) Der Ausstand der hiesigen Scher ist beendet. Sämtliche Beitungen haben die Forderungen beSociales. * 0 Vom Aufstand im Westen * 40 * Enttäuschte Hoffnung. Die Differenzen zwischen der Unionsbrauerei und ihren hemaligen Kellerarbeitern hat Gewerberichter v. Schulz zu schlichten versucht. Es ist ihm auch gelungen, eine Verständigung zu erzielen, so daß sich das Einigungsamt nicht erst mit der Sache zu befaffen braucht. Protokollarisch festgelegt wurde folgendes: Die Brauerei verpflichtet sich, ihre ehemaligen 26 Kellerarbeiter wieder willigt. einzustellen, wenn Plätze bei ihr frei werden und sich Dann bon den betreffenden Leuten welche melden. Die Borschriften des Arbeitsnachweises sind jedoch hierbei zu berückfichtigen. Die beiden Direktoren haben bereits dahin gewirkt, daß Städtisches Arbeitsamt in Zürich. Jn absehbarer Zeit dürfte vom Nachweis im Bedarfsfalle ihnen möglichst ihre vormaligen das schon lange projektierte städtische Arbeitsamt in Zürich errichtet Arbeiter zugeschickt werden. Die Vertreter der Arbeiter erklären da- werden. Der Große Stadtrat hat die vom Kleinen Stadtrat aus- liegen die folgenden Meldungen vor: gegen, daß der Artikel im Handels- Hilfsarbeiter" nicht auf ihre gearbeitete bezügliche Verordnung fast ohne Abänderung angenommen. Kapstadt, 30. März. Ein Telegramm aus Barkly West beInitiative zurückzuführen ist. Sie geben zu, daß möglicherweise Dieselbe umfaßt 13 Artikel, die im wesentlichen folgendes bestimmen: richtet, daß die Boeren in diesem Distrikt noch immer thätig sind. ihrerseits Mißverständnisse vorliegen und daß fie möglicherweise die Die Anstalt zerfällt in zwei Abteilungen für Männer und Frauen und Sie haben bei Boetsap ein Lager errichtet, ebenso in der Nähe von Worte des Direktors Bonwitt, welche dieser auf die ihm vorgetragene hat auch die Vermittelung von Lehrlingsstellen zu besorgen und zwar Windforton bei Rooidam und Collinberg- Farm. Eine Abteilung Beschwerde gebraucht hat, fälschlich als Entlassung aufgefaßt entgeltlich. Bon den 15 Mitgliedern der Verwaltungskommission von 200 Mann hat am Dienstag auf dem Wege nach Boetsap haben. Sie erkennen an, daß nicht so, wie im fraglichen Artikel müssen je 6 Vertreter der Arbeiter und Unternehmer sein, die von Stoopmansfontein paffiert. angegeben, Tag für Tag Ueberstunden geleistet sind, und daß sie ihren respettiven Organisationen auf 3 Jahre zu wählen find; je Der Morning Post" wird aus Bloemfontein vom 29. März für die Ueberstunden, welche nach Bedarf von ihnen geleistet wurden, eines der 6 Mitglieder jeder Partei soll weiblichen Geschlechts sein. Die gemeldet: General Kitchener hat mit seinem Stab letzte Nacht stets einen Lohn empfangen haben. Es ist ihnen nicht bekannt, daß weiteren drei Mitglieder, einschließlich des Präsidenten, wählt der die zeitweilig errichtete Brücke bei Norvalspont mit 3000 Mann von den Kellerarbeitern der Unionbrauerei immer vier oder auch mehr Stadtrat aus seiner Mitte. Bei Streitigkeiten zwischen Arbeitern überschritten. Kitschener ist der Ansicht, daß der Aufstand frank seien. Es sei nicht immer Sonntags von 5 bis 9 Uhr und Unternehmern bezw. Arbeitseinstellungen hat das Arbeitsamt niedergeworfen set. gearbeitet worden. Unter dem jezigen Kellermeister habe man sofort den Stadtpräsidenten um die Einleitung des VermittelungsSonntagsarbeit bis 11 Uhr vormittags überhaupt nicht geleistet. verfahrens zu ersuchen. Bleibt dasselbe resultatlos, so wird das Keine Zerstörung der Goldbergwerke. Endlich bemerkten die Arbeiter noch, daß die Arbeitsräume stets Arbeitsamt in seinen Lokalen eine bezügliche Bekanntmachung_angereinigt worden sind. Die Reinigung der Aufenthaltsräume habe bringen, aber seine Arbeitsvermittelung ohne weitere Rücksichtnahme Den auswärtigen Konsuln in Pretoria ist eine Mitteilung allerdings feltener stattgefunden. Ausgefegt worden feien fie auf den Streit fortsetzen. Aus den Verhandlungen des Großen amtlich zugestellt worden, dahingehend, daß die Regierung die häufiger. Jede der Parteien hat eine Abschrift des Protokolls Stadtrats ist erwähnenswert die bei Beratung der Streifflaufel von 8erstörung der Goldminen weder in Aussicht genommen, erhalten. dem Fabrikanten Frey Nägeli, einem der ärgsten Gegner noch auch einen derartigen Entschluß gefaßt hat. Die lokalorganisierten Gewerkschaften werden nach einer der Socialdemokraten in dieser Behörde, gethane Aeußerung. Mitteilung der Geschäftskommission ihren vierten Kongres in Berlin Er bezeichnete sehr richtig die praktische Bedeutung der Streifflausel „ Die Arbeiterorganisationen, meinte er, in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten abhalten. Tagesordnung als sehr geringfügig. Lissabon, 30. März. In der Deputiertenkammer bers und näheres Datum der Abhaltung des Kongresses werden später legen auf die zuziehenden Arbeiter Beschlag, bevor sie den Arbeitsbekannt gegeben. nachweis betreten, und wenn einer trotzdem Arbeit such t, las der Minister des Aeußern heute das Telegramm aus Bern, in fo ist das ein dummer 2öli", mit dem der Meister welchem von der Fällung des Schiedsspruchs Mitteilung Gegen den Kohlenwucher wendet sich in anerkennenswerter land gelten einer hochwohlweisen Regierung diese„ dummen Löli" als festgesetzte Entschädigungssumme binnen kurzem zahlen, ohne Zunichts anfangen tann." Das ist sehr richtig, aber in Deutsch gemacht wird. Der Minister erklärte, die Regierung werde die Weise der Stadtrat von Zwickau in einem Beschluß, der besagt: Der Stadtrat von Zwickau begrüßt das Ende des Kohlen- besonders nützliche Elemente des Staats, die darum auch seines be- hilfenahme einer inneren oder äußeren Anleihe. arbeiterstreifs, welcher alle Schichten der Bevölkerung so hart und Die Hoffnung, welche die Engländer auf die Erwerbung des nachteilig berührte; aber bedauernd muß konstatiert werden, daß der Kapitalistische Mordgesellen. Auf eine liebliche Gepflogen Delagoagebiets infolge Zahlungsunfähigkeit Portugals gefegt hatten, Streit einen Kohlenwucher herbeiführte, indem nach den an die heit" russischer Unternehmer macht eine Notiz der Petersb. Wed." ist damit zu Schanden geworden. hiesigen Kohlenhändler von den Großhändlern des nordwest- aufmerksam, die über einen Prozeß vor dem Bezirksgericht in böhmischen Kohlenreviers ergangenen neuen Preislisten die Kohlen-| Ssimferopol folgendermaßen berichtet: preise per Waggon um 20-28 Kronen gegen den Preis vor„ Vier Arbeiter und eine Arbeiterin, welche auf der Befizung dem Streit erhöht wurden. Dadurch findet eine Ausbeutung aller des Herrn S- w bedienstet waren, erfrankten plöglich; nach ihrer Klassen der Bevölkerung statt. Diese Preiserhöhung ist auch dann, Ueberführung ins Krankenhaus der Landschaft wurde bei allen Preistreibereien der Kohlenbarone. wenn die Bergleute die in Aussicht gestellte Lohnerhöhung erhalten füuf Infektion durch sibirische Best( Milzbrand) konstatiert. Wien, 31. März.( B. H.) Infolge der zunehmenden Klagen follten, nicht gerechtfertigt. Jm allgemeinen Interesse hält sich der Ursache der Infektion stellte sich heraus, daß es in der E- wschen Stadtrat von Zwickau für verpflichtet, gegen diesen Kohlenwucher zu Wirtschaft üblich war, Schafe mit offenbaren Symp der Industriellen über die ungerechtfertigte Preissteigerung der protestieren und ersucht die Regierung, in dieser Frage zum Schutze tomen der jibirischen Best schlachten zu lassen Sohlen beschloß die Regierung die Einberufung einer EnqueteDer Bevölkerung die erforderlichen Schritte einzuleiten." und das Fleisch den Arbeitern vorzusehen. Dant den kommission, welche am Freitag in Wien zusammentreten soll. TeilDas Streifpoftenstehen. Vor dem Landgericht Raumburg fam rechtzeitig ergriffenen ärztlichen Maßregeln genajen fämtliche nehmer werden die Handelskammern, die Industriellen, die Kohlenbieser Tage die Frage des Streitpostenstehens zur Entscheidung. Die Patienten, aber die Best ließ auf dem hübschen Gesicht des werksbefizer und die Vertreter des Kohlenhandels. Angeklagten, Lackierer Naumann und Zausch, waren in Zeitz zu welche eine unausbleibliche Folge der fibirischen Best ist, besteht Frankfurt a. M., 31. März.( B. B.) Die Franff. 8tg." 10 M. reip. 14 Tagen Gefängnis verurteilt, hiergegen hatten sie barin, daß die Augenlider sich herauskehren und, bei dider blutroter meldet aus New York: Der Schiedspruch in betreff der Delagoabai Berufung eingelegt. Naumann wurde vom Landgericht freigesprochen, Anschwellung, dauernd in diefer Lage verbleiben. Natürlich dachte wird in Washington als unbefriedigend angesehen. Indessen ist eine während die Berufung Zauschs verworfen würde. Der Lackierer Strätel, jest in Halle, hatte ebenfalls gegen das Urteil des Schöffen- das einfältige, unerfahrene Mädchen nicht daran, eine Forderung Anfechtung desselben unwahrscheinlich. gerichts Berufung eingelegt, die jedoch verworfen wurde. Im ersten gegen ihren Brotherrn anhängig zu machen; sie wurde abgelohnt und fand, gleich ihren Leidensgefährten, einen andren Dienst. Es Fall hatten die Zeugen bekundet, daß die angeklagten Ladierer, als fand sich aber ein guter Mann, der, vom Sachverhalt unterrichtet, fie Streikposten standen, verschiedene Personen angehalten hätten. ihr den Rat gab, gegen 6- w' wegen Verunstaltung flagbar zu Hierauf begründete das Gericht die Verwerfung der Berufung. werden, und das Bezirksgericht entschied zu Gunsten der Klägerin, Der Streit der Hamburger Schiffszimmerer giebt den indem es S- w zu einer Entschädigungszahlung von 1000 Rbl ver Unternehmern Anlaß, Agenten auszusenden, die Ersatz für die urteilte. Streifenden antwerben sollen. Es wird deshalb dringend vor Zuzug Diese Entscheidung hat nach Ansicht des genannten Blatts eine wichtige principielle Bedeutung, da sie die Verantwortlichkeit Verantwortlicher Redacteur: Paul John in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. 11 gewarnt. Deutsches Reich. sonderen Schußes bedürfen. " Lehte Nachrichten und Depeschen. Wien, 31. März.( B. H.) Die noch immer anhaltend ungünstige Witterung verursacht zahlreiche Verkehrsstörungen. Da die Preise aller Lebensmittel rapide steigen, befürchtet man eine Tenerung. Wladikawkas, 31. März.( W. T. B.) Zwischen den Stationen Grosnyj und Alchanjurt stieß ein Boftzug mit einem Güterzug zufammen. Die Petroleumwagen entzündeten sich. Die Lokomotiva führer der beiden Züge, die Postbeamten und zahlreiche Passagiere tamen ums Leben. Hierzu 4 Beilagen und Unterhaltungsblatt. Nr. 77. 17. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Toktales. Sonntag, 1. April 1900. Berlin sich ihm anschließt. Und diesem neuen Verband wird es an verhätschelte Idol der künstlerischen und wissenschaftlichen Freiheit Lieferanten sicher nicht fehlen. zurücktreten muß. hat sich bis auf den heutigen Tag in der Vers Das Blatt rät daher dringend zum Nachgeben: Von einem waltung der Museen leider immer noch eine Strömung mit Erfolg Kampf und Verruf hat der Verband wenig zu hoffen. Bei einer zu behaupten gewußt, die der beklagensiverten Anschauung lebt, daß friedlichen und loyalen Auseinandersetzung dagegen wird die Stadt Religion und Monarchie gerade gut genug scien, der Kunſt als Mittel Berlin ohne Zweifel den Baugeschäften alles Entgegenzum Zweck zu dienen, und zwar zu einem Zweck, der mit den ges tommen zeigen, das die Verhältnisse rechtfertigen, ohne sich läuterten Anschauungen modern christlicher Sittlichkeit in einemt oft ständen in Frage zu stellen." freilich in die Gefahr zu begeben, alle ihre Bauverträge unter Um schneidenden Widerspruch steht. Es herrscht in Hoffreisen die Ueberzeugung, daß die Museen unter ihrer jezigen Verwaltung und in ihrer heutigen Gestalt sich mit dem Staatsorganismus in feiner Weise vertragen, sondern allgemach zu einem Fremdkörper ausgewachsen sind, den Herr v. Stubt, wenn anders er darauf Bedacht nimmt, daß er Minister der geistlichen Angelegenheiten ist, nicht außer acht lassen und deffen schlimmste Auswüchse er, wenn notwendig mit scharfem Messer fecieren sollte. Um es furz zu sagen, es besteht der Plan, fowohl den Generaldirektor der königlichen Museen, Excellenz Dr. Schöne als auch die Direktoren der Gemäldegallerie, der Sammlung ber Es giebt Kulturarbeit zu verrichten. Bürgerliche Blätter melden, daß der Verband der Baugeschäfte von Berlin und den Vororten soeben das nachfolgende Rundschreiben an seine Mitglieder zur Versendung bringt: Die Stadt Berlin wird in den nächsten Tagen eine öffentliche Submission ausschreiben, betreffend Vergebung Die Stadt Berlin, das heißt die am Kapitalismus interessierten der Arbeiten cines Krantenhanje.. Zu dieser öffent Vertreter der Kommune würden den Unternehmern ohne Zweifel lichen Submission ist die Stadt Berlin veranlaßt worden gern mehr entgegenkommen, wenn fie nicht die öffentliche Meinung dadurch, daß die in beschränkter Anzahl zugezogenen Kollegen zu fürchten hätten. So aber müssen sie sich wohl oder übel in eine für die engere Submission verlangt haben, daß ungewohnte Rolle fügen und der organisierten Scharfmacherschaft in die Bedingungen die Streit KlauscI aufgenommen Berlins, was sonderbar genug aussicht, die Zähne zeigen. wird. Trotzdem auch Mitglieder, die dem Verbande der Baugeschäfte von Berlin nicht angehören, hinzugezogen waren, Die Berliner Paketfahrt Gesellschaft hat gestern, soweit die haben doch fämtliche Kollegen fich mit dem Verband der Bau- Briefbeförderung 2c. in Betracht kommt, ihren Betrieb cingestellt. antiken Bildwerke und der Nationalgallerie, die Herren Dr. Rode, geschäfte solidarisch erklärt und die beiden engeren Submissionen Es läßt sich ja nicht leugnen, daß diese Gesellschaft, was Billigkeit Dr. Ketule v. Stradowig und Dr. v. Tschudi im Laufe dieses find erfolgles geblieben. Wir geben uns der Hoffnung hin, daß und Zuverlässigkeit der Beförderung betrifft, vollauf das Vertrauen Jahres, spätestens aber bis zum 1. April 1901 in den Ruhestand zu auch bei dieser öffentlichen Submission fein einziger Kollege sich des Publikums rechtfertigte; und die hohen Dividenden, die all- verseßen. Generaldirektion und Subdirektionen sowohl dieser als auch finden wird, welcher für die Stadt Berlin ohne die Streif- Klausel jährlich an die Aktionäre verteilt wurden und auch bei den ein- wahrscheinlich noch einer Anzahl andrer Museen sollen dann zusammen in bauen wird. Die Mitglieder des Verbands der Baugeschäfte von geschränkten Betrieb wohl noch erteilt werden können, zeigten der die Hand eines Mannes gelegt werden, dessen wahrhaft christlicher Berlin werden sich eine derartige Schädigung von einem Kollegen Deffentlichkeit, daß die Gesellschaft selber bei den wohlfeilen Porto- und monarchischer Sinn bei mehr als einer Gelegenheit erprobt ward. nicht gefallen lassen, sondern gegen denjenigen Submittenten, welcher fägen am besten fuhr. Daß dieser neue Museumsdirektor fein qudrer ist, als der jebige ohne die Streit- Staniel eine Bauausführung für die Stadt Die Angestellten der Paketfahrt allerdings mögen immerhin mit Oberhofmeister der Kaiserin, Frhr. v. Mirbach, ist nach dem bisher übernehmen sollte, aufs Schärfste vorgehen. Dic fämtlichen gemischten Gefühlen an ihre Dienstzeit zurüddenken, und soweit fie Gesagten so ziemlich einleuchtend. Gewiß sieht man diesen waderen Lieferanten werden benachrichtigt werden, daß fie für den be- in den Betrieb der Reichspoft eintreten, wird Herr v. Podbielski fic Mann mir mit Schmerz aus seinem bisherigen Amte scheiden, aber treffenden Submittenten nicht liefern fönnen, wenn sie zugleich nicht gerade verwöhnt finden. Bekannt ist die oft fehr nach Scharf die hohe fittliche Aufgabe, die seiner harrt, rechtfertigt den Wechsel Lieferungen für Mitglieder des Verbandes der Baugeschäfte von macherei riechende Strammheit, mit der namentlich der Direktor ohne weiteres. Auch die Minister find, so weit ihre Meinung überBerlin abschließen wollen." Major v. Lindheim den Bediensteten entgegentrat, und bekannt ist haupt in Betracht kommt, mit der Reorganisation der Kunstferner noch die wenig einwandfreie Art, mit der die Direktion sich verwaltung durchweg einverstanden. So ist Herr v. Miquel im Juni 1896 über die Einigungsbedingungen hinwegfezte, die bei schon aus Sparfamkeitsgründen für die Reform, während Beendigung des großen Ausstands der Paketfahrt- Angestellten vor das Einverständnis des Ministers des Innern und des dem Gewerbegericht aufgestellt waren. Staatssekretärs des Reichspostamts sich aus der Seelenbeus Die Patetfahrt war von allen privaten Briefbeförderungs- wandtschaft mit dem bis jetzt noch imaginären starten Mann" Gesellschaften die einzige, die sich auf die Dauer zu halten ver- erklärt, bei dem es weniger auf Talent und Kenntnis als auf pie mochte. Schon im Mai 1873 wurde das erste Institut dieser Art Bethätigung christlicher Energie ankommit. Wenn wir weiter noch unter dem Namen„ Brief- und Druckschriften- Expedition Berlin" ge mitteilen, daß dem neuen Museumsdirektor bei seinem Säuberungsgründet. Hier wurden schon offene und verschlossene Briefe sowie werk als Ideal vorschwebt, die jetzt von müßigen und nach SinnenKarten für 2 und 3 Pf. befördert. Geld wurde gegen eine Gebühr reiz lungernden Individiuen besuchten Gallerieräume zu einer von 11/2 Groschen damals bestand noch die alte Münzrechnung Stätte umzuwandeln, in der zugleich durch Wort und Bild christlicher für fünf Thaler eingezogen. Im Herbst 1874 ging diefes Unter Glaube und monarchischer Sinn gepflegt werden kann, so ist die nehmen infolge der ungünstigen Geschäftslage ein. Erst nach Richtung, die die Kunst zum Wohle des Staatsganzen hinfort nehmen zehn Jahren, mit Beginn des Jahres 1884 wurde die Berliner wird, wohl zur Genüge angedeutet. Baletfahrt Gesellschaft" ins Leben gerufen. Dann folgte in VM Zum Schluß wird mitgeteilt, daß auch der Bund der Arbeitgeber- Berbände von Berlin und seinen Bororten", welchem der größte Teil der Lieferanten angehört, befchlejien hat, mit aller Macht dafür einzutreten, daß die Einführung der Streifflaufel gesichert werde, sodaß die Lieferanten auch moralisch gebunden seien, den Berband der Bangeschäfte in dieser Hinsicht zu unterstützen. Soweit hat der Machtfigel des Unternehmertums es also doch gebracht. An den städtischen Behörden liegt es nunmehr, die nötigen Borkehrungen zu treffen, damit die in Betracht kommenden Arbeiten in eigener Regie der Stadt verrichtet werden können. Der Unterstützung der Arbeiterschaft fann die Behörde in diesem Falle, wo es gilt, die völlige leberflüssigkeit des Unternehmeriums bei öffentlichen Arbeiten zu beweisen, unseres Erachtens sicher sein. Die arbeitende Bevölkerung Berlins wird es als eine eigene Ironie des Schickjals betrachten, daß die Kommunalbehörden zur Erfüllung einer von Fer fecialdemokratischen Fraktion der Stadtverordneten- Versammlung Jahre 1886. die Sansa" Dieses Justitut erreichte mur cin Der Neubau der akademischen Hochschule für die bildenden bisher vergeblich aufgestellten Forderung nunmehr durch dasselbe Alter von fünf Monaten; Ende November übernahm die Künste, der hinter der Technischen Hochschule zu Charlottenburg Unternehmertum gezwungen werden, zu dessen Gunsten man bisher Paketfahrt- Gesellschaft die gesammte Einrichtung. Ginige Tage gelegen ist, foll zum Oftober 1901 bezogen werden. Die Arbeiten diefe Forderung abgelehnt hat. Das hindert die Arbeiterschaft aber später wurde eine nene" Hanja", Berliner Verkehrsanstalt, der Kunsthochschule sind übrigens weiter vorgeschritten als die ber selbstverständlich nicht, die Kommunalverwaltung so thatfräftig wie gegründet aber schon nach 3 Monaten mußte der Betrieb wieder Hochschule für Musik. es nur angängig ist zu unterstützen. Es kommt also nur auf den eingestellt werden. Die am 10. August 1886 gegründete„ Deutsche festen willen von Magistrat und Stadverordneten Privatpost Lloyd" ging am 20. Oftober wieder ein und nun besorgte Die Kunst unter Sittenkontrolle scheint eine dauernde Er Mehrheit ant. Benn der vor den Unternehmern nur annäherud bis zum Jahre 1895 die Paketfahrt Gesellschaft allein die Brief- scheinung im Berliner Leben werden zu sollen. Herr H. Wendler, fo fräftig zum Ausdruck kommt, wie bisher den Arbeitern gegenüber, beförderung neben der Reichspost ohne Einschränkung. Auch die im der Inhaber der Kunst- und Lehrmittel Handlung, die bekanntlich dann ist nicht daran zu zweifeln, daß die Herren Arbeitgeber sich Sommer dieses Jahres ins Leben gerufene„ Berliner Privatpost und Herr Rören einer höchsteignen Demunziation gewürdigt hat, verlegte bald dem bekannten Gjel täuschend ähnlich vorkommen müssen, der Spedition", die eine Expreßbeförderung der Briefe gegen eine am vergangenen Donnerstag fein Geschäftslokal von der Wilhelmaufs Eis ging, weil ihm zu wohl war, und dann ein Bein brach. 10 Bf.- Gebühr eingerichtet hatte, fonnte sich gegenüber der Kon- ftraße 99 nach der Wilhelmstr. 48. Am Freitagmorgen wurde ihm Selbst ein dem Unternehmertum so wohlgefinntes Blatt wie die furrenz der Paketfahrt nicht behaupten. Das gleiche Echicksal hatte durch einen Schußmann mitgeteilt, daß er seinen Umzug binnen Boi 31g." findet ein Haar in dem Uebermut des Verbands der die„ Berliner Berkehrsanstalt", dic Ende Mai 1897 fallierte. Nun 24 Stunden auf dem zuständigen Polizeirevier anzumelden habe. Bangeschäfte. Der Verband", so meint fie, spielt ein gefährliches ist auch die Paketfahrt den Weg allen Fleisches gegangen oder Gewöhnliche Sterbliche haben dazu sechs Tage Zeit. Auf die Frage Spiel, wobei er die öffentliche Meinung nicht auf richtiger, gegangen worden. des Kunsthändlers, warum dies nötig sei, erhielt er die Antwort, das jeiner Seite haben wird. Die Stadt wird Bauten fei eine neue Verfügung speciell für Kunsthandlungen. ausführen fölten, auch ohne daß sie die Aus= Eine bedeutsame Aenderung steht in der Verwaltung der Auf dem Revierbureau, wo Herr Wendler persönlich erschien, wurde standsklausel gewährt. Sie wird Baugeschäfte finden, föniglichen Museen bevor. Seit längerer Zeit hat diesen ihm von dem Wachtmeister bedeutet, daß er die Anzeige schriftlich die bom Berband unabhängig find und äußerstenfalls Instituten leider nicht das Bertrauen entgegengebracht werden zu erstatten habe, da über jede Geschäftsverlegung einer Kunstauch ohne Bermittelung von Geschäften die er- können, das sie in einem geordneten und auf Erhaltung der höchsten handlung der politischen Polizei cin Bericht eine forderlichen Kräfte gewinnen. Bird fie einmal zur selbständigen Güter bedachten Staatswesen zu erwerben trachten sollten. Während gereicht werden müsse. Die Kunsthandlungen werden also von Bauausführung gedrängt, so kann sie leicht dahin kommen, bei man sich in anderen dem Kultusministerium unterstehenden Fächern der Polizei der deutschen Reichshauptstadt nach denselben Grundsätzen diesem System zu bleiben. Die Lieferanten aber bedürfen der allmählich in den Gedanken hineingelebt hat, daß die Förderung des behandelt, wie gewisse Damen, deren Gewerbe den Anlaß zur lex Baugeschäfte nicht mehr, als die Baugeschäfte der Lieferanten. religiösen und monarchischen Sinnes gerade heutigen Tages Heinze gegeben hat. Warum, fo frägt mit gutem Grund die BaltsObendrein kann dem Verband der Baugeschäfte unter Umständen ein in Preußen das höchste ift, eine Aufgabe, gegenüber Zeitung", geht man nicht gleich den einen Schritt weiter, der noch Verband von Bauherren gegenübertreten, zumal wenn die Stadt der das früher leider von sogenannten geistigen Autoritäten zu thun übrig ist, und bestellt die Kunsthändler mit ihren neuen " Kulturbilder aus Schlesien. Bon Hans andrer. IX. Opfer des Giftes. Ueber den Werken, die unten im Thal lagen, stiegen Rauch fäulen und Dampfwolfen auf. Von der in die Stadt Reichenstein Hineinführenden Chaussee konnte ich deutlich das lebhafte Treiben vor den Rösthäusern und Pochverken erkennen. Die Wagen der Drahtseilbahn rollten in schneller Folge von einem Gebäude zum andern. Aus dem Pochwert wurden die gehaltlosen Nefte auf einen Berg geschafft. lleber den sonderbar geformten Oefen und Keffeln des Arsenikwerkes leuchtete das meißliche Gelbgrau von Kalfsteinbrüchen. Senkrecht abfallende Wände waren in das Gebirge gefprengt worden. Ueberall das deutlich erkennbare Bild raftlosen Schaffens, der Gewinnung der foftbaren Erdschätze. Ich trat auf einen in besten Mannesalter stehenden Bergarbeiter zu und fragte ihn nach seinem Einkommen. Er war erst zurüdhaltend und mißtrauisch, aber als ich ihn nach seiner Familie fragte, ging er aus feiner Verschlossenheit heraus. Mit heiserer Stimme fagte er: O, die Familie ist groß. Aber der Verdienst nicht! Wir Häuer haben so im Durchschnitt zwei Mark vierzig bis fünfzig Pfennige für die Schicht, Die Schlepper aber haben nur so cine Mart und ficbzig Pfennige. Ja, ja; da kann unsereins schon zufrieden sein. Da kann man Reichtümer sammeln!" fürs Schuhfliden. Ja, sehn Sie, wie foll man sich wohl was zurücklegen, damit man nachher, wenn man das Gift in den Gliedern hat, davon leben kann? Als Bergmann hatte ich fobiel, daß ich mir nach und nach ein paar Stühle und was man fo nötig braucht, faufen konnte. Dann kamen die Kinder, da war's mit dem Kaufen vorbei, Nachher durfte ich nicht mehr in das Bergwerk, da kam ich in die Gifthütte. Und zuletzt ins Bochtverk. Da gab's bei cine Mart zehnstündiger Arbeitszeit eine Mark und zehn Pfennig und zehn Pfennig! Und das ist gerade die schwerste Arbeit vom gairzeit Während seiner Rede hatte er häufig ausgespien. Und dann Werke; da ist man immer sofort voll Staub und Schmutz. Das Gift fliegt rüttelte ihn ein trodner, scharfer Husten die ersten Anzeichen einer da in dichten Wolken fortwährend herum. Im Bochwert ist ja allerchronischen Arsenikvergiftung. Er nahm mich mit in sein Haus. Eng dings eine Bade- Anstalt. Aber was nüht das alles? Es geht ja und dürftig war der Wohnraum. Doch die vielen Kinder waren doch allen so, wie mir. Die Haare und die Nägel fallen ihnen ans. sauber und rein, wie der Fußboden und die blaufgepunten Haus- Ueberal, überhaupt im Munde, kriegen sie Geschwire und troden geräte. Er nötigte mich zum Sißen, damit ich ihm nicht die Nube werden sie wie verhungerte Ziegen. Dazu bekommen sie wäfferige aus dem Hause nähme. Seine Frau brachte ihm sein Essen. Doch Anschwellungen- und dann den Husten und die Schwindsucht! Und mitten in der kleinen Stadt sticß ich auf das Haus er stocherte nur drin herum. Es schien ihm Ekel zu erregen. Alles bei einer Mark und zehn Pfennig. desien, der all die Thätigkeit hierhergebracht und sie im Gange hält;„ Ja, sehn Sie," meinte er zu mir, das macht nur das Berg- In einer anderen Bergarbeiterfamilie faßen alle Kinder um des. Kommerzienats Gittler. Zwischen schlichten, dürftigen Handwerk, das Gift. Ja, früher habe ich immer nie genug bekommen einen Tisch. In der Mitte stand ein Leintopf. Häuschen von werler- und Kleinhändlerbauten erhebt es sich hoch und prächtig, so fönnen. Aber jegt fann ich kein Essen sehen. Wenn ich es zurechtgeschnittenem blauen Papier lagen neben jenen kleinen recht das Sinnbild eines Menschen, der mit vollen Taschen unter die mur ricche, wird mir schon ganz übel. Steinen Appetit hat man, Schachteln, die zum Zündholzverpaden gebraucht werden. Armen tritt und mit beiden Händen feine Wohlthaten ausstreut. feinen Appetit!- Ra, und das ist vielleicht noch ganz gut. Wo Der Mann lag matt auf dem Bett. Die Mutter fagte in der Was wäre Reichenstein ohne dies Haus? Was ohne die Arsenite sollte man sonst alles hernehmen? Sie fönnen sich ja denten, daß flagenden, refignierten Art der übermäßig mit Sorgen ind hütte und ohne das Arjenilbergwert? Eine nicht beachtete slein- man bei zwei Marf und fünfzig nicht viel mehr hat, als Kartoffeln, Arbeit bedachten Frauen: Ach ja, es ist ein Jammer, daß Aber es geht nicht anders, dt, wie so viele ihresgleichen, die nur wenig über zweitausend gerade wie die Hofgänger auf den Gütern. Sechs Mark im Monat die Kinder mitarbeiten müssen. nicht anders. nwohner haben. cs geht Wenn doch der Mann mehr verfür Miete, außerdem Kleidung, Schulgeld und was sonst noch ist. Und das müssen schon die Kinder machen. Hinter den unteren Fenstern des Hauses, das so schön mit da ist es wirklich eine schöne Einrichtung, daß man bei der Arbeit dienen möchte! alerei und Stuck verziert ist, wie manches bessere Berliner Haus den Appetit, den Hunger verliert". Lachend streifte er feinen Aermel Gin Großer friegt das gar nicht fo fertig. Nur die Kleinen können Sanjaviertel, figen die Buchhalter über den Pulten gebüdt. Die hoch und zeigte mir seinen Arm, auf dessen Knochen nur noch Haut mit ihren Fingerchen das Papier fo imbiegen um die Schachteleren Fensterreihen sind mit tostbaren Stores verhüllt und am und wenig Sehnen zu erbliden waren. Auch über der Brust wand Ach ja, ich hab's auch machen müssen. Bei meinen Eltern ebel des Hauses schwebt ein erzener Merkur. öffnete er das Hemd. Jede Rippe, jeder Knochen trat scharf hervor. waren auch zu viel Magen, die gestopft sein wollten. Aber da gab's Da stehen nun die kleinen Bürger vor ihren gänzlich schmud Dann brachte er mich zu Bekannten. Der eine flagte fehr über damals noch eine Mart zehn Pfennige fürs Tausend. Dann, ich er ci, getünchten, winkligen Häusern und starren und staunen das Haus Atemnot. Er sei früher auch im Bergwert gewesen. Aber jest innere mich noch ganz gut, gab's auf einmal mur' ne Mart. Und jest Ja, da ist Reichtum und Wohlleben in die Stadt eingezogen tönne er nicht mehr unter Tage. Er arbeite jetzt in der Gift- bekommen wir gar nur fünfzig Pfennig. Nu ja, es fommen ja auch zu viel d hat dafür gesorgt, daß die armen Leute ihr Brot finden. Nun hütte, dem Werk mit den sonderbaren Oefen und Keffeln. Her durch das Bergwert. Es follen ja au 350 im Wert arbeiten. Und weil's ägt dr Reichenstein seinen Namen mit wirklichem Recht. Einst Da gebe es für den Tag eine Mark und fünfzig Pfennige. Ja, bei den meisten nicht reicht, müssen die Kleinen mit ran für die urden hier Gold und Silber aus den Gruben geholt. Jetzt schafft wenn er noch in das Bergwerk gehen könne, da wolle er wohl eine Zündholzfabrik. Man gönnt es ja auch allen. Aber wenn es doch an das Gift herauf und zieht das Gold aus den fernen Landen Mart mehr verdienen bei achtstündiger Schicht, während er jegt zehn mur jo viel gebe, daß man wenigstens immer genug Brot für alle für ein. Reichenstein ist schon lange der wichtigste Fund- und Stunden arbeiten müsse. Wie er in der ärmlichen Stube so prahlte, hat!" abrikationsort für Arsen. Ganz Europa und auch überseeische noch voll Erinnerungen an seine Bergwertszeit, padte ihn seine Der Bergarbeiter führte mich noch zu mehr Familien. Aber bei änder beziehen von dort das starte Gift. So ist es zu verstehen, Atemnot. Mit starren, weit aufgerissenen Augen trat er an das allen wiederholte sich nur das, was ich bis jest gesehen hatte. Dann aß Kommerzienrat Gittler, der mit etwa 14 000 Dark nach Reichen niedrige Fenster und riß es auf. begleitete er mich hinaus zur Stadt. Bei den letzten Häusern be stein gekommen sein soll, wohl an 14 000 000 Mart sein Eigen nennt. Der zweite Bekannte saß in seiner Stube auf einem Schuster- gegnete uns ein Trupp trunkener Arbeiter. Die fleinen Bürger in einer Schänke waren mur der Lob- schemel. Auch er zeigte die typische Magerfeit der Arsenitarbeiter. Die sind auch aus der Gifthütte, meinte er. preijungen voll über ihr aufblühendes Städtchen. Einen solchen Seine Backen und Schläfe waren eingefallen und seine Hand, die er Sie, das hat nun nichts anderes als den Schnaps und feint Förderer des Gemeinwohls wünschten sie jedem Ort. Das erhalte mir reichte, war Inochig. Wie die andern, war auch er im besten auch nichts Besseres. Ich rede of genug dagegen. woher soll das anders werden? Bei dem Verdienst ist das doc alle guten Sitten und die Ordnung. Und das Volt bleibe zufrieden. Mannesalter. Ja, es sei sogar dankbar. Ein schöner Beweis dafür wäre die letzte Wenn auch mein Haar schon licht geworden ist", er zeigte tein Wunder. Und da versteht es sich ja auch, daß die Leute hier Steichstagswahl. 2500 jeien im Frankensteiner Streise, der zum Wahl- dabei auf seinen fast fahlen, dünnhaarigen Schädel darum bin nicht zu wählen wagen. Na, vielleicht wird das jezt anders. Gittler treise Reichenbach- Neurode gehört, stimmberechtigt gewesen. und nur ich doch noch Anfang der Vierzig. Ja, das macht alles das Gift. läßt jezt eine Bahn baucu cs fostet ihm zu viel, per Achse alles 250 hätten gestimmt. Und von diesen gaben nur 19 socialdemo Ich war auch zehn Jahr im Bergwerk, ein paar Jahr in der Gifthütte und von Samenz zu holen." fratische Bahlzettel ab.. ein paar Jahr im Pochwerk. Aber mun habe ich es doch nicht weiter Und in der Dämmerung ging er mit mir hinaus auf die gebracht, als bis zum Invaliden. Und weil das Geld nicht aus Chaussee. Eine Reihe Lastwagen voll Kohlen mühte sich an uns reicht, das man da bekommt, hab' ich die Schusterei angefangen. porbei. Von der Gifthütte stiegen weißliche Stiddämpfe auf. Uitten, Sie müssen schon entschuldigen, wenn ich mich nicht mit Ihnen beim Bochtvert aber ratterte es noch immer. Die Häuser und Schuppen, schäftige. Aber die Stiefel sollen heute noch fertig, sonst müssen Gerüste und Wagen waren mit hellgraugrünem Staub überzogen. meine Kinder hungrig ins Bett. Und dann muß es auch noch der sich auch über die Wege und das Gestein breitete und die gange die Nacht durchgehn. Meine Kunden können nicht viel zahlen Umgegend des Werkes mit seinem giftigen Zon färbte. 1. 11nd dann führte mich ein besonders Begeisterter durch die Straßen, um mir all die Segnungen zu zeigen, die in den legten Beiten dem Städtchen angethan waren. Dabei stießen wir auf einen Trupp Männer, die aus dem Bergwert zu fommen schienen. Ja, fragen Sie nur die Leute selbst, wie wohl es ihnen geht!" meinte mein Führer. " „ Sch'n Aber " in Aus den Nachbarorten. wurde, volt い Gerichts- Beifung. Weiter wird Erwerbungen an gewissen Tagen zur Stontrolle" nach dem„ Aleyander-| unterrichtet wurde. Bon Ostern, ab wird neben zahlreichen| angenommen. Eine recht rege Debatte entstand über den Magistratsplag, Eingang an der Stadtbahn?" Das wäre gange Arbeit. gewerblichen Stlaffen eine vollständig entwvidelte aufmännische antrag:" Von der Einführung einer allgemeinen Lohnstala für die Abteilung bestehen. Der Unterricht umfaßt: Deutsch, Rund- städtischen Arbeiter Abstand zu nehmen und die Löhne der Die wissenschaftliche Daner- Luftschiffahrt, welche feit längerer fchrift, Handelskorrespondenz, Handelstunde. Handelsgeographie, Straßenarbeiter beim alten zu belassen." Der vom Ges geit von mehreren Gelehrten und Luftschiffern geplant wird, ist Warenkunde, Wechselrecht, Gesegestunde, Englisch, Französisch, noffen Bie per begründete socialdemokratische Antrag:„ in Zukunft mmmmehr gesichert, nachdem die erforderlichen beträchtlichen Russisch, einfache und doppelte Buchführung, Stenographie, Maschinen einen städtischen Arbeiter für einen geringern Mittel zu dem großen Unternehmen beschafft find. Er war ursprüng schreiben, Chemie, Phyfit, Rechnen, Algebra, Geometrie, Trigono- 2ohn als 3 M. cinzustellen, und die Löhne der Straßenlich beabsichtigt, den Ballon des Herrn Zeléli in Boisdam, welcher metrie, Körperzeichnen, Gipszeichnen, Figürliches Zeichnen, Natur- feger hilfsarbeiter entsprechend aufzubessern, als cffelballon bei der Berliner Gewerbe- Ausstellung vorgeführt ftuien, Aquarellieren( Blumenmalen), Zirtel- und Brojektionszeichnen, wurde mit großer Majorität abgelehnt. Angenommen wurde wurde, zu verwenden. lim ihm eine gewisse Tragfähigkeit zu ver- Fachzeichnen für Photographen, Lithographen, Graveure, Cifeleure, der Kommissionsantrag, die Löhne der Straßenfeger gleich anTeihen. war beabsichtigt, statt des Leuchtgases ihn mit Wasserstoffgas Gold- und Silberarbeiter, Modellieren in Thon und Wachs, Aft- fänglich auf 82,50 M. monatlich zu bemessen, statt wie gegen zu füflen, das bedeutend leichter ist. Nach langwierigen Berhand- modellieren, Gesang. Die Schüler standen im Alter von 14 bis wärtig erst nach sechs Monaten. Von den übrigen Beschlüssen ist Inngen mit der Militär- Luftschiffer- Abteilung ist man von der Ver- 60 Jahren. Für die Erwachsenen waren im Deutschen, Rechnen, nur noch bemerkenswert, daß zur Erweiterung der Gasanstalt( Aus wendung des Wasserstoffgafes ganz abgekommen, Es soll deshalb in der Buchführung ze. besondere Kurse eingerichtet. Zur Aufnahme bau des Retorienhauses mit vier neuen Retortenöfen) 50 000 9?. Leuchtgas verwandt werden. Auch der Bekélische Ballon wird nicht neuer Schüler ist der Dirigent Herr Bagel täglich von 7 bis 9 Uhr bewilligt wurden. gebraucht werden. Es soll vielmehr ein neuer Ballon von etwa abends im Amtszimmer, Fruchtstr. 38, anwesend. 9000 Kubikmeter Inhalt gebaut werden. Während der Hesselballon die Gewerbe- Ausstellung etwa 6000 Subifmeter Gas faßte, faßte Tas Berliner Aquarium tonute seine Giftschlangen- Sammlung unt der größte bis jetzt freischwebende Ballon 3500 Subikmeter Gas. fechs fräftige Eremplare unirer Streuzotter bereichern, welche bereits Die Gondel, 2/2 Victer im Quadrat groß, ist für die Aufnahme von um Bitte März der Spandaner Gegend gefangen und fünf Personen berechnet. Drei Schlafpläge stehen den Teilnehmern dent befannten Schlangenjäger Mattern, der während der Teşten arwechselnd zur Verfügung. Die Gondel soll außerdem Proviant Jahre mehrmals von der Regierung mit einer besonderen Prämie Im Sternbergschen Prozeß werden immer mehr Personen in für Bertilgung jenes giftigen Gezüchts bedacht für 8-14 Tage mitnehmen. Für den Aufstieg ist der Sportpart Aquarium überliefert wurden. Dieser Fang sowie die Thatsache, daß man dem Mitleidenschaft gezogen. Nachdem am ersten Verhandlungstage die Friedenau dem Unternehmen zur Verfügung gestellt worden. Der fogar schon am 24. Februar d. 3. einige Kreuzottern außerhalb der Winter: von der Werteidigung gestellte unverehelichte Auguste Wender Aufstieg soll etwa in der zweiten Hälfte des Monats Juni erfolgen, herberge den dürftigen Sonnenstrahlen nachgehen fah, bestätigt aufs neue, wegen Verdachts der Teilnahme an den von Sternberg begangenen der Zeit, da die Lage am längsten sind. Der Zweck der Auffahrt daß die Streuzotter unter allen deutschen Kriechtieren am ersten das Winter strafbaren Handlungen verhaftet worden ist, wurde am zweiten Ber ist neben meteorologischen und andren wissenschaftlichen Beobachtungen quartier verläßt. Es ist dringend zu wünschen, daß Erwachsene handlungstage eine Zeugin Suchard in Haft genommen, weil fie festzustellen, wie lange cin Ballon freischwebend in der Luft sich und Kinder dieses giftige Reptil, welches immer noch in bedenklicher auf andere Benginnen zu Gunsten Sternbergs eingewirkt haben soll. halten kann. Anzahl an waldigen, bruchigen und moorigen Blägen und Strichen Am Sonnabend, dem dritten Tage, ist wiederum eine Zengin, eine ber Marf Brandenburg lebt und Leben und Gesundheit boll Der amtliche Mittelpunkt von Berlin ist die Flaggenstange hang tennen lerne, wozu aber bie Betrachtung gefangen gehaltener in Haft genommen worden, weil andere Zenginnen behaupteten, daß Ausflüglern, Arbeitern, Beerensammlern c. gefährdet, aus eigener An- Frau Müller, auf Anordnung des Kriminalkommissars v. Treskow auf dem Rathaus turm, was nicht gerade vielen Berlinern be Stücke die beste Gelegenheit bietet. die Müller versucht habe, sie im Zeugenzimmer zu beeinflussen. fannt sein dürfte. Diese Festsekung hängt, wie wir dem B. T." Die Neuverhafteten haben sofort ihre Verteidigung den Rechtsentnehmen, mit der Neuvermessing Berlins, welche der Magistrat anvälten Dr. Sello, Werthauer und Heinemann überdurch das städtische Bermessungsanit bewirkt, zusammen. Erst seittragen. Im übrigen nimmt die Verhandlung anscheinend einen dem sind wir über die genaue Lage und Ausdehnung Berlins, über langsamen Fortgang, denn die Zeugen werden nur in längeren den genauen Zug der Straßen und Basserläufe informiert. Als Koordinaten Nullpunkt ist wegen ihrer weithin sichtbaren und fest< Partei Angelegenheiten aus den Vororten. önewijchenpausen zur Vernehmung aufgerufen. Es dürfte fraglich bestimmten Position die Flaggenstange des Roten Hauses gewählt, berg. Die Generalversammlung des Socialdemokratischen Vereins fein, ob der Prozeß am Montag seinen Abschluß findet. Um dem auf deren Meridian alle trigonometrischen und polygonometrischen findet Montagabend 8 Uhr bei Obst, Grunewaldstr. 110, statt. Vor- gegenicitigen Meinungsaustausche zwischen den Zeugen und etwaigen Beeinflussungen vorzubeugen, ist nun die Anordnung getroffen, daß Bestimmungen bezogen sind. trag des Genossen Schubert:„ Die lex einge". Die Mitglieder eine Anzahl Schulente sich im Vorraum des Gerichtssaales werden ersucht, etwaigen Wohnungswechsel dem Kassierer mitzuteilen. Eine verseuchte Badeanstalt. Die„ Privat- Bade- Gesellschaft In Wilmersdorf ist am Mittwochabend 81 Uhr General- aufzuhalten und die Zengen zu überwachen haben. 1596" veröffentlicht nachstehende Bekanntmachung:„ Nachdem sich versammlung des Socialdemokratischen Vereins im Lokal von Witte. noch berichtet, daß trotz des Ausschlusses der Oeffentlichkeit viele Damen, die sonst der guten Gesellschaft zugezählt werden, bei Personen, die nachweislich in dem städtischen Schwimmbassin an Tagesordnung: Abrechnung, Neuwahl ze. fich neugierig auf den korridoren herumgedrängt haben, um von der chillingsbrüde gebadet, Augen- und Hautkrankheiten eingestellt haben, z. B. fünf Fälle bei unirem Klub, nenn bei dem Eine Eisenbahnstation ohne Stationsbeamten- und das den Pifanterien, die die Verhandlung zu Tage gefördert haben Schwimmklub„ Tritonen", mehrere bei den Schwimmklub„ Forellen", in der nächsten Nähe von Berlin, dürfte im preußischen Staate ein mochte, einige Brocken zu erhaschen. Ein andrer Berichterstatter bringt über die Angelegenheit folgenden so sehen wir uns in Interesse unsrer Mitglieder veranlagt, das Inikum sein. Diese Station heißt Schenkendorf und ist an Baden in dieser Badeanstalt auf vier Wochen einzustellen." Berein der Badeanstalts.Befizer von Berlin und Vororten hat aus Königs- Wusterhausen- Mittenwalde gelegen. Bis zum 1. März d. I. eine Vorladung nachweist, daß er gezwungen ist, es zu betreten. Der der vor zwei Jahren eröffneten Zweiglinie der Görlizer Bahn Bericht: Beamte des zuständigen Reviers haben den Eingang besetzt und Halten jeden aus dem Gerichtsgebäude fern, der nicht durch Anlaß der erwähnten Erkrankungen ein Rundschreiben an den hat der Bahnhof zwar einen Stationsvorsteher gehabt; air Eine gewisse Souchong, die gestern einer Zengin Klara Behu, Magistrat und die Stadtverordneten, sowie die Schwimmvereine er diesem Tage aber verließ der Beamte den Dienst und ein Ersatz für dem früheren Dienstmädchen der noch immer in Amerika weilenden laffen, worin auf das hygienisch Bedenkliche der Schwimmbajjins ihn wurde nicht eingestellt. Stattdessen wurden Tische und Stühle aus überhaupt hingewiesen wird. Eine amtliche Erklärung in der An- den Warteräumen, sowie alle sonstigen Dienstgegenstände, welche Fisher, in den Saal hinein zurief: Sage nichts aus, gelegenheit wird hoffentlich nicht ausbleiben. etwa als willkommene Beute für Langfinger hätten betrachtet werden Sternberg bezahlt alles" und dann in dem Menschens tönnen, entfernt, und der Bahnhof liegt nun einsam und verlassen gewühl entkam, ist heute durch den Kriminalkommissar v. Treskow Der wegen des Merds der Schifferfran Grasnick nach und ist Tag und Nacht geöffnet. Die Passagiere, welche in Schenken- und die ihm zugeteilten Beamten verhaftet worden. Moabit gebrachte Schlächter Gustav Gensice macht den Behörden dorf einsteigen, müssen dies ohne Billets thun und Zahlung während viel zu fchaffen. Neuerdings ist es sehr zweifelhaft geworden, ob der Fahrt an den Eisenbahnschaffner leisten. Die Güter, die in Ein verschmitter Betrug führte gestern den Kutscher Walter der vielfach vorbestrafte Mann überhaupt Genside heißt. Es gewinnt Schenkendorf eintreffen, werden dort einfach abrangiert und bleiben Rusch vor die neunte Straffammer des Landgerichts I den Anschein, daß er seinen wirklichen Namen verheimlicht und dazu in dem abgehängten Waggon aufsichtslos stehen. Die Frachtgetlagte ging eines Morgens in der Nochstraße an zwei Schlächterallen Grund hat. Seiner Angabe nach will er in Köpenick auf dem briefe werden den Empfängern durch die Post zugestellt und die Ab- meistern vorüber, die sich nach einer Unterhaltung verabschiedeten. Grundstück Müggelheimerstr. 42 geboren sein. Seine Eltern sollen holung der Güter kann erfolgen, sobald ein Zug in Schenkendorf Der eine, Schlächtermeister Frauke, rief dem Davongehenden noch die Worte zu: Tängst tot sein. Diese Angaben erregten Zweifel, da auf dent ge eintrifft. Die Abholung der Stüdgüter ist ebenfalls dem Schaffner Viertelstunde holen!" den Hammel also nach nannten Grundstück früher eine Fabrik stand. Der Angeklagte hörte diese Menßerung Während in Köpenid cines jeweiligen, Schenkendorf passierenden Zugs anvertraut. Wie und baute darauf den Plan zu einem Betruge, den nach dieser Richtung Ermittelungen angestellt werden, sollen die zahl es heißt, soll der letzte Beamte der Station Schenkendorf nicht erreichen Zeugen aus den in Betracht kommenden Ortschaften nach jetzt worden sein, weil sich dieselbe nicht genügend rentiert. er sofort ausführte. Er folgte dem Davongehenden, dem GroßBerlin geladen werden, um hier das Verbrecheralbum: durchzusehen. ichlächtermeister Beder in unauffälliger Weise und stellte fest, daß Auch wird Genside photographiert und gemessen und von dem Kriminalderielbe nach seinem Verkaufsstande in der Central- Markthalle ging. Der vom Stadtbaurat a. D. Brig Wiesbaden ausgearbeitete Nach einiger Zeit stellte der Angeklagte sich ein und gab an, daß er tommiffar Damm noch einmal gründlich verhört werden. Der Kanalisationsentwurf für die Gemeinden Schöneberg, DeutschTischler Günther, der mit Genficke feftgenommen war, ift Wilmersdorf und Friedenau ist jetzt an die Gemeinden im Auftrage des Schlächtermeisters Franke den bewußten Hammel entlaffen worden, weil er sein Alibi nachweisen konnte. Er war an abgeliefert worden. Es handelt sich, wie das„ Centralbl. d. Bauverw." holen sollte. Man schöpfte keinen Verdacht, sondern händigte Mordtage nicht in jener Gegend, traf vielmehr erst später bei Griner hervorhebt, dabei wohl um den größten Kanalisationsentwurf, der erschien, wurde der Schwindel entdeckt. Vor Gericht erzählte der ihn das geschlachtete Tier aus. Als dann der richtige Bote mit Genside zusammen. Der Mann, in deffen Begleitung Genfide zur Zeit in Deutschland aufgestellt worden ist, da er eine Fläche von Angeklagte, daß er sich nur ein Trinkgeld habe verdienen und den bei der Mordstelle gesehen worden sein soll, wird auch anders be- 2000 Heftar mit zufünftig mehr als 600 000 Einwohnern umfaßt. Hammel an Frante abliefern wollen, er habe ihn aber nicht finden. farieben als Günther. Troydem will aber Genfide die ganze Zeit Der Entwurf ist zum Teil nach dem getrennten, zum Zeil nach fönnen und sei deshalb genötigt geweien, den Hammel zu verkaufen. über mit einem Günther zusammen gewesen sein. In seinen Wider dem vereinigten Swemmtanalisations Verfahren Der Angeklagte verschlechterte seine Lage durch diese Mär, denn der sprüchen aber behauptet er bald, bas es der mehrfach erwähnte geplant, wobei die Reinigung der Kanalwässer teils durch Riesel Gerichtshof ahndete den Betrug mit einer Gefängnisstrafe von sechs Tischier, bald, daß es ein andrer gewesen sei. Es besteht die Verfelder. teils durch Kläranlagen erfolgen soll. Das von den ge Monaten. mutung, daß Genficke erst durch sein Zusammentreffen mit dem trennten, zur Zeit noch faft unbebauten Gebieten abfließende Wasser Tischler darauf gelommen ist, feinen früheren Begleiter und mut fofl fünftig in Kläranlagen gereinigt werden, zunächst aber den maßlichen Mitthäter Günther zu nennen. Möglich ist auch, daß man Pumpwerfen der vereinigten Sanalisationsneze für die bereits be- haltbarkeit der Zustände, unter denen namentlich die Arbeiter Das Vereinsgesch gegen Krankenkaffenleiter. Die Uns es mit einem zweiten Günther oder auch mit einem Berbrecher au bauten Gebiete und von diesen den Rieselfeldern, die zum Teil schon bevölkerung durch die von den Gerichten beliebte Anwendung thun hat, der, wie es bei Genfide vermutet wird, ebenfalls auf die angekauft find. zugeführt werden. Der Entwurf erfordert des preußischen Vereinsgefeges zu leiden hat, er Ausweispapiere eines andern reift. 0 " Ich lasse " Der An einer ffir Schöneberg für den Ausbnu bis 1912 cine Summe vont über 11 000000 Mart. Bei vollständigem Ausbau für Schönes giebt sich überaus drastisch aus folgendem Fall: Die Düssel" in dieser Kommission Einen Erwerbezweig ganz neuer Art hat ein Unternehmer berg, welches dann allerdings/ Million Einwohner sählen gemeinsame Centralfommission gegründet. dorfer Krantentassen hatten sich zufammenthan und eine Deren Mit im Norden den Stadt ergriffen, indem er am Binetaplah eine würde, jind die Kosten für Nicielfelder und Druckrohrleitung zu glieder hatten die Aufgabe. die Mißstände im Krankenkassenprivate Markthalle" eröffnete. Die Halle ist zwar nicht 5350 000 m., für die Pumpwerke, die Kläranlage niw. auf zu wesen zu debattieren und Abänderungsvorschläge zu machen. Die größer wie ein geräumiger Laden, sie ist aber genau nach Art der sammen rund 3 000 000 m. berechnet. Die Kosten für Friedenau Düsseldorfer Polizei jah hädtischen Markthallen eingerichtet. Fleischer, Obst- und Gemüse-, Butter- find auf 2 130 000 D. berechnet, während fie für Deutsch Wilmers einen Berein", verlangte die Einreichung des Mitgliederund Stäsehändler 2c. hatten, als am Sonnabendnachmittag die Wartt dorf bis 1912, wie bei Schöneberg, gegen 11 000 000 m. betragen. Verzeichnisses und der Statuten, und als dem nicht nach Halle Binetaplay" eröffnet wurde, fämtliche Verkaufsstände vejezzt, Bei völligem Ausbau belaufen sich für Deutsch- Wilmersdorf die und ein nach Hunderten zählendes Publikum drängte sich in den Riefelfelder und Druckrohrleitung auf 41 360 000 M., für das Pumps mit je 15 Warf Geldstrafe. Seitens der jo Betroffenen wurde auf gekommen wurde, bestrafte sie die vier Vorstandsmitglieder schmalen Gängen zwischen den Verkaufsständen. Wenn der starke wert auf 1 Million, file Kläranlagen usw. auf etwa 30 000 000 m. richterliche Entscheidung angetragen. Das hiesige Schöffengericht, das Andrang bei der Eröffnung auch jedenfalls eine Folge der Reklame sich mit dieser Sache zu befaffen hatte, tam daraufhin zu einer fein mag, so scheint es doch, als ob die Einrichtung markthallenartige Berlaufsstätten bei den Bewohnern jener Gegend Antlang findet. Der Kaufmann Stiebenz and Zoffen, der, wie wir gestern Berurteilung der Angeklagten. Diese machten zu ihrer mitteilten, dem Tode nahe am Donnerstag früh auf seinem Wagen Berteidigung zwar geltend, daß derlei Kommissionen im§ 46 des in einem Graben zwischen Mittenwalde und Zossen aufgefunden Krantenversicherungs- Gesetzes sogar befürwortet würden und in wurde und bald darauf verstarb, ist, wie jetzt erwiesen, thatsächlich andren Städten recht fegensreich, ohne beanstandet zu werden, Ein Brand auf dem Grundstück des föniglichen Seminars feinem Verbrechen, sondern einem Unfall zum Opfer gefallen. Wie wirften. Selbständig feien diese Kommissionen aber nicht. Das für Stadtschullehrer und der Turnlehrer- Bildungsanstalt in der die Gerichtskommission, die am Donnerstagnachmittag die Unfall- Gericht begründete aber sein Urteil damit, daß, wenn auch solche Friedrichstr. 229 rief gestern, Sonnabendnachmittag. eine ungeheure ftelle in Augenschein nahm, ermittelte, ist Et. auf seinem Wagen Stommissionen vom Gesetzgeber befürwortet würden, damit noch nicht Menschenansammlung hervor. Auf dem Boden des Seitenflügels, eingefchlafen, die Hinterräder rollten den steilen Abhang, der von euf dem einige alte Schulbänke und Papiere lagerten, fam der Chaussee zum Waffer führt, hinunter, worauf sich die Schcer- gejagt sei, daß sie kein Berein seien. Zweifellos feien sie ein Verein um 5 Uhr Feuer aus. alsbald hohe Rauchsäulen empor und der starte Qualm, der sich fchen geworden war, fich losrig. Die Meldung, daß St. eine größere angemeldet. Durch die kleinen Dachinken stiegen bäume aushaften und das Pferd, das durch den plötzlichen sind und deshalb müsse die obgige Berurteilung erfolgen. Berufung ist über den Hof verbreitete, erweckte den Anschein, als ob es sich um Summe Geldes bei sich gehabt habe, bestätigt sich nach Aussage einen gefährlichen Brand handelte. Da es sich um ein Schulgebäude seiner Frau nicht. Bom Kampf gegen Arbeiterorganisationen. Der Genosse handelte, so rüdte die Feuerwehr gleich in ziemlich großer Stärfe August Brey in Hannover hatte als Vorfizender des Veraus. Brandmeister Mende ließ jedoch, sobald der weniger bedenk Stadtverordneten- Bersammlung in Spandau. Der Magistrat bands des Fabrik-, Land- und Hilfsarbeiter Deutschlands vom liche Charafter des Feners erkannt war, von den fünf Zügen drei hat dem in voriger Stadtverordneten- Sigung mit großer Majorität Polizeipräsidenten zu Hannover folgende Verfügung wieder abrücken; die beiden andern löschten das Feuer mit zwei gefaßten Befchluß. die Löhne der städtischen Forstarbeiter erhalten: Der Verband, dessen Siz Hannover ist, bezweckt nad Schläuchen vom Hydranten und besorgten die Aufräumungs- auf 30-35 begtv. 15-20 f. pro Stunde zu bemeffen, nicht zu dem§ 2 feines Statuts die allseitige Vertretung der Interesse: arbeiten. Ein Dachstuhlverschlag brannte ans, der Schaden ist nicht geftimmt und wiederholt seine Vorlage, die Löhne auf 2,70 W. bis feiner Mitglieder, mit Ausschluß aller politischen und religiöjer bedeutend. 3 M. und 1 M. bis 1,50 m. pro Tag( nach dem Ermessen des Ober- Fragen, auf Grund des§ 152 der Gewerbe- Ordnung. Er will dieser försters) festzulegen. Genoise Dudsch hielt den socialdemokratischen Zwed erreichen n. a. durch die Regelung des Arbeitsnachweises uni Freie Boltsbühne. Die zweite Abteilung hat heute nachmittag Antrag( Stundenlöhne von 35 Pf. für männliche und 20 Vf. für des Verkehrswesens und durch die Erzielung möglichst günstige 23/4 1hr präc. im Carl Weiß Theater Vorstellung von Björnsons weibliche Arbeiter) aufrecht und erweiterte denselben dahin, daß auch Lohn- und Arbeitsbedingungen. Der Verband bezweckt somit ein Echauspiel in zwei Aufzügen Die Neubermählten, mit das Gehalt des Forstauffehers von 75 M. anf 100 m. monatlich er- Einwirkung auf öffentliche Angelegenheiten im Sinne des§ 2 de Herrn Lebins vom Reuen Theater und Frau Hachmann 3ipfer als höht werde. Stadtv. 3schalig teilt mit, daß mehrere Forstarbeiter, Vereinsgefeßes. Ich fordere Sie auf, mir binnen 10 Tagen ei Gast. Hierauf die Sittlige Forderung" von Otto Erich nach einer ihm zufällig vorgelegten wohnlifte einen Tagesverdienst von Verzeichnis sämtlicher Angehöriger des Verbands einzureichen artleben. Um pünktliches Erscheinen bittet Der Borstand 1,35 9. gehabt hätten: er beantragt Wiederherstellung des Stadt gleichgültig, ob der Verband direkt oder dur J. A.: G. Winkler. Die Zahlstelle Nr. 32 befindet fich jest it verordnetenbeschlusses. Die Vorlage wurde schließlich unter Ab- einen Bertrauensmann vermittelst einer Zahl Bigdorf, Steinmegstr. 68, Ede Lessingstraße bei Münger. Tebing unfres Antrags an die Forstdeputation zur nochmaligen stelle mit ihnen vertebrt. Namen, Stand, Gewerbe und Prüfung verwiesen. Nach einer weiteren Magistratsvorlage soll die Wohnort der Mitglieder find anzugeben". Im Theatersaal derrania" wird am Dienstag Serr Direttor bisher üblich geweiene Unterstützung der städtischen Arbeiter in Nach vergeblichen Befchwerden beim Regierungspräsidenten Dr. Spies, bevor er aus der Direktion der„ Urania" ausscheidet, noch ein: tranfbeitsfällen in Zukunft einschließlich des Kranken- und beim Oberpräsidenten flagte Brey beim Oberverwaltungsmal feine interessanten Verfuche mit flüffiger Luft vorführen und besonders geldes nicht mehr wie 75 Broz. des legten Verdienstes betragen. gericht. Sein Vertreter, Rechtsanwalt Freudenthal, machte such die Anwendung dieses Materials als Sprengstoff sur Darstellung unsre Genossen Säröer. Dudich und Rieger traten energisch geltend, daß der Polizeipräsident von Hannover höchstens ein Ber für den socialdemokratischen Antrag ein, welcher 100 Broz. des seichnis derjenigen Mitglieder hätte verlangen können, die den in bringen. " " # Die 9. städtische Fortbildungsschule für Jünglinge und legten Verdienstes als Grenze fest, und verwiesen auch besonders einem Ortspolizeibeairt etiva vorhandenen Filialen des Männer, Fruchtstr. 38, eröffnet am heutigen Sontag, morgens darauf, das ja die betreffende Kommission fogar 30 Broz. in Bor- Verbands angehörten. Alle andern Zahlstellen des Verbands gingen 8 Uhr, das Sommersemester. Der Schulbefuch im abgelaufenen fchlag gebracht habe; dieser Beschluß war von dem Referenten nhImen ihm nichts an, denn sie führten ein besonderes vereinsGemester lieferte einen schönen Beweis für das außerordentliche nicht zur Berlejung gebracht und fand sich merkwürdigerweise erst auf rechtliches Leben und ihre Bevollmächtigten wären verpflichtet, ben Interesse, dessen fich diese Anstalt bei allen Schichten der Ve energisches Dazwischentreten unsrer Genossen in den Akten vor. für sie maßgebenden Ortsbehörden gegenüber die Borschriften des völkerung erfreut. Die Zahl der Schüler ftieg auf 1600 und er- Unter Ablehnung der übrigen Anträge wurde schließlich der von§ 2 des Vereinsgefeges zu erfüllen, vorausgesetzt, daß§ 2 fintven forderte die Einrichtung von 87 Kurjen, in denen von 52 Lehrern Echröer aufgenommene Kommissionsantrag mit 16 gegen 15 Stimmen dung finde. Die Zuständigkeit des Polizeipräsidenten von Hannover Die Tragweite des Urteils wird erst ermessen werden können, wenn die schriftliche Begründung vorliegt. Die Verband der Fabrik-, Land- und Hilfsarbeiter hat in ganz Deutschland 156 Zahlstellen und 14 603 Mitglieder. fei nur auf diese Stadt beschränkt. Der erste Senat unter dem Vor- statt. Doch hat diese noch kein erwähnenswertes Resultat geliefert. Iging jedoch dahin, daß das Strafverfahren gegen den Freis fiz des Präsidenten Perfius wies jedoch die Klage des Der Direktor des Konizer Gymnasiums hat an die Schüler und Herrn v. Levezom gänzlich eingestellt werde. Abgesehen davon, Genossen Breh nach aweistündiger Beratung deren Eltern eine Anordnung erlassen, wonach jeder Inhaber einer daß eine Trennung der beiden Delikte bei der Beurteilung schwer zurüd. Gründe wurden nicht verkündet. Pension hinfort verpflichtet ist, dem Direktor oder Klajsenordinarius vorzunehmen sei, weil das erstere ein Motiv für das letztere bildet, fofort Anzeige zu erstatten, falls ein Schüler bis spät in die Nacht sei für die Verleitung zur Desertion kein hinreichender Beweis vors hinein außer dem Hause geweilt hat. Ein Hausschlüffel darf keinem Handen, nachdem die Aussage Schills einen solchen aus verschiedenen Schüler des Gymnasiums mehe verabfolgt werden. Unterläßt der Gründen nicht giebt. Natürlich wurde auch die Untersuchung gegen Inhaber einer Pension die Beachtung dieser Vorschriften, so soll den den Kammerdiener Stockhanımer( als dessen Rechtsfreund Dr. BreßSchülern verboten sein, diese Pension aufzusuchen. Wie weiter burger fungierte) eingestellt. Gegen Schill wird die Verhandlung gemeldet wird, ist die Belohnung für die Ergreifung des Mörders bei dem Militärgericht, gegen die übrigen drei Beschuldigten beim auf 6700 M. erhöht worden. Landgericht stattfinden. Baron Levegow will Oestreich verlassen und sich nach Spanien oder Italien begeben. Briefkasten der Redaktion. Wir bitten, bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Zahn anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll und die letzte Abonnements quittung beizulegen. Fragen ohne solche werden nicht beautwortet und schriftliche Antwort wird nicht ertheilt. Freitag von 6-8 Uhr abends statt. Die juristische Sprechstunde findet Montag, Dienstag und wir nicht feststellen. Gegenwärtig befindet sich dort tein Militär. F. S., Swinemünderstr. 165. Ob dies früher der Fall war, tönnen Dreizehnjähriger Abonnent. Nein, nur 50 Pf. J. J. 100. Die Wartezeit beträgt 10 Monate, von Rechtskraft des Urteils ab. Die Frau tann aber beim Amtsgericht Dispens nachsuchen. W. Ehland. Nicht um 12 Uhr, sondern am ersten Quartalstage muß geräumt sein. Der andre ist also im Recht.- 2 Wettende, Schöneberg. Der Nachtwächter Die Schwurgerichtsa Braun wurde am 27. September 1887 ermordet. B. 76. *) Weizen * Roggen Marktpreise von Berlin am 30. März 1900 nach Ermittlungen des fgl. Polizeipräsidiums. D.- Str. 15,30 14.10 Schweinefleisch 1 kg 1,60 " 14,20 13,60 albfleisch 1,60 Futter: Gerste Hafer gut 14,10 13,- Sammelfleisch 1,60 〃 15.- 14.30 Butter 2,60 " mittel 14,20 13,50 Gier 60 Stüt 4, 19 gering " 13.40 12,80 tarpsen 1 kg Nichtstroh 20 4,50 4,16 ale " Hen 7,10 4,70 Bander 2,50 " 1, 40, " 25, Hechte " 1,80 45, 25, Barsche 1,80 0,80 " " 70, 30, Schleie 3, 1,20 " " 7, 5,- Bleie 1,20 0,80 1, CO 1,20 Strebje 1,20 090 per Schod 12, 4, Erbsen Sveisebohnen tinien Kartoffein, neue Rindfleisd), Kente 1 kg do. Vanch " 9 2,20 3, 1712211ATOLO *) Grmittelt pro Tonne von der Centralfielle der Preuß. Lands Rotierungsstelle und ungerechnet vom Polizeis Ein ländliches Kulturbild. Aus Leipzig wird vom Donnerstag berichtet: Gin abschreckendes Bild menschlicher Bertommenheit auf der einen und umsagbaren Elends auf der andren Seite wurde heute por dem Reichsgericht entrollt. Es handelte sich Die schreckliche That eines Vaters wird aus dem Leipziger um ein Urteil des Landgerichts Nudolstadt vom 11. Januar d. J., Vorort Voltmarsdorf gemeldet. Der dort wohnhafte 49 jährige durch welches die Landwirtswitwe Anna Voigt geb. Kühne in Maschinenbauer Karl Tegner aus Hohenstein- Ernstthal hat zuerst Garnsdorf bei Saalfeld wegen fahrlässiger Tötung ihres feinen sechsjährigen Sohn Erich aus einem Fenster des vierten Stod 60 Jahre alten Ehemanns zu 21/2 Jahren Gefängnis ver- werts in den Hof hinabgeworfen und sich dann selbst in die grausige urteilt worden ist. Der Ehemann Voigt hatte vor ctiva 25 Jahren Tiefe gestürzt. Das Kind wurde mit zertrümmertem Schädel tot die Angeklagte als zweite Frau geheiratet. Obwohl er ein Bar- aufgefunden, während der Vater zwar noch schwach atmete, indessen bermögen von 18 000 M. und Liegenschaften in gleichem Werte be auf dem Transport nach dem Krankenhause verstarb. Tegner war ſaß, gestattete ihm seine Frau nicht die harmlosesten Genüsse und Mitbefizer einer Kleinen Maschinenfabrik in Neudnitz bei Leipzig und thrannisierte ihn im Laufe der Jahre inmer mehr. Voigt hatte vor hatte im August v. J. seine Frau durch den Tod verloren und die einer Reihe von Jahren ein Frostleiden an einem Beine gehabt. Trennung von seiner Fran konnte der Unglückliche nicht überwinden; Dieses trat im vorigen Jahre in Form von Entzündungen und er neigte feit jener Zeit zur Schwermut und hat offenbar in einem Eiterungen wieder auf. Jezt nun zeigte sich die Lieblosigkeit Anfalle von Geistesgestörtheit die schreckliche That verübt. Am Tage der Frau Boigt in einem außergewöhnlichen Maße. Sie zuvor hat T. michrere Abschiedsbriefe an feine Verwandten gebrachte ihren Mann in eine Bodenkammer, welche nur schrieben, in denen er erklärt, daß seine Nerven vollständig zerrüttet cin fleines Fenster hatte. Das Fenster selbst war ent- seien und er daher mit seinem heißgeliebten Sohne freiwillig aus fernt und die Oeffnung mit einem Brett vernagelt, welches Licht dem Leben scheiden wolle. und Luft nur in ganz geringem Maße Zutritt gestattete. Im Dorf war es bekannt geworden, daß Frau Voigt ihren Mann troß seines Frühlingsbotschaften. In Breslau herrscht seit Freitag verhandlung gegen Heinze begann am 28. September 1891. leidenden Zustands sehr schlecht behandle und schmachten lasse. Auf andauernd starker Schneefall. Der Verkehr in der Stadt ist sehr 1. Rein, es besteht die 14 tägige Kündigung. 2. Wegen dieser uns unbeBeratung des Gemeindevorstehers ging deshalb am 30. Auguſt 5. 3. erschwert, die Telephonverbindunt efter it tannten Sache mitßten Sie sich an die Leiter geht eine persönliche HaftFeldjäger nach Voigtschen Grundstück und ließ sich in das unterbrochen. Auch Prag Freitag unter einem gegen die Erben auf Zahlung flagen. Seige. ,, Krankenzimmer" führen. Ein schandererregender und den Altem munterbrochenen Schneegestöber. Der Tramwayverkehr ist eingestellt, pflicht besteht in dem Fall nicht, weil der Betrieb ein unfallversicherungsbenchmender Geruch drang ihm entgegen. Der Kranke lag auf einem alle in Prag einmündenden Eisenbahnzüge haben bedeutende pflichtiger ift. M. G. 100. Das hängt von gegenseitiger Bereinbarung Strohsack, dessen Stroh verfaulte. Das Lacken, welches über den Strohjad Verspätungen. ab. Torger. Solche Bestimmung besteht nicht. Indes fann die Polizei gebreitet war, machte den Eindruck eines überaus schmutzigen Lappens. jeden wegen der Strafthat gefährlichen“ nen Anziehenden ausa weisen. Dies trifft auf Sie nicht zu. A. 3. 40. Nein, Unter dem Bett stand ein Gefäß, welches anscheinend niemals Ein schweres Grubenunglück wird aus Schwarzenberg entleert worden war, und obendrein hatte der Kranke oft, berichtet. Den 2. N.." zufolge wurden auf Grube Frisch Glück" im Bett liegen bleibend, auf die Benutzung dieses Geschirrs bei Gottes Geschick 1 Arbeiter tödlich, 15 Arbeiter mehr oder weniger verzichtet. Der Feldjäger hielt es in dieser Atmosphäre nur einige schwer durch die Explosion von Dynamitpatronen verlegt, welche zum Minuten aus und Frau Boigt jagte dann mit Genigthnung:„ Sie Trocknen aufbewahrt wurden. Das Unglüd traf die Bergleute, als haben es ja gesehen, daß es in seiner Umgebung nicht auszuhalten sie im Huthause ihr Vesperbrot einnehmien wollten. ist!" Nebenbei versicherte sie noch mit Eifer, ihr Mann habe feinen Arzt haben wollen. Am nächsten Tage sah auch der Gemeindevorsteher Selbstmord eines 96 jährigen. In Oberreichenbach( Sachsen) sich das Krankenzimmer an. Das Fenster war jest nicht mehr ver- hat sich ein 96 jähriger Greis Namens Schneider durch Erhängen nagelt, aber der Gestank war noch derselbe. Voigt, der sich vor seiner entleibt. Frau fürchtete, erklärte, er werde von ihr gut gepflegt, obwohl fie Stuliche Entariung. In der Wiener„ Nenen Freien Presse" ihn in der That fast hatte verhungern lassen. Als dann der Physikus Dr. M. geholt wurde, war er ganz erstarrt, denn ein solcher Anblick finden wir folgende Mitteilung: Es erregte viel Aufmerksamkeit, als Mitte Jannar vorigen Jahres hatte sich ihm noch nicht geboten. Der ganze rechte Unterschenkel des Kranken war verfault, Janche und Eiter zeigten sich überall, der durch seine zahlreichen gesellschaftlichen Beziehungen befannte und Haut und Fleisch hingen in Feßen an den Knochen. Dieser 26jährige Sarl Freiherr v. 2cvetow, welcher sich schrift Telbft lag stellenweise offen, von Weichteilen ganz entblößt. 3 ahlstellerisch versuchte und zur modernsten Schule zählen wollte, verhaftet Ioje, 1-1/ 2 Centimeter lange, feiste, wohl- und dem Landesgericht eingeliefert wurde. Karl v. Levezzow, der durch seine genährte Würmer so heißt int dem Urteil elegante, hochgeivachiene Gestalt eine auffällige Erscheinung, ist der Sohn wimmmelten in eines Realitätenbesigers und Rittmeisters im Ruhestand; seine Verwirtschaftsfammern dem verwesenden Beine, herum, die wenigstens 10 bis 12 Tage bereits dort ihr Wesen haftung erfolgte, weil er gewiffer strafbarer und unnatürlicher präsidium für den Doppelcentner. getrieben haben mußten. Beziehungen beschuldigt war, welche das Verbrechen des§ 129b Reinigung der Wunden war nichts zu sehen. In Gegenwart des des St.-G.-W. bilden und seit einiger Zeit in erschreckend vermehrter Produktenmarkt vom 31. März. Getreide. Unter dem Einflusse Arztes fragte Frau Voigt ihren Mann, ob sie ihn etwa nicht gut Zahl das Strafgericht beschäftigen. Diese gerichtliche Verfügung der festeren Schlußpreise an den Börsen zu New York und Chicago und des war durch eine Zuschrift der Militärbehörde herbeigeführt worden. noch immer falten Wetters eröffnete Getreide in fester Haltung. gepflegt habe. Ja, war die müde und ängstliche Antwort, Du hast Bei dem Hujaren Moriz Schill, welcher sich wegen Deſertion teferungspreise ftellten sich am Frithmarkt etwas höher als geſtern. Späteralles gethan! Der Arzt ließ Voigt natürlich sofort ins Krankenhaus bringen. Dort fragte er ihn, warum in militärg erichtlicher Untersuchung befand, hatte man kompromittie bin machte sich startes russisches Angebot geltend, weiches zu einigen Roggenabschlüssen auf Abladung führte und einen Druck auf die Preisgestaltung fich gegen seine Aufnahme ins Krankenhaus gesträubt habe. Darauf rende Briefe Levezows vorgefunden. Es ergab sich, daß diefer bedenkliche ausübte. Mittags verkehrte Roggen auf dem gestrigen Niveau. Weizen eher ſprechenden Munich nicht äußern, bigen feiner ihm gemietet und ihr mit Geschetten überhäuft hatte. 2ßte der op feitertet, üregende weibungen vor. Das effeftingeſchäft erwiderte Voigt, er habe doch in Gegenwart seiner Frau einen ent- Freundesbezichungen zu Schill unterhalten, ein elegantes Logis für noch eine seleinigteit niedriger, leicht erholt. Von den sonstigen Märkten Strante einen starten Appetit und ab mit Vorliebe, wie im Urteil usar angab, war er auf Auftiften Levezows desertiert, um sich ihm blieb bei uns fast ganz leblos. mitgeteilt wird. Klöße, die er jo lange nicht bekommen hatte; feine ganz widmen zu können. Noch andre Personen wurden, was bis Begtgenannter Artikel zog wiederum 1 D. an. Rüböl war auf Paris weiter Frau hatte ihm nichts als Staffee und Brot gegeben. Trotz aller Pflege starb jest nicht in die Ceffentlichkeit gedrungen ist, als Mitschuldige des gebrüdt, 0,20 M. weid Es sind dies der Kammer= Am Spiritus marft wurden für 70 er loco 48,80(+0,20) M. ge der Unglückliche am 12. September, nachdent er noch geäußert hatte, Baron Levezzow in Haft gezogen. boten. Abschlüffe wurben nicht erzielt. daß es die Absicht seiner Frau gewesen sei, ihn aus der Welt zu Buchta und der Neger William Johns, der als Ausrufer in Kartoffelfiärte disponibel 19,75 M., April Mai 20-20,25 Dr. diener Joseph Stochammer, der Wäschergehilfe Karl Kartoffelfabritate. Feuchte Kartoffelstärke 10,50 M. Prima reine Abfallende schaffen. Das Gericht hat als criviejen angesehen, daß die Angeklagte durch grobe Fahrlässigkeit den Tod ihres Mannes herbeigeführt hat, in Mohr, brauchte nicht verhaftet zu werden, weil er sich schon 100 Kilogramm. Praterbuden beschäftigt war. Ein Vierter, der Forsteleve Jofeph Brima Qualitäten Stärke und Mehl disponibel 17,50-18,50 M. per dem sie ihm gegenüber eine au Barbarei grenzende Lieblosigkeit zeigte, Gewahrsam befand. Städtischer Schlachtviehmarkt. Berlin, 31. März 1900. den schmutzigsten Geiz offenbarte und dem Stranken nicht die geringsteßflege wegen ähnlicher Delikte in Zum Verkauf standen: 4454 Rinder, zu teil werden ließ. Die Revision der Angeklagten wurde vom wegen derselben bereits vor Gericht gestanden, doch hatte der Ge- licher Bericht ber Direftion. Reichsanwalt für unbegründet erklärt. Das Reichsgericht hob aber richtshof die Verhandlung abgebrochen, um ihn durch Psychiater unter- 1421 Stälber, 9341 Schafe, 8959 Schweine. Bezahlt wurden für 100 Pfund ober 50 Kilogramm Schlachtgewicht in Mart( beziehungsweise für 1 Pfund doch das Urteil unter Aufrechterhaltung der thatsächlichen Fest- suchen zu lassen. Diese Brüfung seiner vſychiſchen Beschaffenheit in Bf.): Für Rinder: Ochsen: a) vollfleischige, ausgemäftete, höchſten stellungen auf und verwies die Sache an das Landgericht zurück, währte noch fort, als zu Lage trat, daß er auch an der Angelegenheit Schlachtwertes, höchfiens 7 Jahre alt 62-65, b) junge ſleischige, nicht weil die Bemessung der Strafe gegen§ 29, 2 des Str.-G.-B. ver- Levetows beteiligt war. Ursprünglich glaubte man noch an eine Reihe ausgemäßtete und ältere ausgemäßtete 57-61; c) mäßig genährte junge und gut Bullen: stößt.( Statt 2/2 Jahre hätte nämlich gesagt werden müssen: 2 Jahre andrer, vornehmen Slaffen angehörender Mitschuldiger des Barons genährte ältere 54-56; d) gering genährte jeden Alters 48-53. 6 Monate Gefänguis!) Levezzow. Es ergaben sich jedoch feine Anhaltspunkte, gegen dieje a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes 57-61; b) mäßig genährte jüngere Färsen und einzuschreiten. Levezow hat seinen häßlichen Leidenschaften den größten und gut genährte ältere 53-56; c) gering genährte 47-52. Teil seines beträchtlichen Vermögens geopfert. Nach der Verhaftung b) vollfleischige, ausgemäßtete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren Sühe: a) vollfleischige, ausgemästete Färjen höchsten Schlachtwerts 00-00; des jungen Barons stellte dessen Verteidiger, Dr. Steger, unter 52-54; c) altere ausgemäßtete Stühe und wenig gut entwickelte jüngere Beibringung umfassenden Materials das Ersuchen, den Geistes- Kühe und Färjen 50-51; d) nräßig genährte Kühe und Färsen 46-48; zustand dieses Beschuldigten einer gerichtsärztlichen Beobachtung e) gering genährte Kühe und Färsen 43-45. Kälber: a) feinste Masts unterziehen zu lassen. Diesem Antrag wurde stattgegeben, wobei tälber( Bollmilchmast) und beste Saugkälber 69-71, b) mittlere Maftkälber Zum Mord in Konin. Eine Aussage in der Winterschen zugleich die psychiatrische Untersuchung auf die Mitbeschuldigten aus- und gute Saugtälber 60-65, c) geringe Sangfälber 52-56, d) ältere, gering Schafe: a) Mastlämmer und jüngere MastMordaffaire, welche vielleicht auf die Spur des Mörders führen gedehnt wurde. Nach zweimonatlicher Untersuchung gaben die Sach- genährte( Freffer) 36-48. c) mäßig genährte fönnte, hat ein Schüler der Präparanden- Anstalt zu J a st row ge- verständigen, Regierungsrat Dr. Hinterstoißer und Dr. Sidinger, Sammel und Schafe( Merzschafe) 46-50, d) Solsteiner Niederungshamel 60-63, b) ältere Wasthammel 53-58, macht. Dieser war früher Schüler des Konizer Gymnasiums und ihr Gutachten ab. Dasselbe lautete im Einflange mit einer chafe( Lebendgewicht) 00-00. Schweine: a) vollfleischige der feineren mit dem ermordeten Winter befreundet. Er gab min zu Protokoll, neneren starten wissenschaftlichen Strömung dahin, daß Baron Naffen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1 Jahren 45, daß er eines Tags mit Winter spazieren gegangen sei. Auf dem Levezow, soweit es sich um das Verbrechen nach§ 129 handle, und b) Stäfer 00-00, c) fleischige 43-44, d) gering entwickelte 40-42, e) Sauen Wege sei Winter von einem Fleischergesellen mit offenem Stockhammer fich unter einem die Straflofigteit 40-41. Meffer angefallen worden, habe sich jedoch zur Wehr gesetzt und so berbeiführenden unwiderstehlichen Zwange be Berlauf und Tendenz. Das Rindergeschäft wickelte sich langdeffen Vorhaben verhindert. Da soll nun der Fleischergeselle dem funden hatten. Die übrigen Beschuldigten, welche zum Teil fam ab, es bleibt Kleiner Ueberstand. Der Kälberhandel gestaltete fich ruhig. Winter zugerufen haben, daß er sich später rächen werde. Vielleicht ein lasterhaftes Gewerbe betrieben, wurden als normal befunden. Bei den Schafen war der Geschäftsgang ruhig, es wird ziemlich ausverkauft. Der Schweinemarkt verlief langfam, wird aber ziemlich geräumt. im Zusammenhange mit dieser Aussage findet gegenwärtig seitens In Betreff der Verleitung zur Desertion durch Levezow wurde von der beiden in Stonig anwesenden Kriminalbeamten die Bernehmung aller den Sachverständigen gleichfalls feine Entlastung durch Aufhebung am Ort befindlichen Fleischergesellen ohne Unterschied der Konfession der Willensfreiheit vorgefunden. Die heute getroffene Entscheidung Ich bin von der Reise zurückgekehrt und von N. Elfafferstr. 97, nach Von einem Verbande Dermischtes. Statt besonderer Meldung! Dr. Hermann Weyl Klara Haase Dermählte. Berlin N., Bothringerstr. 67, im März 1900. Deutscher oder von 2456 Holzarbeiter Verband. Verband d. Möbelpolierer. = Den Mitgliedern zur Mitteilung, daß der Kollege, Drechsler Georg Brauerhin nach furzem Aranfenlager verstorben ist. Die Beerdigung findet Montag, nachmittags 4 Uhr, von der Leichen: halle des Auferstehungs- Kirchhofs in Beißensee aus statt. 11m rege Beteiligung erfucht Die Ortsverwaltung. Danksagung. Am Sonnabend früh starb nach langen, schweren Leiden unser Kollege und langjähriges Mitglied Theodor Körner. Die Beerdigung findet am Mittwoch nachmittag 5 Uhr von der Leichenhalle des Rirdorfer Friedhofs aus statt. Um recht zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. Bom Grabe meines lieben Mannes Danksagung. zurüdgelehrt, sage ich allen Bekannten, Für die vielen Beweise herzlicher Freunden, Gästen, dem Wahlverein Teilnahme, sowie für die herrlichen des 4. Berliner Reichstags- Wahlkreises Kranzspenden bei der Beerdigung und dem Verein socialdemokratischer meines unvergeßlichen Mannes sage Gaft und Schanhwirte Berlins und ich allen Freunden und Bekannten, Umgegend für die Teilnahme und insbesondere den Kollegen der A. E.-G. Aranzipende meinen innigsten Dank.| meinen tiefgefühltesten Dank. Henriette Mitternacht, geb. eiß, Auguste Metzger geb. Merz 2886 nebst Kindern. 41342] nebst Kindern. er berzogen. 2466 N., Lothringerstr. 671 Berlin, den 1. April 1900. Er hatte Dr. H. Weyl, Specialarzt für Wasserheilverfahren 2c. Ich habe meine Wohnung vom Morisplay( Aschinger- nus nach Prinzenstraße Nr. 59 verlegt. Dr. Simmel, 2726 Specialarzt f. Haut- u. Harnleiden. Für 35 Mark liefere Anzug u. Mas, neueste Frühjahrs- Muster, neugrüne glatte und karierte Stoffe, naturgran. hell, mittel- und dunkelfarb., reine Wolle, nur Aachener Ware, garantierte Haltbarkeit,[ 41220* tadelloser Sitz, ohne Konkurrenz! Zwei Anproben, haltbarste Buthaten, jaub. erste Arbeit. Paletotreste. Cover Goat in grünen Farben. Reste zu Anzügen, Hofen, Paletots spottbillig! Herrenbekleidung Brunnenstr. 66, p. beliebige Zahn- Klinik Vr. Teilzhlg. 0 Kleinhandelspreise. 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Drud und Verlag von Max Vading in Berlin Finertum des andos der SPD" Warenhaus A.Wertheim. Berlin, Leipzigerstr. 132133 Rosenthalerstr. 27129 und 54. Oranienstr. 5354. Gardinen Teppiche Engl. Tüll- Gardinen Fenster 2 Flügel Meter. Portièren 2,75, 3,50, 5,50, 8,50, 11,50 MK. ... 35, 50, 60, 75 Pf. bis 1,30 Mk. 4,50, 6, 9 Mk. .. 3,50, 4,75, 6,50 Mk. 3,75, 5,25, 6-8 Mk. Engl. Tüll- Stores, ca. 140/320 em gross, Stück Engl. Tüll- Bettdecken, ca. 160/220 em Bunte Etamine- Stores. Spachtel- u. Lacet- Gardinen, Fenster... 19, 22, 25 Mk. Spachtel- u. Lacet- Stores, Stück 10, 11,50, 12,50, 14 Mk. Kongress- Stoffe, glatt und gestreift..... 50, 60, 75 P., 1 Mk. Engl. Tüll- Zierdecken. 15, 30, 50, 75 Pf., 1 Mk. Spachtel. u. Point lace- Decken.. 60, 75 P., 1 bis 5 Mk. .... 14,50 Velour- Teppiche... Tapestry- Teppiche... Axminster- Teppiche.... Konack- Teppiche, Smyrna Bosnia- Teppiche, orient. 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Satin Gemalte Gobelins fir Schlafzimmer Tapeten mit Volant 6,75 Mk. 15,- Mk. 1,30 Mk. 1,75 u. 2,10 Mk. 150/ 180.cm Grösse ca. 100/150 13,50 18 MK. neue moderne Muster, Rolle 15, 17, 20, 22, 28 bis 50 Pf. Eiserne Bettstellen Eiserne Bettstellen mit doppeltbreitem Spiralfederboden ... 7, 9,50, 12,50 Mk. Polster- Bettstellen Eiserne Bettstellen mit eingearbeiteter Sprungfeder, 30, 35, 42 Mk. Kinder- Bettstellen 6,50, 8,50, 11,50, 16,50 MK. 10,50, 14,-, 18,50 MK. Nr. 77. 17. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. " Sonntag, 1. April 1900. von dem Landgerichtsdirektor Huth geleitet werden, die Anklage bis zu den in 6 Wochen vor dem Einigungsamt stattfindenden neuen vertritt Staatsanwalt Blaichte, der seiner Zeit auch dem des Verhandlungen über den Tarif für die Einsetzer die ArbeitsMordes an der Bertha Singer beschuldigt gewefenen Schneider bedingungen wie sie bei Beginn der Lohnbewegung bestanden haben, Guthmann gegenüber gestanden hat. Die Verteidigung Gönczis gelten und zwar so, daß überall, wo unser Tarif bewilligt wurde, führt als Offizialverteidiger Rechtsanwalt Dr. Herbert Fräntel, zu den tarifmäßigen Bedingungen weiter gearbeitet wird. Redner der erst vor kurzem in die Liste der Rechtsanwälte eingetragen ermahnte die Kollegen aufs dringendste, das leidige Haufieren zu worden ist, der Frau Gönczi steht Justizrat Grabower als Verteidiger unterlassen und sich nur des Arbeitsnachweises, der bis auf weiteres zur Seite. bei Herzberg verbleibt, zu bedienen, zumal die Arbeitgeber zugesagt haben, die Werkstattgesellen aus den Bauten zurückzuziehen. Ferner bemerkte Redner tadelnd, daß der Lokalverein der Einseger, ungeachtet der Beschlüsse der öffentlichen Versammlungen, seinen Arbeitsnachiveis wieder eröffnet hat. Versammlungen. Die Riftenmacher beschäftigten sich am 27. März mit der ungeni Der Prozeß Gönczi. Die Ermordung der„ Gips- Schulzen" und ihrer Tochter wird in dieser Woche ihr gerichtliches Nachspiel finden; der am Dienstag vor dem Schwurgericht beginnende rozeß Gönczi" wird im Kriminalgerichtsgebäude bis zum Schluß der Woche das Feld beherrschen. Es war am 23. Auguſt 1897, als die Kunde von dem Doppelmord Berlin durcheilte. Die 71jährige Witwe Schulze, deren Ehemann im Jahre 1892 verstorben ist, wohnte mit ihrer 51jährigen Tochter ohne jede Bedienung in dem zweiten Stockwerk des ihr gehörigen Hauses Königgrägerstr. 35, welches an das Hotel " Habsburger Hof" grenzt. Der verstorbene Ehemann der alten Frau hatte in Sperenberg große Gipsbrüche besessen und hat seiner einberufen vom Centralverband der Handlungsgehilfen, tagte am Eine Protestversammlung gegen die Warenhansstener, Frau und Tochter ein großes Vermögen hinterlassen, zu welchem Freitag unter sehr zahlreicher Beteiligung von Handelsangestellten lung am Dienstag folgende Resolution an:" Die Versammlung Die Maler und Berufsgenossen nahmen in einer Versammaußer dem Haus in der Königgrägerstraße noch ein solches in der beider Geschlechter. Das Referat hielt Neichstags- Abgeordneter nimmt Kenntnis von den Verhandlungen des Kuratoriums und Prenzlauer Allee gehörte. Die beiden Frauen waren geizig und Genosse Rosenow. Er bemerkte zunächst, wenn auch von andrer erklärt sich mit der Haltung der Arbeitnehmer einverstanden. Sie weibliche Sonderlinge, fie lebten wie die Einsiedler, und außer der Seite bereits Versammlungen gegen die Warenhaussteuer ver- bedauert lebhaft, daß die Vertreter der Arbeitgeber nicht dem Zeitungsfrau, der Aufwärterin und dem Kohlenmann betrat anstaltet worden sind, so habe doch der Centralverband Ver- Wunsche der Gehilfenvertreter Rechnung getragen haben. Sie sieht in lein Fremder ihre Wohnung. Im Juli hatte der bis anlaffung zur Einberufung dieser Versammlung genommen, dieser Ablehnung, daß die Herren Malermeister nicht gewvillt sind, dahin in der Mühlenstraße wohnhaft gewefene Schuhwaren damit die Frage der Warenhaussteuer händler Josef Gönczi den im Erdgeschoß des Schulzeschen Standpunkt des Interesses der Gehilfen behandelt werde. fchaft nimmt ferner Notiz davon, daß in demselben Augenblick, wo vorwiegend vom bas was sie versprochen haben im Ernst durchzuführen. Die Gehilfen Hauses belegenen Laden und ein unter demselben gelegenes Keller Nicht aus Vorliebe für das Großkapital gimmer gemietet; in dem legteren wollte er angeblich Wein und Gegner uns vorwerfen nehmen wir unsre befannte Stellung Vereinbarungen bezüglich der Lohn- und Arbeitsbedingungen wie die antisemitischen die Vertreter der Innung mit dem Ausschuß bezw. Kuratoriumi Hühner, die er aus Ungarn zum Absatz in Berlin einführen gegen die Warenhaussteuer ein, sondern weil wir wissen, daß sich schließen, die einen Herren Malermeister Verband wollte, unterbringen. Gönczi hatte zwar die Ladeneinrichtung die wirtschaftliche Entwicklung nicht aufhalten läßt. Wir habenso Arbeitgeber gegründet haben, um den unverschämten Forderungen Der besorgt, verzögerte aber seinen Einzug von Tag zu Tag. führte der Redner weiter aus auch gar keine Veranlassung, uns der Arbeiter" entgegenzutreten. Am Abend des 13. August wurde die Tochter Klara Schulze gegen die Entwicklung der Großbetriebe im Handelsgewerbe zu Infinuationen ganz entschieden zurück und wird sich weitere Schritte Die Gehilfenschaft weist diese von Hausbewohnern noch gesehen, am nächsten Morgen sind die wenden, unire Aufgabe ist e යි nur, Stimmen der Frauen noch gehört, auch ist am 14. August die daß die Intereffen der Angestellten gewahrt werden. Safür zu sorgen, in dieser Beziehung vorbehalten. Des weiteren nimmt die GehilfenMorgenzeitung noch von ihnen abgenommen worden. Für schaft Kenntnis von der Notiz der Meister, wonach Preis: Seit dieser diese aber ist die Envidelung zum Großbetrieb fegensreich. aufschläge um 50 Proz.. Zeit waren sie verschwunden; der Bäcker flingelte vergebens, der Der Redner ging des nähern auf die Gesezvorlage ein und führte der Motivierung, daß die Löhne der Gehilfen fortgesetzt erborgenommen werden follen mit Zeitungsfrau wurde nicht geöffnet, der Kohlenmann mußte täglich unter andrem aus, daß diefelbe, indem sie die kaufmännisch tüchtigen höht worden sind. Die Gehilfenschaft beauftragt ihre Vertreter, unverrichteter Sache wieder abziehen. Dies alles fiel natürlich Inhaber von Warenhäusern treffen wolle, eine Steuer auf die Intelligenz den Publikum hierüber die notwendige Aufklärung zu geben." den Hausbewohnern auf, sie wurden jedoch von Gönczi lege. beruhigt. Diefer erklärte einzelneu Einigen antisemitischen Lärmmachern, die den Redner Nach einem Referat von Link über die Abänderung des UnfallMietern des Hauses, an dieser Stelle unterbrachen, rief er unter stürmischem Beifall der versicherungs- Gesetzes gelangte eine Resolution zur Annahme, in daß Mutter und Tochter über Hannover und Brüssel nach Versammlung zu: Wenn die Intelligenz erst besteuert wird, dann der sich die Versammlung mit der bekannten Petition des ArbeiterParis gereist seien und wahrscheinlich nicht mehr zurüd bleiben Sie natürlich stenerfrei. Wenn man dem Handel- so führte vertreter- Vereins einverstanden erklärt. tehren würden, da sie beabsichtigten, sich in Hannover eine Villa zu der Referent zum Schluß aus- jezt solche auch für die Angestellten beschloffen wurde, so wie in den Vorjahren durch völlige Arbeitsruhe Der 1. Mai soll, wie kaufen; die Frauen hätten ihm die Schlüssel zu ihrer Wohnung über- drückende Steuer auferlegen wolle, jo liege das nicht zum gefeiert werden. geben, ihn mit der Verwaltung beider Häuser beauftragt und ihn wenigsten daran, daß die Handlungsgehilfen in ihrer Mehrheit vom 1. April ab einen Extrabeitrag von 20 Pf. pro Woche zu Nach kurzer Diskussion wurde hierauf festgesetzt, erjucht, die ganze Wohnungseinrichtung ihnen nachzusenden. Diese entweder indifferent beiseite stehen, oder, wie die deutsch erheben. Den ausständigen Schneidern sollen vorläufig 30 M. überBehauptung wurde durch eine Depesche anscheinend bestätigt, die der nationalen Staufleute, Bestrebungen pflegen, die mit den Interessen wiesen werden. Verwalter des Hauses in der Prenzlauer Allee erhielt, denn darin der Handelsangestellten nicht zusammenfallen. Der Centralverband hieß es:" Ich fahre auf längere Zeit nach Paris, bitte die Mieten der Handlungsgehilfen vertritt die Interessen der Angestellten, ihn zu Stellungnahme zum 1. Mai. Es wurde beschlossen, den 1. Mai durch an Josef Gönczi abzuführen." Es fiel daher niemand mehr auf, daß stärken, müsse die Aufgabe der Kollegen und Kolleginnen sein. das Ehepaar Gönczi sich in der Schulzeſchen Wohnung zu schaffen machte. Die Ausführungen des Referenten wurden von der überwiegenden allgemeine Arbeitsruhe zu feiern. Unter Vereinsangelegenheiten Am 16. Auguſt ließ Gönczi zwei Fuhren Sand aufahren und diesen Mehrheit der Versammlung mit lebhaftem Beifall aufgenommen, wurde mitgeteilt, daß die Starten am 1. April mit dem Schlußdurch das straßenwärts gelegene Fenster in den Keller werfen. Am von einer fleinen Schar deutsch nationaler" Schreier dagegen stempel versehen werden. Tage darauf erschien er nochmals im Hause, hat dasselbe aber dann oft von wüstem Lärm unterbrochen. Da hiernach anzunehmen war, nicht mehr betreten. Anfangs haben die Hausbewohner gar nicht ge- daß es die Radaumacher auf eine Sprengung der Versammlung ab- 26. März eine Versammlung anberaumt, in der Genosse Wagner Der Verband der Möbelpolierer( Filiale Süd- Ost) hatte am merkt, daß er nicht wiederkam, allmählich stellten sich aber Bedenken gesehen hatten, so brachte der Vorsitzende gleich nach dem Referat über ärztliche Ehrengerichte sprach. Hierauf gab Lederhause den über das Verschwinden der beiden Franen ein und die Haus- eine Resolution zur Abstimmung, die gegen wenige Stimmen au- Bericht über den Streit, wobei er betonte, daß nach der Beendigung bewohner veranlaßten, daß die Polizei eine Untersuchung der ganzen genommen wurde. In der Resolution heißt es: Die Bestenerung der des Ausstands die Arbeitslosenunterstügung fortfällt. Mitgeteilt Räumlichkeiten vornahm. Als der Keller durch einen Schlosser ge- Warenhäuser, in welcher Form sie auch stattfindet, ist weder in stande, die wurde, daß die Bibliothek vom Märkischen Hof nach dem Arbeitsöffnet worden war, fand man in dem Vorderzimmer die dort hinein Entwicklung der Großbetriebe im Handelsgewerbe aufzuhalten, noch nachweis bei Mohn verlegt ist. geworfene Erde aufgehäuft vor. Die Kriminalpolizei ließ die Erde den um ihre Existenz kämpfenden Kleinbetrieben in ihrem Kampfe abschaufeln und man stieß alsbald auf zwei kisten, in denen Erleichterung zu verschaffen. Die Versammelten sind der Meinung, Die Bäcker hielten am 29. März im Königshof in der Bülowdie zeichen der beiden Frauen, in schwarzes Wachstuch daß bei den in der heutigen Wirtschaftsordnung herrschenden Ten- straße eine Versammlung ab, in der Schneider über die Fordeeingehüllt, vorgefunden wurden. Beiden waren die Schädel ein- denzen, die es der Mehrzahl der Angestellten unmöglich machen, rungen der Gefellen referierte. Die Versammlung bekundete ihr geschlagen, der alten Frau auch noch der Unterkiefer zertrümmert, beide selbständig zu werden, es die Angestellten sind, die, sei es durch Einverständnis mit den von der Lohnkommission vertretenen FordeZeichen waren mit Blut besudelt. Blutspuren deuteten darauf hin, daß Gehaltsabzug oder Entlassungen, oder intensiverer Arbeit, die Zeche der Mord in dem Gönczischen Laden vollführt worden war; bezahlen müssen, d. h. auf eine immer tiefere Kulturstufe heruntergedrückt Mit dem gleichen Thema beschäftigte sich im Norden eine Bervermutlich hat der Mörder zunächst eine der Frauen in den Laden werden. Damit aber die Angestellten diese Gefahr von sich abwenden sammlung im Lokal von Nümann, Brunnenstr. 188. In der Vergeldt, dort ermordet und den Leichnam in den Keller geschafft und können, und einen Nückhalt gegen die llebermacht der Chefs haben, ist eine sammlung ließen sich mehrere als Mitglieder aufnehmen und wurden dasselbe alsdann bei der zweiten gethan. Die Beute des Naub- einheitliche Organisation aller Handelsangestellten ohne Unterschied die Streifmarken vielfach begehrt. mörders war nicht annähernd so groß, als er gehofft hatte, da Frau der Konfession, der Geschäftsstellung, und des Geschlechts nötig. Schulze ihr Baarvermögen im Betrage von etwa einer halben Million Die Versammelten erklären, daß nur der Central- Verband der Hand- fammlung der Bau- und Arbeitskutscher statt, in der nach einem Rigdorf. Am 29. März fand hier eine sehr gut besuchte Berteils bei einem Bantier, teils bei der Reichsbank hinterlegt lungsgehilfen und Gehilfinnen Deutschlands die Interessen der An- Referat Rezeraus eine Resolution angenommen wurde, in der es hatte. Außer einigen wenigen Wertpapieren im Betrage von gestellten wahrt und zu wahren im stande ist. Später wurde noch heißt: Die Versammelten erklären, da der heutige Lohn nicht den einigen tausend Wiart, mehreren Schmucksachen, und einer ganz eine an Kleinen Barsumme ist dem Mörder nichts in die Hände gefallen. das Abgeordnetenhaus zu sendende Resolution an- Leistungen entspricht, welche unfre Arbeitgeber von uns verlangen, welche genommen, die Daß Gönczi die That vollbracht haben müsse, war fofort jeder fordert. Ablehnung der Warenhaussteuer so beschließt die Versammlung, daß auf sämtlichen Fuhrhöfen Vermann klar, die Bemühungen der Polizei, des Ehepaars habhaft zu der energischen Leitung Die Diskussion war recht lebhaft, aber, dant trauensleute von den Kollegen bestimmt werden, welche Mittwoch und der besonnenen Haltung werden, waren jedoch vergeblich. Gönczi hatte sich mit seiner Frau Mehrheit, gelang es dem Häuflein berufsmäßiger Ruheftörer nicht, an die Fuhrherrn auszuarbeiten haben. Die Beschlußfassung über der im selben Lokal mit dem Vorstand des Verbands die Forderungen und seinem Hunde, einem weiß- und gelbgefleckten Wolfsipig. die Versammlung zu sprengen. Maß, Liepmann, Frl. Vaar die ausgearbeiteten Forderungen ist Aufgabe einer dann sofort eingenannt Bugi", aus dem Staube gemacht. Die Eheleute und Hausdiener 2örs sprachen gegen die Warenhaussteuer und zuberufenden Versammlung. Auf Antrag wurde die Tellersammlung waren am 18. Auguft auf dem Schlesischen Bahnhof gesehen worden, hielten den antisemitischen Schreiern das Ungebührliche ihres in Höhe von 14,05 m. der Familie des verunglückten Kollegen Runge dann in Frankfurt a. D., in Halle und in Brüssel. M. von da ab Auftretens fehlte aber jede Spur. Die Polizei sezte auf ihre Ergreifung eine den Protestversammlungen der letzten Zeit überwiesen. vor, während zwei Redner bon der Belohnung von 1000 M. aus, ihre Bemühungen blieben aber zwei Richtung ihre Ansichten zum deutsch nationalen Samariter Kurfus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Morgen; Ansichten zum besten gaben. Ein Jahre lang erfolglos. Im Juli vorigen Jahres wurde noch einmal der Entrüstung erhob sich, als ein deutsch- nationaler Jüngling vie stunde des Winterfurjus. Vortrag des Herrn Dr. Kalkowsky. Das Thema Sturm Montag, abends 9 Uhr, in der Filiale, Brunnenstr. 150: Legte Uebungs der gesamte polizeiliche Apparat aufgeboten, um die Flüchtigen ein- Ausführungen einer Rednerin vom Central- Verband, Frl. Heil, wird in der Versammlung bekannt gemacht. zufangen. Es wurden an die Polizeibehörden aller civilifierten mit einer bie weibliche Ehre fränfenden Bemerfung unterbrach. Der Staaten, an fämtliche deutsche Konsulate im Auslande antisemitische Held wurde aus dem Saal entfernt. Die öffentliche Bibliothek und Lesehalle zu unentgeltlicher Bezahllose Zeitungen der ganzen an Welt Sted nuzung für jedermann Alexandrinenstr. 26, Gartenhaus ist geöffnet: Hierauf trat noch ein Redner, der sich als parteilos bezeichnete, wochentäglich von 5-10 Uhr abends, an Sonn- und Feiertagen von 9-1 briefe mit dem Bildnisse des Ehepaars verschickt und durch für Besteuerung aller Großbetriebe in Handel und Industrie ein, und von 3-6 Uhr. besondere Aufrufe wurde die Oeffentlichkeit zur Mithilfe bei und dann erreichte die Versammlung nach einem Schlußwort des der Entdeckung und Verhaftung der Flüchtigen aufgefordert. Diese Referenten ihr Ende. legten und äußersten Anstrengungen führten endlich zum Ziele. Auf dem Generalkonjulat in Rio de Janeiro erschien Anfang August Die Berliner Hansdiener hatten am Freitag eine öffentliche vorigen Jahres ein Mann aus Curtiba. Er erblickte den dort aus- Versammlung einberufen, um gegen die Warenhaus steuer zu gestellten Steckbrief und behauptete sofort, daß er die beiden protestieren. Dr. Fränkt erörterte in seinem Referat all die Stationen Leute schon oft in Curtiba Curtiba gesehen habe. 3 wurden Gründe, welche auch die Handelshilfsarbeiter veranlassen müßten, jofort einige Beamte nach Curtiba gesandt, int Gönczi vereint mit den davon betroffenen Prinzipalen sich gegen die verhaften zu lassen, dieser muß aber durch irgend eine geplante Steuer als Beschränkung der Warenhäuser zu erklären. Swinembe. 765 Unvorsichtigkeit Wind bekommen haben, denn als man ihn verhaften Schumann vom Verband der Hausdiener hielt, in Uebereinstim Hamburg wollte, war er verschwunden. Er ist natürlich immer unter mung mit dem Referenten, ein einheitliches Vorgehen aller Handels- Berlin fremdem Namen in Rio selbst aufgetaucht, wurde schließlich dort hilfsarbeiter nicht nur im eiguen, sondern auch im Interesse des Wiesbaden gesehen und Mitte September vorigen Jahres auf Anordnung des Publikums für notwendig. Siebenow empfahl eine in diesem München Konsuls Wewer verhaftet. Nach längeren diplomatischen Ver- Sinne gehaltene Resolution, die nach den Ausführungen des Herrn handlungen wurde Gönczi und Frau per Schiff nach Hamburg ge- Rosenow cinstimmig zur Annahme gelangte. bracht, dort am 22. November v. J. durch den Kriminalkommnissar Die im Holzarbeiterverband organisierten Einsetzer nahmen v. Kracht in Empfang genommen und tags drauf in das Moabiter in einer am 28. März abgehaltenen Versammlung den Vericht über keine erheblichen Niederschläge. Untersuchungsgefängnis übergeführt. Der Hund" Buzi", von dem die Lohnbewegung entgegen. Surtowsti wies darauf hin, daß fich die Eheleute auch in Brasilien nicht trennen fonnten, ist von dem Konful Wewer zurückbehalten und soll für Rechnung des preußischen Justizfistus vertauft worden sein. Trotz der Repertoire. markanten Umstände, die auf sie mit zwingender Notwendigkeit hinweisen, haben beide Angeklagte ihre Angeklagte ihre Schuld unentivegt bestritten. Gönczi soll sich einen ganzen Roman erdacht haben, un den Verdacht auf einen andren, den er als Weinreisenden Löwy be= zeichnet, zu lenken. Dieser soll angeblich Beziehungen zu der ermordeten Klara Schulze unterhalten und die Mordthat begangen Schauspielh. haben. Da die beiden Leichen in der ihm( Gönczi) ge hörenden Wachsleinwand in den Keller geschafft worden seien, habe er den Rat Löwys befolgt und sei entflohen. Das Reisegeld soll ihm Löwh gegeben haben. Die Behörde hat alle möglichen Nachforschungen nach diesem angeblichen Löwy angestellt, ohne eine Spur von ihm entdecken zu können. Es ist daher nur anzunehmen, daß Gönczi diesen Mann frei erfunden und einige für dessen Eristenz anscheinend sprechende Thatsachen sich schon beizeiten zurecht gemacht hat, wie ja bei dieser graufigen Mordthat alles mit unglaublichem Raffinement und schlauer Voraussicht in Scene gesetzt worden ist. Gönczi, der 47 Jahre alt ist, stammt aus einem kleinen Orte Siebenbürgens und ist in seiner Heimat in den achtziger Jahren schwer vorbestraft. Er ist evangelischer, seine um drei Jahre ältere Ehefrau, die aus Bayern stammt, fatholischer Religion und bisher unbestraft. Ihnen wird gemeinschaftliches Handeln bei der Ermordung der beiden Frauen zur Last gelegt. Dies ist in allgemeinen Zügen der Neues Königliches Opern Theater. Diesen Sonntag: Die Fledermaus. Mittwoch: Zum Besten der Pensionsanstalt: Die Fledermaus Rahmen, innerhalb dessen sich das gerichtliche Drama abspielen Nächsten Sonntag: Faust. Residenz- Theater. Alle Abende: Die Dame von Maxim. Thalia Theater. Alle Abende: Jm Himmelhof. wird. Bei demselben werden ctiva siebzig Zeugen und Central Theater. Alle Abende: Die Heiratslustigen. Metropol Theater. Alle Abende: Die verkehrte Welt.- Carl Weiß- Theater. Alle mehrere Sachverständige mitwirken. Die Verhandlungen werden Abende: Der Minenkönig von Transvaal. Apollo Theater. Alle Abende: Jm Reiche des Judra. und " Königl. Opernhaus Königl. Deutsches Theater Schiller. Theater Theater des Westens LessingTheater. Berliner Theater int Brobefandidat Die Nachm.: Fuhr: mann Henschel berfunkene Glode 1 Dienstag 3. Wien Mittwoch 4. Witterungsübersicht vom 31. März 1900, morgens 8 1hr. Barometer: stand mm Wind: richtung Windstärte Wetter Temp. n. 6. 5° 4° R. Stallonen Barometer: stand mm Wind: richtung Windstärke 2 aparanda 7609 T Wetter Temp. n. G. 15° C.-4° 2wolfent- 16 5 wolfig 768 NNW 1heiter 764 NNW 5 wolfig 766 N 762 NW 758 1 Betersburg 1 Gorf 2 wolkig 3 Aberdeen 4Schnee-3 Baris 3Schnee-11 7706 5 Geiter 77250 2wolfig 769 9 3 wolfen! 811 Wetter Prognose für Sonnabend, den 1. April 1900. Kühl, teils heiter, teils wollig bei ziemlich frischen nördlichen Winden; Berliner Wetterbureau. Die Abreise Die weiße Dame Die roten Schuhe Donnerstag 5. Bajazzi Die roten Schuhe Die Tochter des Erasmus Der Hans. Hierauf: Probetandidat Der grüne Katadu Sonntag 1. Montag 2. Der Barbier v.Sevilla Evangelimann Phant. i. Bremer Vergißmeinnicht Ratskeller Die Tochter des Erasmus Der Eisenzahn Jugend von heute Die Tochter des Erasmus Hinrich Lornsen Wenn wir Toten erwachen Freudvoll und leidvoll Hinrich Lornsen Nachm.: Dedipus ( Thea Dorré) Der Troubadour Undine Ueber unfre Kraft Im weißen Rößl ( Ab. Sandrock) Maria Stuart ( Agn. Sorma) Nora Deborah Fröschweiler Nacht.: Macbeth ( N. Rothmühl) Die Jüdin Nm.: Freischütz Jm weißen Nößl Nachm.: Freund Frizz Totentanz. Ueber unfre Straft. Nun.: Gök v. Berliching. Als ich wiederkam Der Bettelstudent Macbeth Bar und Zimmermann. Als ich wiederkam Maria Stuart Freitag 6. Fallstaff Sonnabend Sonntag 7. Stain Die roten Schuhe 8. Tannhäuser Gevatter Tod Wenn wir Toten erwachen Hinrich Lornsen Der Bettelstudent ( Agu. Sorma) Liebelei Jephtas Tochter Ueber unsre Kraft Jugend von heute Winterschlaf Hierauf: Paraceljus Hinrich Lornjen Nachi.: Antigone D. Waffenschmied Die schöne Galathé Im weißen Rößl.. ( Ad. Sandrock) Arria und Meffalina Die Tochter des Grasmus Winterschlaf Paracelsus Rmt.: Johannes Der Probepfeil Nachm.: Macbeth Der Bettelstudent Nachi.: Undine Cyprienne Nachm.: Freund Fris ( Ad. Sandrock) Deborah Nm.: Harold Für den Inhalt der Inserate Abernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber feinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 1. April. Freie Volksbühne. Carl Weiß: Theater. 1. Abteilung( blaue Karten): Die Nenvermählten. Die fittliche Forderung. Anf. 23, Uhr. Opernhaus. Der Evangelimann. Bergißueinnicht. Anfang 71% Uhr. Montag: Der Barbier von Sevilla. Phantasien in Bremer Rats: feller. Schauspielhaus. Die Tochter des Erasmus. Anfang 7 Montag: Der Eisenzahn. Neues Opern Theater( Kroll). Die Fledermaus. Auf 7 Uhr. Tentfches. Der Probekandidat. An: fang 7% Uhr. Uhr. Rachu. 2 Uhr: Fuhrmann Henschel. Montag: Die verfunkene Glode. Leffing. Im weißen Röß't. Anfang 7% Uhr. Nachm. 3 Uhr: Freund Frik. Montag: Als ich wiederkant. Berliner. Totentanz. Ueber unsre Kraft. Anfang 7%, Uhr. Nachut. 21 Uhr: Gös von Ber Tichingen. Montag: Ueber unsre Kraft. Neues. Im Eril. Anfang 7 Uhr. Nachm. 3 11hr: Sofgunst. Montag: Im Eril. Residenz. Die Dame von Marim. Anfang 7% Uhr. Nach. 3 Uhr: Der SchlafwagenControleur. Montag: Die Dame von Marim. eften. Die Jüdin. Aifang 7½ 115r. Nachin. 3 Uhr: Der Freischütz. Montag: Der Troubadour. Schiller. Fröschweiler. Anfang 8 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Macbeth. Montag: Hinrich Lornsen. Thalia. Im Himmelhof., Anfang 71 1hr Montag: Dieselbe Vorstellung. Zuifen. Ehrliche Arbeit. 8 Uhr. Anfang Rachni. 22 Uhr: Faust.( Erster Teil.) Montag: Ehrliche Arbeit. Central. Die Heiratslustigen. An fang 7 1hr Nachut. 3 Uhr: Der Bettelstudent. Montag: Die Heirats lustigen. Belle Alliance. Ein toller Ginfall. Anfang 8 Uhr. Montag: Geschlossen. Carl Weiß. Der Minenfönig von Transvaal. Aufang 7 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Victoria. Die Cirkus Fee. Anfang 8 Uhr. Fachm. 31 Uhr: Dorf und Stadt. Montag: Die Cirkus- Fee. Friedrich Wilhelmstädtisches. Ser Glödner von Nolre Dame. Anfang 8 Uhr. Nachm. 4 thr: Kabale und Liebe. Montag: Des Meeres und der Liebe Bellen. Metropol. Svecialitätenvorstellung. Die verkehrte Welt. 7 Uhr. Palast. Anfang Montag: Diefelbe Vorstellung. Apolo. Specialitäten Borstellung. Im Reiche des Jndra. Anfang 7 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Specialitäten Vorstellung. Die ncue Herrin. Anfang 71 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Neichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 7 Uhr. Poffage- Panoptikum. Specialis täten Borstellung. Urania. Invalidenstr. 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr: Sternwarte. Tanbenstraße 48/49. Abends 8 Uhr: Von den Alpen zun Vesuv". 2 Montag: Dieselbe Borstellung. Schiller Theater ( Wallner Theater). Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Macbeth. Trauerspiel in 5 Aften von William Shakespeare. Sonntag, abends 8 Uhr: Fröschweiler. Schauspiel in 4 Aften von Hans v. Wenzel u. Ferd. Runkel. Montag, abends 8 Uhr: Hinrich Lornsen. Dienstag, abends 8 11 br: Frendvoll und leidvoll. Cirkus Schumann. Donnerstag, den 12. April: Unwiderruflich letzte Vorstellung. Schluß der ersten Saison. Seute Sonntag,( vorlegter Sonntag) 2 grosse brillante 2 Gala- Vorstellungen Nachm. 3 Uhr u. abends 7 Uhr. den 1. April: In beiden Vorstellungen: Gleich reichhaltiges abwechselnd. Programu. In beiden Vorstellungen: Auf: treten sämtlicher neu engagierten Stunf träfte. Direttor Albert Schumann mit feinen anerkannt unerreicht da: stehenden Original- Drefuren. Nachmittags suur Schluß: Zum legten Dale: Im Weihnachtsbazar oder Die Puppenkönigin. Nachmittags & ind frei auf allen Plätzen. Jedes weitere Find halbe Preise ( caußer Galerie), abends icdoch volle Preife. Abends 71% Uhr: Doktor Faust. Eine romantisch- phaniaftiche Sandlung in brei Abteilungen vom Hofballettmeister A. Siems. Montag: Gala- Borstellung. Neues Programm und Dr. Faust. Urania 29 Taubenstrasse 48/49. Im Theater abends 8 Uhr: Central Theater) Direftion: José Ferenczy. Nach. 3 Uhr zu halben Preisen: Der Bettelstudent. Opereffe in 3 Atten von G. Milläder. Abends 7 Uhr, zum 2. Male: Von den Alpen zum Vesuv Die Heiratsluftigen. Montag: Dasselbe. Invalidenstr. 57/62: Tägi. Sternwarte. Nachmittags 5-10 Uhr. Passage- Panopticum. 35 Togo- Neger ( 28 Mädchen, 5 Männer, 2 Kinder.) Vorstellung um 11, 12, 32, 42, 52. 6, 7, 9 Uhr. Von 7-10% Uhr: Théâtre variété. Belle- Alliance- Theater. 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Gerstensuppe: sehr gut und gesund, vorzüg-| Linsensuppe: echte Linsensuppe, sehr ge-| Weizengriessuppe: sehr schmackh. u. gesund liche Abendsuppe. Grünerbsensuppe: feiner, aromatischer Geschmack. Grünkernsuppe: feine Restaurationssuppe. Haferschleimsuppe: sehr fein im Geschmack, auch als Kranken- u. Kindersuppe vorzüglich. Kartoffelsuppe: fein und kräftig, sehr beliebt. Kerbelsuppe: blutreinigend; vorzüglich geeignet als Beimischung zu andren Suppen. Kraftmehlsuppe: besonders nahrhaft, leicht verdaulich. Reissuppe: recht gut und schmackhaft. Reis- Julienne- Suppe: Reis- und Gemüsekräutergeschmack, vorzüglich. Sago- Suppe: feines Sago Aroma, schleimig Tapioca- Suppe: kräftig und sehr beliebt. und kräftig. Tapioca Crécy- Suppe: feine Tapioca mit Carotten, sehr gut, schönes Aussehen. Tapioca- Julienne- Suppe: sehr kräftig und beliebt, als Beimischung zu andren Suppen vorzüglich geeignet. 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Achtung, Maurer! Morgen, Montag, abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Dienstag, den 3. April, abends S Uhr, in Kellers Festsälen, Koppenstr. 29: Kommandantenstraße 20: Sitzung der Ortsverwaltung. erledigt. Streitangelegenheiten werden Montag und Diens tag noch in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20, Achtung! Drechsler. Achtung! Grosse Versammlung aller zum Streifgebiet Berlins und Umgegend gehörigen Verbandszahlstellen. = Tages Ordnung: 1. Werden wir Frieden im Baugewerbe haben? Referent H. Silberschmidt. 2. Regelung der Beiträge zum Streif Die wichtige Tagesordnung erfordert ein volles Haus! Darum auf zur Versammlung! Achtung! fonds. 3. aifeier. Dienstag, den 3. April, abends 8 Uhr: Vertrauensmänner- Versammlungen in folgenden Lokalen: Osten: bei Wwe. Mühle, Koppenstraße 41. Norden: bei Neumann, Brunnenstraße 150. Süd- Osten und Süd- Westen: bei Möhring. Admiralstraße 18 c ( Märkischer Hof"). Tages Ordnung: 1. Bericht der Obmänner. 2. Verbands- und Branchen Angelegenheiten. 3. Verschiedenes. Verbandsbuch nebst Vertrauensmännerkarte legitimiert. Jede Werkstatt muß vertreten sein. Achtung! Achtung! Schneider Berlins! Montag, den 2. April, vormittags 10 Uhr: Achtung! Maurer von Berlin u. Umg. Die Verbandsleitung. 137/3 Krankenkassen: Mitgliedern zur geft. Mitteilung, daß von heute ab auf Verlangen sämtliche Dienstag, 3. April, abends präcise 8% Uhr, in den Boruffia- Sälen, Aderstr. 6-7: Betäubungsmittel, ſonſt 3 M., Große öffentliche Versammlung. Tages Ordnung: Die Einführung der Streifflausel in Bauverträge und das Verhalten der städtischen Baudeputation. 131/8 Der wichtigen Tagesordnung wegen müssen die Kollegen recht zahlreich erscheinen. Der Vertrauensmann: Frik Kater. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. ohne jede Nachzahlung ausgeführt werden. 4319* Berlin, 1. Apri 1900. J. Kallmann, Kaiser Wilhelmstr. 18 II. Sprechstundent 8-8 Uhr. Wer- Stoff- hat fertige 20 Große öffentl. Bersammlung Sonntag, den 8. April, vorm. 11 Uhr, im Saale der Brauerei Friedrichshain: Suthaten, faubere Arbeit, swei im Friedrichstädtischen Kafino, Friedrichstr. 236. Tages Ordnung: 1. Der Stand unsrer Bewegung. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um rege Beteiligung ersucht 164/8] Der Vertrauensmann. Achtung! Schneider: Alebungsunde. Folgende Lieder werden geübt: 1. Sängergruß. 2. Freiheit. 3. Gruß an den Mai. 4. Fest: Achtung! und vollzählig zu erscheinen. Bundesmitgliedstarte legitimiert. Bundesbeiträge werden entgegengenommen. gefang. 5. Der Menschheit Erwachen. 16/6 Zu dieser Uebungsstunde sind fämtliche Vereine Berlins und naher Umgegend verpflichtet, pünktlich Große öffentliche Versammlung • aller Herren- und Knaben Konfektions- Schneider am Montag, den 2. April 1900, abends 8½ Uhr, im Lokale des Herrn Haberecht, Gr. Frankfurterstrasse 30. Einberufen vom Verein der Herren- und Knaben- Konfektions- Schneider. Tagesordnung: 1. Lebenshaltung und Volkseinkommen." Referent: Paul Jahn. 2. Allgemeine Besprechung und Wahl einer Kommission zur Ausarbeitung cines Lohntarifs der Konfektions- Schneider, fowie einer Lohnerhöhung und Einrichtung von Betriebs Werkstätten seitens der Kon: fektionäre. Kranken- Unterstützungsbund der Schneider. Unser Kaffenbureau befindet sich vom 1. April ab im 2906 Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, I, Zimmer Nr. 7. 166/8 Die Ortsverwaltung. Verein deutscher Schuhmacher. Montag, den 2. April, abends 82 Uhr: Der Vorstand. Anproben.[ 41212* !!! Ohne Konkurrenz!!! !!! Ladelloser Siz!!! = Anzug Reste, BaletotReste spottbillig. Montag- Dienstag Nesterverkauf zu Knabenanzügen, umsonst zugeschnitten. NB. Adreffen der Vorstandsmitglieder: Rich. Thate, Schöneberg, Grunewaldstr. 99. Ad. Hübner, Wilhelmstr. 132. Otto Rasche, Reichenbergerstr. 115a. Otto Jia at, Streligerstr. 15. Geikrit, Fidicinstr. 16.| Herrenbekleidung Münzstr. 26, part. Rob. Meyer, Mariannenstr. 2. Socialdemokratischer Verein zu Schöneberg. Freie Volksbühne. Montag, den 2. April, abends 8 Uhr: General- Versammlung bei Obst, Grunewaldstraße 110. Tages Ordnung: 1. Kaffen- und Revisionsbericht. 2. Bibliothekarbericht. 3. Ergänzungswahlen des Vorstands. 4. Borirag: Die lex Heinze. Referent: Schubert. 5. Anträge. 6. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Zur Verteilung gelangt die Broschüre: Flottentofler und Stolonialpolitik. Mitgliedsbuch legitimiert. [ 15/3 Bahlreiches und pünktliches Erscheinen erwünscht. Der Vorstand. Achtung! Ordner. Donnerstag, 12. April, abends 8½ Uhr: Sitzung bei Sticher, Dresdenerstr. 116. Heute nachmittag 24 Uhr: II. Abteil. im Carl Weiss- Theater: Die Neuvermählten. Schauspiel in 2 Aufzügen von Björnson. Die sittliche Forderung. Einakter von O. E. Hartleben. III. Abteilung: Sonntag, den 8. April. 229/6 Um pünktliches Erscheinen bittet Der Vorstand. I. A.: G. Winkler. Achtung! Zahlstelle 32 von Münzer in Rixdorf wird nach. der Steinmetzstr. 68, Ecke Lessingstrasse, verlegt. Fliesenleger! Märkischer Hof, Sonntag, 1. April, mittags 12 Uhr: Mitglieder- Versammlung Oeffentl. Verlammlung im ,, Alten Deffauer" Artillerieſtr. 32. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Rechtsanwalts Victor Fränkl über:" Justizmorde". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Bahlreiches Erfcheinen erwartet 169/14] Die Ortsverwaltung. Verband der Graveure und Ciseleure Deutschlands Filiale Berlin. Dienstag, den 3. April, abends S/ 2 Uhr: General- Versammlung im Restaurant Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45. Tages: Ordnung: 1. Geschäftliches. 2. Bericht des Vorstands. 3. Neuwahl des Vorstands. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. NB. Am 3. Osterfeiertag findet in demselben Lokal abends 6 Uhr eine Versammlung mit Damen statt. Nach der Versammlung: Gemütliches Beisammensein. [ 74/4 Achtung, Linoleumleger Berlins! Sämtliche großen Linoleum- Firmen Berlins find seit Montag, den 26. d. Mts. gesperrt, und zwar: Quantmeyer u. Gice, Lammfromm u. Bogel, Deuhsen, Schulzte u. Alaßmann, Reimsfeld und Poppe u. Wirth. Alle arbeiterfreundlichen Blätter sind um Abdruckt gebeten und ist Zuzug strengstens fernzuhalten( hauptsächlich Tapezierer). Montag, 2. April, vormittags 10 Uhr: Oeffentl. Verlammlung in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Sämtliche Leger und Tapezierer find hiermit eingeladen. Die Lohnkommission. 266/18 Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklaffe. Montag, den 2. April, abends 8½ 1hr, in den Arminhallen, Kommandantenstraße 20: Bortrag des Herrn Dr. Blaschko über: ,, Prostitution" P Gäste willkommen. [ 55/8] Der Vorstand. Vorau", Genossenschaft für Radfahrer. Produktiv- und EinkaufsMontag, den 2. April, abends 9 Uhr, im Englischen Garten, Alexanderstr. 27c: General- Versammlung. Aufnahme neuer Mitglieder daselbst. Bom 2. April ab befinden sich unsre Geschäftsstelle und Werkstätten Krautstraße 7, Quergebäude parterre. 2816 Verband der Fabrik-, Land-, Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands, Zahlst. Charlottenburg. Dienstag, den 3. April 1900, abande 81/2 Uhr, in der Gambrinus- Brauerei, Wallstr. 94: Große öffentliche Versammlung im Englischen Garten", Alexanderstr. 27 c, I. Tages- Ordnung: 1. Wie stellen sich die Kollegen zur Lage unfres gegenwärtigen Streits? 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 56/5] Die Kommission. Centralverband der Handels-, Transportund Verkehrsarbeiter. Bureau: Bischofstraße 13, I. Fernsprecher: Amt V. 3001. Dienstag, den 3. April, abends 81/2 Uhr: Protestversammlung im ,, Englischen Garten", Alexanderstr. 27c. Tages Ordnung: 1. Die feitens der Kommission des preußischen Landtags beschlossene weitere Ausdehnung der Warenhaussteuer und welche Konsequenzen ergeben fich hieraus für unsre Kollegen? Referent: Kollege Schumann. 2. Freie Diskussion. 3. Beschlußfassung. Jeder Hausdiener, Pacer und Kutscher ist zu dieser VersammDie Ortsverwaltung. lung eingeladen. Admiralstraße 18c. Jeden Sonntag sowie am 2. u. 3. Osterfeiertag: Grosser Fest- Ball. Anfang 4 Uhr. Ende 2 Uhr. Grosse Ballmusik. 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Centralverband der Handels-, Transport- at ber und Verkehrsarbeiter. Bureau: Bischofstraße 13, I. Fernsprecher: Amt V. 3001. Achtung! Bierkntscher, Mitfahrer Achtung! der Brauereien und Bierverlags- Geschäfte! Heute Sonntag, den 1. April, abends 6 Uhr: Groke Versammlung in Cohns Festfälen, Beuthstr. 20-21. Tages Ordnung: 1. Wollen die Bierfutscher, Mitfahrer und Kellerarbeiter Forderungen stellen: Referent: Kollege Schumann. 2. Diskussion und Beschlußfassung. Es liegt im Interesse eines jeden Kutschers und Mitfahrers, in dieser Versammlung zu erscheinen. Die Ortsverwaltung. Reflektanten für größere Abnahme von Mai- Fest- Abzeichen zum 10 Pf.- Verkauf mit gutem Ueberschuk belieben behuss Offerte ihre Adresse schnellstens einzusenden an H. Guttmann, Abzeichen- Fabrik, Berlin N., Brunnenstrasse 9. aller Fabrikarbeiter und Arbeiterinnen Gharlottenburgs. Achtung, Sattler und verwandte Berufsgenossen! Tages Ordnung: 1. Vortrag der Genossin Frau Mesch über: Was haben die Arbeiter und Arbeiterinnen zu thun, um eine menschenwürdige Existenz zu erringen?" 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Die Arbeiter der Chemischen Fabrik, vormals Schering, sowie die ungelernten Arbeiter der Firma Siemens& Halske und die Arbeiter der Firma Schwamm find hierzu ganz besonders eingeladen. 64/1 Der Einberufer. Der Arbeitsnachweis befindet sich von jetzt an int neuen Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15, Haupteingang, III. Etage, Zimmer Nr. 34. Fernsprecher Autt 7a, Nr. 6672. Geöffnet abends 8-9 Uhr. Die Inanspruchnahme ist unentgeltlich. 157/3 Die Kommission. beseitigt mein Wangenfluid in Fl. 50 Pf. und 1 Mt. Sprizapparat 50. mitsamt der Brut schnell u. Schwaben für immer beseitigt mein Schwabentod, 50 Pf. u. 1 Mt. per Dose. Rabifaler Erfolg garantiert nur direkt beim Erfinder Georg Pohl, Drogerie Berlin, Brunnenstraße 157. 41118* Berlins Specialhaus größtes Teppiche Salongröße a 5, 8, 10-300 m. 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Es kommte deshalb der§ 615 des Bürgerlichen Die Aussperrungen in der Holzindustrie haben zu einer ganzen Reihe von Prozessen geführt, bei denen es sich um Ent- gestodt, wenn auch noch Kleinigkeiten zur Weiterverarbeitung vor Gejezzbuchs zur Anwendung, worin bestimmt werde: Kommt der handen gewefen feien. Die Einstellung der Fräsereibetriebe habe Dienstberechtigte( der Arbeitgeber) mit der Annahme der Dienste schädigungsansprüche wegen unfreiwilligen Ausin Verzug, so kann der Verpflichtete gemeint ist der zur fegens" und wegen Richtinnehaltung der Kündigungsfrist aber der Beklagte nicht zu vertreten. In einigen ähnlichen Fällen sind Bergleiche zu stande gefommen. Arbeit Verpflichtete für die infolge des Verzugs nicht gein einem dieser Fälle eine principielle Entscheidung fällt, die großes Aufsehen erregen dürfte. ge die Kläger vertritt, wurde vertagt. In dieser Sache sind die Kläger langen, ohne zur Nachleistung verpflichtet zu sein. Er muß sich des Tisch lermeisters Behlte mußten vom 27. Februar ab Maschinenarbeiter, und der Beklagte, vertreten durch Herrn jedoch den Wert desjenigen abrechnen lassen, was er infolge Unteransfeßen", angeblich deshalb, weil die Fräsereibesizer ihre Platen, beruft sich auf den Tischlerstreit. Die Situation bleibens der Dienstleistungen erspart oder durch anderweitige VerBetriebe eingestellt, d. h. ihre Arbeiter ausgesperrt it also umgekehrt wie im Falle Pehlfe. Außerdem fällt ins Gewicht, wendung seiner Dienste erwirbt oder zu erwerben bösivillig hatten. Die Leute beanspruchten num im Klageweg Entschädigungen, daß die Kläger zu den auf Beschluß Ausgesperrten gehören. Herr unterläßt. Platen verlangte trozdem die Anwendung des§ 275 und der Vorindem fie mit großer Bestimmtheit behaupteten, sie hätten Herrn sigende scheint auch dazu geneigt zu sein. Ein Vergleichsvorschlag Behle gleich darauf aufmerksam gemacht, daß sie sich alle ihre Rechte Behle gleich darauf aufmerksam gemacht, daß sie sich alle ihre Rechte des Herrn Platen wurde von den Klägern abgelehnt, weil ihnen die vorbehielten. Die Kündigungsfrist sei nicht ausgeschlossen gewesen. Der Gerichtshof unter dem Vorsiz des Gewerberichters Dr. Gerth gebotene Summe zu gering erschien. Der neue Termin ist am 12. April, 81/2 Uhr früh. Iegte auf die aufgeworfene Frage, ob ein Einverständnis vorliege, gar feinen Wert, sondern wies die Klage auf Grund des§ 275 des Bürgerlichen Gefegbuds ab. Zur Begründung führte Dr. Gerth aus: Dant. Den Freunden und Genossen, die mir an meinem Geburtstage Beweise ihrer Sympathie gaben, fage ich hiermit öffentlich Dank, weil es mir nicht möglich ist, allen persönlich oder brieflich zu danken.. Berlin, den 31. März 1900. W. Liebknecht. § 615 des Bürgerlichen Geschbuche und das Ansschen wegen Mangels an Material. Ein Töpfer verlangte im Klagewege eine Lohnentschädigung für zwei Tage, an denen er hatte aus Nach§ 275 wird der Schuldner von der Verpflichtung zur Reistung fetzen müssen, weil kein Zehm vorhanden war. Der beklagte Meister frei, soweit die Leistung infolge eines nach der Entstehung des wies nach, daß es ihm nicht möglich war, den Lehm heranzuSchuldyerhältnisses eintretenden Umstandes, den er nicht zu verschaffen, den zu liefern sich der Bauherr verpflichtet hatte. Die treten hat, unmöglich wird. Solche Umstände und ein solche| Kammer III des Gewerbegerichts verurteilte aber den BeUnmöglichkeit lägen hier vor: Unstreitig hingen die Tischlerei triebe flagten zu der geforderten Entschädigung. Der Vorsitzende Dr. Schal sind als Alleinerße einfegen. Die Vormundschaftsregelung in deur mit den Fräsereibetrieben zusammen, indem die ersteren ok ne die horn führte begründend aus, daß der Arbeitgeber selber von Ihnen gedachten Sinn ist zwedlos und unmöglich. Briefkasten der Redaktion. G. N. 2000. So geht das nicht. Die Betreffende fann ihr 3. 30. Kaufhaus Max Mannheim 89 Frankfurter Allee. BERLIN O. Frankfurter Allee 89. Aussergewöhnlich billiges Angebot! Gardinen. gefasst Meter Tüll- Gardinen, von beiden Seiten mit Band ein 22 P Engl. Tüll- Gardinen mit doppelten Drell- Fäden, auf beiden Seiten sorgf. mit Band eingefasst, sehr breit, Mtr. 25 Pf., 38 Pf. Engl. Tüll- Gardinen, Spachtelmuster 45 Pf., 60 Pf. Engl. Tüll- Gardinen mit Patenteinfassung in ohn.Appretur Mtr. weiss und crême Meter Abgepasste Engl. Tüll- Gardinen, in creme und Teppiche. in sehr schönen Mustern 81 Germania- und Victoria- Teppiche, 3,50 M. 4 Axminster- u. Plüsch- Sofa- Teppiche, 75 Pf. 12 in prachtvollen Farbenstellungen und sehr geschmackvollen Mustern 4,50, 5,50, 7,00, 9,00 M. weiss, in immenser Auswahl, das Fenster 1,25 bis 10,00 M. u.144 Salon- Teppiche, in allen Qualitäten in crême, weiss und écru( leinen Farbe) das Fenster Stores, Figuren, Blumen- u. Rankenstellung 1,00 bis 8,50 M. 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Zur Vereinfachung der von Prof. GoldErfindung ist durch den befannten chemischen Vorgang ge ganzen Nacht warm zu halten. Um einen Thermittels deren der geplagte Junggeselle seine Speisenfcheider entwickelten Thermomassage und verwandter geben, daß gewiffe Salze, welche durch Erhizung zummophor für dielen med in Wirtsamkeit zu sezen, wird frets warm aus dem Restaurant su empfangen der Gebiete hat die Gesellschaft z. B. eine große Anzahl von Schmelzen gebracht werden, die gesamte erzeugte Bärmeer etwa 10 Minuten in kochendes Waffer gestellt und dann mag. Natürlich ist die Verwendung der Thermophore Apparaten zur Behandlung der Glieder und des Rumpfes menge in sich aufnehmen und dieselbe alsdann, bei der in einen Schußmantel eingefügt, der die Wärmeausstrahlung nach dieser Richtung schr groß. Wiederholt haben wir konstruiert. Interessant ferner ist die sogen." Thermophor: demnächst erfolgenden allmählichen Rückrystallisation nach außen verhindert. Eine Flasche mit falter Milch, die uns über die ungeheizten Wagen der Pferde- und elektrischen Gouveuse" nach Sanitätsrat Dr. Fürst, eine Einrichtung Yangsam wieder abgeben; die praktische Verwertung in den Thermophor gestellt wird, hat bereits nach etwa Bahn beklagt. Bisher haben sich die Gesellschaften mit zur Erhaltung zu früh geborener und lebensschwacher dieses Gedankens, unit andern Worten: die Dienstbar 20 Minuten die gewünschte Temperatur. Die eingehende der technischen Undurchführbarkeit dieses uniches ent kinder. Eine verwandte Anwendung hat der Thermophor Bielleicht dürften die Gesellschaften jegt zu Brutapparaten gefunden und zur Bethätigung einer machung dieser Methode der Wärme- Erzeugung und Untersuchung vieler Aerzte hat bewiesen, daß nach wiederfchuldigt. Wärme- Abgabe in den allerverschiedensten Formen das holter Erwärmung und nach Berlauf vieler Stunden die und wir hoffen, ihnen mit diesem Borschlag sogenannten Klude, unter der sich die Kücken zu fammein ilch unverändert und bekömmlich bleibt. eine große Frende zu bereiten in den Thermo- pflegen. Kurz, die Thermophore dürften zweifellos zu den ist das Wesen der Thermophor Industrie. die nötigen Hilfsmittel für die Deutsche Thermophor- Aktiengesellschaft in Berlin Diese durchaus ungefährlichen und handlichen cylinder- phoren Heizung praktischten Einrichtungen der neueren Heiztechnit zu Sie eignen sich deshalb für diesen rechnen sein. Wir können nur Jedermann einen Besuch ( Verkaufshaus Thermopher Friedrichstraße 56, förmigen Thermophore tönnen auch als Bett der Wagen finden. 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Jebenfalls ein bedeutender Ausfall in der Fleischzufuhr, der um Mittelstands- und Landwirtschaftsretterei. Die Hamburg: Verhandlungen im Plenum zeigen. Im Entwurf von vorigen Jahr Amerikanische Paketfahrt- Aktiengesellschaft. war wohlweislich der Handel mit Fleisch- und Backwaren, mit Mehl, so beträchtlicher wirken muß, als ohnehin der Fleischkonsum in Deutsch Getränken und sonstigen Erzeugnissen der Land- und Forstwirtschaft land ein außerordentlich niedriger ist. Leider giebt es eine Statistit Mittelstands- und Landwirtschaftsretterei. Es ist ein gar feltsames Spiel der Fronie, daß zu derselben Zeit, wo die offiziöse von der Steuer ausgenommen, und ähnliche Bestimmungen werden des deutschen Fleischverbrauchs nicht, nur für einzelne Länder und Städte. Nach Elster, Wörterbuch der Volkswirtschaft, beträgt der Presse die Flottenvermehrung zum Schutz des Handels und der sicherlich auch jetzt wieder in den Entwurf hineingebracht werden. Ein andres Gebiet, das neuerdings die Mittelstandspolitiker Konsum pro Kopf der Bevölkerung in Preußen 18 kilogramm. Die deutschen Exportindustrie fordert, wo professorale Flottentheoretiker unter ihre schützenden Fittiche nehmen, ist der Obstbau. Eine Er wertvollste Statistik bietet das Königreich Sachsen auf Grund seiner durch statistische Rechenkunststücke die Notwendigkeit einer Sicherung höhung der Getreidezölle ist vorerst nicht zu erreichen, und so macht Besteuerung; doch können deren Ziffern feineswegs als Durchschnittsunfrer Lebensmittel- und Rohmaterialien- Einfuhr durch Doppelschlacht- fich der Bethätigungsdrang jener Herren einstweilen darin geltend, zahlen gelten. Sachsen ist ein vorwiegend industrielles Land mit geschwader zu erweisen suchen, in den Kreisen unsrer frommgesinnten für erhöhte Obstzölle zu agitieren, wobei nach dem beliebten Rezept verhältnismäßig starter Städtebevölkerung und in industriellen Städten Allerweltspolitiker wieder jene Art der Mittelstandsretterei aufverfahren wird, die Schutzzollgeliste durch fanitäre Gründe zu ver- ist überall der Fleischverbrauch ungleich größer als in landwirt taucht, die durch künstliche Beschränkung der Konzentration im decken. Die San José- Schildlaus ist zur amerikanischen Berühmtheit schaftlichen Bezirken. Nach der sächsischen Statistik nun stellte sich Handelsgewerbe und durch Vertenerung der Nahrungsmittel die wirtschaftliche Entwicklung zu Gunsten des kleinen Ladeninhabers geworden. Und doch ist die Obsteinfuhr, da die einheimische Obst der Verbrauch an Rind- und Schweinefleisch pro Kopf: und des Bruders Bauer zurüdzudrehen sucht. Während einerseits zucht absolut nicht im stande ist, den Bedarf vornehmlich auch die Flottenvergrößerung zum Schutz des wachsenden deutschen Außenhandels und der exportierenden Industrie, also zur Stärkung unsrer wirtschaftlichen Entfaltung verlangt wird, plant man andrerseits Mittel, die dieser Entwicklung nicht nur durch Specialbesteuerung der Großbetriebe, durch Lebensmittelzölle und Erschwerung der Nahrungsmittel- Einfuhr, d. h. durch Steigerung der Produktionskosten entgegenwirken, sondern unzweifelhaft auch die Lebensmittel exportierenden Länder zu Gegenzoйmaßregeln veranlassen werden. durch die Flottenrüstungen auf der einen Seite erreicht werden soll, dem wird so auf der andren Seite von vorn herein ein Riegel vorgeschoben; und das kurioseste an dieser komischen Wirtschaftspolitik ist, daß diese Gegenbestrebungen bei der Regierung Unterschlupf finden, teils offen, teils durch schwächliche Rücksichtnahme, und zwar mur um die liebe antisemitisch- agrarisch- zünftige Gefolgschaft, die im Verein mit dem Nationalliberalismus halb widerstrebend hinter der Flottenvorlage einhertrottet, hübsch zusammen zu halten. Ein niedliches Raritätenstüd dieser unter dem Einfluß des Flottenturses stehenden Mittelstandsretterei ist die gelante preußische Warenhaussteuer, die jetzt in der 14. Stommission des preußischen Abgeordnetenhauses beraten wird. Berriet der von der Regierung vorgelegte Entwurf und seine Begründung schon recht seltsame Auffaſſungen vom wirtschaftlichen Leben, so geht der am 20. März von der Kommission gefaßte Beschluß, die Filialbetriebe in die Warenhaus ſtener einzubeziehen, über das Regierungsniveau noch um ein Erfleckliches hinaus. Kleinhandelsbetriebe, die mehr als drei Betriebsstätten( Filialen) besigen, sollen nach diesem Beschluß fünftig auch dann dann dem Warenhanssteuer Gesez unterstehen, weit fie mur eine der vier Warengruppen umfassen, die die der Entwurf aufstellt, das heißt auch dann, went sie reine Specialgeschäfte sind. In dieser neuesten Fassung wird das den zu industriellen Zweden- zu decken, zu einer Notwendigkeit geworden. wendigkeit geworden. Eigentliche Fortschritte in der Obstkultur haben in den letzten beiden Jahrzehnten nur einige süddeutsche Länder, wie z. B. Württemberg. Hessen und Baden gemacht, in den östlichen Teilen des Reichs, und zwar gerade in den Uragrariergebieten, ist wenig zur Hebung der Obstzucht geschehen, obgleich es an Oedboden und an Gelegenheit zum Anbau sicherlich nicht fehlt, denn bekanntlich bietet der Boden, der sich zum Anbau von Getreide nicht eignet, für den Plantagenobstbau noch immer ein gutes Terrain. So ist stiegen und hat im letzten Jahr einen Wert von mehr als 69 Mill. denn auch seit etwa zwanzig Jahren die Obsteinfuhr fast ständig geMark erreicht, ohne daß irgendwo eine Ueberfülle des Markts zu fonstatieren gewesen wäre, im Gegenteil zogen die Preise fast überall an. Jm Durchschnitt der Jahre 1875-84= 29,8 Stilogramm 1885-94 " " " Jahre 1895 " • " " 1896 1897 " " 34,6 37,2 = 41,1 41,2 " " " W Doch können, wie schon gesagt, diese Zahlen durchaus nicht als Durchschnittsziffern gelten; der Durchschnitt für die ganze deutsche Bevölkerung betrug sicherlich in 1897 kaum mehr als 20-25 Stilogramm. Für Frankreich giebt die vom Landwirtschaftsministerium auf Grund der zehnjährlichen Enqueten herausgegebene Statistique agricole de la France" das beste statistische Material. Danach betrug der Konsum pro Kopf: Rindfleisch Schaf und Ziegenfleisch Schweinefleisch 12,79 kg. 3,05 10,06 25,90 Kg. " " 1882 18,19 g. 4,45 10,28 32,92 Kg. " 1892 19,04 Kg. 4,21 11,87 " " " 35,12 Kg. Um wieviel stärker in den franzöfifchen Städten der Fleisch1862 1882 1892 Fleischverbrauch pro Kopf und Jahr in den Städten auf dem Lande 53,60 Kg. " 64,60 58,12 " 18,57 Sg. 21,89 26,25 " " Die zuverlässigſte Statistik hat England. Nach der Aufstellung Agriculture" wurde pro Kopf an Fleisch konsumiert: " " " " " " Im Jahresdurchschnitt von 1876-80= 112,0 Silogramm 1881-85= 109,7 1886-90 114,5 1891-95 121,7 " " " " A 1862 Bon einer Bersorgung des deutschen Markts durch die einheimische Obstproduktion kann denn auch gar keine Rede sein, und ebensowenig von einer Notwendigkeit, den deutschen Obstbau gegen die ausfür besseres Wirtschaftsobst waren in den letzten Jahren ohnehin wärtige Konkurrenz zu schützen. Die Preise für Tafelobst und selbst höher, als in den früheren. Der neuerwachte Eifer für schleunige Einführung" eines Obitzolles ist einfach nichts als ein Teil der allgemeinen agrarischen Schutzzollbestrebungen; da diese auf andren Gebieten zur Zeit weniger Aussicht haben, verinchen sie es mal mit fonfum ist, als in den Landbezirken, zeigt folgende Gegenüberdem Obitzoll. Recht kennzeichnend für den verfolgten Zwed ist es, ftellung: daß in den Zollvorschlägen wenig oder gar nicht zwischen besseren und geringeren Obstsorten unterschieden wird; gewöhnliche Aepfelund Birnenjorten sollen ebenso hoch versteuert werden, wie die feinsten Sorten, womöglich ebenso hoch, wie Aprikosen, Pfirsiche, Reine clauden 2c., mag immerhin dem Bolt dadurch eins der wichtigsten Nahrungsmittel verteuert werden. Am gefährlichsten wirkt die Mittelstandsretterei jedoch durch die Stonzentration im Kleinhandel, gegen einen rationellen Betrieb des weise sanitäre Gründe die wirkliche Absicht verdecken. Obgleich sich Gesch zu nichts andrem, als zu einem rohen Mittel gegen die Bestrebung, die Fleischeinfuhr zu beschränken. Auch hier müssen teil- von Craigie, des Direktors des statistischen Departements im„ Board of Detailhandels. Auch die meisten der den Warenhäusern nachgejagten noch immer kein Bewerber um den Preis von tausend Mark gefunden Mißstände haften den Riesenbazaren nicht besonders an, sondern finden sich überall im Detailhandel, und so weit wirklich specielle hat, den vor einigen Jahren der Kölner Berein zur Wahrung der Mißstände vorhanden sind, stehen ihnen auf der andren Seite ent- gemeinsamen Interessen des deutschen Handels und der Industrie von Fleisch- und Fettwaren" für den Nachweis auch nur schiedene Vorzüge gegenüber, unter denen die durchweg fürzere und eines einzigen Falles von Trichinose festgesetzt hat, der durch beffer geordnete Arbeitszeit des Personals nicht in letzter Reihe Genni amerikanischen Fleisches hervorgerufen ist, spukt in der tommt; immerhin läßt sich wenigstens teilweise von den Waren landwirtschaftlichen Preise die hohe Trichinengefährlichkeit des Die vorstehenden Zahlen liefern eine bessere Charakteristik der bazaren sagen, daß fie Preisschlenderei treiben, daß sie mit sogen. amerikanischen Fleisches Instig fort. Der erbrachte Nachweis, daß Fleischvertenrungs- Bestrebungen unsrer Mittelstandsretter, als lange Locartikeln arbeiten, und daß sie insofern vor den kleineren und durch die für den Export nötige scharfe Bökelung und das zur Auseinanderſchungen es vermöchten. mittleren Detailgeschäften einen Vorteil haben, als sie ihre Geschäfts: Konservierung des Büchsenfleisches erforderliche anhaltende Kochen Die Hamburg Amerikanische Paketfahrt: Atien Gesell häuser bis in die höchsten Etagen als Verkaufsräume benutzen, alie etwa vorhandene Trichinen vernichtet werden, existiert für jene Breffe fchaft hat vor furzem ihren Geschäftsbericht erstattet. Bekanntlich verhältnismäßig an Miete sparen. Sicherlich begründet das noch nicht. Dagegen hat es in Deutschland an Strankheitsfällen, die durch ist diese Gesellschaft seit langem weitaus die größte der Welt, feine Specialbesteuerung der Warenhäuser, aber bei den Filialbetrieben Genuß von frischem trichinösen, tuberkulösen und finnigem Fleisch dennoch weitet sich der Koloffalbetrieb immer mehr aus, im ver fehlen selbst diese Eigenschaften. In ihrer überwiegenden Mehrheit hervorgerufen sind, in den letzten Jahren feineswegs gefehlt, was gangenen Jahr ist das Aktienkapital um 15 Millionen Mark vermehrt find die Filialbetriebe Specialgeschäfte, die sich von andren kleineren indes unsre um das Volkswohl so zärtlich besorgten Mittelstands- worden und eine weitere Vermehrung um 15 Millionen in diesem Jahr oder mittleren Geschäften hinsichtlich der Mittel, mit denen fie retter bekanntlich nicht verhindert hat, die Forderung zu stellen, die wurde von der außerordentlichen Generalversammlung am 27. Februar arbeiten, in nichts unterscheiden. Selbst die Entstehung der Filialbetriebe ist meist eine andre, als die der Warenhäuser. Findet in Hausschlachtungen sollten von der Fleischbeschau ausgeschlossen sein: beschlossen. Das Aktienkapital beträgt dann 80 Millionen Mark. Jin beschäftigte die Gesellschaft nach den Warenhäusern neuerdings vornehmlich das Großkapital ein der deutschen National- Trichine darstellt. ein Antrag, der sich im eigentlichen Sinne des Wortes als Schuß Herbst vorigen Jahres den Angaben im Band 119 der Reichsstatistik bereits 14 643 günstiges Bethätigungsfeld, so sind die Filialbetriebe selten von darunter 267 faufmännische Angestellte, 826 Der Beschluß der Reichstagskommission, die Einfuhr von ge- Personen, vornherein großkapitalistische Unternehmungen. Die Entwicklung pöckeltem oder ähnlich zubereitetem Fleisch solle fofort, diejenige von technische Angestellte, 7049 Arbeiter, 6498 Mann Schiffs= geht hier, wenn auch nicht immer, so vor sich, daß zunächst der frischem Fleisch vom 1. Januar 1904 ab verboten sein, ist zwar von besaßung. Der Raumgehalt der Schiffe beträgt zur Zeit 541 083 Geschäftsmann nur ein Geschäft gründet, dann, wenn sich dieses der Regierung zurückgewiesen, doch ist bei ihrem lanen Verhalten Registertons, wovon 515 628 Tons auf Oceandampfer entfallen. Der rentiert und die Mittel vorhanden sind, in einem andern Stadtteil gegen die Bestrebungen, die Fleischeinfuhr möglichst zu beschränken, fleinste Dampfer hält 1818 Tons. An Dampfern von mehr als in zweites und so fort. Massenfilialgeschäfte werden meist nur nicht ausgeschlossen, daß ein gemilderter Beschluß der Reichstags- 1800 Tons besißen nach den neuesten Feststellungen Schiveden und on Fabriken gegründet, teils um zum eigenen Nußen den Zwischen- majorität Billigung findet. Welche Folgen das wahrscheinlich für Norwegen 358 695 Tous, Italien 373 579 Kons, Spanien 371 842 indler auszuschließen, teils weil die eigenen Produktionsbedingungen unsren Handel- und Schiffsverkehr mit den Vereinigten Staaten, Tons, Oestreich 292 245 Tons, Japan 320 185 Tons, Holland azu nötigen. So giebt es Cigarrenfabriken, Webereien, Schuh- vielleicht auch mit Australien haben würde, das an unsrer Einfuhr 255 208 Tons, Rußland 183 344 Tons und Belgien 141 977 Tons. fabriken 2c., die in einer Reihe verschiedener Verkaufsstellen von Dosenfleisch im vorigen Jahre schon mit ca. 30 Proz., nämlich Die Oceandampferflotte der Gesellschaft ist somit nicht nur größer ihre eigenen Produkte feilbieten. Wirtschaftlich ist diese 11 860 Doppelcentnern, beteiligt war, das ist in den letzten beiden als die hier in Betracht gezogene Handelsflotte jedes einzelnen der Ausschließung des fleineren Zwischenhandels indes ein indes ein ent- Wochen so vielfach diskutiert worden, daß hier von einer Grörterung vorgenannten Staaten, sondern übersteigt auch beispielsweise dieschiedener Fortschritt; es gelangt die Ware direkt an den Kon- abgesehen werden kann. Wohl aber ist es nicht unintereffant, jenige von Oestreich und Rußland zusammengerechnet um rund sumenten, der nicht selten ebenfalls vom Wegfall der Zwischen zu untersuchen, wie die Annahme obigen Verbots auf den Fleisch 40 000 Tons. handelsspesen profitiert. import wirken würde, und wie hoch sich der deutsche Fleischkonsum Die schnelle Entwicklung der Gesellschaft, jetzt meist furzweg im Vergleich zu andern Ländern stellt. Amerika- Linie genannt, veranschaulicht folgende Aufstellung. betrug Ende Dezember: Die Zahl der Reg.- Tons = = 641/2 Im Jahre Die Zahl der Oceandampfer C3 Der Buchwert der Ocean dampfer ITEM 1890 1895 39 Millionen, 1898= 72% Millionen Mart. 1898 Es liegt deshalb unter den heutigen wirtschaftlichen Berhält nissen vom fortschrittlichen Standpunkt absolut fein Anlaß vor, Im Jahre 1894 importierte Deutschland noch für über 200 MilFilialbetriebe anders zu besteuern, wie große Einzelbetriebe. It lionen Mark Vieh( Ninder und Schweine), seitdem ist infolge schon die Warenhaussteuer ein Unding, so noch mehr die Filial- der Beschränkungen die Einfuhr auf ungefähr 60 Millionen Mark teuer. Aber um eine vernünftigere Steuerpolitit, um Wahrung der zurückgegangen. Da Deutschlands inländische Produktion sich jedoch Intereffen der großen Masse der Konsumenten handelt es sich für nicht in der Lage zeigte, den Ausfall zu decken, stieg gleichzeitig die Die agrarisch antisemitischen Mittelstandsretter überhaupt nicht; ihr Einfuhr von Schlachtprodukten. So betrug z. B. der Wert der EinBestreben ist, durch möglichste Erhaltung des Kleinhandels fuhr von zubereitetem und frischem Fleisch nach Deutschland in rüdständiger Form, durch Konservierung Kleinbürgerlicher 1896 21 Millionen, 1897 Existenzen Ser wirtschaftlichen Entwicklung entgegen zu ar- Millionen, 1899 An dieser beiten und sich so in einer tünstlich lebensfähig er Einfuhr ist die nordamerikanische Union mit etwa 50 Broz. beteiligt. haltenen Kleinbürgerschaft eine Unterſtügung ihrer politischen dann folgen der Reihe nach Holland, Dänemark, Oestreich- Ungarn, Aspirationen zu sichern, da durch die fortschreitende Industrialisierung Rußland. Nach einer Aufstellung der„ Magdeburger Zeitung"( vergl. und den Rückgang der Landwirtschaft der bisherige Untergrund ihrer Dr. S. Tichierschky, Das Fleischeinfuhrverbot. Leipzig. Julius Joost) Machtstellung immer mehr ins Wanten gerät. Am liebsten würden würde nun das Einfuhrverbot folgenden jetzigen Import treffen: fie alle über eine bestimmte Größe hinausgehenden Handelsbetriebe, auch reine Specialgeschäfte, mit einer möglichst drückenden Steuer belasten, nur um der im heutigen Wirtschaftsleben sich durchsetzenden Accumulationstendenz Einhalt zu thun. Erreichen würden sie allerdings damit nicht viel. Schon die Besteuerung der Filialbetriebe wird nicht so glatt durchzuführen sein, denn wie die preußische Regierung selbst in ihrer Begründung zum vorjährigen nicht veröffentlichten Entwurf eingesteht, ist es verhältnismäßig leicht", sich durch formelle Selbstständigmachung der Filialen der Steuerpflicht zu entziehen." Wie sehr es fich um den einseitigsten Interessenkampf handelt, wird sich bei den weiteren Kommissionsberatungen und späteren Schweinefleisch, frisch Rindfleisch 9 947 000. 3 652 000 • " Sonstiges frisches Fleisch. 69 000 " Schweinefleisch, gepöfelt 3 404 000 • " 1 778 000 " 2 313 000 2764 000 " " Rindfleisch Würste Büchsenfleisch Sonstige Fleischkonserven. Blasen, Magen, Därme 174 000" 23 542 000 " 47 643 000 M. 1899 41 51 73 78 122 883 173 985 ? 515 628 37 090 000 m. 44 890 000 69 033 186 " " 84 975 112" Diese Aufstellung zeigt zugleich den außerordentlich günstigen Stand der Gesellschaft. Der faktische Wert der Schiffe ist nämlich bedeutend höher, als der Wert, mit dem sie zu Buch stehen. Obgleich die Schiffsmaterialien immer mehr im Preise gestiegen find, die Ausstattung der Dampfer immer Iuguriöser geworden ist und die Schiffsbautosten der modernen großen Schnelldampfer sich dem Tonnengehalt nach bedeutend höher stellen, als die Baukosten mittlerer Schiffe, stand doch 1899 eine Registertonne der Ocean dampfer- Flotte nur mit ungefähr 165 M. zu Buch, gegen 302 M. in 1890. Der Gesamtbetriebs- Gewinn in 1899 beträgt 18 380 038 m.; wovon diesmal nicht weniger als 12 449 283 m. zu Abschreibungen verwendet werden, darunter 9 008 800 M. Abschreibung von Dampfschiffen. Zur Verteilung als Dividende bleiben 5 200 000 m.( 8 Proz.). H. C. MÖBEL. Mosevius& Zimmermann MÖBEL. Vereinigte Berliner Möbeltischler am Alexanderplatz, vis- a- vis dem Polizeipräsidium. Alexanderstr. 42. BERLIN C. Alexanderstr. 42, am Alexanderplatz, vis- a- vis dem Polizeipräsidium. Kein Laden, nur Hof Fabrikgebäude. Bürgerliche Wohnungs- Einrichtungen. rnsprecher Amt VII. 1979. 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Tür den Inferatenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Trud und Verlag von Mar Vadina in Berlin 57. nd. ant. 8-8. 25,