er= he en zu in pelffen icht, Bei the [* 8orgt icht, [ 90 im [ 70 Dor= [ 70 ind210 688. Erscheint in Leipzig Mittwoch, Freitag, Sonntag. Abonnementspreis für ganz Deutschland 1 m. 60 Pf. pro Buartal. Monats- Abonnements werden bei allen deutschen Postanstalten auf den 2. und 3. Monat, und auf den 3. Monat besonders angenommen; im Königr. Sachsen und Herzogth. SachsenAltenburg auch auf den 1ten Monat bes Quartals à 54 Pfg. Inserate betr. Bersammlungen pr. Betitzeile 10 Bf., betr. Privatangelegenheiten und Feste pro Nr. 79. Petitzeile 30 Bf. Vorwärts Central Organ der Sozialdemokratie Menschenrechte und Demokratie. II. and site Sonntag, 8. Juli. zuletzt aber gelingt auch diese Sicherstellung. Im raschen Uebergange zu dieser find wir gegenwärtig begriffen. Bestellungen nehmen an alle Postanstalten und Buch handlungen des Jn- u. Auslandes. Filial Expeditionen. New- York: Soz.- demokr. Genossenschaftsbuchdruckerei, 154 Eldridge Str. Philadelphia: P. Haß, 630 North 3rd Street. J. Boll, 1129 Charlotte Str. Hoboken N. J.: F. A. Sorge, 215 Washington Str. Chicago: A. Lanfermann, 74 Clybourne ave. San Franzisco: F. Eng, 418 O'Farrell Str. London W.: E. Henze, 8 New Str. Golden Square. sche Deutschlands. Deutschends Sozialge Der Parteivorstand Archi 1877. Sozialpolitische Uebersicht. Sobald sie erreicht ist, bedarf es feiner weitläufigen und verNothstandsjesuitismus. Unter dieser Ueberschrift wickelten Gesetzgebung und keiner Zunft von Rechtsgelehrten mehr; brachten wir in Nr. 64 des„ Vorwärts" einen Leitartikel, in die Geseze werden sich vereinfachen und nach und nach überflüssig welchem behauptet wurde, daß die herrschende Gesellschaft das machen, denn die Macht wurzelt in jedem Einzelnen und in ihrem rosenfarbene Band der Privatwohlthätigkeit hauptsächlich vereinbarten Vernunftwillen. nur deshalb gebrauche, um das arbeitende Volt dauernder zu Das Recht hat eine innerliche( subjektive) und eine äußerliche Seite, welche so innig zusammengehören, daß beim Fehlen der einen auch die andere mehr und mehr schwindet. Das innerliche Recht ist der Anspruch, den ich an alle anderen zusammen, oder Die Stimmen werden dann ebensosehr gewogen als gezählt, fesseln und in immer größere Abhängigkeit zu bringen. Dieser an einen einzelnen, oder mehrere andere stelle, und zwar im guten Glauben, daß dies so sein muß. Das äußerliche Recht während sie heutzutage beides nur zum Scheine werden. Das Behauptung wegen wurden wir von vielen liberalen Blättern ist die Anerkennung, daß dies so sein muß, seiten der Gesellschaft, Recht wird gefunden aus dem Rechtsbewußtsein der bürgerlichen und, irren wir nicht, auch von der„ Berliner Volkszeitung" in also die Verpflichtung der Andern mir gegenüber, einschließlich Richter und bildet sich gewohnheitlich fort, auch ohne geschriebene der heftigsten Weise angegriffen." Nun aber bringt genanntes des Schußes meines Anspruchs, ist also die Verwirklichung, der Geseze- die allgemeinſten ausgenommen zu bedürfen. Mit Blatt folgende Notiz, welche unsern Ausspruch in drastischer Genuß meines Rechtes unter dem Geseze. Daß ich irgend ein dem Uebergange des Eigenthums an Grund und Boden und der Weise erhärtet: Recht beanspruche, auf wie gute Gründe auch immer, verschafft großen Arbeitsmittel an die Gesammtheit fällt der ungeheure Der ungünstige Ausfall der letzten Reichstagsmir dasselbe nicht, berechtigt mich nicht dazu, solange der Gesetzes- Wust des geschriebenen Privatrechts allermeist hinweg. Mit der wahl im sechsten Reichstagswahlkreis scheint dort zu ganz eigenschutz mir fehlt. Ich habe z. B. ein innerliches, sittliches Recht ökonomischen Verwaltung durch sachverständige Genossenschaften, thümlichen Consequenzen führen zu wollen, die sich namentlich age auf den Mehrwerth, den das Kapital aus meiner Arbeit heraus welche international verbunden und untereinander vertragsweise in dem stark mit Arbeitern bevölkerten nordwestlichen Außenbe preßt; es wäre ebenso unrechtlich, wie unsittlich, wenn ich diesen geeinigt sind, beschränkt sich das Staats- und das Völkerrecht zirke desselben zur Geltung zu bringen suchen. Es sollen nämMehrwerth durch Gewalt oder List mir aneignen wollte. Ein auf wenige Grundsäße, auf deren Basis Verträge des Einzel- lich eine größere Zahl Mitglieder der dortigen blühenden Krankenvolles Recht dazu erlange ich erst dadurch, daß ich die Majorität staates mit jeder Genossenschaft, steter Abänderung unterworfen, und anderer auf freie Wohlthätigkeit gerichteten Vereine, für meinen und aller Arbeiter Anspruch auf den Mehrwerth und Verträge der Einzelstaaten, die durch ein Weltschiedsgericht und zwar die leistungsfähigsten, gesonnen sein, aus erziele, und vermittelst der Majorität ein Gesez, und auf Grund gekrönt werden, ein neues öffentliches Gewohnheitsrecht heraus den Bereinen auszutreten und denselben ihre bisherige des Gesetzes die wirkliche Macht, meinen Anspruch durchzusetzen. bilden. Das Strafrecht und Prozeßverfahren können ungemein Unterstützung zu entziehen, weil die Arbeiter, denen Es würde sich die Gesellschaft in einen gewaltsamen Krieg Aller vereinfacht werden. Zum ersten Male wird der Staat und alles die Segnungen dieser Vereine doch naturgemäß ausschließlich gegen Alle auflösen, wenn Jedermann auf seinen guten Glauben Recht auf dem Wege des Vertrags entstehen, während Rousseau zufließen, sich mehr und mehr der Sozialdemokratie zuhin seine Ansprüche geltend machen wollte. Umgekehrt, der Macht meinte, es sei das immer und überall so gewesen. Denn zum wenden und ihre wahren Freunde als ihre Feinde zu betrachten eines ungerechten Gesetzes gegenüber verlernen die Einzelnen, ersten Male, und von da an wohl immer, werden alle Volts gewöhnt werden." Ansprüche zu erheben, zu welchen sie guten Grund zu haben genoffen vertragsfähig und verträglich sein. Das„ goldne BeitDa haben wir die Bestätigung unseres Ausspruches schwarz glauben, ja, sie nähren zuletzt diese Ansprüche nicht einmal mehr alter" ist weder am Ursprunge, noch sonst je dagewesen es auf weiß: Die Privatwohlthätigkeit wird nicht aus Humanitätsim innersten Herzen. soll noch kommen. rücksichten, aus Barmherzigkeit geübt, sondern aus falter BeSelbst der wohlwollen dste Gewalthaber fann nicht die vollen Die Weisheit, mit welcher bisher Staatsverfassungen berechnet rechnung, um die Arbeiter abhängig zu erhalten- geht dies Menschenrechte seiner bisherigen Sklaven oder Unterthanen ver- werden mußten, um vorzubeugen, damit nirgend die Majorität nicht mehr mit solchen Wohlthätigkeitsinstituten, so treten die wirklichen, wenn ihr Gehirn so ungünstig entwickelt ist, daß sie die Minorität vergewaltigen könne; damit nicht die ausübende Besitzenden aus denselben. Ganz dasselbe hat sich bei all' den feine Menschenrechte zu haben glauben und nicht bedenken können, Gewalt über die gefeßgebende und richterliche übergreife, oder Schulze- Deliz'schen Hilfskaffenvereinen, den Bildungsvereinen daß mit jedem Rechte eine gleich große Pflicht gegen jeden andern umgekehrt; damit kein berechtigtes Interesse, kein Theil des u.. w. gezeigt so lange die Besitzenden, die Doktoren und gesezt ist so sehr ist die innerliche Seite jedes Rechtes erfor- Landes und Volkes unvertreten sei; damit die Grundrechte sicher Professoren in denselben dominiren und die Arbeiter in Abderlich, damit es wirkte. Und selbst der folgerechteste und edelste seien, und ähnliche Tüfteleien, deren Wirksamkeit nur so lange hängigkeit erhalten konnten, so lange waren sie Arbeiterfreunde", Denker unter den Sklaven, Unterthanen oder sonstwie Entrech- dauerte, als der Volksgeist, d. h. die Macht der Vernunft und wollte aber die„ Canaille" nicht mehr pariren, wie im 6. teten, so sehr er auch für sich selbst das Recht der Gewalt oder des gleichen vertheilten Besizes sie am Leben erhielt, welche aber Berliner Wahlkreise, nun dann hörte das warme Herz" für die List gegen seine Unterbrüder hat, tann vernünftigerweise das immer mit der Verschlechterung des Boltsgeistes infolge wachsen Arbeiter plößlich zu schlagen auf. Die Arbeiter aber werden Recht haben, selbst wenn er augenblicklich einmal die Macht dazu den Reichthums Einzelner todte Buchstaben wurden diese so von den Gegnern des Sozialismus immer mehr zu der Einhat, die Masse der Entrechteten ihrer bisherigen Pflichten zu superkluge Geſetzmacherei, von welcher Savigny so gering dachte, sicht gezwungen, daß sie sich auf die Seite des Sozialismus entbinden, wenn von diesen nicht jeder Einzelne die Macht hat, wird unnöthig. Das kommunistisch erzogene und gesinnte Bolt zu stellen haben. seine gleichen Ansprüche durchzuseßen so sehr ist die äußere kann sie entbehren. In der That ist ja der Zweck aller dieser Seite, die der Gesezesmacht, von der Fähigkeit der Einzelnen, Weisheit nie einigermaßen vollständig erreicht worden, und statt [ 60 Ahr, eller [ 70 a. Pf. era je m= ent 8= age au ich. ahl viel Macht hat. Deutsche Gefängnisse deutsche Cultur. Wir sie aufrecht zu erhalten, abhängig. Umgekehrt aber eine überwiegend wohlthätiger Folgen hat sie überwiegend nachtheilige theilten neulich den Brief Sad's aus Ziegenhain mit. Nicht Gesetzgebung, welche durch eine noch so große Macht der Wenigen erzeugt: das Volk, welches ein sicher gebautes Haus über dem als ob für uns etwas Neues darin enthalten gewesen wäre. geſtüßt ist, wird in dem Augenblicke rechtlos, wenn eine Mehr- Stopfe zu haben abergläubelte, dachte selten oder nie an recht Wir Sozialdemokraten sind an derlei Dinge gewöhnt, ohne daß heit im guten Glauben an ihr Recht politisch handelt, die Staats- zeitige Ausbefferung der Risse, Lücken und Grundgebrechen, bis jedoch die Gewohnheit unsere auf dem Boden unseres Preßge= macht erlangt und neue Geseze giebt. Mit ihrer Macht erweist es ihm schon auf den Schädel zu stürzen anfing. Die Aufmerk jetes nicht näher zu definirenden Empfindungen über derlei diese ihr Recht dazu, und aller Widerspruch der Gegner wird ſamkeit wurde auf die Formen der Verfassung fast allein ver- Vorgänge abgeschwächt hätte. Sack ist uns persönlich befreundet, sofort lächerlich. Mit andern Worten: die Geseze werden immer schwendet; der höhere menschliche Zweck, welcher den Inhalt der- und die Behandlung, deren Opfer er geworden, empört uns von den Machtinhabern geschaffen und abgeschafft, und ein Recht, selben bilden sollte, wurde über dem Formelkram vergessen. auf's Tiefste; allein dagegen müssen wir doch protestiren, daß welches sich nicht erzwingen läßt, ist keines. Nun ist zwar die Form der gesellschaftlichen Verfassung durch gewisse Zeitungen- um Mißverständnissen vorzubeugen, erHieraus ergiebt sich doch wohl, daß ein dauernder, sich selbst aus nicht gleichgültig; aber sie über die Machtverhältnisse zu klären wir ausdrücklich, daß wir die„ Frankfurter Beitung" nicht verbürgender Rechtszustand, ein unveräußerliches, mit dem Men- sehen ist Thorheit; ihr den Zweck aller vernünftigen Gesellschaft meinen und nicht meinen können, weil sie sich durchaus correct schen gebornes und naturgesetzliches Menschenrecht zwar noch nie zu opfern, der dahin geht, ihr und jedem Einzelnen größtmög- benommen hat namentlich Fortschrittsorgane, die in's" demovorhanden gewesen, aber möglich ist, daß er aber blos dann liche Macht über die Natur, und damit über sich selbst, zu geben, fratische" schillern, den Sack'schen Fall als etwas noch gar nicht möglich ist, wenn jeder Einzelne gleich viel, oder nahezu gleich- ist Tyrannei der Wenigen über die Vielen. Der Inhalt und dagewesenes hinstellen. Das ist Heuchelei. Die betreffenden die Form müssen sich decken. Die Staatsmacht darf nicht länger Blätter wissen sehr genau, daß Aehnliches, ja bei Weitem Diese Macht wurzelt theils in der möglichst guten Erziehung etwas über das Volk Erhabenes sein; im Gesez muß jeder Er- Schlimmeres sehr häufig vorgekommen ist und auch fortAller, damit sie ihre Rechte und Pflichten kennen und willig aus wachsene wirklich den Ausdruck seines Willens erkennen; die während vorkommt; aber gegen Sozialdemokraten und üben, theils in der Gesammtverfügung Aller über alle Macht- Macht muß so gänzlich in der Macht aller Einzelnen wurzeln, bei Sozialdemokraten hört der Rechtssinn und die Humanität quellen, wozu allermeist die Arbeitsmittel gehören. Kein Einziger und neben oder über dieser keine andere Macht vorhanden sein dieser„ liberalen", ja" demokratischen" Herren auf. Von Lieb( ausgenommen Unerwachsene und Geistestranke) darf vom Voll- mit andern Worten: es darf keine Sklaven und Unterwürfige knecht wurden in der zweiten Session des vorigen Reichstags besig der ersteren und vom gleichen Mitbesitz der letzteren Macht- mehr geben, so daß kein Herr mehr aufkommen kann. gelegentlich des Antrags zur Befreiung von Bebel, Most und quelle ausgeschlossen sein. Dies wird durch das Genossenschaftswesen ermöglicht, dadurch Hasenclever, und später in der Debatte über die Most'sche Dies ist im Grundsatz längst von der Rechtswissenschaft an- also, daß jeder Einzelne zweimal vertreten ist, einmal als Mensch Petition die schmählichen Gefängnißzustände im Reich der Gotteserkannt, wenn sie geltend macht, daß eine Rechtsverlegung, welche mit seinen Menschenrechten im Staate, einmal als Fachmann und furcht und frommen Sitte, unter Anführung zahlreicher Beieinem Einzelnen widerfährt, als Allen widerfahren zu betrachten Sachverständiger in seiner sebstgewählten Genossenschaft, und daß spiele krassester Art an den Pranger gestellt; und seitdem hat ist und im Strafrecht wird dieser Grundsah noch am meisten alle Genossenschaften und Staaten sich untereinander vertragen sich die Liste solcher unserem Vaterland zum Gegentheil der durchgeführt. Die Unmenschlichkeit aller bestehenden Gesetz- müssen, so daß Gesetz wird nur, was allseitig vereinbart ist. Ehre gereichender Vorkommnisse noch wesentlich verlängert, wie gebungen zeigt sich schlagend in der Beschränkung dieser gleichen Dann herrscht in der That die Vernunft, soweit sie jederzeit all- den Lesern der sozialdemokratischen Blätter sattsam bekannt ist. Praxis auf das Strafrecht, während im gesammten übrigen Rechte gemein entwickelt ist. Es handelt sich hier nicht mehr um eine Die Bergische Volksstimme" ergeht sich, anknüpfend an den das Maß der Berechtigung jedes Einzelnen weniger oder gar Utopie, sondern um eine zwingende Nothwendigkeit, daß Alle mit Sad'schen Fall in einigen Reminiscenzen, die wir auch unsern nicht gleich gemacht wird." Wer da hat, dem wird gegeben; Allen soweit einig werden, als es immer möglich, weil anders Lesern nicht vorenthalten dürfen. wer da nicht hat, dem wird noch genommen, das er hat." So ein Rechtszustand gar nicht möglich ist. Blos der Uebergang in„ Der Redakteur dieses Blattes( der Bergischen Volksstimme"), lautete die ironische Kritik vor fast 2000 Jahren, und so lautet die neue Verfassungsform hat seine großen Schwierigkeiten, hat Hermann Lange, wurde bekanntlich vergangenes Jahr versie noch heute, nur mehr als je verse6t mit dem Spott,„ daß sie aber blos solange, als die Macht noch nicht in den Besitz der haftet und in das Elberfelder Arresthaus abgeführt. Als die Justiz eine wächserne Nase hat", und daß man die kleinen wirklich arbeitenden Mehrheit übergegangen ist und die Massen er nach 14tägiger Untersuchungshaft zur gerichtlichen BerhandDiebe hängt, und die großen laufen läßt." muthlos und uneinig erhält. lung abgeholt wurde, schloß man ihn mit seinem Collegen Der nicht eben neue Ausspruch" Recht ist Macht", oder Solange dies der Fall ist, kann der Staat nur bleiben, was Grünewald und zwei andern gemeinen Verbrechern Macht ist Recht" ist also nicht bildlich und ironisch zu verstehen, er ist, eine Anstalt des Zwanges, ein Nothstaat, welcher sowohl an eine Kette und transportirte sie so geschlossen durch die sondern eigentlich buchstäblich, und gilt auf jedem Standpunkte. die berechtigten Fach- Interessen, als die Menschenrechte verge- Straßen Elberfelds. So lange die Macht blos eine rohe Gewalt ist, herrscht das waltigt. Selbst die denkbar ehrlichste Demokratie fann nicht" Der Redakteur des„ Frankfurter Volksfreund", Karl Frohme, Recht des Stärkeren, das Naturrecht, wie es auch überall außer umhin, dies zu thun. Eine noch so aufrichtig nach Gleichheit mußte vor einigen Jahren zusammen mit einem Trupp ge= der höheren Menschenwelt uneingeschränkt waltet. In dem der Rechte und Freiheit Aller strebende Volksvertretung wird wöhnlicher Verbrecher an Händen und Füßen mit Maße, wie das Denken sich allgemeiner entwickelt, tritt die rohe eine zufällig zusammengewürfelte Vertretung von Interessen sein, Ketten belastet meilenweit dem für ihn bestimmten Gefängniß Gewalt hinter die geistige Macht zurück, welche sich im Gesetz welche alle mit einander uneins sind, und wird bald diesem, bald zumarichiren. verkörpert, sowie hinter die Macht des Privateigenthums, welches jenem Unrecht anthun, wodurch sie zugleich die allgemeinen im Gesetze eine Waffe der Wenigen gegen die Vielen findet, Menschenrechte verlegen muß. Erst wenn die Fach- Interessen und zwar weil auch die Vielen nach der Macht des Privateigen- sich untereinander vertragen können und das Ergebniß ihrer thums streben und darüber die Macht der sittlich geistigen Unab- Vereinbarung der Volksvertretung zu weiterer Verinbarung vor hängigkeit einbüßen. Der wachsende Widerspruch, in welchem legen, erst dann widerfährt jedem Fachgenossen und Bürger diebas innere zum äußerlichen Maße der Macht sich befindet, treibt ſelbe Gerechtigkeit. Nicht der Grundgedanke der mittelalterlichen schließlich die Vielen dazu, sich denkfrei und durch Einigkeit Fachgenossenechaften war falsch, sondern seine blos theilweise mächtig zu machen, bis sie das Gesez selbst in die Hand nehmen. Durchführung innerhalb roher Gewaltstaaten, welchen noch nicht Das allgemeine Menschenthum wird entdeckt, wird zuerst blos die Erkenntniß des Menschenthums aufgegangen war. verbrieft, aber nicht durch gleiche Machtmittel Aller gesichert, " " Und wie ergeht es denn erst den sozialistischen Redakteuren innerhalb der Gefängnißmauern? Von Cigarrenrauchen, Selbstbeköstigung, literarischer Beschäftigung u. s. w. ist selten und oft erst nach spezieller ärztlicher Anordnung die Rede. " Häufig kommen die Sozialdemokraten flott mit allerhand Personen, die gemeiner Bergehen halber verurtheilt sind, auf eine Belle. Sie werden auch wohl einmal in Sträflingskleider gesteckt, müssen scheuern, reinigen, Couverts fleben, Hosenträger oder sonstige schöne Sachen fabriziren, wie dies zeitweise die R edakteure der„Bergischen Volksstimme" im Elberfelder Arrest Hause Alles mit durchgemacht haben."-- Wir müssen zur Steuer der Wahrheit hierzu bemerken, daß nicht in allen Ländern Deutschlands die Behandlung der poli- tischen Gefangenenen eine so— stramme ist, daß namentlich die sächsischen Gefängnißbehörden sich bisher im Ganzen human be- nommen haben; daß Preußen, welches ja an der Spitze der Civilisation marschirt, den Ruhm hat, in Bezug auf Bchand- lung der politischen Gefangenen alle übrigen deutschen Länder an— Strammheit zu übertreffen; daß aber auch in Preußen die Behandlung eine sehr verschiedene ist. Auf dem Gebiete des GefängnißwesenS herrscht eben in Deutschland die absolute Will- kühr; wie das im Reichstag, und nicht bloß von sozialistischer Seite constatirt wurde, ist der Gefangene einfach rechtlos, er hängt von der Laune, von der Individualität der Gefängnißbe- Hörden ab. In nächster Session soll dieser Anarchie durch ein Gesetz gesteuert werden.„Soll". Es„sollte" schon in den beiden letzten Sessionen, und ist doch nicht geschehen. Und ge- schieht es wirklich, wird das neue Gesetz etwas taugen? Wird's eine Verbesserung bedeuten? Die in den Regierungskreisen und bei der Reichstagsmajorität herrschenden Grundsätze und An- schauungen erlauben uns nicht, die Frage zu bejahen. — Den„Rechtsstaat" Preußen zu kennzeichen hatten wir schon öfter Gelegenheit; heut sind wir abermals in der Lage über ein Stückchen zu berichten, bei dem Gesetz und Recht gar keine Rolle spielten, die Willkür dagegen in der empörendsten Weise zur Geltung kam. Es war in dem Dorfe Malstatt bei Saarbrücken, wo Parteigenosse Kaulitz vor Kurzem in einer Volksversammlung über das eherne Lohngesetz sprach. Eine halbe Stunde ging Alles gut, da plötzlich erhebt sich der überwachende Polizeibeamte und erklärt die Versammlung auf Grund des Art. 170 des Strafgesetzes für aufgelöst. Der§ 170 aber lautet: „Wer bei Eingehung einer Ehe dem anderen Theile ein gesctz- liches Ehehinderniß arglistig verschweigt, oder wer den andern Theil zur Eheschließung arglistig mittelst einer solchen Täuschung verleitet, welche den Getäuschten berechtigt, die Giltigkeit der Ehe anzufechten, wird, wenn aus einem dieser Gründe die Ehe aufgelöst worden ist, mit Gefängniß nicht unter drei Monaten bestraft. Die Verfolgung tritt nur auf Antrag des getäuschten Theils ein."— Kaulitz, der nicht begreifen konnte, wie er bei Behandlung des ehernen Lohngesetzes gegen den K 170 des Strafgesetzbuchs verstoßen haben könnte, berief nach einigen Tagen eine zweite Versammlung ein, um den unterbrochenen Vortrag fortzusetzen. Kaum daß er aber den Saal betreten hatte, wurde er verhaftet, diesmal aber auf Grund des§ 130(Aufreizung zu Gewaltthätigkeiten). Zwei Gensdarmen geleiteten ihn in das Arresthaus, wo er die Nacht zubrachte. Doch hören wir, was Kaulitz selber über die ihm zu Theil gewordene Behandlung aus- sagt:„Um VelOUHr Morgens führte man mich wieder heraus, um mich— mit einem gemeinen Verbrecher zusammengeschlossen (in Handeisen gelegt)— zum Untersuchungsrichter zu führen. Ich protestirte— vergebens. Ich verlangte einen Wagen— vergebens. Ich habe keinen Boten, um einen Wagen holen zu lassen, erklärte mir der Inspektor, und so mußte ich denn unter lebhaftem Protest der Gewalt weichen, wurde geschlossen durch die ganze Stadt bis zum Justizgebäude geführt, wo ich dann nach circa 2 Stunden auf dem Vorplatze zusammen mit nieinem Leidensgefährten den Blicken aller Neugierigen ausgesetzt blieb. Ich war ja„politischer" Untersuchungsgefangener! Es folgte mein Verhör und meine sofortige Freilassung. Ich hatte nichts mehr im Gefängniß zu suchen, als meine Sachen abzuholen." Aber auch damit ging es nicht so schnell, wie— nun wie sonst und namentlich beim Einsperren die Polizei bei der Hand ist. Lassen wir den vom Richter mit„sofortiger Freilassung" Be- dachten weiter erzählen:„Nach dem Arresthaus zurückgekehrt, gab der zufällig mitgegangene„Führer" meinen Freilassunsschein ab, der Schließer bat mich, mit ihm zur Entgegennahme meiner Sachen hinauf zu kommen, holte dieselben— scheinbar um sie mir zu geben— und erklärte dann plötzlich, der Herr Inspektor sei gerade abwesend und da könne er mir die Sachen nicht aus- liefern. Ich bemerkte nun ruhig, dann würde ich morgen wieder- kommen, aber vergebens; der Herr Schließer bestand darauf, mich nicht eher freizulassen, bis der Herr Inspektor zurück sei. Meine Erklärung, nur der Gewalt zu weichen, half mir nichts, die Thür meiner Zelle öffnete und schloß sich wieder hinter mir. Ich war frei und doch Gefangener, weil der Herr Inspektor-- gerade schliefen. Nachdem ich so von V-1 bis'/,3 Uhr ge- Johann Elmer. (Schluß.) „Glauben Sic, daß der Mensch vom Affen abstamme?" „Darüber habe ich keine ausgesprochene Meinung. Ruhig überlasse ich den Entscheid den Gelehrten, der fortschreitenden Wissenschaft. So viel ist aber sicher: nur langsam, aus den be- scheidensten Anfängen heraus, hat sich das menschliche Geschlecht entwickelt; von Jahrhundert zu Jahrhundert veredelt es sich und immer schreitet es fort in stetiger Entwickelung. Rousseau meinte, die ersten Menschen seien von bösen Leidenschaften frei gewesen, sie haben in idyllischem Frieden gelebt. Er irrte, indem er den Zielpunkt der Entwicklung als den Anfangspunkt bezeichnete. Wir kommen aus der Wildheit, dem Kriege des Menschen gegen den Menschen, und steigen auf zu der wahren Bildung und der Gemeinschaft Aller." „Sie sind ein Optimist?" „Optimismus, Pessimismus— mit den Worten hat man viel gespielt, viel gesündigt. Manche sind Optimisten um nicht ernstlich denken, manche Pessimisten, um nicht ernstlich han- deln zu müssen. Wenn ich in die Welt hinausschaue, meine ich oft, es sei Alles gut, so entzückt bin ich von ihrer Herrlichkeit, von der Harmonie der Kräfte, von der Logik des Gesetzes, das in ihr waltet. Sehe ich dann, wie die Natur ein Leben für das andere fordert, daß der Fisch den Wurm vernichtet, der Mensch den Fisch, das Raubthier den Menschen, so meine ich, es sei der Organismus des Universums ein unvollkommener, ein tiefer Schmerz fresse an dem Herzen der Welt, wie eine unheilbare Krankheit an dem Herzen einer blühenden Frau. Sei dem, wie ihm wolle, ich lasse Jedem seine Anschauung, aber darüber bin ich im Klaren, daß die Menschheit im Kampfe mit allen feind- lichen Gewalten der Vervollkommnung zustrebt, entgegengeht, und auch darüber, daß ihr zu dienen das reinste Glück ist." „Wir sind aber doch weniger frei als die Griechen und Römer." „Das ist eine Täuschung. In den Republiken des Alter- thums genoß nur eine Keine Zahl die Wohlthaten der freien Institutionen. Die großen Massen waren ohne Rechte. Die Erzeugnisse ihrer Arbeit aßen Andere— die Privilegirten; selbst das Leben der Mehrheit lag in den Händen der Minderzahl. Wenn wir einen Gang durch die Geschichte unternehmen, so er- hellt untrüglich, daß sich mit jeder neuen Epoche der Kreis der Berechtigten erweitert hat, und das wird so fortgehen, bis Nie- mand mehr ist, dem der Kreis verschlossen wäre." ' wartet, wurde ich auf energische Requisition meines Freundes R. Hackenberger freigelassen."— Ueber dieses Vorkommniß noch weitere Worte zu verlieren, halten wir für überflüssig— der „Rechtsstaat" Preußen ist durch dasselbe wieder einmal zur Ge- nüge gekennzeichnet. — Der Postsekretär Klinck aus Ottensen ist von dem Leipziger Disciplinarhof in der Appellinstanz verurtheilt wor- den, weil seine Frau, Fanny Klinck, einen Artikel über Post- wesen in einer Zeitung veröffentlicht hatte. Das Urtheil lautete auf einen Verweis und Zahlung der Kosten. — Zur„anständigen" Presse. Bor einiger Zeit wurde in Berlin ein„anständiges" liberales Blatt mit 50 Mark Geld- büße belegt, weil es unzüchtige Annoncen aufgenommen hatte. Täglich liest man in den großen Zeitungen Anzeigen, die ehr- bare Frauen anwidern, unschuldige Mädchen in Verwirrung setzen müssen. Es empfehlen sich Aerzte gegen ekelhafte Krank- heiten, es locken in durchsichtiger Weise Kuppeleien und Unzucht, es wirft der Schwindel in tausenderlei Gestalten seine Netze aus. Aber nur selten schreitet die Staatsanwaltschaft ein; und wenn er es einmal thut, so wird der Name des betreffenden Blattes in allen Zeitungsberichten schonend verschwiegen. Der öffentliche Ankläger konstatirte bei dem oben angeführten Falle ausdrücklich, daß nur sozialdemokratische Blätter die unsaubere Annonce-iurückgewiesen hätten. — Zum deutschen Militarismus. Folgende Zahlen über die Ergebnisse des Heeres-Ergänzungs-Geschästes im Reichs- gebiete für das Jahr 1876, welche dem Berichte der Kriegs- minister von Preußen uud Bayern an den Bundesrath entnom- men sind, sind von hohem Interesse zur Beleuchtung unserer hauptsächlichsten Reichs-„Segnung" und der Lust einer großen Zahl Reichsangehöriger, an derselben theilzunehmen. In den alphabetischen und Restantenlisten der 15 deutschen Armee-Korps wurden geführt 437,253 Zwanzigjährige, 309,474 Einundzwanzig- jährige, 248,485 Zweiundzwanzigjährige und 59,876 Aeltere. Davon waren 34,192 als unermittelt in den Restantenlisten aufgeführt, 106,175 ohne Entschuldigung ausgeblieben, 198,150 anderwärts gestellungspflichtig geworden, 358,363 zurück- gestellt, 832 ausgeschlossen, 86,775 ausgemustert, 59,655 der Ersatzreserve I., 61,142 der Ersatzreservc lt., 343 der Seewehr II. überwiesen, 116,833 ausgehoben, 17,906 überzählig geblieben und 14,721 freiwillig eingetreten. Von den 116,833 Ausgeho- benen wurden für das Heer zum Dienst mit der Waffe 111,256 und zum Dienste ohne Waffe 3326 ausgehoben. Für die Flotte wurden aus der Landbevölkerung 819, aus der seemännischen Bevölkerung 1418 ausgehoben. Wegen unerlaubter Aus- Wanderung wurden von der Landbevölkerung 13,842 und von der seemännischen Bevölkerung 828 verurtheilt; noch in Untersuchung befinden sich von der Landbevölkerung 13,685 und von der seemännischen Bevölkerung 601 Mann.— Der Militärstaat scheint ein neues großes Loch zu bekommen: die Unlust der Jugend, die Pickelhaube zu tragen, neben dem bekannten älteren Loche: die Unlust des Staatsbürgers, die hohen Steuerst für das Militär zu entrichten. — Auch ein Tiener,„Schmidt" geheißen. Die Mit- theilung in Nr. 54 des„Vorwärts" über einen gewissen Schmidt, das Faktotum eines höchsten Postmannes, welches neuerdings in der Kanteckiaffaire„postrühmlichst" genannt wird, erinnert uns an eine andere Heldenthat eines treuen Dieners,„Schmidt geheißen". Der Schriftsteller Wilhelm Koch, damals Redakteur in Speyer, schrieb ehedem— und zwar gratis— für die„Deuffche Post" „Briefe aus dem Beamtenleben" welche überall gern gelesen wurden— und zwar auch möglichst gratis.— Da erhielt Herr Koch eines Tages aus dem Bureau eines Vcrwaltungschefs ein Schreiben, in welchem die Bitte ausgesprochen wurde, er möge doch gegen gutes Honorar im Sinne eines vielgenannten„ge- malen" höchsten Verkehrsbeamten für den nichtamtlichen Theil des Postamtsblattes, alias Postarchiv, schreiben und nicht für die„Deutsche Post", das„Schandblatt". Das„Postarchiv" wird, beiläufig bemerkt, wie Jedermann aus dem Etat ersehen kann, aus dem„Reichsfiskal" erhalten. Die Aussicht auf des allerhöchsten Verwaltungschefs Huld und Gnade sollte Herr Koch als Zugabc erhalten. Herr Koch aber, ein fleckenloser Ehren- mann und Bcamtenfreund, antwortete einfach dadurch, daß er das Anerbieten in der„Deutschen Post" veröffentlichte und siehe, „Es giebt Zeiten, welche man Zeiten der Reaktion nennt. Das sind doch Zeiten des Rückschritts." „Ganz richtig; ich streite nicht gegen diese Bezeichnung. Aber auch in reaktionären Zeiten schreitet die Menschheit vorwärts. Die Revolutionen sind nicht im Stande, die Ideen zu verdauen, welche sie im Ueberflusse aufnehmen; die Reaktion wirft einen Theil aus und verarbeitet den andern. Die Geschichte läuft nicht in der Richtung einer geraden Linie vorwärts, sie beschreibt eine Spirale; indem wir scheinbar rückwärts gehen, gehen wir vorwärts." Johann dachte einige Minuten über die Ausführungen des Sanitätsraths nach. Dann fragte er denselben: „Sie sagten, für die Menschheit zu arbeiten sei das höchste Glück; so sind also auch jene Männer glücklich, welche sich in die Armee der Union einreihen ließen. Wenn sie aber sterben, sind sie dann auch glücklich zu nennen?"� „Ich glaube, daß unser Glück in der Selbstentäußerung liegt. Oder sollte etwa das der Inbegriff des Glücks sein, gut zu essen und zu trinken, üppig zu leben, durch falschen Flitter zu glänzen? Darin kann unmöglich eine hohe Befriedigung gefunden werden. Der Egoismus ist freilich die Triebfeder aller unserer Hand- lungen, aber wir müssen wohl unterscheiden zwischen dem ge- meinen und dem geläuterten Egoismus. Wenn wir bestrebt sind, unsere Kräfte zu entfalten,, die Sphäre unseres Denkens und Thuns auszudehnen, so handeln wir im Grunde egoistisch; es geschieht für uns, was wir thun. Wenn wir dabei aber die edle Absicht haben, durch unsere Fähigkeit, unfern Muth, unfern Entschluß die Sache Aller zu fördern, so wird die scheinbare Selbstsucht zur Selbstlosigkeit. Und in der Selbstlosigkeit liegt das goldene Glück; auf diesem Platze kann Jeder den räthsel- haften Schatz heben. Wer Anderen hilft, die Armen und Ver- lassenen unterstützt, sich für die ungerecht Gekränkten in die Schanze wirft, der ist denn doch in seiner Seele tausendmal be- glückter, als der Eigennützige, welcher nur Freude hat an seinem Bauch und seinen vollen Kisten. Wie unendlich höher ist das geistige Genießen Dessen, der Gefängniß oder Verbannung er- duldet für das Wohl der Mitmenschen, der in den gewaltigsten Gedanken, in den lautersten Gefühlen lebt, als die rohe Lust niedriger Kreaturen. Selbst der Tod, ist er nicht Demjenigen das höchste Glück, der ihn für das erleidet, was er mit der Gluth seiner Seele liebte? Welche selige Empfindung muß den Edlen im letzten Augenblick durchzittern! Ihm ist der Tod der Schlußstein des Daseins, die Vollendung seiner Existenz. Alle jenes Schreiben war unterzeichnet von„einem Diener, Schmidt geheißen". Ein anderes merkwürdiges Schriftstück ging Anfangs der siebziger Jahre beim deutschen Reichstage ein. Darin petitionirte ein angeblicher Postsekretär, der Reichstag möge doch dem Herausgeber der„Norddeutschen Post" das Handwerk legen. Der Petent gab vor, in der Klosterstraße in Berlin zu wohnen und bezeichnete sich diesmal mit dem gar seltenen Namen Müller. Selbstverständlich fand das jammer- volle Machwerk im Reichstage keinerlei Beachtung, und als ein Freund des beleidigten Herausgebers der„Norddeutschen Post" mit einem Ziegenhainer bewaffnet eine Anstandsvisite in der „Müller'schcn" Wohnung machen wollte, stellte sich heraus, daß in jenem Hause der Klosterstraße seit Menschengedenken keine Postbeamten gewohnt hatten, am allerwenigsten einer mit dem „raren" Namen Müller. Der Reichstag war einfach mistificirt. War jener Pseudomüller vielleicht auch„ein Diener, „Schmidt geheißen?" — Akademische Freiheit! Die Leipziger Studentenschaft suchte in den letzten Tagen bei ihrer besonderen zuständigen Behörde, dem Universitätsgericht, nach, die Angelegenheit Düh- ring in einer Studentenversammlung discutiren zu dürfen. Die Erlaubniß dazu wurde verweigert. Eine Menge im Vollbesitz aller bürgerlichen Ehrenrechte stehender junger Leute ist somit kurzer Hand um einen Theil dieser letzteren gebracht worden, man kürzt ihnen das Recht, sich zu versammeln und sie lebhaft interessirende Gegenstände und Ereignisse öffentlich zu erörtern. Künftig(wohl 1879) tritt die gesetzliche Bestimmung in Kraft, welche das Sondergericht der Universitäten aufhebt und so auch formell die volljährigen Studenten auf gleiche Stufe mit allen andern Staatsbürgern stellt, während diese, wie unser Fall zeigt, bisher zuweilen auch nach der schlimmen Seite in einer Ausnahmsstellung sich befinden.— Wie beschaffen die Bezieh- ungen der Leipziger philosophischen Fakultät zu der Berliner sind, können wir nicht beurtheilen, wie es scheint, sind sie ebenso enge wie die zur philosophischen Fakultät in Göttingen, welche der „Post" zufolge das Karnickel gewesen sei, welches angefangen uud bei der Berliner die„Remotion"(auf deutsch„Hinauswer- fung") Dühring's angeregt haben soll. — Die„Magdeburger Zeitung" stößt folgenden Schmerzens- schrei aus:„Cs ist wenig Hoffnung vorhanden, daß die Errich- tuug des nationalen Denkmals auf dem Niederwalde noch im Laufe dieses Sommers erfolgt. Man will zwar wissen, daß mit dem Unterbau demnächst begonnen werden soll; ob sich diese Hoffnung aber erfüllt, wird von zuständiger Seite noch bezwei- felt. Immerhin ist es zu beklagen, daß das nationale Werk nicht rascher gefördert wird. Die Schuld an der Verzögerung liegt in den spärlichen Beiträgen, welche in verschiedenen Comites eingehen. Im deutschen Süden hat man das Unter- nehmen nicht thatsächlich genug unterstützt, und im Norden wird über Geldmangel geklagt."--- Spärliche Beiträge! Ei, ei! Soll's denn wirklich wahr sein, was böse Zungen behaupten, daß der„Patriotismus" der Bourgeois beim Geldbeutel aufhöre?— Freilich, die Arbeiter, welche man als die milchende Kuh zu betrachten gewohnt ist, von der man die Mittel zu derlei unnützen Ausgaben zu ge- Winnen trachtet, wissen die paar Groschen, die sie noch verdienen, zu bessern Zwecken als zur Errichtung von„Nationaldeukmälen" zu verwenden. Die„Reichsherrlichkcit" zieht eben nicht mehr; man gründe etwas Neues! Lob. — Die Redaktion und Verlagshandlung des in Arnberg er- scheinenden Wochenblattes„Die soziale Frage im Lichte des Christenthums" veröffentlicht eine Abonuementseinladung, der wir folgende Stellen, als von besonderem Interesse für un- sere Leser, entnehmen: „Nur nach katholischen Grundsätzen(meint das gesinnungs- tüchtige Blatt) läßt sich die gesellschaftliche Frage lösen, der Klassenkampf beschwören, die Roth des ausgebeuteten und verlassenen Arbeiters endgiltig bannen."— Ferner: „Es gilt einer heiligen Sache, welcher die Redaktion und die Vcrlagshandlung aus innerer Uebcrzeugung, nicht eines irdischen Vortheils willen dienen. Die Zeiten werden immer ernster, die von uns behandelte Frage brennt immer heißer. Einigen wir uns in christlichen Grundsätzen!":c. Hier wird also mit dürren Worten„die Roth des aus- gebeuteten und verlassenen Arbeiters" zugestanden, und Güter der Erde wiegen den Werth dieses Moments nicht an- nähernd auf." Die Scheerereien wegen des Heimathsrechts enden nicht. Und Elsa wird von ihren Eltern mehr und gequält— die Versuche, sie von dem Geliebten loszureißen, bewirken zuletzt, daß sie irrsinnig wird. Sie entflieht aus dem Pensionat, in das man sie gesteckt hat, und wirft sich auf die Eisenbahnschienen. Johann Elmer findet, rettet sie, bringt sie in das elterliche Haus und entfernt sich, ohne erkannt zu sein. Dank der Pflege überwindet Elsa die Gemüthskrankheit— die Eltern erfahren, daß Elmer ihr Retter, sie begreifen, daß, sich ferner zwischen Beide zu stellen, das Leben des Kindes gefährden würde— sie willigen in die Verlobung. Alles scheint sich zum Guten zu wenden. Aber es ist zu spät. Elsa's Körper ist gebrochen— sie siecht dahin und stirbt in den Armen des Geliebten. Für diesen ist's jetzt des Bleibens nicht mehr. Der Plan, der ihn vor der Wiedervereinigung mit Elsa beschäftigt, kommt schnell zur Reife. Er ordnet das Nöthige, schifft sich nach New- Jork ein und tritt in ein Jnfanteriebataillon der Union. „Sein Leben als Soldat war reich an Mühsal und Entbeh- rung. Wenn er Tagmärsche machte, schlich die Sonne langsam wie eine Schnecke am Himmel hin; wenn er auf Vorposten stand, wurden die Stunden zu Ewigkeiten. Sein Lager war meist das freie Feld, wo kein Baum ihn vor dem Regen schützte, kein Strauch den Wind zertheilte. Der Sand der Ebenen blendete seine Augen, die Dornen des Urwalds verwundeten seine Füße, Hitze und Kälte brachten ihn abwechselnd in Gefahr, zu ver- dursten oder zu erfrieren. „Jahreszeiten kamen und gingen— die Anstrengungen blie- ben dieselben. Manchmal wollte ihn Muthlosigkeit überkommen, doch immer siegte er wieder über sich selbst. Es war ihm, als ob eine Stimme riefe, welche er für die Stimme seines Gewissens hielt:„Du kämpfest für die Menschheit." Jedem kleinen Gegen- stände seiner militärischen Ausrüstung widmete er eine peinliche Aufmerksamkeit. Die geringste seiner Pflichten erfüllte er mit ungewöhnlicher Sorgfalt. Der Gehorsam wurde ihm eine leichte Bürde, das Vertrauen der Vorgesetzten war sein Stolz, die Anhänglichkeit der Kameraden sein Glück. Seine Dienstbeflissen- heit und seine Bravour verschafften ihm nach den ersten Mo- naten die Beförderung zum Unteroffizier. So sehr hatte er die Kunst erlernt, sich dem Ganzen einzuordnen, daß er diesen be- scheidenen Weg als ein ausreichendes Feld für alle feine Fähig- keiten betrachtete. Er wußte, was Manche ihr Leben lang nicht das ist schön. Ebenso schön ist es von der Redaktion sowohl,[ " " heißt eigentlich Georg Ritter von Vollmar. Derselbe ward 1867 als Unterlieutenant im 3. bayerischen Infanterieregiment entlassen, da er vorher selber sich dem Dienst entfremdet; im deutsch- französischen Kriege rehabilitirt, ward er verwundet und erhält aus der bayerischen Hilfskasse für Verwundete eine jährliche Sustentation. Der Herr, der jetzt Sozialdemokrat ist, hat auch in päpstlichen Diensten ge= standen. Das kann er ja auf seinem jezigen Plaze auch, die Sozialdemokraten und Ultramontanen sind noch immer gute Freunde." Zur Sozialisten- Verfolgung in Sachsen. Das als auch von der Verlagshandlung, daß sie sich„ aus innerer Urtheil des Mittweidaer Bezirksgerichts gegen Vahlteich, Ueberzeugung, nicht eines irdischen Vortheils willen" wegen Majestäts- und Richterbeleidigung", nach Ansicht der der Sache des Proletariats annehmen wollen. Ob aber die Richter begangen in einer Rede über die sächsischen JustizverArbeiter, die Enterbten und Unterdrückten, Etwas von diesen hältnisse, ist vom Oberappellationsgericht in Dresden allenthalben " Freunden" wissen wollen, die sie aus Liebe todtherzen bestätigt worden; unser Genosse Julius Vahlteich ist somit in möchten, das dürfte mindestens zweifelhaft sein. letter Instanz zu einem Jahre und sechs Monaten Gefängniß verurtheilt und zwar unter Mitwirkung folgender In Nr. 73 des„ Vorwärts" veröffentlichten und be- Leute, deren Namen wir nicht verschweigen wollen. Es sind die sprachen wir einen Brief des italienischen Anarchisten und Zei- Oberappellations- Gerichtsräthe v. Friesen, Edelmann, Neidhardt, tungsredakteurs Costa. Der Brief, ursprünglich an unser bel- Lamm, Große und außerdem war der General- Staatsanwalt Die geschmackvolle Schlußbemerkung ganz übergehend, halte gisches Parteiorgan„ Mirabeau" adressirt, richtete sich gegen eine v. Schwarze, Reichstagsabgeordneter, mit herangezogen worden. ich mich nur an's Thatsächliche. Allerdings bin ich, wie den in diesem Blatt anonym erschienene aber, wie bekannt war, von Auf Vahlteich's Ansuchen, die Strafe" eventuell, d. h. sofern meisten meiner Genossen bekannt, früher Offizier gewesen; auch dem französischen Communemitglied Malon geschriebene Corre es überhaupt zu einer Verurtheilung kommen sollte, in Festungs- ist richtig, daß ich im Jahre 1867 den Dienst verließ, weil mir spondenz. Malon, der als Flüchtling in Italien lebt und sich haft zu verwandeln, hat das Oberappellationsgericht gar nicht schon damals, da ich kaum 17 Jahre alt war, die gallonirte jezt auf der Insel Sardinien als Schriftseter er hat die geantwortet, obgleich nach dem Strafgesetz bei Majestätsbelei- Knechtschaft troß ihrer glänzenden Außenseite unerträglich war. schwarze Kunst" erst im Exil gelernt sein Brod ehrlich verdigung auf Festungshaft erkannt werden kann und außerdem Daß ich selbst außer Dienst trat, erwähnt auch das Amtsblatt; dient, antwortet nun in dem neuesten Mirabeau"( Nr. 415 sogar ein Bismarckbeleidiger, der Redakteur der„ Dresdner Nach- es fommt aber freilich sehr viel darauf an, aus welchen Gründen vom 1. Juli) dem Herrn Costa, hält demselben den rohen Ton richten", dem in dieser Hinsicht der Buchstabe des Gesetzes nicht ein Offizier selbst geht". Thut er es wegen Ueberschuldung, vor, in welchem seine sogenannte Berichtigung abgefaßt war, zur Seite steht, dennoch die Vergünstigung erhalten hat, auf schlechten Streichen 2c., dann ist das„ Selbstgehen" mit dem weist ihm nach, daß seine Anschuldigungen gegen den Bovero" dem Königstein fizzen zu dürfen. Wieder wird ein waderer Entlassen" auf eine Stufe zu stellen und mag der schlimme und dessen Redakteur Ingegneros vollkommen aus der Luft ge- Streiter für unsere Sache auf lange Zeit unseren Reihen ent- Beigeschmack, welchen letzteres Wort hat, berechtigt sein. Ein griffen sind, deutet auf die schwere Schädigung hin, welche der rissen das sei eine Mahnung für alle Parteigenossen, mit er- Anderes aber ist es in meinem Falle, wo keinerlei anderer Grund italienischen Arbeiterbewegung durch den kindischen Putsch der neutem Eifer voll und ganz ihre Pflicht zu thun. als Unlust mit dem Militärdienst vorlag.( Die Militärpapiere) Revolutions- spaziergängerischen Freunde des Hrn. Costa ernennen als Grund meines Austrittes aus dem Dienst jugendwachsen ist, und zeigt schließlich, daß Alles, was Herr Costa Beschlagnahme. Die im Verlage des Verlagsmaga- lichen Leichtsinn"). Daß keine unehrenhaften Gründe mich zum über die Macht und Ausbreitung der„ anachistischen" Inter- zins zu Zürich erschienene Druckschrift Neue Gedichte von Dienstverlassen zwangen, zeigt übrigens schon die erfolgte sogenationale in Italien gesagt, Aufschneiderei und Schwindel Georg Herwegh" ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft nannte Rehabilitation. Ich marschirte im Jahre 1870-71 als ist. Da wir den Brief Costa's abgedruckt haben, so waren wir in Leipzig mit Beschlag belegt worden. oberer Militärbeamter nach Frankreich, ward schwer verwundet verpflichtet, auch die Erwiderung Malon's, wenigstens im Reund beziehe in Folge dessen auf Grund des Reichs- Militärpensionsgesezes eine Invalidenpension nicht eine Sustentation sumé, zu bringen. Malon das sei für Diejenigen, welche es noch nicht wissen, hier erwähnt hat schriftstellerisch schon aus der bayerischen Hilfstasse für Verwundete", wie das AmtsTüchtiges geleistet; er ist unter andern Verfasser der besten blatt fälschlich berichtet, wegen deren man mir jetzt in Geschichte der Commune vor Erscheinen des Lissagaray'schen Folge meiner Parteistellung Schwierigkeiten macht und welche Werkes. man mir, wenn es gesetzlich zulässig wäre, wohl entziehen würde. Parteigenosse Frohme in Frankfurt a. M. war angeklagt, durch eine Rede Staatseinrichtungen verächtlich gemacht und zum Ungehorsam gegen Geseze( Impfgesez) aufgefordert zu haben. In erster Instanz wurde Frohme freigesprochen. Auf angemeldete Appellation des Staatsanwalts aber wurde er in zweiter dagegen zu 1 Monat Gefängniß verurtheilt. Dem Kaiser von Rußland macht der„ Bester Lloyd" In Saarbrücken- St. Johann erscheint seit dem 1. Juli in Bezug auf das ,, revolutionäre" Manifest an die Bulgaren ein allerliebstes Compliment. Dies bedeutende liberale Blatt ein neues Parteiorgan unter dem Namen:" Freie Volts sagt: In alledem, was der Czar in Bezug auf die Vergangen- stimme". heit behauptet, ist keine einzige Angabe, welche der offenfundigen Wahrheit entspricht." Demnach ist das brave Väterchen, der große Czar auch ein großer Leser rathe einmal, was er ist. Eine Erklärung. Der„ Dresdener Volkszeitung", unserem dortigen Parteiorgan, entnehmen wir nachstehenden Artikel: Dresden, den 4. Juli. In Asien sollen die Türken ihre Vortheile sehr gut ausgenugt haben, so daß sogar die Belagerung von Kars von In eigener Sache. Es hat mir immer widerstrebt, den Russen aufgehoben worden sei. Dadurch wäre der diesjäh- meine eigenen Angelegenheiten, selbst wenn dieselben von allge rige Feldzug in Armenien zu Gunsten der Türken entschieden; meinerem Interesse waren, in dem von mir redigirten Blatte zu ehe die Russen wieder die Campagne mit erneuten Kräften auf- erörtern, weil ich der Anschauung bin, daß der Leiter eines nehmen können, wird die schlechte Jahreszeit eingetreten sein. Preßorgans im Punkte solcher Enthaltsamkeit dem Publikum ein Vom europäischen Kriegsschauplah nichts besonderes, als daß gutes Beispiel geben und darin lieber etwas zuviel als zuwenig die Russen täglich neue Beweise ihrer Humanitätsbarbarei thun müsse. Aus diesem Grunde habe ich beidemal, als sich in geben. letzterer Zeit sowohl die gegnerische als die Parteipresse mit meinen Angelegenheiten das erstemal mit einem förmlichen Steckbrief, der im April durch die gegnerischen Blätter ging und jetzt mit meiner Pensions- Entziehungs- Affaire beschäftigte, in der„ Volkszeitung" hierüber geschwiegen. Die Art aber, wie sich jetzt ein Theil der liberalen Presse mit meiner Person befaßt, legt mir die zwingende Pflicht auf, zu sprechen. Die Blauen wider die Rothen. Die Frankfurter Zeitung" veröffentlicht in Nr. 185 einen hochtra benden Leitartikel gegen die Anschauungen des„ Vorwärts" in Bezug auf die französische Bourgeoisrepublik und die Vereinigung der Gruppen der Linken in der französischen Deputirtentammer. Die Antwort wird der Schwärmerin für die Republik um jeden Preis" in nächster Nummer unseres Blattes ertheilt werden: die Rothen wider die Blauen. 1 Die Mittheilung, daß ich einst in römischen Diensten ge= standen, ist vollkommen richtig. Ich bin aus katholischer Familie, im Kloster erzogen, war einst strenger, ja fanatischer Anhänger des Katholizismus, in welchem ich mit 18jähriger Begeisterung das Jdeal meines Lebens sah. Und für dieses geträumte Ideal habe ich damals, als der Ruf, Rom zu Hilfe zu eilen, ertönte, ohne Zögern das Höchste, das Leben eingesetzt, wie ich jezt, durch Zeit, Erfahrung und Studium zu besserer Einsicht gekommen, all mein Wissen und Können aufwende, Gut und Blut freudig in die Schanze schlage, nicht mehr für ein Phantom, sondern für die große Sache der Freiheit, für die große Sache des Volkes! Das Amtsblatt und seine Gesinnungsgenossen werden sich freilich kaum je in ähnlicher Lage befunden haben. Diese Leute kämpfen als echte Landsknechte erbärmlichster Sorte stets- und natürlich gefahrlos unter jener Fahne, welche die eben siegende ist und unter welcher am meisten Beute abfällt; ich dagegen habe immer im Lager des Besiegten, des Unterdrückten gestanden, wo nichts als Wunden und Verfolgungen zu holen und Opfer zu bringen waren. Das der Eine Unterschied. Der andere aber: Die Liberalen, die einst im Völkerfrühling für Freiheit und Gleichheit geschwärmt, sie haben die Sache des Volkes feig im Stich gelassen und dienen um des lieben Vortheiles willen dem Gewaltregime sie sind rückwärts gegangen; Es ist eine alte, ewig neue Geschichte: da man den Brinzipien während ich, früher durch Geburt und Erziehung ein Anhänger des Sozialismus leider auf dem geraden Wege nicht beikommen der leiblichen und geistigen Bevormundung, der Monarchie und tann, so sucht man ihnen indirekt Eins zu versetzen, indem man Religion, durch ehrliches und rücksichtsloses Studium ein Gegner deren Vertheidiger und Vorkämpfer verdächtigt. Raum tritt ein und unversöhnlicher Bekämpfer jener volksfeindlichen Gewalten Streiter ein in unsere Reihen, so wird auf die Suche gegangen, geworden bin und, alle Brücken hinter mir abbrechend, VerbinIn Bezug auf den Leitartikel:„ Nieder mit der Re- ob sich nicht in seinem Privat- oder Vorleben ein Irrthum dungen und Vortheile jeder Art beiseite werfend, mich muthig publik", d. h. nieder mit der französischen Bourgeoisrepublik, oder Fehler entdecken läßt. Wer hat nicht irgend eine Jugend- in die Reihen des Volkes gestellt habe, also fortgeschritten bin. in Nr. 76 des Vorwärts", schreibt unser Braunschweiger Partei- eselei auf dem Gewissen? Je nun, die Gegner können eben Ich stellte mich also auf Seite der Freiheit, der Wahrheit und organ:„ Es freut uns, daß der„ Vorwärts" sich in dem gleichen nicht anders der Gassenjunge, der kein würdigeres Projektil des Rechtes, sobald ich sie erkannte, während jene Gegner, sie Sinne, wie wir es vor 4 Jahren beim Sturze Thiers', und wie schwingen kann, wirft eben mit Schmutz. Daß das auch mir kennend und einst für sie kämpfend, sie mit aus den verwerflichwir es beim Mac Mahon'schen Staatsstreiche sofort aussprachen, gegenüber geschehen werde, wußte ich von Anbeginn an- es sten Gründen verrathen haben und noch täglich verrathen, verausläßt. Der Vorwärts" nennt das Beginnen der äußersten ist Dußenden vor mir so gegangen und wird Hunderten nach leugnen und schänden! Linken in Frankreich, der Intransigenten, bei dem richtigen Namen, mir so gehen. indem er dasselbe als schnödesten Volksverrath" erklärt. Doch zur Sache. Das hiesige Amtsblatt bringt in seiner gleich verschiedenen liberalen Blättern Wir halten diese Erklärung des Vorwärts" für zeit- Sonntagsnummer gemäß, da doch einige unsrer Kollegen, durch den Klang des folgende Note: Wortes„ Republik" geblendet, den Fälschern dieser Firma eine ,,( Ein sozialdemokratischer Ritter.) Der dermalige gewisse Sympathie entgegenbringen." Redakteur der sozialdemokratischen Volkszeitung, G. Vollmar, versagte ihm und er fiel auf die Erde zurück. Dann stöhnte er noch, während seine Seele entfloh, die Worte: ,, Es lebe die Menschheit!" " rkennen, daß in der anspruchslosesten Wirksamkeit unendlich viel nöthig ist, um das Beste zu leisten. Nachdem er wiederholt mit dem Sausen der Kugeln Betanntschaft gemacht, der Spitze der Bajonnette getroßt und Gefährten seines Schicksals begraben hatte, wurde sein Bataillon d in die Nähe von Richmond St. Petersburg tommandirt. Von allen Seiten strömten die Truppen der Union und des Sonderbunds zusammen. Ein heißer Kampf entspann sich. Hier rückten eine Heeresabtheilung vor, dort wich eine andere. In dem Bataillon, in welchem Johann stritt, hielt der Tod reiche Ernte, Flinten- und Kanonenkugeln brachen in die Reihen ein und richteten Verwirrung an. Soldaten und Offiziere lagen in ihrem Blute. " Ich sterbe, Johann, führe Du das Peloton!' rief der Lieutenant. Johann ergriff den Säbel, welchen ihm der Sterbende hinstreckte, trat vor die Seinigen und ermunterte sie. Allmählich ordneten sich die Reihen wieder und mit lautem Rufen drang das Bataillon vor, Johann unter den Ersten. Da traf ihn eine Kugel mitten in die Brust und er sant lautlos zur Erde. Bon seinen Genossen entfernt, die immer weiter vordrangen, lag er auf dem Schlachtfelde, mit dem Antlig gegen die Erde a gekehrt. Sein Blut strömte und seine Kräfte schwanden. Hunderte von Erinnerungen hezten und mengten sich und ihr buntes Gemisch begann ihm das Bewußtsein zu umhüllen. Nero. Wer lächelt stolz dort von der Zinne, Die Stirn mit Rosen roth bekränzt? Ist es der Gott der süßen Minne, Der sich in Frührothgluthen lenzt? Nein! Denn die ew'gen Sterne droben Sind bleich wie der Tyrannen Farb', Der Schleier ist von Rom gehoben, Rings wogt's wie eine Feuergarb'. Und Cäsar spricht mit Kennerblicken: Solch' Schauspiel ist mein Element, Falerner her! mich zu erquicken, Mein zündend Stück geht gleich zu End'." hu d Geh' Mime mit dem Kinderspiele, Trink Wasser statt Falernerwein! me Heut' hat die Ruhmsucht weitre Ziele, Sie äschert ganze Länder ein. Kurt Moot. Meine Genossen und alle Unparteiischen werden kaum in Zweifel sein, auf welcher Seite das größere Recht und die größere Ehrenhaftigkeit zu suchen ist. Daß die Anhanger des heutigen Regimes, der heutigen Staats- und Gesellschafts- Ordnung", welche ohnehin gegen die Sozialdemokratie das Menschenmögliche thun, gegen mich Extraordinäres leisten, mich beschimpfen, dedas heutige Wirthschaftssystem die Concentration des Besizes herbeiführt und daß eine immer kleinere Zahl den hohen Unternehmergewinn erhält. So meinst du in deiner unnachahmlichen Naivetät, daß es den Arbeitern viel angenehmer sei, wenn ihnen der Arbeitsertrag von drei Personen, als wenn er ihnen von zehn Personen abgenommen wird! Dann erzählt Viktorchen ferner, der„ Vorwärts" habe geflunkert, da er behauptet, daß die Hälfte der Bevölkerung in Schleswig- Holstein sozialistisch gesinnt sei; nur ein Drittel habe sozialistisch gewählt. Wir wollen Viktorchen an dieser Stelle nicht auf die Maßregelungen und Wahlbeeinflussungen seiner Partei gerade in Schleswig- Holstein aufmerksam machen, sondern einfach auf den Umstand verweisen, daß bei der Knechtung der ländlichen Arbeiterbevölkerung, die bei der heutigen Krisis so ungemein scharf zu Tage tritt, die Arbeiter bei den Wahlen ihrer Gesinnung gemäß nicht wählen konnten. Auch auf der politischen Gesinnung liegt die Knechtschaft, nicht blos auf der Arbeitskraft. Bittorchen leistet übrigens bei dieser Gelegenheit folgenden interessanten Say: Ferner weisen wir darauf hin, daß Herr Hasenclever am 10. Januar mit so knapper Majorität siegte, daß er beim zweiten Wahlgange unterlag." Hasenclever siegte und doch unterlag er beim zweiten Wahlgange. Wo soll das passirt sein? Vittorchen wird um Antwort ersucht. Uebrigens ist Viktorchen mit dieser legten Notiz großes Heil widerfahren. Der Hamburger Correspondent", der sonst viel zu stolz ist, aus der Sozial- Correspondenz" eine Ze le abzudrucken, ist schmählich düpirt worden. Die Kieler Zeitung" weniger stolz als das Hamburger Blatt, druckt den Waschzettel Böhmert's ohne Quellenangabe ab und darauf nimmt der Hamburger Correspondent", in gutem Glauben eine - Hinunter wieder in's Feuilleton mit Böhmert's Bittor Driginolnotiz der„ Kieler Zeitung" vor sich zu haben, die Notiz mit „ Aber noch einmal tagte es inmitten des Dunkels, das um chen und seiner Sozial- Correspondenz". In den lezten Num unrichtiger Quellenangabe auf. Die„ Kieler Bettung", aber ist durch die Sinne zog. Im Fluge durchlebte er nochmals sein Leben. mern haben wir uns ernsthaft mit der„ Sozial- Correspondenz" beschäf- den zulegt angeführten Saz, daß Hasenclever am 10. Januar mit so Er drückte( dem Jugendfreund) Karl die Hand wie damals, als tigt wir meinen in Bezug auf die Aeußerung derselben:„ Arbeiter Inapper Majorität siegte, daß er beim zweiten Wahlgange unterlag, Wir können jezt wieder in's so konfus geworden, daß sie aus dem zweiten Wahlgange sogar einen ihn dieser nach langer Trennung besuchte; er jubelte laut auf, und Proletarier sind Gegenfäße". britten machte auch sie sagt nicht, wo Hasenclever unterlegen ist. Frau Elmer( feine Pflegmutter) zu sehen, wie sie in's Pfarrhaus Feuilleton hinabsteigen, da eine ernsthafte Behandlung des abge- unseres Wissens iſt Hasenclever in der ganzen Wahlcampagne nur in fam; er stand, von dem Gefühl der Versöhnung befeligt, neben franzten" Professors doch auf die Dauer unmöglich ist. Viktorchen hat Gera unterlegen, wo er so nebenbei aufgestellt wurde, während er uns gefangen, er glaubt es nämlich. Der Vorwärts" hatte behauptet, Babetten( seiner wirklichen Mutter) am Todesbette des Dom daß alle 5 Jahre die Hälfte der Arbeitgeber in Concurs geräth oder einmal in Altona und zweimal in Berlin gestegt hat. dechanten( feines Vaters); er sah den Arzt, wie er nach den unter dem Drucke einer Krisis zahlungsschwach wird. Nun sagt ViktorHans Blum, Student der unveräußerlichen Menschenewigen Sternen zeigte; er sprang der wieder genesenden Elsa chen triumphirend:„ Das Eingeständniß, daß ein sehr großer Theil rechte." Eine also bedruckte Visitenkarte findet sich in dem Schaufenster in die Arme, drückte sie an sein Herz und hörte entzückt, wie der Arbeitgeber nicht nur keinen Gewinn erzielt, sondern auch der Expedition der„ Fackel" in Leipzig ausgestellt, nüßlich und lehrreich fie ihn Bräutigam nannte. das Kapital einbüßt, mit Hilfe dessen ihr Geschäft begonnen wurde und " Auf einmal vernahm er Pferdehuf und Signale. Eine die Arbeiter ihren Lohn empfingen, dies Eingeständniß wirft zu lesen für Jedermann, der sich für den Schritt vom Erhabenen zum dies Eingeständniß wirft Lächerlichen interessirt. Leider scheint diese Reminiscenz an obgenanntes Schaar Reiter jagte vorüber. Wir haben gesiegt!" ertönte die Klagen der Sozialdemokratie über den bei dem heutigen Wirth: Studium des Herrn Hans Blum gewissen Leuten nicht recht zu behagen; eine Stimme.„ Kameraden, es lebe die Union!" rief eine schaftssysteme angeblich übertrieben hohen Unternehmergewinn sammt wenigstens wurden in der Expedition der„ Fackel" 20 M. für die und sonders über den Haufen!" Armes Viktorchen! Der andere. Ein lautes Freudengeschrei erscholl. Anlauf ist zu gewaltig und du selbst fällst über den„ Haufen“ der Un- Visitenkarte geboten. " Alle seine Kräfte zusammenraffend, drehte sich Johann in fenntniß, den du in diesem einen Sage aufthürmst. Du hast wohl noch schmerzvoller Wendung. Er recte seinen Arm aus und öffnete niemals gehört, daß bei dem gegenwärtigen Concurrenztampfe immer den Mund, um in den Jubel einzustimmen. Aber die Stimme das Großkapital über das kleinere siegt, du hast niemals gehört, daß " AM i für g werbe auf d 3. Me König Alte Betr. betr. nunziren, verfolgen- das finde ich nur natürlich. Bin ich ja sollte die Untersuchungshaft nicht bald beendet werden, so tritt Ueber die beiden Vorschläge, die Anfangs dieses Jahres im fünften doch nach ihren egoistischen Standesansichten ein" Apostat", ein an uns die Verpflichtung heran, fie und ihre Familien nicht Kreiſe einerseits und in Kiel andererseits gemacht wurden, um in jedem Abgefallener, und die waren von jeher in den Augen ihrer darben zu lassen, welche um der Partei willen der Noth preis- Kreise Zeitungen zu gründen, ist eine Vereinbarung auf der ParteiKafte vogelfreie Verbrecher, und gegen sie jedes Mittel erlaubt. gegeben sind. Doch ich bin überzeugt, die Parteigenossen werden Conferenz in Neumünster am 24. Juni erzielt worden. Vom 1. Oktbr. Apostaten waren aber auch von je die grimmigsten Gegner der diese Opfer nicht scheuen und auch die auswärtigen Genossen zeitung" das Blatt, welches die Interessen der Arbeiterpartei in der d. I. ab erscheint unter dem Namen:„ Schleswig- Holsteinische Voltsvon ihnen verlassenen Sache, und so werde auch ich, gerade werden uns nicht im Stiche lassen. Sind wir doch inter- Provinz vertreten soll. Außerdem wurde als nothwendig anerkannt, weil ich die ganze lächerliche Verkehrtheit und verbrecherische national! daß, um diesem Unternehmen eine gute Grundlage zu geben, eine GeUngerechtigkeit unserer corrupten heutigen Gesellschaft zum Theil Ob solche Opfer nothwendig sind, ob die Polizei Anhalts- nossenschaft gegründet werden müsse, deren Eigenthum das Blatt sein aus allernächster Anschauung kenne, ihr erbittertster und unver- punkte findet, um auch nur eine Untersuchungshaft rechtfertigen würde. Die Antheilscheine zu dieser Genossenschaft sind auf 6 Mark söhnlichster Widersacher sein und meine bescheidene Kraft voll zu können, davon werde ich berichten, sobald ich etwas erfahre. festgefeßt, damit es den Arbeitern, den Gewerbtreibenden und den kleinen und ganz dafür einsehen, daß sie zum Wohle der Menschheit Veferswaldau in Schlesien, 4. Juli. Der Tod lichtet die Bauern möglich sei, sich an diesem Unternehmen zu betheiligen. Auf recht bald durch eine bessere ersetzt werde. Reihen der Besten Schlesiens. Wenige Tage sind verflossen, diese Weise wird dasselbe zu einem wirklichen Volksunternehmen. An die Parteiorgane all jener Orte, an welchen die Presse seit wir am Grabe Auguste Bandt's standen, und schon wieder dieser Zweck wird hoffentlich voll und ganz erreicht werden! Zu dieser Hoffnung berechtigt uns die schon gemachte Erfahrung in Heide, JBehoe, in vorbezeichneter Weise über mich berichtete, stelle ich das Erhaben wir das Dahinscheiden eines braven Parteigenossen, des Kellinghusen, Glückstadt, Wilster, St. Margarethen, Marne, Meldorf, suchen, diese Erklärung entweder wörtlich oder dem Sinne nach Webers Reinhold Kunze, zu beklagen. Als im Jahre 1863 Hemme, Lunden und deren umliegenden Ortschaften. veröffentlichen zu wollen; vielleicht finden sich auch ehrenwerthe Ferdinand Lassalle seinen Ruf durch das deutsche Land erschallen Arbeiter, Bürger und kleine Grundbesizer haben sich rege an den gegnerische Blätter, welche von ihr Notiz nehmen. ließ, war Kunze, wie Bandt, einer derjenigen Arbeiter, die sofort in Abonnements und Antheilschein- Zeichnungen betheiligt, als es hieß, Georg Vollmar. den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein eintraten. Unermüd- ein Blatt für den fünften Kreis und die angrenzenden Kreise zu schaffen. lich hat er mit den Schwierigkeiten, die sich ihm bei seiner Pro- Commission jezt das Ersuchen, diese Zeichnungen auch für das allge An alle Diejenigen, welche schon derart gezeichnet haben, richtet die paganda für die Idee des weltbefreienden Sozialismus in den Commission jetzt das Ersuchen, diese Zeichnungen auch für das allge meine schleswig- Holsteinische Unternehmen gelten zu lassen Weg warfen, gekämpft. Nichts konnte ihn zurückschrecken, wo es galt, sehr schwierig gewesen sein würde, das betreffende Kreisblatt zu halten meine schleswig- Holsteinische Unternehmen gelten zu lassen- da es doch Nr. Parteigenossen! Die Bahl der wegen politischer Thätig Aufklärung unter den Arbeitern zu verbreiten und Anhänger und so den Parteigenossen und den Parteifreunden in den übrigen teit Gemaßregelten nimmt neuerdings wieder sehr zu, die Re- der Arbeiterpartei zu gewinnen. Sein Lebensabend war ver- Städten und Dörfern Schleswig- Holsteins mit gutem Beispiel voranattion fordert ihre Opfer. Deshalb ist der Unterstübungs- schönt durch den Wahlfieg eines Sozialisten über die gegne- zugehen. fonds, wenn ihm nicht besondere Zahlungen zugehen, nicht im rischen Candidaten des Kreises Reichenbach- Neurode, ein Sieg, Barteigenoffen und Parteifreunde in Kiel, Neumünster, Rendsburg, Stande, allen berechtigten Forderungen zu genügen. Und doch den mitzuerstreiten, ihm noch vergönnt war. Parteigenossen! Preez, Eutin, Neustadt, Oldenburg, Heiligenhafen, Segeberg, Altona, wollen und müssen wir gerade auf diesem Gebiete Laßt uns mit den ernsten Gefühlen, die das Dahinscheiden eines Ottensen, Pinneberg, Uetersen, Elmshorn, Krempe, Barmstedt, Schleshelfen. Wo Ihr Feste feiert, gedenkt der Gemaßregelten, vortrefflichen Kampfgenossen in uns hervorrufen muß, die Ge- wig, Flensburg, Tondern, Apenrade, Hadersleben, Husum, Tönning, wo sich Gelegenheit bietet, sammelt für die Inhaftirten. fühle der Genugthuung verschmelzen, daß ein solcher Mann, wie ſowie in allen übrigen Drtſchaften, Ihr müßt Alle Agitatoren für das Einer für Alle, Alle für Einen! Blatt und für die Genossenschaft werden! Jeder Ort muß den andern Kunze, gelebt. Richten wir, wenn Muthlosigkeit uns beschleichen zu überflügeln suchen. So nur wird und kann unser neues Organ wahrHamburg, den 30. Juni 1877. will, uns an dem Beispiele des Verstorbenen auf und sagen wir haft voll und ganz seine Aufgabe erfüllen; so nur wird dasselbe ein uns: Wir wollen sein, wie Dieser, der Arbeiterbewegung treu tüchtiger Agitator und Vertheidiger für die heiligsten Rechte des Volkes bis zum Tode! sein können. Thue also Jeder seine volle Schuldigkeit, damit schon von vornherein die„ Schleswig- Holsteinische Volkszeitung" über eine, den Gegnern achtunggebietende Zahl von Abonnenten verfügt! Zur Beachtung! August Geib, Rödingsmarkt 12. Correspondenzen. Also frisch an's Werk, die Zeit bis zum 1. Oktober ist kurz! Abonnements- und Antheilschein- Formulare werden sofort versandt Wo gut wie listen Frankre standen diese F geoisie folgen, Lebens geoisie. Des " Volks furter Leser d selben tang 3L Die tung" i Dün Bartei gehen? Großenhain. Am 23. Juni fand hier eine Parteiversamm lung statt, in welcher Genosse Geier in kurzem Vortrage über Wien, 2. Juli. Meine Aeußerung in der Correspondenz die Berliner Reichstagswahlen sprach. Seine Ausführungen der Nr. 74 d.„ Vorwärts", daß die lustige„ Sauhat" gegen die gipfelten darin, daß man auch vom Gegner zu lernen und sich Sozialdemokraten Desterreichs losgehen werde, hat das Miß- jeder Selbstüberhebung und Selbsttäuschung, wie sie die verei= Da die Genossenschaft schon bis Ende dieses Monats( Juli) fallen einiger Parteigenossen hier erregt, welches indessen be- nigten Reaktionäre vor und nach der Berliner Wahl zeigten, zu constituirt werden soll, so ist es nothwendig, daß bis zum 20., schwichtigt werden wird, wenn ich erkläre, daß die" Sau" mit entschlagen habe.- Montag, den 25. Juni, hielten wir eine spätestens aber bis 25. Juli die Namen aller Derjenigen, die Antheil Gänsefüßchen hätte versehen sein sollen, die ich leider im Eifer Volksversammlung ab, in welcher Genosse Klemich aus Dresden scheine gezeichnet haben, an den Unterzeichneten eingesandt werden, dades Schreibens vergessen habe. Ob aber mit oder ohne Gänse- Bericht über den Gothaer Sozialistencongreß abstattete. Redner mit so die Commission annähernd einen Ueberblick über die Zahl der füßchen, die Voraussagung hat sich nur zu schnell erfüllt. verstand es, in treffender Weise die von gegnerischen Blättern Genossenschafter erhält. Welchen Eifer die Behörden in letzter Zeit an den Tag legten, gebrachten Lügen zu entkräften, so daß die Versammlung in sehr Ueber die Art der Einzahlung wird, wenn das Statut ausgearbeitet kann man schon aus der Thatsache ersehen, daß in einer Woche animirter Stimmung dem Redner Beifall zollte. Auf die Ein- ist, nächstens berichtet werden. Mit Gruß J. A.: H. Walther, vier Verhandlungen in Wien allein gegen Parteigenossen in zelheiten, die ja meist bekannt, unterlassen wir einzugehen. Zur Altona, Wilhelmstraße 59, 3. Etage. Scene gefeßt wurden. Zwei von diesen endeten mit einem Fiasko Debatte sprachen Genosse Geier und Börner. Zum zweiten für den bekannten Herrn Frankel, welcher Spürhund auf die Punkt der Tagesordnung:" Ist die Religion dem Menschen Briefkasten der Redaktion. Dr. R. in X.: Dank für die Auskunft. Gruß. Sozialdemokraten besonders abgerichtet zu sein scheint. Nicht Bedürfniß?" wurde ein Vertagungsantrag eingebracht, da die gleichen Erfolg hatten die beiden anderen Prozesse. Dunnstätter Zeit vorgerückt war, wobei sich zwischen dem Genossen Geier der Expedition. J. F. Jägerndorf: Mt. 10,00 Ab. erhalten, wurde zu vier Wochen strengen Arrestes und Tragung der Ge- und dem überwachenden Beamten folgendes Intermezzo abspielte. sondern 5,91 noch zu Ihren Lasten. Am 29. Mai an Lb für 4,56. 5 Expl. Bw. fosten incl. Porto Mt. 7,55. Außerdem sind nicht 1,07 richtskosten verurtheilt, und zwar wegen des„ Bergehens der Geier, der für den Antrag sprach, meinte, daß es freilich besser Schriften gegangen, welche Ihnen wahrscheinlich außer Acht sind. Störung der öffentlichen Ruhe und Ordnung durch Anpreisung sein würde, wenn dies Thema heute behandelt werden könnte, Schriften an A. 2. C. abgesandt. Neues von Krasser uns unbekannt. ungesetzlicher Handlungen". da sich Vieles, was neuerdings in unserer Stadt vorgekommen E.- 3tg. an die Redaktion besorgt. Gruß. H. Köppel, SchwarzenFreitag den 22. Juni fand die Schlußverhandlung gegen sei, dabei besprechen ließe, allein Klemich's kurz bemessene Zeit bach a. S.: N.-W. Hefte nehmen wir franco retour und berechnen wie Reinthal ftast wegen einer Broschüre, von der nur ein Erem- drängte zur Annahme des Antrags. Eins tönne er, Redner, geliefert. York's Photographie, Visitenkartenformat, haben wir auch. plar, nämlich das Pflichtexemplar, erschienen war, da der Druck jedoch nicht unterlassen anzuführen, und zwar sei dies ein in Leider unbrauchbar, da keine Orginalplatte existirt. ber anderen inhibirt wurde. Dies gab Reinthal zu der Be- Nr. 71 unseres Amtsblattes" enthaltener agitatorischer Artikel 10,00. Strijchmr Dortmund Ab. 0,70. Expedition der" Fackel" hier unwürd Quittung. Wfring hier Ab. 0,55. J. Frnz Jägerndorf Ab. nicht fo merkung Beranlassung, unter der Censur sei die Preßfreiheit in zur bevorstehenden Kirchenvorstandswahl. In dem Artikel be- 10,00. Krischmr Dortmund Ab. 0,70. Expedition der„ Fackel" hier unwürd Desterreich größer gewesen als jetzt. Damals habe man die finde sich folgende Stelle, die an Unklarheit nichts zu wünschen 1,47. Hbgi Wien Ab. 4,89. Berein Del. Jetnota Wien Ab. 11,74. Ab. 103,60, Schr. 30,00. Dehm hier An. 3,00. Porn Admont Ab. partei. unbequemen Stellen beseitigt und ihre Verfasser ungeschoren ge- übrig laffe:" Stimmberechtigt find alle diejenigen selbstständigen M. Sbrt Caffel Ab. 12,80. Sibrhrn Eßlingen Ab. 13,44, Schr. 1,40 lassen, jetzt würden sowohl die beanstandeten Stellen konfiszirt, Hausväter, die das 25. Lebensjahr zurückgelegt haben, sie seien Rfr Hanau Ab. 20,90. Pfrtschnr Hohenstein Ab. 42,00. Hngr Bern als auch die Schriftsteller eingesperrt. verheirathet oder nicht 2c. 2c." Redner meinte, wenn man solche Ab. 2,50. Rchnfeld Bonyhad Ab. 3,20. Ktsky Wien Ab. 1,60. Herr Graf Lamezan mußte die sonderbarsten Mittel an- Unklarheit walten lasse, so sei dies nicht anders zu bezeichnen, pedition der Wahrheit" Breslau Ab. Schr. u. Druck 1800,00. n wenden, um seine Anklage aufrecht zu halten, welche auf Grund als:„ Es sei ein recht possierlicher Mißgriff." Der überwachende Buzin Ab. 2,30. Sb1 Dortmund Ab. 6,30. Bb Wien Ab. 6,52. Frb des schon bekannten§ 302. des Str.- Ges. erfolgte. Im Beamte fand hierin eine Verlegung resp. Verächtlichmachung des Stadt- Jim Schr. 3,25. Krur Geldern Ab. 4,70. 3ndr Bürgel Ab. Eingang seiner Rede behauptete er, es gebe keine herrschenden Gesetzes, worüber sich Geier an geeigneterer Stelle zu verant- 7,20. Tort hier Ab. 3,75. Grblr Neustadt Ab. 5,50. Srbrn Liège Freiheit Ab. 4,04. Br hier Ab. 4,00. Jbsn Frankfurt Ann. 3,00. Gẞn frische, Klaffen, es gebe gleiches Recht für Alle, und am Schlusse bean- worten haben werde. Geier replizirte, daß er kein Gesetz an- Mühlheim Ab. 15,00. A. Gb Hamburg f. u. Ab. 40,00. Bchlin staat ni tragte er, Reinthal schuldig zu sprechen, weil er gegen die herr geführt, sondern nur in Bezug auf einen agitatorischen Artikel Judenburg Ab 1,96. Frnhlz Leobersdorf Ab. 3,25. Thmnn Roßla Herr w schenden Klassen, die doch seiner Ansicht nach nicht existiren, zu gesprochen habe; der Verantwortung sieht er mit Ruhe entgegen. Ab. 4,80. Feindseligkeiten aufgereizt. Der Vertagungsantrag wurde hierauf angenommen und die BerVolk der Staatsanwalt natürlich einen Appell an die Fäuste, an die welche die Genossen Geier, Redam und Heerde das Bureau bil" Arbeiter- Waldfest We einer sc mals d Und hith an von der anis gen? Gar schwach auftritt In der Broschüre steht:„ Das Bolt iſt ſtart." Darin sah ſammlung, die von ungefähr 250 Personen besucht war und für Frankfurt a. M. Sonntag, den 15. Juli, findet das auf bie rohe Gewalt, und als er endlich den Schlußpassus besprach, in deten, geschlossen. Der hiesige Arbeiterbildungsverein, der be- in der Nähe des Forsthauses statt. Gesinnungsgenossen von nah und fern sind freundlichst eingeladen. dem es heißt:„ Wenn das Volk seine Stärke erkannt hat, dann kanntlich unter das Vereins- und Versammlungsgesetz gestellt leuchtet uns das Morgenroth einer besseren Zukunft", da ließ wurde, weil er sich mit„ öffentlichen Angelegenheiten befaßt" er seinem Bathos freien Lauf." Ja, meine Herren!" wendet er haben sollte, erhielt neulich eine Aufforderung, seine Mitglieder- Hamburg. Dienstag, den 10. Juli, Abends 8½ Uhr, bei ( F. 122)( 2a)[ 1,50 J. A.: K. Jbsen. " Staats Wir alten S Bew getel poli Die Allgemeiner deutscher Töpferverein. Deffentliche Versammlung. sich an die Geschworenen, das Roth wird uns leuchten, das lifte einzureichen. Selbstverständlich auf höhere Verordnung". Roth der Brandfackeln, die Alles in Schutt und Asche verwan- Also eine strengere Handhabung des Vereinsgesetzes. Alles Hrn. Hübner, gr. Rosenstraße 37: deln, was uns theuer ist. Daß er nur das gemeint hat, dafür Drängen und Zwängen hilft nur nichts gegen den aufstrebenden bürgt uns das Vorleben des Angeklagten; diesem Angeklagten Menschengeist. Der Verein hält den 15. Juli ein Sommerfest Tagesordnung: Der Arbeiter als Produzent im Verhältniß ale gegenüber ist daher die Anklage nicht ungerechtfertigt." In für seine Mitglieder und deren Gäste und hofft auf starke Be- Consument. G. Klaws.[ 70 Desterreich ist es also strafbar, wenn ein Sozialdemokrat vom theiligung. Wir könnten nun noch einer Affaire, die sich Morgenroth spricht, weil er darunter nur das Roth der Brand- zwischen einem Fortbildungsschüler und seinem Lehrer während Halle a. S. Diens, ten 10. D. wts., Abends 8 Uhr, Sozialdemokratischer Wahlverein. des Unterrichts abspielte, erwähnen, um zu beweisen, wie man d. Mitglieder- Versammlung. Vorläufige Anzeige des Arbeiter- Sängerbund. Sonntag, den 29. Juli: fackeln verstehen kann. Auf die Replik des Vertheidigers, daß nur die Reichstags- es versteht, die heranwachsende Jugend zu bilden, wir unter- Gr. Wallstraße 24: wahlen in Deutschland die Angst vor dem rothen Gespenst und lassen dies aber aus dem einfachen Grunde, weil eine unparmithin indirekt die Prozesse gegen die Sozialdemokraten in teiische Darstellung vielfach als Beleidigung aufgefaßt werden Tagesordnung: Einnahme der monatlichen Beiträge. Neue Mit Desterreich wachgerufen hätten, antwortete der Staatsanwalt fönnte, obwohl eine objektive Beurtheilung so manches Mißver- glieder werden aufgenommen.( 166) D. V. 170 wörtlich:" Ich verfolge meine Sozialdemokraten, unbe- hältniß ändern könnte. Anfügen wollen wir nur noch, daß der fümmert darum, was die in Deutschland draußen mit„ renitente" Schüler zu 20 Stunden Haft verurtheilt wurde. Ob Kiel. den ihrigen anfangen." er sich bessern wird? Mit seinen Reden hatte Lamezan den Spieß- und Mast- Kief, 2. Juli. Durch Erkenntniß der Strafkammer zu bürgern auf der Geschworenenbank einen solchen Schrecken vor Jhehoe wurde ich wegen wiederholter" Bergehen" gegen die den bösen Sozialdemokraten eingeflößt, daß Reinthal einstimmig öffentliche Ordnung( nach§ 131), begangen in Eckernförde, Mel- 1,50]( F. 181) schuldig erkannt wurde. Zur„ Sühne“ seines„ Verbrechens" er dorf und Süderheiſtedt, zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. Leipzig. burg in Gohlis ein vom Schneiderverein arra..girtes Die Vergehen" sollen darin liegen, daß ich gelegentlich " ladet Extrazug von Kiel nach Altona. Das Comité. Sonntag, den 15. Juli, findet in der W.oritDas Comité. Arbeiter- Wahlverein. Mitglieder- Versammlung. noch be mehr ei großer Elemen immer fennbar bald nu Recht d Bur Regieru lern un überein Augenb feinde f caster Schärfer burg. So fur geoisie wie 187 [ 210 Bolt v näre Re thum o Auc dann ü der Ne und doc [ 80 Der Vorstand. der täm groß ge uns ein Schwar über's S Tagesordnung: 1) Vortrag. 2) Aufnahme neuer Mitglieder. Um recht pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht welche Fabriken einen hielt er 6 Monate strengen Arrest. Aber das ist noch nicht Alles. Die eigentliche„ Sauhaz" hat Wahlagitation meine Ueberzeugung dahin aussprach: daß der Kränzchen der Schneidergehilfen nämlich erst begonnen. Zu dem Feiertage Peter und Paul ver- Militarismus die Niederlage der deutschen Industrie mit verkehren Bergnügungszüge von allen Richtungen nach Wien. Diese anlaßt habe; daß die dreijährige Dienstzeit zu lang sei und die statt, wozu alle Collegen und Freunde zu zahlreicher Theilnahme einGelegenheit benutzten einige Parteigenossen, um auf billige Art Besoldung der Soldaten nicht hinreiche. Ferner wies ich auf Anfang 6 Uhr. nach Wien zu kommen. Ich weiß nicht, ob sie einer Einladung die große Zahl der Selbstmörder beim stehenden Heere hin; oder ihrem eigenen Antriebe folgten. Genug, sie hatten schon dann zog ich auch einen Vergleich zwischen der geringen Zahl Osnabrück. Donnerstag, den 12. Juli, Abends 8½ Uhr längst einmal nachsehen wollen, wie es denn eigentlich in Wien von Soldaten, die auf einen Unteroffizier, und der großen Zahl stehe. Gleich und Gleich gesellt sich gern, auch die Provinz- der Schüler, die in der Volksschule auf einen Lehrer kommen; im Saale des Hrn. Hillebrand, Altemünze 21: genossen tamen mit uns zusammen. Aber nicht ungestraft ist auch die hohen Gehälter der Geistlichen gegenüber den Volksman Sozialdemokrat. Während man fröhlich bei Bier und Wein schullehrern gaben mir Anlaß, mich über die gedrückte Stellung sigt, erscheint flugs ein Commissär mit 4 Detektives und erklärt der Letteren auszusprechen. Gegen das Erkenntniß legte ich die Anwesenden für verhaftet, die sich nun wahrscheinlich wegen Berufung ein. Es war deshalb am 17. Juni Termin vor dem ,, Geheimbündelei" werden zu verantworten haben. Die Motive Kieler Appellationsgericht, welches das Urtheil erster Instanz zu dieſem Einſchreiten find flar: Unter den Verhafteten befinden beſtätigte. Auch gegen dieſes Erkenntniß wurde auf Anrathen Parteigenossen, he reichlichen Rebenverdienſt ohne sich auch Redakteure österreichischer Parteiblätter, die man auf meines Anwalts die Nichtigkeitsbeschwerde eingelegt, da in dem diese Weise viel radikaler umzubringen( nämlich die Blätter) hofft, Erkenntniß nirgends angegeben war, was für Staatseinrich- ühe und Auslagen verschaffen wollen, werden ersucht, ihre Adressen als durch Confiskationen. Wenn sie auch freigelassen werden tungen ich geschmäht, was für falsche Thatsachen ich behauptet an die Expedition des„ Borwärts" einzusenden. müssen, weil man ihnen nichts nachweisen kann, die Zeit der hätte, und die Verurtheilung ganz allgemein begründet war. Wer Mannsfript an die Redaktion des Vorwärts". Untersuchungshaft reicht hin so spekulirt wenigstens die löb- Das Resultat der Nichtigkeitsbeschwerde steht noch aus und und der„ Neuen Welt" schickt und, im Fall der Nichtauf- loren liche t. t. Polizei die Blätter zu ruiniren. Aber die Guteste werde ich dasselbe seinerzeit mittheilen. dürfte sich denn doch etwas irren. Es giebt nämlich noch Leute, welche die Redakteure ersehen werden, und auf diese werden Parteigenossen und Parteifreunde Schleswig- Holsteins! wieder welche folgen. Mit Opfern wird die kommende Zeit Das schon so lange gefühlte Bedürfniß des freisinnigen Theiles der allerdings verknüpft sein, mit schweren Opfern, denn unter den schleswig- Holsteinischen Bevölkerung, eine Zeitung zu besigen, wird endcirca 15-20 Verhafteten sind die Mehrzahl Familienväter, und lich befriedigt! St. Heinzel. ( F. 210)[ 1,20 weil die tigeren trauen nahme, Rücksendung verlangt, muß den Portsbetrag ein- Dies legen, der, wenn er nicht zur Rücksendung gebraucht, für talen ir die Partei verwandt wird. 8.rantwortlicher Redakteur: R. Seiffert in Leipzig. Redaktion und Expedition Färberstraße 12/ II. in Leipzig. Druk und Berleg des Genossenschaftsbuchdruzerei in Leipzig faßten, antwor wird, fich übe