Fit 徐 华 推 ng TE g rt 0. δ TE , 1 0 5) 0 13 90 3 TE EE Erscheint in Leipzig Mittwoch, Freitag, Sonntag. Abonnementspreis für ganz Deutschland 1 M. 60 Pf. pro Quartal. Monats Abonnements werden bei allen deutschen Postanstalten auf den 2. und 3. Monat, und auf den 3. Monat besonders angenommen; im Königr. Sachsen und Herzogth. SachsenAltenburg auch auf den Iten Monat bes Quartals à 54 Pfg. Inserate betr. Bersammlungen pr. Petitzeile 10 B., betr. Brivatangelegenheiten und Feste pro Betitzeile 30 Bf. Nr. 107. Vorwärts Bestellungen nehmen an alle Bostanstalten und Buch handlungen des In- u. Auslandes. Filial Expeditionen. New York: Soz.- demote. Genossenschaftsbuchdruckerei, 154 Eldridge Str. Philadelphia: P. Haß, 630 North 3rd Street. J. Boll, 1129 Charlotte Str. Hoboken N. J.: F. A. Sorge, 215 Washington Str. Chicago: A. Lanfermann, 74 Clybourne ave. San Franzisco: F. Eng, 418 O'Farrell Str. London W.: C. Henze, 8 New Str. Golden Square. Central- Organ der Sozialdemokratie Deutschlands. Unbeachtete Warnung. Wir waren nun gerade einmal in„ reichsfreundlicher" Stimmung und glaubten durch obige Warnung ,, dem Kaiser und dem Reich eine Gefälligkeit erzeigen zu können. Doch unsere Be rechnung hat uns getäuscht. Wir erhalten nämlich aus Düsseldorf vom 4. September folgendes Schreiben: " 1 Mittwoch, 12. September. 1877. Einen Zum Schlusse aber noch ein ernstes Wort über die Mitglieder innerhalb 48 Stunden, statt. Im Jahre 1870 6268, desgleichen der Kriegervereine. im Jahre 1871 6719. Jm Summa also in den drei Jahren Unsere Leser erinnern sich wohl noch, daß wir vor einiger Es kann uns nicht einfallen, dieselben sämmtlich in einen vor dem Haftpflichtgeset 19,369. Die Unglücksfälle mit dauernder Zeit einen Vorfall aus Potsdam erzählten, woselbst die Krieger- Topf werfen zu wollen es mögen unter ihnen höchst an- Arbeitsunfähigkeit hingegen betragen für denselben Zeitraum vereine, denen man die Aufgabe ausdrücklich im dortigen Amts- ständige und ehrenwerthe Männer sein, welche auch in den Krieger- incl. der Ersteren 23,923. So vor dem Haftpflichtgesetz. blatte zuertheilt hatte, die Sozialdemokratie wirksam zu vereinen nichts Anderes sehen wollen, als harmlose Vergnü- In der dreijährigen Periode nach demselben gestalteten sich bekämpfen, ein Fest feierten. Frühmorgens wollte nämlich der gungsgesellschaften oder Unterstüßungsvereine; diese die Verhältnisse noch trauriger. Es fanden im Jähre 1873 Kaiser Wilhelm von Preußen Parade über die Krieger Männer nehmen wir gern von unserm Urtheil aus. 7084, im Jahre 1874 7317 und 1875 7869, in Summa also vereine abnehmen und war dieserhalb von Schloß Sanssouci Aber diejenigen Mitglieder der Kriegervereine, welche dieje 22,270 Unglücksfälle mit tödtlichem Ausgange innerhalb 48 nach Potsdam gekommen doch vergeblich, er fuhr wieder Vereine als eine Fortsetzung des Soldatenstandes ansehen, in Stunden, das heißt 2901 Fälle mehr statt, wie vor Erlaß des zurück, da die Kriegervereine die Zeit versäumten, weil ein großer denen der Militarismus gehegt und gepflegt werden soll, die Haftpflichtgesetzes. Die Unglücksfälle mit dauernder Invalidität jenigen Mitglieder, welche, ohne vom Sozialismus nur irgend betragen in der letzten dreijährigen Periode bereits 33,773. Also Theil der Mitglieder schon betrunken war. Da wir nun das christliche Sprichwort achten:„ Auch die etwas zu verstehen, gegen diesen hezen oder sich aufheben lassen, 9814 mehr wie vor dem Haftpflichtgesetz während einer gleichen Feinde follst du lieben!", so erließen wir in Rücksicht auf die diese Mitglieder sind entweder dumm oder roh, sie stehen Dauer. Potsdamer Vorkommnisse in Nr. 102 des Vorwärts" folgende weit unter denen, die sich bei solchen etwaigen Kaisergelegen- Wir sehen also leider schon in diesen amtlichen Zahlen des Warnung: heiten einen tüchtigen Rausch angetrunken haben, selbst auf die königlichen statistischen Bureaus eine Steigerung der UnglücksAm 3. September sollen die Kriegervereine von Düssel- Gefahr hin, in Rom gewesen zu sein und den Papst nicht ge- fälle von Jahr zu Jahr und zwar trotz des verminderten Gedorf und Umgegend eine Paradeaufstellung vor dem deutschen sehen zu haben. schäftsbetriebes und des Rückganges aller Gewerbe seit dem Krach Kaiser nehmen. In Hinblick auf den Potsdamer Vorfall, wo Unter allen diesen aber stehen die Herren Hirsch und Polke, von 1873. In den drei Jahren von 1873, 1874 und 1875 die Kriegervereine wegen übergroßer Animirtheit die Parade vor welche, um die Arbeiter zu nasführen, die Hilfe einer solchen erhöhte sich die Vermehrung der Unfälle mit tödtlichem Ausgange dem Kaiser nicht ableisten konnten, werden die Düsseldorfer Gesellschaft mit Genugthuung" acceptiren. um 2901 gegen die drei Vorjahre von 1869-72. Wirthe gewarnt, den Kriegern Bier und Branntwein vorher größeren Hohn gegen das Haftpflichtgesetz könnte es kaum geben, zu verabreichen, damit die culturhistorische Mission dieser Vereine, wenn wir uns nicht noch mit ganz anderen Zahlen abzufinden nämlich die Sozialdemokraten zu bekämpfen, auch richtig und in Das Haftpflichtgesetz und die Bauarbeiter. hätten. Nehmen wir einmal das II. städtische Jahrbuch für Ordnung von Statten gehen kann." Dem Organ der deutschen Bauarbeiter, dem Grundstein", Berlin, herausgegeben vom Statistiker Dr. Schwabe, und das entnehmen wir auf besondern Wunsch folgenden Artikel: III. städtische Jahrbuch für Berlin, herausgegeben vom derzeiUnbegreiflich ist es, daß der deutsche Reichstag, als er im tigen Direktor des Berliner statistischen Bureaus, RegierungsJahre 1871 das Haftpflichtgesetz berieth, die Bauarbeiter von rath Dr. Boekh, zur Hand, so finden wir, daß in Berlin von dem Schuze, den dieses Gesetz den Arbeitern gegenüber der der Vereinsbevölkerung von 1000 gestorbenen GewerkschaftsFahrlässigkeit der Arbeitgeber gewähren soll, ausschloß. Während mitgliedern, während der dreijährigen Periode von 1873-1875 „ Die Warnung des„ Vorwärts", den Kriegervereinlern vor die bei Eisenbahnen, in Bergwerken, Fabriken und Steinbrüchen 60 ihren Tod fanden durch Verunglückung und 24 außerdem der Parade kein Getränk zu verabreichen, wurde in den Wind beschäftigten Personen den wenn auch nur sehr mäßigen noch an den sekundären Folgen kranken. Also in Summa von geschlagen; denn verschiedene Mitglieder derselben lagen schon Schutz dieses Gesetzes genießen, sind von demselben ausgeschlossen 1000 Gestorbenen 84 erheblich verunglückten. Ferner, da man bor Ankunft des Kaisers im Grase. Diese hatten jedoch die ländlichen Arbeiter, die Baugewerbe und die in der Haus- nur den Grad der Gefährlichkeit einer Beschäftigungsart durch den Vortheil, daß sie von der geringen Beachtung der Vereine industrie beschäftigten Personen. Die amtliche Statistik der Un- einen Vergleich mit anderen Beschäftigungsarten feststellen kann, nichts merkten. Es waren Vereine hier aus Mainz, Metz 2c.; glücksfälle, welche das königlich preußische statistische Bureau finden wir, daß von 1000 gestorbenen Maschinenbauern, die also man hatte keine Kosten gescheut, und doch haben sehr viele Ver- selbst veröffentlicht, ergiebt nun aber und hat auch schon 1871, unter dem Haftpflichtgesetz stehen, 51 tödtlich verunglückten und einsmitglieder den Kriegsherrn" nicht einmal gesehen. Das als das Haftpflichtgesez berathen wurde, ergeben, daß die größte 35 an den sekundären Folgen kranken. Daß drittens von 1000 hat nun manches patriotische Kriegervereinlergemüth weidlich Zahl aller Unglücksfälle überhaupt in der Landwirthschaft vor gestorbenen Fabritarbeitern 57 mit tödtlichem Ausgange verunverdroffen. Schaden kann's nicht!" tommt. Dem gegenüber läßt sich allerdings einwenden, daß glückten und ferner 11 dauernd kranken, also in Summa 68 Mancher Reichsfreund wird allerdings jetzt ausrufen:„ Das auch die weitaus größte Zahl aller Staatsangehörigen bei der verunglückten. Daß aber im Gegensatz zu diesen unter dem ist alles nur sozialdemokratische Flunkerei, ich habe es in meiner Landwirthschaft beschäftigt ist. Die Zahl der Unglücksfälle ver- Haftpflichtgesetz stehenden Arbeitern, die nicht unter diesem Gesetz Leib und Magenzeitung gelesen, daß beim herrlichsten Kaiser- theilt sich daher auf eine so große Menschenzahl, daß der Ein- stehenden Maurer und Zimmerer eine doppelt so hohe Bahl von wetter die Parade gut vor sich ging." Nun hat es zwar an jenen zelne sehr wenig gefährdet erscheint. Aus diesem Grunde Verunglückten aufzuweisen haben. Auf 1000 gestorbene Maurer Tagen am Rhein tüchtig geregnet, doch wollen wir dem Reichs- wird jeder Bertheidiger der Handlungsweise des Reichstages famen nämlich in derselben Periode in Folge von Unglücksphilister gern das„ Kaiserwetter" gönnen. Aber unser Corsagen hat der Reichstag die Stellung der wenig gefährdeten fällen mit tödtlichem Ausgange 133, an sekundären Folgen anderespondent hat in Bezug auf die Kriegervereine doch Recht und Landarbeiter unter das Haftpflichtgesetz nicht für nothwendig rer Unglücksfälle kranken noch dauernd andere 17, in Summa also 150. Bei den Zimmerern ist das Verhältniß noch schlimunsere Warnung ist leider in den Wind geschlagen worden. erachtet. Die reichstreue, liberale„ Düsseldorfer Zeitung" nämlich schreibt Ob eine derartige Ausrede geeignet ist, bewußtermaßen Un- mer. Von 1000 gestorbenen Zimmerern starben je 207 in Folge rechtes zu dulden, weil man den ohne sein Verschulden Verun- von Unglücksfällen und kranken noch dauernd ferner 24, in glückten rechtlos läßt, wollen wir hier nicht untersuchen. Uns Summa also 231. will freilich bedünken, daß es dem Landarbeiter, der unter je Aber nehmen wir eine ,, vergleichende Tabelle der Todes= tausend seiner Genossen der einzige Verunglückte ist, sehr wenig ursachen zu den Lebenden" zur Hand, so finden wir wiederum nußen und frommen kann, daß gerade er, deshalb, weil unter durch amtliche Zahlen folgendes Ergebniß für Berlin bestätigt: ie tausend Arbeitern seiner Branche nur einer einen Arm, ein Von 1000 Maschinenbauern starben in Berlin in Folge von Bein, oder sein Leben verlor, wo bei anderen Berufszweigen Unglücksfällen während der dreijährigen Periode: Prozent 1,78, sich erfahrungsgemäß auf tausend beschäftigte Personen 2, 3 und von der Berliner Vereins- Bevölkerung 1,30, von den FabrikDer Kaiser wird nun wohl genug bekommen haben, und die 4 Unglücksfälle ereignen, rechtlos bleiben soll. arbeitern 1,37, von den Maurern 2,37, von den Zimmerern auf die Sozialdemokraten gehezten Kriegervereinler auch nur Wenn Denjenigen, welche einer größeren Gefahr ausgesetzt 3,97, von diversen Gewerben 0,94 Prozent. Ueberall tritt uns Märchen Hirsch und sein Adjutant Polke, sie haben noch sind, die Möglichkeit einer Schadloshaltung durch ein Gesez ge- die außergewöhnliche Gefährlichkeit des Baugewerbes entgegen nicht genug. geben ist, den anderen, scheinbar weniger gefährdeten Personen und trotzdem stehen diese gefährlichen Gewerbe nicht unter dem Dies geht aus der neuesten Nummer des„ Gewerkverein" aber diese Möglichkeit nicht gegeben ist, so befinden sich die Leh- Schuße des Haftpflichtgesezes. Ist dem gegenüber nicht der hervor, in welcher es heißt: teren, falls sie dennoch verunglücken, immerhin in einer ungün- Ausruf gerechtfertigt:„ Es ist unbegreiflich, wie der Reichstag Mit Bezug auf den in der Wochenschau der Nr. 34 des stigeren Lage als die Ersteren. Denn der nun wirklich Verun- im Jahre 1871 die Baugewerbe vom Haftpflichtgesetz ausschließen " Gewerkverein" enthaltenen Bericht aus Myslowitz Bur Cha- glückte, der scheinbar weniger gefahrdrohende Arbeit verrichtet, konnte?" rakteristik der Kriegervereine", wonach Herr Oberzollamts- ist doch unbedingt ebenso schwer geschädigt, wie der bei einer Controleur Reimann bei dem kürzlich dort stattgehabten Stif- anderen Berufsart gleichartig Verunglückte. Ihn kann also die tungsfest des Kriegervereins sich in sehr abfälliger Weise über größere Gefahrlosigkeit seiner Genossen, die ihn rechtlos macht, die Gewerkvereine ausgesprochen und besonders vor dem So- gar wenig erbauen, weil er unter dieser Lücke des Gesetzes zialdemokraten Bolte gewarnt haben soll, ist uns von Herrn leidet. sehr betrübt: " Das Benehmen einzelner Mitglieder verschiedener Kriegervereine verdient eine scharfe Rüge. Mehrere waren schon betrunken, als sie gestern Morgen antamen, lagen an den Wegen und in den Hecken. Das Betragen einzelner Mitglieder auf dem Paradefelde war geradezu empörend. Das Bergnügen, sich voll zu trinken, hätten die Herren billiger haben können, wenn sie zu Hause geblieben wären." 4 " e 5. " Wir hatten jedoch weiter die Behauptung aufgestellt, daß die Baugewerbe im Range der Gefährlichkeit in dritte Linie kämen. Dieſe Behauptung wird sich durch folgende amtliche Zahlen rechtfertigen. Es verunglückten im Jahre 1873 in Preußen bei der Landwirthschaft mit tödtlichem Ausgange 433 Personen, im Reimann ein Schreiben zugegangen, in welchem die bemerkten Was hier von den Landarbeitern gesagt ist, gilt auch von Jahre 1874: 1427, 1875: 1471 Personen. Beim Bergbau verAeußerungen nicht nur in Abrede gestellt werden, sondern betont den Bauarbeitern. Nur beim Betriebe von Eisenbahnen und unglückten mit tödtlichem Ausgange innerhalb 48 Stunden, wird, daß jene Bemerkungen gerade das Gegentheil von dem beim Bergbau passiren verhältnißmäßig noch mehr Unglücksfälle 1873: 665, 1874: 815, 1875: 792 Personen. In dritter Linie enthielten, was unser Berichterstatter Herrn Reimann in den als im Baufach. Das Baugewerbe steht im Range der Gefähr- kommen nun gleich die Baugewerbe mit 475 Personen für 1873, Mund gelegt hat. Wahr ist schreibt uns Herr Reimannlichkeit bereits in dritter Linie. Der Prozentsatz der Unglücks- 412 Personen für 1874, und 494 Personen für 1875, wohl zu daß ich die Kameraden vor den Sozialdemokraten fälle im Baufach ist ein erheblich größerer, als der bei sämmt- beachten mit tödtlichem Ausgange. Die große Zahl derer, die gewarnt habe; dagegen habe ich ausdrücklich darauf aufmert lichen unter dem Haftpflichtgesetz stehenden Fabrikarbeitern. dauernd an den sekundären Folgen kranken oder vorübergehend sam gemacht, daß die sozialdemokratischen Vereine ja nicht mit Dies war und mußte dem deutschen Reichstage bei Berathung arbeitsunfähig waren und unterstützt werden mußten, werden den Gewerkvereinen zu verwechseln seien, denn letztere ständen des Haftpflichtgesetzes von 1871 bekannt sein. Daß er trotzdem wir zu geeigneter Zeit in einer übersichtlichen Tabelle verauf dem Boden des Gesetzes und seien der Ersteren Gegner. die Bauarbeiter von dem Schutze, den dieses Gesetz den Arbei öffentlichen. Beitungsnachrichten zufolge werde nächstens von den Gewerk tern gewährt, ausschloß, trotzdem die Sozialisten im Reichstage vereinen Herr Polke aus Berlin nach Oberschlesien gesandt, um gleiches Recht für Alle beantragt hatten, bleibt eben unbeden Sozialdemokraten, die neuerdings unsern Distrikt zu ihren greiflich. Operationen ausersehen haben sollen, entgegenzutreten. Es sei Daß aber die Gefährlichkeit im Baufach eine größere ist, daher von den Kriegervereins- Kameraden den Bestrebungen des wie bei den Fabrikarbeitern, die den Schuß dieses Gesetzes geHerrn Bolte nicht entgegenzutreten, denselben vielmehr eher nießen, werden wir her sogleich durch amtliche Zahlen eingehend hilfreiche Hand zu leisten. Hierfür möchten die dem Krieger- beweisen. Kehren wir zum Schluß noch zu den Veröffentlichungen des föniglich preußischen statistischen Bureaus zurück. Da finden wir in dem amtlichen Quellenwerk( Band XXXV. III.) über die gewaltsamen Todesfälle und Verlegungen im preußischen Staate während der Jahre 1873, 1874 und 1875 herausgegeben vom Geheimrath Direktor des königlich preußischen statistischen Bureaus Dr. Engel( Tabelle III. V. Seite 6) Baugewerbe, Unberein angehörenden Handwerker und Arbeiter auch unter ihren Es klingt allerdings wie ein Hohn auf das Haftpflichtgesetz glücksfälle wit tödtlichem Ausgange, im Jahre 1873: 475. Jm Berufsgenossen, die nicht dem Verein angehörten, wirken." Wir wenn wir nachweisen, daß in der dreijährigen Periode vor Erlaß Jahre 1874( Tabelle III. VII. Seite 72) 412 und im Jahre nehmen von dieser Darlegung mit Genugthuung Notiz und des Haftpflichtgefezes, trotz des großartigsten Geschäftsbetriebes 1875 Verunglückte 494 Personen. Mit tödtlichem Ausgange müssen darnach annehmen, daß der Schilderung unseres Bericht der damaligen Beit bedeutend weniger Unglücksfälle vorgekommen dahingegen finden wir in demselben amtlichen Quellenwert für erstatters ein Mißverständniß zu Grunde liegt, das aufzuklären find, als in der dreijährigen Periode nach Erlaß des Haftpflicht die gesammte unter dem Haftpflichtgesetz stehende Metallindustrie wir übrigens nicht verfehlen werden. Wir find deshalb gesezes. Und dennoch ist es so. Seit Einführung des Haft 1873 nur 147, 1874 170 und 1875 256 tödtlich verunglückte auch in der Lage, die an jenen Bericht geknüpften Bemer- pflichtgesetzes( 7. Juli 1871) hat sich die Bevölkerung des preußi- Personen( Tabelle VIII. Seite 199). In der ebenfalls unter fungen gegen die Person des Herrn Reimann zurücknehmen zu schen Staates um 4,38 Proz. vermehrt, die Zahl der Unglücks- dem Haftpflichtgeſeh ſtehenden Textil- Industrie nur 1873: 53, tönnen." 1874: 94 und 1875: 75 Personen( Tabelle X. Seite 188). Für heute werden wohl die gegebenen amtlichen Zahlen genügen, um zu beweisen, wie berechtigt die Forderung der Bauarbeiter ist, wenn sie verlangen, ebenfalls unter das Haftpflichtfälle hingegen um 33 Proz. Wir gratuliren unserm braven Märchen natürlich zu der In der preußischen Monarchie( in den übrigen deutschen Bundesgenossenschaft der Kriegervereine, wie er sich selbst mit Staaten herrschen gleiche Verhältnisse in dieser Beziehung) fanden Genugthuung" dazu gratulirt. im Jahre 1869 6382 Unglücksfälle mit tödtlichem Ausgange, gesetz gestellt zu werden. Fast nirgends wird wohl io leichtsinnig mit dem Leben der Arbeiter umgegangen, wie im Baufache, was ja auch die vorgeführten Zahlen bewiesen haben. Daher rufen wir noch einmal: Was der deutsche Reichstag that, indem er die Bauarbeiter vom Haftpflichtgesetz ausschloß, ist uns ganz unbegreiflich. Sozialpolitische Ueber cht. —„Preußen ist in Deutschland aufgegangen", so jubeln unsere Herren Nationalliberalen fortwährend, besonders in den deutschen Mittel- und Kleinstaaten. Und kommt dann einmal so ein böser Sozialdemokrat und sagt:„Das ist nicht so; Deutschland ist in Preußen aufgegangen; Preußen hat wenigstens die alleinige, unbestrittene Führerschaft"— dann sprechen die Reichsphilister von den sozialdemokratischen Lügen. Wagen sie denn auch von kaiserlichen Lügen zu reden, wenn sie folgenden Passus aus einer Rede des deutschen Kaisers lesen, �>ie er jüngst in Düsseldorf als Erwiderung auf eine Ansprache des Land- Marschalls der Rheinprovinz gehalten hat? Dieser Passus lautet: „Darum denke Ich auch stets mit Genugthuung und Dankbarkeit an die acht Jahre zurück, welche Ich unter Ihnen ver- lebt, und zähle sie zu den glücklichsten Meines Lebens. Als dann die starken Söhne dieses Landes mit denen des alten Preußens zusammen gefochten, geblutet und gesiegt, da gab es kein altes und neues Preußen mehr, sondern nur ein Preußen, eben so wie jetzt durch mächtige Berhältnisse ein einiges Deutschland mit diesem Preußen an der Spitze geworden ist." Das ist doch deutlich—„mit diesem Preußen an der Spitze!" Danach hat sich Preußen nicht geändert, wohl aber Deutschland. Es ist also so und bleibt dabei trotz aller liberalen Reichsesel: „Deutschland ist in Preußen aufgegangen!" — Der alte Thiers ist am 8. d. M. mit großem Ge- prange begraben worden. Der Ministerrath hatte ursprünglich beschlossen, die Beerdigung auf Staatskosten zu veranstalten; da die Wittwe Thiers, die Bedingungen des Ministerraths, unter welchen die Beerdigung stattfinden sollte, aber nicht annahm, so unterblieb die offizielle Feierlichkeit. Es wäre auch schade ge- Wesen um das viele Geld, das das Begräbniß des..Helden- greises" dem Staate gekostet haben würde.— Die Führer- schaft der republikanischen Partei wird dem gemäßigten Herrn Grcoy übertragen werden— Gambetta ifl übergangen worden—; auch, hat man Grevy in dem Pariser Wahlkreis aufgestellt, den Thiers in der Nationalversammlung vertreten hat. Die Jntransigenten und sozialistischen Arbeiter aber stellen dem gemäßigten Republikaner Grövy gegenüber den Radikalen Bonnet-Duverdier, den im Gefängnisse sich bafindenden Pariser Gemeinderath, als Candi- daten auf. Der Tod des Herrn Thiers hat also das unselige Band zerissen, welches die Radikalen bislang mit dem linken Centrum verknüpfte— so hat der sterbende Thiers doch eine gewisse Klarheit geschaffen, er, der lebend so gern Alles durch Schmutz und Heuchelei trübte. Die Nachricht, daß die Radikalen ihre Bande gesprengt haben, stammt aus der in Berlin er- scheinenden„Sozialdemokratischen Correspondenz", die Carl Hirsch aus Paris herausgibt— dieses Aufraffen ist ein guter Ansang und wir sind herzlich erfreut, die Jntransigenten einmal wieder loben zu können.— Daß in Paris in Bourgeois- kreisen die Aufregung über den Tod des Herrn Thiers groß war, ist allzunatürlich, da ja der Oberbourgeois selbst seine Creaturen verlassen hatte. Wie aber die„Kölnische Zeitung" be richtet, herrschte in den Pariser Arbeitervierteln die voll- kommenste Gleichgültigkeit.— Noch sei bemerkt, daß Thiers we- nige Tage vor seinem Tode dem preußischen Feldmarschall von Manteuffel ein längeres Schreiben gewidmet hatte-— der „Republikaner" dem starren Reaktionär!— Daß Thiers durch seine„Staatsretterei" ein sechsfacher Millionär geworden ist, das mag allgemein bekannt sein, deshalb auch die ungemeine Begeisterung aller Börsen- und Jobberblätter für diesen„Ma- cher".— Unser Frankfurter Parteiorgan ruft recht treffend zum Schlüsse einer Betrachtung über den„großen Todten" aus: „Möge die blaue Republik ihm bald nachfolgen!" — Der Fortschritt in immerwährenden Nöthen. Wenn der Fortschritt zum Rückschritt geworden ist und sich trotz- dem immer als Fortschritt gebehrdet, dann wird er einfach hinter die Reaktion geworfen, die doch wenigstens nicht lügt und fälscht Behandlung türkischer Gefangener in Nußland. Die ersten in Jaroslaw vor einigen Wochen angekommenen türkischen Gefangenen aus Moskau, 3 an der Zahl, wurden in der Nikolai-Kaserne untergebracht. Als die Nachricht von ihrer Ankunft bekannt geworden war, begaben sich unsere Ein- wohner in großen Massen zu der Kaserne, um ihre Neugierde zu befriedigen, was aber nicht Allen gelang, weil die ganze Masse nicht gleichzeitig in den Kaserneuhof, wo die gefangenen Türken sich gelagert hatten, gelassen werden konnte. Am Abend gegen 7 Uhr verließen die Gefangenen ihren Rastort und bc- gaben sich in langem Zuge durch die Stadt zur Wolga, wo sie der Dampfer„Uspjech" erwartete, welcher beordert war, sie nach Kostroma zu transportiren. Bei dem ungeheuren Zulauf eines verschiedenartigen Publikums konnte diese Ceremonie nicht ohne irgend welche Zwischeufälle vorübergehen. Viele der dem Zuge Folgenden begleiteten die Türken mit Schimpfreden, was seitens dieser mit einem bösen Gesichtsausdrucke beantwortet wurde. Ein Gefangener, dem ein Mehlhändler„Allah-Giaur" zugerufen hatte, hob einen Pflasterstein auf und warf ihn dem Beleidiger an den Kopf. Der Getroffene verschwand in der Menge und konnte von der Polizei nicht aufgefunden werden. Als die Türken den Landungsplatz zum Dampfer pasfirten, spielte sich trotz Ein- schreitens der Polizeimannschaft folgende Scene in meiner Gegen- wart ab: Ein Haufen betrunkener junger Leute, Fabrikarbeiter, welche alle zu den Einberufenen gehörten und mit einem anderen Dampfer auch nach Kostroma gebracht werden sollten, besetzte die Brücke, welche zum Landungsplatz des Dampfers führte, bildete Spalier und ließ für die herankommenden türkischen Gefangenen einen nur engen Durchgang. Als Letztere diesen passirten, er- scholl von allen Seiten der sie umgebenden Masse lautes Schimpfen, das von einem Vorwärtsdrängen begleitet war. Als der Dampfer die Gefangenen aufgenommen hatte und bereits unter Dampf stand, um abzugehen, versuchte der betrunkene Haufe unter dem Geschrei:„Laßt uns sie in der Wolga er- tränken!" sich an Bord desselben zu werfen. Dem die Gefangenen begleitenden Convoi gelang es indeß, solches zu verhindern. Als sich der Dampfer vom Landungsplatze entfernte, eilte die Masse zu dem Capitän ihres Dampfers und forderte von ihm unver- zügliche Abfahrt, um, wie sie sich erklärte, den Dampfer mit den Gefangenen einzuholen und all' diese Kerle in der Wolga zu er- und heuchelt. Aber alles Großthun— selbst wenn Eugen Richter ins Horn tutet— nutzt nichts, und zuweilen bricht sich die Erkenntniß selbst in den eigenen Reihen Bahn. So schreibt jüngst ein Correspondent aus Breslau der Berliner„Volks- zeitung" und jammert, nachdem er nachgewiesen, wie nothwendig eine lebendige Agitation in Schlesien sefl.zum Schlüsse:„Aber— es geschieht eben nichts. Auch hier in Breslau ist Alles still. Der jünger? Wahlverein hat sich wieder aufgelöst, und der ältere rührt sich nicht. Sonst nahmen sich andere Parteien die Rüh- rigkeit der Fortschrittspartei zum Muster; jetzt haben wir von den anderen Parteien zu lernen."— Daß gerade zu derselben Zeit, wo dieser fortschrittliche Nothschrei erschallt, der fortschritt- liche„Gewerkoerein". den Herrn Bojatzky, Reiseprediger des braven Mäxchens, Triumphe und Siege über die Sozialdemo- kratie in Schlesien feiern laßt, ist sehr bezeichnend für, ja für — die ffcch-komische Lügenhaftigkeit des„Gewerkverein". — Zur Verfälschung der Lebensmittel. Aus Glad- bach im Rheinlande wird geschrieben:„Eine von der Polizei veranlaßte chemische Untersuchung der Wurst hiesiger Fleischer:c. hat ergeben, daß dieselbe fast durchgängig durch Mehlzusätze verfälscht war. Da jedoch zwei unserer tüchtigsten- Fleischermeister reine Waare führten, so fällt der oft gehörte Einwand, das Mehl sei zur Herstellung der Wurst unbedingt nöthig, in sich zusammen. Die Hauptursache kann man vielleicht in dem Umstand suchen, daß das Pfund Wurst 80, das Pfund Mehl aber nur 23 Pf. kostet und das letztere zudem noch die Eigen- schaft besitzt, recht viel Wasser, das bekanntlich auch mitwiegt, zu absorbiren, welche Eigenschaft dem Fleisch und Fett fehlt. Die Personen, welche mit Mehl zc. verfälschte Wurst feilgehalten haben, werden sich demnächst vor dem Polizeigericht zu verant- Worten haben."— Was werden die Fleischer in den anderen Städten wohl ein günstiges Urtheil über ihre Polizei fällen, die ganz gemüthlich Mehl Fleisch sein läßt. — Zum russischen Staatsbankerott schreibt die sonst so russcnfreundliche„Weserzeitung":„Ein Berichterstatter über die Lage des Berliner Geldmarktes meldet, daß der russische Finanzministcr, um das zur Kriegführung nöthige Geld anzu- schaffen, den eigentümlichen Weg eingeschlagen hat, die neu gedruckten Banknoten, deren Ausgabe auf dem Kriegsschau- platze kaum noch möglich ist, im Auslande, namentlich an der Berliner Börse zu verkaufen und dagegen Gold, besonders Napoleonsd'or einzutauschen, welche in Rumänien am liebsten genommen werden. Diese interessante Mittheilung findet ihre indirekte Bestätigung in der rapide sich steigernden Ausgabe„zeit weilig emittirter" Papiernoten, welche nach dem jüngsten Aus- weise der russischen Staatsbank, abgesehen von den 735 Mil- lioneu„bilanzmäßiger" Rubelnotcn, die beträchtliche Höhe von 153 Millionen Rubel erreicht hat. Die Gesammtsumme der bi- lanzmäßig und der zeitweilig emittirten Papierrubelnoten be trägt gegenwärtig bereits ca. 900 Millionen Rubel. Da die Ausgabe d:r Rubelnoten in Rußland unbeschränkt ist und in letzter Zeit wöchentlich etwa 10 Millionen in Noten emittirt wurden, läßt sich annehmen, daß Rußland im nächsten Monate 1000 Millionen Rubelnoten besitzen dürfte."— Wenn die ruf- fische Regierung, welche ohne Bewilligung irgend eines gesetz- gebenden Körpers derartige Scheine ins Unendliche hinein drucken lassen darf, bis zu Ende dieses Krieges, der noch in weiter Ferne steht, dieS thut, um sich aus der Geldklemme zu helfen, so kann es sich ereignen, daß später die Besitzer der Rubelscheine, besonders die im Auslande, in die Geldklemme gerathen, da voraussichtlich diese Papierwische den einzigen Werth als Papierwische haben werden. Schade aber ist es, wenn nur ein einziger Deutscher— ausgenommen natürlich die Russen freunde, die sich aber erst recht in Acht nehmen— durch solche russische Schwindelei Schaden erlitte. — VombulgarischenKriegsschauplatz lauten die Nach richten fortdauernd günstig für die Türken. Alle Angriffe, welche die türkische Ostarmee unter Mehmed Ali Pascha unternahm, hatten einen siegreichen Ausgang für die türkischen Waffen, ja es verlautet sogar, daß es Mehemed Ali Pascha durch ein ge- schicktes Manöver gelungen sein soll, sich zwischen die russische Hauptarmee und die Donau zu schieben, was einer ernstlichen Gefährdung der russischen Rückzugsliuie nach Rumänien gleich- kommen würde. Dagegen wollen die Russen gege« die türkische Westarmee unter Osman Pascha einen Sieg davongetragen haben sollj Die letzten Nachrichten über diesen russischen Sieg datiren vom 3. September, von da ab aber herrscht ein sehr verdäch- tiges Schweigen über den russischen Erfolg. tränken. Der Capitän des Dampfers gab angesichts dessen, daß der Haufe nicht zu beruhigen war, das erste Signal zur Abfahrt, obwohl es noch nicht an der Zeit war. Doch die Masse ließ sich damit nicht befriedigen und forderte wiederholt die sofortige Abfahrt, was den Capitän veranlaßte, sich an die Polizei zu wenden, die aber nur durch einige Unterbeamte vertreten war und deshalb bei dem Versuche, einige der Tumultuanten zu arre- tiren, nichts ausrichten konnte. Endlich gelang es einem mili- tärisch gekleideten älteren Herrn— wie es sich später erwies, war es der Ex-Jsprawnik unseres Gouvernements, der sich mit diesem Dampfer an seinen neuen Berufsort begab— die Masse durch einige ruhige Worte zu besänftigen, zwischen ihr und dem Capitän das Einverständniß herzustellen, und bald darauf setzte sich der Dampfer in Bewegung. Der Capitän bemühte sich, durch langsameren Gang den Dampfer aus dem Gesichtskreise zu verlieren, um sg weiteren Unordnungen vorzubeugen. — Ueber die Behandlung des� Viehes bei Trans- Porten sind jetzt folgende neue Vorschriften von der preußischen Regierung ergangen: Die Beförderung von Vieh kann mittelst Tragens, Treibens oder Fahrens stattfinden. Es ist dabei jedoch jede rohe Behandlung der Thiere, insbesondere das Hetzen von Hunden auf dieselben, das heftige Zerren an den Leitseilen, Prügeln mit Knütteln, Stoßen mit Füßen oder Fäusten zu unter- lassen.— Das Treiben oder Führen lahmer Thiere ist nur in denjenigen Fällen gestattet, in welchen eine thierärztliche Be- scheinigunz von dem Treiber oder Führer vorgezeigt werden kann, daß die Thiere ohne erhebliche Schmerzen sich fortbewegen können. Beim Ein- und Ausladen sind die Thiere, wenn die Beschaffenheit des benutzten Fahrzeuges nicht gestattet, daß die Thiere in dasselbe hinein- und herausgeführt oder getrieben werden, zu heben und niederzusetzen, nicht zu werfen. Bei dem Transport mittelst Fuhrwerks dürfen nur solche Thiere gefesselt werden, welche bei freier Bewegung, ihrer Bösartigkeit wegen, ihren Begleitern oder dem Publikum gefährlich werden können. Eine Fesselung, welche den Thieren nur gestattet, auf dem Rücken zu liegen oder bei welcher denselben ein Stützpunkt für den Kopf fehlt, ist unzulässig.— Kälber, Schafe und Schweine dürfen aus dem Transport mittelst Fuhrwerks nicht gefesselt werden. Ein Transport auf Schubkarren ist verboten.— Bullen müssen bei — Aus Nordamerika. Folgende interessante Notiz über die dortige Arbeiterbewegung entnehmen wir dem in Chicago erscheinenden„Vorboten":„Ein erfreuliches Zeichen ist es, daß allenthalben un Lande die Arbeiter zum Klassenbewußtsein kommen und entschlossen scheinen, sich von den alten Parteien loszumachen und als Arbeiterpartei selbstständig einzugreifen. Zu bedauern aber ist es, wenn auch bei der mangelhaften Vorbildung der Arbeiter nicht anders zu erwarten, daß sich allenthalben außer- halb der Arbeiterpartei der Vereinigten Staaten politische Arbeiter- organisationen gebildet haben und dadurch die Kräfte zersplittert werden und die Gefahr heraufbeschworen wird, daß die Arbeiter von Neuem wieder zur Beute für heißhungrige Fachpolitiker werden. Die Aufgabe der Mitglieder der Arbeiterpartei ist es, allenthalben im Lande, wo sich Fachpolitiker der neuen Bewegung zu bemächtigen suchen, die Arbeiter vor den krummen Burschen zu warnen und die Arbeiter für die Arbeiterpartei der Ver- einigten Staaten zu gewinnen." — Genosse Heinrich Meister in Hannover ist von der Straf- kammer des Obergerichts wegen Beamtenbeleidigung zu 150 Mk. Geldstrafe, event. 15 Tage Gefängniß verurtheilt worden. Der Kronanwalt beantragte 2 Monate Gesängniß. — DurcheineVerfügung des unfern Lesern hinlänglich be- kannten 0r. Rüder sind für Leipzig vier Gewerkschaften Knall und Fall geschlossen worden— und zwar die Gewerkschaft der Metallarbeiter, der Klempner, der Shuhmacher und der Holz- arbeiter. Wie wir vernehmen, gedenkt vr. Rüder seinen Posten als Polizeidirektor von Leipzig zu quittiren, falls diese Schließung, wie das Verbot der freiwilligen Geldsammlungen in Volksver- sammlungen, durch seine vorgesetzten Behörden rückgängig ge- macht werden sollte. Ein Mann von Ehre könnte auch gar nicht anders handeln, und Jeder weiß, daß Dr. Rüder ein Ehrenmann ist wie er im Buche steht. Schwarz— Schwarz-weiß-roth— Roth. Münster, den 2. September. Ueber Münster eine Correspondenz zu schreiben ist für einen Sozialdemokraten eine nicht gerade angenehme und erquickende Aufgabe. Unsere Stadt, die einen abgesetzten Bischof mit einem Schwärm schwarzer, einen Oberpräsidenten mit einem kleinen Heer schwarz-roth- weißer Untergebenen und, mit wenigen, aber rühmlichen Ausnahmen, last ancl loast Studenten hat, deren Intellekt, wie Sie vom vr. Steuder wissen, noch zu schwach- sichtig ist, um die leuchtenden Sterne der Sozialdemokratie er- blicken zu können; diese unsere Stadt hält noch immer mit un- kräuttgster Zähigkeit fest an der guten, alten Parole: In Münster sei es finster. Eine Totalverfinsterung hatten wir am Piusfeste, eine totalere am 1. September zu notiren. Weil der 2. nämlich ein Sonntag, beging man die Feier des heiligen Sedan am 1. September. Natürlich hatten die Ultramontanen mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln gegen das Fest agitirt und dabei den liberalen Gegnern nichts nachgebend, die einfachsten Regeln des Anstandes verletzt, aber nur deshalb, weil die Reichsdiener an diesem Feste den vaterlandslosen, von Rom dressirten Pfaffen gegenüber sich als die vornehmen Kultur- missionäre, die Erhalter der sittlichen Weltordnung aufspielten und den Balken im eigenen Auge nicht sahen, nicht aber, weil der Verthcidigungskrieg gegen Napoleon in einen Eroberungs- krieg gegen Frankreich ausartete; mit letzterer Ansicht stehen wir Sozialdemokraten, zu unserer Ehre sei es gesagt,— allein. Der Sedanzug wurde Heuer von der jungen und jüngsten Generation Münsters, von den Bolksschulkindern gesprungen. Als die Knaben und Mädchen den Marsch zum Festplatze an- traten, regnete es heftig; die zukünftigen Kriegsknechte und Helden- jungfräulein jedoch zogen unter den Klängen einer Massenmord- musik mit militärischer Dreckocrachtung zum Schützenhofe. Hier tranken sie Blümchenkaffee und Limonade und aßen dazu ein Butterbrod mit Nationalliberalismuß bestrichen. Ich wollte nur, Herr Lammers aus Bremen hätte sich die Bewirthung ansehen können, er würde gewiß nicht den berüchtigten Nothstandsarttkel verbrochen haben. Für ein Drittel war gesorgt worden, die zwei übrigen Drittel sahen zu und hatten doch Hunger— wie preußische Stabsoffiziere, sagt man in meiner Heimath. Die Bedienung stellten die„interessanten" Töchter von Regierungs- räthen und anderen Beamten, dieselben Damen, welche einen armen Reisenden mitleidig durch den Hausknecht vor die Thür complimentiren lassen. Inzwischen wurden Spielsachen ausgelost, allen Transportarten mit einer Blende(Kappe) vor den Augen versehen und au den Füßen in üblicher Weise gefesselt werden, um ihr Durchgehen zu verhüten. Jedem dieser Thiere müssen zwei handfeste Begleiter beigegeben werden. Die zur Bcförde- rung von Thieren benutzten Fuhrwerke müssen so geräumig sein, daß die Thiere, ohne gepreßt oder gescheuert zu werden, neben einander stehen und liegen können. Dem gefesselten Vieh ist eine starke Unterlage von Stroh oder anderem weichen Material zu geben. Geflügel jeder Art darf nur in Käfigen, oder anderen lustigen Behältern befördert werden, welche so geräumig sein müssen, daß die Thiere neben einander zum Stehen und Liegen genügenden Platz haben. Der Transport in Säcken und Netzen ist unstatthaft, ferner das Binden der Flügel oder Füße und das Zusammenbinden mehrerer Thiere, sowie das Tragen an den Füßen. Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften werden, insoweit sie nicht durch das Reichs Strafgesetzbuch einer schärferen Ahndung unterliegen, mit Geldbuße bis zu 30 Mark, oder ver- hältnißmäßiger Hast bestraft.— Es ist whr schön und heilsam, daß das Vieh, auch das Schlachtvieh geschont wird, daß strenge Gesetze gegen die Thierquälerei erlassen werden. Wann aber nahet die Zeit, wo auch den Menschen derselbe Schutz angedeiht, wo auch die Menschenquälerei aufhört? Die„Glücksspielbudcn" auf Jahrmärkten, Messen zc. Erlauben Sie, Herr Redakteur, daß ich zu obigem im„Borwärts" vor Kurzem behandelten Thema einen weiteren Beweis für die betrü« gerischen Manipulationen erbringe, die von einer großen Anzahl der Schaubudenbesitzer zur Ausplünderung des Publikums angewandt wer- den. Ich diente im Jahre 1874 in Hanau als Soldat. Alljährlich werden daselbst zwei Messen abgehalten, bei denen es natürlich an so« genannten Glücksbuden und allerlei sonstigen Sehenswürdigkeiten nicht fehlt. Nun war es mir während einer solchen Messe aufgefallen, daß einer meiner Kameraden, mit dem ich in einer Stube einquartiert war, jeden Abend mit einem ansehnlichen Gewinn, der bald aus einer silber- nen Cylinderuhr oder einem silbernen Leuchter u. s. w. bestand, von der Messe heimkehrte. Die Sachen waren durchaus echt. Das„Glück" meines Kameraden reizte mich, und ich ließ mich verleiten, es auch einmal mit der Göttin Fortuna zu versuchen. Sechs Kreuzer(13 Pf.) waren Eiusatz und als Gewinn fielen mir ein paar lumpige Bilder und ein Streichholzbüchschen zu im Werthe von vielleicht 6 Psennigem Das„Glück" meines Kameraden kam mir nunmehr verdächtig vor; ich und mehrere andere Kameraden drangen deshalb in den Glückspilz, uns " " Heraus mit eurem Flederwisch! disp Nur zugestoßen! Ich parire. M. Br. Correspondenzen. " unter denen sich selbstverständlich eine Anzahl Sedanbüchlein be- Vor einiger Zeit zog ein Herr von der„ National- Zeitung",| versorgten Freischulen als trübes, geschmackloses Wässerchen. Nun, fan den, die Vaterlandsliebe, Franzosenhaß und soldatische Tapferkeit wahrscheinlich Treitschte nach Glaser's Ansicht, die krachenden wir haben tüchtige, ausgezeichnete Arbeiter und scharfe, blizende pre digten. Nebenbei intonirte ein Herr aus dem Kriegerverein Lackstiefel der hohlen Phrase und den von dem Patschuli hohen Werkzeuge, wir werden kommen und das Terrain säubern, „ Es soll, wie ein alter Landwirth aus lauter Fronie das Lied: Freiheit, die ich meine;" ferner Professorendünkels geschwängerten Frack des politischen Strebers säubern von Grund aus. hielt ein Schulinspektor, dessen Knopflöcher sämmtlich etwas an, bestieg das Wrack seiner Halbbildung und hielt eine gott- schrieb, das Neuland nicht mit leicht über die Oberfläche hinBuntes entbehrten, eine kindliche, patriotische Ansprache an die volle, urschleimige Rede, die verschiedene Hartköpfe zur Sozial- streifender Hacke, sondern mit tief eingreifendem Pfluge beackert seiner Obhut unterstellten preußischen Jungen und ließ, getreu demokratie bekehrte. Der Redner schnauzte die national- werden." Dann soll es einmal lustig blühen, wonnig duften dem Spruche:„ Leben und leben lassen", unter bengalischer Be- liberalen Bildungsvereine" darob an, daß sie durch Populari- und üppig gedeihen allüberall. Wie verlautet, soll demnächst für Münster ein Parteiblatt Leuchtung Seine Majestät, Wilhelm den siegreichen Eroberer firung der Wissenschaft in Rede und Schrift zur Verbreitung der hochleben. Sozialdemokratie beitrügen. erscheinen.*) Es ist die höchste Pflicht eines jeden wahren Wie mochte es nur kommen, daß ich mich bei dem Lärm der Das gefällt der lieben ,, Provinzial- Zeitung" durchaus nicht. Menschenfreundes, zur weitesten Verbreitung des Blattes in Haus Kinderstimmen an die Worte unseres großen Ahnherrn er- Wir, sagt sie, wir vertreten( ,, zertreten" heißt besser!) fortwährend und Hütte beizutragen. Es tann uns nicht schwer werden. Aninnerte: Wehe dem, der einem von diesen Kleinen Aergerniß nur ächte Bildung und Wissenschaftlichkeit, die Sozialisten und gesichts solcher Erbärmlichkeiten, wie die mitgetheilten, müssen gibt! Es wäre ihm besser, daß ihm ein Mühlenstein an den Ultramontanen aber verdummen und verunsittlichen die Massen. auch die Blinden sehend werden. Trete jeder Mann mit ganzer Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde." ,, Wenn irgend etwas in der Welt, so sind Ultramontanismus Person ein in den Kampf des Vorwärts mit dem Rückwärts. Darum: Bei den Kanonenschlägen, die den Ohren der Soldatenschwärmer und Sozialismus von der Wissenschaft(!) längst als Verirrungen so schmeichelten, bei all' dem prasselnden Feuerregen, inmitten des menschlichen Geistes erwiesen worden. Diese Wahrheit(!) der grell beleuchteten Brutalitätsverherrlichung, wie rief es aber den Massen, auf welche beide sich stüßen, plausibel zu in mir laut und angstvoll:„ Licht, mehr Licht!" Ein großer, machen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Seit wann bestarter Glaube an das welterlösende Jdeal muß uns erfüllen, sitzen denn die Massen die zur Kritik solcher Fragen wenn wir, vor solchen traurigen Vorgängen stehend, nicht an unerläßlichen Requisite des Denkens und Wissens? dem Erfolge unserer Mission verzweifeln sollen. Dieser Glaube Seit wann zeichnen sich denn die mit der Hand arbeidurchglüht das sozialdemokratische Herz und stählt es zum harten, tenden Menschen, also die überwiegende Mehrzahl Hamburg, 1. September. Zur Illustration der vortreffrauhen Kampfe mit den Pforten der Hölle. Mit der unbezwing- unserer Mitbürger, durch geistige Begabung aus?" lichen nationalökonomischen Einsicht, welche unsere Zeitungsbaren Gewalt des Wahren, Guten und Schönen bricht er sich Welchem Arbeiter flammte da nicht feuriges, sozialdemokratisches schreiber in ihr Geschäft mitbringen, erlaube ich mir Ihnen Bahn auch in die verrottetste Wildniß. Roth des Zornes und Unwillens von Stirn und Wangen? Folgendes mitzutheilen. Der Berliner* Correspondent unseres Auch Münster muß gelichtet werden. Es ist auf dem besten Arbeiter! Behaltet jene Worte in eurem Herzen. Selten ersten Blattes, der„ Nachrichten", giebt in der Nr. 206 vom Wege einer der vielen faulen Punkte der bisherigen Weltent- bieten unsere Gegner mit solcher dummen Dreistigkeit und dreisten 31. August einen aus der Provinzial- Correspondenz" genomwidlung zu werden; auf der einen Seite nagt der Reichswurm, Dummheit, mit solch einer fast komischen Unverschämtheit ihre menen Auszug aus einem Artikel des Dr. Engel über„ Die auf der andern Seite der Kirchenwurm, beide werden wir aus schwarze Seele dem offenen Anblick der Richter dar. Man will Theilung der Arbeit im preußischen Staate", welcher mit der schneiden. Allzuschwer wird es uns nicht werden, denn man also dem Arbeiter gern die Segnung der Bildung zu Theil Bemerkung des Dr. Engel schließt:„ Die Reihen der produktiv fürchtet uns außerordentlich. Offen und ehrlich anzugreifen werden lassen, weil sie ja von der Sozialdemokratie(!!) befreit, Thätigen lichten sich und die der distributiv Thätigen füllen sich. wagen diese Schwächlinge nicht. In ihren unsauberen Verstecken aber Bildung würde die Arbeitsdauer z. B. einschränken, und Je mehr das über das nothwendige Maß hinaus der Fall ist, erspähen sie irgend eine kleine Blöße, um den gefährlichen Feind das ist der fatale Knoten. Wer soll denn, wenn der Arbeiter desto theurer müssen die Waaren werden, weil sie über ihre unzu verwunden. So theilt das hiesige Franc- tireur- Blatt mit täglich nur 8 Stunden sich abmüht, und die Kinder Tag für schmälerbaren Produktionskosten hinaus den zur Erhaltung der innerem Wohlbehagen, das merken sich die Säumenden, mit, Tag bis zum 15. Jahre in die Schule gehen und ihren Unter- Distribuenten nöthigen Aufschlag zu tragen haben. Ein gesteidaß die Betheiligung an dem Abonnement auf die Zukunft" halt nicht selbst verdienen, wer soll Comtesse Stephanie die neuen gerter Umsatz vermag diesen Uebelstand nicht auszugleichen, denn durchaus nicht den gehegten Erwartungen entspreche. Erfolge Ballkostüme nähen, das zarte Täubchen müßte gar wollene die Umsagmenge kann sich unter übrigens gleichen Produktionsunserer Partei werden natürlich verschwiegen, oder man lügt Strümpfe tragen, die gnädige Frau müßte auf höchsteigenen bedingungen dadurch nicht vermehren, daß die Zahl der Pround fälscht absichtlich die Thatsachen Das genannte Organ der Füßen spazieren gehen, und die Schooßhündchen sollten nicht ducenten ab- und die der Distribuenten zunimmt. Wer dieses Halbbildung schreibt( Nr. 220):„ Wenn der Vorwärts"( Nr 92) mehr in seidenen Bettchen schlafen, der Herr Baron sollte dann Zeichen der Zeit richtig zu deuten versteht, wird sich manche unden Professor Reuleaux einen einfältigen Ignoranten"*) nennt, und wann Rinderbraten essen, dürfte seinen Collegen nur ein- erfreuliche Erscheinung in der Gegenwart erklären können. " mal ...... so mag er dadurch wohl den Beifall des Pöbels erringen." mal in der Woche einen Sektabend geben, dürfte sich nur Und wie erklärt sich nun unser weiser Nachrichten"-CorreDer Vorwärts" stützte sich mit seinem Urtheil auf den Bericht drei Maitressen halten, und am Ende würden sich die verd- spondent diese unerfreulichen Erscheinungen", und welches sind, der München- Gladbacher Handelskammer pro 1876, welcher im schmutzigen Arbeiterkerle trotzdem noch darüber moquiren. Nein, nach seinem Dafürhalten, diese Erscheinungen selbst? Er fährt Hinblick auf die commerzielle Lage Deutschlands sagt, es trete das darf niemals sein! ,, Obgleich Ultramontanismus und Sozia- fort: jetzt immer deutlicher hervor, wie nachtheilig die durch die frühere lismus in unserm Vaterlande zur Zeit in voller Blüthe" Der Verfasser nennt diese Erscheinungen nicht, aber es ist starte Nachfrage nach Arbeitskräften gelockerte Disziplin für beide prangen, so hat es doch mit der Verwirklichung ihrer Pläne klar, daß er auch auf die immer um sich greifende WaarenTheile, Arbeiter und Arbeitgeber, gewirkt habe durch die stets seine guten Wege, da dieselben im Widerspruche mit der Ver- verfälschung hindeutet."-Weiter vermag er nichts dabei zu zunehmende Schwierigkeit, eine gutgearbeitete Waare nunft stehen( frommer Augenaufschlag und brünstiges Beben der denken! Die große Zahl der Personen," fährt er fort, welche preiswürdig herzustellen. Denn nichts sei mehr geeignet, den Unterlippe), der nach götticher(!) und menschlicher( aha!) Ver- von der Vertheilung der Güter leben wollen, nöthigt sie, immer Consum zu verringern, als mangelhafte und dabei theure heißung immer der Sieg bleiben muß." Nun folgt die Infamie: weiter zu gehen in den Versuchen, sich die Waaren auf die Waare. Die Quelle, aus der der Vorwärts" schöpfte, wird" Daß beide, Ultramontane und Sozialisten, es nicht auch wohlfeilste Weise zu verschaffen, nöthigt sie, entweder selbst die von den Fälschern natürlich nicht genannt: man wüthet doch unter uns zu ernsteren Störungen der Ruhe und Ordnung Waare durch Verschlechterung zu vermehren, oder solche Produnicht gegen sein eigenes Fleisch! In einer Correspondenz( Nr. 220) bringen werden, dafür bürgt am besten die Kraft der centen bei der Abnahme zu begünstigen, welche den niedrigen über das Fest der Arbeitergewerkschaft in Osnabrück beträgt die Staatsgewalt, auf deren Schwächung hinzuarbeiten Preis durch Fälschung der Qualität ermöglichen." Zahl der Festtheilnehmer 620, der im Saale nachher Versam- jezt als ein geradezu frivoles Beginnen bezeichnet Und solche Ignoranten wollen das Volk durch die Zeitungen melten 2000, wovon nur ein Zehntet Sozialdemokraten sind, also werden muß." 200. Wo bleiben die 420 übrigen Personen? Ein anderes " 1 11 " belehren! " -a. Husum, den 3. September. Daß in katholischen Ländern Das also ist des Pudels Kern! Bilden will man nicht, also Mal nennt das famose Reptil die Sozialdemokraten schlankweg schießen, hauen, stechen u. s. w. Frech und frei wird es aus- Wunder über Wunder ins Werk gesetzt werden, um den Leuten Vertheidiger des Mordes und warnt die anständigen" Bürger gesprochen, daß man eine Reform, die auf dem Wege der all- das Geld abzuschwindeln, das wundert uns gar nicht. Ebenso vor solchen Menschen. Warum? Weil der„ Vorwärts" die mähligen Verföhnung durchgeführt werden soll, durch die rohe wenig wundert es uns, daß das Bolt, welches Jahrhunderte That der Molly Maguires als das Resultat der herrschenden Faust der Staatsgewalt vereiteln, den Kampf gegen den Geist lang von der Geistlichkeit in der Verdummung gehalten wurde, und Verbrechen bedingenden heutigen Gesellschaftszustände be- mit Blut, Eisen und Zuchthaus führen will. Und doch blähte noch immer sein Geld für solche Wunderdinge opfert. Die zeichnet, wenn die Hingerichteten nicht gar Opfer eines Justiz sich einmal die National- Beitung" und posaunte stolz hinaus: Dummen werden nicht alle, sagt ja schon das Sprichwort. Aber mordes sind. Der Vorwärts" handelte wie der Arzt, der den" Wenn die sozialdemokratischen Führer es noch nicht wissen sollten, bei uns" ist das doch ganz anders, wenigstens glaubt dies der Siz eines Uebels aufdeckt, ist also ein Freund des Ver- so sei ihnen gesagt, daß sie mit Gewalt nichts erreichen; wer dentfaule Spießbürger, der in behaglicher Ruhe beim vollen brechens. Das wäre nationalliberale Logik, Herr Redakteur die Sphäre des Rechtes und Gesetzes verläßt, findet feinen Boden Bierseidel über die Tagesereignisse discutirt. Aber in WirklichGlaser. Nomen et omen! im Lande der Denker." So widersprechen sich Sklave und keit geben die protestantischen„ Seelenhirten" ihren katholischen Herr. Ihr heuchlerischen Thoren! Auch denkt an das mächtige Amtsbrüdern nichts nach, das beweisen, soweit Schleswig- Holheidnische Rom und das junge, mächtigere Christenthum, welches nur stein in Betracht kommt, die beiden Muckerorgane Sonntagssiegte, weil es die Religion der Liebe war, welches fällt, wenn blatt fürs Haus" und" Neue Zeitung", die das Volk ganz vores die unnatürliche Verbindung mit dem Fleisch gewordenen trefflich zu bearbeiten verstehen. Ein Beweis dafür ist der UmEgoismus, dem heutigen Staate, eingeht. Zwar erstickt ihr den stand, daß in kurzer Zeit zum Bau eines Missionshauses 36,000 Arbeiter fast mit den dornigen Reisighaufen eurer Standes- Mark zusammengekommen sind! Etwas näheres darüber, wie vorurtheile und eures unsittlichen Egoismus. Der Regen, der vom diefe 36,000 Mark zusammengebracht sind, soll uns Herr Pastor Firmamente des Geistes träufelt, wird von euch aufgefangen und Jensen Brecklum selber erzählen, der Leser urtheile dann selbst Wie der darüber. Der Herr Pastor sagte: seiner stärkenden, heilsamen Bestandtheile beraubt. durstige Hirsch nach Wasser, schreit das Proletarierkind nach dem Quell des Wissens und verschmachtet oder trinkt ihn in schlecht Dieser Glaser und Anstreicher des deutschen Reiches, der selbst Sezer gewesen ist und die Arbeiterlage also kennen muß, ist ängstlich bemüht, die Fenster des wackeligen, morschen Staatsgebäudes, welche von den Schlossen des Proletariersturmes durch löchert worden, mit den schmutzigen Fezen seiner Leitartikel zu verkleben. *) Die Redaktion des„ Borwärts" legte diesen Ausdruck ironifirend den Fabrikanten in den Mund das konnte jedes Kind merken, nur nicht so ein Münster'scher Redaktionsesel. D. R. d.„ V." " zu gestehen, wie es käme, daß nur er so tostbare Gewinne davontrage. Brodherrschaft"! Ob der Dieb den Gerichten überliefert worden ist, Nach langem Zögern gestand er uns, daß ihm ein Landsmann, ein davon verlautet nichts. Hätte das Dienstmädchen die Groschen gestohlen, Carrousselbesizer, zu einem Posten bei einem Glücksbudenbesizer ver- so fäße es längst im Gefängnisse. holfen habe. Er sei nur ein Scheinspieler und bekäme am anderen " Tage, nachdem er die Gewinne" pflichtgemäß wieder abgeliefert habe,- Geschäft und immer Geschäft! In der" Bossischen Zeitung" herrlichen Namens und zur Stärkung unserer Seele. Als die 30 und manchmal auch 45 Kreuzer als Lohn für seine Bemühungen. Auf diese Weise streut man dem nichts Arges ahnenden Publikum Sand in die Augen. Tannenberg, 2. September. R. Zur Kaiserfeier am Rhein. Aus Grafenberg erhalten wir die Abschrift eines Plakats, welches in den drei dortigen Fabriken angeschlagen war und folgendermaßen lautet: ,, Um unsern sämmtlichen Angestellten und Arbeitern Gelegenheit zu geben, die Empfangsfeierlichkeit Sr. Majestät des Kaisers in Düsseldorf beizuwohnen, haben wir beschlossen, Mittwoch Nachmittags und Donnerstag den ganzen Tag zu feiern. Am Donnerstag nach Eintreffen des Laisers an der Station Grafenberg 9% Uhr, sowie Mittags 1,45 Mi nuten selbigen Tages werden die Angestellten und Arbeiier der drei Werke Spalier bilden und haben sich sämmtliche Leute an dem genannten Tage Vormittags 8-8 und Mittags 1234-14 Uhr auf dem Fabrikhofe in ihren Feiertagskleidern einzufinden und unter Borantritt des Meisters zu dem Empfangsplaß zu begeben. Wir rechnen mit Bestimmtheit darauf, daß die Empfangsfeierlichkeit durch ein gutes Betragen zur Freude Sr. Majestät, wie zur Ehre des ganzen Arbeiter standes ausfallen wird." Man sieht hier deutlich, wie solche Empfangsfeierlichkeiten gemacht werden; drei Bourgeois begrüßen in Wirklichkeit den Kaiser und die sem foll vorgegaukelt werden, als ob mehrere hundert Arbeiter aus freien Stücken ihn bewillkommneten. So sieht man überall Lüge und Täuschung. „ Die Welt sagte, so viele Tausende kommen nie zusammen. und selbst die Freunde des„ Reiches Gottes" hatten ihre stillen Bedenken. Mancher sagte:„ Man weiß nur nicht, woher all das Geld kommen soll!" Aber Jesus hat alle Gewalt, ihm gehört Gold und Silber. Er hat das bewiesen. Von den täglichen Gnadenerweisungen und wunderbaren Durchhilfen will ich schweigen, nur ein paar Einzelheiten noch erzählen zum Preise seines leſen wir:„ Eine mir passende Dame( Jüdin) suche ich zur Frau. Ich Arbeiter erst einige Wochen gearbeitet, da kam die Zeit, wo die habe ein Engros- Geschäft( Consum- Artikel) und bin vermögend. Discr. eingehenden kleineren Summen nicht reichten. In ca. 4 Wochen Adr. S. 63 in der Exped. d. Ztg." Geschäft! immer Geschäft! Weiter lesen wir in derselben Zeitung:„ Damen mit schöner Figur und sollten größere Summen bezahlt werden. Da ging ich nicht zu eleganter Toilette, welche geneigt sind, sich für Schautasten Menschen(?!) und sagte ihnen: nach 3 Wochen soll ich so und bilder photographiren zu lassen, werden ersucht, ihre Adressen mit so viel Geld gebrauchen, tönnt ihr mir helfen? nein, ich wandte Photographie unter Angabe ihrer Bedingungen in der Exped. d. 3tg. abzugeben." Die Annoncen in jeder Nummer irgend einer größeren Beitung halten der heutigen Gesellschaft einen Spiegel vor, in welchem sie ihr ekelhaftes Bild erblicken kann. mich an den für uns gekreuzigten und auferstandenen Jesus, stellte ihm die Sache bittend dar, bat ihn, er möchte mir vor der Zeit eine größere Summe geben, ich solle, wie er sähe, sie gebrauchen. Siehe es tamen auf einmal 2000 Mark und meh Von einem höheren österreichischen Offizier erhält die rere kleinere Posten. Die übernommenen Verpflichtungen konnten pünktlichst erfüllt werden. Ein andermal, es war im NoWiener Neue Freie Bresse" folgende höchft bezeichnende Buschrift: Löbliche Redaktion! Wie bekannt, wird der russische Georgs- Orden, vember, fehlten mir für eine Rechnung, die am andern Mittag sowie der Maria- Theresia- Orden nur für tapfere Thaten verliehen. bezahlt werden sollte, ca. 50 Mt. Ich verreiste und bat Jesum Wie konnte daher dem preußischen Militär- Atiaché im russischen morgen Vormittag, wenn ich zurückomme, möge er mich auf Lager jener Orden verliehen werden, wenn er nicht mitgekämpft hat? der Post 50 Mark vorfinden lassen. Die 50 Mark und zwar Oder bildet der bekannte„ Liebesdienst" die tapfere That? Ist aber reichlich, waren da. Ich war fröhlich in meinem Herrn. Ein Ersteres geschehen, wie verträgt sich eine solche attive Theilnahme mit andermal kommt ein Mann mit einer Rechnung, der Herr den Pflichten einer neutralen Macht?! Leider sehen wir in diesem für Europa so schandvollen Kriege Alles Pastor hat aber kein Geld: da klopft es an die Thür; ich denke und so gegen die Türken in Anwendung gebracht: unerhörten Treubruch, Fe- sofort: das ist der Herr, der Einen mit Geld schickt lonie turz alle Nichtswürdigkeiten und ehrlosen Mittel, die früher war's, ich hatte Geld genug, konnte die Rechnung bezahlen. besonders in gewissen conservativen, legitimistischen, frommen und mili- Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." tärischen Kreisen stets Abscheu und Entsezen erregten. Daß ein großer Theil des schleswig- Holsteinischen Volkes Das höchst einseitige Vorgehen gegen die Türkei a conto eines solche Albernheiten nicht nur liest, sondern auch glaubt, ist eine ganz einseitigen, nichtssagenden Berichtes über einen Vorfall, der in traurige Thatsache; sind doch von der Predigt, aus der die jedem Kriege vorkommen wird und vorgekommen ist hat in den obigen Citate genommen sind, seit dem 10. April dieses Jahres Reihen der österreichischen Offiziere den lebhaftesten Unwillen erregt; vier Auflagen erschienen! man findet, daß die türkische Armee, welche die mit allen abgefeimten R. Ein Schurkenstreich. Ein Dienstmädchen in Berlin, welches von seiner Hausfrau regelmäßig eine kleine Summe Geldes empfing, Mitteln und mit brutaler Gewalt angegriffenen Rechte ihres Sou c- e. Rostock, 2. September. Meine letzte Correspondenz ist um davon kleine Wirthschaftsausgaben zu bestreiten und dieselben all veräns und obersten Kriegsherrn, ihres Vaterlandes so heroisch und in den mecklenburgischen gegnerischen Zeitungen mit großem wöchentlich zu berechnen, hatte längere Zeit bemerkt, daß ihr von die bewunderungswürdig tapfer vertheidigt, mehr Achtung verdient hätte! Hurrah aufgenommen worden. Mit dem, Arbeiterfreund steht's sem Gelde, welches sie frei in einen Tischkasten legte, fast täglich einige Wenn die löbliche Redaktion diese Zeilen veröffentlicht, so würden so schlecht, daß er seine Noth bereits im Vorwärts' ausposau Groschen fehlten. Sie mußte dieselben natürlich einbüßen, da sie ja sie einen Widerhall finden in allen Herzen, welche die Ausdauer und nen muß" so mochten sie gedacht haben. Nun haben wir zwar eben die Berausgabung desselben nicht nachweisen konnte, und fühlte die Tapferkeit der türkischen Armee mit Recht bewundern. Sie sind der keine Ursache zu prahlen, aber mit unserem Blatte steht's durch sich durch diesen Verlust um so schmerzlicher berührt, als dadurch fast Ausfluß der Meinung von Tausenden, die sich so ausgesprochen, das aus nicht schlecht, deckt es sich doch. Ich sagte eben nur, daß ihr ganzer mühsam erworbener Lohn verloren zu gehen schien. Als darf der Schreiber in Wahrheit behaupten! Suum cuique. in den kleineren Orten mehr, viel mehr gethan werden könnte. sich dieses Verschwinden des Geldes denn doch zu oft wiederholte, muthmaßte sie endlich einen Diebstahl, legte sich auf's Lauern und ertappie auch glücklich den Thäter in dem erwachsenen Sohne der eigenen * Ist uns nicht bekannt. D. R. d. B." 11 " " = 22. sächsischer Wahlkreis. Bezirks- Conferenz nächsten Sonntag, den 16. September, Vor Wichtige Vorlagen. Allseitige Betheiligung erwartet Fonds für Gemaßregelte. Rob. Müller. 5 Frcs( 4,05) v. 2 Studirenden des eidgenössischen Polytechnikums Donnerstag, den 13. Septbr., Abends 1/29 Uhr, im Nun, es hat auch nur jener Correspondenz bedurft, um ein Genosse Bebel selber schon einmal dasselbe zum Gegenstand eines| regeres Leben zu erwecken; die Zuschriften, die die Redaktion Vortrags gemacht. Doch dem sei wie ihm wolle- Bebel führte des Arbeiterfreundes" erhalten, haben bewiesen, daß unser in seiner zweistündigen Rede in gewohnter scharfsinniger Weise mittag 10 Uhr, in Reichenbach im Felsenfeller. Blatt bereits unentbehrlich geworden ist. Verblüfft muß es den Nachweis, daß das deutsche Volk von dem deutschen Reichsdie Liberalen aber nicht wenig haben, als sie diese Woche ver- tage in seiner jezigen Zusammensetzung nichts Ersprießliches zu nahmen, mit dem 1. Ocktober solle der Mecklenb. Arbeiter erwarten habe. Als Gegner trat ein gewisser Herr G., seines freund dreimal wöchentlich erscheinen. Vorläufig schweigen Zeichens ein Geistlicher auf, der, wie er zugestand, gekommen war, um Briefkasten sie darüber noch, während unsere Gesinnungsgenossen unser Vor- sich belehren zu lassen. Belehrung sei ihm aber nicht geworden. der Redaktion. M. B. in Münster: Ihre Correspondenz befindet haben allerorts mit Jubel begrüßen.- An dieser Stelle sei Auch er sei ein Arbeiter, und pflege er zu arbeiten mit dem sich in der heutigen Nummer; wir sehen weiteren Beiträgen sehr gern wieder einmal eines liberalen Blattes erwähnt, das, wie ich Kopfe, der Hand und, wie es heut der Fall sei, zuweilen auch entgegen.-a in Hamburg: Wir bitten um fernere Zusendungen. Th. M. W. in Wiesbaden: Wenden Sie sich an den Correspon schon früher einmal mittheilte, auch in diesen Spalten gebrand mit dem Munde. Die Mundarbeit des Auch Arbeiters wollte markt worden ist. Es ist das Medienb. Tagesblatt". Dieses den Versammelten aber gar nicht recht zusagen, denn jeder dritte, denten, der in der heutigen Nummer genannt. Quittung. Rtl Coburg Ann. 0,60. Schimp Gaarden Ann. 0,40. ganz besonders hat es sich angelegen sein lassen, auf den Ar- vierte Sazz, der über die Lippen des geistlichen Herrn floß, Rttmnnr München Ab. 30,00. Grütliverein Lausanne Ab. 2,50. beiterfreund" zu schimpfen; naiver Weise wagte der Redakteur, erregte allgemeines Lachen, in welches der Redner zum Ergößen Mcnsy Düsseldorf Ab. 8,00. Rnhld Albany Schr. 20,07. Dr. Rinfld unserem Blatte sogar rohe persönliche Angriffe vorzuwerfen. der Zuhörer einmal sogar selber einstimmte. Nachdem Bebel Würzburg Ab. 1,70. Lows hier Ann. 0,50. Kllnr Saalfeld Ab 6,00 Nun, es ist wahr, wir haben Niemand geschont, wir haben nicht dem Arbeiter im Weinberge des Herrn" kurz und treffend d. Lowg hier. J. Hsingr Solothurn Ab. 2,01. M. Frnkl Best 51,19. wenige schlechte Streiche aus der liberalen Partei veröffentlicht, geantwortet hatte, nahm die Versammlung folgende Resolution Brng Deligsch Ab. 5,00. Hbr Constantinopel Schr. 0,60. Drrstn aber wir sind nie ohne triftige Gründe aufgetreten, wie das an: Die heute, am 6. September 1877, im Saale der„ Ton- Coblenz Ab. u. Schr. 10,00. denn von Freund und Feind anerkannt wird. Aber wie tritt halle" tagende Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen das ,, Mecklenb. Tagesblatt" auf? Freund und Feind sagen, des Herrn Bebel in ihrem ganzen Umfang einverstanden." nicht anders als persönlich. Gegen gegnerische politische Ber- Erwähnt sei noch, und Dr. Rüder mag sich dies ad notam in Zürich. D. W. hier 0,50. sönlichkeiten wurde das ehrenwerthe Blatt geradezu gemein; nehmen, daß die freiwillige Geldsammlung 135 Mark so nannte es Finn einen politischen Seiltänzer"; selbst den ergab. allgemein geachteten Hofbaurath Demmler konnte es nicht in Ruhe lassen, verächtlich sagte das Blatt: Politiker vom Schlage Aufruf an die Leser des ,, Vorwärts" und die Parteieines Demmler!" Also an Gemeinheit läßt es nichts zu wünschen übrig. Wie kann es auch anders sein der Redakteur Werthe Genossen! Wiederum naht ein neues Quartal und wiederum jenes Blattes drängt sich in jeder Weise hervor, um eine Rolle tritt an uns die Pflicht heran, für neue Abonnenten zu sorgen und zu spielen, die nahezu an's Lächerliche streift. Schließl ch unserer Presse einen stets größeren Leserkreis zu verschaffen. Wir der nächsten Wahlperiode wieder von den Errungenschaften der den Lebensunterhalt zu machen. Jedoch dürfen wir nicht vergessen, Liberalen schreibt und das Civilstandsgesetz aufführt, das Jedem auch unserm Geist gesunde Nahrung zuzuführen, und daß uns dieselbe in Glaubenssachen Freiheit gewährt, so mag er sich aus seiner in der sozialdemokratischen Presse nur allein geboten wird, ist jedem nächsten Umgebung ein Beispiel hervorsuchen. Vielleicht entsinnt Pflicht, so viel als er irgend kann, der sozialdemokratischen Preſſe neue Leser des Vorwärts" bekannt. Deshalb ist es eines jeden Arbeiters er sich noch, wie Arbeiter gezwungen werden können, Leser zuzuführen. Es ist wohl kaum eine günstigere Zeit zur Verbrei taufen zu lassen. Verschiedene Beispiele von redaktioneller tung unserer Presse als der Herbst und der Winter mit ihren langen Unparteilichkeit behalten wir einstweilen für uns. Nun sind wir Abenden. Deshalb nochmals, ihue ein jeder Parteigenosse seine Schulneugierig, welche neueste Wäsche er nach diesem veranstalten digkeit und verbreite den Vorwärts", die„ Neue Welt" und den„ Arwird. Die Arbeiter Mecklenburgs fordern wir schließlich auf, men Conrad". lebhaft für unser Blatt zu agitiren. In jede Arbeiterfamilie babet aber auch die belehrendste, weil sie nur zu diesem Zwed gegründet Ihr wüßt, daß die sozialdemokratische Presse wohl die billigste ist, dabei aber auch die belehrendste, weil sie nur zu diesem Zwed gegründet muß es bringen und die gegnerischen Blätter verdrängen. Ihr ist, und nicht, wie andere Zeitschriften, zur Ausbeutung des Boltes. Es ist erschienen und an diejenigen Orte zur Versendung gelangt, deren müßt es selbst zu einer Macht gestalten, die unsere Gegner nicht wird Euch also, wenn Ihr die Vorzüge, welche unsere Presse besigt, Filial- Expedienten über Nr. 2 abgerechnet haben. übersehen können. Nicht nach Hunderten, sondern nach Tau- den Arbeitern aufzählt, leicht werden, dieselben zum Abonnement auf senden müssen unsere Abonnenten zählen. Auf welche Weise den Vorwärts" und die Neue Welt" zu bewegen; und einen Kalender wollt Ihr überhaupt Eure Angehörigkeit zur Partei noch bethä- braucht ein Jeder. Dabei ist nicht zu vergessen, daß der„ Arme genossen zu Hannover. Leipzig. Saale des prn. Michael, gr. Windmühlenstr. 7: Sozialistenversammlung. Tagesordnung: 1. Forisezung der Debatte über die Gewerkschaftsorgane. 2. Die Landtagswahl in Leipzig. Der Agent. Donnerstag, wollen wir dieſem Herrn noch einen Rath geben: Wenn er in wiſſen, daß es gegenwärtig nicht leicht ist, andere Ausgaben als für Ottensen. in Burmester 13 September, Abends 8½ Uhr " merksam. Die Wirthschaften, in denen bis jetzt der Vorwärts" ausliegt, bringen wir hiermit zur allgemeinen Kenntniß: Wirthe in Hannover. tigen, wenn nicht durch Abonniren auf den ,, Mecklenb. Arbeiter- Conrad" allen anderen Kalendern den Rang abgelaufen hat. Deshalb freund"? Man hat Euch die Wahlvereine unter nichtssagenden auf und keine Mühe gescheut. Sodann will ich nur noch darauf aufGründen geschlossen, während die der Liberalen und Conservas merksam machen, daß es auch von Wichtigkeit ist, daß in den Wirthtiven bestehen. Sie dürfen sich sogar über das ganze Land schaften der„ Borwärts" ausliegt, denn es liest da oft Jemand einen verbreiten und mit Genehmigung des Ministeriums Politik Artikel und wird hierdurch zum ersten Mal auf unsere Prinzipien auftreiben, Euch versagt man, Ortswahlvereine zu gründen. Ihr könnt auch nicht sagen, es fehle Euch das Geld zum Abon niren. Wie soll sich denn Eure Lage verbessern, wenn Ihr nicht tämpft? Wo wollt Ihr das Recht hernehmen, über die heutigen Loges, Ihmebrücke 3( Keller); Widgrefe, Mittelstr. 11; Jens, BrandZustände zu klagen? Oder vertreten etwa die liberalen, resp. straße 36; Denede, Bäderstr. 5; Ebeling, Rothereihe 10; Willig, Neueconservativen Blätter Eure Rechte und Interessen? Wenn in straße 22; Matches, Neuestr. 45; Habenicht, Ballhofstr.; Kellermann, Euch noch der rechte Arbeiterstolz ist, so müßt Ihr sie mit Ver Kreuzstr. 10; Barthling, Knochenhauerstr. 59; Müller, Knochenhauerachtung von Euch weisen; es muß Euch mit Zorn erfüllen, Am Bahnhof 3; Bode, Am Bahnhof 13; Fienemann, Gartenstr.; Giestraße 47; Michelmann, Artilleriestr.; Moses, Am Bahnhof 2; Wurster, wenn Ihr darin leset, daß es gerecht ist, wenn Eure Kinder seler, Gr. Packhofstr. 9; Leifheit, Osterstr. 8; Wittmüh3, Osterstr. 22; zum Viehhüten verwendet werden, anstatt daß sie die Schule Winkelmann, Osterstr. 39; Niemann, Kirchwenderstr.; Böcker, Rautenbesuchen sollten; mit Entrüstung muß es Euch erfüllen, wenn straße 10; Narten, Hildesheimerstr.; Jarren, Braunschweigerstr.; Struc Ihr Euch darin als die verächtlichste Klasse dargestellt findet! meier, Breitestr.; Thiele, Köblingerstr.; Steinecke, Leinestr.; Frie, LangeWeist sie von Euch und abonnirt auf den wöchentlich zweimal erscheinenden ,, Mecklenburgischen Arbeiterfreund"! Barmen, 5. September. Parteigenosse Jakob Walter jr., der am 28. Augnst vom Dache eines Neubaues herunterſtürzte und dabei schwere Verlegungen davontrug, ist am 3. d. M. seinen Leiden erlegen. Der Dahingeschiedene, welcher im kräftigsten Mannesalter stand, war stets eifriger Anhänger der sozialdemokratischen Partei und einer der Ersten, wenn es galt, ein Opfer für die Verbreitung des Sozialismus zu bringen. Volksversammlung. für wer auf 3.9 Kö bet bet Nr 70 ſatio ich, suche Cent so to und schöf bewe liche: 90 Gem befar läng zur Beit Freischulgebäude.. 2. Der Steuermodus der hiesigen Communalsteuern. Tagesordnung: 1. Das hiesige Schulwesen sowie das projektirte Referenten die Herren May Stöhr und Moltenbuhr. F. Heerhold. ,, Rundschau" Nr. 31 Den Parteigenossen dringend zur Verbreitung empfohlen: Die Rundschau. Organ für sozialistische Propaganda. Erscheint monatlich einmal und kostet durch die Filial Expeditionen bezogen 20 Pfg.; durch die Post vierteljährlich 60 Pfg. excl. Bringerlohn. Verlag: Amelungstr. 5, Hamburg. Soeben erschien in neuer Auflage und ist durch uns zu beziehen: Die bürgerliche Gesellschaft. Ein Vortrag Elberfeld- Barmen von straße 3b( Göthefeller); Apel, Andert'sche Wiese; Wagener, Klages- gehalten vor freireligiösen Arbeitern des Wupperthals in markt 12; Michel, Hainhölzerstr. 1; Bartels, Hainhölzerstr. 7; Otto, Hainhölzerstr. 24; Heimberg, Glocksee 37; Großkopf, Gustav- Adolph straße 12; Ohlendorf, Nordfeldedreihe 9; Voigt. Nordfelderreihe 12; Biepho, Heisenstr. 1; Wedemeier, Schaufelderstr.; Bausch, Engelbostelerdamm 54; Lampe, Kl. Vahrenwald 59; Keese, Vahrenwalderstr. 102; Ullrich, Listerfeld; Kreie, Jakobistr.( Felsenkeller); Wöppelmann, Hagenstraße 4. Wirthe in Linden. Joseph Diekgen. Preis 10 Pf. Die Expedition des ,, Vorwärts". Die Neue Welt. Die Wupperthaler Genossen verlieren in ihm einen treuen und straße 38; Cohne, Ridlingerstr. 43; Aschoff, Behnsenstr 28; Heiß, lustrirtes Unterhaltungsblatt für das Volt. unverdroffenen Kämpfer für die Menschenrechte. Am heutigen Tage wurde derselbe unter zahlreicher Betheiligung der Parteigenoffen zur Ruhe bestattet. Krade, Deisterstr. 29b; Dito, Göttingerfir.; Beaulieu, Ricklinger. Charlottenstr. 58; Röhrbein, Posthornstr. 9; Blume, Falkenstr. 62; Limmerstr. 22; Held, Limmerstr. 26; Binkenburg, Limmerstr. 28; Piepho, Raabe, Todtengang; Ringe, Nieschlagstr. 16; Günther, früher Meier, Limmerstr. 20; Ey, Limmerstr. 19; Tegimeier, Blumenauerstr. 18. J. A. der Zeitungs- Commission: Ad. Schmidt. ,, Rundschau." Von den Filial- Expedienten folgender Orte ist über Nr. 1 Abonnementspreis vierteljährlich M. 1,20. In Heften( 3 Wochen- Nummern enthaltend) à 30 Pf. Inhalt der Nr. 36( 8. September 1877): Die Entweihung der Fahne des Propheten. Historische Erzählung von Carl Hannemann ( Forts.) Die industriellen Verhältnisse im Nordosten von Nordamerika. Von Emil Brud. Die deutsche Spracheinigung bis zum Mittelalter. Von M. Wittich( Forts.). Aus dem Wanberburschenleben. Skizzen von W. H. Kleinere Mittheilungen: Galileo Galilei( Illustration). Sie ist nicht hier!" ( Illustration). Das Land, wo die schönsten Rosen blühen. Kriegsberichte aus Rumänien. Der Briefmarkenabsaz in Frankreich. Auflösung des Räthsels.- Im Banne Mammons. Briefkasten. H Annaberg, Aschersleben, Achim, Altona, Apenrade, Ahrensburg, Aachen, Alveslohe, Augsburg, Bockenheim, Breslau, Barmen, Brandenburg, Bochum, Burscheid, Bornheim, Barmstedt, Barlt, Braunschweig, Bromberg, Barsfleth, Calau, Calbe a. S., Caffel, Cöln, Cottbus, Coblenz, Duisburg, Dortmund, Deligsch, Dörnigheim, Düsseldorf, Erns dorf, Eckernförde, Elmshorn, Erfurt, Epenwöhrden, Frankfurt a. M., Flensburg, Fulda, Freden, Forst Berge, Fürth, Geestendorf, Glückstadt, zialisten erscheint vom 1. Oktober ab in Berlin: Göttingen, Görlig, Greiffenberg, Gelsenkirchen, Goldlauter, Garding, Groß- Steinheim, Hemme, Hannover, Hanau, Harburg, Halle, Hildesheim, Halberstadt, Heide, Jüterbogk, Ralf, l. Krogenburg, Kiel, Kellinghusen, Kel. Auheim, Kirchhain N.-L., Krempe, Lokstedt, Lunden, Nach dem Beschlusse des diesjährigen Congresses der deutschen SoDie Zukunft. Sozialistische Revue. Mainz, 5. Auguft. Da ich so häufig aus allen Gegenden Deutschlands Klagen über Geschäftslosigkeit, Arbeitsmangel und Arbeiterelend in allen der Sache des Volkes ergebenen Zeitungen lese, so will ich es versuchen, auch über die hiesigen sowohl als über die ländlichen Verhältnisse der nächsten Umgebung ein Bild zu entrollen, das wohl manches in anderem Lichte erscheinen der Rundschau" abgerechnet worden: laffen wird, als es in unserer heutigen Tagespresse, die gern das Elend des Volkes todtschweigen möchte, dargestellt wird. Als im vergangenen Winter viele Arbeiter ohne Arbeit waren, vertrösteten sie sich auf die beffere Jahreszeit, die wieder Beschäftigung bringen sollte. Leider hatten sie sich aber, wie schon so oft bei derartigen Fällen, wieder getäuscht. Zwar laufen nicht mehr so viele Männer der Arbeit, wie es zur Winterszeit der Fall war, beschäftigungslos herum, aber es kann trotzdem selbst dem oberflächlichen Beobachter die Thatsache nicht entgehen, daß trotz der Sommerszeit noch häufig Fälle zu verzeichnen sind, wo Arbeiter, die einmal außer Beschäftigung sind, schwer Arbeit fin- Liegniz, Langenbielau, Lindenau, Lesum, Lechhausen, Magdeburg, Melden können. Täglich verringern sich hier wie auch allerorts die dorf, Mölln, Marburg, Marne, Nordhausen, Neumünster, Neustadt i. H., Die hervorragendsten sozialistischen Schrif steller des In- und AusArbeiter in den kleinen Werkstätten, und hat sich die Zahl der Nowaweß, Norderhastedt, Neumarkt, Osnabrück, Ditenſen, Osterode, landes haben ihre Mitwirkung zu diesem Unternehmen zugesagt, dessen sonst hier beschäftigten Arbeiter auf Handlangerdienste und Erd- Oldesloe, Peterswaldau, Potsdam, Binneberg, Peig, Rendsburg, Rostock, Aufgabe es ist, das Wesen und die Ziele der Sozialdemokratie in arbeiten gegen früher ebenfalls verringert. Auch haben es die Reinfeld, Rixdorf, Soffenheim, Sorau, Solingen, Seth, Striegau, Lohnreduktionen fertig gebracht, daß die Arbeiter in den meisten Schleswig, Steele, Sonderburg, Schönberg, St. Johann, Sühlen, wissenschaftlicher Weise darzulegen und zu vertheidigen. ,, Die Zukunft erscheint elegant ausgestattet monatlich zweimal Sommerfeld, Suhl, Stelle, Schweidnik, Tönning, Uelzen, Uetersen, Fabriken mit einem Hungerlohn am Bahltag nach Hause gehen Berden, Biersen, Werden, Wandsbeck, Wüstegiersdorf, Wilster, Walden in der Stärte von 1-2 Bogen Lexikon- Format. Der Abonnementsmüssen. Hauptsächlich finden wir aber, daß Handarbeiter, die burg i. Schl., Zeit. preis beträgt vierteljährlich: beim Bezug durch die Post( Zeitungs- Preisliste Nr. 4394a) und hier in einer nicht geringen Zahl bei den hiesigen Festungsbauten Aus nachfolgenden Orten ist über Nr. 1 noch nicht abgeden Buchhandel M. 1,25, ohne Bringerlohn; beschäftigt sind, selten mehr als zwei Mark pro Jag ausbezahlt rechnet worden: bekommen, und trägt hieran hauptsächlich die Konkurrenz der Bramstedt, Buer, Bielefeld, Bredstedt, Bergen a. R., Bernau, Italiener und Polen, die sich jedes Jahr hier einfinden, die Bügow, Burg, Beestow, Cappeln, Crefeld, Cochstedt, Cöslin, Colberg, Schuld. Ebenso sieht es in unserem Rhein- und Maingaue aus; Charlottenburg, Dreißighuben, Danzig, Doberau, Dietesheim, Dürrenwährend sonst auf dem Lande um diese Zeit die Arbeiter stets berg, Dirschau, Eilenburg, Essen, Elbing, Frankfurt a. D., Friedrichgesucht waren, ist es unter den heutigen Verhältnissen dahin ge- start, Fechenheim, Gr. Berkel, Gardelegen, Groß- Auheim, Gelntommen, daß Taglöhner, die nur noch die halbe Woche Beschäf- hausen, Goldapp, Graudenz, Hagen i. W., Hemmingstedt, Hennstedt, tigung haben, nicht mehr zu den Seltenheiten gehören. Der Hohenwestedt, Hirschberg, IBehoe, Iserlohn, Kl Steinheim, KönigsKleinbauer, welcher sonst noch vieles durch fremde Hände ver- zelt, Kirchhain b. C., Kröpelin, Königsberg, Köpenid, Limmer, Langendiebach, Lauenburg a. E., Lennep, Lüneburg, Luckenrichten ließ, muß jetzt seine Arbeit selber verrichten, weil er walde, Langensalza, Lauenburg i. P., Labiau, Minden, Miſſunde, sonst, geradeso wie der kleine Industrielle, sich kaum noch halten Mühlheim a. Rh., M.- Gladbach, Merseburg, Mühlhausen i. Th., Mafann. Das Kleinbürger- wie Kleinbauernthum geht mit raschen rienburg, München, Naumburg a. S., Neubudow, Nienstedten, NienSchritten seinem Untergange entgegen. Aber auch sie werden burg a. S., Neuenkirchen, Oldendorf, Oeynhausen, Oldenburg i. H., Die Sigungen des Comités finden jeden Dienstag und Freitag durch den heutigen Kampf um's Dasein bald die Ursachen des Ober- Peilau, Otterndorf, Osterwiek, Oldenswort, Oschersleben, Ploen, Maffenelendes erkannt haben, fie werden begreifen, daß der heu- Pommerenzdorf, Preez, Peine, Quadenbrüd, Rüdingen, Rem Vormittag statt. Briefe für dasselbe sind zu adressiren an die Sekre tige Klassenstaat mit seinem Militarismus das Massenelend ver scheid, Rheda, Stade, Stettin, Segeberg, Schönebeck, Staßfurth, Süch- täre J. Auer oder C. Derossi, Pferdemarkt 37 III. in Hamburg. Geldsendungen sind zu richten an August Geib, Rödingsmarkt 12 schuldet hat. tein, Schlebusch, Stelling, Schwerin i. M., Spandau, Schwaan, SternF. J. bei direkter Zusendung unter Kreuzband: für das Inland und die Länder des Weltpoftvereins M. 1,90; bei Zusendung unter verschlossenem Couvert M. 2,50. Bestellungen auf die Gratis- und Franco- Zusendung der am 15. September erscheinenden Probenummer wolle man an eine Buchhandung oder an die Expedition richten. Die Expedition der Zukunft". Berlin SO., Kaiser- Franz- Grenadier- Plaz 8a. Sozialistisches Central- Wahl- Comité. Leipzig, 8. September. Donnerstag den 6. d. M. tagte in der" Tonhalle" eine stark besuchte Volksversammlung, in bel, Tellingstedt, Trier, Tempelhof, Teltow, Uerdingen, Vorst, Blotho, welcher Bebel über:" Die Thätigkeit des Reichstags und die Wiesbaden, Wöhrden, Wismar, Wattenscheidt, Wiedenbrück, Wilmers Sozialdemokratie" sprach. Dieses Thema ist hier am Orte schon dorf, Zehlendorf. vielfach behandelt worden, und wenn wir nicht irren, hat sogar berg, Schwarzenbeck, Schneidemühl, Stolp, Schivelbein, St. Marga- in Hamburg. rethen, Starfendorf, Schönberg, Stegliz, Tondern, Treuenbrießen, TrieBerantwortlicher Redakteur: Hermann Helßig in Reubniz- Leipzig. sebaben und Erpeen Härberftras 12/ II. in Leipzig. Sud urb Sarina bes nominatsbudbruderet in Sebag fieht bern Ver jagt tein erlä Gen so m Vor nicht Org Vor bore erho sold zieh auf der woh die Ma und boll Gen mei eige zeln hier dure ist Lese wer Art Lese feit gege und und als ift, daß arbe Cen Die hab fich ihre war fie aber zu jelb ihre lebe nüt bert biel Cen Ueb wer Arb jud Ger jach hab brä übe met tost im 3. schr 200 For wer Ja fäh tüd W