Brfditlnt tn ftijii? «lilwoch. Sr-'t-g. SonntBj. AbonnemenISprciS Bit ganj Dealichland 1 Sl. 68 P>.»n Quartal. Monat»- Abonnement» »erden bei allen deutschen Poslanftaiten «ls den 2. und 3. Monat, und ans den ».Monat besonder» angenommen, im Umgr. Sachsen und Herzogth. Eachsen- Wtenburg auch aus den tten Monat de» Quartal» k 5» Psg. Inserate »etr. Lersammlungen pr. Petitzeile lv Ps� betr. Pmoatangelegendeiien und Feste prb Beiitzeile ZV Bs. Vestellunztn an alle Vostanstalien nnd B»ch> lungen de» Zu- u. Auslände». Filial- Expeditionen. Rew-Borl: Soz.-dcnrkr. Kenosten- ichaltsbuchdruckerei, IM Kldridge Str. Philadelphia! P. Hast, 630 North 3rd Stroet. 3. Boll, 1129 Charlotte Str. Hobolen N.J.: F. A. Sorgt, 216 Wash- lognou Str. Thicago:«.Lanserm-i u. 74 Ci yhonrne«t». Hau ZranjiSco: F. S V. 4'.» 0 haimull Str London IV.; Ii. Hen�e, h Nev' ejolde» Stj'ij,.v, Kentrat Hrgan der Sozialdemokratie Deutschlands. Nr. 29. Sonntag, 10. März. 1878. Langsamer Hungertod. Als Lassalle vor circa 15 Jahren in seinen Agitations- schriften den Nachweis führte und zwar an der Hand der stati» stischen Wissenschaft, daß ein großer Theil des arbeitenden Volkes den langsamen Hungertod sterbe, da war ein Geschrei unter den Schriftgelehrten, und Acht und Aberacht verhängte man über den muthigen Volksstreiter. Jetzt gestehen aber, wenn auch nur in verschämter Weise, die Blätter der Bourgeoisie in unbewußten Augenblicken die Wahr. heit der Lassalle'schen Behauptung oft genug ein. So lesen wir im„Hamburger Correspondenten" folgende bezeichnende Sätze: „Unvollkommene Nahrung kann nur unvollkommene Menschen erzeugen: aus schlecht genährten, schwachen Kindern können nur schlechte� und schwache Arbeiter, schlechte, keine Stra- pazen aushaltcnde Soldaten und schwache Mütter werden, die wieder nur einem schwachen Geschlechte das Leben geben können. Dies Alles ist aber noch der geringere Uebelstand, wenn man bedenkt, daß solche in der Kindheit schlecht genährte und dadurch in ihrer Constitution geschwächte Menschen, immer am ehesten für ansteckende Krankheiten empfänglich find und so gleich- sam zum Seuchenheerde werden, von wo aus sich die Pest wefter entwickelt..... Es ist ganz unmöglich, die Größe des Elends zu übertteiben, welches durch Menschen fortgepflanzt wird, die eine mehr als gewöhnliche Empfänglichkeit und Neigung zu Krankheiten besitzen. Nur vom wirthschaftlichen Standpunkte aus bettachtet, müsien wir nicht sagen, daß solche Menschen in der Folge die meisten Kotten und Kapitalverluste verursachen? Ihre Nachkommenschaft ist siech und trägt den Keim frühen Todes und zum mindesten eine Schwäche mit sich, die eine volle Entfaltung der Arbeitsleistung nicht zuläßt. Dem Staate oder sagen wir der Gesammtwirthschaft ist aber nicht von größerem Vortheil, als das Leben derjenigen möglichst lang und frei von Krankheit zu erhalten, welche die Periode des un- produktiven jugendlichen Alters überschritten haben. Der Staat kann kein Kapital besser verwenden, als in der Förderung aller jener Anlagen, welche gegen die Erzeugung und Verbreitung von Krankheiten gerichtet sind*. So der„Hamburger Correspondent*.— Daß wir es hier mit einer ausgeprägten Bourgeoisabhandlung zu thun haben, das beweiset wohl in scharfer Weise die Anficht, daß daS gerin- gere Uebel in der Thatiache liege, daß die schlechtgenährten Glieder der menschlichen Gesellschaft zu Grunde gehen, das grö- ßere Uebel liege in der Empfänglichkeit dieser schlechtgenvhrten Menschen, ansteckende Krankheiten in sich aufzunehmen und auf diese Weise die gutgenährte Gesellschaft, die Bourgeoisie, zu be- drohen. Stellt man diese Anschauung in den Bordergrund, so begreift mau wohl, weshalb der„Hamburger Correspondcnt* die„Ge- sellschast zur Verabreichung guter Mittagsmahle" so wirm empfiehlt— es prägt sich darin die Angst um den eigenen wohl- genährten Leib aus.— Doch wir wollen nicht boshaft sei», wir wollen diesen wunden Punkt nicht weiter berühren, sondern ledig- lich unserer Freude Ausdruck verleihen, daß die Blätter der Bourgeoisie endlich einmal anfangen, das Volkselend zu begreisen und den Staat um Hilfe zu rufen. Der„Hamburger Correspondent" ist so gewiß davon über- zeugt, daß eine unzureichende Ernährung im Volke vielfach statt- findet, daß er gar keine Beweise bringt; wir finden das einer anirkannten Thatsache gegenüber im Grunde genommen äußerst löblich, doch wenn wir Sozialdemokraten diese Tattik befolgen wollten, so würde man vielfach wieder von Uebertreibungen reden, von Aufhetzereien durch unbewiesene Angaben, deshalb wollen wir uns an dieser Stelle wenigstens salviren indem wir auf die Berichte der Zittauer Gewerbekammer— also eines gewiß nicht sozialdemokratischen Institutes— hinweisen; wir ersehen aus denselben, daß das Volk wirklich hungert und dadurch nach und nach dahinsiecht. Wie diese Berichte feststellen, hat der größte Theil der sächsischen Weber auch in normaler Zeit per Jahr nicht volle 300 Mark Einkommen. Dieses Einkommen haben nur solche, die sich der Beihilfe der Frauen oder halberwachsener Kinder erfreuen. Die traurige Lage der sächsischen Weber wurde von unserer Seite oft genug, sowohl in öffentlichen Versammlungen als auch in der Presse, erwähnt und nachgewiesen, von den Geg- -tTn. l�doch stets in der unverichämtesten und unverfrorensten für.Luge� und„Uebertreibung" erklärt. Ein nichts Weise tasmirto*./ Miiv M vttvciiitiuuny ttuuLU vs�iu rnujis' Kir sozialistisches Blatt, der Frankfurter„Wtxcnx*', Organ rÄotfte, schreibt unter Hinweis auf obigeHandelskammer- fiOYMr&fo Utlltlaß alle Gegner sich auf den philisterhaftesten Standpunft stellten und in ökonomischer Richtung Bitterfeld, in politischer aber Preußen als Maßstab anlegten; außer Bitterfeld resp. Preußen gab's für sie nichts zu besprechen. Der zweite Gegner war der hiesige Diakonus, ein guter Rhe- toriker, welcher eine lange, sehr salbungsvolle Kanzelrede losließ. Die Forderungen, die der Referent als Forderungen der Sozial- demokraten bezeichnet habe, habe der„HerrJ ftis von Nazareth" schon vor achtzehnhundert Jahren dem Volke gelehrt; es sei daher nichts Neues, was die Sozialdemokraten wollten. Er erzählte, daß er auch der Sohn eines Arbeiters sei und es doch zu seiner gegenwärtigen Stellung gebracht habe; was ihm möglich gewesen sei, sei auch jedem Andern möglich. Er vergaß freilich, daß, wenn„jeder Andere" auch Pastor werden wollte, diese Herren bald am Hungertuche nagen müßten, weil man für sie keine Verwendung hätte. Auf das sozialdemokratische Programm eingehend, erklärte er sich mit demselben vollkommen einverstan- den; er kenne keine Partei, die die Forderungen nicht gut heißen solle; was die Sozialdemokraten wollen, wollen ja alle anderen Parteien. Daß die Kirche die Völker geknechtet habe, sei nicht wahr, denn die Mönche mit„ihrer Kutte, ihrem Strick und dem Crucifix" seren gar nicht im Stande gewesen, den Völkern ge- fährlich zu werden. Es folgten dann die landläufigen Phrasen von dem Werthe, den die Klöster für die Verbreitung der Wissenschaft hatten u. s. w. Mit der Trennung der Kirche vom Staate und der Erklärung der Religion zur Privatsache war er ganz einverstanden, nur an dem„herrlichen Kriegsheer" wollte er nicht rütteln lassen, dies sei zur Erhaltung der„Ordnung" absolut nothwendig. Selbstverständlich ist es. daß nach der An- ficht des Herrn das wahre Heil einzig und allein im Schooße des Christenthums zu finden ist. Ueber die Emrichtungen des Zukunftsstaates wollte er auf das Genaueste unterrichtet werden; er wollte, daß>hm ein bis in die kleinsten Details fertiges Bild desselben vorgeführt werde. Der Redner war, mit einem Worte gesagt, sehr— pfäsfi,ch.— Der Referent wies den beiden Rednern nach, daß sie ihn keineswegs widerlegt, sondern in vielen Fällen das von ihm Gesagte bestätigt hätten; er erwähnte auch, weshalb sich gewisse Herren bemühen, in„Arbeiterfreundlichkeit zu machen. Die beiden obengenannten Herren ergriffen darauf nochmals das Wort, brachten jedoch nur confuses Zeug zu Tage. Der Herr Rector z. B. lieferte unter Anderem folgenden Unsinn: Im sozialen Staate werden z. B. die Maurer zu den Eigarrenarbeitern sagen: Wir haben lange genug gemauert, jetzt wollen wir Cigarren machen, und ihr könnt die schwere Maurerarbeit verrichten; oder die Eskimo's würden sagen: Wir haben schon lange genug geftoren, jetzt können die Italiener nach Norden ziehen, wir gehen nach Italien. Solcher Quatsch heißt Bekämpfung mit„geistigen Waffen". Ein Fabrikant, der das Wort ergriff, erklärte: Jeder Arbeitgeber, der seinen Arbeitern den Lohn verkürze und sich durch Lohnreductionen zu bereichern suche, sei ein— Schuft und Schurke, doch— und hier liegt der t! Hund begraben— müsse der Arbeiter bei schlechtem Geschäfts- gange mit kleinem Lohne zufrieden sein und dem Arbeitgeber sein" Leid tragen helfen. Das heißt auf deutsch: Der„Unter- nehmergewinn" darf unter keinen Umständen g-schmälert werden, die Folgen d«s schlechten Geschäftsganges haben einzig und allein die Arbeiter zu tragen. Nachdem noch ein Mitglied des Kriegervereins ein Loblied auf diesen vom Stapel gelassen und für die hohe Besoldung der höheren Beamten— welche das viele Geld für die Vera.twort- lichkeit, die auf ihnen lastet, erhalten„müssen" und daher nicht nöthig haben, viel zu arbeiten— eine Lanze eingelegt datte, wofür er von der Versammlung in stürmischer Weise unterbrochen wurde, ergriff der„überwachende Beamte" das Wort und redete, bedeckten Hauptes, eine gewaltige Rede, in welcher er die Anwesenden über die Machtvollkommenheiten der Polizei belehrte und mit salomonischer Weisheit bemerkte, daß Jeder, der den Anordnungen nicht Folge leiste, bestraft werde, denn:„Strafe muß sind!" Der Referent wollte wenigstens die gröbsten Jrrthümcr der fünf Vorredner ins rechte Licht stellen, hatte aber die Rechnung ohne den überwachenden Beamten gemacht; denn kaum hatte er einige Minuten gesprochen, so wurde die Versammlung zum zweite nmale und zwar wieder„im Namen des Gesetzes" aufgelöst. Die Versammlung hat ihren Zweck erreicht, denn sie hat Stoff zum gegenseitigen Meinungsaustausch gegeben; hat bei den Arbeitern das Klassenbewußtsein geweckt und ihnen gezeigt, auf welche Seite sie sich zu stellen haben. Wir werden bemüht sein, in der nächsten Zeit wieder eine Versammlung einzuberufen und hoffen, unseren Gegnern reckt bald den Beweis erbringen zu können, daß die Bitterfelder Arbeiter sür die sozialdemokratischen Ideen empfänglicher find, als Jene meinen. Der arbeiterfreund- liche Leim, mir welchem man Gimpel fangen will, wird nach jeder Versammlung an Zugkraft verlieren; find die Arbeiter einmal zur Erkennlniß ihrer Klassenlage gelangt, werden und müssen sie Sozialdemokraten werden.__-o- Soeben, Freitag Vormittags, nach Schluß der Redaftion er- halten wir aus Berlin folgende Zuschrift: Ein schwerer Schlag hat die sozialdemokratische Partei getroffen. Einer ihrer wackersten Kämpen Helnsch ist am Donnerstag, Vormittags 10 Uhr, einem Blutsturz er- legen. Wir beklagen in dem Verstorbenen einen ganzen Mann, einen eifrigen Parteigänger und einen vorzüglichen Organisator. Schon seit vielen Jahren für die sozialistische Sache thätig, hat sich der Hingeschiedene namentlich in der letzteren Zeit durch ganz hervorragende Leistungen ausgezeichnet. In meisterhafter Weise hat er wiederholt das Amt eines Geschäftsführers der hiesigen Parteigenossen versehen; und bei den letzten Wahlkämpfen hat er eine wahrhaft aufreibende Thätigkeit entwickelt. Er war Vorsitzender des hiesigen Central- Wahlcomitös und gleichzeitig Chef der Organisation im 4. Wahlkreis, und als solcher hat er Tag und Nacht gewirkt. Ihm war mithin ein gut Theil des erfochtenen Sieges zuzuschreiben. Genosse Heinsch hat aber nicht allein gestritten für die Sozialdemokratie, sondern er hat auch für sie gelitten. Wegen Abdrucks eines Arbeiterliedes hatte er drei Monate in der „Bastille am Plötzensee" auszustehen; weitere sechs Wochen Gefängniß, die ihm wegen Uebertretung des Vereinsgesetzes zu- diktirt wurden, nimmt er mit m's Grab. Heinsch starb in den besten Jahren. Am 23. Juli 1847 zu Gumb'nnen geboren, war es ihm nur vergönnt, 31 Jahre alt zu werden. In wie weit dieses frühzeitige Ableben der Ver- storbtne seimr aufreibenden Thätigkeit im öffentlichen Leben zu verdanken hat, ist nicht festzustellen; aber darüber kann Niemand im Zweifel sein, daß dieselbe sein Leben bedeutend gekürzt hat. Das Leichenbegängniß findet am kommenden Sonntag (10. März), selbstverständlich ohne jedes kirchliche Beiwerk, statt. Briefkaste« der Redaltion. Th. D. in Biebrich: Sie müssen einen Col- portogeschein sür das deutsche Reich besitzen, dann steht Ihnen nichts entgegen, auch„im Preußischen" die Schriften zu vertreiben.— M. L. in L chtenstein: Fragen Sie doch einen Rechtsanwalt.— I. E. in Scifcritz: In vielen Orten wird die Steuer nach der Mielhe einge. ichätzt; Sie können dagegen nichts machen, �als in jedem einzelnen Falle zu retlamiren.— Ä. in Berresheim: Sie muthen uns doch zu viel zu, wenn Sie verlangen, wir sollten dem Bierbankgeschwätz des Gutsbesitzers K. nebst Genossen im„Vorwärts" die gebührende Ab- fertigung zu Theil werden lassen. Schwätzer läßt man schwätzen. der Expedition. H. Nitzsche in Newyork: Der dortige Buch- Händler hat deshalb auf dem einzelnen Stücke weniger Spesen, weil er verschiedene Bestellungen zusammen oder gleich in größeren Partien bez-eht. Wenn S'e eine größere Bestellung machen, werden wir Ihnen auch die Sendung durch ein Speditronshaus zukommen lassen. Unge- sährer Benag ist aber der Bestellung bilzu ügen.— Kreische in Goslar: Tabaksmonopol ist das ausschließliche Recht des Tabahandels und der Ausnutzung des Tabakbaues.— �Wilh. Quint in Coskwig i. A.: Ihre Reklamation haben wir der hiesigen Hauptpost zu Erledigung über- geben. �_ Quittung. W. Mllr Mannheim Ab. 25,0(1. Schld Straßbug Ab. 26,52. Sbrt Cassel Ab. 19,26. Gqlt hier Ab. 6,ä6. Allgem. Schnciderverrin Hannover Ann. 1,20. Kpprt Konncise Schr. 10, 00. Exped. das„Hamburg-Altonaer Nolksblatis" Hamburg Ab. 600,00. Ürankenkosse der Metallarbeiter hier Ann. 2,30. Sckifr Gohlrs Ab.. 7,35. Schrdr Hannover Ab. 100,00. Stphn Luvwigkhafen Schr 2,55. Krzbrg Senneberg Ab. 1,00. Nrchwtz Königsbrrg Schr. 11,00. Borlsch-n Schr. 440. Schstr Weißbach Schr. 0.50. Rmrs Husum 1,00. Brsch Gohlis Schr 4.20. Psch» Stockum Schr. 2,40. Kls Schwöb. Gmünd Schr. b,60. Hsk Traismauer Schr. 3,39. Kndrmnn Siegburg Ab. 1.50. Gcnossenschaftsbuchdruckcrei. h. W. T. Reudnitz 300,00. Antheilscheine erh.__ Frankfurt a. M. u. Umg.„«g;, ää und Moratsabvnnemems auf olle soz aOstiichen Zeitungen„Vorwärts", „Neue Welt".„Rnndschau"..D-e Zukunft"„Berliner Freie Pr-ffe",„Volkssreund", ,.Ncuc Gesellschaft",„Hamburg Al- tonaer Volksblatt" u. s. w. z» jeder Tageszeit angenommen werden. Ferner mache ich daraus ausmerkjom, daß bei mir Aufträge auf Druck- fachen aller Art, z. B. Adreßkarten, Visitenkarten, Rech- nungcn, Circutäre u. s. w. angenommen w-rden. Alle Drucksachen werden billig und nach Wunsch schnell und bestens besorgt. W. knokc, K>'I' r.nnerftraße 34, 2. Etg. NB. Den geehrten Abonneni,«. e-oengruannter Blätter zur Nachricht, daß Montag, den 11. ds. Mis. das Abonnementszeld erhoben wird. et Diejenigen Leser des„Vorwärts", welche U. s—e. In� dem Abonnentengeld noch im Rückstände sind, werden ersucht, selbes in Kürze zu berichtigen, widrigenfalls die weitere Zusendung des Blattes eingestellt werden muß.(60 I. A. der Zeitungs-Commission: Germer. Allgemeiner deutscher Schneidervereiu. «yuUUl.l.vi. Montag, den 11. März, Abends 8 Uhr, findet im Saale des„Unionsgartcu" unser diesjahnger Fastnachts-Ball statt. Ballkarte 75 Psg., Entreekarte 25 Psg.(F. 159)[1,50 Die College» v. Freunde werden hiermit fteundl. eingeladen. D. C. Sie Krankenkasse der Metallarbeiter für Leipzig ». Umgegend Hält jeden Sonnabeud in der Thieme- schen Brauerei(Taucha.rsrraße Nr. 12) seine Versammlung ab. Da- selbst werden neue Mitglieder aufgenommen.(40 Dirnstag, den IL. März, Abends 8'/, llhr, in �rrenseu. Burmersters Salon, 1. Tieppe: Oeffentliche Versammlung des Ottensener Arbeiter-Bereins. Tagesordnung: 1) Abrechnung sür Februar. 2) Bibliothekange- legenheit. 3) Communalwahlangelegcnheit.(90 F. Heerhold. Rundschau No. 3 ist erschienen und an diejenigen Filial-Expeditionen zur Versendung ge» langt, welche über Nr. 2 abgerechnet haben. Sollten hier und da noch reingehaltene Exemplare der Nummern 1 und 2 übrig sein, so wird um deren Rücksendung gebeten. IftoIt-TaKali. Dominwo 55, 60, 65, 70, 80, 90. Brasil 50, 65, 70. 80, 100, 120, 140. Seedleaf 40, oO, 60, 70 bis 180. Ja™ 100, 120, 140, 160, 250, 270. Carmen 90. HO.(4c) Palmyra 140, 150, 160, 170.(3,00 lose Domlng'oblUtter 25 und 30 Pfg. Ferd. Gätjens, Altona, Rathhausmarkt 36. Im Selbstverlag des Verfassers in Heidelberg ist soeben er- schienen:(2a)(2.10 Der M« Isenaustritt aus der Kirche. Von Carl Scholl. Preis für Arbeiter: 10 Psg. bei Mehrabnahme. Siebente Auflage! Soeben erschien bei C. Grillenbcrger>n Nürnberg: Jesus von Aazsretö. Historische Studie von G. Lommcl. 7. Auflage. Dieses Schrrstchen, 1847 bei Roberl Blum in erster Auflage er- schienen und vielfach confisci-t, ist in jetziger Zeit der pfäsfischen Agi- tation als Gegengrst ganz besonders geeignet. ;?reis 40?fg. Auswärtige Best ller wollen 50 Psg.>n Briefmarken einsenden. Bei Partien-Abnahme öedeulcnden Rabatt. Soeben ist erschienen: Geschichte der Commune von 1871. Von Lissagara». Preis im Buchhandel 6 Mt. Für Arveitervereine bei direktem Bezüge 4 Mk., rn Pallien 3 Mk. 25 Boge» gr. 8. DaS Erscheinen des Werk-s ist dadurch verzögert worden, daß die deutsche Uebersetzüng nach dem sür die noch nicht erschi-neue zweite französische Auflage vom Verfasset bearbeiteten Original hergestellt ist. Es wird mit diesem Werke zum ersten Male eine auf die vorhandenen Aktenstücke und auf die lorgiält-gsten Uniersuchungen des Ber- saffers begründete authentische Geschichte der Commune von 1871 geboten. Der Verfasser verfäbrt ohne jede andere Rücksicht als die- jenige aui die Wahrheit. Mit derselben Treue und schärfe, mit der er die großen und heroischen Züge der Eommunebewegung schildert, entwickelr er die Ursachen der Niederlage.(2a)(1,80 Braunschweig. Bracke jr. Durch die Expedition des„Vorwärts" ist zu beziehen: Die Grientdesiatte im deutschen Reichstag (vollständig nach dem amtlichen stenographischen Bericht) 3 kurz beleuchtet von W. Liebknecht. 5 Bogen 8°. Preis 30 Psg. 5,000 Exemplare wurdeninnerhalbl-tTagenvergriffen. Zur orientalischen Jrage oder Soll Europa kosakisch werden? Ein Mahnwort an das deutsche Volk von Wilhelm Liebknecht. Zweite, um etwa 1 Boge» vermehrte Auflage, i» der die neuesten Phasen der Pöltschen Lage berücksichtigt sind. 4 Bogen 8». Preis 30 Pfg. Im Verlag von Emil Sauerteig in Gotha sind erschienen: Vi««» Solo-Quartette von Gustav Scholz. Rehr nieder: Gedicht von Bruno Geiser. Die Spinnerin.„„ Julius Sturm. Das BlUinleln.„„ A. Geib. (4c) Preis: Partitur mit Stimmen 2 Mark.(0.90 Gegen Einsendung des Betrags folgt Zusendung franko.(F. 132) (9.0» .Allen Freunden, Bekannten und GcBlnnungsgcnossen die traurige Nachrieht, dass unser Freund August Hein sch am Donnerstag, den 7. ds. Mta., verstorben ist. Die Familie verliert an ihm einen treuen Gatten und liebevollen Vater, die Partei einen ihrer eifrigsten Kämpfer und wir einen treuen Freund. Ehre seinem Andenken! Im Auftrag vieler Genossen; Heinr Kaekow. Üsetaii rooit!(bei stubah ur: He-mann Heißig rn R-udnitz-Lechz-g. Rrdaktiou und Exped ior. Färbersttoße 12. II in Leip�g. Titck ur.d Verlag der«enohenschasttbuckdruckerki in Le-pzig.