«rscheinf m LeiPilg Mittwoch, Freitag, Sonntag. Abonnementspreis Kr ganz Tentichland 1 M, k« P>. pro Quartal. Monats- Abonnements »erben bei allen deutlchen PostanftaNen »uiden 2, und 3. Monat, und aus deu b. Monat besonder« angenommen: im Ntnigr, Sachsen und Herzogth, Sachsen- Lltenburg auch aus deu lle» Monat de» Quartal« i. 54 Pfg. Inserate Jett,«ersammlungen w. Petitzelle 10 Mx Brioat-ngclegenheiten und Feste pich Petitzeile»0 Ps. Z-estcilungen nebmen an alle Postanstalten und Buch Handlungen de« In- u. Auslände«. Fillal» Expeditionen. New-Aorl: So«.- demotr. Sniosten- schastSbuchdruckerei, 154 dllckrld?« Str. Philadelphia: P. Haß, 630 North Zea Street. I Boll, 1129 Charlotte Str. Hdboten N.J.: F. A. Sorge, 215 iVaad. iu�Ion Str. Ehicago: A. Lansormann,<4 Civdonrne„>» San Franziico: F. Enh,«43 O'l'arreU Str London W.: T. Henze, 8 New Holiien Sqnar« Kentrat Hrgan der Sozialdemokratie Deutschlands. Nr. 37. Freitag, 29. März. 1878. Ädonnements-Emladullg. Mit dem 1. April 1878 beginnt ein neues Quartal, und fordern wir deshalb zu zahlreichem Abonnement auf das wöchent- lich dreimal erscheinenoe Parteiorgan auf. Der Preis beträgt 1 Mark klt?f. pro Quartal für ganz Deutschland. Alle Postanstalten und Buchhandlungen nehmen Abonnements entgegen. Denjenigen Abonnenten, welche das Blatt per Kreuzband beziehen, wird dasselbe bei wöchentlich dreinialiger Zusendung in folgender Weise berechnet: für Deutschland, Helgoland und Luxemburg 3 Mark per Quartal: für die Schweiz, Serbien, Belgien, Scandinavien, Italien, die Niederlande, Großbritannien, Rumänien, Portugal, Frankreich, Spanien, Türkei und Vereinigten Staaten von Amerika 4 Mark; Touvertsendungen innerhalb des deutschen Postgebietes incl. Oesterreich- Ungarn, Luxemburg und Helgoland wöchentl. 3mal 10 Mark pr. Quartal, wöchentl. Imal 4,80 Mark pr. Quartal. Der Abonnements-Betrag ist bei Bestellung einzusenden. In dem Zeitungskatalog steht der„Vorwärts" im Nachtrag XI, unter Nr. 4132, Seite 2. Für Leipzig und Umgegend ist der Abonnementspreis mit Bringerlohn) auf 1 Mark 80 Pf. pro Quartal und 60 Pf. pro Monat festgesetzt. Man abonnirt bei der Expedition d. Bl. Färberstraße 12/lI, unserem Colporteur Moritz Ulrich, Süd- straße 12, in den Filialen: Ciaarrenladen des Hrn. Peter Krebs, Ulrichsg. 60, und Sattlerwerkstatt am Königsplatz 7; 4 umgegend von Leipzig bei den Filialexpedittonen:'DotK- morsöorf' Iteubnitz, Zlenschonefetd:c.:c. bei Frau Engel, Reudnitz, Täubchenweg 29, 2 Tr.; für Lonnewitz:c. H ackert, 10 t�rt.; für Kleinzschocher und Zlmgegend bei 10 Tb-nverg b«B ösch,Hospitalstr. 6/1V w Neureudnitz bei Z schau, 15 I; für chahlis:c at Eisenbahnstraße 8; für Stötteritz bei E. rude, An der Papiermühle; für �lagwitz-Tindena« bei Frau Grebenstein, Aurelienstraße 3. Für Merlin wird auf den„Vorwärts" monatlich für 75 Pf. (frei in s Haus) abonnirt, bei der Expeditton der„Berliner Freien Presse", Kaiser-Franz-Grenadier-Platz 8» und Rubenow, Brunnenstr. 36 a, im Laden. Die Leipziger Abonnenten werden noch besonders darauf «nfmerksam gemacht, daß bei alle« Stadtpost-Filialcn Quartals- »bounements angenommen werde«. Die Expedition des„Vorwärts". Monopol oder nicht? Die Leute in den verschiedenen Parteien zerbrechen sich die Köpfe darüber, ob denn die Sozialdemokraten für oder gegen das Tabaksmonopol sich endgültig erklären würden. Besonders find deshalb die„Magdeburger" und die„Weser- Zeitung" in Streit gerathen, von welchen letztere als Abschreckungsmittel eine bekannte Taktik ausübt und erklärt, daß das Monopol schon deshalb nichts tauge, weil die Sozialdemokratie demselben im Prinzip zustimme. Daß die sozialdemokrattschen Abgeordneten dem heutigen Re- gierungssystem gegenüber nicht für das Monopol stimmen wer- den, weil dadurch die Arbeiter nur den ausbeutenden Arbeits- Herrn wechseln würden, ist selbstverständlich. Aber sie werden I zu geben auch aus dem Grunde nicht für dasselbe sich erklären können, weil durch das Monopol einer reaktionären Regierung Geld- mittel in die Hand gespielt würden, welche dieselbe gegen die Freiheit und das allgemeine Wohl verwenden könnte. Ganz dasselbe Motiv ist gegen die Uebernahme der Privat- bahnen durch das Reich oder durch die Einzelstaaten, gegen die Regelung resp. Uebernabine des Versicherungswesens durch das.�.U.. �..,.■ eft- tniw Reich bei den sozialistischen Abgeordneten maßgebend, obwohl Menichen sollen letzt Denen �.fen- �. wmn auch wldcr sie im Prinzip für den auegebre.tetsten Staatsbetrieb find. ihren persönlichen Willen, dcm Elend ubcrantwvr et haben Man � Es stünde wahrlich als Ueberganq zur sozialistischen Gesell- wäre wirklich versucht Mitleid, g zu ��""ber e.ne solche schaft kein Prinzipienbedenken und auch kein praktisches Bedenken Bornirthett. wenn es nicht feststünde, daß das ml dthat.ge Ge- 'm Wege, wenn ein Staat, der auf demokratischer Grund- bahren derHerrenNationalliberalen mcks als p«« KuM lag- aufgebaut wäre, den arößtmöalicbsten Staatsbetrieb bei ist. darauf berechnet, dem arbeitenden Volke über die volksseind- der Produktion und der Tisttibution einführte lichen Zwecke de? Nationalliberbllswus Sand m die Augen zu Wir haben zu,.. Beisel nick» d°?-a-n wenn die Arbeiter � streuen. Tie Herren geben heute m.t der-m-n Hand, um m kann also segnend wirken. Aber wenn der Staat den Bettieb der Tabaksindustrie lediglich als eine Steuerfrage auffaßt, dann liegt es ja auf der Hand, daß derselbe nimmermehr einen Nutzen für die Arbeiter haben kann, daß vielmehr der Staat die Löhne drücken wird, um höhere Stcucrbeträge zu er- zielen. Und hier haben wir den entscheidenden Punkt. Wir find für Staatsbetrieb in allen Industrien, wenn der Staat diesen Betrieb durch eine vernünftige Bertheilung der Produfte der Gesammtheit zu Nutze maett; wir sind gegen den Staatsbe- trieb, sobald ersichtlich ist, daß der Staat nur für sich, für seine reakttonären, für seine Äricgs-Zwecke und für seine absonder- liche Machtstellung aus dem Staatsbettieb die Mittel erwer- ben will. Dem Monopol an sich stimmen wir unbedenklich zu, da dasselbe in den Händen des Staats für die Gesammtheit besser wirken kann, als jetzt, wo es sich in den Händen einer kleinen Anzahl von Kapitalisten in fast allen Arbeitszweizen befindet; aber dem Monopol stimmen wir nicht zu, welches der Staat erwerben will, um in leichter Weise die Steuerschraube fester anziehen zu können. Obwohl die Monopolfrage für einen bewußten Sozialisten klar liegen muß, so fühlten wir uns doch, verschiedener An- fragen halber, veranlaßt, die Hauptgesichtspunfte in dieser An- gelegenheit, wie es oben geschehen, kurz anzudeuten. Die Roth im sächsischen Voigtlande, welche schon vor Jahr und Tag zu lebhaften Vorstellungen Anlaß gab, hat gegenwärtig eine solche Höhe erreicht, daß sich selbst die Nativnalliberalen veranlaßt sehen, ihre„milde Hand" auf- zuthun. Und da? will viel sagen. Bor den Nationalliberalen waren es bekanntlich die Fortfchrittler, welche den Klingbeutel im Lande herumgehen ließen, freilich ohne nennenswerthen Erfolg, da der nationalliberale„Bruder" damals von einem Nothstande nichts wissen wollte und lieber weidlich auf die„Landstreicher", „Vagabunden" und„Bettler" schimpfte. Jetzt aber, nachdem die Roth ihr hohläugiges Antlitz auf allen Gassen zeigt» ist ein Bettuschen unmöglich und wohl oder übel muß das häßliche Faftum zugestanden werden. So schreibt z. B. der„Boigtländische Anzeiger": „Viele Hunderte, die gern und freudig zur Arbeit sich drängen würden, müssen die Hände niüßtg ruhen lassen. Hunderte von Familienvätern müssen zerrissenen Herzen« den Jhttgcn das Brod zur Sttllung des nagenden Hungers versagen: der bei weittm zahlreichste Theil der Bevölkerung eines voigtländischen Landstriches ist einer entsetzlichen Roth preisgegeben. Wohl giebt es heutigentags allerwärts im Voigtlande drückenden Mangel zu bekämpfen, aber nach dem, was uns bekannt geworden, hat der Nothstand nirgends in dem Maße um sich gegriffen, wie in den Weberdörfern des Oelsnitzer Bezirks." Nach demselben Blatte hat sich in Oelsnitz ein Comitö ge- bildet, welches alles Mögliche zu thun verspttcht, um den Roth- leidenden augenblickliche Hülfe zu Theil werden zu lassen und der Wiederkehr ähnlicher Kalamitäten vorzubeugen. Auf den letzteren Umstand namentlich kommt es auch an. Aber das Ber- sprechen wird ohne Zweifel ewig ein Versprechen bleiben, da die Beseitigung der periodisch wiederkehrenden Nothstände ohne eine radikale Aenderung der sozialpolitischen Verhältnisse ganz undenkbar ist. Und so sehen wir denn auch, daß die Nattonal- liberalen, wie bei vielen anderen, so auch bei dieser Gelegenheit wieder das Pferd beim Schwänze aufschirren und sich, anstatt an den Staat, der allein helfend eingreifen könnte, an die Herren Industriellen mit der Bitte wenden,„den Leuten Beschäftigung" zu geben. Dieselben Industriellen, die infolge der anarchischen kapitalistischen Produktionsweise gezwungen waren, die Arbeiter durch maßlose Herabsetzung der Löhne auf den Hungeretat zu setzen oder sie ganz aus der Arbeit zu entlassen, dieselben In- dustriellen, deren ganzes Dichten und Trachten die schonungs- loseste Ausbeutung der Arbeitskraft ist und sein muß, so lang sie, die Industriellen selber, die Produktion in Händen haben, so lange es überhaupt Klassengegensätze giebt— diese selbigen - e ev'>. r-ev____«•< f—. VI« LI..____...____ IC.__ 1�„„ Möchte doch die Reichsregierung ein Auge haben für unsere traurige Lage und ihren ganzen Einfluß geltend machen, daß uns nicht alle Wege des Exporthandels durch Staaten wie Ruß- land u. s. w. abgeschnitten würden. Möchte der Berliner Eon greß uns endlich den Frieden, und zwar einen dauernden Ftteden bringen; nur ein solcher könnte eine wirkliche Besserung der jetzt fast trostlosen Zustände herbeiführen." Ja—„möchte doch die Reichsregierung ein Auge haben für unsre traurige Lage." Aber das ist ja grade des Pudels Kern! Hätte die Reichsregierung, hätten überhaupt die Regierungen ein Auge für des Volkes Wohl und Wehe, es wäre absolut unmöglich, daß in immer kürzeren Zwischenräumen das Land von dem Jammer der Darbenden und Nothleidenden wiederhallte. Aber weil dem nicht so ist, darum gilt es zu streben, daß dem so wird. Uebrigens hat obige Notiz auch in die„Leipziger Volks- zeituug" Eingang gefunden und zwar ohne jeden Commentar, was um so verwunderlicher ist, als die Leipziger Fortschrittsleute seinerzeit jede Intervention des Staates zu Gunsten der Cala- mitosen als verwerflich ablebnten. In den Versammlungen, welche vor Jahresfrist von den Leipziger Fortschrittlern ein- berufen wurden, um die Aufmerksamkeit auf den Nothstand im Boigtlande zu lenken, erklärten ihre Redner nämlich, daß der Staat, worunter wir immer nur die Gesammtheit des Volkes verstehen, bei der Nothstandsfragc ganz aus dem Spiele zu lassen sei; die Nächstenliebe allein habe sich zu bethättgen, wenn„Brüder aus dem Volke" Roth litten. Nun, die fortschrittliche„Nächsten» liebe" hat gründlich Fiasko gemacht, wenigstens find die Klagen nicht verstummt; und auch die nationalliberalen„Volksfreunde", denen das Herz plötzlich so warm im ausbeutungslustigen Busen schlägt, werden mit ihren zusammengebettelten etlichen Tausend Mark das Gespenst des Hungers von dem so schwer heim- gesuchten Voigtlande nicht bannen. Was dagegen die Sozialdemokratie betttfft, so ist ihr Be- streben nicht auf die Beseitigung dieses oder jenes partiellen Hungernothstandes gerichtet. Sie kennt nur einen Nothstand— den Nothstand der ökonomischen Ausbeutung, dem allein auch die Nothlage im. Loigtlande geschuldet ist. Ist e� erst gelungen, die ökonomische Gleichheit, gestützt aus die sozialistisch-genossen- schaftliche Arbeit, durchzusetzen, dann wird aller Nothstand sein Ende erreicht haben und mit ihm auch die fortschrittlich-national- liberale„Nächstenliebe". ...........vqmn uciiptit, zum Oiouismuuuvui wachen. Denn die Schweizer- Kantone sind keine reaftionären Militärstaaten, sie sind keine tonangebenden europäischen Groß mächte, die mit dem im Handel erworbenen Gelde mörderische Kriege anzetteln. Das Tabaksmonopol, die Uebernahme des Versicherungswesens und der Eisenbahnen würden wir sofort jedem unschuldigen Kleinstaate und noch viel lieber jedem wahr- Haft demokrattschen Staate zuerkennen. Wir lassen uns eben nicht durch das Gewinsel der Bremer Handelsherren und der Eisenbahnatttonäre, die ja im Grunde genommen nichts anderes sind, als Monopolbesitzer, beirren, wenn fix sagen, daß durch daS Staatsmonvpol die langjährige, Ötofeen Opfern nufaebflute Industrie vernichtet würde, �ie Industrie wird durch den Staatsbettieb durchaus nicht vernichtet. die Arbeiter könnten, wenn der Staat nur wollte, an demselben auch bei den heutigen Verhältnissen einen viel besseren Arbeit- Leber erhalten, als sie deren jetzt besitzen. Das Staatsmonopol Wir haben MfWUÜ. urfffl---------------------- ber Schwei, von s dagegen, wenn die Arbeiter streuen. Die Herren geben heute mi selben den Getreidesten�.''�"�Lierungen fordern, daß die- weniger fühlbar zu machen, wenn sie morgen mit der ander» welckus jetzt ein,. lue übernehmen, daß sie das Monopol, Hand doppelt und dreifach das wieder zurücknehmen, was sie heut mnrf.ni Denn in» besitzen, zum Staatsmonopol den Verhungernden gereicht haben. Etwas weiter als die Nationalliberalen gehen schon die Herren Fortschrittler. Freilich nur ganz nebenher und schüchtern wagt sich dann und wann eine fortschrittliche Stimme vernehmen zu lassen, die auf die Ursachen dieser schrecklichen Erscheinung hin weist und den Staat als den alleinigen Erretter aus den Roth bezeichnet. Eine solche im leisesten Flüstertone gehaltene Stimme tönt uns in der Berliner„Volkszeiwng" aus Oederan ent- gegen nnd zwar also: „Das Herz blutet allen Denen, welche Gelegenheit haben, einen Theil unseres Erzgebirges und Voigtlandes heute zu be- reisen und dabei Augen zu haben für das unverschuldete Unglück vieler Tausende, welche in Folge der mehr als traurigen Ge-! schästslage nicht das trockene Brod haben, womit sie den Hunger, welcher deutlich aus den abgespannten, hohläugigen Gesichtern der Armen spricht, stillen können. Tie Aussichten auf eine durch- greifende Besserung der GeschäftSverhältnisse sind höchst gettnge. Sozialpolitische Uebersicht. — Zur Situation. Der Handelsminister Achenbach hat schon sein Bündel geschnütt, um nach Westpreußen als Ober- Präsident zu wandern; über seinen Nachfolger verlautet noch nichts. Falk und Leonhardt befinden sich gleichfalls auf dem Sprunge— zum Ministerhotel hinaus. Der schon durch Lassalle bekannte damaligeOberstaatsanwalt Schelling, welcher so unqe- mein weit vom Stamme gefallen ist, wird den einen dieser Herren ersetzen. Hobrecht, der neue Finanzminister, war schon die achte Persönlichkeit, an welche sich Bismarck zur Uebernahme des Finanzministeriums gewandt hatte; sieben Herren hatten ihm einen freundlichen Korb gegeben. Uebrigens condoliren dem Herrn Hobrecht dessen Freunde in überaus theilnehmender Weise. — Bis jetzt können die Liberalen sich noch nicht beklagen, daß man ihnen keinen reinen Wein eingeschenft habe, als das ge- flügelte Wort ausgesprochen wurde, sie sollten o- die Wand gedrückt werden.„Gedrückt" sind sie auch schon; man sieht es Bennigsen, Lasker und Genossen an den Gesichtern an, da an ihrer Statt die Herren Stollberg, Eulcnburg, Hobrccht und Schelling getreten find oder treten werden. Bei der ersten Lesung des Nachtragsetatgesetzes(Errich- tung eines Eisenbahnministeriums, Abzweigung der Forsten und Domänen vom Finanzministerium:c.:c.) im preußffchen Ab- geordnetenhause, haben sich die Liberalen bekanntlich auf die „Hinterbeine gestellt"; daß sie wieder auf die Knie fallen werden und zwar bei der dritten Lesung ist höchst wahrscheinlich. Der Abgeordnete Birchow, der seit langer Zeit einmal wieder seinen guten Tag hatte, wandte sich in scharfer Rede gegen die bis- marckischen Zustände. Er verlange ein parlamentarisches Mini- sterium, wie in anderen Ländern, wo die Minister mit ihrer vollen Person für ihre Thätigkeit eintreten und abtreten, wenn sie sihre Forderungen nicht durchsetzen. Er könne einem Mini- sterium, das nie einig gewesen, solche Zugeständnisse nicht be- willigen; gerade diese Uneinigkeit im Ministerium sei eine der größten Schädigungen unserer Verhältnisse. Diese Zustände könne er nicht anders bezeichnen, als eine Abwirthschaftung der Per- sönlichkeiten.(Sehr wahr I) Das ganze System kulminire darin, daß man die Persönlichkeiten ruinire.(Sehr wahr!) Einer nach dem Andern werde niedergeworfen, werde nicht blos hinausge- bracht, sondern auch noch mit Spott und Hohn überschüttet. (Sehr wahr!) Wer nachher wieder eintreten solle, überlege sich doch zehnmal, ob er unter solchen Umständen eintreten könne. Die Zahl der Persönlichkeiten, welche sich als mögliche Minister darbieten, werde immer kleiner, augenscheinlich ständen wir�einem vollständigen Bankerott der Persönlichkeiten im deutschen Reiche gegenüber.(Sehr richtig!) Redner ist der Ueberzeugung, daß das jetzige System nicht blos für die Minister, sondern auch für die Ministerialräthe ein entwürdigendes jsei.(Sehr richtig!) Das preußische Staatsministerium se: schon geht eine Maschine von so abnormer Consttuktion, daß wir nichts dazu beitragen können, diese Abnormität noch zu steigern.— Ob den großen Worten auch die entsprechenden Thaten folgen werden? Der Co n greß kommt höchst wahrscheinlich nicht zu Stande. Die russische Regierung hat in ihrem Uebermuth die-Forderungen Englands betreffs der Borlagen, die dem Congreß gemacht wer- den sollten, abgelehnt. Der Ton, den die offiziösen Blätter Rußlands und Englands anschlagen, läßt kaum mehr einen Zweifel übrig, daß sich bald schon der russisch>: Bär und der englische Leopard das Fell zerzausen werden. — Wie man Gesetze macht! Prof. John in Göttingen hat in einem Aufsatze in Goltdammer's Archiv, auf welchen auch der Staatsanwalt und Professor Fuchs aufmerksam macht, die nachstehenden seltsamen Jnconsequenzen zusammengestellt, welche sich das deutsche Strafgesetzbuch zu Schulden kommen läßt: l. Wer vorsätzlich einen Menschen wider dessen Willen tödtgf, kann, wenn er die Tödtung ohne Ueberlegung ausführte, möglicherweise mit Gefängniß von sechs Monaten bestraft werden. Geschah aber die Tödtung auf das ausdrückliche und ernst- liehe Verlangen des Getödteten, so beträgt die Strafe minde- stens drei Jahre Gefängniß.§§ 213, 217 Str.-Gcs.-B. II. Wer vorsätzlich einen Menschen tödtet, kann mit Gefäng- nißstrafe von sechs Monaten bestraft werden. Wenn jedoch eine Mutter ihr uneheliches Kind in oder gleich nach der Geburt vor- sätzlich tödtet, so muß dieselbe mindestens mit zwei Jahren Ge- fängniß besttast werden. ZZ 213, 217 Str.-Ges.-B. m. Wer einen Anderen vorsätzlich körperlich verletzt und hierbei den Tod des Verletzten beabsichtigt, kann, wenn diese beabsichtigte Folge eingetteten ist, mit Gefängniß von sechs Mo- naten bestraft werden. Wer jedoch einen Anderen stößt und dabei nur beabsichtigt, daß der Angegriffene das Sehvermögen auf einem Auge verliert, muß, falls nur dieser geringere Erfolg eingetteten ist, mindestens mit zwei Jahren Zuchthaus bestraft werden. Wenn aber außer diesem Erfolge auch noch der Tod des Verletzten eintritt, dann kann wieder auf Gefäng- niß von drei Monaten erkannt werden.§§ 213, 225, 226, 228 Str.-Ges.-B. IV. Falls jedoch ein Beamter vorsätzlich eine solche Körper- Verletzung begeht, die z. B. den Verlust des Sehvermögens her- beiführt, so kann derselbe, auch wenn er diese Folge beabsichtigt, möglicherweise mit drei Monaten Gefängniß bestraft werden. Hier bcim Beamten gestattet das Gesetz mildernde Umstände, dort nicht.§ 346 Stt.-Ges.-B. V. Wer einen Anderen in hilfloser Lage verläßt, z. B. eine Mutter ihr einjähriges Kind, wird, wenn der Tod dadurch, wenn auch unabsichtlich, verursacht worden ist, mit Zuchthaus nicht unter drei Jahren bestraft; wenn aber diese Mutter das Kind selbst vorsätzlich tödtet, so kann auf Gefängnißsttafe von sechs Monaten erkannt werden.§ 221 Absatz 3,§ 213 Str.- Ges.-B. Da»„ureigenste Werk" der Herren Lasker und Schwarze scheint danach doch an sehr bedenklichen Mängeln zu leiden; das geht gewöhnlich so, wenn sich einzelne Menschen in der Gesetzesmacherei immer vordrängen,� so daß von einer allge- meinen Berathuna kaum die Rede sein kann. Und gerade die Juristen besitzen bei solchen Dingen ein großes Maß von— Un- verftorenheit. — Dem greisen Revolutionär Blanqui, den die„hon netten Republikaner" bei der kürzlich in Marseille erfolgten Wahl zur Deputirtenkammer so schmählich im Stiche ließen, gedachten eben dieselben Subjekte dieSchmach einer Begnadigung anzuthun.die sie bei dem Marschall Mac Mahon für ihn auswirken wollten. Diese perfide Aufdringlichkeit weist die Schwester Blanqui's in einer Zuschrift an den„Peuple" von Marseille durch folgende Worte mit Verachtung zurück:„Nicht das hohe Alter, noch die lange Gefangenschaft werden Blanqui bestimmen, seine Freiheit in einem anderen Namen, als in demjenigen der öffentlichen Gerechtigkeit anzunehmen, d. h. mittelst der Amnestie, oder durch seine Wahl zum Parlament. Blanqui wird nie so handeln, daß man einen Zweifel in seine Entschlossenheit und Ueberzeugung setzen könne; als Unterpfand für letztere hat er fünfzig Jahre des Kampfes aufzuweisen, von welchen er vierzig in den Gefängnissen zugebracht hat." — Die Pariser Schriftsetzer unterhandeln mit den Arbeitgebern wegen einer Lohnerhöhung; 65 der Letzteren haben sich den Forderungen der Arbeiter gefügt, während in mehreren, und zwar den bedeutendsten, Buchdruckereien die Arbeit hat ein- Sestellt werden müssen. Bon der Arbeitseinstellung sind nur öerkdruckereien bettoffen, da die Zeitungsdruckereien fich über einen erhöhten Lohntarif mit den Arbeitern geeinigt haben. Trotzdem ist aber auch in den größeren und namentlich„republi- kanischen" Zeitungsdruckereien die Tendenz vorherrschend, mög- Die Lage der ländlichen Arbeiter in Posen. (Schluß.) Meine Annahme von 6 Personen pro Familie wird derjenige nicht für zu hoch halten, der den Kindersegen dieser Parias kennt. Naq obigen Angaben hat eine Stube 2625 bis 3666 Kubikfuß Inhalt; somit kommt auf eine Person ein Raum von 337,5 bis 666 Kubikfuß, oder bei 8 Personen pro Kopf 276,6 biS 456. Der Fußboden besteht aus gestampftem Lehm, ebenso die Wände, in welchen man nicht selten Löcher ausgebröckelt sieht, welche mit Stroh u. dgl. nothdürstig verstopft sind. Erwähnen will ich jedoch, daß die ncuerbauten, kasernenartigen Gesinde- Häuser besser ausgestattet find. Das Heizmaterial find meist grüne Beste, welche schlecht brennen qualmen und oft Augenentzündungen bei den Kindern verursachen. Gestohlene, oft sehr werthvolle Jnventarienstücke completiren das Brennholz und strafen dadurch das unreelle Wirken ihres Besitzers. Ich kenne einen solchen„gnädigen Herrn", der zwar den Rauchfangfcger bezahlte, sich aber nie- mals darum kümmerte, ob dieser tn den Gefindehäusern seine Pflicht erfülle Als endlich eine Familie an Zeichen des Er- stickens durch Rauch erkrankte, bestrafte er sie,„weil sie aus Faul- heit sich im Bett einen guten Tag machen wollte". 75 Scheffel resp. Centner Kartoffeln als Erttag pro Morgen ist sehr hoch angenommen. Der Acker soll �war nach der Ber- abredung beim Engagement gedüngt sein; dies geschieht jedoch in höchst homöopathischer Dosis: 3 bis 4 Fuder Dünger sind das gewöhnliche Maß; die Aussaat findet aber erst statt, nach- dem die Kartoffeln des Gutsherrn schon lange Wochen in der Erde geborgen sind. Die 4666 Pfd., welche von 168 Quadrat- ruthen geerntet sind, ergeben pro Tag 10,9 Pfd. als Nahrungs- beittag für 6 Personen. Das Getteide wird nicht in marktfähiger Beschaffcnveit ver- abfolgt; daher kann der Roggen mit 75 Pfd. pro Scheffel, der Weizen mit 75 Pfd., die Erbsen mit 85 Pfd., die Gerste mit 68 Pfd. pro Scheffel angenommen werden; also: 14 Scheffel Roggen a 75 Pfd.= 1656 Pfd. I 17üo«fb 4„ Weizen a 75 Pfd. 366 Pfd. 2„ Erbsen ä 85 Pfd.= 176 Pfd. 9 4" Gerste u 68 Pfd.= 272 Pfd. j 4,96 Pfd. lichst billige Arbeitskräfte, als: Lehrlinge und Mädchen gegen die männliche Arbeitskraft in's Feld zu führen. —„Befreiung vom türkischen Joch" lautete die ruf- fische Lüge, durch welche der Raubzug beschönigt werden sollte. Was diese„Befreiung" werth ist, ersehen wir aus der traurigen Lage, in welcher sich die„erlösten" Länder befinden. Das Bu- karester Blatt„Resboiul" bringt folgenden sehr bezeichnenden Schmerzensschrei über die Glückseligkeit, welche Rußland den „befteiten" Slaven brachte:„Unsere Beamten"— so schreibt das Blatt—„find russische Agenten geworden; unsere Eisen- bahnen werden von der russischen Armee in Anspruch genommen; unsere Schulen und Seminare sind in russische Spitäler ver- wandelt; in unseren Kasernen Hausen Russen; in den Wohnungen unserer Bauern Kosaken. Auch wir bilden einen Theil der orientalischen Christenheit und wir bitten den Czar, uns zu be- freien— nicht vom türkischen, sondern vom russischen Drucke!"— Der diplomatische Vertreter Rumäniens in Pe- tersburg, General Ghika, welcher beim„milden" Czar Borstel- lungen betreffs Bessarabiens wagte, mußte fich die größten Grob- heilen gefallen lassen.„Väterchen" polterte über den„Undank" der Rumänen, welche der russischen Gnade gar nicht würdig seien. Der alte Großdieb Gortschakoff bemerkte bei dieser Ge- legenheit echt russisch:„Trotz Eures Zeterns und Schreiens ist der Beschluß Rußlands unabänderlich. Wenn Ihr Euch nicht fügt, wird Bessarabien mit Gewalt genommen; versucht Jhr's, uns mit den Waffen entgegenzutreten, dann Gnade Euch Gott!" — Die„Verbündeten", die dem„Väterchen" die Kastanien aus dem Feuer geholt haben, bemerken jetzt mit Entsetzen, daß sie sich ganz gewaltig die Finger verbrannt haben. — Ueber die Behandlung unsrer Genossen Kaulitz, Hackenberger und Mathies in dem Gefängniß zu Trier sind der„Sozialdemokr. Corresp." etliche Mittheilungen geworden. Darnach ist es Kaulitz nach siebenmonatlichen Bemühungen endlich gelungen, sich eine einigermaßen erträgliche Stellung zu ver- schaffen, während seinen beiden Mitgefangenen sonderbarerweise fast alle„Vergünstigungen" verweigert werden. Mathies ist sogar in Gefängnißkleidung gesteckt und muß im sogenannten Websaal arbeiten; Hackenberger dagegen ist isolirt, hat aber die Erlaubniß zum Rauchen erlangt und darf einige Bücher lesen wie Kaulitz, dem auch die Lektüre der liberalen„Trierer Ztg." gestattet ist. Besuche von Parteigenossen sind untersagt, ebenso das Schreiben an dieselben; Briefe von Parteigenossen werden den Gefangenen weder angezeigt noch ausgehändigt. Censur der Briefe und Kirchenzwang ist, aualog in anderen Gesängnissen, auch dort eingeführt. Hackenberger sowohl als Kaulitz sind er- krantt und namentlich der Erster? ist so leidend, daß der Arzt nur noch eine Kur in Karlsbad als Rettung bezeichnet. Kaulitz ist in Folge seines Zustandes die Selbstbeköstigung gestattet worden, die aber monatlich 64 Mark kostet und dabei von einem bestimmten Restaurateur genommen werden muß. — Dürfen Frauen Volksversammlungen besuchen? Diese Frage rief im ,Lntelligenzstaate" Preußen und ganz be- sonders in Berlin lange und heiße Kämpfe hervor, ehe sich das Polizeipräsidium veranlaßt fühlte, dieselbe im bejahenden Sinne zu beantworten. Manche Behörden sind aber— da die Gesetze sich auf verschiedene Art deuten und auslegen lassen— der Meinung, daß den Frauen der Zutritt zu den Versammlungen verwehrt werden könne, und handeln auch in diesem Sinne. In Schleswig-Holstein z. B. dürfen die Frauen den Versammlungen heute noch nicht anwohnen, trotzdem durch die Entscheidung des Berliner Polizeipräsidiums zur Evidenz erwiesen ist, daß zu einem derartigen finnloien Verbote nicht die geringste gesetzliche Berechtigung vorhanden ist. Die königl. Regierung in Frank- furt a. O. hat sich in dieser Frage vor Kurzem auch im Sinne des Berliner Polizeipräsidiums geäußert. Anlaß hierzu gab eine Eingabe unseres Genossen Wobusa aus Forst, welcher sich über den Wachtmeister Sommer aus Spremberg, der eine dortselbst stattgehabte Versammlung aufzulösen drohte, wenn die Frauen nicht das Lokal verlassen würden, beschwerte. Der Regierungs-Erlaß lautet: Frankfurt a. O., den 6. März 1878. Königliche Regierung zu Frankfurt a. D. Auf die Beschwerde vom 23. Januar d. I. erwidern wir Ihnen bei Rückgabe der Anlage, daß wir das Verfahren des dortigen Polizei- Wachtmeisters Sommer, welcher in einer am Was die Positionen„Hühner und Gänse" anlangt, so war ich im Zweifel, ob ich sie überhaupt anführen sollte. Die Frau quält fich doch redlich mit der Aufzucht, und die darauf ver- wandte Zeit hätte ihr gewiß denselben Gewinn in anderweitiger Beschäftigung gebracht. Selbst die Eier zu essen gönnen sich die Leute gar nicht, ebenso wenig den Verbrauch der Gänse und ihrer Federn. Das Halten der letzteren ist nur geduldet; be- vor sie groß geworden sind, schweben sie in fortwährender Ge- fahr, bei etwaigem Verursachen von Feldschäden vom„gnädigen Herrn" oder dessen Beamten erschlagen zu werden; obendrein aber hat der Brodherr noch das Recht, sich von den großge- zogenen Gänsen die„fünfte" als Tribut auszuwählen. Der oben angezogene„Gnädige" hielt auch einmal solch eine Musterung. Um nicht parteiisch zu sein, ließ er alle Heerde» zusammentreiben und entnahm von den 153 Stück 30 Stück, es den neunzehn Parteien überlassend, wie sie unter fich mit der Repartttion des erlittenen Verlustes fertig wurden. Die Kuh soll bei freiem herrschaftlichem Futter gehalten sein; dieses müßte loyaler Weise, wie es in Schlesien der Fall ist, dem gleichen, welches die Thiers des Brodherrn erhalten. Aber mit nichtcn: im Sommer, sobald das Gras zu sprossen beginnt, werden die Kühe auf sauere, zumeist Waldweide getrieben. Der Genuß dieser Kräuter verursacht verschiedene Krankheits- zufälle(Blutharnen:c.) und fast gänzliches Ausbleiben der Milch, wegen welch letzterer das Thier doch gehalten wird. Im Winter giebt man ihm Strohhäcksel und Uebertehr(Kaff) ohne jegliches Kraftfutter. Daher kann ich behaupten, daß ich wäh- rend langjähriger Praxis nur zwei Fälle kennen lernte, in denen die Thiere im Jahresdurchschnitt pro Tag 1 Liter Milch gaben. Der Gerechtigkeit wegen muß noch eme Grasnutzung ange- führt werden, welche jedem Kuhbesitzer in den Feldgräben zuge- wiesen wird. Wir kommen nun zu der Frage:„Wie kann eine Familie unter diesen Verhältnissen existtten?" Antwort: Dadurch, daß sie sich wenigstens das, was sie zum Leben unumgänglich braucht, hinzustiehlt. Sie thut einfach nur das, was der Brodherr an ihr systematisch unter den Augen des Gesetzes verübt. Er giebt ihr eine mangelhafte Wohnung, die, ich will von dem Gesetz der Sittlichkeit schweigen, sogar nicht einmal das Polizeigesetz ge- stattet; er liefert geringes Brennmaterial, umgeht die Düngung des Ackers, mißt geringes Getteide als Deputat, nimmt ihnen 6. desselben Monats dort abgehaltenen Volksversammlung die Entfernung der anwesenden Frauenspersonen veranlaßt hat, als einer gesetzlichen Begründung entbehrend, nicht billgen können und die städtische Polizei-Verwaltung aufgefordert haben, in Zukunft der Anwesenheit von Frauenspersonen in Volsversamm- lungen, soweit die letzteren fich nicht als Versammlungen politt- scher Bereine darstellen, nicht hindernd in den Weg zu treten. Zu einer Bestrafung des zc. Sommer, wie Sie solche gleich- zeitig beantragt haben, liegt dagegen um so weniger Veranlassung vor, als derselbe nur die Instruktion seiner zunächst vorgesetzten Dienstbehörde befolgt hat. Königliche Regierung. Abtheilung des Innern. Stabern. — Genosse Altenkirch in Brandenburg wurde zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt und hat derselbe die Haft auch bereits angetreten, auS dem Grunde, weil er gelegentlich der Reichstagswahlen einen Aufruf verfaßt hatte, der dem Staats- anwalt zu freisinnig gehalten war. — Ueber die aufgelöste Tivoli- Versammlung in Berlin. Der Bescheid des Polizei-Präfidiums über die vom Einb»rufer eingereichte Beschwerde lautet: Berlin, den 22. März 1878. Euer Wohlgeboren wird auf die am 20. d. M. hier ein- gegangene Vorstellung, in welcher Sie über die Auflösung der von Ihnen am 17. d. M. nach Tivoli einberufenen Volksver- sammlung Beschwerde führen, hiermit eröffnet, daß durch die Uebcrfüllung des Versammlungslokals und den trotzdem fort- dauernden Andrang neuer Menschenmassen Gefahren für die Sicherheit und Wohlfahrt der Versammelten herbeigeführt wurden, welche bei den obwaltenden Umständen nur durch die Auflösung der Versammlung beseitigt werden konnten. Das Verfahren deS Beamten, welcher die Auflösung ausgesprochen hat, kann daher weder für ungesetzlich, noch für unangemessen erachtet werden. Königliches Polizei-Präfidium. v. Madai. Nach solchem Bescheide werden in Berlin wohl sämmtliche Voltsversammlungen, die man von sozialdemokrattscher Seite einberuft, aufgelöst werden, weil zu denselben das Volk in übergroßen Massen hinströmt.— Uebrigens ein sehr bezeichnendes Eingeständniß! Correspondenze«> Nerftn, 22. März. Bor Kurzem stand vor dem Berliner Stadtschwurgericht unter der Anklage der Urkundenfälschung ein Eisenbahnsekretär und gleichzeitig Büreauoorsteher. Der Beamte, welcher eine 25jährige Dienstzeit hinter sich hat, hatte die Copialien-Angelegenhelt unter>ich, er konnte sich Hilfskanzelisten annehmen und mußte die abgelieferte Bogenzahl quttttren. Bei einem Gehalte von 1800 Mark hatte der Beamte eine Frau, fünf Kinder und eine alte Mutter zu versorgen. Da der Gehalt nicht zureichte, arbeitete der Mann nach seinen Amtsstunden und copirte die betreffenden Schriftstücke. In seiner Eigenschaft als .Kanzleivorsteher" mußte er das Decorum wahren und durste die Arbeiten nicht auf seinen eigenen Namen verrechnen. Er schrieb also die von ihm und seinen Söhnen gelieferten Arbeiten den von andern Kanzelisten aufgeführten Summen zu. Die ab- gelieferte und verrechnete Bogenzahl stimmte, und doch wurde der Mann wegen Urkundenfälschung angeklagt, weil er die von ihm wirklich gelieferte Arbeit auf die Rechnung der anderen Beamten setzte. Die Geschworenen waren vernünftig genug, die Schuldfrage zu verneinen, und mußte der Mann freigesprochen werden. Der Herr„Büreauvorsteher", welcher sich 25 Jahre mühte, ohne es so weit zu bringen, seine Familie anständig er- nähren zu können und der, seinem falschen Schamgefühle nach- gebend, die von ihm thatsächlich gelieferte Arbeit auf die Rech- nung der Anderen setzte und nur mit knapper Roth dem Zucht- Hause enttann, wird nun einsehen, daß wir Sozialdemokraten Recht haben, wenn wir behaupten, daß die Mehrzahl der Be- amten Proletarier find, trotz der schönen Titel, die sie führen. Zur Herstellung von Offiziers-Speiseanstalten, zur Beschaffung von Tafelservices für„hohe Herren" u. s. w. hat man im �glorreichen deutschen Reiche" heidenmäßig viel Geld; für die Männer, die den Keim der Bildung in die Herzen der Jugend legen sollen, hat man, wenn sie in unverschuldete Roth kommen, keinen Pfennig übrig. Durch die Blätter geht eine Notiz, welch« beweist, wie erbärmlich die Lage des Lehrerstandes im„In- die Gänse, umgeht seine Verpflichtung zur Lieferung eines ge- nügenden Futters, hinterzieht ihnen das wohlverdiente Gehalt unter nichttgen Borwänden eigenmächtig und in gesetzwidriger Weise. Die Leute dagegen stehen auf einer unglaublich niedrigen Stufe der Bildung; sie find seit Generationen in dieser Weise behandelt worden und wissen traditionell, daß sie selten oder nie Recht bekommen; daher glauben sie gar nicht, daß es Gesetze giebt, die sie schützen, die ihnen auch gegen die„gnädigen Herren" helfen könnten.— Der Pfarrer hilft ihnen nicht; sie sehen ihn mit dem„gnädigen Herrn" verkehren, mag dieser katholisch, evangelisch oder lüdisch sein. Auf's Himmelreich verweist er sie wohl, im Leben hat er keine Hilfe für sie. So bildet ein stumpfsinniges Hinbrüten ein Charakteristikum des Posener ländlichen Proletariers, und der Hang zum Stehlen will auch da nicht abnehmen, wo sich in einzelnen Fällen seine materielle Lage gebessert hat: denn durch Generationen hat die herrschende Klasse durch maßlos eigennützigen Druck bei ihnen diesen Trieb als nothwendige Waffe in dem Kampfe um's Da- sein ausgebildet.„Dem Herrn(d. h. Guts-) und dem Pfarrer stehlen, ist keine Sünde; denn diese leben ja von uns", lautet ein polnisches Sprichwort, das auch in Oberschlefien bekannt ist. Den Pfarrer betrachtet der geistesumnachtete ländliche Paria der Provinz Posen als einen großen„Medizinmann", der ihn selig machen oder ewig verdammen kann, und mit dem er es nicht verderben darf, der ihm aber nicht seinen Magen sättigen wird, auch wenn er könnte. Der Uttramontanismus, welcher in den letzten Jahren seine Heerde» zum Kampfe für die„gefährdete Religion" alarmirt hat und diese durch zahllose Blätter, Blättchen und Traktätchea zunächst zu seinem Vortheil präparirt, ebnet auch der Aufklä- rung die Wege, welche seine Erbschaft antreten wird. Die Geister werden mobil und lernen das Interesse am Lesen, Sichunter- richten; der Boden wird gelockert, und fruchtbar wird der Samen unserer Idee aufgehen, welche alle Menschen einladet, an den Freuden desselben theilzunehmen, mögen diese nun leiblicher oder geistiger Natur sein. Paulus. tclligenzstaate" Preußen ist. Ein Lehrer, welcher acht Jahre in Wittenberge und Staßfurt im Amte war, wurde geisteskrank und mußte in die Heilanstalt in Halle gebracht werden, woselbst sc fünf Monate blieb. Nach seiner Entlassung verwaltete er seinen früheren Posten in Staßfurt noch anderthalb Jahr, worauf er zwei Jahre lang die Lehrerstelle in Alexanderdorf bei Prenzlau rnne hatte. Hier wurde er nicht definitiv augestellt und verfiel nach Verlauf von zwei Jahren in seinen früheren Zustand. Der Gutsherr ließ ihn in ein Krankenhaus bringen und räumte der hochschwangeren Frau, welche das Haus verlassen mußte, als Obdach für sie und ihre vier Kinder einen— Stall ein. Die Frau wußte aber diese gutsherrliche— Güte nicht zu würdigen und zog es vor, zu ihren ganz armen Verwandten nach Prenzlau zu gehen und ihre Niederkunft abzuwarten. Kurz nach derselben reiste sie nach Berlin zu ihrem Schwager, einem Schlosser, bei welchem sie, obschon derselbe selbst mit der Roth zu ringen hat, fteundlich aufgenommen wurde. Der betreffende Lehrer, dessen Zustand sich mittlerweile gebessert hatte, ersuchte um eine Stelle und erhielt eine solche zu Baruth, die er vom Mai bis No- vember 1877 verwaltete. Nach dieser Zeit trat sein krankhafter Zustand wieder ein und er mußte in eine Irrenanstalt verbracht werden. Die vollständig mittellose Frau befindet sich mit ihren Kindern, von denen zwei von der sogenannten„englischen Krank- heit" befallen sind, im größten Elend, da sie vom Pestalozzi- Verein nur eine verschwindend kleine Unterstützung erhielt, ihr Bittgesuch an die Regierung jedoch abschlägig beschieden wurde. Ein Bittgesuch an den Minister Falk blieb ebenfalls erfolglos. Die„liberalen" Blätter klappern mit dem Bettelsack und wollen „milde Gaben"„gefälligst" entgegen nehmen. Ich bin der Mei- nung. daß hier die Gesammtheit, der Staat, zu helfen verpflichtet ist. Der Mann hat zwölf Jahre als Lehrer gewirkt und trotz seines krankhasten Zustandcs sicherlich mehr Nützliches geleistet als mancher Stabsoffizier— und doch werden Letztere, wenn sie dienstunfähig werden oder nicht mehr dienen wollen, mit hohen Pensionen bedacht, während den Angehörigen des Volks- bildners ein— Stall zur Wohnung angeboten wird. So etwas heißt: Göttliche Weltordnung! und ist in einem Militärstaate selbstverständlich. Kalle a/S. Am 18. März fand hier in Halle eine Volks- Versammlung mit der Tagesordnung:„Der 18. März" statt. Als Referent war Genosse Alb. Paul aus Berlin erschienen, welcher sich seiner Aufgabe zur Zufriedenheit der Anwesenden, die„Liberalen" selbstverständlich abgerechnet, entledigte. Die anwesenden Gegner zogen es vor, angesichts des ihnen vorgehal- tenen Sündenregisters sich trotz mehrmaliger Aufforderung, das Wort zu ergreifen, gründlich auszuschweigen.— Der zweite Punkt der Tagesordnung behandelte eine in Eisleben stattgehabte Volksversammlung und die in derselben vorgekommenen Unge- Hörigkeiten. Genosse Rödiger geißelte in schärfster Weise den unwahren Bericht der„Saale-Zeitung". Ein Mensch, der auch schon manchen„Artikel" für die genannte Zeitung verbrochen, meldete sich zum Wort und erklärte, der Bericht müsse wahr sein, weil er von einem„Specialcorrespondenten" herstamme, und der könne doch— unmöglich lügen. Den Genossen Zwiebler und Paul war es ein Leichtes, den Blödsinn in da? richtige Licht zu stellen, und geißelte besonders Letzterer in der satirischsten Wesse die Wahrheitsliebe der„liberalen" Presse und ganz be- sonders des Specialcorrespondenten. Der Vertheidiger der „Äaale-Zettung" hatte nicht mehr den Muth, diese in Schutz zu nehmen. Die Arbeiter von Halle beseelt ein guter Geist, und werden wir, wenn die Agitation rege betrieben wird, dort die besten Erfolge erzielen. Merseburg. Mit der Tagesordnung:„Was wollen die Sozialdemokraten" wurde am lg. März hier eine VolkSver- sammlung abgehalten. In derselben waren die Gegner so zahl- reich erschienen, daß sie bei der Abstimmung über die Wahl des Vorsitzenden die Majorität hatten. Ein Herr Dr. Witte wurde daher als erster, und Genosse Rödiger als zweiter Borsitzender gewählt. Genosse Paul sprach in sachlicher Weise und deckte die Krebsschäden der heutigen Gesellschaft auf. Als er von den Nachtheilen, die der Militarismus dem Volke bringt, sprach, erhob sich der überwachende Beamte und sagte:„Hier darf über das Militär nicht gesprochen werden, das gehört nicht zur Tages- ordnung, sonst löse ich die Versammlung auf!" Genosse Paul fuhr darauf in seinem Vortrage fort und ermahnte zum Schluß die Arbeiter, in die sozialdemokratische Partei einzutreten. Als zweiter Redner trat der Prediger Hildebrandt auf und nörgelte, da er nicht im Stande war, etwas, was Paul sagte, zu wider- legen, an den einzelnen Sätzen auf echt psäffische Weise herum. Nach den Ausführungen dieses frommen Mannes ist der Arbeiter ! viel besser daran als der Fabrikant, denn wenn sich d-r Arbeiter Abends niederlegen kann, fängt erst die Arbeit des Fabrikanten an; der Fabrikant lege sich mit mehr Kopfschmerzen nieder als der Arbeiter u. f. w. Welcher Art die Kopfschmerzen sind und wodurch sie in der Regel entstehen, sagte der Herr Prediger wohlweislich nicht. Genosse Rödiger widerlegte den frommen Herrn gründlich. Als er die Behandlung kennzeichnete> welche dem verstorbenen Genossen Looff durch die Chemnitzer Behörden zu Theil wurde, erhob der Polizeibeamte Einsprache und drohte abermals mit Auflösung der Versammlung, so daß sich die An- wesenden einen sonderbaren Begriff von der deutschen Verlamm- lungsfreiheit machten. Es sprach noch Dr. Witte, welcher aber nichts Neues vorbrachte, sondern den alten vom Prediger bereits aufgewärmten Kohl noch einmal nachwärmte.— Im Allgemeinen hat die Versammlung, obschan viele Gegner anwesend waren, einen guten Eindruck hinterlassen und können wir mit dem Erfolg derselben zufrieden sein. Stollverg, 16. März. Die vielen beschäftigungslosen Arbeiter des hiesigen Kreises hegten seit Langem die still« Hoffnung, bei dem Eisenbahnbau Beschäftigung zu erhalten; allein die Hoff- nung wurde bewogen, denn für's Erste wurden polnische, böh- mische und italienische Arbeiter den hiesigen Arbeitern vorgezogen, sodann aber waren auch die Kräfte bei Bielen für die schweren Erdarbeiten unzureichend. Das ist der Fluch der modernen Pro- duktionsweise, daß sie die Menschen siech und eleno, unfähig zu einer kräfttzen Arbeit macht. Mägen die Arbeiter, die wieder einmal in ihren Hoffnungen betrogen worden find, sich das merken und Alles aufbieten, um mit Gleichgesinnten an der dauernden Verbesserung ihrer Lage zu arbeiten. Aus ZSestphate«, 21. März. Für den 17. März wurde in Heren bei Bochum eine Bergarbeiterversammlung einberufen, konnte aber wegen der vorgekommenen, von den„gebildeten" Beamten provocirten Skandalen und Thätlichkeiten nicht abge- halten werden. Als die Versammlung eröffnet werden sollte, machten die Beamten einen so heillosen Lärm, daß an die Ab- Haltung nicht gedacht werden konnte. In Anwesenheit des über- wachenden Polizeibeamten versetzte ein Zechenbeamter dem Ein- berufer einen solchen Schlag auf den Kopf, daß dieser sofort zu Boden stürzte. Der überwachende Beamte will nichts von diesem Vorfalle gesehen haben. Die Beamten, welche in großer Anzahl anwesend waren, benahmen sich auf die gemeinste, geradezu bestialische Art und hieben wie wüthend um sich. Die Arbeiter, welche in geringer Anzahl vorhanden waren und sich darauf be- schränkteu, die rohen Angriffe der wilden Meute abzuwehren, verließen nach und nach das Lokal. Zwei Bergleute mußten vor den Wüthenden die Flucht ergreifen und sich in ein im ersten Stockwerke des Hauses belegenes Zimmer einschließen. Die Be- amten verlangten vom Wirthe die Auslieferung der beiden Ein- geschlossenen, was dieser jedoch ablehnte. Nachdem diese rohen Buben noch die schwersten Drohungen und gemeinsten Schimpf- reden ausgestoßen hatten, begaben sie sich ins Gastzimmer, um ihren„Sieg" beim vollen Glase zu feiern. Die beiden Ein- geschlossenen mußten sich unbemerkt aus dem Hause schleichen. Zu bemerken ist, daß sich weder die Ortsbehörde noch sonst Jemand veranlaßt sah, den Brutalitäten dieser Ruhestörer und Raufbolde entgegenzutreten.— Doch sollte es noch besser werden. Für Nachmttag 4 Uhr desselben Tage? war eine Versammlung in Eikel einberufen, zu welcher die Beamten stolz auf ihre am Vormittag verrichteten Heldenthaten und ziemlich angetrunken erschienen. Die Versammlung war nicht stark besucht, konnte aber doch, trotz der vielen Unterbrechungen, abgehalten werden. Nach Schluß derselben begaben sich die Arbeiter ins Gastzimmer, wo sie von den Beamten, die ihnen nachkamen, auf die allererdenk- lichste Art und Weise insultirt wurden. Da die Arbeiter die ihnen von den„Gebildeten" zugefügten Beleidigungen ignorirten, wurden sie von diesen der Feigheit beschuldigt und offen zum Kampfe aufgefordert. Da auch diese provokatorische Aufforderung unberücksichtigt blieb, zogen die„Herren" unter wüstem G-schimpf ab, kamen aber zweimal zurück, um die Arbeiter zu Thätlichkeiten aufzufordern. Nach längerer Zeit, als die Beamten das Feld bereits geräumt hatten und es den Anschein hatte, als ob die Arbeiter unbehelligt bleiben sollten, begaben sich diese auf den Heimweg, wurden aber in der Nähe des Wirthshauses von den gleich Straßenräubern lauernden Beamten mit Revolverschüssen empfangen. Jetzt war die Geduld der Arbeiter allerdings zu Ende, sie beantworteten die Revolverschüsse mit Steinwürfen und zwangen die Beamten, sich zurückzuziehen, was unter fortwäh- rendem Schießen geschah. Auf beiden Seiten gab es mehrere Verwundete. Ein Commentar ist nicht nöthig, könnte auch nur abschwächend wirken. Ob man die Wegelagerer zur Berantwor- Anreizung zum Mord. Unter der Ueberschrift„Rückhaltlose Residenzbriefe" enthält die Nr. 65 der„Hallischen Ztg."(Verlag G. Schwentschke) folgenden Aufruf zum Mord eines nationalliberalen„Land- mauns"— er unterzeichnet sich selbst„RusticuB", dessen Schmäh- fluth wir durch kein einziges commenttrendes Wort abschwächen wollen. Dieser Auftuf lautet: „Der Eskimo ist gar nicht groß,— zu aller Arbeit träge, — da nannt' ich Einen: einen„Kloß" und kriegte derbe Schläge!" ... Das Lied aus meiner Kinderzeit vom„reisenden Herrn Urian"... es wird im Augenblick erneut, denn bei Bodinus kamen an sechs Eskimos und tummeln sich auf zoolog'schem Rasen,— sehr amüsant und wunderlich, nur nicht für unsre— Nasen; denn SeehundSdärm' als Fensterglas und Thran statt Fleisch und Butter,— verehrter Fremdling, Prosit! das ist doch �iu seltsam Futter! Da ruft er mir aus dem„Kajak":„mein «ester, das ist mein Geschmack und wenn ich mich vertiefe im La ru f1? ber Briefe, da find' ich doch, daß liberal in Sachen .. ��i�'uacks zumal Herr Rustivus,... drum bitt' ich sehr, & a et f S0r. Quartal 1 M. 80 Pf. „Crimmitschauer Bürger- und Bauernfreund", erscheint wöchentlich sechsmal. Preis pr. Quartal 1 M. 50 Pf. „Cölner Freie Presse", erscheint wöchentlich Imal. Preis pr. Quartal 1 M. 15 Pf. „Dresdner Volkszeitung", erscheint wöchentlich dreimal. in Dresden. Preis pr. Quartal 1 M. 50 Pf. „Die Wahrheit". Erscheint täglich in Breslau. Preis pr. Quartal 3 M., „Die Fackel", erscheint wöchentlich dreimal in Leipzig. Preis pr. Quartal 1 M. 60 Pf. „Die neue Gesellschaft", monatlich einmal in Zürich; Preis pr. Quartal 3 M. „Du Neue Welt". Jllustrirtes Unterhaltungsblatt für das Volk. Erscheint wöchentlich einmal iu Leipzig. Preis vier- teljährlich 1 M. 20 Pf., in Heften(3 Nummern) ä 30 Pf. „Die Rundschau", Organ für sozialistische Propaganda, er- scheint Imal monatlich in Hamburg. Preis pr. Quartal 60 Pf. „Die Wage", Wochenblatt für Politik und Literawr. Heraus- gegeben von Dr. Guido Weiß. Erscheint wöchentlich einmal in Berlin. Preis viertelj. 4 M. 50 Pf. „Die Zukunft". Sozialistische Revue, erscheint 2mal monat- lich in Berlin. Preis pr. Quartal 1 M. 50 Pf. „Erfurter Volksblatt", erscheint dreimal wöchentl. in Erfurt. Preis pr. Quartal 1 M. 50 Pf. „Essener Freie Zeitung", erscheint wöchentlich dreimal in Essen. Preis 1 M. 50 Pf. pr. Quartal. „Erzgebirg. Freie Presse", erscheint dreimal wöchentlich. Preis pr. Quartal 1 M. 20 Pf. „Glauchauer Nachrichten", Volksblatt für Stadt und Land. Erscheint wöchentlich sechsmal in Glauchau. Preis pr. Quar- tal 1 M. 50 Pf. „Groitzsch-Pegauer Volksblatt", erscheint 2mal wöchentl. Preis pr. Quartal 90 Pf. „Hamburg-Altonaer Volksblatt", erscheint 3mal wöchentl. in Hamburg. Preis pr. Quartal 2 M. 40 Pf. „Halberstädter Freie Presse", erscheint wöchentlich einmal. Preis pr. Quartal 75 Pf. „Hessrsches Volksblatt", erscheint 2mal wöchentl. in Cassel Preis pr. Quartal 1 M. 20 Pf. „Königsberger Freie Presse", erscheint wöchentlich einmal in Königsberg i. Pr. Preis pr. Quart. 1,50. „Magdeburger Freie Presse", erscheint wöchentlich sechs- mal in Magdeburg. Preis pr. Quartal 2 M. 50 Pf. „Mecklenburgischer Arbeiterfreund", erscheint in Rostock wöchentlich einmal. Preis pr. Quartal 90 Pf. „Muldenthaler Volksfreund", erscheint 2mal wöchentlich. Preis pr. Quartal 1 M. „Nürnberg- Fürther Sozial- Demokrat", erscheint in Nürnberg wöchentlich sechsmal. Preis pr. Quartal 1 M. 95 Pf. „Niederrheinischr Volksstimme", einmal wöchentlich in Crefeld zu 85 Pf. vierteljährlich. „Neue Offenbacher Zeitung", erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage in Offenbach. Preis vierteljährlich 2 M. 50 Pf. „Ostthüringisches Volksblatt", erscheint wöchentlich dreimal in Gera. Preis pr. Quartal 1 M. 25 Pf. „Pfälzisch-Badisches Volksblatt", erscheint wöchentl. Imal in Mannheim. Preis pr. Quartal 75 Pf. „Schleswig-Holsteinische Volkszeitung", erscheint dreimal wöchentl. in Kiel. Preis pro Quart. 2 M. „Süddeutsche Volkszeitung", erscheint wöchentlich zweimal in Stuttgart. Preis pr. Quartal 1 M. 10 Pf. „Solinger Freie Presse", erscheint 2mal wöchentl. „Thüringer Freie Presse", Organ des arbeitenden Volks in Thüringen. Erscheint dreimal wöchentl. in Gotha. Preis viertelj. 1 M. 50 Pf. „Volksfreund für den 15. sächs. Wahlkreis, erscheint wöchent- lich einmal in Chemnitz. Preis per Quart. 60 Pf. „Volksfreund", Organ für das Maingau und die Wetterau, erscheint wöchentlich dreimal in Frankfurt a. M. Preis pr. Quartal 2 M. „Volksfreund", erscheint in Callnberg wöchentlich dreimal. Preis pr. Quartal 1 M. „Voigtländische Freie Presse", erscheint wöchentlich 2mal in Reichenbach. Preis pr. Quartal 1 M. „Volksblatt" für das Herzogthum Altenburg, erscheint 2mal wöchentlich. Preis pr. Quartal 1 M. „Volksblatt" für Borna, Frohburg, Lausigk und Umgebung, erscheint wöchentlich 2mal. Preis pr. Quartal 1 M. „Westfälische Freie Presse", erscheint wöchentlich 2mal in Dortmund. Preis pr. Quartal 1 M. 25 Pf. „Wilhelmshafener Volksblatt", erscheint wöchentl. 2mal in Wilhelmshafen. „Würzburger Volksfreund", erscheint wöchentlich zweimal in Würzburg. Preis viertelj. 1 M. „Zeitgeist", erscheint in München wöchentlich sechsmal. Preis pr. Quartal 1 M. 30 Pf. „Zeitzer Volksfreund", erscheint wöchentlich 2mal. Preis pr. Quartal 1 M. „Arbeiterstimme", Organ und Eigenthum der soz.-demokr. Arbeiterpartei Nordamerikas, erscheint wöchentlich einmal in Newyork. Preis pr. Quartal 1 M. 60 Pf. „Arbeiterfreund", erscheint am 2. und 4. Sonnabend eines jeden Monats in Reichenberg. Preis 50 kr. östr.-- 1 M. „Arbeiter-Wochenchronik", Organ der ungarischen Arbeiter, erscheint in deutscher Sprache in Buda-Pest. Preis pr. Quar- tal 60 kr. östr.= 1 M. 20 Pf. „Der Arbeiter in Ohio", erscheint in Cincinnati(Amerika) wöchentlich Imal.. „Der Socialist", erscheint täglich in Milwaukee in Amerika. Preis pr. Jahr 5 Doll. „Die Tagwacht", Organ des schweizerischen Arbeiterbundes; erscheint wöchentlich zweimal in Zürich. Preis pr. Quartal 1 M. 40 Pf. „Der Sozialist", Central Organ der sozialdemokr. Arbeiter- Partei Oesterreichs. Erscheint wöchentlich einmal in Wien. Preis pr. Quartal 90 Kr.— 1 M. 60 Pf. „Sozialpolitische Rundschau", Monatsschrift der sozialde- mokratischen Arbeiterpartei Oesterreichs. Erscheint monatlich 1 Mal in Reichenberg. „Tägliche Buffalo-Tribüne", erscheint täglich in Buffalo. „Bolksstimme des Westens". Erscheint täglich in St. Louis (Amerika). Preis pr. Quart. 2 Doll. 50 Cent. „Volkszeitung", erscheint täglich in Chicago(Amerika). „Vorbote", Organ der Arbeiterpartei für Stadt und Land, erscheint jeden Sonnabend in Chicago(Nordamerika). Preis pr. Jahr 2 Doll. „Allgemeine Buchbinderzeitung", Organ des Verbandes für Buchbinder und verwandte Geschäftszweige. Erscheint wöchentlich einmal in Leipzig. Preis viertelj. 1 M. „Allgemeine Tapezirerzeitung", Organ der Tapezirer und Fachgenossen. Erscheint alle 14 Tage in Berlin. Preis pr. Quartal 50 Pf. „Ambos", Organ der Schmiede, erscheint wöchentlich Imal in Berlin. „ Correspondent", Organ für Deutschlands Buchdrucker und Schriftgießer, erscheint wöchentlich dreimal in Leipzig. Preis viertelj. 1 M. 25 Pf. „ Der Botschafter", Organ für die Mitglieder des Deuffchen Tabakarbeitervereins. Erscheint alle 8 Tage in Berlin und kostet viertelj. 50 Pf. „Der Fortschritt", Organ des Allgem. deutschen Schneider- Vereins, erscheint jeden Sonnabend in Leipzig. Preis pr. Quartal 50 Pf. „Der Genossenschafter", Organ des Gewerkvereins der deutschen Gold- und Silberarbeiter und verwandten Gewerke, erscheint wöchentlich einmal in Schw.- Gmünd. Preis pr. Quartal 1 M. „Der Gewerkschafter", Organ für die wirthschaftlichen Jnter- essen der Arbeiter Oesterreichs. Erscheint monatlich zweimal in Wien. Preis pr. Quartal 90 Pf. „Der Wecker", Organ für die Schuhmacher Deuffchlands, er- scheint jeden Sonnabend in Gotha. Preis viertelj. 50 Pf. „Das Panier", Organ der deutschen Metallarbeiter, erscheint wöchentlich einmal in Braunschweig und kostet pr. Quartal 50 Pf. „Der Correspondent", Organ der Hutmacher, erscheint in Leipzig dreimal monatlich und kostet pr. Quartal 60 Pf. „Grundstein", Organ der deutschen Bauhandwerker, erscheint monatlich zweimal in Hamburg. Preis viertelj. 45 Pf. „Pionier", Central-Organ der Gewerkschaften Deutschlands und der eingeschriebenen Hülfs-(Kranken- und Sterbe-)Äassen. Erscheint wöchentlich einmal in Hamburg. Preis viertelj. 1 M. 20 Pf.. � „Sennefelder Bund", erscheint eenmal wöchentl. in Nürnberg. Anzeigen k* Annoncen für die Mittwochs-Nummer müssen bis Mov- tag Vormittags 9 Uhr; für die FreitagS-Nummer bis Mitt- woch-Bormittags 9 Uhr: für die SonntagS-Nummer bis Frei- tag Vormittags 9 Uhr hier sein, wenn solche noch bestimmt Aufnahme finden sollen. Annoncen, denen der Betrag nicht beiliegt, oder für welche der Einsender kein Depot bei uns hat, können eine Aufnahme nicht finde«. Sonntag,'den 31. März, Vormittags 11 Uhr, fce1 13/|I VU. Wilmcroth:[0,60 Große Volksversammlung. Tagesordnung wird in den Lokalzeitungen bekannt gemacht. Das Comitö. Oottait/t Krankenkasse der Metallarbeiter für Leipzig nnd Umgegend.[50 Irden Sonnabend, Abends halb 9 Uhr: Versammlung und Aufnahme neuer Mitglieder im Lokale des Hrn. Träger, Tauchaer- straße l2.— Den 13. April: Oeneralreroammlunx. Ein Parteigenosse. Ä ÄrÄ ÄS oder Expedition eines Parteiblattes per sofort! Gef. Offerten nimmt der„Vorwärts" unter Litt. H. K. w. 10 entgegen. Qit ttlJvfitltflm 4 Jahrg.„Bolksstaat" und„Vorwärts" >;U mraujeil 74, 75, 76, und 77 ä 6 Mark. Adressen nimmt die Exped. d. Bl. entgegen.[90 ' Durch die Expedition des„Vorwärts" ist zu bezieben: Die Orientdebatte Im deutschen Reichstage(vollständig nach dem amilichen stenographischen Bericht). Kurz beleuchtet von W. Liebknecht. 5 Bogen. 8». Preis 30 Pfg. Zur orientalischen Frage oder Soll Europa kossakisch werden 1 Ein Mahnwvrt an das deutsche Volk von W. Liebknecht. Zweite, um 1 Bogen vermehrte Auflage, in der die neuesten Phasen der politischen Lage berücksichiigt sind. 4 Bogen. 80. Preis 30 Pfg. Religion und Sozialismus. Eine nackgelaffene Schrift aus dem Jahre 1869 von Rr. Boruttau. Den deutschen Arbettern ge- widmet. Zweite Auflage. 4 Bogen. 8°. Preis 40 Pfg.(46) Die religiöse Frage und das arbeitende Volk. Bon Dr. C Boruttau. Zweite Auflage, durchgesehen und ergänzt von Bruno Geiser. Preis 30 Pfg. Das deutsche Reich und seine Gesetzgebung. Materialien für die sozialistische Agitation. Bon Bruno Geiser. 7 Bogen. 8». Preis 60 Pfg.__[5,10 Durch uns ist zu beziehen:, ?!. Tchernychewsky: L'Economie politique jugiie par la science, critique des principe« d'dconomie politique de John Stuart Mili. 492 pages, Prix 1,50 M. Die Expedition des„Vorwärts". Soeben erschien im Verlage der Allgemeinen Deutschen Associatious- buchdruckerei zu Berlin, Eingetragene Genoffenschaft, und ist durch die unterzeichnete Expedition zu beziehen: Das Brief-Geheimnitz vor dem Deutschen Reichstag. Nach den amtlichen stenographischen Berichten mit einem Nachwort von W. Liebknecht. Preis: 40 Pf. Die Expedition des„Vorwärts". Durch uns ist zu beziehen: Briefkasten der Redaktion. C. I. Wellingholzhausen: Vorbehalten kann! man Ihnen das Geld nicht, aber man iann sie verklagen und exe-! Iniorich auspfänden lassen. Wenden S>e sich an einen dortigen Adoo- j kalen, dies wird das Best: sein, was Sie in dieser Angelegenheit thun i können. i der Expedition. PH. Wilhelm m Kirchheimbolandeu: Wir er- l hielten heule die Geldsendung mit dem Vermeik zurück: Adressat in Kirchheimbolanden unbekannt. Schmidt, Postbote.— A. Westhus[ Brüssel: Dos Gewünschte können Sie erhalten.— K. Knp. Lohr: Ja,> kostet pr. Stück 40 Pf. Porto 10 Pf- Um mehrfach vorgekommenen, mir höchst unliebsamen Fragen, ob: ich der Einsender der unter C. I. K. in D. in der letzten Frcilags- nummer des„Vvrwäris" beantworteten Anfrage bin, für fernerhin: vorzubeugen, erkläre:ch, daß ich dieselbe nicht gestellt habe. C. I. Kühl in Dortmund. Wird bestätigt und bemerkt daß daS D. nicht Dortmund fondern Darmstadt heißen soll. Red d.„Vorwärts". Der Schneider Engelhmdt Henne, früher in Carlsruhe Mitglied des Allgemeinen deutschen Schneidervereins wird dringend um Angabe seiner Adresse gebeten. Diese Bitte wird auch an Parteigenossen, denen die Adresse des Genannten bekannt sein sollte, gerichtet. B. Klerx in Gießen. Quittung. Hrlmnn Leopoldshall Bin. 1,00. St. u. K. hier Ann. 6,00. Fnk Linden Sckr. 4,60. Wßmr Auma Ab. Ii, 90. R:r Dormstadt Echr. 30,00. Rs Apolda Ab. 1,00. Rckzgl Töplitz Ab. � 4,68. Luschlgr Limbach Schr. 1,00. Mtznr Heidelberg Schr. 0,65. Expedition b.„Volisjtg." Bielefeld Schr. 0.90. Gmbl Heilbronn Schr. � 2,25. Bink Meddewode Schr. 0 65. Brnstd Ziulenroda Schr. 1,10. Gih Haan Schr. 5,00. Smdlr' Elstra Schr. 0,60. Frnzl Kratzau Schr. 0,70. Seelig Essen Schr. 0,60. Der Deutsche Bauernkrieg von A. Bebel, mit Berückstchtiguug der hauptsächlichsten sozialen Bewegungen de» Mittelalter« in populärster Weise dargestellt. Der«erfaffer hat tu dieser»esängnißarbeit, besonder« für die Arbeiter, welchen Zeit und Mittel fehlen, umfängliche nnd tbeure Ge« schichtlwerke zn lesen, den großen Bauernkrieg iu seinen gesellschaftlichen Ursachen gescUldert. Sew Standpunkt ist der sozialistisch-materialistische, welcher Personen und Zustände, als da» natürliche Produkt der vor« banbenen materiellen Existenzbedingungen der Gesellschaft ansteht und beurtheilt. Wir glauben mit der weitesten Berdreltung diese» 230 Seiten groß Octa» mnfaffeuden Geschichtsbnche«, nnsrer Sache aus« Beste zu dienen nnd stellen mit Rücksicht hierauf, den Baarpret« per Einzel« exempl« auf M. 2.—.. w Parti«? M I. 75.— lPorio tinniieoden.) Die Expedition des„Vorwärts." „Der arme Conrad". Jllustrirter Kalender für das arbeitende Volk pro 1878. (Dritter Jahrgang.) Gegen die Vorjahre bedeutend vergrößert(132 Seiten stark). WM- ish in noch geringer Anzahl vorräthig."MW Trotz der gediegenen und reichhaltigen Ausstattung kostet der«a- lender geheste« nur 40 Pfg-, gebunden und mit gutem Schreib» papier durchschossen 60 Pfg., gegen baar oder Postvorschuß. Den Bestellern von Emzel-Exeniplaren ist anzuempfehlen, für jede» Exemplar brochirt 60 Pf., gebunden 70 Pf., einzusenden, wofür wir es franco per Kreuzband zusenden. Die Lieferung des Kalenders erfolgt nur gegen baar oder Postnachnahme. Irei-Kre«ptare werden nicht abgegesten. Auf Posten von 1 Dutzend aufwärts berechnen wir brochirt 25 Pf. pro Stück i. gebnndeu 40....„ j netto gegen baar. Krpedition des„-Dorwärts", Leipzig, Färberstraße 12/11. Krpedition der„Ireien presse", Berlin, Kaiser Franz Grena- dierplatz Nr. 8a chrpedition des„Kamönrg-Attonaer �okksflkaits" Hamburg, Amelungstr. 5. 2,00] Die Expedrtiou des„Vorwärts". Leipzig, Färberstraße 1211. FondS für Gemaßregelte. Von I. P. hier 6,00. Keraniwortl cher Redakteur: Hermann Helßig in Neudnitz-L�ipzig. Redaktion und Exped. ior. Färberstraße 12. 11 in Leipzig. Druck und Verlag der Geuoffenschaittbuckdruckerei in Le pzig.