№ 48. Erscheint wöchentlich 2 mal in Leipzig. Bestellungen nehmen alle Bostanstalten und Buchhandlungen des In- und AusLandes an. Für Leipzig nehmen Bestellungen an: A. Bebel, Petersstraße 18, J. Thiele, Emilienstraße 2, Mittwoch, den 14. Juni. Der Voltsstaat 1871. Abonnementspreis Für Preußen incl. Stempelfteuer 16 Ngr., für die übrigen deutschen Staaten 12 gr. per Quartal. Agent für London A. Duenfing Foreign Bookseller, Librarian and Newsagent, 8. Little Newport Street, Leicester Square, W., C. Filialerpedition für die Berein Staaten: F.A.Sorge, Box 101 Hoboken N.J. via Newyork Organ der sozial- demokratischen Arbeiterpartei und der Internationalen Gewerksgenossenschaften. Politische Uebersicht. Es ist zwar überflüssig, noch etwas zur Widerlegung des geordneter von Paris, in der Nationalversammlung geblieben sei und eh rlosen Vorwurfes der Feigheit zu sagen, den ein ,, honetter" sich von der Kommune ferngehalten habe, obwohl er den Ereig Trotz der amtlichen Meldung aus Paris, daß die ,, sum- Republikaner den Parisern gemacht hat, allein nachstehende nissen des Juni 1848 so nahe gestanden. Die Frage läßt sich leicht marischen Erſchießungen", wie man die Mord that en der Correspondenz der ,, Kreuzzeitung" verdient es doch, dem Erguß beantworten, wenn man den Charakter der Pariser kommunalistiMordthaten Ordnungsbanditen beschönigend nennt, seit dem 2. Juni fauf der„ honetten" Seele entgegengestellt zu werden. Dem preußischen Bewegung mit der Individualität Blanc's vergleicht: gehört hätten, erfahren wir durch die englischen Zeitungstorre- schen Junkerblatt wird aus Versailles d. d. 5. Juni, vermuth- Lepterer ist durch und durch Nationalfranzose und ein spondenten, daß ruhig weitergemordet wird, wenn auch mit lich von einem Offizier, geschrieben: mystisch- religiöses Gemüth, während die Kommune sich zum etwas mehr ,, Mäßigung", als in den ersten Tagen des Siegesdeliriums. Noch am 7. Juni wurden Frauen und Kinder erschöpft, um die von den Pariser Rebellen verübten Die Zerstörung der Bendomesäule und Konfiskation des KirchenMan hat, und mit Recht(), alle Ausdrücke der Entrüstung internationalen und materialistischen Prinzip bekannte. unter der aberwitzigen Beschuldigung, sie hätten Häuſer anzün- Scheußlichkeiten zu brandmarken, aber noch nicht hinreichend vermögens konnte freilich einem Manne nicht behagen, in deſſen den wollen, von der verthierten und verthiersten Soldateska hervorgehoben wurde der Fatalismus und die Resigna- Werten„ le génie guerrier de la France et de Napoléon L." auf der Straße zusammengeschossen. tion, von der sie besessen waren. Tausende haben allerdings( das friegerische Genie Frankreichs und Napoleons I.) und die Die Behandlung der Gefangenen ist empörendzu Hunderten im letzten Augenblicke Furcht gehabt und gesucht, sich zu retten.„ providence"( Vorsehung) eine Hauptrolle spielt. Wie schief, und Tausenden in enge Räume gepfercht, haben sie nicht einmal das Aber die große Mehrzahl Derjenigen, welche sich mit um den mildesten Ausdruck zu gebrauchen, Louis Blanc die zum Leben nothwendige Luftminimum; überdies fehlt es an jed- muth geschlagen haben und mit den Waffen in der Hand legte Revolution auffaßt, erhellt aus dem Bescheid, den er eiweder Vorrichtung für die Reinlichkeit, zum Sißen und zum Schla- ergriffen wurden, wußten sehr gut, welches Schicksal sie erwarte. ner, im Interesse der Aussöhnung nach Versailles geschickten fen! Rochefort, der eine eigene Belle hat, leidet an Blutfen! Rochefort, der eine eigene Belle hat, leidet an Blut- Es schien, als ob eine unerbittliche Logit sie fort- Deputation des Gemeinderaths von Toulouse gab. Laut dem brechen, einer Folge der namenlosen Brutalitäten, denen er bei sei treibe. Sie hatten getödtet, um eine Partie zu gewinnen. foeben veröffentlichten Bericht ſagte er: ner Berhaftung ausgesetzt war. Seine Erkollegen Favre und Die Partie war verloren, sie fühlten, daß die Reihe, getödtet ,, Es ist unnüß, noch eine Versöhnung zu versuchen; es herrscht Arago, an die er sich, ohne Zweifel nur, um sie auf die Probe zu werden, an ihnen sei. zu stellen, gewandt hatte, haben es abgelehnt, ihn vor dem Kriegs- Tode entgegen wie die Araber nach den Gefechten, Mächte machen sich dort die Gewalt streitig. Die Kommune und der Die meisten gingen dem eine zu große Erbitterung auf der einen wie auf der andern Seite. Uebrigens mit wem wollen Sie in Paris unterhandeln? Drei feindliche gericht zu vertheidigen! Inzwischen herrscht in ganz Frankreich die rohe Gewalt: ohne Born, ohne Injurien gegen ihre Richter. mit Gleichgültigkeit, mit Verachiung, ohne Haß, Wohlfahrtsausschuß und das Zentralkomitee. Der Pariser Aufstand Alle Mili- war legitim in seinen Beweggründen und in seinem ersten Zweck, den die Bresse wird unterdrückt, jede demokratische Kundgebung mit tairs, welche an den Erschießungen Theil nahmen Forderungen der munisipalen Freiheiten für Paris. Aber die Einden schwersten Strafen belegt- kurz, wir haben in vergrößertem und nehmen mußten, bezeugen diese Thatsache. Zentralfomitee's und die An maßung, von Paris aus alle ans mischung des ausschließlich von kosmopolitischen Interessen geleiteten Maßstab die Wiederholung der tollen Reaktionsperioden nach der Einer sagt mir:„ Wir haben in Bassy etwa vierzig dieser bern Kommunen Frankreichs au regieren, haben den Chas Junischlacht und nach dem Dezember- Staatsstreich. Was füm- Canaillen(!) erschossen, aber gestorben sind sie wie Soldaten(!). Die ratter des Aufstandes vollständig entstellt. Außerdem ift mert es uns, unter welchem Namen die vereinigten Gegner Einen treuzten die Arme und hielten den Kopf hoch; die An- dieser Aufstand angesichts einer preußischen Armee, welche für der neuen Gesellschaft ihr Compagniegeschäft betreiben? Laßt dern öffneten ihre Röcke und riefen uns zu: Schießt, wir durchaus verdammenswerth und muß von jedem wahren den Fall eines Sieges der Kommune bereit ist, in Paris einzurücken, sie die Bourbons zurückrufen!*)- Es ist nur ein ,, Att historischer fürchten den Tod nicht!" Ein Offizier von dem Corps Republikaner verurtheilt werden." Daß die Kommune, der. Wohlfahrtsausschuß und das " 1 Gerechtigkeit": und die höchste historische Gerechtigkeit", dazu des Generals Clinchant erzählte mit, daß seine Compagnie die schönste ſymbolische Krönung" des geretteten Bourgeois vierundachtzig Gefangene auf die Wälle geführt habe. Sie Centralkomitee einander feindlich" gewesen seien, ist unwahr, reiches wäre es, wenn die Urheber der zweiten Pariser Blut- haben sich in Reihe und Glied gestellt, als ob sie wie die Einmüthigkeit in der Stunde des Kampfs gezeigt hat. hochzeit einen Nachkommen jenes Monarchen zum König wählten, der die erste Bluthochzeit veranstaltete, und aus einem Fenster zum Exerciren gingen. Nicht Einer zeigte Unruhe Daß die Kommune sich die Herrschaft über die übrigen Städte ten, der die erste Bluthochzeit veranstaltete, und aus einem Fenster oder Aufregung. Einer bat uns ganz ruhig: Bielt Frankreichs angemaßt habe, ist ebenfalls unwahr. Und was des Zouvre höchsteigenhändig zu Gottes größrer Ehre" auf feine hugenottischen Unterthanen schoß und etliche auch wirklich nach der Brust und schont den Kopf!" So fast allent endlich den Schlußvorwurf betrifft, so konnte Paris mit seiner erlegte. Die Bourgeoisie kann bloß noch durch die infamsten der Rebellion, die im Augenblicke ihrer Berhaftung jammerten(?) mit seinem Entwaffnungsversuch nicht bis dahin gewartet hatte. halben. Mit Ausnahme einiger der politischen" Matadore Erhebung nicht auf den Abzug der Preußen warten, da Thiers Pratiken und Mittel der Monarchie ihre Existenz fristen drum weg mit der demokratischen oder gar republikanischen oder schimpften, haben, so viel man bis jetzt erfahren hat, Die Pariser mußten sich entweder entwaffnen lassen und die Heuchlermaste und, wo man die Auswahl hat, da wähle man sämmtliche Erschossene eine ruhige Todesverach- Republik den monarchischen Verschwörern preisgeben, oder ste tung zur Schau getragen." mußten thun, was sie gethan haben. Sie waren nicht in der Die Sache, für die man so sterben kann, muß und wird aus freier Wahl. Die Aktion wurde ihnen aufge= Wahrlich wir dürfen stolz sein auf diese ,, Canaillen!" Lage, den Moment zu wählen, sie handelten überhaupt nicht sich auch die infamste Monarchie! Ueber die Bestialitäten der Versailler Ordnungsbanditen schreibt ein Korrespondent der Londoner ,, Daily News" u. A. Folgendes: siegen! Nachdem wir gesehen, daß das Organ des Preußischen Junkerthums sich nicht hat enthalten können, dem Muth und Heroismus der Pariser Anerkennung zu zollen, sei hier noch das Beugniß des Organs der Englischen Tories( Conser vativen), des" Standard", angeführt: zwungen. Die Gefangnenkolonne machte in der Avenue Uhrich Halt Hören wir, was Professor A colla 8,*) der berühmte französische und stellte sich vier bis fünf Mann tief auf dem Trottoir mit dem Demokrat, einst hoch gefeiert von unseren bürgerlichen DemoGeficht nach der Straße auf. Der Marquis de Gallifet stieg nebst traten, über die Pariser Commune sagt. In seinem Brief den Offizieren seines Stabes ab und begann, vom linken Flügel anan den blaurepublikanischen Maire von Lyon, Valentin, heißt es: fangend, eine genaue Inspektion. Langsam ging er an der Reihe vor bei, nahm sich die Gesichter scharf aufs Korn, als ob er eine Rekru,, Unbestreitbar ist, daß die Erhebung in Paris provvzirt ten- Inspektion abhielte, und blieb dann und wann stehen, um einem Man muß der Commune die Gerechtigkeit widerfahren lassen, wurde durch die monarchische und systematisch aggressive( herausder Gefangenen auf die Schulter zu klopfen, oder ihn aus den Hin- einzugestehn, daß sie nicht für Gewalt, nicht für militärischen Erfolg fordernde) Haltung der Nationalversammlung, durch die Ertergliedern heranzuwinken. In den meisten Fällen wurde das so aus gekämpft hat. Hätte sie das gethan, so würde sie vielleicht ge- neunung Thiers' zum Chef der Exekutive eines Mannes, gewählte Individuum ohne weitere Redensarten in die Mitte der Straße gebracht, wo sich bald eine kleine kolonne ansammelte. Wäre siegt haben, und im Glanz ihres Ruhmes von der Bühne dessen Vergangenheit ihn den Republikanern mit Recht ver Aber sie war zu ehrlich, zu auf- dächtig macht, irgend ein Zweifel über den Zweck dieser Auswahl möglich gewesen, verschwunden sein. durch die Wahl des Bonapartisten Vinoy 11 " Und was verlangte die Insurrection denn ursprünglich? ( Und ich bin überzeugt, daß sie sich damit auch heute**) noch begnügen würde, wenn ihr die energische Unterstützung der Provinz zu Theil würde.) ,, Was die Insurrection wollte, war: " 1) die vollständige Autonomie( Selbstverwaltung) der Gemeinde; 2) das Recht der Nationalgarde, alle ihre Offiziere zu wählen; so würde die Haltung und die Miene der Ausgewählten ihn sicherlich richtig, sich ihres 3wedes zu wohl bewußt, um zum Kommandanten der Armee von Paris und des Royalisten entfernt haben. Sie wußten offenbar nur zu gut, daß ihre lezte dies zu thun. Wie aus zahlreichen unparteiischen Berichten d'Aurelles zum Kommandanten der Nationalgarde; durch den Stunde geschlagen habe. Ein Mann, dessen Hand von einer erheblichen Verwundung zeugte, setzte sich auf den Boden und heulte erhellt, find während der kurzen Dauer der Commune nicht Utas Vinoy's, der, ich weiß nicht, wie viel Zeitungen untervor Furcht(?), in den mitleidigsten Ausdrücken rief er abwechselnd wenig glänzend befähigte Soldaten aufgetaucht, die, drückte und das Erscheinen jedes neuen Journals verhinderte; Gott und seine Mutter um Hilfe an, während andere stille vor sich hätten sie unbeschränktes Vertrauen genossen, den Sieg erkämpft durch die officielle Ankündigung der Entwaffnung des Volkes hin weinten, und zwei Soldaten wahrscheinlich Deserteure blaß haben würden. Wenn wir unsere Vorurtheile abstreifen, müssen und der Umgestaltung der Nationalgarde auf ,, neuer" Basis. aber gesammelt an die sämmtlichen übrigen Gefangenen appellirten, wir zugeben, daß die Cluferet, Rossel und Dombrowski von ob einer von ihnen sie jemals in ihren Reihen gesehen habe. Einige ,, Nach allem Dieſem ist unbestreitbar, daß die Insurrektion lächelten troßig und andere wieder haben einen trüben Blick und eine dem richtigen Stoff gemacht waren, der den ,, Erfolg" komman- provozirt worden ist, ob absichtlich oder nicht, das geht bleierne Gefichtsfarbe, als ob der Tod sie bereits in seinen Armen hielte. dirt. Regierungen, welche die Märtyrerinnen ihrer uns hier nichts an. Ohne Zweifel war dem Irrthum gar bedeutender Spielraum gelassen. Grundsäge werden, sind heutzutage so selten, daß Wenige Schritte von dort, wo ich stand, zeigte ein berittener Offizier es nur recht und billig ist, an der gefallenen Com auf einen Mann und ein Weib, welche eine ganz besondere Missethat begangen haben sollten. Das Weib stürzte aus den Reihen heraus mune diese ausgezeichnete Tugend anzu erkennen." auf ihre Kniee, rief mit ausgestreckten Armen um Gnade und be- So urtheilen ehrliche Gegner, Männer, die im Stande theuerte in leidenschaftlichen Ausdrücken ihre Unschuld. Eine Zeit lang sind, auch dem Feinde gerecht zu sein. hörte der General fie ruhig an; dann aber sagte er mit strengem Gefichtsausdrucke: ,, Madame, ich bin in jedem Theater von ganz Paris Ueber die Art und Weise, wie Paris den Versaillern durch gewesen, bei mir fönnen Sie mit Ihrem Komödien- Spiele Nichts aus- Verrath in die Hände fiel, zirkuliren die verschiedenartigsten richten. Ich folgte dem General dicht auf dem Fuße, und suchte aus Gerüchte. Ohne daß man heute schon ein genaues Urtheil findig zu machen, was ihn bei seiner Auswahl leite. Das Ergebniß haben kann, muß man wenigstens alles, was darüber bekannt wird, meiner Beobachtungen ging dahin, daß es nicht gut thue, bedeutend größer, schmußiger, reiner, älter oder häßlicher zu sein als seine Nach vorläufig registriren. So schreibt man der ,, Kölnischen Zeitung" barn. Nachdem über 100 Mann auf diese Weise ausgewählt wor- unterm 1. d. M. aus Paris: den waren, wurde eine Abtheilung Truppen abkommandirt, die mit ihnen zurückblieb, während die Kolonne ihren Marsch fortsette. Wenige der Rue de Ruisseau geführt, wo die Insurgenten überrascht Minuten nachher hörten wir das Knattern der Gewehrsalven, welches länger als eine Viertelstunde an hielt. Es war dié wurden, da Nationalgardisten voraufmarschirten und hen, chtung dieser armen, summarisch verurtheilten Wen- die nachrückenden Truppen verdeckten. Diese Nationalgarden die Vernunft selber, das Bollwert der Republik, und ich möchte blutige behe wir noch la Muette erreicht hatten, hatte die mit dem waren Bewohner des Montmartre, die sich in Eile zusammen- den Republikaner***) sehen, der dies in Zweifel ziehen könnte. blutigen Wert betraute Abtheilung uns schon wieder eingeholt.". Der hier erwähnte Gallifet ist eine der berüchtigsten gestellt hatten." geschaart und den Chefs der Versailler Armee zur Verfügung Ich sprach gestern mit einem schweizerischen Rechtslehrer, der sicherlich kein Revolutionär ist: dieser Professor begriff nicht, Kreaturen des Dezemberreichs. Kriegsthaten hat der Elende nie verrichtet; ehe er im Auftrage des Thiers das Henteramt nicht in Nationalgardenuniform verkleidete Verſailler Linien- werkstelligen laſſen." Es ist noch fraglich, ob diese angeblichen Nationalgarden daß die Versöhnung sich auf dieser Basis nicht sollte be= übernahm, war er nur bekannt durch seine Frau, die in der truppen waren; in letteren Falle wäre die Versailler KriegDie internationalen Kommunistenjäger haben nun endlich Bonaparte'schen Bordellwirthschaft eine ſtan Rollen geſpielt und durch ihre alt ute ber herborragend führung doppelt hinterliftig gewesen. Unsere Bermuthung, entdeckt, daß, die deutschen Internationalen die Pariser Kommune ſaubren Herrn Gemahl den Generalsrang verschafft hat. Und Truppen waren, wird durch englische Berichte bestätigt, nad Berne. 1871. Diese, sowie die in Genf und Brüssel erſchienene Brodieses Gesindel ist die Stüße der„ Ordnungspartei", und dieses denen die ordnungsliebenden Nationalgarden, welche zu den schure desselben Verfassers: La République et la Contrerévolution Gesindel repräsentirt die„ Moral" der geretteten bürgerlichen Bersaillern deſertirt waren, sehr feige gewesen sind und ſich empfehlen wir auf's wärmste unſeren Franzöſiſch verstehenden ParteiGesellschaft! *) Mit großer Majorität hat die Nationalversammlung die Verbannungsdekrete gegen die Bourbonen und Orleans zurückgenommen| und die Wahl der orleanistischen Prinzen für gültig erklärt. ,, Der Hauptschlag, welcher die Jufurgenten traf, ward in daß die in Rede stehenden ,, Nationalgarden" verkleidete 3) die Rücknahme des absurden Dufaure'schen Gesetzes über die Wechselverfallfristen; 4) die gefeßliche Verpflichtung, daß Paris fortan teine militärische Garnison haben soll. ,, Wohlan, diese 4 Forderungen waren das Recht selber, *) Emil Acollas: Ma participation à l'insurrection de Paris, schwerlich in ihre eigene Haut gehüllt haben dürften, um An- genossen. dere zu beschützen. Man hat vielfach gefragt, woher es tomme, daß der Sozialist und Republikaner Louis Blanc, gegenwärtig Ab**) der Brief ist vom 2. April. *** In Deutschland fönnten wir ihm verschiedene Exemplare zeigen. Fortsetzung auf Seite 4. Die Deutschen in Amerika. ( Aus der Neuen Zeit" in New York.) " = und würden sich freuen, wenn sich hierdurch ein wirksames Gegen- kommen ließe. Was für einen Feldwebel und Sergeanten gewicht gegen den Einfluß der Irländer schaffen ließe. wir haben, davon machen Sie fich gar keinen Begriff. zu alten Im Allgemeinen ist der Turchschnittsmensch von der VorWas dieses Ziel jedenfalls nicht fördert, ist der unter den Landwehrmännern sagt man täglich: Verfluchter Sauhund", züglichkeit des Bestehenden, seine eigene erhabene Persönlichkeit Deutsch- Amerikanern verbreitete Glaube, daß ihr politisches Heil ,, Grindmichel", ich wollte, Ihr Luder bekämet die Kräße", eingeschlossen, so sehr durchdrungen, daß es zumeist eines ganz auch in diesem Lande von der Machtstellung Deutschlands ab- ich wollte, 3hr trepirtet heute noch"- und das im Beisein außerordentlichen Ereignisses bedarf, um ihn auf den weisen hängig sei. Das ist eine andere Konsequenz unseres Abhängig der Offiziere!*) Es dauert nicht mehr lange, so sind wir Gedanken zu bringen, daß die Dinge, in anderer Gestalt, toch feitsverhältnisses von Deutschland, das gleichzeitig ein sehr be- Baugefangene. Der Anfang ist schon gemacht. Diejenigen, weit besser wären. Als ob man vorher gar nicht gewußt schämendes Armuthszeugniß in sich schließt. Denn hierin ist klar welche 1 bis 1½ Stunden von Schlettstadt entfernt liegen, hätte, daß in New- York and Umgegend so viele Deutsche existiren, hat und deutlich ausgesprochen, daß der Deutsch- Amerikaner, ohne kommen unter Aufsicht einiger Unteroffiziere hierher, um den denn auch die Prozession am Eftermontage( das Siegesfeft" diesen Rückhalt, nicht befähigt ist, die ihm geziemende politische Schutt der eingeschossenen Häuser wegzuschaffen. Die Obermit einem Wale wiederum die Betrachtung an die Oberfläche ge- und soziale Bedeutung zu erlangen. Dabei ist er hier in einer aufsicht haben die Preußen über uns, die sich ins Fäustchen fördert, um wie viel besser es um das Wohl unseres weiteren Anzahl vertreten, die der Bevölkerungsziffer gleichkömmt, mit lachen, daß sie uns Sachsen zur Arbeit treiben können." wie engeren Staatsverbandes stehen müßte, wenn diese impo- melcher die Union ihre Unabhängigkeit von dem mächtigen Eng- Die Rheinische Zeitung" vom 27. Mai veröffentlicht sante Zahl von deutschen Bürgern auch in einer ihrer Intelli- land ertämpft hat. Und wiederum müssen wir auf die Irlän- folgenden Feld postbrief aus der Nähe von Paris: Ich hätte Dir wohl schon geschrieben, aber wir haben gerade gegenz und sozialen Stellung entsprechenden Weise ihre Stimmen der verweisen, denen derartige Hülfsmittel nicht zu Gebote steder b Senen derartige Hülfsmittel nicht zu Gebote ſtein die Wahlurnen werfen würde. Dies ist nicht neu, aber so hen. In Wahrheit glaubt selbst der Deutsch- Amerikaner an nug Dienst, um Abends nach demselben die Lust am Briefschreiben zu verlieren. Im Allgemeinen geht es mir gut, wenn man schlechte oft diese Frage besprochen wurde, ist sie immer wieder als un- seinen ritterlichen Helfer nicht; indem er ihn fortwährend im Quartiere und noch schlechtere Verpflegung abrechnet. Bis lösbar zu den übrigen gethan worden, und auch jetzt erwarten Munde führt, will er damit nur seine eigene Unthätigkeit beschö- jetzt habe ich fast immer das Vergnügen gehabt, bei ganz armen Teufeln wir nichts Besseres, sobald der Rausch der Vegeisterung ganz nigen. Daher der Jubel über die jetzige Großstellung Deutz liegen, die, fiatt uns Eſſen zu liefern, eifrigſt bemüht waren, unsere verflogen. Ginen leidigen Trost gewährt es, daß die scheinbaren ſchlands, mit dem gewöhnlich unmittelbar das Frohlocken ver- schon sehr kleine Ration durch ihre Mitwirkung zu einem Nichts zujammenschrumpfen zu machen. Gestern sind wir von unserm alten Hindernisse in den Teutschen selbst liegen, und es daher auch bunden ist, daß dadurch ein neues und glänzendes Zeitalter für Quartierorte aufgebrochen, da eine Dislokation im Großen stattfinden trotz alledem noch einmal besser werden kann. Um nur auf Eines die Deutschen an allen Orten erstanden. Jetzt, heißt es, werden sollte und find bis hierher gerückt. Was ich bisher über die Gesinnung hinzuweisen, wären schon zwanzigtausend deutsche Stimmen im wir nicht mehr die Heloten und Paria's sein, sondern geachtet der Einwohner gehört habe, so sollen dieselben ganz besonders widerStande, die Stadt New- York von dieser unwürdigsten aller Muni- und geehrt, als moderne römische Bürger! Aber, Ihr Republi- baarig sein, da dieselben bis dato die Preußen noch nicht einen Augenblick losgeworden sind. Was nun unsere Verpflegung anbelangt, so könnten zipalbehörden zu befreien, unter deren Fittigen das Verbrechen faner, bedenkt Ihr denn gar nicht, daß Ihr damit unserer Ne- wir wohl damit zufrieden sein, aber es geht uns so wie Unkel Bräfig: zum Gesetz und die Edande zum Ruhme erhoben ist, und eine publit eine unverzeihliche Schmach anthut? Wann in aller Welt Rindfleisch un Plumen sind ein schön eten, man triegt sei bloß wahre und gesunde Stadtregierung zu etabliren, die, wie jene hat diese Euch hintenangesetzt, weil Ihr Deutsche seid? Niemals! nich!" Wir haben z. B. pro Tag/ Pfund Fleisch zu verlangen und das ganze Land torrumpirt, von der Wietropole aus einen läutern- und seid Ihr denn wirklich so verblendet, zu erwarten, daß Ihr fommen einige Gedankenstriche.] Mit dem Brode sind wir zufrieden, es wird auch dem entsprechend an die Batterie geliefert. Aber[ hier den Einfluß auf die Gesammtheit ausüben müßte. Gegenüber icht mit einem Schlage zu einer ganz anderen Stufe emporſteigen wir bekommen täglich ein halbes Kommißbrod, wovon allerdings bei dieser traurigen Erscheinung kann man sich kaum darüber wun- werdet, als Stammesverwandte der siegreichen deutschen Armeen? dem bekannten guten Appetit der Preußen nicht eine Krume übrig dern, daß die Deutschen in den einzelnen Staats: Oder glaubt Ihr gar, Euch ein Anrecht darauf erkauft zu haben bleibt. Kaffee wird uns soviel geliefert, als zu einer Taffe des Morgens legislaturen und in dem Kongreß nicht einmal in durch die noch immer unvollzählige Million, die Ihr für die sehr dürftig. Wir bekommen zwar täglich 2, Sgr. Zulage, aber hinreicht. Das ist unsere Natural- Verpflegung. Unsere Feldzulage ist einer Weise vertreten sind, die sich mit der Verwundeten beisteuertet, und die mehr als vollzähligen Millionen, diese Bulage entspricht auch nicht annähernd den enormen Bedeutung der Neger auch nur annähernd messen so Ihr für Eure Siegesfeste verausgabt habt? Das hieße die Preisen. Der gemeine Mann muß bei äußerster Einschränkung kann, obschon diese der Zahl und der politischen Bildungsfähig- Rechnung ohne den Wirth gemacht. Und wenn heute der Himm- mindestens drei Tage sparen, bevor er sich ein Stückchen Fleisch als Zubuße zum Abendbrod faufen kann. Und so ist er vielfach auf die keit nach weit hinter ihnen zurückstehen. Wenn man auf das lische Kaiser ganz Asien unter seinen Baldachin vereinigen würde, Güte der Franzosen angewiesen, mit der es jetzt um so schlechter be= unnatürliche Abhängigkeitsverhältniß unserer Politik von dem irischen das würde die Verhältnisse der Chinesen in den Vereinigten Staaten fiellt ist, als sie jetzt wissen, daß sie uns nur eine Wiatrage, einen Platz Elemente verweist, so begegnet man häufig der eigenthümlichen in nichts ändern, sobald sie nicht selbst etwas dazu thun. Und am Feuer und am Licht zu liefern haben. Im Haſſe gegen uns find Ansicht, die Irländer seien eben geborene Politiker und die Deut so wird auch die Lage der Teutschen immer dieselbe bleiben, selbst sie alle einig, nur sind sie klug genug, dieser ihrer Herzenstaeinung schen zum Ausgebeutetwerden geschaffen und zum Steuerzahlen wenn Kaiser Wilhelm ganz Europa boruſſificirt, solange diese einige fleine Kindereien ausgenommen nicht mehr thätlich Ausdruck zu geben. Dafür ziehen sie uns aber bei unseren kleinen Einkäufen erzogen. Ohne uns auf die fruchtlose Untersuc ung einzulassen, nicht selbst Hand an's Werk legen. das Fell gründlich über die Ohren; wir müssen Alles mindestens dreifach bezahlen und meist für die allerschlechteste Warre, obgleich Vorräthe jetzt überall hinreichend vorhanden. Daß wir die Sieger sind und den Daumen oben haben, daran denkt die Kanaille gar nicht. wehr- Regimenter find meines Wissens nicht mehr in Frankreich; das ist aber insofern wenig von Belang, als wir noch Leute vom 59. und 60. Jahrgang in den Linien- Regimentern haben, also Leute von durchschnittlich 32 Jahren, die fast ausnahmslos verheirathet wir von Morgens 5 Uhr bis Abends 6% Uhr mit furzen Unterund Familienväter sind. Dieselben müssen natürlich so gut wie brechungen exerziren. Das macht nun hin und wieder unter den Weltesten böses Blut, aber die Einsichtigen tönnen sich doch der Ueberzeugung nicht verschließen, daß dieses ein Mittel ist, die Leute von ,, Daumen oben" oder Daumen unten die ,, Kanaille" läßt sich jedenfalls nicht ,, von Dummheiten abhalten!" zu lernen. 11 Landglaubten. Sie gerade läßt man so recht fühlen, daß sie nichts weiter sind als tief unten stehende Werkzeuge, daß ein Offizier in unerreid barer Höhe vor ihnen steht! Und diese Offiziere sind doch meist ohne besondere Erfahrung, erst im Laufe des Feldzuges dazu geworden; aber sie lassen ihren Aerger über die Nasen, die ihnen von oben zu Theil werten, an ihren Untergebenen aus. So läßt unser Compagnieführer, Premierlieutenant K. zu B., der selten im Stande ist, ein richtiges wird, die Compagnie nachexerciren. Um Ihnen nur ein Beispiel zu Commando abzugeben, wegen jeder Rüge, die ihm deshalb zu Theil geben, daß ich nicht umsonst über zu vielen Dienst mich beschwere, will ich Ihnen unsern letzten Sonnabend, also einen Tag, dessen Nach mittag selbst in Garnison dienstfrei ist, schildern: Früh von 6%, bis 11 Uhr Gerciren im Blou unter einem Major, der mehr von Ochsen, Esel, Tin, el 2c. spricht; Mittags von 12 bis 12% Uhr Fassen von Lebensmitteln, von 1 bis 4% Uhr Scheibenschießen, von 6 bis 7 Uhr Gewehrdurchsicht; Eſſen ist nicht nothwendig, denn, wie unser liebenswürdiger Major auf dem Exercirplaze äußerte, zu fressen brauchen mit welchen Hülfsmitteln die grüne Insel ihre hoffnungsvollen Der Irrthum ist jedoch begreiflich. Seit Monaten predigen Sprößlinge zu so excelleneten Politikern heranzubilden vermöchte, die deutschen Führer in öffentlichen Versammlungen und in der wenn nicht gerade der Schmutz und die Selbstfucht unserer ein- Presse dieselbe Litanei, daß die Siege drüben für die diesseitigen heimischen Politik ihrer Eigenartigkeit besonders zusagte, müßte, Stammesgenossen mitgeſchlagen wurden, und daß auch diese jetzt nach den Thatsachen zu schließen, dieses Argument auch auf die die Ersten sein müssen. Was ist natürlicher, als die Hände in Neger Anwendung finden und selbst deren politische Begabung den Schooß legen und das Uebrige dem ,, Herrn der Heerschaaren" über die der Deutschen erhoben werden. Ta jedoch das Eine überlassen? Nun, Ihr seid doch jetzt schon seit Monaten ,, groß wie das Andere leere Phrase und durchaus falsch und unbegrün- und wir sind recht neugierig, die Resultate dieser Größe kennen det ist, n.üssen wir die Ursachen schon anderswo suchen. Was habt Ihr aufzuweisen, was hat sich hier bei Ta läßt fid) denn zunächst nicht in Abrede stellen, daß die Guch geändert? Nichts, gar nichts. Allein Eure Führer müssen Mehrzahl der Deutschen der Union, wenn sie auch noch so tap: so sprechen. Entweder erfordert es ihr ,, Geschäft", oder sie sind Dummheiten abzuhalten." fer für deren Unabhängigkeit ihr Herzblut vergossen haben, doch klug genug, auch nicht einmal annäherungsweise gegen den Strom nur halbe Republikaner sind. Ihr Metka ist und bleibt die zu schwimmen, weil sie dadurch ein Theilchen von ihrer noch Die nationalliberalen ,, Chemnitzer Nachrichten" vom 3. Juni deutsche Heimath, ihre Wünsche schweifen immer wieder in mehr sehr zu verwerthenden Popularität einbüßen könnten. als kosmopolitischer Weise über den Ocean hinaus, zu den Penaten Merkwürdigerweise hat gerade der bessere Theil der ameri- veröffentlichen folgenden Feld postbrief aus Frankreich: Wir fühlen uns wahrhaft elend und verlassen. Die Offiziere ihrer Vorfahren. Eine große Anzahl verzehrt sich förmlich in kanischen Preſſe die allein richtige Nutanwendung aus der Oster haben vergessen, was wir im Kriege waren; sie suchen vielmehr auf der Sehnsucht, sich aus's Neue in der alten Heimath, die ihnen montag- Prozession gezogen, indem sie darauf hinwies, welcher das eisigie und kleinlichste nicht blos einen Garnisons, sondern einen doch so viel Leides gethan, ansiedeln und daselbst sterben zu kön- Vortheil für Stadt und Staat erwachsen könnte, wenn die Un- reinen Refrutendienst herzustellen, ohne zu bedenken, daß der größte nen. So sehr dies auch dem tein menschlichen Gefühle entsprechen masse dieser siegesfestlich für eine Idee in Bewegung gesetzten Theil ihrer Mannschaften aus älteren Leuten besteht, die täglich und stündlich noch schwere Opfer an ihrem bürgerlichen Erwerb erleiden mag, auf die Spite getrieben, involvirt es ein Verbrechen gegen Beine auch für die Idee der Volksfreiheit und der Volksrechte und dafür wenigstens eine humane Behandlung erwarten zu können die Niepublik, die uns so bereitwillig aufgenommen und des Ge- an die Wahlurne marschiren würde. Das ist das Feld, auf nusses aller ihrer Vorzüge theilhaftig gemacht hat, ohne von uns welchem die Lorbeeren der diesseitigen Deutschen wachsen. Sie zu verlangen, daß wir auch nur das Geringste von unseren na: bilden das einzige lebensfähige Element, welches unsere Politik tionalen Eigenheiten auf den Altar des gemeinsamen Vaterlan- von der Korruption befreien und ihr frische und gesunde Kräfte des niederlegen. Wian kann ein guter Bürger der Republik und zuführen könnte. Mögen sie dieses erkennen und das Eisen schmie auch ein braver Teutscher in dem Sinne sein, wie unsere größten den, so lange der vortheilhafte Eindruck, den sie bei den AmeriPhilosophen und Tenter gewirkt, und wofür die besten deutschen kanern hervorgerufen, noch anhält, und das Gefühl der ZusamMänner ihr Leben gelassen haben. Wer dies nicht einsicht und mengehörigkeit der Teutschen, das sich hierbei so wohlthuend gel glaubt, daß das Eine das Andere ausschließe, hat das Zeug zu tend machte, nicht erfaltet ist. Mögen sie aber auch, wenn die teinem von Leiden in sich. ganze Bewegung nicht wieder einmal in aller Unschuld im Cande Wie unsere deutschen Witbürger ihr Heil hauptsächlich von verlaufen soll, sich vor ihren bisherigen Führern hüten und die ihrem deutschen Wetta erwarten und dem Kultus desselben selbst jenigen von ihnen links liegen lassen, die sie nicht als treu und die republikanischen Grundsäke opfern, denen sie Treue geschworen, ehrlich erprobt. Die neue Aera, die, wie man hofft, auf dem nimmt sich eine große Anzahl von ihnen auch gar nicht einmal Boden des gefeierten Festes für die Deutsch- Amerikaner herandie Mühe, sich mit den Verhältnissen, Institutionen, selbst der blühen soll, ist nur in dieser Weise möglich. Sprache des Landes vertraut zu maden, das sie zu ihrem Vaterlande ertoren. Sie kennen wohl die Einrichtungen Deutschlands(?) oder ihres engeren und engsten Vaterländchens, sie verfolgen, je Einem uns zur Einsicht geliehenen Soldatenbriefe aus nach ihrer Individualität, deren Entwickelung in aufwärts oder Cormeilles d. d. 29. Mai entnehmen wir Folgendes: ,, Als abwärts steigender Linie, sie wissen von der geringen Summe wir von Beaumont nach Cormeilles marschirten, ward mir so der Rechte und der großen Menge der Leiden zu erzählen, die übel, daß ich mich hinlegen mußte; ich hatte erst in Beaumont Majors will ich Ihnen mittheilen: er hat beſtimmt, daß sämmtliche sie daselbst genossen, aber die Sprache des Landes, dessen Luft 18 Tage Revier gehabt und fühlte mich furchtbar schwach. unmittelbar am Löhnungstage eingehender Brief volle zehn Tage auf einlaufende Geldbriefe nur dekadenweise ausgegeben werden, also ein sie athmen, dessen Freiheiten sie genießen, und dessen Boden die Um 5 Uhr sollten die Kranken sich beim Doktor melden. Unter dem Bureau bis zur nächsten Löhnung liegen bleiben muß! Was Wiege ihrer Kinder gewesen, sprechen sie kaum, um seine Ein- wegs begegnete mir mein Feldwebel und fragte mich, ob ich sagen Sie dazu? Soll einem da nicht die Galle überlaufen?" richtungen fümmern sie sich wenig, scine politischen Vorzüge frant fei. Ich antwortete ihm, daß ich kaum mehr auf den Dem Briefe eines sächsischen Landwehrmannes aus Frankmachen sie sich nicht nußbar. Ausnahmen sind in Menge vor Beinen stehen könne. ,, Nun, Sie stehen ja doch noch!" erwiderte reich vom 29. Mai entnehmen wir folgende Stelle: handen, aber die Masse der Teutschen ist hiermit keineswegs er mir höhnisch. Als ich dann weiter gehen wollte, sagte er zubringen, obgleich wir seit lange auf den Befehl zum Rüdmarsch ,, Dem Anschein nach werden wir noch einige Zeit in Frankreich falsch gezeichnet. Sind dies die Elemente, von denen wir un- zu mir: ,, Was kommt es auf so einen Kerl an! Einen hoffen. Meines Erachtens haben Landwehrleute( die im 12. Arsere politische Rettung erwarten fönnen? Dies die Männer, die mehr oder weniger!" Das ist also der Dank dafür, daß ich meekorps recht start vertreten sind) ein sehr begründetes Recht auf dem Adoptivvaterlande das heimzuzahlen im Stande sind, was für das Vaterland meine Gesundheit ruinirt habe, und seit baldige Entlassung. Denn viele Familien, die sich vor dem Unterdieses mit Recht von ihnen beanspruchen muß? Kann man solche zehn Monaten Weib und Kind in bittrer Noth weiß. gang noch nothdürftig schüßten, gehen demselben nunmehr mit RiesenPersonen in unsere legislativen Körperschaften wählen, und ist Ererziren, Freiübungen, Appell schritten entgegen, weil noch immer der Ernährer fehlt, und die Opferdas geht natürlich alle Tage willigkeit des Volkes, nachdem diese fast ein volles Jahr in Anspruch man da nicht gezwungen, wenn man das deutsche Element über- fort. Heute haben wir Brot empfangen auf fünf Tage. genommen worden, erlahmen muß. Die Staatsunterstützung ist nicht haupt vertreten sehen will, immer wieder auf die Schaar der Aber was für welches? Wenn ich von diesem schweren, schwarzen ausreichend, eine Familie eine Woche lang zu erhalten mit dem, was Prominenten" zurückzugreifen, die das schmutzige Gewerbe der Brot ein Stückchen effe, habe ich den ganzen Tag Leibschmerzen. Sommer verloren ging, verlieren nun auch noch einen zweiten, für einen Monat gewährt wird. Vielen Handwerkern, denen der letzte zunstmäßigen Politiker ergriffen haben, um, in ihrer Eigenschaft Ja, wir haben auf fünf Tage empfangen, aber das ist so viel, ich meine besonders aurer, 3immerleute u. s. w., die doch daals geborene Tentsche, mit den deutschen Stimmen hinter sich, daß wir es in zwei Tagen verzehrt haben. Die 6 Sous Zulage rauf angewiesen sind, sich im Sommer größtentheils zu erwerben, was ihre handwerksmäßige Geschicklichkeit zum materiellen wie geistigen reichen kaum für Wichse und Buzzeug." die Haushaltung im Winter erfordert. Die älteren Reservisten und Schaden ihrer Wandatare auszubeuten? Bei alledem ist die Zahl In einem andern uns vorliegenden Soldatenbriefe aus Landwehrleute werden leider nach den schweren Kämpfen gegen den der deutschen ,, Prominenten", die sich Aemter und Würden er- Schlettstadt d. d. 23. Mai heißt es: ,, Uns geht es sehr ben Kampf um ihre und ihrer Familien Existenz! Sollten wir auch Feind noch einen oft schwereren Kampf daheim zu bestehen haben, freuen, äußerst gering, und diejenigen unter ihnen, die ehrlich schlecht; lieber wollte ich zwei Jahre im Zuchthaus sitzen, als noch nach Hause marschiren, wie immer verlautet, nun so würde sind und das Wohl des Landes im Auge haben, erreichen kaum hier noch ein Jahr Dienst thun, erstens wegen der Nahrung, mancher, der Leben und Gesundheit bis jetzt davon brachte, dasselbe die hohe Ziffer von einem Viertel Duyend. zweitens wegen der Behandlung. Gesetzlich sollen wir/ Pfund durch die Anstrengung der voraussichtlich heißen Marschtage noch einWer trägt die Schuld hieran? Nicht die Union, nicht ihre Fleisch täglich bekommen. Das spricht sich schön aus, aber laubungen in der Armee statt, aber nicht für diejenigen, die dem Nabüßen. Das ist die bittere Wahrheit. Es finden zwar BeurGesetze und Einrichtungen, nicht unsere Mitbürger irgendwelcher leider geht das Fleisch durch viele Hände, ehe es an uns gen ihrer Familie am Hungertuch durch ihrer Hände Arbeit ein Ende Zunge, lediglich die Deutschen selbst. Gesetz und Recht stellen fommt. Sie sollten nur einmal die% Pfund sehen: ein machen wollen, sondern jast nur für solche, die Erbschaften anzuin unserem Lande alle Nationalitäten gleich, Alle erfreuen sich Bischen Haut und Knochen: das Fleisch muß man sich dazu treten, Hausüberschreibungen zu machen haben u. dgl. derselben Freiheit. Tas ist genug, ein Weiteres kann man von denken! Die Herren Offiziere fümmern sich gar nicht darum, " Soldatenstimmen. die Kerle nicht, die können marten bis Abends." Ist das nicht empörend? Ich bin immer der Ansicht, daß unsere Lage in Frankreich lange nicht genug bekannt ist, sonst müßte sich doch die Presse, und mit ihr der Reichstag unser energischer annehmen; wir haben nicht blos Pflichten gegen das Vaterland, das Vaterland hat auch welche gegen uns. Ich habe deshalb auch ganz und gar nichts einzuwenden, wenn Sie diesen Brief zur Veröffentlichung bringen, denn ich fann für jeden Buchstaben einstehen. Nur einen Act unseres Institutionen nicht verlangen. Tie anderen Nationalitäten setzen und würde ein Seltat es wirklich zur Meldung bringen, was uns mitgetheilten Feldpostbriefen charakterisirt werden, tönnen wir erst *) Die Namen der Unter- und Oberoffiziere, welche in den von der Theilnahme der Deutschen an den Regierungsgeschäften keine wäre die Folge? Man würde ihm das Leben verbittern und dann veröffentlichen, wenn die Schreiber jener Briefe dem Forum des Hindernisse entgegen, die Amerikaner befördern dieselbe vielmehr den Dienst so erschweren, daß er sich Vergehen zu Schulden Kriegsgerichts entrückt sein werden. Eine baldige Entlassung der älteren Reservisten und Landwehrleute ist| Demokraten, so sind sie es trotzdem geblieben, und die Partei als solche sich selbst schmiedet. Noch schlimmer steht es bei der Gewerbefreiheit mit wahrlich jezt dringend nothwendig." hat dadurch keinen Verlust gehabt. Wir halten gerade die Gewerk- den Lehrlingen, die früher von Kindesbeinen an der Zunft angehörten, Noch weit verzweifelter schreibt ein preußischer Land- schaften, wenn richtiges Verständniß hineingetragen wird, für die Vor- während jezt unter 100 Meistern faum 10 zu finden sind, welche die wehrmann unter fast gleichem Datum: schule zur Sozial- Demokratie, da ein großer Theil der Arbeiter nur Mühe und Verantwortlichkeit ihrer Erziehung übernehmen wollen. Als ich den 23. Juli einberufen wurde, konnte ich mit zufriede- aus seiner Lethargie aufgerüttelt werden kann, wenn seine materiellen Auch der arbeitende und wandernde Geselle, bei dem früher der Meinem Herzen scheiden, denn ich hatte es durch Mühe und Fleiß so weit Interessen in's Spiel kommen. Ferner wurde beschlossen, daß, wenn ſter und die Meisterin die Stelle des elterlichen Hauses vertraten, ergebracht, daß ich meiner Frau und meinen Kindern ein paar Thaler trotz der ungünstigen Zeitverhältnisse eine General= Versammlung des hält jetzt nur Geld, kommt fast niemals in die Familie und sucht die zurücklassen konnte. Aber wie steht es jetzt? Seitdem ich die Heimath allgemeinen deutschen Schneidervereins in diesem Jahr, wie es eigent- Stelle des Vater- und Meisterhauses im Wirthshause. verlassen habe, folgt Schlag auf Schlag Wir ersehen also, daß wir ebensowenig zum Banner der Gewerbemeine Frau nebst den lich statutarisch ist, abgehalten werden soll, der Ausschuß und die KonKindern immerfort krant; am 19. April wurde meine Frau entbun- trollkommission sowohl als auch alle Mitgliedschaften aufgefordert wer- freiheit wie zur Fahne des Zunstwesens schwören dürfen. Ein Zuden, am 20. Mai erhielt ich zwei Briefe, welche den Tod meiner zwei den sollen, die Frage zu ventiliren ob nicht gleichzeitig ein allge- rückrufen des alten Zunftgeistes ist unmöglich, weil sich derselbe neben Töchter und die schwere Erkrankung meiner Frau und des Söhnchens, meiner Schneidertag abgehalten werden soll, wozu namentlich dem Zeitgeiste und auf der Grundlage des zersetzten Handwerks nicht meldeten. Ich kam aufs Dringendste um Entlassung ein, um den unsere früheren Mitgliedschaften eingeladen würden, und diejenigen balten könnte und weil vollends der Zunftzwang alle Mittel rauben Meinigen beizustehen, oder sie doch wenigstens noch einmal zu sehen, Ortsvereine der Schneider, welche zu der Einsicht gelangt find, daß würde, die Konkurrenz der Maschinen zu überwinden. Aber auch die aber vergeblich! Wie finde ich nun Alles, wenn ich die Heimath zwischen Kapitalherrschaft und Lohnarbeit keine Harmonie möglich ist, Gewerbefreiheit ist in der Art, wie man sie jetzt auffaßt, für die Dauer wiedersehe! Als ruinirter Mann stehe ich da, Alles verschuldet, was hauptsächlich aber ein Appell an alle bisher indifferenten Kollegen erlassen rein unmöglich, denn sie beruht auf einem Prinzip, das den Anforde ich habe, und nie in meinem Leben kann ich es wieder dahin bringen, werden soll, um dadurch eine kompakte Masse zusammen zu bringen, rungen der Humanität wie den Fortschritten des Menschengeschlechts wie ich es verlassen habe. 1866 habe ich durch Erfahrung gelernt, Art und Weise der Verbreitung des qu. Aufrufs auch durch einige hundert kennzeichnet, um es an den Pranger des Massenmords und und wenigstens dem Konfektionsunwesen einen Damm zu setzen. Die widerstrebt, und das vielgepriesene humane, liberale neunzehnte Jahrwas mir die 20 Wochen geschadet, jetzt aber wird es wohl nicht zu der gelesensten Bourgeoisblätter, wenn unser Vorschlag angenommen aller Schlechtigkeit zu stellen. überwinden sein." → An mein Vaterland. Lieb' Vaterland, was machst Du drüben? Da drüben über'm schönen Rhein? Die Kunde dringt zu mir hier hüben, Du ließ'st Dich ein in Narretei'n! Sag an, Du herrlich ,, Volk der Denker"; Sag' mir die volle Wahrheit doch! Kennst Du denn wirklich nicht die Lenker, Die Dich beehren mit dem Joch? Schau her auf uns, uns ,, deutsche Helden", Wie wir hier stehn im Kaisersold! So mag es die Geschichte melden! Doch auch: daß ich es nicht gewollt! Du riefst Dein, Hurrah" unsren Siegen, Dein ,, Hurrah" unfrem Muthe zu! Mein Land, Du durftest nicht erliegen Doch, hast Du nach den„ Siegen" Ruh? Wenn Du's geglaubt, bist Du betrogen! Dein frommer Glaube wird zum Höhn! Denn neuer Ehrgeiz ist gesogen Aus diesen stolzen Siegen schon! Du wirst die Wunder bald erleben, Mit denen man Dich noch beglückt! Erhältst den Lohn für's ,, Kronen geben"! Wirst, statt befreit, noch mehr gedrückt! Drum rathe ich Euch, deutsche Herzen, Die Ihr noch recht und bieder denkt: Nicht Neid nein, das Gefühl der Schmerzen Jst's, was mich zu dem Rathe drängt Seht ab vom äußern Glanz und Scheine, Und dringet auf der Sache Kern! Damit, wenn einst der Tag erscheine, Das Wahre von dem Falschen fern! Drum, deutsche Männer, laßt Euch rathen Von einem deutschen ,,, Heldensohn": Anstatt der Worte zeiget Thaten, Sonst dankt der Enkel Euch mit Hohn! Mit Eurer oft gerühmten Treue Wirkt für der Freiheit heil'ges Gut! Schafft, daß man sich am Recht erfreue! Ein Hurrah diesem deutschen Muth! Und Du, mein Volk, wirst bald begreifen, Was heute Dir noch, unklar ist: Daß, wo die schönsten Kronen reifen, Der Wurm Dein Recht am stärksten frißt! Du wirst es, wenn Du willst, verstehen, Für Deine Freiheit fest zu steh'n, Wirst, angelangt auf diesen Höhen, Auch ihre schönste Blüthe seh'n. Dann wirst Du nicht mehr frevelnd fluchen Ob diesem oder jenem Land; Wirst schnell das einzig Schöne suchen: Für alle Welt ein Bruderband! Wirst dann nicht mehr mit Schrecken hören: Zerstöret ist des Friedens Ruh!" Wirst, wie aus Einem Munde schwören: ,, Auf ewig das Gewehr in Ruh!" Ein deutscher Unteroffizier in Frankreich. An Euch, Pariser Brüder! Ihr Seinebrüder! Roth von Blut ist es auf Euren Straßen, Gehalten habt Ihr tapfer Euch, ein Jeder muß es sagen. Für uns habt Ihr gekämpfet mit, für uns habt Ihr gerungen Die rothe Fahne in der Hand und wiederum bezwungen! Schon einmal war't die Ersten Ihr vor dreiundzwanzig Jahren, Heut wiederunt voran, im Kampfe gegen die Cäsaren. Der Freiheit Feinde allerorts, sie freun sich Eures Falles, Gemordet und erschossen Ihr von Mördern aus Versailles. welch' ein Stolz für Euch und uns, für alle Sozialen, Zwei Monden habt gehalten Ihr Paris vor den Vandalen! Vernichtet habt Ihr in der Zeit die Herrlichkeit der Großen, Der Arbeit gabet Ihr ihr Recht, die Armuth muß Euch loben! Ihr habt des Volkes Wohl gewollt, Euch war Mammon nicht heilig, Ihr glaubtet an fein Vaterland, Paris war wied'rum einig. Frei Menschenthum war Eu'r Panier, Ihr edelen Pariser; Ihr standet auf der Höh' der Zeit, Ihr schlugt die Pfaffenhyder; Ein leuchtend Vorbild gabet Ihr für alle Unterdrückten, Die Hoffnung nahmt Ihr mit ins Grab, daß wir dereinst doch siegen. Pariser! Euer Todesschrei erbraust durch alle Länder! Gehöret wird er überall, zur Flamme wird der Bränder; Es glühet in der Asche fort, die Gluth ist nicht zu löschen, Bald bricht der Brand von Neuem aus, um furchtbar Euch zu rächen! Es glüht, es zuekt der Proletar, er knirscht, weil er gefesselt; Der Kaiser-, Pfaffen-, Geld- Altar allüberall hohnlächelt. Ihr todten Brüder von Paris! Das Rad der Zeit rollt schneller, Eu'r Todesröcheln, Euer Ruf ertönet immer greller, Und mischet sich mit manchem Schrei von der Brigittenau, von Wien, Von Frankfurt, Dresden, Mannheim, Rastatt, Friedrichshain, Berlin. Für freies gleiches Menschenrecht starb mancher brave Kämpe; Der sozial demokrat'sche Staat, bald kommt er, der ersehnte. Drum schlafet wohl in Mutter Erd', bis wir ihn Euch erkämpfen. Ihr brachtet uns das Morgenroth bald wird die Sonne glänzen. Magdeburg, den 5. Juli 1871. Ein deutscher Soldat. wird, überlassen wir dem Ausschuß und der Kontrollkommission. = Das gegenwärtige Geschlecht wird jene neue Gestaltung des Arbeiterlebens schwerlich erleben;(?) es muß sich in den Uebergangszustand fügen und den Anforderungen der Wirklichkeit zu genügen suchen. Beschleunigen können wir das Eintreten jener besseren Zeit, wo der Arbeiter nicht mehr am Hungertuch nagt, nur dadurch, daß wir an der Fortbildung des Menschengeschlechts mitarbeiten, daß wir unsere eigene geistige Entwickelung uns angelegen sein lassen, daß wir ferner unermüdlich für unsere Grundsäße Propaganda machen, damit der Arbeiter immer mehr und mehr zur Erkenntniß seiner Klassenlage ge= lange, um den Kampf gegen die drei Gewaltherrschaften und Großmächte: Adel, Geistlichkeit und Kapital, welche um die Alleinherrschaft ringen, aufnehmen zu können. Mainz. Was man freie Konkurrenz nennt, ist ein die Armuth verspottenHieran anknüpfend, will ich einen kurzen Bericht über eine bei der Ausdruck, obgleich ihn sogenannte freisinnige Geister im Munde uns stattgehabte Lohnerhöhung geben. Ohngefähr acht Tage vor führen. Er bedeutet: Vernichtet euch gegenseitig, um einander Plaz Ostern traten Delegirte der größeren Kundenwerkstellen zusammen und zu machen. Er bildet einen Zustand, der sich mit demjenigen vergleiverglichen die in den verschiedenen Werkstellen gezahlten Löhne. Jede chen läßt, wo Tausende von Menschen fortwährend an einer Mauer Werkstelle entwarf einen neuen, etwa 25% höheren Tarif, und legte bauen, die andere Tausende fortwährend wieder einreißen. denselben den betreffenden Meistern zur Genehmigung vor. Da die So müssen wir den jezigen Zustand der Gewerbe als eine UeberGesellen einig und die Arbeitskräfte nicht im Üeberfluß vorhanden gangsstufe betrachten, welche endlich zur Produktiv- Assoziation der Arwaren, so wurden innerhalb 8 Tagen, in welcher Zeit auch mehrere beiter führen wird, das heißt zu dem Zustande, wo unter den Arbeigroße Versammlungen stattfanden, die vorgelegten Tarife ohne nennens- tern, wie unter allen Menschen, eine Uebereinstimmung der Bestrebun werthe Preis- Reduktionen von den Meistern genehmigt. Die Konfektions- gen und Wünsche und eine gerechte Vertheilung der Arbeitskraft arbeiter jedoch, sei es, daß sie mit den im vorigen Jahr zugelegten paar herrschen wird. Diese Assoziation wird eintreten, denn sie liegt beSilbergroschen zufrieden waren, oder deshalb, weil einige Geschäftsin- gründet in den Gesezen, nach welchen sich der Geist des Menschenhaber 2 Sgr., fage 2% Sgr. pro Rock freiwillig zulegten, arbeiteten geschlechts entwickelt. trotz der günstigsten Aussicht auf Erfolg ihrer Sache und troß mehrfacher Versuche unsererseits, dieselben mit in die Bewegung hineinzuziehen, ruhig fort. Es scheint überhaupt, als wären diese Leutchen hier durch zu angestrengte Arbeit schon stumpfsinnig geworden, und nicht mehr fähig, selbst für die Verbesserung ihrer Lage einzutreten. Ein warnendes Beispiel für Andere! Jetzt nach Beendigung des Strikes hat sich zu den hier schon bestehenden 5 Schneider- Vereinen noch ein Strike- Verein gebildet, der, wie ich glaube, auch nicht besonders reüssiren wird. Sollte derselbe jedoch an Ausbreitung gewinnen, so steht zu erwarten, daß die Mitglieder sich mehr unsere Prinzipien als die des Ortsvereins aneignen werden, da Letzterer bei der Masse der Kollegen wegen seiner abwehrenden Haltung bei den Strikes vollständig in Mißkredit gerathen ist. Die unselige Zersplitterung in Vereinchen läßt es hier bei den Schneidern zu nichts Vernünftigem tommen; anstatt sich gegenseitig zu unterstüßen, bekämpfen In Nr. 45. d. Bl. stellt Freund Scheil die Frage, ob es rathsich dieselben. Die Gründung des Ortsvereins, dessen Krankenkasse sam sei, die letzten Reste der Gewerkschaften zu erhalten oder zu unter( beiläufig bemerkt) bald bankerott sein wird, bat zu dieser Zerstützen? und beantwortet diese Frage von seinem Standpunkt und nach splitterung wesentlich beigetragen. Derselbe verliert fort seinen bis jetzt gemachten Erfahrungen natürlich verneinend. Nun muß während an Mitgliedern, da Viele schon zu der Ueberzeugung gekommen ich bekennen, daß ich selbst, wie Freund Scheil, der Meinung bin, daß sind, daß die weiße Salbe aus der Fabrik von Schulze, Hirsch, Duncker in Deutschland nicht derselbe Boden für die Gewerkschaftsbewegung und Comp. ihre Leiden nicht lindert. ist, wie in England; ich weiß auch, daß nach den seither gemachten Er fahrungen nicht Jeder Einsicht, Energie und Willenstraft genug haben wird, um troß alledem vor weiteren Versuchen auf diesem Gebiete der Wenn aber Freund Scheil deshalb schon es für das Beste hält, die Büchse in's Korn zu werfen, so dünkt mir doch, daß dies von allen in der Gewerkschaftsbewegung gemachten Fehlern der größte wäre. Gewerkschaftliches. Indem ich hiermit im Auftrage der hiesigen Mitglieder unseren Vorschlag zur General= Versammlung, resp. zu einem Schneidertag den Mitgliedern zur Begutachtung unterbreite zeichne, ich mit sozialarbeiterbewegung, nicht zurückzustehen. demokratischem Brudergruß und Handschlag A. Reimann, Bevollmächtigter. Internationale Metallarbeiterschaft. Gotha. Der Ausschuß verweist in Nr. 38 des ,, Volkstaat" darauf, daß jede Mitgliedschaft hinsichtlich der Krankenhauptkasse auf sich selbst angewiesen sei und daß keine Unterstützung aus derselben gewährt werden könne. PH. W. Alle diese gemachten Fehler hier aufzuzählen und zu erörtern, wie dieselben zu vermeiden wären u. s. w., würde hier zu weit führen, auch die Frage, ob es richtig oder nicht richtig ist, daß durch die Gewerk: schaften der Uebergang zu Produktivassoziationen am ehesten vermittelt werden kann, lassen wir dahingestellt. Nur den Vorwurf, daß durch die Gewerkschaften der Sozialdemokratie, wenn auch nicht der Todesstoß, doch aber eine schwere Schädigung verseßt sei, müssen wir mit aller Freund Scheil doch wohl zugeben, daß, selbst wenn, wie er sagt, die Gewerkschaften das Mittel zu einer Schädigung des Prinzips gewesen wären, es thöricht wäre, statt der Ursache das Mittel, durch welches unter andern Verhältnissen ein ganz entgegengesetztes Resultat erzielt werden kann, zu beseitigen. Was soll aber z. B. eine Mitgliedschaft von 10 Mann beginnen? Sie ist durchaus nicht im Stande, für sich allein zu bestehen. Hoffentlich kommt unsere frühere ferantentaffe auf der nächsten Generalversamm- Bestimmtheit, als ganz unerwiesen, zurückweisen. Uebrigens wird lung wieder zu Stande; oder es wäre bei der etwaigen Vereinigung der sämmtlichen Gewerkschaften zu einem Verband die Gründung einer allgemeinen Arbeiterkrankenkasse ins Auge zu fassen. Es ist wahr: wir haben bis jetzt mit den Gewerkschaften mehr Fiasko gemacht als Erfolg errungen. Ist aber damit bewiesen, daß es immer, auch wenn die Sache anders angefaßt wird, so sein müßte? Es ist wahr: viele Mitglieder der Gewerkschaft haben sich nachher wenig um die Aneignung sozialpolitischer Bildung gefümmert. Ist aber da mit bewiesen, daß sie dies gethan hätten, wenn sie den Gewerkschaften nicht beigetreten wären? Oder daß unter allen Umständen und in alle Ewigkeit dies so sein wird? Die Fabrit- Krankenkassen sind für den Arbeiter nicht ausreichend; er muß noch einen gut organisirten Verband haben, deshalb ist es Sache der Gewerkschaften, solche fehlende Institute zu gründen. Franz Witthauer, Eisengießer Internationale Gewerksgenossenschaft der Maurer, Zimmerer und verwandten Gewerke. Dresden. In der heutigen, ziemlich zahlreich besuchten Hauptversammlung beschloß man, den Zeitverhältnissen Rechnung tragend, dieses Jahr von der Abhaltung der Generalversammlung abWelcher Erfolg in Verbreitung sozialpolitischer Bildung gerade zusehen, und in Folge dessen auch den Vorort hier, sowie die von der durch die Gewerkschaften erzielt werden kann, will ich nur andeuten. General- Versammlung zu wählenden Verwaltungsmitglieder weiter im Bis jetzt ist z. B. der„ Volksstaat" im Verhältniß von 1 Exemplar Amte zu belassen. Da dieser Beschluß des hiesigen Lokalvereins aller auf 10 Partei- oder Gewerkschaftsmitglieder verbreitet. Es ist spielend dings nicht maßgebend sein kann und vom Ausschuß auch Erfurt als leicht, durch die Gewerkschaftsorganisation es zu ermöglichen, jedem Vorort vorgeschlagen wurde, um in dem volfreichen Thüringen, wo die Mitgliede der Gewerkschaften allwöchentlich ein Eremplar, zwar nicht meisten Mitgliedschaften schon bestehen, besser agitiren zu fönnen, so des Volksstaat", aber doch eines sozialpolitischen Gewerkschaftsorganes bringen wir dies zur Urabstimmung mit dem Bemerken: daß, wenn eine zum Preise von 1 oder 2 Pf.( resp. schon bezahlt durch den entrichteten Mitgliedschaft binnen 4 Wochen keine Einwendungen erhoben, dies Beitrag) zu übermitteln. Freund Scheil wird doch gewiß nicht sagen als Zustimmung zum gefaßten Beschlusse angesehen wird. Ferner ward wollen, daß dadurch auch das sozialdemokratische Prinzip geschädigt der Yorkische Antrag,( die Gewerks- Union betr.) sehr warm be für- würde. wortet und eingehend debattirt. Darauf bezügliche Beschlüsse konnten Eben so wenig würde aber das Parteiorgan geschädigt. Ich jedoch nicht gefaßt, ebensowenig Wahlen vorgenommen werden, da uns sage dies überhaupt nur der Zweifler wegen. Im Gegentheil, wie ein bestimmtes Programm noch nicht bekannt geworden. Wir empfeh- der Appetit beim Essen, kommt sicherer noch die Lust am Lesen mit len daher vor Allem die Hauptfrage: ob eine Union geschaffen werden dem Lesen. soll?, und wie sie ins Leben gerufen werden soll? einer recht reiflichen Ueberlegung, um bei der Konstituirung sich derselben klar zu sein, und mit erneutem Eifer ans Werk der Verbreitung der Gewerksgenossenschaf ten gehen zu können. Der Ausschuß: W. E. Müller, Vors. Feigengasse 4 part. Also trotz der gemachten Erfahrung, oder gerade wegen derselben halte ich eine Reorganisation der Gewerkschaften für zweckmäßig, ja für geboten. Nur nicht von dem Gesichtspunkte aus, um Strikes zu regeln, sondern um die Arbeiter für den Sozialismus( resp. hauptsächlich dieselben gesellschaftlich und politisch) zu bilden" wie Freund Scheil ja selbst wünscht. Uebrigens bleiben wir deshalb doch unserm politischen Programm treu, und kommen vielleicht um so sicherer zum Ziele. Th. Yord. München, den 6. Juni. Nach den Nachrichten, welche die ,, FrankDie Gewerbefreiheit. furter Zeitung" in den lezten Tagen in ihrer ,, bayerischen Korrespon Die Freunde der Gewerbefreiheit weisen immer da, wo es ihnen denz" über München brachte, eine Versammlung betreffend, die, größam passendsten erscheint, darauf hin, daß in denjenigen Ländern und tentheils von Arbeitern besucht, Bebels Aeußerungen über die Kommune Gegenden, wo die alte Zunftverfassung noch besteht, ein entschiedener desavouirt haben sollte, mußte man uns hier für schlechte Parteige= Rückschritt in der Handels- und Gewerbsthätigkeit zu Tage trete. Auf nossen halten. Die Notiz war aber erlogen und fußte auf einem der Berliner Gewerbe- Ausstellung im Jahre 1844 seien z. B. die Er- Referat Münchener Blätter über das Stiftungsfest des Arbeiterzeugnisse des preußischen Handwerks mit Beifall aufgenommen wor- bildungsvereins, und zwar einem Referat solcher Art, daß der, den, dagegen hätten die Erzeugnisse des deutschen Handwerks nach welcher anwesend war, seinen Augen kaum traute, wenn er die dem Jahr 1849 auf den europäischen Gewerbe- Ausstellungen eine sehr plumpe Lüge las. Bebels Name ist gar nicht erwähnt wor untergeordnete Rolle gespielt. Wie viel Wahres auch hierin enthal- den; allerdings aber habe ich mich bei jenem Stiftungsfest verten sein möge, so läßt sich dagegen behaupten, daß man über der gebens zum Wort gemeldet, als ein Augsburger Delegirter die Hebung der Gewerbe die Gewerbetreibenden selber vergessen hat, und Pariser ,, Wahnsinnige und Bestien" nannte. Es sollte keine Stös daß die Stellung des Arbeiters durch die Aufhebung der Zünfte in rung verursacht werden, die Empörung war aber so allgemein, daß Bezug auf seine persönlichen Verhältnisse nicht gefördert worden ist. Der gute Augsburger, der sich einbildete, Beifall zu ernten, ganz ent Allgemeiner deutscher Schneiderverein. Der Arbeiter gilt jest nicht mehr als Person, sondern als Waare täuscht drein schaute und am nächsten Vormittag sofort, um mir nicht Berlin. In der letzten Versammlung der hiesigen Mitglieder Arbeitskraft", als Lastträger der menschlichen Gesellschaft, der auf Rede stehen zu müssen, Reißaus nahm. wurde der York'sche Vorschlag, die Vereinigung der verschiedenen Ge- dem dürren Feld der Entbehrung sein Dasein fristet. Früher spiegelte Die Polizei hier ist jetzt äußerst aufmerksam auf uns. Ein werkschaften betreffend, eingehend diskutirt. Dieselben Gründe, welche sich in jedem Meister der unabhängige Sinn der ganzen Zunft; das aufgestöbertes Compendium zum Vereinsgesetz von 1850 verbietet die Berliner Mitglieder früher gegen den Beitritt zum v. Schweizer'schen Gefühl der Gemeinschaft und der Standesehre schwindet dagegen jest Minderjährigen und Frauen die Anwesenheit in VoltzVerband geltend machten, daß nämlich der bisherige Beitrag nicht aus- vor der Konkurrenz, wobei Einer immer mehr pfuschen und schleudern versammlungen. Imhof, der noch nicht volljährig ist, ist also reichen würde, und ein höherer nicht erhoben werden kann, wurden möchte als der Andere, um ihm die Kunden abspenstig zu machen, auch da unschädlich gemacht und hat nur noch die Möglichkeit, in auch heute noch als gegen den Vorschlag sprechend angesehen, voraus- daher die Konkurrenz eine sehr drückende wird. Die reicheren Meister Fachvereinen zu wirken. Jetzt gründet er einen Fachverein der gesetzt, daß analog dem genannten Verbande jede Gewerkschaft eine wollen sich nicht mehr als Handwerker, sondern als Kaufleute und Schlosser. bestimmte Quote an eine Centralfasse zu zahlen hätte. Es wurde Fabritherren betrachtet wissen, weil sie eine Unzahl sogenannter Meister Gestern hielten wir eine Parteiversammlung ab mit dem jeboch anerkannt, daß ein kollegialisches Zusammengehen der verschiebe- als Bruscher beschäftigen. Wenn die Vertheidiger der Gewerbefreiheit 1. Punkt der Tagesordnung:„ Die Pariſer Vorgänge". Ich referirte nen Gewerkschaften einer Stadt nothwendig sei, namentlich der gegen die wachsende Zahl der Gehilfen als einen Fortschritt, oder als ein darüber und hatte mich der Aufmerksamkeit von 3 Kommissaren zu seitige Besuch bei Versammlungen, Beschaffung einer gemeinsamen Zeichen der Besser- oder Sicherstellung des Arbeiters anführen, so ver- erfreuen, die noch 6 Gensdarmen im Gastlokal und einige auf der Herberge für die Zureifenden u. s. w. u. s. w. Der Ansicht Scheil's, gefsen sie dabei die wahre Ursache, daß viele Arbeiter sich in die Noth- Straße für etwaigen Dienst bereit hielten. Die Versammlung verlief daß die Gewerkschaften der Sozial- Demokratie einen schweren Schlag wendigkeit versetzt sehen, sich vom selbstständigen Betrieb des Hand- ausgezeichnet und wurden lebhafte Sympathien für die Pariser Brü verſetzt hätten, konnte unsererseits nicht zugestimmt werden, obgleich werks fernzuhalten. Es ist hinlänglich bekannt, daß mit dem Fort- der laut; die Folge der so zahlreichen Ueberwachung war aber Seitens er darin Recht hat, daß die meisten Gewerkschaften zu viel für die schritt der Industrie die Zahl der Proletarier wächst, daß gegenüber des Wirths die Kündigung des eben erst für längere Zeit zugejag= paar Silbergroschen Beitrag versprochen, und dadurch, sowie durch ver- der Kapitalfraft die individuelle Menschenkraft immer mehr verschwindet, ten Lokals. Ultramontane und Juden verkehren bei ihm und auch unglüldte strife's Biele mißmuthig und den Gewerkschaften ab- daß der Arbeiter nichts mehr als ein Näverwerf der Waschine ist, Sozialdemokraten wären ihm recht, aber jo viel Bolizei" mag er wendig gemacht haben. Waren die Abgefallenen aufrichtige Sozial- daß seine Klasse, je mehr Werthe sie schafft, desto mehr Wassen gegen nicht in seinem Hauſe haben. " " ( Schluß von Seite 1.) Die indem er einfach den Gedanken des Regierungskommissars als einem monarchischen, oder doch militärischen Frankreich. bedeutend mit Geldmitteln unterstützt haben." Wie viel die mit den Thatsachen übereinstimmend erklärte; der ge- und das gibt Manches zu denken. Preußen hat jetzt Rußland Summen betragen, das ist noch nicht festgestellt, obschon die Herren meine Mann habe ja nicht die Bildung des Offiziers. Es so ziemlich alle Dienste geleistet, die es in der Lage ist, ihm Versailler so ,, viele internationale Briefe aus Berlin" erstiebert werden also hier zwei scharf geschiedene Klassen des Heeres hin- leisten zu können. Wie nun, wenn sich Rußland eines schönen Morhaben wollen und es fonach ein Leichtes sein müßte, die Wiß- gestellt; die eine der Berufsfoldat mit Bildung und gens der harmonischen Interessen" erinnert und Frankreich eine begierde aller strebsamen Reporters und Pfennigzeiler zu be- Ehrgefühl; die andere- das aus den bürgerlichen Klassen Allianz anbietet? Ist dann von Frankreich zu erwarten, daß friedigen Sehr eingehende Studien über die Internationale genommene Element- ohne hinreichende Bildung und mit es tugendhaft entsagend den Verführer von sich weisen wird? hat wie man sich überzeugen kann ein Pariser Times- zweifelhaftem Ehrgefühl! So sprach man freilich nicht im Kriege Und wenn nicht, in welche Lage geräth Preußen, resp. Preuforrespondent gemacht. Er schreibt: zu den Soldaten; aber so spricht man im Frieden von ihnen. ßisch- Deutschland? Hat es, von den beiden Militärstaaten Bor mir liegt ein ausführlicher Bericht dieser Gesellschaft, aus Was wollen da die Worte eines Friedrich Wilhelm III., über gleichzeitig angegriffen, sonderliche Chancen des Erfolgs? welchem hervorgeht, daß dieselbe, obschon erst vor neun Jahren begrün- die ein halbes Jahrhundert lang so mancher deutscher Geschichts- Der Desterreichische Reichsrath ist endlich des regeldet, doch bereits über 2,500,000 Mitglieder zählt. Allein selbst in diese bedeutende Anzahl sind die verbündeten Gesellschaften, welche in ihren schreiber sich geärgert hat, bedeuten wir haben jegt eine losen Gefeifs mit dem Ministerium Hohenwart müde geworden, verschiedenen politischen und revolutionären Zwecken von der Gesell erneuerte und verbesserte Auflage von ihnen, die noch weit mehr und hat sich im Interesse des ungeduldig werdenden Publikums schaft unterstützt werden, nicht mit einbegriffen. Diese Verbündeten als jene Launenhafte Aeußerung eines Fürsten einen Schatten zur Abspielung jener heiteren Berliner Posse entschlossen, die umfassen noch die Fenier, die Marianne"), die republikanischen Brüder auf die Dinge wirft, die da kommen werden und zum Theil ja unter dem Titel Verfassungskonflikt bekannt ist. vontyon und Marseille, die zahlreichen geheimen Gesellschaften in Rußland und Bolen und die Carbonari**) in ganz Europa. Der Centralaus schon gekommen sind. Es ist so viel von dem ,, Voltsheer" gesprochen Adresse an den Landesherrn ,, über den Kopf dieses Ministeriums schuß der Bereinigung, welche ihre Zweige auch nach Amerika ausbreitet, und geschrieben worden, dem Preußen seine Siege und seine hinaus" hat man schon eingereicht, zum großen Amusement ,, diefist in London, und seine Seele ist ein Deutscher, welcher zuerst jetzige Größe verdankt; wie viel man aber in Regierungstreisen ses Ministeriums." Die Fortsetzung ist in den Preußischen den Gedanken faßte, in Berlin, in greifbarer Gestalt den Theorien von einem wirklichen Volksheere wissen will, das zeigen Vor- Kammerberichten des Jahrs 1863 nachzulesen, nur ſetze man Baboeu f's, Diebnit's, Jacoby's und Grouhon's Eingang zu verschaffen. Einen Präsidenten hat die Gesellschaft nicht, sondern das gänge wie dieser; ein tiefeinschneidender Klassenunterschied soll statt: Abgeordnetenhaus- Reichstag, statt König Kaiser, Centralamt ist zusammengesezt aus einem Generalsecretär und 15 Mit nicht nur in äußeren und materiellen Dingen, sondern auch in und statt Bismard- Hohenwart. Daß letterer den Bismard gliedern. Jedes Land stellt einen Zweig der Versammlung dar. Jeder der geistigen und sittlichen Schäßung der Berufsfoldaten einer- mit Erfolg spielen wird, bezweifeln wir nicht im Geringsten, es bedeutende Mittelpunkt hat weitere Sektionen als Unterabtheilungen, feits und der gemeinen Soldaten" andererseits festgehalten gehört so verwünscht wenig dazu, und die österreichischen Philister über welchen ein Centralbureau steht. Jede Woche wird von jedem Dieser Centralbureaux an das Londoner Amt abgesandt 1) ein eingehenwerden nicht weniger füg- und genügsam sein, als die des der Bericht über die politischen und kommerziellen Ereignisse der Um- Wie sich nach den im Berliner Kriegsministerium herrschen- übrigen Deutschland.( Hat sich inzwischen bereits erfüllt. Nach gegend; 2) eine Aufstellung über neue Mitglieder; 3) eine finanzielle Auf den Begriffen das„ Ehrgefühl der Offiziere zu dem der den neuesten Berichten ist im Reichsrath ein Antrag auf stellung; 4) eine namentliche Aufstellung der Hauptkaufleute und Ge- Soldaten verhält, das können wir beiläufig durch ein sehr ein- Steuerverweigerung durchgefallen. Kurz schäftsmänner; 5) eine namentliche Aufstellung der Hauptgrundeigen-ganz Preußisch.) thitmer und Kapitalisten; 6) Abschriften von Versammlungsprotokollen." faches Rechenerempel genau ermitteln. Das Eiserne Kreuz wird Zur Abwechslung ist hier der mysteriöse ,, Diebned" mit bekanntlich für besonders kräftige Aeußerungen des militärischen Herr Braß von der ,, Norddeutschen" ist sehr böse, daß zwei ,, i"( Diebnid) geschrieben und ihm reiht sich ein noch Ehrgefühls" ertheilt. Nun erfahren wir amtlich, daß von der Boltsstaat" die letzte Rede Bebel's nicht todtgeschwiegen viel furchtbareres Individuum Namens Grouhon an. Aber je 100 Eisernen Kreuzen, die vom Anfang des letzten Kriegs hat, und zetert mit voller Lungenkraft gegen den Sozialismus. wer ist Grouhon? Sollte es der Herr Geschichtsprofessor und bis heute verliehen worden sind, 90 auf Offiziere und 10 auf Vor 8 Jahren bot derselbe Herr Braß einem der ReRedakteur Biedermann, welcher mit obigem und noch anderem gemeine Soldaten fallen. Da aber ungefähr 25 gemeine Sol- dakteure des Volksstaat" wiederholt die Spalten Duart seine ,, Deutsche Allgemeine Zeitung" anfüllt, nicht wissen? daten auf 1 Offizier kommen, so erlangen wir das Resultat, der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" an zur Sollte er nicht irgendwo haben läuten hören, daß es einmal daß das Chrgefühl der Offiziere sich zu dem der Soldaten ver- Berfechtung des Sozialismus und Kommunismus.*) in Frankreich einen Broudhon gegeben hat, dessen offenbar ge- bält wie 9/10 zn 1/250. Mit andren Worten: 100 Offiziere meinter Name von dem journalistischen Knownothing***) haben zusammen so viel„ Ehrgefühl" wie 22,500 gemeine irgendwo aufgeschnappt, aber falsch verstanden und darum so Soldaten, und ein einziger Offizier so viel wie eine ganze maltraitirt wiedergegeben worden ist? Kompagnie Soldaten auf dem Kriegsfuß! werden." " 1 Leipzig. Deutsche Hundedemuth: In der Deutschen Allgemeinen Beitung" No. 130 findet sich folgende Korrespondenz: ,, Berlin, 6. Juni. Es dürfte Ihren leipziger Lesern interessant und erfreulich sein, zu hören, wie das von Leipzig dem Reichskanzler Fürsten Bismard gewidmete Ehrenbürgerdiplom von demselben seinerseits geehrt wird. Bei der jüngsten Soirée des Fürsten nahmen mehrere der Anwesenden die Gelegenheit wahr, eine in dem Empfangszimmer der Fürstin befindliche historische Merkwürdigkeit näher minarien unterzeichnet worden sind. Der Fürst hat dieses Tischchen aus zu betrachten, nämlich das Tischchen, auf welchem die FriedenspräliVersailles mitgebracht( beiläufig bemerkt, nicht ohne eins von gleicher Art und gleichem Werth an dessen Statt dort aufstellen zu lassen**); ein in die Tischplatte eingelassenes kleines silbernes Täfelchen befundet den flein ist für einen so großen daran sich knüpfenden Akt. Auf die Gebrauch, zu welchem das Möbel gedient hat, das übrigens merkwürdig sem Tischchen nun stand die Rolle, auf welcher sich das leipziger Ehrendiplom befindet, und sie war bevorzugt, ganz allein diesen jedenfals welthistorischen Plaz einzuHat der Herr Korrespondent sich nicht vielleicht versehn, und war das" Tischchen" nicht etwa ein Nachttisch? Oder gar-? nehmen." Ein dritter dem Ruf Biswards haben, daß er ihn ausdrücklich gegen den Verdacht **) Der Hundedemüthige muß einen sehr schlechten Begriff von in Schuß nimmt, gestohlen zu haben! ( Eingesandt.) Die Enthüllungen" sind übrigens sehr unvollständig. ,, Murder will out"! Wer etwas auf dem Gewissen 3. E. ist der Leipziger Untersuchungsrichter vergessen, durch hat, muß es ausplaudern, sagt ein englisches Sprüchwort. deffen Vermittlung ,, Diebnid" aus seiner Belle im Bezirksge- Die( Berliner) ,, Spenersche Zeitung," das Organ des preußischen richt die Organisation der Kommune betrieb. Ferner ist ver- Hofs, speziell des preußischen Kronprinzen und seiner Mutter, geffen, daß die Internationalen auch Listen sämmtlicher Bei- überraschte uns dieser Tage, ohne sichtbaren Grund, mit eigentungskorrespondenten und-Redakteure, mit genauer Personalbe thümlichen Enthüllungen über das Verhältniß Preußens schreibung, zu führen, und die Namen derjenigen, welche der zu Rußland. Der Artikel beginnt mit dem Zugeständnisse, es Arbeiterfache feindlich sind, mit einem rothen sereuze zu ver- habe im Interesse Rußlands gelegen, sich beim Ausbruche des sehen haben, dessen Bedeutung Jeder errathen kann. Bei den französischen Krieges auf Seiten Frankreich s zu stellen, Namen mißliebiger Fabrikanten und sonstiger Bourgeois hat um dasselbe in der orientalischen Frage zu engagiren und in statt des rothen Kreuzes ein rother Hahn hingezeichnet zu der Ostsee freie Hand zu bekommen. Der plößliche Ausbruch werden. Und so weiter. Dies, und noch viel andere inter- des Krieges, der bei den Mängeln der Armeeverfassung und der essante, pikante und schauerliche Einzelheiten sind für 6 Groschen Kommunikation in Rußland ein rechtzeitiges Eingreifen des letzte zu kaufen in der Expedition des ,, Voltsstaat", aber wohlgemerkt ren verhinderte, und die Ungewißheit, wer siegen würde, hätte nur von ,, Eingeweihten"-Nicht eingeweihte haben als Bour- aber Rußland von einer übereilten Allianz abgehalten und eine*) Vom Reichstag verlangt Braß Maßregeln zur Verhütung ungeois das Doppelte zu zahlen.+) neutrale Haltung nothwendig gemacht. Deutschland war an bequemer Reben. Man wird ihm willfahren. Wie uns von unserm Bei Gelegenheit der Berathung des Militär- Pensionsge- einer Lokalisirung des Kampfes Alles gelegen; dagegen erwar- zufammengetreten, die sich bereits über folgende 2 Punkte geeinigt hat. Parlamentstorrespondenten geschrieben wird, ist eine ,, freie Commission" setzes, das bekanntlich für die Offiziere sehr gut sorgt, dagegen tete Frankreich Alles von einer Ausdehnung desselben zu einem 1) Jedes Reichstagsmitglied empfängt einen Mault orb, der ihm die Soldaten bis zum Lieutnant mit einem Pappenstiel ab- wahrhaft europäischen. Nun konnte sich Rußland mit Frankreich beim Eintritt in den Reichstag von den Bureaudienern angelegt wird. speist, hatte der Bundeskommissär, königl. preußische Haupt nicht verbinden, sollte es einem anderen Staate gestatten, dies 2) Es wird eine Strafklasse errichtet, bestehend aus Abgeordneten, mann und Lehrer am Kadetteninstitut, ein gewisser Plötz an seiner Stelle zu thun? Und darauf war nur die eine Ant- die schon einmal zur Ordnung verwiesen worden sind, oder Ansichten bekennen, die ihnen möglicherweise einmal einen Ordnungsruf zuziehen natürlich ,, von" die Unverschämtheit, diese ungleiche und wort vorhanden: Nein. Durch eine derartige Allianz hätte tönn ten. Die Betreffenden dürfen blos von der Rednerbühne sprechen schmachvoll ungerechte Behandlung damit entschuldigen zu wollen, Rußland unmittelbar gar nichts gewonnen und mittelbar Frank- und haben dann eine seidene Schnur umzubinden, deren Ende Herr ,, daß die Offiziere mehr Ehrgefühl hätten, als die reich wieder zu einem Engagement mit den Mächten veranlaßt, Simson hält, um jeden gefährlichen Rede- Erguß sofort durch einen raschen, gemeinenSoldaten" und folglich mehr Geld bekommen müßten. deren Interessen mit den rnssischen kollidirten. Es blieb daher Antrag: daß keinem Abgeordneten erlaubt werden solle, in einer Sitzung die Gurgel zuschnürenden Ruck abschneiden zu können. Und der Kriegsminister von Roon beeilte sich, die Aeußerung Rußland nur die Aufgabe, den Krieg von Deutschland und Frank- mehr als eine halbe Elle zu reden, mußte auf eine spätere Conferenz für thatsächlich richtig zu erklären. Nun, das„ Ehrgefühl", reich allein auskämpfen zu lassen. In jedem Falle konnte dieses vertagt werden, weil Herr Lasker in Ohnmacht fiel und vor Mitterwelches sich nach Thalern und Groschen berechnen Bestreben dem russ. Kabinete nicht zum Schaden gereichen. Denn nacht nicht ins Leben zurückzurufen war. läßt, und gelegentlich einen Hausknecht ersticht das wollen stegte Frankreich, so lag es ebensosehr im Interesse des Siegers, wir den Herrn Offizieren gern schenken. Der Frankfurter Rußlands Freundschaft sich zu erhalten, wie Rußland dann an der Beobachter" spricht sich über diesen Zwischenfall, der den Geist des Freundschaft Frankreichs. Die Interessen dieser beiden preußischen, jetzt auch dem übrigen Keleindeutschland aufoktropirten Staaten sind eben so harmonische, daß sie eine kleine Un- Nothschrei. Im Interesse der Humanität, eines theuren MenschenMilitarismus recht drastisch illustrirt, wie folgt aus: treue seitens des einen Staates wohl ertragen fönnen. Siegte aber lebens und des leidenden ,, Nationalwohlstandes" ersuchen wir un,, Als Friedrich Wilhelm III. von Preußen in dem denk- Deutschland, so hatte Rußland auf die Erkenntlichkeit dieses sern Parteigenoſſen Bebel, sich bei künftigen Reichstagsreden zu würdigen Jahre 1814 unmittelbar vor dem Einzuge der Alliirten Staates Anspruch, und diese konnte ihm bei einer wieder an- Stadt Leipzig, daß seit jenem Freitag, wo die leste Bebel'sche Rede mäßigen. Es ist nämlich öffentliches Geheimniß in unserer guten in Paris die preußische Landwehr, welche in mancher blutigen zuregenden Revision des Pontusvertrages vom Jahre 1856 zu hier bekannt wurde, der geschäßte Redakteur des Leipziger Tageblatts", Schlacht den deutschen Fürsten ihre Unabhängigkeit vom fremden Gute kommen.... Die Nachricht, daß der Kaiser von Ruß- Herr Hüttner, feine Nacht mehr ruhig schlafen kann. Und nicht Joche zurückerobert hatte, an sich vorbeidefiliren ließ, wandte er land dem Könige von Preußen an dem Tage, an welchem sich allein das. Herr Hüttner, der bisher regelmäßig nach des Tages Laſt ihnen mit den Worten: Schmußige Leute, schmutzige dieser von Berlin zur Armee begab, in einer Depesche versicherte, 7 Gosen, 5 Glas Bayrisch Bier und 2 Beafsteaks selig und und Hize in den stillen Räumen der Restauration Hoffmann seine Leute!" den Rücken zu, und erfreute sich an dem Anblicke seiner er habe eine hinterlistige Kriegserklärung seitens Desterreichs regelmäßig verzehrte, er sist seit jenem Abend düster blickend und meſtattlich herausgepuẞten Garden, welche die Ehre des Einzugs nicht zu fürchten, mag(!) unbegründet sein, im Stande jedoch lancholisch in der bekannten Ecke, kaum noch die Hälfte des früheren in Paris genossen, während die Landwehr mit ihren schmutzigen, war das russische Kabinet zu einer so bestimmten Aeußerung." Quantums vertilgend. Ist das nicht entseßlich? Man bedenke, welche durch den Krieg weidlich mitgenommenen Röcken in den Dörfern Nach dem Tage von Sedan meint das Blatt weiter Wirkung das auf den Körperumfang des Mannes, die Einnahme des Wirths, des Gosen- und Bierbrauers, des Fleischers vor Paris zurückbleiben mußte. Die deutschen Geschichtsschreiber hörte in Petersburg das Bedenken auf; man schickte russische und endlich sogar des Bauern, der die Ochsen zu den Beafder Freiheitsfriege" haben in jenen fürstlichen Worten einen Orden an preußische Prinzen und ging mit der Zirkulardepesche steaks und die Gerste für das Bier liefert, ausübt!!! Und durch Aft großer Undankbarkeit und die Vorbedeutung Dessen erblickt, in der Pontusfrage vor. Preußen bezeugte seine Dankbarkeit dieses alles, welche Schädigung des„ Nationalwohlstandes!" Führwahr, was dem deutschen Bolte für seine riesenhaften Anstrengungen für das Verhalten Rußlands und in Berlin unterstützte man Wir halten ihn nicht für so raffinirt grausam, die Folgen vorausge Bebel hat entsetzliches Unheil angerichtet durch sein ,, Krieg den Palästen!" von 1813 und 1814 geboten werden sollte. Ein halbes Jahr- moralisch die Forderung Rußlands, die Artikel des Pariser Versehen und vorausgewollt zu haben. Darum, Freund Bebel, für die hundert nach jenen Ereignissen kam ein abermaliger Krieg mit trags über die Neutralisation des Schwarzen Meeres aufzuheben. Zukunft Mäßigung! Mäßigung! Mäßigung! Frankreich, in welchem Landwehr wie Linie in gleichem Maaße Es war vorauszusehen," heißt es weiter ,,, daß bei einer Konihren Heldenmuth bewiesen haben, und als der Krieg mit einem ferenz, welche den vom Fürsten Gortschakoff angeregten Punkt noch nie erlebten Erfolge beendet war und es sich um die regeln werde und die sich im Prinzip mit der russischen FordePensionen der verkrüppelten und invalid gewordenen Kämpfer rung einverstanden erklärt, man nur zu dem Resultat gelangen handelte, da erklärte der Bertreter der Regierung, daß zwischen könne, auch die Schließung der Meerengen dem freien Ermessen Volksversammlung. Pensionirung der Soldaten und Offiziere ein großer Unter- des Sultans zu überlassen. Dadurch aber würde die englische schied bestehe, da die letzteren erfahrungsgemäß im Flotte zur Ueberwachung der russischeu im schwarzen Meere Kriege weit mehr Ehrgefühl walten ließen, als die engagirt sein und Desterreich würde in gleicher Weise zu Lande Tagesordnung: Die hohen Kommunalsteuern und unsere städtische gemeinen Solo aten." Das ist der Gruß, welcher den die Fortschritte Rußlands im Südosten Europa's mit Sorgfalt zu beheimkehrenden Söhnen von Regierungswegen zu Theil wird! obachten haben. Viel aber ist unter den gegenwärtigen Verhältnissen, freiwilliger Beitrag erhoben. Man konnte für den Unterschied des Maaßstabes, welcher bei die sich Deutschland geschaffen, diesem neuen Staatswesen daran Bebels Reichstagsreden und die neueste Nummer des ,, Volksstaat" Benfionirung von Offizieren und Soldaten angewendet wird, gelegen, daß möglichst alle Mächte, welche die Neugestaltung und sind am Eingang zu haben. alle möglichen Gründe anführen, und man wählte gerade den Festigung des deutschen Reiches ungern sehen, durch andere Ververlegendsten, den es geben tann. Der Kriegsminister v. Roon hältnisse von Deutschland abgezogen seien.... Das preußische erflärte zwar, daß er es lieber gesehen hätte, wenn der Re- Rabinet bedurfte daher gar keiner langen Ueberlegung, Rußland gierungsfommiffar einen andern Ausdruck gebraucht hätte, aber in seiner Forderung moralisch zur Seite zu stehen und den bei Eberhahn, Zeughausmarkt 31. er verschlimmerte durch seine Worte nur noch den Vorgang, Streitpunkt zu einem Resultate zu bringen, das, für Rußland "! Gine nach dem Staatsstreich vom 2. Dezember 1851 gegründete, ihre Aufmerksamkeit auf die Entwickelung im Südosten Europa's ohne direkten Nußen, England und Desterreich zwingen mußte, nunmehr längst verschollene, geheime Gesellschaft in Frankreich. **) Name eines italienischen politischen Geheimbundes, der in den jetzt und für die nächste Zukunft zu richten." 30er Jahren auch in Frankreich blühte. ***) Name einer amerikanischen Bartei, die gegen die Einwanderung Frember agitirte; wörtlich: Nichtswisser. †), W. Eichhoff, die Internationale Arbeiterassoziation. Berlin, Buchhandlung von Albert Eichhoff." Mehrere Leipziger Sozialdemokraten, die ein mitleidiges Herz in der Brust haben. Für Leipzig. Allgemeine " Mittwoch, den 14. Juni, Abends 8 Uhr, in der Tonhalle". Vertretung. Referent: A. Bebel. Zur Deckung der Kosten( Saalmiethe 2c.) wird beim Eintritt ein Das Komitee. Für Hamburg. Sozialdemokratische Arbeiterpartei. Versammlung am Sonnabend, den 17. Juni, Abends 9 Uhr, Gäste haben Zutritt. August Geib. Für Leipzig. Sozialdemokratischer Arbeiterverein. Donnerstag, den 15. Juni, Abends 29 Uhr: Versammlung Saale der ,, goldenen Säge", Ecke der Dresdener- u. Langenstraße. Tagesordnung: Sozialpolitischer Wochenbericht.( Ref. Käseberg.) Gäste find willkommen. Der Vorstand. Die Emser Verabredungen scheuen das Licht der Oeffentlichkeit. Natürlich wird hier nur ein Theil der Wahrheit gesagt. im Wichtig ist das Geständniß, daß Rußland mit Frankreich ,, har- Leipzig: Verantwo.Redakteur A. Hepner( Redaktion: Peterssteinweg 13) monische Interessen" habe. Unzweifelhaft richtig; notabene mitj Drud u. Verlag: F. Thiele.( Expedition: Petersstr. 18).