iv. Mittwoch, de« SV. September. 1871. Erscheint wöchentlich 2 mal in Leipzig. Bestellungen nehmen alle Postanstalten und Buchhand- lungen des In- und Aus- landes an. Für Leipzig nehmen Bestellungen an: A. Bebel, Petersstraße 13, F. Thiele, Emilienstraße 2. Erscheint wöchentlich 2 mal in Leipzig. AbonncmentSprriS: Für Preußen ind. Stempelsteuer IS Rar., für die übrigen deutschen Staaten 12 Ngr. per Quartal. Filialerpedition für die Der- einigten Staaten: F. A. Sorge, Box 101 Hoboken N.J. viaNewyork Organ der sozial-demokratische» Arbeiterpartei nnd der Internationalen Gewerksgenossenschasten. Aufforderung. Die Parteigenossen aller Lrte werden hierdarch dringend anfgefordert, dem Ausschutz die P amen resp. Adressen der nach K5 der Geschäftsordnung neu vorzuschlagenden Vertrauensmänner sofort einzusenden Es sollen deren Namen demnächst durch das Lrgan de- taunt gemacht werden, sofern die Betreffenden nicht etwa ausdrücklich das Äegcuthetl wünschen. Da bis heute erst Breslau, Hannover, Etzlingen, Leipzig, Bassel, Braunschweig, Hamburg und Glauchau Borschläge derBertrauensmäuner gemacht, so erwar- teu wir, datz alle anderen Lrte unverzüglich dasselbe thuu werden. Der Ausschuß der sozialdemokr. Arbeiterpartei. Hamburg, 15. Sept. 1871. Most's Berhaftnng. Die eigenthümliche Mslivirung, mit welcher das Chem- nitzcr Bezirksgericht die gegen Stellung einer Kaution von 5 etnen Nachfolger Er wollte, daß ich Hrn. Perrin für einen unehrlichen | Kann erkläre. Ich wollte es nicht, weit ich es nicht glaubte. Daher(!) ber Zwiespalt. Jules Favre zeigt nun, wie sich Laluye mit Milliöre in Verbindung fttzti Milliore halte mich mit dem Tode bedroht. Als er von Laluye i dw Dokumente erhalten, schlug er mir vor, sie mir anszuliefern, wenn >ch versprechen würde, ihn nicht zu verfolgen. Ich weigerte mich, und ! die Dokumente erschienen im„Vengeur". Hr. Laluye wurde verhaftet; l memals habe ich teinen Namen ausgesprochen. Jetzt, wo die Organe des BonapartismuS und der Kommune sich vereinigen, um meinen Kamen im Schmuze herumzuziehen(!!), habe ich den Entschluß gesaßt, mich sn Jh» Gerechtigkeit zu wenden. Man geht nun zum Verhör der Zeugen über. Dasselbe bietet nur wsosern Interesse, als aus demselben hervorgeht, daß Jules Favre der , Verhaftung Laluye'S vollständig(?) fremd war. Die Militärbehörde ließ An einfach festnehmen, weil er früher mit Milliere in Verbindung ge- standen und deshalb verdächtig geworden war. Hierauf ergreift der Staatsanwalt das Wort. Derselbe hält die Anklage mit Energie aufrechi. Laluye sei ein verrufener Mann, der aus dem Kreise, in dem er zugelassen gewesen, als unwürdig heraus- ßestoßen sei. Der Staatsanwalt erklärt sich dann über die Jules Favre betreffenden Thatsachen, Dieser habe einen göoße», nach den einen günstigen, nach den ander» unglückseligen Einfluß auf seine Zeit ausgeübt. Er bewunderte ihn we�er, noch wolle er über ihn herfallen. Bor dem Gericht sei er nur ein Bürger, der Gerechtigkeit verlange. Er habe seine Bekenntnisse abgelegt. Seine Vergangenheit biete ein de- daueruswerthes Schauspiel(!) bar, er habe dem Gerichte seine Erbärmlich- � ltiten auseinandersetzt(!). Welcher Stoff zu schmerzlicher Betrachtung! i Der Skandal sei aber durch dte Infamie Laluye'ss?!) hervorgerufen worden! Nach der Staatsbehörde erhalten die Vertheidiger das Wort. s lim 4 llhr Morgens wird endlich das Urtheil gesprochen. Hnguet, � Eharoet de Leoni und Pontalis(die Redakteure des„Aoenir liberal" und brr„Verne") werden jeder zu einem Monat Gefängniß und 500 Frcs. «eldstrasc und Laluye zu einem Jahre Gefängniß und 1000 Frcs. Geldstrafe verurtheilt. Die beiden Drucker toerden freigesprochen. So weit der Bericht der„Kölnischen Zeitung." Fassen ivtr zusammen: Die Anklage gegen Favre war eine vierfache, auf Ehebruch, 2) auf Urkundenfälschung, 3) auf Grbschletcheret und 4) auf ÄmtsmissbrauchzurBefriedi- ! gung persönlicher Rache tan Laluys und Millivre). Tcsi Ehebruchs und der Urkundenfälschung(falsche Ein- tragung in das Civilstandsregister) hat der Retter der Familie und der bürgerlichen Moral sich selber schuldig bekannt. «ie Erbschleicherei leugnet er; wir fragen aber: ist der Mann, der mit der Frau seines Freundes eingestandenermaßen im Ehebruch lebte und eingestandenermaßen eine Urkundenfälschung begangen hat, nicht-auch der Erbschleicherei und Testamentsfäl- ; schung inoraltfch fähig? Und ist es wahrscheinlich, daß der so | schnöde betrogene Ehemann die im Ehebruch mit seiner Frau � erzeugten Kinder des Freundes, der ihn so infam betrogen, zu Erben eingesetzt habe? Wir nehmen keinen Anstand, zu erklä- ! ren: es ist nicht nur nicht wahrscheinlich, sondern psychologisch unmöglich, während Alles dafür spricht, daß die Anga- ben Laluyö's, welcher der„Depositar aller meiner(Favre's) : Teheimmsse" war, auf Wahrheit beruhen. Was endlich die Verhastung Laluye's und die Erschießung Milliere's betrifft, so steht fest, daß für die erstere sowohl als für die letztere weder oin juristischer noch ein politischer Grund erfindlich ist, und daß unter allen Denjenigen, welche die letzten Blutorgien der Ord- nungspartei veranstalteten, blos Einer war, der ein greifbares Interesse hatte, die beiden Genannten aus dem Wege zu schas- fin, und dieser Eine ist: JuleS Favre. In Ermanglung di- rekter Beweise gilt hier das JTecit cui prodest,—„Der hat's sikthan, dem es nützlich war." . Also Ehebrecher und Fälscher seinem eigenen Ge- ständniß nach, der Erbschleicherei und des Ämtsmiß- vstauchs, der vor dem Mord nicht zurückschreckte, moralisch übersührt— das ist Jules Favre, der Gesellschaftsrctter, dem �ismarcks„Achtung" und die Bewunderung der europäischen Bourgeoisie zu Theil wurde. Jetzt frellich bricht die bürgerliche Duzend den Stab über ihn, weil er das„elfte Gebot" ver- nachläsfigt hat: Du sollst Dich nicht ertappen lassen! Und den deutsche»'Rationalitätsphilistern, die seine Schanddcpesche gegen dke Internationale Arbeiterassoziation mit Wollust verschlangen, muß er sogar als ivarnendes Erempel dienen, an dem sie die "sittliche Verkommenheit" des französischen Volks dcmonstriren. »Welch ein Land, wo Leute von so zweifelhaftem(!*) und skan- dalösem Lebenswandel an der Spitze der Geschäfte stehn können!" ruft z. B. die Leipziger Allgemeine zornig aus, indem sie sich mtt natwnaler Selbstgefälligkeit auf die„deutsche" Biedermanns- brüst schlagt. Halt, Ihr Herrn! Was geht Favre und sein Mitlumpenthum das französische Volk, das französische Prole- ®erm O0n Zweifelhafter" zJmmoralität. Wir möchten wissen, was von unzweifelhafter Jmmoraltiät ist? Die Niiruberger Kommune oder der internationale Pulsschlag und die Angst der bösen Gewissen der Ausbeuterklasse in Narrenberg.— Wie allenthalben, so werden auch jetzt in Nürnberg die Folgen des vorjährigen Krieges erst recht fühlbar. Die massenhaften Aufkäufe zum Zwecke der H-eresverproviantirung haben in den Normalstand des verschiedenen Konsumbedarfs ein großes Loch gerissen, das sobald nicht ansgeglichen sein wird. Die unumgänglichsten Nahru igsmittel sind auf eine Preishöhe gestiegen, wie sie seit dem TheuerungS- jähre 1816 und 1817(auch ein„Erfolg" des damaligen Befreiungs- kricges) nicht da war. Für den kleinen Mann sind diese Lebens- mittelpreise geradezu unerschwinglich. Dazu kommt, daß die kleinen Quantitäten, die der Aermere für sein th eueres Geld bezieht, an Qualität scdlechter sind, als die Einkäufcdes Glücklicheren, der mehr auf ein- mal beziehen kann und als besserer Kunde besser bedient wird. Dazu haben fast durchgängig unsere Herrn Hausbesitzer die Miethe gesteigert und es entwickelt sich allmählich hier in der re ichen Stadt Nürnberg ein Nachstand, wie er nicht erschreckender in ganz armen Distrikten vor- kommen kann. Was Wunder, wenn einige erhitzte Köpfe die Ursache in der zwar auch alles Maß überschreitenden Bcreicherungssucht einzmer Ge- schäftSIeute, statt in dem Milliarden- und Länderfeldzug suchen,— was Wunder, wenn Leuten, die angekommen auf der Stufe, wo, wie man zu sagen pflegt, zu viel zum Sterben und zu wenig zum Leben da ist, die Galle überläuft und sie sich Luft machen gegen etnen Tbeil der Aus- beuter, der nicht mehr und nicht weniger Schuld hat, als die große Mehrheit der Bourgeoisie. Bon diesem Standvunkt betrachtet, erscheint der vorige Woche in Scene gesetzte, gegen die Fensterscheiben einiger Bäcker und Metzger- meister gerichtete Krawall doch als weiter Nichts denn der Nothjchrei der Aermsten gegen das Besitzthum.— Daß die Sozialdemokratie jederzeit derartige Krawalle und Ruhestörungen als der Entwicklung und Ausbreitung der Partei hinderlich verworfen hat und stets vernr- theilt, bedarf keiner Bestätigung, aber es ist wohl einer allgemeinen Verbreitung Werth, wie nett Staat und Fortschrittspartei zusammen- wirken, um den Krawall von etwa 100 Mann,(die, die„Wacht am Rhein" als Kampflied singend, gegen Wurst- und Brodlädcn zogen) als Staatsaktton der„Internationalen" hinzustellen, um im Herzen des nach Ruhe lechzenden Bürgers Angst und Schrecken vor den „rothen Scheusalen" zu erregen.*) Tags nach dem Krawall fand sich eine hohe Behörde bemüßigt, alles Militär der kleinen Garnifons- städte der Rachbarschaft aufznbicten, nicht allein die hiesigen Kasernen vollznpfropsen, sondern auch alle Dörfer rings um Rürn- bcrg mit Soldaten in voller Feldausrüstung und mit Zulage, denen das Betreten der Stadt Verbote» ist, zn beseycn.— Wozu dieser Apparat, fragen sich die Leute, wenn er nicht dringend noth- wendig gegen die Sozialdemokraten, die an Allem natürlich schuld sind, wäre? Der„Fränkische Kurier**) in einem Heul- und Dennnziations- arlikel infamster Natur, der die Polizeifeder setnes Ursprungs ntchi ver- leugnen kann, schreibt: „Unsere Arbeiter verdienen, sind sie unverheirathet, im Vergleiche mit dem Kleinbürger, mehr als hinreichend(!); sind sie verheirathet, bei einfachem Leben, genügend(!); ihren Unterhalt, sofern sie solid und sparsam sind. Eine große Anzahl braver und in geordneten Ver- Hältnissen lebende Arbeiterfamilien beweist dies. Darin aber liegt der eigentliche Hauptpunkt, um den es sich handelt. An Arbeit fehlt es zur Zeit nicht, auch nicht an gutem Arbeitslohn, wohl aber hören wir— und bei einer unbefangenen Würdigung der Dinge dürfen wir auch dies nicht verschweigen— sehr vielfach die Klagen darüber, daß ein nicht -nnger Theil der Arbeiter nicht nur am Montag, sondern unter Um- änden auch an andern Wochentagen sich nicht zur Arbeit stellt und auch sonst oft, statt mit hellem, nüchternem, arbeitsfrendiaem, mit wüstem Kopfe widerwillig die Arbeit aufnimmt. Das; gcratze die Muffe der Ruhestörer aus solche» Leuten, nicht ans braven, nüchternen Arbeitern bestand, ist ziveifellos, und es kommt uns die ganze Affaire gerade wie ein Fühler vor, welchen eine Arbciter-Elique in uuscrcr Stadt ausgestreckt hat. um zu sehen, wie weit ihre Organisation ergeht und als Mittel, allmählig das Boll an Unruhen und WtScrsctzlichkeitcu zu gewöhne». Wir sind sicher, dag diese Leute in Nürnberg den Boden, wie sie auch zu wühlen suchen, schließlich nicht finden werden, nicht blos wegen de« im Allgemeinen ruhigen und gesetzmäßigen Sinnes unserer Bevölkerung, sondern auch wegen des praktischen Verstandes, der derselben inne wohnt, welcher sie von utopistischen, verderblichen Ideen frei erhält und sie auch bedenken läßt, welche schwere Folgen eine mit Waffengewalt unterdrückt« Emeute nach sich zieht.— Möge unsere Arbciter-Bevülkerung lieber de» wohlmeinenden Rathschlägen ihrer Mitbürger Gehör geben, als verführt durch das nach der Pariser ttoinmune riechende Phrascngeklingel unklarer Köpfe sich hin die Achtung aller Denkenden und in Folge ungesetzlicher Handlungen unter die eiserne Hand des Gesetzes bringen." Daß nach den Ersahrungen, die die Mitglieder des bankrotten hiesigen edemalizen Konsumverein» gemacht haben und die sich in bedeu- ienden Draufzahlungen dem Einzelnen sehr fühlbar machten und machen, der Artikelschreiber vom bequemen Bureau aus Kon sumvereine u. Vgl. vorschlägt, klingt inehr wie Spott und Ironie, verdient deshalb keine weitere sachliche Engegnung.- Um auf das Thaisächtiche, den Exzeß selbst, nochmals zurückzu- kommen, bemerke ich, daß man auch hier die hungrigen Mänler mit Bajonetten zu stopfen versucht hat. dast ans beiden Seiten Ber- wnndete zu beklagen, die hiesige Turn- und Feuerwehr Polizei- dtenstc geleistet und die allgemeine Bcrachtnng errungen hat. Nürnberg. ES ist wirklich amüsant, die Gedanken der Ver- theidiger d-s Alten zu sammeln, um ihre geniale Erklärungen über Zustände und Resultate, die über ihren Horizont gehen, zu bewundern. So bekamen wir neulich aus dem etwas kurzsichtigen„Korrespondent von und für Deutschland" darüber Aufschluß, was„der sozialen Frage den Pfad ganz außerordentlich geebnet". DerNationalliberaltsmus sei es, der. indem er„weder fürstliches, noch Land-, noch sonstiges ässent- liches Recht respektirte", sich eingebildet hätte, das Volk würde schließlich das Eigenthum als unoertetzlich ansehen. In diesem Punkte aber sind die Liberalen gewiß unschuldia. 1) weil ihr Parteiwesen ein charakter- loses ist, 2) weil unsere Anschauungen über Eigenthum mit der Vor- wersung aller Privilegien überhaupt zusammenhängen u id nicht erst von gestern datiren, wie der Nationalliberalismns. Ja nationaler Be- ziehung sind die Leute liberal— gegen Bismarck, der ihnen den Annexwiisköder hinwarf und sie damit ganz sür sich gewann. Den aristokratischen Pferdefuß sehen die Pinsel freilich nicht; die füaf Milliarden zahlen nicht sie— und das reicht hin. Ganz ähnlich erklären sich die Scbutzeaner die Abnahme ihrer Genossenschaften, welche Ende 1369 über 30.000 Mitglieder zählten, jetzt aber aus 11.000 gesunken sind. Der Mißkredit, in dem die Sozialdemokratie stehe, wirke auch auf ihre zuckersüßenBcstrebnngen. Die Sache liegt anders. Dem besitzlosen Arbeiter wird das Sparen nicht so leicht, wie dem Volks- beglücker Schulze, der gemächlich von seinen Renten lebt, und schließlich *) Der Berliner„Volkszeitunq" ist die von ihren Nürnberger Schwe- sterorganen ausgehende Verläumdung der Sozialdemokraten ein gefnn- denes Fressen. Unterm 17. September schreibt sie: „Die Unruhen in Nürnberg am Abend des 6. September stellen sich nach den jetzt ermittelten Ergebnissen als das Werk einer plan- mäßigen Leitung heraus und ihre Folgen sind bedeutender, als man anfänglich vermuthet hatte. An 20 Bäcker- und Fleifchermeisier-Hänser sind von den Haufen der Tumultuante», de>en Stärke an 3- bis 900 Menschen betrug, mehr oder minder beschädigt worden, und man schätzt den Schaden, den die Stadt Nürnberg zu vergüten haben wird, auf über 15,000 Gulden. Die Leiter des Tumultes waren svzia- listische Führer, die schon Tage lang vorher sich in den niedrigsten Schenke» umhertrieben und die Arbeiter auf- hetzten. Die Tumuituanten selbst bestanden aus Fabrikarbeitern roh- ester Art und jungen Burschen." Es ist uns noch kein Blatt zu Gesicht gekommen, welches die Nürn- berger Exzesse so entstellt wiedergegeben hat, wie die„Bolkszeitnng". Selbst die Summe des angerichteten Schadens hat die„Volkszeitnng" 24sach anfgelogen, denn nach der offiziellen Schätzung des Nürn- beraer Stadlraths beträgt der Schaden 620— nicht aber 15,000 fl.— ♦*) Organ der„vorgeschrittenen" Nationalliberalen, die sich Fort- schrittler nennen, das sogar manchmal die weniger vorgeschrittenen, scheinbar bekämpft. sieht auch ein Dummer den Schwindel ein, der vielleicht Einem gut- bezahlten Sparer unter Zwanzig erlaubt, sich zu etabliren.— Als Beitrag zur Kunstgeschichte werden Sic mit Vergnügen er- fahren, daß der Hof des germanischen Museums neuerdiugs mit Kanonen, MitrailleusenundZubehör, einem Geschenk des baier- schen Kriegsministeriums, vollgepfropft ist. Vom türkischen Sultan hat un- längst dasselbe germanische Museum eine Partie den Rhodiser Rittern abgenommener Geschütze geschenkt erhalten; der Direktor war zur Empfangnahme selbst in Konstantinopel, aber es fehlten noch un- endlich viel Arten solcher Knnstartikel aus den letzteu 300 Jahren, um die Serie zu vervollständigen. Wäre es nicht zweckgemäß, die großen Räumlichkiiten in em Artillerie-Museum umzuwandeln? Auf eine Petition hin würden die Regierungen sicherlich mancherlei Muster abgeben, um so das germanische Heldenthum aller Zeiten deutlichst zur Anschauung zu bringen. Dies wäre für die derzeit gepflegten Tendenzen um so praktischer, als nach dem letzten Jahresausweis von 1863 nicht mehr als 132 fl. für Bücher aufgewendet wurden. Der Abonuentenstand des„Bollsstaat." im III. Quartal. Die Abonnentenzahl beträgt im Augenblick 4146*), im vorigen Quartal betrug sie 3212; Zunahme also in diesem Quartal 934. Die Abonnentenzahl vertheilt sich in folgender Weise auf die einzelnen Orte (die zweite Zahl bedeutet den Abonnenteitstand im vorigen Quartal). Augsburg 95—71, Aachen 3—2, Asch(Böhmen) 1, Achim 1, Altenecken 1— 1, Altenburg 2—2, Altona 9— 5, Atzet 1, Anclam 1, Annaberg 2— 1, Apolda 4—3, Arnstadt 1— 3, Auerbach i/V. 1, Aue i/S. 2—1, Auma 1, Aarau 1, Amrischwcil 1, Austersihl 1, Barmen 13—14, Baden 3—3, Bamberg 5— 5, Basel 2, Bautzen 1, Bayenthal 1, Berge» b. Hanaul, Berlin 136— 83, Bern 2—1, Berg-Gladbach 1, Biebrich 1, Biedenkopf 1, Brüssel 4—3, Brigthon 1, Barcelona 1, Biala 1, Biete- feld9— 10, Bischofswerda2— 2, Blankenhayn 1, Bockenheim 1, Borna 1, Bourscheid 3—3, Bückingen 10, Brockweda 10—2, Brambach 1, Brand b. Freiberg 1, Brandenburg a. Havel 2—2 Braunschweig 66—51, Bremen 22—6, Breslau 34—13, Briefen i. d. Mark 1, Buckau 6—6, Burgstädt 16—16, Baden(Schweiz) 1, Bingerbrück(Ets-nb-hn Post- Bureau Transit nach dem Auslande) 13, Belgrad 1, Cainsdorf 6—3, Camenz 3—2' Cassel 9—5, Carlsruhe 4—2, Chemnitz 37— 40, Celle 7—6, Coblenz 6—3, Collesano 1, Coburg 12—13, Göthen 1, Cöln 113—88, Cöln(Transit nach dem Auslande) 5—4, Colditz 6—4, Cöslin 1, Crempe 1, Crimmitschau 53—49, Crottendorf 1, Cronen- berg 1, Chur(Schweiz) 1, Darmfladt 11—3, Dessau 3—3, Döbeln 4—1, Dohna 1, Dortmund 1. Dresden 168—193, Dürrenberg 1, Düsseldorf 7—5, Duisburg 5—4, Danzig 1—1, Ebersbach 1. Eiscnach 7—8, Elberfeld 7—5, Elsterberg 1. Erbach 1, Erfurt 6-7, Eschweiler 2— 2, Essen 13—14, Erlangen 4—1, Falkenstein 2—2, Frost i. d. Laus. 10—4, Frankenberg i/S. 4—4, Frankenhausen 8—11, Franz. Buchholz 1, Frankfurt a/M. 21—16, Frankfurt a. d. Oder 1, Feierland b. Breslau 1, Frohnhausen 1, Frohburg 6—5, Fretburg i/B. 4—4, Fürth 12—12, Fluntern 2, Finsterwalde 1, Forchen 2, Gangelt 1, Gelenau 2—1, Genf 7— 4. Geithain 3—7, Gera 21— 20, Geyer 13— 17, Gerings- walde 2— 2, Gießen 5— 4, Glauchan 116— 114, Gößnitz 3— 3, Gohlis 1, Gotha 10—8, Graz 6—6, Gräftath 2-2, Grafrath 3—3, Greiz 7—5, Gräfentonna 1, Groitzsch 1, Großenhain 11— 8, Getterleben 4, Güßen 13—11, Gumbinnen 2—2, Guxhafen 1, Glarus 1, Hainichen 13—12, Halberstadt 8—1, Hamburg 93—65, Hannover 97— 43, Hanau 3—1, Harburg 6—13, Harthau 1, Heddernheim 2, Heide 4— 4, Herborn 2— 1, Heidelberg 1, Heilbronn 3—4, Hof in Baiern 7—1, Hennigsdorf 1, Herford 11—10, Hersfeld 3—1, Hilchenbach!, Hildesheim 4—1, Hirsch- berg b. Schlitz 4—2, Höchst a/M. 1, Höhr 2, Hörde 1, Hohenstein- Ernstthal 25—27, Homburg a. d. H. 1, Hornberg 1, Horrem 1, Hunds- hübet 1, Jena 2, Janowitzl, Janiovic 1, Kaukehmen 1, Kellinghusen 1, Kaltsch 1, Kiel 2—1, Kierietzsch 3—2, Kirchherten 1, Kirchberg 7—7, Kirschseiffen 1, Klingenthal 6— 7, Königsberg in Pt. 4— 2, Königsberg inH. 1, Königslutter 1, Kostritz 1, Köhen 1, Kötzschenbroda 1, Krahenhohe 2, Kanpischken 1, Kennenburg 1,Knittelseld 1, Lausigk 8, Lantenberg 2, Leich- lingen 1, Leipzig u.Umgegend 706, Leißnig I.Lichenstein-Callenberg 15—15, Lich 1, Liebenstein, 1, Limbach 4—3, Löbau i/S. 3, Locarno 1, Lößnitz 10—10, Luckenwalde 17—16, Lüneburg 3—2, Lüttringhausen 1, Lngau 10—13, London 4, Landshut i/B. 6— 1. Lunzenau?— 7, Luzern l, Ludwigshasen 1, Lausanne 1, Luxemburg 2—2, Magdeburg 15—17, Marchtrenk 1. Main, 196—172, Marburg 3—3, Morges 1, Marien- werder 1. Markranstädt!, Meerane 131—132, Metningeu2, Meißen 2, Minden 1, Mittelwalde 1, Mittweida 16—14, Mühlheim a/R. 1, Mülsen 13-11, Münster 1, Mutzschen 1, Mylau 9-9, Mannheim 5, München 129—96, Naunhof 1, Naumburg asS. 1, Netzschkau 7—8, Neukirchen b. Cbemnitz 7—7, Neu-Nienburg 1, Neustadt a. d. Orla 3—4, Neustadt b. Stolpen 2—3, Neustadt in Ober- schlesien 1, Neviges 9—8, Nippes 2, Neumünsier(Schweiz) 1, Nyon 1, New-Vork 161-131, Neusatz 1, Nürnberg 44—36, Oberfrohna 3, Oelsnttz b. Lichtcnstein 5—5, Oberlungwitz 5—7, Oberhausen 3, OelSnitz (B. 3, Opladen 2, Orlamünde 2, Oschatz 1, Osterholz 1, Ohligs 10—7, Oppeln 1, Pest 23—33, Preßburg 1, Pausa 1, Pegau 1, Penig 4, Plauen isB. 2, Pößneck 1, Posen 1, Pforzheim 17—19, Potsdam 1, Preetz 5, Paris I, Piski 1, Pr.-Oldendorf 1, Pr.-Stargard 1, Quellen« dorf 1, Rabenau 1, Regis 1, Reichenau 1, Reichsnbach t|'Ö. 32— 29, Remscheid! 1, Rheinbrohl 2, Rittershausen 1, Rochtitz 8—8, Rössel 1, Ronneburg 18—21, Ronsdorf 10—5, Roßwein 1, Rothenkirchen 2, Rudolstadt 3, Rügenwalde 1, Rüsselsheim 3, Romanshorn 1, Riga 1, Regeusburg 3—4, Saarbrücken 2, Saalfeld 1, Salzbrunn 7—7, Salzungen 1, St. Gallen 1, Schmölln 2, Schneeberg 3, Schönau 2, Schwellm 6-4, Schwerin 2, Selsingen 1, Siegburg Ji3, Siegmar 1, Siegmaringen 2, Solingen 22—22, Stade 9—9, Spandau 52—6, Stolp in Pommern 1, Sonneberg 1, Spttielndorf, Staßsurt 9— 4, Stettin 1, Stollberg isS. 14—18, Suhl 1, Soldbach 1, Speier 5—3, Straubing 2, Stuttgart 53—49, Taucha 1, Thum 2, Trar- bach 3, Tübingen 10—6, Tarnowiy 1, Uckerrath I, Unterbarmen 2, Ulm 6, Unterstraß 1, Verden 1, Belbert 1, Berviers(Be.gien) 15, Waldenburg ijS 16—10. Waldenburg ijScht. 1, Watdyetm 21—19, Walkenried 1, Wandsbeck 13—3, Wechselvnrg 10—8, Äeilburg 4, Weida 3, Weimar 25—23, Warnsdorf!, Wiesbaden 11— 11, Wichtiug- Hausen 1, Wilvmfets 1, Wüster 3, Winkel 2. Werdau 45— 51, Wirten 1, Wittgensdorf 1, Wolkenbüttel 2—3, Worms 4, Würzen 2, Watens- weil 1, Wintcrthnr 1, Wien 33—26, Würzhurg 2— 8, Zürich 12— 14, Zwenkau 2, Zwönitz 4— 5, Zwickau mit Wilkau 140—129. Nach der Höhe im Abonnement folgen Leipzig 706, Mainz 196, Dresden 168, New Jork 161, Zwickau mit Wilkau 140, Berlm 136, Meerane 131, München l29, Glauchau 116, Cölu 113, Augsburg 95, Hamburg 93, Hannover 87, Breslau 84, Brannschweig 66, Stuttgart 53, Crimmitschau 53, Spandau 52, Werdau 45, Nürnberg 41, Chemnitz 37, Wien 33, Retchenbach i!B. 32, Hohenstein- Ecnsttdal 25, Weimar 24, Pest 23, Bremen 22, Solingen 22, Gera 21, Walaheim 21, Frank- surt aiM. 21, Ronneburg 18, Barmeu 18, Pforzheim 17, Luckenwalde 17, Mitweida 16, Burgstädt 26, Waldenburg 16, Lichtenstein-Callen- berg 15, Magdeburg 15, Berviers 15, Stollberg 14, WanvSbeck 13, Geyer 13, Essen 13, Güßen 13, Hainichen 13, Mülsen 13, Zürich 12, Zürlh 12, Wiesbaden 11, Herford 11, Großenhain 11, Darmstadt 11, Tübingen 10, Wechselburg 10. Ronsdors 10, Ohligs 10, Lugau 10, Lößnitz 10, Forst in L. 10, Buckingen 10, Bielefeld 9, Altona 8, Mylau 9, Neviges 9, Stade 9, Siegdurq8, Rochlitz 8, Halberstadt 8, Greiz 3, Geithain 3, Frankenhausen 8, Cassel 8. Fassen wir ins Auge, daß neben dem„Volksstaat" die 4 Partei- organe in Deutschland:„Crimmitschauer Bürger- und Bauernsreund, „Chemnitzer Freie Presse",„Dresdner Volksbote",„Bcauiischweizer BolkSfreund" ebenfalls mindestens 4200 Abonnenten haben, so können wir mit Genugthuung auf den Stand der Presse der Partei blicken. Wir hoffen, die Parteigenossen thun auch im nächsten Quartal ihre Schuldigkeit. Zur Rottz. Es gehen der Redaktion des„Vottostaat" unausgesetzt so viel Gedichte zu, daß sich dieselbe zu der wiederholten Bemerkung vcran- laßt steht: Poetische Erzeugnisse können nur, wenn überhaupt brauch- bar, so weit der hierfür kurz zugemessene Raum es gestattet, aufge- iiominen und im gegentheiligen Fall das Mannskript nie zurückge- schickt werden. *) 30 Exemplare, die seit Aufstellung der Abonnentenliste von der Post nachbestellt wurden, sind bei den einzelnen Orten nichl aus- geführt. und Dschingischane verachteten das Menschenleben nicht mehr, als unsere ihrer„Humanität" sich rühmende bürgerliche Ge- sellschaft es thut.— Die französische„Union liberale et democratique de Seine- et-Oise" veröffentlicht ein offizielles Schriftstück*), das von der Präfektur des Departements Seine-et-Oise herrührt. Es ist dies ein Protokoll über den Stand der Möbel in der Präfektur nach der Abreise des Königs Wilhelm, Kaisers von D eutschland. Dasselbe ist von demPräfek tursrath Baron Norman d und enthält folgende Stellen: „Der Einzug der preußischen und deutschen Armee in Versailles hat am 19. September 1870 stattgefunden. Der Kronprinz hat während beiläufig vierzehn Tage das Gebäude der Präfektur bewohnt und es hierauf an den König, seinen Vater, abgetreten. Am 7. März 1871 haben wir von der Präfektur wieder Besitz genommen und wir besichtigten mit Herrn Laurent Hanin, dem zweiten Adjunkten, die okkupirt gewesenen Zimmer, die sich in einem unglaublichen Zustande der Unordnung und Schmutzigkeit befanden." Es folgt nun eine Aufzäh- lung der verschwundenen Gegenstände, wie leinene Decken, Vorhänge, vergoldete Leuchter, ein bronzenes Tintenfaß aus dem Zimmer des Präfekten je. Hinsichtlich eines dieser Leuchter heißt es im Protokoll:„Der Kaiser Wilhelm hat vor der Abreise dem Hausmeister durch einen seiner Offiziere sagen laßen, daß er diesen Leuchter als Andenken an die Prä- sektur mit sich nehme. Ebenso nahmen seine Adjutanten und Offiziere verschiedene Gegenstände als Andenken mit. Der HanS- Hofmeister des Königs von Preußen hat die hauptsächlichsten kupfernen Küchengeräthe mit sich genommen,(darunter 29 Kasserole). MehrereTische undFauteuils sind zerbrochen oder beschädigt. Eine schöne Pendeluhr wurde von der Wand hcrabgenommen, um eingepackt zu werden, wurde aber vom Hausmeister gerettet. Drei Koffer voll Kleider, Wäsche und Schmuckgegenstände, die der Frau des früheren Präfekten gehör- ten, wurden ausgeplündert."— Briefverschluß. Der Berliner Oberpostdirektion liegt sehr viel daran, das Publikum von der„lästigen" Gewohnheit des sorgfältigen Briefverschlußes zu heilen. Das Amtsblatt der „Deutschen Reichspostverwaltung" enthält folgende Verfügung: „Den Postanstalten wird in Erinnerunq gebracht, daß die zum Verschlusse der amtlichen Korrespondenz in Verwendung kommenden Couverts nicht ganz zugeklebt werden dürfen. Im allgemeinen Interesse ist auch dem Publikum bei geeigneter Gelegenheit zu empfehlen, den Gebrauch ganz zugeklebter Couverts wegen der für die Empfänger damit verbundenen lästigen Mißstände zu vermeiden." Wir wiederholen unsrm früheren Rath: Denkt an Stieb er, und verschließt die Briefe so„lästig" für ihn wie möglich!— Am Sonntag vor 14 Tagen hatte der„Demokratische Ver- ein" in Berlin eine Wandersammlung, in welcher die Frage der Wohnungsnoth besprochen wurde. Die Debatte (schreibt die„Vossische Zeitung") ging bald über die Grenze der augenblicklichen Situation hinaus, sie verallgemeinerte sich, indem die Gründe, welche eine solche überhaupt herbeiführen können, und die Abhilfemittel, resp. die Faktoren in Betracht gezogen wurden, denen es obliege, in solchen Nothstandszustän- den einzuschreiten. Die erhöhte Bildung des Volkes und damit das Eintreten besserer Zustände, die Rekonstruktion der Gemein- den auf einer Grundlage, die sie in der That zu Vertretern der Bürger mache, endlich von sozial-demokratischer Seite, das allgemeine Eigenthum des Grund und Bodens, das waren im Wesentlichen die Momente, welche als Präventiv-Mittel gegen das Eintreten ähnlicher Verhältnisse hervorgehoben wurden. Die verschiedenen Ansichten wurden schließlich in der einen ver einigt, daß zuerst in politischer Beziehung der fteie Staat fest zustellen, in welchem dem Bürger in Wahrheit die Bestimmung über sich selbst zusteht. Sei dieses geschehen, dann werde das eigene Erkenntniß seiner Bedürfnisse dem Volke die Mittel an die Hand geben, derartige Mißstände nicht nur zu beseitigen, sondern sie unmöglich zu machen.— Hr. Hohenwart hat mit der östreichischen Bourgeoisie noch leichteres Spiel als sein Kollege Bismarck weiland mit der Preußischen. Die Neuwahlen haben ihm eine genügende Majorität gegeben; und der„Liberalismus", in seines Nichts durchbohren- den Gefühle, verzichtet sofort auf weiteren Kampf und will parlamentarischen Strike machen. Noch einige Fußtritte und ein Bischen Erfolg— und die östreichischen Bourgeois liegen schweif- wedelnd dem Junker Hohenwart zu Füßen, wie ihre Preußischen Genossen dem Junker Bismarck!— Der Syllabus des Pabstes Mazzini(gegen die Internationale) hat auf die Italienischen Demokratie eine ähnliche Wirkung hervorgebracht, wie der Syllabus des Gegenpabsts Pio Nono auf die katholische Welt überhaupt. Eine Spaltung ist ausgebrochen, und Alles was halbwegs denkfähig ist, hat dem verlebten und überlebten Unfehlbaren den Gehorsam aufge- kündigt. In der Brüsseler„Liberte" finden wir nicht weniger als acht demokratische Zeitungen**) aufgezählt, die sich von Mazzini losgesagt haben. Ob die Achtung der Deutschen Nationali- tätsphilister Letzterem einen Ersatz bieten wird?— Die Mutter des verstorbenen Gustav Tr idon, Frau Tri- don-Morel, hat unterm 4. September folgendes Schreiben au den Redakteur der Brüsseler„Internationale" gerichtet: „Bevor ich den belgischen Boden verlasse, wo ich das Grab Gustav Tridons zurücklasse, wünsche ich eine heilige Schuld aus- zugleichen, indem ich� öffentlich und aus Grund meines Herzens den tapfern und theilnahmsvollen Bevölkerungen Belgiens danke. Mein Mutterherz ist tief bewegt worden, als ich diesen großen Menschenstrom den Mann zu seiner letzten Ruhestätte begleiten sah, welcher bis zum Tode für den Triumph der Ideen der Gerechtigkeit und Freiheit gekämpft hat. Dank Allen! Auf meinem traurigen Leidenswege habe ich große Herzen gefunden, um mich aufrechtzuerhalten, denn getröstet kann ich nicht wer- den. Dank vor Allem jenen braven Arbeitern, welche, von ihren Kameraden gesandt, aus zahlreichen Städten des Landes gekommen sind, um ein letztes Lebewohl demjenigen zu sagen, welcher sein ganzes Leben der Bertheidigung der Volksinteressen an der *) Eine giftige Notiz der„Kreuzzeitung" beseitigt jeden Zweifel er Aechtheit dieses kulturhisterischen Dokuments. D. Reo. o. V. *')„Gazettina roza" von Mailand, ,,Plebe" von Lodi,„Proletario Jtaliano" von Turin,„Libero Pensatore",„Satana",„Eguagltanza", „Aposlolato" und„Romagnolo". gewidmet hatte. Ich will auch nicht vergessen der zahlreichen herzlichen Mitleidsbezeugungen, welche mir mehrere Brüsseler Frauen zukommen ließen,— es gab da Muttcrherzen, welche mich begriffen. Ich werde sie in steter Erinnerung behalten." Von einem Breslauer Parteigenossen wird uns mitgctheilt, daß das von uns angezweifelte Dcmentt, wonach bei dem König- hütter Uhlanenritt keine Tödtungen, sondern nur Vcrwundun- gen vorgekommen seien, offiziell und wahrheitsgemäß ist. Die Gothaer Staatsanwaltschaft hat auf Antrag des 95. Regiments die Einleitung einer Untersuchung gegen den verant- wortlichen Redakteur d. Bl. beschlossen wegen einer in Nr. 65 des„Volksstaat" enthaltenen, angeblich das 95. Regiment beleidigenden Gothaer Korrespondenz. Seitens des vom Leipziger Bezirksgerichts zum 12. d. M. vorgeladenen Redakteurs d. Bl. ist sowohl die Nennung des Verfassers der gedachten Korrespon- denz verweigert, als das Vorhandensein einer Beleidigung in derselben bestritten worden.— Aufraffe an Hru. Professor Bicdermanu in Leipzig. Wer ist der Sozialdemokrat,„der sich unlängst öffentlich gerühmt: er verfolge jede ihm in der Presse widerfahrende Be- leidigung auf gerichtlichem Weg, und habe bereits wohl 30 In- jurienprozesse angestrengt"?(„D. A. Z." vom 17. d.) In Wien erringt die lOSlundenbewegung fortwährend Erfolge; so hat in neuerer Zeit zugestanden: Klavierfabrikant Promberger 10 St. und 20% Lohnerhöhung, Albunifabrikant Becher 10 St. und 10% mehr Lohn und Klaviersabrikant Czapka 10 St. und 25% Lohn- erhöhung. Ein Strike ist begonnen worden beim Hofseilerwaaren- fabrikanten I. B. Pitzer. Die Arbeitszeit betrug daselbst bis jetzt 13— 14 Stunden und der Lohn 4—9 st.— Brünn. Ein von den Patteigenoffen Thomafchek und Navranl auf den 31. September einberufener östreichifcher Manufaktur- arbeitertag zur Besprechung rein gewerblicher Angelegenheiten ist durch die Machinationen der Renegaten Mühl wasser und Pfeiffer,*) welche für dieselbe Zeit eine» gleichen Kongreß ausschrieben, von der Polizei verboten worden, mit der Motivirung,„daß cm Zusammen- stoß zwischen Centralistm und Föderalisten stattfinden könnte." England. Das Haus Bourn in Newcastle hat die 9 Stun- denarbeit angenommen. In Leeds gewinnt die Arbeiterbewegung einen riesigen Umfang, es regt sich mächtig selbst unter den Weibern und Fabrikkinder». Namentlich sind es jetzt die Tuchmacher, Färber und Gießep welche in der Bewegung find. Die Eisenarbeiter von South- und North-Staffordshire verlangen jetzt wieder den Tarif, wie vor 1868. In diesem Jahre wurde der Lohn vermindert. Der Strike der Kohlengräber von South-Wales ist durch einen Vergleich beendet. 900 Schiffszimmerleutc am Cllyde(Schottland) haben die Arbeit eingestellt, sie vesrlangen 3 Sch.(1 Thlr.) mehr per Woche. Die Kohlengräber von Bellvn, Farnwortb und Rochdale habe» vom größten Theil der Besitzer 10 Prozent Lohnzulange erlangt. Trotzdem beträgt— wie jüngst in einer Versammlung der Bergar- beiter constatitt wurde— der Lohn jetzt noch 10 Prozent weniger, als im Jahre 1867. Man hosst aber, bis zum Ende dieses Jahres auf die Lohnstufe von 1867 zu gelangen. Die Weber von Ash on und Morlep haben eine kleine Lohn erhöhung durchgesetzt.— Der Brüsseler Mäfchinenbauerstrike wird von den belgische» Arbeitern aufs Nachhaltigste unterstützt. Die gegnerische Presse und der Telegraph thun das Ihrige, um die öffentliche Meinung üher den Strike irrezuleiten. Gegenüber der von der„Etoile Belge" ausge- sprengten Nachricht, daß sämmtliche mechanische Werkstätten in Brüssel eine Aussperrung vollzogen haben, nennt unser Parteiorgan, die „Liberte," bereits die Namen von 4 Arbeitgebern, we'che die Bedin- gungen der Streikenden angenommen haben. Von der durch den Telegraph gemeldeten Zusammeuberufung der Brüsseler Bürgeraarde — im Interesse der Ausrechterhaltung der„Ordnung"— weiß die „Liberte" nichts.— Jn Henrichemont(in dem französischen Departement Eher) sinken die Bäcker, in Odessa(Rußland) die Kutscher, im St. Immer thal (in der Schweiz) haben die Uhrmachergehilfen beschlossen, 15 Prozent Lohnerhöhung zu verlangen. St. Gallen. In St. Gallen beginnen wieder auf's Neue die Bedrückungen— die Herren und Meister wollen durchaus den Internationalen Arbeiterverein sprengen. Laßt Eure St. Gallcr Kameraden nicht im Stich, nehmt unter keinen Bedingungen ein Arbeitsangebot von St. Gallen an und unterstützt durch weitere Sammlungen Eure bedrückten Brüder I Bedenkt, daß, wenn man heute jene unterdrückt, morgen die Reihe an Euch kommt!(„Tagwacht") Halberstadt. Abrechnung. Einnahme vom 20. August bis 12. September 1871. Hamburg durch Hoffmann 3 Thlr., Würzen d. C. Lüder 1 Thlr. 25 Ngr., Herfort d Grabenhorst 4 Thlr., Bielefeld d. Gehring 5 Thlr., Dessau d. Locke 2 Thlr. 5 Ngr. 6 Pf.. Burgsteiu- furt d. Rees 5 Thlr., Braunschweig d. E. Streiss 3 Thlr. 9 Ngr., Lemgo d. Brohl 2 Thlr. 10 Ngr. 6 Pf., Breslau d. I. Lederhausen 3 Thlr. 11 Ngr. 6 Pf., Buer d. Köhler 2 Thlr., Burgdamm durch Kieren 5 Thlr., Berlin durch A. Korn 125 Thlr., Delmenhorst d. Kern 4 Thlr., Osnabrück d. Homeltenburg 5 Thlr. 8 Ngr. 6 Pf., Burgsteinfurt d. Rees 5 Thlr., Dessau d. Locke 2 Thlr. 5 Ngr. 6 Pf., Rinteln d. Kra- mer 4 Thlr. 19 Ngr., Braunschweig d. C. Streiss 8 Thlr. 9 Ngr. 6 Pf., Karlsruhe d. Rüffel 1 Thlr. 4 Ngr. 6 Pf., Buer d. Köhler 2 Thlr, 15 Ngr. 6 Pf., Achim d. C. Baer 1 Thlr. 8 Ngr., Wittenberg d. örster 2 Thlr. 15 Ngr., Berlin d. Korn 125 Thlr., Delmenhorst d. !orn 5 Thlr., Dessau d. Locke 2 Thlr 5 Ngr. 6 Pf., Burgsteinfurt d. Rees 3 Thlr. 15 Ngr., Bielefeld d. Gebring 2 Thlr. 15 Ngr., Ham bürg d. Hoffmann 4 Thlr., Achim d. Baer 1 Thlr. 8 Ngr., Dresden d. Rentsch 20 Thlr., Berlin durch Korn 125 Thlr., Glückstadt d. Buer mester 4 Thlr. 17 Ngr. 6 Pf., Burgsteinfurt d. W. Feld 4 Thlr., Delmenhorst d. Kern 5 Thlr., Werther durch Büscher 10 Thlr., Dessau Locke 2 Thlr. 5 Ngr. 6 Pf., Lüneburg d. G. Wulf 2 Thlr 12 Ngr. . Pf., von der hiesigen Maurergesellschaft 5 Thlr. 10 Ngr. 6 Pf., von in Arbeit stehenden Kollegen 3 Thlr. 16 Ngr. 3 Pf., Summa 429 Thlr. 12 Ngr. 9 Pf. Unfern besten Dank für die bisher eingegangnen Gelder, und wenn Ihr uns noch thatkräftig unterstützt, so muß der Sieg unser sein. Mit Kollegialischem Gruß I. A. des Cigarrenarbeiter-Strikekomitees: Richard Kahlenberg. Braunschweig. JnderSteinwegschenPianoforte-Faörik brach am Montagabend ein Strike aus. Daselbst arbeiteten 78 Mann. Durchschnittlich betrug bisher der Lohn 4% Thaler und die Arbeits- zeit dauerte von Morgens 6 bis Abends 7 Uhr, wovon 2 Stunden iir Frühstück, Mittagsmahl und Vesper in Abzug kamen. Bei dem rüheren Fabrikanten Steinweg, d. h. bis 1866, war der Lohn durch- chnittlich um dreißig Prozent höher als seither. Die Arbeiter suchten zeßhalb aus gütlichem Wege 25 Prozent Lohnerhöhung, sowie 9'/, kündige Arbeitszeit, wobei sie die Vesperzeit aufgeben wollten, zu er- langen, so daß sie von Morgens 7 bis Abends 6 Uhr gearbeitet haben würden. Zu diesem Behuje war eine Kommission gewählt worden und diese begab sich am Montag Morgen in das Bureau der assoziir- ten Fabrikanten, indem sie eine schriftliche Petition überreichten, auf welcher den genannten Herren außer den Forderungen 24stündige Bedenkzeit gestellt war. Herr Grodrian allein war anwesend. Doch gab derselbe die Zusage, daß binnen der von den Arbeitern gestellten Frist Antwort ertheilt werden würde. Am Nachmittag kam die Petition zurück mit dem Bemerken, daß die Herren Arbeitgeber sich auf Nichts einlassen und namentlich nicht mit einem besonderen Komitee verkehren, sondern nur mit jedem Arbeiter einzeln unterhandeln könnten. Zw gleich erfolgte die Entlassung desj enigen Petitions-Kommis- sions-Mitgliedes, das, weil es die Petition überreicht hatte und weil sein Namen auf derselben obenanstand, offenbar für den„Anstiftet' angesehen wurde. In Folge dieser gehässigen Maßregelung und abschlägigen Antwort stellten sämmtliche Arbeiter sofort die Arbeit ein. Nach zwei Tagen aber ließen die drei Arbeitgeber der Steinweg'schen Pianoforte- Fabrik sich auf Unterhandlung mit der Strike-Kommision ein, die Entlassung des als Rädelsführer betrach- teten Kommissions-Mitgliedes Müller wurde zurückgenommen und den Arbeitern dre 9%stündige Arbeitszeit, selbst ohne daß die Vesperzeit in Wegfall kommt, zugestanden. In Bezug auf die Lohnerhöhung haben die Fabrikanten sich erboten, die Löhne uw 12% Prozent auszubessern. Angesichts dieser Zugeständnisse haben die strikenden Arbeiter ihre Forderung von 25% auf 16%% ermäßigt, so daß voraussichtlich die Differenz wohl bald ausgeglichen werden wird.'(Braunschweiger„Völksfreund".) Arbeitsnachweis. Zwei Stuhlarbeiter, erproble Sozial-Demokraten, werdenbaldigst nach Potsdam gesucht, einer auf Birken-, einer auf Mahagoni-Stühle. Für Birke ä Dtzb. 4%— 6 Thlr., für Mahagoni a Dtzd. 9—14 Thlr. ohne Kost. Reisegeld wird zur Hälfte vergütet. _ Lachcnmnchcr, Stublarbeiter in Potsdam, Hodetzstraße 3. •1 Diese zwei Lumpen find inzwischen aus ihrem„Arbeitertag" saus fatzon hinausgeworfen worden. Thieboldsgasse Tagesordnung: Der Normalarbeltstag. Um recht zahlreichen Besuch bittet O. E. Falk. Neue Sadische Laiideszeitung Mannheimer Anzeiger, mit dem Mannheimer Unterhaltnngsblatt. Demokratische Zeitung redigirt von Dr. Josef Stern. Täglich Ämal in Groß-Royal-Format.— Auflage 8500. Für das Vierte Quartal 1871(Oktober, November, Dezember) im vertage l».»0 kr.-S« Ztr., auswärts 1 fi. 48 lr.= l Thlr. Anzeigen die öspaitigo Petitzeile 6 kr.— 2 Sgr. Hierzu ladet ein die Mannheimer BcreinS-Truckerei. Zur Beachtung. Alle Parteigelder, regelmäßige und freiwillige Beiträge, Uvterstütznngsgelder w. wolle man nur an den Parteikaffirer, H. C. Bennecke, Kl. Schäfer- kamp 4«u Hamburg einsenden. Briefe, Zuschriften k., die nicht das Kaffenweseu betreffen, nur an den Sekretär, Theodor Aorck, Schulzweg 23, St. Georg Hamburg. Der Ausschuß der soz.-dem. Arbeiterpartei. Fond für pvlitisch Gcmaszregelte. 1 Thlr. von Frau Dörwald u. I. R. in Leipzig. 16 Gr. durch B. in Unstädt. Durch Schneider in Marburg von M. 1 Thlr. Briefkasten der Redaktion: E. K. München: Gelegentlich. G. K. Berlin: in nächster Nummer. Lehmann Rochlitz: Die von Ihnen gewünschte 4Groschen-Ausgabe des Gesetzes ist in unserer Erpeditioii nicht zu haben; Redner augenblicklich nicht abkömmlich. W.«.•■"'■>••••« nächster Nummer. der Erpedition. Sp. Seeburg: 2 Thlr. erh. 1 Thlr. f. Schriften erh. Akadem. Lesehalle Berlin: regelmäßig geliefert worden. D. de B. Collesano: 5 erh. A. G. Hamburg: Beide Briefe und Packet erh.____ 1 Thlr. 6 Gr. für Schristen erh. F. Mülsen St. Niclas: II Gr. 8 Pf. für Volksstaat-Nrn. erh. An L. Eckstein, Waldheim: Haben Sie 1 Thlr. von Waldenburg und Brief aus Nürnberg erhalten? Die Absender bitten um Nachricht. L. Wandsbeck: 1 Thlr. 22% Gr. für Schriften erhalten. L'Intemationale erscheint n u r in französischer Sprache. I. B.H.Mainz: 12% Gr. nicht 14 Gr. erhalten. Rost in L. ä Nr. % Gr. W. Stade: 1 Thlr. erh. Barmen: in Voigt in A. Ist von uns Zr. für Abonn. och. Marburg: Für Pest. EolN. Für den Strike der Schneider in Pest in Ungarn habe ich hier 5 Thaler gesammelt und dieselben dem Sirikekomitee in Pest zugeschickt, weiß aber nicht, ob sie an ihren Bestimmungsort ange- langt sind oder nicht, indem weder in unserm Organ(„Volksstaat") noch brieflich darüber berichtet wurde; daher ersuche ich auf diesem Wege um Auskunft, damit, falls dos Geld nicht angelangt sein sollte, ich die nöthigen Schritte bei der hiesigen Postbehörde veranlassen kann. Simon Schweitzer, Glockengasse 36. z. Z. Bevollmächiigter der hiesigen internationalen _ Schneiderqcwerkichast.__ Für Cöln. Sonntag, den 24. September Morgens halb 11 Uhr öffentlich Versammlung der sozialdemokrati! che» Arbeiterpartei im Vereinslo« kale bei Herrn Wisdorfs, Thieboldsgasse Nr. 102. Für Hannover. Sozial-demokratischer Arbeiter-Verein. Sonnabend, den 23. Sept. Versammlung bei Herrn Bartling, Knochenauerstraßc Nr. 59. Tagesordnung: 1. Sozial-politischer Wochenbericht. Referent: Zoch. 2. Die Gesetzgebung Lykurgs und Solons. Referent: Wiem'er. Der Vorsitzende. Internationale Metallarbeiterschaft. Montag, den 25. Sept., bei H. Habe nicht, Ballhofstraß«, Ber- sammlung. Tagesordnung: Die Generalversammlung betreffend. xb. Jeden Montag findet daselbst Bersammlung statte Hannover._ Der Bevollmächtigte. Für Leipzig. Sozial-demokratischer Arbriter-Berei». Freilag, den 22. Sept., Abends halb 9 Uhr: Versammlung im Saale der„goldenen Säge"(Restaurant„Victoria") Ecke der Dresdner- und Langenstraße. Tagesordnung: Sozial-politischer Wochenbericht(Ref. Meißner). 2. Vortrag von Liebknecht: Die Bewegung im Jahre 1848 und 49 in Deutschland Gäste sind freundlichst willkommen. Die zur Messe nach Leipzig kommenden Parteigenossen werden hiermit besonders eingeladen. Der Vorstand. Die Adresse des neuen Vorstehers des Stollberger Arbeiter- Vereins ist: Chr. Friedrich Frenze!, Weber, rechte Brückenstraße in Stollberg, bei Chemnitz. 14. sächsischer Wahlkreis. Sonntag, dm 24. bs., feiern die sozialdemokratischen Arbei- tervcreine des 14. Wahlkreises das � Verbrüderungsfest bestehend in Konzert, Borträgc» und Ball, in den Lokalitäten des zu O e i t H a r«."WE Anfang Nachmittags 3 Uhr. Komitee an rothenSchleifen kenntlich. Alle fözial-demokratischen Arbeitervereine, Freunde und Parleige- noffen dieses Wahlkreises werden zu diesem Feste freundlichst eingeladen, mit dem Bemerken: nur gegen Parteikarte. Das Nähere erhält jeder Verein schriftlich. Komitee. L eipzig: Verantw.RedakteurA.Hepner(Redaktion: Peterssteinweg13. Druck u. Verlag: F. Thiele.(Expedition: Peteristr. 18.) i