M 95. ZoiwabeuS,»e» W. Ridember. 1871. E. scheint wichentlich 2 mal in Leipzig. Bestellungen nehmen alle Postanstalten und Buchhand- Inngen des Ja- und Auslandes an. Für Leipzig nehmen Bestellungen an: A. Bebel, Peteristraße 18, F.Thiele, Emilienstraß« 2. Erscheint wichentlich 2 na in Leipzig. AbonurmmtSpreiS: Für Preußen iml. Stempel- steuer 1KNgr.,fllr die übrigen deutschen Staaten 12 Ngr. per Quattal. Ftltalerpedition für die Ver- einigten Staaten: ?. k. Sorge, Box 101 Hoboken N.J. viaNewyork Organ der saM-demokratischeil Arbeiterpartei und der Internationalen Gewerksgenossenschasten. Das Central-Comitee der strikenden Chemnitzer hat folgenden Aufruf erlassen:, Arbeiter! Ihr wißt bereits, was die hiesige Arbeitseinstellung für einen Verlauf genommen hat, wißt, daß die Mehrzahl der Strikenden sich in die gestellte Falle hineinlocken ließ und so im entscheidenden Momente den Fabrikanten es ermöglichte, daß sie nothdürftig den Geschäftsbetrieb wieder eröffnen konnten.— Jetzt ist eine andere Situation eingetreten. Diejenigen, welche getreulich aushielten, haben größtentheils den hiesigen Ort bereits verlassen und sich außerhalb Sachsens begeben, da sie in Folge der Sächsischen Fabrikanten-Koalition in diesem Lande nirgends Beschäftigung finden. An die 1000 Arbeiter, worunter die Mehrzahl Familienväter sind, befinden sich aber noch in Chemnitz— man kann sagen: es ist die Intelligenz der Maschinenbauer— und wollen getreulich ausharren. Die Fabrikanten haben sich nunmehr verpflichtet. Keinem Conditio» zu geben. Es soll hierdurch bewirkt werden, daß die Arbeiter in jene Geschäfte, wo sie früher arbeiteten, gehen, um sich a n- zubetteln; es soll die größte Schmach über sie heraufbe- schworen, sie sollen ganz und gar gedemüthigt und durch Hunger gezwungen werden, unter den schändlichsten Bedingungen wieder die Arbeit zu beginnen. Die Arbeiter aber weisen mit Entrüstung ein solches An- sinnen zurück und wollen unter allen Umständen die Ehre des Arbeiterstandes retten. Brüder in Nah und Fern! Verlaßt also diese Wackeren nicht; thut, was in Eu- ren Kräften steht!— Wenn Ihr Eure Opferwilligkeit, welche Ihr bisher an den Tag gelegt habt, und wofür wir Euch zu innigstem Danke verpflichtet sind, auch ferner bekundet, dann kann noch Alles gut werden. Man ist zur'Einsicht gelangt, sdaß'eine stram- mereOrganisation nöthig ist, und ruhig aber entschieden wird jetzt an der Vervollkommnung derselben gearbeitet, um nach vollbrachter Vorbereitung mit desto größerer Energie und mit besseren Kampfesmitteln den zweiten Gang zu thun, um so die erhaltene Scharte auszuwetzen. Muthlos ist llkiemand geworden; man sieht die jetzige Situation nur als einen Was- senstillstand an.— Wendet Euch daher von den Chemnitzer Arbeitern nicht ab, sondern fahrt fort, für Unterstützungen zu sorgen; verhindert aber besonders jedweden Zuzug! Im Namen aller strikenden Chemnitzer Maschinenbauer und Gießer das Central-Comitee: F. H usman, Streller's Restauration(Färberstraße). NB. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden ersucht, vor- stehenden Aufruf sofort abzudrucken. 3. Hirsch-T-ncker'ich-n Ew.,-.«--«.».. In ihrer Nummer vom 7. Nov. warf die„Bolkszeitung" den Sozialdemokraten Inkonsequenz vor, indem der„Volks- staat" auf dieHirsch-Duncker'fchen Einigungsämter„schimpfe"") odschon Bebel auf dem Glauchauer Webertag die Bildung von Schiedsgerichten für wünschenswerth erachtet habe. Betrachten wir uns daher das Berhältniß der vom Glau- chauer Webertage empfohlenen Schiedsgerichte zu den Hirsch- Duncker'schen Einigungsämtern. Das authentische Material zur Prüfung der erstxren befindet sich in dem auszüglichen fleno- graphischen Bericht über den Webertag, mit dessen Veröffent- lichung das Glauchauer Zentralkomitee vom Webertag beauf- tragt worden war. Es heißt in diesem Bericht Seite 43: „Pulnkt b der Tagesordnung unter A. „Die möglichste Verhütung vonStrikeS. Schiedsgerichtes Bebel:ll- sie andere Ansichten geltend machten als die Unter- iiehmn, fürchten müßten, aus der Arbeit entlassen zu werden. » t■. V-tx( �:' � n die Unternehmer den ersteren einseitiges Vor- Harms(Elberfeld): Die Schiedsgerichte müßten aus unabhän- mgen Personen gebildet werden. Er sei durchaus nicht gegen die Resolutton, sondern nur dagegen, daß Unternehmer zugelassen würden. ») Auf eine seitens der Redaktion des„Volksstaatllan die„Volks- zeitung" unterm 7. Novbr. brieflich gerichtete Aufforderung, unverzüg- lich den Nachweis zu fuhren, wann der„Voltsstaat" auf die Einigungs- ämter„geschimpft" habe, ist seitens des„Organs für Jedermann" bis heute(den 22.) keinerlei Antwort erfolgt. Ebensowenig hat sich das Ehrenblatt bemüßigt gefunden, seine Bchaupwng zurückzunehmen. Wir hätten uns unsere Müh«, an daS Ehrgefühl der„VolkSzeituug" zu appellire», eigentlich sparen können, und Hütte» von früher her wisseil solle», daß man ans da« dicke Fell dieses„Zoon politikon" -flnni ti>rn>b>r8 Hbtänt.-- Hartwich(Glauchau): Er stimme für die Resolution. Nur müsse man auch dahin wirken, daß de» Schiedsgerichten eine gewisse Kompetenz eingeräumt würde. Eberlein(Meerane): Er stimme für die Resolutnn. Sei dieselbe nicht zweckentsprechend, könne man sie später ja wieder ändern. Krötzsch(Berlin) empfiehlt die Resolution, da man Mittel aus- fin! ig machen müßte, durchweiche der Zwiespalt zwischen Unternehmern und Arbeitern nicht vermehrt würde. Bei den Schiedsgerichten müßten diese beiden Theile vertreten sein, und verweist Redner in dieser Rich- tung aus die Schiedsgerichte in England. Bebel: Die Interessen der Kapitalisten und Arbeiter stünden sich gegenüber, und ein vollständiger Ausgleich aus gütlichem Wege sei reine Illusion. Was Harms unter unabhängigen Leuten verstehe, begreife er nicht. Es seien dies allenfalls noch die Rentiers und die höheren Beamten, und vor dieser Sorte niöge man sich nur bestens bedanken.(Heiterkeit.) Scholz(Berln) verweist darauf, daß bei derartigen Schieds- gerichten Bestechungen seitens der Unternehmer vorkommen würden. Uhlmann(Berlin): Bezüglich der Bestechungen verweise er auf Punkt 6 der Tagesordnung unter A., wonach gemaßregelte Arbeiter zu unterstützen seien. Dies sei das beste Gegenmittel gegen Bestechung. (Hier liegt ein Jrrthum vor: nicht gegen Bestechung, sondern gegen die von Harms in Ausficht gestellte Entlassung von Arbeitern hob Uhlmann die Unterstützung Gemaßregelter hervor. Hildebrandt(Meerane) hält die Schiedsgerichte weder für nütz- lich noch für schädlich. Krötzsch hätte die Verweisung auf die Schieds- gerichtc in England unterlassen können, dort seien dieselben bei den Arbeitern allgemein in Mißkredit gekommen, und auch in Amerika bezeichne man die Schiedsgerichte als den letzten und gefährlichsten Schritt. Die beiden von Bebel bezüglich der Strikes und der Schiedsge- richte eingebrachten Resoluttonen werden nochmals verlesen und end lich von der Versammlung angenommen." Der Unterschied zwischen den Hirsch-Duncker'schen Einigungs- ämtern und dem hier empfohlenen Schiedsgericht ist nun sol- gender: Die Ersteren sollen permanent sein— wenigstens ein Jahr lang— während das Letztere immer nur für einen bestimmten Fall gewählt gedacht wird. Ferner: Das Schiedsgericht soll nur einen Ausgleich versuchen, während das Urtheil der Einigungsämter'(Nach Z 3 der Musterstatuten) bindende Kraft haben soll. Aber woher nehmen und nicht stehlen? Woher wollen sich denn die Einigungsämter das Recht und die Macht, ihren Beschlüssen bindende Kraft zu ver- leihen, herzaubern? Etwa vom Staat? Der giebt's ihnen nicht, denn die Gewerbeordnung gestattet den Magistraten nur die Einrichtung von Gewerbegerichten, welche lediglich über Rechsts falle zwischen Arbeitgebern und Arbeitern zu ent- scheiden haben, nicht aber über Differenzen, die außerhalb der Sphäre des heutigen Gerichts liegen. Da nun der Staat den Einigungsämtern das Recht, über Strike-Differenzen bindend zu entscheiden, nicht verleiht,— womit garanlirt uns Herr Hirsch, daß sich die Contrahenten stets an das Urtheil kehren werden, welches die Einigungsämter fällen? Wie will es Herr Hirsch anfangen, wenn es ihm nicht gelingt, durch das Einigungsamt,„allen entstehenden Differenzen ein Ende zu machen"? Schon durch diesen(s.§ 1. der Statuten) dem Eini- gungsamte zu Grunde liegenden Gedanken, nach welchem die Harmonie zwischen Kapital und Arbeit sich durch das Einigungs- amt herstellen, ja beinahe sich die soziale Frage lösen lassen soll, müßte die„Volkszeitung" belehrt sein, 1) daß wir von vorn herein für ihr Institut nicht stimmen können, weil wir von der entgegengesetzten Grundanschauung, der Dishar- monie zwischen Kapital und Arbeit in der heutigen Produk- tionSweise, ausgehen, und 2) daß folglich das Schiedsgericht des Glauchauer Webertages ein ganz anderes Institut sein müsse, als' das Hirsch-Dunker'sche Einigungsamt. Daß ein großer Unterschiev zwischen beiden wirklich existirt, zeigt außer den soeben angeführten einander entgegengesetzten Grundgedanken derselben, die obige Auseinandersetzung über die Berschie- dcnheit der inneren und äußeren Beschaffenheit der beiden Institute. Nicht uns also trifft der Vorwurf der Inkonsequenz, weil wir die Einigungsämter bekämpfen, sondern im Gegentheil die„Volks zeitung", weil sie uns zumuthet, sie nicht zu bekämpfen.— Der„Neue Sozialdemokrat", welchem die Worte„auf gütlichem Wege" in der Bebel'schen Resolution ein Stein des Anstoßes sind, folgert aus denselben, daß„Herr Bebel keines- wegs ein wirklicher Sozialist" sei. Selbstverständlich unter- schlägt der„Neue Sozialdemokrat", geradeso wie die„Volks- zeitung", den Lesern die in der Debatte enthaltenen Motivi- rungen der Resolution durch die Redner, und also auch Bebels Acußerung, daß ,',ein vollständiger Ausgleich auf gütlichem Wege reine Illusion" sei; er reißt vielmehr die Resolution aus dem Zusammenhang heraus, indem er das Uebrige verschweigt; und paukt dann auf gut Glück darauf los. Mit einem so unehr- lichen Gegner, wie der„Neue Sozialdemokrat", läßt sich über- Haupt nicht diskutiren, und wenn wir seine Unredlichkeiten ans Licht ziehen, so thun wir es selbstverständlich nicht, um ihn zu bekehren, sondern um unsere Leser über ihn zu orientiren. Daß es in der Resolution heißt: das Schiedsgericht möge„auf gütlichem Wege" einen Ausgleich versuchen, ist das Natür- lichste von der Welt. Wenn ich mit Jemandem. unterhandeln will, kann ich nicht mit hochgeballter„Bruderfaust" oder gar dem Tölcke-Laster'schen Knüppel vor ihn hintreten, sondern ich muß ihm anständig entgegenkommen; sonst braucht er mich überhaupt nicht anzuhören.— Ein solches Schiedsgericht, wie es vom Glauckauer Webertaa emvsoblen wurde, ist übriaens weder Bebels Erfindung noch die eines andern Gegners jdes „Neuen Sozialdemokrat", sondern man kennt es schon so lange, als überhaupt die Menschen zivilisirt mit einander verkehren. Jede der streitenden Parteien ernennt ein Komitee aus ihrer Mitte; die gegnerischen Komitees treten dann zu einer Eon- ferenz zusammen,— das ist das Schiedsgericht. So haben es die eignen Leute des„Neuen Sozialdemokrat" z. B.: die Berliner Maurer und Tischler vor dem offiziellen Ausbruch des Strikes gemacht und so hat man's überall ge- macht; erst als dieses„Schiedsgericht" resultatlos auseinander- ging, hat man offen den Strike erklärt. Der„Neue Sozial- demokrat" hat also mit seiner Polemik gegen die Bebel'sche Resolution bloß leeres Stroh gedroschen. Unsere Gegner. Aus Brüssel vom 13. Nov. schreibt man der„Neuen Preußischen Zeitung" über die Internationale: „Die Internationale ist jetzt in Belgien thätiqer als je; doch macht sie bei weitem mehr Fortschritte unter den Welschen als unter den Blaemingen. Der Studentenkoilgreß in Lüttich, wo der scheußliches!) Raoul Rigault, der nachherige Mordanwalt der pariser Kommune, die erste Rolle spielte, war eigentlich die GeburtSstätte(l) der Jnternatio- nale; indeß hat dieselbe in Wirklichkeit erst seit dem Kriege in Bel- gien größere AuSbreituiig erlangt. Leider muß ich sagen, daß die Ausbreitung der gesährlichen Kommunistensekte sehr befördert wird durch wahrhaft scheußliche Arbeiterverhältnisse, Sie zur Schande der Menschheit noch hier vorkommen. In manchen Kohienbezirkeu arbeiten Männer, Weiber und Kinder fast oder ganz nackt zusammen. Tie Kinder kennen ihre Väter nicht, die Mütter kennen aber auch ihre Kinder nicht, es ist eine Entwürdigung bis unters Bich hinab. Wer wundert sich da, daß stch neben der thierischen Stumpfheit auch gottlose, ja rem teuflische Wulh zeigt? Einem Bekannten von mir war es gelungen, ewige Arbeiter dvvon zu überzeugen(?), daß die Internationale mit ihrer ganzen Thätigkeit end- lich doch den Arbeiterstand gänzlich ruiniren müsse.„Immerhin", brüllte ein Arbeiter,„wir wollen gern zu Grunde gehe«, wenn wir nur Einen Tag die Gcnngthuung haben, auf unsern Ar- beitgebern, ihren Weibern und Kindern herumtrampeln zu kSune«, so wie sie auf uns herumgetrampelt sind seit so viele» Jahren!" Es ist furchtbar! Und da, wo man stch so an den Ar- vettern versündigt hat, wie an einzelnen Orten in Belgien, da muß eine rasche Remedur eintreten, und sollten selbst die auswär- tigen Mächte sich einmischen müssen(I). Die Agitation der Jwerna- tiönale ist im großen und ganzen völlig unberechtigt(II); man darf ß ihr auch nur eine lokale Berechtigung bleib«. Ist die nicht dulden; das belgische Regierung schwach, so muß man ihr zu Hülse tommen.(I)" Diese Korrespondenz ist so recht charakteristisch für die Art und Weise, wie man uns angreift. Daß die Arbeitcrzu- stände in Belgien„wahrhaft scheußliche" sind, wird zugegeben, daß eine„Reinedur" eintreten müsse, wird ausdrücklich aner- kannt, aber trotzdem ist„die Thätigkeit der Internationalen", die eine gründliche„Remedur" zum Zweck hat,„im großen und ganzen völlig unberechtigt"! Mit solchen Gegnern läßt stch nicht argumentiren. Entweder haben sie nicht den Willen, oder nicht die Fähigkeit, zu denken. Wer außer den Internationalen" und überhaupt den Sozialisten, fragen wir den betr. Korrespoo- Kenten, hat denn bisher an eine„Remedur" dieser„scheußlichen Arbeiterverhältnisse" gedacht, die beiläufig im lieben Deutsch- land gerade so„scheußlich" sind, wie in Belgien? Wer? Die Bourgeoisie? Die Regierungen? Die Pfaffen? Die Bour- geoisie hat die„scheußlichen Verhältnisse" geschaffen, die Re- gierungen haben sie sanktionirt,' und die Pfaffen«haben den Segen dazu gegeben. Mag sein, daß dem Herrn Korrespondenten der„Kreuz- zeitung" die sozial-demokratische„Remedur" nicht gefällt, darum darf er aber nicht einer Partei,, welche die von ihm selbst für nothwendig erklärte„Remedur" anstrebt, die„Be- rechtigung" absprechen. Das ist bodenloser Leichtsinn, oder ge- meine Denunziationssucht. Was nun endlich den in Aussicht gestellten f„frischen fröh- lichen Krieg" zur Lösung der„sozialen' Frage" betrifft, so möchten wir den Herrn Korrespondenten darauf aufmerksam machen, daß diese„Remedur" doch von jetwas zweifelhafter Wirkung ist, und, gleich dem letzten Krieg, eine„größere Aus- breitung" der Internationalen zur Folge haben könnte. Die böse Internationale hat eine so robuste.Konstitution! Der Frieden bekoinmt ihr vortrefflich, und der Krieg scheint ihr nicht minder zuträglich zu sein. Die Fabrikanten Deutschlands verschwören sich immer allgemeiner gegen die Arbeiter. Jetzt berichten die Blätter aus Frankfurt. „Am 15. d. M. hielten im Saale deS„Hotel Union" Fabrikanten aus Darmstadt, Frankfurt, Mainz, Offenbach, Köln, Worms, Mannheim, Ludwigshafen, Aschaffenburg, Ha- nau, Würzburg, Kassel, Zell, Nürnberg, Kastel undWieS- baden eine Zusalninenkuiift ab, deren Zweck die Gründung eines mitteldeutschen Arbeitgeberverbandes war. Nach eingehenden Verhandlungen wurde der Zweck erreicht, und verpflichteten sich die Mitglieder des Verbandes, keinen Arbeiter einzustellen, der nicht auS seiner vorhergehenden Stelle einen„ordnungsmäßigen EntlassungS- schein habe." Die Kapitalmacht organisirt sich. Arbeiter, das muß Euch eine Anspornung zu Eu r er Organisation sein! Die„Egalit�" von G e n f erläßt eine» abermaligen Auf- ruf zur Unterstützung der dort zahlreich vorhandenen und zum großen Theil im Elend befindlichen Flüchtlinge der Commune. Wer sich genauer zu informireu wünscht, wende sickandieRedaktion�es�V� J781 Aus Amerika. New- York, 25. Oktober 1871. ( Schluß.) 11... Nachschrift. Oben sprach ich von dem ,, Siebziger-| gar das unendlich werthvollere Recht der direkten Volksgesetz= Komitee" der Stadt Newyort. Eben lese ich den Bericht gebung, unverfümmert eingeführt hätte. Wo hingegen alle diese verbunden mit Rechte in ihrer Zuſammengehörigkeit und noch überdies verb einer Zusammenkunft der Siebziger mit den heupeneur des Staats vollständiger Communalfreiheit unantastbar existiren, wie dies hier Die so viel versprechende Achtstunden- Bewegung hat Newyork und die folgenden Stellen der Anrede ihres Sprechers in der Schweiz, wenigstens in den Außenfantonen und besonders da bietet das freie Wahl Die an den öffentlichen Arbeiten im Kanton Zürich der Fall ist, augenblicklich einen Schlag erlitten, indem die Konvention der sind bemerkenswerth: ardaran betheiligten Arbeitervereine beschloß, sich in eine politische beschäftigten Leute werden außer Arbeit kommen, weil kein recht, und noch mehr die dirette Bolts gesesgebung, bas friedliche Arsenal zur Erkämpfung aller sozialen Biele, zur Herstellung Partei zu verwandeln und an der Wahlurne zu kämpfen. Geld zu ihrer Bezahlung zu erlangen ist(?). Wir ver- des allein menschheitswürdigen Volksstaats. Kurz: In den großen .: Während wir die Wichtigkeit politischer Handlung nicht ver- langen ferner, daß eine Militairmacht in Bereitschaft gehalten Militärmonarchien ist jede durchgreifende Reform undenkbar und antennen, muß doch hervorgehoben werden, daß sich eine Partei werde, um jeden Aufruhr zu unterdrüden!!" Der Gouverneur die Bewegung hat dort naturgemäß einen revolutionären Charakter; ist iſt apnicht aus dem Aermel schütteln läßt, und daß jedes Auftreten antwortete unter Auderem: ,, Ich bemerke nicht, daß man Etwas hier aber, in der ,, blauen" Republit evolutionären Charakter; als Partei an der Wahlurne nur dann Sinn und Nugen hat, Bestimmtes fordert, außer einer Militärmacht. Vollstän- reformatorischen Charakter, der von unserer Partei in allen anderen und hier hat deshalb die Bewegung einen durchaus wenn die Zahlen dafür sprechen. Daß unsere deutschen Partei- dige Vorbereitungen zu diesem Zwede werden getroffen ändern Europa's als höchst lehrreich mit größerer Aufmerksamkeit genossen oder Andere in Europa den Stimmzettel als Mittel werden...." Es schien den Herrschaften nicht geheuer, daß als bisher beobachtet werden sollte. zum Protest mitunter gebrauchen, ist geboten durch die mannich- die Arbeiter schon wiederholt an die städtischen Bureaux mar- nahme der romanischen Schweiz und besonders von Gens vielleicht Allerdings ist dabei das Fortschreiten: der Agitation mit Ausfachen Beschränkungen des Verkehrs und Gedankenaustauschs. fchirten, um ihren sauer verdienten Lohn zu verlangen. ein etwas langweiliges zu nennen; boch tauchen in neueſter Beit Hier ist ein solcher Stimmzettelprotest lächerlich, weil wir In Chicago haben sich die beiden alten bürgerlichen allenthalben Lichtpunkte auf, die zu den beften Hoffnungen berechtigen. öffentlich und privatim unsere Herzensmeinung über all den Parteien brüderlich umarmt, und die Vertheilung der öffent- Die Umstände, welche bis jetzt noch verhindern konnten, daß die Sodie ander Schwindel, der er vorgeht, ungehindert aussprechen tönnen lichen Aemter, der Krippen, unter sich in ſchönſter Harmonie maths nofter den aufpigled ter politiben Frag wärts Auspizien erobert haben und es auch thun. Damit fällt auch die Behauptung, daß es würde, find indessen so verschiedenartiger und eigenthümlicher Natur, von Nußen sei, wirkliche Arbeitervertreter in den gesetzgebenden Dem Central- Komitee der Internationalen Arbeiter- Asso- daß für die Leser des ,, Volksstaat" eine nähere Darlegung derselben, Körpern zu haben.") Was Liebknecht und Bebel der Partei und ziation dahier sind beigetreten: die ich in meinem zweiten Briefe geben werbe, gewiß nicht ohne InEine neue deutsche Sektion Außerdem auch tereffe sein wird. Sache im Reichstag genüßt, insanidad que nomine über die spezielle Bewegung, welche unter den schweizerischen Arbeitern Eine neue französische Sektion( 22) in Newyork, De- anläßlich ber bevorstehenden Bundesrevision entstanden in, berichten. legirter Christener; min( * 398 IOI abgemacht. in zu weil der Partei alle ir, aber sie nügten dort asd eben nur, Delegitter J. Kaiser; ion( 21) von Williamsburg), urbem werde ich dem„ Bolkstaat" nächſtens and eingehend -10 yan sid band 12an 118 adats 910 Eine neue amerikanische Sektion( 23) von Washington, wier ,, Voltsstaat hat in einer seiner legten Nummern als Beweis, dr chlour bird stiku som weit die Sozialdemokratie mir Philipps der berühmte Redner führte den Vorsitz und hielt tannte Erscheinung, daß dadurch scheinprunkende Parteien und Zustände veren Zürich in seiner legten onföderation der Internatio 200 ANES sd in chil dun 310 800 630 50:19 dot dn 231 5791 1111 7989 ind bd3 SE lichung, das Versammlungsrecht c., in Deutschland entweder abgeschnitten oder verfümmert waren, was alles hier nicht der Fall ist. Beweis: unsre große Antikriegsversammlung, unsere an Ausdehnung gewinne, das Programm mitgetheilt, welches das Versammlungen zu Gunsten der Kommune, gegen das fälschlich Delegirter be deso genannte Friedensfest, die große Achtstundenprozession und Eine neue irische Sektion( 24) von Newport, Delegirter Bentralfomitee bes über die ganze Schweiz verbreiteten Grütli( eines national- schweizerischen Bildungsvereins) aufgestellt Waffenversammlung 2c. Ein weiterer Grund gegen das vor- Nicholson.tisansa da misl realis magis ssid hat, um am vergangenen 15. Oktober in allen Hauptorten der ganzen schnelle politische Auftreten dahier, und der wichtigste, ist, daß Neue Sektionen find in der Bildung begriffen, besonders Schweiz allgemeinen Arbeiterversammlungen als Forderungen des schweis ebie Partei dadurch zu Schaden tommt, ja vielleicht gefprengt in Philadelphia, von wo aus dem„ Voltsstaat wahr verfassung vorgelegt zu werden. Auf diese Mittheilung des„ Volkszerischen Arbeiterstandes zur bevorstehenden Revision der Bundesdn wird. Ist der Erfolg naturgemäß ein fläglicher, so werden scheinlich nächstens Berichte zugehen werden. Seftion 12 staat" hin wird es nun seine Leser um so mehr intereſfiren, zu ers eine große Anzahl einfach denkender Arbeiter müde, sich an der( amerikanisch, Newyork) hatte im September einen Anfruf an fabreit, daß das erwähnte Programin bei allen diesen, zum Theil unter Arbeit zu betheiligen und gehn auch der Organisation verloren. die ,, Englisch sprechenden Bürger veröffentlicht, der die Ziele ungewöhnlicher Theilnahme des schweizerischen Volkes stattgefundenen Wird aber ein Arbeiter gewählt, so kann er die großen Hoff- und Statuten der Internationalen eigenthümlich auslegt und wie erfaringen nicht nur vollständig angenommen, sondern, soviel bis jest bekannt, wenigstens in zwei namhaften Orten, nämlich nungen, die daran gefnüpft waren, nicht erfüllen, oder er weder einer einzelnen Sektion, noch dem Controlkomitee in Zürich und in Delesberg( Delemont), eine ganz rapitale Erunterliegt dem vergiftenden Einfluß der Kapitalwirthschaft, weil unterbreitet worden war. Dagegen haben verschiedene Sektionen weiterung und Verbesserung, eine vollständig sozial- bemokratische er thatsächlich von dem Gehalt eines Gesetzgebers nicht einmal Verwahrung eingelegt und wird die Angelegenheit, die Anlaß Trageweite, erhalten hat. Die Züricher Kreisversammlung von ca. den Aufenthalt in der Hauptstadt bestreiten, geschweige denn zu scharfen Debatten gegeben, nächstens zum Austrag tommen. 300 Mann ergänzte und berichtigte die Programm- Borschläge des Grütlivereins- Zentralfomitees fast durchaus eine Familie ernähren kann. Und das wirkt demoralisirend Ein Aufruf an die Amerikanischen Arbeiter", von Sec- der Internationale Arbeiterverein Zürich im vergangenen Sommer die ,, verg Brogramm, bas Dachauf die Arbeiter in den Vereinen. Vor allem aber gehört zu tion 1( dem Allgemeinen Deutschen Arbeiter Verein) vorgelegt, für den beabsichtigten schweizerischen Arbeitertongreß als Vorlage zur Parteihandlungen eine Parteiorganisation, d. h. eine bis zu unterliegt jetzt der Berathung der Sektionen, um dann ver- Gründung einer jozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Schweiz boobs bon ausgearbeitet, und in unserem hiesigen Organe, der Tagewacht" ver einem gewiffen Grade ausgebildete, vervollkommnete Vereinigung öffentlicht zu werden. öffentlicht hatte. In Delesberg geschah das Gleiche von der( nach der Parteimitglieder zu bestimmten Zwecken, und, damit ver- Der saubere korrespondent der Kölnischen", gegnerischen Blättern) von über 600 Bürgern besuchten Kreisversammlung bunden, eine nicht zu lockere Parteidisziplin. Daß diese augen- deffen Machwerk über die ,, Internationale in den Vereinigten in allen wesentlichen Punkten, ja zum Theil noch mit noch weiter 356 blicklich nicht vorhanden, wird Niemand leugnen wollen, also Staaten" der, Boltsstaat" neulich abgedruckt, ist in einem Ar- gehenden Verbesserungen. Hierbei ist überbies zu bemerken, daß das ift Fiasco und Schädigung der Partei gewiß Thöricht ist titel der Neuen Zeit" genügend gekennzeichnet worden.*) Ueberhaupthinderniß einer kräftigen Agitation in den meisten Orten et bis jest noch in dem Mangel au fleißigen Schweizerrebnern beſteht, 13 es, das Beiſpiel europäiſcher Länder als für uns Amerikaner ſeinem Freund Kapp enthält das anliegende„ Eingeſanot“ ſowie daß in Zürich ſogar von den wenigen ſchweizeriſchen Parteimaßgebend aufzustellen. Der Unterschied in den Buständen und eines hiesigen Blattes ganz nette Aufschlüsse und ist ihm be- genoffen, auf die man für ein sozial- demokratisches Eingreifen in die Bedingungen ist himmelweit. Nirgends in Europa ist der fonders ven seinen alten Freunden und Kumpanen dahier fürz Diskussion zählen durfte, die Einten ganz ferne blieben, während ein sie ganze Arbeit den beiden Parteigenoſſen Kantonsrath Karl Bürkli Kampf des Proletariats rein und einzig gegen die Bourgeoisie lich arg mitgespielt worden. Der Raum des Volksstaat" ist paar Andere nur mit etwas zweifelhaftem Parteitakt auftraten und so gerichtet, denn die wirthschaftlichen Zustände sind überall ver- indeſſen zu kostbar, um an diesen Burschen verschwendet zu und J. Stettbacher( Schriftführer der Versammlung) überlassen A wurde. Wie viel erfreuliches Verständniß für die Prinzipien der Sozialzwickt und verquidt mit einer Waffe alter feudaler, flerifaler werden.** y and dur 17575% dra boden tidsmid Demokratie deffenungeachter in diesen beiden Versammlungen zu Tage #nyund monarchischer Ueberreste und das Proletariat muß noth= uju islams of pirspadsich getreten ist, beweist die Fassung des Programms, wie sie von der gebrungen Hand an's Wert legen, um den alten Schutt weg- hofste zuräuinen und reine Bahn zu machen. Siet aber herrscht Aus der Schweiz. did and Züricher Streisversammlung angenommen worden ist, und binnen weniger Hier Zürich, 23. Oft. Die Entwickelung der politischen und sozialen in der ganzen Schweiz geworden wine, wenn inzwischen auch in diesem Jahre vielleicht schon das Glaubenskenntniß aller denkenden Arbeiter Die reine, unverhüllte, nackte Bourgeoisie. Darum die ver- Verhältnisse in der Schweiz wird ohne Zweifel täglich mehr geeignet, lande eine planmäßigere, einheitlichere und organisatorische Parteiänderte Kampfesweise. 100, ipin ein hohes Intereffe in Anspruch zu nehmen. Auch in diesem Lande beginnt In Massachussets fand kürzlich die Konvention( Landesverbie Arbeiterbewegung immer allgemeiner und intensiver und damit thätigkeit Blass greifen würde.*) Das Bedürfniß, eine solche allein er sammlung der dortigen Arbeiterpartei statt. Da Butler trop feiner deren Grütterung wir vor Men in een wetben, bis jekt noch feines genoſſen in der Schweiz tief empfunden und werden bereits von verzielbewußt radikaler aufzutreten, wenn sie auch aus Gründen, auf prießliche Parteithätigkeit zu ermöglichen, wird wohl von allen Parteisid Anstrengungen von derrepublikanischen Partei kurz vorher über wegs jenen imposanten Maffenschritt eingeschlagen hat, der die Be- chiebenen Seiten Anstrengungen gemacht, um dieses Ziel zu erreichen. " Bord geworfen war, so ließ ihn auch die Arbeiterpartei fallen wegung in anderen Ländern auszeichnet. Immerhin erzeugt auch diese Indem ich mir vorbehalte, nächstens auch auf diesen Bunto näher sid und stellte eigne Kandidaten aus ihrer Mitte auf. Wendell ruhigere Entwickelung der Bewegung in der Schweiz die allgemein be- zurückzukommen, bemerke ich vorläufig, daß der Internationale Arbeiteres jei die Gründemaskirt werden, und so wird benn auch der bloß formale Re- dung einer schweizerischen sds eine begeisterte Lobrede auf die Kommune und die Inter- publitanismus ber Bourgeoisie in der Schweiz immer häufiger in höchst nalen Arbeiterassoziation nothwendig, jedoch weitere Schritte in högt nationale. Die Beschlüsse der Konvention, an welcher auch ärgerliche Zwidmühlen getrieben, aus denen herauszutommen er selbst noch auf 4 Wochenfiftit hat, dabei der Genfer Arbeiter- Streisseine Anzahl Frauen als Abgeordnete theilnahmen, bekunden polizeiliche Bockssprünge der possirlichsten Art machen muß, wie sich versammlung vom 15. Oktober die Gründung einer sich über on seinen wesentlichen Fortschritt. Boran, in der Einleitung, heißt vor furzet Zeit in St. Gallen und neuerlich auch in Basel gezeigt hat die ganze Schweiz erstreckenden Arbeitervereinigung zur Wenn ich das Interesse, welches die Entwickelung der Dinge spese) nailamofi stil thin es: ,, Wir stellen als obersten Grundsatz auf, daß siell in unserem Schweizerlande gewährt, ein eigenthümliches nenne, thin die Arbeit, die Erzeugerin des Reichthums, berech so geschieht es, weil ich der Ansicht bin, baß bie Bebeutung der Arbeiter- grammes, wie es aus ber Züricher und ähnlich aus der Delesberger Nachfolgend füge ich den Wortlaut des Bundesrevisionspronstigt ist zu Allem, was sie erzeugt." Und der erste bewegung in dieser, lediglich auf die Vergangenheit begründeten„ Herren"" Radikaltur" hervorgegangen ist, bei, und zwar mit der Bemerkung, Beschluß lautet: Wir erklären Krieg dem Lohnsystem Republik, und ihre spezielle Aufgabe in der europäischen Gesammtentwicke- daß die Abänderungen und Zufäße( um die es sich hier, nachdem die thwendigen Folgerungen daraus ziehen, so wird die Gewalt der Wo die Reaktion am größten, ist die Revolution am Schrift gedruckt sind: si Umstände es schon dahin bringent of sdorp duel nächsten! Der in diesen Militärmonarchien selbstverständliche ZenisWir stehen ein für ose mod rommurd Dies Minenarbeiter Pennsylvaniens haben ihre der großen Residenz- und Fabrikstädte und viele andere Umstände bringen ferendum) und das Vorschlagsrecht des Bolkes( Initiative) burch tralismus der Säbel- und Kapitalmacht, die Bevölkerungsaufhäujungen 1) Das unverkümmerte eidgenössische Bolksabstimmungsrecht( ReWahlschlacht geschlagen und natürlich dieses Mal verloren. es mit sich, daß dieſe letzteren Länder vorläufig noch immer einen völlig 20,000 Stimmberechtigte). Abschaffung des Ständerathes The Doch haben sie eine staunenswerthe Stimmenzahl erlangt, ftaunens diftatorischen Einfluß auf den Verlauf der Kulturgeschichte, nach jeder und bes Standesvotums. Wahl des Bundesrathes burch werth, weil sie zum ersten Male in's Feld rückten und mit Richtung hin, ausüben werden; d. h. diese großen nationalen Massen das Volkstors sensimilat, 70 us vielen Hinderniffen zu kämpfen hatten. Daran war nicht das im bismarckischen Deutschland, in Desterreich, Frankreich und Italien, 2) Ein allgemeines Schweizerbürgerrecht in dem Sinne, daß jeder welche die Schweiz umschließen, werden auch für die nächste Zukunft Schweizerbürger in fantonalen und Gemeindeangelegenheiten stimmGeringfte; man höre; der Vorwurf ihrer Verbindung mit den nicht loß im Konzerte der europäischen Realtion, sondern auch in dem und wahlfähig sei. mi Internationalen und der Kommune. Zwar ist der Vorwurf der europäischen Revolution immer den leitenden und Taft an 3) Uebernahme der Armenpflege durch die Einwohner s durchaus unbegründet, indeffen war es ein eigenthümliches zugeben haben.eu bod logemeinde; der Staat hat die Berhältniffe ausgleichenb zu > Schauspiel, diese Herren Führer, Redner und Schreiber sich Wir haben hier die interessante Beobachtung der Neuzeit zu re- ordnending poids die modredil birth mamiiddove gistriren, daß erst in Verbindung mit politischem Drucke der Ebenso Uebernahme der Vormundschaft über Niederwinden zu sehen unter der Bürde der Kommune und der Inter ökonomische Drud eine eigentlich revolutionäre Wirkung gelassene durch den Niederlaffungsort. dinationalen, und ganz sonderbare Stellungen zeigten sich dabei. auf das leidende Bolt zu äußern im Stande ist. Dies hat 41 Eine Chegesezgebung in dem Sinne, daß das Recht zur Eheof Es ist in dortiger Gegend nämlich ein starkes Kontingent fa- einen zweifachen, einen inneren und einen äußeren Grund: für's Erite schließung vom Glaubensbekenntniß, sowie von der ökonomischen atholischer Irländer, denen die Kommune in den schwärzesten zeigt sich unverkennbar, daß die brutale Verhöhnung des in der ein Stellung unabhängig und die Civilehe als obligatorisch erflärt fachen Naturanschauung des schlichten Menschen begründeten Rechtes wird. 1971 Farben gemalt worden ist wegen der Hinrichtung der Geißeln, der freien Meinungsäußerung, bes Rechtes fich zu versammeln und zu 5) Trennung der Kirche vom Staat und Trennung der Schule und die dortigen Arbeiterorgane haben trotz aller Aufforderungen vereinigen, in der Militär- und Polizeiwirthschaft- zwar je mehr von der Kirche.de apoi st die Adressen ac. des Generalraths und des hiesigen Centralfomitees die geistigen Fortschritte unserer Zeit ihre zerfeßende Wirkung auf den( 6) Ein einheitliches Civil- und Strafrecht. Abschaffung der Hofmicht veröffentlicht, und so ernten sie jetzt den Lohn ihrer Halb. Zorn des Voltes viel eher wachzurufen im Stande ist, als die all) Uebernahme des gesammten Erziehungsivesens durch den Bund ganzen Wust religiöser und sozialer Vorurtheile äußern den heiligen Todes- und Ketten strafe. magis misbeit, did most beit, mold strmälig in der heutigen Produktionsweise entstandene und mit derselben im Sinne obligatorischen und unentgeltlichen Brimar- und Sekun Den Arbeitern in Kalifornien brennt das Feuer auf langsam fortschreitende Entwürdigung Beraubung und Er- dar- Schulunterrichts. Stipendien für fähige unbemittelte, die Nägel in Gestalt der Chinesen, welche dort Alles über- mordung durch die moderne Stlaverei, welche von den Herrgottspfaffen welche mittlere und höhere Lehranstalten besuchen wollen. in Beschlag als göttliche Schickung" und von den Kapitalspfaffen in Zeitungen 8) Uebernahme des gesammten Militärwesens durch den Bund. und Schwindelvereinen als„ harmonisches und unabänderliches, Natur- wahl der obern Grade durch die untern, verbunden mit genommen und immer mehr an sich sverschiedenen Gewerken schon tein einziger tautafifcher Arbeiter Wassen mit verzweifelnder Resignation hingenommen wird. Besonders m Weitern verlangen wir: do mehr dort gefunden wird. Die Erkenntniß hat dort noch nicht in Deutschland ist deshalb nach meiner Ansicht die weitere Errichtung eidgenössischer Handwerkerschulen. Platz genug gegriffen, daß man das Unkraut nicht beschneiben, Ausbildung des politischen Druces, zu dem jeder Militär- II. Ein schweizerisches Arbeiter- und Gewerbegefeß mit besonderer Beund Bolizeistaat unwiderstehlich genöthigt wird, nur im Interesse tücfichtigung des Fabrikwefens und Einführung der Fachgerichte, sondern ausrotten muß, daß man das Uebel nicht mit Pfläfter- der Revolution. Andererseits aber ist auch eigentliche Einführung eines Normalarbeitstages für die industriellen schen verdecken, sondern an der Wurzel angreifen muß, daß man Revolution, wenn man darunter selbst nicht bloß eine gewaltsame", Arbeiters and sillas fich nicht gegen die Werkzeuge, sondern gegen die Urheber fondern überhaupt eine plöbliche" Umwandlung der Dinge verstehe, fondern überhaupt eine plöbliche" Umwandlung der Dinge verstehe, III. Staatskredit für Genossenschaften mit solidarischer das nimmersatte Kapital wenden muß; und so versuchen's ganz allein bloß in einem Lande möglich, wo die natürliche Fortent Saftbarkeit, dazu Errichtung einer schweizerischen Nationalwickelung durch die freie Geltendmachung aller Meinungen und damit bant mit Banknotenmonopol. die Kalifornier einstweilen mit Petitionen an den Kongreß.** die friedliche Herbeiführung von Reformen unterdrückt wird. Durch IV. Abſchaffung aller indirekten Steuern auf Rohmaterialien. ingreifende Reformen, welche eine Revolution zu ersetzen im Stande Abschaffung des Ohmgeldes. Dagegen Einführung direkter eidge*) Wir können hier mit unserem Freund nicht ganz übereinstimmen, wären, sind einem Lande, wo nicht absolute Rede- Preß-, Vereins- und nössischer Steuern, besonders einer progressiven Vermögens-, Eintombus und würden es entschieden für sehr vortheilhaft halten, wenn imameri- Versammlungsfreiheit herrscht, selbst dann unmöglich, wenn man mens- und Erbschaftssteuer. oitodas estis suis fanischen Kongres, menn auch noch so vereinzelte Arbeiter Vertreter, wohl das allgemeine, gleiche und direkte Wahlrecht, ja soV. Rückauf und Betrieb der Eisenbahnen durch den gemerkt wir Tiche Arbeiter- Bertreter, fich befänden. Allerdings ist dies Als russischer Spion, der darauf reflektirt, auch für Bismarck- VL. Ein eidgenössischer Forstgesehen ohne Organisation nicht zu erreichen. *) Nach einem vor einigen Tagen eingetroffenen Telegramm auch mit Stieber patriotische Spizeldienste zu thun. bilindi VII. Organisation des Auswanderungs- und Kolonisationsshisidag spiglined tho nudem Laster'schen Knüppel, verschärft durch Revolver. Eine Menge) Wir werden das Eingesandt" doch abdrucken. Man darf wesen's durch den Bund. Chinesen find massakrirt worden. da mi so diesem honneten" Bolf nichts schenken. in midi qu pablo nidi quVIII. Patentschuß für Erfindungen." mider Lohnarbeit)" Wenn sie auch noch nicht die noth- lung ganz verschieden von der Bedeutung und Aufgabe der gleichen Border Boltsstaat bereits bat, besonders handelt) mit gesperrter S 193H od 150 150 wuchern, eine große Anzahl von Gewerben en, so daß in gefezz" dargestellt und von den im Elend stumpfsinnig gewordenen obligatorischem Eramen vor Antritt des Grades. 3 d. V. 119 910 Bund. d" innalled med sabo 71981 200 Rad politischen Agitation gemeins dan boppelt befremben müßte mit nationaler Abscheidung beschloffen einberufen. Mochte nun der Einberufer der Berſammlung die Stim: mache baber folgenben Borschlags left Stadt, in der unser Gejedoch, wie von dieser Seite allerdings nun von dem Verfasser des genannten Cirkulars eine Versammlung Ich will nicht bestreiten, daß hierin etwas Richtiges liegt. Ich worden sein soll und Näheres hierüber abgewartet werden muß. mung als filt ihn nicht günstig erkannt haben, oder war die am fol- Die Schüllen, irgend geberente Manche Kinderkrankheiten hat die Partei im Schweizerlande noch genden Tage Morgens gegen 12 Uhr erfolgte Zusammenkunft der werbe stark vertreten ist, veranstalten eine burchzumachen, mehr als man,„ Draußen" vermuthet, aber die taun, Fabrikanten schulb, furz, ble anberaumte Bersammlung wurde gegen die Aufbejjemus unserer kööme after den Besamung, worin fie dwüchsige, unüberwindliche Kraft der internationalen Arbeiterbewegung 1 Uhr Mittags plöblich durch öffentliche Bekanntmachung wieder aufs schaftlich besprachen.jpg slides ſichert ihr auch hier eine ſegensreiche Zukunft. usque ad pugehoben. Nichts destoweniger kamen am selbigen Abend ungefähr In erster Reihe würde der Lohn um 25 oder 30% erhöht 70-80 Cigarren- Arbeiter im Versammlungs- Lokale zusammen, um werden müssen. Zweitens würde anstatt der 11 und 12stündigen ArbeitsZwickau, 15. Novbr. Nachstehendes Schriftstück, das einen deut sich über die Ereignisse der letzten Tage zu besprechen. Hier erklärten zeit die zehnstundige einzuführen und drittens die Mädchenarlichen Beweis dafür liefert, daß die Arbeiter außerhalb des Gesezes nicht erschienen war. Ich benußte die Stimmung und erklärte den nicht immer mehr und mehr durch den ſchlechten Lohn zur Prostitu= sie sich nun Alle gegen die Ansicht des Cirkular- Schreibers, welcher bett ebenfalls entsprechend besser zu bezahlen sein, um diese Mädchen stehen, dürfte für die Leser des ,,, Bolksstaat" interessant sein. pupidu bitch, Beschluß, 10. November 1871. sdud d Versammelten die Wirkung der freien Konkurrenz, das eherne ökono- tion zu treibenoj bilpnolensdal aid rspiring Tabat und Eigarren- Arbeiter- Verein aufmerksam, und forderte sie zur Hat man sich nun über alle diese Punkte geeinigt, so ist der Bean n einem bestimmten Tag den Beschluß durch In Erwägung, daß die für morgen den 11. d. Mts. angezeigte, mische Lohngeset u. s. w., machte sie auf den Allgemeinen Gründung Smit der für gestern beabsichtigt gewesenen Volksversammlung ohne einer Mitgliedschaft des Allgemeinen Cigarren- Arbeiter- Vereins auf. felben en Städten zuzusenden, mit der Aufforderung, demBerein angeschloß man, sich dem All- den Vorwand: Wir können wegen der Konkurrenz Eurem Wunsche i3wed ganz im Allgemeinen nur eine Besprechung über den Normal Arbeiter- Interessen schädlich sind, verlangt die Versammlung, daß die Ihr Lebensunterhalt nou 19tipur on 10 Fabrikate oben! " mmen eine Bes=" gegründete Einnach den angestellten Erörterungen im Wesentlichen von dem Tischler- In einer weiteren Versammlung, in welcher Parteigenoffen ei tbrint ganz Deutschland auszuführen. Auf diese Weise würde es gelingen, gehilfen Hugo Engelhardt und dem Buchdruckergehilfen s und Adolph Bohle( Bielefeld) erschienen waren, duhle veranstaltet ist,( die Versammlungsanzeige war unterschrieben, don gemeinen Cigarren- Arbeiter und ferner folgende nicht nachkommen", aus dem Weg zu räumen. prod. in Engelhardt, Dozauer und Hofmann, und Uhle hatte es übernommen, Erwägung, daß die heutigen Lohnverhältnisse noch nicht der Resolution: Also, Gehülfen, an Euch liegt es, einmal thatkräftig für Eure diese Anzeige der Behörde zu übermitteln. Anm. d. Eins.;) Jn Erwägung, daß die heutigen Lohnverhältnisse noch nicht der Eristenz einzutreten. Der Erfolg wird Eure Mühe trönen. jannsins Erwägung ferner, daß nach dem, was über die Persönlichkeit Art sind, daß ſte dem Arbeiter den rechtmäßigen Ertrag seiner Arbeit Aue Diejenigen aber, welche noch ein warmes Herz für die leid der oben Genannten bekannt ist, die Annahme begründet erscheint, daß liefern, kann die Versammlung mit den hiesigen Lohneverhältnissen noch dende Menschheit haben, fte sollen laut und feierlich erklären: nicht zufrieden sein; rad Der Arbeiter ist der Schöpfer des Kapitals, er muß die zu In nöthigen Subſiſtenzmittel verdienen!" Und arbeitstag bezeichnet haben, in der Hauptsache zur Verbreitung der in ihren Endzielen gegen die derzeitige staatliche und gesellschaftliche Ord- Herren Fabrikanten die Fabrik- Ordnungen verbessern*); die hauptsäch tubig zuseht, wie die Gesellschaft, wie der Staat mit seinen Inſtitu= erfüllt Ihr Eure Pflicht, wenn Ihr innung und mithin auch gegen die dies falls bestehenden Geseze gerichte lichsten Mißstände als: 1) vierwö hentliche(!!) Lohnauszahlung; 2) Be- tionen immer tiefer versumpft? hinten Tendenzen) der sozial- demokratischen Partei unter der hiesigen Ar- reichen der Fenster mit Farbe; 3) das Feueranmachen in den heute es unterlassen, mit den schlagendsten Beweisen, welche Ihr zur Die Hand auf's Herz! Ihr habt bis dun beiterbevölkerung in der den Agitatoren dieſer Partei und insbesondere Stateng; 5) en god bigarren- Urbetter; 4) Zahlung von Anfeuchte Hand habt, das fade Phraſengeſchwäß, mit dem man uns abſpeiſen auch dem Miteinberufer der Versaminlung Engelhardt eigenen, die Geldern; ungenügende Zurichtung; 6) Spiegel- Probe- Arbeit; zu lassen, und ,, Gesinnung der Arbeiter gegen die Arbeitgeber und alle außerhalb 71 überhäuftes Anlernen von Lehrlingen und Wickelmachern; 8) über Licht" in unsere Bewegung zu bringen!( Fortsetzung des Kreises der Ersteren stehenden Klassen der Gesellschaft überhaupt häufte Frauen- und Kinder- Arbeit; 9) Vorhaben der Fabrikanten, sich on Leipzig, den 17 November 1871.00 folgt. qufregenden Weise zu benutzen und wie aus den obgedachten Er- gegenseitig zu vereinigen, um von einem Anderen keine Arbeiter anzu( Man sagt uns so oft:„ Die Arbeitgeber haben das Intereſſe H. R. örterungen( aus welchen Erörterungen denn? Bis jetzt haben Sie Die in dem Briefe erwähnte Auſbeſſerung der Löhne durch die Förderungen derselben einzugehen, wenn sie nur höflich und ansiannehmen vor Allem bald abschaffen." der Arbeiter am Herzen, und find gern bereit, auf alle berechtigten nur behauptet und vermuthet, aber feineswegs etwas erörtert. Anm. ward. Eins.) genugsam hervorgeht, hierbei an geeigneten Stellen ihres Vor- Herren Steinmeister und Wellensieck hat folgenden Schmerzensschrei big" vorgebracht werden." Yeun, wir dächten ,, höflicher" und anstän= trages die für die gestrige Bersammlung bestimmten, von der Behörde der anderen Bündener Cigarrenfabrikanten hervorgerufen, den sie im diger", als in obiger Zuschrift geschieht, können Arbeiter ihren Arbeitbeanstandeten Punkte der Tagesordnung mit in Anregung zu bringen Bielefelder ,, Wächter", Organ der beralen, abgelagert haben, Strife beabsichtigen; bit of and adás got mas gebern nicht nahen, und wir dächten auch, der Beweis wäre geliefert, daß die Lage in weiterer Erwägung, daß durch das erwähnte Verfahren jener> Wenngleich am hieſigen Plaße ein Arbeiterſtrife tros aller Auf- den gemachten Spus Agitatoren das Interesse und Wohl der Arbeiter nicht sowohl gefördert, muterungen von außerhalb nie zum Ausbruche gekommen ist, so haben serung zu erzielen, dürfte sich ebenfalls schwerlich Vorschlag, wie durch lebegliche ist. Gegen Herr Stadtrath Urban, um das Wohl der Arbeiter ſind, es erinnert läbe beigetragen. Der Mangel an Arbeitsfräften, ber flotte Abfaß der Arbeitgeber, denen das Intereſſe der Arbeiter ſo ſehr am Herzen liegt, als vielmehr geſchädigt werden muß,( es ist rührend, wie besorgt Sie, das beige trees, Der Wanget, an Arbeitstur höhung der Rohnwendung machen lassen, und wir erwarten deßhalb, daß die Herren mich dies an die Liebe, die der Fuchs für die Gänse empfindet. Anm. Arbeiter der Konkurrenten an sich zu ziehen, führten denn auch die daß das hiesige ,, Tageblatt", das eilen werden. dmd. Eins) hieraus entstandene Bestreben der Fabrikanten, die mit Freuden ihre Zustimmung Ferner erwarten wir, höfliche" anständige" Sprache Grein Erwägung endlich, daß es, nachdem gegenwärtig durch die un- Löhne in furzer Zeit zu einer Höhe, die dem Arbeiter nicht nur ein so sehr liebt, und für die wahren" Interessen" der Arbeiter ein so ablässigen Bemühungen der Führer und Agitatoren der sozial demo- guttes auskommen sicherten, sondern ihn auch in den Stand ſepten, warmes Herz hat, die Zuſchrift abbrucken und befürworten wird. kratischen Partei die destructiven Tendenzen der letzteren in den Armonatlich einige Thaler zurückzulegen. Das Verhältnis zwischen vilutien duit& M., b. 18.) beiterkreisen mehr und mehr Verbreitung gefunden haben( macht Ihnen Arbeitgebern und Arbeitern war somit durchaus wünschens- An Das Kopfschmerzen, Herr Stadtrath? Anm. d. Eins.) geboten erscheint, werthes( 1) und normales( 1) Jetzt nun haben die Herren Stein- An alle Schneider Deutschlands, Desterreichs und odem Treiben jener Agitatoren durch möglichste Verhinderung des Auf- meister und Wellensieck hier, wahrscheinlich um die miserabele Konsibilition under Schweiz dirud pm tretens derselben entgegenzutreten( möglichste Verhinderung und um furrenz nicht aufkommen zu lassen", die Löhne abermals um 15 Sgt. In allen Geschäftsbranchen regen sich die Arbeiter, um kürzere das zu erreichen, übertreten Sie ſelbſt das Geſetz! Und doch wird es per Mille erhöht erhöst! Die Annahme, hierdurch eine bedeutende Anzahl Arbeitszeit und Löhnerhöhung zu erlangen, und dadurch wenigstens anIhnen nicht gelingen, das dürfte Ihnen am 11. b. M. Abends flargehiesigen Fabriken, heranzuziehen, dürfte sich aber nähernd ein menschenwürdigeres Dasein zu erringen, nur bei uns ist worden sein! Ann. b. Gins.), insbesondere dann, wenn fie, wie dies wohl nicht bestätigen, da ſämmtliche andere Fabritanten ſelbſtrebend mit wenigen Ausnahmen, alles ſtill. Woran liegt bas? Haben wir bei Engelhardt der Fall ist, ohne jedes tiefere Berständniß für folgen werden und müssen. Der Arbeiter natürlich, freudig überrascht etwa bereits einen höheren Lohn oder kürzere Arbeitszeit als dies bei die soziale Frage,( Sie machen hier gegen Engelhardt den Schul über eine Lohnerhöhung, die er nicht erwartete und sicher nie bean anderen Geschäften der Fall ist? Keins von Beiden. Thi meister, aber das Verbieten der für den 9. d. M. beabsichtigten und sprucht hätte***), reibt sich vergnügt die Hände, und das Publikum darf Der Lohn ist so färglich, daß in den 5 Monaten der guten Zeit, nader hier genannten Versammlung zeigt, daß Sie nichts von der sozialen sich gratuliren. Je höher der Lohn, je theurer die Cigarre." mentlich bei den Verheiratheten, derselbe nicht einmal dazu ausreicht, Jonas Simon aus Wesel am Rhein. das Allernothdürftigste wieder zu ergänzen, da Miethe, Lebensunterhalt, difi in Den Herzen der Arbeiter den Haß und die Berachtung gegen die Leipzig, das„ Tageblatt" behauptet offiziös, oder auch offiziell, Steuern u. w. eine nie dagewesene Höhe erreicht haben; und in der Besitzenden hierauf! Gegen welches Borgehen, geschähe dies von Sozial- daß unsere Wermuthung, die in Leipzig und verschiednen andern Städten 7 Monat langen schlechten Zeit werden Schulden gemacht, wandert das demokraten, die Staatsanwaltschaft Klageerheben würde. Anm. d. Gins.) Sachens obrigkeitlich gemachten Versuche, den Chemnizer Strikenden irgend. Entbehrliche, ins Pfandhaus, und kann sehr oft als Frucht des Studiums derselben lediglich den blinden Haß gegen rückzuführen, wenigstens mit Bezug auf die Leipziger Polizeidirektion mitverdienen müssen Fast drei Viertel unserer Kollegen hier in bie Unterſtützungen abzuschneiben, ſeien auf einen Befehl von Oben zu eingelöst werden, trøßdem die Frau und sehr häufig, fogar die ind die zur Zeit bestehenden Arbeitsverhältnisse und alle hierauf bezüglichen Einrichtungen und geseßlichen Bestimmungen davon getragen haben, jeder Begründung entbehre. Nun, wenn fein gemeinsamer Befehl vor- Berlin arbeiten für einen wahren Hundelohn für Confektionsgeschäfte, Spurs in Erwägung alles deſſen beschließt man, die im Eingange ge- liegt, dann bleibt uns nur die Annahme wunderbarer Sympathie, denn sie verdienen dachte, für morgen angekündigte Arbeiterversammlung auf Grund Freilich, schöne Seelen finden sich." 16. wenn das Geschäft gut is 18 stündiger täglicher Arbeitszeit, geht, faum 5 Thlr. die Woche, also nicht -S 5**) und S 12***) das Gesetzes das Vereins- und VersammlungsDaſſelbe, Lageblatt und außer ihm auch die„ Deutsche Allge- das Nothdürftigſte zur Griffenzfreiſtung; und in der ſchlechten Zeit oft recht betreffend" vom 22. Novbr. 1850 zu verbieten das meine Zeitung brucken mit viel Besagen einen Polizeiartikel per in teine 2 Thlr. In den hier befindlichen wenigen befferent Geschäften # 391273Der Nath der Stadt Zwickau. Berlin erscheinenden Bismarc- Braß'schen ,, Norddeutschen" ab, der nach zahlt man allerdings sd smpnik ind using lgsim Urban, Stadtrath.d finem Französischen Blatt bedenkliche Enthüllungen über die Refo- bis 1 Thlr. 5 Sgr. für den Rod, den Confectionsgeschäften, 20 Sgr. sondern 3 bis 4 Thlr., aber man Rochlitz. In der zweiten Bürgerschule schlug der Lehrer Wirth lutionen der Londoner Internationalen- Conferenz zum Besten gibt. verlangt bei schwerer Amprobe sehr elegante Arbeit, und ist die gute einen Knaben der Wittwe Thalemann von 67, Jahren, beraz, bag Die zwei ehrenwerthen Blätter hätten sich den, gewaltigen Umweg et: Zeit dort noch fürzer als in den Flunbergeschäften, jo baß b daß die Arbeiter der ganze Rücken mit Blut unterlaufen ist, und zwar sieht die sparen können, wenn sie die vorletzte Nummer des ,, Bo tsitaat" ge- in diesen Geschäften materiell auch nicht viel besser stehen, sie haben unodie innern Theile des rechten Ohres zeigen Spuren von furchtbaren Weg fehlte bas„ tothe Geſpenſi." opting is tü nadapaniksid labi bie eländer auf der Straße verhungern? Könnt Ihr nicht wunde Stelle so aus, als hätte man mit einer Strieget getrapt. Sogar lesen hätten, wo die sämmtlichen Resolutionen, wohlgeordnet eine aber in denselben den Vortheil fürzerer Arbeitszeit, wodurch ne fich ganze Pandorabüchse voll zu finden sind. Freilich auf dem geraden geistig und förperlich beffer befinden. In anderen Städten sind die Hieben mit einem Rohrstock; man sollte faum glauben, daß diese TyBerhältnisse nicht besser. Soll es noch so weit kommen, daß wir wie rannei von einem Lehrer, einem Mann, der doch Bildung befizen soll, bas Recht, indo si snad swelches Euch gesetzlich zusteht, die Coalitionsfreiheit, benutzen, um verübt sein tann. Dieser Mann muß gar nicht wissen, wenn er das Ein ernstes Wort in ernster Zeit an die Buchbinder- Euch wenigstens burch Vereinigung bem capital gegenüber über das Kind fragt, warum ihm seine Schwester nicht lesen lehre pi baß letztere ein feines Find noch unter ihr Vater ist vor einem Jahre gestorben Mit Gewißheit darf man bei der Allgemeinheit der Bewegung ich folge der langen Arbeitszeit in der age affert? Giwacht endlich Niveau des allmäligen Verhungerns zu erheben? Gebricht es Euch Obbut hat und der Mutter unter of add gehülfen Deutschlands. arme Mutter des gemißhandelten Knaben hat 5 unerzogene Kinder. für Aufbesserung der Arbeitslöhne annehmen, daß vor allem der Buch1926 Die 迎 102 " 11 in ant und ausgestandenen wieder Kinder daß wir nun glückliche Menschen seien, und ihnen zu erklären, daß haer behaupten wollte, der Lohn der er Aus Bünde in Westphalen berichtet der Botschafter" über einen bindergehülfe sich sage: auch unsere Arbeitslöhne bedürfen dringend aus Eurem Todtenschlaf! Fortschritt der sozialistischen Bewegung: Durch die ungeheure Konkur- einer gründlichen Aufbesserung. Und doch ist man nur vereinzelt mit Fort mit dem Indifferentismus! Nehmt Gure Intereffen selbst renz von den Fabriken hier am Blaze getrieben, wurde die hiesige dieser Stimme an die Oeffentlichkeit getreten. Oder täusche ich mich in die Hand! Auf, Kollegen! Vorzüglich Ihr, bei denen das Klassengrößte Firma: Steinmeister und Wellensieď veranlaßt, vor etwa vielleicht? Ist nicht gerade das Schweigen der Buchbinder über ihre bewußtsein erwacht ist, die Ihr vielleicht nicht ganz so gedrückt seid als 14 Tagen eine Lohnerhöhung von 15-20 Sgr. pr. Mille Cigarren schlechte soziale Lage der beste Beweis von guten Verhältnissen? Doch die große Maffe unserer unſerer Berufsgenoſſen, und die Ihr ein Herz habt zu gewähren. Diesem Beispiel mußten nun alle übrigen Fabriken, nein! Der Mensch müßte sein Leben lang geschlafen haben, um nicht für Eure Brüder, beruft Gewerksversammlungen, legt unsere Vercum Arbeiter zu behalten, sofort nachkommen. Nun erscheint mit einem zu wissen, daß alle Produkte seit einiger Zeit riesig im Breis gestiegen bältnisse dar, und gründet Mitgliedschaften des allgemeinen deutschen Mal ein Cirkular auf allen Fabriken mit Ausnahme der obigen sind; der Mensch müßte ſeine fünf Sinne nicht mehr beiſammen haben, Schneider- Vereins. Dieſelbe Bitte richten die Unterzeichnetent an ihre Firma, welches uns aufforderte, jeßt den Fabrikanten zu beweisen, sei noch im Ver- Parteigenossen anderer Berufszweige. Hat der Verein. welcher frither es lasse sich ganz schon circa 100 Städte umfaßte, aber leider durch persönliche Zwiſtigwir mit diesem Lohne pollständig zufrieden seien, da die Fabrikanten, gut damit auskommen. 13 A Grunde gehen, unmöglich mehr geben könnten. Gut, wir wollen sehen! Nehmen wir an, daß eine Familie von reicht, so wird derselbe ein Faktor sein, mit dem man rechnen muß; es Ferner wolte, der Berſajjer des Girtulars uns abgalten, bei obiger 5. Köpfen Folgendes unumgänglich zu ihrem Lebensunterhalt wöchents with bann möglich werbert, bem Confektions- und anderen Schwindel mit Birna, in arbeit als ba du meberben fein lich gebraucht: sg dat Firma in Arbeit zu treten, da dieses zu unserem Verderben alten ergrauten Cigarren- Arbeiters stand, so sahen doch alle hiesigen Kollegen sofort ein, daß dieses ein Spiel der Fabrikanten sei und erklärten sich hiermit nicht einverstanden. Am nämlichen Tage wurde aut. pd nadons " zu Lebensmitteln daalde d 281d 30 Pfd. Brod. 1 Thlr. 3 Ngr. 3 Pfd. Fleisch 18 1 Kanne Butter Gemüse in... 18llors on Seife, Salz, Gewürze pigrou Desid bidsigt Kaffee Schuhwerk und Bekleidung do Miethzins. " Innfjollo 15do 25 29 Mgr. 9 als vollberechtigte Mitgliedschaft rund unseres Statuts Erfolg zu bekämpfen, und unsere materielle Lage zu verbessern. Nur burch festes Zusammenhalten Aller fann der Kapitalmacht mit Aussicht auf Erfolg entgegengetreten werden. Dies beherzigt, und nun ans Werk mit aller Energie, namentlich Ihr sächsischen und süddeutschen Kollegen, die Ihr ja früher zu uns gestanden habt. Heraus aus Eurer Unthätigkeit! An Euch ist es ießt, zu zeigen, daß bei Euch Persönlich310 31 keiten nichts, die Sache aber Alles gilt. Vorwärts, durch Einigkeit zum Sieg! opy Ganz recht, Hr. Urban. Wir sind gegen die derzeitige staat- Feuerung Bur näheren Orientirung über unseren Verein diene: daß die liche und gesellschaftliche Ordnung" und„ mithin", wie Sie scharfouse 20 and früheren Mitglieder ohne Einschreibegefb wieder beitreten finnig folgern, find auch unsere Tendenzen ,, gegen die diesfalls bestehenden 15dfönnen; ebenso fönnen ganze Mitgliedschaften von SchneiderGesetze gerichtet aber seit wann ist das ungesetzlich? Haben Sie Vereinen ähnlicher Tendenz gegen Einsendung ihrer Abrechnung sdisjeid tinod Summa: 5 THI nie das Sächsische Gesetz- und Verordnungsblatt gelesen, und darin Geſetze und den ſtatutarisch festgesetzten 4. Theil ihres Kaffenvermögens sofort und Berordnungen gefunden, durch die ältere Gesetze und Verordnungen Mindeste, was zum Sattessen nothwendig ist. Und doch haben die liche Beitrag 1 Sgt. Sterbegeld wird gezahlt für Verheirathete Das ist gewiß sehr bescheiden und niedrig angesetzt, und das aufgenommen werden. Das Einschreiben beträgt 5 Sgr., ber wöchent aufgehoben oder modifizirt wurden? Sind solche Geseße und Verordnungen deshalb ungesetzlich? Haben Sie nie von der neuen Ge- Buchbinder bei Weitem nicht so viel, und wir kommen also zu dem ge- 12 Thlr., Reisegelb pro Meile 1 Sgr., jedoch bei größerer Entfernung werbeordnung gehört? Modifizirte dieselbe nicht die geſellſchaftliche bei ihrem Durchschnittslohn von 17 höchstens 18 Pfennigen pro Stunde wiß keineswegs beneidenswerthen Resultat, daß die Buchbindergehülfen als 15 Meilen Ordnung"? Kennen Sie nicht die Reichsverfassung? Modifizirte auch und felbe nicht die staatliche Ordnung"? Was thun denn die Abgeordneten sich nicht mehr satt essen können nu 10-15 Sgr. pro Tag Unterstützung. Alle hierauf bezüglichen Angeredtfertigten arbeitseinfellungen nach Bitlichen Verontmiffen auf dem Land- und Reichstag? Helfen sie nicht, die derzeitige staatliche Oho! wird mir sogar von sehr vielen Gehülfen zugerufen wer Begreifen Sie denn nicht, Hr. Urban, daß die ganze geschichtliche Ent die nackte Wahrheit zu gestehen, sie auszusprechen ist unanständig" Berlin, alte Jakobstraße Nr. 6 richten zu wollen. tious zu es, eben M. Felmann, wickelung, seit es eine Geschichte giebt, eine beständige, ununter- das wird ja im Reichstage des Reiches der Gottesfurcht und des Vorstehenden gebeten. Alle arbeiterfreundlichen Zeitungen werden um fostenfreie Aufnahme staatlichen und gesellschaft frommen Sitte eklatant bewiesen. Mit leeren Taschen und hungernlichen Ordnung berung der Berlin, 20. November 1871. gudtist? Daß die staatliche und gesellschaftliche Ordnung" dem. Magen noch prahlen, gehört zum guten, feinen Ton", und diesen sich also in fortwährendem Wechsel befindet, und daß ohne diesen Wechsel muß der Buchbindergehülfe mit zu wahren suchen." San Der Ausschuß des Allgemeinen Deutschen Schneider- Vereins. fein Fortschritt und teine Geschichte, beutbau wäre?"" wie mijlen basi annd Wo führt aber dieſes, ſtätige mehr verausgaben, als einnehmen. A. Wendt. A. Biesel. J. Lubas. H. Lüdecke. A. Reimann Herr Urban? Gut, dann schreiben Sie feinen derartigen Unsinn. Sie von Kräften, zuletzt bin? Zur gänzlichen Entnervung! Zu den diserborn. Im„ Kreisblatt für den Dillfreis, Amt Herborn" wissen es nicht? Nun, dann stecken Sie Ihre Nase in's erste beste selben gräulichen Zuständen, wie wir sie in England so vielfach finden, findet sich folgende Bekanntmachung: estchirsad j Schulbuch, und lernen Sie etwas! Das Sprichwort sagt zwar, und wie man sie heuchlerischerweise nur in England für möglich Gott ein Amt gibt, dem giebt er auch Berstand( und wir wollen erklärt. joni y on tod nolimpic Herborn, den 7. November 1871. An die Herren Bürgermeister des Amts! den Ihrigen nicht bezweifeln), aber es jagt nicht, daß, wer ein Amt Der Wahrheit die Ehre! Es giebt auch viele Prinzipale unseres Dem Vernehmen nach wird beabsichtigt, noch mehrere öffentliche hat, nichts zu wissen brauche. Gewerbes in Leipzig, welche die Nothwendigkeit einer Ausbesserung Versammlungen behufs sozial- demokratischer Agitation im Amtsbezirke **)§ 5. lautet: ,, Versammlungen, deren Zweck es ist, Gesetzüber der Löhne begreifen; sie sagen uns aber: Ja, wenn eine Einigkeit zu veranstalten. Ich veranlasse Sie, sobald Sie davon Kenntniß ertretungen oder unfittliche Handlungen zu begehen, dazu aufzufordern zu Stande zu bringen wäre, dann ginge es wohl; ich will nicht der halten, daß eine derartige Bersammlung in Ihrer Gemeinde, stattfinden pher has been genelor din pacar from seeing this deste ſein, doch allein kann ich der konturens wegen, miſts thun". for, this sofort burg depreffen davon auseige, au garden, pupil it brochene ment find Dazu Ueber Normalarbeitstag sprechen zu wollen, ist nach Herrn sound sy Stadtrath Urban eine ungefeßliche oder unfittliche Handlungs is*) Doch nur unter Hinzuziehung von Arbeitern, die dazu von ***)§ 12 lautet: Bei bringender Gefahr für die öffentliche Ruhe, ihren Mitarbeitern gewählt sind, und mit Vorbehalt des Rechts der AbDubnung und Sicherheit können Versammlungen, somie öffentliche lehnung! 8 and( dod#gold spatid, mis Auf- und Umzüge verboten werden." de Ueber den Normalarbeitstag zu sprechen birgt, nach Herrn Stadtrath Urban ,,, dringende Gefahr für die öffentliche Nuhe, Ordnung und Sicherheit" in sich. Anm. d. Einf dro **) Welche Empfehlung für diese fremden Einflüsse"! D. R. ***) Merft Ihr noch nicht, wie viel Ihr den Fabrikanten geschenkt habt, dadurch daß Ihr Euch lange von dem Cigarren- Arbeiter- Verein fern gehalten? D. R. Avid ind " zeitig die erforderlichen Anordnungen treffen kann. Das Amt. # 5# 6 892 v. c. v. Meyen." Was für Anordnungen" das wohl sein mögen, welche der Herr Amtshauptman treffen will? Diejenigen Anordnungen" ,, welche das Geſetz verschreibt, werden wohl die Herren Bürgermeister, an welche zu obige Epistel gerichtet ist, aus eigener Initiative zu treffen wissen. Folglich tann es sich nur um ,, Anordnungen" handeln, welche das Geseß nicht vorschreibt, d. h. welche ungeseßlich sind. msil Excise parts is and 32 slun ' duli Politische Uebersicht. 1850 1100 11111 19 thing ab im Reichstag nichts Neues, aber diese nahm insofern einen der Hand hatte, Brand den Oestreich an der Brust faßte und Die Versailler Kriegsgerichte haben wieder einmal eine„ Debatte" knüpfte. Man hat in dieser Session ja schon während der Zeuge Kleemann nur 3-4 Mann gesehen haben will. neuen Verlauf, als man an die Beantwortung durch Delbrück Destreich dasselbe dem Brand that. Die Zeugen behaupten, um die Streitenden hätte sich ein egrößere Anzahl Arbeiter herangedrängt, eine Anzahl Todesurtheile gefällt, 7 auf einmal gegen angeb- mehrfach interpellirt, ließ sich aber ruhig abfertigen und steckte liche Mitschuldige an der Erschießung der Generale Thomas die Hiebe ein. Aber dem ungefährlichen Lippe etwas am Beuge selben behaupten, den ziemlich großen Brand gut erkannt zu haben, Die meisten Belastungszeugen haben von ferne gesehen und die ig und Lecomte. Einer der Verurtheilten ist erst 16 Jahre alt, zu flicken, das war ja so billig, daß man die Gelegenheit un- obschon sie in dem Gedränge nichts Anders gesehen haben; jedoch behaup keinem von ihnen hat die Betheiligung an der That nachgewiesen möglich durfte vorübergehen lassen. Zweidrittel des Hauses, ten alle Zeugen, daß Deſtreich vom erhöhten Stande aus 1 mal gewerden können. Zugleich sind 9 in derselben Sache Angeklagte und zwar die sämmtlichen ,, Liberalen", erhoben sich bei dem schlagen habe. un Der Schwerpunkt der Anklage liegt nun darin, daß Oestreich den zu einjähriger bis lebenslänglicher Gefängnißstrafe, 1 zur De- Antrag für die Debatte. Ehrhardt- Nürnberg, Braun- Gera, Brand habe zwingen wollen, die gefeßlich- rechtliche Kündigung gegen portation verurtheilt worden. Eine andere triegsgerichtliche Verhandlung galt einem be- gemacht über diese Zustände ,,, die zum neuen deutschen Reich Destreich wird hierzu eine ,, böswillige" Absicht beigelegt, troßdem der Hausmann- Lippe hatten bereits ihrem bedrängten Herzen Luft Pellnis zurückzunehmen, und zwar dadurch, daß er durch das Anfassen des Brand denselben gehindert habe, in den Drehsaal zu gehen. Dem prühmten Gelehrten, der sich der Kommune angeschlossen hatte. gar nicht paßten". Der frühere lippe'sche Minister v. Oheimb selbe nur für einen Mitarbeiter bat, in dem Glauben war, daß, wenn Shinu Elysée Reclus, in gleichen Maß ausgezeichnet durch edlen suchte sich als persönlich Angegriffener nach besten Kräften zu der Brand nachgäbe und die Kündigung gegen Pellniz zurücknähme, Charakter und durch Talent, Mitglied der geographischen Gewehren, da kam Bebel, um auch andere Schmerzen an den die auf's Höchſte gegen Brand gestiegene Aufregung dadurch bez sellschaft, im wahren Sinne des Wortes ein Mann der Wissen Mann zu bringen, allgemeines Oho um Oho. Er begann ein Bruber, und weiß, daß ihn fein Hintergebanken zu diesen Handschwichtigt werden könnte. Ich kenne Destreich genan, besser als inschaft, stand am 15. d. vor dem Inquisitionsgericht der Ord- damit, daß er die Beschwerden gegen die lippe'sche Regierung lungen getrieben hat. Nur der Gedanke, die Ruhe bei dem aufge nungspartei. Er war am 5. April bei einem Ausfall gefangen für begründet erachte, die Vorredner hätten recht gehabt, die regten Arbeitern wieder herzustellen, bewog Destreich, den Brand zu worden und, ausgenommen, daß seine Sympathieen der Kom- Lippe'sche Wirthschaft zu verurtheilen, aber unrecht mit der bitten, die Kündigung zurücknehmen. Der zweite Schwerpunkt ber mune gehört, und daß er in den Reihen der Nationalgarde Behauptung, daß dieselbe für's ,, Deutsche Reich" nicht mehr habe. Destreich behauptet aber, von der umstehenden Masse auf die Anklage ist der, daß Oestreich von erhöhtem Stand aus geschlagen gekämpft hatte, konnte ihm kein ,, Verbrechen" nachgewiesen werden. paffe. Wie in Lippe sei es anderwärts auch, die Zustände Treppe gedrängt worden zu sein, während ein Zeuge aussagt, aid in Man war, daher auch gnädig und verurtheilte ihn bloß zu ,, ein feien seit Gründung des neuen Deutschland nicht beffer, son- Destreich sei von selbst zwei Stufen heraufgetreten und habe dann facher Deportation", das heißt zum Tod binnen 10 Jahren! dern schlimmer geworden, das empfände man in Sachsen am geschlagen. Destreich sagt, er habe die umstehende Masse von sich Wo die fünf Milliarden der Kriegsentschädigung bleiben, besten. Großes Halloh. Der Präsident( der wieder gesund abwehren wollen und habe gar nicht absichtlich geschlagen, noch lehrt folgende Notiz der Zeitungen: gewordene Simson) meint, er fönne Bebel bis jetzt feinen samolta allein eine zielende Bewegung gesehen haben wollen. weniger auf den Brand gezielt, während die Zeugen Buch und ,, Metz, 16. Nov. Unsere Hauptforts bekommen nach und Einhalt thun, derselbe sei bis jetzt bei der Sache. Gut. Bebel 14 Zeugen waren vorgeladen, wovon dreizehn auf der Sinach eine ganz veränderte Gestalt. An denselben wird auch seit fuhr fort, man verfolge die Sozial- Demokratie, das fände er Bahn arbeiten und zwar als direkte Untergebene des Brand, Monaten mit einigen Tausend Arbeitern ges vom reaktionären Standpunkt aus in der Ordnung, aber man bem, Termin fämmtliche 13 einzeln in das Bureau des und, wie uns gestern mitgetheilt worden, wurden einige Tage vor arbeitet. Auf der Westfront des Berges wird ein ganz dürfe die Geseze dabei nicht übertreten; so lange die Sozial- Maschinenmeisters Brand beordert, woselbst sie den Sergang, is neues Fort, als Flankendeckung des Forts Plappeville an- demokraten selbst auf dem Boden des Gesetzes stünden, habe und das, was sie gesehen hatten, dem Sekretär erzählen gelegt." man tein Recht, sie außerhalb des Gesetzes zu stellen. In mußten. niss Bon fachkundiger Seite werden die Kosten für die Neu- Sachsen und anderwärts thue man es aber. In Sachsen werde sehen zu haben, wodurch sie ihre Arbeit verlieren fönnten, um Man sah es den Zeugen an, daß sie sich fürchteten, etwas ge beste stig unglen im Elsaß allein auf 100 Millionen Thaler ver- das Vereins- und Versammlungsgesetz von der Regierung ge- somehr, da Brand bei der ganzen Verhandlung zugegen war. Zeuge anschlagt und wird behauptet, daß die Festungen in den alten Provin- brochen. Jetzt kam der Präsident. Nach§ 31 der Geschäfts- Bellnig ist der einzige von den Zeugen, der nicht auf der Bahn pilzen, welche dann selbstverständlich auf das Niveau der neuen ge- ordnung könne Bebel nur über den vorliegenden Gegenstand arbeitet, indeß war derselbe vom Schauplatz zu entfernt, um mit Gebracht werden müssen, zu ihrer Renovirung eine noch höhere sprechen. Der Mann hatte Recht, kein Zweifel. So erklärte nauigkeit etwas sehen und angeben zu können. Summe erfordern werden. Bebel denn, über Lippe'sche Zustände zu sprechen, habe er kein Hohmann, die ebenfalls aus der Arbeit entlassen worden sind, Die noch weiter von Destreich angegebenen Zeugen Bed und Man hört so vielfach von Soldaten, die im lehten Interesse, das hätten bereits Andere besorgt; da er aber nach find nicht vorgeladen worden. Auf das Zeugniß des Arztes, Krieg spurlos verschwunden sind, und es zirkuliren darüber der Geschäftsordnung sich auf sächsische und Reichszustände nicht welcher den Brand behandelt hat, hat der Staats- Anwalt besonderes die wunderbarsten Gerüchte. In Einem Fall, der uns jetzt einlassen dürfe, so verzichte er auf das Wort und werde eine nicht mitgetheilt worden, weder vor noch in der Verhandlung. Gewicht gelegt; es ist dieses Beugniß aber dem Angeklagten vorliegt, hat das Räthsel sich auf sehr natürliche Weise ge- bessere Gelegenheit abwarten, sich auszusprechen. лізні löst. Dem Rheinischen Kurier" schreibt man aus HachenDer Staats- Anwalt beantragte 6 Monate Gefängniß und so,, Mäuschenstille herrschte hierauf im Hause, bis wieder ein fortige Verhaftung. Der Gerichtshof erkannte auch bemge berg:„ Nachdem über den Verbleib des Soldaten K. von hier, anderer Redner im Ton der Vorhergehenden fortfuhr.mäß auf 6 Monate Gefängniß, ſtand indeß von der ſofortigen wich welcher im 2.( pommerschen) Armeekorps den Feldzug gegen„ Die Leutchen haben sich wieder einmal geärgert, daß der haftung ab. Besonders betonte der Staats- Anwalt, daß Oestreich Frankreich mitgemacht, bis jetzt aber an seinen früheren Stand- verwünschte Sozial- Demokrat so ,, anständig" war, freiwillig er als der Führer" der Eisenbahn- Arbeiter angesehen werden müsse; in agitatorischer Weise bei den Arbeitern gewirkt habe, und daß ort nicht wieder zurückgekehrt war, die verschiedenartigsten Ge- zu schweigen, als er sah, daß die Geschäftsordnung gegen Destreich hätte leicht auf die Masse derart einwirten-tönnen, üchte zirkulirt hatten, hat sich nun endlich das Dunkel, wel- ihn war." daß ein größeresUnglück den Brand hätte treffen können." inches hierüber schwebte, auf eine gar traurige Weise aufgeklärt. Es wird nun appellirt. Was in unseren Kräften steht, wird ge R. war am 28. Dec. v. J. bei der Belagerung von Paris than. Wird die Partei einen der bewährtesten und thätigsten Partei genossen finfen lassen? Ich glaube gewiß nicht. Nun denn, frisch an's Wert! Zeigen wir, daß die Maßregelung nur unsern Muth stärken kann, und daß wir im Stande sind, unsern Gegnern die Stirn zu weisen. Zwickau. Die deutsche Einheit" des Strafgesezbuches hat abermals ein Opfer gefordert. Der Redakteur des hiesigen Tageblatt ist wegen, Beleidigung" des Kaisers, enthalten in einem Zeitungs artitel, zu 3 Monaten Festungshaft verurtheilt worden. Die Pro Besje wegen Majestätsbeleidigung des Kaisers vermehren sich in Sachser Arbeiter, welche als„ Aufwiegler" galten, bei Wiederaufnahme ber zusehends. Nürnberg. Herr Kramer- Klett hatte bekanntlich 5 seiner Arbeit ausgeschlossen. 3 davon sind indeß wieder von dem ,, Herrn" in Gnade" aufgenommen worden, die anderen 2 bleiben geächtet. plus Brieflaften. 119096) Siurns эфота 01 10191 idin idisid mund Gegen die heutige Affordarbeit In Lausigt ist eine Volksversammlung, in welcher mit noch zwei andern Soldaten auf Patrouille ausgesandt Ufert referiren sollte, verboten worden.( Wir machen unworden. Unterwegs gerieth er mit einem seiner Kameraden sere sächsischen Parteigenossen wiederholt darauf aufmerksam, in einen heftigen Wortwechsel, der damit endigte, daß ihm von daß sie es nicht nöthig haben, der Behörde mitzutheilen, ob erfterem eine Ohrfeige applizirt wurde. Hierüber aufgebracht, Jemand oder wer ein Referat hält. Red. d. V.) versezte K. seinem Gefährten einen Bayonnetstich, der aber som d gefährlich wurde, daß der verwundete Soldat einige Tage später daran gestorben ist. K. wurde nun wegen dieses Vergehens in Fabriken ließe sich vielleicht in folgender Weise operiren: zu einer 20jährigen Festungsstrafe verurtheilt, die er die besten Arbeiter zu erklären, daß sie nur im Tagelohn arbeiten Borausgefeßt, daß die Arbeiter in einer Fabrit einig sind, beginnen tor in Stralsund verbüßen sollte. Als ihm aber das Urtheil be- wollten. tannt wurde, verlor er seine Besinnung und hat sich sein Zustand derart verschlimmert, daß er einer Jrrenanstalt überwiesen werden mußte. Von Stralsund aus gelangte dvor einigen Tagen hieher ein Schriftstück, in welchem den Angehörigen diefes unglücklichen jungen Mannes deffen Schicksal mitgetheilt wurde. Auch erhielten dieselben dieser Tage deffen Kleidungsstüde, sowie einen Brief, in welchem der Vorfall vor Paris des Näheren erörtert wird." thi 805 thilons pa 3000 879 Jalten для п #scin ! psic sid 23010) In der Uebergangsperiode bis zu dem Momente, an dem auch bie geringeren, also dann alle Arbeiter nur gegen Tagelohn arbeiten, tragen, als das bis dahin im Afford gelieferte ausmacht. darf das täglich gelieferte Quantum Arbeit nicht viel weniger betragen, als das bis dahin im Afford gelieferte ausmacht. Darauf aber liefert der gute wie der geringere Arbeiter nur so viel, als er die Ausgaben für ein zeitgemäßes Leben zu decken am Lohn erhält. Alsbalb können die Fabrikanten nicht anders mehr den Selbstkostenpreis ihrer aaren kalkuliren, als nach den selbstgestellten Bedingungen der Waaren kalkuliren, als nach den ſelbstgestellten Bedingungen der Arbeiter. an ofisd & St. thing els Der Expedition: D. Breslauf. Schrift. 2 Thlr. erh.; U. in Taura f. Fischer f. Schrift. 9 Ngr. 5 Pf. St. Meerane f. Abonne ment III.. 32 Thlr. 14 Ngr. 6 Pf. erh. Ein Nürnberg f. An nonce 28 gr. erh. dis sad manis mod ismet der Redaktion: Kreiſcher: Alles, was in den redaktionellen Theil aufgenommen wird, kostet nichts. isipo d Sonntag, deu 26. November zu Elberfeld im Lokale des Herrn Rheinisch- Weſtphälischer Webertag*). Sandmann, Hochstr. Nr. 66. Tagesordnung: siehe Nr. 89 b. Bl Die Konstituirung des Webertages erfolgt schon am 25. d. M. Abends 7 Uhr an, und bitten wir die Delegirten, frühzeitig einzu treffen. Das Komitee. J. A. Fr. Harm. *) Diese Annonce tam erst Mittwoch früh in unsere Hände, konnte also in die Mittwochsnummer, die schon Dienstag Vormittag zu Poft gegeben und Dienstag früh gebrudt werden muß, nicht aufge nommen werden. bilo un aior ng aid schil. in Dazu bemerkt die Frankfurter Zeitung:„ Demnach dürfte sämmtliche Arbeiter gemeinschaftlich den Afford und Lieferzeit Will der Fabrikant aber mehr Arbeit gefertigt haben, so nehmen es. taum sehr unwahrscheinlich sein, daß, wenn auch nicht alle, an auf Grund ihrer Taxe in Zeit und Lohn. so doch manche der gänzlich verschollenen Soldaten zum Vor- Wird so gearbeitet, so bildet sich ein Staat im Staate und der Fabrikant wird vortheilhafter produziren, neben dem größecen Vortheil, den die schein kommen würden, wenn die von uns befürwortete Am Arbeiter auch haben, als bisher. Organisation und Einigkeit vermag nestie endlich zur Ausführung gelangte. Freilich müßten wir bies. Dem Einsender dieses sind Fabriken bekanut, in denen sich die Ar heute Angesichts der traurigen Geschichte aus Hachenberg un- beiter zu keiner Attordarbeit verstehen und in denen, wenn einmal ein fern Antrag erweitern und bringend bitten, nicht nur die Afford zu Stande kommt, keiner im Afford schneller arbeitet als der Regeringste Arbeiter im Tagelohn. Festungen und Zuchthäuser, sondern auch die deutschen Jrrendanstalten nach solchen Soldaten zu durchsuchen, welche die Allgemeiner deuscher Schneiderverein. Kriegsgerichte des vergangenen Jahres verurtheilt haben." Berlin. Die durch Ueberführung des Bororts von Nürnberg Wegen ihrer vor einigen Wochen im Berliner ,, Demo- nach Berlin stattzufindende Wahl der Ausschuß- Mitglieder des allgem. Für Meerane Litratischen Berein" gelegentlich der Debatte über den Begriff ,, Revo- deutschen Schneidervereins ist auf Grund des§ 14 unferes Statuts Abonnenten bes ,, Bolkstaat", welche die Nummern einzeln bezahlen lution" gethanen Aeußerungen sind Ludwig May, J. Voigt und am 7. b. M. hier vollzogen worden. Es find gewählt: Wendt, Vor- werden gebeten, boch möglichst die 6 Bige. allemal zu entrichten, b Carl Hirsch unter Anklage gestellt worden auf Grund sigender, Biesel, dessen Stellvertreter, Lubas, Beisiger, Lüdede, ber Golporteur darauf angewiesen ist, bie Nummer nicht abzugeben wenn die 6 Bfge. nicht bezahlt werden. von Polizeiberichten, obwohl noch nie, so lange der„ De- Hauptfaffirer, Reimann, Geschäftsführer. Alle Briefe find an den Geschäftsführer des Ausschusses, dundary. Stolle. mokratische Verein" besteht, eine offizielle polizeiliche Ueber- alte Jakobstraße Nr. 6, alle Gelder nur an den Hauptfaffirer Für Leipzig. wachung bemerkbar geworden war. Die Regierung zieht es H. Lübecke, alte Jakobstraße Nr. 12 zu senden. Alle Mitgliedschaften, Verein der hiesigen Lassalleaner. also vor, statt uniformirter Polizisten, Geheimpolizisten, Mou- abgesendet haben, werden hierdurch aufgefordert, dies unvorzüglich zu der Reſtauration des Herrn Finsterbusch, Reichsstr. Vortrag be welche ihre Abrechnungen nebst Geldern pro III. Quartal noch nicht Versammlung, Sonnabend den 25. Nov. Abends 8 Uhr chards( Spione) in Civilkleidung in die Versammlungen zu thun, denn Pünktlichkeit in Kaffenangelegenheiten ist die Haupt- Herrn Liebknecht über Centralisation und Föderalismus. schiden, in dem Glauben, daß sich Mancher, wenn er den offi- bedingung. Ebenso haben sofort die Neuwahlen für die Bevollmäch Alle sich hierfür Interessirenden werden um ihr Erscheinen ersucht ziellen Vertreter der Polizei nicht vor Augen hat, sich zu tigten stattzufinden, und sind mir die Namen und Wohnungen Ernst John, Vorsitzender. Aeußerungen hinreißen lassen werde, die er bei offizieller Ue- derselben schleunigst anzuzeigen, damit dieselben im„ Volksstaat" verberwachung zurückhielte. Ist das nicht höchst lehrreich be- Berlin, 20 November 1861. öffentlicht werden können. Mit Brudergruß und Handschlag: A. Reimann, Shamerkt der Frankfurter Beobachter" treffend, daß zu derselben alte Jakobstraße Nr. 6. Asia of in Zeit, wo dieses passirt, in der Kaiserstadt an der Spree" ap allgemeine Klage über die bekannten schaurigen Zustände der wolf und Heuser mit Ketten geschloffen von Offenbach Frankfurt a/ M., 21. Nov.( Tel. Dep.) Soeben wurde öffentlichen Sicherheit auf den Straßen geführt wird? Hielt durch Frankfurt nach Darmstadt geführt, nicht auch in dem alten Rom die Entwickelung des politischen Herborn 22. Nov.( Tel. Dep.) Perteigenosse Wilhelm Denunziantenwesens gleichen Schritt mit schrecklicher Verderb- Schmidt gestern verhaftet. Ursache unbekannt. mniß Eigen- erklärt niß der Sitten und der Unsicherheit von Leben und Eigen-( Die auf der vorhergehenden Seite abgedrukte Bekanntmachung thum der Bürger?" erklärt die Maßregel. Herr von Meyen hat feine ,, Anordnungen" geDer Berliner Reichstag" wird Anfangs der nächsten troffen.s daglary chen R. d. V.) Woche sein Pensum verrichtet haben. Vorher hat er sich aber nosse Destreich.) Die Anklage lautet auf„ vorfäßliche Mißhandlung ist Erfurt, den 18. November.( Der Prozeß gegen Parteigeid TO noch einer unangenehmen Arbeit zu unterziehen; nehmlich der des Obermaschinenmeisters Brand". Brand behauptet, Oestreichhulpur Dritte, gänzlich umgearbeitete Auflage.dll p Prüfung des Berichtes der Geschäftsordnungskommission in habe ihn vor die Brust und in die Seite gestoßen und mit der Faust Sachen der Maßregelung Bebels. Die Kommission hat natür- faßt und ihn gehindert, durch die Thür in den Dre ſaal einzutreten.„ Dresdner Volksboten", gr. Brüderg. 11, II. und in Commission in's Gesicht geschlagen, ihn dann am rechten Arme recht derb ange- Bei Partieen 25% Rabatt. Zu beziehen durch die Expedition lich die Unfehlbarkeit Simsons anerkannt( auch der Fortschrittler Dann habe Brand ben Stock erhoben, um Destreich von sich abzuMintwis!), allein es gibt Dinge, die sich im dunklen Käm- wehren und da habe Destreich ihm denselben dann entrissen. Destreich merlein sehr leicht thun, aber vor der Deffentlichkeit sehr schwer habe nun den Brand an der Brust gefaßt, sei auf einer nahe befind vertreten lassen. Und der betreffende Kommissionsbeschluß ge- bes Brand diesen Imal über den Kopf geschlagen. lichen Treppe einige Stufen heraufgetreten und habe mit dem Stock hört in diese Kategorie tein Wunder daher, daß die Herren Wertführer Buch will gesehen haben, daß Oestreich den Brand in bie Debatte darüber von Tag zu Tag verschieben. Man schreibt uns aus Berlin, d. d. 20. Nov. 216 700 " 1 sid and had mundus unt Soeben ist erschienen: you Sendschreiben an die Egoisten. bellassic chin solsisid Mahnruf an die beutschen Spieß- und Mastbürger, von J. Josef Dietrich. Preis 2 Ngr. bibir Sowie in 2. Auflage: Epistel an die Dummen.pill Allen Arbeitern zu empfehlen: Bon Josef Dittrich. Preis 6 Pfge. Allen Arb Anulabiar sbil bij Der Schutz des Arbeiters Von A. Otto- Walster, in der internationalen Gerwerksgenossenschaft. Preis 1 Ngr. der Expedition des Boltsstaat bel Sebes Brand biefen 1 mal über ben Kopf geschlagen. Der Stuge Die Filialexpeditionen Leipzig, 20 Noveaber 1871. 29 mouden Rücken gestoßen hat, hat nicht gesehen, daß Brand nach Destreich welche pro 3. Quartal noch im Rückstande sind, werden hier „ Die Interpellation wegen der Lippe'schen Hafen*) stand und beim drittenmal zuge chlagen habe; das Leptere will auch der zember einzusenden, außerdem ihr Name bekannt gegeben wird. heute auf der Tagesordnung. Eine Interpellation ist zwar ölfel hat gesehen, daß Brand nach dem Destreich schlug, Zeuge Gelbgießer Hamolta gesehen haben. Der Zeuge Schlosser Schlosser 18. Der Zeuge Gläser hat dies ebenfalls gesehen. Der Leipzig: Verantw. Redacteur A. Hepner( Rdaction: Petersstein net bilple *) Die lippe'sche ,, Regierung" hatte Militär r.quirirt, um den faßt hatte. und zwar unmittelbar, nachdem Oestreich den Brand an dem Arm geBauern ungerechterweise die Jagd zu verwehren. Die Epredition des„ Volksstaat."