M 35 • i Ttscheiilt wöchentlich 2 mal in LeiHzt«. Bestellungen nehmen alle Postanstalten und Buchhand- des In- und AnS- landeS an. �ür Leipzig nehme» Bestellunj�n an: die Expedition, Hohe Str. 4. A. B e b e I, Petersstrahe 18, F.Thiere, Tmilienstraße 2. .nm.n'fvtim 1» Sindt .nntKü Mittwoch, 1. Mai. •'' II'|' I-II in ,i- II; i m'tii f»! ,)u�t zisoM mfif/in 1872 t..»o n iOI «»onaementspreis: Preußen incl. Stempel» r I7Ngr., für die übrigen venstÄen Staaten 12'/, Nqr. »er Qnartnt per Monat 4'/, Ngr. für Leipzig und Um- gcgend per Quartal 13 Ägr idtUalexpedilirn für die Ver- -nugten Staaten: ?. tl. Sorge. Box 101 Hoboken N. J. vi« Newyotk .S.tdiit? nis'ldlbM Organ der soMl-demokrattschenArdeiterpartei und der Znternationalen g* Politische Ueberficht. �PWkanntlich fand vor Kurzem in Spanien eine Neu- wähl der Cortes statt, die den offiziellen telegrophischen De- peschen zufolge, eine enorme Majorität für die Regierung gc- liefert haben sollte. Authentische Berichte lassen diese Majorität allerdings sehr bedeutend zusammenschrumpfen, allein eine Ma- jorität bleibt intwerhin, wenn auch eine numerisch ziemlich schwache. Wie dieselbe erlangt worden ist. zeigt nachstehenden Aufruf de« Wahllomitee's von Sevilla, der zugleich ein Schlaglicht aus die in Spanien herrschende Stimmung wirft. Der Aufruf laiMtpnichay] t'Mihi dtilt ,ri5djj«iroii n-j'chii „Wähler! Unser theueres Baterland ist die Beute poli» tisch er Banditen, die aller Moral spotten, die Gesetz« mit Füßen treten und das edle Banner Spaniens besudeln... Wir, dje Vertreter der großen politischen Parteien, welche das Gefühl ihrer Würde verbindet, wir erklären dieser nichtöwürdi- gen Bande, deren Byzanz sich geschämt hätte, Krieg auf Tod nnd Leben. Der Kampf in.den Wahlen ist unmöglich... Diese« große Volk dors nicht der Spott seiner frechen Feinde sein, die feig auf den blinden Gehorsam unseres edlen und hingebenden Heeres rechnen, welchem es uoch an dem klaren Bewußtsein gebricht, daß seine höchste Pflicht ist, die Verfassung zu schirmen. Wähler In manchen Distrikten hat man kaum einen Stimmzettel vertheilt� wie in Marchena und Carmona: in anderen Bezirken erklärt die öffentliche Stimme laut und deständig, daß die Stimmeuzählung ganz in den Händen feindlicher Candidaten ist; zu diesen ge- hören die vier von Sevilla,, wo gleichfalls der ungeheueren Mehrzahl der Oppositionswähler die Stimmzettel vorenthalten sind. Hier bleibt nichts übrig, als vollständige Gnt hallung. Geht also nach Haus in der größten Ordnung setzen wir dem Bündniß der Niederträchtigkeit da» der Verachtung entgegen« Speit au» und geht nach Hß»«" r.c däu 7idüj| cfsto jii neu Nicht alle Wähler habm es sich an dem„AuSspeien genug sein lassen; und an verschiedenen Punkten hat man zu den Waffen gegriffen. Ueber die Stärke und den Charakter des ausgekrochenen Aufstandes sind wir, bei der Abwesenheit zuverlässiger Nachrichten, außer Stand zu urtheilen. Gewiß ist. daß. die Carlisten, d. h. die Anhänger der legitimen Monarchie (die überall mit dem gewaltsamen Revolutioniren bei der Hand sind, so eifrig sie auch der Demokratie gegenüber den Cultus der Gesetzlichkeit predigen, und mit so strengen Strafen sie auch den„Hochvcrrath"— Anderer belegen)— gewiß ist, daß die Carlisten in mehreren Provinzen geputscht haben und wahr� scheinlich, daß auch die republikanische Partei nicht unthätig geblieben ist. Bon Seiten der Spanischen Parlätnentsradikalen wird zwar versickert, der Aufstand sei von der Regierung selbst gemacht, um mit den BersaffungSresteni ausräumen zu können allein die Parlomenisradikalen wittern hinter jeder Aktion die Regierungs-Reaktion. Jndeß sollten sie auch in diesem Fall Recht habe»— nun, so dürfte doch aus dem heitren Spiel bald bittrer Ernst werden. Auf einem Pulverfaß darf man keine Zündhölzchen zum Spaß anstecken.---■! (Nackschrist. Seit Obiges geschrieben worden, ist uns der Aufruf des Don Carlos zu Gesicht gekommen. Die„getreuen" Spanier sollen sich erheben„Mit Gott für König und Bater- land",— nein,„Mit Gott für Vaterland unv König".(Der „hirnverbrannte Prätendent", wie die„Kölniscke Zeiiung" ihn nennt— weil er zufällig nicht auf dem Throne sitzt— ist nämlich so bescheiden, das Vaterland vor den König zu stellen was in dem lieben Deutschland bekanntlich nicht Mode.j Wir wollen sehen, wie viel„getreue" Spanier es giebl.j— S oldatenl oos. In Berliner Blättern lesen wir: i.Die..Lolko-ZeiNlng" bracht« Ende Septemb» 1370 eine Onginal-Korecspinid«»; aus'Magdeburg, welche einen Soldatenbriel 'm Aupzuge mittheitte. in dem es>u iil. bieß, der Schreiber des Briefes, ein Suldät der 1. Kompagnie des Ersatzbataillons des 35. Infan- ttrie-Rezimenr«, siede zwar noch nichl vor dem Feind, dennoch sei er van seinem Unteroffizier mir 4 Ehrenzeichen bedacht worden, einer seiner Kameraden habe bereits 9 solcher Ehrenzeichen, nämlich Ohrfeigen, impfgugen.„Aber was will ich dagegen mache»,— heiß, es am Schlüsse des Briefes ungefähr— man nimml die Ehrenzeichen ruhig hin, denn beschwere ick mich, so gehi'S mir wie meinem Kameraden, der seit der Beschweidc nicht an« dem Arrest herauskommt. Am liebsten wäre „,.10' I_______ O- pt-- jr-. xPH beirz mit einigen selbsiständigen Bemerkungen nach.-nnd bald darauf beantragte da» Kriegsmrnisterium die Lersolgung der genannten Zeiiuygm wegen de» angeblich verläumdenschen Inhalts des Ariikets. Die Staazsanwalischasl erhob in Folge dessen die Anklage gegen die Rkdaktcgre der„Bolks-Zeituiig". der„Vossiichen Zeitung" u deS„Sozial- bem»krat"!'sowi- gegen den als Berfasfed dei Korreipondenz ermittelten Schriftsteller Dr. Earl Ruß. Letzterer trat den Bewei« der Wahrheit "w; irab auf Requisition des hikstqen Gerichts wurden nun umfang- "iche Pernehmungen angestellt, dje zu dem Resultat führten, daß 'uns zur Zeil noch bei dem Regiment in Rheims stehende Soldaten eidlich erhärteten, sie seien bei den. Exerzier- ubnno'en in Magdeburg van U nterwfsi zieren der Koni Oagnie wieoerhvlt geschlagen worden. Bei dieser Sachlage beantragte der Staatsanwolt selbst die Freisprechung, auf welche der Gerichtshof nach lurzer Bcrathung erkaniite.— Die beiden Unteroffi- iler« sind inzwischen standrechtlich wegen der Mißhandlung zu 7 resp. � Tagen Mittelarrest verurtheilt." u.n Und wenn einer der mißhandelten Soldaten seinem Pei- Niger Gleiches mit Gleichem vergolten Härte, wäre er stand- rechtlich erschossen worden!— Uebrigens sind Ohrfeigen nur die k l ei n crn„Ehrenzeichen", welche den gemeinen Soldaten, namentlich den Rekruten, auf dem Exerzierplatz und in den Kasernen erblühen. Kaum seltener sind die größern Ehren- zeichen, als da sind Fußtritte, Kolbenstöße, Säbelhiebe, Faust- schlägt u. s. w. In Mannheim erhielt z. B. dieser Tage laut dem doNißest„Tageblatt" ein Rekrut von rinem preußischen Feldwebel einen so heftigen Fußtritt, daß der stngMliche„Eisen- sklave"„jedenfalls dienstuntauglich", das heißt zum Krüppel gemacht ist! (Nachträglich erfahren wir, daß er an den Folgen der Verletzung gestorben' ist. Der Mörder— hat Stubenarrest, und seine Heldenthat wird wohl auch„in der Ordnung" befun- den werden. Nun, das gehört zum„Ruhm" nnd zur ,, Macht" des Neuen Reichs. Also keine sentimentale Entrüstung, mein guter Michel. I'u I'a voulu, George Dandin.'- Du Haffs gewollt und verdien t.)—* In der letzten Sitzung des Demokratischen Vereins in Berlin, wurde das Eis kaum mehr wahrnehmbar waren. Jener Grubcn-Jngenieur des die Devolution stets durchaus berech! daß sie stets opportun(zu gel »nals legen- die Menschen ungestraft 1 '�JfSb-tSoü dies nicht '»eitZäst, denn nie- ist'der Die Republik und die Gegeurevolutio«. Von Emile Acollas. Herr Redakteur!�) Wenn ich in die Debatte eingetreten bin, welche durch Herrn Professor Dameth begonnen wurde, so geschah eS, weil diese Debatte sich auf die Hauptfrage unserer Zeil bezieht und aus diejenige, welche für''unS Franzosen den Hintergrund all unserer Geoanken bildet; außerdem schien es mir, als ob Herr Professor Damickh wcdtr.trt. Wunde noch das Heilmittel gekennzeichnet habe. Was richtet denn Frankreich zu Grunde? Wcßhalb sinkt die Nasion, welche die Bewegung des l8leii Jahrhunderts her- vorgebracht, welche der Welt einen Diderot, d'AIembcrt, Rousseau, Voltaire, Montesqmen, Turgot, Condorcel ge- schenkt, welche die französische Revolution gemacht hat,— weß- halb sinkt diese Palion seit drei Viertel- Jahrhunderten immer mehr herab? Was wäre nöthig zu ihrer Auferstehung? Unter welchen Bedingungen könnte die Welt vor einer so schrecklichen Katastrophe, wie dem Dahinschwinden Frankreichs, bewahrt werden? Dies sind die Frage», welche ich ineinerfeus zu beantworten suchen werde, und zwar in den Spalten Ihrer Zeit- schnft, wenn Sie inir gütigst die Erlaubnis dazu geben, .Ich konstatire zunächst, daß ich'mit meinem ehrenwertheu Kollegen i» zwei Hauplpunkren einverstanden bin: Herr Dameth bestreitet im Prinzip nicht die Berechtigung der Revolutionen, er billigt sie„als äußerste, zuweilen im Leben der Völker uolh- wendige Maßregel'', er billigt insbesondere die Revolution von 1,789;, noch mehr, wir beide stimmen überein in Bezug ans dasJdeal der swlüischen Wissenschaft und der Zivilisation; wir sagen bctde, daß die Gesellschaft nach der Vernichtung eines jeden Abhängigkeitsverhältnisses strebt, nach der möglichst vollstänsiz- sten EntfaUung der Autonomie**� der menschlichen Person. .Dies sind gewiß wichtige, in jeder Beziehung folgenreiche Voraussetzungen, so wichetg, daß zwei Männer, welche sich gleicherweise zu ihnen bekennen, sich, wie es scheint, auch über alleS Uibrige zu verständigen sehr bereit sein müßten. Jirdessen exiitiren zwischen mir und meinem Kollegen in der That doch drei Hanptdisserenzen. Sehen wir also zu, auf wessen Seite sich der Jnthum befindet, auf wessen Seite die falsche Logik und die falsche Anwendung der Thatsachen. Ich schicke voraus, daß ich das Wort Revolution nicht in demselb?« weiten Sinn nehme, wie Herr Professor Dameth. Herr Damech versteht darunter zugleich oie vorschreitende und, wl� er sie nennt, die r ückschreilende Revolution; ich nenne Revolution nur die vorschreitende, und wenn es, um genauer zw sein, einer formellen Definition bedarf, so werde ich sagen, daß Revolution jede allgemeine Volksbewegung hcißi, deren Zweck der Fvrischritt ist, und die im Nothiall der Gewalt Äe- walt gegenüberstellt. Hingegen neww ich„Gegenrevolutio»' (Connerevolution) jede Bewegung, welche im umgekehrten Sinne der R-volutidn handelt. Die Repolnlion kann friedlich sein, wie es auch die ab strakte Vernunft, verlangt, und wie eS zahlreich« Beispiele beweisen können. Die Gegenrevolution ist stet? nothwendiget- weife eine gewalhsäme, denn, da sie den Zweck hat, die Herr- schast. d-r Gewalt zu verlängern, hat sie zur Erreichung dieses Zweckes nur die Wahl, entweder die bestehende oder eine neue Gewalt zu Hilfe zu rufen. ') Obenüthender Brief wurde ursprünglich in Erwidrung aus mehrere im /.Journal de Genöos" verüssrnilichte Aititel des Prafessoc Dameth an jcaes Btalt g�richiei, jeo»ch Nicht ausgenommen UN» erschien dann IN der„Suisse Radicate''. und später als Broichüre mit «mein Anhan ,.(.4- füu st,iuCiifno/-, ) Vitbuständigkeit, Unabhängigkeit, Selbstoerfügung. ist. wer GesittuM hei Seite, und daher hat die'Revolution nur unter drei V*» hingungen das Recht zur Gewalt zu greifen: Wenn die Rechtsverletzuuz eine schwere ist; Wenn diese Perleyu g nur durch die Gewalt wieder gut � Eichicht werdeit kann; Wenn die Umstände die Anwendung der Gewalt be- günstigen. Durch diese Ausdrücke erkläre ich für mein Theil, daß die Revolution ein äußerstes Heilmittel, eine Heldenarznei ist, aber ein Heilmittel und eine Arznei, die mailchmal unent- behrlich zur Rettung sind. Ich kann jetzt meine Auseinandersetzung beginnen, und, welche Vorwürfe mir mein Kollege auch machen wird, sicherlich nicht den, daß ich mich nicht bemüht habe, die Debatte so vollständig und umfassend wie möglich zu uiachen. Ich werde zeigen: 1, daß die der Revolutiou von 1 r 89 und ihrem Ausdruck, der Konstltuliou vvu liUJL, zuerkannte Berechtigung a fortiori auf die Revolution von 1799 und deren Ausdruck, die Konstitution von 1793, ausgedehnt werden muß; 2) daß seit 1789 die Provokation(Herausforderung) von dir Gegenrevolution ausgegangen ist, und dqß' die Gcg.nrevo- lution es ist, welche Frankreich seil dreiviertel Jahrhunderten zu Grunde richtet. Endlich werde ich mich über das allgemeine Stimmrecht, als Basis der modernen Demokratie, aussprechen; ich werde seine vernunftgemäßen Lebensbedingung�; nennen und versuchen seine Funktion zu bestimmen. �, Gorisetzung folgt.) Die traurige Lage der belgischen Kohlenarbeiter. Aus der Brüsseler„Libertö" übersetzt. xj.ml-.mpijd irr.r/j.-.iijdTUfichiststiksTsom�.'oizo)-nd chstlchSPi So steht also die Wissenschaft in förmlichem Widerspruch Mit der Praxis deS GrnbenjcudaliSmuS, mit der Art mrd Weise, wie die Grubenbesitzer ihre Arbeiter ausbeuten. Wir müssest nun noch den moralischen Einfluß einer so übermäßigen Arbeit einer Untersuchung unterziehen. Wir wollen uns hierbei auf zwei wichlige Thatsachen beschränken. Die Vcrtheidiger jenes Feudalismus haben sich das Losungs- wort gegeben, über die Trunksucht der Grubenarbeiter herzuziehen und die„vorgebliche'' Unzulängtichkeit des Lohnes durch die Ausgaben im Wirthshans zu erklären. In solcher Weise bemäntelt die hohe. Bourgeoisie ibr Ausbefilllngssystem rmd macht sich breit damit, daß sie die Massen moralisirrn, zur Sittlich- llru erziehen wolle. O ihr abscheulichen Marktschreier! Nur eine alberne Philanthropie(Menschenliebe) und eine phrasenhafte, abgedroschene Demokratie habt ihr zu täuschen oermo dt. Lest nur folgende Stelle des Berichts der ärzilichen Komuüsston des Hennegau:„Wie? Alle aus der Erdoberfläche beschäftigten Ar- beiter, welcher Industrie sie immer angehören mögen, essen alle drei oder vier Stunden; sie stellen so ihre.Kräfte wieder her und sorgen für Regeluräßigkeit irr ihrer Verdauungsthätigkeit, die vvn der größten Wichtigkeit für das Leben und besor.derS für dasjenige des Arbeiters ist; und der Kohlenarbeitcr allein, er, der sich in der schlcchlrsten Lage unter Allen befindet, was die Arbeit anbetrifft, soll zwöls bis vierzehn Stunden in den Emgeweiden der Erde zubringen, fortwährend mit allen Theilen srnes Körpers sich anstrengend, und keine Unterbrechung soll seinen Organen(seinen Körper- Md SinncSwerkzeugm) gestalten, in dem Zwischenräume ein klein wenig wieder in ihren Normalzustand zurückzukehren? Keine WieDerhevstcllung der Kräfte soll ihm zuManden werden? Darf man sich verwundern, wenn man nach alledem unsere Arbeiter im Borinage aus der Grube zu Tage kominen sieht, als ob Todte auS dem Grabe emporsteigen, und wen» man sie dann gleich in dem ersten besten Wirchshaus sich der Befriedigung eineS allzulange unterdrückten Bedürfnisses überliefern sieht, das eben aus diesem Grunde bald in ein Ucbcrinaß auöarlet, das ihnen eben so schädlich ist, als die lange Enthaltsamkeit, zu welcher sie gezwungen waren?"(Bc- richt Iii, S. 22.) DaS Ucbermaß der Arbeit ist also die erste Ursach« der Trunksucht; sie ist der Ausdruck für das vernichtete Gleichgewicht in den Thäligkeiien des körperlichen Lebens und mau muß sie auf Rechnung der Ornanisarion der Industrie, nicht aus die der angeblichen llnsitilichkcit der Arbeiter setzen. Die angesehensten Gelehrten, wie Moleschott, Liebig und viele Php- siologen(Gelehrte, die die körperliche Seite der menschlichen und ihienschen Rotur zum Gegenstände ihrer Untersuchungen machen) stimmen in diesem Punkte überein. Die Specialärzte bestätigen ihre Ansicht. Doctor Hanoi zUeber die Sterblichkeit der Geu- bcnarbeiter, 1. Band) behauviet, daß der Branntwein für den Grubenarbeiter unwiderstehlich wird; der Branntwein ist in der That ein mächtiges Reizmittel für den Alhmungöprozeß, und der Arbeiter wird um so medr dazu getrieben, ihn zu ge- nicßen, je länger er in oer schlechten Grubenluft verweilt. Die öfsenilichc SamlätS-(Gesundheits-) Commiiston von Lutäch �Bericht Iii) schließt in ähnlichem Sinne. Wie wird also der Trunksucht der Grubenarbeiter, da sie in der That vorhanden ist, abgeholfen werden können? Durch die Verkürzung der Ar- bcitszeit and durch die Vermehrung des WohlvestnoenS der Arbeiter. Ihr werdet aber sehen: sobald man die Frage in diesen Ausdrücken stellen wird, werden die Vcrtheidiger jenes FeusasiSmus chre Fcdqr beschneiden und sich beeilen, die außer- ordentliche Mäßigkeit der Grubenarbeiter zu rühmen. Fast ist es unnöthig, über den Einfluß deS llebermaßeS der Arbeit auf die geistige En! Wicklung der Grubenbarbeitcr zu sprechen. Das Uebern'.ag der Arbeit macht sie unmöglich. Die Schulen für Erwachsene stnd em Mißgriff oder besser Trug- griff oer alleinseligmachenden Gelehrsamkeit gewesen, wie der ö;e letzten, drei Jahxe umfassende Lertcht über den Elementaruntetrichl beweist. Ich habe aus Neugier nach den Tabellen der Knier- suchung von 1638 nachgerechnet, wie viele Kopse die Gruben- arbeitrr zu den Schulen für Erwachsene stellten. Ich habe für den siebenten Bezirk deren 7 gesunden, ein und süsts' Zehntel aus hundert, für v,n sechsten 10Q, ein und ein Zehntel..aus hundert der Geja.nmuahl; für den fünften 58, fünf Zehntel ■nb mW i _ lorn»,«enü ein| zehn bis abend eitel dauert Wd den«Kjfyb| [Dtsser tJngentc] iezirks von EbflUtroi hat seine Vernunft nicht eben anzu strenger, brauche«� um zu der Behauptung zu kommen:„Welcher heil deS Willens müßte nicht dazu ach einer harten Anstrengung von Tage mit Ausnahme vvn Sonn- tchte beiwohnen sollte, der zwei Stunden den Standpunkt des ersten Unterrichts, " cht?"(Bericht von 1368, S. 8?.) trotzdem sorglich davor gehütet, den Schluß aus die Nothwcndigkeit der Verringerung der Arbeits- stunden und der Vermehrung des Lohnes zu machen. Nun, meine Herreu Mcnschelüreundc, aebt. uns doch ein Gesetz, welches den Zwangs Unter Erwachsenen oerhqngt! Wenn oie Grubenarbeiter von Charleroi jetzt an die Frage der Ärbciisftuiidrn heeang. treten sind, so mußten sie auch die dcs�Ä'beitswhnes und die der ganzen Organisation der Arbeit mit ins Auge s (Dies der Aufsatz anders seiz�— wesentlig lejlU— tlicnB� der- Ueb-rsetzring des ,;Eri>nmitschauer Bürger- und freund", wredeogegeben haben; und dem der Redakteur deß ge- nannten Blattes nachstehende Betrachtung und Mahnung folgen «WiVvihM Mm msslst«chrnE?.chsiinvhloK.,10P n-lltch nPii „Der Strike der Grubenarbeiter in Belgien hat uns dazu veranlaßt, die Lage dieser Lanthiere deS Kapitals zu schildern, und wir werden eS auch fernerhin lhun. Niemand kann aber mehr davon überzeugt sein, als wir, daß es von noch größerem Nutzen sein muß, sich hier in der Nähe in unserm„gesegneten" Sachsen umzusehen, und wahrheitsgetreu darüber zu berichten, ob nicht auch hier viel Grund zu schiveren Klagen sich finde. Doch wer lernen will, kann dies auch an den Vorgängen und Ver- dältnissen im fernen Lande. Für den Arbeiter sind überall fast dieselben Bedingungen deS Lebens und Leidens vorhanden; waS dem Bruder in Belgien weh thut, das drückt, licht minder den Bruder in Sachsen Und Schlesien, in England und Amerika. Das gleiche Elend einigt Alle zu einer großen Mass«, die imr durch gemeinschaftliche ThätigkeK, durch übereinstimmendes Handeln den Weg aus dem Jaiiimer des gegenwärtigen Daseins zu'd-m Zustand« einer gerechteren Venheilung der irdischen Güter(Wasser auf eure Mühle ihr Hetzer gegen die„Kommu- nisten", die„Theeler", wie man sie zu schimpfen gewohnt ist;) zu finden und sich zu bahnen vermag. '„Auch unsere sächsischen Kohlengruben-Arbeiter w rde» wir znm Gegenstände eingehender Besprechung machen, sobald uns va« Material dafür zu■ Gebote ficht. Wir bitten an dieser Stelle unsere Freunde in jenen Distrikten, unS mit ihrer Tha- 'tigkeit stützend zur Seit« zu stehen und uns, wenn auch noch so kurzgefaßte Data an die Hand zu geben, dir wir dann zu einem übersichtlichen Gesainmidild«. verarbeiten wollen. Möge (jeder hi« und da ein freies Stündchen dem gemeinsamen Be- sreiungstainpse aus den Fessel«'de» Kapitals opfern! Je rüstiger sind hingebender die Thätigkeit, desto früher wird der Sieg WWUchfauIr,, m*s n» chst 9) jibJiP nlflöÄ 3 Iii, lchi-h (Letzterer Mahnung schließt die Redaktion des„Volks- flaat" sich an--- leider mit wenig Aussicht auf Beachtung derselben, da alle unsere bisherigen Bemühungen, statistisches Material über die- Lage der sächsischen. Kohlenarbeiter zu er- langen, trotz wiederholten Drängens vergeblich geblieben sind.) 311 lieber die Friedens- und FreiheiUliga wird dem „ Fürther Dcmokratischcn Wochenblatt" aus Nürnberg. ge- schrieben: tchsmisso«znitorP nrorjhis ni mtiiiinü „Amand Äögg gibt in Amerika Gastrollen, um für die Europa außer Eours gesetzt« FrieaenS- und FrciheitSliza An- Hänger zu gewinnen� Die Friedens- und FceiheitSllga zst eine lr: internationale Vereinigung der demokratischen Bourgeoisie ljnd hatte stch früher schon gewissermaßen in Gegensatz zu der Internationalen Arbeiler-Sssvziatlvp gestellt DleMs/iMast birgt seit länge den Todesteizn in sich. Halbhzjsen taugen nicht»; unsere mit den Tobten reitende Zeit geht st her aste H iti'heiten schnell hinweg. Ein Demokrat, der nicht Sozialist ist, ist ein Undii g, eben so gut, wi: um- gekehrt.— Die Friedens- und Freiheitstigä hat auch die F.nerprobe von 1870 nicht bestanden; ihre nanzöslschen Mit- -zlieoer(Gambel.a:c.), sowie viele deutsche(Ladpidorf sc.) hatten den kosmopolitischen jwettbürgerlichenj inlerMionalen Beruf vergessen und waren zu Vertretern des Nativnalitäls- prinzipS geworden, toährend die. JtUernauouale und ihre An- Hänger in Frankreich und Deutschland ihren Prinzipieu getreu blieben und mit MnP dafür eintraten. Beweis dafür ist die Kommune von Paris, di- Abstimmung von Bebel und Lieb- knecht im deutschen. Reichstag wegen des Kriegsanlehens und die Reden Bebels über die'Kommune, während wieder anderer- stits die Schwäbische Bolkspartel', die ausgesprochener Weise sen Stand oer Friedens- und Frethetlsliga einnahm, bei Aus- b-ruch des Kriegs Farbe verleugnete und dadurch einen Selbst« mord an den eigenen'Prinzipien beging. Wir glauben, daß Amanb Äögg, der p-ellM daS in jojülistischen Ansichten am lyeitesten gehend« Mitglied de» Liga ist, seinen freiheulichen Prinzipien einen besserern Dienst erzeigen würde � wenn er, anstatt an einem Leichnam galvanische Versuche zu machen, zu einem Apostel der in voller Lebenskraft stehenden Jnternatio- nalen würhe. Wer nicht für uns ist, ist wider uns, und es wäre ein würdigeres Amt, die vorttrthetlslosen Elemente der bürgerlichen Demokratie für die Pcmzipien de» Sozialismus zu geivinncn, als durch Wiederbelebungsversuche der Friedens- und Frciheitsltgä oer Jnternationulen Arbeiter-Assoziation gewissermaßen Konkurrenz schassen zu wollen. Für Deutschland vürsce die Liga vollkommen wirkungslos bleiben. Nachdem der alte unerschütterlich- Felsder Demokratie, der kbörzeitzunzs- treue. Dr. Joh. Jacody durch seinen Beitzitt zur sozial- demokratischen Arbetter-Partei das Signal für die padttäle bürgerliche Demokratie zum Aaschutß an die Arbeiterbestrebun- gett gegeben hat, ist wöhl anzunehmen,' daß die ehrlichen und begzissstlaren Element« der Völkspqrtet diesen Schritt nach- ahmen werden. Die Reste werden«ahrschevilich etwas mehr iiach rechts abschwenkotntnp, soweit nicht, persönliche Ursachen und durch seitherige Partejget�ssigkeiun erzeugte Fetndschast«« maßgebend sind, in den.Reihen der Fortschrittspartei ver- jch.vutoea.". ,�1� Z'-mdi'-znnD..»,,« i, ttaick» Bkkltn. Bersammlu ubirfüUlen Saale de« Berlin enbauer. Im weit nt-!bAver«chlrhNl«it.iÄusmerciam g-macht.'Die-WchuungSnoih r.i x gansiUen ohne Ciioach jjn Erdlbchcririwvhtiien. 'glihd der Majchinenbaucr-äcoinwsssiou sein Asyl ;. bnwaggon Labe ausschlagen müssen. Folgende Resolunon wurde eriifiimmig augcuommeni„In Erwägung, daß der- Druek've? Kapitals und. Vor Fabrikant«! im Wesentlichen gleiche Norb unier den Arbeitern helyorrust uud daß die Bestrebvugen der Majchi- nendauer uur danu ersolgreich sein können, wenn sie zusammenballen und in allen Fabtiken vertint auftik.eil— ist eZ Pflicht eines Jedem dem Perein beizutreten um dadurch die'Fessiln sprengen zu können, welche dkS sitzt die Maschinenbauer timschlungen Haben." Im letzteren Thaue des Ä«handlung wurde konstaiirl, daß init geringen AnSnahmen d e schon besteh ndenBevinigungen van Majchinenbaua�bcitern, nament- lich de, Verein der NÄmaschinenbauer und der DrtSverein der Mä- schincubaur und Metallarbeiter ihre volle Lusiimmung zu dem beab- sichtigten Vorgehen erklärt hätten. Sehr entschiedene Mißdilligung dagegen fand daS Verhalten der„Volki-Zeilung", welche allein den auch ihr zugesandten Ausruf nicht abaedruckt,. sondern auf. die beiresjende Zuschrift der Kommijsion mit Äl�ositn geantwortet und dieselbe eine .sogenannte" Kommission.gebrißni'yake, wixwohj die Vtitglieder der ~'......."' peisönlich sttlsin uno wünscht, szic Äeneralversamm- rZe. dießbezügliche Anträge zu lung wolle.lxtjchlzesteu: l. Ten: z. 4 l noch folgenden Zusatz beizufügen:„doch darf das- selbe uur sür ähnliche Zwecke verwendet werdeil und muß, wenn imiep? halb 30 Jahren sich-in ähnliche Zwecke verjolgendcr Verein constitu- in, demselben zur Verfügung gsstellt werden." Ferner: � $. 4 der Krankcnverficheruilg dahin abzuändern, daß e! hzfßt: ,, jedoch utuß das betr-fsende Mitglied mindestens 13 lsialt 6) Wochen g, steuert haben" und den Zusatz,„der Kranke ist währeud der Dauer der Krankheit von Beiträgen befreit", gänzlich zu streichen. Ferner: ß. 8 dahin abzuändern, daß eS heißt: „Meldet sich ein M itgli eH'kränk, i'ad über 6 Wochen mit den Steuern in Rest ist, so enthält dosselbe die erste Woche keine Kranken- unterftützunä. Dasjenige hingegen, welches länger denn acht Wochen testiri, gilt f r freiwillig ausgeschieden und verzichtet auf. alle An- sprüche au die Kaffe." Halle a. S. Die Kaken nsichlsibendes Eircular verbreitet:„Gedrängt viträsmeBerMtniffl, miß'da stW? unverhältniß- mäßig hdhe Preise der nolhwendigfien LebenSbidstzfiiisse.�theure Wohnungsmlcthe-c. haben wir uns bereits am 13. November v. I. im Vertrauen auf die Humanität der hiestge» Meister/ äu. dirftlbett" mit der billigen Forderung einer Lohnerhöhung von 25'%" gewaudl, sind aber uiit Hphu zurückgewiesen,«eststtzt auf Untere gerechte Sacht haben wir eine Kasse ins Leben gerufen, um ubfere Forderungen feiner Zeit zur Seliuug zu bringen. Den einziaeu Weg, der usiS ogett blieb, die Arbeitseinstellung, haben wir eingeschlagen, aber ohne Eure Hülfe wird"NS der Steg unmöglich.•«•i' Wir ersuchen Euch deshalb, Freunde und Kollegen, unterflützt.',' uns nach Kräften, denn es steht uni ein schwerer Kampf bevor! Mit brilderlichem Gruß die stritendesiTisch'ttr zu Halle ä.'.'S�' NB. Briefe u, stf. wolle masi gefälligst an de» Schriftführer letzteren sich theili» > zeilwHspvd«: Ki�aktiow 4er vorgestellt uud mcht llkfpruch darauf- häIt«r,kÄb«tnteb�dtr Maschinen bauer Berlins zu heißen, als die„VolkS-Ztg.", sich„Organ für Je- dermaun aus dem Volke" zu nennen. Eine zum Schluß vorgenommene Sammlung zu Sunsteu der sirikende» Former Hamdurg'S und Attoua'S ergab die«jumuie»on 20 Thlrn. 18 Sgl. —(Versammlung der Zimmerer.) In der am Sonntag >n der Walhalla stattgehabten Generalversammlung der Zimmergcsellen Berlin! und der Umgegend th-iltf zunächst der Vorsitzende Kapell mit, daß am Sonnabend die zu einersi Brjikddgusammengelretcnen Zll eijter fämmlliche Gesellen crllassen hätten. Die von der Versammlung! e- reit« früher gewählte Kommission hat, um eine Verzögerung der Bauten möglichst zu' vermeiden, gedruckte Zirkulorc an die Bauherren gesendet und sich diesen gegenüber bereit erklärt, die Bauarbeiten unter den solidesten Bedingungen fortzusetzen. ES wurde kouslalirt, die Meister hätten zum Zwecke ihrer Agiwtion falsche Mitlherlllngen im Publikum vre breitet, namentlich in Bezug auf die Höhe des Lohnes. den die Gesellen erbälieii hätten. Tie Versammlung beschloß l) in Anbetracht de« VotgehenS der Bau- und Zlwmcrmeister Berlins, welche einen gütlichen von den Gesellen ihnen angeboteiten Ausgleich zurückgewiesen und ihre Gesellen am 20. April d. J. e.u- lassen haben, wird von jetz�ab kein Geselle in Arbeit treten, und kann von diesem Beschlüsse nur dann.»go« AvSbkahme gemacht werden, wenn die von der Gemralvnsapimluug gewählt« Kommission eS für gut hau. Ueberhaupt nnierwriit sich von hrnt ad jeder Geselle den Be- chliissen der KomvsMpi z S) jeden Gesellen, der»iesem..Ässchlukse em- gegeiihandelt, erklär! die Versammlung für ehrlos: 3) den Angnsien der BundeSineisier gegenüber, welche unter dem Publikum die Mei- nung verbreite», die Gesellen wollten keinen gütlichen Ausgleich, er- klärt die Bersammlung, daß diese Behauptung. unwahr ist,' und tritt den Beweis hieuür dadurch«j, Haß. sie.»Hirt, sogar jetzt noch zum Ausgleich mir den Bzlndeimemern berat zu sein. Schließlich verpflichtet«,, sich die noch in Arbeit besindiichen Ge- sillen, 2000 an der Zahl, für ihre strikende» Kollegen lb Sgr. wöchentlich zu entrichten.(Demokr. Zeitung.) Pforzheim, de» 8. April. Gestern wuidt hier in-der Tvrnhall ig abgehalten, einbeinfen ■ irtld Silberaiveitcr und «ine a l l g e in e> n e Arbejter von dem Geiv-rkvercin dee'dtntss,........ V-Wvanvpr VerusSgenbssestj'iNetwakr von ca. 1500 Arbeitern be'ncM. �us der TagelotvnuNg stand der?t orni a l a r b e i IS! a a van li> Sttind«»-/ rt wurde bon veischiebrisin Mdstern haikßtfächltch lsttstb?» Schöbet«, v-ß man dilrch'Srtassimg cinrS solchen GBetzeß'den SinkeS die Svitz« advteche, die sir arSßtöchiMA doch nur«in Erlaugusig eines kurze. en ArdeitSiazeS gesstyik röerdew, so w,e auch dgß ek- jetzt hoch Zeitifti elitlich die iti-itiäncheN.Fabriken und Gearädtkl anmÄtsichM lange Aebtstcheir i�Negsasi zw-bttivgen. Merkwüidcherweise') haben gerat: Di«, welche die längt, e A>b«i-.S,cit haben— 13—16 E-tunden des TagcS— der, geringsten Loh». Hier nur ein Beispiel' in der Gegend um Nürnoerq'.'ftud enehrerr BlAstisltchndriNns-Gie ArveMzrif ist. 14 Stunden de» Tage» bei einmchSoyi,« von fl. 3—5; über fi. 5. kann Niemaiid veldieiie», weil sie aber, hauptsächlich die F-nmilienväler. nicht lls»foinn>eii ldnii-n.i-fo«ehmnpche-sioeti Arbeit««ch'Haust w» dann Weib uud Kinder späc in die Nach« hinein mit Helsen müssen, Um nur so viel zu verdien«», als diese Acrmsten der Armen zu der kärglichsten Nahrung nothweiidia haben, mir um ihr Dnsein zu friste». Wie viel Zeit ihnen Ndch zum evchusen übrig bleibt kann Jedermann selbst ausrechnen; daß sie aber gar leine Zeil zu ihrer aeinigeti Nahrung haben, wird Jedermann nach Diesem einleuchten. Und si gibt eS noch _________________„ffe civh. LeichenauSstducr zu gewähren und zwar für Än Mitglied 8'Thlr., so aatz init den bereits in der Gewerkschaft, ausgesetzten 12 Thlr.'die Summe.sich bis. auf .20 Thlr. erhöht; dagegen für Ehefrauen von Mitgliedern auf 12 bis 15 Thlr. Um hierzu der Geueralpfrsammluiig etvefLorlagt'/yiachen zu kön- neu, fordern wir sämmiliche Bevollmächtigte von Mitglicoschasien. wo die Kraulcnkasse bereit« besieht, auf, d�m Hauptkasiir-r der Gewutlchosl einen Bericht einzuschicken in welchem möglichst genau dieZahl der Mitglieder, die ..Zabl der Krankheitsfälle, die verschiedenen Krankheiten, bi« Dauer der- selben und die Todessäll« apaegeben.Fin müssen. Was den Aufruf dÄ„JntcrsiaitonälknsiHol�r�jterschast" artbe- trisit, so halte» wir deuselbeu in Anbetracht der Zeit lür zu spal, da sich bereits zur Abhaliung der G«lierat«ersau>i»lung der Metallaibeiter- schaft die meisten Mtgliedschaslen für Leipzig erklärt haben. Ferner ist laut Bsjcbltzh de« ersten beutsche» Weberiagc» zu Glaucha�, Bershir sür die Abhaltung de» zweilen bestimmt, welcher jedensalls zii Pstng- sten daselbst tagen wird. In Folge dessen besürchlin wir Zersplitt'e- rung und fordern daher sämmiliche Gewerkschasien, welche jetzt keine Generalvecsammlung abhalten, aus, in nichsler Zeit eine außerordent- liche abzuhalten, die Frage über G.ündung einer GcwerkschaiiSu sion aus die Tagesoidiiung zu st-silen und, sallS rS änaenommnz, Delegirte zur Abhaltung eines GewerkschaftscongrlsseS zu wählen, die das itl wir Gewißheit ihrer näieN� Metallarbeiter von.T)arm stadts als tausend >«» »»'Manu!., Taltet zu diesem Zweck ähnliche Perjämmlungen ab im '' und auS allen sciuen Gauen. men— Man» . nluiMw ah'tysz ganzen deutschch Reich; und auS allen seine,! Gauen an! den kleinsten Dörfern wie auS den großen S>ädie,i, schickt danu, vereint mzt allen Euren Brüdern, die um den täglichesi Lohn arbeiten müssen, um ihr, trgungcS Dalein zu srisien� Nesolutioueii au den ReichStag, beladen niit llnlerschrifle». So werden wir mehrere Millionen zu» sanimen bri.igen, und ich glaube,' wenn diese M.llioneu von Arbottn» vor heil ReichSiaa. lreien, daß er nicht mehr über diesen Punkt, zu, Tagesordnung üKrgehr., wie es geschah, als unsere sächsischen Brüdtr eine zolche Rcsoltiison an den Rrichsiag schichten; denn imt vernüns- tigern Gnllldc kau» man nichi gigen Einführung eiueS solcheii Nor- tNalarbtNStaz'iprechcN; und wem, man z.B. sagte, die Industrie leide da- Imjm V"-— � lO�Stun�v AibeitS- Jch richte die Anglg,.�� N d.r er. int an flfe' ch"ainze höien tunaen, denen eS�nni warneS Metes tuiuer, so. weijen.wir a.. m M ÄstM»! der' jlt die deutsche Industrie sreundt»/ teischallii stcheuäiS _ ktkevl/hl auszunehmen niid mti von l tti1 HpWtm____.,- der iP re sf e dahin zu wirken suchen, daß der" Normalardic kO Stunden wirtlich eingeführt werde, denn ein stvcr wirkliche Men schensreuiid imz» PseZchi»qSspR-Ul MhEstAhiij hin lk� Earl Sie der. � Zutcrnatiouale Mrtallarbeiterschast: Nachdem nun bneilS Fi le a ll II r cn Är'H tütiitj WS'- üsorische A .' i«HC 71 w tästorx Wünsche sammlung jetziges'''ZstsiiNisiei, , ranlaßi, la' ..öl.U tri klärte Und Forderun gestellt haben,. -JililfljiiLJ unter den ptzigm'r�Ämstäpd«». iobsplUt.. nichts!, zw erwärt'etit l. «inzige Aussicht»uf Er gtg d.r A»ch, zstlbeh, kg„ng stieg, m.'lyst Lf/g a ni, aiiva, E>.st»sn» die sirbeil� zmiBgeizya sind,„Druck von außen"'(sibösSure from v.ithoutj', tote man oaS in England nennt, "'■'�„ilbnl. wird chl«-«stluime in iwtt mastgebe nSeu dt leise» Gevsr finden, BiS dahin erhalten sie höchstens Almosen oder Tnnkgelder, nimmevöleh« ,hr Rßcht. Die Red. d.„VolkSstaat". «vuublUi'.hj ruics ju. uEiTt.)zc»», vill uwo Nöthige vorbereiten, damit vielleicht im Seplember dies«» Jahr»? in einer'größeren Industriestadt, wo jedenfalls schon einige Mitgludschas- lu!er«r ajie,, Devise nicht»ntieu wird.. Vereinigt sind wir Alles, vereinzell Nicht». Beschickung des allgemeinen Congresses oder der Gmeralversammluug, wie eS im« sich gestaltet, wäre da» Wünschenswert hefte. I Ferner richten wir noch an alle Mitgliedschasten und all« übrigen Eewerlfchasten daS Ersuchen, dem Antrag UoickS beizustimmen; e! ist dadurch erstens Geld und zwcit�nSZeit.llivar,; zu früh ist nichts an- gepackt, aber zu spät, heißt Zelk uich GrlKenheit verloreir. Ein« Univusgewerkschast hat auch obendrein den nicht hoch genug aiizUschlagenven Nutzen, die Strikes zu regeln, unausführ- bare zu vermeiden und gcrechtserllgte thalk'äitig diirchzufübren, ein Wunsch, nach dessen Erfüllung jeder Tenkei, schon längst strebte. Wir werden deshalb an alle Muglkedschästen da? Statut der Fiirther llnionSzewerkschajt zuk Oriemimug senden. Für die Eonttollcomission: M. Seischab, untce SöldnerSgässe 637. W-lhfilllOII»'! Gewerkschaft der Holzarbeiter. Hamburg-Altona, 24.''lphil.. Schon isht miierliegt eS keinem Zweisej, daß dt« Fmderlkkstz veriurls.ksr Arbeiizzerr durch die am 22. begonckiiie A r beit SC'„ stellnng der Tischlergesellen durchgesetzt werden wird. Bereits am. ersten Tage wurde von mehre, en Metstern, hier sowol.als in Hambprg, die gestillte Fordeiung durch llntcrschrisr bewilligt.' DäS dicke Ende wird srcilich erst zuletzt kam- lue». Bor der'Hänh üben ww u„S im„Wcuignäibeiien", so baß dermaleinst, wenn die Arbeit wieder aufgenommen wird, die meisten Gesellen schon auS guter Äugewohnheil. die' kürze Arbeitszeit innehallei, - r' Glücklicher Weise hat Pelrus uüs Lwär nicht mit. heiterem Frost- weUer" aber doch u.it horrlichsm Sdnuenscheln b-glstckt, so dgß die Strikendeu nich, fürch'cu dürfen, sich den©chnnpfeu zu holen. Von den Unverhciratheten siyh bereit» mehrere abgereist, und wenn wir'nur iin Stande sind," die Vcryeilathclen Cnt Zsii laug Über Was- ser zu halten, so wirb sich die'Sache schon maw-n. Alle sind vom besten Genie beseelt ,md wurden renitente Brüder durch gehörige ÄWlmitD AKttd von ihtetz''Psiicht''überzeugt. Ein perinanenteS Eömitee ist von früh vis spät am Platze, um .Ordnung lwbie ganze Angelegenheit zu buuge»; freilich leine leichte Arbeit. ES sind von uns SchpcftitfiSi vciianbr, die wir in geeigneter Weise zu verwenden bitten, (Wir habe« dieselben zrnn Tbeil bereits tu voriger Nummer wer- öfjentlicht, imd eins verösicnltichen wir heute. R.d. V.) .t,i','i ,iii.■ i i;.i, iqi.■»'X.! j-uuj:«.-,.• 3 ikaffel, den 17. April. Am 15. d. M. battön wir Versammluiiz mit der Tagesordnung:„Der projectiite Arbeitertag für Hessen, E. Dannrnberg, Weijchergasse'Nr.''HZ, senden. s Töbekni*) mÜtÜ'&t Maßregelung,«ist'46." mektiete ich Unterzeichneter bei det hiesigen Phsizeibehörde eine'P versämmluua»ir.'ivelcht. aM i8. i>'iesei"statlflndei,, und wolin '.Ufert als Referßnt austreten sollte. Die TageSordnuitq bildek- ch sächlich die Wohnungsfrage, vor welcher der H.'Pürg(rmstp." e.ich ist einem lb folgenden Bescheid': gescheut haben mag— wavum? werh, ausführen. DenN wir bekommen nächst „Da Herr Ufert als s-ztaldemokratifcher Agitator wegen Schmähung Xn Btzüg ans R-ligijln und Kultus und M leidigung deZ. Staatsoberhauptes eine sechs, nouas!, cht Gesäilgnißstrafe.j. und ncuerdiiigs, wegen ähnlicher Verbrechen veiurthestt' mebnnonätlicht'' FreihcitSstrafr-'verbußt hat. auch bel seinem letzten hiesiocn AysUelikN' m der Volksversammlung im November vorigest iZahre» in it, auch bei seinem letzte» chiesigeu Aystre lg im Notzember vorigesi Jahres iß mit Grund zu befürchten steht, es we >... StlUtlg und Sicherheit flestim wer�"' d daher diese Volksversammlung äüf Gruiid der Bpstli SS 5. Und 12; des Vereins- und VersammlungSges November 1850 uNtetsaqt. Werfe aufgetreten' ist,'soll die öffentliche Ruhe, VrSuung und Sichtrheit"gestört werde» wird daher diese Volksversammlung auf Gruiid der Bcsttn'lmi in SS S. Und 12. deS V''---- 22. November 1850 uMitsaal Döbeln, d. 16. März 1872. Die St, .TM Nachdem ich diesen nicht mehr habe, will ich noch erwähnen, daß HochverrathSprozeß in recht gehäß„ d,e Ihnen bekannten Schimpfereien aus anderen Mit sozialdemoralischem Gruß . li lvhs II«!. ,,!>,,>. ,,, Iii Ui, Jim ;upo& nxl Ba;,. �>;>»iiu.änvtzaiiiil ui ruguuLptA '..-um«■;-ä-o-'s-i rlnfforJ>crmtg.j)j it.« rt.i■.ist»a. |t mehr ungewöhnlichen Utas instgethillt' , daß der hiesige„Äiizeiger" deu Lc,v>igen gehäßiger Weise bespricht",»der richtiger' lvs'ere'en auS anderen$t5ttkn addruift. Binsen<.')tzheinpr.). Zu geben. Adtesje I. W, ttva'Jm.. iinoo' ' Anifl.rderv«k.,'1 f;,0 � vr. Aug. Otto-Walstcr in Scetden, Redakteur de»„Voll>sbo««itV. wird gebeten, von den zehn Geboten für die Arbeiterz, ein Epemplar au» der 49ger Zeit, zu schicken per Post an Parteigenossen.-tu., � ,z,' W. Lehmann, Rochlitz, Mühlgraben, 2S8.-»--l- ■'■■■',•'•-.MiM Jstsi o..n u:,«t7illa;U!oin» Lnani..-g i,,d;i/stia.lk; u» ssugaUmoiiuW; 6i4 gmugazpu*,, Glückauf! Herrn LouiS Eckstein früher in Waldheim Agitator uiih' Pätztßr- aenosfe wüntzchai wir ein herzliches..Gliickans" m feinem stsuetkAohnsitz Dresden z.lmten aber, daß er uns nicht vergefstn rnöchtch benst wir schenken und bewahren ihm unser vollneS Besitiauen. jö;i ZWWUSstwMVül.«, lA(jimilvE"(* aimuiDtl ii»st Nassau und Thüringen.''A �____ unt ZItarburgtr Paiieigeuosjen', ä!s Lerjamiii.______„ zuschlagen, und sollien haielbst die nöthigen Lulaliläten, wie ander- wäri«, nicht zur. Pe'zsüguiia sein, so eiktäit ein lUzisexer Sache srezrnd- lich gesiniiier Oekonom in N ic,de�w al aa.zp bei Maiburg. u»S feine """ zur Verfügung jü'stfftoi. Pon Obigem ersuchen wir. alle Lolalitälen PN uns mit den HrrSselder Üna--Or� Marburg vor Q* v I JJf T kl 0,' n �, Paneigenofie- Notiz zu nehmen, und mrt alier K.asf dahin ist wirken, daß dieser Arbeitenag baldizn zu Siand- kümmr'. i JjL.t. i G. Kalbreiep, BetztraukstSinänn.,. NB; In Folge eines Antrags; welches dahin lautetö, däß, wenn PH. G. Walz sein seitherige» nud Gebabre»>n de» Ver- sammlungcn länger so sortf/tzen'wllive; wir Mn Jnterejic unserer Par- genöthrgt wären, denselben auS unserer Patlei aNZzufchließen, er- ne Phi G. Walz sofort seiften Austritt. Wir erfuchf» daher, alle Partei- Angelegenheiten an Unterzeichneten zu adressireii. G. Katdreier. Ahna Nr. 8. Cassel. Tannwals, den 22. Avrjb, �>t dem Ist d. MlS. striken in der hiesigen Majchiiiensabrtf Av'Mkftn, MistelitheilS Familienväter, weil ihnen ihre Fordet!, ftg', 10 stlmdiste Arbeitszeit' und 20b,. Lohn- erhöhnng, rundweg abgeschlagen würbe. Die Haltung der Slnkeuoen ist zur. Uiirerstiiniinä ,st jedoch drinätsid nöthig. Bliese u. s. w. sind zu schicken an Zofes Nipfchc, Fabriß-Ttschler in Schuzstburg Lei Wff- UstWoil..st.üvit, ,15 LIM IngA 32 v;>äi,S . � Ausrüste: Wann wird Hexr� Dr. Otto-W nlster in Z-rkSdei, alll Referent. fincr VolkS-Versamm-�ng in Rochlitz erscheinen.ElfnenF Wir hallen ihn beim Wort und chisten«m baldige sÄachrichsi Wen» lstfög- Uch erwarktn wir da auch Sim.on anMÄ-ßl. gr.v..i,:ch.7,ä.j,ng� Die Pvleizuiossen vo« Rpchlitz. - Ui>-JL-i-tC A tchWWÄjtli 9miA. JtsttBiiast rn:M?' Hartelgeuosien Oswald Dathp gus.Rpchlitz«ünsch-m. w,r zn ftlnsr neuen Existenz ch Leipzia cur.wzt'ches ,,Müch.OusIL-a Möge er re t oft an nnS denken und uns von Zeit zu Zeit SnrchM 'Nachrichten von dort erfreuen. Die Papteigenosien v»>i Rochlitz. .„w"» chon n-i'-oi. Maunpl,«vst a nyalaÜ Jintnu nmB— chum, D'rii Iizoanuvä»UmiiUlltstllMff Svandau.(Berichtigung.) In be, letzte« Cori�psndenz-'du»; Spandau(?tr. 31) muß die Stellc betr. die ArVengesetizchasten wie � wlgl lautsn: ,�Tie Aktiengesellschaften find ei» Beweis, daß Alles zur g.nos'-nschaftlichen Arbeit hindrängt, sie sind""'°- �-— die Genossenschaften de» chnö-� G eikel�-'t/i�t-K��''"ch- E«b »JÜt.vItlJf . IWWW. jnuouitz uix der.„Leipzig« Zeitan� echaUen wft0'-«fi>cht i>,m ,;,sta>»j,'ie-u. fi uz inlpit-it« .<. WWUÄjta*f!«ü» i infc tiiiobf»ta»L' i«ntballm«. M V.m j" ßduge�Nummer der«WnschMichb,»ettastt.*t» .VockSstaar" nicht erwähnt werde, obgleich er bei.«»««u flöge»o«, mo�i EremMtftm noch ber Leipziger Zeitung bfiai-pirblelleitoi chtfittsche »loüjjSachjfBS Tti, jg hinzuweisen, daß. wie m dem.iSfi«gstnge �..M�llOtdell Auffiztztg ausdrücklich, erwähnt wird„;-di« iäflimtlichm-( barm enthaltenen Angaben dem Zertungsoerzeichniß de» Freyer'sch«»« Jnseraftnbureau» ��tlehiit sind-, daß in Nassem aderibev�Bolkä-Iaat" Nch sticht ausge>io„inwn findet. Bo» eü'«r., vornehine,r Ignooiniftg«-» dtS..VolksstaarS" Seiten d« Leidiger Zeit ung, ist daher uichl>di«<. fir&'-cL vi'*»,*;» st|.iucü g o., oj„oo»ti.wTftuv«oi-ttz i.»W«,«?». u-fi'-lst-c«»> äuu iwn kui Die Redaktion der Leipziger Zeiurng.-j r-.r.«uii ,. Fborenz.uz j,«>« fliJ;iW5;sÄ!»ist .»st,..».:»•;; njosfi»-.in:..iub..usn, i.miut gnufi-aiestwu-tst«ist :-»>»6»-': nznii' u, st-Ä-'iost'-nht stii.fi»« j,„f«u«»ist «liJiUU JHJ.Ilfc fitiUJ .»ijfiiäit. ywstdt m,ä Bl. Kabrikauteit-Spiestel. IHfter df-!«' UeschchM chuxd«, W,'L'Mzt' ei,, von Friedrich Sporn in St. Müggeln in Ne, 27.d».... unterzeichneter, Uflft&i chuxde.Wz Sporn ist St.! gegen unsere Firma gerichteter Artikel»rösspiitsscht,, weghalb nachdem stktcnkiindzg geworden,.dstv stch Fr. SxoFnpi.dz;aM.wroni.'. als Versasjer noch alS Einscndez de» ssgg.lich,A Aistjk�ß, bekannt, gegen den Redakteur der Zewuna..MMgat/t'' gewellt hallen. Wir empflagen stun vom stöniglicheu Acbkizzchl Erkeuiitstib in Luskr.. Sache,'chojzgch. der RgbaBeüp.Herric da er eiire�voll stä.n dig izue imotzesti«.'iei,)tzy� fA-y fache ta.,j«,eM.Mi. Ju. Wenigen fftzSf'i �stM hchpiMet verbreitet nud ebeizso., licht v-rmqcht hai,,bsi�Veifqzstr ohes E>-i,piid«,s jenes ArukelS namhaft zu mach-n zu einepq-.tcgse ,vozt.,) Tchq.lelcho 1» wie in Tragnug sämmtlichpr Kosten zzpxufthellt wozficü'tst,..,w M,rran.,d7W. April./ � Wahr ist,'baß �poin dj« Ver ist aber auch, daß-üi M�rchrer Bläst Michuuig, siaat" die aüs gleicher Qüelle empf«iae;ie R»tiu a wahr ist s-rnew dgß sch Mb fz'sthgelzizgnft und Co, r* fiTtnc tzi. nabzne jeder ihnen genehmen Berichtigung bereit er- klärt hatia; und"wabr ist, enMch. chaß.-fä, ErkgnWriß MM.jeder verläumderischen Ahstchr frei.sprzchsi ■ÄÜHfa' den W Zlprsj.... ■U'i KmW™ ■y/pHpb & VK r.' i 1 ,"■.—-—— j'r'l'J Nd• l- 1• *) Zu unserm großen Bedauern isi. dlese Correfpaudenz-im Pßo», ..... OJ(D} istech.t,) ii-.üft .mst-ooi iiävmix ießmobel ver-egt.und erst jetzt aufgeftwden wprden.-Wir.butewFrenad Wolke um den versprochcncn Artikel üb« düt Goba»ngS>wth.-;a m. Di« Red. d.„PolWaatik, **) Sachliche Bcchchifguogeii; I cksttszunrhiwol,.«achten»ßl-zi»l»-ä eine der ersten gourualislljchen-iPflichten;. filSJnt«raM)köim««a««r-.m«- solche Zusendungen behandeln, die nicht in den redattioiiellrir Theil unseres.Blgtt�zgehör«st..�jj�g)�),�� d'.„�?.�ststäü" Fortsetznug vo« Seite 1. — ES liegt bieget Bereinigung jedenfalls eine viel bessere Meinung zu Grunde, wie der hier gleichfalls in Seme getretenen Verbindung von Wirthen, Restauratenre n u s. w. Diese letzteren Herren haben die Anmaßung besessen, ihren Kellnern zur Unterschrift ein Schrift- stück zu unterbreiten, wonach die Kellner in Streitsragen zwischen ihnen und Den Wirthen sich jedes gerichtlichen Weges begeben und ein- fach dem von den Wirthen einseitig eingesetzten Schiedsgerichte unter- werfen sollen. So viel wir hören konnten, w. beisetzten sich die Kellner diesem Angriff auf ihre Menschenwürde und verschmähen die Gerichts- barkeit der ihnen zugedachten modernen. Geschwornen. Etwas besser mit dtw Unterschriftensammeln ist die hiesige Dampfzuckersiederci von 1848 zu Stande gekornmeu. Die Direktion dieser Siederei hat sich nämlich iu den Blättern von ihre»„shinmllichen" Arbeitern einen Dank sür eme geschenkte Arbeitsstunde sagen lassen. Doch die Sanne bringt'S an den Tag, es hat sich herausgcstellt. daß dies Dankesvotnm eigentlich nur von den Meistern und Vorarbeitern herstammt, denn die Arvettcr weigerten sich zuerst entschieden, zu den Kosten der Antrtmce beizutragen, und gaben erst nach, als.ihnen die Maßregelung nabetrat. Uebrigen« hat es mit der geschenkren Arbeitsstunde nicht viel auf sich. Die Aibelter trugen auf Lohnerhöhung von I Mark(12 Sgr.) wöchentlich an, allein dies ward nicht bewilligt, statt dessen jedoch be- stimtnt, Morgens mit der Tagschicht nicht mehr um 5, sondern um 6 Uhr anzufangen. Hierin liegt jedoch kein Arbeitserlaß abseilen der Dtreltiou, delin es muß während der verkürzten Arbeitszeit von der- selben Ärbeiterzghl die frühere Arbeit fertig gebracht werden. War die Aststrengunz sonst schon groß, so ist sie jetzt im wahren Sinne des WorleS ausreibend fstr dieArbeiter. Bon gekürzter Arberlszeil könnte nur die Rede sein, wenn zur Uebernahme der bis- bertgen Ueberarbeit entweder durch neue Maschinen oder durch ent- sprechend mehr angestellte Arheuer gesorgt würde. Doch davon ist nirgends die Rede, woraus ersichtlich, daß Direktionen und manche Arbeitgeber nur mit der' Huinamläl prahlen, um sich von Thoren und Nachbetern als die ftiedlichen Löser der Arbeiterjrage bewundern zu lassen. Alton«, 27.April. Arbeitseinstellung derTischler. Heut fand eine Konferenz unseres Komitees mit einem Komitee der Meister statt. Die Herren machten mis den Vorschlag, erst die Arbeit im all- gemeincst wieder aufzunehmen, um so einen„neutralen Boden" zur llnterhandloua zu schaffen, und als sie einsahen, daß dies doch eme eiwas naive Zumuthuag an die Gesellen sei, meinten sie, daß dann doch wenigstens die Atkordarbeirer die Arbeit, wieder ausnahmen niöch- teil. Wir erklärten, daß, da einmal der Krieg ausgebrochen, wir unbedingt nur auf Grundlage der augenblickUch von beiden Parteien innegehabten Stellungen in Unlerhandlung treten würden, was noch den Vorzug hätte, daß die Sache v>el rascher M» Abschluß gebracht werden würde. Boa voruhelein hatten die Meister nun eigentlich gar kerne Lust, Zugeständnisse zu machen, später blieb es bei de Bewilligung der lOstün- dlgeu Arbetszeit, während wir nur 91/, Stunden arbeiten wollen. Auch von der Normirung eines Minimallohnes von 27 Sgr. wollte» die Herren mchls wissen, und statt 4%— 6 Sgr. jür Feierabend- und SonnlagSarbeil nur 3 Sgr. für Ueber>iundeu bezahlen; dagegen woll- ten sich diesetden nur verpstichtelts- bsi lhren Mitmeistern daraus zu dringeu, daß hiejelben die auf Grund die>er Puntration eingegangene Berpstichtung auch ehrlich halten, t Aus dieses kann die Gesellenschast sreNicy nicht eingehen,- indeß würde von dieser Seite ein weilrer Schr lt zur Beendigung des Kamp fes durch das Ausgeben der doch untoalrollirdaren und>ehr vielen Widerstand findenden Forderung: „Auszaptung des Minimallohnes an Aliordarbeiler", geschehen können, und eme Sonntag stmlsindenbeit.Gejelleu-Bersammtun� wird darüber entscheiden. Alt» die 10 ständig« Arbeitszeit ist unker allen Umständen gesichert, und auch noch twas mehr, wenn— nicht'etwa Altona'S siamesischer Zwllliugsbcu der Fiasko macht.,-,.':. Uiilerstützuugsgelder sind nur unter der Adresse: Hrn. Hermann Eomanu, Tischler- Herberge, Altona, einzusenden. Dle Hallung der Arbeiter ist eine gme; die oereilS wieder in Ar- beit getretenen Gesellen zahlen dnrchschäitkiich 21 Sgr. UnterftützungS- gelber pr. Woche; 13 Sgr. ist als Minimum zu zahlen. r Atloua, 27. April." Das Komitee. Ulm, 8.»pril. Wir müssen leider, und zur größten Freude unsrer Gegner, berichten, daß unsre Geiwjje»jchast»)w Fol,;« vielfacher Maßregelungen sich ausgelöst hat. Unsre„arbeitersreundlichen" Arbeit- beitgeder tonnten dieselbe nicht verdauen, denn der Ulmer«patzen- mag«» kann bei dem guten Blee absolut keine so böse Internationale »errragen, und es ist mit Hülse der Polizei endlich gelungen, Jeden, der meyr als an das gure Ukmer Bier denkt, ennvever aus der Stadl zu bringen ooti stille zu machen. Siall dessen haben unsere Meister einen Verein fürs„Wohl" der Arbeitgeber gegründet, der uns gewiß da» lau; endjährige Reich btriigen wird, be>onders, wenn noch mehrere Meillcrkoagresse stattfinden. Wer jedoch unier unsern Kollegen diese Ansicht iilchl thrilr, rerse nicht»ach Ulm; haup, sächlich Machen wir die Genossimjchaitea auf Leyieres aufmerksam. Einige Mitglieder der Genossenschäst. Gewerkschaft der Holzarbeiter. Tie Altouuer st.ike.ioeil Tischler, meist GewerkschaftS- mUgtieber, Hove«, um ander» O'teii 0cu Beweis oer Ulicigr»- «uyigteil zu geben, iusbeioavere weil Altona Vorort ist, Ua- ler»»lzuug aus Scr Hanptkusse nicht beansprucht es ist oarnm wogt zu eutschnlorgeu, weusti Unterzetchuerer sie G werksge- uosse» anstoraert, die Sammlung fre, williger Beiträge um s» eifriger zu verrrtde«. Altona, io. April. Th Aorck Auma. De» 4. April fand hier eine allgemeine Votlsver- sammluug statt, welche sehr zahlreich von den Arbeil-rn besucht •WchjÖ'B-S t"5 fl'nchw't-äe.tiijijp. mia msvpnli»»'»Ivo»»:''Ji AlL Referenten waren anwesend: Heinrich Jmhof aus Erfurt und K. A. Reichelt aus Apolda, und Halle Erster«! oasReferat über die Presse, Letzterer über die soziat-demokralische iArbeiierbewegung. Beide Referenten sp.achen aber so nach Wunsch der A.beiter, welche aus nah und fern zugegen waren, daß denselben viel Beifall gezollt wurde und jetzt hört man deu allgemeinen Wunsch aussprechen, daß die Herren Referenten wieder zu uns kominen möchte», um uns über du Arveitervewegunz immer medr Aufklärung;u geben; denn gerade hier m unserer Gegend lhui es Noih, Schrnre zu ihun zur Berbe»e- rung unserer maiertellen ziage« Hgleich e« auch-Mr wie anderwärts dem A« detter mißgönnt w rd, we�iir er vorgeht und sucht seine Lage zu�v«. bessern. Die Arbeiter werden sich dadurch nicht irre machen Leipzig am 2b. April. S ch n e i d e r- S t r i k e. Kollegen I Wir inachei, Euch b.-kaani, daß sich uuser Slrik« von selbst ittbire kr aufgelöst hat, indem die größie Anzahl der Stnkeiiden von hier abgereist ist, um Nu« den Sieg zu ermöglichen und von auSwäns den Zuzug uach Leipzig aufzuhalten, so daß sich binnen einer Woche die Zahl oec noch«iritenden bis aus ungefähr 30 Manu reduzm hat.— Nun haben wir uincr Komitee als permanent erklärt, wetches die Aufgab« hat, nach auswärts zu aginren und den Zuzug fem zu halten. Ferner haben wir beschlossen, unS nenrrdtngs zu organisiil», um in der nächsten Saison un>ern Slrike mtt frischem Mmhe sorlsepen zu können. Also, Brüder und Kollegen! Ihr sth-, daß wst m» unser» G gnern nur einen Was fr n sti l t st and avze- schlössen haben und ftüher vurchäuS nicht nachgeben, bis unser Steg vollständig errungen sein wird. Driim chul Euer Möglichstes und hallet Zuzug Nach Leipzig fern. Ml sozial-deinokralischein Bruderzruß und Handschlag Die Permanenz-Kommission. Zwickau, 26. April.(Med« Herr Urban.) Am gestrigen Abend fand eine sehr zahlreich besucht« Volk'sversammkung im Deutschen Hause statb' Nachdem Herr Hofmann von hier- zum Vorsitzenden gewählt worden, referirle Most über den ersten Punkt der Tagesord- nuog. Ausgehend, von-der Reaktionspmode der 50ec Fahre gab derselbe an mehr als zwelstündig«, fesselnder Rede einen geschichtlichen, vor- züglich die Solstehanz, W-ilerenlwickelnng und die Versoiguiigen der Arbeiterbewegung berücksichtigenden Ueberdlick bis zur Realnonsperiode der Reuzeit. Als derselbe zum Schluß auch au; den dekaimtenLeip- »ig« Hochverrulh sprieß zu sprechen kam und yi«bei vorzüglich das '''; I-— Mi, Ii: i sia ,11. vn,»f, ä: Manuieckiur», Fabrik« und Handarbeit«? Red. b. B. Benehmen des Präsidenten von Mücke ein« scharfen, aber wohlver- dienten Kritik unterzog, wurde er von dem die Versammlung üb«- wachend n Herrn Urban unterbrochen. Als Redner hieraus äußerte: „Ich kenne die sächsischen Zustände!" wurde ihm vom betressenden Beamten, der, aus ihm selbst am besten bekannten Gründen, die Kennt- »iß der Sächsischen Zustände, wozu ja auch die Sächsischen Gesetze gehören, für ein Vergehen hält, das Wort entzogen, und durfte er auch nicht über den zweiten Punkt der Tagesordnung, das neue Gemeinde Wahlgesetz betr., Hrtchen. Es wurde jedoch in Bezug hierauf eine gegen dieses Gesetz protestirende Resolution angenommen desgleichen die Dresdner Resolution bezüglich des Leipziger Hochverrathsprozesses. Vneskasten der Erpedition: Walz in Kassel 21 Gr. f. Schrift, erh.; Ellner in Koblenz 25 Gr. f. Abon., 2v Gr. s. Schrift, erh.; St. in Aicha 1 Thlr. 20 Gr. f. Schrift, erh.; Rbm. in Paris die«sie Rani- wer dieses Quartals ist völlig vergriffen; kür Abon. 1 Thlr. Schweins! berg s. Schi ist. 5 Gr. Stolle in Meerane s. Schrift, 2 Thlr. 2 Gr. 9 Pf. Abon. I. Quaital 26 Thlr. f. Ertrabl. 3 Thlr. 6 Gr 5 Pf. Roitrb. in Meran 3 Thlr. 6 Gr. I. Pr. in Aachen f. Abon. L Quartal 25 Gr. H. Spr. in Bieleseld 2 Thkr. f. Schrift. A. Sch. in Neil- stadi f. Abon. 2. Quart. 25 Gr. Der Hr. Einsender der Annonce„Rechtsbelehrung" wird ersucht, sich in die Redaktion d. Bl. zu bemühen/ Für politisch Gematzregelte. St. in Aicha 1 Thir. Kl. in Falkenau 20 Gr.: Hgl. in Rottenburg 1 Thlr. 10 Ngr.; von einem demokratischen Freund in Breslau ö Thlr. Von A. Sch. i. llieustadt 5 Gr. Für dir VolkSstaatskaffe. Bon B. in Brl. 5 Thlr. Berichtigung. Es hat sich jetzt herausgestellt, daß der„Assessor mit rothen Haaren" vom Biittweidaer Bezirksgericht, dem in Nr. 4 d. Bl. im Artikel„Miltweidaer Justizwirthschafl" eine amtSpflicht- widrige Aeußerung über die Bersolgung der Socialdemokratie nachgesagt wurde, nicht Herr Assessor Scheuffler(Uferts Untersuchungsrichter) ist, sondern ein Aintscollege desselben. Herr Scheuffler hat gar kein rothes Haar.— Wir bedauern, durch eine Personenverivechselung seitens unseres Berichlerstattersjzu diesem Jrtthum gelangt zu sein, und sorderm unsere Cerrespondenten wiederholt auf, uns keine Mit- theilung zugehen zu lassen, deren Wahrheit sie nicht gerichtlich zu erweisen im Stande sind.__ Zur Berichtigung. In der in der letzten Rummet diens Btalies enthaltenen Quittung über die eingegangenen Gelder zum Schmiderstrike in Leipzig bis zum 19. April 1872, war Freiburg im Brcisgau darch Lenz unrichtig; es Muß heißen: Freiburg in Baden durch Leu; 7 Thlr. 12 Sgr. (wir kennen nur ein Freiburg in Baden, und das ist Freiburg rm Breisqän."R! d. B.) Noch diene als Nachtrag, daß durch Näser, Schi eidergehilsen aus Graz auch bis zum 19. April 9 Thlr. eingegangen sind. ____ D'e Permanenz-Komission. — Hur Meeraue. Ich mache hiemit den Abonnenten des„Volksstaat", welch« noch das L Quartal schulden, bekannt, daß ich ihnen keine Blätter mehr zuschicken werde, bis der alte Rest bezahlt ist. Die Filialexpedition j'•.'st.-tiOiic-X, rni ibi'.miic;'_ H. Stolle.,-,.■ Hur Hranlcnbera i. Sachsen. Meine Adresse ist: Adolf Ferdtnaud Rösch jr., Sonnen- straße 289 C. in Frankenberg i. Sächsin. A. F. Rösch jr. Berlrauensmaiin. Für Oberhesse«. Sonntag, den 5. Mm find« eine Massenoersamm lung in Frohnhausen bei Marburg statt. T agesordnung: Der Reichstag und seine Bedeutung sür das Volk. We Parteigenossen Marburgs. FäFiöiur Sozial-demot raiischer Arbeiterverein. Sonntag, den 5. Mai, Abends 8'/- Uhr geschlosseile Mitglieder- Versammlung bei Miß dprs, Thiboldsgasse 102. Tagesord nung: Kassenabrechnung. Innere Bereinsangelegenheiten. Der Vorstand. XL. Die össentlichen Bereinsversammlungen finden jeden Sonntag 8V, Uhr statt. Ziltiitt sür Jedermann frei._ Uhdniscli-We$t{»liiUi8cher Arbeitertag afcai. Zill in iu Jf R o u s d o r Sonntag, den 13......, � Die Berhandluiigen beginnen Morgens 11 Uhr im Saale des Herrn Fried. Bergfelv. Tagesordnung: 1) Die Arbeiterbewegung und ihre Errungenschaften. 2) Die Vereinigung der sozial-demökraiischen Fraktionen. Arbeiter Rheiiiland-Wesiphglensl Geleitet von dem Gedanken, daß eine Einigung der verschiedenen Fraktionen herbeizuführen Roth thut. sowie gestützt ans den Wunsch veischiedener Parteifreunde, haben wir den Entschluß gesaßt, einen Rheiiiisch-Westötzäsischen Ardeitettag einzuberufen. Einig nur sind wir eine Machil Zersplittert sind wir ewig das Gespött unserer Gegn-rl Vorwärts denn, Parteigenossen, aus der Bahn im heiligen Kampfe sür unsere große und erhabene Sache. Eintracht und Ausdauer ver- bürgen den Sieg. RonSdorf, 24. April 1872. Das Komitee. I.«. Ernst Wikke, Breitesträße. Für Hamburg. Sozial-d emokratifcher Ä> beiterversin. Berfammluag am Donnerstag, den 2. Mai. AbendS 9 Uhr in Eberhahn's Clablokal, ZcughanSmarkt 31. Tagesordnung: 1. Der Kamps urn's Dasein, Vortrag vom Un- terzeichneien. 2. Di« Strites in Hamburg.—. Gäste haben Zutrat.___ A U gu.st Äeib, FürÄltoua. Die gestrige Versammlung desioziat-demokratischen ArbeiterverRns «klärte die Arbe irsei nstell u»g der Tischler als Erfolg ver- sprechend und empfiehlt, diese be nach Kräften zu unterstützen. Versammlung stndet jeden Donnerstag Abend 9 Uhr bei Gastwirch Ehl« statt. Tagesordnung zsir nächsten Versammlung: Politische Wochenschau. Die SlrikeS in Tculschland/ Einiührung gestaltet. Die Leser des „Äolksstaät" sind gleichfalls eingeladen. Der Vorstand, Für Nenndorf. Die Filialexpedition des„VöllSstäat" wurde Herrn Goltlob Naumann übexiragen, und kann bei demselben Quartal- und Monats- abonnemettt aufgegeben werden. Für Müucheu. Fachverern der Schuhmacher, Savifiaz den 4. Mai: Gründungs- Fest mit Ball in der Centralhalle da hier, wozu Arbeiter und Arbeit«- freunde freundlichst eingeladen werden. Anfang AbendS 8 Uhr. Entree 12'Kr. Die Borstandschast,'/ Bekanntmachung..' Um weiteren Rekla>naiioiien von Seiten der Filialen ein für allemal zu begegnen, sieht sich die unterfertigte Erpedilion veranlaßt zu erklären, daß die Schuld allenfallstger verspäteter Zusendung der Pakete nicht an ihr, sondern an der zu späten Lseseruug der Blätter Seitens der Druckerei liegt.,, itipzig; Leipzig 26. April 1872. Tie Erp«».».„BoUSftaat". Bekanntmachung Uni« heutigem Dalum ircte ich meine Imonatiiche Gesängniß- strafe an und ist meine Adresse ivährend dieser Zeit Gotthard straße Nr. 29. Erfurt, den 23. April 1872._ H. Jmhof._ Btschäftigilngsgesuch. Mehrere an einer Staatseisenbahu beschäftigte Erbebt- ttonShtlfSarbester suchen wegen Scrmalen nicht hinreichender Griftenzmittel andcriveitc Beschäftignng M lvrcffen in der Erpedittou des„BolkSstaateS" abzugeben. Stellegesuch. Ein junger verheiratheter Mann, welcher durch anhaltende Krankheit seiner bisheriger Stellung in einem kaufmännischen Geschäft verlustig geworden, bittet edeldenkeude Herren dringend um ein Unter- kommen, sei es als Ausscher, Kasscnbote, Hausmann oder dergleichen, indem selbiger, von allen Mitteln eutblöst, nicht mehr fernerhin im Stande ist. seine Familie ernähren zu können. Beste Empfehlungen stehen zur Seite.— Adresse« und Referenzen liegen zur gefälligen Einsicht in der Expedition des„Bolksstaat" Hohe Straße 4.(2) Gesucht! Einige Schneider, Parteigenossen und fähig, die Grundsätze der Sozial-Demokratie zu entwickeln, werden unter günstigen Bedingungen zu engagiren gesucht/ Man melde sich in der Erpedition des„Nolkssteial". Stiftungsfest. Der Arbeiteroerein zu Geithain beabsichtigt zur Feier des dies- jährigen StistunzStageS Sonntag den 5. Mai l. I. in den Loknli- täten des SchiehhäuseS einen Ball abzuhalten. Anfang AbendS 7 Uhr. Alle Pirteigenossen und Freunde der Arbeittrsache werden hierzu bestens eingeladen. Das Komitee. Nachruf. Wir können nicht unterlassen, unserm Freund und Parteigenossen Michael Kröber bei seiner Abreise von hier»ach den nordameri- kanischen Freistaaten unsern herzlichsten Dank für sein liebevolles und ausdauerndes Verharren bei der Sozialdemokratie aaszuspreche», und wir wünschen aus vollem Herzen, baß Selbigem jenseits des Scean'i sür' seine Aufopfernng und Treue ein angemessener Lohn zu THeil werde. Möge es ihm in der neue» Heimath vergönnt sei», gemein- sam niit seinem lieben Sohne für die bis auf Weiteres»och zurück- qebliebene Familie kräftig wirken zu können. Noch«in herzliches Lebewohl und glückliche Reise! Mit sozial-demolratijchem Gruß Meerane, den 24. April 1872. __ Der Volks-Veresn zu M e e r an e. Anzeige. Durch die Erpedition des„BoltSstaat" ist zu beziehen: Gedichte und Lieder fteifinnig«, besonders sozial-demokratischer Tendenz. 68„Seiten. Preis 4 Sgr., in Partieen per Dtzd. 1 Thlr. 12 Sgr. Hottingen b. Zürich._ �_ I. Franz. Für Leipzig. Social- de mokra tisch er Arbeiterverein. Freitag den 3. Mai AbendS 8 Uhr im Leipziger Saal. Tagesordnung: Social-politischer Wochenbericht. Referent Ulrich. Die Wohnungsnoth. Referent Tischer. Gäste sind willkommen._ Der Vorstand. Bolksversammlttitgcn. Nachdem vom sozial-demokratischen Arbeiterverein ein Agitationskomitce zur Abhaltung von Bersammlungri, in der nächsten Umgegeud Leipzigs gebildet wurde, so werden alle Jene, welche die Abhaltung von BolkSversammlunge» an irgend einem der Leipzig uächstgelcgrnc» Orte wünschen oder hiezu behilflich sein wollen, ersucht, ihre Adressen der Erve- ditio» des„BoltSstaat" zur Uebermittelnug an uns einzusenden. (I)__________ Da S Ag itatiou s co m»tee. Soeben in ei schienen und durch die ErpeöUibn des VolkSslaals zu bezikden: Protokoll über den zweiten Congre««, der social-demo- kraN chen Krbenerpiriei z» Dresden. 9 Vogen, Part.-Preis 2 Sgr.. Einzeln 2V, Sgr= 9 lr. sjio. leipziger Hocbverratbeiprozeui. Ausführlicher Bericht nebst ben nicht gehalienen VerthelbiguiigSieden und einer Schtußcharak- Meristik des ganzen Prozesses; voir den Angeklagten bearbeitet, er» scheint in 6—7 Lieferungen. UI. Lieferung Part..Prcis 2 Sgr. Einzeln 2'/, Sgr. sür Partei- ge nofsen, Ladenpreis 4 Sgr.___:,,_ ü Da« „Fürther demokratische Wochenblatt", Ottjan der radikalen Demo tra is e,«scheint jeden Samstag in Nürnberg und Fürth und ver ritt namentlich die In- leresiendes Arbeiterftandes auf politischem und ioziatem Ge- biete vom freisinnigsten Standpunkte. Wir machen na- menttich die bayerischen Arbeit« darauf aufmerksam und empfehlen das Blatt nach München, nach Augsburg, nach Regeusbarg, nach Hof, nach Würzburg und überall hin, wo es Arbeiter gibt. Alle Miß- stände dürfen rücksichtslos in unserem Blatte ge- rügt werden. Dasselbe kostet vierteljähilich 18 kr., monatlich 6 kr und kann bei allen Postanstalten bestellt werden. Die Billigkeit deS Abonnementspreises erlaubt jedem Arbeitet daS Abonnement und ladewrvir dazu eil» Tie Rezactioit und Erpeattion, Die Internationale Arbeiter-'Assoziation von 1�64—1871, ihre Geschichte, Programm und Thätigkeit von C Htllmaun IN Hamburg, 4 Stück 1'/, Gr.. Iw S-nck 4 Dhtr. zu beziehen durch die Erpedition des„Bolksstaat", sowie durch C. E. Seifert, Wiadmühlenstr. 23. An die Redattto« der„Nemesis." Warum«halttn wir keinen Bescheid in der uns so wichtigen An- gelegenheit? ■gi-ohbnt� Die StMaboniltilten, welche noch für das IV. Quartal 1871 und 1. Quartal 1872 im Rückstände find, werden hiermit aufgefordert, sofort das Abonnement zü berichtigen, da sonst daS Blatt denselben nicht mehr geliefert wird. Leipzig, den SS. April 1872. Die Expedition des Bolksstaat. Serant r>«! pohestr. 4.) r A Muth(i u. Verlag v.' tion.H-d EkpedstW