No. 66 Erscheint wöchentlich 2 mal in Leipzig. Bestellungen nehmen alle Postanstalten und Buchhandlungen des In- und Auslandes an. Für Leipzig nehmen Bestellungen an: bie Expedition, Hohe Str. 4. . Bebel, Petersftr. 18, F. Thiele, Emilienftr. 2. Sonnabend, 17. August. Der Volfsstaat " mustad sapnik angi piquasd sds sid espridnin sulin si joje se unir 50" migo 1827 Abonnementeprets: Für Preußen incl. Stempel. Heuer 17 Sgr., für die übrigen deutschen Staaten 121 Ngr per Quartal, per Monat 4% Ngr., für Leipzig und Umgegend per Quartal 13 Ngr. Filialerpebition für bie Ber einigten Staaten: F. A. Sorge, Box 101 Hoboken N.J. via Newyork Organ der sozial- demokratischen Arbeiterpartei und der Internationalen Gewerksgenossenschaften. E Abonnements auf den„ ,, Voltsstaat" für die Monate August und September, à 4%, Sgr. pr. Monat, werden bei allen Postanstalten, für Leipzig bei der Expedition Hohestraße 4, wie Petersstraße Nr. 18, und bei Kolporteur Müller, für die Um gegend Leipzigs bei den Filialexpeditionen in Voltmarsdorf, Plagwitz 2c. entgegengenommen. Die Expedition des ,, Voltsstaat". 35 ben gold rushimur " trag zu bringen, also sich, fast buchstäblich, am eigenen Zopfe Staat ganz gut. Auf S. 29 fagt er: Da der politische aus dem Sumpf zu ziehen. Staat( I'Etat politique) nur die Aufgabe hat, die Ausbeutung Die Sache Frankreichs", sagt die Broschüre l'Empire der Volksarbeit durch die ökonomisch bevorrechteten Klassen zu be= knouto- germanique et la Revolution sociale" auf S. 3, schüßen, so ist die Macht des( scil. politischen) Staats nur ist heute*) die Sache der Menschheit; seine Unterjochung unter verträglich mit der ausschließlichen Freiheit dieser Klassen, deren ein ihm durch die preußischen Bajonette aufgenöthigtes Regime Interesse er vertritt, und aus demselben Grunde muß er der Freiheit wäre das größte Unglück, welches, in Bezug auf Freiheit und des Volts entgegengesett sein. Wer da fagt: ,, Staat oder menschlichen Fortschritt, Europa und die Welt treffen könnte." Macht"( scil.*) politische; Herr Bakunin, unsystematisch, Nur der äußerste Widerstand Frankreichs kann das Unglück ab- wie er ist, vergißt dieses zur Richtigkeit der Schlußfolgerung wenden, und dieser Widerstand ist nur möglich durch Massen: unentbehrliche Beiwort hinzuzufügen), der sagt: Beherrschung; jede Anträge zum Kongreß.*) Geib( Hamburg): Bwischen S. 18 und 19 der Or- erhebung. Lyon müßte den Anfang machen, zumal da die Beherrschung aber seht das Vorhandensein beherrschter Massen ganisation einen neuen paragraphen einzuschalten, Deutschen, systematisch wie sie immer find" systémati- voraus. Der( scil. politische) Staat tann folglich in die ques comme le sont toujours les Allemands" direkt Selbstthätigkeit und freie Bewegung der Massen, deren höchste Der Ausschuß ist verpflichtet, die vierteljährliche Ab- auf Lyon marschiren. Und Lyon bleibt unthätig! Da kann Interessen seiner Existenz widerstreiten, kein Vertrauen segen; rechnung der Parteikasse, sowie die Kasse des„ Volts- nur eine Erhebung der Arbeiter helfen, die instinktiv er ist ihr natürlicher Feind, er muß ihr Unterdrücker sein.. staat", nachdem beide Theile von den zuständigen Par- begreifen"( S. 8) baß die Unterjochung ihres Landes durch die Das ist es, was die meisten jungen Anhänger der autoritären teibehörden geprüft worden sind, jedesmal in der Breußen der Tod ihrer Zukunftshoffnungen wäre, und die des oder Bourgeois- Republik( es giebt also noch eine ire ersten Hälfte des neuen Quartals ben Parteimitgliedern balb die Rettung Frankreichs um jeden Preis wollen. Die andere Republit, also eine Staatsform, gegen die Herr französische Bourgeoisie, ihrer Mehrheit nach, will dagegen nichts, Bakunin nichts mehr einwendet!) nicht begreifen können." " Egedruckt zur Kenntniß zu bringen." als ihr Eigenthum behalten, selbst wenn dies nur möglich wäre( S. 30.) lautend: # 510 Yord( Hamburg) beantragt, dem S. 8 der Orgadurch die Unterjochung Frankreichs. Aber statt diesen Auch auf S. 42 richtet Herr Bakunin ſeinen Angriff nisation folgende Fassung zu geben: Die Parteimitglieder eines jeden Ortes haben das unverföhnlichen Gegensatz anzuerkennen, flagt Herr Bakunin, lediglich gegen der politisch- juristischen autoritären Staat. Recht, einen Delegirten zum Kongreß zu senden, sucht man ihn jetzt zu vertuschen, ruft nach Einigkeit" und( l'Etat politique et juridique, l'essence même de toute stützt sich auf die alte ,, Staatsdisciplin", die von Robespierre réaction.) und den Jakobinern zu einem Cultus gemacht wurde und die Tools 目 Größere Orte können auf je 100 ftimmberechtigte Parteigenoffen einen Delegirten wählen. Jeder Delesegirte hat eine Stimme. Parteigenossen, u. s. w. Die Parteigenossen zu Frankfurt a. M. beantragen: Das Parteiorgan( Boltsstaat") vom nächsten Quartal ab wöchentlich drei Mal erscheinen zu lassen zum möglichst billigen Preis." Die Offenbacher Parteimitglieder beantragen: Wir sehen also, wie Herr Bakunin auf den ersten beiden Ursache der staunenerregenden Sklaverei ist, unter welcher sich Druckbogen der Schrift über das deutsche Knutenreich" den Frankreich seit der großen Revolution befindet.( S. 9.) Berner Collectivbakunin total widerlegt, so zu sagen ,, ab " Aber Herr Bakunin verwahrt sich feierlich dagegen, Feind schafft" und Miene macht, der Klasse, die er in Bern noch teine maschinenmäßige, sondern eine freiwillige und bewußte, Bernichtungstrieg anzukündigen und zum Banner der sozialen der Disciplin überhaupt zu sein. Eine gewisse Disciplin ,,, ausschließlich" alle geistige Arbeit verrichten ließ, den die sich vollkommen mit der individuellen Freiheit verträgt, wird Republik zu schwören. Wirft er doch dem Bourgeois auf daß bei der Aufnahme in die Partei ein Eintritts- immer nothwendig bleiben, so oft viele frei vereinte Menschen S. 36 noch vor, daß er die Republik nur platonisch liebe irgend eine gemeinsame( follective) Arbeit oder Aktion ver- und ihr bei erster Gelegenheit untreu werde, um sich der geld von 2 Ngr. oder 7 Krz. erhoben werde. richten. Diese Disciplin ist dann nur die freiwillige und be- Militärdiktatur in die Arme zu werfen! Die Zärtlichkeit des Die angeblichen sozialen Theorien und die wirklichen wußte Uebereinstimmung aller individuellen Kräfte zu einem Hrn. Bakunin gegen die soziale Republik wird also wohl minder platonisch sein, zumal er Mazzini darüber belehrt, politischen Bestrebungen des Herrn Bakunin. gemeinsamen Biel( but commun)." Wir sehen, wie hier Herr Bakunin feierlich seinem Ber- daß keine Jdee in der Welt triumphiren kann, wenn sie nicht II. Der Anti- Collectivismus des Herrn Batnnin. nex Abscheu" gegen den Communismus entfagt: er sett gestützt ist sur la force materielle( auf die materielle Vor den blauen Republikanern zu Bern war Hr. Baku- wörtlich Communismus und Collectivismus identisch. Er ver- Gewalt)."**) Er wird also gewiß es als richtig anerkennen, wenn nin Derjenige, der alle Staaten", jede Staatsform wirft nicht alle und jede Disciplin, läßt sich eine gewisse" die Proletarier positive politsche Macht zu erobern trachten abschaffen" will. Auch die Republit. Denn auch Disciplin gern gefallen. Ein weiterer Streit, ob Collectivis- und dieselbe da suchen, wo sie nun einmal ist: im Staate. sie mit ihrer ganzen heuchlerischen Civilisation" beruht ja mus oder Communismus, wäre also das muß nach obigen Weit gefehlt! Herr Bakunin voltigirt immer auf nach Herrn Bakunin darauf, daß nur die Bourgeois denken Säßen Jedem klar sein nicht mehr un grand débat des demselben Pferde fizen bleibend über den republikanischen und gebildet sind, während die Arbeiter eine slavisch- thierische principes"( ein großer Prinzipienkampf) sondern nur ein elen- Bakunin, der den Collectivbakunin übervitten hat, hinweg und Eristenz führen. Es ist unbegreiflich, wie die Herren zu Bern der Wortstreit, der das Proletariat spaltete und der Bour- erscheint als der negative Bakunin, den wir im nächsten bas ihnen vorgelegte Programm ablehnen konnten: predigt geoisie nüßte. Denn auch den communistischen Arbei- Artikel sehen werden. nicht die Bourgeoisie seit 100 Jahren die Abschaffung des tern ist ja die ,, Disciplin", unter der sie jetzt in ihren Fabriken Staats" und die Ersetzung desselben durch die ,, Freiheit" d. h, und in ihren Vereinen stehen, eine zu starte; auch sie wollen durch Angebot und Nachfrage? Offenbar hatten sie Angst vor ja nur eine gewisse" Disciplin; deshalb ,, träumen" sie ja der " Politische Uebersicht. Da dann und wann ein Stipendiat des Reptilienfonds Egalisation der Claffen" und vor der Abschaffung von einem Arbeiterstaat oder Voltsstaat( I'Etat ouvrier, podes Erbrechts". Und doch konnte ihnen einige Ueberlegung pulaire, S. 81). Von hier an behält Alles, was Herr Ba- die Dreiftigkeit hat, zu behaupten, Fürst Bismarck ,, studire" fagen, daß, wenn der Staat abgeschafft würde, jede Autorität funin Prinzipielles sagt, denselben Sinn, wenn man auch für die ehrlich und ernstlich die soziale Frage und es sei ihm ehrfehlte, das Erbrecht oder die Wiedereinführung desselben zu ,, collectivité" bie ,, communauté", für ,, collectif" ,, commun", lich und ernstlich darum zu thun, Material zuc Beleuchtung und Lösung" derselben zu sammeln oder sammeln zu lassen, verhindern, und daß umgekehrt, wenn das Erbrecht wirtsam für ,, collectivismus" ,, communismus" einfeßt. so sei gegenüber solch frechem Schwindel hier einfach auf Wir abgeschafft werden sollte, der Staat nicht abgeschafft werden Herr Bakunin führt denn auch sofort den in Bern abge= dürfte, daß also die eine Abschaffung die andere ausschließt. fchaften Staat, allerdings ein wenig vermummt und ohne die Thatsache hingewiesen, daß der bekannte Chef des statisti Bleibt somit nur tas fatale Wort„ Egalisation", aber eben ihn uns namentlich vorzustellen, wieder ein. Unser Instinkt" schen Bureau's in Berlin, Dr. Engel, bei dem Herrn Reichsauch nur das Wort, das die Freunde des Friedens und der erkennt ihn augenblicklich. Im Momente der Action, mitten fanzler in Ungnade gefallen ist, weil er ,, Material zur Be= Freiheit" unfähig machte, in Herrn Bakunin den Bundesge- im Kampfe vertheilen sich(?) die Rollen gegenseitig( les rôles leuchtung und Lösung" der sozialen Frage zu sammeln bemüht nossen zu erblicken. se divisent mutuellement), nach den Fähigkeiten eines Jeden war, und daß der Herr Reichskanzler, um Dr. Engel, den Wenn die Theorie von der Abschaffung jedes Staats" gewürdigt und beurtheilt( jugées) durch die vollständige Ge- man nicht gut direkt beseitigen kann, wenigstens lahm zu richtig war, so waren Freiheit und Republik ebensolche unver: sammtheit; die Einen leiten und befehlen, Andere führen legen, und die Abschaffung des von ihm geleiteten statistischen föhnliche Gegensätze, wie Freiheit und Monarchie. Ja noch die Befehle aus. Aber keine Funktion versteinert, wird Bureaus vorzubereiten, ein Reichsbureau der Statistik, unter unverföhnlichere, weil die Republik doppelgängerisch die Maste fest und bleibt unwiderruflich an irgend einer Person hängen. Leitung eines beliebigen Strohmanns gegründet hat. der Freiheit sich anmaßt. Der Krieg zwischen einer Republik Die hierarchische Ordnung, das hierarchische Avan- dächten: das genügte! Wenn Fürst Bismard die„ Genialität" und einer Monarchie konnte also Herrn Bakunin nur insofern cement existiren nicht mehr, so daß der Befehlshaber von gestern befäße, welche ein serviles Philisterthum ihm zuschreibt, und angehen, als er ihm Gelegenheit gab, seine Theorie von der heute Diener( serviteur) werden kann. Reiner erhebt über die Vorurtheile seiner Klasse und über die Schranken der Fäulniß der westlichen Civilisation" und von der Nothwendigkeit, sich über die Andern, oder wenn er sich erhebt, so fällt er momentanen niederen Sonder- Interessen hinwegsteigen könnte, den Staat abzuschaffen, auch an der Republik aufzuzeigen. einen Augenblick darnach zurück, wie die Wellen des Meeres, mit anderen Worten, wenn er in Wirklichkeit ein großer ,, StaatsDie immense Mehrheit der Bevölkerung Europas besteht nach immer wieder in das heilsame Niveau der Gleichheit zurück- mann" wäre, dann könnte er, bei dem Einfluß, welchen er ausHerrn Bakunin aus thierisch und größtentheils noch gedanken kehrend. In diesem System ergießt sich die Macht in die übt, wesentlich dazu beitragen, die soziale Revolution friedlich los lebenden Sklaven; es ist also bei einem Krieg, wie der Gesammtheit und wird der wahre Ausdruck der Freiheit zu organisiren; aber der Leser kennt ja das hübsche deutsch- französische, an sich gleichgültig, ob die Monarchie eines Jeden, die treue und wahrhafte Berwirklichung des Willens Reimchen, an das wir schon früher erinnert: oder die Republik fiegt. Ja, Herr Bakunin müßte im Inter- Aller; Jeder gehorcht nur, weil der augenblickliche Gebieter Der Mann, der das Wenn und das Aber erdacht, Hat aus Häckering sicher schon Gold gemacht. esse seines Ziels, der Abschaffung jeder Staatsorganisation,( le chef du jour) ihm nichts befiehlt, als was er selbst will." Wenn Fürst Bismard wäre, was er nicht ist, wäre die Vernichtung der Republik wünschen, in welcher sein Pro-( S. 10.) gramm naturgemäß immer weit mehr und entschiedenere Gegner Ob dieses Meer," diese ,, Macht", diese Gesammtheit" all unser nationaler Häckerling ächtes Dutatengold. Aber Fürst Er ist nicht genial", nicht finden wird, als in der Monarchie. Denn unter Absch as- den Namen Staat" oder den Namen„ Gesellschaft" oder Bismard ist Fürst Bismard. fung" der Republik tann möglicherweise von ungebildeten irgend einen anderen Namen haben wird, kann uns heute Staatsmann" im höheren Sinne des Worts, sondern ein Leuten, z. B. den europäischen Arbeitern, wie sie Herr Baku- gleichgültig sein. Es lohnt gar nicht, davon zu reden. Wir preußischer Junker und Zunftpolitiker der alten Metternichnin kennt, mißverstanden werden: Wiedereinführung der Mon- Deutsche z. B. nennen die von Herrn Bakunin hier beschriebene Palmerston- Bonaparte'schen Schule, unfähig, die Bedeutung der archie, und ebenso umgekehrt. Organisation bekanntlich den sozialdemokratischen, oder kürzer: modernen gesellschaftlichen Probleme zu erfassen, unfähig, sich, Indem also Herr Bakunin während des Krieges 1871 den sozialen Staat. ersten außer in nebensächlichen Dingen, über die Vorurtheile seiner eine Broschüre veröffentlicht, um die Nothwendigkeit und die Herr Batunin tennt auch den Unterschied zwischen dem Klasse zu erheben, unfähig und wenn fähig, nicht Willens Mittel der Rettung der Freiheit Europas und der Re- politischen Staat und dem von uns angestrebten sozialen den höheren allgemeinen Intereffen die niederen Sonderpublik gegen das drohende knutogermanische Empire intereffen zu pfern. Diplomatische Kunststüdchen à la Emser darzulegen, bekämpft er prinzipiell den von Herrn Bakunin*) Die Broschüre ist datirt: Lyon, 29. September 1870, uuter *) Die Broschüre ift batirt: Lyon, 29. September 1870, nutter Depesche und als letzte Instanz Blut und Eisen das ist in Bern aufgestellten staatlosen Collectivismus, und welchem Datu Batunin Lyon Schleunight perleg, nachdem er das ganze politische Rezept des Fürsten Bismird; das Rezept soweit er den Zweckt seiner Broschüre erreicht, muß er seine vergeblich versucht hatte, durch die Resolutionen eines revolutionären ist verwünscht simpel, und wer da meint, daß es auch gut ſei Abschaffungstheorie selbst abschaffen. Herr Bakunin bringt Gentralfomitees" ben, nach seinem Dafürhalten, faktisch abgeschafften für die soziale Frage, nun für den giebt es eben keine andere nicht nur dieses Kunststück fertig, sondern versteht es sogar, Staat auch theoretisch abzuschaffen. Daß seine Re olutionen auch Kur als„ Blut und Eisen." da Geseze" waren, fonnte ihm nicht entgangen sein. Aber die Lyoner dabei selbst wieder seine Abschaffungstheorie selbst zum Bor- batten seine Theorie zu genau befolgt und beeilten sich. Herrn Bakunin juerfiabzuschaffen". Sein Lyoner. Programm soll später betrachtet *) Antrag 6 in Nr. 63 ist zurückgezogen worden. 11 " werden. " 509 *) scilicet selbstverständlich. **) Die politische Theologie Mazzinis c. 1871. Seite 38, | ,, Wenn man überhaupt das Unglück hat ,,, sigen" zu müssen, festzuhalten, und für denselben bis zum Aeußersten zu kämpfen. kennt siehe das Protokoll der letzten Generalversammlung muß man nur in Preußen fißen"; da wird einem das Die Bautage löhner( labourers) haben eine Gewerkschaft des Allgemeinen deutschen Arbeitervereins- aber trotzdem ge" Sigen" wenigstens erträglich gemacht sagte einmal der gebildet, die bereits 900 Mitglieder zählt eine höchst werth- meinsame Sache mit ihnen macht und bewußt die Arbeiter preußische Regierungsagent Herr von Schweißer zu einem volle Errungenschaft des Lock out's der Meister. Die Tage- um ihre ersparten Groschen betrügt; der jetzt öffentlich für Nichtpreußen, den er für seine Brodgeber gern tapern wollte. löhner, die bis vor kurzem 5 Pence( etwa 4%, Groschen) Hafenklever eintritt, gegen den er im Geheimen wühlt, um Die Sachsen- Altenburgische Regierung scheint derselben Ansicht pr. Stunde bekamen, aber neuerdings 4 Penny( 2, Gr. selber das Präsidium des Allgemeinen deutschen Arbeitervereins zu sein wie Herr von Schweißer und deswegen wohl hat sie Preuß.) Zulage empfangen haben, verlangen 6 Pence die Stunde, zu ergattern-nun, dieser Herr Richter ,, ist ein ehrenwerther ihre Gefangenen der preußischen Regierung in Bension gegeben. da sie bei der verminderten Arbeitszeit trop der gewährten Lohn- Mann." Einer derselben, der Rechtsanwalt Holzhauer vor: Alten erhöhung beträchtlich weniger fast 3 Sh. 1 Thlr.) (= burg, der wegen ,, Beschimpfung" von Behörden zu 16 Mo- die Woche verdienen als bisher.( Nachträglich erfahren wir, naten Gefängniß verurtheilt worden war und nun seine Strafe in der daß die Bautaglöhner, in Folge schroffer Abweisung des gefür die Altenburger bestimmten Pensionsanstalt, dem Schloß forderten Lohnzuschlages die Arbeit niedergelegt haben.) Morizburg zu Beiß verbüßt, weiß von der ,, Humanität" des Wie Leute von der Sorte des Herrn Richter die Arbeiterbewegung fördern können, das mögen die Mitglieder des Allg. deutsch. Arbeitervereins daraus ersehen, daß nach eigener Angabe des„ Neuen" in Nr. 93 die Abonnentenzahl in Wandsbed, dem Hauptquartier des Herrn Richter, unter 5" beträgt. Dieser Erfolg fühnt uns mit Herrn ren, trägt die Büchtlingsjacke und erhält die Korri- ans Tageslicht gefördert; es fehlen nunmehr bloß noch die Anwalts. Nicht zufrieden damit, unsere Nr. 61 wegen des Leipzig. Kaiser- Eifer des Leipziger Staatsgenden tost, kurz er wird behandelt wie jeder preußische Ueberreste eines Verschütteten) hat der Gartenlaube" An- barin enthaltenen Citats aus Blind's Artikel in der RheiniGartenlaube" An- Anwalts. Korrigend oder Altenburger Zuchthäusler." Dar= laß zu einem Artikel dessen Schluß also lautet: nach läßt sich ungefähr bemessen, wie politische ,, Berbrecher" zweichen Beitigen Meinung" im„ Deutschen Eidgenoſſen" confis in Preußen behandelt werden und speziell solche, die den soge Jahre später wieder den fächsischen Kohlenbergbau betroffen cirt zu haben, wünscht der Herr Staatsanwalt von uns noch Möge dieses und das noch größere Unglück, welches zwei schen Zeitung" und Ebendesselben Urtheil des Obertribunals nannten ,, niedern" Klassen angehören.hat, vor Allem dazu beitragen, die Gefahren immer besser Uneigennütigkeit eines Gesellschafstetters. ertennen zu lernen, die der Abbau und die Gewinnung dieses die Herausgabe der betreffenden Nummer der Rheinischen Der Leser erinnert sich, daß Herr Thiers vor 2-3 Wochen unentbehrlichen Diamanten mit sich bringt. Möge in den Beitung", weil er auch diese konstsciren müsse. Diese Thatsache anläßlich der Strike bewegung in den Bergwerten von jetzigen Zeiten von den Kohlen bergleuten recht veri ein Beweis mehr für die von uns schon längst aufgestellte Nord frankreich in einem Erlaß 100,000 Mann Militär als ständig baran gedacht werden, daß gerade der Bergbau, und Behauptung, daß Leipzig Staats des deutschen Berufs" ein Lied zu singen. In der Wie man die Geschichte fälscht. Die neuliche " Bolkszeitung" vom 9. d. Wis. wird über besagten Rechtsan- Auffindung der unschuldigen Opfer des Lugauer Gruben Richter einigermaßen aus. In 19 " joweit es das Bürgerthum ,, Unterdrückungsmittel" dem Präfekten des Norddepartements zur speciell der Kohlenbergbau, ebensowenig wie die Seeschifffahrt betrifft die preußischste Stadt in ganz DeutschBerfügung stellte, mit den Worten: ,, Nirgends darf die Re- fortbestehen und sich fortentwickeln kann, wenn nicht neben der land ist. In keinem Berliner Blatt- auch in dem loyalpublik Unordnung bulden. Die, welche in diesem Augenblick besten Ausbildung des Führers auch auf den strengsten Geh or ten nicht wird der Heldengreis" und der„ Geniale" fo die Geister beunruhigen und den Kredit Frankreichs bedrohen, fam des Untergebenen gehalten wird. Der stohlenbergmann gelobhudelt wie im Leipziger Tageblatt" und in der Deutschen ſind die Feinde der Befreiung des Landes. Man muß durch steht mit den Elementen in fortwährendem Kampf; möge er sich Allgemeinen", und das Leipziger Bezirksgericht hat verhältnißdie Gewalt und die Justiz Ruhe stiften." Waruin so viel immer des Sieges, aber auch des der Gefahr und dem mäßig schon 20 Mal so viel Kaiserbeleidigungsprozeſſe" an= Geschrei, um einen bloßen Stirke, wie er ähnlich der Bourgeoisie Werthe seiner Diamantengräberei entsprechenden hängig gemacht, wie das Berliner Stadtgericht. Der hier jezt tagtäglich aufs Butterbrod geschmiert wird? fragte man Lohnes erfreuen". Tvorliegende Fall gar übertrifft alle bisherigen Leistungen des sich damals. Die Antwort hierauf finden wir in der uns Die Düsseldorfer Rheinische Zeitung" Erwägt man, daß in dem ganzen Artikel nicht mit einer Herrn Hoffmann. durch Freundeshand zugeschickten„ St. Johanner 3tg."( Organ Sylbe die Rede davon ist, durch wessen Schuld das Un- bringt den Blind'schen Artikel, ohne daß auch nur ein preufür die wirthschaftlichen Interessen des Saargebiets") vom glück entstanden war, obschon alle Welt seit Jahren darüber Biſcher Staatsanwalt daran Anstoß nimmt; die Berliner 4. August, worin folgender exbauliche Artikel zu lesen: einig ist, daß Mangel an Vorsicht seitens des Werksbesitzers, Volkszeitung" und darauf ein Dugend anderer fortschrittben Minen von Anzin herrschte ziemlich lange vollständige Ruhe, welcher verschiedene unumgängliche Vorkehrungen zu treffen licher Blätter drucken den Artikel der ,, Rheinischen Beitung" unter Quellenangabe wörtlich ab und kein kutut ruft bis vor etwa 3 bis 4 Wochen einige Delegirte aus Belgien an- unterlassen hatte, das Unglüd herbeigeführt, so ist man langten; ob dieselben der Internationale" angehören, wie behauptet zu der Annahme wohl berechtigt, daß der Verfasser des„ Gar barnach; zuletzt reproduzirt der„ Voltsstaat" den Blindwurde, ist nicht festgestellt worden. Diese Abgesandten burchzogen die tenlauben"-Artikels durch seine Schlußfäße den Glauben hat schen Artikel und wird wegen ,, Kaiserbeleidigung" confiscirt, und acht Tage Gewerke im französischen Norden offenbar in der Abficht, die Arbeiter erwecken wollen, die Bergleute" wären, indem sie den Borge- nicht in Berlin, sondern in Leipzig, Die Arbeiter- Unruhen im Norden Frankreichs. In aufzufordern, mit ihren Genossen jenseits der Grenze Hand in Hand fich über den ganzen Becken, welcher zwei Departements umfaßt, die Aufregung weit gefährlicher find als die Männer, durchzogen die " 1 ,, Das fertige Manuskript zu einem Sensations- Roman, 60-66 Druckbogen umfassend, wird baar zu kaufen gesucht. = H " mobile zu gehen und die Strikemachenden in Belgien zu unterstüßen, indem feßten nicht strengen Gehorsam" geleistet, durch ihre eigene später auch die Rheinische Zeitung", aber weder in Düsseldorf fie gleichzeitig ihre Arbeit einstellen und den belgischen Fabrikanten unvorsichtigkeit zu Schaden gekommen. Die beste Ausbildung noch in Berlin, sondern ebenfalls in Leipzig. In Preußen Die ,, beste bie Möglichkeit benehmen, das nöthige Material aus Frankreich zu be- des Führers" und der„ strengste Gehorsam des Untergebenen aber hat man weder am Volksstaat", noch an der Rheiniziehen. Fyre Propaganda hatte gewirkt; wie ein Lauffeuer verbreitete tann aber in einem Falle, wie dem Lugauer, wo der Werks- ſchen", noch an der" Bolkszeitung", noch an den ſonſtigen von Borinage ausgegangene Parole: Arbeit einstellen," und binnen befizer aus Habgier die erforderlichen Schutzmaßregeln außer Blättern, die den Blind'schen Artikel abdruckten, Anstoß ge= 24 Stunden stand die Hälfte der Gruben verödet und verlassen. Acht läßt, das Unglück nicht verhüten. Der Verfasser des nommen. Die ,, Kaiserbeleidigung" also, die selbst der Ber Drohende Haufen, darunter Weiber, die in folchen Momenten der Gartenlauben"-Artikels sollte daher seinen Mahn- und War- stand der Verständ'gen nicht sieht, entdeckt eft ,, in Unschuld" Landschaft, und es fehlte ihnen weder an Geld noch an Getränken.( 11) nungsruf noch an eine andere Adresse als an die der Arbeiter Herrn Hoffmanns ,, Gemüth." Die Fabrikanten und Gutsbefizer fühlten sich durchaus nicht sicher richten, welche sich übrigens nichts weniger als eines der GeDas Oberappellationsgericht hat die vom Bezirksge-und sendeten Alarm- Telegramme nach Versailles. Die fahr und dem Werthe der Diamantengräberei entsprechenden richt gegen die Redaktion des Volksstaat" wegen des Gedichts Bestürzung daselbst war um so größer, als die Arbeitseinstellungen Lohnes zu erfreuen" haben wie Herr Keil, der sich in wie Herr Keil, der sich in Gruß an die Internationale" verhängte Strafe von 100 Thlr. und die damit zusammenhängenden Unoronungen( 3) Thiers nicht nur als Staats- Chef, sondern auch als Privatmann berührten, früheren Jahren viel um Arbeiterverhältnisse gekümmert hat," auf 50 herabgefeßt. denn Thiers ist mit Girardin der Hauptattionär der bezeugen kann, am allerwenigften aber von dem ihnen honoSociété des mines d'Anzin( Minengesellschaft von Anzin) ris causa verliehenen Titel Diamantengräber" fett werden Gewerkschaft der Holzarbeiter. 3 und hat den größten Theil seines Vermögens darin ange tönnen. Dresden, 14. August. In der am 10. August abgehaltenen legt. Einerseits wurde durch den Verwaltungsrath den Arbeitern, monatlich n Hauptversammlung der hiesigen Holzarbeiter- Gewerkschaft, welche ihr Tagewert wieder aufzunehmen bereit waren, eine fleine Lohnerhöhung zugesagt, andererseits aber di: strengsten militäri- Zustände der deutschen Literatur. Aus Berlin welche eine sehr reichhaltige Tagesordnung hatte, wurde lebhaft über den von Stuttgart einberufenen Schreiner- Kongreß debattirt und die schen Maßregeln gegen diejenigen getroffen, welche die Freiheit geht uns von der Expedition der Zeitschrift„ Der litera- hiesige Mitgliedschaft erklärte sich zwar mit der Leipziger Gewerkschaft, ihrer Kameraben zu beeinträchtigen Miene machen sollten. Thiers rische Verkehr( Organ von Dr. Loewen teins Bureau für( fiche Boltsstaat No. 62) vollständig einverstanden. Da jedoch der schrieb eigenhändig die detaillirtesten Instruktionen. Er gebot unerbittliche Strenge; der vor einigen Tagen erfolgte Vermittelung literarischer Geschäfte)" die Julinummer des ge sich die Mitglieder dahin aus, daß es Angesichts der Organisation Zusammenstoß zwischen Arbeitern und Militär in der Gegend von dachten Blattes zu. Am Schluß derselben findet sich folgende der Tischler- Arbeitgeber, welche in nächster Zeit einen Kongreß in Denain lieferte bald den Beweis, daß die Militärbehörden gesonnen Anzeige: Berlin abhalten werden, wohl an der Zeit wäre, daß auch in Mittelsind, den strengen Instruktionen Genüge zu leisten. Das rücksichtsloje und Norddeutschland etwas geschehe, wodurch wir ja alsdann mit den Einschreiten der bewaffneten Macht schüchterte wohl die meisten der Süddeutschen in Verbindung treten tönnten, um den Arbeitgebern, an Emeuten( 1) noch nicht gewöhnten Strikenden ein, und ver anlaßte sie zum größten Theil, die Arbeit wieder aufzunehmen, tropdie lediglich darauf ausgehen, uns noch mehr zu unterdrücken, einen gehörigen Damm entgegen zu setzen. Zwar wurde darauf aufmertdem aber ist die Gährung noch eine bedeutende. Der Zwie fam gemacht, daß wir ja die Gewerkschaft hätten, welche uns die spalt unter den Arbeitern selbst ist so gewaltig, daß, um Auftritte Geft. Offerte sub. H. B. W. 2728 befördert völlige Organisation bietet, und daß Jeder, der seine Lage erkennt, und Prügeleien zu verhüten, beide Kategorien von einander abge= sondert werden müssen, und dennoch giebt es alle Abende blutige die Annoncen Expedition von Rudolf Mosse in auch wohl ohne einen besonderen Kongreß der Organisation in ber Gewerkschaft beitreten würde. Hingegen wurde wieder hervorgehoben, Köpfe. Die Inspektoren und Aufseher wagen nur unter militärischer Nürnberg." daß durch einen Kongreß für Tischler die Aufmerksamkeit nicht nur Bedeckung mit igren Untergefenen zu verkehren. Die Regierung giebt Dabei wird der ,, literarische Verkehr" wie an der mehr auf die Gewerkschaft gelentt, sondern auch ein massenhafter Anihren militärischen Vorkehrungen einen stabilen Charakter. Die Spiße des Blattes zu lesen Es wurde noch lange herausgegeben unter Mit schluß an dieselbe erzielt werden könnte. Garnisonen von Lille, Valenciennes, Arras uud Douay werden verüber diesen Punkt debattirt und kam man schließlich dahin über ,, Graf es sind lauter bekannte Namen stärkt. Bei Denain wird ein Lager errichtet, bei jeder Grube steht wirtung von" ein doppelter Wachtposten, lleine Detachements von 20-25 Mann Ulrich Baudissin ¹), Dr. Roderich Benedix 2), F." Bru- ein, eine Anrgung zu geben zu einem Kongreß der Tischler für Mitel und Norddeutschland. lagern in Baraden an den meistbebroyten Punkten, zahlreiche Gen- nold, Dr. Adolf Bube, Robert Byr, Dr. Ed. Duboc( Rob. Ferner wurde noch beschlossen, in nächster Zeit, und zwar schon darmerie- Patrouillen durchziehen die Landstraßen und heben aues Ver Waldmüller), Dr. Karl Frenzel³), Dr. Gustav Gerstel, Sonnabend den 17. August eine große öffentliche Tischler verſammdächtige auf. Jeder fremde Arbeiter muß sich ausweisen, sonst wird Dr. Otto Girndt, Dr. Edmund Hoefer, Dr. Friedrich of lung einzuberufen und den Berlauf des noch jetzt beſtehenden Strikes er über die Grenze gebracht. Die Citadelle von Valenciennes dient und die Nothwendigkeit der Organisation darzulegen. Herr Eckstein als Geniral- Gefängniß, 200 Arbeiter befinden sich bereits mann 4), Dr. Leopold Kompert, Ew. Aug. König, Joseph hat bereitwillig als Referent zugesagt. in den Kasematten. Die Untersuchung über die einzelnen Fäule Lehmann s), Dr. Adolf Loewenstein, Dr. Otto Loewen= Ferner wurden, da es sich nothwendig gemacht, noch vier Nevistein), Dr. Rudolf Loewenstein 7), Dr. Alfred Weiß- foren gewählt: die Herren Hadebeil, Hertig, Ebert und HartDer steinreiche, tinderlofe, alte Geizhals Thiers hat also ner, Dr. S. H. Mosenthal, Mathilde Raven, Dr. Max mann I. durch seine Unterdrückungsmittel" denn, wie überall, so Ring, Dr. Herman Schmidt, Dr. Eugen Sierke, Karl War- zu Tag mehr Leben fommt, und hoffen wir, wenn es so fort geht, Noch fönnen wir berichten, daß in unsere Gewerkschaft von Tag hat auch hier das Militär den Zusammenstoß provozirt tenburg), Dr. Feodor Wehl, Theodor Winkler u. A." daß wir bald geschlossen und fest wie Ein Mann dastehen. an 200 Familien unglücklich gemacht, bloß weil er in seiner Wenn auch billigerweise anzunehmen ist, daß die vorge grenzenlosen absucht befürchtete, durch den Strife um einen nannten Herren mit der eigentlichen Redaktion" jenes Blattes J. Peters, Bevollmächtigter. Kleintheil seines enormen Vermögens ärmer zu werden. Die nichts zu thun haben, und darum nicht in erster Reihe für Internationale Gewerkschaft der Schuhmacher. französische Bourgeoisie hätte zur Vertretung ihrer Ausbeuter- das gedach.e skandalöse Inserat verantwortlich gemacht werden Würzburg, 10. Auguft. Der gegenwärtige tugaederstand der Firma kaum einen würdigeren Mann finden können, als 1önnen,- so ist doch andererseits klar, daß der verantwort- internationalen Gewerkschaft der Schuhmacher am hiesigen Ote zeigt dieses Monstrum von Gesellschaftsretter", dessen Blutgier liche Redakteur die Männer seiner ,, Mitwirkung" tennt und eine bedeutende Abnahme gegen früher. Es ist dies im Jitereffe der ebenso unerfättlich ist wie seine Geldsucht. Ueber ,, Moral ihnen zutraut, daß sie gegen die vermittelung eines derartigen ,, li- Schuhmachergesellen sehr zu beklagen, denn gerade gegenwärtig wollen und Philosophie" gedenkt Herr Thiers während seines terarischen Geschäfts" durch ihr ,, Organ" nichts einwenden würden. Die noch der Gewerkschaft angehören, auf, treu auszuharren. Auch die Arbeitgeber Front gegen uns machen. Ich fordere die Wenigen, Ferien- Aufenthalts im Badeort Trouville zu schreiben!"- vertoris Jene, welche noch micht der Gewerkschaft angehören, ermahne ich, der tündete die Wiener Tagespresse" vom 11. August in einer selben beizutreten. Der Druck der Arbeitgeber macht sich bereits fühlenthusiastischen Lobrede auf den französischen Heldengreis". Herr Richter in Wandsbed erinnert im ,, Neuen" in handgreifbar durch Gesetze, die sie uns aufoctroyiren, und wenn Ihr nicht einig Ueber ,, Moral und Philosophie"! Die Todtenliste der Kommune- licher Absicht an einen früheren Antrag Liebknechts gegen Bernhard seid und fest zusammenhaltet, wird's immer besser kommen. Kollegen! revolution - das ist Herrn Thiers' ,, Moral", und das Steigen Becker. Nun, Becker war damals durch Herrn von Schweißer Schaart Euch zusammen, es gilt ja Euer Jnteresse! W1s die Vohnverhaltoder Fallen der Minenaktien von Anzin- das ist seine in eine Falle gelockt worden; er hat aber seitdem ſein Unrecht Städten, die faum ein Drittel der Bevölkerungszahl von Würzburg Unrechtnisse am hiesigen Blaze anlangt, so find dieselben im Bergleich zu Philosophie." eingesehen und es liegt also durchaus kein Grund dafür vor, aufzuweisen haben, wirklich ganz schlechte zu nennen. Ein Grund daß er mit Liebknecht jetzt nicht in derselben Partei sein fann. mehr zur Einigung. Es hat sich hier ein Mensch einige Wochen Herr Nichter weiß das sehr wohl. Und Herr Richter, der ab- lang aufgehalten, der die Kasse um 8 Gulden betrog, welchen BerDer Strike im Londoner Baugewert hat sich zu wechselnd Schweizer und der Gräfin Hatzfeldt gedient hat, je poll heißt und in Mainz verheirathet sein soll, reist auf den Namen Lust die Berwaltung erseyt hat. Der Schwindler, der in Wirklichkeit einem Duell zwischen den Baumeistern einer und der Ge- nachdem ihm hier oder dort mehr bezahlt wurd; der längst Kölsch. Wir warnen alle Gewerkschaften vor ihm. боб. werkschaft der Zimmerleute und Bautischler andererseits zuge- in unsern Reihen stünde, wenn's etwas einbrächte, spitzt. Bon beiden Seiten wird Alles aufgeboten, um den und wir solche Gesellen unter uns duldeten; der die Gegner zu bewältigen; und jeder Gedante eines Compromisses Schurtereien Schweißers und seiner Nachfolger sehr genau Da das Protokoll des Augemeinen deuisy. Schneiderkongresses ist vorläufig bei Seite gelegt. Während der Meisterausschuß jest fertig ist, uns bis jetzt aber noch sehr wenig Adressen um Uebersendung fich nach dem Beschluß eines Weistermeetings- auf 4 Bourgeois- Demokrat;) Borstandsmitglied der Genossenschaft desselben zugegangen fuo, erinnern wir die Delegirten sowie sämmt Wochen vertagt, und damit emphatisch erklärt hat, nicht unter- dramatischer Autoren; 3) ,, Nationalzeitungs"-Feuilletonist;) Der lite- liche Collegen unseres Faches an ihre Pflichten. Der Preis ist à Stüd 1 Ngr., handeln zu wollen, hat die Gewerkschaft der Zimmerleute rarische Amosenier der„ Gartenlaube"; Herausgeber des„ Magazins H. Kreuzer, Brühl 56, Leipzig. und Bautischler sich feierlich verpflichtet, an dem geforderten für Literatur des Auslandes";") Lehrer im Berliner Handwerkerverein; ) ,, Klabberadatsch" Mann; 8) Herausgeber des„ Norddeutschen Arbeiterfreundliche Blätter werden um Abbrud gebeten. Lohntarif von 9 Pence die Stunde bei 9stündiger Arbeit wochenblatts und Thüringer Korrespondent der Volkszeitung." geht rasch von statten." " " 1 " od Mit Gruß Allgemeiner deutscher Schneiderverein. Zur Beachtung. Der Herr Leipzig. Neue Lügen des„ Neuen".- Derselbe giebt in wahrhaft trostlosen Bukunft entgegen, vor deren nicht aufgebracht sei. Das Interesse an der Errichtung eines Nr. 93 eine Art Abonnentenverzeichniß, anscheinend um uns Verwirklichung uns niemand schüßen taun, auch die Bajo- Tempels der Kunft ist eben unter den Barmer Judastriellen Lügen zu strafen, in Wirklichkeit aber sich noch mehr compromitirend. nette von Millionen nicht, sondern nur der lebendige Gott, abgesehen natürlich von denen, welche ja( wozu ia"? A. d. V.) Beweis: der im Himmel ist, der uns aber in seinem Worte eine Waffe gegeben die Initiative dazu"( wozu? zum Interesse? 1) Anfang Juni d. J. brachte der„ Neue" die Alarm- Nachricht, hat, die wir gewandt zur Rechten und zur Linken führen sollen. Wenn Börsen- Correspondent lerne gefälligit deutsch! A. d. V.) selbst= daß in Mainz gegen 200 Mann dem ,, Allgem. deutschen Arbeiter wir es thun, so wolle er sich auf unsere Seite stellen, daß wir Alles ständig ergriffen haben"( feit wann ergreift man die Initiative" Verein" beigetreten seien. In dem gedachten Abonnentenverzeichniß wohl ausrichten und das Feld behalten. Dazu, daß ihr wachsam zu irgend Etwas un selbstständig?, ich sage, unter den Barmer Jnduder Nr. 93 ist die Zahl der Mainzer Abonnenten auf 7, sage sieben, seid gegen die Liste Roms, gegen das Unglück des neuen Heidenthums, striellen, nicht gerade rege, obwohl das Theater eine wenn nicht angegeben. Wer ein Mal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn wolle der Herr auch alle stärken, alle, für welche dieser Brief bestimmt bedeutende, so doch bescheidene Rente sichern würde, zumal dieer auch die Wahrheit spricht." Wer weiß, ob nicht auch die sieben" ist. Sehet ihn an, als ob er unter eurer speciellen Adresse ergangen selbe, wie ja sonst häufig der Fall,"( Nimm Dich in Acht, Bourerlogen find. " " 11 2) Jn Nr. 91( wie in Nr. 89) hatte der Neue" steif und fest behauptet, 7400 Abonnenten" zu haben. In er nach, indem er ſagt,„ bie Geſammtauflage" betrage 7400. Zwischen ,, Gesammtauflage" und ,, Abonnentenstand ist aber bei einem Parteiblatt, das manchmal 1000 Eremplare zur Agitation verwendet, b. h. gratis vertheilt, ein bedeutender Unterschied. Wir haben übrigens die Zahlen des sogen. Abonnentenverzeich niffes des Neuen" denn diesem Lügenblatt darf man nichts aufs Wort glauben nachgerechnet und gefunden, daß, selbst wenn die von ihm über die Höhe des Abonnentenstands in den einzelnen Städten angegebenen Biffern rchtig sind was aber in Anbetracht des professionsmäßiger Lügens dieses Blattes höchst unwahr scheinlich ist - der Neue" trobem ca. 730 Abonnenten hinzugelogen hat. Er legt nämlich folgende Rechnung vor: Berlin( 2272[?]), Altona- Ottensen( 1403) Hamburg ( 1095[??]) Hannover( 219), Effen( 154??]) Harburg( 91) Kiel( 80) Bremen, Neumünster, Barmen, Elberfeld, Frankfurt a. M. ( zwischen 76 und 62) Brandenburg, Dortmund, Isehoe, Kassel( zwischen 52 und 42). Karlsruhe, Frankfurt a. D., Duisburg, Heide, Stuttgart, Köthen, Wüste- Giersdorf, Cöln, Leipzig, Offenbach, Glückstadt, Pinneberg, Bielefeld, Hanau, Achim, Düsseldorf, Friedrichsstadt, Gelsenkirchen, Schleswig, ( zwischen 31 und 20) Flensburg, Lüneburg, Remscheid, Stettin, Altenburg, Oldesloe, Rendsburg, Wermelskirchen, Baugen, Görliß, Lübeck, Mühlheim a. d. Ruhr, Budau, Deus, Dresden, Hagen, Osnabrück, Chemniz, Rittershausen, Minden, Halberstadt, Mannheim, Rostock, Meiderich, Neviges, Ohligs, Speyer, Wilhelmshafen, Augsburg, Celle, Egeln, und Meldorf( zwischen 20 und 10) Dann folgen 51 Orte zwischen 9 u. 5 Abonnenten Endlich folgen 208 Orte ,, unter 5", d. h. mit höchstens 4 und mindestens 1 Abonnenten. Nehmen wir an, diese 11208 Drie hätten Orte hätten 450 Abonnenten wäre. " ,, Gott zum Gruße und Jesum Christum zum Troste(!) Amen. Superintendentur Penig, den 19. Juni. J. A. Siebenherr." " • " 11 geois- Correspondentchen! Man darf nicht so leichtfertig aus der Schule plaudern!) ,, nicht durch Gründerspesen verkümmert wird." Obwohl" und zumal"! O, Du naiver A- B- C- Schüße in An sehung des Styls, wie der Naturgeschichte der Industriellen"! Breslan, 11. August. Unter den hiesigen Arbeitern scheint seit ist schon(!) Correspondent einer Börsen- Zeitung" und tennst noch einiger Zeit ein regeres Leben sich zu entfalten, und kann man wohl nicht die tiefe Antipathie unserer Industriellen" gegen ,, bescheidene annehmen, daß auch hier am Ort der Zeitpunkt gekommen ist, wo der Renten, obwohl" Du do recht gut zu wissen scheint, daß, um die Arbeiter fühlt, daß es nothwendig ist, thatkräftig in die Verhältnisse Crême" der industrieritterlichen Gesellschaft zur Betheiligung an einem mit einzugreifen. Als hauptsächlichste Veranlassung zu diesem Auf- Theater- Unternehmen aufzumuntern, nicht an deren Kunstfinn, schwunge tann man wohl die hier stattgefundenen Strifes betrachten. sondern an deren Nenten- Sinn appellirt werden muß. O, sag mir, In furzen Zwischenräumen ftritten hier die Schneider, Schuhmacher, mon charmant enfant terrible aus der Hohen" Schule des goldenen Müller, Bäcker, die Arbeiter der Aftien- Eisenbahnwagenfabrit, mit Kalbes wie stände es wohl um das besagte Theater- Unternehmen mehr oder weniger Erfolg. Augenblicklich, wie auch in der letzten in besagter Beste industrieller Bai venus, wenn selbst eine bescheidene" Nummer dieses Blattes erwähnt, die Tischler. Dieser Strike wird, Rente nicht zu realisiren wäre? Wie hoch stände dann bei Interessen" allem Anscheine nach, zum Vortheil der Arbeiter ausfallen, da bereits mit niedrigem Zinsfuß der Cours des Jnteresses" am Aufbau fragdie Attienfabrik, sowie eine Anzahl von Meistern, die Forderungen lichen Kunsttempels? Doch, was frage ich! Gewißigt durch die der Strikenden bewilligt hat und die Haltung der Strifenden sonst publicistischen Folgen seiner Unvorsichtigteit, wird mein enfant terrible 3770 eine gute ift. Haben auch die Arbeiter nicht immer durchgesetzt, was auf eine solche Frage mit Schweigen antworten. Sei es drum! Hast sie durchsezen wollten, so sind sie doch durch die Strikes belehrt mor- ja schon genng erzählt:„ Das Interesse an der Errichtung eines 544 ben, wie wenig der einzelne Arbeiter gegen die pereinigte Wacht des Tempels der Kunst ist eben unter den Barmer Industriellen Kapitals auszurichten im Stande ist. Es bildete sich hier eine Wis nicht gerade rege" so sagtest Du ia. Wir nehmen Act von dieser 349 derstands- Kaffe der Schuhmacher, Zimmerer und Tischler, auch hat Zahlungsunfähigkeit der bessern" Klasse in Barmen in Hinsicht sich ein Verein der Maschinenbau- und Eisenbahnarbeiter gebildet. der Pflege der Kunst und legen diese neue Urkunde industrieritter191 Freilich muß man mit Bedauern bemerken, daß das Interesse so man- licher ,, Civilisation" und Bildung" zu den Acten des großen Gultnr. ches Mitgliedes nachgelassen, aber es ist immerhin ein gutes Zeichen, Banteretts, an welchem überall die Bourgeosie mit ungeschwächten daß ein großer Theil der Arbeiter an dem, was er als das Richtige Fonds" arbeitet. erkennt, festhält. Bei einigem Eifer von Seiten der Mitglieder fönnen Saarbrücken, 6. August. Am 4. d. Mts. fand hier eine großdie hier gebildeten Vereine auf eine schöne Zukunft rechnen. Jeder, artige Arbeiter- Bersammlung statt, in der die Herren Leyen dem das Gedeihen einer Vereinigung am Herzen liegt, muß es sich decker und Zierfaß aus Mainz über die Arbeiterbewegung" reje= natürlich angelegen sein lassen, überall dort, wo sich die Gelegenheit rirten. Redner wiesen nach, wie bei den heutigen Zuständen überall bietet, den Arbeitern, namentlich aber seinen Berufsgenossen, die Noth- das Bedürfniß und die Nothwendigkeit hervortrete, daß die Arbeiter wendigkeit des Beitritts zu einer großen Vereinigung ans Herz zu le- fich zu Genossenschaften vereinigten, um nicht der Ausbeutungswuth gen, ihnen das Lesen der Arbeiterblätter, im Gegensatz zu den das der Kapitalisten zum Opfer zu fallen. Im Verlauf ihrer Reben be Arbeiterinteresse im höchsten Grade schädigenden Lokal- und Winkel- leuchteten sie zunächst die allmählige Entwickelung der heutigen Problättern, den Besuch von Arbeiterversammlungen auf das Eindring- duktionsweise, wiesen sodann nach, wie unmöglich es selbst dem intellilichste zu empfehlen, denn nur hier ist der Ort, wo der Arbeiter über gentesten Arbeiter sei, zur Selbstständigkeit sich emporzuarbeiten, und 350 seine eigensten Interessen aufgeklärt wird, nur eine Arbeiterzeitung hoben namentlich hervor, daß die jezt herrschende Classe nur ihre tann dem Arbeiter die ihm so noththuende politische Bildung ver- eigenen Interessen und zwar rücksichtslos vertrete, gedeckt und geschüßt schaffen. Also Arbeiter, die Ihr schon einem Verein angehört, laßt durch die heutigen Gesetze. Es sei daher nöthig, daß die Arbeiter Euren Eifer nicht erkalten, baut und schafft diesen Verein zu einem durch Bereinigung auch hier einen Druck und Einfluß erlangen müßgroßem Bau, der einem Jeden Schutz und Sicherheit gewährt. ten. Den Spott und Hohn der Bourgeoisie auf die in ihren Augen G. H ungerechtfertigten Bestrebungen gaben die Redner zurück und wiesen nach, Danzig, 14. August. Hier in Danzig im Lager der Harmonie- wie der Kopf- und Handarbeiter der alleinige Träger und Erhalter Apostel fangen die Arbeiter nach und nach auch an, aus ihrer Le- des Staatswesens sei, und wie daher auch der Staat um so mehr die thargie zu erwachen. So haben wir hier jezt eine große Arbeits- Verpflichtung habe, für die Entwickelung und Erhaltung eines jeden einstellung der Schiffszimmerer und Berufsgenossen der Bürgers aufzufommen. Mit großem Beifall wurde folgende Resoder Privat- und noch mehr denen der Staatswerft wird förmlich ins heutige tapitalistische Produktionsweise und deren Lehren den KulturKöniglichen oder Staatswerft und der Privatwerften. Den Arbeitern lution des Herrn Zierfaß aufgenommen: In Erwägung, daß die Gesicht geschlagen von Seiten der Vorgesezten, ja die Direktion der fortschritt der Menschheit nicht nur hindern, sondern sogar die SittenStaatswerft hat sich sogar geäußert, die Werft 3 Monate zu schlie- losigkeit und Unmoral fördern, beschließt die heutige Versammlung, ßen. Ich übersende ihnen beifolgend eine ,, Rechtfertigung", welche hier sofort zur Gründung von Gewerkschaften zu schreiten, um gegen oben in vielen Exemplaren gegenüber den Behauptungen der schamlosen genannte Zustände fämpfen und den Arbeiter auf die höhne Stufe Presse vertheilt worden ist. der Kultur, Sittlichkeit und Moral bringen zu tönnen." 462 445 450 6561 110 so erhalten vir im Ganzen Nehmen wir auch an, es sei wahr, daß ,, nach Kopenhagen, London, Mailand, Paris, New- York u. s. w." ,, über 100" gehen, und meijen wir christlich. so erhalten wir 6671 Zwischen 6671 und 7400 liegen aber 729. der Neue" auf jeden Fall gelogen, im Vertrauen darauf, daß Um 729 hat also seine Leser ihm die Zahlen nicht nachrechen würden. Und wer ein Mal lügt u. f. w." Man darf also von den angeblich 6671 Avon nenten, mit gutem Gewiffen noch 1-2000 streichen. 1100 9 Leipzig. Eine von den Weichenstellern und Wagenschiebern des Berliner Bahnhofes am 7. August geforderte Lohnerhöhung von 2 Sgr. täglich wurde am 10. August bewilligt. Daß diese Die Forderungen der Arbeiter sind gerecht, und sind dieselben Auch die Corrumpirtheit der heutigen Presse tam zur Sprache Lohnerhöhung aber nur erzwungenermaßen gewährt wurde, beweist entschlossen, bis auf's Aeußerste auszuharren. Vor Zuzug wird ge- und illustrirte Herr Leyendecker einen Artikel der liberalen ,, Saarbec Umstand, daß man fremde Arbeiter herbeizus haffen versuchte. Da warnt. brüder Zeitung", von stürmischem Beifall oft unterbrochen. Zum der Succurs aber nur aus 30 Mann bestand, so fonnte man einer P. Martienessen Tischler. Schlusse tam noch eine hier stattgefundene Maßregelung resp. Entlassung etwaigen Arbeitseinstellung nicht die Spize bieten und gab nach. Aus der gedachten ,, Rechtfertigung" welche wir wegen ihrer Umfang zur Sprache, die ein Königl. Werkführer an einem Arbeiter ohne ade Wenn aber irgend eine Branche der Arbeiterklasse Veranlassung hat, lichkeit nur im Auszuge zum Abdruck bringen können, entnehmen wir, daß untersuchung, auf eine offenbare Berläumdung hin, beging. Soute eine Berbesserung ihrer Lage zu erstreben, dann ist es die der Wei- die Verhandlungen wegen Erhöhung der Löhne und Verkürzung der jedoch eine Berläumdung nicht stattgefunden haben, und die Worte: chensteller und Wagenschieber. Arbeitszeits seit dem 14. März 1870 geführt werden, also bereits Wenn wir Arbeiter uns nicht einigen, werden wir nach und nach Rochlik, 14. Auguft. Durch meine Gefängnißhaft behindert, 2 Jahre währen. Es ist daher sehr erflärlich, wenn es in der runtergebrückt auf einen Stand, wie das Bieh", die alleinige Ursache gewesen sein, so wird jetzt jedem Arbeiter klar sein, was er von dem tann ich ert jezt auf die in Nr. 49 d. Bl. enthaltene Berichtigung Rechtfertigung" heißt: des Herrn Bürgermeister Körner antworten und zwar Folgendes: Jm beiter immer höher und drängte zu weiteren Schritten. Seit 2% Auch hier beginnt die Dämmerung zu weichen. Im Laufe der Zeit stieg die Ungeduld und Aufregung der Ar- heutigen Staate zu erwarten hat. Ich schließe mit den Worten: Jahre 1871 wurde uns der Markiplab zur Abbaltung einer Volks Mit sozial- demokratischem Gruße versammlung von dem Stadtrathe unter dem Vorgeben verweigert, daß Jahren fortwährend in dieser Angelegenheit abgewiesen und vertröner, J. A.: Zimmermann. der Berkehr und die Passage dadurch gehemmt würden. Vorher hatte es dem Arbeiter wohl nicht zu verdenken, wenn er auf einem geuns jedoch der Herr Gerichtsamtmann schon zweimal den Marktplay bieles ist feineswegs überrascht gekommen, sondern sogar noch am 6. Tischtergesellen faste folgenden Beschluß:" Die Generalversamm= seglichen Wege zu dem Mittel einer Arbeitseinstellung greift, denn Berlin. Eine sehr zahlreich besuchte Generalversammlung der zur Verfügung gestellt, aber jedesmal hinderte uns das schlechte Wetter, August in den Vormittagsstunden ist die Arbeitseinstellung bei der be- lung der Tischlergesellen erklärt vom heutigen Tage an die partiellen denselben zu benußen. Als wir uns zum dritten Male den Markt treffenden Kaiserlichen Werft, sowie den Privatunternehmern angezeigt Strifes für angefangen und verspricht, mit allen Kräften für die play behuis Abhaltung einer Voltsversammlung erbaten, beschied uns worden und zwar schriftlich vom Comitee unterzeichnet, und wäre Kollegen, die zum Strike gezwungen werden, einzutreten." Der VorDer Herr Gerichtsamtmann nunmehr dahis, daß nicht er, sondern der Stadtrath über die öffentlichen Pläge zu verfügen habe. Wir wandten diesem vorzubeugen gewesen, wenn den Arbeitern ihre gewiß billi- sigende erklärte demgemäß den Strike für proflamirt und ermahnte, uns darauf an den Stadtrath, wurden aber, wie schon erwähnt, ab- gen Wünsche von den betreffenden Interessenten gewährt worden die Strifetajsen nicht im Stiche zu lassen. Die freiwilligen Beiträge wurden für die erste Woche auf 5 Sg., für die ferneren Wochen auf gewiesen; auch die übrigen Pläße, die wir der Reihe nach begehrten, Ein Jeder verwerthet sein Kapital, wie er es am besten tann; je 2% Sgr. festgesezt. Jede Werkstatt, in welcher die Forderungen wurden uns verweigert. Jest wandte ich mich im Namen des Ber- und was ist des Arbeiters Kapital? Sein Fleiß und seiner Hände nicht bewilligt werden, wurde verpflichtet, hiero on dem Stritekomitee eins beschwerdeführend erſt an die Kreis Kreisdirektion und ſodann, als diese Arbeit, so gut wie der Kaufmann für seine Waaren die Preise stei Wutheilung zu machen und sollen außerdem bebufs Feststellung einer mich ohne Bescheid ließ, an das Ministerium, und als auch dieses nicht antwortete, richtete ich eine Eingabs direkt an den König. Nach gern muß, um seine Prozente zu erzielen, so ist der rechtliche Arbei- Preisstatistit Delegirte aller Wertstätten am nächsten Sonntag zu einer Schließlich gelangte noch eine Re ungefähr 14 Tagen eröffnete mir die töngliche Kreisbirefter verpflichtet, mit seiner Hände Arbeit Geschäfte zu treiben, wenn er Versammlung zusammentreten. solution zur Annahme, weiche die von dem Ortsvereine der Tischler tion, baß zwar mehrere Beschwerden wegen Berweigerung der als moralischer Mensch seine Existenz erhalten will! erstrebten Shiedsgerichte und Einigungsämter verwirft und die Kommunepläge zur Abhaltung von Boltsversammlungen von mir Für Zimmerer: I. Klasse, Sommerlohn 1. Thlr., Winterlohn Strifetasse als die einzige Quelle zur Berbesserung der Lage der eingegangen wären, daß sie aber ein Einschreiten für überflüssig ge: 26 Sr.; II. Klasse, Sommerlohn 28 Sgr., Winterlohn 24 Sgr.; Tischlergesellen anerkennt. halten habe, weil sie glaubte, die Stadtbehööde werde nach Gesez und III. Klasse, Sommerlohn 26 Sgr., Winterlohn 22 Sgr.; IV. Klasse, ( Bolksztg.) Recht handeln und die Wünsche der städtischen Bewohner thunlicht Sommerlohn 24 Syr., Winterlohn 20 Sr. berücksichtigen. Daraufhin wurde mir von dem stellvertretenden Bürgermeister Stadtrath Schilling der Schießplan zur Abhaltung einer Boltsversammlung angewiesen. Ich bin also nicht abschlägig beshieden worden, wie der Herr Bürgermeister in seiner Berichtigung in Nr. 49 b. Bl. jagt.? Die Bersammlung selber verzögerte ſich bis zum 26. Mai d. J. und fonnte auch erst dann abgehalten werden, nachdem wiederum verschiedene Einwendungen von Seiten der städtischen Behörde Erlebigung gefunden hatten. sigurad 19.01.0 wären. Für Bohrer: I. Klasse, Sommerlohn 26 Sgr., Winterlohn 22 Sgr.; II. Klasse, Sommerlohn 24 Sgr., Winterlohn 20 Sgr.; III. Klasse, Sommerlohn 22 Sr., Winterlohn 18 Sgr, Die Forderungen der Arbeiter sind folgende: Winterlohn 1 Thlr. 2%, Sgr.; II. klasse, Sommerlohn 1 Thlr. 2½ Für Zimmerer: Llaiſe, Sommerlohn 1 Thlr. 5 Sar., Sgr., Winterlohn 1 Thlr. Für Bohrer: I. Klaffe, Sommerlohn 1 Thlr., Winterlohn 26 Sgr.; II. Klaffe, Sommerlohn 27 Sgr., Winterlohn 24 Sgr." Wilh. Lehma un. Nachschrift. Wir ersuchen die Königl. Kreisdirektion, auf unsere Zimmerer und Berufsgenossen Danzigs. Unterzeichnet ist das Schriftitück: Das Komitee der vereinigten refommandirte Eingabe vom 30. Mai d. J., eine Beschwerde gegen den die Berfammlung vom 26. Mai d. J. überwachenden Polizeibe amten enthaltend, zu antworten, widrigenfaus wir den Instanzenpeg einschlagen werden. Köln, 10. Aug. Unsere gestrige Parteipersammlung, Behufs Besprechung der Anträge zum Baiteifongreß und Wahl eines Delegirten war ziemlich zahlreich besucht. Der Bertrauensmann Heinrichs verlas Eingangs ein Schreiben zweier Parteigenossen, welche vor Kurzem sich in Amerika( Chicago) eine neue Heimath gesucht und gefunden hatten. Berlin. Ueber den Strike der hiesigen Steinmeßen ist mitzutheilen, daß bereits 100 Mann abgereist sind. Bei den fleinen Weistern, welche den geforderten Lohnzuschlag von 25 proc. bewilligten, wird bereits gearbeitet, so daß nur noch 75 Mann zu unterstüßen find. Ansehnliche Geldsummen sind von auswärts eingegangen und steht eine siegreiche Beendigung des Strifes in Aussicht. 6. München. Ueber die Polizeichicanen bei unjerm in Nr. 61 Bl. gedachten Arbeiterfest einige Worte: Als das fröhliche Treiven Nachts 12 Uhr aufhörte, forderte ein Trommelwirbel die Anwesenden zum Abmarsche auf; die rothe Fahne an der Spige marshirten einige 20 Mann vom Festplatz weg in die Stadt, nicht aber ohne polizeiluhe ueberwachung, denn schon als wir den Garten verließen, standen an dem Wege zwei Polizeifommissäre, jedenfalls um das Aufcollen ber rothen Fahne zu verhüten, denn es war mondhelle Nacht. In einiger Entfernung hinterdrein marschirten in geschlossener Reihe ungefähr seine halbe Compagnie Gensdarmen, welche den ganzen Nahmutag über Der Vorstand des sozial- demokratischen Arbeitervereins um den Festplay postirt waren, um bei allenfallsigen Unruhen heruzu Rochlig. vorbrechen zu tönnen. Diese scheuten sich nicht, im Borbeigehen einigen Penig. Hirten brief eines tieinen evangelischen Bapstes unserer Leute Rippenstöße zu verjeßen und zwar sehr de.her Art, und an der Wulde in Sachen der Sozialdemokratie. Aus einem Zur Tagesordnung gab Herr Rittinghausen einen geschicht verfolgten uns, bis wir uns in einen Garten verloren. Aber auch hier obevhirtlichen Schreiben, das uns zufällig in die Hände gefallen ist lichen Rückblick über die Entstehung und Entwickelung der Partei mit sollten wir nicht unüberwacht bleiben; denn kaum hatten wir uns geund das wider die Römlinge und Sozialdemokraten loszieht, theilen besonderer Hervorhebung unserer Organisation. Hierauf brachte Red- feßt, als auch schon draußen 2 Mann dieser Sicherheitsorgane, ni wir nachstehend den uns intereffirenden recht lustigen Theil mit: ner die Bekanntmachung des Ausschusses bezüglich des Congresses zur den Ohren an die Gartenmauer gedrückt, uns belauschten, und erst, Und ein zweites: Alle Welt ist in der letzten Zeit auf die dicht Kenntniß der Anwesenden, ebenso gelangten die bereits gestellten An- nachdem sie bei ihrem heimlichen Lauschen überrascht worden waren, geſchloſſene Bhglanz der Sozialdemokraten hingewiesen worden. Jept träge zum Congres zur Vorlesung. Die Hamburger Anträge gaben gingen sie in den Garten hinein. Ferner waren wir im Inneren will es noch niemand recht glauben, was diese als ihr Programm Anlaß zu einer längern Debatte, welche dahin resultirte, sich den ge- unsers Festlokals von 6 Polizeikommisfacen, welche das Abzeichen trugen, aufstellen: Beseitigung aller Autorität, Umsturz alles Bestegenden, nannten Anträgen gegenüber ablehnend zu verhalten. Wärend bewachi; wie viele noch als geheime da waren, fana nicht genau an Aufhebung des Eigentums, Beseitigung der für das Leben geschlossenen einer Bause von 10 Minuten fand Aufnahme neuer Parteimitglieder gegeben werden; jedenfalls waren es noch mehr. Was die Außen- deChen, Bekämpfung feber Art von religiösem Glauben bis zu dem statt. Ein Antrag auf Abstellung des Systems der angestell- wachung durch Gensdarinen anbetrifft, so hatten vorzüglich die reitenfonber, bas nicht etwa Jebem frei ſteht, etwas oder nichts zu glauben, ten und befoldeten Agitatoren gelangte ebenfalls zur Debatte den viel zu thun, denn sie mußten jede viertel Stunde der Bolizei in sondern daß es Niemanden erlaubt sein solle, irgend etwas zu glauben, Indeß bie weiteren Verhandlungen und die Wahl der Dele- der Stadt Beacht bringen über den Gang des Festes. Und nicht ( irgend eine Art von religiöser Ueberzeugung zu haben, Gott in irgend girten wegen vorgerückter Zeit auf nächsten Sonntag vertagt. genug, daß wir im Janern wie von Außen schacf bewacht waren, einer Weise oder Form zu bekennen.) Noch behaupten die meisten, . R. wenn sie dies als die Tendenz der Internationale nennen hören, es wurde sogar eine Estadron Kürassiere zur Bereitschaft kommandirt, Köln. Die Herren Schweigerianer versuchen es ießt, hier und überdies auch noch eine Compagnie Infanterie, welche, bei einer Jei das eine gewaltige Hebertreibung. Aber ein Vorspiel haben wir zu wühlen, unter der Farma des Maurervereins. Am Montag etwa ausbrechenden Unruhe, mit Sävel und Bajonett hätten helfen in Paris erlebt, und was bort nicht hat ausgeführt werden können, sind sie jedoch in einer heimlich einberufenen Versammlung elend durch müssen. Aber leider würden die Hoffnungen durch die Intelligenz der das wartet nur auf günstigere Zeit und günstigeren Boden, um es gefallen. Ausführlicher Bericht in nächster Nr. Arbeiter vereitelt, und man hätte besser gethan, wenn man jene Leute womöglich im weitern Umfange, mit größerem Glücke zu versuchen. Barmen.( Culturstaatliches.) Die ,, Neue Berliner Börsen nicht so angestrengt hätte, denn dahin, wohin man es mit solcheit Ju's aber so, wie die Kundigen uns versichern, so liegt es auf der Zeitung", ein Blatt, dessen Bourgeois- Gesinnungen durch seinen Maßregeln bringen will, bringt man's doch nicht mehr, und jemehe Hand, daß wir alle, alle ohne Ausnahme, welchem Stande wir an- Namen garantirt sind, läßt sich in Nr. 179 aus Rheinland- die Arbeiter zusammen kommen und sich vereinigen, desto mehr greift gehören, in unsern heiligsten Gütern bedroht sind, daß wir nicht Westfalen u. A. Folgendes schreiben: die Ansicht Play, daß ein ruhiges Wicten und Streben megr nüßt, zeitig und nicht ernst genug alle unfere Kräfte aufbieten tönnen, um Am ultimo Juli fand in Barmen eine Versammlung der als eine Demonstration. solchem Hereinbrechen der wildesten Barbarei entgegen zu arbeiten, daß Aktionäre der dortigen Stadttheater- Gesellschaft statt. Diefelbe Nürnberg, 1. Aug. Obwohl verspätet durch allerlei Verhältnisse wir durch Unterricht, Erziehung, Zucht und Leben die Unsern, Haus, mußte vor allem constatiren, daß an dem nöthigen Kapitale noch die glauben wir doch unseren Parteigenossen in ganz Deutschland einen Schule, Kirche, Gemeinde vor solchem Abgrunde zu bewahren trachten. bedeutende"( für die Reichen Barmens äußerst geringfügige nachträglichen Bericht über ein Fest bringen zu dürfen, das wir an Ist dein so, wie die Kundigen uns verfichein, so geht die Welt einer Summe. Anmerkung des Verfassers), Summe von ca. 25,000 hit. 7. Juli hier abhielten. Es war dies das sechste Stiftungsfest des Für Leipzig. Gewerksgenossenschaft der Holzarbeiter. Ein adung zum Stiftungsfest. Arbeiterbildungsvereines, des Kerns und des Begründers der hiesigen| dortigen Gewehrfabrik in einem längeren Vortrag die preußischen ZuPartei. Wir ließen zur Einladung, wie alljährlich, große rothe Pla- stände und Waffenerfolge verherrlicht habe. fate drucken, auf denen wir alle Arbeiter Nürnbergs zu recht zahl= Zur Verantwortung vor die Thüringer Landesversammlung nach reichem Besuche einluden. Anknüpfend an das 3 Tage vorher in Apolda geladen, wagte derselbe nicht, diese Thatsache in Abrede zu Amerika stattgehabte Jahresfest der Unabhängigkeitserklärung vom stellen, suchte sie vielmehr mit der Situation gegenüber seinen europäiſchen Königthum, wieſen wir auf die Zeiſtung bes Arbeiter: Rorgeſetzten zu entschuldigen, womit auch seine von Erfurt mitgebildungsvereins hin, der in dem internationalen Klassenfampse stets brachten Entlastungszeugen übereinstimmten. Die Parteigenossen von Nah und Fern werden hierdurch freundmuthig für die Interessen der Arbeiterklasse eingetreten ist. Auch wir hielten die Sache nicht für so ernsthaft, da wir die lichst eingeladen, an unserem Stiftungsfest, welches am 18. August Ueberzeugung hatten, daß Herr Imhof durch seine Redewuth in diese von Nachm. 3 Uhr in den Räumen der goldenen Krone zu Connewiz unangenehme Lage gebracht war; wir erklärten demselben aber, daß| stattfindet, sich recht zahlreich zu betheiligen. er sich nach diesem Vorfall auf längere Zeit von jeder öffentlichen Programm:) Thätigkeit zurückzuziehen habe. Er versprach dieses zu thun und gab Concert. Festrede, gehalten von Th. Yord,( Hamburg). Abends. dabei selbst zu, einen großen Fehler begangen zu haben; somit war Ball, Feuerwerk u. s. w. Das Fest- Comitee. die Sache zu Aller Zufriedenheit erledigt. ( 2) 2 Sektion der Böttcher, Sonnabend den 17. Augustindis ond Nach einigen weiteren Ausführungen hieß es noch in der Einlabung: Schwören wir, daß auch wir dazu beitragen wollen, daß unser 4. Juli ebenfalls bald gefeiert wird!" und zum Schluß wurde auf die Nothwendigkeit hingewiesen, daß alle Arbeiter unter Einem Banner sich vereinigen müßten: unter der rothen Fahne der SozialDemokratie." Die Plakate kommen zum Stempeln auf die Polizei. Doch was Kaum hatte nun aber das mit der Thüringer Landesversamme geschieht? Es heißt: die Plakate seien staatsgefährlich und dürften so lung verbundene Arbeiterfest begonnen, als Herr Imhof, einem Annicht angeschlagen werden. Alles Protestiren half nichts und der Herr fall seiner Redewuth unterliegend, sein Wort bra h, die Rednertribüne Assessor, ein Polizei- Difiziant und ein Stadtgerichtsbiener bearbeiten betrat und der Versammlung in längerem Vortrag auseinandersetzte, in nat mit Scheere, mit Federmeſſer und anderen polizei- censurlichen daß in Preußen bereits die Schule von der Kirche getrennt jei u... Versammlung. Hülfsmitteln das un schuldige rothe Papier so lange, bis aus der aufrührerischen Einladung etwa 20 Zeilen verschwunden waren. Die ,, rothe Fahne," welche den Schluß des ganzen Plakates bildete, wurde crtra noch als schmaler Streifen herausgeschnitten. Nach diesem gesellschaftsrettenden Akte wurden die Platate zum großen Gaudium aller vernünftigen Menschen angeschlagen. Eine bessere Reklame hätte uns übrigens unfere,.Hochlöbliche" gar nicht machen können. Massen weise strömten bei dem herrlichen Sonntagswetter die Arbeiter nach den lieblichen Räumen des Café Reutersbrunnen, wo mitten im Garten die große rothe Parteifahne mit der Inschrift ,, Sektion Nürnberg" aufgepflanzt war. Parteigenoffe Memminger hielt die Festrede und verlas dabei zum Entseßen der zahlreich anwesenden PolizeiMenschen die der Censur verfallenen Stellen des Plakats. Das Schönste an der ganzen Geschichte war noch, daß die Plakate in unserer Schwesterstadt Fürth ungehindert gestempelt und angeschlagen wurden, was wieder einen schönen Beitrag zur Rechtsgleichheit im neuen deutschen Reiche liefert. Das Fest verlief in der würdigsten Weise. Musikalische und deflamatorische Vorträge wechselten mit einander; Herr Kopp sprach den von ihm selbst gedichteten Festprolog und der gerade hier anwesende Parteigenosse Knaured aus Eßlingen erfreute uns gleichfalls mit einem Gedichte. Von denjenigen unserer Brüder, die in des Kaisers gefärbte Wolle eingewickelt sind, von Reisigen zu Roß und zu Fuß waren ebenfalls viele anwesend und benahmen sich bieselben auch auf's Brüderlichste. C3 mochten im Ganzen über 2000 Festtheilnehmer anwesend gewesen sein. Das Fest schloß mit einem Hoch auf unsere Inhaftirten, auf die Sozialdemokratie und die Internationale Arbeiter- Assoziation. Wohl wäre es nach dieser beispiellosen Naivitat Imhofs gerechtfertigt gewesen, denselben von der Rednertribüne zu entfernen, wir haben jedoch geschwiegen, um feinen Mißton in die Festlichkeit zu bringen. Heute behauptet nun Herr Imhof, es fei gar nichts gegen ihn bewiesen worden und sucht die Angelegenheit, als von nur einer Person ausgehend, als einen Akt persönlicher Feindschaft und Gehäffigkeit hin, zu stellen. Nun Parteigenossen, her ist von persönlicher Feindschaft keine Rede, und wird Herr Jinhof wohl auch keinen von uns als seinen in persönlichen Feind bezeichnen können und wollen. Aber der Wahrheit die Ehre! Wir halten Herrn Imhof für einen unverbesserlichen Schwäßer, der Herrn Müller, anstatt ihn zu verdächtigen, in jeder Weise seinen Dank aussprechen sollte. Und wenn Herr Imhof erklärt, in derselben Weise wie früher thätig sein zu wollen, so kann er allerdings der Partei schädlich werden. Sollte Herr Imhof hiermit noch nicht zufrieden sein, dann werden wohl die Delegirten der Thüringer Landesversammlung bereit sein, unsere Erklärung zu unterstüßen. An der Verhandlung der Imhof'schen Angelegenheit in Apolda haben sich überdies blos Parteimitglieder betheiligt; da überhaupt in Erfurt feine Parteimitgliedschaft besteht, so ist ja Herr Imhof selbst blos Gewerkschafts- aber nicht Parteimitglied. Daß diese Angelegenheit während des Erfurter Congresses zur Sprache kam, war durchaus feine Heßerei; die Sache war ja kein Geheimniß, und mußte es nach Imhofs Auftreten in Apolda so kommen. Etwaige weitere Schritte stellen wir dem Parteiausschuß anheim. Für das vorjährige Thüringsche Agitations- Comite. Weimar C. Kettel, jun.md me! Apolda C. A. Reichelt. ons Friz Reichelt. Julius Dorn. do An die Parteigenossen. dah 290 c auf der Böttcherherberge.me Sternwartenstr. Nr. 12 diagno Für Hamburg. Sozial- demokratische Arbeiterpartei. Versammlung am Montag, den 19. August, Abends 9 Uhr, Tagesordnung: Anträge zum Parteicongres. Die Mitgliedstarten sind vorzuzeigen. Eberhahn's Clublokal, Zeughausmarkt 31. 142 August Geib. er Für Pforzheim. Jeden Mittwoch Abend Versammlung im Saale des Herrn Bäder Buck. Sedansvorstadt, 1 Treppe. Einladung zum Stiftungsfest bes do 18 sig Volksverein zu Meerane. Sonntag, den 1. Sept., Nachmittag 4 Uhr in den Räumlichkeiten des Bairischen Hofes. Die Festrede gehalten von einem der tüchtigsten Parteigenoffen. Alle Freunde und Gesinnungsgenossen, welche den Zweck dieses Festes fennen, laden wir hierdurch zur Theilnahme freundlichst ein. Entree 1 Ngr. Gößere Corporationen mögen der Ordnung halber ihre Festzeichen zur geeigneten Zeit von hier beziehen. Meerane, den 14 Auguft. Der Borstand. Acht Tage nach dem Fest kam vom General- Kommando Würzburg an die hiesigen Regiments- Chefs die strenge Weisung, den Soldaten ein für allemal bei Strafe den Besuch von öffentlichen Versammlungen is shid sure und ,, Arbeiterfesten" zu verbieten. Ebenso wurden denselben einzelne Bierlokale als politische" Wirthschaften verboten. Wegen der an unseren Plakaten verübten Censur werden wir gerichtliche Klage stellen in und die Sache nöthigenfalls bis vor die Abgeordnetenkammer bringen. Herr Nippold in Gotha ist als Renegat aus der Partei ge- I Karlsruhe. Die Zeit des Kongresses rückt immer näher, nur schieden. Der Parteifongreß ist somit der Mühe überhoben, sich mit noch wenige Tage find bis dahin. Die Vorgänge in Stuttgart, einem Antrag auf dessen Ausschließ ung zu beschäftigen. München u. 1. w., veranlaßt durch die Agitatoren Hartmann und Die Gothaer Parteigenossen. Frohme, haben mich bewogen, aus meiner neutralen Stellung heraus zu treten, die ich seit bereits drei Jahren eingenommen habe. Ich An die Parteigenossen fordere baber im Interesse der Sache die Parteigenossen Badens, nam Für die Inhaftirten ging ferner bei uns ein: lich von: Pforzheim, Heidelberg und Mannheim auf,( von Karlsruhe Von G. Löwenstein in Fürth 10 Thir, von den Parteigenoffen würde Unterzeichneter vertreten sein) noch eine Besprechung vor dem Kon greß abzuhalten, und zwar Sonntag den 25. August. Als Ort der Zusammenkunft schlage ich Heidelberg oder Mannheim vor; ich überlasse es den Parteigenossen dieser zwei Orte, sich mit einander zu verstänbigen, ich zweifle auch nicht, daß Pforzheim ein oder zwei Vertreter schickt, sind doch bei der Landesversammlung in Eßlingen fünf Parteigenossen von Pforzheim vertreten gewesen. An diesem Tage fönnte zugleich eine öffentliche Arbeiterversammlung abgehalten werden. Vormittags Besprechung der Vertreter. Vorläufige Tagesordnung: Agi tation, Kongreß. Auch würde es der Sache nüßlich sein, wenn Leute aus Mainz oder Darmstadt anwesend sein würden, falls es zu einer öffentlichen Versammlung kommen soll. Parteigenossen Badens! Blickt nach ein festes Busammenhalten; die leßte Generalversammlung des Allgem. deutschen Arbeitervereins hat den Schleier gänzlich gelüftet. Berliert feine Zeit und benachrichtigt mich sobald wie möglich brieflich; ich werde das Gleiche thun. Mit sozial- dem. Gruß ( 4) 2 Internationale Metallarbeitergewerkschaft für Leipzig und Umgegend.ste Jeben Montag, Abends 8 Uhr dno moge Sikung d in der Restauration von G. Arnold, Reudnißerstr. 10. Das Erscheinen aller Mitglieder ist dringend nothwendig. Aufnahme neuer Mitglieder. Jm Selbstverlage des Verfassers ist soeben erschienen: ( m.) Sozial- demokratische Abhandlungen. Von M. Rittinghausen. gebung durch das Volk gerichteten Einwürfe. Fünftes Heft. Widerlegung der gegen die direkte Gesetz 330 in Regensburg durch Spändel der Ertrag eines Arbeiterfestes 12 Fl. 50 Kr., und von dem Gastwirth Gally 2 Fl. 6 Kr., von den Parteigenossen in Spandau durch W. Fisher 1 Thlr., von den Parteigegenossen in Göln 2. Sendung durch G. Heinrichs 3 Thlr. 6 Gr. 6 Pf., von den Parteigenossen in Geyer durch C. Demmler der Ertrag einer erhält man das Heft franto unter Kreuzband. Gegen portofreie Einsendung von 6 Sgr. 8 Bf.( in Briefmarken) Waldparthie 1 Thlr. 14 Gr., und in einem kleinen Kreis gesammelt Adr. Rittinghausen in Köln, Gereonstraße 36.( 4) 1* 12 Gr., und von den Parteigenossen abschläglich 1 Thlr. 4 Gr., von den Mitgliedern der internationalen Metallarbeiter in Berlin durch Für Schuhmacher. H. Havenith auf Liste Nr. 17. gesammelt 9 Thlr., von T. Hillmann Das Arbeitsnachweise- Bureau für Schuhmacher in Mainz Hambung, die auf Liste Nr. 110 gezeichneten Beiträge 5 Thlr. 21 Gr., befindet sich Mitternachtsreul Nr. 2 bei Herrn J. Joseph.- Was von Ed. Prey Hamburg die auf Lifte 108 in der Nachhalfischen wir unsern reisenden Kollegen hiermit empfehlend mittheilen. Das Fabrik gezeichneten Beiträge 7 Thir. 7 Gr. 6 Würtemberg und Baiern, und strebt, diesen nachzukommen! Es gilt auf Liste Nr. 113 gesammelt 1 Thlr. Pf., von S. in Hamburg Vereinslokal ist Mitternacht, bei Herrn Garrez. Versammlung jeden Den Parteigenossen ( 3) 2 nommene Photographiengeschäft fortführe und die Portraits ber bc= zur Nachricht, daß ich das von meinem verstorbenen Manne übertanntesten Parteigenossen, Mitglieder der Commune u. s. w. zu ben bekannten billigen Preisen in beliebiger Quantität versende. von H. B. Hamburg auf Liste Dienstag Abend. Nr. 5 gesammelt i Thlr 3 Gr., von L. Lindinger Hamburg auf Liste Nr. 101 gesammelt 2 Thlr. 16 Gr. 6 Pf., von Hoffmann Hamburg auf Liste Nr. 106 gesammelt 2 Thlr. 5 Gr. 3 Pf., von Günther Altona auf Liste Nr. 114 gesammelt 1 Thlr., von Schulz Hamburg auf Liste Nr. 2 gesammelt 14 Thlr. 8 Gr. 3 Pf., von S. in Mainz 3. Sendung 20 F. Hamburg, den 13. Auguft. Mit sozial- demokratischem Gruß d H. Benneke, Partei- Kassirer, fl. Schäferkamp 77, Hamburg. Brieffaften Die photographische Gruppenaufnahme des Congreffes der sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Dresden am 12., 13., 14, und 15. August 1871 ist zu herabgefeßten Preisen a Std. 1, 3, 5 und 12 Ngr., ( früher 2, 6, 12% und 25 Ngr.) bei Franto- Einsendung gegen Franto Zusendung zu beziehen durch Henritte verw. Knieling, Christianstr. 16. Dresden. *( 3) 2 F. Frei, Waldstraße Nr. 27. Mainz, 11. Auguft. Auf die Anfrage des Herrn F. in Nr. 64 bes ,, Boltsstaat", wo ver Bericht bleibe über die Volksversammlung betreffs des Jesuiten gesezes und des Vortrags des Dr. Mar Hirsch hiermit die Antwort, daß wir keine Lust haben, Berichte über Ver sammlungen zu veröffentlichen, in denen seinwollende Sozialisten anti- sozialistische Vorträge halten,( was zwar Herr F. nicht zu unterscheiden vermag.) Sollte aber den Fragesteller feine eigene Rede inter- der Erpedition: Bauli, Straßburg f. Abonn. 8 Gr.; Wosniak, effiren, so mag er dieselbe nur dem„ Boltsstaat übermitteln, die Marburg f. Annonce 3 Gr.; Bl., Mittellangenau: der österr. PapierMainzer Mitglieder haben nichts dagegen. gulden wird nach den Cours berechnet.; Saſſen, Neviges f. Schriften 8 Gr.; Guggenberger, Graz: Alles richtig; Edharbt, New- York: 3bre ebft Shlipsen und Kravatten in beliebter Auswahl, empfiehlt Ihre bei reellen Preiſen C. Beyer, Colonnadensir Nr. 1.( 2) 2 Annonce tostet 25 Ngr.; Barthel, Jancovic f. Abonn. II- IV. Qu. Es werde Licht", incl. 2 Thlr. 20 Gr.; Rittinghausen, f. Schrift. 2 Gr.dey sta der Rebattion: Mainz, dem Ausschuß zur Begutachtung übersandt. Regensburg desgl.; Heppenheim, Kühn, N. Köln, in nächster Ne. Für politisch Gemaßregelte. Zum Schluß wollen wir jedoch bemerken, daß diese Versammlung eine der größten und interessantesten von allen war, die wir seit langer Zeit hie abhielten. Ueber das Jesuitengesetz wurde folgende R efolution einstimmig angenommen: " In Erwägung, daß der gegenwärtigen kirchlichen oder religiösen Streitfrage, welche in der Jesuitenfrage gipfelt, auch nicht die geringste kulturfortschrittliche Bedeutung beigelegt werden kann, diese Frage vielmehr von gewissen Parteien aufs Tapet gebracht worden ist, um das Bolt von seinen eigentlichen, wirklichen Interesse abzuhalten, erflärt die heutige Volksversammlung sich init der sozial- demokratischen Bartei einverstanden, indem die Berwiflichung des Programms dieser Bartei nicht allein allen diesen Streitigkeiten entheben wird, fon bern auch die Lösung aller firchlichen wie sozial- politischen Fragen B. J. L. zur Folge hat." Mainz. Das Arbeits- Nachweise Bureau für Schreiner befindet sich Adlerstraße Nr. 12 bei G. J. Hell. Wir bitten un fre Collegen, sich diese Adresse zu merken, indem noch ein zweites Bureau der Meister hier besteht, welches niemals dazu angethan sein kann, den Arbeiter zu schüßen, und ihn vor den Händen gefühlloser Ausbeuter zu bewahren. Ebenso warnen wir davor, sich dem einen oder anderen Subjekte anzuschließen, welches vorgiebt, Arbeit zu vermitteln, in Wahrheit aber die Arbeiter am Bahnhofe, den Landungspläßen und in den Straßen abfängt, sie erst selbst ausbeutet und dann ehrlojen Hänben überliefert, die hierfür einen solchen Seelenverkäufer besser honoriren, als ben arbeitenden Arbeiter. Darum, Arbeiter, geht direkt auf unser Nachweise- Bureau, wo ein Verzeichniß sämmtlicher Arbeitgeber aufliegt mit den nöthigen Bemerkungen über Behandlung, Verdienst, Fabrik- und Werkstattoerhältnisse. Auh im Gasthaus zur ,, alten Krone" auf dem Brand wird jedem Arbeiter die nöthige Aufklärung zu Theil werden, daselbst befindet sich unser Vereinskotal, und empfehlen wir dieses Haus unseren Collegen ganz besonders. Jeden Montag regelmäßige Mitgliederver sammlung. Der Vorstand der Schreiner- Union. Eßlingen. In der am 10. August zahlreich besuchten Versammlung des sozial- demokratischen Arbeitervereins wurde gegenüber den Angriffen der Stuttgarter Mitglieder des Allgemeinen deutschen Arbeitervereins im Neuen" Nr. 88 unserem Vertrauensmann W. Morlock einstimmig ein Vertrauensvotum ertheilt. Der Ausschuß. Samburg- Altona. Der Sattlerstrike ist beendet, die For: derungen sind zum größten Theil bewilligt. Wir sagen allen Collegen unsern Dank für die erwiesenen Unterstügungen. Die Abrechnung erfolgt in einer der nächsten Nummern. Das Comitee. Von Kobitsch, Dresden 14 gr., von S. in A. 90 Thlr. Für Augsburg. Sozial- demokratische Arbeiterpartei. Montag, den 19. August, Abends 8 Uhr sig Versammlung adelrais bei H. Zündel,( ehemals Erdmannsdörfer) se am mittlern Lech. Tagesordnung: Anträge zum Gongreß. J. A.: G. Stollberg. Für Breslau. Sozialdemokratische Arbeiterpartei. of a Montag, den 19. 6. M., Abends 8 Uhr Versammlung. im Saale des Fürst Blücher, Lehmdamm Nr. 10. Assoziation im Haag." Tagesordnung: Der Congreß der Internationalen ArbeiterDie Mitglieder werben aufgefordert, vollzählig und pünktlich zu erscheinen und ihre Karten mitzubringen. Gäste haben Zutritt. Für Berlin. H. Dehme. Internationale Arbeiter- Association. Die hiesigen Mitglieder obiger Association labe ich behufs Beschickung des Kongresses im Haag zu einer Versammlung auf Mitts woch 21. August, Abends 8 Uhr in Deichmüllers Salon, Neue Grünstraße Nr. 28., hiermit ein. Fr. Milke Für Schwäb. Gmünd. Montag den 19. August Abends halb 7 Uhr Versammlung im rothen Ochsen( großer Saal.) Die Parteigenossen sowie die Leser des Volksstaat" werden bringend Tagesordnung: Erläuterung des sozialdemokratischen Programms. ersucht, zu erscheinen. Leipzig. Soz- demoke. Arbeiterverein. Die Angelegenheit Imhof betreffend. Mittwoch den 21. August Abends 8 Uhr im Saale des ArbeiNicht wenig sind wir erstaunt über die Erklärung des Herrn Jm= hof in Nr. 63 d. Bl., und diene demselben Folgendes als Erwide- terbildungsvereins Ritterstr. 42. II. rung auf seine unerhörte Herausforderung: geschlossene Mitgliederversammlung. Bon mehreren Erfurter Freunden, deren Namen durchaus nichts Das Erscheinen aller Mitglieder wird erwartet. Zutritt nur zur Sache ihun, wurde uns vor der Thüringer Landesversammlung gegen Vorzeigung der Mitgliedskarte. bie Mittheilung gemacht, daß Herr Imhof bei einer Festlichkeit der Der Borstand. Papierwäsche! „ Es Poesien von Leopold Jacoby. Berlin 1872. Ladenpreis 12 Sgr. Bei 6 Exempl. wird der Preis auf 7½ Str., bei 30 Erempl. auf pro Exemplar ermäßigt. ( 5) 3 6 Sgr. 5. E. Oliven. Berlin, Louisenstr. 45. An die Leser des ,, Voltsstaat". Von der unterzeichneten Grpedition werden zu eigenem Bedarf nachstehende Exemplare des Voltsstaat gesucht: 1869. Nr. 5, 6, 7, 9, 16, 21 22, 24. 1870. 1, 2, 3, 4, 7, 10, 13, 15, 16, 17, 18, 22, 23, 24, 25, 38, 39, 40, 41, 44, 45, 46. 48, 49, 50, 52, 60, 62, 64 65, 66, 67, 68. 70, 71, 72, 73, 74, 77, 83, 88, 95, 96, 101. 102, 103 und 104, 1871. 3, 53, 62. 77. Die Zusendungen werden per Badet un frankirt( bei einzelnen Exemplaren per Kreuzband) erbeten. Der Betrag hierfür wird auf Verlangen rüdvergütet jedoch nur für rein= gehaltene Eremplare Die Filialer peditionen, welche noch von vorstehenden Nummern auf Lager haben, werden aufgefordert, folche gegen Portorü dvergütung einzusenden. Die Expedition des„ Volkstaat". Im Verlage der Expedition des ,, Boltsstaat" in erschienen, resp. von ihr zu beziehen: Thlr. gr. pf Der Bürgerkrieg in Frankreich, Adresse des Generalraths der Internationalen Arbeiterassoziation Leipziger Hochverrathsprozeß. I- IV. Lieferung à Bekanntmachung. 25 25 Den Lesern des ,, Rolfsstaat" in Neudnitz, Neuschönefeld, Volks marsdorf, Sellerhausen, Grottendorf. Anger wird bekannt ge geben, daß sich bei Herrn Schneider L. Pressel in Voltmarsdorf Ewaldstr. 74/2 eine Filialexpedition befindet. Abonnements werden dort entgegegnenommen, auch find doitselbst einzelne Nummern zu haben. Die Expedition des Volksstaat." " Leipzig: Berantw. Redakteur A. Muth; Redaktion n. Expedition Hohesir. 4; Drud u. Verlag v. F. Thiele.