No. 15. Erscheint wöchentlich 2 ma in Leipzig. Bestellungen nehmen alle Bestanstalien und Buchhand fangen des Jns und AusTaubes an. Für Leipzig nehmen Bestellungen an: die Expedition, Hohe Str. 4. A. Bebel, Petersstr. 18, 8. Thiele, Emilienftr. 2. Mittwoch, 18. September. Der Volksstaat 1872 babonnementspreis: Für Preußen incl. Stempel. Heuer 17 Sgr., für die übrigen deutschen Staaten 121, Ngr per Quartal, per Monat 4%, Ngr., für Leipzig und Umgegenb per Quartal 13 Mgr. Filislerpetition für bie Bar eisigten Staaten: F. A. Sorge, Box 101 Hoboken N.J. via Newyork Organ der sozial- demokratischen Arbeiterpartei und der Internationalen Gemerksgenossenschaften. Arbeiter! o Seit unserm letzten Kongreß in Basel haben zwei große Kriege das Aussehen Europa's verändert:-- der deutschfranzösische Krieg und der Bürgerkrieg in Frankreich; ein drit ter Krieg ging diefen beiden voraus, begleitete sie und wurde noch nach ihnen fortgesetzt der Krieg gegen die Internationale Arbeiter- Assoziation. misionit Offizieller Bericht des Londoner Generalraths, vers| tionalen. Am Tage nach der Proklamation der Republik in faure seiner Junkerkaminer ein jetzt zu Recht bestehendes Gesetz lesen in öffentlicher Sitzung des Internationalen Paris erließ das Braunschweiger Central- Comitee der deutschen vor, wonach es ein Verbrechen ist, der Internationalen ArbeiterKongresses zu Haag.ſozial- demokratischen Arbeiterpartei, die eine Abtheilung der In- Assoziation anzugehören oder auch nur ihre Prinzipien zu ternationalen innerhalb der durch die Landesgesetze auferlegten theilen. Als Zeuge vor der Junkerkommission über Dufaures Schranken bildet, ihr Manifest vom 5. September. Es for: derte die Arbeiter auf, mit aller Macht der Zerstückelung Frank- Gesezvorschlag prahlte Thiers, daß das Gesetz seinem eignen reichs entgegenzutreten, einen für Frankreich ehrenvollen Frieden gescheidten Hirn entsprungen sei. Er zuerst habe die unfehlbare und die Anerkennung der französischen Republik zu verlangen. Panacee entdeckt, daß man die Internationale behandeln müsse, Das Manifest erklärte die beabsichtigte Annexion von Elsaß wie die spanische Inquisition die Kezer behandelt hat. Aber Lothringen für ein Verbrechen, dessen Folge die Verwandlung fogar in diesem Punkt steht's schlecht mit seinem Anspruch auf Die Pariser Mitglieder der Internationale hatten dem von ganz Deutschland in eine preußische Kaserne sein werde und Originalität. Lange bevor er zum Gesellschaftsretter ernannt französischen Bolte öffentlich und ausdrücklich gesagt: für das die Erhebung des Krieges zu einer europäischen Institution. worden war, war die wahre Jurisprudenz, die den InternatioBlebiszit stimmen bedeutet nichts anderes, als für den Despo- Am 9. September ließ Vogel von Falckenstein die Mitglieder nalen von der herrschenden Kelaffe gebührt, von den Wiener tismus im Innern Frankreichs und für den Krieg nach Außen des Braunschweiger Ausschusses verhaften und sie in Ketten Gerichtshöfen festgestellt. Am 26. Juli 1870 wurden die ftim men. Man verhaftete sie am Vorabend des Plebiszit, am 130 deutsche Meilen weit nach Lögen abführen, einer preußi- hervorragendsten Männer der österreichischen Arbeiterpartei 29. April 1870 unter dem Vorwand der Theilnahme an einer schen Festung an der russischen Gränze, wo ihre schmähliche wegen Hochverraths zu mehreren Jahren schweren Kerkers mit Verschwörung, die angeblich behuss der Ermordung Louis Na- Behandlung als würdiges Gegenstück diente zur prunkhaften einem Fasttag in jedem Monat verurtheilt. Folgendes waren poleons angestiftet sein sollte. Gleichzeitige Verhaftungen von Bewirthung des kaiserlichen Gastes auf Wilhelmshöhe. Da die Urtheilsgründe: Mitgliedern der Internationale fanden statt in Lyon, Rouen, Mar- Einkerkerung, Ausweisung von Arbeitern aus dem einen deut-" Die Gefangenen geben selbst zu, das Programm des seille, Brest und anderen Städten. In seiner Erklärung vom schen Staate in den andern, Unterdrückung der Arbeiterblätter, deutschen Arbeiter- Kongresses zu Eisenach( 1869) angenommen 3. Mai 1870 fagte der Generalrath:„ Diese letzte Verschwö militärische Brutalitäten und Polizei- Schikanen jeder Art die und darnach gehandelt zu haben. Dieß Programm schließt rung steht ihren beiden Vorgängern grotesten Andentens wür- internationale Avant- Garde der deutschen Arbeiterklasse nicht das Programm der Internationale ein. Die Internationale dig zur Seite; die lärmenden Gewaltmaßregeln der französt- davon abhielte, im Sinne des Braunschweiger Manifestes zu bezweckt die Emanzipation der Arbeiterklasse von der Herrschaft schen Regierung können keinen anderen Zweck haben, als die handeln, verbot Vogel von Falckenstein durch einen Utas vom der besitzenden Klaffe und von politischer Abhängigkeit. Diese Burechtlegung des Plebiszits." Wir hatten Recht gehabt. 21. September alle Versammlungen der sozial demokratischen Emanzipation ist unverträglich mit den bestehenden Einrichtungen Wir ersehen jetzt aus den Schriftstücken, die nach dem Sturz Partei. Dies Verbot ward am 5. Oktober but einen wei- des österreichischen Staats. Also, wer die Grundsäße des der Dezemberregierung von den Nachfolgern derfelben veröffent: ten utas aufgehoben, worin er feinen Bolizeifpionen fchfonts internationalen Brogramins annimmt und verbreitet, begeht licht wurden, daß dieses letzte Komplott von der Bonapartisti- töpfig befiehlt, ihm persönlich alle Individuen zu melden, die eine vorbereitende Handlung zum Umsturz der österreichischen schen Polizei selber gewebt worden war. In einem vortreff etwa durch öffentliche Demonstrationen Frankreich in einem Regierung und ist demnach des Hochverraths schuldig". Am 27. November wurde das Urtheil über die Mitglieder lichen Rundschreiben, welches Ollivier einige Tage vor dem Widerstande gegen die von Deutschland auferlegten FriedensbePlebiszit an seine Agenten schickte, schrieb derselbe geradezu dingungen ermuthigten, damit er solche Leute während der des Braunschweiger Ausschusses gefällt. Es wurden ihnen vor: ,, Man muß die Leiter der Internationalen verhaften; Dauer des Krieges unschädlich mache. Die Sorgen des Krie Gefängnißstrafen von verschiedener Dauer auferlegt. In den sonst könnte das Plebiszit nicht gut ablaufen." Nach Schluß ges nach Außen seinem Moltke überlassend, gab der König von Motiven bezog sich der Gerichtshof ausdrücklich auf die Beder Plebiszit- Komödie wurden die Mitglieder des Pariser Fö- Preußen dem Krieg im Innern eine neue Wendung.chleu- gründung des Wiener Urtheils als auf einen Präzedenzfall. deralraths allerdings von Louis Bonaparte's Richtern verur- berte am 17. Oktober von Versailles nach Hannover die CaIn Pest wurden die Angeklagten des Arbeitervereins, theilt, aber bloß wegen ihrer Betheiligung an der Internatio- binets- Ordre, daß Bogel von Faldenstein seine Lößener Gefan- nachdem sie beinahe ein Jahr lang ähnliche schmachvolle Be rale und nicht wegen irgend einer Berwickelung in die Schein- genen dem Braunschweiger Bezirksgericht leihweise übermachen handlung erduldet, wie die britische Regierung fie din Feniern verschwörung. Die bonapartistische Regierung fand es also solle, welches Gericht ſeinerseits entweder Rechtsgründe für ihre angethan hatte, am 22. April 1872 vor Gericht gestellt. Hier nöthig den verderblichsten Krieg, der je über Frankreich gekom- Haft finden, oder aber sie in den sicheren Gewahrsam des verlangte der Staatsanwalt die Anwendung der in Wien festmen ist, einzuleiten durch einen Vorfeldzug gegen die französi Schrecken- Generals zurückliefern müsse. gestellten Jurisprudenz. Der Berichtshof sprach jedoch frei. schen Sektionen der Internationalen Arbeiter- Affoziation. Ber: Vogel von Falckensteins Maßregelungen wurden natürlich n Leipzig wurden den 27. Mai 1872 Bebel und Liebgessen wir nicht, daß die Arbeiterklasse Frankreichs sich wie Ein in ganz Deutschland nachgeahmt, während Bismarck in einem Knecht zu Jahren Festungshaft verurtheilt wegen vorbereitenDiann erhob, um das Plebiszit zu verwerfen. Vergessen wir diplomatischen Circular Europa neckte durch sein Auftreten als devendlagen zum Hochverrath. ebensowenig, daß die Börsen, die Kabinette, die herrschenden entrüsteter Vorkämpfer des Rechts der freien Meinungsäußerung Die Begründung war dieselbe wie die des Wiener Urtheils. Klassen und bie Presse von ganz Europa das Plebiszit feier- und des freien Versammlungsrechts für die Friedensbaster Nur wurde in diesem Falle die Jurisprudenz der Wiener Richter ten als einen glänzenden Sieg des französischen Kaiserreichs in Frankreich. Zur nämlichen Zeit, als er eine freigewählte bestätigt durch den Wahrspruch sächsischer Geschworenen. über die französische Arbeiterklasse.( Adresse des Generalraths Nationalversammlung für Frankreich verlangte, ließ er in Deutsch- In Kopenhagen verhaftete man am 8. Mai dieses Jahres über den Krieg, datirt vom 29. Juli 1870.) land Bebel und Liebknecht verhaften zur Strafe dafür, daß sie die drei Mitglieder des Zentraltomité's Brix, Pio und Geleff, Wenige Wochen nach dem Plebiszit, als die bonapar- ihm gegenüber die Internationale auf dem norddeutschen Reichs- und zwar weil sie ihren festen Entschluß bekundet hatten, troßz tistische Presse die Kriegslust im französischen Volle anzufachen tage vertreten hatten, und mit dem Zweck, bei den bevorstehen- eines Bolizeiverbotes eine Versammlung unter freiem Himmel begann, erließen die Pariser Internationalen, unbeirrt durch den Neuwahlen ihre Wiederwahl zu verhindern. abzuhalten. Nach der Verhaftung wurde ihnen mitgetheilt, die Regierungsverfolgungen, ihren Aufruf vom 12. Juli an Sein Herr und Meister, Wilhelm der Eroberer, unter- daß die sozialistischen Jdeen an sich schon mit dem Bestehen des ,, die Arbeiter aller Nationen", worin sie den beabsichtigten Krieg stützte ihn durch eine neue Kabinets- Ordre aus Versailles, die dänischen Staates unvereinbar feien und daß deßhalb die bloße als einen verbrecherischen Unsinn denunzirten, ihren Brüdern den Belagerungszustand, das heißt die Aufhebung alles bürger- Verbreitung derfelben ein Verbrechen gegen die dänische Ver= in Deutschland sagten, ihre Spaltung würde nur den voll- lichen Rechts, für die ganze Wahlperiode verlängerte. In der faffung ausmache. Immer wieder die Jurisprudenz des Wiener ständigen Triumph des Despotismus auf beiden Seiten des That hielt er den Belagerungszustand in Deutschland noch zwei Gerichtshofes. Die Angeklagten sind jetzt noch in UnterRheins zur Folge haben", und erklärten: ,, wir, die Mitglieder Monate nach dem Friedensschluß mit Frankreich aufrecht. Die suchungshaft. der Internationale, kennen teine Landesgrenzen."-Ihr Hartnäcdigkeit, womit er auf dem Belagerungszustand im In- Die belgische Regierung, vortheilhaft bekannt durch ihre Aufruf fand ein begeistertes Echo in Deutschland, sodaß der nern beharrte, und seine wiederholte persönliche Einmischung sympathische Antwort auf Jules Favre's Auslieferungsverlangen, Generalrath in seinem Manifest von 23. Juli 1870 mit gegenüber seinen eignen deutschen Gefangenen bewiesen mitten beeilte sich, ihrer Deputirtenkammer durch Malou eine heuchRecht sagen konnte: Die Thatsache selbst, daß im nämlichen unter dem Geräusch siegreicher Waffen und unter dem fanati- lerische Nachdrucksausgabe des Dufaure'schen Gesetzes vorAugenblide, wo das offizielle Frankreich und das offizielle schen Beifallsjubel der gesammten deutschen Bourgeoisie seine zulegen. Deutschland sich in einen brudermörderischen Krieg stür- Scheu vor der emporwachsenden Partei des Proletariats. Es Seine Heiligkeit Papst Pius IX. sagte in einer Anrede zen, die Arbeiter Frankreichs und Deutschlands ein- war dies eine unfreiwillige Huldigung materieller Gewalt vor an eine aus Schweizer Katholiken bestehende Deputation: ,, Eure ander Friedensbotschaften zusenden, diese große Thatsache, moralischer Macht. Regierung, welche republikanisch ist, hält sich für verpflichtet, beispiellos in der Geschichte der Vergangenheit, beweist, daß War der Krieg gegen die Internationale bisher lokalisirt ein schweres Opfer für das, was man Freiheit nennt, zu im Gegensatz zur alten Welt mit ihrem sozialen Elend gewesen, zuerst in Frankreich von den Tagen des Plebiscits bis bringen. Sie gewährt einer Anzahl von Leuten der schlimmsten und ihrem politischen Wahnsinn eine neue Gesellschaft herauf- zum Fall des Kaiserthums, nachher in Deutschland während der Sorte das Asylrecht, sie duldet jene Sette der Internationalen, wächst, welche nach Außen keine andere Politik haben wird, ganzen Zeit des Widerstands der Republik gegen Preußen: so welche ganz Europa behandeln möchte, wie sie Paris als den Frieden, weil sie keine andere Politik nach innen tennt, wurde er nach der Erhebung und nach dem Fall der Pariser behandelt hat. Diese Herren von der Internationale, die gar als die Arbeit. Die Bahnbrecher für diese neue Gesellschaft Kommune allgemein. keine Herren sind, sind zu fürchten, weil sie für die Rechnung sind die Mitglieder der Internationale. Bis zur Profla- Am 6. Juni 1871 erließ Jules Favre sein Zirkular an des ewigen Feindes Gottes und der Menschen arbeiten. Was mation der Republik blieben die Mitglieder des Föderalraths die auswärtigen Mächte, welches die Auslieferung der Kommune- hat man davon, wenn man sie beschützt! Man muß für sie unter Schloß und Riegel. Unterdessen wurden täglich die übri mitglieder als gemeiner Verbrecher verlangte und aufrief zu beten". Erst hängt sie, dann betet für sie! gen Mitglieder der Assoziation dem Böbel als preußische Spione einem Kreuzzug gegen die Internationale als Feindin der Fa- Unterstützt von Bismarck, Beust und Stieber, tamen die bezeichnet. Als mit der Kapitulation von Sedan das zweite milie, der Religion, der Ordnung und des Eigenthums so Kaiser von Desterreich und Deutschland Anfang September Kaiserreich endigte, wie es begonnen hatte, mit einer Barodie, angemessen vertreten in seiner eignen Person. Desterreich und 1871 in Salzburg zusammen, um eine heilige Allianz- so da trat der deutsch- französische Krieg in ein zweites Stadium Ungarn nahmen das Stichwort sogleich auf. Am 13. Juni hieß es, gegen die Internationale Arbeiter- Affoziation zu Er wurde ein Krieg gegen das französische Bolt. Nach all wurde eine Razzia angestellt gegen die angeblichen Führer des ſtiften:„ Solch eine europäische Allianz", erklärte Bismards den feierlichen Erklärungen, daß es einzig zur Abwehr fremden Bester Arbeitervereins: ihre Papiere wurden mit Beschlag be- Privatmoniteur, die Norddeutsche Allgemeine Zeitung, ist die Angriffs die Waffen ergreife, ließ Preußen jezt die Maste legt, sie selbst verhaftet und wegen Hochverrath verfolgt. Ber- einzig mögliche Rettung des Staats, der Kirche, der Gefitfallen und proklamirte einen Eroberungskrieg. Von nun an schiedene Delegirte der Wiener Internationale, gerade auf Be- tung, mit einem Wort alles dessen, was die europäischen Staasah es sich genöthigt, nicht nur die Republik in Frankreich zu fuch in Best, wurden nach Wien zu weiterer Maßregelung ab- ten konstituirt." Bismarcks wirklicher Zwed war natürlich bekämpfen, sondern gleichzeitig die Internationale in Deutsch geführt. Beust verlangte und erhielt von seinem Reichsrath sich Allianzen für einen bevorstehenden Krieg mit Rußland zu land. Wir können den Verlauf des Krieges hier nur andeu- noch nachträglich 3,000,000 Gulden zu Ausgaben für politische schern und die Internationale wurde Desterreich nur vorge= ten. Gleich nach der Kriegserklärung wurde der größte Theil Informationen, die, wie er flagte, mehr als je unentbehrlich halten, wie man einem Stier ein Stück rothes Zeug vorhält. des norddeutschen Bundesgebiets: Hannover, Oldenburg, Bre- geworden in Folge der gefährlichen Ausbreitung der Internatio= Lanza unterdrückte die Internationale in Spanien durch men, Hamburg, Braunschweig, Schleswig- Holstein, Mecklenburg, nale über ganz Europa." Von da an verfiel die Arbeiterklasse ein einfaches Dekret. Sagasta erklärte sie in Spanien für Pommern und die Provinz Preußen, in Belagerungszustand in Desterreich- Ungarn einer wahren Schreckensherrschaft. Selbst außerhalb des Gesetzes, vielleicht hoffte er sich so mit dem engversetzt und der milden Herrschaft des Generals Bogel von in den letzten Todeskrämpfen klammert die österreichische Re- lischen Geldmarkte auf einen bessern Fuß zu stellen. Die rusFaldenstein überliefert. Dieser Belagerungszustand als Schutz gierung sich noch ängstlich fest an ihr altes Vorrecht, den Don fische Regierung, feit der Emanzipation der Leibeigenen auf das gegen von Außen drohende Invasion angekündigt, verwandelte Quixote der europäischen Reaktion zu spielen. gefährliche Auskunftsmittel angewiesen, heute dem populären fich sofort in einen Kriegszustand gegen die deutschen Interna- Wenige Wochen nach Jules Favres Circular schlug Du- Andrängen furchtsame Konzessionen zu machen, um sie morgen wieder zurückzunehmen, fand in dem allgemeinen Hetruf gegen Nächsten lieben, wie dich selbst." Soviel nur, um kurz darauf kurzen Exkursion mit dem vielfach gemißbrauchten Begriff der die Internationale eiren Vorwand zur Verschärfung der Re- hinzuweisen, daß speciell die Gesellschaft ein moralisches, ein Freiheit vorerst auseinandersetze. Ein falscher Idealismus, der action im Innern. Im Auslande heffte sie hinter die Geheim- erbauliches Thema der Erörterung ist. aus den Naturwissenschaft nlängst verdrängt wurde, ist in Auffassung nisse der Assoziation zu kommen. Es gelang ihr in der That, Nehmen wir also die bürgerliche Gesellschaft zum Gegen- der Geschichte noch sehr lebendig. Er begreift die geschichtliche einen Schweizer Richter zu finden, der in Gegenwart eines stande einer näheren Betrachtung, so ist das Nächste was in Entwickelung nicht als materiellen, sondern als rein geistigen russischen Spions eine Haussuchung vornahm in der Wohnung die Augen fällt, wohl das Unbestimmte, das Verschwommene Prozeß, wo Alles von unserm Bewußtsein, von unserm Ver= Dutine's, eines russischen Internationalen und früheren Redak- ihrer Konturen. Wir sehen nicht deutlich, wann und wo sie stehen, Erkennen, Begreifen, Wissen u. s. w. gemacht wird. In teurs der Genfer Egalité, des Organs unserer Schweizer ro: anfängt, noch wann und wo sie aufhört. Jbre Grenzen wür der Politik z. B. giebt es neben den vielen unwahren eine manischen Sektion. Die republikanische Regierung der Schweiz den auf der Landkarte nicht wohl zu koloriren und für ihren wahre Staatsform, die nur erkannt werden darf, um sich selbst wurde nur durch die Agitation der Schweizer Internatio: zeitlichen Anfang schwer ein bestimmtes Datum zu finden sein. sofort realisiren zu lassen. Frühere Jahrhunderte haben die nalen daran verhindert, Flüchtlinge der Kommune an Thiers Die bingerliche Gesellschaft ist älter als unser Jahrhundert, wahre" Organisation der Arbeit nicht begriffen, sonst wären auszuliefern. und größer als unser Vaterland. Sie ist von großem Umfang, die Spartaner schon so klug gewesen, fein eisernes, sondern Echließlich bewies die Regierung des Herrn Gladstone, aber bei weitem nicht so groß, daß sie mit der menschlichen papiernes Geld zu machen. Die Entfesselung der Arbeit veraußer Stande in Großbritanien einzuschreiten, wenigstens ihren Gesellschaft zu identifiziren wäre. Der Bürger ist Mensch von dank n wir nicht den leiblich sichtbaren Vortheilen, nicht dem guten Willen durch den Polizei- Terrorismus, den sie in Jr- Natur, aber der Mensch nur stellenweise, nur im Besonderen augenscheinlichen Beispiele, das z B. die freien Städte oder land gegen unsere in der Bildung begriffene Sektion ausübte, Bürger. Die Frage, ob die antife Welt, ob Juden, Griechen, die Zünfte gaben, die den Uebergang aus höriger zu freier Arbeit und durch den Befehl an ihre auswärtigen Vertreter, Infor- Römer in der bürgerlichen Gesellschaft gelebt haben, ist wenigstens gleichsam überbrücken, und also durch leibhafte Demonstration mationen über die Internationale einzuziehen. streitbar, diese nationalen Gesellschaften hatten wohl ihren eigenen, den Geist erleuchteten, sondern die weiß Gott woher gekommene Aber alle Unterdrückungsmaßregeln, die der vereinigte Re- aber nicht den bürgerlichen Charakter. Einen martirt- bürger- Erleuchtung des menschlichen Geistes erfannte endlich so gierungsverstand von Europa auszuflügeln im Stande war, lichen Charakter besigen erst die modernen Culturvölker. Nun betrachtet der Idealist die Sache die abstrafte Freiheit verschwinden vor dem Verläumdungskrieg, den die Lügenkraft soll nicht gesagt sein, daß die bürgerlichsten auch die kultivirte- als einen göttlichen Hauch, der pur mit seinem Winde, wie der zivilisirten Welt unternahm. Apokryphe Geschichten und sten seien. Ich würde sonst die Nordamerikaner und demnach Josua die Mauern Jerichos, ineinanderbläst. In der WissenGeheimnisse der Internationale, schamlose Fälschung von öffent- die Engländer an die Spitze stellen. Ich finde diese Länder schaft, die Positives leistet, und nur solcher Wissenschaft gelichen Dokumenten und Privatbriefen, Lärm- Telegrammeu. f. w. am bürgerlichsten, weil dort die Eigenart des Bürgerthums, bührt der Name, geht immer aus der konkreten Erscheinung folgten rasch aufeinander; alle Schleusen der Verläumdung, das Gewerbe und die Freiheit des Gewerbes, also die Interessen die abstrafte Wahrheit hervor, also daraus, daß die Freidie der käuflichen Bourgeoispresse zur Verfügung standen, wurder Industrie zur herrschenden Staatsmacht geworden sind. Da ſtellung dieser oder jener Sache sich als heilsam bethätigte, den auf einmal geöffnet und ließ n eine Sündfluth von Nie- Civilisation von Civis( Bürger) abstammt, so mögen wir zu folgte die Erkenntniß, daß Freiheit hin und wieder heilsam, dertracht los, die den verhaßten Feind erfäufen sollte. Dieser geben, daß die genannten Völker an der Spitze der Civilisa- also hin und wieder der Pflege werth sei. Der graffirende Berläumtu gsfricg findet nicht seines Gleichen in der Geschichte, tien marschiren. Doch sei dann auch die Civilisation von Idealismus schließt umgekehrt. Tas große Wort Freiheit so wahrhaft in ernational ist der Schauplatz, auf dem er spielt, der Kultur unterschieden. Unter Civilisation verstehe ich s richt er mit weit geöffnetem Munde sehr emphatisch aus. und so vollständig ist das Einverständniß, womit die verschie die speziell bürgerliche und unter Kultur dir menschliche Das Hochgefühl, mit dem er diesen Aft begleitet, hält er densten Parteiorgane der herrschenden Klassen ihn führen. Nach Entwicklung überhaupt. Entwidlung, Geschichte machen fälschlich für Erkenntniß und lebt in dem Vorurtheil, weil dem großen Brande von Chicago kündigte denselben der Tele- ist des Menschengeschlechtes stolzestes Privilegium. Geschichte er sich für die abstrafte Freiheit begeistert, deshalb sei die graph au, rund um die Erde, als die höllische That der In- haben die Menschen gemacht vom Anfange ihrer Zeit und tonkrete Freiheit, das Losgebundene überall und allzeit ein ternationale, und es ist in der That wunderbar, daß man den werden wohl Geschichte machen bis zum jüngsten Tage. Da die kategorische Imperativ. Was nun alles sich mit der Sylbe Orkan, der Westindien verwüstete, nicht ihrem dämonischen Ein- bürgerliche Gesellschaft nicht bis auf den Anfang der Zeit herab- Frei verbindet, freie Arbeit, freier Handel, freie Schule, freie wirken zuschrieb. reicht, kann sie auch nicht Endpunkt sein. Die Kultur will Gemeinde, Gewissensfreiheit, Zollfreiheit u. s. w. u. s. w. ist In früheren öffentlichen Jahresberichten hat der General über sie hinaus. Ich will damit nur in andern Worten ge: schon dieser seiner Abstammung wegen, nobel, rein, göttlich, rath gewöhnlich eine Uebersicht über den Fortschritt der Assozia- sagt haben, daß das gesellschaftliche Wesen der Menschen wohl positiv. Wenn man den Freigeist oder die Anhänger der tion seit dem vorhergehenden Kongreß gegeben. Ihr, Arbeiter, ewig, aber die bürgerliche Form der Gesellschaft nur Form, freien Liebe nicht in die Gemeinschaft der Heiligen aufnimmt, werdet die Gründe würdigen, welche uns veranlassen, dieses d. h. vergänglich oder zeitlich ist. so ist an dieser In onsequenz ein zweiter Gößze schuld, den Mal abweichend zu verfahren. Zudem werden vielleicht die Dem hausbackenen Alltagsverstand mag es als Spitfindig- der erste neben sich hat. Die idealistische Sittlichkeit nämlich Berichte der Delegirten von verschiedenen Ländern und sie keit erscheinen, zu diskutiren, ob die Kultur ein Beiwerk der stammt aus derselben überirdischen oder metaphysischen Region, wissen am Besten, wie weit sie gehen können diesen Man- bügerlichen Gesellschaft, oder ob umgekehrt diese Gesellschaft wie die idealistische Freiheit. Lettere will die Freiheit des gel ergänzen. Wir beschränken uns auf die Angabel, daß nur eine Form, eine vorübergehende Stufe der Kultur sei. Da Individuums von Menschen und Dingen. Da diese ver eherte seit dem Baseler Kongreß und namentlich seit der Konferenz es indessen Niemand unpraktisch erscheint, das Kleine dem Freiheit in der Welt nicht zu realisiren ist, sollte man fonsevon London im September 1871 die Internationale Boden Großen zu unterordnen, dürfte es auch nicht unprattsich sein quenterweise sie in der Einsiedelei mit Abstinenz und Resiggefaßt hat unter den Irländern in England und in Jr unsere Denkungsweise über die großen oder allgemeinen Ange- nation suchen. Unsere heutige Welt aber, wie idealistisch land selbst, in Holland, Dänemark und Portugal, daß sie sich in legenheiten der Menschheit in Ordnung und System zu bringen. auch in der Theorie, ist in der Praxis durchaus materiaden Vereinigten Staaten fest organisirt hat, und daß VerzweiUnser Zeitalter der naturwissenschaftlichen Forschung hat listisch. Da huldigt sie einer andern Freiheit, der Freiheit gungen bestehen in Buenos- Ayres, Austr lien und Neuseeland. wohl mit Unrecht-sich gewöhnt, die philosophische der Kultur nämlich, welche umgekehrt die Tendenz hat, die Der Unterschied zwischen einer Arbeiterklasse ohne Internatio: Arbeit geringschäßig über die Schulter anzusehen. Man ist Dinge dieser Welt zu organisiren, um sie unsern nale und einer Arbeiterklasse mit einer Internationalen Affozia da einseitig und will die philosophische Form der Wissenschaft leiblichen Bedürfnissen dienſtbar zu machen. Die Organi tion zeigt sich am schlagendsten, wenn wir auf 1848 zurüd nicht würdigen. Sie will unsere Gedanken, hier speziell unsere ſation der Tinge erreicht sich durch die Organisation der blicken. Langer Jahre bedurfte es, bis die Arbeiter selbst das Gedanken über Kulturzwecke, organisiren, dieselben mit unserer Menschen, durch die Gesellschaft, welche im Fortschritt Wert ihrer eigenen Vorkämpfer in der Juni- Infurrektion von anderweitigen Denkungsart vergleichen und in Harmonie bringen. der Entwickelung immer inte fiver wird. Die Gesellschaft 1848 erkannt. Die Pariser Kommune wurde ſofort begrüßt wer wollte leugnen, daß die Harmonie unserer Anschauungsweise associirt sich enger, das Individuum wird fort und fort in durch den Jubelruf des Proletariats aller Länder. Ihr, die Abgeordneten der Arbeiterklasse, versammelt Guch; ſpeziell in Betreff des vornehmen Themas der menschlichen gewissem Sinne unfreier, abhängiger, sinkt mehr und mehr Ihr, die Abgeordneten der Arbeiterklasse, versammelt Euch; um die ftreitbare Organisation eines Bundes zu befestigen, des- Entwickelung, eine würdige Aufgabe wiſſenſchaftlicher Erörterung zu einem Organ der Gesellschaft herab, oder besser, steigt sei. Der thierische Organismus läßt sich mittelst Experimente dazu auf. Die Freiheit in der Kultur ist diale tisch, sie sen Zwed die Emanzipation der Arbeit ist und die Ausrottung an einem Kaninchen erforschen. Die menschliche Gesellschaft realisirt sich in ihrem Gegen at, in der gesellschaftlichen der Nationalkämpf.. Fast in demselben Augenblick versammen fich in Berlin die gekrönten Würdenträger der alten Welt, um wiederholt sich nicht in so vielen Induvidien, ist unermeßlich Abhängigkeit. weit ausgedehnt, über Raum und Zeit, und dennoch, 1 wenn Ich habe hier beim allgemeinen Begriff der Freiheit mich neue Retten zu schmieden und neue Kriege auszuh. cen. auch ein sehr diffiziles ein Objekt der induktiven Forschung. nur darum aufgehalten, um zu erklären, daß die Geschichte, Es lebe die Internationale Arbeiter- Assoziation! Wenn der Bauer vom Lande spricht, so ist das Bauern- als sie von der feudalen zur bürgerlichen Gesellschaft überging, land, Land für den Pflug. Spezielles Ackerland ist ihm Land als sie von der Arbeit, welche an eine spezielle Herrschaft geüberhaupt. Diese Beschränktheit ist allerdings nur eine sprach bunden war, zur freien Arbeit" fortschiitt, daß es da nicht Der Bürger, der seine bürgerliche Gesellschaft für Ge- ihre Absicht war, in das Reich der idealen Freiheit aufzu= li che. sellschaft schlechthin versteht, ist bornirt in der Sache. Er ist zu schweben. Diese Absicht wird ihr von den Jdealisten untergeGeehrte Versammlung! Geschriebenen antireligiösen Vor- sehr von sich selbst eingenommen, um" nderes, seines Gleichen hin- schoben, weil dieselben von dem hohen Beruf der materiellen trägen, die durch den Druck veröffentlicht wurden, verdanke ich ter, neben und vor sich zu sehen. Wer diejenige Gesellschaft, in Fretheit keine Ahnung haben. Die Aufhebung der Sklaverei, die Ehre, vom Vorstande Ihres freireligiösen Vereins einge der er lebt, für die absolute Gesell chift hält, ist unfähig von die Aufhebung der Leibeigenschaft, der Hörigkeit, der Frohnden, laden worden zu sein, Sie heute Abend zu adressiren. Das den Erfahrungen vergangener Gesellschaften u profitiren, und Behnten und Zünfte die Entfesselung der Gewerbe, die Gestat Talent der freien Rede ist mir nicht eigen; dafür bin ich zu hat kein Bedürfniß, in der Zukunft die Entwickelung zu suchen. tung der Freizügigkeit u. f. w. sind alles Stufen an einer skrupulös in der Form des Ausdrucks, in der Wahl und Prü- Indem wir die charakteristischen Mrtze chen der bürgerlichen größeren Treppe welche zur persönlichen Freiheit führt. fung meiner Gedanken. Was ich Ihnen mittheilen möchte, ist Gesellschaft aufsuch: n, lernen wir sie von andern Geſellſchaften Aber angekommen, findet sich, daß die persönliche Freiheit selbst ein in Wusestunden verfaßter Vortrag, welcher die bürger- unterscheiden, wodurch sie seleſt zu einer bloßen Form der nur eine Stufe an einer größeren Treppe ist, welche zur objetWir werden somic frei von dem in- tiven Freiheit leitet, die dem Arbeiter nicht nar gestattet, zu liche Gesellschaft zum Gegenstande hat. Vielleicht könnten Gesellschaft herabsinkt. Die bürgerliche Gesellschaft. Ein Bortrag, gehalten vor freireligiösen Arbeitern des Wupperthals in Elberfeld- Barmen von J. Diezgin. einige meiner vereh ten Zuhörer der Meinung sein, es sei dies terefſirten, dünkelhaften Glauben, daß unsere spezielle bürger- arbeiten wo er will, wenn er nur für kleinen Lohn viel Werk ein ungeeigentes Thema für eine freireligiöse Versammlung. liche Gesells haft Anfang und Ende aller Geſellſchaftlichkeit leistet, sondern eine umgekehrte Freiheit, die für wenig Arbeit Dagegen möchte ich geltend machen: freireligiös heißt soviel, überhaupt darstelle. viel Produkt giebt. Die bisherige Kulturgeschichte, bei der wie frei von, los und ledig von Religion. Zwar giebt es noch Die Socialwissenschaft unterscheidet unter Anderm zwischen die Geschichte der Wissenschaften einen Abschnitt bildet, drückt Viele, die das Konfessionelle aufgegeben, und dennoch Religion der feudalen Gesellschaft jüngster Vergangenheit, zwischen der ihre Gesammt- Tendenz in den Worten aus: Entwickelung der haben wollen, d h. sie sind wohl die Sache los geworden, bürgerlichen Gesellschaft cer Gegenwart, und zwischen der materiellen Produktivfraft, d. h. Entwickelung der menschlichen aber können das Wort nicht los werden. Doch wird die fünftigen Gesellschaft, w ich noch in den Plänen der So- Kraft, mit wenig Arbeit viel zu schaffen, leibliche Bewältigung geehrte Versammlung mit mir einverstanden sein, daß die Re- cialisten und Kommunalisten stecken mag. Jndem ivir so ver: der Natur, wobei die geistige Bewältigung als Mittel dient, ligion nicht auf dein fundamentalen Boden der Erde steht, schiedene Formen unseres Gegenstandes einander gegenüberstellen, oder noch mit einem andern Worte: Freiheit des Menschen sondern in den grund: und bodenlosen Räumen einer himmlischen erlangen wir ein Hülfsmittel ihn in seiner Eigenart zu er durch reiche Befriedigung seiner Lebensbedürfnisse. Daß die Phantasmagerie schwebt. faffen. Der Gegensas ist eine wissenschaftliche Leuchte. In oberste Stufe der Treppe, daß der Endzwed materieller Kultur Uns Antireligiösen sind diese Näume zu duftig und luftig, ter Kantheit wird erst die Gesundheit erkannt und geschäßt. bei einem idealen Humanismus ankommt, sei unbestritten. Ich zu unfaßbar. Wir fühlen uns als Bürger der Erde, die uns So mag uns denn auch noch der bekannte Gegensatz zwischen will rur betonen, daß das Mittel dazu leibliche Arbeit und tein ,, Jammerthal," sondern geliebte Heimath sein soll, die wir Staat und Gesellschaft als Mittel dienen, unser Objekt in's nicht die ideale Phrase ist, daß die freie Arbeit der bürgerlichen mit allen Mitteln schmücken und wohnbar machen. Licht zu rücken. Der politischen oder staatlichen Organisation Gesellschaft in der That einen viel materialistischer Charakter Statt nach dem religiösen Jenseits wollen wir frei- und gegenüber, wird es deutlich, daß der Begriff der Gefellichaft hat, als sie selbst weiß und glauben machen will. Der Werth antireligiös nach einem humanen wohnlichen Diesseits streben, in der sogenannten National Cefonomie, in der Produktion der freien Arbeit liegt nicht in der persönlichen Befreiung der dadurch wird uns Alles das, wovon die Religiösen sagen, daß unserer Lebensmittel seine Auflö uig findet. Politik ist die Arbeiter, sondern in der Befreiung der Arbeitskraft. Das es Rost und Motten fressen, was sie deshalb geringschäßig als Aufgab: des Staates. Dekonomi: oder Produttion Aufg ibe Gewicht der freien Arbeit ist materialistisch: sie ist produktiver. projane Gegenstände angesehen und worüber sie ohne Erkennt- der Gesellschaft. Daß die menschliche Arbeit wesen licher Fattor Der positive Fortschritt der bürgerlichen über die fendale Gefell niß blind wegstolpern, für uns zu einem wohlwürdigen Thema der Produktion ist, bedarf nur flüchtig r Erwähnung. Die schaft besteht in der größeren Leistungsfähigkeit. ,, Die bürgerliche der Erbauung. Sklavenarbeit der alten Welt, die leibeigene des Mittelalters Gesellschaft," sagt das kommunistische Manifest hat andere Ferner: die Religion hat zu allen Zeiten als ein ihr und die freie Arbeit der Gegenwart konstituiren verschiedene Wunderwerke geschaffen, als egyptische Pyramid.n, römische speziell angehöriges Feld die Moral kultivirt, d. h. sie hit die Formen der menschlichen Gesellschaft. Sow it mir darin die Wasserleitungen oder gothische Cathedralen." Ob unser FabritRücksichten vorgeschrieben, die sich die Menschen jeder selbst und geehrte Bersammlung beipflichtet, ist der Begriff der bürgerlichen arbeiter humaner behandelt ist, als ehedem der Bauer des einander gegenseitig zollen müssen, leßteres, damit sie in ge- Gesellschaft als Begriff der freien Arbeit definirt. Wo die Klosters oder der Burg, mag streitbar sein, daß er besser lebt, sellschaftlichem Frieden, in gemeinschaftlicher Arbeit ihr Heil lettere anfängt und wo sie endet, da ist geschichtlich oder zeitlich sich besser kleidet, und besser wohnt, ist leichter zu beweisen. fuchen können. Die Moral theilt sich in zwei Kapitel. Das und örtlich Anfang und Ende der bürgerlichen Gesellschaft zu Was aber über alle Maßen evident, ist der größere Reichthum erste Kaput behandelt die Rücksichten, die sich jeder selbst suchen. der Gesellschaft, die leichtere und reicherer Erzeugung der Lebensschuldet. Damit Du nicht heute nur, sondern auch morgen Da nun diese Gesellschaft es liebt, ihren innigen Zu- mittel und als Folge davon, Freiheit, Sittlichkeit und noch wohl levst, ist geboten, Du darfst nicht ausschweifen. sammenhang mit der freien Arbeit, als Zusammenhang mit Kultur en general. Das zweite Kaput der Moral behandelt die Rücksichten, die der der Freiheit überhaupt darzust. llen, dürfte das mir bei der ge= Von einem Kreislauf, den die Völker beschreiben, vom Mensch dem Menschen schuldet, weil er in Gesellschaft ehrten Bersammlung als Entschuldigung dienen, wenn ich, be- methodischen Aufschwung und Verfall der Nationen ist oft Rede. Leben muß. Es handelt von dem Gebot: ,, Du sollst den vor ich mein spezielles Thema weiter verfolge, mich in e.ner Dagegen wird dann auch die entgegengesezte Anschauung geltend verbüßen zu dürfen, ist nicht nachgegeben worden, da, wie es heißt, die hochwohlöbliche Justitia noch anderweitig mit ihm zu rechten hat. Berlin. Mal wöchentlich erscheinen. gemacht, daß im Kulturleben kein Verfall, sondern stetige Ent- das an das bekannte Heilverfahren der Italienischen Aerzte, die wicklung, eine progressive Wissenschaft, ein unendlicher Fortschritt bei durch Blutmangel erzeugten Krankheiten Aderlasse zu ver: fich entfalte. Die Vermittlung für diesen Gegensatz liegt in ordne pflegen. Die Polizeirchheiten waren so groß, und na der Erkenntniß, daß wie jedes Volf, so jede Epoche, so jede mentlich von den berittenen Schutzleuten wurde das zusammenGesellschaftsform ein spezielles Thema poussint, das bis auf die gequetschte Volt mit solcher Wuth traktirt und attakirt, daß Die Demokratische Zeitung vom 12. SepSpitze getrieben in sein Gegentheil umschlägt, und so sich durch ein französischer Zeitungskorrespondent eine Emente nach Paris tember wurde wegen des Leitartifels Der Zapfenstreich und vollkommene Lösung mit der Aufgabe abnutzt, oder in Verfall telegraphite. Der gute Mann mit seinen. ,, verkommenen" fran- der Werth des bürgerlichen Lebens", auf Befehl des königgeräth. Auf die römische Weltherrschaft folgte die factische zösischen Ideen hatte sich nämlich eingebildet, es verstünde sich lichen Polizeipräsidiums konfiscirt. Völkerwanderung, auf heidnische Ueppigkeit christliche Abstinenz, von selbst, daß ein paarmal hunderttausend Menschen, die der= Unser österreichisches Parteiorgan, der Wiener ,, Volkswille", auf Tezels fäuflichen Ablaß, auf die Werkthätigkeit der Mönche, artig mißhandelt werden, auch Repressalien ergreifen. Die Luthers Lehre von der Gnade. In diesem Sinne gilt das para- Norddeutsche" macht sich über die lebbaste Phantasie des be- wird vom 1. Oktober ab, statt wie früher ein Mal, zwei dore Wort Hegels: Alles was ist, ist vernünftig. So hat treffenden Correspondenten lustig. Es war allerdings recht auch jede Form der Gesellschaft ihre zeitliche Berechtigung, ihre lächerlich, Berliner mit Parisern zu verwechseln. Aufgabe; aber auch jede Aufgabe, jede Berechtigung erreicht ihr Ende in der Zeit, schlägt im Fortschritt der Entwicklung in ihr Gegentheil um, wird unberechtigt. Das Ewige, Wahre, Schöne, Gute, Rechte oder Absolute, wie es mit einem Wort genannt wird, ist also nicht in einer bestimmten Form, sondern in der Entwicklung zu suchen. Die Moral dieser Theorie lehrt uns, daß wo wir bei geschichtlichen Erfolgenan tommen, und wäre es auch die bürgerliche Gesellschaft, oder gar das neue deutsche Kaiserreich, wir davor nicht in Bewunderung stille stehen, Kaiserreich, wir davor nicht in Bewunderung stille stehen, sondern der herrlichen Schöpfung gleich ihre unherrliche, vergängliche, mangelhafte Seite abgewinnen sollen. Das ist die Tugend der Kritik, daß sie absolut von gar Nichts sich imponiren läßt, daß sie nirgends vor einer frappanten Erscheinung den Kopf verliert. ( Schluß folgt.) Politische Uebersicht. Zur internationalen Sozialistenheze schreibt man der Frankfurter 3tg." aus Wien: Der Staatsanwalt von Toulouse hat gar den Zeitungen seines Bezirks den Abdruck des Haager Congreßprotokolls verboten. Desto mehr wird dasselbe in Toulouse auf anderm Wege gesucht und gelesen werden. An die Korrespondenten des ,, Volksstaat." Durch die unvorhergesehene Verhaftung unseres Mitredakteurs Hepner sind verschiedene eingesandte Manuskripte, die derselbe in Arbeit hatte, dem Boltsstaat" augenblicklich unzugänglich gemacht. Diejenigen unserer Correspondenten, welche ihre in der letzten Woche obigem Zufalle zur Last legen. gemachten Mittheilungen im ,, Volksstaat" vermissen, wollen dies daher Die Redaktion des„ Volksstaat." In Betreff der Berliner Konferenz gegen die Sozialdemokratie verlautet, daß zunächst in sämmtlichen deutschen Staaten ein Verbot werden, und daß zwischen den Ministerien des Innern von Berlin, gegen jede Verbindung mit der Internationale" werde erlassen Wien und Ofen- Pest bestimmte Verabredungen über die Ueberwachung, resp. die Ausweisung oder Auslieferung gemeingefährlicher AaitaNach einem dieser Tage in Wien Leipzig. Auf Freitag Nachmittag 3, Uhr hatte unser Mittoren getroffen werden sollen. vorg kommenen Fall zu schließen, legt sich die f. t. Bolizeidirection das redakteur Hepner eine Vorladung zur Polizei; Ursache davon war Recht bei, durch ihre geheimen Agent n die Wohnungen von Sozia- sein Besuch des Haager und Mainzer Congresses. Hepner läuglisten zu jeder Zeit auch ohne den gesetzlich vorgeschriebenen richter- nete nicht, in einer öffentlichen Sizung des Haager Congresses als lichen Befehl durchsuchen zu lassen." Redner aufgetreten zu sein, bestritt jedoch, daß er als Delegirter oder Mitglied gesprochen habe; man habe ihm, als ehemaligem Mitgliede der Jternationalen, dem es durch die Leipziger Polizeigeſeze verboten, formelles Mitglied der Internationalen zu sein, das Wort gestattet, in Anbetracht, daß seine, dem Congreß wohlbekannten Gesinnungen durch das Polizeiverbot nicht alterirt worden seien. Er Ein Berliner Blatt, das in Ultra- Demokratie macht, sei hauptsächlich aus journalistischem Jnteresse auf die Congresse fühlt sich unsern neulichen Bemerkungen gegenüber gedrungen, gegangen und das könne man ihm ebensowenig verbieten, wie den die Partei des von uns wahrhaftig sehr glimpflich behandelten Blätter. In den öffentlichen Sizungen des Congresses hätten nicht Berichterstattern der in Haag vertreten gewefenen nicht sozialistischen Gesinnungslumpen rei. Im ersten Band seines ,, Von Achtundvierzig bis Einundfünfzig", teipzig, tto Wi- uns eitle Literatenseelen", blos weil wir ein Stückchen Ber- solche außerhalb der Internationale stehende Bersonen, deren soziaOtto Wi- alb- Demokraten Robert Blum zu ergreifen. Es nennt nur Mitglieder deffelben das Wort ergreifen dürfen, sondern auch gand, 1868, ſchreibt der berüchtigte Geschichtskouliſſenkleckser und sonenkultus zerstört haben, freilich ein schweres Verbrechen in list sche Gesinnung den Congreßmitgliedern nicht fremd war list- sche- wie ja Zoten ei er Scherr im Kapitel über die Berliner März- den Augen von„ Unfehlbaren", die vom Personenkultus leben. überall in öffentlichen Sigungen auch nichtmitgliedern, des die Berrevolution also: Seite 326 Dem Prinzen( jetzigem Besagtes Blatt, dem offenbar die 1848r Bewegung ein böh gefordert, Beweise zu bringen, daß er nur als Gast, nicht als Witsammlung einberufenden Vereins das Wort gestattet wird. Auf König) als der Verkörperung des Preußischen Mili- misches Dorf ist, hat beiläufig die Naivetät, zu sagen, es sei slieb gesprochen habe, erklärte Hepner, er sei dies wohl im Stande, tärgeistes, mußte alles konftitutio nelle und parla seine ,, innerste Ueberzeugung", daß die von den„ Grenzboten" habe es aber nicht nöthig; der Ankläger habe für seine Behauptungen mentarische Wesen höchlich zuwider sein. Daß ihm vollends jede revolutionäre Regung als ein abscheuliches, rück nersten Ueberzeugung Cours zu verschaffen, stüßt es sich auf Borgeladenen erklärte, er müsse ihn auf Befehl des Direktoriums vor= Hiermit endete das stündige Verhör; werauf der Assessor dem vollends jede revolutionäre Regung als ein abscheuliches, rück veröffentlichten Briefe gefälscht seien, und um dieser seiner in- Beweise zu erbringen und dann erst der Angeklagte die Gegenbeweise. sichtslos zu bestrafendes Verbrechen erscheinen mußte, liegt seinen Gewährsmann, der Robert Blum sehr genau gekannt" läufig in Untersuchungshaft dabehalten. Nach einer halben Stunde auf der Hand. Aus dieser Ueberzeugung heraus hat er, der kein Schöngeist und Romantiker kein schwankes Rohr unfehlbaren" des besagten Blattes sollen nur einmal eine be- es als erwiesen" anzusehen, daß er das Polizeiverbot gegen die der kein Schöngeist und Romantiker kein schwankes Nohr habe, und ebenso von den betreffenden Briefen denke. Die schon wurde dem Verhafteten das Ertenntniß mitgetheilt, wonach Internationale übertreten habe, und zu 1 Monat Gefängniß versondern ein Mann war, allzeit nicht nur geredet, sondern liebige Zeitung aus dem Jahr 1848 durchlesen( z. E. das Re- urtheilt sei. Hepner beantragte nun seine Freilassung bis zur Erlediauch gehandelt. Darum verwarf er von Anfang an ferat des im Leipziger Schüßenhaus abgestatteten Rechenschafts- gung des Instanzenzugs, da er Rekurs ergreifen wolle. Auch dieser Alles, was den demokratischen Gedanken verberichts, in dem Robert Blum sich ausdrücklich gegen die Re- Antrag wurde abgelehnt. Wenn der Polizeidirektor Hepnerrieth, wie Volt 8 der vor dem Hochy rrathsprozeß nicht flüchtig geworden ber recht, deutsches Parlament mit Entschiedenheit. publik, wohl aber für eine republikanische Verfassung, Flucht verdächtig" erklärt, so ist man wohl versucht, dies für einen jedoch mit Beibehaltung der Fürsten" erklärte) Att " wir meinen die ,, Unfehlbaren" werden begreifen, daß ihr Gewährsmann" gerade so viel werth ist, wie ihre innerste Ueberzeugung." Bolizeidirektor schon so oft seine demokratische Vergangenheit unter die Nase gerieben hat, indem er Citate aus den von Rüder redigirten Robert Blum'schen ,, Vaterlandsblättern" im., Bolfsstaat" veröffentli te) Wr wollen abwarten, was das Bezirksgericht zu diesem unerhörien Verfahrendes Polizeidirektors sagen wird; vorläufig ist Hepner noch in Haft. Allgemeiner deutscher Sattlerverein. Hamburg. Sämmtlichen Kollegen zeigen wir hiermit die Vernehmen des Generals Pfuel, der in den Märztagen nicht auf's Volt schießen la en wollte, als„ indigne"( unwürdig! bezeichnet, und ihn beschuldigt habe ,,, die Truppen zu demoralisiren". S. 328 läßt er sich über den un- und antidemoDer sechste Kongreß der Friedens: und Freiheitsliga wird kratischen Charakter Preußens und des Preußenthums wie am 23. September in Lugano eröffnet und am nächst folgt aus: ,, llte die Berliner Rev. lution falls nemlich folgenden Freitag geschlossen werden. Folgende Gegenstände das Ding diesen Namen verdient etwa die Republit? follen Erledigung finden: Thorheit der Thorheiten! Preußen ist das Yand des König- 1. Bericht des Central- Comitees über die Lage der Liga. 2. legung der Herberge an und ersuchen die nach Hamburg kommenden thums par excellence( vor Allem). Selbst die wenigen?) Grite Frage. Zu bestimmen, wie das Prinzip der föderativen Re- sich jetzt direkt nach der Breitenstraße No. 25 bei Herrn Hübner zu begeben, woselbst sich unsere nunmehrige Herberge befindet. Das republikanisch angestrichenen(?) Preußen waren und sind unter publik als Garantie des Selbstbestimmungsrechts und der Unab- A beitsnachweisungsbureau ist in der Schauenburgerstraße No. 14. praktisch die Grundlage einer jeden Gesetz- Insbe ondere machen wir noch darauf aufmerksam, daß der Herbergs= diesem Anstrich(?) r.yalistisch bis ins Mark ihrer Kn chen.(?) hängigkeit des Menschen gebung in den Gemeinden, bei der Nation, bei der Föderation werden vater der Christlichen Herberge durchaus nichts von unserem ArbeitsEs kann nicht anders sein. Preußen wurde, was es ge- fann und soll. 3. Zweite Frage. Die bisherigen Bemühungen für nachweisungsbureau wissen will, mithin ist er ein Gegner unserer worden, durch das absolute Königthum und die absolute Unter- Einführung des Schiedsgerichts beim internationa en oder Völker- Recht Sache. Ich ersuche daher alle Kollegen, um die Hebung unseres Gethanschaft. ,, Kommando und Gehorsam" ist das Wiotto und geschichtlich darzust llen und die beiſten Mittel und Wege für definitive, weits zu fördern, sich direkt nach unserer Herberge zu begeben. Alle zugleich das Geheimni seiner Geschichte. Das Preußische allseitig anerkannte Ginsegung eines solchen Gerichtshofes, als Anbahnung arbiterfreundliche Blätter werden um die weiteste Berbreitung dieser zur Bildung einer Föderation der Böifer Europa's, aufzusuchen und Thatsache ersucht. Zolt hat niemals einen eigenen Willen gehabt oder haben vorzuschlagen. 4. Dritte Frage. Welche Reformen soll und wird im wollen. Seht euch im Buch der Preußischen Geschichte das modernen Strafrecht die Einführung des Prinzips der föderativen Neglorreichste Blatt an, das Blatt, worauf 1813 steht: Tas publik betrachtet als Garantie des Selbstbestimmungsrech& und Volt stand auf, der Sturm brach los" ja wohl, aber erst ber Unabhängigkeit des Menschen herbeifü ren? 5. Rechnungsablage über die, vom vorjährigen fünften Kongresse eröffnete Subnachdem der König allergnädigst es befohlen." Und Seite 325 fcription für das Wiederersch inen des Organs der Liga: Die ist der nachstehende schöne Satz zu lesen, den wir zum Thema Vereinigten Staaten von Europa." einer sozialistischen destrede vorschlagen: = " s " Mit follegialischem Gruß und Handschlag. Der Vertrauensmann W. Flachsbarth. Leipzig. Aus Anlaß des in Aussicht genommenen Tischlergesellen Kongresses in Berlin fand gestern Abend hier eine überaus gut besuchte Tischlergesell n- Versammlung statt. Stelzer befürwortete laut gegebene: Tagesordnung, daß es nothwendig sei, daß die Tischler, die sich den Verhältnissen nicht entziehen könnten, auch an der Ar,, Alles Gute, Schöne, Große, Alles, was die Leipzig. Ter Mitreda'teur d. Bl., Hepner, ist beitr- Bewegung mit Theil nehmen müßten. Betreffs der MeisterMenschen Bestien zu Menschen- Menschen machte, wegen seiner Betheiligung am Haager Kongreß der Inter- Versammlung führte Stelzer ans, daß es thöricht sei, wenn diese Alles, was die menschliche Gesellschaft baute und nationalen Arbeiter- aff ziation durch den Polizeidirektor Rüder das Nad der Zeit durch kleinliche Dinge, als Einführung der Ars - in Leipzig könnten sich bis icht noch nicht bellagen, daß seitens der erhält, ehrt und schmückt Alles tam vom armen in Haft genommen. Wie weiter unten unter Leipzig zu lesen betsbücher, Entlassungsscheine u. s. w. aufzuhalten su hten; die Meister Viann, nur vom armen Mann, immer und aller- ist, ist Hep er nur in einer öffentlichen Versammlung als sozia: demof atischen Wübler" ihuen Nachtheil verursacht sei, die orten. Nimmer und nirgends ist eine welterlö- Sprecher aufgetreten, ein Recht, welches noch Niemand be Tischler esellen bätten im Gegentheil bis jezt die Meister noch unbesende Idee, ein befreiender Gedanke, eine Welt stritten worden ist und auch nicht bestritten werden tann. helligt gelassen. geschicke bestimmende Entdeckung, eine Menschenloo 8 Es findet hier offenbar eine Verwechselung statt mit einem mildernde Erfindung, ein frohlockender Blizz des Hepner aus New- Yor, der Mitglied der Internationale und Genius in einem Palast zur Welt gekommen. Die mit einem ameri anischen Mandat versehen, allerdings an den Propheten, Heilande und Messias, sind allzeit geschlossenen Sizungen des Hanger Kongreß Theil genommen arme Teufel gewesen. Nur von einem Prinzen weiß hatte. man, daß er von der Wenschheit ganzem Jammer angefaßt von Sa jamuni Buddha, und der fühlte, daß er worden " zogen Da aber ein Kongreß der Meister nach Berlin einberufen sei, um eine engere Berbindu g der M ister allerwärts herzustellen, so sei es jetzt Pflicht der Gesellen, sich zu vereinigen. Es wurde von andern Sor chern noch ausgeführt, daß es sich bei den Tischlergesellen nicht lediglich darum hand in fönne, eine Vereinigung zu gründen, welche nur die Frit ebung höherer Löhne in Ausni ht nehme. Die Rechte der Arbeiter erstrecken sich auch auf gesunde Werkstätten, bestimmte Arbeitszeit, re p. entsprechende Vergütigung für Ueberstunden u. s. w. Leipzig. Der verantwortliche Redakteur d. Bl., Muth, Man tam schließlich überein, daß der Kongreß der Tischlergesellen zu erst ein armer Mann werden müßte, bevor er ein Heiland hat eine sechstägige Polizeihaft zu verbüßen, weil gegenüber beschicken sei, daß das Einberufungs- Komitee jedoch zu ersuchen ist zur werden konnte Auch der erleuchtete Zimmermann von dia- dem Verbot einer Betheiligung an dem Haager Kongreß und Abhaltung des Kongresses einen Ort in Mitteldeutschland zu wählen. Die Versammlung beschloß noch auf Antrag Seifert's, dies dem zareth, der gr ße Revolutionär und Slavenemanzipator, hat dem Vertriebe von Mandaten zu demselben in Nr. 64 gesagt komitee. resp. den Kollegen in Berlin nochmals zur Erwigung anbe anntlich eineswegs zur Klasse der Höher" oder Höchstbe- war: Herr Rüder sollte eigentlich wissen, daß, wer wie heimzugeben, ba es im Juter ffe Aller liege, fich zahlreich vertreten steuerten gehört." mir fortwährend mit der Polizei zu thun hat, durch diese lassen zu können, Berlin i- doch für die Süddeutschen zu entfernt sei. Und jetzt schimpft dieser Mensch wie ein Rohrspaß oder Praris mindestens ebenso schlau geworden ist wie gewisse Wet ere Schritte zur Be, chickung des Kongresses wurden noch vollDeutschdümmler über den ,, armen Mann", der die„ w Iter: Leute."- Weiter ist gegen den nichtverantwortlichen Mitar Leipzig Zu dem Bericht in Nr. 72 des ,, Boltsstaat" aus Glauchau lösende Idee" der Brüderschaft und Gerechtigkeit in's Leben beiter d. Bl., Seiffert, Untersuchung wegen Beleidigung des feien en persönlich nicht ganz unbeteiligten einige Bemerkungen einführen will, und gießt die jauchegefüllte Schaale seines Zorns deutschen Reichsoberhaupt eingeleitet auf Grund seiner Aus- gestattet: Schreiber dieses hat die feste Ueberzeugung, daß die sehr große Mehrheit der Mitglieder des Allgemeinen deutschen Arbeiteraus über Alle, so ta den König von Preußen und das Wesen fage, das in Nr. 64 re oduzirte Gedicht Freiligrath's Troß Berci s ehrlich eine Einigung mit uns 13:11 er it aber auch eben so des preußischen Staats ebenso beurtheilen wie er selber! allebem" in der Correft gelesen zu haben. fest über eugt, daß eine handvoll ehr- und gewissenloser Mnschen, welche Kann man die Gefur ungslumperei ärger treiben. Und Auch der Vertreter der Buchhandlung d. Bl., Fint, ist den Vein in Händen haben, unter feinen Umständen diefe Ginigung das schwatzt von Moral, von Consequenz, und will den Sitten- nachdem das Bezirksgericht unterm 27. v. Mts. die Be- wollen und auch nicht wollen dürfen. Herr Frohme hat sicher in richter spielen. Nun, er hat schon seinen Lohn: die Breußische schlagnahme der ,, 10 Gebote im Reich der Gottesfurcht und Glauchau auch und anderwärts, wo er wußte, daß unsere Parteigenossen ihm und seinen Freunden gegenüber in der Majorität waren, Regierung hat den„ Republikaner" Scherr denn gleich dem frommen Sitte" aufgehoben und erklärt hatte, daß es darin keine einen pri zipiengetreuen gut einstudirten Vortrag gehalten und Staatswaschweib Blind ist er( ,, auch") Republikaner an die Beleidig ing des deutschen Kaisers resp. Reichseberhaupts finden sich wohl gehütet unsere Bartei anzugreifen. Die Vorgänge in StuttUniversität Straßburg berufen, wo er seinen geeigneten Plaz tönne, auf Grund einer nochmaligen Erwägung desselben Ge- gart aber und die dort von ihm und seinem Collegen Herrn Hartmann findet an der Seite des famosen Ausseßtodtschlägerischen Mords- richts, welches nunmehr in den zehn Geboten allerdings eine über Bebinecht und Bebel gemachten Aeußerungen beweisen, daß er doch über di se Bersonen und unsere Parter anders denkt, als er den professors Binding. Beleidigung gefunden hat, die nur auf den deutschen Kaiser be- Glauchauer Freunden gegenüber sich geäußert hat. Es ist eben ein Die Berliner ,, Regierungsblätter": ,, Norddeutsche All- zogen werden kann, auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Un- schnödes Spiel, das die Agitatoren des Allgemeinen deutsch n Ar gemeine", Kreuzzeitung" u. s. w. haben die Stirn, die Schuld tersuchung gezogen worden. beiter- Berias mit de Gutmüthigkeit und Ehrlichkeit unserer Parteider jüngsten Greuel- und Schandscenen bei Gelegenheit genossen treiben. Sie sind freundlich und na hgiebig da, wo das Gegentheil für sie Gefahr bringt; und sie schimpfen und lästern und verleumden unsere Partei und ihre Vertreter da, wo sie glauben, dies ungestraft thun zu können. " des Dreitaiserspektakels auf die Unvernunft der Leute" einerseits Dresden, Septbr. Der Lassalleaner Karl Frohme, und ,, unseren Janhagel andererseits" wälzen zu wollen, wäh- welcher auf Requisition des Bremer Gerichts hier durch die rend es feststeht, daß das Publikum mit wahrhaft schaafsmäßi- Polizei verhaftet und ins Arresthaus des Königl. Bezirksgerichts Derselbe Herr Frohme, der in Glauchau unsere Parteigenossen ger Geduld sich die Brutalitäten der Polizei gefallen ließ, welche gebracht wurde, ist am 9., Montag früh 5 Uhr, in Begleitung unsere Bartei und denunzirte unter dem 10. August, a fo wenige Tage so schön zu rühren wußte, schimpfte furz vorher in Stuttgart auf für Alles verantwortlich ist. Auch eine ,, Moral" wissen die eines Dresdner Gerichtsdieners nach Bremen abgereist. Seinem vor seinem Auftreten in Glauchau in Nr. 95 des„ Neuen" unsere genannten Blätter zu finden: mehr Polizei! Es erinnert Berlangen, seine dreimonatliche Gefängnißstrafe in Dresden Parteigenossen in Hannover als internationales Revolutions Danzig. Die sämmtlichen Mitglieder des Strifefomitees der Werftarbeiter, mit Ausnahme eines Einzigen, welcher sich auf Reisen befindet, sind, angeblich wegen Landfriedensb uchs, verhaftet. Entgegnung. männer". Taß sind Thatsachen, die uns leider zwingen, unsere mich begleiteten, leider konnte aber eine Versammlung nicht abgehalten Kollegen, etwaigen in den Bourgeoisblättern enth Auerbietungen Parteigenossen vor allzugroßer Vertrauensseeligkeit zu warnen. werden, weil derjenige, auf dessen Namen dieselbe einberufen, nicht Glauben zu schenken. Außer der eigenen Enttäufag, die ihnen nich Noch alledem, was über die durch die Haltung des Neuen" ge- anwesend war, unfer Weg war also so ziemlich umsonst, aber bange erspart bleibt, schaden die Zureisenden auch noch den hier ansässigen nügend illustrirte politische Stellung der früheren und jezigen Leiter machen gilt nicht. Die rothen Schleifen, welche wir Bielauer als Er- Arbeitern. Mögen unsere Fachgenossen diese Warnung beherzigen; die des Allgemeinen deutschen Arbeiter- Vereins bekannt geworden ist, fönnen fennungszeichen trugen, verursachten dem Polizeiverwalter heftige arbeiterfreundlichen Blätter ersuchen aber auch ihrerseits vor Zuzug nach und werden die Leiter desselben, und zu diesen rechnen wir auch Augenschmerzen. hier zu warnen Herrn Frohme, nie die Einigung wollen. Ueber die rothe Fahne, welche unserm Festzuge am 18. August die Tuchmachergesellen Lambrechts. Ob es den Witgliedern des Allgemeinen deutschen Arbeiter- Vereins voranwebte, sind unsere Philister noch immer beunruhigt, was in An- Braunschweig, 10. September. Zur Erinnerung an die gesteri gelingen wird, sich von deren jetzigem Einfluß radikal zu befreien, läßt betracht dessen, daß die rothe Fahne zwar hier zum ersten aber nicht vor zwei Jahren statt gehabte Verhaftung der Mitglieder des BraunEchreiber dieses dahingestellt. Bis dato ist dieser Einfluß fast noch überall der zum letzten male geweht hat, beinahe misleiderregend ist. So wird schweiger Ausschusses der sozial bemokratischen Arbeiterpartei und deren maßgebende. Die Mitglieder des Allgemeinen deutschen Arbeiter- Vereins es geradezu von denselben als unverzeihlich gefunden, daß Diejenigen, Abführung nach der preußischen Festung Lößen wurde unserem Freund haben sich schon oft mit unseren Parteigenossen auf's Freundlichste und welche bereits den Soldateneid geleistet, auch der rothen Fahne ge- W. Bracke gestern von dem hiesigen Gesangvereine„ Liederhain" ein Brüderlichste gestellt, aber das hörte sofort auf, wenn ein von Berlin schworen; ja sogar der evangelische Pastor Beil hat nicht umhin ge- Ständchen gebracht. ( Br. Voksfreund). geschickter Agitator oder Brief eintraf. In diesem Puntte haben ja fonnt, bei dem Festgottesdienst am Sonntage vor der rothen Fahne Berlin. Ueber 60 jugendliche Arbeiter unter 14 Jahren in auch die Flachauer Gesinnungsgenosses bittere Erfahrungen gemacht. zu warnen, obschon er zugeben mußte, daß die Reichen durch ihre der Hagelberg'schen Luruspapierfabrik die nur 22 Thlr. die Woche Unsere Meinung furz ausgesprochen ist: man komme den Mitgliedern Hartnäckigfeit ein gut Theil des sozialen Elends mitverschuldet. Doch verdienen, haben die Arbeit eingestellt. Die Polizei verhaftete mehre re des Allgemeinen deutschen Arbeiter- Vereins als ehrlichen Arbeitern um uns nicht zu dem Glauben zu verleiten, er habe das aus Huma angebliche ,, Grcedenten." überall freundlich und herzlich entgegen, betrachte aber die Leiter und nität gesprochen, hat der Heri Pastor dieser Tage zu der Tochter meines Berlin, 12. September. In der am Mittwoch stattgehabten Agitatoren vor wie nach mit dem entschiedensten Mißtrauen. Der Meisters, die bei ihm zum Unterricht geht und zu Michaeli fonfirmirt Versammlung der strifenden Arbeiter der Pflug'schen Fabrik waren Gebrannte scheut das Feuer. werden soll gesagt, sie möge sich nur von mir ein Kleid geben lassen, Deputirte der Schneider und Maurer anwesend, die mittheilten, daß Leipzig, 14. September. Der Strike der Böttcher in der und 10 lange mich nicht übrigens ihr Vater aus dem ihre Gewerkschaften die Unterstützung des Strifes beschlossen haben.. pritfobrif von Schlohbach u. Comp. ist noch nicht beendet.& handelt sich hauptsächlich um den Normalarbeitstag, den die Herren die Kinder unbemittelter Eltern( und dazu gehören die meines Meisters, Gingegangen find bis jetzt im Ganzen 5016 Thlr. und ausgegeben Haufe schafft, better tern und dazu gehören bie mein Bebas, Die Schriftfezer bewilligten den Strifenden 200 Thir. zur Unterſtügung. nicht bewilligen wollen. Sieben von den Gesellen, die auf Lohn ar- denn die Mutter ist ihnen nach mehrjähriger Krankheit gestorben und 2932 Thir. Es find gegenwärtig noch ca. 1200 Arbeiter zu unterbeiten haben nicht die Arbeit mit eingestellt und sogar welche von denen, der Vater ist nach allerhand Unglücksfällen lediglich blos im Besiz süßen und wurde festgesetzt, daß von jest ab der unverheirathete Ardie sich mit unterschrieben haben. Diese erklärten, sie wären schwache seiner Arbeitskraft geblieben und die Löhne sind hier in allen Branchen beiter 2 Thlr., der verheirathete Arbeiter 3 Thlr. wöchentlich UnterArbeiter und sie fönnten den geforderten Lohn von 6 Thlr. die Woche unverschämt schlecht), bei der Confirmation die dazu nöthigen stützung erhalten solle. und für Ueberstunden 3%, Ngr. nicht beanspruchen.Be ialledem haben sie Kleidungsstücke e halten, das Geld wird theils von der adligen Herrsich aber von früh 5 Uhr bis Abends 11 und 12 Uhr hingestellt, schaft, anderntheils durch freiwillige Sammlungen aufgebracht. um nur die nöthige Arbeit fertig zu machen. Wenn alle Gesellen Herr Pastor! Sie wollen mich um Arbeit und Wohnung bringen, aufhörten, könnte die Fabrik es keinen Tag aushalten und unsere haben Sie denn das Bibelwort ,, Liebet Eure Feinde" u. 1. w. ganz Forderung müßte bewilligt werden. Die Affordarbeit ist meistentheils vergessen? Denten Sie nicht daran, wenn sie so etwas thun, daß nach unserem Tarif bewilligt aber die Lohnarbeit nicht; woran die Sie tann die Stelle eines Seelsorgers verteufelt schlecht ausfüllen? Nach Beendigung der Arbeitseinstellung fand es das Strifefomitee Lohngesellen selber Schuld find. Auch die Gesellen bei den Meistern Der Fabrikant Pietsch hat an dem norddeutschen Strafgeset ganz in der Ordnung, Herrn Yord für die nicht geringen Opfer an stehen in Unterhandlung wegen Aufbesserung der Löhne und Verfürzung nicht genug, ist vielmehr dabei, ein zweites zu schaffen und nebenbei Beit und die durch öfteres unvermeidliches, oft bis nachts 11-12 Uhr ber Arbeitszeit und da unser Geschäft jest gut geht, wird es nicht schwer seine Fabrik zu einem Buchihause umzugestalten. So hat er vorige währendes Verweilen in den Wirthshäusern entstandenen Unfoßen zu fallen, unsere Forderungen durchzusetzen, wenn Einigkeit herrscht. Wir Woche einem Arbeiter, der Montags nicht zur Arbeit gekommen, seine entschädigen. Und zwar beabsichtigte das Comitee hierfür 40 Mark bitten daher, Zuzug von Leipzig noch fern zu halten. Abrechnung über Unter- Arbeit aber nach Stück bezahlt friegt, nicht weniger als 13 Ngr. 9 Pf. 16 Thlr. zu verwenden. Yord verzichtete recht gern auf ein Mehr und füßungen werden wir nach Beendigung des Strikes folgen lassen. Strafe abgezogen, daß ist pro Stunde 14 Ngr. Beiläufig gesagt begnügte ich, mit dem, was ihm die Sache selber gekostet hatte, Der Verkehr und Arbeitsnachweis ist Sternwartenstraße Nr. 18. ist das der wirkliche Verdienst eines hiesigen Arbeiters. Als besagter nämlich, gering mit zehn Thalern und dafür die versuchte BerGrimma, 15. September. Für heute hatten wir eine Arbeiter Arbeiter die Polizei um Hülfe antief, war die Antwort: Da können dächtigung, und noch bazu von einer Person, die durch die Aeußerung versammlung einberufen in Vogels Restauration in den alten Amts- wir nichts machen, Ihr müßt Euch das nicht gefallen lassen"! Das Mag die Gewerkschaft zum Teufel gehen, die Krankenkassen wollen häusern. Bezüglich des Besuches ließ die Versammlung wohl manches Schönste ist aber, daß die Arbeiter selbst dann den Webstuhl nicht wir schon fest halten bewiesen hat, daß sie nur Mitglied geworden zu wünschen übrig. Im großen Ganzen ist aber der Geist unter den verlassen sollen, wenn er nicht geht, oder wenn die Maschine nicht sei, um die Gewerkschaft zu schädigen. hiefigen Arbeitern ein ausgezeichneter, und ließe sich schon etwas er- in Ordnung ist, ohne dafür jedoch die geringste Vergütung zu erhalten, H. Somann. zielen, wenn es nur nicht so sehr an Kräften fehlte. Zu der heutigen auch müssen dieselben bei verschlossenen Thüren arbeiten. Einem Bersammlung war Herr Trost aus Leipzig als Referent erschienen, und Mädchen, welchem die Maschine die linke Hand abgeschlagen, hat da die Gründung eines Vereines auf der Tagesordnung stand, so der Fabrikant Frölich zuerst 1 Thlr., dann 15 Ngr. als Ersatz wies Herr Trost mit schlagenden Worten darauf hin, wie wichtig es sei, gegeben und zuletzt 10 gr. angeboten, welche dieselbe jedoch abgedaß die Arbeiter, Kleinmeister und die kleinen Bauern sich in Vereinen lehnt; es ist dafür gesorgt, daß das Mädchen auf Grund des Haftüber ihre gedrängte Klassenlage verständigen und die soziale und politische pflicht- Gesetzes flagbar wird. Befreiung zu erstreben suchten. Denn nur durch Aufklärung können Wegen des Festes sollen Neißer, welcher die Festrede hielt, und wir den gewünschten Zielen näher treten und zur Einigkeit gelangen. ich wegen einer Ansprache in Antlagezustand versetzt werden, Es wurde beschlossen, einen Volksverein" zu gründen, und wurde wenigstens sind schon eine Anzahl Theilnehmer als Zeugen vorgeladen gleich zur Berathung der Statuten geschritten. Es steht zu erwarten, worden, obschon ich noch nicht officiell in Kenntniß gefeßt worden bin. daß bei uns die Bewegung einen guten Fortgang nehmen wird. Doch das Schönste zuleßt. Gestern erhalte ich durch den Gemeindeboten die Bestellung, zum Bezirksfeldwebel zu kommen; derselbe befrägt mich zunächst um meine Personalien und weiter, ob ich Mitglied des hiesigen Arbeitervereins sei; ich bedeutete ihm, daß ich Mitglied der sozialdemokratischen Arbeiterpartei sei; er meinte, das wäre egal. Auf Befragen sagte ich auch, wie lange ich dabei bin, und er fing an, unter den beftigsten Geſtifulationen mir zu erklären, daß ich als Soldat bei dergl. Vereinen nichts zu thun habe, und weil ich doch dabei sei, so werde ich nach der Strenge der Geseze bestraft werden. Meine Antwort, daß ich sehr wohl wüßte, was ich als Staatsbürger thun Sozial- demokratischer Arbeiter- Verein. dürfe, brachte den Herrn wieder in nicht gelinde Wuth. Ich sollte nun Freitag, den 20. d. M, Abends 8 Uhr im Leipziger Saal. ein Protokoll unterschreiben, was ich jedoch ablehnte, weil es darin Tagesordnung: Das Dienstbotengesez. Referent Ulrich. So hieß, ich wäre Witglied des hiesigen Arbeitervereins, was doch nicht zial- pol. Wochenbericht. Referent Seifert I. wahr ist; er meinte nun, mich auch ohne Unterschrift zu ,, kriegen". Gäste willkommen. Ter Vorstand. Ich wäre wirklich neugierig, den Beweis geführt zu sehen, daß Reichenbach, 9. Sept. Das gestrige Arbeiterfest in der Turn- ich in diesem Falle als Soldat behandelt werden könnte, nachdem ich Die Tischlergesellen halle hatte eine ungeheure Menge Auswärtiger nach der Stadt ge- am 21. Juli 1870 als Ersatz- Reſerve zu den Dekonomie- Handwerker ist Nord- und Süd- Deutschlands, Desterreichs und der Schweiz führt. An dem Festzuge, welcher in größter Ordnung nach dem eingezogen und am 15. September 1871 als solcher zur Reserve ent- werden hiermit aufgefordert, sich so viel wie möglich an dem bevorKlange der Mufit fast alle Theile der Stadt durchschritt, mochten lassen worden bin. Doch das Ganze ſoll eben nichts weiter sein als stehenden Deutschen Tischlertongreß, der in Berlin in den Tagen gegen 2000 Personen, Männer und junge Arbeiter, Kinder, Jung- ein Schreckschuß. Unfre Partei faßt hier festen Fuß, und man febt voin 6. bis 9. October incl. stattfindet, durch Entsendung von Delefrauen und Frauen Theil genommen haben. Der Spinnerverein von eben alle möglichen und unmöglichen Hebel in Bewegung, um dieß girten zu betheiligen. Die Delegirten haben sich bis zum 5. Oftober, Mylau war mit feiner grün weißen Fahne erschienen. An einigen zu verhindern, doch an der Erkenntniß, welche die Arbeiter betreffs Abends 10 Uhr, in unserem Bureau, Mollenstraße 10 hierselbst, zu Stellen waren Guirlanden über die Straße gezogen und mehrmals ihrer Klassenlage bereits erlangt, werden auch hier alle Machinationen melden, und müssen mit der von uns zugeschickten und von betr. Seite ertönten Kanonenschläge außerhalb der Stadt während des Umzuges. scheitern. Hoch die Sozial- Demokratie! Dieser Umzug machte einen ernsten Eindruck auf die Zuschauermenge. Die Festrebe in der Turnhalle hielt Herr Redakteur Kwasniewsky aus Crimmitschau. Abends fand Ball statt. F. Bisch. Dresden. Der Verein für Buchbinder, Portefeuille- und Cartonagen Arbeiter hat in seinen Versammlungen den Beschluß gefaßt, die Arbeitskarten, welche die Arbeitgeber einzuführen beschlossen, nicht anzunehmen, da die strenge Geheimhaltung der Beschlüsse Lepterer die Annahme rechtfertigen, daß es eine ArbeiterZwangstarte fein soll. Unseren Verweigerungsbeschluß hiermit zur Kenntniß der Kollegen allerorts bringend, machen wir Diejenigen, welche Dresden berühren und hier Arbeit suchen, darauf aufmerksam, baß sie alle näheren Details, sowie auch jederzeit etwaige offene Arbeitsstellen erfahren können beim Vorsitzenden obengenannten Vereins. Georg Biller, Webergasse 38 erste Etage. Arbeiterfreundliche Blätter werden um Aufnahme dieser Bekanntmachung bringend ersucht. August Kühn. und " Briefkasten der Expedition: Sorge in Hoboken f. Abonn. III. Qu. 100 Thlr. Heim in Mezingen für Schriften 1 Thlr.; Zirngiebel in Grimmitschau f. Schriften I Thlr. 10 Gr.; Kohofcheck in Reichenberg für Photogra phien 1 Thlr.; Weise in Grimma 1 Thlr. 231, Gr. für Abon. III. Du.; Schneider in München für Schriften 8 Thlr. 7 Gr.; Schäfer in Mainz für Schriften 6 Thlr. 20 Gr.; Born in Eberfeld f. Annonce 29% Gr.; Mangold in Eßlingen für Abonn. III. Ou. 23 Thlr. Für den Volksstaat." Von A. M. Stuttgart 4 Schuldicheine à 1 Thlr. gratis zurück. Die Expedition des Voltsstaat". Für politisch Gemaßregelte. Von Nauert d. Hadlich 10 Thlr. 7 Gr. für Monat Aug.; von Harnisch 3 Thlr. 20 Gr.; von S. und K. 15 Gr. Die Expedition des„ Voltsstaat". Für Leipzig. genügend ausgefüllten und unterschriebenen Legitimation versehen sein. Um gefl. fofortige Anmeldung resp. baldigen Bescheid bittend, bemerken wir noch, daß, die Reisekosten und Tagesbiäten der Delegirten ausge nommen, die Berliner Kasse die Kosten des Kongresses trägt; auch wird für freies Quartier Sorge getragen werden. Berlin, 14. September 1872. Das Lokal- Comitee für den Deutschen Tischlerkongreß. Für Breslau. Aufforderung. Handarbeiter Badmann aus Rochliz wolle sofort seine Adresse anher bekannt geben. Wer bestimmte Mittheilungen über den Aufent halt besselben geben kann, wird ersucht, diese uns zukommen zu lassen. Leipzig, 11. Sept. 1872. Die Erped. d. Volksstaat Durch die Expedition des Volfsstaat ist zu beziehen: Protokoll ( 3) 2 Gelenau, 10. September. Was die Gebrüder Schüller hier, Befizer dreier Spinnfabriken, für Mittel erfinnen, um das Gesez, Langenbielau. Allgemeiner Bericht. Wenn auch in meinem welches die Kinderarbeit in den Fabriken beschränkt, wieder zu beseitigen, letzten Bericht gesagt war, daß unser Wirth in Tannenberg sich durch davon eine Probe: Vor 14 Tagen hatten sich obgenannte Herrn nichts beeinflussen lasse und wir bei ihm ein festes Lokal hätten, so einige Spinner, ausgelesen was Ihnen schon Mühe kostete hatten wir dabei, wie das Sprüchwort lautet, die Rechnung ohne den ließen diese durch ihren Kutscher nach Stollberg fahren, um in ihrem, Wirth gemacht. Bereits am 23. Aug. erhielt ich vom Polizei- Ver- d. h. der Arbeiter Namen, eine Petition an den Reichstag zu beschließen, walter Täschner in Weigersdorf die Abschrift einer Erklärung, die das erwähnte Gefeß, als ihrem besseren Fortfommen zuwider, zu Sozial- demokratische Arbeiterpartei. welche Herr Guber, der Bächter ber„ grünen kanne", abgegeben hatte, beseitigen bittet. Durch diverse Biere, Androhung des Arbeitsverlustes Montag, den 23. d. M., Abends 8 1hr geschlossene Mitund laut welcher derselbe mittheilte, nie wieder seine Lokalitäten zu u. s. w. hatte man es denn auch soweit gebracht, daß in einer Fabritgliederversammlung im hinteren Lokale des„ Weißen Engel", unsern Partei- Versammlungen herzugeben, worüber wir aus's Höchste von 23 Arbeitern 11 zur Unterschrift gewonnen wurden. Auf der Kupferschmiedestraße Nr. 11. verwundert waren, denn erst am 19. Aug. hatte der Wirth seine große andern Fabrit hat ein im Comtoir Angestellter für die sämmtlichen Tagesordnung: 1) Berichterstattung des Delegirten über den Zufriedenheit mit unsrem Fest und mit seiner Einnahme bei demselben Arbeiter selbst unterschrieben. Von der diitten Fabrit weiß ich nichts. Mainzer Partei- Kongreß. 2) Wahl der Kontroll- Kommission. 3) Neueitlärt. Es geht nun das Gerücht, man habe uns das Lokal ausge- Auf diese Weise werden Petitionen von Arbeitern gemacht. Aber das wahl eines Vertrauensmannes und der Revisoren. miethet, indem man dem Wirth eine entsprechende Entschädigung für Ganze hat den Zweck, um der, wie verlautet, von den Fabrikanten Vollzähliges und pünktliches Erscheinen der Mitglieder ist Ehrenden Ausfall in seinen Einnahmen, den er durch unser Fortbleiben beschlossenen Betition mehr Nachdruck zu verleihen. Nur immer zu ſache. Zutritt nur gegen Vorzeigung der Karte. H. Dehme. erleibet, gewährt. Der Volksmund bezeichnet den Herrn Grafen auf so. Die Täuschung fann nicht lange Bestand haben, und wenn die Für Eßlingen. Weigelsdorf als Denjenigen, der uns diesen Liebesdienst erwiesen. Arbeiter begriffen haben werden, daß sie die Hintergangenen sind, Nächsten Sonntag Abend Zusammenkunft bei Obschon ich nun nicht weiß, was daran wahr ist, wäre es mir doch dann die Folgen über Euch. Munz, Wirth, Oberthor. wenigstens erklärlich, denn die Knechte und Mägde des Herrn Grafen Nürnberg, 11 September. Gestatten Sie, daß ich der in Ihrem wollen sich seit Beginn unserer Agitation nicht mehr Alles so ruhig Blatte enthaltenen Todesanzeige über Karl Mendel noch Einiges hingefallen lassen; unter Anderen finden dieselben den Jahreslohn von zufüge; und zwar glaube ich am Besten zu thun, wenn ich das 18, 20 und 22 Thlr. höchst unzureichend. Auch hat der Herr Graf Fürther Demokratische Wochenblatt" reden lasse. Dasselbe sagt: neulich schon den Schnittern einen höhern Lohn bewilligen müssen. In seinem 27. Lebensjahre stehend, wurde Mendel unserer Partei, Weiter wäre es absolut unerklärlich, daß der Wirth, der sonst gerade die Männer, ganze Männer, so nothwendig braucht, durch den Tod nicht als furchtsam bekannt ist, so mir nichts dir nichts eine sichere entrissen. Und er war ein ganzer Mann, unser hingeschiedener Freund! und regelmäßig wiederkehrende Einnahme, wie er sie durch uns jeden Was er zur Zeit des ersten politischen Auftretens unserer Partei leistete, Sonntag und in letzter Zeit auch noch Montags hatte, fortstoßen sollte. den Genossen in Sachsen ist's bekannt. In Versammlungen und VerSehr befremdlich ist übrigens die Gefälligkeit des Polizei- Ver- einen wirkte er bort für unsere Prinzipien. Kräftig betheiligte er sich walters Täschner, der die Erklärung des Herrn Guder, die derfelbe bei der ersten Wahlagitation in Sachsen, hauptsächlich in Bebels Wahldoch einfach mir zuschicken konnte abgeschrieben und durch den kreis. Der V. Vereins tag deutscher Arbeitervereine sah ihn in NürnPolizeiboten an mich besorgen ließ. Offne Gegner haben wir bier berg auf der radicalen Majorität. Er gründete damals mit den andern zu Erfurt, den 15.- 17. Juni 1872. Preis per Stück mit den nicht; wahrscheinlich ist es das Bewußtsein der Schuld, welches die Delegirten die deutsche Sektion der Internationalen und in Eisenach Arbeitgeber( in Wirklichkeit Arbeitnehmer) abhält, den Arbeitern offen die jozialdemokratische Arbeiterpartei. Sein früheres Wirken in den entgegen zu treten. Jedem man dafür sorgt, daß wir kein Lokal hiesigen Parteifreisen ist bekannt. Sein besonderes Verdienst war es bekommen, glaubt man die Bewegung der Arbeiter um Erringung auch, daß die unselige Spaltung, die bismärckische Polizeikniffe in das einer bessern Lebensstellung erdrücken zu fönnen, schießt aber damit ins Lager der Sozialdemokratie getragen, hier nicht den geringsten Boden Blaue. Abgesehen davon, daß wir ein kleines Lokal haben, wo wir fand. Seiner umsichtigen und besonnenen Leitung jener Bersammlung, regelmäßig Mittwoch und Sonnabend Mitgliederversammlung abhalten, welche die Sendlinge des Herrn von Schweizer einberufen hatten, haben wir auch einen Hausbefizer gefunden, der uns seinen Garten sowie seinen wahrhaft zermalmenden Argumenten gegen dieselben, war zur Verfügung gestellt hat. Am 1. September hatten wir denn auch es zu danken, daß Herr von Schweitzer und seine Subjecte nie mehr bie erste Versammlung im Freien. Dieselbe verlief sehr gut, zahlreiche daran denken tonnten, bei den Nürnberger Sozialdemokraten Boden beim städtischen Krankenhaus. Preis per Stück 5 Pfg. Einzeichnungen fanden statt und hatten wir nur Mühe, die zahlreich für ihre Zwecke zu suchen. Möge der Hingeschiedene allen Parteierschienenen Franen und Mädchen zu entfernen, weil auf der Tages- genossen in dankbarem Andenken bleiben." ordnung Vortrag über ,, politische und soziale Fragen" stand, und in Lambrecht, 12. September. Abrechnung über die für unseren Preußen Frauen politischen" Versammlungen nicht beiwohnen dürfen. am 10. Juli leider resultatlos verlaufenen Strife eingegangenen Gelber: Ihr Herrn von Geldsadsgnaden, das merkt Euch; wenn wir auch im Von hiesigen Bürgern 42 fl. 46 fr.; Eßlingen durch Th. Banzhaf Der große Denter Ludwig Feuerbach ist zu NürnFreien dem Wind und Wetter ausgesetzt sind, und in unserem Lokal von den Internationalen Manufaktur- und Handarbeitern 76 flberg verstorben. Ueber sein am 16. d. stattgefundenes Leichen= tüchtig Schwitzen müssen, daß sind die Arbeiter gewöhnt, damit Göppingen durch A. Maier 32 fl. 45 fr.; Reutlingen durch Walz 5 fl.; macht Ihr uns nicht mürbe, und soviel Platz ist doch noch, daß wir Kaiserslautern durch Herrn Rink vom sozial- demot. Arbeiterbildungs begängniß ist uns folgendes Telegramm zugegangen: jeben Sonnabend einige 30 neue Mitglieder aufnehmen können. verein 14 fl. 21 kr.; Neustadt durch W. Wagner 12 fl.; Mutterstadt Nürnberg. Parteigenossen! Feuerbach's Leichenbegängniß ist Die Mitglieder von Tannenberg und Seherrsau tommen durch Frohme und Hartmann bei einer Boltsversammlung 6 fl.; Anlaß zu einer Massendemonstration gewesen, an welcher sich Taunach hier zur Versammlung, blos mit Weigelsdorf steht es etwas Oggersheim durch A. Disqué bei einer Versammlung 13 fl.; Franken- sende betheiligten. Aufzug, Fahnen, Musik, radikale Reden von faul, seit wir die ,, Tanne" nist mehr haben. thal durch W. Hockenberger und Dreißigader bei einer Versammlung Scholl, Moot, Memminger. Bericht folgt. Am 24. August waren wir 7 Mann stark in Wüste giersdorf 5 fl. 45 fr.; zusammen 207 fl. 37 fr. Grillenberger. um die Agitation vorzubereiten, und erhielt ich denn auch Nachricht, Indem wir Allen unsern Dank erstatten, haben wir noch zu bedaß Sonntag, 8. September, Versammlung im Freien sein würde, merken, daß riftige Gründe uns nöthigten, obige Quittung erst iezt weil ein Lokal zu bekommen auch dort zu den Unmöglichkeiten gehört. zu veröffentlichen. Es fanden sich auch, troydem es 3 Meilen von hier bis dort ist, Bemerken wollen wir noch, daß der Zuzug von Tuchmachergesellen und es fortwährend sehr steile Berge zu steigen giebt, 12 Mann, welche nach hier gegenwärtig ein ganz enormer ist. Wir warnen unsere des Gewerkschaftscongreffes Satzungen der Gewerkschaftsunion 1 Ngr. ( 3) 1 Zur Beachtung. Durch Unterzeichneten ist zu beziehen: Ein offenes Wort an den Rath und die Stadtverordneten zu Leipzig. Ein Protest gegen den Beschluß der Erhöhung des Eintrittsgeldes Jean Müller, Colporteur des Volksstaat" und soz.- bem. Schriften. " Leipzig: Verantw. Redakteur A. Muth( Redaktion u. Expedition Hohestr. 4.) Druck und Verlag von F. Thiele.