Erscheint wöchentlich 2 Mal in Leipzig. Bestellungen nehmen alle er Postanstalten und Buchhand- ' langen des In- und Aus- ~| lande» an. Filr Leipzig nehmen Be- stellungen an: die Expedition, Hohcstraße 4. die Genosienschasts- iuchdruckerci, Zeitzerstraße 44. A. Bebel, Peterstraße 18. 3. Müller, Baycrschestraße 8d, III. ca ich •X' ng Der Volkskaat Äkonnewentspreis: Für Preußen incl. Stempel- steuer l? Sgr., für die übrigen Deutschen Staaten 12>/z Sgr, pro Quartal, pro Monat 4'/« Sgr. Für Leipzig und Umgegend � pro Quartal 13 tstgr. Filialexpeditioncu für die Ber» einigten Staaten: F. A. Sorge, Lox 131 llodolccn, N. J. via Newyork.- G. A. Lönnecker, 155 W. Lake Cliicago(III.) OrgandersozialdemokratischenArbeiterpartelundderinternationalenGeverksgenossenschasten. Nr. 89. Mittwoch, 6. Wovemöer. 1872. cr. d- An die Parteigenossen! Im Laufe der nächsten Woche erscheint das Vrotolioll des Mainzer Kongresses. ämter, wenn rict'lig, d. h. in einer Weife zusammengesetzt, die kei- inem der beiden streitenden Theile ein Uebergcwicht über den an- � dern gewahrt, durchaus zweckmäßige Einrichtungen� sind,— wir denn überhaupt das schiedsrichterliche Prinzip ein eminent demokratisches ist, und von der Demokratie daher einst Wir werden dasselbe den Vertrauensmannern in erforderlicher � Schlichtung aller privaten, sozialen,! _•"J'chl zum Verkauf übersenden. Qrte, dw mehr als kO Exem-!� � � und internationalen Differenzen an- ! wünschen, wollen den Betrag mit:l �gr. pr. Exemplar an werden wird. Wir geben ohne Weiteres zu, daß Schicds- llnterzeichneten einsenden, wogegen die Zufendulig franko erfolgen i und Einigungsämter auf gewerblichem Gebiet schon un- l> lvird. Wir bitten um baldmöglickste eflellnng� r e r d c n j e tz i g e n st a a t l i ch e n u n d gesellschaftlichen Der Ausschuß. � Verhältnissen jehr viel Gutes herbeiführen könnten. Ins- An m I. A.: Th.'!) o r ck, Hamburg, Amandastr. 44. besondere wäre durck sie mancher Strike zu verhüten, und ein intersozialer Codex für gegenseitigen Verkehr von i Arbeitern und Arbeitgebern herzustellen, wodurch wenigstens ein ein geregeltes Nebeneinanderleben Gegen die„Provinzialkorrespondenz". An die Vertrauensmänner., � «.... � �..... verträglicher moans viveucti, ES ,st ,eyt wieder«.sn°hme-M-ter.°I borra.h.g. W.r machen! glicht würde. Und das sind Vortheile, die wahrhaftig »raus aufmerksam, daß bei Bestellung der Beirag entweder baar gering anzuschlagen. Strikes sind für keinen der Betheiligtcn �der in Briefmarken sosort einzusenden ist. ein Vergnügen; die Arbeitgeber wissen ein Liebchen davon zu sin- Der Ausschuß. gen, und die Arbeiter— nun, es liegt' nicht in ihrer Natur zu Z. A.: Th. yorck, Hamburg, Amandastr. 44. winseln, aber fest steht, daß sie noch hundertmal soviel unter StrikcS zu leiden haben, wie die wehklageudeii(und nebenbei ein bischen keifenden und deuunzireuden) Herren Arbeitgeber, die wäh- rend der Arbeitseinstellungen doch zu essen haben, und— gut zu essen. Ter Klasseukampf in Form eincö ernsthaften Strikes ist für den Arbeiter weit härter, erfordert weit größere Opfer von ihm, als der Klassenkampf in Form einer Straßenschlacht. Auf die Barrikade geht der Arbeiter allein,— in den Strike mit der Familie: dort setzt er nur das eigne Leben, die eig- neu Knochen ein; hier Gesundheit und Leben von Frau und Kind— ja das Leben, denn es ist in England statistisch festgestellt(und daß eS so sein muß, sagt Jedem bei einigem Nach- denken sein einfacher Menschenverstand), daß nach verlänger- t e n S t r i k e s die Sterblichkeit, besonders unter den Kindern, bedeutend z u z n n e h m e u pflegt. Und die Aussicht, im Flinteiigeknatter und Pulverdampf, unter der wallenden rothen Fahne von� einer Kugel niedergestreckt zu werden und die Liebe zur heiligen Sache der Arbeit, der Menschheit, mit dem aus der Todeswunde strömenden Herzblut zu besiegeln— sie kann nur für den erbärmlichsten Wicht etivaö Niederschlagendes habe»; wer Heiz nnd Kopf auf der rechken Stelle hat, deii' erhebt sie, den feuert sie an. Wie anders die Aussicht, auf Wochen, auf Monate hinaus, die Dank dem ehernen Lohugesetz ohnedieß bis zum H u n g e r p u ii k t e herabgedrückte tägliche Kost noch mehr beschränken, das heißt unter den Hnng erpunkt herab- drücken zu müssen! Auf Wochen, aus Monate hinaus den Kindern nicht satt Brot geben zu können, und den Gram der Frau zu beobachten, welche die Quelle des Lebensunterhalts versiecht sieht, und die hungernden Kleinen mit Worten abspeisen muß, während das Hanögeräth, Kleiler, Leinzeug— die dürftigen Ersparnisse eines halben Menscheiialterö— ein Stück nach dem an- dern inS Leihhaus wandern oder zu Schleuderpreisen losgeschlagen werden.-- Wer mit dieser Aussicht in den Kampf geht, dem muß das Gefühl erlittenen Unrechts sich tief in die Seele einge- branut, dem muß das Bewußtsein der äußeren und inneren Noth- w e u d i g k e i t: Selbsterhaltungstrieb und Pflicht, jede zaghafte Regung zurückgedrängt, die zarteste Fiber zu ent- schlossenem Widerstand gestählt haben. Und dem muß jede andere Möglichkeit zu sei- ii e in R e ch t e zu kommen, abgeschnitten sein. Biete man ihm eine Möglichkeit— und er wird freudig zugreifen. Hat- tcn wir in Deutschland Schiedsgerichte und Einigungsämter,— ehrliche, wohlgemerkt?— neun Zehntel der bisherigen StrikcS wären vermieden worden; und wir gehen sogar so weit, unsere Ueberzeugung dahin auszusprechen, daß durch Schiedsgerichte und Eiiiiguugsämter, wenn nicht bei einem der beiden streitenden Theile geradezu böser Wille vorliegt, der Strike, diese ultima ratio(der letzte Grund) des unblutigen KlalKiikampfes in jedem Falle vermieden werden kann.— Und das wäre gewiß viel gc- Wonnen. Mindestens ebenso nützlich und wichtig wäre die Regelung des Verkehrs zwischen Arbeitern und Arbeitgebern. Wer ins Ausland kommt und die englischen, französischen und amerikanischen Arbeiterverhältnisse studirt, und mit den deutschen vergleicht, dem fällt vor Alleni die respektvollere, a n st ä n d i g e r c B e- Handlung, und, ihr entsprechend, halb Ursache, halb Wirkung: daö größere Selbstgefühl der ausländischen Ar- b e i t e r auf. Mag das AuSbeutungSsystem in England, Frank- reich, Amerika noch so sehr auf die Spitze getrieben sein, mag die 'Nichtachtung für das Menschenthum des Lohnarbeiters sich sonst noch so grell äußern— Verachtung wagt in Fabrik und W e r k st ä t t c kein Arbeitgeber, kein Agent des Arbeitgebers dem Arbeiter zu bezeigen, der in dem persönlichen Verkehr als freier, gleichberechtigter Mann gilt, als freier, gleichberechtigter Mann vor seinem Arbeitgeber steht; und jene unzähligen Grobheiten, Rohheiten, Brutalitäten, deren der deutsche Arbeiter ausgesetzt ist, und die er sich, seltene Ausnahmen abgerechnet, mit deutscher Knechtseligkeit gefallen läßt, sind dort unbekannt. Einem Werkführer oder Meister, der seine Arbeiter so anfiihre, wie das in unserm„Reich der Gottesfurcht" und Käser- nen„fromme Sitte" ist, würde, wenn er nicht schleunigst Abbitte thut, von allen seinen Arbeitern gekündigt und daS Geschäft ohne Gnade in Verruf gethan werden; und sein Werkführer oder Meister(und wäre letzterer Millionär), der gegen einen seiner Arbeiter die Hand zu erheben wagte, wie das eben- falls„fromme Sitte" ist im„Reich der Gottesfurcht" und Käser- neu, würde die nächste Minute darüber nachzudenken haben, ob er durch das Fenster oder die Thüre aufs Straßenpflaster geflogen VIII. Also vom„Wunder"!*) Tie„soziale Frage" ist gelost— burch die Deutschen Regierungen,„namentlich die Preußische". IU L Es gibt folglich keine„soziale Frag e" mehr für die Deut- £ scheu Regierungen,„iiamcntlich die Preußische". Und trotzdem ' chvlleu die Deutschen Regierungen,„namentlich die Preußische", in - chrcr unergründlichen Weisheit und Gnade jetzt noch ein in a l � daran gehu, die„soziale Frage" zu lösen,— welche nicht p chehr vorhanden ist! Ja, sie haben nicht bloß Gottes Weisheit und Gnade, die Deutschen Regierungen,„namentlich die Preu- Äche", sondern auch seine Allmacht, die mit den Natur- und " Deiikgesetzeu umspringt, wie die Stellvertreter Gottes auf Erden den sonstigen Gesetzen,— sie nach Belieben abändernd und lchfhebeiid, Mädchen, die auf nicht ungewöhnlichem Weg früher zu hnein Kind als zu einem Manne kommen, die Iiingfernschast las- leud, und so weiter! Doch nun ohne weitere Umschweife zu un- lirem, zwar nicht göttlichen, aber erzengligen Wunder. Sehen wir >- i», wie eo sich vor nnscren Augen vollzieht: Der Erzengel macht, 'achdem er sich seiner„Faucheriade" glücklich entledigt, eine ge- >--ankenvolle Pause, legt den Finger tief sinnend an die Nase, bis ser„Geist" in ihn eingefahren, und orakelt dann in menschen- r- Mündlichem,„arbeiterfreundlichem" Ton weiter:„Wenn aber der Staat auf diesem(dem wirthschaftliche») Gebiete nicht durch un- mittelbare Hülse einzutreten berufen ist, so kann er doch d i c !ö e g e ebnen, die zu einer A u S g l e i ch u n g streitender Inter- T Isen und zur Verständigung über angemessene Lohnsätze führen ''T vnnen. Ein solcher Weg ist durch die i n d e r G e w e r b e o r d- ) u«g gegebene Einrichtung der Schiedsgerichte ange- sahnt' Demselben ist zunächst nur ein begränztes Feld gewevb- .icher Streitigkeiten"Zugewiesen; sie bilden aber naturgemäß den ir Ausgangspunkt für sogenannte Einigungsämter, die mit (sucksicht auf die Schwankungen der Waaren- und Lebensmittel- rt preise auf eine a n g e in e s s e u e R e g e l u n g der Lohn- atze hinwirken, und überhaupt als vermittelndes Or- ! a n zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern dienen können." a»i uns daö„Wunder" vollkonimen klar zu machen, müssen wir die Verschiedenen Phasen desselben scharf markiren: t'r L, I) Die soziale Frage ist maustodt, so todt, wie irgend ein ' keichnam, an dem ein Bibelmirakel verübt worden— todt und - ssgraben. . 2) Der Staat, der die soziale Frage mit so glücklichem Erfolg �tgemacht und begraben hat, ist sich seiner„Befugnisse und Auf- laben" bewußt, und kann seinem Wesen nach, sich„n i ch t zu ck l',cm Eingriff in die Regelung der Preise und Lohnsätze her- jeben". t- i 3) Die soziale Frage ist wieder lebendig, und wandelt fidel luf der Erde herum, in der Gestalt„streitender Interessen" von �beitern und Arbeitgebern. « L �®er Staat kann sich, seinem Wesen nach,„zu einem Ein- pjss in die Regelung der Preise und Lohnsätze hergeben", und ist ■n® selbstverständlich bewußt» daß ein solcher Eingriff zu seinen ! Befugnissen und Aufgaben" gehört. 3» der That, das„Wunder" kann nicht wunderbarer fein; l» j ist sogar ein doppeltes Wunder, denn außer der T o d t e n- > tv e ck u n g, welche mit der sozialen Frage vorgenommen ward, jbcn wir auch eine„Erweckung" im lebendigen Staat, dessen '/>en,„Befugnisse und Ausgaben" urplötzlich radikal umgewan- " worden sind. Freilich, der„Eingriff" des„erweckten" Staats in die„Lohn- tzc" und seine Einmischung in das Berhältniß zwischen Arbeitern K Arbeitgebern soll nicht„unmittelbar" stattfinden, sondern °ß mittelbar, aber„Eingriff" ist„Eingriff". ' Es ist uns nun bloß noch übrig, das Wie? des„Eingriffs" � U betrachten, und wir werden das mit ruhigster Objektivität > Sun.„Streitende Jntcreffcn" exi stiren; zu direkter Beseitigung n!«S Zwiespalts hält der Staat sich nicht befugt; er will jedoch r..die Wege ebnen, die zu einer Ausgleichung führen können". Und .. ese„Wege" sind: gewerbliche Schiedsgerichte, die zu ogenannten Einigungsämter n" ausgebildet werden sollen. >ir geben ohne Weiteres zu, daß Schiedsgerichte und Einigungs- *) Der Schluß des vorigen Artikel« muß„Vom Wunder de« irvin- 'aiiischen Erzengel«(nicht: Ex-cmpel«) das nächste Mal" heißen. ist. Den ganzen Umfang der Schmach, die im Verkehr mit dem Arbeitgeber über den deutschen Arbeiter bald langsam geträufelt, bald kabelvoll ausgeschüttet wird, kann in der That nur' ermessen, wer den vollständig verschiedenen Charakter dieses Verkehrs in an- deren Ländern beobachtet hat. Wie in allen Dingen gibt erst die Vergleichung den Maaßstab des Urtheils. Wer nie frische sauer- stossreiue Luft geathmet hat, fühlt nicht die Fäulniß der Kerker- oder Sumpfluft, obgleich er daran stirbt. In dem Charakter des Verkehrs zwischen den Arbeitgebern und H�eitcrn,— überhaupt zwischen den sogenannten„höheren" und„niederen" Klaffen zwischen Beamten und Bürgern, Offizieren und Soldaten,— haben wir einen untrüglichen Kulturmesser, denn eS drückt sich darin die Summe der politischen Bildung eines Volks aus. Nach diesem Barometer stehen wir deutsche „große Nation", die wir sind— aber gar klein da neben den übrigen Kulturvölkern. Der deuffche Rekrut, welcher sich schweigend von seinem Unteroffizier aufhängen, todttrctcn läßt; der deutsche Bürger, welcher sich zitternd in der Beamtenstube schuriegeln läßt; der deutsche Arbeiter, welcher sich selbst oder seinen Kollegen ge- dnldig von dem Arbeitgeber moralisch und physisch mißhandeln läßt, und hintennach, wenn ein besonders skandalöser Exzeß zufällig ruchbar geworden ist, vor Gericht Alles abschwört,*) um von dem gestrengen Herrn Arbeitgeber nicht außer Gunst und Brot gesetzt zu werden,— das sind nicht einzelne Personen, nein das sind' nationale Typen, in denen sich die deutsche politische Misere der letzten 350 Jahre und der Gegenwart konzeiitrirt und personifizirt, richtige„rspresentative men"(repräsent irende, etwas vertretende Menschen), wie die Engländer das nennen. Den Verkehr zwischen Arbeitern und Arbeitgebern auf einen anständigen Fuß bringen, durch Feststellung bestimmter Regeln Uebergriffen und Niederträchtigkeiten— begangenen und erlittenen— zu steuern nnd Reibungen zu verhüten, die um so mehr Haß und fressenden Ingrimm erzeugen, je feiger der Arbeiter seinen Groll hinnnterschluckt— das ist eine sehr, sehr dankbare Aufgabe. Sie lösen, heißt die Schwierigkeiten der sozialen Frage wesentlich min- dern; und wir wüßten, nicht, wie diese Aufgabe besser gelöst werden könnte, als durch Schiedsgerichte und Einigungsämter. (Schluß dieses Artikels folgt.) Vom Haager Kongreß der Internationale. IV.(Schlußartikel. Gegen die Bakunisten.) (Vom Verfasser de« Artikel I und III.) Wie in Nr. 87 gesagt, hatten wir ursprünglich Anstand ge- nonimen, uns in eine weitere Polemik mit den Bakunisten einzu- lassen,— in Anbetracht, daß diese Leute(gleich den Schwei tzerianern) äußerst schwer zu überzeugen sind, nnd ferner, weil ihr Einfluß sich auf Deutschland nicht erstreckt—; später uns aber doch dazu entschlossen im Interesse der belgischen Parteigenossen, deren ein Organ(�I-'Iiiteriiat'miiaie") nach dem Kongreß zu den Bakn- nisten übergegangen ist und aus dem(bakunistischeni„Bulletin de la federation jurassieinie" den lügenhaften Kongreßbericht sammt Zubehör in Kommission genommen hat. Registriren wir also kurz die Irrthümer, Fehler, Fälschungen, Verlänmdnngen u. s. w. dcö„Bulletin"(Nr. 17 18), um diese Spezies von„Internatio- nalen" zu kennzeichnen: 1) Die wenigen Haager Mitglieder hätten beim besten Willen die zum Kongreß nothwcndigen Borbereitungen nicht treffen kön- nen;„der Generalrath aber hatte den Haag gewählt, und die Haagcr mußten es, wohl oder Übel, annehmen." Der Äcneralrath hat jedoch in Wirklichkeit— nachdem, er sich für Holland entschieden— es den holländischen Sektionen voll- Iländig überlassen, selber den Kongreß zu bestimmen und auf den Borschlag derselben wurde dann der Haag als Kongreßort an- genommen. 2)„Das zweite Unangenehme war die Anwesenheit fast de« ganzen(!!) Gencralrathö; seine Mitglieder bildeten allein ein Drittel des Kongresses und, gestützt auf eine gewisse Zahl mehr oder wem- ger(!) ernstlicher Delegirten, eine von vornherein gemachtes?) Ma- lorität, welche jede Berathung illusorisch machen mußte. 22 Mit- gliedcr des Generalraths waren in der ersten Montagssitzung unter 64 Delegirten". Darauf ist zu erwidern: a) Es waren 67 Delegirte da, von denen im Verlauf der Verhandlung 1(West) ausgeschlossen, und 1(Ioukowski) snspendirt wurde. Generalrathsmitglieder waren 20 oder(wenn Thomas Räch irrthümlich in der Liste für John Roach steht) 21, also etwas weniger als ein Drittel der Kongreßmitglieder da. Der General- rath zählte aber(nach einer uns vorliegenden Unterschriftsliste vom 10. Mai d. I.) 45 Mitglieder; folglich sind selbst 22 nicht„fast der ganze".— b) Diese 20 oder 21 Generalrathsmitglieder haben fast nie unisono gestimmt, sondern sich in der Regel in Ja- nnd Neinstim- inende und Abstinenten(sich der Stimme Enthaltende) getheilt. e) Die �21 Generalrathsmitglieder sind nicht dafür vcrantwort- lich, daß sie fast ein Drittel deS Kongresses ausmachten; warum sind nicht mehr als 67 Delegirte dagewesen?— d) Daß so viele Generalrathsmitglieder von den Sektionen mit Mandaten bedacht wurden, war ein Vertrauensvotum für Jene. e) Selbst wenn alle 45 Generalrathsmitglieder'Mandate er- halten und den Kongreß besucht hätten, ließe sich nichts dagegen einwenden. ') Der„Volk«staat" und die Chemnitzer„Freie Presse" können da- von erzähle». f) Die„gewisse Zahl mehr oder minder ernstlicher Delegirten" ist eine niedere grundlose Verdächtigung. 3)„Von diesen 22 waren 2 nur vom Generalrath delegirt, ohne Mandat einer Sektion(a). Eine gewisse Zahl Anderer hatte Gcfälligkeitsmandate von Sektionen, denen diese Herren noch völlig unbekannt sind(d). Diese nach London in blanko geschickten Man- date wurden dann vom Generalrath ausgestellt(c). Ein solches Mandat hatte Vaillant für die Sektion Cliaux-de-b'onäs(d); ebenso Arn au d für die Sektion Carouge, Barn) von einer Chicagoer Sektion'(e), Cournet für das Kopenhagener Zentralcommits(f). ad a) Dem Generalrath ist früher das Recht zuerkannt und im Haag wieder bestätigt worden, sich auf deni Kongreß durch 6 Mitglieder vertreten zu lassen. ad b) Den Beweis für die„Gefälligkeitsmaudate" bleibt daö „Lulletm" schuldig; es vermuthet dies nur. Aus alle Fälle aber ist doch ein„Gefälligkeitsmandat" ein Benrautnsvowm und unter- scheidet sich weder innerlich noch äußerlich von einem andern Mau- date. ad v) Der Geueralrath erklärt, daß er kein Blankomaudat aus- gefüllt hat; dies ist doch milkdestens so lange zu glauben, bis die Ankläger Beweise für ihre Behauptungen bringen. Und dann: haben die Herren Bakunisten nicht beim Baseler Kongreß die Blaukomandate, die sie verschiedenen Leuten augeboten, welche sie nicht haben wollten, erst eingeführt? ad d) Unwahr: das Chauxdefondser Mandat ist— mit Vail- lant'S Rainen vollständig ausgefüllt— an den korrespoudiren- den Sekretär für die Schweiz, Jung, geschickt worden; außerdem hatte Vaillant übrigens noch 2 Mandate. ad e) Uns ist nicht bekannt, daß Barry zum Generalrath ge- hörte. ad k) Cournet's Mandat war ihm unaufgefordert durch Pihl(den Kopenhageuer Delegirten) nach dem Haag zugestellt worden vom dänischen Föderalrath, und so sehr der spontane Aus- druck der Dänen selbst, daß Pio aus dem Gefänguiß in Nr. 49 des„Sozialisten"(27. August) noch den Wunsch ausdrückt, Däne- mark möge sich nur durch den korrespondirenden Sekretär des Generalraths für Dänemark(Cournet) und gar nicht durch Dele- girte aus Dänemark vertreten lassen.— Auch Cournet hatte außer- denk noch 1 Mandat. 4)„Was sollen wir von den französischen Mandaten sagen, welche ein halb Dutzend von Generalrathsmitgliedern hatte? Alan war übereingekommen, daß, angesichts des Ausnahmeznstandes in Frankreich, diese Mandate nur von der Mandatprüfungskommission eingesehen werden sollten und daß der Kongreß, bis aus den Namen der Sektionen» die Ausstellung der Mandate nicht erfahren sollte. So mußten wir also mit verschlossenen Augen(?) jeden Delegirten, der sich als„von einer französischen Sektion geschickt" ausgab, annehmen. Jede Untersuchung in dieser Beziehung war uns unter- sagt«?) und so mußten wir blindlings(?) dem Treiben einer aus- schließlich(?) aus unsern erklärten Gegnern(?) zusamnieugesetzten Kommission vertrauen. Angesichts solcher Sachlage dürfen wir wol sagen, daß die französischen Mandate uns nicht denselben Grad von Vertrauen einflößen(?), wie diejenigen, deren Giltigkeit bei hellem Tage konstatirt werden konnte; es ist möglich, daß die französischen Mandate in Ordnung waren, es ist auch möglich: nicht". Ebenso viele Unwahrheiten wie Behauptungen. Wir thun hier am besten, die dickste Lüge gleich zuerst vorzunehmen, da durch deren Enthüllung vieles Andere gleichzeitig aufgeklärt wird. Es ist nämlich unwahr, daß die Maudatprüfnngskommission„auSschlicß- lich aus erklärten Gegnern" der Jurassiens zusanimengesetzt war. Die Majorität besaß selbstverständlich so viel Gerechtigkeitsgefühl, ein Mitglied der Minorität, den Amsterdamer Gerhard, in die Mandatsprüfungskonimission zu wählen. Gerhard hatte also vollste Befngniß und Gelegenheit, die Interessen der Minorität zu ver- treten, die französischen Mandate anfs Genaueste zu prüfen, und eventuell— wenn er ein Mandat für zweifelhaft erachtete— außer in der Komission, in der Kongreßsitzung— wo alle Mandate ein- zeln zum Vortrag gelangten— seine Bedenken geltend zu machen und seine Freunde über den Sachverhalt zu inftruiren. War den Herrn Jurassiens irgend ein Delegirter verdächtig, konnten sie ihren Freund Gerhard ftagen; dieser hatte auch das Recht, die ftanzö sische Korrespondenz des(von der Kommission zitirten) korrespon- direnden Sekretärs für Frankreich, Sevraillier, einzusehen behufs genauerer Untersuchung der ftanzösischen Mandate. Letztere sind überhaupt noch viel strenger geprüft worden als alle andern Man- date, eben weil hier die Verantwortlichkeit für die Kongreßmit- gliedcr, daß sich kein unberufenes Element, das die übrigen Mit- glieder verrathen könnte, einschliche, viel größer war als anderwärts. Wenn die Herren Jurasstens also von„verschlossenen Augen' sprechen, so läßt sich zwar nichts dagegen einwenden, wenn sie wirb lich ganz oder halb geschlafen haben, aber das war dann nicht die Schuld der Majorität. Die ftanzösischen Mandate wurden ebenso „bei hellem Tage" geprüft, wie die übrigen; wenn die Jurassiens keinen Beanstandungsantrag erhoben haben, so ist das ihre Sacke. Uebrigens sind weder die spanischen, noch belgischen, noch jurassi scheu Mandate von Andern als der Kommission gesehen worden; die Herren Jurassiens hatten also kein Recht, zu verlangen, daß man ihnen extra die ftanzösischen vorlegen sollte.— Schließlich sei noch erwähnt, daß von den 6 Generalrathsmitgliedern, die fran- zösiche Mandate besaßen, 2 noch ein anderes oder zwei hatten, (s. die Präsenzliste) und daß während der 2'/- Tage, die der Kongreß ausschließlich der Mandatprüfung widmen mußte— in Folge der bakunistischen Händelsüchtigkeit— bei jeder Kleinigkeit ergriffen immer gleich ein halb Dutzend von Bakunisten das Wort, um lange Reden zu halten— den Herrn Jurassiens Gele genheit zum Reden noch viel mehr als nöthig gegeben war,— und zwar umsomehr, als de?, provisorische Porsitzende van der Abeele Mino- ritätsmitglied war, von parteiischer Beschränkung der Redefteiheit also jenerseits gar keine Rede sein kann. (Forts, folgt.) auch auf Kassenraub, Mord, Brandstiftung w. angeklagt, arbeiten bis Abends 8 Uhr, und da verdienen sie 24— Zy kr Berr Die Kämpfer der pariser Kommune sind nach dem Versailles(7— 8',- Sgr.), die Handarbeiter 20— 24 kr.(53,. Sgr.); gras Slie Schimpflexikon— und zwar auch nach dem offiziellen— Brand- und Kinder vom 6. Jahre an müssen mitarbeiten. Die meistesl stifter, Räuber, Mörder. Es ist ein alter Kniff der Reaktion,«Kinder können, wenn sie aus der Schule kommen, nicht ihres daß sie ihre besiegten Gegner zu gemeinen Verbrecher» stempeln will; wenn es ihr nach ginge, gäbe es überhaupt keine politischen Verbrechen, und folglich auch kein Asylrecht für politische Flücht- linge. Denn im reaktionären Jargon(Rothwälsck, Diebssprache) ist Jeder, der gegen die Tyrannei kämpft, ein Räuber, Mörder, Brandstifter. Unter den 1848er und 49er Flüchtlingen war nickt Einer, der nicht unter diese Rubriken gebracht worden wäre, oder doch hätte gebracht werden können. Und was ist das gemeine Verbrechen, dessen Netschajeff sich schuldig gemacht haben soll? Die Tödtnug eines Spions, eines Verräthers! Nun, wenn das nicht ein politisches Ver- brechen ist, dann wissen wir überhaupt nickt, was ein politisches Verbrechen ist. Wir haben fürwahr keine Syuipathie für Netschajeff: Allj Namen schreiben. Da' ihnen die Bäcker kein Brod mehr geben, weil sie lauter Schulden haben, bekonimcu sie es vom Herr» schW Bürgermeister(NB. der zugleich der Hauptfabrikant ist), der et ftatte ihnen am Samstag gleich vom Lohn abziehen läßt. Bedächtig, der nun Hut in der Hand, mit dem geflickten Wamms lauschen sie unseren>siste Vorträgen und halten uns für Missionäre. Wenn wir daö im- a menschliche Verfahren der Fabrikanten geißeln, dann ballen sie wo« I''1™ die Faust, knirschen tuit den Zähnen, wagen aber nickt ein Wort ,aro* zu sagen. Am Schluß beim Einzeichnen fehlt aber Keiner. Aus nahmegebühr haben wir fteilich keine verlangt. Um sie vor alle« Maßregelung zu schützen, haben wir ihnen den Vorschlag gemacht, daß sich dem Ortsverein der Drahtzieher in Nürnberg anzuschließen. 1 oteu A. Ä „Ne> merr aber seine Auslieferung drückt den heutigen Machthaber!! der Schwei; lehre nicht besser ad absurdum führen können, als durch die! ein nnverlöschliches Brandmal der Schande aus, und jeder Korrespondenz.— ehrliche Schweizer, dem an dem guten Namen der Eidgenossenschaft etwas gelegen ist, sollte nicht eher ruhen und rasten, als bis die ».>,»»» v ivi. vt. viii vvv vn i/nimvwiy viu�u|uu i». Wir müssen gestehen, Herr Max Hirsch hätte seine Harmonie„so;i ging »nzu »erst« ! schim Baß unsere Gegner sich beim Anblick der Zw istigkeiier die r .,■, �.•-•,,. v.•, cvx ab uu tit vS'tuiitt|iu' ucuu«auuuu uct i uiicuti Urheber dieser iiiternationalen Niederträchtigkeit zur �er- innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vergnügt die Hände rcibeiz« oerei antwortung und Strafe gezogen ynd!—■-........ c«,..... �" ,•~■. Wieder eine Stütze des„Reichs der Gottesfurcht und ftom- men Sitte" ist den Weg Hentze's gewandert und steht als Spitzbube und Unterschläger von Wittwen- und Wais engeldern— sich eine Kugel dnrck den Kopf zu schieße», war der L»mp zu feige— jetzt vor einem Preußischen Gericht. Wir mei-"soneördia"(Nr 43 w_ n-n den berüchtigten Lindenberg, den würdigen Kollegen des � � sie in anständigem T Godsche, Ohm, Hentze n. Co Bon den Co. ist jetzt Hcii— chatsächliche, aber auschei noch Hr. G-helmrath Streber nicht von der Nemesis ereilt«ithStt Tic w vermuthlich weil er zu hoch steht; die Nemesis ist leider eine schleckte Bergsteigerin und kommt deßhalb sehr schwer„auf die Höhe".— Daß die Artillerie des„neuen Dcuffchland" vermehrt wird, haben wir bereits mitgetheilt; jetzt erfahren wir, daß auch die Ka- vallerie vermehrt werden soll. Und nächstens wird dasselbige von der Infanterie verlauten. Dann ist in der heiligen Drei- einigkeit wieder die nöthige„Harmonie".— Die preußischen Kammern waren einmal beisammen; im Abgeordnetenhaus hat sich nicktö Envähnenswerthes zu- getragen, außer daß kein Mitglied vor Schaan: oder Lange- weile gestorben ist. Höchst interessant— ebenso ergötzlich wie lehr ist zu natürlich, um ein Wort darüber zu verlieren. Sic habe« Reckt, und wenn sie mitunter ihr Behagen in etwas roher ForiS ausdrücken— nun, so ist das ihre Sacke;— sie werden s nick besser gelernt haben. Unter den betreffenden Auslassungen scheiit uns nur die nachfolgende Korrespondenz des Fabritäntenblattel ~. 343) der Mittheilung Werth, und zwa> -loi: gehalten ist, und 2) weil sie klärl auscheinend in gutem Glauben behauptet Unrichtigkeiten enthält. Tie Korrespoiidenz lautet: „ij. Aus Süddeutschland, 17. Okt. Da mir bekannt ist mit welcher Sorgfalt die Red. d. Bl. selbst die sozialdeinokratisckei Blätter studirt, so unterlasse ich es, von hier aus die„»eueste Aera' in den Bermitttungsversuchen zwischen dem„Neuen Sozialdem»' trat" und„Bolksstaat" und ihren kläglichen Ausgang zu schildern Nur Eines möchte ich kurz hervorheben. Der„Bolksstaat" hat oh»< Zweifel ganz recht, wenn er über das stille Vergnüge» wehklagt welches diese Zerwiftfnisse den verrückten Bourgeois bereiten; aber er kann oder will nicht begreifen, daß es zur Erklärung dieser Dinge durchaus keines Apparates von Rezierungsagenten bedass wie er ihn hartnäckig voraussetzt, sondern daß dieselben durchanl dort «inge Herr ailsir dies Sief Ol deuts Arbc Herr erllä: betra unte flu« Zum '""8 Schu flliebi das: feie i sehr Noch und i Existenz im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts nicht begreifen kann, — nicht auszurotten, gott bewahre!— nein, aber doch etwas zu sönlicke Ehrgeiz und die Unverträglichkeit Derer, welche dieses schäft betreiben, an die Seite gesetzt. Jede Sacke, die sich gewack .S/ T Z � die einzelnen Propheten auck ihrerseits nck von allen dindenven umig, iß, em eiitschiedeiier»Fortschritt ßnd.� rund genug, für die Beziehungen losgelöst fühlen und daher nach Kräften die alleiniges bjZial junkerlichen Mastodont-..'-), den Entwurj Stucke zu zerreißen,...r dock vornehmsten Träaer ibrer Sacke sei» wollen. Di welch. »-WS, VW VIS. VVll<.||t~UVWi-OWUllWl IUS-WWIWSW• leuanen 11 Und wohlgemerkt: das ist kein Fastnachtsscherz, sondern„�hrt."''! wollte Ernst, bitterer Ernst;— und die Kreisordnung, die„letzte Hoff- Wenn der Verfasser der Korrespondenz sich die Mühe nehiileg in de, , unser Parteiprogramm, die Protokolle unserer Kongresse, das �rbcg nung" der hoffnungsstarken preußischen Liberalen, kann schon als begraben gelten.— Jüngst hatten in Frankreich wieder Ersatzwahlen für die will, Parteiorgan und den Bericht über den Leipziger Hochverrathsproze aufmerksam durchzulesen, so wird er sich überzeugen, daß der unser. Versailler Landjunkerkammer statt, und sind dieselben vorwiegend gemachte Vorwurf des„Prophetenthums,"'„gewerbsmäßig- st> unter i i„im republikanische»-S'nue ausgefallen. Z as Witt wa:fat;0n./ des..Loslösens von dem CZana allaemeiner mensckticke c°-»tv x v ausgejauen. �a? roiii �„LoSlöfenS von dem Gang allgemeiner menfchtickc und j nun allerdings...cht v.el bedei.te», da man von.republrkamschem! E�wicklung" durchaus unverdient ist, und daß der Zwist, üb- zugest S.nn" ,n sehr verschiedenem Sinn reden kann. Auch Thiers, der � Korrespondent sich so he.-zlich freut, wesentlich da � Kommnneschlachter.st ja„Republikaner." fteilichem„konservativer". zusammenhängt, daß wir die von ihm uns zug- und der republikanischste der„Republlkaner" ist Herr Gambetta, f � f x h �„ e n Untugenden bekämpfen. Mit der Annahme fäll der mtr ein Ziel hat: Thiers' Siacktolgcr zu werden. Bon hoher DZ,......... c, Politische Uebersicht. Das Schmachvolle ist geschehen: was die meisten monar- chischen Regierungen Europas vor anderthalb Jahren dem Chef der ftanzösischen Ordnungsbanditen verweigerten, das hat die republikanische Schweiz der russischen Regierung gewährt: die Auslieferung eines politischen Flüchtlings auf die Anklage hin, daß derselbe ein gemeines Verbrechen begangen habe. Netschajeff ist am vorigen Montag, in Ketten, den russischen Häschern eingehändigt worden, und hatte bereits am Mittwoch Berlin passirt. Die russische Regierung hat das„Versprechen"(!) gegeben, sie werde Netschajeff bloß wegen gemeinen Verbrechens den Prozeß machen lassen.„Bloß"! Aber darin liegt ja gerade die Infamie! Die am badischen Aufstand vom September 1848 Betheiligten wurden, außer auf Hochverrath, , �'el. Zbl-rs Nachfolger zu werden. Von hohei!�� �»ck � Schlußfolgerimg. Innerhalb unserer engeren Part- Wichtigkeit aber.st, daß ww w.r aus dem„Corsa.re" ersehen dle � feit bereu Begründung noch keine Differenz ausgebrochen, d» Soldaten auch bei diesen Wahlen, und zwar fast ausnahmslos�-� gütlich geschlichtet worden wäre.'' � rsii» iMrtst/tvstKiii-Ud-»» i rlr AVN/tvrMriirtttMt 1 S.�it ni n.ttt'n- � v...... gegen die monarchischen namentlich bonap artistischen Candidaten �s nun aber die Ungläubigkeit des Heran. Korrespondenl- W gestimmt haben lieber die Stimmung der Armee gehen überhaupt«�„Regierungsagenten" angeht, so wird er doch ni» günstige Berichte ein— nicht ohne Gril.id hat mau die Soldaten stellen wolleli, daß Herr von Schweitzer im Sold! neuerdings des Stimmrechts beraubt; die jüngste Ersatzwahl war p�.,ßiscken Regierung gestanden hat? Abgesehen vo« die letzte, an der sie jich bethelllgen durften. sonstigen Beweisen, hat der Allgemeine deutsche Arbeiterverein•' Inzwischen arbeiten d.e Kriegsgerichte ruhra fort, und haben � Aktenstück, dem Protokoll der letzte» Generalv-s > intphPY itm>it.' thrtHi-im! trh ilt Tipmptirtrpn 1-. 1 0.—.. T � auf den Pontons und in d-n übrige» Kerkern für o.e ��be dock gehütet, ihn zu dementiren. Genügt dieß d-q Transportation nach Neukaledomen Aufbewahrten beneiden d.e- � Korrespondenten nickt, so sind wir gerne bereit, ihn. jcmgen, welche die Kugel von ihren Leiden erlöst. Einer, der>-> Weiterem aukuwarten''» dem Burgverließ des Schlosses Oleron lebendig verfault, hat einen''--- herzzerreißenden Brief herausgeschmuggelt. den wir in der Brüsseler� �)).f �aMtantr» ba6 �reins- und � „Büri «tauet lich, i Recht Ha»d> Seiten: fear; teau'u Berlin rean c die Bi halb i lüik.' damit feahnt d� feierksa Geld . b-'-rac ss tiamps leaner, unsere vergeh d-n Z Wir u „Internationale" finden. Der Gefängnißdirektor und die obere», 0,e a> oDTal Gefangenwärter behandeln die Ei'-gesperrt-.. nicht bloß mit der�s-mmtnugsr-cht auffassen. W.r sagen absichtlich hier„Las> *!tt,ct< stefte fn„h,r„ deftchien fi,„nck nhcWn, o..s lea,,er—.«chwe.tzerl»ner— UNI zu zeige», wie dick ihrer �„ck-uckV.„r«efAmerhen sind Ufrtk„t n-nckttns'nz'nl-stlschcn Agitators... den Mund nehmen, wie der gläubig. ihrer Raubsucht zur Beute. Beschwerden sind absolut ftucktloc, T außer insofern, als sie dem Beschwerdeführende» Dunkelarrest bei b!,.- 1"(-u■-c,-. aW- u.c f.» U.. Ät die Fahne, zu der g wir uns begeistenl?— trolche des„Neuen" die Berichte hier folgen, welche sowol dies- als die„Demokratische Zeitung" über die am 27. Oktober in B-- Nach der letzten Nummer des„Beehive" ist Aussicht auf eine(. LTj gütliche Beilegung der Differenz in Südwales vorhanden. verübte Ver, ämmluugstolckele. gebracht haben. Die Meister haben zwar schon gekündigt, aber sie scheinen geneigt, auf einen von den Arbeitern angenommmen Vorschlag schicds- richterlicher Schlichtung eingehen zu wollen.(Es wird uns übrigens berichtigt, daß die Eisen- und Bergarbeitergewerffchaften, die den Strikern zur Seite stehen, nicht eine Achtel-(wie in Nr. 86 gesagt war) sondern eine Viertelmillion umfassen.) Unseren Nürnberger Freunden empfehlen wir folgende KorreS- pondenz des Max Hirsch'schen„Gewerkvereins" zur geneigten Be- rücksichtigung: „Nürnberg, 15. Okt. Wir Nürnberger und einige Fürther, im Ganzen 47 Mann, fuhren in 4 Omnibussen nach Allersberg (NB. 6 Stunden von Nürnberg im Walde gelegen, erzkatholisch und zumeist von armen, physisch und moralisch herlintergekommenen Drahtziehern bewohnt). Von Schwabach und Roth kamen die Drahtzieher angerückt. Nachmittags nach dem Gottesdienste kamen auch die Allersberger selbst herangezogen. Der Saal ist gedrängt voll; aber welch' ein Bild? Ein Entsetzen ergriff uns, als wir heraus versucht werden müsse, statt durch Angrisse von außen.— Beiläufig fe der„Neue" diese Erklärung VablteichS— die doch dessen innerer Uedck zeugung entsprungen und deshalb eben so berechtigt ist, wie unsere nm ..... m>...., n,. vi sorderung— benutzt, um;u zeigen, wie lax die„Disziplin" der Efi diese hohlwangigen, tiefgebeugten Manner sahen, deren Jedem das„acker sei- stau«wie jeder ehrlich Deutende es tbun würde) daraus 1 Hofe« ftgen. •töltfe' 8ußen feilte mchliik Die„Demokratische Zeitung" vom 29. Oktober: vandli „Die sozialdemokratische Arbeiterpartei hatte zum Sonwa zii, Bormittag nach Liebert'S Salon, Thorstraße 12, eine BersammluN C°ss einberufen, zu der die Haffelmänner in der ausgesprochenen Absicht e eiber schienen waren, die Bersamnilung zu sprengen. Die Herren führten fi in bekannter Weise ein und erhoben lumutluarisch die Forderung, es fiziali neues Präsidium aus der ganzen Bersammlung zu wählen. Trotzfes nun auf den Plaka>ten und in den Annoncen ausdrücklich ') Freund Bahlteich wird über diese Auszeichnung, welche ibm k« Fabrikantenblatt zu THeil werden läßt, nicht sehr erbaut sein! Die„&ot eordia" meint nämlich die Erklärung Bahlteichs(auf die Aufft- derung der Bolksstaat-Redakiion in Nr. 82): daß sich die„Chemnitz� Freie Presse" an der Polemik gegen den„Neuen" nicht betheilige» werd weil die Reinigung des Allgemeinen deutschen Arbeitervereins von inn- Elend an der Stirn zu lesen war. Seit 10 fahren flehen sie uni febließen, daß innerbalb unsrer Partei kein Gewissenszwang au«g-ü. Lohnerhöhung, aber vergebens. Früh um 3— 4 fangen sie an zu �werden kann, und obschon er ganz genau weiß, daß unsre Lokasbläw *) Bnrsündfiuthliche Geschöpfe. .........'------ 17 v' I-»»p------. von den Parteibehörden durchaus unabhängig, also— wofern sie'ss das Parteiprogramm innehalten— nicht zur Entgegennahme von schristen verpflichtet sind 2) ßch eit Saß fi den fi öSgefti fear. fellin g .... S) hl chister «) � ,7) fchcinli Difsere Gewe Das i' .«) fetcht«. !r. Vermerk stand, an den geschäfilickien Abstimmungen nehmen nur Parleimit- sszu Zlieder Tbeil, so wurde doch, um dem vielen Lärmen ein Ende zu jjjg machen, sämmtlichcn Anwesenden gestaltet, sich an der Wahl zu betheiligen. weil®e9en eine sehr starke Minorität wurden alsdann einige„Anführer" de« ■„Allgemeinen deutschen Arbeitervereins" ins Bureau gewählt. Die Ab- M' stimmung war zweifelhafi, so daß man zweimal zum Wahlakte err« fthreitcu mußte. Dem Referenten Herrn Lcbmcrt wurde gnädiglichst ge- stattet, sein Referat zu ballen. Nach Beendigung des Referats begannen nun die„Anführer" mit ihren Schimpfereien. Das Größte im Schimpfen .. leisteten die Herren A. Kapell, Finn und Murin. Zunächst wurden nn» iie alten Schimpfereien, wie Juden,') Buben, Schurken vorgebracht. Herr �,„1 ssinn erklärte, in Zukunft mit den Mitgliedern der sozialdemokratischen »oii �beitcrpartci anders verfahren zu wollen.(Tölcke's Knüttel?) Herr A. Kapell befand sich auf einer Entdeckungsreise. Zuerst betete er dem „Neuen-c." die Lüge nach, daß der Banquicr Frankel auf 600 Nummern des„Volksstaat" abonnirt sei. Sodann machte er die Entdeckung, acr>l> daß Herr Sounemann gleichfalls auf 600 Nummern des„Volksstaat" en* abvnnirl fei. Auch behauptete er, die Redakteure der Localblätter der itiei„sozialdemokratischen Arbeiterpartei" seien Schacherjuden, z. B.— hier ziesl! ll'ug dem Redner der Faden verloren, er wußte nämlich keinen Namen ! anzugeben. Er half sich aber dadurch, daß er sich zu der Behauptung Perstieg, die Redakteure schachern mit ihren Blättern.— Sodann be schimpfte Herr A. Kapell die Mitglieder des„Sattler Vereins" auf le> die roheste Weise und stellte die Behauptung auf, früher sei es im Sattler- »Am Mühlendamm, am Mühlendamm, da fand ich sein Gerippe."») Hierauf ward eine Resolution eingebracht, welche lautete:„Die heutige Versammlung der Berliner Arbeiter erklärt das Vorgehen der sog enann- ten Internationalen Sozialdemokraten Eisenacher Programms für ein fortwährend arbeiterfeindliches Treiben, da in Deutschland und vor- züglich in Berlin die Sozialdemokratie durch den Allgemeinen deutschen Arbeiterverein, welchen F. Lassalle gründete, vertreten wird." Die Resolution wurde mit 1000 iNicht 999?) Stimmen gegen die Stimmen der 20 Mühlendammcr angenommen. Ob diese Letzteren nochmals öffentliche Bersammlungeu ausschreiben?— Wir möchten es ihnen nicht rathcn.— Zwar ist es ihre Sitte, wenn sie zehn Mal vorn hinausge- werfen sind, doch hinten wieder herein zu kommen und zu fragen: „Nischt zu handeln,"„nischt zu schachern?" Aber es könnten die Berliner Arbeiter doch mal dies satt bekommen!'») A. Kapell." Unsere Parteigeuossen ersehen hieraus, wie böswillig man uns von jener Seite zur Polemik provozirl. be� be» ort» iich eist ittck mal s ?te« iß che» -ra� IN0' verein scbr schön gegangen(Herr Kapell konnte nämlich früher sein Licht bort leuchten lassen), erst seitdem sich der internationale Herr Auer„her- Angedrängt" habe(Herr Auer ist Sattler), gehe es rückwärts.*")— Herr Murin sagte, die internationale Clique bringe überall, wo sie austrete, Spaltungen hervor, so z. B. beim„Schuhmacherkongrcß: biese Clique müsse vernichtet werden u. s. w.— Es wurde eine Resolution angcnomincn, wonach Alles, was nicht zum„Allgemeinen deutschen Arbeiterverein" gehört, für Verräther an der Arbcitersachc er- bän wurde. Einige der bekannteren Mitglieder der„sozialdemokratischen Arbeiterpartei" schwebten in der beständigen Gefahr,„getölckt" zu werden. Hcrr Kapell ließ einem Mitglicde der sozialdemokratischen Arbeiterpartei orklären oder erklärte es ihm selbst, daß er ihn als„Dreschmaterial" oetrachte. Demselben Mitgliedc wurde die Brille vom Gesichte her- untergeschlagen, weil es sich gewagt, Herrn A. Kapell zu unterbrechen. � Von der„sozialdemokratischen Arbeiterpartei" bekam nur Herr Fischer aus Spandau das Wort; die anderen Mitglieder dieser Partei, welche sich ern. zum Worte gemeldet, erhielten es nicht, woran die höchst parteiische Lei- ihiie tung— hos Vorsitzes und die wundervolle Führung— der Rednerliste agt Schuld trug. Mit Freuden können wir konstatircn, daß selbst einige Mit- iher ßkieder des„Allgemeinen deutschen Arbeitervereins" sich mißfällig über das pöbelhafte Benehmen der„Anführer" ausließen. Solche Störungen, wie die stattgehabte, welche aus die schändlichste Weise die ohnehin schon nhr fraglich gewordene Redefreiheit und das Vereinsversammlungsrecht Usch mehr verkümmern, gereichen nur dem Absolutismus zum Vortbcil und schädigen die Arbeitersache auf das Empfindlichste." iesit •arf >a»i sstu afcck1 pm m »all- v»Berlin, 28. Okt.(„Ebrlichc Liebknecktcrei.") Auf Sonnrag, dÄ den 27.»z'------.. 1..»> II. Der„Neue" vom 30. Oktober: Das Perhättniß der soziatdemokratilchen Arileitcrpartci i zur Aerliner„Demokratischen Zeitung". Der„Neue" glaubt Wunder welchen Trumpf auszuspielen, indem er Folgendes schreibt: „Die Laffalleaner halten bekanntlich die Fortschritte für eben so große Feinde der Arbeiterbewegung, wie sie die Nationallibcralcu und Konser- vativen dafür halten. Die„Demokratische Zeitung", ein Hauvtorgan der Anhänger Bebel-Liebknecht's, dringt hingegen, folgende Notiz in einer ihrer letzten Nummern: „„Königsberg, 26. Okt. Der Königsbcrger Handwerkerverein wählte am vergangenen Montag seinen Vorstand von 12 Mitgliedern für das nächste Bereinsjahr. Die Wahl wird mittelst St mmzcttcln vollzogen, und fiel unter andern aus Dr. Johann Jacvbv. In einem Vereine, der nur aus Mitgliedern der Fortschrittspartei, wenn auch zum großen Theil der am weitesten nach links gebenden Schatlirung angehörig, besteht, scheint diese Thatsache daraus hinzuweisen, daß die Erkenntniß von der Roth- wendigkeit, alle wirklich opposilioncllen Fraktionen zu vereinigen, erfreu- liche Fortschrille macht." „Die Fortschrittspartei, wenigstens die nach links gehende Schatlirung, ist also nach dem Eisenacher(!) Blatte eine oppositionelle Fraktion, mit der sich die Jacobv'sche Sozialdemokratie vereinigen muß. Mit der groß- ten Feindin Lassalle's und seiner Lebrc will diese Sorte von„Sozial- demokraten" Hand in Hand gehen und zu gleicher Zeit den Arbeitern vorspiegeln, zu ihr gehörten die einzig echten, die wabren und„ehrlichen" Sozialisten. „Immer mehr lüften die Bourgeois-Demokraten Eisenacher Programms (!!) ihre Maske und werden sich, da sie für sich allein keine Fortschritte mehr machen können, bald den alten Fortschrittlcrn in die Arme werfen? Nichts kennzeichnet mehr als Dieses die Verlogenheit des „Neuen". Die„Demokratische Zeitung" ist ein durchaus selbst .ständiges, nur von ihrem Eigeuthümer und Chefredakteur Lübeck geleitetes Blatt, und weder„ein Hauptorgan", noch überhaupt ein offizielles Organ unserer Partei. Wir halten wol Herrn Lübeck für unser» Gesinnuugszenossen; das schließt aber nicht ein, daß vormittags 10 Uhr. hatten die Berliner P-rteig-noffe» da» Bn-'l wir fiir einzelne Fehlet, die sich gegen den Willen des Herrn ---.....- ,ii Pirilml lMrnun fttiS Vmo ivel» Anügen, einige Ladenschwengel vom Mühleudamm') umer der Firma Lübeck in dessen Blatt eluschleicheu, verantwortlich stnd, zumal die iget'°llaldemokratische Arbeiterpartei, Eisenacher Programm, auf den Brettern, Partei wir kclnertcl Koutrolrecht über Herrn Lübeck hat. Die eine Rcdnerbühne bedeuteten, Komödic spielen zu sehe».— Die Z„Demokratische Zeitung" steht nur in einem FreundschastS-, nicht vot»Ehrlichen" hatten sich, trotz der letzten großen Blamage,') nickn gescheut, aber in einem Äbhängigkeitsverhältniß zu unserer Partei. inj �crmals eine öffentliche Versammlung der Mllhlendammer Schacher- luden') auszuschreiben, und dazu alle Arbeiter einzuladen.— Die, �gcsordnung war:„Die Organisation der Arbeiter und der mißglückte jj-wke der Pflugschen Maschinenbauer." Woraus dieses Gelichter hinaus .»llte, war uns durchaus nicht fremd, und so waren denn die Räum. »l-l d oz- er, üg« kW üb« da itti ril uip 16 vo I i ve« bfei r» Ein deutscher Patriot oder:„Das ist Genie!" Einer unserer Mitarbeiter schreibt: „Mit einer Arbeit über„Deutschland in den Tuilerieu" be- Internationale kewerkschaft der Kchuhmallier. Leipzig. In Nr. 84 des„Volksstaat" sagt das berliner Comits betreffs des Kongresses unter Anderem:„Wozu die gegen- seitige Reiberei? Die Kollegen außerhalb werden es den berltner Kollegen noch Dank wissen, daß sie den Kongreß der Schuhmacher in die Hand genommen und die Agitation gefördert haben." Nun, woher kommt denn die gegenseitige Reiberei, wer hat sie hervorge- rufen? Doch nur die berliner Kollegen resp. das Comits. Hat sich das Comitv auch nur ein Mal ans die direkten oder indirekten Angriffe vcrthcidigt? Bis heute noch nicht, und deshalb der Verdacht. Was würden wol unsere berliner Kollegen thun, wenn von anderer Seite, von einer andern Stadt, ein derartiges Kongreß von Kollegen einbernsen würde? Sie würden dasselbr thun, was bis jetzt von den Kollegen verschiedener Städte geschehen ist. Sie würden ebenfalls fragen und Auskunft haben wollen über Dieses oder Jenes. Und wenn auf ihre Fragen alsdann ein mehr bornirt als vornehm zu nennendes Schweigen die einzige Antwort wäre, wir sind überzeugt, in den berliner Kollegen würde derselbe Verdacht aufsteigen, und sie würden ihre Ansichten an die Oeffent- lichkeit zu bringen suchen, und mit Recht. Konnte sich das berliner Comitv nicht denken, daß die schon bestehenden Organisationen die vollste Klarheit über die Natur der neu zu gründenden verlangen würden? Wenn sich Herr Aurin im Namen des Comite's in die Brust wirft und auf Ehrlichkeit und Reellität pocht, so ist es doch mehr als unklug von ihm, wenn er seinerseits Alles thut, um den Glauben an seine Ehrlichkeit und Reellität zu untergraben. Um allen Kollegen gerecht zu werden und allem Verdacht zu entgehen, mußte das berliner Comitv mit seinen Planen an die Oefientlichkeit. Das ist Pflicht und Schuldig keit» es ist Ehrensacke des Comitö's! Und hatte das Comitv Zeit, DWWWDWDDWWMWWWMWI WWWWW Aufrufe auszuarbeiten und allwöchentl eh Schreiben an den„Volks- ""v«"muH|ivu iu ui w i f 1 1 ii dit meeucr»»»"---- j o.'- jJ- v-. v*'r,-*■.„-r-, ■« raÖe' die Strikes siegreich durchzuführen, daß endlich der politische überall aber wurde ich ausgelacht: wie ich nur emer vernünftigen siaat zu schmen, dann war auch sicher Zelt vorhanden, emen Cut I!« � Hanvtfache sei, wurde es unter dem Beifallssturm der Lassal- Bibliothek znmuthen könne, Müller„von der Werra's„Dich tun- wurf, Borlage, Statuten oder die neue Organisation, wie sich das auern den Klugschwätzern ein Bische» warm. Noch mehrere Redner! gen» zu besitzen. Endlich gelang eS mir, ein Exemplar zu er- Comitö das Alles ausgedacht hat, in die verschiedenen Organe zu -,.... aa—»--------- �--- 1 dringen; dann wäre sicher die gegenseitige Reiherei nicht entstanden. Und jetzt verlange ich das Alles vom Comitv im Interesse der allgemeinen Sache, und gewiß im Namen aller Kollegen. So Doch vielleicht täusche ich � viel Zeit ist imnier noch vorhanden, daß es jetzt noch geschehen kann. Alle Delegirten würden sich bester orientiren und verstäu- digen können, wenn sie im Voraus schon wußten, waS sie in Bertin sollten, sie würden jedenfalls mit Lust und Liebe, sich bewußt für Cl in, �horstraße 12 so stark von Mnglicdern des Allgemeinen demschen 1 z!�llervereins besetzt,-daß man vorn im ersten Parquet nur circa 20>) «Bürger" der Eisenacher Zukunftsrepnblik-) erblickte. Ihr„Ber-........>■,„• c �-!•„«ti-yy.. waucnsmqnn", Herr Auer, eröffnete die Versammlung, und wie gewöbii-'chaftigt, siel es mir auf, daß unter den 18„Muller' der(fast Uch. wollten diese 20„Bürger" der Licbkncchi'schcn Zuknnftsrepublik das nur in Leipzig bekannte)„Dickter" Müller von der Werra in Recht der öffentlichen Versammlung fälschen,») das Bureau besetzen der Briessammlung fehlte, obschon er von Bonaparte(oder wie Und ihren Anhängern allein das Reckt, an Abstimmungen lheilznnehuien Einige meinen: von Eugenie) ein Geschenk erhalten hat, atso doch üigestcheii' so paß motz der SOfachen Anzahl der Lassalleaner diese! mit hell Tnilerien in Eonrespondenz gestanden haben müßte: Aus g�-erv»«»" � Bvrdier'schen Werke überzeugte ich mich jedoch. ;u stark, und die Arbeiter verlangten energisch die Wahl eines Bn- tcau's. Trotz des Sträubens der Liebknechter, wurde das Comitv der Berliner Maschmeubaucr, Klinkhardt, Stäge und Rietzel. ins Bu- ttan gewählt. Der Referent der„Ebrlicken", ein Herr Lehmerl, bestieg die Bretter und debütirte mit dem Weisheitsspruck, daß die Organisation »er Arbeiter der verschiedensten Geschäftsbranchen schleckt wäre, und des- lick halb seien alle Strikes mißglückt. Auch treibe man bei uns zu viel Po- mit, denn dieser müsse der Arbeiter fern bleiben und lieber sparen,») damit er beim Strike Geld genug habe. Unter dem Applaus der er- wähnten 20„Bürger Müblendammer" schloß der„Bürger" Lehmert.— ms darauf der Unterzeichnete ihn aus den Blödsinn(!) seiner Worte ans- Userlsam machte und durch Thatsachcn bewies, daß noch mehr als das zur Zeit noch vorhandenen deusschen Tuilcricnbriese und Excerpte kaum die Hälfte der wirklich in den Tnilerien empfangenen Briefe ausmachen; indem eine große Anzahl theils bereits vom kaiserlichen Kabinet vernichtet worden, theils während des Krieges abhanden gekommen ist. Der Glücklichen Einer, deren Tnilerien- brief der Welt verloren gegangen, ist nun besagter Müller„von der Werra". Um den Schaden halbwegs zu repariren, nahm ich mir nun vor, wenigstens„des Kaisers Sonett"— das Gedicht, das Müller„von der Werra" Herrn Bonaparte in seinem„Amo- ranthos"(Leipzig, Verlag von Julius Günther) einst gewidmet hat— ans Licht zu ziehen. Ich ging durch ganz Leipzig, von k Den Schluß in der Verherrlichung unseres großen Mitbürgers machte die Universität Jena. Sie gab ihm den„Ehrendoktor" für— seine„patriotischen" Gesänge.— Auch das Ehrendoktordiplom wurde von den Leipziger Blättern abgedruckt— und zwar lateinisch und deutsch. Es ist ein Monstnim von blödsinniger Lob- Hudelei; leider kann ich es in den Blättern nicht mehr auf finden. Hier bin ich übrigens an den Punkt gelangt, der mich Haupt- sächlich zum Schreiben dieser Zeiten veranlaßte.; Nicht Müller „von der Werra" liegt mir am Herzen oder macht inir Schmer zen, sondern den von imserin Gelehrtenthnm noch immer bettie denen Ehrend oktord i pH o ms schwindet wollte ich einmal beleuchten. Wer Müller„von der Werra" ist, möge der Leser daraus ersehen: Seine Frau erzählt: als sie ihn einmal fragte, was denn die Eigenthümlichkeit bedeute, daß er— wenn er ausginge— sich immer erst die Haare anfthürme und die Weste anssnöpte, antwortete er:„Das verstehst Du nicht,— das ist(ffenie!""— Gewerksgenossenschaftliches. Internationale Kemerksgeiiossenschnft der Nemufaktur-, Fabrik- und Handarbeiter. Den Gewerkschaftsmitgliedern wie allen Freunden der Arbeiter- fache zur'Nachricht, daß die Abhaltung des CongreffeS in Hof Seitens des Stadtmagistrats verboten worden ist. Derselbe erblickt in der Abhaltung des Congresses„Gefahr für die öffent iicke Ordnung"(!!) und sieht die„Anheftung von— zufällig noch vorhandenen— rothen Schleifen Seitens der Comitv- Mitglieder für„Handhabung von Parteizeicken"(!!) an!— Der Recurs an die Regierung ist bereits ergriffen nnd die nächsten Nummer» d. Bl. werden den Erlaß des Magistrats anatomisch zergliedern! Hof. Carl Lienig. Allgemeiner Deutscher Schneiderverein. Vürnberg. 30. Okt. Wir ersuchen alle Mitglieder des Ver eins, im Falle, daß das Mitglied Hartmann ans Jsney(Würtcm berg) auf Grund seines Mitgliedsbuches Reiseunterstützung bean sprucht, demselben nichts auszuzahlen, sondern ihm das Buch ab zunehmen und hierher zu senden, da dasselbe gefälscht ist, indem Hartmann erst am 2. September hier dem Vereine beigetteten ist, während das Mitgliedbnch vom 28. Juli ausgestellt ist. Waseck, Bev., pr. Adr. Gasth. zum blauen Pfau, neue Gasse. die Aufklärung und stramme Disziplin der Arbcner dazu Bibliothek zu Bjbliothek, um mir das Buch zu verschaffen, d« .'*) Tharsachc ist, daß der hiesige Sattlerverein, seitdem er laZen.„Berliner Arbcitcrdund"(der Hasenklevcr-Hasselmann-,,. ■*-01 ff(»'frllfHt-„1.-..a � 4*.. l.„.,,; 4..4 4 4. Nack Wörth hatte der„Dichter" den deusschen Hctdengrcis im eine gute und praktische Sache zu arbeiten, nach Berlin gehen. »—!-.Ive....vu..v zvci- 1»L-ipziger Tageblatt" durch-in H-ldenpoem„Barbarossa" be-. Gewiß werden sich unsere berliner Kollegen noch des Kongresses «lcke'schcn Ricktung angehörend) ausgetreten, sowest nach innen wie nach snngen und dann den Verleger beauftragt, im„Amoranthos" an ennnern können, der vor mehreren Jahren in Berltn von Herrn e't jlu'Ku bedeutende Forisckriric gemacht Hai. In die Zeit nach dem Aus-! Stelle des„Kaisers Sonett" ein anderes Blatt einzu-!v. Schweitzer veranstaltet wurde zur Gründung von Genossen- i fi*"• A- die Gründung des„Deutschen Sattlcrvcreius", Haupt- kleben.. schaften. Wurden da nicht auch die Delegirten mit einer Vorlage wlich ein Verdienst des Herrn Auer. Red. der Demok. Kta. Müller„von der Werra" wie seilt Verleger haben den überrascht nnd erklärten damals nicht viele Delegirte, daß das eine naj an el 1 e de» di va [d itz' ..*) Lassalle war auch Jude und liegt auf dem jüdischen Kirch- vvfe in Breslau begraben. Red. der Demok. Ztg. Zig aus dem Knüttel"- wenig. W umwenden wie die anderen Blätter. mich! Nur lesen— das geht voran! Ich lese: Des—„Kaiser« Sonett"? Mit Nichten!„Des Mannes Thräne,, steht da. ein Verdienst des Herrn Auer. Red. der Demok. Ztg. d'c zumal Pde«. Reiben. einer Ver- ... � Der„Mühlendamm" in Berlin ist die Hauptgegend der Alteklcider Rummel schlecht verstanden; wenn sie schlau zu Werke gingen, Ueberriliiipelultg sei?. � Wnclft; meistens sind dies Juden und in der Regel sehr unreelle Leute, mußten sie das„Jnhaltsverzeichniß" auch neu drucken lassen; S»oU der berliner Kongreß in Wahrheit den Zweck '"niat ihr Geschäft— das an sich jedenfalls nicht schlimmer ist als! sonst wird ja durch dieses das Napoleonssonett imnier noch ver- einigung der Schuhmacher Deusschlands u. s. w. erfüllen, dann hat andere— in einer auch äußerlich höchst widerwärtigen Weise be- rathen._ das berliner Comitv auf die Vorschläge iiild Wünsche anderer Gedichte»—„das Buch der Lieder"— herausgegeben und— m et. Auch Bismarck und Moltke ward je dem Bericht der„Demokratischen Zeitung" mußte zweimal � Kaiser aewid toar Amt mcrtc"' fca Las Resultat der ersten Abstimmung zweifelhaft.' ,uae>chi ,«7 Um'c"20" Ulüßteu also mindestens je 50 Hände bei der Abstim- � Exemplar aNgelchi r» 3 emporgehaltcn haben, wenn der„Neue" Recht hätte. Schiffer,!®'* �errcn vom„Neuen" find also Gegen warls-Monar 6) Siehe über diesen Punkt die„Demokratische Zeitung" oben.-.,. ästisckeinlick�» bezweifeln sehr, ob Herr Lehmert die« gesagt hat. Wabr- uichr; es kommt m» aber so vor. Diüereii-en p!! gssagt, daß die Gewerkschaften sich durch politisch- rt,' Ctn;etncn„irfih rilirrir�n hilrte»«* S/ifT Si? Exemplar zugeschickt und die Leipziger Blätter veröffentlichten schnell die dem Dichter seitens der Geilaiinten zuzegangenen Rüh- . rungsdank- und Ällerkennungsschrciben für dessen„Patriotismus" n. s. w.— Ob auch aus dem kaiserlichen Kabinet ein„Hand- schreiben" oder gar ein Präsentchen eiilgetroffen ist, weiß ich nicht NI 0nttlncn Fraktion nicht ruiniren lassen dürfen; dass die D.rn O sie ans Strikcmachen geben— Gelder„sparen". st etwas, wa« gowiß jeder gute Sozialist unterschreiben kann. »ichw'�crnt �llt'n erzählt der„Neue" anS guten Gründen 9) Dieses„Dickterwon" befindet sich wol in den„Gedichten" von A. Kapell? 10)„Die Berliner Arbeiter"— d. h. die von den Strolchen des „Neuen" GenaS führten— werden(so hoffen auch wir)„doch mal dies (Versammlungssprengen) satt bekommen". Comitv dagegen seiner Pflicht nach, und erklärt, warum es mit Umgehung der jetzt bestehelideii Organisatiolien eine neue Organi- sation schassen will, dann ist eine Basis gefunden, ans der weiter verhandelt werden kann. Aug. Schäfer. Stuttgart. 30. Okt. Der Strike der Schuhmacher ist mit geringen Vortheilen beendet. Kollegen! Wir sahen uns veranlaßt, den Kampf aufzugeben, indem viele unserer Kollegen die Arbeit wieder aufnahmen und uns somit den Kampf erschwerten. Auch kamen Viele zugereist, die unsere Kasse so in Anspruch nahmen, daß wir nns genöthigt sahen, da die Unterstützung in der letzten Zeit sehr nachließ, den Kamps auszugeben. Llrbeiterportemolinais sind eben keine Fabrikantcnsäcke. Kollegen, laßt uns gemeinsam handeln. !Thue ein Jeder seine Schuldigkeit aus dem berliner Kongresse. Nur vereint sind wir stark, es werden dies die Kollegen überall empfunden haben, wo bis jetzt ein Ztrike war. Ändem wir dies hiermit konstatiren, fragen wir, können wir wcter an den Ccipomur oder an mick zu entrichten. Um mi» ai'ch jetzt noch den Frieden wollen? Und wenn wir denselben eine genaue Abrechnung zu crmöglickeu, fordere ick alle Restanten, Haupt« dann wird auch für unS eine bessere Zeit erscheinen.— Abrechnung j eifrigst zn wirken; keine Woche, kein Tag' darf vergehen, ohne das; »igen, welche neck vom vorigen Quartal«stiren, aus, mehr scklennigst, aber spätestens bis Sonn« entweder an den Eolporteur oder an mich zu bc> H. Qehme, Ohlaucrstraße 52,> nnseter Partei neue bewährte«treiter zugeführt werden. Tee fC'A(n Versammlnug der lozialdcmokralischcn Arbeiterpartei. Grnst Strecker.' gleichen fordern wir die Vertraueilsmanner aus, ihren Verpflick V vl Z°. Sonntag, den 10. Nov., Morgens �.11 Uhr im vokale! VAitnl-lt sf iti.S,» 1 1 ,, � t! Ss Ii- eX.... oTv; Qs..■"> i.;, i.« v.. � rr. i Zum Schlihlnacher-kioiigrelj erhalten wir nachstehende zwei Einsendungen: l. Aerkin, den 31 P)kt.(An die Schuhmacher Teutschlands, Oestreichs und der Schweis!) Kollegen, trotz der verschiedenen Angriffe und Verdächtigungen, welche von einer Seite gekommen sind, haben wir eS im Interesse der Sache doch vorgezogen, noch zu schweigen, da wir doch nicht wissen, ob eine Zeitung uns den Raum gewähren wird, gebührend zu antworten.(Tas wagt Herr Anrin uns zu schreiben, obschon er im„Volksstaat" wiederholt auf- gefordert worden ist, zu antworten, und obschon wir bisher alle ! tiingen pünklichst und im vollsten Maße uachzukommen, damit der Partei-Ausschuß in den Stand gesetzt wird, zur Kräftigung und Ausbreitung der Partei eine erfolgreiche Agitation zu eröffnen. Passen wir den Leitern des Allgemeinen deutschen Arbeiter-Bereins den traurigen Ruhm, die Einigung der sozialdemokratischen Arbeiter des : Hrn. Wißdors, Tbieboldgasie 102. Tagesortnung: Tic Filialcxpeditio». Man bitice, zahlrdck zu erscheinen. Lcrlrauensmann: Joh. Hcsck, Fostcrstraßc 14, 2. Etage. Vckanntinachung. SÄ* �.Ct Nun � um- jo lange(fÖlU. Sonntag, den 10. Nov. dieses Jahres, feien die Manrerge- möglich sein, als die.Ritglieder des.lllgemeinen deutschen Arbeiter- von Eoln ihren ersten Stistungssest-Ball im großen deutsch« Vereins dies ruhig ansehen. Je mehr unsere Partei sich verstärkt, Saiscrsaal; zu welchem Besuche höflichst einladet d. P. i ?° lilN die bw A. 3. je mehr Erfolge wir erzielen, um so eher werden auch sie das Be diirsniß eines ffiedtichen Zusammengehens mit unS fühlen, und dann �r"®imon(Colporleur) wird aufgefordert, mir um» wird auch die Stunde Tercr geschlagen haben, die sich dem ivider- gehend feine Adresse anzuzeigen. seine Einsendungen, ohne dazu verpflichtet zu sein, aufgenommen haben! Red. d. V.) Wir fordern Euch, Kollegen, abermals auf, zu dem Kongreß der Schuhmachergesellen und Kleinmeister, welcher vom 17. bis 20. November Sophienstraße 15 iil Berlin stattfindet, zu erscheinen. Im Interesse der„Internationalen Schuhmacher-Gewerkschaft" liegt es, ihrerseits stark vertreten zu sein; in allen Gauen rühren sich die Schuhmacher und Ihr wollt fern bleiben? Nein und tausendmal nein! Jeder Ort, jeder Flecken muß vertreten sein. Am 25. August erschien der erste Aufruf, 4 Wochen später, an demselben Tag, als die größeren Aufrufe im Druck erschienen, dann erst erfolgte Opposition,(Das ist nicht richtig, bereits im„Volks- staat" voui 4. Sept. rührt sich die Opposition seitens der Mit- gliedschaften der Internationalen Schuhmachcrgewerkschast), dann erst, als nichts mehr zu ändern war. Und auf welcher Grundlage ist die Opposition gemacht? Auf Verdächtigungen. Auch hier scheinen die Worte zuzutreffen:„Kannst du sie nicht besiegen, ver- suche sie venvirrt zu machen."— Also auf, Kollegen, nach Berlin! Es gilt Eurer Sache, es gilt der Sache der Arbeit. Mit sozialdemokratischem Gruß im Auftrage: F. Aurin, Königsgraben 15 in Berlin. wohin alle Briefe zu richten sind. II. Eine Warnung an die deutschen Schuhmacher. setzen. Darum vorwärts zu reger Agitation für Ausbreitung der Trestcu. Zilgcr. Partei� Dies fei unsere Antwort auf die Provozirungen von e- Nächsten Sonntag Abend Zusammenkunft bei Th oma ette. Auch nnr wmen jetzt, wo mx Stellung zu nehmen Falken wind. jener haben. Mehrere alte Lassalleauer. Hannoder. Sozialdemokratischer Arbeiterverein. «*•«4 v».-,d- hi-. i«..... s.™ 8-"!8""n8'w" tiez einberufene Volksversammlung die Einigungsftagc der streiten- Oeffenilicke Versammlung. Zedc Mittwoch daselbst Leseabend. Pünkl« c Sl den sozialistischen Fraktionen besprochen. Referent Zwiebler cm- uches Ersckeinen der Mitglieder ist Ehrensache. Gäste sind willkommen.!�' pfähl Gründung einer Mitgliedschaft des Allgemeinen deutschen Der Vorsitzende. Arbeitervereins, Stolle beantragt— nachdem er und Söllucr! gesprochen— folgende, nrck einstimmig angenommene Resolution: 1. die Versammlung erklärt, daß dtc Lage der Arbeiter blos~ auf internationalem Wege zu heben sei:'"h"r 2. es sei bei dem Präsidenten dahin zu wirken, daß ein ge- meinschaftlichcr Kongreß einberufen werde zur Einigung der Deutschen Arbeiter. Es wird beschlossen, diese Resolution im„Bolksstaat", sowie im„Reuen Sozialdcmorkrat" abdrucken zu lassen. Hierauf sprach der Referent das Schlußwort und Herr Stolle gab liock eine Erklärung über den Beitritt zur Internationalen Ärbeiter-Asso- ziation. P. Schmidt. Tie Vorstände der Buchbindcrvereine unserer Partei in Deutschland werden ersucht, mir je ein Exemplar i ihrer Lcreinsstatuten umgehend zu senden, bebufs Organisation der Kol legen hier am Orte. G. Säveke, Hannover. Krcnzstraße 3, 3. Etage. ßalset. Auch in Münden haben die„Laffalleaner" am 27. Oktober eine von unseren Parteigenossen einberufene Versamm- lung gesprengt. Bericht in nächster Nummer. Sonntag den 27. Okt. hielten unsere berliner Parteigenossen. Aew-Hfork. Ich lese in einem hiengcn Blatt:„Ein t ei� ein- öffentliche Mitgliederverfgmmluug ab, die in bekannter Weise Z-ger Postbeamter, Nantens Wundcrltch, der vor Jahren, nach von den Hasselmännern gestört wurde. Als grimmer Kämpe für die Hasselmann-Hasenklever trat unter Anderen auch Herr Aurin auf, derselbe der uebst Herrn Amborst einer der Veranstalter des projektirten deutschen Schuhmacherkongresses ist, der angeblich die „Einigung" der deutschen Schuhmacher herbeiführen soll. Wie Herr Anrin diese Einigung auffaßt, davon giebt folgende Aeußerung Zeugniß, die er, laut der„Demokratischen Zeitung", in der er- wähnten Versammlung gethan hat. Er sagte:„Tie internationale Clique Abringe überall wo sie auftrete, Spaltungen hervor, so z. B. beim Schuhmacherkongreß; diese Clique inüßc vernichtet werden zc." (Wenig Tage zuvor hatte Herr Aurin bei uns angefragt, welche Bedingungen zn erfüllen seien, falls der Schuhmachcrcongrcß den „Volksstaat" zu seinem Organ ernennen sollte! Wir antworteten: gar keine Bedingungen. R. d. V.) Herr Aurin hat sich also entpuppt als Agent Hasselmanns. Das Mißtrauen, das viele Fachgenossen den berliner Wortfiihrern entgegenbrachten, hat sich als vollständig berechtigt erwiesen. Der Schuhmacherkongrcß sollte ein Pendant zum Tischlerkongreß sein; man wollte die deutschen Schuhmacher zu Schleppträgern deö„Nene» Sozialdemokrat herabwürdigen, darum sollte der Kongreß um jeden Preis in Berlin stattsindeu. Wer opponirte, dcni würde a Ist Aorck die THUre gewiesen. Die Herren Aurin und Armborst wären natürlich als„Präsident" und„Vicepräsident" an die Spitze gestellt worden, was sie im Allgemeinen deutschen Arbeiter-Verein nicht mehr werden können. Die deutschen Schuhmacher werden, recht- zeitig gewarnt, sich hüten, ihr Geld zum besten einiger Charlatane auszugeben, ihre Losung sei: Um keinen Preis»ach Berlin. verübten Unterschlagungen aus Leipzig geflüchtet war, hat sich der Gesandschaft Hierselbst gestellt und umfaffendc Geständnisse ge- macht." Da ich mich erinnere, daß der„PolkSstaat" mitunter auf einen Leipziger„tasiendesizittcruden Expostsekretär", der sich in den nationalen Blättern herumtreibe, Auspielungeu machte, so frage ich Sie hiermit an, ob jeuer Wunderlich damit gemeint war? (Nein! deö Namens„Wunderlich" erinnern wir uns nur dunkel aus dem Prozesse„Volksstaat"-Leonhardt. Damals wurde aus den Akten konstatirt, daß in Folge der Wuuderlich'schcn Flucht die gegen Leonhardt erhobenen Beschuldigunzen sicb nickt erweisen lassen. Red. d. Volksst.) Berichtigung. Zu Ansang des Bericht« über die Eonvems- sitzung vom 21. September 1792" in voriger Nr. muß der Name des ersten Redners heißen:„Fra>t?ois(nicht Franz) vou Ncufchateau". Fran- (■vis war Familienname, Neufchateau der Geburtsort, weicher zur Unter- scheidung von einem anderen Frantzvis beigefügt war. Correspondenzen. Kervorn, 27. Oktober.(Wie man in Preußen sitzt.) In Folge meiner im Mai laufenden Jahres erfolgten Verurthci lung zu 5 Tagen Hast wegen Verletzung deö VersainmlungSrechtS trat ich am 12. laufenden Monats meine Strafe an. Statt inir nun die Vergünstigungen zu Theil werden zu lassen, welche die Haftordnuug vorschreibt, namentlich: 1. die Mitnahme eines BettcS, 2. Licht bis Abends 10 Uhr, 3. freie Lektüre, 4. vier freie Stunden täglich it., wurde mir Alles verweigert. Das Loch, wohin ich gebracht wurde, war sicher in 14 Tagen nicht geöffnet worden und noch nach der Herberge. Da das Leintuch des BettcS schmutzig, ließ ich mir von Haus ein solches, söwie ein Bettkissen kommen, waö mir aber auf ausdrück- lichen Befehl des Amtsrichters sowie deS GcfängnißinspektorS ver- weigert wurde. Licht bis 10 Uhr, sowie freie vierstündige Bcwc- gttng wurde mir gar nicht gewährt. Statt der von mir mitge- nommenen Bücher, einer Weltgeschichte, Geschichte von Nassau«. wurden mir 3 Gebetbücher, nämlich 1 katholisches und 2 evan gelische überreicht. Außerdem wurde das Gefängniß jeden Tag vom Gefängnißinspektor zweimal revidirt, welcher sich stets erkun digte, ob ich einen frischen Trunk Wasser habe. Ob die Herren wol glauben, mich hierdurch von der Sozial demokratie bekehrt zu haben? Ich glaube nicht, denn solche Blöd- siunigkeit traue ich ihnen nicht zu. Oder haben die Herren viel- leicht aufOrdre von Oben sogehandelt? Dann hätte man wenigstens die gedruckte Haftordnung, welche im Gefängniß angeschlagen, ent- fernen sollen. Ich habe mich unten» Heutigen wegen dieser Sache beschwerend an Herrn Oberstaatsanwalt Dicht in Wiesbaden gewandt und werde die dicserhalb ergehende Verfügung seiner Zeit im„Volks- staat" publiziren. Fr. Pracht. Yon der Weser. Aus den Aeußeruugen des Organs des Allgemeinen deutschen Arbeiter-Vereins, welches in seiner heutigen Nummer 124 wieder einmal alle Schmutzschleusen Uber die Mit- gtieder der sozialdemokratischen Arbeiter-Partei(eisenacher Pro- gramms) sich ergießen läßt, geht unzweifelhaft hervor, daß die Leiter dieses Vereins nicht nur ein Zusammengehen der Mitglieder ihres Vereins mit den Mitgliedern anderer Fraktionen nicht wün- schen, sondern daß sie, wo trotzdem ein solches bislang noch möglich war, dies zu verhindern bestrebt sind. — In dem Artikel gegen den„Neuen Sozialdemokrat" in der Bei- läge der vorigen Nummer des„Volksstaat" sind die Schulden des Partei, organs auf ca. 3000Thlr. angegeben. Da« ist in gewisseniSinu einZrr thum. Die am 1. Juli aufgenommene Inventur ergab an Passiven für Druck de«„Volksstaat" und der Parteischristen rund 3400 Ttzlr. Diesen Passiven gegenüber standen aber Aktiva von 2700 Thlr., bestehend in dem Schriftenlager und in sicheren Außenständen für den„Bolksstaat" und für Schriften. Die wirklichen Schulden betragen demnach nickt mebr als 400 Thlr. Leipzig, den 3. Nov. 1872. Die Verwaltungskommiision de«„Bolksstaat". Sozialdemokratischer Arbeiterverein. Freitag, den 8. Nov., Abend« 8 Uhr Sitzung bei Zeidler, große Windmiihlenstraße Nr. 7. Tagesordnung: Vortrag von Heidemann über die soziale und poli- tische EntwickelungSperiode. Sozialpolitischer Wochenbericht, Ref. Nauert. Gäste willkommen. Ter Vorstand. Buchbindervercin. Sonnabend, den 9. Nov., Abends 8 Uhr in der Thiem' schen Brauerei G e n e r a l v c r s a in m l n u g. Tagesordnung: Rechenschaftsbericht, Ergänzungswahl, Beralhung über Organisition. Da« Erscheinen aller Mitgltedcr, sowie Mtbrinqen der! Lo Mitgliedskarten ist nothwendig. D. V. Er - la, lick bei La Ac ab! baj rei bei töi alt tvr die bei un sin Heine Abend ist meine Frau init einem lrastigcn Junge« niedergekommen. Den'5.'Nov. 1872. H. Ramm. 1 Leipzig. TicErlösnilg der darbende» Menschheit ein jirttuiigsweg in der soiialen Trage unftler Zeit von Dr. A. p. Stamm, zweite vermehrte Auslage, ist soeben in Zürich erschienen und in allen Buchhandlungen M 1 Thlr.(3 fr. 75 cts.) zu haben.— Für alle Freunde der arbeitenden Elasten ein wichtiges Wer zur Beachtung.— Gleichzeitig wird ausgegeben: Sozialistisches Wahlprogramm. . Separatabdruck deö Anhanges zur 2. Aufl. obigen Bwhe& Preis für 10 Expl. 10 Sgr.(1 fr.), für 100 Expl. 2 Tblt (7 ft. 50 ettf.)[2b] we B. S: Ar Für politisch Gemaßregcltc. Bon Wohlleben 4 Ngr., von Hühndorf 5 Ngr., von Fink 5 Ngr. Zum ReichStagswahlsond. Bon der Volksversammlung in Großzschocher 1 Thlr. 28 Ngr. Die Expebition de«„Volksstaat" Für den„Volk»sta«t". Von Stollberg, Waller, Reifebach, Hagen, Schaub und Reitner aus Augsburg Schuldschein Nr. 137, 132, 138, 133, 128, 134 zu je 1 Thlr., von Scheller und Endre« in Augsburg Schuldschein Nr. 125 und 123 zu je 2 Thlr. grati« zurück.— Von Küpper in Sein Schuldschein Nr. 141 zu 1 Thlr. grati« zurück. Die Expedition de« Volksstaat. Bekanntmachung. J «Ilschöucseld. Rcuscllcrhauicn, Erottendars, Anger». s. w., weich noch im Rückstände sind, werden hlcrmii ausgesordert, diese Beträge nid» an den srühcrcn Fijialexpediteur Prcsicl, sondern direkt an un« od« den jetzigen Filialexpeditenr Stelzrr, Reudnitz,.siapellengasse 11/1. bezahlen. Leipzig, den 21. Oktober 1872. Die Expedition de»„Volktstaat". Mt Un schl nie näl Wi NM St bi[| stn seh stä schl tra we kür Bi ter Be De Für Plaglviy, Lindenau und U*; lich Ol lllllUIlUllUjUII}J. gcgcnb. Bei Herrn Weichcrt Nr. ehe n Plagwitz befindet sich eine Filialexpcdilion de«„volksstaa". i Die Expedition de«„VolkKftaat." d« Pr wo gui bu, Im Verlag der Buchhandlung und Expedition de«„Volt«staat">! neu erschienen:. oui VallSstaatkalcndcr für 1873, 4 Bogen Octav. Preis pr. Stück exck Stempelgcb. 3 Ngr., mit Stempclgeb. 4 Ngr. 3 Ps. 1- E« wird ersucht, weitere Bestellungen hieraus baldigst zu machen, die Höhe der 2. Auflage bemessen zu lönnen. Unsere Ziele von Bebel. 3. oerb. Aufl. Preis pr. Stück 2'/, Ngr. u» scl! wu .°.h Briefkasten: der Redatkion: H. D. in Kassel: in nächster Nr.— Th. in Stollberg: in nächster Nr.— I. Sch. in Rcickcnberg: Brief an Sie abgegangen. Fz. u. Sb. in Nürnberg, Zilger in Dresden: in näch- ster Nr.— Die Post hat un« va« Lerzcichniß der Abonnenten noch nicht gegeben; au« dem Grunde der Rückstand der Expedition hiiifichtlich der Veröffentlichung.— fi. Sch. in Konstanz: Ihr Schreiben ist angekommen und sofort nach Pforzheim gesandt. Sie dürfen von dorther baldige Ant- wort erwarten; der Expedition: Hadlich f. Abon. 4. Qu. 10 Thlr.— Scitz in Stade f. Schriften 25 Ngr.— Marcovi in Pancsova f. Abonn. Novbr. und Dezemb. des X. 22 Ngr.; bleibt Ihnen gut 1 Thlr. 1« Ngr.— Weykops in Hannover f. Ann. 20 Ngr.— Wcckcnbcck und Glicdencr f. Abonn. 4. Qu. 25 Ngr.— P. in Pari«: 5 Thlr. 8 Ngr. erhalten, Sic haben 11 Ngr. gut.— Naumann in Berlin f. Schriften 5 Thlr. 15« Ngr.— Brätter in Gera f. Schriften« Thlr.— Bauli in Slraßburg' f. Abon. Nov. 8 Ngr.— Jordan in Wahren f. Schristen 5 Ngr.— Schuhmachcrgewerksch. Leipzig f. Ann. 5 Ngr.— Alben in Glauchau f. Abonn. 3. Qu. 50 Thlr., die übrigen Exemplare verwenden Sie zur Agitation.— Forster in München f. Schriften 2V', Ngr.— Stockmaycr in Lichtenberg f. Schriften 3 Ngr. 4 Ps.— Zum Andenken Ludwig Feuerbachs, Grabrede von Scholl. Preis l* Un Stück 2 Ngr Die angeblichen sozialen Theorien und die wirklichen politische« fcs f0 strebungen de« Herrn Bakuuin. Preis pr. Stück 2 Ngr. Im CvmmissionSverlag ist neu erschienen: Sendschreiben an die Egoisten von Tittrich. Preis pr. Stück 2 RZ� Wiederverkäufer erhalten Rabatt. vi« GenossenscMtsbacMrackerei w Leipzig ba: St das b« der the we lo« Pf Zeiherstraße 44 � empfiehlt sich zur Ausführung aller ins Druckfach einschUj au geuden Arbeiten, und bittet namentlich die Herren Kasscch sch, und Gewerkschafts-Verwaltungen um geneigte BerücksiclJ ein tigung. Sie wird Alles aufbieten, um die erhaltenen Auftrag« ich, zur Zufriedenheit ihrer werthen Kunden zu erledigen. Un s°l Ne Interims-Quittung.„ Bon e. W. in Witten 9K. 41 Thlr. 1, von J. T. Nr. 42 das. � n» H. B. Nr. 43 das. l, von E. P. 9K. 44 das. 1, von F. T. 9k. ff � Anzeigen ic« das. 1. von A. B. B. 9k. 4« das. 1,— von". ehrten Abonnenten, die Ab°nnentcnl«beträge bis auf Weitere« nur ent- Hohcstr. 4). Druck und Verlag der Genoffenschastsbuchdrulle trc