j luff a" Erscheint wSchmtlich 2 Mal [X« in Bestellungen nebmen alle pvstanstaltcn und Buchhand- . langen des In- und Au»- � Vj lande« an. ! Für Leipzig nehmen Be- stellungen an: die Expedition, Hobestraße 4. ! die Genoflenscbast«- dnibdruckerei, Zeitzerstraße 44. «- Bebel, Pcterstraße 18. L- Müller, Bayerschcstraße A in.- Ufr IflMcat Äöonntme«tspreis: Für Preußen incl. Stempel- steuer 17 Sgr., für die Lbriaen Deutschen Staaten 12'/, Sgr. pro Quartal, pro Monat 4'/2 Sgr. Für Leipzig und Umgegend pro Quartal 13 Ngr. Filialeppeditionen für die Ver» einigien Staaten: � F. A. Sorge, Lox 101 Hoboken, N. J. via Newyork. G. A. Lönnecker, 156 Vf. Lake Chicago(Iii.) �OrgandersozialdemokratischenArbeiterparteiundderinternationalenGewerksgenossenschaften. Mittwoch, 13. Wovemver. 1872. Wer die Strikes macht. Bald, wenn die zu liefernden Waggons nicht kommen, heißt es: „Ein Extrazng wird sie bringen", und wenn dann der Extrazug J Seit Jahren ist eS ein Lieblingsthema unserer Gegner, die ausbleibt, heißt es wieder:„die Direktion hat den Extrazng nicht �'Strikes für das Werk der Sozialdemokratie oder richtiger Sozial-! bewilligt, oder es feblt an Waggons." Das sind die Folgen da- Demagogie auszugeben, und daraus Schlüsse auf die Gemeinfchäd- von, daß die Bahnverwaltungen nicht auf den Vorschlag von 17 'ich km unserer Bestrebungen zu ziehen. Vergebens ist hunderwml rheinisch-wcstphälischen Handelskammern eingegangen find, wonach die Abschlüsse auf Kohlenlieserung zwischen den Zechen und den regelmäßigen Beziehern stets bei den betreffenden Bahnverwaltungen angemeldet werden sollten, damit diese bei Zeiten und bei voller langer Nachweis geführt worden, daß die Arbeitseinstellungen nicht der iixi-Kaune und Willkür der Arbeiter entspringen, sondern Folgen der KelÄoth und gedrückten Lage sind; daß sie mit der Sozialdemokratie. absolut nichts zu thun"haben, wie ein Blick auf England lehrt, Uebersicht der an sie kommenden Ansprüche ihre Dispositionen Ss�daß im Gegentheil die wahren Urheber in allen Fällen die Her- treffen könnten. Das sind die Folgen davon, daß der Herr Hau- reu Arbeitgeber sind, die, wenn sie human mit ihren Arbeitern delSminister sich wol hütet, die Privat-Bahnverwaltungen aus der Verkehren wollten, mit Leichtigkeit jeden Strike vermeiden Bequemlichkeit des Gewohnheitsganges aufzurütteln, da. man sonst lönnien-- es nützt nicktS; wir reden in den Wind, und das mit Fingern darauf weisen möchte, wie auch bei den Staatsbahnen, pu�alte Geschimpfe geht stets wieder von Neuem los. also unmittelbar unter seiner Leitung der alte süße Schlendrian die . Jetzt kommt uns nun plötzlich Hilfe von einer Seite, von der � Hauptrolle spielt. Das sind die Folgen davon, daß eS der Regie- wir sie nicht envartct hätten. In der„Berliner VolkSzcitnng", rnng bei ihrer Eisenbahnpolitik entweder an festen Prinzipien fehlt, die selber nicht wenig auf jenem Lieblingsthema herumgeritten, sin- oder daß diese so absonderlich sind, daß einfacher, gesunder bcn wir nachstehende Enthüllung auS dem Bourgeoislager, welche Menschenverstand sie nicht begreift. Warum z. B., wenn der Herr uns zeigt, auf welcher Seite die„gewissenlosen Menschen"�Minister den allein richtigen Gedanken zurückweist, das gesammte nett ad. licW' i üb u d B. mfj Und, welche„anö niedrig selbstsüchtigen Zwecken mit dem s!oos von Tausenden ein schnöde« Spiel treiben". Die Enthüllung findet sich in der„VolkSzeitung" vom 1. d. MtS. und lautet: .»Ans dem Bergisch-Märkischcn, Ende Oktober.(Priv.-Mitth.) Die gallopircnde Habsucht durchjagt unser durch seinen Ge- werbflciß gesegnetes Land und versetzt alle seine wirthschaftlichen .. Betriebsthätigkeitcn und Verhältnisse in Schwankungen, welche pU- Stadt und Land, Industrie, Handel, Ackerbau, Kapitalisten und Arbeiter, kurz Alle« und Alle demnächst in harte Verluste und Sorgen, ja, in schwer zu überwindende Fatalitäten stürzen Glissen. Börsenschwindcl— und Kohlenschacher, Unverstand oder , st Ungeschick der Eisenbahndirektoren und Willkürlichkeit oder Ge- schäftsunkenntniß der staatlichen VerwaltungSbeamten hoch und niedrig, bieten sich wissentlich und unwissentlich die Hand, um dem- nächst einen Zustand herbeizuführen, bei dem die Schlimmen, die Wissenden eine Erndte zu machen denken und nach dem Prinzip: Nur jetzt möglichst großen, schwindelhaften Gewinn, nachher— die Sündfluth!— Nehmen Sie nun noch hinzu die einsichtslose Un- billigkeit und Engherzigkeit vieler Industriellen, die Strikelust der i-d-l istr. k Eisenbahnwesen zur Sache des Staates zu machen, warum sorgt er dann nicht wenigstens dafür, daß Industrie und Publikum nicht schutzlos dem Eigensinn und der Habgier des Privat-Mono- pols versallen? Warum, wenn die Bergisch-märkische Bahn die von ihr zu verftachtcnden Gütermassen nicht bewältigen kann, legt er der rheinischen Bahn so viel Hinderniffe bei dem Vorhaben in den Weg, jener durch Konkurrenzbahuen ein gut Theil davon ab- zunehmen?-- So sind die Industriellen wie das gesammte Publikum willenlose Spielbälle in den Händen der wu- cherisch verbrüderten Zechen und Händler; so dürfen die ersteren gar nicht mucksen, wenn sie endlich ein paar Waggons Kohlen zur äußersten Nothdurft heranbekommen und dann sehen, daß man ihnen eine Kohle von weit geringerer Güte, als beduu- gen, sendet, damit sie entweder„warten sollen, bis wieder andere Flötze gebaut werden", oder damit sie, wo iziöglich, die ganzen Vortheile ihrer zu besserer Zeit gcschlosseiwn Verträge fahren lassen. So steht schon jetzt, bei Beginn de« Winters die Kohlennoth wie- der drohend vor der Thür. Es ist ohne Frage die Pflicht der Presse und der durch sie f'av'a'S'"'--.."vunumtu, ihc<&uucm>|i oci i insormirten und aufgerüttelten Regierung, namentlich den Bahn- stufenweis erbitterter und begehrlicher werdenden Arbeiter, dann' Verwaltungen die Augen zu öffnen Uber das Ungehörige ihreS W sehcu Sic mit uns in die sehr trüben und ängstigenden Zu- Eigensinns, ihrer Trägheit, ihrer Beschränktheit, womit sie Vor- stände hinein, wie wir sie in Kohlennoth, in unerhörten Preis- schläge der geschäftskundigen Industrie unbeachtet lassen oder aus schwankuugen de» Rohmaterials und in Unsicherheit der Ver- nichtigen Gründen zurückweisen. Nock ein solcher Winter, wie der tragSeinhaltungen bereits erlebten und bald genug wieder erleben vorige, oder ein noch schlimmerer wird sonst schon zeigen, wie durch werden. ES ist das Zug um Zug nachzuweisen, wie ich dies jetzt Erbitterung der Arbeiter, durch das wiederholte Erliege» und den "•.....■— w— c:-v— endlichen Ruin der bedeutsamsten vaterländischen Fabrikationen und Produktionen die gesammte bergisch-märkische Bevölkerung in die Mitleidenschaft der schwersten Ucbel gestürzt wird." AuS diesem„Blick hinter die Koulissen" ersehen wir, daß die Herren Grubenbesitzer es waren, welche den letzten Strike bei Essen in Szene gesetzt haben, um die Kohlenpreise künstlich in die Höhe zu treiben, und daß die Arbeiter von ihnen perfide in eine Falle gelockt worden sind. erinnert uns dies an"ein Manöver der Zwickaner Gr» wcl .1. s e» kürzlich thun will, da ich hoffe, Sie werden finden, daß solche 'Bilder von allgemeinstem Jutercssc sind.— Bereits vorigen Winter hatten wir ja die Kohlennoth und die Preissteigerung und die Betriebsstillstände und all das Elend, was damit zusammenhängt. Daß Ungeschick und böser, wucherischer Wille de» Ucbclstand künst- Ü* lich in die Höbe getrieben hatte, zeigte sich deutlich darin, daß, noch �ehe recht der Frllhling kam, der Rückschlag bereits cinttat. Anstatt �cs Mangels war mit einem Male Ucberfluß an Kohlen da; die Preise gingen herab, die Lager wuchsen, und im Juni und Juli, wo ein weiteres Sinken der Preise in Aussicht stand, lagen rc- benbesitzer, die vor vier Jahren Eirknlare herumschickten, in denen gungslos ca. IS Millionen Sckcffel Kohlen in Ruhrort und Duis- sie ihre Kunden zu raschem Kauf bei sehr hohen Preisen auffor- �urg. Da kam der unglückselige Strike vom Essener Kohlenbezirk, derten, da sie erfahren hätten, daß ein allgemeiner Strike Die Zeitungen haben damals viel darüber gestritten, wer an dem- in Aussicht stehe, der die Preise nock�bettächtlich steigern würde. � ftlben Schuld gewesen sei. Wer hier die Verhältnisse kannte, der Kein Arbeiter dachte damals an einen Strike— es war nur eine wußte es ganz genau. Die Löhne im Bcrgamte Essen waren ja—„Idee" der ehrlichen Herren Grubenbesitzer, die sich durch diesen gl- �ue Frage ungenügend und die von lange her gesteigerte k Pnzuftiedenheit der Bergleute eiüc zum Theil(?) wohl berech „ �lgte. Jndcß, wenn die Arbeiter uack eigener Beurthcilung der « 1° klar liegenden Verhältnisse zu handeln schon gewöhnt wären, ! dann würden sie sich in dem damalige» Moment sicherlich vor dem Kniff die Taschen füllten Nach einem Leitartikel der„Morning Post" scheint�es, als ob die Grubenbesitzer von Südwales einen ähnlichen Staatsstreich beabsichtigt hätten, wie ihre Essener Kollegen. Auch dort sind kolossale Kohlenvorräthe aufgespeichert und die künstlich zu enormer Strike gehütet haben. Den Gcwcrken lag ja die AuSrcde so nahe, Höhe aufgetriebenen Preise lassen sich ohne ein außerordentliches M sie die Löhne nicht erhöhen könnten, da die daliegenden Massen der geförderren und nicht abzusetzenden Kohle sie zur Herabsetzung der Preise zwängen. Aber die Kohlenhändler, die ihre noch zu cheueren Preisen abgeschlossenen Kohlen abnehmen mußten und, wenn die Förderung weiterging, ohne schwere Verluste nicht wieder ..werden konnten, schürten; und dann halfen die jesuitischen . Plasien, denen die soziale Unzuftiedenheit sehr gelegen kam, um >ed?ach die konfessionelle daran anzublasen, und endlich die sozialisti- picken Hetzer(!!), denen ja gar nicht daran liegt(!?), daß durch nicht besudeln. Die Arbeiter aber möge» es sich merken! c-ss c,inen Strike höhere Löhne erlangt und ein, wenn auch nur vor- Und Mittel nicht mehr halte»; ein Strike wäre da fteilich den Herren Grubenbesitzern sehr willkommen gewesen, und es ist kein Zweifel, daß sie einen solchen provociren wollten, alö sie Anfangs Oktober den Arbeitern kündigten; indeß ist die Sache nicht ganz nach Wunsch gegangen— die Arbeiter haben Lunte gerochen und werden den edlen Bourgeois nicht— auf den Leim gehen. Was ist aber der passende Namen für das Verfahren der Es- sener Grubenbesitzer und ihrer Kollegen? Wir wollen unsere Feder 'tstl übergehender Zustand von Zuftiedenheit herbeigeführt werden soll. Und richtig, dw Arbeitseinstellung trat ein, und Schritt für Schritt IjSw nack, was man voraussehen konnte: schwer zu berccknendcr -nachthcU der Industrie und de« ganzen Publikums. In Besorg- ■ch") n>tz vor kommendem Mangel bei eingestellter Förderung drängte 'i w Nachfrage schnell heran, und nun ging die Ausbeutung «. M»- Scham und Scheu lo«. Zuerst seitens der Gewerkt, Vom Haager Kongreß der Internationale. IV.(Gegen die Bakunisten. Fortsetzung.) Anschließend an die Widerlegung der ersten 4 Punkte lassen wir nun(außer der Reihe) 5) den Vorwurf folgen, welcher dahin Zuerst seitens der Gewerkt, geht, daß der Generalrath den Kongreß deshalb nack Holland „ft � ch? bie Preise unerhört steigerten, von 16 bis 20 Thlr. aus und nicht nack der Schweiz einberufen hätte, um den Mitgliedern *'11. 32 DHE. pro 100 Etr.I ohne den die Arbeit wieder auf- des Londoner GeneralrathS den Besuch des Kongresses zu erleichtern. ncomenden Arbcttern, welcke obenein in Schulden gestürzt waren, Dem ist zu entgegnen: �i bewilligt zu haben. Dan»-0 daß in der Schweiz bereits zweimal der Kongreß ab- men die.( and i er Oberwasser, diese stets bereiten Helfershelfer, gehalten worden ist, in Holland aber bis zu diesem Male noch ilrtlf* Vm n.W.>. �.• r. i____!______>.... /tl...... V» Li!.. V..'» Olff.'L.fA....» V»».... j," h°chsten�Preiitn bleich Äckl"" ging,'legten sie zu den! gar nicht; ein zwingender Grund für die Abhaltung des Kongres- > ä— 1 IM........ I' F wochten. Man wendet selbstredend, d. h. kontraktbrüchig die K°h- ttah i" Abnehmern zu, welche i-tzt zu hohen Preisen kon- -" ckiren. Und wohinter kann man sich da nicht alle verstecken? der Schweiz also nichts weniger als vorhanden war; d) daß die 11 belgischen und holländischen Delegirten ohne Ausnahme zur Minorität gehörten— ein Beweis, daß der Kon- greß nicht aus dem Grunde nach dem Haag verlegt worden war, um die Minorität zu überrumpeln. Andernfalls würde man doch weit besser gethan haben, den Kongreß in einem Lande abzuhalten, das mit der Majorität fympathisirte. Loyaler, als im Zentrum der Minorität selbst den Kongreß abzuhalten, konnte doch der Generalrath nicht verfahren. Fahren wir nun in der Widerlegung des„Bulletin" fort: 6)„Eine Anzahl von Delegirten hatten— aus Vorsicht— auch nicht einmal ihren wahren Namen angegeben(a). So befanden wir uns in Gegenwart von Bürgern, deren Mandate wir nicht prüfen(b), deren Identität wir nicht feststellen konnten(o)____ „Aber bei den Mandaten der spanischen und einiger anderen Miiioritätsdelegirten— da hat der Gencralrath Chikane heraus- gesucht(wir würden sagen:„deutsche", wenn man uns nicht Schü- rung des Nationalhasses zum Vorwurf machen würde)(ä). »ü a) ES waren dies höchstens 5. all K) Siehe das unter 4) Gesagte. all c) Unwahr. Die Führung eines falschen Namens in den Verhandlungen hing von der Genehmigung der MandatprüfungS- konunission ab, in der sich ja auch(siehe 4)) ein Minoritätsmit- glied befand. Dieses Mitglied, Gerhard, hat nun bei der Pian» datSberathuug im Kongreß keinen Einspruch gegen das Verfahren der Kommission erhoben.— Außerdem erzählt der Verfasser des „Bnlletin"-Artikels selbst(Seite 8, Spalte 1) daß ihm einer der Pseudonymen Delegirten(Lucain) Namen und Adresse gegeben hätte. ack d) Diese„Chikane" bestanden unter Anderem darin, daß die spanischen Delegirten erst den rückständigen Beitrag ihrer Mandanten(den sie in der Tasche hatten und augenscheinlich in der Voraussicht der Möglichkeit einer Sezession den Mandanten retten wollten) herauszahlen sollten, ehe sie zugelassen würden; siehe über diesen Punkt überhaupt den Artikel II.— Welche„Chikane" die Minorität de» Mandaten von Barry, Lafarguc, Sorge, D.ereure und Vaillant bei der Berathung entgegensetzte, davon bc- richtet das„Bulletin" natürlich nichts. 7) Das Generalrathsmitglied Sexton habe mit der Minorität gestimmt. Unwahr. Es ist nicht unmöglich, daß der Verfasser hicnnit den Schein verbreite» wollte, England überhaupt sei mit der Minorität gegangen. 8) Auch die deutschen Mandate seien ungiltig gewesen, weil in Deutschland die Existenz von Sektionen der Jnternatio- nalen verboten seien und nur Einzelmitglieder existiren dürften. Diese dürsten— gerade so wie die GewerkschastSdelegirten— an dm Berathungen, nicht aber an den Abstimmungen theil- nehmen.— Hier klammert sich der Versaffer nämlich engherzig an da« Wort„Sektion"; daß„Mitgliedschaft" nichts Anderes bedeutet, übersieht er; auch scheint er nicht zu wissen, daß, außer in Leipzig, in keiner Stadt und in keinem Dorf ganz Deutschlands die Mit- gliedschaft der Internationale verboten ist. !>) EccariuS, MotterShead uud Roach hätten zur Minorität gehört. Unwahr: Der Letztgenannte nie; die Erstgenannten höchst sel- tcn; nur gehörten diese mitunter zu den Abstinenten. 10)„Die italienische Föderation war nicht vertreten". Warum aber hatte Herr Casiero nicht gewagt sein Mandat zu präsentiren? Weil nach dem Beschluß von Rimini, einen Gegen- kongreß nach Neuschatel eiinuberufen, sein Mandat kassirt worden wäre nnd weil dann den Jurassicns und Spaniern deren impe- ralives Mandat vorschrieb, sich zurückzuziehen. 11) Eccarius sei vom Generalrath angeklagt worden der Theil- nähme an der„Alliance" und daß er sich an Gladstone verkauft. Reine Erfindung. 12) Die Absicht der Minorität, Brismee zum Vorsitzenden zu wählen, sei durch ein Mannöver Marx's vereitelt worden. Total erfunden. 13) Nachdem der Verfasser wiederholt den ganzen Kongreß und speziell die Mandatprüfung eine„Komödie" und„Mystifita- tion" genannt, gibt er(Seite 2, Spalte 2) zu, daß die Mandat- Prüfung„3 Tage" gedauert habe. 14) Die Spanier hätten verlangt, man solle nach„Födera- tionen" stimmen, die Majorität hätte es aber abgelehnt.(Seite 3, Spalte 2.) Falsch, sie verlangten im Gegentheil, es solle nach der vertretenen Kopfzahl abgestimmt werden. Hierüber wurde' nie abgestimmt, und Morago beklagte sich noch Samstag Abend in seiner lange» Rede darüber. Die JurassienS konnten also nicht „in Folge dieser Abstimmung erklären, sich enthalten zu wol- len." Sic haben auch nie„erklärt, blos als einfache Zuschauer noch dableiben zu wollen", sondern lustig mit fort debattirt. 15) Der Verfasser gibt selbst zu(Seite 2, Spalte 2), daß die Maiorttat m die„Alliance"-Unttrsuchungskonimission— dem Wunsche der Minorität cnssprechend— das MinoritätSmitglicd Splingard gewählt hat. 16) Das„Alliance"-UntersuchungSkommissionSmitglied Vichard habe einen falschen Namen geführt. Nnwahr.„Vichard" ist kein Pseudonym, sondern der rich- tige Name des gedachten Mitglieds. 17) Nur die Blanqnisten hätten für Belassung deS General- raths in London gestimmt; Marx und Genossen, die fortan in New-Aork eine stärkere Stütze als in London zu haben glaubten, hätten darum für Verlegung nach Ncw-?)ork gestimmt. Unwahr insofern, als auch die meisten Deutschen für London stimmten und die Motive Marx's und Genossen— siehe Artikel II — ganz andere als die hier angegebenen wäre». 18) Dic'Blanquisten hätten, weil auf diese Weise von Marx „zum Besten, gehabt", den Haag schnell verlassen. Eine den Hourzeoisblättern nachgebetete dumme Lüge, die be- reitS in Artikel l und III abgefertigt ist. > IS) Am vorletzten Abend, als über die politische Stellung der Jnternattonale diskutirt wurde, war Guillaume der einzige Mm oritätsdelegirte, dem Abend nur an der zum Worte kam 4 sprechen können. Den Umstand nun, ES haben überhaupl nahm, der dort sein Gewerbe fortsetzte. Als sie ihr Spionir- und !, itmst.-nm nun daß'DennnziationSsystem zuletzt auch auf den Thronfolger, den da- man Guillaume— in Anbetracht, daß er der erste gegen die be- � maligen Prinzen von Preußen(jetzigen deutschen Kaiser) ausdehnten, � n f» 4 1 v« Wv>%• K ClTi r\»4-.44�4., V«.a O.___ ZC � l.... r______...___ CW.-'jrtw___ j._. antragte Resolution Eingezeichnete war— das Wort gestattete, so war das Ende ihrer Laufbahn gekommen. Der Präsident ge- obschon einige Andere vor ihm eingeschrieben waren, diesen Um- hörte zu den wenigen kompromittirten Werkzeugen der Man stand, diesen Loyalitätsbeweis benutzt der Verfayer(Guillaume), teuffel'schen Reaktion, deren Sturz die„neue Aera" herbeiführte; um eine weitere Verdächtigung gegen die Majorität zu schaudernder wurde verabschiedet. Emil Lindenberg ganz fallen zu Man hätte Guillaume(dessen Ausstoßung damals schon beabsichtigt lassen— wagte mau vielleicht nicht.' Er erhielt als Ab- gewesen wäre) darum als Vertreter der Minorität gegen die Re- findung ein Staatsamt als Polizei-Distriktskomiklissar wo» im solution(außerhalb der Reihe) sprechen lassen, um dem Publikum Kreise Meseritz im Großherzogthum Posen: der Mann mit dieser weiß zu machen, die Minoritätsideen hätten nur Einen Vertreters Vergangenheit ward ein Wächter der öffentlichen Sicherheit und zwar einen, der obendrein nicht mehr Mitglied sein dürfe, j In Nr. 83 hatten wir aus der„Frankfurter Zeitung" etwas 20) Die Statuten der„Alliance", die eben ausgeschlossen! über den in der Brüsseler„Eore libre" veröffentlichten Jahres-! wurde, seien 1869 vom Generalrath genehmigt worden. Gericht über die Aktiengesellschaft„John Cockerill" zum Betriebe Der Verfasser thut nämlich so, als ob er bloS die ösfentliche�von Eisenwerken abgedruckt. Es war da gesagt, daß„darin gegen- Alliance kenne; die geheime unterschlägt er. Dieses Mißverständ-jwärtig 85S6 Arbeiter beschäftigt sind, welche in Summa an Lohn niß war von Anfang an beabsichtigt(und diese Leute sprechen 1 3'/- Millionen Franken für daö Jahr empfangen haben. Arbeitsnachweisbureau zu bezeichnen, das sich denn auch eineS l< hasten Zuspruchs erfteut. Wir ersuchen daher alle Kollegen, weit tun, nach München reisen, sich in den Fränkischen Hof Sendlingerg» der Nr. 73 zu begeben, wo sich unser Arbeits-Nachweisbureau befind!! bau auch ersuchen wir unsere Kollegen, falls sie uns in unserem Bs geg, gehen unterstützen wollen, um Adressen von Fachvereinen und AHer werkschafteu unseres Gewerbes, um diesen Plakate zuschicken können; besonders gut wäre es, wenn wir mit den umliegend« Städten in(Korrespondenz treten könnten. Alle arbeiterfteundlick« Blätter werden um Abdruck gebeten. Mit kollegialischcm Gruß: Max Neubauer, Schriftführer Da immer )j)jv; der Abrechnung Gewerkschaft der Holzarbeiter. noch einige Mitgliedschasten mit der Eiusendu pro 3. Quartal im Rückstand sind, so wert von„Mystifikation", nachdem sie eine öffentliche und eine geheime! durchschnittliche Arbeitslohn beträgt daher etwa 885 Franken per dieselben unter Hinweis auf Z 5 der Geschäftsordnung, nach n Gesellschaft neben einander mit gleichem Namen gestiftet). Die Kops. Der' zur Vertheilung kommende Gewinn beträgt 1',, Mit-"l~lte 016.. 3um 15- Oktober ihren Kassenpflichten n Korrespondenz des Generalraths an die Alliance(öffentliche) findet lionen(IL pEt. auf ein Aktienkapital von 15 Millionen) für die man in dem Zirkulär vom März dieses Jahres„Scissions Aktieninhaber; dazu 157,000 Franken an Verwaltungsräthe und pnx. 7— 9. Der Generalrath hat ihr Programm nie„ge- nehmigt", sondern nur konstatirck, daß es mit Ausnahme Einer Phrase mit den Prinzipien der Internationale nicht in direktem Wider- spruch stehe. Es sind aber zwei ganz verschiedene„Alliancen"; als Guil- iaume der Brief des Sekretär Perron an den Generalrath vorge- legt wurde, worin er im Namen der„Alliance" erklärte, die Be- dingnngen des Generalraths anzunehmen, erklärte Guillaume in Engels' und der Kommission Gegenwart: Mais c'est l'autre Alliance, TAlIiance publique.(Aber das ist die andere „Alliance", die öffentliche„Alliance"!) Was Engels sofort zu Protokoll nehmen ließ. 21) DaS„Bulletin" findet es wunderlich, daß, nachdem auf! in den Reservefonds. Würde diese ganze Summe von 1,657,000 Franken ohne jeden Abzug für Kapitalzins aus die Arbeiter ver- theilt, so würde deren Lohn um enva 175 Frauken oder 40 Tha- ler per Kopf jährlich mehr betragen; d. h. mit anderen Worten: würde das Eigenthum dieser Werke ohne jeden Entgelt den darin beschäftigten Arbeitern übertragen, so würden dieselben um 40| Thaler jährlich besser gestellt sein!— Derartige Veröffentlichungen l sind leider seltener, als sie im Interesse nützlicher Belehrung� zu wünschen wären." Anschließend an unsre hieran geknüpften Bemerkungen und �um Theil' dieselben weiter ausführend, schreibt ein Parteigenosse: nachgekommen sind, gemahnt werden solle», hierdurch dar. erinnert. Es ist um so mehr uothwendig, daß die säumigen£» eiui sofort ihre Äassenangclegenhcit in Ordnung bringen, als durch t» ern) verspätete Einsenden der Quartalsabrechnung für das Verstosses Quartal die Abrechnung der Hauptkasse nicht rechtzeitig gegels P� werden konnte, also diesmal mit nachgetragen werden muß. Altona, den 9. November 1872. Der Ausschuß der Gewerkschaft der Holzarbeiter. Herrmann Somann, Kassirer, Adolphstraße' Correspondenzen. Aertin. Der Redakteur der„Demokratischen Zeitung," Lübes Gle er deu blie s-i De ! nur die u- oiqeioen iveircr auofuyrciio, rwreioi ein Parieigenoqc: i s-»»-... „Diese„nützliche Belehrung" durch eine Bourgeoisgesellschaft! in zweiter Instanz(die Staatsanwaltschaft hatte gegen das st«' lost Antrag der„Älliance"-Kominission Bakunin und Guillaume aus'soll also beweisen, daß die Einführung der genossensckaftlicben Pro- sprechende Erkenntniß der ersten Instanz Berufung eingelegt) s tig� ---- einem' � Monaten Gefängmx verurtheilt worden, weil in LeitartlA Nnt Thaler»Zur ftiedlichen Lösung der sozialen Frage" in Nr. 109 rt der v--.— �■"■ dur zu To> geschlossen waren, auf den Ausschluß von MKon, Bousquet und'duktion Marchand verzichtet wurde trotz des Ausschlicßungsantrags der andern dem Arbeiter Resultat: der wenig nütze. Allein wir kommen Lohn, der 985 Kranken— 262' Kommission und obschon Bousquet laut dem Antrag der Komis- beträgt, würde nicht um 40 Thaler, sondern 42*3 Thaler steigen, 32. Mai er., folgende angeblich entstellende Thatsachen zu fi» .-x— c-f-a-i tx:,„...X tx,-----.<»—.. 3�-2? a------*..—;—£.i_ stärkere Familien iiien,„daß der" Politische Uebersicht. Wie in Preußen regiert wird. An die Notiz über die Verhaftung Emil Lindenbergs(s. Nr. 89) knüpft der„Stutt- garter Beobachter" einen Rückblick auf die preußische Reaktions- geschichte.„In den fünfziger Iahren hatte der Name Lindenberg seinen verhängnißv ollen Klang. Wer, der die„Todtenschau" Wales- rode's gelesen, kennt nicht daS Triumvirat Plewe-Peters-Lin- denberg, das in Königsberg, dem Versuchsfclde der Reaktion, in Kuriosum. Die Berliner„Volkszeitung" beginnt eine Reihe Untersuchung von Artikeln mit der Ueberschrift:„Die Auflösung des Herren- hauseS ist verfassungsmäßig möglich"� Eine sehr überflüssige Kraft- anstrengung. Wir dächten in Preußen wäre Alles„versassungs- mäßig möglich". Warnung. Von einem aus Brasilien zurückgekehrten Partei- genossen, der früher in Waldenburg in Sachsen wohnte, werden uns die brasilianischen Zustände nickls weniger als in rosigem Lichte geschildert, und der Gedachte ersucht uns, vor der Auswan- derung nach Brasilien öffentlich und ernstlichst zu warnen. Die Finna Holzweiß und Co. in Porto Allegro(Rio Grancke do Sul) habe mit der brasilianischen Regierung einen Kontrakt zur Liefe als schr tioi löh wegen Majestätsbeleidigung eingeleitet worden ye aus der„Demokratischen Zeitung" einen vor 24 Jahre» Julius Fröbel geschriebenen Artikel, betitelt:„Republik oder SPj' archie", zur Kennzeichnung des großmundigen Apostaten, ab druckt hatte und der vcranttvortliche Redakteur Dietze zu 5 � naten Festung verurtheilt worden. � �rotzzschocher vei Leipzig. Am Donnerstag, den 30. Okt� am Tage des ReformationSsestes, hielten wir hier eine Volk sammlung ab, zu der mehrere Gäste auS Leipzig ttotz des w« und schlechten Weges erschienen waren. Um acht Uhr Ab«' wurde die Versammlung eröffnet und gelangte der erste die Hände deS Herrn Ernst, und der zweite in die des ('Müller.— Fink aus Leipzig referirte über den ersten vor von 40,000 deutschen Kolonisten abgeschlossen und erhalte' �r Tag�orR.u.ig-„Die soziale Frage und die Arbeiterbeweg-s ..... die den Auswanderer n. gesell, chaftlicken ffebens der Meiychen zurückzufuhren. Dle SN fr™«-s-?.,?.****#"«rs m*rr*w. rw fvAirrt� wie! r• x /rt• AWxxum.____...... x x... die Lohnarbeit der Jetztzeit seien die verschiedenen Phasen, die durch welche jener Ort damals eine so traurige Berühmtheit wie scheinenden„Germania" einiae"Mlttheilungen machen. ein Jahrzehnt später durch seine Preßverfolgungen erlangt hat?! Der Kavalleriegeneral von Plewe, Fanatiker der rotheu Reaktion, Pietist und byzantinischer Streber aus einem Gusse, der Polizei- Präsident PeterS, ein Mann von, gelinde gesagt, zweifelhafter Vergangenheit und bereit zu jeder polizeilichen Großthat, welche da»„System" erforderte, und Emil Lindenberg, Herausgeber eines SchandblatteS(des„Königsberger Freimüthigen") wie es die Welt vielleicht kaum wiedergesehen hat— daS war das saubere Kleeblatt, dessen Wirken in den Annalen der„Todtenschau" ihren Tacitus gefunden. Emil Lindenberg ein wegen Diebstahls(unter Anderem mit dem Verluste der Nationalkokarde) bestraftes Subjekt, war Jahrelang der Schrecken der Bürgerschaft, welche er durch Er- Pressungen brandschatzte. Behörden und Gerichtshöfe zitterten vor der Allmacht des Schandbuben. Sttafen, zu denen er im Civil- wege wegen der nichtswürdigsten Verläumdungen sich verurtheilt sah, wurden ihm durch königliche Gnade erlassen, ein könig- liches Handschreiben anerkannte seinen„Patriotismus" durch Wiederverlcihung der aberkannten bürgerlichen Ehren- rechte, die russische Kaiserin ehrte ihn durck ein Gnadengeschenk:c. Das Kleeblatt zerfiel und mit ihm schwand der Terrorismus, den es Jahre lang in Königsberg verübt hat. General Plewe fiel in Ungnade und nahm bald darauf in einem Duell durch die Kugel eines jungen Offiziers(Iachmann) ein tragisches Ende. Polizei- ™■-' zum Chef der Regierung in Minden er- Präsident Peters ward nannt, wohin er als Gewerksgenossenschaftliches. Menschengeschlecht in seinem EntwickelungSgange durchgemacht? Und so wahr die Sklaverei der Leibeigenschaft, die Leibeigen!� der Lohnarbeit, so wahr werde einst die Lohnarbeit der Ert� > arbeit weichen müssen. Die Ermahnung des Redners, sich ZU einigen und fleißig die Arbeiterblätter zu lesen, wird sicherlich* Allgemeiner Btutftijet Ichneihernerein., xx.v--. j-—i—» ßkenrnitz. 6. Nov. Hiermit allen Mitgliedschaften zur schuldigen ohne Erfolg bleiben, da lebhafter Beifall seinen Worten gesps. Nachricht, daß wir am ersten November 1871 von A. Reimanu wurde.— Herr Stelzer(Leipzig) sprach über den* Berlin, alle Vereins-Utensilien sowie die Geschäftsbücher erhalten, von einer zu Chemnitz ernannten Kommission geprüft und für richtig befunden, übernommen haben. Alle Gelder sind daher an den Hauptkassirer Friedrich Fischer Augustusstraße Nr. 54b zu senden, hingegen alle Briefe mit ganz genauer Adresse an den Geschäftsführer Georg Schöffel Sonnen- ftraße No. 747b. 1. Etage. Der Ausschuß. Vorsitzender E. Willkomm, dessen Stellvertreter Sykona, Geschäftsführer G. Schöffel, Hauptkassirer F. Fischer und Beisitzer I. Bcyerl. Wunchen, 4. Nov. Im April d. I. wurde hier ein Fachverein der Schneider gegründet, welcher durch eifriges Arbeiten die er- fteulichsten Fortschritte macht. Das»euere Vorgehen der Meister (berliner Meister-Kongreß) trug wesentlich dazu bei, die Kollegen an ihre Pflicht zu erinnern, die seit dem halbgelungenen Strike 1870 sich schmollend zurückgezogen. Als eines der ersten von preußischer Adlatus Emil Lindenberg mit �Resultate der Vereinigung ist die Gründung eines unentgeldlichen der Tagesordnung:„Die verschiedenen Fraktionen des Reicht und fand bei der Behandlung diese? Themas die tresflichl�. legenheit, den deutschen Parlamentarismus gegenüber dem a» Nationen zu kennzeichne». Seit 1848 nichts als eine"I,u' brochene Retirade, ein beständiges Verläugnen des VolkSwohtes feiges Preisgeben des Volksrechtes, das sind die hervorsteche»� Merkmale der Geschichte deS deuffchen Parlamentarismus. Weiteren kam der Redner auch— wie natürlich— aUll 13. sächsischen ländlichen Wahlkreis, dem Redner selber ang?. und auf dessen Vertteter, den Rcichstagsabgeordneten Prt!'� Birnbaum zu sprechen. Habe man von Dr. Birnbauin's Ach Ve> best wes sos wir dri Nu, ode hak Bü 7> Ve ein 8, Ve der Uni ve> gel Nc Vc 9 de, jen 6ff ka, ®: 3) ein gel de« feit im Reichstage bisher nichts vernommen, so scheine derlei um so thätiger in seinem Wahlkreise zu sein. So habe �.. W kürzlich in Leipzig eine Bersammlung abgehalten, zu der die bilitäten deS 13. Wahlkreises per Zirkulär eingeladen wurde« � öffentliche Ei nladung dagegen erfolgte so spät, daß der gröl!'$ der Wähler erst nach der Versammlung Kenntniß von ihre berusunz erhalten konnte. Ihm— Stelzer— sei eS ve l rü zw h« NN un lil" worden, in der betreffenden Versammlung seine Ansicht zur Gel- >elfctung zu bringen. Es sei ihm entgegengehalten worden, daß zu der Versammlung nur Diejenigen eingeladen seien, die Herrn Birn- daum gewählt hätten. Der wirksamste Schritt diesem Gebühren gegenüber sei ein Appell an die Wähler selber, von denen viele dem Herrn Prof. Birnbaum bona Käe ihre Stimme gegeben hätten.— Auch Stelzer wurde lebhast applaudirt und namentlich seine Auf- forderung, bei der künstigen Reichstagswahl den Veteran der di Demokratie, Dr. Joh. Jacoby zu wählen, mit allseitiger Zuftim- j Ulung beantwortet. Aus der an das Referat des Herrn Stelzer sich anschließen- den Debatte ist besonders erwähnenswerth die dringende Mahnung !des Herrn Jahn an die Arbeiter und Kleinbauern von Groß- Schocher, sich zu vereinigen. Der Feudalismus räume auf dem .— aüj Nun, es wird sich ja zeigen, ob die Arbesterwähler bei der istj nächste» ReichstagSwahl einen Manu wählen werden, der gegen sie I 1 ü"en Kampf auf Leben und Tod empfiehlt. Immerhin möge um Prof. Binibaum die Arbeiter von seinen Wählerversammlungen tt ausschließen, verhindern kann er es aber nicht, daß die Arbeiter lll'v seine Wähler über ihn aufklären. Und die Versammlung in tj Großzschocher lieferte einen schlagenden Beweis, daß die Arbeiter ves 13. ländlichen Wahlkreises künftig keinen Arbeiterfeind in den w? Reichstag schicken werden. al" Dresden. In Hnbertusburg wirds immer hübscher. Wie wir ran aus dem Privatbriefe eineS unserer Hubertusburger Gefangenen "ersehen, ist dort am Sonnabend der fünfte politische„Verbrecher" erje eingebracht worden, in der Person des Buchdruckers Gärtner get aus Dresden. Dieser wurde wegen Druck der„10 Gebote im oft Reiche der Gottesfurcht und stammen Sitte" zu 3 Monaten ver- l t> uttheilt. Gärtner gehört eben so wenig wie der alte Knieling vi Zu ntisrcr Partei, aber es gilt hier bekanntlich das Sprichwort: A»Mit gefangen, mit gehangen". i s Unter der Hubertusburger„Berbrechcrkolonie" sind alle Lebens- itilj alter vertreten. Knieling als Aeltefter zählt 66, Weck aus Ehern eij? Nitz als jüngster Sünder 22 Jahre. Kein deussches Gefängniß !hat unseres Wissens in den letzten 12 Jahren eine gleich große " Zahl politischer Gefangenen auszuweisen gehabt; das charaktcrisirt :| die Zustände in Sachsen. Politische Gefangene außer denen in J Hubertusburg giebt es noch in Sachsen: Most und Lyscr in M Chemnitz. i>w Erfurt, 3. November. Im Anfang September hatte sich unter den hiesigen Schuhmachern, respektive Fabrikarbeitern ein J Comits zur Regelung der Existenz- oder Lohnstage gebildet.— msi Daß allerdings selbst immerwährende Lohnerhöhung die sozialen Ver- st« Hältnisse gründlich nicht bessert, ist sehr begreiflich; aber dennoch M fand sich hier jetzt kein anderes Mittel, unsere Löhne zu bessern, als unsere Herrn Fabrikanten respektive Arbeitgeber durch eine ill* schriftliche, von fünf Gewählten überbrachte,„human verfaßte Pe- | turn verhältnißhalber zu ersuchen, 25°/» zu den normirten Arbeits- est lohnen zuzulegen.— In der Petition wurde nicht im Mindesten ick von Niederlegung der Arbeit gesprochen. Dieser Schritt war das ck Resultat einer am 1. September abgehaltenen ersten Versammlung. � Ach* Tage später, den 19. September, wurde in einer zweiten ldf Versammlung Bericht erstattet, die Antworten der Angegangenen Dst befriedigten theils, thcils empörten die infamen Ausdrücke die An- Menden dermaßen, daß sich zur Gründung einer Genossenschaft eck Ivfort 160 Unterschriften fanden. Diesem Resultat zufolge ließen jcf wir 100 Bücher(alte noch 19) von Dresden kommen, indem in � dritter Versammlung das Einzeichnen vor sich ging.— Bielen eck nun, denen die Lohnstage nicht augenblicklich zur Genüge ausfiel, eck oder die in gewohnter Angst um Weiterbeschäftigung uns verließen, zest haben wir es zu danken, daß am ersten Oktober nur 35 neue ick Bücher»ahmen, und von den 70 alten Genossenschaftsmitgliedern ig? dem neuen Verein beitraten. Die Lohnstage war durch die ö Verhältnisse so ziemlich in den Hintergrund gedrängt, als plötzlich über das erwähnte Vorgehen der Fabrikanten. Zwei, weil die Unterstütznngsstage nur allein sie Alle retourdrängt, faßten den Muth, die Arbeitseinstellung als einziges Mittel unserer Rettung vorzuschlagen, was, trotz aller Nothwendigkcit, vom Vorsitzenden Borchardt widerlegt(ob mit Recht?—) und auch schließlich ver- tagt wurve, bis eine größere Versammlung sich für den Strike entscheidet. Das steht aber fest, unser bescheidenes Auftreten hat uns sehr, sehr geschadet; aber wir konnten nicht anders, wir waren za nicht gewiß, ob wir die Masse der Kollegen hinter uns hatten. Mit sozialdemokratischem Gruß M. R. Nachschrift. Ani 1. Oktober fand die Konstituirung der neuen Gewerksgenossenschaft der Schuhmacher statt, welche bis dato 60 Mitglieder zählt. Gewählt wurden: 1 Vorsitzender: F. Borchardt, Kassirer: Herm. Mäder, Schriftführer: M. Rei- necke, Kreuzgasse 7, an den auch alle Briefe zu richten sind. Stadthagen, 1. November. Hier ist eine ArbeitSeinstel- lung der Bergleute ausgebrochen. Die Arbeit ist von fämmt- licben 1600 Bergleuten seit Montag, den 23. vorigen Monats, eingestellt und eine Einigung über Tageslohnung noch nicht zu Stande gekommen. Vorräthe sind gar nicht vorhanden und für hiesige Fabriken und Ziegeleien große Nachtheile unausbleiblich. („Hannov. Kurier.") Hhkingen. 28. Oktober. Der„Schwäbische Bierkur" schreibt: „Unsere Sozialdemokraten sind rührig und unverdrossen, das muß nian ihnen lassen. Außer ihren regelmäßigen, wöchentlichen Partei- Versammlungen veranstalten sie in größeren Zwischenräumen all- gemeine Volksversammlungen, um unter der Masse der Arbeiter und in weiteren Kreisen Propaganda für ihre Ideen zu machen, so am vorigen Donnerstag, den 24. dieses Monats im großen Saal zum Württcmberger Hof, veranlaßt durch die Anwesenheit eines Parteiführers aus Sachsen.„Wahrheit über das, was die internationale Arbeiterassoziation ist und sein will", war den Ein- geladenen in Aussicht gestellt und wurde auch in ausgiebiger Weise, in einem mehr als dreistündigen Redefluß geboten. In der ein- leitenden Rede wies der Vorsitzende, der gewandte Hauptsprecher des hiesigen sozialdemokratischen Arbeitervereins, mit großer Ge- nugthuung auf das für die soziale Frage bedeutendste Ereigniß der jüngsten Vergangenheit hin, auf den Kongreß der Katheder- sozialisten in Eisenach. Wenn auch die Versammlung äußerlich rcsultatlos verlaufen und für die Sozialdemokratie praktische Fol- gen von dieser Seite zunächst nicht zu envarten seien, so sei sie doch für ihre Zwecke ein moralischer Erfolg von höchster Bedeu- tung. Es habe sich klar gezeigt, daß die Bestrebungen des Sozia- lismus, die man so lange und noch jetzt in vielen Kreisen als Hirngespinnste verrannter Weltverbesserer belächelt oder als ver- brccherische Attentate gegen die Menschheit und den Kulturfort- schritt, als Ausgeburten unzufriedener und unruhiger Köpfe ge- brandmarkt habe, in der That nichts feien, als die Forderungen der gesunden Wissenschaft selbst; hinter dem Sozialismus stehe die Wissenschaft; schon haben die Vertreter an den deutschen Hochschu- len auch in ihren positiven Reformvorschlägen sich dem Programm des Sozialismus soweit genähert, daß man sie als„halbe Sozia- listen" bezeichnen könne; wollen sie konsequent sein, so müssen sie ganze werden.— Hierauf trat der Hauptredner Motteler aus Sachsen, ein geborener Eßlinger, auf und entwickelte in einer mehr als zweistündigen, nur von einer kurzen P�.se unterbrochenen Rede die Ziele und Bestrebungen der internationalen Arbeiterassoziation, vornämlich in apologetischer Richtung, um gegen die„Verdächti- gungen und Berläuindungen, welche überall ausgestreut werden", zu protestiren und den wahren Sachverhalt klar zu legen.„Man wirft uns vor, wir seien Revolutionäre, Umsturzmänner; wir wol- ten eines schönen Tages die ganze gegenwärtige Gesellschaftsord- nung über den Haufen werfen. Nu« wol. Aber wer ttägt die Schuld daran, daß es so weit gekommen ist, daß jetzt nur noch ein Kampf entscheiden kann? Haben wir diese Zustände geschaffen, die das Massenelend mit sich bringen? Sind es nicht die Herr- schenden, besitzenden, bevorzugten Klassen, die Träger der gegen- wärtigen Ordnung und ihre Borgänger? Schöne Ordnung, wenn von 100 Menschen 80 arbeiten und hungern müssen, damit die übrigen 20 wenig oder nichts zu thun brauchen und im Ueber- fluß schwelgen! Wenn wir diese Ordnung bekämpfen, sind wir die die Thaten der Kommune in Paris. Petroleum sei das neue Licht, das die Internationale der Welt aufstecken wolle; die rau- chenden Trümmer und Paläste der Seinehauptstadt sollen wider uns zeugen. Elende Verläumdung! Die Wahrheit liegt längst am Tage: nur 17 Mitglieder der Kommune gegen 80 waren Mit- glieder der Internationale, und diese gerade wollten nichts davon wissen; sie haben lediglich nichts mit dem zu schaffen, was die auf- geregte Masse einer Weltstadt in der Verzweiflung angerichtet hat. Unwissenden kann man wol durch solche Mittel der Wahrheitsver- fälschnng Sand in die Augen streuen, aber es ist vergeblich, auf diesem Wege den Siegeslauf der sozialen Idee aufhalten zu wollen; sie bricht sich Bahn, die Herrschenden mögen wollen oder nicht, der Kampf ist entbrannt; er mag lange dauern, aber wir werden zu siegen wissen, die Zukunft ist uns sicher."— Wir haben diese Rede nur zum kleinsteu Theile und nur dem Sinn nach wieder- gegeben, sie wurde mit glänzender Redefertigkeit und zündendem Feuer vorgettagen, und verfehlte auch ihres Eindrucks auf die zum weitaus größten Theil aus Arbeitern bestehende, aber nicht sehr zahlreiche Versammlung nicht. Freilich schien der Beifall, so laut er erscholl, doch nicht die nngetheilte Ansicht der Anwesenden zu sein, und schon aus der Anzahl Derer, welche der Einladung folgten, war zu schließen, daß das neue Evangelium hier noch keinen recht günstigen Boden gefunden hat, denn was wollen 160 Arbeiter besagen gegen eine Gesammtmasse von 3000! Uebrigens hat einer der Führer selbst bei einer ähnlichen Gelegenheit vor wenigen Wochen zugestanden, daß es bei uns in Süddeutschland mit der sozialdemokratischen Agitation nicht recht vorwärts gehen wolle. Es ist klar, unsere Arbeiterwelt hat in ihrer weit überwiegenden Mehrheit noch zu viel gesunden Sinn, um sich von der Sozial- demokratie, wenn sie mit ihr auch in dem allgemeinen Verlangen nach Besserung ihrer Lage eins ist, blindlings ins Schlepptau nehmen und durch Dick und Dünn führen zu lassen. Dazu ttägt sicherlich sehr viel bei— und man kann dafür der sozialistischen Offenherzigkeit nur dankbar sein— daß über einen Hauptpunkt ihrer Bestrebungen ein Wein eingeschenkt wird, der an Klarheit nichts zu wünschen übrig läßt, ich meine die Religion. Immer wieder kam der Redner auf diesen Punkt zurück, und gab damit deutlich das Gewicht kund, das er diesem Faktor beilegt. Der Sozialismus ist so klug und konsequent, sich nicht damit zu be- gnügen, daß die Religion als Privatsache einem Jeden anheim- gegeben werde; er will sie nicht ignoriren, sondern bekämpfen und vertilgen. Allerdings das richtige Mittel für seinen Zweck. Reißt dem Menschen erst seinen Gott aus dem Herzen, dann ist er zu Allem fähig; ist die Religion, die Grundlage unseres Volkslebens umgestürzt, dann ist der Boden fertig, um den Prachtbau des sozialistischen Jdealstaates aufzuführen." Wkingen, 4. Nov. Gestern waren wir wieder in Kirchheim u. T. um eine Volksversammlung abzuhalten und haben wir auch da die Erfahrung machen müssen, daß unsere Gegner eben überall dieselben sind. Am Biertisch sind sie in unsrer Bekämpfung uner- schöpflich aber in unser» Versammlungen sind sie wie Moses,„nicht beredt mit der Zunge." Und da höchst selten ein Aaron bei ihnen zu finden ist, so spielen sie die Stummen, um hintennach mit den kleinlichen Mittelchen uns zu schädigen und zu verdächtigen. Die Wirthe sollen uns ihre Lokale verschließen und die Presse ihre Spalten zu �einfacher Annoncirung. Bei der Charakterfestigkeit des Wirthes gelang das nicht, wol aber bei der„Unparteilich- keit" der„Kirchheimer Zeitung" und des„Teckboten", beide haben die Annoncen nicht aufgenommen. Allein ttotz dieser Manöver konnte die Versammlung doch abgehalten werden, so zahlreich be- sucht wie die erste war sie selbstverständlich nicht, doch ttaten wieder 15 Mann der Partei bei. An derartige Kampfweise ist die Sozialdemokratie zu sehr gewöhnt, um davor zurückzuschrecken, unsere Gegner mögen getrost so fortfahren, uns kümmert das nicht im geringsten. Daß aber unsere nächste Versammlung zu allseitigster Kenntniß gelangt, dafür werden wir auch ohne Lokalpresse zu sorgen wissen. M. Schwäöisch-Hmünd. Sonntag, den 3. Novbr., wurde unsere Stadt nicht wenig in Alarm versetzt; es war nämlich eine Volks- Versammlung anberaumt, mit der Tagesordnung:„die Arbeiter- bewegung und die Ziele der Sozialdemakratie". Referent: Th. Burckhardt aus Stuttgart. Eine kurze Einladung und das An- Angreifer? Befinden wir uns nicht im Stand der Nothwehr? kleben einiger Plakate genügte, und der Saal„zum Ritter" war Wir. die Männer der Arbeit find nnn ieber die Nnterdriickten. bis:u>n Erdrücken Volt Änck> 3 Antener ai.. Wir, die Männer der Arbeit, sind von jeher die Unterdrückten, die Ausgebeuteten gewesen, jetzt sind wir aber zum Selbstbewußt- sein gekommen, zum Bewußtsein unserer Lage, zum Bewußtsein unseres Rechts und unserer Kraft, und wir wollen an uns nehmen, was uns so lange vorenthalten worden ist. Wir wollen ein bes- sercs Recht an die Stelle des faulen Rechtes setzen, das jetzt zum schreiendsten Unrecht geworden ist, das mit uns geboren ist, das Naturrecht, das auf die einfachen und klaren Grundsätze gebaut ist: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Wir wollen jedem Men- schen zur Erreichung seiner natürlichen Bestimmung verHelsen. Die .tlior ift»N 9 �li�nrtprf* bis zum Erdrücken voll. Auch 3 Aalener Parteigenossen hatten uns mit einem Besuche beehrt. Nach erfolgter Eröffnung wurde Hr. F. Wilhelmy I., H. Duke aus Aalen II. Vorfitzender; Unterzeichneter I. und H. Franz Muhle II. Schriftführer. Hr. Burckhardt begann mit der Entwicklung der sozialen Frage und ent- wickelte dabei wirklich eine solche tiefgreifende, auf wissenschaftlicher Grundlage beruhende Darstellung, daß die aus allen Parteischatti- rungen zusammengesetzte Versammlung in die größte Spannung versetzt wurde. Redner ging dann auf das Parteiprogramm über, zergliederte es Punkt für Punkt mit einer Klarheit und Offenheit, menschliche Bestimmung aber ist in den 2 Worten zusammengefaßt: daß selbst Parteigenossen denselben belobigen mußten. Hauptsäch- Leben und Genießen,' und zwar auf Erden. Eine Priesterschaft, lich klar besprach er das Wahlrecht und die Stellung der Arbeiter die im Brod und Dienst unserer Unterdrücker steht, vertröstet uns � zu demselben, sowie die Frauen-, Kinder- und ZuchthauSarbeit. Nach- für die unvermeidlichen Mängel des Diesseits, für den Hungerndem nun Redner 8 volle Stunden gesprochen, wurde zum Einttitt aus ein besseres Jenseits— als ob Himmel und Hölle, Gott und in die sozialdemokratische Arbeiterpartei aufgefordert und eine Jenseits ettvas Anderes wären, als Ueberlieserungen, die von der Sammlung für unsere Jnhaftirten veranstaltet, welche die Summe Wissenschast längst abgethan sind. Ich bin Materialist, ich glaube nur von 12 fl. 36 kr. ergab. Möge nun der ausgestreute Samen :bler. .................... geistreich fein dem die von den Meistern gestellten Bedingungen human gewesen Naturgesetz aber für den Menschen heißt: Arbeiten und Genießen, sollenden Bemerkung der Nr. 130 des„Neuen", den bekannten und von den guttn Arbeitern akzeptirt worden seien. Es sei mir Allerdings handelt es sich da um eine neue Theilung der Erde,„Nathan Schlesinger" als unfern„jetzigen Parteigenossen" zu be- Fabrikanten zu wir wollen Brod für Alle, aber auch Arbeit für Alle, gleiches> zeichnen. Nathan der„Würgengel" ist nie unser„Parteigenosse" vergönnt, einen Beweis von der Humanität der ei geben: 1) Der Nachmittag ist uns als Liefertag genommen. 2) Eine Recht für Alle, gleiche Pflichten für Alle; wer nicht arbeiten will/gewesen und kann es nie werden. Unsere Partei wird unter »i- Rormirung und theilweise Erhöhung der Löhne biete uns keinen soll auch kein Brod haben.— Man schilt uns Vatcrlandslose. Wol, keinen Umstände» einen Menschen in ihre Reihen aufnehmen, dessen ''— �"■••-■•« mr< �..... aber kennt das Kapital ein Baterland? Nehmen unsere Gegnei Leben und Thaten der vollendeten Donqnixoterie augehören, und Unterdrücker ihren Bortheil nicht überall wahr, gleichviel bei einen Menschen zumal, den die Herren Kapell und Genossen— �ortheil, indem dadurch dem Einen 8 Pf. mehr, dem Andern � Pf.— 2 Ngr. weniger ausgezahlt würden. 3) Kein Arbeiter, der die Arbeit bei den vereinigten Fabrikanten niederlegt, wird leinats wieder in Arbeit genommen.— Noch besser sind die ver- xo vfftutlichten Bedingungen, welche in der Bereinigung der Fabri- .ck kanten bestehen: 1) wer Nachmittags Arbeit abnimmt: 100 Thlr. ir Strafe, 2) wer einen Groschen Lohn mehr gibt, desgleichen, tii h) wer einem Arbeiter Vorschuß verabreicht, desgleichen, 4) wer Z einen Arbeiter aufnimmt ohne Sittenzeugniß(von, vorigen Arbeit- P geber), desgleichen, 5) sogar wer mehr Gewickt Leder verabreicht, desgleichen. als sie ihn zur Störung unsers Eisenachcr Kongresses als Haupt- matador ins Feuer schickten— 3 mal 24 Stunden hinterein- wem? Und kann man dem Arbeiter zumuthen, ein Baterland zu lieben, und sich dafür begeistern, von dessen Grund und Boden er keine Scholle sein eigen nennt? Wir verbinden uns mit den�ander nicht nüchtern werden ließen Arbeitern aller Länder; allerdings, weil überall die gleiche Roth,' der gleiche Druck herrscht, weil unsere Interessen solidarisch sind und nur gemeinsame Anstrengung das Joch abschütteln kann. Wir machen nur von dem Recht der Koalitionsfreiheit Gebrauch, und steht nicht überall das Kapital, stehen nicht die besitzenden Klassen 'm•(a■■■■ c aller Länder von jeher gegen unS in stillschweigendem und offenem -ö« Veröffentlichung wurde ausdrücklich bemerkt, daß gesagte Bunde, und haben sich verschworen, unsere Knechtschaft zu verewigen. Mi�i„ �a.mr den 21. Ottober in Kraft tteten.— Man beschuldigt uns, wir hätten es auf den Ruin der Moral abgesehen. Lüge! Da ist unser Programm. Im Eingang heißt eS: Die vereinbarte Arbeiterassoziation erklärt, daß alle Gesell- schaften und Individuen, welche sich ihr anschließen, Wahrheit, Gerechtigkeit und Sittlichkeit anerkennen, als die Regel des Ver- . � Welche Schande für Erfurt. 4®ie'e.a" uns begangene Niederttächtigkeit hat allgemein ent- *ultet und ist zum formlichen Stadtgespräch geworden. Nach diesen Zweimal groß veröffentlichten Bedingungen seitens dieser Herren, rtj hielten wir gestern unsere fünfte Versammlung ab. Viele kamen Haltens zu einander und zu allen Menschen ohne Rücksicht auf J"r l.lehett stch einschreiben, sie wußten, daß eine Vereinigung! Farbe, Glauben oder Nationalität. Wo ist nun die Moral? aus jzc uzrerzetts unumgänglich Noth thut. Heiße Debatten eiitspannen sich Seiten unserer Verläumder? Man macht uns verantwortlich für Merkin, den 4. Nov. Schuhmacher Dentschland'S, Oest- reich's und der Schweiz! Die unterzeichneten Eomitö-Mitglieder zur Einberufung des Schuhmacher-Kongresses, welcher vom 17. bis 20. November 1872 Sophienstraße 15 in Berlin statt- findet, erklären, bezugnehmend aus die von verschiedenen Seiten ausgegangenen direkten wie indirekten Angriffe und Aeußerungen: Wir beabsichtigen nicht, in dem neuzugründenden Allgemeinen Schuh- macher-Verein irgend welche Existenzen für uns zu schaffen. Unterzeichnete Comitemitglieder haben ihre Existenz— und haben nicht nöthig, auf irgend etwas anders zu lungern; der Vorwurf des Egoismus u. s. w. kann nur aus die Herren zurückfallen, von denen er gekommen. Um allen weiteren Angriffen die Spitze abzubrechen, erklären wir, daß wir überhaupt nicht gesonnen sind in dem neuzugründenden Verein ein Amt anzunehmen Wir hoffen ganz bestimmt, daß die zu besetzenden nöthigen Aemtcr von tüchtigen auswärtigen Kollegen besetzt werden können. Wir haben unsere jetzigen Machtbefugnisse aus öffentlicher Wahl von unfern Kollegen erhalten und werden trotz aller Anfeindung dieselben bis zuni Kongreß aufrecht erhalten, um sie alsdann der Souveränität des Kongresses selbst zu übergeben. Unsere Devise wird bleiben: Per- befferung unserer Lage durch Einigkeit. Das Comitv: F. Aurin, Armborst, Herrling, Kühn, Engler, Stern. Ferner diene noch zur Nachricht, daß wir niit folgenden Städten in Corrcsponderz stehen, welche theilweise Mandate eingesandt, theil- weise Delcgirte zum Kongreß angemeldet haben: Frankfurt a. O., Hannover, Flensburg, Bremen,"Dresden, Pest, Stuttgart, Brom- berg, Stettin, Altona, Leipzig, Rochlitz, Gladebusch, Linz, Parhim, Schievelbein, Braunsberg, Ratzeburg, Clausthal, Burg, Ballen- städt, Meerane, Breslau, Berlin, Greusen, Sondershausen, Schwerin, Carlsruhe, Gollnow, Mülhausen im Elsaß, Frauen- bürg, Loßlau, Plan, Ostheim am Rhein, Rostock, Möln, Pforz- heim, Endfeldern, Aarau in der Schweiz, Alotze, Holzminden, Labiau, Bolckenhein, Grotsch, Rastenburg, Neustadt a. S., Forst. Auch laufen noch täglich Anmeldungen ein. Dem Herrn Schäfer(Leipzig) zur Nachricht, daß die Aufrufe nebst der Tagesordnung Jedem bekannt sein müssen, und wir alles Weitere dem Kongreß zu überlassen gedenken. Sämmtliche Briefe werden dem Kongreß vorgelegt worden. Mit kollegialischem Brudergruß F. Aurin, Borsitzender, Königsgraben 15. in Berlin, wohin alle Briefe zu richten sind.*) Hkochkih. Auch die hiesigen Schuhmacher erklären sich für Weimar als Kongreßstadt und nicht für Berlin. Der Kongreß muß aber stattfinden und wenn er auch um ein paar Tage hin- ausgeschoben werden müßte. Wir ersuchen alle Kollegen, sich für Weimar zu erklären. Für das Comit6: Karl Mariin, Vorsitzender. Stuttgart. 5. Nov. Abrechnung vom Schuhmacherstrike. Einnahme durch Simon aus Gießen fl. 3. 30; Kock cbendas. 2. 9; Ungewitter aus Augsburg 1.(Sendung) 10.—; 2. Sendung 10.—; 3. Sendung 8. 12; Peter Müßig ans Offenbach 1. Sendung 12.—; 2. Sendung 18.—; 3. Sendung 15.—; Scherbauer ans Nürnberg 1. Sendung 6.—; 2. Sendung 10. 30; Bolz aus Mainz 1. Sendung 20.—; 2. Sendung 20.—; Kilb aus Mainz 1. Sendung 17. 45; 2. Sendung 5. 38; Weber aus Halberstadt 7. 5; Kühn aus Berlin 1. Sendung 20. 11; 2. Sen- dung ö. 35; Doeff aus Berlin 8. 45; Wohlfart aus Eßlingen 8.—; von der internationalen Gewerkschaft der Tuchmacher und Handarbeiter in Eßlingen durch Morlok(1. Sendung) 3. 48; dcrs. (2. Sendung) 4. 46; durch Bühler aus Heilbronn 11.—; Schulz auö Wiesbaden 3. 54; Kaiser aus Würzburg 1. Sendung 5.—; 2. Sendung 5.—; Barometle aus München 20.—; Lang aus München 20.—; Charles Ugi aus Genf 24. 44; Faigel aus LudwigSburg 1. Sendung 6.—; 2. Sendung 2.—; Löffler aus Heidelberg 3.—; Lange aus Braunschweig 17. 30; Röhwer auS Bremen 7.—; Hahn aus Ballingen 5.—; Starke auS Düsseldorf 19. 15; Schenkel aus Passau 2.—; Zilger aus Dresden 10. 30; Töllmer aus Dresden 8. 45; Langholz aus Altona 1. Sendung 21.—; 2. Sendung 21.—; Bonklen aus Leipzig 5. 15; Ullrich aus Leipzig 8. 45; Casp. Sorg aus Banndorf im bad. Schwarz- wald 11. 18; Liebertie aus Celle 1. 45; Reinike auS Erfurt 3. 30; Dittler aus Pforzheim 13. 24; Schmidtbaucr aus Straubing 4.—; Bokerodt aus Gotha 3. 30. Hicsiegc Einnahme aus Stuttgart 62. 14. Summa fl. 544. 13. Ausgaben: für Reiseunterstützung fl. 59. 16; für Briefporto und Druckkosten 52. 53; für Unterstützung 391. 3. Summa fl. 503. 12. Bleibt Kassenbcstand fl. 41. 1. Allen Kollegen unfern besten Dank für die Unterstützung. Mit sozialdemokratischem Gruß Ernst Strecker. Da ich gezwungen bin, von Stuttgart abzureisen, so wolle man gefälligst\n den nächsten Nummern im Briefkasten nach meiner Adresse sehen. Ernst Strecker. Kannover. Erklärung. Zum offcnbacher Schuhmacherstrike müssen wir, gegenüber der in Nr. 76 enthaltenen Bemerkung, daß wir die offenbacher Kollegen nicht unterstützt hätten, erklären, daß sich die Sache so verhält: Den ersten Brief des Herrn Kölsch, der auf'/, bogcnsormat geschrieben war, haben wir in der darauf ein- berufenen Schuhmachcrversammlung verlesen; mit ihm zugleich den Brief der salzburgischen Kollegen, denen wir 8 Thaler zuschickten. Wir haben darauf Hern Kölsch geschrieben, daß er den Strike doch auch im„Neuen Sozial-Demokrat" annonciren möchte, da wir doch nicht alle Blätter lesen können. Einen zweiten Brief,(vom 26. Juni) den wir von F. Schäfer und W. Kölsch erhielten, konnten wir gleichfalls nicht für genügende Legitimation ansehen. Zur Zeit des Mainzer Schuhmacherstrikes haben wir den Mainzer Kollegen 8 Thalcr gesandt, wir wissen aber— da trotz unseres Wunsches im„Neuen Sozialdemokrat" keine Quittung erschien— noch heute nicht, ob sie das Geld erhalten haben. Im Namen der Kollegen in Hannover: _ W. Schulz. Zum Cigarrenarbeiter-Congreß. Kollegen! Anknüpfend au unsedn letzten Aufruf und gewissermaßen ge- zwungen durch die gegen uns geschleuderten Angriffe und Be- schimpfungen(wie„Söldner des Fabrikanten-Bundes,"„Buben" und„Diener des Kapitals") von Seiten verschiedener Mitglied- schaften, desgleichen die, mit welchen der Geschäftsführer des deutschen Tabakarbeiter-Pereins, Herr Fritzsche die Leipziger zu beehren ge- ruhte, sehen wir uns veranlaßt, Euch folgende Motivirung zu unter- breiten. Die Gründung eines neuen Vereins betreffend, worüber man vor allen Dingen uns anzugreifen sich für berechtigt hält, müssen wir bemerken, daß wir erstens nur im Falle einer massenhaften Be- theiligung, vorzüglich von Seite des deutschen Tabakarbeiter-Vereins erstens; zweitens wenn wir ein wirkliches Heil für die Korporation darin erblickten, und drittens wenn wir überzeugt sind, daß eine Reformation des genannten Vereins durchaus unmöglich ist, dazu schreiten würden. Hauptzweck unserer Agitation_ ist die Erweckung der vielen Taufende unserer Kollegen, welche seit Jahren in die tiefste Lethargie versunken sind; und obgleich durch die erwähnten Angriffe und Beschimpfungen der Erfolg unsers Auftretens etwas abgescbwäcbt worden ist, so haben wir doch heute schon die Genugthuung, daß unsere Arbeit nicht vergebens sein wird!— Wir fühlen heute mehr als je das Bedürftiiß der Per- einigung; denn wollen wir einen Kampf auf korporativem Boden (Strike), welcher heute in den meisten Fällen dem Arbeiter kaum zu überwindende materielle Schäden bringt, mit Erfolg durchführen, oder wollen wir unS die wenigen, mühsam genug errungenen Rechte(Coalitions-, Vereins- und Versammlungsrecht u. s. w.) nicht wieder entreißen lassen, dann müssen wir uns einigen, um unser Massenwort zur rechten Zeit ertönen zu lassen. Da nun seit Jahren schon alles Vertrauen(nicht zum Verein, welchen weder wir noch andere ehrlich denkende Kollegen im Grund- prinzip oder der Organisation anfeinden werden), sondern zu Herrn Fritzsche— und leider mit vollem Recht— geschwunden ist, denn kaum ist die Generalversammlung zu Ende, und schon hat sich genannter Herr wieder verschiedene Uebergriffe und diktatorische Handlungen(siehe Botschafter No. 36, 40, 41 u. s. w.) zu Schulden kommen lassen; da überhaupt keine Aussicht vorhanden ist, Herrn Fritzsche jemals in die Scbranken seiner Funktionen zu verweisen, so soll der Kongreß die Brücke bauen auf welcher die in Differenz gerathenen Kollegen zu einander übergeführt werden sollen. UnS würde es fteucn wenn der Kongreß einstimmig den Beschluß fassen würde, en masse in den Verein zu treten, um innerhalb desselben den vorhandenen Krebsschaden zu heilen, resp. die souveränen Mitglieder vor Uebergriffen zu wahren. Noch bemerken wir, daß im Gegensatz zu HildcSheim, Mannheim, Verden, Löbau u. s. w. auch Mitgliedschaften des deutschen Tabakarbeiter- Verein(worunter sogar eine bedeutende) sich mit unserm Vorgehen einverstanden erklären und auf dem Kongreß ver- treten sein werden. Der /tll'gemeine Faöak- und Cigarrenarveiter- Kongreh findet statt vom 23.— 26. November 1871 im Saale der Gesellschaftshalle(Mittelstraße Nr. 9) in Leipzig, und werden die Herren Delegirten von den Mitgliedern des Wohnungs-Aus- schusses, welche Sonnabend, den 23. November von Mittag an an den Bahnhöfen stationirt und an weißen Schleifen kenntlich sind, in Empfang genommen, und nach dem Kongreßlocal geleitet. Sollte einer der Herren Delegirten vom Wohnungsausschuß übersehen werden, so wird gebeten, sich nach dem Kongreßlokal zu bemühen. Programm: Sonnabend Abends 8 Uhr: Begrüßnng und gemüthliches Beisammensein.— Sonntag Vormittags'/»II Uhr Er- öffnung des Kongresses, Wahl des BürcauS und der Mandats-Prüfungs-Kommission. Nachmittags 3 Uhr: Eröffnung der Debatten. Montag und Dienstag: Fortsetzung der Debatten. Dienstag Abends 8 Uhr: Allgemeine Cigarrenarbeiter-Vcr- sammlung. Bestimmungen. Jeder Delcgirte hat ein, vom Borsitzenden und Schriftführer der Wahlversammlung sowie von 3 Kollegen unterzeichnetes und mit der Zahl der zu Verttetenden versehenes Mandat beizubringen. Anträge und sonstige Zuschriften werden erbeten und sind solche bis spätestens Donnerstag den 21. November an Julius Geithe, Reudnitz- Leipzig Seitenstraße No. 2 zu senden. iNö. Wir lassen, außer an die bereits Angemeldeten, gegen- wärtigcs Schriftstück noch an die bedeutenderen Orte, wo unsere Industrie vertteten ist, gelangen, mit der nochmaligen herzlichen Bitte um weitere Zuszzen zur Betheiligung am Kongreß und er- suchen solche bis Mittwoch den 20. November an obige Adresse gelangen zu lassen. Mit der Hoffnung, daß die uns angreifenden Kollegen ihren Jrrthnm einsehen und uns die Hand zum gemeinschaftlichen Auf- bau des EinigungSwerkS bieten, und der bevorstehende Kongreß einer recht zahlreichen Betheiligung(vorzüglich von Seite der Mit- glieder des deutschen Tabakarbeitcr-VereinS, an welche wir hier- mit nochmals appelliren) sich erfreuen wird, zeichnet Mit kollegialischem Brudergruß und Handschlag Das Comite: H. Gäbler, C. Kirsten, L. Dörfel, W. Langer, P. KrebS, H. Schmidt, I. Geithe in Leipzig.— B. Stelzner, H. Freudenberger, F. Jungmann, E. Jacob, A. Zwiebler in Altenburg. einer Volksversammlung 2 Thlr. 5 Rzr., von Dresden durch H. Weiw 17 Ngr., von Berlin durch Havenith Liste Nr. 17 10 Thlr., von BucW durch Klees 5 Ngr.,l von Augsburg durch Schesel 4 Thlr. 4 Ngr., oci Oberlungwitz durch M. Kluge auf Liste 473. 475 3 Thlr. 1 Ngr., r!> l Göppingen durch M. Schmidhäußler 3 Thlr. 5 Ngr., von Eisenach dm i Barowski 6 Thlr. Ferner sind eingegangen von Gens 13 Thlr. 10 Nfl ohne Angabe, wofür;, serner durch Fink in Leipzig 1 Thlr. zur Forte rung der Agitation. Desgleichen von Reutlingen Schuldschein 373, sd wie von Meinicke in Hamburg Schuldschein Nr. 48. 49. 50. 51. 52. Hamburg, den 6. Nov. 1872. I_ H. Benneke, Partei-Kasfirer. Kl. Schäferkamp 34�! Pos lun die lud «. 3. Briefkasten: der Expedition: Dietzgcn in Siegburg für Schristd 1 Thlr.— Steintz in Wien für Schriften 2 Thlr. 24 Ngr., für tN 2 Thlr. 9 Ngr.— I. in Hof: der Versandt von Bolksstaatkalcndm hat die Effekluirung von andern Bestellungen zurückgehalten.— Nieefl in Wien für Schriften 5 Thlr. 3 Ngr.— Lerch in Schopfenheini s� Schriften 1 Thlr. 14 Ngr.— Manuf.-Gew. Großenhain f. Annoiw 8 Ngr., f. Schriften 1 Thlr. 22 Ngr. der Redaktion: PH. W. in Cassel: TbeilS bereits erledigt, theilia unwesentlich. Um die betresscndc Nr. des„Tageblatt" aber wird gebet» — F. Becker in Altona: weder Expedition, noch Redaktion hat den im lcrm 27. Oltobcr von Ihnen ausgegebenen Brief nebst Einlage erhall» — I. St. in Münden: nächste Nummer. Das Couvcrt war derart du« Feuer zerstört, daß wir den Inhalt bequem herausnehmen konnten.< F. S. in München: nächste Nummer. 5 Für politisch Gemaßregelte. Von H. F. H. hier 20 Ngr., von Harnisch 7 Ngr. 5 Pf., von P.« 1 Thlr._ Die Expedition des Volksstaal. Er; kvp Anzeigen ze. W ff nilll Sozialdemokratischer Arbeiterverein. ♦WUUIII« Geschlossene Mitgliederversammlung Donnerstag, den 1l November, Abends 9 Uhr, im Schuhmacher-AmthauS, große Bergstraft Tagesordnung: Innere Vcreinsangelegenheit. XL. Das Erscheinen der Mtglieder ist nothwcndig. W _ Der V o r st a n d�) Vegesack, 7. Nov. Sämmtliche Cigarrenarbeiter werden er- sucht, den Zuzug nach Vegesack wegen verschiedener Differenzen zu verhindern Ausführlicher Bericht folgt. Sämmtliche Cigarrenarbeiter von Vegesack. ') Dieser, vom 4. datirte Brief ist erst am 7. zur Post gegeben und am 8. in unsere Hände gelangt. Eine Rechtfertigung auf die in Nr. 69 d. Bl. vom 6. d. M. enthaltenen Angriffe finden wir in diesem Schreiben nicht. Ziincre Partei-, perwaltungs- und Grganisationsangelegenheiten. Folgende Orte haben ttotz mehrfacher Aufforderung noch keine Vorschläge zur Ernennung von VerttaucnSmännern gemacht: Altona, Arnstadt in Thüringen, Burgstädt, Barmen, Celle, Char- lottenburg, Connewitz, Colditz, Darmstadt, Essen, Elber- feld, Freiberg in Sachsen, Frankcnhausen, Gelenau, Gera, Giengen, Grimma, HerSfcld, Herborn, Kirchberg iu Preußen, Leukersdorf, Lausigk, Münchenbernsdorf, Mylau, Mühlheim bei Offenbach, Marienberg in Sachsen, Neustadt a. d. Orla, Neuschönefeld, Offenbach, Oclsnitz, Pcnig, Neu-Isenburg, Pölzig, Rochlitz, Reut- lingen, Saalfeld, Scharmbeck, Solingen, Speier, Waldhcim, Würz- bürg, Waldenburg in Sachsen, Wilkau, Wechsclburg, Zwickau. Wir envartcn, daß die Parteigenossen dieser Orte innerhalb 14 Tagen ihren Pflichten nachkommen werden. Hamburg, den 11. November 1872. Der Ausschuß. I. A.t Th. V�ck, Amandastr. 44. Die Vertrauensmänner werden nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß bei Bestellung von Material der Betrag für die ge- wünschte Anzahl in Briefmarken beigefügt werden muß. Das Protokoll des Mainzer Kongresses wird von Unterzeich- tem den Vertrauensmännern aller Orte zugesandt. Ter Preis ist auf zwei 2 Sgr. pro Stück festgesetzt. Orte, die mehr als 10 Exemplare zugesandt wünschen, wollen unter Beifügung des Betrages unS dies sofort mittheilcn, worauf die Zusendung sofort franko erfolgen wird. Hamburg. Theodor'Aorck. Für die Jnhastirten ginge» ferner bei unS ein: Von den Parteigenossen in Kamen; durch K. Wendt 3 Thlr. 21 Ngr. 3 Pf., von den Parteimitgliedern in Großen bei Zwickau durch Dotzauer 6 Thlr., von G. Lowenstein in Fürth 14 Thlr. 20 Ngr., von den Par- teimitglicdern in Limbach durch Schuhmann laut Bogen 317 2 Thlr. 7 Ngr. 5 Pf., von den Parteigenossen in Marburg 1 Thlr. 15 Ngr. und von den Herren M. und S. ebendaselbst 1 Thlr. 10 Ngr., von den Par- tcigenosscn in Lichtenstein Clgb. durch H. M. 3 Thlr. 13 Ngr. 7 Pf., von Reichenbach durch I. Müller 3 Thtr., von Gotha durch E. Giesecke 2 Thlr. 12 Ngr., von Mitweida durch Alwine Kießling 6 Thlr. 17 Ngr. 3 Pf., von Penig durch L. Adling vom Stiftungsfest 2 Thlr. 15 Ngr., 3. Druck-Fabrik 1 Thlr. 6 Ngr., von Cöln durch G. Heinrichs 2 Thlr. 15' Ngr., Heinrichs desgl. 5 Thlr. 26 Ngr. 6 Pf., v. Kahne i. Deutz 1 Thlr. 10 Ngr. 5 Pf., von Schw.-Gmünd durch Rosmavorowski 3 fl. 10 kr., Pfersee durch Steinbacher 2 fl., von Penig durch A. Doderenz, Srgebniß Wpl'fttt v�v44Mi. Sozialdemokratische Arbeiterverein feiert am 16. November d. I., Abend» halb 9 Uhr in Liebert« Salob.. Thorstraßc 12, sein| tte Stiftungsfest mit Gesang. Festrede. Vorträgen und Tanz. Uffl Entrce ä Person 2'/, Sgr.— Billet« sind zu haben bei Th. MetznOi um Linienstraße 79 und MalewSky, Stallschreiberstraße 50 u. 51. üls Freunde und Gesinnungsgenossen sind zu recht zahlreichem Erschein» sch< eingeladen. s2b's D. V.: Th. Metzner. � der rt Die Parteigenossen versammeln bee U« jeden Samstag, Abends 9 Uhr im Gaft nai hau« zur Stadt Kreuznach, Dominikanergasse Nr. 10. XL. Im Gastzimmer liegt der„Bolksstaat" aus. fol rat (titmfitifrt Sozialdemokratischer Arbeiterverein. Kr Versammlung heute, Mittwoch, Abends 9 Uft bei Eberhahn, Zcughausmarkt lltr. 31. st� Tagesordnung: die Hamburger Berfaffungsrevifon. Neferci»! Th. Külbel. Gäste haben Zutritt. Zu zahlreichem Besuch ladet ein' Der Vorstands ---'- 1——------— Sozialdemokratischer«rbeiterncrein., T Freitag, den 15. Nov., Abends 8 Uhr, Sitzung im Saft' SJ der Restauration von Zeidler, Gr. Windmühlenstr. 7.! � Tagesordnung: Vortrag über soziale und politische Entwicklung� sch Perioden. Gäste willkommen. Der Vorstands) lvsi Für das Großherzogthum Hessen. Durch die Neuwahl de» Landtages tritt an die Sozialdemokraten dil Großherzogthum« die Frage: wollen wir uns an der Wahl betheiliged' Der hiesige sozialdemokratische Arbeiterverein beschloß in seiner Woch:/ Versammlung vom 9. d. zur Ventilirung der Frage:(die Betheiliguft an der LandtagSwahl,) eine Landcsversammlung aus Sonntag, den fl November nach Darmstadt einzuberufen, zu welcher alle Arbeitereorpo» tionen(Gewerkschaften u. s. w.) der sozialdemokratischen Arbeuerpa� und des Allgemeinen deutschen Arbeitervereins hiermit dringend eings laden werden, sich durch Delegirte vertteten zu lassen. Die Versammlung findet Nachmittag« 2 Uhr im oberen Saale Winter'schen Brauerei, Rheinstraße, statt. Wir hoffen, daß im Interesse der sehr wichtigen Sache kein ver» zurücksteht, und die Vertretung eine recht zahlreiche wird. Darmstadt, den 10. Nov. 1872. Der Vorstand de« sozialdemokratischen ArbtitervercinS> Zue via bey schi alti geg Julius iföthing in Körnerltraße 14a Köruerstraße 14» Herren- Kleidermacher empfiehlt sich zu Anfertigung aller Arten KerrenKarderove. Bedienung stets prompt und billig."Will fli# Für ein größeres Schneidergefchäft wir» ein im Schneidern- unerfahrenes junges Mädchen al« Stütze der Prinzipalin gel'v� Behalt nach Uebereinkunft. Reisegeld vergütet. Adressen beliebe man an: Krau Bertha Tilsort, Eath.*" Nachfolgerin, zu richten. Heu tioi der tisck jebi jedl Heu Zu ein, Ad> hei, wel alse Ele g-s Tk, Gej zu ein ceix W- Bierseidel s°wt- Tagen S! mit den Photographien der Herren Bebel, Liebknecht u. f. w., empfi»' dur ttotz der Steigerung de» Mateeial« sowie der Arbeitslöhne, immer N" gen zu dem alten Preis von 22'/, Ngr. das Stück,! ig}« I. C. Seitz, Leipzig, Sternwartenstraße 1». �. Bestellungen nach Auswärt« nimmt entgegen W. Fink, Hohestraße � Ges JnterimS-Qnittung. � j-■ von R. M. Nr. 10 in Reichenbach(Sachsen) Thlr. 1, A. S�"ge .-.7 cw CTU. 1 S W-C f 10<*.1 CHIP 11 das. 1,' L.'B�Sir. 12 das. 1,' E. N.«r. iS�das. I.—JB. 3'jj Nr. 216 in Main; 10, Derselbe Nr. 217, 10, H. L. Nr. 218 das. � kan Derselbe Nr. 219 10,— E. I. Nr. 110 in Buckau 1, W. H. Nr. fl Ha 1, A. St. 112 das. 1, Frau St. Nr. 113 das. 1, W. St. Nr. 221 das..«al, — R. P. in Hamburg Nr. 158 1, Th. k. Nr. 159 das. 1, r tun - A,. Iii O l vi Ul w U»• y---''---', c!| Nr. 160 das. 1, I. H. 3- M. Nr. 161 das. 5, F. L. Nr. 163 daß, I. P. Nr. 164 das. 1, A. G. Nr. 165 das. 1,— F. G. Nr. 16° Altona 10, Th. St. Nr. 167 das. 1,— H. Sch. 9h. 168 m H»� b, bürg 1, H. B. Nr. 170 das. 1, Do Nr. 173 das. 5. C. H. Nr. fl°«li das. 1,<£. W. Nr. 220 das. 1,— A. H. Nr. 115 in Dresden 1,, Vr, jureeocK R. Nr'.jllO das. 1,<5. B. 9h. 117 das. 1, E. Ä. Nr. 120 das. 3;] ver W. Nr. 121 das. 1, M. Ä. Nr. 122 das. 1, M. St. Nr. 123 d-I< Wi' A. B. V. Nr. 124 das. 2, Derselbe Nr. 125 2, Derselbe Nr. 126 erd, H. Nr. 127 das. 10,— I. K. Nr. 145 in Ham bci�Hamburg�l�, Kta 4 Ivel '. das. Nr. 152 1 H. Nr.'l53 das. 1, 5. M. Nr. 154 das. 1, ,-i ,n Ham vci yamouig--, jcui E. S. i. Wandsbeck Nr. 146 2, F. M. Nr. 147 das. 1 Ders.'Nr. fl/. wel "--h.il a?„!»>>>, Ott. 151 tj.. Zrau M. Nr. 149 das. 2, H.'Nr. 150 das. 3, Derselbe Nr. 151 'i Nr. 155 das. 1, H. L. Nr. 156 das. 1. C. M. Str. 157 das. 1.„... .„..j«- v..- J 181 �s. 1. L. Sch. Nr. � Pre F. 9h. 1 180 in Dresden 1, C............ ,.....-,. das. 1.. J fluv Zur Notiz: Alle Diejenigen, welche noch im Rückstände find, ft Ute schon Interims-Quittungen erhalten haben, werden ersucht, schtt i gut Zahlung zu leisten. �-«.„neft' Mit Gruß H.«ennft� Leipzig: Verantw. Redakteur A. Muth.(Redaktion und Hohestr. 4). Druck und Verlag der Genoffenschastsbuchdru i