Erscheint wöchentlich 2 Mal I in-Jetmitf. nnei in Leipzig. ik�Bestellimgen nehmen alle onc> leih OuDestanstalten und Buchhand- - lunzen des In- und Aus- landes an. Fiir Leipzig nehmen Be- stellungen an: die Expedition, Hohestraße 4. cheil die Genossenschafts- duchdruckerei, Zcitzcrstraße 44. t. Bebel, Peterstraße 18. 3. Müller, Bayerschestraße 8b, lll. ihn t- crd e»t> ers. dü an> Äöonnemenispreis: Für Preußen incl. Stempel- stcucr 17 Sgr., für die übrigen Deutschen Staaten IL'/z Sgr. pro Quartal, pro Monat 4>/z Sgr. Für Leipzig und Umgegend pro Quartal 13 Ngr. Filialexpeditionen für die Ver« einigten Staaten: F. A. Sorge, Htm 101 Hobokcn, 17. J. via Newyork. G. A. Lönnccker, 1üS IV. I>ake vbioago(1U.) OrgandersozialdemokratischenArveiterparteiundderinternationalekGetverksgenoffenschasten. «i-. 07. Mittwoch, 4. Aezemver. 1873. und Ueberzeugungen auf- fi„(• w' /w— 2»:«-«..°ss>Z>öS ertheilte Rath, Liebknecht moae um eine Audienz bei Graf hat, sich zum Richter der Meiuuuaen >e �trazze 4, wie in der Ge o � i f fr.>>..-3 �' Eulenburg bitten, der sich nach einer mündlichen Auseinander- zuwerfen? Daß die Anerkennung eines solchen Rechts die Maße 44, dann Petersstraße 18 und bei Qolportcur lUnUer, für jehung(mit obligatem pater peccavi) gewiß„gnädig" erweisen sich die Umgegend von Leipzig bei den Filialexpcditionen: für'Dotsimars- werde, war selbstverständlich zu„gutgemeint", um bei einem ver- torf. i-Hcndnih Keuschöneferd-c. bei O. Stelzer, Reudnitz, härteten Sünder Anklang zu finden. Liebknecht ward aus Berlin >-llengasse 11. 2 Tr.. für �kagmih und Lindenau bei �n� Pr-ußen hinandgejagt, �ein warnendes Epe.npel fiir alle So- . �..,. zialdemokraten, die des Verbrechens schuldig, keine- kichert, Haus Rr. 9 in Plagwttz, für Eonnewth:c. bei pjjjiagogtu zu sein. ng — :th Sid »cit bell g-l iaii itt -i cd A cc' ll> eubner, Bornaische Straße 19, für Kkeinzlchocher und Um- legend bei Fleischer, Nr. 87 daselbst entgegengenommen. Die Ezlprdition des„JJolhsRant'. Sozialdemagogisches. iii. Sozial- Und hier ein Wörtchen mit Herrn Dr. Max Hirsch über die Bedeutung des Ausdrucks„Sozialdemagogic". Anerkennung der Jnquisitionsgerichte mit ihren von der Weltgeschichte gebrandmarkten Greueln einschließt? Erinnern Sie sich noch, Herr Hirsch? Sonst müßten wir Ihnen (ein andermal, denn heut haben wir nicht Lust und nicht Zeit) eine kleine Lektion in dem A-B-C Ihrer eigenen Parteigrundsätze geben. Und, um Himmelswillen, lieber Herr Doktor, was verstehen ie unter„dem verwerflichen Mittel der Erregung aller bösen iVoiifrfi.'.ffcm?" iii...... 4. „Unter Sozialdemagcgie," schreibt Herr Hirsch in einer, beiläufig Leidenschaften?" WaS ist„das verwerfliche Mittel?" Antwort: von Unrichtigkeiten— jedoch wie wir gern glauben unabsichtlichen„die Erregung aller böse» Leidenschaften!" Was ist„die Erregung — wimmelnden„Offenen Antwort" an Herrn Cr A. Schramni, aller bösen Leidenschaften?" Antwort:„das verwerfliche Mittel". der ihn in" einen,„Offenen Brief" aufgefordert hatte, auch B Zw Aus diesem cercle'vicieux(diesem schlimmen Kreis) kommen wir sagen, nachdem er einmal A gesagt>— und den durch Logik und cheim besten Willen nicht heraus. Nicht in die Erregung der Lei- Consequenz gebieterisch vorgeschriebeneu Weg vom Kathedersozialis- denschaften legen sie das„Verwerfliche", Sie legen es ausdrücklich lässigen, ja zum Thcil erhabenen Ideen des Sozialismus und die Mutter jeglichen Fortschritts, und Haß sein Vater? waren gewiß radikale Sozialisten und Kommunisten, chelei? Blos um eine Rolle zu spielen? Freilich, wir füh- und die Unzufriedenheit anders alS doch wol nicht die Anekdote von Kaiser vergesicn? Daß wir nicht genau so svlae' wrstört" fcaV e� �trctf der ambaften � FoÄchritte!"wttche"die! i�ve Bundesgenossen aufgerufen. Sind"das die Mittel der gehen" wie Sie, dafür können"wir(und"Sie) nichts,'und Sie t.• 1.. B..' �~.. lebiaen rnmal deutschen Sozialisten und Kommunisten? Mit werden nicht so grausam sein, zu behaupten, daß unsere Unzu gespielt. ES ist instand während der rekt und indirekt(d :c< I c kritischen Zeit erwiesenermaßen di- �kpp igkeit, v,ntrigiie, Heuchelei bei den Führern Roh- r..... duvcli den bereits aenannten Preuß) in un- W. Fanatismus, blindgläubige Unterwerfung unter die jedes- Leidenschaften sind, und Euer Haß und Euere Unzuftiedenheit ,. v_..il- an.._____...... w. maliaeu.Liäuvter bei den Anbänaern: das sind die Giktrstanzen".�...1�.............!»«.------•"''•" denheit und mein Haß sind gute Leidenschaften, weil sie— meine Unterbrochener V e r b i n d u u a uiit Herrn Waaeuer: und da aialigeii Häupter lei den Anhängern, das sind die Giftpflanzen, find„böse Leideufchaften", weil sie nicht meine Leidenschaften --'"zaaenerschen Proarammö und den, moralischen Sumpf der Sozialdemagogie entsprießen." sind." Nicht wahr, Herr Hirsch, Sic begreifen, daß Sie eine eiauen bei Gründung des Herr Hirsch hat aligeiischeinlich in großer Erregtheit geschrieben Dummheit gesagt haben? Noch nicht? Gut, dann überlassen wir ..Sozialdemokrat" entwickelten Programm handelte, so kai», es stb- i�rschall�� vo��Sachsin � h Arbeiter im B kischer Staub..... M.■„,■ den sämintliche Berliner Arbeiterkorporationen ausliefen und der |°mit maßgebend war fiir Berlin, wurde durch Metz« er, der zum �Mitglied,'und wenn wir nicht irren, sogar zum Vorsitzenden er- Ugnut war, unseren Prinzipien zugänglich gemacht und lud Lieb- r lst'cht zu Vorträgen über Sozialdemokratie und gewerkschaftliche einem Manu in derartiger Stimmung muß man schon etwas zu' drohender Sozialdemagog gut halten— wir stoße» uns deshalb nicht an den epitlietis or- nantibus,*) den anstandduftenden, bildungathmenden Zierbeiwörtern: 1)„Eitelkeit", 2)„Geldgier", 3)„Bestechung", 4)„Ueppigkeit", 5)„Jutrigue", 6) Heuchelei"— falls wir in die Kategorie der Führer gehören, oder 7)„Rohheil", 8)„Fanatismus", 9)„blind- Aristoteles über die Tyrannei. Tprannenherrschajten Halten sich auf zwei Weisen. Die eine _.... derselben Ist die hergebrachte, nach welcher die meisten Tyrannen gläubige Unterwerfung"— falls wir der„vile multituäe", dein regieren. Es bestehen die Mittel, die Tyrannei zu erhalten, darin, Troß", dem„genleinen Haufen" der den. ES geht uns dabei wie jenem blütige Ehehälfte xantippenhafte Liebeserklärungen unter sogar die Faust linter die Nase zu halten pflegte, der sich schadet's nichts. Nun, Herrn Max Hirsch niacht'S Spaß und uns schadet's Jpigamstrtion ein— kurz die sozialistische Propaganda nahm er- ."fchten, man kann sagen unverhofften Fortgang, und die Falscb- diiinzer des Sozialismus verloren Fuß um Fuß Boden. ES Wh für sie nur Eine Rettung: die Macht, unter deren Aegide sie 'Mitten, mußte als ileus ex machina*) auf die Bühne steigen und Isiöen bedrängten Schützlingen durch einen Polizeikoup Lust schaffen. ,!>IDer- Polizeikoup blieb nicht aus. Eines Tageö im Juli 1864 Zfourde Liebknecht auf die Polizei„sistirt" und ihm eröffnet, daß er Y-W»(Hessischer)„Ausländer" aus dem„Staat des deutschen Be- stufs" ausgewiesen sei. Die„Gründe" verschwieg man— aus Li*) Lateinisch: Goit au« der Maschine. Der Ausdruck wird eigentlich si nr Bezeichnung des Verfahrens' gewisser antiker(und moderner) Dichter- Lingc gebraucht, die, wenn sie nicht wissen, was mit ihrem Helden an- fangen, einen Gott auf die Bühne zilircn, der dann der Noth ein Ende ■-stachen muß. iffl erziehung im demokratischen Sinne. Red.) duldetj sondern über- Haupt ans alles Dasjenige scharf achtet, woraus zwei Dinge zu entstehen pflegen: Selbstgefühl und gegenseitiges Vertrauen; daß man ferner die Bildung von geselligen Vereinen oder sonstige Zu- sammenküufte zu Gespräch und Unterhaltung verhindert, kurz Alles aufbietet, um die Bürger in möglichster Unbekanntschaft mit ein- nichts, ja, es macht uns sogar Spaß. Herrn Max Hirsch aber, der ander zu erhalten; denn die Vekannischast erhöht das gegenseitige in neuester Zeit so viel Fatales zu erfahren gehabt hat, gönnen Vertrauen. Auch muß der Tyrann Veranstaltungen treffen, daß wir gern ein kleines Plaisirchen. Daß er die„moralisch zulässigen, ihm nichts entgeht, was die Unterthanen sprechen oder thun, er ja zum Theil erhabenen Ideen des Sozialismus und Kommunis- muß vielmehr Spione halten, wenn irgendwo eine Gesellschaft oder muö" für„irrig" erklärt, nehmen wir ihm ebenfalls nicht übel, Verein stattfindet. Durch die Furcht vor solchen Subjekte» wird '"''■'"' �einerseits der freie Gedankenaustausch gedämpft, und wenn den- »ocb ein freies Wort fällt, so kommt es um so sicherer zur Kunde Tyrannen. Ferner muß er seine Unterthanen gegen einander ..,.......,,..... �. verhetzen oder verfeinden, Freunde gegen Freunde, das Volk gegen Rechte zu erklären. Wir registrircn als Konzession, für die wir die Vornehmen, die Reichen unter sich. tief dankbar sind: man kann- Sozialist und Kommunist sein, und Er muß einer andern Tyrannemnaßrpgel zufolge die Unter- wird von Herrn Hirsch der Sozialdemagogie nicht angeklagt! Der thanen arm machen, damit er einerseits seine Leibwache unterhalten Haken ist blos, wodurch sichert man sich diese Immunität(Straf- kann und andererseits jene vor der Sorge um das tägliche Brod fteiheit)? Herr Hirsch erläutert sein Verdikt. Der Sozialist und j keine Zeit zu gefährlichen Anschlägen haben. Auch Kriege muß der Kommunist, der nicht Gefahr laufen will, von unserem prosaischen Tyrann anstiften, damit die Unterthanen zu thun und imknerfort Dante-Hirsch in die sozialdemagogische Hölle gesteckt zu werden, einen Anführer nöthig haben.... Der Tyrann hat keine Freude muß„auf dem ehrlichen Wege der Ueberzengung" seine Ideen zu an einem würdevollen und freimüthigeu Charakter, diese Eigen- verwirklichen suchen, und sich vor„dem verwerflichen Mittel der schaften beansprucht der Tyrann nur fiir sich allein..... Drei ""' Dinge strebt die Tyrannei zu. bewirken: 1) Kleinmüthige Ge- jinnung der Unterthanen; 2) gegenseitiges Mißtrauen, denn so lange als es nickt Menschen giebt, die einander trauen, ist die Tyrannei sicher. Daher sind denn auch die Tyrannen gegen jeden Erregung aller bösen Leidenschaften" fern halten.„Ehrlicher Weg der Ucberzeugung"—„wie heißt?" Wer wandelt nicht den„ehr- lichen Weg der Ueberzengung", lieber Herr Hirsck, wenn man den Wegwandlcr ftagt? Und wer wandelt den„ehrlichen Weg der Ueberzeuguug", wenn man den Feind des Wegwaudlerö fragt? Die Herren Stieber, Bismarck, Wagener, Braß, Bücher, Linden- berg, Hentze, Gödsche, Ohm— sie werden sämmtlich bethenern— und haben es oft gethan— daß sie den„ehrlichen Weg der Ueberzengung" wandeln. Und die Feinde der genannten Ehren- ') Ten schmückenden Beiwörtern und Eigcnschaftsbczeichnungcn. rechtschaffenen Mann als einen Feind der Regierung auf dem Kriegsfuß e nicht blos darum, weil sich solche nicht despotisch be- herrschen lassen wollen, sondern auch darum, weil sie unter sich und gegen andere auf Treue und Glauben halten und ebensowenig einander als überhaupt verrathen; 3) Ohnmacht der Mittel, denn kein Mensch unternimmt etwas, zu dessen Ausführung er sich vhn- mächtig fühlt, also auch nicht den Stur; einer Tyrannei, wenn ihm die Macht dazu fehlt.... Dann aber muß er(der Tyrann) sich beständig den Schein geben, als nähme er es mit der Religion Da wir einmal bei den Schwindlern sind, sei gleich noch„einer ungemein ernst; dabei darf er aber nicht lächerlich abergläubisch nach dem andern abgethan": Herr Lo ny ay, der ungerische Minister- erscheinen...—(Uebersetzung von Dr. A. Stahr.) dies, der vielfach kompromittirte Aktienschacherer soll das Gut Far- --:__ kadin im Hunyader Comitate für 100,000 Gulden gekaust und gleich f'±"j it f-w, darauf der Staat für das Hunyader Eisenwerk einen Kontrakt mit ip0llU|u)C llClJCT|tCt)l+ der Frankobank abgeschlossen haben, worin die Bedingung stipulirt Aus Nr. 81 d. Bl. wissen die Leser bereits, waS(nach derst''� fcein Sraftn Lonyay ans den F-rkadiner Wäldern Holz „Deutsch. Allgem. Ztg.") des Menschen„höchste und heiligste Pflicht- � Betrage von 1,000,000 st. abge auft werde Als der Deput.rte ist, nämlich:„des Kaisers Rock anziehen«. Nun erfahren wir aus �'�ony in der Kammer au f d lese Gerüchte Ansplelungen machte -—.....~••■-■*'-"•--! erwiderte der Finanzier entrujret, wie man ihm, der lein„Lebeii in so reiner und ehrlicher Arbeit verbracht" hat, derartige Anklagen zuschleudern könne. In gleich plumper Weise brüstete sich der Versailler„Helden greis"— als er von den Junkern angegriffen wurde— der„Entschlossenheit" mit der er die Kommuneschlächtereien vollführt hat! dem Biedermännischen Polizeiblatt, welche„hohe Ehre" man nicht � entrüstet, wie man ihm, der sein„leben vergißt,„selbst wenn" mau„alt und grau geworden" ist.„Aus den Dresdener Festtagen" schreibt nämlich in der Nr. 266 ein ge- wisser„M." unterm 11. Nov. Folgendes: „Der Kaiser besichtigte sein Regiment. Ans Befehl des Kaisers wurden sodann die Ossiziere, sowie die decorirten Unteroffiziere und Mannschaften seines Regiments vor die Front gerufen und dem Heldengreise gleichfalls vorgestellt. Wie blitzten da freudig die Augen der zu so hoher Ehre berufenen Sachsenkrieger, mir wel- cher Ehrfurcht schauten sie auf zu ihrem Kaiser und obersten Kriegsherrn: diese Stunde wird leinest jener Braven ver- gessen, iund selbst wenn sie alt und grau geworden, werden sie Mit einem Bericht über den parlamentarischen Froschmän- lerkrieg, der seit 8 Tagen in Versailles spielt, wollen wir un- feste Leser nicht langweilen. Jnteressiren wird sie aber, daß eS sechs Communeverurtheilten, darunter dem zu lebenslänglicher Zwangsarbeit begnadigten Sekretär Raoul Rigault's, EharleS Dacosta, gelungen ist, auS dem Strafgefängniß von Port Louis zu entkommen. Wie es um die„Freiheit" in der Französischen wurde ick dem Kaiser, der zur Goldenen Hochzeitsfeier unseres«■' an- P'£ I-, ,>,..««, Königs nach Dresden gekommen war, vorgestellt" � 1 �' ÖD"£fim0en Redakteuren Und wer noch nicht genug hat, der lest diese schöne Stelle noch! � ��od gemaßregelten„Rad.cal" gegründet, am 22. Novem- einmal— aber mit Verstand und der ganzen Inbrunst seines vollen Herzens unterstrichen haben. Der beschäftigt er sich mitunter mit der sozialen Misere; am liebsten er zählt er vom Börsenschwindel; so in Nr. 273: „Die Gründungs- und Aktien-Fabrikationswuth steht noch immer in vollster Blüthe. Man fragt sich nun billig, wo kommen alle die Millionen her? Liegen sie auf der Straße, daß sie jeder auf- heben kann? Das Geld, so klagt die Börse, ist so knapp! Jede Erhöhung des Discont macht ihr höchst pekuniäre Beklemmungen. Trotzdem wird weiter und weiter gegründet, mitunter mit einer Unverschämtheit, die sich allerdings vor der Strenge des Gesetzes sehr geschickt zu schützen weiß, aber nach moralischem Rechte be- messen am Molkenmarkt wie die Ganner und Spitzbuben zu büßen hätte. Ein Histörchen, wie man durch Gründungen fast über Nacht ein reicher Mann werden kann, mag diese wagehalsige er lese diese schöne Stelle nock s 9™; Wien..Namcai" gegrunoer, am novem- gelten ,> mit Patbos und betone mit � l"0 Leben trat, schon nach Erscheinen der zweiten Nummer Man mu bencns die Vanaaeu die wir � Kommandant von. Paris, dem berüchtigten General und Ord-�eben Ger Gerzens die Passagen, wir! x�.nirault auf unbestimmte Zeit unterdrückt der Man Der Berliner Feuilletonist der„Deutsch. Allgem. Ztg." ist w°"en rs�l Wah-l.ch«n«e deutsche BourgeorSdemokratte hat er Regel nicht so rosig gelaunt, wie der Dresdener; wenigstens 7 T• »W5„fÖpr fiA mifitntpr ntif her Wifer.- lieysten er-?u Berlin hat der Bismarck, che Parlamentan iSmus sich wie- der famos bewährt: Das Abgeordnetenhaus hat die den Herren- hänslern zu Lieb ausgebeinte„Kreisordnung" mit großer Majo- rität angenommen, und zwar wie die Regierungsblätter triumphi- reud bemerken,„ohne Veränderungen"— die Fortschrittler sagten natürlich Ja, was von dem guten Mediziner und schlechten(poli- tischen) Musikanten Virchow gebührend„motivirt" ward,— und der nächste Akt der Komödie spielt nun im Herrenhaus.— Jahrg. 1870, um auf den Unterschied der verschiedenen Vers sunge» der Revolutionsjahre aufmerksam zu machen. Die ei hatte noch einen ganz enormen CensuS aufrecht erhalten.— Die französischen Turcos jsind bekanntlich nicht die„Träg! der Zivilisation"— was auch Bonaparte dagegen einzuwendi haben möge. Sind eS die deutschen„Heldensöhne«? Die Za tungen berichten aus Fulda: „Nach dem letzten Friedensschlüsse gab es eine gewisse Pack dahier, welche unter stereotypen Ausfällen auf die Stadtbehöck einige Compagnien Infanterie„zur Belebung der Stadt" er flehte. Die Bitte wurde erfüllt und Infanterie und Artillerie„be leben" jetzt unsere Stadt. Bereits können 16 größere und kieinck Säbelaffairen, 1 Verwundung mit tödtlichem Erfolge, vil schwere und ca. 30 leichte Verletzungen, 2 willkürliche Verha tungen, 2 Hausfriedensbrüche und dergleichen mehr verzeichnet we> den. Jetzt wird der Wunsch laut und allgemein, daß die Stat dieser Belebung recht bald verlustig gehen möge. Dafür aber ly die Eompagnie jedenfalls die Einwohnerzahl der Stadt erhebt« vermehrt; da hat dieselbe doch jauch Ersatz für die den„Säbel affairen" erlogenen Menschen!— Garibaldi hat folgenden Brief an seinen Freund Geretti gi richtet: „Mein lieber Geretti! Die Internationale ist die blen deute Sonne der Zukunft, welche der Obskurantismus und da Privilegium in den Abgrund stürzen möchten. Den Doctrinärei den Uebertreibern und den Spionen!, welche der Assoziation beide Welten Fesseln anlegen, verdanken wir ihren geringen(?!) Kredit muß den Männern der Arbeit zu wissen thun, daß sie dc nannten kein Vertrauen schenken und daß sie den Lehrt Männer daö Ohr leihen, welche sie nicht täuschen können. Caprcra, den 22. September 1872. Ihr ergebenster G. Garibaldi." So sehr wir auch die brave Gesinnung des alten Held« f schätzen, können wir doch nicht umhinj, dem Wunsche Ausdruck z geben, Garibaldi möge etwas weniger fleißig im Briefschreiben scü■ Einer seiner letzten Briefe z. B.— der an den Kommunard A« thnr Arnould in London— eine schreckliche Belobigung Bismar-k wegen deyen„Jesuitenfeindsckaft" enthaltend, hat bei Freund u»! Feind nicht die gewünschte Aufnahme gefunden.— Wir erwähnten zu wiederholten Malen der scheußlichen W Daß Herr Stieber die Ttieberkonferenz nickt durch seine per- Handlung, welche den gefangenen Kommunarden in Fraal sönliche Anwesenheit zierte, hat außer seinem Nanien noch einen reich zu THeil wird. Um der Sache auf den Grund zu kommt anderen Grund gehabt: in Hannover mußte nemlich gewesterwellt> schickte die londoner„Times" neulich einen„Extrakorrespondeist werden. Der Westerwell heißt diesmal Grote, nicht die Jesui- in PaS Schloß Oleron» auS dem wir jüngst einen Brief an di ten sind'S, die ihn angestiftet, sondern deren Zwillingsgeschwister, Brüsseler„Internationale," veröffentlichten. Der Timeskorresponve» S m A W Untel Ii, Ä9,, V»Mra-»'d-cke Mi dl-«mmm w G-s.»g-»--.ich-«. L' von ßL*»nv WXvMiuuem! Maiestatsbeleldigung. die von wohlgesinnten Richtern immer zu trieben" seien. Kein Wunder das. Die Gefangenen von Oler- Tbaler be®e'ten ftt; und in Folge dieser Verbeyernng der miss en sccne trinken nicht mit dem Kommandanten und Kerkermeister von Cleve einem-weitenv i,en ist; und in Folge dieser Verbeyernng der miss en seeneckrinken nicht mit dem Kommandanten und Kerkermeister von Ol-« hatte sem Grundstück Mit dem Betizebsimentar sur lo0,000 yaler �nszeneletz.-ng), muß denn auck Westerwell der Zweite auf an- Champagner, wie der Herr Timeskorrespondent, der in Wirklick!-- u w-ich-m bei ißertäufer b»,ch.--»ich. ichi-ch, i»h.. T.r H. wandelte diese Fabrik um. Ein Consortium werden, während die zwar im Betrage von 300,000 Thalern also um das Doppelte' des gezahlten Werthes, gebracht werden sollten, fand sich bei einer �at beiläufig kern..liberales" Blatt so glänzenden Agiotage von 20 Prozent sehr schnell, und so wurde unseres Wissens— bm« bi-f-r neue Alö-uichwinb-i bem p-mph-f.,» s»?-.f . rechnung g anzen ei � ivlib i �. rl-.�ickon nick„Enthüllungen" der offiziösen Blätter scheint auch diesmal j Agitation, bei der sich ein Konstabler(so heißen die Polizeidic--- n �1?-nWickiewien bifw' mit der Ailiibe öer b'e Ausbeute eine sehr dürstige gewesen zu sein. Das Hauptsak- i oder Schutzmänner in England) Namens Goodchild hervorgetha „„J&LJ, den»„NA reAheitl-, biefer;Slm/ welches mit ohrenzerreißendein Trompetengeschmetter der chatte, mußten die Behörden den londoner Kon stablern vor Kur;-' streife� Demonstration handelte. Freilich hatte dieselbe, gleich« meisten StrikeS, in einer Lohnstreitigkeit wenigstens mittelbar ih« Ursprung, während sie unmittelbar durch einen Akt skandalös Maßregelung, ganz ähnlich wie sie von Seiten der Kapitalist- � so oft gegen Arbeiter vorkommen, veranlaßt wurde. Nach länge-- wahren Sachlage herwor und s° wurde denn noch rechtz.tig dieser v�.dct wird, wwklich skandalös- Raubzug mhibirt. Der�ndnngslustiae Herr,! � � I�ren genau denselben Standpunkt einnehmend- der stch so schnell em Sümmchen von 150,000 Thalern mit seinem todtwürdiges Verbrechen in dieser Zeit deö realpoliti- nimmt". Äkan sieht: der Mann hat einiges Verständuiß für die!. Sache und befürchtet die Beschleunigung der sozialen Revolu-' tion durch den Börsenschwindel. Das„Ende mit Schrecken," das die Spitzederei genominen hat, wird wol den Befürwortern der Frauenfrage von mehr als einer Seite den Hohn einbringen:„Seht das ist die Frucht der Frauenemanzipation! Die vollständige Verwilderung, Entweib- lichung des ganzen schönen Geschlechts würden Eure Bestrebungen, wenn sie durchgingen, nach sich ziehen!" Und es wird auch Narren und Närrinnen mit und ohne Strickstrumpf genug geben, welche sich dadurch einschüchtern lassen werden. In Wirklichkeit wäre jedoch die Sache der Spitzederei nicht um ein Haar anders, wenn statt der Adele ein Adolf den Schwindel besorgt hätte. Der ganze Fehler der„Frommen Fee"— so nannten sie die ultramontanen Blätter— oder der„heiligen Crispina"— so nennen sie sie jetzt — bestand darin, daß sie— um ein feines boursiologisches Wort zu gebrauchen— nicht so viel„Sau"— gehabt hat, wie die Stroußbergs und die sonstigen Parvenüs; schlimmer aber als die Durchschnittsmenschen dieses Schlages ist das alte„Fräulein" jeden- falls nicht. Frage man nur den belgischen Finanzminister, der jetzt den(nach England durchgebrannten) berliner Ex-Eisenbahn- baron auf ca.-h, Millionen Thaler verklagen will.— Und noch Eins: Welcher von den Mitstrolchen Stroußbergs hat je nach ver- übter That noch so viel Scham gehabt, den Raub zurückzuer- statten? Bei der Spitzederei war es wenigstens Einer. Die Zeitungen berichten nämlich: „Den drei sich zur ultramontanen Partei zählenden Redak- teuren, welche die Dachauer Bank patronisirten, gegenüber benennen die(nationalliberalen)„Mannheimer Neuen Nachrichten" selbst, die ganz rabiat gegen die Spitzederhelden toben, sieben liberale Redakteure, die im Solde der Spitzeder gestanden sein sollen, nämlich die Herren Bösl, Marchner, Lang, Karg, Reissig, Fränkel und Kellerbauer. Der Redakteur des„Freien Landesboten," Theophil Bösl, hat die Summe von 15,000 fl., als von Frl. Spitzeder Sach hätte der Reptilienfonds be- zogen,— dann war er ein Ehrenmann! Aber bloß 200! Man kann sich die souveräne Verachtung vorstellen, mit der die Kolle- gen des nach 10-jähriger Arbeit im Weinberg des Herrn Bismarck! eine Gehaltsaufbesserung bewilligen. Aber Goodchild Witt- ündenbock ausersehen, an dem sich der offizielle Zorn kühl- iUNI wollte. Knall und Fall wurde der Mißliebige nach einer schlechter- Station versetzt; er protestirte dagegen, und benachrichtigte b drei Polizeiabtheilungen, als deren spezieller Vertrauensmann fnilgirt hatte, von dem, was ihm widerfahren, darauf hin e klärten diese Abtheilungen einstimmig, sie würden nicht eher Di« thun, als bis Goodchild wieder in seine Stelle eingesetzt sei. C--- der drei Abtheilungen unterwarf sich indeß sofort, die zwei ander- aber kehrten erst nach längerem Parlamentiren zum Gehorsam Z» rück; und von diesen sind seitdem über 100(109) entlass� zum halben Millionär avancirten Braß diesen hungerleiderischen, worden und zwar mit Verlust des PensionsanspruchS. „Welfenskribenten" betrachten. Warum sitzt er nicht„an der � Folge dessen herrscht unter sämmtlichen londoner Polizeidicn« Quelle"?— Bloß 200! Welche Gesinnungslosigkeit! eine große, von der„respektabeln" Presse nicht ohne Unruhe � Herr von der Goltz, der in der sozialen Stieberkonferenz das trachtete Aufregung. Polizeiinteresse vertritt, ist derselbe Herr v.d.Goltz, der Hrn. von � �''' Schweitzer Egeria- und sonstige Dienste zu leisten pflegte, tza suffit! Das genügt. Emil Lindenberg, der im Dienste der Hohenzollern ergraute Kämpe, hat nun wegen Unterschlagung von Amtsgeldern und Ge- schenkannahme für Amtshaiidlnngen 6— Monate bekommen. Wenn der selige Hentze das gewußt hätte, daß man so billig dabei wegkommen kann— würde er sich wahrscheinlich wegen seines Die Zeichen lmehren sich, daß das englische Proletari» nachdem eS ein Vierteljahrhundert lang fast ausschließlich auf gewerkschaftlichen Gebiet den Befreiungskampf gekämpft, auch se«s verständlich im Wesentlichen erfolglos gekämpft hat, nun end« wieder mit voller Kraft in die politische Agitation eintreten wü) Des großen Amnestiemeetings vom 3. November haben � bereits erwähnt; es war außergewöhnlich zahlreich besucht und st1" Bedeutung wird noch namhaft erhöht durch die Verfolgungen,; denen es der reaktionären(natürlich sich„liberal" nennenden) Neg- rung Anlaß gegeben hat, und die unzweifelhaft nicht wenig Aufstachelung st es öffentlichen Geistes beitragen werden. In™ vergangenen Woche haben nun zu London zwei neue Kun! 80,000 Thaler-Defizits nicht extra das Leben genommen haben.— Wofür die Hohenzollern das meiste Verständniß haben: Die Frau des Kaisers besuchte neulich auf ihrer Durchreise durch Leipzig das neue Hospital. Hauptsächlich interessirte sie sich natür- lich für die Kirche desselben und entdeckte auch flugs— daß noch I politischen Lebens stattgefunden, die zu den besten Hoffnung-«1? kein Altarbild darin sei, versprach auch, von den vielen ihrigen rechtigen. Zunächst eine von der„Arbeiter-BertretungS-Ligue� � eins zu schenken.— rufene Conserenz über das Ballot, an der sich Delegirle 11 Ein Räthsel: Wo mag wohl das Nachstehende sich finden?! meisten in London bestehenden Arbeiterorganisationen betheilig-- „Die Republik ist nur ein Unstnn, wenn sie, statt die Regierung Aller! Sämmtliche Redner stimmten darin überein, daß die jetzige Ball-' zu sein, die Regierung einer Partei ist, welche diese auch sein mag. Wenn YU— aus den im„Bolksstaat" wiederholt enttvickelten GrülÜ' man sie Z. B. als den Triumhp einer Klasse über eine andere darstellen� ei» reiner Schwindel sei; daß der angebliche Zweck Vers will, so enffernt man sofort von ihr zuerst einen Theil und dann das»>»,..-„if J a.r.m,,, mit seil ganze Land. Die Revolution von 1739 wurde gemacht, damit es lerne j?" � hrer Einführung vorgenommenen Wahlen Mit l« Klassen mehr gebe, damit es in der Ration nur die Nation selbst g�ftigkett vi.» ettAt worden ft«, daß diese SJereitclnng m d�r A<.> welche ganz unter dem nämlichen Gesetze lebt, die nämlichen Lasten trägt, Gesetzgeber gelegen habe; und� das; eine««-ue Beweg erhaltenes Geschenk, an die Activmasse einbezahlt." l zum er,. rn mm au, oe. �e.i veriunoigl uuo liUBI.m,. wnroe? i■- �.-Narlamentsreinrn, Glnadebnnna Ueber diese Zeitungsbestechungen haben sich- wie wir in Wer hat wohl diese Allerwelts-Gleickmachungs-Rede gehalten? und Vertretung nack der Kopfzahl) ang-f a?»b,.in»v n.irb.ii'vmi'fpit— am allermen, alten die ye.itiaen Wer? Dock aewm ein..Vetrnlenr". nickt wabr? r u. r r u,. V uur V a rrr or � z,, z» zum ersten mal auf der Welt verkündigi und verwirklicht wnrd voriger Nummer nachgewiesen— am allerwenigsten die heutigen Wer? Doch gewiß ein„Petroleur", nicht wahr? mecden m m Inhaber der Macht— Bourgeoisie und Regierung— zu ent-! Ja, allerdings ein Petroleur, und zwar ein solcher indes' Taae soäter versammelte fick a.,f Anreanna der rüsten; sie betreiben das Geschäft überall. Und was speziell die Wortes unverschämtester Bedeutung; der Mann nämlich, der sich„foniiaiw-iation" eine Cvnseren- v° n BeArauensmänuern der«' Münchner Polizei anbelangt, deren„hochmoralisches Entsetzen" noch heute der Petroleumbomben rühmt, die er nach dem Paris Jseden t Arbeitervereine und demoft tifcken Gssellsckafte". über die LiteraturcorruPtion in voriger Nummer bereits gewürdigt der Commune geschleudert hat. Thiers in seiner„B o tsck aft" wab batt monströsen M' worden ist, so verdient ein Artikel der„Süddeutschen Post" vollste hat das Obgedachte geschrieben und gesprochen. Es beweist 1) daß �s englischen Wahlsystems lvas B. vre« M-ll M-ll«"'. Aufmerkeit, worin erzählt wird, daß alle verheiratheten Frauen, die Spitzen unserer Gegner sehr gut wissen, was wir wollen, und i-ondonern 22 und drei Millionen Landbewodnern über 300 � deren Männer es'zugeben, Prostitutionsconsense von der 2) von welcher Beschaffenheit die Revolntionsgeschichte des„be-([�Parlament veAeibU«� Nnt!,ei„rhitten kiinnen Wn findet lick ein Staats- rübmten.fsslitorikers" ist. wenn vieler bebauvtet. die 9kenos»tion'- nuibbii unoaiinybrzlg ans vNy ga v Münchener Polizei erhalten können. Wo findet sich ein Staats- rühmten Historikers" ist, wenn dieser behauptet, die Revolution anwalt, der diese wirklche,(freilich königlich privilegirte) Ver- von 1789 habe bereits„die wahre soziale Gerechtigkeit" in ihrem S<*r biiÄ Trif iirt.*»! rtpfioriifrt h<»r h�l�r n\ii dikt» rtfs schwörung gegen das„heilige Institut der Ehe" vor das Tribunal zu ziehen wagt? . r'.■-f,,... u~*) Labour Bepresentation League— Bund zu dem Zweck, d-r- Schosse geborgen. Wir verwesten der Kurze halber aus die Acol- die ibr gebührende Vertretung im Parlament und sonsttg-n Repra,«' las sche Abhandlung„Die Republik und die Contrerevolntton"... in körxern zu verschaffen. i V■ 1' ganze Materie überhaupt aufs Gründlichste behandelt. Die Con- serenz, der am Abend ein öffentliches Meeting folgte, verlief in befriedigendster Weife, und wird sicherlich nicht ohne praktische Früchte bleiben. Einen ausführlicheren Bencht geben wir in nächster Nummer; für heute sei bloS bemerkt, daß man sich einstimmig für eine Gleichmackung der Wahlbezirke(also Vertretung nach der Kopfzahl) gnid für Aufhebung des Unterschieds Zwischen städtischem und ländlichem(city- oder borougli- und county-) Wahlrechts erklärte. Für A u sw and erungsl ustige. Ein Mann, der mit Recht als eine der ersten Autoritäten in Auswanderungsangelegen- ffandesversammlung an den sächsischen Landtag abgesandten Be- schwerdeschrift bekannt gegeben, die schon im Organ veröffentlicht wurde, der obenenvähnte Ministerialbescheid spricht für sich selbst und dem Stadtrath von Meerane soll es recht lieb sein, wenn die Sache endlich einmal zur Abklärung und Erledigung gelange,— so ungefähr sind wir von den Genossen berichtet worden. Grund und Sinn der Verordnungen königlich sächsischer Poli- zei-, Kreis- und Staatsbehörden anzuzweifeln, wird hoffentlich keiner unsrer Genossen versuchen, ebenso wäre unverantwortlich über richtige und billige Auslegung unsrer Statuten dieserseits irgend im Unklaren zu sein, nachdem der löbliche Magistrat der bayrischen und Reichsstadt Hof in klarer Erkenutniß aller denk- heiten gilt, schreibt uns-„Alle Versuche, deutsche Kolonie-., in baren Gesahreu sur die Ordnung m Stadt und«taat und w.e Nordamerika zu gründen, sind fast ganz gescheitert, und mir wur- bekam., aus noch weit krastiger-u Grunde., un, reu ans 9 10. den nur zwei bekannt, die noch veqetireu. Uneinigkeit und Man- undllNovember I-tztnach Hof berufenen Kongreß.- als ge- aei m, binden das Resteben und Gedeiben. Deut- dachte Fortsetzung des Meeran.schc.,,- an. 2. November vei- gel an Regsamkeit hinderten das Bestehen und Gedeihen. Deut scher Zusatz, der zahlreich genug ist, bewährt sich bei Ansiedelun- gen überall. Michigan anlangend, so muß bemerkt werden, daß nicht alle Gegenden dieses Staates klimatisch zu empfehlen sind. Daß fortwährend Leute Mihigan verlassen, um nach Minnesota zu ziehen, kann als Wink die»«... bieten mußte und nachdem schon unterm 21. unsre Genossen in Hof auf ihren Rekurs vom 3. November an die königlich bayrische Regierung von Oberfranken, Kammer des Inneren, dahin be- schieden wurden, daß die bayrischen Vereinsgesetze(vom 26. Februar 1850) und die genannte Behörde kein Absehen von dem anderer iiMfS nt fnihpn itnfr?(S�pvnprf düngen Uches langen, die man sich diesseits macht, leiden fast immer Schiff-- r«i v 0f r..„t,-. s,,,,,, bruch jenseits, und führen Scheiterung der Pläne herbei. Darnm.� Gewerksgenossen! Be. der ungeth-.lten Aufmerksame t deren ist es nicht rathsam? Gelder zusammen zu schi-ß-n,..... Vorberei-j llsh«uu�Mbek� tungskosten und Pioniere zum K Sodann fragen wir, wie es in Schweinfurt mit der Abrechnung steht; an waS fehlt es dort?— Endlich bitten wir um pünktliche Zuschickung der Abrechnungen zum Jabresschluß, damit nicht durch das säumige Wesen Einzelner der Hauptkaffcnbericht verzögert werden muß. Gelder gingen ein aus: Würzburg 10 fl. 58 kr., Brannschweig 6 Thlr., Gießen 4 Thlr. 4 Gr., Dresden 4 Thlr. 3 Gr. 5 Pf., Offenbach 12 Thlr., Balingen 1 Thlr. 17 Gr. 4 Pf.— Bevollmächtigter in Weimar ist Beruh. Mathey Graben D. 131; Wanderunterstützung wird ausgezahlt beimKassirer Pfeifer, Gebeit- straße bei C. Sträubet.— In Würzburg.ist Bevollmächtigter Joh. Kürschner, Hof Nr. 9. Außerdem richten wir an alle braven und intelligenten Kollegen (wo solche auch sein mögen) die ebenso dringende, als herzliche Bitte, die Gründung von Mitgliedschaften anzustreben und uns zu diesem Zwecke unverweilt ihre genaue Adresse zugehen zu lassen. Möge ein Jeder bedenken, daß wir ebenfalls Arbeiter sind und jeder Andere daS gleiche Interesse mit uns haben muß. Uns leitet daß Prinzip, dem braven und achtbaren Mitmenschen das natür- liche Menschenrecht zu wahren oder zurückzuerobern; lasse sich Keiner durch irgend welche Vorspiegelungen skandalsüchtiger Persönlichkeiten, gegen sein eignes Interesse, vom Wege der internationalen Ver- einiguug ableiten, denn wir gehören zusammen. für den Verwaltungsrath: H. Zilger, Reitbahnsaaße Nr. 5. gegeben— und darauf hinzuarbeiten Berichtigung. Ter Verfasser deS Artikels„Zu den Plünde-'�e allseitig erwünschte feste Ordnung rasch und energisch durch- rungeu in Frankreich"(wegen dessen der vcrantw. Redakteur des „Volksstaat" zu 6 Wochen vcrurtheilt wurde) behauptet in einer Zuschrift an uns, er habe nicht gesagt. Alles im Artikel Erzählte miterlebt zu haben. Wir registriren soiese- Berichtigung, bemerken aber, daß wir glauben, der Einsender befinde sich im Jrrthum. Innere Partei-, Berwaltungs- und Organisations-Angelegenheiten. Zur gefälligen Aotiznahme. Den Orten, welche noch keine Protokolle erhalten haben, Nachricht, daß die Ursache der unliebsamen Verzögerung daran � Wir geben in einer der nächsten Nummern des„VolkSstaat" wiederholt Tagesordnung und die eingegangenen Anträge, die wir rechtzeitig zu ergänzen bitten. Karten und Bücher der Stamm- gewerkschaft- und Krankenkasse können wir erst nach dem Kongreß neu drucken lassen, bitten also die vielfachen Verlangen bis dahin auszusetzen. Genossen und Freunde, getheilte Arbeit ist leichte Arbeit, also laßt unverdrossen die Hand am Werk! Gruß und Kampfgemeinschaft der Vorortsvcrwaltung! Mottelcr, z. Z. erster Vorsitzender. Allgemeiner deutscher Schnciderverein. 5S«TÄÄ# „.... ÄÄSISÄWÄÄ SM Unser heutigem Datum sind Cirkulare verschiedenen Inhalts""� natürlich bei diesem Bescheide nicht beruhigen und zwar um von uns versandt. Tie Vertrauensmänner werde» hierdurch auf- 1° w-".g-r beruhigen, als unter den Augen des Lobl. PohzeiamtS gefordert, die Parteimitglieder in geeigneter Weise mit deren In-$ L-MS«ne ganzeAuzahlGewervereme existiren. WaS dem halt bekannt zu macken Sollte Einer oder der Andere die Cir- Einen recht, ist dem Änderst billig. Unsere auswärtigen Kollegen kulare nicht erhalte-, haben, so wolle man unter Angabe einer zu-werden, aber nunmehr einsehen, daß nicht wir d.e Schuld tragen, Allgtineiner deutscher Zattlerverciii.� Werkin, 27. Novbr. Brüder und Kollegen! Seit dem vier- monatlichen Bestehen unseres Vereins hat derselbe schon bedeutende Fortschritte gemacht. Diese Fortschritte sind aber nicht genug. Wir müssen, um eine folgenreiche und wirksame Agitotion ins Werk setzen zu können, in jeder größeren Provinzialstadt Deutschlands eine Mitgliedschaft haben. Durum fordern wir alle Kollegen in Orten, wo noch keine Mitgliedschaften bestehen, auf, ihrx Adressen an Unterzeichneten gelangen zu lassen. Ebenso fordern wir alle Kämpfer für die Arbeitersache auf, sich unserer Kollegen anzu-, nehme» und sie anzuspornen, in unseren Berein einzutreten, welcher sie stets gegen Uebergriffe von Seiten der Arbeitgeber schützen wird. Schlage sich daher ein Jeder für die gnte Sache in die Schanze niid die Zeit ist nicht mehr fern, wo wir den Nutzen unserer Organisation genießen werden. Nach Einsendung der Adressen werden Statuten, Protokolle und die nöthigeu Anweisungen zuge- sandt werden. Mitgliedschaften bestehen bereits in nachstehenden Orten: Berlin, Dresden, München, Hamburg, Köln,(Stuttgart. Karlsruhe, Braunschweig, Roisdorf, Elberfeld, Offenbach, Posen. Briefe und Einsendungen sind zurichten anW. Wirths, Sattler, Alexandrineilstraße 116. verlässigen Adresse reklamiren. Hamburg, den 25. Noveinber 1872. Der Ausschuß: Th. 9)orck. wenn die Sache nicht so vorwärts geht wie wir es selber wünschen. Mit kollegialischem Gruß die Kommission� Gewerksgenossenschaftliches. Änternlitioiialr Veiverlisgenossenschaft der Mnnufalttur-, Kalirik und Handarbeiter. iw___......... Crimmitschau, 29 November. GewerkSgenossen und Arbeiter, Agitation des jetzigen Comitv'S und dem Berliner Tischlerkongreß fcer Manusaktur! Verschiedene Polizeibehörden der deut, che» Vater- sanken. Unsere Gewerkschaft hier am Orte besteht fast aus- lander haben stch;e.t sstrhressrist der dankenswerthen Arbeit unter- aus Tischler»(in neuerer Zeit haben sich auch einige zogen, unsere, unter dem Btikroskope der gesellschaftsrettenden Maser, Böttcher und Stellmacher angeschlossen) und in den Tisch- In mnnnpmntfpn Vitt» llufprlniu» itnlvpr,...?....... c........._______< ,/• r �' Eemcrlischast der Holzarbeiter. Dresden. Ein erfreuliches Resultat, wie gewiß fast keine Ge- werkschaft, hat in dem letzten halben Jahre unsere Gewerkschaft aufzuweisen. Bor einem halben Jahre 200 Mitglieder zählend, beträgt die Zahl derselben jetzt bereits 400 und jede Woche lassen sich neue aufnehmen. Es ist dieser Erfolg namentlich der regen zelner Orte im deutschen Reiche nicht auf den unvorsichtigen Ein- schaffen worden ist. nie etwas Großes zu Stande kommen wird, fall kamen, sich in Lokalvereme oder Mitgliedschaften zu organi- � 113est die große Masse der Arbeiter noch zu indifferent ist und für siren; die Irrenden stnd zurechtgewiesen und die Unklaren belehrt if,r@elbj welches sie steuern, etwas genießen wollen. Das Ber- worden und unsre Angelezenheiten haben sich dadurch selbstredend �er Statut läuft lediglich nur auf Strikesunterstützung hinaus. einer gesteigerte» Theilnahme seitens aller Derer zu erfreuen, denen cim bem Große» und Ganzen, von dem in dem Protokoll die Rede, ist daran gelegen ist, die gesunden Errungenschaften und Lehren einer-........... 3'-jährigen Arbeitsperiode vollständig und weise ausgenützt zu sehen!— Es war also nothwendig, daß wir, nachdem die Kriegeswehen und-Nachwehen glücklich von unserer Gewerkschaft abgelenkt waren, nachdem die erschöpften Mannschaften— die zum große» Theil kämpfend im Felde, oder hungernd zu Hause ihre Schuldigkeit ge- than hatten—, sich allmählich zur Wiederherstellung ihrer ökono- mischen Vertheidigungslinien anschickten,— nebst der Reorganisation unsrer Gewerkschaft eine Revision unsrer Statuten vor- nahmen, um allen Anforderungen der Zeit und ihrer Faktoren ge- recht zu werden.— Seit dem 9. Juli dieses Jahres seid Ihr im Besitz der Revisionövorlagen und habt in Euren Fragebogen ge- nügenden Anhalt gegeben, uns beurtheilen zulassen, daß cS lohnend und nothwendig sei, die vorgefaßte Arbeit durchzuführen. Wir beriefen demzufolge unsere Generalversammlung auf Ende September nach Meerane in Sachsen(siehe„Volksstaat" Nr. 69), wo wir, wie bekannt, polizeilich am 12. September mit Berufung auf eine Verordnung der„Zwickaus KreiSdirektion" abgewiesen und verhindert werden sollten, unsre Absicht durchzuführen. Am 16. September reichten unsre Gewerksgenossen zu Meerane Rekurs beim'königlich sächsischen Ministerium des Innern in Drhs- den ein, worin unter Anderem.hauptsächlich betont war:„daß wir keinen anderen Weg frei haben, unsre Statutenänderung nach Verlangen und Vorschrift der verschiedenen Behörven und Ge- setze zu bewirken, als den, der gemeinschaftlichen B-rathung in einer Generalversammlung der Mitglieder und worauf endlich am 24. Oktober, also ungefähr 4 Wochen nach dem Kongreß- Dermin, das Polizeiamt Meerane unsren Genossen mittheilte, daß das königliche Ministerium„eigentlich hierin sich nicht kompetent fühle, da es eigentlich Sache der königlichen KreiSdirektion Zwickau und des Stadtrathes zu Meerane gewesen, da aber außerdem die Tage des 23., 29. und 30. September nunmehr vor- über seien, finde das königliche Ministerium diese Be- schwerdeschrift für gegeustandlos". Dies ungefähr der den Jum Schnhulncher-Kongrch in Perkin.(Schluß.) In der Mittwochssitzung des KongresteS wurde zunächst zu Punkt 9 der Tagesordnung:„Berathung über Gründung eines VereinSorgans event. Bestimmung der BereinSorgane" übergegangen und nacka längerer Debatte folgende Anträge genehmigt: l. Von den Herren Stange(Bremen), Fockele(Berlin) und Stern(Berlin): „Der Kongreß beschließt, ein eigenes Vereinsorzan zu gründen und däzu den nöthigeu Fond sobald als möglich aufzubringen." 2. Bon Herrn Armborst(Berlin):„Bis zur Gründung eines eigenen Organs alle offiziellen Vcreinsberichte im„Volksstaat", „Volkswille",„Neuen Sozialdemokrat" und„Gewerkvereiu" zu veröffentlichen." 3. Bon Herrn Aurin(Berlin):„Die Mitglieder verpflichten sich, in den genannten Blättern alle gegenseitigen An- feindungen zu unterlassen." Ferner wurde folgende von Herrn Pioch(Berlin) beantragte Resolution ohne weitere Debatte geneh- migt:„Der Kongreß beschließt, für Abschaffung der höchst schäd- lschen Konkurrenz der Zuchthausarbeit zu wirken; ferner:„der Kongreß erklärt, die Militärarbeit in Rücksicht auf die gehinderte Entivictelung der jugendlichen Arbeiter für schädlich".— Hierauf wurde zur Berathung über den Statutenentwurf des zu gründenden Vereins übergegangen und dabei u. A. Folgendes beschlossen: „Der Verein führt den Namen:„Allgemeiner Schuhmacherverein". Zweck des Vereins ist, durch einheitliches Znsammenwirken die Ehre und materiellen Interessen der Betheiligten gegenüber der Macht der Kapitalisten und größereu Arbeitgeber zu wahren und zu fördern, und eine Verkürzung der Arbeitszeit herbeizuführen." Mittel zur Erreichung dieses Zweckes sind:„Arbeitseinstellungen, wenn vorher angestellte gütliche Vereinigungen erfolglos geblieben sind."„Mitglied kann jeder Schuhmacher und BernfSgenosse werden! Von der Mitgliedschaft ausgeschlossen ist jeder'Groß- I aber wenig zu verspüren. Die Grundpfeiler, die unsere Ge- Jedes Mitglied hat 2s/2 Silbergroschen Eintrittsgeld zu werkschaft hauptsächlich stützen, sind die Wanderunterstützung und Zahlen. Bererts bestehende Vereine, die dem„Allgemeinen Schuh- die Krankenkasse. Die Frage betreffs Anschlusses an den Tisch"H lerverein wurde in einer am 23. November im Saale der dent- machcrverein" beitreten und Vermögen besitzen, haben dasselbe der betreffenden Lokaikasse hi �überweisen. Das Eintrittsgeld ist voll scheu Halle tagenden Versammlung diskutirt und erledigt. Auf 9aitä �ie Hauptkaffe abzuführen."„Antheil an den Mit- ,—. c.-j... u. � ei\.......»ric.____ i.. 1 1 o....v flliebeiTPmtett prlftiuit bpr Cvtnnpfrpvrp pvCf n der Tagesordnung stand:„Verlesung des Kongreßprotvkolls und Beschlußfassung über den Beitritt zum allgemeinen Tischlerverein. Die Debatte war eine lebhafte und wurde folgende Resolution gegen 5 Stimmen angenommen. „Die heutige öffentliche Tischler-Versammlung beschließt, da sie eine Verbesserung der jetzt bestehenden Gewerkschaft in dem in Berlin gegründeten Tischlerverein nicht erblickt, an der Gewerk- schaff festzuhalten. Dagegen mit aller Kraft dahin zu streben, � Abends gliederrechten erlangt der Eingetrene erst, nachdem derselbe ein Bicrteljahr dem Vereine beigestenert hat. Es ist durchaus nicht gestattet, sich die Mitgliedsrechte durch Vorausbezahlung zu er- werben."„Nur Mitglieder des Vereins, die ihren statutenmäßigen Verpflichtungen gegen die Bereinskasse nachgekommen sind, erhalten bei Arbeitseinstellungen den örtlichen Verhältnissen gemäß Unter- stützungen aus der Verciuölasse." Vertagung des Kongresses gegen daß eine Vereinigung zwischen der Gewerkschaft und dem Tischler- verein stattfinde und zwar in dem Sinne, daß auch der Tischler- verein seinen Mitgliedern dasselbe gewährt wie die Gewerk- schaft." Nach Annahme der Resolution war der Beitritt wieder massen Die letzte Sitzung des Kongresses wurde Donnerstag, den 21. November, von Aurin eröffnet. Es wurde nach längerer De- batte bezüglich der Organisation noch folgendes beschlossen:„Die Leitung des Vereins ist einem Ausschüsse von 5 Personen über- tragen. Sämmtliche Ausschußmitglieder müssen an einem Orte Haft und steht in Aussicht, daß sich alle Tischler Dresdens in der wohnhaft sein. Um Eigenmächtigkeiten� des Ausschusses möglichst /„» �•,„-,-»'. v\ 1 1 f;» rt r rtiT«t-j f 1 1• b OT III 1 V« �. i..— Y/Ä-___! 7...___ Gewerkschaft sammeln, aber agitirt muß werden und wir werden zu verhüten. konstituirt� der Verein eine Kontrollkomission von es daraiiHiicht fehlen lassen; wir werden unerschütterlich festhalten' P-esonen, die an demselben Orte, wo der Ansschuß seinen Sitz vorgeführt und so lange uns kein Bef-G�ft wohnhaft sein müssen. An diese Kommission sind alle vom wffen, daß alle Kollegen dasselbe thun Ausschuß unberücksichtigt gelassenen Beschwerden und Anträge zu �"■■■-" richten. Außerdem hat diese Kommission die Geschäftsleitung des Ausschusses zu prüfen. Die Kontrollkommission ist verpflichtet, die Geschäftsführung, Akten, Bücher, Kasse ic. mindestens allviertcl- jährlich zu prüfen und zu untersuchen. Dieselbe ist berechtigt, falls sie begründete Ursache hat und der Ausschuß die Abhilfe von Unregelmäßigkeiten verweigert, einzelne Mitglieder, sowie den Ge- sammtausschuß abzusetzen und die nöthigeu Schritte zur provisori- scheu Weiterführung der Geschäfte zu thun. Derartige Beschlüsse an dem Banner, das uns seres gezeigt wird. Wir h werden; mögen sie nicht lässig werden im Agitiren und alle Zer- splitterungsoersuche mit Energie zurückweisen. Wir halten fest und muthig zusammen und hoch die Fahne der Jnternationalität. Mit Baidergruß und Handschlag für die hiesige Gewerkschaft. Der Bevollmächtigte. mitgetheilte Sinn des Bescheides, dessen wört- oder als Monatsbeitrag zu verrechnen ist. Wir bitten aus liche Abichrist gegen Bezahlung, auf 4maliges Verlangen, drücklich darum. Auch ist anzugeben, auf welche Monate de: �tvlbtVClti) bCCtDClCJCVt lüvXrbj 6� tbirb inbcf? tosrflicbt b?n Ht Irhrptftpn tft. bPNN mtr bitrrfi schriftlichen Wortlaut im Rechtswege zu erlangen.'' _ Die Kreisdirektionsanordnung ist in der' nach der Chemnitzer Znternationale Gewerkschaft der Schuhmacher. Dresden, 30 Novbr. Die Beamten aller Mitgliedschaften müssen mit Zweidrittelmajorität der Kontrollkommission gefaßt ' werden. Wenn mehr als die Hälfte der Ausschußmitglieder ab- gesetzt wird, so ist innerhalb 4 Wochen eine Generalversammlung einzuberufen, welche endgültig zu entscheiden hat.— Alle Erlasse und wichtigen Beschlüsse des Ausschlusses müssen von mindestens zwei Ausschußmitgliedern unterzeichnet und in allen vier Vereins- Betrag zu schreiben ist, denn nur durch gleichmäßige Pünktlichkeit organen veröffentlicht werden."— Endlich wurde auf Autrag des aller Ortsbeamten wird die Verwaltung in den Stand gesetzt, die Herrn Metzner(Berlin) Berlin als Sitz des Ausschusses ec. be- durchaus nöthige Ordnung zu schaffen. stimmt. Gegen diesen Antrag sprachen� und stimmten die Herren werden gebeten, bei Geldsendungen an die Hauptkasse jedesmal die genaue Adresse des Absenders, und ebenso anzugeben, wie viel von dem gesendeten Betrage als Einschreibegebühr neuer Mitglieder .tl e e ick >t ckl il >t o e> vi Z et ei li Aurin, Armborst und Fockele(Berlin); die beiden ersteren(Mit- tonten, daß wol jede Partei die meisten Candidaten aufzustellen! glieder des Kongreßkomitvs) erklärten auch kein Amt anzunehmen, bestrebt sein würde, auch seiner Zeit die sozialistische Partei dein Zu Ausschußmitgliedern wurden gewählt die Herren Kühn(Mit- Besitzenden, welche am Ruder waren, hinsichtlich der Aushebung glied deS Allgemeinen deutschen Arbeitervereins) zuni ersten, Mctzner (Mitglied der internationalen sozialdemokratischen Arbeiterpartei) zum zweiten Vcrsitzeiideu, Pioch(Mitglied deS OrtsvereinS) zum Schriftführer und Fockele(neutral) zum Beisitzenden. Herr Metz!, er (Berlin) nahm die Wahl dankend an und bemerkte:„Es ist dies wol das erste Gewerk, welches einen Verein geschaffen, in dem jeder Partei Genüge geleistet worden. Wahrlich! die Arbeiter- aller anderen Brauchen können sich dieses erhabene Werk zum Muster nehmen. Möge dieser Verein denn auch den Grundstein zur endlicken Vereinigung aller Arbeiter bilden." Zu dieser Auslassung des Parteigenossen erlauben wir uns zu bemerken, daß der deutsche Buchdruckerverband und der Ver- band der deutschen Web- und Stuhlarbeiter und der Schneider- verein eine solche Gesanimtorgauisation für die Arbeiter der betref- senden Branchen find. Die Schuhmacher sind die 4. im Bunde. Mögen die andern Arbeiter folgen und vor allen Dingen auch die Sonderorganisationen innerhalb der erwähnten Verbände aufgeben. Es wird hohe Zeit, daß die deutschen Arbeiter nicht für 3- und 4 fache Verwaltungen, Generalversaminlungeu und der- gleichen ihre kargen Mittel wegwerfen. Was uns an der neuen Organisation der Schuhmacher besonders gefällt, ist, daß die Prä- sidentanschafferei abgeschafft ist und bei aller Zentralisation der Leitung, diese doch nicht in die Allmacht eines Einzelnen gelegt ist. Dieses Bestreben hat sich in allen neueren Organisationen der deutschen Arbeiter immer mehr Geltuug verschafft und damit ist der gut demokratische Autoritäten- und„Führer"- feindliche Sinn der Arbeiter deutlich dokumentirt. Darum konnte der Vor- sitzende des Schuhmachcrkongresies, Herr Aurin, am Schlusie des- selben auch niit Recht sagen:„Fast alle Gewerkschaftskongresse waren stets mehr oder weniger Parteikougrcsse. Trotzdem wir von allen Seiten angegriffen und der Erstrebuug von Sonderinteresscn:c. beschuldigt wurden, haben wir ein Werk geschaffen, aus das die Schuhmacher stolz sein können. Drei gegenseitig stets feindliche Parteien haben sich auf diesem Kongresse brüderlich die Hände ge- reicht in der Erkenutniß, daß wenigstens in der gewerkschaftliche» Bewegung jeder Parteihader fallen müsse. Traurig ist es, daß die Arbeiter überhaupt»och in Parteien gespalten sind. Unsere Geg- ner wissen sehr wohl, wenn die Arbeiter erst eine geeinte Macht bilden, dann ist das Ende ihrer Ausbeutnugswirthschaft Herauge- naht. Deshalb bietet man alles Mögliche zur Zerklüftung der Arbeiter auf. Hinweg mit all den Spitzen und Führern, wie sie auch heißen mögen, dies sind stets die Ursachen aller Zwietracht, und nun, Arbeiter, reicht Euch brüderlich die Hände". Herr Aurin schloß alsdann den Kongreß gegen 7', 4 Uhr Abends mit einem dreifachen Hoch auf den„Augeuttilten Schuhmacherverein". In der demselben Abend stattgehabten, sehr zahlreich besuchten ösfentlichen Schuhmacherversammlung wurde, nachdem mehre Dele- girtc über den Kongreß Ber-cht erstattet hatten, einstimmig be- schlössen, dem neugegründeten Vereine beizutreten. Wir wiederholen: Mögen diejenigen unserer Gesinnungsge- Nossen unter den Schuhmachern, welche glaubten, dem Kongreß sernbleiben zu müssen, jetzt, nachdem das Mißtrauen sich als ungerechtfertigt erwiesen, Hand in Hand mit dem neuen Berein gehen und die allgemeine Einigung aller Schuhmacher in einer Organisation herbeiführen helfen. Corres�iondenzen. ßrimmitschau, 30. Novbr. Einen Sieg haben wir zu ver- zeichnen, wie er glänzender von unseren Parteigenossen bisher noch nicht errungen ist. Sämmtliche von unserer Seite aufge- stellten Kandidaten sind bei der Stadtverordneten-Er- gänzungswahl gewählt worden. Hier daS Resultat dieses wahrhaften Sieges, wie es der„Crimmitschauer Bürger- und Bauernfteund" in seiner Sonnabendnummer vom 30. Rovcmber publizirt:„Von den Ansäfsigen erhielt Herr Fabrikant H. A. Lässig 584 Stimmen, H.Maurermeister E. F. Oberländer 597, H. Schneidermerster I. G. Mehlhorn 605, H. Schuhmachermeisier E. W. Harth 565, H. Tuchmachermeister G. R. Ludwig 552, H. Fabrikant A. F. Wilhelm 564, H. Materialist I. G. Wiukler 577; von den Unansässigen H. Advokat R. Schraps 699, H. Seiler E. I. Schlegel 624, H. Tuchmacher C. H. Sachse 557. Von den vom„Gemeindewohl" aufgestellten Herren, deren genaue Liste uns, während wir diese Zeilen schreiben, nicht vor- liegt, die wir also nur mit dem Namen nennen könneü, H. Eger 523 Stimmen, H. Neumerkel 496, H. Schönfeld 490, H. Röhr 484, H. Gerhardt 460, H. Rubens 420, H. Seume 419, H. Lobe 451, H. Luckuer 427, H. Schreiter 404. Nach der Anzahl der Stimmen, die auf sie gefallen, geordnet, folgen die Gewählten so auf einander: 1) Schraps, 2) Schlegel 3) Mehlhorn, 4) Oberländer, 5) Lässig, 6) Winkler, 7) Harth, 8) Wilhelm, 9) Sachse, 10) Ludwig; die nicht Gewählten: 1) Eger, 2) Neumerkel, 3) Schönfeld, 4) Röhr, 5) Gerhardt, 6) Löbe, 7) Luckuer, 8) Rubens, 9) Seume, 10) Schreiter. Die gewählten Kandidaten vereinigten im Ganzen aus sich 5929 Stimmen, die nicht Gewählten 4583; es ergiebt sich dem- nach für die Ersteren ein Mehr von 1346. Die Gcsammtzahl der abgegebenen Stimmen beträgt 10,512, so daß im Durchschnitt auf einen der 10 zu Erwählenden 1051 fallen; danach ist bei dem Gewählten, welcher überhaupt am meisten Stimmen erhielt, die Durchschnittszahl um 174, bei dem, welcher die wenigsten ans sich vereinigte, um 27 Stimmen überschritten worden. Von den nicht Gewählten hatte Der, für den die meisten Stimmen abgegeben wurden, 2 unter der Durchschnittszahl, Deni, welcher überhaupt die wenigsten Stimmen auf sich vereinigte, fehlten zur Durchschnitts- zahl. 115 Stimmen. Die Differenz zwischen Dem, der überhaupt die meisten, und Dem, der überhaupt die wenigsten Stimmen erhielt, beträgt 289. Wir können es uns zum Schluß nickt versagen, auch die Differenz der Stimmcnzahl welche die beiden Herren Advokaten auf sich vereinigten, zu neuucn: Da H. Advocat Schraps 699, Herr- Advokat Seume 419 Stimmen erhielt, so ist die Disferenzzahl 280. RB. Ersatzmänner sind die Herren Harth, Wilhelm, Ludwig und Sachse." FicichculZach, 24. Nov. Uusre Stadtverordnetvnwahl war diesmal eine sehr bewegte. Dieselbe ist zu Ungunsten unsrer der 11. Bürgerschule gute Worte gegeben und, nachdem dies abgc lehnt, den ferneren Antrag gestellt haben, daß den Eltern, deren Kinder die II. Bürgerschule besuchen, gestattet werden möge, ohne Erhöhung des Schulgeldes dieselben in die I. Bürgerschute schicken zu dürfen; derselbe sei vom Schulvorstand und Stadtrath ange- nommen, bei den zum größten Theil ans Besitzenden bestehenden Stadtverordneten auf Wiedersland gestoßen, was böses Blut ge- macht habe. Ferner sei bis zu 1870 die communliche Abschätzung eine höchst ungleiche gewesen und erst in den letzten Jahren dies durch Intervention Nichtbesitzendcr etwas ausgeglichen worden, so daß ein Geschäft 1870 niit 8000, jetzt mit über 20,000 Thaler Einkommen abgeschätzt sei. Ein anderes sei mit 3200 Thlr. ab- geschätzt gewesen, von welchem man wisse, daß mindestens 20,000 Thlr. verdient worden, und ähnliche Fälle ließen sich noch viele bemerken u. s. w. Dies war allerdings Oel ins Feuer; es wurde Schluß der Versammlung beschlossen und man hörte die Rufe: „Sehen wir, wer siegt!" Noch sei erwähnt, daß gleich der erste Redner so plump hcrauspoltcrte:„Die Sozialdemokraten haben den Fehdehandschuh hingeworfen; was dieselben wissen wollen, wissen wir: erst die Gewalt in der Gemeinde, um sie dann u. s. f." Dies sah doch recht nett nach Einigung aus! Sonntag Nachmittag fand obenerwähnte Wahlversammlung, von unserer Partei einbe- rufen, statt, welche gut, doch größienlheils von Bourgeois und Mittelbürgern, außerdem von Arbeitern besucht war, die ja leider nur Steuer-, aber keinen Stimmzettel erhalten. Müller referirte über die Thätigkeit der Stadtverordneten in diesem Jahre und wies schlagend»ach, welchen Eindruck die Vertr-cter der Arbeiter dort gemacht, so daß Schule, Abschätzung und namentlich eine geord- netere Verwaltuiig Besserungen erfahren habe. Löscher referirt über die bevorstehende Wahl; er führte bildlich auS, daß man sich zu jedem Bau daö� Material ansehen müsse, daß hinsichtlich der un- gleichen Abschätzung Männer zu wählen seien, welche eine gleich- mäßige Vertheiluug der Lasten erstreben. Vor Allem aber sei es Pflicht eines Jeden, seine Stimme abzugeben, damit der Gewählte sich sagen könne, er sei Vertreter der Gemeinde. Dimbach, 29. Novbr. Der von den Strumpfwirkern der Fabrik von Reinhold Esche in Aussicht genommene Strike ist nicht zun» Ausbruch gekommen, da die geforderte Beibehaltung des alten Lohnsatzes akzeptirt ist.— Mit sozialdemokratischem Gruß Emil Preiß, Vorsteher; Adölf Pulster, Kassirer. Iranstfnrt a. M., 1. Dezember. Da es in den hiesigen Druckereien nunmehr zum Strike gekommen ist und zwar durch das brutale Vorgehen der Herren Prinzipale, so bitten wir im Interesse Aller, den Zuzug nach Frankfurt a. M. zu vermeiden. Die Kommission der Steindrucker. München, 21. Nov. Im„Volksstaat" Nr. 93 lesen wir wiederholt den Aufruf zur Betheiligung am Schuhmachcrkougrcß in Berlin, welchem der Einberufcr bereits eine farbebckennende Zwischenbemerkung beifügt, die unser bisheriges Schweigen uns zu unterbrechen zwingt. Es heißt in diesem Ausi-uf:„Wie stark die Herren sind in diesen-Orte», von wo die Opposition gekommen, beweist die Abrechnung vom Stuttgarter Strike, welche Summen für die Stuttgarter Kollegen eingegangen aus jenen Orten für ihre Parteifreunde". Nun gut, wir wollen einmal den Betrag dcr cliigelaufeuen Unterstützung von jedem Orte durchsehen und selbige mit der in demselben Orte befiiidlichen Arbeiterzahl vergleiche», wo bleibt dann das große Berlin mit seinen 35 fl. 31 kr. im Ver- gleich zu den Orten, welche sich nicht gleich mit offenen Armen und geschlossenen Augen Herrn Aurin und Genossen entgegen- warfen? Und doch erheben diese ihre Großmuth über alle anderen Städte, die gethan haben was in ihren Kräften stand, und wollen die Schuld des verunalückten Strikes auf dieselben wälzen. Es ist hier so recht herauSzusinde», was die Einberufer des Berliner Kon- grcsscS im Auge haben: nichts anderes wollen diese, als die bereits seit drei Jahren bestehende und gut organisirte Internationale Sckuhmachergewerkschast untergraben. Tie Herren Aurin und Konsorten haben das Urthcil, daö wir schon von vornherein über diesen Kongreß fällten, nur bestätigt. Das ganze Handeln unserer Berliner Kollegen trägt so recht daö Gepräge des Berliner„Neuen". Sie können eine Opposition nicht ertragen, da ihnen alle Gründe zu einer Widerlegung fehlen. Sie erlaubten sich daher eigenmächtig und diktatorisch vorzugehen und ließen alle Vorschläge von andere» Städten, welche so ziemlich gleichlautend waren, unbeachtet, und erklären selbigen jetzt offen den Krieg.„Denn lang geborgt ist nicht geschenkt", drohen sie uns! Was ist da anders herauszusiliden, als das sie Leute hinter sich zu bekommen hoffen, um dann gegen uns ins Feld zu ziehen. Bioher kannte man noch keinen Streit und keine Parteilichkeit in der Schuhmachergewcrkschaft, aber'diese Herren wollen den unheilvollen Zwist anzetteln. Wir Müuchener gehören bis jetzt noch keiner weiteren Kviporation an, wir sind ein sclbststäudiger unabhängiger Fachverein und fragen daher ganz unparteiisch: Wer sind die, welche die Brandfackel in unsere bisher harmonirende Gewerksckaft werfen? Die Antwort darauf ist ganz einfach: wir sehen, daß es sich weniger um daö Wohl der Schuh- macher, als um Propagande für eine gewcisse Partei handelt. Aber bis auf Weiteres wollen wir uns wieder aus unfern Zu- schauerpostcn zurückziehen. Zum Stuttgarter Strike sei noch be- merkt, daß wir trotz mehrmaliger Aufforderung, uns über den Gang und Stand der Sache Näheres zu berichten, außer der Ouittung über die erste Sendung, ganz unbefriedigt gelassen wurden. Da wir gegenwärtig selbst wegen Regelung des Lohnverhältnisses und der Arbeitszeit mit den Meistern in lluterhandluiig stehen, so müssen wir manch Ilngüiistiges von unfern Stuttgarter Kollegen hören, welches wir zn vertheidigen nicht im Stande sind, da uns jede nähere Kenntniß von dieser?l»gelegeiiheit fehlt. Die Meister korrespondirten fleißig mit einauder,! aber von unfern Stuttgarter Kollegen wurde dieses leichte Mittel, durch welches Fühlung ge- halten werden kann, nicht einmal benutzt. Wir hoffen, daß daö Vernachlässigte baldigst nachgeholt werte. A. Dußmann. Briefkasten: der Expedition: Mangold in Esslingen für Ateiine- ment 4. Quartal 20 Tblr., für Slbriftcn 4 Thlr. 21 Gr., für Annoncen 9 Gr.— Bronnenmayer in Göppingen für Schrift 3 Thlr.— Reichet Düsseldorf f. Schriften 1 Thlr. 10 Gr. KrögerCöln f. Schriften 10 Thlr.! Jbre früher gesandten 10 Thlr. sind irrthümlick für Abonnement statt, Schriften auillirt.— Reinhäckcl in Burg h. Magdeburg für Schrifte � 5 Gr. 5 Pf. Zum Wahlfond Liebknechts. Von Sältz in Gcstendorf 2 Thlr. Expcd. d. .Volksstaat."- Fond für politisch Gciiiaßregcltc.# 1 Thlr. 20 Gr. von der Metallarbcitcrgewcrkschaft Leipzig durch Ehrlich. Von G. Sammler in Plauen i. V. als Ertrag einer Samni- lung 2 Thlr._ Expcd. d.„Volksstaat." Altona. Anzeigen zc. Sozialdemokratischer Arbeitcrberein. Donnerstag, den 5. Dezember, Abends 9 Uhr, Mitglieder- vcrsamlung im Schuhmachcr-AmlhauS, gr. Bergstraße. Tagesordnung:- Der Artikel: die Jnicrnationale in den„Altonaer Nachrichlcn" vom Mittwoch, den 27. November. Referent: Oertcl.— XI!. Unter Borzci» gung der Einlaßkarten ist Einführung gestattet.— Die Hamburger Mit- glieder werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. � D. B. Sozialdemokratische Arbeiterpartei. -vlilvIUtl. Montag, den 9. Dezember, Abends 8 Uhr, geschlossene Mitgliederversammluiig im hintersten Lokale des„weißen Engel", Kupfcrschmicdcstraße 11, Eingang vom Hofe aus. Tagesordnung: 1) Zir« kulare des Ausschusses, 2) Anträge, Verschiedenes. Die Parteigenossen werden aufgefordert, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. H. Oehme. Nächsten Soniilag Zusammenkunft bei Fröschle, Restanrateur, hinterm Ochsen. Die Leser des„Volksstaat" werden ersucht, die AbcnncmcntSgcldcr bis Mitte Dezember zu cnirich- ten, damit die rechtzeitige Abscndung an die Hauptexpcditicn erfolgen kann. t Die Filialcxpedition F. Wevkops. ftititttiiHitv Sonaldcmokraschc Arbeiterpartei. �UUIIUUti« Sonnabt nd, den 7. Dezember, Abends 8 Uhr: Oefscntliche Versammlung. Tagesordnung: Wichtige Partciangelcgen- heitcn.— SLmmiliche Parteigenossen werden aufgefordert, püntilich und ohne Ausnahme zu erscheinen. Der Vertrauensmann. Sozialdcmokratischcr Arbeiterl-ercin. Freitag, den 5. Dezember, Abends 8 Uhr, in der Nestau ration von Zcidlcr, gr. Windmühlcngasse 7. Tagesordnung: Fortsetzung des Vortrags über die politischen und so- zialcn Emwickelungsperioden. Sozial-Politischer Wochenbericht.— Gäste willkommen. Der Vorstand. Für die herzliche Thcilnahme, welche mir beim Tote meines thcuern Mannes, Friedrich Harnisch, bewiesen wurde und für die reichliche Unterstützung, welche mir der sozialdemokra- tische Arbeiterverein zu Theil werden ließ, meinen innigsten Dank. s-f-s Emilie ticrw. Harnisch. AtltiYtlt Nachdem unser früherer Parteigenosse Ludwig, Schuh- PNvtljll. macher aus Großbreitenbach, seit längerer Zeit von hier verschwunden ist, ohne seinen Verpflichtungen gegen seine Gläubiger nach- gekommen zu sein, werden die Parteigenossen seines etwaigen Aufenthalts« ortes aufgefordert, denselben anzuhalten, seinen Pflichten iiachzulommcn. Möchten die Parteigenossen allerorts gegen solche Persönlichkeiten vor- sichtiger sein.____ (SKillHrtitrf In Angelegenheit Frohoic's. Ten Betrag von Hr. Rudolf in Hannover richtig empfangen zu haben, bcschciuigt hiermit P. Wetze l. Eafe-Brasserie-Zuisse(Ülj. UliiR. r 35 rue de l'Arbre See 35 nahe am Louvre, Dejeuners et Diners a tont prix. Kalte und wanne Speisen zu jeder Tageszeit.„Volksstaat",„Lerner Bund" und französische Zeitungen liegen auf. Hier Zureisenden wird bereitwilligst jede ei- wCnscbte Ausknnft ertheiit.[iu2e] Höf WßlMIttrtl* �'lr mc'nc Kolportage-Buchhandlung suche ich einen- gewandten jungen Mann als Reiseexpcdicnt. Solche, welche sich zur Agitation eignen, erhalten den Vorzug. C. Kcttcl jun. ÄkY't V AlitfttmvtÜie* Meine Restauration will ich wegen Alters- lljl» schwäche sofort verkaufen. Zur Uebernabme sind 600 Thaler erforderlich. Nur Sozialdemokraten werden berücksichtigt; auch theile ich aus Frankoanfragen das Nähere mit. Wilkowyja bei Jarocin._ Johann Blum, Die Marburgcr Paricigenosseil fordern da« Mitglied I. Burst, Tischler, aus, uns Mit- theilung über seinen Aufenthalt zu geben, widrigenfalls im Parteiorgan für denselben unliebsame Dinge zur Erörterung gebrackft werden. Im Auftrag: V. H. Schneider, Vertrauensmann.. Tüchtige Ornamenten-MgMltAre und �blche auch im Gypsrctouchiren bewandert sind, sowie geübte Arbeiter im Formen und Ccmentgicßen können bei gutem Salair anhaltende Beschäftigung finden. Nähere« unter Nr. 2787 durchs die Annoncen-Expedition von D. Frenz In Mainz. � Für das Großherzogthum Buden sowie hrtS tftTfrtfi* Die Parteiacnossen(resp. Vertraucnsmänncr) wer- Uli"" 1( U')• den ersucht, ihre Adressen für das Landescomite i» Baden an den Untcrzeichnctcn einzusenden. Pforzheim, den 27. November 1872 G. Burg ha, Vertrauensmann, Metzgerstraßc 58. Briestasten deS Ausschusses: Quittung Frohbcrg durch R. Kästner cmpsingcn 1 Thlr. freiwilligen Beitrag, bitten aber dringend, künftig nicht wieder für dcklarirte Geldbriefc 5 Sgr. Porto zii/zablen. Beträge bis 1 Thlr können sehr wohl im gewöhnlichen Brief abgesandt werden. Will man aber ganz sicher gehen, so empfiehlt es sich, den Betrag auf „Postanweisung" einzuzahlen, da dies nur 2 Sgr. Porto kostet. Warum ,>. denn mit 16- �„ die Post reich machen wollen?— Desgleichen Weber- Partei ausgefallen. Es wurden 100 pEt. Stimmzettel mehr ab-/ meister E. F. M. in Elitz. 22 Sgr. erhalten, haben für Ihren Brief noch gegeben als ini vorigen Jahre, wovon auf unsere Partei bloß 25 4 Sgr. Porto nachzahlen müssen. Wer um Alles in der Welt deklarirt pEt. kamen. Die von unserer Seite veranstaltete„große Wahl- i eingesandte Briefmarken? Senden Sic künftig nur getrost so viele Briest Versammlung" vcranlaßte unsere Gegner, einen Tag zuvor eine'"arkcn an uns cm als Sie wollen, abxr unterlassen Sie es, auf den öffentliche Wahlbesprechung einzubenifeid, woselbst wir mit am�cf 5« schreiben, daß Briefmarken einlicgen. Die Post ist sicher. Es Plane waren Dieselbe batte ,,.w CW einen A.,sale!ch 5wKA J flnb. un« von 1500 Briefen nur zwei ierlorm gegangen. Al,o Nicht wie- Vierseidel sowie Tassen mit den Bildnissen der sogenannten Leipziger Hochverräthcr(Photogra- phie auf Porzellan) ä Stück 221/. Ngr. Bei Einsendung des Betrages wollen 3 Gr. für Kisten zum Versandt noch beigelegt werden. 4ds Bestellungen nimmt entgegen W. Fink, Hohe Straße 4. Leipzig. Sozialdemokratische Abhandlungen von M. ziittinghaustit. Fünftes Heft: Widerlegung der gegen die direkte Gesetzgebung durch daS Volk gerichteten Einwürfe. Preis, äußerst �billig gestellt, 6 �ilbcrgrojchc�. Mit diesem(6 Druckbogen starken) Hefte, welche« sich den früher er- schiencncn auch dem Inhalte nach anschließt, liegt nun der Leserwclt über die direkte Gesetzgebung durch das Volk ein vollständiges Werl vor, daö erste in deutscher Sprache. Manche für die Sozialdemokratie wichtige Frage, z. B. die Proudhon'sche Idee der Anarchie, wird in dem sünftcu Hefte gründlich besprochen.. Gegen Franco-Einscndung von 6 Sgr. 8 Pf.(in Briefmarken-c.)- an die Adresse: Siittinghausrn, Köln, Gcreonflraßk 36, erhält der Be- stcllcr das Heft portofrei unter Kreuzband. Zusammen bezogen auf tieft Weise, kosten die fünf Hefte 17 Sgr.____________ l3cL-J Soeben erschien und ist durch die Buchhandlung des„Volksstaall' Zu beziehen: Marx, Kapital, Lieferung 5 u. 6. Preis der Lieferung 10 Gr. Protokoll des Mainzer CongrcssrS. Preis pro Stück 21, Gr. Briefe deutscher Bcttelpatrioteu an Louis Bonapartc voiftB. Becker� In 5 Lieferungen. 1. Lieferung T,-. Gr. VoIkSstaalkalender. 2. Auflage. Preis pro Stück für Sachsen 4 Er. 3 Pf., außerhalb Sachsen» 3 Gr. und wird nach Auswärts nur dura? das Zollamt versandt.! Leipzig: Verantw. Redakteur R. Seisscrt.(Redaktion und Expedition Hohestr. 4). Druck und Verlag der Eenosscnschastsbuchdruckcre-