was fort Erscheint wöchentlich 2 Mal in Leipzig. Bestellungen nehmen alle Bostanstalten und Buchhandzulungen des In- und Auspere ver landes an. sion Für Leipzig nehmen Beiter stellungen an: Iber die Expedition, Hohestraße 4. Leber die GenossenschaftsDer buchbruckerei, Zeigerstraße 44. mit eis? cter iner Bor gen A. Bebel, Peterstraße 18. 3. Müller, Bayerschestraße 8b, III. inst theijng Abonnementspreis: Für Preußen incl. Stempel fteuer 17 Sgr., für die übrigen Deutschen Staaten 1212 Sgr. Der Volksstaat pro Quartal, pro Monat 412 Sgr. Für Leipzig und Umgegend pro Quartal 13 Ngr. Filialexpeditionen für die Vereinigten Staaten: F. A. Sorge, Box 101 Hoboken, N. J. via Newyork. G. A. Lönnecker, 155 W. Lake Chicago( Ill.) Organ der sozialdemokratischen Arbeiterpartei und der internationalen Gewerksgenossenschaften. tite Nr. 27. But euen Reb in todt Re nem Abonnements- Einladung. Mit dem 1. April 1873 begann ein neues Abonnement nöthigen. mes auf den„ Volksstaat". Wir ersuchen die verehrlichen Leser, das fen Abonnement auf das Blatt sofort erneuern zu wollen, damit Die feine Unterbrechung in der Zusendung eintritt. Te ahm ufig noc in tüg wie an daß bene flä tommt Gedenktage des Proletariats. 3. April 1871. Mittwoch, 2. April. " 1873. den für Zuwarten: hoffend, das übrige Frankreich, namentlich die 8% Thlr. gewährt worden. Veranlaßt scheint diese überreichliche Städte, würde dem Beispiel von Paris folgen und Thiers nebst Remuneration durch die Thatsache zu sein, daß nach dem Staatsseinem Krautjunkerparlament zur Flucht von der politischen Bühne und Adreßhandbuch für das Jahr 1873 am Ende des vorigen Jahres 84 Schulstellen im Regierungsbezirk Wiesbaden wegen Inzwischen erholte sich Thiers von seinem Schreck; Fürst Bis- Lehrermangel unbesetzt waren. Die Zahl dieser vakanten Stellen" march hatte die Freundlichkeit, ihm in aller Eile diejenigen der wird übrigens dem„ Rh. K." geschrieben hat sich seit Kriegsgefangenen zurückzuschicken, auf deren blinden Gehorsam am Neujahr 1873 noch bedeutend vermehrt." sichersten zu rechnen war; und am 2. April fühlte Versailles sich Man wird's schließlich in Wiesbaden so machen müssen wie Icher Der Preis des Blattes ist wie bisher per Quartal 12% Ngr. start genug, die Feindseligkeiten wieder aufzunehmen. An diesem in Schlesien, um dem„ Lehrermangel" abzuhelfen. Die„ Schlesische Tage wurde Paris ohne vorherige Anzeige bombardirt, und Schulzeitung" schreibt nämlich:" Die Lehrerstelle zu Jakobsdorf wozu in Preußen noch der Zuschlag für den Zeitungsstempel eine Truppen- Abtheilung der Pariser auf der Straße von Neuilly bei Jauer wurde vor mehreren Monaten vacant. Ein Präparand bei wöchentlich zweimaligem Erscheinen. zurückgedrängt. Mehrere Nationalgarden, die bei dieser Gelegen- übernahm dte Vertretung bis Neujahr zu Jakobsdorf und Meistion Kreuzbandsendungen für Deutschland und Oestreich fosten für heit den Versaillern in die Hände fielen, wurden erschossen. dorf( Filiale). Seit dieser Zeit unterrichteten bis vor Kurzem in Jetzt konnte nicht länger gesäumt werden. Die Nationalgarde Jakobsdorf Gerichtsschulze und Gerichtsleute abwechselnd im be 1 Exemplar per Quartal 25 Ngr., sür die Schweiz 1 Thlr., verlangte stürmisch den Vormarsch auf Versailles, und am 3. April Lesen, Schreiben und Rechnen nach schriftlicher Aufforderung des bi für Frankreich, Belgien, England 2c. 1 Thlr. 8 Ngr. Zahlung rückten 3 Colonnen zum Angriff aus: die eine unter dem Com- Revisors. Zu Meisdorf wurde der Gerichtsschulze angewiesen, Re pränumerando. mando von Flourens und Bergeret, die zweite unter Eudes, die wöchentlich an 4 Tagen im Rechnen, Schreiben und Lesen zu britte unter Duval. Der Zweck der Operation wurde nicht er- unterrichten, damit die Mühle nicht ganz stille stebe." reicht; das Feuer des Mont Valerien faßte die Nationalgarden in Wie lange wird es noch dauern, bis im„ Staat der Intellider Flanke und sie mußten sich unverrichteter Sache zurückziehen. genz" der Korporal in die Schule kommt? Kräftige HusarenZwei der Anführer fehlten des Abends; erst am andern Tag er- flüche, fromme Ergebung in Gottes Fügung und das frische fröhfuhr man ihr Schicksal. Duval und Flourens waren von ihren fiche Sterben für Gott, König und Vaterland das sind ja Der 18. März 1871 war nicht die Frucht eines vorhergefaßten Corps abgeschnitten worden und in die Gewalt der Versailler ge- doch die hochsittlichen Ziele, denen die preußische Schule unter der Planes, nicht das Resultat einer Verschwörung: er war eine dem fallen: Der waffenlose Duval war mit mehreren anderen Aegide eines freisinnigen" Cultusministers entgegensteuert. Wenn tte Pariser Proletariat aufgezwungne That zur Vertheidi- Gefangenen auf Befehl des Generals Gallifet erschossen, erst der Korporal in der Schule ist, dann wird man mit Recht gung der Republik, welche es am 4. September 1870 gegründet. Der waffenlose Flourens von einem, Gensdarmerieoffi- von dem„ preußischen Schulmeister, der bei Sadowa gesiegt hat", Das Pariser Proletariat vertheidigte die von ihm geschaffene Re- zier, Namens Desmarest, meuchlings von hinten ermordet reden. gierungsform, welche die Hrn. Thiers und Conforten wie Diebe Das preußische System, das Schulwesen als Bagatelle zu bein der Nacht rauben wollten; es vertheidigte seine Revolution durch General Gallifet feierte seine That in folgender Proklamation: handeln, hat sich übrigens bereits in andern Theilen Deutschlands eine neue Revolution. Nichts kann kindischer sein, als das Gezeter " Der Krieg ist von den Banden von Paris erklärt.(!) Gestern musterhaft eingebürgert. Es wird uns aus Meiningen eine Nummer des Versailler Krautjunkerthums, der 18. März sei eine Aufteh- und heute haben sie mir meine Soldaten ermordet.(!) Ich erkläre des Sonneberger Anzeigers" für's„ Oberland" zugeschickt, in dem nung gegen die legitime, rechtmäßige Regierung gewesen. Seit diesen Mördern Krieg ohne Waffenstillstand und ohne Mit- sich folgende amtliche Bekanntmachung befindet: für bem 10. August 1792, der die Bourbonendynastie wegfegte, gibt leib( sans trève et sans pitié). Ich habe heute morgen ein" Zur Verwendung für die Errichtung eines Schulhauses in zenes in Frankreich keine„ legitime" Regierung mehr; und daß sogar Erempel statuiren müssen.( Die Erschießung Duvals.) Möge Schichtshöhn sind mir von einem Handlungshause 500 Gulden unter dieser legitimen Bourbonendynastie die Geschichte Frank- es heilsam sein! Ich wünsche nicht wieder zu Aehnlichem genöthigt übergeben worden. Die Gemeinde Schichtshöhn ist gegenwärtig reichs( beiläufig der Geschichte aller Länder) nur eine ununter zu werden. Vergeßt nicht, daß das Land, das Gesetz und folglich nach dem 4 Stunden veit entfernten Ort Effelder eingeschult. 3/4 brochene Reihe von Revolutionen war, das hat Hr. Thiers selbst das Recht mit Versailles und der Nationalversammlung sind, und Tagtäglich muß dahin eine Schaar großentheils schlecht genährter vor 30 Jahren in seiner Geschichte der Französischen Revolution nicht mit jener grotesten Versammlung, welche sich die Commune und schlecht gekleideter Schulkinder, deren Zahl bereits auf nahezu ausgesprochen.*) Und, was die„ Rechtmäßigkeit" betrifft, so steht betitelt." 60 stieg, wandern, den Unbilden der Witterung preisgegebent auf Der Meuchelmörder Desmarest aber bekam den Orden der dem vom hochgelegenen Ort Schichtshöhn aus am Nordabhan zwischen beiden ist nur ein Zeitunterschied von 6 Monaten; und Ehrenlegion und einen höheren Grad! des Tauplitzbergs sich hinziehenden Weg. Die Begründung ein Hr. Thiers durfte der Revolution des 18. März gegenüber um Die Vertreter der Gesellschaft" und der„ Cultur" hatten ihre Schule in Schichtshöhn ist daher eine dringende Nothwendigen so weniger auf die Rechtmäßigkeit seiner Regierung pochen, als Fahne entrollt. Leset sie wohl die Inschrift, Ihr Proletarier: Leider kann aber die Gemeinde selbst nur wenig für diesen Zwed seine Regierung denselben Männern ihren Ursprung verdankte,, Krieg ohne Waffenstillstand und ohne Mitleid!" leisten. Nicht nur, daß jedwedes Gemeindevermögen fehlt, die welche den 18. März gemacht haben; nämlich den Pariser Arbei- Blickt dann auf die von Kugeln durchbohrte Brust Duval's, Gemeinde Schichtshöhn kann unbedenklich als die ärmste Gemeinde tern. Und zwar gemacht haben, um einen Staatsstreich des Hrn. auf das von Säbelhieben zerhackte Haupt Flourens' dort der des Kreises bezeichnet werden, die Gemeindeumlagen, die sie neben Thiers zu verhindern. Wenn es überhaupt einen Sinn hat, von Proletarier, der für die Befreiung seiner Klasse den Märtyrertod dem gefeßlichen Betrag des Schulgelds und neben Frohnleistungen " Rechtmäßigkeit" zu reden, so war der Regierung des Hrn. Thiers erlitten, hier der Sohn des Bourgeois, der im Kampf gegen seine erheben muß, übersteigen schon jetzt die gesammten direkten Staatsgegenüber die Revolution des 18. März eine rechtmäßige",- eigene Klaffe für die Sache des Proletariats und der Menschheit steuern. Und da auch andere öffentliche Mittel nicht zur auch in dem engern Sinne des Worts. das Leben gelassen- und nun, Ihr Proletarier, lest sie noch- Verfügung stehen(!!), so läßt sich voraussehen, daß der Härte, nad Com fid Lißen ten, uer, Beide nicht gen Der nur telle bler, der 18. März mit dem 4. September genau auf gleicher Stufe; midt für m8Der rfen eben teu teutallber= von old( er), Wir teimit mich auf Berworden. " 1 " - Krieg ohne Waffenstillstand und ohne Mitleid!" Politische Uebersicht. Nach erfochtenem Sieg ging das Pariser Proletariat an das mals, die Inschrift: welche gegenwärtig die allgemeine Schulpflicht gegen die armen des Werk der politischen Organisation. Das„ Centralkomité" der nge Nationalgarden, welches nach der Kapitulation gebildet worden Kinder im Gefolge hat, nur abgeholfen werden kann, wenn die Privatwohlthätigkeit(!) sich der Sache annimmt. Mit um tor war, konnte den Bedürfnissen des Moments nicht mehr genügen. so freudigerem Gefühl wird daher wohl allenthalben Kenntniß rin Dies wurde allseitig begriffen, und eine Volks abstimmung auf genommen werden von jenem Akt des Bürgerfinns und der Huder den 26. März angeordnet. Die musterhafteste Ordnung herrschte. manität, welcher das Bedürfniß so richtig gewürdigt hat und ihm der Nur der vornehme Bordell- und Spielhöllenpöbel machte( am Herr Ziegler sagte in seiner Geburtsfestrede siehe Nr. 19 hoffentlich auch die Aufmerksamkeit weiterer Sereise zuwenden wird. us 22. März) einen Versuch, die Ordnung, im Namen der( Bordell- d. Bl.-:„ Wir sind Gott sei Dank fortgeschritten." Vor Sonneberg, den 27. Februar 1873. Der Herzogliche Landrath. er), und Spielhöllen-) ,, Ordnung", zu stören, wurde jedoch von den netto 3 Jahren hat aber Herr Ziegler gerade das Gegentheil be- Biller." Arbeitern in aller Ruhe und Gemüthlichkeit zur Raison gebracht. hauptet. Wir schlagen den„ Volksstaat" vom 9. März 1870 nach Es wird noch dahin kommen müssen, daß die„ PrivatwohlAm 26. März fand die Volksabstimmung statt. Zweimal hundert und finden da: thätigkeit", die ein Schulhaus erbauen will, hierfür eine Extradreißigtausend Männer erklärten sich für die Commune." Gelegentlich der Frage der Isolirhaft( Einzelhaft) äußerte sich Staatssteuer zu entrichten hat. Zwei Tage später wurde die Commune feierlich proklamirt der Abgeordnete Ziegler im Reichstag: Der überführte Großschwindler und Ausplünderer unzähliger unter dem Jubel des gesammten Proletariats und des Kleinbürger- ,,, Bedenken Sie doch nur, daß wir z. B. nach dem alten Leute ,,, Dr." Stroußberg, ist, statt ins Zuchthaus, vor dem thums, das sich ihm angeschlossen. Die Kräfte, über welche die Landrecht gar nicht daran gedacht haben, politische Verbrechen mit seine mächtigen Freunde und Mitschwindler ihn bewahrt haben, Revolution verfügte, waren 200 Bataillone Nationalgarde, zumeist dem Zuchthaus zu bestrafen- jetzt aber Zuchthaus; wir haben nach England übergesiedelt, und zwar mit einer Dienerschaft und 3 aus Arbeitern bestehend, mit Artillerie; außerdem die Forts des nach dem alten Landrecht Ehrenstrafen gar nicht gekannt, jest einem Hofstaat von 42 Personen die gestohlenen Millionen Südens. Der Mont Valerien war unglücklicherweise den Truppen erkennen wir die Nationalkokarde ab und diktiren Ehrenstrafen für waren natürlich längst in Sicherheit gebracht. Ehren- Wagener des Hrn. Thiers zugefallen. Die übrigen Forts befanden sich in politische Verbrechen. Also, meine Herren, wir sind gar nicht hat wegen„ Rangerhöhung"( Ernennung zum vortragenden den Händen der Deutschen Soldaten, die noch, mindestens 300,000 so vorgerückt in der Humanität, wie es immer heißt, wir sind Rath beim König- Kaiser Wilhelm) sein Reichstagsmandat niederMann stark, vor Paris konzentrirt waren. gelegt und ist auf Reisen gegangen, aber im Amt verblieben. zurückgeschritten in manchen Streisen." Man hat der Commune- Regierung vorgeworfen, daß sie nicht„ Und Herr Vasker nahm folgenden liberalisirenden Anlauf: Da die„ Unregelmäßigkeiten" des Bismarck'schen Alter Ego rasch und energisch genug zum Angriff übergegangen vor Allem," Ich erinnere daran, daß die Anstalt zu Rawitz besonders( 3weites Ich) zu skandalös und handgreiflich sind, um von Hrn. daß sie sich nicht des, im Moment der ersten Ueberraschung leicht zu dadurch berüchtigt war, daß der dorthin Verurtheilte einer lang- von Bismarck ganz ignorirt werden zu können, so muß Hr. Waüberrumpelnden, Mont Valerien bemächtigt habe. Abgesehen da- famen Todesstrafe entgegenging. In Berlin wird die Freiheits- gener jetzt auf eine Zeit lang vom öffentlichen Schauplatz verber von, daß für Letzteres der passende Moment schon vorüber war, als strafe der wegen politischer und insbesondere wegen Preßvergehen schwinden. Im Stillen kann er seinem genialen" Freund nach die Commune errichtet wurde, liegt in jenem Vorwurf ein voll- Verurtheilten mit einer Härte vollstreckt wie an keinem anderen wie vor an dem großen Werk" behülflich sein. Und Lasker, kommenes Verkennen der Lage, in der sich das Pariser Proletariat Orte. Diese Gefangenen werden mit den gemeinen Verbrechern der„ kühne Drachentödter"-nun, er mag Ehrenmitglied der im März 1871 befand. Es war nicht der angreifende, sondern auf völlig gleicher Linie und in einer Weise behandelt, daß, wenn Fortschrittspartei werden, die soeben ihren Wahlaufruf für die der angegriffene Theil, es handelte in Nothwehr, es handelte in ein Fremder Gelegenheit hätte, sich davon zu überzeugen, er uns im Herbst bevorstehenden Landtagswahlen veröffentlicht und sich zu Vertheidigung der Republik, und, wie oben schon hervorgehoben, für Barbaren des äußersten Ostens halten würde."" darin mit dürren Worten als Regierungspartei hingestellt hat. nicht nach einem vorher ausgearbeiteten Plan, wozu bei der Wucht Wenn nun beide Herren Ziegler und Lasker sich und Sie will die Regierung in ihrem Kulturkampf" gegen die der hereinbrechenden Ereignisse Zeit und Ruhe gefehlt hatten. Erst Andern einreden wollen, Bismarck habe ihnen nachgegeben Pfaffen unterstützen! Welcher Natur dieser Kulturkampf", das als am 18. März der Angriff siegreich abgeschlagen war, drängte statt umgekehrt-, so seien fie an das Wort erinnert, das Bis- hat Hr. Bismarck selbst neulich im Herrenhaus ausgeplaudert. die Frage der Offensive sich auf. Für einen kühnen Vorstoß mard Ende Februar 1870 gelassen aussprach, als er den Lasker- Nur um Macht kämpft er mit den Pfaffen. Und um wessen Macht? auf Versailles war mancherlei zu sagen: Die Entmuthigung der schen Antrag auf Hineinbrängelung der Südstaaten in den Nord- Die des Volts? Das prätenbirt er nicht einmal. Nein, um die Truppen des Hrn. Thiers, die Begeisterung und Kampsbereitschaft bund bekämpfte:" So lange ich auf diesem Blaze stehe, muß die Macht des„ Staats", d. h. Derer, die den Staat jetzt in Händer Arbeiterbataillone verbürgten den Erfolg, wenn nicht Majorität sich meiner Ansicht fügen"( siehe" Volksstaat" den haben, der Hrn. Bismarck, Stieber und ihrer, zwar momentan die Lawine der 300,000 Deutschen Soldaten über Paris Nr. 18 von 1870). Dieser Ausspruch ist vielleicht von allen von der Bühne verschwundenen, jedoch hinter den Coulissen mit gehängt hätte, bereit, jeden Moment auf ein Wort des Hrn. Worten, die Bismarck bis jetzt abgegeben hat, von ihm am mei- ungeschwächter Kraft fortarbeitenden Collegen Wagener, Stroußng, Thiers niederzufallen. Man entschied unter solchen Umstän- sten gehalten worden. berg und wie die betreffenden Ehrenmänner alle heißen mögen. Doch um auf unsern Freund Ziegler zurückzukommen:„ Wir Nur um„ Macht" handelt es sich, nicht um„ Cultur"( außer etwa find, Gott sei Dank, fortgeschritten."-Wir haben einen that- bie der Dotationen, Gründungen, Kriege, Kasernen und sonstigen *) So z. B. Bd. I, S. 19( der Brockhaus'schen Ausgabe): que la Constitution française( unter ben legitimen Königen) n'était sächlichen Beweis dafür aufgefunden. Vor 3 Jahren wurde in schönen Einrichtungen dieser Art) Hr. von Bismard hat es qu'une longue révolution"( daß die Französische Verfassung nur eine eobschütz( Posen) ein Lehrer mit 18 Thlr. jährlich pensionirt, eigenmündig und gerade heraus gesagt, und was Bismarck„ amtion lange Revolution war" Behauptung des Dtitten Stands, welche in diesem Jahre dagegen ist denjenigen hessischen Lehrern, die ihr lich" sagt, ist nicht gelogen, wie der nämliche Bismarck vor einigen Thiers adoptirt). 25jähriges Jubiläum gefeiert, eine jährliche Zulage von Tagen unter schallendem Gelächter im Preußischen AbgeordAnSer und uen an= üdzum von Ent ehrgen icht " er= " be netenhaus sagte. Ob letztere Aeußerung so ganz rein und zwei- 26. v. M. eingetroffen. Beide Verurtheilte gehören unter die Dresdner Mitgliedschaft, zu Ostern eine Generalversammlung ha felsohne, das wollen wir dahin gestellt sein lassenes ließe sich Kategorie der Majestätsbeleidiger." Im gesegneten Sachsen gibt einzuberufen, daß dieses doch etwas verfrüht sein dürfte, inden ge über dies heikle Thema gar manches bemerken, und das indirekte es augenblicklich 9 in Haft befindliche politische Verbrecher", die Zeit bis dahin etwas knapp bemessen und die Jahreszeit dazu Geständniß Bismarcks, daß Bismard, wenn er nicht amtlich" sämmtlich unserer Partei angehörig. Liebknecht, Bebel, Daschner, auch noch nicht sehr geeignet erscheint, und bringt das Pfingstfest spricht, auch nicht die Wahrheit sagt, genügt vor der Hand Dieße, Geilhof in Hubertusburg, Seifert und Fink in Leipzig, als den geeignetsten Zeitpunkt, nebenbei auch als Versammlungsgewiß wahr ist aber, was er über die Katzbalgerei mit den Pfaffen Most und Dittrich in Zwickau. orte entweder Hannover oder Braunschweig mit in Vorschlag. gefagt hat. Beiläufig! als dem Kaiser- König Wilhelm neulich Mit sozial- demokratischen Gruß zu seinem Geburtstag gratulirt wurde, äußerte er, mit Hinweis auf ein demokratisches Blatt, das von der herrschenden Tyrannei" Innere Partei-, Verwaltungs- und Organisations- W. Kummer, Vorsitzender. Wilh. Gramann, Schriftführer. G die Controllkommission: geredet:„ Man wirft mir Tyrannei vor! Ich dächte, diese TyAngelegenheiten. rannei wäre sehr erträglich!" Es ist wahr, der Mensch gewöhnt Chemnik, 20. März. Am 20. März hielt der Tischlergehilfen- he verein eine Allgemeine Versammlung ab. sich mit der Zeit an Alles; indeß die 150,000 Deutschen, die binnen Im Monat März sind für folgende, der Organisation neu bei einen gediegenen Vortrag. Das Resultat war, daß sich der Ge- un Referent Wolf hielt be Jahresfrist dem milden Szepter des Heldengreises bis nach Ame- getretene Orte Vertrauensmänner ernannt worden: hilfenverein an die Holzarbeiter- Gewerkschaft anschloß. rika aus dem Weg gegangen sind, scheinen das Ding doch nicht Für Constanz: C. Schröder; Deuben: F. R. Schönhals; Friedrich Delling, Bevollmächtigter. so„ erträglich gefunden zu haben, wie Kaiser- König Wilhelm. Freiberg i. S.: Friedr. Männel; Frankfurt a/ D.: C. Blaudow; Ja, hätten sie je eine Civilliſte von 4 Millionen, dann würden Gleishammer: 3. Büsch; Großenhain: G. Miedenführ; PanAllgemeiner deutscher Schneiderverein. sie allerdings wohl mit Sr. Majestät übereinstimmen. Mit der dau: Th. Conrad; Olberuhau: C. W. Zimmermann; Dederan: kaiserlichen Geburtstagsfeier sind die Hrn. Nationalliberalen bei- H. Winkler; Pirna: O. Leuschke; Plauen: G. Mühlfriedel; denkt in allernächster Zeit mit den Arbeitgebern wegen Aufbesserung Gießen, 25. März. Der Allg. Deutsche Schneiderverein ge läufig gar nicht zufrieden; sie ist überall( namentlich auch in Leipzig) Quedlinburg: F. Topf; St. Remba: W. Lorbeer; Stade: ber sehr niedrigen Löhne in Unterhandlungen zu treten. sehr ruppig ausgefallen. Der dumme Plebs! der nicht begreifen E. Wild stacke; Waldshut: E. Lindner; Würzburg: M. Wetglauben, daß unseren Forderungen nicht so ohne Weiteres Folge will, daß„ Alles, wofür wir vor 25 Jahren gestritten, sich jetzt so effer; 3widau: C. Hofmann, herrlich erfüllt hat!" Ach ja, herrlich erfüllt!" Zeugniß: die Nach einem so erfreulichen Resultate, auf welches wir mit Be- geleistet wird, weshalb wir unsere Collegen auffordern, den Zuzug Epidemie der Preßprozesse, Majestätsbeleidigungsprozesse. Herrlich friedigung blicken können, wird gewiß Jeder einsehen, welchen Werth fern zu halten. Wir werden seiner Zeit über die Lage des hiesige erfüllt!" Da summt uns ein altes Liedchen durch den Kopf, das eine rege Agitation für die Ausbreitung der Partei hat. gen Allg. Deutschen Schneiderverein weiteren Bericht erstatten. von 1849 an bis in die 50er Jahre in Baden gesungen ward Um aber auch ferner nicht nur in gleicher, sondern in noch ein Wiegenliedchen!: kräftigerer Weise die Agitation zu betreiben, ist es nothwendig, Brüssel, 20. März. Am 9. März fand hier der Kongreß daß alle Parteigenossen ihren Parteipflichten gewissenhaft nach der Schneidergehülfen statt. Heidelberg aus Brüssel hatte den tommen; wir meinen: nicht nur allmonatlich ihren Pflichtbeitrag Vorsiz. „ Schlaf, mein Kind, schlaf leis', Do draußen geht der Preuß', Deinen Bruder hat er umgebracht, Deine Schwester hat er zur Hur' gemacht, Deinen Vater trieb er ins fremde Land, Das Haus hat er uns niedergebrannt, Schlaf, mein Kind, schlaf leis', Da draußen geht der Preuß'." m fel D A fit Wir fid 28 V ab li ra regelmäßig einsenden, sondern überhaupt alle und jede Gelegenheit Heldt nahm zuerst das Wort und erklärte, die Schneiderbenützen, Gelder zur Förderung der Agitation aufzubringen. gehülfen hätten ihre Ansprüche und Rechte möglichst verfochten. Aber wo hernehmen? wird man fragen. Nun, eine ganze Reihe Die erzielten Resultate seien groß und würden ohne Zweifel vervon Orten hält öfter Versammlungen ab, bei welchen zur Deckung vollkommnet werden. Es sei nöthig, eine europäische Föderation der Kosten freiwillige Beiträge erhoben werden; da sende man doch der Schneidergehülfen so schnell als möglich herzustellen. Vereinwenigstens die Hälfte des erzielten Ueberschusses als freiwilligen zelte Vereine hätten nur vorübergehende Erfolge aufzuweisen. Der„ Preuß" dieses Wiegenliedchens stand unter dem Oberbefehl Beitrag an die Hauptkasse; man thue desgleichen bei Festlichkeiten Der Namensaufruf der Delegirten ergab, daß die meisten Hauptdes Prinzen von Preußen, des heutigen Kaisers von Deutschland! und Vergnügungen; spare an den Lokalausgaben so viel wie mög- städte vertreten waren; der Allgemeine deutsche Schneiderverein Es hat sich Alles so herrlich erfüllt!" lich, und man wird sehr gut die Hälfte derartiger Ueberschüsse ent- batte aus Chemnitz und Nürnberg Delegirte gesandt. Der SchneiderWieder der Reptilienfonds! Fast jede Woche kommt ein behren können. verein zu Amsterdam( Vorwärts durch Einigkeit!") ließ dem KonStück von dem unterirdischen Maulwurfstreiben des Reptilienfonds Aber noch einen anderen Erfolg können wir heute mit größter greß seine Sympathien bezeugen. Hierauf wurde ein provisorischer an's Tageslicht. Ein kleines Pfaffenblatt in Schlesien, der„ Sato- Befriedigung constatiren; und das ist das mehr und mehr er- Statutenentwurf verlesen, der mit allen gegen eine Stimme zur lik", schreibt:„ Auf die Angriffe des Fürsten Reichskanzler veröffent- wachende Parteibewußtsein. Annahme gelaugte. Die Statuten lauten: 1) Ein europäischer lichte der„ Katolik" den„ Offenen Brief an den Fürsten Bismarck", Ein regerer Eifer macht sich überall bemerkbar; der vom Geist Bund( Föderation) aller Schneidergehülfen wird gegründet. 2) Die um sich und das polnisch- oberschlesische Volk zu wehren. In dieser der Gleichheit und Brüderlichkeit getragene Einheitsdrang bricht Vereine, die demselben beitreten wollen, müssen sozialdemokratisch Zeit, nämlich während der Wahlen, bot man durch eine gewisse sich immer mehr Bahn und kräftigt das Fundament unserer Partei, sein. 3) Zweck der Föderation ist, die Lage der Arbeiter, speziell Person dem Redakteur des„ Katolik" 7500 Thaler und noch mehr deren Macht und Stärke auf der streng einheitlichen Organisation der Schneider zu verbessern. In diesem Sinne soll eine rege und an, damit er den Inhalt und die Tendenz des„ Katolik" ändere. beruht, und deren Erfolge aus der organisationstreuen Pflicht- fortwährende Thätigkeit entfaltet werden und zwar auf Grund der Es wurde ihm gestattet, katholisch zu schreiben, aber verlangt, er erfüllung der Mitglieder reſultiren. fozialdemokratischen Prinzipien. solle zahme Artikel schreiben und sich während der Wahlen der Es muß deshalb eine Hauptaufgabe der Vertrauensmänner, Die weiteren Statuten betreffen die Organisation. Alljährlich Agitation enthalten." Während das ganze Spießbürgerthum insbesondere der neu beigetretenen Orte sein, allen Mitgliedern die soll im Januar ein Kongreß abgehalten werden, und zwar nie von dem lächerlichen Jesuiten- Tingel- Tangel" noch berauscht absolute Nothwendigkeit einer streng einheitlichen Organisation klar zweimal in derselben Stadt. Jeder Verein, welcher Theil nimmt, ist und der„ römische Drache" von den liberalen Windmühlen- zu legen, das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit wachzurufen, hat im Fall eines Strikes die Zustimmung der Föderation einzurittern täglich neu erlegt wird, entblödet, man" sich nicht, durch und den Sinn für Pflichttreue und Opferwilligkeit zu wecken, weil holen und seine Pläne zu unterbreiten. Würde sich der Verein einen mißlungenen Bestechungsversuch an einem kleinen Pfaffen- ohne diesen Geist der Brüderlichkeit und der Gleichheit ein erfolg- der Entscheidung der Föderation nicht unterwerfen, so ist er auf blättchen sich unsterblich zu blamiren! Der„ Hort des Liberalismus reiches Wirken, im Großen sowohl als im Kleinen, nicht möglich ist. sich allein angewiesen und erhält keine materielle Unterſtüßung. scheint dem Kaplan Miarka, dem Redakteur des Katolik", noch Parteigenossen! Vorwärts zu weiterer regerer Agitation für Aus- Es wurde hierauf beschlossen, an die Vereine, welche ihre Zustimlange nicht 7500 Thlr. werth zu sein. breitung der Partei nach Außen, für Kräftigung der einheitlichen mung nicht ausgedrückt hatten, in kürzester Frist Mittheilungen Im Reichstag ist der Antrag des nationalabgedankten Spar- Organisation nach Innen, damit im nächsten Monat gleich gün- wegen etwaiger Abänderung der Statuten gelangen zu lassen. Im apostels Schultze- Delißsch auf Gewährung von Diäten für die stige Resultate zu verzeichnen sind. Abgeordneten zur Abwechslung einmal angenommen worden. Hamburg, den 30. März 1873. Bismard soll gleich nach der Annahme eine„ bezeichnende Hansbewegung" gemacht haben, woraus die Herren Reichsten ersehen konnten, daß sich Bismarck und der Bundesrath um Beschlüsse nicht fümmern werden. Sicherlich war es auch sehr lant von Herrn Schulze, die guten Reichsboten, die sich vor den Reden Bebel's fürchten, gegen den„ Eisernen" selbst in's Feuer zu schicken und ihn an einer so empfindlichen Stelle, der Diätenfrage, anzufassen. Wie man doch in Verlegenheit kommen kann! Der Partei- Ausschuß. 3. A.: Th. Yord. Gewerksgenossenschaftliches. Allgemeiner Schuhmacher- Verein. Monat August d. 3. wird ein zweiter Kongreß stattfinden; als Ort ist Lüttich in Belgien gewählt worden. Die Vereine werden gebeten, sich für die definitive Feststellung der Statuten auf diesem Kongreß bereit zu halten. Der Kongreß wurde geschlossen am Montag den 10. März. Gruß und Brüderlichkeit! al eu 11 11 be 1 5 à 1 à 1 1 10 1 5 91 10 fo K 1 9. 25 Di 10 at if ge al tu 23 es Im Namen des Kongresses: E. Zegers, Rue haute 23. Hannover, 23. März. Der Buchbinderstrike wurde nach 6wöchent licher Dauer am Dienstag, 18. März, definitiv beschlossen. Der Sieg& Hannover, 28. März. Alle Kollegen Deutschlands werden ist unser, trotz des heftigsten Widerstandes der Mehrzahl unserer hi auf einen gewissen Adolph Scheffler, gebürtig aus Elbing in Ost- Arbeitgeber. Unsere Forderungen waren 1) der 10 stündige Nordi preußen aufmerksam gemacht. Derselbe wurde von den Kollegen malarbeitstag, 2) Lohnerhöhung um 25 Prozent. Der jetzige zö beauftragt, eine Sammlung für die ausgeschlossenen Buchdrucker- Durchschnittslohn beträgt bei 10 stündiger Arbeitszeit 5 Thlr 10 Gr., fo Bebel hatte am 20. März das sächsische Ministerium das nach- gehülfen zu veranstalten, und hat sich, als die Abrechnung stattfinden früher bei 11 stündiger Arbeitszeit 4 Thlr. 7 Gr. 5 Pf.. stehende Schreiben gesandt:" An das Hohe Königliche Ministerium sollte, aus dem Staube gemacht. Ich fordere hiermit sämmtliche einmüthigen Zusammenhalten aller hiesigen Collegen ist es zu 3 Dem S der Justiz richte ich hiermit das ergebenste Ersuchen, mir für die Arbeiter und arbeiterfreundlichen Blätter Deutschlands um weitere verdanken, daß wir unsere Forderungen ganz durchgesetzt haben. fo Dauer der laufenden Reichstagsfeffion einen Urlaub zu bewilligen, Verbreitung auf. damit ich in der Lage bin, als gewählter Vertreter des 17. WahlAllen Freunden und Collegen, die uns in dem Kampfe so reich zu NB. Sollte Jemand irgend Auskunft geben können, so bitte lich unterstützt, unsern herzlichen Dank. Jedem wir hiermit Quittung be bezirks meinen Platz im deutschen Reichstag einnehmen zu können. ich, sich an meine Adresse wenden zu wollen. bringen über alle von außerhalb erhaltenen Gelder, ersuchen wir ge Zur Begründung meines Ansuchens glaube ich mich jeder weiteren Franz Krös, etwaige Unrichtigkeiten uns sofort mitzutheilen. Ausführung enthalten zu müssen, da die Bewilligung des UrlaubsRademacherstraße Nr. 2 erste Etage, bei W. Schulz, Hannover. Einnahme: von Leipzig, Buchbinder Verein, durch Bier, al gesuchs für das Hohe Königl. Ministerium der Justiz doch wohl Berlin, 26. März. Ich erkläre hiermit, daß ich aus dem 5 Sendungen, 75 Thlr.; Preßb.- Club, d. Topf, 10 Thlr., Herzog fa nur von der Frage abhängen kann, ob die Ausübung eines Reichs Allgemeinen Schuhmacher- Verein austrete. Den Witgliedern des sche Werkst., 2 Send., 19 Thlr. 15 Gr. 5 Pf.; von Hamburg, la tagsmandats eine so wichtige Funktion ist, daß sie die zeitweilige Vereins, die mich in den Ausschuß und zum Schriftführer gewählt Buchbinder Verein, 2 Send., 25 Thlr.; von Cöln, Buchbinder- fre Beurlaubung eines Festungsgefangenen rechtfertigt, und ob es gleich- haben, meinen besten Dank für das in mich gesetzte Vertrauen. Verein, 2 Send., 20 Thlr.; von Stuttgart, Buchbinder- Verein, je gültig ist, daß ein Wahlbezirt, der obendrein einen sozial- demokra- Ich wäre gern bereit gewesen, ein Werk des Friedens in's Leben 14 Thlr. 8 Gr. 6 Pf.; von Dresden, d. Biller, 10 Thlr.; von be tischen Abgeordneten gewählt hat, vertreten ist oder nicht. zu rufen, aber Spaltungen und Intriguen kann ich nicht vertragen. Berlin, sozial- dem.- Arbeiterpartei, b. Heinsch, 4 Thlr. 10 Gr.; fr Ein andrer Gesichtspunkt dürfte wohl kaum in Frage kommen, Mit Brudergruß da ja die Beurlaubung für die Vertretung von wichtigen Privatinteressen, wie die Erfahrung gezeigt, als statthaft und zulässig längst anerkannt worden ist. Hermann Wenner, Gartenstraße 50. Gewerkschaft der Holzarbeiter. b. Peter, 2 Thlr.; von Würzburg, d. Böhm, 5 Thlr 21 Gr. m 5 Pf.; von Braunschweig, d. Pape, 11 Thlr. 13 Gr.; von bi München, b. Münster, 14 Thlr.; von Landshut, d. Payr, dü Ich stelle das vorliegende Urlaubsgesuch nicht aus eignem An2 Thlr.; von Nürnberg, Verein, 10 Thlr.; von Hannover, ha trieb, sondern deßhalb, weil meine Wähler von mir verlangten Ausschusses noch immer anhaltende Säumigkeit einzelner MitgliedErfurt, 25. März. Die trotz mehrfa ver Aufforderung des 153 Thlr. 25 Gr. Summa der Einnahme: 377 Thlr. 3 Gr. 4 Pf. fid und verlangen durften, daß, falls der deutsche Reichstag einen etwaigen schaften in Betreff der Einschickung der Abrechnungen sowie Be- unterstützung, 77 Thlr. 20 Gr.; Sonstige Nebenausgaben, 7 Thlr. Ausgabe: Strifeunterstüßung, 217 Thlr. 9 Gr; 10 Pf.; Reise- W Antrag auf meine Freilassung verwerfen sollte wie es thatsächlich mittlerweile geschehen ist und nach dem Wortlaut des§ 31 richte an die Hauptkasse, welche auch häufig so unzulänglich und 3 Gr. 6 Pf. Summa der Ausgabe: 302 Thlr. 3 Gr. 4 Bf. er der deutschen Reichsverfassung bei mir von vornherein nicht zweifel- licht ist, einen genauen statistischen Bericht über die Verhältnisse steht derselbe den Collegen derjenigen Orte, welche in eine ähnliche hi unflar abgefaßt sind, daß es dem Ausschuß durchaus nicht ermög- Der Ueberschuß von 75 Thlr. wurde als Strikefond angelegt und ein haft war ich den Weg eines Urlaubsgesuchs an das Hohe der Gewerkschaft veröffentlichen zu können, veranlaßt uns an alle Lage kommen werden, zur Verfügung. Das Nähere darüber möge B Ministerium der Justiz betreten sollte, um meine Freilassung zur Mitgliedschaften den Wahnruf zu richten, künftighin bis spätestens der Nürnberger Buchbindertag( zu Ostern d. 3.) beſtimmen. Vertretung ihrer Interessen zu erlangen. Indem ich diesem durch die Sachlage hinlänglich begründeten ihre Abrechnungen mit genauem statistischen Nachweis einzusenden, während der nächsten Zeit noch zu meiden. Jedem Collegen wird den 15. des folgenden Monate nach jedem verflossenen Quartal, alle Collegen richten wir nun noch bringende Bitte, Hannover Verlangen hiermit nachgekommen bin, richte ich an das Hohe indem wir sie hiermit auf§ 5 der Geschäftsordnung verweisen, es zur Pflicht gemacht, sich sofort nach seiner Ankunft bei UnterKönig Ministerium der Justiz das ergebenſte Ersuchen, mich mög- nach welchem sie nach abgelaufener Frist im„ Volksstaat" ver- zeichnetem zu melden. lichst bald wiffen zu lassen, ob dasselbe den von mir nachgesuchten öffentlicht werden und demgemäß auch alle Anrechte an die HauptUrlaub behufs der Theilnahme an den Arbeiten des Reichstags taffe verlieren; denn nur durch eine strenge gewissenhafte Bünktbewilligen will oder nicht". Hierauf ist die Antwort gekommen, daß dem Gesuch nicht lichkeit in der Verwaltung und Einhaltung der Pflichten ist es Nürnberg, 23. März. Zum Buchbindertage. Collegen! V stattzugeben sei." Einer Angabe des Grundes aber hat sich das möglich, die Organisation der Gewerkschaft zu fördern und segens- Näher rückt Ostern heran, bereits haben sich von 8 Orten DeleMinisterium natürlich enthalten, weil es keinen hatte. Wie reich für die Arbeiterbewegung zu machen. girte angemeldet. Wir haben nun Folgendes bestimmt: Oster- be " Der Bevollmächtigte der Gehilfenkommission: Gustav Saeveke, Knogenhauerstraße 59. An M ter es ve bi fto A bi we tonnte es auch einen auffinden, nachdem es vor einem halben Deshalb sei es die Pflicht aller Bevollmächtigten resp. Vorstände sonntag den 13. April früh 10 Uhr findet die Vorbesprechung ein Jahre Bebeln zur Erledigung von Privatgeschäften 8 Tage Ur- sowie Mitglieder aller Mitgliedschaften, sich zu immer größerem statt. Nachmittags von 3-7 Uhr Hauptversammlung. Am 14. laub bewilligt hatte? Es hätte – wenn es aufrichtig sein wollte Pflichteifer gegenseitig anzuspornen, damit nicht etwa durch die April früh 9-2 Uhr Fortsetzung mit einer halben Stunde Unterbekennen müſſen:„ Wir haben Furcht, furchtbar fürchterliche Nachlässigkeit des einen oder des andern eine Mitgliedschaft ihrer brechung. Um 3 Uhr Ausflug in Nürnbergs Umgebung. Wenn Furcht vor Dir!" Das aber zu bekennen – kann man Niemand Rechte verlustig geht, was unbedingt geschieht, wenn den in dem nöthig, steht auch der 15. April betreffs der Lokalitäten zur Berzumuthen. Verlangen konnte man vom Hohen Ministerio blos Statut festgesetzten Verpflichtungen nicht pünktlicher wie bisher fügung, und beabsichtigen wir das germanische Museum und sonbas Eine: daß es sich ein wenig hätte schämen sollen, den Grund- nachgekommen wird. Darum halten wir auch Alle, beseelt von stige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Vereine und Orte, welchen satz aufzustellen: Privatgeschäfte stehen über den Staatsgeschäften. dem Interesse für die Arbeiterfache, pünktlich an unsern Verpflicht- es unmöglich ist, Delegirte zu entfenden, ersuchen wir, uns die au ungen, und reichen uns gegenseitig die Hand, im Wetteifer, unsere Mandate zu übermitteln. Wir sind bereit, sie nach Wunsch verOrganisation durch eine Musterordnung immer mehr zu ertreten zu lassen. Der Kongreß wird im Gasthaus zur Krone, In Hubertusburg ist neue Einquartirung eingerückt, die Partei- weitern. Heugasse, abgehalten. genossen Geilhof und Dieße aus Chemnitz sind, der erstere zu Außerdem erklärt die Controllkommission, nach dem in der Collegen! Freudig erwarten wir Euch in den Mauern Nürneiner 3monatlichen, der letztere zu einer 4monatlichen Haft am Volksstaatsnummer vom 18. März angegebenen Vorschlage der bergs, um der Welt zu zeigen, daß wir Alle unsere Lage begriffen oh 233 B 81 fa ist ng haben und für unsere Interessen mit aller Energie einzutreten em gewillt sind. Mit collegialischem Gruß das Comité. Adr.: Hagenbauer L. 1438. Schlotfegergasse. 3u! eft 8= 9. e= g ge B BE Correspondenzen. Bewegung einen bedeutenden Aufschwung nehmen kann; dem ist herhalten, um wohlfeile Propaganda für die Herren vom„ Neuen" jedoch bis jetzt leider nicht so gewesen. Die Ursache ist wohl zu machen; vor Allem war es jetzt Herr Mendel, welcher sich die, daß ein langjähriges Elend die Leute beinahe ganz versumpfen zu lächerlichen Behauptungen verstieg. So unter anderen, daß ließ. Daß die Ernährungsweise einen großen Einfluß auf die in Berlin in jeder Kneipe, wo Arbeiter verkehren, der ,, Neue" geistige Thätigkeit ausübt, ist schon oft und offiziell konstatirt. ausliegt, daß die Berliner Arbeiter sämmtlich Anhänger des Dem trat ich nun entgegen, indem ich an So auch hier, wo die Hauptnahrung in Kartoffeln, Brod und ,, Nenen" feien 2c. 2c. Mylan. Die Lage unserer Handweber ist im wahren Sinne einer Cichorienbrühe( denn Kaffee kann man es nicht nennen) dem Ausfall der letzten Reichstagswahl nachwies, daß die Partei des Wortes eine sehr gedrückte. Eines Theils in Folge des schlechten besteht; sehr oft ist das in früheren Jahren nicht einmal in genü- des ,, Neuen" gerade die Schwächste sei, daß es aber auch mit der r. Geschäftsganges, welcher meistens von der mechanischen Weberei gender Menge dagewesen, und wenn es ausreichend vorhanden ist, Verbreitung des ,, Neuen" durchaus nicht so gefährlich sei, indem herrührt, da unsere Fabrikation größtentheils in einfachen Artikeln vielleicht wöchentlich zweimal Fleisch und Butter zu den Kartoffeln, derselbe im höchsten Falle 2000 Abonnenten in Berlin zähle, was It besteht und zwar in Kammgarnen- Rohstoffen, z. B. Köper, Mousselin dann ist gute Zeit. Der äußere Gesundheitszustand ist unter bei den Tausenden und aber Tausenden von Zeitungsblättern, und Atlas, welche Artikel ohne große Schwierigkeiten auf den solchen Verhältnissen immer noch befriedigend; freilich haben die welche von den Arbeitern Berlins gelesen würden, durchaus keine mechanischen Webstühlen gefertigt werden können; es werden auch Meisten Magenleiden, die Kinder häufig strophulöse Krankheiten, entsprechende Zahl sei; zugleich verwahrte ich mich gegen den Aussehr geringe Löhne daraufgezahlt, so daß vielleicht ein Weber im und beträgt das Durchschnittsalter nur 18 Jahre. Schlimmer spruch des Herrn Mendel, daß die Berliner Arbeiter durchschnittDurchschnitt 2 bis 2 Thlr. 10 Ngr. wöchentlich verdienen kann. würde es sein, wenn weniger reine Luft vorhanden wäre. In- lich 8 bis 10 Thlr. verdienten, indem ich nachwies, daß die Löhne Aussichten auf ein Besserwerden sind unter diesen Verhältnissen stinktiv regt sich der Gedanke nach Verbesserung allenthalben; nur in Berlin in ihrem Durchschnitt eher unter 6 als über 6 Thlr. für den Handweber nicht vorhanden, sondern eher Stillestand. bie Ueberzeugung hält schwer, daß der Arbeiter selbst darnach betragen. Ich machte ihn zugleich auf den Widerspruch aufmerkAnderntheils liegt es auch gar nicht in den Bestrebungen unserer trachten muß, seine Lage zu verbessern und deshalb Alle Hand in fam, der darin liegt, wenn er behauptet, die Arbeiter verdienen Fabrikanten, sich einer anderen Weberbranche zu widmen, indem Hand gehen müssen. In der oben erwähnten Versammlung machte 8 bis 10 Thlr., branchen aber 10 bis 12 Thlr., deßhalb müssen sich dieselben im Geschäfte der oben genannten Artikel ohne große ich gleichzeitig darauf aufmerksm, wie man sich organisiren müsse, sie am Dienstag schon wieder ins Pfandhaus gehen und dort Bemühung, man könnte fast sagen mit Sopharutschen, Spaziren- um Abhülfe zu schaffen. Hülfe holen; ich erlaubte mir Herren Mendel zu fragen, wie sich gehen, Fahren, und nebenbei noch mit allen üppigen und luxuriösen Gleichzeitig sei noch erwähnt, daß am 9. März in Hermersdorf denn da sein Rechenerempel nach Umlauf von 3 oder 4 Wochen Verschwendungen große Reichthinier erworben haben, welches Letztere ein kleines Arbeiterfest stattfand, wobei Festreden und andere Vorstellen würde, wenn die Arbeiter nichts mehr zu versetzen hätten. aber lediglich nur durch den Fleiß der hungernden Arbeiter mög- träge gehalten wurden. Am 16. März war eine Volksverfamm- Zugleich stellte ich eine Resolution zur Abstimmung, welche auslich war, denn es sind bei Manchen die Kapitalien in einem Zeit- lung in Olbernhau einberufen, zu welcher ich das Referat über- sprach, daß es bei der Gefahr, welche dem Arbeiterstande durch raum von circa 20 Jahren zu Hunderttausenden herangewachsen. nommen hatte; doch als ich etwa eine halbe Stunde gesprochen seine Spaltung droht, Pflicht und Aufgabe jedes mit der gemeinBei flottem Gange oben erwähnter Artikel reichen 1 bis 2 Mann hatte, wurde die Versammlung aufgelöst. Dieselbe war sehr zahl- famen Sache gutmeinenden Arbeiters ist, auf die Vereinigung der aus, das Geschäft zu besorgen; wo hingegen in anderen Branchen reich besucht, und wurde sofort eine Beschwerde an das Gerichtsamt beiden sozialistischen Fraktionen hinzuarbeiten. Durch dies mein ein zahlreiches Personal erforderlich ist. Im Uebrigen wollen wir Böbliß ausgearbeitet und abgeschickt. Der Boden ist dort sehr Vorgehen hatte ich indeß den höchsten Unwillen bei den benannten noch die Höhe der Arbeitslöhne für erwähnte Artikel mittheilen gut und wird nächstens wieder eine Versammlung stattfinden. Herren erweckt, eine Sturmfluth von Schimpfereien, Verdrehungen und zwar: für 100 zu verarbeitende Zahlen gescheerte Ketten wer- Den 17. März feierte der hiesige soz.- demi. Arbeiterverein sein und Lügen wurden jetzt zu Tage gefördert und habe ich auch schon den vom Fabrikanten gegeben: F. A. Jahn, köper à 100 Bahlen 6. Stiftungsfest; bei dieser Gelegenheit hielt ich die Festrede und manches Kraftsprüchlein von den Herren aus der Tölcke'schen Schule 1 Thlr. 2 Ngr. 5 Pf., Mousselin à 100 Zahlen 1 Thlr. 2 Ngr. sprach über die Bedeutung des 18. März vor 25 und 2 Jahren. gehört, so muß ich den Herren Arnold und Mendel doch das 5 Pf.; G. Geier, Köper à 100 Zahlen 1 Thlr. 4 Ngr., Mousselin Die Versammlung stimmte begeistert ein in ein dreifaches Hoch Verdienst zusprechen, alles bisher Dagewesene noch übertroffen zu à 100 Zahlen 1 Thlr. 6 Ngr.; G. Forbig, Köper à 100 3ahlen auf die Pariser Commune! C. Demmler. haben. Da kann selbst Herr Klinkhard und Finn noch in die 1 Thlr. 10 Ngr., Mousselin 1 Thlr. 10 Ngr.; F. Wächtler, Köper Schlechel bei Hainichen.( Entgegnung.) In Nr. 16 dieses Schule gehen bei diesen zwar jungen aber nach Tölke viel verà 100 Zahlen1 Thlr. 7 Ngr.; H. Herold, Köper à 100 Zahlen Blattes ersucht der Fabrikarbeiter Franz Günther aus Reichen- sprechenden Zöglingen. Freund Sporn ergriff, nachdem beide Hrn. 1 Thlr. 4 Ngr.; Weber- Produktivgenossenschaft, Köper à 100 Zahlen bach i. V. die Schulgemeinde, den Lehrer Volkland, welcher an sich gründlich ausgeschimpft hatten das Wort, um energisch der 1 Thlr. 7 Ngr 5 Pf. bis 1 Thlr. 12 Ngr., Mousselin 1 Thlr. seinen schwachen Zöglingen Knüppel- und Faustübungen praktisch Vereinigung das Wort zu reden; hierauf ergriff ich das Wort, um 10 Ngr.; F. Meier, Köper à 100 Zahlen 1 Thlr. 9 Ngr. bis übe, besser zum Steinbrechen zu verwenden. Wir sehen uns abgesehen von dem charakterlosen Geschimpfe, auf welches einzu1 Thlr. 12 Ngr., Mousselin 1 Thlr. 10 Ngr.; G. Findeisen, deshalb genöthigt, des betreffenden Correspondenten Empfehlung, lassen ich mich für viel zu gut halte, die Vorwürfe, welche man Köper à 100 Zahlen 1 Thlr. 8 Ngr. 5 Pf., Atlas 1 Thlr. 20 Ngr.; Schullehrer zum Steinbrechen zu verwenden, entschieden zurückzu- unserer Partei macht, zurückzuweisen. Ich führte den Beweis mit H. Findeisen, desgleichen; Feiler& Sohn, Köper à 100 Zahlen weisen. Die Schläge, die der Steinbrecher austheilt, unterscheiden Tölcke's eigenen Worten,( siehe Generalversammlungs Protokoll vom 1 Thlr. 4 gr., Mousselin desgleichen; H. G. Jahn, Köper und sich von den Schlägen des Lehrer Volkland durch ihre Nüglichkeit. Jahre 1872): Daß die Spaltung der Partei auf Befehl der Mousselin à 100 Zahlen 1 Thlr. 7 Ngr.; F. Merkel, Köper à Wir bitten deshalb den Parteigenossen Günther, die betreffende preußischen Regierung von Schweißer und seinen Helfershelfern 100 Zahlen 1 Thlr. 5 Ngr., Mousselin à Stück 2 Thlr. 10 Ngr.; Schulgemeinde zu ersuchen, den faustgeübten Lehrer zu etwas An- herbeigeführt wurde und daß es gerade Diejenigen, die mit Schweizer W. Träger, Mousselin à Stück 1 Thlr. 7 Ngr. 5 Pf.; W. Degen- derem zu verwenden. Einige Steinbrecher. auf Befehl der Regierung jenen Lumpenstreich ausgeführt hatten, folb, Köper und Mousselin à Stück 1 Thlr. 10 Ngr.; F. Strafz, Luckenwalde, 25. Februar.( Agitationsbericht. Unlich Ver- jetzt wieder sind, welche sich der Vereinigung mit aller Macht entKöper à Stück 1 Thlr. 8 Ngr. 5 Pf.; M. Merkel, Köper à Stück spätet.) Am Sonnabend, den 15. v. Mits. begab ich mich von gegenstemmen. Die Zumuthung, daß Schweitzer bei uns sei, wies 1 Thlr. 8 Ngr. 5 Pf.; A. Merkel, Mousselin à Stück 1 Thlr. Berlin nach Luckenwalde, wo ich in einer geschlossenen Mitglieder- ich energisch zurück und erklärte, daß wir keine Lust haben, preußische 9 Ngr.; C. Razzer, Mousselin à Stück 1 Thlr. 6 Ngr.; M. Forbrig, versammlung sprach. Die Diskussion drehte sich um das vom Polizei- Spione, wie sie der Allg. deutsche Arbeiterverein an der Mousselin à Stück 1 Thlr. 9 Ngr.; Chevalier, Köper à Stück Ausschusse erlassene Circulair und um die darin angeregte Frage, Brust nährt, in unserer Mitte zu dulden. Die Organisation 25 bis 28 Ngr. ob Aussicht bei der nächsten Reichstagswahl vorhanden sei oder der sozial- demokratischen Arbeiterpartei macht es dem Einzelnen C= 1. = ㄇ= t= It cr 111 r e I D r ch t, = if 11 EEEE 11 11 Nach den statistischen Nachweisungen ergiebt sich auch die Re- nicht. Der Vertrauensmann ist der ganz bestimmten Ansicht, daß, unmöglich, seine Schurkenstreiche jahrlang zum Schaden der Partei ducirung der Arbeitslöhne seit 2 Monaten verhältnißmäßig von wenn der Wahlbezirk Luckenwalde im Laufe dieses Jahres noch auszuführen und dabei von den Mitgliedern noch als unfehlbarer 10-30 Prozent; es wird nun jeder Weber zu beurtheilen wissen, tüchtig bearbeitet wird, wir als Sieger bei der nächsten Reichs- Halbgott verehrt zu werden. Unsere Partei ist rein von jenen wie hoch sich ohngefähr der Verdienst eines Webers beläuft. Es tagswahl hervorgehen werden. Als Beweis für die Richtigkeit faulen Elementen, von denen es im Allg. deutschen Arbeiterverein ist kaum anzunehmen, daß ein Durchschnittslohn von 2 bis 21% Pro- feiner Behauptung führte er das Resultat der letzten Reichstags- wimmelt, wir wollen keine Knechte Schweizers sein, à la Hasselzent per Woche heraus kommt. Davon sollen nun Steuern und wahl an, wo, trotzdem die meisten Parteigenossen im Felde standen mann,( siehe Protokoll der Generalversammlung) und erklär icy, alle sonstigen Abgaben, theuere Miethzinse, Feuer- und Beleuch- und die Agitation vollständig brach lag, der Arbeiterkandidat Rost ich sei der festen Ueberzeugung, daß wenn auch jetzt die Miglie der tungsmaterial, thenere Lebensmittel und Bekleidung beschafft von 760 hier abgegebenen Stimmen 520 erhielt. Werden, so führte und Anhänger der Herren Tölde, Hasselmann( von Hver werden; es ist nach dem wenigen Verdienst häufig der Fall, daß Ehrhardt aus, die übrigen im Wahlbezirke liegenden Städte nur als vorgeschobener Puppe ist nicht zu reden) sich mit uns my es in mancher Familie kaum 1 bis 2 Tage ausreicht. tüchtig bearbeitet, so wird es bei der bedeutenden Arbeiterbevölke- einigen wollen, so doch bestimmt die Zeit kommen wird, er= hie Nun haben wir noch den beklagenswerthen Umstand, daß der rung, die in denselben wohnt, nicht schwer halten, auch dort ein Betreffenden es bedauern werden, daß sie sich so lange am G Fabrikant die gescheerten Ketten giebt, womit Letzterer bei schlechtem ähnliches Resultat zu erzielen. Von Luckenwalde ging ich in die bande führen ließen. Zum Schluß empfahl ich die Annahme er eg Geschäftsgang den Arbeiter öfters viele Tage, ja sogar Wochen Lausitz, vorerst nach Forste; dort fand am Montag den 17. v. Mts. Resolution. Die Herren Arnold und Mendel waren mit ihrer Schuler hinauszieht; es erfordert ohnedies schon mehrere Tage Zeit, indem öffentliche Versammlung statt, dieselbe war sehr gut besucht. Ich weisheit zu Ende, einzelne krampfhaft hervorgestoßene Schimpfereien, die Ketten erst geleimt und getrocknet werden müssen. Diese Ver- sprach über die Nothlage des vierten Standes und über die Mittel die indeß schon alle dagewesen waren, waren alles, was sie den ge zögerung spielt beim größten Fabrikanten auch die größte Rolle, und Wege zu deren Besserung. Der Vortrag wurde sehr beifällig ihnen vorgehaltenen Thatsachen gegenüber vorbringen konnten. Mir so z. B. ist bei einem dieser Herren das Scheercomptoir eine halbe aufgenommen. Nachdem Parteigenosse 3urd in kräftigen Worten aber gelang es, trotzdem meine Resolution verworfen wurde, eine Stunde entlegen und dennoch muß mancher Arbeiter diese Tour die Versammelten aufgefordert, sich der Partei anzuschließen, um Mitgliedschaft zu gründen. Ein aus dem„ Allgemeinen," wegen u3 bis 4 Mal wohl auch noch öfter machen, ehe er eine Kette be- dadurch Einigkeit und gemeinsames Handeln in die Arbeiterbe- der famosen Rechnungsführung des Herrn Arnold, ausgetretenes kommen kann. Auf diese Weise sucht man die Arbeiter an sich wegung zu bringen, trat ein Mitglied des Allgemeinen deutschen Mitglied nahm unsere Sache in die Hand und Finsterwalde wird zu fesseln, damit bei günstigem Geschäftsgange dieselben gleich wieder Arbeitervereins auf und gab der Versammlung den Nath, in ihren trotz Herrn Arnold und Wendel, und vielleicht gerade ihretwegen g bei der Hand sind und dadurch der Verhungerung allmählig näher Verein einzutreten, dann sei ja die Einigkeit hergestellt. Dies von jetzt ab in der Reihe derjenigen Orte stehen, wo wir eine ir gebracht werden. gab unserm Parteigenossen Naumann Anlaß zu der Frage, wie es feste Mitgliedschaft haben. Selbstverständlich können nach der vorerwähnten Methode am denn gekommen sei, daß die sozialdemokratischen Arbeiter Deutsch- Mit Gruß r, allerleichtesten nur die Kapitalmänner handeln; denn der Klein- lands getrennt seien und sich so sehr bekämpfen. Ich ergriff hier- 3wickau. Der hiesige Volksverein" hat sich in eine sozialfabrikant muß bei schlechtem Geschäftsgang seine Arbeiter abgehen auf das Wort um in längerer Rede die Entstehungsgeschichte des demokratische Parteimitgliedschaft umgewandelt. 1. 11 " " J. Auer. 3 lassen, wo hingegen der Großfabrikant seiner Ausbeutungssucht Algemeinen deutschen Arbeitervereins und der sozialdemokratischen Danzig. Hier striken wieder die Schiffszimmerer. freien Spielraum lassen kann; er sucht sich bei solchen Zeiten durch Arbeiterpartei den Zuhörern zur Kenntniß zu bringen, wies nach, Glaishammer, 16. März. Die heute stattgehabte Volksversamm fein Kapital billiges Material zu beschaffen, zahlt Hungerlöhne und daß schon zu Lebzeiten Lassalles Opposition gegen einzelne Punkte im lung war noch weit stärker besucht, als die letzte. Die beiden auf n bekommt dadurch ein billiges Waarenlager, um in Zeiten der Nach- Statut laut wurden und daß nur durch den leider zu frühen der Tagesordnung stehenden Punkte: Die ersten Schlachten des - frage den Kleinfabrikanten Konkurrenz zu machen. So richtet Tod des begeisterten Vorkämpfers der deutschen Arbeiter die Aus- Proletariats" und die sozialpolitische Rundschau wurden von dem r. man den Arbeiter und Keinfabrikanten zu Grunde. In Folge gleichung der Streitpunkte aufgeschoben aber nicht aufgehoben wurde. aus Nürnberg anwesenden Referenten auf das Gründlichste erledigt n dieser Lohnreduzirung würden wir bald auf billigere Zeiten hoffen 3ch durchging die Geschichte des Allgemeinen deutschen Arbeiter- und bei Punkt 2 namentlich der Wagenerschwindel und der Buchdürfen, indem von unsern Gegnern uns stets die Phrase vorge- vereins, um dann an der Hand von Aftenstücken aus dem Allg. Druckerstrike einer eingehenden Kritik unterzogen. Nach Schluß der halten wird, die Lohnerhöhung sei schuld an der Theuerung, wenn D. A.-V. selbst nachzuweisen, daß es hauptsächlich der Leitung des Versammlung ließen sich 5 Mann in die Partei einzeichnen. Für sich nicht das Sprichwort bewahrheitet: Hoffen und Harren macht Herrn von Schweißer und feiner Helfershelfer zu danken sei, daß die strikenden Buchdrucker wurden, ohne daß dazu aufgefordert Manchen zum Narren". die deutschen Arbeiter jetzt in zwei Lager getheilt sind und sich wurde, 3 fl. 10 kr. gesteuert. Im Laufe dieses Frühjahres wird Geyer, 19. März. Sonnabend den 8. März fand hier die zum Hallo unserer Gegner so bitter bekämpfen. Mit großer Auf- fich hier auch eine Mitgliedschaft der internationalen Metallarbeiter= ferste öffentliche Parteimitgliederversammlung statt, in welcher ich merksamkeit folgten die Anwesenden meinen Auseinandersetzungen schaft gründen. einen Vortrag über die soziale Frage und unsere eigenen Zustände und Manchen dürfte ein Picht aufgegangen sein. Am folgenden Schweinau, 16. März. Die heute hier abgehaltene Volksme hielt. Dieselben sind keineswegs rosiger Natur, sondern steht den Tage hielten wir Versammlung ab, die sehr gut besucht war. Ich versammlung war wiederum sehr zahlreich besucht. Die Parteie Bofamentirern eine sehr düstere Zukunft bevor. Schon seit einigen hielt einen Vortrag über Korruption in der Staatsverwaltung, der genossen Muth, Bauer und Siebert referirten über den NormalMonaten hat der flotte Geschäftsgang der letzten Jahre bedeutend sehr beifällig aufgenommen wurde. Allgemein wird gewünscht, arbeitstag und die neuesten sozialpolitischen Vorgänge. Für die nachgelassen, und macht sich jetzt ein ziemlicher Arbeitsmangel gel- daß ein zur Agitation fähiger Parteigenosse sich in Forste festjeße gemaßregelten Buchdrucker gingen freiwillige Beiträge ein. Die tend. Die Löhne sinken ganz bedeutend. Im vorigen Jahre war und wäre ein Weber, Schneider oder Schuster wohl die passendste Parteimitgliedschaft erhielt einen abermaligen Zuwachs von 15 Mann. es bei 80-84stündiger Arbeitszeit möglich, die Woche 4 Thlr. zu Persönlichkeit. Bon Forste ging ich nach Finsterwalde, nachdem Fürth, 15. März. In der heute hier abgehaltenen Volksverdienen, während jetzt etwa nur noch 3 und 2½ Thlr. zu ver- ich mich in Rottbus vergebens bemühte, eine Versammlung zu versammlung referirte Grillenberger über die Ausbeutung in Staat dienen sind. Natürlich sinken die Löhne bei andauernder Geschäfts- Stande zu bringen. Hier hatten die Mitglieder des Allgemeinen und Gesellschaft mit besonderer Beziehung auf die Tabaksteuer." stockung immer mehr, weil die Konkurrenz eine zu große ist. deutschen Arbeitervereins eine Bersammlung mit der Tagesordnung Die gegen die Tabaksteuer vorgeschlagene Resolution wurde angeVor 4 Jahren zählte man hier etwa 230 Stühle und die Arbeit über den bekannten Protest gegen die Erhöhung der Tabaksteuer nommen und dem Reichstagsabgeordneten Marquardsen ein Miß(" Fürther Demofr. Wochenbl.") richte nur für 100 Stühle genügend; vorigen Sommer aber ar- einberufen. Herr Arnold, der Bevollmächtigte des genannten Vereins, trauensvotum ertheilt beitete man mit 500 Stühlen und würden nun, wenn später hatte, nachdem er erfahren, daß ich bei der Versammlung anwesend Nürnberg. Der Redakteur des Demokratischen Wochenblattes, einmal ebenfalls nur für 100 Stühle Beschäftigung vorhanden sein werde, Hülfe aus Berlin verschrieben, die denn auch in der A. Memminger, der im Herbst vorigen Jahres ein Monat Ge= wäre, 400 außer Thätigkeit gesetzt. Es feiern jetzt schon eine Gestalt des Herrn Mendel erschien. Mendel übernahm das Ne- fängniß zu bestehen hatte,( neuerdings ist er zu 3 Monaten GeAnzahl. Die Löhne betrugen vor mehreren Jahren 1 Thlr. 15 Gr. ferat über den ersten Punkt und brachte den benannten Protest fängniß verurtheilt) schrieb während seiner Haft eine Broschüre bis 1 Thlr. 20 Gr. und erwägt man, daß die Löhne wieder so zur Abstimmung. Herr Arnold und ich forderten auf, sich dem die Freimaurer". Nachdem dieselbe die Censur der bayerischen weit herabjinken können, dazu die überaus hohen Lebensmittelpreise Brotest anzuschließen, was denn auch einstimmig geschah. Bis Preßpolizei unbeanstandet passirt hatte, nachdem bereits tausende und eine bedeutende Zahl feiernder Arbeiter, so kann man sich ein hierher gingen wir gemeinsam, und der Beifall, der von der Ver- von Exemplaren verbreitet sind, kommt die preußische Regierung ohngefähres Bild von unserer Zukunft machen. Daß dadurch sammlung uns im ungetheiltesten Maaße wurde, bewies, daß so lange mit einem Strafantrage wegen Beleidigung des Kaisers, die in auch das übrige Kleingewerbe betroffen wird, ist selbstredend. es sich um prinzipielle Fragen handle, wir vollständig einig sind. Doch der ganzen Haltung der Broschüre, speciell aber in verschiedenen Während man im Allgemeinen annimmt, daß 80 Prozent der es sollte anders kommen; das in Finsterwalde erscheinende ceis Ausdrücken enthalten sein soll.( Wie uns anderweitig mitgetheilt Bevölkerung in gedrückten Verhältnissen sich befinden( in Berlin blatt hatte aus einem Dresdener Blatte einen wißig sein sollenden wird, ist an dem Strafantrage die Loge Schuld; ein Herr Gustav 81 Prozent), so kann man von den meisten Orten des Erzgebirges Artikel abgedruckt, in welchem Bauarbeiter gegen 3 Thlr. Lohn, Regel aus Oldentrup bei Minden, Kreis Bielefeld in Preußen sagen, daß es 95 Prozent hier giebt. Bei solchen Verhältnissen freie Wohnung, treffliche Bewirthung gesucht werden." Diefer hat die Broschüre bei der Oberstaatsanwaltschaft in Berlin briefist man allerdings berechtigt, anzunehmen, daß die sozialpolitische Artikel und der unglückliche Redakteur des Blattes mußten nun lidh denuncirt, worauf die preußische Regierung pflichtschuldigst den e 5 ihr und vielen andere Leuten als Literat, Redakteur und Agitator gleich mißliebigen und unbequemen Memminger durch die bayerische Justiz attakiren läßt. ( A. d. R). Harburg, 29. März. Die hiesigen Maurer stehen seit 14 Tagen in Strike, sie ersuchen ihre Kollegen, Zuzug von hier fern zu halten. Alle Parteiblätter mögen hiervon Notiz nehmen. Näherer Bericht folgt nach. Etwaige Briefe sind zu richten an Herrn L. Langheim, Maurerherberge. Stürmen die Gedanken hin, kühn von Muth durchdrungen, Frankfurt a. M. Unterzeichneter macht hiermit beBis im Kampf das Alte sinkt und der Sieg errungen. Dann entblößt vom falschen Schein, Auf der Wahrheit Sonnen Zieht die Freiheit bei uns ein, Weckt des Lebens Wonnen! Bekanntmachung. A. Martin. Zwickau, am 15. März 1873. Königliches Gerichtsamt im Bezirksgericht daselbst. Abtheilung für Strafsachen. Kirsch. kannt, daß er eine Filialexpedition Po des„ Voltsstaat" hier errichtet hat und nimmt derselbe in seiner Woh- lun nung wie in den Parteiversammlungen Quartal-, Monat- und WochenAbonnements entgegen. Auch sind alle sozial- politische Schriften daselbst zu haben. Theodor Kalb, Judengasse Nr. 156, III. Stock. die bu Hannover. Sozialdemokratische Arbeiterpartei. Langenbielau. Der Vorstand. Die Mitglieder der fozialdemokratischen Arbeiterpartei versammeln sich regelmäßig jeden Mittwoch und Sonnabend Abends im Parteilotale. ( w) Ad. Wald. Bieliz. Siri Leipzig. Den Parteigenossen empfehlen wir folgende Organe zur Verbreitung: Windmühlenstraße 7. Sozialdemokratischer Arbeiterverein. Freitag den 4. April, Abends 8 Uhr, bei Zeidler, gr. A In hier anhängigen Privatanklagesachen des hiesigen StadtSonnabend den 5. April, Abends 8 Uhr: A. Renisenburg, 10. März. Auf Donnerstag den 6. März raths, Privatanklägers, wider den Schriftsetzer Karl Adolph Uhle Generalversammlung im Lokal des Herrn Bartling, Knochenhauerstr. 59. 3. hatten die Mitglieder des Allg. d. Arbeitervereins eine Volksver- in Chemnitz, Privatangeklagten, ist Letzterer wegen der in Nr. 93 Tagesordnung: 1) Rechnungsablage; 2) Vorstandswahl; 3) verschiedene sammlung hier anberaumt, welche von ungefähr 120-130 Per- und 95 des„ Volksstaat" vom Jahre 1871 verübten öffentlichen Anträge. Die Mitgliedskarten müssen vorgezeigt werden. sonen besucht war. Tie Tagesordnung war:" Die Erhöhung der Beleidigungen gegen einen Beamten in Beziehung auf seinen BeTabatssteuer. Referent: Herr Frohme, welcher sich schon längere ruf zu drei Wochen Gefängniß rechtskräftig vertheilt wor- nur durch Mitglieder eingeführt werden können. NB. Jeden Sonnabend Versammlung im obigen Lokal, wozu Frembe Zeit in hiesiger Gegend herumtreibt. Wir waren mit einigen den, was hiermit auf Antrag des Privatanklägers bekannt geFrankfurter Parteigenossen, welche zu uns gekommen waren, pünkt macht wird." lich am Plaze. Das Büreau kam ganz in unsere Hände und wurde Hr. Arnould erster Vorsigender; die anderen zur Vervollständigung des Büreaus erforderlichen Personen waren Frankfurter Parteigenossen. Herr Frohme ließ vorerst den von dem Präsidenten des Allg. d. Arbeitervereins vorgeschlagenen Protest verlesen und empfahl denselben der Versammlung zur Annahme. Sodann sprach er über die indirekten Steuern einschließend die Erhöhung der Tabakssteuer. Es ist wohl überflüssig, auf das Referat des Hrn. Frohme weiter einzugehen, da ja schon so viel über indirekte Steuer gesprochen und geschrieben worden ist. Unsererseits trat Herr Löwenberg von Frankfurt auf und unterzog das Referat des Hrn. Frohme einer scharfen Kritik. Er hob hervor, daß zwar Hr. Frohme soweit ziemlich alle indirekten Steuern erwähnt und kritisirt habe, aber diejenige, welche auf das Volk hauptsächlich nachtheilig wirke, habe derselbe vergessen, es sei die Stempelsteuer, welche dem Volfe die geistige Nahrung vertheure und entziehe. Und gerade sei es die geistige Bildung, welche dem Volte am meisten Noth thue 2c. Auch hatte Hr. Frohme im Laufe seines Referats gesagt, die fünftige Erhöhung der Tabakssteuer habe bei Arbeitern bereits böses Blut gesetzt, er hoffe auch, daß es noch mehr böses Blut 52% fr. fation. Tages Ordnung: Sozial- politischer WochenDiskussion über Centralisation und FöderaliDer Vorstand. Gäste find willkommen. Cafe- Brafferie- Suisse Ch. Wuft. " Braunschweiger Volksfreund", erscheint die Woche 6 Mal, bericht von Engelmann. foftet per Quartal durch die Post bezogen 15 Sgr. fübd. W. Redakteur S. Kokosky. " 35 rue de l'Arbre Sec 35 nahe am Louvre. & ſt je Chemnißer freie Presse", erscheint wöchentlich sechsmal, kostet Paris. per Post 18 Sgr. 63 fr. südd. W. Redakteur: I. Vahlteich. Dejeuners et Diners à tout prix. Kalte und warme Speisen zu ja " Crimmitschauer Bürger- und Bauernfreund", erscheint jeder Tageszeit. Volksstaat",„ Berner Bund" und französische Zei- fü 44 fr. tungen liegen aut. Hier Zureisenden wird bereitwilligst jede erwöchentlich sechsmal. Preis per Quartal 12% Sgr. 44 tr. tungen liegen aut. wünschte Auskunft ertheilt. südd. W. Redakteur Gustav Kwasniewsky. [ mi2] Ich suche einen Jungen, welcher Lust hat, Schuhmacher zu werden, " Dresdner Volksbote", erscheint wöchentlich sechsmal; kostet per Quartal 21 Sgr. 1 fl. 17 kr. südd. W. Nedakteur: Otto- unter günstigen Bedingungen in die Lehre. Leipzig. Walster. Joh. Heinr. Werner, ( 46) Kleine Fleischergasse, Nr. 29, 4 Treppen. Soeben ist in der Buchhandlung des ,, Volsstaat" erschienen: Der " Fürther Demokratisches Wochenblatt", erscheint wöchentlich einmal, Preis per Post 6½ Sgr. 22½ kr. südd. W. Redakteur: Anton Memminger. ſeßen werte. Die Berliner Arbeiter würden bei der Berathung Hofer Zeitung“, erſcheint wöchentlich zweimal. Preis per Post Leipziger Hochverrathsprozeß. über die Erhöhung der Tabakssteuer vor dem Reichstagsgebäude stehen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Herr Lö" 30 fr. Redakteur: Carl Lienig. wenberg führte nun an, daß dies die Arbeiter aufstacheln heiße." Der Bolkswille", Organ der österreichischen Arbeiterpartei, erscheint in Wien wöchentlich 2mal. Expedition: Wieden, Hauptstraße 63, Wien. Preis: 22 Sgr. 1 fl. 24 kr. südd. W. Redakteur: Gehrke. Siebentes und achtes Heft. Preis 212 Ngr. Wiederverkäufer erbalten entsprechenden Rabatt. Einladung zum Abonnement. Bei dem bevorstehenden Quartalwechsel erlaubt sich die unterfertigte Redaktion, das verehrte Publikum zu baldigem Abonnement auf das ,, Würzburger Journal" einzuladen. Und wenn Herr Frohme schon im Voraus sage, daß die Arbeiter sich vor dem Reichstagsgebäude versammeln würde 2c., so sei dies blos die Polizei aufmerksam gemacht, und würden dann mehr„ Das Kanonen c. als Arbeiter vorhanden sein. Was den Protest des" Das Felleisen", Organ der deutschen Arbeiterbildungsvereine Hrn. Hasenclever anbelangt, so empfahl Hr. Löwenberg denselben in der Schweiz, erscheint alle 14 Tage einmal in Zürich. Preis per Quartal 14 Sgr. 48 kr. südd. W. nicht zur Annahme und zwar aus folgenden Gründen: Unser Programm proteſtire gegen alle indirekten Steuern, folglich auch" Die Tagwacht", Organ der sozialdemokratischen Partei und dem Wahlspruch:„ Alles für und durch das Bolk!" Diesem Worte geder internationalen Gewerksgenossenschaften in der Schweiz; er tren wird die Redaktion wie im verflossenen Quartale so auch im fomgegen die Erhöhung der Tabakssteuer. Ferner werde in fast allen scheint wöchentlich einmal in Zürich. Preis per Quartal 7/2 Sgr. menden Vierteljahre die Haltung des Blattes bestimmen. Versammlungen gegen jedwelche indirekte Steuer protestirt. Dann 27 fr. südd. W. Wie bisher werden wir außer den wichtigsten politischen Nachrichten könnten, wenn der Protest allerorts auch von unserer Seite angeba 11 " Die Tendenz, welche das Blatt verfolgt, ist die demokratische, mit er li ei R b m น 3 b C » L'Egalité", Organ der Internationalen Arbeiter- Association in stets die für unsere verehrten Leser interessanten Neuigkeiten aus hiefiger der französischen Schweiz, erscheint in Genf monatlich einmal Stadt und dem Kreise, Markt-, Schrannen- und Coursberichte, sowie in b und kostet per Jahr 1 Thlr. 10 Sgr. 2 fl. 20 kr. südd. W. nuserem Beiblatte„ Sibylle" spannende Novellen zu bringen bestrebt sein. Gleichzeitig empfehlen wir unser Blatt auch zu Inseraten aller Art P " L'Internationale", Organ der belgischen Sektionen der Internationalen Arbeiter- Assoziation, erscheint alle Sonnabend in und bemerken, daß wir allen Denen, welche unser Blatt häufiger zu BeBrüffel, Preis per Jahr 1 Thlr. 18 Gr. 2 fl. 48 kr. südd. W. kanntmachungen benützen, einen namhaften Rabatt bewilligen. Das mit Ausnahme der Sonntage täglich erscheinende„ Würzburger La Liberté", Brüssel, wöchentlich 1 Mäl, jährlich 13 Francs. Journal" loftet mit dem wöchentlich 3 Mal beigegebenen UnterhaltungsAssoziation in Spanien, erscheint jede Woche einmal in Madrid, stalten und Postboten, sowie hier in unserer Expedition( Blattnersgaffe La Emancipacion", Organ der Internationalen Arbeiter- blatte„ Sibylle" vierteljährlich 54 kr. und kann bei allen kgl. PostanSan Pedro 16, III. Nr. 95) hierauf abonnirt werden. La Plebe", Organ der Internationalen Arbeiter- Assoziation in Indem wir schließlich nochmals zu baldigem Abonnement einzuladen Italien, erscheint in Lodi. [ 26] uns erlauben, zeichnet mit aller Hochachtung Die Redaktion und Expedition des Würzburger Journals. Einladung zum Abonnement auf die. " Briefkasten ner in Leipzig: für Annoncen 8 Gr. Th. Martin in Remda: für erstes ,, Demokratische Zeitung" in Berlin. Die„ Demokratische Zeitung" richtet wie üblich auch am Schluffe nommen würde, sich ihre Führer rühmen, so und so viel Arbeiter hinter sich zu haben. Schließlich würde auch ein solcher Protest wenig Beachtung finden. Hr. Löwenberg forderte noch zum Eintritt in die Partei und zum Abonnement auf den„ Volksstaat" auf. Herr Frohme erhielt das Wort zur Erwiderung und verlangte Abstimmung wegen des Protestes. Auf die ironische Bemerkung des Hrn. Frohme, es gäbe sozialdemokratische Herren, welche sich den Anschein gäben, als hätten sie in sozialer Beziehung" die Beisheit mit Löffeln gegessen, erwiderte Hr. Löwenberg, daß er mo eher im Stande sei, die Lohnverhältnisse zu beurtheilen, thatsächlich mit derselben beschäftige. Es wurde nun einigen fleineren Debatten zur Abstimmung geschritten und der Protest gegen 25 Stimmen nicht angenommen. Ein glied des Algem. d. Arbeitervereins, welches sich gegen die der Expedition; Dotzauer in Zwickau und Fischer in Waldenburg: Mitglieder unserer Partei hierorts entehrende Ausdrücke erlaubt Annouce fam für Nr. 26 zu spät. G. A. in Heidelberg: für Schriften hatte, mußte dieselben öffentlich widerrufen. Herr Frohme soll 22 Ngr. erh., Annence tam zu spät. Humboldt& Ferber in Deutz: später ausgesprengt haben, wir hätten ihm mit Prügeln gedroht, Beilagen vergriffen. 3. Bahlmann in Münster: für Schriften 2 Thlr. was aber durchaus nicht wahr ist. Wäre jedoch unsere Partei die. Sält in Geestendorf: für Schriften 5 Thlr. 12 Sgr. 3 Pf. WerMinderheit gewesen, sicherlich wären wir nicht so human behandelt Quartal 25 Gr. erh. W. Klees in Buckau: für Schriften 2 Thlr. 17 Gr. dieſes Quartals an ihre leser sowie an alle Freunde der Volkssache die worden; dies zeigt das widerwärtige Betragen einzelner sich Agi- erh. Soz.- dem. Verein in Leipzig: für Annoncen im Jan. 1 Thlr. 23 Gr. bringende Bitte, sie auch fernerhin in ihren Bestrebungen für Volksfreiheit und Wohlfahrt, sei es durch Abonnements, sei es durch Inserate, nach tatoren nennender Mitglieder des Allgem. d. Arbeitervereins in erb. Colp. Müller in Leipzig: für viertes Quartal 1872 10 Thlr. erh. Bockenheim und Frankfurt unseren Parteimitgliedern im Einzelnen H. Eichhorn: für Abonn. zweites Quartal 13 Gr. Herm. Schrörs in Die Demokratische Zeitung" erscheint wöchentlich 6mal. wie im Ganzen gegenüber, welche die Mitglieder des Allgem. d. Süchtelu: für zweites Quart. 6 Thlr. H. Goldammer in Geringswalde: Abonnementspreis beträgt für Berlin vierteljährlich 1 Thlr. 3 Sgr., Arbeitervereins daselbst zur Sprengung unserer Versammlungen für Schriften 2 Thlr. 22 Gr. 5 Pf. cry. Amftein in Walddorf: für aufstacheln. Schriften 1 Thlr. 13 Gr. 7 Pf. erb. J. Nudel in Ruhla: für Schriften monatlich 11 Sgr., wöchentlich 2 Sgr. 9 Pf.; für auswärtige Abonnenten 1 Thlr. 10 Sgr. Die Insertionsgebühren werden pro. 4spaltige 5 Gr. erb. H. Fennemann in Duisburg: für Abonn. erstes Quartal Erklärung. 28 Gr. Rist; für Schriften 1 Thlr. 18 Gr. erh. J. Wyler in Belt- Petitzeile mit 3 Sgr. berechnet, Arbeitsmarkt" 1 Sgr. 6 Pf. Unsere Bemerkung, daß die in letzter Nummer befindliche Er- beim bei Winterthur: Senden Sie gefälligft den Betrag von 1 Thlr. pro pedition der Zeitung entgegen.- Haupt- Expedition und Redaktion für stellungen nehmen alle Postanstalten, Spediteure Berlins, sowie die Exflärung Oberwinders nur als bezahltes Inserat aufgenommen Quort. per Posteinzahlung ein, auf Kreuzbandsendungen gewährt die Poſt Berlin: Lindenstraße 80, 1 Tr. Inseraten- Annahme in der Expedition worden sei, ist als eine Parteinahme der Redaktion gegen Ober- keine Nachnahme. Mack in Frankfurt a. M.: Es ist vortheilhafter, wenn und in den Annoncen- Bureaux. winder aufgefaßt worden. Mit Unrecht. Jede derartige Absicht Sie für nächstes Quart. bei der Poft abonniren. Gnam in Pforzheim: Die Administration der, Demokratischen Zeitung. hat uns ferngelegen. Die Stellung des„ Volksstaat" zu diesem Jedenfalls ein Versehen. L. Petersen in Paris: 100 Frcs. erb., in den nächsten Tagen folgt Alles. Reichel in Düsseldorf: Bericht kommt. Kalb bedauerlichen Zwist ist die der absolutesten Parteilosigkeit. Wir in Frankfurt a. M.: Steuer müssen Sie auf Abonn. schlagen. Auguft Am Webstuhl der Zeit. sehen unsere Parteigenossen in beiden Lagern, und hegen nur den Probst in Buckau b. Magdeb.: für Abonn. zweites Quartal 5 Thlr. 5 Gr. einen Wunsch, daß unsere Wiener Freunde, anstatt sich gegenseitig erb. N. Marcovic in Pancova: für Abonn. 1 Fl. erh. J. B. Parisot Sozial- demokratischer Arbeiter- Roman in drei Büchern zu Nutz und Frommen der gemeinsamen Feinde zu zerfleischen, in Lausanne: für Abonn. I. u. II. Quart. 2 Thlr. 16 Gr. erb. J. GrundSchritte zur Verföhnung thun und den Streit auf schiedsrichter- stein in Preßburg: für Abonn. Monate April, Mai, Juni 25 Gr. erb. lichem Weg beendigen mögen. Das einzige Motiv, welches uns A. in Wien: 4 Thlr. erh., ist ausgeglichen. Müller in Dölizz: f. Abonn. leitete, waren die Interessen des„ Volksstaat", dessen für die drin- 10 Ngr. 5 Pf. erh. Schulze in Leipzig: für Abonn. 13 Gr. erb. I. Rö- Erscheint in Lieferungen à 3 Bogen und zum Abonnementspreise von misch in Aussig: für Abonn. zweites Quart. 1 Thlr. 9 Gr. Durch Stelzer gendsten Parteiinteressen kaum ausreichenden Raum wir nicht, ohne in Leipzig: 3 Thlr. 10 Gr.( Sammlung der Feurich'schen Pianofortefabrik Entschädigung, durch Aufnahme einer so langen Erklärung in für die ftrit. Buchdrucker. Sorge in Hoboken: Brief erhalten, Baquet ift persönlichen Angelegenheiten noch mehr beschränken wollten, zumal gestern spedirt. A. M. der Umfang der Erklärung uns die Beilage zu verdoppeln zwang, der Redaction: Leupold: Hoffmann's Taschenwörterbuch. Marburg: wodurch wesentliche Mehrkosten erwuchsen. Eine Parteinahme aber Die Form des Gedichts ist zu fehlerhaft und läßt sich nicht corrigiren. nach irgend einer Seite, gegen Oberwinder oder für Scheu, sollte G. R. in Braunschweig: In der nächsten Nummer. mit unserer Bemerkung nicht verbunden sein. Der„ Volksstaat" Genossenschaftsbuchdruckerei. hat sich in dieser Angelegenheit bis auf Weiteres neutral zu Antheilscheine bez. Antheilquittungen erhielten ferner: In Gießen C. D. halten und ebenso die Verantwortlichkeit für die Einsendungen Thlr. 1, G. M. 1, Ph. Sch. 1; in Stötterit E. G. 5; in Münchenberns Oberwinder's als die Scheu's abzulehnen. W. 20; in Thonberg M. D. 2; in Pancova( Banat) N. M. 5; in Paris dorf F. L. K. 20; in Leipzig D. H. 1, O. Sch. 50; in Neureudnitz G. 2. P. 20; in Leipzig F. K. 20. Hadlich. Die Red. des„ Volksstaat." Parallelen zum 18. und 25. März. Märznebel ziehn. Im weiten Raum wogende Wolkenmassen, Aufgeschreckt aus Winterstraum Durch des Sturmes Toben, An der Berge starrem Saum Brausend hingeschoben, Wälzen wild durchwogend sich jeden Halts entbunden Bis sie mit des Wassers Fluth sprühend sich gefunden. Dann, umrahmt von Sonnenschein, Mild umweht von Lüften Zieht der Frühling jubelnd ein Unter Blüh'n und Düften. Trüb' ist die Zeit. Der Völker Sinn woget in Freiheitsdrängen! Aufgeschürt aus Wahnes Nacht Durch des Elends Schrecken, Die das Vorurtheil der Macht Brüllend überdecken, Fond für pol. Gemaßregelte. = " von A. Otto- Walfter. 2 Groschen pro Lieferung. Aller 14 Tage erscheint eine Lieferung. Der BeZur Nachricht; Nachdem sich in Dresden und namentlich in Folge meiner längeren Haft der Weiterherausgabe des Romans vielfache geschäftliche Hindernisse und Hemmungen entgegengestellt, habe ich mich, damit die vielen dringlichen Anfragen und Wünsche ihre Erledigung finden, der Bitte gewandt, den Verlag zu übernehmen. Derselbe hat bereitan unsern Parteigenossen Wilhelm Bracke jun. in Braunschweig mit willigst zugefagt und es werden deshalb nicht nur die nächsten vier Lievon nun an erscheinen. Ich muß aber Alle, welche bis jetzt in Dresden ferungen sehr bald, sondern auch die weiteren in gewünschter Pünktlichkeit bestellt hatten, bitten, ihre Bestellungen in Braunschweig aufs Neue zu bewirken und die an mich gerichteten Zuschriften durch diese Annonce als Dresden, 30. März 1873. A. Otto- Walster. Von Gesinnungsgenossen in Kirchheim( Württemb.) durch G. Beßmer beantwortet anzusehen. 1 Thlr. Augsburg. Anzeigen 2c. Literarischer Verein. Sonntag den 6. April, Vormittags 9 Uhr: Versammlung in der Schützen- Halle. Die Mitglieder werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen, da in den Der Ausschuß. Kassenbüchern Ordnung geschaffen werden soll. Bur Beachtung. Alle Diejenigen, welche noch Erfurter Protokolle zu bezahlen haben, werden hierdurch aufgefordert, den Betrag bis spätestens den 15. April an mich einzusenden. Desgleichen ersuche ich um sofortige Retoursendung etwa Sonnabend den 5. April, Abends 8 Uhr, bei Möwis, noch nicht verkaufter Mainzer Protokolle, da solche nicht Weberstraße Nr. 24 a.- Tagesordnung: 1) Vortrag des Herrn Slaud. mehr vorräthig sind und noch verlangt werden. 2) Rechnungsbericht. Berlin. Gewerkschaft der Manufaktur- Arbeiter. Alle Mitglieder haben pünktlich und zahlreich zu erscheinen. Gäste Zutritt. Der Vertrauensmann. Eßlingen. Nächsten Sonntag Abend Zusammenkunft bei Fräschle, Restaur. 2a Th. Yorck. Leipzig: Verantw. Redakteur R. Seiffert.( Redaktion und Expedition Hoheftr. 4). Drud und Berlag der Genossenschaftsbuchbruckerei. n D