SäSSS eifc ichh«int Wöchentlich 2 Mal in Leipzig. �Bestellungen nehmen alle koftanstallm und Buchhand- «»gm de« In- und Au«- lande« an. Für Leipzig nehmen Be« stellungen an: « sthpcdition, Hohestraße 4. lunzl die Genossenschaft«- � iwchdruckerci, Zciherstraße 44. Bebel, Pettrstraße 18. Müller, Laherschestraß« jcn'l 8b, III. _ ASonnemenksprei«: ür Preußen incl. Stempel- euer 17 Sgr., für die übrigen Deutschen Staaten 12'/, Sgr. pro Quartal, pro Monat 4'/, Sgr. Für Leipzig und Umgegend pro Quartal 13 Ngr. Filialeppeditionen für die Bereinigten Staaten: F. A. Sorge, Hox 101 llobokon, N.J. via Newyork. G. A. Lönnecker, 135 IV. I.ake Lliieago(III.) .OrgandersozialdemokratlschenArbeiterparteiundderinternatlonalenGewerksgenosscnschaften. lde»' 51. er'i � rivl Abonnements-Einladung. Parteigenossen! Mit dem 1. Juli wird das Parteiorgan wöchentlich dreimal »r. Erscheinen, und zwar Mittwoch, Freitag und Sonntag. Der Preis wird 16 Sgr.(56 Kr. rh.) pro Quartal, � Sgr.(21 Kr. rh.) pro Monat betragen, exelusive der in Greußen üblichen Stempelsteuer. Denjenigen Abonnenten, welche das Blatt per Kreuzband �sichen, wird dasselbe bei dreimaliger Zusendung i» folgender �cise berechnet: für Deutschland l Thlr. 5 Ngr.(2 fl. 3 kr. rh.); für die Schweiz, Serbien, Belgien, Scandinavieu und Italien 1 Thlr. 10 Ngr.(5 Frc«.); für Frankreich, die Niederlande, Portugal, Großbritan- nicn, Rumänien und die Türkei I Thlr. 20 Sgr. («'/« FrS.); für Spanien und für Amerika 2 Thlr. Für Leipzig und Umgegend ist der Abonnementspreis (mit Bringcrlohn) auf 17 Sgr. pro Quartal ui.d 6 Sgr. (to Monat festgesetzt. Alle deutsche Postanstaltcn nehmen Monats- Abonnements Entgegen. Es steht zu hoff n, daß diesem öfteren Erscheinen de« »Bolkostaal" auch eine entsprechende Zunahme der Abonnenten- inhl folgen wird. Möge Jeder das Seine thun, damit der- sclbe in keiner Fabrik, in keiner Wtrkstätte, in keiner Hütte mehr fehle. Je größer die Abouncnleuzahl, desto wirk sanier kann das Blair eintreten für die Interessen M arbeitcu fc'n BolkeS, dcsto nachdrücklicher kann cS gegen die Klafsenherv- ichaft niid gegen die moderne Prodnktionsivcisc ankämpfen. Parteigenossen! Der„BolkSstaal" ist das beste Mitte! jur Bcrbreitnng unsrer Grundsätze; lein �pfer darf Euch zu »roß erscheinen, wenn rS gilt, demselben allüberall Eingang zu »trschaffen! Wir bitten, die Bestellungen rechtzeitig aufzugeben, damit a> der Zusendung keine Verzögerung eintritt. Redaktion und Erpedition. Mittwoch, 25. Aimi. 1873. :rt' ung rim tal- ibrt hier ttrf nip mit ler- *—/ Ter Geveralrath der Internationalen Arbeiter- association an alle Mitglieder derselben. In Anbetracht,— daß der Kongreß der Belgischen Föderation, Abgehalten zu Brüssel am 25. und 26. Dezember 1s7S, beschlossen w, die Beschlüsse deö 5. allgemeinen Kongresses zu verwerfen; 3n Anbetracht,— daß der Kongreß eineöiheilS der Spanischen Föderation, abgehalten zu Cordoba vom 25. Dezember 1373 bis il»m 2. Januar 1373, beschlossen hat, die Beschlüsse deS 5. allgc- tveineu Kongresses zu verwerfen und die Beschlüsse einer anti-intcr- »»tionalen Versammlung anzunehmen; In Anbetracht,— daß eine Versammlung zu London am �6. Januar 1873 beschloß, die Handlungen deS 5. allgemeinen Kongresses im Haag zu verwerfen— E» klärt der Gencralrath der Internationalen Arbeiterassoziation »i Beobachtung der Statuten und Verwaltungsregeln und in üebcreinstimmung mit seinem Beschluß vom 26. Januar 1873: Alle an den oben erwähnten Kongressen und Velsammluugen zu Brüssel» Cordoba und London bctheiligten und deren Beschlüsse anerkennenden nationalen und lokalen Föderationen, Sectiouen und Individuen haben sich selbst außerhalb der Jnter- nationalen Arbeiterassociation gestellt und aufgehört, Mitglieder derselben zu sein. New-York, 30. Mai 1373. Der Generalrath; o. G. Bertrand, F. Bolte, C. Carl, S. Cavanagh, S. Dcreurc, C. F. Lawrel, F. A. Sorge, C. Speyer. Der Generalsekretär: F. A. Sorge. -u E �eneralraih der Internationalen Arbcitcrassoriation. Der Gencralrath der Internationalen Arbeiterassoziation macht Fenint bekannt, daß eine italienische Landesföderation der Jnter- Nationalen Arbeiterassoziation nicht besteht, da keine solchenTitel �ansprnchende Organisation jemals irgend eine derjenigen Be- °i»gungcn erfüllt hat, welche laut Statuten und Verwaltungsregeln Aufnahme und Anerkennung vorausgehen müssen. .. Dagegen bestehen in verschiedenen Theilen Italiens Sektionen � Internationalen Arbeiterassociation, welche sich in Ordnung "ad Verbindung mit dem Gencralrath befinden. New-York, 30. Mai 1873. Im Auftrag und Namen des Generalraths: Der Generalsekretär: F. A. Sorge. Gcueralrath der Znteruatio«alen Arbeitcraffoeiation. Beschluß vom 16. Mai 1873. Alle an den Gencralrath zu leistenden Mitgliederbeiträgc sind durch die regelmäßigen» mit den» Generalrath in Ordnung be- findlichen, Parteibchörden— durch die Föderalräthe und ComitöS oder Bevollmächtigten der betreffenden Länder zu übermitteln. Im Auftrag und Namen des Generalraths: Der Generalsekretär: F. A. Sorge. Grdeuktage des Proletariats. Die Pariser Junischlacht 23.— 26. Juni 1848. Am 24. Februar 1848 verbrannten die Proletarier von Pari» den Thron deö..Bürgerkönigs" auf dem Bastilleplatz. Nach drei- tägiger Straßenschlacht hatte„die Revolution der Verachtung" über die Korruption gesiegt, welche LouiS Philippe— von dem Hanswurst Lafayette einst„die beste der Republiken" genannt— während 18jährigcr Regierung mit Hülfe und im Interesse der Bourgeoisie zum Staats- und Gesellschaftssystem erhoben hatte. Den Arbeitern war der Sieg zu danken; das republikanische Bürgcrthum entriß ihnen die Früchte desselben und bemächtigte sich der Staatsgewalt Die provisorische Negierung, welche eö Frankreich aufoktroyirte, be- stand auS den BourgeoiSrepubl kanern deS„National" denen der Löwenantheil zufiel(Cremieup. Arago, Garnier-PagöS, Marrast, Marie); auS den kleinbürgerlichen Republikanern der„Reforme"*) (Ledru Rollin, Flocon); und dazu als Anhängsel, alS fünsteS Rad am Wagen, zur Abfpeisung der Proletarier aus den Sozialisten: Louiö Blanc(seitdem abgefallen) und dem„Arbeiter" Albert. Den Vorsitz erhielt Lamartine, die Mensch- d. h. Schwatz- und Wasch- wcib gewordene Pbrase, der die Risse und Löcher mit dem un- ermcßlichcn Mantel der Beiedsamkcit zuzudecken hatte. Die Arbeiter verlangten„Handlungen", zum mindestens „bestimmte Versprechungen". „Den Morgen des 25. Februar," so schildert LouiS Blanc diese Szene," war die provisorische Regierung eben damit be- schästigt, die Organisation der Mairien(Bürgermeistereien) des 13. Stadtviertel von Paris zu diskutiren, als die Thüre des Sitzungssaals(im StadthauS-Hotel de Ville) sich plötzlich össuete, und ein Arbeiter Herrin trat, der auf die Mitglieder der Regierung, — Louis Blanc mit eingeschlossen, dieselbe Wirkung hervorrief, welche ein Gespenst hervorgerufen hätte." ES war auch ein Ge- speust: daS der Reoolutio», welches LouiS Blanc und seine Kollege» daran erinnerte, daß eS sich um Anderes handele, als die städtische Verwaltung von Paris zu orgamsire».„Sein Antlitz war bleich, seine Äugen, deren Blick er den Mitgliedern der Regierung ins Herz zu bohren schien, blitzten, und er hatte ein Gewehr in der Hand. Wer schickte ihn? Was wollte er? Er erklärte, daß er ein Abgeordneter deS Volks sei, wies mit herrischer(!) Miene aus den Platz vor dem Hotel de Pille, auf dem Tauscude ihre Stimme zum Himmel emporbrausen ließen, stieß den Gewehrkolben auf den Boden und forderte die Anerkennung des Rechts auf Arbeit. Der Name dieses Arbeiters war Marche. Es war das eiste Mo', daß das Proletariat aus diese Weise vor einer Regierung erschien. Marche rief au«: das Volk mißtraut den Absichten der provisorischen Regierung, und wird sich nicht zurückzichen, bevor man ihm seine Existenz vermittels Arbeit durch ein Dekret garantirt hat. Lamar- tinc wollte ihn beschwichtige», aber Marche unterbrach den Zucker- wasiercrguß mit den Worten: Keine Phrase»! Genug de« poetischen Firlefänze«! daS Volk ist Herr, und es befiehlt Euch, seinen Dienern, ohne Verzug daS Recht ans Arbeit zu dckrctiren!" Lamar- tine erwiderte, wenn man ihn vor die Mündung der unten stehenden geladenen Kanonen bände, wülde er kein derartiges Dekret unter- zeichnei., das einen Unsinn und eine Unmöglichkeit enthielte. Er ergriff hierauf die Hand des Arbeiters, schilderte ihm alle Ge- fahren weiche die Republik bedrohten, und suchte ihn von seiner Forderung abzubringen. Marche war aber unerschütterlich:„Das Dekret müssen wir haben. Wir werden die Regierung aber nicht drängen; wir wollen die Schwierigkeiten der Republik nicht ver- mehren. Das Volk giebt der Republik drei Monate Elend!" Roch ehe die Unterredung zu Ende, hatte LouiS Blanc mit Ledru Rollin und Flocon solgeudeü Dekret entworfen, das von den übrige» Mitgliedern der provisorischen Regierung unter- zeichnet ward— auch von Lamartine, trotz deS„UnsinnS" und der„Unmöglichkeit": Die provisorische Regierung der französischen Re- publik verpflichtet sich, die Existenz de« Arbeiter« mittelst der Arbeit zu gewährleisten. Sie verpflichtet sich, allen Bürgern Arbeit zu verschaffen. Sie ist der Ansicht, daß alte Arbeiter sich assoziiren müssen, um den Ertrag ihrer Arbeit zu genießen. Marche eutjernte sich mit der Abschrift deö Dekrets, welches noch denselben Tag im„Monitenr", dem amtlichen Organ, publizirt ward. Der dreimonatliche Hungerwechsel war ausgestellt— wir werden sehen, wie die Regierung ihn einlöst. Drei Tage später, am 23. Februar wurde eiue„Kommission der Arbeiter" gcschassen, um den Arbeitern statt des verlangten Arbeitömin izteriums ein goldenes Nixchen und silbernes Nautchen zu bieten. Louis Blanc, der ansangs keine Lust hatte, in dieser Komödie eine Rolle zu übernehmen, gab sich aber schließlich doch dazu her, und am 1. März trat unter seincin Vorsitz die Kom- Mission im Luxcmbourg zusammen, und spielte dort mit den Delegirten der Gewerbe„Arbeitcrparlamentcheö." Allem es mußte etwas Substantielleres geschehen. Die furcht- *) Diese beiden Zeitungen(„National" und„Reform") wären unter Louiö Philipp die Hauptorgane der zwei republilantschen Rtchtungen. bare Handels- und Jndustriekris.', �welche ans ihrer„Reise um die Welt" von England nach Frankreich gekommen war, lähmte die Produktion und daS Geschäft vollständig, und wurde vielfach noch verschärft durch die Böswilligkeit der Kapitalisten, welche die Arbeitslosigkeit als Waffe gegen die Republik zu benutzen suchten; trotzdem feststeht, daß die Februarrevolution ganz unschuldig war an der Krise, umgekehrt aber nicht die Krise ganz unschuldig an der Februarrevolution. Genug, die Roth war entsetzlich, und, da daS Proletariat nicht stehlen wollte, sondern im Gegentheil die Spitzbuben todtschoß, auch keine Neigung verspürte, den Diebstahl im Großen(Massenplünderung der Reichen) zu belreibcn, wie der Ordnungsfanatiker Delamarre vorschlug, so mußte man wohl oder übel für die nothdürftigste Lösung der„Magenfrage" sorgen, — zumal die Inhaber der hungrigen Magen meist auch Inhaber von Flinten waren. Man gründete die Nationalwerkstätten(Ateliers natio- naux). Die modernen Geschichtsfälscher haben behauptet und be- haupten noch immer, obschon tausendmal der Lüge überführt, diese Werkstätten seien eine Schöpfung deS Sozialismus gewesen. Organisirt wurden sie in Wirllichkeit von Marie, dem ingrimmigsten Feinde deS Sozialismus,— organisirt wurden sie in der doppel- ten Absicht, 1) die sozialistische» Bestrebungen verhaßt und ver- ächtlich zu machen, speziell nur ein Gegengewicht gegen die Luxem- bourg-Versammiimg zu bilden, in welcher der Sozialismus herrschte; und 2) um eine Armee gegen die sozialistischen Arbeiter zu erlangen. ThomaS, der Leiter der Nationalwerkstätten(ein Bruder des Generals Thomas, welcher am 18. März 1871 ge- tödtet wurde) berichtet, Marie habe ihm im Mai 1848 gesagt: „Beunruhigen Sie sich nicht darüber, daß die Zahl der Arbeiter in den Nationalwerkstätten zunimmt, vorausgesetzt, daß Sie ge- wiß sind, sie beherrschen zu können. In diesem Fall kann die Zahl nicht zu groß sein. TrachtenSie, sich der- selben zu versichern, sparen Sic kein Geld; nöthigenfallS wird man Ihnen geheime Fonds bewilligen. Glauben Sie, daß Sie diese Leute kommandiren könnten? Vielleicht ist der Tag nicht fern, an dem wir sie in der Straße brauchen werden. Sorgen Sic dafür, daß sie bewaffnet sind." Das ist deutlich. Und wohlgemerkt, Thomas, der dieses Zeug- niß ablegt, ist kein Sozialist, ja ein entschiedener Gegner des Sozialismus— er war eben zu ehrlich für das infame Geschäft, welches man ihm zumuthete. Herr Marie wollte vorbereitet sein, wcNrt Tle„drei Monate Elends" herum waren, welche das Proletariat der provisorischen Regierung geschenkt. Mittlerweile hatte die Bourgeoisie sich von ihrem Schrecken er- holt, und war entschlossen, bei erster Gelegenheit mit den sozia- listischen Arbeitern„ein Ende zn machen." In der Äkationaiver- sammlung hatte, Dank dem theilS verrätherischen, theilS kopflosen Benehmen der Regierung die„Ordnungspartei" die überwältigende Majorität. Sic konnte jedoch nicht sofort die MaSkc falle» lassen. Der übereilte Putsch deS 13. Mai— die Massen der Ar- bciter hielten sich fern, sonst wäre eS kein Putsch gewesen— machte die Feinde deö Proletariats zu Herren der Situation. Sie trafen ihre Maßregeln. Der dreimonatliche Hungerwechsel lief ab, und wurde nicht eingelöst. DaS Proletariat, in übermenschlicher Geduld, ver- längerte die Zahlftist, und hungerte weiter. Inzwischen hatte die Bourgeoisie eingesehen, daß die Arbeiter der Nationalwerkstätten sich nicht dazu hergeben würden, ihre sozialistischen Arbeiter-Brüdcr niederzumetzeln. Meist dem Sozialis- innS fern stehend, als sie in die Nationalwerkstätten eintraten, waren sie in denselben zum Sozialismus bekehrt worden, wie das stets der Fall ist, wo Arbeiter in Massen zusamnien kommen. Statt der Ordnungspartei ein Heer gegen den Sozialismus, hatte man dem Sozialismus ein Heer gegen die Ordnungspartei geschaffen. Die Nationalwerkstätten mußten aufgelöst werden. Allein eS ließ sich dies nicht so Knall undFall bewerkstelligen. Von 110,600 Ar- beitern, die in den Nationalwerkstätten ein kärgliches Brod fanden — 2 Francs— 16 Gr. pro Tag— schlug man zunächst unter der Hand vor, sie sollten sich entweder in die Armee ein- reihen lassen, oder in die Sologne gehen, um diesen sumpfigen Landstrich zu entwässern. In der Armee hätten sie gegen daS Proletariat, gegen die eigene Klasse, gegen sich selbst die Schlacht der Bourgeoisie schlagen müssen; in der Sologne war Siegthum, ja Tod durch das Sumpsfiebcr ihr unvermeidliches Loos. Mußte man kämpfen, mußte man sterben, dann wenigstens für die Sache deS Proletariats. Mit zorniger Enttüstung wurde das treu- und ehrlose Anerbieten zurückgewiesen. Aber: il kaut vn finir, es muß ein Ende gemacht werden. Die Regierung hat Truppen, auf die sie sich verlassen zu können glaubt, m Paris und der Umgegend zusammengezogen; sie hat die Mobilgarde, Kinder des Volks, Ausgcstoßene, deren revolutionärer Instinkt nicht durch daS dem industriellen Proletarmt innewohnende Klassenbewußtsei» zn», Prinzip geläutert mar, durch Schmeichelei und Bestechung an sich gekettet— die Maske kann fallen. Den l'5. Juni erklärt der Fiiianznlinister und Bourgeois- Republikaner Goudchaux in der National-Versammlung:„die Nationalwerkstätten müssen sofort verschwinden. Man muß sie nickt allmählich eingehen lassen; sie müssen sofort, mit Einem Mal weg! Sie müssen daS auf der Stelle beschließen; Sie haben schon zu viel Zeit verloren; der Boden unter uns ist ganz und gar minirt! Vergebens warnten einige Mitglieder vor Ueberstürzung; die Majorität war nicht mehr znrUckzuhalten— ein paarmal Hunderttausend Francs pro Tag für Nationalwerkstätten, die bei ver- nünftiger Bewirthschaftung dem Staat noch Geld eingebracht hätten, das war ja der„unausbleibliche Bankerott" für dieses rankreich, das wohl„reich genug ist, seinen Ruhm zu bezahlen" anch seine Schande mit Milliarden) aber zu arm, um hundert t usend Arbeiter, die arbeiten wollten, vor dem Hungertod zu schlitzen. Ja, hätten sie für die Harmonielehre Berständniß ge- habt, statt sich diesen wahnsinnigen sozialistischen Hirngespimisien zu überliefern; hätten sie dem heiligen Kapital huldigen und Knechts- bicnste leisten gewollt— da wäre„kein Geld gespart" worden, da wären„nöthigenfaUS geheime Fonds bewilligt worden." Die Majorität ernannte den Jesuiten Fallaux zum Berichterstatter über den Goudchaux'schen Antrag. Das verkündigte ihre Absichten. Den 18. Juni richteten die Arbeiter der Nationalwerkstätten ein Schreiben an Herrn Goudchaux, worin sie sagten:„'Nicht der Wille zu arbeiten fehlt uns, sondern eine unseren Gewerben und Fähigkeiten entsprechende Arbeit. Wir ersehnen sie von ganzem Herzen. Sie fordern die sofortige Auflösung der Natioualwerk statten; aber was soll dann auS den 110,000 Arbeitern werden� die als einziges Existenzmittel für sich und ihre Familien ihren kärglichen Tagelohn haben? Will man sie den üblen Rath schlügen des Hungers, den Verlockungen der Verzweif- lung preisgeben?" Half nichts! Es waren genug Soldaten in und um Paris der Moment war gekommen- fort mit dem Gespenst der Re- volution, fort mit dem mahnenden Gläubiger— mahnend durch seine bloße Existenz—, der unser böses Gewissen an die einge- gaugenen Verpflichtungen erinnert! Fort mit diesem Proletariat, daS von seinen Rechten, von unseren Pflichten redet— nur das Grab bannt auf ewig den gehaßten, den gefllrchteten Feind! Il kaut eu Knir!— Noch che die Nationalversammlung dur Bericht des Herrn Falloux empfangen, erließ die Regierung(Exetutivkouimission) am 21 Juni ein Dekret, kraft dessen die Arbeiter der Nationalweri stätten kategorisch aufgefordert wurden, entweder in die Annee ein- zutreten, oder sich zum Abmarsch in die Sologne bereit zu halten Wüthender Jubel der Ordnungsfreunde. Das Maaß war voll. Doch nein, noch einen Versuch wollte das Proletariat machen, auf gütlichem Weg die Zahlung, und wärs nur eine Abschlagszahlung des Hungerwechsels, zu erlangen. Den Tag nach Erlaß des Dekrets, welches eine Herausforderung zum Kampf war, am 22. Juni, dem Frohnleichnamstag deö Jahres 1848, begaben sich 1500 Arbeiter mit fliegenden Fahnen unter Führung deS Clubredners Pujol nach dem Luxembourg-Palast, wo die Exekutivkommifsion tagte, und verlangten den„Bürger Marie", Haupthctzer gegen die Arbeiter, zu sprechen. ES war Vormittags 10 Uhr. Pujol wird vorgelassen. „Bürger Marie, vor der Februar-revolution--" „Pardon", unterbricht Marie den Redner,„das scheint mir etwas weit zurückgegriffen; bedenken Sie, daß meine Zeit kostbar ist". «Ihre Zeit gehört nicht Ihnen, sondern dem Volk". „Bürger Puzol, wir kennen Sie schon lange, und haben ein Auge auf Sie!" „Thut nichts; seit dem Tag, da ich mich der Volkssache ge- widmet, habe ich mich gewöhnt, vor keiner Drohung zurückzuweichen Sie drohen mir also umsonst. Genug. Wollen Sie uns hören?' „Da Sie hier sind, mögen Sie reden!" Pujol entwickelte nun die Gründe der Arbeiter gegen das De- kret vom vorhergehenden Tag, und protestirte energisch gegen das selbe. Worauf Marie: „Ich verstehe. Aber merken Sic auf: wenn die Arbeiter, die nicht Soldaten werden wollen, sich weigern in die Provinz abzu- reisen, so werden wir sie mit Gewalt dazu zwingen. Mt chewatt. Verstehen Sie? „Mit Gewalt! Wohlan, wir wissen jetzt woran wir sind. Adieu Bürger!" Ungeduldig hatten die Arbeiter vor dem Luxembourg-Palast der Rückkunft ihres Abgesandten geharrt. Mit dumpfen Schweigen hörten sie die Botschaft. Pujol führte die Schaar nach dem Saint Sulpice-Platz, wo er eine kurze Ansprache hielt, die sich in den Worten zusammenfaßte:„Die Regierung hat u»S verrathen; wir haben nichts mehr von ihr zu erhoffen. Wir müssen uns selber helfen!" Er schloß mit der Einladung:„Heut Abend um 8 Uhr bei dem Pantheon." „Wir werden da sein!" Und wohl an die fünf Tausend waren da. Wild wogten die Reden durcheinander.„Man wird uns betrügen, wie man uns 1830 betrogen hat! Aber, wir werden nicht gutwillig die Schmach auf uns nehmen!"„Lieber kämpfend sterben, als langsam ver hungern."„Arbeit oder Tod!" „Schwört Ihr, für Euer Recht zu kämpfen? rief Pujol mit dröhnender Stimme. „Wir schwören es!" „Wohlan, morgen früh um 6 Uhr hier zur Stelle!" Freitag, den 23. Juni 1843, morgens 6 Uhr waren 8— 10,000 Arbeiter auf dem Rendezvous-Platz. Von den Stufen des Pantheon herab redete Pujol sie an: „Bürger, Ihr habt Wort gehalten. Ich danke Euch! Vor- wärts!" Die Menge ordnet sich nach der Weisung von Führern, die ein um den linken Bloufenärmel geschlungenes Band kenntlich machte, und mit wehenden Bannern— schon ließen sich rothe Fahnen erblicken— ging es nach dem Bastilleplatz. In fried- licher Stille marschirte die Colonne um die Säule der Freiheits- göttin, welche die Stätte bezeichnet, wo einst das Denkmal der Knechtschaft gestanden. Wie die in die Arena ziehenden Gladia- toren den Cäsar, der ihren Todeskampf schauen wollte, stolz zu begrüßen pflegten, so brachten die in den Tod ziehenden Prole- tarier stolz, hochaufgerichtct, kühn ihren Gruß noch der Freiheit: Ave libertas, inorituri te aalutant! O Freiheit, für dich gehen wir in den Tod! Dir gilt unser letzter Gruß! Als der Umzug vollbracht war:„Marsch nach der Rue Saint Denis! „Halt!" Die Arbeiterbataillone stehn an der Ecke der Rue Saint Denis.— Minutenlanges Schweigen.— Und dann kurz, scharf der Ruf: „Zu den Waffen!" Jeder ging an seinen Posten. Und jeder that seine Schul- digkeit. In wenig Stunden waren die Arbeiterquartiere und die für die Insurgenten militärisch wichtigsten Punkte mit Barrikaden be- deckt, deren Bau fast kein Hinderniß in den Weg gelegt wurde. Und allmählig entspann sich der Kampf, welcher drei Tage lang rasete. Drei Tage lang wehte von den Barrikaden herab die rothe Fahne der Gleichheit, die schwarze Fahne des Hungers, — die trotzige Forderung der Zukunft, die zornige Anklage der Gegenwart— bis zum Morgen des 26. Juni, wo die letzte „Position des Proletariats" fiel! Dreisache Uebermacht— 150,000 gegen 50,000— hatten die Helden-Märtyrer der neuen Gesellschaft erdrückt, und die Bourgeoisie konnte die Orgien der Rache be- ginnen zwischen de« zerschossenen Leichen, auf den wurden, ge-jmichen? Ob ich wissentlich ein morsches Schiff auf die See fcbicke, >1« w..i w /XX. r �_... i M'...... W.c. W... orrv*._ r,..r. t.. w knebelten Körpern der Besiegten Politische Uebersicht. Bismarck und sein Reichstag sind augenscheinlich beide gleich sehr aus dem Leim. DaS konnte man am vorigen Montag recht deutlich sehn, wo Erstercr-in letzterem eine Szene aufführte, die in den Annalen deS Parlamentarismus wohl einzig dasteht, und unS an das englische Sprichwort von dem: Lull in tlre Chinashop*) erinnern würde, wenn in dem reickstäglichen Porzellanladen überhaupt noch etwas ZerbrechbarcS wäre. Den Anlaß gab eine harmlose Anwandlung von Liberalismus, welche das„hohe Haus" sich angesichts der bevorstehenden Neuwahlen erlauben zu müssen uud zu dürfen glaubte. Es wollte nämlich ein sogenanntes Nothpreßgesetz annehmen, durch welches, da in dieser Session kein definitives Preßgesey mehr fertig gemacht wer- den kann, wenigstens die in der Regierungsvorlage beantragte Ab- schaffung der Caution und Stempelsteuer verfügt wird. Nicht viel, aber genug, um den Fürsten Bismarck, der durch das soeben erfolgte Amtseutlassungsgesuch seines Freundes und Rathge- berS Wagener schon verstimmt worden war, vollends außer Rand und Band zu bringen. Er dcbutirte damit, dem Reichs- tag Sottisen(Grobheiten) zu sagen, daß er(der Reichstag) Zeit habe, das Nothpreßgesetz zu berathen, aber keine Zeit für daS Militärgesetz finden könne; und drohte mit Verlängerung der Session, wie man Schuljungen mit Sitzenbleiben droht! Dies unerhörte Benehmen veranlaßtc Laster, die Schuld, daß so mancherlei Arbeiten verspätet oder gar nicht erledigt werden konnten, dem Bundesrat!) zuzuschieben, der die Borlagen aufs Nachlässigste und Unregelmäßigste habe zugehen lassen, und er flocht(durch einen Hinblick aus die bevorstehenden Wahlen) die Phrase ein:„Wir waren genöthigt, aus Mangel an geeigneten Berathungsgegenstäudcn vier bis fünf Tage Ferien zu machen; und da verdenkt man es unS, wenn wir diese freie Zeit benutzen, um Anträge aus der Initiative des Hause» zu erledigen, Anträge, in denen einmal von Rechten deS Volks die Rede ist!" Diese Worte: Rechte des Volks! waren daS rothe Tuch, web chcS daS Signal zum reichstanzlerischcn Sturm auf den Porzeb lanladen oder auch in dem Porzellanladen gab. Unfähig sich zu beherrschen, stotterte und sprudelte der„Geniale" folgende Sätze hervor:„Der Vorredner hat meine Aeußcrungcn verschoben und zu seinem Bedarf zurechtgelegt, sonst würde er nicht mit einiger Entrüstung gesagt haben, ich hätte den Reichstag angeklagt. Das ist mir nicht eingefallen.(Widerspruch link».) Ich habe ganz und gar nicht den Reichstag beschuldigt, die Vorlagen nicht überall rechtzeitig berathen zu haben. DaS Militärgesctz ist allerdings so rechtzeitig erschienen, um von dem Reichstage noch durchberathen werden zu können, und es wird mir doch nicht bestritten werden können, daß hier mit einer Art deklamatorischer Abschweifung auf die sogenannten Volksrechte...(Oho! lebhafter Widerspruch links.) Ja, meine Herren, das sind ReminiScenzen auS der vergangenen >1eit(Nein! nein! bört! linkst die ick wobl berecktiat bin. deklama- Zeit(Nein! nein! hört! links) die ich wohl berechtigt bin, deklama torische Redensarten zu nennen.(Unruhe.) Ich habe lange genug in Zeiten gelebt, wo Jeder, der etwas für sich, für seine Stellung, für seine palitischen Interessen in Anspruch nehmen wollte und vorzubringen hatte, sich als Vertreter der Volksrechte hinstellte. Zum Volke gehören wir alle, zum Volke gehöre ich eben s» gut wie Sie, ich habe auch mein BolkSrecht, ich kann mich auch Volksvertreter nennen, zum Volke gehört auch Se. Majestät der Kaiser(große Unruhe), diese Reden von Volksrecht, das sind gewisse, alte traditionelle Gewohnheiten und Tendenzen von solchen, die sich liberal nennen, aber cS nicht einmgl immer sind(Lebhafte Unruhe. Hört! hört! links) und ich verbitte cS mir, den Namen Volk zu monopolisiren und mich davon auszunehmen. DaS verbitte ich mir(Andauernde Unruhe)." Daß vom Volk geredet wird,— im Reichstag, der doch eine Volksvertretung sein will, vom Volk geredet wird, daS„verbittet sich" der Herr Reichskanzler! Die abgeschmackte Definition, des Worts„Volk" übergehen wir, ohne diese junkerliche— Dreistigkeit weiter hervorzuheben, die von den Herrn Volksvertretern natürlich eingesteckt wurde. Statt die Ungezogenheit gebührend zu züchtigen, suchten sie sich gegen den Vorwurf zu vertheidigen, den gestrengen Herrn Reichskanzler„gereizt" zu haben; und der unglückliche Lasker, nun — er entschuldigte sich, den„großen Staatsmann" zum zweiten Mal in dieser Session unfteiwillig blamirt und kompromittirt zu haben. Zu guter Letzt stellte sich wieder eine angenehmere Tem- peratur her; der Herr Reichskanzler deutete an, er sei zu einem „Handel" bereit, z. B.§ 20 könne in der gegenwärtigen Gestalt geopfert werden-- und so wird eS wohl noch kommen; wenn nicht in dieser, doch in einer Nachsession. Denn der Reichstag braucht seinen„Ast". — Willkommen! Das Musterbild deutscher Professoren, Dr. Binding, ist thatsächlich nach Leipzig berufen worden, um den Leipziger Studiosen das praktische Faustrecht zu lehren, daS er m Straßburg im Bunde mit Herrn von der Goltz an dem alten Aufseß mit so glänzendem und„schlagenden" Erfolg ausgeübt hat. Der sächsischen Regierung unfern herzlichen Dank! Mit dem Beispiel dieses klassischen Mordspatrioten sind schon viele deutsche Denkerschädel erleuchtet worden, welche tief verbohrt waren in die„Wissenschaft",„Bildung" und den„Anstand" deut- scher Professoren. Wie viel nützlicher wird er uns sein, wenn er in unserer unmittelbaren Nähe ist! Wie manches im Sumpfe des Mordspatriotismus schon halbversunkene Menschenkind wird vernünftig zu uns zurückkehren! Also nochmals, trefflicher Lehrer des Faustrechts, bestens willkommen in Leipzig! Zur Charakteristik der heutigen Gesellschaft. Durch die Presse geht folgende Notiz:*) „London, den 14. Jum. Seit einiger Zeit schon sind hier Gerüchte im Umlauf, daß eine dem Aeußern nach von gewöhnlichen Steinkohlen durchaus nicht zu unterscheidende Art von Höllen- Maschinen eigens zu dem Zweck fabrizirt werde, hochversicherte Dampfschiffe, ohne dabei da« Leben der Mannschaften zu ge- ahrden �(!), in die Lust zu sprengen. Dem Gerücht wurde Anfangs wenig Glauben geschenkt, bis endlich der französische Marineminister die Versicherungsgesellschaften durch ein Rund- chreiben auf diese bübischen Fabrikate aufmerksam machte. Jetzt machen auch die Consuln von Venezuela und Paraguay be- kannt, daß sie im Interesse ihrer Staaten vor dieser Erfindung gewarnt worden sind." Wer die Plimsoll'schen Enthüllungen kennt, wird die obige Mittheilung gar nicht auffallend finden. Daß Schiffe planmäßig ürs Untergehen ausgerüstet werden, um die Eigenthümer in den öesitz der Versicherungssumme zu setzen, ist eine feststehende That- 'ache. Warum also nicht eigenS Erfindungen zu diesem Zweck der„siegenden Geschlagenen!" erwartend, daß der erste Windstoß eS zertrümmern wird— oder ob ich, pour corriger la um dem Glück mit der Natur nachzuhelfen, im Kielraum oder sonst wo eine entzündbare Masse unterbringe, mit deren Hülfe ich gelegentlich die Schiffswände zerschmettere— das ist gehüpft wie gesprungen; und nur Sophisten und Juristen werden eine Schulddiffercnz herausklauben können. Selbstverständlich wollen die betr. Spekulanten, die ja Alle„ehr- lichc Leute" sind, das Leben der Mannschaft nicht opfern, indeß, der Mensch denkt und Gott lenkt,— uud wird die Menschenfreund- liche Absicht nicht verwirklicht, uud werden ein paar Dutzend Matrosen die Beute der Haisische— je nun, so ist das nicht schlimmer, als wenn die Arbeiter in Kohlengruben erstickt oder verbrannt,— nicht schlimmer, als wenn sie in ungesunden Fabrik- räumen langsam getödtet, von betrügerische» Krämern vergiftet werden. Die heutige Gesellschaft der Ausbeutung deS Menschen durch den Menschen bedingt den Mord— de» akuten wie den chronischen Mord, den Mord im Kleinen und den Massenmord, aber immer und überall Mord, Mord!— Eine Leistung. Die vorige Mittwochsnummer deS„Neuen" hat bei flüchtigem Durchlesen folgende Ausbeute geliefert: 1)„Castc- lar, der Freund der„Gelehrten" des„Bvlksstaat", ist nun der Führer der konservativen Republikaner".— Zwei Lügen i« zwei Zeilen. 2) Liebäugelt der„Neue" mit Bakunin, der die „Gelehrten" des„Neuen" für Polizeispitzel hält. 3) Bericht über den letzten Congreß der belgischen Internationalen, mit obligater Schwärmerei für deren föderalistische Tendenzen. Durch dieses Herausstreiche» des Ultra Föderalisten Bakunin, und seiner belgischen Anhänger von Seiten des„Neuen", der den „Föderalismus" hundertmal als ein todeswürdiges Verbreche» hin- gestellt hat, soll natürlich bloß den Lesern des„Neuen" der Glaube beigebracht werden, die Hasselmänncr hätten auswärtige Vcrbin- düngen. 4) Der„Neue" proklamirt es als etwas Neues, daß in den Beschlüssen des belgischen Congresses ausgesprochen wird, „daß die Befreiung der Arbeiterklasse nur daS Werk der Arbeiter sein muß".— DaS hätten die Hasselmänncr schon vor 9 Jahren in den Statuten der Internationalen lesen können, und zwar gleich in der ersten Zeile! 5) Daß die Belgier die-- von dem Londoner Generalrath nie angetastete— Selbststänigkeit der Arbeiterorganisationen der einzelneu Länder betont, und obigen — bereits in den Statuten der Internationalen befindlichen— Satz hervorgehoben haben, gibt, dem„Neuen" zufolge,„dem Trei- ben der Eisenacher Ehrlichen den Todesstoß."— Ganz im Vertrauen sei hier dem„Neuen" mitgetheilt, daß auf dem letzten Congreß der Schweizer*Bakunisteu Versuche zu einer Beilegung der obschwebenden Differenzen gemacht worden sind, daß auch anderwärts in diesem Sinne gearbeitet wird, und daß eine Eini- gung in nicht allzulanger Zeit zu erhoffen ist. Natürlich nicht mit Lumpen a la Schneider.— 6) Die Eisenacher„Ehrlichen" sind schon todt;„gegenüber den ca. 20,000 zahlenden Mitgliedern deS Allgemeinen deutschen Arbeitervereins verschwinden die 2000 bis 3000 Eisenacher ganz".— Die Wahlen abwarten, lieber Neuer". Dann werden wir ein Wörtchen mit einander reden, oder nachher! 7) Aufwärmung des Spitzel- und Altweibcrmährchen» gegen Greulich. Kommt leider um einen Posttag zu spät.— Die Barmer Mitglieder deS Allgemeinen deutschen Arbeiter- Vereins beschlossen den Präsidenten Hasenklcver„zu veranlassen, die Anordnung zu treffen, daß in ganz Deutschland die Arbeiter unsrer Partei energischen Protest gegen den Bismarckschen Preßgesetz-Ent- wurf erheben möchten." Dies hat de» großen Hasenklevcr„gefteut." WaS thut er? „Ich selbst," plaudert er in Nr. 66 des„Neuen",„hatte schon daran gedacht und mit meinen Berliner Freunden die Angelegen- heit besprochen, doch erhob sich inzwischen gegen den Eni- wurs ein so allgemeiner Sturm aller anderen(liberalen, kleri- kalcn zc. jc.) Parteien, daß ein besonderes Borgehen unseres Ber- eins nicht mehr nöthig erschien. „Es ist auch sehr wahrscheinlich, daß der Entwurf gar nicht in der ursprünglichen Gestalt dem Reichstage vorgelegt wird, da der- selbe im BundeSrathe schon eingreifende Aendcrunzen erleidet.— lind selbst in diesem Reichstage würde der Entwurf die unge- heure Majorität der Abgeordneten gegen sich haben." Also der große Hasenklevcr verhindert die Arbeiter seine» Vereins gegen den Preßgesetz-Cntwurf zu agitiren; und weshalb? Weil er sich auf den Reichstag und— den Bundesrath verläßt, die das Nöthige für ihn besorgen werden! , Ww viel mag dieser Präsidenten-Erlaß dem Reptilicnfonds ge- kostet haben? Wer jetzt nicht sieht, woran er mit Herrn Hasenklcver ist, der hat keine Augen. it: ich! g-h der am Ne die! der der De Fr- lich reic sau Sen Fal Sa ein> der feie h't gen nid 1« Kl toie lich «i bei nid die der Quc To -n-I Te, san S der Ed ioei das teil teai der in La der nn> ein hin den »n daß auc teüi flejf niq •) Bulle im Porzellanladen. *) Siehe z. B.„Bolksztg." vom 17. Juni. — Der„Bolkswille" enthält in Nr. 43 eine Erwiderung auf daS Urtheil, welches wir über die Spaltung der österreichischen Arbeiterpartei abgegeben haben. ES heißt am Schluß derselben, daß die Redaktion des„Bolkswille" demnächst die Gelegenheit nehmen werde, sid) über die Sachlage auszusprechen. Gut! Wir werden dies in Ruhe abwarten. Zu bemerken haben wir einst- weilen nur Folgendes: 1. Herr Oberwindcr bezichtigt uns der Unwahrheit, weil wir gesagt, wir hätte» bis jetzt zu der Spaltung der österreichischen Arbeiterpartei geschwiegen. Die« ist in der That der Fall, denn die Redaktion druckte wohl eine Erklärung von Scheu und eine solche von Oberwindcr ab, that aber ihre eigene Meinung bis zu Nr. 48 des„Volksstaat" nicht kund. 2. Herr Oberwindcr behauptet, wir wollten die„Erbschaft" deS „Volkswille' antreten. Eine eigenthümliche Logik, da Herr Ober- winder doch weiß, daß die österreichische Regierung dem„Volks- staat" den Postdebit entzogen hat. Es braucht ihm also um die „Erbschaft" nicht bange zu sein und wir schenken ihm dieselbe. 3. Ein Gesetzentwurf der österreichischen Regierung kann selbstvcr- ständlich nur reaktionär sein. Dies erheischt gebieterisch daS Interesse ihrer Existenz. Deshalb darf man die Gesetzentwürfe dieser Regierung getrost verwerfen, ohne sie näher zu kennen. 4. Zur„ruhigen Entwicklung des Staatslebens" die Illustration, daß auch der preußische Kriegsminister Roon in einem vom „Preuß. Volksblatt" veröffcutlichten Schreiben an Bismarck das noch schwebende Militärgesctz für die„ruhige Entwicklung des Verfassungslebens" erklärt. 5. Wen» Herr Oberwindcr meint, daß wir bald„beweisen müßten, wa« hinter unseren hochtönenden Worten steckt", also uns mit dem bevorstehenden Reichspreß- gesetz winkt, so wird er in dieser Sache wohl kein endgültiges Urtheil abgeben wollen, bis er sicher weiß, wie wir uns dem RcichSpreßgesetz gegenüber verhalten werden, daS ja auch zum Schutz der„ruhigen Entwicklung des StaatSlebens" gegen die Angriffe der Internationalen geschaffen'worden ist. Und damit vorderhand basta! dep ben das der |To Etx eini h «tr gen teei Gr teie des frie £ du, K° sich »et der das spr nid sau tea hat la nid ftnl bei Ichi die Nu Zn ftei Sie nid |er tu E- tei; Fv icke, der tur -ffe 1er ton M. hr eß' nd- :nd icht ver cit- ft-t hea >cll rd, •n" le» ver i» die cht llit en. nv -en in- »de in- >aß rd, ter cn nd l-it en ei- :r- en ng ich ili- cht n- ra 00 ?er !», II» -r- >ie Correspondenzen. Ehewnitz. Die„Ch. Fr. Pr." schreibt:„An die Sozial demokraten Sachsens ergeht hiermit die Einladung zur Be schickung einer Landesversammlung, um über ein einheitliches Vor- gehen bei den nächsten Reichstazsioahlcu und über die auszustellen- ben Kandidaten schlüssig zu werden. Die Versammlung soll hier am Sonntag, den 13. Juli, im Gasthause zur grünen Linde, am Ncusiädter Markte, tagen und sind etwaige Einwendungen gegen biesen Beschluß zehn Tage nach Erscheinen dieser Einladung bei bem Comits schriftlich anzubringen. Am Abend vor der Landes- Versammlung findet eine große Volksversammlung statt. Für die Delegirten, welche in Chemnitz zu übernachten gedenken, werden Freiquartiere beschafft und bittet das ComitS um baldige schrist licht Anmeldungen. Von einer besonderen Aufforderung zu zahl reicher Betheiligung kann in Anbetracht der Wichtigkeit der Ver sammlung wohl Abstand genommen und der Einsicht der Partei genossen vertraut werden. Chemnitz, IS. Juni 1873. Das Comitv zur Einberufung der Landesversammlung pr. Adr.: Redaktion der„Chemnitzer Fr. Presse". Die Sache empfiehlt sich durch ihre Wichtigkeit von selbst. olangenliekau. Da es durch die vereinten Bemühungen der Fabrikanten und der Polizei unS nicht mehr möglich ist, einen Baal zu bekommen, so halten wir jetzt unsre Versammlungen in einem Hofraume unter freiem Himmel ab. In letzter Zeit haben dft-en zwei stattgcsunden und zwar die erste am zweiten Pfingst- seiertagc und die zweite am 15. d. M. In beiden Versammlungen hie t Parteigenosse Oehme aus Breslau längere Vorträge unter all- gemeiner Zustimmung. Wenn die Betheiligung in letzter Zeit nicht eine so massenhafte war, als früher, so liegt der Grund hier- gu wohl noch größtentheils in örtlichen Verhältnissen, sowie bei der letzten Versammlung in der Ungunst der Witterung; doch wird sich bei der bevorstehenden Haftentlassung Kühn'S in kurzer Zeit hier Nieder ein sehr reges Parteileben entwickeln und haben wir die sichere Aussicht, bei der nächsten ReichStagswahl hier einen Arbeiter- Kandidaten durchzubringen, wenn uns nur die nöthige Unterstützung bei der Agitation zu Theil wird. Bei dieser Gelegenheit kann ich vicht umhin, einen Beweis von der Unverschämtheit, mit welcher bie Herren vom Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein zu lügen verstehen, mitzutheilen. In der Versammlung am 2. Juni erschien Vach Hr. RcinderS aus Breslau, Bevollmächtigter und neugewähltes Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deuischen Arbeitervereins, nebst Mehreren BreSlauer und PeterSwaldauer Mitgliedern des genannten Vereins. Dieser Herr fand sich veranlaßt, am Schlüsse der Ver- lammlung noch einige Bemerkungen an den Oehme'schen Vortrag Anzuknüpfen, die jedoch, da sie sachlich gehalten waren, eine weitere Diskussion nicht hervorriefen. In No. 66 deS„Neuen Sozial- bemokrat" vom 15. Juni veröffentlicht nun ein Herr Maximilian Schlesinger(ein noch sehr unreifes Bürschchen, das aber nichtsdesto- Weniger in den Versammlungen deS Allg. Deutsch. Arbeitervereins bas große Wort führt und am 2. Juni auf kurze Zeit gegenwärtig v>ar) einen Bericht über ein am ersten Psingstfeiertage in PeterS- Waldau abgehaltenes Fest, in welchem am Schlüsse wörtlich folgen- ber Passus vorkonimt:„Am nächsten Tage hielten dft Breslauer Mtatoren in der Umgegend Volksversammlungen ab. Herr Fischer � Dreißighuben, Herr Reinders nebst Unterzeichnetem in rr"angenbielau." Also weil Herr ReinderS in dieser von uns it- veranstalteten Versammlung vielleicht 5 Minuten gesprochen hat sind noch einige andre Mitglieder vom Allg. Deutsch. Arbeiterver- ich anwesend waren, haben diese Herren die Stirn, in die Welt öinauSzulügen, sie hätten die betr. Versammlung abgehalten. Wer- ben den Arbeitern, die sich jetzt noch von den Herren vom„Neuen" vn der Nase herum führen lassen, nicht bald die Augen aufgehen, baß sie sich mit tiefster Verachtung abwenden von solchem Treiben? � Das unverschämte Bürschchen, Maximilian Schlesinger, welches auch schon durch frühere Ausschneidereien und Lügenberichte sich als würdiger Nachtrcter deS Triumvirats Tölcke-Hasenclever-Hasselmann siezeigt hat, möge sich jedoch für die Zukunft hüten, da wir serner Vicht gewillt sein dürften, so glimpflich mit ihm zu verfahren. O. H. Nähme. Sonntag, 15. Juni, hielten wir hier eine Volks Versammlung ab, in der Metzner aus Berlin über die Arbeiter Bewegung seit IS4ö in ganz Deutschland referirte; trotzdem wv Lokal wechseln mußten, da der erste Saal schon anderweitig venniethet war und der Redner dadurch gestört wurde, hatte der Dortrag dennoch einen ganz guten Erfolg, da Metzner noch durch Bernstein auS Berlin kräftig unterstützt wurde, welcher noch tmige Punkte von Metzner'S Vortrage, unter lauten BeifallSbe- Fügungen der Versammlung, erläuterte. Debatten fanden weiter �ine statt. Zum Schlüsse traten wieder mehrere GesinnungS- 8"iossen unserer Mitgliedschaft bei und hoffen wir, daß wir hier vsihr und mehr Boden gewinnen werden. Mit sozialdemokratischem bsruß C. Schendel, Vertrauensmann. Königsberg, 14. Juni. Die gestrige Volksversammlung war, toie vorausgesagt, total überfüllt. Eckstein widerlegte einen Artikel be» Prof. vr. Müller Satz für Satz, und zu vollständiger Zu- �iedenheit aller Anwesenden, außer des Letzteren selbst und dessen Begleiter. Der betr. Artikel enthielt die landläufigen Redensarten ber Fortschrittler, daß die Arbeiter sich bilden müßten, daß sie burch die Fortschrittspartei sehr viele Fortschritte geerntet, z. B. das �oalitionsgesetz, daß die Arbeiter noch nicht reif genug wären, sich um Politik zu kümmern und die bisherigen Arbeiterabgeord- Veten eine theils lächerliche, theil» schädliche Wirkung gehabt, daß ver Reiseapostel Eckstein auf Kosten der Arbeiter diese verführe ic.-c., baß es gar keinen Arbeiterstand gebe:c.— Nachdem Eckstein gc- Iprochcn, nahm vr. Müller das Wort und erzählte erst eine gar Vicht zur Sache gehörige Geschichte von einem ihm anonym zuge- wndten Brief, in dem ihm vorgeworfen, er hätte von dem Ver- v>altungsrath der„Hart. Zeitz." 2000 Thaler als Bestechung er- balten, er vertheidigte sich nun dagegen und kam sogar auf seine Familienangelegenheiten zu sprechen. Zur Ordnung wurde Müller vlcht gerufen, weil die Versammlung ihn so wie so nur mit Mühe vvhörte und bedurfte es der ernstlichsten Beschwichtigung, die Ar- 5"ter in Ruhe zu erhalten. Nachdem er noch die Commune b-° Wmpft, Bebel und Liebknecht schädliche Wirkung vorgeworfen, weil Regierung ihre Aeußerungcn zu einer allgemeinen Reaktion be- vvtze(?), erklärte der vr. mit kläglicher Stimme, diese reiche nicht sv Mehr auS, und verließ, nachdem er noch eine Weile wieder Eck- ™l> zugehört, das Lokal, von einem fürsorgenden Polizcimann be- «leitet.— Eckstein anerkannte es, daß Müller erschienen und sich s cht gescheut, ihm gegenüber zu trete«, doch finde er es ungerecht- rvligt, paß Müller einen anonymen Brief einer politischen Partei v die Schuhe schiebe, ein anonymer.Angreifer wäre immer ein schuft. Ats Eckstein auf die Commune zu sprechen kam, verließ rt- den Saal, und nahm so Eckstein die Gelegenheit, ihn zu Widerlegen. Nachdem noch mehrere Arbeiter das Gebahren der ""vtschrittspartei drastisch geschildert, wurde Schluß gemacht.— Die Furcht„unsere«" Asgust und Freunde» Horn ist ungeheuer um so mehr, als diese Bewegung ihnen so plötzlich über den Kopf gewachsen ist. Jetzt gilt eS bei ihnen diese Bewegung durch Gr waltakte zu unterdrücken. Denn die Strike- und Vercinskasse der Maurer wurde vorgestern l.£5 360 confiSzirt!! ohne Angabe eines Grunds! Die nöthigen Schritte wurden eingeleitet. Gelder für die strikenden Maurer sende man an Adolf R«dtke, oder Gold- arbeiter NamqyuowSky, Königsberg, Steindamm, 81/82. Köln.(Ausruf an sämmtliche Tabak- und Cigarren-Arbeiter des RheinlandeS.) Kollegen! Brüder! Unsere traurige Lage zu verbessern, uns den unwürdigen Kesseln zu entwinden, unter denen unsere ganze Klasse niedergehalten und ausgebeutet wird, ist jede» Einzelnen Pflicht. Die Arbeiterklasse zu einer menschenwürdigen Stellung zu erheben, ist die wichtigste Aufgabe, der Gegenwart, eine Ausgabe, deren Lösung Hunderttausende unserer Arbei'tSbrüder entgegenharren, welche für einen Hundelohn sich in Sklavenfesseln winden. Ein Glied nach dem andern fügt sich der allgemeinen Arbeiterbewegung an und immer mächtiger und gewaltiger wird vaS H er der Proletarier. WaS treibt diese Masse, sich zu ver- einigen, sich zu organisiren? Die unter Noch und Elend aller Art errungene Erkenntniß, daß der Einzelne im Kampfe um die Existenz, um ein menschenwürdiges Dasein untergehen muß, daß nur die vereinte Macht gegenüber dem privilegirten Ausbeuterthum die völlige Versumpfung des Arbeiterstandes abzuwehren im Stande ist. Verbindet Euch mit uns zu Schutz und Trutz gegen den Bund der Brutalität und Inhumanität, der in Cassel von den deusschen Cigarrenfabrikanteu gegründet worden ist(blickt nach Braunschweh und jetzt nach Vlotho). Kommt dock endlich zur Einsicht, das nur in inniger Vereinigung mit Euren Schicksalsgenosseu Eure Lage verbessert werden kann, so daß ein rosiger Schimmer auch auf Euren Lebensabend fällt. Um diese« zu erzielen und die Krebsschäden, welche noch an verschiedenen Orten deS Rheinlands, mehr wie anderswo, zu Tage treten, zu beseitigen, müssen wir unS zu einem Ganzen vereinigeu und uns die Hand zum ewigen Bruderbunde reichen.— Deshalb sehen wir Cölner unS veranlaßt, am 6. Juli einen Rheinischen Cigarren-Arbeitertag hier abzuhalten, dessen Tages-Ordnung wie folgt sein wurde: 1) Besprechung der Lage der Arbeiter im Allgemeinen, inSbc sondere der Cigarren-Arbeiter. 2) Der deutsche Tabakarbeiter-Berein und seine Prinzipien. 3) Die Filial-Fabrikcn auf dem Lande. 4) Die Wickelmacherftage sowie daS Anlernen von weiblichen Personen. 5) Der Fabrikanten-Verband. In Anbetracht dessen und der sehr großen Wichtigkeit deS Arbeitertages zufolge hoffen wir, daß alle Orte deS Rheinlands, wo nur Kollegen unter dem Drucke des Großkapitals sich befinden, Delegirte zum Arbeitertage schicken werden. Anträge ic. für den Cigarren-Arbeitertag wolle man gefälligst an Unterzeichneten ge langen lassen. Für gute Bewirthung der Delegirten würde das Comitö Sorge tragen. Weitere Bestimmungen folgen in nächster Nr. des Botschafter. Für da» Comitö: Hub. Buddelmeyer, im Eulengarten Nr. 1. Nrannschweiß.(Cigarrenarbeiter-Tag.) In der am Sonntag, 1. Juni, stattgefundenen konstituirenden Versammlung des Braunschweiger Cigarrenarbeiter-TageS wurden bei der Con- stituirung de« Bureaus E. Wolf zum ersten, Neidel zum zweiten Vorsitzenden, Bode zum Protokollführer und Engelke zum Schrift führer gewählt. Nachfolgend die auf dem Cigarrenarbeiter-Tag gefaßten Resolu- tionen und Beschlüsse. In Bezug auf die Frauen- u. Kinderarbeit wurde folgende Resolution angenommen: In Erwägung, daß bei der heutigen Produktionsweise die Frauen- und Kinder-Lohnarbeit das materielle und intellektuelle Wohlsein der Gcsammtheit zum Bortheil nur vereinzelter Jndi- viduen beeinträchtigt, indem sie die männliche Arbeitskraft im Preise so weit herabdrückt, daß von Weib und Kind durch das Walten des ökonomischen Lohngesetzes zusammen nun nicht mehr verdient wird, al» das Familienhaupt verdienen würde, wenn die Frauen und Kinder nicht derart beschäftigt wären; in Erwägung, chaß vornehmlich durch die Beschäftigung der Frauen und Kinder in den Fabriken der letzte Rest idealer Güter, der ihnen noch geblieben, verloren gehen muß, erklärt die Versammlung: daß die Beschränkung der Frauen-Lohnarbeit und die Beseitigung der industriellen Kinderarbeit mittelst staatlicher Gesetze erstrebt werden muß, sowie, daß das Bestreben der liberalen Parteien, den Markt der Frauen- und Kinderarbeit noch vergrößern und erweitern zu wollen, ein im höchsten Grade verwerfliches, und die Versicherung dieser Parteien, dadurch die Emanzipation der Frauen begründen zu wollen, eine scheinheilige Vorspiegelung, aus egoistischen Motiven entsprungen ist. ES ist Pflicht der heutigen Regierungen, dafür Sorge zu tragen, daß mindestens die schon heute existirenden Gesetze, beziehentlich der Frauen- und Kinderarbeit, wenigstens innc gehalten werden. Ebenso ist es aber auch Pflicht der Arbeiter, Sorge zu tragen, daß Klärung in diesen Fragen in die weitesten Kreise getragen werde, damit die alleinige Abhülfe, die Beseitigung der Kapitalsherrschast ihrer Verwirklichung immer näher gebracht werde, und so die Ausbeutung der Arbeit durch das Kapital überhaupt verschwindet vor der Assoziation der Arbeit, und der Egoismus verdrängt wird durch die allgemeine Brüderlichkeit. In Bezug aus die Kinderarbeit wurde Folgeudes beschlossen: „Die Versammlung macht eS jedem Arbeiter zur Ehrenpflicht, jeden Arbeitgeber bei der Behörde zu denunziren, wo Kinder gegen die gesetzliche Vorschrift beschäftigt werden." Da die Regierungen des heutigen Staates die arbeitende Klasse vollständig vernachlässigen in Betreff Aufftellung statistischer Be- richte, wohl aber am Platze sind, wenn eS heißt Steuern vom arbeitenden Volke einzutreiben, hat es sich das Braunschweiger AgitationS-Comite zur ersten Pflicht gemacht, annähernd eine Statistik über Einkommen und Ausgaben der Cigarrenarbeiter von Braunschweig und Umgegend aufzustellen. Da diese Aufstellung ür die gesummten Tabakarbeiter Deutschlands nicht maßgebend sein kann, und die Tabakarbeiter unbedingt klar werden müssen in Be- treff ihrer sozialen Lage, erklärt die heutige Versammlung:„Unsere Vereinsbehörden haben die Pflicht, in der nächsten Zeit eine Auf- tellung der Lohnstatistiken in ganz Deuffchland zu veranlassen." Seitens des Geschäftsführers des Verwaltungsraths wird be- timmt versichert, daß obigem Beschluß Rechnung getragen wer- den wird. Frauenhoff aus Osnabrück beantragt in Betreff der Agitation olgende Resolution anzunehmen: Die zu Braunschweig tagenden Delegirten machen eS sich zur Pflicht, überall Gelder zu sammeln für Agitationszwecke, zur Auf- klärung derjenigen Arbeiter, die unserer VercinSbewegung bis jetzt fern gestanden haben, damit e» dem Arbeitgeber nicht mehr mög- lich ist, sie nach Belieben ausbeuten zu können, damit die Arbeiter auf den Filialen einsehen, daß der Arbeitgeber nicht Brotherr, fon- dern Ausbeuter ist. Es ist nun Pflicht eines jeden Tabakarbeiters für die Idee einzutreten und keine Mühe zu scheuen, welche zur Vereinigung und Aufklärung beitragen' könnte. , In Betreff der Schmutz-Konkurrenz: 1. Resolution. Die Versammlung erklärt, eS ist Pflicht unserer Vereinsbehör- den, zur Betreibung der Agitation im Süden, soweit es die Mittel gestatten, einzelne geeignete Kollegen dorthin zu senden und sie dort arbeiten zu lassen, damit den Fabrikanten SüddeutschlandS die Möglichkeit, niit so kolossal billigen Arbeitslöhnen zu fabriziren, ge- nommen wird, und daß die Thatfache wegfällt, daß durch die in die Geschäftswelt geschleuderten billigen Fabrikate die Arbeitslöhne systematisch heruntergedrückt werden. 2. Resolution. Der industriellen Arbeit wird durch die ZuchthauSarbeit der größte Schaden zugefügt, und da nach preußischem Gesetz die in- dustrielle ZuchthauSarbeit nur insofern gestattet ist, daß sie der freien Arbeit keinen Schaden zufügt, so hält e« die Versammlung für nöthig, über die Zuchthausarbeit überall die nöthigen Erkun- digungen einzuziehen, damit mittelst deS Beschwerdeweges refp. der Appellation an die Oessentlichkeit diesem abgeholfen werde. In Betreff der Organisation der Genossenschaft wurde die Frage gestellt, ob die Organisation der Buchdrucker besser oder zweckentsprechender wäre, als die der Cigarrenarbeiter. Nach reif- lichcr Ueberlezuug wurde folgende Resolution angenommen: In Erwägung, daß innerhalb unserer Vereinigung das Schwergewicht in der Urabstimmung liegt und somit daS Vorschlagsrecht und Verwerfungsrecht des Volkes vollständig hergestellt ist, in fernerer Erwägung, daß durch die Eintheilung in Gauvcrbände die Verwaltung eine schleppende und kostspieligere sein würde, hält die Versammlung eine Decentralisation oder Eintheilung in Gau- verbände für durckaus unzweckmäßig. DaS Bureau des Cigarrenarbeiter-TägeS bringt Vorstehende« zur öffentlichen Kenntniß. Möchte daS Vorgehen der Braunschweiger Cigarrenarbeiter fruchtbringend sein, damit alle Arbeiter in sich die Bestrebungen fühlten, so viel als möglich dafür einzutreten, um die Vereinigung der Arbeiter aller Länder herbeizuführen. Für die Erreichung unseres Ideals, des ZukunflstaateS, in dem jeder Arbeiter seinen vollen Arbeitsertrag erhalten soll und muß, in der die Gesammtheit die Verpflichtung hat, jedem einzelnen Individuum gerecht zu werden, muß wiederum jeder Einzelne seine Kraft der Gesammtheit und dem Nutzen der Gesammtheit widmen. Von diesem Grundsatze ausgehend sehen wir in der Bildung der Gewerkschaften die Schule des zukünftigen Staate» x denn nur auS der Bildung der Gewerkschaften geht der freie Staat hervor, weil der zukünftige Staat ein Staat der Arbeit sein muß. Braunschweig, den 15. Juni 1373. Für den Braunschweiger Cigarrenarbeiter-Tag. C. Wolf, Vorsitzender. Nürnberg, 16. Juni. Aus dem Stillschweigen, das wir seit einiger Zeit über unsere Thätigkeit beobachtet haben, könnte leicht der Schluß gezogen werden, daß durch die letzten Borkommnisse hier Alles zu Grunde gegangen sei. Doch dem ist nicht so. Der Sozialismüs hat hier schon zu tiefe Wurzeln geschlagen, al« daß er jemals wieder könnte ausgerottet werden. Besonders in letzter Zeit wurde die Agitation ganz energisch betrieben und die ge- wünschten Erfolge blieben nicht auS.— Am SamStag(7. Juni) hätten wir eine große Volksversammlung in den„Sächsischen Hof" einberufen, die von ungefähr 1200 Personen besucht war. Auf der Tagesordnung stand: 1)„Die Sozialdemokratie und ihre Gegner", worüber Parteigenosse Demmler auS Geyer unter allgemeinem Beifall referirte. Er legte den Anwesenden zuerst unsere Bestrebungen in ruhiger und sachlicher Rede auseinander, worauf er die Kehrseite der Medaille: unsere Gegner beleuchtete, deren Feigheit und Niederträchtigkeit nachwies und namentlich die fort- schrittlich-liberale Partei als diejenige Partei bezeichnete, die sich aus Feigheit, aus Furcht vor den Arbeitern, auf de» blutbe- spritzten Boden der Eroberungspolitik gestellt habe. Uebcr den 2. Punkt:„Die Ausbeutung des arbeitenden Volkes in Staat und Gesellschaft, mit besonderer Berücksichtigung des neuen deutschen Münzgesetzes" referirte Grillcnberger. In einstündiger, oft durch stürmischen Beifall unterbrochener Rede schilderte er die ver- schiedenen Arten der Ausbeutung: die Ausbeutung durch de» Kapitalismus, daS Pfaffenthum, den Militarismus und die Bureaukratie. Nachdem Redner noch das neue deutsche Münzge- setz einer eingehenden Kritik unterzogen und nachgewiesen hatte, daß dasselbe aus die Ausbeutung des arbeitenden Volkes berechnet sei, forderte er zum Eintritt in die Partei und zu energischer Agi- tation für die nächste ReichStagSwahl auf. In die Partei ließen sich 23 Mann aufnehmen. Außer dieser Versammlung hielten wir am Sonntag(8. Juni), Nachmittags 3 Uhr im Glaishammer und AbendS 8 Uhr in Schweinau Volksversammlungen ab, die sehr zahl- reich besucht waren. In beiden Versammlungen stand„die nächste ReichStagSwahl" auf der Tagesordnung. Grillenberger und Demmler reserirten und ernteten ihre Reden allgemeinen Beifall. In Glaishammer und Schweinau, die beide zum Nürnberger Wahlkreis gehören, scheint bei der nächsten Reich»- tagswahl der Sieg unser zu werden. Besonder« thun die Schweinauer Parteigenossen ihre Schuldigkeit und suchen nicht blo« in Schweinau, sondern auch in dem unweit davon entfernten Stein, wo sich viele Bleistiftarbeiter befinden, für unsere Partei Propa- ganda zu machen.— Montag(9. Juni) hielten wir unsere ge- wöhnliche Parteiversammlung ab. Auf der Tagesordnung stand als 1. Punkt:„DaS Programm und die Organisation der sozial- demokratischen Arbeiterpartei", worüber Demmler in eingehender Weise referirte. Er betonte vor Allem, wie nothwendig eS ist, daß die Arbeiter sich organisiren, um im Kampfe gegen ihre Unter- drücker eine geschlossene Phalanx zu bilden. Ueber den zweiten Punkt— sozialpolitische Rundschau— referirte Wörlein. 15 Mann ließen sich in die Partei einzeichnen.— Am Dienstag (10. Juni) wurde in Fürth eine gut besuchte Volksversammlung abgehalten. Demmler und Wörlein reserirten über„die Siel- luug der Sozialdemokratie zu den verschiedenen Parteien" und „was wir wollen". Am 11. Juni war Volksversammlung in Wöhrd(Vorstadt in Nürnberg), die massenhaft besucht war und «0 sich eine bedeutende Zahl der Anwesenden in die Partei auf- nehmen ließen. Uebcrhaupt ist der Boden in Wöhrd in Folge seiner Beackerung ein ausgezeichneter und wird, wie vorauszu- sehen, bei der Reichstagswahl unsere Partei in Wöhrd die Majorität„kriegen". Was uns obliegt, ist, daß wir jetzt mehr denn je agitiren(und wir werden dies auch thun), damit wir dm Gegnern noch ein Stück Terrain entziehen, und dann ist der Wahl- sieg nicht zweifelhaft, da die Arbeiter von den fortschrittlichm Maulhelden nicht» mehr wissen wollen; sie haben solche Jammer- kerle satt. An dcn nöthigen„Wühlereien" werden wir«L nicht fehlen lassen, bis der ganze„schöne Bau" des fortschrittlichen Phrasenthums in Trümmer sinkt.— In gewerkschaftlicher Beziehung sind ebenfalls Erfolge zu ver zeidmcn. So ist es uns gelungen, trotz dem Hirfch-Dunckcr'fche! „Gewerkverein der vcre'nigten Bauhandwcrker" eine„internationale Gewerkschaft der Btaurcr k." zu gründen. Ueberhaupt herrscht den hiesigen Gewerkschaften ein regeö Leben. Wunderlich kommt »S mir vor, daß bei der Masse von Metallarbeiter», die cS in Nürnberg gibt und die in politischer Beziehung doch ziemlich ans geklärt sind, die internationale Metallarbeiterschasr, wenn auch nicht zurück, so doch auch nicht in die Höhe geht. Jedenfalls bedarf eö bloS einmal eines Schlags gegen diesen Indifferentismus.— Angesichts unserer regen Agitation scheinen die Gegner ganz stumm geworden zu sein. Wir sehnen uns natürlich nicht darnach, vcn diesem Gewürm begeifert zu werden, aber man sieht, daß die Gegner»ach dem Spruche handeln: Schweigen ist Gold. Der Spießbürger, der seinen„Kurier" oder den sich„demokratisch' nennenden„Anzeiger" liest und sonst das ganze Jahr kein sozia listisches Blatt rn die Hand bekommt, darf natürlich nicht wisien welche Macht die So; aldemokratie schon erlangt hat, sonst könnte er ja einmal neugierig werden, in eine sozialdemokratische Ber- samurlung gehen und vielleicht würde er dann angesteckt. Da§ darf nicht sein.„Schweigen ist Gold".— Der hier bestehende Bolksbildungsvcrcin, der den Zweck hat die Arbeiter zu ködern und sie zu gefügigen Werkzeugen der Fort- schrittspartei für die nächste ReichStagöwahl zu machen, schein! seiner Auflösuug entgegen zu gehen. Im ga> zur wurden 2 öf fcntliche Vorträge gehalten, wobei die Zuhörer— einschliefen Wer sollte auch an solch bücherstaubigem, langweiligem Proses- sorengesalbader Interesse haben und Geschmack finden.„Es zieht nicht mehr", mein lieber Schultze-Telitzsch, magst anfangen und «gründen", was Du willst." Dieser VolkSbildungSverein wäre gewiß lebensfähig geworden, wenn man die Sozialdemokraten nicht davon ausgeschlossen hätte. Dieselben hätten durch ihr„Unwesen den Verein befestigt, aber— wo wären da die Professoren Advo taten und Geldmenschen hingekommen? In die Rumpelkammer.! Wie die Dinge jetzt für unsere Partei bestellt sind, so können wir im Ganzen zufrieden sein. Wir werden trotz der Verfolgungen und Maßregelungen, womit unsere Partei jetzt auch in Baicrn in reichlichem Maße bedacht wird, rüstig weiter agitiren, mag da kommen, was da wolle. S. Würzburg, 2(1. Juni. Der Fachvcrein der Tischler ist im Begriff, den Arbeitgebern einen Tarif zuzusenden und die Arbeits zeit auf 10 Stunden festzustellen. Sämmtliche College» Deutsch lands werden daher vor Zuzug gewarnt und gebeten, denselben fern zn halten. Der Arbeitsnachweis befindet sich in der Herberge, Gasthaus zur goldnen Gans. Im Austrag Jos. Lang, Vorstand. Aamberg. Am 18. Mai fand hier große öffentliche Partei Versammlung statt, in welcher als Referent C. Grillenberger aus Forchheim austrat und in einstündigcr Rede die allgemeine Lage deS arbeitenden Volkes trefflich veranschaulichte. Er sprach zuerst von dem Vcrhältniß der Arbeiter und Arbeitgeber zu einander und beleuchtete hierbei die systematische AuSpressung der Arbeiter sciten des Kapitalisten- und Großprotzenthums. Sodaon ging er auf die Mittel über, mit welchen dieses AuSbeutungSspstem zu bekämpfen ist, und schilderte unter andern auch die Gewerkschaften und ihre Be strebungcn. Dann machte er darauf aufmerksam, daß die kleinen Meister, die trotz der schlechten Stellung, die sie als der sogenannte Mittelstand einnehmen, die entschiedensten Gegner der Sozialdemo- kratie seien, für unsere Sache gewonnen werden müssen. Zun Schluß besprach er auch die nächste Rcichstagswahl, gab uns Mittel und Wege an, wie wir an uns derselben betheiligen sollen und forderte alle Mitglieder auf, durch rege Agitation unserer Partei rmmer neues Feld zu eröffnen, damit die Idee der Sozialdemokratie endlich in alle Schichten der Gesellschaft dringe und Bahnbrecherin werde einer neuen befferen Zeit. Der Aufforderung zur Einzeich- nung in unsere Parteiliste wurde so eifrig Folge geleistet, daß un- sere Mitglicterzahl bis auf iK) Mann herangewachsen ist. Mamme, Bertr. Amberg, 31. Mai. Schon seit längerer Zeit regte es sich unter den hiesigen Arbeitern und wurde der Unterzeichnete von verschiedenen Seiten ersucht, einmal eine Volksversammlung einzu berufen. Da dies jedoch in einer Stadt wie Amberg nicht so leicht möglich ist, so setzte ich mich mit einigen Parteigenossen in Mrnberg in Verbindung, welche sich bereit erklärten, zu kommen. Ich berief aus Sonntag, den 18. Mai eine Arbeiterversammlung ein mit der Tagesordnung: 1)„Die Grundsätze der Sozialdemo kratie". 2)„Die Ziele der Gewerkschaften". Herr Geier auS Nürnberg rcserirte über beide Punkte und fanden seine Ausfüh- rungen allseitigen Beifall. Dies bekundete sich auch darin, daß sich eine hübsche Zahl in die ausgelegten Listen zur Gründung einer Parteimitgliedschaft einzeichneten. Am 26. Mai hatten wir wieder Versammlung und Herr Geier aus Nürnberg war wieder erschienen. Auf der Tagesordnung stand:„Die definitive Grün- dung einer Parteimitgliedschaft". Geier erläuterte dabei daS Pro grauim und die Organisation der Partei und die Versammlung war vom besten Geiste beseelt.— Leider fehlt eö auch hier nicht an Verspottungen, Maßregelungen und anderen schönen Dingen, wovon unsere Partei allerortS zu erzählen weiß. Trotz aller Hin- dernisse fest! Mit sozialdemokratischem Gruß. Jos. Steiner. Wasek. An die Zimmerleute allerorts! Der Strike dir Zimmerleute ist beendigt. Infolge mangelhafter Betheiligunz ha- den wir unsere Forderung nicht ganz durchgebracht. Da wir noch Einiges mit unfern Meistern zu regeln haben, ersuchen wir dennoch, Zuzug fern zn halten, damit das Angebot von Arbeitskraft nicht zu groß und dadurch der Lohn wieder heruntergedrückt wird. Das Cvmitö: H. Gehring. Rheingaffe 8. Briefkasten der Redaktion. Mamme in Bamberg: Wir haben keinen Agitation«- bericht erhalten; sonst wäre derselbe erschienen. Rcnfing in Mrnberg: Auf die abgeschmackten und wirklich lächerlichen Behauptungen de« Herrn Germer in Halle in seinem Briefe vom 27. April wandten wir un« an Herrn Lamm, dem Casfirer de« deutschen Buchdruckerverbände». Dieser theilte un« mit, daß er am 8. April au» Halle mittelst Postanweisung den Betrag von 12 Thalcrn erhalten habe, nur bezeichnet mit„Georg Röder, Freudenplan S", ohne alle weitere Bezeichnung. Selbstverständlich nahm Herr Lamm an, daß diese Summe für die strikenden Buchdrucker bestimmt sei und quittirte sie, al« für dieselben eingegangen, im„Com- spondent" Nr. 36 vom 12 April. Eine weitere Anfrage bei dem Einsender, Herrn Röder, ergab, daß die 12 Thalcr vom Schneiderverein in Halle für die strikenden Buchdrucker eingeschickt. Die Vorwürfe, die Herr Germer dem„Volksstaat" macht, daß derselbe keine Abrechnung gebracht habe u.'. f., zerfallen, wie Sie sehen, durch diese einfache sachliche Dar- legung in ihr Nichts, und Sie wissen, wa» Sie tüustig von den Albern- heilen diese« Herrn zu halten haben. Herrn Pank Simon in Genf: Bl. hat keinen Bnes von A. Gandillon erhalten, sonst wäre derselbe beant- wvrtet worden. Wir bitten also um weitere Mittheilungen. Gruß! der Expedition. Von C. Crmr Coburg Echr. 6 Thlr.; H. Schndr Marburg Schr. 1 Thlr. 15 Gr.; Wgl hier 2. Qu. 2 Thlr. 2 Gr.; Gdl Markranstädt Placate 18 Gr.; Arb.- Bild.-Ver. Wildenfel« Ann. 12 Gr F. Wbr Planitz 2. Qu. 16 Thlr. 28 Gr. 5 Pf.; H. Sns Gera Schr 0 Thlr.: G. Horn Thonberg Schr. 2 Tblr. 24 Gr. 6 Pf. Ab. Inn fl Gr.; Th. Sui Danzig Schr. 2 Thlr. 25 Gr.; H. Drssl Cassel Ann 10 Gr.; A. Wttg Kötzschcnbrvda Ab. Juni 5 Gr.; E. Backhan« Gotha Ann. kostet 14 Gr.: M. C. Cöln Sebr. 12 Gr 5 Pf. hHltrtäflllt*«! Ich ersuche alle Diejenigen, welche noch im Rück- stände sind sür da« Abonnement de«„Vvlksstaal und de«„Fürthcr dem. Wochenblatt", sowie mit Geldern sür entnommene Schriften, bi» zum I.Juli ihren Verbindlichkeiten nachzukommen, damit eine geregelte Abrechnung möglich ist. _ Die Filialexpedition: I. Eudre«. Sozial-de» otra ische Arbeiterpartei. xlUlllUvl� Unser Locol befindet sich bei Herrn Heinr. Leicht Schrannenplatz. Samstag Abend» regelmäßig Versammlung. Der Vertrauensmann. Man abonnirt vom 1. Juli ab auf den„Volköstaat monatlich 7'/« Sgr. frei in» Haus, bei dcn Herren Traut mann, Engeluferstr. Lb, 4 Tr.; Friese, Schwedtcrstr. 28, Hof Part.; Metzner, Linienstr. 79; Heinsck, Lindenstr. II, Hof 4 Tr. bei Ewcst; Repher, Koppenstr. 26; Schwoide, Stcttinerstr. 48, Hos Part. Zur Beachtung Durch die in Fclee de« wöchentlich dreimaligen Er scheinen« de«„Bolksstaat", vom I. Juli ab enlstchenden größeren Abonne mcnt«-, Partei« und Colportage- Kosten, ficht sich die Unterzeichnete ge nöthigt, dcn Preis de«„Volksstaat" im Wochcnabonnemcnt um 6 Pfennige zu erhöhen. Wir find überzeugt, daß sich durch diese geringen Mchrlosten bei der nunmehrigen viel größer» Reichhaltigkeit de« Organs Niemand vom weiteren Abonnement abhalten lassen wird, vielmehr alle Partcigenoffcn um so lhätiger und energischer für die immer weitere Verbreitung unseres Organ« agitiren werden._ D i e Filial-Expedition. Chemnitz Iattv«. Metallarbeiter- Gcwcrksgcnosienschast Mittwoch, den 25. Juni, Abend« 8 Uhr: Bersammlung aller, im zweimeiligen Umkrei« wohnenden Mitglieder im„Gasthau» zur Linde".— Tagesordnung: 1) Neuwahl de» AuSschufies; 2) Bericht über die Generalversammlung; 3) Kassenbericht der husigen Mitgliedschaft. Schubert, Bcvellm. Sonnabend, den 5. Juli, Abend« 8 Uhr: Zweites ZUgemeines Mbeiterfesl und Stiftnnzsfeicr der sozial-dcmclratischen Arbeiterpartei, im Bufe'schcn Locol, bestehend in Conccrt, Festrede, Deklamatorischen Vorträge» u. Ball Freunde und Gesinnungsgenossen werden hierzu ergebeiist eingeladen Da» Fest-Comitö Arbeiter und Bcrufsgcnoffen von Forst ui>o Umgegend In wenige» Tagen ieginnt ein neue« Quartal de»„Volksstaat"� es ist daher Eure Pflicht, schon jetzt darauf zu abonniren und sür dessen größere Verbreitung in Stadt und Land Sorge zu tragen, um somchr, da Ihr wißt, daß diese» Blatt die Interessen der Arbeiter nach allen Seiten hin entschieden vertritt. Der erfreuliche Ausschwung, den der „Volksstaat" in hiesigen Kreisen im letzten Quartal genommen, muß im nächsten Quartal ein noch weit größerer werden. Darum auf und abonnirt! Die e« nicht vermögen, allein den Preis zu erschwingen, mögen sich zu Zweien und Dreien zusommeu thun! Jeder aber erfülle seine Pflicht! Forst, im Juni 1873. Für die Filialexpetition de«„Volksstaat" sür Forst und Umgegend: Osw. Jurk, Eulocrdamm ilöd kbinl IlN Sonntag den 29. Juni, Abend» von 8 Uhr ab: vZJVUjlk Stistuagtsrirr der Schuhmacher-Gewerkschaft in Kaltwasser'« Restauration. Schuhmacher, sowie Mitglieder anderer Gewerkschaften und der Ar- beiterparlei ladet ergcbenst ein Das Comitv. Groklschochrr und Amgegend. Arbeitervtrein. Sonnabend, de» 28. Juni, Abends halb 9 Uhr: Versammlung.— Tage» ordnung: Berichterstattung vvn Lcipold; 2) Besprechung über Kranken kassen-Angclcgeuheiten. Gäste sind willkommen. _[2a] Der Vorstand: Thomas. Lamdura Ttistungssest ,4-/»«»«» v u 4 jki Pgs,«ci»tier- und tknapfmacher- Verein« Hamburgs, Altona'» und Umgegend in Pinnrberg am Sonntag, den 29. Juni.— Ball im Bahnhoss-Hotel. Unterhaltung im Pinnebergcr Gehölz. Abfahrt Nachmittag» präcise halb zwei Uhr vom jAltonaer Bahnhof. Rückfahrt nach 10 Uhr Abend«.— Herrenkatte nebst Damen 6 Schill. Um zahlreiche Betheiligung aller GewertschastSgenosscn bittet Da» Comite. Hamburg Gast-Wirthschajt und FrühstüSslocal ivezcstrasje unter 35. Wer trinken will gut Schnap», Bier und Wein, Der kehr' bei Bernhard Holtmann ein. Obige« Lvcal halte allen Freunden und Bekannten besten» empfohlen. Leipzig Arbriterbildungsnerrin. Sonntag, den 29. Juni: Sommersest in den Räumen de»„Gasthofes zur Krone" in Connewitz. Mitglieder und Freunde de» Verein» sind hierzu freundlichst eingeladen. Anfang de» Conccrte« Nachmittag» halb 4 Uhr Freitag den 27. Juni: Beginn eines neuen Cursus in der gewerblichen Buchführung.— Aufnahme neuer Mitglieder findet jeden Abend von 8 Uhr an statt.— Vereinslocal: Ritterstr. 43, 2. Etage. Der Vorstand. ütlttdalh Allgemeines Ztrbeiterfest. Sonntag, den 29. Juni,>n lämmtlichen neu decorirten Localitäten de« Schützenhause« zu Limbach', bestehend in Jnfirumeutal und Vokal- Toncert, Festrede und Ball. Tos Conccrt wird ausgeführt vom Limbacher Musikchor unter Leitung de» Herrn Mnsildircktor Richter und vom Gesangverein„Lyra" hier unter Leitung de« Herrn Direktor Solbrig. Festrede gehalten von I. Bahltcich au» Chemnitz. Für deklamatorische Borträge ist Fräulein Steude au» Chemnitz owie noch mehrere tüchtige Kräfte gewonnen. Anfang Nachmittag 3 Uhr. Sntr« ü Person 2'/, Sgr. Herren, welche sich am Ball betheiligen, zahlen extra 5 Sgr E» werden die Parteigenossen, sowie alte Arbeiter von Nah und Fern hierdurch zu recht zahlreicher Beiheiligung freundlichst eingeladen. Bei dcn um 11 Uhr 40 mid 2 Uhr 10M>nuteii ankommenden Zügen werden Comitö-Mitglicder, an Abzeichen kenntlich, am Bahnhofe sein. Diejenigen, welche zu Fuß kommen wollen sich direkt nach dem Festplatze begeben. Bon Seiten de« Comite'» sowie des Wirthe« wird alle« aufgeboten werden, um den Betheiligtcn womöglich nach allen Sciten hin gerecht zu werden. AL. Der Reinertrag ist sür dcn Reichstagswahlsond bestimmt. Mit sozial-demolratischen Gruß Das Festcomite 4b] Sozial-demokratischer Arbeiterverein. Freitag, den 27. Juni: Versammlung bei Zeidler, gr. *"' Sozialpolitischer Wochen- Der Borstand. Windmühlenstraße Nr. 7.— Tagesordnung bericht. Reserent Stephani.— Diskussion An alle Arbeiter und Benissgenessen von Stollberg «ch und Umgegend! In wenigen Tagen beginnt ein_ neue» Quartal de«„Volkestaat". E« ist daher Eure Pflicht, so viel%«T möglich diese« Organ zu unterstützen, und für dessen größer� Verbreitung Zr ;n Siollberg und Umgegend Sorge zutragen. Genossen! Ihr wißt ja, � daß diese« Blatt die Interessen der Arbeiter»ach asten Seiten hin entschieden! vertritt. Der Aufschwung, den der„VolkSstaat" in dem letzte» Quai tat:° machte, war ein ersreulicher; muß aber im nächsten Quartal noch weit fc, c größer werden. Darum aus. Genossen, und abonnirt I- Stollberg, im Juni 1873. Für die Filialexpeditien de«„Bolk»staat" für Stostberg und Umqeqend: t2a] A. O. Neubert, Untere Bachstraße Nr. MV. v8lC§bllbCtl'.tct Schuhmacher-GewerkS-Uiiion besindet sich im Gasthaus zuin Anker, Neugasse Nr. S, und werde« alle hier in Arbeit tretende College!, gebeten, sich dem Verein anzuschließen. Briefe möel'te man in'« Vereinslolal senden. Da« Arbeit»- Nach» isnng»- Bureau befindet sich Sleingasse 28 bei Herrn Schuhmacher Scherder. Sonntag, den 29. Juni, hatten wir unser Lrlies Stiftunqsfest, wozu alle Collegen und Freunde höflichst einladet Der Vorstand der Schuhmacher-GewerkS-Union. 2a] �rwerkslhoft der Schuhmacher. «OlllilUl Da da» Mitglied Härtel au« Löbichau bei Schmölln ----—"'O f% v'""V«.VVIU/UU VCi �CümOUK sich wegen Betrug» gegen seine Collegen heimlich entfernt, überbaupt die! Kasse in betrügerischer Weise benutzt Hai, erklären wir denselben al» au«- geschlossen. 1 Für Württkinbera. OO Sonntag, den 29. Juni: Landes-Bersammlung für die Mitglieder der sozial-demokratischen Arbeiterpartei Württemberq» >m Gasthof„zum Hirsch" in Göppingen. Bormittag vvn 9—12 Uhr: Geschlossene Versammlung.— Nachmittag von 3 Uhr an: Große Bolkövtrsammlnnsi. Die Tagesordnung wird bei Beginn der Versammlung festgestellt. Wir fordern sämmtliche Parteigenossen, sowie die Vereine de« früher.» Gauverbande» zu zablreicher Betheiligunz auf. __ gßlingm, den 17. Juni 1873. Da» Agitativn«.Comitee. ÄtNtkfatt Ailiak-Eppeditiou betreffend. Die geehrten Abonnenten werden ersucht, vor Ablauf de» Quartal» die Weiterbestellung zu bewerlstelligen, andernfalls ich da« Abonnement als abbestellt betrachte. Zugleieb ersuche ich alle Diejenigen, welche noch Nummern zu erhallen haben, dieselben abzubvlen, und die es noch nicht gethan, da« Abonnement;u berichtigen, st' Do Hauer. ttft Pn lezi «Bi it De» Berliner Lesern des„Bolksstaats zur Notiz, daß vom 1. Juli ab, wo der„Bolksstaat" wöchentlich 3 Mal erscheint, derselbe nicht mehr durch einen Boten in» Hau» geschickt werden kann, zumal ich mit meinem Buchhandel eine Expedition von Zeitungen, welche mehre Mal in der Woche erscheinen, nicht gut verbinden kann. Meinerseits sind die bisherigeil«boiinement« den bekannten Filial- Expeditionen zur weitem Besorgung übergeben worden und findet somit keine Unterbrechung in der Expedition statt.— Jede Stadtpost- Expedition sowio jeder ZoitungSspediteur Bestellungen auf den„Bolksstaat" an. Wo gewünscht wird den„Bolksstaat" au» meinen Geschästslokal, Brnnnstr. 34 im Laden abzuholen, kann auch serner solche« gescheben. Hierbei mache ich zugleich aufmerksam auf mein reichhaltige» Lager von sozial- oemokratischen Schriften, welches allen Ansorderungen genügend durch die neuesten Erscheinungen sorlwähreud ergänzt wird. Berlin, im Juni 1873. W. Rubenow. (Ni pdi M! War.?. Kapital. (Erschienen in 9 Lieferungen ü 10 Sgr.) Alle diejenigen Besteller von„Mars. Kapital", gleichviel ob sie dasselbe durch die Expedition de«„Boltsstaat" oder durch mich bezogen haben, welche erst in mefitz der ersten, zweiten und dritten Lieferung diese» Werke« find, werden dringend ersucht, entweder diese Licserunzen sofort a» die Expedition de»„Volksstaat" zurückzuschicken(eventuell gegen Zahlung'', oder die folgenden Lieferungen umgehend neu zu bestellen. Hamburg, August Geib, X RödingSmarkt Nr. 12. i°! st! H s° bt ir 9i vi Den Parteigenossen empfehlen wir folgende Organe zur Ber-! breitung: „Braunschweiger Volksfreund", erscheint die Woche 6 Mal, kostet per Quartal durch die Post bezogen 15 Sgr.— 62'/, kr.: südd. W. Redakteur S. KokoSky. „Chemnitzer freie Presse", erscheint wöchentlich sechsmal, kostet per Post 18 Sgr. � 63 kr. südd. W. Redakteur: I. Vahlteich. � „Crimmitschauer Bürger- und Bauerufreund", erscheint wöchentlich sechsmal. Preis per Quartal 12'/, Sgr.=- 44 kr., südd. W. Redakteur Gustav Kwasniewsky. „Dresdner Volksbote", erscheint wöchentlich sechsmal; kostet per Quartal 21 Sgr. 1 ff. 17 kr. südd. W. Redakteur: Otto» Walster. „Fürther Demokratisches Wochenblatt", erscheint wöchentlich einmal, Preis per Post 6'/, Sgr.— 22'/, kr. südd. W. „Geraer Volksfreund", erscheint wöchentlich einmal. Preis per Post 7'/, Gr.-=- 26'/, kr. südd. W. Redakteur: Brätter.> »Der Zeitgeist", erscheint in München wöchentlich sechs Mal. Preis per Post 45 kr.----- 13 Sgr. Redakteur: Kiefer. „Hofer Zeitung", erscheint wöchentlich zweimal. Preis per Post 30 kr.— 8'/- Kr. Redakteur: Carl Lienig. „Die Tagwacht", Organ der sozialdemokratischen Partei und � der internationalen GewerkSgenoffenschasten in der Schweiz; er- scheint wöchentlich einmal in Zürich. Preis per Quartal 7'/, Sgr. 27 kr. südd. W. Organ der Internationalen Arbeiter-Affoeiation in der französischen Schweiz, erscheint in Genf monatlich einmal: und kostet per Jahr 1 Thlr. 10 Sgr. 2 fl. 20 kr. südd. W.■ L'Iiiternationale", Organ der belgischen Sektionen der Inter- nationalen Arbeiter- Assoziation, erscheint alle Sonnabend in Brüssel, Preis per Jahr 1 Thlr. 18 Gr. 2 fl. 48 kr. südd. W.! „La. Libertö", Brüssel, wöchentlich 1 Mal, jährlich 13 Francs. La Plebe", Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation in j Italien, erscheint in Lodi.[26] SB. Die hier aufgeführten Blätter rcsp. deren Expeditionen werden' ersucht, auch im neuen Quartal uns wie den Hubertusburgern ein Expl. regelmäßig zukommen zu lassen, wofür sie cm Expl. uusere» Blatte» wie bisher sortcrhalten. Die Rcdaktivn und Expedition de»„Volksstaat". ! l Filialeirpeditionen, welche im Besitz von unanbringlichcn Heften Nr. 2, Z und 4 von Marx„Kapital" sind, werden gebeten, solcherccht bald zu rcmittiren. Erpedition des„Volksstaat". cipzig: Berantw. Redakteur E. Casper.(Redaktion und Expedition Zcitzerstr. t4!. Druck mib Vcrlag der Geuossenschaftsbuchdruckerei.