� wüchniMch 2 Mal cijj in Leipzig. wj,«sttllungcn»thmtn alle «Kaiistaltm und Buchhand« Mgin de» In« und Au»« rdcn lande« an. ?2r Leipzig nehmen Be« weit i..»cllungen an: ' ii« Lxp«djtlon� Hohesiraße 4. die Gcnosscnscbast«- »druckcrei, Zeitzerstraße 44. r*lc' P- Bebel, Petcrslraßc 18. .1— 3. Müller, Ba?crschestraßt ncN| c.5, irm Ii 8b, UL Der llolbltiiut Yvonne« enfsprns: Süv Preußen incl. Stempel« euer 17 Sgr., für die übrige» Deutscheg Staaten 12,/i Sgr, pro Quartal, pro Monat 4>/, Sgr. Kür Leipzig und Umgegend pro Quartal 13 Ngr. Filialexpeditionen für die Ter« einigten Staaten: F. A. Sorge, von 181 Hoboleon, K. J, via Newyork. G. A. Lönnecker, 133 W. Lake Chicago(III.) �rgandersozialdemokrattschenArveUerpsrteiMdderinternatloilalenGeiverksgenoffenschasten. Nr. 53. SonnaSenv, 28. Juni. 1878. i. ölln die u«- >rg» ihr: !r.»! lauf da« zcn, die $" llich jirft oon den ial- mit Ion Wo >str. rbei ial« irch sit zcn sc« fort zen er- al, kr. siet ch. int kr. >er o» ich is r. .l. 'st id r- \r- in al S. r- n Z. 8.; n ! MonilementS'Euüadmlg. Parteigenossen! Mit dem I. Juli wird da? Parteiorgan wöchentlich dreimal ittscheinen, und zwar Mittwoch, Freitag und Sonntag. 1 Der Preis wird 16 Sgr.(56 Kr. rh.) pro Quartal, Sgr.(21 Kr. rh.) pro Mouat betragen, exklusive der in Preugeu üblichen Stempelsteuer. Denjenigen Abonnenten, welche das Platt per Kreuzbaut beziehen, wird dasselbe bei dreimaliger Zusendung in folgtudei ©eise berechnet: für Deutschland 1 Thlr. 5 Ngr.(2 fl. 3 kr. rh.); i für die Schweiz, Serbien, Belgien, Scandinavien unt '. Italien 1 Thlr. 10 Ngr.(5 Frcs.); für Frankreich, die Niederlande, Portugal, Großbritan- nie», Rumänien und die Türkei 1 Thlr. 20 Sgr. (6'/« FrS.); für Spanien und für Amerika 2 Thlr. I Für Leipzig und Umgegend ist der AbonnemcntSpreie i(mit Bringerlohn) auf 1 7'/» Sgr. pro Quartal und 6 Sgr !pro Monat festgesetzt. Alle deutscht Postanstalten nehmen MonatS- Abonnemente wtgcgcn. Es steht zu hoffen, daß diesem Ssteren Erscheinen dee .Bolkestaat" auch eine entsprechende Zunahnie der Abonnenten Zahl folgen wird. Möge Jeder das Seine thn», damit der- stibe in keiner Fabrik, in keiner Werkstätte, in keiner Hütte mehr fehle. Je größer die Äbonnenteuzahl, desto wirk famer kann das Blatt eintreten zur die Interessen drs arbeiten den BolkeS, desto nachdrücklicher kann es gegen die Klassenherr schaft und gegen die moderne Produktionsweise ankämpfen. Parteigenossen! Der.Volksstaat" ist das beste Mitte! zur Verbreitung unsrcr Grundsätze; kein Qpfcr darf Euch zr groß erscheinen, wenn eS gilt, demselben allüberall Eingang zn verschaffen! Wir bitten, die Bestellungen rechtzeitig aufzugeben, damü in der Zusendung keine Verzögerung eintritt. Redaktion und Eipedition. einer späteren Proklamation noch gesagt:»Möge mein Name ver- demselben niedersetzen konnten, vergaßen allen Ekel, den sonst dieser lucht werden, wenn ich je dazu meine Zustimmung gebe, in Paris Unrath ihnen eingeflößt hätte, und preßten ihr gliiHendeS Gesich. etwas anderes zu sehen, als Sieger und Besiegte, aber keine gegen denselben, um nur etwaS Kühlendes zu finden. Ein u»- Opfer!" Jn� Folge dieser Versprechungen gab sich eine große schuldig verhafteter Mann, NamenS Marchol, der sich unter den Menge von Arbeitern gefangen. Viele derselben wurden sodann von der Nationalzarde und Mobilgarde auf der Stelle erschossen. Andere wurden nach dem llötel de Ville(Stadthaus) geführt und auf dem Wege dahin niedergemetzelt. Eine bestimmte Anzahl von Gefangenen wurde auf dem Pont d'Arcole aufgestellt und die Mobilgarde stellte sich auf beiden Seiten der Brücke und feuerte auf sie, so daß bei dieser Gelegenheit mehrere Mobilgarden von zuerst Verhafteten befand, hatte sich wie ein Hund zwischen zwei Brettern, die ehemals für Flaschen gedient hatten, verkrochen, und in dieser Position drei Tage und drei Nächte zugebracht. Die- jenigen, welche etwas mehr Luft schöpfen konnten, weil sie unter den Kellerlöchern standen, litten Torturen anderer Art, weil sie fortwährend die Drohungen der Schildwachen hören mußten, die oben auf und abgingen und mitunter sogar Hinunterschossen, wenn ihren Kameraden verwundet wurden. Ans dein Pont Louis Philippe die Gefangenen laut wurden. Man flüsterte daher bloß unter einander, erzählte sich, in welchem Stadtthcil man verhaftet worden, und kam ewig wieder und wieder darauf zurück, ob denn wirklich alle Gefangenen ohne Verhör sollten erschossen werden, wie da« Gerücht ging. Doch die Schildwachen wollten nickt einmal da« Flüstern gestatten, und drohten die Oeffrungeu der Keller sogleich zu schließen, sobald sich da« mindeste laute Wort hören ließe. Die« hätte zur Folge gehabt, daß alle Gefangenen erstickt wären, und wurden mehr als 40 Insurgenten in daS Wasser geworfen. Andere wurden von dem tjuai de l' llötel de Ville in die Seine gestürzt, und man schoß sodann auf sie, wenn sie schwammen. Einem der Insurgenten, der bei dieser Gelegenheit einen gewaltigen Wider- stand leistete, stieß ein Nationalgardist sein Bajonnct in den Rücken und da er hierauf schrie und um sich schlug, so schössen 27 Mobil- gardcn ihre Gewehre auf ihn loS, und da sie fürchteten, er sei»och nicht todt, so hieben sie hierauf noch mit ihren Gewehren auf'so brachten dieselben diese furchtbaren Tage in der Finsterniß und einen niedergestreckten Körper.-- Marrast(Mitglied der provi seinem steten Stillschweigen zu, daß nur dadurch eine Unterbrechung forrschen Regierung und Minister unter Cavaignac) zog cS vor, die fand, wenn mitunter neue Gefangene herbeigebracht wurden, deren Gefangenen in den Kellern des Hotel de Ville in einem. stände Wimmern jedoch auch rasch unterdrückt ward. Die Hitze war so Gedenktage des Proletariats. Die Pariser Junischlacht 23.— 26. Juni 1848. II. .Der Kamps wurde auf allen Punkten mit Wuth und In- fzrimm geführt; wenn eine Barrikade mit Sturm genommen wurde, o wurden anfänglich alle aus derselben befindlichen Insurgenten erschossen oder niedergemetzelt. Bon allen Seiten zieht die Nationalgard« der benachbarten Städte nach Paris, um die Sache der Ordnung zu vertheidigen.-- In der Rne St. Severin wirft die Mobilgarde die Insurgenten aus den Fenstern der Häuser, welche sie genommen, aus dre Straße hinab, indem sie dabei auö- ruft:.Die Elenden sind keinen Schuß Pulver wcrth." Viele Insurgenten hatten während de« Kampfes ihre Weiber und Kinder auf den Barrikaden versammelt und riefen:.Da wir sie nicht mehr ernähren können, so wollen wir wenigsten Alle zusanimen sterben!" Während die Männer kämpften, verfertigten die Weiber Pulver, und dre. Kinder gössen Kugel», indem sie sich dabei jedes Stückes Blei oder Zinn bedienten, daS in ihre Hände siel. Manche Kinder bedienten sich der Fingerhüte, um Kugeln zu gießen, Mädchen schleppten während der Nacht, wenn die Kämpfer schliefen, Pflaster- steine nach de» Barrikaden, um dieselben fester zu machen." .Tie regierende Klasse wird sich nie von dem Flecke» befreien ckönnen, daß sie die mit den Jusurgentcn geschlossene Kapitulation gebrochen habe, indem zahlreiche Kämpfer, nachdem sie kapitrilirt hatten» niedergemetzelt wurden. Nie hatre man nach einer Revo- lution eine so große Anzahl von Gefangenen(zwischen 13,000 und 20,000) gesehen, und die Art und Merze, aus welche sie behandelt wurden, war gleichfalls ohne Beispiel. Während die Zahl der Jusurgenlc», die aus den Barrikaden getödtct wurden, sich auf 400 b.« 600 beschränkte, ist es kaum zweifelhaft, daß zwischen 2000 und S000 derselben von den Nationalgarde» niedergemetzelt wurden, nach dem sie gesangen genommen, so sehr übertrieben auch dreS erscheinen mag. Aber die Bourgeoisie handelte wie in einem schrecklichen Trauure, und als ob sie nicht wüßte, waS sie thue. Cavaignac kann für diese Greuel nicht verantwortlich gemacht werden, obschon er sich nicht aanz von dem Vorwurf gereinigt hat, die Insurrektion, die er ansanglich hätte leicht unterdrücken können, anschwellen gelassen Zu haben, um durch Beseitigung einer größeren Gefahr für sich und für die Partei de«.National" die Diktatur zu erlangen. Er hatte in mehreren Proklamationen den Arbeitern zugerufen, daß die A.mc der Republik für die Insurgenten offen seien, und daß sie»iezelbeu wie reuige Brüder empfangen«erde. Er halte in zu lassen, in dem der Tod ihnen als eine Wohlthat erschien, als sie den Nationalgardcn und de» Mobilgardcn anzuvertrauen, um sie nach den Forts bringen zu lassen, da er wußte, daß dieselben sie ermordet hätten." „Schreckliche Dinge wurden über die Situation der Insurgenten, welche in dicfen Kellern gefangen waren, berichtet. Die Jnsur- genten standen daselbst in der Finsterniß aneinandcrgcdrängt und bis zur Hälfte des Körpers im Wasser. Eine Treppe von 32 Stufen führte in diese finstern Keller, und sobald man Insurgenten nach dem Stadthaus brachte, wurden dieselben die Treppe hinab- gestoßen, so daß sie mit Quetschungen und Wunden in diesem Abgrunde anlangten. Mehrere derselben blieben volle 60 Stunden daselbst ohne irgend rüe Nahrung, und wenn sie riefen, man möge ihnen etwas Wasser geben, so feuerte die Mobilgarde aufs Geradewohl auf sie durch die Kellerlöcher. Ern Offizier,«elcher sich dem widersetzte, wäre beinahe von seinen eigenen Mobilgarden ermordet worden. Diejenigen, die vor Erschöpfung oder von einer Kugel getroffen in dieseö schlammige Wasser sielen, konnten nicht entfernt werden, und die Andern blieben ohne Luft, Licht, Nahrung, in diesem Morast stehen bis die Reihe an sie kam. Man hatte auf eine ganz wrllkührliche Weise gewisse'Kategorien der Insurgenten aufgestellt, und mehrere Offiziere hatten sich an- fänglich aus ihre eigene Rechnung und'ohne Autorisation als Kriegsgericht konstituirt. Alle Diejenigen, welche schwarze Hände hatten, waS den Ge- brauch von Schicßpulvcr vcrricth, wurden zum Tode verurtheilt, ohne daß natürlich irgend eine Art von Verhör vorgenommen wurde. Sobald mau ihre Hände besichtigt hatte, wurden sie durch eine gewisse Thüre gelassen, und das Losungswort für den Tod war: Partes les passer pour lä!(Laßt sie hierdurch zehn!) Sobald ein Insurgent durch diese Thüre kam, wurde er erschossen. Einige derselben wurden an Eiscnstangen aufgehängt und die Leichen wurden im Hofe auf einanderzchäuft. Als die Keller des Hotel de Ville schon überfüllt waren, und die Nationalgardc fortwährend mehr und mehr Insurgenten herbeiführte, da wurde eS zur Gewohnheit, ihnen zuzurufen: Z�ous n'avons plus de place, donncz leur de l'air!(Wir haben keinen Platz mehr. Laßt sie ftische Luft schöpfen), und dies wnrde daS Signal sie zu erschlagen! Und noch lange Zeit nach der Juniinsurrektron erinnerte man sich mit Schändern an diese Worte: Oonnez leur de l'air! welche für so Biete das Todessignal gewesen. Noch jetzt zeigt man sich den Saal Saint Jean im Hotel de Ville, in dem Leichen in großen Haufen lagen, sowie den Quai(das gepflasterte Flußufer) vor dem Stadthaus, auf dem das Blut buchstäblich j» Strömen floß! Es gibt wenige Straßenecken in den Vierteln, in denen die Jnsur- rcktion stattfand, die nicht noch in der Erinnerung der Einwohner als Orte fortleben,*) an denen man Insurgenten niedergemetzelt hat. Als die Mairie(Bürgermeisterei) des neunten ArrondisscmcntS (so heißen die Pariser Stadtabtheilungen, die eine bis zu gewissem Punkt selbftständige Verwaltung habe») von den Nationalgarden wreden eingenommen war, wurden alle daselbst gefangen gc- nommenen Arbeiter erschossen und die Leichname bis zur Höhe einer Barrikade aufgehäuft. Die Mobilgarden warfen gefangene In- surgenten mit gebundenen Händen und Füßen in den Kanal des Temple. Ju mehreren Häusern des MaraiS und des Faubourg du Temple, in der Ruc Cloche Percöe und in der Nähe der Kaserne jPoplincourt, und in der�Rue du Temple wurden Ge- sangene niedergemetzelt. Aehulichc Schlächtereien fielen in der Ruc du Roi de Sicile, in der Rne de Jouy und in der Kaserne Ave Piaria vor, und die Leichen wurde» von dort nach dem Holzplatz gebracht. Auf dem Platz Saint Jean wurde ein großer Haufe Insurgenten in eine Ecke des Platzes gedrängt, und es heißt, daß, während auf sie gefeuert wurde, Werber aus den Fenster» herausblickten und applaudirten."**) .Welch ein Loos erwartete die Armen in den Kellern, welche als Gefängnisse dienten! Diejenigen, welche so glücklich waren eine kleine Ecke zu finden, in der Unrath aufgehäuft war, und sich auf ') Da» Buch, dem die« entnummen, ist 1864 erschienen. •*) Natürlich Weiber au« den„höheren",„gebildeten" Ständen, denn Prolet« rierweiber können die Nredermetzelung»er Ihrigen unmöglich applaudirt haben. furchtbar und die Ausdünstung so entsetzlich, daß viele der Ge- fangenen alle ihre Kleidungsstücke abnahmen und dennoch der Schweiß von ihnen hcrabrann. Sollte man eS für möglich halten, daß einige Nationalgarden so weit gingen, die Kellerlöcher zu ver- stopfen, und daß die Gefangenen in de» Kellern, wo dies stattfand, erstickt wären, wenn nicht die Schildwachen(Soldaten) e« bemerkt und verhindert hätten?" „Die meisten Gefangenen wurden nach den Sternbrüchen und unterirdischen Gangen gebracht, welche sich unter den FortS von Paris befinden, und die so weitläufig sind, daß die halbe Bevölkerung von Paris in denselben Platz hätte. Die Kälte in diesen unterirdischen Gallerren ist so groß, daß Viele bloS durch fortwährendes Rennen oder durch Bewegung der Arme sich die LebenSwärme erhalte» konnten, und Niemand eS wagte, sich auf die kalten Steine niederzulegen. „Wenn die Gefangenen ganz ermüdet sind, legen sie sich Einer dicht an oder auf den Andern, um sich gegenseitig zu envärmen. Man wirft ihnen von Zeit zu Zeit wie Hunden Brot durch die Kellerlöcher zu, und sie müssen sich um ihre Rationen balgen." „Auch nach dem nuterirdischen Gang unter den Tuilc- rien, der sich unter der Terrasse neben der Seine befindet und eine Verbindung zwischen den Tuilerien und dem Quai bildet, waren sehr zahlreiche gefangene Insurgenten gebracht worden. Die Unglücklichen, welche sich dort dicht zrisammengedrängt bcfan- den, waren wahrscheinlich in der schrecklichsten Lage, die ein Mensch überhaupt ertragen kann. Die Schildwachen verbieten ihnen, sich den Kelleröffnungen zu nähern, was jedoch Viele wegen des dich- ten Gedränges nicht vermeiden konnten, so daß dieselben, sobald sie von den Schildwachen gesehen, erschossen wurden. Die Schild- wachen verboten sogar jede Bewegung, ja schrieen, daß sie auf Jeden, der sein Gesicht einem Kellerloch zuwenden sollte, wa« Jeder instinktmäßig in diesem Qualm, um Lust zu schöpfe», thun wollte, schießen würden. In dem unterirdischen Gange der Tui- lcrien waren ungefähr zweihundert wahnsinnig gewor- denc Insurgenten, und wenn Einer derselben sich einer Oeff- nung näherte, schrieen die Uebrigen:„Schießt nicht, er ist wahn- sinnig!"—„Haltet sie zurück!" war die Antwort.„ES sind deren zu Viele, wir köuncn eS nicht!" riefen dann die Jnfurgcn- ten.„Erstickt sie, oder sie werden die Ursache sein, daß Ihr Alle erschossen werdet!" Und hie und da fiel dann ein Schuß auf die Wahnsinnige», die sich vordrängten, und Todtenstille folgte jedem Schuß, blos unterbrochen durch daS schreckliche Ge- lächter der Wahnsinnigen. Jedermann wußte, daß wenige Schritte von ihm entfernt der Tod lauere, man sah die Gewehre der Schildwachen vor jeder Oeffnung, und ftagte sich bloS, wer da« nächste Opfer fein werde. Cormenin, der den Muth hatte, sich dieser Unglücklichen an- zunehmen, ließ die bereits in Fäulniß übergegangenen Leichen, welche sich unter den Kellerlöchern befanden, entfernen. Aber eS war ihm unmöglich, seine Absicht, sich unter die Gefangenen selbst zu begeben, auszuführen. Sobald er die Treppe hinuntergehen wollte und er die erstickende Luft cinathmete, die aus diesem sinstcren Abgrund, in welchem kein Licht und keine Luft sich defand, aufstieg, war eS ihm, als ob ihm ein Schlag- fluß nahe fei. Hunderte von Gefangenen waren in diesen Kellern wahnsinnig geworden, und es wären gewiß Alle vom TyphuS ergriffen worden, wenn sie nicht auf Veranlassung Cormenin'« entfernt worden wären. � Auch in den Kellern der militärischen Schule, im Kloster St. Benoit, im Hotel de Clunh:c. befanden sich gefangene In- snrgcntenhaufen in einer ähnlichen schrecklichen Lage. In einem dieser Gefängnisse wurde ein verwundeter Insurgent, welcher auf einem Bund Stroh ausgestreckt lag, lebendig verbrannt! Sollte man eS nach all diesen Schilderungen der Gefäng- nissc noch für möglich halten, daß sehr viele Gefailgeue dessen ungeachtet eS vorzogen, in diesen Löchern zu bleiben, al« nach einem anderen Ort transportirt zu werden? Die Schild- wachen sagten ihnen mitunter:„Ihr klagt über Euere schlechte Lage; aber wenn wir Euch loS ließen, würdet Ihr Alle von den 'Nationalgarden erschossen werden!" DaS war in der That die wirkliche Situation. Den Gefan- gcnen war, so viel sie auch leiden mochten, so zu Muthe, wie einem Manr.e, der sich vor einem wilden Thiere flüchtet, das ihn » erschlingen würde, und auf irgend eine höchst schreckliche Weise eine Zustuchtöstätte findet, die er, so schrecklich sie auch sein nug. nicht verlasien will, um nicht eine Beute des auf ihn lauernden Thieres zu werden. Sobald die Truppen gefangene Insurgenten eScortirten und einen von Nationalgarden besetzten Posten passtr- ten, hatten sie große Muhe, dieselben gegen deren Wuth zu be- schützen. Sobald Insurgenten aus ihrem Gefängniß escortirt wurden, hörte man sie einander zuflüstern: ,.Wir werden erschossen werden!" Obschon man im Juni war, klapperten Bielen vor Kälte die Zähne bei dieser Bettachtnug, und sie zitterten, Ratio- nalgarden zu begegnen. Während des Trausports ergriffen die Sotdaten noch zahlreiche Personen auf dem Wege und nahmen sie oft, ohne irgend einen Grund, mit gefangen. Es genügte, den Anschein der Arinnth zu habe», um als Verbrecher behandelt zu werden. Man hatte in jenen Tagen das erfunden, was man „une figure d'insurge" nannte, und Jedermann, der dieses Aus- sehen hatte, wurde verhaftet; die Gefangenen durften, wenn sie escortirt wurden, nicht ein Wort sprechen, oder es wurde auf sie gefeuert. Außerdem nmßten sie dicht aneinander gedrängt mar- schiren, um dadurch jehen Versuch zur Flucht zu cr>chwcren, und sie waren von allen Seiten von drei Reihen Soldaten, Mobil- oder Nationalgarden, umgeben. Gewöhnlich fanden diese Trans- Porte von einem Gefängnisse»ach dem anderen in später Nacht statt, waS dieselben noch schrecklicher machte. Die Lust zu schießen ist bei Leuten, die nicht an Waffen ge- wöhnt sind und ein geladenes Gewehr tragen, so groß, daß manche Patrouillen von Nationalgarden aus der Provinz auf Pariser Na- tionalgarden schössen, wenn dieselben des Nachts Insurgenten tranSportirtcn. Eines der furchtbarsten Gemetzel dieser Art fand ber Gelegenheit eines Gefangenentransports auf dem Place du Carroussel statt, wo verschiedene Corps von Nationalgarden auf eine Escorte von Gefangenen schössen, da sie dieselben für Jnsur- genten nahmen, und bald lagen verwundete und todte National- gardcn neben einander auf dem Boden. Mehr als ein venvundetek Insurgent trachtete zu entrinnen; diejenigen, welche sich in ein offenes Haus flüchteten, wurden von dessen Bewohnern wie Pestkranke mit Schaudern betrachtet, auf die Straße hinausgeworfen, wo die Kugeln auf sie lauerten. Die Schildwachen, welche vor den Oefsnungen der Keller der Tuilerien standen, wurden durch dieses Schießen in Auftegung gebracht und dachten, daß der Kampf wieder beginne. Sie brachten daher vor dip Oefsnungen Stroh, das sie anzündeten und den Rauch in die Keller ziehen ließen, wo derselbe die erstickenden Dünste noch ärger machte. Sie feuerten auf's Geradewohl unter die Insurgenten in die Keller und riefen dabei höhnisch:„Gebt auf eure Köpfe Acht!" Alle Gefangeneu der Tuilerien wären auf diese Weise umgekommen, wenn sich nicht glücklicher Weise der blinde Lärm aufgeklärt hätte! Sollte man es für möglich halten, daß die verwundeten In- surgenten mit hinter den Rücken gebundenen Armen, so daß die Stricke in das Fleisch schnitten, nach den Kellern des Palais Royal gebracht wurden, wo man die Unglücklichen die Treppe h-inunterstieß und auf diese Art die Zahl der bereits daselbst dicht an einander gedrängten Gefangenen sich noch vermehrte? Aus dem Berichte Pardigon's, eines der Verwundeten, der da- selbst Stunden der Verzweiflung zubrachte, einem Berichte, dem man viele Details verdankt, kann man sehen, was die menschliche Natur ertragen kau», und welche Gräuel in unse-er civilisirtcn Gesellschaft möglich sind, wenn deren Mitglieder glauben, daß ein böser Feind deren Grundlagen angetastet hat, uud wenn ein Schwindel, ein wahnsinniger Rausch, Andere zu tobten, sie ergreift und Alles auf dem Kopfe steht. Diejenigen Gefangenen, die nicht verwundet waren, bewahrten trotz aller Leiden noch einen schwachen Hoffnungsstrahl, während diejenigen, die verwundet waren, fühlten, wie man zu sterben an- fänge. In diesen Kellern des Palaiö Royal wurde der Höhe- punkt dcS Elends erreicht, das die Juni-Katastrophe herbeigeführt hatte. Hier machten die Schildwachcn nicht, wie vor den Kellern der Tuilerien, Stillschweigen bei ToveSstrafe zur Pflicht. Dessen ungeachtet sprach Niemand zu seinem Nachbar, und man hörte nur Schluchzen, Seusien, Wimmern, oder Schreien und Heulen, oder das Lachen der Wahnsinnigen, von denen es hier, wie in allen Gefängnissen, sehr viele gab. Hier sagte ein Gefangener die ganze Nacht Gebete laut vor sich hin, dort schrie ein anderer, daß er sich aufhängen wolle und müsse, und man sah ihn, wie ein wildes Thier, das in einem Käfig gefangen ist, sich mitten durch die Gruppen der anderen Gefangenen drängen und mit jedem Tritte den Schmerzruf eines Verwundeten veranlassen, bis er endlich im Keller eine Stelle fand, wo er sich aufhängen konnte, ohne daß irgend Jemand ihn daran gehindert hätte. Hier war Einer, der die Mobilgarde, welche den Posten besetzt hielt, fortwährend laut beschimpfte. Er schrie:„Ich habe einen Sohn in der Mobilgarde, er muß mich tödten, hole das Ungeheuer her- bei, Du Mörder draußen, hörst Du mich nicht?" Und die Schildwache stieß dann mit dem Kolben an die Thüre und schrie: „Noch ein Wort, und ich schieße auf Euch." ohne daß dem fichimpfe» Einhalt gemacht worden wäre. In den Winkeln der eller lagen die Verwundeten einer auf dem anderen und fühlten mit Befriedigung, wie durch den sanften Blutabfluß aus ihren Wunden daö Leben sie verließ. Andere Verwundete trachteten sich aufrecht zu erhalten, um durch die Erschöpfung, welche dadurch veranlaßt werden sollte, früher zu sterben. Jeder dieser Gefan- genen fühlte, wie alle seine Geisteskräfte erstarrten, wie die Ge- danken schwanden, eS war nicht mehr Verzweiflung, die sich windet, sondern das kalte, eintönige Abwarten des Todes! Wenn die Gefangenen in den Gängen Schritte und Waffenbewegungen hör- ten, so murmelten sie gleichgültig vor sich hin:„Jetzt kommen sie, um uns zu erschießen!" Da diese Erlösung nicht kommen wollte, so übergab man sich anderen Gefühlen und wurde sich des physt- schcn UebelS bewußt. Man schrie nach Wasser, Wasser, Wasser! Die Verwundeten kehrten sich nicht an die verweigernde Antwort der Schildwache, sondern hämmerten und stampften gegen die Thüre und brüllten:„Wasser oder den Tod!" Endlich kam ein Krug mit Wasser(so unwiderstehlich ist der Schrei der Ver- zweiflung), und diejenigen der Gefangenen, die noch nicht aus dem Kruge getrunken hatten, zitterten davor, daß die Andern alles Wasser trinken könnten, bevor an sie die Reihe käme. Das Blut aus den Wunden der Trinkenden mischte sich mit dem Wasser, dessen ungeachtet erschien dies ekelhaste Getränk einem Jeden als ein Labsal, weil es kalt und flüssig war. Sobald sich die Verwundeten durch das Wasser einen Augenblick ersrifcht fühlten, hatte der Schmerz über ihre verzweifelte Situation wieder mehr Gewalt über sie, und man hörte dann Rufe wie die fol- genden:„Mein Weib, mein Kind, o Gott! Wer wird Euch er- nähren!" und darauf daö Weinen und Schluchzen aller andern Gefangenen, welche denselben Schmerz fühlten, und das Hohnge- lächter der Schildwachen, die sich über diese Thränen der Helden lustig machten und das Ende ihrer Gewehre durch' die Luftlöcher hielten. Doch die Leiden dieser Unglücklichen sollten hier noch nicht endigen. Dem unbegreiflichen Systeme zufolge, wonach man die Gefangenen fortwährend von einem Orte zum andern schleppte, wurden nach zwei schrecklich zugebrachten Tagen die Unglücklichen abgeholt. Man ergnff sie und fchüttelte sie, um sie zum Bewußt- sein zu bringen, aber sie wurden nur in Bewegung gebracht wie Sachen und nicht wie Menschen. Man bindet die Hände dieser Unglücklichen, die nicht die Kraft haben sich zu bewegen, hinter den Rücken; waren eS doch Jnfurgenten, das heißt Leute, die außer der Gesellschaft standen und mit denen Jedermann thun konnte, waS ihm beliebte. So gebunden nnd aneinander gekettet taumelten dies« Phantome fort, von Nationalgarden umgeben, die �ie fortwährend mit den Kolben und mit den Füßen stießen und o in Bewegung setzten, taumelnd gleich Betrunkenen, sich gegen- eitig mühsam aufrecht erhaltend und sich selbst nicht für Menschen, andern für Schatten haltend. Viele der Gefangenen fielen äugen- blicklich wie eine todte Masse auf den Boden, sobald sie losge- lassen wurden. Die meisten trugen bereits die Blässe des Todes in ihrem Gesichte und hatten kaum die Kraft, das Wort„Wasser" zu flüstern. So schleppte man diese Unglücklichen nach dem Spitale. Doch selbst auch dort verließ sie nicht der Belagerungszustand mit seinen Schrecken! Schildwachen standen in dem Hospic« de la Charite, wo die Insurgenten untergebracht waren, in den ver- schiedenen Räumen. Dieselben wachten Tag und Nacht Uber die Bewegungen der Insurgenten und gestatteten denselben nicht ein- mal, dem natürlichen Drange, sich ihre Hoffnungen oder Besorg- nisse mitzutheilcn, zu folgen. Wenn mitunter ein Insurgent in seinem Schmerze ein halbes Wort ausrief oder nur für sich hin- murmelte, wurde er von der Schildwachc bedroht; ja, die blinde Wuth der Nationalgarde ging so weit, daß sie Fieberkranken, die in ihrem Delirium sprachen,„silenee" zuriefen und dieselben er- mordet haben würden, wenn die Studenten sie nicht daran ge- hindert hätten. Gewöhnlich erscheinen die Wärterinnen in den Spitälern den Kranken herz, und theilnahmtos; aber einer der Insurgenten, der seinen Aufenthalt in diesem Spitale geschildert hat, sagt, daß deren Stimme ihm so süß erschien, als ob es die eines VaterS oder einer Mutter oder einer Schwester gewesen wäre, und ihr Erscheinen machte auf die Kranken den Eindruck, als ob ein unsichtbarer Schild zwischen sie und die drohenden Phantome, als welche ihrer Einbildungskraft die Schildwachcn erschienen, geschoben wurde. Fortwährend kamen Nationalgarden in das Spital, um das in der Nähe zu sehen, was man einen Insurgenten nannte. Da die Nationalgardc, wie es damals hieß,„die Gesellschaft gerettet hatte", so konnte sie in jenen Tagen Alles thun, was ihr einfiel, und kein Arzt würde gewagt haben, ihr den Zutritt in das Spital zu verweigern. So kamen denn namentlich die Pro- vinzial-Nationalgarden, bevor sie nach ihrer Heimaih zurückkehrten, noch einmal nach dem Hospital, bewaffnet und viele mit bloßen Säbeln, tnmultuarisch auftretend und die Kranken verhöhnend und bedrohend, ja dieselben mitunter roh anfassend. Auch verwun- dete Nationalgarden befanden sich in dem Spital, aber man hatte sie in einem besonderen Saale gebettet, wo diese Rohheiten nicht vorfallen konnten. Der berühmte Chirurg Roux hatte den Much, Marrast, der ihn fragte, wie viele Nationalgarden und wie viele Insurgenten im Spital seien, zu antworten:„ich kann eS Ihnen nicht sagen, ich keime hier bl»S Verwundete und Kranke." Die Gewerksgenossenschasten uud die Politischen Parteien. Parteigenosse Geiser hat sich veranlaßt gesehen, in einer sehr absprechenden Weise über die Artikel„Praktifche EmanzipationS- winke" zu urtheilen. Er findet in denfelbcn keine klare Ordnung der Gedanken und spricht denselben die Beweisführung ab, dag die Gewerksgenossenschasten die Arbeiter zur politischen und sozialen Emanzipation reisen. Deshalb hat es �der Herr Kritiker G-lser für nothwendig gefunden, von seinem Standpunkte aus der Ge- wcrkschaftsbewegung in allen ihren verschiedenen Strömungen klaren Ausdruck zu geben.— ES bleibt dem Verfasser der „Praktischen Emanzipationswinke" wenigstens unverständlich, wenn ihm zum Vorwurf gemacht wird, daß er seine Gedanken nicht klar geordnet habe. Er hat nichts weiter gethan, als an der Hand von wissenschaftlichen sozial politischen Capacitäten und durch ge schichtlidie Thatsachen, sowie durch frühere Beschlüsse der interna- tionalen Arbeiterassoziation, den Beweis zu liefern gesucht, daß in gleicher Weise, wie die Handwerkergildcn des Mittelalters das unbewußte Mittel zur Emanzipation der bürgerlichen Gesell- schaft waren, die Gewerksgenossenschasten der Gegenwart das be- wußte Mittel zur Emanzipation der Arbeiterklasse werden müs- sen, um im Gegensatz zu unbewußten Mitteln, schneller das Ziel:„Die genossenschaftliche Arbeil" zu erreichen. Dabei hat er nicht etwa einseitig der rein politischen, sondern der sozialen, öko- nomischen und politischen Organisation, unter Inbetrachtziehung der thatsächlicheu Verhältnisse, das Wort geredet. Wem dieses aus dem 1. und 2. Artikel nicht klar geworden ist, der hat sich in die ganze Arbeit weder hineingedacht, noch dieselbe aufmerksam durchgelesen und ein solcher mußte allen kritischen Bemerkungen überhaupt fern bleiben, am allerwenigsten aber darf er sich erlauben, seine eigene Anschauung als klaren Ausdruck der gesammten sozialdemokratischen Partei hinzustellen. Besonders darf ein solcher Kritiker nicht Thatsachen ignoriren wollen, die, wie der Erfurter Gewerkfchaftscongreß, sich ganz präcis für die Unabhängigkeit der Gewerkschaften von rein politischen Parteien entschieden haben. Auch das ist Herrn Geiser nicht recht, daß in den„Emanzipa- tionswinken" den allerdings sozial conseroativen Hirsch-Duncker'- scheu Gewerkoereinen nicht alle und jede Bedeutung abgesprochen wurde. Wenn die Leiter dieser Bereine die geistige, materielle und sittliche Hebung ihrer Mitglieder zur Phrase gemacht haben, so ist das nur für kurze Zeit möglich und der Beweise sind doch schon in Menge geliefert, daß die Mitglieder jener Vereine ihre» Führern über den Kopf wachsen. Ucberhaupt, mit welcher Sache in der Geschichte dcS Menschengeschlechts wäre nicht schon Miß brauch getrieben worden auf Kosten des Wesens und des Inhalts derselben? Ist die Lehre vom Christenthnm, von der Reformation, von der Bürger- und Bauernemanzipation nicht auch in übelbe- raihenen Händen gewesen und ist die Idee deS Christenthums und das Wesen der Bauern- und Bürgeremanzipation etwa aus der Welt gefchasst worden? Ist nicht auch die Idee und das Wesen dcS Sozialismus von Parteien und Führern mißbraucht und entstellt wor- den? Immer und immer nur ist vom Verfasser der„Praktischen Emanzipationswinke" Betonung darauf gelegt worden, die Ge- werksgcnossenschaften zum bewußten Unadhängigkeitskampf zu erziehen, und das kann sehr wohl geschehen, ohne daß man die- selbe» als Schweif an der politischen Bewegung einer Fraction behandelt. Herr Geiser wird sehr wohl wissen, daß die Orga sationen der Buchdrucker, der Hutmachcr, der Cigarren- n Tabakarbeiter, der Goldarbeiter, der SchiffSzimmerer, der Bi» brauer, der Buchbinder zc. einheitliche nationale Organisation sind, welche sich keiner politischen Fraktion, weder der Fortschritt noch Volkspartei, noch dem Allgemeinen deutschen Arbeitervereint noch der sozialdemokratischen Arbeiterpartei angeschlossen habe Solche unabhängige einheitliche nationale GewerkSorga»isation> zu befördern, hat sich nicht nur der Verfasser der„Praktisch Emanzipationswinkc", sondern auch die sozialdemokraiische Arbeite Partei, die internationale Arbeiterassoziation insbesondere und jedl Einsichtige in die sozialen Zustände zur Aufgabe gestellt. hat sich also nicht um die Gewerkoercine Hirsch-Duncker im Sp ziellen gehandelt, sondern allein darum, die verschiedenen zeisplch.Pr tuten Organisationen einheitlich national und unabhängig voi�rg politischen Fraktionen zu vereinigen. Daß dies der richtige Wez.Fir ist zur Massenorganisation, hat nicht nur England, sondern auch»« Deutschland mit seinen oben angeführten Organisationen bewiesen. Lud Dem Verfasser der„Praktischen Emanzipationswinke" Neuig- keiten auftischen zu wollen, wie die, daß die GewertSgenossenschafte« körpcrgewordcne Conseguenzen der Lehre von der schrankenlosen Concurrenz, freie Coalitionen zur Erhöhung des Marklpreises dn � Waare„Arbeitskraft" sind, hätte sich Herr Geiser sparen können. � Solche Belehrungen eignen sich wohl für bloße Theoretiker, dies keine Praktiker, oder für Praktiker, die keine Theoretiker, aber für Männer nicht, die Beides zugleich sind und theoretisch-praktisch� die gesammte Arbeiterbewegung verfolgen. Was ist wohl Anderes den Artikeln„Praktische Emanzipati.nswinke" zu lesen? Ist m lllc die Beschränkung der Frauen- und Kinderarbeit, der Normalav beitStag, die Erhöhung der Löhne, die Abschaffung der SonntagS und Nachtarbeit durch Gewerkoercine und Gesetzgebung etwa kc nc Consequenz deS Gesetzes von Angebot und Nachfrage? Ist die schrankenlose Concurrenz nicht die Wirkung von der Ursache„An- gebot und Nachfrage?" Und wenn also der Normalarbeitstag, die Abschaffung der Sonntags- und Nachtarbeit-c. Maßnahmen zur«ji Alterirung dcS Gesetzes von Angebot und s>!achftaze sind und ihr, somit auch die schrankenlose Concurrenz becinflusien, warum dann en von den Gewerkvereinen als wie von einer Sache reden, die über- ss e flüssig erscheint? Sie sind ebenso wichtig für die Vervollkommnung:s i der Cultur, wie die Eisenbahnen, Telegraphen und Dampfmaschinen jsts und müssen wie jene als culturzeschichtliche Thatsache ausgebildet, h verbreitet und zur möglichsten Vollkommenheit gebracht werden.> 5 So lange eben die ökonomischen Gesetze von Angebot und Nachfrage ine die herrschenden im Staate sind, so lange müssen dw Gewerkschaften als Couscgucnz und Gegengewicht gegen die Kapitalsmacht im ie Staate unterstützt, gefördert und ausgebildet und zum bewußten s Vorwärtsstreben angeregt werden.„Durch die Logik der That- sft, fachen werden sie vorwärts gedrängt", sagt die Rundschau de« Pt. „Volksstaat" in Nr. 43 d. I. sehr richtig.„Die Nothwendigkeit)[a der Aktion zu Gunsten einer politischen Radikalreform macht sich lioi von Tag zu Tag kräftiger geltend; und daß auch der Bruch mit fo, den alten Gesellschafts- und Produktionssormen sich allmälig voll- ein zieht, erhellt daraus, daß in einzelnen Gewerkoereinen schon ernst- sslt tich davon die Rede ist, den Privatkapitalistcn große Assoziationen«lue entgegenzusetzen, und daß der Gedanke, daS Lohnsystem abzuschaffen,»seh in die Trades-UnionS einzudringen beginnt." Wenn Herr Geisu; dies AlleS in meinen Artikeln vermißt, was wenige Nummer» iti später die Rcdaction des„BolkSstaat"(Nr. 43) gleich den Ar-»erl Ukeln„Praktische Emanzipationswinke" hervorhebt, so ist es aller- lud, Vings begreiflich und verzeihlich, daß er die Gewerksgenossenschasten|; in ihrer höchsten Ausbildung alS den„letzten Versuch" bezeichnet, stch UebrigenS wolle man ferner nicht vergessen: Wenn der Gedanke seit der„genossenschaftlichen Arbeit" die GewerkoereinSmitglieder in ile, ihrer großen Mehrzahl durchdrungen hat, dann werden die Ge- werkoereine sich nicht auflösen, wie Herr Gesser meint, und zn iigj de« politischui Parteien im heutigen Sinne überlaufen, durch«er Systeme sich zersplittern und sich ins Schlepptau nehmen lassen— Infe vielmehr: Die Gewerkschaften werden dann in ihrer einheitlichen»ei Gesammt-Organisation der einzig gewichtige Träger aller emanzi-«b, patorischen Bestrebungen der Arbeiterklasse sein. DaS wird Eng- Pi; land schon in den nächsten 5 Jahren beweisen. Dazu brauchen üt die englischen Arbeiter auf die verflossenen 50 Kampsjahre keine. weiteren 50 Jahre mehr. Die Lawine wächst im Rollen. Die>»n deutschen Arbeiter werden sich bald überzeugen, daß die Ersah-»r rungen der englischen Arbeiter zum guten Theil auch für sie mit üi, gemacht worden sind. Ganz gleich wie wir das System nennen, waS sich aus der„genossenschaftlichen Arbeit" entwickelt. Mag man eS Sozialismus, CommunismuS, CollectivismuS, Humanismus oder sonst etwas »ennen. Auf den Namen kommt es überhaupt nicht an.„Zwei- felhaft" kann eS aber durchaus nicht sein, daß die Gewerkschaften das Ziel der genossenschaftlichen Production im Großen erreichen werden. Noch mehr in Deutschland, wo die Agitation für die „geiiossenschastliche Arbeit" seit 10 Jahren so außerordentlich schwunghaft betrieben worden ist. Die Erfahrungen Englands stehen den deutschen Arbeitern zur Seite. ES bedarf wahrhaftig nicht, daß die deutschen Gewerke alle Fehler du englischen getreu� lich nachahmen, sondun daß sie dieselben vermeiden lernen. Die bessere Schulbildung und die, wie Fr. Engels sagt, höhue geistige Iw 'et n 1 > Entwickelnng deS deutschen ArbeiterstandcS, befähigt die gewuk- lichen deutschen Armeen, Englands Borbilder binnen kurzer Frist einzuholen. Es müssen sich nur Organisatoren finden, um die richtige Bahn zu zeigen. Die englischen Arbeiter haben vorge- kämpft, sie sind die Pioniere des europäischen Proletariats; sie hatten nicht nur mit Bourgeoisie, BureaukratiSmns, Polizeimacht, öffentlicher Meinung und den fanatisch-dogmatischen National- Oekonomen zu kämpfen,— noch mehr, die anglikanische Geistlich- keit, die Pfaffen und der Adel deS Landes besaßen einen solchen enormen Einfluß auf das arbeitende Volk, daß die ehernen öko- nomischen Ketten, welche um es geschlagen waren, noch gestärkt und gefestigt wurden durch die geistigen Bande.— Auch hier sind die deusschen Arbeiter im Vorthcil, denn das Jahr 1343 und be- sonders die ihm voraufgehende Propaganda hat für Viele mit du Geistlichkeit, dem Adel sowie mit dem Nimbus der Traditionen und deS GottesgnadenthnmS gebrochen; ferner ist zu bedenken, daß das Coalitions- und Bersammlungsrecht den deutschen Arbeitern iin Verhältniß zu den Arbeitern Englands, da den Gesetzgebun daS Vorbild durch England gegeben war, förmlich in den Schooß ge- fallen ist. Weitere Concessionen zu Gunsten du Organisation der Arbeiterklasse werden folgen müssen. Ein Abgehen und Zu- rückweichen von dem einmal betretenem Wege würde die alte Ge- sellschast unter ihren eigenen Trümmern begraben. Doch das nennt Heu Geiser den unpolitischen Gewerkjchaftskriez mit dem ewigen Kreislaus! Gerade als ob daS Klassenbewußtsein der Ar- beiter sich wecken ließe, ohne die Lage du Arbeiterklasse nicht be- wüßt heben zu wollen, also ohne den Arbeiter-Jnteressen Vor- schub zu leisten! Und daS ist doch keineswegs unpolitisch, Herr Geiser? m-»n >i-» ige i( « III Vi >n iti :ini bei ini d) ilti ebi Der den„Emanzipationswinken" gemachte Borwurf, daß die- ilben weder an„Tiefe" noch an„Umfang" ihrer Aufgabe gerecht orden seien, ist nach dem Borausgefchickien erklärlich. Der itiker hätte aber wohl bedenken müssen, daß die„Praktischen anzipationswinke" deshalb in eine so populäre Form gekleidet rdcn, um möglichst allen Lesern dcS„Volksstaat" verständlich sei»; umsomchr, da doctrinäre Dissertattonen für den Arbeiter- nd am Allerwenigsten geeignet sind, denselben von der Roth- ndigkeit des Bruch« mit überlieferten doctrinäre» Anschauungen überzeugen, vor Allem aber sich nicht eignen, die Praxis an lle de« Fanatismus und der einseitigen Anschauung in der — assc der Arbeiter zum Durchbruch zu bringen. Noch viel weniger :pfMis da? Haschen nach„Umfang" und„Tiefe" sollten in de» pliMhaktischea EmanzipationSwiaken" bindende Normen für die voavrganisation der Gewerkschaften gegebc» werden. Es sollten dies �ez.Kingerzeige" fei«, wie auch ausdrücklich gesagt wurde, Anregungen, luch»m die Orgauisatio» der Gewerkt, in welcher bisher vielfach ge- fcnPndigt worden ist, zu läutern und zu beschleunigen. Der Verfasser der„Praktischen Emanzipationswinke". Allen Parteigenosse» " icrdurch zur vorläufigen Kcnntnißnahme, daß der diesjährige 'die ocm 23. bis 26. August in Nürnberg abgehalten zeit zu 9 Pence(gleich 7',. Groschen) die Stunde— ganz voll- iBahn brechen, damit unsere Stellung in Zukunft eine mensche»- ständig durchzusetzen, und sie mußten sich mit einem Compromiß würdige genannt zu werden verdient. M t Brudergruß '«erden soll. ifbll®'r besonders auf§ VII der Organisation auf ll®»erksam machen, werden die Parteigenossen hierdurch aufgefordert, �„flle Anttägc rechtzeitig an den Unterzeichneten einzusenden. Ist lar- gs'i : ue die !ln- die zur Hamburg, den 24. Juni 1873. Der Ausschuß der soz.-dem. Arbeiter-Partei. Im Auftrag: Th. Horck, Erste Vorsetzen Hof 13. Politische Uebersicht. ler- tea Um den in voriger Nummer gewiß erzürnten Reichs- dnzler zu beschwichtigen»nd von der Wiederaufführung ähn- ■nid nur den Reichsfcindcn zu Nutz und Gaudium gereichen- initttn Szenen abzuhalten, hat der Reichstag die Ceremouie der 'er-Kkopzen an sich vollstreckt, und durch freiwillige PreiSgebung �nz ig NothpreßgesctzeS die letzte Spur seiner Mannhaftigkeit entfernt. neu>ltser parlamentarische SkopzismuS wird im„Neuen Reich" sicher- tet, ij nicht verfolgt werden, wie der unparlamentarische in Rußland. >en.. Noch EinS: Es wird halbamtlich widerrufen, daß Wagcner age we Demission genommen habe. Er wird noch Minister wer- reit m, prophezeien wir, falls er eiu halb Dutzend Jahre lebt, und nn ie„Schöpsung" so lang vorhält.— Noch einmal die„Colonie" Saxonia. Die Chemnitzer v« treffe" vom 18. d. enthält außer„Eingesandt" einen des Btarquette, den 18. Mai" datirtcn Brief Richard Göhring'S aus *"•'lanchau, eines der„Colonistcn", welche bereits vor nahezu drei sich iivnaten al« Bortrab in die neue Welt abgereist sind. AuS die- nnt kn Brief, den die Redaktion der Chemnitzer„Freien Presse" mit oll- tn» ausdrücklichen Bemerken veröffentlicht, daß sie„in dem ob- Kst- ästenden Streit nicht Partei ergreifen wolle, vielmehr jedem Em- icn einen zu prüfen überlassen müsse, was er zu thun für gut finde", in, tfchen wir: >ser! i) Daß die„Colonisten" bei ihrer Ankunft in New-Nork— «rn fei 10. April— bedeutet wurden, sie„könnten der klimatischen Nr-«erhält» isse halber nicht nach Marguette, fondern würden an einen federen Platz kommen". ■ 2) Daß die„Colonistcn", statt an den Ort ihrer Bestimmung, wt. i,ch Detroit, der Hauptstadt von Michigan, tranSportirt, und nke lolt„beim Verlassen der Bahnwaggons von Agenten förmlich in»erstürmt wurden; überall wollte man die Colonie hinziehen Se-«der sie zerreißen, und in Detroit behalten; man will ja überall ZI* sÄige Arbeitskräfte haben." Gerade waren eS die Deutschen, fügt rch>er Briefschreiber naiv hinzu, welche eS so gut(!!) mit unS meinten —»b uns überall zu überreden suchten. Die Folge dieser„gut ge- >en deinte» Ueberredungen" der für„billige Arbeitskräfte" schwär- senden LandSleute und Nichtlandsleute war, daß 60„Colonisten' '3' Männer, Frauen und Kinder) sich von der„Colonie" trennten, ien iie von„150 Köpfen auf ca. 90 zusammenschmolz". . Z) llnd daS ist die Hauptsache, erfahren wir über daS Klima )ie>»n Marguette und Munising: Marguette, wohin sich die Reste h' hr Colonie»ach zweitägigem Aufenthalt in Detroit begaben,„ist ttt li» Städtchen von 6000 Einwohnern mit einem starken(?) Hafen fed sehr belebt. DaS Klima ist hier wie in Sachsen(??!? Siehe »« folgt), der Thennometer zeigt nicht unter(!) 25° R. in der «onne, 14— 16 im Schatten. Trotzdem liegt noch so viel fts im Hafen, daß wir noch nickt nach unserer Ansiedc- �ng, die ungefähr 10 deutsche Meilen von hierentsernt abreisen konnten. Erst heute Mittag— der Brief ist » 18. Mai datirt!— kamen und gingen die ersten Schiffe, d wir werden in den nächsten Tage» nach Munising abreisen" i�S ist dies Jahr", so beschönigt der Brieffchreiber,„ein beson �tts sttcnger Winter gewesen, sonst würde jetzt auch kein Eis mehr >> finden sein."—„Erfrieren kann aber jetzt auch Niemand, " n au; dem Land ist eS schon so angenehm heiß, daß es uns den Mittagstunden fast unerträglich wird.(Mitte Mai!) Vorige ochc habe ich in einem Garten hier, dicht am See, mitgearbeitet, die Veilchen blühten(Mitte Mai!) und die Bäume Knospen gen(Mitte Mai!), während dicht daneben im See noch das ' lag(Mitte Mai!)" Genug.„Das russische Klima" des Landstrichs, auf wel- m die„Colonie" gegründet werden soll, ist durch den Brief Herrn Richard Göhring aus Glauchau festgestellt. Wenn " Richard Göhring des Weiteren mittheilt, daß er für„Holz- en und verschiedenes mehr" in 6 Tagen 13 Dollar« verdient und daß in Marguette Dienstmädchen 3— 5 Dollars wöchent- dekommen, so hat er damit nur gesagt, waS längst bekannt «: wer fürs„Holzmachen und verschiedenes mehr"(namentlich dwirthschaftliche Arbeiten) Geschick und Körperkraft hat, wer ienstmädchcn" werden will, wird, falls er oder sie„vor dem ung" sich da« Terrain genau ansieht, und daS Trau schau l! gegen betrügerische Agenten und llnteragcnten übt, wird in �erika sich eine selbstständige Existenz schaffen können, aber nicht er(oder sie) alS„Colonift" hinübergeht, und gewiß nicht, J Munising, mit seinem russischen Klima, und seinem„starken �Umwuchs." »JedensaUS haben die„ewig Unzufriedenen"— so nennt sie Richard Göhring auS Glauchau, und sie werden gewiß ihre stünde gehabt gaben—, die sich in Detroit von der„Colonie" 'trennten, das klügere Theil gewählt, und das bessere— frci- ch nicht für die Munising Iron Compagny, welche für die de- ttirten„billigen Arbeitskräfte" schwerlich Ersatz finden wird.— Im Londoner Baugewerk rüstet man sich zur Wiederaus- W de« im vorigen Jahr durch einen Waffenstillstand unter- chenen Kampfes. Den Arbeitern gelang eS damals nickt, ihre Gerung:„9 Pence und 9 Stunden"— 9ftündige Arbeits- begnügen. Jetzt haben sie diese Forderung nun von neuem gestellt. Die Meister haben zunächst mit einem Gegenvorschlag geantwortet: sie wollen vom 1. März 1874 die„9 Pence und 9 Stnnden" einführen, die Arbeit aber an Sonnabenden erst um 1, anstatt, wie es bisher Gebrauch war, schon um 12 Uhr, schließen. Dieser Gegenvorschlag ist von Seiten der Arbeiter verworfen worden, die nach de» letzten'Nachrichten eine gemeinsame Delegirtcnko nfe- renz der Meister und Arbeiter beantragt haben. Es ist indeß wenig Aussicht vorhanden, daß die Meister sich hierzu verstehen werden; und eS verlautet sogar, sie hätten unter der Hand eine Cöalition mit den Baumeistern der übrigen Städte abgeschlossen, um die Arbeiter, falls dieselben nicht ihre Forderung zurückziehen, durc, einen allgemeinen, ganz England umfassenden I-oelcout(Ausschluß) zu Paaren zn treiben. Letztere« ist— beiläufig bemerkt— Dank der guten Organisation der Arbeiter, keine so leichte Sache, und auch mit dem„allgemeinen I-oekout" dürste es, bei dem notorischen Mißtrauen der kleine» Meister gegen die großen Bauunternehmer und der Conkurrenz der letzteren untcr sich, seine guten Wege haben.— — Die Krautjunkerversammlung zu Versailles, die jetzt unter dem Schürzcn-ProtectoratdcrMacMahonnc, der„besseren" Hälfte des ruhmreichen MacMaho», in ultramontancr Frömmigkeit macht, hat mit großer Majorität beschlossen, das Mitglied der National- Versammlung und radikalen Partei, Arthur Ranc, unter Anklage zu stelle», weil derselbe eine Zeitlang Mitglied der Commune war. Zwei Jahre hat man Ranc unbehelligt gelassen, der, so lange er in der Commune saß, Versöhnung zwischen den Pariser Proletariern und den Oronungsbanditen herzustellen bemüht war, was freilich Zeugniß von seiner politischen Kurzsichtigkeit ablegt. Die Sippschaft, welcher jetzt die RegierungSgewalt in die Hände gefallen, geht in ihrem reaktionären Fanatismus so weit, daß sie, um Alles, waS nur mit der proletarischen Revolution in Berührung stand, vor daS Kriegsgericht zu schleppen, auch die Unoerletz- lichkeit eines mit 80,000 Stimmen gewählten Volksvertreters mißachtet! Natürlich finden unsere Bourgeois und ihre Blätter dies ganz„in der Ordnung'" Warum auch nicht? — Die„Bolks-Zeitung" behauptet, die„Frankf.-Zeitung" des Herrn Sonnemann hätte„Fühlung mit den sächsischen Sozialdemokraten". Wir sollten meinen, ein Blatt, daS durch den Bourgeois und Harmonieapostel DunckerFüblung mit den Soireen Bismarcks, durch den abgedankten„fteireligiöseu" Pfaffen Sachse Fühlung mit der höhereu Bornirtheit und durch seinen Bernstein Kühlung mit der Leihbibliotheken- Weisheit hat, das soll von „Fühlungen" doch lieber ganz stille sein! — Wie in der letzten Nummer der„Gleichheit"(in Wiener Neustadt) mitgetheilt wird, ist es gelungen, die für ein Wochen- blatt nöthige Kaution zu beschaffen, und wird diese« Organ der Arbeiterpartei Oestreichs von nun an wöchentlich erscheinen. Da- gegen hat Herr Oberwinder sein projektirteS Tageblatt:„Volks- stimme", welches auf den 1. Juni angekündigt war, noch nicht flott machen können, und da die„technischen Hindernisse", von denen er spricht, und die sich nach der„Gleichheit" auf finanzielle, in dem„Börsenkrach" wurzelnde reduziren dürsten, schwerlich vor- übergehender Art sind, so werden wir allem Bermuthen nach aus die„Bolksstimme" noch lange zu warten habe»*). ') Durch Versehen au» letzter Nummer weggeblieben. Karl Zimmermann, Bevollmächtigter. Neustadt Nr. 18. Gewerksgenossenschaftliches. Europäische Föderation der Schneidergehilfen. Die europäische Föderation der Schneidergehilsen macht hier- mit bekannt, daß selbige am 22. August ds. IS. au Nslieau derritre La Halle k Lifcge einen außerordentlichen Kongreß abhält. Tagesordnung: 1) Um 11 Uhr Vormittags Begrüßung der Delegirien im Lokal. 2) Annahme dcS Föderalreglements. 3) Vor- schlage zur Verbesserung unserer gedrückten Lage und Besprechung derselben. Kollegen Europas! Wir alle befinden uns.in einer sehr trau rigen Lage, und mehr oder weniger sind Versuche gemacht worden, sie zu benern. Um aber einen durchschlagenden Erfolg erzielen zu können, bedarf es einer Organisation, die mächtig genug ist, die Angriffe deS Kapitals zurückzuschlagen. Zu diesem Bchnse wurde am 9. März. ds. IS. beschlossen, einen europäischen Kongreß ab- zuhalten, und richtet die genannte Föderation an alle Sektionen der Schneidergehilfen Europas, die auf den Grundsätzen der Sozial- demokratie beruhen, das dringende Ei suchen, sich auf dem Kongreß entweder durch Delegirte oder durch Mandate vertreten zu lassen. Die Föderation rechnet mit Bestimmtheit auf zahlreiche Bcthciligung. Sectioncn, welche Vorschläge zu machen haben, wollen solche vor dem 22. August dem Unterzeichneten mittheilen. Mit sozialdemokratischeul Gruß Namen der Föderation: Der Korrespondent E. ZegerS. Rue Haute 23, Bruxelle«. Alle arbeiterfteundlichen Blätter sind gebeten, obigen Aufruf zu veröffentlichen.___ Internationale Gewerkschaft der Schuhmacher. 'Aegensvurg. Collegen und Brüder! Am 12. vor. Monats verlangten wir von unsern Meistern 15 Prozent Lohnerhöhung. Diese 15 Prozent leisteten aber nicht Genüge, indem die Meister wohl den Tarif gewährten, aber dabei Kost und Schlafstelle in Wegfall brachten. Es wurde dcßhalb beschlossen, dicS nicht zu acceptiren und eine Forderung von weitere» 15 Prozent an die Meister gestellt, zur Deckung der Kost und Schlafstelle. Der uns übcrgebene Tarif ist klassifizirt und nach den 30 Prozenten geregelt, auch mit einer von den Gehilfen aufgestellten Werkstattordnung versehen. Da uns von Gotha ein Anerbieten auf Unterstützung gemacht wurde, wir aber einer solchen nicht bedurften, indem wir keinen Strike in Aussicht hatten,. sagen wir hiermit unsern herz- lichsteu Dank. Mit sozial- demokratischen Gruß V. Marawetz. R. Hoffmann. Allgemeiner Deutscher Schneidcrverein. Aarmen, den 22. Juni. Allen� auswärtigen Kollegen hierdurch zur Nachricht, daß auch die hiesigen Kollegen nach vielfachem Anrege» sich dem gemeinsamen Bunde angeschlossen haben, indem sie eine Mitgliedschaft deS Allgemeinen deutschen Schneidcrvereins gründeten. Unsere Mitgliedschaft ist auf 48 Mann gestiegen und wir haben Hoffnung, daß dieselbe» in kurier Zeit bedeutend zahlreicher sein werden. Möge die Mitgliedschaft wachsen und ge- deihen, damit sie ein würdiges Glied des großen Bundes aller BerusSgenosscn ganz Deutschlands sei und möge sich die Erkennt- niß, daß nur durch Einigkeit daS schöne Ziel erreicht werden kann, welches die Gründer deS Vereins in Aussicht stellten, immer mehr Correspondenzen. Leipzig. Der Ausschuß der sozialdemokratischen Arbeiterpartei. macht den Vorschlag, daß die Landcsvcrsammlung der sächsische» Sozialdemokraten erst nach dem Parteicongreß zu Nürnberg ab- gehalten werden soll. Zwickau, 23. Juni. Der bereits angekündigte Strike der Tischlergehilfen Zwickaus ist ausgebrochen; die Arbeitgeber haben sich aber bis jetzt»och nicht einmal in eine Verhandlung mit den Gehilfen eingelassen, hingegen haben sie beschlossen, daß Diejenigen, die bei der Commission sind, gemaßrcgclt werden sollen. Diese» allen Collegen und Arbeitern, welche Interesse für unsere Sache haben, zur Nachricht; und im Falle sie unsere Sache fördern kön- neu, bitten wir, dieses, gleichviel auf welche Art und Weise, zu thun. Diesbezügliche Schreiben sind zu richten an Herrn Richter, HerbergSwirth, Scheergassc. Im Austrage: Die Commission der Tischlergehilfen. Keithai». Sonntag den 15. Juni waren verschiedene Sozial- demokraten aus dem 14. sächs. Wahlkreise im Gasthof zu Döliysch bei Rochlitz versammelt, um ein Comitö zu bilden, das die Wahl- agitation im ganzen Kreise leiten soll. Die Anwesenden einigte» sich dahin: den«sitz dieses Comitös nach Geithain zu verlege» und beauftragten den Genossen auS Geithain mit der Leitunz desselben. Die Mittel zur Agitation bringen die Parteigenosse» durch freiwillige Beiträge auf. Alle zur Wahlagitation bestimmten Gelder im Betrage von über einem Thaler sind an daS Comits zu senden. Zu der in nächster Zeit stattfindenden Landcsoecsamm- lung sendet der Kreis einen Delegirte» und wurde dazu der lln- terzeichnete ernannt. Nach der LandcSversammlung wird eine abermalige Kreisversammlung einberufen. Mit dem festen Willen, kräftig für die Candivatur cineS Sozialdemokraten zu wirke», schieden die Anwesenden von einander. Alle Briefe ic. in Angelezenheiten der ReichstazSwahl sind genau zu adressircn an G. Stahl, Shuhmacher. Aerli», 18 Juni.(Ausruf an die Böttcher Deutschland», Oestreich» und der Schweiz.) Durch statutenmäßige Wahl ist unS die Leitung dcS ncugcgrü»Veten Vereins Ubertragen worden, und fühlen wir uns in voller Eckenntniß der großen Aufgaben und Schwierigkeiten, die uns bei Ausübung unserer Aemter obliegen» veranlaßt, einige Worte an Euch zu richten. Unsere traurige materielle und geistige Lage ist Euch sattsam bekannt und bedarf es wohl bezüglich dieser keiner weitere» Illustration. Daß der bisherige Mangel jeder Organisation die alleinige Ursache aller Uebelstände war, ist eben so sicher, als daß wir, wenn dieser Schlendrian so fortdauert, vollends der Sklaverei des Kapitals anHeim gegeben werden Vereins- und GewerkSgenossen! An den Psingstfeicrtagen ist auf dem Hierselbst stattgehaben Kongreß, wo eine große Anzahl von Kollegen aus den größern Städten Deutschlands, welche durch Delegirte vertreten waren, eine Organisation unter dem Name» Allgemeiner Böttcher-(Küper) Berein geschaffen worden, die fern von jeder Parteischattirung, uns als festes Band in Roth und Gefahr, als Waffe gegen die Ucbergriffe der Arbeitgeber und zur Errichtung einer menschenwürdigen Existenz dienen soll. Angesichts alles dessen ist eS jedoch vor allen Dingen erforder» lich, daß alle Trägheit endlich über Bord geworfen wird, daß Keiner in unsern Reihen fehle und daß Ihr inSbcsoudere in An- bettacht des Umstandes, daß wir ebenfalls nur Arbeiter, gleich Euch allen vom frühen Morgen bis späten Abend um unsre täglich« Existenz ringen müssen, durch feste« einmüthigeö und brüderliche» Zusammenhalten uns in unserem schwierigen Amte unterstützt. Nehmt endlich die feste Versicherung, daß wir durch vollständig partei- und selbstlose Leitung:c. aufS Eifrigste bestrebt fei» werden, uns des geschenkten Vertrauens würdig zu zeigen. Mit Gruß und Handschlag Der Vorstand des Allgemeinen Böttcher-(Küpcr) Verein. Robert Gintzel. KS. Beitrittserklärungen in den Verein werden, außer bei jedem Bevollmächtigten, deren Adresse wir demnächst an dieser Stelle veröffentlichen werden, bei R. Gintzel, Köpuiterftr. 151. 3 T. entgegengenommen. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden ersucht, diesen Aufruf aufzunehmen. (Wir müsse» an dem Bericht über den Böttcher-Kongreß i» Berlin in Nr. 43 deS„Volksstaat" Folgendes berichtigen: die dort aufgeführten Namen der Beamten des Vereins lauten nicht Hirtzel, Legger und Polters, sondern Gintzel, Seeger und PetterS.) Aurgstätzt. 18. Juni. Nachdem voriges Jahr im'November die hier kurz nach dem deutschen Webcrtag gegründete Weber- Assoziation„welcher die Vermittelunz der Arbeit zwischen de» hiesigen Webern und den Kaufleuten oblag" infolge von öftere» GeschäftSstocknngen ic. zu Grabe getragen war, wurde unsererseits» um die Jnterssen der Weber und Manufaklurarbeitcr auch ferner- hin zu wahren, den Wunsch laut, einen Fachverein zu gründen. Herr Franz aus Glauchau hielt zu diesem Bchnse Ende Januar allhier einen Vorttag über die Verhältnisse der Weber im allge- meinen und über die Beschlüsse dcS 2. deutschen Webechags i» Berlin. War auch die Versammlung Seitens der Manusactur- arbeiter nicht so zahlreich besucht, wie zu erwarten stand, desto stärker Seitens der Polizei.(5 Man») Durch das klare und sachliche Vorgehen des Referenten sowie des Vorsitzenden ermuthigt, traten zirka 40 Personen zu obige« Verein zusammen, der sich konstitnirte und gegenwärtig auf etliche 60 Mitglieder angewachsen ist. Anfang April wurde in der General- versammlnng deS Mannf'cturarbeiterbundeS der„Boltssiaat" als Vercinsorgan anerkannt, auf denselben abonnirt und beschlossen, unscreBereinsangelegenheiten u. s. w. in demselben zn veröffentlichen. Gegenwärtig sind wir mit Aufstellung einer Lohnstatistik, sowie mit Vorlagen zum 3. deutschen Webcrtag beschäftigt.— Am 1. Pfingstfeiertag hatten die Parteigenossen in Mittelfrohna eine Abendunterhaltung veranstaltet. Da wir vorher schon über eine Landparthie bcrathen hatten, kam diese Einladung sehr gelegen. Circa 60 Personen, thcilS Mitglieder theilS Freunde der Arbeitersachc von hier und Umgegend nahmen an dem ÄuSflug theil. Unter anderen betheiligte sich� auch ein Freund aus Leipzig, der gerade zum Besuch bei seinen Eltern hier war, dabei. Dieser machte sich'S unterwegs zum Vergnügen, seinen rothen Shawl a» einen Stock zu binden. Unweit des FestlokalS hatten wir eine» schmalen Feldweg zu passiren, wo höchstens 2 Mann nebcnciu- gehen konnten, dadurch kamen wir auS Zufall in Reih und Glied, der rothe Shawl voran, anmarschirt. Im Festlokal angekommen, wurde der Shawl auss Orchester gestellt. AlS die Festlichkeit in schönster Harmonie 1 Stunde gewährt, ging die Kunde durch de» Saal, der Gensdarm habe die rothe» Bändchen(welche jeder Fest- r-'v chtilnehmer al< Legitimation fllr den Festbeitrag erhielt und i» Knopfloch trug) verbotni, und wolle auch die rothe Fahne ton- fiSziren. lieber beide» wurde gelackt und im Festrausch wieder »ergrssen. Doch Spaß bei Seite! Sicherem Vernehmen nach ist die Sache angezeigt und hat auch schon ei» Verhör stattgefunden. Gott sei uns Sündern gnädig! Kera, 2S. Juni. Z»m Zwecke der Gründ»ng eine« Weber- verein« fand gestern Abend eine zahlreich besuckte Versammlung der Weber und Weberinnen auf Bellevue statt. In einem beifällig aufgenommenen Referate hob Jmhof unter besonderer Bcrücksich- tigung der Lage der Weber die Bedeutung der Gewerkschaften her- vor. Nachdem noch Fink und Brätter in gleichem Sinne ge- sprochcn, zeichneten sich am Schlüsse der Versammlung gegen 100 Mann in die aufgelegten Listen ein. Heber acht Tage wird die definitive Constituirung de« Verein« stattfinden. WürzDurg, 23. Juni. In einer Versammlung vom 21. d. M. beschlossen die hiesigen Tischlergehilsen den Strike und schon am 23. kam der Beschluß zur Ausführung. Die Arbeitgeber finden sich nicht veranlaßt, unseren gerechten Tarif zu unterzeichnen. Da wir gegenüber den andern Städten Deutschlands uotorisch noch weit im Hintergrunde stehen, so haben wir un« fest verschworen, die Sache abzuwarte». Der Strikt wird jedenfalls von längerer Dauer sein; wir ersuchen daher, sämmtliche Collegen vor Zuzug zu warnen. Hauptsächlich ersuchen wir die un« näher stehenden Collegen um möglichste und rasche Unter- stützung. Im Auftrage de« Fachvereins der Tischler: Jos. Lang, 1. Borsitzender. Kifteshel«. Da in letzter Zeit unsere Parteiversammlung schwach besucht wird, so fühle ich mich genöthigt, eine Ausforderung «u die Partei� Mitglieder ergehen zu lassen, sich doch besser und fester der Partei anzuschließen, trotz der jetzt mannigfache» Ab- Haltung im Garten und auf dem Lande. Unsere Partei ist ziemlich stark an Mitgliedern und ein Jeder kann der Partei zum Nützen uud um rascher zum Ziele zu kommen 1'/» Stunde anwenden. Jedes Mitglied weiß, daß die RcichstagSwahlen bald nahen und wir nicht bange sind, einen Kandidaten durchzubringen, da unser Grund und Boden gut ist. Darum betheiligt Euch zahlreich und schließt Euch fest zusammen; dann werdet ihr auch Resultate aufweisen können! Mit sozialdemokratischem Gruß H. Lampe. ZZuda-West, 21. Juni. Heute wurde vor dem Pester könig- lichcn StrafgerichtShofe die mündlich- summarische Schlußverhand- luug gegen de» mittelst Ministerial-Vcrordnung ausgelösten Cen- tralausschuß der ungarländischcu Arbeiterpartei durchgeführt und wurden wegen Uebertretung de«§ 38 de« ungarischen Preßgcsctzes v. I. 1848 Anton Jhrlinaer al« Präsident, und Viktor Kül- földi al« Sekretär de« CentralauSschusseS— Beide als die „ersten" Vertreter der Partei— zu je 14 Tagen Gesängniß, Ersatz der Gerichts- und VerpstegungSkosten, dann zur Zahlung von SlK) fl. verurtheilt und die Consiskation der Partei- Druckerei angeordnet. Eine Appellation gegen dieses drakonische Urtheil wurde mittelst Gerichtsbeschlüsse« nrcht gestattet, jedoch wurde gegen diesen Beschluß die Berufung an die königl. Tafel eingelegt und vom Gerichtshöfe angenommen.— Die Details folgen. Man abennirt ve« 1. Juli ab auf ab auf de»„Belksstaat monatlich 7'/, Sgr. frei in» Hau», bei den Herren Traut mann, Engelufergraße 6d, 4 Tr.; Friese, Schwedtcrstraße 28, Hof Part.; Mehner, Lmienftraße 79; Heinsch, Lindenfiraße 11, Hof 4 Tr. bei Swest; Revber,»oppenür. 26; Schwoide, Sltltinerstr. 43, Hof Part. sjR) Bertiu Sozial-demakratische Lrbriterparlei. Se!irk»verlammlu«ze«. Montag de» 36. Juni Abend« 3 Uhr: Laudwehrftraße 11— bei Meister: Die heutige Eultur und die Sozialdemokratie. Ref.: Baumann. Dienstag den I.Juli, Abend»311br: Gartcustr. 13 14 bei Brei schaeiber: Da«»nie Preßgefetz und da« Ende de« Reichstage». Ref.: Kayfer. Die Besirk«versammlung bei Globig, Naunpnstraße 31, fällt an diesem Mouiag au«. Die Parteigenossen werden aufgefordert, in den beiden angezeigten Versammlungen zahlreich zu erscheinen. Mitglieder haben für Zuführung von Gästen zu sorgen. Da« Agiiationscomits. Br-llnschwciz~ ÄÄÄÄÄ- _ Der Bevollmächtigte: E. H. Müller, Scharrnstraße 22. II. Breslau Briefkasten de« Ausschusses. Karl Rh. Landshut: Bereit« am 3/4. ging ein packet an Sie ab, de«gl. ein zweite« am 20/6. Wo da» erste Packet geblieben, fall« Sie e« auch jetzt noch nicht erhalte» baben, muß ab- zewartet werten. Jedenfalls wird doch da« zweite in Ihren Händen fein. der Redaktion. G. G. Danzig: Rein! Red. de»„Mainzer Anzeiger": Wir bedauern keine Zauschannrnccn aufnehmen zu können. Gladcwitz in Berlin: Für diese Rmmr. zu spät eingetroffen. H. in W.: Au« sehr zlaubwürdiger Quelle»rsahren wir soeben, daß J.Jacobp'« Name unter beo Ausruf für die„Dem. Ztg."— die laut de« Aufruf« ein Organ der„bürgerl. Demokratie" sein soll— gesetzt worden ist, ohne daß Ja- :oby den Worilaut de» Ausruf« gekannt hat. Unsere Corresp. werden .rsucht, wo e« geht, da« Papier nur aus einer Seite zu beschreiben. der Expedition. F. Mllr. Forst Schr. 4 Gr. F. Klhrn hier Ann. j Gr. E. Ktil Weimar Ann. 29 Gr. u. Ab. 2 Qu. 14 Thlr. 1 Gr. ?. Schtz Lörrach 2. Qu. 6 Thlr. 26. Gr. 8. Pf. Gr. tchnwsk München Schr. 22 Gr. 6 Pf. u. Ab. 10 Gr. Zur Bcachtunsi. Durch die in Folge de» wöchentlich dreimaligen Er« scheinen« de»„BolkSstaat", vom 1. Juli ab entstehenden größeren Abonne- mcnl«-, Partei- und Colportage- Kosten, steht stch die Unterzeichnete ge- nöthigt, den Preis de«„Volksstaat" im Wochenabonnement um 6 Pfennige zu erhöhen. Wir find überzeugt, daß stch durch diese geringen Mehrkosten bei der nunmehrigen viel größcrn Reichhaltigkeit de« Organ« Niemand vom weiteren Abonnement abhalten lassen wird, vielmehr alle Parteigenossen um so thätiger und energischer für die immer weitere Verbreitung unsere« Organ« agitiren werden. D i« F i l i a l-E x p e d i ti o n. Sonnlag, den 6. Juli, Abend« von 8 Uhr ab findet bei Gelegenheit und zu Ehren der zum Rheinischen Eigarren- Arbeitertag anwesenden Delegirten ein Grsßer Aestball der vereinissten Cigarrenarbeiter im„Deutschen Kaiscrsaale"(Eomödienfiraße) statt.— Festrede, gehalten von F. W. Fritzsche au« Berlin. Bei eintretender Dunkelheit: Triumph. Einzug de« Mohrenkönig» und Feuerwerk in den Garten-Anlagen. Entree S Sgr., Eine Dame frei. Der Reinertrag wird einem edlen Zweckt überwiesen. Um recht zablreiche Betheiligung bittet s2a's Da» Somitee. -Ptmlmdi Allgemeines Aröerterfeff. A-IIKUliilf Sonntag, den 29. Juni, in sämmtliche» neu öeeorirte» Localitätcn de» Schützendause« zu Limbach, bestehe»» i» Jnstrnmental- und Vokal-Eencert, Festrede und Ball. Da» Eoncert wird»»«gefübck vom Limbacher Mufitchor unter Leitung de« Herrn Mufikdirektor Richter und vom Gesangverem„Lpra" hier unter Leitung de« Herrn Direktor Solbrig. Festrede gehalten»an Z. Bahlteich au» Ehemnitz. Für dcllamatorische Vorträge ist Fräulein Steud« au« Chcmuitz sowie noch mehrere tüchtige Kräfte gewonneu. Anfang Nachmittag 3 Uhr. Entr« ü Person 2>/, Sgr. Herren, welche fich am Ball betheiligen, zahlen extra 5 Sgr. E» werden die Parteigenossen, sowie alle Arbeiter»on Rah und Fer» hierdurch zu recht zahlreicher Betheiligung freundlichst eingeladen. Lei den um 11 Uhr 40 und 2 Uhr 10 Minuten ankommenden Zügen werdet« Somile-Mitglieder. an Abzeichen kenntlich, am Bahnhofe sein. Diejenigen, welche zu Fuß kommen wollen fich direkt nach dem Festplatzt begebeu. Bon Seiten de« Eomits'S sowie de« Wirthe» wird alle« aufgedoten«erden, um den Betheiligten womöglich nach allen Seiten hin gerecht zu werden. >11. Der Reiueotrag ist für den Reich«tag«wahlfon» bestimmt. Mit fozial- demokratischen Gruß 4c)______ Da» Festcomits. An alle Arbeiter und Beruf»genoffen von Gtollberz und Umgegend I In wenigen Tagen beginnt ein neue» Quartal de«„Bolk«staal". E« ist daher Sure Pflicht, so viel wie möglich diese« Organ zu unterstützen, und für dessen größere Verbreitung in Stellberg und Umgegend Sorge zu tragen. Genoffen I Ihr wißt ja, daß diese« Blatt die Interessen der Arbeiter nach allen Seiten hin entschieden vertritt. Der Ausschwung, den der„Bolttftaal" in dem letzten Quartal maHte, war ein erfreulicher; muß aber im nächste» Quartal noch weit größer werden. Darum aus. Genossen, un» abonnin! Stollberg, im Juni 1873. Für die Filialexpedition de«„BolkSstaat" für Stollberg und Umgegend: __ A. O. Ne übe rj, Untere«achstraße Ni. UO. (S-ittiinitri Allgemeiner Deutscher S»ttler»erei». t Allen Vertrauensmännern Strike Hierort« beendigt. zur Nachricht, daß der E. Slorz, Lertrauentmann. rtfriit»*»"* Sonntag, den 6. Juli: Avgrmrwes Arbeiterfest bestehend in: Festzug durch die Stadt mit Fahne nach dem Festplatz, Festrcd-, Eoncert, Gesa»g und deklamatorischen Porträgen. Di l'arteigenosscn von nah und fern werden hierzu eingeladen und bitten wir um vorherige Anmeldung, damit fllr Freiquarticre gesorgt «erden kann. Ein SmpsangS-Eomitee wird, an rrthen Schleifen kenntlich, bei allen Zügen am Bahnhofe sei«. Da» Fcst-Ecmitee. >11. Alle Briese sind zu richten an Herrn Lorenz Fischer, Weber- meister am Ketschenthor, Loburg. j'2a) Sonnabend, den 5. Juli, Abend« 8 Uhr: -ZlU/l Zweites Allgemeines Mbeiterfest und Stiftungsfeier der sozial-deniotralischen Arbeiterpartei, im Bufe'schen Local, bestehend in Eoncert, Festrede, Deklamatorischen Vorträgen u. Ball. Freunde und GefinnungSgenosseu werden hierzu ergcbcnft eingeladen. � Da« Fest-Eom i t s. An Alle Arbeiter und BerufSgenossen»on Forst m>« Umgegend! In wenigen Tagen beginnt ein neue« Quartal de«„Bolk«staat", e« ist daher Eure Pflicht, schon jetzt darauf zu abonmren und für dessen größere Verbreitung in Stadt und Land Sorge zu tragen, um somchr, da Ihr wißt, daß diese« Blatt die Interessen der Arbeiter nach allen Seiten hin entschieden vertritt. Der erfreuliche Aufschwung, den der „BolkSstaat" in hiefigen Kreisen im letzten Quartal genommen, muß im nächsten Quartal ein noch weit größerer werden. Darum auf und abonnirl! Die e» nicht vermögen, allein den Prei» zu erschwingen, mögen fich zu Zweien und Dreien zusammen thun! Jeder aber erfülle seine Pflicht! Forst, im Juni 1873. Für die Filialexpeditiru de»„BolkSstaat" für Ferst und Umgegend: O«w. Jurt, Suloerdamm 39d. m, �»eiterberein für Th«nderg■»» Umgege»». " Montag, den 30. Juni: Versammlung.— Vortrag von Fink. Der Borstand. LTZ»*!<<««« Da« vereinSlokal der Schuhmacher-GewerkS-Uilio» vUllliP 1» befindet fich im Gasthau» zum Anker, Reugaffe Nr. 5, und werden alle hier in Arbeit tretende Lollegen gebeten, fich dem Verein anzuschließen. Briefe möchte man in'» vereintlotal senden. Da» Arbeit»- Nachweisung«- Bureau befindet fich Steingasse 28, bei Herrn Schuhmacher Scherber. Sonntag, den 29. Juni, halten wir unser Erstes Stiftungsfest. wozu alle Lollegen und Freunde höflichst einladet 2b) Der Vorstand der Schuhmacher-Gewerkt-Union. (nQrtititrtt* Jnternatianale Getverkschafl»er Schuhmacher. AfetfllUIUl Da da« Mitglied Härtel au« Löbichau bei Schmölln fich wegen Betrug» gegen seine Eollegen heimlich entfernt, überhaupt die Kasse in betrügerischer Weise benutzt hat, erklären wir denselben al« an«' geschloffen. Qttiirfrttt Filiil-Yxpeditiaa»»treffe»». �}|UIUUU Die geehrten Abonnenten werden ersucht,«or Ablaut de« Quartal« die Weiterbepellung zu bewerkstelligen, andernsall« ich da« Abonn.menl al« abbestellt betrachte. Zugleich ersuche ich alle Diejenigen, welche noch Nummern zu erhalten haben, dieselben abzuholen, und die e« noch nicht gethan, da» Abonnement zu berichtigen, Dotzauer. Den Parteigenossen empfehlen wir folgende Organe zur Ver breitung: .Braunschweiger VolkSfreund", erscheint die Woche 6 Mal, tostet per Quartal durch die Post bezogen IS Sgr.=» 62'/» kr. südd. W. Redakteur S. Kokosky. .Chemnitzer freie Presse", erscheint wöchentlich sechsmal, kostet per Post 18 Sgr.-- 63 tr. südd. W. Redakteur: I. Bahlteich. .Erimmitschauer Bürger- und Bauernsreund", erscheint wöchentlich sechsmal. Preis per Quartal 15 Sgr.---- 52',, tr. südd. W. Redakteur Gustav KwaSniewsky. .Dresdner Volksbote", erscheint wöchcntlich sechsmal; kostet per Quartal 21 Sgr. 1 fl. 17 kr. südd. W. Redakteur: Otto- Walstcr. .Fürther Demokratisches Wochenblatt", erscheint wöchentlich einmal, Preis per Post 6'/, Sgr.-=- 22'/, kr. südd. W. .Geraer Lolksfre und", erscheint wöcheiltlich einmal. Preis per Post 7'/» Gr.— 26'/, kr. südd. W. Redakteur: Brätter. .Der Zeitgeist", erscheint in München wöchentlich sechs Mal. Prei« per Post 45 kr.= 13 Sgr. Redakteur: Kieser. »Hoser Zeitung", erscheint wöchentlich zweimal. Preis per Post 41 kr�- 11'/« Gr. Redakteur: Carl Lienig. .Die Tagwacht", Organ der sozialdemokratischen Partei und der internationalen GewerkSgcnossenschaften in der Schweiz; er- scheint wöchentlich einmal in Züri«h. Preis per Quartal 7'/, Sgr. 27 kr. südd. W. Organ der Internationalen Arbeiter-Association in der ftanzösischcn Schweiz, erscheint in Gens monatlich einmal und kostet per Jahr 1 Thlr. 10 Sgr. 2 fl. 20 tr. südd. W. „Li'lutvrnatiuiiulv Organ der belgischen Sektionen der Jnter- nationalen Arbeiter- Assoziation, erscheint alle Sonnabend in Brüssel, Preis per Jahr 1 Thlr. 18 Gr. 2 fl. 48 kr. südd. W. ,1-» l-iberts", Brüssel, wöchentlich 1 Mal, jährlich 13 Franc«. "I-u Flebe", Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation in Italien, erscheint in Lodi. jäbj KB. Die hier ausgeführten Blätter resp. deren Expeditionen werden ersucht, auch im neuen Quartal un« wie den HubertuSburgcrn ein Expl. regelmäßig zukommen zu lassen, wosür fit ein Expl. unsere» Blatte» wie bisher forterhalten. ___ Die Redaktion und Expedition de»„BolkSstaat". Allgemeiner Böttcher lknperl-verei». Ol'hölH Dienstag, den 1. Juli, Abend» halb 8 Uhr: Versammlung im Heise'schen Local, Land«bergerftr. 15.— Tage«- Ordnung: Lerem»- angelegen heiten. AB. Da durchau» kein Werkstellen-Besuch gestattet ist, so befindet Ach der Arbeitsnachweis Landsbergerßr. 16. Um zahlreiche» Erscheinen biUet Der Bevollmächtigt«. Großzschocher und Alilgegend. Arbeiterverein. Sonnabend, den Ls. Jnni, Abend« halb 9 Uhr: Versammlung.— Tage«. ordnung: Berichterstattung von Leipold; 2) Besprechung über Kranken- kassen-Angclegenheiten. Gäste find willkommen. fZb) Der Vorstand: Thoma«. Hamburg z.... »min«, betreffend Lusttour nach Wedel, muß e» heißen: Abfabrt der Dampfi-biffe präcise 11-/, Uhr: ferner Karten n 1 Mark, nicht 1 Schill. ftll III hilf■! Sozial-»rmokratische Arteiterpnrtei. Montag, den 23. Juni, Abend» 9 Uhr: Versamm- lung in Hansch'« Llublokal, Schauen bürg erste. 14.— Tagesordnung: Innere Angelegenheiten. Wahl von fünf Mitgliedern in die gemischte Eommisfion zur Ausarbeitung de« Vereinigungsvorschlag«. Die Mitgliedskarten find vorzuzeignu����������������� Hamburg' Prei« bei Lieferung in« Hau« vierteljäbrlich 26 Schill. ....„ monailich 9„ Bestellungen nehmen an: Die Eolpcrteure de»„BolkSstaat" Schultz und Schütze; Traumann, Dragonerftall 25; I. Lüder», neuftädt. Reustr. 92; August Geib, Rödingsmarkt 12. Die Zahlungsbedingungen, wie sie Per Eircnlair mitgetheilt, find streng zu beachten. �■ f �rihkilT Julrrnationale Mc allartei erschaft. Montag, den 30. Juni: Sitzung bei Finsterbusch, Reich« straße Nr. 11(Restauration im Keller).— Tagesordnung: Vorträge über gewerkschaftliche und politische Organisation.— Alle Mitglieder werden aufgefordert zu erscheinen.— Sufnahme neuer Mitglieder. �«clnerkschast der Hilznrbeitrr. Donnerstag, den 3. Juli, Abend» 8 Ubr: Versammlung de» Ausschüsse« bei Zeidler, gr. Windmühlcnstraße Nr. 7. _ Stelzet, Bevoll«. Leipzig G.-V. Versammlung den I.Juli, Abend« 8 Uhr. O. S. ifothiirt Jntrr». Gewerkschaft der«aurer u. Zimmerer. Dienstag, den I.Juli, Abrnd« 8 Uhr, bei Zeidler, Wiut Mühlen str' 7, Hintere» Local. Da» Erscheiuen Aller ist dringend nöthig.— Aufnahme neuer Mil glieder.____ Der Bevollm. «rbriterbildungSvereiu. Vvl'P)*!) Sonntag, den 29. Juni: Evmmerfest in den Räumen de«„Gastbofc« zur Krone" in Eonnewitz. Mitglieder und Freunde de« Verein« find hierzu freundlichst eingeladen. Ansang de» Loncerte» Nachmittag» halb 4 Uhr. sLb) - Allgemeiner Tentscher Schneiderdereia. £ den 1. Juli. Abend« 8 Uhr: Versammlung bei Hiktzfchold, Gewandgaßchen Nr. 4, 1 Tr.- Tagesordnung: Dr.ngende VerelnsangeltgeuheNcn. Aufnahme neuer Mitglieder. »«« Erscheinen Aller wird erwartet. Der Bevollm. «»zinl.demnkr.tisch»«r»eitrrp»rtei. Unsere Mitgliederversammlungen finden de» aus«eitere» Uten Dienstag. Abend, 8 Uhr. im Lokale der„Volkthalle". te> Herr« Dotzauer, Patt. sS.) Der Vertraue«, mann. Gicugrn a. d. Breit; (Würtcmberg). Für meine Schlosserei suche ich einen tüchtigen Arbeiter _[2o]_ M. Köpf jnn., Eisenbändler. Von dem im Verlage de« Unterzeichneten erschienenen, mit so viclei» Beifall aufgenommenen Bilde: Ferdiiiaiid Lassalle, der Kämpfer gegen die Kapitnlmacht hat ein zweiter Abdruck die Presse»erlassen und ist zu den früheren, be< kannten Bedingungen zu beziehen: Exemplar 7'/, Sgr., 11/10 Exr«pl«re zusammen bezöge» 2 Thlr Al« würdige» Pendant zu»bigem Bilde erschien in demselben Verlags Smidtslied der deutschen Sozialdemokratie. Treffend illustrirt von E. klein, demselben,«elcher da« Bild Laft falle« entworfen. Prei» 1 Exemplar 7". Sgr. 11/10 Exemplare zusammen bezogen 2 Thlr. Beide Bilder sollten al« passende Zimmer- Zierde in der Wohnung eine« wabrcn Sozialdemokraten nicht fehlen. Gegen Franco-Einsendung de« Betrage« werden dieselben den geehr- ten Bestellern sofort per Post zugesandt. Elberfeld, im April 1873. I. H. B«Nt. Verleger.[m2W, Zur grsällissru Keächt«»g. Bei Angabe meine« jetzigen Aufenthalte« in Nr. 48 de«„BolkSstaat' ist irrthümlich„General»-Garten" angegeben. S« ist die« eine frühere Bezeichnung de« qu. Grundstück«, die nicht mehr allgemein dort bekannt ist; bitte daher Briefe zu adr.: A. Rcimann, pr. Adr. Heinrich Scholler, Köpenick„Flemming'fcher Garten".«.«ei«»»», _____ Berlin, alle Jacohstr. 6 Zur Notiznahme. Die Mitglieder der Gewerkschaften werden hierdurch aufgefordert, ihrtj Berwaliungcn zu veranlassen, mindesten» allmonatlich einmal durch An-� nonce im„BolkSstaat" die Adresse desjenigin Beamien bekannt zu gebe«, durch welchen da» Material zur Gründung von Mitgliedschaften zu er-i balten ist. Wie wenig die« bekannt ist, beweisen die fortwährenden An- fragen, die bei Unterzeichnetem tinlausen, deren Beantwortung unnötb's' Zeit und Äcldopfer erfordert.___ Th. yorck Zur Beachtunss. Trotz mehrfacher Ausforderung an die Verwaltungen der Oewerk- schasten, Fawvereine und Urbeiler-Producltd-Aßael« iaae» um sendung der Sialuteu w. Haben doch bi»lang noch nicht einmal Gewcrlschasten und eine so geringe Anzal anderer Vereine e« für nöthw gehalten, die» zu thun. daß wir darüber unser Bedauern öffentlich zusprechen nicht unl-rlasscn können.— Vielleicht, daß nunmehr die M1'' glieder selbst zur Einsendung der gewünschten Sachen fich veranlaßt fuh' len werden. Th. Parck, Erlte Vorsetze», Hof 13. unanbringlichöN nebt ten foIA»' t a« t.x"" atj"Kapital" find, werte" gebeten, solche recht bald zu remittiren. Ezpeditio» de»„K«lk»ffa«t" Letvria: Verantw. Redatteur E. Ea«per.(Redaktivn»»d E.:- Zeitzerstr. 44z. Druck an» vertag d« Geavsseuschaftsbuchdruckern. Hui