•fötM»UMrtfcl• R* »ihm»» eS« und Such« Ii» 3a« unk NÄlaudt« ss. Mskl.CxpÄWnt» fär KU „ ttmUiigtes Staat«: • S.«. Sorg«. Vitt»VI Llvdokb», Ll. J. r 9. S. 84na»i«v, 6S&. HstkH Btr. ccra -i». CUM«r*i IL. Urawtitntt�ni«: fttk y?n>j«n wcl. Stempel« ß»«rZ1Sgr.,sIkkt« übrig» Dotsch» Staate» IL Sgr. pr» Quartal. Zkauat»->b»»i»r»»»tO »irbeu»et alle. Deutsch» P»ßa»stalt» auf de» 2. a. t. Messt u. auf des S.Me- »at besevbrr« augesomm», «»»ar. Sachsen«. Hr,gttz. achs.«M»d»rß auch-uet 1: Wenat t S' Sg». äugen»«!«». OrgandersozialdemokratischenArbeiterpartelundderinternationalenGeiverksgenossenschasten. Air. 86. Mittwoch, 17. September. An die Parteigenoffen. Bei der am Samstag, de» 6. d. M., von den hiesigen Partei- Mitgliedern vorgenommenen Wahl zur Controlcommission wurden folgende Mitglieder gewählt: Fritz Ellner, 1. Vorsitzender; Julius Schade, 2. Vorsitzender; Ludwig Opisicius, 1. Schriftführer; Heinrich Grimm, 2. Schriftführer; H. Krctfchmar; Ch. Batz; E. Wermelinger; L. Geisel- mann; I. Stivpler; G. Beer; I. Kitz. Frankfurt a. M., den 11. September 1373. Parteigenosiku! Bei der Uebernahmc unserer Amtsthätigkeit drängt eS uns, einige Worte zu Euch zu reden. Wir wollen nicht in pomphaften Worteu Euch ankündigen, daß wir gewillt sind, unsere Pflicht zu erfüllen, auch nicht ein detaillirtes Programm unserer Thäligkeit vor Euch entwickeln; daS Elftere ist übe»flüssig, daS Zweite findet sich in unserer Organisation vorgczeichnet. Was wir sagen wollen, liißt sich kurz zusammenfassen, und lautet: Unsere Thäligkeit soll dem Interesse der Gesammtpartei, der Sache des arbeitenden Vol- kes überhaupt gelten! An Euch nun ist es, uns in diesem Be- streben wesentlich zu unterstützen, und wir bitten Euch darum. Verliert nirgends Eure Kraft und Zeit mit untergeordneten Diu- gen, Kleinigkeiten und persönlichen Reibereien; Ihr Alle seid berufen, Eure Kraft und Zeit zu etwa« Besserem zu benutzen. Wir haben nicht nöthig, Euch darauf aufmerksam zu uiachen, daß daS neubegonnene Geschäftsjahr der Partei erhöhte Anstren- gungcn und ein inniges Zusammengehen auserlegt, wenn wir Sieze erlangen wollen. Wir haben nicht nöthig, Euch zuzurufen: Haltet die Einheit der Partei hoch! Tie uns umgebenden politischen und sozialen Verhältnisse gebieten das jedem Einzelnen. Wenn wir den geschäftlichen Theil der Partei, die Agitation, und Alles, was zu ihr gehört, richtig controliren sollen und wollen, so dürfen wir nnS selbstverständlich nicht bloS mit dem Ausschuß und der Redaktion des Parteiorgans in Verbindung setzen, sondern müssen das jedem VertrauenSulann gegenüber thun, und wir hosseu, daß es uns gelingen wird, aus diese Weise einen gründlichen Ueberblick über die gesummten Vnhältuisse der Partei zu gewinnen und im Znleressc deS Ganzen zu verwerlhen. Parteigenosse»! Die Zahl unserer Feinde ist groß; ihre Waffen sind stark; ihre Sache ist faul; unsere gemeinsanie Sache ist gerecht; unser« Bundesgenossen sind mächtig; gesellen wir ihnen aufs Neue Muth und Ausdauer in einheitlicher Arbeit hinzu, und unser wird der Sieg! Mit sozialdemokratischem Gruß: Die Controlcommission der sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Friy Ellner, 1. Borsitzender; L. Opisicius, 1. Schriftfichrcr. Frankfurt a. M., den 11. September 1373. bill. Alle Briese und Zusendungen sind zu richten an Fritz Llluer, Kaunegießergasse 3. Zur Gesetzmacherci im Reich. Die bekannte und von uuS ausführlich besprochene„Ge werdeordnungS- Novelle", nach welcher„ contractbrüchige" Arbeiter bis zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt werden können, �scheint den Herren Groß- und Kleinindustriellen in dem wogen- den Meere deS Klassenkampfe« wie den Juden das Manna in der Wüste und mit der dem Schacherthnm eigenen Unverschämtheit treten sie ihrem großen Bor- und„Kiilturkämpsci", dem Reichs- tonjler auf seine Hühneraugen, um ihn zu erinnern, daß daö Bourgeoisthum die bewußte Gewerbeordnungs- Novelle äußerst uöthig braucht. Bon dieser neuerdings beabsichtigten Knechtung des Proletariats, welche den Herren„Unternehmern" das„Geschäft", die Profite in die Tasche zu stecken, erleichtern und sie vor etwaigen unliebsamen Störungen in dieser angenehmen Thätigkeit schützen soll, erwartet das„Leipziger Tageblatt" natürlich einen„heil- kamen Einfluß"; noch weiter geht die„Elberfelder Ztg.", d>e sich folgendermaßen ausläßt: %.Worin besteht denn eigentlich die Wirkung eine» Bruches deS Arbeitsvertrages ohne vorhergegangene Kündigung? Dem Arbeit- uehmcr wird fein Verdienst entzogen werden, dem Arbeitgeber aber wird die Möglichkeit abgeschnitten, den Betrieb seiner Fabrik fort- «uietzcn und er so in die Lage versetzt, eingegangene Verbindlich- «Ucn nicht erfüllen zu können, große Strafen(Wir erinnern uns "'cht an eine solche„große Strafe". Red. d.„Volksst.") zahlen zu «Wen u. f. f. Kanu aber nun für die Arbeitnehmer eine solche �rkung eintreten, wenn einmal eine vierzehntägige Kündigung Mtgesetzt ist? Nein, denn dann muß der Arbeitgeber dem Arbeiter; r*»" er ihn plötzlich entläßt, doch den Arbeitslohn für voll- vier- Tage auszahle», und sollte er Dies nicht gutwillig thun, so urde er durch die Gerichte dazu gezwungen werden, und— was « Hauptsache ist. es würde ein Objekt da sein, an welchem die HS e 0n Zur Erzwingung der Zahlung vollstreckt werden könnte. l-'aß der Arbeiter Nichts hat, darin sind die Herreu Unternehmer w' tuelche den Ertrag seiner Arbeit als„Gewinn" in die Tasche »,5�1 Red. d.„BolkSst.") Der Arbeitnehmer kann also durch j\°Vllche Auflösung de« Arbeitsvertrages seitens deS Arbeitgebers s/uuls in Nachtheil kommen(Also aus da« Pflaster geworfen, in's �«arze Buch der Herren Fabrikanten eingetragen, überall abge- *1« und mit Weib und Kind dem Hunger überliefert werden, das ist„niemals ein Nachtheil!" So reden die Bourgeoisblätter. Red. d.„Bolksst."); daö Schlimmste, was ihm passireu kann, würde sein, daß er seinen Lohn für vierzehn Tage erhält, ohne Etwas dafür thun zu müssen." Wenn man das Elberfelder Blatt hört, so ist eS unbegreiflich, wie denn die Herren Unternehmer und Fabrikanten die großen Ans- schlüsse von Arbeitern vornehmen können. Man denke an die Aussperrung der Buchdrucker. Der„Schaden" muß also doch nicht so arg sein und man kennt die Genchte, wenn Arbeiter auf rück- ständigen Lohn klagen. Gelungen ist es, daß die Bourgeois dar- über jammern, daß sie selber epekutirbar sind, also daß sie Eigen- thum besitzen! Das Elberfelder Blatt schreibt weiter: „Ganz anders aber steht der Arbeitgeber da, wenn der Arbeiter- plötzlich die Arbeit einstellt. Ihm steht kein Mittel zu Gebote, den Schaden, der ihm droht, durch den Arbeiter sich ersetzen zu lassen, und ob das einzige Mittel, welches vorhanden ist, die zwangs- weise Einstellung(das fehlte gerade»och. Red. d.„Bolksst.") der Arbeiter, bei großen Strikes ausführbar ist, diese Frage hat die Erfahrung verneint.(Zu Deutsch: die Arbeiter sind nicht so dumm, sich eine solch schmachvolle Sklaverei eu innsss gefallen zu lassen. Red. d.„BolkSst.") Ebenso wenig dtirste eS möglich sein, den Schaden, welcher den Fabrikanten durch die plötzliche Arbeits- einstellung erwächst, ziffermäßig festzustellen und, wenn festgestellt, auch von den Arbeitern beizutreiben,(Also der Schaden muß bei- getrieben werden. Dabei wird durchaus nicht untersucht, ob der Arbeiter verpflichtet war, die Behandlung Seitens deS Herrn Unter- nchmcrs zu ertragen oder nicht. Red. d.„BolkSst.") mag derselbe nun von dem einzelnen Arbeiter pro rata getragen werden oder mögen sämmtliche Arbeiter solidarisch dafür haften." Das Elberfelder Blatt sucht also zu beweisen, daß, wenn eine vierzehntägige Kündigung gesetzlich festgestellt sei, der Arbeitgeber im Nachtheil gegen die Arbeitnehmer sei. Dies geht aus seinen oben citirten Acnßerungen nicht hervor. Wir sind der Ansicht, daß es die größte Ungerechtigkeit ist, den Arbeiter für einen etwaigen „Schaden" verantwortlich zu machen, den der Arbeitgeber bei einem plötzlich ausbrechenden Ttrike erleidet, weil er Lieferungen nicht aus- führen oder Bestimmungen nicht nachkommen kann. Ter Arbeiter verkauft dem Kapitalisten nur«x Arbeitskraft, empfängt seinen „Lohn" dafür und wird um eh* seines Arbeitsertrags geprellt; nun soll er auch noch für anderweitigen„Schaden" des Kapitalisten haften! Im Gegentheil sind wir der Ansicht, daß der Herr Fabrikant für die etwa in seinem„Dienste" verunglückte oder vernichtete Waare„Arbeitskraft" haftbar ist, denn die Arbeitskraft wird im eigensten Interesse der Herrn Fabrikanten verwerthet, nicht aber werden die Spekulationen des Fabrikanten im Interesse der Arbeiter unternommen, oder seine Verträge und Vestimmungeu im Interesse der Aibeiter vereinbart. Daß die Herren Fabrikanten aber für die in ihrem Dienste verunglückte Waare„Arbeitskraft" haftbar sind, das spricht sogar das Haftpflichtgesctz aus, das den Herren Bourgeois alle Hintcrthüren offen läßt, damit sie mit ihrem ,.Ent- behrungslohn" hinausflüchten können. Nirgend« in dein Artikel der„Elberfelder Zeitung" ist aber. davon die Rede, daß es auch, und zwar ungemein häufig, vor-! kommt, daß die Herren Fabrikanten �ihre Arbeiter auf's Unmensch-> lichste aussauge», sie in verpestete» Räumen zusammenpferchen, sie mit einem Hundelohu abspeisen und ihnen eine Zuchthausordnung als Vorschrift für ihre Lebensweise octrohireu. Gegen solche Dinge ist die einzige Waffe des Arbeiters der Strike, die Kün- digung en müsse, und dagegen ist die GewcrbeordnungS-Novelle gerichtet. Wir schwärmen nicht für Strikes, aber eS gibt nicht nur eine„gesetzliche", sondern auch eine natürliche Berechtigung. DicS haben die Herren„Gesetzesmacher" übersehen; die Gesetze aber, die der natürlichen Berechliguiig zu widerlaufen, sind vcr- wer stich und haben keinen Bestand. DaS prophezeien wir auch der GewerbeordnungS-Novelle. Die„Elberfelder Zeitung" kennt denn auch selbstverständlich nur solche„Rechte", welche den Herrn Unternehmern die volle Frei heit in der Ausbeutung gestatten. Sie ruft schließlich aus: „Man hat iu ft-üheren Stadien der Gesetzgebung im Bertrauen auf den Gerechtigkeitssinn der deutschen Arbeiter geglaubt, eine solche Ausgleichung sei nicht nöthig; nachdem aber die Erfahrung daS Gegentheil gezeigt hat, nachdem man gesehen hat, daß oft nm der nichtigsten Ursachen willen die Arbeiter einer Werkstatt plötzlich ihre Röcke anzogen und fortgingen, tritt die Mahnung nach der Ausgleichung dringend au die Regierung heran, und es hieße die Entwicklung der Industrie leichtsinnig aufs Spiel setzen, wen» man noch Zögern wollte, diesen letzten Versuch zu macheu, um wieder ein regelrechtes Verhältniß zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern herzustellen." So nehmen schließlich die Herren Bourgeois noch den„Ge rechtigkeitssinn" in Erbpacht, um Gesetze durchzudrücken, mittelst welcher sie den Arbeiter völlig auf das Niveau der Sklaverei hin- abstoßen zu können vermeinen. Die GewerbeordnungSnovellc ist keine„Ausgleichung", sondern schlägt allen Begriffen von Gleichbe- rechtigung in's Gesicbt. Wir sind überzeugt, daß Reichstag und Reichtrcgierung den Wunsch der Bourgeoisie nicht unberücksichtigt lassen werden und eS zu würdigen wissen werden, wenn die Bourgeois schreien, die„Entwicklung der Industrie" stehe auf dem Spiel. ES ist wie mit der BiSmarckschen Cabinetfrage:„Gebt ihr unS nicht die„gesetzliche" Macht,„unsere" Arbeiter besser knechten zu können, so entwickelt sich die Jndusttie nicht mehr." Wir wissen, daß einst diese„Entwicklung der Industrie" stille stehen wird, ohne daß Jemaud darunter Schaden leidet und ohne daß ein Hahn«ach ihr kräht! Politische Uebersicht. ■■-;' i — Ein Berliner„Sauhirt" läßt sich in der„Kölnischen Zei- . ruug" wie folgt vernehmen: !„Verschiedene französische Blätter bringen in neuester Zeit wieder eine Auftvärmung der oft widerlegten Fabel, daß Deutsch- land zur Zeit des letzten Krieges der Pariser Commune direkten oder iudirekten Beistand geleistet habe. Die deutsche Regierung hat zwar durch die von ihr gegenüber der Jntcnlationale von jeher genommene Stellung sattsam ihre Ansichten über diesen Krebs- schaden der menschlichen'Gesellschaft zu erkennen gegeben; es wird aber doch nicht überflüssig sein, gegenüber dem erneuerten JncourS- setzen des oben erwähnten Gerüchtes, demselben nochmals, hoffenr- lich zum letzten Male, energisch entgegen zu trete«. Die deutsche Regierung hat nicht nur die Commune nicht begünstigt, sie hat sogar, wie wohl allgemein und nicht zum wenigsten der sranzösi- scheu Regierung bekannt, durch verschiedene Maßregeln, z. B. durch die frühere Entlassung der besten Elemente unter den Ä-iegsgefan- gcnen Truppen zur Verstärkung der Versailler Armee gegen die Insurgenten, durch die Erlaubniß zur Erhöhung dieser Annee auf eine bei Weitem größere als die ansäuglich stipulirte Stärke, sowie durch die Zurückweisung flüchtender CommunardS von den Linien der deutschen Armee der französischen Regierung bei Bezwingung des Pariser AnfstandeS die größten Dienste geleistet, der Commune also wesentlich geschadet. Sie ist aber, wie von der französischen Regierung a»H niemals bestritten worden ist, noch weiter gegan- gen und hat sogar ihr- direkte Hilfe gegen den Aufstand der damaligen Regierung Frankreichs angeboten. Wenn die Letztere !0iese Hilfe ablehnen zu müssen glaubte, um sich durch Annahme j feindlichen Beistandes nicht in den Augen des eigenen Landes zu schaden, so ändert das an der Thatsache, daß sie angeboten wor- den, nicht�daS Geringste. Mögen die französischen ZeitungSschrei- ber und Schriftsteller dies bedenken, ehe sie oft widerlegte Gerüchte immer wieder aufwärmen, zu deren Begründung bis jetzt auch nicht eine Thatsache von ihnen geltend gemacht werden konnte." Der gute Mann glaubt zwei Fliezeu mit einer Klappe zu schlagen und schießt zwei Böcke. Es konnten freilich nur Schufte und Dummlöpse von eiuer preußischen Sympathie für die Com- »inue reden, und indem er dies zurückweist, bestätigt er, wa« wir so oft behauptet und waS seine Kollegen eben so oft bestrit- ten, daß Preußen sich zum Büttel, zum Gcnöd'armen der Ber- sailler Ordnungsbanditen hergegeben und flüchtige CommunardS zurückgewiesen hat. Zugleich verräth er in übergroßem Eiser, daß Preußen sogar direkte Hilfe angeboten hat. Wir halten dies offi- ziösc Geständniß für künftige Fälle fest und beiuerten nur dem preußischen„Macher der öffentlichen Meinung", daß er seinem Brodgeöer durchaus kein so großes Ansehen verschafft, wie er zu glauben scheint, wenn er öffentlich den Nachweis führt, daß sein Brodgeber ein eifriger Mithelfer an der schändlichen Abschlachtung der Commune geweien. Noch ist die Welt nicht preußisch, und außerhalb der schwarz-weißen Grenzpfähle denkt man von den BvmbardcurS von Straßbnrg und von den direkten und indirek- ten Schlächtern der Commune ganz anders, als die patriotischen Narren und„Sauhirten" ini„deutschen Reich". Denunzianten. Unmittelbar vor dem diesjährigen Eisenacher Congreß in der Nummer vom 22. August veröffentlichte da» „Leipziger Tageblatt" unter dem Titel:„Der Congreß der sozial- demokratischen Arbeiterpartei" einen Aussatz, welcher uns damals vollständig entging, den wir aber zur Charakterisirung unserer Gegner noch nachträglich abzudrucken für geboten halten. Der Artikel lautet: „Bis jetzt ist uoch keine Bekanntmachung erschienen, aus welcher zu ersehen wäre, ob der von dem leitenden Ausschusse in Hamburg nach Eiscnach berufene Congreß abgehalten werden dürfe oder nicht. Nach den Erfahruugeu, welche man bei dem im August 186!) da-• selbst abgehaltenen Kongresse gemacht, muß es der Großherzoglicheu Staatsregierunz gewiß bedenklich erscheine», demselben Verein wieder eine Stätte für seine auf den Umsturz aller geordnet bestehenden Verhältnisse hinwirkenden Berathungen zu gewähren. „Ebenso, wie es der Congreß von 186!) zu vermeiden wußte, direkte AusführunzSptäne auf gewaltsamen Umsturz des Bestehenden vorzuführen und sich sogar mit dem auS Vorsicht zum Beschluß erhobenen Zusätze zu decken suchte, es solle Alles geschehen,„so- weit eS die Gesetze gestatten", wird man auch bei dem in AuS- ficht stehenden Congresse sich hüten, Beschlüsse zu fasse», durch welche die Theiluehmer dem ReichSstrafgcsetze verfallen. Allein man wird es au Manifestationen nicht fehlen lassen, die dahin zwecken, in den Parteigenossen die revolutionäre Gesinnung, welche die Agitatoren offen bekennen, hervorzurufen und zu kräftigen, damit die Zahl der Personen, welche sich kein Gewissen daraus machen, früher oder später bei sich darbietender Gelegenheit in Gemäßheil der alsdann ergehenden Aufforderung zum Handeln zu schreiten und an der gewaltsninen Umstürzung des Bestehenden Theil zu nehmen, fortwährend größer werde. „Ob ein solches Treiben ferner geduldet und ungestraft bleibeu darf, habe» die Faktoren der ReichSstrafgesetzgebung zu erwägen. Das jetzige Reichsstrafgesetzbuch kennt nur Strafen für gesetz- widrige Handlungen, während die Anfsorderer, welche sich darauf beschränken, auf die Gesinnung einzuwirken und diese zu eiuer Handlungsweise für die Zukunft geneigt zu machen, ohne daß je- doch für jetzt bestimmte oder bestimmbare Handlungen in Frage kommen, straflos ausgehen. Hat aber der Staat nicht blos die Verpflichtung, begangene Verbrechen zur Bestrafung bringen zu lassen, fo liegt ihm nicht minder ob, dafür Borsorge zu treffen, daß auch nicht durch UeberredungSkünste die Staatsangehörigen da- hin bearbeitet werden, sie zum Begehen von Staatsverbrechen ze- neigt zu machen: „Im Königreich Sachsen bietet das VereinSgesctz vom 22. November 1850 dazu die geeignete Handhabe im Artikel 5, in welchem Versammlungen, deren Zweck ist, zu Gesetzesübertretungen auszu- fordern oder doch dazu geneigt zu machen, verboten sind. Sollte nun auch in der Gesetzgebung des Großherzogthums Weimar eine gleichartige Bestimmung fehlen, so wird die Staatsregierung schon aus allgemeinen Gründen der Sicherheitspolizei für ebenso berechtigt wie verpflichtet zu erachten sein, eine Versammlung von Agitatoren in ihrem Gebiete nicht zu dulden, welche notorisch keine andere Aufgabe haben, als eine künftige Revolution vorzubereiten." Dies der Artikel. ' Man weiß nicht, worüber man sich mehr wundern soll: über die Niederträchtigkeit der Gesinnung oder über die flagrante Ge- setzesunkenntniß und die cynische Gesetzesverachtung, welche uns daraus entgegentritt. Niederträchtigkeit der Gesinnung— denn jede politische Denunziation, richte sie sich gegen wen sie wolle, und gehe sie aus von wem sie wolle, ist eine Gemeinheit, ist eine Feigheit. Flagrante Gesetzesunkenntniß,— denn der Schreiber be- hauptet, das ReichSstrafgesetzbuch bestrafe„nur gesetzwidrige Hand- lungen",— nicht aber die Aufforderung, die Vorbereitung dazu. Cynische Gesetzesverachtung— denn der Schreiber fordert die Weimarer Negierung zu einer Gewaltmaßregel auf, deren Un- gcsctzlichkcit er selber zugeben muß. Diese Niederträchtigkeit der Gesinnung, diese flagrante Gesetzes- uukenntniß und cynische Gesetzesverachtung bekunden untrüglich den Ursprung des Denunziationsartikels. Nun— der Verfasser hat„sein Oel und seine Mühe verloren"; die Weimarische Regierung dürstete nicht nach dem Lorbeer— Rüders.— Da wir gerade bei dem Kapitel der Denunziationen sind, sei noch erwähnt, daß ein Artikel der„Berliner Revue"„über die Internationale", in Heft 11 vom 14. Juni d. I.(das uns erst jetzt zugegangen ist) mit den Worten beginnt: „Die Internationale hat bekanntlich bereits ihre Abgeordneten nach Wien zur Ausstellung gesendet, da- mit von dort aus allen Arbeitern derjenigen Länder, welche die Ausstellung beschicken, das Stichwort für die Zukunft gegeben werde." Natürlich gelogen von A bis Z. Man halte aber mit obi- gcr Notiz, die schon in der ersten Hälfte des Juni geschrieben ist, die Ausweisung der französischen Flüchtlinge aus Wien, und was sonst in jüngster Zeit über die Thätigkeit des inter- nationalen Stieberthums an den Tag gekommen ist, zusam- men, und man wird zu dem Schlüsse gedrängt, daß Herr Mayer, von der„Revue", nicht aus purer Privatliebhaberei denunzirt, sondern daß er, durch seinen Patron Wagener, mit dem iniernatio- nalen Stieberthum in Verbindung steht, und demselben bewußt in die Hände arbeitet. — Der italienische General und Politiker Lamarmora hat soeben ein Buch über die Vorgeschichte des 1866er Kriegs ver- wörtlich,„haben nach den uns gewordenen Mittheilungen vieler in den Borstädten WienS lebender Bäcker zu einem wenig an�- genehmen Verkehre derselben mit der ärmeren Klasse der Bevölkerung geführt und so oft diese Bäcker genöthigt(?) sind, das Gewicht des Arodes herabzusetzen, bekommen sie von Arbei- tern und auch von kleinen GewerbSleuten, welche starken Brodbedarf haben, die unliebsamsten Aeußerungen zu hören; sie befürchten daher-, wenn etwa eine weitere Vertheuerung des Brodes' mit einer durch geschwächten Erwerb verursachten Geldnoth zu-� geführt. sammentressen sollte, ernstlich schlimme Ereignisse, und diese Befürchtungen zur Kenntniß der hohen Regierung zn bringen, hält sich der Vorstand der Wiener Flucht- und Mehlbörse, wenn er auch die Hoffnung hegt, daß sie übertrieben seien, für verpflichtet." Die„Tagespresse", das Organ des„wahren Oesterreicher- thumS" macht dazu Bemerkungen, die im Munde eines anerkannt ministeriellen Organs wunderbar klingen:„Was sagt der Finanz- minister selbst, was sagen die übrigen Mitglieder des Ministeriums dazu? Sie sind so ruhig auf Ferien gegangen, als hätten sie für ihre Thätigkeit die erste Klasse mit Vorzug verdient..... Die Ferien sind vorüber, die Minister werden uns in diesen Tagen alle wiedergegeben sein. Wollen sie es nicht darauf ankommen lassen, bald und auf lange zu einer unfreiwilligen Muße verdammt zu werden, so müssen sie daS Versäumte energisch nachholen." Wir geben zu, daß die arbeitenden Klassen unzufrieden sind, und wenn die Herren Redakteure der„Tagespresse" im Taglohn arbeiten und das schlechte Brod essen müßten, auf welches die Ar- beiter angewiesen sind, so würden sie diese Unzufriedenheit besser begreifen. Wir meinen auch, die Arbeiter seien in vollem Recht, wenn sie sich von den Bäckern nicht Alles ruhig bieten lassen, was diesen gut dünkt. Die„Tagespresse" meint ferner, daß mit der Gewährung des Gesuchs der Frucht- und Mehlbörse nichts gewonnen sei, denn die Abschaffung der Einfuhrzölle und die Herabsetzung der Frachttarife kommen nur den Zwischenhändlern, nicht aber den Consu- menten zu gute. Die„Tagespresse" bat hiermit den Nagel auf den Kopf gettoffen, merkt dies aber selbst nicht, denn sie weiß daraus nicht die Nutzanwendung zu ziehen, daß die Zwischen- Händler der Frucht- und Mehlbörse aus der Aushebung der Einsuhrzölle und der Herabsetzung der Frachttarife neuen„Ge- winn" herausschlagen wollen. Da liegt der Hase im Pfeffer. Auch sind die österreichischen Minister nicht die Männer, welche der Brodkalamität ohne weiteres abhelfen können oder wollen, noch dürfen sie allein dafür verantwortlich gemacht werden. Die ganze heutige Gesellschaftsorganisation mit dem Privateigenthum z wird abgeschafft werden müssen, wenn die Brodkalamität dauernd' und gründlich beseitigt werden soll. Der Vorschlag, den die„Tagespresse" macht:„Errichtung von� Creditverbänden mit solitarischer Haftbarkeit und Dotirung aus Staatsmitteln", wäre„Rosenöl und MoschuS", mit dem man die „große Krankheit" bekanntlich nicht heilt. tratischen Wochenblattes", Franz Mährlein, zu 10 Tagen Gefängniß verurtheilt worden. — Unser Parteigenosse Auer ist vom Kammergericht zu Berlin in zweiter Instanz von der Anklage auf„Majeftätsbeleidizung freigesprochen worden. Seine Bertheidigung hat er selbl Innere Partei-, Verwaltnaqs- und Organisatious- Angelegenheiten. An die Parteigenossen. Laut§ 9 der Organisation muß über nachstehende Kongreß- beschlüsse eine Urabstimmung erfolgen: 1. Dem tz 16 der Organisation folgende Fassung zu geben: „Der Sitz des Ausschusses kann, wenn Letzterer seinen Pflichten nachgekommen, wieder gewählt werden, doch darf sich derselbe nie länger als zwei aufeinanderfolgende Jahre an ein und demselben Orte befinden; 2. daß für die Zukunft eine Ermäßigung der Parteisteuer unter 1 Sgr. pro Monat nicht mehr gestattet sein möge. Die Verttauensmänner werden deshalb hierdurch aufgefordert, behufs Vornahme der Urabstimmung in kürzester Zeit eine ge- schlossene Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Abstimmung über beide Punkte muß gettennt vorgenom- men werden. Das Resultat der Abstimmung ist bis spätestens den 10. Oktober an den Sekretär des Ausschusses einzusenden, und muß ganz spe- ziell angegeben sein, wie viele der anwesenden Mitglieder bei der Abstimmung über jeden der beiden Puntte mit Ja, d. b. für die Annahme, und wie viele mit Nein, d. h. für Nichtan nähme gestimmt haben. Abstimmungsresultate, in welchen die Zahl der für oder wi- der abgegebenen Stimmen nicht genau angegeben ist, also alle die ohne Angabe der Zabl der jSlimmen in der beliebten Weise:„einstimmig angenommen" oder„einstimmig abgelehnt" lauten, sind ungiltig. Hamburg, den 8. September 1373. Der Ausschuß der sozialdemokratischen Arbeiterpartei. siä l° um in 3H rät rnti Ge w I-d Pr jed L- Fr H- de, m du lu International. In Wien tagte soeben der„dritte in- 1 öffentlicht, daS zwar dem aufmerksamen Politiker thatsächlich nichts kernationale medizinische Congreß", dessen Sitzungen am 1. ds. Neues bringt, aber das schon früher vorhandene Belastungsmaterial!�� demlSrzherzvg Rainer mit einer Rede eröffnet wurden, in der ....i.<.....: x...i....w•.r�..-l______ �______...x Trtlnt»nb?r �nrromint: biß blk» wesentlich bereichert, und insoweit vervollständigt, daß nun auch dem iolgender Satz vorkommt: die Fragen, welche die hervorragendsten dicksten Dickschädel, falls überhaupt Hirn darin ist, ein Licht über die„nationale" Politik des„großen deutschen Staatsmannes" auf- gehen muß. „Groß" ist er wohl— circa 6 Fuß hoch. Aber„Deutsch" und„Staatsmann"— man lese nur das Lamarmora'sche Buch, und man wird finden, daß nach Bismarck's eigenem Bekenntniß „deutsch"„preußisch" heißt, und daß der„Staatsmann" in Wirklichkeit etwas ist, was man, ohne mit dem Strafgesetzbuch in Eollision zu kommen, nicht aussprechen kann. Genug, aus den vertraulichen Aeußerungen BiSmarck'S, die Lamarmora mittheilt, erhellt zur Evidenz: 1) daß Bismarck den 1866er Krieg an den Haaren her- beizog; 2) daß er den König von Preußen auf das Schmählichste nasführte; 3) daß er das Gegentheil der Wahrheit sagte, als er der Welt verkündete, Preußen sei von Oestreich bedroht und zum Krieg ge- zwungen worden; 4) daß der Reichstag und das allgemeine Stimmrecht blos als Leimruthen zum Gimpelfang aufgesteckt wurden; 5) daß Bismarck ausschließlich durch preußisch- dynastisch-re- aktionäre Zwecke geleitet wurde; 6) daß Junker Bismarck die östreichische Armee zum Abfall zu verleiten, dem Fahneneid untreu zu machen suchte; 7) daß Junker Bismarck die Ungarn zu insurgiren suchte; 8) daß der preußische Ministerchcf mehr, und schlimmere Ma- jestätSbeleidigungen begangen hat, als alle Sozialdemokraten zu- sammengenommen. Die Aeußerungen BiSmarck'S über den König von Preußen sind so respeklwidrig wie die Handlungen Bis- marck'S, der den künftigen Heldengreis ungenirt— doch wir müssen befürchten, uns einen MajestätSbeleidigungSprozeß zuzuziehen, wenn wir sagen, welche Rolle dem König von Preußen, jetzigem deutschen Kaiser von seinem ersten Minister zugewiesen worden ist. 9) Endlich— last not least*)— finden wir es, auS Bis- marck'S eigenem Munde, bestätigt, daß der„große deutsche Staats- mann" gar nicht abgeneigt war, den Franzosen, dem„Erb- feind"!! das Gebiet jenseits der Mosel abzutreten:„Ich bin weit weniger Deutscher als Preuße, und es würde mir nicht schwer werden, den Vertrag, welcher Frankreich daS Land zwischen Rhein und Mosel, nämlich die Pfalz, daS Oldenburgische, einen Theil des preußischen Gebietes überließe, zu unterschreiben. Der König indeß würde die ernstesten Gewissensbisse haben." Nun— um die„Gewissensbisse" des Königs kümmerte Junker Bismarck sich ebenso wenig, als er selber von solchen geplagt wurde. Jedenfalls, hoffen wir, werden die Herren Stipendiaten des Reptilienfonds mit dem Schimpfwort„Landesverräther" etwas vorsichtiger sein. Noch keinem„Welsen", Ulttamontanen oder Sozialdemokraten ist in puncto des Landesverrats auch nur vor- geworfen worden, wessen der heutige Fürst und Reichs- tanzler sich selber überwiesen hat. — Die Bourgeois der Wiener Frucht- uno Mehlbörsc haben sich an den östreichische» Handelsminister mit einer Petition ge- wendet, in welcher sie die Aushebung des Einfuhrzolles und die Herabsetzung der Frachttarife für die Eisenbahn verlangen. Als Motiv führen sie die schlechte Ernte an, und um den Herrn Handelsminister etwas geneigter zu machen, malen sie daS rothe Gespenst in ziemlich stark aufgetragenen Farben an die Wand. „Schon die heute bestehenden Brodpreise", sagt daS Document Aerzte der gebildeten Welt zu lösen sich bemühen, sind wahrhaft international. Sie, meine Herren, haben das Wohl der ganzen Menschheit im Auge, und weyn(ja wenn!) die Regierungen und deren oberste Leitung in der �orge für das geistige und leibliche Wohl der Völker ihre Aufgabe zu erfüllen suchen, so sind Sie hervorragende Mitarbeiter an diesem Werk; Ihr Ziel ist: mens sana in corpore sano(ein gesunder Geist in einem gesunden Körper); Ihr großes Vorhaben heißt: Erhaltung der Gesundheit, das Vorbeugen der Krankheiten, welches heute in erster Reihe steht. Die Kultur schafft heute große Bevölkerungsstättcn, mit großen Uebelständen und Gefahren, sie erheischt neue Standpunkte, neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Uebel, welche die Mensch- heit bedrohen." So der österreichische Erzherzog, der mit den Worten schloß:„Sie werden sich um die Menschheit neue Ver- dienste erwerben, und Sie werden der Erinnerung an die Inter- nationale Ausstellung ein neues Ruhmesblatt— eines der schönsten— beifügen."— Deutlicher und direkter kann die Jnternationalität der Wissenschaft nicht anerkannt werden, als eS ein Mitglied des Hauses HabSburg hier gethan hat. Wir fragen nun: Ist die Gesellschaftswissenschaft ihrem ganzen Wesen nach nicht ebenso international, wie die Medizin oder jede andere Wissenschaft? Ja in noch weit höherem Maaß. Denn ohne die richtig begriffene und in'S Leben eingeführte Gesellschaftswissen- schaft, welche unter ihrem gebräuchlicheren, aber zugleich anstößigeren Fremdnamen Sozialismus heißt, sind alle übrigen Wissen- schaften für die Masse des Volkes absolut werthlos. Was nützen;. B. alle Fortschritte der Medizin, für deren inter- nationale Mission sich der österreichische Erzherzog so sehr be- geistert hat, wenn die Masse der Menschen in Folge unnatürlicher gesellschaftlicher Zustände gezwungen ist, unter Bedingungen und in Verhältnissen zu leben, welche den Körper mit Nothwen Aufforderung. Die Parteigenossen aller Orte werden hierdurch aufgefordert, die nach§ 5 der Geschäftsordnung neu zu ernennenden Berttauens- männer unverzüglich in Vorschlag zu bringen, sowie deren genaue Adressen anzugeben. Hamburg, den 8. September 1373. Der Ausschuß der sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Gewerksgenossenschaftliches. Verein der deutschen Steinmetzen. % flu di tei de Le fit h, ai de D Al tk! Di D lu b: tti C eii >vi Merlin, 9. September. In dem Arbeitsausschluß der Leipziger Collegen ist laut dem letzten Bericht noch keine Veränderung einge- treten. Die Devise der Arbeitgeber lautet immer noch: Ueber- lieferung des Statuts und der Mitgliedskarte, folglich wird der Kampf mit aller Energie weiter geführt. Der Versuch der Arbeit- geder, Kräfte heranzuziehen, hat bis dato wenig Erfolg gehabt, da einmal Arbeit überall genug ist, und zum Andern die Leute, wen« sie herangezogen sind, von unserem Comitc eines Anderen belehrt werden, und demzufolge die Rückreise wieder antteten. Allerdings, wie überall bei solchen Kämpfen, wo der Arbeiter sein Menschen- recht behauptet, ist auch in Leipzig die Polizei den Herrn Arbeit' gcbern sehr behülflich, die Bahnhöfe stehen unter förmlicher Polizei) aufsicht, und wird auch von dieser. Seite den Collegen der Kamps sehr erschwert. Es ist daher Pflickt eines jeden Steinmetzgesellen- dafür zu sorgen, daß der Zuzug fern bleibt. Es gilt, College«- dieser Kamps uns allein; bedenkt, welches große Stück Unver- schämtheit dazu gehört, von den Arbeitern zu verlangen, einei« Verein nicht anzugehören, der die harmlosesten Tendenzen verfolgt- Hat uns nicht die Roth zur Zusammengehörigkeit gezwungen. Sehet sie an, die Herren Meister, welches Kapital sie in wenigen Jahre« durch unsere Arbeit zu erschwingen verstanden haben. Klagte« wir über schlechten Verdienst, so bedauerten sie, nicht mehr gebe« fij zu könneit, indem die auswärtige Concurrenz und dergleichen ihne« A zu viel zu schaffen mache, es müsse unsere Pflicht sein, dafür z« ui vom 1. August ab die neue Skala einführen wollten, anfrug, 0) P sie nun gewillt seien über die entstandenen Differenzen zu unte« öi handeln. Schweigen war die Antwort. Auch hier, Collegen,'! d. bewiesen, daß von Seite dieser Herren niemals Harmonie ge«° � wurde, ja sie erfrechten sich vor Jahresfrist beim Stiftungsfest,>« � sie erschienen waren, zu sagen, auch sie wären Sozialdemokraten- 4 Nun Collegen, auch hier liegen Euch die klaren Beweise vor Äug�' f das nur einiges Zusammenstehen uns zum Ziele führen kann.® ist Jedermann bekannt, welchen traurigen Beruf der Steinmetz h«' DaS Durchschnittsalter im Norden ist 2L Jahr, das im Süden 3*' Also in ganz Deutschland 30 Jahr. Niemals kehret Grund beste Freudigkeit in die Familien ein, der kurze Lebenslauf ist der nage« Wurm in derselben, und unsere Gegner? Sehe man sich einmal vc Norden dagegen an, Millionär in 40 Jahren; der Steinmetze Kirchhof mit seinen Gräbern müßte ihm jederzeit, vor Augen steh� -- Collegen! Nicht sind wir vereinigt, um den Strike, den Kampf zwischen Kapital und Arbeit zu provoziren.. I � Aufgabe ist eine heiligere. Da wir aber eingesehen, daß rtt« nz" !lbst ls- reg >sn: ne» >och nde uer >ge< ert, 3-' ZM' »der IP* der fut in ®t» alle iten inf zen Meisterbund sich nur gebildet hat, um uns gänsiick unsere Selbst-� mich. Er erzählte ein wahrscheinlich von Hasenklever eingegebenes ständigkeit und das fteie Bestimmungsrecht des Menschen zu rauben,! Geschichtchen über die Internationale, aber leider verfehlten die so muß es unsere Pflicht sein. Mann für Mann dafür einzustehen, i Spukgeschichten ihr Wirkung, denn mehrfach erscholl der Ruf zur um diesen Intriguen ein Ende zu machen. College«, die ihr don Sache, zur Sache. Die Waage des Erfolges gerieth in bedenkliche ert, nS- aue n> Arbeit steht und uns den Kampf erschwert habt, tretet zurück! Ihr wißt, daß Ihr Euch habt beirren lassen; werdet keine Ver- räther an Euch und Eurer Familie. Und ihr, Collegen, die ihr Mm schon seit März(von wann die Arbeitsausschlüsse bei unfern Gegnern auf der Tagesordnung stehen) geopfert habt, erlahmt nicht, steuert vor wie nach, sonst wären alle Oppfer fruchtlos gewesen, jede Rächt, ja jede Stunde, die man der Ruhe entbehrt, und dem Prinzip gewidmet hat, alles wäre vergebens. Meide daher ein jeder College, ob Vereinsmitglied ob nicht, Leipzig und Hamburg. Perbesserung unsrer traurigen Lage durch Einigkeit ist unser Ziel. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit unsere Parole. Für den Ausschuß: A. Zabel, Vorsitzender. Weinbergsweg 4. '�B. Unterstützungen sind zu senden vor wie nach an Steinmetz Heinrich Thale, Leipzig, Tauchaer Str. 23. Jntcrnatioinale Gewerkschaft der Maler, Lackirer und Vcrgolder. Vraunkchweig, 12. September. Laut Ausschußbeschluß ist der Geschäftsführer des Ausschuffes Th. Rosenkranz auf 4 Wochen von.„ � m der Geschäftsführung dispensirt. Gesundheitsrücksichten wie da? �.5®!! ältignfte zuruckzuweisen.welcheZier Verein für A«_____ � � K,.<____.____• r.«____ v... w•....... � /r.! TTT IlffÄffttlfe lPlfi>neck & alt' 34. ifetf ade den \i«' jjSl sire tet er' selber störte den Redner durch häufige Unterbrechungen. �"ig trat ab. Jetzt nahm ich das Wort, und nach Klarlezung seiner Parteistellung kennzechnete ich den heutigen Reichstag, der J* getreue Spiegelbild der bestehenden Verhältnisse sei. Ich be- &.> daß durch den Reichstag allein das Volk nie zu seinem 3le gelangen könne, selbst dann nicht, wenn wir eine fteie Me, ein freies Wahlrecht mit Diäten u. s.«. besaßen. Aus ..".Wne Gesetze speziell eingehend, zeigte ich der Versammlung, daß fj'f' gleich allen Einrichtungen den Stempel der Ausbeutung an x? �gen. Die direkte Gesetzgebung, Abschaffung der stehenden Beseitigung des Privatbesitzes und die Eroberung politi- Macht, das wären die Punkte, auf die wir unser Augenmerk � müßten. Beifall und Unruhe folgten meinem Vortrage. hielt es Freund Schweckendiek geboten, mit der ganzen . chwere feines Wissens sich aus mich zu stürzen; ich, der Zwerg, �.eö gewagt hatte, den unsterblichen Halbgott Laffalle anzutasten, w unmöglich gemacht werden. Auch Schmitz, der große Par- Uli �rkr, der mich während meines Vortrages schon verschiedent- ' durch Zwischenrufe zu stören versucht hatte, wandte sick gegen die Reihen der Kämpfer eintritt und mit ihnen alle Consequenzen deS Kampfes männlich theilt. Im Laufe der Verhandlungen hielt man auch dem anwesenden Vorsitzenden des BürgervereinS, Herrn Emil Rittershaus, seine Gesinnungstüchtigkeit vor, wie er einmal so, das andere Mal so die Tendenz seiner GeisteSprodukce geändert und so vor den den- kenden und consequenten Mitlebenven die höhere Seiliänzerei ausgeführt hätte. WaS also von Leuten solchen Schlags für die Volksbewegung zu erwarten sei, kenne man ja.— Sicher nicht so bald wieder wird unser Bürgerverein eine solche Soires veranstalten und er thut wohl daran. Er kehre erst vor seiner Thüre, sorge für ein radikales Slatut und beginne den Kampf gegen die herrschenden faulen Staats- und Gemeindczustände, daß mit der Zeit die Majorität des Volkes herrsche und nicht wie jetzt eine winzige Minorität durch ihre Privilegien und die Er- ziehung-c. die in Allem zurückgesetzte und vernachlässigte Ma- jorität, daS arbeitende, in Versumpfung gerathene Volk zu ihrer, der Besitzenden besserem Wohlbesinden benutzt und nach der Ausbeutung allenfalls mit einem Almosen abfinden. Könnte und wollte der Verein zu solchem Streben sich emporschwingen, dann ist es der Mühe werth mit ihnen Hand in Hand zu gehen, auf seine Stimme zu hören; dann waren gewiß die Räume der Genüg- samkeit immer gefüllt. Bevor dies aber nicht geschieht, wollen wir den Barmer Bürgerverein in seinem harmlosen Dasein durchaus nicht stören.. Gleichzeitig brauchen wir die Gelegenheit mitzutheilen, daiz hier am Ort eine zur Zeit etwa 20 Personen zählende Mitgliedschaft der Eisenacher Partei wieder in« Leben getreten ist, welche sich vor- läufig die Aufgabe stellt, in wöchentlich einmal stattfindenden Zu- sammenkünften wichtige Thematas zu besprechen und unter sich Mit- glieder zu erwerben. Ein öffentliches Wirken verbietet sich vor der Hand aus vielfachen Gründen uud haben wir die Erfahrung ge- macht, daß wir auch auf diese Weise jede Woche einige neue Mit- glieder heranziehen. Sollte sich die Partei so kräftigen, daß mit Eifolz in den Volksversammlungen vorgesprochen werden kann, so werden wir nicht ermangeln, den Kampf in prinzipieller Beziehung mit den Anhängem des Deutschen Arbeiterverems aufzunehmen, Generalversammlung der Genossenschaftsbnchdruckerei zu Leipzig. (Eisenack, den 27. August 1873; Nachmittag 3 Uhr.) Die Generalversammlung findet im �Gasthof„Zur Sonne" statt, und wird vom Bevollmächtigten(im Auftrag Th. tyoTi aus Hamburg) des ersten Vorsitzenden des AufsichtSraths, Ed. Prey, Hamburg, zur festgesetzten Zeit eröffnet. Der Vorsitz wird an das Mitglied Ä. Geib(Himburg) übertragen. Da Anträge zur Statutenänderung nicht vorliegen, so wird eine notarielle Aufnahme deS Protokolls nicht für nöthig erachtet. Der Mit- unterzeichnete G. Rübner, z. Z. in Chemnitz, wird mit AuS- führunz des Protokolls beauftragt. Nachdem die Vollmachten geprüft und ein Verzeichniß der vertretenen Mitglieder aufgenom- men ist, wird constatirt, daß sechszehn Mitglieder mit 116 Stimmen anwesend sind, überhaupt Mitglieder aus 31 Orten. Eine Verlesung des Rechenschaftsberichts wird nicht gewünscht, da sich je ein Exemplar in den Händen der Anwesenden befindet. Herr Geib bemerkt, daß einige Namen im Mitgliederverzeichniß zu corrigiren seien; es ist dem Kassirer Hadlich zu melden. Die Resultate des Geschäfts sind sehr gut. lieber den Reingewinn ist zu disponiren. Herr Geib macht Vorschläge zur Verwendung. Zur Verstärkung des Betriebskapitals müssen neue Mitglieder gewonnen werden; die Ausdehnung deS Unternehmens macht dies nöthig. Der AufsichtSrath hat an der Geschäftsführung des Bor- standeS nichts zu moniren. Die Bücher sind vorläufig revidirt; eine endgültige Revision ist sehr bald zu beschaffen. Eine Ge- schäftsordnunz ist für den Borstand festgestellt; zu Ausgaben von über einhundert Thalern, zu Arbeitsordnungen und Vermehrung de» GeschäftspcrsonalS ist die Genehmigung des AufsichtSrath» nothwendig. Oehme(Breslau) vermißt die Anwesenheit eine» Vorstandsmitgliedes. Geib: Der Borstand hat, in Anbetracht der guten Resultate und des Einverständnisses mit dem Aufsicht»- rathe, seine Anwesenheit nicht für nöthig gehalten. Die Druckerei befindet sich in schönster Ordnung; sie ist von mir und Motteler aus Crimmitschau(welcher als Sachverständiger zur Revision der Bücher zugezogen wurde) revidirt. Die jetzt erfolgte Aufstellung der zweiten Schnellpresse und der Dampfmaschine haben die Lei- stungsfähigkeit sehr vermehrt. Große Austräge sind von verschie- denen Seiten ertheilt worden. Da die Anschaffung einer Satinir- presse von Wichtigkeit ist, wird eine solche bald aufgestellt werden. Es ist ferner nothwendig die Anschaffung verschiedener Zierschriften. Die Kosten«erden aber keinen hohen Betrag ausmachen. Die Abwesenheit des Vorstandes wird damit wohl entschuldigt werden können, lieber die Bertheilung des Reingewinns wird beschlossen: 1. Die voll eingezahlten Antheilscheine werden mit 6 Prozent verzinst.(Auf nicht voll eingezahlte Antheilscheiue kann, nach einem Entscheid dcS k. Handelsgerichts zu Leipzig, eine Verzinsung nicht gewährt werden.) ?sorck(Hamburg) fragt, ob die Zinsen, welche nicht erhoben »erden, nicht zu irgend einen Zweck verwendet werden können. ES wird dagegen die Nothwcndigkeit pünktlicher Zinsenzahlung betont. Man kann später über die Verwendung nicht erhobener Zinsen Bestimmungen treffen, da die überhaupt bis jetzt zu ge- währenden Zinsen keinen so hohen Betrag ausmachen. Die Zin- sen sollen auf Verlangen sofort ausgezahlt werden. ES soll dies, so wie die andern Beschlüsse, entsprechend bekannt gemacht werden Das Stehenlassen der Zinsen ist gestattet; noch nicht bezahltes Eintrittsgeld(b Groschen) wird von den Zinsen abgezogen. 2. Es wird eine Abschreibung von 10 Prozent aus das Ma terial(circa 450 Thlr. Abschreibung) beschlossen. 3. Es wird beschlossen, dem Votksstaalkonto einen Betrag von Bierhundert Thalern abzuschreiben. 4. Der Rest des Reinertrags ist dem Rescrvesond zuzuschreiben Eine Tilgung der Antheilscheiue soll in der Regel nicht stallfinden nur in außerordentlichen Fällen soll ein Anthcilschein zurückgekauft «erden können, dessen erneute Unterbringung aber möglichst be- wirkt werden soll. In den Vorstand werden einstimmig gewählt: H. Ramm, 1. Vorsitzender; O. Richter, 2. Vorsitzender; Chr. Hadlich, Kassirer. Als Ort des Ausfich tsrathS wird Hamburg einstimmig gewählt. DaS Protokoll wird verlesen und genehmigt. Schluß der Gene- ralversammlung 6'/, Uhr. August Geib, Vors.; Theodor Yorck(Hamburg); W. Fink(Leipzig); L. Mehlhorn(Crimmitschau). Gustav R üb n er, z. Z. in Chemnitz, Protokollführer. i Kracke, W., Trr Lassalle'jchc Verschlag. Nu Wert au den fCfillttrtettt Kefial-dem-tratische Arbeiterpartei..... UplllljztU Samsiag, den 20. Sept., Abends 8 Uhr: Versammlung 4. Eongreß der sozial. demokratischen Arbnterpartei. im Lokal �Zum wilden Mann Tagesordnung: Urabstimmung über den Antrag Breslau, den Bus- schoß alle zwei Jahre zu verlegen. Die Mlgliedcr werden ersucht, bei den BereinSversammlungcn auch zahlreicher zu erscheinen, wenn wir einheitlich vorgehen wollen, so müsse» die Mitglieder am Platze sein. Der Vertraucnsmanu. Hamburg Der sächsische Landtag. Sagt, was Ihr Euch, Ihr Steuerzahler, Noch um die Wahl zum Landtag quält, Bei der des Wählers blanker Thaler, Doch nicht der Wähler selber wählt. Hofft Ihr aus dieses Landtags Thaten, Der in dem Ländchen vegetirt, Das selber nur von Bismarck'S Guaden Ein schattenhaftes Dasein führt? Wollt Ihr an ihn petitioniren Um Schutz vor Polizeiwillkür? Er würde sie nur sanktioniren, Dies wissen aus Erfahrung wir. Soll er die Wohnungsnoth abstellen? Dies dürste nicht mehr nöthig sciu; Man hat ja viele neue Zellen Errichtet auf dem Königstein! Wollt Ihr Befreiung gar verlangen Bon Steuerlast und auderm Weh? Er hat ja selber Angst und Bangen Vor'm preußisch-deutschen Kriegsbudget. D'rum bleibt dem Landtag lieber ferne, Wenn harmlos er beisammen sitzt; Er schadet nichts, das glaubt man gern«, So wie er Jemand etwas nützt. Doch wollt Ihr ihn deSinfiziren— Ihr Rothen— mit Petroleum, Wird man ihn eiligst snSpendireu, Wie jüngst eiu Stadttollegium. »Chemnitzer Raketen' Hamburg-Allonaer Töpfer-Vrrri». Sounabcnd, dm 2V. d. M.: StiftunsiSfest und Ball im Apollo-Theater, gr. Drehbahn Rr. v." Karte für Herrn nebst Dame 6 Schill.— Ansang Abends halb 9 Uhr. Für reichhaltiges Programm wird Sorge getragm. Zu rablreichem Besuch ladet ein Das Lomit«. i2o') t'cisisig Arbeiterbildungsvercin. Sonntag, den 21. September: Herbst-Fest iu Connewitz, im Sasthof„Zur goldene» Krone'. Freunde u. Mitglieder des Vereins find hierzu freundlichst eingeladen. Ansang der Concerts Nachmittag halb 4 Uhr. Der Verstand. —. 5. —.12. 5. 2. i. 2. 5. 2. 5. 1. 5. 1. 1. 1. c 8. Per Praunschweiger Au, schuh der sozial-demokratischen Ar beiterpartci in Litzen und vor Gericht 1871... Per Kürgerbrieg in Frankreich. Adresse de« Generalrath« der Jnternmionaleu Arbeiterassoziation.... Per Zeitgeist............... Z!ie dritte Niederlage des franzifischen Proletariats... Piehgen. Religion der Sozial-Dcmokratie, 1. 2. 3... —— National-Lekouom.sches....... 5. —— Di« bürgerliche Gesellschaft........—. 1.— -- Da? Wesen der menschlichen Kopfarbeit....—.15.— «»gel,, F., Der deussche Bauernkrieg.......—. 5.-■ —— Zur Wohnungsfrage. 1. Heft: Wie Proudhon bie Wohnungsfrage löst.. 2.„ Wie die Bourgeoisie die Wohnungsfrage löst. 3.„ Nachtrag über Proudhon u. die Wohnungsfrage Srinneruuq mi die letzten Maitage 1871(Gedicht)... Herr Pöhmert, Professor der Nationalökonomie in Zürich, und feine Fälfchnngen der Wissenschaft, begangen in seinem Buche:„Der Sozialismus und die Arbeiter- ftage"............... Hirsch, C., Normalarbeitstag..........—. 1. 5 — Die angeblichen sozialen Theorien und die wirklichm i Bestrebungen de« Herrn Bakunin......—, 2.—' Zaroby, L., Es werde Licht(Poesien).......—. 5.— Kant, Von der Macht des Gemüihcs.......—. 12. :::: .... b.k ......1.— .... 2.-< — An die Arbeiter Berlins—. 2.—< —— Osscneö Amwortschreiben.........—. 1. l>. -- Macht und Recht............—.—. 5. —— Hochverrathsproceß.......... -- Fichtc's politische« Vcrmächtniß...... --„ Philosophie.......... -- Arbeitcrleseduch........... -- Arbeitcrprogramm.......... -- Die Wissenschaft und die Arbeiter..... -- Eriminalprozeß, IL Instanz....... -- Eriminalprozeß, III. Instanz....... --- Bastiat- Schulze von Delitzsch...... -- Der italienische Krieg und die Ausgabe Preußens —— Franz von Sickingen......... -- System der erwordenen Rechte...... -- Düsseldorfer Assisenrede........ -- Düsseldorfer Prozeß.......... -- Die Feste, die Presse-c..........—. 2. Stnllbfra Arbeiter-Biidungö- Verein. n" Zuan Schmidt ■*- Sonntag, den 21. Seplbr., Nachmittag halb � Uhr-- Erwiderung auf eine Recension der Kreuzzeitung über hält der Arbeiter- Bildungs- Berein zu Stollbcrg, sein diesjährige« das Buch„Herr Bastiat-Scbulze"...... Stiftungsfest, verbunden mn allgemeinen Arbtilcrfcst, F-stzug, Festrede,--- Indirekte Steuern........... Musik, Gesang, VoNräge, ernsten und heileren Inhalts ab.! xeipziger Hochverrath-pr-seß. In 10—12 Lieferungen a. Empfang der autwärtigen Ficunde und Parteigenossen von Vormittag- zg., Zu Schutz und Trutz. Festrede, gehalten 10 bis Nachmittag 1 Uhr. beim Saftungssest de« Crimmitschau er Bolksverein» Motto: Einigkeit in Wort und Thai 22. October 1871.......... Hilft zur Erlösung für das Proletariat.-- Wa« ick im Berliner Reichstag sagte. Enthaltend Freunde und Paneigen-ssen von Nah und Fern unterstütze uns bei �ie Reden von 1667 und 1870....... unserem Vorhaben.�____.....,-- Die politische Stellung der Sozialdemokratie Sozial-demokratischer Arbeiterverein. Freitag, den 19. September, Abend» 8 Ubr bei Zeidler gr. Winbmühlmflr. 7.— Vortrag 1) über die Nachtheile der stehenden-, Heere, Referent: Rauscher; 2) über Lamarmora's Enthülluugen über Kapital und Arbett.••••--- bie Entstehung des Krieges von 1866, Referent: Rauerr.— Gäste liraller, Dr. F.,.lnii- syllabus(Gedicht) willkommen. Ter Borstand.--- veteom» cousvo(Gedicht).. F., Arbeiterfrage, Leipziger Rede '-- liebet Versassiliigswesen... AS-ib,,»«, Gewerkschaft der Holzarbei-er. Sonnabend, den 13. d. M., Abends halb 9 Uhr: Ber- fammlung, Wiodmühlenstraße Nr. 7.— Fortsetzung der Bcrathung betreff« der Generalvcrsauimlung. Wahl de« Dclegirten zu derselben. Zahlreiches und pünkilichcs Erscheinen erwartet__ D. Ber. Ber- «rwerkschast der Töpfer. Dienstag, den 23. Septbr., Abends halb 8 Uhr: sammlung in Götze'« Restauration. Tagesordnuug: 1) Wahl eines Vorsitzenden. 2) Gründung einer Kranken- Kasse. 3) Errichtung eines Arbeits- Nachweis- Bureau'? und der Reise- Unterstützung. Es wird dringend gebeten zahlreich zu erscheinen. D. V.: 8. Heßner. ifothftrt Herren suchen per 1. oder 5. Oktober a. c. ein einfach möblirte« Stübchen. Adr. umer Cluffre L.& CJ. bittet man bei Herrn Hablick Ritterstr. 43 Ii. abzugeben._ [Ms 2. a.L 2.— te . 3.-.r ■ 2.-. J . 2. ü. 3--'* -tch 6.- t , 8.— 12. 5. O»•; jj -. 2. s-" —. 2. ß-P 2. 5. 12. 5. 1. s. 1. 4.— 2. 5' -. 2. S. 1. S- «beud» 8 Uhr Ball.— Festplatz: (2ai Gasthos„Zum weißen Roß". Das Festcomilv. -- Wissen ist Macht— Macht ist Wissen. Vortrag beim Stijtnngesest des Dresdner und Leipziger Arbeiter- BildniigSvereinS im Jahre 1872...... Rommel, Jesu» von Nazareth. Historische Skizze... Johannes Huh Bertchtiiungeo. In Nr. 84 de«„Bolksstaat", Seite 3, Spalte 2 muß es heißen: »Die Geschichte von dem vor 1000 Jahren verzinslich angelegtem Kapi- tal", statt: vor 100 Javren w.— In der vorigen Nummer des„Volks-~. staat". S. 2, SP. 2 muß es Z.32 von oben heißen„Der von der Marx-i�"""�- scheu Clique(anstatt: daß er von der tc.) Ich ersuche die Cassclcr Miiglieder diese mir so großen Unannchmlich- ketten doch gefälligst zu«erLfie.nllichcn, auch zugleich von den Verbleib der drei Briese 1 an Theodor?)»rck, 1 an Schneider in Marburg.. 1 an H. Wolf in HerSfelo, der Herr Bernhardt scheint keine Lust zu Zlar:, C., Zur Kritik der polilischen Ockonomie haben mir dieses aus meinen Brief zn antworieii, trotzdem bade ich unr--- Das Kapital. 2. Aufl.(in 9 Lieserungen a 10 Gr.) schon Erkundigung eingezogen. Haben die Herren gestiebert? i—— Der XVIIL rnmaire des Louis Vonaparte... Die« wäre eine große Unannehmlichkeit, gelt! Most, Maburus an die landwirthschaftliche B-völkernng. Hannover.__ H. G. Juch.--- Liederbuch....... geb. 4 Gr., ullgeb. Meinen Freunden und Parteigenossen zur Nachricht, daß ich hier in der Hosbiichdruckerei von Stephan, Geibel&.Comp. Condilion bekommen habe und bitte ich Briese an mich dorthin gelaiigk» zu lassen. Altenburg, 14. September 1873. Heinrich Zappay, Schriftsetzer. Paplithum und tkoniil. Anlwort auf die 21 Canonis Photographien von Marat, Marx, Lassalle, Feuerbach, Bebel, Liebknecht, Hepner, Engels, Geib, Dictzgeu, Most, Bracke, Walstcr, Joh.Jacoby, Garibaldi, Delescluze, Ferrs, Rossel, Milliäre, Blanqui, Baillant, Crsmieux Fränkel zc.; in Vifitenkartenformat...... Viele Grüße von der Pirnaer Steinmetzgeiiosseiifchaft an—— Gruppenbilder(Tableaux) der sog. Wiener, Braun 2. 3. Hdt —. 3. 5. -• 22. S.. 3.-.-" 151 -. 15. __# 6, -. Wh —. 2. Briefkasten der �Expedition des„Volksstaat": G. Schuhmacher Köln: Haben Sit Brief mft Einlage erhallen? Die Annonce Conferenz für Rheinland-Westphalen kostet 18 Gr. T.<5. Nürnberg: Sobald Kalender fertig, erhalten Sie solche. Bräuer Hamburg: Die Vereins- annouce kostet 6 Gr. Zt. Mllr Frankfurt a. M.: Die Annonce kostet 4 Gr. PH. Mai Mannheim: Die Annonce kostet 4 Gr. J.Ar Berlin: Die Annonce kostet 3 Gr. Leins Eßlingen: Die Anuoiiceßkam für Nr. 85 z» spät. Ist Berlin: Schr. Tblr. 3 22. Arb.-Partei Augsburg: Ann. 15 Gr.; Liter. Verein das.: Ann. 7 Gr. Bchlm Wien: Schr. 2 Gr. 6 Pf. Tischlersection Leipzig: Ann. 6 Gr. Holzarbeitergewerksch.: Ann. 20 Gr. Exped. des„Soz.-Dew." Hamburg: Ann. 16 Gr. E. W.Mühl- hausen: Schr. Thlr. 11. 12. Kst L. Sz. Tamas: Abonn. Thlr. 1. 4. Gtnossenschaftsbuchdnlcktrei. Avtheilscheine bez. Aiitheilquiitungen erhielten ferner': in Fr. A. Mllr Thlr. 2; in Hamburg W. Br. 30. Leipzig Ihmghltrfl Zur BeachtuuF für Tchneider! Da» unentgeltliche Arbeits-Nachweis-Bureanx be- siadet fich in der Wiatergaffe, Schützenhalle X 12. Der Ausschuß de« Augsburger Schneiderverein«. Altona K»lialdem«kratischer Arbeiterserein. Donnerstag, den 18. Seplbr., Abeiid« 9 Uhr: Versammlung im„Schuhmacher-Amthans".— Tagesordnung: BerichterstaUung über den Eongreß; Referent: Jahnke. Diskussion. Zu zahlreichem Besuch ladet ei» I. A.: A. Forschner. NB. Diejenigen Mitglieder, die noch Bücher in Händen haben, werden ersucht, dieselben mitzubringen. verlin Gewerkschaft der Holzarbeiter. Souuabcnd, den 20. September, Abend» 8 Ubr, Bersamm- luug im Saale de« Herrn Deroche, Köpnickcrstraße Nr.! 145.— Tages- «rtnung: X) Wahl eine« Bevollmächtigten, Gewerkschaftskassirer», Kran- lenkonttolenr«; 2) Gewerkschastsangelegenheiten. Da« verkehrslokal befindet sich Krausenstr. Nr. 11 bei Rolf«. Sollten Mitgliedschaften durch den hiesigen Delegirten, Friedrich Ar- »old, vertretn, fei» wollen, so ersuchen wir Mandate und Anträge an denselben zu feudeu. Adr.: Berlin, Leipzigerstr. 118, in der Pianosorte- sabrik._ Der Bevollm. verlin , Filialexpeditivu von Trautmann. . Memeu Bolksstaat-Abonnenten zur Nachricht, daß ich durch tiat plötzliche Krankheit nicht in der Lage gewesen bin, die Zeitung pünkt- lich zu»«sorgen; jedoch wird die alte Regelmäßigkeit bald wieder ein- trete», sobald uicht dieselben sehr spät eintreffen. _ A. Trautmann. Serlin Sämmtlichen Freunden und Bekannten bei meiner Ab- rnse von hier ein herzliches Lebewohl. I. Auer. rt-rkdnch Hausmann Michigan, Amerika, Eolonie Saxonim Arbeits-Nachweisungsburcau der zürcherischen Arbeiterverblndung — Zürich. Krunngasse|lr. 1, parterre. Zürich.— Dieses Institut ist feil dem 25. Alignst in Thätigkeit geiretcn. Tie Eiiifchreibetaxe für die Arbeitgeber ist 3V Rp. für jeden Ar beiter, welchen er beansprucht, wozu noch 5 Rp. für die Karte kommen. Füx die Arbeiter beträgt die Einschreibelaxe 10 Rp., welcher Betrag aber zurückerstattet wird, wenn keine Stelle ailgewiesen werden kann. Wir empfehlen besonders allen Arbeitern und Arbeitersreilndeil dieses Institut auf das Dringendste lmd ersuchen auch unsere auswärligeil Gesinnungsgcnosseii, die nach Zürich reisenden Arbeiter auf dasselbe auf nierksani zu machen." Der eentralausschuh (2a)_ der Gewerkschaften des Bezirks Zürich. Soeben ist in unserm Berlage erschienen und auch durch die Expedition des„Bolksstaat" zu beziehen: H»ratokolr des Ersten Allgemeinen schweizerischeit ArbeiterkongresseS, gehalten zu Ölten, am 1., 2. und 3. Juni 1873. Herausgegeben vom Bureau des Koiigresses. Preis: 30 Cts.— 21/, Sgr. oder 9 Kreuzer südd. oder 12 Kr. österr. Wiederverkäufer, welche direkt von uns beziehen, erhalten Rabatt. Tiefes besonders mit Rücksicht auf die gewerkschaftliche Bewegung sehr interessante Arbeitertongreß- Protokoll darf den Parteigenossen um so mehr empfohlen werden, als die cigenthümlicheil Verhältnisse der schweizerischen Arbeiterbewegung außerhalb der Schweiz verhälmißmäßig wenig bekannt sind und doch viel Belehrendes enthalten.(2a) Borläufige Anzeige. Bis in 3 Wochen erscheint in unserm Berlage und wird ebenfalls auch durch die Expedition des„Bolksstaai" zu beziehen sein: Zozialdemokratische» Eedichte- und Liederbuch. Zweite Auflage. Taschenformal. Preis: 30 Cts.(2'/« Sgr.). Pepot sozialdemokratischer Literatur, __ Zürich. Bruniigasse Nr. 1.(2a) «Von der Expedition des„Volksstaat" ist zu dczithcn: Alcott, Die junge Mutter«der die Behandlung der Kinder und ihre Erziehung......... Thlr.—. 20.—. -- Die physische Lebenslunst, praktische Anweisungen zur Verhütung von Krailkheiten......... 1 pedel, A.. Unsere Ziele. 3. Auflage..... Thlr.— -- Rede in der„Tonhalle" zu Leipzig den 14. Juni 1871 über die Leipziger Commune........— Beter, B., Der alte und neue Jesuitismu«.....— -- Briese deutscher Bettelpatrioten. In 5 Lies, i..—, -- Reaktion in Deutschland gegen die Revolution v. 1848— -- Mißbrauch der Nationalttätenlehre......— 10.—. 2. 5. -. 5. 6.—. 7. 6. 22. 5. 10.—. schweizer, Leipziger und Pestcr Hochverräther —— in Kabinetsormat............ -- in Groß-Folio(Lassalle, Brustbild)...... Protokoll de« Eiieuachcr Longresses von 1869.... -- de« Stuttgarter Kongresses........ -- de» Dresdener Kongresse«......... -- de« Gewerkschaftstongresses in Erfurt sammt Statuten Uathgeber für Sewerdtreibende.(Auch in 8 Lieserungen). Deich, Dr., Medizinische Abhandlnugeii....... Uittinghausen, Sozial-demokratijche Abhandlungen, 5 Hefte (1.— 4. Heft i 3 Ngr., 5. Heft 6 Ngr.) Kochel, Sachsens Erhebung und das Zuchthalls zu Waldheim Zchauer, A., Festrede, gehalten am Gründungsfest der Metall- arbeiterschast zu Dresden, den 3. September 1872. Kcheu, H., Wiener Hochverrathsprozcß 1870..... Scholl, Dem Andenken Feuerbach»......... Zern«- Kotowiewilsch. Unsere russischen Angelegenheiten, über- setzt von S. L. Borkheim........ ZIamm, Erlösung der darbenden Menschheit..... -- Sozialistisches Wahlprogramm....... Statuten der Internationalen Arbeiter-Assoziation... pahltrich, Der Parteikampf zwischen den Sozialisten Deutsch- lands............... Kogel, Verfälschung der Lebensmittel........ jlordote, Sozial-politische Monatsschrift, 6 Jahrgänge(1866 bis 1871), der Jahrgang......... JDalfter, Am Webstuhl der Zeit. Soz. Roman. In Lies, ä Wohnungsfrage. Ein soziale Skizze........ Zur«riunerung für die deutschen Mordspatrioten... Zimmermann, L. R., Psassenpeitsche. 2 Bde., i.... -. 2. 5. —. 6. 7."5" 1. 5- -. 3.— —. 1. b- 1. 10.— 1. 20.— _. 18.— -. 10. I' 18.-'! 2. —. 2.— _. 15.— —. I. -. 1.— 1. b- 11.—! . 7.— . 2.— ; 2> .. 18." Bekanntmachung. )ic Tertraiiensinänner oder Filialexpeditione» derjeiug� � Orte, für welche cS unmöglich ist, ihren vollen Bedarf 1 BoltSstaat-Exemplarcn pro viertes Quartal(Oktober— Dezeuib� 5 durch die Post zu beziehen und demnach die Filiale beibchall� s werden hiermit aufgefordert, u»S dieroon unter Zlngabe der v'> nöthigteu Zahl von Exemplaren baldigst Nachricht zu sstbe J> Der Versandt geschieht jedoch nur dann, wenn das Avonncmc> für das dritte Quartal vollständig berichtigt ist. 1< Filialen, die am 1. Oktober noch restiren, oder von welch!' »nS Nachricht über das Fortbestchen derselben nicht, werden für ansgrhoben erachtet. Für Sachsen und Herzogthu, Altenburg werden neue Filialen nicht errichtet. Leipzig, 9. September 1873. _ Die Erpeditto» des„B-lkssta-t�- «,ipttg»«L»tto. MtHtaa t. tal» er.(«evaktton»-» WX*01'"> Z»i««rstr. 44). Vati»atz»erlag Ut Geuosseuslhafttbuchvrmisttt.