llt I» K«? im Mkfaatw«hme» alt Zklizsstalti» and Luch« j«»d!aa»en des Ja- und ■aftaabrt au ZMal-Ixpeditiouvl fix dt» CrttoiaUn Staat«: C Sorg«, Ol Hobokan, N. J. O. N. Slantdttc, W R. Market itr. com. > ata. CUaaga, OL JAttimuntaprtfi: Pftt Pr«ß« wcl. Stempel» i«»«rI1Sar.,sirdttidrig» Doetfchn- Staat« 16 Sgr. pro Quartal. MoNato« Zldimae««»» »n»ia de< all« Deutsch« «»fiaaftalt« aus d«a S. u. I. Monat a. aus bm S. Mo. Mt besonber» angenommen, t» Kar. Sachs« u. Hrzgth. >s..Alt«burg auch auf > 1. Monat k 61,, Sgt OrgandersozialdemokratischenArbelterpartelundderinternationalenGeioerksgenosienschaften. Jlr. 88. Sonntag, 21. September. 1873. DK es| nd ifc) 73 af« nb ks- hre Ädonnements- Einladung. Mit dcm 1. Oktober beginnt ein neues Quartal und fordern wir deßhalb zu zahlreichem Abonnement aus das wöchentlich dreimal erscheinende Parteiorgan auf. Der Preis beträgt 16 Sgr.(56 Kr. rh.) pro Quartal. N/o Sgr.(18'/. Kr.rh.) pro Monat. in Preußen incl. Stem- pelsteuer 21 Va Sgr. Alle deutsche Postanstalten nehmen Abonnements entgegen. Denjenigen Abonnenten, welche das Blatt per Kreuzband beziehen, wnd dasselbe bei dreimaliger Zusendung in folgender Weise berechnet: für Deutschland 1 Thlr. 5 Ngr.(2 st. 3 kr. rh.); für die Schweiz, Serbien, Belgien, Scandinavicn und Italien 1 Thlr 10 Ngr.(5 Frcs.); für Frankreich, die Niederlande, Portugal, Großbritannien. Rumänien und die Türkei 1 Thlr. 20 Ngr.(61/* Frs.); für Spanien und für Amerika 2 Thlr. Für Leipzig und Umgegend ist der Abonnementspreis (mit Bringcrlvhn) auf 17';- Ngr. pro Quartal und 6 Ngr. pro Monat festgesetzt. Man abonnirt bei der Expedition Zeitzcrstraße 44, Petcrsstraße 18 und bei Colportcur Müller, für die Umgegend von Leipzig bei den Filialcxpeditionen: für Volkmarsdorf, Reudnitz, Ncuschönefeld k. bei O. Stelzer, Reudnitz, Kapellengasse 11, 2 Tr., für Plagwitz und Lin- denau tc. bei Frau Hohe, Roßmartt Nr. 9, in Lindenau, für Connewitz w. bei Tenbert, Bornaische Straße 197, für Kleinzschocher und Umgegend bei Fleischer, Nr. 87 daselbst, für Thonberg bei Horn. Die Zledaktion und Srpedition des„Uolksstaat". verbreitet wird."— Der Brüsseler Congreß der Internationa- len schlug aber bekanntlich den Antrag der Liga aus und Bakunin ibekam von dieser heftige Vorwürfe, daß er sie so sehr blamirt. Der Schlaue erklärte entrüstet, sich vor dem Congreß ver Liga rechtfertigen zu wollen,-that es jedoch nicht, sondern beließ es beim Schimpfen aus die grobe, anmaßende, deutsche, russenhassende Coterie der Internationalen, die seinen Antrag abgelehnt.— Er nomische und politische Revolution zugleich, damit von der gegen- wältigen, auf dem Eigcnthum, der Ausbeutung, der(sei eS reli- giösein, sei es metaphysisch-bourgeoisdoktrinärem, sei es selbst jako- binisch-revolutionärcm) Autoritätsprinzip beruhenden Ordnung der Dinge, erst in ganz Europa und dann in der ganzen ZSJelt, nicht Kin Stein ans dem Andern bleibe beim Rufe: Frieden den Arbeitern, Freiheit allen Unterdrückten und Tod allen Herr- ging nun, nachdem ihm das Vorhaben, mittels der Liga die Jn-sschern und Ausbeutern jeder Art; wir wollen zerstören: alle rernationale beherrschen zu wollen, vereitelt worden war, daran, Staaten und alle Kirchen mit allen(!) ihren Einrichtungen und innerhalb der Internationalen selbst eine geheime Gesellschaft zu gründen. Er gründete die vielberufcne„Allianz"— augenscheinlich alö össentliche Gesellschaft. Die„Allianz" suchte beim Londoner Generalrath um Aufnahme in die Jnterriationale nach, wurde aber bcschicden, sie könnte statutengemäß nur dann aufgenommen wer- den, wenn sie unter Verzicht auf Sonderstatuten, Sondernamen und dergl., also nach erfolgter Selbstaustösung, sich in gewöhnliche ihren religiösen, politischen, juridischen, finanziellen, polizeilichen universitätlichen, ökonomischen und sozialen Gesetzen, damit alle jene Millionen armer, getäuschter, unterjochter, gefolterter, anSge- beuteter menschlichen Geschöpfe— befreit von ihren Leitern, offi- ziellen und offiziösen Wohlthätern— endlich mit völliger Freiheit aufathmcn". Und dieie ganze große Zerstörung, bei der„in der ganzen cktionen der Internationalen verwandelte. Dieser Bedingung I Welt nicht Ein Stein auf dem Andern bleiben" soll, wird" durch unterwarf man sich formell, nichtsdestoweniger aber ließ Bakunin!„politische Enthaltung", also etwa schließlich durch täglich dreimaliges nit ck Parteiglnosicn. Mit dem 1. Oktober beginnt ein neues Abonnement auf un- ser Hanpt-Parteiorgan; vergeßt nicht Eure Pflicht, ihm zahlreiche neue Leser zuzuführen. Tie mit dem dreimaligen Erscheinen unscrs Parteiorgans noih- wendig verknüpfte Preissteigerung hat zur Folge gehabt, daß das Abonnement um nahezu 1000 Abonnenten gefallen ist. Wir sahen dieses Resultat voraus, aber besser war, wir irrten uns. Jedenfalls muß dieser Ausfall so rasch als möglich wieder gedeckt werden. Bedenkt, daß mit dcm nächsten Quartal die Wahlagita «on im umfassendsten Maßstabe zu beginnen hat, da gibt eS kein besseres AgitationSmittel, als unser Blatt. Darum lege Jeder von Euch stisch Hand an's Werk und schasse dem Blatte neue Abonnenten. Benutzt zu diesem Zwecke jede Gelegenheit, die Arbeit, den Verkehr mit Freunden und Be- 'anmen, die Vereine und Versammlungen. Erinnert Euch stets, baß das Parteiorgan die sicherste und zuverlässigste Waffe ist, mit ber wir kämpfen, unfern Ideen Eingang verschaffen, und mit dem ww neue Freunde und Anhänger unserer Sache gewinnen. � Seid rastlos thätig in diesem Sinn, der Erfolg kann und wird nickt ausbleiben. Kt'i eil. eag i :se#, ze"' Ulf' j :vf erk. t. J M uib bt* hig W rtn1 st" L»> Caglisstro Bakunin. Ii. Die geheime„Allianz". Die„Allianz der sozialistischen Sozialdemokratie"(heißt es Seite 4 der Broschüre) hat einen vollständigen Bourgeoisur- sprung; sie ist nicht aus der Internationalen hervorgegangen, son- bern der Auswurf der„Friedens- und Freiheitsliga", einer todt- Ztbornen Gefellfckaft von BourgcoiSrepublikanern. Die Internatio- üale war bereits vollständig gegründet, als Michael Bakunin es nch in den Kopf setzte, eine Rolle als Befreier des Proletariats E spielen. In der Internationalen bot sich ihm nur das Thätig- Isfeld eines gewöhnlichen Mitgliedes, das, um etwas zu werden, fleißige Arbeiten hinter sich haben müßte; und so glaubte er mit- «ls der Bourgeoisliga leichter zum Ziele zu kommen. Er ließ sich jllso im September 1867 zum Mitglied des permanenten Comite's ber Liga wählen und nahm seine Rolle ernst; man kann sagen, *-aß er und Barni, heute Deputirter in Versailles, die Seele des f-cniite's waren. Er ließ auch, als Theoretiker der Liga, ein(un- «ollendet gebliebenes) Werk unter dem Titel:„Föderalismus, So- »lalismus und Anti-TheologismuS" erscheinen. Bald überzeugte er sch jedoch davon, daß die Liga ein unbedeutendes Ding bleibe, in v Internationale immer stärker würde; er setzte sich daher « den Kopf, die Liga auf die Internationale zu propfen. Zu wsem Zweck ließ er sich im Juli 1868 in Genf als Mitglied der �"ernmionale aufnehmen; andererseits ließ er das Liga-Comite nen Antrag annehmen, der dcm Brüsseler Congreß der Interna- g?nalen ein Schutz- und Trutzbündniß anbot, und befürwortete n den Liga Mitgliedern die Guthcißung jdiescs Borgehens durch eigenes Cirkular, in dcm er den Monsieurs(Herren) auseinan- "letzte, daß die Annäherung an die Internationale für die Liga "hwendig fei,„um eine wirklicke Macht zu werden"; letzteres� Ij??/ aber nur dann gesckehcn, wenn„unsere Liga der reine p o-! "f che Ausdruck der großen Interessen und ökonomischen Prinzi- « wnd, welche durch die Internationale siegreich entwickelt und die„Allianz" fortbestehen— und zwar nicht)als öffentliche Gc sellschaft, sondern als geheime dreier Grade. Nach den Statu- ten der„Allianz"(S. 113 ff. der Broschüre) bildeten den 1. Grad: „Die internationalen Brüder", den 2.:„Die nationalen Brüder", den 3.:„Die halb geheime, halb öffentliche Organisation der inter- nationalen Allianz der sozialistischen Demokratie".— Mitglieder des 1. Grades können nur 100 Leute werden; sie sind einem .„Centralcomite" unterworfen,„organisirten Nationalcomite'S" und „Aufsich tSeomite's". Tiefe„Comite'S" wiederum sind der„Eon- stituante"(d. h. der anS mindestens zwei Dritteln von Leuten des 1. GradeS bestehenden allgemeinen Versammlung) unterworfen.— Die Leute des 1. Grades haben(nach Artikel 1 der Statuten) „kein anderes Vaterland als die allgemeine Revolution, kein an- deres Ausland und keinen anderen Feind als die Reaktion; sie be> trachten jede politische Bewegung, die nicht den Triumph ihrer Prinzipien zum unmittelbaren und direkten Ziel hat, als re- aktionär". Damit ist natürlich jedes politische Eingreifen unter- sagt; gleichwohl weist die Broschüre treffend nach, daß die Baku- nisten in Spanien und Italien unausgesetzt gegen diesen Para- zraphen gesündigt haben.— Artikel 3:„Die Brüder greifen sich nie an, verhandeln ihre Klagen weder öffentlich noch vor den Ge- richten". Gleichwohl haben sich Netschajeff und Bakunin wegen des Herzen'schcn Nachlasses von 25,000 Francs öffentlich befehdet.— > Artikel 4:„Jeder Bruder ist dem Andern heiliger als ein Bruder !von Geburt; und jeder Bruder wird von dem Andern vertheidigt -bis zur Erschöpfung des Möglichen."(Affairc Netschajeff). -— Artikel 5:„Es kann Keiner internationaler Bruder(v. h. Mitglied dcö 1. GradeS) werden, der nicht offen das ganze Pro- gramm mit allen seinen theoretischen und praktischen Consequenzen annimmt und der nicht mit der Intelligenz, mit der Energie, mit 'der Rechtschaffenheit, mit der �Verschwiegenheit noch die revolutio- näre Leidenschaft verbindet,— den Teufel im Leibe hat." — Artikel 6:„Es darf für einen Bruder kein Geschäft, keine ; Interessen, keine Pflichten geben, die ernster und heiliger wären i als der Dienst für die Revolution und unsere geheime W-ervin- dung, die ihr dienen soll".— Artikel 9:„Alle Mitglieder dcS 1. Grades kennen sich. Ss darf unter ihnen niemals ein politisches Hcheimniß cristircu." Wenn es also irgend einem Stieber gelingt, einen seiner Mannen in den„1. Grad" einzuschmuggeln, so kann er alle„Geheimnisse" erfahren; denn die „Brüder" sind verpflichtet, dem eintretenden Spion Alles, waö sie wissen, unverzüglich mitzutheilen.— lieber die Organisation des 2. und 3. Grades findet man Seite 8 der Broschüre das Nähere.— Zur Kennzeichnung der !„geheimen Organisation" im Allgemeinen genügt eö hier, Folgen- des mitzutheilen: Die Genfer Ecntralfection bildet das«Perma- nente Centralcomite", bestehend aus 1) einem„Centralbureau" jund 2) einem„Aufsichtscomite". Dieses anS 3— 7 Personen be- ! stehende„Centralbureau", das die wirkliche Exekutivgewalt der „Allianz", die geheime und öffentliche, bildet, ist aber nicht von der Genfer Centratsection oder sonst einer Körperschaft gewählt, sondern(Art. 4 der„geheimen Organisation"; Seite 9 und 123 der Broschüre)„provisorisch von den Gründern der Allianz", deren großer Theil— ehemals Mitglieder des Berner (Liga-) Congrestes— ihre Vollmacht in die Hände des Bürgers B.(Bakunin) gelegt hatten". Und diese Leute nennen sich„Anti-Autoritarier"! Ein ncch'ergötzlicheres Stückchen von„Anti-AutoritariSmus" ist Folgendes: Artikel 5 der„geheimen Organisation"(Seite 10 und 124 der Broschüre) schreibt vor, daß die nationalen Comite's „dafür zu sorgen haben, die„Allianz" in ihren Ländern derart zu organisiren, daß sie auf den Congressen stets durch Mitglie- der des„permanenten Centralcomite's" beherrscht und vertre- ten werde". Und weiter:„Da es dringend ist, daß daS„Central- � burcau" immer aus Mitgliedern des„permanenten Centralcomite's" j zusammengesetzt sei, so wird letzteres, mittels der Nationalcomite'S, ! dafür zu zorgen haben, alle Lokalgruppen in Weife zu orga- nisiren und zu lenken, daß sie zur Generalversammlung(wo das „Centtalbureau" nur gewählt werden soll) nur Mitglieder des „Permanenten Centralcomite's" schicken oder Leute, die der Direktion absolut ergeben sind, damit das„Cen- tral-Comite" stets in der ganzen Organisation die Oberhand behalte".- Diese„geheime Organisation" war natürlich nur den„Hun- dert" vom„1. Grade" bekannt. Gehen wir nun zum Programm der„Allianz" über. Es lWer die Brigandage nickt begreift, begreift nichts in der russischen findet sich Seite 11 und 125 ff. der Broschüre. Aus dcm großar-- Volksgeschichte." Die Brisanten sollen also den Stamm semer starkes Husten hervorgebracht werden. Doch genug dieser TollhäuSlerei! Gehen wir nun zu dem viel ttagischeren Kapitel:„Die Allianz in Rußland" über. III. Die„Allianz" in Rußland. Die Thätigkeit der„Allianz" in Rußland(sagt die Broschüre Seite 59 ff.) ist uns durch den politischen„Prozeß Netschajeff", der im Juli 1371 vor der Petersburger Iustizkammer spielte, enthüllt worden. Fast alle Angeklagten— es waren 80 an Zahl— gehörten der studirenden Jugend beiderlei Geschlechts an. Wäh- rend der mehr als halbjährigen Untersuchungshaft waren zwei ge- sterben uud mehrere irrsinnig geworden. Das Verbrechen bestand darin, daß sie einer Geheimgesellschaft unter dcm Namen Inter- nationale Arbeiterassoziation angehört hatten, angeworben durch einen Sendling(Emissär) deS internationalen revolutionären Co- mitös, der mit vom angeblichen Schriftführer der Internationalen gestempelten Mandaten versehen gewesen; der Sendling hätte sie verschiedene Bettüzereien begehen lassen und mehrere von ihnen zur Mithilfe an einem Morde gezwungen; durch welchen die Po- lizei erst der Geheimgcsellschaft auf die Spur gekommen sei. Der Emissär aber hatte— wie dies gewöhnlich der Fall— das Weite gesucht. Gemeint ist natürlich: Netschajeff. Er besaß ein Be- glaubigungsschreiben de* Wortlauts:„Der Inhaber dieses Certtfi- cats ist einer der Obervertrcter des russischen Zweigs der univer- sellen revolutionären Allianz— No. 2771." Dieses Certificat trug einen Stempel i« französischer Sprache:„Europäische revolu- tionäre Allianz Generalcomits", ferner das Datum des 12. Mai 1869 und endlich die Unterschrift:„Michael Bakunin". Im März 69 kam in Genf ein junger Russe an, der sich unter dem Vorgeben, Delegirter der Petersburger Studenten zu sein, unter verschiedenen Namen bei den russischen Emigranten cinzu- drängen suchte. Erst als man ihm erwidert, daß man genau wisse, daß aus Petersburg kein Delegirter geschickt sei und man ihn für einen Spion hielt, gab er seinen wahren Namen: Net- schajeff an. Er wollte aus der Petersburger Festung, in der er als einer der Haupturheber der Ianuar-llnruhen von 69 gefangen gehalten worden sei, entsprungen sein. Doch man überführte ihn auch in diesem Punkte der Lüge.- Da war es Bakunin, der für Netschajeff mit Ostentation eintrat, und öffentlich erklärte, dieser sei„von der großen, geheimen russischen Organisation zu außerordentlichem Zwecke geschickt." Man bat Bakunin gleichwohl, dem Netschajeff keine Namen und Adressen anzuvertrauen, und jener versprach es; wie Bakunin sein Wort gehalten, zeigte der Prozeß. In einer Unterredung, die Netschajeff gleich darauf mit seinem russischen Emigranten hatte, mußte er zugestehen, daß es mit seiner „Delegation" Schwindel sei; aber— fügte er hinzu— er habe Kameraden und Bekannte, die er organisiren wolle, und dazu brauche er den Einfluß, die Druckerei und das Geld der alten Emigrirten.— Es erschienen nun auch die„Paroles"(Worte) an die russische studirende Jugend von Netschajeff und Bakunin. Die Schrift wird Seite 61 und 63 der Broschüre treffend analysirt, namentlich das alte Gepolter darin gegen den Staat, den man zerstören müsse, die Verherrlichung des Briganten-KosackenhäuptlingS Stenka Razin und die Stempelung desselben zu einem revolutio- nairen Musterbild, und endlich die Ermahnung, die Schulen zu verlassen, weil„die ganze heutige Wissenschaft nur eine offizielle" sei. Mit berechtigtem Spott fragen die Kritiker Herrn Bakunin, ob es auch eine„offizielle" Mathematik, Physik und Chemie gäbe? — An die Besprechung der„ParoleS" reihen sich die drei anderen, von Bakunin 1869 nach Rußland geworfenen anonymen Schriften: 1)„Formel der revolutionären Frage", 2)„Prinzipien der Revo- lution" und 3)„Veröffentlichung der Gesellschaft Volksgericht." Obschon alle diese Schriften in Genf gedruckt waren, ttagc-n sie doch die Bezeichnung„In Rußland gedruckt". Damit wollte man den russischen Studenten imponircn; sie sollten glauben, die Ge- Heimgesellschaft besäße in Rußland selber bereits große Agitation«- mittel.— In der erstgedachten Schrift nun wird„die Brigan- dage(das Räuberwesen) eine der ehrbarsten Formen des russischen Volkslebens" genannt.„Der Brigant ist der Held, der Vertheidigcr, der Bolksrächer, der unversöhnliche Feind des Staats und jeder sozialen und bürgerlichen, durch den Staat etablirten Ordnung, der Kämpfer auf Leben und Tod gegen jene ganze Zivilisation der Beamten, Adligen, Priester und der Krone. tizen Phrasenschatz nur Einen Satz:„Die Verbindung der internationalen Brüder will die universelle, soziale, philosophische, öko- „Allianz" ausmachen.— In der zweitgedachten Schrift �heißt es: „Für die wahre Revolution bedarf eS keiner an der Spitze der Menge stehender Individuen, die sie befehligen, sondern Leute, die unsichtbar versteckt sind. Darum ist die geheime Orga- nisation nothNKudig". So verräth Bakunin der russischen Polizei die Existeuz des Geheimbundes, die er in Westeuropa bis- her hartnäckig geläugnet hat.— Dann predigt die Schrift den systematischen Mord und erklärt, daß für Männer des praktischen revolutionären Werks alle Urtheile über die Zukunft „verbrecherisch seien, weil sie die reine Zerstörung! verhindern und den Gang der Revolution aufhalten. Wir bedürfen nickt der zwecklosen Propaganda, die nichr mit Genauigkeit die Stunde und den Ort bestimmt, wo das Ziel der Revolution sich verwirk- liehen soll... Alle Schwätzer, die das nichs begreifen, worden wir mit Gewalt zum Schweigen bringen."— Diese Drohung(meint die Broschüre) sei an die Adresse derjenigen russischen Flüchtlinge gerichtet, die sich dem Papstthum Bakunin's wider- setzen.— Da« Kompromittiregdste jedoch scheint uns Folgendes zu sein:„Wir brechen vollständig mit denjenigen politischen Emi- grirtcn, die nicht in ihr Land zurückkehren wollen, um sich in unsere Reihen zu begeben, und so lange unsere Reihen noch geheim sind(Abermals eine Denunziation!), brechen wir mit allen Denen, die aus dem Schauplatz des russischen Lebens nicht öffentlich erscheinen. Ausgenommen diervon sind nur diejeni- gen Emigrirten, welche sick als Arbeiter der europäischen Revolution bewähri haben... Roch einmal sagen wir das nicht. Wer Augen und Ohren hat, wird die ihätigen Männer sehen und hören, und wenn er nicht in unsere Reihen eintritt, so kann er sich nicht an uns halten, wenn er verloren ist: ebensowenig können wir dafür, wenn alle Die, die sich hinter Couliffen ver- stecken, sammt den Coulissen, die sie bergen, kalt, unerbittlich vernichtet werden."— Hier ist Bakunin klar(bemerkt die Broschüre zu dieser Stelle); während er unter Androhung der Todesstrafe den Flüchtlingen befiehlt, nach Rußland zurückzukehren als Agenten seiner geheimen Gesellschaft, indeß die russischen Spione den Flüchtlingen Freipässe und Geld anbieten, um sie zur Rückkehr nach Rußland zu bewegen— stellt er sich selber einen Dispens �Erlaßschein) aus, um ruhig in der Schweiz zu bleiben als„Arbeiter der europäischen Revolution", und dort Main- feste auszuarbeiten, die die unglücklichen Studenten tompromiltiren, während sie im Gefängniß sitzen. Z. B. durch folgenden Satz: „Da wir keine andre Thätigkeit als die der Zerstörung zulassen, so erkennen wir an, daß die Formen, in denen sich diese Tyätig- keit ausdrücken soll, verschieden sein können: chist, Dolch, Strich u. s. w. Die Revolution heiligt Alles ohne Unterschied. Also da» Feld ist offen! Wohlan denn, mögen vernünftige junge Leute sofort die heilige Arbeit der Zerstörung des Nebels, der Reini- gung und Erdellunz des russischeu Landes unternehmen durch Feuer und Schwert, indem sie sich brüderlich vereinigen mit Denen, welche dasselbe in ganz Europa machen werden."— Aus diese Weise will der Schlautops glauben machen, seine„Allianz" sei ein Beftandtheil der Internationalen Arbeiterass o- ziation und diese habe dieselben Ziele wie jene! Nach diesen Vorausschickungen kommen wir nun zur eigentlichen Affaire Retschajrff. meinen Zeitung"(No. 215, Beilage, unter Hannover) dem König von Preußen erthcilen läßt. Man vergleiche damit, wie Fürst Bismarck(damals noch simpler Herr von) im Jahre 1866„hinter den Coulissen" über diesen„größten und besten Mann unseres Jahrhunderts" geurtheilt hat; wie er ihn als einen-- doch halt! es giebt noch Richter in Leipzig, und unsere Leser mögen es selber im Lamarmora'schen Buch nachlesen; sie und wir gervinnen und hat nebst einer Medaille das Vergnügen, mit 300 Thlrn _____*> t»r.> a tr_ rt y-•__ — Zu Nutz und FrommÄl aller Derer, welche intmer noch glauben, daß mit der bloßen Staatsform„Republik" auch die .Freiheit" gekommen sei— und leider gibt's solche Querköpfe Bourgeoisrepublik im Norden Amerikas vorführen. Das„Ideal von Friedrich Hecker, Carl Dil-Da-Bogt und Leopold Sonnemann verliert sofort seinen Nimbus, wenn man von der poli- tischen Freiheit, die allein dem Proletarier Nichts nutzen kann, absieht und ihm nach der ökonomischen Seite hin auf den Zahn fühlt. Da findet man die unbestrittene Freiheit—' der AusKu- tung der Besitzlosen durch die Besitzenden. Und nicht allein die industriellen, auch die bureaukratischen Pascha'S, die Beamte» sind ctuer grauenhaften Corruption verfallen. So schreibt unser treffliches Parteiorgan, die New Yorker„Arbeiterzeitung", die wir auch hier den Parteigenossen empfehlen: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen! heißt eS in jenem alten Buche, welches viele Arbeiter noch hoch schätzen. Die Früchte der Ausbeuterherrschaft, welche daS Arbeitervolk erupket,[ sind Blut und Thranen.— Sich zu bereichern und doch den Schein der Sparsamkeit zu wahren, entließ bekanntlick Van Nort, Chef des Departements der öffentlichen Arbeiten in New-Aork, mehrere hundert ehrliche Ar- beiter» während er die politischen Lumpen, von denen sein Büreau hungern, Denkmäler von Stein zu„ewigem Nachruhm", mit wel- chem sich die Hinterbliebenen gefälligst den leeren Magen fülleu und die kalten Hände erwärmen mögen. Ein Beispiel: Der be- kannte Componist Marfchner, der trotz seiner Leistungen stets mit dem Hunger im Kampfe lag, hinterließ eine Tochter, die emen Offizier heirathete. Letzterer verlor im„heiligen Krieg" den Arm Pension sieben Kinder zu ernähren. Seine Frau, die Tochter Marschner'S, erhängte sich dieser Tage aus Gram, weil sie den Hunger ihrer lieben Kinder nichts zu stillen vermochte, genau zu cerselben Zeit, wo„hochherzige Schöngeister" im Begriffe sind, genug— wollen wir einige Partieen aus der Nachtseite der Riesen- ihrein Vater in seiner Gebnrtsstadt ein Denkmal zu setzen. Nun dies Drama sich abgespielt hat, bemühen sich die Bourgeoisblätter Krokodilsthränen zu weinen. Freilich— das Mitleid allein kostet Nichts! Und die„Volks-Zeitung", die Verehrerin des Pickelhauben- Staats, ist. gar vor lauter„Kunstsinn" mit„süßer Hoffnung für dieZukunfl" erfilllt! Glücklicher Bernstein undSachse, die da noch „süße Hoffnungen" für die Kunst hegen können, wo der Korpo- ralstock und die Franzosenfresserei die Bühne beherrschen und keine' Töne mehr einen Ohrenschmaus geben, wenn sie nicht„Sieges- marsch von Sedan" oder„Marsch des Königs Wilhelm" benam-, sei sind. Hoffentlich kriegt unser Stieber auch noch seinen unsterb- lichmachenden„Stwber-Marsch". — Alle deutschen„Denker" werden soeben durch nachstehendes höckst interessantes GeschichtSwerk, welches von den„gesinnungs- tüchtigen" Blättern veröffentlicht wird, in die höchste patriotisches „Gefühlswallung" versetzt: „Das Pferd, welches der Kaiser bei der Enthüllungsfeier der Siegessäule ritt, war bekanntlich die historische Rappstut: Sa dowa, die schon seit 1361 dem Kaiser als Leibpferd dient. DaS berühmt gewordene Pferd ist nicht weniger als 24 Jahre alt; es s°i bei lt! bei ua % (le sai de tot #0 tet de: wimmelt, beibehielt und ihnen der Sparsamkeit halber die Faullen- imurde 1849 zu Trakehnen geboren und führte ursprünglich den zerei dreifach höher bezahlt, als den wirklichen Arbeitern ihr volles! Namen Veranda. Seine Berühmtheit erlangte das Pferd bekannt' Tagwerk. lich dadurch, daß eS an dem denkwürdigen Tage von Königzräy Uui welchen Preis solche Ersparnisse, für welche die sog.! seine» königlichen Reiter 17 Stunden ohne Unterbrechung trug Reformbeamten von der Presse belobhudelt werden, gemacht wer- Den Feldzug gegen Frankreich hat die Sadowa nicht mitgemacht; den, zeigt folgender Fall James Wilson, ein Parkarbeiter, wohnte in einer der Baracken, stellt." sie wird jetzt nur noch bei seltenen Gelegenheiten in Dienst gi Politische Uebersicht. welche in der oberen Stadt auf den Felsen erbaut sind. Er starb! vor wenigen Monaten und hinterließ eine Wittwe und ein sechs- jähriges Kind. Die Frau ernährte sich einige Zeit mit Wasckcn für die reichen Familien, welche die umliegenden Braunsteinhäuser bewohnten. — Die Arbeit war hart, der Verdienst gering,— die Frau wurde krank.— Unter den Nachbaren, einem gutmüthigen oder unwis- senden Arbeitervolk, tauchte das unglückselige Gerücht aus, daß die Krankheit der armen Frau eine ansteckende sei. Sie stellten die Die Biographie des kaiserlichen GaulS und ihr Seltenstück, die Abbildung des Bismarck'schen Schreibzeugs in der„Gartenlaube" haben bei deuffchen„Gelehrten" und Professoren so viel Sympathien erregt, daß Letztere, wie wir hören, gesonnen sind, unter Mitwir- kung verschiedener Hofnarren eine„Kalturzcschichte der Kürassier- stiefel BiSmarck's", sowie„Aesthetische Bettachtungen über die BcrchtesgadenerKniehosen des Kronprinzen von Preußen" heraus- zugeben. Eine„ Entstehungsgeschichte der Unterhosen StieberS" soll ebenfalls bald in Angriff genommen werden. Nahrungsmittel, mit welchen sie, die durch die Stadtregierung'— Zur selben Zeit, wo der„König Ehrenmann" Victol brodlos gemachten und selbst Nothleidenden, die Frau bis dahin! Emanuel und der geniale Franz Joseph, die sich beide im Jahr versorgt hatten, vor die Thüre hin, da sie nicht wagten hinein 1866 noch das Fell gegenseitig blau gegerbt haben, sich in Wie» zu treten.— Dies währte einige Wochen, da rief eine Nachfrage mit„BrudeMssen" begrüßen,) ist der Sozialdemokrat Herman» — Spaßhast. Den„Enthüllungen des Generals Lamar- mora" widmet die„Deutsche Allgemeine Zeitung" am 14. d. vier Spalten einer Extrabeilage. Sie hat sich nichr selber der Mühe einer Bearbeitung und Entgiftung der fatalen Beweisstücke unterzogen, sondern druckt ein aus Rom datirteS, unzweifelhaft von einem Rcptilienfondsstipendiaten oder Agenten der preußi- scheu Gesandtschaft angefertigtes Resumö des Lamarmora'schen �li�ü Werks ab. Der Aufsatz giebt sich große Mühe, recht gründlich Moral der' heutigen bürgerlichen Gesellschaft' die höchst- Aufgabe nach Arbeitern die Bewohner der benachbarten Hütten nach einem andern Theil der Stadt.— Einige Zeit darauf, besuchte eine Dame, welche einer der vornehmen Wohlthätigkeits- Gesellschaften der oberen Stadt angehört, zufällig eine leidende Familie der Nach- barschaft, durch Gerüchte aufmerksam gemacht, besuchte sie die Hütte der Frau Wilson. Der Anblik machte die Einttelendcn schaudern. — Auf dem Bette lag die Frau, neben derselben ihr Kind, zu Skeletten abgemagert— sie waren verhungert! Ein bürgerliches Blatt bemerkt zu einem andern Fall von Hungertodt, der in einem Tennementhaus in Mitte der Stadt vorkam:„Es giebt heut zu Tage in New Aork hunderte von ähnlichen Fällen." Zu der schmachvollen Wirthschaft der Staatsbeamten liefert die„Arbeiter-Zeitung" noch ein Beispiel: „Der Schutz des Eigenthums ist nach der Weisheit und und eingehend zu scheinen; er spricht von hunderterlei Dingen, folgt dem Verfasser in hunderterlei Winkelzüge der Politik— nur von dem Ding, nur von den Winkelzügen, welche für die übrige Welt das Hauptinteresse haben, schweigt er hartnäckig. Man bc- wundere die Unbefangenheit, mit der er über die heiklen„Genta- litäten" der Bismarck'schen Politik hinweghüpft: „Die Kapitel 13— 17(der Lamarmora'schen Schrift) gehen dann auf die Schlangenwindungen der österreichischen(!!) Po- litik ein, welche Preußen noch im letzten Augenblick zu isoliren, und ihm Frankreich auf den Hals zu hetzen suchte. In dieser Beziehung ist eine Depesche des italienischen Gesandten Barral in Berlin vom 6. Mai interessant: „„Man ist außerordentlich präoccupirt durch die, wie man hört, eifrigen Unterhandlungen zwischen Frankreich und Oesterreich, um Italien aus dem Spiele zu ziehen, Unterhandlungen, die sogar so weit gegangen sein sollen, daß man Frankreich die Rheingrenze angeboten hat. Auf die Bemerkung, die ick Bismarck darüber machte, wie gefährlich ein solches Anerbieten Seitens einer deut- schen Macht sei, hat er mir mit einem Achselzucken geantwortet, welches sehr klar andeutete, daß, wenn die Lage der Dinge es for- dere, er vor diesem Mittel zur Vergrößerung nicht zurückweichen würde(S. 211)."" „Auf dasselbe Achselzucken bezieht sich eine Stelle in dem Pro- memoria Govone's, welche aber weniger entschieden hinzusetzt:„es schien sagen zu wollen..."(S. 221), vgl. den zweiten Bericht Govone's vom 3. Juni 1866(S. 275). Da hat Nigra das Berliner Kabinet besser gekannt. In dem Briefe, den er am 8. August 1865 von Paris aus an Lamarmora schreibt(S. 44), sagt er:„Keine Regierung in Preußen kann auch nur Ein Loth deutscher Erde abtreten." Soweit der Biedermann der„Kölnischen Zeitung" und der „Deutschen Allgemeinen". Weiter kein Wort von dem kitzlichen Thema der Grenzregulirung, und sonstigen Betheiligungen„Deut- scher" Sittlichkeit. Muth hat der Mann, das muß man ihm nachsagen. Also Preußen war 1866 das Opfer österreichi- scher Jnttiguen; und das Anerbieten Bismarck'«, das Moselgebiet an Frankreich abzutreten, verwandelt sich bei diesem literarischen Alchymisten(Goldmacher) in den melodramatisch- pattiotischen ®afc:»Keine Regierung in Preußen kann auch nur ein Loth(.) deutscher Erde abtreten!" Solche historische Falsch- münzerei darf man sich in Deutschland aber nicht nur ungestraft erlauben, man wird sogar von der„öffentlichen Meinung" dafür gepriesen. Doch enttüsten wir uns nicht! I/opimou publique est uue putaiu(die öffentliche Meinung ist eine H...!) sagte Danton schon vor 80 Jahren. . on. P'cture and on tbis(Man betrachte dieses Bild und jenes).„Der größte und beste Mann unseres des Staates. Deshalb ist besonders in der Republik der Ver. Staaten der Richterstand die höchste, geachtetste und mächtigste Behörde, welcher der ganze Staat eigentlich in letzter Instanz zur Bewachung übergeben ist. Nie war eine solche Macht nöthiger, als in der Zeit, wo die natürlich internationalen Sozialdemokra- ten daS Eigcnthum, nicht daS ehrlich erworbene, erarbeitete win- zige Eigenthum der Arbeiter, sondern das erschwindelte, zusammen- geraubte, vorgebliche Eigenthum der Ausbeuter, Börsenspieler und Politiker abschaffen wollen. Darum bestand auch der ehrenwcrthe Richterstand wohl nie aus würdigeren Exemplaren als heutzutage, und wir müssen für heute unfern Lesern ein solches vorführen: „Im 3. Civilgerichtsbezirk der Stadt New Bort waltet über das Eigenthum ein Mann, welcher passender für das Amt schwer zu finden sein wird, denn wer mag daS Eigenthum höher schätzen und besser hüten als der ehrenwcrthe Richter JameS Walker Fow- ler, welcher sich Eigenthum im Betrag von Dollar 58,030.29 aus den ihm anvertrauten Geldern der Witwen und Waisen, als er Assistent der Hinterlassenschaft des Richters Dückers war im Jahre 1370, gestohlen hat." Wir kennen„hochangesehene" und„vornehme" Lumpen in Deutschland, denen wir noch ganz andere Diebstähle nachweisen könnten, wenn daS Strafgesetzbuch nicht märe. DaS ist etwas von dem Wenigen, was die Bourgeoisrepublik vor dem absolutistischen Staate voraus hat: daß sie Preßfreiheit gibt; aber an Corruption gibt sie Nichts nach »e W N % tu LZ T, Kl m 22 SD! 2. Wanke wegen„hochgradiger Bedenktichkeit" aus Wien und Nie' derösterreich ausgewiesen worden. Man sollte wirklich meinen, vü ganze österreichische RegierunzSsippe, von dem„Staatsoberhaupt"! bis auf die Polizei herab, leide an„hochgradigem Bedenklichkeirs bei Wahnsinn".. — Die gesammten Schulden sämmtlicher Staaten Europ, betragen 23,800 Millionen Thaler. Diese ungeheure Summe fris eine ungeheure Mnrze Zinsen. Um diese Zinsen zu bezahle müssen stets neue schulden gemacht werden. Es ist voraus j seben, daß die bestehenden Staaten ihre Scknlden nie mehr al tragen können. Den Schaden davon tragen die Völker und müsse« noch die Zinsen obendrein bezahlen. Während sich das Papier« geld zwischen den Fingern des Volkes abnützt, sinnen„groß! Herren", wie man die meistens durch dynastische Kriege und Blut' sangcreien entstandenen Schulden noch vermehren könne. Freche Gesellen nennen diese schmachvolle Schuldenwirthschaft„geregelv finanzielle Verhältnisse", und eine Unmasse dummer Gesellen glaub! daran!. i Herr Julius Schulze, Handelskammersccretär zu Maiih du uu an be tri erf w« hat aus unsere in Nr. 32 des„Volksstaat" au ihn gerichtete A»'! he frage bis jetzt keine Antwort gegeben, und dadurch ist die Veruck'j thuug, daß er das denuuziatorische„S." der„Concordia" ftM sz beinahe zur Gewißheit erhoben. Wir sagen beinahe, denn es lieg! H noch eine Möglichkeit vor, daß Herr Schulze verreist, oder kraul gz. oder sonst mu durch foree majeure verhindert war, resp. ist Wie dem nun sei, das Concordia-„S."„vom Mittelrhein" lreift auch in der letzten Nummer des FabrikantenblatteS sein Wese»' und hat sich daselbst u. A. den Spaß gemacht, für den„Neue» q Sozialdemokraten" pro bono Stieberi(zum Besten StieberS) f»'' gende Reklame zu machen: „An dieser schon öfters wiederholten Berühmung(des„Neuen>_ daß er„ä la Marat" schreibe) ist etwas Wahres; an Stil u>m � Methode der Hasselmanu'schen Leitartikel merkt man in der Th»". m daß er sich das genannte Scheusal zum Vorbild genommen haW f« und daß diese Artikel denn auch weit wirksamer, verständlich� p- raffinirter berechnet sind für die Revolutionirunz(!) der Masse»'. f£1 als diejenigen des„Volksstaat", ist schon früher auch von ut"I@ anerkannt worden." J E Dieses Lob wird von Hasselmaun natürlich in gesperrter Schr'k st den Lesern des„Neuen" in obligater Hasselmanu-Sauce„a" Marat" aufgetischt. Wohl bekomm'« ihnen! Der Agent Prov»» jit vviu/«.v uv*u�. uKarar vciwmuiv lym-u. „Der Präsident der Vereinigten Staaten," schreibt die»Arbei- � sich auf das Zeugniß des Denunzianten berufend, ter-Zcitung" weiter,„General Ulyffeö Grant, weilt gegenwärtig in Long Branch und amüsirt sich mit den„Blüthen" der Bour- geoiste vorttefflich— schwerlich wird er, der höchste Beamte der Ausbeuterrepublik, sich um die Ausgebeuteten bekümmern, denn er hat ihre Stimmen vor der Hand noch nicht nöthig." Bei uns ist es freilich noch nicht so weit gekommen, daß die „höchsten Beamten" die Stimmen des Proletariats brauchen. Bei uns werden die Völker noch wie Viehheerden vererbt. Und darum wollen wir denen verzeihen, welche noch nicht begreifen, daß die Bourgeoisrepublik nur ein Institut ist, welches die Ausbeutung der Besitzlosen unter dem Deckmantel der republikanischen Staats- form heilig spliht. — Der deusche Bildungsmichel thut sich bekanntlich viel darauf zu Gute, daß in Deutschland ausgeprägter„Kunstsinn" und„wis- senschaftliches Stteben" vorherrsche) während bei den„verkomme- neu" Franzosen nichts davon zu finden sei. Thatsache ist fteilich, daß bei denFranzosen noch kein Philosoph und noch kein Poet den Hun- gertod gestorben, ja daß sogar für den liederlich gewordenen Lama r- tiue, nachdem er zweiNationaldvtationen durchgebracht, diedritte auf- gebracht wurde, nur aus Achtung vor seinem poetischen Talent. R.»,.... u«„ nu/iuuy I>.------- J...... ob jene' Halb- Fabrikanten etwaige Lieferungen übernommen ba In Deutschland wäre Ludwig Feuerbach ttotz aller Nürnberger �tiud jetzt in die Welt htnem posaunen. ,o und so viel Arot jedenfalls ein köstliches Bild. Wer übrigens sehen will, wie di-i� Schreibt„ä la Marat" mit hochobrigkeitlicher Bewilligung plö« � lich zusammenklappt wie ein Taschenmesser, sobald er sich, M U' hasenherzigen Spießbürgern, einmal den Behörden gegenütFi � sieht, der lese nur die J-remiaden wegen der„Strafresolute", welv � schon in dem Hasenklever'schen Jammcraufruf sigurirten und ft> dem in jeder Nummer des„Neuen" bewinselt werden. w Gewerksqenossenschaftliches. Internationale Gewerkschaft der Schuhmacher.,£ Stuttgart. Im hiesigen„Tageblatt" befindet sich folge»« Annonce:„200—250 tüchtige Schustergesellen finden fortwährt») bei gutem Lohn dauernde Arbeit. Für Kost und Logishäuser. gesorgt. Schuhmacher-Berband Balingen. Haasis, Vorsts 7 Herter, Schriftführer."_„„rfr S Wir wissen nicht,(da wtr ohne jede Nachricht von den do> acn Arbeitern sind) ob ein Sttike resp. Ausschluß bevorsteht, ivirvvy.«»cct aroßie unv vcilc iüiaun Ullierev v)u»vuit-euvwiij o m v v""""V...-■— 7 T A 7' � Jahrhunderts";„der qroße Mann, der au Charaktergröße alle Pfeffersäcke verhungert, wenn nicht Seitens der Sozialdemokratie finden fortwährend bei gutem Lohn Arbett. Baungen mach •U| sorgt. Wir wissen nur zu gut, wie jene Fabrikanten für ihre Ar- :u beiter sorgen und wollen durchaus nicht von Fabrikanten für unS e- gesorgt haben, wir danken ihnen für dieselbe. Collegen! Nehmt tS Notiz von diesem und laßt Euch nicht durch solche Markschreiereien :n bewegen nach Balingen zu reisen; haltet vielmehr, jeden Zuzug m!»ach dort fern. Wir werden, sobald uns die dortigen Arbeiter n. j Nachrichten gebend weiter berichten. er I. A.: Der Bevollmächtige B. Schröder, en Brunncnstraße 24, bei F. Mayer. zu RR. Das ArbeitsnachweiS-Bureau für Stuttgart befindet sich iv, Rothestraße 29 Part. Ht. an Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck des Vor- cer stehenden gebeten. iet chieken, 17. Sept. In einer am 14. ds. stattgehabten Ber- m- fammlung wurde die Gewerkschaft neu in's Leben gerufen, welche iir den Sommer über wegen Mangel an Betheiligung geschlossen zch worden war. Die Notiz, welche Herr Bock aus Gotha in Eisenach >o- von Gießener Delegirten erhalten hat, ist unrichtig, wenn behaup- me' tet wird» das von Dresden übersandte Material sei verkauft und es- der Erlös des Geldes getheilt. Alles befindet sich im Besitz der m- Gewerkschaft und wurde blos bis September aufgehoben. Mögen :i'i sich die Herren Gießener Delegirten erst eines Besseren belehren I lassen, ehe sie Unwahrheiten in die Welt schleudern. Daß wir die ?es Gelder nicht in dem uns vorgeworfenen Sinne verwendet haben, >s� ist daraus zu schließen, daß alle benachbarten Strikes von hier aus cke llvtcrstütznng fanden. I. A.: M. Simon, Bevollmächtigter, Tiefeweg. L. Koch, Beitragsammler, Asterweg 130. G. Todt, Schriftführer, Neueweg. Daß die deutsche Sedanfeier dieses Mal großes Fiasco machen sollte, dazu mußten auch unsere städtischen Behörden beitragen; wenn auch die große Masse für den wissenschaftlichen Kampf schwer zu bewegen und der Beitritt zu der sozialdemokratischen Arbeiter- Partei den örtlichen Verhältnissen angemessen ein geringer ist, so können wir doch mit Gcnugthnung sagen, daß in hiesiger Stadt unter den Arbeitern der Racenhaß nicht so tiefe Wurzeln geschlagen hat, was aus Nachfolgendem zu ersehen ist. Die Ceremonie bestand im Aufzug sämmtlicher Schulknaben und Vereine mit Fahnen. Es betheiligten sich am Zuge außerdem die Herrn Stadtverordneten, der städtische Verein, 5 Schneider (von 80), 11 Schuhmacher mit Gesellen(von 100), 24 Weber- meister mit Gesellen(von 7— 800), 40 Tuckmachermeifter mit Gesellen(von 7— 800), und so war es bei jeder Corporation; die meisten der Betheiligten waren Kleinbürger und Bourgeois, mit Ausnahme weniger Arbeiter, welche auf Beftagen blos des Frei- bieres halber, welches nach Beendigung der Heiligsprechung der Massentödtung bei den verschiedenen Corporationen nur an diejenigen verabreicht wurde, welche mitgelaufen waren. H. bezahlen wollte, mau mir Freiquartier gewähren würde. Was sagt man zu einem solchen Verfahren? I. H. Aresta«. Der Brcslauer Antrag auf Auflösung aller lokalen Vereine an denjenigen Orten, an welchen die Partei nicht v crbo- ten ist, hat auf dem Kongreß zu heftigen Debatten Veranlassung gegeben. Die Vertreter der sächsischen Volksoereine bestritten auf? Energischste, daß die lokalen Verein- die Opferwilligkeit der Mit- glieder für die Gesammtpartei vermindern, und glaubten durch Hinweisung aus Breslau alle gegnerischen Argumente siegreich widerlegt zu haben. Sie haben jedoch gänzlich übersehen, daß während der vier Jahre, wo in Breslau die Partei existiri, den Mitgliedern die Abhaltung von nur zwei Volksversammlunge» möglich war, daß die Parteiversammlungen in dieser Zeit in etwa 26 verschiedenen, meist außerhalb der Stadt gelegenen, Lokalen abgehalten werden mußten, von denen etwa V» 100— 150 Menschen, sc 40— 80 Personen faßten. Wochen, ja Monate lang mußte jede öffentliche Versammlung unterbleiben, weil hierzu über- Haupt gar kein, wenn auch noch so kleines, Lokal zu erlangen war. Kann es da Wunder nehmen, daß die Partei Hierselbst so geringe oer ii> )as es >ea nt- ätz ng. ht; g-' die be* iea >ir- er- die us- rf" :{| aht sie» n» kie- vi« Ipb Uerlin, 15. September. Am 10. vorigen Monats fuhr ich Fortschritte machte? Wird der Arbeiter, der gestern einer Ber- mit mehren Luckenwalder Parteifreunden behufs Abhaltung einer fammlung, die in der Nähe seiner Wohnung stattfand, anwohnte, Volksversammlung nach Treuenbrietzeu. Der Verlauf derselben! und, durch den gehörten Vortrag momentan begeistert, sich in die war kurz folgender:'Nachdem ich einen Vortrag über„die Lage j Parteiliste einschreiben ließ, auch in die nächste Versammlung -der arbeitenden Klassen" und die Bestrebungen der„Sozialdemo- kommen, die vielleicht vier Wochen später in einem Lokale abge- kritischen Arbeiterpartei" gehalten, meldeten sich verschiedene der halten wird, daS er erst nach halb- oder dreivicrtelstündiaem äußerst zahlreich versammelten Bourgeois zum Wort, um meinen Marsche erreicht? Das kann vielleicht in armen Weberdistrmen i Vortrag zu widerlegen. Nach längerem Hin und Wider sprach! vorkommen, in den großen Städten mit ihrer faulen, indifferenten, 'u. 3t. auch Parteigenosse Simon aus Luckenwalde, und da er das von der sittlichen Fäulniß der Bourgeoisie angefressenen Bevölke-' Fachvemn der Klempner und Gasfitter. Kamvurg-Attona.(Abrechnung über den Strike der Klemp- »er und Gasfitter-Gehülfen.) Obgleich der Strike bereits mehrere Wochen zu Ende ist, war es uns doch bisher nicht möglich, 3lb- rechnung abzulegen; wir bitten daher alle unsere Freunde in der Roth um Entschuldigung und kommen nunmehr unsere Verpflich- tilng nach. Einnahme. Hamburg: Thlr. 414 15 4. Altona: Thlr. 73 3. Wien, Fachverein der Spengler, I.Sendung: fl. 50, ö. W.(laut TageskourS Thlr. 29 15); 2. Sendung: Thlr. 25. Pinneberg, Klempnergehülfen, 1. Sendung: Thlr. 8 10; 2. Sendung: Thlr. 9 6. Frankfurt a. M., Fachverein der Spengler, 1. Sendung: Thlr. �2 25 6: 2. Sendung: Thlr 14 8 2; 3. Sendung: Thlr. 6. München, Fachvercin der Spengler, 1. Sendung: Thlr. 10; 2. Sendung: Thlr. 6. Erfurt, Klempnergehülfen, Thlr. 14 17 9. Hannover, Fachverein, Thlr. 11. Bremen, Fachvercin, Thlr. 10. Kiel, Klempnergehülfen, 1. Sendung: Thlr. 5: 2. Sendung: Thlr. 6. Cassel, Fackverein, Thlr. 2 20. Berlin, Verein ver Klemp- «er, Thlr. 20. Buda-Pest Thlr. 10. Summa Thlr 708 6 9. Ausgabe. An Reiseunterstützung Thlr. 132 12. Wöchent- jichc Unterstützung Thlr. 557 13 6. Außerordentliche Ausgaben �hlr. 52 2 8. Summa Thlr. 741 28 2. Mithin bleibt Defizit Thlr. 33 21 5. . Allen Denen, welche uns so hilfreich zur Seite gestanden ha- irs- den, sagen wir uusern herzlichsten Dank, und geben zugleich auch »as Versprechen, daß wir zu jeder Zeit bereit sein werden, diesen Dank durch iah�That zu beweisen. Hamburg, d. 13. Septbr. 1873. I. 31.: C. Stetz. Ad. Ohm, d. Z. Cassirer des Strike-Comitö's. �Benehmen der Herren mit scharfen Worten verurtheilte, versuchten diese, ihn durch Toben und Pfeifen mundtodt zu machen und nachdem der Borsitzende in Folge des darauf entstandenen Tu- multes gezwungen war die Versammlung zu schließen, die Arbeiter vor dem Versammlungslokal zu einer Prügelei zu verhetzen. In- deß scheiterte dies an dem gesunden Sinn der Treuenbrietzener Arbeiter und nun mußte der seiner Zeit mit tausend Thalern sub- ventionirte Buchdrucker Hannebohn in sein Wochenblatt einen, wie mir mitgetheilt wurde, von dem dortigen Bürgermeister, Herrn Günther, verfaßten, sich in(kopfloser) Bandwurmmanier durch fünf Nummern schlängelnden Artikel aufnehmen, der von Entstellungen, Unwahrheiten und gröbsten Schmähungen strotzte. Eine kleine Blumenlese mag den Lesern des„Volksstaat" ein Bild von dem „Anstand" und der„moralischen" Entrüstung des Verfassers ge- ben: No. 64.„Jedenfalls aber ist es zu bedauern, daß der in der verflossene Geschäftsjahr werden mir das statistische Material hierzu Versammlung anwesende Vertteter der Polizei sich nicht nähere liefern. Bei den letzten Wahlen zum deutschen Reichstage im rung wird ein solcher Fall äußerst selten passiren. Gegenwärtig finden die hiesigen Parteiversammlungen auf dem Dorf- statt; die dem Versammlungslokal zunächsi wohnenden Mitglieder haben eine halbe Stunde, die meisten jedoch dreiviertel bis eine Stunde größ- tentheils schlechten, von den Breslauer Gasflammen unbeleuchteten Weg zu laufen, ehe sie dasselbe erreichen. Fürwahr, hätten die hiesigen Mitglieder gar noch einen Lokalverein, der Ausschuß hätte nie einen Heller Parteibeittäge von ihnen gesehen.— Will man den Nutzen oder Schaden der Lokalocreine erkennen, so muß man Orte mit einander vergleichen, welche gleich günstige Bedingungen für die Entwicklung der Partei besitzen, von denen die einen jedoch Lokalvereine, die andern keine haben. Ich will hier zu Nutz und Fromme» der Herren Föderalisten einige solche Vergleiche anstellen. Die Kassenberichte des Ausschusses über da? Auskunft über den Haupttedner hat geben lassen." No. 65. „Faulere Redensarten sind wohl selten gemacht und sehen wir auch, daß andenvärts mit schamloser Frechheit und Niederträchtig- Jahre 1871 entfielen auf die Kandidaten unserer Partei in Sack-- sen ca. 48,000 Stimmen, im übrigen Deutschland ca. 16,000 Stimmen(die Kandidaten des Allg. d. Arb.-Ber. vereinigten auf pal rißt lea, a! sse» lier« n lut' schielt« 'übt ailtz A regl lOb ikeit gesprochen ist, so fehlt unS für die Art und Weife, der hier sich in ganz Deutschland ca. 30,000 Stimmen). Die Partei hatte vernommenen Redeweise jede passende Bezeichnung.— Mit der � in Sachsen also dreimal so viel Anhänger als in allen andern ! Sorte Speck, die Bernstein hier angewandt hat, fängt er keine Staaten Deutschlands zusammengenommen. Entsprach jedoch die Mäuse(will ich auch nicht, verehrter Herr Bürgermeister).—! Höhe der aufgebrachten Parteisteuern der Anzahl der Anhänger? Hierbei machte der Jüngling in der That ein so unbeschreiblich Nicht im Geringsten. Vom September 1372 bis 13. August 1373 unschuldiges Gesicht, daß man ihm hätte die Backen streichen! lieferten sämmtliche sächsischen Mitglieder an regelmäßigen und mögen."' freiwilligen Beittägen an die Parteikasse ab ca. 564 Thlr. 20 Gr. Nr. 67.„Er(Bernstein) will, daß die Arbeiter eine höhere Bil-P Pf., wogegen die Mitglieder in den andern deutschen Staaten dung erhalten, damit sie von den großen Schätzen der Meister in in derselben Zeit ca. 1597 Thlr. 14 Gr. 6 Pf. entrichteten. Das Gewerkschaft der Holzarbeiter. Leipzig, 13. Sept. In der heutigen Versammlung wurde über die in Nr. 6 des Cirkulär bekanntgegebenen Anträge gesprochen und abgestimmt. Die Anträge zu§ 20 a,§ 12,§ 12 Absatz 3 angenommen. Der Vorschlag, die Gründung der Jnvalidenkassen detreffend, der Generalversammlung überlassen, alle übrigen Anlage als theilS unwesentlich, theils hart, theils die Verwaltung erschwerend, fallen gelassen. Beantragt wurde: In§ 14 der Gc- dwrkschafts-Statutcn das Wörtchen„nicht", in den Satz„Unver- x�athete, welche nicht an u. s. w." zu streichen. Ferner wurde • Erfurt als Vorort vorgeschlagen und dem Congreß von der Ver- fammlung empfohlen. Schließlich beschloß man eine allgemeine Holzarbeiter-Vcrsammlung einzuberufen, damit diese einen Dele- girten nach Erfurt sende._ H. Schubert. Allgemeiner beutscher Schneiderverein. >4e» Ehemnih, 14. Sept. Da mit Ende September das lll. 'kol' Tch�al fällig wird, so ersuche ich alle Bevollmächtigten unbe- ' dingt(und zwar durch besondere Umstände diesmal ausnahms- „ sveise) daraus zu sehen, daß die Abrechnungen schon am lO. October ie J Ul den Händen des HauptkassirerS Herrn Fricdr. Fisch er, Augustus- -hit' urSerf!tr- sich befinden, da sofort nach erfolgter Bekannt- ' j J Ulachung der Abrechnung der Ausschuß nach Braunschweig über- pa" siedeln wird. Gleichzeitig mache ich nochmals ganz besonders l?ic' darauf aufmerksam, daß Gelder nur an den Hauptkasstrer izu irfl �"den sind. Die süddeutschen Collegen ersuch? ich besonders, das � Geld nur durch Postanweisung zu senden, da abgesehen von der Ersparung an Porto, noch extra ein Verlust entsteht durch daS umwechseln, wenn sie das Geld in Briefe einlegen. � Für den Ausschuß: H. Weck, Sonnenstr. 747, 1 Tr. J|j Correjpondenzen. „fS» Haintchen, d. 15. September. Seit der Arbeitseinstellung des hiesigen Bürgermeisters und des Raths der Stadt ist von unserer Seite nichts wieder in die Oeffentlichkeit gedrungen und wollen wir hier den Ausgang des Gemeinde- und Parteilebens in kurzen Worten schildern. Nach Veröffentlichung der Correspondenz in Nr. 4 dss. Bl. ; wurden die Verfasser zu einer öffentlichen Polemik von Seite des Bürgermeisters Dr. Fischer und dem Stadtrath gezwungen, in welcher die Verfaffer siegten. Der Bürgermeister nahm seine Ent- . lasiung, wohingegen der Stadttath erst nach Ablauf seines Man- dats kündigen konnte und der Wegfall der Abth. A, wodurch die ge»� Arbeitseinstellung erfolgte, ist vom Ministerium nicht gestattet wor- den, trotzdem diese Schulabtheilung nach dem alten Gesetz nicht bestehen konnte und nach dem neuen Volksschulgesetz nicht bestehen j�jid darf und der Stadtkaffe im letzten Haushaltplan ein Deficit von ■ L � � Schüler erwachsen ist; dies ist wieder ein neuer pjtf.«-weis, dag daS Proletariat nicht einmal auf gesetzlichem Wege okf Zu feinem Rechte gelangen kann. b� y.C'trr,W bk Selbsthülfe unter der hiesigen Bourgeoisie 5',' V�ftir dient folgender Fall: Eine der größten Firmen ift£ C°r'!? I9en �afn",,etn Btoße« Gebäude zur Einquartirung 11 Ramschen Webstühlen und hatte zu die em Behuf- etwaS |V.7°°'"'U"land käuflich erworben, welches aber noch nicht ausreichte. :d f uub ba uugenirt noch anderes genommen wurde, kam es zum Prozeß. Kunst und Wissenschaft mitgenießen, womöglich wie er, darin schwelgen können. In demselben Athem hatte er freilich behauptet, daß überall(!) nur Lüge, und Wahrheit nur in den Schriften der Sozialdemokraten zu finden sei, weshalb er diese dann auch allen Heilssuchenden so(!!) dringend empfehle. Daun aber führt er fast in Verzückungen versetzt mit gewaltigem Pathos Aussprüche der größten Dichter unter sozialdemokratischer Anwendung über Mensckenwürde und Arbeit an. Sein Glück, daß unsere Arbeiter ihm auf diesem Gebiet nicht haben folgen können und noch nicht soweit gekommen sind, daß sie ihn ganz verstehen und durchschauen, denn sonst hätte es kaum ausbleiben können, daß ihm unter ent- sprechenden und vielleicht nachdrücklichen Handbewegunzen mit Worten seines LieblingSdichters(??) Schiller, welche dieser apart für Bernstein gedichtet zu haben scheint, geantwortet wor- den wäre» wie z. B. mit der Stelle aus der„Glocke":„Nehmet Holz vom Fichtenstamme!" oder indem man den geistig und körperlich angegriffenen Redner ans Gesundheitsrücksichten ver- schonte mit den schönsten(wörtlich) Worten aus dem„Taucher": „Hochherziger Jüngling fahre wohl!" Zweck dieser Artikel war natürlich, mich und in mir die So- zialdemckratie lächerlich zü machen und zweitens die Treuenbrietze- ner Arbeiter auf mich zu verhetzen. Jndeß hatten sich die Herren diesmal verrechnet. Wir beriefen nämlich zum 14. dieses Monats wieder eine öffentliche Versammlung ein mit der Tagesordnung: 1) GeschäftSkrisis und Guldenhetze und 2) die Berichte des Wochen- blattes über die Volksversammlung vom 10. August. Herr Hanne- bohn, der brieflich eingeladen war, war nicht erschienen, der Bür- germeister promenirte während der Versammlung im Garten umher und einige Ruhestörer, die von den braven Arbeitern energisch zur Ruhe verwiesen wurden, zogen es vor, allmälig zu verschwin- den. Nachdem ich über beide Punkte referirte und Ehrhardt aus Luckenwalde meine Ausführungen in geradezu glänzender Weife er- gänzt hatte, wurde einstimmig folgende Resolution angenommen: Die heutige Versammlung erklärt:„Die Berichte des Wochenblattes über die letzte Volksversammlung sind durchaus unrichtig und geben nur ein Zeichen von der Verlogenheit und Unwissenheit deS Verfassers; dem gegenüber erklärt die Bersammlung die Bestrebungen der Sozialdemokratie für durchaus gerechtfertigt und ist eZ die Pflicht jeden Arbeiters sich derselben anzuschließen." Eine zahlreiche Einzeichnung erfolgte hierauf. So wäre denn auch in Trcuenbrietzen, trotz der Jnttigue un- serer Gegner, die Idee des Sozialismus zum Durchbruch gelangt; an unseren dortigen Parteigenossen ist es nun, dafür zu sorgen, daß das Erreichte nicht wieder verloren geht; dies können sie aber nur, indem sie erstens fest zusammenhalten und zweitens auf den „Volksstaat" abonniren und denselben überallhin verbreiten. Und das lege ich Allen ans Herz. MO Gruß und Handschlag Eduard Bernstein. Aerlin. Ansang dieses Frühjahrs wurde ich wegen Abhal- tung einer Versammlung in Kreuznach, da die Wirthm uns in letzter Stunde ihr Lokal verweigerte und wir trotzdem tagten, von der dortigen Polizeibehörde belangt. Die Anklage lautete aus groben Unfug. Ich wurde zu acht Tagen Haft verurtheilt; von den Kosten war keine Rede. Jetzt endlich, nachdem schon fünf Monate seit Verbüßung meiner Haft verstrichen sind, werde ich auf die hiesige Polizeibehörde gerufen und mir eröffnet, daß ich die Kosten im Bettage von 3 Thlr. 8 Sgr. zu tragen hätte, worauf ich erwiderte, daß ich nicht in die Kosten verurtheilt woran Anhängern dreimal so starke Sachsen lieferte also etwa den 2Vz. Theil der von den übrigen deutschen Staaten aufgebrachten Parteisteuern, mithin ist die Opfecwilligkeit oder Opferfähigkeit der nichtsächstschen Parteigenossen achtmal so groß, als die der sächsischen. Woher kommt dieses Resultat, daö geeignet ist, den sächsischen Parteigenossen die Schamröthe in'S Gesicht zu treiben? Ist etwa der sächsische Arbeiter weniger freigebig, als der preu- ßische, der bairische zc., oder ist er etwa im Durchschnitt um so viel schlechter gestellt, als sein Kollege in den andern deutsche» Staaten? Keins von Beiden ist der Fall. Der Grund, weßhalb die sächsischen sozialistischen Proletarier, im Vergleich zu ihrer Zahl, nur den achten Theil der von ihren Gesinnungsgenossen in den andern deuffchen Staaten entrichteten Steuern aufbringen, liegt einzig darin, daß Sachsen das Land der„Arbeitervereine", „Volksvereine",„Arbeiterlese- und Bildungsvereine" und aller möglichen„Vorwärts"- und Rückwärtsvereine ist. Es liegt in der Natur der Sache, daß der arme Arbeiter, welcher für die Ge- werkschaften Beiträge zu leisten hat, nicht außerdem noch zu zwei politischen Bereinigungen stenern kann; wo daher lokale Bereine Beittäge von ihm erheischen, wird er für die Gesammtpartei fast gar nichts übrig haben. Das beweisen unzählige Beispiele; ich will nur einige davon hier anführen. Augsburg und Nürnberg sind zwei Städte von ungefähr gleicher Größe; die eine hat fast die gleichen rednerischen Kräfte wie die andere, in beiden find Lokale zu größeren Versammlungen zu erlangen. Es müßte dem� nach die eine ungefähr so viel Beittäge für die Partei aufbringen als die andere. Ist dem so? Nehmen wir die Kassenberichte des vergangenen Verwaltungsjahres zur Hand, so finden wir, daß Nürnberg an freiwilligen und regelmäßigen Beiträgen 110 Thlr. 14 Gc. 7 Pf.; Augsburg dagegen nur 14 Thlr. 21 Gr. 6 Pf., also etwa den 7'/-. Theil von dem was Nürnberg entrichtet hat. Woher dieses für Augsburg so beschämende Resultat? Daher. daß in Augsburg ein Lokalverein:„der literarische Verein" existirt; in Nürnberg dagegen nur Volks- oder Parteiversammlungen ab- gehalten werden. Den AugSburgern scheint übrigens der„litera- rische Verein" ihre„berechtigten Eigenthümlichkeiten" nicht genügend zu wahren. Während viele Orte mit den größten Lokalschwierig leiten unablässig zu kämpfen haben, während die Mitglieder der dritten Stadt Deutschlands, von der Polizei gehetzt, seit 4 Jahren obdachlos umherirren, gehen die„Internationalen" Augsburgs mit dem Plane um, zu den schon bestehenden, kaum ihr Dasein fristenden, drei lokalen Organen BaiernS noch ein viertes zu�grün- den. Mißglückt das Unternehmen— nun, so werden die Schul- den desselben, wie beim seligen„Proletarier", der Gesammtpartei aufgehalst. Nehmen wir zwei andere Orte, Meerane und Langenbielau. Letzteres ist höchstens"h so groß als ersteres. Die Partei existirt erst VI, Jahre in Langenbielau, während Meerane seit vier Jahren zu den Parteiorten zählt. Lokale zu gewöhnlichen und Volks- Versammlungen sind in der sächsischen Fabrikstadt viel leichter zu erhalten als in dem schlesischen Gebirgsdorfe, in dessen Parteilokal sich höchsten« 130 Meeranefer pferchen ließen. Langenbielau hat einen Agitator, der aber im vergangenen Verwaltungsjahre sechs Monate in Haft war; Meerane hat, wenn nicht in seinen eigenen Mauern, so doch in seiner nächsten Umgebung, mehrere redne- rische Kräfte. ES müßte also mindestens eben so viel Partei- beitrüge als Langenbielau aufbringen; statt dessen sandte es bis zum 3. Mai 18 Thlr. 23 Gr.—. nach Hamburg, während Lan- genbielau in derselben Zeit 53 Thlr. 29 Gr— also über daS Dreifache, an die Parteikasse ablieferte. Man wähle zwei beliebige den sei. Nachdem mich nun die Polizei mehrere Male besucht hat, Orte, sobald nur sonst ein und dieselben Bedingungen für die Tut- hat mau heute meiner Wirthin hinterlassen, daß, wenn ich nicht Wicklung der Partei in beiden vorhanden sind, wird stets derjentge Ort, welcher keinen Lokalverein hat, finanziell mehr für die Gc- semmtpartei leisien, als der, welcher einen solchen befitzt. Berlin liefert den besten Beweis sür die Richtigkeit dieses Ausspruchs. So lauge der demokratische Albeiterverein die dortigen Mitglieder abwöchentlich vereinte, war cä um die Partei daselbst sehr traurig bestellt; seit die dortigen Parteigenossen jedoch die Lokalvereine haben einschlafen lassen, liefert Berlin wenigstens viermal so viel Beitrüge als früher an die Hauptkasse ab. Die Mitglieder eines Lokalvereins sollten nur auf ein halbes Jahr die Sitzungen dessel- ben und die Bcitragspflicht für ihn suspendircn, sie sollten nur den Versuch machen, während dieser Zeit nur M rtglrederversawm- lungen der sozialdemokratischen Arbeiterpartei allwöchentlich einzu- berufen, so werden sie bald sehen, wie an ihrem Orte die Partei wesentlich erstarken wird, wie die Parteibeiträge sich erheblich ver- mehren werden. Soll die Partei in ihrer Entwicklung nicht furcht- bar gehemmt werden, so ist eS unbedingt nölhig, daß die Vor- stände der Lokalvereinc ihre Souverainetät aus dem Altare der Partei opfern, daß sie ihre persönlichen Liebhabereien deren Inter- esse unterordnen. Neben sie jedoch wider Erwarten diesen Akt der Wochenblattes" für Memminger Januar und Februar 3 Thlr.;!�*! Internationale Metallarbeiterschaft. Neviges: Beruh. Ahlmann, Schreinermstr., f. Febr. 4 Gr., Arb.-i�-»»*'�» Montag, den 22. September: Sitzung bei Finsterbusch, Part. f. März 13 Gr.; Planitz: Weber, Schlossermstr., f. Jan. Reichsfiraße 11.- Tagesordnung: 1) Fortsetzung des Bortrag,; 2) Ge. 4 Gr., Arb.-Part. f. Juni 5 Gr.; Römerstadt in Mähr.: Arb.- � Bild.-Verein f. Jan. 11 Gr.; Rochlitz: Arb.-Verein f. April 7 GrJ— i"' naln'c nmn mZheieT teden Montag. D.». Friedr. Männcl(Verl.-Avz�) 8 Gr.; Rcgcnsburg: Arb.-Part. 7 Gr., Internationale«ewerklchast der Maurer- u. Zimmerer. Fachverein d. Tischler S Gr.; Stuttgart: Sattlerverein f. Juni 3 Gr.; Würzburg: Schuhmacher- Gew. f. Jan. 3 Gr., Tischler- fachv. Mai 6 Gr.; Weimar: Arb.-Verein f. April 7 Gr., Schuhm. Gew. Juni 10 Gr.; Wilkowva: Job. Blum f. Mai 8 Gr.; Zwickau: Arb.-Partei f. Mai u. Juni 26 Gr. Gleichzeitig erklären wir, daß Anoncen solcher Einsender, die nach zweimaliger Erinnerung die Gebühren nicht entrichtet haben, Dienstag, den 23. Sept., Abends 8 Uhr, Bersamm- lung bei Zeidler, Windmühlenstraße Nr. 7. Tagesordnung: Gcwerkschasts-Angelegenheiten, Aufnahme neuer Mit' glieder. Das Erscheinen Aller ist Pflicht. Der Bevollm. fWstjig Verkehrs-Lokal und Arbeits-Nachweis für Sattler uud Berufsgcnossen Friedrichsstraße 5, bei Halliger.(4w' W Briefkasten m•,... des Ausschusses. Nicderlößnitz: Die dortigen Parteigeneffen wer- Selbstverleugnung nicht aus,;o wird es Sache der Partelbehorden � 5[ngQjc f;ncr zuverlässigen Adresse ersucht, da ein an Herrn hinfort nicht eher aufgenommen werden, bis die rückständigen Die Filialexpedition des„Volksstaat" befindet sich audij träge bezahlt sind. Der Parteiausschuß. für 4. Quartal bei Heinrich Krauß, Schuhmacher, und Hamburg 10 Sept 1873 nimmt auch derselbe Bestellungen für das Quartal wie für einzelne»--- r'' Monate entgegen. NB. Das Abonnement muß pränumerando entrichtet werden. sein, energische Maßregeln zu ergreifen, zur Bekämpfung dieses die! Fmzel abgesandter Brief als unbestellbar retour kam. Ueberhaupl Partei vernichtenden BakuniSmuS. empfehlen wir recht sehr, uns alle Adreffen so genau wie nur möglich Der Urlqeder des BreSlauer Antrags. anzugeben, und zwar dies möglichst oft zu thun. Aorck. (Wir behalten uns vor, in nächster Nummer uns über diese der Redaktion. Büttner in Zürich: Wollen Sie uns, privatim Angelegenheit auszusprechen und darzulegen, inwiefern wir mir!»der auch öffentlich, beweisen, daß der Bericht im„Volksstaat" über die den Aussührnngen des Einsenders einverstanden sind oder nicht.! Angelegenheit Memminger„arg entstellt" ist. Gegen eme abs.chtUch- Tiit> Wphl,hi*tt �„Emfiellung" müssen w,r uns entschieden verwahren, mdkssen find wir Die Redaktion des„Vol Sstaat».).. gern bereit, etwaige Versehen, wenn Sie nns solche nachweisen können, Kannover. 4. er Strike der hiesigen Tischler dauert IN seiner � wichtigen. G-g in Penig: Der Artikel„Unsere Feinde" ist nicht vollen�AuödehtMNg fort. Tie Meister beharren bei der�Weigerung..�m Abdruck' geeignet. Wir' hätten Ihnen brieflich Nachricht gegeben. Unterstützung wolle man senden an unsern Kassirer W. Schulz, ftvknn wir Ihre Adresse gewußt hätten. E« soll uns sehr angenehm sein, Ballhosstraße Nr. 1. Die Kommission. wenn Sie uns weitere Eorrespvndenzen zugeben lassen. Anonymus in SiB. Der Arbeilönackwcis für Tischler befindet sich nur allein! Leipzig: Wenn Nichts Pasfiri, sind wir nicht Schuld daran. Wir iibri- aus der Tischlerherberge Ballhosstraße Nr. i. gens uns Wunsche angibt und seinen Namen verschweigt, kann auch nicht Ktlmsiedt, 17. Sept. Vorigen Montag, den IS. September, l««? Berücksichtigung rechnen, p.e. in Main,: Wenn Sie dm„B-lk». wurde von den hiesigen Scknhmache.u eine Versammlung abge-��� und den�Nmen �uglnch lesm.��' � � nun Ä' i«"d K°rtigast über die Laae em �e �„ Mt � Schuhmacher und über die Organisation der Schuhmacher-Gewerk-! ��egung hineingesetzt sind, um Skandal zu machen, so werden Sie die schaften rcserirten. Tie Zuhörer waren mit den Ausführungen der von Ihnen angeführten Gründe als hinfällig erkennen. Der Skandal Reserenten dermaßen einverstanden, daß sie sofort zu einer inter ist ja das Handwerk der Haffelmänner. E. G. in Lößnitz: W.r haben nationalen Gewerkschaft zusammentraten. Selbige besteht aus 21 keinen Berichr erhalten, soviel wir uns erinnern, sonst wäre derselbe zum Mann. Nächsten Sonntag wird in Helmstedt eine neue Versamm- Abdruck gelangt. Wir hätten auch keinen Grund gehabt, einen Bericht luna stattfinden; über eine Volksversammlung nicht aufzunehmen. Hochgrtl in Berlin: : Es wird wohl nichts übrig bleiben, als daß Sic die 3 Thlr. 8 Sgr. j bezahlen. Uns scheint, daß dieselben als„Hasttofien" von Ihnen ein« sKrkläruna" gezogen werden sollen. gegen H. G. Juch, gegenwärtig wieder bei H-nschel u. S°hu, �Ä'�hrg LftZ! früher m Hannover.._..| Ichr. 5 Gr. H. Kr« München: 3.Ou. Thlr. 33. 4. 3. E. snr Leis- Ten Partei- und Gesinnungsgenossen von Ober- und Nieder Haßlau, Vielau und Umgegend diene zur Nachricht, daß der Unter- zeichnete jederzeit Bestellungen auf den„Volksstaat" annimmt. Für das 4. Quartal bittet man die Bestellungen rechtzeitig zu machen. Niederhaßlau. Ferdinand Ziegenrücker bei Horndrechslermeister Flechsig. Alle Briefe an den Arbeiter- Bildnngsvercin sind von nun an zu adreisiren an Conrad Frenzel, Zwickaverstraße; in Parteiangelegen« hellen an ftarl Ehrentraut, Chemnitzer Straße, Postplatz. Stollberg.[26] Ltilttgart slraße 29, parterre, Ht. Für Schuhmocher. Das Arbeits-Nachwcisbureau befindet sich Rothe- BoikSversammlung in Taucha. Sonntag, den 21. Scotcmber, Nachmittags 5 Uhr. im Löwen. Tagesordnung: Der deutsche Reichstag und die Reichstagswahlen. Referent: Fink. Das Comitö. Sszialdemokralische Arbeiterpartei. iCtfllllH Jeden Mttwoch Abend 8 Ubr findet im kleinen Saalt des Herrn Friedrich Hcmsoth Parlri- Versammlung statt. ]S3b] Der Bertrauensmaun. Vi, »re »'/ pel de W 3 hilft Ii 1t Sozial-demokratische Arbeiterpartei. Unsere Mitgliederversammlungen finden bis auf welleres jeden Dienstag, Abends 8 Uhr, im Lokale der„Bolkshalle", bei Herr» Dotzauer, statt.[S.] Der Vertrauensmann. Herr Sch..., wenn Sie nicht bald die Sache erledigen, werde ich andere Schritte thun.__ Th. Kalb, Frankfurt aM. Ich erkläre hiermit Folgendes: Die fraglichen drei Briefe gehen die Forderung der hiesigen Parteimitgliedschaft an Juch nicht im geringsten etwas an. Herr Juch schuldet») der Partei- Mitgliedschaft für Ballons 1 Thlr., dem Lefeklnb für verschie- denc mitgenommene rcsp. nicht abgelieferte Sachen den Betrag von ungefähr 1 Thlr. 29 Sgr. 6 Psg., der Krankenkasse für 3 mitgenommene nicht zurückgelieferte Notizbücher laut Rech- nung 7 Sgr., Summa 3 Thlr. 6 Sgr. 6 Psg. Betreffs der drei Briese habe ich bereits an die von Juch genannten Stellen Aufforderung. imon aus Pausa, im vorigen Jahre als Colportcur in Sachse» .,_„-----------,-----.. reisend, wird hiermit aufgefordert, seine Adresse baldigst an Uinerzeicht Nitz: Schr. 1 Thlr. Bttchr, Cclp. hier: Ab. Juli 22 Gr. 5 Ps. �o;.- neicn gelangen zu lassen. dem. Arbciter-Partei Hannover: Ann. IS Gr. J. Mtllr Crimmitschau:� Zwickau. Richard Bachmann. ~chr. Thlr. 1. 9. Enzl hier: Ann. 3 Gr. Brltt Cvnstanz: Ann. 6 Gr.-------- Fachv er. der Gasfllter u. Klempner Hamburg: Ann. Thlr. l. 1.—. Fond für pol. Gcmaßregclte. Von Stcklberg hier S Gr. geschrieben und wird von Besagten wohl Quittung erfolgen Allgemeiner pöttcher-(Küper-) Perein. P Dienstag, den 23. September, Abends 8 Uhr: Versamm- lung im Heise'schen Lokal, Landsbergerfir. 15.— Tagesordnung: 1) Bor- über den Empfang. Im Uebrigen gehe ich über die Auslassun gen des Herrn H. G. Juch zur Tagesordnung über, denn wer mich kennt, wird mir keine Stieberei zumnlhen. Tie Partei- genossen hiesigen Ortes ersuche ich noch', aus die Auslassungen des genannten Herrn in No. 86 des„Volksstaat", die die Mit- gliedschaft betreffen, zu antworten. Kassel, 18. September 1873. I. Gern Hardt(nicht Bernhardt), Vertrauensmann. trag; 2) BcrschiedeneS. Um zablreiches Erschewen ersucht Der Bevollm. Die Parteigenossen der nachbenannten Orte werden hierdurch aufgefordert unverzüglich dafür Sorge zu tragen, daß folgende Annonceltschulden baldigst bezahlt werden. Auerbach: Genossenschafts- Maschinenstickerei f. Mai 2 Thlr. 3 Gr.; Altona Schuhmackergcw. f. Mai 6 Gr.; Arb.-Verein f. Das in der geschlossenen Mitgliederversammlung vom «CvllUl 9. ds«. M. gewählte Agitationscomite hat sich consiiMirt und zu seinem Borsitzenden Herrn I. Henke, zu seinem Schriftführer Unterzeichneten, an den sämmiliche die Agitation beiressenden Briese ic> zu richten sind, gewählt. Ed. Bernstein, S. W. Nostizstraße Nr. 4. SBTÖlUlfdjtUClß Metallarbeiter- Gewerksgenosseaschast. Die Versammlungen finden jeden Mittwoch Abend regelmäßig bei Schellbach, alte Knochenhauerstraße 13 statt. Der Bevollmächtigte: [S.] C. H. Müller, Scharrnfiraße 22, II. Internationale pauhandwerker- StiioflenCchaft Allen Mitgliedern und correspondirmden Genoffen zur GenossenschastsbuSsdruckeret zu Leipzig In der am IS. Sept. d. I. zu Hamburg stattgehabten Mitglieder« Versammlung behufs Wahl des Aufsichtsrathes für das laufende Geschäftsjahr wurden einstimmig gewählt: R. Pranst, I. Vorsitzender, Th. Külbel, 2. Vors., Th. Zorck, Schriftführer, H. Bcnncke und A. Geib, Beisitzer.— Die Adresse von Praast ist: Hamburg, Steckest hörn 6; die Adresse von Dorck ist: Hamburg, 1. Vorsehen, Hof 13. (II PI fü: « R bi C K fi bei st nt TrNn.achsl kischenil im Berlage oer Buü/pauölung des „Volksstaat": Der Dolksstaat-Äalender für 1874. Inhalt: Kalcndarium. Biographischer Kalender. Die Schlachl um den Birlenbaum. Eine Parabel von St. Simon. Rolh«� � Französische Arbeiter. Robert Owen, ein Charakterbild. Del l z Pauker von Niklashauscn; historische Erzählung von Robert fa Schweichcl. u. s. w. u. s. w. � I Um die Auflage bemessen zu können, wird gebeten, die w stellünoen bieranf schon jetzt z» machen. � � l tU Allen Mitgliedern und corrcipondirmeen Gmopen zum Ten Parteigenossen empfehlen wir folgende Organe zur Verbreilung- Nachricht, daß alle Briese an den BevollmachNg en Friedrich Erust Louis„Braunschweiger Volkssreund", erscheint die Woche 6 Mah Btrr genstern, Peterstraße 24 I.. zuwenden M.__| ver Quartal durch die stZoft beroaen 15 Sgr. 52'. kr. M D«ember und Januar 26 Gr., für Juni 7 Gr.; Bremerhaven: Arbeiter- Partei 5 Gr.; Braunschweig: Metallarbeiter- Gewerk. für Juni 20 Gr., C. H. Muller für Februar 5 Gr.; Berlin: Heinsch f. Jan. 4 Gr., Mauus. u. Handarb. f. Jan. 6 Gr., Metallarb.-Gew. f. Juni 6 Gr., Bernstein f. April 6 Gr., Schuh- macher-Gew. f. April 6 Gr., Reimann f. Juni 7 Gr., Mauufalt. u. Haudarb. f. Mai 7 Gr., Sattler-Verein f. Jan bis Juni 1 Thlr. S Gr.; Bensheim: Arb.-Part. f. März S Gr., Weihrauch, Buchbinder, f. März 3 Gr.; Bremen: Malergew. f. Juni 4 Gr.; Bamberg: Arb.-Part. f. Juni 4 Gr.; Cöln: Cigarrenarb.-Gew. (Fest) für Juni u. Juli 1 Thlr. 10 Gr.; Chemnitz: Maurer- und Zimmergewerkschasi 15 Gr., Uhle für Mai 8 Gr., Metall- arbeiter Gewerkschaft für Juni 7 Gr.; Crimmitzschau: Agitations- Comitö für Mai 16 Gr., Volksverein(Ausflug) 1 Thlr. 10 Gr.; Cassel: Albeiter- Partei für Mai 24 Gr.: Constanz: Arb.-Partei für Mai 6 Gr.; Düsseldorf: Reichelt f. Jan. 4 Gr.; l, ottt rn s, internationale Merallarheitkrgelvcrksgcnassenschaft. mUl<£ Die Ausschußsitzungen finden regelmäßig jeden Montag, Abends 8 Uhr in Thümlcrs Restaurarion, Heerengasse, statt. [ml] Richard C. I. Wolf, GeschästSführcr, Lmdensir. 8, 1 Tr. /V 14, Montag dm 22. September: VLljCIlUUl) Große Volksversammlung in dem aus dem Neustädtcr Marftc ausgestellten großen Circus. Tagesordnung: 1) Reichstagswahlen. 2) Die heutigen ZcitungSrer- Hältnisse in Beziehung zu den Arbeitern. D. B. Frautsurt a.M. Schneider- Affoziatiov Meisengasse 12, den Parteigenoflen und Lesern des„Volksstaat" zur Anfertigung von Herrenkleidern unter reellster Bedienung. Stoffe auf Lager stets vorräthig. jZc»] Ter Vorstand. a fllJ Bolksstaat. AbonnemcntS für das » e-.- c* Fr /u iIVTIIWITUII II» vierte Quartal werden in meiner Woh- T armstadt: DougeS f. Febr. 4 Gr., Arb.-Part. f. Marz 12 Gr.;" TOI£ aU Sennabend Abends in den Versammlungen(Stadt Creuz- ' I 1, Otvnvnovov» i TCoiw it OA(\\t(x C�rtrif V.. Dresden: Maurer u. Zimmerer f. Febr. u. Mai 24 Gr., E. Knof f. Mai 7 Gr., Metallarb.-Gew. 27 Gr., Agitat.-Comitv f. Mai 6 Gr.; Duisburg: Arb.-Partei f. März 3 Gr.; Dessau: Spinner- strike f. März 7 Gr.; Erfurt: Hesse f. April 4 Gr.; Forst: Arb. Part. Febr. u. Juni 1 Thlr. 18 Gr.; Freiberg in Sachs.: Arb.- Part. f. April 25 Gr.; Freiburg in Bd.: Gimbel f. April 4 Gr.; Frohburg i/S.: Arb.-Part.(Anfrage) Mai 5 Gr.; Gotha: Arb.- Part. Dez. bis Juni 19 Gr.; Holzarb.- Gew. f. Juni 7 Gr., Schuhm.-Gew. f. Juni 10 Gr.; Grimma: Ver. f. März 5 Gr.; Glauchau: Korbmachermstr. Ed. Lehmann f. Juni 12 Gr.; Halber- stadt: Arb.-Part. f. Febr. u. Mai 18 Gr.; Haide iu Holst.: Pe- tersen f. März 24 Gr.; Hannover: Buchbind.-Verein f. März u. Juni 19 Gr., Arb.-Partei f. Jan. bis April 1 Thlr. 3 Gr., Schneiderverein f. Mai 10 Gr.; Hamburg: Schiffszimmerer- Gew. f. März, Mai, Juni 29 Gr., Steinmetzengew. f. April, Mai 13 Gr. HildeSheim: Arb.-Part. Mai u. Juni 18 Gr.; Hannover: Arb.- Part. Jan. bis April 23 Gr., Arb.-Verein 20 Gr., Holzarb. Gew. f. April 5 Gr.; Johann-Georgenstadt: Arb.-Part. f. Mai 6 Gr.; Larigenbielau: Arb.-Part. f. März u. April 16 Gr.; Leugenfeld: Agit.-Com. 14 Gr.; Leismg: Arb.-Part. f. Febr., Mai, Juni 25 Gr.; Lörrach: Allgemeiner Arbeiter- Bund, Mai 9 Gr.; Melsungen: G. Wolf 3 Gr.; München: Schneider Gerstmeier April und Juni 16 Gr., Schuhmacher-Produftivgenossensch.15 Gr., Schuhmacher- Fachvcr. Mai 6 Gr., Buchbinderver. Mai 5 Gr.; Münsingen: Schoell, Hemdensabr. Juni 8 Gr.; Markranstädt: Comitö z. V.-Vets. Juni 5 Gr.; Müssen St. Niklas: Arb.-Bild.- Berem Juni 8 Gr.; Nürnberg: Expedition des„Temokratischen Der ÄbonnementSpreis bcttägr pro Quartal 1 fl. 25 kr., pro Monat 29 kr. Da« Abonnement ist im Voraus zu entrichten. Die Restanten des„VolkSstaar" wie auch von Schriften werden auf- gefordert, in aller Kürze Zahlung zu leisten. Die Filialcxpeditton: [j-w]_ Theodor Kalb, Jndengasse Nr. 156. Frankfurt a.M. Dominikanergasse 10.— Jeden Samstag Abend Bortrag und Di«. kusfion. SB. Der„Voltsstaat" liegt in folgenden Wirthschasteu aus: Schwab, Papageistraße; Schüßlcr, Papazeistraße; im Stolzenfels, alte Mainzer- gaffe; im Lindcnbanm, Saalgafle; Cilz, Kannegießergaffe und Foullon, kostet per Quartal durch die Post bezogen 15 südd. W. Redakteur S. Kokosky. „Chemnitzer freie Presse", erscheint wöchentlich sechsmal, kostet per Post 18 Sgr. 63 kr. südd. W. Redakteur: I. Vahltcich- „Crimmitschauer Bürger- und Bauernfreund", erscheioi wöchentlich sechsmal. Preis per Quartal 15 Sgr.— 52'/- kr. südd. W. Redakteur Gustav Kwasniewsky. „Dresdner Bolksbote", ericheint wöchentlich sechsmal; kostet pe� Quartal 21 Sgr.— 1 ff. 17 kr. südd. W. Redakteur: Otto' Walster. „Fiirther Demokratisches Wochenblatt", erscheint wöchentlich einmal, Preis per Post 6'- Sgr.— 22'- kd. südd. W. „Geraer Volkssreund", erscheint wöchentlich einmal. Preis per Post 7'/- Gr.— 26'- kr. südd. W. Redakteur: Brätter. „Der Zeitgeist", erscheint in München wöckentlich sechs Mal' Preis per Post 45 fr.= 13 Sgr. Redakteur: Geiser.' „Hofer Zeitung", erscheint wöchentlich zweimal. Preis per Post �41 fr.— II3,< Gr. Redakteur: Carl Lienig. „Süddeutsche Volksstimme", erslbeint wöchentlich dreimal in Mainz. Preis per Quartal 45 kr.— 13 Gr. Redakteur: 3#' Kayser... „Gleichheit", Organ der Arbeiterpartei in Oesterreich, erschew« wöchentlich einmal in Wiener-Neustadt. Preis per Quartal 75 kr. östr.— 15 Gr._ J „Sozial-politisches Volksblatt", erscheint monatlich zweimal in Klagenfurt. Preis per Quartal 50 fr.— 10 Gr. Redakte»� M. Karner. I' k. d dr w ,Arbeiterwock>enchronik", Organ der ungarischen Arbeiter, � scheint in deutscher Sprache in Buda-Pest. Preis per Quartal Kicinzschochcr Lange's Rkfiauranon. Demokratischer Arbeiterverein. Jeden Sonnabend 8 Uhr Versammlung in _ Der Borstand.[2a[ tkittthrt««rbeierbildung, verein. Deutsche Sektion der Internationalen Arbeiterassoziation. Unser Lokal befindet sich jetzt:«1 Lwe?o»t Newman Street Oxford Street W. C.— E« finden abwechselnd Vorttäge über soziale und politische Fragen statt.— Im Namen de« Vereins: der Sekretär.— Meine Adresse ist: F. Leßner, 2 klt-ro� Str. Fiteroy Sq._ ßrttt