tajdnff* fOMSI«thm««s, Miwunii wa a*. jlHMwtW»rt Az- ani SaKanftM an. gKd'e�tUtioen st» Ms #mtat|tes«taaUa: . � S.».«,»>,. l«1 Befcekas.». Jt. ®. N. Sinnt«»», SS g, Hathat»tr. cera. «. R»««««»nt»prtii: DD» Pnntz« tacl.Glempti. Knitt Z I V»»., st« die übrig« »««Ich««taate» 1««st». pr» Quartal. ?e»natG- Ad»U«tHUAt» »«d« Wi tln Deutsch» »»ch»ßalt» ans dm>. n. i. Ms»at x. axf d» iM» Mt desexd«»» aug»»«»», w Lg». Sachs« x. Hrzgth. «stchs..NW,dx� auch an« d» 1. Wusat» b'/, OrgandersozialdemokratischenArvetterparteiundderinternaNonalenGetverksgenosimschasten. Nr. 106. Sonntag, 2. Mvemöer. 1873. Abonnements auf den„Bolksstaat" für die Monate November und Dezember zu 1(P/» Neugroschen werden bei allen deutschen Postanstalten, für Sachsa,, und Hcrzogth. Sachsen-Altenbura auch für Monat November allein zn S'/, Ngr., für Leipzig für November zu 6 Ngr. bei der Expedition Zcitzerstraße 44, und bei Col- pvrteiir Müller, für die Umgegend von Leipzig bei den Filial- rxpeditiouen: für Volkmarsdorf, Reudnitz, Neuschönefeld zc. bei O. Slclzcr, Reudnitz, Kapellengasse II, 2 Tr., für Plagwitz und Lindenau zc. bei Frau Hohe, Rotzmarkt Nr. 9, in Lindenau, für Connewitz ic. bei Tenbert, Bornaische Straße 197, für Kleinzschocher und Umgegend bei Fleischer, Nr. 87 daselbst �nrgegengenvimnen. . Parteigenossen! ermüdet nicht, auch fernerhin allerorts nach Kräslen zur Weiter Verbreitung des Parteiorgans beizutragen. Die Uedaktion und Lrpedition des„Nolksstaat i: c An die Parteigenossen! Wie Euch ans Zeitungsnotizen begannt geworden ist, werden die Wahlen zum Reichstage schon im Januar, spätestens An- � fangs Februar 1874 stattfinden. Die Parteien unserer Gegner rüsten sich, um den Wahlkampf in der gewohnten Weise für sich auszunutzen und vermittelst schöner Redensarten das arbeitende Volk nach wie vor vom Verfolg seiner wahren Interessen abzu lenken. Unsere Partei, die sozial-demokratische Arbeiterpartei, hat dem gegenüber die erhebende, zugleich aber auch schwere Auf- gäbe, für die Rechte des Volkes auf der Wacht zu stehen und l>sn arbeiterfeindlichen Parteien die auf Täuschung abzielende, die Arbeitcrausbcutnng, den Egoismus und den Schwindel künst- lich verdeckende Maske unnachsichtlich vom Antlitz herunterzureißen. Um dieser Aufgabe nach Möglichkeit genügen zu können, müssen auch wir uns bei Zeiten kanipsfähig machen. Wir haben uns dabei zuvörderst die alle Wahrheit„Einigkeit macht stark" in's Gedächtnis zu rufen und ihr entsprechend zn handeln. Die f Mitglieder aller Orls müssen sich in einer Zeit, wie es die jetzige ist, mehr noch denn sonst als ein Ganzes fühlen, zumal i es gilt, überall die Kräfte der.Partei zn stählen und zu messen. In den Wahlkreisen, vor Allein in den vom Partei-Kongreß ! besonders hervorgehobenen, müssen, sofern dies noch nicht gc- schchen ist, schleunigst Wahlcomitö's gebildet und alle Schritte eingeleitet werden, welche uns zum Wahlsiege dienlich sind. Die � Wahlcomite'S haben sich sofort mit denr unterzeichneten Ausschüsse bezüglich der Agitation in Verbindung zn setzen, um so cm planloses Wirken von vornherein auszuschließen. Wer sich berufen fühlt zur Agitation, sei es im engeren oder weiteren Kreise, der wird ersucht, sich dem Ausschuß oder einem Wahl- svmitö zur Verfügung zu stellen, um dann an geeignetem Orte für die Grundsätze und die Eandidatcn der Partei zu wirken. Doch es ist nicht genug, den Willen für die Wahlagitation ber Partei zu haben, es gehört auch die Möglichkeit dazu, diesen Willen bekunden zu können. Hier begegnen wir einer anderen Wahrheit:„Ohne Geld kein Sieg!" Parteigenossen! Ihr alle, Mann für Mann, habt Euch diese Wahrheit vor Augen zu führen. Eure Opfcrwilligkcit wird dann die altbewährte sein und Ihr werdet nicht zögern, die Ansammlung von Geldern für den Partei-Wahlfond energisch in Angriff zu nehmen. Erinnert Euch daran, daß der Congreß die Begründung des Wahlfonds dein Ausschuß zur Pflicht ge- �achl hat und zwar in der Erkenntniß, daß das Geld für die Wahlagitation nicht in einzelnen Ortskassen zerstreut und so �icht selten todt liegen, sondern zusammenfließend in eine Kasse von hier ans auf die wichtigsten Agitalionspunkte be- fruchtend verwandt werden soll. Wir fordern Euch nun auf, die ausgcsandten Listen in Eurem Freundeskreise, sei eö im Hause oder in der Werkstatt, m Umlauf zu setzen und dabei die Bedeutung der Wahl für die Verbreitung unserer Principicn allen Gesinnungs- und Arbeits- genossen au's Herz zu legen. Arbeiter, Partei- und Gewerksgcnossen! Jeder von Euch üürd zur Wahl seine Schuldigkeit thun, das erwarten wir. Daß Ihr in den Partei- und Arbciterversammlungen in nächster Zeil steis den Wahlfond befürworten und demselben nach Kräften Beiträge zuwenden werdet, halten wir für selbstverständlich. Die gute Sache, für die unsere Partei im Vordcrtrcffen steht, wird Euch begeistern und erkennen lassen, daß sie im breiten Strome des Wahlgctricbes nur gefördert werden kann, wenn wir Alle lür sie eintreten und so den Förderungsmitteln unsererseits einen Werth verleihen, der die ererbte Macht unserer Gegner tief in Schatten stellt. Vorwärts, Parteigenossen, zu neuer Thätigkcit und durch sie zu neuen Erfolgen! Hamburg. 30. Oktober 1873. Der Ausschuß. iv cvc.»«,. Seid, Rödingsmarkt 12. 2...v»f" � den Wahlfond sind den Vertrauensmännern unterm mutigen Tage zugefckickt worden. für den Wahlfond sind nebst den Listen an den Parkei- ?«. xennebe. kleiner Schäferkamp 34, Hamburg, einzusenden. » Quittung über die Beiträge zum Wahlfond wird anner in der «- Abrechnung auch im„Volksitaat" geleistet. Die Bakunisten au der Arbeit. Denkschrift über den letzten Aufstand in Spanien von Friedrich Engels. II. Die Allianzisten konnten unmöglich in der lächerlichen Lage verharren, in die sie sich durch ihre scblaue Wahlpolitck versetzt hatten; sonst war eS zu Ende mit ihrer bisherigen Herrschaft über die spanische Internationale. Sie mußten wenigstens zum Schein handeln. Was sie retten sollte, war— der allgemeine Strike. Der allgemeine Strike ist im batnnistischcn Programm der Hebel, der zur Einleitung der sozialen Revolution augesetzt wird. Eines schönen Morgens legen alle Arbeiter aller Gewerte eines Landes oder gar der ganzen Welt die Arbeit nieder und zwingen dadurch in längstens vier Wochen die besitzenden Klassen, entweder zu Kreuz zu kriechen, oder aus die Arbeiter loszuschlagen, so daß diese dann daS Recht haben, sich zu vcrlhcidigen und bei dieser Gelegenheit die ganze alle Gesellschast über den Haufen zu werfen. Der Vorschlag ist wert entfernt davon neu zu sein; französische und nach ihnen belgische Sozialisten haben seit 1348 dies Paradepferd stark geritten, das aber ursprünglich englischer Race ist. Während der auf die Krise von 1337 folgenden raschen und heftigen Eutwick lung des Chartismus unter den englischen Arbeitern war schon 1839 der„heilig- Monat" gepredigt worden, die Al beitSeinstellung auf nationalem Maßstab(s. Engels, Lage der arbeitenden Klaffe, S. 279), und hatte solchen Anklang gefunden, daß die Fabrikarbei- ter von Nordeugland im Juli 1342 die Sache auszuführen ver- suchten.— Auch auf dem Genfer Allianzistenkongreß vom 1. Sep- tember d. I. spielte der allgemeine Strike eine große Rolle, und wurde allseitig zugegeben, daß dazu eine vollslänvige Organisation der Arbeiterklasse und eine gefüllie Kasse nölhig sei. Und darin liegt eben der Haken. Einerseits werden die Regierungen, besonders wenn man sie durch politische Enthaltung ermuthigt, weder die Organisation noch die Kasse der Arbeiter je soweit kommen lassen; und andererseits werden die politischen Ereignisse und die Uebergriffe der herrschenden Klassen die Befreiung ver Arbeiter zu Wege bringen, lange bevor daS Proletariat dazu kommt, sich diese ideale Organisation und diesen kolossalen Reservefond anzuschaffen. Hätte es sie aber, so brauchte es nicht den Umweg des allgemeinen StrikeS, um zum Ziele zu gelangen. Für Jeden, der das geheime Getriebe der Allianz einigermaßen kennt, kann es nicht zweifelhast sein, daß der Vorjchlag zur An- Wendung dieses probaten Mittels vom schweizer Cenlruni ausging. Genug, die spanischen Führer fanden hier einen Ausweg, um etwas zu thun, ohne direkt„politisch" zu werden, und gingen mit Freuden darauf ein. Die Wunderwirkungen des allgemeinen Strikes wurden überall gepredigt, man bereitete sich darauf vor, in Barcelona und in Alcop damit den Anfang zu machen.— Inzwischen näherten sich die politischen Verhältnisse mehr und mehr einer KrisiS. Die alten Großsprecher der bundesstaatlichen Republikaner, Castelar und Eonsortcn, erschraken vor der Vewe- gung, die ihnen über den Kopf wuchs; sie mußten die Gewalt an Pi y Margall abtreten, der einen Compromiß mit den Jntransi- gentcn versuchte. Pi war unter den offiziellen Republikanern der einzige Sozialist, der einzige, der die Nolhwendigkeit einsah, die Republik aus die Arbeiter zu stützen. Er legte auch alsbald ein Programm sofort ausführbarer Maßregeln sozialer Natur vor, die nicht nur den Arbeitern unmittelbar vortheilhaft sein, sondern auch in ihren Folgen zu weiteren Schritten treiben und so die soziale Revolution wenigstens in Gang bringen mußten. Aber die baku- nistischen Internationalen, die selbst die revolutionärste Maßregel zurückzuweisen verpflichtet sind, sobald sie vom„Staat" ausgeht, unterstützten lieber die tollsten Schwindler unter den Jntransigen- ten als einen Minister. Pi'S Verhandlungen mit den Jntransi- gcnten zogen sich in die Länge; die Jntransigenten wurden unge- duldig, und die Hitzigsten unter ihnen fingen an, in Andalusien den kantonalen Aufstand ins Werk zu setzen. Jetzt mußten die Führer der Allianz ebenfalls losschlagen, wenn sie nicht im Schlepp- tau der intransigenten Bourgeois bleiben wollten. Der allgemeine Strike wurde also befohlen. In Barcelona wurde jetzt unter anderm ein Maueranschlag erlassen:„Arbeiter! Wir machen einen allgemeinen Strike, um den tiefen Abscheu zu zeigen, den wir empfinden, wenn wir sehen, wie die Regierung daS Heer zur Betämpfung unserer arbeitende» Brüder verwendet, dabei aber den Krieg gegen die Earlisten ver- nachlässigt" u. s. w.— Die Aibeiter von Barcelona, der größten Fabrikstadt Spaniens, deren Geschichte mehr Barrikabenschlachten aufzuweisen hat, als irgend eine andere Stadt der Welt, wurden also aufgefordert, der bewaffneten Regierungsgewalt nicht ebenfalls mit den in ihren Händen befindlichen Waffen entgegen zu treten, sondern— mit einer allgemeinen Arbeitseinstellung, mit einer Maßregel, die nur die einzelnen Bourgeois direkt berührt, nicht aber ihren Gcsammtvertreter, die Staatsmacht! Die barcelonescr Arbeiter hatten in der thatlosen Friedenszeit den gewaltsamen Phrasen zahmer Leute wie Blerini, F-rga Pellicer und Binas zu- hören können; als es zum Handeln kam, als Alerini, Farga Pel licer und Binas erst ihr famoses Wahlprogramm erließen,� dann fortwährend abwiegelten, und endlich, statt zn den Waffen zu rufen, den allgemeinen Strike erklärten, wurden sie den Arbeitern geradezu verächtlich. Der schwächste Jntransigent zeigte immer noch mehr Energie als der stärkste Allianzist. Die Allianz und die von ihr genassührte Internationale verlor allen Einfluß, und als der allgemeine Strike von diesen Herren proklamirt wurde unter dem Borwand, damit die Regierung lahm zu legen, lachten die Arbei- ter sie einfach auS. Aber da« wenigsten« hatte die Thätigkeit der falschen Internationalen noch fertig gebracht, Barcelona von der Theilnahme am kantonalen Aufstand abzuhalten; und Barcelona war die einzige Stadt, deren Beitritt zur Bewegung dem überall stark in ihr vertretenen Arbeiterelement einen festen Rückhalt und damit die Aussicht geben konnte, sich schließlich der ganzen Bewe- gung zu bemächtigen. Und ferner war mit dem Beitritt von Bar- celona der Sieg so gut wie entschieden. Aber Barcelona rührte keinen Fmger; die barcelonescr Arbeiter, über die Juttansigenten im Klaren, von den Allianzisten geprellt, blieben unthätig und sicherten dadurch den endlichen Siez der Madrider Regierung. Waö Alles die Allianzisten Alerini und Brousse(Näheres über sie enthält der Bericht über die Allianz) nicht abhielt, in ihrem Blatt, der„LoliÄnritö revolntionnaire", zu«Wären:„Die revolutionäre Bewegung vabmut sich wie ein Lauffeuer über die ganze Halb- insel... in Barcelona ist noch nichts geschehen, aber auf dem öffentlichen Platze ist die Revolution in Perma- nenz!" Es war aber die Revolution der Allianzisten, die im Hatten von Pauken besteht und ebendeshalb„permanent" nicht vom„Platze" kommt. In Alcoh war gleichzeitig der allgemeine Strike auf die TageS- ordnung gesetzt. Alcoy ist eine Fabrckftadt neueren Datums, von jetzt vielleicht 30,000 Einwohnern, in der die Internationale, in bakunistischer Form, erst seit einem Jahre Eingang und sehr rasche Verbreitung gefunden hat. Der Sozialismus war diesen, bisher der Bewegung ganz fremden Arbeitern in jeder Form willkommen, ganz wie sich dies in Deutschland hie und da in zurückgebliebenen Orten wiederholt, wo der Allgemeine deutscht Arbeiterverein Plötz- lich einen großen augenblicklichen Anhang bekommt. Alcoy war daher zum Sitz der bakunistlschen Föderalkommission für Spanien erkoren, und grade diese Föderalkommission werden wir hier an der Arbeit sehen. Am 7. Juli beschließt eine Arbeiterversammlung den allgemei- nen Strike, und sendet am folgenden Tag eine Deputation zum Alcalden(Bürgermeister) mit der Aufforderung, die Fabrikanten binnen 24 Stunden zusainmenzuberufen und ihnen die Forderun- gen der Arbeiter vorzulegen. Der Alcalde Albors, ein Bourgeois- republikaner, hält die Arbeiter hin, bestellt Truppen in Alicante, und räth den Fabrikanten, nicht nachzugeben, sondern sich in ihren Hausern zu verbarrikadiren. Er selbst werde an seinem Posten sein. Nachdem er eine Zusammenkunft mit den Fabrikanten ge- habt— wir folgen hier dem offiziellen Bericht der allianzistischen Föderalkommission, datirt 14. Juli 1873— erläßt er, der An- sangs den Arbeitern Neutralität versprochen, eine Proklamation, worin er„die Arbeiter beleidigt und verleumdet, Partei für die Fabrikanten nimmt, und so das Recht und die Freiheit der Stti- kenden vernichtet und sie zum Kamps herausfordert." Wie die frommen Wünsche eines Bürgermeisters das Recht und die Frei- hat der Strikenden vernichten können, bleibt jedenfalls unklar. Genug, die von der Allianz geleiteten Arbeiter ließen dem Stadt- rath durch eine Commission erklären, wenn er die versprochene Neuttalität im Strike nicht aufrecht zn halten gesonnen sei, so solle er, um einen Conflckt zu vermeiden, lieber abdanken. Die Com- Mission wurde abgewiesen, und als sie das RathhauS verließ, feuerten Polizisten auf das Volk, das friedlich und unbewaffnet ans dem Platze stand. DieS der Beginn des Kampfs nach dem allianzistischen Bericht. Das Volks bewaffnete sich, der Kampf be- gann, der„zwanzig Stunden« gedauert haben soll. Auf der einen «weite die Arberter, die die„Zolisinritö revolutionnair«" auf 5000 angibt auf der andern Seite 32 Gensdarmen im RathhauS und einige Bewaffnete in vier oder fünf Häusern am Markt, welche Häuser auf gut preußisch vom Volke niedergebrannt wurden. End- sich ging den Gensdarmen die Munition aus, sie mußten kapiw- liren.„Man würde weniger Unfälle zu beklagen haben, sagt der allianzislische Commisstonsbericht, wenn nicht der Alcalde AlborS das Volk getäuscht hätte, indem er sich zu ergeben vorgab und dann seigerweise diejenigen ermorden ließ, die, gestützt' auf sein Wort, ins Rathhaus eindrangen; und dieser selbe Alcalde wäre nicht von der mit Recht entrüsteten Bevölkerung getodtet worden, wenn er nicht aus die ihn Verhaftenden in nächster Nähe seinen Revolver abgefeuert hätte." Und was waren die Opfer dieses Kampfes?„Wenn wir die Anzahl der Todten und Verwundeten(aus Seiten des Volks) nicht genau berechnen können, so können wir doch sagen, daß ihrer nicht unter— zehn sind. Auf Seiten der Herausforderer zählt man nicht weniger als fünfzehn Todte und Verwundete." Dies war die erste Straßenschlacht der Allianz. Während zwanzig Stunden schlug man sich gegen 32 Gensdarmen und einige dcwasiaete Bourgeois, besiegte sie, nachdem sie ihre Munition ver- schössen, und verlor im Ganzen zehn Mann. Wohl mag die Allianz ihren Eingeweihten den Spruch Fallstaffö einpauken, daß „Borsicht der bessere Theil der Tapferkeit ist". Es versteht sich, daß alle die Schreckensnachrichten der Bour- geoisblättcr von zwecklos niedergebrannten Fabriken, massenweise erschossenen Gensdarmen, von mit Petroleum übergossenen und angezündeten Menschen reine Erfindungen sind. Die siegreichen Arbeiter, selbst wenn die Allianzisten sie führen, deren Motto ist: „ES muß Allens verrungenirt worden," gehen immer viel zu groß- müthig mit ihren besiegten Gegnern um, und diese dichten ihnen vahcr alle die Schandthaten an, die sie im Falle des Siegs zu begehen nie unterlassen. Also der Sieg war errungen.„In Alcoy", jubelt die„Soli- änritS rüvolutionnaire",„sind unsere Freunde, 5000 an der Zahl, Herren der Situation geworden.« Und was machten die„Herren" aus ihrer„Situation"? Hier läßt uns der allianzistische Bericht und das allianzistische Journal vollständig im Stich; wir sind auf die gewöhnlichen Zeitungsberichte angewiesen. Aus diesen erfahren wir, daß in Alcoy nunmehr ein„Wohlfahrtsausschuß" errichtet wurde, d. h. eine revolutionäre Regierung. Nu» hatten zwar die Allianzisten aus ihrem Congreß zu St. Immer in der Scbweiz, am 15. Sept. 1872, beschlossen,„daß jede Organisation einer politischen, söge nannten provisorischen oder revolutionären Gewalt nur eine neue Prellerei sein kann und für da» Proletariat ebenso gefährlich sein würde wie alle jetzt bestehenden Regierungen." Auch hatten die Mitglieder der zu Alcoy sitzenden spanischen Föderalkommission ihr Bestes gethan, daß der Congrcß der spanischen Internationalen diesen Beschluß zum seinigen machte. Trotz alledem finden wir, daß Severins Albarracin, Mitglied dieser Commission, und nach einigen Berichten auch Francisco Tomas, ihr Sekretär, Mitglie- der dieser provisorischen und revolutionären Regierungsgewalt, des Wohlfahrtsausschustes von Alcoy, waren! Und waS that dieser Wohlfahrtsausschuß? Welches waren seine Maßregeln, um„die sofortige volle Emanzipation der Arbeiter" durchzusetzen? Er verbot allen Männern, die Stadt zu verlassen, während dies den Frauen erlaubt blieb, falls sie— Pässe hätten! Die Gegner der Autorität führen die Pässe wieder ein! Im Uebrigen absolute Rath-, That- und Hülslosigkeit. Inzwischen rückte General Vclarde mit Truppen von Alicante an. Die Regierung hatte alle Ursache, die Lokalausstände der Pro- vinzen in aller Stille beizulegen. Und die„Herren der Situa- tion" von Alcoy hatten alle Ursache, sich aus einer Situation zu ziehen, aus der sie nichts zu machen wußten. Der Deputirte Cer- vera, der den Vermittler machte, hatte also leichtes Spiel. Der Wohlfahrtsausschuß dankte ab, die Truppen rückten am 12. Juli ohne Widerstand ein, und die einzige Gegenversprechung, die dem Wohlfahrtsausschuß gemacht wurde, war— allgemeine Amnestie. Die allianzistischen„Herren der Situation" waren wieder einmal glücklich aus der Klemme. Und damit endete das Abenteuer von Alcoy. In San Lucar de Barrameda bei Cadix, erzählt uns der allianzistische Bericht,„schließt der Alcalde daS Lokal der Internationalen und fordert durch seine Drohungen und durch seine unaufhörlichen Angriffe gegen die persönlichen Rechte der Bürger den Zorn der Arbeiter heraus. Eine Commission reklamirt vom Minister die Anerkennung des Rechts und die Wiederöffnung des willkürlich geschlossenen Lokals. Herr Pi bewilligt dies im Prin- zip... verweigert eS aber in der Wirklichkeit; die Arbeiter finden, daß die Regierung ihre Assoziation planmäßig in die Acht erklären will; sie setzen die Lokalbehörden ab und ernennen andere an ihrer Stelle, die das Lokal der Assoziation wieder öffnen/' „In San Lucar... beherrscht da? Volk dre Situation!" tri umphirt die„Solidaritö rövolutionnaire". Die Allianzisten, die auch hier, ganz gegen ihre anarchischen Grundsätze, eine revolutionäre Regierung gebildet, wußten mit ihrer Herrschaft nichts anzu- fangen. Sic verloren die Zeit mit leeren Debatten und papierncn Beschlüssen, und als General Pavia Sevilla und Cadix genom men hatte, schickte er einige Compagnien der Brigade Soria, am 5. August, pach San Lucar, und fand— keinen Widerstand. Dies sind die Heldenthaten der Allianz, da wo sie ohne jede Conkurrenz auftrat. III. Unmittelbar nach dem Straßenkampf von Alcoy erhoben sich die Intransigenten in Andalusien. Noch war Pi y Margall am Ruder und in steter Verhandlung mit den Chefs dieser Partei, um aus ihnen ein Ministerium zu bilden; warum also losschlagen, ehe die Verhandlungen gescheitert? Der Grund dieser Uebereilung ist nie ganz klar geworden; soviel aber ist sicher, daß den Herren Intransigenten es vor allen Dingen um schnellstmögliche praktische Durchführung der bundesstaatlichen Republik zu thun war, damit sie in den Besitz der Macht und der vielen neu zu schaffenden Regierungsposten in den einzelnen Cantonen kämen. Die Cortes in Madrid zögerten zu lange mit der Zerschlagung Spaniens; man mußte also selbst Hand anlegen, und überall souveräne Can- tone ausrufen. Die bisherige Haltung der(bakunistischen) Jnter- nationalen, die in die intransigcntistischen Händel seit den Wahlen tief verwickelt waren, ließ auf deren Mitwirkung rechnen; hatten sie doch eben von Alcoy gewaltsamen Besitz genommen und waren also im offenen Kampf mit der Regierung! Dazu kam, daß die Bakunisten seit Jahren gepredigt hatten, jede revolutionäre Aktion von oben nach unten sei verderblich, Alles müsse von unten nach oben organisirt und durchgesetzt werden. Und jetzt bot sich die Gelegenheit, das berühmte Prinzip der Selbstherrlichteit, wenigstens für die einzelnen Städte, von Unten nach Oben durchzusetzen! Es war nicht ander« möglich: die bakunistischen Arbeiter gingen auf den Leim und holten den Intransigenten die Kastanien aus dem Feuer, um nachher von diesen ihren Bundesgenossen, wie immep mit Fußtritten und Flintenkugeln abgelohnt zu werden. WaS war nun die Stellung der bakunistischen Internationalen in dieser ganzen Bewegung? Sie hatten ihr den Charakter der föderalistischen Zersplitterung geben helfen, sie hatten ihr Ideal der Anarchie, soweit eS möglich war, verwirklicht. Dieselben Baku nisten, die in Cordova wenige Monate vorher die Errichtung te volutionärer Regierungen für Verrath und Prellerei der Arbeiter erklärt hatten, sie saßen jetzt in allen revolutionären städtischen Regierungen Andalusiens— aber überall in der Minderzahl, so daß die Intransigenten thun konnten waS sie wollten. Während diese Letzteren die politische und militärische Leitung behielten, wurden die Arbeiter mit pomphaften Redensarten abgefertigt oder mit angeblichen sozialen Reformbeschlüssen von der rohesten und sinnlosesten Art, die zudem nur eine papierene Existenz hatten. Sobald die bakunistischen Führer wirkliche Zugeständnisse verlangten, wurden sie schnöde abgewiesen. Den englischen ZeitungScorrespon- Kenten gegenüber hatten die inttansigenten Leiter der Bewegung nicht« Wichtigeres zu thun, als jeden Zusammenhang mit diesen sogenannten Internationalen und jede Verantwortlichkeit für sie abzulehnen, und zu erklären, daß sie deren ChesS sowie alle an- wesendeu Pariser Kommuneflüchtlinge unter schärfster Polizeiaufsicht hielten. Endlich, wie wir sehen werden, in Sevilla, schössen die Inttansigenten, während des Kampfe« gegen die RegierungStruppen, auch auf ihre bakunistischen Bundesgenossen. Inzwischen hatte diese ohne jeden Vorwand auS der Pistole geschossene Erhebung e» Pi y Margall unmöglich gemacht, weiter mit den Inttansigenten zu verhandeln. Er mußte abtreten; an feiner Stelle kamen die reinen Republikaner von der Sorte Caste- lar'« an'S Ruder, Bourgeois ohne Verhüllung, deren erstes Ziel war, der früher von ihnen benutzten, aber jetzt für sie nur hinder- lichen Arbeiterbewegung den GarauS zu machen. Eine Division wurde unter General Pavia gegen Andalusien, eine zweite unter CampoS gegen Valencia und Cartagena zusammengezogen. Den Kern bildeten die aus ganz Spanien versammelten GenSdarmen, lauter alte Soldaten, deren Disziplin noch unerschüttert war. Wie bei den Angriffen der Versailler Armee gegen Pari«, sollten die GenSdarmen auch hier den demoralisirten Lmicnttuppen festen Halt geben und überall die Spitzen der Angriffskolonnen bilden, eine Aufgabe, die sie in beiden Fällen nach Kräften erfüllten. Außer ihnen erhielten die Divisionen noch einige zusammengeschmolzene Anieuregimenter, so daß jede von ihnen ungefähr SOOO Mann zählte. Die« war alle«, wa« die Regierung gegen die Insurgenten aufzustellen vermochte. General Pavia setzte sich gegen den 20. Juli in Bewegung Am 24. wurde Ccrdova von einer Abthnlunz GenSdarmen und Linie unter Ripoll besetzt. Am 29. griff Pavia daS verbarrika- dirte Sevilla an, da« am 30. oder 31.— vie Telegramme lassen diese Daten oft ungewiß— in sein« Hände fiel. Er ließ eine fliegende Kolonne zur Unterwerfung der Umgegend zurück und zog gegen Cadix, dessen Bcrthcidiger nur den Zugang zur Stadt, und auch diesen nur schwach vertheidigten, dann aber sich ohne Wider- stand am 4. August entwaffnen ließen. In den folgenden Tagen entwaffnete er, ebenfalls ohne Widerstand, San Lucar de Barra- meda, San Roque, Tarifa, Algesira« und eine Menge andrer kleiner Städte, deren jede sich als souveräner Kanton konstituirt hatte. Gleichzeitig sandte er Kolonnen gegen Malaga, da« am 3, und Granada, daS am 3. August ohne Widerstand kapitulirte, so daß am 10. August, nach noch nicht 14 Tagen, und fast ohne Kampf, ganz Andalusien unterworfen war. Am 26. Juli eröffnete Martinez CampoS den Angriff gegen Valencia. Hier war der Aufstand von den Arbeitern ausgegangen. Bei der Spaltung der spanischen Internationale hatten in Valencia die wirklichen Internationalen die Mehrzahl für sich; und der neue spanische Föderalrath wurde nach dieser Stadt verlegt. Bald nach Proklamirung der Republik, al« revolutionäre Kämpfe in Aussicht standen, boten die bakunistischen Valencianer Arbeiter, der unter Ultrarevolutionärin Phrasen sich verhüllenden Abwiegelei der Barceloneser Führer mißtrauend, den wirklichen Internationalen an, in allen lokalen Bewegungen mit ihnen zusammen zu gehe». Als die kantonale Bewegung ausbrach, schlugen Beide, die Jntran sigenten benutzend, sofort loS und vertrieben die Truppen. Wie die Junta von Valencia zusammengesetzt war, ist nicht bekannt geworden; aus den Berichten der englischen Zeitungskorrcspondenten geht jedoch hervor, daß in ihr wie in den Valencianer Freiwilligen die Arbeiter entschieden vorherrschten. Dieselben Korrespondenten sprachen von den Valencianer Insurgenten mit einem Respekt, den sie weit entfernt sind, den andern vorherrschend inttansigenten Auf ständischen zu widmen; sie rühmten ihre ManneSzucht, die in der Stadt herrschende Ordnung, und prophezeiten einen langen Wider stand und harten Kampf. Sie täuschten sich nicht. Valencia, eine offene Stadt, hielt aus gegen die Angriffe der Division CampoS vom 26. Juli bis zum 3. August, also länger als ganz Anda- lusien zusammen genommen. In der Provinz Murcia war die gleichnamige Hauptstadt ohne Widerstand besetzt worden; nach dem Fall Valencias zog CampoS gegen Cartagena, eine der stärksten Festungen Spaniens, nach der Landseite von einem zusammeohängenden Wall und vorgeschobenen Forts auf den beherrschenden Höhen geschützt. Die 3000 Mann RegierungSiruppen, ohne alles Belagerungsgeschütz, waren mit ihren leichten Feldkanonen gegen die schwere Artillerie der FortS natürlich ohnmächtig und mußten sich auf eine Entschließung der Landseite beschränken: diese aber bedeutete wenig, so lange die Cartagineser mit ihrer im Hasen erbeuteten Kriegsflotte die See beherrschten. Die Insurgenten, nur mit sich selbst beschäftigt, während in Va- lencia und Andalusien gekämpft wurde, dachten erst an die Außen- welt nach Unterdrückung der übrigen Ausstände, als ihnen selbst Geld und Lebensmittel ausgingen. Dann erst wurde ein Versuch gemacht, gegen Madrid vorzurücken, da« mindesten« 60 deutsche Meilen entfernt liegt, mehr als doppelt so weit al« z. B. Valencia und Granada! Die Expedition nahm unfern Cartagena ein klägliches Ende; die Einschließung schob allen weiteren Ausfällen zu Lande einen Riegel vor; man warf sich also auf Ausfälle mit der Flotte. Und welche Ausfälle! Von einer neuen Insurgirunz der eben erst unterworfenen Seestädte durch die cartagineser Kriegs- schiffe konnte keine Rede sein. Die Flotte de« souveränen Kantons Cartagena beschränkte sich also darauf, die übrigen— nach der cartagmestschen Theorie ebenfalls souveränen— Seestädte von Valencia bis Malaga mit dem Bombardement zu bedrohen und vöthigenfalls wirklich zu bombardiren, fall« sie nickt die verlangten Lebensmittel und eine KriegSkontribntion in harten Thalern an Bord brachten. So lange diese Städte al« souveräne Kantone gegen die Regierung in Waffen standen, galt in Cartagena daS Prinzip: Jeder für sich. Sobald sie�besiegt waren, sollte das Prinzip gelten: Alle für Cartagena! So verstanden die Jnttan sigenten von Cartagena und ihre bakunistischen Helfershelfer die BundeSstaatlichkeit der souveränen Kantone. Um die Reihen der Freiheitskämpfer zu verstärken, ließ die Regierung von Cartagena die ungefähr 1800 Baugefangcnen loS, die im Bagno der Stadt eingekerkert waren— die scklimmsten Räuber und Mörder Spaniens. Daß diese revolutionäre Maßregel ihr von den Bakunisten eingeflüstert war, ist nach den End hüllungcn de« Bericht« über die„Allianz" keinem Zweifel mehr unterworfen. E« ist dort nachgewiesen, wie Bakunin fttr die „Entfesselung aller schlechten Leidensck asten" schwärmt und den russischen Räuber für da« Vorbild aller wahren Revolutionäre erklärt. Wa« dem Russen recht, ist dem Spanier billig. Wenn also die cartagineser Regierung die„schlechten Leidenschaften" der cingcspundeteo 1800 Gurgclschneider entfesselte und damit die De moralisation unter ihren Truppen auf die Spitze ttieb, so Harn bette sie ganz im Geist Bakunin«. Und wenn die spanische Re- gierung, statt ihre eignen Festungswerke in Grund zu schießen, die Unterwerfung Cartagena« von der inneren Zerrüttung der Ber theidiger erwartet, so folgt sie einer ganz richligen Politik. So kam es, daß in wenigen Tagen ganz Andalusien in den Händen der bewaffneten Intransigenten war, Sevilla, Malaga, Granada, Cadix u. s. w. fielen ihnen fast ohne Widerstand in die Hände. Jede Stadt erklärte sich für einen souveränen Kanton und setzte einen revolutionären Regierungsausschuß(Junta) ein. Murcia, Cortagena, Valencia folgten. In Salamanca wurde ein ähnlicher Versuch, doch mehr ftiedlicher Natur, gemacht. E« waren also die meisten großen Städte Spanien« im Besitz der Insur gentcn, mit Ausnahme der Hauptstadt Madrid, einer reinen Luxu« stadt, die fast nie entscheidend eingreift, und Barcelona'«. Hätte Barcelona losgeschlagen, so war der Enderfolg fast gewiß und daneben dem Arbeitcrelement in der Beegung ein mächtiger Rück- halt gesichert. Aber wir haben gesehen, daß die Inttansigenten in Barcelona ziemlich ohnmächtig waren, während die zu jener Zeit dort noch sehr mächtigen bakunistischen Internationalen den allge- meinen Sttike zum Vorwand nahmen, um abzuwiegeln. Bar- celona war also diesmal nicht auf seinem Posten. Trotzdem hatte der, wenn auch harmlos eingeleitete, Aufstand immer noch große Aussicht auf Erfolg, wäre er nur mit einigem Verstand geleitet worden, selbst nur nach der Weise der spanischen Militärrevolten, wo die Garnison einer Stadt sich erhebt, zur nächsten zieht, die schon vorher bearbeitete Garnison dieser Stadt mit sich fortreißt, und lawinenartig anschwellend gegen die Haupt- stadt vordringt, bi« ein glückliche« Gefecht oder der Ueberttitt der gegeu sie gesandten Truppen den Sieg entscheidet. Diese Methode war diesmal ganz besonder» anwendbar. Die Insurgenten waren überall seit längerer Zeit in Freiwilligen Bataillone organisirt, deren Disziplin zwar erbärmlich war, aber sicher nicht erbärmlicher als die der Reste der alten, größtentheils auseinander gegangenen spanischen Armee. Die einzig zuverlässigen Truppen der Regierung waren die GenSdarmen(jjnardlas cirilcs) und diese waren über das ganze Land zerstreut. ES kam vor allem darauf an, die Zu- sammenziehung der GenSdarmen zu verhindern, und dieS konnte nur geschehen, indem man angriffsweise verfuhr und sich auf's offene Feld wagte; viel Gefahr war nicht dabei, da die Regierung den Freiwilligen nur eben so undiSziplinirte Truppen entgegen stellen konnte, wie sie selbst waren. Und wollte man siegen, so gab'S kein andres Mittel. Aber nein. Die Bundesstaatlichkeit der Intransigenten und I ihres bakunistischen Schwanzes bestand grade darin, daß jede Stadt aus eigne Faust handelte, nicht daS Zusammenwirken mit den an- E dern Städten, sondern die Trennung von ihnen für die Haupt-- w fache erklärte, und damit jede Möglichkeit eines allgemeinen Angriff» si abschnitt. WaS im deutschen Bauernkrieg und in den deutschen in Aufständen vom Mai 1849 ein unvermeidliche« Uebcl war— die�«i Zersplitterung und Vereinzelung der revolutionären Kräfte, die b« denselben RegierungSttuppen erlaubte, einen Ausstand nach dem w andern niederzuschlagen— daS wurde hier als Prinzip der höchsten(J> revolutionären Weisheit proklamirt. Diese Genugthuung hat Ba- w kunin erlebt. Er hatte schon im September 1870(I-ettres a un Frantzais) erklärt, das einzige Mittel, durch einen Revolution«- kämpf die Preußen aus Frankreich zu werfen, bestehe darin, alle centralisirte Leitung abzuschaffen und es jeder Stadt, jedem Dorf, jeder Gemeinde zu überlassen, den Krieg ans eigene Faust zu führen. Wenn man so dem einheitlich geführten preußischen Heere die Entfesselung der revolutionären Leidenschaften entgegensetze, so«> sei der Sieg gewiß. Dem endlich wieder einmal sich selbst über-« lassenen Gcsammtverstande des französischen Volks gegenüber müsse w der Einzel-Verstand MoltkeS natürlich verschwinden. Die Fran- kr zosen wollten dies damals nicht cinsehu; aber in Spanien hat w Bakunin einen glänzenden Triumph gefeiert wie wir gesehen haben ai und noch weiter sehen werden.- si Politische Uebersicht. — Au« Bayern berichtet die„Frankfurter Zeitung" über die Plackereien, welche eine„gewissenhafte" Burcaukratie an den Ar- beitern verübt:„In Münchberg(Oberfranken) besteht mit hoher obrigkeitlicher Bewilligung bereits ein„oberftänkischer Webergau- verband" seit 1'/» Jahren unbeanstandet, bis es nun plötzlich dem Bezirksamt Münchberg gefiel, dieser Tage nachstehende Entschließung zu veröffentlichen:„Nachdem seit der bezirksamtlichen Verfügung vom 25. März 1872, in welcher ausgesprochen wurde, daß der oberft. Webergauverband vorläufig als nichtpolilifcher Verein zu betrachten fei, sich ergeben hat, daß dieser Verein mit öffentlichen Angelegenheiten, mit den sozialen Verhältnissen der Weber und der arbeitenden Klasse überhaupt sich befaßt, wie dieS insbesondere auS der Beschickung des 3. deutschen WebertageS in Glauchau, welcher Heuer stattgefunden hat und notorisch sozialdemokratische Tendenzen verfolgt, hervorgeht und daraus sich entnehmen läßt, daß der oberfränkische Webergauverband da« Organ der sozial- demottatischen Partei, die„Hofer Zeitung" auch zu seinem Or« gane gewählt und sein Ausschuß in Nr. 65 dieser Zeitung, a»,. die Weber von Oberfranken zu einer am 12. Oktober in Stamm- � bach stattfindenden großen Weberversammlung, in welcher die � Mittel und Wege berathen werden sollten, durch welche die be- � drängte Lage der Weber einer Verbesserung entgegengeführt wer- j" den kann, öffentliche Einladung und zwar zum Erscheinen in Massen erlassen hat, wird der bisherige nichtpolitische Verein: „oberfränkischer Webergauverband Münchberg und Umgegend" als_ politischer Verein erklärt." Wir enthalten uns jeder Kritik dieser � schon in stylistischcr Hinsicht merkwürdigen Verfügung. Wir wollen O nur bemerken, daß der Hauptgrund zur bezirksamtlichen Maßregel durchaus nicht stichhaltig ist; denn wenn das Bezirksamt von einem-° heuer stattgefundenen Webertaz spricht, so ist dasselbe sehr im Irr-' thume; eS hat nämlich in diesem Jahre noch kein Webertag statt- gefunden, er konnte also auch nicht beschickt werden." Logik deS Bezirksamts Münchberg:„Weil der oberfränkischt Webergauverband sich mit den sozialen Verhältnissen der Weber befaßt, ist er ein politischer Verein"! Und um ein solche» Pracht- stück bureaukratischer Schnörkelci aus den aktenstaubigen, verttock- ncten Gehirnen bayrischer„Juristen" hervorzuzaubern, wäre» achtzehn Monate nothwendig! Ja, wenn der oberfränkische Webergauverband sich gleich den bekannten Kampfgenossen- und Kriegervereinen es sich angelegen sein ließe, bei jeder Gelegenheit Kaiser, König und Vaterland in Bier, Wein und Schnaps hoch- leben zu lassen, so würde kein Mensch an ihm etwa« auszusetzen haben; auch wenn hie und da„urgermanische Kraftübungen" mit Stuhlbeinen und Taschenmessern vorgenommen würden, so würde man sich darüber freuen, daß sich das„Volk" am„Culturkauipf" betheiligt. Aber der oberftänkifche Webergau hat begriffen, daß die heutige Klassenherrschaft nicht« taugt und vor diesem„staatS- gefährlichen" Gedanken �fangen alle bureaukratischen Zöpfe an ängstlich zu baumeln. So ist'S im heutigen Staat! — Unsere dänischen Genossen haben das Begnadigunzs- gefuch, welches sie zu Gunsten der drei verurtheilten„Hochverrä- ther" Pio, Brix und Seleff an den König von Dänemark gerit- tet hatten, mit dem Bemerken zurückerhalten, daß dasselbe dem Justizminister einzureichen sei. Dieses alberne Ausweichen hätte unsere Genossen wohl belehren können, daß eS dem dänischen Mo- narchen um MchtS weniger zu thun ist, als um eine Begnadigung und wenn deßhalb beschlossen wird, daß die mehreren Tausend Ar- beiter, welche da« Begnadigungsgesuch unterzeicknet haben, dasselbe nunmehr selbst dem Könige überreichen sollen, so finden wir dieS, wir müssen eS offen gestehen, nicht korrekt. Freilich ist die Arbeiter- bewezung in Dänemark, wie die« in den Verhältnissen begründet, noch nicht weit vorgeschritten und befindet sich noch in den ersten Stadien ihrer Entwicklung. Ihre politische Erfahrung ist fast ein- zig der Kopenhagener HochverrathSprozeß und so ist eS auch ve»° zeihlich, wenn die dänischen Arbeiter jetzt, wo daS Parlament (Folkething) in einem Verfassungsstreit mit der Regierung geratheo ist, sich zu der„Linken" hingezogen fühlen, einer Partei, die von verdächtigen und ehrgeizigen Führern geleitet wird, und die gerade so republikanisch ist, wie die preußische Fortschrittspartei. Die dä- nischen Arbeiter werden dieselben Erfahrungen machen müssen, w« die Deutschen, die ja auch erst von allen Parteien, seien sie„li- beral",„fortschrittlich" oder„constitutionell", verrathen und betto- gen werden mußten, bi« sie endlich in ihrer großen Mehrzahl er- kannten, daß Alle«, wa« man ihnen vormachte» Lug unv Trug und Komödie ist, und daß sie ohne Gnade die Fesseln der Knecht- fchaft ttagen müssen, wenn sie nicht selbst sich kräftig rühren und die Axt au die Wurzel der Klassenherrschaft legen. So werde» ■" »uch die Arbeiter DSremarkS riech einsehen lernen, daß sie von den herrschenden Klassen Nichts zu«warten haben und daß sie, wie in einer der bedeutendsten sozialistischen Schriften so treffend gesagt ist, Nichts als ihre Ketten zu verlieren, aber eine Welt zu irt, her en ng............ rJ kr gewinnen haben. Sind sie so weit zur Ertenntniß ihrer Klassen- lag« gekommen, dann werden sie auch begreifen, was es heißt, von einem Fürsten„Gnade" zu verlangen. Dahin werden die dänischen Arbeiter gelangen so gut wie die andern; fern aber sei es von „»nS, daß wir, weil sie noch nicht s» weit gelangt sind, ihren >en Entwicklungsgang schulmeistern wollten. DaS überlassen wir un- so sern Gegnern; uns und alle unsere Genossen aber kann die dänische Arbeiterbewegung nur anspornen, für die internationale nd l Idee nach Kräften zu arbeiten! ldt— Bourgeois-Humanität. Der„Beehive" vom vorigen n- Sonnabend schreibt:„Im Sheriff-Hof von Hamicton(Schottland) pt-�wurde vergangenen Sonnabend ein ExmissionS-Dekret gegen ffS siebenundvierzig Bergarbeiter erlassen. Die Verklagten sind ien im Strike begriffen und nach der Grubenordnung sind die„Leute" zie verpflichtet, ihre Häuser zu verlassen sobald sie aufhören für die sie !« en la- au >s- lle rf, Zu :re dazu gehörige Grube zu arbeiten. Ein Meeting der Kohlenarbeiter wurde nach Schluß der Gerichtssitzung gehalten, und der Beschluß gesaßt, die„Leute" sollten vor nächstem Mittwoch, wo das Ex- missionSdekret in Kraft tritt, ihre Häuser verlassen. In dem Distrikt sind Wohnhäuser sehr selten und die Arbeiter werden es Vicht leicht finden, in anderen Gruben unterzukommen". So der »Beehive", der sich— charakteristisch für seine Anschauungsweise! — wohl hütet, einen Commentar beizufügen. Der Vorgang, der hier erzählt ist, steht ja nicht vereinzelt da; er wiederholt sich seit Jahrzehnten in mehr oder weniger großartigem Maßstab, so oft so«nd wo Conflikte zwischen den englischen und schottischen Kohlen t- j«beitern und deren„Meistern" stattfinden. Auch in anderen Ge ssc Werken— bei Eisenwerken, auch gewöhnlichen Fabrikanlagen— n-| kommt AehnlichcS vor, jedoch in keinem so häufig und ausgedehnt at wie in der Kohlengräberei. Die Wohnungen der für d» Gruben en arbeitenden„Hände" gehören zum größten Theil den Grubenbe- i fjö'rn, und werden zum größten Theil von ihnen, wie das obige Beispiel zeigt, dazu benutzt, die Arbeiter unter dem Joche zu hal- — ten. Sind andere Wohnungen vorhanden, so werden die darin BZohnenden nicht in den Gruben beschäftigt. Unter solchen Um- ständen nimmt natürlich der Arbeiter die ihm vom Bourgeois an- gebotene Wohnung mit oder ohne philantropische Zuthat, zahlt demselben einen Theil dcS Lohnes in Gestalt von Miethe zurück, und— macht, sobald er in eine Differenz mit ihm geräth, die fatale Entdeckung, daß„das Hau»", anstatt nach dem ebenso �stol- Ziv alS lügenhaften my house is my Castle*) fein Schloß, seine Festung, die Citadelle seiner Freiheit zu sein, in Wirklichkeit eine Daumschraubt ist, die ihm der philanthropische Bourgeois ange- ..a kegt, eine Schlinge, die er ihm um den Hals geworfen hat. Dieser er Zärtlichkeit deS garottirenden Bourgeois sich zu erwehren ist keine zu Kleinigkeit, und ein Arbeiter, der trotz der Hunderte von Centneru ta Stein und Mörtel, die ihm da« arbeit.rfreundliche Kapital in cd Gestalt eines Hauses, eine«„eigenen Heim"(Korne!), aus den re Rücken geladen hat, seine Unabhängigkeit bewahrt, die Last ab- u, schüttelt und obdachlos, ohne Aussicht auf ein Obdach mit Frau he und Kind wegzieht, der ist ein Held, wenn e« überhaupt einen Helden giebt. Ehre darum den stebenundvierzig Grubenarbeitern � von Hamicton, die vorige Woche, in dem kalten, unfreundlichen p, Oktober, wo schon Schnee gefallen war, ihre Wohnungen im Stich tn ließen und mit ihren Familien sich in's Unbestimmte hinein au� die Wanderschaft begaben nach einem neuen Heim— Allem trotzend, nur um da« Haupt nicht unter die Peitsche de« Kapital« beugen zu müssen.— Freilich, wohin sie auch kommen, sie werden Überall dieselbe Knechtschaft finden. Die Hyäne de« Kapitals hat so viel Köpfe als es Kapitalisten giebt.— *) Mein Haus ist mein Schloß. uns die Gelegenheit bietet, waren wir sehr erfreut, schnell und Verhalten des Diakonus erkundigte,'�Möglich ist, daß der Super- unverhofft in Lindenau, einem Ort von 9—10,000 Einwohnern! intendent den Diakonu« auf da», wa« die Leute sagen, ausmcrk- itnW r» a CR• /S«<• V\.a vt«««4.4*„ f<*«** a f J* i*(XX„14 f---..—. aT__ i..-.*1 W_£_ 1 L____. c..?__ i!____ Ofl_ Znuere Partei-, BerwaltnugS-«ad OrgaaisatioaS- Augelegeuheitev. A« die Mitglieder der sozialdemokratischen Arbeiter-partei! Parteigenossen! Nachdem wir NamenS der Partei das »Fürlher Demokratische Wochenblatt" in Nürnberg al« Partei- Eigenthum übernommen, haben wir die Redaktion dieses Blattes dem Parteigenossen C. Grillenberger übertragen. Selbstverständ- lich verpflichtete sich derselbe, das„Demokratische Wochenblatt" als Partei-Organ dem Partei-Programm entsprechend zu redigiren, Sowie den Anordnungen des Ausschusses, die dieser gemäß der Zartei-Organisation zu erlassen für nothwendig erachten sollte, nach- Zukommen. Etwaige Beschwerden gegen die Redaktion des„Demo- kratischen Wochenblattes" sind deshalb auch an den Unterzeichneten Zu richten. Nachdem nunmehr aus diese Weise ei« gewiß allseitig br ssiedigender Abschluß dieser Angelegenheit erfolgt ist, fordern wir "a allgemeinen Parteiinteresse die Parteigenossen von Nürnberg- Fürth«f, mit aller Kraft und Energie für Verbreitung des »Demokratischen Wochenblattes" thütig zu sein. Arbeiter Nürn berg-FürthS, Parteigenossen! Wir erwarten umsomehr von Euch daß Ihr unserer Aufforderung für Verbreitung EureS Organs, de«„Demokratischen Wochenblattes" durch Lermittelung zahlreicher neu« Abonnenten mit aller EnsschiedenHeit nachkommen weidet, i»mal Eure Bemühungen für das Blatt, welche« beiläufig gesagt d-HZ einzige Organ ist, welche« dort Eure Interessen rückhaltslos und mit EnsschiedenHeit vertritt, nunmehr ausschließlich der Ge- sammtpartei zum Vortheil gereichen. Arbeit« Nllrnberg-FürthS! Von dem Erfolg Eurer Agitation mr die Verbreitung de« Blatte« wird e« abhäugen, wann das »Demokratssche Wochenblatt" zweimal die Woche«scheinen kann. Hamburg, den 28. Oktbr. 1873. Mit sozialdemokraschem Gruß Der Ausschuß der sozialdemokratischen Arbeit«-Partei: Rud. Praast. August Geib. Ber- An die Parteigenossen! Eine neue Mitgliedschaft hat sich gebildet zu Bremen. trauenSmann ist: Gustav Sävcke. Neu angemeldete und bestätigte Vertrauensmänner sind: Altona: H. Rincke. Königsberg: Maschinenbauer Schwarz. Lübeck: Lustermaun. Hamburg, 28. Octbr. 1873. Mit Gruß Der Ausschuß: S.A.: R. Praast. Aug. Geib, RödingSmarkt 12. Gewerksgenossenschastliches. N» Gewerkschaft der Schuhmacher. M»«»»»g. Da wir es un« zur Aufgabe gemacht haben, uns«e �«gegead zu bearbeite» uod AukoüpfuugSpunkt« zu suchen, wo sich und eine Viertel Stunde von uns gelegen, eine solche Gelegenheit zu finden. Wir«hielten Nachricht, daß die dortigen Collezen daran wären einen Verein zu gründen, und ueugieriz wie immer, wollte auch ich sehen, wie sie dasselbe anfangen würden. Ich be- gab mich, mit„Volksstaat" und Statuten unter dem Arm und den Stab in der Hand, 3—4 Lokole durchsuchend und sie endlich findend, in ihre Mitte. Die Ursache der Bewegung unter den dortigen Collegen ist die, daß die Meister seit einiger Zeit einen sehr zergliederten Preistarif für die Kunden ausgearbeitet haben, wo zugleich der Lohn des Arbeiters mit angegeben ist. Wie aber sehr oft, so auch hier bezahlen die Herren Meister den in diesem Preistarif auSge- worfenen Lohnsatz nicht; nur Wenige sind so gewissenhaft dieS zu thun. In Folge dessen wollen die Collegen ihre Herren Meister über die Bedeutung dieses Benehmens und Betragens zur Rede stellen, halten cS aber auch zugleich an der Zeit, sich zu vereinigen. Leider sind die Lindenauer Collezen mit irgend welcher Organisation nicht bekannt gewesen, und ich empfahl ihnen daher den Anschluß an unS. Ich erklärte ihnen unser Statut, unsre Ziele und Be- strebungcn, die Bedeutung der Krankenkasse:c. und ermahnte sie, sich ein Beispiel an ihren Herren Meistern zu nehmen, die auch über die OrtSmauern gingen und sich über ganz Deutschland mit ihren Collegen vereinigten. Die Gesellen müßten, soll ihre Ver einigung Nutzen bringend sein, dasselbe thun. So tauschten wir gegenseitig unsre Meinungen aus; wir sprachen über die jetzigen Zeiten und die Arbeiterbewegung und die Lindenauer Collegen entschuldigten sich damit, daß sie noch neu und unerfahren seien, sie wünschten aber noch oft mit unS zu verkehren und wurde be schloffen, den nächsten Vereinsabend, Montag, den 3. Novbr. wieder gemeinschaftlich zuzubringen, und ich gebe mich der Hoff nung hin, daß, so gut wie schon 2000 unsrer Collegen eS für gut und praktisch gefunden haben, sich unsrer Organisation anzuschließen, so gut werden auch unsre Lindenau« Collegen zu der Einsicht kommen, daß eine einzelne Person oder ein einzelner Ort nichts oder sehr wenig auszurichten vermag, aber die geschlossene und organisirte Malle Großes vollbringen kann; daß Einer für Alle und Alle für Einen stehen müssen. In der besten und freund- lichsten Stimmung und an Erfahrung reicher, begleiteten mich die Collegen wieder zu Hause, wobei noch so manche herzliche und brüderliche Worte gewechselt wurden und versprach ein Jeder, mit zäh« Festigkeit an der begonnenen Bewegung festzuhalten. Wetter haben schon seit 3 Wochen College und Parteigenosse Stahl in Geithain, Kaiser und Aal in Borna, die Weber'sche Werkstelle in Eilenburg, Beyer, Teichstraße in Weißenfels, Otto, Breitstraße in Pegau und Lippold in Grimma Briefe wegen Ein- berufung von Versammlungen erhalten, aber leider hat bis heute nur Delitzsch mit einer etwas tröstlichen Zuschrift geantwortet. Wäre eS nicht möglich, daß die dortigen VolkSstaasseser die be- treffenden Personen ermittelten, damit ich genaue Nachricht erhielte und eine weitere vielleicht wiederum vergebliche Schreiberei ver mieden werden könnte? Es ist Pflicht und Schuldigkeit eines jeden Parteigenossen, auch auf diesem Wege zu agitiren und Adressen zu ermitteln und zu vermitteln, dann werden unsre Bestrebungen in immer weiteren Kreisen Anerkennung finden und wie schön und erhebend muß es sein, sich sagen zu können: auch an diesem Erfolg bist du mit thätig gewesen! Aug. Schäfer, Gewandgasse 5 Internationale Gewerkschaft der Maurer und Zimmerer. Wegensvurg. Die Mitglieder der hiesigen Gewerkschaft der Maurer und Zimmerer sehen sich veranlaßt, ihren Bevollmächtigten, Herrn Zeiß, nachdem derselbe schon sehr oft persönlich aufge- fordert wurde, in den VercinSversammlungen zu erscheinen und derselbe dieser Aufforderung nie Folge geleistet, auf diesem Wege an seine Pflichten zu erinnern. Wir können unS überhaupt nicht denken, warum sich Zeiß fern hält von der g«echten Sache, da doch er einer der Aufgeklärtesten ist von un« Allen. Sollte He« Zeiß vielleicht sich ausreden wollen: wenn ich auch dabei bin, so geht es doch nicht besser, so ist eS gerade Pflicht eines aufgeklärten Mitgliedes, fester zu halten an dem was er für R-cht anerkennt, denn wir sind überzeugt, daß nur Ueb«zeugte der gerechten Sache nützen; deshalb fordern wir unfern Bevollmächtigten Zeiß auf, seine volle Kraft einzusetzen in dem Kampf, den wir begonnen, den Kampf für Menschenrccht, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Mit Gruß und Handschlag Die Mitglied« der internationalen Gewerkschaft der Maurer und Zimmner. Correspondenzen. Uenrg, 22. Okt. Man wird sich noch der Correspondenz „Penig, 6. August" in Nr. 73 des�„Volksstaat" erinnern, in welch« das in Penig stattgehabte Gustav Adolf-Fest einer sozial- demokratischen Betrachtung unterworfen wurde. DaS ist noch nicht lange h«, und schon muß ich wied« zur Feder greifen, um aber- malS ein Pfaffenstücklein, das aber ganz eigenthümlicher und son- derbarer Art ist, dem Nachdenken der Leser zu empfehlen. Es ist so ein kleines, allerliebste» Skandalgeschichtchen, das unsere gute Stadt in nicht geringe Aufregung versetzt hat, ein Skandalge- schichtchen, das man so gerne mit einem Mäntelein christlicher Liebe umhüllt hätte, da« aber doch ruchbar geworden ist und den Stillen im Lande einen argen Stoß versetzt� Wer kennte nicht unfern Superindentant Siebenhaar, den„Mul- denthalcr Papst?"*) Und wer ihn nicht kennen sollte, dem will ich ihn vorstellen. Er ist ein Mann mit Bourgeoisbauch und pol- l«nder Stimme. Er wirkte sehr lange und sehr eifrig für da« Reich Gotte« und für die Muckerei und wurde dabei in früheren Zeiten von frommen Männern undFraucn Penigs unterstützt. Nachdem diese nach schweren Krankheiten, mit denen der He« sie prüfen wollte, gestorben waren, mußte er ganz allein die Stütze der christ ticken Kirche in Penig sein. Um s» schmerzlicher ist eS, daß dieses medium des heiligen Geiste« vom Schauplatze seiner Wirksamkeit abgetreten ist,«ut ihm zugleich noch das medium eines andern Spiritus, der Diakonu« Floß. Beide aber sind nicht mit Glanz abgetreten, und das ist eben das Haarige, das ist die Spukge- schickte. Man soll mir nicht nachsagen können, daß ich den würdigen H«rn Unwahrheiten in die Schuhe schöbe; ich erzähle nur da«, was hier stadtkundig ist. Thaffache ist, daß die christliche Liebe dem Exdiakonu« zur Last legte, er sei kein Verächter spirituöser Getränke. Thatsache ist, daß sich der Exsup«inteudent bei verschiedenen Lenten nach dem *) So nennt ihn der VolkSmund. sam gemacht hat. Thatsache ist, daß nicht gerade intime Be- Ziehungen zwischen den beiden„Geistlichen" gche«scht haben. That- fache ist, daß im hiesigen„Käseblättchen" sehr anzügliche In- serate auf genannte He«en erschienen. Thatsache ist, daß beide Geistliche ganz plötzlich— am 1. Oktober pensionirt wurden. That- fache ist, daß der Superintcndeut die Stadt sehr schnell verlasse» hat.— Ich behaupte keineswegs, daß das, wa« man in unser« Stadt über die beiden„Geistlichen" sagt, wahr ist Verdächtig, sehr verdächtig ist aber 1., daß keine Widerle- gung all dieser so sehr compromittircnden Gerüchte erfolgt ist; verdächtig, sehr verdächtig ist 2., daß beide Geistliche pensionirt wurden, da beide nie das Bedürfniß geäußert haben, sich in de« Ruhestand versetzen zu lassen, und da der Diakonu« auch noch nicht zu alt und ganz rüstig ist; verdächtig, sehr verdächtig ist 3., daß gleich beide pensionirt wurden;»erdächtig, sehr verdächtig ist end- lich 4., daß beide so plötzlich pensionirt wurden, ohne daß man Ersatzmänner für sie gehabt hätte. Wenn man sich diese vier v«- dächtigen Punkte überlegt, so muß man wohl zu dem Schlüsse kommen, daß alles, was man den beiden He«en„Geistlichen" zur Last legt, Wahrheit ist.— Äst da« nicht eine hübsche Ge- schichte? Ich denke mir, daß sich gewisse Herren hinter den Ohren gekratzt und gesagt haben:„Wenn das nur nicht weiter bekannt wird!" Aber solche Sachen müssen an die Oeffentlichkeit gebracht werden, sie zeigen die Fäulniß auch der„christlichen Kirche" und somit der ganzen heutigen Gesellschaft. Wenn die„Pfeiler" der „Kirche" faulen, dann steht der Einsturz nahe bevor. DaS ist ein arger Stoß, den die löbliche Klerisei erlitten hat, denn wenn ein Glied„leidet", dann leidet auch der ganze Körp«. Wie öde und leer sieht es nun in unserer Stadt um die „Geistlichkeit" aus, eS ist ordentlich unheimlich. Von den drei herrlichen Gottesstreitern ist nur noch der ArchidiakonuS Haueisen übrig, der nun ganz allein für die Seelen seiner Heerde zu sorge» hat*).(ES geht aber ganz gut, und wir könnten auch diesen einen entbehren). Mit iniiiger Betrübuiß— ich bin ein Internationa- ler, die rothe und schwarze Internationale aber gehen ja Hand in Hand— mit inniger Betrübuiß hörte und sah ich den grausige« Spekakel; mit inniger Betrübniß stimme ich ein in den Ruf all« muldenthal« Mucker:„BaruS, BaruS, gieb mir meine— Schwarzen wieder!"-- Und nun mag man noch den Sozial-Demokraten materielle« Streben vorwerfen; finden wir doch ein sehr materielles Streben auch bei Leuten, die„geistlich gesinnt" sind. Und nun mag ma» es den Sozial-Demokraten verargen, wenn sie Dissidenten werden? muß es nicht einen widerlichen Eindruck machen, von den Kanzel» herab gute Lehren predigen zu hören, welche die Prediger selbst. nicht befolgen? Scheint eS doch, als wenn die„Geistlichkeit" die Stichworte hätte:„Richtet euch nach meinen Worten, aber nicht nach meinen Thatcn!" So haben wir denn ein erneuertes Beispiel, daß eine grenze»- lose Corruption in allen Ständen der Gesellschaft eingerissen ist; in der Hand der Sozial-Demokcatie liegt eS ab«, dieser Corruption ein Ende zu machen. G— g. *) Mittlerweile ist ein Vicar eingerückt. Werli», 27. Okt. Nur sehr wenigen der Leser de«„Volksstaat" dürfte Nachstehendes über den Berliner Weberstrike(trotz all« Corresp»nden;en) bekannt sein; wir hätten auch wahrscheinlich voa der Veröffentlichuna dieses Berichtes Abstand genommen, wenn nicht die neumodische Art und Weise, in der daS Strikecomite d« B«liner Stuhlarbeitergesellen seine Abrechnungen gemacht und die verschiedenen Entstellungen und Unwahrhelten, die darin enthalte» sind, unS neuerdings veranlaßt hätten, wenigstens unfern Partei- genossen, welche am opferwilligsten unter Allen für die strikende« Weber Berlins eintraten, die Augen zu öffnen über die Umtriebe Derer, welche sich das Vertrauen der meisten hiesigen Weber zu erschleichen wußten, diese» aber dann auf eine Weise mißbrauch- teil, die eS ihnen gleichgiltig erscheinen ließ, ob der Strike verun- glücke oder nicht, wenn sie dadurch nur ihren Hauptzweck, möglichst viel Mitglied« für den Allgemeinen deutschen Arbeiterverein z» werben und nebenbei unsere Gewerkschaftsorganisation und sozial- demokratische Arbeiterpartei mit Koth zu bespritzen, erreichte». Doch zur Sache: In eine Versammlung der Manufaktur, Fabrik- und Handarbeiter kamen im April dieses Jahre» zwei Mitglied« des 1371 gegründeten, damals 1300, jetzt 6, schreibe sechs Mit- glieder zählenden SirikevereinS der Stuhlarbeitergescllen und frag- ten an, ob wir im Berein mit ihnen eine öffentliche Versammlung einberufen, od« uns«enigistens an einer von ihnen einberufene» betheiligen wollten. Gegenstand der Tagesordnung solle die gegen- wärtige traurige Lage der Weber und die Mittel zu deren Ab- hülfe sein.— Die Gewerkschaft versprach ihre Unterstützung und es fand gegen Ende April eine allgemeine Stuhlarbeitergesellen- Versammlung statt, welche sehr gut besucht war und auch ruhig verlief. Bald darauf, am 4. Mai, wurde die zweite Versamm- lung einberufen und in dies« begannen bereits bei der Bureau- Wahl die schwindelhaften Schiebungen der oben angegebenen S Mann zählenden Clique, welche die Einberufer waren, indem ma» Namen, welche nicht dem Allgemeine» deutschen Arbeiterverein a»- gehörten, zu überhören suchte, was aber nicht ganz gelang, da trotzdem zwei unserer GewerkSgenossen mit in da» Bureau gewählt wurden. Der erste Redner, ein Maurer Siering aus Bernau, bekannter Agitator de« Allgemeinen Deutschen, natürlich von den Einberufern bestellt, hielt eine donnernde Rede über die Roth d» schlesischen Weber, und wie die Berliner bereits auf dem Wege wären, in dasselbe Elend hinein zu laufen. Redner rieth zur Gründung eine» Verein« oder Anschluß an einen solchen schon be- stehenden(wie schlau). Kaum war der Maurer abgetreten, al« auch schon der Borsitzende einen(schon lange vorher geschriebenen) An- trag zur Hand hatte, welcher Anschluß an den Strike-, jetzt Stuhl- arbeitergesellenverein, verlangte. Unsere Gewerkschaft war gegen diesen Anttag und mehrere Redner aus derselben verlangten An- schluß an die Gewerkschaft od« Gründung eines neuen Verein», indem sie betouten, daß der Slrikeverein gerade von seinem jetzige« Vorstand nach dem berüchtigten Hasenklever'schen Berliner Arbeiter- bund verschleppt worden wäre u. s. w. Jedoch die würdigen Ein- beruf« hatten auch hierin gesorgt, denn sie mochten etwa« derar- tigeS vorausgesehen haben; eS waren nämlich(zufällig gewiß) ua» gefähr ein halbe« Schock Bauhandwerk«(Allgemeine Deutsche) anwesend, welche durch Unterbrechungen und anderen Lärm dafür sorgten, daß die Redner unserer Gewerkschaft nicht verstanden w«r- den, und dann wacker für Anschluß an den Strikeverein mitstimm- trn, doch gelang es»n« wenigsten», einen Antrag: Neuwahl de» Vorstandes, durchzubringen; dieselbe wurde jedoch auf nächste B«- sammlnng vertagt; diese, wtlche als VereinS-Berfammlung aunon- ciit war, fand 14 Tage darauf statt und wiederum waren Maß- regeln getroffen, nm eine etwaige Wahl vou unserer Richtung un- möglich ja machen. Man konnte die» deutlich bei der zweiten theilung an die Meister bestimmten Geldes bei der Expedition der Vorsitzendenwahl in dem Umstand sehen, daß ein gewisser Wachs(Äst gemeiner Deutscher), dessen Namen noch nie in einer öffentlichen Versammlung, außer vielleicht in dem SechSblatt de» Strikevereins, genannt worden war, erst in engerer Wahl fiel; doch allen gcg- nerifchen Bemühungen zum Trotz kamen doch drei Gewerksgenossen in den Borstand, so daß sich derselbe aus folgenden Personen zu sammcnfetzte: B. Scholz, El. Gerstenberg, Vorsitzende, G. Glad witz, Müller, Schriftführer; Börner, Hönigt, Kassirer; Schuster, Becker(verantwortlicher Redakteur des„Neuen"); Flehmig, Beisitzer. Der 1. Juli kam uud mit ihm der Ausbruch des Strikes. Jetzt griffen die Herren Allgemeinen Deutschen, welche dem Bor- stand resp. dem Strikecomitö angehörten, zu anderen Mitteln; sie versuchten unS für sich zu gewinnen, was ihnen auch wirklich bei G. Gladcwitz gelang, dessen lächerliche Eitelkeit sie kannten und vortrefflich für ihre Bestrebungen auszubeuten verstanden. Die Folge für Gladewitz davon war, daß er aus der Gewerkschaft sowie auch auS der Parteimitgliedschaft in Berlin ausgestoßen ward. Auch bei Unterzeichnetem versuchte man sein Heil und be- traute oben genannten Flehmig mit der Aufgabe, denselben, wenn möglich, nachgiebig fiir die zu Anfang erwähnten Zwecke zu machen. In einer vertraulich sein sollenden Unterredung, die im Garten der Königshöhe stattfand, gab ihm denn auch Herr Flehmig zu verstehen, daß eS nur vortheilhaft für ihn fein könne, wenn er sich mit ihnen, nämlich dem sauberen Comitö, einige:c.; doch umsonst. das SechSblatt blitzte ab. Was war jetzt zu thun? Unschädlich mußten die beiden jetzt noch übrigen lästigen sogenannten Jnter nationalen werden, koste es was es wolle. Man wartete nur auf eine Gelegenheit, um dieselben öffentlich angreifen zu können, wa« man biS jetzt auS Furcht vir der öffentlichen Meinung noch nicht gewagt hatte. Diese Gelegenheit sollte sich bald bieten und zwar in dem von M. Schmidt verfaßten Aufruf unserer Gewerkschaft an die Gewerksgenossen Deutschlands, welcher zu derselben Zeit im„BolkSstaat" erschien. Ha, war das eine Freude für den Brummredakteur des Neuen uud feine Komplicen; da können sie sehen, meine Herren, donnerte er in die Versammlung hinein, wie man hinter unserm Rücken gegen uns vorgeht, um unS die Unter stützung von außerhalb zu entziehen, daniit der Strike in das Wasser fallen soll; aber das ist die internationale Gewerkschaft, diese Leute sind zu allen Schlechtigkeiten fähig, deshalb ist auch daS Lügenblatt, der„Volksstaat", ihr Organ:c.:c. Daß die Gewerkschaft ein größeres Recht hatte, einen Aufruf an andere Gewerkschaften zu richten, als der neugebackene Stnkeverein, da sie ihre Steuern schon Jahre lang bezahlte, wußte Becker sehr gut, hütete sich aber wohlweislich, es zu sagen. Schmidt und mehre Andere vertheidigten die Gewerkschaft und wiesen die Angriffe Beckers und seiner Garde zurück. Der Saame der Zwietracht war aber gestreut, und durch die verlogensten Gerüchte, welche man über uns durch dazu gedungene Individuen verbreiten ließ, suchte man daS sich gesteckte Ziel zu erreichen.— Zehn Thaler, welche die Gewerkschaft bald darauf von dem Fachvcrein der Sattler er- hielt, die sie aber, um nicht Ursache zu neuen Verdächtigungen zu geben, dem Strikecomitv der unorganistrten Masse überwies, wurden nichtsdestoweniger von einem Herrn Schnabel,(Platzagitator Hasen- clevers) welcher die Unterstützungen entgegennahm unv verwaltete, ohne dazu gewählt worden zu sein, dazu benutzt, abermals gegen uns zu belfern. Es wäre blos ein Ägitationsmittel meinte er, dazu berechnet, den Internationalen Sympathien zu erwecken, die Versammlung solle sich aber nicht blenden lassen. Weiter kam er nicht, diese niederträchtige Gemeinheit war selbst den Uneingeweih- testen verständlich; herunter mit Schnabel, hinaus mit dem Kerl, diese Rufe ertönnten massenhaft aus der aufgeregten Versammlung, so daß es der Genannte für daS Beste hielt, sich feitswärtS in die Büsche zu schlagen. Einige Tage darauf bewilligte der Verein der Buchdrucker und Schriftgießer 300 Thlr. für die strikenden Weber, und zwar eine Hälfte für die Gewerkschaft, die Andere für die unorganistrte Masse. Daö war Wasser auf die Mühle der Hasen- cleverschen ComitSmitglieder. Es ist eine Schmach für die Buch- drucker, deklamirte Ftehmig der Strikeversammlung vor, daß sie der kleinen internationalen Gewerkschaft eben so viel geben als uns, der großen Masse, wir müssen eS als Ehrensache betrachten, diese 150 Thlr. zurückzuweisen. Entweder Alles oder nichts. Wissen Sie aber auch, meine Herren, wem Sie diese Theilung zu danken haben? Den Anhängern der Vcrräther Bebel und Lieb- knecht, der internationalen Gewerkschaft. Diese Leute sind zu allen Schlechtigkeiten fähig, sie haben die Buchdrucker nur verhetzt u.s.w. Kurz, die Versammlung wurde von ihren Leitern nach und nach zu dem wahnsinnigen Beschluß gebracht, die 160 Thlr. Un- tcrstützung zurückzuweisen. Man fälschte zwar später den Beschluß und schrieb statt zurückzuweisen„beanstanden"; aber der Wortlaut deö Beschlusses ist: Die Versammlung der strikenden Webergesellen weist die 150 Tmr. von dem Berein der Buchdrucker solange zu- rück» bis derselbe veschließt, sämmtliche für die Strikenden bewilligten 300 Thlr. dem Comite derselben zu übergeben.(Wie die Leser des„Bolksstaat" solche Handlungsweise eines Strike- Comite den darbenden Frauen uud Kindern der Strikenden gegenüber nennen, überlasse ich ihnen selbst.) Scholz, der erste Vorsitzende, ging sogar soweit, sein Amt unwiderrustich niederzulegen, weil zwei Interna- tionale mit im Strike- Comite wären und mit solchen Berräthern möchte er nicht in einem Vorstand sein. Diese unwiderrufliche Amtsniederlegung war jedoch nicht so böse gemeint, denn Ehren- Scholz spielte Vorsitzeuder sowohl in den Zeitungen als auch in den Versammlungen nach wie vor weiter. Jetzt hatten wir aber diese ekelhafte Comödie satt. Schuster und ich, die wir bis jetzt noch Mitglieder der Strike- Commission waren, traten aus. Nun haben wir euch Internationale endlich ausgemerzt, rief der Brummrcdakteur des„Neuen" Unterzeichnetem zu, als er und Schuster den Tisch des Borstands verließen. Jetzt wird die Gewerkschaft wohl Ruhe haben, dachten wir, aber fehl- geschossen; nun sollte eS erst jlosgchen. Niemals mehr erhielten wir daS Wort und in jeder Versammlung wußte man neue Ver- brechen von unS zu berichten. Man dürfe nnr den„Neuen So- zialdemokrat" lesen, hieß eS, um diese sogenannten Ehrlichen ken- nen zu lernen; Berräther und abermals Berräther an der Arbeiter- fache feien e« und weiter nichts. Solche und ähnliche Reden fielen«n jeder Versammlung hageldicht, besonders als Herr Klink- Hardt dieselben mit seinen Vorträgen beehrte. Und was thaten diese Herren nach den Versammlungen? Sie gingen zu den Ge- werkschastSvorständen der Böttcher u. f. w. und suchten unter dem Vorgeben, sie seien von der Manufakturarbeiter- Gewerkschaft ge- sandt, daS für diese gesammelte Geld zu erheben, indem sie einen Stempel vorzeigten nnd für den unsrigen ausgaben, welcher aber noch von der vor vier Jahren eingegangenen Mitgliedschaft des deutschen Manufakturarbeitervercin» herstammte.(Welches ist der passendste Ausdruck für diese Handlungsweise?) Noch viele derartige Stücklein dieser Herren könnte ich erzäh- len, z. „Volkszeitung", welches ihnen aber nicht so hingehen wird, da der Jnnungsvorstand die Sache dem Staatsanwalt übergeben hat. Borstehender Bericht wird wohl genügen, den jCharakter und die Prinzipien dieser Herren zu kennzeichnen; zum Schluß nur noch einige Fragen über die Abrechnung an dieses Comite: Wa- rum, Ihr Gewissenhaften, rechnet Ihr denn nicht in den Blättern ab, welche gut genug waren, Eure Aufrufe:c. zu drucken, he? Fühlt Ihr Euch nicht rein unter der Kappe? Wa sind denn die 100 Thlr. in Eurer Abrechnung, die Jyr von Chemnitz erhalten haben wollt, laut Flehmig, Ruß und Consorten-, habt Ihr diesen kleinen Posten vielleicht übersehen? Wie habt Ihr eS denn wei- ter mit den 80 Thalern geschoben, welche man Carl Becker bei einem Uebersall(??) im freien Felde angeblich geraubt hat; habt Ihr diese Summe vielleicht in die Verwaltungskosten oder in die Summe, die Ihr für Unterstützungen ausgegeben haben wollt, gesteckt?? Warum schreibt Ihr denn weiter: durch Hadlich 2. Aug. 3 Thlr., 4. Aug. 9 Thlr. 5 Sgr., 25 Thlr. u. s. w., und nicht.: durch die Expedition des.„Volke staat"? Ihr schämt Euch wohl, weil Ihr denselben in Euren Versammlungen so bc- schmuzt und als Organ von Berräthern an der Arbeitersache hin- gestellt habt? Ist das Sümmchen, welckes lauter solche Verräther für Euch gesammelt haben, nicht aller Eyren Werth? Ich glaube, eS ist sogar Euer größter Posten, nicht? Ich schließe uud wünsche, daß die Kohlen, die Ihr auf Euer Haupt gesammelt, Euch hübsch wärmen mögen. Clemens Gerstenberg. Skaßfurt. Zu den Waffen! Leider nur zu den Tölcke-Las- ker'schen konnten die so hart geprellten Arbeiter ihre Zuflucht nehmen, so argwohnten die Bourgeois, nachdem, wenn auch nur zum Theil, weil noch immer halb vertuscht, der Bankerott der hiesigen Spar- und Vorschußbank bekannt wurde. Außer einiger Aufregung im Wortkampf vertief alles Uebrige im Sande. Als vor einigen Jahren dies Institut als Verein ins Leben sgerufen wurde, da hatte es den Zweck, wie alle Schulze-Delitz'schen Spar- und Kreditinstitute, Darlehue bis zu 100 Thalern an kleine Mtttelbürger oder Arbeiter, besonders aber Mitglieder zu vergeben. Natürlich fallen hierbei weniger Prozente ab als bei Bankuntcr- uehmungen. Von gewissen Leuten wurde daS wohl hier erkannt, nnd so wurden denn im Betrage von 50—60,000 Thaler Aktien von verschiedeneu Fabriken und auch von der Gesellschaft Winter- seld u. Jena, chemische Kalifabrik,. entnommen. Diese letztere Firma machte nun aber vor längerer Zeit pleite, so daß, wie die Bankverwaltnng öffentlich bekannt macht, circa 50,000 Thaler Defizit vorhanden sind. Natürlich glauben jene Herren, noch etwas retten zu können. Wie man aber von anderer Seite hört, soll das Defizit noch über einmal so groß sein. Gegen 1000 Arbeiter sind geprellt, geprellt um ihre Ersparnisse, die den Fabrikanten als Mittel zur Ausbeutung der Arbeiter und zur eigenen Bereicherung �edient hatten. Jetzt ist die Fabrik verkauft und die Fabrikanten haben Staßfurt den Rücken gekehrt. Bis dato hat man noch keine Generalversammlung einberufen; man hat nur etliche BeltrauenSmäuner hinzugezogen und fetzt jetzt seine ganze Hoffnung auf Dr. Schneider, den Sekretär von Schulze- Delitzsch. Und wie es heißt, soll dieser auch zugesagt haben für Geld und gute Worte, vielleicht für 10 Thlr. pro Tag, eine Heil- kur an dem dem Bankerott nahen Institut vorzunehmen. Nun, die Zukunft wird den Schleier noch mehr lüften.— Endlich, nachdem der Bürgermeister das Versammlungsverbot ausgehoben hat, ertönt auch bei uns wieder der Ruf: Zu den Versammlungen. Donnerstag hielten wir Partei- und Sonnabend Abend Volksversammlung ab. Unterzeichneter sprach über die Schulze-Delitzschen Spar-, Borschuß- und Konsum-Bereine in ein- stündiger gut aufgenommener Rede. Bremer ans Magdeburg geißelte in anderthalbstündiger Rede die kapitalistische Produklions- weise, die von der kleinsten Werkstatt bis zu den Schwindel-Un- ternehuiungen a la Langrand-Outftorp auf der Ausbeutung der Arbeitskraft beruhe. Levhafter Beifall folgte seinen Worten.— Zehn Mann ließen sich in die Partei aufnehmen. Zum Abonnement aus den„Volksstaat" wurde aufgefordert, und um denselben unter den Tausenden von Arbeitern besser verbreiten zu können, wurde beschlossen, vom 1. Januar ab eine Filiale zu etabliren. W. Fischer. München. Die Parteigenossen, namentlich Bayerns, werden hiermit ersucht, sich am Abonnement des hier erscheinenden Arbei- terblattes„Zeitgeist" möglichst rege zu betheiligen. Dieses Er- suchen motivirt sich von selbst durch die Schwierigkeiten, welche sich einem täglich erscheinenden Arbeiterblatte in den Weg stellen und ferner durch die eminente Bedeutung, welche ein derartiges Organ gerade hier in der Hauptstadt des deutschen Südens un- zweifelhaft besitzt. Die Arbeiter Münchens haben zum Zweck der Erhaltung ihres Blattes bereits über 1500 fl. geopfert und sind auch gewillt, ihre Opferwilligkeit fernerhin zu bethatigen; sie verlangen von ihren bayrischen Parteigenossen keinerlei andere finanzielle Hilfe als einzig diejenige, welche durch möglichst vieles Abonnement gegeben wer- de» kann. Parteigenossen Bayerns, unterstützt den„Zeitgeist" dadurch, daß ihr ihm möglichst viel Abonnenten zuführt! Dadurch nützt Ihr der gemeinsamen Sache, schafft Euch ein im Parteikampfe fest zur Fahne stehendes Organ und helft den Münchener Arbeitern für ihre Opfer auch den Sieg erringen. Daß der„Volksstaat" als Centralorgan nicht zu Gunsten.unseres hiesigen Organs geschädigt werden darf, ist für jeden Parteige- nossen selbstverständlich; unsere Aufgabe ist eben, für Ausbreitung des„Volksstaat" Alles zu thun, was in unfern Kräften steht; eS ist aber auch gar nicht»othwendig, daß der„Bolksstaat" Schaden lerde, denn immerhin wird es den Parteigenossen in Bayern möge lich sein, den„Zeitgeist" auch neben dem„Volksstaat" zu halten. Parteigenossen, bedenkt, in welche Lage wir den Gegnern ge- genüber gerade hier gedrängt sind; bedenkt, daß man, so lange der„Zeitgeist" besteht, Alles daran setzt, ihn zum Falle zu brin- gen; bedenkt ferner, daß man uns alle Wege zur Erhaltung un- fers hiesigen Organs abschneiden wollte, alle Versammlungen unter dem Borwande der Cholerazefährlichkeit verbot; bedenkt ferner, wie nothweudig eS ist, zur Zeit der Wahlbewegung ftei auftreten zu können. Und wenn Ihr Alles das bedacht habt, dann abonmrt bei der nächsten Postanstalt für Monat November und Dezember. Im Auftrage mehrerer Parteigenossen Münchens: C. F. Rick. Berlin Steinbruch oder eine Fabrik betreibt, hastet, wenn ew Vesollmächtigier oder ein Nepräsenlanr oder eine zur Letmng ooer Veauffichtigung de« Betriebe» oder der Arbeiter angenommene Person durch ein Verschulde» in Ausführung der Dlenstoerrichtungen de» Tod oder die Körperverlctzunß eines Menschen herbeigeführt hat, für den dadurch entstandenen Sch den." Können Sie also nachweise», daß Sie durch Verschulden solcher Personen, wie oben angegeben, beschädigt worden sind, dann haben Sie Anipruch auf Entschädigung; sonst leider nicht. Da« ist eben der Bourgeoischarakter de« sog. Haftpflichtgesetze».____ Fond für pol. Gemaßregelte. Von H. Stckr. Hull 1 Thlr. 5 Gr. Berichtigung. Im Artikel„Oeffentliche Meinung" in Nr. 104 im Ansang de« dritt- letzten Absatzes muß e« heißen: Je nun aus eine(nicht: diese) sehr«in- fache Weise. Und in der pol tischen llebersi ht derselben Rummer im 4. Absatz der 2. Spalte S. 2 muß es heißen: Im Ersteren Fall ist sie(die Beschuldigung der Staatsfeindlichkeit) durchaus ungehörig(anstatt: na» bedeutend, was keinen Sinn hat.) Sozial-demokratifche Arbeiterpartei. Aeiirksverfaniuilnnge». Montag, den 3. Nooember, Abends 3 Uhr, Budwitz Local, Admiralstraße 11, Eingang vom Hof: Vortrag von Milke. Diskuifion. Dienstag, den 4. November, Abends 8 Uhr, Eafö Hausmann, Elisabethstraße 17, Eingang vom Hof: „Die Vorgänge in Franlreich und Spanien". Referent: Banmann. Wir bitten, unermüvl ch für de» Besuch unserer Verfaminlungen zu agitiren; die Mitglieder selbst müssen zahlreich erscheinen. Das Agitations-Comitv. Die BilletZ zum Arbeiterfest am 15. November sins in allen Ver- fammlungen zu haben. Zum Vertrieb bestimmte können bei Babing, Belle- Allianceplatz 15, in Empfang genommen werden. Allgemeiner Bötkcher-(Kiiper-) Verein. Dienstag, den 4. November, Abends 8 Uhr: Mitgkieder- Bersammlung im Heise'schm Lokal, Landsbergerstraße 15. Tagesordnung: Bortrag de« Herrn Fiun.— Verschiedene». Um zahlreiches Erscheinen«sucht H. Segger, Bevollm. Die Filialexpedition de« Herr» Friese übernimmt vom 1, November ab Herr Schwoite, Stettiner straße 43, und sind Bestellungen aus den„Bolksstaat", Preis pro Monat Sgr., daselbst zu machen.___ Der Bcrtra»cnsmann. ÖritUttfdj'ÜClsf Metallarhet�r�Ge�rk�genossenschast. Die Versammlungen finden jeden Mittwoch Abend regelmäßig bet Schellbach, alle Knochenhauerstraße 13 statt. Der Bevollmächtigte: [S.]___ C. H. M iiller, Scharrntiraße 22. II. Soz.-dcm. Ardeltetparsei. 1 s l-ttl Wichtiger Besprechungen wegen werden die Mtglieder von Elberfeld dringend ersucht, Montag, den 3. November, Abends 8 Uhr bei Herrn Kaspers, Haspelerbrücke, zu erscheinen. ____ B. Horn, Vertrauensmann. Für Buchbinder, Leder« und Papparbeiter befindet sich der Burstah unter Nr. 26, bei Herrn Bachman» (4cS.) «erlin Hamburg Arbeitsnachweis, (Bier- Consent). gr. Internationale Metallarbeitergenessenschaft. Montag, den 3. November, Abends 8 Uhr: Sitzung bei Arnhold, Reudnitzerstraße 10.— Tagesordnung: Neuwahl de» Bevoll- mächtigten. Kassenbericht. Alle Mitglieder werden aufgefordert zu erscheinen.— Ausnahme netter Mitglieder.__ Thonberg u. Umgegend s-»»�. d-» 2. Nachmittag« 4 Uhr: Volksversammlung im großen Saale des Gasthanse» zum„Thonberg". Tagesordnung: Die Vertretung der Arbeiter im Reichstage. Ref.: Hermann Ramm.— Nach Schluß der Versammlung gesellige» Zusammensein. Zu recht zahlreichem Besuche ladet ein DaS Cemilö._ Unterhosen, banmwollne(glatte) beste Qualität in 3 ManneSgrößen st Dtzd. 8, 9, 10 Thlr. versendet unter Nachnahme nnd Portooergütung im Dtzd. wie im Einzelnen. Alle Parteigenossen bittet um aütige Abnahme * Adolph Börner aus Wechselburg(in Sachsen). Durch Ankauf des Riste» der Auslage sind wir in den Stand gesetzt, den Preis des Buche» Uatiolial- ökonomische Uaketen von Bernhard Becker von 15 Ngr. auf k Ngr. pro Exemplar ,n ermäßigen. Bei Entnahmt von 12 Stück gegen haar 5 Ngr. da» Exemplar. Ferner ist durch uns zu beziehen: L'Alliance de la Demokratie socialiste et l'assocUtion internationale de travailleurs. Preis pro Exemplar 20-Ngr. (6a) Die Vuchl>andlung des„Volksssaat". Neu angekommen und durch dte Buchhandlung des„Bolksstaat" beziehen: Am Webstuhl der Zeit. Kiefernug 10 und Ii Preis pro Lieserung 2 Groschen._ in Briefkasten der Redaction. M. S. in O.: Wir müssen Ihrer„Berichtigung" die Ausnahme versagen, da un« mit Recht Jedermann der größten Takt- lofigkeit bezichtigen würde, wenn wir jetzt, da der Congreß alle Partei« fireitigkeiten erledigt hat, die ganzen„Nürnberger Wirren" wieder von vorn an traktiren wollten. Wenn Sie wünschen, daß wir Ihre Zuschrift dem Ausschuß zuschicken, soll es geschehen. Was an der Sache za be« . W., richtigen ist, ließe sich nit zehn Worten sagen. I. Ä. S. tn Mann« daS Erheben des für den JnnungSvorstand zur Ver- heim: Z 2 de» HaftpflichigesetzeS lautet:„Wer ein Bergwerk, emen Wichtig für jeden Kefchäftsmann und Gewerbsgehilfen! Bei Sturm k Koppe in Leipzig erschien und ist durch die Bach«' Handlung de«„Bolksstaat" zu bezieben: Rathgeber siir Gcwcrbtreibeilde. Inhalt: I) Deutsche Sprachlehre, zum Selbststudium für diejenigen, welche in der Rechtschreibung nicht ganz sicher sind. 2) Briefsteller, welcher über 400 Brichnnster sowohl für den Gewerbsgehilfen als auch für den selbstständigen Geschäftsmann und außerdem all- nur denkbaren Verträge, Documente, Geschäftsaussätze, Klagschristen sc. enthält, die bei dem Gewerbstande vorkommen. E» ist dadurch jedem Gewerbtreibenden leicht gemacht, seine schriftlichen Aussätze nach diesen Mustern selbst an« zufertigen. 3! Buchhaltung. 4) Fremdwörtrrt-ch. 5) Sammlung vaa SrlegenheitSgedichieu. 6, Die sür Gewtrhtreihendc wtffenSaölhigste» aordveutscheu vundesgesetzc. 7) Notizen über Gald-, Silber- uud Papiergeld, mit Werthangabe de» Geldes aller Staaten. 8) DaS neue Maaß und GewtchtSsystem von Deutschland und allen Staaten der Erde. 9)«rief- Packet- uns Depeschen.Portot«:if. 10i Statist. Ueberficht aller Länder der Erde, mit Angabe der Größe, Einwohnerzahl, Land« und Seemacht, Handelsflotte. Ausgaben, Schulden, de« Papiergelde» sc. 11) OrtSdeschreibuug der vorzügl. Städte von Deutschland, Oesterreich, der Schwei; nnd den angrenz. Ländern. 12) Reiseroute» durch Deutsch' land, Oesterreich, die Schweiz bis in die Nachbarländer. Preis broch. 1 Thlr. 10 Gr., geb. I Thlr. 15 Gr., in 3 einzelnen Liefcrunge» » 5 Sgr. Leipzig: Berantw. Redakteur: EaSper.(Redaktion nud Sxveditiol» Zeitzerstr. 44.) Druck und Verlag der Senossenfchastsbuchdntckerei.