bler tim alte e. 3 U ta Leygig.cn Orange nemen zs eonßaften und But ter Samblungen des In une Glanbes an. -peditionen für bu Bweinigten Staaten: 8.. Gorge, 101 Hoboken, N. 3, 6.21eder, 98. Market str. ser flon b. Thienge, IIL Der Volksstaat 2. 150 dis sub]:: lost i Abonnementspreis: Preußen incl. Stempel 21 gr., für bie übrigen Deten Staaten 16 gr. we Quartal.s Renata Abonements weben bet allen Deutsges Soßenkelten auf ben 2. u. 1. Monat x. auf den 8. Mor nat befezbere angenommen, & gr. Sachsen u. Origth. datenburg auch auf bon 1. Stonat& 51%, gs. ange Organ der sozialdemokratischen Arbeiterpartei und der internationalen Gewerksgenossenschaften. ation ben. ité. imlid obbr nd. liebt Nr. 109. Aclid ir. ers ehen Notiz für unsere Abonnenten. Der obert und Chir erige ober ienen = Onsdns? Die Expedition des ,, Volksstaat". Politische Uebersicht. " " Sonntag, 9. November. " " " 1873. Theil richtigen Kritik unterwarf. Unter Anderm zerlegte er das Bündnabel und Krupp'schen Fernröhren vorzuziehen, und dem lächerliche Zweiseelen"-Mährchen, und wies nach, daß, wenn Herrn Franz Joseph den Beweis liefern zu wollen, daß, wer kein Bei Beanstandung der Annahme von Abonnements Seitens von zwei Seelen in der Regierung die Rede sein könne, Fürst Geld hat, entweder mittelst eines frischen fröhlichen Kriegs sich der einen oder andern Post- Expedition ersuchen wir auf die Bismarck die schwarze", und einige andere Minister die, weiße 5 Milliarden holen oder vom Schauplatz abtreten muß; eine Seele" repräsentirten, denn Fürst Bismard sei die Seele der jezt Praxis, die in der preußischen Geschichte nicht neu ist. Die Ephraiam Kopfe des Blattes stehenden Abonnementsbedingungen zu in Preußen und Deutschland herrschenden Reaktion. Wohlan, miten*) des alten Frizz" beruhten auf derselben moralischen" verweisen, und geben hiermit bekannt, daß der„ Volksstaat" die sich mitunter demokratisch" nennende Volkszeitug" des Hrn. Basis, wie das geniale" Projekt Bismarcks, dem österreichischen Dunder hat den betr. Passus der Rebe Richters unterschlagen! Kaiserstaat" mittelst eines Pumps von 100 Millionen die polilach unter Nr. 3350 in dem großen und unter Nr. 3159 in dem Kein Wunder das! Sizt doch Herr Dunder gerade so gut wie tische Selbstständigkeit zu nehmen. Wir haben tein Interesse an Roth kleinen Zeitungspreis courant der Post eingetragen steht, wie im der Affe Bamberger auf dem Bismard'schen Aft". dem Bestande Desterreichs in seiner jezigen Gestalt, und je früher sechsten Nachtrag zum Zeitungspreis courante pro 1873 Abschnitt Moderne Folter. Im Reich der Gottesfurcht und dieses morsche, verfaulte Gebäude zusammenbricht, desto freudiger frommen Sitte" wird so viel gefoltert, gequält, gepeinigt und miß- wollen wir es begrüßen. Aber dieses Mittel Bismarcks ist zum II das 2monatliche resp. 1 monatliche Abonnement auf denselben handet und so oft werden zu diesen frommen Uebungen" mindesten sehr unnobel. Was Desterreich bevorsteht, wird Jeder pro sich aufgeführt findet. Unschuldige ausersehen daß wir wohl eine stehende Rubrik aus Erfahrung wiffen, der einmal einem Wucherer oder Gelbjuden Im Falle der Verweigerung des Abonnements wolle man moderne Folter" errichten müssen, wenn wir nur annähernd ein in die Hände gefallen ist. Ja, geuiale Staatsmänner" schreiten Bild von dieser Rehrseite unserer Cultur" entwerfen wollen. mit der Geschichte fort. 1866 Bruderkrieg und Bundesbruchsich beschwerend an die zuständige Postdirektion wenden. So ist in Gräfenthal kürzlich das Rathhaus abgebrannt. eine bedenkliche Sache, man spielt va banque! 1870 glorreicher" Das hätte an und für sich nicht viel zu sagen, denn es wird wohl Krieg gegen den Erbfeind ist auch bedenklich genug. 1873 versichert gewesen sein, aber die„ Jenaer Zeitung" bemerkt dazu: Pump an Desterreich das ist sicher und man kann der Sache Am Freitag war Holzverstrich in Probstzella, wo auch der ruhig zusehen. So werden die Leute praktisch und wenn ein„ ge= Feldjäger Klein und Rathsdiener Sorge von hier zugegen waren. nialer Staatsmann" sich dazu herbeilassen sollte, ein Buch über Bei dieser Gelegenheit arretirte ber Feldjäger einen angeblich sted Staatsfunst zu schreiben, so würden ihn seine Erfahrungen, an brieflich verfolgten Mann. Diesen Mann aber brachten sie erst sich selbst und an andern, zu dem Haupt- und Staatsgrundsatze Ein Geständniß. In seiner letzten Candidatenrede im gegen Mitternacht ins Rathhausgefängniß und heizten ihm, Ci- führen:" Ein Schacherjude ist der beste Diplomat und ein Diplo vierten Berliner Wahlbezirk sagte Herr Dunder, um sich gegen garren rauchend, noch ein. Bei dem Brande hieß es nun, daß mat ist der beste Schacherjude." Das wäre somit das Urprinzip den naiven Vorwurf eines Intelligenzhauptstädtlers, er( Dunder) der Gefangene wahrscheinlich seinen Strohsack auf den Ofen ge- aller Staatskunst"! habe eine neue Arbeiterpartei gegründet", zu vertheidigen, nach legt und somit das Feuer verursacht habe. Das hätte sich hören" Zaruck" und Zurück. In seinem„ Culturkampf" mit seinem Organ, der Volkszeitung", wörtlich: lassen, wenn der Gefangene( entflohen wäre; allein um 10 Uhr dem irdischen Gensdarmen 3aruck" wird der himmlische GensWas nun endlich den Vorwurf des Herrn Kupsch in Bezug wurde sein verkohlter Körper aus dem Schutte herausgebracht darm Zurück mitunter etwas warm, und führt dann eine Sprache, auf die soziale Frage betrifft, den Vorwurf, eine eigene Arbeiter- und auf dem Friedhofe beerdigt. Die Nachbarn wollen seinen die, um mit der Biedermännischen Allgemeinen" zu reden,„ kaum ) die partei begründet zu haben, so muß ich zunächst feststellen, daß ich Hilfe- und Weheruf gehört haben. Der Gefangene soll nicht von den Sozialdemokraten übertroffen wird". Da hat er z. B. ngs hier für die Thaten britter Personen( der unglückliche Mar Hirsch einmal der steckbrieflich verfolgte, sondern ein ganz un- unter der Firma eines„ bairisch- patriotischen Bauernvereins vor nung ist es, an dessen Adresse dieſer unfreundschaftliche Fußtritt gerichtet schuldiger und anständig gekleideter Mann gewesen sein. Das Kurzem eine öffentliche Kundgebung" vom Stapel gelassen, in ischen ist) verantwortlich gemacht werde, denn bei der Abfassung der so- Kreisgericht von Saalfeld befindet sich jetzt hier zur Untersuchung. der es u. A. heißt:„ Die Generalversammlung( besagten„ bairischLigten genannten Erklärung vom 18. Septbr. dieses( des famojen„ Pro- So fann man also im deutschen Reich von jedem dummen, viel- patriotischen Bauernvereins", von welcher die öffentliche Kundgramms", das Mar Hirsch mit seinen Gewerkvereinlern und mit leicht noch gar betrunkenen Feldhüter aufgegriffen, eingesperrt und gebung" beschlossen worden) spricht es unverhohlen aus, daß sie in Sgr. den Invaliden des Berliner Arbeitervereins nebst andern deklaffir- schließlich verbrannt werden. Eine wahrlich grell leuchtende Jalu- der Zugehörigkeit Bayerns zum gegenwärtigen deutschen Reich ein ten Gerngroßen verübt hat) habe ich weder mitgewirkt noch dieselbe stration zu unserer persönlichen Freiheit." Glück für Bayern feineswegs erkennen kann. Mit der gerechtesten unterzeichnet. Der einzige(!) Zusammenhang zwischen mir und Wer freilich, wie die" Jenaer Zeitung", bei unseren heutigen Entrüstung wird daher die Generalversammlung erfüllt durch die derfelben ist, daß sie aus den Reihen der Gewerkvereine hervor- Zuständen von persönlicher Freiheit" sprechen kann, der muß eine Wahrnehmung, daß man die Competenz des Reichs noch weiter gegangen ist, welde ich einst mitbegründet habe. Dies( die gute Dosis Optimismus eingenommen haben. Es ist allerdings auszudehnen sich bereit erklärt. Mit Schrecken sehen wir bie " Mitbegründung" der Gewerkvereine) geschah, wie Sie Thatsache, daß man im deutschen Reich, wenn man Nachts auf Laften sich täglich mehren, welche das Reich, das Land, der Kreis, Alle wissen, unter Zustimmung und Weitwirkung der der Straße laut spricht oder wenn man im Walde spazieren geht der Distrift, die Gemeinde uns auferlegen. Wenn im Augenblicke Fortschrittspartei, um der Schweizer'schen Demagogie, und sich eine Ruthe abschneidet, von Polizeidienern, Nachtwächtern mit Hülfe der französischen Milliarden eine Steuererhöhung auch die damals ihre Bataillone organisiren wollte, ent- und Feldhütern, seien diese nun dumm und betrunken, wie das fünftlich umgangen wird, wo sind die Milliarden, welche für die gegen zu treten; ich habe damals gleich erklärt, daß ich von der Jenenser Blatt fagt, oder nicht, aufgegriffen und eingesteckt werden Zukunft das Nämliche ermöglichen? Oder will man darin die tour Leitung der Gewerkvereine zurücktreten würde, sobald dieselben or- tann. Dabei kann man, wie der Gräfenthaler Fall beweist, auch Glückseligkeit eines Bolts erblicken, daß es unter einer erbrückenden ganisirt seien, und das habe ich auch ausgeführt." Soweit Herr noch unschuldig verbrannt werden. Die Gräfenthaler Ge- Steuerlast seufzt? Freiheit" ist das geflügelte Wort, mit dem ing Dunder. Wir haben es hier also aus seinem eigenen Mund, daß schichte ist echt deutsch und trähwinklig wenn sie nur nicht man uns die traurigen Errungenschaften der Neuzeit mundgerecht es 5. f. 10 " " " er unter Zustimmung und Mitwirkung der Fortschrittspartei" so traurig wäre. Es ist ein fürchterlicher, menschenunwürdiger zu machen sucht. Allein wir finden Freiheit" da, wo sie uns die Gewerkvereine ins Leben rufen half, nicht im Interesse der Zustand, unter dessen Drucke wir leben. Die geringen Vergehen nicht gefällt; wo sie uns lieb wäre, vermissen wir sie. Unfere Arbeiter, nicht um eine Organisation der Arbeiter für die werden bei uns im Verhältniß härter geahndet als die großen. Kinder, für die wir die vollste Verantwortung zu tragen haben, Arbeiter zu schaffen, sondern um einer der Fortschrittspartei, Die„ moderne Folter" tritt nur bei geringeren Vergehen ein; über scheinen als ganz gemeines Staatseigenthum zu gelten. b. h. der Bourgeoisie, gefährlich werdenden Arbeiterorganisation, ent- allen Häuptern aber schwebt der Verdacht" und holt sich wahl Wir gestehen es unumwunden, daß uns bis in die tiefste Seele Istra gegen zu treten". Mit andern Worten: die Gründung der und ziellos seine Opfer. Mit einem Eifer, der alles Aehnliche verhaßt ist ein Militarismus, welcher sich selbst als Hauptütfen Gewerkvereine war eine Anticipation des Laster'schen hinter sich zurückläßt, wird den kleinen Dieben und Räubern nach- fache, alles Uebrige als Nebensache betrachtet, so daß er elau Knüppels die Praxis eilte dem geflügelten Wort" voraus; gespürt, mit einem Eifer, den die Inquisition nicht besaß, wird die besten Arbeitskräfte den bringendsten Arbeiten, wie es handelte sich darum,„ Arbeiterbataillone" im Dienst der Bour- verhandelt und verurtheilt. Und währenddem fahren und laufen zur Erntezeit entzieht. Es ist doch hoffentlich ein Volt ' er geoisie zu drillen, und diese„ Arbeiterbataillone" dann gegen die die großen Diebe, Räuber und Mörder frei und ungenirt auf der nicht des Militarismus wegen da, gleichwie das Bolk träge unter eigner Fahne fechtenden Arbeiter in den Kampf zu füh- Straße herum; statt des Galgens barren ihrer die höchsten Ge- nicht der Regierung, sondern die Regierung des Volks 3 beren ein Stückchen gemeinster Sozialdemagogie", übrigens nüffe der Gesellschaft, der Natur und der Kunst; statt an die wegen da ist. Wir verlangen deshalb " daß unsere è bis nichts weniger als neu, sintemalen die französische Bourgeoisie nach Schandsäulen gestellt zu werden, lassen sie sich mit Ehrenbezeigun- Söhne nicht durch den Militarismus in Folge zu langer Präsenzder Februarrevolution den Arbeitern der Nationalwerkstätten ge- gen von Hoch und Niedrig überschütten und wer der größte Gauner zeit der Arbeit entzogen und entwöhnt, sondern auch in den Stand nau die gleiche Rolle zugetheilt hatte, wie Ehren- Duncker unter ist, gilt für den ehrlichsten" und" gebildetsten" Herrn. Das ist die gesetzt werden, uns beizustehen, nachdem wir sie mit vieler Mühe 4. Buftimmung und Mitwirkung" der Fortschrittspartei. Nun Signatur unserer Zeit und unserer Gesellschaft! und großen Opfern großgezogen." Und so weiter. Aus anderen " 311 44. 等 " " " das Experiment der französischen Bourgeoisie kehrte zu guterlegt-Schacher. Der geniale Staatsmann" und Schnapefabri- Stellen, die wiederzugeben nicht nöthig, blickt der ultramontane feine Spige gegen die Urheber; die Arbeiter der Nationalwert- tant hat als" Wehrer des Reichs" selbstverständlich stets auf der Pferdefuß hervor, aber, was wir hier citirt haben, ist meist so stätten, anstatt ihren natürlichen Feinden zuliebe die Brüder zu Lauer zu stehen und aufzupassen, ob nicht irgendwo etwas zu unwiderleglich und so grausam wahr, daß der Biedermann, welcher morden, schleuderten von den Junibarrikaden herab die erste welt- schnappen und zu ergattern ist. Nun hat er bemerkt, daß im öfter- der Biedermann'schen Allgemeinen" das Attenstück mittheilt, sogeschichtliche*) Kriegserklärung des Proletariats gegen die Bour- reichischen Kaiserstaat" Franz Joseph und seine Handlanger in fort nach dem Gensdarm" Zarud" schreit: man wird gut thun, geoisie und erschütterten die bürgerliche Gesellschaft in ihren Grund- arger Verlegenheit sind. Dort fehlt's an Geld; Bapier fährt nun auf solche Ausschreitungen(!!) ein scharfes( Stieber-) Auge zu festen. Besiegt, fanden sie 22 Jahre hernach ihre Rächer in der schon so viel im Kaiserstaat" umber, daß ein finanzieller Herkules haben, denn die Massen werden durch sie( die Ausschreitungen) beCommune; wie die Besiegten der Commune einst ihre Rächer zu nöthig wäre, um diesen politischen Augiasstall von seinen Bapier- thört und verheßt, und zulegt werden sie leicht( durch die Ausfinden gewiß find. Wir hegen nicht den mindesten Zweifel, daß schnigeln zu reinigen, und der Finanzminister des regierenden schreitungen) zu Schritten verleitet, welche für sie selber verhängnißbie" Sozialdemagogie" der Herren Dunder und Consorten schließ- Habsburgers ist nichts weniger als ein Moses, der nur vor irgend voll werden( o der mitleidige Biedermann!), deren Verantwortung lich den nämlichen„ Erfolg" haben, in der nämlichen Weise der einen Tiroler Berg hinzustehen und mit seinem Stabe daran zu aber sicherlich die Anstifter der Bewegung sich zu entziehen wissen." Sozialdemokratie zugute kommen wird. Schon haben die klopfen brauchte, worauf sich ein Gold- oder Silberquell erschlösse. Es scheint wirklich, daß die ganze politische Thätigkeit der nationalGewerkvereine uns manchen tüchtigen Soldaten geliefert nur Diese Geldklemme scheint dem„ Genialen" willkommen zu sein, liberalen Mamelucken sich auf Spionage, Denunziren, und sonstige zu, Ihr Herren Bourgeois- Sozialdemagogen! Nur recht viel und so soll er benn, wie aus Wien bestimmt berichtet wird, dem bezahlte oder unbezahlte Polizeidienste reduzirt. Die öffentliche Arbeiterbataillone" zusammengebracht und einererzirt- Ihr nehmt braven Franz Joseph das Anerbieten gemacht haben, in Berlin Kundgebung, welche ausdrücklich für die Wahlen bestimmt ist, zeigt rher uns damit einen Theil unserer Arbeit ab. Nur zu! Je mehr einen großen Pump von 100 Millionen Thalern anzulegen, damit uns beiläufig, mit welchem Geschick die bayrische Pfaffenpartei die Arbeiterbataillone" Ihr organisirt, desto besser für uns. Denn Franz Joseph seinen Börsenjobbern aus der Klemme helfen kann, politische Situation auszunuzen versteht. Nicht umsonst ist es sie werden, wenn es zum Klappen kommt, auf unserer ohne neues Papier zu„ Geld" stempeln zu müssen. Die 100 Mil- ben Biedermännern bänglich zu Muthe. Seite tämpfen!- Es ist wahr, Hr. Duncker hat, um sein lionen sollen aus dem Reichsinvalidenfond genommen werden, was Nachspiel zu dem Stückchen vom Trompeter von Verfahren etwas zu beschönigen, nicht von Bekämpfung der Sozial- die Glaubwürdigkeit der Sache sehr erhöht, denn das Reichsinva- Mars- la- Tour. Bismarck's Leibblatt, die„ Nordd.- Allg.- Zeit." demokratie gesprochen; er redet von„ Schweizer'scher Demagogie", libenfondgesetz schließt einen Paragraphen in sich, der ausdrücklich hat die Schamlosigkeit gehabt, die preußischen Landtagswähler aufweil er weiß, in welch schlechtem Geruch der verunglückte Doppel- bestimmt, daß die Gelder des Fonds zu derartigen Spekulationen zufordern, am 4. November als am Tage der Wahl eine allgegänger des bitto verunglückten Herrn Wagener von Dummerwitz verwendet werden können. Welche Sicherheit Desterreich für den meine Subscription vorzunehmen, als die beste Art, dem invaliden steht. Es liegt aber auf der Hand, daß Hr. Dunder die Sozial- Bump geben will, ist uns nicht bekannt; jebenfalls wird es lange Trompeter den„ Dant des Vaterlands" abzustatten. Die Berliner demokratie überhaupt im Auge hat. baran zu thun haben, bis es bie, 100 Millionen zurückzahlen kann, Schloßkeller stroßen von dem Golde der Milliarden, ein Thurm nmt Bor 86 a Lo " 1 15215 Zur Charakterisirung des Herrn Dunder und seiner Bolts- und so lange dies nicht geschehen, wird es petuniär von Preußen soll mit gemünztem Golde des Reichskriegsschapes angefüllt werden zeitung" fei hier noch Folgendes angeführt: Vor einigen Tagen abhängig sein, eine Abhängigkeit, die, wenn man erwägt, daß sie und doch schämt man sich nicht, für einen armen Invaliden den hielt der Abgeordnete Richter in Berlin eine Wahlrebe, in welcher sich bei der weitgreifenden Verquidung von Staats- und Börsen- Klingelbeutel um Bettelpfennige im ganzen Lande herumzuschicken. er die Politit der Regierung einer sehr scharfen und zum großen interessen auch auf den gesammten österreichischen Geldmarkt er- Ein herrliches Staatssystem! So blutig und heldenmüthig der Kampf in Lyon vom 9. bis ftreden würde, für Desterreich geradezu zur Lebensfrage werden 12. April 1834 auch war, so behielt er doch einen wesentlich lokalen fann, wenn die Verhältnisse sich entsprechend gestalten. Der„ Ge-*) Die von Ephraim während des 7jährigen Krieges geschlagenen Charakter. niale" scheint also den Kampf mit dem Geldbeutel bem mit der schlechten Gulden. — Intelligenz staatliches:| In Berlin ist ein Schriftstück in Umlauf, das ein trauriges Bild von dem Zustand der Schulen in Ost» u. Westpreußen entrollt. Ueber die Schule in dem Dorfe Schönberg(Kreis Rosenberz) heißt eS darin:„173 Kinder sind unter einem Lehrer in einem Zimmer, daß kaum 70 Kinder fasten kann, vereinigt. Der größte Theil der Kinder ist auf 6— 7 Fuß langen Bänken zusammengepfercht, die übrigen kauern aus dem feuchten Boden.- Die Gemeinde, die zu den ärmsten in Preußen gehört, hat kein Geld, um ein neue» Schulhaus bauen zn können; der Staat aber hat auch keins, der braucht seine Milliarden und Steuern für neue Festungen, Generalsdotationen, Soldaten und GenSdarmen, die allein nach den modernen Begriffen den Maß- stab für die Cultur abgeben. Und trotz alledem noch überall der VcrtrauenSdufel für die Regierung. O Volk, du bist sehr vernagelt! —„Le roi, c'est un cochon!"(der König ist ein Schwein) das ist die„Moral", bei welcher.die„KönigSmacher" in Frank reich endlich angelangt sind, nachdem Herr Chambord, Dummkopf und Feigling zugleich, nicht den Mutb gehabt hat, den„Thron Heinrichs IV." zu besteigen und nicht Diplomat genug gewesen ist, „anständig" vom politischen Schauplatz zu verschwinden. Wir haben zwar gegen obige„Moral" an und für sich durchaus nichts einzuwenden, allein im Munde jener Gesellen, welche die Bcihei- ligung am politischen Leben als ein„Geschäft" und die Volks rechte als„deklamatorische Redensarten" betrachten, klingen die Schimpfworte gegen Chambord doppelt widerlich. Von den ge- sammten„KönigSmachern" Frankreichs ist kein Einziger um ein Haar bester als Chambord selbst und was dem Chambord recht ist, muß den Mac Mahons, den Audiffret-Pasguiers, überhaupt den Orleanisten, Legitimisten und den gesammten„Fusionisten" billig sein. Oder wen widert es nicht an, wenn ein Dieb dem andern Moral predigt, daß das Stehlen ein Verbrechen sei? Die ganze Chambord-Comödie zeigt wieder einmal recht schlagend, an welchen Fäden oft das Wohl oder Weh der bestehenden Staaten hängt und wie bei der heutigen tollhäuslerischen Wirthschaft der Neinste Zufall— auch„Gottes gnädige Fügung" genannt— die großartigsten Wendungen in der Entwicklung der Dinge bewirken kann. Eine Bande adliger und feudaler Volksbetrüger thut sich in Frankreich zusammen, ein„ehrlicher Soldat" an der Spitze, und sieht sich nach einem König um. Chambord, ein Abenteurer, der seinen Vater nicht kennt, bietet sich als l„Gottgesalbter" an; die Republikaner notiren zitternd die Stimmen in der National- Versammlung und sehen sich schon auf dem Wege nach Cayenne, Thiers gibt Soireen und heult für das Vaterland, die„Republik" macht noch einige krampfhafte Zuckungen, während historische Schuhputzer schon zu den Füßen des„Königs" liegen, die Monarchie ist fertig— da auf einmal fällt dem Chambord ein, daß er, um König zu werden, seinen„unbefleckten" weißen Lilienlappen mit einem dreifarbigen Lappen vertauschen müste und die ganze Ge- schichte endigt wie das Hornberger Schießen. Welch erbärmliche Wendung! Vergeblich sucht man in diesem ganzen Drama nach einem einzigen Charakter! Die„Republikaner" dürfen sich über diese„Wendung" nicht freuen! Sie, die dem Chambord gegenüber so wenig Entschlossenheit an den Tag gelegt haben, danken ihre Fortexistenz dem Umstand, daß Chambord sein„Lilienbanner" der blau-weiß-rothen Fahne vorzieht. Hat er das„rothe Gespenst" gefürchtet, so ist das nicht das Verdienst der Linken im Parla- mente zu Versailles. Eine Parter, deren Existenz von solchen Dingen abhängt, ist politisch todt und mit ihr ist todt jenes staat- liche Unding, französische Republik genannt, dem sie den Stempel ihres„Geistes" aufgeprägt, von dem aber noch Niemand einen Hauch verspürt. — Parteigenosse Geiser, jetzt Redacteur des„Zeitgeist" in München, ist von der Staatsanwaltschaft zu Breslau wegen eines daselbst im Februar dieses JahreS erlasienen Flugblattes auf Grund des§ 131 des Strafgesetzbuchs unter Anklage gestellt; ebenso Par- teigenofle Oehme in Breslau. Das Flugblatt war an die Ar- beiter Breslau'S gerichtet; die incriminirte Stelle lautet:„Die Herrscher schleppen Euch für ihre persönlichen Intercsien auf die Schlachtfelder" u. s. w. Geiser wird natürlich den WahrheitSbe- weis antreten. — Unsere Freunde Walster und Daschner— welch letzterer zur Zeit auf Hubertusburg sich der bekannten Art von„StaatS- Hilfe" erfteut— sind in zweiter Instanz wegen angeblicher Bclei- digung des Dresdner BezirkSgerichtSdireklorS Neidhardt und des Gesängnißinspektors Dittmann verurtheilt worden und zwar Walster zu 3, Daschner zu 2 Wochen Gefängniß. Gegen dieses Erkennt- niß wird abermals appellirt werden. bezogen." Wer eine einzige Nummer deS„VoltSstaat" gelesen, muß die Abgeschmacktheit dieser Tölcke'schen Erfindung einsehen. „Bewiesen" ist nur,'daß dieS alberne Mährchen von dem verlo- genen, wegen gemeiner Verbrechen der bürgerlichtn Ehrenrechte verlustig gegangenen Tölcke herstammt, daß eS ihm der Ver- logeuste der Verlogenen, Monsieur Hassclmann nachgeschrieben und der verlogene Frohme nachgeplappert hat. Sonst ist gar nichts „bewiesen". Auch daß Sonnemann mit seinem Gelde den„Volks- staat" in'S Leben gerufen habe, wird alberner Weise wieder be- hauptet. Wir haben in dieser Sache längst reinen Wein einge- schenkt(Nr. 39 des„VolkSstaat"); nun möge das der„Neue" auch einmal thun! Wer hat die Kaution für den„Neuen" ge- geben? Antwort, Frohme! Antwort, Haffelmann! Und wohl- gemerkt: schweigt ihr, so wiffen wir, wo die Kaution hergekommen ist!— Das Weitere schenken wir dem Herrn Frohme. Nur so viel sei noch bemerkt: wenn Herr Frohme meint, daß unsere Partei«mit Elementen durchsetzt sei, denen demokratische Tugend (ah! der eiftige„Priester der Liebe", Herr Frohme, wird hier gar Tugendheld!) und wahre Freiheit(oho! Hasenclever, Dein Präsidententhron wackelt!) ein überwundener Standpunkt sind," so nehmen wir diesen läppischen Vorwurf gern mit in den Kauf, wenn nur unsere Partei von Bummlern und Faullenzern, wie die „Arbeiter" Frohme, Grottkau, Richter, Hörig u. A. eS sind, frei bleibt, und wenn die Gelder, welche von den der sozialdemokratischen Arbeiterpartei eingereihten Arbeiternj mühsam aufgebracht werden, nicht dazu dienen, einer Schmarotzer-Cligue ein angenehmes Dasein zu fristen. Wir könnten aus dem Lebenswandel der einzelnen „Agitatoren" derartige„demokratische Tugenden" auszählen, daß den Arbeitern deS Allgemeinen deutschen Arbeitervereins die Augen übergehen sollten. Doch wir rühren solchen Schmutz nicht gerne auf. Vielleicht ein andermal— für heute genug! — Der Hamburger„Sozialdemokrat" bringt in seiner Num- mer 32 einen„Wiffenschaft und Bourgeoisie" überschriebenen Leit- artikel, von welchem ein großer Therl aus dem„Manifest der kommunistischen Partei" von Carl Marx und Friedrich Engels ohne jede Quellenangabe abgedruckt ist. Hauptredakteur jenes Blattes ist Herr Bruhn, ein ebenso grimmiger Feind von Carl Marx und den„Communisten", wie eifriger Freund de» von uns kürzlich gekennzeichneten Carl Heinzen. Herr Bruhn übt also jenen„CommuniSmuS", den er theoretisch bekämpft, praktisch selbst aus, wie daS angezogene Beispiel zeigt, denn der einfachste An- stand hätte ihm geboten, die Quelle, auS der er seine AnSfüh rungen geschöpft, anzugeben. Bisher hat Herr Bruhn den Namen von Marx citirt, um ihn zu beschimpfen; wenn er aber Marx' Werke plündert, verschweigt er ihn, damit die Arbeiter nicht irre werden! Eine saubere Taktik!— Und noch eins. Herr Bruhn schreibt auch für den„Pionier", daS in Boston erscheinende Blatt Heinzens. Sollte Herr Bruhn vielleicht jener Correspondent„auS Norddeutschland", sein, der jene albernen und abgeschmackten, Hand- greiflichen Lügen betreffs unserer Partei in Heinzens Blatt hinein- befördert? Um Antwort wird gebeten, Herr Bruhn! — Der Bummler Frohme(„Arbeiter" wird ihn der„Neue" wieder nennen wollen gleich allen jenen„Agitatoren", die auf Kosten der Arbeiter des Allgemeinen deutschen Arbeitervereins sich der süßen Gewohnheit deS NichtSthunS hingeben, und für schweres Geld ihren erbärmlichen Kohl als„wiffenschastliche Vorttäge" dem Seduldigen Publikum vorsetzen) scheint sich in dem Wahne zu be- nden, die Flitterwochen seines Agitatoren-RuhmeS seien noch immer nicht vorbei. In Frankfurt, wo er gegenwärtig die„Fleischtöpfe" (siehe den„Neuen") des Allgemeinen deutschen Arbeitervereins aus- löffeln hilft, hat er ein wüthendes zweites Pamphlet gegen Sonnemann vom Stapel gelassen, dessen wir nur kurz erwähnen, weil Herr Frohme, seinen Hassclmännischen Schmutz mit vollen Händen um sich streuend, auch dem„VoltSstaat" eines anhängen zu können geglaubt hat.„Es ist bewiesen", meint Frohme,„daß einer der„BolkSstaat"-Redakteure 600 Thaler vom Exkönig Georg Gewerksgenossenschaftliches. Gewerkschaft der Schuhmacher. KotHa. Immer mehr tritt an uns die gebieterische Pflicht heran, rastlos thästg zu sein für die Erweiterung unsrer Organi- sation, wollen wir nicht von unseren Gegnern überholt sein. Wir sehen, daß Meister und Fabrikanten verzweifelte Anstrengungen machen unS zu überflügeln. Hier gilt es also nur zu handeln als Männer. Braunschweig, Leipzig, Dresden,(Gotha schon ftüher) haben den Anfang gemacht, ihre Umgegend und zwar bis jetzt ohne Hülfe der Hauptkasse, zu beackern. Sollte dies nicht auch Nürnberg durch Freund Siebert möglich sein? Bis jetzt hat Nürnberg wenig gethan. Amberg, Fürth liegen todt, Bayreuth aufgelöst. Das ist für einen Centralort, wie Nürnberg einer für unsre Gewerkschaft ist, nicht schmeichelhaft. Hat doch Gotha, ohne uns zu rühmen, der Gewerkschaft fast die ganzen thüringisch:n Städte zugeführt und zwar nur mit geringer Unterstützung der Hauptkasse. Eisenach und Langensalza, die auf die Sandbank ge- rathen, werden in der nächsten Zeit durch unsere Pfennigsamm- lungen wieder flott gemacht werden. Unsere Münchencr Collezen haben zu Neujahr ihren Beitritt zur Gewerkschaft erklärt, Augs- bürg steht in Aussicht, und muß dies wohl einen jeden Collegen mit Freude erfüllen und antteiben mit frischem Muth zu neuer Thätigkeit. In keiner andern Branche ist das Elend so tief ein- gerissen als bei uns und frißt sich krebsartig immer tiefer ein in unsere Verhältnisse. Giebt es doch Gegenden, in denen unsere Collegen nicht leben, sondern wirklich nur vegetiren. Diese traurige Thatsache allein muß uns den Zorn und die Schamröthe ins Gesicht treiben, uns anspornen zu einem heiligen Eifer. Nicht die Letzten, sondern die Ersten müssen wir sein in der Gewcrkschafts- bewegung. Warum giebt der Bevollmächtigte in Arnstadt, Eon- rad Moseberg, keine Nachricht aus die an ihn von mir gerichteten Fragen? Sollte ich nicht bald Antwort bekommen, so werde ich mir die Mühe nehmen, diese Gleichgiltigkeit öffentlich zu charak- terisiren. Die dortigen Parteifreunde ersuche ich, sich der Sache anzunehmen und die Mitgliedschaft zu erhalten. Für die Verwaltung: W. Bock, Berg 37. Leipzig. In der letzten Abonnentenliste sehe ich Essen bei Düsseldorf mit 7 Abonnenten angegeben. Sollte es den dortigen Parteigenossen nicht möglich sein, mir einige Adressen von dort arbeitenden Schuhmachergehülfen oder daselbst existirenden größeren Werkstellen zu verschaffen, um mit den Collegen in Correspondenz zu treten, da es sich um eine sehr wichtige Ange- legenheit handelt? Aug. Schäfer, Gewandgäßchen 5. Allgemeiner deutscher Schneiderverein. Koiha. Nach beendeter Berathung des Krankenkassen-Statuts, theile ich den Collegen folgendes Resultat mit: In§ 1 soll das Wort„unverschuldet" weggelassen werden.— In§ 14 soll eS heißen:„Bei Krankheiten durch Muthwillen verschuldet":c. Alle übrigen§§ sind von der hiesigen Mitgliedschaft gutge- heißen und angenommen worden. Mit sozialdemokratischem Gruß Friedrich Knopf, Bev., am Berg 41. jSraunschweig, 3. November. Nachdem sich der Ausschuß konstituirt hat, sendet er hiermit allen Vereinsgenossen seinen herzl. Brudergruß und verspricht sein Amt ebenso getreulich zu verwalten, wie es der gewesene Ausschuß gethan hat. Den Vereinsgenossen wird mitgetheilt, daß sich München und Zwickau dem Verein an- geschlossen haben. In nachstehenden Orten sind folgende Collegen als Bevollmächtigte gewählt: Bamberg: Ruhl, per Adr. Schneider Iörstel Sandbad 1690; Regensburg: M. Erndl» Hepplerstr. D. 46 3. Stock; Pforzheim: Franz Unber, per Adr. Freyvogel, Marktplatz; Halle a/S: Julius Beyer, Kl. Sandberg 21 Hof rechts 1 Treppe; Landshut: Joh. Huber, per Adr. B. Engelhardt, Schneidermeister, unter Alt- stadt Nr. 104; Gießen: B. Klerx, Marktplatz 7; Nürnberg: Wilh. Ieschke, per Adr. Eder u. Söhne, Jacobsplatz; Bayreuth: K. Hagen, per Adr. Chr. Schwarz am Markt 85; Zwickau: Heertlotz, Klosterplatz 115; München: Joh. Grassmann, See- riedergasse 2/3. Als Kassirer ist in München gewählt: Oberndornd orfer, Ober- anger 37,3. Briefe und Schriften, welche de» Verein angehen, sind zu richten an den jetzigen Geschäftsführer: Fr. Mumme in Braun- schweig, alte Wage 6 2 Treppen hoch. Die Vereinsgelder dagegen sind zu senden an den Hauptkassirer Beck in Braunschweig, Turnierstraße 8. Die Adresse deS AuSschußvorsttzenden: Herrn Ludolph, Reichen- straße 6 a. jAllgemeiner Böttcher-(Küper)-Verein. Kalk« a. d. S., 2. November. Heute fand hier eine allgc- meine Böttchergesellen-Versammlung statt, zu der Herr Winter aus Leipzig eingeladen war, um einen Vortrag über Zweck und 'Nutzen deS Allgemeinen Böttchtr-(Küper-)VereinS zu halten. Der- selbe wies nach, daß sich jetzt alle Gewerke verbinden, um in ge- schlossenen Reihen gegen die Kapitalmacht Front zu macben. Auch an unS trete die Pflicht heran, alleS daran zu setzen, um daS alte Zopfthum los zu werden. Er führte verschiedene Fälle an, wo jetzt schon Viele, die sich für die Sache aufopferten, gemaßregell wurden. Das wäre ja auch in Halle schon vorgekommen, seitens der Srritfabrik von Ernst.(Ueber diese Fabrik werden wir später noch Mehrere« berichten zur Orientirung unserer auswärtigen Collegen.) Die Schuld daran wäre nur, daß wir noch zu wenig orzanisirt wären; wenn wir alle fest zusammenhielten, dann könnte daS nicht vorkommen, und die Arbeitgeber suchen womöglich noch die Bereine zu sprengen, weil sie noch zu schwach sind. Winter forderte auf, fleißig den„VolkSstaat" zu lesen, denn dieses Blatt vertrete die Interessen der Arbeiter. Nachdem noch der Vorsitzende ermahnte, ihn kräftig mit zu unterstützen, wurde die Versammlung mit einem Hoch aus den Allgemeinen Böttcher-(Küper-)Verein ge- schlössen. H. M. Gewerkschaft der Holzarbeiter. Unter heutigem Tage ist das Circular Nr. 8 den Bevollmächtigten übersandt worden. �.Sollte die Sendung irgendwo nicht eingetroffen sein, so ersuchen wir zu reklamiren. Die Orte, welche bis jetzt die fällige Abrechnung pro 3. Quartal noch nicht ein- gesandt haben, werden hierdurch aufgefordert, dies ungesäumt zu thun, andernfalls die weitere Zusendung der Circulare eingestellt wird. Als neu beigetreten sind zu verzeichnen Würzburg, Eß- lingen und Radeburz. Weitere Orte sind noch nicht angemeldet. Hamburg, 5. November 1373. Für die Verwaltung: Th. 9)orck, 1. Vorsetzenhof 13. P. 8. Auf die verschiedenen Anfragen wegen Zusendung von Protokollen die Mittheilunz, daß, sobald das Manuscript in unfern Händen sein wird, der Druck schleunigst erfolgen soll. Wir bitleo umgehend um Angabe der zu sendenden Anzahl. Correjpondenzen. Leipzig. Von dem Sttike-Comitö der Berliner Stuhlar- arbeiter- Gesellen ist unS eine gedruckte Zusammenstellung der während des Strikes vereinnahmten und verausgabten Gelder zugegangen. Danach sind eingegangen: Von Gewerkschaften rc. von außerhalb 543 THlr. 11 Sgr. 9 Pf. Von Webe-Fabriken und Werkstätten Berlins 233 Von verschiedenen Branchen 110 Von Vereinen und Versammlungen 510 Vom Verein der Fond-, Grand- Fond- und Deckenweber-Gesellen 243 Von der Meister- Commission, ge- theilter Ueberschuß von Vergnügungen 176 Von einzelnen Personen 189_ Summa: 2018 Thlr. 25 Sgr. 2 Pf. Verausgabt sind: Für Unterstützung und Reisegeld 1637 Thlr. Für Verwaltung 193„ 10„— Für Aufrufe, Inserate, Schreib- Material, Briefporto und 1500 Abrechnungen 99„ 21„ 6 Für extraordinäre Ausgaben, Agi- tation, Lokalmiethe Summa Aus Thüringen. In Nr. 43 wir unter den Inseraten mehrere 7 28 24 15 29 29 40 18 Sgr.- Pf. 2025 Thlr. 22 Sgr. 3 Pf-! deS„Kladderadatsch" finden Steckbriefe nack Gründern. Auch die Bilder der verfolgten Herren kann man daselbst genießen.� So sehen wir beispielsweise einen Wilhelm Moos, bisher Direktor des Thüringer Bankvereins in Erfurt. Der hat ein gutes Leben gehabt, seine Söhne haben mit Glanz in der Kavallerie gedient (bei der ist es vornehmer; selbstverständlich haben sie daS Ver- gnügen nur 1 Jahr mitgemacht), seine Feten sollen sehr gut ge- wesen sein, was, wie ich höre, verschiedene höhere Beamte der Regierung zu Erfurt auS Erfahrung bestätigen können. Der Plann lebte in Hülle und Fülle, und jetzt wird er verfolgt „wegen Unterschlagung anvertrauter Gelder." Warum hat man ihn aber nicht gepackt, da man ihn noch kriegen konnte? Jetzt ist er vielleicht schon über alle Berge. Wir sind in der Lage, zu dew sonst genauen Steckbrief eine Ergänzung zu liefern, für die man hoffentlich dankbar sein wird. Herr Wilhelm MooS ist nämlich� auch Ritter verschiedener Orden; genannt werden nur 1) der rothe Adlerorden, 2) der Kronenorden und 3) der Erneftinische HauS-j orden. Also lieber Schutzmann! wenn du Einen aufs Korn nimmst, der dem steckbrieflich verfolgten MooS ähnlich ist, so laß! dich durch keine Orden und ähnliche Dinge verblüffen, es kann! leicht ein Schurkenherz dahinter schlagen!— In demselben Blatt wird noch auf einen andern Direktor des Thüringer Bankvereins gefahndet. Wenn man dessen Bild erblickt. erstaunt man und meint: der ist ja noch sehr jung! Und wirklich, der ebenfalls wegen Unterschlagung verfolgte Bankvirektor Uhler ist erst 23 Jahre alt. Nun, früh übt sich in der heut herrschende» Gesellschaft, was ein Meister werden will, folglich kann auch ei» 23 jähriger Mensch schon ein fertiger Künstler im Rauben sein. Raubvögel aller Art wird's aber geben, so lange Andere sich das Rupfen gefallen lassen. Nachschrift. Soeben höre ich, daß Wilhelm MooS auch Stadtrath war. Solche Leute also haben in Preußen das Recht, über den Säckel der Kommune mitzuverfügen, der redliche Arbeiter uud Kleinbürger jedoch hat nach unserm schönen Gemeindezesetz Nicht« oder höchstens sehr wenig mitzusprechen, sondern nur sein: Steuern pünktlich zu zahlen. Punttum! Kassel, 3. November. Auch aus hiesigem Ort ist über ein Tölckiade zu berichten. Abends gegen ein halb acht Uhr ging id mit einigen Freunden nach unserem Lokal zur gewöhnlichen Partei Versammlung. Unterwegs sah ich schon einen Tdeil der Spreng garde des Triumvirats Tölcke-Hasselmann-Hasenclever. Im Loka selbst war denn auch das ganze Bataillon versammelt, und aus den Gesichtern der Leute war unschwer die Absicht herauszulesen unsere Versammlung zu sprengen. Unter solchen Umständen wai eS nutzlos, die Versammlung zu eröffnen, und ich ging auS de» Lokole, um den überwachenden Polizeibeamten davon in Kenntnis zu setzen. Einige hundert Schritte vom Frankfurter Thore wurde m» von etwa 15— 20 Tölckianern unter Leitung des bekannten G. Gies zugerufen, ich sollte stehen bleiben. Da ich es aber vorzog, weite zu gehen, kam einer der Herren hinter mir her, und mit des Worten:„warte, ehrlicher Hallunke, Dich will ich mal treffen - führte er einen Schlag nach mir. Ich bog schleunigst zur Seite und der meinem Kopfe zugedachte Hieb sauste durch die Luft. Doch sogleich war ein anderer dieser saubereu Herren zur Stelle -und ich erhielt mit einem Knüttel drei di» vier Schläge über den Kopf, so daß ich momenran die Besinnung verlor. Da auch die anderen Tölckianer Miene machten, über mich herzufallen, blieb mir nichts andere« übrig, als schleunigst nach der Stadt umzu- "biegen. In ihrem Vereinslokale haben dann die Herren noch weidlich über mich geschimpft, aber sie haben sich auch sagen müssen, daß ihr Kandidat Frick in Melsungen, wo ich diesen entlarvte, nicht eine Stimme erhalten dürfte. Auf die hitzige Prügeleij wirkt dieser Erfolg wie ein Beruhigungsmittel auf mich. Parteigenossen! Auch in Cassel muß dem elenden Treiben dieser Fanatiker bald Einhalt gethan werden. Gehen wir trotz augenblicklicher Mißerfolge mit ungeschwächtem Muth auf unser Ziel loS, denn nur der verdient die Freiheit, der täglich und Mndlich mit Gegnern um sie ringen muß. Walz. Nrauuschweig. Auf den zweiten November war nach Meer darf eine Volksversammlung anberaumt, wo die Parteigenossen Bracke, Tanz(Buchdrucker in Bracke's Druckerei) und Tischler Bauer erschienen. Tanz hatte den Vorsitz. Bracke reserirte über den Reichstag und die bestehenden Wahlsysteme. Wir lassen den Verlauf der Versammlung nach dem Bericht deS„Braunschweiger Volksfreund" folgen. Bracke sprach ungefähr wie folgt: „DaS Dreiklassenwahlgesetz hätten wir bei allen Wahlen im Herzogthume B:aunschweig, jetzt auch noch bei den Wahlen zum Landtage; die Regierung selbst habe aber durch die jüngst ver- öffentlichte Vorlage eines neuen Wahlgesetzes für den Landtag, durch welche nun das Dreiklassenwahlgesetz beseitigt werden solle, die Ungerechtigkeit dieses letzteren anerkannt. Ein gerechtes, nämlich das allgemeine, gleiche, direkte und geheime Wahlrecht, habe mau bis jetzt nur für den deutschen Reichstag, doch glaube er nicht, daß Bismarck, der dasselbe eingeführt habe, dieses aus besonderer Vorliebe für die in diesem Wahlgesetz enthaltene Gerechtigkeit ge than habe, denn..." Hier, im Begriff, seine Behauptung durch einen Hinweis auf die Diätenlosigkeit der ReichStagsmitglieder und Anderes zu be- gründen, wurde der Redner von dem Superintendenten aus Wendeberg unterbrochen, welcher einwarf:„Er könne nicht dulden, daß hier ein Abwesender beleidigt werde", worauf Bracke ihm entgegnete:„Eine Beleidigung von Bismarck würde durch die Ge- richte geahndet werden können; im Uebrigen möchte der Herr so lange schweigen, bis er(Bracke) ausgeredet habe; denn dann könne Zeder Andere ebenso gut und ungestört sprechen, wie er." Hieraus erhob sich ein riesiger Skandal. Anwesende Bauern, welche mit den ihnen ergebenen Knechten und Anderen die anwesenden Ge smnungsgenossen unserer Partei terrorisirten, schrien wild durch einander und man hörte u. A. die Rufe:„Hmaus mit ihm!" „Werft den Kerl heraus!",„Wir sind Alle Arbeiter!",„Dieser Kerl hält das Landvolt für einfältiger, als es ist, sonst käme er nicht zu uns heraus!"„Dieser Kerl will uns die Arbeiter auf- hetzen!" und Anderes. Hier und da zankte man sich in einzelnen Gruppen, indem die Einen das Weitersprecben verlangten, die Anderen dieß nicht wollten und dergl. mehr. Während des Spek- takels kam der OrtSvorsteher Grobe aus Meerdorf auf Bracke zu und sagte ihm,„er befiirchte Schlägereien und könne deßhalb die Fortsetzung der Versammlung nicht dulden." Als es unseren Freunden nicht gelang, Ruhe zu stiften, fügten sie sich in den Schluß der Versammlung, indem sie nun unter der Hand, und zwar mit dem besten Erfolge, agitirten. Wir können an dieser Stelle versichern, daß jene Gegend, in welcher die Geister durch die besitzenden Klassen in außerordentlicher Weise bedrückt zu sein scheinen, sehr empfänglich ist für die GerechtigkeitS-Jdeen, die durch unsere Partei vertreten werden. Unsere Parteigenossen Bauer, Tanz und Bracke hielten es auch für gut, noch einige Zeit an ihrem gesicherten Platze hinter zwei Tischen, umgeben von einer Anzahl Gesinnungsgenossen, zu ver- bleiben, da die Anwesenden zum Theil Drohungen auszustoßen fortfuhren. Hierbei zeichnete sich besonders ein Schneider aus Meerdorf aus, dessen Namen unsere Freunde zu erfahren suchen werden; dieser bot schon bald nach dem Schlüsse der Versamm lung unserem Genossen Bauer Schläge an. Nach einiger Zeit kam der Gutspächter von Bolse aus Duttenstedt, der seinen Ar- beitern das hohe Tagelohn von 10 Sgr. zahlt, zu Bracke mit dem Anerbieten, die Ruhe herstellen z i wollen, und mit dem Ersuchen an denselben, in seiner Rede fortzufahren. Letzterer bedauerte, diesem Wunsche nicht entsprechen zu können, da nach seiner Auf- fassung die Versammlung aufgelöst sei; nur auf eine ausdrückliche Erklärung des Ortsvorstehers werde er weiter sprechen. Das Ver- fahren des Herrn Gutsbesitzers war offenbar eine Falle, in welche unsere Freunde freilich nicht hineingingen. Da auch nach längerer Zeit die Menschenmenge, und zwar be- sonders die feindseligen Elemente darunter, sich nicht entfernte, machte zuerst Bauer den Versuch, ob man ihn ungehindert gehen lassen würde. Man ließ ihn gehen und wiederkommen und wiedergehen, ohne ihn anzufeinden. Ebenso entfernte sich Tanz, ohne daran behindert zu werden. Bracke wollte ihm folgen, da es in zwischen Zeit geworden war, aufzubrechen, um den Zug in Peine Zu erreichen. ES war gegen dreiviertel auf 5. Als Bracke, um die auf den Hof führende Thür zu erreichen, durch den Saal ging, wurde er von den verschiedensten Seiten geschuppt und gestoßen; auch versuchte man, ihn an die Erde zu werftn, aber ohne Erfolg. Als diese erste Attake glücklich abgewiesen und Bracke nur noch wenige Schritte von der Thür entfernt war, faßte ihn der Herr von Bolse an dem Arm und zog ihn, freundlieh winkend, zu sich, etwas von der Thür zurück. Bracke fragte ihn nun, was er wolle; aber die Antwort bestand darin, daß sich der Herr(der von Einigen als„Edelmann" bezeichnet wurde) sich nunmehr zwischen Bracke und die Thüre stellte und unserem Freunde hierdurch den Ausgang versperrte. Dann kommandirte er:„Nu aber nich schuppen", woraus ein neuer Angriff auf Bracke erfolgte; indeß mit gleich ungünstigem Erfolge. Bracke, dem der Hut vom Kopfe geschlagen war, hielt sich aufrecht und suchte wiederum die Thüre zu ge- Winnen. Da erschien Tanz, welcher von außen bemerkt hatte, daß rm Saale Etwa» vorging, in der Thür, um Bracke zu Hülfe zu rommen; aber in demselben Momente wurde er gefaßt, an den H�uren mitten in den Saal geschleppt und von einer großen An- zahl Menschen furchtbar geschlagen und mißhandelt. - rj" f» totr tu"?vzählung fortsetzen, müssen wir nunmehr EtwaS einschalten. Bereits vor 14 Tagen, als Genosse Bauer, um die Vorbereltungen zur Versammlung zu treffen, in Meerdorf und Duttenstedt gewesen war, war er zwischen Duttenstedt und Peine überfallen und mißhandelt werden. Ferner hatten unsere Genossen durch einen Freund des Maurers Grobe hier, dessen Frau in Meerdorf gewesen war, die Nachricht erhalten, daß eS seitens der .�Bauern", d. h. der größeren Hofbesitzer, Schläge fetzen solle. volge dieser Nachnchten hatten Tanz und Bracke sich mit Revolvern versehen, um im Nothfalle gerüstet zu sein; Bracke hatte den seinigen indeß nicht einmal geladen, da er gewohnt worden ist, auf solche Drohungen Nichts zu geben. Als nun Tanz mitten im Saale in so furchtbarer Weise ge schlagen und mißhandelt wurde, glaubte er von seinem Revolver Gebrauch machen zu sollen, um sich Lust zu schaffeu. Er hielt denselben seinen Angreifern entgegen mit den Worten:„Wer mir nun noch zu nahe kommt, den schieße ich nieder!" E» nutzte ihm Nichts; er wurde von allen Seiten aufs Neue überfallen und furchtbar mißhandelt. Er hat auch von der in seinen Händen be- findlichen furchtbaren� Waffe keinen anderen Gebrauch gemacht als den, durch das Vorhalten derselben seine Angreifer zurückzuschrecken; diesem Sozialdemokraten war auch ein mordspatriotisches Menschen- leben selbst dann noch zu heilig, um eS aufs Spiel zu setzen, als dieses Menschenleben dem eigenen Leben gefährlich wurde. Es war dieß vielleicht eine übergroße Achtung vor dem Rechte Anderer, da alle Strafgesetzbücher die Nothwehr erlauben. Aber man sieht, wie sehr die Angst des„Tageblatts", die Sozial- demokraten hätten eine besondere Neigung zu dem„Kopskürzer- machen", begründet ist. Als der Angriff/ wie oben geschildert, mit neuer Wuth gegen Tanz erfolgte, bekam Bracke etwas Luft und benutzte nun seinen eigenen ungeladenen Revolver, um den Ausgang aus dem Saale zu erlangen, was ihm gelang. Im Saale wäre er wohl ebenso furchtbar mißhandelt worden, als sein braver Freund Tanz, der ihm zu Hülfe hatte eilen wollen. Im Freien wurde Bracke steilich noch einmal angegriffen, an der Brust gefaßt, bei den Haaren gezogen und wüthend geschimpft, aber der herbeieilende Ortsvorsteher that hier seine Schuldigkeit, indem er weitere Angriffe verhinderte. Einige verlangten nun, Bracke solle ausgehängt werden; Andere wollten ihn in das Spritzenhaus, wieder Andere nach dem Vechelder Amte gebracht wissen. Der Ortsvorsteher entschied sich scheinbar für das Letztere; er erklärte Bracke als Arrestant. Borher schon hatte Bracke seinen Revolver, den man vergeblich ihm zu entreißen gesucht hatte, ab- gegeben; auch war er von Einem, welcher, nach der Kleidung zu urtheilen, ein Förster war, nach Pattonen durchsucht worden, frei- lich ohne Erfolg. Ebenso war ihm sein Stock zerbrochen worden. Bracke erklärte nun dem Ortsvorsteher, daß er als Arrestant jetzt unter seinem, des Ortsvorstehers, Schutze stehe und er den Orts- Vorsteher für Alles verantwortlich machen müsse, was ihm noch passire. Bracke wurde darauf in ein Zimmer des WirthshauseS gebracht und der Förster und einige Andere zu seinem Schutze und zu seiner Bewachung aufgestellt. Vor ferneren mündlichen Beleidigungen, zu denen sich besonders ein ganz alter, von der höchsten Austegung hingerissener Mann, dann der Förster und viele Andere berufen fühlten, und vor ferneren Drohungen wurde Bracke in seinem wunderlichen Arrestlokal freilich auch nicht ge- schützt. Kurze Zeit nachher intervenirte der Wendeburger Super- intendent, welcher„beioe Theile" ausforderte, die Sache in Güte auszugleichen. Bracke erwicerte ihm, daß er Nichts„auszugleichen" habe, sondern verlange, nach dem Amte transportirt zu werden, und daß eine genaue Untersuchung über solche haarsträubende Be- Handlung eingeleitet werde. Nach einigen Minuten verkündete dann aber der Ortsvorsteher unserem Bracke, daß er frei sei und gehen könne, begleitete ihn auf sein Verlangen auch bis an den Ausgang des Dorfes, verhinderte, daß Jemand hinter ihm herging, und gab Bracke noch auf eine kurze Strecke eine sichere Be- gleitung mit. Mittlerweile war eS Tanz schlimm ergangen, er war furchtbar geschlagen und drei oder vier Mal an die Erde niedergeworfen worden, wobei ihm ein Knecht mehrere Male aus der Brust und auf der Stirn herumgetreten. Seine Haare halte man ihm so ausgerissen, daß er thalergroße kahle Stellen auf dem Kopfe erhalten hat. Auch scheint sein Kopf selbst beschädigt zu sein; seine Brust ist nicht unerheblich verletzt, da sein Herzschlag nach den Aeußerunge» der ihn behandelnden Aerzte nicht in der ord- nuugsmäßigen Weise vor sich geht. Unter Denen, welche Tanz angegriffen und mißhandelten, zeichnete sich besonders der bereits erwähnte Schneider, dann der„Edelmann" und jener Knecht aus, von welchem Letzteren, wie mitzetheilt, die Tritte auf die Brust herrühren. Einige Andere werden noch ermittelt werden. Nach verzweifelter Gegenwehr war es Tanz endlich gelungen, die Flucht zu ergreifen, unter Zurücklassung seines HuteS, feines Stocks und seines Revolvers. Der Hut wurde ihm von einem Bekannten nachgebracht. Er schleppte sich dann bis eine Strecke hinter Duttenstedt. Unterwegs wurde er von Bauer eingeholt. Letzterer hatte nämlich, einiger Abonnements auf den„BolkSsteund" wegen in Meerdors verschiedene Wege abgemacht und wurde, als er nach dem Berkhoff'schen Gasthause zurückkehren wollte, von Freunden unserer Sache gewarnt und, da er Bracke und Tanz doch nicht mehr helfen konnte, auf sicherem Wege auS dem Dorfe geleitet. Unweit Peine kam auch Bracke wieder zu seinen beiden Freunden. Tanz war vollständig erschöpft und wollte in einem Graben liegen bleiben. Er hatte Fieber, hustete fortwährend und konnte nur mit Mühe athmen. Er wurde dann von Bracke und Bauer nach Peine wehr gettagen, als er ging. Jetzt ist er in ärztlicher Behandlung und wir hoffen, daß wir ihn in nicht all- zujerner Zeit wieder vom Krankenlager aufstehen sehen, obschon die erhaltenen Beschädigungen leider nicht unbedeutend sind. Bracke ist mit einigen Rippenstößen, Püffen und Knüffen, mit einem zerrissenen Vorhemd, zerzausten Haaren und mit zerbrochenem Stocke davongekommen. Bauer hat gar keinen Schaden gelitten. Tanz dagegen ist die Uhr zerbrochen, der Stock verloren und die sämmtlichen Kleidungsstücke, vom Ueberzieher bis z»m Hemde, zerrisi en. Bereits ist der Staatsanwaltschaft Anzeige gemacht und Sttaf- antrag gegen Diejenigen, welche Tanz die Körperverletzung zuge- fügt haben, gestellt worden. Privatanklage wegen der anderen Vergehen wird eingeleitet werden. Auch hat der Ortsvorsteher Grobe in Meerdorf— schon der beiden dort gebliebenen Revolver wegen— von den Vorfällen Anzeige zu machen." Zu bemerken ist hier wenig oder Nichts. Die„Bildung" von Pfaffen, Beamten und„Edelleuten" ist aber in ein so helle» Licht gestellt, daß jeder Arbeiter, der sich die Sache nur einigermaßen überlegt, nicht selbst Sozialdemokrat zu sein braucht, um dringend zu wünschen, daß„vaterlandslose" und„reichsfeindliche" Sozial- demokraten, nicht aber bubenhafte Flegel, deren„Vaterland" das CorrektionShaus sein sollte, die Sitze des Reichstags einnehmen. Es ist schon um des AnstandeS Willen! "Nankwitz, 2. November. Konnten sich die Bewohner der ogenannten„Reichslande" schon längst auf recht hübschen Zuzug zefaßt machen, wenn in fast allen größeren Städten riesenhafte Plakate zu lesen waren mit der Aufschrift:„Wir gehen nach Straß- bürg","Wir gehen nach Metz" ic.» und diese Anzeigen namentlich von den modernen Kleiderhändlern, den Schwindelgeschäften, her- rührten, die„Ausverkauf" hielten, um die„neuen LandeStheile" glücklich zu machen, so tteten hie und da noch unheimlichere Ge- ellen aus, die die Segnungen des Reiche» der„Gottesfurcht und ftommen Sitte" auch dorthin zu verpflanzen suchen. In Liegnitz wurde vor einigen Wochen ein„Bauunternehmer" Gabriel, der Jahre lang dort den modemen Häuserbau- Schwindel trieb, zuletzt sich jedoch genöthigt sah die„Reichslande" zu beglücken und sich in Straßburg niederzulassen, zu I V, Jahr Zuchthaus und 100 Thlr. Geldbuße wegen Meineid und Urkundenfälschung verurtheilt. Wie- viel solchen Abschaums mag nicht dahin gewandert sein, um deutsche „Ordnung" und„Zucht" dahin zu verpflanzen! Augsburg. Samstag den 18. Oktober fand im Gasthaus zu den„Drei Königen" eine von circa 800 bis 1000 Personen be- suchte Volksversammlung statt. Auf der Tagesordnung stand: „Kapital und Arbeit"; als Referent hatte Most zugesagt. Der Vorsitzende Endres machte der Versammlung bekannt, daß der Re- ferent am Erscheinen verhindert fei und überließ eS der Versammlung, selbst einen solchen zu bestimmen. Kurz vor Eröffnung der Volksversammlung fand sich Freund Motteler aus Crimmitschau ein, der sich, gerade auf einer Geschäftsreise begriffen, in Augsburg befand. Freund Tauscher übernahm, obwohl gänzlich unvorbereitet, das Referat. Redner kritisirte in gewohnter ttefflicher Weise unsere modernen Gesellschaftseinrichtungen, wies durch Beispiele die Un- Haltbarkeit derselben nach und kam schließlich darauf zu sprechen, wie das heute herrschende System der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beseitigt und an dessen Stelle die fteien Produktivassoziationen mit StaatSkredit gesetzt werden müssen, in welchen den Arbeitern der volle Arbeitsertrag gesichert sei. DaS Referat wurde mit großem Beifall aufgenommen. Nach Tauscher sprach Freund Motteler. Wir gestehen— obwohl wir nicht mehr Neulinge in der Arbeiterbewegung— daß wir unsere Prinzipien nicht wohl je besser und gründlicher verkünden hörten. Motteler behandelte die Tagesordnung vom wissenschaftlichen Standpunkte au», aber so allgemein verständlich und mit Humor gewürzt, daß er die Anwesenden zu wahrer Begeisterung hinriß und oft durch einen wahren Beifallssturm unterbrochen wurde.— Es mag mancher der vielen anwesenden Gegner, die nie den Muth haben, in Versammlungen uns offen gegenüber zu treten, die Ueberzeugung mit fortgenommen haben, daß eine Idee, die mit solcher Begei- sterung, mit solcher Hingebung und Energie verfochten wird, doch eine gerechte sein müsse. — Sonntag den 19. Oktober wurde in den„Drei Königen" eine öffentliche Metallarbeiterversammlunz abgehalten, in der EndreS, Stollberg und schließlich Motteler über den Nutzen der Gewerkschaften reserirten und wurde eine hübsche Anzahl neuer Mitglieder für die Gewerkschaft der Metallarbeiter gewonnen, deren Existenz durch den„liberalen" Bescheid des„reaktionärer." baye- rischen Ministeriums gegenüber den„reaktionären" Beschlüssen des „liberalen" Magistrats gesichert ist. — Samstag den 25. Oktober fand hier wiederum Bolksver- sammlung in den Sälen des Gasthofes zu den„Drei Königen" statt mit der Tagesordnung:„Die Interessen der arbeitenden Klassen und die ReichstagSwahlen." Referent: Most. War die acht Tage vorher stattgehabte Versammlung, in welcher derselbe referiren sollte, daran aber verhindert war, schon zahlreich besucht, so war es bei dieser noch mehr der Fall. Die beiden geräumigen Säle waren zum Erdrücken voll. Nachdem das Bureau gewählt war, begann Most seinen Vorttag, indem er zunächst den ersten Theil deS Referats„die Interessen der arbeitenden Klassen" näher und in eingehendster Weise erläuterte. Marx' Kapital benutzte er hiezu als Grundlage und er wußte dies aber auch in einer Weise auszuführen, die ihm alle Anerkennung zu Theil werden ließ. ES würde den Raum dieses BlatteS zu sehr in' Anspruch nehmen, wollten wir ausführlicher darüber berichten. War Freund Most bisher schon ejner unserer besten Kämpfer, so ist es jetzt doch deutlich zu erkennen, daß die Zeit seiner Haft eine Hochschule für ihn war zum Studium deS Sozialismus, er hat diese Zeit reichlich ausgenützt und hat alle Ursache, dem Staate für diese Gelegenheit dankbar zu sein!— Als Most etwas über eine Stunde gesprochen hatte und die Konsequenzen der kapitalistischen Produktionsweise schilderte, die endlich einmal, wenn sie faul und morsch sein wird, den Haß und die Erbitterung der Arbeiter hervorrufen muß u. s. w., da unterbrach ihn einer der anwesenden Polizeikommissäre, indem er die Versammlung kraft des Vereinsgesetzes für geschlossen er- klärte. Alles Protestiren dagegen half nichts, er forderte die An- wesenden aus, binnen einer Viertelstunde den Saal zu verlassen. Der Vorsittende suchte nun die aufgeregten Massen zn beschwich- tigen, darauf hinweisend, daß die Polizei die Versammlung schloß, nicht weil sie das Recht, sondern die Gewglt hiezu habe. Die Menge machte ihrer Aufregung nun Luft durch Absingen deS Ar- beiterbundeSliedeS und„Der Staat ist in Gefahr" k. Der anwesenden Polizeimasse mag es wohl schwül dabei geworden sein.— Unserer Sache hat diese willkürliche Auflösung gewiß nicht geschadet. Den nicht erledigten zweiten Theil des Referats„Die Reichstags- wählen", wovor es unseren Nationalliberalen und ihrem Kandi- daten, unserm„Stadtsischer" wohl mit Recht grauen mag, werden wir dieser Tage in einer Volksversammlung erledigen, für Propa- ganda hat schon die hohe Polizei gesorgt.— Da män diesen ge- jährlichen Menschen hier in seiner Baterstadt nicht ausweisen kann, so wird er sich zur gelegenen Zeit auch veranlaßt fühlen, sich hier sehen zu lassen. Wenn er dann auch nicht sprechen darf, so ver- breitet eS ja doch schon Schrecken in dem betreffenden Lager, wenn eS heißt: Most ist da! — Am Samstag den 1. November hatten wir dasselbe Thema wie vor acht Tagen auf die Tagesordnung der Volksversammlung gesetzt, in welcher Freund Grillenberger auS Nürnberg reserirte. Von mehreren Parteigenossen darauf aufmerksam gemacht, wie man von Seite der hohen Polizei mit allen Mitteln darauf hinarbeite, eine Diskussion über die ReichStagSwahl unmöglich zu machen, um den grünen Sitz de» Stadtfischers nicht zu gefährden, daß man jedenfalls auch diese Versammlung auflösen werde, sobald sich nur der geringste Anlaß dazu biete, befleißigte sich Redner der größt» möglichsten Objektivität und beschränkte sich hauptsächlich darauf, mit Zahlen zu beweisen, daß der bisherige Reichstag für da» arbeitende Volk absolut Nichts gethan habe. Trotz der Behutsam- keit, mit der er dabei zu Werke gehen mußte, wußte er aber die gesammten„Thaten" des hohen HauseS mit solch schneidendem Hohne zu behandeln, daß ihm der ungetheilte Beifall der noch zahlreicher als die beiden vorhergegangenen besuchten Versammlung zu Theil wurde. Zum Schluß forderte er die Anwesenden auf, wie ein Mann zur Wahlurne zu schreiten und dem unerschrockenen RevokutionSsoldaten Most ihre Stimmen zu geben, damit die Sozialdemokratie in Augsburg bei der Wahl wenn auch noch nicht zum Siege, so doch wenigstens zu Ehren gelangen möge. Hierauf ergriff noch Tauscher das Wort und wies mit seiner Donnerstimme darauf hin, daß dem nächsten Reichstag noch weit reaktionärere Gesetzesentwürse vorgelegt werden würden, wie dem diesmaligen, daß man namentlich beabsichtige, einen AuSnahmezerichtShof für „Hochverrath" und ähnliche„Verbrechen" zu errichten und daß diese volksfeindlichen Absichten jedenfalls Gesetzeskraft erlangen würden, wenn das arbeitende Volk nicht feine Stimme in die Eßlingen Sonntag, den 16. Novbr., Abends 5 Uhr: Stiftungsfest Waagschale lege und für eine andere Zusammenfeßung des Parlaments Sorge trage. Unter Hochrufen auf die Sozialdemokratie und unter dem Gesange Arbeitend leben oder kämpfend ben der sozialdemokratischen Arbeiterpartei, im Schwanensaale, von 9 Uhr ab Tob" trennte sich die begeisterte Menge. 20 Mann ließen sich in Ball. Eintritt für Parteigen offen und Mitglieder von Gewerksgenossendie Parteilisten einzeichnen. dhe gjegjest? m fchaften 12 Kr. Nichtmitglieder 30 Kr. Gg. Stollberg, Schriftführer. Alle Arbeiter von hier und Umgegend find freundlichst eingeladen. Das Festcomité. Mannheim, 4. November. Bu gestern Abend war von be hiefigen Mitgliedern bes„ Allgemeinen deutschen Arbeitervereine Freiberg i. S. Freiberg i. S. Sonntag, den 9. November, Nacheine öffentliche Arbeiterversammlung anberaumt, Herr " 1 Hamburg mittags halb 3 Uhr: Von der Expedition des ,, Volksstaat" ist zu beziehen: Alcott, Die junge Mutter oder die Behandlung der Kinder Bebel, A., Unsere Ziele. 3. Auflage. Becker, B., Der alte und neue Jesuitismus und ihre Erziehung. Thlr. Die physische Lebenskunst, praktische Anweisungen zur Verhütung von Krankheiten 20.1.10. Thlr. 2. 5. 1 7. 5. 22. 5. $ 10. 6.Briefe deutscher Bettelpatrioten. In 5 Lief. à Reaktion in Deutschland gegen die Revolution v. 1848 Mißbrauch der Nationalitätenlehre National- ökonomische Raketen. Bracke, W., Der Lassalle'sche Vorschlag. Ein Wort an ben 4. Congreß der sozial- demokratischen Arbeiterpartei. Braunschweiger Ausschuß der sozial- demokratischen Arbeiterpartei in Lötzen und vor Gericht 1871 Bürgerkrieg in Frankreich. Abreffe des Generalrathe Bürgerkrieg in Frankreich. Adreffe des Generalraths der Internationalen Arbeiterassoziation Der Beitgeist 6.5.-. . 12. 5. 2. 5. 2. 5. • Stödel aus Hamburg als Referent auftrat. Zum großen Theil an upferg Volksversammlung bestand Stödel's Referat in den üblichen Lobpreisungen auf den im Gasthause„ Zum schwarzen Noß". Referent: Auer aus Berlin. Allgemeinen deutschen Arbeiterverein" und in Beschimpfungen Auf Wunsch des Referenten werden die Parteigenossen von Hainichen, unsrer Partei resp. Parteigenossen. Von Letteren hatten dieses Deberan und Bränden sowie der anliegenden größeren Orte ersucht, je Der Mal zur Abwechselung Bahlteich und Geib die Ehre, herhalten einen Vertreter in die Bersammlung zu entfenden, um wegen der Agi- Der zu müssen. Von Geib wußte der gefcheidte Stöckel zu erzählen, tation Einiges zu besprechen. Auch kann man sich an unsern Vertrauene- Der baß dieser wohl ein gebildeter Mann sei, wegen Wortbrüchigkeit mann Zimmer, äußere Bahnhofstraße 17 wenden aus dem Allgemeinen deutschen Arbeiterverein" aber ausgestoßen Für Buchbinder, Die dritte Niederlage des französischen Proletariats 12. 5 worden wäre, Von Ehrhart und Unterzeichnetem, die sich Leder und Papparbeiter befindet sich der Die parlamentarische Thätigkeit des deutschen Reichstags und der Landtage und die Sozialdemokratie nach Stöckel zum Wort meldeten, fonnte nur Lesterer einige Arbeitsnachweis, gr. Burstah unter Nr. 26, bei Herrn Bachmann Worte reben, da Ehrhart, angeblich wegen Abschweifung von der( Bier- Convent). ( 465.) Dietgen, Religion der Sozial- Demokratie, 1. 2. 3. National Dekonomisches Tagesordnung, das Wort entzogen wurde. Ich verwies die Herren 17 Allgemeiner deutscher Soneiderverein. auf den Widerspruch, in dem sie sich befänden, wenn sie auf der Leipzig Dienstag, ben 11. Nov., Abends 8 Uhr: Versammlung Dienstag, den 11. Nov., Abends 8 Uhr: Versammlung- Das Wesen der menschlichen Kopfarbeit Die bürgerliche Gesellschaft einen Seite für Abschaffung der religiösen Dogmen wären, auf in Bereinslokale, Gewandgäßchen Nr. 4.- Tagesordnung: Diskussion Eichhoff, Internationale Arbeiter- Affoziation ber anderen Seite aber die Lehre" Lassalle's zu dogmatisiren über die zum Statut des Krankenkassenbundes gestellten Abänderungs- Engels, F., Der deutsche Bauernkrieg versuchten. Auch ihre Organisation sei des Aufhebens nicht werth, Anträge. Aufnahme neuer Mitglieder. Das Erscheinen Aller ist Pflicht. das sie von ihr machten, das beweisen die Aenderungen, die bieselbe schon erfahren habe und die jahrelange Mißleitung durch den Gewerkschaft der Maurer und Zimmerer. Dienstag, 11. Novbr., Sitzung bei Zeidler. Regierungsagenten von Schweiger. Uebrigens hätten sie den Schweißer wohl entfernt, aber die Schweigerianer wären geblieben. Fortsetzung der Vorlesung aus Zu Truz und Schutz". Jest brach der Sturm auch gegen mich los, was mir ganz gleich- schaftliches. Der Bevollmächtigte. giltig war, da ich ihnen gesagt hatte was ich sagen wollte. Internationale Metallarbeitergewerksgenossenschaft. Jeden Montag, Abends 8 Uhr: Versammlung Rendnigerstraße 10. Tagesordnung: Vortrag. Das Erscheinen der Mitglieder ist Ehrensoche. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Ganshorn. Leipzig Leipzig D. B. L.- D.: GewertZur Wohnungsfrage. " " 3.1. 5. 5. 1. 15. 4. 5. 1-. 1. 5. -. 1. 5. 5. 1. Heft: Wie Proudhon die Wohnungsfrage löft 2. Wie die Bourgeoisie die Wohnungsfrage löft 3. Nachtrag über Proudhon u. die Wohnungsfrage. 1. 5. Erinnerung an die letzten Maitage 1871( Gedicht). Herr Böhmert, Profeffor der Nationalökonomie in Zürich, und seine Fälschungen der Wissenschaft, begangen in seinem Buche:„ Der Sozialismus und die Arbeiterfrage" Hillmann, Die intern. Arbeiter- Assoziation( 1864-71), ihre Geschichte, Programm und Thätigkeit Braktische Emanzipationswinte Die Barteizenoſſen der nachbenannten Orte werden hierdurch Waldenburg i. S. i. S. Die Parteigenoffen versammeln Hirsch, C., Normalarbeitstag aufgefordert unverzüglich dafür Sorge zu tragen, daß folgende 8 Uhr bei Herrn Kiene, Schießhaus. Annoncenschulden fich jeden Sonnabend Abends Der Vertrauensmann. 22. fächsischer Wahlkreis! des baldigst bezahlt werden. Altona: Schuhmachergew. f. Mai 6 Gr., Arb- Verein f. De zember und Januar 26 Gr., f. Juni 7 Gr.; Bremerhaven: Ar- Die Ortschaften der Gerichtsamtsbezirke Kirchberg, Lengenfeld, Auerbach, beiter- Partei 5 Gr.; Braunschweig: Metallarbeiter Gewerksch. für Faltenstein, Treuen, Efterberg und Kirchenbach, werden ersucht zu der Montag, Juni 20 Gr., C. H. Müller f. Februar 5 Gr.; Berlin: Metallarb.- den 16. Novbr., Nachmittags 3 Uhr im Schützenhause zu Falkenstein Schuhm.- Gew. Gew. f. Juni 6 Gr., Bernstein f. April 6 Gr., Schuhm.- Gew. stattfindenden Bezirksversammlung Abgeordnete zu senden. Das Central- Wahlcomité in Reichenbach. f. April 6 Gr., Manuf. u. Handarb. f. Mai 7 Gr.; Bensheim: Unfern früheren Vertrauensmaun und Filialexpeditor Herrn Arb. Partei f. März 5 Gr., Weihrauch, Buchbinder, f. März 3 Gr.; Ernst Reichel Bamberg: Arb- Partei f. Juni 4 Gr.; Chemniz: Maurer- und Zimmergew. 15 Gr., Uble f. Mai 4 Gr.; Caffel: Arb.- Partei f. zur Zeit in Chemnitz, fordern wir biermit auf unverzüglich seinen Pflichten Mai 24 Gr.: Constanz: Arb.- Partei f. Diai 6 Gr.; Düsseldorf: Segen die Expedition bis Volksstaat" nachzukommen. Reichelt f. Januar 4 Gr.; Darmstadt: Donges f. Februar 4 Gr., Arb.- Partei für März 12 Gr.; Deffau: Spinnerstrike für März 7 Gr.; Freiburg i. Bd.: Gimpel f. April 4 Gr.; Grimma: Ver. f. März 5 Gr.; Glauchau: Korbmachermstr. Ed. Lehmann f. Juni 12 Gr.; Halberstadt: Arb.- Partei f. Februar und Mai 18 Gr.; Haide i. Holst.: Petersen f. März 24 Gr.; Hannover: Buchbinder à Stück 1 Ngr., wie Berein f. März u. Juni 19 Gr.; Hamburg: Schiffszimmerer- Gew. f. März, Mai u. Juni 29 Gr., Steinmetzengew. f. April u. Mai derselben für 1873 à Stück 1 gr., sind zu beziehen von 13 Gr; Johann- Georgenstadt: Arb.- Partei f. Mai 6 Gr.; Langenbielau: Arb.- Partei f. März u. April 16 Gr.; Lengenfeld: AgitatComité 14 Gr.; Leisnig: Arb.- Partei f. Februar, Mai u. Juni Die Düsseldorfer Parteigenoffen, Herr Heßler, Bautischler in Berlin, früher in Leipzig, wird ersucht, unterzeichneten seine Adresse zukommen zu lassen. Max Preißer, Bev. der Int. Gewerkschaft d. Maurer u. Zimmerer. Adresse: Lindenau, Aurelienstr. 18. 77 Statuten der Internationalen Arbeiterassociation Mitgliedsmarken C. Kettel jr., Weimar. In unserem Verlage erscheint und ist durch uns zu beziehen: 25 Gr.; Melsungen: G. Wolf 3 Gr.; München: Schneider Gerft, Freimaurer und Sozialdemokrat". meier f. April u. Juni 16 Gr., Schuhmacher- Produktivgenoffenfch. Der Verfasser dieser Broschüre bespricht in kurzen kräftigen Worten 15 Gr., Schuhm.- Facho. f. Mai 6 Gr.; Mülfen St. Niklas: Arb- den Freimaurer- Bund, unterzieht deren Organisation und das Leben in Bild.- Verein f. Juni 8 Gr.; Neviges: Bernh. Ahlmann, Schreiner- ben Logen einer wahrheitsgetreuen Kritik und stellt den Vergleich zwischen meister, f. Februar 4 Gr., Arb.- Bartei f. März 13 Gr.; Blaniz: den Tendenzen der Freimaurer und Sozial- Demokraten. Weber, Schloffermstr. f. Januar 4 Gr., Arb.- Partei f. Juni 5 Gr.; Preis 6 Silbergroschen. Stuttgart: Sattlerverein f. Juni 3 Gr.; Wilkowya: Joh. Blum 3a] Administration des sozial- politischen Bolteblattes in Klagenfurt. f. Mai 8 Gr.; Werdau: Metallarb. f. Juni 5 Gr. Gleichzeitig erklären wir, daß Annoncen ſolcher Einsender, die Die Filialen, nach zweimaliger Erinnerung die Gebühren nicht entrichtet haben, welche noch über ählige Eremplare von: hinfort nicht eher aufgenommen werden, bis die rückständigen Be- G. Mary Kritit der pol. Oekonomie, Eisenacher Congreßprotokolle von träge bezahlt find. Der Parteiausschuß. 1869, Lief. 4 u. 5 des Leipziger Hochberrathsprozeffes auf Lager haben, Hamburg, 10. Sept. 1873. werden ersucht, dieselben an uns sofort zurückzusenden. Zugleich geben wir bekannt, daß Briefkasten der Redaction. Gllenbgr in Nürnberg: Wenn irgend möglich, soll das Verlangte geschafft werden. Most's Liederbücher " vergriffen und das Erscheinen der neuen Auflage bekannt gemacht wird. Die Buchhandlung des Volksstaat". Meine Adresse ift: Friedrichsstr. 14. III. Breslau. Ad. Hepner. Im Verlage der Genossenschaftsbuchdruckerei in Leipzig ist erschienen durch die Expedition des„ Boltsstaat" zu beziehen: Die Bakunisten an der Arbeit. Nicola Mart Pancsowa: das Ab. ist beglich. b. Ende Dec. Ihr Guthaben beträgt 6 Thlr. 3 Gr., 6 Gr. Zinsen find dabei, C. Sfrt hier Schrft. Thir 6 26, Tischlergewerkschaft hier An. 1 Thlr., Gst Berlin: Schrft. 22 Gr., Pirmun Meerane: Schr. 5 Thlr., Krs München: Schr. und Thlr. 5 27, An. 5 Gr., Hafenarbeiterverein Bremen: An. 15 Gr., Schrm Langenbrück: Schr, Gr. 5 7, Bttchr hier Schr. 18 Gr., Agitations- Comité bier An. 5 Gr., N. Mrcv Pancsowa: Schr. Thlr. 3 12, Prßr Lindenau: Schr. 26 Gr. 6 Pf., Soz.- demtr.- Arb.- Verein Hamburg: An. 1 Thlr. H. Dyr Zwickau: Schr. 2 Thlr., C. Mrr Bremen: Schr. 1 Thlr., R. Hisp Barmen: Schr. Thlr. 3 19, Ch. Holch hier Schr. 2 Thlr., O. Thl Dresden: Schr. Thlr. 17 5, W. Bd Gotha: Ab. Octbr. Thlr. 4 25, K. Lrr. Sz Tamas: Abon. 2 Q. 1874 21 Gr., Schr. 13 Gr., Mr. Grimma: Schr. 6 Gr. 5 Pf., Hrmun hier Schr. 4 Gr., Eppfin bier Durch Ankauf des Restes der Auflage sind wir in den Stand gesetzt, Schr. 8 Gr., Blgr Dresden: An. 5 Gr., Ninrt hier An. 4 Gr., Alg.- den Preis des Buches deutscher Brndt Mittweida: Schr. von Denkschrift über den legten Aufstand in Spanien This Friedrich Engels. Preis 12 Silbergroschen. Die angeblichen sozialen Theorien und die wirklichen Bestrebungen des Herrn Bakunin Houk, Freie Gedanken( Gedichte) Jacoby, L., Es werde Licht( Poeften) Kant, Von der Macht des Gemüthes Kapital und Arbeit. Braffer, Dr. F., Anti- Syllabus( Gedicht) Ceterum censeo( Gedicht) Laffalle, F., Arbeiterfrage, Leipziger Rede Ueber Verfassungswesen An die Arbeiter Berlins Offenes Antwortschreiben Macht und Recht Hochverrathsproceß • Fichte's politisches Vermächtniß Philosophie " Arbeiterlesebuch Arbeiterprogramm . Die Wissenschaft und die Arbeiter Criminalprozeß, II. Instanz Criminalprozeß, III. Instanz Bastiat Schulze von Delitzsch Der italienische Krieg und die Aufgabe Preußens Franz von Sickingen Syftem der erworbenen Rechte Düsseldorfer Affisenrede Düsseldorfer Prozeß Die Feste, die Presse 2c. Julian Schmidt Was nun? Erwiderung auf eine Recension der Kreuzzeitung über das Buch Herr Bastiat- Schulze" Indirekte Steuern Leipziger Hochverrathsprozek. In 12-14 Lieferungen à Siebknecht, W., Zu Schutz und Truz. Festrede, gehalten beim Stiftungsfest des Crimmitschauer Volksvereins am 22. October 1871 Was ich im Berliner Reichstag sagte. Enthaltend die Reden von 1867 und 1870 Die politische Stellung der Sozialdemokratie Wissen ist Macht- Macht ist Wiffen. Vortrag beim Stiftungsfest des Dresdner und Leipziger ArbeiterBildungsvereins im Jahre 1872 Marx, Das Kapital. 2. Aufl.( in 9 Lieferungen à 10 Gr.) Der XVIII. Brumaire des Louis Bonaparte Most, Mahuruf an die landwirthschaftliche Bevölkerung Liederbuch.( Neue Auflage unter der Presse). geb. 4 Gr., ungeb. Photographien von Marat, Mary, Lassalle, Feuerbach, Bebel, Liebknecht, Hepner, Engels, Geib, Dietzgen, Moft, Brace, Walfter, Joh. Jacoby, Garibaldi, Delescluze, Ferré, Noffel, Millière, Blanqui, Baillant, Crémieu Fränkel 2c.; in Visitenkartenformat Gruppenbilder( Tableaux) der sog. Wiener, Braunschweiger, Leipziger und Pefter Hochverräther. in Kabinetformat -in Groß- Folio( Laffalle, Bruftbild) Protokoll des Eisenacher Congresses von 1869. bes Stuttgarter Kongresses bes Dresdener Kongresses des Eisenacher Congreffes 1873 berhter Schneidergerein, bier An. 11 Gr., Aug. But Wittebat; or National- ökonomische Raketen, Dr., bizinische Abhandlungen, Bruggen) 8 Thlr. Berlin Anzeigen 2c. von Bernhard Becker on 12 Gilid gegen baar 5 Ngr. bas Exemplar. von 15 Ngr. auf 6 Ngr. pro Gremplar zu ermäßigen, Bei Entnahme Stüd Ferner ist durch uns zu beziehen: -.8.-. -.1. 5. 1. 5. 1. 5. 2. 1. 5. 5. 12. 6 in use 1. 2. 2. 1. 5. 2. 5. 2. 3. 2.2. 5. 3. 5. 3. 6. 8. 12. 5. 5. 2. 5. 2. 5. 2. . 2. 5. 12. 5. 1. 5. 4. 2. 5. 2. 5. 2. 1. 5. 2. 5. 3. 15. . 6. 3.. 2. 5. 2. 5. 6. 1. 1. 5. 1. 5. 3. 3. 2. 5. 1.10. 1.20. des Schweizer Arbeiter- Congresses zu Olten für Gewerbtreibende. in 8 Lieferungen). Rittinghausen, Sozial- demokratische Abhandlungen, 5 Hefte. 18. ( 1.- 4. Heft à 3 Ngr., 5. Heft 6 Ngr.) Röckel, Sachsens Erhebung und das Zuchthaus zu Waldheim Schauer, A., Feftrede, gehalten am Gründungsfest der Metallarbeiterschaft zu Dresden, den 3. September 1872 Scholl, Dem Andenken Feuerbachs. Allgemeiner Böttcher-( Küper-) Verein. Dienstag, ben 11. Novbr., Abends 8 Uhr: Mitglieder- L'Alliance de la Democratie socialiste et l'association Scheu, H., Wiener Hochverrathsprozeß 1870 Versammlung im Heise'schen Lokal, Landsbergerstraße 15. Nogomol internationale de travailleurs. Preis pro Exemplar Tagesordnung: Vortrag des Herrn Finn. Verschiedenes. Berlin Laffalle. sdod modis 214 Der Bevollm.ne Sozial- demokratische Arbeiterpartei. Bezirksversammlungen. 20 Ngr. ( 6b) Die Buchhandlung des„ Volksstaat". Soeben ist im Verlage der Genossenschaftsbuchdruckerei erschienen und durch die Buchhandlung des Volksstaat" zu beziehen: Die parlamentarische Thätigkeit Montag, ben 10. November, Abends 8 Uhr, sudor Budwig Local, Admiralstraße 11, Eingang vom Hof: Mazzini. Cobden. Vortrag des Herrn Bernstein.c Serno Solowiewitsch, Unsere russischen Angelegenheiten, überfekt von S. L. Borkheim Stamm, Erlösung der darbenden Menschheit Sozialistisches Wahlprogramm Dienstag, den 11. November, Abenbe 8 Uhr, des Deutschen Reichstages und der Landtage Bogel, Berfälschung ber P Café Hausmann, Elisabethstraße 17, Eingang vom Hof: Bortrag des Herrn Milke. Verschiedenes. und die Sozial Demokratie. -.10. 1. • .18. 2. 2. 15. 1. 1. 1. 5. . 7. 4. 3. 5. 7. 2. 2. 1. 18. 2. 5. Geftempelt Ungeftempelt Statuten der Internationalen Arbeiter- Assoziation Vahlteich, Der Parteikampf zwischen den Sozialisten Deutschlands Lebensmittel Volksstaat- Kalender für 1874 Vorbote, Sozial- politische Monatsschrift, 6 Jahrgänge( 1866 Nebst einem Anhange, enthaltend: 1) Winke für die Agitation, 2) die bis 1871), der Jahrgang m Berlin ben, ben 15. Novbr., Abends 8 Uhr Königshöhe, wichtigsten Bestimmungen der deutschen Vereins- und Versammlungs- Walfter, Am Webstuhl der Zeit. Soz. Roman. In Lief. à idgefeße, 3) des Reichswahlgefeges, 4) der Reichswahlgejez- Verordnung, Wohnungsfrage. Ein soziale Stizze. Zweites allgemeines Arbeiterfestesgis) des deutschen Strafgesetzbuches, 6) Programm der sozialdemokratischen Bilger, Leuchtkugeln und Raketen( 3 Gedichte) Concert. Gesangvorträge. Prolog. Deklamation. Festrede gehalten Arbeiterpartei, 7) Liste der bei ,, Gründungen" hervorragend betheiligten Bimmermann, L. R., Pfaffenpeitsche. 2 Bde., Reichstags- und Bundesrathsmitglieder. Bur Erinnerung für die deutschen Mordspatrioten Um zahlreiche Betbeiligung bittet Greifswalderstr. 8: Das Comité. 197 von Jul. Vahlteich aus Chemniz. Rid Alle Parteigenoffen müssen für zahlreiche Betheiligung sorgen. Billets Preis pr. Stück 3 Sgr.( 10% Kr. füdd.), im Dugend pr. Stück 2 Sgr. find in allen Versammlungen zu haben. Entré 212 Silbergroschen. 5 Pf.( 9 Kr. jüdd.), gegen baar oder Postvorschuß im Dußend Parteigenoffen der Umgegend find freeundlichst eingeladen. 3a] Das Festcomité. [ 4c] pr. Stück 2 Sgr.( 7 kr. südd.) Die Buchhandlung des ,, Volksstaat". Leipzig: Verantw. Redakteur: Casper.( Redaktion und Expedition Zeigerfir. 44.) Druck und Verlag der Genossenschaftsbuchdruckeret.