lrtj Erscheint in Leipzig >littwoch.Freitag,Sonnt«g. Zt«che°ungn�«n.n°°. 5 Postaniiallen u. Buchhand. wagen des In- u.AuslandeS. #üial»®fpctutionen für die Bereinigten Staate»: F.«.® arge, Box 101 Hoboken, N. X Wm. LnederS, 109 Mayitr. Chicago, JU. Peter Haß, i. W, Corner TUrd an« •ante««tr. Philadelphia. m- tcn lub i m- itr. at Aiisnnemenitprei»: Kür Preußen incl. Stempel- fteuer 21'/, Sgr., für die übrrgen Deutschen Staate» 1K Sgr. pro Quartal. ZNenal»- Adonnnnrnt» »erden bei allen Deutschen Postanstalte» auf den 2 ten u. 3 leu Monat und auf den 3 ten Monat besonders an- genommen, im Kgr. Sachjen ». Hrjth. Sachs.-Altenburg auch aus den I ten Monat k 5", Sgr. angenommen. en MMefl itT. FUlAdElpuA.|- w wu». ueijjmi/uuntu, OrgandersozialdemokratischenArbetterparteiunddermternationalenGewerksgenossenschasten. Inserate, die Abhaltung von Partei-, Berein»- und Volttversammlungen, sowie die Filial-Expeditionen und sonstige Partei-Angelegenheiten betreffend, werden mit 1 Sgr.,— Privat- und Vergnügung«- • r Anzeigen mit 2 Sgr. die dreigespaltene Petit-Zeile berechnet. w«T- 'ch Nr. 127. Sonntag, 21. Aecemöer. 1873. Politische IK üchl. «. IS ». td 2. » er '« m >r. litz m.— Ter demokratische Berer-lcheu die BolkSpartei in >r. irankfurt gebildet hat, veröffentlicht in der.Frankfurter Zei- ir. ing- sein Wahlprogramm. Die Volkspartei verlangt, daß.der � sbgeorduete eintrete: . I. gz.»Rücksichtlich der in der nächsten LegiSlawr-Periode mit Sicher- p- kit zu erwartenden gesetzgeberischen Arbeiten: Ir,;*) Für die jährliche Feststellung de» Militäretats und der Präsenzstärke des Heeres, sowie für ehrliche Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht unter Abkürzung der Prä' senzzeit. b) Für die Freiheit der Meinungsäußerung in Wort und Schrift innerhalb der durch die allgemeinen Strafgesetze ge zogenen Grenzen; also gegen jede Au�uahmegesetzgebung in Bezug auf die Presse, die Vereine und Versammlungen. <0 Für Erhaltung der Schwurgerichte unter Ausdehnung der selben auf alle politischen und Preß-Vergehen und Reform � des bei Bildung der Geschworenenlisten befolgten Verfahrens d« Für Gewährung von Diäten an die Reichstags- Abgeord- »ei| aeten, " und daß er, sofern diese Forderungen nicht gewährt wer- den sollten, der Reichsregierung die Bewi lligung des _ Budgets versage. Daß er nach Kräften und bei jeder Gelegenheit eintrete: a) Für Reform der Reichsverfassung im freiheitlichen Sinne unter Aufnahme der Grundrechte von 184S in dieselbe. h) Für ein dem Reichstage verantwortliches Ministerium. <0 Für Trennung der Kirche vom Staate und der Schule von der Kirche. 6) Für die Reform der Gesetzgebung Uber Aktien-, Eisenbahn und Bankwesen nach den Forderungen des Volkswohls, in« besondere unter Einführung voller Haftbarkeit und Verantwortlichkeit der Unternehmer. «) Für eine angemessene Erhöhung der Gehalte aller unteren Klasse» vo» gi.»ch»beamlen. und daß er alle aus diese Punkte bezüglichen Anträge I mitunter stütze. I1L Daß er jede AuSnahmegesetzgebung inSbesonderS auf sozialem i>d kirchenpolitischem Gebiete energisch bekämpfe, dagegen jede Saßregel unterstütze, welche Hebung des Genossenschaftswesens, c, M Verbesserung der Gesetze über die Frauen- und Kinderarbeit > den Fabriken, sowie eine ausgedehntere! Haftpflicht der abrik-Unternehmer zum Gegenstande hat." ! Die letzten Programme, welche die neuorganisirte BolkSpartei [. pfgestellt hat, beschäftigen sich mehr als die ftüheren mit den > jkonomischen Verhältnissen. Wir begrüßen diese Thatsache als Nen Erfolg der sozialdemokratischen Agitation, welche die ökono- _ jifchen Fragen in den Vordergrund der Tagesftagen und der gemeinen Diskussion gedrängt hat, .x j >-'—.Große Schweiger". Daß Moltke nicht allein ein Held b».Schweigen" ist— und Schweigen ist das Beste, was er lhun n mu— sondern, daß auch das preußische Ministerium ganz vor essliche.Schweiger" auszuweisen hat, beweist das Verhalten tsselbeu in der Reptilienfond«. Frage. Die.Fraukfurter eitung" schreibt darüber: ".Die von d-m Abgeordneten Eugen Richter ordnungsmäßig �langte Auskunft über die Verwaltung de« sogenannten Reptilien ■*>er WelsenfondS wird, wenn überhaupt, kaum uothdürftig ertheilt »den, da die Staatsregierung diesen Fond« als außer jeglicher vntrole der Landesvertretung stehend ansieht. Inzwischen mußte rrüber doch etwas im Wege der Gesetzgebung um so mehr fest- 'sitzt werden, al« allem Anscheine nach diejenigen, welchen dieser vnds zugedacht ist, davon keinen Gebrauch machen wollen und eeden, zur Wieder- Uebereigung an die Inhaber aber ein Gesetz n Hort und vor Erlaß desselben der eine oder andere der Gesetz- g �ungssactoren doch Rechenschaft über die Verwaltung schon be- c J inner Information fordern kann. Hätten unsere Abge- Kneten ein wirkliche« Budgetrecht, wir würden über so einfache r tben� ton ielbst verstehende Dinge erst gar nicht zu reden Ganz richtig. Ein hierbei nicht zu übersehender Umstaud ist nur, ? innerhalb der Bismarcksschen Atmosphäre noch gar manche liegen, von denen man gar nicht zu reden hätte, wenn e« * Verständlich« zuginge und überhaupt sind unsere ganzen . l» gen Zustände der Art, daß fie sofort verschwuide» müßten, wenn »n im Reiche sich.selbst verstünde". Davon find wir leider 'ch weit entferutl i � S"u»' daß da».Denker- . Pstlfe de».Genialen" tanze» muß: e» raucht au« .•* In.ncn.i9?®mcn tragen. Im.Leipziger Tageblatt" .Varzin, l. November 1872 erst 5 Jahre aus seinem Boden gelebt haben, ehe er in den vollen Besitz desselben gelangt, d. h. ehe er eS wiederverkaufen darf. Diese Bestimmung ist in der Voraussetzung getroffen worden, daß, wenn Jemand S Jahre seinen Boden cultivirt hat, er ihn nicht wieder leicht- sinnig verläßt. Die Hauptsache jedoch ist, daß die Ansiedler nicht mehr auf gut Glück England verlasse» müssen, sondern schon im Voraus wissen, was sie jenseits des MeereS erwartet. Zu beachten ist, daß die Geistlichkeit dem ganzen Auswanderungsplane feindlich gegenübersteht, denn ihre Interessen befinden sich mit denen ihrer Patrone, der großen Lords und Gutsherren, in sehr enger Be- ziehung." So der Bericht der«Englischen Correspondenz", der jetzt die Runde in der liberalen Presse macht. Wahr ist an dem ganzen Be- richt nur, 1) daß Arch wieder nach England zurückgekehrt ist und zwar in Begleitung eines offiziellen AuSwanderungSagenten der Canadischen Regierung, und 2) daß er in den Lambeth BathS eine Rede gehalten hat, in welcher einige der ihm zugeschriebenen Aeußerungen vorkamen. Falsch dagegen ist, daß die Ansiedler daS Land in Canada unentgeltlich bekommen, vorausgesetzt, daß sie 5 Jahre lang darauf leben. Denn wie anS dem offiziellen Brief des Canadischen CommissarS für Ackerbau und Einwanderung, Mr. Mac Kellor, erhellt, muß das Land ratenweise bezahlt wer- den; und wird Hr. Arch, weil er diese sehr wesentliche Thatsache aus dem betr. Meeting zu erwähnen— vergaß, von dem ihm bisher warm gewogenen„Beehive", ziemlich derb hergenommen. Der„Beehive" läßt sogar durchblicken, daß er in die«Ehrlichkeit« des Hrn. Arch bescheidene Zweifel setzt. Ueberhaupt scheint unter den englischen Arbeitern die Ansicht zum Durchbrach kommen zu wollen, daß Arch ein Humbug ist, und jetzt die Rolle eines Aus- Wanderungsagenten für die canadische Regierung spielt. Er ist seit seiner Rückkehr schon wiederholt angegriffen worden, so daß er bereits mit seiner Amtsniederlegung drohen mußte. Daß der «Beehive" Front gegen ihn zu machen beginnt, ist jedenfalls ein schlimmes Zeichen.— In dem Berickt der„Englischen Correspon» denz" ist ferner falsch, daß die Geistlichkeit dem Arch'fthen AuS- wanderungsplane gegenüberstehe. Hr. Arch erfteut sich im Gegen- theil nach wie vor der Unierstützung des englischen KleruS, der Corpsburschen" verleugnet er heute, in seinem 60. Jahre, noch nicht. Und da« Deukervolk bewundert Bismarck'»„Pfeifen", raucht sie mit ihm und tanzt nach denselben, trotzdem„Volksrechte" bei Bismarck nur �„deklamatorische Redensarten" sind, denn „DaS ist von Bedienten die alte Schaar „Mit dem Rücken bestimmt zum Gerben, „Die nach dem gröbsten Fußtritt sogar „Tiesunterthänigst ersterben. „Ersterben? Da« Wort, das paßt nicht recht „Zu solchem Speichellecken; „Ich weiß ein andnS, daS klingt nicht schlecht, „Es heißt: Gehorsamst verrecken!" Da wir doch einmal gerade bei„fürstlichen" Angelegenheiten sind, so bringen wir spaßet halber auch folgenden Artikel der königl. „Leipziger Zeitung" wörtlich zum Abdruck: „Coburg, 12. Dezember. S. Hoheit der Herzog Georg ist heute zum Besuch des Herzogs hier eingettofien. Ihm zu Ehren ist eine Saujagd im Möuchröder Thiergarten hier veranstaltet". Nun, Jeder„ehrt" sich und Seinesgleichen nach seiner Ait! —„Höheres Ehrgefühl«. Die Wiener„Tages-Presse" erinnert gelegentlich des Prozesses Bazaine zu guter Stunde an eine Thatsache, die für uns von Bedeutung ist. Schon in Mexiko spielte Bazaine den Verräther. Wir können zwar den Verrathenen, den„Erzherzog" Maximilian von Oester- reich, nicht bedauern, denn zu dem frechen Raubzug nach Mexiko war derselbe gerade so berechtigt, wie der Sultan von Marokko zu einer etwaigen Besitznahme der Wiener Hofburg, und wir sehen m seinem Ende nur den Arm der Gerechtigkeit. Indessen Bazaine verrieth den„Erzherzog" insofern, al« er ihn gegen da« getroffene Uebereinkommen im Stiche ließ. „Bazaine, schreibt die gut österreichische„TageS-Presse", wurde an seinem Wohlthäter zum Verräther. Einen Theil der Waffen und Munition, welche e« ihm zu beschwerlich war, mit sich zu nehmen, zerstörte er und vergrub er, trotzdem er wußte, daß sie Maximilian von dem größten Nutzen.... waren; einen andern, s» mehrere gezogene Kanonen, bot er dem die Landarbeiterbewegung„in sicheren Händen" zu haben wünscht, nuxicanischen General Porfirio Diaz— zum Verkaufe an, und recht gut weiß, daß daS Arch'sche AuSwauderuugSproject den ©tttbentenjeit nicht besessen und werde sie mit Vergnügen . Die Bismarck." .!«wdtengen offen de«„Genialen" möge» sich freuen. Den damit sie ihm gegen Maximilian dienen sollten. Aber Poifirio Diaz handelte al« Ehrenmann. Er wies mit Entrüstung dieses schändliche Anerbieten zurück. Er verachtete nicht nur den Verräther, er wollte auch anS dessen Verrath keinen Vortheil ziehen. Bismarck und ein deutscher Prinz scheinen in einem ähnlichen Falle anders gedacht zu haben. Nicht nur ver- stand Ersterer trefflich Bazaine'«„Dispositionen" auszubeuten, sondern Letzterer erklärt« in einem Handschreiben an den Ver- theidiger, daß er für de» Mai schall eine große Hochachtung habe — um ihn vielleicht dadurch vor dem verdienten Loose zu retten — Diaz verstand es nicht, sich auf diese preußische Gesin- nungShöhe emporzuschwingen, und der französische Marschall hatte sich umsonst compromittirt." DaS ist eben der Unterschied. Republikanische Generale müssen die Lumpen und Verräther hassen und verachten; preußische Prin- zen und Generale sehen sich veranlaßt, Leuten wie Bazaine öffentlich ihre„größte Hochachtung" zu erklären. Jeder nach seiner Art! Im Uebrigen läßt sich hieraus auch ersehen, für welche Leute die„Hochachtung" preußischer Prinzen einen Werth hat und welche Leute es für nöthig finden, sich die„Hochachtung" solcher Prinzen zu erwerben! — Die BourgeoiSunverschämtheit macht sich mitunter in recht naiver Weise breit. Zu den vielen„Congressen", die in der letzten Zeit abgehalten wurden, kommt auch ein solcher der deutschen Papierfabrikanten, der Anfang November stattfand. Bei dem üblichen Festessen kam man auf den Gedanken, neben dem obli- gaten Hoch auf den Heldenkaiser, auch ein solche» auf den Fürsten Bismarck auszubringen und ihn davon telegraphisch zu benach- richtigen. DaS„Hoch" lautete:„Die versammelten Papierfabrikanten Deutschland« im Kunsthause zu Kassel bringen dem Fürsten Bis- marck ein Hoch und bitten um fernere Förderung ihrer Interessen". Bekanntlich ist Bismarck ebenfalls Papier- fabrikant, e« war also ein College, an den sie sich wandten, der seinen Einfluß al» Minister zur Förderung ihrer Geschäft«- interessea verwenden soll. Diese Offenheit läßt nicht» zu wünschen übrig. — Ueber Hrn. Arch, den wir in diesen Blättern wiederholt gekennzeichnet haben, lesen wir in der«Englischen Correspondenz": „Arch, der Führer der ländlichen Arbeiter, hielt gestern in den Lambeth Bath eine Rede, in welcher er über seine letzte Reise nach Canada Mittheilungen machte. Im nächsten Frühjahr will er wiederum hinüber, um über die Aussichten, welche die Vereinigten Staaten den ländlichen Arbeitern machen, Bericht zu erstatten. Er habe, so erklärte Arch, anfangs die Auswanderung nicht empfohlen, allein man habe ihm auf feine Verbesserungsvorschläge geantwortet: „Wir haben zu viel Arbeiter, wir können wohl welche entbehren und wenn zu Viele fortgehen, so werden wir das Land in Weide verwandeln l" Er fordere nur, daß man den Arbeitern unter den- selben Bedingungen Land in Pacht gebe wie den Farmern und ßru-v an t ♦ 1, ycorcmocr lo/«. jClDCn Vevmgungeu cano»ll �au�i yccc wie ueu sjviimcui uuv rdte arr B"�geboren danke ich verbindlichst für die mir über- nicht um 40 pCt. höher. Mit Arch ist auch ein Spezial-Com- ' �ch habe eine von so zweckmäßiger Einrichtung seit miisar der Regierung von Ontario(Canada) herübergekommen, SDltlnf tl f nnK Vmo v ha a£2.__? a. ort____ IL_______ w. c CW___ � d«*««4 V««* CO v«-% f a M O � m V»»» Soy*- um endgültig da« Arrangement mit der„Nationalen Landarbeiter Union von England" abzuschließen. Damit die neuen Ansiedler nicht in die Hände von Spekulanten fallen, ist festgesetzt, daß Jeder Strom der Auswanderung nicht vermehren wird, sondern bloß statt nach den Vereinigten Staaten ihn nach Canada zu leiten bezweckt— was ganz im Interesse der englischen Geistlichkett und überhaupt aller konservativen Elemente in England. — Wahl-Manöver. Die recht«- und gesetzwidrigen Um- triebe und 5kräfte unserer Gegner bei den Wahlen treten immer deutlicher hervor. So erzählt der„Braunschweiger Volksfreund": „Schon jetzt machen die Gegner des arbeitenden Volke« allerlei Bocksprünge, um der Agitation für unseren Kandidaten zu schaden. In einem Dorfe, unweit Vechelde, wollte man erst alle Diejenigen nicht in die Listen aufnehmen, welche schon einmal bei Vater Spengler im Gefängniß gewohnt; al» man das nicht mehr auf- recht erhalten konnte, wollte man das Wahlrecht von der Zahlung diretter Steuer abhängig machen, was ebenso ungesetzlich ist und was sich unsere Freunde selbstverständlich ebensowenig gefallen lassen. Im Wahlkreise GanderSheim-Holzminden geht es lustig her. Von dort wird uns;. B. berichtet, daß die AmtSvoigte herumlaufen und für den Hüttenbesttzer Koch wühlen. In dem- selben Wahlkreise hat man in einigen Orten bereit« abstimmen lassen! Bei Gelegenheit der Auslegung der Wählerlisten hat Jeder sagen müssen, ob und für wen er wählen wollte! Diefj ist selbstverständlich durchaus gegen alles Gesetz. Gewählt wird erst am 10. Januar und zwar durch Stimmzettel, und Niemand braucht zu sagen, wen er wählen will oder gewählt hat. Mögen sich alle unsere Genossen die» merken und auf ihrer Hut sein!« Hinterlist und Tücke sind eben die Waffen, aus welche solche Gegner angewiesen sind, deren Feigheit e« ihnen nicht gestattet, offen aufzutreten. — Recht interessant ist, wie die„Concordia" da» Wahl- Programm de« Allg. deutschen Arbeitervereins krittfirt; sie sagt wörtlich:»,Es ist verhältnißmäßig sehr zahm und maßvoll gehalten und mit Ausnahme der Productivassoeiattonen, deS Normalarbelt»- tags und der ausschweifenden Skala für die Progresfivsteuer könnte es ebenso gut da« Programm de« linken Flügel« der Fortschrittspartei resp. der Gewerkvsreine sei». Wa« die ftagliche Skala betrifft, so sollen also»ach derselben Personen mit 4000 Thaler Einkommen etwa 2400 IHlr.„u. s. w." an Steuern entrickten müssen;„mit 1600 Thalern", wird zur Moti- virung hinzugesetzt,„läßt sieb ja auch noch besser leben, al« mit 500 Thalern." Gewiß eine schlagende Argumentation! Uebrigen« sollen„die angegebenen Summen selbstverständlich nur al» Bei« spiel dienen, um die progressive Einkommensteuer anschaulicher zu machen." Es ist also wohl gar nicht so schlimm gemeint und wir können noch Einige« herunterhandeln. Sehr wenig böse ist auch der Passus über den„Druck der Priesterherrschaft"� derselbe lautet: „Der Druck der Priefierherrfchast muß aufhören durch Gewährung vollständiger Botksfreiheit, nicht durch AuSuahuwgesetze, wie z. B. daS Jesuitengesetz. Die Arbeiter erklären sich überhaupt gegep jedes Gesetz, welches nicht für die Gesammtheit aller Staat«- bürger gleichmäßig erlassen wird.« Die letzte Phrase ist ziemlich gedankenlos« u. s. w. Wir haben dem Urtheil des FabrikantenorganS über diese Art hoffähigen Sozialismus kein Wort hinzuzusetzen. „New!" Ein treffliches Wort hat jüngst Johann Jacoby beim Stif' tungsfest de» Königsberger Handwerkervereins ausgesprochen. Wir würden seine Wirkung abschwächen, wollten wir etwa» hinzufügen. Er sagte: „Freund« und Genossen! „Wie bei den früheren Stiftungsfesten lassen Sie uns auch heute de» deusschen Vaterlande» gedenken!— Wenn Förderung allgemeiner Bildung der Zweck unsere» Berein» ist, so müssen wir vor allem über die Wittel im Klaren sein, die uns zum Ziele führen. Schule und Unterricht, belehrende Borträge, und geselliger Berkehr, BildungSanstalten und BildungSvcreine find ohne Zweifel dazu geeignet, die Bildung Einzelner, im besten Falle die eine» rleinen BruchtheilS de« BolkeS herbeizuführen; die genannten Mittel sind aber keineswegs ausreichend, wo e» gilt, die Bildung der großen Masse, die Bildung eines ganzen Volke» zu erzielen. Dazu gibt eS nur ein Mittel: öffentliches Leben, Betheiligung de» Volke» au den Angelegenheiten de» Staates,— mit Einem Worte e« zu sagen— staatliche Freiheit! Gelehrte, gebildete Sklaven hat e» schon im Alterthum gege ben, gibt eS auch jetzt: aber ein ganze» gebildetes Sklavenvolk wird und kann es nimmermehr geben. In Bezug auf die Ge- fammtheit des Volkes ist e» ein Jrrthum, wenn man sagt: durch Bildung zur Freiheit; umgekehrt muß es heißen: durch Freiheit zur Bildung! Ohne VolkSfteihcit keine Volksbildung. Wie aber, ftagen Sie, ist die Freiheit zu erringen? Meine Ant- wort lautet kurz und bündig: durch ein einziges Wörtlein. Ein berühmter griechischer Geschichtsschreiber, Plutarch, sagt: „Die Bewohner Asten« sind insgesammt Despoten unterthan, lediglich aus dem Grunde, weil ihre Zunge eine Silbe nicht aus- sprechen kann, nämlich das Wort„Nein". Meine Freunde! lassen Sie uns hoffen, daß die Sprachorgane unsere» Volkes in dieser Hinsicht besser geartet seien, als die der Asiaten; hoffen wir, daß das deutsche Volk— Bismarck und Genossen gegenüber endlich einmal lernen werde, Nein zu sagen. In dieser Hoffnung wollen wir die Gläser erheben und dem Vaterlande ein Hoch bringen. DaS freie deutsche Vaterland lebe hoch!" Innere Partei-, Berwaltnugs- und Orgauisations- Angelegenheiten. An die Parteigenossen! Für den Wahlfond ging ferner ein: von Stade durch Wild- ?ake 5 Thlr., Hannover durch Weinand, Liste 223 3 Thlr., Lech- ausen durch Lichtensteiger, 1. Rate 2 Thlr., LandShut durch Lip- pert 3 Thlr. 2 Gr. 10 Pf., Staßfurt durch Kurtz I Thlr. 27 Gr., Luckenwalde durch Dreßler 3 Thlr., Halberstadt durch Martini, Liste 219 1 Thlr. 13 Gr. 9 Pf., Liste 216 3 Gr., Sicgburg durch Dietzgen 1 Thlr., Ronsdorf durch Thierbach, Liste 312 23 Gr., Liste 813 4 Thlr. 8 Gr. 6 Pf., List- 814 3 Thlr. 10 Gr., Liste 815 2 Thlr. 5 Gr., Wittgensdorf durch Spindlcr, Liste 1001 25 Gr., Liste 1005 7 Gr. 6 Pf., Planitz durch Hofmann, Liste 293 4 Thlr. 2 Gr. 5 Pf., Godranstein von M. u. W., Liste 1138 2 Thlr. 20 Gr., Breslau durch Oehme, 1. Rate 7 Thlr., Heidel- berg durch Nething 1 Thlr. 22 Gr., Hof durch Dietzel, Liste 272 und 273 3 Thlr. 5 Gr., Weißenburg in Baiern durch Otto 8 Gr., Augsburg durch Weber vom Wahlcomitä 10 Thlr. und von der Schneider'schen Werkstelle zu demselben Zwecke 10 fl., Breslau durch Oehme, 2. Rate 5 Thlr., auf Liste 686—695 gestellt, St. Johann, durch E. Zimmermann 6 Thlr. 8 Gr., Bayreuth durch Wendel 26 Gr., Wieda durch Pätz 24 Gr., Reutlingen durch Zirb», Liste 593, 599, 600 3 Thlr. 1 1 Gr., Bremen durch Busch, Liste 685 1 Thlr. 11 Gr. 5 Pf., Gößnitz durch Pichler, Liste 166 1 Thlr., Bielefeld durch Heitbrink 10 Thlr., Geestendorf durch Kaht 10 Thlr., Ulm durch BeiSbach 1 Thlr. 12 Gr. 10 Pf, Constanz durch Bosenhain 6 Thlr. 7 Gr. 3 Pf., Schmöln durch Martin 11 Gr., Liste 829, Neundorf durch AlSleben 1 Thlr. 10 Gr., Liste 499, Apolda durch Mangner 1 Thlr., Lechhausen durch Lichtensteiger, 2. Rate 2 Thlr., Schw.-Gmünd durch Köhler 3 Thlr., Würzburg 3 Thlr. 4 Gr. 9 Pf., Großenhain durch E. Hesse, Liste 191 1 Thlr., H. Hochheim, Liste 192 2 Thlr. 3 Gr. und C. Kufahl, Liste 193 11 Gr. 5 Pf., Waldenburg durch Zieg- ler, Liste 936 1 Thlr. 15 Gr. 5 Pf., Liste 939 1 Thlr. 2 Gr., Buckau durch Probst, Liste 701 2 Thlr. 15 Gr. 6 Pf., Wcrdauer Parteigenossen durch Erdmann 5 Thlr., Harthau durch Lange I Thlr. 22 Gr. 5 Pf., Harburg durch Martinsen, Liste 232, 233, 234 3 Thlr. 26 Gr., von Mcerane, Liste 440, K. Goretwitz 1 Thlr. 22 Gr. 5 Pf., Liste 436, F. Siegel 1 Thlr. 14 Gr. 5 Pf., Liste 433, A. Bochme 2 Thlr. 6 Gr. 5 Pf., Liste 441, K. Petzold 2 Thlr. 7 Pf., Liste 437, I. Rudolph 1 Thlr. 27 Gr., Liste 1254, K. Grosser 1 Thlr. 1!' Gr., Liste 1256, A. Haverbier 4 Thlr. Bon Freiberg 1 Thlr.; Berlin, gesammelt von Raufen- droff 25 Gr.; Leipzig durch Fink(Liste 1065) 5 Thlr.; Leipzig, Elsässer Weinstube 21 Gr. 3 Pf.— Für die Jnhaftirten ging ferner ein: von Breslau durch Oehme 3 Thlr., von Wcrdau durch Erdmann 2 Thlr. 2 Gr., von Siegburg durch Dietzgen 1 Thlr., von Spandau durch Camin 25 Gr., von Augsburg von Sch. 20 Gr., Breslau durch Oehme von Parteigenossen gesammelt 3 Thlr., St. Johann durch E. Zimmermann 3 Thlr., Dr. B. Hamburg 1 Thlr. Ferner wurde irrthümlich gemahnt für Otober, die Parteisteuer betreffend, Heddernheim und Wandsbeck, was ich hiermit berichtige. Mit sozialdemokratischem Gruß Hamburg, 14. Dttember 1873. H. Benueke, Kassirer, kl. Schäferkamp 34. Gewerksgenossenschastliches. Allgemeiner deutscher Schiffszimmererverein. Aamdurg, 14. Dezember. Wir zeigen hierdurch an, daß sich in Bratze, Elsfleth und Wilhelmshaven Mitgliedschaften gebildet und Bratze mit 162, Elsfleth mit 100, Wilhelmshaven mit 56 Mitgliedem sich dem Allgemeinen deutschen Schiffszimmerer- verein angeschlossen haben. In der Hoffnung, daß diese Zeilen die Rostocker Collegen, die uns trotz mehrfacher Anfragen bisher kemer Antwort gewürdigt haben, anders gegen uns stimmen werden, heißen wir die neuen Mitgliedschaften herzlich willkommen. G. Rümpel, 1. Vorsitzender. Correspondenzen. Klötteritz bei Leipzig. Am 17. Dezember war hier Volks Versammlung wegen der RcichStagswahlen. ES sprachen Seiffert, Fmk, Voigt und Hofmann. Die von ungefähr 300 Arbeitern besuchte Versammlung nahm die Kandidatur Jacoby'S mit allen gegen eine Stimme an. Keteua«, 16. Dezember. Sonntag, den 14. d». Mt«. hielten die Mgemeine« Deusschen eine Volksversammlung in Thum ab, in welcher der Lassalleaner Stiegler au« Chemnitz anwesend war Da c» un« nicht vergönnt war, einen Redner unsrer Partei zu derselben zu beordern, so hielten wir e« gar nicht für nothwendig, trotzdem wir in genügender Majorität erschienen waren, den Bor sitz in uns« Hände zu bekommen, und so kam desselbe mit 1 oder 2 Stimmen in die Hände eine« gewissen Lasch au« Chemnitz. Nachdem Stiegler da« AuSbeuterthum zu kritistreu oessucht, zog er über die internationale Arbeiterpartei, sowie über den„BolkSstaat" und die„Chemnitzer freie Presse" her. Dagegen prie» er die Candidatur Tölcke'S an, daß sei ei» Mann, der die Arbeiter im Reichstage würdig vertreten würde und für den ein Jeder am Tage der Wahl seine Stimme abgeben müsse:c. Natürlich erwiderte man auf dergleichen Unsinn nur mit Gelächter, und Rufe wie:„wir wählen keinen Tölcke", machten sich vielfach hör- bar. ES wurde dann die Vessammlung, nachdem dieselbe keine halbe Stunde getagt hatte, wieder geschlossen. Hätten wir einen Redner von unsrer Seite gehabt, so würde diesem Marktschreier und Arbeiterzersplitterer noch anders heimgeleuchtet worden sein. Ueberhaupt fehlt es in unserm 20. Wahlkreise gänzlich an Aai- tation, um mit Erfolg wirken zu können und dem Treiben dieser Zessplitterer entgegenzutreten. ES würde bei nur einigermaßen be- triebener Agitation em sehr günstiges Resultat bei der nächsten Reichstagswahl zu erzielen sein für unfern Candidaten. Wir ersuchen noch die Partei- und Gesinnungsgenossen von Marienberg und Olbernhau, mit uns wegen der ReichStagSwahl in Verbindung zu treten und schleunigst Adressen an den Unter- zeichneten gelangen zu lassen. Mit sozialdemokratischem Gruß Friedr. August Reuter, in Gelenau bei Thum Nr. 63. Wirna, 16. Dezember. DaS hiesige Comite für den 3. sächs. Wahlbezirk kann mtt Genugthuung auf seine bisherige Thäiigkeit zurückblicken. Wir haben so ziemlich in dem halben Wahlkreis uns« Vorarbeiten ausgeführt trotz der großen Opposition, die uns auf jedem Schritt und Tritt begegnete, haben wir zum Exempel irgend in einem Städtchen den Einberufer und einen Saal mit vieler Mühe gewonnen, so wird entweder dem, welcher den Saal vermiethct hat, oder aber dem Elfteren von der Gegenpartei so lange zugesetzt bis er uns gegenüber sein Wort bricht. In König- stein hatten wir den Schützenhaussaal gemicthet und trotzdem der Wirth 5 Thaler verlangte, denselben vorher bezahlt. Wir hatten die Anmeldung, Plakate:c. ausgefertigt und den zweiten Tag schickte derselbe das Geld mit dem Bedeuten zurück, er dürfe den Saal nicht an Sozialdemokraten vermiethen. Als darauf sich ein Mitglied des Comics an Ort und Stelle verfügte, versicherte er, daß ihm von dem Vorsteher der Schützeninnung mit Kündi gung gedroht würde, wenn er sich unterstände, den Saal an So- zialdemokcaten zu vermiethen. Als wir nun in unserer Verlegen- heit noch froh waren, in einer gewöhnlichen Gaststube, unsere Ver- sammlung abhalten zu dürfen und mit dem Wirth verabredet halten, daß er für eine kleine Entschädigung dazu bereit sei, und die Vessammlung bereits durch den Einberufer eröffnet war, äußerte der Wirth, aufgehetzt von unfern Gegenern:„Wenn ich nicht so wie im Schützenhause 5 Thlr. bekomme, kann die Ver- sammlung nicht stattfinden." Uns blieb nicht» übrig als zu be- zahlen. In Berggießkübel übernahm ein Bergmann die Einberufung, welches aber an seine Arbeitgeber verrathen wurde, und die Entlassung aus der Arbeit zur Folge hatte. Der Wirth, welcher uu« den Saal vermiethen wollte, wurde von dem Bürgermeister und der übrigen Bourgeoisie aufgehetzt, seine» Saal nicht an uns zu vergeben, wir konnten die Versammlung am bestimmten Tage wiederum nicht abhalten.— Solche Fälle wären noch mehrere anzuführen. Aber trotzalledem, und gerade deswegen gewinnen wir immer mehr Boden, nicht nnr unter dem Arbeiterstande, sou- dern auch unter dem Kleinbürgerthum. Sonntag, den 14. dS. Mt». kam Ufert hier an, hielt seine Candidatenrede in Pirna und Struppen am 14 dS. Mt«. und hat bei überfüllten Räumen glänzende Resultate erzielt. Die An- wesenden Gegner gestanden in ihrem Organ, dem„Pirnaer An- zeiger" selbst zu:„Man muß die Ausdauer und gute Organisation der sozialdemokratischen Partei anerkennen, möge dieselbe ein Vor- bild für andere Wahlcomit6S sein!" Am Montag, den 15. dS. MtS. war der Erfolg in Dohna ebenfalls ein günstiger. Die Arbeiter waren in großer Anzahl vertreten. Die gegnerische Partei bildete ein geschlossenes Ganze im Saal. Bei jedem Applaus der Arbeiter fingen dieselben an zu stampfen, sie wurden aber durch den Vorsitzenden gehörig zurechtgewiesen, und sämmtliche Arbeiter stimmten demselben bei. Auch ein Schulmeisterlein fühlte den Drang in sich, für die Ansichten der Herren Bourgeois eine Lanze zu brechen. Trotzdem desselbe e» unter seiner Würde fand, dem Borsitzenden seinen Namen zu nennen, so wollen wir den Herrn Schulmeister von Wesenstein wissen lassen, daß wir doch seinen Namen kennen. Ein wirklicher Pfau konnte sich nicht stolzer be- nehmen als dieser(Pfau). Wir leben in der ftohen Hoffnung unser Wirken und Streben mit Erfolg gekrönt zu sehen und zeichnen. Mit sozialdemokratischem Gruß und Handschlag Für das Wahlcom:tS: I. Pukäny, Secretär. Schneeberg, 14. Dez. Am 23. Nov. Nachmittags hatten wir hier Volksversammlung. Besuch zahlreich(ungefähr 250). Res. Hr. W. Stolle, Crimmitschau, verbreitete sich zuerst in recht an- sprechender und eingehender Weise über die bevorstehende Reichs- tagSwahl und empfahl dann die Wahl W. Liebknecht'». Freudige Zustimmung allerseits. Opposition gab eS über diesen ersten Punkt der Tagesordnung nicht; desgleichen nicht über den zweiten, al« welcher die soziale Bewegung von H. Stolle erläutert wurde. Die Versammlung nahm den besten Verlauf.— Am 11. Dez. Abend» war VolkSvessammlung in Neustädtel. Referent Nauert au« Leipzig entwickelte ein reichhaltiges Bild über die Thaten de» Reich«- tag» und empfahl dann die Wahl W. Liebknecht'». Gegensprache wurde nicht erhoben und so verlief die Versammlung in bester Ordnung. Mit sozialdemokratischem Gruß Der sozialdemokratische Wahlverein zu Schneeberg. Arnstadt, 10. Dezember. ES war hier im Saale de» halben MondeS eine Volksversammlung anberaumt, in welcher He« W. Bock auS Gotha als Referent auftrat und einen von der Versammlung mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag hielt. Zum Schluß des Vortrags empfahl er der Vessammlung die Wahl unsreS ReichStagSkandidaten Alexander Winkler. ES sind hier noch einige Bessammlungen in Aussicht genommen und wir wünschen, daß dieselben ebenso zahlreich besucht werden mögen. Mit Gruß DaS WahlcomitS der Arbeiterpartei. Wannheim. An die Tapezier«-Gehlllfen Deutschlands! Den Coüegen allerwärtS zur Notiz, daß wir hier einen Tapeziererverein gegründet haben und wünschen wir mit den Collegen anderwärt» in Verbindung zu trete». Da geradi uns« Branche eS ist, die noch sthr im Argen liegt, fo glauben wir, daß diese eine Auffor- derung genügen wird, um«ine rege Betheiligung der Tapezierer- gehilfea au dn Organisation hervorzurufen. Namen« d« vereinigte« Tapeziererzehilfe»: F. I. Ehrhardt, vorfitztnder, G. 5. Nr. 17'/,.\ Zu« Reich»tag«wahlfsnd. Bin Mitgliedern de« Steiumetzen-Bereiu Leipzigeitfl-«b Wohnungsnaohweis von C. J. Evanv jJl t oUL'li jm Arbeiterbildungsverein, Palmstrasse 20, QN' Gewerksgeuofseuschaft der Manufaktur- Fabrik- und stN r l II Handarbeiter. SxpeditiouSstunden für Zureisende, Mittag« 12 bi« 1 Uhr, Abend« 7 Uhr._ Christ. Seitner, V. Greizergaffe 14.) Den Hamburger Abonnenten de«„BolkSstaat";ul gefälligen Notiz, daß die Eolpotteure Schultz und Schütze unter Zustimmung der Parteimitgliedschaft vom 1. Hanuar a« den„BolkSstaat", bei Lteferung in» Hau», berechnen: Bietteljährltch 1 Mk. 12 Schill. iVorau«jahlung Zur Hälfte), monatlich 1 Mt. 10 Schill. (volle Vorauszahlung). Zur Erneuerung de« Abonnement« und zur Gewinnung neuer Abon< nenteu werden alle Leser dringend ersucht. Gelb._[2< Gewerkschaft der Holzarbeiter. Sonnabend, den 20. ds». M.- Versammlung bei Zetdlerz Sozialer Wochenbericht v. Mosemann. DiScussiou. ttsibsvt«» Metallarbeiter GewerkSgeaoffenschaft. Montag, den 22. ds«., Sitzung bei Arnhold, Reudnitz»- straße Nr. 10.— Tagesordnung: Bottrag. Fragekasten Da» Erscheinen Aller ist Ehrensache Kemldörf bei Staßfutt. Freitag, den 26. Dezember: chroßes Urbeiterfest in den Räumen dn Eeutralhalle, wozu Pattei- und Gesinnungsgenossen von Nah und Fern hiermit freundlichst eingeladen werden. Ansang Nachmittag 3 Uhr.' Da« EomitS. Das Centralwahleomitee de« 13. Wahlkreise» wird hiermit eingeladen, Dienstag, den 22. December» Abend« 8 Uhr, im Lokal de« Arbetterbildnng» oerein» zu esscheineu. Dringende Angelegenheiten machen da» Erscheinen Aller nothwendig- Der Borfitzende. Leipzig: Berantw. Redakteur: M. Preißcr.(Redakttou und öj' pedttton Zeitz erstr. 44.) Druck und Verlag der SmosseuschastSbuchdruckeret«