»f »«. s mk — CHI tm( Erscheint in Lkip?iz Mittwoch, Freitag, Sonntag. Bestellungen nehmen an alle Postanstatten u. Buchhandlungen des In-».Auslandes. Filial-Expeditivnen für die Bereinigten Staaten: F. Ä. Sorge, Box 101 Hoboben, K. J. Wm. Lueders, 409 Maystr. Chicago, Jll. Beter Haß, 8. W. Corner Third ami eoates str. Philadelphia. Zibonnementsprei»: Für Preußen incl. Stempel« steuer 21'/, Sgr., für die übrigen Deutschen Staaten IV Sgr. pro Quartal. Monat,-Abonnement» werden bei allen Deutschen Postanstalten auf den 2 ten u. 3 ten Monat und auf den 3 ten Monat besonders an- genommen, im Kgr. Sachsen u. Hrzth. Sachs.-Altenburg auch auf den 1 ten Monat ü 5'/, Sgr. angenommen. OrgandersozialdemokratischenArbeUerMMund der internatlonalenGeiverksgenossenschaften. Inserate, die Abhaltung von Partei-, Vereins- und Volksversammlungen, sowie die Fttial- Expeditionen und sonstige Partei- Ar gelegenheiten betreffend, werden mit 1 Sgr.,— Privat- und BergnügungS- Anzeigen mit 2 Sgr. die dreigespaltene Petit-Zeile berechnet. HomttaH 15 Marz. 1874. ten» ». j de« Ott' »6. srd- U mg, und lor« »che. ab: U laff» S. ige», .>» Be< u»d Pete. m. r: 'ich»« tbr- ken- eine» :r. »ärz, eicht; id. Sre« ime» >:« 1 ) i» f2» >067 t a» j»! >ktch« 24 »Gegen das allgemeine unbeschränkte Wahlrecht." (Aus der„Kölnischen Zeitung".) Aerlin, 8. März 1374. So lautet der Titel einer kleinen Broschüre, die vor Kurzem «n die Reichsboten vertheilt wurde.„Die Reaktion mit vollen Segeln-, wäre der beste Titel gewesen, wenn man den Inhalt kurz »nd schlagend hätte kennzeichnen wollen; denn da kommt jeden- falls einer der hohen Herren, die dank dem bereits genügend ver- stümmelien allgemeinen direkten Wahliecht Parlaments esthaft ge- worden sind und jammert über die„Majoristrung aller Intelligenz »ud alles Wohlstandes" durch das unbeschränkte, allgemeine Wahlrecht und scheint dabei ganz vergessen zu haben, welche famosen Mittel in der veiflossene:« Wahlcawpagne gespielt haben, wovon die Wahlpiüfungen vor dem Plenum noch lauter erzählen werden, »10 die Wahlprüfungsberichte in den Abtheilungen schon erzählt haben. Nicht genug, daß durck unsere vortreffliche GesellschaftSerziehung »nd Organisation, in Gistalt der als Evangelium gepriesenen steist gen und leiblichen Leibeigenschaft der Massen, ein CensuS er- funden ist, der jeden biederen Pfaffen und Junker mit Himmels- f>l>gkeit erfüllen must— siehe'Reichstag— nein, die feindlichen Brüder sinnen auch noch darauf, sich in der Bevormundung der Massen den Rang abzulaufen und Bruder Gelosack ruft thränen feuchten Auges auS:„Die heiligsten Interessen deS Vaterlandes ünd deS Reiches sind durch daS allgemeine direkte Wahlrecht dem Einflust einer urtheilSlosen, von blindem Fanatismus und gewissen- loser Demagogie geleiteten Massen preisgegeben. Der Zweck jedes Staatslebens und insbesondere de� deuisiben geht dahin, daß der Bürger, geschützt nach außen und im Innern unbehelligt durch unnöthige B fchränkungen, seine geistigen und körperlichen Kräfte frei uud gleich zum eigenen Wohl und zum Heile der Gcsammt hcit, entwickeln könne. Ihn(den Bürger, so fährt Bruder Geld sack fort) zur Selbstbewußtheit und ÜrtheilSfäh gkeit zu erziehen, bezweckt die Volksschule, wenn sie aus ihrer theilweisen Ver- dumpfung in richtigere Bahnen gelenkt wird" ,c. ES wäre naiv, wenn wir nach dieser Darlegung den Staats- gelehrten fragen wollten, was er unter Vaterland Anderes ver- steht, als das Vaterland der unbeschränkten Ausbeute, das Vater- land„der Intelligentesten, G.bildeisten und Wohlhabendsten" (wie er sich Serie 7 weiter äußert), die einen übeiwicgei-drn Em- kluß auf die Gesetzgebung haben müssen. Er schlägt deshalb bei direkter Wahl einen mäßigen Censu« der direkten Staatssteuer vor, von dem er gleich anfügt, daß ihm freilich rinc gewisse Willkür auha'te— allein, wo gibt es ein absolulcs Barometer?— tröstet ber Ger echtigkcitS liebende. »Die Ultramontancn, welche die mittelalterliche Unterjochung de« Staates unter die Kirche anstreben, und— die Sozialisten, welche ernten wollen, ohne zu säen, genießen, ohne zu arbeiten (S. 3 und 4), die Arbeiter, welche nicht sparen(so weit eS geht! aha!!—), sondern ihre Lohne in überurüthrger Genußsucht rns WirthshauS wandern lassen" rc., und—„ein sentimental schwache« uud mild-S Strafrecht" rc. sind schuld daran, daß das �gemeine direkte Wahlrecht„mit Hilfe demagogischer Mittel, Wirthshausreden und dergleichen", so ganz besonders gefährlich sst!— Und,„es bedarf ja keines Beweises, daß es widersinnig ist, den Ungebildeten, UrtheilSlosen, Abhängigen, durch keincrler Besitz mit dem Staate Verbundenen dieselben R-chte, denselben JiinfLß auf die Gesetzgebung zu gewähren, wie dem Gebildetsten, Be; itzendsten! So, und zwölf volle Seiten lang, dcmonstrirt der„Reichs- treue", um am Schlüsse auszurufen:„Der Reichskanzler hat im ?aufe der Zeit zu viel gelernt und sich nie geschämt, eine gewon- »ene bessere lleberzeugung offen zu bekennen, als daß er nicht auch finen früher begangenen und durch seitherige Erfahrung erkannten Irrlhum über das Prinzip der Wahl zu berichtigen suchen sollte! Sollte es aber beim Alten bleiben, soll:e eine ultt amontan-sozia- ustischc Verbrüderung die Mehrheit der Stühle unserer Gesetzgeber «esetzen, dann, wehe dem deutschen Reiche— wehe aller Cultur ünd Civilisation!" Ach, daß ihm's doch gruselte, dem Herrn Reichskanzler, denn„die Sozialisten lehnen sich auf gegen jede staatliche Ordnung", wie der gebildete Reichstieuc genau weiß, �»d nur„direkte Wahl mit mäßigem CenfuS" kann retten! Man sieht, dem Manne sitzt der Wahlschreck noch tüchtig in ben Gliedern, und da die Ultrumontanen im Reichstag noch so *la>wenig in Reichs feindlichkeit gemacht haben, können sich die paar Sozialisten nicht wenig darauf einbilden, daß ihnen so entsetzliche Jöiwalten beigemessen werden. Aber da sagt ja unser ReichStreuer, stch Seite 10 den Angstschweiß trocknend, wörtl ch:„So lange �»sre Landeekinder so fröhlich und frisch sich zum Kriegsdienste stellen, solange brauchen wir die Revolution der Sozialdemokraten 'jicht zu fürchten," und zuvor:„daß es am Rhein noch genug *h« und Treue gibt, um deu BatcrlandSverräther zu allererst niederzuschlagen!" Der Heir„Reichsfidelio" fügt seiner A>beit eine Tabelle bei, „über die Zahl der Uiwähler im preußischen Staate von »ono 1849" Ausschluß gibt, um dem Leser anschaul'ch zu machen, in welche Portionen der B>sitz und die damit stets in Verbindung (stdachte Bildung sich veriheilen. Wir geben sie hier wörtlich, denn sti beweist für uns, mit wieviel Recht solche Minoritäten die erste �ige im Staate de« majonfirenden Parlamentarismus spielen. Und gibt zugleich Manchem Gelcgenhclt, weiter darüber nach- Zudenken. 1) Personen, die den wohlhabenden und gebildeten Ständen angehören: Rittergutsbesitzer, Geistliche, Lehrer(mit Ausschluß der Elementarlehrer). Sanitätspersonal, Civitbeamte im Staatsdienste, Offiziere im Dienste, Fabrikherren, RentreiS, Pensionäre:c.......... 5,30 2) Mittlerer Stand: Elementarlehrer, Handwerks- und Webermeister, Mühlen- besitzer, Kiäme-, Schiffer, Fudrherren, Gast- und Schenkwirthe, Landb-sitzer von 50— 250 Morgen. 25,78 3) Arbeiterklasse und ganz kleine Besitzer: Geringere Weber, kleine Krämer, kleine Schenkwirthe, Handwei ksgehilsen, Aibeiter in Fabriken, Bergleute, männliches Gesinde, Tagelöhner, Hol.hauer, Hand- arbeitcr zc., Landbesitzer unter 50 Morgen, Land- leute ohne Gespann, Instleute rc., Militär unterer Grade rc............... 68 92 100 pCü „Die Zusammensetzung ist zwar etwas alt(sagt der Verfasser), indessen hat sia> gewiß seit 1849 die dritte Abtheilung eher vermehrt, als vermindert"— und er mackt damit zunächst ein Zugestä, dniß an die Richtigkeit der sozialistischen Wissenschaft und Lehre, die da behaupten, daß die Massen der Nichtsbesitzenden täglich wachsen, der Mittelstand zerbröckle und die sogenannten Besitzenden um ganz nnveihälti ißmäßig wenige Köpfe vermehrt werten, und daß demzufolge solche unnatürliche Zustände beseitigt werden müssen. Was indeß noch Alles aus einer solchen Tabelle herauszulesen ist, die man den Muth hat, einem Schristchen beizugeben, in welchem die Wohlthat von Regierung«- und Gesetzgebergrundsätzen gepriesen weroeu soll, in deren Gefolge, um mit dem Verfasser selbst zu reden,„die Zahl der besitz- und mehr oder weniger ur- theilelosen Klassen" sich eher verwehrt, als vermindert hat, das werden wir gleich sehen. Es ist bekannt, daß daS preußische Dreiklassenwahlsystem, nach Bismarcks eigerem Wort, eines der erbärmlichsten, den Grund- gedanken, dem Besitz die Allmacht in der Gesetzgebung zu sichern, am präcisesten zum Ausdruck bringen sollte; da nach Meinung gewisser Leute Besitzende auch vorwiegend Gebildete sind, so sollte man nun erwarte» dürfen, daß dieselben da, wo sie in der Thal am Ruder waren, wie z. B. in Preußen, mit der Gesetzgebung etwas mehr erzielen konnten, als die selbsteingestandene Mehrung der Nichts- oder Wenigbesitzenden und die Verminderung des Mittelstandes! Wenn die Zergliederung der StaatSzwecke, die der Berfasslr gegeben hat, keine hohle Redensart sein soll, so könnte man wohl fragen: und wie kommt es dann, daß Eure Gesetz gebm g seit 1349 zunächst in Pieuß-n die Entfaltung der geistigen und körperlichen.Kräste, frei und gleich zum eigenen Wohl und zum Helle der Gesammtheit nicht hat bewirken können? Wie kommt eS vielmehr grade, daß der überwiegend größte Theil der Gesammtheit Eures Muster- KlassenstaateS hinter der Bpustwehr scharfsinnig berechneten WahlcensuS von jedem durchgreifenden Em- fluß auf die Gesetzgibuug abgehalten, arm geblieben und seine Zahl vermehrt ist? Wie kommt eS ferner, daß der Mittelstand zu den ärmer Geworrenen fein ganz nennenswertheS Contingent liefert? Wie kommt eS endlich, daß Eure wohlhabenden und gebck- Veten Personen unter 1) der Tabelle sich bei alledem noch wohl fühlen und Nichts Ihun mochten für die Versinkenden? Und soll eS so weitergehen? Hat der Sozialismus mit seinem„Petroleum" oder Euer alter Bundesgenosse„UltramontaniSmus" mit seinem „Weihwasser" das Bessere verhindert? Oder«er sonst außer Euch selbst? Wäre unser„Reichsfidelio" nicht ein gar so lustiger Kauz, der gleich dem guten Bären seinem Herrn die Fliege von der Nase jagen will �vnd ihn aus Aufmerksamkeit todtschlägt mit seiner toi- paischigen Tatze, wir würden ungeduldig werden; so aber mag es genügen, nach Lassalle(stehe seine VertheidigungSrede„Die in direkten Steuern") zu sagen:„Und diese Handvoll Leute ist eS, d e sich stets für den Staat ausgibt, die obenan schwimmt und von sich und ihren Systemen ein ErhebeuS macht, stets bereit, alle Verantwortung und alle Lasten auf die große, besitzlos und mand- tvdt gemachte Masse abzuwälzen und immer Ichlagsemg mit neuen F-sseln." Ist e« Hohn oder Thorheit. den Ungebildeten, Unheils losen, Abhängigen durch keinerlei Besitz mit dem Staate Berbun- denen, eii eu Vorwurf au« ihrer Mißbildung, UnheilSlostgteit und Abhängigkeit zu machen, nachdem sie durch fwlau berechnete Systeme leiblich und geistig geknebelt sind!? Eure Intelligenz, Eure Bil- dung, Eure Wohlhabenheit nährt sich und hält sich allein auf solchem Untergrund, Jar Heuchler! Und, so wenig dem Volke noch an Begriffsfähigkeit belassen ist, so viel vermag e« nock inue zu werden, daß e< zu den Lasten de« Staates „nicht nur gar nicht« oder äußerst wenig beiträgt", wie der Reich«- treue meint, sondern daß es vielmehr nach Maßgabe der Tabelle des statistilchen Bureau« zu Berlin von 1849 noch heute seine Neunzehnzwanzigstel zur Erhaltung de« Staate», wenn nicht Alle« beizutragen gez«ungen wird. Mit Leuten, die die Dummheit begehen, zur Anpreisung ihrer Systeme ihre eigenen Sünden zu Markte zu tragen, wäre eS Lupus, über die Steueisystcme und ihre Wirkung auf die BolkSwirthjchaft zu rechten. Ihnen haben wir nur da« Eine zu sagen, daß die Zeiten de« politischen HumdugS vo-über sind. Dann aber haben wir zur öffentlichen Kenntniß in weiteste Ki eise zu bringen, wie weit abgcwirihschastet eine Partei sein muß, die solche Borfechter hat und solche kläglichen Handgriffe braucht, um sich oben zu halten. Geben wir darum dem unsterblich lächer» lichen Helden zum Schluß noch einmal das Wort hinter dem par« lamentarischen Guckkasten. Er sagt S. 10: „Was wir von den Ubramontanen und Sozialisten zu erwarten haben, ist schon oben angedeutet." „Dagegen wird anzunehmen sein, daß die nationalliberale Partei dem gesunden Menschenverstände und deu wahren Interessen de« Reichs zustimmen werde." „Auch in der Partei de« Fortschritts regt eS sich, und eS sind darin mehrfach Stimmen vernommen worden für eine Aenderung wie die vorgeschlagene." Der gesunde Menschenverstand lehrt uns, daß die wahren In- tercsscn eines Reichs, das nach so kurzem Bestand zu„direkten Wahlen mit mäßigem CensuS" greisen muß, um seinen Bestand und seine Cultur zu sichern, zunächst darin beruhen dürsten, zu er- kennen, daß es auf thönernen Füßen steht, wenn es nicht die Ge- walten zu Grundpfeilern hat, welche mit den für daS sozialistische Prinzip im Wege des allge neinen direkten Wahlrechts abgegebenen vierhunderttausend Stimmen in unverw schlichen Umrissen gckenn- zeichnet sind und die da heißen:„ Selbstherschaft deS Volks." „L'ötat c'est moi!"(der Staat bin ich) soll jener Franzvscnkönig gesagt haben;—„Abgelöst, Majestät," rief später das Volk,„der Staat sind wir!" Politische Uebersicht. — Ein„wissenschaftlicher" Charlatan. Wie unseren Lesern bekannt ist, hat der berüchtigte literarische Klopffechter de« Hauses Hohenzollcrn, der mit knapper Roth durch's Examen ge- schlüpfte Pamphletschreiber Treitschke einen„Ruf" an die Ber- liner Universität bekommen, die den Anbetern der heiligen Drei- einigkeit Infanterie, Cavallerie und Aitillerie nicht schnell genug zu Grunde geht. Bis dato machte besagter Treitschke die Univer- siiät Heidelberg unsicher, und ist daselbst ihm zu Ehren am 1. d. Mls. ein„AbschiedScommers" gefeiert worden, über den wir in den nationalen Blättern(z. B.„Norddeutsche Allgemeine Ztg." vom 7. d. Beilage) Folgendes lesen:„Die Universität beging gestern(1. März) in dem festlich geschmückten MuseumSsaale eine Feier, wie sie schöner und erbebender wohl selten hier begangen wurde.(DaS thut uns für Heidelberg aufiichtig leid.) Die pa- triotische(Ausseßerliche) Stimmung, welche alle Anwesenden be- herrschte, war eine begeist rte(außer Bier wurde auch Wein getrunken; eS soll sogar trotz de« Patriotismus eine z«mliche Quantität erbfeindlichen CognacS vertilgt worden fein), und gern werben sich diese noch in späteren Zeiten der wahrhaft erhebenden Worte erinnein, mit welchen Heinrich von Treitschke von seinen hiesigen Collezen Abschied nahm. Nach dem Toaste auf Kaiser und Reich(inclusive Srieber) und aus den Gioßherzog als Beschützer unserer Universität durch den derzeitigen Prorekcor, Prof. Stark, brachte Herr Prof. Ribdeck, als Vertreter der philosophischen Fakultät, da« Hoch auf den Gefeierten(den Treitschke) au«.„Keiner habe e« so verstanden, wie von Treitschke, die Jugend patriotisch (Ausseßerlich) zu bilden(«it venia verbo! Wir bitten für da« Wort um Verzeihung) uud für die idealen Ziele(Infanterie, Ca- vallerie, Artillerie nebst Polizei und ReptilienfondS) vorzubercitcu." In seiner dankenden Erwiderung hob der G-siierte(der Treitschke — freilich ein ominöses Ausgleiten der Feocr, diesen Speichellecker der TageSgöyen den„Gefeierten des TagS" zu nennen) hervor, welches Wagniß eS(unter dem Schuy der preußischen Infanterie, C-vallerie; Artillerie, Polizei, Preßbureau) anfänglich für ihn ge- wesen sei, den L-histuhl euieS Schlosser und Häusser zu b� steigen. Die ungeschminkte Wahrheit zu sagen, daS sei da« Ziel gewksen, nach dem er gestrebt habe, ebenso wie jene hervorragenveu Geister(wir werben gleich sehen, wa« der Treitschke unter der „ungeschminkten Wahrheit" verstehi), aber er habe sich nicht ge- scheut, diese Wahrheit aufzusuchen zugleich vom echt nationalen (Hohenzollern'schen) Standpunkt, und diesen letzteren(den „nationalen" Hohenzollern'schen GesichtSpunki) habe er stet« mit besonderem Akzent(anderer AuSbruck für„ungeschminkte Wahr- heit"/ hervorgehoben, zum Trotze jener auch von Schlosser noch angestrebten, aber niemals erreichbaren historische« Objektivität, bei der aller reale Boden geschwunden ist(für da« Volk vor, der Sorte Treitschke und Consorten) und nur unsicher grau in grau gemalt wird. Hierdurch allein(durch Handeln zum Trotz der„historischen Objekliviiät") sei e« ihm möglich ge- wesen, die deutsche Jugend vorzubereiten für alle die großen Ereignisse, sür deren Eintreten er(der Treitschke) vo» jeher ein innere» Vorgefühl gehabt habe." Und so weiter. Au« dem letzten Say sehen wir, daß Herr Treitschke der eigentliche Gründer de«„Deutschen ReichS" ist. Wir gönnen ihm den Ruhm und überlassen eS ihm, sich mit den ähnliche Gründer-Ansprüche erhebenden Herren Bismarck, Molike, Stieber rc. auseinanverzu- setzen. Doch nun ein Wort über die„ungeschminkte Wahrheit". Sie besteht darin, daß man der„historischen Objeklivität zum Trotz" den nationalen(Hohenzollern'schen) Gesichtepunkt mit be- ionderem Akzent hervorhebt. Was heißt„historische Objectivität" (auf die beiläufig wohl der ckarakierstarke Schlosser, nichi aber der Gesinnungslump und Flachkops Häulser, der Treitschkc's würdiger Vorgänger war, Anspruch hat)?„Historische Objektivität" heißt Dar- stellung dergeschichtllchen Ereignisse und Persönlichkeiten, so wie sie wirk- ilch sinv; im Gegensatz zu der„Subj-klivitäl", welche die Anschau- ungen, Wünsche und Bestrebungen deS Darstellers in da« Dar- gestellte hineinirägt. Kurz„historische Objektivität" ist in einfache«, allgemein verständliches Deutsch übersetzt: Geschichtlickk Wahr- heit, wahrheitsgetreue Geschichtsschreibung; unh wer sich der historischen Obj-ktivitSt nicht befl ißigt. hat überhaupt kein Recht, sich einen Geschichtsschreiber»der Geschichtsforscher zu nennen. Thut er eS, so ist er ein, mit mehr ober weniger Adsichtlichkeit geschichtSfälschender Charlatan. Und als solcher hat sich Herr Trettschke durch seinen schamlosen Angriff auf die„historische Objeklwität-, d. h. die„geschichtliche Wahrheit" gekennzeichnet, und damit zu unserem Vergnügen sich selber an den Pranger gestellt.*) — In einem Bericht anS Königsberg in Nr. 1» de«„Volks- staat" war mitzeiheilt worden, daß die Mitglieder der dortigen OrtSoereinc beschloffen hätten, diejenigen ihrer BercinSgenosicn ohne Weitere» auszuschließen, ohne Anspruch auf ihre eingezahlten Gelber, welche der sozialdemokratischen Arbeiterpartei angehören, oder deren Versamwlnngen besuchen. Der„Gewertverein" des Marx Hirsch, der ganz außer sich ist über den kläglichen Durchfall bei den ReichStagSwadlen und die derben Fußtritte, welche er von seinen Freunden, den Aortschriillein, hat einstecken müssen, obgleich er sich ihnen in der würdelosesten und abgeschmackteste» Weise an den HalS geworfen, bemerkt zn jener von Königsberg gemelveten Thatsaae gnmmig:„Dem «Volksstaat" kämmt es auf eme Lüge mehr oder weniger nicht an, wenn nur das Parleiinteresse dadurch gefördert wird", und be- streitet die Thalsache. Der„Gewerkverria" hat bis jeyt keine Ur- fache gehabt über die angeblichen„Lügen" des„Votksstaat" sich aufzuhallen; wir haben noch jederzeit uns falsch berichtete Tdat- fachen widerrufen und wüiden eS auch im vorliegenden Falle thun, wenn sich nicht herausstellte, daß drr„Gewer koerein" trotz alledem geflunkert hat. Es ist unS vor läng-rer Zeit eine That- fache aus Breslau gemeldet worden, woraus allerdings hervorgeht, daß die Gewerkoereine die Takrik befolgen, Mitglieder wegen sozialdemokratischer Gesinnung ausrulchließen und sie um die sauer eiworienen, in die Gewerkoereins'assen eingeschossenen Gelder zu prellen. Ein solcher Fall liegt bei dem Mitglied unserer Partei, Flevnert, Tischler in Br.slau, vor. Dieser wurde vop einem Jahr kurzer Hand und ohne einen statutenge näßcn Grund—' die bezüglichen Briefe deS OrtSoorstands befinden sich in unser» Händen— ausgeschlossen, und erhielt von seinen über 14 Thlr. betragenden Einlagen kernen Pfennig zurück, obgleich der Dr. Max Hirsch in einem Briefe an Flehnert nicht umhin konnte, ihm wenigstens das R>cht auf einen Theil derselben zuzusprechen. Diese eine Thalsache zeugt von einer Willtühr-Herrschaft, wie sie in einem Verein, der unt seiner strengen Rechtlichkeit zn prahlen liebt, nicht vorkommen dürfie. Herr Max Hirsch spricht in seinem Briese an Flehrnrt auch davon: die Gewerkvererne seien keine Ketzergerichte. In dem vorliegenden Fall aber har sich der Bces- lauer Ortsverein der Tischler allerdings als ein solche» bewährt und der„Gewerkverern" selbst steht auch nicht an zu erklären, daß Leute, welcde der Gewerkvereinsorganisation entgegenarbeiteten, aus dem Verein auszustoßen seien, wogegen gar nicht» einzuwenden wäre, wenn dies nicht drhin ausgelegt würde, daß jeder ausge stoßen wird, der eine nicht fortschattüche Gesinnung hegt. Indem aber die„Gewerkoereine" die fortschrittliche Gesinnung als Bedingung ihrer ruitgliedschaft ansehen, ist bewiesen, daß die so oft schon ausgestellte Bebauplung des„GewerkoereinS", seine Organisation sei kerne politische, eitel Lüge ist. Jeder, der die Vorgänge in den Hirsch Dunker'schen Gewcikoereinen kennt, weiß das zwar schon längst, und wer eS nicht wußte, konnte eS durch die aller Würde baare Art, wie sich der„Gewerkoerein" bei der ReichStagSwaht der FonschriltSpartei als Bundesgenosse aufzudrängen und, mit Faustschtägen zurückgewiesen, anzubetteln suchte, entnehmen; aber es ist doch auch gut, wenn durch feststehende Tharsachen dargethan werden kann, mit welchem Rigorismus daS politisch soziale GlaubenSbekenntniß als Bedingung der Mckzlied- schafr betrachtet wird. Arme Arbeiter wegen politischer Gesinnung aus der O'ganisation zu stoßen und sie um ihre Gelder zu prellen, ist eine Meihode, die bis jetzt von den Hirsch-Dunker'schen Ge- weikvereinen allein befolgt wurde und um welche wir, die ver- ruscnen Sozialdtmokraten, sie nicht beneiden. Note des Setzers. Er war wohl voll des süßen WeinS. Bez Commersen wird viel getrunken, und in rino veritu». Torreiponvenzeu» Aerlin. In der Reichstagsützung vrm 6. März ergriff der Abgeordnete Bahlteich vor der Tagesordnung wegen der steno graphischen Berichte das Wort. Vahlteich» Rede lautet nach dem stenographischen Sitzungsbericht: „Meine Herren, der Gegenstand, wegen dessen ich um daS Wort gebeten habe, steht in Verbindung mit den stenographischen Berichten. Es sind nämlich in denselben bei Gelegenheit der namentlichen Abstimmungen bisver die Abgeordneten Bebel und Liebknecht als„unentschuldigt fehlend" aufgeführt worden. Es würde vielleicht unter gewöh lichen Umständen genügt haben, wenn wir uns deshalb privatim mit dem Bureau inS Einvernehmen gefetzt hätten; indessen bei der ganz eigentdümlichen Stellung, welche wir in diesem Hause einnehmen, und bei der Art und Weise, wie man bisher gegen unS ve, fahren ist(Oho!), habe ich eS für noih- weudig gesunden, die Sache öffentlich zur Sprache zu bringen. „Ich glaube, gerade dieses„Oho!" gibt mir Veranlassung, auf den Gegenstand näher einzugehen, und zu motiviren, worin das erwähnte eigenthümliche Verfahren bestand, und wie sonderbar eS erscheint, wenn die Abgeordneten Bebel und Liebknecht als„nn- entschuldigt fehlend" ausgeführt sind. „Wir haben uns bemüht, eS dahin zu bringen, daß der Reichs- tag die beiren genan, ten Abgeordneten reklamire, aber wir haben, indem wir unS an die freisini igen Fraktionen dieses Hauses wen- deten, die nöthige Unterstützung nicht gefunden. Zunächst zaben wir die ei, fache Retlanirung zu beantragen versucht; aber man hat sich verschanzt hinter dem Wortleute der Verfassung und hat gesagt:„Es ihut uns leid, aber wir können nicht." Dann haben wir in logischer Folgerung erklärt: unter diesen Umständen muß man beantragen, daß die betreffende B-stimmung der Verfassung geändert wird;— aber auch zu einem solchen Antrage haben wir bei sämmtlichen liberalen, beziehentlich oppositionellen Fraktionen dieses HauseS nicht die nöihige Unterstützung gefunden. Angesicht» der Thatsache. daß die Majorität deS Hauses eine so ganz eigen- thümliche Auffassung von dem natürlichen Rechte des Volkes hat, nach welchem dasselbe verlangen kann, daß die gewählten Abgeord- neten auch hier in diesem Hause ihre Sitze einnehmen, von der Souveränität deS Volke»— angesichts der eigenthümlichen Auf- - fassung von diesem Rechte deS Volkes, welche die sächsische Staats regiernirg dokumentirt, indem sie nicht Veranlassung nimmt, die Abgeordneten Bebel und Liebknecht zu entlassen, beziehungsweise zu beurlauben— da, meinen wir, erscheint c» um so sonderbarer, wen» man nun in den gedruckten stenographischeu Berichten liest, daß die Abgeordneten Bebel und Licbkuechl„unentschuldigt fehle»". „Ich hoffe, indem wir dies öffentlich hier auSgefprochcu haben, e» werde zunächst daza kommen, daß i» Zuknuft der wohre Grund angeführt wird, warum die betden Abgeordneten nicht hier sind, da» heißt: weil sie in diesem Hause keine Majorität staden, welche die Abgeordneten, die gefangen sind, zu reklamiren für gut findet, und weil die sächsische Regierung in der Weise eine Verachtung de» Lolkswille, s zur Schau trägt, daß sie die gedachten Abgeord- neten nicht beurlaubt. Es soll die» natürlich in den stenographi- schen Mittheilungen nicht mit den Worten ausgedrückt sein, die ich soeben gesprochen habe; aber man soll wenigsten« sagen, wie es ver Thatsache entspricht: entschuldigt durch Äefängnißhaft die Ab- geordneten Bebel und Liebknecht." Zum JmpfzwangSgesetz stellte Abg. Hasenkleoer folgende« Amendement: „Dem Z 6 folgenden Zusatz beizufügen: Außerdem sind neben diesen Impfstellen Badeanstalten einzu- richten, deren unentgeltliche Benutzung jedem Einwohner wöchentlich zweimal freisteht." Hierzu sprach der Abg. Most folgende Worte: „Meine Herren! ES hat das Amendement Hasenkleoer« großen Widerspruch hervorgerufen, jedoch mit Unrecht. Durch Annahme deS§ 1 ist der Impfzwang bereits im Prinzip entschieden. Ich glaube, eS bedarf eines ziemlich großartigen, mehr oder weniger bareaukrat'schen Apparates, um diesen Zwang durchzuführen, ja sogar— falls demselben mit Renitenz begegnet werden sollte— | deS Aufgebots des polizeilichen Apparates, und jetzt erhebt sich ein Widerspruch, wenn verlangt wird, daß öffentliche Badeanstalten nicht, w-e der Abgeordnete Reiwensperger meint, neben den Impf- anstalien, sondern außer den Jmpsanstaltcn errichtet werden sollen. Meine Herren, wir haben ja so heidenmäßig viel Geld— da» hat Jemand gesagt, von dem Sie glauben, daß er ein großer Mann sei—: weshalb sich also sträuben, eine Ausgabe zu machen, respective den Staat zu veranlassen, daß er eine Aus gäbe macht, welche im Berhältniß zu anderen Ausgaben, die für Dinge gemacht werden, welche der Cultur gegenüber keinen Werth haben und ganz hinfällig sind, sehr geringfügig ist?(Ruf: Lauter! Tribüne!) „Meine Herrin, ich glaube, Sie verstehen mich; es sprechen ande e Leute hier im Hause manchmal weniger laut, als ich. „Es hat der Herr Abgeordnete Lasker darauf hingewiesen, daß die Soldaien, wenn sie zwangswelsc zum Bade geführt werden, sich stiäuben, das Bad zu besuchen. Meine Herren, eS sind Dinae vorgekommen, welche den Soldaten eS nicht angenehm machen, sich in das Bad zu begeben. Man hat die Soldaten blos aus Cyi- kane in zu kalte» Wasser kommandirt und mittelst Reitpeitsche hineingetrieben.(Große Heiterkeit.) „DaS allerdings ist nicht Geschmacksachc eines jeden Menschen; ich glaube auch, daS hat mit der vorliegenden Frage gar nicht« zu schaffen. Es soll nicht daS deutsch- Volk zum Baven gezwungen, sonrein es soll dem deuischeu Volk lediglich ermöglicht werden, daß eS sich bade. Ich meine, die Pockenk-ankheit beruht, wie jede andere äußerliche K-ankheit, ganz besonder« auf der Unreinlichkeit; es düifle also die Ermöglichunz des Badens nicht unzweckmäßig sein. ES wäre nun allerdings vom Staate auch zu verlangen, daß er nicht allein Badeanstalten errichte, sondein den Arbeitern auch Zeit gebe, sich zu baden;(Heitei keit) vorläufig veilangen wir die Badeanstaiien, und wenn ww die haben, so werden wir schon mit dem Normalarbeitstag auch kommen.(Heiterkeit.) ZSerkin, 11. März. Ter Reichstag scheint in dieser W�che eine Anzahl kleiner Anträge beseitigen zu wollen, um von ihnen unbelästigt in nächster Woche umsomehr im Geschwindschritt die zweite Beraihung vom Preg-, Militär- und Contractbruchgesetz vornehmen zu können. Wahrscheinlich kommt zuerst das P>eßgesetz an die Reihe, dann daS Contractbruchgesetz und schließlich, sobald der nationalliberale Comprom>ßweg einigermaßen frhrvar ist, das Militä-gesey. Am Montag beendigte der Reichstag die zweite Berathung deS Jmpf�esetz-S, wobei eS mehrere namentliche Ab- stlmmungen gab, da die Majorität sehr wackelig war. Der Antrag, wonach, im Falle eine Blatteinepidemie ausbricht, die Be- Hörde das Recht hat, die Impfung aller Gcmeindeangehörigen an- zuordnen, stand auf besonders schwachen Füßen, da selbst manche Nationallibcrale, da unter die Bcaunschweiger, gegen ihn stimm- ten. Nach dieser Abstimmung scheint der Kampf gegen den Impf- zwang vergeblich zu sein, obwohl bei der dritten Lesung deS Gesetz- entwurseS nochmals dazu Gelegenheit wäic.— Gestern tagten die Militäi;-, Contraclbruch, Preß und PetitionScommission. Ja den beiden erstgenannten Commissi men wuibe lo etwas getrieben, wie schachern und handeln, was darauf schließen läßt, daß der Brei noch immer zu heiß zum Essen ist. Doch man wiid sich bald an ihn gewöhnt haben und dann heißt es bei dem„Hausherrn" Bam�erger:„Hunde sind wir ja doch!"— Heute tagte das „HauS" fünf Stunden lang, wovon Vit Stunden für Wahl- prüfungSbeiichtc verbraucht wurden. Alle vorgetragenen Wavlen, darunter auch die Münchener, wurden genehmigt, außerdem einige Resolutwnen über die Wahlunregelmäßigkeiten als„schätzbares Material" zu Füßen des Reichskanzlei» gelegt. Der große Doctor Oppenbeim, Antidemokrat und Heuer nationalservtl, hatte auch ernen Bericht abzustatten. Das einzig auffällige bei dieser rheto- rischen Leistung wai die in Dialekt versunkene Sprache des Red ner«, im übrigen war der Mann genau so, wie alle Durchschnitts- männer seiner Fraktion. Nach den Wahlprüfungen kam ein Bericht der PetitionScom- Mission, betteffend die Bestrafung der Kinder unter zwölf Jahren, zur Bei Handlung. Hasselmann sprach zu einem von ihm hierzu gestellten Amendement, demzufolge verwahrloste Kinder in recht schaffenen Familien zur Erziehung untergebracht werden sollen, in befriedigender Weise. Er appellirte besonder» an daS Gemüth, und gab ihm Windthorst fpäier das allerdings zweischneidige Zeug- niß, daß die Rede seinen Beifall habe, vorzüglich weil in ihr die Anerkennung der Familie, von weicher die Sozialisten angeblich sonst nicht« wissen wollten, enthalten wäre. LaSler bestieg wieder da» Roß jener hohen Meinung, wonach er allein ein Gesetzgeber comms il tuut ist. AlS Vablteich ihm zurief:„Wir brauchen keine Belehiung!" ward Herr Lasker recht giftig und ktappcite noch eine Weile, doch kam dabei glücklicherweise kein Sozialdemokrat zu Schaden. Aus Antrag von Banks sollte TazeSo-dnung votirt werden, allein diese sowohl, wie die Anträge auf Berücksichtigung der verwahrlosten Kinder, wurde abgelehnt und schritt alSvann das„HauS" unter Heiterkeit und Gelächter zur Vertagung bis moraen. 'mer. Beste» Gruß!— S. in verli»: z 1S0 wirb i»«ächster«-««er »»«führlich behandelt,»ruß!—«. Stißdgr in Pößneck: Welcher int»- «ationalen Gewerkschaft gilt die Bekanntmachung? der Expedition. Trtmnn Berlin: Sie ervalten die betr.«r. der „Arb.-Ztg.". sobald selbe bier eingetroffen.— St. Hckm Preß bürg: Ihr «bonn. auf die„Amer. Arb.-Ztz." ist bereit« abgegangen nnd erhalt» Gl«»ach Ei»treffe« solche sofort zugesandt.— H. Lgndrf Barmen: Schr. 4 Thlr.— Frbtbl Kruschwitz: Schr. 20 Gr.— Kr« München: Schr. Gr. 26. 5.— Ndlhslr Soblenz: Schr. Thlr. 1. 17.— Mr Balel: Schr. Tblr. 1. 5. 5.— Klempnerrerein Berlin: An». 5 Gr.— Chf Phritz: 1 Q. Thlr. 1. 5.— Fnnmnn Duisburg: 1 Q. 7 Tblr., Schi Tblr 1. 6.— Hckmnn Preßburg: Abon. Tblr. 1. 4.— Erpst» hier: Schr. Thlr. 2. 18.— Dltsch hier:«nn. 3 Gr.— St. Lrr Wersches: I Q. 21 Gr.— Vgt hier: Schr. 6 Gr.— T Connewitz: Schr. 2 Gr.- Trtlch Chemnitz: Schr. 6 Gr.— Thl Wie»: Schr. 18�Sr. 3 Pf.- Mcklnbg Berlin: Schr. 20 Gr._ Zum Wahlfond Bon Kirsten hier 28 Gr., Liste 1066. UttnLlniprt Die Abouaentea de«„Bvllsstaat",„So,.-de«.' t fj Wochenblatt" und„Zeitgeist", ebenso die Abnehm« von Schriften werden hiermit freundlichst ersucht, die noch rückständige» Gelder bi« Ende März einzuliefern, dam t eine pünkt.icke«brechnunz möglich ist. Für die Filiale Exoedition: ______ I Endre«, C. 361. ttt Sozial- demo kratischc«rbeiterpari ei. 1 WlilH Die regelmäßigen«ezirtsversammlungen fallen wegen da Gedenkstier des 18. Marz au«. Die nähere Anzeige in der Mitlwochs-Nummer und durch Säule»' Anschläge.— Zu dieser Feier werden auch die Frauen eingeladen. Da« Agitatwn«-Comite. Parteigeliossen! Sorgt ununterbrochen für die Ausbreituna de« „Volksstaat". Äerlin Drekduerstraßc 85. Mvmag, den 16. Mär>. Abnd« 8 Udr: Bersammlunsi der Äiempner und Berufsgenosten Friebr. Schul,», Beb. Arbeileriierein. Montag. 17. Mär>, 8 Uhr Abend«: Versammlung in de» „Oberschenke".— Tagesordnung:„Zur Geschichte der Arbeiterbewegung". Vortrag von Ramm— Verschiedene«. Gäste willkommen._ Der Vorstand. Ülitlli* Ii 5 Allgemeiner Deutscher Schnciderverri». »»♦ öV* Mouiag, den 16. iitan, Aoend« 8 U,r: Nanzltriinschen in Miiller's Pellevilt. Wozu Freunde und VeremsgenossiN eingeladen werocn. '___ Der Borstand, j Zur Beach'ung. Den auswärligxn College«, welche beabsittige», nach Salle a. S zu reilen, diene n-'r Nachricht, daß sie die Fiim, Maihäu«& Haußmann, wenn c« möglich ist, melden, indem sich diefelb« unfern Bestrebungen ernstlich entgegengestellt bai. Die Mitglüdschaft de« Allgem. Deutschen Schneider-Verein».! ___ I Der Bev.llmädtigte. Illtltttflllfr Sozialdemokratische'ArlieiterparU Jxhen Sonnabend regelmäßig 8 Ubr Äbends ial Bartling'schen Lokal, Knochenhauerst>aße Nr 59 Mirglicder- Versammlung, _ Gäste sind willkommen.__ Scharre, Vertraue ismanu. (tat Iii tu Metallarbciter-Gewcrksgenosseiischaft. «»Upht• Moniag, den 16. d. M.: S tzu- g bei Frövlich,(Goldnil Rings Nikolaistraße Nr. 38. Tage«-Ordnung: Socmler Wochenbericht. Fraaekasten. Ausnahme neuer Mitglieder. Da« Ericheiaen Aller ist Ehrensache. Gleichzeitig ersuche ich die statistische Sommission, auch ,u erscheine». Ludwig, Bevollmätit gier. itathtiit Allgemeiner deutscher Schneidervercin. Dienstag, den 17. März, Abend«8 Uyr: Versammlung Ge' wandgäßchen 4 1. Wegen wichtiger Angelegenheiten müssen Alle om Platze s-in. D. Ä Limits Gewerkschaft der Holzarbkiter, Sonnabend, den 14. Mär,, Abend« 8 Uhr: sammluug bei Zeidler, Windmühlenstraße 7. Bortrag oon H Dcr Vorstand. Ver-i RamM, Q}(Mttth(lt*f Sonntag, den 22. März, Nawm ltage 3 Uori Fest NIM Andenken der am 18. März 1843(Sc sallenen, wozu wir Freunde und Gesinnungsgenoffen von Nah und Fer»! freundlichst einladen. (Tftltttltltn Sozialdemokratische Arbeilerpurlei.| s�HUUlMlU« Montao, den 16. d. M., Äbends 8 Uhr: Bersamm' lang im Hamburger Tunnel. 11 Bornag von E. Bernstein: Die Bestrebungen und Ziele d« Sozial-Demokratie.— 2) B ldung eine« Agiiations-Comitö«. Die Miiglieder werden aufgesordert, zahlreich und pünktlich zu er' scheinen. Der Verirauensmann. Thonberg u. Umgehend Abend« 8 Uhr, im Gasthau» zum Thonberg: Generaiversammlung. Tagesordnung: 1) Neuwahl de« Vorstande»; 2) R-chenschast«hericht 3) Stiftungsfest. Da« Erscheinen Aller ist nothwendig. s2bj Der Vorstand. Der„Bolk«staat" liegt zu Jedermann« Einsicht au» bei E mit Webel Marieustraße Nr. 5._ Arbeits-Hosen. Aecht Englisch Lederhosen ä Stück 1 Thlr. 15 Sgr. „ Cord-Hosen ä Stück 1 Thlr. 15 Sgr. , Starke Stoff- Hosen ä Stück 2 Thlr. 15 Sgr. „ Militär- Drillhosen ä Stück 1 Thlr. „ Baumwollene feste Arbeitshosen ä Stück 27'/, Sgr. empfiehlt Louis Kuttmann [J. m Ho. 24 Grimmaische Strasse No. 24- BiiCTtanca der Redaction. Verschiedene Parteigenossen müssen wir auffordern, den„Voltsstaat" genauer zu leien, da dann eine Meuge von Beschwerden wegen angeblicher Nichtaufnahme von Correspondeazen wegtallea.— B. in Älienburg: Sie schrieben an M. in Leipzig, daß keine einzige Cor- respondenz abgedruckt worden sei. Wir haden abgedruckt, was nn« zu- gesandt wuree und Viele« war nicht für dm Druck bestimmt— F. in Ulm: Nicht verwendbar. Eine offene Stelle, wie die gewünschte, ist u»« zur Zeil nicht bekannt.— Grillen derger i» Nürnberg: In nächster Nam-- Abnehmer von Holz-P.tNloffem sucht Joh. Blum zu Wilkowya bei Jarocin. Die Parteigcnossen wer' den gebeten, mir sooiel al« m-glich Kundschaft zuzuweisen. Zehn Tblr, pro Hundert der Einnahme zahle ich an die Parieikaffe für pol. Gemäß' regelte. Reelle Waare, feste Preise. Pro Dtzd. 4 Thlr., hinten mit Leder' Einfassung pro Dtzd. 5 Tylr. Auch Paarweise werden gegen EinsenduNkj de« Betrag« verkaust, wobei Länge und Höoe de« Fuße« angegeben ist Velkäufe gescheben nur geaen baar. s'Zk Eine freundlich möblirte Siu-e ist an ein oder zwei Herren all Schlafstelle zu«ermietden Reudnitz, Tä ibchenweg 3:, 2 Tr. reat«, Unserm guten Freunde Stefan Sorg bei seiner Abreise von hier ein herzliche« Lebewohl. Leiozia, 11. März 187L_«—. und St— fit pjtg. Veraariv. ReouNenr M. Pretßer. Reoattl-u u. Äjvcoil;»» Zocherstr. 44.) Druck nnd Verlag der G«offmschaft»bnch»r«ckerei