ene ist end ! kr. -ril, :rra er« Erscheint in Leipzig Mittwoch, Freitag, Sonntag. Bestellungen nehmen an alle Postanstalten u. Buchhand- lungen des In- U.Auslandes. Filial-Expeditionen für die Vereinigten Staaten: F. Ä. Sorge, vor 191 HoboKeu, N. J, Wm. Lueders, 409 Maystr. Chicago, Jll. Peter Haß, 8. W. Corner Third and coates str. Philadelphia. Der Vollisstaat Absnnementsprci«: Für Preußen incl. Stempel- steuer21>/z Sgr., für die übrigen Deutschen Staaten IL Sgr. pro Quartal. Zllenats- Abonnement» werden bei allen Deutschen Postanstalten aus den L ten u. 3 ten Monat und auf den 3 ten Monat besonders an- genommen, im Kgr. Sachsen u.Hrzth. Sachs.-Altenbmg auch aus den 1 ten Monat ä 51/» Tgr. angenommen. OrgandersozialdemokratischenArbelterparteiunÄÄerinternationalenGetverksgenossenschasten. Inserate, die Abhaltung von Partei-, Verein?« und Volksversammlungen, sowie die Filial- Expeditionen und sonstige Partei- Ar gelegenheiten betreffend, werden mit 1 Sgr., Anzeigen mit 2 Sgr. die dreigespaltene Petit-Zeile berechnet. Privat- und Vergnüzungs« Nr. 40. Sonntag) 5. Aprit. 1874. lds Iaht leset t. tag« im k. Um� aat' erge; rüch Zum Protest gegen das Contraktbruchgesrst. Im Anschluß an unfern Aufruf in letzter Nummer:«In Zwölfter Stunde", bringen wir hier nochmals aus der bekannten Borlage der RcichSregierung bezüglich der Abänderung einiger Bestmimungen der Gewerbeordnung die einschlägigen Paragraphen. Die„Abänderungen", � welche die Arbeiter am schwersten treffen sollen, sind folgende: Dritter Artikel. Die tztz 153 und 154 der Gewerbeordnung vom 21. Juni 1869 werden durch nachstehende, den bisherigen Zifferzahlen ent- sprechende Paragraphen ersetzt. Z 153. Wer Andere durch Auwendung körperlichen Zwanges, dura, Drohungen, durch Ehrverletzung, durch Verrusse, klärung, durch Behinderung in dem rechtmäßigen Gebrauche von KleidungS- eds- stücken, Werkzeugen oder Gcräthen, oder durch andere Mittel, iffen welche einen Willenszwang auszuüben geeignet sind, bestimmt oder 3. Zu bestimmen versucht, an Verabrcvungen, welche auf Entlassung zier« der Arbeiter oder Einstellung der Arbeit gerichtet sind, thcilzu- 8er- nehmen oder ihnen Folge zu leisten, oder Andere durch gleiche iMittel hindert oder zu hindern versucht, von solchen Verabiedun- uct- gen zurückzutreten, wird mit Gefängniß bis zu 6 Monaten ■ksftraft, sosern nach dem StrasgescHvuche nicht eine Härtere Yr.- eintritt. blich.§_ l53a. Mit Geldstrafe bis zu einhundertfünfzig Mark oder wit Haft werden bestraft: 1) Arbeitgeber, welche ihre Gesellen, Gehülfen oder Fabrik- arbeiten widerrechtlich entlassen oder von der Arbeit zu- rückweisen; 2) Gesellen, Gehülfen und Fabrikarbeiter, welche die Arbeit widerrechtlich verlassen oder verweigern. Mit der gleichen Strafe wird bestraft, wer Arbeitgeber oder �Arbeitnehmer zu den unter Nummer 1 und 2 gedachten Hand- � Ölungen durch Mittel der im Z 153 bezeichneten Art oder durch � �Zuwendung oder durch Zusicherung'von Vortheilen bestimmt oder m. Zu bestimmen versucht, insofern nach dem Strafgesetzbuch nicht eine -- härtere Strafe eintritt. .. s l54. Die Btstimmungeu der ZZ 128 bis 139 und 152 t auPis I53n finden auch auf die Besitzer, bezw. Arbeiter von Berg chei k-n, Ausbereitungsanstalten und unterirdisch betriebenen Brüchen vdcr Gruben Anwendung. Ge- � Die Ceutralb-Hörden sind befugt, auch für die voi stehend be- D. Zeichneten Aibeitgeber und Aibel'iiehmer Gewerbcgerichte zu er- Ed>ten' auf welche die§§ 108 bis 108k mit der Maßgabe . Anwendung finden, daß zu Vorsitzenden derselben auch ��ergrevierbeamte bestellt werden können. !N ist? ' a,v iiesge- — In der„Spener'scken Zeitung" erzählt„unser Brauns, ors. Bismarck zu zwei ReichstagSabgeordnelen, die ihn besuchten, ■»met Anverem gesagt habe:„Entweder trete ich zurück oder her Reichstag wird aufgelöst." Der Wirk mit dem Zaun- hsahl, wenn es mit ihm seine Richtigkeit hat, was bei der bekann- uen Wahrheitsliebe ui.sereS Braun gar nicht zu bezweifeln, ist et- was derb und empfindlich. Also schnell,„ihr ReichSsrcunve", daS «Wililärgesetz mit§ 1 auf den Präsentirteller gelegt und auf Kuieeu an das Bett deS„Genialen" gerutscht, damit sich der ü ßgjrctievde Gott versöhnt, lind hütet Euch, er hat geschwollene Beine ui�d da könnte er leicht grob werden, wenn sie ihn schwer- j">. Aber er wiid sich beruhigen und wird die bewilligten 400,000 Mann dankend annehmen und euch versprechen, euer„henlickeS" Reich noch weiter..staatsmännisch" zu lenken. Darum seid hübsch �tlg» wenn ihr„Ihn" nicht verlieren wollt. Seid ihr daS nicht, dann könnt ihr euer blaues Wunder erleben! Der„Ge- hiale" wird abtreten und-- noch immer wird die Sonne bei pr. 3� und der Mond bei Nacht scheinen, über„Gerechte" und «Ungerechte", wie es in der Bibel heißt. — Fehlgeschossen. Herr Max Hirsch hat sich darüber 9. hast für ihn und seine Schildknappen der hübsche Titel — �Harmonie-Apostel" gang und gebe geworden ist und sucht n"neu, längeren Artikel zu beweisen, daß diese Bezeichnung ihm iur„Ehre" gereiche. Das ist allerdings Geschmacksache; indessen enn dieser Titel dem musterhaften Hirsch zur Ehre gereicht, dann llmrgt-�ucht er sich nicht über„Schimpfereien" zu beklagen. Das so- Politische Ueöersichtr eS noch weit sicherer zutrifft, und Ihr steht auf unserem Stand- punkte." Wirklich, Herr Hirsch? Welche Vorstellung Sie- doch von den „Umstürzlern" haben, die„Alles zerstören" wollen! Sie haben entweder das Gras wachsen gehört, oder Sie haben geschlafen, während die Frage der internationalen Schiedsgerichte zu London, Genf und Brüssel ditkutirt worden ist, bei welchen Gelegenheiten auch die Sozialdemokratie zu dieser Frage Stellung genommen hat. Die Sache liegt nämlich so: Allerdings behaupten wir, daß die Interessen aller Völker solidarisch sind. Aber bevor die Völker völlig frei sind, bevorder republikanische Gedanke in seinen weitgehendsten Conseguenzen verwirklicht ist, wird diese Solidarität steiS gestört, indem sich die Völker nicht für ihre eigenen soli darischen Ii teresseo, sondern für die Interessen Einzelner ab- schlachten und zerfleischen. Es wäre deshalb thöricht, für solche Schiedsgerichte zu wirken, welche die solidarische Berücksichtigung der Völkerinteressen erst voraussetzen. Diese Voraussetzung werden Sie bei Kaut und den„andern Denkern" ebenfalls finden. So lange eS Monarchien gibt, sind solche Schiedsgerichte Komödien; einzelne Ausnahmefalle— wie die Lösung der Alabamafrage— bestätigen nur die Regel. Und ähnlich, wenn auch nicht ganz so, fassen wir den Klassenkampf auf. Wiewohl wir in unsrem Pro- gramm auch Fack gewerbcgerichte verlangen, so versprechen wir uns den vollen Werth der Wirksamkeit dieser Institutionen doch erst von der Zeit, wo die Arbeit genossenschaftlich und frei organisirt sein wird. Unter dem Druck der heutigen Klassenherr- schast können solche Schiedsgerichte, wie sie uns die Bourgeoisie bietet(vicic GewerbeordnungS Novelle), nur zum Nachtheile der Arbeiter klaffe ausfallen. Darum nicht so hitzig, verehrter Herr Hirsch! Die Solidarität der Völker, welche wir anstreben, ist himmelweit verschieden von Ihrer„Harmonie". Sie suchen die „Harmonie" in den jetzt bestehenden faulen Zuständen zu begrün- den; wir erwarten die Verwirklichung der Solidarität der Völker erst von und mit— denn die soziale Frage läßt sich von der politischen nicht trennen— der Wiedergeburt der Gesell- schast. Der Unterschied ist also der, daß Sie die Rechnung ohne den Wirth, wir sie aber mit dem Wirthe machen. Und damit busta-! — In den letzten Tagen sind wieder verschiedene Verurthei- lungen von Communards in Paris und Versailles vorgekommen. Ein Hauptmann vom 103. Linienregiment, MatHuSzewich, der sich an der Revolution betherligt, wurde erst zum Tode verurtheilt, dann zur Deportation und„schimpflichen Degradation" begnadigt. Die'letztere bestand darin, daß man 300 Ossiziere zusammenrief, welche dem„Begnadigten" ein Uniformstück nach dem andern „feierlich" abrissen und seinen Degen zerbrachen. Diese albern- Komödie wird von einigen Blättern„furchtbar" genannt. Wir meinen, wer nicht ganz vom WachtstubeudusA besessen ist, kann in einer Ceremonie, die mit ganz gewöhnlichen Tuchlappen und Tressen vorgenommen wird,' nichts„Furchtbares" finden.— Ans Neuealedonien berichtet der Telegraph, daß Paschal Grousset, unter der Commune Minister des Auswärtigen, mit etwa sechs Leidensgefährten nach Australien glücklich eniflohen sei. Auch Rochesort soll sich dabei befinden. Wir wünschen nur, daß sich die Nachricht von dem glücklichen Entkommen unserer vielgeqnäl ten Genossen bestätigt und daß sie in Australien eine gastliche Aufnahme finden. Giebt es doch für die Unglücklichen, die der Reaelion zum Opser gefallen und zur„trocknen Guillotine" begnadigt worden sind, vorläufig fast siine Hoffnung auf Be- freiung! Zur Beschickung dieses Congresses werden hierdurch alle Ge- werkschaften aufgefordert, welche gewillt sind, der Gewerk- schafts- Union beizutreten, oder an der weiteren Eutwickelung derselben mitwirken wollen. Aus verschiedenen Gründen dürfte es sich empfehlen, wenn die bereits organisirten Gewerkschaften, welche der„Union" beitreten wollen, ihre Generalversammlungen gleichzeitig mit dein Congreß tagen lassen könnten. Sollte dies jedoch aus triftigen Gründen nicht ermöglicht werben können, so muß doch jedenfalls für zweckentsprechende Vertretung, als welche wohl Personen aus den Verwaltungskörpern— Ausschuß- Ceutralkoinmissionen— am geeignetsten sein dürsten, Sorge getragen werden. Weitere Anordnungen betreffs Lokal und Tages-Ordnung sollen später bekannt gemacht werden. Wegen näherer Mit- theilungen und Auskunft wolle man sich an den Unterzeichneten� wenden. Hamburg. Namens der Central-Verwaltung: Th. Aorck, Erste Vorsetzen 13. leg-be�' [2b]Jt(lle Anhängsel de« sehr politischen Herrn Duncker glaubt einen t. Zaüz bedeutenden Trumpf gegen die Sozialdemokratie auszuspielen, indem eS uns zuruft: .»Ihr seht also, weise Thebaner, daß unser Zugeständniß vor- kandener Streitigkeiten und Conflckte zwischen Kapital und Arbeit, unsere Bereitschaft, dieselben, wenn nöthig, mit den äußersten , u Atteln durchzukämpfen, durchaus keinen Widerspruch gegen unsere t***--|ev1:c von der sozialen Harmonie enthält. Um dies noch besser zu igreisen, braucht Ihr ja nur an Eure eigene Stellung zu einer ��e, wandten, zur nationalen Frage zu denken. So weit Sage ist. b�nd Geschichte zurückschauen, erzählen sie von Streit und blutigem wrto0 den Völkern, und dennoch behauptet Ihr— mit il™ Tesercs segenbringendcn Geschäfts bemächtigen, das Kleingewerbe beseitigen und uns die Möglichkeit einer selbstständigen Existenz rauben, und deren Devise ist:„Lange Arbeitszeit und wenig Lohn". Aber nicht zu warten brauchen wir, bis Obiges eintim? Mcket um Euch, und wenn Ihr noch nrtheilen könnt, wenn die traurigen sozialen Verhältnisse nicht schon Eure UrtheilSkraft gelähmt haben, so werdet Ihr finden, daß unsere Branche die gesurckenste und am weitesten zurückgebliebene ist. Haben wir nöthig, dieS zu be- weisen? Wir sind bereit. Wahreiid der Maurer, der Zimmerer, der Tischler, der Metallarbeiter, ja selbst der Taglöhner einer ge- regelten Arbeitszeit sich erfreut, arbeitet der Schuhmacher im Som- mer von Morgens 5 und 6 Uhr an ununterbrochen, bis ihn der hereinbrechende Abend hindert weiter zu arbeiten. Im Winter von 7 und halb 8 Uhr bis Nachts 11 und 12 Uhr und sür diese aufreibetide Körper und Geist vernichtende Arbeit erhält der Schuh- wacher einen Lohn, daß er in manchen Gegenden kaum einem Knecht gleich steht. Die Folgen dieser Ueberanstrengung sind in erster Linie Ver- kümmerung des Körpers und des Geistes, denn iu fast keiner Branche treten uns solche abgezehrte, bleiche Gestalten entgegen, als in der unsrigeu. Krankheiten mit dem daraus entspringenden Elend machen unfre Lage oftmals zu einer unerträglichen. Sind erst die wenigen Jahre der Jugend vorüber, bietet für den Schuh- macher die weitere Lebenszeit nichts weiter, als Kummer und Sorge, und Schritt sür Schritt wandert er jenen sogenannten ArmeuversorgungStassen entgegen. In zweiter Linie ist es die durch die Ueberarbeit unter uns geschaffene Konkurrenz, die den Arbeiter und Kleinmcister nur noch um so abhängiger von den Kapitalisten macht. Soll dies für alle Zukunft unser Loos bleiben und wollt Ihr Euch niemals ermannen und sür die Verbesserung dieser wahrhaft unmenschlichen Lage in die Schranken treten? Sollen Entbehrungen, Spott und Schande der Lohn Eurer An- strengung bleiben? Oder wollt Ihr warten bis die Herren Bour- geois Euch helfen, die kein höheres Ideal verfolgen, als ihren Geldsack zu füllen und auS Euch so viel als möglich heraus zu schinden, bei denen, mit wenig Ausnahmen, jedes Menscylichkeits- gefühl durch kalten, berechnenden Egoismus in den Hintergrund gedrängt wird, die jedes, selbst daS reaktionärste Gesetz, wenn eS nur die Arbeiter knebelt, gutheißen?— Fabrikanten und Großmeister verbinden sich durch ganz Deutschland, um, wie die Er- fahrung uns lehrt, selbst den berechtigtsten Forderungen der Ar- beiter geschlossen entgegen treten zu können. Dem gegenüber giebt eS nur em Mittel unsre Lage zu bessern, und das ist:„Organi- sation". Wohlan denn, Kollegen, diese Organisation ist ge- schaffen; schon ziemlich erstarkt steht die Gewerkschaft der Schuh- macher, trotz der Stürme, die sie zu bestehen hatte, da. Dieselbe ist in 40 Städten vertreten, bietet Schutz sür den Arbeiter gegen Bedrückungen und ungerechtfertigte Anforderungen und erstrebt energisch die Verbesserung unserer Lage. Ihr zur Seite steht die wohlorganisirte Kraukenkasse, von deren Wohlthätigkeit schon mancher Genosse sich zu überzeugen Gelegenheit hatte. Ferner zahlt dieselbe in Todesfällen an die Hinterlassenen ein BeerdigungS- geld von 12 resp. 18 Thlr. Die Gewerkschaft der Schuhmacher hält nun am 1., 2., 3, und 4. Pfingstiage ihre 4. Generalversammlung in Eisenach ab. Wir fordern Euch, Kollegen allerorts, wo Ihr auch fein und weilen wöget, hierdurch zur regen Theilnahme und Beschickung unserer Generalversammlung auf. Vor Allem ersuchen wir die Mitgliedschaften unsrer Gewerkschaft, schon jetzt über die Mittel zur Beschickung der Generalversammlung zu berathen und Anträge zu derselben zu stellen. Jede Mitgliedschaft muß durch einen eignen Delegirten vertreten sein. Wo dies jedoch unmöglich, sollen sich, namentlich die kleineren Mitgliedschaften, mit den Kollegen aus den umliegenden Orten, selbst wenn sie auch keiner Orgaai- sation angehören, zur Bestreitung der Kosten der Delegirten in Verbindung setzen. Sollte dies hie und da f hlschlagen, bitten wir das Mandat an Unterzeichnetem einzusenden. Auf jedem Mandat muß genau die Zahl der Mitglieder angegeben, sowie von dem Bevollmächtigten, Kassirer, Schriftführer und Kontroleur unterzeichnet und mit dem Stempel»ersehen sein. Bei denjenigen Delegirten, die in freier Versammlung gewählt sind, ist das Man- dat von dem Vorsitzenden, dem Schriftführer, sowie 2»on der Versammlung hierzu bestimmten Kollegen zu unterzeichnen. Auch können Orte, welche unsrer Organisation nicht angehören, das Mandat an Unterzeichnetem einsenden. Die gewählten Delegirten bitten wir, dies sofort»n« mitzutheilen. Und nun vorwärts Kollegen, jemehr der Organisation beitrete», desto näher rückt der Tag unsrer Befreiung aus Sklaverei, Roth und Elend.— Thut allerorts Eure Schuldigkeit. Tagesordnung der Generalversammlung: 1) Bericht über den Stand der Gewerkschaft und deren Krankenkasse. 2) Rechnungsvorlage über die Gewerkschafts- und Krankenkasse 3) Unsere Stellung zur Union. 4) Berathung über die eingegangenen Anträge. S) Wahl des Vororts, sowie Sitz des AufsichtSraths. Die Mitgliedschaften werden ersucht, Anträge zur Generalver sammlung sofort an die Verwaltung einzusenden. Die Delegirten machen wir noch aufmerksam, daß sie den Pfingsthe ligabcnd, oder spätestens den ersten Feiertag Mittag in Essenach einzutieffea haben. In Kaufbcuren ist Bevollmächtigter: H. Reeser, Kassirer: Jacob Neuhäußer, SchnflsUhrcr: KaSpar Hafner. Für die weiteste Verbreitung dvseS Aufrufs wird gebeten. Mit Brudergruß Für die Verwaltung der Gewerkschaft der Schuhmacher: W. Bock, Berg Nr. 37. Allgemeincr deutscher Schneidcrvcrein. Kraunschwelg, 29. März. Die Adressen der Bevollmächtigten sind: Berlin, Aug. Mendt, alle Schönhauserstraß? 11, Eingang Muledtslr. 3 Tr- Bremen, F. Busch, Gölhestr 11. Braun- fchweig, E. Schäf-r, Echtcrnslr. 49. Fürth, P. Wolfs, mittl. KLnigstr. 23, bei Schneider Fjst. Stade, Hücker, am Wasser 736. Augsburg, Schering, heil. G>abgasse 46. Großenhain, A. Kunath, Marktgasse 252 1. Barmen, F. Krejci, Schaf brückenstr. 9. Gotha, F. Knopf, am Berg 41. Elberfeld, H. Krellmann, Unteigrunwalderste. 24. Regensburg, M. Erndl, Kepplerstr. D 46. Pforzheim, Fra"z Unber, Maiklplatz bei W. Frcivogel. Halle a. d. S.. I. Beyer, kl. Sandberg 21, Hos rechts 1 Tr. Gießen, B. Klerx, Marktplatz 7. Bayreuth, H. Hagen, am Markt 85, bei Chr. Schwarz. Constanz, Leh mann, bei Watier. München, I Graßma. n, Senodergasse 2/3. Zwickau, C. Ebert, Leipzigerstr. 3v9. Helmstedt, K. Brügge mann, Ostendoif 6. Chemnitz, H. Weck, BernSbacherstr. 23 III. Landshut, I. Weinman'n, Stegengasse 310, bei Neumäiker. Leipzig, Lud. Wut, Elisenstraße 4. Schwäb.-Gmiind, Adolf Dammbacker, Honiggasse 23. Dürnberg, W. Jeschke. Capadocia 975 L, 2. Tr. Frankfurt a d. O., Blaudow, Forstslr. 3. Würzburg, Fr. Albert, Borngasse 6. Wiesbaden, H. Schuster, Saalgasse 10. Gelder, mögen sie Bestimmungen haben, welche sie wollen, sind stets zu senden an C. Beck, Turnierstraße 8. Brauuschwelg. Briefe und auf den Verein bezügliche Schriften sind an den Unterzeich- neten zu senden. DeSgleichezi sind auch die Krankenkassen statuten, Quittungs- bücher u. s. w. nur vom Unterzeichneten zu beziehen. Der K-anken- unterstützungsbund muß an jedem Orte, wo sich Mitglieder befin- den, der betreffenden Behöide angezeigt werden. Den Mitgliedern zur Kenntniß, daß daS Verbandsstatut von der Behörde in Nürn- berg genehmigt ist. Alle arbciterfreui blichen Blätter werden gebeten, von dem Strike in Bayieuih Notiz zu nehmen. Die Collezen werden er- sucht, de» Zuzug von Bayreuth fern zu hallen und eS an Unter- stützung nicht fehlen zu lassen; auch die Collegcn in Bayreuth haben stets ihre Schuldigkeit gethan. Sollte die Unterstützung sich nicht freiwillig machen lassen, so möge man Gelder auS den OrtSkassen entnehmen, welche nach und nach von den Mitgliedern wieder gedeckt werden können, denn schnelle Hülfe ist doppelle Hülfe! Da Busch in Bremen nicht aufzufinden ist, so wird derselbe aufgefordert, seine Adresse an den Unterzeichneten einzusenden, deS- gleichen Blaudow in Frankfurt a. d. O. Den Collegcn zur Nachricht, daß Lübeck beabsichtigt, sich dem Vereine anzuschließen. Für den Ausschuß: Fr. Mumme, Scharrnstraße 1, Eingang Sonnenstraße, 2 Tr. Gewerkschaft der Holzarbeiter. Kotha, 30. März. Am 27. Marz schickte das Comitö der strikenden Maurer und Zmimerer cm Schreiben an die Maurer- meister und den Baugewerkverein mit der Anftage, ob die Meister gewillt feien, mit dem Com>l6 in Unterhandlung zu treten. Das Comits erhielt zur Antwort, daß die Unterhandlungen am Mon- tag, den 30. März, Nachmittags 3 Uhr, beginnen könnten, jedoch stellten die Meister die Bedingung, daß das Comitö zur Hälfte aus Stadt und Landgcsellen zusammengesetzt sein sollte; ferner sollte Schneider, der sich bei den Meistern bcsonde>S mißliebig ge- macht halte,»on der Theilnahme an den Ve> Handlungen auSge schlössen sein. In beiden Comtt6s standen sich 12 Arbeiter und 12 Meister gegenüber. DaS Resultat der Verhandlungen war die Weigerung der Meister, auf die Conzessionen der Arbeiter einzu- gehen, dagegen stellten die Meister Bedinguigen, welche von den Arbeitern schlechterdings nicht angenommen werden konnten. Hieraus beschlossen noch am nämlichen Abend sämmtliche Zimmergesellen, den Strike bis zum Aeußeisten fortzuführen. Und nun, College», Arbeiter alleroris, bitten wir Euch noch- malS, unS nach Kräften zu unterstützen. Setzet uns n cht der Demüthigung aus, die Arbeit, wenn auch durch den Hunger ge� zwangen, wieder aufnehmen zu müssen; unsere Niederlage fallt moralisch auf Euch zurück. Daruui, College» und Arveiler aller ortS, unterstützt unS und zwar ausgiebiger als cS bis jetzt ge fchehen. Alle Gelder sind zu senden an August Schmidt, Mohren- straße Nr. 13. Im Auftrage der strikenden Mitglieder dir Holzarbeitergewerkschaft und deren College»: Der Vorstand der Holzarbeitcrgewerkschaft. Correspondenzen» Kamöurg, 1. April. D» die hiesigen Crnevrsarbeiter der Colell'schen Fabrik in Hamburg mit ihren Fabrikanten in einer Lohndifferenz stehen, so ersuchen wir alle Arbeiter Deutschlands im Interesse der allgemeinen Sache, den Z izuz soviel wie möglich fern zu halten. Wir ersuchen alle arbeiterfrcundlichen Blätter, dies den Arbeitern Deutschland» zu unterbreiten. Mit sozialdemokratischem Gruß! DaS Comit6. cheestendorf, 24. März.(Allgemeiner Bericht.) Partei- genossen! Damit Ihr nicht etwa glaubt, daß wir selig entschlafen sind, fühlen wir uns gedrungen, auch wieder einmal ein Lebens- zeichen von uns zu geben. Wir rühren uns und agitiren nach besten Kräften, machen auch, insbesondere in gewerkschaftlicher Hin- ficht, ziemlich gute Fortschritte. Die Parteimitgliedschaft ist freilich nicht sehr stark vertreten und zählt leider nur 30 bis 40 Mit- glieder, dagegen aber der Hafenarbeitcrverein 7 bis 800. Die hiesige Mitgliedschaft des Schiffszimmerervereins 5 bis 600 M. Die Metallarbeitergewerkschaft ist leider auch nur schwach vertreten und zählt 50 bis 70 M. Die Schuhmacher zählen 50 bis 60 M. Die HauSzimmerer und Maurer haben sich erst kürzlich der Zim- merer- und Maurergewerkschaft angeschlossen und zählen 150 bis 160 M. Die Maler und Lackirer organisiren sich, um dem großen Bunde beizutreten. Die Bewegung in den Ortschaften Bremer Hafen, Geeste- münde, Geestendorf und Lehe, die dicht zusammenliegen und größtentheils von Industriearbeitern bewohnt sind, ist eine inten- sive, und wenn auch zunächst und hauptsächlich auf gcw'.rkschaft- liebem Gebiete, so stehen die Mitglieder in politischer Beziehung doch alle zu uns. Es beweist dies am besten die Thatsache, daß die Mitgliedschaft der Schiffszimmerer für die Wahlagitation im 19. hannoverschen Wahlkreise 45 Thlr. und der Hafenarbeiter- verein 20 Thlr. beigesteuert haben. Sckade nur, daß Bremer Hafen, welches in dem 19. Wahlkreise eingeschoben liegt, mit dem 7 bis 8 Meilen entfernt liegenden Bremen einen Wablkreis bildet und nicht zum 19. Wahlkreise gehört. Die Ortschaften Geeste» dorf, Geestemünde und Lehe, die hier zusammen an der Wsser liegen, zählen ca. 16 bis 17,000 Einwohner der übrige Theil des Wahlbezirks, mit Ausnahme einiger kleinen Orte an der Elt-kante, ist von Landbevölkerung bewohnt und der Agitation schwerer zu gänglich, womit indeß nicht gesagt sein soll, daß die Landbevöl- kerunz für die sozialdemokratische Idee unempfänglich wäre. Wir haben wenig agitert, und nur 8 Tage vor der Wahl Wahlaufrufe und Stimmzettel herumgeschickt, de.moch sind doch noch ziemlich viele Stimmen für unsern Candidaten abgegeben worden. Auch die Parnkulariften oher die sogenannte Welfenpartei ist, wenn auch immer mehr verschwindend, hier vertreten, und lassm sich die Arbeiter, insbesondere die ländlichen, von den Führern dieser Partei immer noch ködern durch die in Aussicht gesteckte Wiederherstellung der alten hannoverschen Herrlichkeit. Trotzdem hätte von uns mehr geleistet werden können und würde mehr geleistet worden sein, wären wir nur nicht so schlecht bestellt mit agitatorischen Kräften, dann hätten wir die beste Hoffnung gehabt, unsern Candidaten 9)orck durchzubringen. So ist es auch im 13. Wahlkreise. Ebensalls überwiegend Landbevölkerung. Aber die Leute sind sehr empfänglich für unsere Idee, das beweist die Nachwahl am 10. Februar in dem Dorfe F ischlunenberg mit ca. 110— 120 Wählern. Dort haben wir von unS 60 Stück Wahlaufrufe und Stimmzettel vertheilt und, 55 Stimmen sind für Horck abgegeben worden; auch au andern Orten ist es ähnlich gegangen. Damit wollte ich nur beweisen, daß diese Ortschaften, wenn nur etwas gethan würde, sehr leichi für uns zu gewinne» wären. Aber da liegt der Hase im Ps-ffer, eS fehlen unS die Rednerkräfte. Deshalb ist es noihwendig, daß ein junger Mann, gleichviel ob Schuhmacher, Schneider, Schmied, Schlosser, Tischler oder auch ein Maurer oder HauSzimmermann, der nicht blas Sozialdemokrat mit Worten, sondern auch gewillt ist, für die Ausbreitung der Idee Etwas zu thun, d. h. in der Lage und gewillt ist, auf Agitation zu gehen, hierher kommt und Arbeit nimmt, und an Sonntagen Versammlungen in der Umgegend abhält, denn wenn die Landbevölkerung hier ordentlich auf- geklärt wird, so ist uns im 18., sowie im 19. Wahlkreis über drei Jahre der Sieg sicher. Auch für die hiesige Parteimitgliedschaft wäre es sehr heil- bringend, wenn ein energischer Mann hier wäre. In Lehe z. B. hätte nach der Wahl schon längst wieder eine Bolksveisammlung abgehalten werden müssen, da es jetzt dort wieder möglich wäre, eine Paiteimitgliedschaft inS Leben zu rufen. Früher, unter Mmde's Präsidium, bestand eine schöne Gemeinde des Lassalle'schen Aibciter- Vereins dort, die aber dmch verschiedene Persönlichkeiten ganz und gar verlottert wurde. Jetzt aber waren diese Leute einmal in Be- wcgung und auch empfänglich für die Sache, indem Mehrere ge- äußert, ob wir nicht bald wieder mal nach Lehe kämen; es ist auch manchmal davon gesprochen worden, aber dabei ist'S ge- blieben. Unser Vertrauensmann A. Kaht kann wohl einen guten Vortrag hallen, und ist auch insoweit unabhängig— aber er ist auch Bevollmächägter für die SchiffSzimmercr, sowie Vorstands- miiglied vom Hafenarbeiterverein, und da hat er denn auch immer genug zu thun, muß überhaupt auch sehr oft für die SchiffSzimmercr auf Agitationsreisen, und auch muß er seine Existenz bewahren, um seine Familie zu ernähren. Also, wenn Jemand den Drang in sich fühlt, für die Ausbreitung der Partei zu wirken, der möge hierher kommen, hier ist die beste Gelegenheit dazu. Ferner ist noch zu beme,ken, daß der Hafenarbeiterverein sich zu einer Hafenarbcitergenossenschaft konstituiit hat auf eigene Rech- nung, welche die ein- und auslaufenden Seeschiffe zu löschen und zu laden, sowie auf- und abzutakeln übernimmt. Daß darüber die dies Geschäft seither in Händen habenden Privatunternehmer Feuer und Flammen spucken ist erklärlich, wird aber wenig helfen; die Arbeiter haben einmal eingesehen, daß sie ganz gut ohne diese Herren fertig werden können, und thun recht daran, ihre Haut nicht mehr für Andere zu Markte zu tragen. Wir wundern unS auch nicht darüber, daß die darob so sehr erbosten Privatunter- nehmer Mitglieder der Genossenschaft als Diebe und Gauner aus schreien, um der Genossenschaft zu schaden, indeß dürfte den Herren dieser Spaß schlecht bekommen, nicht etwa, weil andere unparteiische Leute das bekannte Sprichwort:„Was ich selber tbu', trau' ich Andern zu,- als Maßstab für die Bear Heilung der Anschuldigung geltend machen könnten, sondern weil die Hafenarbeilerzenossen schast klagbar geworden ist und jedem dieser säubern Patrone den Prozeß machen wird. Für die betreffenden Arbeiter aber heißt eS jetzt:„JungenS staad fast un lad ju mch verblüffe»!- Mit sozialistischem Gruß Johs Sältz. Britftasteu der Redaktien: A. H. in©.: Erhalten. Besten Dank und Gruß!— Lehm. Rochlitz: Wir haben die Einladungen gleichlautend gemacht. Mit der Confusu'N wäre es nun genug.— I. H. Frkf. a. M.: Anonyme Zusit-risten können wir nicht berückst chtigen.— Mehrere» mußte zurückgestellt werden. der Expedition: Rvl hier 2. Q. 16 gr. 5. Fld Rchbz B. 2. O. 23 tblr 17. Rchtr hier April 4 gr. 5. List hier 1. Q. 7 thlr. 27 gr. 5. Mllr hier Ab. 30 thlr. Bgt Strtz 1. Q. 15 thlr. 10. Brn Hostenbch Schr. gr. 10 5. Gthnr Lörrach Schr. 5 thlr. 4. 2. E. Schneider Basel thlr. 15 5 für Schr. oder Abonn.? C. Librgr Saalfeld Schr. thlr. 1 12. Red. d. Javonost Krgjtz Ab. 1. Qu. 1 thlr. Klempneroerein Berli» Ann. 6 gr. GenoffenschaftSbuchdruckeret. Antheilscheine bez. Antheilquittungen cryielten serner: H. H. in Sich» tenstein-iallnberg: 3 thlr. Wahlfoud. Nachträglich quittirt: vom Arbiiterfortb.-Berein zu Mälsen St. Jacob durch Ferd. Bogel in 2 Raten 2 Thlr. 11 Gr. 3 Pf. Fond f. pol. Gemaßregelte. v. S. d. Krisch hier Thlr. 1 10. v. Z I L. hier 18 Gr. Berlin Sozial-demokratische Arbeiterpartei. Die Bezieksoecsammlungen am 6. und 7. April fallen der Feiertage wegen au«.— Am sog. 2. Feiertag Abends 6 Uhr: Gesellige Zulammcnkunft bei CariuS sPrinzcnstr. 72), Alle, welche durch komische und Musik- Borträge zur Unierhaltung beizutragen vermögen, bittet um Betheckigung der Bertrauensmann. Berlin Dienstag, den 7. April, Abends 8 Uhr: Außerordentliche General-Versammlung sämmtlicher Klempner Berlins(Komm»ndantenstr. 77 79, Sratweilsche Bierhallen). Tagesvidmmg: Vortrag des Tischlermstr. Mitann: Das Conirakt» bruchgesctz und d e gewerkschaftliche Organisation.— Ueber Strikes. Re serent: Hr. Dr. Baumann.— Verschiedenes. Der wichtigen Tagesordnung halber ist es Pflicht jedes Colleqen, zu erscheinen. Alle verwandten Gewerkschaften werden zu dieser Bev sammlung dringend eingeladen. Der Borstand des Fachvcrein». »er Parteigenossen! Da die Bezirksversammlungen ausfallen, so unter- stützt die vorstehend angezeigte Bersamnlung der Kiemper und Berufs- genossen! ES bedarf ivohl nur dieses Hinweise«.- A. H e i n s ch. Bremen Soz.-dem. Arbeiterpartei. Am 1. Oslerfeierlage, Abeno« 6 Uhr: Gemüthliche Zusammenkunft bei Heidcmaun, Gralenstraße 30. Hamliure-Altonn Gewerlschaft der Holzarbeiter. Sonntag, den eisten Ostertaq, Nach mittag 3 Uhr: Gencraldersammlung der Krankenkasse für die Mitglieder beider Otte.— geblcnde ohne Eurschuldiguag haben 4 Schillinge Ordnungsstrafe zu zablen. Der Borstand. Gleichzeitig„gemeinschaftliche Versammlung" der Gewerkschaft, zu welcher unbedingtes Ecstmnen aller Mitglieder nothwendig ist. T.-O.: Der allgemeine Gewerlschafts-Congreß zu Pfingsten. Agitation. Vecschie&cwS Der Ausschuß. Hnmlmrg tl. tlmgkgrnd Mittwoch, d 8. April, AbendS halb 9 Übt; Orffent! che Versammlung der Cigarrenarbeiter im Lokale des Herr« Thomsen(Dtpheani) Neue Neustraße 25. T.-O.: 1. Bcratbung über Mittel und Wege zur Besserung unserer Lage. 2. Verschiedenes. I. A der Kommisston G. Herzig. I2b Allgemeiner deutscher Schne-dcrocrein. Dienstag, den 7. April, Abend« 8 Uhr: ' Versammlung(Gewandgäßchen 4, 1). Tages ordnunz: DlSkussion über da« Contraktvruch-Gcsctz. Vereinsangclegcnheckcn. Alle Mckgliedcr, die sich tn die Krankenkasse einzeichnen ließen, mlls- sen da sein.— Auch die Nestanten werden an ihre Pflicht erinnert. Der«ev. (5in Knabe von 14 Jahren, Sohn armer und rechtlicher Eltern, findet in meinem Geschäft Unter» kommen. Erforderniß ist gute Handschrift. Für Kleidung, Kost u. s. w- trage ich Sorge. Anmeldungen mit Probeschrift de« Knaben bitte ich sofort an mfti zu senden.— Weimar. C. Kettel, Buchhändler. live Ele fövi Aer lag« «tf übe jieu -S, tra die »ebl Dse Sc: spru ÜNsi schle bist die daß küw Vbe furri L-ickirergehilfe, welcher selbststiinivg ans Wag narbeit schaffen kann, findet gegen hohe« Lohn dauernde Beschäftigung bei W ü ch n e r, Lackirer, Würzdurg. 2« Diejenigen Parteigenossen, welche dm Aufenthalt de» Steinmetz mch Bildbaner« Hugnst Reichclt ermitteln können, werden freundlichst ersuchü die« sofort au mich gelangen zu lassen. Limbach b. Chemnitz. Friedrich Haubold. Tischler Leipzigs. Vom 1. April 1374 an, befindet sich die„Tischler-Herberge" 91(0' kirchhof Nr. 10, gold. Weinsaß. Der„Bolksstaat" liegt daselbst au«. A. Rothe, Restaurateur. Gesucht nnter sehr günst-gen Bedingungen ein Lehrling für mein Geschäft an gleich oder später. H. R. Kaht, Schneidermeister. Bremerhaven, Mirtelstraße. Gleichzeitig halte mich den geehrten Parteigeiz�ssen, sowie den&t' werkschaslSmitgliedern bestens empfohlen. s3d]_ D. O. Die Hutfadrik-Genoffenschaft Kleine Fleischergasse 20 in Leipzig empfiehlt ihr Lager in Kil;- und Seidtichuteil neuester Ua�on ZU den billigsten Preisen.— Reparaturen gut, schnell und hilligst. B Arbeits-Hosen. Aecht Englisch Lederhosen äi Stück 1 Thlr. 15 Sgr. Cord-Hosen h Stück 1 Thlr. 15 Sgr. Starke StofiF- Hosen a Stück 2 Thlr. 15 Sgr. Militär- Drillhosen ä Stück 1 Thlr. Baumwollene feste Arbeitshosen ä Stück 27'/, Sgr. empfiehlt Louis Guttmann J. jN] No. 24 Grimniitische Strasse iu Leipzig No. «bh ,pie. 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