J tat' Jjot Erscheint in Leipzig serV Mittwoch, Freitag, Sonntag. Bestellungen nehmen an alle Pvstanstalten u. Buchhand- —■ lungendes Jn-u.Auslandcs. Filial-Expeditionen für die Bereinigten Staaten: F. Ä. Sorge, Lox Igl Hoboken, F. J, Wm. Lueders, 409 Maystr. Chicago, JH. Peter Haß, eme W. Corner Third and Inn. coates str. Philadelphia. r >chr. da» rt«- :ägt ans Abonnementspreis: Für Preußen incl. Stempel« steuer 21'/- Sgr., für die übrigen Deutschen Staaten 16 Sgr. pro Quartal. Monat»-Abonnement» werden bei allen Deutschen Postanstalten auf den 2ten u. 3 ten Monat und auf den 3ten Monat besonders air- genommen, imKgr.Sadisen u. Hrzth. Sachs.-Altenburg auch auf den 1 ten Monat a 5l/> Sgr. angenommen. ii#! wavva an» x uuckuvx�JiuM«>-> � DrgMdersozialdemokratlscheMrvetterparteiMdÄerinternattonalenGetverksgenossenschasten. IS, >chr. >ge». hier� Inserate, die Whcllwng von Partei-, BereinS- i.nd SlolkSverfammlmigen, sowie die Filial-Expeditionen und sonstige Partei- Ar gelegenheiteu betreffend, werden mit 1 Sgr., Anzeigen mit 2 Sgr. die dreigespaltene Petit-Zeile berechnet. Privat- und Vergnügung«. Nr. 57 Sonntag, 17. Mai. Die Kinderarbrit vor dem britische« Unterhause. f, 3m„Crimmitschauer Bürger- und Bauervfreund" finden wir -—*incn guten Bericht über die Debatte über die Kinderarbeit im �üglischen Unterhause, de« wir hier zum Abdruck bringen: „Das britische Unterhaus widmete die Nachmittagssitzung am *>- Mai ausschließlich der Diskussion über einen Gesetzesvorschlag Abänderung der Fabrikgesetzc, desien zweite Lesung Herr und ella, der Abgeordnete sür Sheffield und verunglückte Eini- ßungsapostel, der aber im Uebrigcn mit Wärme für die Arbeiter Antritt, in einer zweistündigen Rede beantragte. Der Gesetzen!- ffenl�f erhöht das Alter der in den Fabriken auf Halbzeit beschäftigten Kinder von 8 auf 10 Jahre(der englische Capital-Moloch Mßt mehr Kinderleben, als die Könige von Ashantee aus der Goldküste je Männerleben gefrcsien haben), so daß kein Kind unter errv de« *. et'-v ünz. ieder >urch S. sang und Sor« ach«. nd: tten reff» end» d. lert. lo« . ics er Jahren zur Arbeit in Fabriken angehalten werden kann, und das Alter derjenigen, welche die volle Zeit arbeiten, auf 14 Jahre; ferner setzt er die Arbeitsstunden auf£54 in der Woche herab und schafft das Privilegium der Seidenfabrtkanten, Kinder zwischen 8 und Ii Jahren als Halbzcitarbeiter und Kinder über 11 Jahre als Vollzeitarbeiter beschäftigen zu können, ab. Seine Auseinander- setzung der Bestimmungen der Vorlagen leitete Mundella mit einer Geschichte der früheren Gesetzgebung über den Gegenstand ein; bann recapitulirte er die bekannten sozialen, gesundheitlicken und Tugend erziehungs Argumente gegen die übertriebene Beschäftigung Uon Frauen und Kindern, und legte dem Hause reichliche ver- gleichende Statistiken betreffs der verhältnißmaßigen Zunahme der Ausfuhr, der Zahl der im Betriebe befindlichen Fabriken und des fn denselben beschäftigten Personals vor, um zu zeigen, daß eine Tendenz(ein Bestreben) vorhanden ist, die physischen Kräfte der Ginzclarbeiter über Gebühr anzustrengen. Ter Gesetzentwurf, be- haupiete er, würde den Begehr nach weiblicher Arbeit erhöhen(!), und die allgemeine Besorgniß, daß er die auswärtige Concurrenz erleichtern würde, bezeichnete er als grundlos. Ten Reigen der Opposition gegen die Vorlage führte Sir Thomas Bazley(Manchester) in der Gestalt eines Amendements, ras erklärt, daß die Frage von der Regierung aufgei ommen werden und einer neuen Gesetzgebung darüber eine Enquete seitens trner Commission oder eines Sonderausschusses vorangehen solle. Zur Begründung seines Vorschlages behauptete Sir Thomas, daß Herrn Mundella's Statistrken unzuverlässig seien, daß eine Herab- setzung der Arbeitsstunden in der Manufacturbra: che eine Abnahme fu deren Rohmaterial- Consuur zur Folge haben und die bereit« so drückende auswärtige Concurrenz in gesährlicher Weise begiin- sugen würde. Herr Croßley(Halifax) unterstützte das Amendement, und ig, ber Debatte, die sich nun entspann, machte sich der Meinungs ausdruck geltend, daß die Regierung selbst, die Bürde und' Ver- oniworttichkeit einer Gesetzgebung über den Gegenstand auf sich ttthmen möge. Der Mwister des Innern, H. Croß, der zuletzt das Won fsohm, bemerkte, daß die Regierung von der Wichtigkeit einer «apual und Arbeit in so großem Maßstabe betreffenden Angelegenheit und der Nothwendigkeit, vorsichtig vorzugehen, durch- » Hungen sei. Aber er wies darauf hin, daß eine allzugroße Be- 'i■ Ichränkung der Arbeitsstunden die Löhne durch eine verminderte Produktion herabdrückcn(I) und die Fabrikanten verhindern würde, ?sr durch die Handelsstatrstik erwiesenen zunehmenden Produktions lohigkeit auswärtiger Nationen zu begegnen. Die Regierung sei 0.. �er gesonnen, die Fabrikgesetzgebung in einer für die Arbeitgeber ra« Arbeiter billigen Weise zu regeln, und sei mit der Ausarbeitung —-i iines Gesetzentwurfs beschäftigt, wonach die allgemeine Arbeitszeil !»uf �56 Stunden per Woche und die der Halbzeitarbeiter auf Stunden per Woche herabgesetzt werden würde. Das Alter !rr Halbzeitardeiter würde die Maßregel auf 9 Jahre bis 1875 Okirerr, worauf cs auf 10 Jahre erhöht werden würde. Falls ofese Vorschlage den Beifall deS Hauses fänden, würde noch in leiser Session ein daraus bezüglicher Gesetzentwurf eingebracht �werden. !. In Folge dieser Erklärung zog Sir Thomas Bazley sein Amen- turent zurück und mit Genehmigung Mundella's wurde die Debatte � zwei Wochen vertagt." hre» i&l. 54.1 jcrr' %(* rci* M id vo» -ick. fit- Mi ai1 (2» Politische Uebersicht» — Eine hübsche Illustration zu dem Ausspruche Moltke's im Aeichstage, daß das Miltiür die„Bildungsschule deS Volkes" sei, �s«rt eine Interpellation, welche das ultramontane„Bayerische �terland" an den Kriegsminister von Pranah richtet. Sie lautet: »Blauweiße Hunde, süddeutsche Creaturen, dumme Bayern sind die Heldensöhne von 1870— 71, die Söhne des Zynischen Volkes, dre künftigen Landes». rtheidizer, die Soldaten � Körrigs? Wer sagt das?— Der Lieutenant Schropp von Preising. Gründe dafür anzusühren, hält das offizierlicke Menschen- Oid für überflüssig; er hat's gesagt. Punktum! Und dieser Erdige Offizier ist noch immer Offizier des König!, kommandirt �Ip. mißhandelt noch immer eine erkleckliche Anzahl dummer �symr, süddeutscher Creaturen und blauweißer Hunde in des ?vnigs Rock und wird dafür bezahlt und zwar nicht schlecht. Atsid der Mann dafür bezahlt? Und wie lange noch duldet das nrejsinger OsfiziercorpS diesen— Schropp in seiner Mitte, der w tapferen und»treuen Soldaten des Königs blanweiße Hunde - i? nennen die Stirn hat? Und wie lange gedenken Sie den vm« Schropp noch in der beleidigten Armee zu dulden, Herr wgsnüuister von Prancky?" i DaS„Vaterland" vergißt, daß auf den Titel„Heldensohn" nur„unser Fritz" Anspruch hat. Und daß der betreffende Lieute- nant Schropp„Offizier des Königs" ist, hat in dieser Sache Nichts zu bedeuten. Seine Handlungsweise ist darum nicht mehr und nicht weniger roh— qualifizirt aber den Mann zum„Kultur- kämpser." Im Uebrigen ist die„Bildung" deS Lieutenants Schropp nur eine Consequenz der von Moltke aufgestellten Theorie der „Genossenschaft von Ehrenmännern" und der„Spitzbuben in Waffen." Und es ist einmal eine Schrulle unseres Zeitalters, nichts mehr beim richtigen Namen zu nennen. Daß große Diebe zuweilen„Wohlthäter der Menschheit" und„ehrenhafte Leute" genannt werden, haben wir ja erfahren müssen. — Die„Rhein- und Ruhrzeitung« stößt dem Staatsanwalt die Nase schon wieder auf ein„fiaatsgesährliches" Stück Papier, indem sie schreibt: „Duisburg, 9. Mai. In hiesigen Arbeiterkreisen zirkulirt ein ,,das Neue Wintermärchen" betiteltes Schristchen, welches an fanatischem Haß gegen die bestehende soziale Ordnung und an Wildheit des Ausdrucks(!) nicht hinter den schlimmsten Erzeug- nissen des Revolutionsjahres 1848 zurückbleibt. Das Heftchen enthält ungefähr 20 Gedrehte, welche in stellenweise sehr gelungener Heine'scher Manier den gesellschaftlichen und politischen Umsturz pr-Sigen. Dabei wimmelt jede Seite von den brutalsten Be- schimpfungen des Karsers, des Kronprinzen, der Armee, des Reichs- tages rc. Die Wirkung der Schrift ist eine um so gefährlichere, als die Form eine verführerische, die Sprache stellenweise sogar eine hinreißende ist. Offenbar ist das Machwerk von auswärts in die hiesige Gegend und vorzugsweise unter die arbeitende Krasse eingeschmuggelt worden." Wir wollen den Angstmicheln der„Rhein- und Ruhrzeitung" einstweilen nur mittheilcn, daß ihre Denunziation zu spät kommt. Das„neue Wintermäreben" ist zuerst im Feuilleton des Heinzen'- schen„Pionier" in Boston erschienen und auch in der„Gegenwart" zu Berlin einer eingehenden Besprechung unterzogen worden, so daß eS die Staatsanwälte schon ganz genau kennen. Auch ist es, mit Weglassung der mit dem Strafgesetzbuch nicht harmonirenden Stellen schon in deutschen Blättern abgedruckt worden. Aber die verspätete Denunziation ist nur ein eklatantes Beispiel, mit welcher Wuth die„nationale" Presse über Alles herfällt, was nicht unbedingt in daS Horn der„Reichsfreundlichkeit" bläst. Während der letzten 25 Jahre mußten daS Denunziren der Lump Henze, Herr Stieber, der Revolver-Jonrnatist Gödsche und der Bravo Lmdenberg allein besorgen; heute rft es schon so weit gekommen, daß sich kein„liberales" Blatt mehr besinnt, dem Herrn Stieber diejenigen Dienste zu leisten, zu welchen man sonst nur Gödsche und Lmdenberg bekommen konnte. Aber das mußte wohl so kommen, nachdem schon mehrere Male dem Denunzianten Lumpen- pack von amtlicher Seile der Name„ehrliche Leute" be-gemessen worden ist, und die deutsche Presse paßt sich eben dem Polizeistaat zweckentsprechend an. — DaS„Leipziger Tageblatt" hüllt sich gegenüber des in unserer vorletzten Nummer erbrachten Beweises, daß es nur ein Abklatsch der Berliner und anderen Reptilienblätter ist, und daß, was in Berlin auf Befehl und auf Bezahlung von den„Sau Hirten" geschrieben wird, mittelst der Scheere in das„Leipziger Tageblatt" übergeht, in undurchdringliches Schweigen, was freilich unsere Behauptungen nur bestätigt. Mit unvergleichlicher Albern- heit und Dummdreistigkeit klammert sich indeß das„Tageblatt" daran, daß wir andere sächsische Blätter, ohne sie namentlich aufzuführen, als der Verbindung mit dem Preßbureau und dem Reptilier sond« dringend verdächtig bezeichnet haben, und verrennt sich zu der auf die Dummheit seiner Leser berechneten Bemerkung: „Hoffentlich werden die Allwissenden des„Volksstaat" soviel Muth und Pflichtgefühl besitzen, es nicht bei ganz allgemeinen An- deutuuzen(!) bewenden zu lassen, sondern die garstigen drei Blätter mit vollem Namen zu nennen." Nun, so dumm, wie Herr Hüttner sich einbildet, ist denn doch das Publikum nicht. Wer den„VolkSstaat" vom 13. April gelesen hat, der weiß, daß dort ganz genau und nicht rn„allgemeinen Andeutungen", mit Nennung des„vollen Namens" Hüttner gesagt worden ist, daß daS„Leipziger Tageblatt" die aus Bestellung fabrizirten Erzeugnisse der Reptilienpresse mittelst der Scheere weiter verbreitet und so der preußischen Regierung ganz dieselben Dienste leistet, wie die Berliner„Sauhirten". Herr Hüttner mag sich beruhigen. Wir haben ihm gesagt, was wir ihm sagen konnten und wollten, und um„geheime Dinge" handelt es sich hier nicht. Scheerenarbeit läßt sich leicht controliren. Und die„drei andern garstigen Blätter" gehen Herrn Hüttner nichts an. Wir wollten unsere Leser über daS „Leipziger Tageblatt" ins Klare bringen und haben es gethan. Daß das„Tageblatt" dies vollständig zu ignoriren vermag, beweist eben nur, daß eS die Wahrheit nicht vertragen kann, wie dies ja die Herren Braß, Fröbel,„unser" Braun und Hans Blum auch nicht können. — Zu unserer neulichen Notiz, daß in der Redaction der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" Correspondenzen je nach Bedürsniß sabrizirt werden, schreibt man uns: Die„Norddeutsche Allgemeine" thut dies nicht allein. So werden z. B. die Pariser „Correspondenzen" der„Nationalzeitung" zur Zeit sammt und sonders angefertigt von dem seit Neujahr mit 2500 Thlr. an- gestellten dr itten Redacteur de« Blattes, Dr. Sigmund Samosch. — Gleiches Recht für Allle zu garantiren, schreibt der „Dresdener Volksbote", scheint sich namentlich die Gerichtsbehörde in Reichenbach i. V. vorgenommen zu haben. Kaum hatte man durch einen Mas die dortige Mitgliedschaft der sozialdemokratischen Arbeiterpartei aufgelöst, weil dieselbe ein politischer Verein sein sollte, so hat sich in einer öffentlichen Versammlung am 1. Mai ein Localverein der„reichstreuen Partei des gemäßigten Fortschritts" begründet. Ist das nun kein politischer Verein? Komisch ist allerdings dieser„gemäßigte Fortschritt", welcher sich ebensogut „beschleunigter Rückschritt" tituliren könnte, und staatsgefährlich ist dieser Fortschritt auch nicht, denn wem der GroßmachtSkitzel so in den Kopf und die Preußenfcuche so in den Leib gefahren ist, wie unfern ReichStteuen, der braucht, um erkannt zu sein, die Fort- schrittSfarce nicht als Aushängeschild, um bei den Maßgebenden gut angeschrieben zu stehen. — Unser bekannter und allgemein geachteter Parteigenosse Hosbauralh a. D. Demmler in Schwerin wurde von seinen Mitbürgern bekanntlich auch in die Schulcommission gewählt. Einige exaltirte Pfaffen und Pietisten, welche wie überall so auch in Schwerin sich in der Schulcommission befinden, stellten nun den Antrag, daß Demmler auS der Commission ausgeschlossen werden solle, weil er seine Solidarität mit der Sozialdemokratie offen bekannt habe. Indessen waren die Schweriner Liberalen doch nicht so niedrig gesinnt, daß sie sich zu Bütteln des Mucker- thumS hergegeben hätten; der famose Antrag wurde abgelehnt, und zwar mit großer Majorität, nachdem einige liberale Mitglieder des Bürgerausschusses gegen denselben gesprochen hatten. Wir werden demnächst aus dem neuesten Schriftchen von Demmler, das unS zugegangen,„Altes und Neues", daS sür die weiteren Kreise BemcrkenSwerthe veröffentlichen. — Der Klassenkampf in England. In der Grafschaft Durham haben die Grubenarbeiter gegen die ihnen angekündigte Lohnreduction Strike gemacht; nach der„Labour News" beträgt die Zahl der Sinkenden 25,000. Der„Beehive" spricht bloS von 10,000, gibt aber zu, daß im Ganzen 50,000 Arbeiter in dieser Einen Grafschaft außer Arbeit sind!— In SüdwaleS stehen die Dinge auf dem alten Fleck.— In Warwickshire haben die Grubenarbeiter, trotz AbrathenS des Ausschusses der „Warwickshire und Leistershire Grubenarbeiter-Assoziation" sich die angekündigte Lohnreduction nicht gefallen lassen, und die Arbeit niedergelegt. In Staffordshire dauert der Strike fort.— Der Lockout der Landardeiter dehnt sich aus. Man jagt die M tglieder der Union außer Arbeit, und verspricht zugleich Lohn- erhöhung— ein acht jesuitischer Kniff! Ist die Union vernichtet, dann kann man den Lohn ja wieder herabsetzen— abgesehen davon, daß die versprochene Erhöhung von 1 Schilling(10 Gr.) die Woche lächerlich gering ist. — Parteigenosse Maschinenbauer Slauck in Berlin, der sich seit 4 Wochen in„Untersuchungshaft" befand, wurde auf Grund des§ 130 zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. Eine Unter- redung mit ihm zu bekommen war bis jetzt durchaus unmöglich. Gegen das Erkennwiß ist Appellation erhoben. Gewerksqenossenschaftliches# Metallarbeitergewerkschaft. ßhemnih, 13. Mai. Berichtigend ist nachzutragen, daß Leipzig nicht sür Berlin als Ort der Generalversammlung, sondern für Magdeburg gestimmt hat. Ebenso stimmte Berlin für Magdeburg und Stollberg, Nürnberg und Fürth für Chemnitz, Spandau für Magdeburg. ES bleibt also bei Magdeburg und werden die De- legirten auf die Bekanntmachung von W. Klees in Nr. 65 deS „VolkSstaat" verwiesen. Zweckmäßig wäre eS, wenn die Delegirteu am Mittag des ersten Feiertags sämmtlich zur Stelle wären. Die Eomitömitglieder sind an rothen Schleifen kenntlich. Die Adresse des Beoollmächtigten in Fürth ist: Georg Götz, Rednitzstraße 3/0, woselbst auch daS Reisegeld zu erheben ist. Für die Vorortsverwaltung: Richard C. I. Wolf. ßhemnih. Folgende Anträge zur Generalversammlung kamen noch zur Kenntniß des Ausschusses und zwar: von Crimmitschau: Die allgemeine Krankenversicherung einzufüyren und zwar so, wie im Statut vorgesehen; von Chemnitz: Die Generalversammlung wolle beschließen, daß die Gewerkschaft in Verwaltungssachen von der Krankenkasse zu sondern sei, ferner wurde bis jetzt von Seiten der Mitglieder zu Augsburg, Braunschweig, Bremerhafeu, Chcm- nitz, Crimmitschau, Pforzheim, Wolsenbüttel als Ort der Ab- Haltung der Generalversammlung Magdeburg, von Seiten Han- novers Leipzig, und von Leipzig Berlin vorgeschlagen, so daß also Magdeburg mit Bestimmtheit anzunehmen ist. Die weiteren Vor- kehrungen, betr. Lokal und Quartier sind getroffen und daS weitere Arrangement W. KleeS, Neuer Weg 14 daselbst überlassen. Ferner werden die Bevollmächtigten darauf aufmerksam ge- macht, auf den Mandaten die Unterschriften des Bevollmächtigten, Schriftführers und dreier Revisoren resp. Nkitglieder erfolgen zu lassen, ebenso die Zahl der betreffenden Mitglieder am Orte auf demselben zu verzeichnen. Zugleich werden die Bevollmächtigten darauf aufmerksam gemacht, dem Ausschüsse unverzüglich, sobald die Wahl erfolgt ist, Kenntniß davon zu geben, als alle Orte, wenn dieselben auch keinen Delegirteu selbflständig enssenden, das Mandat einem andern Delegirteu zu überweisen haben und wird das Verzeichniß derselben auf Verlangen den betreffenden Mit- gliedern sogleich zugestellt. Der pünktlick-n Erfüllung obiger Be- stimmungen entgegensehend zeichnet mit Gruß und Handschlag Anträge zur Generalversammlung gingen noch ein von Eß- lingen: Vom Eintrittsgeld der Krankenkasse nur die Halste an die Hauptkasse einzusenden, die andere Halste aber zu lokalen Zwecken gebrauchen zu dürfen, ferner den monatlichen Beitrag von 14 auf 7 Kr., resp. von 4 auf 2 Sgr. herabzusetzen, weil die monatlichen Opfer für beide Kassen zu schwer sind, und geht die Mitgliedschaft von der Ueberzeugung aus, daß der Verein sich in kurzer Zeit verdoppelt, wenn der Beitritt erleichtert wird. Von der Leipziger Mitglied: Die Generalversammlung wolle beschließen, die Besoldung des Ausschusses festzusetzen. Was die Zusendung der Protokolle und Statuten des Hanno- verschen CongresseS anbelangt, so ist die Verzögerung ohne Schuld der betreffenden Persönlichkeiten, sondern durch die Erkrankung des Drucker» refp. Nichteinhaltung des gegebenen Versprechen« von dieser Seite veranlaßt worden, was hiermit, um Vorurtheilen vor- zubeugen, erwähnt sein möge. Mit Gruß Richard C. I. Wolf. ßhemnitz. Der unterfertigte Ausschuß sieht sich veranlaßt, hinsichtlich der in Nr. 53 des„VolkSstaat" von Seiten der Leip- ziger Mitglieder obenbenannter Gewerkschaft angeführten Auffor- derung an sämmtlicke Mitglieder der Gewerkschaft,„die vom AuS- schusse vorgeschlagene Vereinigung im Interesse der jetzt bestehenden Gewerkschaft abzulehnen," zu erklären, daß den Ausschuß auSvrück- llich die Pflicht obliegt, gerade im Interesse der Gewerkschaft als der Arbeiterbewegung überhaupt, nicht nur nach innen zu blicken, in derselben einen geschlossenen Körper zu erkennen, sondern die Blicke auch nach außen zu richten, die Gewerkschaft mit als Mittel zu betrachten um sämmtliche der betreffenden Branche g-hörenden Arbeiter einer einheitlichen Organisation zuzuführen. Es muß dieserhalb mit großer Be onneuheit vorgegangen werden, wenn überhaupt etwas Ersprießliches geleistet werden soll, und ist das Vorgehen der Leipziger Mitglieder umsomehr zu tadeln, als der Congreß auch von Solchen besucht war, die sich außerhalb der sich gegenüberstehenden Parteien befinden. Diese Leute müssen sich durch das Austreten der Leipziger Mitglieder zurückgestoßen fühlen, zum Mindesten aber ist in ihnen kein Vertrauen erweckt. Mögen die Leipziger Mitglieder Beschlüsse fassen, wie sie wollen, sie werden dieselben auf der Generalversammlung zu motiviren haben; eine voreilige Beeinflussung auf andere Mitglieder in dieser Sache ist aber von unberechenbarem Nachtheil. Was die Zurückhaltung dez; Versendung der Protokolle anbelangt, so glaubt der Ausschuß, wenn dieselben 8 Tage nach Ostern mit 16000 Statuten in Druck gegeben wurden(va letztere von den Leipzigern gewiß auch zu gleicher Zeit zur Einsicht verlangt werden), über den Vorwurf der Beeinflussung kein Urtheil abgeben zu brauchen. Es handelt sich hier uicht um die politischen Parteien, sondern darum, wie einem allseitig gefühlten Bedürfnisse abgeholfen werden kann, und da mögen die Leipziger Mitglieder sich vorerst genau informiren und dann urtheilen; die Generalversammlung würde auch ohne Veröffentlichung des betr. Artikels wissen, was ihres Amtes ist. Im spec. Auftrage des Gesammtausschusses: Rich. C. I. Wolf, Vorsitzender. Poststraße 34. Gewerkschaft der Schuhmacher. Die Mitgliedschaft München stellt zur Generalversammlung folgende Anträge: 1) Die ordentliche Generalversammlung unserer Gewerkschaft sslle nunmehr alle drei Jahre stattfinden, die Ver- waltung und der Vorort jedoch jährlich wechseln resp. einer Neu- wähl unterliegen, wozu von der bestehenden Behörde diesbezügliche Vorschläge zu machen sind, und selbe der Urabstimmung unter- worfen werden. Der Rechnungsbericht zwischen Verwaltungs- und AufsichtSrath soll jährlich im Organ erscheinen. Ueber Abhaltung außerordentlicher Generalversammlungen sollen die bisherigen Be- stimmungen verbleiben. 2) Alle Abänderungen und Neuerungen, ob sie in einer Generalversammlung oder der Zwischenperiode sich vollziehen, sind der Urabstimmung zu unterwerfen. A. Schäfer in Leipzig stellt folgenden Antrag: Kein Ort darf einen regelmäßig geplanten Strike unternehmen und der Ver- waltungsrath einen solchen nicht eher bewilligen, bis nicht°/z der am Ort in Arbeit stehenden Collegen der Gewerkschaft angehören. Motive: Die Erfahrung lehrt, daß mit dem gegebenen und niedergeschriebenen Ehrenwort, für den Strike mit Entschlossen- heit einzustehen, der größte Mißbrauch getrieben worden ist und die Zusage oder Einzeichnung nur zum Schein geschieht, anstatt mit der größten Vorsicht, mit Ernst und Gewissenhaftigkeit die Angelegenheit zu behandeln und auszuführen. Da die Erfahrung ferner lehrt, daß durch die bis jetzt stattgesundenen Strikes, mit nur wenig Ausnahmen, nicht die gewünschten Erfolge erzielt worden sind, die Mehrzahl unsrer Collegen aber doch in dem falschen Wahn lebt, durch Strike ihre Lage zu heben und zu ver bessern, sind die Gewerkschaftsmitglieder gezwungen eine ernstere und regere Agitation zu entfalten," um der Masse begreiflich zu machen, daß nicht momentan durch Strikes, sondern durch Beitritt zur Gewerkschaft eine bessere Zukunft dauernd errungen werden kann. Ist also eine Majorität geschaffen, die, wenn einmal ein entscheidender Schlag ausgeführt und mit Energie gehandelt werden muß, die Sache siegreich durchzuführen im Stande ist und die Achtung und Ansehn, Ehre und Würde unsrer Collegen wird steigen, wo hingegen, wie bekannt, durch Niederlagen dieselben den größten Spott und Hohn, Schimpf und Schande preisgegeben sind. Gotha. Bock. Leipzig. Nachdem Seitens der Arbeitgeber auf unsre For dcrungen in einer ersten Versammlung gar keine Zugeständnisse gemacht wurden, beschlossen sie in einer zweiten Versammlung, uns zwei Lohntarife vorzulegen, von denen der zweite, der niedere so gehalten war, daß wir ihn nicht annehmen konnten. Der Be- schloß, den Tarif der Meister zu verwerfen, wurde gefaßt in einer Versammlung; außerdem wurde der von uns vorgelegte Tarif ein- hellig als bindend hingestellt. Dies hatte zur Folge, daß die Ar- beitgeber jede Unterhandlung mit un« abbrachen. Der Strike dauert also fort. Nur 30 Arbeitgeber haben unsre Forderungen bewilligt und viele unsrer Collegen sind bei diesen in Arbeit ge- treten. Der Rest der Strikenden steht fest und beharrt auf den alten Forderungen. Der Zuzug ist deshalb immer noch fernzuhalten, und bitten wir, uns sonst nach Kräften zu unter- stützen. Alle Gelder und Briefe wolle man an Herrn Schreiber, Münzgasse 3, Verkehr der Schuhmacher senden. Mit collcgialischem Gruß Da« Strike-Comit6 Ä. A.: Moritz Hörtzsch, Vorsitzender. ßobnrg. Wir haben unsere Forderungen durchgesetzt bi« auf 9 Mann, welche noch striken. Wir hoffen, daß diesen auch noch das Geforderte bewilligt wird. Doch bitte ich die Collegen, Co- bürg zu meiden, bis der neue Lohn festen Boden gewonneu hat, denn die Herren Schuhmachermeister grollen noch gewaltig. Es paßt diesen Herren durchaus nicht, daß der Arbeiter den Preis seiner Arbeitskraft selbst bestimmen will. Th. Simon, Bev. Alle Arbeiterblätter werden um weiteste Verbreitung Dieses gebeten. Nürnberg. Die Arbeitseinstellung der Schuhmacherzehülfen dauert fort, da die Arbeitgeber sich hartnäckig weigern, die For- derungen zu bewilligen. Wir bitten um kräftige Unterstützung, damit wir im Kampfe nicht unterliegen. Briefe und Gelbunter- stützungen sind zu senden an I. Geyer, Schmausengasse 17. Gewerksgenossenschaft der Manufaktur-, Fabrik- und Hand- arbeiter. ßrimmitschau.(Krankenkasse.) Da die Generalversammlung der Gewerkschafts-Krankenkasse mit der der Gewerkschaft selbstoer- ständlich gleichzeitig zu Pfingsten in Chemnitz tagt, so ersuchen wir die geehrten Vertrauensmänner, den Mitgliedschaften unserer Kran- kenkasse die Wahlen von Delegirten schleunigst anzuzeigen an Fr. I. Wendler, Chemnitz, BornSdorfer Weg 559 R. Etwaige Mandate sind an den Vorort unter der Adr. C. Pampel, Crim- mitschau, Auenstraße einzusenden. Ferner sind sofort Gelder sowie Abrechnungen an Unterzeichneten abzuführen. Anton Pötzsch, Turnhallenstraße 303 o. Dresden Intern. Metallarbeiter-Gewerksgenossenschaft. Der Bevollmächngte der hiesigen Mitgliedschaft, Rot: � Tempcr, wohnt Langestraße Nr. 5, 1 Treppe. s3b] Der Bevollmächtigtes B- Bei Unterzeichnetem find sämmtliche sozialistische Schrift P' vIki-lU- wie Photographien von hervorragenden Sozialisten sc.? lu haben._ Hugo Senf, Töpfergasse Fi Tazeioft /i{ f. f J ft Arbeiterverein. \3/Uljllv Montag, den 18. Mai, im„Biertnnnel". nung: Mittheilungen des Borstandes, Ergänzungswahl:c. 1 Den Mitgliedern zur Nachricht, daß Seitens des Gerichtsamtes d; Abhaltung des VcreinSfestes in der projektirten Weise nicht erlaubt>' 4 (Tanz verboten), und dafür eine gesellige Zusammenkunft mit Da«4 stattfindet. Für Musik ist gesorgt. Liederbücher mitbringen. D. 8 ftrttttihsf»*!'- Sozial- demokratischer Arbeiterverein. Montag den 18. Mai, Abends halb 9 Uhr: Oeffkntiiche Bersammsun-f in Hansch's Clublokal(großer Saal), Schaumburgerstr. 14.— Tagf* ordnunz: Die Feinde der Sozialdemokratie und deren neueste« Borgeh» Referent Th. Dorck. h Gäste sind willkommen. Für den Vorstand: Jacobi sein' fiiij'rt»»» jJfhrtLteit». Demokratischer Arbeiterverein. Sonnabend, den 30. Mai, Abends 8 Uhr:- ! Correspoudenzen» Kaken.(Unliebsam verspätet.) Sonntag, den 3. Mai fand hier eine sehr gut besuchte Volksversammlung statt, in welcher Herr Max Kahser über das Thema:„Die Reichsfeinde und der Reichs tag" referirte. Redner erläuterte, wie Jeder, der nicht absolut Alles, was von Bismarck kommt, als gut anerkennt, ein Reichs- feind genannt werde, wie hauptsächlich die Sozialdemokratie nur lediglich deshalb, weil sie energisch für die Rechte des arbeitenden Volkes eintrete, als reichsfeindlich verschrieen werde. Redner erklärt ferner, daß wir zwar Feinde des Reichs seien, aber nicht Feinde des Reichs als eines solchen, als nationalen, als staatlichen Ganze, sondern nur Feinde jener Einrichtungen, die den größten Theil de« Volkes, das gesummte arbeitende Volk schwer bedrücken unv belasten, in welchem für diese nur Pflichten, aber keine Rechte vorhanden find, und Feinde dieser Einrichtungen wollen wir auch bleiben so lange, bis dieselben verschwunden und die Worte zur Wahrheit geworden sind:„Gleiche Pflichten, gleiche Rechte". Auf den Reichstag übergehend, kritisirte Redner in scharfen Worten die Thätigkett desselben und beleuchtete, wie die jetzige Volksvertretung (besser Zertretung) ein Volksrecht nach dem andern preisgebe, wie dieselbe unbefugter Weise über seine Amtsdaucr, ja sogar über die dritte Legislaturperiode hinaus Institutionen wie das Militär gesetz schaffe, die nichts weniger als im Interesse des Volkes seien. Zum Schlüsse betonte derselbe, daß es angesichts der Verhältnisse, Pflicht aller Arbeiter sei, sich zu vereinigen, um eingedenk der Worte:„Einig seid Ihr Alles; Einzeln seid Ihr nichts", vereinigt Front zu machen gegen alle Diejenigen, die es sich beigehen ließen, die Rechte des Volkes mit Füßen zu treten. Dem klaren zwei- stündigen Vortrag wurde allseitiger Beifall zu Theil und ließen sich gleich 14 Mann in die Parteiliste einschreiben, so daß auch hier die Saat in guten Boden gefallen ist und wir uns der Hoff- nung hingeben dürfen, daß sich diese Zahl in der nächsten Zeit noch bedeutend vermehren wird.— Z.— München.(An alle Buchbinder.) Durch andauernden Zufluß an re, senden Collegen drücken die hiesigen Gewerdsmeister die Löhne herunter und erhöhen die Arbeitszeit, indem sie die hier übliche Brodzeit aufheben und sogar das Essen während der Arbeitszeit verbieten. Deshalb wollen alle Collegen München meiden. Mit Gruß und Handschlag Der Ortsvereinsoorstand: Jos. Münsterer. NB, Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Aufnahme ersucht. Generalversammlung/—(Tagesordnung: 1) Jahresbericht des Vorsitz� den, 2) Bericht des Kassirers und der Revisoren, 3) Neuwahl des sammt-Borstandes und der Revisoren, 4) Etwaige Anträge der Mitglied!' Der Vorstands ! r<, 5--- Gewerkschaft der Maurer und Zimmerer. Dienstag den 19. Mai, Abends 8 Uhr: Versammlung l'M Zeidler, gr. Windmühlenstraße 7.— Tagesordnung: Socialer bericht. Gewerkschaftliches. Wttl Das Erscheinen Aller ist Pflicht._ Der BevollM�Lag Tbu Leipzig u. Umgeg. � Montag, den 18 Mai, Abend« 8 Uhr: Versammlung, Nicolaistr.-�kr bei Fröhlich.— Tages-Ordnung: 1) Dclegirtenwahl zur Generali«ar: sammlung; 2) Bericht der Commission für Statutenänderungen. mch Zahlreiches Erscheinen ist nölhig. Aufnahme neuer Mitglieder.��,»a, •2>et sozialdemokratische Arbeiterverein, verbunl« zun Briefkasten A. H. Breslau: Erhalten. Werde den Auftrag besorgen. A. S. in Frankfurt: Bor Berössentlichung des expr. Uebersandten erhalten Sie noch ein Schreiben von un«. A. Schw. in Bayreuth: E» ist am Besten, wenn Sie iür die Gewerlschaft und für die Partei agittren. Schönbal« in Zürich: Wir können uns in diesen Sreit nicht einmischen und müssen e« den Züricher Genossen überlassen, ihn selbst anszusechten. Sie werden am Besten thun, wenn Sie sich in dieser Angelegenheit stets an den Ausschuß unserer Partei wenden. A. G. in Hamburg: D.'s Broschüre wird besprochen' der Expedition. Manuf'-Gewersch. Nowawes Ann. Gr. 15 5. Thmr Grimma Ann. 4 Gr. F. Wkpf Hannover 1. Qu. Thlr. 16 6. Metall- arb.-Gewerksch. das. Ann. 8 Gr. Hnk hier: 2. Qu. 15 Gr. M. Pißr Lindenau Schr. 6 Gr. H. Kldtz Mllhlbausen Schr. 21 Gr. C. Kttl Weimar Schrst. 2 Thlr. M. Wckssr Wiirzburg Schrft. Thlr. 1 14 2. Hrnr Hausen Schr. Gr. 13 5. I. EndrS Augsburg 2. Qu. 56 Thlr. I. Mllr hier Schr. 5 Thlr. Eschnhgn Crossen Schr. 6 Gr. Arbeiter- Bildungsver. Werschatz Schr. 27 Gr. Jchn Gohlis Schr. 23 Gr. Bllg hier Ann. 5 Gr. Sbr Frankfurt Schr. Gr. 2 5. Bckr Stuttgart Schr. 10 Gr. Rrg Mch. Schr. 7 Gr. Arb.-Ber. Geselligkeit Breslau Ann. 12 Gr. Arbeiterbild.-Ber. Meran(Tyrol) Ab. Thlr. 2 25. C. Urbn Forste Schr. Thlr. 1 19 5. R. Jacbi, Hamburg, Nowaweß Manuf.- Arb.-Gew., Berlin Holzarb.« und Manufaktur-Arb.« Gew.: Die Ann. kamen, da das Blatt wegen des Feiertags früher gedruckt wurde, für die Freitagsnummer zu spät. H. Hßlr. Berlin: Die Ann. kostet 8 Gr. -, mit dem Ardeitergesangverein„Liederhain", beabsichbiZöz am 1. Pfingstfeiertag Nachmittag einen Massenausstug nach dem Netzl- alle lauer Schießhause, woselbst ein Bolksconcert mit Begrüßungsrede ejhxfl gehalten werden soll.— Freunde und Genossen von nah und fern hierzu freundlichst eingeladen. Franz Reichelt ssid!� Mittelrheinischer Arbeitertag in Warmen im Saale„Zur alten Sonne", Bormittags 10 Uhr.— Tagesordnusi 1) Bericht der Mitgliedschaften. 2) Ausarbeitung eines Organisation' den und Agitations-PlaneS. 3) Organisation der Parteipresse. Nachmitttr die halb 2 Uhr im selben Lokale: Volksversammlung. Tagesordnung: � Zu Thätigkeit der letzten Reichstazssession. Referenten: Sabor au« Fr�/Bes furt und Kayser aus Stuttgart. 2) Die Bestrebungen der Sozi« oemokratie. Referenten: Opifizius aus Frankfurt und Dasch»�.,. aus Mainz. gel, Alle Parteigenossen von nah und Fern sind zu diesem Arbeite eingeladen. Die Vertrauensmänner von Mainz, Wiesbaden, Darmstadt, m Offenbach, Frankfurt, Heidelbeig und Mannheim. , der Allen Freunden und Parteigenossen theile ich mit, daß am 13 1874 meine liebe Frau mich durch die Geburt eines gesunden und kr« tigen Sozialdemokraten erfreute. ssege Leipzig, 14. Mai 1874. F. Ballin�. nur Franz Fleischer, Tischler aus Lindenau bei Leipzig, wird hicrw ieft aufgefordert, seinen jetzigen Ausenthalt sobald als möglich bekannt geben. C. Fleischer, Kleinzschocher.! � August Wescnberg zu deinem heutigen Wiegefcst ein donnerlissy� Hoch, daß die ganze Villa wackelt..!«_ Die Petroleum-Brüder Heßler, Behm nebst Frau, Heinicke, Otto Pauline. mi Berlin, den 16. Mai 1874.__ � Das Tuch- l»id SlllKsKill-Lagtfe von, nick Depot sozialdemokratischer Literatur Zürich: Sendet un« 200 Jnauguraladressen 1864.___ Fond f. pol. Gemaßrcgelte. 1 Thlr. durch Nrt von Max al» Revanche. Allgemeiner Böttcher-(Küper-) Berein. «Nt-l-illl Dienstag, den 19. Mai 1874, Abends 8 Uhr: Versammlung im Heise'schcn Saale, Landsbergerstr. 15.— Tagesordnung: Bortrag und Verschiedenes. Um zahlreiche Betbeiligung bittet___ Der Vorstand. Berlin Sozialdemokratische Arbeiterpar�i. Bezirksversammlungen: Montag, 18. Mai, Abend« 8 Uhr, Prinzrnstrojjc 72, bei CariuS(Oberer Saal): „Der alte und der neue Mililairismus", Vortrag des H. Th. Metz« n er. Verschiedenes.—(ES werden kleine Plakate ausgegeben.) Dienstag, IS. Mai, Abends 8 Uhr, Casec HauSman«, Elifabethstraße 17: Das Reichspreßgesetz und die Reichspresse, Vortrag des H. Bern- stein. Verschiedene«. Es ist zn erwarten, daß die Parteigenossen ihre Pflicht erfüllen wer- den, sorge Jeder für Zuführung von Gästen. Jeder hat freien Zu- tritt. Da« AgitationS-Comite. Diese Versammlungen werden außerdem durch Säulenanschlag am Sonnabend bekannt gemacht. Gebrüder Reichenheim aus Dessau A außermessentlichcs Lager eu gros& en detail, Hainstraße v p Stern im großen Parterregewölbe empfiehlt Rock- und Hosenstoffe neuesten GcnrcS. Gezwirnte, dauerhafte BackskinS für Knabenanzüge. VclourS. Doubles- und Schlafrockstoffc. Schwarze und conleurtc Damentuchc. Regenmantelstoffe und LamaS. Schwarze, feine Tuche, lSuckSkius und TricotS. Rothe, weiße und grüne Tuche für Stickereien. Preise billigst aber fest mit 3>, z Proz. Rabatt oder pro Thaler 1 bei sofortiger Baarzahlung.— Nach auswärts Mustersendung sranc»- � �ig. Gelirüder Reichenhei«, sich Hainstraßc im Stern, j brg Anmerkung. Vorstehende Firma bezieht bereit« seit dreißig 3�/ alle die hiesigen Messen und die Filiale Hainstraße im Stern besteht seit 1°, ,j.> Der Verkauf findet von Morgens 8 Uhr bis Abends 8 Udr fiaisi__> tlfii Uni des arti (ob sstzi t« Aecht Englische Arbeitsßosen. empfiehlt ------ cn ä Stück 1 Thlr. 15 Sgr., Leder-Westen i Stück 1 Thlr., Cordliosen h Stück 1 Thlr. 10 Sgr-, Starke Stoffhosen ä Stück 2 Thlr. 15 Sgr., Drellhosen ä Stück 1 Thlr., Baumwollene feste Arbeitshose» k Stück 27-/, Sgr. (3. jN.s Loiiis Gllttiilaillt Leipzig, Grimma'sche Strajje Nr� Gewerk». Genossenschaft der Schneider. SlklolfUJUtvßjZ Montag, den 18. Mai d. I., Abends 8 Uhr: Versammlung auf der Herberge, Weberst. 10.— Tagesordnung: 1) Die Abhaltung der diesjährigen Generalversammlung de» Allgem. deutschen Schneideroereins. 2) Der GewerkschaftScongreß zu Magdeburg. Der Bevollmächtigte. Die Hutfabrik-Genoffenschäft Kleine Fleischergasse 20 in Leipzig mpfiehlt ihr Lager in ZU;- und Seidenhüten neuester Paoon zu den billigsten Preisen.— Reparaturen gut, schnell und billigft�> U> Es ist erschienen und wurde, soweit bestellt, versandt: Becker, Bernhard. Die«gitation Ferdinand Lassallc'S. Nach tischen Actenstücken. 1. Lieferung. Erscheint in 5—6 Lieft""'-' stj, ä 10 Gr.; für Arbeitervereine k 6 Gr., 6 Stück 1 Thlr. � J1- Meine 3-/-jährige Leipziger Polizeicampagne. 10 Gr.; für Arbeitervereine 6 Gr.. 6 Stück 1 Tblr. (OjJ Ein Complot gegen die Internationale Arbciterassociation. pw. cieller Bericht über das Treiben Bakunin's und der Allia-si �.--l sozialistischen Demokratie). Aus dem Französischen übersetz-.�-tU S. Kokosky. Preis 20 Gr.: für Arbeitervereine 12-/, Gr., u"Ui( 2 Thlr._ --- jdlfUti, Leipzig: Verantw. Redakteur: M. Pretßer. iRedaltion u.. Zechnstr. 44.) K«ick und Verlag der Ä'.nossmschafisbuchdruckerti.->4 j