ich, Set ud es ff. che Erscheint in Leipzig Mittwoch,Freitag,Sonnlag. Bestellungen nehmen an alle Postanstalten u. Buchhand- lungen des In- u.Auslandes. Filial-Expedttionen für die Vereinigten Staaten: F. Ä. Sorge, Bor 101 Hoboken, N. J. Wm. Lueders, 409 Jlaystr. Chicago, Jll. Peter Haß, S. W. Corner Third and coates str. Philadelphia. Abonnementsprers: Für Preußen incl. Stempel- steuer 21>/z Sgr., für die übrigen Deutschen Staaten 16 Sgr. pro Quartal. Monats-Abonnement, werden bei allen Deutschen Postanstalten auf den 2ten u. 3ten Monat und auf den 3ten Monat besonders an- genommen, im Kgr. Sachsen u.Hrzth. Sachs.-Altenburg auch auf den Iten Monat ö'/a Sgr. angenommen. OrgaildersozialdemokratischenArbetterMrteiunddermternattonalenGetverksgenossenschasten. Inserate, die Abhaldmg von Partei-, Bereins- und Volksversammlungen, sowie die Filial- Expeditionen und sonstige Partei- Angelegenheiten betreffend, werden mit 1 Sgr.,— Privat- und BergnügungS« Anzeigen mit 2 Sgr. die dreigefpaltene Petit-Zeile berechnet. Zir. 60 Sonntag. 24. Mai. 1874. lch Wegen der Psingstfeiertage jällt die Mittwochs- Nummer aus. Abonnements auf den„Volksstaat" tür den Monat Änni zu S�s Silbergroschcn werden bei allen deutschen Postanstalten, für Leipzig pro Monat zu 6 Ngr. bei der Expedition, Zeitzcrstr. 44, und bei Colp. Müller, ftir die Umgegend von Leipzig bei den Filial-Erpeditionen: für �»Nmarsdorf, Reudnitz, Neuschöneseid, Anger:c.:c. bei Ö. Stelzer, Reudnitz, Hohlweg, für Plagwitz und Lin- deuau w. bei Frau Hohe, Plagwitz, Zschocher'sche Str. 86, für �onnewitz w. bei Teubert, Bornaische Straße 19, für Kleinzschocher und Umgegend bei Fleischer, Nr. 87 daselbst, i'ur Thonberg bei Horn, Hauptstr. Nr. 95, für Stötteritz bei Gust.Voigt, Schulweg 8, für Gohlis;c. bei O. Penk erl, Hauptstr. 19. Für Berlin wird auf den„Volksstaat" monatlich für Sgr. frei in's Hans abonnirt, bei Trautmann, Engelufer llb, 4Tr.- Garges, Webcrslr. 38; Rub enow, Brunnenstr. 34 jw Laden; Mehner, Elisabcthkirchstr. 1; Vogel, Prinzcnstr. 61; �Krause, Zionskirchplatz 8, 3 Tr. Der Abonnementsbetrag ist bei Bestellung zu entrichten. n- gi ». Der Prozeß Most. Ueber die Prozeßverhandlung, welche am vorigen Sonnabend vor der 7. Kriminaldeputation des Berliner Stadtgerichts statt- hatte, berichtet die«Magdeburger Ztg.", bekanntlich eine erbitterte Gegnerin der Sozialdemokratie, wie folgt: »Der dritte Angeklagte(in derselben Sitzung waren zwei Mit- glieder des Allgem. deutschen Arbeitervereins, Friedrich Wilhelm Ludwig Franz Bock und August Kapell, elfterer zu 1 Jahr, letzterer zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt worden— wir werben über die Verhandlungen ausführlicher berichten; einstweilen sei vur erwähnt, daß sich bei Beiden die Anklage auf Aeußerungen Us öffentlichen Reden bezog, und daß der Herr Staatsanwalt Tesscndorf gegen Bock 2'/» Jahre, gegen Kapell 1 Jahr Gefängniß beantragt hatte.) Der dritte Angeklagte war der ReichStagsabge- vrdnete Redacteur Johann Joseph Most, 1846 in Augsburg ge- boren, katholisch, elfmal wegen politischer Vergehen bestraft, von ber Polizei zu Chemnitz als hervorragender Agitator der sozial- bemokratischen Partei bezeichnet. Most ist angeklagt, in einer am «3. März im CariuS'schen Lokale gehaltenen Rede zur VerHerr- üchung der Pariser Commune gegen§ 130 des Strafgesetzbuchs verstoßen zu haben. Die Arbeiterbewegung wurzelte tief in den bsuligen Verhältnissen, sie erstreckte sich über die ganze civilisirte �velt, hieß es u. A. am Schluß der Rede. Die Sozialdemokraten �ssrebten nur eine friedliche Lösung, ihren Gegnern die Wahl °v»schen Reform und Revolution überlassend. Moltke habe im Rilchstage die Kasernen die besten Erziehungsanstalten genannt; Allgemeinen danke das Volk für solche Erziehung, aber es onnten doch wohl Zeiten kommen» wo es der Regierung Dank 'äg« für die Unterweisung in den Waffen.— In einer andern �rsammlung am 13. April nannte Most das stehende Heer eine Nichtswürdige Institution, wodurch der Absolutismus unter allen umständen anstecht erhalten werde. In diesem Ausdrucke erblickte Kriegsminister v. Kamele eine Beleidigung der Mitglieder des gehenden Heeres und beantragte deshalb die Bestrafung des Red- virs.— Der Angeklagte gab die zweite inkriminirte Aeußerung hne Weiteres zu. Bezüglich der ersten Rede behauptete er, die nter Anklage gestellten Satze, die allerdings von ihm gesprochen forden, seien vollständig aus dem Zusammenhange gerissen und �selben ein ganz unberechtigter Sinn untergelegt worden. Er ihuie für den Vortrag den Verfassungsartikel in Anspruch, welcher Freiheit der Wissenschaft und ihre Lehre garantirt, denn die �schichte sei ebenso eine Wissenschaft wie jede andere. Zum Be- 5?use dessen verlas der Angeklagte einen längeren Auszug seiner ??.be, der von dem als Zeugen vorgeladenen Polizeilieutenant Haseler, der die gedachte Versammlung beaufsichtigte, als im All- �Meinen richtig anerkannt wurde. , Der Staatsanwalt bezeichnete den vorgelesenen Auszug als werthvollcn Belag für die Anklage, da derselbe den aus Uzenden Charakter der ganzen Rede ins hellste Licht stelle. Ge- «Müber der stechen Drohung, daß die Gegner der Sozialdemokratie ur die Wahl zwischen Reform und Revolution haben, gegenüber st schweren Beleidigung, jeder einzelie Soldat sei Mitglied einer J®stSwürdigen Institution, gebe es nur eine Antwort: zwei Jahre ."d sechs Monate Gefängniß.— Der Angeklagte vertheidigte sich längerer Rede. Er unterzog die Berechtigung der Pariser Com- ünc einer eingehenden Erörterung und knüpfte daran die Hoff- feUP. es werde sich kein deutsches Gericht finden, welches den fstüiker der Commune verurtheilte, nachvem andere Staaten so- die Auslieferung der Communards verweigert hätten. Der . �tz: das Volk werde vielleicht der Regierung noch danken für U> Unterricht in den Waffen, sei ganz allgemein hingestellt; waS .. stch dabei gedacht habe, gehe Niemand etwas an, denn Gedanken zollfrei. Auch den dritten Passus der Anklage erachte er für üraflos, da er das stehende Heer nur als Staatseinrichtung für nichtswürdige Lustitution erklärt habe, wodurch sich kein ein- «Per Miliiär bdeiTIgt finden könne. Ueber daS Strafmaß wolle kein Wort verlieren; in letzter Zeit sei man daran gewöhnt worden, in Bezug auf Strafanträge so Manches zu hören, was man bisher für unmöglich gehalten habe. Er hoffe bestimmt aus seine Freisprechung.— Um 5 Uhr Nachmittags setzte der Gerichts- Hof die Verkündigung des UrtelS auf Dienstag Mittag 1 Uhr auS." Wir wollen aus diesem Bericht, den wir in der Freitags- nummer ergänzen zu können hoffen, vorläufig nur zwei Punkte herausgreifen. Erstens den UriaSbrief, welcher Most von der Chemnitzer Polizei ausgestellt worden. Die Chemnitzer Polizei hatte unzweifelhaft das Recht, dem Berliner Gericht die verschie- dentlichen Conflikte, die sie mit Most gehabt, mitzutheilen; wir bestreiten ihr aber durchaus daS Recht, Most als„hervorragenden Agitator der sozialdemokratischen Arbeiterpartei" zu denunziren. Es verstößt gegen kein Strafgesetz,„Agitator der sozialdemokrati- schen Arbeiterpartei" zu sein, und folglich auch nicht„hervor- ragender Agitator der sozialdemokratischen Arbeiterpartei" zu sein. Wozu also diese Betonung der Parteistellung und Parteithätigkeit Mösts? Wenn wir erwägen, daß nach allge- meiner Annahme unter den Berliner Richtern eine der fozialdemo- kratischen Arbeiterpartei feindselige Stimmung herrscht, drängt sich uns der Schluß auf, daß das Verfahren der Chemnitzer Polizei durch die Absicht diktirt wurde, unter den Richtern, die MostS Prozeß abzuurtheilen hatten, eine Most feindselige Stimmung zu erzeugen. Jedenfalls war die betreffende Charakteristik geeignet, das Urtheil der Richter zu Ungunsten Mösts zu beeinflussen; und wir halten die Chemnitzer Polizei nicht für so naiv, über Ten- denz und Wirkung ihrer Denunziation im Dunkel gewesen zu sein.— Und zweitens, wie konnte Herr Tessendorf sich erdreisten, das Wort Mösts: Die Gegner der Sozialdemokratie hätten nur die Wahl zwischen Reform und Revolution für eine„freche Droh- ung" zu erklären? Den Ausdruck„frech" wollen wir dem Tessen- dorfischen Bildungsgrad, mit welchem wir uns gelegentlich und zwar sehr bald beschäftigen werden, zu Gute halten, für jetzt richten wir an Herrn Tessendorf blos die Frage: wo steckt die „Drohung"? Wenn gesagt wird, wie Most es gesagt hat:„Die soziale Frage drängt ihrer Lösung zu; erfolgt diese Lösung nicht auf dem Wege der gesetzlichen Reform, dann erfolgt sie auf dem Wege der gewaltsamen Revolution", so ist das eine durch die ge- sammte historische Entwicklung begründete Wahrheit, eine Wahr- heit, die nicht bloS von Sozialdemokraten, sondern auch von Männern der Wissenschaft, welche der Sozialdemokratie fernstehen, ausgesprochen worden ist, z. B. von Professor H. von Scheel, in seiner„Theorie der sozialen Frage". Daß Herr Tessendorf diese Wahrheit für eine„Drohung" ausgibt, beweist nur, daß Herr Tessendorf 1) nicht weiß, was eine„Drohung" und gar eine Drohung im juristischen Sinn ist; und vaß er 2) von dem historischen Entwicklungsprozeß keine Ahnung hat. Die juri- stischen und geschichtSphilosophischen Kenntnisse deS Hrn. Tessendorf sind offenbar hinter seinem staatsanwaltlichen Eifer bedenklich zu- rückzeblieben. Wir empfehlen Hrn. Tessendorf nochmals die goldne Regel Talleyrands: Pas trop de zöle! Nicht zuviel Eifer! Zum Glück für Herrn Tessendorf gibt es noch„Richter in Berlin".„Die siebente Criminaldeputation", wird der„Deutschen allgemeinen Ztg." auS Berlin, d. d, 19. Mai, geschrieben,„pu- blizirte am Dienstag in dem Prozesse gegen den sozialdemokrati- schen Reichstagsabgeordneten Most daS Urtheil. Dasselbe lautet auf Schuldig der Änreizung verschiedener Klassen der Bevölkerung gegen einander(Z 130 des ReichS-Strafgesetzbuches), dagegen auf Freisprechung wegen Beleidigung der Mitglieder der Armee, und verhängt über den Angeklagten eine Gefänguißstrafe von ändert- halb Jahren. In den Erkenntnißgründen wurde hervorgehoben, daß das„Fiat juatitia", welches der Reichstagsabgeordnete am Schlüsse seiner Vertheidigung ausgerufen, speziell als Richtschnur de« Urtheils gegolten habe. Die Redefreiheit, welche der Ange- klagte bei seinem Vortrage über die Pariser Commune für sich in Anspruch genommen, sei an gewisse Grenzen gebunden, und die Lehrfreiheit anlangend, welche Most gleichfalls herangezogen habe zu seiner Entlastung, so könne diese nur in ganz objectiven, doctri- uären und jeder politischen Färbung entbehrenden Vorträgen be- thätigt werden. Die inkriminirte Rede würde eventuell straflos sein, wenn solche in der Versailler Nationalversammlung oder vor einer Vereinigung von GeschicktSforschern oder vor Gegnern der Commune gehalten wäre. Vor hiesigen Sozialdemokraten vor- getragen, involvire solche aber die Momente des bezüglichen ß 130. Die Ausdrucksweise des Angeklagten:„das Militär ist eine nichts- würdige Institution", wurde in der Begründung des in diesem Punkie freisprechenden Erkenntnisses als eine Beleidigung der Arme« nicht erachtet,(ebenso wenig, wie wenn Jemand die indi- rekten Steuern schlecht machen würde, dieser wegen Beleidigung von Steuerbeamten bestraft werden sollte. Die Höhe der erkann- ten Strafe wurde durch dir Eigenschaft des Berurtheilten als ReichstagSabgeordneter sowie auch durch die Borstrafen desselben motivirt." Aus dem Schlußsatz erhellt, daß„die Eigenschaft des Ver urtheilten als Reichstagsabgeordneter" von den Berliner Richtern als strafverschärfendes Moment aufgefaßt worden ist. Mit andern Worten, Most soll deshalb auf 1'/- Jahre ins Ge- sängniß marschiren, weil ihn 10,000 Chemnitzer Arbeiter zum Reichstagsabgeordneten gewählt haben! Abgesehen von der junsti- schen Monstrosität(Ungeheuerlichkeit) ist dies eine Insulte der Wähler MostS, die in der Person ihres gewählten Vertreters thätlich beleidigt werden, und ferner ist's eine flagrante Be- schimpfung des Reichstags, welcher durch diese Motivirung implidte als eine Versammlung von Lumpen und Ver- blechern hingestellt wird. Der Reichstag möge sich bei den „Berliner Richtern" bedanken; die Chemnitzer Arbeiter stehen über den Insulten der„Berliner Richter". Politische Uebersichto — Ein Vergleich. Anläßlich des Putbus-Biron-SkandalS wird der„Frankfurter Zeitung" aus Berlin geschrieben: „Ein neckisches Spiel des Zufalls will, daß mit diesen fürst- lichen Skandälen die gerichiliche Verhandlung gegen den Reichs- tagsabgeordneten Most zusammenfällt. Dieselbe fand vorgestern statt, doch wird daS Urtheil erst morgen Mittag publizirt werden. Most hat sich mit großer Gewandtheit vertheidigt und wenn man auch nur den dürftigen Abriß, welchen die hiesige Presse von seiner Rede gibt, mit der neulichen Vertheidigung deS Fürsten Putbus zusammenhält, so wird kein Unbefangener darüber im Zweifel sein, wo mehr Anstand, Bildung und Talent zu finde» ist, bei dem Buchbindergesellen oder bei dem Pair von Preußen. Doch daS ist daS Wenigste bei dieser unwillkürlich sich auf- drängenden Parallele. Fürst PutbuS ist von einem makellosen Volksvertreter in öffentlicher Parlamentssitzung unter Beibringung einer erdrückende» BeweiStast der„Betrügerei" und des„Schwin- delS" geziehen worden, das ganze Land ist in Auflegung, aber bis zu den Ohren der Staatsanwaltschaft scheint nicht die leiseste Kunde von diesen seltsamen Borgängen zu dringen. Hr. Most dagegen hält vor Monaten in einem kleinen Vereine eine Rede, in welcher er theoretische Ansichten von der Bedeutung der Pariser Commune und dem Werthe gewisser Reichsinstitutionen kundgibt, welche einigermaßen von der herrschenden Meinung abweichen und er wird zwangsweise durch halb Deutschland geschleppt, mit ge- meinen Verbrechern in dieselbe Kerkerzelle geworfen und Hr. Dessen- dorf, der von der liberalen Presse hochgepriesene Staatsanwalt be- antragt gegen ihn eine zweieinhalbjährige Gefängnißhaft." Das Urtheil der„Richter in Berlin" ist, wie eö scheint, extra gemacht, auf daß die Natur der Stieber-Bismarck,-Wag- ner'schen„Schöpfung", auch genannt„Reich der Gottesfurcht und flammen Sitte", recht klar werde. Für ehrliche Männer des Volks das Gefängniß, und für die— Putbusse und Birons— Hochwürden und Fürstenhuld. — Schöppenstedt in Sachsen. Der hohe Stadtrath von Pegau hat im Januar dieses Jahres an die Bürger und Ein- wohner„seiner" Stadt eine Bekanntmachung erlassen, welche harte Strafen verhängt über jene nnglücklichen Pegauer, welche ihre Communal- und Schulgelderabgaben nicht bezahlen konnten und veshalb bereits erfolglos ausgepfändet worden sind, oder jene be- drohen, die daS an sich schon harte Unglück haben, Almosen von der Stadt in Anspruch nehmen zu müssen. Bis nach erfolgter Bezahlung, refp. Restituion sind sie, wie im Mittelalter, in die große Acht gethan; der Mas lautet, daß sie bis dahin von allen öffentlichen Vergnügungen, welche mit Geldaufwand verbunden sind, sowie von der Betheiligung an geschlossenen Gesellschaften ausgeschlossen sind, bei— man staune— Gefängnißstrafe! O, Ihr glücklichen Restänten in andern Orten! Aber bis ins dritte und vierte Glied geht der Pegauer Stadtrath; Gefängniß- strafe und Geldbuße schwebt auch über den unglückseligen Häuptern der Gastwirthe, welche einen Verfehmten am Billard-, Kegel-, Karten- oder Würfelspiel, resp. am Tanzvergnügen sich betheiligen lassen, oder jener Kaufleute, welche den Gebrandmarkten geistige Getränke verkaufen, endlich aber auch über den geschlossenen Ge- sellschaften, welche einen Ausgestoßenen in ihren Kreis aufnehmen. Eine Liste der Geächteten wird von Rathswegen an alle Gast- wirthe, Kaufleute, Gesellschaften u. f. w. besorgt.— Die„Dresdn. Nachrichten" jammern:„Wo bliebe denn da die persönliche Frei- heit?«— Wo die geblieben ist, haben wir schon oft gesagt und haben auch gar keine Lust, sie für jene Narren wieder herbeizu- wünschen, die von jeher behauptet haben, daß man sich gar nicht wohler fühlen könne, denn unter den gegenwärtigen Zuständen. Wir würden uns freuen, wenn die horrible Maßregel deS Pegauer Stadtraths endlich einmal wenigstens am Orte den blinden Glau- ben an die Phrasen von„Freiheit" zerstörte, die man von jedem „Patrioten" hören kann. Und wurde doch erst kürzlich im Reichsf- tage sogar gesagt, daß das Maß persönlicher Freiheit nir- gendS größer sei, als in Deutschland! Nun, der Stadtrath von Pegau hat's illustrirt! — VolkSzeitungSweiSheit. Die Berliner„BolkSzeitung" schreibt in einer der letzten Nummern: „Arbeitergroschcn. DaS Gesammtvermögen der VerbandS-Jn- validen-Kasse der Hirsch-Duncker'schen Gewerkvereine beträgt gegen- wärtig 33,376 Thlr. 13 Gr. 7 Pf., das der(von der Verbands- Jnvaliden-Kasse getrennten) Invaliden- Kasse des GewerkvereinS der deutschen Maschinenbau- und Metallarbeiter 16,400 Thlr., zusammen also über 50,000 Thlr". Dazu bemerkt der Braunschweiger„Volkssreund": „Also diese 50,000 Thlr., diese kolossale Summe, in 8 Jahren aufgebracht, sind Ärbeitergroschen; und was sind die 100,000,000, also daS 2000fache jener 50,000 Thlr., welche allein für das Militär ausgebracht werden, anders als Arbeitergroschen? Sind jene 50,000 Thlr. auch nur geeignet, für 100 Arbeiter die Garantie zu geben, daß sie im Falle der Invalidität vor der ärgsten Noch geschützt sind.« Damit die„Volkszeitung" indessen völlig begreift, daß eö auch „Arbeitergroschen" gibt, die nicht in Gewerkvereins- oder Gewerk- schaftskassen als„Vermögen der Arbeiter", sondern in den seuer- festen Schränken„großer Herren« als„Entbehrungslohn" ange- sammelt sind, möge sie sich merken, waS die„deutsche Reichs- comspondenz" aus Essen berichtet: „Der Geh. Commerzienrath Krupp in Esten hatte bisher 7,200 Thlr. Einkommensteuer bezahlt. Wie uns berichtet wird, ist Herr Krupp sitr das Jahr 1874 in die 117. Steuerstufe ge setzt und zu einem Steuerbetrage von 50,400 Thlr. veranlagt worden. Diese Summe würde somit bei einem Zinsbetrage von 3 Prozent veranlagt ein Einkommen von jährlich 1 Million und 630,000 Thlrn. repräsentiren". Dazu bemerkt der Münchener„Zeitgeist": „Bisher hat also der„große Industrielle" von seinem Eiu kommen nur 3h Prozent als Steuer gezahlt, d. h. sehr viel weniger als jeder andere preußische Bürger. Jnterestant wäre es, zu erfahren, wie viel Arbeiter des Herrn Krupp zusammen eine Jahres- einnähme von 1,680,000 Thlr. haben und wie hoch die Steuer- summe ist, welche diese Arbeiter an den Staat entrichten müsten." Wenn sich also die„Volkszeitung" mit„Arbeitergroschen" be- schäftigen will, so möge sie das vom„Zeitgeist" angedeutete Rechenexempel machen und Herr Max Hirsch, der Freund der „Volkszeitung" mag zu seiner Erbauung versuchen, die Jahres- rente dcS Herrn Krupp mit dem Lohne von der entsprechenden Anzahl von Arbeitern mittelst der famosen Harmonielehre„unter einen Hut" zu bringen. Schließlich sei an die„Bolkszeitung" und ihren GanymedeS (Lieblicher Jüngling) Max Hirsch die Frage gerichtet: Wer ist eS, der von den„Arbeitergroschen" existirt; die so- zialdemokratischen Agitatoren, Herr Krupp, oder die ganze heutige Gesellschaft? Und wer ist am achtungswerthesten— der am meisten oder am wenigsten„Arbeitergroschen" einsteckt? Und wer ist zu verdammen: der dies unbefugte Einstecken fremder„Arbeiter- groschen" harmonisch findet, oder der diesem großartigem Un fug ein Ende zu machen trachtet? — BeneidenSwerth. Der sächsische Staatsminister Herr von Friesen that in der Kammersitzung vom 19. Mai die klassische Aeußcrung: „In Sachsen gibt eS keine 100 Personen, welche nicht mit vollem Herzen zum Reiche ständen und über das Verhältniß Sachsens zum Reiche glücklich wären." Der Glückliche! Es war ihm vergönnt, zu schlafen, oder zu träumen, als in Sachsen bei den ReichStagSwahlen 93,000 Stim- men auf Sozialdemokraten fielen. Möge er sanft geruht haben, und der Gott, der nach dem„Kamerad" so„groß ist im Sachsenland", möge ihn weiter träumen lassen! — Parteigenosse R. Jacobi in Frankfurt ist wegen Be leidigung des deutschen Kaisers und des Königs von Sachsen zu 4 Monaten Gcsängniß verurcheilt und in Haft behalten worden. Der Staatsanwalt hatte 6 Monate beantragt. Gewerksqenossenschaftliches» Metallarbeitergewcrkschnft. ßhemnitz, 19. Mai. Die den Bevollmächtigten zugesendeten Sammelbögen möge man in ausgiebigster Weise verwenden und nach dem Gebrauche an den Hauptkassirer Karl Herm. Hickethier, Chemnitz, Poststi. 34, gelangen lassen. Endlich waren nun auch einmal die ersten 49 Protokolle des Hannoverschen Eisen- und Metallarbeitercongresses vom Drucker zu erlangen, eS konnte dieser- halb den Bevollmächtigten nur je 1 Stück zugesendet werden. Statuten wurden bis jetzt gleichfalls nur ein kleiner Bruchtheil geliefert. Als neue Mitgliedschaft ist Schw.-Hall zu verzeichnen; die Adresse des Bevollmächtigten folgt nach. Hinsichtlich des Allg. Metallarbeiterverbandes, dessen 1. Vor- sitzender Bäthge, Berlin, Dresdnerstr. 5, 4. Et., ist an Stelle des inhaftirten Genossen Slauk H. Havenilh, Berlin, Lmienstr. 79, als zweiter Vorsitzender eingetreten, und findet die Generalver- sammlung dieses neuen Verbandes am 5. Juli d. I. zu Kassel statt. Richard C. I. Wolf. Gewerkschaft der Maurer und Zimmerer. Nraunschweig. Schon fett längerer Zeck stehen unsere Fach- genossen von Geestendors, Geestemünde und Bremerhaven mit ihren Arbeitgebern in Unterhandlung wegen Lohnerhöhung, dieselbe besteht darin, den Minimallohn pro Tag auf 1 Thlr. 10 Gr. zu stellen und eine halbe Stunde Vesperzeit, für Sonntagsarbeit den doppelten Tagelohn und für jede Ueberstuude 6 Gr. zu bezahlen. Kollegen allerorts! Wer nur die Verhältnisse dort einiger- maßen kennt, muß sich sagen, daß diese Forderungen höchst billige und gerechte sind, zumal die Lebensmittel und Miethpreise dort ganz enorm hoch stehen, noch hinzugerechnet die schädlichen AuS- dünstungen, welche sich in den Hafenstädten in Form des kalten Fiebers geltend machen und meistens lange Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen. Die dortigen Fachgenossen haben nun in der am Sonntag den 10. Mai zahlreich besuchten Versammlung beschlossen, die 14tägige Kündigung einzureichen, weil ihnen bis jetzt die Arbeit- geber schroff gegenüberstehen. Diese Zeit ist nun den 25. Mai abgelaufen, kommen bis dahin die Meister den Gehilsen nicht aus irgend welche Weise entgegen, so ist die Möglichkeit vorhanden, daß nach Pfingsten dort der Strike ausbricht. Darum ist es schon jetzt nothwendig, daß der Zuzug nach dorthin ferngehalten wird, damit der Sieg den Genossen nicht schwer gemacht wird. Es werden daher alle arbeitersieundlichen Bläcker gebeten, vor Zuzug nach den genannten Orten zu warneu, umsomehr als die dortigen Arbeitgeber durch Bekanntmachungen in verschiedenen Blättern Arbeiter heranzuziehen suchen. Noch theile ich mit, daß die Vorortsverwaltung in ihrer letzten Sitzung beschlossen hat, den allgemeinen Gewerkschafts Congreß in Magdeburg zu Pfingsten durch zwei Delegirte zu beschicken. Es wurden gewählt: Gäbler(Dresden) und Rieke(Braunschweig). Es ist nun nach den bereit« an uns ergangenen Miitheilungen betreffs der Urabstimmung festgestellt, daß sich die Majorität für Streichung de« Wortes„international" enschied. Wir fordern daher alle Bevollmächtigten auf, in den Gewerkschafts- sowk in den Krankenkassen-Statuten dieses Wort zu streichen, so daß es nun fortan einfach heißt: Gewerkschaft der Maurer und Zimmerer. Gelder zur Hauplkasse gingen ferner ein von Schöningcn 2 Thlr. 17 Gr., von Augsburg 6 Thlr., von Braunschweig sammlung ist folgende Tagesordnung festgestellt: 1) Rechenschafts bericht der Hauptkranken-, sowie der Hauptgewerkschafts-Kasse 2) Wahl des Vororts und der Verwaltung. 3) Nothwendigkeit der Agitation. 4) Berathung über Anschluß an die Union 5) Geschäftsordnung. Dieses zur Notiz allen Mitgliedschaften; mögen nun dieselben Anträge zur Generalversammlung rechtzeitig an uns einsenden. Wir machen auf Z 25 und 27 des Statuts besonders aufmerksam. Der Hauptkassirer Carl Bock wohnt Kaffee twete 5. Mit Gruß und Handschlag Für die Verwaltung: Heinrich Rieke, Vorsitzender. Gewerkschaft der Schuhmacher. Neue Mitgliedschaften: Fürth: Bevollmächtigter Nußlein bei Schmidt, Schwabbacherstraße Nr. 3; Kassirer Stadtler, Alexander straße Nr. 19; Schriftführer Steiner unv Kontroleur Kreß. Bieberach in Würtembcrg: Bevollmächtigter Friedrich Haug, bei Dietterle; Kassirer M. Schmidt bei Dietterle; Kontroleur St. Haas, A. F. Schänzle. In Mannheim ist Bevollmächtigter Ernst Maurer bei Rceß, I. 2. Nr. 7. Wir ersuchen die Beamten der Gewerkschaft, daS an sie gesandte Material sorgfältig aufzubewahren, da dieselben von jetzt ab für Alles aufkommen müssen, wenn nicht der Beweis erbracht wird, daß eS unverschuldeter Weise abhanden gekommen ist. Ferner wollen die Mitgliedschaften, welche GewerkschaftS-Statuten brauchen, sich mindestens 14 Tage bis 3 Wochen nach der Generalversamm lung geduldigen, da keine mehr auf Lager sind, können aber bis dahin mit Mitgliedskarten aushelfen. Gruß W. Bock. Wir warnen vor Zuzug nach Wiesbaden. Der Hauptkassirer A. Köllein wohnt Hützelsgasse Nr. 16. D. O. ZSürzburg. Auch hierorts haben wir wegen unserer gedrückten Lage eine Lohnforderung an die Herren Arbeitgeber gestellt, welche aber von diesen verweigert wurde mit der Bemerkung, die jetzigen Löhne seien den Zeitverhältnissen ganz angepaßt. Ob die Löhne zum Leben oder zum Verhungern angepaßt sind, darüber fehlen uns nähere Aufschlüsse von Seite der Herren„Arbeitgeber". Bloß viejenigen Arbeiter, welche Halbstiefeln 1. Classe machen, erhielten pro Paar 12 Pf. mehr. Auch ein schöner Gnadenbrocken. Die Humanität der Meister reichte sogar soweit, daß sie es jedem Mit gliede ihres Vereins sieistellten, die Löhne nach Gutdünken aufzm bessern. ES blieb aber bis dato die freiwillige Aufbesserung in ihren Taschen, da eS ihr feiner Geldnero nicht zuließ, unfern Forderungen nachzukommen. Wir waren jedoch mit diesem Re sultate nicht zufrieden und sandten den Meistern eine Rückantwort, worin wir unsere gerechte Forderung aufrecht hielten. Unsere Forderung bestand in 20 Prozent für Herren-, 10 Prozent für Damen- und 10 Prozent für geringere Arbeit. Da aber die Herren Arbeitgeber bislang kein Lebenszeichen von sich gaben, sahen wir unS genöthigt, ein drittes Schreiben an sie zu richten, worauf wir gegenwärtig noch Antwort erhalten sollen. Mit collegialischem Gruß Der Bevollmächtigte. Allgemeiner deutscher Töpferverein. Sämmtlichen Mitgliedschaften(Oesterreichs und der Schweiz) diene hiermit zur Nachricht, daß der Strike in Nürnberg durch festes Zusammenhalten der Collegen zu ihren Gunsten sich ent- schieden und beendet ist._ Der Vorort: F. Schmeißer. Korrespondenzen« chroßenhai«. Sehr lange ist über die Thätigkeit der hiesigen Mitgliechchaft nichts berichtet worden und doch haben wir von verhältnißmäßig guten Errungenschaften zu sprechen. Seitdem der Herr Professor Richter durch seine Candidatenrede und der zu seiner Partei sich bekennende Bürgermeister Ludwig-Wols durch seine famose GcfetzeSunkenntmß(§ 4 des Vereins- und BersammlunzS- gesetzes) Propaganda für unsre Partei gemacht haben, seitdem er- reichten die persönlichen Reibereien unter den damals sehr wenigen Mitgliedern ihr Ende; der Geist der Zummengehörigkeit machte sich geltend und bewirkte ein vernünftiges Handeln, zu welchem ja die Wahl Material in Masse lieferte. Der anerkennenswenhen Thätigkeit der wenigen Mitglieder ist nicht nur der Sieg, welcher am hiesigen Platze über die Fortschrittspartei, mit dem gesetzesun- kundigen Bürgermeister an der Spitze, errungen wurde, zu danken, 'ondern dieselbe hat auch die Erhöhung der Mitglicderzahl auf 30 Mann, welche einen festen Kern bilden, bewirkt. Ferner sind durch diese Thätigkeit Anknüpfungspunkte mit Riesaer Arbeitern erzielt werden. Wie überall, so verschafften sich unsere Prinzipien in den Herzen und Köpfen der Riesaer Arbeiter schnellen Eingang und erhalten eine tüchtige Beförderung durch verzweifelte, seitens der Behörde anSgeführte„Tessendorfiaden". Natürlich bewirken diese Letzteren immer daS Gegentheil von dem, was sie bezwecken ollen; war früher der Erfolg zweifelhaft, so ist er jetzt erfreulich zu nennen.— Obwohl die hiesigen Parteigenossen ihr Möglichste« thun, läßt es die große Masse, welche uns während der Wahl zum Siege verhalf, bei der Sympathie bewenden und sehr spärlich wächst die Mitgliederzahl. Immer ist aber eine kleine, sichselbstbewußte Schaar, die energisch handelt, besser, al« eine große Masse, welche durch Flauheit zur Unthätigkeit verdammt wird. Wir werden also tapfer weiter arbeiten.— r. Aerkin, 19. Mai. Das Wachsthum unserer Mitgliedschaft hält mit den Verfolgungen von„maßgebender" Stelle gleichen Schritt. Die letzten Versammlungen haben uns wieder 76 neue Mitglieder zugeführt. Parteigenossen! Dieses ist die beste Antwort für Diejenigen, welche glauben,„Einschüchterungsversuche" genügten, uns von der großen Idee der Sozialdemokratie, der Erlösung der darbenden Menschheit abzubringen. Schritt für Schritt, unauf- haltsam dringt unsere Lehre in die Massen; sorgt allerorts dafür, daß die Organisation der Partei durch Anschluß der Gleichgesinnten gestärkt wird. Ein Ort muß mit dem andern wetteifern; hier laffen wir die„freie Concurrenz" gelten. Den Berliner Partei- genossen aber hier den Dank für die eifrige und unermüdliche Unterstützung; wenn so fort gearbeitet wird, kommen wir bald auf 1000 Mann; die Erreichung des ersten Tausend feiern wir durch ein großes Arbeitersest. Gesinnungsgenossen, gebt uns die Bruder- band!_____ Vertrauensmann. Briefkasten Genossenschafsbuchdruckerei. Antheilschetne bez. Antheilquüiunzen erhielten ferner: C. B. 3 Thlr. In Stötterih N Anzeigen:c. /Criftt Sozialdemokratische Arbeiterpartei. Mittwoch, d. 27. Mai, Abends halb 9 Uhr: Versammlung bei Hrn. C Breuer, Eigelstein 25.— Tagesordnung: Entstehung de« Sozialismus. Wegen der wichtigen Tagesordnung bittet um recht zahlreichen Besah Der Vertrauensmann. P lu F Gewerkschaft der Maurer und Zimmerer. Dienstag keine Versammlung. Sonnabend, d. 30. Mai, Abends 8 Uhr: Versammlung bei Zeid- ler, gw Windmühleustr. 7.— Tagesordnung: Sozialer Wochenbericht. GewerlschaftSangelegenheiten. Gäste sind willkommen. Zahlreiches Erscheinen erwartet D. Bev. Ich ersuche die Expeditionen derjenigen Paneiblätter, welche mir pei Kreuzband übermittelt werden, gefälligst das franciren nicht zu übersehe» indem im Unterlassungsfälle ein bedeutender Portosatz hier am Orte z« entrichten ist. Frankfurt a. M. F. Ellner. C Allen Parteigenossen und Freunden bei meiner Adresse von hier nah Weimar ein„herzliches Lebewohl". Meerane, 20. Mai 1874. E. Prtermau». Adolph Kepner BucIiMiilUer, Breslau, Griibsclinerstrasse No. 33. I W Bibliographische Centraiagentur. 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In klarer und ein- acher Schreibweise werden die Mängel und Schwächen unserer Schule von dem Verfasser enthüllt; aber dabei versteht e« derselbe, anznrege« und zu zünden und gerade an der gezeigten Trostlosigkeit der heutige« Zustände den energischen Willen zu weckea, andere bessere Schule« herbeizuführen. Braunschweig, 22. Mai 1374._ W. Bracke jr.[St m tai hä Soeben erschien die 11. Lieferung vom Leipziger Hochverrlithsprozeß (Liebknecht'S„ungehaltene" Rede enthaltend). Preis pr. Lwfg. 2 gr. 5 pf. 3c Espedition deS„Volksstaut". fü h« eil br »a pr C; $ di de % fck der Redaktion. Z. I). Z. in Zürich: Ja; geben Sic uns Ihre Adresse an, daa it Sie Antwort erhalten können. R. in T.: Brief folgt. 14 Thlr. 25 Gr., von Nürnberg 8 Thlr. 12 Gr.. von Chemnitz! A. S. in Frankfurt: Die Sache wird sich dieser Tage wohl erledigen. �< � �r.. cr\- fix,, Oi, w.... r<> m 5~ J-w V i hrr ßröebittoti. Sfftrt.l hipr"sg. 9.. fV(SiV 17 r» Ofttt ICrrrnFfnn 5 Thlr. 12 Gr. 4 Pf., von Geestendors bei Bremerhaven 22 Thlr.;..der.Expedition. Mm hier Ab. 2. Q. Er. 17 5" Khn Frankfurt 25 Gr 3 9«?oA fordern wir die Collie» i" �V- �chr. Gr. 29 5. Stlzr hier 2 Gr. Krgnff Schr. 6 Gr. Mllr hier m � ai i« r« nh-i m Eßlingen m 22 5. Hllmnn Stuttgart Schr. Thlr. 3 18 5. G. Rdr (Würlembe.g), Passau, Pfersee(Baiern) und Schwarzenbach a. d.; ��ndorf Schr. Tblr. l 15. Kchschmdr Harzburg Schr. Tblr. 1 10. Saale auf, mit uns in Correfpondenz zu tieteu. Dem Fackge-jO Wnklr Oederau Schr. Gr. 8 5. Arb.- Bild.- Verein Meeran Ab. Nossen Herrn Grunitz zu Allstedt in Thüringen zur Notiz: JhiiThlr. 3 17. Brief kam zu spät, es konnte Niemand kommen, also den Soan-!� Sank) f. pol. GemaKregeltrl tag nach Pfingsten. n..„,„.„ �, R. Mrtn hier 10 gr. Stenogr. Club im A.-B.-V. hier 15 gr. Z£. Abonnements auf die New-Uorker„Arbeiter- Zeitung" nimmt die Unterzeichnete ent- gegen. Der zweite Jahrgang begann am 7. Febr. 1874; mit 4. April bn« iwoite Quartal.— Die.. Arbeit- 2-i s,. �»in* sck di er da« zweite Quartal.— Die„Arbeiter-Zeitung" erscheint wöchentlich ei«' mal. Preis pro Quartal 1 Thlr. 5 Gr. Zahlreichen Auflrägen sieht entgegen Leipzig. Die Expedition de?„Volksstaat." jmÄ sä ge Soeben erschienen und durch uns zu beziehen: —«vy»»»»».»» MllV VUlvy Uli O jjU lajUV111• Neues und Altes. Zu unserer Mitte Juni in Coburg stattsindenden Generalver- i hier 20 gr. Eine Vertheidigungsschrist von G. A. Demmler zu Schwcri«- Leipzig, 19. Mai 1874._ Die Excedidion de«„Volksstaat"-�. Leipzig: Vrrsniw. Redakteur: M. Preißer.(R-b?kt>on a. Expesin»" Ze. e::lr. if.) SsiKf«a» S:rwg d« fo ta ßi D zu B w sä