I �rscheiui in Leipzig lMtiwoch,Freieag, Sonntag. Bestellungen nehmen an alle Pypanstalten u. Buchhand- !!ungel- dcsJn-u.Auslandes. Filial-Expeditionen für die Vereinigten Staaten: F.A.Sorge, ! Box 101 Hoboken, H. J. Wm. Lueders, iö9 Maystr. Chicago, Jll. Peter Haß, W. Corner Third and coates str. Philadelpliia. Abonnementspreis: Für Preußen incl. Stempel- steuer 21'/, Sgr., für die übrigen Deutschen Staaten 16 Sgr. pro Quartal. Monats-Abonnements werden bei allen Deutschen Postanstalten auf den 2Ien u. 3 ten Monat und auf den 3 tat Monat besonders angenommen, im Kgr. Sachsen u. Hrzth. Sachs.-Altenburg auch auf den 1 ten Monat ü 5>/z Sgr. angenommen. OrgandersozialdemokratischenArvetterparteiundderinternationalenGewerksgenossenschasten. Inserate, die Abhaltung von Partei-, RtreinS- und Kolksvers nmmlungen, sowie die Filial- Expeditionen und sonstige Partei- Angelegenheiten betreffend, werden mit I Sgr., Anzeigen mit 2 Sgr. die dreigespallene Petit«Zeile berechnet. Privat- und Vergnügung?- srrir Sonntag 5 31. Mai. 1874. . Abonnements aus den„Volksstaat" den Monat Juni zu 5 1,3 Silbergroschcn werben bei t.«n deutschen Postanstalten, für Leipzig pro Monat zu 'J�SJr. bei der Expedition, Zeitzerstr. 44, und bei Colp.Müller, A die Umgegend von Leipzig bei den Filial-Expeditionen: für «'»lkmarsdorf, Reudnitz, Neuschönefeld, Anger:e. ic. bei !»• Stelzer, Steudnitz, Hohlweg, für Plagwitz und Lin- chülu je. bei Frau Hohe, Plagwitz, Zschocher'sche Str. 86, für Äwitz ic. bei Teubert, Bornaische Straße 19, für �tinzschocher und Umgegend bei Fleischer, Nr. 87 daselbst, ff Thonberg bei Horn, Hauptftr. Nr. 95, für Stötteritz f Eust. Voigt, Schulweg 2, für Gohlis w. bei O. P e u k e r t, sUptstr. 19. ' Für Berlin wird auf den„Volksstaat" monatlich für �gr. frei in'S Haus abonnirt, bei Trautmann, Engelnfer MTr.; Görges, Weberstr. 32; Rub enow, Brunnenstr. 34 Kadenz Metzner, Elisabethkirchstr. 1; Vogel, Prinzenstr. 61; Nie, Zionskirchplatz 2, 3 Tr. Der Abonnementsbetrag ist bei Bestellung zu entrichten. Politische Uebersicht� Der ehrliche Max Hirsch guittirt die Züchtigung, welche Ü? ihm neulich(Nr. 52) ertheilt, in folgender Form:„Die derbe -Mheit, die wir dem Leipziger„Volksstaat" in Nr. 17 wegen iwr Verleumdung der GewerkvereinS-Deputation gesagt, ist selbst Adas überaus dicke Fell deS genannten Blattes nicht ohne Struck geblieben. In fast 1'/» langen Spalten sucht die Re- "ijion, wie üblich, durch allerlei Ausflüchte und Verdrehun- � sich rein zn waschen. DerRückzrathSverkrümmung habe sie die � Station nur beschuldigt, weil diese durch ihren Sprecher, Hrn. krejtck, die furchtbare„Denunziation" losgelasien habe:„die �stützungLkassen seien das wirksamste Mittel, den Ausschreitun- � der Sozialdemokratie entgegenzutreten." Daß Hr. Andreack •-dieser Aeußerung— abgesehen von ihrer offenbaren Richtig- ..— direkt provozirt wurde durch die Regierungsoersügungen, >he die Gewerkvereins-, Kranken-:e. Kassen als AgitationS- .ül der extremen Sozialdemokratie hinstellten(!!), davon hat Irlich die weise Redaction des„Volksstaat" keine Ahnung. 2* elende Manöver der gedachten Nedaetion, nachträglich die �id dieser sog. Denunziation von den vier Gewerkvereins- Detern aus den, damals nicht einmal in Berlin anwesenden ? Max Hirsch abzuwälzen, richtet sich in den Augen jedes an- �tgen Menschen selbst!" �BsaS sich in den Augen jedes anständigen Menschen selbst das ist die Feigheit und Verlogenheit dieser Polemik. druckt Hr. Hirsch, anstatt zu keifen, nicht ehrlich unsere iwort aus seine Schimpfereien in Nr. 17 deS„Gewerkoereins" Seine Leser würden dann gesehen haben, was es mit der den Wahrheit" für eine Bewandtniß hat, die er uns gesagt will. Durch das„elende Manöver" am Schluß der obigen l®e hat Hr. Hirsch sich beiläufig in komischster Weise selbst- Nötigt. Er behauptet doch, die„sogenannte" Denunziation '1� sehr verdienstliche Handlung gewesen. Wie kann er es ' V.für ein„elendes Manöver" erklären, daß wir ihm das -�°ienst dieser verdienstvollen Handlung zu sichern bemüht sinh? Jsiffige Max! ehrliche Max hat auch eine geheime Ahnung, daß er in ']?• Polemik eine sehr traurige Rolle spielt, und, wie das seit .-�cheiigedenkeii Sitte ist bei Gentlemen in ähnlichen Schwuli- . yjertt er plötzlich etwas ganz Fremdes herbei, und sucht eine ubwolke aufzuwirbeln, uni unter deren schirmender Umhüllung Rückzug bewerkstelligen zu können. Soll ihm aber nicht ge- ■ xt't'0' Max fügt seiner Quittung über die empfangenen 'tagende Nachschrift bei:„Hat denn übrigens die Redaction �»Volksstaat" schon wieder vergessen, daß sie vor einiger Zeit, ' k Hirsch wegen Verleumdung verklagt, nicht einmal den ' v' wachte, den Beweis der Wahrheit anzutreten, sondern sich .den, jn solcher Rechtssache höchst kläglichen, feigen Einwand •�le» von dem betr. Artikel keine Kenntniß gehabt zu haben, JJlze dessen sie nur zu einer Ordnungsstrafe verurtheilt wurde?" Max. Die Wahrheit ist: In einer Sitzung des Ber- '* t»'Arbeiterverein»" hatte Max Hirsch laut Bericht verschiedener � nicht entblödet, Bebel zu beschuldigen, er stünde mit . �°lfen und Ultramontanen in Verbindung. Jeden Be !.A I®1 diese ebenso alberne als steche Behauptung, gegen welche >. k..rr damals zu Hubertusburg befindliche Bebel nicht selbst ver- [.•jaM konnte, ist Herr Max Hirsch natürlich schuldig geblie- . hat noch dazu vor Gericht den„feigen Einwand" ge- >• si', seine Aeußerung„sei gar nicht beleidigend". Wir thaten, '*,/?.* thun mußten und was Jedermann in der Ordnung finden s-jtt pf* erklärten ihn für einen elenden Verleumder. Nun H�fch' auf die— Eigenthllmlichkeit unseres Straf- ' Zählend, das für Beleidigungen den Beweis der - ausschließt(und es z.B. zu einer strafbaren p ,,�Bg macht, den notorischsten Spitzbuben einen Spitzbuben �)wen) verklagte er den„VolkSstaat". Und dank dieser— i.„ tümlichkeit des Strafgesetzbuchs mußte der„VolkSstaat" ver- t. �«ilt werden, denn der Ausdruck„Verleumder" ist injuriöS '' dem schuftigsten Verleumder gegenüber nicht er- l t- Die Redaction des„VolkSstaat" konnte am Strafgesetz- & buch nichts ändern, hinter das sich Hr. Max Hirsch so tapfer ge- flüchtet. Sie hat aber bis heute nicht vernommen, daß Hr. Max Hirsch für seine Anklage, Bebel stünde mit den Welsen und Ulttamontanen in Verbindung, den Beweis erbracht oder nur zu erbringen versucht habe! Eine ehrenrührige Anklage, die man nicht zu beweisen im Stande ist, erheben, gilt aber„in den Augen jedes anständigen Menschen" für eine Infamie. Ist daS deutlich genug, Hr. Hirsch? Und hatten wir nicht Recht, als wir neulich mit Bezug auf Sie vom moralischen Fallgesetz sprachen? — Eine Abfütterung von„Würgengeln" der Sozial- demokratie hat diese Woche der durch LaSker's letzte„Enthüb lungen" sattsam bekannte Fürst Putbus vorgenommen. Der „Frankfurter Zeitung" schreibt man über diese Affaire: „Sehr verstimmt haben hier in weitesten Kreisen die Vorgänge bei der Eröffnung der„Flora" in Charlottenburg. ES war in der Presse mitgetheilt worden, daß Fürst Putbus das Dejeuner als Privatgastgeber stellen würde. Anstatt nun, wie eS die vornehmeren Blätter thaten, durch Wiedergabe der üblichen Reporter- notizen ihrer publizistischen Pflicht zu genügen, hat ein Thei! der hiesigen Presse sich nicht gescheut, an dem Tische desselben ManneS zu tafeln, der seit Wochen von der gesammten Presse mit den ehrenrührigsten Beschuldigungen über- häuft wird. Namentlich Herr Bossart in der„Spenerschen", Herr Cremer in der„Germania" und Herr Stettenheim in der„Tribüne" preisen mit dithyrambischem Schwünge Qualität und Quantität der Speisen und Getränke. Und damit, wie es bei so genialen Humoristen nicht anders erwartet werden kann, dem Genrebilde auch der letzte Strich nicht fehle, war's unter den Vertretern der Presse Niemand Geringeres, als Nathan Schlesinger, der als Gast des Gründers auf den Unter- gang der Sozialdemokratie toastete." Wir begreifen dies Alles recht gut. blon olet(es stinkt nicht), denkt das deutsche Preßpiratenthum und schluckt die Speisen und Getränke des Gründers hinunter, gegen den es soeben in seinen Blättern mit allen Waffen der„Sittlichkeit" gekämpft hat. EineS aber wollen wir an dieser Stelle nicht verfehlen: Herr Nathan Schlesinger, den nicht gerade die Delirien der Liebe zum„rasenden Roland" gemacht haben, ist Mitredaktenr der „Volkszeitung" und deS„GewerkvereinS" und angestellter Agitator für die deutschen Gewerkvereine. Daraus geht dreierlei hervor. Erstens: Herr Duncker' schämt sich nicht, ein- beim Gründer PutbuS schmausendes Subjekt in der Redaction der „Volkszeitung" zu haben; zweitens: die„Volkszeitung" druckt die Berichte dieses Subjektes ab; und drittens: Herr Max Hirsch bietet den deutschen Arbeitern solche Subjekte als„Agitatoren". Die„Prologe" fast aller Feste der Gewerkvereine sind von diesem Nathan„gedichtet"; bei allen Gelegenheiten ist der Gast des Fürsten Putbus eine der Hauptpersonen. Und wie oft mögen schon „im Namen der Arbeiter" die vielgequälten Worte:„Freiheit, Brüderlichkeit, Moral und Bildung" über die Lippen und die Feder Nathan's gegangen sein! Wann werden die Arbeiter, die in die „Gewerkvereine" eingejocht sind, die Schmach von sich abschütteln, daß sie von einem Nathan Schlesinger„repräsentirt" werden? lind wir dächten: daß die Sozialdemokratie hinter den Flaschen des Fürsten PutbuS„erwürgt" wird, ist ein Ehrenzeuzniß für sie. Am Tische von Gründern findet man keine Sozial- demokraten! — Als wir kürzlich den in die Qeffentlichkeit gelangten Bettelbrief deS Preßhusaren Otto de Grahl, Redacteur der Königs- berger„Ostpreußischen Zeitung" abdruckten, vergaßen wir hinzu- zufügen, daß dieser selbe Otto de Grahl sich auch unter den Bettelpatrioten der Tuilerien befindet.(Siehe„Briefe deutscher Bettelpatrioten" von Bernh. Becker, Seite 444.) Früher war er österreichischer Artillerieoffizier, gerieth in Schulden und bettelte deshalb Napoleon III. an, den er zuerst mit einer Mord- Maschine zu beschwindeln suchte. Dann flehte er geradezu um 4000 FrkS. Seine Betteleien wurden„unter Bedauern" abschlägig beschieden. Im preußischen Preßdepartement erkannte man, daß mit einem Manne von solch„geschmeidigem" Charakter etwas zu machen sei und der Reptilienfonds erschloß sich dem Edlen, welchen der„gekrönte Schuft" verschmäht hatte. — Die Herren Gambetta und Thiers haben die Welt mit zwei Reden beglückt. Gambetta lud am Grabe des„aristokrati- scheu Republikaners" Alton Sh6e die Aristokratie ein, sich der Demokratie beizugesellen, denn der„stolze Patriotismus, der edle Takt und die auserlesene Eleganz der Aristokratie" werde der ftanzösischen Republik in der modernen Zeit den Platz anweisen, welchen die athenische Republik im Alterthum eingenommen. Herr Thiers dagegen betheuerte einer Adreßdeputation, man müsse jetzt Republikaner sein, weil es nicht anders ginge. Diese albernen Schwätzereien zweier„großen Männer" werden zur Zeit von der europäischen Presse• breitgetteten und denselben eine großartige Bedeutung• beigelegt. Und was„bedeuten" denn diese Reden? Gambetta scheint wieder„restauriren" zu wollen, was die große ftanzösische Revolution gebrochen, nämlich den Feudalismus, und Thiers bekennt sich offen als„Gelegenheitsrepublikaner". Ein hübsches Zeugniß für die französische„Demokratie", die einen Confusionsrath und einen Jesuiten zu Koryphäen hat. Am 4. September 1370 haben diese Herren die französischen Arbeiter wohl zum letzten Mal genaSsührt. — Der in Winterthur tagende Congreß des schweizerischen ArbeiterbundeS hat den deutschen Arbeiterverein zu Zürich aus dem schweizerischen Arbeiterbund ausgeschlossen. Der Congreß sprach sich für den zehnstündigen Normalarbeitstag, sowie für die Bildung einer„landespolitischen Gruppe" behufs der Wahl von Arbeitercandidaten in die politischen und communalen Vertretungskörper aus. Näheres können wir zur Stunde noch nicht berichten. — Der Verein„Gleichheit" zu Wiener-Neustadt ist auf- gelöst worden. — Der Strike der Eisenarbeiter in Cleveland dauert fort; ebenso der Strike der Kohlenarbeiter in Staffordshire. Die „Verständigung" zwischen den Farmern und Feldarbeitern von Lincolnshire geht dahin, daß die 3 angefochtenen Regeln der Arbeiter-Liga, durch welche der Wochenlohn auf 18 Sh., eine wöchentliche Kündigung, und StrikeS nur auf eng begrenztem Gebiet festgesetzt wurden, durch folgende ersetzt wurden: In keinem Falle soll daS Zweig- oder Executiv-Comitv einen Strike sanc- tioniren, ehe den Arbeitgebern davon Kunde gegeben worden 1) eine Woche vorher, wo der Arbeits- Contrakt so lange dauert, 2) einen Monat vorher, wo der ArbeitS-Contrakt sich auf einen Monat erstreckt und 3) wo er 3 Monate umfaßt, soll auch die Kündigung 3 Monate vorher erfolgen. Die Farmer erklärten, daß sie nicht die Absicht hätten, die Arbeiterverbindungen zu zer- stören. Natürlich müssen die oben angeführten Regeln erst von der allgemeinen Unionsversammtung bestätigt werden. Die Aus- sperrung der Landarbeiter in den übrigen Grafschaften dauert fort. Gewerksgeuossenschaftliches- Allgemeiner deutscher Schneiderverein. ZZraunschweig, 26. Mai. In unserer am 13. d. M. abge- haltenen Versammlung, in welcher über den ersten Punkt der Tagesordnung, betreffend die Abhaltung der diesjährigen General- Versammlung des Allgemeinen deutschen Schneidervereins, debattirt wurde, wurde von fast fämmtlichen Mitgliedern der Wunsch ge- äußert, daß die AHaltung der Generalversammlung in hiesiger •Stadt stattfinden möchte, und zwar weil Braunschweig so ziemlich den Mittelpunkt des Nordens bildet und überhaupt nur in Lübeck eine Mitgliedschaft besteht, also eine rege Agitation sehr nöthig ist, cs würden dann diejenigen Städte des Norden, wo noch keine Mitgliedschaft desteht, im Stande sein, die Generalversammlung durch einen Delegicten ohne viele Kosten zu beschicken. Sodann haben auch wir hier noch sehr viele Säumige, die dann auch aus- merksam gemacht und ebenfalls beitreten würden. Für gute Aufnahme der Delegirten wird nach besten Kräften gesorgt.' C. Funck, Schriftführer. Allgemeiner Töpferverein für Deutschland, Oestreich und die Schweiz. Dresden. Zu der am 6., 7. und 8. Juni stattfindenden Generalversammlung sind nachfolgende Anträge eingesandt worden' und auf die Tagesordnung gesetzt; ich bringe dieselben den Mit- gliedschaften zur' Kcnntnißnahme und Vorberathung. Anträge: Dresden. 1) Gründung einer Kranken- und Be- gräbnißkaffe. 2) Aufhebung der Biüderschaft. 3) Behufs Ver- einigung fämmtlichec Gewerkschaften den Anschluß an die Gewerk- schasis-Ünion. Hamburg: Ein Vorstandsmitglied des Vereins soll kein Vorstandsamt in der Produktivgenossenschaft bekleiden. 2) Der Vorort ist von Dresden zu verlegen. Meißen: 1) Aenderung des Statuts dahin, daß die erhal- tene Reiseunterstützung nicht wieder zurückgezahlt werden braucht, auch bei erhaltener Arbeit. 2) Beschlußfassung, ob Porzellandreher sowie Steingutarbeiter in den Verein aufgenommen werden können. Chemnitz: 1) Gründung einer Kranken- und Begräbnißkasse. 2) Abänderung deS§ 5 der Geschäftsordnung dahin, daß der Beitragsammler nur vierteljährlich dem Vorort gegenüber Rechnung ablegen muß. Der Borort. T. Schmeißer, Borsitzender. Correspondenzen» Köln. An die Tischlergesellen Deutschlands! Eine Rechtser- tigung gegen die Angriffe, welche auf dem Holzarbeiter-Congreß zu Nürnberg am 4. bis 3. Oktober vorigen Jahres durch den Delegirten für Cöln über den hiesigen Fachverein der Tischler und dessen Gründung gemacht worden sind»). Laut Beschluß der Mit- glieder vom 13 April 1874 von den Unterzeichneten der Wahr- heit gemäß aufgestellt. Im Frühjahr 1870 stellte die hiesige Mit- gliedschaft der Holzarbeitergewerkschaft an sämmtliche Arbeitgeber die Forderung um Einführung der llstündigen Arbeitszeit sowie Bewilligung einer entsprechenden zeitgemäßen Lohnerhöhung und brachte durch eiftige Agitation, sowie günstige Zeitumstände die Zahl der Mitglieder bis über 400. Es ging eben hier wie über- all, wo daS Einstellen der Arbeit etwas Neues ist, es fanden sich viele ein, welche lediglich daraufhin beigetreten, um mit striken zu können, damit sie dann auS einer gefüllten Hauptkasse zehren könnten bis alles bewilligt sei. Die älteren Mitglieder und na- mentlich auch der damalige Bevollmächtigte(Heinrichs) waren nun aber nicht der Ansicht wie Diejenigen, die sich etwas geträumt *) Wir glaubten dieser Rechtfertigimg die Ausnahme nicht versagen zu dürfen, den Betheiligten ist es ja unbenommen, zu entgegnen.� � i hatten, denn sie wußten zu gut, mit welchen Elementen sie zu kämpfen hatten. ES wurde daher auf anderm Wege das Ziel zu erreichen gesucht ohne großartige Gelcverschwendungen, nämlich durch Aufforderung zur Abreise und Warnung vor Zuzug, wo- durch wir auch wirklich in die Lage kamen, die elfstündize Arbeits- zeit durch einen Beschluß am 9. Mai auf den meisten Werkstätten durchzusetzen. Als nun dadurch der Strike verhütet worden war, verloren sich auch bald die Unzuverlässigen, und als kurze Zeit darauf der Kricgslärm ausbrach gegen Frankreich, va mußten die meisten Mit- glieder in die Armee eintreten und die Uebrigen wurden von Pa- triotiSmuS befallen, bis schließlich nur noch Wenige übrig blieben. Während des Krieges, wo man nicht immer einem Freunde gegen- über seine Meinung zu äußern wagte, um nicht denunzirt zu werden, da saßen wir gewöhnlich zu 3 bis 4 Mann zusammen, sogar manchmal der Bevollmächtigte und Kasflrer allein. Es ist nun leicht begreiflich, daß da nicht viel Lust vorhanden war zum Abhalten von Versammlungen, sondern man begnügte sich blos mit dem Einzahlen der Beiträge. Die Zahl der vorhandenen Mitglieder betrug noch höchstens 16 Mann. Nach dem Kriege wurden wieder Versuche gemacht, die Gewerk- schaft zu hebe»; der Bevollmächtigte Heinrichs berief einige Ver- sammlungen ein, aber es lohnte sich nicht der Mühe; es war, als ob der Milliardensegen schon überall gewirkt hätte, Niemand wollte etwas von der Vereinigung wissen. Dieser Zustand dauerte fort bis zum Anfang des Jahres 1372. Allmählig machten sich die Folgen des Krieges in andrer Weise fühlbar und man sah sich genöthigt, wieder etwaS zu beginnen. ES wurden wieder GewerkschaftS-Vcrsammlungen einberufen aber immer wieder ohne Erfolg. Da kam man aus den Gedanken, ob es nicht möglich sei, auf lokaler Grundlage etwas zu organisiren, ähnlich wie die Arbeiter in Wien, eS würden dadurch die Ver- waltungskosten gespart und wir könnten dann auch Denen Rech- nung tragen, welch: unS früher den Vorwurf gemacht hatten, daß das Geld, welches an die Hauptkasse gesandt wurde, doch meisten- theilS zu Verwaltungszwecken benutzt werde, und wenn man in die Lage komme, etwaS für Arbeitseintheilung zu beansprnchen, so wäre nichts vorhanden. Diese und ähnliche Sachen wurden in Erwägung gezogen und man kam schließlich darin überein, einen Fachverein der Tischler Kölns ins Leben zu rufen. Bei dieser Die Mitglieder der Holzarbeitergewerkschaft(eS waren ihrer höchstens 12 Mann) verhielten sich ganz passiv und wagten es nicht, auf ihren Werkstätten die verkürzte Arbeitszeit einzuführen. Der Fachverein stieg bis zu einer Mitgliederzahl von über 306, erklärte den„Volksstaat" alS Vereinsorgan und wirkte thatkräftig für die Verbreitung deffclben. Im Herbste IS73 gründete der Fachverein eine Zeichnenschule mir dem besten Erfolg. Zufällig in den Besitz eines Protokolls des Holzarbeiter-Con- greffeS zu Nürnberg gelangt, sind wir nicht wenig erstaunt, als wir auf Seite 32 nachfolgende Aeußerunz deS Delegirten für Köln(Küpper) verzeichnet finden:„In Köln war die Gewerkschaft früher 400 Mitglieder stark, so lange man von einem Fachverein nichts wußte. Heute ist es leider anders. Einige einflußreiche Persönlichkeiten trieben eS durch falsche Agitation so weit, daß die meisten Mitglieder aus der Gewerkschaft traten und einen Fach- verein gründeten. Man redete den Leuten vor, daß man viel mehr erreichen könnte, wenn man die Steuern am Orte behalte und daS Geld selbst verwalte. Solche und ähnliche mißtrauen- erregende Phrasen und Jntriguen waren eS, welche die Mitglieder abwendig machten." Wir waren nicht wenig überrascht von dem Delegirten Klipper, welcher doch die Berhältniffe als Kassirer der Holzarbeitergewerk- schaft genau kannte, solche der Wahrheit Hohn sprechende AuS- sagen zu vermehren. Der Delegirte Küpper sagt also:„In Köln war die Gewerkschäst früher 400 Mitglieder stark, so lange man von einem Fachverein nichts wußte."— Thatfache ist aber, daß, als man mit der Absickt umging, einen Fachoerein zu gründen, die Gewerkschaft nicht 400, sondern nicht viel mehr als ein Dutzend Mitglieder zählte. Thatfache ist ferner, daß erst dann der Fach- verein gegründet wurde, als alle Versuche, die Gewerkschaft ins Leben zurückzurufen, gescheitert waren. N'cht„mißtrauenerregende Phrasen und Jntriguen" waren es also, welche die Gewerkschaft an hiesigem Orte zu Grunde gerichtet, sondern die Zeitumstände. WaS die„einflußreichen Persönlichkeiten" anbelangt, so sind wir nicht im Stande andere Personen herauszufinden als Küpper selbst und die vorher erwähnten Personen. ES soll nicht bis Absicht dieser Zeilen sein, in demselben Tone zu antworten, sondern wir beabsichtigen mit der Veröffentlichung dieser Zeilen, uns gegen die durch daS Protokoll verbreiteten Unwahrheiten zu verwahren und � der Wahrheit die Ehre zu Theil werden zu lasten. Wir sind gern! Thonberg u. Umgegend halb 9 Uhr im Gasthof zum Thonberg. Aufnahme neuer Mitglieder. Arbeiterverein. Montag, den 1. Juni A 1 Der Vorstands Killladung zum Volksfest, verbunden mit I-ahnemveilje und Vogelschießen. Da mit Heutigem die Erlaubnist zur Abhaltung de« V olksfe?� verbunden mit Vogelschießen und Einweihung der Fahne, � von hoher Behörde zugegangen ist, findet dasselve wie schon bekannt,& 14. und 15. Juni d. I. in dem romantisch gelegenen Sahnpli« (Restauration Mark Sahuau) statt. Freunde und Gesinnungsgenossen! an Euch liegt es nun, dem sp? da« ,n verleihen, was den Namnn Volksfest in sich trägt.— Li»°� il 4 Ngr. sind nach Auswärts von der Expedition de«„Bürger� Bauernfreund" zu beziehen. Frauen haben 1 Ngr. au der Kasse zahlen.— Genaues Programm folgt in den Nummern vor dem Feh Crimmitschau, den 27. Mai 1874. Das Festcomitee des Volksvereins. >'L. Noch müssen wir im Voraus darauf aufmerksam machen, t:* das Tragen von rothen Abzeichens, wie Schärpen, Tücher, Schleift{ Shlipsen«. s. w., wahrend des Festes streng untersagt ist, und tniiß� wir solche, wenn dieselben trotzdem bei dem Festzuge oder auf dem spf� Platz zun, Vorschein kämen, sofort entfernen lassen._ D. O.jo Genossenschaftsbuchdruckerei Nürnberg 1(Eingetr. Genossenschaft.) Samstag, den 6. Juni, Abends 8 Uhr: Anßerordeutliche Geueralverfammlung im„Cafö Merk". Tagesordnung: Rechnungsablage und Geschäftsbericht. �it Vortrag über das Wesen der Genossenschaft.--ökt! Aufnahme neuer Mitglieder. flx Sämmtliche Mitglieder, sowie alle Freunde und Genossen wer! s� aufgefordert, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Zugleich wird erst»«.. die ausgefertiglen Äntheilscheine beim Genosseuschastskassirer Joh. jO abzuholen; außerdem wird die Generalversammlung anderweitig darim° verfügen. 1 P? Für den Avssichtsrath: Für den Borstand: W C. Grillenberger, Stephan Burckhardt, pffel Vorsitzender. Geschästsfiibrer. Gelegenheit erwähnte der Kassirer Küpper, daß wir schon bis dato bereit, jede etwaig- Interpellation mit noch weiteren Thatsachen über 300 Thlr. an die Hauptkasse gesandt hätten, womit wir auch! zu beantworten. Wir geben gern zu, daß unsere Organisation schon etwas hätten erreichen können Der damalige Bevollmächtigte Heinrichs trat mit dem Vor- sitzenden der Gewerkschaft, Herrn Porck, in Verbindung; machte ihm alle die Gründe geltend, welche hier in Erwägung gezogen werden mußten und trug ihm vor, daß wir auf Grund der gemachten Erfahrungen entschloffen seien, einen Fachverein der Tischler zu gründen. ?)orck sah dieses Vorgehen natürlich nicht gern und zögerte da- her lange mit einer präcisen Antwort; endlich, als der Fachverein! gegründet war, schrieb er am 22. Mai 1372 u. A. Folgendes: «Der Antrag zur Generalversammlung(Der Bevollmächtigte Heinrichs hatte damals einen Antrag zur Generalversamuilung gestellt zur Gründung von Fachvereineu, welche durch ein Organ verbunden werden sollten. Derselbe ging von der Ansicht aus, daß durch ein geistigesj Bindemittel genügende Einstimmigkeit hergestellt werden könne. Die Mitglieder an den Orten würden dann freier sich bewegen können und würden n.ie so leichtsinnig handeln, weil sie dann mehr auf sich selbst angewiesen seien, würden aber viele Verwaltungskosten dabei sparen.) der mir augenblicklich nicht zur Hand, ist denn doch ein wahrer sulto mortale von einem Extrem in das andere und aus diese Weise können wir auch nichts machen. Dabei hörte ja aller Zusammenhang auf, der durch ein Blatt allein auch nicht hergestellt wird. Ich meine, daß-wir lieber versuchen müssen so vorzugehen wie die Buchdrucker eS gethan haben. Also möglichst selbstständige Fach- oder Orts- vereine, die aber doch alle in Gauverbänden und einem Central- verband vereinigt sind. Jedenfalls ist eS leichter, einen Ortsoerein zu gründen, als die Leute zu einem allgemeinen Berein zu bereden, indeß würde eS doch nicht so schwierig sein, diese OrtSvereine zum Verband zu bewegen, der schon besteht, als später etwa einen neuen Verband zu begründen. Lokalen Schwierigkeiten gegen- über können wir doch nicht das Prinzip der Centrali- sation zum Opfer bringen." Am 3. April 1872 fand die erste Versammlung statt zur Gründung eines Fachvereins. Die Kosten wurden aus der Lokal- kaffe der Gewerkschaft bestritten. Die Betheiligung än diesen Ver- sammlungen war eine ziemlich gute und eS war Aussicht vorhanden, daß die Mitgliedschaft sich in den Fachverein umwandeln werde. Die Mitglieder der Gewerkschaft betheiligten sich an den Ver- Handlungen bis zu dem Punkte, wo eS sich zum Eintritt in den Fachverein handelte. Bei der ersten Einzeichnung traten dem Fach- verein bei der Bevollmächtigte Heinrichs und das Mitglied Kröper und später uoch ein anderes Mitglied A. Ulrich. Die Uebrigen blieben noch zurück, um abzuwarten, wie die Statutenberathung ausfallen würde. Die Statutenberathung ergab eine Differenz zwischen dem Fachverein und der Gewerkschaft der Holzarbeiter, welche den Mitgliedern der Gewerkschaft Gelegenheit gab, sich zu- rückzuziehen. Im Gewerkschaftsstatut bestand eine Bestimmung über die Auszahlung von 12 Thlr. BeerdizungSgeld für die Mit- flieder aus der Gewerkschaftskasse. Diese Bestimmung war ur- prünalich eingeführt worden, um den Verheiratheten einen Ersatz ür die Reiseunterstützungen der unverheiratheten Gesellen zu bieten. Da nun im Statut des Fachvereins dieser PaffuS der Reiseunter- stützung nicht aufgenommen wurde, weil die Majorität der Ansicht war, daß die größte Mehrzahl der reisenden Gesellen nicht eher von einem Orte abreisen würde, bis sie das nöthige Geld zur Reise beschafft hätten, so wurde nur ein Punkt angenommen, wonach zu- reffende Gesellen, welche nachweisen konnten, daß sie an irgend einem Ort Mitglied einer Organisation gewesen seien, oh n e Ein- schreibegeld aufgenommen wurden. In Folge der Sireichung der Reisegelder mußte auch selbstverständlich das Sterbegeld fallen, zu- mal man beabsichtigte, eine Kranken- und Sterbekaffe für Tischler zu gründen. Wäre diese letztere Bestimmung aufgenommen worden m das Statut des Fachvereins, so würde sich die Mitgliedschaft der Holzarbeitergewertschaft mit dem Fachverein verbunden haben oder vielmehr in derselben aufgegangen sein. Der Fachverein trat ins Leben und gewann bedeutend an Mitgliedern. Im Dezember 1372 begannen die Mitglieder des Fachvereins eine Agitation zur Verkürzung der Arbeitszeit und stellten an ihre Arbeitgeber die For- derung auf Einführung der 9'/-stündigen Arbeitszeit und AuS- Zahlung eines Minimallohns von 1 Thlr. täglich. Günstige Zeit- Verhältnisse und unaushaltsame kräftige Agitation brachten eS da- hin, daß auf den meisten Werkstätten die verlangte Arbeitszeit ein- geführt wurde, und, weil auch durch die geistige Verbindung nach außen daS Angebot ferngehalten, der Minimallohn wurde noch etwas überschritten. nicht nach dem Wunsche einzelner Persönlichkeiten eingerichtet ist und darum auch getadelt wird; dies soll uns jedoch nicht abhalten nach wie vor das Zweckmäßige mit dem Nützlichen zu verbinden und unermüdlich zu streben, damit jeder zureisende Kollege eine annehmbare Existenz vorfindet. Es zeichnen mit Brudergruß an alle Tischlergesellen Deutschlands Im Namen der Mitglieder des FachoereinS Der Vorstand: Joh. Meist, Vorsitzender, Wilhelm Pfeiffer, Kassirer, Emil Hug, A. Ulrich, Schriftführer. Briesiasten der Redaktion. L. in Z.: Wird abgedruckt. K. befindet sich zur Zeit auf einer �lgitationSreise in Süddeutschland. G. M. in Coblcnz: Erhalten. K. in H.: Brief erhalten. Dank. der Expedition. Mctllarb.-Gew. Frankfurt a M. Ann. 10 Gr. Thr hier Ann. 6 Gr. Vereinigte Gewerkschaften Chemnitz Ann. 10 Gr. Metllarb.-Gew. das. Ann. 5 Gr. Mllr Großzschocher Ab. 1. Q. Thlr. 0 4 5. W. Sch in R.«chr. 10 Thlr. Dr. G. B. hier Schr. Thlr. 8 8 8. Grnrt Jüterbogk Schr. 1ö Gr. Htzgr Kittlitz Schr. 4 Thlr. Mhlhrn Crimmitschau Ann. Thlr. 1 10.— C. L. Agram: Die Be- kanntmachung im Annoncentheil des �Organs kostet 14 Gr., für eine Annonce im Januar schuldet der Gewerbearb.-Berein noch 13 Gr. deren Zahlung Sie freundl. bewerkstelligen wollen. H. Uhlig Coburg: Ihre Annonce kostet 1 Thlr. 12 Gr. Zand f. pol. Gemaßregclte. Von Parteigenossen in Coblenz durch Horch 4 Thlr. Berlin Sozialdemokratische Arbeiterpartei. Bezirtsversammlungen: Montag, 1. Juni, Abends 8 Uhr, Prinzrnstraße 72, bei SariuS(Oberer Saal): Vortrag der Herrn Dr. Stamm. Diskussion.(Es werden kleine Placate ausgegeben.) Dienstag, 2. Juni, Abends 8 Uhr, Casce HauSmann, Elisabethstraßc 17: Sozial-politische Wochenschau. Die Lokalfrage. Verschiedenes. Die Parteigenossen sind zu zahlreichem Besuch und reger Agitation aufgcsordert. Jedermann hat freien Zutritt!_ Das Agitations-Comite. Verlin Allgemeiner Böttcher-(Küper-ZVerein. Dienstag, den 2. Juni, Landsbergerstraße Nr. 15: Ge< schlossene Mitglieder-Versammlung.— Tagesordnung: 1) Wahl sämmtt licher Vorstandsmitglieder. 2) Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Borstand. Bekanntmachung. Der Agramcr Arbeiterderrin hat in seinem Schooße eine . Stelleluiermittellmg gegründet, und stellt dieselbe vom 1 ten Juni 1874 zur unentgeldli� Freauenz aller Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die betreffenden Stellen- oder Arbeitskräfte Suchenden wollen gefälligst an das„Stellenvermittlungs-Comitö"(Agram, Ä tien. Petrijanergasse, Arbeitervereinslokale) wenden. Agram, 25. Mai 1874. Der Ausschuß des Agramer Arbeiterverein«. Allen Freunden und Parteigenossen hiermit zur Nachricht, daß meine liebe Frau durch die Geburt eines gesunden und kräftigen Soj> demokraten erfreute. Leipzig, 27. Mai 1874._ Ernst Thr Achtung!., Parteigenossen und Genossenschaften, welche in Cigarren-, Ranch'l. � Schnupftabak, Liquere, Seisen und Lichten, Haaröle, Pomaden, W�ssch Streichhölzer, Mehle, Käse u. s. w. arbeiten, ersucht � um ihre wiff�d Adresse, wenn möglich mit Preisvcrzeichniß.! Z Nur pretswürdige Waaren kann ich gebrauchen.»Vm Coburg.__ Herrn. Uhlig, Materialist, Steinweg 24. �»urd Adolph Kepner � >erb Buchliärnller, Breslau, Gräbschnerstrasse Xo.[ctic Bibliographische Centraiagentur. Bermittelung von Kauf und Verkauf ganzer Bibliotheken, Summclwcrke(ConversationSlexica, Atlanten, Kunstblätter), soni w. Antiquariats aller Art und von Verlags-Manuskripten. Agentur de« karthographischen Instituts von Flemming in G l o si ltiem € (Sohr-Berghans' HandaltlaS in 100 großen Folio-Karten 4 33.-�gai __ in Lieferungen; complet geb. 14>, Tblr.)_[gSjfb jj. Tic HutfaMk-Genossenschaft fe Dresden Intern. Metallarbeiter- Gewerksgeuossenschaft. Der Bevollmächtigte der hiesigen Mitgliedschaft, Robert Temper, wohnt Langestraße Nr. 5, 1 Treppe. s3cs___ Der Bevollmächtigte. Gewerkschaft der Holzarbeiter Sonnabend, den 30. Mai: Versammlung bei Zeidler, Wiudmühlenstraße 7.— Socialer Wochenbericht von Beyer. schädigungSftage der Krankenbesucher Eni- kM-iit Allgemeiner deutscher Schneiderverein. Dienstag, den 2. Jani Abends halb 9 Uhr: Versammlung Gcwaudgäßchen Skr. 4, I.— Tagesordnung: 1) Wahl der Kranken Controleure und eines Revisors. 2) Borlage deS neuen Verbands- Statut«. 3) Sociale Rundschau. Refereut Hunze. 4) Ausnahme neuer Mitglieder.— Gäste sind willkommen. Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder ersucht_ Witt, Bev. ifoi h» i et Arbeilcrbildungsvcrcin. Sonntag: 1—3 Uhr Zeichnen. Montag: Gesang Turnen, Stenographie, Rechnen. Dienstag: Deutsche, englische und ftanzöfiche Sprache; Schönschreiben. Mittwoch: Diskussion oder Bor- trag. Donnerstag: Gesang. Stenographie, Turnen, franz. Spracht Freitag: Buchführung, engl. Sprache, Wechselkunde. Souuabend: Vortrag oder Diskussion. jw.j Sonntag, den 7. Juni a. c., Nachmittags 3 Uhr, hält der Mülsen St. Micheln Arbeiterfortiildungverein ein Arbeiterverbrüdernuflsfest verbunden mit Gesaug, Conzert, Festrede uud Ball bei Herrn Gastwirth Schwalbe ab; wozu alle Freunde, Partei- und Gesinnungsgenossen von Nah und Fern zu einer zahlreichen Betheiligung einladet Da« Comte. Die Festrede hat der Reichstagsabgeordnete Liebknecht freundlichst übernommen._ Sozialdemokratischer Arbeiterverein. 4 Jeden Mittwoch Abend von 8 Uhr an: Versammlung im neuen Local:„Stadt Straßburg", Carlsstraße. Die Mitglieder werden aufgefordert pünktlich und zahlreub zu er- scheinen. j2bs Für den Vorstand: Burckhardt. Kleine Fleischergasse 20 in Leipzig mpfiehlt ihr Lager in Tilj- und Zeidenhüten neuester Zia�on ZU den billigsten Preisen. Reparaturen gut, schnell und billigst. l-iter tln» [13 Soeben ist in melnem Verlage erschienen: Z? �Isll Alisire Jchiilen im Dienste gegen die Freiheit Won Lduard Sack. „Einen Wahn verlieren, macht weiser, al« 1 iffi. Wahrheit finden." L. BörltfL.; t at" «Hb (Met (Met de jtet 'ftett & Preis 10 Gr.; für Arbeitervereine direkt bezogen 6 Gr., 6 Stück 1 Unerbittlich geht der Verfasser mit„unseren Schulen" in« Gec� Um etwas besseres zu schaffen, ist es vor Allem nöthig, daß manfjwze Mängel und Schwächen des Bestehenden erkennt. In klarer und?cht facher Schreibweise werden die Mängel und Schwächen unserer von dem Verfasser enthüllt; aber dabei versteht es derselbe, anzurcktpz� und zu zünden uud gerade an der gezeigten Trostlosigkeit der helü»orj Zustände den energischen Willen zu wecken, andere bessere Schätz. herbeizuführen. tej Braunschweig, 22. Mai 1874._ W. Bracke jr. � � Von A. Bebel's Reichstagsreden chser der ziveiten Stslioit erhielten wir noch eine kleine Partie. Preis pro Expl. 12 Pf. Arbeitsßosen. empfiehlt Aecht Englische Ledcrhoscn ä Stück 1 Thlr. 15 Sgr., Lcder-Westen ü Stück 1 Thlr., „ Cordffosen ü Stück 1 Thlr. 10 Sgr, „ Starke Stoffhosen-» Stück 2 Thlr. 15 Sgr., .. Drellhoscn k Stück 1 Thlr., Baumwollene feste Arbeitshosen a Stück 27 1 2 Li; [3- jN.I Louis Guttmann Leipzig, Grimma'sche Straße Nr Leipzig: B«:üutw.Aedatteur: M. Pretßer.(Ridakli>.u«. Exl Ze. ittsts. it.) Krück und NUtsg«er Hmvffeu'�ptovochdrncktriü