ab Erscheint in Leipzig Mittwoch, Freitag, Sonntag. Bestellungen nehmen an alle Bostanstalten u. Buchhandlungen des In- u. Auslandes. Filial- Expeditionen für die Vereinigten Staaten: F. A. Sorge, Box 101 Hoboken, N. J. Peter Haß, S. W. Corner Third and coates str. Philadelphia. Der Volksltaat Abonnementspreis für ganz Deutschland 16 Sgr. pro Quartal. Monats- Abonnements werden bei allen deutschen Postanstalten auf den 2ten u. 3ten Monat und auf den 3ten Monat besonders angenommen; im Kgr. Sachsen u. Hrzgth. Sachs.- Altenburg auch auf den 1ten Monat des Quartals à 51/3 Sgr. Organ der sozialdemokratischen Arbeiterpartei und der internationalen Gewerksgenossenschaften. Juferate, die Abhaltung von Partei-, Vereins- und Boltsversammlungen, sowie die Filial- Expeditionen und sonstige Partet- Angelegenheiten betreffend, werden mit 1 Ngr., Privat- und BergnügungsAnzeigen mit 2/2 Ngr. die dreigespaltene Petit- Zeile berechnet. Fr 100 Abonnements auf den„ Volksstaat" für den Monat September zu 53 Silbergroschen werden bei Freitag, 28. Auguft. benn mit so jämmerlichen Kalauern, welche das schlechteste Wizblatt sich weigern würde abzudrucken? 1874. ben Erwerb politischer Rechte vom Besize abhängig macht Deshalb das ewige Ankämpfen unserer liberalen Bourgeoiste gegen das allgemeine Stimmrecht, an welchem Ankämpfen Sie fich zu Schluß Ihres Aufsatzes so lebhaft betheiligen. S. 91. Unbarmherzig, wie nie zuvor, wird heute jebe Muskel S. 84. Das Menschengeschlecht ist darum so bedürftig allen deutschen Postanstalten, für Leipzig pro Monat zu geartet, die Fristung des Lebens und die Befriedigung der groben 6 Ngr. bei der Expedition, Zeigerstraße 44, und bei Bedürfnisse nehmen darum einen so ungeheuren Theil seiner Kräfte Colporteur Müller, ür sie Umgegend von Leipzig bei den in Anspruch, weil immer nur eine kleine Minderheit fähig ist, das der Gesellschaft zur Arbeit angespannt; Niemand unter uns arbeitet Gilialexpeditionen: für elfmarsdorf, Reudnis, Neu- Licht der Idee mit offenen Augen zu sehen, während die Masse härter, als der deutsche Kaiser, denn die Pflichten seines hohen schönefeld, zc. 2c. bei Frau Friedrich, Anger Nr. 5 nur den gebrochenen Strahl erträgt." Amtes folgen ihm auf Schritt und Tritt bis in den Lärm der 9 für sonneris c. bei Teubert, Bornaische Straße 19, für Kleinzschocher und Umgegend bei Fleischer, Nr. 87 daselbst, für Thonberg bei Horn, Hauptstr. Nr. 95, für Plagwiß und Lindenau bei Hr. Schuster, Merseburgerstr. 26, für Gohlis zc. bei D. Beufert, Hauptstr. 19. Für Berlin wird auf den Volksstaat" monatlich für 8 Sgr. frei in's Haus abonnirt, bei Trautmann, Engelufer 6b, 4 Treppen; Rubenow, Brunnenstraße 34 im Laden; Meyner, Elisabethkirchstr. 1; Vogel, Prinzenftr. 61. Krause, Zionsfirchplatz 2, 3 Tr. Der Abonnementsbetrag ist bei Bestellung zu entrichten; An die Parteigenoffen! Kein Tag vergeht, ohne daß die Zeitungen Berichte über in Bergwerken oder Fabriken vorgekommene Unglücksfälle veröffentlichen so neuerdings wieder über einen gräßlichen Unglüdsfall in einer mechanischen Weberei in Meerane, wo offenbar die Vernachlässigung der einfachsten Vorsichtsmaßregeln seitens des Fabri[ 3] fanien die Schuld trägt. In zahllofen Fällen dürfte das Gleiche der Fall sein. 11 Zt. Die ets Nach dem Haftpflichtgesetz- das allerdings seine großen Lücken hat jollen in Fällen, wo die Verschuldung dem Fabrilanten, Werkbesitzer oder Unternehmer nachgewiesen wird, diese zur ne Entschädigung an den Verletzten resp. bessen Hinterbliebene verde pflichtet sein. en. Es ist Pflicht unserer Parteigenossen, überall da, wo ihnen ein a folcher Unglüdsfall bekannt wird, sofort dem Verletzten oder deffen Angehörigen den Rath zu geben, auf Grund des Haftpflichtgejeges ihre Ansprüche gerichilich geltend zu machen, auch solchen Berunglückten oder deren Angehörigen zur Geltend machung ihrer Ansprüche in jeder Weise zur Hand zu fein. gr. ne rg 19 lt 16. Es muß der Unternehmerklasse gezeigt werden, daß sie mit Leib " Anmerkung. Sind Sie Professor oder Kammerherr, Hr. v. Treitschte? Es gab vor hundert Jahren einen deutschen Gelehrten Namens Gotthold Ephraim Lessing; der schlug eine Professur der Eloquenz an einer preußischen Universität aus, weil mit derfelben die Verpflichtung verbunden war, jährlich einmal eine Lobrebe auf den regierenden Fürsten zu halten. Was würde dieser altfränkische Mann dazu sagen, wenn er es erlebt hätte, baß deutsche Gelehrte in wissenschaftlichen Untersuchungen mit höfischen Schmeicheleien argumentiren? " Anmerkung. Da wäre er also glücklich wieder, der ,, be- Feste." schränkte Unterthanenverstand" in höchsteigener Person. Göthe und Schiller haben nicht für ihr Volf gedichtet, Kant, Lessing und Fichte nicht für ihr Volt gedacht, sondern nur für die fleine Minderheit" der Besitzenden; sie sind nicht die Erzieher und Lehrer ihres Volts gewesen, sondern sie haben ihr Bestes und Höchftes gegeben als eine angenehme Zugabe zu den Lebensannehmlichkeiten der höhern Stände. Düber diesen frechen Spott, der mehr noch, als mit der großen Maffe unseres Bolles, mit dem Andenken seiner größten Beister getrieben wird! Was Hr. v. Treitschke übrigens unter dem ,, gebrochenen Strahl S. 92. Wer die aristokratische Gliederung der GesellDer Jbee" versteht, wird sich wohl weiterhin herausstellen, nichts schaft als eine Nothwendigkeit erkennt, gibt darum mit Nichten zu, anderes nämlich, als den gemeinsten Pfaffenglauben. daß die Ausbeutung des Schwachen durch den Starten in ihr S. 89. Es ist keineswegs die Aufgabe der Gesellschaft, alle vorherrsche. Was auch gefrevelt ward in dem tampferfüllten Menschen zum Genuß aller Güter der Kultur heranzuziehen. Mit Werdegange der Gesellschaft, die Regel war immer nicht die AusBefremden hören wir solche Aussprüche aus dem Munde trefflicher beutung, sondern das wechselseitige Geben und Empfangen. Gelehrter wie Schmoller und Brentano." Und hier enthüllt sich der wundervolle Zusammenhang Anmerkung. Das Heranziehen aller Menschen zu allen zwischen den Höhen und Tiefen des Voltslebens eine GedankenGütern der Kultur ist bisher noch das Ideal aller wahrhaft reihe, die selbst den Spötter zur Andacht zwingt. Wenn der kleine großen und guten Menschen gewesen und wird es auch hoffentlich Mann mit dem Hammer und dem Spaten sein Brod erwarb die in Zukunft bleiben. Ob dies Ideal allerdings je vollständig Jahrhunderte hindurch, wer ermöglichte ihm dann dies Schaffen? erreicht wird, ist eine andere Frage, die aber feinen vernünftigen Allein die höhern Stände." und sittlichen Menschen hindern wird, ihm nach Kräften nachzuftreben. Aber das verlangt der Sozialismus allerdings von ber Gesellschaft, daß sie nicht von vornherein den größten Theil ihrer Mitglieder, wie es jetzt unter der Herrschaft des ehernen Lohngefezes der Fall ist, von dem Genusse aller Güter der Kultur ausschließt. Das ist allerdings die Aufgabe jeder fittlichen Gesellschaft, jedem ihrer Mitglieder die denkbar höchste S. 93. Bleibt es unmöglich, alle Menschen unmittelbar Ausbildung der von der Natur ihm verliehenen geistigen und zu dem Genusse der höchsten Güter der Kultur heranzuziehen, fo physischen Kräfte zu ermöglichen, und mit Befremben" tann ist doch nicht minder gewiß, daß auch der Arme mittelbar seinen solche Forderung nur hören, wessen Herz und Sinn durch den reichen Antheil empfängt an dem idealen Schaffen seines Volks. brutalsten Klassen egoismus völlig verſteint ist. Wie viel hundert Arbeitern hat Schiller Brod gegeben durch den Drud und den Vertrieb seiner Schriften!" S. 90. Der Arbeiter hat ein gutes Recht, eine solche Verin und Leben der Arbeiter nicht mehr ungestraft spielen darf. türzung des Arbeitstages zu fordern, daß er gesund bleiben, an Die Parteigenoffen wollen auch in allen solchen Fällen nicht Weib und Kind sich menschlich erfreuen kann und noch zuweilen blos uns furzen Bericht zur Veröffentlichung im„ Volksstaat" zu- einige Zeit behält, um an dem geistigen Leben seiner Epoche theiltommen lassen, sondern auch namentlich berichten," welches Resultat zunehmen und einen derben finnlichen Genuß sich zu erlauben eine Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen gehabt hat. benn nichts ist thörichter, als dort puritanische Enthaltsamkeit zu Solche Mittheilungen sind als Agitationsmittel für die Partei, prebigen, wo das ganze Dasein von gesunder sinnlicher Kraft erwie als Aufklärungsmittel über das Verhalten der Unternehmer, füllt ist." 16. Srg er eventuell der Richter und namentlich über den Werth des fragaftlichen Gesetzes von gleich großer Bedeutung. vis et 155 en en 8 Der 一 51 12 6 Herr von Treitschke der Sozialistenfresser mit Anmerkungen. ( Schluß.) -S. 82.„ Die Millionen müssen acern, schmieden und bobeln, damit einige Taufend forschen, malen und regieren können. herbe Erkenntniß aus der Welt zu schaffen." Anmertung. Fällt dem Sozialismus gar nicht ein, Herr p. Treitschke. Was Sie hier gegen ihn vorbringen, hatte allenfalls einen Sinn, als er nur noch in der Form allgemeiner Weltbeglückungstheorien in phantastischen Köpfen exiftirte. Das ift freilich schon manches Jahrzehnt her; seitdem hat er eine lange Entwickelung gehabt und wissenschaftliche Form und Gefalt angenommen, und daß Sie heute noch mit den abgebroschenen Rebensarten der Philifter der dreißiger Jahre debutiren, beweist eben nur, daß Sie sich nie in Ihrem Leben mit nationalötonomischer Wissenschaft abgegeben haben. S. 82. Das Seherwort des Aristoteles: wenn bie Anmerkung. Dies ist der einzige Versuch in Ihrem Auffaze, Hr. v. Treitschte, wenigstens anzudeuten, wie Sie sich wohl eine Abhilfe der Beschwerden des Arbeiterstandes denken, aber dieser einzige Versuch beweist auf's Schlagenoste, daß Sie absolut nichts von Nationalökonomie verstehen. Was Sie vorbringen, sind einige wohlwollende Phrasen, wie man sie etwa von einem Nachmittagsprediger zu hören gewohnt ist, aber nicht bie leisefte, greifbare, konkrete Jbee steckt darin. Vor allen Dingen, hat der Arbeiter schon dies gute Recht", das Sie ihm großmüthig vindiciren, ober hat er es nicht? Zweitens, flub Anmerkung. Hr. v. Treitschte, wenn dies Ihr Gerede nicht das andächtigste Gemüth von der Welt zum Lachen bringt, dann sollen Sie der größte Nationalökonom der Welt sein. Begnügen Sie sich mit dieser Andeutung, denn hier noch zu tommentiren, hieße einfach den gesunden Menschenverstand des Lesers beleidigen. Anmerkung. Ist es erhört, dem arglofen Leser einer wiffenschaftlichen Zeitschrift solche Dinge aufzutischen? Werden Sie uns nicht nächstens, Hr. v. Treischke, den Wursthändler, der Ihre Auffäße als Matulatur verbraucht, als einen Träger des ,, Kulturkampfs" vorführen, denn er hat unzweifelhaft mittelbar einen reichen und hoffentlich sehr reichen Antheil an Ihrem ,, idealen Schaffen"? -S. 93. An der Frage, wer in dem großen Arbeitstausche der Gesellschaft mehr empfangen und gegeben, wird jeder Scharfsinn zu Schanden." Anmerkung. Hört es, ihr Hammacher und Stumm, ihr Borsig und Krupp, so den Göttern gleich hat euch noch keiner von allen, die euch Weihrauch streuten, je gestellt; so systematisch hat noch feiner gewagt, in euren Herzen die letzte Spur von Wohlwollen gegen eure Arbeiter zu ersticken. Wenn euch nur das Grübeln über die Frage, an der noch jeder Scharfsinn zu Schanden" ward, nicht die Ruhe eurer Nächte raubt! Sie für einen Normalarbeitstag, wie es nad obiger Stelle faft-S. 93. Nur die Leidenschaft, nicht die historische Gerech den Anschein hat, oder nicht? Drittens, was soll einige Zeit" tigkeit, kann, wie Schmoller thut, einzelne Glieder dieser Gemeinbebeuten? Wie lang oder wie kurz soll sie sein? Viertens schaft als die heute enterbten Klaffen" bezeichnen; ein sehr soll der Arbeiter an dem geistigen Leben seiner Epoche theil- reiches Erbe von geistigen und wirthschaftlichen Gütern nehmen, und doch haben Sie ihn eben noch für unfähig erklärt, hat sich in den arbeitenden Klassen angesammelt seit den Zeiten das Licht der Idee" zu ertragen! Fünftens soll er sich für der Sklaverei." bie öffentlichen Intereffen seines Bolks" begeistern, und doch polemistren Sie späterhin dagegen, daß ihm politisches Stimmrecht gewährt worden ist. Bergebens forscht man in diesem Phrasenbrei nach einem einzigen faßbaren Gedanken, und so freilich ist dieser Satz typisch für die ganze Arbeit. -S. 91.„ Es ist ja doch nur eine theoretische Abstraction, Weberschiffchen von selber gehen, brauchen wir keine Sklaven mehr", wenn Arbeiter und höhere Stände, wie zwei getrennte Welten, ift längst in Erfüllung gegangen." G. 83." Andererseits gehen einander gegenübergestellt werden. Der Sozialismus bekämpft bie Weberschiffchen nicht ganz von selbst. Man denke noch so teinen Einwand seiner Gegner so leidenschaftlich, wie die Behauphoch von der möglichen Bervollkommnung des Maschinenwesens; tung: wir alle sind Arbeiter!" es wird doch ewig dabei bleiben, daß Millionen mit Schmutz und Unrath, mit häßlicher und eintöniger Arbeit sich befaffen müssen." Anmerkung. Also, Hr. v. Treitschke, gehen die Weberschiffchen des Ariftoteles von selbst oder nicht? Erst sagen Sie Ja, mit der Miene eines Mannes, der von einer längst bekannten Thatsache spricht; ein Dugend Zeilen weiter aber fagen Sie nicht nur Nein, sondern erklären das Ideal des Ariftoteles furzweg für in alle Ewigkeit unmöglich. Und ein Kopf, in welchem eine so gräuliche Konfusion herrscht, will Lassalle und Mary, will Brentano und Schmoller meistern? -S. 83. Sobald die heutigen Arbeiter sich in eine Klaffe des Tages den freien Künften des Schlafens, Trinkens und Rebeprivatifirender Gentlemen verwandeln, welche zwanzig Stunden fich bilden, der durch wirkliche Arbeit die wirthschaftlichen Bedürf altens widmen, muß unfehlbar zu ihren Füßen ein neuer Stand niffe der Gesellschaft befriedigt." Anmerkung. Aber Hr. v. Treitschke, wer will denn die Arbeiter in eine Klaffe privatifirender Gentlemen" verwan beln? Doch nicht der Sozialismus? Das zu behaupten, fehlt selbst Ihnen der Muth, aber weshalb ennuyiren Sie Ihre Leser Anmerkung. Alle Wetter, Hr. v. Treitschke, wo ist dies sehr reiche Erbe" nicht nur von geistigen, sondern auch von wirthschaftlichen Gütern? Noch hat es fein Nationalökonom entbedt; zeigen Sie es nur mit einem Fingerzeige und die soziale Frage ist gelöst. Aber fort mit jedem Spotte, der hier wahrlich übel angebracht ist! Diese ganze Reberei des Herrn v. Treitschte ist natürlich wieder nur hohler, nichtsnußiger Bhrafenbrei, und das einzig Bewundernswerthe ist nur, wie er fich einbilden kann, mit solchem Gerede Männer, wie Brentano und Schmoller, von ihrer ehrenhaften Sorge um das Wohl der arbeitenden Klaffe abzuziehen. S. 95. Ohne es selber gewahr zu werden, befreundet sich mit der tief unfittlichen Lehre des Sozialismus, wonach harte Arbeit eine Schande oder doch ein Unglück sein müsse." Anmerkung. Tief unfittlich ist hier nur, Hr. v. Treitschte, Ihr Treiben, fortwährend dem Sozialismus, von dem Sie in alle Welt nichts verftehen, Dinge unterzuschieben, welche nichts als ungeheuerliche Ausgeburten Ihrer ungezügelten Phantasie find. Anmerkung. Fällt dem Sozialismus wiederum gar nicht ein! Wenn ein Sozialist diese Behauptung überhaupt bekämpft, so wird er nicht leidenschaftlich, sondern höchstens ärgerlich über man die unverbefferliche Beschränktheit oder Böswilligkeit der Gegner. alle Denn es handelt sich hier wiederum um gar nichts Anderes, als um ein Jongleurkunststückchen, das sich nie ein wissenschaftlicher, Dekonom wird zu Schulden kommen lassen, sondern das immer nur Leute machen, die am Sozialismus herum nergeln wollen, ohne etwas von ihm zu verstehen. Das Wort ,, Arbeiter" ist in der Nationalökonomie gleichbedeutend mit ,, Hand- S. 96. ,, Das wahre Glück des Lebens darf nur gesucht arbeiter", nicht weil die Handarbeit die einzige, aber weil sie werben in dem, was allen Menschen errreichbar und gemeinsam allerdings die ursprünglichste Form der Arbeit ist, deren ist. Also nicht im Besize wirthschaftlicher Güter, ober in ber Preis den Preis aller höhern qualificirten Arbeit bestimmt. politischen Macht, auch nicht in Kunst und Wissenschaft, sondern Und deshalb, Hr. v. Treitschte, braucht kein Sozialist leiden- in der Welt des Gemithe, in dem reinen Gewiffen, in der Kraft schaftlich zu werden, um den Unfinn aufzudecken, der in dem der Liebe, die den Einfältigen über den Klugen erhebt, und vor Einwurfe: wir alle find Arbeiter! liegt. Ein Pendant zu diesem Allem in der Macht des Glaubens." S. 98. Die Macht Nonsens ist die ebenso oft gehörte, wenn auch nicht von Ihnen der Religion in diesen( den untern) Schichten der Gesellschaft reproducirte Behauptung: Es gibt teine Bourgeois, die Arbeiter erklärt sich keineswegs allein, wie der Bildungshochmuth wähnt, sind auch Bürger! Bourgeoisie bedeutet aber keineswegs Bür- aus dem kritiklofen, für die Wahngebilde des Aberglaubens emgerthum, sondern es bedeutet diejenige sozialpolitische Partei, welche pfänglichen Sinne der Menge; fie ruht auf einem tieferen und " " -G " " 81 be ei ebleren Grunde..." S. 99. Keine Sozialreform wird den 18 Unfälle, 5 Frauen, 7 Minderjährige und ein Kind wurde-Wie mag es wohl in dem Hirn des reptilisirten Cultur h arbeitenden Klassen jemals größeren Segen bringen, als die alte u. A. betroffen. tämpfers aussehen, dem der folgende biedermännische Annexions et einfältige Mahnung: bete und arbeite!.. Wer den frommen In 8 Cementfabriten mit 670 Arbeitern geschahen 40 Un- schrei auf der Efelswiese" des Leipziger Tageblatts"( v. 23. Aug. D Glauben, das Eigenfte und Befte des kleinen Mannes, zerstört, fälle, wovon 4 auf Frauen fallen. Es verunglückte also in diesen entfahren ist? handelt als ein Berbrecher wider die Gesellschaft; darum Etablissements der sechszehnte Theil der dort beschäftigten Arbeiter!„ Es ist nicht zu leugnen, Preußen hat im Allgemeinen b viel Glück in der Wahl seiner Beamten, vielleicht liege ist gegen den Sozialismus nicht halbe und bebingte, sondern 4 Schäden wurden verursacht durch Einstürzen von Erde ( Kreidemaffen), 2 durch Bodenöffnungen, 1 auf der Pferde- Eisenganze und rücksichtslose Feindschaft geboten." dies auch in der Art der Heranbildung zu ihrem Berufe, 4 Anmerkung. Für die besigende Minderheit das Licht bahn eines Etablissements; sonst Gefahr durch Umgang mit Lasten. die Entscheidungen und Verfügungen derselben sind so prat 4 2 der Unfälle hatten den Tod des Betroffenen zur Folge. tisch, so flappend, so den Bedürfnissen, dem Rechtssinn und 80 der Idee", für die Masse des Volts den ,, frommen Glauben" den Anschauungen des Voltes entsprechend, daß man neidis v das ist der grauenhafte Gipfel der Tartüfferie, auf dem Herr In 25 Etablissements der Baugewerte mit 1934 Arbeitern werden könnte. Ein Bürger Leipzigs." To v. Treitschke, Gott sei Dant eine einsame und verlassene Größe, geschahen 129 Unfälle, von denen einer den Tod herbeiführte. Der auf die preußischen Richter„ neidische Leipziger Bürger D fteht. Es liegt im unveräußerlichen Wesen jeder Religion, daß Es sind hier hervorzuheben 24 Fälle durch Sturz aus der Höhe, ihre Gebote bindend sind für Alle, für den Höchsten und für 42 burch fallende Laften, 11 beim Laftentransport, 13 durch Wert- soll nur nach Berlin gehen und dort sich gegen die preußischen S den Niedrigsten, und was verkommene Pfaffen in der Praxis zeuge und Maschinen( Kreissäge 2c.), 1 durch kochenden Kalt.-Beamten äußern wie hier gegen die sächsischen, und die Berliner gefündigt haben mögen, in der Theorie hat Rom immer auch Beiläufig sei hier erwähnt, daß Arbeiter dieses Faches nach dem Richter" werden ihn bald vermittelst einer Dosis von 18 bis 19 P in seinen schlimmsten Zeiten daran festgehalten, daß vor seinem famosen Haftpflichtgefez" von dem Schuße der Haftpflicht aus- Monaten Stadtvoigtei von seinem„ Neide" kurirt haben. Näheres h bei Most und Tessendorf zu erfragen! Tribunale Alle, der mächtigste König wie der niedrigste Bettler, geschlossen sind. gleich sind. Und nie and hat es der eifrigste Manchestermann, In Steinbrüchen und Sandgruben geschahen bei einer Die schönen Seelen finden sich. In Deutschland ei der glühendste Bewunderer bes gesellschaftlichen status quo ge- Arbeiterzahl von 615 nicht weniger als 54 Unglüdsfälle, in 7 wagt, die arbeitenden Klassen von den höchsten Segnungen des Kaltwerten mit 192 Arbeitern aber 13, wovon einer den Tod suchen die großen Landbesitzer dem Mangel an billigen Feldarbei Menschengeschlechts, von den Segnungen der freien Forschung des Verunglückten nach sich zog, 1 Fall ereignete sich durch Prell- tern dadurch abzuhelfen, daß sie den Feldarbeitern als Lockspeise fi und des freien Gebankens ausschließen zu wollen. Es ist das schuß, 1 durch Sturz von der Fahrt, 1 durch Ueberfahren mittelst fleine Häuschen mit ein paar Morgen Lands dazu überlassen, wa je ihnen den doppelten Vortheil bietet, daß der nun an die Scholl K Regal des Hrn. v. Treitschke, als Ideal eine Gesellschaft dar- eines Eisenbahnwagens. zustellen, in welcher die besitzende Minderheit sich sonnt im Bei Wasserleitungsarbeiten verunglückte die Hälfte aller geheftete Arbeiter ihnen jederzeit zur Verfügung steht, und oben di ,, Lichte der Idee" und die besiglose Masse dumpf vegetirt in beschäftigten Arbeiter, nämlich von 55 gerade 27, darunter brein zu jedem Lohn arbeiten muß, da das Häuschen ihn am i fonfeffioneller Beschränktheit. Denn das und nichts anderes 1 Frau. Ist hier die Zahl der Arbeiter auch nur flein, so läßt Weggehen verhindert und das Aeckerchen ihn nicht ernährt. Da b bedeutet die Phrase vom ,, frommen Glauben"; so gesund und sich aus den verzeichneten Unfällen doch aus die Gefährlichkeit des Aeckerchen, natürlich schlechtester Qualität, hat er mit seinem Schweiße zu düngen und für den philanthropischen Gutsherrn zu ft verständig ist unser Volt, daß es in religiösen Dingen nur ein Gewerbes im Allgemeinen mit Sicherheit schließen. Ja, ja! oder ein Nein, nein! fennt; die Bluntschli und Reinkens In 17 Chemischen Fabriken mit 1305 Arbeitern ereigneten melioriren". Nun, dieses sinnreiche Heilmittel wird jetzt von der gewinnen schwächlichen Einfluß nur in den Kreisen der Halb- sich 156 Unfälle, davon 3 mit tödtlichem Ausgang, 2 fielen auf" Times", dem leitenden Bourgeoisorgan Englands, auch den t 2 bildung. So tief hat der traffeste Cynifer noch nicht die Re- Frauen. Ein Schaden wurde verursacht durch Riemen, 4 durch englischen Landlords vorgeschlagen, und zwar in einer Polemi ligion beleidigt, wie es hier Hr. v. Treitschke thut, der sie ein- Mühlengetriebe, 35 durch Verbrennungen, 26 durch Fall, 52 durch gegen den bekanntlich von Arch, Präsident der Nationalen Land b fach als politisches Mittel benutzen will, um eine gesellschaftliche Umgang mit Lasten und Fuhrwesen, 18 durch fallende Lasten, 4 arbeiter Union", verfochtenen Plan, das Parzellensystem in England p Ordnung aufrecht zu erhalten, die an allen Eden und Enden durch Räder und gangbares Zeug. Auch hier zeigte sich die Boden einzuführen und die Landarbeiter zu Kleinbauern zu machen. Da a und darin zu krachen beginnt. beschaffenheit( Schlüpfrigkeit, Infrustation) von Einfluß für die System der kleinen Farmen", sagt die" Times" pflichten wir ihr bei gehört der Vergangenheit an und if S -S. 106. Aus der vernünftigen Gleichheit folgt ferner Gefahr des Falles und der Lastenbewegung. nicht die Vertheilung des Einkommens nach Verdienst. Würde In 33 Bierbrauereien mit 595 Arbeitern geschahen 29 Un- durch ein anderes System, das zu den gegenwärtigen Verhältnissen b Die moderne Bewirthschaftung C wirklich, wie Schmoller versichert, heute in immer weitern Kreisen fälle, wovon 1 den Tod des Verunglückten zur Folge hatte. Es besser paßt, verdrängt worden. die zweifelnde Frage aufgeworfen, ob denn das Einkommen des sind unter diesen Fällen 4 Verbrennungen, 2 Mal Fall durch des Bodens verlangt, wenn sie erfolgreich sein soll, sehr viel mehr p Einzelnen im Durchschnitt seinen Tugenden, Kenntnissen und Bodenöffnungen, 3 Schäden durch Umgang mit Maschinen und als kleine Farmen leisten können. Theilung der Arbeif, welche in G Leistungen entspreche so bewiese diese Thatsache gar nichts gegen Rädern; im Uebrigen Schäden durch Umgang mit Laften und ihren mannigfachen Formen den Anfang ber modernen Industrie N bildet, ist nur möglich, wo das Arbeitsfeld groß genug ist, dieselbe S die Gerechtigkeit der bestehenden Ordnung; fie bewiese nur, daß Transporten. es heute leider modisch ist, unvernünftige Fragen an die In 20 Noten- und Buchdruckereien mit 1444 Arbeitern zu gestatten, und Bieles, was mit Vortheil auf einem Gebiet von Gesellschaft zu richten. Die Gesellschaft kann und soll nicht sind 30 Unglücksfälle zu verzeichnen. Davon trafen 15 auf Frauen, Hunderten und Tausenden von Acces durchzuführen möglich, tant di auf den kleinen Aeckern, wie sie Arch und seine Nachfolger ein f die Leistungen der Einzelnen schlechtweg belohnen, sondern sie be- 7 auf Minderjährige und 1 auf ein Kind. lohnt, was jeder leiftet mit den wirthschaftlichen Kräften, die er Dies sind die Arbeiter der verschiedenen Branchen, welche im richten wollen, gar nicht durchgeführt werden." Ganz recht. Und ganz recht auch, daß ein kleiner Farmer bit fe in der bestehenden Gesellschaft erworben oder ererbt hat. Und sie Laufe eines Jahres ihrem Beruf zum Opfer fielen. Aus dem vollzieht diese Belohnung nicht durch eine allmächtige Staats- Resumé ersehen wir, daß von 30,582 Arbeitern resp. Arbeiterinnen erbärmlichste Existenz von der Welt führt und vor dem Land h gewalt, sondern überläßt dies wohlweislich dem freien Verkehre, und jugendlichen Arbeitskräften 1697 von irgend einem Unglück arbeiter wenig oder nichts voraus hat. Kein Zweifel: der Arch'sche to Plan ist Unsinn; wenn die englischen Landarbeiter einmal so weit K benn fie hegt eine tiefe Achtung vor einer höchft legitimen betroffen wurden! Macht, die der Sozialismus niemals aus der Welt hinwegreben Unter den Verunglüdten befanden sich 199 Frauen find, das Land in ihren Besitz zu nehmen, dann werben sie nicht zu so thöricht sein, sich die armen französischen und deutschen Par e wird, vor einer segensreichen Macht, welche den trägen und Mädchen und 27 Kinder. Menschen zum Hoffen und zum Wagen anspornt Dies die statistischen Daten des Jahresberichts der Unfallver- zellenbauern zum Muster zu nehmen, sondern zur sozialistischen a Glücke." ficherungsgenossenschaft zu Chemnitz. Einer Privatgesellschaft also Aderwirthschaft schreiten. Natürlich ist das aber nicht nach dem B Anmerkung. Es wäre noch manches Lehrreiche aus Ihrem war es vorbehalten, in Etwas den Schleier zu lüften, der das Geschmack tes Bourgeoisorgans. Das Eigenthum der Landlord di Auffage zu excerpiren, Hr. v. Treitschke, z. B. Ihre Ideen über Elend der Arbeiterklasse verdeckt. Freilich hat die Chemnitzer Un- an Grund und Boden ist heilig", sie zum Nutzen des arbeitenden w ,, vernuftige Gleichheit", Ihre Polemit gegen das allgemeine fallversicherungsgenossenschaft die statistischen Erhebungen nur ange- Bolts expropriiren, ein hochverrätherischer Gedanke. Wahlrecht u. A. m., aber der Leser ist ermüdet und so sei hier stellt, um an ihnen eine Handhabe zur Wahrung ihres Sonder- Sache muß anders angefangen und den Landarbeitern geholfen o ein Ende gemacht. Und zudem fönnen wir bei dieser Stelle intereffes zu erlangen, und wir sind gewiß die letzten, die von werden, ohne daß die Landlords darunter leiden, ja so, daß fi mit aufrichtigem Danke von Ihnen scheiden. Dant, tausend Privatgesellschaften Abhilfe solch schreiender Mißstände verlangen; davon profitiren.( Letzteres sagt selbstverständlich die„ Times Dant, Hr. v. Treitschke, für die grandiose Offenheit, mit welcher allein, immerhin sind wir dankbar für das reichliche Material. nicht.) Und nun folgt der famose Vorschlag: Die großen w Sie die absoluten Redensarten, welche Ihre Parteigenoffen des Vom Staat geht uns ja tein derartiges Material zu. Und doch Grundbesitzer sollen ihren Arbeitern als Ergänzung der Löhne guten Scheines wegen immer noch im Munde führen, die Re- hat der Staat, wenn überhaupt berechtigt zu sein, nicht nur die kleine Landstücke zur Bebauung anweisen, welche sie in den Ruhe " Als Ergänzung der Löhne" bu bensarten von Freiheit, Recht, Wahrheit u. s. w. bei Seite Aufgabe zu untersuchen, ob und in welchem Grade die Masse des pausen bearbeiten können." werfen und frischweg den Gott der Spielbank als die legitime Voltes Noth leidet, er hat nach erlangter Kenntniß der Nothlage sich der Timesschreiber die Tragweite dieses töftlichen Ausdrucs Macht in der modernen Gesellschaft, wie sie die liberale Schule auch auf deren Beseitigung hinzuarbeiten. Statt dessen aber sehen ganz klar gemacht hat? Nicht einen höheren Preis soll der Land will, proflamiren. Lieft man das aus der Feder des„ Klassischen wir, wie der Staat, seinen Pflichten entgegen, der nothleidenden sllave für seine Arbeit erhalten, sondern die Zahlung soll nur in( Publizisten" dieser Schule, dann ist's, als athmete man Morgen- Arbeiterklasse bei ihren Versuchen, sich ökonomisch zu emanzipiren, anderer Weise erfolgen: statt ganz im Wochen- oder Tagelohn luft, und die frohe Zuversicht drängt sich auf, daß eine Partei, alle möglichen Hindernisse in den Weg legt, und, burch Ver- nur zum Theil zum anderen Theil im Ertrag des gemietheten die mit ihrem Latein beim rohen Würfelspiel angelangt ist, teine weigerung einer umfassenden Statiffit der Arbeiterverhältnisse, Aederchens. Der Landsklave bekommt dabei nicht mehr als jest fi b Zukunft hat und teine Zukunft haben kann. Darum laffen das Waffenelend als dauernde Staats- und Gesellschaftsinstitution die Summe deffen, was er für seine Arbeit empfängt, bleibt d aber er bekommt es in einer anderen Form, und d Sie uns in Frieden scheiden. Sie und das Glück, wir und anerkennt. Der heutige Staat ist eben ein Klassenstaat, welcher sich gleich das Recht, so gehen wir den Kämpfen der Zukunft entgegen den Intereffen der Bourgeoiste gegenüber der Arbeiterklasse dient. zwar so, daß er weit fester an seinen Aussauger gekettet ist, ihm fi und bis dahin Gott befohlen! Wollen die Arbeiter nicht jämmerlich verkommen, so müssen sie weit weniger leicht entrinnen tann als jest. Er ist kohusklave und Leibei mit aller Macht darauf hinwirken, daß der heutige Klassenstaat eigner in Einer Person: und das nennt sich die neueste Lösung g durch den freien Boltsstaat ersetzt werde. Regen die Arbeiter der Landarbeiterfrage"! fich nicht, so werden sie bleiben, was sie sind: hungernde mit Der Belfaster( 3rland) Leinweberstrite dauert fort. Im Füßen getretene Lohnsklaven, nach deren Leben und Gliedmaßen englischen und schottischen Kohlengewerbe der alte Zustand. Ein industrieller Selbstherrscher, so recht nach dem so Zahlen reden. ( Schluß.) vor dem -O " fd Nun, bi U " In 27 Färbereien mit 1057 Arbeitern geschahen 92 Unfälle! tein Hahn träht. Das Sprichwort sagt:„ Jeder Mensch ist Davon wurden u. A. 3 Frauen, 6 Personen unter 18 Jahren und feines Schicksals Schmied." Das gilt in weit höherem Grabe 2 Kinder betroffen.-In 2 Fällen erfolgte der Tod des Be- von einer Klaffe von Menschen. Hilft sich die Arbeiterklasse nicht Herzen und Ideal unserer Bourgeoisie, ist der Eisen- und Stahl i troffenen. Es sind hier u. A. hervorzuheben: 29 Verbrennungen, selber, so wird ihr nimmer geholfen werden. Politische Nebersicht. " fönig" Krupp in Essen, von dessen Reich und Regiment ein C 20 Schäden durch Fall bei Lastenbewegung( namentlich wegen der bewundernder Pennyaliner( vielleicht auch dazu„ kommandirter" b schüpfrigen Bodenbeschaffenheit), 8 durch Umgang mit Maschinen Commis des Herrn Krupp) der„ Magdeb. 3tg." wie folgt schreibt: n ( Schleudermaschine 2c.) 2 schwere Verlegungen durch gehende Wellen, " Eine ganz fummarische, dem Effener Handelskammerberichte g 3 bei Fuhrwesen, 5 durch Appreturgefahr( Scheerzylinder). Sachsen- Weimar zeichnete sich bisher dadurch aus, daß entnommene Beschreibung des Reiches des Eisenkönigs Alfred In 22 Appreturanstalten mit 339 Arbeitern find 15 Un- es gar kein Vereinsgefeß hatte. Dieser, im neuen Reich der Krupp wird für Ihre Zeitung nicht ohne Intereſſe ſein. Die b fälle zu verzeichnen, davon fallen 2 auf Frauen, 3 auf Minder- Herren Stieber, Bismard u. Wagener unverzeihliche Fehler ist soeben Krupp'sche Gußstahlfabrik bei Effen besteht seit dem Jahre 1810 b jährige und 1 auf ein Kind. In 10 Strumpffabriken mit forrigirt worden. Seit 2 Tagen, so schreibt man der Deutschen Seit 1826 hat sie der jetzige Inhaber betrieben, seit 1848 fil 1224 Arbeitern geschahen 20 Unfälle, wovon 4 auf Frauen und Allgem. Zeitung" aus Weimar, d. d. 21. August, wird die Ver- eigene Rechnung. Das Etablissement hat sich nach und nach ob 4 auf Minderjährige fallen. sammlungs- und Vereinsfreiheit durch eine Ministerialverorb- entwickelt, daß es jetzt einen Flächenraum von über 400 Heftare 11 " Die Tuchfabriken betreffend, ist u. A. zu verzeichnen ein nung, wenn nicht gerade beschränkt, so doch in gewiffe Formen( ca. 1600 preußische Morgen) einnimmt, von denen ca. 75 Hektar l Todesfall am Wasserrad, ein schwerer Fall burch Umgang mit gebracht(!). Ohne wegen der tieferen Veranlassung( Befehl aus überdacht sind. Die Krupp'sche Arbeiterarmee zählt 11,000 Wanb Riemen, 7 Fälle beim Umgang mit Maschinen( mechanischer Stuhl, Berlin!) zu der neuen Verordnung unsere Meinung zu äußern, be- unb 2000 Mann, welche von den Bauunternehmern beschäftig Krempelmaschine, Reißkrempel), 1 Fall durch die Zielwelle. gnügen wir uns für heute damit, den Inhalt derselben zu ffizziren. werden. In den sonstigen Berg- und Hüttenwerken der Firma Im Ganzen geschahen in 20 Tuch fabriken mit 1449 Arbeitern Auf Grund des Gesetzes vom 7. Jan. 1854, das den Polizei- Friedr. Krupp werden außerdem 5000 Arbeiter beschäftigt, ba t 18 Unfälle, von denen betroffen wurden 8 Frauen, 5 Minderjährige behörden die Befugniß einräumt, Gebote und Verbote mit Straf- macht zusammen 17,000 Arbeiter. Die Zahl der Beamten und und 1 Kind. androhung in für das öffentliche Wohl dringenden Fällen zu er- mit einem Fixum beschäftigten Bediensteten beträgt gegenwärtig b In 30 Papier Pappe- und Holzmasse- Fabriken mit laffen, verordnet das Staatsministerium des Innern, daß fortan 739. Das Etablissement hat Schienenanschluß an die Köln 1315 Arbeitern geschahen 86 Unglüdefälle. Unter den Opfern von allen Versammlungen politischen, sozialpolitischen und firchlich- Mindener, Bergisch- Märkische und Rheinische Eisenbahn. De derfelben figuriren u. A 6 Frauen, 11 Minderjährige, 2 Kinder. politischen Charakters der Polizeibehörde spätestens 12 Stunden Verkehr vermitteln: circa 5 geographische Meilen normalspurige 5 Fälle führten den Tod des Verunglückten herbei. Besonders vor deren Beginn Anzeige gemacht werden muß, ebenso von der- Eisenbahnen und 2 Meilen schmalspurige Eisenbahnen, mit 15 hervorzuheben ist 1 Todesfall durch das Wasserrab, 1 schwerer artigen Vereins- oder Delegirtenversammlungen. Die Polizei- balb 21 Lokomotiven. Das Fuhrwesen umfaßt 272 Wagen und Fall durch Umgang mit dem Dampftessel, 31 Fälle durch Umgang behörde hat die Befugniß, in solche Versammlungen Beamte ab- 191 Pferde; es ist eine Telegraphenfeitung mit 30 Stationen vor mit verschiedenen Wiaschinen und Nädern( Trockenzylinder, Schneide- zuordnen, denen ein angemeffener Platz eingeräumt und über die handen, welche von 166 Mann bebient werden. Es sind folgenb apparate, Holländer, Satinirwert und Satinizmaschine, Papp- Person der Rebner Aufschluß gegeben werden muß. Der Beamte Consumanstalten vorhanden: 1 Hotel, 3 Bierhallen, 1 Selter maschine, Schleifapparate, Papiermaschine), 6 Fälle durch Umgang hat das Recht, Störungen, die der Vorsißende nicht beseitigen wasserfabrit, 1 Dampfmühle und 1 Bäderei mit zwei Damp mit Niemen, 21 durch Umgang mit Lasten, 4 durch Fuhrwesen. tann, burch Polizeimaßregeln zu entfernen, auch die Versammlung maschinen, Manufaktur-, Schuh- und Kleiderwaaren- Hallen, welde In den Holz- und Fourniersägereien und Holzwaaren- aufzulösen sowie die Freiheit des Vereinsrechts zu schüßen. Zu- den Angehörigen des Etablissements gegen Baarzahlung die Gle fabriken geschahen in 20 Etablissements mit nur 700 Arbeitern widerhandlungen gegen diese Bestimmungen werden mit Gelbbuße mentar- Bedürfnisse des Lebens zum Selbstkostenpreise liefern. Di 72 Unglüdsfälle. Einer davon traf eine Frau, 2 trafen Minder- bis 150 Mt. oder mit Haft bis zu sechs Wochen geahndet." Zahl der Beamtenwohnungen beträgt 206, die der Arbeiterwoh 9 jährige. 26 Fälle ereigneten sich durch Umgang mit Sägen( BirSo der Correspondent der D. A. 3." Daß die Versamm- nungen 2948, auf deren Vermehrung fortwährend Bedacht genom tularsägen, Fraismaschinen), 2 durch Riemen, die übrigen burch lungen auflösende Bolizei„ bie Freiheit des Vereinsrechtes schützt", men wird. Jetzt finden barin schon 8000 Seelen Wohnung, Umgang mit Laften und schneidendem Werkzeuge. In der Leder- Jubustrie tamen auf 4 Etablissements mit Cabinetsordre die Freiheit in gewisse Formen bringt". ift eine ebenso geiftvolle Redewendung, wie daß die Weimarer Menagen gewähren z. B. 2500 unverheiratheten Arbeitern Logis Nun, und Verpflegung; auch sie werden bedeutend erweitert. 297 Arbeitern 11 Unglüidsfälle, von denen einer eine Frau und Traupmann brachte ſeine Patienten auch„ in gewisse Formen". Leitung besonders angestellter Aerzte sind vorhanden: 1 Kranke Wir empfehlen Hrn. Böttcher die elegante Wendung. Oder rührt haus mit 100 Betten, 1 Epidemienlazareth mit 120 Betten. In 2 Steinzeugfabriken mit 164 Arbeitern ereigneten sich fie vielleicht von ihm her? einer ein Kind betraf. H Unter find Kranken-, Sterbe- und Pensionskassen für die Arbeiter vor S " " ur handen, mit 128,991 Thaler Vermögen am 1. Januar d. 3., geben, noch auch mit ihm über die damals beginnende Phase der] ns eine andere Unterstützungskaffe gewährt freiärztliche Behandlung. Spener'schen Zeitung" überhaupt gesprochen zu haben. Im Uebrigen ug. Das Etablissement besitzt ein chemisches Laboratorium, ein photo- hätte ich um so weniger Grund, die von mir nicht gesuchten Vergraphisches und ein lithographisches Atelier, sowie eine Buchhandlungen von der Hand zu weisen, als ich bereits vom Juni nen bruckerei und eine Buchbinderei, die Buchdruckerei beschäftigt 2 1872 bis April 73 der Redaktion der Spener'schen Zeitung" ieg Schnell- und 4 Handpreffen. Der Firma Friedr. Krupp gehören angehört hatte und nur in Folge einer Erkrankung am Typhus 4 Kohlenzechen, eine große Anzahl von Eisensteingruben, zusammen aus derselben ausgetreten war. Dies, und dies allein, sind die rat 44 Gruben mit einem Grubenfelde von 20,000 Settar( gleich Thatsachen, auf welchen Ihr Correspondent mich als einen Menschen unt 80,000 preuß. Morgen). Sie hat in Spanien Conzessionen für schildert, der sich noch vor einem halben Jahre vom Reptilienis vorzügliche Eisenerzlager erworben; zum Transport der Ausbeute vater Aegidi wie fauer Bier auf dem offiziösen Markte ausbieten sollen eine 12 Kilometer lange Eisenbahn angelegt und eigene ließ". Ale Zeuge für die Richtigkeit meiner Darstellung mag ger" Dampffchiffe erbaut werden. Die Hüttenverwaltung umfaßt 22 Ihnen Herr Mehring dienen, der bis zum Schlusse vor. Is. Hochöfen( 7 ueue find im Bau begriffen) und 1 Cofferei mit 260 Mitglied der Redaktion der Spener'schen Zeitung" war, später iner Defen. In der Gußstahlfabrik arbeiten Betriebsmittel mit 9237 für die Frankfurter Beitung" correspondirte und Ihnen gegen19 Pferdekräften und 71 Dampfhämmern, unter denen sich ein Riesen wärtig als Mitarbeiter des„ Boltsstaat" nicht unbekannt sein ere hammer mit 1000 Pferdekraft befindet. Der Bedarf an Kohlen dürfte. Ihm habe ich s. 3. den wahren Sachverhalt selbst erzählt. betrug 500,000 Tonnen und an 125 Tonnen, an Wasser aus Soweit meine Berichtigung. eigenen Leitungen 113 Millionen Cubiffuß, an Leuchtgas aus Berlin, 14. August 1874. hen and eigener Fabrik 155 Millionen Eubitfuß." bei So sieht es aus in dem Reich des Hrn. Krupp. Ein„ Reich" eise für Hrn. Krupp auch im Sinne des Schiller'schen Kapuziners, " " Dr. F. Böttcher, Redakteur und Herausgeber der„ Nationalliberalen Correspondenz". wal jedoch ein„ Arm" für die 18,000 lebendigen Maschinen, die Herrn Hr. Böttcher hätte nicht nöthig gehabt, sich auf das Preßgeset oll Krupp seinen tapitalistischen Entbehrungslohn"( so genannt, weil zu berufen, da wir ohnehin gern diese Berichtigung als eine werthSen die Arbeiter ihn entbehren" müssen!) von Hunderttausenden volle Bestätigung und Ergänzung unserer Enthüllungen über die am jährlich( man spricht von 10 bis 15 Millionen Thaler, die Offiziösen aufgenommen hätten. Also -nahme der„ Spenerschen Zeitung" mit dem Hrn. Legationsrath Aegidi über die Wahl seiner Unterredacteure verhandelt und 4) Was die mir übersandte neueste Berichtigung des Herrn Böttcher*) anbetrifft, so stelle ich es ganz Ihnen anheim, ob Sie die gegen mich gerichteten Schimpfworte mit abbrucken wollen oder nicht. Wenn Sie es thun, bitte ich nur, Ihrerseits zu konstatiren, daß ich Herrn Böttcher für diese Reklame nicht bezahlt habe. Was seine Berufung auf mein Zeugniß angeht, so habe ich, um fatalen Mißverständnissen vorzubeugen, vor allen Dingen zu sagen, daß ich mit ihm nie in gesellschaftlichem Verkehre gestanden habe, daß sich unsere persönliche Bekanntschaft auf zufällige Begegnungen in journalistischen Kreisen beschränkte und daß ich darüber hinaus nur ein einziges mal mit ihm in nähere Berührung gekommen bin, und zwar in einer Privatgesellschaft eines nationalliberalen Abgeordneten. Hierauf eben bezieht sich der letzte Saß seiner Berichtigung, und ich kann nicht umhin, mein lebhaftes Bebauern darüber auszusprechen, daß er sich nicht entblödet, einen von ihm ohne jeden Anlaß meinerseits vom Zaun gebrochenen Streit auf Gebiete hinüberzuspielen, welche ich selbst in der heftigsten, öffentlichen Polemit zu respektiren gewohnt bin. Ich befinde mich im Stande der Nothwehr und muß ihm folgen, aber ich werde selbstverständlich mich, soweit die Person des Herrn Böttcher nicht ins Spiel tommt, auf allgemeinste Andeutungen beschränken. In gedachter Gesellschaft war von einem Blatte die Rede, dessen Redaction vom Geh. Legationsrath Aegidi rekrutirt worden war, und ich machte irgend welche Bemerkung über die täglich wachsende Ausbreitung der Offiziösen. Hr. Böttcher, den der Zufall zu meinem Tischnachbarn gemacht hatte, wandte sich darauf zu mir mit folgenden Worten: Erlauben Sie, offiziös wird die... Zeitung deshalb noch lange nicht; mich hat Aegidi auch an... empfohlen." Wenngleich ich die politische Heuchelei" nicht soweit trieb, auf diese unglaubliche Naivetät etwas Verbindliches zu erwidern, so schlossen mir allerdings die Pflichten der gesellschaftlichen Höflichkeit den Mund und ich schwieg einfach. Da Herr Böttcher heute die Unterhaltung wieder aufnimmt, so habe ich keinen Grund mehr, die Antwort zu unterbrücken, welche mir schon damals auf der Zunge schwebte; fie lautet einfach:" Hr. Böttcher, dann sind Sie eben auch ein Offiziöfer." Dies ist das einzige Zeugniß, welches ich über die journalistischen Beziehungen des Hrn. Böttcher auf Grund seiner eigenen Mittheilungen ablegen kann; sonst habe ich nie mit ihm über dergleichen Dinge gesprochen. Soviel rein sachlich und darüber hinaus tein Wort mehr. Auf die gegen mich persönlich gerichteten Schimpfereien des Hrn. Böttcher schinen, nein zu Maschinentheilen macht, zu lebendigen Anhängbin ich nicht in der Lage zu reagiren. Die in Nr. 94 des„ Boltsbie seln der tobten Maschinen. Die Despotie des Kapitals ist die Da die nationalliberalen Blätter, welche mir zu Gesichte zu staat" von Hrn. Böttcher selbst mitgetheilten Thatsachen, nämlich, nb härteste, die erbarmungsloseste Despotie; erst nachdem sie gebrochen, kommen pflegen, die von Hrn. Böttcher in der„ Nationalliberalen baß er 1871-1872 verantwortlicher Redacieur des„ Niederrheinische kann sich die ,, Individualität“ ausbilden. Man dente fich Herrn Correspondenz" gegen mich erlassene Erklärung nicht gebracht hatten, schen Courier" gewesen ist und noch jetzt in Verbindung" mit weit Krupp abgeschafft, die unter Krupp's Namen bekannten Werte erfahre ich erst durch die heutige Nummer des" Volksstaat" von dem Geh. Legationsrath Aegidi steht, werden jebem unabhängigen nicht zu gemeinschaftlichem Eigenthum erklärt und genossenschaftlich derfelben.*) Indem ich mich dagegen verwahre, Attaquen des Journalisten sagen, weshalb nicht. Bar eingerichtet( und das ginge ja sehr leicht, da Herr Krupp, gleich Hrn. Böttcher, insoweit sie mich persönlich betreffen, der Ehre einer hen anderen Großindustriellen, in feinem Geschäft die überflüssigste Abwehr für würdig zu halten, sehe ich mich veranlaßt, da der bem Person ift), hei! wie würden die Arbeiter aufathmen, wie würde Name Ihrer Zeitung in Mitleidenschaft gezogen ist, Ihnen perord die erdrückte, verkümmerte Menschennatur sich recken und behnen, fönlich folgende, thatsächliche Mittheilungen zu machen, deren Verden wie frisch, fröhlich, frei ihre ,, Individualität" zur Geltung bringen! öffentlichung ich Ihnen anheimstelle. bie Und das wäre kommunistische Ordnung. Es lebe Essen Ifen ohne Krupp! 2) unter den vom Leiter des Preßbureaus des Reichskanzleramts vorgeschlagenen Journalisten befand sich Herr Böttcher. Das ber geftrenge Herr fich bis dato entbehrt"!) zu zahlen haben. 1) hat der nationalliberale Abgeordnete Karl Braun bei Uebernem Dafür beglückt er sie aber auch mit einem strammen Regiment, zu strammer bei Weitem als das der strammen Hohenzollern, wie der schon aus seinen mehr als russischen Ufasen erhellt: nährt sie, den kleidet sie, versorgt sie mit geistigem Futter, logirt sie, und das emil Alles großmüthig auf ihre Kosten. Und wer einen Gedanken and denkt, welcher dem absoluten Selbstherrscher dieses Eisen- und Stahl- Diese Berichtigung" acceptiren wir mit Dank und haben and paradieses polizeiwidrig erscheint. der wird, ohne Maigeseze, hin- nunmehr doppelten Anlaß, unsere neuliche Erklärung, daß die Das ausgemaßregelt durch einen einfachen Machtspruch Sr. sultanischen Person des pp. Böttcher ein für allemal abgethan sei, rin Majestät des Hrn. Krupp, der nicht einmal das Feigenblatt eines einfach zu wiederholen. Dagegen tönnen wir Hrn. Böttcher nicht ist Reichstags zu tragen hat. Was ist nicht Alles gefafelt worden von den Gefallen thun, unfläthige Schimpfereien, welche er im weiteren ſſen der„ Erdrückung der Individualität" in einem tommunistischen Verlaufe seines Schreibens gegen einen bei den Enthüllungen unung Gemeinwesen, von der Walze der Gleichheit", die Alles ab- serer Nr. 91 absolut unbetheiligten Journalisten schleudert, abzuehr, platte", jebe Entfaltung der freien Persönlichkeit verhindere." zudrucken. Einen preßgefeßlichen Anspruch hat er in dieser Bein Ei, Ihr Herren Communistenfresser, zupft Euch an der eigenen ziehung nicht, und wir sind nicht geneigt, unsererseits Hrn. Böttcher trie Nase; betrachtet Euch die Krupp'sche Musterwirthschaft, betrachtet zur Befriedigung feines allerdings sehr erklärlichen Privathasses elbe Euch jedes größere industrielle Etablissement: da fönnt Ihr die gegen unabhängige Mitglieder der Presse die Hand zu bieten. von Erdrückung der Individualität" sehn! da könnt Ihr sehen, wie Statt dessen bringen wir lieber ein Schreiben, welches der von an die Walze des Kapitalismus ,, Alles abplattet, jebe Entfaltung der Hrn. Böttcher verleumdete Hr. Mehring an nns richtet, zum Abein freien Persönlichkeit verhindert", die Menschen zu willenlosen Ma- druck. Dasselbe lautet: Hochgeehrter Herr Redacteur! fic чев" " Bauernfängerei. Man schreibt uns:„ Ich bekomme ßen wieso weiß ich nicht einen Prospectus der Nationalen LebensShne versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit zu Berlin", mit dem the Ersuchen, die Agentur der Gesellschaft zu übernehmen, zugesandt ob und finde beim Durchlesen der Druckschrift folgende Schlauheiten: 1) Das Sterbelassenbuch wird auf höchstens 100( hundert) and Thaler ausgestellt und die Prämienzahlung in wöchentlichen Raten in( von 2 Sgr. an) gestattet. Das Ding ist also lediglich auf arme hu Leute berechnet. ude eten 2) 3m§ 1, Abfaz 2, liest man:„ Eine ärztliche Untersuchung jest findet nicht statt." Welche Coulanz! Aber wie ist es möglich, leibt daß eine solche Lebensversicherungsgesellschaft bestehen kann? Denn und die Zahl der an Schwindsucht und dergleichen leidenden und bez. ihm sterbenden Menschen ist sehr groß; und wenn die Erben all dieser, eib einige Jahre nach ihrem Eintritt Dahinfiechenden des Sterbekassenung geldes theilhaftig werben sollten, so müßte ja die Kasse in kurzem Beitraum gesprengt werden! Wie wird dies Lettere nun verJu hütet? Durch folgenden Nachsatz: D. 3) Jedoch erwerben Personen, welche an Brustkrankheiten, Schwindsucht u. s. w. leiden, feinen Anspruch auf die Gesellbem haft." D. h. wenn ich heute bei ganz gesundem Körper ahl in die Versicherung eintrete und in 6 Jahren urplöglich die ein Schwindsucht bekomme, so verweigert die Gesellschaft meinen Erben ter" bas Sterbefassengeld, weil ich an der Schwindsucht gestorben bin, und eibt: nicht nachgewiesen werden kann, daß ich 6 Jahre vorher terngesund ichte gewesen. Das Unterlassen der ärztlichen Untersuchung also das fred nach dem Prospect nur im Interesse der Bequemlichkeit des PuDie blikums sein soll ist das unscheinbare und unsichtbare Mittel, 810 die berechtigten Ansprüche nach Jahr und Tag abzuweisen. für Mögen fich daher die Arbeiter die zu den an Brustkranksheiten, Schwindsucht, Auszehrung"( in diesen drei Worten sind ftat eine Unzahl von Krankheiten einbegriffen) Sterbenden ein entettat fegliches Contingent liefern, durch die Annehmlichkeit der Wochenftig ann beitragszahlung von einigen Pfennigen nicht verleiten lassen, der rma Nationalen" beizutreten! Schließlich seien noch die Namen der Herren Leiter der„ Naba tionalen" angeführt. Aufsichtsrath: Consul Paetow; Vorund ſizender: Geheimer Rath Dr. Kurz; Stellvertreter: Eisenirti bahndirettor Dittmann, Bankdirektor Winkler; Direktor: öln Marienfelb.„ Also aufgepaßt! Den arige 15 unb bor Die Offiziösen und die deutsche Presse. Eine von dem verunglückten Denunzianten und Offiziöfen F. Böttcher einlaufende„ Berichtigung" zwingt uns, nochmals auf enbe bag enfant terrible des Nationalliberalismus zurückzukommen. IterEs schreibt: mpf elde Die An die Redaktion des„ Boltsstaat" Leipzig. Auf Grund des§ 11 des Preßgesetzbuches ersuche ich Sie um Ele Aufnahme folgender Berichtigung einer Angabe, deren Absicht mir erst durch die ausführliche Wiederholung und Commentirung in Nr. 96 Ihres Blattes vollkommen flar geworden ist. wob om Ale um Weihnachten v. 38. von Seiten der neuen Verwalung tung der„ Spener'schen Zeitung" Berhandlungen mit mir angeCogis Hochachtungsvoll Berlin, den 23. Auguft. " Ihr sehr ergebener F. Mehring. Die Harmonicapostel am Pranger. 1) Die Behauptung, daß die Mittheilungen des„ Volksstaat" über die offiziösen Antecedentien des Herausgebers der Na- Kaum haben wir die Harmonieapostel in der Person des Hrn. tionalliberalen Correspondenz von mir ausgingen, ist eine Waldom in Nr. 97 abgefertigt, und schon müssen wir aufs Neue freche und grobe Lüge des Hrn. Böttcher, wie Sie selbst am denselben in der Person des Herrn Landgraf ein paar moralische besten wissen. Ich habe mit der in Nr. 91 bes Bolts- Ohrfeigen appliciren. Das Harmoniekonsortium unter der Firma staat" mitgetheilten Offiziösenliste absolut nichts zu thun, Max Hirsch und Comp. in Berlin scheint es als seine besondere weber direkt noch indirekt, und ich muß jegliche Verant- Aufgabe zu betrachten, seine Agenten, natürlich auf Kosten der wortlichkeit für dieselbe ablehnen. Selbstverständlich invol- Gewerkoereine, auf allen möglichen Congressen herumreisen zu virt diese persönliche Verwahrung keinerlei Zweifel an der lassen, um für seine reaktionären Pläne Propaganda zu machen. Richtigkeit der gedachten Lifte. So war der erwähnte Hr. Landgraf vor einigen Tagen auch " " 11 2) Mitte Auguft vergangenen Jahres bot mir Hr. Dr. Wehren- als Vertreter auf dem Congreß der Manchestermänner, dem pfennig ohne die leiseste direkte oder indirekte Be- sogenannten Volkswirthschaftlichen Congreß" in Crefeld, wo werbung meinerseits die Redaction des Feuilletons der er mit seinen sauberen Plänen aber, im Gegensatz zu seinem Gedamals von ihm geleiteten Spenerschen Zeitung" an. Da schäftsgenossen Waldow auf dem Schneidermeister- Congreß in er selbstverständlich meine politischen Ansichten kannte, ver- Dresden, tüchtig abbligte. Der Congreß berieth über„ Arbeiterversprach er, mir ein Feld der Thätigkeit abzugrenzen, inner- sorgungskaffen" und über die Bedingungen des Ein- und Aushalb dessen ich mit dem politischen Theile der Zeitung ab- trittes. Der Dr. Oppenheim beantragte u. A.:„ Die Ausschließung folut nichts zu thun hätte. Unter diesem Vorbehalte, welchen von der Mitgliedschaft darf nur auf Grund nicht gezahlter Beier während meiner viereinhalbmonatlichen Thätigkeit für sein träge geschehen". Das ist ein jedenfalls durchaus torrefter Antrag, Blatt nie aus den Augen gesetzt hat, acceptirte ich seine wenn einmal solche Kaffen gegründet werden sollen. Bekanntlich Offerte. Ich habe mich meiner feuilletonistischen Arbeiten aber besteht in der Invalidenkasse des Harmoniekonsortiums Mar für die Spenersche Zeitung" weder intellektuell noch mo- Hirsch und Comp. die standalöse Einrichtung, daß Arbeiter, die ralisch zu schämen. Da ich mich auf rein literarischem Jahre lang in diese Kaffe als Mitglieder eines Gewerkvereins ihre Boben hielt, wird jeder Versuch, aus ihnen einen Strick zu sauer verdienten Groschen niedergelegt haben, und nun aus irgend brehen, um meine literarische Ehre zu erdrosseln, so lange einem Grunde aus dem Gewertverein austreten wollen, eine erfolglose Böswilligkeit bleiben, so lange das Feuilleton nicht nur ihrer sämmtlichen Rechte an die Kasse, sondern in der gesammten deutschen Journalistik ein neutraler Bo- auch sämmtlicher gezahlter Beiträge bei Heller und den ist. Pfennig verlustig gehen. Es ist dies eine Einrichtung, wie sie ungerechter und empörender 3) Die Unterstellung des Hrn. Böttcher, daß sich in der Redaction der Spenerschen Zeitung" zu Zeiten des Dr. Weh- in keiner Kaffe eines Privatunternehmers und Ausbeuters gedacht renpfennig Personalien" hätten sammeln" laffen, welche in werden kann, für eine Arbeiterkasse aber mit Namen nicht zu gegnerischen Organen zur Verunglimpfung der national- qualificiren ist. Dennoch hatte Hr. Landgraf die Kühnheit, in liberalen Partei hätten ausgebeutet werden können, ist eine demselben Sinne wie sein Geschäftsgenosse Waldow in Dresden, grundlose und unwürdige Verdächtigung des persönlichen auch in Crefeld für die Sonderstellung der Gewerkvereine einzuCharakters des Dr. Wehrenpfennig. Ich habe diesen Herrn, treten und die Zwangsbestimmungen derselben zu vertheidigen. seitbem ich vor zwei Jahren die Ehre hatte, ihn persönlich Dieses gab dem Manchestermann Dr. A. Meyer( Berlin) Verantennen zu lernen, allezeit als einen Gentleman hochzuachten laffung, gegenüber Hrn. Waldow sich sehr entschieden gegen Anlaß gehabt, und meine damaligen Collegen, insoweit ich eine Unterscheidung der arbeitenden Klasse in Gewertfie gesellschaftlich kennen lernte, waren ehrenwerthe und un- vereinler und Nicht- Gewerkvereinler auszusprechen. Und abhängige Männer. Herr Böttcher war zu meiner Zeit der Congreß gab diesem Protest seine Zustimmung indem er in niemals Mitglied der Redaction. Ebenso waren die außer der später angenommenen Resolution u. A. ausdrücklich bemerkte: halb der Redaction flehenden Mitarbeiter des Feuilletons, daß zu untersagen sei, daß der Ausschluß von der Mitgliedschaft mit denen ich geschäftlich zu verkehren hatte, ehrenwerthe und aus anderen Gründen, als wegen nicht erfüllter Beitragspflicht unabhängige Schriftsteller. Am allerwenigften also war die erfolge". Wern künftig ein Geseß über Arbeiterunterstützungskaffen zu berzeitige Redaction der Spenerschen Zeitung" ber Platz, " Personalien zu sammeln", welche sich zu Enthüllungen über Stande kommt, und, was höchst wahrscheinlich, dann jene BestimOffiziöse eigneten. Die unqualifizirbare Insinuation des mung des volkswirthschaftlichen Congresses darin aufgenommen Hrn. Böttcher gegen den unabhängigen Charakter eines her- wird, haben es Tausende von Arbeitern, die längst den Gewerkvervorragenden, auch von seinen politischen Gegnern hochgeach- einen von Mar Hirsch und Comp. Valet gesagt hätten, wenn nicht teten Mitgliedes der nationalliberalen Partei ist um so bös- jene rigorosen Bestimmungen der Kassen sie bei denselben mit Gewalt artiger, als seine von ihm selbst in Nr. 94 des„ Voltestaat" festhielten, ihren Feinden, den Manchestermännern zu danken, daß zugestandene Verbindung" mit dem Geh. Legationsrathe fie aus diesen unwürdigen Zwangsverhältnissen sich befreien können, Alegibi ihr einen thatsächlichen Hintergrund zu geben scheint, welche sie ihren Harmoniepredigern, den Freunden, den Führern den sie nach meiner genauen Kenntniß der geschäftlichen und der Gewerkvereine, zu danken haben, und für deren Verewigung persönlichen Verhältnisse der„ Spenerschen Zeitung" unter diese Arbeiterbeglüder so eifrig fämpfen. ber Chefredaction des Dr. Wehrenpfennig absolut nicht hat. Unsere Parteigenossen wollen überall, wo sie Gelegenheit haben, auf dieses unwürdige und arbeiterfeindliche Verhalten der GewerkInüpft wurden, geschah bas in der That mit der Bemerkung, daß*) Hr. Biedermann von der Deutschen Allgemeinen Zeitung" hatte Inter Here Legationsrath Aegidi geäußert habe, ich würde zum Eintritt, nicht die kleinlichen Steinlichkeitsbedenken seiner Berliner Col-*) Da wir nicht gewohnt sind, politische Gegner à la Böttcher ins ken in die Redaktion geneigt sein. Ich erwiderte hierauf, daß hier legen, und hielt sich verpflichtet, uns den Erguß des Hrn. Böttcher mit- Blaue hinein zu verleumden, sondern ihnen nach Möglichkeit gerecht zu irgend ein Irrthum vorliegen müsse, da ich mich nicht entsinne, zutheilen, wofür wir ihm sehr verbunden sind. Ober that er es etwa werden suchen, hatten wir obige Berichtigung an Hrn. Mehring mit der vor Herrn Aegidi gegenüber eine derartige Geneigtheit zu erkennen ge- aus Bosheit"? Red. d. B. Bitte um eventuelle Abgabe seines Zeugnisses gesandt. Neb. d. V. Gewerksgenossenschaftliches. vereine aufmerksam machen und namentlich auch unsere Vertreter von ihm auch behaupten, er habe eine ähnliche Aeußerung gethan,] Erklärung. Wir haben zwar mit Bezug auf verschiebene im Reichstag mit Material über die Thätigkeit der Gewerkvereine als er die Gelder vom 18. März 1873 in seiner Tasche gehabt. Punkte im V. Artikel über„ Die Parteipreffe"( Nr. 97 d. V.) versehen, damit die sozialdemokratischen Abgeordneten in der Lage Der Verein erklärte sich mit dem Vorstande auch einverstanden, unsere abweichende Metnung zu erkennen gegeben, halten es aber, sind, den prahlerischen Anwälten des Harmoniekonsortiums mit und so lehnte man meinen Antrag ab. nach einigen uns zugegangenen Privatmittheilungen, für unsere thatsächlichem Material dienen zu können. Das sind die widerrechtlich zurückbehaltenen Gelber des Hrn. Pflicht formell zu erklären, daß wir nicht mit allen in jenem( durch die Schlesinger. Unterschrift E. 5. als nicht redaktionell bezeichneten) Artikel entDieses zur Berichtigung. Robert F. Wobschall. wickelten Ansichten übereinstimmen, und daß wir insbesondere dem Gießen. Eine Anzahl Barteimitglieder aus Gießen und über die Thätigkeit und Stellung des Ausschusses Gesagten durchGewerksgenossenschaft der Maurer u. Zimmerer. Marburg hatte sich Sonntag, den 16. d. M. zu einer gemüth- aus nicht beipflichten können. Mit dem Hamburger Ausschuß Braunschweig. Am 17. bs. Wits. wurden mir 300 Stücklichen Zusammenkunft auf der alten Raubritterburg Staufenberg haben wir uns stets in vollständiger Harmonie befunden; und, im Protokolle des Magdeburger Gewerkschafts- Unions- Congresses zu- zusammengefunden. Wie man aber aus der größten Gemüthlich- Gegenfaz zu dem Verfasser der Artikel über„ die Parteipresse". gestellt. Da dieselben nicht ausreichen, um jebem Mitglied ein Erem- teit in eben solche Ungemüthlichkeit versetzt werden kann, das möge beiläufig einem unserer tüchtigsten und um die Partei organisation plar einzuhändigen, so mögen die Bevollmächtigten dafür sorgen, Folgendes beweisen. wohlverdienten Parteigenossen sind wir entschieden für einen baß diejenigen die Protokolle weiter geben, welche dieselben zuerst Nach der Ankunft fangen wir bei einem Glase Bier mehrere starten und träftigen Ausschuß. erhalten und gelesen haben, damit jedes Mitglied mit dem Inhalt Lieder aus dem Most'schen Liederbuche und von mehreren Mitgliedern bekannt wird. Am Tage des Empfangs find sofort an jede Mit- wurden kurze Ansprachen gehalten; es fanden sich auch eine Anzahl gliedschaft 5 Exemplare unter Kreuzband abgesandt. Diejenigen Bewohner des Städtchens und Mitglieder eines Gesangvereins Bevollmächtigten, welche noch bis zu 5 Stück wünschen, fönnen aus Große nlinden ein, welche dem Gesange und den Reben mit ber dieselben mit dem Protokoll unserer Coburger Generalversammlung größten Andacht lauschten. Plötzlich bricht sich ein kleines, fast erhalten, welches ich nächster Tage erhalten soll. Die Unions fahlköpfiges Männchen, mit in der Luft fechtenden Armen durch tongreß- Protokolle werden laut Beschluß der Verwaltung von der die Menge Bahn und macht in folgenden Worten seinem gepreßten Hauptkaffe bezahlt. Das Protokoll der Coburger Generalver- Herzen Luft:„ Ich leide dieſes unanständige Benehmen nicht trankenkasse hier Ann. 21 gr. Arb. Ver. Gohlis Ann. 14 gr. Brbm sammlung wird nächste Woche ebenfalls jeder Mitgliedschaft zufänger!" Von mehreren Witgliedern gefragt, was denn Unan- Gotha Schr. 1 thlr. 27. 5. Inglg Arnstadt Schr. 1 thlr. 11. Fr. gefandt, es erhält jedes Mitglied ein Exemplar gegen Bezahlung. ständiges in unserem Benehmen sei, entgegnete das Männchen Froch Anger Schr. 1 thlr. 5. A. 34 Kenzingen Schr. 8 thir. 8. 5. Wenn nun, wie bereits geschehen, von verschiedenen Seiten Vor- es war der Wirth, es hätten sich mehrere Herren bei ihm be- Frz. Stckenbrck Nowawes Ann. 1 thir. 12. V. H. Schndr Marburg würfe über langes Ausbleiben des legteren Protokolls laut wurden, schwert, und wenn wir mit Singen und Reden fortführen, be- Schr. 3 thlr. 4. 5. J. Endrs Augsburg Schr. 5 thlr. 25. Höff Hüffe so muß ich darauf erwidern, daß erst ein Bericht für den Volks tämen wir kein Bier mehr. Auch gut. Kein Bier kein Geld. Schr. 5 thlr. 9. 5. W. 3pk Breslau Ab. 3. Qu. 20 thlr. Mifth Graz ftaat" ausgezogen werden mußte, bevor an den Druck des Proto- Nun hatten wir erst Gelegenheit, uns etwas umzusehen, und wir Ab. 3. Qu 16 gr. Kreisgericht Weimar Ann. 3 thlr. 10. Ptrs Grefffolls gegangen werden konnte. bemerkten denn verschiedene wohlgenährte Bourgeois, u. A. einen rath Schr. 5 gr. F. G. Nik Mühlhausen Schr. 15 gr. Aug. Schmbr Da nach Beschluß der letzten Generalversammlung der Auf- gewissen Tabaksfabrikanten G. aus Gießen. Nun wußten wir Beerfelden Schr. 36 kr. gleich 10 gr. 8.- Andreas Meisel in Darmstadt: Wir ersuchen um nähere Angabe Ihrer Adresse, da eine an Sie sichtsrath, bestehend aus 5 Mitgliedern, nach Geestendorf verlegt woher der Wind wehte. Volks- tämen Die Redaktion des„ Voltsstaat". Fond für Gemaßregelte. V. Arbeiterverein Nowawes durch Stcbrck 3 thlr. 15. Briefkasten der Redaktion. K. in Darmstadt: Erhalten; wird benutzt. Quittung. der Expedition. E. Wß Mühlhausen Schr. 4 thlr. 5. 4. Tischler" ist, so sind dort in einer Hauptversammlung am 12. d. M. fol- Hatten die Herren aber gedacht, uns eine Schlappe zu bereiten, abgesandte Corres.- Karte unbestellbar zurückgekommen. Für die Berwaltung: H. Rieke, Vors., Schöppenstedterstr. 50. Correspondenzen. Anzeigen 2c. Literarischer Verein. 17 gende 5 Personen als Aufsichtsrathsmitglieder gewählt: A. Schütt, so hatten sie sich getäuscht, denn nun wurden wir von obenge Maurer; E. Stoppel, Zimmerer; 2. Heinemann, Zimmerer; nannten Sängern zu ihren Gesangsvorträgen in den Saal ein3. Timm, Zimmerer, sämmtlich in Geestendorf; C. Friedrich, geladen, wo wir dann einige Zeit verweilten, und uns dann auf Die rechts in[] angegebene Ziffer ist der Maurer, Bremerhafen. das Plateau des Berges begaben, wo Herr Kaspari mit kräftigen Preis der betreffenden Annonce. Alle Briefe sind zu richten an A. Schütt, Friedrichstraße beim Worten den uns gefolgten Zuhörern einige Punkte unsers ProSozialdemokratischer Verein. Gastwirth Güishow. gramme auseinandersetzte. Beim Abmarsch konnte es der Wirth Augsburg Samstag, den 29. Augup: Generalversammlung Ueber bis- jezt an die Hauptkasse eingegangene Beiträge erfolgt nicht unterlassen, nach Art der Gassenbuben hinter uns drein zu in der Schützenhalle. das nächste Mal Quittung. Der Hauptkassirer Conrad Klauen- schimpfen. Aber was will man auch von den Anhängern der berg wohnt Nickelfult Nr. 21. heutigen Ordnung anders erwarten? Schneider. Montag, den 31. Auguft: Generalversammlung bei Breuer, nächt Coblenz, 12. Auguft. Angeregt durch den Artikel in Nr. 93 der Jakobikirche. bes Boltestaat":" Die Stromschiffer" betr., erlaube ich mir auf eine Klasse von Stromschiffern aufmerksam zu machen, gegen die das Berlin Sonnabend, den 29. Auguft, Abends halb 9 Uhr: VerGewerkschaft der Holzarbeiter. Leben eines auf dem Schaafgraben fahrenden Schiffers ein beneifammlung bei Gittel, Andreasstraße Nr. 29. Die Mitglieder werden benswerthes zu nennen ist. Ich meine nämlich die Heizer und auf den Antrag Burow's aufmerksam gemacht. G. Lemke.[ 4] Berlin, 2. Auguft.( Verspätet.) Die Nummern 83 und Maschinisten eines Rheindampfers oder Remorqueurs. Denken Gewerkschaft der Manufakturarbeiter. 87 bes„ Bolle staat" enthalten zwei Berichte, in denen auch meiner wir uns den Maschinenraum eines solchen, meistens Aktiengesell- Berlin Sonnabend, den 29. Auguſt, Abends 8 Uhr: Bersamm Berson Erwähnung geschieht ja, in Nr. 87 werde ich segar einer fchaften mit hohen Dividenden zugehörenden Dampfers, die Tem- lung gr. Frankfurterstraße 80. Vortrag. Alt, Vertrauensm.[ 3] ehrlosen Handlung beschuldigt. Ich habe darauf zu erwidern: peratur, die in diesem eisernen Käfig herrscht, die Gluth vor den Verein der Sattler und Berufsgenoffen. 3n Betreff des Briefes, der in Nr. 83 veröffentlicht ist, erkläre Feuern, und die tropische Hiße eines Sommers wie des diesjäh Berlin Sonnabend, den 29. Auguſt, Abenbe halb 9 Uhr: Geich, daß derselbe zwar dem Sinne nach, aber nicht wortgetreu rigen, und wir müssen zugeben, daß die Leute im wahren Sinne fchloffene Mitgliederversammlung bei Carius, Prinzenstraße Nr. 72. wiebergegeben ist. Was aber die Berichtigung des Hrn. N. Schle- des Wortes sich stets in einem Dampfbade befinden. Mehrere, Fortsetzung der Sitzung vom 15. d. M. Tagesordnung: Wahl finger betrifft, so ift dieselbe keine Berichtigung, sondern eine Entgegen Wind und Weiter, Hize und Kälte abgehärtete Steuerleute des Central- und des Lokal- Vorstandes. stellung der Thatsachen. Wenn Hr. Schlesinger sagt: ich will solcher Schiffe versicherten, es sei ihnen nicht möglich gewesen, auch meinen Namen ausnahmsweise zu einer Berichtigung hergeben", so nur eine einzige Minute auf der nach dem Maschinenraum führen- Geringswalde Sonntag, den 6. September, Nachmittags will das nur besagen, daß Hr. S. die Gelegenheit mit Freuden ergreift, den Treppe auszuhalten. Ja, diese Leute versicherten, daß die um wieder einmal als„ öffentlicher Mann" fungiren zu können. Daß Heizer sich nach der Ablösung unter den Radkasten begaben, um Stiftungsfest der Webergenossenschaft, die Gründung der„ Flora" die Stadt Charlottenburg nichts angehe, zur Abkühlung sich von den schäumenden Wellen überschütten zu bestehend in Concert und Ball. will ich hier ununtersucht laffen, wenn aber Hr. Schlesinger be- laffen. Ich bin über die Lohnverhältnisse diefer Leute nicht aufhauptet, er habe der Sozialdemokratie in seinem Trinkspruche nicht geflärt, aber so viel weiß ich, daß noch keiner als Rentner ge4 C. Henke, Vertrauensmann.[ 6] Auswärtige Parteigenossen werden hierdurch freundlichst eingeladen. Das Comité.[ 172] Arbeiterverein. Sozialdemokratischer Arbeiterverein. Erwähnung gethan, so glaube ich das nicht eher, als bis Herr storben ist, da die Meiſten, ja fast Alle, einem solchen Leben bald Gohlis montag, den 31. August, Abends 1/29 Uhr: Versammlung fertigt hat. Hat doch Hr. Schlesinger selber in einer Vorstands- erbärmlicher Existenz nur Wenige eine Ahnung haben, so viel im Biertunnel( Stuntzsch). Tagesordnung: Bericht über die Gemeindes fizung des Berliner Arbeiter- Vereins behauptet, daß ihn Hr. Dr. Lohn gäbe, daß sie nach zehnjähriger Dienstzeit ehrlich und an- raths fizung. Ref.: Hensel. Diskussion.— Gäfte willkommen. D. V.[ 4] Max Hirsch in der Flora- Angelegenheit gegen die Angriffe der ständig leben fönnten, anstatt sie im Winter und bei niedrigem Hamburg Sonnabend, den 29. Auguft, Abends balb 9 Uhr: " Frankfurter Zeitung" vertheidigen werde. Wenn Hr. Schlesinger Wasserstand auf Halbfold zu setzen? Wenn es auch nicht möglich Deffentliche Versammlung bei Hans, Schauenburgerstraße Nr. 14. ferner behauptet, ich sollte wegen unparlamentarischen Betragens ist, den Leuten ihre Eristenz erträglicher zu machen*), so wäre es Tagesordnung: Der Werth der nationalen Einheit und die Sedan ausgeschlossen werden, so ist das einfach unwahr. Allerdings hat doch möglich und recht und billig, sie dafür entsprechend zu hono- Feier. Referent Auer. Peter.[ 5] Hr. Schlesinger einen Antrag eingebracht, worin meine Aus- riren. schließung gefordert wurde; sie sollte aber nicht erfolgen wegen unparlamentarischen Betragens, sondern weil man mich im Verdachte hatte, ich wäre der Verfasser einer Lokalnotiz, worin Hr. Schleseien. Hr. Meyer zog darauf seinen Antrag, dem„ öffentlichen An die sächsischen Berg- und Hüttenarbeiter. Kameraden und Berufsgenossen! A. N. Allgemeiner deutscher Schneiderverein. Leipzig Montag, den 31. Auguſt, Abends 8 Uhr: Bersammlung im goldenen Arm, Restauration von Jacob, Petersstraße Nr. 15 Jedermann willkommen.( 2a) D. B.[ 8] Am 20. September d. 3. findet in Zwickau oder in nächster im Hofe rechts. Buchbinderverein. D. B.[ 17] Metallarbeiter= Gewerksgenossenschaft. Der Borstand.[ 6] finger den Angelegenheit schrieb derselbe Schlesinger einen Antrag, in welchem Umgebung, ohne Ausnahme irgend welcher Parteistellung, eine De- ein Montag, d. 7. Sept., feiert obiger Verein im Apollo- Saal ten der Berliner Arbeiter Verein seine( Schlesinger's) Ehre vertreten legirtenverfammlung der Berg- und Hüttenarbeiter statt. Die Delegirtenversammlung hat zum Zweck, das jetzige Knappschaftssollte. Ein zweiter Antrag forderte eine Ehrenerklärung für den tassenwesen einer Prüfung und Revision zu unterziehen, alle dem bestehend in Concert und Ball, wozu alle Arbeiter und Collegen Guten Montag", „ öffentlichen Mann". Doch was geschieht? Als es zur Verhandlung über diese Anträge kommt, erklärt der Referent, Vorsigender Zeitgeist und dem Sinne der Humanität und Gerechtigkeit zuwider- freundlichst eingeladen werben. Laufende Ungehörigkeiten festzustellen, ev. einen Arbeiterausschuß Anfang 4 Uhr, Ende 2 Uhr Morgens. Krebs, die Lokalvotiz der Berliner Börsenzeitung" vom 31. Dezember 1873- einige Wortschmückungen und die Thatsache, einzusetzen, welcher bestrebt ſein soll, die Ehre und die Rechte der Leipzig und Umgegendenschaft. daß sich die Berhandlung nicht in der Vereinssigung, sondern nach Berg- und Hüttenarbeiter zu wahren, sowie eine freiheitliche Gedaß sich die Verhandlung nicht in der Vereinssigung, sondern nach staltung des Knappschaftstassenwesens herbeizuführen. Berufsge- Montag, b 31. Aug. Abends 8 Uhr: Sigung bei Fröhlich, Nicolaidem Schluß der Versammlung abspielte, ausgenommen- für wahr. nossen! Es liegt in Eurer Hand, sobald wie möglich von den straße 38,( Hof.)— T.- D.: 1) Sozialer Vortrag. 2) Gewerkschaftliches. Darauf ziehen die Hrn. Mäusel und Genossen den von Hrn. Beb ückungen, die Ihr so vielfach zu erbulben habt, frei zu werden. Erscheinen Aller ift Pflicht. Aufnahme neuer Mitglieder. Schlesinger geschriebenen, von ihnen eingebrachten Antrag zurück Die Knappschaftstassenangelegenheit soll im deutschen Reichstag NB. Protokolle sind zu haben. Der Bevollm.[ 6] mit der Erklärung, daß sie dann von Hrn. Schlesinger falsch berichtet burch die Reichstagsabgeordneten Geib, Liebknecht und Motteler Leipzig und Umgegend Verband der Kürschnergehülfen. Sonntag, den 30. August, Mann" eine Ehrenerklärung zu geben, auch zurück. So dpuirt der Deffentlichkeit übergeben werden. In dieser Delegirtenver Ordnung: 1) Aufnahme neuer Mitglieder. 2) Erhebung der Steuerth zur Sprache gebracht und in einer Denkschrift dem Landtage und Bormittags, punkt 10 Uhr: Bersammlung im Eldorado.- Tages. Hr. Schlesinger seine Freunde. Da man mich also als Berfaffer vermuthete, so beantragte Borkämpfer der deutschen Arbeiter für Recht und Wahrheit, ansammlung sind die Herren Geib, Liebknecht und Motteler, die Hr. Schlesinger meinen Ausschluß. Der Berein lehnte diesen Anwesen. Wir forbern Euch auf, allerorts Bersammlungen und Be- Zschorlan genossenschaft der Maurer und Zimmerer ihr trag ab, ebenso einen Gegenantrag, betreffend die Ausschließung sprechungen abzuhalten, um, soweit es möglich, von jeder Zeche Schlesinger's. Des Weiteren sollte ich wegen widerrechtlicher Zu- Grube oder Branche Delegirte entfenben zu können. Sollte es ab, verbunden mit Concert, Ball u. Feftrede, gehalten vom Reichs Erstes Arbeiterfest rüdhaltung von Vereinekassengeldern ausgeschlossen werden, sagt hier und da nicht möglich sein, Delegirte zu entfenden, so über- tagsabgeordneten W. Liebknecht. Beginn des Concerts Nachm. 3 Uht, Hr. Schlefinger. Ein Ausschließungs- Anirag ist aber in dieser trage man anderen gewissenhaften Arbeitern das Mandat. Ort, Es werden alle Gesinnungsgeroffen von Nah und Fern hierzu freund Angelegenheit gar nicht eingebracht. Die Sache wegen der Gelder Beginn und sonstiges zur Delegirtenversammlung Gehöriges wird lichft eingeladen. verhält sich so: In der Sigung vom 23. März vor. Jahres war später bekannt gegeben. Anträge zur Delegirtenverfammlung tein Kassirer anwesend; der Borfizende Krebs stellte nun an mich werden bis zum 18. September entgegengenommen. Die gewählten als Borstandsmitglied das Ersuchen, die Kaffe zu führen. Ich ober ernannten Delegirten haben sich bis 18. September bei dem Volksstaatkalender für 1875 wiligte ein. Am Schluß der Sitzung fragte ich Hrn. Krebs, ob Borsigenden Karl Hofmann,„ Boltshalle" in Zwickau anzumelden. wird außer den bekannten Kalendarium( dem diesmal auch der ka er die Kasse an sich nehmen wolle, und da Hr. Krebs dies ver- Briefe oder dergleichen sind gleichfalls an vorstehende Adresse zu tholische Kalender beigefügt ist), ein Verzeichniß der Messen und neinte, blieben die Gelder( 2 Thlr. 10 Gr.) in meiner Ver- senden. Für auswärtige Delegirte werden Freiquartiere beschafft. wahrung. Die nächste Sigung fand am 13. April vor. Jahres Auf denn, Genossen, der Weg, der Euch durchs Leben führt, ist statt und erhielt der Kassirer nach Abzug einer Kostenrechnung für ein mit Dornen befäeter. Ermannt Euch und helft mit bauen Die Hanauer Turner im badisch- rheinpfälzischen Aufstande 1849; Frau de Gayette Georgius das Geld. Nun soll ich bei dieser Anan dem angefangenen Werte, auf daß Ihr freie Männer werbet nach den Papieren ihres Corpsadjutanten, des verstorbenen Albert gelegenheit entweder am 23. März oder 13. April geäußert haben: und mit innerer Freude und Genugthuung ausrufen könnt: Glüd- Dammerow. und mit innerer Freude und Genugthuung ausrufen könnt: Glüd- Batteriechef in der badischrheinpfälzischen Rebellenarmee; Rothe Ostern; Bon dem noch lebenden Sigismund Borkheim, jezt habe ich Feiertagsgeld zu Ostern". Ich will diese Aeußerung auf! Glückauf! auch gar nicht bestreiten, aber im Ernst wird mir wohl historisches Gemälde aus dem Bauernkrieg, von Robert Schweichel Keiner zutrauen, daß ich Gelder unterschlagen werde. Bei GeWe liegt die Rettung? Aus dem Tagebuch eines Sozialisten, von legenheit eines Streites mit dem früheren Kassirer Erbs, warf Otto Walster; Zur Grund und Bodenfrage; Verschiedenes. Preis 312 Gr. gegen baar. dieser die Aeußerung mir vor. Ich brachte in Form eines AnBestellungen hierauf wollen rechtzeitig gemacht werden. trages die Sache an den Vorstand, derselbe erklärt die Bücher*) Warum sollte das nicht möglich sein? Man muß nur wollen. von jener Zeit in Ordnung, ich hätte mir nichts zu Schulden Einer unserer Redakteure fuhr vor Jahren auf der Memel per Ferner ist eine Kleine Bartie tommen lassen, alles fiimme und brauche er mir also keine Er- Dampfer von Tilsit nach Königsberg. Die Fahrt währte von Morgens 6 bis Abends 10 Uhr, und während dieser Zeit war in dem Maschinenflärung zu geben, weil solche unnöthig. Im Uebrigen wunderte raum ununterbrochen ein und derselbe Seizer thätig. 3ft die Sachlage in sich der Vorstand, solches von Hrn. Erbs zu hören, der doch allen bei der Rheinschifffahrt eine ähnliche, dann könnte durch Verkürzung der Grund habe zu schweigen. Hr. Krebs speziell erklärte, wenn man Arbeitszeit die Gristenz der Heizer recht wohl erträglicher gemacht werden. folche private eußerungen so auffaffen wolle, so könne man dieses Zwickau, den 24. August 1874. Das Comité zur Einberufung des Delegirtentags: Carl Hofmann, Vorsitzender. N. d. B. Der Ende Septemper erscheinende Der Bevollmächtigte.[ 20] Märkte Deutschlands enthalten. Literarischer Inhalt: Volksstaatkalender für 1874 Folge Remiffionen noch auf Lager. Preis pro Exemplar 2½½ Gr. Leipzig. Die Buchhandlung des Boltsstaat" geipzig: Verantw. Redakteur: M. Preißer.( Reoattion and E petition Beiterft. 44.) Druck und Berlag der Genossenschaftsbuchbruckerei.