Erscheint in Leipzig Mittwoch. Freitag, Sonntag. Bestellungen nehmen an alle Postanstallen u. Buchhand- lungen des In-».Auslandes. . Filial- Expeditionen sür die Vereinigten Staaten: F. A. Sorge, Box 101 Hobokcn, N. J. Peter Haß, S. W. Corner Thirtl and coates str. Philadelphia. Abonnementspreis für ganz Deutschland 16 Sgr. pro Quartal. Monats-Abounciueuts werden bei allen deutschen Postanstaltcn ans den 2tcn ü. Zten Monat und auf den 3ten Monat besonders an- genommen; im Kgr. Sachsen u. Hrzglh. Sachs.-Altenburg auch auf den ItenMonat des Quartals a ö'/a Sgr. Inserate, die Abhaltung von Partei-, Verein?- und Volksversammlungen, sowie die Filial- Expeditionen und sonstige Partei- Angelegenheiten betreffend, werden mit 1 Ngr.,— Privat- und BergnllgungS- Anzeijjen mit a'/a Ngr. die dreigespaltene Petit-Zeile berechnet. Nr. 109 Kreitag, 18 Septemöer. 1874. ABC des Wissens für die Denkenden. (Fortsetzung.) Aber mehr noch. Wer da weiß, daß eS Bäume gibt ohne ächte Wurzeln(Misteln) oder mit bloßen Luftwurzeln(Orchideen), andere Bäume ohne Stamm, mit einem Schaft statt desien(Palmen), andere ohne Aeste, oder Blätter, oder Zweige zc. der findet, daß sein hergebrachter Begriff„Baum" gar lehr berichtigt werdm muß, wenn er auf alle Bäume anwendbar sein soll. Unsere abstrakten Begriffe find also sehr unvcllkomume Gedankenbilder, welche steter Berichtigung nach Maßgabe der fortschreitenden Erfahrung und Wiffenschaft ausgesetzt sind und durchaus keine höhere Bedeutung haben, als die bloßer Abbreviaturen(Abkürzungen), kurzer Be- Zeichnung einer Vielheit von Vorstellungen durch einen Ausdruck, ein Gedankenbild. Wir können und muffen, der Abkürzung des Denkens und jede neue Erkenntriß nur dazu, den„frommen Glauben" tiefer zu entwurzeln, wie denn unsere größten Naturforscher lauter Ungläu- bige sind, und— wenn sie nur ganz freimüthig reden dürften— ihren Unglauben am lautesten eingestehn würden. ES ist auch aus zwei Ursachen nicht die mindeste Aussicht, daß künftige Naturforscher je wieder gläubig, in irgend einem Sinne werden könnten. Erstens nämlich deswegen nicht, weil jeder von ihnen aus der Geschichte der Naturforschunz weiß, daß diese erst seit der Zeit so herrlich aufgeblüht ist, da der Bannstrahl der Kirche nicht mehr geachtet, eine Versöhnung des Glaubens mit dem Wissen nicht mehr versucht, die Wiffenschaft nach ihren eignen Gesetzen, statt nach den Satzungen einer Kirche betrieben wird. Nock ist dies nicht 200 Jahre her; aber in dieser kurzen Zeit ist die Wissenschaft weiter fortgeschritten, als in Jahrzehntausenden vorher. TaS was die Wsssenschaft Wahres festgestellt hat, solange sie noch vom„frommen Glauben" bevormundet wurde, ist gegen- Sprechens halber, solche abstrakte Begriffe bilden, wie Schönheit, gber der unübersehbaren Masse der Erkenntnisse des letzten Jahr- Wahrheit, Tuaend, Größe, Stärke und viele mehr. Willem hundert� vollständig unbedeutend, ftst nichts. Dazu kommt aber in der ganzen Wirklichkeit außer uns finden wir keine Dinge, welcken diese Begriffe entsprechen: wir finden nur einzelne uns sckön vorkommende Dinge, nicht die Schönheit selbst; einzelne wahre Aussprüche, nie die Wahrheit selbst; einzelne tugendhafte Hand- lungen, aber nirgend die Tugend selbst; Dinge verschieden groß, aber nicht die Größe als ein ablösbares Einzelne-c. Es ist von der größten Wichtigkeit, daß dies allgemein verstanden werde; denn um ! solcher bloßer Gedankendinge willen brechen die Menschen einander am liebsten den Hals, während ste in Fri.dcn und Einklang leben würden, wenn nicht fast Jeder unter demselben Begriffe etwas Anderes verstünde als der Andere. Wir kommen hierauf später Zurück. Zu diesen abstrakten Begriffen gehört nun auch der Gottes, oder der Gottheit, oder deS Absoluten, oder Unbedingten, oder 'chlechthin Vollkommenen, Unendlichen u. s. w. Wir haben kein geistiges Vermögen, um unS den Inhalt dieses Begriffs vorzu- stellen, oder in der Wirklichkeit ihn wiederzufinden. Wollen wir dies aber durchaus, so verfallen wir in unauflösbare Widersprüche. So sitzen wir z. B. Gott von der Welt verschieden, als ihren Schöpfer, als unstnnliches, reingeistiges Wesen. Indem wir ihn aber mit demselben Denkversahren als allgegenwärtig setzen, im i Gegensatz zu allen weltlichen Dingen, welche nur einen bestimmten Raum aus einmal ausfüllen, setzen wir ihn in der That als den ganzen Raum erfüllend, d. h. als Weltall. Wir vermögen diesen Selbstwiderspruch nickt aufzulösen. Wir erklären Gott weiter für ! allmächtig im Gegensatz zu der beschränkten Kraft, welche überall in der Welt in die Erscheinung tritt, und bedenken nicht, daß eine � solche Allmackt mit der Entwicklung innerhalb der Welt in un- i versöhnlickem Widerspruch stehen würde. Denn die Allmacht muß � ewig fertig sein mit ihrer Arbeit, d. h. mit der Weltschöpfung nie angefangen haben, durch welche sie ohnehin nichts erreichen konnte, was ste nicht schon besaß. Wir nennen ihn auch allwissend. Ale � solcher weiß er von Ewigkeit voraus, was wir Menschen thun werden, und da er bei seiner Allmacht verhindern kann, daß wir seine Gebote übertreten und dadurck in die ewige Verdammniß kommen, und da er uns trotzdem Freiheit gibt, seinem Willen zu-' widerzuhandeln, so machen wir ihn selbst zum Hauptschuldigen, d. h. zu einem unheiligen Wesen, wie z. B. den Teufel. Solcher Widersprüche gibt eS in der religiösen Weltanschauung überaus viele. Sie ist ein einziger großer Selbstwiderspruch, wie David Strauß in seiner„Dogmatil" unwiderleglich nach- gewiesen hat. Alle« Reformiren an derselben, um sie mit der fortgcschrittnen Wissenschaft in Einklang zu bringen und unfern zweifclsücktigcn Zeitgenossen ansprechender zu machen, ist vergeblich, weil der Menschengeist kein Vermögen hat, das Uebcrsinnliche zu begreifen. Es ist dies ebenso, als wenn der Freiherr von Münch- Hausen sich selbst an seinem Schöpfe auS dem Sumpfe zieht, oder als wenn eine Lustschiffahrt eingerichtet werden soll, um die For- scher von einem Sterne zum andern durch daS Weltall flidgen zu lassen. Wir müssen hier einem Einwände unklarer Köpfe begegnen. Diese machen geltend, daß der Mensch ein unendlich fortschrittS- fähiges Wesen sei und als solches keinerlei Erkenntnißschranken sich gefallen lasse. Sie sagen: wer hätte vor Erfindung des Fernrohrs erwarten können, daß wir Heutigen die Milchstraße als aus Mil- lionen Fixsternen bestehend erkennen würden? wer vor Erfindung der Spektralanalyse, daß wir mit fast unumstößlicher Gewißheit er- Mitteln würden, auS welchen Stoffen unsere Sonne und andere Weltkörper zusammengesetzt sind? wer vor Erfindung deS Mikro- ffops, daß wir wissen würden, wie alle Gewebe aller Pflanzen und Thiere zusammenhängen? wer vor Erfindung der Wage, daß wir einmal alle Urstoffe gesondert herstellen würden? wer vor Er sin- dung deS höheren CalculuS, daß wir einmal Sonne, Erde, Mond und alle Planeten bis auf das Pfund genau wägen würden? Folglich wäre es Unsinn, zu zweifeln, daß weitere Vervollkomm- nung unserer SinneSwahrnehmung durch weitere Erfindung feinerer Werkzeuge unS bestätigen werde, was unS der fromme Glaube sagt, daß u. s. w. u. s. w. Soweit die unklaren Köpfe. ES ist Alles richtig, was sie da von der steten Zunahme unserer wissenschaftlichen Erkenntnisse sagen — nur die Folgerung daraus ist grundfalsch. Denn unsere wissen- schaftlichen Forschungswerkzeugc mögen noch so sehr verbessert wer- den, so bleiben sie doch stets unvollkommen, endlich, beschränkt, und mit jeder neuen Verbesserung derselben entstehen neue Räthsel- fragen, weil ein neues Gesichtsfeld eröffnet wird. Solange wir keine unendlichen, schlechthin vollkommenen Werkzeuge erfinden kön- ven— und das ist endlichen Wesen unmöglich— so lange dient für gesorgt hat, daß wir eS nie erkennen undfeineSWillenS um nicht ver- noch, daß die Wissenschaft an der Tecknik eine Bundcsgenossin er- halten hat, welcke sie vor aller Feindsckaft der Kirche völlig schützt. So wenig die Welt wieder ohne Dampskraft, Telegraphen, ver- mannigfachte Maschinerie und chemische Präparate wird arbeiten wollen, zu welcken die Wissenschaft der Technik verholfen hat, so wenig können die weltlichen Mächte, welche von der Technik und ihrer Großproduktion schlechthin abhängig sind, der Wissenschaft wieder einen Maulkorb anlegen. Zweitens aber ist es die Forschungsweise(Methode) der Wissen- schast, welche zu der Methode des„frommen Glaubens" und der ganzen alten Weltanschauung in geradem Gegensatze steht. Die letztere fing beim Ausbau ihres Gebäudes in der Luft an, um von da aus zum Grundbogen hinabzukommen. Sie suchte unter den abstrakten Begriffen, welche das Eigenthum des menschlichen Geistes sind, herutzt, besah sie darauf, wie sie unter einander paßten, rich- tele sie auch wohl so zu, daß sie zusammen paßten, und wenn sie eine angemessene Grundlage gefunden zu haben glaubte, so war das Prachtgebäude fertig. Dies war die sogenannte deduktive Methode. Die heutige Wissenschaft verwirft von vornherein jedes Bauslück, bis es genau auf seinen Werth untersucht ist und nimmt zur Grundlage ihres Gebäudes lauter bewiesene Thatsachen, That- fachen, welche Jedermann durch sein Sinncnzeugniß bewahrheiten kann. An diesen prüft ste die noch unbewiesenen, und nur wenn ste mit ihnen völlig übereinstimmen, läßt sie sie als Werkstücke zu. So findet sie Gesetze, welche allen Thatsachen zugrunde liegen und führt die verschiednen Gesetze, soweit sie zusammenstimmen, auf eines zurück, welches dann der Gipfel des Gebäudes wird. Wohl wag sie hier und da eine Zeitlang irren und einen Theil deS Baues wieder einreißen und umbauen müssen; auch wird sie nie ganz mit der Spitze fertig. Allein die Grundlage ist unerschütter- lich und bewährt sich immer auss jNeue. DieS ist die induktive Methode, die der wahren Wissenschaft. Jene Methode führt, weil sie auf abstrakten Begriffen fußt, welche von fast jedem Menschen nach Maßgabe seiner Erfahrung verschieden aufgefaßt werden, mit Nothwendigkeit zum ewigen GlaubcnSkampfe, zur Ketzerverbrennung, zum JnguisitionSgericht, zum Despotismus jeder Art und— was vielleicht daS Schlimmste — zum leeren Wortstreit. Diese führt, weil sie Jeden von der nnbedingten, auf Sinneswahrnehmung begründeten Richtigkeit ihrer Ergebnisse überzeugen kann, zur gegenseitigen Duldung, zur Ach- tung des Menschen als solchen, zur allgemeinen Menschwerdung, also zum Staate und der Gesellschaft der Zukunft, dem Bruder� reiche, dem Himmelreiche auf Erden. Diese Methode kann von der Wissenschaft nie mehr aufgegeben werden— das wäre ihr Selbstmord. Die Anhänger jener Methode und der frommen Weltanschaw ung haben also gut reden, daß die Naturforscher bei weitem nicht alle Dinge erklären, nicht alle Räthsel deS Daseins lösen, nicht das letzte Wesen der Diuge erkennen können.„Ihr Frommen— so können die Naturforscher frohlockend rufen—, ihr habt noch nie ern einziges Ding richtig erklärt, noch nie ein einziges Räthsel des Daseins gelöst, uns dem Wesen der Dinge nie einen Schritt näher, sondern nur immer in die Irre der Einbildung geführt. Die ganze Geschichte eurer Forschung ist hohles Wortgeklingel, Verdummung der Massen und immer neuer Rückschritt, so oft wir euch einen Schritt vorwärts gegängelt hatten. Wir wollen gar nicht den letzten Urgrund der Dinge erforschen, denn der ist un- fern Geisteswerkzeugen schlechthin unzugänglich. Wir haben aber bereits zahllose Erscheinungen beftiedigend erklärt, welche ihr bloS stumpfsinnig angestaunt habt; wir haben viele Räthsel gelöst, welche ihr für unlösbar ausgegeben hattet; wir werden, wenn erst alle Menschen genügend erzogen sein werden, um uns forschen zu hel- fen, noch ungemein viele Thatsachen erkläre» und Räthsel lösen. Wir werden in nicht allzuferner Zukunft die Millionen der Erd- bewohner mit dem unaussprechlichen Glück beseligen, in dem Pracht- bau der Wissenschaft und Kunst völlig sich heimisch zu fühlen und das Weltall tiefer und umfassender zu erkennen, als jetzt noch die kühnste Einbildungskraft sich vorstellen mag. Ha, welcher Hoch- genuß, recht viel Wahres zu wissen und immer mehr die Wirklich- keit selbst zu erforschen!" Es gibt noch sehr Viele, welche den Glauben an Gott fest' halten zu müssen glauben, obschon sie mit den bestehenden Kirchen und Glaubensbekenntnissen gebrochen haben, da sie sehen, wie wenig austichtige Anhänger dieselben noch zählen. Mit diesen müssen wir noch ein besonderes Wort reden. Wir müssen sie zu- erst fragen: ist es Recht, kann es Pflicht sein, ein höchstes Wesen zu verehren, welches durchaus nicht verehrt sein will? welches da- gewissern können? Denn wenn wir irgend etwas Gewisse? von ihm wissen, so ist es dieses, daß es in unserm beschränkten Er- keuntnißvermögen eine unübersteigliche Schranke zwischen ihm und uns errichtet hat, während doch in jeder andern Rich- tung unserer Erkenntniß keinerlei Schranke gesetzt ist? Wenn es für den Vernünftigen irgend einen Fingerzeig gibt, ist eS nicht dieser letztere? Wenn der„Höchste" unsere Verehrung, unsere Liebe, unsere Annäherung an ihn wollte, würde er nicht so dafür sorgen, daß wir als gehorsame Kinder sie gar nicht umgehn könnten? Und doch hat er nicht nur nicht dafür gesorgt, sondern durch die entsetzlichen Religionsstreitigkeiten und die Glaubens- entzweiung allenthalben genügend sür eine Warnung gesorgt, daß wir uns gar nicht um ihn bekümmern sollen! Wollt ihr seine Warnung nicht achten? Wollt ihr daS Folgende nicht bedenken? Wenn es eine Möglichkeit gäbe, von Gott daS Mindeste zu erkennen, also eine Offenbarung Gottes, so müßte sie entweder eine allgemeine, allen Menschen gleich zugängliche sein, oder eS fände die größte aller denkbaren Ungerechtigkeiten statt. Wie kämen dann die Hunderte von Millionen Chinesen, Japanesen und manche andren Völker dazu, daß sie nie einen wirklichen Gott und seine Verehrung gekannt haben? Und wenn gar eine der bestehenden Religionen, vielleicht die christliche, die wahre Gottesoffenbarung wäre, wie kämen die mehr als drei Viertel aller Menschen, welche noch heute nicht Christen sind, und alle vor Christo verstorbenen und seit Christus dagewesenen, aber mit seiner Lehre unbekannt gebliebenen Tausende von Millionen— wie kämen sie dazu, die große Heilswahrheit haben entbehren zu müssen? Und wenn eS eine Offenbarung von solcher Parteilichkeit durchaus geben soll, was ist dann noch gegen die Unfehlbarkeit deS Papstes, gegen die Inquisition und die Ketzergerichte, kurz gegen alle Greuel deS Mittelalters einzuwenden? Wenn wirklich„Viele berufen, aber Wenige auSerwählt" sind— wer hält es noch mit einer solchen Weltregierung? Nein, an der in der Menschenbrust lebenden sittlichen Natur scheitert jeder Versuch, eine solche Parteilichkeit deS höchsten Wesens zur Anerkennung zn bringen. Der Mensch ist besser als seine Götter. Er lebt sich durck sein Denken hinaus über diese seine vorzeitigen Geschöpfe. Die menschliche Sittlichkeit ist immer der jedesmal geheiligten GlaubenSmoral voraus. Ein parteiischer Gott ist durchaus unverehrungSwürdig. Die gänzlich Ungläubigen un- serer Tage sind bessere, sittlichere Menschen, als die Anhänger der Kirchenmoral sein können. Ihr sittliches Ziel ist höher als daS aller Religionen: sie wollen volle Gerechtigkeit hier auf Erden; sie wollen es lieber mit der ewigen Verdammniß wagen, als zu den Bevorzugten und AuSerwählten gehören, die sich an der „alleinwahren Religion" und der Gnade weltlicher Großen sonnen. Sie sagen mit Cato von Utica:«Den Göttern hat die siegreiche Sache gefallen, die besiegte, dem Cato." Üebrigcns hat die heutige Naturforschung manche religiöse An- schauung zerstört. Bis vor Kurzem noch kannten die Anhänger der sogenannten Naturreligion sich in dem Traume wiegen, daß Alles in der Welt so ungemein weise und zweckmäßig eingerichtet sei und so viel liebende Fürsorge für alle Geschöpfe verrathe, daß man an dem Vorhandensein eines zwcckesetzenden, weisen, allgütigen Weltenvaters nicht zweifeln könne. Erst seit ein paar Jahrzehnten hat dieser Zweifel wirklich be- gönnen, und heute schon kann er auf unwiderlegliche Beweise sich stützen. Wenn man erst einige Tausend Jahre ebenso eifrig die Unzweckmäßigkeit, wie bisher die Zweckmäßigkeit der Natur, wird erforscht haben, wird der Beweis für erstere überwältigend sein. Nur Einiges davon hier! Gesetzt, der Zweck, zu welchem die Welt sich entwickelt, wäre der denkbar sittlichste, liebevollste: da» Wohl möglichst vieler belebter Geschöpfe und deren stufenweise Vervollkommnung— wie stimmen damit die Thatsachen überein? Von der ganzen Oberfläche der Erde ist nur ein Viertel Land, und von diesem Viertel ist noch nicht ein Zehntel solches Land, auf welchem wahrhafte Menschenbildung einigermaßen gedeihen kann. Neun Zehntel des Landes beherbergen armselige Wilde oder doch Halbwilde, denen jede Möglichkeit des geistig-sittlichen Fortschritts gänzlich verwehrt ist, weil Boden und Klima, weil Wüsten, Sümpfe, riesige Hochebenen und Gebirge oder regenarme Land- striche die Menschen übermäßig mit dem Kampfe um das Dasein beschäftigen. Ja, es ist streng nachweisbar, daß vor Jahrtausenden mehr als dreimal soviel culturfähiger Erdboden vorhanden war als jetzt, daß also in Hinsicht der Breite kein Fortschritt der Cultur- entwicklung stattgefunden hat. Und zu dieser Verwüstung seiner Schaubühne hat der Mensch nur wenig, die Natur aber bei weitem das Meiste beigetragen. Von Asten sind jetzt über zwei Drittel Wüste, Steppe, Sumpf oder sonst anbauunwürdig, welche vor Zeiten zahlreiche Millionen culturfähiger Menschen ernährten. In ganz Amerika lehren die Ausgrabungen und Entdeckungen von Alterthümern, daß dieser Erdtheil vor Zeiten eine viel weiter fort- geschrittene Menschenrasse beherbergte, als hie europäischen Entdecker dort vorfanden. Und ähnlich in Australien und Afrika. Gesetzt aber, was den Menschen abgezwackt ist, habe den Thieren und Pflanzen zugute kommen sollen: wie dann mit den ungeheuren Wüsten, welche an beiden so arm sind? mit dem Meere, dessen größter Theil nur die allerniedersten Geschlechter von beiden be- herbergt? den Riesengebirgen, wo nahezu alleS' Leben auf Strecken so groß wie Europa aufhört? und den polaren Eiswüsten, wo e» nur unter dem Eise im Waffer noch ziemlich reich andauert? Daß diese 39/4o der Erdoberfläche so unfähig zur Fortentwicklung ihrer Geschöpfe hätten bleiben müssen, um das letzte Vierzigstel desto mehr zu begünstigen, diese wohlfeile Annahme ist weder ein Com- 'i pliment für die Allgüte und Allweisheit, noch haltbar den möglichen Gegenbeweisen. Eine besonders dicke Hirnschale gehört dazu, um, wie es von deutschen Geschichtsverderbern häufig geschehen, aus der Geschichte der Menschheit eine liebevolle Zweckmäßigkeit der Weltregierung darzuthun. Wie viel Jahrzehniausende verloren gegangen sind, während deren alle Menschen noch Wilde oder Halbwilde waren, ehe vor etwa 7—10,000 Jahren die fortschrittsfähigen Rassen sich entwickelten, darüber streiten die Forscher noch; aber nicht darüber, daß jener ältere Zeitraum vielmal länger als der letztere ange- dauert habe. Und wie gering ist derjenige Theil des letzteren, während dessen wirklicher Fortschritt angedauert hat! Man streiche die etwa drei Jahrhunderte der hellenischen(altgriechischeo) Cultur und die letzten zwei der europäischen auS der Geschichte, und wie- viel Fortschrittscultur bleibt dann überhaupt noch, einer Cultur, welche obendrein auf einen so höchst geringen Flächenraum be- schränkt blieb? Die ganze übrige Geschichte ist vorwiegend bar- barisch, auS sich heraus unfruchtbar. Und durch welche entsetzlichen Greuel hindurch hat der Fortschritt sich Bahn brechen müssen: AuS- rottung oder völlige Versklavung ganzer Bevölkerungen, Menschen- fiessem bei allen Urvölkern, Menschenopfer, Entwürdigung des weiblichen Geschlechtes, Verödung großer Landstreckea für immer, Verschlechterung deS Klimas anderwärts, Krieg ohne Unterlaß bis auf die Gegenwart herab, deren Verdienst eS ist, daß die Wissen- schafl und Kunst des MenschenmordeS im Großen fast zur Voll- kommenheit ausgebildet worden ist! Wo ist da eine allliebende Vorsehung als waltend nachzuweisen?— Nur wenn man AlleS verschweigt, was gegen sie spricht. Nein, nur der grauenhafteste Kampf um daS Dasein füllt die Seiten der Culturgeschichte, bis zuletzt eine Rasse sich herausge- bildet hat, an welche der unablässige Fortschritt gebunden scheint; und innerhalb dieser herrscht noch der Völkerkrieg, der Religions- krieg und der Klassenkampf, und verschwindend klein ist noch immer die Zahl der Vorkämpfer für das Menschenthum. Es ist viel mehr Aussicht dafür, daß die neun Zehntel der Menschheit, welche nicht zur Fortschrittsrasse gehören, werden ausgerottet werden müssen, als auf ihre Vcrwenschlichung durch jene. Gewiß, wenn irgend ein Ausspruch John Stuart Mill's wahr ist, so ist es der, daß das Zeitalter der Barbarei noch nicht vorüber ist, sondern daß wir erst im Uebergange aus demselben unS befinden. Und wenn eS auf den Nachweis einer allgütigen Weltregierung, welche die Entwicklung möglichst vieler' fortschrittlicher Geschöpfe wolle, ankommen soll, so ist es unser Sonnensystem zumeist, waS ihn zu schänden macht. Unsere Sonne ist an Masse das Vier hundertfache aller ihrer Wandelsterne(Erden, Planeten) und könnte also eine sehr viel größere Oberfläche für culturfahige Wesen bieten, als diese, während sie jetzt deren durchaus keine tragen kann. Denn sie ist eine einzige glühende Masse von so ungeheurer Hitze. daß darin keinerlei Organismen bestehen können, wie verschieden auch von denen unserer Erde wir sie uns denken mögen. Und damit genug von der Allgüte. (Fortsetzung folgt.) gegenüber werden sich nicht begnügen,„für Fünfundzwanzig zu essen*. wäre beiläufig auch noch ums Fünfundzwanzigfach! zu viel.- ES Polnische Uebersichr< Ein Urthnl Garibaldi's. Soeben hat Garibaldi unter dem Titel:„Die Tausend", die Geschichte der„tausend" Freischärler veröffentlicht, welche am 11. Mai 1860 mit ihm in Marsala auf der Insel Sicilien landeten und, nach einem kurzen Feldzug, den Thron der neapolitanischen Bonr- bonen stürzten. In den allgemeinen Betrachtungen sagt er u. A.: „Mögen sie nur die„Internationale" verfolgen, nämlich daS von ihnen geschaffene und genährte Elend— mögen sie nur mit der gewohnten Absicht, es zu korrumpiren, die gewohnten Agenten über die Oberfläche Italiens verbreiten— und anstatt für die so vielen, in diesem Winter der Theuerung zum Hungertode Vep urtheilten Zufluchtsstätten zu bauen, mögen sie nur immer neue Jagdreviere kaufen, um sich zu unterhalten— und neue bischöfliche Paläste— wir werden sehen, wie sie sich mitdem Hunger der Menge verständigen werden." Und weiter schreibt Gari- balvi:„Ich wiederhole: Ihr werdet euch mit dem Hunger zu verständigen haben!— Viele werden meine Worte zu hart finden, aber sie mögen sich einen Augenblick in ihr Gewissen ver senken, und mir sagen, ob der gegenwärtige Zustand Italiens ein normaler ist. Warum den größeren Theil der Nation arm machen, um den kleineren Theil in Wohlhabenheit uns Schwel- gerei zu erhalten? Und ist es vielleicht nicht dieser anormale Zustand, welcher die Revolution m einem verborgenen, aber unvermeidlichen dasein erhält? Die Lehren deS napolconifchen Kaiserreichs haben also zu nichts geholfen, weil man die Regierenden, Zöglinge jenes Reichs, wie früher, munter gegen den Abgrund marschiren sieht, indem sie dem Pfade folgen, welchen der Mann vorzeichnete, der Frankreich ruinirte. Ich verstehe nicht, wie man die Männer„konservativ" nennt, welche einem solchem System angehören. WaS Teufel konscrviren sie? Die Fäulniß, aber diese— in die Apanage der Würmer eintretend— trägt schon das Gepräge einer ekelhaften Vergangenheit. Diese Konservativen sitzen beständig auf dem Gipfel eines Vul kanS, dessen Krater unter ihren Füßen wüthen und damit enden werden, daß sie sich in einen einzigen vereinigen, und, indem sie den Berg zersprengen, sie in die Tiefen der Erde verschlingen. Ich habe daS Bewußtsein, weder einer Sekte, noch einer Partei anzugehören— ich möchte mein Land gedeihend und respektirt sehen— ich möchte die Männer der Hauptstadt sich in die Fort- schritte der gegenwärtigen Zeiten schicken sehen— und sich überzeugen, daß die Massen von heute nicht mit den Mitteln der Vergangenheit geleitet werden dürfen. In allen Zeiten wurden die Völker mit der Ignoranz und mit der Gewalt regiert— nämlich mit Pfaffen und Soldaten. Spanien und Frankreich beweisen heute, daß jene Zeiten vor- über sind— und wenn man an die durch die Blindheit und Verstocktheit verursachten Konvulsionen denkt, glaube ich, die modernen Konservativen— jwelche gewiß den alten gleichen— werden sich überzeugen, nichts bis zum Ende beizubehalten; und auch die Völker werden Vorsorgen, die schrecklichen Prüfungen nicht noch- malS durchzumachen. Warum also nicht die Gefahr vermeiden? ES wäre etwas LeichteS: die Vielen, welche für Fünfzig effen, begnügen sich, für Fünfundzwanzig zu essen. Däucht euch nicht, einen Jäger zu sehen, welchem ein Sturz den Käsig zertrümmert hat, der sich anstrengt, den entflohenen Vögeln nachzulaufen, die es wohl zufrieden sind, jeder seinen eigenen freiesten Weg in der Luft verfolgen zu können?..." So weit Garibaldi. Nun— eS wird wohl in die Wüste ge- predigt sein. Der faule Bauch hat keine Lust,„sich mit dem Hunger zu verständigen", und die,„welche für fünfzig essen", — Zur Erinnerung. Die Gräber der vor 25 Jahren in Mannheim von den Preußen unter Befehl deS damaligen Prinzen jetzigen Königs von Preußen(und Kaisers von Deutschland) standrechtlich erschossenen Kämpfer für Deutschlands Freiheit und Einheit: Adolf von Trützschler, Karl Höfer, Peter Lacher, Heinrich Dietz und Valentin Strcuber wurden am 13. d. M. geöffnet, und die Gebeine unter dem auf dem Mann- hcimcr Friedhof errichteten Denkmal beerdigt. Die alten Särge waren bis auf wenige Reste verwest. Die Gebeine waren so ziemlich vollständig, auch einzelne Kleidungsstücke waren noch er- kennbar. Ganz unversehrt waren Höfer's Stiefel und TrützschlerS Sacktuch. Letzteres, von grüngelber Seide, war noch fast wie neu, nur stark mit Blut befleckt, daS von der durchschossenen Brust herabgeronnen war und daS Tuch getränkt hatte. Dasselbe wurde der Wittwe TrützschlerS, welche der Feier beiwohnte, eingehändigt. Von Angehörigen der Todten war die Wittwe Höfer'S und Lacher's Schwester, sowie der älteste Sohn Trüyschler'S anwesend. Die„Weihrede" hielt der Landtagsabzeordnete Eichelsvörfer, der u. A. sagte:„Nicht weit von dieser Stätte, dort drüben an dem Abhänge gegen die Wiese, trank deutsche Erde das Blut deutscher Söhne. Deutsche, preußische Kugeln haben dort fünf theure Leben vernichtet. Die Rache war genommen. Man ver- scharrte die Leiber der ge— troffeuen Opfer. Den Geist, in dem sie lebten, wirkten und starben, konnte man nicht verscharren. Dieser Geist blieb erhalten; er wird dauern, er wirv die Geschlechter leiten und sie endlich auch zum Ziele führen. In dieser Ueber- zeugung sind die wackeren Männer gestorben, deren irdische Reste wir soeben hier versenkt haben. Sie starben— wie dies Trützschler ausgesprochen— in dem Bewußtsein, dem Vaterlaude, der Frei- heit ihr Leben zum Opfer zu bringen. Das war eS, was sie hob, was sie hielt. DaS war es, was dem tiefen Weh' zum Tiost gereichte, daS unsere Seelen ergriffen. Ja, das ist unser Dost noch heute. ES soll auch unser Hoffen sein. Heute ist die Decke der Gräber gesprengt, welche finstere Rache den Vorkämpfern der Freiheit bereitet. Auch die Freiheit wird sich envlich der Fesseln entledigen!" DaS Denkmal, schreibt die„Frankfurter Zeuung", ist ein geschmackvoller ObcliSk von wei) em Sandstein, der sich aus Eichen- kränzen von einem viereckigen Postamente erhebt. Auf der Oflseite bifindet sich das gemeinsame Grab. Die hierher gekehrte Seite des Denkmals rrägt die Juschrifl:„Den Märtyrern der Freiheit auS dem Jahre 1849." Auf der Norvseite stehen die Namen der fünf standrechtlich Gerichteten mit Benennung ihrer bürgerlichen Stellung, gegen Westen in nackter schneidiger Kürze US„Erschossen am 14. August, erschossen am 16. August, erschossen am 23. August, erschollen am 20. Seztember und erschossen am 11. Oktober." Auf der Südseite steht:„Gewidmet von Freunden. Errichtet im August 1874." Aus dem gemeinsamen Grabe liegt eine steinerne Tafel mit folgender von Friedrich Hecker gewidmeten Inschrift: Von Genossen auS der Fremde sei bekränzt die Grust oer Helden, Die dem Standrechtsblei deS S'.egerL stolz sich gegenüberstellten. Ob sie auch im Kamps erlagen, seien dennoch(!) sie gepriesen, Schon(?) beginnt die Saat der Freiheit ihrem Blute zu enispießen. Das Ganze ist mit einem Gitter umgeben und mit Blumen- beeten geschmückt. Auf dem Sockel des Denkmals liegen Pracht- volle Kränze. Einen haben die Frauen von Hanau gesandt; ein prachtvoller Lorbeerkranz ist von einer Deputation auc Stuitgart gebracht worden, er trägt auf schwarz-roih-goldner Schleife die Worte:„Die Lebenden an die Todten: UnS zur Hoffnung, Euch zum Gedächtniß." Ein anderer wurde durch die Mannheimer sozial- demokraten Eisenacher Richtung von einer Deputation am Denkmal niedergelegt. Auch Frankfurt hatte durch Spendung eines Lorbeer- kranzeö den Blutzeugen der Freiheit seine Verehrung gezollt. So weit der Bericht des Frankfurter BlatieS. Wir dächten, man hätte eine etwas bessere Inschrift wählen sollen, alS die von Hecker„gewidmete". Der alte NeoolulionS- romantiker ist, trotz der schlimmen Erfahrungen, oie er bei seinem vorjährigen Besuch in Deutschland gemacht, von seiner Bismärckerei nicki ganz kurirt— wie könnte er sonst die Saat der Freiheit k. „schon" sprießen sehn? Und auch seiner Erfolgaubeterei hat er Last machen müssen, indem famosen„dennoch" des dritten Verses, welches nichts anders bedeuten kann alS:„ihr tragt zwar das Brandmal einer Niederlage, aber„dennoch" will ich, der Hecker, so gütig sein, euch zu preisen, will euch ein Almosen in Gestalt dieser„Inschrift" darbringen." Doch lassen wir das.— An anderer Stelle findet der Leser einiges von der„Frankfurter Ztg." zusammengetragene Material„zu einem Denk- und Mariftnii". rung besserer Zustände auch in dieser Provinz mithin mehr als jtKer Pflicht der Regierung wie der Volksvertretung ist." Äesii Also glücklich von Rußland überflügelt! Ein schönes Zzugniß�agl daS für den„Intelligenzstaat"! Was nun die„Pflicht der Re"-� gierung und Volksvertretung" betrifft, so fragt es sich nur, was T o Regierung und Volksvertretung unter„Pflicht" verstehen, für ihri-uiöj „Pflicht" halten. Bisher hat die Pflege der Volksschule der preußi- �ck sch-n Regierung und„Volksvertretung" jedenfalls nicht für„Pflichtt eil gegolten. Und so wird es auch bleiben: Preußen ist in erster� Lmie Militärstaat, und eine gute Volksschule würde deo irui Militärstaat unfehlbar vernichten. DaS weiß die preußi- �r sche Regierung, das weiß die preußische„Volksvertretung", die nur beu eine Verttetung des Klassen- und Militärstaats ist; und so lange Zu l Preußen Militärstaat ist, kann nur ein Narr an gründliche Ver- uiit besserung des preußischen Bolksschulwesens denken. Man wird�r« einige in die Augen fallende Schäden oberflächlich beseitigen, hier Wit ein Bischen flicken, da ein BiSchen übertünchen, um nicht allzu diSreputabel vor der Welt dazustehen,— wesentlich wird nickts«io geändert werden, denn, der klägliche Zustand der preußischen Volts-!�et« schule ist im Wesen deS Militärstaats begründet, ist dessen noch- wendige Frucht. Llt — Zum Kapitel vom Risiko. Die Zeitungen berichten: „Brüssel, 3 Sept. Gestern früh um 6 Uhr hat sich eine schreck- liche Katastrophe in einer Kohlengrube bei ElougeS in der Gegend von Möns e>. eignet. Die Arbeiter-waren eben hinabgelassen, als l eine Explosion schlagender Wetter mit einem furchtbaren Kra- chen erfolgte. Man hat schon 12 Opfer, unter denen mehrere Frauen sind, herausgeschafft; da aber 170 Arbeiter in der Grube� waren, so befürchtet man, daß die Zahl der Todten und Ver-� mundeten bedeutender sein wird. Die Trostlosigkeit ist in der Ge- � gend groß und um die Grube ereignen sich herzzerreißendes Scenen". So erfaßt der Moloch des Kapitalismus seine Opfer. DaS hier ausgedrückte Bedauern der Bourgeois-Presse ist nurjs� ein scheinbares. Kann man an die Mildherzigkeit D.rer glauben, die Frauen zur Arbeit in den Kohlengruben verwenden, um dentP� Lohn der Männer zu drücken? Und wenn alle 170 Arbeiter todt wären, so wird die Bourgeoisie doch wieder bei der ersten Gele- geoheit behaupten, das„Risiko" des Kapitallften gebe diesem eialPfa Recht auf den sogenannten„Unternehmergewinn". ' ibiesi — Die Bourgeoismoralität wird von der Newyorker „Arbeiter-Zeitiinz" wie folgt itlustrirt:'in] „Daß die Geldleute die Kinder der Proletarier geistig rer-'h� dummen, finanziell ausbeuten und ihre Gier sich sogar auf ihre toch Leiber erstreckt, ist durch tausend Fälle erwiesen. Hieizu ein Bei-iStyii spiel, welches ich durch einen früheren Clerk(CommiS) veS bekannte» itzz, Wollwaarenhauses Kllber in M tnnheim erfuhr. Genannter Wüstlinz jhjjch hatte an 200 Mädchen zum Sortiren der Wolle beschäftigt, uno> richtete, um seine unsauberen Gelüste zu befriedigen, eine großi� Badeflube nn, in die die Mädchen truppweise zum Baden gefühlt� wurden. Er als Pascha hatte jedoch die Tapetenwäude wie ei»„ �» v* I«t>! v> Vn V 14 � i-S-. i.-> t a 4a r\ vt-4 A« z.AH a.> i.1 v* r*• t A Vaav* � a VA 4 An" Sieb durchlöchert und beobachtete vom Nebenzimmer auS den ganze» Prozeß des Reinigens; fiel ihm nun ein Mädchen durch schöne Körperformen besonders auf, so wurde eS unter einem Borwand nach der Office(Bureau) beschieden, und der gnädige Herr brach, theUsi� darck Drohungen, thetls durch Geschenke, ihren Widerstand, bif- a — Ein scköneS Culturbild zeichnel uns die osfizlösc, also gewiß nicht zur Schwarzmalung preußischer Zustände geneigte „Deutsche Reichskorrespondenz": „Es ist bereit« darauf hingewiesen, daß der Lehrermangel in Preußen, namentlich aber iu der Provinz Posen, in der letz- tcn Zeit derartige Dimensionen angenommen hat, daß, soll daS VolkSschulwesen in Preußen nicht einen erheblichen Rückschritt machen (als ob dieser nicht schon gemacht wäre! R. d. V.) Regierung und Volksvertretung endlich diejenigen Maßregeln werden ergreifen müssen, welche allein geeignet sind, Abhülfe zu schaffen. Wir mei- neu Aufbesserung der Lehrergehältcr, namentlich auf dem Lande. Wenn, wie durch statistische Erhebungen festgestellt worden, in den letzten vier Jahren allein in der Provinz Posen 173 Lehrer größ- tentheils in Folge schlechter Besoldung ihr Amt freiwillig nieder- gelegt haben, so dürste eS leicht dahin kommen, daß die Provinz Posen in Bezug auf Schulbildung von Rußland überflügelt wird, wenn'dieS nicht bereits geschehen ist. Nach einer unS vorliegenden statistischen Ueberstchl befanden sich nämlich in Rußland von dem im Jahre 1870 beim Heere eingestellten Ersatz ohne Schulbildung 11,95 Prozent, während allerdings Deutsch- land in demselben Jahre nur 2,98 Prozent aufzuweisen hat. DteS ist aber nur der durchschnittliche Prozentsatz, denn während sich rn der Provinz Hessen-Nassau nur 0,50 Prozent des Ersatzes ohne Schulbildung befand, betrug derselbe iu der Provinz Posen 14,73 Prozent. Leider liegen unS statistische Daten auS den letzten Jahren nicht vor, wir verweisen jedoch darauf, daß die Provinz Posen schon vor vier Jahren, also zu einer Zeit diese ungünstige Stellung unter den übrigen Provinzen deS preußischen Staates einnahm, wo der Lehrmangel sich noch nicht so fühlbar machte, wie dies gegenwärtig der Fall ist. Es dürfte daher auß.r Zweifel stehen, daß sich das Lerhättaiß in den letzten Jahren in der Provinz Posen noch ungünstiger gestaltet hat, die Herbeifüh- sie sich, halb gezwungen, halb verführt, ergab. Aus diese Act hat»-.! rer fromme Mann ein regelrechtes Serail von 25 junae»-!■ itoi, «♦TÄ bildhübschen Mädchen bEsammen, welche er verführt hatte dem hatte der Hallanke noch eine junge hübsche Frau. Etwas ähnliches trug sich vor mehreren Jahren in Breslau, L. I., zw und manches deutsch: Mädchen könnte ein Ltev davon singen." Und derartige Wüstlinge erfrechen sich, zu behaupten, daß die Sozialdemokratie die Weibergemelnschaft einführen wolle. AlS ob sie erst noch einzuführen wäre! Ueber obengenannten Herrn Kübel erwarten wir übrigens weitere Aufschlüsse. d-er der Z-i tibi, bttr Im„Leipziger Tageblatt" — Auch ein„Culturkampf". lesen wir: „Dem Umsichgreifen socialdemokratlscher Agitationen in de» j?«! größeren Werkstätten zu begegnen, hat sich die Militär- Lerwal- M iung der Arbeitsweckstätten zu espandau bewogen gefunden, 46,� Arbeiter, notorisch dieser Verbindung angehörend, zu entlasse»,!-*' und den übrigen bediuiet, daß, wer dieser Verbindung näher tritt, M vre sofortige Entlassung zu gevärtigen ht. Folge dieser Maßregel.� ist daS Ausscheiden auS den Clubs k., um sich und der Familil M die Existenz zu sichern." DaS„Tageblatt" billigt stillschweigend diese Maßregeln, weicht»u dahin zielen, die Arbeiter ihrer Gesinnung wegen mir ihre» unlchulvigen Familien brodloS zu machen. Nun, wir finden es � nicht auffallend, daß daS„Tageblatt" derartige Maßregeln billigt! ?ar aber, fragen wir, was soll dann US Geichrei nach„Gedanke»' freiheit" gegen den Papst und die Jesuiten? Hat der Keyerrichtet � Torquemada seine Opfer wegen etwas Andrem verbrannt, als»Ji wegen ihrer Gesinnung? Wurden in der Bartholomänsnach� �l 1572 die Hugenotten nicht wegen ihrer Gesinttung niedergemeyeltl|ti Starben Huß und HierorymuS nicht wegen ihrer Gesrnnungl üch Da möchte man dem„Tageblatte" und dem ganzen erbärmlich� � „Liberalismus" gegenüber die Worte anwenden, die Hieronym� � auf dem Scheiterhaufen sprach, als er ein Bäuerlein zuletzt»ock � eilig ein Scheit pltettiis�)!" Holz herbeischleppen sah:„0 sancta aifll 5ln ,"ot g- — Herr Adolf Stahr, der„Geschichtsforscher", der es b��eb kanntlrch versucht hat, den von Tacitus der ewigen Schmach a»' tin heimgegebenen römischen Tyrannen TrberiuS weiß zu wascht ist wieder an seiner sauberen Arbeit. Neuerdings hat der Pariftt Architekt Biollet-le-duc eine Schrift über die Vertheidig»»*«si von Paris herausgegeben, worin er sich hart über die National' tick garde ausläßt, wie dies ja von einem französischen Bourged»«bi nicht anders zu erwarten. In Gemeinschaft mir diesem Franzos� stä har sich nun Herr Stahr bemüht, in der„National-Zeiw»�?e, der todten Commune den Eselssußtcitt zu versetzen, waS he»"! üif keine besondere Heldenthat mehr sein soll. Er schreibt dort: i „Biollet-le-duc ist kein Freund der Deutschen. Er nennt ilfl''S Kriegführung grausam und schonungslos. Um so schwell wiegt sein Uttheil, welches er bei der Vergleichung der aus b<*I „Volke von Paris" durch das Gouvernement der nationalen$cV; lhervigung gebildeten Kricgsbauden mir dem BeHaben(!), der Halt»� und DiSciplin der deutzchen Soldaten des Belagerunzsheeres Z fällen sich gedrungen sieht. Dieses von JuleS Favre und sei»*, � Collegen mit Waffen versehene„Volk von PariS"(sie vergess'� � Heir Stahr, daß gerade JuleS Favre und Collegen diesem die Waffen nehmen wollten. Reo. d. V.) bildete später 1!ßc --- leb ♦) O heilige Dummheit!: tot Ii s jiKern derselben Banden, welche während der Communezzit Paris geschändet baben.(Sie lügen, Herr Stahr!)„In unfern Städten", jnijsfaat der Berfasier mit fürchterlicher Nacktheit des Ausdrucks,— R?»„leben Barbarenhorden, welche aller Civilifation und Bildung den saSTod geschworen haben, und mit denen keinerlei Compromiß ihriMöglich ist. Bon politischen, nationalen, religiösen(Wie schreck- ußi-jUch!) Inleresten und Motiven ist bei ihnen keine Rede mehr. Es handelt sich cinfach um die Frage: etes vous ou n'etes vous pas jtetdu parti des voleurs?t) Wer damals, den Fäusten dieser >en trunkenen bewaffneten Banden von Paris entronnen, sich in Mitte lßi-'ber disciplinirten seindlichen, meist sanften und höflichen aurheutschen Soldaten befand, glaubte aus einem schweren Traume ngeiZu erwachen, und fand, daß er die fremden Soldaten nicht mehr Zer-�ut entrüsteten Augen betrachten könne. Der Wahnsinn, die Ber- !lrd Drechen in Paris milderten den Haß gegen den äußeren Feind. ner Wie hätte man auch diese schmutzigen Pariser Natiooalgarden ver- llchMen können, mit dem durch Branntwein irren Blick(Herr chts�iolet lügt ganz unverschämt. Red. d. V.), dem frechen Auf- lks- Preten, dem Fluch auf der Lippe, die auf ihre Offiziere schimpften, »th.lvnd eben so mißtrauisch als leichtgläubig waren!" , Gut gebrüllt, ihr Stahr und Viollet— in der Löwenhaut! als was ihr in der Löwenhaut steckt, das mag das Publikum en:1�raus ersehen, daß ihr Beide von einer„grausamen und eck? schonungslosen Knegsführung" der„sanften und höflichen end putschen Soldaten schwatzt. Nun wißt ihr's! alS> :la-— Schon wieder ein„Attentäter"! Kaum ist der cere Bäckergeselle aus Mittweida, von dem man glaubte, daß er Bis- ub-inarck mit einer Nadel Hab- erstechen wollen, aus seiner Haft ent- �Dassen, so hat man schon wieder einen gewiffen Leib meier wegen �'°>Gellieii'schast mit Kulluiann" verhaftet. Wir lesen darüber in den �TazeSblättcni: „Seme Ztg.", das„Frcmdenblatt" und den„Sozial-Demokrat" schrieb.i) weit hergestellt war, daß sie glaubten, er vermöge die erforderliche Seit 1866 hat das politische Parteileben eine ganz andere Ge- staltung erfahren. Die liberalen, die sozialdemokratischen und die ultramontane Partei bekämpfen sich, wenigstens dem Anscheine nach, leidenschaftlicher, als vie damaligen Parteien, aber von jener Empfindlichkeit für das politische Decorum, von jenem politischen Fein- und Austandsgefühls??) ist heute wenig mehr zu merken. Dem offiziösen Preßwesen suchen heute angesehene liberale Zeitungen und sogar angesehene liberale Abgeordnete von der Tribüne des Abgeordnetenhauses aus den Bürgerbrief zuzuerkennen. Preuße schien sich auS jener Zert her soviel Reputation bewahrt zu haben, daß er es vecschmähte, sich mit Zeiiungen, die nicht seiner Farbe waren, in Verbindung zu setzen.Ps') Er verkaufte in den letzten Jahren seine Nachrichten, die er aus dem Bürcau der hiesigen Criminalpolizei erhielt, an andere Reporter, die sie dann in die Zeitungen brachten. So ist Preuße in den ärmlichsten Verhält- niflen kürzlich(am 8. Januar 1874. Anm. d. Absch.) in„Betha- nien"(einem Berliner Arbeiter-Krankenhause. Anm. d. Absch.) gestorben." So weit die„Vosfische Zeitung". Nun— lieb Vaterland magst ruhig sein. Preuße ist todt, doch lebt daS Stieberlein. — Alte Liebe rostet nicht. Ein Telegramm aus Berlin d. d. 13. September besagt:„Der geheime Oberregierungsrath Wagener ist vom Reichskanzler nach Barzin beschieden worden, konferirt mit demselben seit Donnerstag, und wird morgen hierher zurückkehren". Der geheime Oberregierungsrath Wagener ist der Held der Lasker'schen Enthüllungen. Wie der Herr so der Knecht. — Bei den letzten Gemeindewahlen im Gcoßherzozth u m Hessen hat die Sozialdemokratie in Vilbel einen vollständigen Sieg erfochten; von 12 Gemeinderalh stellen, die zu besetze: waren� Anstrengung zu überstehen, so wurde er einen oder zwei Tage vor seiner Ablieferung ins Gefängniß von den Wärterinnen fortze- schafft. Endlich merkten das die Preußen, und sofort wurde der Zutritt und die Hülfe der Frauen in den Spitälern verboten. Dadurch waren die Fluchtversuche sehr erschwert. Deshalb konnte auch z. B. Mögling nicht mehr gerettet werden. Die Treibjagden auf die Republikaner wurden mit der größten Erbitterung ausgeführt. Die preußischen Soldaten, namentlich die meisten Offiziere, haßten sie auf's grausamste. Auf dem Dampf- boot, auf welchem Johanna Kinkel nach Mannheim zu ihrem ge- fangenen Gatten fuhr, befand sich auch ein preußischer Major. Nachdem er alle Führer des Aufstandes der Reihe nach als Räuber, Diebe und Schufte bezeichnet, gab er den anwesenden Damen die Versicherung, daß, falls er in's Kriegsgericht komme, auch kein Einziger lebend entschwischen solle. Er war zuletzt heiser vor Eifer geworden, und nun wiederholte er mit dem eigeuthUmlichen, ras- pelnden Kehllon, der vom lleberschreien in freier Luft herrührt, mehrmals:„Sterben müssen sie! Sterben müssen sie alle! Pulver und Blei ist zu gut für diese Schufte! Hängen müssen sie! Männer und Weiber, paarweise neben ein- ander sollen sie hängen!" Entsetzt riefen die Badenserinnen wie aus einem Munde:„Was, auch die Damea?"„Ja, auch die Damen", wiederholte der Major,„auch sie sollen hängen, neben ihren Männern!" Der lange Avjutani des MajorS gab laut und nachdrücklich seinen Beifall zu diesen Versicherungen zu erkennen. Es kann nicht bezweifelt werden, daß nach den Grundsätzen dieses MajorS die meisten Soldaten verfuhren. Die aufgegriffenen Flüchtlinge wurden iu der Regel, nach den eigenen, von den ver- schiedeusten Seiten bestätigten Aussagen preußischer Soldaten, nicht gesangen genommen, sondern niedergemacht. Noch manche Wochen nach der Unterdrückung der Revolution wollte man in der Nähe oV um»;« h™ Poih- � sie acht ausgefüllt; die übrigen vier fielen bürgerlichen De- der Dörfer des Nachts Schreee und Rufe gehört haben, wie von ........ -'s"- d--!— meue Wiaaisrenerer. AuS München wird unterm �Regierung, ein Notar, von preußischen Ulanen mit den Armen denM'" lhm den Tausschern nach™ ��.g°n j 14. d. telegraphirt: zwischen zwei Pferde gebunden, und diese sodann von den darauf oci flJs Briefe soll er neben vers, i„Die hiesige Polizeidirektion hat unterm 12. d. M. die hier sitzenden Ulanen in scharfen Trab gesetzt. Der unglückliche Mann � � deren nebensach.rchen Dmgen auch in verdach�rger� ��fj�stehendeu sozialdemokratischen Zweigvereine der Schuhmackeege- mußte mitlaufen, und da die Pferde nach einiger Zeit absichtlich werkschaft, des Allgemeinen deutschen Schneidervereins, des Allge- in entgegengesetzter Richtung gelenkt wurden, risse., sie ihm die -Vilich als einen geübten Schützen bezeichnet haben. Der �chfarrer Dr. Smolka hat sich für verpflichtet erachtet, diesen chrief alsbald dem Ober-Präsidenien zu übermitteln und von sbiesem dafür ein Anerkennungsschreiben erhallen." 1. Dazu ist noch ein Pfaffe, ein„Mann Gottes", der Denunziant dieser Affaire. Wir dächten, es wäre nun endlich Zeu, daß der- die Polizei mit ihren Attentats-Possen aufhörte, da Herr Stieber lh�bvch hoff. Mich genug blamirt ist. D'.e Wohldienerei„deutscher �eslSDtänncr", wie dieser Pfaffe Smolka, die sich durch Attentats- uechCckaüsfelei � oben" beliebt zu machen suchen, ist wirklich im lingshöchsten Grade ekelerregend! und. iihr»— Ein alrer Bekannter. Wir haben, freilich etwas ver- eiBsptet, die Nachriefet eines schweren Verlustes zu bringen, welchen .-cB*a8„neue Deutschland" iu der Person eines seiner tüchtigsten wn-�ulturlämpser" erlitten hat. Zu Anfang dieses Jahres mußte and*' vielen unserer Leser bekannte Preuß oder Preuße, das vakrolum Wagener's von Dummerwitz und eine Haupisäule des W �".ec-Schwecher'scheu Regierungssozialismus aus Allerhöchsten .ui Hhl vom Schauplatz seines WakerS für das Reich der Gottes- jB jürcht und frommen(Stieber- j Sitte abtreten. Natürlich meinen f.CI,sbnr keinen Beseht de« deutschen Kaisers. Das„Euigmjr ging wasMvz im Slillen vor sich; sang- und klanglos fuhr der Bismarck'sche sBiedermanli in den OrkuS(die Uaterweli) hinab, und erst vor , I Einigen Tagen erhielten wir Nachricht durch einen Berliner Freuno, nsi �r uns in Abschrist nachstehenden Auszug aus der„Vosstschen ob I ositung" vom 24. Jan. 1874(2. Beilage, S, 3, unter„Lokales") ibeir�rfaadte: i„Kürzlich ist hier ein Manu gestorben, der längere Zeit in �'fei Berliner Vereinslebeu eine gewiffe Rolle spielte, der Reporter Als vor etwa 10 Jahre» die Arbeiterbewegung in Berlin sich zuerst in größerem Maßstabe bemerklich machte und veil Schulze- Delitzsch seine GenossenschaflSlehren damals auch den hie- , al�I�in Arbeiteikuiscn durch Vorträge und Organistrung von Wirth 40, �ftsgenossenschasten zugänglich zu machen suchte, fanden diese sie»,, Theorien bekanntlich eben so sehr Widerspruch von sozialvemokra- , ritt, sicher Seite als sie auch von Seiten der Regierung angefeindet -'�e!.t»iuden. Die Herren Wagcner und Braß fanden mancherlei Be- ailie�ührungspunkte mit dem Sozialismus und die sozialdemokratischen »gitationen sahen sich nicht blos geduldet, fondern sie erhielten -lcht Aufmunterung und Vorschub. ES drohte damals, als die Sozial- yreii�mokratei, zum ersten Male eine Fortschuttsversammlung im , e« Cvncerthaufe sprengten, noch kein Tessend orf mit Anklage gegen meinen deutschen Töpfervereius, der Maler-, Lackirer- und Ber- golvergewerkschaft, der Meiallarbeiter-Gewerksgenosienschaft und der Holzarbeitergewerkschaft als selbststandige politische Vereine erklärt und geschloffen. Gleichzeitig erfolgte auch die polizeiliche Schließung des Arbeiter-Preßvereiiis. Im Anschlüsse an diese Maßregeln wurde gestern bei den hervorragendsten Führern der sozialdemo- rme aus den Gelenken, so daß er nach einiger Zeit unter den sürchtersichsten Qualen sterben mußte. G. Pflüger in seinen „Enthüllungen des gerühmten PcozesieS und seiner Geschichte, die Töotung des Generals v. AuerSwald und Fürsten LichnowSki be- treffend", erzählt(Bd. 1., S. 184 f.):„Als General v. Peuker bei dem badischen Aufstanee sein Hauptquartier noch in Zwingen- kratischen Partei eine polizeiliche Haussuchung vorgenommen»ndcherg an der Bergstraße hatte, geschah eS, daß von darmstädtischen das auf ihre VereiuSchätigkeit bezügliche Material mit Beschlag � Soleaten eine ganze Reihe von ungefähr 18 bis 2V Freischärlern belegt. Ein gerichtliches Einschreiten gegen die genannten Vereine, gesangen eingeführt wurde. Nachdem sie eine Zeitlang gebunden wegen Verletzung des BereinSgesetzeS ist bevorstehend." eingesperrt waren, wurden sie aus einigen Wagen nach Darmstadt Wir sind begierig darauf, welche Mittel und W-ge die Münchener�tranSportirt, und zwar aus Befehl vee Generals v. Peuker, der, Gerichte finden werden, um sich gründlich-u blarniren. weil er keine Soldaten entbehren konnte, den Stadtrath veran- �laßie, daß eine bürgerliche Eskorte von der Schutzwache mitgegeben — Am 7. d-. wurde bekanntlich der„Dresdener Volksbote» sivurde. Dazu nahm man denn natürlich keine Demokraten, son- wegen eines Gedichts beschlagnahmt. Da die Beschlagnahme bessern lauter solche Bürger, welche auf die preußischen Soldaten Bla'tes nur ein sehr geringes Resultat(2 Dutzend Ex. mplare) warteten wie auf ihren Messiasl Als sie in die Gegend von ergab, so hat man auch den verantwortlichen Redakteur P ey oldt beschlagnahmt und bis heule s-stgehalten. An Seelle P.tzoldt's hat nun Parteigenosse Knof die Redaktion übernommen. Zu eiuem Denk- uud Markstei«. (Aus der„Franlfurler Zeitung".) I. Der Aufstand in Baden war niedergeschlagen— der letzte Akt des im März 1848 begonneneu Kampfes für d e Volksfreiheit war zu Ende. Am 12. Juli 1349 überschritt Sigel die Grenze und an die 11,000 Flüchtlinge beeilten sich, ein Asyl iu der Schweiz zu suchen. Am 23. Juli wurde die Kapitulation von Rastatt vollzogen; die auS der Festung ziehenden Freischaaren. an ihrer Spitze der Kommandant Tiedemann, ergaben sich auf Treu und Glauben den von General v. d. Gröben geführten Preußen; denn Corvin hatte einen Vertrag abgeschlossen, in welchem ihnen volle Amnestie zugesichert worden. Aber als sie ihre Waffen ab- gelegt hatten, wurden sie Räuber und Lumpengesindel genannt und als Gefangene in die Kasematten der Festung gesperrt. Die Preußen erklärten jetzt den KapitulationS-Vertrag für ungiltig, weil denselben nicht der Prinz von Preußen, sondern in seinem Namen nur ein untergeordneter Generalstabs-Osfizier, Major v. Aivevsleben, unterzeichnet hatte. Gleich nach dem Einzüge der Preußen in Baden begannen die Verhaftungen. Es wurden so viele Personen festgesetzt, als l- 0....... ,t—«—'„ ,wan eben unterbringen konnte, und man hörte nicht eher damit (igt! bandfricp�nebruch. Während nun Wagener den Regicrungs-.�,,� fe.g vie Gefangn sie überfüllt waren. Zuerst suchte man lkeo' MaliSmuS im Abgeordnetenhaus- predigte und in RegieruugS-] � derjenigen Leute zu versichern, welche sich offenkundig bei der chtil �iftn für ihn Propaganda machte, Braß ihm ein Organ»n der: Revolution betheiligt hatten. Später gedachte man Jeden festzu- al<"ivrddeuischeu Allgemeinen Zeitung" lieh, hatte Preuße die Aus- ver nur demokratischer Gesinnung verdächtig war. Die um- lacht! Ilitbe, in Arbeiterversammlungen für den RegierurgeioziallslnuL j�ndsten und strengsten Maßregeln wurde» getroffen, um das zell' Propaganda zumachen. Preuße war selbst Arbeiter gewesen, hatte gekommen derselben zu verhindern und ihrer habhaft zu werden. nfl' M.iu Amerika und England umgesehen, und wer ihn rn diesen die Städte, namentlich die größern, wurde der BelagerungS- iche» Versammlungen reden hörte, wud zugestehen, daß es ihm an��M verhängt. Soldaien bewachten scharf alle Thore und � Zfschick und Gewandtheit für seine Ausgabe kemeSwegS s-hlte.'Ausgänge. Niemand durfte paffiren, ohne einen von der Kom- >ie Zeit war ihm aber nicht günstig. Das politische Ehr- und s uiandantur unterzeichneten Schein. Auf dem Scheine stand, daß sioi' Anstandsgefühl war damals geschärfter als heute. Es gab damals Inhaber unverdächtig fei, aber— nur auf vier Wochen! Die i»vch keine Allerweltsreporter und AllerweltScorrespondenten,� dielH�ser und Gehöfte, die Wälder und Gebirge wurden nach Flücht »geistige Prostitution" hätte damals vergebens im politischen s i? �eben, geschweige denn auf der liberalen Seite der Volksvertretung, ; a»' stnen Anwalt gesucht. Der gewöhnliche Reporter war Reporter scheid einer bestimmien Partei und ihrer Organe, und eS wurde als ein itiffl Schimpf angesehen, wenn auch nur ein gewöhnlicher Reporter sich hätte zu»i isikommern lassen wollen Blättern feindlicher Richtung zugleich Be- nal' d.chxx zuzuschicken. Personen, die in offiziösem Gerüche standen, wurden ge°it überhaupt von der Gesellschaft gemieven.**) Unter diesen Um zostsj standen war es dem verstorbenen Preuße, von welchem die Ar- ll»Sl ö-st entweder wußten, daß er R-gieruagSagent war, oder eS h-»� instinktiv ahmen, unmöglich, in dem öffentlichen Leben Boden zu \ gewinnen und wirksam sein zu können. Einen WelfenfondS gab ; ihlf(J noch nickit***) und so bestand denn sein Hauptverdicnst in dem welch kärglichen Lohn für die Berichte, welche er für die„Nordd. Allg. uech Pell � Seid ihr, oder seid ihr nicht von der Partei der Spitzbuben? ttm') In den Zeitungsberichten gewöhnlich„der bekannte Herr Preuß" eS ch benannt. Anm. des Abschreibers. seit'...... lingen oder auch nur Verdächtigen uno nach Waffen mit größtem Eifer durchsucht, und die Preußen rühmten sich oft, auf solchen Expeditionen manchen guten Fang gemacht zu haben. Doch wurden sie auch vielfach getäuscht und überlistet. Der Scharfsinn der un- glücklichen Verfolgten und derer, die sie unterstützten, war noch größer, als die List der Dränger. Besonders die Frauen thaten sich bei solchen Gelegenheiten hervor. Gar mancher Demokrat verdankte ihnen sein Leben und seine Freiheit. Namentlich von den Verwundeten, welche in den Lazarethen oder Spitäler» lagen, und die vor ihrer Heilung nicht ins Gefängniß geworfen werden konnten, wurden von den Frauen viele gerettet. Dies war be- sonders in Heidelberg der Fall. Die Frauen und Mädchen er- boten sich nämlich zur Pflege der Kranken, was mit Dank von den Aerzten angenommen wurde. Wenn nun ein Verwundeter so -s-) O nein. Er erhielt als Factor oder Handlanger Wageners monatlich bv Thlr., von der„Nordd. Allg. Ztg." monatlich 25 Thlr., , vom„Soc.-Dem."(Schweitzer) 5 Thlr. und vom„Fremdeuvlatt" je Ist nicht mehr möglich, man müßte denn Preußen verlassen, niach Leistung seiner Localnoiizen. Emen„Artikel" zu schreiben war er 'nsyii bio fast das ganie journalistische Federvieh mehr oder weniger im Dienste nicht im Stande. Er war gelernter Hasschmied, dann Bagabund, Schau- Iii# 6 Regierung schnattert. Anm. des Abschreiber«.!spieler Agent, Werkführer in einem Znchtoause, Spion und alles Mög- •*•) Aber einen jährlichen Fond« �von 80,0(0 Thlr. für geheime liche. Gegen einen seiner Berwandlm schwor er einen Meineid um (; Polizei, aus welchem offenbar auch v. Schweitzer bezahlt wurde, denn 32 Thaler. tkdesmal, wenn Preuße mit Schweitzer im verschlossenen Zimmer getuschelt ff) d. h. die Zeitungen setzten sich mit Preaße nicht in Verbindung, i Wie, baitc der letzlere anderen Tages wieder„heidenmäßig viel Geld", weit er zu beruchtlgt und kompromsitireiid war. Änmerk. d. Absch. Bickenbach kamen, mußten sie zwischen einem Regiment blauer preußischer Husaren durch, welche abgeseffen in den Chausi:egräben ruhten. Kaum angekommen, erhoben sich die Husaren und fragten, was daS für Leute seien. De» Gefangenen waren sämmilich die Arm« kreuzweise geschlossen. Die Eskorte, im Gefühle ihres hohen Auftrages auS den Händen des Generals v. Peuker, antworiete mit einem gewissen Stolze:„DaS sind gefangene Freischärler, die wir„ach Darmftadt bringen sollen!" Sofort zogen die Husaren blank und hieben scharf auf die ganze Wagengesellschaft ein, so daß die Streiche nicht nur auf die Freischärler, sondern auch auf die Eskorte herabregueten... Das Resultat dieser blutigen Komödie war, daß mehrere Schutzwächler schwer verwundet in Darmstadt liegen blieben, von den Gefangenen einer todt geblieben ist. Alle aber lagen mehr oder weniger schrecklich zugerichtet dar- nieder...." Daß die Gefangenen nickt besonders menschlich behandelt wurden, kann man sich hiernach wohl denken. Di- in den Käse- matten Rastatts eingesperrten Freischärler hatte man in den ersten Tagen ohne Nahrung gelassen und selbst den Verwandten gewehrt, den Ihrigen Speise zu bringen. Em Mädchen, deren Bruder sich in einer dieser Kasematten befand, hatte gesehen, wie die Unglück- lichen in ihren Kerkern sich endlich fast um ein hineingeworfenes Bröckchen Brod rauften. Kinkel wurde erst nach 6 Wochen aus einer dunklen und nassen Kasematte in ein luftiges, h-ll-S Zimmer versetzt, wo�es ihm auch wieder vergönnt war, auf einem Stuhle an einem Tische zu sitzen und in Leintüchern zu schlafen. Nur durch besondere Gunst seiner Aufseher eroberte er sich hier ein eigenes, irdenes Schüsselchen nebst Löffel, und hatte so die Genug- lhuung, reinlich aus selbstgespültem Geschirr zu essen, während mau bisher in Rastatr den Republikanern ihren Grundsatz von oer Gleichheit aller Menschen damit einzutränken suchte, daß man sie Mittags mit nicht abgewaschenen Löffeln- auS einem gemem- schaftlichen Troge fütterte. Der Aufenthalt in der entsetzlichen Kasematte hatte ihm ein Rheuma zugezogen, das ihn erst nach Monaten verließ. Ja Lörrach waren 24 Gefangene in einem so kleinen Kerker zusammenzepfercht, daß sie sich nicht einmal legen konnten. Wenn sie schlafen wollten, die Armen, so konnten sie sich höchstens aneinander lehnen. Uno in diesem Gefängniß mußte z. B. ein Knecht, der sich die Mißhandlungen von den bei seinem Wirthe einquartirten Soldaten nicht hatte gefallen lassen, 6 Wochen zubringen. Als Grundsatz wurde festgehalten, daß die politischen Ber- brecher strafwürdiger, gefährlicher, nichtswürdiger wären, als die gemeinen Verbrecher, als Diebe, Räuber und Mörder, und daher eine härtere Behandlung verdienten, als diese. Der Besuch von Verwandten wurde den Angeklagten nur ungern und selten ge- stattet. Eine Zeitlang nahm man es damit allerding« nicht sehr genau. Aber nachdem es bekannt geworden, daß die wachthabenden Soldaten mit den Eingekerkerten mehr Mitleid zeigten, als die Offiziere und Beamten, und nachdem auch einige Fluchtversuche gelungen waren, trat die ftühere Sirenge der Behandlung wieder ein. ES ging sogar daS böse Gerücht, daß von den preußischen Soldaten aus die Gefangenen geschossen würde, wenn diese an den Fenstern sich sehen ließen oder auch nur ein Leicht in ihren Zellen bemerkt wurde(Ist Thaisache! R. d. V.). Nicht selten laS man in den Zeitungen:„Es hat ein Gefangener die Schildwache insultirt; er wurde sofort niedergestoßen".— Viele von den Gefangenen, welche anfangs in Rastatt sich be- sanden, sind niemals zu ihren Verwandten zurückgekehrt und ihre Hinrichtung ist offiziell nicht gemeldet worden. Sie waren und blieben verschwunden.— DaS Volk glaubte an heimliche Hin- r ichtun gen.(Und nicht ohne Grund. Red. d. V.) Gewerksgenossenschaftlirkies. Gewerkschaft der Schuhmacher. Aachen, 3. September. Mittwccd, den 9. September, hielten die Schuhmacher, welche sich am Sonntag den 6. September zu einer Mitgliedschaft der Gewerkschaft konstituirt hatten, eine offent- liche Versammlung ab, zu welcher sämmtliche Arbeiter, welche In- teresie an der Verbesserung ihrer Lage haben, eingeladen waren. Trotz der ungünstigen Witterung war die Versammlung denn auch ziemlich gut besucht. Auf der Tagesordnung stand als erster Punkt „Zweck und Nutzen der Gewerkschaften", worüber Herr W. Bock aus Gotha in vortrefflicher Weise referirte. Die Anwesenden folgten den Ausführungen des Herrn Referenten mit allgemeinem Interesse und zollten ihm am Schlüsse seines Vortrags allgemeinen Beifall. Zum zweiten Punkt der Tagesordnung:„Tie Lage der Arbeiter", ergriff Herr RieS, Vorsitzender deS Schuhmacher- Fachvereins in Cöln, das Wort und legte die Verhältnisse in verstand- licher Weise klar. Redner erklärte ferner, daß durch die jetzige Produktionsweise die Geschäftskrisen bedingt seien, und daß mithin dem Arbeiter nichts anderes übrig bliebe, als sich zu organisiren. Zum Schluß erklärte Herr Bock noch den Zweck der Gewerkschafts- Krankenkassen und forderte die Anwesenden auf, einzutreten in die Gewerkschaft und nach Kräften mitzuwirken an der Befreiung der Arbeiterklasse, worauf sich 14 Mann in die Gewerkschaft aufnehmen ließen, so daß wir jetzt 30 Mann stark sind. Mit sozialdemokratischem Gruß A. Lieb ig er, Schriftführer. Krankenkasse der Gewerkschaft der Metallarbeiter. Die Mitgliedschaften werden ersucht dahin zu wirken, daß der Beirritt zur Krankenkasse ein allseitiger wird. Die bisher schwache Betheiligung an der Krankenkasse schwächt auch die Ge- werkschaft, und eS muß deshalb ganz entschieden von allen Seiten darauf hingearbeitet werden, daß alle Geweikschafterj zur Kranken- lasse treten, welche durch die naheliegenden Vortheile, die sie dem Einzelnen bietet, die beste Grundlage der Gewerkschaft bilden hilft. Der Ausschuß macht ausdrücklich darauf aufmerksam, daß Mitglie- der und Vertrauensleute in dieser Hinsicht mit aller Ausdauer aufklären und werben müssen, wenn unsre Sacie bestehen soll. Allgemeiner Beitritt zur Krankenkasse muß die Losung der Agita- tion in erster Linie sein, sonst kommen wir nicht vorwärts! R. Habelitz in Crimmitschau, Hauplkasstrer. RB. Zu berichtigen ist, daß eine Reichenbacher Mitglied- schaff nicht besteht! CorresPondenzeA» auf das GerichtSamt zu kommen. Daselbst angekommen wurde H. geffagt, warum er den allerhöchsten Befehl, nicht in geschlosse- nen Reihen aufzuziehen, mißachtet habe, indem eine unabsehbare Masse(welch' panischen Schrecken müssen die Socialdemokraten der löblichen Behörde zu Gößnitz eingejagt haben!) mit Gesang durch die Stadt gezogen sei.— Weiter erklärte der Beamte, daß die angemeldete Volksversammlurg nicht staltfiuden dürfe und er H. für AUeS verantwortlich mache. Vorstellungen� daß nicht die Gößnitzer sondern die auswärtigen Genossen aufgezogen seien, waren ffuchtloS. War dadurch etwa der Staat in Gefahr? Hüttig wurde wie- der entlassen, und wir erfreuten uns bis zum Ausgang des Festes einer steten Ueberwachung. Als ein auswärtiger Parteigenosse über da« Thema sprechen wollte:„Wir dürfen keine Feste feiern", wurde er sofort von einem Gensdarm mit dem Bemerken unter- brechen, daß keine Volksversammlung stattfinden dürfe. Die dar- auf folgende LaSker-Knüppel-Versteigerung rief allgemeine Heiterkeit hervor. Herr Stolle, dem eS natürlich nicht gestattet war, eine ausführliche Festrede zu halt-n, erzählte später im gemüthlicken Kreise sehr Interessantes über das Christenthum und seine Fest- tage von Sonst und Jetzt. H'esige und auswärtige Genossen sorgten in einer sinnigen Weise für GesangSvorträze und Decla- mationen, um den Sinn der Bevölkerung für die Arbritersache zu beleben, und so endete das Fest, trotz aller Hindernisse, die uns von Seiten der Behörden in den Weg gelegt wurden, trotz der Auffegunz. welche die Behörden dadurch hervorgerufen, zur allge- meinen Zufriedenheit. Hoffen wir, daß die Gößnitzer Parteige- Nossen fest zusammenstehen werden in dem Kampf für unsere ze- rechte Sacke, denn Wer nicht mag kämpfen für sein gutes Recht Der wird verbleiben feiger Herrenkueckt. Irankeuhausen. Das„Frankerhäuser Jntelligerizblatt" vrm 12. August enthält folgendes„Eingesandt", das für sich selbst spricht und Veröffentlichung durch den„Volksstaat" wohl verdient: „Die sociale.Stellung der Arbciterbevölkerung dicr: die Worte, die dem Munde eines Rentiers entströmten,— bei 3 Thlr. Arbeitslohn pr. Woche, kann jrer Arbeiter noch sparen 16,240 Thlr. Steuern gezahlt wurden. Stufe 7 bis 14 r» 3,602 Zahlern mit einem Gesammt- Einkommen von 1,167,9» Thlr., wurden 23, 379Vg Thlr. Steuern gezahlt. Ja den Siuff von 1 bis 16 der classifizirten Einkommen-Steuer hatten 47 Zahler ein Gesammt-Einkommen von 675 000 Thlr. unv zahlte 13,843 Thlr. Man wird nun fragen, warum fehlt das Gesammt- Einkomutf der ersten sechs Stufen? Das fehlr, weil es sich auch nicht S nähernd feststellen läßt; die Zahl fehlt in der Steuer- Ertrag Liste. Setzen wir aber als Gesammt-Einkommen 1,000 000 Thle so werden wir annähernd die Zahl getroffen haben; es trägt dc» nach pr. Kopf der ersten sechs Stufen der Claffensteuer etn� unier 60 Thlr. Einkommen pr. Jahr mit einem durchschnittlich� Steuersatz von etwas über 27 Sgr. Von Stufe 7 bis 14 kom< � durchfchnitttlich etwas über 300 Thlr. mit 6 Thlr. Steuer f � Kops. In der classifizirten Einkommensteuer 1.400 Eiukou:®� durchschnittlich mit 29 Thlr. pr. Jahr und Kopf." Lriefkastcn der Expedition. Daniel Frml in Reußendorf: Reklamiren Sie» fehlende Nummer bei dortiger Post. W. Zimmermann Barmen:?- 15 gr. find für Annonce in Nr. 99 noch restirend, die bezahlten 13 4 sind für Ann. in Nr. 91 und 97. Quittung der Expedition. B. I. Krst hier Ann. 1 thlr. 25. 5. Pißr H Ab. 1 thlr. 6. W. Mllr Mannheim Ab. 7 thlr. 15., Schr. 15 gr. j Gntzl Beilin Arn. 1 thlr. 15. Schnhm.-Gcw. Lindenau Ann is Gltmr Geringswalde Schr. 2 gr. Arb- Partei Hamburg Ann 2 tK 28. 5. Arb.- Partei Hannover Ann. 1 thlr. 11. Holzarb.- Ann. 6 gr. Kht Geestendorf Ann. 21 gr. Schstr Lindenau C. Schrdr Constan; Ab. 3 thlr. I« Frnk Magdeburg Ann. Zinsengnthaben betr. 26 gr. 7 Pf. Hutrmr�Viesbaden Ann. 8"gr. einn r: e* b.- Gew. l> in Ab. Isf a. 5 gr.,? GcnosscnfchastSbuchdruckcrci. Antheilscheine bez. Antheilquittungen erhielten ferner: In Berlin i Durch B. 3, F. A. 6, I. B. 7 u. F. E. 1 thlr._ Hdlch. J Fond für Gcmaßrcgclre. W> MIWDmcch H H. gci. bei einem Vergnügen der Tizarrenarb. Produkß sehen verschiedene Arbeiter sich veranlaßt, eine ZÄammenstel- genosscnschast in Waldheim 3 tblr.,d.Kßms ges.bei einer goldnen His >.- wb.»-- s-h»., ,°«i. i-«, cim l SlÄfnftfU AurirKerg. An der Spitze des„Sozialdemokratischen Wochen- blattcs" vom 12. Septbr. findet sich folgende Aufforderung:„Unter- zeichneter beabsichtigt, der an die bayerische Kammer der Abgeord- neten zu ricktenden Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmäßiger Reckte(verfassungswidrige Anwendung des Gesetzes vom 26. Febr. 1850„Vereine und Versammlungen betr."), eine Denkschrift bei- zufügen, die all die Vorkommnisse verzeichnen soll, zu welchen die dem Wortlaur und dem Geiste dieses Gesetzes nicht entsprechende polizeiliche Handhabung in der jüngsten Zeit in Bayern Veran- lassung gegeben. Ich fordere daher alle Diejenigen(ohne Unterschied der Partei- richtung), die auf die Vereins- urd Versammlungsffeiheit des ge- fawmten Volkes noch einigen Werth legen und in der Lage sind, in benannter Beziehung authentische Mittheilungen zu machen und aktenmäßige Belege besitzen, auf, mir baldmöglichst solche zukommen zu lassen. Namentlich ist eS nothwendig, festzustellen, in welcher Weife diverse Polizeibehörden benanntes Gesetz gegenüber den verschie- denen Parteien in Anwendung bringen, und ist zu diesem BeHufe erforderlich, all die Thatsachen aktenmäßig zu konstatiren, wo unter gleichen Verhältnissen Vereine, Versammlungen, Feste und Fest- aufzüge der sozialdemokratischen und ultramontanen Partei ver- boten und ausgelöst worden sind, während die der sogenannten liberalen und konservativen Partei unbehelligt blieben. Ersuche aber, mir nur solche Mittheilungeu zu machen, die der Einsender verbürgen kann, und sind hiezu gleich die Belege(amt- liche Abschristen der betr. Verfügung, ZeitungSblätter rc.) beizu- legen, und ist insbesondere der vollständige Namen der Personen, gegen die die Erlasse gerichtet sind und der etwaigen Zeugen, sowie der betheiligten Beamten genau anzugeben. Da eS in jüngster Zeit öfters vorgekommen, daß von Polizei- behörden die Abschrist der betreffenden Verfügung an die Bethei- ligten unter den nichtigsten Vorwänden verweigert wurde, so werden die Betreffenden darauf aufmerksam gemacht, daß der Beamte hiezu nicht berechtigt ist, und wolle daher jetzt noch auf die Aushändigung einer amtlichen Abschrift(wenn es auch schon ältere Fälle sind) unter Angabe des Zweckes gedrungen werden. Dabei ist es zweckentsprechend, sich nicht an einen untergeordneten Beamten oder Schreiber, sondern an den Amtsvorstand(Bezirks- amtmann oder Bürgermeister) selbst zu wenden. Im Falle wieder- Holter Verweigerung wolle mir sofort Mittheilung gemacht werden. Wenn auch voraussichtlich der bayerische Landtag nicht vor Ende dieses Jahres einberufen wird, wäre es mir doch erwünscht, wenn ich längstens bis Mitte deS Monats Oktober das gesammte Material in Händen hätte, da ich gesonnen bin, Beschwerde und Denkschrift drucken zu lassen, um fcdem Abgeordneten alsbald beim Zusammentritt der Kammer ein Exemplar behändigen zu können. w:- n-1_______ W__—" rr__ U. r.. lung lichkeit zu bringen „Die Worte eines solchen CouponvertilgerS werden gewöhnlich als Orakel angenommen und weiter colportirt, nur weil der Mann � Geld hat und in einer Woche so viel— Taschengeld gebraucht—| als der Arbeiter in einer Woche verdienen kann, womit er seine j ganze Familie ernähren muß, ist es auch der größte Unsinn waö' unser Abschneider sagt— er hat Geld— ergo hat er Recht.— „Der Mann bat den Nagel auf den Kopf getroffen;— berechnet glauben wir hat er's nicht!— Der Durchschnitt des Arbeits- lohnes hier ist— 3 Thlr. pr. Woche oder pr Jahr— 156 Thlr. Hierzu kommt noch,(wir sprechen hier nur von Durch- schnittszahlen und da wird doch eine Familie mit 5 Köpfen be- rechnet, waS wir als bekannt voraus setzen), daß die Frau, wenn möglich auch die Kinder, etwas verdienen und so kommt vielleicht noch pr. Woche 1 Thlr. hinzu: mit obigen 156 Thlr. zusammen gerechnet macht 208 Thlr. pr. Jahr. Hier müssen wir aber be- merken: will ein Familienvater seine Frau oder Kinder nicht Physisch zu Grunde richten, so muß er für die Arbeitenden 15 Sgr. pr. Woche abrechnen, diese 15 Sgr. pr. Woche oder 26 Thlr. pr. Jahr kann er gar nicht in seine Einnahme stellen, und so bleibt rund als Einnahme pr. Jahr 182 Thlr. Ein schönes Stück Geld— nicht wahr?!— „Aber eine geehrte AbschötzungSkommission bitten wir zur Er- innerung für später zu notiren— wir sprechen von„Einnahme" nickt vom„Einkommen". „Nun wollen wir einmal schnell die AuSgabe betrachten um zu sehen waS von den 182 Thlr.— erübrigt wird; also wir gehen ganz genau: Brod wöchentlich für 1 Thlr., Butter 1 Pfd. 11 Sgr., Fett, Speck u. s. w. 1 Pfd. 10 Sgr., Fleisch l'/a Pfd. 9 Sgr., Kartoffeln 50 Pfd. 10 Sgr., Mehl 1 Psd. 2 Sgr., Kaffee V« Pfd. 5 Sgr., Kasieesurogat 6 Pf., Milch 5 Sar., Oel 4 Sgr., Reis 9 Pf., Graupen 6 Pf., Zwiebeln 3 Pf., Salz 1 Pfd. 1 Sgr., Gewürz 3 Pf., Gemüse 2 Sgr., zur Erhai- tung der WirthschastSgegenstände 2 Sgr., Wohnung 10 Sgr., Holz und sonstiges Brennmaterial 10 Sgr., Kleidung 15 Sgr.; Summa pr. Woche. 4 Thlr. 8 Sgr. 3 Pf. oder jähr- lich 222 Thlr. 9 Sgr.— Pf.;— ohne Steuern— ohne Berücksichtigung von Krankheitsfällen ÜI „Ist vielleicht obiges zu hoch gerechnet? können 5 Köpfe obiges nicht gebrauchen? Richtig gerechnet; sicher richtig! aber warum machen auch Arbeiter Anspruch aus menschliche Nahrung? warum heirathen dieselben? warum bekommen dieselben Kinder? warum wollen die Arbeiter essen? warum wollen sie Menschen sein?! „Nach der Berechnung eines gewissen BaronS fängt der Mensch erst vom Baron auswärts an. Nach der Berechnung unseres Rentiers fängt der Mensch erst mit einem Vermögen von 10.000 Thlr. an— daS ist jus humanurn(Menschenrecht)[?]. Soweit für heute mit unserm Couponbesitzer. Wir ziehen unser Register und finden da noch mehr Notizen von Aeußerungen, die alle sorgfältig notirt und jeyi benutzt werben sollen. „WaS hier noch Lücken hat, füllen wir daS nächste Mal aus." Die Lücke wurde von„webreren Arbeitern" ausgefüllt durch ein„Extrablatt", daS am 7. Sept. veröffentlicht wurde. Es heißt darin u. A Gencssen f. E. s. C. 20 gr. Lchs W« Hdlch� :c. ist Anzeigen Die rechts in f] angegebene Ziffer Preis der betreffenden Annonce. Sozialdemokratische Arbeiterpartei. � Die hiesigen Mitglieder versammeln sich Samüs" den 19. Sept. Abends 8 Ubr in der Schützenhalle. Sl. Hohenreiner) Ifrrltlt Zur Beachtung. Den Mitgliedern der Cigarren-lrbciter Kranken- � Sterbckasse u. s. w. zur Nachricht, daß das Kasseulokal vom 26. s Mls. an Linienstraße 30(Easö Wedding) verlegt wird. Ebenfalls für die Tabackarbeiierinnen Kranken- und Sterbekasse, j (2a) Erh. Fengler. � � Berlin Gewerkschaft der Holzarbeiter. Sonnabend, den 19. September, Abend» 8>/2 Ubr: f schlossene Mitgliederversammlung bei Gittel, Andreasstraße' 26. Tagesordnung: Wahl eines Delegirten zur Generalverfammluvt Die Mitglieder werden dringend ersucht, recht zahlreich zu erschein G. Lemke. Constanz Da» neu gebildete Agitation?> Eomitö besteht� den Parteigenossen Mayer, Kubn, Enke,@4' der, Eichler, Könders und Witsche!. Alle Briese wolle mar den Voisitzenten Mayer, Schlosser, per Adr.: Restauration Bitf Gelder an den Kassirer Kuhn ebendaselbst, adressiren. Von'den Genossen der näberliegeuden Orte erwarten wir kräft Agitation für allgemeinen Anschluß. Für daS Comits: Schröder, Schriftsührer. Mayer, Vorsitzender. �i 61 Gohlis in Arbeiterverein. Moniag, 21. September, Abends>/z9 Uhr: Bersamai� ch» bei Küntzsch.— Das Erscheinen aller Mitglieder ist nothwendig. 2' Gäste willkommen.< HllUlliltfg Svnntao, 20. fiV. M�Nachmittag» präc. 2'' Große öffentliche Versammlung in Hansch'S Club-Lokal, Schaueuburgerstraße 14.— D.O.: Vor� de» Herrn A. Gei!.___ Der Vorstands! CtrttnhltVn Sozialdemokratischer Arbenerverein. <�111 Ulli Uli} Sonnabind, den 19. September, Abend» 8>/, Ocffeutliche Versammlung bei Hansch, Schaueuburgerstraße 14, 2.- Z'eiakSordnuna? Die dnrklcke Ak-beiterbemeannci«m* Pflffr' lü dj, Tagesordnung: Die deutsche Arbeiterbewegung vor Ferd. Laß' Referent: Aug. Geib. Zn zahlreichem Besuch ladet ein_ Peter. Leipzig Gewerkschaft der Holzarbeiter. Sonnabend, den 19. September: Versammlung, mühlenstr. 7.— 1) Sozialer Wochenbericht von Holtmann. 2)' vertagte Delegirten wähl zur Generalversammlung. Zahlreiches Erscheinen nothwendig. D. ha Thonberg u. Hmgegeiid Arbeiterverein. ___ Sonntag, 20. Geselliges Beisammensein in der Tonhalle zu Neureud»' von 5 Uhr an ein gemiithlicheS Tänzchen. Alle Parteigenossen sind hierzu freundlichst eingeladen. D. V. ffii mit Alle die Zeitungen, welcke dazu beitragen wollen, daß die. men läßt, wissen wir sehr gnt; dieser Thcil der Bevölkerung glaubt Vertreter des bayenschen VoikcS vollständige Kenntniß über die nur sehr oft, es sei— ungebildet ihre schlechte Lage dem Publi .Daß der Kleingewerbetreibende, ein Theil der Beamten, Lehreric. � Sozialdemokratische Arbeiterpartei. Verhältnissen zu kämpfen haben, die sich Mancher nicht trän-«H? II» Uli Ulli Samstag, d. 19. Sept., Abend« präcis Ve" polizeilichen Maßregelungen gegenüber dem Vereins- und Ver. sammlungsrechte erlangen, wollen durch Wiedergabe dieser Auf- fordernng derselben möglichst große Verbreitung sichern. Fürth, den 6. September 1874. Gabriel Löwenstein, Bortenmacher u. Magistratsrath." HSßnitz, 18. Sept. Sonntag den 13. Sept. fand hier im Waldschlößchen ein von den Mitgliedern der social-demokratischcn Arbeit erpartei veranstaltete« Arbeiterfest statt. Da» Fest- Comits hatte auf Abends 6 Uhr eine Volksversammlung daselbst einberu- sen, zu der W. Stolle aus Crimmitschau die Festrede halten sollte. Jedoch der Arbeiter denkt(und Teffendorf lenkt. Den Gößnitzer Parteigenossen wurde verboten, gemeinschaftlich nach dem Festlokale z« marschiren, welchem Befehl dieselben auck nachkamen; daS Fest erfreute sich einer zahlreichen auswärtigen Beiheiligung von Genoffen anSMeerane, Crimmitschau, Altenburg, Ronneburg u. s. w., welcke zufälliger Weise nicht weit vor Gößnitz zu- sammentrafen, einen Zug bildeten und g'meinschafilick, nach dem Festlokale(ca. 300 Mann) marschirten unter abwechsetndem Gesang. Kaum auf dem Fesiplatze angekommen, erschienen drei Hüter der kum zu— zeigen.� Bester wäre gezeigt. eS, es würde das Gegentheil Geschlossene Mitgliederversammlung bei Däufel, WellrilSstraße 19. Karten sind vorzuzeigen. Um zahlreicten und pllnktOchen Besuch bittet Der Vertrauensw> Nun zu einem andern Thema,—„Krankheit" genannt.— Der Vorstand de« Kürichnergehülsen-Berbande« zu Leipzig wir» 1 mit freundlichst ersucht, ungesäumt seine richtige Adresse im„Bo Da haben wir nach genauen Ermittelungen bei— 500 mann lichen Arbeitern pr. Jahr— 150 Kranke gezählt. Diese 500 sind größtenthcils Feldarbeiter. Bei einer Branche der Fabrikarbeiter haben wir unter 100 Mann— 50 Kranke gefunden. Ist das nicht abschreckend? Wenn mau nun untersucht, woran dieses liegt, so ist es bei den Feldarbeitern die ungenügende Nahrung, die anstrengende Arbeit und der Witterungswechsel. Fabrikarbeitern liegt eS an den sehr oft unreinlichen, deshalb dun stigen, allen denkbaren Miasmen ausgesetzten, schlecht ventilirten Fabrikräumen, an der schr oft sich zu einer Fabrik gar nicht quali oder direkt an den Unterzeichneten einzusenden, da sonst da» Jatereff dem Verbände erlischt. Im Austrage der Kürschner- Genossenschaft von Hamburg, Alt»� und Umgegenn: _ H. Jahn, große Marienstraße 29, Altona. J Der Webcrgeselle LouiS Wilhelm Herzog au» Hohendorf b. � wird hiermit aufgefordert, seine derzeitige Amsse an den Unterzell ip ei den l gelangen zu lassen. Fravkenberg. Adolf F. Rösch.. ftilial- Expeditionen fizirenden Bauart:c., aber hier hauptsächlich mit an der unge-l haben laut Tongreßbeschluß mit Ablauf de« Quartal» ihre Abrechss� niigenden Nahrung.— So kurz der letzte Satz ist, so schließt er doch zum größten Posiabonncment» desorgt sei». zu begleichen. Eiagehende Filial-Expeditioncn wollen rechtzeü�- Theil das„Wohl und Wehe" der Arbeiter in sich". Weiter: „Der Steuer- Erttag im Fürstenthum aus dem Tie Expedition des VolkSsi»�. � l«ü ■Jafirt 1870 Leipzig: Berantw. Redakteur: M. Preißer.(Redaktion i:r� Ordnung und sordetteu das Fcstkomilemitglied Hüttig auf, sofort weist nach, daß von Stufe 1 bis 6 von 17,834 Steuerzahlern pedition Zcitzersti. 44.) Druck und Verlag der Genossenschastsbiichd'