cd er er h- iir St ;«« hr en il« !N Erscheint in Leipzig Mittwoch, Freitag, Sonntag. Bestellungen nehmen an alle Postanstalten u. Buchhand- lungen des In- u.Ans landes. Filial- Expeditionen für die Bereinigten Staaten: F. A. Sorge, Loi 101 Hoboken, N. J. Peter Haß, S. W. Corner Third and coatee str. Philadelphia. Der lolbfttuil Abonnkmentiprcis für ganz Deutschland 16 Sgr. pro Quartal. Monats- Abonnements werden bei allen deutschen Postanstalten auf den Lten u. 3ten Monat und auf de» 3ten Monat besonders an- genommen; im Kgr. Sachsen u. Hrzgrb. Sachs.-Altenburg auch auf den Iten Monat deS Quartals k ö'/s Sgr. OrgandcrsozialdemokratischenArbeiterparteiundÄerwternationalenGetverksgcnossenschasten. -»nserate die Abhalwng von Partei-, Berein«- und Bollsversammlungen, sowie die Filial- Expeditionen und sonstige Partei- Angelegenheiten betreffend, werden mit 1 Ngr.,— Privat- und Vergnügung«- Anzeigen mit 2'/, Ngr. die dreigespaltene Petit- Zeile berechnet. III Mittwoch, 23. Septemöer. 1874. :w uf üb >e« int teS ie« >er >er IN« n» zu li, -ir u- ;ne ia« ea ei- i en,. ird} im en. i 3«! )ie I nit 1 sich lei' i in I der nit; IS- ntl rec ctet I ittztl wie fchk! Ä. 1 JM' 1 icht. Ä». . S- rein■ cheo icht. Parteigrnoffeu! Freunde! Oder um deine Gaben weiter zu entwickeln und ein vollbür- vorzugsweise belasteten Mehrzahl der Menschen entweder gar nicht Ter Kampf, in welchem wir mit der heutigen Reaktion auf allen Gebieten deS Lebens begriffen sind, kennt außer der einheit- ilchen Parteiorganisation keine bessere Waffe für unS, als die Parteipreffc. Dieser Waffe müssen wir unS nicht nur versichern, sondern sie auch führen, so oft sich dazu die Gelegenheit bietet. tiger Mensck zu werden?— Ja, wenn du nur auf Erden einen Vorgeschmack von dem unschätzbaren Glück einer vollen Anlage- Entwicklung gehabt hättest, um dich jsiiach deren Fortsetzung zu sehnen! Also noch einmal: wozu könntest du ein ewiges Leben wün- scheu?— Fall« dieselbe Gerechtigkeit dort herrschte, wie hier auf Für die gesammte Partei handelt eS sich zuvörderst darum, ihr�pen, so dankst du schön_dafür. Wie aber in aller Welt sollte Hauptorgan, den„Volksstaat" an allen Orten, woselbst sich Partei- p�s Gegentheil möglich sein, wenn die Weltregierung hienieden in Mitglieder befinden, nach Kräften zu verbreiten. Wird letzteres. pjr und deinesgleichen allen�Glauben daran zerstört hat? Wenn unterlassen, dann kann das Gefühl der Zusammengehörigkeit,.pjx Weltregierung zu vergleichen sein mag mit einer Schule, welche welches zum gedeihlichen Entwickeln unserer Partei alle Genoffen fstx xine höhere Form der Gesellschaft vorbereitet, so müßte es doch �__ �__ beleben sollte, unmöglich ein zur Agitation anregendes und be viel leichter sein, die Schuljugend(also hier die Menschheil) aur schaft, in welcher Verdienst und Genuß sich ins Gleichgewicht setzen. geisterndes werden. Pfiicht ist eS daher für alle Parteigenossen, pen Pfad der Gerechtigkeit zu leiten, als die Erwachsenen(also �Allein nachdem die sittliche Selbsterziehung der Menschheit soweit dem„Volksstaat" einen guten Theil ihrer Agitalionskraft zu hier die Bürger des Jenseits)? gediehen ist— und zwckr allen geoffenbarten Religionen zum Trotz widmen, und besonders muß dieS beim Herannahen eines neuen(P p das ist der Hauptgrund gegen die llnsterblichkeit. Alle— daß sie schon in beinahe vollem Maße die Selbstvergeltung der OuartalS der Fall sein. Wer in dieser Zeit zurücksteht, der ist Religionen, welche die letztere lehnen, zerstören daS GcrechtigkeilS- � That erzielt hat p so kann die Umgestaltung der Gesellschaft im ein schlechter Sämann unserer Prinzipien, der ist nur ein Zu-!�fiihl»nd den Glauben an eine gerechte Weltregierung, indeMlSinne voller Gerechtigkeit nicht lange mehr auf sich warten lassen. schauer aber keineswegs ein Förderer der Arbeiterbewegung stx pxn Schauplatz der Gerechtigkeit auf einen Platz verlegen, Lohn und Strafe im Religionsdogma sind schon heute im Ver-- n-*"'.®"*•»>.-«r-r»*-.......--'* i'||'"' gleich zu Lohn und Strafe im Menschenleben, was die Hanswurst komödic gegenüber dem kunstgerechten Drama ist. � Bald genug auS— diese behalten, sozusagen, ihre gröberen, fühlloseren Nerven — aber wo sie erwachen, wissen sie aus noch so geringer Befrie- digung ihre tröstende, stolze Genugthuung zu schöpfen. Schließlich aber, wenn sie in vielen der Dulder erwacht sind, stüizen sie eine Welt im Kampfe über den Haufen. Wo bliebe der menschliche Fortschritt, wenn nicht der stete Widerspruch der Außenwelt zum Ideal der Denker vorhanden wäre! Diese Denker sind die Aller- letzten, welche den Herrgott um Lohn für ihr Guthaben auS dieser Welt in jener anwimmern sollten. Es fehlt also allerdings zur vollen Selbstbelohnung deS Guten und Bösen auf Erden noch Eines: die gerechte Menschengesell- Schließt Euch der Partei an, abonnirt auf den„Volks-„zelcher von hier aus nickt gesehen, nur geglaubt werden kann gleich zu Lohn und Strafe im Menschenleben, was die Hanswurst- staat"— diese Aufforderung muß in allen Werkstätten, in allen Sehr wahr sagt die christliche Urkunde: Wer seinen Bruder nicht komödie gegenüber dem kunstgerechten Drama ist. � Bald genuj Albeiterwrhnungen und in allen Veisarnmlungen ertönen. Geschieht! sjebt, den er doch stehet,� wie kann der Gott lieben, den er nicht�werden sie belächclnSwelthe Einfälle deS KindeSgeisteS der Mensch dieS, dann kann der Erfolg nicht fehlen. Und nun nock eins genossen ist erscköpst. Sammelt und sendet Gelder, aber bald! Alle Briese für den Ausschuß sind an Auer, alle Gelder an Benneke zu schicken. Hamburg, IS. Sept. 1874. Mit Gruß! Der Ausschuß der sozialdemokratisckcn Arbeiterpartei. I. Auer, Breitestr. 39, Hinterhaus l. H. Benneke, kleiner Schäferkamp 36. lg nicht fehlen. i stehet?— Auf unfern Fall angewendet, lautet das so: Wer Der Fond für die gemaßregelten Partei- nicht lieben kann, weil er in ihr keine Gerechtigkeit sieht, wie kann der die angebliche besse.e Welt lieben, wovon er nichts steht? — Kinder abspeisen für Entbehrungen und Leiden mit Per- sprechunge», die sich ein ganzes Leben lang nickt verwi: klicken, heißt ihren Glauben an Gerechtigkeit zerstören Und dieser Ver gleich wird doch wohl auch auf Menschen passen, deren Mehrzahl Kinder bleiben. Zur Zeit, als der Unsterblichkeitsglaube noch nicht herrschte, gab es noch staatliche und gesellschaftliche Einrichtungen, welche mehr oder weUger auf Erden Gerechtigkeit in Vertheilung der Arbeit und deS Genusses verwirklichten, so z. B. bei den alten Juden, Griechen, Slaven und fast allen Viehzucht und Ackerbau treibenden Völkern. Seit aber daS fluchwürdige römische Privat recht und mit ihm zugleich die UnsterbltchkeitSlehre des Christen AM des Wiffens für die Denkenden. (Fortsetzung.) ES ist übrigens klar, daß Diejenigen, welche einen Zweck der � � Weltsck öxsung lehren, verbunden sind, denselben nackzuweiscr� nickt Besitz vom Hienieden ergriffen haben, ist nach und nach M, daS'Gkgenthett. Wir. dre wir m der Welt»'.cht e.n System* ullb �Lsckastlich Einrichtung-�« ber-fiuUumdt von Zwecken, sondern eines von Gesetzen erblicken, brauchten kaum so wert, wie wir'S gelhan, den WUtzweck, den wir nicht behaupten, zu widerlegen. Wir sürchten kaum, daß Leser, welche aufmerksam bis hierher gelesen haben, v>. s nock mit dem Einwand begegnen: aber die jede staatliche und gesellschaftlich. Eiurlchtung- verschwunden, welche auf Erden eine gerechte Ausgleichung ent-l stehender Mißve- Hältnisse unter den Menschen bezweckte. Aber gehen wir etwa« näher auf die Untersuchung ein, ob überhaupt eine Unsterblichkeit mögftch ist. Dieselbe wird uns ge die!heit genannt werden. Welch beinah unglaubliche Rohheit liegt darin, daß der„ftomme Glaube" für eine zeitweilrge Leidenschast, oder ein kurzdauernde« Laster, oder nur ein einzelnes Verbrechen in diesem Leben als Strafe die ewige Verdammniß im andern Leben verhängt! Welcher Wahnsinn, daß der regelmäßige Kirchgänger und Buchstabenbekenner, der auf Erden seine» Lohn von der löblichen Gesellschaft, wie sie einmal ist, schon dahin hat, im Himmel auch noch außerdem mit ewiger Seligkeit belohnt werden soll! Welche abscheuliche Verderb- niß eines Pfaffengemüths blickt aus dem Glaubenssatz hervor, daß Gott die meisten Menschen von Ewigkeit her. ohne ihr Verdienst zu ewigen Höllenqualen, andere wenige ohne ihr Verdienst zu ewiger Himmelsfreude vorausbestimmt habe! Und dennoch war und ist dieser Glaubenssatz daS streng folgerichtige Ergebniß der Lehre von der Offenbarung. In allen diesen Vorstellungen ist keine Spur von Gerechtigkeit.(Kurts, folgt.) Theorie nnd Praxis. Unsere„humanen" Bourgeois treiben sich bekannilich gerne in rx tv x*1• f Itau%. it< j,w r• t-„ allerlei Vereinen für„humane" Zwecke umher, um mit ihrer an- habt haben, der sie geschaffen hat? Solchen erwidern wir, was folgt: Die Welt ist nickt gemackt, sie entwickelt sich. DaS Machen oder Schaffen rst ein Begriff, welcher bloS im Menschengehirne vorkommt, aber nirgends in der Natur. In dieser entsteht Alles auS gesetzlichen Ursachen, herrscht ein steter Wechsel von Stoff und . 7,. r ,,■ J(< i o£ n«.>„ eine Versammlung des„V-reins für öffmtliche GefundheitSpfleae" bestehen derselben rn emem neuen u-ft�bl'chen Lerbe. Uebr.gen« gehalten, in welcher auch die Frauenarbeit auf der Tages- irnd vre Aiisichten hierüber m der christlichen Welt siit Ichnsii Z a 0rDnun� stand. Referent war Dr. Hirth-BreSlau, bekannt al« einem sehr bedeutenden Wechsel unterlegen. Tie ursp ü, gliche n den ch: istlichen Urkunden herrschende Absicht, welche ein Wiederauferstehen im irdffchen, unvergänglich gewoidenen Fleische annaym, ist längst aufgegeben. Auch der Schauplatz des besseren Lebens, Di- J5] erlt 15. -re» lock li» ß art' hier ß des iia" l M % 1 Bs- tdH i tigte Frage: wer ist der Urheber dieses Urhebers? Und weil diese Frage lächerlich wäre, also entgegnet werden wird: er ist Urheber sein selbst, so antworten wir: wenn irgend elwaS U> Heber sein selbst genannt werden darf, obwohl davon nickt« in unsere Ersah- rung fällt, weshalb sell daS All nicht so genannt werden, da wir außerhalb desselben nichts kennen? Mit andern Worten: Begriffe, welche auf die einzelnen Dinge und Erscheinungen i» der Welt anwendbar sein mögen, find e« nickt auf die Welt als Ganzes, auf das All. Aber wir kommen hieraus zurück. Unsterblichkeit. Unser vom Zweifel ganz durchfresseneS Zeitalter ist längst viel mehr geneigt, de» Glauben"an Gott, als den Glauben an die Un- sterblickkeit preiszugeben. Den HErrn HErrn. glaubt sie entbehren zu können, außer soweit er nöthig ist, um das liebe Ich im Jen- seitS fortzuerhalten. Wer möchte da nicht mit Strauß ausrufe...: „Sorst hieß eS: Herr, wenn ich nur dich babe, so frage ich nicht nach Himmel und Erde!— Jetzt ist der Wahlspruch der gewor- den: Wenn ich nur mein liebes Ick in Sicheiheit habe, so frage ich nichts nach Gott, Himmel und Ecde." Mit einem Worte: Die wahre Bourgeöisreligion! Wir frager den Proletarier von heutzutage: Und wozu könn lest du eine U, sterblichkeit brauchen?— Etwa um drüben ebenso Bourgeois zu werden,' und deine Arbeiter, die gewesenen Bour- geoiS von hier, zu behandeln, wie sie dich behandelt haben?- ein Glaube, wie er bei manchen hoffnungslos geknechteten Völkern herrscht. Allein zu deiner Ehre, Proletarier, sei eS gesagt, daß du kerne solche Rache willst. Solche Bestialität llberlässest du eben den hoffnungslos geknechteten Völkern, zu denen du dich nicht rechnest. Also wozu sonst könntest du deine Unsterblichkeit wünschen? Etwa, um im Himmel der Seligen zu faulenzen?— Aber daS war hienieden deine Sache mckt; dein Ziel ist immer bloS Arbeit, belohn» durch Genuß, und Genuß, verdient durch redliche Arbeit. Im Himmel aber— und in der Hölle— gibt es keine Arbeit. Keine einzige Religion noch hat ein Sterbenswörtchen von einer Arbeil jenseit gesagt. Oder um deine Lieben wiederzuseben?— Aber du kanntest auf Erden das wahre Familienleben kaum; für dick hatte es mehr Bitteres als SüßeS. Kraft. Nirgends w der Natur beobachten wir em Machen rme �Kbev uvfptünsiich' auf einer erneuten, wi-dergeborn-n Erde in es der Mensch übt a„» kern Schaffen aus N.cht«, nur e.n sters'�men war ist längst in unbestimmte höhere Kreise Werden, e.n Ei tstehen aus Vorhergehendem. Wenn durchaus e.n u» i»i i i i Welturheber nolhwendig gedacht werde» soll, so eitsteht die berech- � weisen Diejenigen, welche die Widerlegung des ganzen noch übrigen Unsterblichkeitsglauoens ausführlich behanvelt sehen wollen, auf Strauß' Dogmatil. Hier soll uns nur der sittliche Standpunkt in der Frage beäschfligen. Die Sittlichkeit verlangt, daß jeder Lohn und jede Strafe menschlicher Thal hinwegfallen, welche nicht durch die That selbst mit sich gebracht werden. DaS Gute soll sich selbst und allein belohnen, das Böse soll sich selbst und allein bestrafen. Und zwar deswegen, weil daS Gute nicht gethan werden soll um deS Lohnes willen, daS Böse nicht unterlassen werden soll um der Strafe willen, sondern weil es gut und weil es böse ist. Uad die Menschennatur ist genau so eingerichtet, d. h. sie har sich selbst im langen Verlaufe sittlicher Selbsterziehung so einge- richtet, daß alles Gute sich selbst ausreichend belohnt, alles Böse sich selbst ausreichend bestraft, und zwar so wirksam, wie keinerlei menschliche Gesetzgebung oder göttliche Veranstaltung in jenem Leben eS könnte. Diese Gerechtigkeit vollzieht sich einerseits im Bewußtsein deS ThäterS, andrerseits in seiner leibl.chei. Verfassung, außerdem aber noch im Uitheil des besseren Theils der Zeilgenossen und der Nachwelt. DaS Bewußtsein, recht gehandelt zu haben, entschädigt für allen Mangel der Anerkennung seitens der Mit welk, das Bewußtsein, unrecht gehandelt zu haben, peinigt den unemlarvten Niffethäter mehr, als der Uneingeweibte glauben kann. Unverdiente Leiden und Entbehrungen geben dem Dulder genügende Kraft zum Ertragen; unverdiente Genüsse und Freuden können gar nicht voll genossen werden. ES gibt keinen Geschmack am Essen und Trinken und an der Ruhe, außer wenn er durch vor- herige Arbeit oder Entbehrung erworben ist, und Langeweile, Lebensüberdruß und Gleichgültigkeit am Genuß, sind das unauS- bleiblichc LooS jedes Uebersätt.gten. Ein Uebermaß von Leiden Kathedersozialist und BourgeoiS-Ph.lanthrop. Derselbe führte auS, daßderwe.blicheOrganiSmuSwegendes!gracileren(anmuthigern)BaueS und des geringeren Maßcs der Körperkräfte bei Weitem nicht so zur schweren Arbeit geeignet sei als der männliche. Zudem sei die Frau zwischen: d m 16. und dem 55. Lebensjahr aus phhsiologi- scheu Gründen zu Krankheiten besonders diSponirt. Wäh- rend gewisser Zeiten seien bekanntlich für sie andauernde körper- liche Arbeiten am schädlichsten; nicht allgemein bekannt dürfte es aber sein, daß die Arbeit mit giftigen Substanzen in diesem Zustande von wahrhaft erschreckenden Folgen begleitet sind. Schäd- l.ch wirken in erster R uhe Blei, Quecksilber, Phosphor und Anilin, in zweiter Reihe Arsenik und Kupfer. Redner führte die Ergeb- nisse der auf diesem Felde gemachten Untersuchunzen vor, darunter auch die sehr werthvoller eigener Untersuchungen, die er in den Fabriken künstlicher Blumen in Breslau, in den Spiegel- und Fuchsinfabriken Nürnbergs und Fürths gemacht. Für den sehr nöthigen Schutz der Frauen sei aber in den Gesetzen der meisten Länder wenig oder nichts vorgesehen, nur ein Land mache eine rühmliche Arbeit, die Schweiz." So weit die Theorie. Nun die Praxis. In einem Sitzung«» bericht der Leipziger Handelskammer lesen wir: „Ueber eine von H. Kürzel in Crimmitschau und mehreren anderen Fabrikanten zum Anschluß m.tgethe.lte P tition hinsichtlich der Beschäftigung von Frauen und Kindern in den Fa- briken wird Bericht erstattet, der Kammer aber die Ablehnung der bea traglen Einwirkung empfohlen. Die Petenten schildern die Gefahren, welche für sie aus den verschärften Maßregeln gegen die Frauen- und Kinderarbeit hervorgehen, und ersuchen die Kammer, ihrerseits für eine Beseitigung der in der angedeuteten Richtung für den Fabritbetrieb entstehenden Gefahren durch An- schluß an die Petition mitzuwirken. Die Kammer tritt jedoch einstimmig dem eine Mitwirkung ablehnerden Bericht des Referenten bei." Die Leipziger Handelskammer hat recht gethan; aber waS sagt Herr Hirth zu den Crimmitschauer Fabrikanten, die gar noch vorn „Gefahren" reden, die ihnen durch Einschränkung der Frauen- und Kineerarbeit erwachsen. Allerdings droht diesen Herren durch Zm"&. I i IeW'ttr SinÄ?.1 Beschränkung der Frauen- und Kmd-rarb-it die„Gefahr", daß s J f ß dem Moloch der Produktion»ich. mehr so viel Frauen- und u��ba. d� Ekeft oder vre Reue oder Erschöpfung der Lebens- Zerfleisch opfern, mckt mehr die Familie ganz zerstören, nicht � � rL& Ä' ö b mli;'"'hr die Löhne der A.beiter durch die Concurrenz von der?» «I tt''eigenen Frauen und Kindern herabdrücken können. Die Crimmit- auf geistige Heiterkeit und leiblichen Genug b.S in- höchste Aller ��er Bourgeois sind..in Gefahr", den Arbe.'ern bessere LHhne bietet. Wer viel kämpfen und dulden kann, wird sich ohne steten Kampf nicht behaglich fühlen, und wer daS nicht kann, aber soll, wird im Wahnsinn, Leichtsinn oder Stumpfsinn sein Loos ver- gessen. Die feineren Bedürfnisse deS Kopses und Herzens, deren Nichtbefriedigunz da« furchibarste Leiden ist, bilden sich bei der zahlen zu müssen' Teufel geht? WaS Wunder, wenn da alle„Humanität" zum Politische Uebersichi — Preußen als Culturstaat.„Nun unglaublich sind diese Zustände nicht; nur Leute, die nicht begreifen können, daß daS preußische Staatssystem die Unterdrückung aller Cultur und alles menschlichen Fortschritts, so weit beides ven Massen zu Gute kommen soll, zum Ziel und Zweck hat, können sich darüber verwundern. Preußen steht mit Mecklenburg auf einer Stufe und noch etwas hinter Rußland zurück." So begannen wir in Nr. 113 de»„Volksstaat" unsere Bemerkunzen über die von den Zeitungen berichtete Thatsache, daß in einem Dorfe im Kreise Neidenburg werden: so daß der weiland Klaz-ruf eines französischen �ger's und Genossen. Das Unheil, welches für unsere bayrischen Staatsmannes: die Gesetzlichkeit tövtet uns! nicht bloS Parteigenossen von hoher Wichtigkeit ist, lautet wörtlich: für die damalige Zeit eine Art von Berechtigung in Anspruch nehmen konnte" Mit anderen Worten: der wird die sanklionirte Polize willkühr, ohne liberales Feigenblatt sein Zu dem famosen„die Gesetzlichkeit tödtet unS" bemeikt der „Frankfurt-r Beobachter": „Jener„Klageruf eines französischen Staatsmannes"(„In I6an iitö nouä tue"), entstammt bekanntlich dem Munde LourS Bona „In der Erwägung: 1. Daß die Entscheidung der Frage, ilusse seist" ob eine ganze Generation ohne Schulunterricht aufgewachsen und daß parte's und bildete da» Motto, unter welchem dieses ausgezeichnete der Schulinspektor ein Reichstagsabgeordneter, und Fortschritts- � Subjckt seinen Staatsstreich ausführte, Weiber und Kinder massa- mann fei— Gutsbesitzer Carl Donath aus Rukwitz bei Soldau, criren ließ�lediglich um„einen heilsamen Schrecken wie wir hinzufügten. In der vorletzten Nummer tiiss: der auS dem Reptrlie korrespondeuz" zu registriren und kommentiren. Heut einige neue Thatsacheu zur Charakteristik der Cultur de? Culturstaats Preußen Wenn die Zahl Derjenigen, die in Deutschland ohne Schulunter- richt aufwachsen(daß der Schulunterricht in vielleicht den meisten Kit anderen Worten: wir können keine Gesetze brauchen, welch- ss�itun�gezeü GMenberq-r'mrd"konsotte! �wm�en"�rwwe?- P-rson rrzend Schutz.gewahren. Das nene. V-rmSge� � dlung gegen A,t. 17 des BereinSgesetzeS, welche nach Art. 22 .........".........."""****" im Zusammenhalte mit An. 19, Z ff. 4 dieses Ges'tz-S mit Ge- fängniß bis zu 6 Monaten oder bei mildernden Uuständen mit Geldstrafe bis zu 10V Gulden bedroht ist, zulässig erscheint, da- von abhängt, od angenommen werden kann, daß die sozialdemo- kratische Arbeiterpartei in Nürnberg für sich einen selbst- ständigen politischen Verein bildete, und daß dieser Verein mit anderen in der Art in Verbindung getreten war, daß er ent- zu verbreiten, s Meder den Beschlüssen und Organen dieses anderen Vereine» unler- IT TSta rt rF_> Kl a 1 r. schule die j ä: »uvei teil tiichS die loa ! und viele Tausend- der edelsten Bürger Frankreichs auf die trockene �s-n oder mit anderen solchen Vereinen unter einem g-memsam-- �« wer hatten wir die interessanten Gestand- Guillotine Lambessa und Cayenne sandte. Um diese Verbrechen Organe zu einem gegliederten Ganzen vereinigt war i-o s liensond« gespeisten„D-utsch-n Reichs- auszuführen, waren- immer unter dem Motto lu le�lltS neu.. � I-'°« tue"— in der Nacht vom 2. Dezember die verwegensten und ver kommensten Schurken Frankreichs um Louis Lonaparte versammelt, dessen Gewissen nicht, aber dessen Feigheit noch im letzten Augen blicke daS Spiel verdorben haben würde, wenn nicht Monsieur Fällen so gut oder schleckt ist wie keiner, sei hier bei Seite ge-�Fleury ihm mit der Pistole in der Hand die Bedeutung de» lassen), im Vergleich mit anderen Ländern eine geringe ist, so kann! Wortes explicirt hätte:„ia legali�*•>«'" die» relativ günstige Resultat jedenfalls nicht auf preußische Rech nung gesetzt werden, wie die„Deutsche Reichskorrespondenz" eS indireki thut, indem sie, um die preußische Schande zu verdecken, die gesammte deutsche Schulunterrichtsstatistik aufmarschiren läßt. DaS relativ günstige Resultat ist den deutschen Kleinstaaten und den 1866 annektirten Provinzen zu danken, in denen sämmtlich, mit Ausnahme MecklcaburgS, die durchschnittliche Schul- bildung eine höhere als in Preußen ist. Aber seildem z. B. Hannover annektirt wurde, macht sich auch dort der Rückschritt in der Schulbildung geltend. So wurden vom 13.— 15. vorigen Monats in Stade Aufnahmeprüfungen für das dortige Seminar, also eine Schullehrerpflanzschule, vorgenommen, die das klägliche Resultat ergaben, daß von 33 Zöglingen 32 zwar aufgenommen wurden, daß aber bei der Prüfung die Vorschriften der wahrhastig iegaiitö nouä tue!" Inzwischen ist nahezu ein Viertel Jahrhundert über diese rühmlichen Thaten hin- gegangen, der BonapartiSmuS wurde bei Sedan gestürzt, aber im neuen deutschen Rache werden seine blut- und schmutzbedeckcen Theorien von den ofsiciösen Blättern als capitale StaatSweiSheit gepriesen und zur Nachahmung empfohlen.„Deutsche Treue" muß natürlich„wälsche Falschheit" hassen— aber können wir unS nicht dabei ein wenig die vortrefflichen Künste de» BonapartiSmuS zu eigen machen und als Grundlage unserer„nationalen Entwicke- lung" den Satz aufstellen:„Die Gesetzlichkeit tövtet uns?""— UebrigenS sorgen die kultui kämpferischen Behörden schon jetzt dafür, daß sie durch die Gssetzlichkeit nicht„getövtet" werden. Man höre: vor Kurzem forderte die Polizei zu Coblenz den dor- Mitglieder, die zugleich dem Mainzer �ti a i.Ul nsin tigcn Kriegerverein auf, 4_ Katholikenverein angehören, auszuschließen. Der Verein weigerte nicht allzuhohe Ansprüche machenden StieleriFalk'schen Regulative sich, und— ist darauf hin aufgelöst worden! Ob daS wohl zur erheblich gemildert werden mußt n. Bei den Meisten fehlte ,, Saat der Freiheit" gehört, die nach H:cker dem Blut der 1819 wird, daß keine eigenen Statuten vorhanven waren und es am korrekten Denken und Sprechen— worüber man�in Baden von preußischen Standr.chtskugeln Gefallenen„schon �entsprießen?" i.ngs »a»li I fte Kit i h$ ftlfcc .Klos Nl lache sich im Kasernenstaat nicht wundern darf—, die Wenigsten waren im Stande ein Lehrstück richtig betont und ausdrucksvoll vorzu- lesen und den Inhalt zufriedinstellend wiederzugeben. Auch in — Vier Wochen Gefängniß wegen Lächelns und einer den Realien befanden sich große Lücken. Einer der Präparand.n'höflichen H andbewezung: das hält gewiß Jever für unmög wußte nicht einmal den Namen des Kaisers, was für ein reichS- lich, daß es aber sehr wohl möglich, hat der ehemalige Reiche treueö Gemüth doch ganz entsetzlich ist. Spicheren, Wörth und tagSabgeordnete SchrapS erfahren, der feit dem 15. d. eine vier- Metz waren für viele böhmische Dörfer, was an und für sich sehr wöchentliche Gefängnißstrafe absitzt, welche ihm, laut einer von zu Gunsten der Zöglinge spräche, müßte man aus dieser Art Prü ihm veröffentlichien„Bekanntmachung" im„Ccimm tschauer Bar- fung nicht schließen, wie traurig es mit dem den jungen Leuten!ger- und Bauernfreund", durch alle Instanzen hindurch weg:n Beigebrachtem beschaffen sein muß.— Und Leute von dieser Bit obiger Verbrechen zudiktirt wurde. Doch lassai wir ihn selbst duugsstufe, deren es im S'ader Consistorialbezirk 120 giebt, ver- j reden. walten bereits zum größten Theil die Schulstellen dort! Aisw„DaS königliche Ministerium deS Innern hat in letzter Ja Jünglinge, die noch halbe Kinder sind, nicht richtig denken und stanz den namenS des Stadtraths zu Meerane zu Z-.iten der sprechen können, ein Lehrstück nicht ausdrucksvoll vorzulesen und Herren Peucker und Ludwig Wolf abgefaßten und mir eröffneten, richtig zu betonen im Stande sind, große Lücken in den Realien jdie Unterschrfft des Herrn Peucker tragenden Polizeibescheid be- aufweisen und von den Vorgängen ihrer eignen Zeit keine blaße! stätigt, wonach ich eine Haststrafe in Dauer von 4 Wochen erleiven Ahnung haben, sind die Erzieher eines großen TheilS der preußi ffoll, weil ich rn der Versammlung der Steuerzahler im„Bayrischen schen Jugend. Denn man wird wohl nichr glauben wollen, daß Hos" zu Meerane am 21. Juni 1873, auf Wunsch 2 Daß aber die gepflogenen Erhebungen keine genügende» Anhaltspunkte dafür ergeben haben, daß die vorbezeichneten Per- sonen, welche sih Mitglieoer der deutschen sozialdemokratische» Arbeiterpartei, welch- ihren Sitz in Eisenach hat, nennen, für � sich einen eigenen politischen Verein dahier gebildet haben; 3. Daß vielmehr, wie auch im Erkenntnisse des Bezirksgerichts Nürnberg bemerkt ist, die vorliegende GffchäftSordnung der so- zialdemokcatischen Arbeiterpartei, welche ihren' VereinSsttz in Esse» nach hat, gegen diese Annahm- spricht, invem daselbst in§ 1 ausdrücklich angeordnet ist, keine eigene selbstständige politische Vereine zu bilden und sich nur auf Grund des bestehenden Ver- sammlungSrechteS zu versammeln; 4. Daß sich auch nicht ohne Weiteres annehmen läßt, daß die Bestimmung in Z 1 dieser Gesbästsordnung deßhalb ge- troffen worden sei, um die Anordnung des vorbemerkten Ver- einSgesetzeS zu umgehen; die Annahme vielmehr näher liegt, daß durck die Bestimmung des Z 1 Zuwiverhandlunzen gegen die in verschiedenen Staaten erlassenen Vereinsgesetze verhindert werde» sollten; 5. Daß serner die Annahme, daß kein sel ostständiger poli- tischer Verein dahier bestanden hat, auch noch dadurch unterstützt«ing hanven waren und sich über- Haupt, wie auS den gepflogenen Erhebungen hervorgeht, von ven hiesigen Mitgliedern der sogiald.mokcatischen Arbeiterpartei, welche, wie schon erwähnt, ihren Vereinssitz in Eisenach hat, gerichtet worden ist, wobei nur noch bemerk! werden soll, daß auch der Umstand, daß„geschlossene Mirzliederversammlungen" ausgeschrieben wurden, sowie Vorstand und Kasstrer eruannt worden sind, nicht von selbst für die Existenz eines selbstständigen politischen Vereins sprechen kö>neri, weil nach den Erhebungen und notorisch auch andere Personen und nicht blos Mitglieder der Arbeiterpartei Zu- tritt zu diesen Versammlungen hatten, von jeder Versammlung nach Äit. 2 des VereinSgeseyes die vorgeschriebene Anzeige bei der Poltzeivehöcde gemacht worden war und bei der großen Anzahl von Mitgliedern der Partei, welche Beiträge in die allgemeine Kasse zu zahlen hatten, die Aufft-llurg eines Vorstandes und Kas- sirerS in der Natur der Sache liegt; 6. Daß demnach das Bezirksgericht Nürnberg mit R:cht das Strafverfahren gegen Grillenberger und G.aossen wegen lieber- in fc ein Inger hm i ? asl [Itför «S f -id-r lerzo lretung deS Art. 17 des VereiaSgesey.s eingestellt hat und die Net i; •at|i 2) t: 3) iiisä lot die Stader Präparanden eine Ausnahme von der Regel machen. Rufers zur eventuellen P otokollführung anwesend, dem Verlangen Und als sei eS an allen diesen Thitsachen nicht genug, meldetenideS„Chefs der Polizeibehörde" zu Meerane, Stadtrath Luowig vor einigen Tagen die Zeitungen, daß selbst in der R-ichShaupt fladt, im Stadtviertel des Gesundbrunnens, 600 Kinder ohne geden Schulunterricht sind, weil es— an einem Schullokal fehlt. Schmach über solche Zustände! Handelt eS sich darum, d-m Reichstag ein splendides Abend essen zu geben, das 20,000 Thlr. kostet, bei der Sedanfeicr Tau- sende für Illuminationen und Fahnen auszugeben, den Fürstlichkeiten einen servilen aber viele Tausende kostenden Empfang zu bereiten, dann hat die Berliner Commune, wie alle andern, in denen unsere Bourgeoisie am Ruder sitzt, Geld in Hülle und Wolf, das(vom Einberufer e>mieth:te) Lokal zu veilasse i, keine Folge leistete, vielm hr auf seine Drohung, sonst die Ve sammlang auszulösen, dem neben mir sitzende: damabg-n Stadlvecordneten- vorsteher, Herrn Chemiker M-ister, den Rath er.heilt habe, es auf die Auflösung ankommen zu lassen, und schließlich, nachdem ich den Verlaus der Versammlung lächelnd abgewartet, nach der wirklich erfolgten Auflösung dem Herrn Ladwig-Wolf meiner Dank, mit einer Handbewegung mich höflich verabschiedend, ausgesprochen habe." Hätte Herr SchrapS nicht gelächelt, und sich von dem Käthe Fülle. Für die Volksbildung sind keine Mittel da; nur wenn es! versozialisten Ludwig-Wols statt mit einer„höflichen" mit einer sich um die Gründung höherer Schulen handelt, in deuen die �unhöflichen Handbewegung verabschiede� er wäre vermuthlich besser schulbudget belief sich für 1373 auf 2Hz Millionen Tsir., was Handbewegungen! Söhne der Bourgeoisie" zum Einjährigen-Freiwilligen-Examen vor-! gefahren, jedenfalls bereitet werden, oder wenn es sich darum handelt, die Töchtersaber ist: hüte man der Bourgeoisie auf Kosten der Commune zu erziehen, dann ist Geld da. DaS Volk st Canaille, dem schadet die Bildung. Wie in der Commune so im Staat. DaS Reichsmilitärbudget beläuft sich an ordentlichen und außerordentlichen Ausgaben für daS Jahr 1374 auf 137 Millionen Thaler, was per Kops der Bevölkerung nahe an 3'/- Tblr. beträgt. DaS preußische Voiks- nicht schlechter. Die Moral ver G-schicht- sich solchen Leuten gegenüber vor höflichen — lieber die neuesten Polizeiheldenthaten in München berichtet der„Zeitgeist": MWWWW Sonntag, den 13., früh zwischen 5 und 7 ll)r, erhielten nicht weniger als 25 Gesinnungsgenossen in München Besuche, welche keinen weiteren Zweck hatten, als sich durch Augenschein von dem f c f" irsiii E bei bei tlde rni ■■ Ute! -llk C h *iz(f . fr n g per Kopf der preußischen Bevölkerung 3 Silbergroschen beträgt. Wohlbefinden der München« Sozialdemokraten zu überzeugen. Die Ausgabe für das Militärbudget ist also mehr als drei-! Dieselben waren erschienen im Austrage der uns ste s wohlgesinnten unddrei'ßigmal höher als für dasVjolksschulbudget. Dem�hohen und höheren bayerischen Behörden, die das Verlangen nach nächsten Reichstag wird abermals eine Mehrforderung für das einigen greifbaren Pfändern unserer Liebe nicht mehr unterdrücken 1/4.*/.>* TUfv t i£.«»***+<>»* T�ito hitvA tc» imot mrffiSri* rtffn finh Militärbudget von 14 Millionen Thlr. vorgelegt. Diese Summe! konnten. Die durck je zwei Polizeikommissäre also Beehrten siad wird ohne allen Zweifel bewilligt; damit steigt die Ausgabe auf � die Herren: Kastner, Ernst, Rottmanner, Dr xler, Lw-oix, G-ebel, 3 Vi Thlr. per Kopf, 17 Vi Thlr. per Familie, auf das' 35fach- Dehme, Jung, Jäger, Gerstacker, Lommet, Keufl, Bringmann, der Ausgabe für die Schule. Und die im Reichstage dieses Geld! Pröbstl, Treibenreif, Böxler, Hell, Rnpprecht, Pleyer, Baromeiler, bewilligen, sind angeblich alles„liberale" und„freisinnige" Leute,' Dußmann, Münsterer, Oberndorfer, Äerstmrir und Geiser. Die Leute, die für daS Volk„ein Herz" haben und in ihren Zeitungen iA aenken, welche sich die obrigkeitlichen Lwbesboten in hohem Auf täglich über die„Verrohung" und„Verwilderung" der Arbeiter! trage mitnehmen mußten, bestanden zum größten Theile aus Ge- jammern. In Wahrheit sind eS elende PhrasenbrechSter, Menschen, welche echte Volksausklärung hassen, weil sie dadurch ihre privile- girte Stellung zu v«lieren fürchten, Bourgeois, deren Ideal die Füllung ihres Bauchs und ihres Geldbeutels ist, und die mit vollen Händen dem Militärmoloch opfern, weil daS Geld nicht auS ihren Taschen kommt, aber eine Institution schützt, aus welcher gegenwärtig ihre einzige Hoffnung für die Erhaltung ihrer AuS- beuterstellung beruht. Das ist der Grund, warum Staat und Bourgeoisie für daS Militär AlleS, für die Volksschule Nichts thun. — Am neuen VereinSgesetz wird im preußischen Ministe- rtum flott gearbeitet. Wie schon erwähnt, handelt eS sich um die AuSmärzung der winzigen Restchen von Freiheit, die weiland der Aufmerksamkeit des Hin. von Mannteufel entgangen waren. Von welchem Geist man in den„leitenden Kreisen" beseelt ist, erhWt auS nachstehender Tirade des BiSmarck'schen Leiborgar.S, der „Norddeutschen Allg. Ztg.": �„Der gegenwärtige Kampf des Staates mit der römischen Kirche wird von allen jenen unerquicklichen Zwischenfällen begleitet, welche unausbleiblich sind, wenn sich inneiyalb des Staates Tendenzen durchsetzen wollen, die ihre Spitze gegen ihm selber kehren. Je größer die Freiheiten sind, welche der Staat seinen Bürgern ge- währt, um so größer ist die Gefahr, daß diese Freiheiten in der Sand seiner Gegner zu Waffen werden, mit dem Anspruch, in dem ebrauch nicht nur nicht gehindert, sondern auch noch geschützt zu genständen, die man gewöhnlich unter dem Sammelnamen Macu- latur zusammenfaßt; nebenbei wurden auch einige Photographien (darunter die Scheu's) und allerlei Karten, sowie aus der Re- vakiion des„Z-itgeist" sogar ein paar Bücher mit culturwissen- schastlichen, sozialökonomischen und philosophischen Excerpten entführt. Dieser kleinen Ueberraschung folgt- die ander- rnch! minder harmlose der Auflösung unterschiedlicher sogenannter„politischer Vereine". Als solche haben den Behörden gegolten und sind augenblicklich schmerzlos und in der Hoffnung dereinstiger Auf«- stehung entschlummert: Die hiesige sogenannte„Mitgliedschaft" der sozialdemokratischen Arbeiterpartei, der Arbeiterpreßoerein, die Gewerkschaften der Schneider, Schuhmacher, Holzarbeiter, M-tall- arbeit« und Maler, und schließlich die hiesige Mitgliedschaft deS Allgemeinen deutschen TöpfervereinS. Wenn unS das AuflösungS- decret vorliegen wird und wenn wir uns von der ersten Heiterkeit erholt haben weiden, wollen wir die Angelegenheit zur AbwechS- lung von der ernsten Seite beleuchten. U.fferm LieblingSreptil, den„Neuesten Nachrichten", raunen wrr hiermit unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit in die«was längliche» Ohren, daß unter den uns abgenommenen Sachen sich„höchst compromittirende Schriftstücke" befinden, Protokolle über geheime Sitzungen, in denen blutige Verschwörungen gegen die Schmalzlerwucherer rc. ausgeheckt worden sind und vgl. mehr." Ein kleiner Dämpf« ist inzwischen den bayrischen Staats- und GesellschaftSrettern aufgesetzt worden durch daS llrth eil deS Nürnberger AppellationSgerichtS in Sachen Grilleuber- Titn stich l W er> lf! B % des Einbe! staatsanwaltschaftliche Belusunz sich in dieser Beziehung als unbe gründet zeigt. In ter ferneren Erwäzung: 1. Daß— was die Verletzung de» Art. 24. Abs. 3 des Ver einsgesetzeS anbetrifft— das obenerwäznie Gssey zwischen Ver- sammlungen und Vereinen auSdrückuch unterscheidet und nach Art. 24, Abs. 3 nur Mitglieder eines Vereins, welche sich nach obrigkeitlicher Einstellung oder Aufhebung des Vereins wieder ver- lammeln, nach Art. 2l«straft werden sollen; 2. Daß aber nach den vorstehenden Erörterungen es nicht als feststehend angenommen werden kann, daß yi« ein selbstständizer Verein bestauven hat, und sohin auch nicht die Auflösung eines solchen stattfinden konnte; 3. Daß übrigens auch abgesehen hiervon, zu einer VolkSver- sammlang aus den 2. Mal l. I. unter Beobachtung der g-setz- ty,-, lichcn Bestimmungen eingeladen worden war, diese Versammlung � nach den gepflogenen Eih-baugen nicht blos von Mitgliedern des angeblich selbststä idigen politischen Verein» dahier, sondern auch von andern Personen besucht war und in dies« Versammlung Magistratsrath Löweustetn von Fürth, also ein Fremder, als Vor- sitzender gewählt wurde, welche Umstände dafür sprechen, daß es nicht blos lediglich eine Versammlung des aufgelösten hiesigen Ver- eines gewesen ist; 4. Daß auch überdies der diesen Verein auflösende Beschluß des Magistrats Nürnberg vom 24. April l. I., am 2. Mai l. I noch gar nicht öffentlich bekannt gemacht worden war, was nach Aa 19, Ass. 4 veS BereinSgesetzeS«forderl ch ist und diese» ge seylich vorgeschriebene Erfordernis} nach der Natur diese» Ge- seyes nicht durch Eröffnung an einzelne Mitglieder«setzt werden kann; 5. Daß demnach da» Strafverfahren gegen die vorerwähnten Personen mit Recht eingestellt wurde und die Berufung des Staatsanwaltes am BezirlSgerichte Nürnberg sich als unbegründet Zeigt. AuS diesen Gründen erkennt das k. AppellatioaSzericht in Nürnberg: auf Verwerfung der Berufung des Staatsan- walteS. (Die gesperrten Worte siad im Erkenntnisse deS AppellationS- gerichteS unterstrichen.) Die Nürnberger Parteigenossen werden freilich von diesem Er- kenntniß keinen Vortheil haben, wenn anders die„Frankfurter Zeitung" nicht falsch berichtet ist, der von einem bayrischen Cor- respondenten geschrieben wird, e» bestünde in Bayern wohl ei» Gesetz, nach wUchem Vereine geschlossen, aber keinS, nach welches ein einmal geschlossen« Verein wieder eröffnet werden könnte. Nun, zu letzterem, dächten wir, bedürfte eS gar keines Gesetze» da es sich von selbst versteht, daß der einen Verein schließende Befehl hinfällig wird, eclischt, sobald die Ungesetzlichkeit desselben von den kompetenten Behörden ausgesprochen wird. Jndeß, es giebt Dinge, von denen der Spruch jenes Kirchenvaters gilt: Lreäo czuia»bzuräum, wir finden sie glaubhaft, weil sie un- sinnig sind. 4 Fien fjntn Hkei — Auch der Arbeiter-Frauen- und Mädchenverein zu Berlin ist nunmehr polizeilich geschlossen worden. Kaum stnU somit die„sittlichen Grundlagen" de» Reichel w eder befestigt, su droht ihnen eine andere Gefahr. Der Reptilienfonds soll deS Exkönig gegen Ableitung seiner„Ansprüche" an Preußen auSge- liefert werden. Wir glauben nicht daran. Ohne Repllüenfonvs und ohne literarische Prostitution kann da» Reich nicht existiren> h-o —- 9lr. 38 der..Wiener Gleickheit" ist wegen Abdruck des Blanc, Greppo. Zchölcher, Bcissot, Tollin zc.) wurden sie erst Geringfügigkeit zusammenschrumpfen gegenüber der bedeutenden �afsatzes„Gerechtigkeit in Oesterreich" aus dem Münchner„Zeit auf den 22. März und dann endgültig auf den 26. März Zahl unserer Kollegen, welche der Bereinigung noch fernstehen. lN- er- 22 S-- mit oa- ao- st- ein nt- tea >:n et- liB ür }}3 so- s-' 1 ch- er- i» ich ich :r- rlS i-r .e? '.f -tz- -ig >eS ich ng �r- es er- mg S. ich ie- >ea len >es eet in n- ,3- Ic ter or- eia ea lte. a, >de >en es ckt- IN' stist" in ca. 1100 Exemplaren confiscirt worden. — Auch ein„Reichsfcind". In der„höheren Mädchen- schule zu L-ipüg hatte ein Dr. Trautmann die patriotische Aufgabe, große Schlächterei von Sedan den jungen Mädchen als ein -Tultuibild" darzustellen. Während der bei solchen Gelegenheiten »tivermeidlichen Verspeisung von„Reichsfeinden" kam dem k. Traut- "iätiU auch Leffing zwischen die Zähne und verschwand in dem ttichsfreundlichen Schlund unter folgender Tirade: „Lessing, dieser durch und durch deutsche Mann, sprach Worte, uns an ihm irre machen könnten, die Worte:„Ich habe «ou der Liebe zum Vaterlande keinen Begriff, und sie scheint mir JW«ine heroische Schwachheit zu sein, die ich gern entbehre." sehr war jener unglücklichen Zeit daS Bewußtsein abhanden stloaimcn, daß die Vaterlandsliebe so vernünftig, so heilig, so >othwendig sei wie die Liebe zu Bater und Mutter." JiDaS glauben wir gern, daß ein Trautmanu an dem großen Mug„irre wird", d. h. ihn nicht versteht. Deshalb hat man W auch zum Festredner gewählt. UebrigenS möge sich jener Trautmann zu Gemüth führen, waS istng weiter gesagt hat: „Das Lob eines eifrigen Patrioten ist, nach meiner Den- �sUgSart, daS Allerletzte, wvrnach ich geizen würde, deS Patrioten �ttilich, der mich vergessen lehrte, daß ich ein Weltbürger bin". Ist Ihnen daS nicht deutlich genug, und werden Sie wieder pttan„irre", Herr Trautmann, so gehen Sie fein nach Hause lernen Sie etwas, bevor Sie wieder Festreden halten. . Lessing würde heute sicherlich zu den„Reichsfeinden" gehören. Lraunschweig, wo er in Bronze gegossen auf dem Ezhdien- He steht, sind so viele Sozialdemokraten an ihm vorüber i'nS iRlcfier" gefangen abgeführt worden, daß er, lebte er noch, sich ß über die„deutsche Freiheit" seine polizeiwivrigen Gedanken Hen würde! ,— Mit Rücksicht auf unsere Bemerkungen anläßlich deS Mei- Hg er Brandunglücks schreibt unS ein Parteigenosse auS Bewingen:„-- Die Angriffe auf den Herzog sind durchaus �gerecht. Derselbe hat viel für die Armen gethan, so viel als M möglich war. Er hat als Mensch gehandelt, Allen voran; � Behörden haben gethan, was für den Augenblick in ihren '»ästen stand. Ich selbst bin, F'Uerwehrmann und kann aus süsönlicher Ueberzeuzung versichern, daß es nur den Anordnungen ,f3 Herzogs aus dem Brandplatz zu danken, wenn nicht auch der Here Theil der Stadt abgebrannt ist. Unrichtig ist, daß der r�Zvg einen Aufruf zur Hülfe erlassen oder veranlaßt habe. He�en hat er sofort, noch ehe überhaupt Jemand etwas für Erbringung der Armen gethan ovcr Aufrufe erlassen zc. rc.: � 1) drei Viertel des herzoglichen Schlosses so wie alle andern isssügbaren Gebäude für die Obdachlosen eingeräumt(Reitbahn, Esiall it.); 2) die im Schlosse wohnenden 40 oder 50 Familien erhalten ffn unausgesetzt Verpfleg"ng; 3) hat der Herzog räglich 200 Portionen Suppe, Gemüse und !i:sch für die Armen kochen und verlheilen lassen und das geht heute fort, soweit es verlangt wird, unahängig von der Un- 'kftützung deS ComitsS. Erst nachher hatte sich hier ein Comite ganz selbstständig ge- dei, ebenso wie in Berlm, Leipzig zc. Lebeosmitiel sind so im Überflüsse eir.gegawgeu, daß sie billig an Nichlbedürftige verkaust srde,. mußten, damit sie nicht verdarben. Erst nachdem daS "Hiilg gebildet, hat der Herzog demselben 6000 fl. zugewiesen, "S in Anbetracht seiner p-rsö.. lachen firanziellen Verhältnisse be- Üend ist. Die Kaiserin Augusta eröffnete vea R-igen mit 1000 ark ur d ve.feplte nicht, dicS durch 2 zur Veröffwtlichung gs- %e Depeschen zur allgemeinen Kenntniß zu bringen." I So weit unser Correspoudent. Wir haben die Berichtigung Hacht, weil Wahrheit und Gerechtigkeit uns über Alles geht, H ein Fü-st ist ja sozusagen Mensch. l.-- Die Expedition des„Votisstaat" hat nachfolgendes Schreiben galten: ,»Nach Einsicht des mir von Ihnen zugegangenen ExmiplarS r1 Nr. 106 Ihrer Zeitung habe ich Ihnen hiermit zu eröffnen, p ich keine Veranlassung habe, die Einleitung einer Untersuchung Verletzung des Amts- bezüglich Bricfg.heimnisseS, welche fach Kundgebung des JohaltS eineS an den Untersuchungsgefan Giffch gerichteten und von dem Untersuchungsrichter in schlag genommenen BricfeS begangen fein soll, zu beantragen, N weder der Thatbr stand deS§ 299, noch der deS 354 St.- vorliegt, daß ich aber das von Ihnen mir eingesandte itungeblatt an Großherzogl. KreiSgericht hier mit dem Auheim- en der Einleitung einer Disziplinaruntersuchung gegen den '»mten, durch dessen Schuld jener Brief etwa in die O.fsent- ileit gelangt ist, abgegeben habe. Eisenach. den 16. September 1374. Der Staatsanwalt beim KreiSgericht. Hr. G.aef." Ob keine Vera lassung zu einer Crimiualuntersuchung vor- den war, bleibe für jetzt dahingestellt. Die Sache wird von Unecht, der sich bei obigem Bescheid natürlich nicht beruhigt, fa allem Nachdrucke weiter verfolgt werden, und zwar nicht bloS Jen den strasbaren Beamten, sondern auch gegen dessen Com- H, den Redakteur der amtlichen„Weimarischen Zeitung". verschoben. Die erste Bekanntmachung, welche die Vornahme der Com- munewahlen anordnete, lautete folgendermaßen: „Das Central-Comits der Nationalgarde, in Erwägung, daß eS dringlich ist, sofort die communale Verwaltung von Paris her- zustellen, verordnet: 1) Die Wahlen deS Gemeinderaths der Stadt Paris werden nächsten Mittwoch, den 22. März, stattfinden. Wir fordern daher einen jeden Genossen auf, fleißig zu agitiren. Es muß sich ein Jeder von uns als Agitator betrachten und bei jeder Gelegenheit unermüdlich und unverdrossen für Ausbreitung unserer Gewerkschaft arbeiten. Ein Wettstreit muß sich in unseren Reihen entfalten. Nicht bloß an den Orten, wo schon Mitglied- schaften bestehen, muß Sorge getragen werden, daß die Außen- stehenden sich anschließen, sondern auch müssen die naheliegenden Städte bearbeitet werden, um neue Mitgliedschaften ins Leben 2) Die Abstimmung geschieht nach der Liste(un serutiu de|\a rufen. Wenn auch die Zahl der sich Betheiligenden klein ist, listg) und arrondissementweise. Jedes Arrondisseme nl hat�so darf daS Niemand abhalten, unter allen Umständen eine Mit- für je 20,000 Einwohner und für jeden die Zahl 10,000 gliedschaft zu gründen. ES kann nicht fehlen, thut Jeder seine übersteigenden Bcuchtheil 1 Rath zu wählen. Ischuldigkeit in diesem Jahre, so müssen unsere Reihen sich in 3) Die Wahlhandlung dauert von 3 Uhr Morgens bis 6 Uhr.demselben mindestens verdoppeln. Ein Jeder muß in der Ueber- Abends. Die Auszählung der Stimmen findet sofort statt. j zeugung, daß unsere Sache eine durchaus gerechte ist, seine ganze 4) Die Munizipalitäten der zwanzig Acrondissem-nts sind, Kcaft für dieselbe einsetzen. Wir dürfen unS nicht dabei beruhigen, insoweit dies eine jeve von ihnen angeht, mit der Ausführung daß unsere VorortSoerwaltung die Agitation zu besorgen und zu des gegenwärtigen Beschlusses beauftragt.! regeln hat, denn dieses wäre eine tadelnSwerthe Lauheit. Die Eine weitere Bekanntmachung wird die Zahl der Vorortsverwaltung kann, wenn auch mit Hülfe von Asitatorea, P! von jedem Arronvissement zu wählenden Räthe genau angeben. Stadthaus, Paris, den 19. März 1371. Das Central-Comits der Nationalgarde: Assi, Billioray, Ferrat, Babick, E. Moreau, C. Dupont, Varlin, Boursier, Mortier, Goupier, Lavalette, F. Jourde, zRousseau, Ch. Lullier, Blanchet, I. Grollard, Barroud, H. Ger�sme, Fabre, Pourgeret, Bouit, Viard, Ant. Arnaud." In der weiteren Verordnung, auf welche in vorstehender Be- kanntmachung hingewiesen war, wurde die Zahl der zu wählenden Geiqeinderäthe auf 90 festgesetzt und zwar hatte das 13. Arron- dissement mit seinen 70,192 Einwohnern(weil, wenn dieselben mit 20.000 dividirt wurden, der übrizbleivende Bruchtheil über 10,000 betrug) 4 Räthe zu wählen. Fränkel wurde nebst Leo Meillet, Chardon und E. Duval in einem Wahlmanifest des„ComitSS der zwanzig ArrondissementS" für das 13. Arronvissement, d. h. für den 13. Wahlkreis, als Kandidat aufgestellt. Unterzeichnet ist dieses Wahlmanifest von Pierre Dmis, Dupas, Lefran�ris, Eoouarv Roullier und Jrles VallöZ. Ebenso war er auf der„Großen L.ste d-S Pöre Duchöne vom 6. Germinal", während die„Carricature" aus iprer Liste als Gegenkandidaten für den 13. Wahlkreis Trivon, Castioni, Brun- nereau und Mouton vorschlug. Bon den 5 Sektionen des 13. ArrondissementS wurden am 26. März bei der Wahl folgende Stimmen abgegeben. Es erhielt: Meillet(Leo) 6,531 Stimmen. Duval Chardon Iränket Lucipia S'.card CombeS Cayol Gougenot ttT 6,432 4,663 4,080 1,540 1,455 402 270 221 Blanqui 191 Phat(Felix) 103 Pernolet 41 Bousery 38 Beauchey 36 Päty 22 Besanyon 23 Weiße Stimmzettel 149 Ungültige Stimmzettel 32 Man hielt sich an das auf die Wahlen bezügliche Gesetz vom Jahre 1849, laut welchem zur Gültigkeit einer Wahl der achte Theil der abgegebenen Stimmen eines Wahlkreises nothwmdig ist. ES waren somit, da der achte Theil der 8.010 abgegebenen Stimmen 2,074 beiiug, im 13. Arroadissement gültig gewählt: Leo Meillet, Duval, Chardon und Fränkel, Letzterer mit 4,030 Stimmen. Schließlich sei mir noch zu bemerken vergönnt, daß ich mich mtt diesen Sachen eingehend beschäftigt hab.e, weil ich gegenwärtig an einer Geschichte der Pariser Commune arbeite. Zürich, den 12. September 1374. Bernhard Becker. — Sonntag tagte in Zwickau die Delegirten-Cons.eren�z der sächsischen Berg- und Hüttenarbeiter. Von auswär- tigen Revieren waren 14 Delegirte, aus Zwickau und Umgegend ebenso viel erschienen. Der Veilauf war ein vortrefflicher. ES wurde unter Anderem beschlossen:„Für die Befreiung der Knappschaftskassen aus den Händen der Grubenbesitzer einzu- treten"; ferner wurde ein CentralauSschuß von 5 Mann ge- wähtt, der seinen Sitz in Zwickau und zweimeiligem Umkreis hat und dem die Wahrung der Ehre und Rechte der Berg- und Hütten- arbeitet zur Aufgabe gesetzt ist. Der Eintritt in die bestehende Bergarbeiter-Genossenschaft wurde dringend emvsohlen nnd der CentralauSschuß beauftragt, sofort mit Sammlung resp. Vervollslän- digung des nothwn.digen statistischen Materials voizugehen. Ja allen Revieren sollen Lokalausschtiss: gebildet werden, um den CerttralauSschuß zu unterstützen. Ausführlicher Bericht folgt. G e wc r ls g e lio ss enj chaftlich es Man schreibt unS: i In der Mittwoch-Nummer vom 9. September d. I. steht ei, Pttchl über die Feier des Stiftungsfestes des Vereins der Berliner ?»ld- und Silberarbeiter. In demselben heißt eS, daß der deutsch: r'ldarbciter Fränkel 1871 in die Pariser Commune mit'freiwillige Beiträge und Zuschuß von der Oitskasse decken. �>000 Stimmen gewählt worden sei.! Im Auslrage der Mitgliedschaft: ! Diese Angabe ist, insofern die Zahl der Stimmen in Betracht! I. Kalb, Bevollmächtigter. Eil, irrthümlich. Gcwerksgciiosscnschaft der Maurer und Zimmerer. Flürnbcrg. Protest. Die hiesige Mitglierschaft protestirt gegen den GeneraloersammlungS Beschtuß, der dem Vorsitzenden ein ständiges Gehalt von 24 Thlr. per Monat festsetzt. Es ist dies lern Veihältniß zum vorigen Jahre. Man wird einwenden, daß ver Betrag, den vielen Arbeiten entsprechend, nicht zu hoch ist, allein unsere Gewerkschaft hat nicht die nöthige Anzahl Mitglie- oer, solche Kosten zu erschwingen, wenn überhaupt die Mittel zu Gewerkschaftszwecken nicht geschwächt werden sollen. Es beantragt veshalb die Mitgliedschaft Nürnberg, eine Urabstimmung vor- zunehmen. Ferner spricht dieselbe ihre entschiedene Mißbilligung aus gegen den Beschluß, daß die Dclegirten auS ver Hauptkasse bezahlt �werden; jede Mitgliedschaft mag die Delezatious-Kosten durch Paris ist in 24 ArrondissementS getheilt und Fränkel wurde ,13. Arrondissement gewählt. DaS 13. Arrondissement ist die jfage Abiheilung von Paris, welche in nichtamtlicher Sprache �belinS heißt. Sie hatte zur Communezeit 70,192 Einwohner i � zerfiel in 5 Sektionen. Die Zahl der eingeschriebenen Wähler «tr------ ftiaHtM �Ug damals 16,597. Hi rvon betheiligten sich an der Wahl ZU in» s- ew ivs :a! jj" 8010. Schon hieraus geht hervor, daß Fränkel nicht mit "Ooo Stimmen gewählt worden sein kann. 4 Die Wahlen waren zuerst auf den 22. März laut Bekannt- ?huvg deS Central-Comitös der Nationalgarde vom 19. März jissetzt worden. Durch die Umtriebe der Reaktionäre, welche ''s Nationalgarde nicht sofort beim Kopf nahm, nament- Hurch die Umtriebe der zur Bourgeoisie gehörigen MaireS und 'lür.kten, sowie ei.. es Theiles der Seine-Repräsentanten(Louis Allgemeiner deutscher Schneiderverein. Hießen, 13. September. Von ver diesjährigen Generalver- fammlung mit der Wahl der Controlkommisstou beauftragt, hat die Coi.stituirung derselben am 12. d. Mls. stattgefunden und geben wir daS Resultat hiermit bekannt. ES wurden gewählt: zum Vorsitzenden Otto Kölle, zum Stellvertreter Heiur. Schmidt, zum Schriftführer Ballh. Klerx, zu Beiützern I. Gg. Wagener und Wilh. Lorey. Briefe und sonstige Zusendungen für die Con- lrolcommisston siud an Unterzeichneten zu adressiren. Kollegen! Wiederum ist ein Jahr seit der vorletzten General- Versammlung dahin, und wohl wird sich Mancher von Euch fragen: haben wir in demselben auch bedeutende Fortschritte in unserer Organisation gemacht? Die Antwort hierauf wird nicht ganz befriedigend ausfallen, weil die gemachten Errungenschaften zu einer unmöglich so erfolgreich arbeiten, wie die gesummte Gnvcrkschaft in oben angeführter Weise. Darum an die Arbeit, Fleiß und Ausdauer werden uns den endlichen S:eg über den JntifferentiS- muS, unfern ärgsten Gegner, bringen. Da ferner die Milzliedschaften verpflichtet sind, laut Beschluß der Generalversammlung, zweimal im Jahre statistische Berichte über Lebensbedürfnißpreise und Lohnverhältnisse an die Control- commisnon einzusenden, so fordern wir die Bevollmächtigen auf, die Berichte, ausführlich und übersichtlich ausgearbeitet, spätesten» bis zum 1. Dezember für das erste Halbjahr einzusenden. Möge Jeder die Wichtigkeit einer Statistik erkennen, sie giebt uns ja die kräftigste Handhabe zur Widerlegung gegnerischer An- griffe. Darum auf Kollegen, tretet ein für sie gute Sache! Mit Gruß und Handschlag Für die Control-Cammissioa: I. A. Balth. Klerx, Markt Nr. 7. MctallarbcitcrgewerkSgenosscnschaft. Nraunschweig. Da wir bereits am Schlüsse des 3. Quartal» stehen und nur von den wenigsten Milzliebschaften uns erst die Abrechnungen zugegangen sind, und da es vor allen D'.ngm noth- wendig ist, daß in Betreff des Kassenwesens die größte Pünktlich- keit herrschen muß, so ergeht an alle Magliedschascen, die noch im Rückstände sind, die Aufforderung, die Aocech langen sofort ein- zusenden, damit wir im Staude sind, wenigstens bis zum 3 nächst:» Monats, die vierteljährliche Abrechnung den Mitglied ich asten zu- kommen zu lassen. Sollte dieser Aufforderung nicht Folge geleistet werden, so werden die Säumigen im O gau aufgefordert werden. Zugleich bitten wir All:, welche die statistsschea Fragebogen noch nicht eingesandt haben, selbige mir einjusenven. Für die Vorortsverwaliung: C. H. Müller, Scharnstraße 22, Gst'chäftSführer. H. Körting, Bohlweg 47, Hinterhaus, 2 Tr., Hauptkassirec. Corres ondenzeR- Mttweida, 15. September. Der Wahlsieg unscer Partei scheint den hiesigen Nationalliberalen und Fortschrtttlern ein Sporn geworden zu sein, um die Arbe ter mit einem Segen von„wahr- hafier" Bildung zu überschülten, resp. denselben jede Ritze des Gehirns zu verkleistern, damit kein vernünftiger Gedanke meha Zutritt hat. Aber jedenfalls wird den Herren dies nicht gelingen! und wir weiden trotz aller Machinaiionen auch das zweite Ma, siegen. Natürlich versuchte man auch, das„Sedansest" Hierselbst im großartigsten Maßstabe, d. h. mit Hluzuziehuag der Schul- jugend, zu seiern. Aber schon im Stadtoerordneten-Collegium erlitt ein Antrag, für Anschaffung rother Laterne» 10 Thaler zu bewilligen, eine Niederlage; der geplante Umzug unterblieb, und der Herr Schuldirektor war nun genöthigt, seine jedenfalls schon einstudirte Fsstrede anderweitig zu verwenden. Aber„gefeiert" wußte der Tag werden; mehrere große Fabrikanten schlössen ihre Etablissements und steckten zum Z ichen des Einverständnisses mit den„Führern deS heiligen Krieges" verschiedene farbige Fahne» heraus, die jedenfalls die beursche Einhett symbolisch darstelle» sollten. Die Arbeiter selbst aber erhielten FreibilletS zu dem Abends stattfindenden CommerS in„Stadt Chemnitz." H.ec hielt der liberale Lanvtagsabgeordnete Starke die Festrede, in der natürlich das neue Räch verhimmelt wurde. Dann gab eS Toaste auf Kaiser Wilhelm, Fürst Bismarck und das ganze B Smarcksche „Volk", uud zwar laut Programm.— Wir Sozialdemokraten hatten auf dem„Bergschlößchen" öffentliche V-reinsversammlung, einer unsrer Parteigenossen sprach über den„heiligen" Krieg und über die Bedeutung deS Sedantazes, und waS er dem Volke gebracht. Toaste waren nicht auf dem Programm. Die Rede selbst wurde mit großem Beifall aufgenoinmen. Das Lokal war gedrängt voll und es herrschte infolgedessen eine tropische Htze, aber es drängten sich trotzdem immer wieder srische Mannschaften herein zu den„Reichsfeinden", und mancher Arbeiter ist jedenfalls darunter gewesen, welcher mit dem Freibillel in der Tasche an die falsche Adresse gegangen war— doch daS ist„Gewissenssache", und sonderbarer Wesse hat auch der unter dem Joche des Kapitalisten schmachtende Arbeiter ein Gewissen. Nenig, 11. September. Eine Musterfabrik. Der Dampf- Maschinenwärter Gottlob Heinig von hier, ein geachteter Arbeiter, der bereits seit 6 bis 7 Jahren in hiesiger Patenlpapierfabrik thätig war, wurde heute Mittag auf recht grausame Weise vom Tode ereilt. Derselbe stand im. besten Mannesalter und hinterläßt eine Frau.— Soviel zu ermitteln war, hat er an der lOOpferoigen Dampfmaschine, während deS Ganges derselben, den Regulator eingeölt. In Folge schlüpfriger Beschaffenheit seines Standpunktes, oder auS sonst einem Grunde, ist er herunter in daS große Schwungrad gestürzt. Dasselbe hat 8 Ellen Durchmesser, ist mindestens 10 Zoll breit und.macht in der Minute 40 Umdrehungen. Es riß ihn mit einer solchen Gewalt durch die Radgrube, die ca. ein drittel so tief als daS Rad hoch und höchstens 3 Zoll breiter als dieses ist, daß er augenblicklich tobt war. DaS Rad hat ihn, so- viel ist deutlich zu ersehen, mehrere Male mit herumgeschleuden, ihn jedesmal durch die Radgrube reißend; endlich ist er mit den Haaren an einem andern Gegenstand der Maschine hängen geblie- den, dadurch wurde er von dem Rade frei, schlug aber auch wie- der aus den Fußboden; ein Büschel Haa e und. ein Theil der Kopfhaut blieb an besagtem Maschineniheil hängen, das'Gehira und die Hirnschale wurden stückweis e zusammengelesen und der ganze Körper war so zerhauen und zerschmissen, daß man ihn erst aus ein Bret befördern mußte, um ihn nur einige Schritte weiter fort- bringen zu können.— Heiniz erhielt bei täglich 12stündiger, un- unterbrochener Arbeitszeit 17 Ngr. 5 Pf. Lohn. Mtt dem Ein- öl?» während deS Ganges der Maschine hat eS freilich seine be- sondere Bewandtniß. ES ist dem Masäiiner Wärter nicht grade geboten, er wird aber auf andere Art darauf hingeleitet, eS zu thun. In gewissen Zwischenräumen bleiben die Maschinen Ein- ölenS halber stehen. Nimmt man an, ein Wärter hat zwei ziem- lieb bedeutende Maschinen zu rersehen, so ist eS sofort in die Augen springend, daß eine geravme Zeit zum Einölen erforderlich. Der lange Stillstand kann dem betreffenden Beamten nicht genehm sein, und desfallstge Verweise nöthigen den Wärter, seinen Beruf in obiger gefahrdrohender Weise auszuführen.— Die Patentpapierfabrik zu Penig hat gegenwärtig ein Kontingent von 10— 12 Invaliden, d. h. durch gangbares Zeug mehr oder minder be- schädigten Arbeitern aufzuwelsen. Darunter einen ungefähr 17jähri- gen Jüngling, welcher vor Jahresfrist um den ganzen linken Arm gekommen. Der Vater desselben hat sich auch schon zweimal in lebensgefährlicher Situation befunden, angeblich selbst verschuldet. Der wahre Grund dürste jedoch zum großen Tbeile in den Ver- Hältnissen der Fabrik zu suchen sein.— Der Lohn der Arbeiter variirt zwischen 15 und 2V Neugroschen bei 12stündiger, meist ununterbrochener Arbeitszeit. Daß damit bei den jetzigen Preisen der LebinSmittel und sonstigen Bedürfnissen nicht auszukommen ist, liegt außer Zweifel, daher sind die Arbeiter auf Uederstunden an- gewiesen. Es kommt vor, daß täglich 1 8 und mehr Stunden(!!) ge- arbeitet wird. Außerdem haben die Arbeiter am gangbaren Zeug, und deren sind weitaus die meisten, jeden 2. Sonntag eine 24- stündige Tour durchzumachen. 12 Stunden in der beizenden, stin- kenden Atbmosphäre unter mark- und beindurchschütterndem Rumor und Raffeln der Räder und Maschinerie zu arbeiten, ist schon er- schöpsend genug, wie da nun erst bei 24! Selbstverständlich ist von Sonntag keine Rede. Den, welchen sie frei haben, möchten sie verschlafen. Thun fie dieses nicht, so schädigen sie sich in ihrer Gesundheit.— Die durchschnittliche Arbeiterzahl beträgt mindestens unserm Orte verschiedenes zu hören und zu sehen. Der Stadt- gestorben, als ich in Nr. 106 des.BolkSstaat" die Notiz laS.! rath hatte acht Tage vorher den Bewohnern durch einen Aufruf in sei aus Bayern auf„ewige Zeiten" ausgewiesen. Längere unserem Lokalblatt die Wichtigkeit dieses TageS an's Herz gelegt und war ich in Zweifel, ob ich diese salomonische Verfügung für bitW zugleich aufgefordert, an diesem Tage die Häuser zu beflaggen. DaS Festprogramm war Folgendes: Früh 6 Uhr Revcille, 3 Uhr FestactuS in den höheren Schulklassen, Abends Illumination und um 9 Uhr Umzug in der Stadt, welchem sich der Gesangverein Liedertasel angeschlossen hatte. Bei der Illumination konnte man so recht unsre Gegenpartei erkennen. Aber einer unser Parteige- Nossen, ein gebildeter und auch wohlhabender Bürger, konnte diesen Ulk nicht so vorübergehen sehen und hatte in seiner Wohnung im Fenster auf schwarzer Leinwand mit rother Inschrift folgendes Transparent ausgestellt:„Herr vergieb ihnen, sie wissen nicht was sie thun". Unsere Gegner waren davon nicht sehr erbaut. H. Goldammer. Pürrenöerg, 14. Sept. Gestern fand hier die alljährliche Feier des Brunnenfestes zum Andenken an die Entdeckung der Soolquclle im I. 1763 statt. Dieselbe besteht in der Hauptsache aus einer Kirchenparade und darauf folgender Fesrede. Letztere nun isis, welche uns veranlaßt, Sie, Herr Redacteur, um Aufnahme dieser Zeilen zu ersuchen, da der Herr Festredner uns zu einer Erwiderung geradezu herausfordert.— Nachdem derselbe die hohen Verdienste des deutschen Kaisers Wilhelm um Kunst und Wissen- fchaft, Handel und Gewerbe hübsch unterthänigst hervorgehoben, was beiläusig bemerkt, diesem Herrn reckt hübsch anstand, fühlte er sich berufen, auch ein wenig den Culturkämpfer zu spielen und hatte sogar die edle Dreistigkeit, uns inSgesammt aufzufordern, mit ihm die Gelübde der Treue für Kaiser und Reich zu erneuern. Wir wollen nicht, rief er pathetisch auS, daß die Nacht römischer Finsterniß über unser Deutschland hereinbreche, noch viel weniger wollen wir den Worten jener falschen Volksbeglücker folgen. Durch 200. Da wird nun für die Fabrik-Krankenkasse von männlichen Nacht zum Llckt, durch Arbeit zur wohlverdienten Rube, refumerte Arbeitern pro Woche 1 Ngr. Krankengeld erhoben, von weiblichen er. Nun, Herr Festredner, sind Sie uns nicht dankbar dafür, daß wenn ick nicht irre, 5 Pf., aber eS hat kein Arbeiter das Herz, wir Ihr glänzendes Geistes- Produkt zum Theil der Vergessenheit von den Beamten Abrechnung über die Verwaltung der Kasse zu entreißen? Ties ganz zu thun, unterlassen wir nur deshalb, um fordern.— In einem Anscklag an der schwarzen Tafel wird den den Raum dieses Blattes möglichst wenig in Anspruch zu nehmen. Arbeitern, falls sie sick ausnahmslos gut aufführen und streng ihre Pflicht erfüllen, eine Festlichkeit versprochen!!— Man mag ihnen doch lieber ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen. („Cd. fr. Pr.") Meichcnvach, 12. September. Um die seit der Auflösung der hiesigen sozialdemokratischen Parteimitgliedschaft unter den hiesigen Arbeitern eingerissene Lauheit zu verdrängen, arrangirte der Mitte August gegründete Volksverein aus vergangenen Sonnlag ein Volks- fest, welchem als würdige Einleitung eine Volksversammlung vor- anging. Als Referent hierzu war der RerchStagSabgeorbnele Herr Iul. Motteler in Leipzig eingeladen, und im Einverständniß des Genannten die Tagesordnung:„Tie Sozialdemokratie und ihre Gegner" gewählt. Um 4 Uhr Nachmittags wurde die von erwa 600 Männern besuwte Versammlung eröffnet und als Vorsitzende R. Müller und Carl Wagner per Aklamatron gewählt. Hierauf erhielt das Wort Herr Moiteler, welcher vorerst dem oftmals gehörten Vorwurf ent- übrigens genügt Bo, stehendes vollständig, um die veruunftzer- störenden Wirkungen des hiesigen LleblrngSwinkelblättchenS,„Saale- zeitung" genannt, zu bekunden. Zu welchem Licht durch Nacht Sie sich aufzuschwingen in den Kops gesetzt haben, ist uns höchst gleichgültig, aber daß Sie durch Arbeit zur wohlverdienten Ruhe gelangen wollen, irteressirt uns und zwar, weil wir Arbeiter sind und der Ruhe bedürftig. Over glauben Sie vielleicht, daß wir nach oft überanstrengender Arbeit nock Gefallen daran fänden, Gelübde zu erneuern? Besorgen Sie das, Herr Festredner, Sie wird oft die Langeweile plagen! Doch „Wir kennen die Weise, wir kennen den Text, Wir kennen auch die Verfasser; Wir wissen, sie trinken heimlich Wein Und predigen öffentlich Wasser." Wir kennen die wohlverdiente Ruhe, die Sie meinen, haben wir ja dafür Beweise in den Reihen unserer Kameraden. Sehen gegentrat, als wären die Vorträge der sozialdemokratrschen Agita-.wir dock, daß tüchtigen unbescholtenen Männern, welche sich sast toren auswendig gelernte Reden. Er habe dieser Tagesordnung� zur ArbeitSunsähigkeil und lebenslänglichem Siechlhum herabge- zugestimmt wegen des großen Rahmens, welchen dieselbe biete und! rackert haben, eine Pension von 4—6 Thaler per Monat winkt. hauptsächlich deshalb, weil nach dem Gesetz die Bekanntgabe der Wohlverdiente Ruhe nennen Sie das. Und wir? Nun, wir Tagesordnung verlangt werde. Im anderen Falle wäre er gern rennen es ein Verbrechen am gesunden Menschenverstände, daß bereit, über jede von der Versammlung aufzustellende TageSord-> Sie solchen Hohn so. vielen Arbeitern ins Gesicht sagen konnten. nung zu referiren. Zur Sache selbst betonte Referent, daß die! Hier ist die Nacht, die recht bald durch ein Licht erleuchtet werben Sozialdemokratie an alle Fragen der Zeit herantritt, sowie, daß das Vorhandensein des Sozialismus, welcher die freie Vergesell- schastung der Menschen bezwecke, am besten bewiesen werde durch die allgemeine Furcht der Gegner. Weiter führte der Redner den NackweiS, wie vollständig berechtigt der Sozialismus ist, da die heutige zwischen den zwei Polen: Herrschaft und Knechtschaft, lieber fluß Ernst eines königlich bayerischen Ministeriums, oder für eii% Wrtz eines unserer stets gut gelaunten Parteigenossen hattEc sollte. Da ich jedoch weiß, daß auch Ministerien die schauerlicks�ur Bocksprünge machen können, da ich weiß, daß die„großen" H-v bemüht sind, für die Nachwelt recht viel Stoff zum Lachm iffür zuspeichern, nehme ich auch obigen Unsinn als birtern Ernst et Dem„Staate" Bayern droht von österreichischer Seite Gefahr mehr, ob derselbe aber dessenungeachtet noch lange bestes wird, ob eS den bairischen„Größen" noch lange vergönnt wird, auf„ewig" auszuweisen, oder ob nicht, vielleicht in kurzer Zeit, diesclbeu„Größen" uä acta gelegt werden, ist X andere Frage O du starkes„einiges" Deuffchland! wie glänzend wr deine„Stärke" nachgewiesen, da von den weißblauen Star! rettern ein bescheidenes Menschenkind ausgewiesen wurde, welti deine Gauen bereits vor sechs Monaten leichten Herzens verl� Um dem bayerischen Ministerium zu beweisen, welchen Werth auf die, sechs Monate nach meiner Abreise, verfügte AusweikT. lege, erkläre ich hiermit feierlich:" � Ich schcere mich den blauen Teufel um diesen Akt der höh!� — Staatsweisheit, um. diesen Beweis der politischen— Tapfts eines königlich bayerischen Ministeriums. Ich habe vor fd Monaten dem Pfaffenstaate freiwillig den Rücken gekehrt, eS fiel mir nicht im Traume ein, je wieder zurückzukehren. � ekelt die Gesellschaft der Pfsiffer'S, Srromer'S, Fischer's, Tisckl Pohl's u. f. w. gerade so an, wie die Gesellschaft der äW e T-ssendors's, Stieber's u. f. w. Ich verspüre nicht die gern»,. Lust, in einen„Staat" zurückzukehren, wo die Söhne des a im„Rocke des Königs" zu Tode geprügelt werden(stehe Platt in einen„Staat", wo Musikanten und Comöviauten eine Rolle spielen, man aber einen Feueibach verhungern läßt. einem Worte: ick habe nicht die geringste Ursache, Mich nach. „Vaterlande" der politischen und anderer FaschingühanSwarstsn�! sehnen, und deshalb macht diese„Ausweisung" auf mich bensi� Eindruck, alS wenn der König von Dahomey mir das BeM „feiner Staaten" verwehren wollte. Die bayer.scke Regierung! sich müder einmal, wie dn s schon so oft geschah, himmlisch blaff Für die herrliche Unterhaltung, welcke mir die königlich bayeff Regierung duich die Ausweisung bereitete, statte ich deis� meinen verbindlichsten Tai k ab. Rudolf August eset Srieskasten der Expeditton. I. Hlnd Berlin: Die Festann, sind mit 1 27 Gr. 5. Pf. einbegriffcn. I. Lnkc Celle: Die destellten Ichriste»jj. tragen ind. Porlo 28 Gr. Oisice d. Arb-Ztg. Newyork: Nachje�, ruplig erkalten. Schriften werden für Sie an Srg abgesandt, lkr'" ti Karolubf: Ein Bllcherverz. franz. und slavischer soz.-dem Lileratur uns nicht zu Gekoie. Unser Schristenverz. haben Sie im„BolksWori Hsse Erfurt: Die 4 Expl. wurden wahrscheinlich gestiedert. Sie dieselben nochmal« zugesandl. Jnschr Newporl! Brief erhalten. t.. Quittung � Ü' E. v. B. hier Ann. 18 gr. Schiieidervcr. hier Ann. 19 gs-bchi Mllr hier Ab. ihlr. 1 24. AIn Kopenhagen Schr. thlr. 2 8 5. tyllup und Mangel K. sich bewegende Menschheit nur durch ihn b.jreii Ruhe! möge, die Nacht der Unwissenheit und Uneinigkeit unter urs. Ist diese erst dem Lickt der klaren Erkenntniß unserer traurigen Lag« gewichen, dann verlassen Sie sich darauf, Herr Festredner, hört Ihnen kein Dürici berger Arbeiter mehr zu, nock viel weniger stimmt er in Ihre Hochs ein. Und in diesem Sinne rufen wir Ihnen zu: Durä Nacht zum Licht, durch Arbeit zur wohlveidienten werden könne und folgerte hieraus die Un besiegbar keit desselben, Mannheim. Mehrere Arbeiter. Am Sonntag den 6. Septbr., Nachm. 4 Uhr zumal nichts weiter, als das eir im Jeden von Natur gebührende fand im„Falken" zu Man, heim eine Ccnferenz der Schuhmacher- Recht hergestellt werden solle, welches sich durch keinerlei gegneirschc geweikschaslen der Umgebung statt. Es hatten sich behuss dessen Maßnahmen, sie mögen heißen List oder biuiale Gewalt, defeiligenieingefui den: aus Heidelberg Leubolv, aus Ludwiathafen Dietz, lasse, sondern zur Gellung gelangen werde, wie uns ras die Ge aus Speyer Fürst und aus Mannheim Maurer. Ein großer et Comp. München Schr. thlr. 2 12. Arswld Bernsbach Schr.>6? Gssr. hier Ad. 12 gr. 5. F. Jusch Newyoil Schr. thlr. 25 19 9. sj, Eolditz Schr. 24 gr. H. Epr. Bielefrld Schr. 1 thlr. Arb.-P.'4'' d. H. Ann tblr. 12 6 6. H. St. Zittau Schr. thlr. 4 11 6. Z. hier Ab. ihlr. 12 5. Hpprtz Gresfraih Schr 20 gr. Arb.-Ver. i derg Ann. 11 gr. M. H. Mainz Schr. 2 gr. P. St. daselbst tblr. 13 8 5. Nkrchnr hier Schr. 5 t..lr. Arb.- Bild.-Per. Weis 4. Qu. tblr. 1 6. R. Bng Berlin Ab. 1 thlr. M. R. Useinen$ H. B. in Hamburg übersandt. t b, ltzq tai Fond für iSemaßregcItf. H. S. Zittau thlr. 5 13 4. C. F. Mfj Osnabrück 29 gr. noffenswafisbuchdruckereiantheilzinseni. Arb.- Bild.-Bei ein hier Schsr hier 10 gr. Bon einem Maurer 15 gr.__ J 3 Äußsdurg „Literarischer Berein". Sonntag, den 27. September, Bormittags 10 Bcisammluug bei Hrn. Brenner, früher Brau: cckcr Zunächst der JaP �' schichte als beste Lehrmeistenn zeige Die Charalteristiung der Gegner anlangend ! Theil der Mannheimer Genossen war anwesend. Maurer eröff- zeigte Referent!nete mit einer entsprechenden Ansprache die Confeienz, worauf kirche. Der Ausschuß- an Beispielen aus der letzten NeichStagSseffion die thatsächliche Für st zum Vorsitzenden und Leubold zum Schriftführer gewahtl Eir.müthigkeit aller sonst so buntsarbigen Parteien und Peisonen wurden. Der Hauptpui kr der Tagesordnung war unsere nächste Ks Sozialdem okratischer Verein.. Ws« Samstag, den 26. Sept, Abends v Uhr: Versammlung v Schützenhalle. Der Ausschuß-1 gegenüber der Sozialdemokralie, welche selbst eine Beschränkung Agitation, und soll namentlich die Agitation von Bock für uns der wenigen, seit 1866 dem Volke gegebenen Reckte(Wahlrecht, möglichst verwc>thel werden. Dietbezüglich beantragte Fürst, sofort CoalitionSfreiheii) befürchten lasse, während die Kampfweise bereinige Ccllegen in die Pfalz und nach dem barffchen Oberland Gegner nicht eine offene fei, und in den Versammlungen gar nicht zu entsenden. Es wurden Fü.st für Neu statt(Pfalz) und Hums zu Tage trete, sondern in feiger Weise hinter den. Redaktionspult lür Kailsruhe beauftragt, Versammlungen vorzubereiten. Die Er durch eine rcrläumderische, abhängige Passe stailzr. finden pflege. öiterung verschiedener Puntte, namenttich die B'lreibung einer Nachdem Refeient noch einige Zeit bei dem jetzt mit großem ausgedehnteren Agitation, wuide einer im Oktober abzuhaltenden Pomp geführten Culturkampf gegen die Ultramonianen verweilt Conferenz vorbehalten. Es folgten nunmehr Berichte über eine und dabei die Ungeheuerlichkeit deS Kampfes gegen die ffühere» im vergangeneu Frühjahr abgehaltene Schuhmacherconfcrenz in guten Staatsbürger fatyrifch klargelegt bez. sich gegen Ausnahme- Bruchsal, bei welcher es, als man auf die Zuchthausarbeit zu gesetze jeder Art erklärt hatte, endigte derselbe mit der A> fforderung, sprechen kam, z» heftigen Debatten kam. „ans dem Plane" zu sein und mitzuhelfen zur Erreichung der sozial- Verwalter des Bruchsaler Zuchthauses. Anwesend war auch der Nach eingehenden Erör- demokratischen Ziele. Allseitiges Bravo wurde dem Redner gezollt. Gerungen über die ZuchthauSarbeil und über unsre Stellung zu Die hierauf ergangene Aussorderung an elwaige Gegner blieb er-> derselben wurde besurworttt, in Bruchsal baldigst eine Gewerk- P Gewerkschaft der Mannfaklar- Fabrik» und Handarbeiter. Sonnlag, d>n 27. Sept, Nachmittags 3 Ubr Mitgliederoersair»': beim Weber, oormaliger Braunigger.— Das Erscheinen aller M»?». ist notbwendig. I. A.: M. UlffWel NB. Die Versammlungen werden Sonntags Nachmittag p'l aller 14 Tage abgehallen._ Com Samst.rg, den 26 Sept., Abend« halb 9 Uhr b«i Eigelftein Nr. 25: Geschlossene Parkeiversammlunft. TagiSordnung: Preßangelegenheiten.— Boll ähligeS Erschei»� nothwendig. Der BerirauenSmans-�i« Sozialpolitischer Arbeitervereim> � Mlll»»- 1 Sonnabend, den 26. d. M.: ÖereinSefifaB»'« � bei Herrn Barthling, Knochenhauerstraße 59. �lh Mitgliedskarten werden verabreicht A. Petzf�J Leipzig folglos, worauf Herr Motteler den Anwesenden nochmals mit! schaff zu gründen. Der Schluß der Conferenz erfolgte Abends� klaren Worten zur Pflicht machte, sich an allen öffentlichen Anze-�8 Uhr.— Da gegenwä'tig in unfrer Gegend für die Gewerkschaft Versammlung legcnheiten zn betheillgen, mögen diestlben die Gemeinde oder den sich eine lebhafte Agitation entwickelt, so möchten wir alle College», Staat betreffen, da nur hierdurch die Beseitigung aller drückenden die sich für die Bewegung interessiren, ersuchen, unter der Adresse: Einrichtungen zu erwarten sei. Der Vorsitzende erklärte sodann E. Maurer, I. 2, Nr. 7 in Mannheim, mit unS in Correspon Sozialdemokratischer Arbeiterlicrein. Donnerstag, tcn 25. Sept., Abend« Punkt halb 9 die Tenderzen des neugegrünbeten VoltsvemnS und forderte zu derz zu lreien, und geben wir ui.s der Hoffnung hin, daß. auf reger Thebnahwe aus, welcher Aufforderung auch mehrseitig enl-!der nächsten Conferenz die Mitglietschasten in doppelter Anzahl � Effchkinea aufgefordert im Gosenthal. Tagesordnung: Bortrag über den Normal- Arbeitstag von jun.— Sozial-Pol tischer Wochenbericht. Referent Koch. Die Mitglieder werden zu zahlreichem und pü Ter Vorstand sprechen wurde. Hoffentlich werden vie Eindrücke deS heutigen vertreten sind. TageS ihre F: Uchte tragen. cheringswalde. Vergangenen Sonntag den 6. September Mit sozialdemokratischem Gruß A. A.: Leubold, Schristf. Gewerkschaft der Holzarbeiier. Sonnabend, tcn 26. Sept.: Berf.mmlang Wind mühlenstc. 7.— Sozialer Wochendenchi von Holtmann. Btt� Düflekd-rf, 15 Septbr. Eine auf Sonnabend den IT d.M.'wg�a�n � Gene«.�MÜng. hielt vre hiesige Webergcnvflenschast ihr StistungSstst, wozu infolge einberufene Mitgliederversammlung wurde gleich ncch Eröffnung unsrcr Einladung im„VolkSslaat" sich auswärtige Parteigevossen derselben polizeilich aufgelöst. Molivirt wurde die Auflösung aus W'aidheim, Leißnig unv Rvchlitz eingefunden hatten. damit, daß das VereinSgesetz eine sozialdemokratische Arbeiterpartei DaS Fest, bestehend in Coucert und Ball, nahm 5 Uhr Nach- nickt kenne, und überdies von uns kerne Mitgliederliste eingereicht mittag feilen Anfang und um 9 Uhr wuide der Ball eröffnet, sei. Daß solche Auflösungen unserer Seche keinen Schaden bringen, Donnerstag, den 24. Sept: Ausschußsitzung bei Zeidler. Aufforderuul, für Königöbeig i. Pr.! Die Gesinnungsgenossen Königsbergs werden aufgefordert, Herausgabe von wöchentlich erscheinenden sozialistischen Blättern' die Zwischenpausen im Coucert und des Tanzes wurden von weiß jeder Denkst, y.ge, wir legen denselben deshalb auch wenig wabrzunehmem Artikel dazu werden ja durch die."be den Herren Lepp und Wegner aus Waldhelm und den Heiren Werth bei; nur möchte ick die Ausdrücke deS PolizelkommissarS fai4flel; Parteigenossen in Deutschland schon geliefert weiden, s°»� Becker uno Böhm auS Leißnig durch sinnige Vorträge ausgefüllt. Lehmann, als da sind:„Macht daß Jdr hinauskomml!"„Sie!„„fern Zeitungen entnommen. Für einige treffende Lokalnoiizeu �->1 zr Vor Eiöffnung des BalleS sprach Herr LomS Eckstein aus werden Alle noch zu Märtyrern für Ihre unsinnige Sache!" v-- �.....- c---- rc:----- i*- Waldheim die Festrede, in welcher selbiger die Parteigenossen er- rügen uid zugleich fragen, ob diese Redensarten von großer „Bildung" zeugen.— Auf unser Bemühen, dem hier gesangen! Ackeistraße 132/133. Hof 5. gehaltenen Parteigenossen Sauren aus Gladbach einige Hast- mahnie, nur durck Muth und Ausdauer se> zu unsrcm Ziele zu ge langen, und auch die Frauen mit aufforderte, an dem großem Werke der Mcnscheiibesreiung mitarbeiten zu delfen. DaS Fest verging in der fföhlichsten Weife und währte b s nack Mitternacht. Den Partcigenvsicn aus der Ferne, welche durch ihren Besuch unser Fest verschönerten, sage ich im Namen des Ver- eins unfern Dank. ...,„........._ Ein Königsberger. Vom 23. September ab befindet sich meine Wohnung: Ed. Bernstei� o-f-........-,------ o— ii—-------—-------,..... o-. i Ein Handelemann sucht Ol« Verkäuferin ein im Schreiben erleid), erungen zu verschaffen, erhielten wir einen abschlägigen kauliontfäoige» Frauenzimmer im Atter von35— 10 Zuhmi. Bescheid, und müssen wir erst die Gerichtsverhandlung abwarten. Antritt erwünscht. Möge es demselben gelingen, seine Freisprechung zu erwirken. c C. Maaß. i. Deichenöerg in Böhmen.„Gott" sei Dank! ich lebe nock; an Hieraus Reflektireude wollen sich sch.iftach ft Ncukirchncr, Leipzig, Banerscheftraße 7 c., 3 Tr. Leipzig: Berantw. Redakreur: M. Prerßer.(Redaktion KL. Was die Sedanfeier anbetrifft, so hatte man auch in fast yätle mick ver„Teufet" geholt, d.h. sast wäre ich vor Lachen peditton Zeitzerstr. 44.) Druck und Verlag der Genossenschaft«��