ir. tg. Erscheint in Leipzig 25. Mittwoch, Freitag, Sonntag. Bestellungen nehmen an alle 5. Bostanstalten u. Buchhandlungen des In- u.Auslandes. Filial- Expeditionen zig für die Bereinigten Staaten: F. A. Sorge, Box 101 Hoboken, N. J. Peter Haß, ier 8. W. Corner Third and ew.coates str. Philadelphia. Der Der Volksstaat Abonnementspreis* für ganz Deutschland 16 Sgr. pro Quartal. Monats- Abounements werden bei allen deutschen Bostanstalten auf den 2ten u. 3ten Monat und auf den 3ten Monat besonders angenommen; im Kgr. Sachsen u. Hrzgth. Sachs.- Altenburg auch auf den 1ten Monat des Quartals à 51/3 Sgr. Drgander sozialdemokratischen Arbeiterpartei und der internationalen Gewerksgenossenschaften. Jaferate, die Abhaltung von Partei-, Bereins- und Boltsversammlungen, sowie die Filial- Expeditionen und fouftige Partei Angelegenheiten betreffend, werden mit 1 Ngr., Privat- und VergnügungeAnzeigen mit 2, Ngr. bie dreigespaltene Petit- Zeile berechnet. ab: Nr. 131. ats. Sonntag, 8. November. 1874. 15) Diejenigen Stadtabonnenten, welche sich, namentlich wachsen ist, wie uns die Sauhirten abertausendmal vordeklamirt. Apropos, Herr Teffendorf hat jetzt Schritte gethan, um die letzter Zeit, über unregelmäßige und unpünktliche muß nothwendiger Weise auch das Reich wacklig sein auf den prüfen. Daß er sie gethan unmittelbar nachdem unsere Partei Wenn IHM„ die Füße ein wenig den Dienst versagen" 2c., dann Gefeßlichkeit der Statuten des nationalliberalen Wahlvereins zu Zusendung des ,, Volksstaat" beklagen, ersuchen wir Beinen was sehr schlimm ist für Herrn von Bismarck und einen Wahlverein genau mit denselben Statuten gegründet, ist selbstierdurch freundlichst uns ihre Adressen mittelst das„ Volt" des Herrn von Bismard. pverständlich purer Zufall. find lorrespondenzkarte oder brieflich gefälligst mitzutheilen. Die Expedition des ,, Volksstaat". ng ent ber Klaffenherrschaft. " - Arbeiterelend. Im böhmischen Riefengebirge Ein König und die Gattung der Könige.„ Ich bin nun nach langer Beobachtung zu der festen Neberzeugung ge- herrscht großes Elend unter den Webern. Wie groß dasselbe ist", langt, baß es feinen verächtlicheren, felbfisüchtigeren und gefühl- schreibt man der Berliner Volkszeitung", erhellt am besten aus loferen Hund gibt, als dieser König ist, an welchem beständig so der Zuschrift des Gemeinde Vorstehers von Neuhradet, welche er ent. Die sächsische Bourgeoisie wird in ihren Klassenanspritchen eine Art Gutmüthigkeit an ihm zu bemerken, allein dieselbe ent- stützung dieser Armen irgend ein Konzert zu veranstalten. Für viel Schmeichelei verschwendet wird. Manches Mal glaubt man an den Prager Bürgermeister mit der Bitte richtet, zur Untermer maßloßer und unverschämter. Was ihr an Macht nicht bathon durch die Gefeßgebung auf dem Landtag in die Hände ge= springt weber einem guten Prinzipe, noch seinem Herzen, sondern Verfertigung eines Stückes von 146 Ellen Kattun erhält laut bespielt worden ist, sucht sie sich ohne jede Scham in der Gemeinde dieselbe soll ihm nur dazu dienen, in einem einzigen Augenblicke dieser Zuſchrift der Weber 1 Fl. 20 Kr. Bon diesem Verdienste und mit geringen Koften eine lange Reihe von Uebelthaten gut zu muß er das Mehl zum Stärken um 20 kr. und im Winter auch [ 10] erobern. Kürzlich ist in Sachsen die neue Städteordnung ins Leben machen. Fürsten brauchen sich nur mit gewöhnlicher Klugheit und die Beleuchtung bestreiten. Zwei Arbeiter benöthigen sechs Tage, Dertreten; biefe ist weit reaktionärer ausgefallen als die frühere, bem geringsten Anftante zu benehmen, und sie sind sicher, sich be- um mit einem solchen Stück Kattun fertig zu werden, beibe ben etreten; biefe ist weit reaktionärer ausgefallen als die frühere, liebt zu machen, so groß und allgemein ist die menschliche Nei- kommen demnach 1 Fl. auf sieben Tage oder 16% Kr. zu ihrem 59.bem von jest ab nur Derjenige Bürger werden kann, und ale aninn das Gemeindewahlrecht befizt, welcher mindestens einen Thlr. sung, ihnen zu hofiren." Der König, von dem das gefagt wird, Lebensunterhalt. Hat solch ein Weber noch Familie oder ist er irette Staatssteuer bezahlt. Aus besonderer Gnade und um die Georg IV. von England; und der Mann, der dies geschrieben, einige Wochen ohne Arbeit gewesen, so wird das Elend grenzenRißstimmung nicht zu groß werden zu lassen, hat man den heißt Greville, und ist nicht etwa ein rother Republikaner oder ein So- los. Schon jett fönnen sich die Weber täglich blos zweimal, [ Bürgern, welche bisher slimmberechtigt waren, aber keinen Thlr. zialdemokrat, sondern der Sproffe eines hochabeligen Geschlechte, die meisten aber nur einmal mit trodnen Kartoffeln oder [ Bürgern, welche bisher flimmberechtigt waren, aber keinen Thlr. ein Tory feiner Neigung nach und der Secretär des englischen einer sehr schlechten Suppe zur Noth sättigen und haben in den retter Staatssteuer bezahlen und deren Zahl ist in unsern überBeberstädten nicht gering - das Wahlrecht gelaffen. Jetzt be- Geheimrathes während einer Dauer von vierzig Jahren, von meisten Fällen beinahe den ganzen Monat hindurch keinen auzen aber die Stadträthe, welche sich sämmtlich liberal" nennen, die Beherrscher der Welt" in ihrer wahren Gestalt zeigen, und den lich aus und man befürchtet, selbst wenn die Noth nur noch kurze 1821 bis 1861. Lorb Greville, dessen soeben veröffentlichte Tagebücher Bissen Brod. Die Leute sehen abgemagert, frant und schwächreaktionärer Gesinnung aber unsere Junker in der ersten Kam5er weit übertreffen, die den Gemeindebehörben durch die neue Satz des schwedischen Kanzlers von der Weisheit der Regierenden Beit anhält, epidemische Krankheiten. Die Gemeindevertretungen Städteordnung in sehr umfänglichen Grade eingeräumte Boll- recht grell illuftriren, fagt weiter und wohlgemerkt, es ist ein bemühen sich nach allen Kräften, um die Bejammernewerthen nicht acht, auf lokalstatutarischem Wege die Gemeindeverwaltung zu Höfling, der so spricht-: vor Hunger umkommen zu lassen. Auf Kosten der Armenanstalten rigganisiren, um Bestimmungen in die Lokalstatuten zu bringen, liegt wohl darin, daß ihre Erziehung eine so ausnahmsweise „ Der Grund, daß Könige meistens sich derartig benehmen, vertheilen sie Kraftsuppen an die ärmsten Weber." Also„ Kraftsuppen" müssen den Webern im böhmischen Riesenelche die ganze Städteordnung über den Haufen werfen, wenn ist und daß sie in ihrer Jugend nicht an ihresgleichen sich gebirge verabreicht werden, damit sie nicht Hungers sterben! Sind eft Gültigkeit erlangen. Der" Crimmitschauer Bürger- und Bauernfreund" beleuchtet reiben oder prüfen können; es hat wohl schon auch gute und weise bas nicht entsetzliche Zustände? Und liefern solche Zustände nicht 7/ ige dieser handgreiflich reaktionären Lokalstatuten bestimmungen, Sönige gegeben, aber es waren ihrer nicht viele. Im Großen ben schlagenbsten Beweis, daß eine Gesellschaftsordnung, in ber 7/ ige dieser handgreiflich reaktionären Lokalstatutenbestimmungen, und Ganzen sind sie eine niebere Gattung( take them one with die arbeitenden Klassen verkommen, mit Nothwendigkeit verkommen uhait welchen der„ liberale" Crimmitschauer Rath die dortige Bür- another, they are of an inferior character) von Menschen, und müssen, veränderungsbedürftig ist? Und wohlgemerkt, die„ Bejame haft beglücken und unter die Gewaltherrschaft von einigen Georg IV. halte ich für einen der schlechtesten unter ihnen. Die mernewerthen" werden mit" Kraftsuppen" gefüttert, weil sie ihr Tenußend Geldfadeinhabern beugen will. Dieser Muster- Magiftrat tion erlangt zunächst, daß jeder der 24 Stadtverordneten mindestens Fehler entwickle, welche nur großen Geistern eigen find, aber es wohlfeile Arbeitskraft der Bejammernewerthen" nicht entbehren Kleinligkeit seines Charakters verhindert, daß er die gefährlichen Elend geduldig ertragen, und weil die Ausbeuter die beispiellos Thlr. birefte Staatsfteuer zahle, demnach sollen Alle, welche biste schwer halten, einen Charakter zu finden, der mehr Lafter können. Aber sollte die hungernden Weber die Verzweiflung finen Thlr. bezahlen, aber als Altbürger dennoch bas Stimm- und Schwächen der niedrigsten und verächtlichsten Gattung in sich packen und sollten sie es wagen, sich gegen die heutige Ordnung cht genießen, von jeder Berechtigung, zum Gemeindevertreter ge- vereinigen würde." ber Dinge aufzulehnen, dann seht es statt caftsuppen" ählt werden zu können, ausgeschlossen sein. Diese Bestimmung blaue Bohnen! Die schlesischen Weber jenseits des Riefengebirges er [ 15 240 ht in direttem Widerspruch mit der revidirten Städteordnung, " rabonach jeder stimmfähige Bürger zum Gemeindevertreter gewählt, Herr Teffendorf liebt es, fich als das unerbittliche Schwert wissen ein Liebchen davon zu singen. Geert en tann. Der Magiftrat beschloß, weiter, daß von den der Gerechtigkeit aufzuspielen, das weder des Hohen noch des Bekanntlich ist die Ehre der getrönten Häupter über Stabiverordneten zwölf Hausbefizer sein sollen was insofern Niedern schont, heut auf den Armen niederfällt und morgen auf Uebereinstimmung mit der Städteordnung steht, als selbige vor- den Reichen die leidenschaftslose unbarmherzige Berkörperung allen Zweifel erhaben; sie mögen thun und lassen was sie wollen reibt, daß mindestens die Hälfte der Stadtverordneten bombes fiat justitia pereat mundus.") Bir Sozialdemokraten haben reibt, daß mindestens die Hälfte der Stadtverordneten bem in diesem Schwert allerdings schon verschiebentliche recht augenfällige es ist ehrenhaft. Nun giebt es aber unter den Staubgebornen Uhr ausbesigerstante angehören soll. Allein er will, daß unter diesen Scharten entdeckt, und u. U. gefunden, daß es eine eigenthümliche frönten denselben Maßstab der Beurtheilung anlegt, wie an die in diesem Schwert allerdings schon verschiebentliche recht augenfällige eine ganz erfleckliche Anzahl, die an die Handlungen eines Gebölf Stadtverordneten mindestens sechs sind, deren Grundstücke mit A. nigftens 150 Steuereinheiten belegt find; er schafft also einen Abneigung dagegen hat, mit dem eblen Geschlecht der Gründer eines jeben andern Menschen. Das ist aber in den Augen unserer unbuen Cenfus innerhalb des Census, den das Gesetz vorschreibt. in Berührung zu kommen. Unzweifelhaft ist es moralischer Etel, heutigen Staatslenter ein Vergehen, welches mit dem Namen b damit noch nicht genug, mill er, daß von den zwölf unange Denn wer wollte bezweifeln, daß es Herrn Tessendorf mit der Wajestätsbeleidigung belegt ist. Bei uns im lieben Deutschland, enen Stadtverordneten mindestens sechs einen direkten Staats- Tugend ernst sei? Jebenfalls hat die Erscheinung auch in anderen D. h. während der Aera des großen, freien und einigen Deutschricht ersatz von 8 Thlr. jährlich zahlen, was wiederum mit dem Ge- Kreifen Aufmerksamkeit erregt, und die böse Welt liebt es ja, Es ist aber auch im Auslande hier und da bekannt. So hat sich lands" zählt diese Art von„ Vergehen" jährlich nach Hunderten. das Strahlende zu schwärzen- allerhand für Herrn Tessendorf So legt eine Behörde Gefeße aus, deren oberster Leiter ein nicht immer schmeichelhafte Vermuthungen und Gerüchte hervor- der Redakteur des in Copenhagen erscheinenden Sozialdemo= iftischer Fachmann ist. Und diese Herren schreien über angeb- gerufen. Da lefen wir z. B. in der„ Börsenwoche" der Berliner fraten" biefes schrecklichen Frevele schuldig gemacht, und ist soeben Gesetzesverletzungen der Sozialdemokratie. Sie scheinen gar Boltezeitung" vom 1. b. M. folgendes( Nr. 255 S. 2, zweit wegen Majestätsbeleidigung zu sechs Monaten Gefängniß verCot zu ahnen, daß die Art, wie sie mit den Gesezen umspringen, lezte Beile über dem Strich u. f. f): find gemeinen Zorn und Entrüftung hervorrufen muß. 7/ e im Widerspruch steht. " urtheilt worden. " " " Die Freisprechung eines Aufsichtsrathes des Thü- Respekt also vor den Majestäten! Dänemark aber, das in ren Nun find allerdings die Beschlüffe des" liberalen" Magiftrate ringer Bankvereins und die Strafmilderung, welche man Berlin bei den höchften Herrschaften längere Zeit schlecht ange= Crimmitschau noch keineswegs Gefeß. Zunächst haben die den Direktoren des norbbeutschen landwirthschaftlichen schrieben war, wird dort sicherlich zum Lohne für diese seine echt abtoerordneten zu entscheiden, auf deren Zustimmung aber ein Bantvereins hat zu Theil werden lassen, hat in der Bresse die reichsdeutsche Culturthätigkeit gnädige Sympathie finden. irchweiser liberaler" Magistrat jedenfalls glaubt rechnen zu dür- Bemerkung veranlaßt, daß die Wogen des Gründerhasses nicht Wagener und Genossen: ba das Collegium in seiner großen Majorität aus Gesin- mehr so hoch gehen. Wir unsererseits haben bei den Gerichten An die Redaktion des„ Voltsstaat"! 88genoffen des Magistrate, also auch aus gefinnungstüchtigen überhaupt noch nie Gründerhaß bemerkt, obgleich in der That Die Thatsache, daß der Herr Rudolf Meyer als Ablatus des beralen" besteht. Zum Glück aber hat in letter Instanz die einige fleine Diebe mit vielem Eflat gerichtet worden sind. Bierung zu entscheiden, und diese wird wohl den Leutchen den Rennen wir doch sogar einen Brief des so sehr dienst- Herrn Wagener auf dem Ratheversozialistencongreß in Eisenach dienst- Herrn andpunkt flar machen. So weit ist also unfere liberale" eifrigen St.-U. Tessendorf, in welchem derselbe sich nicht erschienen ist, veranlaßt mich Folgendes zu erklären: Gelegentlich einer Polemit zwischen dem„ Voltsstaat" und der urgeoisie bereite gefunken, daß der flare Wortlaut und Sinn darauf beschränkt, eine Denunziation in Sachen der Egels'schen Geseze, und zwar von Gefeßen, die notorisch und im vollsten Gabrik abzuweisen, sondern auch die Angeschuldigten durch von Meyer redigirten feubalsozialistischen„ Berliner Revue" richtete fang für ihre, der Bourgeoiste, Intereffen eintreten, aus Gier, eine Art Bertheidigung in der Meinung des Denun- Herr Meyer ein Schreiben an mich, in welchem er erklärte, baß Klassenherrschaft noch weiter auszubehnen, nicht mehr respektirt 3ianten zu rehabilitiren**) fucht. Dergleichen verdient wahrlich sein Blatt nicht aus dem Reptilienfonds unterstützt werde, und baß er nicht, wie der„ Volksstaat" behaupte, ein Agent Wagener's aud, und daß die Bevölkerung bei einer ausgesprochen conserva- nicht den Vorwurf des Gründerhaffes!" bo arnt und en Regierung einen Schuß gegen ihre Uebergriffe suchen muß. Dies die schändliche Denunziation der Berliner„ Volkszeitung". sei. Herr Meyer geftand aber zu, daß er ein Schüler Wagener's Der Crimmitschauer Magistrat steht mit diesem Vorgehen nicht Das Schwert der Gerechtigkeit, der Tugendfanatiker, der Schrecken fei und fügte dem bei, daß er nach den Laskerfchen Enthüllungen in, der Meeraner Magistrat hat ein ganz ähnliches Localstatut aller Berbrecher wird hier mit dürren Worten in optima forma Herrn Wagener selbst den Eselsfußtritt( wörtlich!) versetzt Ser orfen, und anderwärts wird man das Beispiel nachahmen. angeklagt, mit Menschen zu sympathisiren, von denen einer der Der Brief kann auf Verlangen Herrn Meyer's wörtlich abgeimreiße den Leutchen die liberale Maste herunter und über. Shrigen gesagt hat, daß sie das Zuchtheus mit dem Aermel gebrudt werden. 49 an ern фе. bon sie der reichlich verdienten Volks- Ver- götterung! Politische Uebersicht. ftreift hätten, und von denen das dumme Vo.t fagt, fie gehörten habe. mit Haut und Haar in das Zuchthaus. Und nicht blos ange bei feinem jezigen Ablatus bedanken. flagt nein, es wird auch auf einen eigenhändigen Brief des Herrn Tessendorf als Beweisstück hingewiesen. Natürlich Für den„ Efelsfußtritt" mag fich der„ todte Löwe" Wagener Sollte die von Bismard und Wagener geplante fozialconfermuß der Brief gefälscht sein, und natürlich wird Herr Tessendorf, vative Partei" unter der Firma Rudolf Meyer wirklich in's Leben resin hübsches Bild." SEIN( natürlich Bismard's) der ja im Brieffuchen viel Uebung hat, diesen natürlich gefälschten treten, so möge diefe Kleine Mittheilung dazu beitragen, daß ehen im Geficht ist prächtig, aber die Sicherheit der Brief den Händen des frechen Berleumbers entreißen und, beutsche Arbeiter sich weder von Bismard's" Löwen" noch von Perlichen Haltung hat gelitten; es scheint, als ver- gestützt auf das corpus delictit), diesen nieberschmettern mit dem Wagener's" Eseln" nasführen lassen. ten die Füße ein wenig den Dienst; die Figur und Schwert der Gerechtigkeit, das über jeden Argwohn erhaben fein Bewegungen stimmen nicht mehr recht zu der Küras- muß wie Gäjars Weib. uniform." Also schreiben die eblen Sauhirten des Herrn Reichskanzlers. Mainz, 3. November 1874. Der Ihrige *) Die Gerechtigkeit soll ihren Lauf haben, und wenn die Welt zu **) Wieder zu Ehren bringen. er mag sich bei ihnen bedanken. Die groteste Feber- Grunde geht! nung hat übrigens auch ihre einste Seite. ER ist das Reich, vollständig von ihm untrennbar, mit ihm vollständig verdes +) Beweisstück. Wilhelm Blos. Die fozialdemokratischen Reichstags Abgeordneten haben folgenden Antrag formulirt und werden denselben einbringen, sobald die erforderlichen 15 Unterschriften gesammelt find: Der Reichstag wolle beschließen, den Reichskanzler zu Gegentheil, er hat das Recht, baß der Reichstag das Militär- Cannstatt, Eglingen 2c. 2c. ist ebenfalls eine rührige Azitatio Er beauftragen, berselbe molle bei den betreffenden Bandes- budget jährlich feftfeze, auf sieben Jahre mit preisgegeben, also burch alte bewährte Parteizenoffen unterhalten. Es ist im Werkkitt Regierungen dahin wirken, daß die wegen politischer Ver- hat er gegen das Bolt gewirkt. Fint ist bisher nicht im Reichstag die zunächst liegenden Wahlkreise für unsere Brinzipien zu g gehen inhaftirten Reichstags- Abgeordneten Bebel, Hafen- gewesen, also ist es selbstverständlich, daß er dort nicht für das winnen, und so hoffen wir, da der Geist der Freiheit und Una efter clever und Most während der Dauer der Reichstagesession Bolt gewirkt haben kann, denn er tann im Reichstag doch nicht hängigkeit in der hiesigen Bevölkerung noch nicht gänzlich vernichtoftar aus der Haft beurlaubt werden. eher wirken, als bis er drin ist." Allgemeiner Beifall belohnte ist, in kurzer Zeit von bessern und erfreulicheren Resultaten berichtenger ben Rebner, und als der Vorsißenbe die Ruhe wieder hergestellt zu können. Gewerksgenossenschaftliches. Hilferuf! Fil r die Box W. Boate 9 Bon der Blos'schen Broschüre zur Geschichte der Com- hatte, erwiderte der Orteschullehrer: Das weiß ich auch, so dumat mune ift die erste Auflage von 2000 Exemplaren bereits nahezu bin ich Gott sei Dant nicht; aber ich meine, was Fink sonst für vergriffen ein erfreulicher Beweis dafür, wie lebendig bas An- das Volk gethan hat?" Kaiser antwortet:" Fink ifi Buchhändler benken jener großartigen Tragödie unter bem arbeitenden Volfe ift. und zugleich Beamter der sozialdemokratischen Partei, und versteht Ein Schadenfeuer legte am 1. November in unserer Klein fein Geschäft so gut er tann. Ob er aber privatim wohlthätig Stadt 25 Border-, Hinter- und Seitengebäude in Asche, wodur ift, d. h. ob er einen Armen 3 oder 5 Pf. als Allmosen gibt, 25 Familien mit über 100 Köpfen obdachlos geworden sind. D weiß ich nicht, ebenso weiß ich nichts von der Privatwohlthätigkeit größte Theil dieser Unglücklichen sind Weber, von denen mehr Allgemeiner Böttcher-( Küper-) Verein. des Hrn. v. Könneritz u. f. w." Abermals belohnte ihn lauter sich durch's Fenster flüchten mußten, um nur ihr Leben zu rette Berlin. Der Strike unserer Hamburger Collegen dauert hart- Beifall. Nachdem Niemand mehr das Wort verlangte, schloß der Diefen fehlt nun Alles, was zum Leben nöthig. Silf nädig fort. Die Herren Meister geben sich alle erdenkliche Mühe, Vorsitzende die Versammlung, und die Anwesenden zerstreuten sich schnelle Silfe that hier noth! den Verein zu sprengen und scheuen tein Mittel, um unsere Be- mit der Hoffaung, daß Fink Reichstagsabgeordneter werde, und Arbeiter von Nah und Fern, wir haben seit drei Jahren ftrebungen zu verdächtigen. Vorzüglich benutzt man die feile versprachen, nach Kräften dafür zu wirken. bie große Sache der Arbeit gekämpft, wir rufen Euch an, th Presse und posaunt in die Welt hinaus, daß der Strife der Bött- Montag, den 2. November, war in Niederfrankenhain Wähler- Eure Pflicht, helft wie und wo 3hr könnt; wir sammeln für u Nr cher sich seinem Ende, und zwar zu Gunsten der Meister, zuneige. versammlung, in der Wiemer sprach. Die Versammlung war von sere Mitglieder, damit dieselben mit geringeren Sorgen de Dieses sind aber grobe Unwahrheiten, indem die größte Hälfte der circa 250 Personen besucht. Wiemer besprach das Militärstraf- nahenden Winter entgegen sehen tönnen. Wenn Euch dasselbe U Forderungen schon durchgesezt ist, denn in Arbeit sind bereits gesetz, und widerlegte die gegen uns geschleuderten Verleumdungen glück treffen sollte, wir würden gewiß nicht unterlassen, zu thu 130 Collegen für den erhöhten Lohn, 125 liegen allerdings noch trefflich. Nach Schluß des Vortrage meldete sich Niemand, trop was uns möglich ist, wie wir auch stets unsere Pflicht gethathi ben, was Bielen bet wie wir auch ſtets unsere Pflicht gethathi im Kampfe. Jeßt, Kollegen, helft weiter auch die letzte Schanze mehrfacher Aufforderung, zum Wort. In bester Stimmung gingen haben, was Vielen bekannt sein wird. zu stürmen. Vor Allem haltet den Zuzug fern und unterstüßt die Anwesenden auseinander. Etwaige Briefe und Unterstützungen sind zu richten an b unterzeichneten Vorstand der Webergenossenschaft, welcher sein Beit im„ Boltsstaat" quittiren wird. Geringswalde, 3. November 1874. In Der Heinrich Goldammer, Kirchgasse. itig Briefkasten Quittung if te itet t Bi har be nach Euren Kräften, dann ist der vollständige Sieg bald gewiß. Penig, 4. November. Bei der heute im hiesigen SchüßenUnterstützungen find zu senden an E. Kroll, großer Burstah hausjaale abgehaltenen Wahlversammlung referirte der Reichstage unter 38, Hamburg. Daselbst befindet sich auch das Arbeitsnach- abgeordnete Herr Liebknecht aus Leipzig. Er legte die Wahl bes weisbureau und werden Reiseunterstützungen ausbezahlt. Jeder Buchhändlers Herrn Wilhelm Fint aus Leipzig ben sehr zahlreich zureifende Kollege wird ersucht, sich nur an genannte Adresse zu Anwesenden ans Herz, indem er bemerkte, daß die Person des zu wenden, indem die Meister auch ein Arbeitsnachweisbureau ge- Wählenden ganz gleich, mit anderen Worten, daß Herr v. Könnegründet haben. Im Auftrage: H. Seehaus. riß ein Ehrenmann sei, so gut als Herr Fint, daß aber die Verber Expedition. Bon A. G6 Hamburg Sche. 12 gr. Mar bi tretung zweier verschiedener Prinzipien zu bedenken sei und daß Sr. 1 gr. 8. Grllbrgr Nürnberg Schr. 20 thle. Nozz Herborn S Gewerkschaft der Schuhmacher. Herr v. Könneris für das Wohl und Wehe des Arbeiters durchaus 1 thlr. 27. Sifft Hamburg Ann. 6 gr. Mar Mainz Schr. 3 that be Leipzig. Collegen allerorts! Ihr werdet Euch noch erinnern, nicht sprechen könne, da er eben das Wohl nnd Wehe nicht lenne. Schemm Berlin Ann. 2 thlr. 5. Keme Coburg Schr. 5 thir. 15. ezug daß gelegentlich unserer Forderung auf Lohnerhöhung im Früh- Im weitern Verlaufe legte Herr Liebknecht die Prinzipien der Wit hier Ab. 17 gr. 5. Grbr hier Ab. 1 thlr 5. Mzur Berlin: or n Ing b jahr d. 3. die mit Ueberreichung des Tarifs beauftragte Com Sozialdemokratie in eingehendster Weise dar, betonte, daß der frühere Annonce fam zu spät. mission von den Meistern unter groben Aeußerungen abgewiesen Sozialdemokratie Vieles untergeschoben würde, was entweber gänz Für die Wahl im 14. fächs. Wahlkreis. wurde. So hatte u. A. auch der hiesige Schuhfabrikant Julius liches Nichtkennen der Prinzipien derfelben voraussetzte oder auch Von Dr. M. Breslau 20 thlr., ges. im soz.- dem. Arb.- Verein homm Landsberg den Ueberbringer des Tarifs, Frizz Start, einen Lum- von Gegnern entstellt würde, damit dem Arbeiter die Augen nicht 2 thlr. 20, von W. in B. 1 thlr. penhund genannt. Wegen Ehrverletzung ist Herr Landsberg jest geöffnet werden. Nach diesem ging der Referent zu einem Wahlzu einer Geldstrafe von 4 Thlen. und in die Kosten verurtheilt aufrufe über, welches von gegnerischer Seite im Beniger Lokalworden. Mögen die Gehilfen überall, wo sich die Meister in blättchen enthalten, und worin steht, daß Herr v. Könneriz nicht ähnlicher Weise respektlos gegeu ste benehmen, den Rechtsweg be- nur ein warmer Freund des engeren Baterlandes, sondern daß Die rechts in[] angegebene Ziffer ist deberi treten. Rein Arbeiter von Ehre läßt sich beschimpfen. berfelbe auch reichstreu sei. Referent bemerkte hierüber, daß dies Preis der betreffenden Annonce. Es sei auch noch bekannt gegeben, daß der Bevollmächtigte ein arger Widerspruch sei, indem Herr v. Könneris als einer der Altona Mittwoch, ben 11. Novbr., Abends 9 Uhr: Bersammlich Sozialdemokratischer Arbeiterverein. für Leipzig nicht H. Kräulich, wie irrthümlich angegeben worden ältesten Familien Sachsens angehörig, ein guter Sachfe", ein fächstift, sondern H. Kräubig heißt. fcher Bartikularist" sei, und reichstreu bedeute ein engeres Anschließen im Schuhmacheramthaus, gr. Bergstr. 139. an Preußen, bebeute mit einem Worte die Annexion. Nachdem des Herrn Auer. Gäste find willkommen. Referent aus demselben Blättchen den Vorwurf gegen die Sozial" Anzeigen 2c. ur b ilber un E Birtia 8. D Barte brer Tagesordnung: Vort.v Der Vorstand. Ab Sozialdemokratischer Arbeiterverein. achen 9. d. it ber ber Verein der Sattler und Berufsgenossen. Berlin, 1. November. Monatstaffenbericht der Centralkasse. bemokraten, daß diefelben Friebe, Ordnung und Recht mit Füßen Berlin Montag, ben 3. b. D., Abends 8 Ubr, Augufiftraße igfter Einnahme: Von der Mitgliedschaft Hamburg 4 Thir. 27 Gr., treten, zur Zufriedenheit aller Anwesenden zurückgewiesen und bei Macke: Mitgliederversammlung behufs Neuwahl des Vorstan itthe Mainz 1 Thlr. 4 Gr. 2 Pf., Berlin 4 Thlr. 7 Gr., München nochmals darauf hingewiesen, daß ein jeder Wähler seine Pflicht und sonstiger wichtiger Angelegenheiten. 10 Thlr. 6 Gr. 6 Pf., Dresden 8 Thlr. 1 Gr. 5 Pf., Barmen thun möge, wurde die Versammlung, da sich kein zweiter Redner Das Erscheinen aller Mitglieder ift dringend nothwendig. 1 Thlr. 20 Gr. 6 Pf. Summa 30 Thlr. 6 Gr. 7 Pf. Aus- meldete, vom Vorsitzenden für geschlossen erklärt. Der Borstand: J. A. Megner. at c gaben: Stempel nach Chemnitz 1 Thlr. 7 Gr. 6 Pf.,„ Volksstaat"=( Aus dem 14. Wahlkreis.) Dienstag, den 27. v. M. fand Abonnement 7 Gr. 6 Pf., Porto und Emballage für Briefe und eine zahlreich besuchte Wahlversammlung in Rhoda statt, in wel Berlin Sonntag, den 8. Novbr., Bormittag 9 Uhr: Generartei bersammlung fämmtlicher Böttchergesellen Berlins erbe " Berlin Bensheim a. v. Bergstraße geb. Arbeiter parolizei Bersammlung im Lokale des Herrn Garnier. Diesen Montag: Die verschiedenen Parteien des Reichstage. Der Unterzeichnete. Gäste find willkommen. W. Petersen, Vertrauensmann. on D Bre foll, wie selbige bereits in Dresden besteht. Das Material liegt Berfolgungen, sondern hauptsächlich in der jest seit den großen Hamburg Sonnabend, den 7. November, Abends halb 9 prot " Tagesordnung: 1) Abrechnung. L. Stoffel, Bevolm. figt€ Köl 1 alprot κοιτεί urd 1 lte Te Rent. D. V. ber b unben ulos ; fi Leftam 9 8 Ofensekergesuch. versandte Drucksachen 2 Thlr. 9 Gr. 10 Pf., für gezahlte Reise- cher Kayser aus Dresden unter gespanntester Aufmerksamkeit der Lokale des Herrn Deichmüller, neue Grünftraße Nr. 28, 1 Tre unterstüßung 3 Thlr. 10 Gr., Kassirer- Gehalt 5 Thlr., für Bolizei- Anwesenden über die bevorstehende Reichstagswahl" referirte. Der Tagesordnung: 1) Vortrag des Hrn. Dengmann aus Hambu biefe strafe nach Barmen 6 Thlr. Summa 18 Thlr. 4 Gr. 10 Pf. Geistliche des Ortes war anwesend, schrieb fleißig während der 2) Welchen Nutzen haben die Berliner Böttchergesellen durch die St jag Bilanz: Einnahme 30 Thlr. 6 Gr. 7 Pf. Ausgabe 18 Thlr. Rede Notizen, ergriff aber trotz mehrmaliger Aufforderung das der Collegen andrer Städte? 3) Die Strike der Hamburger Collegethaf unifie 4 Gr. 10 Pf.. Bleibt Summa 12 Thlr. 1 Gr. 9 Pf. Bestand Wort nicht. In Hohen- und Schönbach sprach der Candidat und Berschiedenes. NB. 3ahlreiches Erscheinen ist der wichtigen Tagesordnung balgenihi pro September 29 Thlr. 26 Gr. Verbl. Summa 41 Thlr. 28 Gr. Fint am Montag den 26. und Dienstag den 27. v. M. in dringend nothwendig. Das Comité eineib Es werden hiermit die Vertrauensmänner aufgefordert, die zahlreich besuchten Versammlungen. Die Anwesenden drückten nach Montag, den 9. November: Versammlung des W Na einzufendende Extrafteuer jeben Monat für sämmtliche Mitglieder Schluß der Versammlung ihre allgemeine Zufriedenheit aus. vereins bei Carius, Prinzenstraße 72. Grimpe.entral des Vereins einzusenden, indem eine Verzögerung derselben dem Stuttgart. Die gemeinschaftlichen Gegner der SozialdemoSozial- demokr. Arbeiterpartolizei Berein feinen Nugen bringt. Ueberhaupt ist es wünschenswerth, tratie irren sehr, wenn sie glauben, daß die Verfolgungen der daß jezt, da in verschiedenen Städten viel Militärarbeit ist, die Regierungen gegen die sogenannten Reichsfeinde, zu welchen ja angestrengteste Thätigkeit entfaltet wird, da sämmtlichen Mitglied- außer den Klerikalen auch die vereinigten Arbeiter zählen, denschaften ja hinreichendes Material zu Gebote steht, um unsere felben nun den Garaus gemacht haben. Erscheint die Agitation Organisation zu fördern, und sei hierbei bemerkt, daß hierorts in den Reihen der Arbeiterpartei auch augenblicklich an manchen eine Unterstüßungstaffe für arbeitslose Collegen ins Leben treten Orten etwas gelähmt, so liegt der Grund nicht in den politischen Gefchloffene Mitgliederversammlung bereits vor und werben wir selbiges zur Zeit an die Mitglied- Krachs herrschenden Geschäftsflauheit, welche nun schon seit Jahres- bes Verbandes der Klempner und verw. Berufsgenossen, bei Herrn schaften versenden. Es ist dies hauptsächlich für verheirathete frist währt. Trotz der diesjährigen guten Ernte, namentlich hier hardt, Schoppenftehl Nr. 22. 2) Vereinsangelegenheiten. Collegen, welche dem Verein noch fernstehn, ein Punkt, welcher in Würtemberg, gehen mit Ausnahme der Lebensmittelwucherei, in's Ange gefaßt werden muß, und muß es uns bemnach gelingen, welche die Preise der nothwendigsten Bedürfnisse auf die höchste Leipzig Mittwoch, ben 11. Novbr., Abends 8 Uhr. Sigung des Agitations- Comité's: troz aller Schwierigkeiten den Verein in die Höhe zu bringen. Stufe schraubt, sämmtliche industriellen Geschäfte schlecht. Die Bei dem Ausgabeposten für Barmen sei bemerkt, daß die Strafe Folge davon ist Reduzirung der Arbeitslöhne und Entlassung der unserm Bertrauensmann deshalb zudiktirt wurde, weil derselbe überzähligen Arbeitskräfte. Wer nur im Geruche der Sozialangeblich gegen§ 360 S. 9 bes Straf- Gesetzbuchs gehandelt, und demokratie" steht, wird entlassen, sofern er sich untersteht, ein eine Lebensversicherungsgesellschaft ins Leben gerufen hat. Da Wort des Tabels über Lohnabzüge oder nichtswürdige Behand4 bis 5 tüchtige Ofensetzer finden bei bobem Lohn dauernde indeffen die Genehmigung unserer Vereins- Statuten bort hinge- lung 2c. verlauten zu laffen. Der Vertrauensmann zu Cannstatt, schäftigung. Reisetoften werden innerhalb 4wöchentlicher Arbeit verg Cassel, grüner Weg 14. fandt ist, so find wir denn doch neugierig zu erfahren, wie weit. Luz, wurde in Folge diefes sofort aus der Decker'schen MaschinenG. Mahn.[ t die Polizei bort geht. Also weil wir reifenden Collegen ein an- bauanstalt entlassen, obgleich früher keine Maßregelungen dort Ein in Berlin sich befindender Sozialdemokrat sucht ein möbli" W ständiges Unterkommen verschaffen, und den Hinterbliebenen der vorkamen. Schreiber dieses war Zeuge, als zwei dieser eblen Bimmer bei einem Parteigenoffen zu miethen. Anträge find per Can spondenzkarte oder persönlich in der Expedition des Sozialist", ilione verstorbenen Collegen ein nothdürftiges Sterbegeld zahlen, werden Seelen in öffentlicher Wirthschaft einander erzählten: baß Grünstraße 28, zu machen." wir noch bestraft! Gut. Hoffentlich werden bei vorkommender die deutsche Regierung von Spanien für geleistete BolizeiSoeben erschien: Gelegenheit unsere Reichstagsabgeordneten Notiz hiervon nehmen, dienste gegen die Carlisten, wie dieselbe anfänglich gehofft, bie und stellt sich hierbei wieder einmal die Nothwendigkeit der freien Insel Bortorico nicht habe erhalten können. Nun aber seien Kranken- und Unterstüßungstaffen heraus. Vor allen Dingen von den deutschen Regierungen vier Commissionen ausgeschickt, des 5. Congresses der sozial- demokratischen Arbeiterpamm mögen die Vertrauensmänner, wo derartige Sachen vorkommen, um die" Venus" zu untersuchen, und nach dorthin würden die sofort einen Rechtsanwalt annehmen und teine Verzögerung ein- Reichsfeinde( Klerikale und Sozialisten) deportirt. Troß ber treten lassen. Schließlich sei noch bemerkt, daß sämmtliche Briefe schlechten Zeiten versammeln und agitiren die Sozialdemokraten an den Vorsitzenden Hente, Chauffeestraße 24, Geld und Abrech- frisch drauf los! Wozu brauchen wir uns zu versammeln? nungen an Unterzeichneten zu senden sind. Wenn der Mensch nur noch nothdürftig zu effen und zu trinken Mit Gruß Im Auftrage des Vorstandes: hat, braucht er sich nicht mit Polttik zu beschäftigen. Soldat W. Wirths, Kassirer, Alexandrinenftr. 116, SW. werden, Steuern zahlen( aber nicht zu wenig) und das Maul halten, dieses ist nach der Logik unserer Spießer der ganze poliCorrespondenzen. tische Lebenszweck des Menschen. Verirrt sich einmal eine solche Intelligenz in eine Sozialisten- Bersammlung, und läßt auch dort Geithain. Sonnabend, den 31. Oktober, Nachm. 3 Uhr, fein Licht leuchten, so wird trotz der ernsten Zeit und des ernſten Die Hanauer Turner im badisch- rheinpfälzischen Aufstande 18 on ei fand in Ebersbach b. Geithain eine Wählerversammlung statt, in Themas die Versammlung zur Heiterkeit angeregt. So erging es nach den Papieren ihres Corpsadjutanten, des verstorbenen A der Kaiser aus Dresden über„ bie bevorstehende Reichstagswahl" fürzlich dem hiesigen Reiseprediger Schuster, welcher sich vor acht Dammerow. Bon bem noch lebenden Sigismund Borkhe referirte. Die Versammlung war von circa 300 Personen besucht. Tagen in die öffentliche Mitgliederversammlung des Allgemeinen Batteriechef in der badisch- rheinpfälzischen Rebellenarmee; Rothe. D Kaiser unterzog das Bankgesez, das Militärgesetz und die Straf- deutschen Arbeitervereins, welche von beiden Fraktionen start besucht historisches Gemälde aus dem Bauerntrieg, von Robert Schwei prozeßordnung einer eingehenden Kritif, und schilderte zuletzt die war, hineinwagte. Er predigte dort die christliche Liebe, fiel aber a liegt die Rettung? Aus dem Tagebuch eines Sozialisten, Thätigkeit der Conservativen im Reichstag auf treffende Weise. damit gründlich hinein. Wegen vorgerüdter Zeit, es war bereits Otto Walster. Zur Grund und Bodenfrage. Verschiedenes. Nach beendigtem Vortrag ergriff der Ortsschullehrer zu einer Frage nach Mitternacht, mußte die Versammlung vertagt werden. Sch. Bestellungen hierauf an die Buchhandlung des„ ,, Volksstaat" zu Das Wort. Er sagte:„ Ich bin durchaus kein Gegner der Sozial- versprach wiederzukommen, wird es aber wohl für besser halten, demokraten. Sie, Herr Kaiser, haben uns zwar gefagt, was Herr es nicht zu thun. Protokoll ( 2a) " abgehalten am 18., 19., 20. und 21. Juli 1874 zu Coburg. Preis 3 Groschen. Baber erläffi W Beife 1 St pifche Aftire, er , bc Die Expedition des ,, Volksstaaten Volksstaatkalender für 1875. Derselbe enthält außer dem bekannten Kalendarium( dem diesmal es je der katholische Kalender beigefügt ist), ein Verzeichniß der Messen Leipzig. Märkte Deutschlands. Literarischer Inhalt: Preis 31/2 Gr. gegen baar. Ab Rentra Alb adref P Borfid he 21 Onfell lag Ednei Berthe fanb tine 2 bie ein Bolizei Die Buchhandlung des Voltsstaat Verantwortlicher Nedakteur: M. Preißer( Lindenau). Nebaftion Hoheftr. 4, Expedition Zeigerstr. 44, in Leipzig. Drud und Berlag der Genossenschaftsbuchdruckerei in Leipzig. Ferner ist eine kleine Partie v. Könneritz für's Bolt nicht gethan haben soll und was er hätte In Betreff der Lokalagitation haben wir zu berichten, daß die Volksstaatkalender für 1874 thun sollen, aber nun frage ich Sie, was bisher Fint für's Bolt hiesige„ Süddeutsche Volkszeitung" burch die Opferwilligkeit der in Folge Remissionen noch auf Lager. Preis pro Eremplar 2 gethan hat." Darauf antwortete Kaifer:„ Ich habe von der Parteigenoffen sich eine eigne Druckerei geschaffen hat. WünschensThätigkeit des Hrn. v. Könneritz im Reichstage gesprochen, also werth aber ist es, die Affoziation sobald wie möglich zu legalisiren, tann die Frage nur hierauf Bezug haben. Wie ich vorhin nach denn nur auf diese Weise kann das nöthige Zutrauen erworben gewiesen, hat v. Könneris im Reichstage nicht für das Bolt, im und das Unternehmen gekräftigt und gefördert werden. In