Fr» i« 3« t un beit« lltCOi : Be Drw er. Wir! m Sch« BrÄ! Erscheint in Leipp, »nttwoch, Freitag, Sonntag. Bestellungen nehmen an alle Postanstalten u. Buchhand- lungen des In- u.Buslandes. Filial- Expeditionen für die Bereinigten Staaten: F. A. Sorge, Bor jOI Hoboken, N. J. Peter Haß, o. W. Comer Third and eoatea str. Philadelphia. Der VMsstaal Abonnementsprei» � für ganz Deutschland 1K Sgr. pro Quartal. Monats- Abonnements werden bei allen deutschen Postanstalten auf den itten u. Zten Monat und auf dm 3ten Monat besonders an- genommen; im Kgr. Sachsen u. au Sachs.-Altmburg en Iten Monat deS nartalS i S'/s Sgr. OrgandersozialdemokrattschenArvetterpatteiundderinternattonalenGewerksgenossenschasten. Inserate, die Abhaltung von Partei-, BereiuS» und Bollidersammlungen, sowie die Filial- Expeditionen nnd sonstige Partei- Angelegenheiten betreffend, werden mit I Ngr.,— Privat- und BergnilgungS- Anzeizen mit 2'/, Ngr. die dreigespaltene Petit-Zeile berechnet. Kir. 136. Sonntag, 22. Movemöer. 1874. Politische Ucbersichr __ s— Zur Preßkorruption. Die„Deutsche Allgemeine Zei- lang" vom IS. d. enthält im„Sprechsaal", also nicht im re- iu Ädaktienelleu Theile Folgendes: \„Leipzig, 14, Nov. Durch einen Anonymus werden wir '»ufgefordert,„im Interesse unserer Leser" den ferneren Abdruck M Inserats„Bekanntmachung sür Kapitalisten-c."(die von uns wiederholt gebraudmarkte Schwindelannonce. R. d.„B.") zu t otlfistiren. Obwohl wir anonyme Zuschriften grundsätzlich nicht Yachten, halten wir uns doch gegenüber Notizen in anderen | Blättern, in welchen behauptet wird, daß die ganze Angelegenheit » Uhiüuf einem Schwindel beruhe, zu der Mittheilung verpfl>chtet, daß •** Ar*«•**/* it/kf*AVI ,*»» r> 1t VI f»VA Qaf OY dem Schwindel seinen Lauf, so macht sie sich unzweifelhaft zum mitschuldigen Theile. Was endlich die„eigentlich selbstverständlichen Bemerkungen« angeht, welcke die„Kölnische Zeitung" gemacht und die„Deutsche Allgemeine Zeitung" endossirt(für sich angenommen) hat, so zeigen dieselben recht deutlich die Consequenzeu deS Grundsatzes, daß eine Zeitung reines GeschäftSuuternehmen sei. Mit cynischer Offenheit wird ausgesprochen, daß„Moral" und„Geschäft" nicht« gemein haben, daß man„daS Geld nimmt, wo man es findet", um Geld zu jedem Dienste, zu jeder Gaunerei, zu jeder Infamie sich hergiebt. Wir nehmen Akt von diesen„Bemerkungen". -»» in London Erkundigungen eingezogen haben unv unsere Leser den dem Resultat derselben unterrichten werden. BiS dadurch nkaijjhuht jene Nachrichten bestätigt sind, halten wir unS indeß nicht �stir berechtigt, Ken Abdruck deS betreffenden Inserats(der heute Übrigens zum letzten Male erfolgt) zu verweigern, theiien in die- str Hinsicht vielmehr die Ansicht der«Kölnischen Zeitung", welche tortan folgende, wie sie richtig sagt, eigentlich selbstverständ- �iche Bemerkungen knüpft: er. A nt B- auch ilt ; fl< P: Beb EulW Au' >. f „„Unser Londoner Freund schreibt von Deutschen, die sich „im Vertrauen ans die Solidität der„Kölnischen Zeitung", die einen bloßen Schwindel nicht so leicht ankündigen würde", zur Einsendung von Geldern an die mehr als verdächtige Gesellschaft Sydney und Clarke haben bestimmen lasten. Wir sind im Allgemeinen dankbar für daS Vertraue», welches die Herren in un« setzen, müsten unS aber recht sehr dagegen ver- wahren, als ob wir für den Inhalt der in unserem Blatte veröffentlichten Anzeigen einstehen könnten. In Bezug aus ihre Eigenschaft als Publikationsmittel für den öffentlichen Verkehr hat eine Zeitung eine völlig passive Rolle. Sie ist kaum etwa« Anderes als eine Plakatsäule, die auch keine Garantie sür die Ankündigungen übernimmt, die Jemand sür gut findet ihr aufzukleben. Man braucht nur an den Geschäftsbetrieb eines großen Blattes zu denken, so wird man sich sagen müsten, wie abgeschmackt es wäre, von dem- selben eine Censur der auS allen Gebieten des LebcnS ihm zuströmenden Bekanntmachungen zu verlangen. Und doch ist man z. B. so weit gegangen, den Zeitungen einen Vorwurf daraus zu machen, daß sie während der verfloffenen Periode der Ueberfpekulation Anzeigen von unsoliden Unternehmungen veröffentlicht hätten. Soll eine Zeitung etwa mit der Auf- nähme eines betrcffenden Gründerinserats warten, bis die neue Aktiengesellschaft ihre Solidität dadurch bewiesen hat, daß sie zehn Jahre hintereinander ihren Aktionären acht oda neun Prozent abwirft? Oder soll, wenn ein sm-disant-*) Virtuose ein Concert von nie dagewesener Vorlrefflichkeit an- kündigt, von dem ExpeditionSbureau zuvor Jemand zu dem Herrn hinzugehen, um ihn auf seine musikalische Tüchtigkeit zu prüfen— damit nämlich kein Leser der Annonce in die Möglichkeit versetzt werde, statt eines erwarteten Ohren- schmauseS eine Katzenmusik zu hören? Am Ende verlangt man gar noch, daß der verantwortliche Redakteur einen Zahn in die Schanze schlage, um sich zu vergewistern, ob ein sich ankündigender„schmerzloser ZahvauSzieher« wirklich die in : der Annonce gemachten Zusagen innezuhalten vermag. Ge- \ nug, die Anzeige zu prüfen, ist nicht Sache der Zeitung, welche nur die Oeffentlichkeit vermittelt, sondern Sache des- jenigen, der auf eine Anzeige hin einen Beschluß fasten will. Wer sich durch ein Inserat zu thörichten Streichen verlocken läßt, der möge wenigsten« nicht zuletzt noch den allerthöricht- sten Streich hinzufügen, die Zeitung sür seinen eigenen Mangel an Ueberlegung verantwortlich zu machen. Wir wün- sehen gar nicht, daß da» Publikum das Vertrauen, mit wel- «dem es den redaktionellen Theil unsere« Blattes beehrt, auch ohne weiteren Grund auf die Anzeigespalten ausdehne. Den letzteren gegenüber herrsche, wie auf dem Markte de« Leben«, die Devise: Trau, schau, wem."" *1 Indem wir diese Erklärung der„Kölnischen Zeitung" un» "�llständig aneignen, machen wir nur noch ausdrücklich darauf �Imerksam, daß ein Anreiz für unsere Leser zur Beachtung eine« .JüseratS nur dann von un« veranlaßt, beziehentlich verschuldet V'l würde, wenn wir im redaktionellen Theile daffelbe empföhlen, * �9 wir natürlich nur in den seltensten Fällen und dann immer n,""t nach reiflichster Prüfung thun." � So die„Deutsche Allgemeine Zeitung". Daß dies-„Erttä- '"ig" im„Sprechsaal" erscheint, anstatt im redaktronellen De- „rftotement, zeigt: die Redaktion will mit der Sache nichts zu thun 'Hen. Sehr begreiflich da«. Aber hat sie wirklich nichts damtt i" thun? Das Annoncen-Departement steht allerdings nicht unter Uv cw ldnung"! Reimer, Liebknecht, Vahltcich und Geib unterstützen den Antrag noch die folgenden ReichS'tagSabgeordneten: Krüger(Däne), Baron v. Schauenburg(ultram.), Sonnemann, Gerber(Elsässer), Graf von Waldcnburg-Zeil, Schröder, v. Köhler, Horn, Lang, Köllerer und Rußwurm(ultram.). Die Leibgarde des Fürsten Bismarck, die Na- tionalliberalen, und auch die„Fortschrittler« glänzen durch ihre Abwesenheit. > loun r-c»»«„uumw..---->------ ksr Redaktion, und bei Zeitungen, welckie Geschäft«- Annoncen und '----»---»>"—•„ tun---.!«.» niAt ji, Flamen ausnehmen, kann die Redaktion im Allgemeinen nicht den Inhalt der Annoncen und Reklamen verantwortlich ge- fifPSht werden. Wenn jedoch, wie im vorliegenden Falle, eine �»once bereits öffentlich als Schwindclavnonce gekennzeichnet, ja der Firma, durch welche sie auf den deutschen Markt gebracht �»d, als auf„Gaunerei" hinauslaufend denunzirt worden ist, y Sn ist es unzweifelhaft Pflicht der Redaktion, dafür zu sorgen, M die btwffende Annonce au« der Z-ltung entfernt, und daS sdblikum möglichst wirksam gewarnt wrrd, drückt dagegen die Re- ppunim mogua�l nnniaw»"4a,, 4444444 �ffivn ein Auge zu und läßt: daS geht bloß die Espedition an! j. ') sogenannt; sich selbst so nennend. — AuS Amerika schickt man unS den zweiten VierteljahreSbericht deS fungirenren Föderal-RathS an alle Sectionen der Nord- Amerikanischen Föderation. Wir entnehmen demselben Folgende«: Der Stand der Arbeit ist noch immer ein sehr betrübender. Die Arbeitslosigkeit war selbst während deS Sommers, wo Tausende ihr Brod beim Landbau suchen, so groß, daß die Rückwanderung der enttäuschten Arbeiter mach Europa unerhörten Umfang annahm. — Der Winter ist vor der Thür und mit ihm zieht erhöhtes Elend, erneuerte Noth in die Hütten und Kammern derjenigen, welche alle Lebens- und Gcnußmittel erzeugen, ohne den ihnen gebührenden Antheil daran zu erhalten. Die hungernden Arbeiter- mästen werden den Ruf nack Brod wieder ertönen lasten, aber wer wird ihn hören? Werden sich die Arbeiter wieder durch, von heuchlerischen Pfaffen und übersättigten Mastbürgern geleitete Suppenanstalten abspeisen lassen? Werden sie sich in eine neue TomptkinSquare-Knüppclei führen lasten? Arbeiter! Denkt nach über Eure Lage und lernet erkennen, daß neben dem Ruf nach augenblicklicher Linderung Eurer unver schuldeten Roth Ihr selbst Hand anlegen müßt, um der Wiederk-hr solcher trostlosen Zustände vorzubeugen. Denn diese Zustände der Roth und Enibehrung werden in immer gesteigertem Maße wiederkehren, wenn dre Ursache derselben: die Ausbeutung der Ar- beiter durch die Besitzenden, nicht beseitigt wird. Und diese Be- seitigung der Ursache aller gesellschaftlichen Uebel wird nicht er- reicht durch Petitionen an die bürgerlichen Behörden, durch Straßendemonstrationcn, Massenversammlungen und dergl. thea tralisches Zeug, sondern nur durch eine stramme Organisation der Lohnarbeiter, durch Vereinigung und Verständigung der AuSge- beuteten. Darum, Ihr Söhne und Töchter der Arbeit, tretet ein in Eure Gewerkschaften, bildet neue Gewerksvereine, wo nölhig oder schließt Euch den Sectionen der I. A.-A. an. Besprecht Euch über Eure Lage, tretet in Beziehungen mit andern Schw-stergesellschastea der Arbeite, klaffe, und schaffet so die handlungsfähige Verbindung der arbeitenden Massen. Ist diese hergestellt und der nothwendige Zusammenhang mit den Arbeiterorganisationen aller civilisirten Länder gewahrt, so wird eS an der Zeit sein, der AuSbeuterge- sellschast zuzurufen: Bis hierher und nicht weiter! und die Gesell schast neu aufzubauen aus der Basis der Arbeit und Gerechtigkeit. Roth, Elend und Arbeitslosigkeit aber haben keinen Boden in der neuen Gesellschaft der Arbeit!— Darum— Proletarier, organistrt Euch! Unsere Föderation hat im verflossenen Vierteljahr Zuwachs gewonnen. Es haben sich zwei neue Sectionen in Chicago ge- bildet, und von Milwaukee ist ebenfalls eine Sectio« angemeldet Die enzlisch Redenden sowie die ftanzöstsche Sectio» von San Francisco haben sich reorganistrt und allerwärtS scheinen die Sectionen neues Leben zu gewinnen, wie wir auch die beste Hoff- nung haben, endlich in den Neu-England Staaten Fuß zu fassen.— Die drei in San Frar ciSco bestehenden Sectionen haben ein Lokal-Com><6 gebildet, dessen Secreiär F. Entz. 22 Dupor t-Str. ist.— Dft Wichtigkeit der Gründung eines Organs in englischer Sprache wird ganz besonders von ihnen betont und vom F. R. anerkannt. — Der von den sozialdemokratischen ReichStagSabgeordneten gestellte Antrag auf Beurlaubung der inhastirteu ReichStagSabge- ordneten Bebel, Hasenclever und Most während der Dauer der ReichStagSsession hat die erforderliche Unterstützung von 15 Stimmen gefunden. Außer den fünf Antragstellern Hasselmann, — Der Redakteur der„Chemnitzer Fr. Presse", Meyer, wurde Sonnabend den 14. d. Mt«. vor daS Bezirksgericht zu Chemnitz geladen und dort nach erfolgter Gestellung in Haft ge- nommen. Die„Chemnitzer Fr. Presse", der wir diese Mitiheilung entlehnen, gibt einen Grund zu der Verhaftung nicht an. Weiter theilt die„Chemnitzer Fr. Pnsse" mit, daß Meyer in einer Reihe von Prozessen summarisch zu einem Jahr und drei Monaten Gefängniß veru, theilt worden sei. Wahrscheinlich also ist. daß Meyer wegen Fluchtverdachts in Haft genommen wurde. Womit aber die Chemnitzer Richter bei Meyer den Fluchtverdacht be- gründen wollen, ist uns um so weniger erfindl-ch, als zwei frühere Redakteure der„Chemnitzer Fr. Presse", Rudolph und Rohleder, die von denselben Richtern zu Freiheitsstrafen ver- uriheilt wurden, dieser Tage die Hast antreten wollen, woraus ersichtlich, daß sich dieselben bi« zur Erschöpfung deS Instanzen- zuges auf völlig freiem Fuße befunden haben. Natürlich wird Meyer gegen daS Rechtsverfahren der Chemnitzer Richter Einspruch erheben, denn waS dem Einen recht ist, rst dem Andern billig. Innere Partei-Angelegenheiten. Nachdem die Protokolle des Coburger CougreffeS an die Ver- trauensmänner verschickt sind, werden die Parteigenossen auf die Wichtigkeit, den dasselbe für jeden Parteigenossen hat, aufmerksam gemacht und aufgefordert, sich in den Besitz desselben zu setzen. Sollte irgend an einem Orte die Zahl der gesandten Exemplare nicht ausreichen, so werden die Vertrauensmänner ersucht, sich bei Nachbestellungen an den Unterzeichnetem zu wenden. Als Vertrauensmänner wurden weiter dem Ausschuß vor- geschlagen und sind von diesem nebst Revisoren bestätigt: Frankenberg: Ad. Rösch. Ronneburg: L. Zwicker. Luckau: A. Probst. Allstedt: C. Grunitz. Altona: C. Huthmann. G>yer: H. Repmann. Grimma: O. Steinert. Es sind noch immer Orte in der Partei, welche sür dieses Jahr keinen Vertrauensmann angemeldet haben. Die Partcigenoffcn dieser säumigen Orte werden ersucht, ihrer Pflicht baldigst nachzukommen. Hamburg, 16. November 1874. Der Ausschuß. I. A.: I. Auer, Breitestr. 3S. Aus Lörrach in Baden und Krumbach in Bayern sind im Lause dieser Tage an die dortigen Vertrauensmänner gesandte Briefe als unbestellbar zurückgekommen; die Parteigenossen ge- nannter Orte werden ersucht, dem Ausschuß umgehend eine ver- läßliche Adresse zukommen zu lassen. GewerksIenossenschastliches» Allgemeiner deutscher SchiffSzimmerer-Berein. Kamvurg. Hiermit bringe ich zur Anzeige, daß unsere Har- burger Kollegen pro Tag 4 Sgr. m-hr erzielt haben, und somit daS Tagelohn im Winter 1 Thalre ist, es war also früher 26 Silbergroschen. Bon diesem kärglichen Lohn büßten die Leute häufig noch dadurch ein, daß die Meister, unbekümmert um gutes oder schlechtes Wetter, ganz willkürlich die Arbeitszeit bestimmten. Unsere Harburger Kollegen sahen ein, baß sie bei einem Lohn von 24 Sgr. mit ihrer Familie nicht �existiren konnten, und faßten daher einstimmig den Beschluß, 4 Sgr. pr. Tag mehr zu fordern. Sie wählten eine Kommission vou 3 Mann und setzten den Meistern auseinander, daß sie bei einem Lohne von 24 Sgr., der sehr häufig noch geringer werde, mit ihren Familien nicht exi stiren könnten. Obgleich seiner Zeit ein noch jeyt existirender Schiff- baumeister zu Hamburg sich äußerte, daß die SchiffSzimwerleute keine Butter aufs Brod brauchen» da er auch keine Butter esse, so waren die Harburger Sch'ffbaumeister doch andere Leute, denn sie sagten, unsere Leute sollen kein trockenes Brod essen, und be- willigten sofort die 4 Sgr. mehr. Für da« Präsidium H. Große. >MetallarbcitergewerkSgenoffeusch«ft. "Nforzheim, 15. Nov. G werksgenossen allerorts!— Wie Ihr alle wißt, fand zu Pfingsten dieses Jahres ein allgemeiner Gewerkschaftskongreß in Magdeburg statt, wo die Vertreter der Arbeiterinteressen aus allen Gauen Deutschlands beisammen waren, um eine Union sämmtlicher Gewcrkschasten zu schaffen. E« hat sich auch die Mehrzahl sür dieses Projekt ausgesprochen und da- für gestimmt. Es wurde auch beschlossen, ein gemeinschaftliche« Organ(die Union) wöchentlich einmal erscheinen zu lassen und dasselbe obligatorisch einzuführen. Auch unsere Generalversamm- lung hatte diesen Punkt auf der Tagesordnung, der jedoch von Einigen bekämpft wurde. Unser Delegirter dagegen trat entschieden sür die„Union" ein und zugleich dafür, daß dieselbe auS Mitteln der GeweltschaftSkaffe zu bezahlen sei, wa« auch fast einstimmig angenommen wurde. Heute aber, nach Berfluß von einem halben Jahre, kommt unS ein UrabstimmungS-Formular zu, welches der- art verfaßt ist, daß die Mitglieder fast nicht anders können, als gegen die obigen Vorschläge zu stimmen. Wir fordern daher die Kollegen auf, nicht auf den Wunsch dieser etlichen Herren einzugehen, sondern für daS Wohl der Allgemeinheit einzustehen. Stimmt nicht gegen sondern für die Beschlüsse unserer Generalversammlung. Ist eS doch bei andern Gewerkschaften mögl-ch ein Organ auS Mitteln der GewerkfchaflSkasse zn bezahlen, warum bei uns nicht.? Mit Gruß Mehrere Kollegen! Nraunschweig. In Werdau ist Bevollmächtigter Julius Otto, Reichenbacherstraß- Nr. 301. Kassirer Bruno Miesel, Reichen- bacherstraße Nr. 181. Berichtigung. Die Wohnung deS Bevollmächtigten in Hannover ist nicht Kircherstraße Nc. 2. sondern Kirschenstraße Nr. 2. Alle Gelder sind an den Hauptkasstrer L. Meyer, Schoppen- stedterstraße Nr. 16 zu senden. Alle Bevollmächtigten werden ersucht, die statistischen Frage- bogen sofort einzusenden. Der Ausschuß. Allgemeiner deutscher Schneiderverein. Hießen, IS. Nov. Da die Urabstimmung nach Mittheilung in Nr. 132 deS„Volksstaat" ergeben hat, daß Gießen als Vorort für das neue Geschäftsjahr bestimmt worden, so geben wir daS Resultat der Wahl der Verwaltungsbeamten bekannt: Vorsitzender G. Miltenberger, Stellvertreter H. Roth, Schriftführer B. Klerx, Hauptkasstrer W. Lorch, Beisitzer O. Kölle. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß Einwendungen gegen diese Wahl innerhalb vier Wochen vom Tage der Veröffentlichung an gerechnet, eingereicht werden müssen. Sind nach Ablauf dieses Termins keine Einwendungen, die die Wahl rückgängig machen, erfolgt, so hat die Uebertragung der Vereinsleitung m vorge- fchriebener Weife baldmöglichst stattzufinden. Diesbezügliche Zuschriften werden an nachstehende Adresse erbeten. Mit Gruß und Handschlag I. A.: Balth. Klerx, am- Markt Nr. 7. He?«, 15. Nov. In Nr. 131 der„Cellischen Zeitung sich folgender sehr„geistreiche" Arsikel vor:„Ein deutliches An reichen für den sinkenden Einfluß der Sozialdemokraten ist der Ausfall der ReichötazSwahl im 14. sächsischen Wahlkreise, wo der Kandidat der Partei, der dort früher 6000 Stimmen erhalten W" Berlin Wahlverein der sozialdemokratischen Arbeiterpartei Montag, den 23. Novbr., Abends 3 Uhr:$ Hroße öffentliche Hlersammtung"Wf kn, in Grätz Salon, Brutmenstr. 140. L. hat, diesmal nur 3000 erhielt.„ES ist nichts schwerer zu er- 1 GesinomIgSgen?� S trifj tragen, als eine Reihe von guten Tagen." D'.e Wahrheit dieses �rwacn. Der Vorftand. lZI Dichterwortes erfahren heute auch die sozialistischen Arbeiter. Sie haben die glänzendste Lohnsteigerung zur wüstesten Agitation gegen den Besitz und das Eigenthum übcrdauvt benutzt, statt daß sie die Arbeiter zur Sparsamkeit und Mäßigung im Glück hätten anhalten sollen. Jetzt sind die fetten Jahre vorüber, die mageren(!) Berlin Gewerkschaft der Halzardmer. lj�. Sonnabend, de» 21. Novemoer, Abends 8'U Uhr 6er 81 Sittel, Andreasstraße Nr. 26: IL Alle Manu aus deu Posteu? Tagesordnung: Die Depuiirteu-Wrhl der städtischen Tischler-Kcanleml. w beginnet!, und in den Arbeiterkreisen selbst sängt die Entrüstung lasse. Die Mitglieder der Gewerischafi der Hsliarbeiter, welche der-«»t an.(?) Die Sammlungen für die Agitatoren, die vom Schweiße(!) städtischen Krankenkasse der Tischler angehören, werden dringend ersucht/ ihrer Brüder lebten, fanden an zu stocken,(?) und die Zxhl Derer i» der Versammlung anwesend in sein und sih ihr Anflrgebnch zn wird immer größer, welche einsehen, daß diejenigen sich den Kopf Sonntag zu reserviren, da die Gewerlschaft als solche bei zerschellen, die gegen die Grundlagen der Gesellschaft, Eißeitthum, einzutreten gedenkt und ihr Kaadidat Herr A. A chter ist. und Familie anrennen wollen,"— Weiter will ich'den Artikel„.Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung all- College., auf de« .............pO]lClt.'M w***•'** s? c ssMy'jsiMir®->!,»«..«.I'I.» «°»-i.,» Sch,eid„,°d>., Z il-» labrizirle, wirgt f.« d. Gewerkschaft der Schuhmacher. Keiköronn, 9. November. Das Parteimitglied und Mitglied der Gewerkschaft der Schuhmacher T. Friedrich Haug, seiner Zeit gemaßregelt in Bibers», soll durch Beschluß der hiesigen Mitglied- schaft eine öffentliche Rüge ertheilt werden, weil er neben anderen Verstößen die hiesige Hauptkasse um 21 st. hintcrgangen hat. Hang hat, statt sich nützlich zu machen, bei den hiesigen Kollegen den übelsten Eindruck zurückgelaffen. Da derselbe sich jetzt nach Karls ruhe gewandt hat, so halten wir es für Pflicht, vor demselben zu warnen. W. Haller, Bevollmächtigter. G. Haag, Schriftführer. Kumönrg, 16. Nov. An die Schuhmacher Deutsch lands! Ich fordere hiermit alle Votstände resp. die Vorsitzenden unseres GeweriS in den Städten, wo die ArbeitSnachweiSbureaus sich in unfern Händen befinden, auf, ihre Adreffeu baldigst an Unterzeichneten gelangen zu lasse». Da es nothwendig ist, daß in dieser Beziehung die engste Verbindung geschaffen werde, und um auch zu verhindern, daß, wie es jetzt der Fall, oftmals das Plakat eines Ortes auf deu Herbergen zerrissen wird, so wird von hier aus der Versand der hier eingereichten Adressen der Bureaus auf einem großen Plakat allerorts erfolgen.— Ich hoffe, daß Jeder sich dieser geringen Mühe unterzieht: nur die Orte können berück sichtigt werden, die bis zum 1. December dieser Aufforderung nachkommen. Mit sozialdemokratischem Gruß B. Mäbge, Nademachergang 53, III. Etage. Kstha. Wir bringen hiermit den Mitgliedern zur Kenntniß, daß in der Sitzung vom 12. d. M. die Verwaltung de» Beschluß faßte, daß jede Mitgliedschaft ohne Ausnahme vom 1. Dezember d. I. an monatlich für die Gewerkschaft mit der Hauptkasse ab rechnen muß. Die Verwaltung stützte sich hierbei aus§ 27 des Statuts. Uebelstände, wie sie in letzter Zeit vorkamen, bedingen diesen Beschluß. Da, wo der Beitrag unter 1 Thlr. beträgt, bitten wir das Geld in Briefmarken zu senden, und dieselben mit dem Formular in den Brief zu legen. Doch machen wir darauf aufmerlsam, daß dies nicht, wie eS schon vorgekommen ist, aus dem Briefe vermerkt wird, weil wir dieselben atS Geldbries nach träglich frantiren müßten. Beträgt der Beilrag an die Hauptkaffe über 1 Thlr., so bitten wir daS Geld nur pr. Postanweisung an unS zu senden, nicht aber in Briesmarken. 10, 20— 30 tßritj marken kann mau in Briefen sorglos einlegen. Die Krankenkasse wird nach wie vor vierteljährlich abgerechnet. Die Nr. 1 unseres CirkularS wird in die Hände sämmlticher Bevollmächtigten gelangt sein. Wir bitten nochmals, da« Unternehmen durch freiwillige Steuern kräftig zu unterstützen, damit statt 1000 Exemplare so viel gedruckt werden können, daß jede« Mitglied ein Exemplar erhält.— In Darmstadt ist der Verkehr im Gasthause„Zum wilden Mann", Ochsengaffe. Bevollmächtigter ist A. Meisel daselbst. Die Adrcffe des Vorsitzenden des Aufsichtsraths ist: I. Kirsten, Leipzig, Körnerstraße 15», 2 Treppen. Die des Vorsitzenden der Verwaltung: W. Bock, Gotha, FritzelSgasse 27. Die des HauptkassirerS A. Köllein, Gotha, HützelSzaffe 16. Mit Grußl Die Verwaltung. Kassel. Die Schuhmacher- Gewerkschaft dahier bringt ihren BernsSgenossen zur Kenntniß, daß das ArbeitSnachweiS-Bureau und BerkehrSlotal sich bei Herrn Bätz, hinter den Hallen, besindet, und macht den Mitgliedschaften bekannt, daß da« Reisegeld vom 1. Januar 1S75 zu erheben ist. Fr. Schmidt, Bev., Obermarkg. 3, b. Hrn. I. Grabe. dem Wahne, die soziale Frage sei, wie der Ausfall im 14. sächst schcn Wahlkreise bewiesen habe, ein todtgiborncS Kino. Wüßte der Hohlkopf, welchen Umständen die vereinigten gegnerischen Parteien ihren Wahlsteg zu verdanken haben, er würde vielleicht mit mehr Bot ficht seine Weisheit zum Besten gegeben haben. Sehen wir einmal zu, mit welchen Mitteln die herrschenden Klaffen ihre Wahlsiege erringen. Da spielt vor Allem der Geldsack eine Haupt- rolle. Die indifferenten Arbeiter werden theils mit Bier und Geld bestochen, theil« werden sie durch Androhung des Arbeits- Verlustes in Furcht gesetzt, theits auch werden ihnen glänzende Versprechungen gemacht. Siegen dann unsre Gegner, dann hat sich die Stimme des Volkes gegen die Sozialdemokratie entfchie- den. Für Siege, mit solchen Mitteln erfochten, danken wir; sie gleichen Niederlagen auf ein Haar. Die herrschenden Parteien wiffen sehr wohl, daß sie in ökonomischer Hinsicht die verschwin- dende Minorität im Volke bilden, und sie fürchten, und zwar nicht mit Unrecht, den Moment, wo die Majorität deS Volkes zum Bewußtsein Über seine sozial-politische Lage gelangt. Daher auch die verwerflichen, einer der guten Sache sich bewußten Partei unwürdigen Mittel, um über den Gegner zu siegen. Der Stribi- fax der„Cellischen Zeitung" aber, der die„Grundlagen der heutigen Gesellschaft" sür so fest hält, daß wir unS an ihnen die Köpfe zerschellen müssen,— er möge sich vorsehen, denn noch ist nicht erwiesen, ob unsre Köpfe zerschellen werden oder die Grund- lagen seiner Gesellschaft. Kkcnsöurg, 17. Nov.(Strike der Klempnergesellen.) Gestern stellten hier d'.e Klempnergesellen der Kochofen-Fabrik von Heinr. Jark die Arbeit ein wegen beabsichtigter Einführung einer neuen Fabrikordnung. Näheres später. ES ist Pflicht eines jeden rechtlich denkenden Collegen, deu Zuzug streng fernzuhalten, und bitten wir um gefällige Unterstützung. Etwaige Unterstützungen sind einzusenden an R. RosinuS, Angelburgerstr. 647, bei Hrn. Meier. SakzSurg� 12. November.(Warnung.) Obwohl wir schon dreimal die Statuten eines Arbeiter-FortbitdungSvereinS auSge- arbeitet haben, so besitzen wir jetzt noch keine Zeile, da ein falscher Freund(Alois Lindörfer anS Oberösterreich, angeblich Maschinen- schloffer) dieselben anstatt reinzuschreiben, wofür er bezahlt war, sammt den Stempeln entwendete. Auch nahm er die Gelegenheit wahr, von mehreren Arbeitern die Gesammtsnmme von 30 Thlr. und mehrere Bücher auszuborgen. Linvörfer hat sich von hier ohne Abschied entfernt; wir warnen daher alle Arbeiter vor dessen Freundschaft. Georg Erhard. GorrespoUSenzeR< Aus Kaden, 14. November. Fast alle süddeutschen Blätter haben von dem Prozesse, welcher der„Frankfurter Zeitung« au« der Besprechung der Rosenfelder Katastrophe erwachsen ist, Notiz genommen. Was sich indeß bei der Verhandlung vor der Strafkammer zu Frankfurt a. M. ergeben hat, ist zu umfangreich, als daß es die Tagesblätter in gehöriger Ausdehnung hätten bringen könne». Und doch sind die Ergedniffe des Prozesses wich- tig genug, um von dem gesammten deutschen Volke, vom Palaste bis zur Hütte gelesen und überdacht zu werden, denn in keinem Falle hat sich die Rücksichtslosigkeit des Militarismus gegen die Söhne des Volks so offen gezeigt als bei der Rosenfeldcr Kala- strophe. ES ist daher in unserem Lande, dem die Opfer auge- hören, vielfach der Wunsch ausgesprochen, daß die Prozeßvcrhand- lungen mit allen ihren Einzelheiten in Druck gelegt würden. Die Redaktion der„Frankfurter Ztg." ist diesem Wunsche bereitwillig nachgekommen und hat die Prozeßverhandlungen in einer Bro- schüre, welche in allen Buchhandlungen um den billigen Preis von 12 kr. zu haben ist, herausgegeben. So kann Jedermann Kenntniß davon nehmen, und wenn der Bürger sich unterrichten will, wie der Militarismus mit seinen Söhnen umgeht, so möge er diese Schrift in die Hand nehmen. Bitte. Heinrich Schenk, einer unsrer wackersten Parteigenossen, welchen nach seinen Mittheilungen seit der Maßregelung(siehe Fabrikautenspiegel in Nr. 56 deS„Volksstaat" vom v. I.) eine Chikane nach der andern traf, sah sich endlich gezwungen, nach seiner HeimathSstadt Plauen zu ziehen, wo er dauernde Arbeit zu finden hoffte. Aber auch dort traf ihn daS Unglück, bei der hier herrschenden WohnungSnoth nicht gleich eine Wohnung zu be- kommen, so daß die paar Thaler Geld, welche ihm von dem Erlös seiner Habseligkeiten übrig geblieben waren, bald ausgezehrt waren; auch ist eS ihm bei dem schmalen Lohn von 3— 3'/- Thlr. nicht gelungen, sich die allernothwendigsten Möbel zu beschaffen, so daß er selbst einer Bettstelle entbehrt. In Folge dessen sind seine Kinder krank, und er selbst leidet an einem hartnäckigen Ohrübel. Wir bitten nun die Parteigenossen, unserm Bruder mit einer kleinen Beisteuer zu Hilfe zu kommen; auch er trug bei jeder Gelegenheit sein Swerflein bei. Wir werden seiner Zeit im „Volksstaat" quittiren. Etwaige Unterstütznnzen vimmt entgegen Aug. Hartenstein, obere Forststraße, Plauen. JiiliuS Schmidt. Hermann Reiher. Franz Seifert. G. Hartenstein. Aug. Hartenstein. Nricskastea der Redaktion. Fr. G. in Eisenach: Der Verweis ist[uns leider abhanden gekommen.— Quittung der Expedition. B. Gldmmr Geringswalde Schr. 16 gr. Wchtr Hof Schr. 10 gr. Rttmr u. Tomp. München Schr. 5 thlr Schnetder- Kranten lasse hier Ann. 1 tblr. 5. Frwtd Markirch Schr. 22 gr. Brmn Frankfurt Schr. 6 gr. Schstr Berlin Ab. 8 thlr. Rhbch Hamburg Ann. l thlr. 15. Mllr bier Schr. 2 thlr. 15. 5. Arb.-Ber. Eonnewitz Ann. 13 gr. Kch bier Ann. 7 gr. 5, Schr. 4 gr. Insch Kiel Ann. 12 gr. 5. Mtzgr Hamburg Ann. 12 gr. 5. Lrz hier Schr. 2 thlr. 14. 5. TmtS Kecskemet Ab. 25 gr., Schr. 9 gr. Bmvn Nürnberg Schr. 25 thlr. >. Artern Schr. 7 gr. 5. Lngwgn Osnabrück Schr. 14 gr. Jag Slraßberg Schr. 1 thlr. 12. Schd Hanau Schr. 5 thlr. 6. Wbr Pforz- heim Ab. N. A.-Z. 2 thlr. �_ Zons für tSemaßregclte. Vom Arb.- Bild.-Verein hier(engl. Tursu«) 17 gr., v. Pp. Arteru 22 gr. 5, v. F. T. Görlitz 5 thlr.____ Für' die Abgebrannten in KermgSwalde. Vom Arbeiterverein Thonberg 1 thlr. 9. Anzeigen zc. Die rechts in s\ angegebene Ziffer Preis der betreffenden Annonce. Augslturg ist der Sozialdemokratische Arbeiterpartei. ssag, den 21. November, Abend» 8 Uhr: Versammlung im Gastbaus zum Blumenstöckl von Linder ftrüber Blosfeld), Eck« des Karrengäßl und der Jakobistraße, im ersten Stock. S« ist nothwendig, daß alle Parteigenossen erscheinen. Im Auftrage: 3. Endre«. s7s mit durchgediungcn und ersuche ich die Mitglieder am Sonntag alle aS Platze zu sein. D. O. sll] Berlm Verein der Sattler und BerusSgenossen. Sonnabend, 2l. Nov, bei Röcke, Evulmandantenstr. 20!� Geschlossene Mitglieder-Versammlung. Tagesordnung: Lokalkassen-Adrechnung, Abrechnung vom Kränzchen, wichtige Vereinsangelegenheiten. ff? Pünltlichi» Erscheinen ist nothwendig. Der Bertranensm. j „Berein Geselligkeit". Sonntag, den 22. November, Abends von 6 Uhr ab* Breslau Gesellige Zusammenkunft mit Aamen im Saale de» Hotels zur Nova, Grünebaumbrücke, 1 Tr. linls. Vati ___ Der Borstand. sW qj (§lOl)lis Montag, 23. Novbr., Abends°hz9°Ühr: Versammlunlt�, im Biertunnel(Kuntzsch).— Bortrag. Wahlangelegenheiten. Der Zi, tritt ist Jedermann gestattet._ D. V.[sV Hamburg J«ti Montag, den 23. November, Abend« 3'/, Uhr. Hansch's Klub-Lolal, Schaumburgeistraße: i n8 Große öffentliche Versammlung., Tagesordnung: Unsere Lohnverhältniffe. E. Breuel._ Vdnmllti t-a" Sozialdemokratischer Arbeiterverein. h® �/UlUUUi� Montag, d. 23. Nov., Abend« halb 9 Uhr: B e k 5 M sammlung in Tütge's kl. Saale.— T-O.: Die Schattenseiten Repräsentativ- System». Referent: R. Praast. J)>«o Gäste willkommen. Der Vorstand. Wtraß Allgemeiner deutscher Schneidervercin. z»gen 'ly Montag, d. 23. Nov., Abend» 8 Uhr: Be rsammlunDokur Petersstraße 15 bei Jacob(golduer Arm).— T.-O.: 1) Lortraz däiid d Herrn Fink. 2) Vereinsangelegenhciten. Vm? Gäste willkommen.___ D. B. Isi;n Leipjig uitlmgegeild•» GcwerkSgenoffenschast. fllau Montag, den 23. d. Mi».: Versammlung bei Fröhlich, Nikolaistiier straße 38.— Tagesordnung: 1) Urabstimmung über die gefaßten Wttrett schlüsse de« Magdeburger Gewetkschastskongreffes. 2) Borlesung. lijpj,. Wegen Wichtigkeit der Tagesordnung werden die Mitglieder ersuljp�. 10. sächsischer Wahlkreis. �ken! Die Vertrauensmänner der Partei im 10. sächfischeu Wahllre». Ue zahlreich zu erscheinen. sowie sonstige Parteigenossen an Orten, wo die Partei noch nicht org« nisirt ist, ersuche ich um schleunige Mittheilung ihrer Adressen, da Vb v ihnen eine wichtige Mittheilung zu machen habe. tah j Dresden._ A. Olto-Walster, Palmstraße 20, Part. Den Bei meiner Abreise von hier nach Mannheim sage ich allen h�d P sige» Parteigenossen ein freundliche« Lebewohl. �vkuv Leipzig, 19. Nov. 1874. PH.«och. s?�cht, Un erm Freund und Collegen Heinrich Sonntag zu seinem 32. Wieg�(g, feste ein dreifache» Hoch, daß e« bi«� nach dir 2. Küperwerkstatt, Ha�tgn,- burger Chausse Nr. 58, schallt. rw- Kiel, 21. November 1874. Seine Collegen.,..' '« l« wegen ein Fäßchen.(ImT � VerlobungS- Anzeige. �« Margarethe Mahl t Wilhelm Metzger. PW Hamburg, im November 1874.[lä'IMeti "L®1 ■dati ch. Ausverkauf! l Bei Aufgabe de« Jäleschäst» empfehlen wir unser Lager Feiner Filz- und Seidenhüte zu den billigsten PreiscuVigi Leipzig. Hulsubrik- Genaffeuschast, kleine Fleischergasse Lüpiich, Die Anion � Organ für die deutschen Holzarbeiter• � erscheint in Hamburg seit dem 1. Januar und anch im. nächsten OuuAu.. monatlich zwei Mal. 1, i Später laut Beschluß de« Magdeburger Gewerkschatt«- Congrene< wöchentlich ein Mal al» Organ der deutschen GrwerkSgenoffenschastcS-r�i Alle Postanstalten nehmen Abonnement« zum Preise von 4<2?? 3 pro Quartal entgegen. pbe sjS Hamburg. Verlag und Redaktion der„Union." Md( IIa,) fc Soeben ist erschienen: Volksstaat- l-? Fremdwörterbuch. Enthaltend mehr als 12,000 Fremdwörter mit zutreffender».»crftändlichcr Erklärung und genauer Angabe der richtigen Aussprache und Betonung der Wdrter. «ehestetöllgr., geb.kl/ztlgr. iixp.». vollsftaat. rV ttV; Verantwortlicher Redakteur: M. Preißer(Lindenau). Redaktion Hobestraße 4, Expedition Zeitzerstraße 44, in Leipsig, Druck und Verlag..der Genoffenschastsbuchdruckere! in Leipzig- e L a (s ? b it l l ii k i c 1