� Erscheint in Leipzig � �"Nwsch, Freitag, Sonntaz. n> istellungen nehmen an alle >chi Mnstalten u. Buchhand- ■ jjj,»gen des In- u.Auslandes. Jral Filial- Expeditionen !cce cdie Bereinigten Staaten: tt t F. A. Sorge, jgj, oi 101 Hohokfn, X. J. Ir iL Peter Haß, W. Corner Third and 'Wea str. Philadelphia. Abonnementspreis � für ganz Deutschland IL Sgr. pro Quartal. Monats- Abonnements werden bei allen deutschen Postanstalten auf den Lten u. 3ten Monat und auf den 3ten Monat besonders an- genommen; im Kgr. Sachsen u. Hrzgth. Sachs.-Altenburg auch auf den Iten Monat des Quartals& ö1/» Sgr. sou ÄrgimdersozialdemokrattschenArveUerparteiMd der internattomlenGewerksgengssenschasten. beh Inserate, die Abhaltung von Partei-, Bereins- und Bolkiversammlungen, sowie die Füial- Expeditionen und sonstize Partei- Angelegenbetteu betreffend, werden mit 1 Ngr.,— Privat, und Vergnügung«- ifea> Anzeigen mit 2'/, Ngr. die dreigespaltene Petit- Zeile berechnet. ?ad™i\ 140. Mittwoch, 2. Pezemöer.'°° 1874. Abonnements ans den„Volksstaat" ''�?den Monat Dezember zu ö'/z Groschen werden bei allen 'tatschen Po st an st alten, für Leipzig pro Monat zn bei der Expedition, Zeitzerstraßc 44, und bei Colpor- hjxsip Müller, für die Umgegend von Leipzig bei den Filial- miNlionen: für Volkmarsdorf, Reudnitz, Neuschönefeld w. ehr« Frau Friedrich, Anger Nr. o, für Connewitz 2c. bei :n Jpm, Bornaischc Straße 19, für Kleinzschocher und Um» lüÄtitb bei Fleischer, Nr. 87 daselbst, für Thonberg bei l � iungsspcditeur Zschau, Neurcudnitz 15, 1 Tr., für Plagwitz Lindenau bei Schuster, Mcrscburgerstr. 26, für Gohlis.'e. lfori Pcnkert, Hauptstr. 19, für Stötteritz bei Fr. Boge- srü«!' Hauplstr. 38, angenommen. wi �iir Berlin wird ans den„Lolksstaat" monatlich für > Ei�Gr. frei in's Haus abonnirt bei Trautmann, Mariannen- mg 4, vorn 3 Tr.; Rubenow, Brunncnstr. 34 im Laden; ktzncr, Elisabethkirchstraße 1; Vogel, Prinzcnstraße 61; i �'■ Schuster, Blnmcnstr. 36b, 4 Tr. vijs« � der untersten Stufe sah man den unglücklichen, auf Stücklohn der Redesteiheit? Nichts anderes als ein solcher Gebrauch der arbeitenden Mouchard Hirsch; auf zweiter Stufe den bürgerlich � Redefreiheit, welcher dem Urtheilenden mißfällt, Denjenigen, die die plc cirten Spion und»xent provocateur, City Kaufmann Fleury;! Macht besitzen, unbequem ist. In Ländern, wo die Redefreiheit auf dritter Stufe den diplomatischen Poiizei-Lieutenant Greif, und! besteht, in England, in Amerika, kennt man überhaupt einen Miß- auf der höchsten Stufe diejjrerßische Gesandschaft selbst, der er brauch der Redesteiheit nicht. Daß unbeschränkte Redefreiheit be- Der AbonnementSbctrag ist bei Bestellung zu entrichten. «d. iststr. )em «er. thulluußen Über den Kommunisten-Prozeß zu Köln. i vl>(Fortsetzung.) shre Eigenschaft als preußischer Polizei-Spion nicht in eng- 'ordi ln Blättern besprochen wird. Imandt." invii Flemy erschien auch Sonntag Morgen nicht. Dronke und . rich ündt begaben sich also am Abend wieder zu ihm, um unter ,mec. Scheine, als sei ihr Vertrauen nur im eisten Auaenblicke er- tten worden, seine Erklärung zu erhalten. Unter allerlei Zo- >Ngkn und Unschlüssigkeiten kam die Erklärung zu Stande. hcnllich schwankte Flemy, als man ihn darauf aufmerksam , a bte, daß er nicht nur seinen Familiennamen, sondern auch seinen gj.gr Äamen unterzeichnen mllffc. Die Erklärung lautete wörtlich S folgt: ■„An die Redaktion der„Kölnischen Zeitung". —' Der Unterzeichnete erklärt, daß er Herrn Imandt ungefähr inen Monat kennt, während welcher Zeit ihm derselbe Unter- >cht im Französischen ertheilt, daß er Herrn Dronke zum ersten- Uhr, �l Samstag, 30. Oktober d. I. gesehen. : Sai Daß Keiner von Beiden ihm Mittheilungen gemacht, die rpirk n Beziehung zu dem im Kölner Prozeß figurirenden Protokoll- Uch stehen. Daß er keine Person kennt, die den Namen Liebknecht -�gt, noch in irgend einer Verbindung mit einer solchen gc anden. London, 8. November 1852. Kensington. Charles Fleury.« Tronke und Imandt waren natürlich überzeugt, daß Fleury �.Kölnischen Zeitung« die Ordre zuschicken würde, keine Er »vg mit seiner Namensschrist aufzunehmen. Sie schicken seine mjSl ärung daher nicht an die„Kölnische Zeitung«, sondern an Tai 0� Sidneider II., der sie aber in einem zu vorgerückten Sta- (jjctil1 des ProzeffeS erhielt, um noch Gebrauch davon machen zu -- fleury ist zwar nicht die Heur de Marie der Prostituirten der ; g pisti, aber Blume ist er und Blüthen wird er tragen, wenn � nur Fleurs de Lys. Tie Geschichte des ProtokollbucheS hatte nicht ausgespielt. Sonnabend,' den 6. November bekannte W. Hirsch, von Harn !eui 3 1, an EideSstatt vor dem Magistrat zu Bow-Street, London, -ter. er unter Leitung von Greif und Fleury das in dem ea.»tr Kommunistenprozeß figur wende Originalprotokollbuch fw (S»t habe. ., Ms» erst Originalprotokollbuch der„Partei Marx«— dann ze tra d-s Spions Flemy— endlich Fabrikat der preußischen 3' hei, einfaches Polizeifabrikat, Polizeifabrikat vans pürase. ___ An demselben Tage, wo Hirsch daS Geheimniß des Original- »kovbuäeS dem engiiscken Magistrat zu Bow Street verrieth, nmli �ju anderer Repräsentant des preußischen Staates zu Ken- »n im Hause des Fleury damit beschäftigt, diesmal zwar ir gestohlene noch fabrizirte, noch überhaupt Dokumente, wohl .« seine eigenen Habseligkeiten in starke Wachslcinwand zu ver- � � i». ES war dies Niemand Anderes als Vogel Greif, Pariser Expel edenkcnS, der außerordentlicke Kourier nach Köln, der Chef lladt.� preußischen Polizei- Agenten zu London, der offizielle Dirigent ..Biysiifikation, der an die preußische Gesandschaft attachirte lZei-Lieulenant. Greis hatte von der preußischen Regierung den lterPS hl erhalten, London sofort zu verlaffcn. Zeit war nicht zu »>ten- «iie am Schlvffe von Epektakel-Opern die im Hintergrunde . Stiche, bisher von Kouliffen versteckte, amphitheatralisch auf- lstaatDrpe Scenerie plötzlich im bengal'schen Feuer glänzt, und in Menden Umrissen alle Äugen schlägt, so am Schluß dieser preußi- ' Polizci-Tragi-Komödie die verborgene amphitheatraliscke Werk- worin das Originalprotokollbuck geschmiedet wurde. Auf lamp eintgl >. eipziZ� ipziz- atrachirt ist. Seit 6—8 Monaten fabrizirte Hirsch regelmäßig, Woche für Woche, sein Originalprotokollbuch im Arbeitszimmer und unter den Augen des Fleury. Aber einen Stock über Fleury haus'te der preußische Polizei- Lieutenant Greif, der ihn überwachte und inspirirte. Aber Greif selbst brachte einen Theil des TageS regelmäßig im Hotel der preußischen Gesandschaft zu, wo er seiner- seits überwacht und inspirirt wurde. DaS preußische GesandtschaftS- Hotel war also das eigentliche Treibhaus, wo das Originalproto- kollbuch groß wuchs. Greif mußte also verschwinden. Er ver- schwand am 6. November 1352. Das Originalprotokollbuch war nicht länger zu halten, selbst nicht als Notizbuch. Prokurator Saedt bestattete es in seiner Re- plik auf die VertheidigungSreden der Advokaten. Man war also wieder da angelangt, von wo der Anklage- senat des Appellhofes ausging, als er eine neue Untersuchung ver- ordnete, weil„kein objektiver Thatbestand vorliege." (Forts, folgt.) Fremdwörter- Erklärung: Plenr de Marie, Marienblume (Name aus Sne's„Geheimnisien von Pari««); Pleura de I-ya, Lilien— das Symbol der legitimen Monarchie; Mus phraae, ohne Phrase, einfach. Liebknecht's Rede über den Antrag auf Beurlaubung der gefangenen sozialdemokra- tischen Reichstagsabgeoldneten. (Reichstagssitzung vom 21. November 1874.) Antrag:„Der ReichSlag wolle beschließen, den Herrn Reichskanzler zu beaustragen, derselbe wolle bei den betreffenden Bundes- regierungen dahin wirken, daß die wegen politischer Ver- gehen inhastirten ReichstagSabgeordneten Bebel, Hasenclever und Most während der Dauer der ReichStagssesfion auS der Haft beurlaubt werden.« Meine Herren, ähnliche Anträge wie der, welchen ich heute sUtU, fluv ichu« uiiyr|avy ai" vingauuiuieu, ui ver(jorrn aua- 1 dingS est der heutige verschieden, und aus dieser veränderten Form können Sie schon ersehen, daß ich die juristische Position vollständig aufgegeben habe, von welcher auS früher die Frei- laffung gefangener Abgeordneten beantragt wurde. Sie wurde beantragt auf Grund des Artikels 31 der Verfaffang. Ich bin aber zu der Ueberzeugung gekommen, welche auch die Majorität des Hausts hat, nämlich daß unter den Ausdruck„Strafver- fahren" bloS Untersuchungshaft fällt, und daß er nicht mehr gelten kann von der wirklich rechtskräftig gewordenen Haft. Aber trotzdem stehe ich doch dem Reichstage gegenüber wesentlich noch aus demselben Boden wie stüher; denn Artckel 31 legt es ja in das Ermeffen, in den Willen deS HaufeS, ob es seine gefangenen Mitglieder in Freiheit will setzen lassen oder nicht; wenn aber der Wille, die jetzt gefangenen Abgeordneten in Freiheit zu setzen, vorhanden ist, kann auch auf Grund dieses Antrages, ohne auf den Artikel 31 Rücksicht zu nehmen, die Freilassung verlangt werden. Meine Herren, der Antrag, den ich hier stelle, entrollt Ihnen ein Bild unserer deutschen Zustände. Die Fraktion, welcher ich und mein Mitantragsteller angehören, ist neun Mann stark, und von diesen neun Mann sitzen im gegenwärtigen Augenblick drei im Gefängniß, die drei» deren Freilassung wir beantragen. WeShalb sind diese drei Männer im Gesängniß? DaS muß ich hier deS Näheren darlegen. Ist etwa ein Hochverrath begangen worden hat die Sozialdemokratie, die man außerhalb deS Gesetzes zu stellen versucht, sich irgend hockverrätherische Handlungen zu Schul- den kommen lassen? Wir haben wohl in den letzten Jahren ge- hört, und Deutschland hat es erlebt, daß Fürsten entthront wor- den sind, daß durch daS Recht der Legitimität, durch daS König- thum von Gottes Gnaden ein Loch geschossen worden ist mit Kanonen, aber eS waren nicht Sozialdemokralen, welche dies ge- than, welche die alten Bundesverträge zerrissen, die Verfassung Deutschlands gewaltsam gestürzt haben. Und denjenigen, welche es gethan haben, ist nicht als Hochverräthern der Proceß gemacht worden, kein Staatsanwalt hat Anträge gegen sie gestellt.(Unruhe.) Man hat allerdings einmal gegen unsere Partei eine Anklage aus Hochverrath zu erheben versucht,— ich selbst bin dabei be- theiligt gewesen— 16 Tage hindurch dauerte die öffentliche Ver- Handlung nach langer vorausgegangener Untersuchung, und in dieser langen Untersuchung und dieser ILtägigen öffentlichen Ver- Handlung ist auch nicht daS Tüpfelchen über dem i an materiellem Thatbestand gegen uns zu Tage gefördert worden. Und obgleich man uns verurtheilt hat, hat doch die gesammte Presse Europas, ja man kann sagen, die öffentliche Meinung der ganzen cioili- sirten Welt sich dahin ausgesprochen, daß dieser Proceß nichts anderes war, als ein Tendenzproceß, in welchem wir, die Ver- treter der einen Partei, verurtheilt worden sind von den Ver- tretern einer anderen Partei, oder, um eS schärfer auszudrücken, wir, die Vertreter einer Klasse, der Unterdrückten, von den Ver- tretern der Klasse der Unterdrückenden, der Bourgeoisie, die auf den Geschworenenbänken gesessen haben. Denn leider ist nach unserer heutigen SchwurgerichiSordnung daS arbeitende Volk von der Schwurgerichtsbank ausgeschlossen: das Recht der Rechtsprechung liegt ausschließlich in der Hand der Besitzenden.(Gelächter.) stehen muß, wenn richtig beralhen werden soll, ist anerkannt durch unsere Verfassung, die für den Reichstag, für diese Stätte, abso- lute Redefreiheit und vollständige Straflosigkeit des gesprochenen Wortes festgesetzt hat. In der Verfassung ist aber doch dem Reichstag nicht Immunität für ein Verbrechen gewährt worden. Nein, meine Herren, man hat einfach anerkannt, daß eine wirk- liche B-rathung nicht möglich ist, wenn das Wort nicht voll- kommen frei ist. Wenn aber für den Reichstag die Nothwendig- kert, das Wort f.ei zu machen, anerkannt worden ist, dann muß man logischer Weise auch überhaupt für die Besprechung öffent- lich-r Angelegenheilen die vollste Redefreiheit als nothwendig anerkennen. Jedenfalls steht eine Thatfache fest: alle diejenigen Aeußerungen, für welche unsere drei Abgeordneten jetzt im Ge- sängnisse sitzen, wären vollkommen straflos gewesen, wenn sie hier an dieser Stelle gesprochen worden wären.(Heiterkeit.)— Sie lachen!— Sie kennen die Aeußerungen nicht; ich werde Ihnen jetzt die Worte, für welche unsere gefangenen Kollegen verurtheilt worden sind, vorführen. Zunächst handelt es sich um den Abgeordneten Bebel. Am 19. Februar und acht Tage später, am 26. Februar 1370, sprach er in zwei Volksversammlungen in der Umgegend von Leipzig, in Neu- Sellerhausen und in Gohlis. Wegen folgender Aeußerung wurde er in Untersuchung gezogen: „Der König von Preußen hat in seiner Proklamation vom 25. Juli 1870 dem deutschen Volke versprochen, daß, wenn der Krieg siegreich beendigt würde, die Frucht desselben die freiheitliche und einheitliche Gestaltung Deutschlands fein würde. Die Einheit haben wir nun zwar, es ist aber im Wesentlichen die Einheit der Kaserne und des Zuchthauses, (Gelächter) von der Freiheit aber ist nichts zu bemerken. ES ist eben hier wieder jdie alte Erfahrung, das alte Manöver �er�e�ayr,�e�e�sig5s! Mven,?re � in renn ach"maßgehalten werden. ES beweist ja auch die Geschichte, daß von Fürsten selbst Eidschwüre nicht gehalten worden sind.« Meine Herren, der wesentliche Inhalt dieser Aeußerung ist, ob- gleich eben gelacht worden ist, doch vollkommen richtig. Daß die Freiheit versprochen wurde, ist wahr, daß wir die Freiheit jetzt nicht haben, ist wahr,(oho!) und daß Deutschland jetzt wesentlich eine große Kaserne ist, und daß das NationalzuchihauS HeineS sich verwirklicht hat, ist eine Wahrheit, die wir alle fühlen.(Ge- lächrer.) Für Sie, für die Majorität, für die herrschende Partei ist eS natürlich kein Zuchthaus. Ich habe jahrelang im Gefäng- nisse gesessen, und ich kann Ihnen auS meiner persönlichen Er- fahrung versichern, ich hatte, als ich aus Hubertusburg kam, nicht die Empfindung, in die Freiheit einzutreten,— eS war mir, als käme ich aus einem kleinen Gefängniß in ein großes Gefängniß.(Heiter- keit.) Und daS Gefühl der Sicherheit, welches man im kleinen Gefängniß hat, fehlt obendrein in diesem großen Gesängniß. Dort ist man wenigstens vor Anklagen, vor Processen ficher, während man hier weiß: wohin man geht, wohin man tritt, sind Fallen gestellt, auf jedes Wort wird aufgepaßt und gelauert. Meine Herren, in der eben verlesenen Aeußerung Bebels sind Thatsachen enthalten, deren Richtigkeit kaum bestritten werden kann. Daß eine Beleidigung des Kaisers von Deutschland darin liege, wie die Anklage behauptete, ist von Bebel, einem Mann, welcher daS, was er denkt, den Muth hat auch auszusprechen, in der ent- schiedensten Weise in Abrede gestellt worden. Bebel sagt, er habe die Absicht sder Beleidigung nicht gehabt, und ich bin überzeugt, daß dies wirklich der Fall. Bebel ist außerdem der Verhältnisse in Deutschland viel zu kundig, nm den König von Preußen, den Kaiser von Deutschland, auch abgesehen von der konstitutionellen Fiktion, für die Zustände, die wir jetzt haben, verantwortlich zu machcn. Trotzdem, meine Herren, ist Bebel wegen dieser Aeuße- rungen verurtheilt worden und zwar zu neunmonatlichem Gefäng- niß unter Aberkennung seines ReichStagSmandatS. DaS Verdikt des Schöffengerichts, welches ihn verurtheilte, ist allerdings mora- lisch kasstrt worden durch ein höheres Verdikt, durch das seiner Wählerschaft, die Bebel wenige Monate später mit kolossaler Majo- rität, mit über 3000 Stimmen mehr als bei der allgemeinen Wahl, wiederum zum Abgeordneten gewählt hat. Ich komme jetzt zum zweiten unserer Abgeordneten, dessen Freiheit wir beantragen, Hasenclever. Derselbe machte sich im Juni 1873 in Zeitz auf einer Volksversammlung einer Beleidi- gung des Fürsten Bismarck schuldig; er wurde wegen derselben im Oktober 1873 in Zeitz in der ersten Instanz zu 25 Thalern Geldstrafe, in der zweiten Instanz zu Naumburg am 21. März d. I. zu dreimonatlichem Gefängniß verurtheilt und im Lauf des vorigen September verhaftet, obgleich die Eröffnung des Reichs- tags damals nach einigen Wochen schon erwartet wurde,— ein Beweis beiläufig, wie selbst bei so frivolen Anklagen das Mandat eines ReichstagSmitgliedeS von den Gerichten wenig gaachtet zu werden pflegt.— Ich kenne den Wortlaut der Beleidigung nicht, jedenfalls kann sie nicht sehr schwer gewesen sein, sonst würde in erster Instanz nicht blos auf 25 Thaler erkannt worden sein. Es ist ja auch eine sehr bekannte Thatsache, daß Fürst Bismarck, der sich hier einmal selber den bestgehaßten Mann genannt hat, jeden- falls der leichtestbeleidigte Mann ist, so daß Proceffe selbst wegen Nun, meine Herren, weshalb sind die drei Gefangenen, deren �..... Freilassung wir beantragen, im Gefängniß? Allefammt wegen der unbedeutendsten Aeußerungen von ihm angestrengt werden.— ioaeuannten Mißbraucks der Redefreiheit. WaS heißt Mißbrauch Seit September sitzt Hasenclever in Zeitz im Gefängniß. Ich komme nun zu dem dnttett. dem schwersten der vorliegen den Fälle, zum Most'schen Fall. Most wurde am 29. April d. I. unmittelbar nach seiner Rück kehr von der ReichStagesesston in Mainz verhaftet auf ein Tele gramm hin, welches von der Staatsanwaltschaft in Berlin, spcciell von Herr», Tessendorf, dahin geschickt war; er wäre, wenn er nicht eine ziemlich hohe Geldsumme hätte ausbringen können, per Schub nach Berlin trauSportirt worden; diese Schmach wäre ihm durch sein Reichstagsmandat nicht erspart woroen. Most sann darüber nach, welche Acnsterungen er in Berlin gethan haben könne, die ihm dieses, schroffe und harte Versahren zugezogen; es wurde ihm aber erst klar, als ihm hier in der Stadtvoigtei die Anklageur- künde zugestellt ward.— Nach achttägiger Gefangeuhaitung in Mainz wurde Most hierher gebracht, saß 10 Tage ungefähr in der Stadp Voigtei bis zum 16. Mai, wo die Proceßverhandlung gegen ihn und im gleichen Termin gegen zwei andere angeklagt- Sozial- demokraten stattfand. Es war ein förmliches Autovasö des staats- retterischen Fanatismus. Gegen alle drei Sozialoemokraten fun gut« Herr Tessendorf als Staatsanwalt. Ich muß, ehe ich weitergehe, noch einen Umstand hervorheben� welcher dem Proceß gegen Most einen ganz besonders gehässigen Charakter verleiht. Im Januar d. I., also mehrere Monate vor der Verhaftung Most'S, und mehrere Monate vor Begehung derjenigen Delikte, wegen deren er verhaftet ward, stand einer unserer Berliner Parteigenossen, Heinsch, vor Gericht unter der Anklage, ein Lied staatszefährlichen Inhalts verbreitet zu haben. Diese« Lied stand im sogenannten Most'schen Liederbuch, einer Sammlung von Gedichten, welche für Sozialdemokraten von Most herausgegeben worden ist. Wegen Verbreitung jenes Liedes beau tragt- Herr Tessendorf einjähriges Gefänguiß gegen Heinsch und that bei dieser Gelegenheit die Aeußerung, welche damals in den Berichten der Gerichtsverhandlungen veröffentlicht wurde:„dieser Herr Most ist, wie ich höre, ein sehr gefährlicher Sozialdemokrat, ich werde wohl gelegentlich einmal ein Hühnchen mit ihm pflücken" — Dieses„Hührichen" solltest, am 16. Mai,„gepflückt" werden. Die Anklage gegen Most lautete auf folgende Punkte:„erstens am 23. März d. I. hier iu Berlin in einer den öffentlichen Friede» störenden Werse verschiedene Klassen der Bevölkerung(oie Arbeiter, Besitzlosen, aus der einen und die Besitzenden aus der anderen Seite) zu G-waltthäligkeiten gegen einander öffentlich angereizt zu haben; zweitens am 13. April hier die dem preußischen, als stehendem, Hcere angehörigeu Militärpersonen in Bezug au; ihren Berus öffentlich beleidigt zu haben;— strafbar nach§§ 130, 185, 196, 200 und 74 des Strafgesetzbuchs". Beantragt wurde von Herrn Tesseudorf: zwei Jahre Gejäuzurß! Der Gerichtshof erkannte Most in Bezug auf den ersten Punkt für schuldig, dagegen der Beleldrgung veS stehenden Heeres für nichtschuldig und verhängte 1'/- Jahr Gefänguiß. DaS Urtheil muß ich mir erlauben, Ihnen theilweise vorzulesen. ersteuS weil eS den Thatbestaud selbst miltheilt u.,d zeigt, wie ab- solut unbegründet die Beschuldigung war, zweitens weit eS ein grelles Lech! auf die d.utsche Justizpflege wüst. Die inkriminirten Aeußernngeu, wie sie dem Urtherle zur lluteaage dienie», lauten wie folgt.„In der ersten Rede— ich citire wörtlich, ohne ein Wort ausznlassen— besprach der Angeklagte die Thaten der Pariser Kommune und äußerte dabei unter Anderem Folgendes: Die Kommunards vertheidigten sich mit größter Zähigkeit Weiber und Knaben bestiegen die Barrikaden und kämpften mit Heldeumuth. Selbst nachdem da Kamps ausgetobt übten die scheuSuchsten Thaten durch ihre verthlerten-sold- knechte. Weiber entblößten ihre Brust, um das tödtliche Ge- schoß zu empfangen, und riefen den Offizieren zu, daß sie sie bedauerten wegen ihrer Stlaveurolle. Die Kommune wurde uiedergeschlagen, die Gefangenen wurde» deportirt, und noch heute sind die Akten nicht abgeschlostai. Man glaube nichr, daß durch dies schreckliche Vorgehen die soziale Bewegniig in Frankreich aus der Welt geschafft sei. Bald wird das Volk wieder zu seiner Kraft gelangt sein. AuS den Kuochcu der Gefallenen müssen die Rächer erstehen. Es existirt keine Arbeiterfamilie in Paris, von der nicht ein Verroanbier hinge- mordet ist; alle werden das Gefühl der Rache in sich tragen; eine Generation wird heranwachsen, welche die Kraft haben wird, dem jetzigen Getriebe entgegenzutreten. Die Arbeiter- bewegung wurzelt tief in den heutigen Verhältnissen und er- streckt sich bereits über die ganze knltivirte Welt. Sie stößt den Gegnern mit jedem Jahre mehr Furcht ein. Wir wollen nicht Rache, sondern auf friedlichem Wege Erreichung unseres Zieles. Unsere Gegner haben eS in der Hand; sie haben die Wahl: Reform oder Revolution. Wie sich die herrschenden Klassen verhalten, gut oder schlecht, so wird seiner Zeit die soziale Frage gelöst werden. Hat die Kommune Fehler ge- macht, so beklagen wir eS. Warten wir ruhig ab; aber legen wir nicht die Hände in den Schoß, tra�e Jeder zur Ausklä- rung de» Proletariats bei, daß das Volk sozialpolitisch reis werde, und in dem Momente, wo für daS Volk die Gelegen- heit gekommen sein wird, seine Geschicke selbst zu leiten, diese Bewegung eine siegreiche sei.-- Was das Mrlitärgesetz betrifft, so ist bekannt, daß Moltke geäußert, in der Kaserne werde dem Volke erst die rechte Erziehung gegeben. Für diese Erziehung bedanken wir uns schönsteuS. DaS Drillsystem ist allerdings sehr gefährlich, weil dadurch der Geist des Mcn- schea sehr eingeschränkt wird und daS selbstständige Denken — wenige energische Charaktere ausgenommen— unterdrückt wird. In Betreff der allgemeinen Wehrpflicht ist nur zu be merken, daß Zeiten kommen können, wo daS Volk damit zu ftieden sein kann, wenn ihm die Regierung gelehrt hat, mit den Waffen umzugehen. DaS, meine Herren, sind die Aeußerungen, auf welche hin Most verurtheilt worden ist, und in den Motiven sind folgende Momente als belastend hervorgehoben. ES wird zunächst zugegeben, daß an sich diese Aeußerungen nicht strafbar seien— eS ist dies in der direktesten Weise im Urtheil ausgesprochen—; eS wird dann aber gesagt, Most könnte sich nicht auf die Lehrfreiheit be- rufen, weil die Leh.freibeit bloS für eine» Vortrag bestehe, der sich in den Grenze» ver Objekiioität, des Dokirluären halte, der also über der Zinne der Partei erhaben sei. In der mangelnde» Objektivität liege die Strafbarkeit. DaS, meine Herren, heißt meiner Ansicht nach einen geradezu monströsen Rechtsgrundsatz aussprechen! Mau erklärt: strasbar ist ein Lehrvortrag deshalb, der Welt, von den griechischen und römischen herunter bis zu Umständen halten wir eS für geboten, wenn die Revision unseren modernen Geschichtsschreibern! Ist Erner objektiv? Ist. zwei Beamten ausgeführt wird, erachten eS gleichzeitig für selbst der größre moderne Geschichtsschreiber, Buckle, vollständig heilige Pfli-bt der Arbeiter, sich selbst zu Hütern deS Gesetzt objektiv? Als Mann der Wissenschaft hat er seinen bestimmten machen." Warum nennt die„VolkSzcitung" keine Namen? W Standpunkt, und von diesem auS urtheilt er. Sind etwa die Geschichtsschreiber der Partei, welche hier die Majorität bildet, objektiv? Slnd sie nicht leidenschaftlich partütich? Ich nenne Namen wie Treitschke und Sybel. Meine Herren, es fällt mir nicht entfernt ein, denselben daraus emen Vorwurf zu machen; jeder Geschichtsschreiber wird parteilich sei», und jeder Vortrag über Geschichtsereignisse wird parteilich sein. Und wenn man in der Erkenntniß weitergeyt und eS M»st noch als erschwerend an- rechnet, daß sein Vortrag mit Erregtheit gehalten worden sei, nun so ftage iä> Sie: welcher von Ihnen, der über die jüngsten welthistorischen Ereignisse redet, wird reden ohne Erregtheit? Wer über die Ereignisse von 1370 und 1871 spricht, wird forgerissen von Begeisterung nach der einen oder anderen Seite. WaS für die Maiorität der sogenannte heilige Krieg war, das ist für unsere Partei die Pariser Kommune gewesen(lebhafter Wlderspruch),— dort hat daS Proletariat seine größte Schlacht geschlagen. Unsere Sache ist es, die dort verfochten wurde, und wir können von jenen Ereignissen nickt reden, ohne erregt zu sein, ebenso wie Sie erregt sind von den Ereignissen, bei denen Ihre Partei, Sie selbst direkt oder indirekt mitgespielt haben. Hier gilt der Grundsatz: „was dem Einen recht ist, ist dem Anderen billig;" Sie sind nicht objektiv, wir können eS wahrscheinlich auch nicht sein. Der Bortrag, heißt eö weiter im Urtheil, sei ein Partei- Vortrag. Wohlan, meine Herren, ist das etwa ein Vsrbrechea? Der Grundsatz, dächte ich, der im alten Athen galt, daß jeder Bürger Partei ergreifen müsse, ist jetzt thatsächlich in Kraft, und heutzutage, wo die Verhältnisse so gcfpaaut sind, wo wir Alle, sei es in der einen oder der anderen Richtung vordrängen, um daS Ziel zu erreichen, welches wir uns gesteckt haben, wo die neue Schöpfung, auf deren Grund Sie stehenj, großen Gefahren ausgesetzt, wo Alles in Frage gestellt ist, wo auS der alten Gesellschaft eine neue herauswächst, wo Princip gegen Princip steht,— w:e ist es da möglich, daß auch nur Einer, der wirklich Anrheil am öffentlichen Leben nimmt, sich fern halte von dem Partei- kämpf, sich frei halte von einem Parteistandpunktc? Nein, es ist nicht bloS Pflicht, Partei zu ergreifen; es ist heutzutage geradezu unmöglich, Partei nicht zu erzreifen. Weiter, meine Herren, wird Most in dem Erkenntniß ein Vor- wurf daraus gemacht, daß der Vortrag gehalten worden sei nickt vor einem unparteiischen Publikum, sondern vor Freunden, vor Anhai gern der Kommune. Es wird hier ein wahrhaft monströser RechtS�rundsatz auSgcsprocheu: daß ein an sich nrcht strafbarer Vortrag dadurch strafbar weide, daß er vor einem bestmimten Publikum gehalten wird. ES ist daS im Urtheil mit dürren Worten ausgesprochen. Ich werde dafür Sorge tragen, daß dieses Urcheil jedem der Herren Reichstagsabgeordneten mitgetheilt wird Es wird direkr ausgesprochen, daß nicht in sden von Most ge sprochenen Worten die Strafbarkeit liege, sondern in dem Charakter vir Zuhörerschaft, zu der sie gesprochen worden. Hätte der Vortrag vor Mitgliedern deS Reichstags, vor Mitgliedern der nationolliberalen Partei, überhaupt vor einem reichssreundlichen Publikum stattgehabt, dann wäre er nicht strafbar gewesen. Weil er aber vor sogenannten Reichsseindeu, vor Sozialdemokraten ge halten worden ist, darum ist er strafbar. Meine Herren� wohin kommen wir mit solchen Rechtsgrundsätzen? Nehmen«ie an fvvr iTreiischke., dem Sie.sicherlich kerne Reicksfeindlichkeit vor- werfen können, halt erneu Bortrag; ich, er» nvrolifcyer„Rerchs seind", gehe in diese:: Vortrag; dadurch, daß Herr Treitschke seinen Bortrag vor mir, einem„ReichSfeinde", hält, wird plötzlich der Vortrag des Herrn Treitschke nach der Logik der Berliner Herren Stadtrichter ein strafbarer!(Rufe: O weh!) Meine Herreu, ich habe zwei Monstrositäten angesuhrt; aber es kommt eine noch großartigere juristische Monstrosität in diesem Urtheil vor. Es wird ausgesprochen: Ale die schönste Rache hat der Angeklagte zur Erreichung uns-res Zieles den friedlichen Weg bezeichnet; er jhat aber, ankvüpsend an daS Zugefländniß, daß die Kommune auch Fehler gemacht hat, zwischen den Zeilen resp. den Worten durchlesen lassen, daß daS auch möglicherweise weniger sanftmüthig und weniger ideal ausfallen könnte, und daß die schlicßliche Lösung der sozialen Frage resp. die Art dieser Lösung von dem guten oder schlechten Verhalten der herrschenden Klassen abhängt. Es wird hier also direkt etwas zwischen die Zeilen gelegt. In den Zeilen, in den Worten sagt Most: wir wollen den fried lichen Weg, und zwischen die Zeilen, zwischen die Worte legen die Berliner Richter das Gegentheil von dem, was in den Zeilen liegt. Meine Herren, die Aeußerungen eines MauneS muß rch bcurtheilen nach dem, was er wirklich gesprochen hat, nicht nach dem, was er nicht gesprochen hat. Einen Vortrag kann ich nicht nach dem, waS zwischen den Zeile» oder zwischen den Worten steht, bcurtheilen, sondern muß ich beurthcilen nach dem, wa» in deu Zeilen, in den Worten steht. Mit demselben Rechte könnte ick zwischen de» Zeilen diese» UrtheilS lesen: wir Berliner Richter haben zwar dieses Urtheil zum Schein„von Rechts wegen", im Namen deS Gesetzes, gesprochen, aber iu Wirk lichkeit haben wir eS gesprochen, weil wir liebedienerisch glaubten, damit in gewissen Kreisen un« Gunst zu erwerben.(Lebhafte Unruhe. Murren.)— Meine Herren, ich sagte nicht, daß ich daS agc—(Gelächter) ich sagte, ich könnte das sagen mit demselben Rechte, mit welchem die Berliner Richter von Most gesagt haben, er habe zur gewaltsamen Revolution anreizen wollen. (Schluß folgt.) f Politische Nebersicht. — Kinderarbeit und Fabrikinspektion. Die Berliner „Volkszeitung" schreibt:„In den letzten Tagen haben in meh- reren Berliner Fabriketabliffemeuts Revisionen stattgefunden, welche hauptsächlich den Zweck gehabt haben, zu erforschen, in wie weit die Bestimmungen des§ 130 der Gewerbeordnung, wonach ju- gendlichc, zu regelmäßiger Beschäftigung angenommene Arbeiter bei der Polizeibehörde angemeldet werden sollen, zur Ausführung gebracht werden. Bei dieser Revision ist gleichzeitig darnach ge- orscht worden, ob die Arbeitgeber über die von ihnen beschäftigten �„ jugendlichen Arbeiter eine Liste führen, welche dem Gesetz: gemäß weil er nicht objektiv, nicht doktrinär ist; bloS dadurch, daß der! deren Namen, Alter, Wohnort, Eintritt und Entlassung aus der- Vortrag objektiv oder doktrinär ist, kann er der Stcasbarkeit ent-> selben enthält, in dem Arbeitslokal auszuhängen, und den Be ICl<<•»*« i rt rn nnfti-riia» C�iUQ- 1.* l sli. I»•... Qi �..._____<.. iö. tYrt:.... �.'x..a».• e'o w gehen. Dies ist um so monströser, weil selbst bei Behandlung entfernter Ereignisse, welche die menschliche Leidenschaft, weil sie weit hinter uns liegen, nicht mehr in« Spiel kommen lassen, der Vortragende nicht auf dem Standpunkte absoluter Objiktlvität stehen kann. Ich frage Sie, haben wir überhaupt eine objektive Hörden aus Verlangen vorzulegen ist. Wie uns mitgetheilt wird, scheint in einigen Fabriken nicht AlleS irr Ordnung zu sein(!!), wenigstens versichert uns unser Gewährsmann, daß die nicht an- gemeldeten jugendlichen Arbeiter in einer Fabrik, in dem Augen- blicke vom Werknieister zur Hinterthür hinausgeführt wurden, als Geschichtsschreibung? Nehmen Sie all: großen Geschichtsschreiber! der Zweck deZ Revisionsbeamten bekannt wurde. Unter solchen diese Ruckfichtuahme? Hier kann nur dieNamhaftmachung der setzeS-Ueber treter helfen. Man brandmarke derartige Fabrikanten öff Uch. Die Arbeiter können Vieles auch in dieser Hinsicht if aber man bedenke auch ihre Abhämsigkeit. Ein einfaches Ge daS �Gesängniß nicht unter vier Wochen wegen Verletzung Bestimmungen über Beschäftigung jugendlicher Arbeiter fefls würde die Herren am besten hindern, dem Gesetze ein„Schm chen zu schlagen". — Der Gesetzentwurf des schweizerischen Hände Departements über die Verhältnisse der Fabrikarbeiter erschienen. Die wesentlichsten Bestimmungen sind folgende: Arbeitstag für Erwachsene wird auf 11 Stunden, zwis 5 Uhr Morgens und Abends 7 Uhr jestgesetzl, an den Barak de den vor Sonn- und Festtagen darf er nicht wehr als 10 St den betragen. Nachtarbeit ist nur in Noty fällen und nur Zustimmung der Arbeiter gestattet. Bei FabcikatioaSzweizen, ihrer Natur nack ununterbrochenen Betrieb fordern, kann f gesetzte Nachtarbeit stattfinden. In jedem Falle ist amtliche willigung nöthig. Sie darf 2 Stunden innerhalb 24 Stuu! nicht übersteigen und für den einzelnen Arbeiter in der W ml nicht mehr als 6 Stunden. Eine Stunde Nachtarbeit gilt Nothfälleu bezüglich des Lohnes gleich zwei Stunden Tagard Frauen dürfen weder zur Sonntags- noch zur Nachtarb verwendet werden. Haben sie ein Hauswesen zu versorgen, sind sie eine halbe Stunde vor der Mittanspause zu eatla Vier Wochen vor und sechs Wochen nach der Niederkunst dil sie nicht in der Fabrik beschäftigt werden. Zum Reinigin Maschinen, welche im Betriebe sind, dürfen sie nicht vecwe werden. Kinder, welche da« 14. Allersjahr noch n zurückgelgt habe», dürfen nicht zur Fabrikarbeit wendet werde» und vom 14. bis 16. Jahre höchstens 6 den täglich. Schul- und Religionsunterricht darf nicht beeinn tigt werden, namentlich die Fabrikarbeit demselben nicht von gehen, alle Sonntags- und Nachtarbeit von jun Leuten unter 18 Jahren ist ausnahmslos unters Zu Arbeiten, die Staub erzeugen oder die Auwendung von ten erfordern, dürfe»! Kinder nicht zugelasse»» werden, ebenso» zum Reinigen von Maschlne», welche sich iui Gange besiedelt Der Gesetzentwurf enthält außerdem noch Bestimmungen über Fadrikeinrichtungen, Hasipflicki. der Fabrikbesitzer, sosern ein Keiler durch Verschulden desselben oder deS Bcvallmächtizreu töbtet oder körperlich verletzt wird»c.— DaS die Hauptpu Nach einer ZeitungSmiltheiluiig„erklären sich Summen aus Kr der Großindustriellen im Wesentlichen mit dem Entwürfe einver deu". Vorläufig setzen wir ein Fragezeichen dahinter. schweizerischen Großindustriellen müßten denn von ganz dercm Stoff sein als unsere deutscher!. — Der Lindwurm des Fabrikantenbundes, der den i wurm deS Sozialismus erlegen sollte, ist von einem tragikomi Schicksal ereilt worden. Gerade als er auf dem Punkte zu_ glaubte, seine Mission zu erfüllen, fuhr eiu äeus ex. rnachii auS den Wolken hernieder und riß den aus den Wolken gefall Lindwurm höchst unzcremoniöS auS der so glorreich begonfl und so vieloerjprelyenden Lausbahn. Der ckvus vx rnaclilua im Niemand anders, ans der Eentralausschuß deS Fabrikanrenbul in welcher dahinter gekommen war, daß Lindwurm in einer schw> ko> Stunde sich zu freigeistelnden Bemerkungen über Religion Halle Ti reißen lassen— ein enormes Bervrechen, das nur durch soso Entlassung gesühnt werden konnte. Der gefallene Lindwurm nun Muße, darüber nachzudenken, warum die Bourgeulsie bloß die irdische, sondern auch die himmlische Gensvarmerie ni hat. Wir würden untröstlich sein über LiudwurmS nicht ft Ende, denn der Maun hat uuS manch heitere Minute beb allein zum Glück lebt er in anderer Gestalt fort. Der Linda ist todt, eS lebt der Sparig-Eynern! — Nach Berichten aus Frankreich ist Blanqui gefäl erkrankt, und sollen die Aerzte ihn aufgegeben haben. Seit s jähr 1371 wird Blanqui, der den größten Theil seines Leben den Kerkern der OrdnungSparteien zugebracht hat, dekaul wider jegliches Recht und Gesetz von den B-rsalllern gefa gehalten— zuletzt in dem Cintralzefängn ß von Clairvaux. nun der greise Revolutionär den gegenwärtigen KrankheilSa überstehen oder ihm erliegen wird: der Name Blanqai ruf der Brust deS französischen Proletariats die Erinnerung an ganze Barbarei und Infamie seiner Feinde wach und wird vergessen werden, so lange es Arbeiter, so tanze eS Menschen FreiheitSlieve und Haß gegen daS Unrecht giebt. — AuS Amerika. DaS Bureau für Statistik in B< hatte früher behauptet, daß der Schulzwaug die Kindcrar ausheben würde. Trotzdem nun die Gesetze der einzelnen Sto gegen die Kinderarbeit, wenigstens auf Beschränkung dersü gerichtet sind(so heißt eS z. B. ru dem Gesetze für Niw-Hamps „Kein Kind unter 15 Jahren soll in einer Fabrik bescha werde», wenn es nichr wenigstens in jedem Jahre 12 Schulunterricht erhält; Kinder unter 12 Jahren müssen jäh 6 Monate die Schule besuchen"), so muß dasselbe Bureau Statistik jetzt berichten wie folgt:„Nach dem letzten Bericht ErziehungSratheS beträgt die Anzahl der Kinder zwischen 5 15 Jahren in dem(aus sein Schulwesen besonders stolzen) S Massachusetts 282,485; unter diesen besuchten 250,566 die ös lichen Schulen; 17,952 die anderen Erziehungsanstalten(> letzteren viele über 15 Jahre)." Es ist also sicher, daß 25, Kinder im Staate MassachussetS allein ohne a Schulunterricht aufwachsen, und die größte Anf dieser Kinder arbeitet in den Fabriken. In den ga< Vereinigten Staaten wachsen nach dem letzten Ce» 110,425 Kinder ohne allen Schulunterricht auf. Schulzwang steht nur aus dem Papier; eS gibt eine Macht über der Gesetzgebung steht; sie nennt sich Kapital. Die Kit arbeit wird nur sterben mit der heutigen Produktionsweise. Die Küfer(Böttcher) von der Internationalen Küfer- llniflk Ncw-Nork sind im Ausstand. Da die Arbeitgeber keine a» Arbeirer gefunden haben, so hoffen die Küfer auf Sieg Arbeiter haben eiu Comitä au daS„Board of Trade"(Hau1 amt) in New Vor! gesandt, um demselben die wahren Urs« und den Sachverhalt des StrikeS zu erklären. Die Küfer r *) Eigentlich„Gott au« der Maschine", ein, dem römische« 2jj! entnommener Ausdruck: eine höhere Macht, welche die Situation pl? und unerwartet ändert. i« 1 -1 :t i-b ferner Vorbeleitungen getroffen. eine Sooperatio Werkstatt zu er- der Privataiann oder ein Consortium von Brioatleuten Bapierzelv richten; das nöchige Kapital soll durch Aktien zu 25 Dollars ans- ohne vollständige Deckung, so fällt der Gewinn der P.piergelv- gebracht werden.— 3n Rolac der Aaitatioa niedrerer G»>.inri-ett-. , TO-----r---- I-- g<-» ewv<*/vUUi.V UU| gebracht werden.— In Folae der Agitation mehrerer Clgarren machervereine in New��rk liest der GesundheitSrath eine Untersuchung über die Fabrikation von Cigarren in den Woh- nungen der Arbeiter, sogenannte Hausarbeit, vornehmen, deren Sckädlichkeit das Arbeiierorgan Nsw-?)orks schon oft nachgewiesea hatü. Natürlich wurde die Untersuchung, wie fast alle derartigen Untersuä>u!.gen, schöufärberisch geführt, und die Doctoren behaupteten die Gesundh-it der Hausarbeit gegenüber der Arbeit in Fabriken, obgleich es I dem in die Augen springen muß, daß auch beim Essen und Schlafen den Tabake staub in die Lungen zu bekommen srhr schädlich wirken muß. Als einen besonderen Bor- ... tt.— xerruw-A-* a»-M- MW Hfirii' ,------ J,. I- I wv V�/ viA/rmt VC4.- Fabrikation einzelnen Privatleuten zu, während der Nachtheil, nämlich die B.'rtheuerung aller Produkte, die Gesammtheit, zum größten Theile also die Masse der Arbeiter trifft. Weiter! Wir sprachen bis jetzt nur von gewöhalichen Zeiten! Die Banken geben meist zwei Drittel ihrer Noten(wenn wir von dem Bank- gebäude nebst Inventar absehen) gegen hohen Zins ohne Unter- psaod an creditwürdige Geschäftsleute, sie thun das entschieden lieber, als daß sie Maaren beleihen, welch- Maaren in schlechten Zeiten auch ein schlechtes Unterpfand bilden würden. Icrthümer über Creditwürdigkeit kommen natürlich vor, doch das ist Neben- ...........,_____,.........„.—....... v»- fache, derartige Verluste werden durch den hohen Bankzins über theil der Hausarbeit entblödeten sich die Doktoren nicht, anzu- reich gedeckt, die Hauptsache ist, daß wer zu gewöhnlichen Zeiten führen, daß bei der Hausarbeit Kinder, welche noch zu jung cceditwürdig ist, es in Zeiten eine? unglücklichen Kciege« oder der wären, um ohne Aufsicht daS HauS verlassen zu können, gänzlichen Geschäftsstockung durch vorangegangene Ueberproduclion alte, arbeitsunfähige und kränkliche Personen, anstatt nicht bleibt. Also zu den Zeiten, wo Baukaoten am meisten zur der Familie zur Last zu fallen, zu deren Erhaltung bei Einlösung präsentirt werden, vermag auch die gut verwaltete Bank trügen. Schöne Humanität, welche die zartesten Kinder und die am wenigstea ihre Aeßenstände einzuziehen, vermag sie in Folge schwächsten Greise, die einerseits noch nicht gehen, andrerseits sich dessen am wenigsten ihren Verpflichtungen gegen das Publikum nicht mehr schleppen können, in daS Joch der kapitalistischen Pro- nachzukommen.— Die Banktheilhaber haben also ihren Gewinn duktion spannen will.— Am 1. Januar 1875 tritt daS neue durch die hohen Dividenden hinweg, die Gesammtheit büßt eben- Schulzwangsgesetz in den Vereinigte» Staaten in Kraft. Zur soviel als jene gewinnen, in guten Zeiten durch die Preissteigerung Charakteristik d.ffelben genügt die Bestimmung: Alle Eltern, Vor- der Waaren ein, der Arbeiter und kleine GischäjtSmrnn wird Münder u. s. w., die 8— 14jährize Kinder in Pflege haben, sollen außerdem durch das mit Bankcredit gefütterte Großcapital gedrückt, dafür sorgen, daß dieselben in jedem Jahre mindestens vier- und in schlechten Zeiten, die allerdings entschieden schlecht sein zehn Wochen unterrichtet werden.* Also 14 Wochen Schul- müffen, hat jeder Besitzer einer Banknote das Nacbsehen. Wer Unterricht genügen für Proletarierkinder!— DaS wird aber dann B:sitzer der Banknoten sein? Der kleine Mann, statistische Bureau des Staates MaffachuffetS stellt Untersuchungen penn der erfährt einige Tage over Stunden später wie der groß? fctr» 5TU n V. ti it vi /. i>»t WvfcaWav �--------':ir A w!-(Rplrfx.Hffämrtntt .----- 1- IT---------—---------- II-- üb?r die Wohnungen der Arbeiter an; daS Bureau gibt die Stbävlickkeit der schlechten Arbeiterwohnungen zu, welche durch die ungenügende Beschaffenheit der Nahrung noch erhöht wird. Be sonders schlagend in dieser Beziehung sind die großen Tenement- Häuser(eine Art Familicnhäuser) in New-Nork, die von Hab- gierigen Fabrikanten zugleich als Werkstätien benutzt werden. DaS Bureau sagt am Schluß:„Geringe Lebensbedürfnisse sind ebensowohl eine Ursuche als die Folge von niedrigen Arbeitslöhnen." Das stimmt mit dem ökonomischen Satz, daß, wenn die gewohnheitsmäßigen Lebensbedürfnisse der Arbeiter steigen, auch der Lohn steigt.— Ja Clay-County, JndianopoliS, hat ein allgemeiner Ausstand der Kohlenbergleute begonnen. Die Arbeiter, die an den Landungsplätzen das Aus- und Einladen der Schiffe besorgen(wegen der Schnelligkeit der Arbeit und der Schwere der Gegenstände gehört dazu eine Rresennatur, und kommen die Arbeiter sehr häufig dabei um ihre Glieder) werden einen schlechten Winter bekommen, da die Schiffskompagnien wegen niedriger Frachten die Löhne herabsetzen wollen. Eine noch schreck- kichere Arbeit ist daS Reinigen der Oefen in den Dampfern, in Kipsrfu* l.Ct-InCJ*'*** i 13/ 0'---i- m»»» vitifc|Uiitu/iv Steuer, denn cS ist eine Verbrauchssteuer, die sich keineswegs nach dem Verhältniß des Vermögens der Einzelnen richtet, doch daS wollen wir heule so genau nicht nehmen.— Fabricirt dagegen Geschäftsmann von der Bankcalamität. Die preußische Bank ist die beste aller deutschen Banken, denn außer der vorzüglichen Controlle und der vorsichtigen GeschäflS- führung, die indessen bei mancher anderen Bank eben so gut sein mag, muß die Bank die Hälfte ihres Gewinnes an den Staat abgeben. Auch die Banktheilhaber kommen dabei immerhin noch auf 2v pCt. Dividende. Der preußische Staat gewährt der Bank da« Recht, die dreifache Menge ihrer Deckungsmittel au Banknoten auszugeben, er giebt also, da er(vor der Müazresorm, welche das Münzrecht und die Papiergeld- Fabrikation dem Reiche überweist) naturgemäß der allein berechtigte Fabrikant von Münze uno Werth- zeichen war, durch Ueberlassung jenes Rechtes zwei Drittel des Be- triebScapitalS der Bank her, nur ein Drittel geben die Bankcheil- haber durch Hinterlegung von geprägtem und ungeprägtem Eoel- metall. Zu zwei Dritteln also ist der Staat betheiligt, aber nur die Hälfte des Gewinnes erhält er. Statt 20 pCt. von jenen 4J pCt. Gewinn gcbühien ihm daher Lö'/z pCt. und den Bank- theilhabern gebühren statt 20 pCt. nur IZ'/s pCt. Gewinn für das eingelegte Capital. Die ll'/a pCt. D.fferenz sind ein Geschenk �........,............ l,-----—'* I......'-W I V%»» f � w_ r..........-U T— V..J.. welche die Arbeiter gleich nach dem Erlöschen hinein müssen, um an die Banktheilhaber auf Kosten der Gesammtheit.— So ist's den Ruß und die Asck-e herauszuholen. In einer solchen Lage bei der preußischen Bank, bei anderen Banken kommt der Staat müsseu sie viele Stunden in einer Hitze von 100-120 Grad nicht besser weg. CelsiuS(Fahrenheii) arbeiten, wobei ihnen die Schuhe zusammen- Die Ungerechtigkeit dieser Zustände, die allmälig immer mehr schrumpfen und sie sich durck den Warme- und Kältewechsel bald und mehr im Volke erkannt worden ist, hat den BundeSrath zu die Auszehrung holen. Dabei steht sich ein solcher Arbeiter einem bessernden Vorschlage veranlaßt. Er beantragt eine Steuer durchschnitlich nicht besser, wie ein anderer. von 1— 5 pCt. auf die ungedeckten Banknoten, und der Fiaanz- minister Camphausen befürwortet diese Steuer, indem er ganz naiv e>.. bemerkt, daß sie der Billigkeit entspreche, da sie mit dem üblichen Dkl �pnUtgrsry.l.»Ilvllls. Zinsfüße übereinstimme. Der Finanzmiuister denkt dabei natürlich K— z. Nack Angabe de« Finanzministers Camphausen existirten nur au die fünf Procent, mit dem ein sehr kleiner Theil der au?- im September d� I. circa 141'/, Millioueu uuzebeckter Baukuoteu gegebenen und sämmtliche noch auszugebende ungedeckten Banknoten in Deuffchlaud, worunter circa 73 Millionen aus die preußlsche Bank besteuert werden sollen, denn daß jenes eine Procent, womit der kommen. Die Banken sind Privatlnstitute, auch wenn sie z.B. den größte Theil der ungedeckten Banknoten, nämlich 113'/» Millionen Titel„König!. Preußische Bank" führen, insofern nämlich, als ein Thaler besteuert werden soll, kein üblicher Zinsfuß rst, das weiß überwiegender Theil. bei der preußischen Bank die Hälfte deS Ge- natürlich der Herr Finanzminister. Wir persönlich stud auch über- winncS, den Anlheilhaberr: der Bank zukommt. Der Staat ge- zeugt, daß der Herr Finanzminister in gutem Glauben diesen Be währt niiter seiner Aussicht gewissen Banken daS Recht, eine Art weiSgrund beigebracht hat, um so recht vor Äugen zu führen, daß Papiergelb, nämlick Banknoten, zu fabriziren„ud sie wie baares auch die sünfprocmlige Steuer nicht zu hoch ist, aber unglücklich Geld in eine, durch daS Gesetz respeklirten, durch die Nachfrage gewählt ist der Vergleich mit dem Zinsfuß immer, denn er läßt begrenzten, aber da« eigene Vermögen weit übersteigenden Menge ven Uneingeweihten vermulhen, daß wenigstens mit einer fünf- auszugeben. Nehmen wir an, daß, wie es meistens ist, ein procentigen Steuer der Gesammtheit ihr Recht geschehe. Fünf Drittel der auSgegeberten Banknoten durch baar Geld und durch pCt. zahlt der Grundbesitzer, der ein Capital von zwei Dritteln Gold und Silberbarren gedeckt ist, so haben die deutschen Banken des Werthes aus sein Grundstück aufnimmt, die doppelte Höhe ca. 70iVio Millionen Thaler Metall in ihrer Venvahrung und aber vom eigenen Vermögen bekommt überhaupt Niemand geborgt, gaben dafür 212�ro Millionen Thaler Bantnoten aus, von denen und auf ein Jahrzehnt erst recht nicht, und zu 5 pCt. vollends sie also 141'/, Millionen, wenn alle Banknoten zur Umwechslung nicht. Bankzins ist bekanntlich viel höher und wird gewöhnlich prätentirt würden, nicht direkt einlösen könnten. Tyaisächlich ist nur aus ein Vierteljahr gewährt. Zwischen Staat und Bank- Papiergeld im Handel und Wandel bequem, und es riskirt in gesellsckast besteht überhaupt nicht das Verhältniß eines Darleh nS aewöbn'lrchen Zeiten Niemand dabei, da er das Geld ja schnell gegen Sicherheit, sondern der Staat ist, wie oben nachgewiesen, wieder auSgicbt. Theilhaber an der Bank, und zwar mit zwei Dritteln des Be Da» deutsche Reich hat sich mit der im Verhältniß zu der tricbScapitaleS. Verschenken soll die Staatsverwaltung nichts, denn Summe der Banknoten sehr kleinen Ausgabe von 40 Millionen sie ist Mandatar der Gesammtheit; wenn daher nicht überhaupt Tbalern begnügt, es existirt daher ein Bedürfniß nach dem Irans- die Association zwischen Staat und Großcapital innerhalb eng be- vorlabeln Papiergeld und nach der einmal zur Gewohnheit ge- grcnzter Zeit gelöst wird, so gebührt mindestens den/ Staate der wordenen Menge von Zahlungsmitteln. Deshalb werden die ihm zukommende GeschäftSantheil. Die armen Banktheilhaber der Bar.krwtcn zu deren Annahme Niemand verpflichtet ist, eben so preußischen Bank müssen sich dann mit 13'/» pCt. begnügen, das ami aenowweu wie die gesetzlichen Zahlungsmittel, nämlich die ist eben BanquierSgewinn, mit dem auch andere solide BanquierS lStaatS-'i Cassenscheiue und da« gemünzte Geld. Dazu kommt, und Banken, welche kein Recht der Notenausgabe haben, zufrieden dast die Banken ihre Noten als Darlehen ausgeben au BanquierS, sein müssen.— Ja, wären noch in dem Bankgesetzmtwurf die aroste Kansleute und industrirlle Unternehmer, die ihnen vermöge ungedeckten Banknoten durchweg mit 5 pCt. besteuert, so ginge rdrer GeswästSlage credilwürdig zu sein scheinen. Geld auf bloßen daS bei der preußischen Bank noch an. Dann hätte dieselbe statt Kredit und wenn eS auch gegen hohe Zinsen ist, wird immer der 40 pCt. Gewinn von hinterlegt-m Metall, da sie aus die utiv ivwwi v»»mw Y" vv M*'»miuiv«. gern genommen, zumal da diejenigen, welche eS entleihen, schon Zw-if-ch-' Menge' Nown'ö'pCll Stmern geben"'müßte''"nur'noch wissen e« loS zu werden. S» kommen die Banknote» in den Klem- 30 pCt. Gewinn. Und bsiebe dann die Bestimmuna dak sie d� verkehr und in die Hände des Arbeiter«. Die Meisten kennen Hälfte de« Gewinnes an den vreunilcken nv.r' gar nickt den Unterschied zwischen dem StaatSpapiergeld: den an daS Reich abgeben müß-e. bestehen darm kämen!us dsi Bank- Casscnschernen, und dem Prrvatpapiergcld: den Banknoten, obwohl theilhaber 15 pCt. DaS wär e» in,>n--n„„a v»Ä die Bank ihn n beide Sorten fortwährend durch die Hände laufen. Nur ihnen gebührt, doch d/s mZn � � � die Cassenscheinc sind' gesetzliche Zahl«?g-mi.tZl gar m�nche'r mensAichen Dwge so genau n?cht nehm n�Äch Der Staat und dre Banken vermehren also durch ihre Scheine nicht mit 5 pCt., sondern„i», � und Noten da« umlaufende Geld. EineStheil« schaffen sie sich einem Procent sollen die ungedeckten Banknoten� beste" ett w� selbst dadurch einen Gewinn, denn sie leihen ihr Papiergeld gegen 113'/» Millionen Thalcr ungedeckter Banknoten sind ZiuS au« oder verwenden cS zu Gewinn(worin der ZrnS steckt) dem Entwürfe nach nur mit erneu, einriren Wvnr-nViH bringenden Unternehmungen, ohne andere Kosten zu haben, als versteuern. � 0,11 nnem""»lgen P"„nt zu den verhältnißmäßig sehr unbedeutenden für Herstellung des Papiergeldes; aus der anderen Seite aber vertheuern sie alle Ver- brauchSartikel, denn deren Preis richtet sich nach dem Verhältniß der gesuchten Waare zu dem vorhandenen Geloe. Der Bevöl- Allgemeiner deutscher S kerung, soweit sie an der Geldfabrikation keinen Antheil hat, wird Nerkin, 24. November. Den MiLlr?d,>rn ja t- also durck die Fabrikation jedes Papiergeldes, seien eS Banknoten, an, daß die Controllkommission sich konsiituirt h-,f s-ien es Cassenscheiue. ein Vermögen entzogen eS wird ihr ganz besteht aus: A. Biesel, H. Geßler I Äba« A Wnhl Ä eigentlich der Brodkorb Hölzer gehängt.- Fabricirt der Staat A. Reimann. Briese:c. sind an Unterzeichne wn m'rLeu Ä Papiergeld, und zwar zu Zwecken, welche der Allgemeinheit zu Bevollmächtigter bei der hiesigen Mitalwdsckaft isi ar Stelle Gute kommen, so fließt schließlich der Gewinn wieder in den A. Wendt'S da« Mitglied H. Lü dicke, alte I cabür 9 mnf,Th ft Säck-l des Volkes; das StaatSpapiergeld ist dann eine Steuer, gewählt. Reisegeld zahlt I. Labas, Sebasttanftr 4S" aufgebracht zu nützliche» Zw-cke», es rst immerhin eine schlechte Collezen! Ein nen-S Verwaltung«! rhr beainnt' Blicken wir fi/4t____ c. ff ÜCrfloffillC. fo v./:--ÖLlUiJu WLl (Schluß folgt.) Gewerksczenossenschaftliches. ---:--- v- ..... vegmai. ouain w.r «rrück aus das verflossene, so können wir, wenn anch nur ein kteiner Theil unserer Wünsche erst realisirt ist, doch einen Fort- schritt in der Entwickciunz unserer Gewerkschaft toastatiren. Di? Kass.'nvttyaltnlsse sirtd trotz der ungünstigen Verhältnisse, in d-nea Ivir leben, immerhin erfreulich zu uennen; die Mitgliedschaften nab-il nch, wenn auch nicht in dem Maße, wie wir es wänsch-n vermehrt, und alle Stnkes, welche als BereinSsach: erklärt wurden' nad ohne AnSuahme vortheithaft für uns aasgefallen Em klarer Beweis, daß wir vereinigt Ales, vereinzelt Nichts sind Daher Coll-g-n, ist es heilige Pflicht jed-S Einzelnen, wo Mitgliedschaften epistiren, immer neue Mitglieder heranzuziehen, wo keine Mitalied- schaften sind, solche zu grünoen. den b-st-henoen Frcho-reinea klar zu machen, daß eine bloS lokale Vereinigung nickt im Stande ist, etwa errungene Vortheile auf die Dauer fest zu halten und oaß es daher besser ist, wenn dieselben sich uns anschließen,'damit wir bald der Kapitalmacht als geschlossene Phalam gegenüber treten können, um unsere Menschenrechte geltend zu machen Hüten wir uns jedoch vor übereilten StrikeS, denn nichts schadet un, mehr, als selbst zugezogene Niederlagen, sie entmuthig-a vi- Einen und halten die Anderen zurück, uns beizutreten; wo aber ein Strike unvermeidlich und gerechtfertigt ist, da ist eS Eyrensach' des Vereins sowohl als jedes einzelnen Mitgliedes, mit ganier Kraft für den möglichst günstigen Erfolg einzutreten. Durch Verlegung des Ausschusses nach Gießen und die Agitation der dazu befähigten dortigen Mitglieder werden hoffentlich unsere süddeutschen Brüder sich zahlreich unS anschließen, zumal die Krankenkasse ein lange gefühlte« Bedürfniß befriedigt und daher als AgitationSmlttel unsere Bereinigung erleichtert. Tone Jwer seine Schuldigkeit und der Erfolg kana nicht ausbleiben. Mit Brudergruß und Handschlag Im Austrage der Berliner Mitgliedschaft: A. Reimaun, alte Jakobstraß- Nr. ö. Hof 3 Treppen. Gewerksgenossenschaft der Maurer und Zimmerer Yrauuschweig. Gewerksgenossen aller Orlen! Hiermit unter- baeilen wir Euch das neue Kranken- und Begräbnißkass-nstatut wie dieses schon von uns in Nr. 132 de«„Volksstaat" anuekiia' digt wurde, ebenfalls zur Urabstimmung. Laut Protokoll der Csburger G-neraloersammlung wurde beschlossen, daS Kranken- kassenstatut mit dem der B-gräbnißkasse zu verbinden und da« Invaliden- und Aiterveasorgungs Statut wegfallen zu lassen, w'il letzteres auch bis jetzt noch keine Anwendung gefunden hat Mit Ausarbeitung obigen Statut« warde Leipzig beauftragt Eine dort gewählt- Commission. bestehend aus 5 Mitgliedern, hat nun nach G-neralversammlungöbeschluß all- wesentlichen Punkt-, wie UnterstützungSnormen, Höhe des Eintrittsgeldes und der Beiträge Unterstützungsdauer u. s. w. unseres bisherigen Statuts wieder ia das neue aufgenommen. Es würde überflüssig sei», dieses» ach nll-n einzelnen Paragraphen hier aufzuführen, da diese Bestir»/ münzen jedem Mitglied- bekannt sein müssen. Verbessert haben nun die Leipziger Genossen insofern, als auf Seite 1 ein Reoec« stehen soll folgenden Inhalts:„Der Beitretende erklärt au' Ehrenwort, daß er an einer unheilbaren Krankheit nicht l-ide k' sollte später nachgewiesen werden, daß diese? doch der Fall war', so verliert derselbe alle Ansprüche an die Kasse. Dieses hat der Beitretende eigenhändig zu unterschreiben." Ferner ist ein V'r- haltungS-Reglemeut für Krank? beigefügt. Die Verwaltung'si mit beiden Punkten völlig einverstauden und hält cS daher für überflüssig, letztere wörtlich folgen zu lassen. Em anderer Paragraph, welcher m dem bisherigen Statut fehlte, ist in folaeader Fassung von der Commission beigefügt:„Jedes Mitglied, welche« länger als 4 Wochen restirt, wird der Unterstützung verlusiw" Prinzipiell ist dieses auch nach unserer Anschauung richtig, aber bw Commission, welche nochmals aus Antrag der Verwaltung ge- wählt wurde, entschied sich dafür, bei Steuerresten bis zu 2 Monat Unterstützung zu gewähren, jedoch diesen 2-monatlich-n Steuerrest an derselben abzuziehen und für länger Restrenve keine Unter- stütz ung zu zahlen.— Dieses, Genossen, ist also der erst- Punkt worüber w r Eure Entscheidung wünschen. Wecker nun ist über die Verbindnng der Kranken- mit der Begrätmißkasse selbst nur ein einziger Paragraph in der Vorlage enthalten, welcher heißt- »Bei eintretenden Todesfällen verpflichten sich die Mitglieder der Kra.ikeiikasse zu solivarischer Beihütse, und wird au die Hinter- lassenen eui Beervigungsgeld von 16 Tbalern ausgezahlt. w-lck-S —--u u u---- Wethes durch Extrasteuirn aufgebracht wiro. Wenn innerhalb 4 Wochen dieses Geld l icht erhoben ist, so verfälli dasselbe zu Gunsten der Kasse. Nach genauer Erwägung deS vorstehenden Paragraphen sagten wir ui.S, daß eine Verbindung beider Kassen auf dies- Weise und auch überhaupt unzweckmäßig sei, venu an manchen Orten, so auch hier, gibt eS Begräbnißkassen, zu denen auch Mitglieder von uns gehören; will man nun diese zwingen, sofort auch in unsere Kasse einzutreten, so ist dies-S schon au und für sich unzerecht- fertigt. Ferner soll nach diesem Paragraph daS BeerdigunzSgeld durch Extrastenern aufgebracht werde». Davon sind wir entschie- dene Gegner, denn wie cS mit dem Zahlen von Extrasteuern über- Haupt aussieht, wird Jeder, der die Arbeiterbewegung einigermaßen kennt, zur Genüge wissen. In erster Linie müßte die Kranken- tasse, da dieselbe solidarisch haftbar s-in soll, immer erst zahlen, und da könnt? e» ganz leicht der Fall sein, wenn mehrere Tode«- fälle rasch hinter einander folgten, daß die Krankenkasse finanziell ruinirt wird, ehe auch nur die Hälfte der ausgeschriebenen Extra- steuern eingegangen ist. Ferner würde auch die Unterstützung von 15 Thalern für unS in Braunschweig nicht einmal für das ein- fachste Begräbniß reichen, da ein solches hier sich mindestens auf 18 Tyaler stellt, und diese« dürfte auch wohl noch in andern Städten der Fall sein. Vorstehende Gründe, sowie auch noch manche andere, welche hier näher zu erklären zu weit führen würde, bestimmten nnS, nochmals eine Commission zu wählen, welche sich dafür entschied, beide Kassen getrennt zu halten, und legt dieselbe Euch nunmehr ein nach unserer Anschauung zweck- entsprechendes Begräbnißkassen-Slatut vor: Statut für die Begräbnißkasse der G.werkschaft der Maurer und Zimmerer und für die Arbeiter verwandter Korporationen beiderlei Geschlecht«. tz 1. Die Begräbnißkasse der Gewerkschaft der Maurer und Zimmerer-c. ist eine Vereinigung nach den Grundsätzen der Leben«- versicherungS-Gesellschaften. Dieselbe bezweckt, bei Tovesfällen ihrer Mitglieder an deren Hinterbliebene eine nach§ 5 sestgesetzte Unterstützung zu gewähren. s 2. Der Beitritt zu dieser Kasse ist jedem Mitgliede obiger Genossenschalt sowie dessen Frau gestattet insofern dieselben die in diesem Statut enthaltenen Bestimminge» für bindend anerkennen und deren Erfordernissen G.nüge leisten. tz 3. Jeder oder jede Beitrittsuchende hat diesen Wunsch, entweder persönlich oder durch Bevollmächtigt-, den hierzu ge- wählten Personen in den allwöchentlichen Mitgliederversammtungeil anzuzeigen. Der Anmeldung ist genaue Angabe der Vor- und Zunamm des genauen Atters und der Wohnung beizufügen. Jeder oder jede Aiifnahmesuch-nde Hai bei der Anmeldirrg ein Eintrittsgeld von 2'/- Gr. zu erlegen, das Demjenigen zurück- gezahlt wird, dessen Aufnahme verweigert werden muß. Ärmel- düngen ohne Erlegung des Einschreibegeldcs b leiten unter ilck- fichtigt. Z 4. Jeder oder jede Anfnahausueteude muß diSpösitionS- fähig und nach den gewöhnlichen Begriffen gesund sein, in Zweifel- hasten Fällen wird ein ärztliches Zeugniß verlangt. Den A>zt bestimmen jedoch die Mitglieder am Orte. ß 5. Die Unterstützungssumme beträgt s) IS Thaler und d) 20 Thaler. Jedes Mitglied ist zu einem jährlichen, und zwar monatlich zu entrichtenden, von dem Eintrittsalter und der Unter- fiützungSsumme abhängigen Beitrage verpflichtet und zwar nach Maßgabe folgender Tabelle: Bei einer UnterstiitzungSsumme von a. 15 Thlr. b. 20 Thlr. pro Monat, pro Jahr, pro Monat, pro Jahr. Zahlen Mitgl. unter 30 b. m. 30 Jahren 1 gr.— pf. 12 gr. 1 gr. 4 pf. 16 gr. Von 31—35 Jahren 1„ 4„ 16„ 1„ 8„ 20„ ,, 36— 40„ 1 ff 6 ff 13„ 2„— ,, 24„ « 41-45„ 1„ 10„ 22„ 2« 4„ 28„ » 46—50„ 2«—„ 24„ 2« 8» 32„ Mitglieder über 50 Jahre haben bei ihrem Eintritt für die Jahre bis auf 50 Jahre zurück nachzuzahlen. § 6. Die Entrichtung der Beiträge geschieht an den Kassirer der am Orte tesirdlichen Krankenkasse in den Mitgliederversaiiim- lungen sowie auch in dessen Behausung. In beiden Fällen ist die Beibringung des Quittungsbuches unerläßlich. § 7. Tie Mitgliedschaft und damit alle Rechte an diese Kasse verliert daS Mitglied, welches a) mit mehr als dreimonatlichen Beiträgen im Rückstände ist, d) bei seiner Anmeldung über Ge- sundheitSzustand, Alter u. s. w. wissentlich und absichtlich falsche Angaben gemacht hat. § 3. Die Unterstützungssumme wird an die Hinterbliebenen rechtmäßigen Erben deS Verstorbenen nach Beibringung des Tobten- scheines von dem Kassirer sofort ausgezahlt, und zwar nach folgen- den Bestimmungen: Ist der oder die Verstorbene 6 Monate in der Kasse, so erhalten deren Hinterbliebene Va» bei 12 Monaten '/a und bei 18 Monaten daS Ganze der versicherten UnterstützungS- summe ausgezahlt und kann diese auf keine Weise mit Beschtag belegt werden, ebensowenig haben Ortsbehörden, Heil- oder Ver- sorgungSan stalten Ansprüche an dieselbe. Sind keine rechtmäßigen Erben vorhanden, so fällt das Geld an die Kasse zurück.' Auch ist letzteres der Fall, wenn innerhalb 4 Wochen die Hinterlassenen des oder der Verstorbenen die Unterstützungssumme nicht erhoben haben. § S. Die Gesammtvcrwaltung dieser Kasse übernimmt die BorortSverwaltung obiger Genossenschaft und sind die Kassirer der einzelnen Orte verpflichtet, sämmtliche eingegangenen Beiträge alle viertel Jahre an den Vorort zu überliefern und zwar streng nach folgende» Terminen: am 15. April, 15. Juli, 15. Oktober und 15. Januar. Ucber alle eingegangenen Beiträge wird alle halbe Jahr im Genossen schastsorgan Rechnung abgelegt, jährlich auf der Generalversammlung. § 10. Glaubt sich ein Mitglied in seinen Rechten benach- theilrgt, oder gehen überhaupt Streitigkeiten unter den Mitgliedern aus diesem Statut hervor, so entscheidet jzurächst die Majorität der Mitgliederversammlung des OrtS, in weiterer und höchster Instanz die Generalversammlung. Der Rechtsweg ist unzulässig. Genossen! ES ist nun an Euch, über diese» Statut in Euren nächsten Mitgliederversammlungen zu dcbatriren und zu erwiigcn, in wieweit ihr mit demselben einverstanden seid. Die dieSbczüg- lichen Resultate von allen Orten erwarten wir in 14 Tagen, höchstens 3 Wochen, danut das Statut gedruckt und spätestens bis zum Neujahr die Begräbnißkasse gegründet werden kann. Da nun so wie so neue Statuten gedruckt werden müssen, so sollen Statut und Quittungsbuch beider Unier stützungskassen in ein Buch zu- fammengefaßt werden. Es wurde solches schon aus der Chemnitzer Generalversammlung am 7. und 8. Juni 1873 beschlossen, konnte aber wegen voriäthigen Materials bis jetzt nicht ausgeführt wer- den. Also nochmals Genossen: baldige Mittheilung Eurer An- sichten. Mit Gruß. Für die Verwaltung: H. Rieke, Geschäftsführer, Schöppevstedterstraße 50. DaS Abonnement auf die„Union" ist bereits bestellt und geht die nächste erscheinende Nummer allen Mitgliedern zu. Da ich nun den Mitgliederstand an einigen Orten nicht ganz genau weiß, so kann eS vorkommen, das stellenweise Exemplare über- zählig sind, anderntheilS auch wieder welche fehlen; in beiden Fällen ist sofort Mittheilung an Unterzeichneten zu wachem Ob daS Blatt jede Woche erscheint, oder bis Neujahr nur alle 14 Tage, darüber Mittheilung später. D. O. Berichtigung: In Nr. 132 deS„Volksstaat" betreffs Urab- stimmung zum Z.Punkt muß eS heißen:„Wurde mit Majo- rität beschlossen, schon für die nächste Generalversamm- lung zu gelten," und nicht:„Wurde ebenfalls für die nächste Generalversammlung zurückgestellt." D. O. Achtung! Die Petition um Aufnahme der Bauhandwerker in da» Hastpslichtgesetz muß auS allen Städten bis spätestens Sonnabend, den 5. Dezdr., an die Redaktion des.Pionier", Berlin, Waldemarstr. 56, eingeschickt sein, damit sie noch in dieser Session dem Reichstag übermittelt werden kann. Otto Kapell. Ztiehzen, National-Oekonomische«....... Thlr.—.—. 5 —— Die bürgerliche Gesellschaft........—. 1.—, -- Die R-ligirn der Sossaldemokratie. 5 Kanzelreden—. 2.—. -- Das Wesen der menschlichen Kopfarbeit....—. 15.— Z'ouai, Dr., ABT des Wissens sür die Denkenden...—. 1. 5. Uichhoff, Int. Aib.-Assoziation.........—.5.—. Engels, F., Zur Wohnmrgsftage. 3 Hefte.....—. 4. 5 —— Die Vakunisten an der Arbeit.......—, 1, 5. -- Der deutsche Bauernkrieg.........—.5.—. Erinnerung an die letzten Maitage 1871(Gedicht)...—.—. 6 Freund, 2., Thaten und Namen.........—.8.—. -- Titanen u. Pygmäen.......... 1. 18.—. Lkneratobjlimmiingslisle des deutsch. Reichstag« v. 136?— 73—. 20.—. Hastpslichtgesetz vom 7. Juni 1871........—.—. 3. Hepner, Ad., Meine 3'/aj3ärjge Leipziger Polizeicampagne—. 6.—. Herr Höhmert und seine Fälschungen der Wissenschaft, be- gangen in seinem Buche:„Der Sozialismus und die Arbeiterfrage"..........—. 8.-. Hillmann, Die internal. Arbeitcr-Sissoziation 1864—71, ihre Geschichte, Programm und Thätigkeit.....—. 1. 5 -- Praktische Emanzipanonswinke.......—. 1. 5 Hirsch, Die angeblichen sozialen Theorien und die wirklichen Bestrebungen deS Herrn Baknnin......—. 2.— Jacob i, L, Es weide Licht(Poesie)........—.5.— Jarobii, Joh., Das Ziel der Arbeiterbewegung....—.2.— Jnaugural- Adresse der Internationalen Arbeiter-Assoziation v. 28. Spt. 1864........... 1.— Ein Homplot gegen die Intern. Arb.-Ai'soziation. Au« dem Französischen übersetzt von Kokosky.....—. 12. 5 Krasser, Dr. F., Anti- Syllabu«(Gedicht)......—.—.5 —— Ceternm censeo(Gedicht)........—.—*5 Lange, Arbeiterftage............. 1.10.— LassaUe, F., Uebcr Verfassungswescn........—.2.— —— An die Arbeiter Berlins 2. -- Offenes Antwortschreiben..... 1, 5 -- Fic&te's Philosophie...........—. 3.— -- Arbeiterlesebuch............—.2. —— Arbeiterrrogramm...........—. 2. 5 -- Die Wissenschaft und die Arbeiter......—. 3.— -- Eriminalprvieß, III. Instanz........—.3.— -- Der italieniiche Krieg und die Ausgabe Preußens.—. 8.— —— Franz von Sickingin..........—. 12. 5 -- System der erworbenen Rechte....... 5.—. —— Die Feste, die Presse sc..... 2.— -- Bastiat Schulze............—.6.— -- Erwiderung auf eine Rccenfion der Kreuzzeitung über das Buch„Herr Bastiat-Schulze"......—. 1. 5 -- Indirekte Steuern...........—. 4. -- Macht und Recht............—.—. 5 -- Düsseldorfer Prozeß...........—. 2. -- Julian Schmidt der Literarhistoriker.....—. 12. ö Leipziger Hochverraltzsprozetz........... 1.—.— Liebknecht, W., Zu Trutz und Schutz.......—. 2.— --- lieber die politische Stellung der Sozialdemokratie.—. 1. 5 -- Zur Grund- und Bodenftage........—.5.— -- Wissen ist Macht— Macht ist Wissen(2. Auss. im Druck)—. 2. Lissogarey, Rouge et Noir, revue de la politique semaine, le nnmero..............—.5. Marr, Das Kapital. 2. Aufl.......... 3.—. -- Der XV III. Brnmaire des Louis Bow'varte...—. 15.— Zllast, Kapital und Arbeit...........—. 5.— Ntto-Walster, A., Allerhand Proletarier. Eine Hansgeschichte—. 5.— -- Rienzi. Drama in 5 Auszügen.......—. 5.— -- Am Webstuhl der Zeit. Soz. Roman..... 1.—.— Photographien von Maren, Marx, Lassalle, Feuerbach, Bebel, Liebknecht, Hepner, Engels, Geib, Dietzgen, Most, Vahlteich, Bracke, Walster, Job. Jaeoby, Garibaldi, DeleSclnze, Ferro, Rossel, Mi liiere, Blanqui, Baillant, ilrumieux, Courb-t, Leo Frankel ro-z in Bifitenkarien formal...............—. 2. 5 -- Gruppenbilder(Tableoux) der sog. Wiener, Braun- schweizer, Leipziger und Pester Hochverräther..—. 2. 5 —— in Kabinetformat...........—. 6.— --'in Groß-klvlio(Lassalle, Brustbild)...... 1.—.— pretzgesetz vom 7. Mai 1874..........—. 2. 6 ProlokoU de« Stuttgarter Kongresse« 1370.....—. 1. 5 -- de« Dresdener Eongresse« 1871.......—. 3.— —— des Eisenacher Eongresses 1873.......—. 2.— —— des Coburger Eongresses 1874.......—. 3.— -- Holzarbeitercongreß zu Nürnberg 1873....—. 2.— -- des Baseler Eongresses 1863........—. 4.— -- des Schweizer Ardeiter- CongresseS zu Ölten...—, 2. 5 -- de» Schweizer Arbeiterbnnde« zu Winterthnr...—. 5.— Zlathgeber liir Sewerbtreibende.......... 1. 5.— ! Kevibirte Landgemeindeordnung für Sachsen.....—. 9.— „ Ktäbteorbnung............—. 14.— Eininghausen, Sozial-demokratische Abhandlungen, 5 Heft«—.18. (1.— 4. Heft ü 3 Ngr., 5. Heft 6 Ngr.) Höckel, Sachsens Erhebung und das Zuchthaus zu Waldheim—. 10.— Zack, Unsere Schulen im Dienste gegen die Freiheit...—.6.— Schauer, A., Festrede, gehalten am Gründungsfest der Metall« arbeiterschast zu Dresden, den 3. September 1372.—. 1.— Schöll, Dem Andenken Feuerbach«.........—.2.— Serna-Solowiewitlch, Unsere russischen Angelegenheiten, über- setzt von S. L. Borkheim........—. 2.— Zpezialkarte von Sachsen...........—. 9.— Stamm, Sozialistisches Wahlprogramm.......—. 1.— Statuten der Internationalen Arbeiter-Assoziation...—. 1.— Hahtteich. Der Deklamator(Gedichtsammlung in Ls. 1. Heft—. 1. 5 Holkskaat-Kaleiiber für 1874..........—. 2. 5 -- für 1875................ 3. 5 Nalksstaat-Zremdwörterbuch........ j f-'"jj Mohnungsfrage. Ein soziale Skizze........—. 2.— Zimmermann, L. R., Psaffenpeitsche. 2 Bde., ä....—. 18.— ?fB. Vorstehende Schriften werden nur gegen baar oder Postvorschuß abgegeben. Anzeigen zc. Die rechts in s s anzegebene Ziffer ist der Preis der betreffenden Annonce. QflJrtSliWr'- Sozialdemokratische Arbeiterpartei.? Samstag, den 5. Dezember: Bersammlung bei H. Bierbrauer Linder, ehemals Bloßfeld, Jakobioorstadt. _______ I. A: G. Stollberg.[4] Altona Sozialdemokratischer Arbeiterverein. Donnerstag, den 3. Dezember', Abend«>/z9 Uhr: Ber- ammlung im„SchuhmacheramthauS" Tagesordnung: Besprechung d-r Agitation und Verschiedene«. Zu vollzähligem Besuche ladet ein_ Der Vorstand.[51 i,» Metallarbeiter- Gewerkschaft. Sonnabend, dm S. Dezember, Abends halb 9 Uhr, bei Macke, Auguststr. 80: MonatSversammlung, behufs Kassenabrechnung und Revifionsbericht.— Neue Mitglieder werden aufgenommen.' Bitte Alle pünktlich zu erscheinen. P. Müller, so) Dresden Metallarbeiter- Ge wer lschasl. Sonnabend, den 5. Dezember, Abends halb 8 Uhr: Stiftungsfest"WU im Saale der„Eentralhalle." Vorträge, Concert und»all. Das Tomite. slbj Sozialdemokratischer Arbeiterverein. Donnerstag, den 3. Dezember, Abend« halb 9 Uhr: Werfammtung in der„Lrtjotung". Kohestraße, (Vordere Lokalitäten.) Tagesordnung: Sozial-pol� Wochenbericht. Referent: Kuufchmann. — Diskussion über da« Gmossenschaftswesm. Pünktlichem und zablreichem Erscheinen siebt entgegen D. B. ftss Leipzig Metallarbeiter. Schlosser, Schmiede. Klempner re. Montag, den 7. Dezember, halb 9 Uhr Abends: Allgemtine Bersammlnng in Zeidler'S Restanration. Windmühlenftraße Nr. 7. Tagesordnung: 1) Was bieten die Gewerkschaften für Vortbeike?— 2) Die AnSiperrung dir Braunschweiger Siqarrenarbeiter und Cigarren- arbeiterinnen. Reserent: PH. Wiemer au« Magdeburg. Einem zahlreichen Besuch sehen entgegen Die Einberufer. slOs Neuschönefeld Metallarbeiter. Schlosser, Schmiede, Klempner:r. Sonntag, dm 6. Dezember, Vormittags halb 11 Uhr: Allgemeine Versammlung im„Bergschlößchm." Tagesordnung: 1) Wa« bieten die Gewerkschaften für Vortbeike?— 2) Die Aussperrung der Braunschweiger Eigarrmarbeiter und Tigarrm- arbeiterinnm. Reserent: PH. Wiemer ans Magdeburg. Einem zahlreichen Besuch seben entgegen Die Einberufer. slOs Thonberg Sonnabend, dm 5. Dezember, Abends halb 9 Uhr: Allgemeine Versammlung im Gastbaus„zum Thonberg." Tagesordnung: 1) Wa« bieten die Gewerkschaften für Bortheile?— 2) Die Aussperrung der Brannschweiger Eigarrmarbeiter und Tigarrm- arbeiterinnen. Reserent: PH. Wiemer au« Magdeburg. Einem zahlreichen Besuch sehen entgegen Die Einbernfer. slOs Zur Beachtung. Wir ersuchen die Leser unsre« Blattes uns die'Nummern 9, 15, 17, 21, 24 diese« Jahrgang« zukommen zu lassen, da dieselben vergriffen . sind, wir sie aber nothwendig gebrauchen. Die Fillalexpeditionen werden ersucht, alle überzähligen Exempl. von Nr. 129 un« retourzusenden. Die Expedition de»„Volksstaat." Der Unterzeichnete sucht als Ärlbgießcr, gleichviel Dreherei oder Gießerei, Beschäftigung und bittet Parleigenossm, wo solche Beschäftigung vorhanden, ihm Nackricht geben zu wollen. Am liebsten wäre ein Ort, wo man gleichzeitig für die Partei toätig sein könnte. Tbatcmutb, Allerheiligmstraße 2, Erfurt. sl2>/-,s Rouge et Noir. Rexne de la semaine politique par Lissagaray. Parait tons les samedis.— Prix 5 Groschen le Numero. Die zwei ersten Nummern find nschimm und zu haben in der Buch- Handlung des„Volksstaat."_[20] Wir empfehlen den Lesern de«„Volksstaat", sowie überhaupt einem Publikum, daß sich sür die hmtigen gesellschaftlichen Zustände interesstrt, das Lesen der in unserem Berlage in Berlin erscheinenden „Socilil-politischeil Llätter" znm Abonnement. Der AbonnementSprei« beträgt für wöchmtlich einmalige Liefernng pro Quartal 10 Sgr, pro Monat 4 Sgr. AbonnementSprei« in Monats- heften ist 4 Sgr. pro Heft. Eolporteure und Buchbändler erhalten entsprechmdm Rabatt. Befiellungen nehmen alle Buchbändler und Eolporteure, sowie auf ! Wochmlieserungen auch alle Postanfialtm mtgegm. Berlin im Dezember 1874.[40] Redaktion und Expedition des., Renen Social- Demokrat." Valksjiliatkaleuder für 1875. Von der Buchhandlung des„Volksstaat" ist zu beziehen: Bebel, A., Unsere Ziele. 4. Auslage..... Thlr.—. 2. 5. Becker, B., Der alte und neue Jesnitismu«.....—. 6.—, —— Briefe deutscher Bettelpatriotm. In 5 Lief, ä..—. 7. 5. -- Reaktion in Deutschland gegen die Revolution v. 1848—. 22. 5 -- Mißbrauch der Nationalitätenlehre......—.10.—, —— National-ökonomische Raketen........—. 6.—. -- Geschichte der Arbeiterbewegung Ferdinand Lassalle'S. 5-6 Lief, ä..... 7......... 6. B»ck«r, I. PH-, Wie und Wann?........—. 27.—, -- Geschichte der süddmtschm Mai-Revolution... 2.—.— -- Borbote. Soz.-pol. Monatschrift.(6 Jahrgänge, 1866-1871)............. 3.- —— Nene Stunden der Andacht(Satire) ca. 20 Lief, a—. 2.—. f los, W., Zur Geschichte der Commune von Pari«...—. 2.—. Brome, W., Der Lassalle'sche Vorschlag......... 5._ «hristcnlhni» und Suftalismue. Eine religiöse Polemik.—. 1. 5. Ber Brannschweiger Ausschutz der sozial-demokratischeu Ar- Heiterpartei in Lötzen und vor Gericht 1871... iz. 5, Bit dritte Niederlage des ftanzöfischen Proletariat»...—. 2. s. Bit parlamentarische ShiltigKeii des deutschen Reichstag« und der Landtage und die Sozialdemokratie...—. l. 5. Srieskaste» der Redaktion. Sie wollen wissen, was ein Sozialdemokrat ist? Diese Frage, in der Form, wie sie gestellt ist, zu beantworten, ist un« unmöglich. Sie wollen wahrscheinlich fragen, wa« will ein Sozial- demokrat? Und auf eine so gestellte Frage würden wir Ihnen als Antwort den Rath geben, die sozialdemokratischen Schriften und Zeitungen zu lesen, dann werden Sie sicher erfahren, wa« ein Sozialdemokrat will. — R. R. iu Flensburg: Ist in Nr. 138 vom 27. November abgedruckt. der Expedition. A. Echlr Orlamünde: Lesen Sie fteundlichst die Notiz am Schlüsse des Blattes 135. Quittung der Expedition. V. Wls Nowawcß Schr. 3 thlr. 15. Br hier Ann. 10 gr. Mllr hier Schr. 3 thlr. 12. Jrgne Spandau Ab. 16 gr. Ist Breslau Schr. 6 thlr. G. Jppch Königszelt Schr. 7 gr. A. Gih Eisenach Schr. 1 thlr. 18. F. Lßlr Wien Ab. 17 gr. Dbr Solingen Schr. 10 gr. 5. Kntz bier Ab. 6 gr. Lnk Pieschen Schr. 4 thlr. 20. 6. Dr. B. hier Schr. 1 thlr. 10., Ab. 17 gr. 5. Wß Mühlhausen Schr. 5 gr. 5. Kny das. Schr. 5 gr. 5. A. Prsr Halsbrücke Schr. 21 gr. Khn Fnulftul Schr. 25 gr. 5. Gsck Gotha Ann. 28 gr. Db u. Comp. Frankfurt Ann. 25 gr. O. Wnllr Oederau Schr. 1 thlr. 15. Derselbe enthält außer dem bekannten Kaken darium(dem diesmal auch der katholische Kalender beigefügt ist), ein Berzeichniß der Messen mib Märkte Deutschland«. Literarischer Jnoalt: Die Hanauer Turner im badisch-rheinpsälzischrn Ausstande 1849; nach den Papieren ihre» Eorpsadjutauten, de« verstorbenen Albert Dammerow. Bon dem noch lebenden Sigismund Borkheim, Batteriechef in der badisch-rheinpsälzischen Rebellenarmee; Rothe Ostern» historisches Gemälde au» dem Bauernkrieg, von Robert Schwetchel. Wo liegt die Rettung? Aas dem Tagebuch eine« Sozialisten, von Otto Walster. Zur Grund und Bodensrage. Berschitdene«. Preis 3>/z Gr. gegen baar. Bestellungen hierauf an die Buchhandlung de»„Volksstaat" zu adresfireu. Durch die Buchhandlung des„Volksstaat" ist zu beziehen: Revidirte Städteordnnng. Preis pro Exemplar 15 Gr. Dissidentengesetz v°m 20. Juni 1370. Preis pro Exemplar l'/z Gr. Fouv sür Gemaßregelte. B. F. Stiel Fulda 1 tblr. 4.—, v. Personal der Genossenschaft«- buchdruckerei hier 1 thlr. 10. Hdlch. Beraniwortlicher Redakteur: R. Sciffert. Redaktion Hobcstraße 4, Erpedition Zeitzerstraße 44, in Leipzig. Druck und Verlag der Geuossenschaftsbuchdruckerei in Leipzig.