werb aftir Erscheint in Leipzig m Mittwoch, Freitag, Sonntag. 醬 Bestellungen nehmen an alle st: Bostanstalten u. Buchhandlungen des Jn- u.Auslandes. Filial Expeditionen W vielfür die Bereinigten Staaten: egang F. A. Sorge, paffer Box 101 Hoboken, N. J. mache Peter Haß, er fra. W. Corner Third and es to coates str. Philadelphia. Der Volkstaat Abonnementspreis* für ganz Deutschland 16 Sgr. pro Quartal. Monats- Abonnements werden bei allen deutschen Postanstalten auf den 2ten u. 3ten Monat und auf den 3ten Monat besonders an genommen; im gr. Sachsen u. Hrzgth. Sachs.- Altenburg auch auf den 1ten Monat des Quartals à 5% Sgr. Organder sozialdemokratischen Arbeiterpartei und der internationalen Gewerksgenossenschaften. Duffai pra fgab 8 Fra i. Juferate, die Abhaltung von Parteis, Bereins and Boltsversammlungen, sowie die Filial Expeditionen und sonstige Partei- Angelegenheiten betreffend, werben mit 1 Ngr., Anzeigen mit 2 Ngr. die dreigespaltene Petit- Zeile berechnet. Mittwoch, 30. Dezember. Privat- und Bergnügungsre S mage arter Nr. 151. 1. 4 Hur 1. A thlr. don blr. 1 3 th reit d Die heutige Nummer erscheint, mit Veränderung des letzten Theils, zugleich als Agitationsnummer. Exemplare derselben sind gegen Einsendung des Betrags ( 30 Stück 9 Gr. bei franfirter, 100 Stück 20 Gr. bei unfrantirter Zusendung) von der Expedition zu beziehen. 1874. 8) Abschaffung aller Breß-, Vereins- und Koalitionsgeseze Einführung des Normalarbeitstages; Einschränkung der Frauen und Verbot der Kinderarbeit, Beseitigung der durch die Zucht- und Arbeitshausarbeit den freien Arbeitern gefchaffenen Konkurrenz. 9) Abschaffung aller indirekten Steuern und Einführung einer einzigen direkten progressiven Einkommensteuer und Erbschaftssteuer. 10) Staatliche Förderung des Genossenschaftswesens und Staatstrebit für freie Produktivgenossenschaften unter demokratischen Garantien. 8. Parteigenossen! Arbeiter! Männer des Volks! bei der Expedition dieses Blattes, Zeitzerstraße 44, und bei Colporteur Müller. Für die Umgegend von Leipzig bei den finden Wieber neigt sich ein Jahr zu Ende- für die Partei des beitenden Volls ein Jahr des Kampfs, der Verfolgungen, aber Filialexpeditionen: Volkmarsdorf, Reudniz, Neuschönen Fach des Erfolgs. Im Ganzen können wir mit dem Facit zu- feld, 2c. 2c. bei Frau Friedrich, Anger Nr. 5, für ConneBon rieben sein. Die letzte Reichstagswahl hat gezeigt, daß die Ideen wit 2c. bei Teubert, Bornaische Straße Nr. 19, für Kleiner Sozialdemokratie in die Massen gedrungen find. Statt aber zschocher und Umgegend bei Fleischer, Nr. 87 daselbst, für raus zu lernen, haben die Gegner unserer Sache sich dem Thonberg und Neureudnitz bei 3schau, für Plagwiz und Bahn hingegeben, durch verdoppelte Verfolgungen die Sozial- Lindenau bei Herrn Schuster, Merseburgerstraße Nr. 26, mofratie ausrotten zu können. Wir werden ihnen das Thörichte für Gohlis 2c. bei O. Peutert, Hauptstraße Nr. 19, für arteles Beginnens durch die That beweisen. Wir werden fortleben Stötteriß bei Fr. Bogeniz, Hauptstraße Nr. 38. Für Berlin wird auf den„ Volksstaat" monatlich für 75 Pf. er) die Ausdehuung der Partei, Eurer Partei, wirken. Das( 71/2 Sgr.) frei in's Haus abonnirt, bei Trautmann, auptmittel der Propaganda ist die Presse. Sorgt für deren l2rbreitung! Insbesondere wendet sich das Hauptorgan der Partei, Mariannenstraße Nr. 4, 3 Tr.; Rubenow, Brunnenstraße Boltsstaat", an Euch. Er fordert Euere Unterstüßung, und Nr. 34 im Laden; 3. Ehmann, Grünthalerstr. 34. hat ein Recht dazu, denn in mehr als fünfjährigem Kampf ist bereits für die Arbeiterrechte und die Besserung Eurer Lage Den Volksstaat"-Abonnenten und Filialexpeditionen zur emprengetreten. Maßregelungen und Verfolgungen sind ihm dafür Nachricht, daß mit Ablauf dieses Monats die Abonnementsfreu Theil geworden, wie feinem zweiten Blatt der deutschen Preffe. gelder für das laufende Quartal beglichen sein müssen, und was heute nicht unerwähnt bleiben dürfte. Wie dem jedoch sei, [ 3ber wie auch die Feinde der Arbeiterfache von allen Seiten ihn werden die Restanten hierdurch zur schleunigen Erfüllung ihrer seinen Weg, das Banner hochhaltend, auf dem geschrieben steht: Pflicht aufgefordert. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerteiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit! Tod der Noth und dem sam, das Abonnement für das erste Quartal 1875 rechtzeitig üßiggang! getaf Arbeiter! wenn Ihr Eure eigne Befreiung wollt, dann untererneuern zu wollen. d. t dieses Blatt, haltet es selbst, schafft ihm Leser in jeder Fabrik, jeber Werkstatt, in jeder Hütte. Der" Boltsstaat" sei die geiMinge Nahrung des deutschen Proletariats, duras den es Belehrung t. feiner Unmiffenheit, Troft in seinen Leiden und Hoffnung für me Zukunft schöpft. in It d. artei Earin er. Das Gift, das Tausende von Blättern Eurer Gegner tief in Breitbeiterherzen hineingetragen, die feige unterwürfige Gesinnung, ieber fie erzeugt, die falschen Lehren die fie verbreitet haben, fie müssen gevettet werden. Soins Ihr habt leider meist teine Beit, wissenschaftliche Bücher zu lesen bauch nicht die Mittel, fie Euch anzuschaffen. Aber ein vernftiges Blatt, bas Eure Intereffen vertritt, Euch über das munschenswerthefte, über Eure Lage in Staat und Gesellschaft aufFeiert, das fönnt Ihr lesen, dazu habt Ihr die Mittel und es zu terflüßen ist Eure Pflicht. B. 3hr, die Ihr unsere Sache noch nicht zu der Eurigen gecht, betheiligt Euch an den Bestrebungen Eurer Brüder, die ses Organ Eurer Wünsche mit ihren schwachen Mitteln ge= indet und bisher erhalten haben. Geht zur Post und abont; 3hr werdet einen Rathgeber und Genossen in ihm finden, 3hr später so wenig wie das tägliche Brod vermissen wollt. Das Blatt erscheint wöchentlich 3 Mal: des Sonntags, MittNes und Freitags. Der Preis desselben beträgt nur 16 Gr.= Mart 60 Pf. vierteljährlich, für den 2. uud 3. Monat des é. artals nimmt jede Postanstalt besondere Bestellungen an. Das onatsabonnement toftet 512 Gr. 55 Pf. R. W. echt. 8 Uhr, 3ft die Ausgabe für die Mittel des Einzelnen zu hoch, dann tgebreinigt Euch zu zwei und brei und haltet es gemeinschaftlich; ehrt Euch und Eure Sache, indem Ihr das Blatt leset, ng biterstützt, es verbreitet und dadurch der Belehrung und Auftläde. Bahn schafft! sung Und nun noch Eins. Tretet ein in die Reihen der sozialBernofratischen Arbeiterpartei. Wer schon Mitglied derselben ist, pt eit suche seine Freunde und Arbeitsgenossen gleichfalls für die nt ertei zu gewinnen, damit deren Basis täglich erweitert und deren fluß ftetig gefördert werde. Der Parteibeitrag ist auf 1 Gr. Pf. pro Monat feftgesetzt und bietet gewiß feinen Anlaß, netwegen abseits vom Wege der großen Arbeiterbewegung stehen bleiben. Mit Gruß! Der Ausschuß er Liefer Mon att. owie 10 Th ber sozialdemokratischen Arbeiterpartei. 3. Auer, Breitestr. 39, Hinterhaus I, Hamburg. H. Bennete, fleiner Schäfertamp 34, Hamburg. Abonnements- Einladung. okrat Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Quartal, und forwir deßhalb zu zahlreichem Abonnement auf das wöchentlich eu timal erscheinende Parteiorgan auf. ütte Der Preis beträgt 1 Marf 60 Pf.( 16 Gr.) pro Quartal, Pf.( 5% Gr.) pro Monat für ganz Deutschland. ent. Ефе 20 in ten is Alle deutschen Postanstalten nehmen Abonnements entgegen. Tenjenigen Abonnenten, welche das Blatt per Kreuzband chen, wird dasselbe bei dreimaliger Zusendung in folgender taat te berechnet: ang , erb flaat für Deutschland 3 Mark 50 Pf.( 1 Thlr. 5 Ngr.); für die Schweiz, Serbien, Belgien, Scandinavien und Italien 4 Mart( 5 Frcs.); für Frankreich, die Niederlande, Portugal, Großbritanien, Rumänien und die Türkei 5 Mart( 6% Fres.); für Spanien und für Amerika 6 Mark. Für Leipzig und Umgegend ist der Abonnementspreis ipzig Bringerlohn) auf 1 Mart 75 Pf.( 17½½ Ngr.) pro Quartal ipzig 60 Pf.( 6 Ngr.) pro Monat festgesetzt. Man abonnirt " 1 Alle Expeditionen der mit uns in Tausch stehenden Zeitungen 2c. werden ersucht, uns durch die Poſt auch für das neue Quartal ihr Blatt zukommen zu lassen. Die Redaktion und Expedition des ,, Volksstaat." Unser Programm. Auf dem Eisenacher Congreß, welcher am 7. 8. und 9. Auguft des Jahres 1869 tagte, einigten sich die Vertreter der deutschen Sozialdemokratie über folgendes Programm: I. Die sozialdemokratische Arbeiterpartei erstrebt die Errichtung des freien Boltsstaats. II. Jedes Mitglied der sozialdemokratischen Arbeiterpartei verpflichtet sich, mit ganzer Kraft einzutreten für folgende Grundsäße: 1) Die heutigen politischen und sozialen Zustände sind im höchsten Grade ungerecht und daher mit der größten Energie zu bekämpfen. 4 2) Der Kampf für die Befreiung der arbeitenden Klassen ist nicht ein Kampf für Klaffenprivilegien und Vorrechte, sonbern für gleiche Rechte und gleiche Pflichten und für die Abschaffung aller Klassenherrschaft. 4) Die politische Freiheit ist die unentbehrliche Vorbedingung zur ökonomischen Befreiung der arbeitenden Klaffen. Die soziale Frage ist mithin untrennbar von der politi schen, ihre Lösung durch diese bedingt und nur möglich im demokratischen Staat. tann nur die im Augenblickt seiner Aufstellung bestmögliche Fassung Kein Programm ist vollkommen. Ein Programm soll und des von der Partei Angestrebten darbieten. Die Welt ist aber in beständigem Fluß was gestern das bestmögliche war, ist es heut nicht mehr; und so versieht es sich denn von selbst, daß in unserem, schon vor 5½ Jahren entworfenen Programm fich Form erwähnt worden wäre; und daß umgekehrt Manches fehlt, Manches befindet, was heute entweder gar nicht oder in anderer das Eisenacher Programm ist das weitestgehende, Klarste und folgebislang in Deutschland aufgestellt worden ist; und, da wir nicht richtigste Programm politischer und sozialer Umgestaltung, welches Buchstabenanbeter sind, so wird es leicht sein, dasselbe bei erster fich bietender Gelegenheit von den formellen und redaktionellen, den Kern nicht berührenden Mängeln, welche zu Tage getreten sind und noch zu Tage treten sollten, zu reinigen. Partei; sie nennt sich die sozialdemokratische Arbeiterpartei; Zunächst noch einige Bemerkungen über den Namen unserer unser Banner ist das der Sozialdemokratie. Sozialdemokratisc und Sozialdemokratie bedeutet mehr als demokratisch, Demo tratie. Demokratie heißt: erstens Regierung durch das Bolt, zweitens die Gemeinschaft Derer, welche die Regierung durch das Bolt erstreben; demokratische Forderungen find Forderungen, welche auf die Regierung durch das Bolt hinzielen. Häufig wird das( aus dem Griechischen stammende) Wort Demokratie Boltsherrschaft überfest. Das ist aber nicht gang forrekt, jebenfalls nicht der vernünftigen Auffassung des Begriffs Demokratie entsprechend. Das„ Volt" ist die Gesammtheit der Staatsangehörigen, und die Gesammtheit kann nicht herrschen, weil außer ihr Niemand existirt, der beherrscht wird. Ein Herrscher setzt mit Nothwendigkeit einen Beherrschten voraus wo Keiner beherrscht wird, weil Alle an der Regierung theilnehmen, giebt es selbstverständlich keine Herrschaft. Daß alle Staatsangehörigen die unmündigen natürlich nicht eingeschlossen- gleichberechtigt an der Regierung des Staats Theil nehmen sollen, ist eine durchaus vernünftige Forberung, und ferner läßt sidy nicht leugnen, daß die Durchführung 3) Die ökonomische Abhängigkeit des Arbeiters von bem Rapi- eines solchen Staatssystems auch die Abschaffung des taliften bildet die Grundlage der Knechtschaft in jeder Form, gesellschaftlichen Elends bebingen würde. Warum also nicht und es erstrebt deshalb die sozialdemokratische Partei unter den Namen„ Demokratie" beibehalten, der eine Geschichte hat? Abschaffung der jeßigen Produktionsweise( Lohn- Gerade weil er eine Geschichte hat. Seit dem Emporkommen system) durch genossenschaftliche Arbeit den vollen der modernen bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klaffengegensäzen Arbeitsertrag für jeden Arbeiter. und ihrem Klaffenkampf ist die Fahne der Demokratie vielfach dazu benutzt worden, die Kluft, welche zwischen den verschiedenen Klaffen der Gesellschaft gähnt, dem Auge des Bolts zu verhüllen; ja wir haben es erlebt, daß die Feinde des arbeitenden Bolts unter der Fahne der Demokratie gegen das arbeitende Bolt ge= tämpft haben. Selbst in dem Munde derjenigen Demokraten, 5) In Erwägung, daß die politische und ökonomische Befreiung welche ehrlich die Regierung durch das Volk wollen, hat das Wort der Arbeiterklasse nur möglich ist, wenn diese gemeinsam und Demokratie einen wesentlich auf das politische, das staatliche einheitlich den Kampf führt, giebt sich die sozialdemokratische Gebiet beschränkten Sinn. Es ist dies eine unlogische Auffassung, Arbeiterpartei eine einheitliche Organisation, welche es aber allein fie besteht nun einmal, und der Name Demokratie fonnte auch jedem Einzelnen ermöglicht, seinen Einfluß für das darum einer Partei nicht genügen, welche zwar die Regierung Wohl der Gesammtheit geltend zu machen. durch das Volk anstrebt, aber auch begriffen hat, daß die Regie 6) In Erwägung, daß die Befreiung der Arbeit weber eine rung nicht 3wed ist, sondern Mittel; daß der Zweck des Staats lokale noch nationale, sondern eine soziale Aufgabe ist, welche es ist, allen seinen Angehörigen die höchstmögliche Summe von alle Länder, in denen es moderne Gesellschaft giebt, umfaßt, Bohlergehen zu sichern, und daß dieser Zwed nur verwirklicht betrachtet fich bie sozialdemokratische Arbeiterpartei, foweit werben fann durch eine gerechte Regelung der für die Gees die Vereinsgeseze gestatten, als Zweig der Inter- sellschaft nothwendigen Arbeit. nationalen Arbeiterassoziation, sich deren Bestre- 3m Worte Sozialdemokratie, sozialdemokratisch drückt diese Anschauung sich aus. Sozial heißt gesellschaftlich, die Gesellschaft betreffend; Sozialdemokratie: die Regierung durch das Volt auf gesellschaftlichem Gebiete so gut wie auf staatlichem; bie gerechte, vernunftgemäße, menschenwürdige Ordnung von Staat und Gesellschaft. bungen anschließend. 名 III. Als die nächsten Forderungen in der Agitation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei sind geltend zu machen: 1) Ertheilung des allgemeinen gleichen diretten und geheimen Wahlrechts an alle Männer vom 20. Lebensjahre an, zur Wahl für das Parlament, die Landtage der Einzelstaaten, Arbeiterpartei nennen wir uns, weil das arbeitende Bolt die Provinzial- und Gemeindevertretungen, wie alle übrigen das nächste Interesse und, kraft seiner Zahl, allein die Macht Vertretungskörper. Den gewählten Vertretern find genügende Diäten zu gewähren. 2) Einführung der direkten Gesetzgebung( b. h. Vorschlags- und Verwerfungsrecht) durch das Bolt. 3) Aufhebung aller Borrechte des Standes, des Besizes, der Geburt und der Konfession. 4) Errichtung der Bollewehr an Stelle der stehenden Heere. 5) Trennung der Kirche vom Staat, und Trennung der Schule von der Kirche. 6) Obligatorischer Unterricht in Bolksschulen und unentgeltlicher Unterricht in allen öffentlichen Bildungsanstalten. hat, eine derartige Ordnung herzustellen. Und, wohlgemerkt, unter arbeitendem Bolt verstehen wir nicht blos die Industriearbeiter, sondern Jeben, der nicht von der Arbeit Anderer lebt, also außer den städtischen und ländlichen Lohnarbeitern auch die Kleinbauern und Kleingewerbtreibenden. Jezt zu unserem Programm. Der erfte, die allgemeinen Grundsäge enthaltende Theil( II, 1-6) ist wesentlich nach den Statuten der Internationalen Arbeiterassoziation formulirt, welche lauten: In Erwägung, Daß die Emanzipation der Arbeiterklasse durch die Arbeiter7) Unabhängigkeit der Gerichte, Einführung der Geschwornen- tlaffe selbst erobert werden muß; und Fachgewerbegerichte, Einführung des öffentlichen und Daß der Kampf für die Emanzipation der Arbeiterklasse kein mündlichen Gerichtsverfahrens und unentgeltliche Rechtspflege. Kampf für Klassenvorrechte und Monopole ist, sondern für gleiche Rechte und Pflichten und für die Vernichtung aller Klaffenherrschaft; Daß die ökonomische Unterwerfung des Arbeiters unter ben Aneigner der Arbeitsmittel, v. b. ber Lebensquellen, der Knecht schaft in allen ihren Formen zu Grunde liegt dem gesellschaft lichen Elend, der geistigen Verkümmerung und der politischen Abhängigkeit; Daß die ökonomische Emanzipation der Arbeiterklasse daher der große Endzweck ift, dem jede politische Bewegung, als Mittel, unterzuordnen ist; rechtigkeitsfinn hat, bemüht sein muß wegzuschaffen. Balliativ- die arbeitende Mehrheit des Volkes wäre ökonomisch abhängig vogläub maßregeln, die bloß die Oberfläche berühren, bloß Symptome zu- der befizenden Minderheit und diese ökonomische Abhängigkeer ü rüdorängen, verschlimmern das Uebel; es muß an der Wurzel würde alle politischen Freiheiten rein illusorisch machen, sie jebebin 3 gefaßt, mit der Wurzel ausgerottet werden. Aller Reichthum praktischen Werthes berauben. Haben wir nicht bei den Reich Lohn ist die Frucht der Arbeit, lehrt die Nationalötonomie tagswahlen zur Genüge erfahren, daß der Drud, welchen baibern die Arbeit soll die Frucht der Arbeit ärnten! for- Rapitalist auf seinen Lohnsklaven ausübt, weit stärker ist als dag Arbei bert die Gerechtigket, fordert die Sozialdemokratie. Drud selbst des reattionärften Staates? Die jetzige Ungerechtigkeit entspringt daraus, daß die Arbeit nicht Sezen wir dagegen den umgekehrten Fall: die politischegunäc für fich felbft arbeitet, daß sie sich für Lohn an die Nichtarbeit Freiheiten werden dem Bolt vorenthalten, die Arbeit wird abebeg verkaufen muß und von dieser ausgebeutet" wird. Mit einem befreit, und so wie wir es verlangen, durch sozialistische( genoffenführt. Daß alle auf dieses Ziel gerichteten Versuche bisher gescheitert Worte: aus dem System der Lohnarbeit. Die jetzige Un- fchaftliche) Produktion und sozialistische Bertheilung des Arbeitborfd find aus Mangel an Einigung unter den mannichfachen Arbeits- gerechtigkeit ist nur dadurch zu beseitigen, daß die Arbeit aufhört produkte jedem Arbeiter sein voller Arbeitsertag" gesichert, wajump zweigen jedes Landes, und an der Abwesenheit eines brüderlichen für die Nichtarbeit zu arbeiten, und daß sie statt dessen für sich wäre die Folge? Die herrschende Minderheit würde ihre Mach Ring Bundes unter den Arbeiterklassen der verschiedenen Länder; felbft arbeitet. Einzelarbeit ist unproduktiv; die Arbeit muß ge- mittel verlieren, die ausschließlich in der heutigen Produktionschon Daß die Emanzipation der Arbeiterklasse weder eine lokale, meinsam sein. Also: Gemeinsame Arbeit zum Rußen je meije, in der Ausbeutung der Arbeit durch das Kapital ihBaub noch eine nationale, sondern eine soziale Aufgabe ist, welche alle bes Einzelnen gemeinsame Arbeit und gemeinsamer Wurzel haben, und die ökonomische Unabhängigkeit würde birga Länder umfaßt, in denen die moderne Gesellschaft besteht, und Genuß der Früchte der Arbeit. Das ist's, was wir an Masse des Volks sehr bald in die Lage bringen, sich auch drin beren Lösung vom praktischen und theoretischen Zusammenwirken Stelle des heutigen Ausbeutungssystems setzen wollen. Die fo- politische Unabhängigkeit zu erkämpfen. Dieser Fall kann freilidächli ber fortgeschrittenften Länder abhängt; zialistische Assoziation an Stelle ber Lohnarbeit! in Wirklichkeit ebensowenig eintreten wie der andere; denn„ bibiele Daß die gegenwärtig sich erneuernde Bewegung der Arbeiter- Wo bleibt aber das Kapital?" Nun, wohin es gehört: bei soziale Frage ist untrennbar von der politischen",( Punkt 4, Iwäre Klasse in den industriellsten Ländern Europas, während sie neue der Arbeit. Es giebt tein Kapital außer durch die Arbeit. Die vernünftig organisirte Gesellschaft nur denkbar im freien StaaOrga Hoffnungen wachruft, zugleich feierliche Warnung ertheilt gegen Es soll tein Kapital geben außer für die Arbeit. Von Charla- Buntt 5 II spricht für sich selbst. Ohne einheitliche Orgabrilla einen Rückfall in die alten Irrthümer, und zur sofortigen Zu- tanen wird freilich behauptet, das Kapital erzeuge Werthe so gut nisation teine wirksame Propaganda, feine wirksame Attion. Eitege fammenfaffung der noch zusammenhangelosen Bewegungen brängt; als die Arbeit bie Probe läßt sich leicht machen: mögen die heitliche Organisation ist das Zusammenfassen der Kräfte, throie 2 Aus diesen Gründen ist die Internationale Arbeiter Kapitalanbeter ihr Kapital, mögen sie alles Kapital der Erde Sammlung in Einem Brennpunkt. Vereinzelung macht jebeacher Assoziation geftiftet worden. auf einen Haufen zusammenschleppen, und nach Jahresfrist wird Einzelnen ohnmächtig; zersplitterte Kräfte find teine Krafarbei Sie erklärt: auch nicht für einen Pfennig Neuwerth herausgewachsen, wohl Bereinigung addirt nicht blos, nein multiplizirt, vervielfältigenug Förb aber der Werth der baliegenden Masse beträchtlich vermindert die Kräfte. Daß alle Gesellschaften und Individuen, die sich ihr anschließen, Wahrheit, Gerechtigkeit und Sittlichkeit anerkennen als die Regel ihres Verhaltens zu einander und zu allen Menschen, ohne Rückficht auf Farbe, Glaube oder Nationalität; Das ist unser Programm. $ 1 auch Brün duß Wir wollen Gerechtigkeit und bekämpfen das Unrecht. Wir wollen die freie Arbeit und bekämpfen die Lohustlaverwelch Wir wollen das Wohlergehen Aller und bekämpfen das Elen, Bol Wir wollen die Bildung Aller und bekämpfen die Unwisseund fu V heit und Barbarei. Wir wollen Friede und Ordnung, und bekämpfen den Böller n H morb, den Klassenkrieg, die gesellschaftliche Anarchie. ย sein. Das Kapital ist nicht bloß das Kind der Arbeit, es tann Ebenso einleuchtend ist Punkt 6 II. Die ökonomischen untlle auch nicht wachsen, nicht fortbestehen ohne die Arbeit. Das demgemäß auch die politischen Zustände sind wesentlich die gleichefelbft, Kapital bat gegenüber der Arbeit tein Recht; während die Arbeit in allen Culturländern. Kein Staat ist aber heutzutage dur Keine Pflichten ohne Rechte, teine Rechte ohne gegenüber dem Kapital das Eigenthumsreet hat. Die herr- eine chinesische Mauer von dem andern abgeschlossen. Trotz bebern Pflichten." schende Produktionsweise hat das natürliche Verhältniß zwischen noch fünftlich aufrecht erhaltenen Schranken, haben sämmtlidag Dies das Statut der Internationalen Arbeiterassoziation.- Arbeit und Kapital umgebreht, und die Arbeit zur Sklavin des Culturländer eine gemeinsame Entwickelung, eine gemeinsame Ghalb Punkt 1 unseres allgemeinen Programms( II) bedarf keiner Kapitals gemacht. Oder ist unsere Lohnarbeit nicht Stlaverei? fchichte. Jepes beeinflußt das andere und wird von ihm beeinlein Erläuterung. Ein Blick auf die heutigen Zustände zeigt deren Ift der moderne Lohnarbeiter etwa freier als der antike Sklave, flußt. Alle Parteien sind darum heutzutag mehr oder wenigdem Ungerechtigkeit, und die Ungerechtigkeit zu bekämpfen ist die Pflicht weil er den Herrn wechseln kann? Kettet der Hunger ihn nicht international. Und die unfrige ist es in höherem Maaß aBünt jebes Menschen und das Intereffe aller derjenigen, die unter fefter und unbarmherziger an die Arbeit als die feftefte Eisenkette? alle anderen Parteien, weil sie nationale Schranken nicht tennie fe ihr leiden. " Doc", wendet man uns oft ein, die Arbeiter stehen sich heute und, auf rein menschlichem Standpunkt stehend, an Alles den reiei e Punkt 2 II ftempelt die Behauptung unserer Gegner, die besser als in früheren Jahrhunderten." Ob die Behauptung rich- menschlichen Maaßstab anlegend, in den Angehörigen der verschiBiele Sozialdemokratie wolle der Arbeiterklasse die Herrschaft im tig oder falsch, lassen wir unerörtert. Selbst wenn richtig, würde benen Nationalitäten und Staaten nur Menschen erblickt. Orga Staate verschaffen, zur Berläumbung. Wir haben schon gesagt, sie nichts beweisen. Nicht Besserstellung fordert der sozialdemo- gleich wir in dem Staat, deffen Bürger wir sind, das nächste uklart daß der Begriff der Herrschaft überhaupt ein undemokratischer ist fratische Arbeiter, sondern Gleich ftellung. Er will nicht länger mittelbare Feld unserer Thätigkeit haben, so vergessen wir barübbeoba und folglich auch den Prinzipien der Sozialdemokratie widerstreitet. für Andere arbeiten; er will, daß Jeder in gleichem Maaße die doch nicht das Weltbürgerthum, die allgemeine MenschenDrga Denn alle freiheitlichen Forderungen der Demokratie sind zugleich Früchte der Arbeit, die Segnungen der Cultur genieße. Er hat verbrüderung. Und wir wissen: wo immer für die Sache bie r Forderungen der Sozialdemokratie. Der Unterschied zwischen Demo- genug Logik und Gerechtigkeitssinn, um für sich feine bevorzugte arbeitenden und unterdrückten Volfes gekämpft wird, da wird fende herrf fratie und Sozialdemokratie ist: bdaß diese die Consequenzen Stellung zu beanspruchen, er will aber auch keine untergeordnete unsere Sache gekämpft. Der zweite Theil unseres Programms( III) braucht nach deifrig zieht, welche jene, in bürgerlichen Vorurtheilen befangen, nicht zn Stellung einnehmen. ziehen den Muth hat. Die Sozialdemokratie ist tonsequente Die Fortdauer der heutigen Produktionsweise verträgt sich bereits Gesagten nicht erläutert zu werden; die Forderungen bberfel Demokratie. Sie will eine Staats- und Gesellschaftsorganisation, nicht mit der Fortdauer der Gesellschaft. Die tapitalistische Groß- ersten 9 Punkte haben wir mit der Demokratie gemein und fiforn bie, fußend auf der Gleichberechtigung aller Menschen, die Quellen produktion war ein Fortschritt, ist aber ein Hemmniß geworden. Dieselben dem zeitunglesenden Publikum vertraut. Sogar die Eich i der Ungleichheit verstopft, weder Herren noch Knechte duldet, und Sie genügt nicht mehr den ökonomischen Bedürfnissen der Gesell- führung des Normalarbeitstags( ftaatliche Beschränkung der 2 eine brüberliche Gemeinschaft von freien Menschen begründet. schaft, d. h. der Gesammtheit nicht der sich gerne„ Gesell- beitszeit auf gewisse Stunden) und das Verbot der Kinderarbaft be Gesell- beitszeit Um dies zu ermöglichen, muß die heutige Produktionsweise schaft" nennenden winzigen Minorität der Priviligirten-; ganz in den heutigen Fabriken find Forderungen, welche die öffentlichiffe nben beseitigt, muß die ökonomische Basis der Gesellschaft, d. i. die abgesehen von der ungerechten Vertheilung des Arbeitsproduktes Meinung der Gebildeten längst gutgeheißen hat. Streng sozialdemokratischen, spezifisch sozialistischen Inhalalle Art der Arbeit, das System der Arbeit( des Producirens) ist sie unfähig, allen Gesellschaftsgliedern das zum menschenwürin der Gesellschaft reformirt werben. bigen Dasein Erforderliche zu liefern, und muß schon barum durch ist bloß Punkt 10, der von Produktiogenossenschaften mit Staatermö Die Mutter alles gesellschaftlichen Reichthums, aller Cultur ist eine höhere Produktionsform ersetzt werden, welche diese Bedin- frebit haudelt; und dieser Punkt ist durch unsere vorherigen Barte die Arbeit. Was wir sind und haben, sind und haben wir gungen erfüllt. Und das kann nur die allgemeine gesellschaftliche merkungen vollständig erledigt. durch die Arbeit. Der Arbeit verdanken wir Alles. Nicht unserer Produktion, die sozialistische Organisation der Arbeit, die bas persönlichen Arbeit, wenigftens nur zu einem verschwindend konzentrirte Gesammtkapital der Gesellschaft zum Vortheil der Getleinen Bruchtheil, sondern der allgemeinen, gesellschaft- sammtheit verwendet. Es ist ein Irrthum, der aus der Verlichen Arbeit. Es ist sehr wohl möglich und wir sehen es wechselung der Gesellschaft mit der privilegirten Minorität, mit ja häufig genug, ohne persönliche Arbeit die Segnungen der den herrschenden Selaffen hervorgeht, daß man uns beschuldigt, Cultur zu genießen; es ist aber auch dem Arbeitsamsten, dem wir wollten alles Bestehende umstürzen und tabula rasa machen, Arbeitkräftigsten bei angestrengtester Arbeit absolut unmöglich, als um auf den Trümmern dann einen phantastischen Neubau aufCulturmensch zu leben ohne die allgemeine gesellschaftliche Arbeit, führen zu können. Wir wollen nur beseitigen, was die gesunde, denn sie hat erst die Cultur geschaffen, und ohne sie wären wir vernünftige Weiterentwickelung der Gesellschaft hindert, nur erThiere, nicht Menschen. Hieraus ergiebt sich die tommunistische wirken, daß die Intereffen der großen Mehrheit nicht länger benen Natur, das zur Gemeinschaft drängende Wesen der Arbeit, auf der Minderheit geopfert werden, und daß, statt der Privilegien welchem Staat und Gesellschaft beruhen. Diesen tommunistischen Einzelner, statt des politisch- sozialen Monopols, das Recht und Charakter hat die Arbeit stets gehabt: die des antiken Sklaven Interesse Aller, die Gerechtigkeit zum obersten Gesez in Staat und und des mittelalterlichen Leibeigenen, wie des modernen Lohn- Gesellschaft werde. Was sich überlebt hat, was den steigenden arbeiters. Aber das Produkt der Arbeit hat ihn nicht gehabt, Enltur- Bedürfnissen der Gesellschaft nicht mehr genügt, soll aufWas will, was soll und was vermag eine Organisation und hat ihn noch jetzt nicht. Der antike Stlave arbeitete für hören, dem emporstrebenden neuen Leben Luft und Sonne zu Können wir diese Fragen beantworten, dann wijorit seinen Besizer; der mittelalterliche Leibeigene für den Grundherrn; nehmen. Wir wollen die organische Weiterentwickelung unserer Arbeiter? Rech und der moderne Lohnarbeiter arbeitet für den Kapitalisten. Sier Cultur, die durch die jeßige Klaffenherrschaft aufgehalten wird. jeper Leser den Ruf verstehen: Arbeiter, organisirt Euch! Drum frisch an die Erläuterung, wenngleich wir im Wesen zugef ftedt die Inkonsequenz, hier das Unrecht, dem abzuhelfen das Wer heutzutage die Abschaffung der Maschinen, die WiedereinfühZiel der Sozialdemokratie ist. Der gesellschaftlich tommunistische rung der mittelalterlichen Kleinindustrie vorschlüge, würde für ver- lichen nichts Neues zu sagen vermögen. Aber weniger das Nev Charakter der Arbeit soll auf das Produkt der Arbeit ausge- rückt gelten, denn Jedermann weiß, daß jener Kleinproduktion als das Wahre, Gute und Nüßliche, welches sich für alle Arbeit min dehnt werden; das Produkt der Arbeit soll Eigenthum der Ar- eine höbere, ergiebigere Produktionsmethode gefolgt ist: die Groß- in den Worten organisirt Euch" ausdrückt, soll uns interessir fluf beiter sein; die Arbeit nicht länger Gemeinsamkeit des Elends, induſtrie. Wer aber im Mittelalter, ja wer noch Mitte des vo- und alles, was wahr, gut und, nüßlich ist, kann nicht oft gentreffe sondern des Genusses. rigen Jahrhunderts gesagt hätte, die Kleinproduktion ist zu foft- wiederholt, nicht oft genug in unser Gedächtniß zurückgerufals Man sieht, wie lächerlich der Vorwurf ist, wir wollten das spielig, zu unergiebig- fie muß durch eine industrielle Revolution, werben. Was will eine Organisaton der Arbeiter? Eigenthum abschaffen. Nicht das Eigenthum soll abgeschafft wer- welche ein anderes Produktionssystem zur Herrschaft bringt, von den, sondern die Enteignung des Eigenthums, das falsche der Erde gefegt werben, der wäre für nun für etwas Aehn- will die zur Erkenntniß ihrer Klaffenlage gelangten Genoffen unge Eigenthum, welches Aneignung fremden Eigenthums ist, der ge- liches angesehen worden, wie wir jetzt von den Fanatikern der bufs gemeinsamen Strebens zusammenführen, sie will dieselb tretu sellschaftliche Diebstahl. Expropriation der Expropria- heutigen Gesellschafts- Ordnung, richtiger Gesellschafts Unordnung, aus ihrer oft troft- und hülflosen Vereinzelung herausreißen unerho teure, hat Marr es genannt. Uebrigens hätten Leute, die sich angesehen werden. Wer in 50 Jahren die Wiedereinführung der sie mit gleichgesinnten, gleichgestellten, gleichbedrückten Freunden aber zum Christenthum bekennen, kein Recht, selbst gegen das" Theilen" heutigen Zustände befürwortet, wird in Gefahr sein, mit dem einem Ganzen vereinigen. Ihr liegt in diesem Bestreben der zu zetern, denn das neue Testament predigt den Communismus Tollhaus Bekanntschaft zu machen. Und uns, die wir die Reform dante zu Grunde, daß eine gute Sache, wenn sie auch noch in der rohesten", urwüchsigften Form, und die ersten christlichen der heutigen Zustände verlangen, verläumbet und verfolgt man. viele Anhänger hat, verloren ist, sobald jeder von ihr Betroffe Gemeinden, die noch die ganz reine Lebre" hatten, trieben das Und doch ist es gerade so gewiß und nothwendig, daß die heutige allein seiner Wege geht oder gar völlig muthlos und gleichgül Rech " Theilen" mit großer Gründlichkeit und sollen es auch auf die Produktionsweise durch eine höhere verbrängt wird, als daß sich hinter den Ofen hodt, nach dem Sprüchwort: Sehe jeder, berfa Weiber ausgedehnt haben. bie mittelalterliche Produktionsweise durch die heutige verbrängt er bleibe! Die vielen Erfahrungen, welche die Menschheit fallge Wir wollen den sozialistischen Volksstaat und bekämpfen b despotischen Klaffenstaat. Wer das Gleiche will, wer bas Gleiche bekämpft, b schließe sich uns an! Arbeiter, organisirt Euch! 2 1 maj Die ober Für f Bol biefe gefets bfic bie mode beg 923 ab heißt diese Schaale. Es gilt den Kern aus ihr herauszul Bab Dber S Betrachten wir die gegenwärtigen Zustände. Wer will leug- werden mußte. Nicht wir sind Utopiſten, unpraktische Träumer, ſeit Jahrhunderten auf diesem Gebiete sich angesammelt fes nen, daß die Mehrheit der Menschen in den traurigsten Verhält- wie man uns so gerne nennt, Diejenigen find es, welche fprechen alle wie mit feurigen Zungen: Wer etwas erreichen wat nissen lebt, und daß nur eine Minorität so gestellt ist, daß sie vergängliche Formen für ewig halten, und sie durch Gewaltmaß der verbünde sich! Wer seine Sache als berechtigt erkannt Stag die Mittel zu einem menschenwürdigen Dasein hat? Die Zweifler regeln vor dem Untergange bewahren zu können glauben. Die der werbe ihr Streiter, bevor er ihren Feinden den Fehdeha ihnen verweisen wir auf die Statistik, deren Ziffern keinen Widerspruch Kommunisten, sagt das Kommunistische Manifeft", stellen keine schuh hinwirft! Daß aber die Arbeiter des neunzehnten Jahrhunderts eine asfi bulben und nur von der Unwissenheit und Böswilligkeit ignorirt besonderen Prinzipien auf, wonach fie die proletarische Bewegung werden können. modeln wollen. Die theoretischen Säße der Kommunisten beruhen rechtigte Sache vertreten, bedarf hier keiner besonderen Erörteru bas Die ökonomische Ungleichheit an fich ist aber nicht das Schlimmste: keineswegs auf 3been, auf Prinzipien, die von diesem oder jenem Die politische und ökonomische Bevormundung und Ausbeut nad die Arbeit schafft alle Reichthümer, und wären Die, welche arbei- Weltverbefferer erfunden find. Sie sind nur allgemeine Aus- des Arbeiters aufzuheben, das ist der Kern der großen Arbei Bille ten, reich in dem Maße ihrer Arbeit, und Die, welche nicht ar- brücke thatsächlicher Berhältnisse eines existirenden frage. Dieser Kern stedt noch in harter Schaale beiten, arm, so hätte diese Ungleichheit eine gewisse Berechtigung; Klassentampfes, einer unter unseren Augen vor sich Gesellschaftsordnung, auch die kapitalistische Produktionsweise, in der Wirklichkeit verhält es sich aber umgekehrt. Wie ber von gehenden geschichtlichen Bewegung." unseren Gegnern als Autorität verehrte bürgerliche National- Nach dieser Ausführung wird Bunkt 3 II unferes Programms um die menschbefreiende sozialistische over genossenschaftliche Florite ötonom John Stuart Mill mit schneidender Schärfe erklärt, Niemandem unklar sein. Wie richtig der Satz ist, daß die„ öfo- duktionsweise wahr machen zu fönnen. Und dieses Bestreben bir find in der heutigen Gesellschaft die Glücksgüter im umgekehr- nomische Abhängigkeit des Arbeiters von dem Kapital die Grund- fördern, in eine tampffähige Bahn einzulenten, das will ten Verhältnis der geleisteten Arbeit vertheilt. Wer am meisten lage der Knechtschaft in jeder Form( namentlich auch der poli- Organisation! Die Arbeiter zu befreien, ist ihr Zwed, arbeitet, hat am wenigften; wer wenig oder nichts arbeitet, hat tischen Unfreiheit) bildet", läßt sich durch ein einfaches Beispiel Arbeiter zu vereinigen, ist ihr Mittel. Und was soll diese Organisation? Sie soll die viel. Die Armuth ist für die Arbeit, der Reichthum für die nachweisen. Man nehme an, einem Bolle werden alle politischen Nichtarbeit; die Arbeiter, welche den sog.„ Nationalreichthum" er- Freiheiten gewährt: allgemeines gleiches Wahlrecht, Preßfreiheit, beiter zu neuen Menschen erziehen. So lange der Arbeiter all zeugen, find von ihm ausgeschlossen: er ist das Monopol der Vereins- und Berfammlungsfreiheit u. f. w.; das Syftem der in seinem Leid hinbrütet, ist er verbi ießlich und unglücklich, Nichtarbeiter. Dadurch wird die Ungleichheit zur empörendsten kapitalistischen Produktion, der Lohnarbeit, bleibe aber bestehen knechtisch gegenüber seinen Borgesezten und unverträglich gegen ebm Ungerechtigkeit. Und diese Ungerechtigkeit ist ein Brandmal unserer was wäre die Folge? Die Ungleichheit: Elend der Massen und seiner Familie, wie seinen Genossen. Statt daß der Arbeiter Fleenof gerühmten Civilisation, bas Jeber, der einen Funken von Ge- unverhältnißmäßiger Reichthum einiger Wenigen würde fortdauern, zu 3dealen erheben sollte, bleibt er in seiner Vereinzelung the golt ble B Liebkn ig vegläubig, furzsichtig und engherzig. Er wagt nicht zu hoffen, da Gesetzeber, indem er ihre bona fides in Abrebe stellt, aufs Gröb- verurtheilen, so sanktioniren Sie die Revolution in Pergigteer überall nur ein ehernes Muß erblickt. Er fingt Freund ich lichste insultirt. Aus dieser Zwickmühle ist kein Eatrinnen.- manenz!"*) jebebin zufrieden", während seine Gleichgültigkeit veranlaßt, daß sein Aber die Fürsten, sagt der Herr Staatsanwalt, die Fürsten Gemach! Betrachten wir uns diese Trumpffarte etwas näher. Reich Lohn fällt, seine Frau und Kinder allen Familienfreuden durch werden sich nicht in eine von der Majorität des Boltes geforderte Es ist eine falsche Karte. Sie sticht nicht. Die Revolution in n bibermäßige Arbeit entzogen werden, turzum, daß er von Tag zu Staatsveränderung fügen das glauben die Angeklagten felbst Bermanenz! Die Herren Geschwornen brauchen sie nicht erst zu 18 bag abhängiger wirb. Von diesem Uebel, das am Herzen des nicht!" Ich habe bem gegenüber ein größeres Recht zu sagen: fanttioniren. Die Revolution wartet nicht auf Staatsanwälte Arbeiterstandes wie Gift nagt, soll die Organisation die Arbeiter der Staatsanwalt glaubt selber nicht, daß wir Hochverräther sind, und Geschworene. Wir haben die Revolution in Permanenz". tische unächst befreien. Und sie thut dies, indem sie den Arbeitern den denn sonst würde er sich nicht zu solch desperaten Kunstgriffen Die Weltgeschichte ist eine fortlaufende Revolution. Geschichte abeeg zeigt, welcher sie besseren Zeiten und Zuständen entgegen- versteigen, um uns zu Hochverräthern zu machen. Was hat die und Revolution sind identisch. Der revolutionäre Umgestaltungstoffenführt. Die Ideale, welche den Arbeitern auf diesem weiten Wege Frage: ob die Fürsten fich gutwillig fügen werden oder nicht, mit prozeß in Gesellschaft und Staat ist keinen Moment unterbrochen, rbeitborschweben, verhindern ein Erschlaffen, ein Abstumpfen und Ver- diesem Prozeß zu thun? Das ist eine Frage des gefunden Men- benn Staat und Gesellschaft find lebendige Organismen unb wafumpfen, sie sind des„ Schweißes der Eblen werth", weil sie in- uud schenverstandes der Fürsten, aber nicht unserer Schule oder Un- das Aufhören dieses Umgestaltungs-, dieses Erneuerungsprozesses Nach Ringen nach ihnen nicht wie Luftgebilde zerfließen, sondern sich schuld. Welche Ereignisse die Zukunft bringen wird, das weiß wäre der Tod. Das haben wir Sozialdemokraten erfaßt, und tionsschon heute fühlen und betasten lassen. Die Organisation ift der ver Herr Staatsanwalt so wenig als wir. Über was er ebenso darum sind wir eine revolutionäre Partei, d. h. eine Bartei, I ihauberstab, dem sie sich fügen. Wer wollte leugnen, daß die gut wie wir aus der Geschichte gelernt haben sollte, ist, daß es welche sich das Ziel gesteckt hat, die der naturgemäßen Eatwidbe biOrganisation der Arbeiter in den letzten Jahren nicht schon teine Macht gibt, welche Staats- und Gesellschaftseinrichtungen, lung von Gesellschaft und Staat entgegenstehenden Schranken aus ch briumphe gefeiert hätte? Und diese Triumphe entsprangen that- bie sich überlebt, das heißt, die aufgehört haben politische und so- dem Wege zu räumen. reilidächlichen Errungenschaften! Ohne Organisation schmachteten noch ziale Nothwendigkeiten zu sein, auf die Dauer aufrecht zu erhalten Karz, die Weltgeschichte ist„ bie Revolution in Permanenz". bibiele Arbeiter im Joche überlanger Arbeitszeit, ohne Organisation vermöchte. Die Gewalt, mit der das Neugewordene, das Neu- und jeder Versuch, diesen permanenten, ununterbrochenen, nach un4, Iwäre der Sohn der meisten Arbeiter noch schlechter als heute, ohne werdende sich Bahn bricht, sich voranwälzt, ist so unwiderstehlich, abänderlichen Gesezen sich vollziehenden geſellſchaftlich- staatlichen Staa Organisation der Arbeiter feierte das Kapital seine Feste noch daß selbst die eifrigsten Gegner vor der Majestät dieser Thatsache Erneuerungsprozeß, welchen Sprachgebrauch und Wissenschaft als Orgabrillanter als ohnehin, ohne Organisation hätten wir keine Wahl- fich beugen, und geschehen lassen müssen, was sie nicht ändern können. Revolution im weiteren Sinne bezeichnen, gewaltsam zu hemmen Einlege trop des allgemeinen Wahlrechts, ohne Organisation wären hat nicht, um ein frappantes Beispiel aus der neuesten Geschichte und zu stören, führt mit Nothwendigkeit zu einer gewaltsamen throie Arbeiter nichts, weil bewegungslos. Angesichts solcher That- anzuführen, der staunenswerthe Aufschwung, den im letzten Viertel- Reaction aus dem Inneren des Staats- und Gesellschaftskörpers, jebesachen übt die Organisation die von ihr geforderte Erziehung der jahrhundert Industrie und Handel bei uns in Deutschland ge- und diese Reaction ist die Revolution im engeren rafarbeiter aus. Dochfügen wir hinzu noch lange nicht nommen haben, sich vollzogen unter der Herrschaft eines dem Han- Sinne, die Revolution der Staatsanwälte die Refältigenug! Nicht ein kleiner Bruchtheil der Arbeiter soll für die del und der Industrie todtfeindlichen Systems, so daß man mit volution der Staatsanwälte in doppelter Bedeutung: die ReFörderung der Interessen des Arbeiterstandes erzogen werden, nein Fug sagen kann, die deutsche Bourgeoisie ist unter der Herrschaft volution, wie die Staatsanwälte sie verstehen, und die Nevonunalle Arbeiter sollen dies. Und daher liegt es an den Arbeitern ihrer Feinde ins Leben getreten, politisch zur Hauptmacht, ökono- lution, an der die Staatsanwälte so fleißig arbeiten, die sie so leichefelbst, wie viel oder wie wenig ihre Organisation vermag. misch zur Dittatur gelangt? So gut wie die Manteuffel, West- fleißig machen" helfen. Nichts ist revolutionärer", sagt Fen b t, b Daher nochmals: Arbeiter, organisirt euch! Sozialdemokratie und Revolution. " bur Mit diesen Worten kommen wir zur dritten Frage: Was phalen, Bismard dem Handel und der Industrie, welche sie in der Engländer Mathew Arnold, wie auch nichts unnatürbermag die Organisation? Die Antwort ist leicht: fie ver- ihrem junkerlichen Herzen als Behikel der Revolution verdammen, licher ist, als die Idee, Alles beim Alten zu lassen, im Widerantlidmag bas, was sie will, wenn sie erreicht hat, was sie soll. Des- Borschub leiften, den großen Städten, welchen sie von Haus aus ftreit mit der Bestimmung alles Geschaffenen: fletig vorwärts zu e Ghalb liegt denn auch ihr Schwerpunkt in dem, was sie foll. ben Untergang geschworen, zu beschleunigter Vergrößerung helfen gehen." Ich kann dem Herrn Staatsanwalt die Anerkennung beeillein ihr Vermögen ist auch trozdem noch verschieben, je nach mußten und müssen- einfach weil sie nicht gegen die unwider nicht verweigern, daß er sehr revolutionär" ist. enigdem fie geartet ist. Sobald die Organisation nur einem losen stehliche Strömung zu schwimmen die Kraft haben- ebensogut Die Revolutionen der Staatsanwälte sind nur kleine ZwischenBaBündel gleicht, wird sie weit weniger schlagfertig fein, als wenn fann doch ein Fürst einsehen, daß die Zeit der Monarchie vorbei, fälle in der allgemeinen Revolution. An dem Beispiele Franttenne feft gegliedert dasteht und die Gedanken aller ihr Angehörigen, und daß es für einen Mann, der das Unglück hat auf einem reichs läßt sich mit besonderer Klarheit erkennen, wie solche Revon relei es im Süd oder Nord, einheitlich auf die gemeinsam erlorenen Thron geboren zu sein in einer Zeit, welche die Throne zu sehr lutionen gemacht" werden: durch störriges, unverständiges, erschiẞiele hinlentt. Insofern ist die einheitliche Organisation die starke unsicheren und unbequemen Sesseln macht, weit flüger ist, frei- unehrliches Ankämpfen der Regierenden gegen ben Organisation! Durch sie ist es möglich, in den eigenen Reihen willig bei Zeiten auf den Thron zu verzichten, als die heran- naturgemäßen und naturnothwendigen Entwicklungste uelarheit über die zu verfechtenden Prinzipien, wie über die zu braufende Sturmfluth abzuwarten. Hätte Maximilian nicht gut prozeß des Staats und der Gesellschaft. Was von der arübbeobachtenve Tattit zu schaffen. Dabei bedingt die einheitliche gethan die Krone niederzulegen, sobald er sich auf Mexikanischem großen französischen Revolution, der Revolution par excellence fche Organisation feineswegs das persönliche Regiment, vielmehr wird Boden von der wahren Sachlage überzeugt hatte? Die Geschichte gilt, gilt von allen Revolutionen. Privatpersonen, und wären he bie nur so lange eine einheitliche", der Gleichberechtigung huldi erzählt uns von Monarchen, von Monarchen mächtiger als einer sie noch so reich und mächtig, haben nicht die nöthige Gewalt zu rb fende Einrichtung sein, als sie selbst, und nicht irgend eine Person der Neuzeit, die freiwillig ihre Kronen niederlegten zu einer Beit, einer gewaltsamen Störung des allgemeinen Entwicklungsprozesses. herrscht. Die Organisation in der Herrschaft zu erhalten, muß ba größerer Glanz und größerer Werth in Kronen war als heut- Diese Gewalt haben nur die Regierungen, und es ist darum difriges Bemühen jedes Genossen sein, selbst dort, wo die Form zutage. Sie erzählt uns von Diokletian, vielleicht bem geiftig in der Geschichte keine" Revolution" verzeichnet, die nicht das en bberfelben burch polizeiliche Einsprache zerbrochen wurde. Denn die bedeutendsten der römischen Kaiser; sie erzählt uns von Karl V., Werk der Regierungen wäre**). Unter guten Regierungen d. h. b fiform allein thut's nicht. Der Geift geht weit darüber und kann wenn wir den zweiten der Hohenstaufen ausnehmen, unstreitig dem Regierungen, die das Gesammtintereſſe und die Gesammtintereſſen ie Eifich in allen Formen wiederfinden. geiftig bebeutendsten der deutschen Kaiser, was wir auch von seiner der den Staat bildenden Jabivibuen vertreten, sind Revolutionen er Arbeiter! schaart euch zusammen in der Organisation. Sie Kirchenpolitik halten mögen. Jedenfalls lebt kein Fürst, den der einfach unmöglich; Revolutionen können nur und müssen sich errarbaft der Kahn, womit ihr die Hochfluth ber heutigen Zeit durch Vergleich mit einem Diokletian oder Karl V. nicht ehren würde; eignen unter Regierungen, welche entweder in ben geschichtlichen entlichchiffen könnt. Bleibe keiner von euch abseits am Wege stehen, der in seinem Ruf Noth litte, wenn er das Beispiel dieser beiden Entwicklungsprozeß ungeschickt hineinpfuschen, oder nur die Internbem er meint: auf mich tommt's nicht an. Ihr müßt euch Monarchen nachahmte. Und etwas Anderes: die Monarchie, effen eines Theils der Staatsbürger, einer Klaffe, eines Standes Bnhalalle ftählen im Kampfe für eure Interessen, eure Rechte, und das welche wir jetzt haben, ist die sogenannte konftitutionelle Mon- vertreten, und die Interessen des Restes, der meistens die große Staatermöglicht euch nur die Organisation. An Orten, wo noch feine archie. Noch vor wenig Jahrezehnten waren unsere tonftitutionellen Mehrheit ist, vernachlässigen, schädigen, den Interessen der Bevoren Parteiorganisation besteht oder wo es, je nach den Verhältnissen, Monarchen absolute Monarchen, b. h. fie waren Fürsten von zugten opfern. Eine gute, verständige Regierung leitet den Strom auch an lokalen Vereinigungen fehlt, da tretet zusammen und Gottes Gnaden, mit unumschränkter Gewalt über Leben und Eigen- der wogenden Volkskraft über das ganze Land, indem sie ein, alle ründet eine Organisation. Wendet euch an den Partei- Aus- thum ihrer Unterthanen. Diese unbeschränkte Gewalt haben sie Gebiete und Bezirke umfassendes, die Fluthen gleichmäßig vertheichuß( Hamburg, 3. Auer, Breitestraße 39), um zu erfahren, aufgegeben, sie haben sich unter das Gefes gestellt und das Recht lendes Schleußen- und Bewässerungssystem organisirt; eine schlechte, laverwelche Pflichten ihr der Gesammtpartei schuldet, und bestellt den bes Bolte an der Gesetzgebung mitzuwirken anerkannt. Wohlan, unverständige Regierung sucht den Strom zuzudämmen, was unElen Boltsstaat", um zu hören, wie es euren Brüdern in der Nähe der Sprung aus dem absoluten Königthum in das tonftitutionelle vermeidlich heftige Ueberschwemmungen zur Folge hat, und schließwiffeund Ferne geht. Thut ihr dies, werbet ihr von Versammlung ist kein so großer als der aus dem konftitutionellen Königthum in die lich doch nicht hindert, daß sich die Wassermassen den Weg wieder u Versammlung neue Genoffen, dann werdet ihr als Männer Republik, und um konstitutionelle Könige zu werben, öffnen, den ihre natürliche Schwere ihnen gebieterisch anweist. Bötter That gewahren, daß ihr, wie noch nie, euer Schicksal selbst hatten die absoluten Könige mehr aufzugeben, als ein Weitunter machen solche Pfuscherregierungen noch im lezten MoHänden haltet! tonftitutioneller König, um Präsident einer Republit ment, wenn sie die Unwiderstehlichkeit der Elementarkräfte zu ahnen zu werden.( Womit ich natürlich nicht gesagt haben will, die anfangen, ein Loch in den Damm, um dem Strom einen harm fünftigen Republiken würden ehemalige Fürsten zu Präsidenten lofen Abfluß zu gestatten. Das hat aber bloß die Wirkung, daß wählen.) Das monarchische Prinzip ist mit dem absoluten König- der Damm, mit allem was drauf und dran ist, etwas rascher hinthum geopfert das fonftitutionelle Rönigthum hat kein Prinzip weggespült wird, als es sonst der Fall gewesen wäre. Aus einer ungehaltenen" Bertheidigungsrede im Leipziger Summa Summarum: Nur die Regierungen haben die zu opfern, bloß einen Namen. Wie dem aber auch sei, es ist Hochverrathsprozeß*). doch kein Hochverrath, anzunehmen, die Fürsten lernten ihre Zeit Mittel, Revolutionen zu verhüten und Revolutionen zu Unsere Partei ist eine propagandistische und sucht sich die begreifen. Umgekehrt will mich bedünken, daß der Herr Staats- machen". on Majorität der Bevölkerung zu gewinnen; haben wir die Wea- anwalt, wenn er es für Hochverrath erklärt, die Fürsten Jebe Revolution ist, abgesehen von sonstigen schlimmen Connjorität, so haben wir der feindlichen Minorität gegenüber das für vernünftig zu halten, sich selber zwar nicht eines Hochver- sequenzen bas vernichtendste Armuthszeugniß für die Regierung, Recht wie die Macht, den Staat im Geist unserer Prinzipien um- rathe aber doch einer rechtschaffenen Majestätsbeleidigung schuldig unter welcher sie ausbricht, durch welche sie veranlaßt wird, und eferzugestalten. Dem widerspricht der Herr Staatsanwalt und sagt: macht. welche für fie nach jeder Richtung verantwortlich ist auch ohne Die Majorität hat nicht das Recht gegen den Willen der Gewalt allein tann die Ziele der Angeklagten realisiren", Ministerverantwortlichkeitsgefeß. Jede Regierung, unter der eine rbe Minorität die Staatsverfassung zu ändern. Kein Barlamentsbe- meint der Herr Staatsanwalt. Das ist seine Sache, und, was Revolution stattfindet, ist um beswillen eine schlechte Reeſſieschluß hat rechtliche Giltigkeit, wenn nicht der Kaiser oder der be- der Herr Staatsanwalt meint, geht diefen Prozeß nichts an. gierung. gen treffende Landesherr ihm zustimmt." Das ist in soweit richtig, 3ch meine: die Ziele der Sozialdemokratie werden sich ebenso Genug. Wir Sozialdemokraten machen" teine Revolutionen; gerufale nach dem konstitutionellen Coder über deffen Bernunft gewiß frieblich verwirklichen, als unsere Gegner Berstand und wir fiubiren ben revolutionären Entwicklungsprozeß von Staat ober Unvernunft ich hier mich nicht auszulassen habe weder Ehrlichkeit haben. Bor Allem Ehrlichkeit- honesty is the best und Geſellſchaft, der auch, ohne daß wir gewal am eingreifen, Fürst noch Voltsvertretung einseitig Geseze machen und Verfas- policy mit schwindelnder Schnelligkeit vor sich geht, und wir weben im - Ehrlichkeit ist zur Lösung der sozialen Frage ſen Jungsänderungen vornehmen können. Legal bildet die Bollever- nicht bloß die beste, es ist die einzige gute Politit. Uebrigen nach Kräften mit am sausenden Webstuhl der Zeit. Reiefelbtretung einen gleichberechtigten Faktor nebent der Krone, und involutionen zu machen" das überlassen wir den Regierungen, Die Anklage, das muß vor Allem festgehalten werden, hat es Kaisern, Königen, genialen Staatsmännern", Bolizeidirektoren en unerhalb der Volksvertretung herrscht das Majoritätsprinzip. Wo nur mit Handlungen, mit Thatsachen zu thun, nicht mit und sonstigen privilegirten Staats- und Gesellschaftsrettern, die ben aber allgemeines Stimmrecht besteht, ist die Majorität des Möglichkeiten, mit Meinungen. Was wir unter gewissen, Herren Staatsanwälte nicht zu vergessen, deren hervorragende Der Boltes gefeßlich zur Theilnahme an der Regierung berufen; if noch nicht eingetretenen Bedingungen vielleicht thun werden, geht Thätigkeit auf diesem Gebiete zu ignoriren der schwärzeste Unnoch dieses Recht der Theilnahme an der Regierung vom Staatsgrund- Niemand etwas an; was wir gethan haben, gehört vor den bank wäre. troff gesetz anerkannt. In Deutschland der Majorität des Volts das Richter. Was morgen geschieht, was ich morgen benken werde, chgül Recht, gegen ben Willen der Minorität die Geseze und die Staats- weiß weder ich noch der Herr Staatsanwalt. Und was ich heute Der, berfaffung zu ändern, abstreiten wollen heißt das nicht, das dente, geht den Herrn Staatsanwalt nichts an. Ich für meinen it fallgemeine Stimmrecht, welches seit 1867 deutsches Reichsgrund- Theil glaube, daß die politisch- soziale Krisis nicht friedlich ver- Das statistische Bureau in Berlin hat eine Untersuchung über die teſez ist, für eine reine Farce erklären? Heißt das nicht, unsere laufen, daß es in der That zu der gewaltsamen Revolution kommen gewaltsamen Todesfälle und Berlegungen im preußischen Staate Regierungen, insbesondere die preußische und beren leitenben wird, welche das Schreckgespenst des Herrn Staatsanwalts ift. während der Jahre 1869 bis 1872( mit Ausnahme der durch Staatsmann" der standalöfesten politischen Heuchelei bezüchtigen, Ich glaube dies, weil ich, auf die Geschichte und auf persön- feindliche Waffengewalt hervorgerufenen) veranstaltet. Die Resuldie verwerfliche, durch und durch unfittliche, ächt jesuitische liche Erfahrung geftügt, nicht an die staatsmännische Intelligenz tate sind jüngst veröffentlicht worden. Der Eindrud, den man Absicht unterschieben, das Bolt durch ein werthloses Scheinrecht der Gewalthaber glauben kann. Aber mit diesem meinem Glau- beim Lesen dieses Werkes gewinnt, mag dem ähnlich sein, ber eine asführen zu wollen? Bon Zweien Eins: Entweder wir haben ben hat der Herr Staatsanwalt, hat der hohe Gerichtshof sich Einen beim Wandein durch die Katakomben Roms bis ins Mark allgemeine Wahlrecht ehrlich, als Realität. Und dann hat nicht zu befaffen, und man kann mich deshalb ebensowenig be- erschütternd packt. Die Beobachtungen umfassen den kurzen ZeitIrbe Billen im Staat zur Geltung zu bringen. Oder die Majorität Rindfleisch besser bekomme als Hammelfleisch, oder Hammelfleisch beut nach herschendem Gesetz die Majorität des Bolls das Recht, ihren strafen, als man Jemand bestrafen kann, weil er glaubt, daß ihm eife, Bahlrecht eine Farce. Wenn wir auf dem Boden des allgemeinen unsere Ziele ließen sich bloß auf dem Wege der gewaltsamen Re- Gottesguadenthums, schreibt in ihrer Nummer vom 4. Nov. 1873: des Volts hat dieses Recht nicht, und dann ist unser allgemeines besser als Rindfleisch. Und die Ansicht des Herrn Staatsanwalts, Staatsanwalt feine Anklagerebe. **) Die Berliner Kreuzzeitung", Hauptorgan des legitimistischen Bahlrechts unseren Prinzipien die Majorität, und durch die Ma- volution verwirklichen, ist nicht nur tein juristischer Beweisgrund, getränkelt von den 3been der Encyklopädiften überlieferte, er selbst( Ludlorität die Herrschaft im Staat zu erringen fuchen, so atzeptiren sie ist auch obendrein total unrichtig. Als vor 40 Jahren wig XVL von Frankreich) die auf so unterwühltem Grund rubende eben bir damit das bestehende Gesez einfach als Realität, während das Schwurgericht verlangt wurde, galt dies Manchem für eine tönigliche Herrschschaft der Revolution, welche bekanntlich, wie je Herr Staatsanwalt, indem er unsere Schlußfolgerung ver- revolutionäre Forderung, die nimmermehr gutwillig gewährt besmal, von oben begann." Die Kreuzzeitung" meint natürlich, sed, theilt, bas bestehende Geses für bloßes Blendwert, für ein werden könne. Jezt haben wir das Schwurgericht, und Die, Ludwig XVI. hätte es vermeiden können und sollen, die Revolution goldenes Nirchen und filbernes Nautchen" erklärt, und damit die welche es damals verlangten, haben sicherlich keine Revolution ge- zu beginnen". Das ist, gelinde gesagt, eine unwissenschaftliche Naivetät, macht. Die kleinste, zahmste Reform ist nicht ohne gewaltsame die schon durch die Worte:„ wie jedesmal", auf ihren wahren Werth Leipziger Hochverrathsprozeß. Ausführlicher Bericht über Revolution durchzuführen, wenn die Regierungen ein ftarres Beto zurüdgeführt wird. Was tebesmal" geschieht, ist nicht zufall, nicht Berhandlungen des Schwurgerichts zu Leipzig in dem Prozeß gegen entgegensegen. gent debtnecht, Bebel und Hepner wegen Vorbereitung zum Hochverrath vom Seinen vermeintlichen Haupttrumpf hat sich der Staatsanwalt begonnen werden". Nicht bloß begonnen",- ganz gemacht“, mit 11-26. März 1872. Bearbeitet von den Angeklagten. Leipzig 1874, gnoffenschaftsbuchdruckerei. 600 Seiter. zum Schluß aufgespart:„ Wenn Sie die beiden Angeklagten nicht Haut und Haar. Nev Deha ihnen teru bas nobery zulö Se B bie er all ), eiter tle ber bie " Vom Schlachtfeld der Industrie. *) Mit diesen Worten schloß im Leipziger Hochverrathsprozeß der Herr " Laune, ist Naturgesez. Auf alle Fälle nehmen wir das Geständniß der Kreuzzeitung" ad acta, baß Revolutionen jedesmal von oben 21 zaum von 4 Jahren und nur die Monarchie Preußen. Und in dieser Spanne Zeit, für dieses einzige Land lonftatirt das Berliner Bürean 26,287 tödtliche, 6387 nichttödtliche Unglücksfälle. Correspondenzen. und überhaupt in ganz Oberhessen etwas lebhafter agitirt würd Die Leute find hier noch gar zu weit in politischer Beziehung z Hamburg, 21. Dezember. Den hiesigen Parteigen offen und rück, ein Umstand, der lediglich dem überwältigenden Einfluß b Der Bericht, welcher genau spezialisirt, lehrt uns, daß innerhalb Boltsstaat"-Abonnenten zur Nachricht, daß vom 1. Januar ab proteftantischen Pfaffen zuzuschreiben ist. Diesen zu brechen un des arbeitenden Bolles der Industrie der gewaltsam tödtende Tod Einrichtungen getroffen find, wonach für St. Georg und St. Pauli die Arbeiter aus ihrem politischen Schlafe aufzurütteln, wäre de die schauerliche Ernte von 19,789 Menschenleben gehalten hat, und eigene Colporteure angestellt werden; daburch find wir in die her das Erfte, was hier unternommen werden müßte. daß 5249 als verstümmelte Krüppel dahinfiechen. Und weiter sehen Möglichkeit verfest, jedem Abonnenten genannter Borstädte, der bis Hamburg.( Für Buchbinder.) Wegen Lohnherabſegung wir, wie die Landwirthschaft in dem Jahre 1872 1222 Menschen jezt durch die Colporteure nicht besorgt werden konnte und deß- in der Bapier- und Geschäftsbücher- Fabrik„ Attien- Gesellschaft fordert, und 142 Verlegungen verursacht, die Industrie aber 3444 in halb auf der Post abonniren mußte, den„ Boltsstaat" durch den( vorm. Rubens) Strike ausgebrochen. Zuzug fern halten.j bas falte, vielleicht erlösende Grab schleudert und 1439 Verstüm- Colporteur zustellen zu laffen. " " Das Comité. Brief aften flamiren Sie. Die 11 Expl. haben Sie unterdeffen bereits von uns er Quittung melte auf den Schlachtfeldern der Industrie, auf denen es teine Da nun durch diese Einrichtung auch für obengenannte VorLeichen gibt", herumirren läßt. Ein noch grelleres Licht auf ftädte bas, monatliche Abonnement ermöglicht wird, so hoffen wir, Berichtigung. biese schöne Welt Gottes", der seine Sonne aufgeben läßt über daß die Parteigenossen durch rege Agitation dafür Sorge tragen, In Nr. 146 ist in der Correspondenz Apolda, 3. Seit Gerechte und Ungerechte, ein Licht, das uns den Grund und die daß die Abonnentenzahl immer mehr wächst und dadurch unfer 3. Spalte, Zeile 10 von oben, durch eine Weglaffung der Sin Ursache all dieses Jammers bloslegt, d. h. die Institutionen und Partei- Organ auch an hiesigem Orte an Einfluß gewinnt. entstellt worden. Es muß da heißen: So ist z. B. in Apold bas Produktionssystem der Bourgeoisstaaten, wirft die Thatsache, Diejenigen Boftabonnenten, welche ihre Bestellung durch die der Mann, welcher Sozialdemokraten bis aufs Wester( scharf ge daß die Einkommensteuerzahlenden in diesen 4 Jahren nur 100 Poft noch nicht erneuert haben, werben ersucht ihr Exemplar jetzt schliffen?) bekämpfen zu wollen erklärt hat, Herr Bürgermeiste zum Contingent der Verunglückten stellten, während von den durch die Colporteure zu beziehen. Franke, weder im Vorstande, noch im Ausschusse des Reichsverein Klaffenfteuerzahlenden 9481 einem gewaltsamen Tode erlagen. Abonnements auf den Volksstaat" werden entgegengenommen ja fast tönnte es scheinen, als ob er, der den Reichsverein in " Zufälligen Todes", sagt der Bericht bei der lettgenannten Kate- von: A. Geib, Rödingsmarkt 12; 3. Auer, Breitestraße 39, f 1; Leben gerufen, demselben gar nicht angehöre." gorie. Zufällig? Geht nur hin, wo die Maschinen braufen, die dann durch die beiden bisherigen Colporteure Schulz und Schüß Räder sausen, steigt nur hinab in die Tiefen der Gruben, überall sowie in jeder Versammlung des Sozialdemokratischen Arbeiter- der Erped tion. Barthldi Mittweida: Ist Bersehen der Boft, re dorthin, wo der Tod seine Sense schwingt, persönlich forschet Vereins." bort nach den Ursachen des Todes. Kennt ihr die Gruben, die Die Commission für Verbreitung des„ Bolksstaat." balten? J. Pffr Johannesthal: Die Frankfurter- 3tg. foftet das Viertel die Habsucht verfallen läßt, tennt ihr die verpesteten Fabrikräume Gener, 26. Dezember. Centralcomité des 19. Wahl- jahr 2 tolr. 15 gr.; Sie tönnen auf dieselbe bei Ihrer Poftanstalt abon und Werkstätten, ihr mythischen Fabrikinspektoren? Ja wohl, bei kreises. Das Comité beschloß auf den 3. Januar 1875 eine niren. Briefe senden Sie nur an die Expedition derselben in Frank W Champagner und Austern inquirirt man den unglüdlichen Zufall", Bezirkskonferenz in Lößniz abzuhalten um in erster Reihe den furt a. M. mit philanthropischen Crocodilethränen konstatirt man den Unfall Versammlungskalender für die Wiemer'sche Agitationsreise festzudurch höhere Gewalt oder durch eigenes Verschulden des Getödteten ftellen und sodann über eine stabile Organisation zu berathen. der Expedition. B. Stgmnn Stuttgart Sr. 15 gr. Rd Würz oder Verlegten". Es gilt nun, Parteigen offen, daß alle Orte vertreten sind und burg Schr. 1 thlr. 4. Drcheir Netschkan Schr. 4 thlr. 4 7. 3fchr Greiz Schr. 1 thlr. 19. 5. Wimr Basel Schr. 2 thlr. 22. Bran Die Zahlen sagen es: die beste der Welten ist eine Mörder- dadurch ihren festen Willen bekunden, unerschütterlich für die ge- Hannover Schr. 9 gr. A. Rebbrzr Steyr Schr. 17 gr. Fr. Vgn grube. Aber aus ihr gehen hervor Finger, gleich einer Hand" rechte Sache zu wirken. Stötterizz b. 13 thlr. 29. R. Wit hier As. N.-Y. Arb.- 3tg 1 thlr. 5 n und schreiben an die getünchte Wand des Palastes, darinnen die Ph. Rdr Sien Ab. u. Schr. 7 thlr. Bachhm hier Schr. gr. Schlitta Gewaltigen und Könige der Industrie schwelgen und praffen und die C. Demmler. E. Schletter. Kehl Schr. 3 thlr. 1. Kthns Delmenhorst Schr. 2 thlr. 25. Scher goldenen filbernen Götter loben mit deutlicher, dem Volle ver- Braunschweig. Ein Theil der Metallschläger- Gehülfen Lech- Oberhausen Schr. 22 gr. 5. Flschr Hainichen Schr. 12 gr. ống ständlicher Schrift: haufens liegt augenblicklich mit ten Meistern wegen Lohnreduktion Benig Schr. 10 gr. Swisty Würzburg Ab. 2 thlr. 15. Olms Wies in Conflitt. Wir ersuchen deshalb, Zuzug nach dort fernzuhalten. baben Schr. 5 gr. Lbsch Jägerndorf Ab. 1 thlr. 24., Schr. 1 thlr. 6. Ausführlicher fachlicher Bericht folgt von Lechhausen. Schltz Hamburg Ab. 15 thlr., Schr. 20 thlr. 3nt Breslau Ab. 8 thlr. 14. bi Hchdr Preßburg Ab. 4 thir. 1. Ellngr Ueckerrath Schr. 1 thlr. 2. tr Für die Vorortsverwaltung: C. Schubert. Altmnn Maastricht Ab. 25 gr., z. Begleichung Ihres Contos sind noch bi Bezüglich der Einigung oder Verschmelzung der beiden Meerane, 15. Dezember. In geftriger zahlreich besuchter Ber- 17 gr. nöthig. Hrimun Mainz Ab. 6¸thlr. 9. 7. sozialdemokratischen Fraktionen Deutschlands find die vorbereitenden sammlung der hiesigen Witgliedschaft wurde einstimmig beschlossen, A6. 4 gr., Schr. 2 thlr. Schritte so weit gebiehen, daß sich jetzt die Bedingungen, unter die Bereinigung der beiden sozialdemokratischen Fraktionen gut zu Fond für Gemaßregelte. welchen diefelbe zu Stande fommen fann, schon ziemlich übersehen heißen. Gerade in der Zeit, wo die Gewerkschaft der Manufaktur-, Von Dr. J. bier 5 gr., v. W. Swisfy Würzburg 5 gr. 6., gef. b bi laffen. Ueter zweierlei hat man sich zu verständigen: Pro- Fabrik- und Handarbeiter am hiesigen Orte aufgelöst ist, begrüßen Weihnachtsfefte der Schuhmacher hier 1 thlr. 15., Schnt Plauen: I gramm and Organisation. Selbstverständlich ist dabei, daß alle wir die Vereinigung mit doppelter Freude. Die Freude ist so vor. Nr. muß es anstatt 4 gr. 4 thir." heißen. äußere Verständigung vergeblich sein würde, falls es nicht gelingen zu sagen eine allgemeine, da auch die hiesigen Mitglieder des follte, auf beiden Seiten dasjenige abzuftreifen, welches wenn Allgemeinen deutschen Arbeitervereins, welche schon lange brüderlich auch durch Tradition und Erziehung liebgewonnen stets nur mit uns zusammenwirkten, einen ihrer sebulichsten Wünsche in trennend und abstoßend zu wirken vermag. Mit andern Worten: Erfüllung gehen sehen. Mene, mene, tekel, upharsin: Du bist gewogen und zu leicht gefunden. erwarten, daß man allgemein folgende, vorläufig vorberathend erwogene Gesichtspunkte gutheißen wird: Also auf nach Lößniz! nommen: Zum Wahlfond. Von Gabriel in Detroit( Amerika) I thlr. Anzeigen 2c. 2. Kndr Stollberg Sonnabend, den 9. Januar: Generalversammlung im Versammlungsin fi โป za m pr bi зи al ai fd 6 je 11 C für die Sozialdemokratie darf es in Deutschland vom Tage der Offenbad, 20. Dezember. Am 19. Dezember fand babier Einigung an weder Lassalleaner" noch„ Eisenacher" geben. eine gemeinschaftliche Bersammlung der hiesigen Mitglieder des Berlin Wahlverein der soz.- dem. Arbeiterpartei. Roch liegt ein Wortlaut des, dem zu Pfingsten in Aussicht ge- Allgemeinen deutschen Arbeitervereins und ber fozialdemokratischen Donnerstag, den 31. Dezember,( Sylvester) auf nommenen Einigungs- Congreffe zu unterbreitenden Programms Arbeiterpartei statt mit der Tagesordnung: Besprechung über die Königshöhe", Greifswalderstraße 8, am Königsthor: ober der gemeinsamen Organisation nicht vor. Aber es steht zu Bereinigung", und wurde folgende Resolution einstimmig ange- Großes allgem. Sylvester- Fest.( Concert, Ball 2c.) Die heutige Versammlung der Mitglieder des Allgemeinen Billets à 22 Sgr. sind zu haben bei den Colporteuren des eb 1) Betreffs des Programms: Daffelbe ist möglichst kurz zu deutschen Arbeiter vereins und der sozialdemokratischen Arbeiter Volksstaat", bei Rubenow, Brunnenstraße 34 und in den m faffen. In seinem ersten Theil soll es eine negative Kritit der partei findet nach den Ausführungen sämmtlicher Redner, daß öffentl. Versammlungen des Wahlvereins. Erhöhter Kassenpreis. S heutigen Gesellschaftszustände, in seinem zweiten Theil eine allgedie Art und Weise, wie beide Fraktionen sich bisher bekämpften, Alle Freunde und Gesinnungsgenossen sind hierzu freund de mein gehaltene Aufstellung dessen, was die sozialdemokratische der Entwicklung der Arbeiterbewegung Deutschlands sowohl, wie [ 30] Partei erstrebt, enthalten. Zur Erläuterung des Programms und der gesammten Welt nur schäblich sei und erflärt ihr vollte lichst eingeladen. Keiner darf bei diesem Feste fehlen. Der Vorstand. Liederbücher sind mitzubringen. feiner einzelnen Punkte ist ihm ein Manifeft oder eine Denkschrift Einverständniß mit den Beschlüssen der Berliner Sozialistenbeizufügen, welche vom Congreß angenommen Versammlung." später als Hundt, Schriftf. Gewerkschaft der Holzarbeiter. Gotha. Anläßlich einer am 15. November in Erfurt abge- Berlin Sonnabenb, ven 2, Januar, Asends halb 9 Uhr, bei offizielle Deklaration des Programms in Kraft tritt. 2. Betreffs der Organisation: Soweit die Vereinsgesetze es haltenen Volksversammlung ist gegen mich Anklage erhoben worden Gittel, Andreasstraße Nr. 26: Bersammlung. geftatten, organifirt sich die Partei einheitlich. Die Führung der wegen Majestätsbeleidigung, Enistellung staatlicher Einrichtungen Parteigeschäfte wird einer Centralleitung, bestehend aus trei oder und Beschimpfung der christlichen Kirche. Es ist wahrhaft beSonntag, den 3. Januar, Nachmittags 2 Uhr, bei Carius, Prinzen r fünf Personen und Ausschuß oder Direktorium genannt, übertra- wunderungswürdig, aus welch leichtem Material die Herren Staats- fraße Nr. 72: Vorstandsfizung. Der Vorstand muß vollzählig am gen. Die Controlirung der Centralleitung geschieht durch eine anwälte die schwersten Anklagen fabriziren. Ich möchte den Herren Blaze sein. Tagesordnung: Abrechnung. leberwachunge commission, welche anderswo, als am Barteipororte, Staatsanwälten den Vorschlag machen, in sämmtlichen offiziellen seß haft ift. Um etwaige Streitigkeiten zwischen der Centralieitung Zeitungen bekannt zu machen, daß jeder Reichsfeind, der in einer Mit Gruß! G. Lemke.[ 10 Π und der Ueberwachungscommission zu schlichten, überhaupt als Bersammlung spricht, angeklagt wird. Dies würde fruchten und Lokale. oberste Vertrauensbehörde zu fungiren, wird ein Vorstand over zahlreiche Prozeffe und Uebertretungen der Gesetze würden ver Beriin Sonnabend, ben 2, Januar, Abends halb 9 Uhr: Bereine Beschwerdecommission eingesetzt. Die Mitglieder dieser letz- mieben. Obgleich oder weil ich mich der größten Objektivität in teren Körperschaft wohnen an verschiedenen Orten und werden jener Versammlung befleißigte und meinen Vortrag in das frieb- fammlung bei Made, Auguftstraße 80. Reviffionsbericht. 2) Antrag auf Echöhung der Krankengelder. 3) Ur direkt vom Congreß oder von der Generalversammlung ernannt. lichste Gewand fleidete, da mir der Verfolgungseifer des Erfurter abstimmung über die gefaßten Beschlüsse des Magdeburger GewerkschaftsFrage fich nun ein Jeber hüben wie drüben, wie weit Staatsanwalts bekannt ist, werben in der Anklageschrift nur Congreffes. er mit diesen Bedingungen sympathifirt, damit bald herausgefühlt aus dem Zusammenhang herausgeriffene Säße den Richtern vorwerden kann, ob das formelle Ziel der Einigung zu Pfingsten er- getragen, um eine Verurtheilung zu erzielen. Ueber die Berhandreichbar sei und ob alsdann die Vereinigung balbigft in Fleisch lungen, welche am 14. Januar ftattfinden, und das Resultat der- Hannover Sonnabend, den 2. Januar 1875, Abends 8 Uhr W. Bod. nnd Blut übergehen werde. Sind die Strömungen für die Ver- felben werde ich seiner Zeit berichten. im Lokale des Herrn Bartling, Knochenhauerstraße 59, findet die einigung auf beiden Seiten annähernd gleich start, dann fann Forst i. d. Laufis. Seitdem die hiesige Parteimitgliedschaft erste Generalversammlung ftatt. Tagesordnung: 1) Bericht der Bereinsthätigkeit. 2) Raffenbericht. Ende Januar alles Nähere bezüglich der Congreßvorlagen be- polizeilich geschlossen ist, ist unter den Parteigenoffen etwas Lauftimmt und die Einberufung des Congresses definitiv ausgeschrieben heit eingeriffen und sie bekundeten nur dadurch etwas Leben, daß sie 3) Borstandswahl. 4) Sonstige Vereinsangelegenheiten. bann und wann als„ Boltsstaat" Leser eine Besprechung hielten, Die Mitglieder werden aufgefordert, ihrer Pflicht gemäß, Alle zu erwelche aber meist resultatlos blieb, da es bis jetzt an Kräften Sonntag, den 3. Januar: Weihnachtsfeier des Der Berliner„ Sozialist fündigt in einer Ansprache seinen mangelte, welche in agitatorischer Beziehung etwas Tüchtiges zu Thonberg Schaffof Clubs der Rothen, im Gaale ber Lesern an, daß er von Neujahr 1875 ab zu erscheinen aufhören leiften im Stande wären. Um nun diesem Zustande ein Ende zu Thonballe" zu Neurenbniz. merbe. Er sagt: machen, hielten wir es für unsere Pflicht, eine Arbeiterversamm An unsre Leser! lung einzuberufen, welche auch am Freitag, den 11. b. Mis. im Mit dieser Nummer hört der Sozialift" auf, regelmäßig zu Lokale des Herrn Gay stattfand. Als Tagesordnung hatten wir erscheinen. Nachdem der hier bestehende Wahlverein der sozial- aufgestellt: 3wed und Rugen der Arbeitervereine". Referent demokratischen Arbeiterpartei sich als die geeignetste Organisation. Behr. Derselbe hob in seinem Referat hervor, wie nothwenzur Berbreitung unserer Prinzipien bewährt hat, halten wir es big es sei, daß die Arbeiter sich vereinigen, um die heute herr- Jm Berlage der ersten steiermärkischen Genossenschafts- Buchdruckerei unnöthig, die Opferwilligkeit unserer Gesinnungsgenoffen noch schenden ungerechtigkeiten zu beseitigen. Er wies durch Beispiele Graz, Annenftr. Nr. 17, ist soeben erschienen und durch die Buchhandlung länger für ein Blatt in Anspruch zu nehmen, das in Form und nach, wie die heutige Gesetzgebung eine Klaffengesetzgebung sei, des Boltsstaat" zu beziehen: werben. Gewerkschaft der Metallarbeiter. T.- O.: 1) Kaffen- und Um zahlreiche Betheiligung ersucht scheinen. J. A.: 8. Behrnd. Sozial- politischer Arbeiterverein. A. Petsch d. 3. Vorsitzender.[ 8] Freunde und Gesinnungsgenossen find hierzu eingeladen.[ 10] Alle an mich gerichteten Briefe c. bitte ich wie folgt zu adressiren: B. Horn, Koltstraße Nr. 8, 1 Treppe, Elberfeld.[ 7] " Inhalt nie die Grundlage eines Lokalblattes hätte abgeben können. und wie die besigende Klaffe bei allen Einrichtungen, welche sie Prozeß Dr. Hippolyt Tauschinski Der Aufgabe, die wir uns gesteckt, find wir, so weit es uns mög- fchafft, für sich fiets ein Hinterthürchen offen läßt, wie z. B. beim lich, nachgekommen; wir treten zurück und überlassen die Fort- Militär den Einjährigfreiwilligen- Dienst. Zum Schluffe schlägt führung unserer Arbeit dem Wahlverein." Gewerksgenossenschaftliches. Allgemeiner deutscher Schneiderverein. Augsburg. Das Vereinslokal ist in das Gasthaus zur finstern Stube am hinteren Berlachberg verlegt, woselbst auch das Arbeits nachweisbureau jeden Abend von 8-9 Uhr geöffnet ist, was jedem Gehilfen zur Beachtung dienen möge. der Referent vor, einen sozialdemokratischen Wahlverein zu grünund 31 Genossen den und zu diesem Zwecke eine Commission zu wählen, welche wegen Religionsstörung und geheimen sozialdemokratischen die nöthigen Schritte einzuleiten hat. Dieser Vorschlag wurde Verbindungen. ( 3c)[ 40] einstimmig angenommen, und wir hoffen, daß der Verein recht Groß Octab, 179 Seiten start, broch. 50 fr. öft. 28.10 Gr. balb zu Stande tommt. Wir ersuchen nun die Parteigenoffen, in Der Reintrag dieser Broschitre ist für die Juhaftirten bestimmt. Dieses für die Arbeiter sehr lehrreiche Buch enthält nebst einer Bor dieser Beziehung thätig zu sein, damit, wenn der Verein zu Stande kommt, fofort ein tüchtiger Kern vorhanden ist. Ferner ist es rede den umfangreichen Anklagebeschluß, sowie nach stenographischen AufPflicht jedes Parteigenossen, dafür zu sorgen, daß auf unser Partei- zeichnungen den ganzen Verlauf der neuntägigen Verhandlung, die organ, ber Bolteftaat" recht zahlreich abonnirt wird. Laßt Euch vollständigen Reden des Staatsanwalts, der Bertheidiger, die Berthei Joh. Nep. Eisenlos, Vertrauensm. nicht abschrecken durch die Maßregelungen, blidt auf Eure Brüber bigungsrede des Angeklagten Dr. Tauschinski und den Urtheilsspruch. Salle a. S., 21. Dezember.( Warnung.) Wir warnen im übrigen Deutschland, wie fie fämpfen und ringen, 3hr dürft hiermit Jedermann vor dem Schneidergesellen Louis Schwedthelm nicht länger zurückbleiben, damit der Reaktion, welche sich mehr welche uns für das erste Quartal 1875 ihren Bedarf nicht angezeigt aus Löwenberg( Schlesien). Derselbe war hier Mitglied und hat und mehr anfängt breit zu machen, ein fefter Damm entgegenge haben, oder mit Abonnementsbeträgen noch im Rückstande find, erhalten fich feit 14 Tagen heimlich von hier entfernt unter Zurücklaffung fezt wird. Ein Parteige fe. vom 1. Januar an teine Zusendungen mehr. von 13 Thaler Schulden. Wir machen hauptsächlich die Dres Gießen. Ueber die hiesigen Parteiverhältnisse fönnen Sie von dener Collegen und Parteigenoffen auf Schwedthelm aufmerksam, Andern besser unterrichtet werden. Soviel aber weiß ich, daß hier da derselbe seinen Weg wahrscheinlich dorthin genommen hat. bie Agitation in den Arbeiterkreisen noch manches zu wünschen übrig J. A.: J. Beyer, Bev. läßt. Sind auch die Hindernisse groß, so ist doch der Boden ergiebig und es wäre wahrhaftig endlich mal an der Zeit, daß hier Filialexpeditionen, Die Expedition des ,, Boltsstaat". Verantwortlicher Redakteur: R. Seiffert. Redaktion Hoheftraße 4, Expedition Zeigerstraße 44, in Leipzig. Drud und Berlag der Genossenschaftsbuchbruckerei in Leipzig. E