Erschein! in Leipzig Mittwsch�reitag, Soimlag. Bestellungen nehmen an alle Postanstaltcn u. Buchhand« lungen des In- u�Auslandes. Filial- Expeditionen für die Bereinigten Staaten: F. A. Sorge, Box 101 Hoboken, N. J. Peter Haß, 8. W. Corner Tliird and coates str. Philadelphia. Abonnementspreis für ganz Deutschland l Ai.ßO Pf. pro Quartal. Monats-Abonnements werden bei allen deutschen Postanstalten auf den Lten u. Sten Monat und aus den 3ten Monat besonders an- genommen; im Kgr. Sachsen u. Hrzgth. Sachs.-Altcnburg auch auf den I ten Monal des Quartals a 54 Pf. OrgandersozialdemokrattschenArvetterparteiunddermternationalenGewerksgenossenschasten. Zuferate, die Abhalwng von Partei«, verein«- und Boltsversammlongen, sowie die Filial- Expeditionen und sonstige Partei«Angelezenheiten betreffend, werden mit 10 Pf.,— Privat- uud BergnügungS« Auzeigm mit 25 Pf. dt« dreigefpaltene Pelit- Zeile berechnet. Nr. 4. Mtwoch, 13. Januar. !875. Wie ma» GeschäftSkrisen entdeckt und beseitigt. (Eine Prob« deutscher Manchefierweisheii.) ll. Da der Referent deS FabrikantentagS über die„jetzige Geschäfts- krisis" spricht, deren„wirkliche" Existenz er bestreitet, um zu dem Schluste zu gelangen, daß mau cS mit einer„Waarenkrisis" zu thun habe, die er dann in letzter Potenz als„Mangel an Ab- jatz der Waaren" darstellt, so müssen wir darauf hinweisen, daß »uS der Mangel an Absatz solcher Waaren, die unter die nvtfy wendigen Verbrauchsartikel zu stellen sind, zunächst in Betracht ziehen lehrt, wie eS mit den allgemeinen Verhältnissen in nächster Nähe bestellt fein mag. Und da wir ebensowenig an Gespenster, »IS daran glauben, daß die Produktion die ausschließliche Aufgabe habe, den Produzenten so rasch als möglich zum Millionär zu machen, da wir ferner gemeint sind, daß die nächstliegenden Absatzgebiete in Betracht kommen, ehe man von der Bedeutung deS Exportes und den Ursachen seiner Slörungen spricht, so stellen wir den Satz in den Vordergrund: Jede Produktion, die ihren wich- ligsten Zweck, die Befriedigung normaler Bedürfnisse der Gesell- schast überschreitet, muß naturnothwendig zur Verwüstung ihrer nächstliegenden Absatzgebiete, zur Ueberproduktion und endlich zum Niedergang derjenigen Branche treiben, der sie obliegt und, wie sehr sich vie deutschen Manchesterleute auch dagegen sperren mögen, so gilt auch heute noch der Ausspruch von Friedr. Engels, der in seinem schon 1845 erschienen sozial-ökonomischen Werke:„Die Lage der arbeitenden Klassen in England" wörtlich sagt: „Bei der heutigen regellosen Produktion und Verlheilung der Lebevimiltel, die nicht um der unmittelbaren Befriedigung der Be- dürsnisse, sondern um deS Geldgewinns willen unternommen wird, bei dem System, wonach jeder auf eigene Faust arbeitet und sich bereichert, muß alle Augenblicke eine Stockung entstehen"*). Daß die vom Fabrikantentage zugestandene Waarenkrisis aber nicht blos eine Stockung in der Waarenfpekulution ist, daß diese Stockung nicht in Folge Geldmangels der Spekulanten auftritt, sondern in Folge gewaltiger Störungen der natürlichen Absatzge- biete, d. h. in Folge gänzlicher Entkräftung der natürlichen Eon- sumenten, der Massen, die« dem fabrizirendcn und spckulirenden Mancheperthum begreiflich zu machen, würde schwer halten. Diese Herren lieben eS nicht, bis auf den Grund zu sehen und darum sagen sie einfach:„Nationalwohlstand ist da, untrügliche Zeichen dauernden Friedens sind da, Spekulanten sind da, Fabrikanten sind da, folglich ist bewiesen, daß die Hauptbedingungcn fürs Geschäft da find und doch wie ungeschickt waren nicht die Volkswirthe, welche diese edlen„Dinge" von anderen„Dingen" abhängig ge- macht haben, die das„Ding" GeschäftSkrisi«(heute Waarenkrisis) bewirken helfen? Wie dumm, daß dieser famosen Hazardpro- duktion nicht die Hazardcvnsumtion, die Spekulation allein, gegen- übersteht. Daran sind sicher nur die Sozialdemokraten schuld, die von einer Normalproduktion und von einer Normalconsumtion reden und die sogar niederträchtigerweise behaupten, daß sich die heutige Fabrikation und Spekulation den Kukuk darum kümmere, was am Ende vom Licde aus ihren Artikeln wird. Und wenn wir heute sagen, macht die Massen consumtionSfähig, dann wird Eure Produktion einen geregelteren Blutlauf bekommen, wenn wir dazusetzen, zügelt Euer Profitmachen im Vornherein, wenn wir endlich erinnern, gebt höhere Löhne, kürzere Arbeitszeit, menschen- würdigere Existenz für die niederen Massen, dann,— ja, dann erst ist der Deufel los! Umsonst berichtet ihnen Engels über Eng- land, daß eS der„Ueberfiüssigen"(auS Mangel an Erwerb total consumtionSunfähiger Menschen) nach den Berichten der Armengesetz- eomwlssäre durchschnittlich V/» Millionen in England und WaleS gebe, Schottland uud Irland nicht eingerechnet, und daß diese 1'/, Millionen übrigens nur Diejenigen einschließen, die wirklich die Armenverwalwng um Hilfe ansprechen.**)„Rückkehr zum Bar- bariSmuS" heißt ja bei diesen Geistesgrößen die Herstellungen von Einrichtungen, welche der Gesammtheit volle Befriedigung nor- maler Bedürfnisse sichern sollen und— eS war ja so hübsch bis jetzt und bei unS in Deutschland ist es ja was ganz Anderes!— Der Nationalwohlstand unverwüstlich, das Profitmachen freigegeben, es lebe die Ausbeute, eS lebe die Concurrenz! Bettler werden Millionäre, Millionäre werden Bettler, Accorde, Bankerotte, Grün- düngen, Brandschatzungen, lebhafter Verkehr, flotte Abwechslung uud dennoch„Waarenkrisis!?"— Schweren Herzens verkündigt es der deutsche Fabrikantcntag, düsteren Sinnes vernehmen« die Interessenten, die.Leidensgefährten allerwärtS; sie ist da, die Waarenkrisis und— wir wollen sie beseitigen, darum organistren, mäßigen wir uns zur— Minderproduktion! WaS sind die Re- »epte de« weiland Dr. Eifcubarth gegen diesen Anlauf deutscher AtanchcsterweiSheit!? Die Großproduzenten der deutschen Woll- Maarenbranchen alS Hohepriester der Mäßigung. Die Kleinfabrikanten ihne» gegenüber aus der Armensünder- baut der Ueberproduktion zur Buse angetrieben. Die Spekulanten als treue Verbündete der Enthaltsamkeit im Hintergrund.— Alles reuig, Alle« klar, Alles organisirt, genau nach dem' Rezept deS deutschen FabrikantentagS und zu seinen Füßen der erdrosselte Normalarbeitstag, die geknebelte CoalitionSfreiheit, der beschnittene Arbeitslohn deS von der Hand in den Mund vegetirenden Pro- letariateS; geschützt durch das schmucke Contraktbruchges-tz, geleitet von dem neugeborenen Arbeitsbuch, beleuchtet aber von der Sonne deS NationalwohlfiandeS die desiegte Waarenkrisis! Welch ein Bild!— Froh und frei schwebt es vor dem Seherauge des FabrikantentageS, Einem nur will es im Herzen nicht leichter werden, dem neuen Bundesgenossen, dem Kleinfabrikanten, denn er ahnt, daß sein Stündlein längst geschlagen hat. Mäßigung in der Pro- duktion heißt für ihn Aufhören der Produktion und die Groß- Produktion hat ihn ihre tödlichen Zähne schon zur Genüge fühlen lassen, er weiß, daß ein BUndniß mit ihr, der Vertrag zwischen dem Riesen und dem Zwerge ist.— Vergebens würden wir ihn warnen wollen, wenn er nickt selbst die Einsicht hätte, daß die schwersten Sünden der Ueberproduktion auf die Großproduzenten zu rechnen sind, die ohne Kenutniß der Wirlhschastsgesetze, die auf der harmonischen Wechselwirkung von Consumtion und Produktion beruhen, toll und wild den Veitstanz der Hazardproduktion tanzen, der den Schwindel zum Geleitsmann, den Sturz deS National- Wohlstandes unternommen und zum Ziele hat.— Der letzte Versuch, sich aus Kosten deS Schwächeren zu halten, wird auch die deutsche Manchesterschule nicht retten, sollte eS ihr selbst gelingen, sich noch Jahrzehnte lang durch Aussaugung deS Kleinfabrikanten- thumS hinzuschleppen.„Der Eine kann nur gewinnen, wenn der Andere verliert", daS ist ihr Lehrsatz, daS ist ihr Anfang und ihr Ende, dem wir ruhigen Sinnes entgegensehen. Mag eS die Großproduktion bestreiten, der Kleinfabrekant bezweifeln, sie stehen Beide unrettbar vor dem Abgrund der Systeme, für deren Er- halten sie in Gemeinde und Staat ihre ganze Kraft einsetzen. Der Klein fabrikant mag eS bestreiten und der Großproduzent mag eS belächeln, die fortgesetzte Ausbeute der arbeitenden Massen aller- wärtS„ ihre Knechtung, ihr Hunger, ihre unnatürliche Bedürfnißlosig- keit sind auck in Deutschland die Hauptursachen jener Erscheinungen, vor denen sie Beide heute stehen, tastend und rathend, ob Ge- schästSkrisiS oder Waarenkrisis der richtige Name sei, ob Minder- Produktion oder Erschließung neuer Absatzgebiete Hilse bringen werden. Ungewohnt, die harte Wahrheit zu hören, werden es Beide vielleicht vorziehen, unseren rückhaltslosen Ausführungen alle mög lichen Beweggründe anzusinnen. Wohl! Ob mit oder ohne Sympathie für uns, sie sind, was ste sein wollen und bleiben, was sie sind: die Träger jenes SystemeS, daS den Sozialismus geboren hat, die Todtengräber der Hazardproduktion. Jn'S Grab mit ihr!— *) Unter dem Titel„Handelekriefen" hat der„volttflaat" in Nr. �49 und 120 de« Jahre« 1873 die betreffenden Ausführungen von �>gel» mitgetheilt. •*) Welche Zahlen würden wohl statistische Erhebungen in dieser Hin- »cht bei un« ergeben? Geistiger Bankront. „Verbrennen ist keine Antwort", sagte der französische Frei- denker, dessen Schrift vom Henker verbrannt wurde.„Einsperren und Todtschießen ist keine Antwort", kann die Sozialdemokratie ihren Feinden evtgegenrufen, die bis jetzt in Deutschland und Frankreich noch keine andere Antwort aus die Lehren und For- derungen de« Sozialismus versucht haben. Keine andere Ant- wort? Hat unser„denkervolklicheS Deutschland" nicht seinen Sparig-Eynern, nicht seinen Böhmert, nicht seinen Böttcher, den großen Böttcher in's Feld geschickt, um die Sozialdemo kratic mit der Keule der Wissenschaft abzufertigen? Nun— die Keule der zwei erstgenannten Sterne ist bereits von uns unter- sucht und als Narreupeitsche in einem Pappdeckelfutteral erkannt worden. Bleibt Böttcher der Große, den wir bei einer anderen Gelegenheit sckon abgethan haben, jedoch zur Kurzweil auf ein paar Minuten wieder lebendig machen wollen. Es wäre grausam, entzögen wir unseren Lesern das Vergnügen. Also: Herr Bött- cher, der zwar em verunglückter Borstenthier-Hirt und Denunziant, aber ein um so glücklicherer Possenreißer ist, hat in einer der Mng- sten Nummern seiner„Nationalliberalen Correspondenz" unter der Ueberschrift:„Die Sozialdemokratie und ihre Bekämpfung" einen köstlichen Scherz verübt. Er polemisirt gegen unsere letzte Agi- tationSnummer. „In derselben— so schreibt er nach einigen einleitenden Be- merkungen— findet sich eine langathmige Entwicklung deS sozial- demokratischen Programms. Als Thema dient das bekannte Eisenacher Programm von 1869, die Ausführung ist ein schaler Abguß der Marx'schen Theorien. Nicht seines Inhalts, sondern seiner vorwiegend apologetischen Form wegen ist der Artikel be- merkenSwerth. Er soll den Arbeitern beweisen, daß alle gegen den Sozialismus erhobenen Anschuldigungen eitel Lügen seien. Be- sonder« der Vorwurf, das Eigenthum abschaffen zu wollen, wird zurückgewiesen.„Der gesellschaftlich-communistische Charakter der Arbeit", heißt es da»„soll auf das Produkt der Arbeit ausgedehnt werden; das Produkt der Arbeit soll Eigenthum der Arbeiter, die Arbeit nicht länger Gemeinsamkeit deS Elends, sondern deS Ge- uusseS sein. Man sieht, wie lächerlich der Vorwurf ist, wir woll- ten daS Eigenthum abschaffen. Nicht daS Eigenthum soll abge- schafft werden, sondern die Enteignung de« EigenthumS, daS falsche Eigenthum, welches Aneignung fremden EigenthumS ist, der gesellschaftliche Diebstahl." Man steht nicht, was diese Phrasen gegen die Behauptung, daß der Sozialismus das Eigenthum de« Einzelnen vernichten wolle, beweisen sollen. Noch schwächer ist die weitere Vertheidigung gegen den Bor- wurs, die Sozialdemokratie wolle der Arbeiterklasse die Herrschaft im Staate verschaffen. Man hat dagegen nur die leere Einrede zur Hand, daß der Begriff der Herrschaft überhaupt ein undemo- kratischer sei. DaS ist offenbar nichts als eine leere Wortklauberei, die ganz in den Hintergrund tritt vor dem an anderer Stelle aus gesprochenen Satze:„DaS Kapital hat gegenüber der Arbeit kein Recht, während die Arbeit gegenüber dem Kapital daS EigenthumSrecht hat." WaS die Sozialdemokratie unter Arbeit und welche Gesellschaftsklasse sie unter dem arbeitenden Volke ver- steht, wird uns offen gesagt in den Worten;„Unter arbeitendem Volke verstehen wir nicht bloS die Industriearbeiter, sondern jeden, der nicht von der Arbeit Anderer lebt, also außer den städtischen und ländlichen Lohnarbeitern auch die Kleinbauern und Klein-- gewerbtreibenden." Hier sehen wir deutlich, daß nur eine be- stimmte Klasse die„Arbeit" nach sozialdemokratischem Begriff rc- präsentirt, also auch allein„Eigenthumsrecht" hat. Wer unter diesen Umständen im Staate die Herrschaft ausüben würde, sagt sich jeder selbst. Wie vollständig ferner in dem sozialdemokratischen Staate die sittliche Verantwortlichkeit und damit auch die sittliche Freiheit deS einzelnen vernichtet werden würde, erhellt auS der Definition,„daß der Zweck deS Staates es ist, allen seinen Angehörigen die höchst- mögliche Summe von Wohlergeheu zu sichern, und daß dieser Zweck nur verwirklicht werden kann durch eine gerechte Regelung der für die Gesellschaft nothwendigen Arbeit". Man braucht die- sen Satz nur mit einigem Nachdenken zu zergliedern, um zu er- kennen, daß ein solcher Staat nnr die Organisation der Barbarei bedeuten würde. In der That, daS Irrige der sozialistischen Theo- rien liegt auf der flachen Hand. Nichtsdestoweniger wird eS den Schlagwörtern der Agitatoren immer wieder gelingen, in den un- gebildeten Massen Propaganda zu machen. Darum ist jeder Agi- tationSruf der Sozialdemokratie zugleich ein Weckruf für die libe- ralen Elemente im Staate, in ihrer Bekämpfung der falschen Pro- pheten nickt müde zu werden." Dies Böttcher'S neueste Leistung. Wir gerathen nicht leicht in Erstaunen— doch während der Durchlesung obigen Ergüsse« glaubten wir doch mehrmals zu träumen. „Die Sozialisten wollen das Eigenthum nicht abschaffen; sie wollen bloß abschaffen, daß den rechtmäßigen Eigenthümern ihr Eigenthum genommen werde", sagen die Sozialisten.„Man sieht nicht, was diese Phrasen-- beweisen sollen", sagt Böttcher.„Man steht nicht", soll heißen:„Böttcher sieht nicht", — und was Böttcher nicht sieht, das ist nicht. Z. B. Böttcher „fleht nicht", daß er ein Tölpcl und Ignorant ist, folglich ist er kein Tölpel und Ignorant. „Noch schwächer(als daS, was„man nicht sieht"!)„ist die weitere Vertheidigung gegen den Vorwurf, die Sozialdemokratie wolle der Arbeiterklasse die Herrschaft im Staate verschaffen."— „Vertheidigung"? Mit Nichten, Herr Böttcher! So wenig wir „apologetisch" sind, wenn wir„Lügen" aufdecken, so wenig ist'» eine„Vertheidigung", da« Berläumderische einer Anklage darzu- thun. Daß wir den Begriff der Herrschaft überhaupt verwerfen, daß wir in den klarsten, schärfsten Ausdrücken die absolute politische und soziale Gleichheit aller Staats- und GefellschaftSangehörigen fordern, ist„leere Wortklauberei", denn wir stellen ja den Satz auf:„das Kapital hat gegenüber der Arbeit kein Recht", und nach Böttcher kann das nichts anderes bedeuten, als daß die Kapitalistenklasse von der Arbeiterklasse ungefähr so traktirt wird, wie jetzt die Arbeiterklasse von der Kapitalistenklasse. Daß Kapital und Kapitalist zwei verschiedene Dinge sind; daß e» im sozialistischen Staate wohl Kapital, aber keine Kapitalisten geben wird, geht über den Horizont des Hrn. Böttcher; und gegen die „Moral" des Hrn. Böttcher geht'S, daß im sozialistischen Staate nur die Arbeit EigenthumSrecht haben und kein Tischleindeckedich aufgestellt werden soll für hochmoralischc Reptilien und andere hochmoralische Culturkämpfer gleichen Kaliber». Er„steht beut- lich", mit einem Scharfsinn, dem wir unsere Anerkennung nicht versagen wollen, daß die Fingerarbeit, welche zur Herstellung eine» Artikels der„Nationalliberalen Correspondenz" gehört, nicht„Ar- beit nach sozialdemokratischem Begriff repräsentirt". Den besten Effekt hat aber Hr. Böttcher mit der Berechnung eines echten Virtuosen, auf da» Ende verspart. Die Sozialdemo- kraten sagen:„daß der Zweck de» Staates es ist, allen seinen Angehörigen die höchstmögliche Summe von Wohlergehen zu. sichern, und daß dieser Zweck nur verwirklicht werden kann durch eine gerechte Regelung der für die Gesellschaft nothwendigen Arbeit". Dieser Satz, sollte man denken, enthält nicht«, was nicht jeder vernünftige Mensch unterschreiben könnte und müßte. Unser Bött- cher jedoch„wittert Unrath". L-atvt anguis sub herba,— Da steht ja daS böse Wort: Arbeit.„Mau braucht diesen Satz nur mit einigem Nachdenken zu zergliedern, um zu erkennen, daß— die Arbeit des Hrn. Böttcher den Sozialisten nicht al»„für die Gesellschaft nothwcndige Arbeit" gelten, und folglich die Verwirk- lichung diese« Satze»„die Organisation der Barbarei bedeuten würde"! Die Civilisation ist in Gefahr, denn die Sozialdemokraten wissen die Segnungen de» Reptilienfonds nicht zu würdigen.— Genug nun de» böttcher'schen Spiel». Der Clown hat seine Schuldigkeit gethan, der Clown mag geh«. Unsere Gegner aber frage» wir allen Ernstes: Ist solches Gewäsch eine Bekämpfung der Sozialdemokratie? Politische Uebersicht. — Ein Bismarck'sche» Preßreptil lagert in der Berliner „Tribüne"(dem berüchtigten„Hauptblatt" der berüchtigten„Wespen") folgende Unverschämtheit ab: „Der Abgeordnete Dr. Windthorst-Meppen hat in seiner un- glücklichen Rede vom 18. Dezember, durch welche er, natürlich sehr wider Willen, da» Vertrauensvota« für den Reichskanzler herbei- führte,*) u. A. auch sich auf eine neue" Schrift des großbeutschen Hause angenommen. Der Abgeordnete Liebknecht, der fich gleich nur wünschen kann, es geschieht alles mögliche für die Leute, thre ( Schwarzgelben) Professor Dr. Wuttle in Leipzig berufen, welche zu Anfang der Sizung zum Wort gemeldet, wurde in üblicher Löhne und sonstigen Arbeitsverhältnisse sind so befriedigend ale fie ben Titel führt Die deutschen Zeitschriften und die Entstehung Weise durch einen Schlußantrag mundtodt gemacht. es überhaupt sein tönnen, und am Ende ist es auch nicht wahr b e 25 16 91 Li i ti be 91 વ be 萬 કુલ ge ni Ju ge ge th ber öffentlichen Meinung, ein Beitrag zur Geschichte des Zeitungs- Für dieselbe Sigung standen nicht weniger als vier Schreiben daß sie die Ueberschätzung der äußeren Güter, die Leb- und Ge wesens." Damit nun Niemand auf Grund dieser Empfehlung des Herrn Reichskanzlers zur Ertheilung der Ermächtigung zu nußsucht, die Dogmatit des Egoismus und die rücksichtslose Ver reinfällt, wollen wir bemerken, daß das Buch von Wuttle aller- ftrafgerichtlicher Verfolgung wegen Beleidigung des Reichstags auf folgung des augenblicklichen individuellen Vortheils dem Beispiel dings mit der Jahreszahl 1875 versehen, aber in Wirklichkeit nicht ber Tagesordnung. Die Ermächtigung wurde nicht ertheilt. Ander bürgerlichen Klassen abgelernt hätten und doch laufen ste neu, sondern alt ist. Ein altes Buch, neu aufgezäunt mit einer läßlich des Berichts über das erste reichskanzlerische Schreiben be- schaarenweise zu den Spiegelberg's(!) der Sozialdemokratie in bie Borrebe und ein paar Zusazkapiteln; aber nicht eine neue Auf- merkte Liebknecht( laut dem stenographischen Bericht): böhmischen Wälder des Klaffenkriegs. Wohl, auch wir haben schon lage, denn die alte ist nicht vergriffen, das Publikum intereffirte Anträge wie dieser sind sehr häufig an den Reichstag ge- öfter betont, daß die Empfänglichkeit für die Predigt des Um fich nicht dafür. Der Inhalt ist theils veraltet, theils Klatsch, tommen. Es ist allerdings richtig: bie bisherige Praxis war aussturzes in den äußeren Zuständen unserer arbeitenden Bevölkerung theils unrichtig, theils unvollständig. Der Verfasser hat die Frag- nahmslos, die betreffenden Anträge zurückzuweisen, und auch heute mit Nichten ihre zureichende Erklärung finde. Aber so weit ste mente, welche er aus den Zeitungen ausgeschnitten, burch eine befürwortet dies die Commission. Ich glaube, damit wir ferner- auf inneren Zuständen beruht, find denn dieselben lediglich das lange und dünne Sauce miteinander verbunden, worin zuweilen hin nicht mit ähnlichen Lappalien die Zeit zu vertröbeln haben, Produkt des Gedanken- und Empfindungslebens der unteren eine fleine Bosheit schwimmt, welche der Autor für Gewürz zu wäre es im Intereffe des Reichstags geboten, dem Einbringen Schichten und haben die oberen das Recht, angesichts des Gräuels halten scheint. Den leitenden Faden( der aber nicht roth, sondern solcher Anträge für die Zukunft vorzubeugen. Ich habe deshalb der fittlichen Verwüstung, welche die Sozialdemokratie in den schwarzgelb ist) bildet der großdeutsch- particularistische Haß gegen einen Antrag formulirt, den vorlesen zu dürfen ich das Präsidium ersteren anrichtet, ihre Hände in Unschuld zu waschen? Aus mehr Preußen. Die einseitige Richtung des Buches ist um so mehr zu bitte; vielleicht wird er die nöthige Unterstügung erlangen: als einem Grunde müssen wir dabei bleiben, dies entschieden zu bedauern, als der Herr Verfasser, wenn er mit der Gründlichkeit" Der Reichstag wolle beschließen, ben Reichskanzler aufzu verneinen, und nach wie vor geht die von unserem Blatte ver eines deutschen Profeffors hätte zu Werke gehen wollen, uns ohne fordern, derfelbe möge alle einlaufenden Anfragen, ob der tretene Ueberzeugung dahin, daß jene Krankheit, so gut wie die Zweifel sehr interessante Enthüllungen hätte geben können, sowohl Reichstag Strafanträge ftellen wolle, als der Würbe des meisten physischen, ihre Ursachen in gewissen Prädispositionen, über die Beeinflussung der Bresse durch die Behörden des König- Reichstage zuwiderlaufend zurückweisen, mit dem Bemerken, Schwächen und Störungen des Gesammtorganismus habe und reichs Sachsen, als auch über die wahrhaft unübersehbare Aus- bie Reichsregierung nicht wieder mit solchen kappalien zu be- barum auch nicht verschwinden werde, bis dieselben gehoben sind." behnung und Verzweigung des Einflusses, welchen der vormalige läftigen." Und so weiter. Wir brauchen den Sermon der„ Concordia" nicht sächsische Minister Graf Seuft auf die Presse stets geübt hat und Es handelt sich hier um ein Prinzip. Es ist in neuerer weiter abzudrucken. Das mitgetheilte reicht aus. Genug, bie auch heute noch von London aus übt, obgleich ihm sein Bot- Zeit von einer gewiffen Seite her Regel geworden, bei den fleinsten, Concordia" urtheilt zwar nicht ebenso wie wir, aber jedenfalls schafterposten eine folche gewagte Politit auf eigene Fauft, welche Anläffen Strafanträge zu stellen. Wenn der Reichstag sich jest nicht schmeichelhafter für Eynern- Sparig. 3hr ist er ein flachfich auch gegen seinen Nachfolger richtet, verbieten sollte. Das in der von mir vorgeschlagenen Weise ausspricht, so erklärt er sich löpfiger Ignorant und gedankenloser Sönfärber uns bloß Alles weiß Buttke vortrefflich. Warum erzählt er uns nicht von damit prinzipiell gegen alle berartigen Verfolgungen und bekundet, ein Narrenkönig, und sein Buch" ein verfrügter Carnepals dem, was er weiß, statt von dem, was er nicht weiß?" daß er Preßfreiheit, Redefreiheit im deutschen Reiche gewahrt jur. So viel Worte, so viel Lügen und Gemeinheiten. Daß das wissen will, und daß er eine gegentheilige Praxis mißbilligt. In Bismarc'sche Reptil Wuitte als„ Schwarzgelben" bezeichnet, mag diesem Sinne habe ich den Antrag gestellt und empfehle ihn dem -Aus England. Unsere Zweifel in die Stichtigkeit der" Times" noch hingehen, denn es ist das nur eine andere Ausbrucksform Hause zur Annahme. Meine Herren, bie zahlreichen Strafanträge, Angaben haben sich als vollkommen begründet erwiesen. Ja eindafür, daß Wuttke sich nicht zum Schwarzweißen( mit oder ohne die von Seiten bes Herrn Reichetanglers gestellt werden, sind einzelnen Gruben hat ein Theil der Arbeiter, wie das bei allen bas„ rothe" Anhängsel) herabgewürdigt hat. Einfach gelogen Grabmesser der decadence, der sinkenden Bopularität besselben. allein die ungeheuere Majorität der auf der Cardiffer Conferenz ist Strifes zu geschehen pflegt, die Arbeit nicht sofort niebergelegt, de ift's aber, daß Wuttke die österreichischen Preßverhältnisse mit Ich glaube, nichts hat mehr dem Ansehen des Herrn Reichstanzlers Schonung behandle. Und gelogen, infam gelogen ist's ferner, geschabet im Inland sowohl wie im Ausland, als diese häufigen vertretenen Grubenarbeiter ist in den Strike eingetreten, und zwar, S daß Wutile der alten Auflage seiner Schrift nur einen neuen Strafanträge; fie haben ihm vielleicht mehr geschadet als selbst die wie der Berichterstatter des den Arbeitern gewiß nicht günstig ge= Titel gegeben, und folglich am Publikum einen standalösen Be- Sölblinge des Reptilienfonds( Glocke des Präsidenten, Unter- finnten„ Daily Telegraph" schreibt, mit ganzem Herzen und mit ba und fül trug geübt habe. brechung Seitens desselben, während welcher der Redner weiter bem festen Entschluß, bis zum Aeußersten auszugarren Die Wahrheit ist: die zweite Auflage enthält 405 große Oftav- spricht), von denen eine dem Herrn Reichskanzler freundlich gefeiten, von benen nur 194, also nicht dte Hälfte, den Wieder- finnte Person geäußert hat.( Glocke des Präsidenten), daß sie abdruck der ersten Auflage bilden. Wir würden dem Verleger den Reichskanzler moralisch umbringen. - Zur internationalen Stieberei und Briefftieberei. Wir erhalten aus London nachstehende Zuschrift: Ueberflüssig rathen, den frechen Lügner gerichtlich zu belangen, wenn dieses Reptilgesindel auch nur gerichtlich satisfaktionsfähig wäre Wir Der Kanonenkönig hat wieder einmal einen Utas an mag es erscheinen, noch über Derartiges im„ Volksstaat" zu beschließen mit den Worten Wuttle's in der Vorrede zur zweiten seine" Arbeiter erlassen, der den Mann und das durch ihn ver- richten, da zumal jetzt die trefflichen Enthüllungen über den Kölner fch Auflage:" Das über die Zeit von 1866 bis 1873 Hinzugefügte tretene System charakteriſirt. Der besagte Krupp'sche Erguß lautet: Communistenprozeß Jedermann bekannt sind. Jedoch was damals St wird heutigentage den Meisten argen Verdruß bereiten und zu" Vergangene Jahre, welche allen Fabriken und Bergwerken so nur der preußischen Bolizei eigen schien die übrige Polizei ließ tin meiner Verdammung(?) ausschlagen. Dies thut mir leid aber es außergewöhnliche Arbeit brachten, haben den Arbeitern außerge- es wenigstens nicht so plump merken mußte doch Nachahmung ein ist nicht zu ändern. Wer seine Ansichten auf Grund einer langen wöhnliche(?) Löhne zugeführt. Diese scheinbar( fehr scheinbar!") finden. So ist es denn diesmal die Polizei des Fürstenthums Ca Beschäftigung mit der Geschichte gebildet hat, wie es bei mir der glückliche Zeit hat in das Gegentheil sich umgewandelt: Arbeit ist Schwarzburg Sondershausen, welche in die Fußtapfen Stieber's da Fall ist, legt bem gerade herrschenden Urtheil keinen unbedingten ießt wenig geboten, und Entlassungen werden auf allen Werken tritt. Die Parteigenoffen werden sich entfinnen, baß Ende des Jahres bas Werth bei und bleibt gegen fophistisches Gerede taub. Künftigen vorgenommen. Auch die Gußstahlfabrik war zum ersten Male in 1873 gegen mich ein Prozeß anhängig gemacht wurde, und zwar, lich Geschichtschreibern wird, was ich hier auseinandergesetzt habe, zu dem Falle, eine größere Anzahl von Leuten entlassen zu müssen. wenn ich mich recht besinne, wegen Berstoß gegen§ 130 oder 131 the Geschichtschreibern wird, was ich hier auseinandergesetzt habe, zu Da die Löhne nicht im Verhältniß stehen zu den erreichbaren Ver- des N. St.-G. und wegen Majestätsbeleidigung, welche Verbrechen fest einer Richtschnur bei der Beurtheilung ber gegenwärtigen Zeitungenachrichten und der ans diefen abgeleiteten Geschichtsdarstellungen faufspreisen, so wird für alle Zweige der Fabrik eine Ermäßigung ich begangen haben sollte bei Gelegenheit einer Reve, gehalten bei ton dienen und ihnen erklären helfen, wie so manches Ereigniß mög Berhältniß zwischen Selbstkosten und Verkaufspreisen wieder her- auf dem Thüringer Wald. Nun hatte ich einmal, und zwar Bu der Löhne nothwendig eintreten müssen, so lange, bis ein richtiges einem Arbeiterfest in einem Gasthof nahe bei Gr. Breitenbach aud lich wurde." Das Wuitte'sche Buch sei aber hiermit unseren Lesern nochmals gestellt sein wird( b. b. bis Krupp wieder auf die gewohnte Pro- im Oktober 1873, Verhör in Erfurt, hörte aber später nichts mehr beg auf's Wärmste empfohlen. fithöhe gekommen ist). Diese Ankündigung geschieht hiermit im davon, und so verließ ich denn am 27. Januar d. 3. Deutschland, Boraus, damit Niemand plößlich überrascht werde( wie zartfüblend!). und verblieb eine Zeit lang in Belgien. Während dieser Zeit zeug Ein Zeichen der Zeit. Die Bismard'schen Reiche- leber das Maß und die Dauer dieser Lohnermäßigung läßt sich torrefpondirte ich mit Freunden in Erfart, wie auch heute noch. daß reptilien haben jetzt von einer Seite einen Fußtritt erhalten, von heute Nichts sagen; sie hängt von den Zeitverhältnissen ab. Bei Da erhalte ich auf einmal einen Brief, ungefähr Mitte Juli, ihne welcher sie ihn am wenigsten erwartet haben werden. Es ist die Durchführung dieser Ermäßigung hofft die Firma indeffen es zu worin man mir mittheilt, daß mein letzter Brief zwar angekommen, fie Bossische Zeitung", ein loyales, tönigstreues Blatt, das Leib- ermöglichen, daß alle ihre Werte in voller Kraft fortarbeiten aber dergestalt, daß man schließen könne, er sei erbrochen worden, Arn organ des Berliner Spießbürgerthums, die dem friechenden Preß- werden. Es wird ihr babei zur größten Befriedigung gereichen, auch habe man das Couvert zurückverlangt. Ich weiß nun nicht, leid gewürm zu Leibe geht. wenn alle treuen( b. h. sich nicht mudsenden) Arbeiter trop inwieweit die Post das Recht hat, das Eigenthum Anderer so mir dere wenn es brei Monate dauerte", ber Bi Jug i get ma " In feinem Lande der Welt", sagt die„ B. 3tg.", wird gegen- ber ungünstigen Zeitverhältnisse ruhig und ohne Sorge um ihre nichts dir nichts abzuverlangen. Kaum war ich in London an- ben wärtig so viel Geld auf die Pflege der offiziösen Presse, und Bukanft fortdauernd beschäftigt bleiben können, und sie wird gelangt, so ereilt mich die Nachricht meines Bruders, welcher noch ihre überhaupt die Beeinflussung der Bresse, gewandt, ale in Deutsch nach wie vor bestrebt sein, denselben die Vortheile der Beschaffung in Belgien weilt, daß er, statt meiner, zur Polizei verlangt wurde, ten land, aber trotzdem giebt es nirgend und wir wollen dies zum aller Lebensbedürfnisse in möglichst erweitertem Maße zuzuführen um ein Schriftftück zu unterschreiben. Er verweigerte sofort dieses und guten Zeichen nehmen eine ungeschicktere und talentlofere offi-( als Vorsehung", welche dabei noch hübsche Nebenprofitchen macht). Ansuchen, indem er erklärte, daß es mich, seinen Bruder in London, such ziöse Preffe, ale in Deutschland, was freilich zum guten Theil 3d bebauere diese Nothwendigkeit der Lohnherabfezung, verbinde betreffe. Bei dieser Gelegenheit sei noch bemerkt, daß es die bel- als auch der Leitung und den Stellen zur Last fällt, die ihr bie bamit aber die bestimmte Erklärung, daß jeder Ausdruck von gische Polizei nicht an Beileidsbemerkungen für den beleidigten bas Direktive zu geben haben. Jetzt also haben die deutschen Offi- unzufriedenheit als Kündigung anzusehen ist. Effen, Heldenkaiser fehlen ließ. Was aber dann, wenn ich mich noch in herb ziösen die Aufgabe, zu beweisen, daß die gegenwärtig im Werben Gußstahlfabrik, den 28. Dezember 1874.( gez.) Friedr. Krupp". Belgien befand? Erstens: die belgische Polizei hätte mich nicht Bra begriffene Umwandlung des Provisoriums in Spanien zu einer Dixit! Er hat's gefagt! Und wer eine Miene verzieht, wird so leicht aus den Augen verloren, und zweitens: ich war bereits fich tonftitutionellen Monarchie im Wesentlichen den Bemühungen der aufs Pflaster geworfen. Wir bezweifeln, ob je eine absolutistische öffentlich aufgetreten im Interesse unserer Partei und sie konnte brad deutschen Reichsregierung für die europäische Anerkennung der Regierung in dieser brutalen Weise zu ihren Untergebenen" ge mich fofort auf Grund des belgischen Fremdengefeßes ausweisen. der Serrano'schen Regierung zu verbanken sei. Meinen die Offiziösen sprochen hat. Ein neuer Beweis, daß der Despotismus des Kapi- Daß aber die belgische Polizei zu solchen Liebesbiensten gern bereit ben und ihre Leiter wirklich, burch die Propagandirung dieses subtilen tale rücksichtsloser und roher ist, als jeder andere Despotismus. ist, haben verschiedene Borkommnisse gelehrt, und meine Ausweisung liche wäre sicherlich erfolgt, wie weiland die Raspe'sche aus Destreich. bie Gedankens dem Ansehen der dentschen Reichsregierung zu dienen?- Ueber die Arbeiterbewegung in Böhmen. Man Werfen wir aber einen Blick auf den Prozeß selbst. Zunächst bielt Und weiter wissen sie bereits zu melden, daß man in den deutschreibt uns: Von der Desterreichischen Arbeiterbewegung hört man bestreite ich dem Arnstädter Kreisgericht resp. dem Arnstädter Her schen Regierungstreifen erwarte, der junge König von Spanien sehr wenig(?), von der Böhmischen fast gar nichts. Wer ist Staatsanwait entschieden das Recht, als Kläger gegen mich auf tiren werbe in tirchlicher Beziehung einen Standpunkt annehmen, auf schuld? Wan tönnte sehr viel darüber schreiben, doch diesmal zutreten, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil das Bergehen, burd welchem sich bei uns die sogenannten Staatskatholiken halten. nur einige Worte über den Stand der Bewegung in Böhmen. wenn ich überhaupt eins begangen habe, nicht auf Schwarzburg- reid Diefer Unsinn grenzt an's Unglaubliche, lag aber gestern, blau Seit längerer Zeit schon ist keine Volksversammlung in Prag ab- Sondershaufischem Boden, sondern auf Schwarzburg- Rudolstädti- ertro auf weiß als burchgeschrieben, als die neueste offiziöse Weisheit gehalten worden, weil von der t. t. Polizei hierzu feine Erlaub- fchem Boden begangen ist. Der Gasthof, in welchem das Fest beut vor uns. Gott bewahre ben deutschen Reichskanzler vor den niß ertheilt wird, sogar einzelne Vorträge werden verboten. Kürz- war, liegt direkt auf der Grenze, der Landesgrenzstein befindet sich reich Folgen des Reptilienfonds!" lich wollte der Verein" Tyl"( Name eines böhmischen Dichters), unter dem Ofen der Gaststube; der Saal, in welchem ich ge gewo " Bibe Letzterer Wunsch muthet dem lieben Herrgott etwas zu viel zu. Der ausschließlich Bildungsbestrebungen befolgt, für das arbeitende sprochen, auf Rudolstädtischem Landesgebiet, deshalb war auch der reich Der Herr Reichstanzler hat sich dieses Gesindel angeschafft, nun Bolt einige wissenschaftliche Borträge veranstalten, aber die Polizei Gensdarm von Gr. Breitenbach beim Fest anwesend. Warum hm inöge er auch sehen, wie er sich mit ihm abfindet. Der römische trat auch hier hindernd in den Weg. Selbstverständlich hat auch zieht man Lepteren nicht als Belastungszeugen hinzu, sondern nur Bölt Blut- und Eisenmann Sylla starb an der Lausekrankheit warum die Breffe mit allen möglichen und unmöglichen Schwierigkeiten einen Boftamts- und einen Forstamtsgehülfen? Der Gensbarm Also sollte ein deutscher Blut- und Eisenmann nicht an der Reptilien zu fämpfen. So erscheint in Prag in böhmischer Sprache monat notirte sich doch auch ganz genau mein National. Wie nun, wenn lau frankheit zu Grunde gehen? Um die Eselei des offiziösen Ge- lich zweimal die„ Delnicy Lifty". Das Blatt, das sich die Ver- der Gensbarm seinen pflichtgemäßen Rapport, was sehr wahr die s f& reibfels über die neuefle Wenbung in Spanien ganz zu begreifen, tretung der Arbeiterintereffen angelegen fein läßt, hätte eine Caution fcheinlich, an seine vorgesetzte Behörde abgestattet hat, und wenn valti muß man ins Auge faffen, daß Alfons ebenso wie Don Carlos von 3000 fl. zu hinterlegen, wenn es öfter erschiene. Eine Zeit diese ebenfalls eine Anflage gegen mich erhoben hätte, wozu fie olle den päpstlichen Segen erbettelt und erhalten hat. Bismard foll lang wurde jede Nummer des Blattes tonfiszirt, so daß sein ja im vollen Recht war nach heutigem Recht? Wie dann, wenn feine Rosalen beffer instruiren", hatte Graf Arnim auf eins der ferneres Erscheinen in Frage geftellt war. Gegenwärtig ist ein ich von dieser Behörde ebenfalls zu 6 Monaten verurtheilt worden iner Aftenstüde, welche in seinem Prozeß figurirten, geschrieben. Leicht aus Arbeitern zusammengefeßter Ausschuß ernannt, der sich mit wäre, wie zu Arnstadt am 29. Ottober v. 3.? Da hätte ich ind gefagt, aber schwer gethan. Aus einem Lump tann man keinen der Zufanft und der künftigen Haltung des Blattes beschäftigten denn für ein unbewiesenes Vergehen in zwei Ländern zusammen lück anftändigen Mann machen, und einen Böttcher und sonstigen foll. Man sieht, die Desterreichische Regierung weiß die Arbeiter- ein Jahr im Gefängniß zu fißen. Auf die Einzelheiten des Pro- titur " Sauhirten" so inftruiren", daß sie etwas Anständiges leisten, ist bewegung zu tnebeln; zu Tode tnebeln wird sie dieselbe aber nicht. zeffes kann ich nicht eingehen, weil ich sie nicht fenne; jebenfalls ung feinem Sterblichen und feinem Unsterblichen möglich. Daß wir unserem" Sparig- Eynern seinerzeit nicht bie Rudolstädter Behörde nicht versäumt haben, ebenfalls ben ürb aber sind sie nicht so sehr stichhaltiger Natur, sonst würde gewiß -Am Sonnabend kam der Schulze'sche Diätenantrag in unrecht gethan, wird jetzt von einer Seite bestätigt, die auch für Brozeß anhängig zu machen, benn man wird ihr boch gewiß nicht othe erster und zweiter Lesung vor den Reichstag, und wurde in nament- bas" Leipziger Tageblatt" Autorität haben dürfte. Die" Con- bie Teſſendorf'sche Verfolgungswuth gegen die Sozialdemokraten ichs licher Abstimmung mit 158 gegen 67 Stimmen vor einem leeren cordia", Organ des deutschen Fabrikantenbundes schreibt in absprechen wollen, nachdem ja Beweise genügend vorliegen. Wäre ihrer letzten Nummer( 1. 1875): *) Nationalliberales Geflunker! Es ist notorisch, daß die Bennig- Wirklich, wenn man gewiffe Aeußerungen hört und liest ich nun nicht rein per Zufall zu der Kenntniß gelangt, daß man sen'sche Improvisation" schon 24 Stunden vorher beschlossen war( z. B. in der Eynern'schen Schrift: Wider die Sozial- wäre bei meiner Rückkehr nach Deutschland, ohne zu ahnen warum, mich in Arnstadt zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt hat, ich Hirte ( Bennigsen tann ohne längere Vorbereitung gar nicht reben); und hätte demokratie und Verwandtes") so müßte man das Entstehen und sicherlich ins Gefängniß geworfen worden. der Bismarc- Fanatismus die unglücklichen Vertrauensvotums- Fabri- Wachethum dieser Partei in Deutschland geradezu für ein Wunfanten niht flockblind gemacht, so würden sie nach der Windthorst'schen der d. h. für eine aus den uns bekannten Ursachen nicht erklär- diese Nummer des„ Volksstaat" dem dortigen Kreisgericht geZam Schluß bitte ich noch die Parteigenossen zu Arnstadt, Rebe, welche sich ausschließlich mit dem Reptilienfond beschäftigte, das projektirte Sertrauensvotum auf eine beffere Gelegenheit vertagt haben. bare Erscheinung, oder aber unsere Arbeiterklasse für ein Monstrum fälligst zukommen zu laffen. Das Loyalitäts- und Servilitätsfieber war aber zu beftig, und die föft- von unerhörter und unergründlicher Bosheit und Dummheit halten. Es steht Alles so gut als man es billiger und vernünftiger Weise liche Apotheose Bismards als göttlichen" Reptilienvaters erfolgte. " " London, 30. Dezember 1874. H. Imhof." atzes ** nd it t erei nzö er re t el te ie g te 28 en 14 ent br zu te n, nb " wirken.") Die Reichsbank und die Reichsfreunde. [ zu bewahren, müssen wir nach Moltke mindestens ein halbes Jahr- an. Die Größe ist gleich, sie enthalten ungefähr die Hälfte eines hundert triegsbereit sein. Also um einen als möglich gedachten fernen Briefbogens. In der Mitte biefer Scheine steht mit Wasserbrud K- z. Lassalle sagte in seiner Rede über die indirekten Krieg( man identificirte eben Frankreich mit dem chauvinistischen geschrieben, Verein deutscher Schiffsbaumeister. Die guten Scheine Steuern, als er bie Annahme zurüdwies, baß die Luxussteuern Geschrei nach der Rheingrenze) günftiger zu gestalten, sollten wir unterscheiden sich von den schlechteren dadurch, daß sie von befferem 2 ein wesentlicher Theil der indirekten Steuern wären oder sein eine mindestens fünfzigjährige Kriegsbereitschaft auf uns nehmen. Bapier sind. Zweitens steht auf dem guten Scheine gedruckt: ist toönnten, ungefähr Folgendes: Wenn es möglich wäre, durch Wir bezweifeln nicht Molite's Patriotismus, der dieses Verlangen heute ordnungsgemäß aus der Arbeit getreten", während auf dem Luxussteuern einen wesentlichen Theil der Staatsausgaben zu offen aussprach, aber wir halten seine Erfüllung für verhängniß- schlechten steht: ist heute aus der Arbeit entlassen worden". Dies beden, dann würde bie Staatsregierung einen berartigen Gesez voll. Die Erfahrung hat uns gezeigt, daß Kriegsrüstungen immer merte sich ein Jeder. Sonst sind sie gleichlautend ausgefüllt. entwurf vorlegen, einerlei ob ein Ministerium Manteuffel, von Kriegen gefolgt waren, ja daß gerade die auch erst durch den Nun tommen die geheimen Bezeichnungen, womit sie hauptsächlich Bismard oder Laffalle an der Spize steht, denn das er Wetteifer hervorgerufene Rüftung des Gegners benutzt wurde, um ihr Spiel zu treiben suchen. Auf den Schein wird ein kleiner habene Amt erhebt über den Parteiftandpunkt, das Amit giebt den die Nothwendigkeit, einen Krieg anzufangen, zu erweisen. Des- runder Stempel gebrudt, worin Verein Norddeutscher SchiffsbauWillen und einiger Maßen die Einsicht, das Beste des Staates halb sehen wir die Sicherung des Friedens nicht in der höchft- meister zu lesen steht. Bei dem guten Scheine steht der Stempel wahrzunehmen." Lassalle meint also, wenn eine Maßregel ganz möglichen Kriegsbereitschaft, sondern in der Abrüstung zunächst oben in der Mitte. Bei den schlechten Scheinen hat der StemMar zum Besten des Staates diene und ganz flar und leicht zu der mächtigsten Staaten( dazu gehört Deutschland), verbunden mit pel brei verschiedene Bedeutungen. Erstens: wenn er oben lints verfolgen sei, dann werde jeber Staatslenter fie ergreifen, natür- einer Verfassung, welche die Bestimmung über Krieg und Frieden in der Ede steht, dann bedeutet es: ein Strifender. Zweitens: lich auch eine offenbar verkehrte, das Staatswohl schädigende ver- thatsächlich in die Hände des frei berathenden und frei wählenden steht der Stempel oben in der Mitte( wie auf dem guten Scheine) meiben. Dieser Ausspruch Lassalle's ist, wenn man darauf ver- Boltes legt. bann bedeutet es: ein Rädelsführer.( Also ein gefährlicher Mexsch). zichtet ihn auf ganz gemeine Seelen anzuwenden, gewiß ein rich- Das Volk wehrt sich seiner Haut und vertheidigt sein Recht, Steht der Stempel aber rechts oben in der Ede, so bedeutet es tiger; der Besitz der höchften erreichbaren Macht im Staate erhöht es nimmt auch gern die Ausbildung zum Waffendienst( die aller- daß der Betreffende gar nicht zu gebrauchen ist. ben Willen und die Fähigkeit, für das Wohl des Staates zu dinge eine ganz andere wie gegenwärtig sein tann) auf sich, aber Nun merke sich ein Jeder diese Brandmarkereien, und suche Das arbeitende Volt ist eminent friedliebend, denn es fennt er- dem entgegen zu treten und daß zwar badurch, daß wir alle, die Die lezten Wochen aber waren sehr geeignet, uns an der fahrungsmäßig den Nachtheil selbst eines fiegreichen Krieges. Sein sich Schiffszimmerer in Deutschland nennen, gemeinschaftlich Hand Wahrheit dieses Laffalle'schen Sazes irre zu machen. Ist es Leben muß jeder Heerespflichtige ristiren, aber das arbeitende Bolt in Hand geben, und sich zu einer Organisation bekennen. Alsbeut zu Tage nicht klar, daß die Vergünstigung, Papiergeld zu hat mit seinem Gute die Hauptunkosten der Kriege zu tragen, dann werden wir solche Brandmarkerei schon zurückzuweisen machen, den Privaten, denen sie gewährt wird, Nuzen, der All- während Armeelieferanten und Leute, die Geld disponibel haben, wiffen. Darum rufe ich Euch zu, habt stets die Augen offen, gemeinheit aber Schaben bringt? 3ft es nicht ganz leicht, wie in den Kriegen der Neuzeit oft noch reicher werden. Im arbei- und haltet den Zuzug von Lübeck und Memel streng fern, weil wir es in Nr. 140 bes Bolisstaat" gezeigt, aus dem Verhält- tenden Volke fanden wir daher die energischsten Feinde des Krie- unsere Kameraden sich noch immer dort im Kampfe befinden. ok niß der gebedten zu den ungebedten Banknoten den Gewinniantheil ges und ber permanenten Kriegsrüstung, in arbeitenden Bolle Mit sozialdemokraischem Gruß zu berechnen, welder den Privaten und den, welcher dem Staate finden wir am flärtften neben der Zuversicht auf Niederwerfung H. Groß. gebührt? Statt dessen begnügt sich der Staat mit dem Gerin jedes etwaigen Angriffes die Meinung vertreten, daß unfere gegenGewerkschaft der Schuhmacher. geren, mit der Hälfte des Gewinnes, macht also den reichen Bank- wärtige Kriegsbereitschaft weit die Bedürfnisse eines Vertheidigungs- Gotha. Obwohl ich der Nürnberger Genossenschaftsbruckerei tampfes übersteigt, und daß unsere Kriegsbereitschaft steigende alle Veränderungen der Abreffen genau geschrieben, sind leider Alle Fehler, welche wir in Nr. 140 des" Boltsstaat" an dem Rüstungen der Nachbarvölker, Sucht nach Alliancen und damit die Adressen der Bevollmächtigten nach Nr. 1 des Cirkulars ab= Bankgesezentwurf rügten, sind im Zusatzgesetz über die Umwandlung schließlich den Serieg hervorrufen wird. Innerhalb der sozial- gebrudt, weshalb wir die Veränderungen hierdurch bekannt geben. der preuß. Bank in eine Reichebant confervirt, neu hinzugekommen aber bemokratischen Partei ist man durch die humanen Bestrebungen Bamberg: Bevollmächtigter Johann Schreiber, bei Erlwein, nz ist das Recht gefeßlich unbegrenzter Ausgabe von Banknoten gegen eine für das Wohl der arbeitenden Klassen schon längst von Wider- Rosengäßchen; Cöln a. Rh.: Fr. Schachtner, Mühlengaffe 23; Steuer von 5 pet.( den unglüdlichen Vergleich dieser Steuer mit willen gegen Krieg und Kriegsrüstung erfüllt, aber auch außerhalb Eisenach: Jacob Schüle, Carlstraße B. 46; Halle a. S.: Georg ben für Hypotheken gebräuchlichen Binsfuß haben wir in Nr. 140 der Sozialdemokratie gewinnen bie vorgetragenen Ansichten, bald Jädel, Reilstraße 6, Giebigenstein. In Leipzig heißt der Bevollbargelegt), neu hinzugekommen ist die Bermehrung der von der flar, bald unklar empfunden, immer mehr und mehr an Boden. mächtigte Kräubig; Scheinfurt: V. Haag, bei Keller, Judengaffe; no fünfprozentigen Steuer befreiten und nur mit 1 pet.( ein netter Dem gegenüber aber steht eine Bhalang von Leuten, welche durch- Würzburg: 3. G. Kugler; Dominikanergasse 9; Wiesbaden: Binsfuß!) bedachten Banknoten um 40 Millionen Mart, neu hin- aus den von Moltke, Bismard, überhaupt von der Reichsleitung Hermann Friedrich, Grabengasse 3; In Freiburg( Baden) 3. augekommen ist die Bestimmung, daß der Actiengesellschaft mit der aufgestellten Grundfäßen zustimmen. Lieferanten, Bantiers und Firmtäs, Weberstraße 8; Wühlheim a. d. Ruhr: J. Bardamer, ei. Firma Reichsbank in den nächsten 15 Jahren die Concession nicht reiche Leute aller Art haben von jeher excellirt in Bezeugung ihrer bei G. Wefthof, Bachstraße 46; Groits bei Pegau: Bernhardt ig gekündigt werden kann. Das sind die Verschlechterungen, welche Regierungs-, oder nach neuerem Sprachgebrauch ihrer Reichsfreund- Kahnt. ht Ote 16 3= en gt, mit " theilhabern ein Geschent auf Kosten der Gesammthcit. " Correspondenzen. Se- nach unserer Ansicht der Bankgefeßentwurf durch die neuen Vor- lichkeit, was Wunder, wenn die Reichsregierung in ihnen und In Coburg ist der Verkehr bei A. Knauf, Bezirk 8, Nr. 93. mer fchläge bes Bundesrathes erfahren hat. Wir können aber den ihrem Anhange die fefte Stütze des Reiches zu finden glaubt. Die Wie stehts in Erlangen und Bayreuth? Wir verlangen Antwort. als Staatsmännern, die jenen Entwurf ansgearbeitet und ihm zuge- Reichsfreunde bewilligen das für die Kriegsbereitschaft des Reiches Gruß W. Bock; Frizelsgasse 27. ieß stimmt haben, die gemeine Gesinnung nicht zutrauen, daß sie für Erforderliche, und die Reichsregierung bewilligt den Reichsfreunden Gotha. Eingetretener Hindernisse wegen erscheint die erste ng einige hunderttausend Mark, die in ihre oder ihrer Verwandten bie Reichsbant. Wir wollen damit nicht sagen, daß zwischen der Nummer des Wecker" erst am 15. Januar. Dies den Mitans Caffe fließen, einen Verrath am Volkswohle begehen; wenn wir Reichsregierung und den Führern der Reichsfreunde" ein Ver- gliedern zur Nachricht. Für die Verwaltung: W. Bock. r's daher sehen, daß die höchstgestellten Staatsmänner Deutschlands trag bestehe, das gegenseitige Stützen und Heben macht sich nach res bas nach unserer Ansicht durchaus Verkehrte, durchaus Berwerf dem Sprüchworte„ Emne Liebe ist die andere werth" ganz von ar, liche vorschlagen, so prüfen wir immer wieder unser eigenes Ur- felbst. Wir glauben mit Lassalle, daß eine Regierung nicht im 31 theil. Diese Prüfung hat freilich unsere Ueberzeugung nur be- Stande ist, mit Bewußfein gegen das Wohl ihres Landes zu fün- Leipzig, 9. Januar. Die Former der Vogel'schen Fabrit zu en festigt, daß das Bankgesez das Boltewohl gründlich schäbigt. So bigen, aber wir sprechen es aus, daß unsere und vieler Anderer Neusellerhausen wurden heute Morgen, den 9. Januar aus der bei kommen wir denn zu der Ansicht, daß nicht volle wirthschaftliche, Weeinungen über das Reichswohl sehr verschieden sind von denen Arbeit entlassen, weil sie sich eine Lohnreduktion von 15 Prozent nicht ach auch nicht persönliche Geldintereffen, sondern politische Gründe ben der Regierungstreise und denen der sogenannten Reichsfreunde. war Bundesrath bestimmen, das Großcapital und die Handelswelt zu gefallen lassen wollten. Es wurde uns bereits im Laufe der letzten ehr begünftigen.**) In unseren Augen ist die Kriegsbereitschaft Deutschlands ein 4 Wochen fortwährend von Accordsägen abgezogen, was wir uns verhängnißvoller Fehler, und das Bankgeses, wenn es in der vor- auch gefallen ließen. Um eine Einigung zu erzielen, machten wir nd, Wir sind von unseren Staatsmännern im Allgemeinen über- geschlagenenen Weise zu Stande kommt, ein schreiendes Unrecht, bem Brinzipal den Borschlag, eine Lohnreduktion von 5 Prozent Beit zeugt, daß fie das Beste des Boltes wollen; wir glauben auch, Beides aber zum entschiedensten Nachtheile des arbeitenden Boltes. ftatt 15 Prozent eintreten zu lassen. Es wurde und erklärt, daß ch, daß, was uns als nothwendig für das Bolt erscheint, auch von Unsere Gründe dafür gaben wir an, wer sie entträften kann, der Jeber entlassen werden würde, der in die Lohnreduktion von tli, ihnen als wünschenswerth erkannt wird. Beispielsweise wünschen belehre uns! en, fie gewiß die Schulen gründlich zu verbessern, sie wünschen den en, Armen bie Nahrungssorgen und die brüdende Arbeitelaft zu er ht, leichtern, allein außer diesen Sorgen haben sie noch hundert an= 3war, Ale Arbeiterblätter werden gebeten, im Interesse der Ausge15 Prozent nicht willigte. Da wir aber unmöglich 15 Prozent von unserem Lohne entbehren können, so find jezt sämmtliche 22 Former der Vogel'schen Fabrik, darunter 17 Verheirathete, auf die nir bere, und weil sie nicht Alles zugleich ausführen können, so wen noch nachzutragen, daß nicht drei, sondern vier Redner an dem In Bezug auf den Bericht über Yord's Begräbniß" ift Straße geworfen. Bor Zuzug nach Leipzig wird daher strengstens gewarnt, da in ben fie ihre Arbeit bem zu, was vermöge ihrer Erziehung und Grabe sprachen. Der letzte Redner war der jezige Bevollmächtigte lediglich durch diesen unser Interesse geschädigt werden würde. och ihrer Denkungsweise ihnen als das Wichtigste erscheint. So hat des Allgemeinen deutschen Arbeitervereins zu Hamburg, Herr Etwaige Briefe und Unterstüßungen sind zu senden an Anton de, ten sie vor Allem den Ruhm und die Macht Deutschlands hoch, föster. Derselbe hob die Energie des Verstorbenen hervor und Würzner, Clarastraße 169 in Neuschönefeld bei Leipzig. ses und es ist natürlich, daß sie die Classen der Gesellschaft zu stärken forderte die Arbeiter auf, ihrerseits energisch für die Hinterblieon, fuchen, welche ihre eigene Politik zu stützen bereit sind. el als Kaiser Napoleon die Kriegstrommel rührte, da drängte sich Bau der Einigung der deutschen Sozialdemokraten fein werde. benen Yord's einzustehen, umsomehr als dies ein guter Stein zum sperrten Obiges abzudrucken. ten das ganze deutsche Volt, aus allen Ständen, aus allen Parteien Planen, 31. Dezember. Die hiesigen Mitglieder des Augein herbei, für's Vaterland in Wehr und Waffen zu treten; mit einer Die Inschriften der drei auf den Sarg und später auf das Grab meinen deutschen Arbeitervereins und der sozialdemokratischen Archt Bravour, die in der Geschichte nur wenig Beispiele bat, stürzte lauten: Ihrem Freunde Theobor Yord die Leipziger Sozial- Bereinigung. gelegten Kränze find im Bericht nicht getreu wiebergegeben. Sie beiterpartei gratuliren den deutschen Arbeitern zu der bevorstehenden Die Arbeiter von Blauen i. B. its fich das deutsche Bolt in Waffen auf den Friedensbrecher und bemokraten."- 3hrem treuen Bortämpfer! Die Gewerkschaft ite brachte in todesmuthigem Kampfe die verwegenften Unternehmungen der Holzarbeiter Deutschlands." 3. A.: Heinrich Schent, Bertrauensmann. en. der Feldherren zum Siege. Als aber Napoleon, der den Tod auf Der Ausschuß der sozialdemokratischen Arbeiterpartei." der Holzarbeiter Deutschlands."" Seinem wadern Genossen! Franz Rudolph, Bevollmächtigter. Treffend Reichenbach, 3. Januar. In wenigen Tagen wird es ein eit ben Schlachtfeldern bei Sedan nicht finden konnte, auf dem herr- tennzeichnet die Stimmung, welche die Männer im Leichenzuge be- Jahr, seitdem große Beränderungen bezüglich der Organisation ng lichen Schlosse bei Wilhelmshöhe internirt war, da spaltete fich herrschte, folgende wahre Anekdote: Ein alter Freund Vord's trat am hiesigen Orte eingetreten find. Nachbem bekanntlich die Mitdie Meinung Deutschlands. Ein Theil, zu dem auch wir gehören, hst hielt es nicht für nöthig, bie ehemaligen deutschen, iegt aber im erst am Holſtenthore in ben Leichenzug ein. Er fragte einen glieber des sozialdemokratis en Arbeitervereins genannten Verein ter Herzen est französischen Landestheile Elsaß- Lothringen zu annec- jungen rüftigen Arbeiter: Was ist das für ein Gewert, das hier auflöften und sämmtlich der Partei beitraten um nicht zweierlei if tiren. Nicht als ob die Meinung gewesen wäre, baz Frankreich der schönen Fahne folgt? Antwort: Das ist gleichgültig # en, burch den Sturz des Napoleoniden entfündigt sei! Jenes Frantzu was die Frage? Heute sind wir alle eins! greich, welches länger als 20 Jahre den Mann vom 2. Dezember ti ertragen hatte, jenes Frankreich, welches den mexikanischen und den eft beutschen Krieg, wenn auch nicht erregt( wir unterscheiden Frantzu Gewerksgenossenschaftliches. Allgemeiner deutscher Schiffszimmerer- Verein. Organisation hierselbst zu haben, fand das hiesige königliche Gerichtsamt es für gerathen, die Mitgliedschaft, welche mehrere Jahre unangefochten bestanden hat, als Verein anzusehen und forderte die Statuten und Nennung der Borstandsmitglieder. Auf unsere Beschwerde verordnete die königliche Kreisoirektion in Zwickau bie Auflösung, da wir nicht nur ein Verein, sondern auch ein un= ich reich von den Chauvinisten, die in der Presse und den Kammern zulässiger Zweigverein feien, welche füglich auch vom Minifterium Je gewaltigen Lärm erregten), so doch geduldet hatte, dieses Frankerreich burfte sich nicht beklagen, wenn die Sünden Napoleons an Seiten ves Bereins Norddeutscher Schiffsbaumeister erfunden verein analog dem Crimmitschauer, gaben Statuten ein und zeigten Hamburg. Kameraben! Rugmvolle" Mittel sind von bestätigt wurde. Hierauf gründeten wir Mitte August einen Boltsim hm geahndet wurden. Wenn die Fürsten fündigen, werden bie ar Böller gefiraft, das ist ein altes und ein wahres und gutes Wort. worden, uns zu kuechten und ihre Geldsäcke schleuniger füllen zu die Borstandsmitglieder an, wie es das Gesep verlangt. Nach mlso nicht, weil wir Frankreich durch Napoleons Sturz entsündigt fönnen. Aber die besten Mittel, die man glaubt gefunden zu 8 Wochen konnte vom Stadtrath, der mittlerweile Polizeibehörde nn laubten, waren wir gegen die Annexion, sondern weil wir in ihr haben, verfehlen ihren Zweck, und find daher nicht in Anwendung geworben war, die Genehmigung nicht ertheilt werden, weil§ 1 rie Drachenfaat eines neuen Ferieges und vor allem neuer ge- 84 bringen, weil sie grade das Gegentheil hervorrufen von dem," Der Verein erstrebt das freie Selbstbestimmungsrecht des Voltes gewas sie eigentlich bezwecken sollten. auf allen Gebieten des gesellschaftlichen und staatlichen Lebens", baltiger Kriegsrüstungen und darin das Grab der Freiheit und sie dollswirthschaftlichen Fortschritts erblidten. Und so geht es auch mit dem Mittel des Meisterbundes. Er nicht deutlich genug und geeignet sei, den Zwed, welcher wird auch sicherlich nicht damit sein Ziel erreichen, indem er sich mißverstanden werden könne, weit zu überschreiten, soDie Verlängerung des Krieges, welche durch die Forderung als Mitel der Entlassungsscheine( welche durch geheime Zeichen, wie auch gegen das Statut( es waren 7 Baragraphen) große en aner Landesabtretung entstanden ist, hat außerdent Deutschland ich in Frankreich ungeheure Opfer an Menschenleben und Familien- Arbeiter umsomehr auszubeuten, damit möglichst der Geldsack beffer an und begründeten in einer Eingabe an die Kreishauptmannverfchiedene Bedeutung haben) bedient, um damit zu erzielen, ben Dürftigkeit zu erinnern sei. Selbstverständlich meldeten wir Returs en gekostet. Doch davon entlasten wir die deutsche Kriegsgefüllt werde. An Euch liegt es jetzt, Schiffszimmerer Deutschlands, schaft unser Bestreben als mit dem Geseze im Einklang sich be Deitung, fie hatte nach der Schlacht von Seban offenbar keine Ab- ob Ihr den Mitteln der Meister entgegentreten wollt, welche den findend, worauf wir bis heute noch nicht beschieden worden sind, ung und konnte sie nicht wohl haben von der Hartnäckigkeit des 3wed verfolgen, den freidentenden Arbeiter, der sich nicht immer daß wir hierdurch im vorigen Jahre wesentliche Fortschritte nicht iß Biderstandes, den bas niebergeworfene Frankreich noch leisten mit der Handlungsweise der Meister einverstanden erklären laun, machen konnten liegt auf der Hand, da noch manche Arbeiter durch en pürde. Die Annettirung Elsaß- Lothringens wurde damals für ht othwendig erklärt, um bei einem neuen Invasionsversuche Frant- außer Brod zu setzen, um damit den Uebrigen Furcht einzuflößen, solche polizeiliche Einwände schen werden. Deshalb fehlt es auch ht othwendig erklärt, um bei einem neuen Invasionsversuche Frank- und den aus der Arbeit gestoßenen Wann, wenn er von seinen hier nicht an Arbeitern, die weder Muth noch Verständniß haben, ichs militärisch teffer gestellt zu sein. Um aber Elsaß- Lothringen Kameraden verlassen ist, zu zwingen, dem Weister untertoänigst zu gegen lange Arbeitszeit oder einseitig von den Fabrikanten octroyirte gehorchen. Einrichtungen ihre Stimmen zu erheben. Hinsichtlich der KinderAn Euch liegt es wiederum, Kameraben, dem Meisterbunde zu arbeit hat die hiesige Polizei löblichen Eifer entwickelt. Der Volteirften Bismard allein genügt zur Widerlegung des grundfalschen beweisen, daß ihre Mittel gerade das Entgegengesezte bewirken! verein förbert und unterflügt die Arbeiterfache in jeglicher Hinsicht. atzes. R. d. B. Und das müssen wir dadurch zeigen, daß wir uns immer fester Rob. Müller. Die politischen, volkswirthschaftlichen und persönlichen Interessen verbinden, und ihre Mittel, die fie gegen und zu ihrem Nugen Glauchau, 21. Dezember.( Verspätet.) Wohi mag es den it den nachfolgenden Ausführungen des Herrn Verfassers keineswegs unmöglich von einander zu trennen, und können wir beshalb denken anzuwenden müssen, gerade denjenigen Arbeitern die Augen Anschein gehabt haben, als sei hier das Parteileben ins Stocken ereinstimmen; wie wir auch beffen Bemerkungen über den preußisch- öffnen, die sich uns bis jezt noch nicht angeschlossen haben. gerathen, weil lange nichts Ausführliches an den„ Volksstaat" nzösischen Strieg, über die Solidarität zwischen Bolk und Regierung, Um Euch nun von den Entlassungsscheinen genau zu unter- berichtet wurde. Doch dem ist nicht so. Die alte Garde lebt er bie Militärfrage u. f. w. nicht unterschreiben können. R. b. B. richten, führe ich Euch die Bedeutung der verschiedenen Reichen und ist au ieber Reit am Blake, menn ent te d > t, 331 Tüd nd Was wir sehr entschieden bestreiten müssen. Das Beispiel des es gilt Bringinien ber Bartei oder der Allgemeinheit zu vertreten. Das Chriftfest steht hatte fich ein Heines Vermögen erworben, das zum größten Theil land nur eine einzige, einige sozialdemokratische Arbeiterpartei geben vor der Thür. Ein Gang durch die Straßen Glauchaus, haupt- zur Beschaffung eines Hauses benutzt wurde. Doch seit 1862 wird. Der Beifall, welcher diesen Worten gezollt wurde, ist wohl fächlich durch die fogenannten Wekerviertel um Mitternacht fönnte nahm die Hausindustrie einen anderen Lauf. Die tüchtigen Ge- der befte Beweis dafür, wie sehr die Bereinigung Bedürfniß aller Jeden belehren, daß vehette Anj.engungen gemacht werden, hilfen wurden selbstständig, träumten wohl auch mitunter von der hiesigen Sozialisten ist. Für den Partei- Unterstügungsfond gingen hier seit dem 16. Nov. 1874 ein: Hamburg durch Paulsen, 1 thlr. 21. und 3 thlr. 3., Wandsbed b. Sommer 7 gr. 5., Dresden auf Lifte 1: 1 thlr. 26. 5., Deberan b. K. Richter 2 thlr., Neustadt a. d.§. d. Pfalzgraf 1 thlr. 15., Gotha d. Giesecke gef. bei einer Parteifirmeß 21 fgr. 5., Staßfurt d. A. Henzel auf Liften 6 thlr. 1. 5., Augsburg d. Endres auf div. Liften 4 thir, 98 ใน B 8. C Gel 933 um theilweise eine Weihnachtsfreude den Angehörigen zu bereiten, Carriere eines Richard Hartmann 2c. 2c., aber es blieb ein Traum. Es ist gewiß erfreulich, daß unser Polizei- Präsident, wie es zum weitgrößten Theil aber, um vor Hunger und Entbehrungen Die alten Meister wurden verdrängt durch jüngere intelligentere den Anschein hat, seine Anschauung in Bezug auf das Auflösen P während dieser Feiertage geschützt zu sein. Solch ein Leben und freie Gewerbtreibende, der Kleinmeister wurde aus seiner Carriere gefeßlich erlaubter Boltsverfammlungen geändert, nur ist es zu Wirken bis Mitternacht, vielleicht sogar bis Tagesanbruch, und verdrängt, dem Konkurrenten, als freiem Gewerbtreibenden, wurde bebauern, daß erst ein Arbeiter, wenn auch z. 3. Reichstagsab dieses ein, zwei auch drei Tage und Nächte hindurch, sett den es nicht möglich, einen gleichen Standpunkt zu erreichen. In geordneter, denselben von der Ungefeßlichkeit seiner Handlungs- fü Familienvater außer Stande, nach Erreichung seines Zieles das diesem Kampfe ist die Leistungsfähigkeit des Individuums der- weise in Kenntniß sezen mußte. Ob spätere Versammlungen, in Erschundene zu genießen, er verbringt die Feiertage in dumpfer maßen gesteigert worden, daß der Handweber in vielen Fällen jest welchen Reimer nicht anwesend sein wird, nicht, wie bis jezt üblich, Abgeftumpftheit, weil der überspannte Körper und Geist sein beinahe fo viel leistet, als der mechanische Webstuhl zu leisten schon bei der Bureauwahl aufgelöst wird, müssen wir in Geduld Recht geltend macht. Aber nicht nur der Mann macht dieses vermag. Freilich nur auf Kosten der kungen des Webers, wonach abwarten. Leider sind wir hier schon zu der Ansicht gekommen, durch, auch die Frau, die unzertrennlich an der Seite des Magnes weder das Kapital noch der Weber fragt. Von diesem Gesichts- daß bei Gott und unserer hochwohlweisen Polizei kein Ding unbei der Weberei sein muß, und die Kinder, welche ebenfalle punkt betrachtet, ist die mechanische Weberei ein Glück, und haben möglich ist. mitspulen müssen bis in die späte Nacht, auch fie leiben. Und wir durchaus keine Ursache, ängstlich nach jenen Schornsteinen zu dieses Treiben und Jagen kann man in Glauchau beobachten, am schauen, die uns die Arbeit erleichtern. Unter wir verstehe ich Fabrikationsplaze; wie mag es aber erst da sein und zugehen, hier den Proletarier als Meister, deffen Familienleben durch die wo der Lohn durch die Arbeitsvermittlung noch geringer ist? übertriebenen Ansprüche an die Leistungsfähigkeit zur nothdürf Unglaubliche Maffen von Waaren werden durch die Fattore die tigsten Beschaffung der dringlichsten Lebensbedürfnisse beinahe durch legten Liefertage vor dem Chriftfeft geliefert; und es ist mit Be- gehends zerrüttet, da alle Glieder der Familie mit erwerben, mit stimmtheit auszusprechen, daß an manchem Stück die Gesundheit schaffen mußten, bis in die späte Nacht. des Arbeiters mit zu Markte getragen wird, Wohl war dieses Anders dürfte es sich jedoch für die Masse der sogenannten öln d. Mostopp 5 gr., Forft d. Urban 20 gr., Erfurt 6 thir. 9., Harburg immer so. So lange unsere Generation besteht, wurden vor Behäbigen, Standhabenden, welche auf Kosten ihrer Ueberzeugung v. Gustav Hinterhuber 5 gr., v. Otto Ziegenbirt 5 gr., auf Lifte 1 noch Weihnachten mehr Anstrengungen gemacht, aber nie vordem war sich immer noch Vortheile anzueignen wußten, gestalten. Die 10 gr., auf Lifte 2 d. Schubert 1 thlr., Würzburg d. Seemann in einer Di der Handweber im Stande, das zu leiften was er jegt leiftet, dürften doch endlich auch begreifen lernen, daß ihr schöner Traum Abendunterhaltung 1 tblr. 12. 10, Apolda b. Kettel 1 thlr. 4., Schöneleiften muß, wenn er über dem Waffer bleiben will. 42,000 al zerstört und sie Mitarbeiter geworden sind. Wohl tröstet man bed v. Hante 15 gr., Landshut d. Lippert 3 thlr., Sonneberg gef. von des Tages beide Hände, beide Füße bewegen bei gewöhnlicher sich jetzt damit, die Mechanit würde nicht alle Gewebe erzeugen A. Steiner 2 thlr. 8. 5., Straßburg v. Rapp 2 thlr., Kaiserslautern d. Arbeit ist doch wohl übermenschlich, und doch fann es vorkommen, tönnen, man wird denselben aber bald begreiflich machen, daß der. Groß 2 thlr., Schweinau d. Joh. Lorenz 1 thir., Breslau Lifte 1171 b. Nebel 2 thir., Geestendorf v. J. S. 1 thlr., Marburg d. Schneider daß in der 3 stzeit vor den Feiertagen noch weit mehr geleistet Belthandel nur das begehrt, was der mechanische Webstuhl zu 1 thir., Niederwürschnitz d. A. Schmidt 8 gr., Oberlungwitz d. Lorenz werden muß und auch geleistet wird.- Nur Geduld, ich fomme schaffen im Stande ist, daß die neuefte Mode nur das ist, was 2 thlr., Frankfurt a. M. b. J. Schad 17 gr, Geestendorf Maurer und zum Ziele. Wohl kann und wird es vorkommen, daß der junge die Mechanit zu leisten vermag. Deshalb sind wir überzeugt, wir Bimmerer b. W. Gobe 2 thlr. 25, Stuttgart d. Th. Kresch 4 thir. 15., lebensfrische Mann nach derartigen Strapazen die Feiertage über werden dieselben noch in der Fabrik begrüßen, und auch diese Hamburg v. 2. d. Geib 2 thlr., desgleichen v. B. 2 thlr. 6., Netschkan end einmal so zu sagen über den Strang schlägt, der Familienvater werden uns die Bruderhand bieten, die wir geru annehmen wollen. d. Drechsler 24 gr., Darmstadt Lifte 2 u. 4 d. Feuchtmann 6 thir. 10., es wird sich nach Ruhe und Erholung sehnen. Beiden empfehle ich Darum heulmeiern wir nicht über die Mechanit, sondern wünschen Mylau b. Fischer 1 thlr., Netschkau d. Wolf Versteigerung eines Chrift- schl Nr. 295 unseres" Tageblattes und Anzeigers", welche einen Leit- nur, daß wir in der Fabrit den Arbeiter als Mensch retten. Die baums 6 thlr., Kamenz b. Hartenstein und Wendt 1 thlr. 10., Rent- u artikel: Aus dem täglichen Leben" enthält. Fast möchte Einen einzige Frage, die uns beim Anblick der Fabriken aufstößt ist die: lingen b. Birbs 2 thlr. 25. 10., Neundorf d. G. Otto 1 thir. 20., Reb Kösschenbroda v. Franke 15 gr., Lechhausen d. Lichtensteiger 2 thlr., heit die Wuth überkommen, und man weiß nicht, soll man die Dreiftig- Wird der beiter auch hier noch nicht über seine Klaſſenlage Leutersdorf auf Moritz Claus Kindtaufe 20 gr., Harzburg d. W. 20 gr., bie teit des Schreibers mehr bewundern oder die Schafsgebuld des nachdenken, wird er auch hier um des lieben Brodes willen schweif- Braunschweig v.. B. 10 thlr., Friedrichshagen v. G. Rathenan 15 thlr. fom getretenen Arbeiters, welcher diesen Hohn immer und immer wieder webelnd nach Oben blicken? Oder wird er sich ermannen und fich auftragen läßt. Doch ein paar Bröbchen auch für die Bolts- den kapitalistischen Druck abschütteln? staatleser und Parteigenoffen: 1) Hier haft bu es tlar, lieber Wie schon früher gemeldet, flegten auch dieses Mal die KanWeber! dein Schinden geschieht nur aus Luxus, seit Dentschland bibaten des Boltsvereins gegen die des Gewerbevereins bei ber groß ist, seit so heidenmäßig viel Geld nach Deutschland gekommen Stadtverordnetenwahl. Leider ist das Amt eines Stadtverordift, arbeitest und plagst du dich nur, um noch mehr durchbringen neten kaum dazu geeignet, immer den Parteistandpunkt zuzulassen. zu können. 2) Siehst du, wie dir das Geld nichts nüzt! du Leider sind unter den tüchtigsten Parteigenoffen selten die Leute weißt es nicht anzuwenden. Trägst deine Groschen zwar nicht zu zu finden, welche Zeit genug opfern fönnen, um einen derartigen Arbeiterkoalitionen bei, dazu läßt dich die Entnervung und der Bosten zu vertreten, weshalb bei Aufstellung der Listen immer der Redaktion. A. 2. in Augsburg: Die Berichtigung ist Sache Eir Indifferentismus taum tommen, doch springt manchmal ein Neu- paltirt werden muß, und einem derartigen Wahlsiege wohl kaum des Ausschusses der Metallarbeitergewerkschaft. fünfer zu einer Bolts-, Arbeiter- Versammlung. Bebente boch, wie ein weiterer Werth beigelegt werden kann, als daß er als Beweis der Expedition. Jat. Schlr. Eisenach: Die verlangten Schrft. er viel du noch mehr Abzug, Lohnabzug jetzt vor Weihnachten ver- gilt, daß der größte Theil der Bürgerschaft mit dem Arbeiter halten Sie wahrscheinlich noch in der Expedition der Freien Preffe" tragen könntest, wenn du die Fünfer nicht in die Volksversamm- sympathifirt. Die Parteigenoffen aber, welche in der Gemeinde- Chemniz. Quittung lungen getragen hätteft. Zu rechnen brauchst du nicht, wie viel vertretung fizen, haben das Vergnügen, ba fie weber die Steuern der Expedition. Schneiderwerkft. v. Berthold hier Ab. 1 M. 80. hundert Versammlungen du oft für einen einmaligen Abzug be- noch den Zuschlag, noch die Gehaltserhöhungen der Beamten abG. Harchs Cöln Ab. 80 M. 20. Fachver. d. Schuhmacher Cöln Ann. suchen könntest! 3) Nebenbei laffen sich die Milliarden boch nicht zuwenden im Stande sind, immer als Zielscheibe von Berbäch 2 M. 25. Gebr. Paternoster Halbau Schr. 1 W. 85. Endres Augsganz verläugnen, wurde uns doch früher kein Wort davon gesagt. tigungen herhalten zu müssen, wozu sich leider als Werkzeug noch burg ab. 78 M. 38., Schr. 44 M. 14. Ahrns Bremerhafen Schr. 20 Als der Leitartikelschreiber die Preise der Lebensmittel beleitartikelte, ein guter Theil des Arbeiterstandes gebrauchen läßt. Die liberale 80 Pf. Hpptrz Greffrath Schr. 1 M. 10. Hff Erfurt A6. 56 M. 44. 144 da hatten es nur die Fleischer und Bäcker verschuldet. Die wollten Partei kann die Verbrängung aus der Gemeindevertretung nicht sumnn Stuttgart Schr. 15 M. Stazir Seegen 60 Pf. O. Ptrt Gohlis nur zu viel verdienen, und ordentlich ängstlich habe ich mich umge- vergeffen und versucht in der" Chemnitzer Zeitung" das Collegium, Ab. 18 M. 65. Dr. Hrsch hier Schr. 9 M. 40. Trr Brünn Ab. 9 M. mer schaut, denn ein eingeschaltetes Citat aus Berliner Zeitungen war weil es ein sozialdemokratisches sei, als unfähig zur Vertretung Krbr Groitsch Schr. 2 Mt. Clb. b. Rothen hier Ann. 50 Pf. Srb hier beinahe revolutionär brehend und aufreizend: Das Publikum darzustellen, hebt dagegen die Tüchtigkeit unseres Bürgermeisters Ab. 60 Pf. 3gr bier Ab. 2 M. 50. Mr hier Schr. 1 W. 70. Ufrt Weimar Schr. 4 W. 50. F. Bd " Für den Wahlfand gingen nachträglich ein: Dresden 9 thir. 8. 7., Altchemnitz 1 thlr. 21., Groitsch( Ueberschuß gen bie von letzter Wahl) 4 thlr. 14. Im Namen des Ausschusses ersuche ich die Parteigenoffen dringend bes ton der Gemaßregelten durch Beiträge zu gebenken! Hamburg, 8. Jan. 1865. Der Parteikassirer H. Bennete, tiemer Schäferkamp 36. wer Briefkasten d dar bef wel wei tou me bur ift langmüthig und von großer Güte. Aber sich unausgesezt als hervor, dem es noch möglich war, den Entwurf zum Ortsstatut Nraar hier Sar. 1 M. 50. Hannover Ann. 5 M. 60. Ift Breslau Schr. 15 M. A. G6 Ham Objekt betrachtet zu sehen, welches von Jedermann gerupft werben inmitten diefes Collegiums durchzubringen. Die„ Chemnizer Sannover Anx. 5. 60. Hölch ftel hali soll, muß zulezi die Geduld erschöpfen. Wohl wiffen wir, Freie Preffe" hat hierauf schon berb geantwortet, und haben wir burg Ab. und Schr. 120 M. 80. blch hier Ab. u. Schr. 13 M. 50. Genossenschaftsbuchdruckerei. daß dieses Pullifum ein an sich getheiltes Ding ift, und daß es nur noch zu bemerken, daß unser Herr Bürgermeister mit einem Antheilscheine bez. Antheilquiitungen erhielten ferner: In Leipzig W. r viel Gerupfte gibt, die daraus Beranlaffung nehmen, mit guten Comité dieses sozialdemokratischen Collegiums, das angeblich vom 6. 3 M. S. Prozenten weiter zu rupfen, aber die rupfende Kette hat ein Ende, Ministerium als musterhaft bezeichnete Ortestatut durchberathen das Ende find die Beamten, Wittwen und die Armen, die doch hat. Bei dieser Gelegenheit können wir zugleich tonftatiren, daß. immerhin leben wollen." So der Leitartikler bei erwähnter Ge- wie wir von zuverlässiger Seite erfahren, unser Bürgermeister bei legenheit. Selbsthülfe, Assoziation resumirte der brave Leitartikel- Berathung dieses Ortsstatute auch teineriei Versuche gemacht hat, schreiber, damit die Herren Bäder nnd Fleischer billig werden. um Paragraphen in dasselbe zu bringen, wonach das Stimm- und Ich weiß auch gar nicht, warum die Herren Fleischer und Bäcker Wahlrecht in der Gemeinde noch weiter beschnitten werden sollte, den Preis der betreffenden Annonce in Reichspfennigen. noch Preise machen wollen, die können ja ebenfalls für eine Attien- als die revidirte Städteordnung besagt. Darum wird es als geselschaft arbeiten, damit das Kapital einen neuen Erwerbezweig musterhaft bezeichnet sein. Mögen sich die Herren liberalen Connewiz Mittwoch, den 13. Jaut.: Bersammlung im Walïb- ebe hat. Also abgetreten, 3hr Herren, wenn Ihr nicht billig sein Zeitungskorrespondenten und die Herren andrerorts, die noch kein schlößchen. fönnt! Unser Weltmarkt tann Eure Preise nicht vertragen, wir Ortsftatut fertig haben und gern einen Cenfus aufnehmen möchten, Anzeigen 2c.. ten An Do ben Die rechts in[] angegebene Ziffer bedeutet 1. Arbeiterverein. für D. V.[ 30] die 18 tönnen die Löhne nicht zahlen, die der Arbeiter haben muß, wenn welcher die Besitzenden blos als wahlberechtigt und wählbar zu- Gotha Generalversammlung der Holzarbeitergewerkschaft. er leben will, und leben will er doch auch! Unsere Industrie lassen soll, ein Beispiel daran nehmen. Hauptsächlich unsre Nach- im obern Clublokal- T.- D.: Kassenbericht und Neuwahl sämmtlicher der Vorstandsmitglieder. fot geht zu Grunde bei diesen Löhnen! Schlagt ab Ihr Bäder und barstadt Meerane. Fleischer, oder haltet auf!" So tlang es in Nr. 252. Die Für heute genug! Mögen unsere Genoffen alleroris für die Die Mitglieder werden auf§ 26 bes Krankenkassenftatuts aufmertfam au Der Bevollm.[ 60] Bäcker und Fleischer werden es taum gewahr, daß auch ihr weiteste Verbreitung des„ Bolksstaat" eintreten, denn es ist eines gemacht. Stündlein geschlagen, schen ist mancher dem Großhändler hypsthe- von den Organen mit, wo es auch dem Arbeiter vergönnt lift, Montag, 18. Jan. Abds. 81/2 Uhr, bei Hansch Ww. tarisch verfallen, dieses genügt dem unerfättlichen Kapital nicht, seine Ueberzeugung auszusprechen. Oeffentliche Versammlung des Anti- Impf- Vereins" Hamburg Schauenburgerstr. 14: die Milliarden wollen arbeiten. Warum soll Bäcker und Fleischer Breslau, 4. Januar. Eine Neuigkeit, welche von hier zu benicht Lohnarbeiter werden? 4) über Euch Arbeiter! Warum richten wäre, ist die, daß gestern eine Boltsversammlung stattge- auch für Nichtmitglieder.- T.- D.: Die Antwortschreiben der ernann ba macht Ihr feinen blauen Montag mehr, warum fechtet Ihr Euch funden, welche ein natürliches Ende erreichte, das heißt, welche zu ten Ehrenmitglieder. nicht mehr durch die Welt, sondern fahrt per Bahn in die Frembe? Ende ging, ohne daß die heilige Hermandad staatsrettend einzuWarum habt Ihr nicht mehr die früher üblichen Keilereien, wenn greifen für nothwendig farb. Noch muß erwähnt werden, daß 1601 Es findet zugleich Aufnahme neuer Mitglieder statt.( 2a) Sozialdemokratischer Arbeiterverein. Gäste willkommen. d. ber Der Vorstand.[ 50] 1. Dresden oder Leipzig, Ihr werdet doch einsehen, daß wir in Staate zu erobern. Das war natürlich Grund genug, den über- Leipzig Feft der Gewerkschaften. D. C.[ 100] Sonnabend, den 23. Janu ar 1875 in der„ Tonhalle." Näheres durch Plakate. Gewerkschaft der Holzarbeiter. Ihr Arbeiter von der Stadt mit denen vom Lande in Berührung schon am Neujahrstage eine Versammlung stattfand, in welcher der Leipzig Donnerstag, 0. 14. Januar, Abends 8 Uhr bei Jakobi, tommt? Warum geht Ihr nicht in Schnapekneipen wie früher, gerade hier anwesende Reichstagsabgeordnete Reimer etwas aus sondern erlaubt Euch wohl gar Euch neben den Leitartikler in eine dem Reichstage erzählen wollte. In seiner einleitenden Rebe( früher Bahn) Rosenthalgaffe.-.- D.: Sozial- pol. Rundschau. bairische Bierstube zu ſegen. Dieses sind alles traurige Symptome sprach er sich unter andern dahin aus, daß die sozialdemokratische Ref.: Künzel. Fragelaftendebatte. Der Zeit. 5) Und nun 3hr Parteigenossen und Arbeiter von Partei das Bestreben hätte, auf gefeßlichem Wege die Macht im Glauchau uns nicht immer fönnen beleitartikeln laffen Euretwegen, wachenden Kommissar zur Auflösung zu bestimmen. Energisch weil 3hr als tüchtige Männer auftretet. Bedenkt den Weltmarkt, protestirte Reimer gegen dieses Verfahren; als aber der Kommiffar er verträgte einmal nicht, tehrt um! erklärte, daß er im Namen der Obrigkeit handle und Reimer bei Selbstverständlich ist das Gericht, welches uns täglich auf Fortſezung dieses Benehmens sich des Widerstandes gegen die Leipzig Sonnabend, den 16. Januar: Bersammlung gr. Windpolitisch- religiösem Gebiet aufgetischt wird, vollständig bem öko- Staatsgewalt fchuldig mache, und er in diesem Falle noch andere mühlenftr. 7.- T.- D.: 1) Vortrag von Fint über die Einigung der nomischen angepaßt. Troß der Unverbaulichkeit dieser geiftigen Erfahrungen machen tönne, erklärte Reimer unter Broteft, fich der beiden Arbeiter- Fraktionen in Bezug auf die Gewerkschaften. 2) Zweck Speise hält es aber doch schwer, ben„ Boltsstaat" nach Wunsch Gewalt fügen zu müssen. Soviel mir bekannt, hat dann auch und Nutzen der Ausstellung eines Gewerkschaftsarztes. einzuführen. So viel fich hierüber sagen läßt, so ist doch in erster Reimer beim hiesigen Polize- Präsidenten über das ungefeßliche Linie die ungeheure förperliche Anstrengung der Arbeiter, wie schon Verfahren der die Volksversammlungen überwachenden PolizeiOben erwähnt, Ursache, daß auch ein großer Theil, welcher unseren beamten fich beschwert und demselben ernstlich Borstellungen gemacht. Brinzipien nahe steht, doch nicht zum Lesen und Halten eines Diesem Umftande ift es wohl auch nur zu banten, daß erst er- ben Parteiorgans zu bringen ist. Es fehlt die Zeit, und dann kommt wähnte Versammlung vom 3. Januar, ohne aufgelöst zu werden, erst das Geld; und auch der Mangel an Opferwilligkeit haupt- stattfinden konnte. Reimer besprach in dieser in Kürze unter dem fächlich gerade Derjenigen ist schuld, welche noch in der Lage sind, größten Beifall aller Anwesenden die in dieser Reichstagsfession ein fleines Opfer zu bringen, wenn man es überhaupt so nennen zur Vorlage gekommenen und noch zu kommenden, den Arbeiter barf. Wohl fühlt man immer mehr, daß etwas fant im Staate am meisten intereffirenden Geſetze. Er zeigte, auf welche Weise Dänemart ist, man harmonirt mit den konsequenten Parteigenossen, die Vertreter der Arbeiter mundtodt gemacht werden. Daß hieraber die Sache zu unterflügen fällt, mit rühmlichen Ausnahmen, bei des unvermeidlichen Schlußantragstellers, des biebern Valentin, Wenigen ein; nur das Proletariat muß schaffen und thut dieses in Ehren gedacht wurde, soll hier nur kurz erwähnt werden. So gern. Doch wir wollen uns hierüber nicht ereifern, der Klärungs- mancher Arbeiter mag fich wohl ein anderes Bild von der„ Berprozeß vollzieht sich auch hier mit rapider Schnelligkeit. tretung deutscher Nation" gemacht haben, als es ihm hier vor's Die Glauchauer Bunt- und Kunstweberei tritt in ein neues Auge geführt wurde. Reimer schloß unter dem Hinweis, daß alle Stadium. Diefelbe hatte bei Eintritt der Gewerbefreiheit den Verfolgung, alle Unterdrückung die Sozialdemokratie nur kräftigt, Meister ziemlich anständig genährt, und ein großer Theil derselben daß aller Verfolgung nur zu danken, wenn es in Kürze in DeutschAufnahme neuer Mitglieder. 1. Der Vorstand.[ 60] Otto Degenkolbe aus Crimmitschau wird ersucht, seine Adresse an 2. Unterzeichneten in kürzester Frist gelangen zu laffen. Adolph Neumann, Nowawes, Kreuzftr. Nr. 2.[ 75] Sattler finden fortwährend Arbeit und guten Verdienst. Militär- Effecten- Fabrik Frankfurt a. Main, 23 Lange Straße.[ 250] Verantwortlicher Redakteur: N. Seiffert. Redaktion Hobestraße 4, Expedition Zeigerstraße 44, in Leipzig. Drud und Verlag der Genossenschaftsbuchdruckeret in Leipzig.