Erscheint tn keipng Mittwoch, Freilaq, Sonntag. Bestellungen nehmen an alle Postanstaltcn u. Bnckkand- lungen desIn-».Auslandes. Filisl-Expeditiunn« für die Bereinigten Staaten: F. A. Sorge, koi 101 llodokon. X. J. Peter Haß, 8. W. Corner Third and coatea str. Philadelphia. Abonnementspreis für ganz Deutjchland IM, 00 Pf. pro Quartal. Monats-Aliounemcuts werden hei allen deuljchen Postansialten aus den 2ten u. 3ten Monat und auf den Zten Monat besonders an« geiiommei!; im Kgr. Sachsen n. Hrzgth. Sachs.-Alleuburg auch auf den Iteu Monat des Quartals a 5-1 Ps. Organder sozialdemokraNschenArbetterHartei und der internationalenGenierksgenoffenschasten. H«trrstk. dt»»on Partei',«erew«- nnh Br.ttftverssmmlmtZtn, sowie dt» Filial« Expedtttonen und sonstig« Partei<- Angelegeuheitm betreffend, werdeu mit 10 Pf.,— Privat« nvd Bergnügi.ug?« Anzeigen mit 25 Pf. die dreigespaltene Petit-Zeile berechnet. Nr. 27. Sonntag, 7. Marz. 5. An die Sozialdcmnkrstte« Deutschsands! Parteigenossen! Immer dringender tritt die Nothwendigkeit an die deutschen Aibeitcr heran, die gesammte Sozialdemokratie Deutschlands zu einer einheitlichen Partei zu verschmelzen. Umsomehr ist dies der Fall, als die verschiedenen Differenzpunkte, welche bisher das Zu- fammengeben aller Sozialdemokraten Deutschlands verhindert ha- ben, im Laufe der letzten Jahre ausgeglichen und durch die hef- tigen Verfolgungen, welchen die Sozialdemokratie Seitens ihrer Gegner ausgesetzt ist, zu Gunsten eivheill'chen Widerstandes über- wunden wurden. Seit drei Monaten haben wiederholt Besprechungen stattgefun- den, welche die Einigung der Sozialdemokraten Deutschlands in einer festorganistrten Arbeiterpartei nach Kräften anstrebten. Heute nun sind wir im Stande, einen weiteren Schritt zur Begründung dieser Arbeiterpartei zu lhun. Derselbe erfolgt im Einverständniß mit Euch, Parteigenossen, die Ihr schon in vielen Versammlungen der erwähnten Einigung Eure Sympathien kund gegeben habt. Und so laden wir Euch denn ein zur Beschickung eines Congresse« der Sozialdemokraten Deutschland», welcher am 23., 24. und 25. Mai d. I. in Mitteldeutschland, an einem noch näher zu bestimmenden Orte, stattfinde» wird. Die Tagesordnung dieses Congresses lautet: 1. Die Vereinigung der Soziäldemokraten Deutschlands. 2. Das Programm der neu zu begründenden Arbeiterpartei. 3. Die Organisation dieser Partei. 4. Die Presse dieser Partei. 5. Die Partei-Agitation. 6. Wahl der Partei- Behörden. Die Besucher(Delegirten) des CongrcsseS haben sich durch Voll- machten(Mandate) zu legitimiren. In jeder Vollmacht muß der Wohnort und die Zahl der vertretenen Gesinnungsgenossen an- gegeben und durch einen bekannten Parteigenossen beglaubigt sein. Ein Delegirter darf nicht mehr als vierhundert Parteigenossen, welche auch an verschiedenen Orten wohnen können, vertreten. Damit die Verhandlungen über die Tagesordnung Sonn- tag, den 23. Mai, ohne Aufenthalt beginnen können, werden die Delegirten ersucht, schon Sonnabend, den 22. Mai, spätestens 8 Uhr Abends, am Orte des Congresses einzutreffen, um an diesem Abend noch das Bureau deS Congresses und die MandatSprüfungS- commission zu wählen. Parteizenoffei,! Gleichzeitig mit diesem Aufrufe werden zwei Eutwürfe veröffentlicht, aus denen Ihr entnehmen könnt, wie weit die Verhandlungen bezüglich einer gemeinsamen Organisation und eines Partei-Programms gediehen sind. Diese Entwürfe, welche dem Congreß unterbreitet werden, berathet in allen Einzel- heiten, damit kein Schritt, welcher zur Bereinigung hinführt, un- geprüft bleibe! Ueberall, wo das arbeitende Volk Deutschlands im Kampfe Mit der Kapitalmacht und der Reaktion begriffen ist, überall, wo die Sozialdemokratie Deutschlands ihr Banner entfaltet und ihre Heimstätte begiündet hat, rüstet Euch zur Beschickung des Eon- gresseS.— Parteigenossen! Es gilt, ein Werk zu schaffen, an dem die VcrfolgungSwuth der Gegner der Arbeiterfache zerschellen muß und aus dessen fester Grundlage die Partei sich mächtig und stegeS- fteudig entfalten kann. Wir sind Eurer Mitwirkung hierbei gewiß! Mit sozialdemokratischem Gruß! I. Auer. Ed. Bernstein. W. Bock. August Geib. G. W. Hartmann. W. Hasenclever. W. Hasselmann. Aug. Kapell. Otto Kapell. C. Krämer. W. Liebknecht. Julius Mottcler. Hermann Ramm. P. C. Reinder« Jacob Schmidt. Julius Vahlteich. Walther. Conrad Wode. dem eherenen Lohngesetze, und der Ausbeutung in jeder Gestalt; die Beseitigung aller sozialen und politischen Ungleichheit. Hl. Die deutsche Arbeiterpartei verlangt, um die Lösung der sozialen Frage anzubahnen, die Errichtung von Produktivgenossenschaften mit StaatShilfe unter der demokrat-schen Controle deS arbeiten den Volkes. Die Produktivgenossenschaften sind für Industrie und Ackerbau in solchem Umfange ins Leben zu rufen, daß auS ihnen die sozialistische Organisation der Gesammtarbeit entsteht. Die deutsche Arbeiterpartei verlangt als fteiheitliche Grundlage deS Staats: 1) allgemeines, gle-cheS, direktes und geheimes Wahlrecht aller Männer vom 21. Lebensjahre an für alle Wahlen in Staat und Gemeinde. 2) direkte Gesetzgebung durch das Volk mit Vorschlags- und BerwsrfungSrecht; 3) Allgemeine Wehrhaftigkeit. BolkSwehr an Stelle der stehen- den Heere. Entscheidung über Krieg und Frieden durch die Volksvertretung; 4) Abschaffung aller Ausnahmegesetze, namentlich der Preß, Vereins- und Versammlungsgesetze; 5) Rechtsprechung durch daS Volk. Unentgeltliche Rechts- pflege. Die deutsche Arbeiterpartei verlangt als geistige und sittliche Grundlage des Staats: 1) Allgemeine und gleiche VolkSerziehuug durch den Staat. Allgemeine Schulz flicht. Unentgeltlichen Unterricht. 2) Freiheit der Wissenschaft. Gewissensfreiheit. Die deuische Arbeiterpartei verlangt als wir hschafiliche Grund- läge des Staat«: Eine einzige progressive Einkommenst-uer für Staat und Ge- meinde, an Stelle aller bestehenden, insbesondere der indirekten Steuern. Die deuische Arbeiterpartei verlangt zum Schutze der Arbeiter- klaffe gegen die Kapitalmacht innerhalb der heutigen Gesellschaft: 1) Coalitionssreiheit 2) Normalarbeitstag und Verbot der SonntagSarbeit. 3) Befchränlung der Frauen- und Verbot der Kinderarbeit. 4) Staailiche Ueberwachung der Fabrik-, Werkstatt- und Haus- Industrie. 5) Regelung der Gefängnißarbeit. 6) Em wirksames Haftpflichtgesetz. Programm der drutschr« Arbeiterpartei. I. Die Arbeit ist die Quelle alles Reichthum« und aller Kultur, und da nutzbringende Arbeit nur in der Gesellschaft und durch die Gesellschaft möglich ist, gehört der Ertrag der Arbeit unverkürzt, i nach gleichem Rechte, allen GesellschastSgliederu. In der heutigen Gesellschaft sind die Arbeitsmittel Monopol der Kapitalistenklaffe; die hierdurch bedingte Abhängigkeit der Ar- beiterklaffe ist die Ursache de« Elends und der Knechtschaft in allen ! Formen. Die Befteiung der Arbeit erfordert die Erhebung der Arbeits- ! mittel zu Gemeingut der Gesellschaft und die genossenschaftliche Regelung der Gesammtarbeit mit gerechter Vcrtheilung deS Arbeits- ertrag eS. Die Befteiung der Arbeit muß das Werk der Arbeiterklaffe sein, der gegenüber alle anderen Klassen nur eine reaktionäre Masse sind. Die Arbeiterklasse wirkt für ihre Befteiung zunächst im Rahmen des heutigen nationalen Staat«, sich bewußt, daß das noihwen- dige Ergebniß ihres Strebens, welches den Arbeitern aller Kultur- länder gemeinsam ist, die internationale Völkerverbrüderung sein wird. II. Von diesen Grundsätzen ausgehend, erstrebt die deutsche Arbeiterpartei mit allen gesetzlichen Mitteln den freien Staat und die sozialistische Gesellschaft: die Aufhebung des Lohnsystems mit Organisation der dentschrn Arbeiterpartei. tz 1. Der Partei kann Jeder angehören, der sich zum Partei- Programm bekennt und für die Förderung der Aibeiterintcressen thatkräftig, auch durch Geldopfer, eintritt. Wer längere Zeit fäu- mig ist, wird nicht mehr als Parteigenosse betrachtet. § 2. Parteigenossen, welche gegen da« Jntmsse der Partei handeln, können vom Vorstand ausgeschlossen werden. Berufung an den Ausschuß, resp. an den Partcicongreß ist zulässig. § 3. Alljährlich findet ein Parteicongreß statt, auf welchem die Verhältnisse der Partei berathen werden. Der S'tz des Vor- standes und der Sitz der Controlcommission werden dort für 1 Jahr bestimmt; serner Vorstand, Controlcommission und AuS- schuß für die Dauer 1 JahrcS gewählt. § 4. Der Vorstand kann einen außerordentlichen Parteicongreß einberufen. Der Vorstand muß einen solchen innerhalb 6 Wochen einberufen, wenn die Mehrzahl der Controlcommission und deS AuS- schuffeS, oder 1 Sechstel fämmtlicher Parteigenossen die Einberufung beantragen. Der Vorstand bestimmt den Ort des Parteicongresse«. Der Vorstand ist verpflichtet, mindestens 3 Wochen vo-her Zeit und Ort deS ParteicongresseS den Parteigenossen zur Kenntniß zu bringen. § 5. Zu jedem Parteicongreß ist die vorläufige Tagesordnung mindestens 5 Wochen vorher durch den Vorstand den Partei- genossen zur Kenntniß zu bringen. Die spätesten« 20 Tage vor dem Congreß von Seiten der Parteigenossen einlaufenden Anträge sind 14 Tage vor dem Congreß als definitive Tagesordnung zu veröffentlichen. Selbstständige Anträge, welche innerhalb der letzten 20 Tage vor dem Congreß, oder erst auf dem Congreß gestellt werden, kommen nur dann zur Verhandlung, wenn sich mindestens 1 Drittel der Delegirten dafür erklärt. § 6. Auf dem Parteicongresse darf ein Delegirter nicht mehr als 400 Stimmen vertreten; die Abstimmung geschieht nach der Anzahl der vertretenen Parteigenossen nach einfacher Majorität. Der Borstand ist berechtigt 3 seiner Mitglieder, die Controlcom- Mission und die Redaktionen und Expeditionen der beiden osfiziellen Parteiorgane je 1 ihrer Mitglieder zum Congreß zu delegiren. In außerordentlichen Fällen ist die Anwesenheit deS gesammten Vor- standeS aus dem Congreß zulässig. Besoldete Beamte der Partei dürfen kein Mandat von Parteigenossen annehmen. § 7. Spätestens 4 Wochen nach Schluß des ParteicongresseS muß da« Congreßprotokoll den Parteimitgliedern zugänglich gemacht werden. § 8.T Die Leitung der Parteigeschäfte ist einem Borstand von 5 Personen: einem 1. und 2. Vorsitzenden, einem 1. und 2. Se- kretär und 1 Kassirer übertragen. Der Kassirer hat eine von der Controlcommission gutzuheißende Caution oder Bürgschaft zu stellen. DaS Gehalt der Vorstandsmitglieder wird durch den Congreß fest- gesetzt. Sämmtlichc Vorstandsmitglieder müssen an einem und demselben Ort ihren Wohnsitz haben. Sie werden vom Partei- congreß für die Dauer bis zum nächsten, gleichviel ob ordentlichen oder außerordentlichen Parteicongreß, und zwar in besonderen Wahlgängen mit absoluter Majorität gewählt. Sollte bei der ersten Wahlhandlung eines Mahlganges die absolute Stimmen- �Mehrheit nicht erreicht werden, so hat zwischen den beiden meistbe- 'stimmten Personen eine engere Wahl stattzufinden. Weder ein Mitglied der Redaktion, noch der Expedition der Parteiorgane darf dem Vorstande angehören. Treten im Laufe de« Jahres Vakanzen ein, so besetzt die Controlcommission für die betreffende Zeit die erledigte Stelle. Vierteljährlich hat der Vorstand eine Abrechnung, monatlich ein VcrwaltungScirkular an die Controlcommission und an den Ausschuß zu schicken. § 9. Der Vorstand muß sich binnen 14 Tagen nach dem Parteicongreß constituiren; bis dahin verbleibt dem bisherigen Bor- stand, falls der Congreß nicht anders verfügt, die Geschäft«- führung. tz 10. Zur Controlirung de« Vorstande» besteht eine Control- commission von 7 an einem und demselben Ort wohnenden Per- sonen. An die Controlcommission können auch alle vom Bor- stände nicht berücksichtigten Beschwerden zur Erledigung gerichtet werden. Die Wahl der Controlcommission erfolgt auf gleiche Weise wie die de« Vorstandes. § 11. Der Autschuß, welcher im Fall von Differenzen zwischen Vorstand und Controlcommission in Thätigkeit treten muß, besteht auS 13 Personen, welche an verschiedenen Orten wohnen können. Die Mitglieder des Aueschusses werden vom Congreß in beson- deren Mahlgängen, in gleicher Weise wie der Vorstand, und zwar für die Dauer bis zum nächsten Congreß gewählt. Der Ausschuß wird durch seinen Vorsitzenden einberufen, und zwar auf Antrag des Vorstandes oder der Controlcommission oder 9 seiner Mit- glieder. Die Einberufung muß binnen 14 Tagen erfolgen. Zu allen Sitzungen d-S Ausschusses und der Controlkommrsston haben die Mitglieder deS Vorstandes Zutritt und müssen auf ihr Ver- langen gehört werden. Stimmberechtigt sind sie nicht. § 12. Der Ausschuß und die Controlcommission sind bcrech- tigt, falls der Borstand feine Pflichten verletzt, oder sich weigert, bei nachgewiesenen Fahrlässigkeiten Abhülfe zu schaffen, denselben mit absoluter Majorität abzusetzen; ebenso können unter den näm- lichen Verhältnissen einzelne Vorstandsmitglieder vom Amte ent- fernt werden. Ist das Letztere der Fall, so besetzen die Control- commission und der Ausschuß vereinigt bi« zum nächsten Congreß die betreffenden Posten. Sind mehr als 2 Mitglieder deS Vor- standeS vom Amte entfernt, so muß innerhalb 6 Wochen ein Partei- congreß zur Neuwahl berufen werden. BiS dahin verwaltet die Controlcommission und der Ausschuß die Partei durch eine zu er- nennende Commission. Z 13. Auf Antrag deS Vorstandes kann der Ausschuß ein- zelne oder sämmtliche Mitglieder der Controlkommisfion ihrer Thätigkeit entheben; der Ausschuß hat dann biS zum nächsten Parteicongreß die Posten neu zu besetzen. § 14. Offizielle Organe der Partei sind vorläufig der»Neue Sozialdemokrat" zu Berlin und der„Volksstaat" zu Leipzig. Beide Organe sind Eigenthum der Partei; in Bezug hierauf werden die Formalien durch den Vorstand nach den Beschlüssen des Congresses erledigt. § 15. Die Redacteure, die ständigen Mitarbeiter und die Expe- dienten der in Z 14 genannten Organe werden, soweit diese» nicht der Congreß dem Vorstand überweist, auf dem Congreß gewählt, und ' ihre Gehälter dort bestimmt; HülsSredacteure und Hülssexpedienten k. und deren Gehalt werden auf Antrag der Redactionen und Ex- jpeditionen vom Vorstande bestimmt. Der Congreß entscheidet über den Preis und die Größe der Blätter. Die Expedienten, welche die Kasse der Blätter führen, haben Caution oder Bürg- schuft zu stellen. § 16. Zur Ueberwachung der geschäftlichen Leitung der in Z 14 genannten Parteiorgane hat der Vorstand je 2 Revisoren zu er- nennen, fall« er die Revision nicht selbst vornehmen kann. Diese Revisoren haben nach Anweisung deS Vorstände» mindesten« 1 Mal monatlich da« Kasscnwesen der genannten Blätter zu rcvidiren, jederzeit auf Verlangen dem Vorstand, beziehentlich dem Ausschuß, sowie einem jeden Parteicongreß Bericht zu erstatten und Rechen- schuft abzulegen. § 17. Der Vorstand ist berechtigt, bei Pflichtverletzung die Redakteure und Expedienten ihres Amte« zu eniheben. Denselben steht die Berufung an die Controlcommission zu, welche die Be- rufung entweder abweisen oder sich an den Ausschuß behuf« ge- meinfamer Entscheidung wenden kann. Controlcommission und Aueschuß können mit Stimmenmehrheit den Beschluß deS Vorstandes annulliren. Berufung an den Congreß ist zulässig. § 18. Zur Begründung von lokalen Parteiblättern ist die Zustimmung deS Vorstandes, der Controlcommission und de» Ausschusses, welchen über die bezüglichen örtlichen Verhältnisse recht- zeitig und ausführlich berichtet werden muß, erforderlich. Nur solche Blätter, welche mit Zustimmung genannter Parteibehörden inS Leben treten, sind als Parteiorgane zu betrachten und können die moralische und materielle Unterstützung der Partei beanspruchen. Die lokalen Parteiblätter haben sich in prinzipiellen Fragen an daS Parteiprogramm zu halten, und sind gleich den beiden in tz 14 genannten Organen in taktischen Parteifrazen dem Borstand unter- stellt. tz 19. Der Vorstand ist verpflichtet, die vierteljährliche Ab- rechnung der Parteikasse, sowie der Kassen der Organe, welche Eigenthum der Partei sind, nachdem sämmtliche Theile von den zuständigen Parteibehörden geprüft worden sind, jedesmal in der ersten Hälfte deS neuen Quartals den Parteigenossen zur Kennt- niß zu bringen. Politische Uebcrsicht. — Ein begnadigter Sckwindler. Der frühere Adjutant des HeizogS von Meiningen, Oberstlieuterant v. Engel, der sich großartige Tcbwindeleien und Betrügereien hatte zu Schulden kommen lassen und zu drei Jahren Zuchthau» verurtheilt worden war, ist begnadigt worden, nachdem er ein Jahr der Strafe »erbüßt hatte.— Der Schwindler v. Ofenheim freigesprochen und der Schwindler und Betrüger v. Engel begnadigtl— Wir sagen nichts weiter. Die Thatsacheu sprechen laut genüge Sie zeigen, was e» mit der Sittlichkeit diese, Gesellschaft auf sich hat. — CulturkämpferischcS. Im„Anzeiger für die Kantone Landau, Annweiler und Bergzabern" lesen wir: „Landau, 23. Febr. Der hiesige Arbeiter Bildung«- verein hat in seiner gestern abgehaltenen Bcrsammlang auf An- trag de« Ausschüsse« einstimmig den Ausschluß zweier Bcr- einomitglieder beschlossen, weil sie sich in einer vorhergegangenen Versammlung al« Sozialdemokraten erklärt hatten. Der Berein hat damit am besten die hie und da verbreitete Meinung wider legt, als ob er sozialdemokratische» Prinzipien huldige." Sehr tapfer, Ihr arbeiterfreundlichen Herren Bourgeois, die Ihr vorläufig noch den Landauer Ar beiler-BildungSverein am Gängelbande habt! Wird Euch aber wenig nutzen. Die sozial demokratischen Prinzipien werden trotz alledem und alledem in Euer ängstlich bewachtes Gehege dringen! Aber schämt Ihr Euch nicht ein BiSchen? Keine anderen Waffen gegen un« als die or- binärste, brutalste, stupideste Maßregelung— wie bank.out ist doch Euer„Liberalismus"! — Die ArbeitSauSsperrung in SüdwaleS dauert fort, Die Führer der englischen Gewerkvereine fordern zu freiwilligen Sammlungen auf, wa« jedoch nicht viel nutzen wird. Legen die Gewerkschaften sich nicht eine bestimmte regelmäßige Steuer auf, so wird keine wirksame Hilfe geschafft.— Macdonald, Parlamentsmitglied und Leiter der bei dem Lockout nicht direkt beitheiligten „Nationalen Association der Bergarbeiter"(die„Gesellschaft der vereinigten Grubenarbeiter", deren Sekretär Halliday ist, steht hauptsächlich im Feuer) hielt«ur 25. Febr. in Manch-ster bei Gc legenheit einer Sitzung de« Raths der Nationalen Association der Bergarbeiter eine Rede über die ArbeitSauSsperrung in Süd-WaleS. AlS die Arbeiter, sagte er u. A., im vorigen Jahre die Redukiiou von 10 Prozent annahmen, galt eS allgemein für ausgemacht, daß ihnen bei einer weiteren Lohnve: Minderung die Gründe mit getherlt und sie zu gemeinsamer Berathung berufen werden solll n. Statt dessen wurde ihnen einfach der bekannte Befehl zu Theil, sich ohne Weiteres zu unterwerfen. Die Weiterung der Gruben- besitzer, ihre Bücher einsehen zu lassen, beweise handgreiflich, daß die Behauptung, die jetzige Geschäftslage erheische eine weitere Lohr redultion, eine wahrheitswidrige fei. Bor Allem feien es 4 Familien, die CrawShayS, FothergillS, VivianS und DavieS, welche in despotischer Weise vorgingen und nicht nur gegen die Männer, sondern auch gegen Frauen und Kinder Krieg führen. Aus dem Bericht, der sodann über die Lage in Süd Wales vorgelesen wurde, geht hervor, daß vorläufig keine Aussicht auf Verlegung de« Streits vorhanden ist. Die Bergleute von ganz England wurden schließlich von dem Rath aufgefordert, den vor. der Ar beit Ausgeschlossenen beizustehen, denn eS seien Zeichen vorhanden, daß, wenn die Arbeiter in Wales unterliegen, die Arbeitgeber da? System des Lockout auch in anderen Theilen des Laude« versuchen wollen. Es wurde darauf beschlossen, vorläufig 1000 Pf. St. (— 20,000 Rmk.) au« der Kasse nach Wale« zu senden und den Bereinen vorzuschlagen, zunächst eine Steuer von 6 Pence(— 5 Gr.) per Woche auszulegen. DaS ergiebt, bei einer Mitgliederzahl vor. 120,000, ein- wöchentliche Unterstützung von 3000 Pso, Sterling (— 60,000 Rmk.), wa« wei igstens ein guter Anfang ist, aber für die große Zahl der Ur.tcrstützungSbedürfli-en doch auch nicht an- nähernd ausreicht. Es fragt sich nun, ob die dem Kvhlengewerke nicht angehö.igen Trade« Union?(Gewerkschaften) genug Klassen bewußtsein haben werden, sich diesem Schritte anzuschließen.— Nachschrift. Laut Telegramm haben die schottischen Kohlen arbeiter sich eine Steuer von 6 P? ce per Man» zur Unterstiitzuug der Waleser aufgelegt. — Auch in Brauuschweig ist die neueste Most'sch Bro- schüre konfiSzirt worden. Der„Braunfchweigcr Volkssreund" schreibt darüber unterm 2. d.: „Soeben wurde die Broschüre von Joh. Most:„Die Pariser Commune vor den Berliner Gerichten" auf Antrag der herzoglich Braunsckiweigschen Staatsanwaltschaft bei dem Verleger W, Bracke jr., konfiSzirt. Dieselbe soll gegen den tz 130 de« Strafg.setzbuckeS verstoßen, also verschiedene Klassen der Gesellschaft in einer den öffentlichen Frieden gefährdenden Weise zu Gewaltlhätigkeiten ge- gen einander anreizen. Wir sind doch sehr neugierig, wie sich dieS begründen läßt, da die Brosibüre doch nur den Bericht über den gegen Most angestrengten Prozeß enthält. Die Ausbeute war übrigens gering, da die Schrift feit nahezu 8 Tagen bereits fast vollständig vergriffen war; e« wurde ein Exemplar vorgefunden, da« feine« beschmutzten Uv schlage« wegen richt hatte versandt werden können." Mögen sich die Herren ConsiScatoren durch den„schmutzigen Umschlag" nicht daran hindern laffcn, da« sehr lehrreiche und inter- essante Schriftchen zu lesen! — Die„Neue Mainzer Zeitung" hat mit ihrer Nr. 60 (vom 3. März) vorläufig zu erscheinen ausgehört. Die Verleger zeige» den Lesern an, daß da« Blatt wieder erscheinen werde, so bald der längst gehegte Plan der Gründung einer GenossenschaftS- druckerei verwirklicht fei. Sie sagen dann weiter in ihrer An- spräche: „Die Gegner werden natürlich diese Gelegenheit begierig er- fassen, um sie als einen scheinbaren Beleg für den„Rückgang" der Sozialdemokratie zu verwerthen. Sie sollen und werden sich täu- scheu. Wir ststiren unser Unternehmen nur, um e« zu verjüngen. Mögen die Mainzer Arbeiter, mögen unsere Leser und Freunde durch da« bevorstehende Freudengeheul der Reaktionäre sich nicht einschüchtern lassen. Unser Blatt wird binnen Kurzem fester und lebensfähiger wieder dastehen. Indem wir diese» Versprechen gc- ben, rechnen wir darauf, daß Alle, die sich für die Arbeitelsache iuteressiren, un« diejenige Nachsicht schenken,«elche wir in Folge der schwierigen Verhältnisse, mit denen wir zu kämpfen haben, verdienen. Da« Unternehmen de« Proletariat« befindet sich eben in doppelt und dreifach ungünstiger Situation gegenüber der wuch- tigen Konkurrenz der Bourgeoisie. Die Verpflichtu- gen, welche wir durch die jetzt eintretende Pause unseren Quartals- und Postabonnenten gegenüber bekommen, werden wir bei dem Wieder- erscheinen de« Blatte« bestimmt und gewissenhast erfüllen. Wir jnehmen somit auf einige Wochen Abschied, um sehr bald wieder�Glauchau: Bolttver. 0,40, Hamburg: Luchbinder 0,60, Holz.-Gew. |vor da« Publikum zu treten. Die Reaktionäre werden rufen: 0,80. Hannover: Arb.- Partei 0,80. Soldau: I, Pehmler 1,00. „Die„Neue Mainzer Zeitung" ist todt!" die„Neue Mainzer Zeitung!" Wir rufen:„ES lebe Gewerksgenossenschaftliches. Gewerkschaft der Schuhmacher. Kskha. An die Schuhmacher Deutschlaads. Auf die ver- schiedenen an un» gerichteten Anfragen und Wünsche bezüglich einer Einigung der Schuhmacher Deutschlands geben wir hiermit bekannt, daß die Verwaltung der Gewerkschaft beschlossen hat, mit der diesjährigen in Koburg stattfindeaven Generalversammlung der Gewerkschaft einen Allgemeinen Schuhmacher-Kongrcß einzu- berufen. Bon der Ueberzcugung durchdrungen, daß die Vereint- gung zur Noihwendigkeit geworden und die College» allerorts mit un« übereinstimmen, einen dauernden Frieden unter den Schuhmachern Deutschlands herbeizuführen, hoffen wir auf eine recht rege Betheiligung«nv bitten um weiteste Verbreitung dieser Notiz. Tagesordnung u. f. w. wird nächstens im„Wecker" wie auch im „Bolksstaat" und„Neuen Sozial-Demokrat" bekannt gegeben. Alle arbeiterfreundlichen Blätter bitten wir um Abvruck. Mit Gruß Für die Verwaltung: W. Bock. Allgemeiner deutscher Schneidervereiu. ßhcmmtz, 28. F.bruar. Einige Worte über Organisation und Agitation. Vor allen Dingen gehört zu einer ccntralisirten Organisation und zur gedeihlichen Entwicklung derselben, daß ein jeder Bevollmächtigter drS Vereins dafür Sorge trägt, die Mit- glieder über Rechte und Pflichten, sowie überhaupt über daS ganze Statut von Zert zu Zeit aufzuklären; sie aufzufordern, die Steuern so vul wie möglich pünktlich zu entrichten, damit die Abrechnung statutengemäß erfolgen kann, um dem Ausschuß resp. dem Geschäftsführer nicht doppelte Arbeit zu berurfachen. Ganz besonder« hat der Bevollmächtigte die Revrsoren anzuhalten, den Ortskassirer gut zu kontroliren und in einer geschlossenen Mit- gliederversammlung Bmaft über dessen Verwaltung erstatten zu lassen. Ferner sind für gewöhnliche Versammlungen die VereinStage und-Stunden durch Beschluß zu bestimmen, damit nicht die Steuern für I serate oft in Amtsblättern und dergl. verpuffi werden. Aber auch die Mitglieder haben die Aufgabe, stets für Einigkeit zu wirken und alle Nörgeleien und Werkstattreibereien über Bord zu werfen. Da Unterzeichneter durch Ersahrung die erwähnten Mängel der Organisation kenn:, hält er eS für seine Pflicht, die« jedem Genossen zur Notiz zu geben und zu deren Beseitigung beizutragen. Da die Bevollmächtigten die Kranken- kassenangelcgenheiten mit zu vertreten haben, ist eS umsomehr nothwendig, rechtz-itig mehr Pünktlichkeit in der Organisation zu forvern.— Betreffs der Agitation hatte schon vor einigen Jahren ver Ausschuß zu Chemnitz die Mitgliedschaften aufgefordert, in ihrer Umgebung thätig zu sein, um vorwärts zu kommen. Als Muhl zur Agitation sollte damals der Ueberfchuß der eingegan- geeen Beiträge sür den Strike zu Stade verwendet werden, wa« aber bis jetzt Alles unterblieb. Doch die Leipziger Genossen for» der» in der letzten Nummer reS„VolkSstaat" mehrere naheliegende Octe auf, mit ihnen in Correspondenz zu treten; auch wir in Chemnitz sind bereit, dasselbe zu thun, und fordern hiermit die Orte Freibcrg, Annabag, Mittweida, Meeraae, Glauchau, Zwickau, Ccmmitschau, Werdau, R-icheubach, Plauen und Hof aus, eben- falls mit uns in Csrrespond.uz zu treten, und wünschen wir, daß eS von mehreren bestehenrea Mitgliedschaften so gehandhabt wird. Aber auch Ihr, College», die Ihr den Fachvereinen angehört, wollt Ihr immer noch als eine isolirte, kampfunfähige Gruppe u»S fer-t stehen, wo schon mehrere Fachvereine(z. B. München, Augsburg und La- dShut) die Nothwcndigkeit einer centraUsirhu Organisation eingesehen habe» und unS beigetreten sind? Wollt Ihr in dem unbegründeten Mißtrauen verharren, ohne zu prüfen, wie viel materielle und moralische Opfer eS schon mehreren unserer G nossen kostete, sür die O ganisation zu wirken? Erkeuut endlich, baß Ihr dem centralisirien Arbeitgeberbuude gegenüber so gut wie gar keine Organisation besitzt und in vorkommenden Fällen roch auf die hilfreiche Hand auswärtiger College» angewiesen seiv. Daber noch ein Mal: tretet dem Ganzen bei! Obenge: annte Orte wollen ch e Anford.-rungeu an die Adresse G.-Schöffel, Bernsbachstiaße 23, 3 Tr. Chrmnitz richten. Alle weiteren Angelegenheiten besorgt der Ausschuß in Gießen, Vor sitz»der Balth. Klcrx, Neustadt v. 201. Solingen- Wolsertz, Nah! 0,50. WaudSbeck: Arb.-Ber. 0,75. Sofortige Zahlung obiger Beträge wird umsomehr erwartet, al« Annonce» von Restanten— über einen Monat— nicht mehr Ausnahme finden, Privatannoncen werde» nur aufgenommen, wenn der Betrag in Briefmarken beiliegt oder Postvorschuß erhoben werden kann. Grschäftsannoncen, mit Ausnahme von der Partei zu empfehlenden Schriften, werden nicht aufgenommen. ms Die Krpedition des„Wolfisliaut". »riefkafte» der Redalllon: Wiemer: Ein umfassender Bericht wäre un« lieber. B. St. in Gießen: In diese Nummer unmöglich. der Expedition: H. ftldtz in Mühlhausen: Ihrem Briefe lag kein Geld bell Quittung der Expedition: S. I. Hlnd Lerlin Ann. 4,70. Kg Toblenz Schr. 3,00. Metallarb.» Gew. Hannover Ann. 0,60 Mllr Jrsele Schr. 3,50. Adm Berlin Ann. 0,20. Jnglng Arnstadt Shr. 2,50, Hcheckc Preß- bnrg Ab. 6,10. Hatrmr Wiesbaden Av. 24,75, Schr. 9,25. Plz hier Ab. 2,40, Slbrmn Pest Schr. 6,00 Mllr hier Schr, 2,25, Wndt Hamburg Ann. 1,25. Hfmu Hanau Schr. 1,50. Andrsn Glücksburg Schr. 1,5. Ebrcht Zeitz Schr. 5,20. A. Brbm Gotha Ab. 7,50. Ehmun Berlin Ab. 57,30, Schr,>2,70 An Anuoneengebühren Pforzheim: Arbeiter- restiren: Für Februar 1874: «aiferSlautern: Joh. Böhmer 12 gr. Partei 2 gr. Für Marz: Plauen i/V.: Arb.-Partei(Fest) 10 gr. Staßfurt: Arb.-Parll 8 gr. Für Mai und Juni: Altenburg: Schuhmacher Schellenbeig 4 gr, Berlin: H. Hehler 8gr. Taffel: Arb-Partei 16 gr. Gmünd: Landcs-Agit.-Tom. 1 thlr. 22 gr. Hamburg: Metallart eiter 6 gr., Kiixer- Verein 12 gr., Allgem. Metallarbeiter-Verband 15 gr. Hannover: Holzarb.-Gewerljch. 6 gr. Königsberg i/Pr.: Arb.- Partei 4 gr. Liudeuau: Gemeindeverein 16 gr. Plauen: Arb.-Partei 10 gr. Straßburg i/Els.: Arb.-Partei 18 gr. Vorstehende Beträge sind sofort an die Expedition des„Volks- staat" einzusenden. Der Ausschuß. Ferner schulden an Annoncengel ühreu: Für Juli 1874: Grimma:(AnSflug) Arb.- Ver. 10 gr. München: H. Krauß 6 gr. Für August: Berlin: Metallarbeiter 5 gr. Marburg: A. P. 7 gr. 5 pf. Roman«- Horn: Arbeiter-Bild,-Verein 5 gr. Wandsbeck: Arb.-Verein 5 gr. und Zimmerer- Gewerkschaft 20 gr. _ür die Hlarerbliebeueu Uorck'«. Bon Arbeitern der Schöltler' und Neuschitd'schen Tigarrenfabrik hier 4,50. Webergenossenschaft Äeringswalde d. B. 3,80, GenoffeufchastSbuchdruckerei. Antbeilfcheine bez. Aniheiiqnltiungen erhielten ferner: In Stötteritz E. P. 30,00.[20J Altona Anzeigen zc. Sozialdemokratischer Arbeiterverein. Dienstag, den 9. März, Abends 9 Uhr: Oeffrntliche Miiglirderversammlnag im„SchuhmacheramthaaS."— T.-O.: Der Stand der Einigungsbestreoungen. Ref. Auer. Sämmiliche Sozialdemokraten Altona'« sind hierzu eingeladen. __ Der Borstand.[60] Wahiorrrin der sozialdemokrulifchen Arbeiterpartei. Otiilll Montag, d. 8. Mari, Abend« 8>/z Uhr: Versammlung bei Carius, Prinzenstraße 72,— Res. Auer. Der Borstand. s30 Verband der Ktempner und verw. Berussgenossen. Montag, den 8. Mä z, e.b.>uds halb 9 U?r, Dresdner- straße 85: Qeffemlich« Versammlung. Tagesordnung: Der Einfluß der geweikichaftlichen Organisation auf die Höhe der Arbeitslöhne. Referent: Adam. 2) Verschiedene«. Die Mitglieder habe» für E nsührung von Gästen Sorge zu tragen. F a l k e n b a y>i, Beo.(70] föl hflrf«*!}) Sozialcemokratische Arvcilerparlci. |tlU Z isammeuluiiit ver Mitglieder bei Herrn Evert«, Bergstraße,— Die Mitgl. edskarlen snd mitiudringeu. H e d e r.[30] 'Aotksverjammlung Dicnllag, den 9. Märg Abend» 8 Uhr im Gofen- Sch lößchen.— Da« Nähe:e durch die Plakate.[40J Eutritzsch Leiszig Ä., m j»..»«,. Sozial-demokratischer Arbeiterverein, •Uli.UUUlzi Freitag, den 12. Mär,: Geueratversammluilg im kleineu Saal des„Tvnoeiltgarteus."— T-O.: Die Eimgungssrage. Res G eib und Auer.— Abrechnung.— Vorstandswahl. Die Mitglieder werdcn ersucht, pünktlich am P atze zu sein. __(2a)______ Peter. 60 Gcwerkschaft der Schuhmacher. Momag. den 8, März, Abends 8 Uhr: Geschlossene Mitgliederversammlung bei Heren Schriiber. Gewerkschasistrankeu- kaffenbericht. Besprechung der Krankeukaffen-Slatuten. Zahlreiche» Eischemen erwünscht. D. B.(50 Allgemeiner deutscher Schneidervereiu. Montag, den 8. März, Abend« 8 Uhr: Versammlung bei Jakob, PeterSstraße 15(goldner Arm).— T.-O.: Soziale Rund- schau. Res Gützlass.— BereinsangelegenHeiien und Fragekasteu. Gäste willkommen.___ B. 50] Agitation»- Tomüs Mittwoch, den 10. März c., Abend» 8 Uhr: Sitzung. Aller Erscheinen ist Pflicht._ K,[30] Leipzig it. Amgegeud IXWi, Vormittag» lO'/s Uhr: Versammlung im Lokale de« Arbeiterbildungs- Bereins.— T.-O.: Zweck und Nutzen de» Verbandes. _ Der Vorstand.[50]: Leipzig Ein erster Acucrschmied, dem zugleich die Leitung der ganzen Schmiede übertragen werben soll, wird uaier günstigen Bedingungen angenommen in der Hoswageusabrik N. Trutz in Coburg. Offerten direkt. �(H. 31107)_[100] Für Metallarbeiter, besonders für Eisendreher. Durch uns, sowie durch die Buchhandlung de»„Bolksstaat" ist zu beziehen: Baumai», G Berechnungen über da» Gewindeschneiden, nebst gründlicher Anleitung und Eillärung de« Berfahreu«. preis: 1 Mark 6v pf. Volksbuchhandlung(Z. Franz), Zürich.[250] I I.Münchener Genossenschastsbuchdrnckerei! (Eingetragene Genossenschast.) Samstag, den 13. Mär; 1875, Abend« 8 Uhr: Außerordeotlicht Generalversammlung im Gasthaus zum„Rheiogold", Grustgasse. Tagesordnung: Genoffenschastsangelegenheitea. Wozu sämmiliche Herren Mitglieder einladet Der Borsitzende des AnsstchtSrathes: (2a) Mich. Böseler.[90]] Wir empfehlen den Lesern de«„Bolksstaat", sowie überhaupt eiaeui Publikum, daß fich sür die heutigen gesellschaftlichen Zustände interesfirt s da« Lesen der in unserem Berlage in Berliu erscheinenden Zschortau: Maurer Brauuschweig: MüU�i?«? 5?ll�B]reme»: Arb.-Parll 23 gr.,! OltttfcßOt Düsseldorf: Arb.-Parll 4 gr. Eßlingen: Met.-Gew. 7 gr. Fran-' �( f<_/ kenderg i. S.: A. Rösch 10 gr. Heide: Petersen 4 gr. Königsberg Pr.: Radike 17 gr. 5 ps. London: Vnök 12 gr. 5 Pf. Straß bürg i. Elf.: Arb.-Parll 12 gr. 5 ps. Für Oktober: Berlin: Holzarb.-Gew. 18 gr., Manus.-Gew. 3 gr., Eigarrenarb.- Ver 11 gr. Frankenberg i/s.: A. Rösch(Warnung) 20 gr. Han- vover: Weylops 7 gr. 5 ps. Pößneck: Manuf.- Gew. 12 gr. 5 pf. Schneidenbach: Wimpasstnzer 15 gr. Wünsdorf: Manus.-Gew. 7 gr. Für November uud Dezember: Apolda: Ag.-Eom. 1,10 Aachen: Schuhm.-Gew. 0,75. Berlin: Arb.-Btlein 1,70, Wagner(Zimmerges.) 2,00, Manus.-Gewerkich. 2,60., Ben» heim: Arb.-Parll 0,60. Eölu: Arb.-Part. 2,60, Tischlerverein, 1,30. Eilenburg: Mergner(Lolalanz.) 0,75. Elberfeld: Horn 0,35. zum Atsnlle«e«t. Der AbounementSpreis beträgt sür wöchentlich einmalige Lleserua« pro Quartal 10 Sgr, Pro Monat 4 Sgr. Abonnement»prei» in Monat«� heften ist 4 Sgr. pro Heft. Colporieur: und Buchhändler erhalten entsprechenden Rabatt. Bestelluugen nehmen alle Buchhändler und Eolporteure, sowie avi Wochenlieserungen auch alle Postanstalten entgegen. Berlin im Dezember 1874.(w.) s40«i »eoaktiou und Expeoiliou de»„Renen Social-Demokrat." Verantwortlicher Redakteur: R. Setsferll Redaktiou Hohestr. 4, Expedition Zeitzerfh. 44, tu Leipzig. Druck und Verlag der Genosstaschllftsbuchdrllck.ru in Leipzig.