Erscheint in Leipzig Mittwoch, Freitag, Sonntag. Bestellungen nehmen«u alle Postanstalten u. Buchhand- lungen des In- u.Buslandes. Filial- Expeditionen für die Vereinigten Staaten: F. A. Sorge, Vor 101 Sobnken, ds. J. Peter Haß, 8. W. Corner Third and coates str. Philadelphia. Abonnementsprei» für ganz Deutschland IM. 60 Pf. pro Quartal. Monatö-Abonnement» werden bei allen deutschen Postanstalten auf den iiten u. ölen Monat und auf den Sten Monat besonders an- genommen; im Kgr. Sachsen u. Hrzgth. Sachs.-Altenburg auch aus den Iten Monat des Quartals a 54 Pf. OrgandersozialdemokrattschenArbetterparteiundderinternattonalenGewerksgenossenschaften. Inserat«, dt« M Haltung von Partei- Verein«- nutz SollSotrfammlnnge», sowie die Filial- Expeditione» und sonstig« Partei- Augelegwhetteo»«treffend, werdtu mit 10 Pf., Anzeigen mit 25 Pf. die dreigespaltme Petit-Zeil« berechnet. Privat- und Vergnügung«- Hr. 35. Areitag, 26. März. 1875- Äbonnements-Emladung. Mit dem 1. April beginnt cm neue» Quartal, und for- dern wir dcßhalb zu zahlreichem Abonnement auf das wöchentlich dreimal erscheinende Parteiorgan auf. Der Preis beträgt 1 Mark 60 Pf.(16 Gr.) pro Quartal, 54 Pf.(S1� Gr.) pro Monat für ganz Deutschland. Alle deutschen Postanstalten nehmen Abonnements entgegen. Denjenigen Abonnenten, welche das Blatt per Kreuzband beziehen, wird dasselbe bei dreimaliger Zusendung in folgender Weise bcrchnet: für Deutschland 3 Mark 50 Pf.(1 Thlr. 5 Ngr.); für die Schweiz, Serbien, Belgien, Scandinavien und Italien 4 Mark(5 Frcs.); für Frankreich, die Niederlande, Portugal, Großbritanien, Rumänien und die Türkei 5 Mark(e1/« FrcS.); für Spanien und für Amerika 6 Mark. Der Abonnements-Bctrag ist bei Bestellung einzusenden. Für Leipzig und Umgegend ist der Abonncmentsprcis (mit Bringerlohn) auf 1 Mark 80 Pf.(18 Ngr.) pro Quartal und 60 Pf.(6 Ngr.) pro Neonat festgesetzt. Man abonnirt bei der Expedition dieses Blattes, Zcitzerstraße 44, und bei Eolporteur Müller. Für die Umgegend von Leipzig bei den Filialcxpeditionen: Volkmarsdorf, Reudnitz, Neuschöne- feld, ic. it. bei Frau Engel, Reudnitz, Fcldstr. 14, Hof 1 Tr., für Connewitz it. bei T e u b e r t, Bornaischestr. Nr. 19, für Kleinzschocher und Umgegend bei Fleischer, Nr. 87 daselbst, für Thonberg und Neureudnitz bei Zschau, für Plagwitz und Lindenau bei Schuster, Merseburgerstraße Nr. 26, für Gohlis it. bei O. Peukert, Hauptstraße Nr. 19, für Stötteritz bei Fr. Vogenitz, Hauptstraße Nr. 38.- Für Berlin wird auf den„Bolksstaat" monatlich für 75 Pf. (T1/* Sgr.) frei in's Haus abonnirt, bei Trautmann, Mariannenstraße Nr. 4, 3 Tr.; Rubenow, Brunncnstraßc Nr. 34 im Laden; I. Ehmann, Grünthalerstr. 34. Den„Volksstaat"-Colporteuren und Filialexpeditionen zur Nachricht, daß mit Ablauf dieses Monats die Abonnements- gelber für das lausende Quartal beglichen sein müssen, und werden die Restanten hierdurch zur schleunigen Erfüllung ihrer Pflicht aufgefordert. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerk- sam, da« Abonnement für das zweite Quartal 1875 rechtzeitig erneuern zu wollen. Nur bei Erfüllung diese? Bedinguisse erfolgt weitere Zu- seuduug de« Blatte«. Alle Expeditionen der mit uns in Tausch stehenden Zci- tungen:c. werden ersucht, uns durch die Post auch für das neue Quartal ihr Blatt zukommen zu lassen. Die Kedaktion und Expedition de»„Dolksstaat." A» die Parteige«offe««ud Leser des„Voltsstaat"! Da« erste Quartal in diesem Jahre neigt sich seinem Ende zu, und tritt an un« alle wieder die Pflicht heran,.für die Verbreitung unsere« Parteiorgan«, de«„VolMstaat", mit verdoppeltem Eiser zu wirken und den Leserkreis zu erweitern, neue Abonnenten zu gewinnen, und so unserm besten und bewährtesten KampfeSmiltel immer wehr Einfluß und Geltung zu verschaffen. Wenn e« un« bisher trotz der außerordentlich schlechten Ge- schäftSzeit, welche ja besonder« aus dem Arbeiter doppelt drückend lastet, gelungen ist, den Abonnentenstand de«„Bolksstaat* auf der bisherigen Höhe zu erhalten, so müssen wir jetzt, wo daS Frühjahr naht und mit ihm die Lage de« arbeitenden Volke» sich in etwas zu deffern beginnt, mit aller un« zu Gebote stehenden Kraft dafür thätig fein, daß der Abonnentenstand sich hebe. Jeder eivzelne Parteigenosse muß sich die« zur Aufgabe machen, damit auch auf diesem Feld da« Geschrei der Gegner vom„Rückgang der Sozialdemokratie* zu Schanden werde. Parteigenossen! be- denkt, daß in unserer Presse die Hauptmacht zur Bekämpfung der auf allen Gebieten de« öffentlichen LebenS herrschenden Reaktion liegt, und sorgt deshalb dafür, daß der„Volksstaat* überall dort z» sinden sei, wo e« gilt, Uber unsere Grundsätze und B-stre- bungen aufzuklaren und den Gegnern die MaSke der politischen Heuchelei abzureißen. DaS Volk muß sie kennen lernen, jene Heuchler und Phrasendreher, die, unter dem Schirm angiblich liberaler Reformen, VolkSrecht und BolkSwohl der Reaktion opfern, nur zu dem Zweck, die Privilegien ihrer Klasse, die ihnen der heutige Klaflenstaat bietet, zu sichern. Wollen wir, daß unsere wirtdschaftlichen und politischen Verhältnisse sied besser, sich Volk«- thümlicher gestalten und daß die Bahn geschaffen werde, auf der wir schließlich zu dem großen Ziele der Befreiung der Arbeit vom Drucke deS Kapitals und der Herstellung eines wahrhast freien Gemeinwesens gelangen, so müssen wir vor Allem dafür agitiren, daß unser Organ eine immer größere Verbreitung finde und unsere Ideen immer tiefer und tiefer in'S Volk dringen. Zugleich müssen wir aber auch für den Anschluß an die Partei Sorge tragen und darnach streben, daß sich die Zahl der Leser uvsreS Organs stet« vermehre und die Partei-Organisation durch Zuführung von neuen Parteigenossen sich hebe und stärke. Vermehrung der „VolkSstaat*-Abonnenten und Ausdehnung und Stär- kung der Partei— dies fei unsere Losung. Hamburg, den 25. März 1875. Mit sozialvemokratischcm Gruß I. A.: I. Auer, Breitefiraße 39. H. Benneke, kl. Schäserkamp 36. Etwas»der Arbeiterstatistik.' (Schluß.) Wir glauben nicht eher an die Wahrhaftigkeit der aufgeführten Zahlen de« landwirthschaftlichen Congresse«, alS bi« der Widerspruch mit den Angaben de« Finanzministers gelöst ist. Man berufe sich nur nicht hierbei auf die Industriearbeiter, unter denen eS auch viele mit einem Einkommen unter 140 Thalern gebe. DaS ist gewiß richtig; aber in die Millionen kann sich diese Zahl nicht belaufen, weil bis dato in Preußen die Industriearbeiter weit weniger zahlreich sind als die landwirthschaftlichen Arbeiter, und die große Mehrzahl der Industriearbeiter ein jährliche« Einkommen von über 140 Thalern unzweifelhaft hat. Neben dem Finanzministcr führen wir einen zweiten Zeugen für unsere Behavpiungen in« Treffen: Herrn Prof. v. Lengerke, der im Jahre 1843 im Auftrage de« königl. pieuß. Lande« Oeko- nomie-CollegiumS eine genaue amtliche Erhebung über das Ein- kommen der ländlichen Arbeiterbevölkerung vornahm. Darnach stellte sich daS Solleinkommen einer HänSlerfamilie im Regierung«» bezirk Königsberg auf 109 Thlr. 29 Sgr., Gumbinneu 85 Thlr. 12 Sgr., Marienwerder 105 Thlr. 12 Sgr., Posen 76 Thlr. 19 Sgr. w., im Durchschnitt im ganzen Staate auf 105 Thlr. 2 Sgr. 9 Pf. Sicher hat sich seit 1843 da« Einkommen der ländlichen Arbeiter, in Geld ausgedrückt, wesentlich gehoben, aber in dem Maße, daß eine Familie, die im Jahre 1848 im Regierungsbezirk Königsberg 109 Thlr. Einkommen hatte, heute 288 Thaler haben soll, ganz gewiß nicht; letztere Zahl wird Jeder auf den ersten Blick für U-bertreibung erklären müssen. Beiläufig bemerkt, scheint die„Frankfurter Zeitung* diese Zahlen für nicht übertrieben anzusehen. Sie zieht allen Ernstes einen Vergleich zwischen einem ostpreußischen. Tagelöhner mit 233 Thlr. Einkommen und 273 Thlr. 13 Sgr. AuSgabe, und einem pfälzischen Tagelöhner Mit 470'/, Thlr.(823 st.) Einnahme und 422 Thlr.(733'/, fl.) AuSgabe. Die Tagelöhner- Kategorieeu mit den erwähnten Einkommen mögen da zu suchen sein, wo man die Berliner Klempnergeselleu mit ihrem 1000 Thaler-Einkommen zn suchen hat— im Monde. Haben die pfälzischen Tagelöhner wirklich ein Einkommen von über 9 Thalern pro Woche, und die meisten süddeutschen und rheinischen ei» ziemlich gleiche«, warum in aller Welt ist denn die ländliche Arbeiterbevölkerung so aus die Auswanderung versessen, und warum sucht sie so eifrig ein Unterkommen in der Industrie, wo die Lohnsätze von durchschnittlich 3 und 9 Thlrn. pro Woche zu den größten Seltenheiten gehören? Die„Frankfurter Zeitung" schwärmt auch bei dieser Gelegen- ä In I. Stuart Mill und Miqael für die Parzellirung de« Bo- denS. Sie scheint gar nicht zu wiffen, daß die kleinen Bauern in in ihrer nächsten Nähe, in Hessen, Nassau und am Rhein unter der Last der Hypothekenschulden seufzen und nur durch wahre Pserdearbeit ihre Existenz momentan srrsten. Der Parzellenbauer kann aus die Dauer seine Existenz so wenig behaupten, wie der Kleingewerbetreibende; beide sind Gebilde einer im Absterben begriffenen GesellschastSfo» mation. Wo bliebe der Dampfpflug, die Dampsdreschmaschme und alle die großen tech- Neschen Fortschritte der Landkultur; die Meliorationen, die ver- besserten Dünger- Einrichtungen, die rationelle Viehzucht, die Ver- besserung der Kulturen— wo blieben sie ohne den großen Grund- besitz? Der Großgrundbesitz, den sie„kulturfeindlich* nennt, ist da« ebenso wenig wie da« Groß Fabrikantenthum. Beide sind Durchgangsstadien für eine höhere Gesellschaftsform, den Soziall«- mu«; beide sind berufen, darzuthun, daß auf einer gewissen Stufe der Kulturentwickelung die Aufreckterhaltung de« Individualismus unmöglich ist. Wer für den Parzellenbauer schwärmt, ist, ohne daß er e« will, reaktionär. Daß der große Grundbesitz im Osten Deutschlands schlecht bewirthschaftet ist, und die Erträgnisse de« Boden« eher ab- als zunehmen, liegt au ganz anderen Fakloreki. Da« liegt an dem Mangel der Industrie, der die Grundbesitzer zwingt, ihre Produkte einem entfernten Markte zuzuführen, wodurch theurere Transportkosten entstehen, die ihnen den Profit ganz be- deutend schmälern. DaS liegt ferner an dem Mangel der Kom- uiunilationemittel, die so«ibärmiick sind, daß Gulebcsitzcr, die nicht hart an der Eisenbahn oder an einer der wenigen Staat« chausseen wohnen, keine Dampsdreschmaschme, keimn Dampfpflug sich kaufen oder leihen können, weil dieselben auf den bodenlosen Wegen nicht fortzubringen sind.(Eigene« Geständniß de« ostpreu- hischen landwirthschaftlichen Verein«.) Da« liegt serner an dem Düngermangel, der eine Folge der dünnen Bevölkerung ist, und zum Raubbau führt, an der Niederschlagung der Wäloer, die da« Land den Ost- und Nordost-Stürmen preisgeben und sein Klima und seinen Boden verdorben haben; au dem Absperrungssystem Rußlands u. f. w. Nimmt man dazu noch die vernachlässigte Bildung der Bevölkerung, eine„Kulturarbeit*, an der Staat und Grundbesitzer gemeinsam gleich eiftig wirken, ein aussaugende« Steuer- und Militärsystem— und man hat eine ziemliche Reihe von Ursachen, die den traurigen Zustand Ostdeutschlands hinläng- lich erklären Der preußische Staat hat mit seiner Großmacht«- Politik auf Kosten der Ostproviuzen Raubbau getrieben, und zwar nicht seit Jahrzehnten, sondern seit Jahrhunderten, da« ist da» Ge- heimniß der dortigen Zustände. Wenn die„Frankfurter Zeitung» ferner Herrn Miguel nach- betet, und die Parzellirung der Staatsdomänen empfiehlt, so übersieht sie vollständig, daß Herr Miguel und Cousorte« die Parzellirung derselben nur empfehlen, weil sie auf diesem Wege allein die Staatsdomänen schlucken kön- uen. Den direkten Verkauf derselben im Ganzen z« empfehlen, ginge nicht an; et würde Lärm machen und schwerlich angenom- men werden. Da setzt man also die Maske de« WohlthäterS auf, spricht für die Erhaltung der„kleinen Leute*, von den Bortheileu, welche die Erhaltung einer mit! leren Gesellschaftsschicht für den Staat habe, und man erreicht seinen Zweck. Wir wollen nicht untersuchen, wie viele von den„kleine« Leuten*, die nach der Angabe de« Finanzministers in so auffallend rascher Zeit ihre Anzahlungen geleistet, die Vorschüsse dazu den Freunden de» Herrn Miguel verdanken, welche sie zu gelegener Zeit„einschlachten* werden. Und noch Ein«. Die„Frankfurter Zeitung* glaubt au« den hohen Lohndifferenzen abnehmen zu können, daß da«„Lassalle'sche* „eherne Lohngesetz* aus einer Fiction beruhe oder nur in be- schiänkter Ausdehnung Gültigkeit habe. Auch da« ist ein Irr- thum. Im Vorbeigehen sei bemerkt, daß jene« Lohngesetz nicht Lassalle''.», sondern Ricardo'« Entdeckung ist, wie Lassalle selbst ausdrücklich hervorhebt. Die„Frankfurter Zeitung" hat übersehen, daß e« sich bei diesem Lohngesetz um den„gewohnheitSmäßi- gen" Lebensunterhalt handelt; die Verschiedenheit der gewöhn- heitSmäßigen Existenzbedingungen zwischen Ost und West ist aber, wie au« dem oben Ausgeführten zur Genüge hervorgeht, vorhan- den, und sie erklärt die Differenz. Nach seiner gewohnheitsmäßigen Lebensweise würde der westdeutsche ländliche Arberter unter den Lebensbedingungen de« ostdeutschen aus keinen Fall bestehen können und wollen. Der Lohn in Westdeutschland möchte durck irgend welche Umstände noch so sehr gedrückt werden, nie würde er auf jene tiefe Stufe des ostdeutschen Arbeiter« sinken; die Arbeiter würden lieber in Massen auswandern und in andere Arbeitszweig« übergehen, bis der Lohn seine, ihren LebenSgewohnheiten entsprechende Höhe wieder erreicht hälte. Deshalb will auch die Sozialdemokratie von der Schulze- De- litzsch-Max-Hnsch'schen Spar- und Harmonictheorie nicht« wissen. Sie findet den Kultursortschritt nicht in der möglichsten Ein- schränkung der Bedürfnisse, sondern in deren möglichster Er- Weiterung auf alle GesellschastSglieder. Sie will den Groß- bettieb in Industrie und Ackerbau, um mit der höheren Kultur- entwickelung, die Beide repräsentiren, geregeltere Arbeit«- und Lohnveihättnisse für den Einzelnen, und schließlich eine erleichterte Expropriation de« Besitze« für die Gesammtheit herbeiführen zn können. Sie will nicht Grund und Boden und Industrie„thei- len", sondern im Gegentheil concentrire», indem sie beide zum Gesammteigenthum macht und in technisch vollkommenster Weise bewirthschaftet. Doch zurück zu� unserem eigentlichen Thema: der Arbeiter- statistrk. Wir haben un« nun mit(der LebenSalterSstatistik de« Herrn vr. Ludwig Hirth zu befassen. Wir schicken voran«, daß zu dem Glauben erner absichtlichen Fälschung von Thatsachen, wie er hier und da bei den Lesern de«„Bolksstaat* vorhanden zu sein scheint, bei vr. Hirth kein Grund vorliegt. Wir müssen im Gegentheil constatiren, daß unserer feste» Ueberzeugung nach vr. Hirth ausschließlich im Interesse der Wissenschaft und der Arbeiter seine Untersuchungen angestellt hat; und er hat eS sich, da« wird Niemand verkennen, der sein Buch gelesen, große Opfer an Zeit, Geld und Mühe kosten lassen. Wir können die Anschaffung de«- selben Jedem, dem seine Mittel e« erlauben, mit gutem Gewissen empfehlen. Wenn die Resultate der Untersuchungen mangelhaft sind, wa« der Verfasser selbst anerkennt, so liegt et nicht an ihm, sondern daran, daß er bei Sammlung de« Material« auf seinen Reisen durch Deutsch» land, Frankreich, Belgien und die Schweiz bei einem erheblichen Theile der Fabrikanten aus großen Widerwillen und brüske Ab- Weisung gestoßen ist, bei dem anderen Theile, mit seltenen Au«- nahmen, keinerlei feste statistische Unterlagen bekommen konnte. Unsere« Erachten« ist e» überhaupt für einen einzelnen Mann, und sei er an Arbeitskraft ein Hcrkule«, ein nicht zu bewältigende« Srück Arbeit, da« große und gewaltige Gebiet der gewerblichen und industriellen Beschäftigungen durch eigene Untersuchungen so zu bearbeiten, daß sich sichere Resultate ergeben. Auch da« Zu- ratheziehen der einschlägigen Literatur, worin vr. Hirth große« Fleiß entwickelt hat, genügt dazu noch nicht; denn diese Literatur ist in ihren Resultaten meist unsicher. Sie bezieht sich entweder aus einen zu kleinen Krei« der Beobachtung oder ermangelt bei der Ausdehnung über ein größere« Gebiet der Zuverlässigkeit und Gründlichkeit. Der Mangel einer durch große Mittel und Orga- nisationen, wie sie nur der Staat hat und herstellen kann, gelei- teten Morbilitäi«-(Krankheit«-) und MortalitätS-(SterblichkeitS-) Statistik macht sich hier recht deutlich fühlbar. vr. Hirth hat nun unsere« Erachten« den Fehler gemacht, daß er einesrheil« den mündlichen Aussagen der Arbeitgeber zu große Bedeutung beilegte, anderntheilS seine sogenannten Durchschnitts- Ziffern an« einer so kleineu Zahl von Fällen extrahitte(auszog), daß diese Ziffern auf Richtigkeit keinen Anspruch erheben können. Der Aizt und der denkende Laie, der vr. Hirth'« Buch liest, wird wissen, wie er mit den statistischen Resultaten daran ist, der ober- flächliche Leser aber, oder derjenige, dem et um Schönfärberei der Brbeiterverhältnisse zu thun ist, wird fich bie aufgestellten Liften mit einem guten Fremdwörterbuche ausgestattet find; aber jebe entschlossen war. Jest wiffen wir, bag ber preußische Staat als ganz anders zurecht legen, und so geschieht es denn, wie fürzlich Gewerkschafts- Berwaltung und jeder Krantentafsenvorstand follte Arbeitgeber nicht nur in rücksichtslosester Weise nach den rädigte. ber Boltsstaat ber Wiener Allgemeinen illuftrirten Kunst- und sich das Birth'sche Buch anschaffen; find auch nicht alle Angaben losesten Bourgeoismarimen handelt und einzig auf Ausbentang In buftrie Zeitung" entnabm, daß man als pofitive und unumstöß- zuverlässig, so kann man doch vieles aus demselben lernen. liche Thatsachen in die Welt posaunt, was in Wirklichkeit auf sehr schwachen und unsicheren Füßen steht. Auch ist Herr Dr. Hirth, burd seinen Optimismus und das Bertrauen in gemachte Angaben verleitet, in manchen Fällen zu Resultaten gekommen, in denen er sich selbst widerspricht. " Camphansen's Rezept. " " Politische Uebersicht. " " ber Arbeiter bebacht ist, sondern auch daß er für diese seine Bourgeoismarimen unter den Privatarbeitgebern, die für das Manchesterthum noch nicht völlig gewonnen find, Bropaganda macht, daß er, ber Staat, mehr Bourgeois ist als die Bourgeois selbst. Der Staat Bor einigen Tagen schrieb man uns: Durch die Zeitungen als Arbeitgeber Propaganda machend für Drückung der Arbeitsgeht jest folgende Notiz: Die hannoversche Staatsbahn beab- löhne, für intensivere Aussaugung der Arbeiter das ist noch Er sagt z. B. Seite 144 des II. Bandes über die Cloaken- fichtigt, die Löhne um 10 Prozent durchweg zu ermäßigen. nicht dagewesen. Und dieser Staat ist der nämliche Staat, welcher feger:" Das Bersonal, welches zum Reinigen der Sentgruben 2c. Sie hat hierbei den eigenthümlichen Weg eingeschlagen, auch anderen einst sehr start in Regierungssozialismus gemacht hat, der Staat, verwendet wird, ist ein ununterbrochen wechselndes. Cloaten- größeren Arbeitgebern der Hauptstationen ihrer Bahnlinien die welcher neuerdings wieder von Arbeiterfreundlichkeit überfließt feger als solche, d. h. die fich mit nichts Anderem beschäftigen, Berbeiführung einer gleichen Lohnherabsetzung vorzuschlagen. Eine und die Lösung der sozialen Frage" ernstlich in Angriff gegiebt es unseres Wissens überhaupt nicht, und in Folge derartige Maßregel sollte doch jedem Arbeitgeber allein überlaffen nommen zu haben behauptet oder es doch burch seine Bregreptilien beffen ist es natürlich nicht nur nicht möglich, statistische bleiben." Bortrefflich geseufzt, nicht wahr? Doch nachdem Herr behaupten läßt. Mertt's euch, ihr Arbeiter. Die gerühmte Ar Belege zu erhalten, sondern auch sehr schwierig, irgend v. Camphausen unter Beifall der Bourgeoisie die Losung ausge- beiterfreundlichkeit" heißt: schlechtere Bezahlung der Arbeit, heißt: wie verwendbare oder zuverlässige Beobachtungen an- geben hat, burften die Aerzte nicht ausbleiben, um sich an der vollständige und allgemeine Unterdrückung der Arbeiter, heißt: zustellen." Und auf Seite 145: Letheby, Murchison, Budd, Wiederherstellung der niedrigen Arbeitslöhne zu versuchen. Die Aufhebung der Kapitalisten gegen die Arbeiter! Liebermeister u. A. haben über ähnliche Fälle( nämlich eigenthüm Staatsbahn" eignet sich um so mehr zu solchem Versach, ale fie Der Staat, welcher den Schwachen gegen ben Starken zu liche Fiebererkrankungen) genügend berichtet, und die Zahl der qu. erft vor 1/2 Jahre ihre Paffagepreise und Frachttarife um durch- schützen hat, hezt den Starten gegen ben Schwachen. Merti's Erkrankungen ist unter den dem Cloakengase ausgesetzten Arbeitern weg 20 Prozent erhöht hat. Dies tennzeichnet mehr als alles euch, ihr Arbeiter! Das ist der Klassenstaat. Das habt eine so relativ( vergleichsweise) bedeutende, daß man wohl einen andere die warmen Herzen", welche so viele Macher" angeblich ihr von dem Klassenstaat zu erwarten. So löst der Caufalnerus( ursächlichen Zusammenhang) mit der Inhalation für die Arbeiter im Busen tragen. Den Arbeitern aber rufen wir preußische Staat die Arbeiterfrage. ( Einathmung) der Gase anerkennen muß. Freilich bedarf derfelbe zu: Seib auf Eurer Hut und organisirt Euch, denn wer sich noch sehr der Aufmerksamkeit der Kliniker." Nach diesen alles zum Lamm macht, den freffen die Wölfe." Andere, nur keine Bestimmtheit des Urtheils zulassenden Be- Seit wir Obiges erhalten, sind uns bereits weitere Mitobachtungen kommt er dennoch zu dem Urtheil:„ Die durch theilungen über das erwähnte standalöse Vorgehen zugekommen.- Der„ Culturkampf" scheint sich dem Ende zuzuneigen. schnittliche Lebensdauer der qu. Arbeiter ist eine hohe, In Nr. 62 der" Provinzial- Zeitung, Tageblatt für die Hafen- Wenn nicht alle Anzeichen trügen, werden sich Rutte und Säbel ben uns zugegangenen Mittheilungen zufolge darf man sie auf flädte Bremerhafen, Geeftemünde und Kreis Lehe", d. d. 14. März bald wieder zärtlich umarmen. Ein paar Woden früher oder 58-60 Jahre annehmen. Der Sterblichkeits- Prozentsaz be- 1875, finden wir nachstehenden Bericht: Der Arbeitergeberverein später geschehen wird's. trägt 1,0-1,5 pŒt." war auf Freitag Abend nach dem Clubhause einberufen, um über Erft erklärt Dr. Hirth: eigentliche Cloakenfeger von Beruf die Beantwortung eines Schreibens der Hannoverschen Eisenbahn- Gesellschaftsretter Tessendorff wurde im legten giebt es nicht, statistische Belege fehlen, die Fiebererkrankungen sind direktion, Arbeitslohn- Ermäßigung betreffend, zu berathen. Diese Berliner Sozialistenprozeß von Reimer interpellirt, warum er relativ häufig, und kurz darauf: die Lebensdauer ift eine hohe, gewiß intereffante Tagesordnung, die nebenbei noch Allerlei ver-( Teffendorff), der gegen die Sozialisten eine so streberische Thätigder Sterblichkeits- Prozentsaß gering. Das reime sich, wer fann. muthen ließ, hatte denn auch die meisten Mitglieder des Vereins teit entwidele, den Gründern nicht die mindeste Aufmerksamkeit Die einzige Erklärung dieses Widerspruches ist, daß, weil die Ar- zum Erscheinen veranlaßt. Herr Consul Beurmann, welcher der widme. Staatsanwalt Teffendorff", heißt es in dem Bericht der beiter, namentlich wenn sie jung sind, nicht bei der Beschäftigung Bersammlung präsidirte, verlas nach Eröffnung ein Schreiben der Nationalzeitung", freut sich, hierauf antworten zu können. Er des Cloakenfegens bleiben, alte Männer, die anderwärts Königlichen Direktion der Hannoverschen Eisenbahnen, gez. Spiel- bedauert sehr, daß teiner dieser Gründer den Muth habe, tein Unterkommen mehr finden, dem unfauberen und le- bagen, welches er als Arbeitgeber, nicht als Vorstand des Arbeit gegen seine betrügerischen oder verbrecherischen Collegen vor die bensgefährlichen Geschäft des Cloakenräumens sich zuwenden, und gebervereins erhalten habe. Die Eisenbahn- Direttion erklärt Staatsanwaltschaft mit einer Anklage hinzutreten; das Höchste, natürlich, weil sie alt eintreten, in hohem Alter sterben. Auf in demselben ihre Absicht, vom 1. April an eine Reduktion wozu sich diese Herren" verstehen, set, daß sie der Staatsanwaltsechs oder zwölf solcher Fälle gestützt, wird dann die Statistit sämmtlicher Arbeitslöhne um 10 Proc. eintreten zu schaft anonym die betreffenden Zeitungsartikel rothangestrichen zuentworfen. laffen und bittet von dem Adreffaten Auskunft, ob er eine schicken. Auf einen bloßen Zeitungsartikel sei aber die StaatsanEin anderes Beispiel, welches zu dem umgekehrten Resultat folche Reduktion event. ebenfalls eintreten laffen wolle. waltschaft nicht in der Lage, gegen diese Gründungen und wie bei den Cloakenfegern führt, liefern die Eisenbahnmaschiniften Redner( B.) fügte nach Verlesung des Schreibens hinzu, daß er Gründer vorzugehen, wiewohl die Staatsanwaltschaft ex officio und Heizer. diefes habe zur Kenntniß aller Arbeitgeber bringen wollen, und von diesen Artikeln Kenntniß nimmt". Ein Mordskerl dieser Herr Dr. Hirth erzählt auf Seite 127-130 bes II. Theiles daß er die sämmtlichen Innungen bäte, sich über die vorliegende abgemunkelte Tessendorff. Wahrhaftig, so viel Genialität" die Einwirkungen des Dienstes für Führer und Heizer auf der Frage schlüssig zu machen und ihm das Resultat ihrer Berathungen hätten wir ihm nicht zugetraut. Also Tessendorff freut sich", sein Locomotive; er selbst hat Versuchs halber längere Fahrten auf der baldmöglichst mitzutheilen. Bei den Hafenbau- Arbeitern sei eine Bebauern" äußern zu können, daß die Gründer keine Luft Locomotive mit gemacht. Er kommt zu dem Resultat, daß der Lohnreduktion von 10 Proc. mit 1. April d. 3. bereits beschlossen, haben, die Gründer zu denunziren, und daß er deshalb deu Dienst des Locomotivführers ein sehr anstrengender sei, meint aber, die Schiffszimmerbaase aber beabsichtigten eine gleiche Maßregel, Gründern nicht an den Kragen kann. Nur wenn die Spizbuben „ daß, wenn der Mann Anfangs gesund war, und selbstverständlich wenn ihre Collegen im Oldenburgischen damit einverstanden wären. die Spizbuben denunziren, tann Staatsanwalt Tessendorff den abgesehen von etwaigen Unglücksfällen, er nach 20jähriger Dienstzeit Herr Maurermeister Hanje, der zuerst das Wort nahm, meint, Spizbuben zu Leib gehn. Wir sind überzeugt, die Spizbuben noch ebenso gesund und rustig sein kann als vorher." Er fährt daß, he die anderen Arbeitgeber an eine Lohnreduktion denken find anständig genug, Herrn Tessendorff eine Vertrauensadresse zu dann fort: Man untersuche eine hinreichende Anzahl gebienter fönnten, die Spediteure und Annehmer( bei Schiffen) eine solche votiren, thun sie es nicht, so sind die Spizbuben recht undantLocomotivführerin der Mehrzahl der Fälle find es träftige eintreten laffen müßten, worauf Herr Heinerichs( Annehmer) er bare Spizbuben. Den Juristen Teffendorff aber erlauben wir gebräunte Männer, deren Sinne sich auffallend scharf entwickelt flärt, daß er seinen Arbeitern eine Lohnfürzung nicht zu Theil uns zu fragen, ob feine„ geniale" Dottrin allgemeine Gültigzeigen, deren Verdauung in bester Ordnang, deren Gesundheits- werden laffen könne, so lange die Produkte und Lebensmittel nicht teit hat oder bloß für die Spizbuben gilt. Ist das Erstere der zustand, allen schädlichen Momenten zum Troz, nichts zu wünschen ebenfalls billiger geworden seien. Herr Consul Beurmann hält Fall, so möge er uns die Sozialisten nennen, welche als Deübrig läßt. In der Mehrzahl der Fälle sagen wir; der Minder- dem entgegen immer noch den Augenblid für geeignet zu nunzianten ihm seine Sozialistenprozesse ermöglicht haben. zahl aber, bei der sich ernste Folgen ihres schweren Berufs zeigen, einer Lohnreduktion, da die Regierung mit einer solchen 3st das Leztere der Fall, nun so stempelt Herr Teffendorff die bürfen wir auch nicht vergessen. Diese Minderzahl würde bei der voranginge. Gegen ihn wendet sich Herr Reuter( Hauszimmer- Staatsanwaltschaft zu einem Jastitut für die Rettung der GesellBedeutung der gesundheitsschädlichen Momente weit größer sein, meister); derfelbe theilt mit, daß die Janung, welcher er angehört, schaft der Spizbuben. wenn die Ausübung des Berufs nicht zugleich die Gesundheit bereits beschlossen habe, in diesem Jahre keine Lohnreduktion einstärkte und den Organismus stählte." Nach diesen Ausführungen zuführen. Die Mitglieder wollten vielmehr abwarten, ob das Lieber tobt als Solbat! Die Selbstmordepidemie muß der Leser nothwendig zu dem Schluß kommen, daß das Geschäft sich nicht heben würde, und falls dies nicht der Fall sei, unter den Soldaten ist schon vielfach von uns besprochen und auf Durchschnittsalter dieser Leute ein hohes sei; merkwürdigerweise ist so wäre im nächsten Jahre noch immer Zeit genug zu einer Lohn- ihre wahren Ursachen zurückgeführt worden. Anstatt sich zu verbas gerade Gegentheil der Fall. Dr. Hirth giebt das. Durch ermäßigung. Sie wären jezt zufrieden, daß sie mit ihren Arbei- mindern vermehren die Selbstmorde sich in der Armee, was in schnittsalter der bei der Breslau- Schweibniz- Freiburger Eisenbahn tern zur Ruhe gekommen wären, und hätten nicht die Absicht, der zunehmenden Strammheit", welche sich in frischen, fröhlichen von 1866-1871 gestorbenen Heizer und Locomotivführer auf neue Kämpfe durch eine Lohnreduktion herbeizuführen, unter denen Blattneraffairen" äußert, einen genügenden Erklärungsgrund finnur 35 Jahre an. Arbeiter wie Arbeitgeber litten. Lebensmittel und Produkte seien det. Im Bolt greift auch die Erkenntniß des wahren Wesens der " " " " Dieses von den Cloakenfegern so abweichende Resultat erklärt um nichts billiger geworden und würden nach einer Lohnreduktion Moltke'schen Schule mehr und mehr Blaz. Troß der Arbeitsfich sehr einfach: Hier lagen Dr. Hirth genau geführte Liften vor, auch um nichts billiger werden; was aber dem Einen recht ist, das lofigkeit, welche in Amerika herrscht, ziehen unsere Rasernencandibei den Cloakenfegern nicht; und mag auch die Zahl der Todes- sei dem Andern billig. Erforderte die Geschäftslage im nächsten daten zu Tausenden über den Ocean, und wer das nicht tann, fälle in den 6 Jahren eine zu geringe gewesen sein, um eine ge- Jahre eine Lohnreduktion, dann wären auch sie bereit zu einer hilft sich mitunter auf andere Weise und entschließt sich zu einer naue und maßgebende Berechnung zuzulassen, so ist doch sicher, folchen, jest nicht. noch größeren Reise. Da lesen wir z. B. in einer der letzten Nr. daß diese Zahlen der Wirklichkeit viel näher tommen, als die Die Bersammlung gab diesen Ausführungen indirekt durch ihr des Leipziger Tageblatts":" Am Schleußiger Wege beim sog. über die Cloakenfeger, wo jede sichere statistische Mittheilung Schweigen ihre Zustimmung zu erkennen. Nachdem auf die Frage Kopfwehre wurde am Sonnabend Morgen der Leichnam eines fehlte. des Vorsitz nden, ob noch Jemand das Wort wünsche, die Bitte hiesigen 20 Jahre alten Handlungscommis Richard E. im PleißenWir fügen diesen Beispielen noch hinzu, daß Dr. Hirth die an ihn gerichtet war, das Schreiben der Bahnverwaltung dahin fluffe aufgefunden und amtlich aufgehoben. E., welcher sich zur Durchschnittslebensdauer der Seifenfieber, bie er auf 61/10 Jahre zu beantworten, die Regierung möge mit der beabsichtigten Maß- Rekrutirung zu stellen gehabt, soll sich zu Freunden geäußert angiebt, aus acht Todesfällen zieht; daß er die Lebensdauer der regel noch einige Zeit warten, um zu sehen, wie sich das Geschäft haben, daß, wenn er ausgehoben würde, man ihn nicht Feilenhauer auf 54 Jahre berechnet, obgleich er den Prozentsaß machen würde, erklärte derselbe, daß er dies nicht thun wieder sehen werde. Da er nun wirklich bei der Stellung für der Lungenkrankheiten dieser Arbeiter in der enormen Höhe von würde und schloß die Versammlung. tüchtig befunden und zum Militär ausgehoben worden, scheint die 91,8 Prozent angeben und Mangel an ftatistischen Belegen her- Dies der Bericht. Das Schreiben ber königlich Hannoverschen Annahme gerechtfertigt, daß er beshalb absichtlich den Tod im vorheben muß. Beiläufig haben die Feilenhauer den höchsten Eisenbahndirektion ist in Nr. 63 der Provinzial- Zeitung, Tage- Wasser gesucht hat." Prozentsaz an Lungenkrankheiten von allen Beschäftigungen. Die blatt 2c." d. d. 16. März veröffentlicht und lautet: Also: lieber tobt als Soldat! Ob Herr Hüttner wohl Durchschnittslebensdauer der Salinenarbeiter, und zwar der Gra-" Bremen, 6. März 1875. Mit Rücksicht auf die in der Pri- die Moral und Tragweite dieser Notiz begriffen hat, die jedenfalls birer, schäßt er auf Grund von fünf Fällen auf mindestens vatindustrie schon während des vergangenen Jahres fast allgemein für jeden Denkfähigen tausendmal mehr Wichtigkeit besitzt als 70 Jahre, das der Parfümeriearbeiter, ebenfalls nach fünf Todes- eingetretene Herabminderung der Arbeitslöhne erachten wir es für sämmtliche Reptilienartikel über Kulturkampf, Bismarck's Nerven, fällen, auf 63,5 Jahre. angezeigt, gegenwärtig auch bei den Arbeitern der Eisenbahn- Ver- Kaisers Geburtstag und ähnliche Reichsherrlichkeiten? Lieber toot Wir glauben, daß die angeführten Beispiele und Zahlen ge- waltung auf eine Lohnreduktion Bedacht zu nehmen und beab- als Soldat. Welch furchtbare Anklage gegen den Militarismus! nügen, um das Unsichere und Unwahrscheinliche der Hirth'schen fichtigen demgemäß vom 1. April b. 3. an für die Lohn- und Und mehr als Anklage- Verurtheilung. Ja, schüttelt nur Arbeiter- Lebensaltertabelle darzuthun. Attorbarbeiter auf den Bahnhöfen zu Geestemünde und Bremer- die Köpfe, ihr Anbeter der herrschenden Gözen und Moloche. " Wenn wir dennoch das Buch empfehlen, geschieht es, weil es hafen, wie bei allen übrigen Eisenbahn- Arbeitern um durchschnitt- Euer Gößentempel ist morsch, tros des äußeren Glanzes, das Funneben seinen Mängeln auch eine Menge belehrenden Materials über lich 10 Broc. ermäßigte Lohnfäße in Anwendung zu bringen. Ehe dament wackelt- lieber todt als Soldat! Der Gedanke ist die Arbeiter Krankheiten und die Gefahren, denen die Arbeiter wir jedoch diesen Entschluß zur Ausführung bringen, wollen wir nicht mit dem unglücklichen Jüngling ersäuft worden, den die in den verschiedensten Erwerbszweigen ausgesezt sind, enthält, nicht unterlassen, Ihnen davon mit der ergebenen Anfrage Mit- Segnungen der Moltke'schen Schule" in den Tod getrieben und weil daraus zu entnehmen ist, wie und auf welche Weise theilung zu machen, ob nicht auch Sie, sofern solches bisher haben. Er lebt fort, er wirkt fort, und wird sich einst auch in die Arbeiter sich gegen die Hauptgefahren zu schüßen vermögen. 3brerseits noch nicht geschehen sein sollte, geneigt sein anderer Form bethätigen. Lieber todt als Soldat- Mertt Auch mit den Abhülfsmitteln, die Dr. Hirth vorschlägt, tann follten, bei den von Ihnen beschäftigten Arbeitern, in es euch wohl, ihr Herren, das ist das Grabgeläute des Miman sich im Großen und Ganzen einverstanden erklären. Er Rücksicht auf das allgemeine Sinten der Arbeitslöhne, litärstaats. verlangt genaue Controle Seitens des Staats durch medi- eine gleiche Lohnermäßigung zur Ausführung zu bringen. cinisch gebildete Inspektoren; Einrichtung aller für die Gesund- Indem wir um eine gefälligft thunlichst baldige Rückäußerung er- Der große Historiker Theodor Mommsen schreibt heit der Arbeiter gebotenen Schußmaßregeln; absolutes Verbot der gebenft bitten, bemerken wir noch, daß wir auch an die übrigen in seiner Römischen Geschichte auf S. 96 des ersten Bandes( wir Aufnahme von Arbeitern unter 18 Jahren in den Fabriken, wo bedeutenderen Arbeitgeber zu Bremerhafen und Geeftemünde eine citiren die 5. Auflage vom Jahre 1868), indem er beweisen will, der Gewerbebetrieb sehr gefahrvoll ist, und Zulassung der er- gleiche Anfrage gerichtet haben. daß die allgemeine Wehrpflicht, die König Servius in Rom einwachsenen Arbeiter in diesen Gewerben nur nach vorausgegangener Königliche Eisenbahn- Direktion. geführt, indirekt dem Plebs die politische Carriere eröffnet habe, gez. Spielhagen." bündig so:„ Wer Solbat werden muß, muß auch Offizier Untersuchung. In einer zweiten Kategorie will er zwar die jugendlichen Ar- Dieses Schreiben ist ein unbezahlbares Monument des heutigen werden tönnen, so lange der Staat nicht faul ist." beiter vom 12. Jahre an zulassen, aber nur nach stattgehabter ärzt- Klaffenstaates. Unverhohlener und unverfrorener kann sich der Wir enthalten uns jedes Commentars zu dieser Bemerkung. Nur licher Untersuchung; in der britten Kategorie endlich sollen die Staat nicht als Klassenstaat proflamiren. Das berüchtigte Wort richten wir an den Hrn. Falt im Kultusministerio zu Berlin, der Arbeiter ohne Unterschied beschäftigt werden können. Er verlangt Camphaufens war nicht die persönliche Aeußerung eines Ministers, noch neuerdings die Remotion( Entfernung) des sozialistischen ferner Einführung des Unterrichts über die Nachtheile der Beter notorisch ein eingefleischter Bourgeois ift es war ein Berliner Privatdocenten, des Dr. Dühring, eifrig betrieben, da schäftigungen in allen Unterrichtsanstalten, in denen Technologie Programm, das Programm des Klaffenstaats. Bei den Land- dieser einen ordentlichen Professor, Herrn A. Wagner, anzugreifen gelehrt wird 2c. tagsverhandlungen über die Berg-, Hütten- und Salinenverwal- fich erbreiftete, wir richten an Herrn Fall die ergebene Frage, ob Zum Schluß bemerken wir, daß das Buch nur für Die ganz tung tam es schon an den Tag, daß der preußische Staat als denn der Staat gegen ordentliche Professoren wehrlos ist. Es ist verständlich sein wird, die an wissenschaftliche Lektüre gewöhnt oder Arbeitgeber das Camphausen'sche Lohnkürzungs- Rezept zu befolgen doch unerhört, daß der zeitige Rektor der ersten deutschen Bildungs " 清 街 Gewerksgenossenschaftliches. Metallarbeitergewerksgenossenschaft. Ueber Lübeck näch H. Große. anstalt offen und unzweideutig das deutsche Reich für faul" a brei Reichsmark Geldstrafe verurtheilt worden; von dem Ser verstehen, barum feib feft auf dem Boften, den Zuzug muß ein erklärt. An Herren Th. Mommisen aber die ergebene Bitte, bei gehen egen Uebertretung des Bereinsgefeßes wurde Baumann der von Memel wie Lübeck fern halten. der nächsten Auflage feines geschästen Buches diesen Matel aus- bagegen freigesprochen. Lesteres dem Stromer in Nürnberg zur ftens inen Bericht. zumerzen. Er weiß, was ihm sonst zu Theil wird. Die Erinne- Notiz. Mit fozialdemokratischem Gruß rung an Jugendfünden, an einen falsch angebrachten Batriotismus" erwacht, bie officiöfe Mente an der Spree, Elbe, Weser Berei der Sattler und Berufsgenossen. wird losgelaffen, Herr R. Gneist kündet ihm salbungsvoll so Barmen. Collez Deutschlands, organisirt Euch und tretet Gott will die Freundschaft auf, er ist verfehmt als Reichsfeind, energisch für die Berbesseng Eurer Lage in die Schranken! Genoffe der Schwarzen und Rothen, schlimmer noch als" Hans Leipzig. Ich ersuche alle Bevollmächtigten unserer Gewerkschaft, Diefer Mahuruf erfchalle von Uhr zu Ohr, denn besonders für in allen Ecken", der liebe Collega von früher*), seitdem er den mir sofort Krantenfaffenstatuten, die sie vielleicht bis zur General- uns hat schon längst das Sprichwort: Handwerk hat goldnen pommerfchen Junker wider den aus der Altmart**) vor der fiebenten versammlung nicht verwerthen fönnen, zuzustellen, da die Vororts- Boden" seine Bedeutung verloren und find wir eher schlechter als Criminaldeputation vertheidigte. Ew. Magnificenz möge solches verwaltung teine mehr hat, und ich sofort welche brauche. beffer gestellt als vor mehreren Jahren. Selbst der Tagelöhner erwägen! R. Ludwig, Bevollmächtigter. ift beffer daran, weil Letterer keine Lehrzeit durchzumachen hat und Bayrische Straße Nr. 9 c, 4 Treppen. weil fein Lohn von der ersten Stunde an mehrere Jahre lang Folterknechte des neunzehnten Jahrhunderts. Leipzig- Sellerhausen. Am Sonnabend Abend haben 50 den Lohn eines gelernten Sattlers übertrifft. Darum, Collegen Nachdem Rochefort im neuesten Hefte seiner Laterne" erzählt Mann in der Bogel'schen Maschinenfabrik und Eisengießerei die allerwärts, aufgewacht, und schließt Euch den schon organisirten bat, daß der eifrige legitimistische Deputirte Herr de Franclieu Arbeit niedergelegt, da sie die Woche 4 Stunden länger arbeiten Maffen an, damit wir nicht noch tiefer finten. Allen Collegen verschiedenen gefangenen Kommunisten furz nach der Pazifirung sollten und zwar für denselben Lohn. Zwar arbeiten noch die zur Nachricht, daß das Arbeitsnachweis- Bureau sich Heubruchervon Paris brieflich angetragen habe, fie sollen sich verpflichten, große Hälfte, aber die strikenden Arbeiter halten fest zusammen, straße 27, Ede der Barlamentsstraße, befindet, woselbst auch jeden fortan für Heinrich V. zu wirken, alsoann werde er mit seinen da fie ihr Wort nicht brechen wollen. Die Strikenden sind fast Montag Abends 8 Uhr die Versammlungen stattfinden. Freunden ihre Amneftirung durchseßen, tommt er auf die Behand- sämmtlich verheirathete Leute und somit thut schnelle Hülfe noth. Mit collegialischem Gruß lung der gefangenen Kommuuiften zu sprechen und erzählt:„ Der Näherer Bericht folgt. Direttor des Bellengefängnisses zu Versailles, in welchem ich mit Mit genossenschaftlichem Gruß Der Obige. Der Bev.: Alb. Lichtensteiger, Carl Schulter, Bertrauensm., Berlinerstr. 53. Correspondenzen. Alle Arbeiterblätter werden ersucht, Obiges in ihre Spalten Roffel, Lallier, Maroteau, Courbet und Anderen saß, machte sich mit aufzunehmen. ein Bergnügen daraus, uns mit salbungsvoller Stimme von Zeit Lechhausen. Allen Genossen, besonders den Metallschlägern, zu Zeit Nachrichten mitzutheilen, von welchen er wußte, daß sie zur Nachricht, daß die hiesigen Gehilfen in einigen Tagen an ihre Leipzig. In Nr. 80 des„ Leipziger Tageblattes" wirb folgenuns das Herz zerreißen mußten. Zu dem Einen sagte er ganz Meister mit der Forderung um Arbeitszeitverkürzung mit entspre- der Blödsinn verübt: gerührt: Die Zeitungen melden, Ihre Frau sei während der chender Lohnerhöhung herantreten werden. Ob die Forderung gut-" Leipzig, 20. März. Einer recht komischen Auffassung in Be Straßenkämpfe erschossen worden. Hoffen wir, daß sich die Nach- willig genehmigt wird, ist fraglich, und ersuchen wir deshalb alle zug auf unfere liebe Stadt Leipzig begegnen wir neuerdings wiericht nicht bestätigt." Einem Andern theilte er in betrübtem Tone Metallschläger- Gehilfen jetzt schon, den Zuzug streng fernzuhalten. Der in einer Anzahl auswärtiger Blätter. Es wird daselbst bei mit, seine Kinder seien ebenfalls ins Gefängniß geworfen worden, Näherer Bericht folgt. wo es ihnen erbärmlich gehe. Sein bestes Henterſtückchen aber berübte er an dem alten Legionschef Oberst Lisbonne. Dieser, auf einer Barritade mit zerschmettertem Bein gefangen genommen, wurde vom Kriegsgericht zum zweiten Mal zum Tode verurtheilt, obiger Notiz gebeten. nachdem das erste Urtheil wegen eines Formfehlers umgestoßen worden war. Lisbonne, der keine Hoffnung mehr hegte, sagte nun zu diesem Sbirren, daß er nur noch eine einzige Berwandte, eine allein stehende alte Hamburg. Kameradea! Der Frühling ist da! Vier Monate teiner anderen größeren Stadt in Deutschland hat seit Jahren die Cousine habe, er bitte ihn daher, an diese schreiben und sie zu sich sind es bereits, daß unsere Memeler Kollegen sich im Kampfe be- Sozialdemokratie, so oft fie fich bei Wahlen zc. auf den öffentbitten zu dürfen, fobalb die Stunde der Hinrichtung herannabe. finden. Vier Monate sind es bereits, daß sie mit Weib und Kind lichen Kampfplag wagte, solche tägliche Niederlagen erlitten, als Sei dies der Fall, so brauche der Direktor ihn nur aufzufordern, diesen so strengen Winter im Kampfe gegenüber der Kapitalmacht dies thatsächlich in Leipzig geschehen ist. Das jüngste Beispiel in er folle an seine Confine schreiben. Er werde dann daraus ent- fest standen, und mancher brave Mann hat während dieser Zeit dieser Beziehung ergaben die legten Stadtverordnetenwahlen, und nehmen, daß seine letzte Stunde geschlagen habe. Der Direktor mit seiner Familie Stunden erlebt, die mit zu den erbärmlichsten wir sind sicher, daß die nächste Reichstagswahl aufs Neue die vertröftete ihn auf die mögliche Begnabigung, versprach ihm aber seines Lebens gerechnet werden können. Aber troß alledem halten völlige Ohnmacht der sozialdemokratischen Partei in Leipzig bokagulegt mitleidig feufzend seinen Wunsch zu erfüllen. Wochen ver- fie das Haupt stolz empor, vertrauen auf ihre gerechte Sache und mentiren wird. Der Umstand, daß hier zufällig einige hervorgingen, in Lisbonne tauchte die Lebensluft und das Vertrauen auf ihre Kameraden in Deutschland, und sehen jezt mit Freude ragende Agitatoren dieser Partei wohnen und das hauptsächlichste wieder auf, da erschien eines Tages der eble Beamte mit sorgen- dem Frühling entgegen, da das Fahrwaffer offen und die Schiff- sozialdemokratische Preßorgan erscheint, ist ohne irgend welchen vollem Gesichte. Herr Lisbonne", sagte er," Sie beauftragten fahrt wieder begonnen hat. Es gehen jetzt eine Maffe unserer Einfluß von Belang auf die politischen und sozialen Zustände in mich, wenn es Zeit sein würde, Sie zu einem Briefe an Ihre Kollegen zur See, und die Herren Meister werden wohl balb zu Leipzig geblieben." Gelegenheit der Besprechung des Congresses, den die HirschDunder'schen Gewerkoereine während der Osterfeiertage in Leipzig abzuhalten gedenken, darauf aufmerksam gemacht, diese Vereine NB. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Aufnahme gingen dieses Mal zum Angriff über, indem sie sich in derjenigen Stadt versammelten, welche den Hauptsiz der Internationale bilde." Unfere verehrten hiesigen Leser werden sich mit uns eines Lächelns über diese Bemerkung nicht erwehren können. Fast in " Allgemeiner deutscher Schiffszimmerer- Verein. Cousine zu mahnen."" Nun?"" Ich glaube, es ist Zeit." Also der Einsicht gelangen, daß eine Lohnreduktion, wie Classifizirung Obgleich man vom Leipziger Tageblatt" gewohnt ist, zum habe ich nur noch wenige Stunden zu leben?"" Ich kann nicht in Memel nicht einzuführen ist. Also die Bestimmungen der größten Theil Scheerenarbeit zu lesen, so wäre es doch interessant, mehr fagen, aber Sie werden gut thun, Ihre Cousine tommen Baragraphen des Meisterbundes find in Memel nicht durchzu- zu erfahren, welche auswärtigen" Blätter derartigen Schund verzu laffen." Es war 10 Uhr Morgens, und Lisbonne war jetzt führen. Ein Meister in Memel, Namens Eggert, ist ein beson- öffentlichen. Ist es vielleicht die Magdeburger Zeitung" oder außer Zweifel, daß er mit nächstem Sonnenaufgang erfchoffen derer Arbeiterbeglücker; derselbe begab sich am 15. Januar unge- sonst ein Reptil, welches von Leipzig aus bedient wird? Wo sind werben würde. Sofort sezte er sich zum Schreiben, als plöglich beten auf die Herberge unserer Kollegen und bot einen Lohn von übrigens die Niederlagen, welche die Sozialdemokratie hier erein Erlaß des Kriegsgerichte in seine Zelle gebracht wurde, der 4 Sgr. per Stunde an, das heißt, er wollte von jebem in Ar- litten hat? Ist es z. B. eine tägliche Niederlage, wenn von den ihm die Verwandlung der Todesstrafe in Freiheitsstrafe mittheilte. beit stehenden Mann die Woche 1 Thlr. einbehalten. Hierzu soll- bei der vorigen Reichstagswahl abgegebenen 12,873 Stimmen, Der Direktor hat später selbst erzählt, er habe den Gefangenen ten sich unsere Kollegen mit Namensunterschrift verpflichten, bann 3651, also beinahe 1 Drittel, auf den sozialdemokratischen Kandiabsichtlich in den Glauben versetzt, das seine lezte Stunde un- tönne die Arbeit wieder los gehen. Unsere Kameraden verpflich- baten tommen? Die Stadtverordnetenwahl ist nicht erwähnensmittelbar bevorstehe, denn er wäre neugierig gewesen, zu sehen, teten" sich aber anders, indem sie dem Herrn Meister die Herberge werth, denn die sozialdemokratische Partei hat sich als solche nicht wie ein tapferer Mann die Nachricht seiner demnächstigen Hin- so schnell wie möglich verwiesen, was jedenfalls eine unerwartete dabei betheiligt. Der Hirsch Dunder'sche Verbandstag ist der richtung aufnehmen würde. Er habe dem Rigel nicht widerstehen und unangenehme Unterschrift für unseren so beglückenden Arbeiter- Sozialdemokratie sehr gleichgültig, die Mehrzahl der Arbeiter weiß tönnen." freund war. Jest läuft derselbe Herr umber und sucht Leute für doch, was von der Harmonie zwischen Kapital und Arbeit zu 1 Thlr. 8 Sgr. Lohn und 20 Sgr. Garantie, die er jede Woche halten ist. " " Berwärts! Also ist ein Artikel überschrieben, welchen die von dem Wochenlohn einbehalten will, anzuwerben. Er ist also Crimmitschau, 21. März. Kommenden 6. April wird es Nr. 12 des in Bukarest erscheinende Arbeiterbund" enthält. mit seiner Garantie etwas mäßiger geworden. Ob dieses auch netto ein Jahr, daß teine Boltsoersammlung am hiesigen Nachdem in diesem Artikel die Arbeiterorganisationen in Defter- wohl ein Beschluß des Meisterbundes ift? Oder ob es blos eine Orte abgehalten ist, und man fönnte deshalb zu der Vermuthung reich- Ungarn besprochen und auch der bevorstehenden Vereinigung Idee des Meisters Eggert ist, das Geld nicht allein für sich als gelangen, daß die Bewegung hier stockt; dies ist aber keineswegs der sozialdemokratischen Fraktionen Deutschlands gedacht ist, heißt Garantie einzuziehen, sondern daß er auch zu gleicher Zeit im der Fall, denn der Zusammenhalt der Partei- und Gesinnungses daselbst am Schluß: Jatereffe seiner Arbeiter zu handeln sich einbildet, wenn er die Ar- genoffen ist immer noch so fest wie früher. Den deutlichsten Be" Was nun das Aufblühen einer slavischen Arbeiterbewegung beiter zu bewegen sucht, beim Bau eines neuen Schiffes auf einen weis hierfür geben die Quittungen, welche fortwährend im Bürgeranbetrifft, so kann man füglich hier keinen so strengen Maßstab solchen Contratt einzugehen, da nach Beendigung des Baues der und Bauernfreund" erscheinen, als: freiwillige Beiträge für" pofür das bisher Geschehene anlegen, im lezten Jahre hat sich aber Arbeiter ja eine ziemlich große Summe Geld erhalten würde? Es litische Jahaftirte", für den Unterstützungsfond", für die" Familie doch der Sinn und das Trachten nach Vereinigung bedeutend ver- soll gewissermaßen eine Ueberraschung sein, daß der Arbeiter sein Vord's" u. s. w. Für Leßtere find bis jegt ca. 60 Mart eingrößert. Das bisher Geschehene genügt aber gegenüber den Er- Eigenthum auf einmal erhält, natürlich ohne Zinsvergütung. gegangen und tommen immer noch freiwillige Gaben ein. Aber folgen, welche unsere Brüder in Ungarn, Desterreich und Deutsch- Wir danken solchen Herren für den arbeiterfreundlichen Willen und wir müssen doch einmal eine Volksversammlung abhalten, um dem land hinsichtlich der vorwärts gehenden Organisation und des erklären einfach, daß wir selbständig genug sind, und daß, wenn jest immer teder werdenden Crimmitschauer Anzeiger"( AmtsVereinsgeiftes erzielen, nicht mehr. Biel größer muß die Theil noch etwas von dem färglichen Wochenlohn übrig bleiben sollte, blättchea) wieder tüchtig heimzuleuchten, denn das„ Amtsblättchen" nahme der sübslavischen Arbeiterschaft an der Vereinigung aller ein jeber Arbeiter es sich wohl selbst zurücklegen wird, wo es dann möchte lieber heute als morgen Crimmitschau boruffifiziren. Preußische Arbeiter werben, wenn je Resultate erzielt werden sollen, die des in seinen Händen ebenso gut aufgehoben sein wird, wie in den Schlachtengedenktage in seiner politischen Uebersicht gefeiert zu sehen, Rampfes werth find. Darum vorwärts! ihr Arbeiter von Händen der Meister. Wenn aber bezweckt wird, dem Arbeiter ist schon etwas bekanntes, doch unbekannt ist es wohl, daß man Kroatien, Slavonien und Dalmatien!!" einen Theil seines Wochenlohnes abzuziehen, der als Garantie fich hier und da in die Ohren flüstert, der Reptilienfond habe für den Meister zu dienen hat, im Falle der eine oder der andere auch hier seine Hand im Spiele. Da wäre wohl eine Voltsver" Durch Schließung der Fabrit( Aktiengesellschaft) von Arbeiter sich verbessern( mehr verdienen) und daher seine bisherige sammlung mit einer dem entsprechenden Tagesordnung am Blaze. Münnich find in Chemniz plötzlich 600 Arbeiter brodlos ge- Arbeit verlassen und die für ihn bessere antreten würde, um ihn lahm Partei- und Gesinnungsgenossen! Wenngleich unser Lotalworden. Abgesehen nun von den Arbeitern, die jeßt dem Hunger zu legen dadurch, daß der abgezogene Lohn zurückbehalten wird, organ, der„ Bürger- und Bauernfreund", eine ziemlich ansehnliche Breis gegeben find, scheinen bei diesem Fallissement auch gesetzlich so werben sich wohl wenige Arbeiter finden, die sich das gefallen Zahl Abonnenten hier aufzuweisen hat, so müssen wir doch keinen ftrafbare, Unregelmäßigkeiten" vorgekommen zu sein. So berichtet laffen. Es ist überhaupt an der Zeit, daß die Arbeiter nur mit Augenblick versäumen, neue Abonnenten demselben zuzuführen. hierüber der ftets gut informirte finanzielle Wochenberichterstatter Mißtrauen Alles aufnehmen, was von den Arbeitgebern ausgeht. Ein Jeder, der Partei- und Gesinnungsgenosse sein will, muß des„ Leipziger Tageblatt": Hat doch erst fürzlich wieder ein Notar und Procurator, Carl jedes Quartal einige neue Abonnenten bringen. Auch für die " Wir fönnen nicht den Wunsch unterdrüden, daß dem Straf- Friedrich Gustav Helmstampff, in Cughafen massenhafte Arbeiter, größere Verbreitung des„ Voltsstaat" muß Sorge getragen werden. gericht Gelegenheit gegeben sein möge, auch ein Wort hinsichtlich allein stehende Frauen und Wittwen, Dienstboten und kleinere Mit Genugthuung sehen die Wähler des 18. Wahltreises auf ihren ber Angelegenheit Münnich breinzureden. Dinge, wie sie in dieser Handwerker um ihre mühevoll verdienten Ersparnisse, die sie sich Abgeordneten, da derselbe überall Bericht über die Thätigkeit des Gesellschaft vorgekommen, gehören denn doch nicht zu denen, die am Munde abgebarbt, betrogen. Indem dieselben ihre Habe die- Reichstages gibt, wir wünschten nur, daß derselbe auch in den mit bloßer Zeitungepolemit abgethan sind. Auf Grund der 1873er fem Manne anvertrauten, glaubten sie natürlich, von einem Mann, fleinen Orten Bericht erstatten könnte, oder daß andere Kräfte, an Inventur wurden bekanntlich 20 Prozent Dividende vertheilt, und der Notar und Rechtsanwalt sei, nicht betrogen zu werden. Das benen doch wahrhaftig fein Mangel ist, für ihn die Arbeit überaußerdem je 22,633 Thlr. bem Direttor und dem Aufsichts- Curhafener Tageblatt" schreibt darüber, daß der Berlust der dor- nehmen. Wenn wir nicht falsch berichtet worden sind, so will der rathe Tantièmen gegeben. Die Vergleichung einer großen An- tigen Amtseinwohner ben Gerüchten nach sich auf 300,000 Mart von den Meeranern heimgeschickte Agitator der hiesigen Reichszahl von Inventuranfäßen von 1873 mit den damals höchsten belaufen könne. Die Geschäftsmanipulationen dieses Helmstampf treuen sein Glück hier versuchen und unserm Abgeordneten OppoWerthen der betreffenden Objekte soll unter andern mindestens feien folgende gewesen: Er suchte alle flüssigen Gelder an sich zu fition machen. Nun, die Arbeiter Crimmitschau's sollen wahr140,000 Thlr. Ueberseßung ergeben. Es wurden seitens der bringen, gab als Schuldscheine meistens nur eine, auf einem Stüd scheinlich auch einmal etwas zu lachen bekommen. Nächstens mehr. dazu berufenen Beamten verschiedene Versuche gemacht, durch im- Papier geschriebene Empfangsbescheinigung ab mit dem Vermert Auerbach i.. Der 28. Februar brachte auch hier wieder mer höheres Ansetzen der Preise endlich zu dem gewünschten Ge- darauf, daß der Betrag in seinem Hauptbuche eingetragen sei. reges Leben unter die Bevölkerung. Es war für Nachmittag winna sweis zu gelangen." Diese Bescheinigung, schwazte er den Leuten vor, genüge vollstän- 3 Uhr in der Centralhalle eine Boltsversammlung anberaumt " et Es tann uns gleichgiltig sein, ob diesen Gründern der Prozeß dig und brauche nicht wie ein formeller Schuldschein gestempelt zu mit der Tagesordnung: Die Thätigkeit des deutschen Reichstages gemacht wird ober nicht, beruht doch die ganze heutige Produktion werden. Als der elende Wicht eine ziemliche Summe beisammen und die Sozialdemokratie." Ja das Bureau wurden gewählt: ale auf der Ausbeutung, gepaart mit Schwindel und Betrug. hatte, reifte er ab auf Nimmerwiedersehen, und ließ sich insolvent 1. Vorsitzender Stadtverordneter Müller, als 2. Louis Wittig. Nicht auf die Aburtheilung dieses oder jenes Gründers kommt es erklären. Ich will nur damit beweisen, daß wir Arbeiter wohl Wiemer aus Magdeburg referirte. Derfelbe führte an, daß es an, nein, die ganze heutige Produktion, an deren Brüsten sich das mit Recht ein Mißtrauen hegen müssen und uns auf solche Be- zwar nicht seine Sache sei, einen vollständigen Bericht über die Gründerthum großgesogen hat, muß beseitigt werden. Dann ist dingungen, wie sie der Meister Eggert geftellt hat, niemals ein- legislatorische Thätigkeit des Reichstages zu geben, vielmehr wäre auch das Gründerthum, das politische wie ökonomische, beseitigt. lassen tönnen. Wir rufen daher unsern Memeler Kollegen zu: dies Pflicht des Abgeordneten für den 22. Wahlkreis Dr. Georgi, haltet feft, und war so lange, bis Ihr Euer altes Recht wieder er wolle deshalb sich nicht mit dem befassen, was Dr. Georgi im Der Redakteur des„ Nürnberg- Fürther Sozialdemokrat", erlangt habt. Ihr Kameraden Deutschlands dürfet aber nicht er- Reichstage gethan, sondern sich an die Beschlüsse des Plenums 3. Baumann, ist von dem Schwurgericht in Ansbach wegen labmen, so lange unsere Memeler Kollegen noch einen Funken halten. Der Bericht, den Wiemer gab, war flar und umfangreich, verschiebener Breßvergehen zu drei Monaten Gefängniß und Muth in fich fühlen, den Kampf weiter zu führen, denn verlieren fast jedes einzelne Gesez, das dem Reichstage vorgelegen, wurde Holzendorf. 2) Bismard. unsere Kameraden, haben wir Alle mit verloren; ihr Sieg ist eingehend erläutert und fritisirt. Nach der Meinung des Redners unfer Aller Sieg. Darum vorwärts, die Meister wollen mit uns hat auch diesmal der Reichstag nicht seine Schuldigkeit gethan, tämpfen. Nun, zeigen wir den Herren denn, daß wir zu kämpfen indem so ziemlich alle Geseze, die derselbe angenommen, sehr " Carl Schröder, früher in Constanz. in nd Nowotny, Lokomotivführer, früher in Meran Tyrol. Florian Holzmann, früher in Linz, Mariahilfergaffe 14/ L. Joh. Rollwagen, Hafenhaarschneider, früher in Graz, nun bei Wien. J. J. Grethner, früher in Neustädten bei Lörrach. H. Philipp, früher in Halberstadt. Th. Kalb, früher in Frankfurt a/ M., Judengasse. Müller, Kaltbrennerei- Inspektor, früher in Keltsch i. Oberschlesien. Joseph Huppe, früher in Salzburg im schwarzen Rößel. Kaiser, Tischler in Hamburg, Hopfenstraße 1/3, St. Pauli.. Louis Schmidt, früber in Brag, Korngaffe 4. Boltsstaat- Expedition, Zeigerstraße 44, Leipzig. " Quittung wenig bem freiheitlichen Berlangen des Boltes genügen. Der göfn, 14. März.( Bersammlungsbericht.) Heute fand im Lo-| Vertrauensleute und Parteigenoffen Liberalismus wird auch fiets mehr den Interessen der Regierung fale des Herrn Borberg am Hof eine von beiden Fraktionen welche Aber den Aufenthalt der nachfolgenden Personen Aufschluß ertheilen als dem Bolte dienlich sein, da er die Regierung gegen das Boll der sozialdemokratischen Partei gut besuchte Versammlung ftatt. tönnen, werden dringend gebeten uns balbigft Nachricht zugehen zu braucht. Redner empfahl, nur einmal die Reichstagereben nach Herr Rittinghausen referirte über den 1. Punkt Politische laffen: end pitusdisesit din isto lefto den stenographischen Berichten zu lesen, da würden die Leser sicher Rundschau" in sehr ausführlicher Weise, wovon hier Einiges folgen herausfinden, daß die Reichstreuen servil, die sogenannten Reichs- möge. Daß sich in die heutige Gesetzgebung manche Irrthümer Friedr. Zimmerle, früher in Ravensburg, Württemberg.] feinde" frei und offen zu Werke gehen. Er rieth, den Berichten abgesehen vom Klaffenintereffe einschleichen, täme auch Schott, früher bei Cart Bech in Straßburg. A. Müller, Buchbinder, früber in Bensheim a/ Rh. liberaler Zeitungen über die Thätigkeit des Reichstages nicht all- daher, daß man in den deutschen Parlamenten mit einer so großen zuviel Glauben zu schenken, indem derartige Berichte sehr schön- Eile arbeite, und wahrscheinlich spielt hier die Diätenlosigkeit der färberisch abgefaßt, und in Bezug auf die Thätigkeit der Reichs- Reichsboten eine wesentliche Rolle, wie man dies ja am Reichsfeinde" verstümmelt und entstellt seien. Wolle das Volt haben, bankgesez am besten sehen könne. Ein wirksames Bankgefez mit baß der Reid stag etwas Ersprießliches leifte, so habe es selbst da- den äußersten Consequenzen könne nur ein sozial- demokratischer für zu sorgen, daß der Reichstag nicht zur bloßen Farce, sondern Staat schaffen, aber nicht eine Klaffenvertretung, welche nur ihr zu einer wahrhaften gefeßgebenden Versammlung werde, und sei eigenes Interesse wahrnimmt. Herr Rittinghausen wies nun auf barum auch für gute Wahlen zu sorgen. Es sei dieserhalb Pflicht, die Gesezgebung des Alterthums und des Mittelalters hin, wo nicht nur den Lehren der Sozialdemokratie Beifall zu zollen, son- man es fertig gebracht habe, den Gesesgeber mit einem göttlichen bern auch für dieselben einzutreten, und für die Verbreitung der- Nimbus zu umhüllen, indem man den Massen sagte; die Klaffenselben durch Wort und Schrift beizutragen, und bei Zeiten eine unterschiebe find eben eine göttliche Einrichtung, welche refpeftirt genügende Organisation zu schaffen. Die Sozialdemokratie wolle werden muß. Ferner bewies Herr Rittinghausen, daß der lezte Brieffaßten rois debe bei den nächsten Wahlen ihren Rückgang" illuftriren; falle das Gesegesvorschlag-die Nichtzahlung der Gehälter an den Klerus ber Expedition: M. Naujod Useinen: Ersuchen um Angabe der Ihrem Bilb anders aus, als sich die Gegner dies einbilden, so möge man mit den Maigesegen direkt im Widerspruch stehe u. f. w. Herr Wohnorte nächstgelegenen Poftanstalt, da eine Corresp.- Karte au Sie nicht wieder nur einzelnen Agitatoren die Schuld beimeffen, die Schumacher sprach zum 2. Punkte der Tagesordnung: das zurückkam mit dem Bermert Im Borwerk Uffeinen Boft Spillen gänzAufregung in das Bolt hineingetragen zu haben, sondern einsehen Programm der deutschen Arbeiterpartei". Er hob die Vortheile lich unbekannt" und die biesige Poft, um das Schriftenpacket annehmen lernen, daß das Bolt zu begreifen beginne, daß es sein Heil in hervor, welche aus der Einigung der deutschen Arbeiter entspringen, zu können, eine nähere Bezeichnung verlangt, als: Useinen, Reg.- Bezirk sich selbst suchen müffe. während er die großen Nachtheile der Zersplitterung ebenfalls aus- Gumbinnen.£ ß Danzig: Die Boft- Abonnements versendet die biefge Der Referent endete unter lautem Beifall der von circa 450 einandersezte. Er kritisirte scharf das Gebahren der reaktionären Poft. Ihre Postexpedition hätte daher nur die fehlende Nr. bei hiesiger Bersonen besuchten Bersammlung. Breffe, welche das Geringfte zu einem großen Ereigniß aufbausche, dies nicht gethan, ist es eine ftrafbare Nachlässigkeit oder böser Wille Poft zu reklamiren und sie würde die betr. Nr. erhalten. Wenn dieselbe Als sich trop wiederholter Aufforderung Niemand zum Wort während jetzt die Bereinigungsbestrebungen der deutschen Arbeiter vom dortigen Postbeamten. Um Sie schablos zu halten, senden wir Ihmelbelte, berührte Wiemer noch kurz die Bestrebungen der Sozial- faft von der gesammten realtionären Bresse todtgeschwiegen würden. nen aber die fehlende Nr. pr. Kreuzband. 88 demokratie, und schloß hierauf der Vorsitzende mit der Aufforde- Nachdem sich noch Herr Wyska diesen Ausführungen durch einige rung zu fräftiger Organisation und mit Hinweis auf den bis zum Bemerkungen anschloß, wurde eine von demselben eingebrachte Re- C. Strd Reutling. Schr. 16.15. G. Hurchs Cöln Ab. 30.00. Hrwa legten Lebenshauch unermüdlichen Kämpfer Th. Yord die Ver solution mit einer fleinen Henderung wie folgt angenommen: Dred. Schr. 3.50. 2bmn Chemnitz Schr. 2.60. Wl Constanz Schr. fammlung. " Die heutige Versammlung begrüßt mit Freuden den Bro- 7.50. Srmun Marb. Schr. 0.65. Schmylr Stenn Schr. 0.90. Kun Falkenstein i. 3. Am 2. März, Abends 8 Uhr fand hier gramm- Entwurf der deutschen Arbeiterpartei und hofft, daß Bayenthal Schr. 1.30. Br Lößniz Schr. 7.85. Hrd Heimersh. Schr. auf dem nächstfolgenden Congreffe ein Programm ausgearbei- benau Schr. 0.50. Lrz h. Schr. 0.80. 2.60. J. Mar b. Ab. 24.00. Brthld Mittw. Schr. 3.80. Schftr Lineine Bolksversammlung statt, bei der sich herausstellte, daß der Smnn Würzbg. Schr. 15.00. Saal des Tunnels" nebft angrenzenden Lokalitäten zu klein war, tet werde, welches den Prinzipien der Sozialdemokratie voll Sibbrg Wien Schr. 3.00. Lbwg b. Schr. 1.10. Br Frtf. Ann. 0.80. die Menschenmassen aufzunehmen, die selbst stundenweit aus der tommen entspricht!" SIZ Grgrt Berlin Ann. 0.50. Holch hier Ab. 7.00. H. Fnnmnn Duisbg. Umgegend herbeigeftrömt tamen, um dem Vortrage des Herrn Hierauf schloß Herr Moskop als Borfißender die Bersammlung. Ann. 2.50, Ann. 15.50. Wiemer aus Magdeburg über:„ Die Ziele der Sozialdemokratie, Mühlheim a. M., 14. März. Heute, Sonntag, hielten wir Für die ausgesperrten Arbeiter der Vogel'schen Fabrik und über die Thätigkeit des deutschen Reichstages" beizuwohnen. dahier im Breinelocale zur Stadt Offenbach" eine zahlreich be- vom A.- Verein Neuschönefeld 2.30. Ropf an Kopf gedrängt füllten die Maffen den Saal, die Zimmer suchte Boltsversammlung ab mit der Tagesordnung: Die Berund die Treppen. Viele hatten den Weg umsonst gemacht, fie einigung der sozialdemokratischen Fraktionen und das Contraktfanden keinen Einlaß mehr. Robert Boller führte den Vorsiz bruchgesez". Ueber den 1. Punkt der Tagesordnung referirte und ertheilte Wiemer das Wort. Eines heiteren Borfalls sei hier Ulrich aus Braunschweig in trefflicher Weise, worauf folgende erwähnt: es fonnten vielleicht nur 10 Personen figen, und so Resolution augenommen wurde:" In E wägung, daß die bisherige Berlin wollte sich auch ein hiesiger Fabrikant in der größten Gemüths- Zersplitterung der Arbeiter Deutschlands der Bewegung nur schäb- 115 ruhe den Vortrag anhören und nahm zufällig am Bureautische lich war, erklärt die heutige Versammlung mit allen gefeßlichen Tagesordnung: Wie ist unser Verhalten gegenüber einer LohnPlaz. Doch kaum bestieg der Redner die improvifirte Tribüne, Mitteln für die Vereinigung aller Arbeiter wirken zu wollen." rebuktion? als das Männchen wie von einer Tarantel gestochen, auffprang, Ueber den 2. Punkt:„ das Contrattbruchgesetz" sprach Blos aus Der wichtigen Sache halber ist zahlreiches Erscheinen nothwendig. F. Gragert. und sich mit seinem Stuhl in den Bereich der Polizei flüchtete, Offenbach. Eine Tellersammlung für die Gemaßregelten ergab jebenfalls aus Furcht petrolirt" zu werden. Gewerkschaft der Holzarbeiter. 1 fl. 45 tr. Zum Schluffe trennten sich die Versammelten unter Berlin Wiemer legte die Ziele flar, die wir auf volkswirthschaftlichem dem Gesange der Marseillaise. Sonnabend, den 27. März, Abends 8 Uhr: Versammlung Andreasftraße 26 bei Gittel. Gebiete erstreben, und führte die Nachtheile der heutigen Produk- Frankfurt a. M., 18. März. Der nunmehr definitive Vor- Tagesordnung: Bortrag des Hrn. Stolten über die gewerkschafttion Jebem flar vor Augen. Redner bestritt, daß unter der stand des hiesigen Sozialdemokratischen Wahlvereins" besteht liche Organisation und die heutige Geschäfts- Krifts. heutigen staatlichen und gesellschaftlichen Organisation fich nennens- aus folgenden Personen: H. Beyer, 1. Vors.; Fr. Ellner, Die Genoffen werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. werthe Erfolge erzielen laffen, um die Menschen freier und besser 2. Vors.; A. Kuhn und Jul. Schade, Schriftführer; J. Adam, zu stellen. Es sei vollständig verkehrt, durch Mittel à la Schulze Raffirer; Brinz und E. Müller Ersatzmänner. ( Delitzsch) auf die heutige Produktion erfolgreich einzuwirken; so Geestendorf, 20. März. Kaum habe ich nach neunmonatlicher G. Lemke. lange der Arbeiter nicht Eigenthümer des ihm rechtmäßig zu- Einterferung dem Gefängniß den Rücken gekehrt, so hat die Staate Frankfurt a. M. 7 uhr an im Lokale bes Hrn. Pfuhl Den 1. Ofterfeiertag von Abends tommenden Ertrags feiner Arbeit sei, und in politischen Fragen anwaltschaft zu Berlin schon wieder etwas gefunden, um mich ge- Beil 47) zur Gebächtnißfeier des 18. März: rechtlos daftehe, sei alles Gerede vom freien" Arbeiter lächerlich. meingefährlichen" Menschen wieder mit einiger Zeit Plößensee zu Beil 47) zur Gedächtnißfeier des 18. März: Stets feien Diejenigen mit Mißtrauen zu betrachten, die unter beglücken. Heute wurde ich von dem Untersuchungsrichter zu Geeftedem Scheine der Arbeiterfreundlichkeit an den Arbeiter heran- münde vernommen, und zwar lautet die Anklage auf wiederholte[ 125] treten und feine Lage beffern wollten, ohne zu gleicher Zeit für Verlegung des§ 130 des Rchs.-Str.-Ges.-B., begangen in Berlin. soufändige Beseitigung der Privatproduktion einzutreten. Wiemer In zwei Bersammlungen soll ich bie Arbeiter gegen die besigenine Hannover Geburtstags- Feier Ferd. Laſſalle's. H " " Berichtigung. J. A.: G. Wintel. Arthur Slaud. [ 70] Anzeigen 2c. Montag, den 29. März( 2ter Osterfeiertag), Borm. halb 10 Uhr, Landsbergerstraße Nr. 15: Versammlung der Böttchergesellen. Sonnabend, den 10. April: General- Versammlung. [ 90] Leipzig Abend- Unterhaltung. H. Beyer. Den 1. Osterfeiertag, Nachmittags von 4 Uhr an: Stadt- Abonnement betr. schilderte hauptsächlich die Lage der Weber in unserer Gegend, Klaffe aufgereizt haben: 1) Gelegentlich eines Vortrags über den Concert, nach 8 Uhr Ball, bei Herrn Narten. und wies schlagend nach, daß sie troß der Geschäftsfrise bedeutend 3med und Nugen der Gewerkschaften in einer Versammlung der Concert 30 Pf, nach dem Concert 75 Pf., das ganze Fest 1 Mart. mehr arbeiten müssen, als früher, denn für ein Stück Waare, für Berliner Sattlergefellen am 6. Februar und 2) An dem Abende, Karten find bei Wathes, Neueftr. 45, Rudolph, Mittelstr. 11, Glebe, das sie früher 2 Thlr. 10 Ngr. bekamen, erhalten sie pro Stück wo in Berlin Genoffe Mitann einen Vortrag über die Ziele der Fanniftr. zu haben.( 26) Für das Comité: Rudolph.[ 1,75] jest 1 Thlr. 20 Ngr. ober 1 Thlr. 25 Ngr.; um den Ausfall zu Arbeiterbewegung im Wahlvereine hielt, und nach welchem ich zur Leipzig Die Restanten werden aufgefordert, binnen 8 Tagen( von beden, produziren die Weber in 14 Tagen ein Stüd mehr, ar- Debatte sprach. Ich bin gespannt auf den Termin, welcher nun beiten also länger als bei Zeiten des flotten Geschäfts- wohl in nächster Zeit stattfinden wird. Troß allem Nachsinnen heute an gerechnet) Zahlung zu leisten, widrigenfalls dieselben im Blatt namentlich aufgerufen werden. ganges, und haben troß allebem nicht mehr Nahrung, tann ich mich nicht entsinnen, irgend ein aufreizendes Wort ausDen 20. März 1875. da nur das Brob einige Pfennige billiger geworden ist. Sie, gesprochen zu haben. Nun, wir werden es ja sehen! bie Arbeiter, sollten durchaus sich nicht dem Wahne hingeben, als ob, wenn die Löhne sinken, und auch dasselbe mit den Preisen der Lebensmittel der Fall wäre, ihre Lage sich dadurch bessere. Denn ob sie den Tag 1 Thlr. verdienten, und sie brauchten um ihre In der Lahrer Correspondenz in leßter Nummer muß es am Bedürfnisse zu befriedigen diese Summe, oder ob sie 10 Ngr. Schluß heißen: Lohnfrage statt Lehrfrage; also: Adieu, Herr verdienten und damit daffelbe bekämen, was sie für 1 Thlr. er- Mädchenschuldirektor Höchstetter. Lösen Sie die Bildungshalten, ändere an ihrer Lage nichts. Auch sollten sie nicht glau- frage für Sich, die Lohnfrage wollen wir für uns lösen 2c. ben, daß es beim Alten bliebe, und für ihre Branche( Gardinenweberei) niemals der mechanische Webstuhl eingeführt werden Erster Namens- Aufruf. tönnte; auf dem Gebiete der Technik werden tagtäglich Fortschritte Ferd. Derfler, Linz. Admnistration der Gleichheit", Wien. Carl gemacht, und was bei 99 Versuchen mißglüdt, ist beim 100. Schröder, Conftanz. Chriftoph Staib, Brözingen. Ernst Claar, Ober- ftraße 25, vorn 3 Tr., Berlin. vollendet. Dann wird auch in diesem Geschäftszweig das Bischen Beilau. Peter Bera, Ahrweiler. Carl Korn, Paunsdorf. Holzarbeiter" Selbstständigkeit" verschwinden, und die Gardinenweber wür- gewerkschaft, Würzburg. ben als Lohnarbeiter unter dem Schirm und Schutz" einer " Zweiter Namens- Aufruf. gelaben. Neuschönefeld Boltsstaat- Erpedition. Allgemeiner deutscher Schneiderverein. Dienstag, den 30. März( Ofterdienstag): Gesellige Zusammenkunft mit Lanz bei Jakobi( früher Zahn), Rosenthalgaffe. Anfang 7 Uhr. Freunde u. Genoffen find bierzu freundlichst ein[ 150] D. B. und Umgegend. Arbeiterverein. Sonntag, den 28. März: Gesellige Zusammenkunft mit Damen im Bergschlößchen( Seitenstube) von Abends 6 Uhr an. [ 100] Der Vorstand. Meine Adresse ist vom 1. April ab: A. Trautmann, Mantenfel [ 20] Bom 4. April ab ist meine Adresse: Naunynstraße 62, Berlin S./O. [ 50] G. Rathenau. Soeben ist erschienen und durch uns zu beziehen: Lieferung 4 Ab. Saut, Römer- Geschichte der Arbeiteragitation Ferdinand Lassalle's von B. Beder. Preis: 60 Pf. Buchhandlung des Boltsstaat." Die Union. aid der verbündeten Gewerkschaften Deutschlands. Erscheint vom 1. April d. J. an wöchentlich 1 Mat. albis Abonnements Breis vierteljährlich 60 Pfennige. Allen Parteigenoffen, welche fich für die Gewerkschaftsbewegung inDie Redaktion und Expedition der„ Union". Hamburg, Rödingsmarkt 12. bespotischen Fabritordnung ihr jämmerliches Dasein weiter zu. Heffe, Erfurt. J. Kürschner, Best. Hugo Senf, Gera. F. Feilhauer, Wien. fristen haben. Der Referent rigte es entschieden, daß die Mehr- Bertram, Pforzheim. J. Scherm, Nürnberg. W. Arbeiter Bildungsverein, Graz. Bittor heit der Arbeiter für die Fortschritte der Industrie noch nicht geftabt/ währen. A. Kleinike, A. Krause, G. Görges und Metzner, nügendes Verständniß besize, und den Forderungen ihrer heller Berlin. G. Kaiserling, Schloß- Chemnitz. Hartwig Hartmann, München-( 3c) fehenden Genoffen immer ein es hilft ja doch nichts" entgegen bernsdorf. Julius Reichert, Mühlhausen i. Elf. Tschwolnoffety, Wien. Carl sezzen. Der Arbeiter soll seinem Namen auch Ehre machen, er Dieterich, Borna. Kleesattel, Heidelberg. J. Stobe, Celle. G. Seyler, habe nicht nur zu arbeiten, um andere reich zu machen, nein! es Staiserslautern. Phil. Walz, Caffel. Hans Wörlein, Nürnberg. Adolf Rösch Organ sei unendlich ebler, daß er auch für seine Rechte als Mensch ein- und Aug. Rösch, Frankenberg i/ S. F. 3immerle, Ravensburg. Mittrete, baß er arbeite an seiner Befreiung aus den Banden der gliedschaft( Filiale), Spandau. Jahnke und Bredemeger, Wandsbeck. Lohnfklaverei und des Despotismus der heutigen Gesellschaft. Thieme, Gastwirth, Grimma. Schuhmachergewerkschaft, Würzburg. E. " Laßt Euch", fuhr der Redner fort,„ nicht täuschen von dem Ge- Grünberg, Zebben a/ D. 3. Schmalscheid, Bill. Berein Geestendorf. tereffiren, zum Abonnement empfohlen. tert, Heidelberg. H. Buffe, Hannover. E. Süß, Waldkirchen. W. J. schrei unserer Gegner, die da behaupten, durch uns würde alle Nowottny, Lotomotivführer, Meran Tyrol. F. Heber, Stuttgardt. J. Cultur vernichtet, es würden die Zustände der Barbarei herbeige- Bier, Aachen. G. Pauli, Straßburg. Jacques Sepwart, Markirch i. Elsaß. führt! Was wir wollen, ist das Beste, ist die Wohlfahrt Aller. Georg Hirz, dafelbft. D. Sorg Sohn, daselbst. E. Wendisch, daselbst. Volksstaatkalender für 1875. Unsere Gegner laffen die ebelften, die besten Denker, Kämpfer und Job. Ondratschied, Mähr. Schönberg. Jean Schäfer, Martirch i. Elsaß. Erfinder der Neuzeit verhungern wir wollen die Ideen, die Ge- R. Schlingmann, Berlin. F. Obermann, Neviges. Schott, Straßburg. Derselbe enthält außer dem bekannten Kalendarium( dem diesmal auch banken derselben verwirklichen, somit find wir die wahren Cultur- u. Sippolb, Restaurateur, Remba. C. L. Schubert, Sohland. J. Helber katholische Kalender beigefügt ift), ein Berzeichniß der Messen und tämpfer, die Bahnbrecher einer neuen befferen Zukunft." Der big, Schöneck i/ 5. A. Eschen, Borschemich. A. Müller, Bensheim a/ Rh. Märtte Deutschlands. stürmische Beifall und das laut geäußerte Berlangen, zu einer Orga fanne. Th. Harms, Berlin. J. 3. Grundstein, Breßburg. J. Parisot, LauLiterarischer Inhalt: nisation zusammenzutreten, war das beste Zeugniß, daß der sozia Bartei Fürth und deren Bürgen. E. Petermann, Bischofswerda. E. Reichel, Düsseldorf. Die Hananer Turner im badisch- rheinpfälzischen Aufstande 1849, F. Wilhelmy, Schwäbisch Gmünd nach den Papieren ihres Corpsadjutanten, des verstorbenen Albert liftische Saame auf guten Boden siel. und deffen Bürgen. Mitgliedschaft, Wiesbaden auf Grund Protokollab- Dammerow. Nach einer kurzen Pause schilderte Wiemer die Thätigkeit des schrift vom 16. Dez. 1872. Bürgschaft für den verstorbenen Engelhardt Batteriechef in ber babisch- rheinpfälzischen Rebellenarmee; Rothe Ostern, Von dem noch lebenden Sigismund Bortheim, deutschen Reichstages, und forderte auf, das nächste Mal zu wachen anlangend. Abschrift beglaubigt von W. Schmidt und Jos. Schweiß. historisches Gemälde aus dem Bauernkrieg, von Robert Schweichel. und thätig zu fein, und einem Manne die Stimme zu geben, der Etwaige Beschwerden gegen den Namensaufruf sind direkt an den Wo liegt die Rettung? Aus dem Tagebuch eines Sozialisten, von von gleicher Liebe für das Volk beseelt sei, und so energisch für Partei- Ausschuß nach Hamburg( 3. Auer, Bretteftr. 39, Hinterhaus, Hof Otto Walster. Zur Grund und Bodenfrage. Verschiedenes. beffen Rechte eintrete wie Theodor Vord es gethan. Freiwillig Alle Parteigenossen, Bertrauensmänner 2c. find dringend gebeten, den Bestellungen hierauf an die Buchhandlung des„ Volksstaat“ zu adreſfiren. zu adresfiren. Einfacher Namensaufruf erfolgt dreimal, dann das Weitere. drängten sich die Anwesenden herbei, um außer mehreren Thalern Namensaufruf zur Kenntniß der Genannten zu bringen. zur Deckung der Kosten, noch einige Spenden für Vord's Familie Leipzig, Ende März 1875. zu hinterlegen. Dies Alles kommt vom- Rüdgange der Sozialdemokratie." Robert Boller. Die Expedition des ,, Volksstaat" Zeigerstraße 44. Preis 35 Pf. gegen baar.. Berantwortlicher Redakteur: R. Seiffert. Redaktion Hobeftraße 4, Expedition Zeigerstraße 44, in Leipzig. Drud und Berlag der Genossenschaftsbuchdruderet in Leipzig.